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Tvgg Lorsch setzt im nachwuchsbereich auf qualifizierte Trainer

Jugendfußball bei der Turnvereinigung Lorsch boomt

Woche 51

20./21. Dezember 2012

Woche 23

5. Juni 2014

10. Jahrgang

11. Jahrgang

Die Kinder der aktuellen E1 und F1 der Tvgg Lorsch und ein Teil der Ballspielgruppe. Bild: Petra Löw Im Bereich Kinderfußball (Gbis E-Jugend) erlebte die Turn­ vereinigung aus Lorsch im Laufe des letzten Jahres einen enor­ men Zulauf. So konnte das Fun­ dament für eine erfolgreiche Jugendarbeit geschaffen und gefestigt werden. Das ist vor allem auf das Enga­ gement und das Konzept, wie den Kindern der Spaß am Fußball vermittelt und die Ent­ wicklung der Kinder gefördert wird, zurückzuführen. "Wir legen viel Wert auf eine vielseitige und altersgerechte Förderung der Kinder", so Jugendtrainer Markus Essel. Sein Konzept sieht vor die Kinder nicht nur fußballspezifisch auszubilden, son­ dern sie auch durch eine ab­ wechslungsreiche Trainingsge­ staltung motorisch weiter zu entwickeln und geistig und im sozialen Umgang immer wieder Reize zu setzen.

Die nächste Kundzeausgabe erscheint am 19. Juni. Anzeigen- und Redaktionsschluss ist der 16. Juni

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Die im Juni 2013 ins Leben gerufene Ballspielgruppe, wel­ che von Martin Schorr und sei­ nen Helfern Stefan Knapp und Tobias Umlauf betreut wird, umfasst nach einem knappen Jahr Existenz, je nach Trainings­ beteiligung, rund 30 bis 35 Kinder! Befragt man Martin Schorr zu "seinen" Kids, bekommt er das Grinsen nicht mehr aus seinem

Gesicht. Voller Euphorie erin­ nert er sich zurück an die erste Spielstunde mit den kleinsten Lorscher Ballkünstlern. Viel auf­ geregter als die Kids sei er selbst gewesen. Zum ersten "Training" kamen damals auf Anhieb sie­ ben Kinder. Und von Woche zu Woche kamen immer wieder Kinder dazu und nur wenige legten schon früh in ihrer Kar­ riere eine kleine Pause ein. Besonders stolz war er, dass er zur Hallensaison schon ein spielfähiges Team beim Fußball Kreisverband anmelden, an den ersten Turnieren teilnehmen und auch im Ehlried schon das erste Freundschaftsspiel selbst aus­ richten konnte. Ab der Saison 2014/15 nimmt die ehemalige Ballspielgruppe dann als G1 (Jahrgang 2008/ 09) am geregelten Spielbetrieb des Fußballkreises Bergstraße teil. Außerdem wird es eine Mannschaft für die Jahrgänge 2009/10 geben, welche zwar nicht am Spielbetrieb teilneh­ men, aber immer mal wieder an Turnieren teilnehmen wird und auch das ein oder andere Freundschaftsspiel spielen wird. In der F-Jugend werden voraus­ sichtlich drei Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Zwei Teams, F3 und F2 (Jahrgang 2007) und die F1 (Jahrgang

2006). Und auch in der EJugend wird die Tvgg Lorsch mit drei Teams vertreten sein. Die E3 und E2 (Jahrgang 2005) sind unsere Kinder die zum größten Teil schon seit rund vier Jahren zusammen Fußball spie­ len. Dazu kommt die E1 (Jahr­ gang 2004), welche im Laufe des letzten Jahres Zuwachs von Olympia Lorsch bekamen, weil dort mangels Kinder keine Teil­ nahme am Spielbetrieb möglich war. In diesen acht genannten Mannschaften werden insgesamt rund 125 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren betreut und gefördert. Im Trainerstab für diese acht Mannschaften sind unter anderen Sascha Keil, Jörg Thiel und Markus Essel, welche die Ausbildung zum "Trainer C-Breitenfußball" in der Sportschule in Grünberg absol­ vierten. Darüber hinaus besu­ chen alle Jugendtrainer regelmäßig Fortbildungen beim Hes­ sischen Fußball-Verband und im Kinderzentrum der TSG 1899 Hoffenheim. "Dies sind Zahlen und Fakten auf die die Turnvereinigung stolz ist und die Gewissheit geben können, dass Kinder bei uns im Verein sehr gut aufgehoben sein werden", so Markus Essel abschließend. me


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5. Juni 2014 - Seite 2

Nach den Erfolgen bei den Konzerten in den vergangenen Jahren plant Dirigent Ivan Mladenov mit den "Musix" ein weiteres Projektkonzert. Dabei sollen Lieder aus Filmen Musicals und der Schlagerszene zur Aufführung kommen. Geplant sind Stücke wie "Soon and very soon" von Ivan Mladenov, "Nella Fanatsia" Ennio Morricone und "Long Train Running" von Tom Johnston, "Africa" von Davis Paich und andere. Die "Musix" würden sich über neue Sängerinnen beim ihrem Konzert sehr freuen. Schön wäre ein wenig Erfahrung im Chorgesang. Die Chorproben finden jeden Donnerstag um 18.45 Uhr im Giebauer Haus statt. Wer mitsingen möchte – das Projekt beginnt ab sofort – kann donnerstags in die Chorprobe kommen oder sich bei Klaus Dieter Schmidt, Telefon 06251/55378 melden. 50plus Ökumenische Glaubensgespräche Herzliche Einladung zum nächsten Treffen am 12. Juni (Donnerstag) von 10 bis 12 Uhr im Lorscher Paulusheim. Thema: "Ich bin enttäuscht, wie gehe ich damit um?". Anmeldung zum Olympialauf online Jährlich am Johannisfest veran­ staltet der Leichtathletikclub den beliebten Innenstadtlauf über 400 m, 1000 m, 5000 m und 10.000 m rund um den Stadt­ kern von Lorsch. Teilnehmen können von den ganz Kleinen bis zum Senior alle Laufbegeis­ terten, die sich gerne im ge-

mütlichen Ambiente miteinander messen wollen. Gestartet wird vor dem Stadthaus von Lorsch, Nachmeldungen sind bis zu einer Stunde vor dem jeweiligen Lauf noch möglich. Mehr Infos und die Anmeldung gibt es auf der Homepage des Leichtathletikclub Lorsch e.V unter www.lcolorsch.de Legio Mariae Lorsch Herzliche Einladung zur Mo­ natswallfahrt der Legio Mariae nach Maria Einsiedel. Am Frei­ tag,13.Juni,17.30 Uhr, Rosen­ kranzprozession ab dem Außenaltar,18 Uhr Festgottesdienst anlässlich des 125. Geburtstag von Frank Duff, dem Gründer

der Legio Mariae, mit Domka­ pitular Prälat Hans-Jürgen Eber­ hardt,Mainz. Mitfahrgelegenheit besteht,bei Lenchen Tichy mel­ den,Telefon 52717. Jahrgang 64/65 Lorsch Der Jahrgang trifft sich am 17. Juni (Dienstag) ab 20 Uhr im "Hexenhaus" zur Besprechung der Jahrgangsfeier im August. Bund der Vertriebenen Ortsgruppe Lorsch Treffen am 13. Juni um 15 Uhr zur gemütlichen Kaffeerunde im Back- und Brauhaus in Lorsch. Gäste sind herzlich eingeladen und willkommen.

Der Kundze-Kommentar

Impressum: Kundze - die Kundenzeitung erscheint kostenlos 14-tägig donnerstags/freitags für die Haushalte in Lorsch, Einhausen, Hüttenfeld und Riedrode. Herausgeber und Produktion: MediaProfessional, Agentur für Marketing & Kommunikation, Ulrich Gabler, Baumgartenstr. 5, 68623 LampertheimHüttenfeld, Tel. 06256/8599959, Fax 06256/8588494, Internet:www.kundze.de Redaktion: Ulrich Gabler, Daniel Fauß E-Mail: info@kundze.de. Verantwortlich für den Inhalt: Ulrich Gabler Verteilung: Prospektverteilung Monika Schön, Biblis-Nordheim, Tel. 06245/7515 Gültig zurzeit Anzeigenpreisliste Nr. 10 vom 1.1.2014, Auflage: 10.500 Exemplare. Kein Recht auf ungekürzte Manuskriptveröffentlichung. Bei Nichterscheinen infolge Streiks oder höherer Gewalt kein Recht auf Zustellung. Druck: Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, Dudenstr. 12- 26, 68167 Mannheim

Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne. Soll übrigens Dieter Hallervor­ den gesagt haben. Fakt ist, einen Politiker, der immer die Wahrheit sagt gibt es nicht, sonst wäre er nicht Politiker geworden. Selbstkritisch solll das der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel gesagt haben. In der Weltpolitik - übrigens auch in der Kommunalpolitik - ge­ schieht vieles im geheimen, in nicht öffentlichen Sitzungen. In der großen Politik beschlies­ sen wir Waffenlieferungen in die arabische Welt und gleich­ zeitig Abwehrraketen für Israel. Die ganze Rüstungsindustrie

in Deutschland freut sich über Weltkonflikte und gibt Angebo­ te ab. Aber stellen sie sich vor, sie wollten für ein kommunales Projekt ein Angebot abgeben und sie dürften nicht. Sie erhal­ ten nicht mal die Ausschrei­ bungsunterlagen. In der großen und in der kleinen Politik ist Transparenz der Feind der ver­ meindlichen Mauschelei. Poli­ tiker und viele Staatsbedienstete müssen ja nicht alles können, sie müssen nur jemanden ken­ nen, der es kann. Es ist ja auch nicht der Wille der Pharmain­ dustrie Menschen gesund zu machen. Gäbe es ein Heilmittel gegen die großen Krankheiten dieser Welt, wäre das Geschäftsmodell bald überflüssig, weil es keine Kranken mehr

gibt. Auch die Autoindustrie wehrte sich Jahrzehnte lang dank intensiver Lobbyarbeit ge­ gen neue Techniken der Mo­ torisierung. Heute verzichtet kaum noch ein Autohersteller auf Elektromobilität. Und wun­ dern sie sich nicht, wenn sie trotz Energiesparlampen, LEDTechnik, energieeffizienten Haushaltsgeräten immer mehr Strom bezahlen. Weniger Ver­ brauch wird einfach durch höhere Preise kompensiert. Wäre die deutsche Politik ein Auto, ich fürchte, sie käme schon seit Jahren nicht mehr durch den TÜV. Soll übrigens auch Manfred Rommel gesagt haben. Wir alle sind so gesehen TÜV-Mitarbeiter. Uli Gabler


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Schülerbetreuung Wingertsbergschule freute sich über tolle Resonanz

Leckeres Essen für guten Zweck an der Nibelungenstube

Die Kinder hatten sichtlich Spaß und zwar vor und hinter dem Verkaufstresen. Mit tatkräftiger Unterstützung des Profiteams der Lorscher Nibelungenstube servierten die Kinder am "Kräutertag" Bratwurst, Kräuter-Knoblauchbraten, Gemüsepfanne, Semmelknödel oder Bärlauchkochkäse für einen guten Zweck. Spendiert hatte die Zutaten das Team um Küchenchef Thomas Schroll. Der Erlös kommt komplett der Schülerbetreuung zu Gute. Die Kinder hatten die vielen Gäste zwischendurch mit vielen einstudierten Tanzdarbietungen unterhalten und richtig Spaß angesichts der tollen Resonanz. Auch Bürgermeister Christian engagierte sich im fleißigen Verkaufsteam von Schülern und Betreuern mit sichtlicher Begeisterung. Noch vor den Sommerferien soll es ein weiteres Benefiz-Essen geben. Thomas Schroll und Christian Lange bekommen dann wieder große Hilfe bei den Vorbereitungen durch die Schülerinnen und Schüler. Bilder: Herbert Matern


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Kripo warnt vor neuer Betrugsmasche im Internet

Schadprogramme kommen mit fingierter Rechnung Eine aktuelle Betrugsmasche aus dem Phänomenbereich Cybercrime beschäftigt derzeit wieder die Polizei in Südhessen. Zurzeit werden verstärkt Rechnungs-Emails im Namen großer Provider wie der Deutschen Telekom oder Vodafone versendet. Die Cyberkriminellen fügen dem täuschend echt aussehenden Anschreiben eine Rechnungsanlage bei, in der allerdings ein Bankingtrojaner eingebettet ist. Dabei spielt das im Anhang befindliche Dateiformat keine Rolle. Unabhängig ob ".zip, .doc, .pdf, .xls, ..." verbergen sich dahinter immer Schadprogramme die ausgeführt werden, wenn man sie aus der Email-Anwendung heraus öffnet oder sie auf die Festplatte kopiert. Bei einer weiteren Variante wird in der betrügerischen Email

keine Anlage sondern lediglich ein Hyperlink implementiert. Dieser startet nachdem er angeklickt wurde einen Downloadvorgang und installiert danach selbstständig den Bankingtrojaner. Die im aktuellen Fall vorliegende Schadsoftware beinhaltet die Funktion zunächst Zugangsdaten zum Konto auszuspionieren. In einem zweiten Schritt wird das Opfer dann zu einer Sicherheitsabfrage mittels TAN aufgefordert, die vom Täter zu unautorisierten Überweisungen genutzt wird. Alleine im Mai 2014 wurden beim Polizeipräsidium Südhessen 29 Fälle zur Anzeige gebracht. Die Schadenhöhe je Einzelfall lag zwischen acht und zehntausend Euro. Die Polizei rät deshalb: Sollten sie Emails erhalten, in denen

Leistungen in Rechnung gestellt werden, die sie nicht bestellt haben, sollten sie alarmiert sein. Achten sie in diesem Zusammenhang aktuell auch besonders auf Emails der oben angegebenen Provider. In vielen Fällen handelt es sich dabei um den Versuch, Schadsoftware zu verbreiten. Was diese im Einzelfall bewirkt, kann sehr unterschiedlich sein. Es wird auch davor gewarnt, Hyperlinks in Spammails bedenkenlos zu folgen. Auch hier kann dies zu einem unbeabsichtigten Download von Schadcode mit anschließender Installation führen. Für Rückfragen steht die Fach­ beratung Cybercrime der Poli­ zeilichen Beratungsstelle unter Telefon 06251/ 9694030 zur Verfügung.

TTC 2010 Lorsch kürt seine Vereinsmeister

Titel für Timo Rummel, Thomas Gutschalk und Sara Böhling

Der TTC 2010 Lorsch ist mit seiner ersten Vereinsmeister­ schaft sehr zufrieden – das zeig­ te auch der große Zuspruch bei den Teilnehmern: Gleich zwan­ zig Tischtennis-Spielerinnen und -Spieler spielten in dem immer noch jungen Verein in vier Ka­ tegorien die Titel aus. Zu Beginn stand der DoppelWettbewerb an, bei dem man erneut das Miteinander in den Vordergrund stellte und die Paa­ rungen zuloste, um für Span­ nung zu sorgen. Den Titel si­ cherte sich die Paarung Timo Rummel und Marc Steinmetz, die sich im Finale gegen Patrick Fenske und den erst zwölfjährigen Cedric Hermann durch­ setzen. Platz drei holten Klaus

Neuser und Thomas Gutschalk. Im Anschluss starteten die Ein­ zel-Wettbewerbe, die die TTCler in den Kategorien Mannschafts­ spieler, Freizeitspieler und Ju­ gendspieler durchführten. Bei den Jüngsten verlief der Wett­ bewerb hochspannend und sehr ausgeglichen, so dass erst nach Auszählen der einzelnen Punkte der Zieleinlauf mit der 13-jährigen Sara Böhling als Siegerin vor Cedric Hermann und Lea Bohrer klar wurde. Der Freizeitspieler-Wettbewerb brachte sowohl mit dem Erst­ platzierten Thomas Gutschalk, der im Finale Rainer Rothenhe­ ber bezwang, als auch mit dem Dritten Vili Asanov (Sieger im Spiel um Platz drei gegen Ursu­

la Wüst) zwei Neuzugänge im Verein aufs Siegerpodest. Im letzten Spiel des Tages sicherte sich der Top-Favorit Timo Rum­ mel mit einem klaren Erfolg gegen seinen Namensvetter Ti­ mo Cyriax den Titel bei den Mannschaftsspielern. Den Bron­ zerang erspielte sich Patrick Fenske mit einem Sieg über Manfred Titzmann. Einig war man sich am Ende des Tages auch darüber, dass erst durch die tatkräftige Unterstützung der nicht aktiven Spieler die Meisterschaft überhaupt möglich geworden war. Nach dem Erfolg der Premiere peilt der TTC 2010 Lorsch nun die Fortsetzung im kommenden Jahr an.


Lorsch & Einhausen & Hüttenfeld Bürgermeisterwahl in Einhausen im ersten Wahlgang entschieden

Helmut Glanzner macht das Rennen souverän

Unter großem Beifall seiner Anhänger und Unterstützer setzte sich der parteilose Kandidat Helmut Glanzner gleich im ersten Wahlgang bei den Bürgermeisterwahlen in Einhausen durch. 52 Prozent verkündete Philipp Bohrer, Volker Knaup (22,7 %), Konstanze Hiemenz (16,9 %) und Hartmut Philipp (8,4 %) waren am Ende doch chancenlos aber faire Gratulanten. Die Einführung des neuen Bürgermeisters ist für den 22. Juli vorgesehen. Fünf Tage vorher wird der amtierende Verwaltungschef Philipp Bohrer nach 17 Jahren im Amt verabschiedet. Der erste Arbeitstag wird für Helmut Glanzner der 1. August sein. MV

Lorscher Buch kann jetzt schon bestellt werden

Am 18. Juli (Freitag) wird in Lorsch ein im Eigenverlag des Heimat- und Kulturvereins her­ ausgegebenes Buch vorgestellt, das 20 hiesige Autoren zur 1250-Jahr-Feier des Klosters verfasst haben. Schon jetzt kann der 341 Seiten starke Hard­ back-Band im DIN-A-4-Format bestellt werden – und zwar zu einem günstigeren Preis. Statt der 29 Euro, die ab Mitte Juli fällig werden, sind dann 27 Euro zu bezahlen. Bestellungen sind möglich telefonisch unter

06251/7079928, mit Fax an 06251 7079915. Gegenwert ist eine Sammlung von 22 Aufsätzen, welche die Lesbarkeit einer popularwissenschaftlichen Arbeit mit der Akribie von Forschungserträgen vereinen sollen. Viele Seiten sind selbst­ redend dem Kloster gewidmet, zu dem neue Erkenntnisse der Wissenschaft präsentiert wer­ den: zur Baugeschichte etwa oder zur Musizierpraxis. Darüber hinaus sind aber auch die Stadt Lorsch, ihre Entwicklung,

ihre Vereine und Institutionen Themen und – besonders ausführlich – die Landschaft, die Lorsch umgibt. Mehr als 30 Seiten umfasst der von Hans de Raadt komponierte Bildteil mit historischen wie brandaktu­ ellen Aufnahmen von Lorsch und seiner Umgebung. Für den Umschlag hat der Gernsheimer Druck-Künstler Mario Derra eigens eine far­ benfrohe Collage zusammen­ gestellt.

Witziges Kinder-Musical wird in Lorsch gezeigt

Ein rotzfrecher Drachen und ein Ritter Rost

Ritter Rost ist ein witziges und fantasievolles Musical für Kinder. Es handelt vom rotzfrechen Feuerdrachen Koks, dem tapferen Burgfräulein Bö und natürlich dem überheblichen Ritter Rost, der außen hart und innen hohl ist. Acht Kinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahren des evangelischen Kirchenchors Lorsch unter der Leitung von Elisabeth Hofmann, bereiten sich seit einigen Wochen auf die Vorstellung vor. Vor kurzem gab es eine Übernachtung, wo es noch einmal - neben Pizza und Ritter Rost Filmen - extra Übungseinheiten gab. Die Vorstellung ist am 14.Juni um 16.00 Uhr im Paulusheim in Lorsch - Eintritt frei!

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Lorsch & Einhausen & Hüttenfeld

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Johanniter informieren über die Freiwilligendienste

Praktisch etwas Gutes tun

Insgesamt engagieren sich rund 1400 Menschen bundesweit bei der Johanniter-Unfall-Hilfe durch ein Freiwilliges Jahr, sei es durch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundes­ freiwilligendienst. "Die Freiwilli­ gen sind in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken", sagt Joachim Gengenbach, Mitglied des Bundesvorstandes der Jo­ hanniter-Unfall-Hilfe. Ein Freiwilliges Jahr bei den Johannitern ermöglicht gerade bei den jungen Freiwilligen den Einblick in spezielle Berufsfelder

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und Tätigkeitsbereiche der Jo­ hanniter und kann so bei der Berufsfindung besonders im Be­ reich des Gesundheits- und Sozialwesens helfen. Insbesondere für Schulabgänger ist es ein guter Anfang und eine Er­ fahrung fürs weitere Leben. Bei einem freiwilligen Engagement steht die Entwicklung der eige­ nen Persönlichkeit bei den Jo­ hannitern im Vordergrund. Aus eben diesem Grund absolvierte Carolin Ullmann (Bild oben) ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der Johanniter-Unfall-Hilfe Re­

gionalverband Bergstraße-Pfalz im Bereich der Breitenausbil­ dung. "Hier kann ich lernen vor einer Gruppe frei zusprechen, zu motivieren, zu begeistern und gleichzeitig erwerbe ich Flexibilität im Umgang mit den Seminarteilnehmer", so Ull­ mann. Sie wurde zu Beginn ihres FSJ durch verschiedene pädagogische und einem sanitätsdienstlichen Lehrgang zur Ausbilderin für Erste-HilfeKurse qualifiziert. Die Arbeit ist abwechslungsreich und mache ihr Spaß, insbesondere die Grundschulkurse, bei denen sie Kindern die Grundzüge der Ers­ ten Hilfe nahebringen kann. Ullmann weiter: "Sicherlich war die Vergütung ein Anreiz ein FSJ bei den Johannitern zu ma­ chen, aber auch das Entfalten meiner sozialen Ader konnte ich mir hier gut vorstellen." Ein Freiwilligendienst steht den Menschen aller Altersgruppen offen. "Wer immer schon mal ganz praktisch etwas Gutes tun und sich sozial engagieren woll­ te, fährt hiermit richtig", erklärt Jürgen Schill, Fachbereichsleiter Ehrenamt in der Bundesgeschäftsstelle der Johanniter. Ein Freiwilliges Jahr kann bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Viern­ heim in den Bereichen Ausbil­ dung, Fahrdienste und Soziale Dienste absolviert werden. Nähere Informationen gibt es unter Telefon 06204/9610100

"Karma" aus Kaiserslautern rockt im Lorscher Kulturhaus

Die Band "Karma" aus Kaiserslautern steht für gradlinigen Gitarrenrock, ehrlich und handgemacht, eingängig und melodisch, mit deutschen Texten. Ihr Debütalbum klingt frisch und spielerisch leicht. Die bekannte Pfälzer Formation "rockt" das Lorscher REX Kulturhaus in der Hirschstraße am 12. Juni. Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr, Eintritt acht Euro.


Lorsch & Einhausen & Hüttenfeld GGEW "Magic Lake" mit vielen Highlights

Beim Hessentag mit Show, Spaß und Unterhaltung dabei

ser Messe wird ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm gebo­ ten – Wissenswertes und Spie­ lerisches rund um das Thema Energie. Neben der GGEW AG präsentieren sich auch ihre Part­ ner GGEW net und TE Connec­ tivity im Infotainmentpark.

Es dauert nicht mehr lange bis zum Mega-Event GGEW Magic Lake. Mit einem vielfältigen Pro­ gramm und spektakulären Ak­ tionen wird der Bensheimer Ba­ desee, der vom Bergsträßer Energiedienstleister GGEW AG betrieben wird, beim Hessentag 2014 täglich ab 10 Uhr zur großen Veranstaltungsstätte. Das komplette Programm am GGEW Magic Lake – in der Mitte der Hessentags-Meile ge­ legen – ist kostenlos. Zu den zahlreichen Programm­ highlights zählen die Übertragung vom Außenspiel des Finales "Dolles Dorf" live vom GGEW Magic Lake im hrFernsehen ebenso wie die Ra­ diopartys und Live-Berichte von RPR1. und bigFM mit bekann­ ten DJs und Moderatoren. Auch auf ein Sportprogramm zum Mitmachen der Spitzenklasse können sich die Hessentagbe­ sucher freuen: Ob Hessenfesti­ val des Sports mit Tag des Sports im Kreis Bergstraße an den Pfingstfeiertagen oder Spor­ tangebote - hier gibt es Energie in Bewegung pur. Des Weiteren bietet der GGEW Magic Lake spektakuläre LED-, Laser- und Wassershows, einen Beach Club, einen Infotainmentpark, den GGEW World Battle Con­ test mit einigen der weltbesten Breakdancer, eine große Aktionsfläche für Kinder, einen Bier­ garten, vielfältige Wassersportaktivitäten, den Brasilientag mit Sambatänzerinnen und Public Viewing sowie eine Vorführung des Kinofilms "Fack ju Göhte" auf zwei großen LED-Wänden auf dem See. Zu den musikali­ schen Highlights gehören das Konzert von Heeresmusikkorps Kassel der Bundeswehr und Or­

chester der Bundespolizei aus Hannover sowie der Auftritt des Landes Jugend Jazzorchesters mit Soul-Funk-Diva Dorretta Carter. Auch die regionalen Bands "DNS" und "Stage Diva" oder die Stadtkapelle Bensheim werden dem Publikum einhei­ zen. Die Musiker treten auf einer der größten Bühnen der Stadt auf. Täglich mehrmals im Pro­ gramm ist der Clubtanz: Eine fröhliche Choreographie zu "Happy" von Pharrell Williams, die jeder mittanzen kann. Dr. Peter Müller, Vorstand GGEW AG, erklärt: "Wir dan­ ken allen unseren Partnern: Ge­ meinsam werden wir unsere Gäste am GGEW Magic Lake verzaubern und unvergessliche Erlebnisse schaffen." Der GGW Magic Lake wird am 6. Juni 2014 um 18 Uhr offiziell eröffnet. Die Tore des GGEW Magic Lake sind aber auch schon vor der Eröffnungszeremonie offen, ab 10 Uhr können sich die Gäste über den Energietag mit Spielen, Infos, Beratung, Quiz und ein Mal­ wettbewerb rund um das Thema Energie freuen. Um 20 Uhr wird dann die Radioparty bigFM Tro­ nic Love live vom GGEW Magic Lake übertragen. Ein zweiter Energietag findet am 11. Juni statt. Hier wird es beispielsweise um 17 Uhr einen Energietalk zum Thema Elektromobilität geben. Gemeinsam wird GGEW-Chef Dr. Peter Müller mit Fachleuten über diese inno­ vative Technologie diskutieren. Das Thema Elektromobilität lässt sich am GGEW Magic Lake hautnah erleben – Elektro­ autos von BMW, Tesla und Fis­ ker werden ausgestellt. Auf die­

Täglich zwischen 12 und 20 Uhr werden alle zwei Stunden Wassershows auf dem Badesee gezeigt. Das Highlight am GGEW Magic Lake ist die spektakuläre LED-, Laser- und Wassershow, ein choreografier­ tes und musikalisch unterlegtes Spektakel – täglich um 23 Uhr ein eindrucksvolles Ereignis. Natürlich wird auch der See für das Programm genutzt: Besu­ cher können das Gewässer auf einem großen Drachenboot, einem 7er-Kanadier, mit Kanus oder einem Solarboot erkun­ den. Während des Hessentags wird es allerdings keinen Bade­ betrieb geben. Ebenfalls täglich wird Familienspaß pur geboten mit einer Pi­ ratenschiff-Hüpfburg, einem Zorb-Parcours, AbenteuerSpielplatz, Beachvolleyball und einem DLRG-Tauchcontainer. Vom Beach Club über eine Cocktailbar und rund zehn Es­ sens- und Getränkeständen wird fürs leibliche Wohl gesorgt.

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Lorsch & Einhausen & Hüttenfeld

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Zweitägiges Intensivseminar für Existenzgründer in Lorsch

Gründerzentrum trägt der großen Nachfrage Rechnung Der Trend zur Existenzgründung in Deutschland ist weiterhin un­ gebrochen. Immer mehr Men­ schen beschäftigen sich mit der Verwirklichung eigener Visio­ nen, einer besseren Vereinbar­ keit zwischen Beruf und Familie oder auch mit der Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Situation. Besonders erfolgreich etablieren sich später Gründer am Markt, die sich intensiv auf den Schritt vorbereiteten und bereits vor der Gründung wich­ tige Entscheidungen bedacht haben. Genau hier setzt das Existenzgründerseminar an, das am 10. und 17. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr im Gründerzentrum in Lorsch, Bahnhofstraße 18 stattfindet. Am ersten Tag des Seminars steht das formale Gründerwissen im Vordergrund. Welche Eigenschaften sollte ich als Un­ ternehmer mitbringen? Wo mel­ - Anzeige -

de ich mein Unternehmen an und welche Hürden sind zu neh­ men? Ist Haupt- oder Neben­ erwerb für mich das richtige? Gründe ich neu oder übernehme ich ein bestehendes Un­ ternehmen? Welche Sozialver­ sicherungspflichten kommen auf mich zu? Wie gehe ich mit Finanzamt und Arbeitsagentur um? Gibt es für meine Gründungsidee Förderungen? Der zweite Seminartag widmet sich dann der Konzeptgestaltung, dem sogenannten Business­ plan. Hier erfahren die Teilneh­ mer alles Wissenswerte über die möglichen Kapitel eines Unternehmenskonzepts, sowie Grundlegendes zur Marktbe­ trachtung, zum eigenen Marke­ ting und zur Betriebsorganisati­ on. Darüber hinaus gibt es einen Einblick über die Sichtweise von Kapitalgebern oder der Arbeitsagentur. Abgerundet wird der zweite Tag mit Infor­

mationen zur Finanzplanung. Durchgeführt wird dieses Semi­ nar von Reinhard Butz von gru­ enderberatungen.de, einer Un­ ternehmensberatung die sich bereits vor zehn Jahren auf das Feld der Existenzgründung spe­ zialisiert hat. Da Gruenderbe­ ratungen.de bei der BAFA, die das Seminar fördert und qualitätsüberwacht, zugelassen ist, können die Kosten der Teilnah­ me mit 30 Euro sehr gering gehalten werden. Am Seminar können zwischen sieben und maximal 14 Personen teilneh­ men, deshalb ist es sinnvoll sich möglichst schnell anzumelden. Die erforderliche Anmeldung ist möglich beim Regionalen Gründerzentrum Lorsch, Jens Hohmann 06251 - 58 478 17 oder online im Internet unter gruenderzentrum-lorsch.de oder per Email (info@gruenderzentrum-lorsch.de).

Riesen-Pizza von "Paolo" für Fußball-Fans

Pizza am laufenden Meter ...

stellen und dort die Spiele nicht nur der deutschen Mannschaft mit Freunden verfolgen. WMtauglich zeigt sich auch der Pizza-Lieferservice von Paolo Vitale aus Einhausen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es die Pizza am laufenden Band. Je nach Anzahl der Gäste kann die Pizza XXXL bis zu einer Größe von 120 mal 60 Zenti­ meter bestellt werden. Für die Familienpizza gibt es für die Dauer der WM auch echte FanPreise. Gegen geringen Auf­ preis sind auch Beilagenänderungen möglich. Die kleine Familienpizza hat schon eine Größe von 55 mal 60 Zentime­ ter. So gesehen kann die Küche an den Spieltagen das ein oder andere Mal auch kalt bleiben. Der Pizza-Imbiss von Paolo Vi­ tale in Einhausen bietet natürlich auch alle anderen Gerichte der umfangreichen Speisekarte im Lieferservice an, Bestellungen können aber auch abgeholt werden. Wichtig für FußballFans: Die Familienpizza zur WM gibt es nur auf Vorbestellung. Paolo Vitale übrigens wird auch im Imbiss in Einhausen kein In Kürze beginnt die Fußball- sich Zuhause gemütlich ma­ Spiel verpassen müssen, dort Weltmeisterschaft in Brasilien. chen, den Fernseher auf die steht ein Fernseher. Infos unter Viele Fußball-Fans werden es Terrasse oder in den Garten www.pizza-paolo.de


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