Page 1

Deutscher Industrie- und Handelskammertag

201

IHKUNDTOURISMUS Analysen | Aktionen | Ausblicke

Herausgegeben vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. | DIHK Berlin Breite StraĂ&#x;e 29 | 10178 Berlin-Mitte | Dr. Ulrike Regele - E-Mail: regele.ulrike@dihk.de | Telefon 030-20308-2104 Internet: www.dihk.de, Facebook: www.facebook.com/IHK.Tourismus, Twitter: www.twitter.com/IHK_Tourismus


2 05.03.2014

Inhaltsverzeichnis Fachkräftesicherung im Tourismus ................................................................................................................3 Editorial - Personalengpässe: Bundesweiter Trend oder Regionalproblem? ..................................................... 3  Baden-Württemberg .......................................................................................................................................4  Das Ausbilderversprechen: Eine Initiative von IHK und DEHOGA in Baden-Württemberg........................... 4  IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg informiert über Möglichkeiten der internationalen Personalrekrutierung für die Gastronomie und Hotellerie ..................................................................................... 4  Bayern ...............................................................................................................................................................5  Azubi-Anwerbeprojekt in Garmisch-Partenkirchen ................................................................................................. 5  Neue Zertifizierung TOP-Ausbildungsbetrieb ............................................................................................................ 6  IHK Schwaben: Auszubildende im Tourismus erfahren Wertschätzung ............................................................ 6  Berlin ................................................................................................................................................................7  Auszubildende aus Küche, Restaurant und Hotel setzen sich in Szene ............................................................. 7  Brandenburg.....................................................................................................................................................8  Fachkräftesicherung in der Studie zur Branchenentwicklung und -perspektive im Gastgewerbe ............. 8  Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ – Nachhaltig die berufliche Bildung stärken! .................................. 8  Hessen...............................................................................................................................................................9  „Für Hotellerie und Gastronomie begeistern“ - IHK Wiesbaden bietet erstmals Symposium zur Fachkräftesicherung im Gastgewerbe ......................................................................................................................... 9  Zukunftswerkstatt der IHK Darmstadt: Lernen Sie die Fachkräfte von morgen heute schon kennen .....10  Nordrhein-Westfalen ................................................................................................................................... 10  Kölner Tourismusforum für Nachwuchskräfte 2013 - Rückblick .......................................................................10  Rheinland-Pfalz ............................................................................................................................................ 11  IHK-DEHOGA Branchentreff zur Fachkräftesicherung am 08.04.2014 in Trier .............................................11  IHK Koblenz: Projekt MYK4international..................................................................................................................12  Saarland ........................................................................................................................................................ 12  Bewertungsportale – Fluch oder Segen? Intensivtraining für Hotellerie und Gastronomie .......................12  Rekordbeteiligung bei 8. Aktionstag Handel und Tourismus 2013 im Saarland............................................13  Sachsen.......................................................................................................................................................... 14  IHK Dresden: Fachkräfte für Gastronomie und Hotellerie – ein deutsch-französischer Dauerbrenner ..14  IHK zu Leipzig: Ausbildungsbörse – Hotellerie und Gastronomie rühren beim Nachwuchs die Werbetrommel .................................................................................................................................................................14  Schleswig-Holstein....................................................................................................................................... 15  Deutsch-Dänische Verbundausbildung .....................................................................................................................15  Ansprechpartner Kompetenzteam Tourismus der IHK-Organisation ...................................................... 16 


3 05.03.2014

Fachkräftesicherung im Tourismus

Editorial - Personalengpässe: Bundesweiter Trend oder Regionalproblem? Die Diskussion um genügend Fachkräfte trifft längst nicht mehr nur die Industrie. Im Tourismus sucht vor allem das Gastgewerbe an vielen Orten händeringend nach Personal. Zahlreiche Unternehmen haben realisiert, dass sich durch den demographischen Wandel der Arbeitsmarkt verändert und Fachkräfte zur Mangelware werden können. Die Ergebnisse der Sonderfragen im DIHK-Tourismusreport 2013/14 untermauern diese Einschätzung deutlich.

Längerfristige Probleme bei Besetzung offener Stellen

Weitere Informationen: http://goo.gl/KK0tt8

Mehr als ein Drittel ist auf der Suche 38 % der Beherbergungsbetriebe und 35 % der Gastronomiebetriebe sehen längerfristig Probleme, Stellen zu besetzen. Im Campingsektor trifft das nur jedes fünfte Unternehmen. In der Regel wird Personal für 2 bis 3 Stellen gesucht. Besonders deutlich sind die Probleme im Schwarzwald. Dort gibt es einen hohen Bedarf an Personal, aber fast jeder zweite Betrieb kann offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Attraktivität des Gastgewerbes steigern Personalpolitisch setzt die Branche vor allem auf die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Im Campingsektor sind auch ältere Mitarbeiter stark nachgefragt. Die geringste Rolle spielen bislang ausländische Jugendliche. Problem könnte sein, dass die rechtlichen und formalen Anforderungen vor allem für klein- und mittelständische Betriebe schwer zu durchschauen sind.

Längerfristige Probleme bei der Besetzung offener Stellen – Regionale Auswertung Alle Grafiken: DIHK-Tourismusreport 2013/14

Personalpolitische Reaktionen auf eventuelle Fachkräfteengpässe

Ansprechpartnerin: Dr. Ulrike Regele DIHK e. V. Telefon: 030 / 20308-2104 E-Mail: regele.ulrike@dihk.de

Die Ausgabe von „IHK und Tourismus 2014“ konzentriert sich auf Projekte und Aktivitäten der IHK-Organisation, die die Tourismuswirtschaft bei der Bewältigung des Fachkräftemangels unterstützen. Wir hoffen, dass Sie die eine oder andere Anregung finden. Gerne stehen Ihnen die jeweiligen Ansprechpartner für weitere Auskünfte zur Verfügung. Viel Spaß beim Durchblättern und Lesen!


4 05.03.2014

Baden-Württemberg

Foto: Baiersbronn Touristik

Ansprechpartnerin: Elke Schönborn IHK Nordschwarzwald Telefon: 07441 / 8605-217 E-Mail: elke.schoenborn@pforzheim.ihk.de

Das Ausbilderversprechen: Eine Initiative von IHK und DEHOGA in Baden-Württemberg Die Bedeutung der Qualität und der Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung nimmt weiter zu. In Zeiten des demografischen Wandels wird es immer wichtiger, qualifizierte Nachwuchskräfte in ausreichender Zahl für das Hotel- und Gaststättengewerbe zu gewinnen. Umfragen bei Jugendlichen zeigen, dass die Erwartungen an Ausbildungsbetriebe bezüglich der Qualität der Ausbildung hoch sind. Mit der Initiative wird engagierten Ausbildungsbetrieben in Baden-Württemberg die Möglichkeit zur Profilierung und zum aktiven Arbeitgebermarketing gegeben. Die Betriebe können sich öffentlich zur Umsetzung weitreichender Qualitätsstandards bekennen. Ein weiterer Vorteil für die Teilnehmer am "Ausbilderversprechen" ist die hervorgehobene Darstellung der Ausbildungsplatzangebote in der Internet-Ausbildungsbörse des DEHOGA Baden-Württemberg und in der Ausbildungsplatzbörse BiG.

IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg informiert über Möglichkeiten der internationalen Personalrekrutierung für die Gastronomie und Hotellerie Der bevorstehende Fachkräftemangel ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. So wird laut dem IHK-Fachkräftemonitor im Jahre 2030 ein Fachkräftemangel von bis zu 20.000 Arbeitskräften prognostiziert. Schon jetzt wird es für vor allem für Gastronomen und Hoteliers zusehends schwieriger, vakante Stellen mit geeigneten Kandidaten zu besetzen. Im Hotelund Gaststättengewerbe sinken außerdem die Ausbildungszahlen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg stetig. Neben rückläufigen Schülerzahlen machen es die Rahmenbedingungen wie etwa lange Arbeitszeiten, Wochenendarbeit und relativ geringe Entlohnung, den Betrieben schwer, freie Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. „Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungen sank von 2007 bis 2012 um 25 Prozent auf 95 Verträge. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage geht vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe immer weiter auseinander“, unterstrich Martina Furtwängler, IHK-Geschäftsbereichsleiterin. Einige Unternehmen in der Region denken deshalb bereits heute verstärkt darüber nach, Fachkräfte aus dem Ausland zu rekrutieren. Daher informierte Brigitte Strebel, Teamleiterin des ArbeitgeberService der Agentur für Arbeit Rottweil - Villingen-Schwenningen, über konkrete Unterstützungsmöglichkeiten bei der internationalen Personalrekrutierung seitens der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Bei Mangelberufen


5 05.03.2014

Ansprechpartnerin: Anne Heinrichs IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Telefon: 07721 / 922-156 E-Mail: anne.heinrichs@vs.ihk.de

Bayern

Weitere Informationen: http://goo.gl/uoYTXw

Ansprechpartner: Albert Berghofer IHK für München und Oberbayern Telefon: 0170 / 2233330 E-Mail: berghofer@muenchen.ihk.de

wie etwa Köchen und Zimmermädchen sucht die ZAV – vor dem Hintergrund der enormen Jugendarbeitslosigkeit in einigen südeuropäischen Ländern und der seit Mai 2011 für das Gros der EUStaaten geltenden Arbeitnehmerfreizügigkeit – für deutsche Unternehmen im europäischen Ausland nach geeigneten Fachkräften. Die ZAV verfügt über einen Bewerberpool, auf den die lokalen Arbeitsagenturen zurückgreifen können. Gab es im Januar 2012 erst 140 Bewerber im Hotel- und Gaststättengewerbe, so waren es im Oktober desselben Jahres bereits 462. „Die Tendenz ist weiter steigend unter anderem aufgrund der hohen Beschäftigungschancen in Deutschland und der zunehmenden internationalen Mobilität seitens der Bewerber“, erklärte Strebel.

Azubi-Anwerbeprojekt in GarmischPartenkirchen Anfang 2013 hat sich die Agentur für Arbeit bereit erklärt, für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein Anwerbeprojekt für Azubis im Hotel- und Gaststättenbereich umzusetzen. 14 Hotels mit 45 Azubistellen haben teilgenommen. Die Agentur für Arbeit hat 45 interessierte Spanier ausgewählt und diesen im Frühsommer 2013 einen 3-tägigen Aufenthalt in Garmisch-Partenkirchen organisiert und finanziert. Im Juli 2013 sind alle zu einem 6-wöchigen Praktikum gekommen (3 Tage im Hotel/2 Tage Sprachkurs pro Woche). Alle Praktikanten haben einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen, insgesamt sogar 51. Aktuell sind noch 45 Azubis in Garmisch-Partenkirchen. In den Berufsschulen wurden zwei spanischsprachige Klassen eingerichtet für das 1. Ausbildungsjahr. Aufgrund der mittlerweile guten Deutschkenntnisse können die Spanier ab dem 2. Ausbildungsjahr am regulären Berufsschulunterricht teilnehmen. Die Hotels sind grundsätzlich zufrieden und wollen noch im Februar 2014 die Anwerbung für das Ausbildungsjahr 2014 nach dem gleichen Muster ins Laufen bringen. Aktuell wurden hierfür schon über 40 Ausbildungsplätze gemeldet. Das Projekt wird mittlerweile koordiniert von der Kreisentwicklungsgesellschaft Garmisch-Partenkirchen. Die IHK für München und Oberbayern ist durch Herrn Berghofer in das Projekt eingebunden.


6 05.03.2014

Neue Zertifizierung TOP-Ausbildungsbetrieb Die Ausbildung von qualifizierten jungen Menschen ist die Zukunftsaufgabe der Branche. Deshalb setzt der DEHOGA Bayern zusammen mit den bayerischen Industrie- und Handelskammern durch die Zertifizierung von guten Ausbildungsbetrieben als „TOPAusbildungsbetrieb“ ein deutliches Zeichen.

Weitere Informationen: www.gmp-bayern.de Ansprechpartnerin: Katharina Simmelbauer IHK für Niederbayern in Passau Telefon: 0851 / 507-271 E-Mail: simmelbauer@passau.ihk.de

Der TOP-Ausbildungsbetrieb der bayerischen Hotellerie und Gastronomie dient Bewerbern, Eltern und Berufsberatern als Empfehlung bei der Auswahl des gewünschten Ausbildungsbetriebes. Das hat Vorteile für beide Seiten: Bewerber können sich darauf verlassen, dass sie in einem ausgezeichneten Betrieb eine qualifizierte Ausbildung finden, Zertifikats-Betriebe können um die jungen Menschen werben. Teilnehmen können alle Gastbetriebe, die aktiv ausbilden, eine gültige Zertifizierung mit dem GastroManagementPass haben und die 16 Einstiegs- und 14 Zusatzkriterien zur Ausbildungsqualität, wertschätzenden Ausbildung, tariflichen Bezahlung und Arbeitszeit erfüllen.

IHK Schwaben: Auszubildende im Tourismus erfahren Wertschätzung

Ansprechpartnerin: Ulrike Weber IHK Schwaben Telefon: 0821 / 3162-377 E-Mail: ulrike.weber@schwaben.ihk.de

Die IHK Schwaben kümmert sich im Rahmen ihres Projektes „Qualitätsoffensive Freizeitwirtschaft“ um die Nachwuchsgewinnung und -förderung im Tourismus. In verschiedenen Aktionen erhalten die Ausbildungsunternehmen die Möglichkeit ihre Wertschätzung gegenüber den Leistungen ihrer Auszubildenden auszudrücken. Dafür wurde der Azubiclub „Die Servicehelden“ gegründet. Die Webseite des Azubiclubs www.jobfunfuture.de bietet Azubis und interessierten Schulabgänger alle notwendigen Informationen und Anlaufstellen rund um die Ausbildung in Tourismus und Freizeitwirtschaft und weist auf Veranstaltungen und Aktivitäten der Servicehelden hin. Die Ausbildungsbetriebe erhalten außerdem die Möglichkeit Partnerunternehmen der Servicehelden zu werden. Dafür wurde eine Azubicard mit einem Bonussystem ins Leben gerufen, die alle Azubis der Partnerunternehmen kostenfrei erhalten. Seit der Einführung der Card im September 2013 wurden in 65 Partnerunternehmen rund 350 Azubicards ausgegeben.


7 05.03.2014

Berlin

Auszubildende aus Küche, Restaurant und Hotel setzen sich in Szene Die Prüfküche des Ludwig Erhard Hauses ist Schauplatz verschiedener Wettbewerbe für angehende Köche und Restaurantfachkräfte. Die Auszubildenden erhalten damit die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich mit den Besten ihrer Branche zu messen. Den Siegern winken nicht nur Preise und Pokale, sondern auch Lob und Anerkennung. Durch die mediale Berichterstattung wird zudem die Attraktivität der Ausbildungsberufe gesteigert und die Ausbildungsstätten können zeigen, wie gut sie ihren Nachwuchs ausbilden. Eine echte Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Foto: Maik Dreyer, www.elsweyer-hoffmann.de

Creative-Cup BerlinBrandenburg 2014 Weitere Informationen unter www.futureforus.de

Landesvorentscheid des Rudolf Achenbach Preises 2014 Weitere Informationen unter: http://www.achenbach.com/ Ansprechpartner: Simone Blömer IHK Berlin Tel.: 0 30 31510-432 E-Mail: simone.bloemer@berlin.ihk.de Andreas Truglia IHK Berlin Tel.: 030 31510-472 E-Mail: andreas.truglia@berlin.ihk.de

Am 8. Februar 2014 verwandelte sich das Foyer der IHK Berlin in ein Restaurant für das Finale des Creative-Cup Berlin-Brandenburg 2014. Dieser wird jährlich vom Verein der Köche der Hauptstadt Berlin und dem Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte, Sektion Berlin, ausgeschrieben. Er wird für Auszubildende aus Küche, Restaurant und Hotel der Bundesländer Berlin und Brandenburg für das 2. und 3. Ausbildungsjahr durchgeführt. Die Auszubildenden sollen unter Beweis stellen, dass unter Verwendung von Convenience-Produkten auch die klassischen Zubereitungen sowohl in der Küche als auch im Service realisiert werden können. Besonderer Wert wird im Küchenbereich auf die Umsetzung und Veredelung der verwendeten vorgefertigten Produkte in Verbindung mit nicht vorbehandelter Ware innerhalb der Speisenfolgen gelegt. Im Restaurantbereich wird die erarbeitete Speisenfolge an festlich eingedeckten Tafeln serviert. Durch spezielle Arbeiten am Tisch des Gastes wird außerdem ein hoher Erlebniswert geschaffen. Während die Jury an der Ermittlung der Sieger arbeitete, konnten die Gäste die köstlichen Kreationen genießen, die ihnen von der perfekten Servicebrigade kredenzt wurde. Zum dritten Mal in Folge fand am 8. März 2014 der seit 1975 durchgeführte Bundesjugendwettbewerb für junge Köchinnen und Köche im letzten Ausbildungsjahr von der Achenbach Delikatessen Manufaktur in der IHK Berlin statt. Finanziert wird dieser von der Achenbach Delikatessen Manufaktur. Die Organisation findet in Zusammenarbeit mit dem Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) statt. Dieser älteste, vom Firmengründer Rudolf Achenbach initiierte Wettbewerb der weißen Brigade ist zum jährlichen Branchen-Highlight mit hohem Stellenwert avanciert. Seit Beginn wetteiferten weit über 35.000 junge Menschen um die Auszeichnung und attraktive Preise. Nach einer lokalen Vorauswahl und Vorentscheidung treten die Sieger auf regionaler Ebene der Landesverbände gegeneinander an. Im Vorentscheid des Landesverbandes BerlinBrandenburg hat sich Florian Peter vom Hilton Hotel Berlin durchgesetzt, der nun ins Finale einzieht, um sich mit den Besten um den Titel beste/r Nachwuchsköchin/koch zu messen.


8 05.03.2014

Brandenburg

Fachkräftesicherung in der Studie zur Branchenentwicklung und -perspektive im Gastgewerbe Die aktuelle Studie der IHKs des Landes Brandenburg und weiterer Partner bescheinigt: Die Entwicklung des brandenburgischen Gastgewerbes ist im Zeitraum von 2007 bis 2012 durchweg positiv verlaufen. Für die Perspektiven des brandenburgischen Gastgewerbes stellt jedoch die Sicherung des Mitarbeiter- und Fachkräftebedarfs ein zentrales Thema dar. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung zeichnet sich schon lange ab, dass Fachkräfte- und Nachwuchsmangel das Gastgewerbe in den nächsten Jahren begleiten werden. Dies ist in einer Branche, welche sehr personalintensiv ist und auch maßgeblich der wirtschaftliche Erfolg von der Qualität und Kompetenz der Mitarbeiter bestimmt wird, der gewichtigste Faktor.

Foto: Fotolia, contrastwerkstatt

Ansprechpartnerin: Barbara Nitsche IHK Potsdam Telefon: 0331 / 2786-163 E-mail: barbara.nitsche@potsdam.ihk.de

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Problematik der Fachkräfte- und Mitarbeitersicherung im Bewusstsein und Handeln der Unternehmer und Führungskräfte angekommen ist. Eine Vielzahl personalpolitischer Maßnahmen wird mittlerweile in vielen Betrieben zum Einsatz gebracht, welche die Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen unterstützen und auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter attraktiv ausstrahlen soll. Weitere Informationen: www.potsdam.ihk24.de Dok-Nr.: 120464

Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ – Nachhaltig die berufliche Bildung stärken!

Foto: vege – Fotolia

Ansprechpartnerinnen: Stefanie Schilling Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ Telefon: 0331 / 2786-335 E-mail: stefanie.schilling@potsdam.ihk.de

Bildung ist gerade in Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ein entscheidender Standortfaktor. Mit der Gründung der Stiftung im November 2010 stärkt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam langfristig die berufliche Bildung in der Region und trägt zur nachhaltigen Deckung des Fachkräftebedarfs bei. Personalengpässen und sinkenden Schulabgängerzahlen im Kammerbezirk stehen 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Spanien gegenüber. In einem Pilotprojekt sollen daher 32 spanische Jugendliche fit für eine Ausbildung in der Hotel- und Gastronomiebranche gemacht werden. Die Stiftung arbeitet hierbei mit der Mobilitätsberatung der IHK Potsdam zusammen. Für rund zehn Hoteliers und Gastronomen in Nord- und Westbrandenburg wurden spanische Interessenten gewonnen sowie Vorstellungsgespräche und Deutschkurse organisiert. Ende April 2014 werden die angehenden Auszubildenden für ein Praktikum mit Intensivsprachkurs in die Region kommen.


9 05.03.2014

Melanie Franke IHK Potsdam Telefon: 0331 / 2786-439 E-mail: melanie.franke@potsdam.ihk.de

Weitere Informationen: www.potsdam.ihk24.de Dok-Nr. 72819

Hessen

Foto: IHK Wiesbaden/Andreas Schlote

Ansprechpartnerin: Sabine Köth IHK Wiesbaden Telefon: 0611 / 1500-159 E-mail: s.koeth@wiesbaden.ihk.de

Ein weiterer Baustein der Stiftungsarbeit ist die Organisation von neun Azubi-Speed-Datings im Rahmen der IHK-Ausbildungskampagne "Mach es in Brandenburg!". Ziel ist die Besetzung freier Ausbildungsplätze zur Unterstützung der Tourismusregion Potsdam und Umgebung. Am 10. Juni 2014 wird ein Azubi-Speed-Dating in Potsdam ausschließlich für das Hotel- und Gaststättengewerbe umgesetzt.

„Für Hotellerie und Gastronomie begeistern“ IHK Wiesbaden bietet erstmals Symposium zur Fachkräftesicherung im Gastgewerbe Der Fachkräftemangel ist für viele Betriebe ein Thema. Vor allem personalintensive Branchen wie das Gastgewerbe stehen vor der Herausforderung, gute Mitarbeiter zu finden und zu binden – aber wie? Dieser Frage hat die IHK Wiesbaden erstmals ein ganztägiges Symposium gewidmet. Am 21. Oktober 2013 diskutierten Unternehmer und Experten von Arbeitsagentur und Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) über das Image der Branche, über Qualifizierungswege und Arbeitsbedingungen. Für einen Impulsvortrag konnte der Hotelier und europaweit gefragte Redner Klaus Kobjoll gewonnen werden, der über „Best practice in Mitarbeitermotivation“ berichtete. In Workshops behandelten Hoteliers und Gastronomen Möglichkeiten, Mitarbeiter für sich zu gewinnen: Dabei ging es um Social Media, Pressearbeit sowie Aufbau und Nutzen einer Arbeitgebermarke. „Wir wollen für die Branche begeistern und dem Fachkräftemangel gegensteuern“, sagt Sabine Köth, Leiterin des Geschäftsbereichs Branchen bei der IHK Wiesbaden. „Bei einer Entscheidung für die Branche sollten nicht allein die Arbeitszeiten im Vordergrund stehen, sondern ebenso die Vielseitigkeit und die Entwicklungsmöglichkeiten.“


10 05.03.2014

Zukunftswerkstatt der IHK Darmstadt: Lernen Sie die Fachkräfte von morgen heute schon kennen

Technische Zusammenhänge kennenlernen: Auch das ein Auftrag der Zukunftswerkstatt. Foto: Dagmar Mendel

Ansprechpartner: Torsten Heinzmann IHK Darmstadt Telefon: 06151 / 871-239 E-mail: zukunftswerkstatt@darmstadt.ihk.de

Nordrhein-Westfalen

An knapp 40 Schulen hat die IHK Darmstadt in den letzten beiden Jahren Zukunftswerkstätten eröffnet. Ziel des Projektes ist, Jugendlichen durch frühzeitige Berufsorientierung einen reibungslosen Übergang von der Schule in die Ausbildung zu ermöglichen. Für Unternehmen gibt es unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten: Vorträge, Angebot von Praktikumsplätzen oder Betriebsbesichtigung sind nur eine Auswahl. So können Unternehmen Schülern ihren Betrieb präsentieren und frühzeitig Kontakte zu geeigneten Auszubildenden knüpfen. In diesem Jahr möchte die IHK Darmstadt verstärkt Hotel- und Gastronomiebetriebe für das Projekt gewinnen, die bereits heute Kontakt zu den Fachkräften von morgen suchen.

Kölner Tourismusforum für Nachwuchskräfte 2013 - Rückblick Rund 100 Talente informierten sich am 27.04.2013 über Trends im Event- und Tourismusmarketing und erarbeiteten gemeinsam Ideen für ein Zukunftsprojekt.

Foto: IHK Köln

Den Startschuss legte Josef Sommer, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH, mit seinem Vortrag zu Spotlight-Events und deren Bedeutung für das Städtereiseziel Köln. Ihm folgte Dr. Achim Stegmann, Managing Director der welcome GmbH, der über „Basics und Trends der Live-Kommunikation anhand einer Veranstaltung für ein mittelständisches Unternehmen referierte. Im Fokus lag der Aufbau eines differenzierten Kundenbewusstseins beziehungsweise Gespürs, das mit einem Regelwerk gemäß dem Motto „Event kommt nicht von Event-uell“ abgerundet wurde. Schließlich wandte sich Christian Weiss, Geschäftsführer Kreation der Aclewe GmbH Werbeagentur, dem Thema „Social Media – Neue Wege in der Tourismuskommunikation“ zu. Am Beispiel eines aktuellen Projekts für Tourismus Flandern machte Weiß deutlich, wie sich Social Media gezielt einsetzen lässt. Parallel zu den Vorträgen erarbeiteten die Teilnehmer in drei Workshops unter Leitung von Hans E. Kuhlmann, Senior Adviser der Kuhlmann International GmbH, das „1 x 1 der Veranstaltungskonzeption“. Als Herausforderung wurde die Aufgabe gestellt, einen Weltkongress für die Zielgruppe Generation Y im Jahr 2019 mit Köln als Austragungsort zu konzipieren. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit der Definition der Zielgruppe - Jugendliche aller Nationen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren - sowie der Festlegung der notwendigen Kommunikationsmaßnahmen. Daran anknüpfend hat die zweite Gruppe zielgruppengerechte und attraktive Pro-


11 05.03.2014

Ansprechpartner: Sonja Grohs / Timo Knauthe IHK Köln Telefon: 0221 / 1640-576 E-Mail: sonja.grohs@koeln.ihk.de / timo.knauthe@koeln.ihk.de

Rheinland-Pfalz

grammbausteine entwickelt, die gewährleisten sollten, dass möglichst viele Jugendliche an dem Weltkongress teilnehmen. Den abschließenden Auftrag, die Ergebnisse der ersten beiden Gruppen in einem stimmigen Veranstaltungskonzept zu vereinen, hat die dritte Gruppe übernommen. Unter dem Motto “Future is for everyone” ist so die Vision von einer Veranstaltung mit dem Namen “Global youth network“ entstanden, an der über eine Million Teilnehmer partizipieren könnten. Das „Kölner Tourismusforum für Nachwuchskräfte 2013 wurde in Anlehnung an das bereits seit Jahren stattfindende „Kölner Tourismusforum“ nun auch für junge Touristiker und Veranstaltungsfachleute ins Leben gerufen. Fünf Schüler des AlfredMüller-Armack-Berufskollegs haben dieses Projekt als Abschluss ihrer Ausbildung zu Kaufleuten für Tourismus und Freizeit entwickelt. Auftraggeber des Forums sind die Industrie- und Handelskammer zu Köln und die KölnTourismus GmbH mit dem Cologne Convention Bureau.

IHK-DEHOGA Branchentreff zur Fachkräftesicherung am 08.04.2014 in Trier Gemeinsam veranstalten die Industrie- und Handelskammern Koblenz und Trier mit dem DEHOGA Landesverband Rheinland-Pfalz seit 2011 den sogenannten IHK-DEHOGA Branchentreff, der sich in diesem Jahr im Tagungszentrum der IHK Trier dem Schwerpunktthema „Fachkräftesicherung“ widmen wird.

Ansprechpartner: Silvia Fries IHK Trier Telefon: 0651 / 9777-240 E-Mail: fries@trier.ihk.de Christian Dübner IHK Koblenz Telefon: 0261 / 106-306 E-Mail: duebner@koblenz.ihk.de

Um den Fachkräftebedarf nachhaltig zu sichern, gilt es, Potenziale in allen Bereichen zu nutzen. Ob Auszubildende, die Generation 50plus oder ausländische Fachkräfte – im Rahmen des Branchentreffs erhalten die Teilnehmer gebündelt Informationen und praktische Tipps rund um das Thema Fachkräftesicherung in Gastronomie und Hotellerie. In seinem Impulsvortrag „Der Wettbewerb um Talente hat begonnen – Fachkräfte im Gastgewerbe der Zukunft“ zeigt Dr. Winfried Kösters, freier Journalist und Publizist aus Bergheim, die aktuellen Herausforderungen auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung auf. Das etablierte Veranstaltungsformat fördert den Austausch und die Vernetzung der touristischen Akteure und bietet neben wertvollen Praxistipps ausreichend Zeit für den Informationsaustausch unter Kollegen. Ergänzend zu den Fachvorträgen stehen zahlreiche Partner der Freizeit- und Tourismuswirtschaft sowie der Hotel- und Gastronomiebranche als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.


12 05.03.2014

IHK Koblenz: Projekt MYK4international

Ansprechpartner: Christian Dübner IHK Koblenz Telefon: 0261 / 106-306 E-Mail: duebner@koblenz.ihk.de

Saarland

MYK4international ist eine sechs-monatige transnationale Qualifizierungsmaßnahme in den Bereichen Hotel- und Gastronomie, Alten- und Krankenpflege oder Lager und Logistik zur Erhöhung der Beschäftigungschancen junger Menschen durch angeleitete Lernund Arbeitsaufenthalte in Frankreich. Wesentliche Elemente des Projekts sind regelmäßige berufliche, persönliche und soziale Kompetenzchecks sowie fremdsprachliches und interkulturelles Training. Das Gastronomische Bildungszentrum der IHK Koblenz und die Deutsche Angestellten-Akademie Koblenz verantworten die vorbereitende Eignungsprüfung, den Kompetenzcheck sowie die fachpraktische Abschlussprüfung. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Programms "Integration durch Austausch" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den Europäischen Sozialfonds, das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie die Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz, Landkreis Neuwied und Landkreis Ahrweiler.

Bewertungsportale – Fluch oder Segen? Intensivtraining für Hotellerie und Gastronomie Jede zweite Deutsche nutzt das Internet, um sich vorab über sein Reiseziel zu informieren Jeder Dritte bucht seine Urlaubsreise über das Internet. Immer häufiger orientieren sich die Gäste bei der Wahl des Reiseziels bzw. der Unterkunft auch an Bewertungen anderer Urlauber. Abgesehen von der Klassifizierung der Hardware und von Qualitätsprozessen im Unternehmen, gewinnt auch die OnlineReputation der Betriebe immer mehr an Bedeutung für die Tourismusregion. Dabei kam eine Auswertung des Tourismusbarometers Saarland zu dem Ergebnis, dass insbesondere saarländische Betriebe im Ländervergleich einen erheblichen Nachholbedarf beim Umgang mit Bewertungsportalen haben. So entstand die Idee, in einer Kooperation von IHK Saarland, Tourismus Zentrale Saarland GmbH und DEHOGA Saarland Hotel- und Gaststättenverband Saarland e. V. den touristischen Leistungsträgern ein Weiterbildungsangebot anzubieten, um sich auf die neuen Herausforderungen der Digitalisierung im Tourismus einzustellen. War es früher ausreichend, durch eine ansprechende Präsentation mit Standardtexten sein Unternehmen im Internet zu präsentieren, achtet inzwischen der Kunde sehr genau darauf, ob die getroffenen Aussagen stimmen. Abweichungen werden auf den Bewertungsportalen detailliert beschrieben und mit Bildern dokumentiert.


13 05.03.2014

Ansprechpartner: Leander Wappler IHK Saarland Telefon: 0681/9520-210 E-Mail: leander.wappler@saarland.ihk.de

Mit Holger Sigmund und Thomas Fritsch, Team Servus Tourismuspartner GmbH aus Bregenz, hatte die IHK zwei Experten eingeladen, die den Teilnehmern aufzeigten, welche Bedeutung Hotelbewertungen inzwischen zukommt. Vor allem erläuterten sie, wie Kundenbewertungen als Qualitätsinstrument für das Unternehmen eingesetzt sowie authentische und stilsichere Kommentare auf Kundenbewertungen verfasst werden können. In zahlreichen praktischen Übungen konnten die Teilnehmer ihr Wissen vertiefen. Die Intensivschulung startete in kleinen Gruppen im Frühjahr und wurde im Herbst mit einem Aufbauseminar fortgesetzt. Auf Grund der guten Nachfrage ist geplant, die Weiterbildung zum Thema Bewertungsportale im Frühjahr 2014 fortzuführen.

Rekordbeteiligung bei 8. Aktionstag Handel und Tourismus 2013 im Saarland Mit einem Paukenschlag eröffnete Saarlands beste Schulband „from fall to spring“ den 8. IHK Aktionstag Handel und Tourismus am 6. Februar 2013 in der Gemeinschaftsschule Saarbrücken-Bruchwiese. Über 200 Schüler waren mit ihren Lehrern gekommen, um vor großem Publikum in einer Abschlusspräsentation über ihre am Aktionstag Handel und Tourismus gemachten Erfahrungen zu berichten.

Foto: IHK Saarland

Ansprechpartner: Leander Wappler IHK Saarland Telefon: 0681/9520-210 E-Mail: leander.wappler@saarland.ihk.de

Dabei ging es um jene Eindrücke, die sie am 29. Januar 2013 in den verschiedenen Unter-nehmen des Handels, der Hotellerie und Gastronomie gewonnen haben. Sie führten Verkaufsgespräche, lernten typische Arbeitsabläufe kennen und hatten sogar Gelegenheit, Führungskräfte der Unternehmen bei der Arbeit zu begleiten. Jedes Unternehmen hatte dazu eigens einen festen Paten benannt und vorab einen genauen Tagesablauf organisiert. Vor-bereitet wurden die Schüler auf diesen Aktionstag in ihren Schulen. Hier informierten Führungskräfte der beteiligten Betriebe im Schulunterricht über ihr Unternehmen und den Arbeitsalltag im Handel, Hotellerie und Gastronomie. Am Tag der Abschlusspräsentation wurden unter anderem Werbekampagnen nachgespielt, Arbeitsabläufe vor- und Verkaufsgespräche nachgestellt und sogar eine eigene Modenschau zusammengestellt, um das breite Warensortiment eines Warenhauses zu präsentieren. Der Aktionstag Handel und Tourismus ist eine Initiative der IHK. Sie wurde 2006 Leben gerufen wurde, um Schülern die Möglichkeit zu geben, sich über Karrierewege in diesen Branchen zu informieren.


14 05.03.2014

Sachsen

IHK Dresden: Fachkräfte für Gastronomie und Hotellerie – ein deutsch-französischer Dauerbrenner Gut ausgebildetes und hoch motiviertes Personal ist eines der entscheidenden Kriterien für eine erfolgreiche Tourismuswirtschaft. Dies zu gewährleisten, ist das erklärte Ziel einer seit nunmehr 24 Jahren bestehenden Deutsch-Französischen Partnerschaft zwischen der IHK Dresden und der Strasbourger Hotelfachschule CEFPPA Adrien Zeller. So erwarben von 1991 – 2014 über 150 sächsische Jugendliche ihren Lehrabschluss an der Strasbourger Eliteschule und legten damit den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche und unternehmerische Karriere in Sachsen, Deutschland und der ganzen Welt. Diese Zusammenarbeit wurde 2012 auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) mit dem Marketing-Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet.

Ansprechpartner: Thomas Tamme IHK Dresden - Geschäftsstelle Zittau Telefon: 03583 / 502231 E-Mail: tamme.thomas@dresden.ihk.de

Seit 2009 ist Frankreich auch in der sächsischen Oberlausitz ständig präsent. Im Rahmen des Mobilitätsprogrammes MAESTR´AL der Region Elsass führen seitdem französische Studenten der CEFPPA ein Fach- und Betriebs-Praktikum in gastronomischen Einrichtungen der Region durch. In den mittlerweile sechs MAESTR´AL-Projekten waren so über 120 junge Franzosen in sächsischen Hotels und Gasthöfen beschäftigt. Hier sammeln sie Erfahrungen über die sächsische Küche, verbessern ihre Sprachkenntnisse und erhöhen durch die Kontakte mit ihren deutschen Kollegen und Gästen ihre interkulturelle Kompetenz – für ein erfolgreiches Wirken in Gastronomie und Tourismus unverzichtbare Werte. Aber auch die deutsche Seite profitiert enorm von diesem Austausch. In der Öffentlichkeit wird das Projekt immer mehr wahrgenommen. So lockt das französische Flair jedes Jahr mehr neugierige Gäste in die teilnehmenden Gaststätten und die französischen Praktikanten werden immer begehrter. Und ganz nebenbei erfährt die Branche weitere positive Resonanz, die gerade in diesen Zeiten von demographischer Entwicklung und Fachkräfteproblematik für die Fachkräftegewinnung und -sicherung enorm wichtig ist. 2014 werden erstmalig auch 12 sächsische Auszubildende die Möglichkeit nutzen, im Rahmen dieser Zusammenarbeit ein Praktikum im Elsass durchzuführen.

IHK zu Leipzig: Ausbildungsbörse – Hotellerie und Gastronomie rühren beim Nachwuchs die Werbetrommel Damit die Tourismusregion Leipzig bei Gästen und Einheimischen auch künftig als weltoffener Gastgeber mit professionellen Services und Dienstleistungen glänzen kann, ist sie auf qualifiziertes Fach-


15 05.03.2014

Ansprechpartnerin: Birgit Kratochvil IHK zu Leipzig Telefon: 0341 / 1267-1403 E-Mail: kratochvil@leipzig.ihk.de

Schleswig-Holstein

personal in Hotels und Gaststätten angewiesen. Um den Fachkräftenachwuchs auf attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen im Hotel- und Gaststättengewerbe aufmerksam zu machen, organisiert die IHK zu Leipzig gemeinsam mit der DEHOGA Sachsen Regionalverband Leipzig e.V. und der Agentur für Arbeit Leipzig zum dritten Mal in Folge eine Ausbildungsbörse für gastronomische Berufe. Unter dem Motto „Willkommen im Land der Gastlichkeit“ werden auch in diesem Jahr wieder (am 7. März 2014 im Bayrischen Bahnhof, Bayrischer Platz 1, 04103 Leipzig) zahlreiche Unternehmen mit Praxisvorführungen aus dem Berufsalltag junge Menschen für die Branche begeistern. So werden unter anderem Festtafeln eingedeckt, Serviettenfalttechniken präsentiert und die Arbeit an der Rezeption demonstriert. Interessierte Jugendliche können in Gesprächen bereits hier den Grundstein für eine vielseitige Ausbildung mit Zukunft legen.

Deutsch-Dänische Verbundausbildung Als Mittel gegen Fachkräftemangel und Abwanderung unterstützt der Bund, bestärkt durch die EU, Projekte, in denen 30 Prozent der Jugendlichen ein Viertel ihrer Ausbildungszeit im Ausland absolvieren. Trotz der Nähe zu Dänemark ist die Realität in SchleswigHolstein und Dänemark weit von diesem Ziel entfernt – obwohl es die Jütlandroute und den HanseBelt als deutsch-dänische Wirtschaftsräume gibt.

QR-Code zum Projektsteckbrief:

Weitere Informationen: http://goo.gl/H0Qh77

Ansprechpartnerin: Mette Lorentzen IHK Flensburg Telefon: 0461 / 806-461 E-Mail: lorentzen@flensburg.ihk.de

Das Denken in Wirtschaftsräumen erfordert übergeordnete Ausbildungsstrukturen, da die Globalisierung regionale Unternehmen einschließt und international versiertes Personal für die Wissensgesellschaft verlangt. Der demografische Wandel wird den Fachkräftemangel verstärken. Daher ist die Abwanderung der Jugend zwingend zu stoppen. Seit Anfang 2013 wird im Rahmen des Strategieprojekts „Deutschdänische Verbundausbildung“ gemeinsam mit berufsbildenden Schulen in Dänemark daran gearbeitet, Jugendlichen eine grenzüberschreitende, duale Ausbildung zu ermöglichen. In einer Laufzeit von zunächst drei Jahren soll die Zusammenarbeit von Schulen, Betrieben und Auszubildenden sowohl in der Fehmarnbelt Region als auch über die Landesgrenze hinweg pragmatisch organisiert werden. Die angestrebte Erhöhung der grenzüberschreitenden Mobilität von Auszubildenden soll auch Angebot und Nachfrage von Ausbildungsplätzen ausgleichen helfen und zugleich die Attraktivität der Ausbildungslandschaft beiderseits der Grenze steigern. Mittel- bis langfristiges Ziel ist der Aufbau grenzüberschreitender Verbundausbildungen bis hin zu möglichen Doppelqualifizierungen, um so die Attraktivität der Ausbildungslandschaft in Schleswig-Holstein zu steigern.


16 05.03.2014

Ansprechpartner Kompetenzteam Tourismus der IHK-Organisation Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. Dr. Ulrike Regele Telefon: 030 / 20308-2104 E-Mail: regele.ulrike@dihk.de

IHK Lüneburg-Wolfsburg Birke Dikken Telefon: 04131 / 742-174 E-Mail: dikken@lueneburg.ihk.de

IHK Berlin Simone Blömer Telefon: 030 / 31510-252 E-Mail: simone.bloemer@berlin.ihk.de

IHK Neubrandenburg für das östliche MecklenburgVorpommern Ute Frasa Telefon: 0395 / 5597-303 E-Mail: ute.frasa@neubrandenburg.ihk.de

IHK Bremerhaven Silke Mollenhauer Telefon: 0471 / 92460-22 E-Mail: mollenhauer@bremerhaven.ihk.de IHK Dresden Christina Meißner Telefon: 0351 / 2802-157 E-Mail: meissner.christina@dresden.ihk.de

IHK Niederbayern Katharina Simmelbauer Telefon: 0851 / 507-271 simmelbauer@passau.ihk.de Niederrheinische IHK Duisburg Heike Benecke Telefon: 0203 / 2821-257 E-Mail: benecke@niederrhein.ihk.de

IHK Flensburg Carina Balow / Dirk Nicolaisen Telefon: 0461 806-457 E-Mail: balow@flensburg.ihk.de / nicolaisen@flensburg.ihk.de

IHK Nordschwarzwald Elke Schönborn Telefon: 07441 / 8605-217 E-Mail: schoenborn@pforzheim.ihk.de

IHK Frankfurt am Main Ulf Horstmann Telefon: 069 / 2197-1333 E-Mail: u.horstmann@frankfurt-main.ihk.de

IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim Falk Hassenpflug Telefon: 0541 / 353-215 E-Mail: hassenpflug@osnabrueck.ihk.de

IHK Halle-Dessau Daniela Wiesner Telefon: 0345 / 2126-285 E-Mail: dwiesner@halle.ihk.de

IHK Potsdam Barbara Nitsche Telefon: 0331 / 2786-163 E-Mail: barbara.nitsche@potsdam.ihk.de

IHK Koblenz Christian Dübner Telefon: 0261 / 106-306 E-Mail: duebner@koblenz.ihk.de

IHK Schwaben Ulrike Weber Telefon: 0821 / 3162-377 E-Mail: ulrike.weber@schwaben.ihk.de

IHK Köln Timo Knauthe Telefon: 0221 / 1640-728 E-Mail: timo.knauthe@koeln.ihk.de

IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Anne Heinrichs Telefon: 07721 / 922-156 E-Mail: anne.heinrichs@vs.ihk.de

IHK zu Leipzig Birgit Kratochvil Telefon: 0341 / 1267-1403 E-Mail: kratochvil@leipzig.ihk.de

IHK und Tourismus 2014  

Analysen, Aktionen, Ausblicke - Schwerpunkt: Fachkräftesicherung

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you