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1 / 2013

Die Personalzeitung des Universitäts-Kinderspitals beider Basel

EINBLICK Aus der Pflege

Internes

Gut zu wissen

Medizin heute

UKBB-Helpline Seite 4

Neues Arbeitszeitreglement Seite 6

Freiwilligenarbeit im UKBB Seite 8

Nicht invasive Kielbrustbehandlung Seite 9

EDITORIAL

IM BRENNPUNKT

Ziele und Visionen für ein erfolgreiches 2013 Liebe Leserinnen und Leser

Damit sich das UKBB auch im neuen Jahr durch Innovation und Effi­zi­enz­­ profilieren kann, wurden von der Geschäftsleitung erneut die ­Jahres­ziele 2013 basierend auf dem Businessplan festgelegt. Im Interview mit CEO Dr. med. Conrad E. Müller werden die wichtigsten Punkte für das laufende Jahr angesprochen.

«Wer sein Ziel kennt, der findet einen Weg», besagt ein altes Sprichwort des

Warum werden für jedes Jahr jeweils

chinesischen Philosophen Laotse. Das

wieder neue Ziele ausgearbeitet?

UKBB und somit wir Mitarbeitenden soll­

Diese immer wieder neu formulierten

ten diesen Weg bereits gefunden haben.

Ziele sollen allen Beteiligten Ansporn ­

Damit wir jedoch nicht davon abkommen,

geben, damit das UKBB weiterhin zu ­

ist es wichtig, sich die erreichten Ziele immer­

­hoher Qualität, Innovation und Effizienz in

wieder vor Augen zu halten, eventuell zu

der Dienstleistung, aber auch in der Leh­

verbessern und auch neue zu definieren.

re und Forschung für Kinder und Jugend­

Im Gespräch mit unserem CEO Dr. Conrad

liche fähig ist. Die Ziele, welche vom

E. Müller gehen wir auf diese Thematik

UKBB in diesem Jahr verfolgt werden,

näher ein.

sind eingeteilt in verschiedene Sparten. Zum einen stehen die Patienten, die Pro­

Die Einführung der UKBB-Helpline im

zessabläufe im Spital und das Erreichen

Dezember letzten Jahres, die Ausarbei­

der finanziellen Zielsetzungen im Zent­

tung und das Inkrafttreten eines Arbeits­

rum. Aber auch die Lehre und Forschung

zeitreglements oder die Förderung der

ist von grosser Bedeutung, denn das

Gesundheit der Mitarbeitenden ver­deut­

UKBB ist ein universitäres Kinderspital.

lichen beispielhaft, dass in unserem Kinder­

Nicht zu vergessen sind die Zufriedenheit

­spital in den verschiedensten Bereichen

unserer Mitarbeitenden und der Erhalt

zielorientiert gearbeitet wird. Bei uns als

und die Weiterentwicklung der äusserst

universitärem Spital liegt der Fokus zudem

guten Infrastruktur in unserem Haus.

im B ­ ereich Lehre und Forschung wie auch in der medizinischen Innovation. Lesen Sie

Ein Spital ist in erster Linie ein Dienst­

mehr über alle Themen in dieser Ausgabe.

leistungsbetrieb. Ein wichtiger Punkt bei den Zielsetzungen ist deshalb auch

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

die Patientenzufriedenheit, welche von 75 auf 77 Prozent gesteigert werden

Sandra Soland,

soll. Wo ist hier das UKBB noch ver­

Kommunikationsbeauftragte

besserungsfähig?


2

EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

IM BRENNPUNKT

Fortsetzung von der Titelseite

Was den Eintritt eines Patienten betrifft,

Die Kapazitätsengpässe auf der Inten­

renen und den Eltern und sind für die

und ­ Motivation der Mitarbeitenden

sind wir heute bereits schon sehr gut

sivpflegestation und auf der Neonatolo­

Genesung des Kindes von grosser Be­

aufrechterhalten werden kann?

­organisiert. Ein reibungsloser und effi­

gie waren in den letzten beiden Jahren

deutung.

Der Ausbau unseres Gesundheitsför­

zienter Ablauf ist sehr wichtig, denn über

immer mal wieder Gesprächsstoff. Ziel

60 Prozent der Patientenaufnahmen lau­

für dieses Jahr ist das Gewährleisten

Als universitäres Spital soll der Fokus

dem Programm. Mit dem Yoga- und

fen im UKBB über den Notfall. Was den

von genügend Kapazitäten in diesen

speziell auf die Lehre und Forschung

Meditationsangebot haben wir bereits ­

­Austritt eines Patienten betrifft, sind wir

Bereichen. Welche Massnahmen wer­

gelegt werden. Was sind in dieser ­

einen ersten Schritt in die richtige

noch verbesserungsfähig. Häufig und

den hier getroffen?

­Hinsicht die Pläne 2013?

­Richtung gemacht. Die Angebote werden

verständlicherweise ist es so, dass die

Bei uns steht dieses Jahr ganz klar die

Das Jahr hat mit dem SCMC Shanghai –

rege genutzt. Auch wollen wir weiterhin

Eltern und ihre genesenen Kinder so

Weiterbildung des spezialisierten Inten­

UKBB Basel Symposium, einem zweitä­

die Überstunden unserer Mitarbeitenden

schnell wie möglich wieder nach Hause

sivpflege- und Neonatologiepflegeper­

gigen Symposium zu aktuellen Themen

reduzieren und diese möglichst auf

gehen wollen. Damit klar kommuniziert

sonals im Vordergrund, hierbei müssen

der pädiatrischen Orthopädie sowie

­einem tiefen Level halten. Überstunden

werden kann, was auf das Kind und

wir uns unbedingt mit den anderen

­Hämatologie / Onkologie, bereits span­

sollten wenn immer möglich durch

die Eltern nach dem Spitalaufenthalt

Schweizer Kinderspitälern zusammen­

nend gestartet. Auch sollen im Verlauf

Freizeit kompensiert werden können. ­

­zukommt und auf was geachtet werden

schliessen. Nur wenn wir in den nächsten

des Jahres die Kooperationen mit

Mit der Einführung des neuen Arbeits­

soll,

Austrittsge­

Jahren gezielt mehr Fachkräfte ausbil­

­Schanghai und Oxford weiter ausgebaut

zeitreglements per 1. Januar 2013 – als

spräche essenziell. Studien aus skandi­

den, werden diese Engpässe behoben

werden. Im Bezug auf Nachwuchsför­

Ergänzung zum bereits bestehenden

navischen Spitälern haben gezeigt, dass

werden können. Genügend Plätze wären

derung wird auf Initiative unserer For­

­Kollektivvertrag – konnten viele arbeits­

Eltern bei Austrittsgesprächen weniger

grundsätzlich vorhanden, nur leider

schungsleiterin, Prof. Dr. Daniela Finke,

rechtliche Punkte eindeutig definiert

als 30 Prozent vom Vermittelten tatsäch­

nicht immer das dafür nötige gut ausge­

mit der Universität Freiburg im Breisgau

werden. Das gibt den Mitarbeitenden ­

lich aufnehmen. Das wollen wir ändern,

bildete Personal. Eine Vision, die wir

in Deutschland eng zusammengear­

mehr Sicherheit und Zufriedenheit.

­indem wir zum einen klar strukturierte

­dieses Jahr auch gerne weiterverfolgen

beitet.

Austritts­check­listen einführen und zum

möchten, ist die Schaffung einiger

anderen darüber nachdenken, Telefon­

Bonding-Plätze auf der Neonatologie. ­

Ein Spital ohne motivierte Mitarbeiten­

Sandra Soland und Rahel Ziegler,

gespräche kurz nach dem Spitalaufent­

Solche Bonding-Plätze fördern den sozi­

de hat keine Zukunft. Was macht das

Kommunikation UKBB

halt zu lancieren.

alen Kontakt zwischen den Neugebo­

UKBB dafür, dass die Zufriedenheit

sind

verständliche

derungskonzeptes steht dieses Jahr auf

Interview:


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

AUS DER PFLEGE

Sie nimmt die Hygiene in die Hand Im November 2012 trat Nicole Frömming-Doll die Nachfolge von Margrith Thür als Beraterin für Infektionsprävention und Spital­hygiene im UKBB an. Der direkte und regelmässige Kontakt mit den Mitarbeitenden ist dabei von grosser Bedeutung.

Spitalhygiene im UKBB Die Spitalhygiene und Infektionsprä­ vention trägt zur Verhütung, Erken­ nung und Bekämpfung von Spitalin­ fektionen bei. Sie befasst sich mit aktuellen Problemen in diesem Be­ reich. Die Richtlinien und Handlungs­ anweisungen zur Erreichung der spi­ talhygienischen Ziele werden durch

Nicole Frömming-Doll kennt das Spital­

sionierung der ehemaligen Stelleninha­

wahrsten Sinne des Wortes Tag für Tag

die Hygienekommission verabschie­

business von der Pike an. Die gelernte

berin per Ende 2012.

in der Hand», sagt Frömming-Doll. Die

det. Die Hygienekommission wird von

Händehygiene sei das A und O bei der

Nicole Frömming-Doll geleitet und

Kinderkrankenschwester arbeitete von 1982 bis im Juni 2010 am Universitäts­

Es kam, wie es kommen musste. Nicole

Infektionsprävention. Leider wird dieser

trifft sich in der Regel viermal pro Jahr.

klinikum Freiburg (D), zuletzt auf der

Frömming-Doll bewarb sich für die aus­

Bereich in unseren Breitengraden immer

Die Einhaltung der Richtlinien dient

­Neonatologie / Intensivpflegestation. In der

geschriebene Stelle am UKBB. «Ich

noch ein wenig als Stiefkind behandelt.

sowohl dem Schutz der Patienten als

Folge liess sie sich während zwei Jahren

wollte weiterhin in einem Umfeld mit ­

Sie legt grossen Wert darauf, dass sie

auch des Personals. Die Richtlinien

zur Hygienefachkraft am Institut für Um­

­Kindern und Jugendlichen arbeiten. Die

­regelmässig auf den Stationen anzutref­

sind für alle Mitarbeitenden mit direk­

weltmedizin und Krankenhaushy­ giene

Stelle kam wie gerufen», erklärt die

fen ist und die Mitarbeitenden in dieser

tem Patientenkontakt bindend.

an der Albert-Ludwigs-Universität in Frei­-

­Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Hinsicht immer eine Ansprechperson ha­

burg ausbilden. Sie absolvierte anläss­

Auch ist sie mit Basel schon seit Jahren

ben. Und etwas ist Nicole Frömming-Doll

Alljährlich findet am 5. Mai der welt­

lich dieser Ausbildung im Jahr 2011 ein

über die Fasnacht eng verbunden. Ihr

dabei sehr wichtig: «Es gibt grundsätz­

weite Händehygienetag statt. Auch

Praktikum am Universitätsspital Basel ­

Mann ist Mitglied bei der Guggemuusig

lich keine dummen Fragen. Lieber einmal

das UKBB wird auf diesen Tag auf­

bei Prof. Andreas Widmer, Leiter Abtei­

Ohre­gribler.

mehr als einmal zu wenig nachfragen.»

merksam machen. Bitte beachten Sie

lung für Spitalhygiene, und lernte dabei

zu gegebenem Zeitpunkt die Angaben

Margrith Thür kennen. Über diesen Weg

Ihr Arbeitsfokus liegt im Wesentlichen

Sandra Soland,

erfuhr sie von der anstehenden Pen­

bei der Händehygiene. «Wir haben es im

Kommunikationsbeauftragte UKBB

im Intranet.


4

EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

AUS DER PFLEGE

Eine andere Dimension Seit Advent 2012 weilt im Raum der Stille des UKBB ein Gast: ein Engel, geschaffen von der Künstlerin Dorothée Rothbrust.

leicht erahnt, der aber dennoch auch ganz anders sein könnte als unsere Vor­ stellung. Von einem gewissen M ­ oment an war klar: Das ist der «Engel der W ­ ünsche». Und Wünsche werden viele formuliert in diesem Haus. So gestaltete denn die Bildnerin eine Säule dazu, in der Kinder und Erwachsene Wünsche, auf Zettel­ chen notiert, einwerfen können. Sehn­ süchte, Fragen, Hoffnungen, Ängste, Ver­ trauen, Mut – alles hat Platz. In der Bibel gibt es verschiedene Vorstel­ lungen von Engeln. Die zwei bedeutends­ ten sind: der Engel als Bote Gottes und als Verkörperung der Kraft Gottes selbst. Engel spielen in der Überlieferung vieler Religionen eine wichtige Rolle, und im­ mer stehen sie für eine andere ­Dimension. Der Raum der Stille lädt ein, diese andere Dimension einzubeziehen in den Prozess von Heilung, Genesung, Linderung, Leben und Sterben. Menschen aller Religionen und Konfessionen sollen hier einen Ort haben, an dem sie sein dürfen und zur Ruhe finden können. Therese Stillhard, lic. theol., kath. Spitalseelsorgerin UKBB

Ihre Figuren entstehen in einem steten

henden Figuren heraus. So auch beim

von zarter, papierener Transparenz, wie

Zwiegespräch. Mit der Zeit kristallisieren

Engel für das UKBB. Sie rang dem Holz

ein Buch, dessen Seiten man sorgfältig

Silvia Bolatzki,

sich für sie die Wesenszüge der entste­

seine Gestalt ab, schichtete die Flügel,

durchblättert, dessen Inhalt man viel­

Pfarrerin, ref. Spitalseelsorgerin UKBB

Interdisziplinäre Arbeitsgruppe

stets eine ärztliche Unterstützung bekom­

UKBB-Helpline erfolgreich angelaufen Am 3. Dezember 2012 nahm die neue UKBBHelpline den Betrieb auf. Diese erteilt rund um die Uhr kostenpflichtig medizinische Aus­ künfte für Eltern.

men, falls es Fragen gibt wie z.B. zu Im vergangenen Frühjahr wurde eine

Dosierungen von Medikamenten.

interne interdisziplinäre Arbeitsgruppe gebildet, die sich engagiert dem Thema

Grosse Akzeptanz

gewidmet hat. Informationen aus anderen Kliniken wurden eingeholt und deren

Nach mehr als einem Vierteljahr seit der

Erfahrungen in die Projektarbeit miteinbe­

Einführung kann gesagt werden, dass die

zogen. Ab­klärungen in Bezug auf techni­

Akzeptanz der UKBB-Helpline bei Eltern

sche Anpassungen wurden durch­geführt

und anderen Betreuungspersonen gross

und eine gross angelegte und sorgfäl­tig

ist und von Monat zu Monat weiter wächst.

durchdachte Informationskampagne wurde

Den Eltern ist eine gute Beratung am

geplant und durchgeführt. Gleichzeitig

Telefon etwas wert. Im Januar 2013 wur­

wurden die Mitarbeitenden von der Récep­

den über 1100 Anrufe auf die Nummer

tion und vom Notfall ­ geschult, sodass

gezählt, mit insgesamt 62 Beratungs­

Die Notfallstation verzeichnete seit dem

Zur Verbesserung der Dienstleistung am

die Inbetriebnahme im Dezember ohne

stunden. Die Projektgruppe freut sich,

Umzug eine erhebliche Zunahme der zu

Telefon, aber auch zur Entlastung des

kritische Zwischenfälle verlief. Die UKBB-

dass mit der neuen Dienstleistung ein wei­

behandelnden Kinder und Jugendlichen.

Personals wurde im Dezember 2012 die

Helpline steht Kindern und ­Ju­gendlichen

terer Beitrag für die hohe Akzeptanz des

Zusätzlich zur hohen Belastung des

kostenpflichtige UKBB-Helpline installiert.

bzw. deren Bezugsper­sonen während 24

UKBB in der Region geschaffen werden

Personals kam auch ein enormer An­

Diese generiert Einnahmen und s­omit

Stunden an 365 Tagen bei akuten gesund­

konnte.

stieg der telefonischen Anfragen. Bis zu

konnte auch eine neue Stelle geschaffen

heitlichen Problemen zur Verfügung und

100 Anrufe wurden täglich von der

werden. Dabei wurde das Rad nicht neu

kostet Fr. 3.23 pro ­ Minute. Es können

Julia Maier,

Pflege entgegengenommen. Die teils ­

erfunden, denn in praktisch a ­ llen anderen

nur Anrufe aus dem Schweizer Fest- oder

Leiterin Prozesse und Entwicklung

sehr aufwendigen Beratungen wurden

Schweizer Kinderspitälern bestehen solche

Mobilnetz entgegengenommen werden.

im Notfall­betrieb bisher stets nebenbei

kostenpflichtigen Be­ratungstelefone bereits

Rund um die Uhr werden Eltern von erfah­

Vreni Schweizer,

­erledigt.

seit mehreren J­ahren.

renen Pflege­ fachleuten beraten, welche

Stationsleiterin Notfall


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

Qualität 

Projektgruppe Picker Seit 2001 werden regelmässig umfäng­

insgesamt 1475 Eltern. 756 ­haben geant­

besserungspotenziale und arbeitet Vor­

lic. iur. Vera Egli,

liche Befragungen bei Eltern nach einem

wortet, was einer guten Rücklaufquote

schläge aus. Priorisiert bearbeitet wer­

Qualitätsmanagerin

stationären Aufenthalt eines Kindes oder

von 56 Prozent entspricht. Insgesamt wur­-

den sollen folgende drei Themenblöcke:

Jugendlichen in den grossen Schweizer

den mit den rund 90 Fragen acht Themen

emotionale Unterstützung bzw. der Ein­

Kinderspitälern durchgeführt. Die Be­

­befragt: emotionale Unterstützung; Infor­

bezug der Eltern, Kontinuität und Austritt

fragungen und Auswertungen erfolgen

mation und Aufklärung; behandlungs­­-

sowie die Koordination der Betreuung.

durch das Picker Institute Europe (Non-

spe­ zifische Informationen Chirurgie und

Ein grosser Wunsch der Projektgruppe

Profit-Gesundheitsforschungsinstitut) in

­Intensivstation; Einbezug der Eltern; physi­­-

Picker im UKBB ist, dass Ideen und Ver­

Mitglieder Projektgruppe

Zusammenarbeit mit QUALIS evaluation,

sches Wohlbefinden; Kontinuität und Aus­

besserungsvorschläge der Mitarbeiten­

Picker

einem unabhängigen Unternehmen für

tritt; Koordination der Betreuung; Gesamt­-

den mit einbezogen werden sollen. Hier­

Sozialforschung.

eindruck.

zu stehen das Meldeportal im I­ntranet

Jan Bonhöffer (PD Pädiatrie), Adrienne

(Projektgruppe Picker) sowie der Brief­

Chanton (Notfall), Vera Egli (Qualitäts­

Mitarbeitende in den Prozess

kasten bei den Garderoben (vis-à-vis

management, Leitung Projektgruppe

mit einbeziehen

Wäscheausgabe UG) zur Verfügung.

Picker), Astrid Körner (Pflegeentwick­

Anregungen und Ideen werden in der Pro­

lung), Käthy Rogenmoser (Notfall),

Umfangreiche Befragung Die Befragungen erfolgen jeweils wäh­ rend einer definierten Befragungsperiode,

Im UKBB betreut neu eine Projektgruppe

jektgruppe behandelt, die Mitglieder der

Christoph Rudin (Prof. Pädiatrie),

die letzte erfolgte am UKBB im Zeitraum

Picker die Resultate im Anschluss an die

Projektgruppe können selbstverständlich

Marianne Zaugg (Labor, Stoffwechsel).

von April bis Juni 2012. Befragt wurden

Befragung. Sie eruiert in erster Linie Ver­

auch direkt angesprochen werden.

Forschung heute

Symposium SCMC-UKBB Mit dem zweitägigen Symposium am 10. und 11. Januar 2013, welches das UKBB zusammen mit dem Shanghai Children’s Medical Center (SCMC) durchführte, hat das Jahr punkto Forschungszusammenarbeit bereits äusserst spannend begonnen.

Die Teilnehmenden des Symposiums vom 10. / 11. Januar 2013 im Foyer vor der Aula.

Am Symposium in der Aula des UKBB

der jeweiligen Häuser und ihre Abtei­

Reinald Brunner, PD Dr. med. Andreas Krieg

troffen und mit dem Beschluss einer Zu­

haben sich Ärzte aus Schanghai und

lungen.

und Prof. Dr. Carol-Claudius Hasler aus dem

sammenarbeit zwischen der chinesischen

UKBB verschiedenste Vorträge gehalten

Delegation und dem UKBB sowohl im kli­

Basel über aktuelle Themen der pädia­ trischen Orthopädie sowie Hämato­

Den Auftakt hat Prof. Dr. Daniela Finke, Lei­

und ihrerseits interessante Beiträge von

nischen wie auch im wissenschaftlichen

logie / Onkologie ausgetauscht. Ver­

terin Forschung am UKBB, mit der Will­

­ihren Kollegen aus Schanghai hören dürfen.

Bereich erfolgreich geendet.

glichen

beiden

kommensrede gemacht. In der Folge ha­

Kinderspitäler in Bezug auf die medizi­

ben Prof. Dr. Nicolas von der Weid, Prof. Dr.

Das aussergewöhnliche Symposium hat

Prof. Dr. Daniela Finke,

nische Ver­sorgung und auf die Stärken

Jürg Schwaller, Prof. Dr. Fritz Hefti, Prof. Dr.

auf beiden Seiten die Erwartungen über­

Leiterin Forschung UKBB

w ­urden

dabei

die


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

Internes

Neues Arbeitszeitreglement im UKBB Per 1. Januar 2013 trat das neue Arbeitszeit­ reglement in Kraft. Eine Arbeitsgruppe hat ­dieses 2012 gemeinsam ausgearbeitet. Das Reglement wurde von allen notwendigen Gremien behandelt und abgesegnet.

Arbeitsgesetz und seine Verordnungen ­

bis Mitte Dezember 2012 behandelt und

sowie die Ausnahmeregelungen des

abgesegnet wurde, trat es auf den 1. Ja­

SECO für Krankenanstalten und Heime

nuar 2013 in Kraft. Schulungen für alle

und Reglemente anderer Spitäler.

Vorgesetzten und PEP-Planenden fan­ den im März 2013 statt.

Im neuen AZR sind beispielsweise ge­ die

gliedern der Betriebskommission, Mitar­

regelt: Zeiterfassungspflicht, Sollarbeits­

Das Arbeitszeitreglement und weitere

Arbeits­gestaltung und die Überstunden­

beiterschaft und der Personalabteilung,

zeit, Arbeitszeitmodelle, Überstunden

Reglemente sind für alle Mitarbeitenden

regelung bestand neben dem Kollektiv­

hat im Frühjahr 2012 die Ausarbeitung

und Überzeit, Höchstarbeitszeit, Pau­

im Intranet unter Geschäftsleitung / Perso­-

vertrag bis anhin im UKBB nicht. G ­ emäss

des

in

senregelung, Ferien, Feiertage und Ab­

nalabteilung / Reglemente einsehbar.

Punkt 4.4 im Kollektivvertrag des UKBB

Angriff genommen. Als Arbeitsgrundla­ ­

wesenheiten, Pikettdienst, Zulagen so­

kann eine solche Regelung geschaffen

gen dienten: Das Arbeitshandbuch des

wie Dienstplanung.

und von ­einer paritätischen Kommission

Univer­ sitätsspitals Basel, die allgemei­

in Kraft gesetzt werden.

nen und arbeitsrechtlichen Grundlagen

Nachdem das Reglement von der Ge­

für die elektronische Zeiterfassung mit

schäftsleitung, dem Kinderspitalrat, der

lic. iur. Vera Egli,

Polypoint PEP , das schweizerische

Betriebskommission und den Verbänden

Qualitätsmanagerin UKBB

Ein

separates

Reglement

über

Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Mit­

Arbeitszeitreglements

(AZR)

®

Markus Stäuble, Leiter Personalabteilung

Gesundheitsförderung im UKBB Mit der Aufnahme des Qualitätsstandards 12 (Mitarbeitende Menschen und Spital) im Qualitätsmanagement des UKBB wird auf das Thema Gesundheitsförderung ein spezieller Fokus gelegt.

Die Gedanken vorbeiziehen lassen Die Stühle sind im Kreis aufgestellt und in der Mitte brennt eine Kerze. Die warme Stimme des Meditationsleiters führt die Teilnehmenden durch die Meditation. Dabei sind während der gesamten Meditation die Augen ge­ schlossen und es folgen verschiedene Handstellungen aufeinander. Wichtig

Velofahren und Meditation

In diesem Jahr werden verschiedene

ten. Es w ­ erden im Verlauf des Jahres zu­

­gesundheitsfördernde Massnahmen für

dem verschiedene zusätzliche sportliche

die Mitarbeitenden gezielt geplant und

­Aktivitäten angeboten, wie zum Beispiel

Die Veloförderung erhält im Jahr 2013

Während einer ganzen Stunde an

diese sollen für alle interessierten Perso­

Joggen am Morgen und Rennvelofahren

eine spezielle Gewichtung. Das UKBB

nichts zu denken und die Alltagspro­

nen zugänglich sein. Das bereits im Jahr

über den Mittag. Auch wird wiederholt

bewirbt sich dieses Jahr für den Prix

bleme vorbeiziehen zu lassen, ist gar

2012 eingeführte Power Yoga wird auch

die «Zum Znüni einen Apfel»-Aktion

Vélo, macht selbstverständlich wieder

nicht so einfach. Interessanterweise

weiterhin im gleichen Umfang angebo­

durchgeführt werden.

bei der Aktion «Bike to work» mit und

fallen die Erlebnisse nach der Medita­

bietet während dieser Zeit auch die jähr­

tion ganz unterschiedlich aus. Es gibt

lich stattfindenden Veloflicktage an.

solche, die völlig entkräftet und sogar

ist die ständige Verbindung zum Bo­ den, so bleibt man stabil und geerdet.

eingeschlafen sind und andere, die Als neuer Programmpunkt wird seit Januar

nach der Meditationsstunde voller

dieses Jahres jeweils am Montagabend

Energie und Tatendrang den Raum der

eine Meditationsstunde ange­boten. Die

Stille verlassen.

Meditation findet im Raum der Stille statt

Finden doch auch Sie heraus, wie Sie

und wird vom Körper­therapeuten Roland

darauf reagieren, wenn Sie eine ganze

Hoppler geleitet. «Die Lebensbaum-Me­

Stunde lang Ihre Gedanken vorbei­

ditation hilft den Meditierenden in die

ziehen lassen und sich völlig auf sich

Stabilität, Einheit und Reinheit zu kom­

selbst konzentrieren können. Weitere

men. Sie finden den inneren h ­ eilen Kern

Informationen dazu und die nächsten

und haben wieder Zugang zur angebore­

Termine für die Meditationsstunden

nen Kraft, welche immer da ist», sagt

­finden Sie im Intranet.

Roland Hoppler. Rahel Ziegler,

Petra Lohner, Stv. Leitung Hotellerie, Qi-Gong-Lehrerin

Caroline Stade,

Praktikantin Kommunikation  / 

Leitung Pflegedienst, Verantwortliche

Geschäftsleitung UKBB

Gesundheitsförderung UKBB


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

gut zu wissen

Zwei Jahre nach dem grossen UKBB-Umzug Wie schnell die Zeit doch vergeht. Nun sind schon zwei Jahre vergangen, seit sich das UKBB von der Römergasse und dem Bruderholz verabschiedet und in der Spitalstrasse ­niedergelassen hat. Wir fragen uns anlässlich des 2-Jahr-Jubiläums, was aus den beiden ­alten Standorten geworden ist.

Denkt man zurück an das «alte» Kinder­

Dass die besondere Lage direkt am

zend zur Wohnnutzung sind im Erd­

Bruderholz noch keine sichtbaren Ver­

spital an der Römergasse und auf

Rhein ein Privileg ist, war nicht nur dem

geschoss Flächenanteile speziell für die

änderungen gegeben. Einige Räumlich­

dem Bruderholz, so schwelgen viele in

UKBB klar, sondern auch dem Kanton.

Nutzung der Quartierbevölkerung (bei­

keiten sowie der OP werden mittlerweile

Erin­nerung an eindrückliche Momente,

Um d ­ iesem Vorzug Rechnung zu tragen,

spielsweise ein Café, Geschäfte oder

vom Kantonsspital Baselland in An­

­Erlebnisse und Begegnungen. Auch die

wird auf dem Areal differenzierter Wohn­

ein Tagesheim für Kinder) eingeplant.

spruch genommen, alle übrigen stehen

alten Räumlichkeiten sind bestimmt

raum im gehobenen Wohnsegment rea­

Die voraussichtliche Fertigstellung der

noch leer. Was aus dem Gebäude in na­

­vielen noch in bester Erinnerung, so als

lisiert. Ansprechen sollte es vor allem

Überbauung ist 2014.

her Zukunft wird, ist noch nicht bekannt.

wäre es gestern gewesen. Aber weg

gut situierte Haushalte und Familien,

von unserem topmodernen Spital und

da die Wohnungen mit einem hohen

zurück in den Altbau wollen wahrschein­

Standard und entsprechender Wohn­

lich die wenigsten. Bestimmt fragen sich

grösse locken.

aber einige, was zurzeit an den alten Standorten geschieht und was aus dem

Wir sind gespannt, was daraus wird. Alles beim Alten auf dem Bruderholz Rahel Ziegler, Im Gegensatz zum Kinderspitalareal an

Praktikantin Kommunikation / 

der Römergasse hat es am Standort

Geschäftsleitung UKBB

Projekt «RIVA» – Wohnen am Rhein

alten UKBB geworden ist. Um eine breite Palette an Projektvor­ Nichts ist mehr, wie es war

schlägen zur Umnutzung des Kinder­ spitalareals zu erhalten, wurde bereits

Am wunderschönen Standort an der

im Jahr 2009 ein Wettbewerb lanciert.

Römergasse mit Blick zum idyllischen ­

Gewonnen hat der Projektvorschlag

Kleinbasler Rheinufer am Schaffhauser­

des Basler Architekturbüros Jessen und

rheinweg weist nichts mehr auf ein

Vollenweider GmbH mit dem Namen

Kinderspital hin. Nachdem das UKBB ­

«RIVA». Das alte Kinderspitalareal soll

in den Neubau gezogen ist, wurde das

von nun an aus vier zueinander versetz­

Grundstück frei und der Kanton Basel-

ten Gebäuden (Minergie-P-Eco-Stan­

Stadt plante dessen Umnutzung. Das

dard) mit einem parkartigen Freiraum

Ziel war, neuen Wohnraum (ca. 80 Woh­

bestehen. Dabei wird besonders Wert

nungen) von hoher Qualität und für un­

auf einen grosszügigen Grünflächenan­

terschiedliche Ansprüche zu schaffen.

teil und einen Spielplatz gelegt. Ergän­

Projekt «RIVA » ©jessenvollenweider ARCHITEKTUR


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

gut zu wissen

Weil niemand gerne alleine ist! Der freiwillige Besuchsdienst im UKBB stellt sich vor.

Im UKBB gibt es zurzeit ein engagiertes

nen aber auch für die Betreuung der Ge­

Team von zehn freiwilligen Helferinnen,

schwister unserer P ­a­ tienten eingesetzt

welche ehrenamtlich ihre Zeit den kran­

werden.

ken und gesunden Kindern im UKBB zur Verfügung stellen. Mit ihren Einsätzen

Guetnacht-Gschichtli

können sie einerseits die Eltern entlasten, andererseits den Kindern ein wenig die

Jeweils am Montagabend ist zwischen

Zeit vertreiben, die Langeweile nehmen

17 und 18 Uhr immer eine Freiwillige

oder das Heimweh lindern. Während die

im UKBB anwesend, um den Kindern

Eltern sich eine wohlverdiente Pause

eine Gutenachtgeschichte vorzulesen.

gönnen, ein wichtiges ­Gespräch mit dem

Auch jeden Mittwochnachmittag ist je­

Gesellschaft für ein Kind am Mittwoch­

Gruber, Regula Lucchesi, Marlies Pfister,

Ärztepersonal führen oder ausserhalb

weils eine Person im Haus, welche sich

nachmittag suchen, dürfen Sie sich gerne

Ines Rudolf v. Rohr, Elisabeth Seiler,

des Spitals etwas erle­ digen müssen,

gerne etwas Zeit für einen Patienten oder

melden. Für alle Termine ausserhalb die­

Pia Uehlinger.

spielen die Freiwilligen mit dem Kind,

eine Patientin nimmt.

ser Zeiträume kann gerne das Sekretariat

lesen eine Geschichte vor oder gehen ­

Ines Rudolf von Rohr auf der Neonatologischen Intensivpflegestation des UKBB.

der Sozialberatung (Tel. 061 704 12 38)

Wir danken den engagierten Frauen für

anfragt werden.

ihre Treue und für den grossartigen Ein­

nach Möglichkeit mit den kleinen Patien­

Für die Termine am Montagabend und

tinnen oder Patienten auf einen Spazier­

am Mittwochnachmittag ist die Spital­

gang. Damit die Eltern genügend Zeit

pädagogik (Tel. 061 704 25 40) verant­

Unsere freiwilligen Mitarbeiterinnen sind

haben, sich ganz ihrem kranken Kind zu

wortlich. Wenn Sie gerne eine Gute-

Maja Baumann, Margot Davatz, Myriam

Cornelia Sidler,

widmen, können die frei­willigen Helferin­

nachtgeschichte bestellen möchten oder

Dobler-Geiser, Corinne Eymann, Vreni

Leiterin Care-Management UKBB

satz!

Das Malheft von Maryna Zhdanko Eine Auswahl von unterschiedlichen Mo­

Sinne an: Riechen, Schmecken, Fühlen,

tiven der Wandbilder von Maryna Zhdan­

Sehen und Hören. Es gibt somit einiges

ko, welche in den verschiedenen Statio­

zu entdecken. Das Malbuch wird an die

nen im UKBB zu sehen sind, gibt es per

Kinder als Geschenk abgegeben, falls sie

sofort in einem handlichen Malbuch für

länger warten müssen oder besonders

Paola Sanguinetti

die Patientinnen und Patienten. Die

tapfer sein müssen. Viel Spass beim Aus­

Sopran

Wandbilder im UKBB sprechen die fünf

malen!

Renato Bruson Ehrengast

Stefania Maiardi Mezzosopran Maurizio Saltarin Tenor Orchestra delle Terre Verdiane Leitung Stefano Giaroli

Mit freundlicher Unterstützung von:

Dienstag, 7. Mai 2013 ● Beginn 20 Uhr ● Einlass 18.30 Uhr ● Eintritt CHF 55.– ● Stadtcasino Musiksaal Basel Tickets erhältlich über Ticketcorner oder an der Abendkasse. Veranstalter: Franco Riccardi, Dornach. Zu Gunsten der Stiftung:


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

MEDIZIN HEUTE

Die nicht invasive Behandlung der Kielbrust per dynamische Kompression Erstmalig in der Schweiz wird eine nicht invasive Behandlung der Kielbrust von der Abteilung Kinderchirurgie am UKBB angeboten.

Das DKS kann tagsüber, aber auch nachts angelegt werden. Abhängig vom Korrekturdruck lässt sich eine Aussage zur notwendigen Therapiedauer machen, die in Abhängigkeit vom Ausmass der Deformität und des Alters des Patienten im Durchschnitt zwischen drei und sechs Monaten liegt. Liegt der Korrekturdruck über einem bestimmten Wert, ist dies ein Hinweis für die mit dem Alter fortschrei­ tende Steifheit des Thorax. Die Behand­ lung per DKS ist dann trotzdem möglich, die Therapiedauer ist aber entsprechend länger. Gegenüber den herkömmlichen Orthesen sind beim DKS die ausgeübten Drücke digital mess- und beliebig verstellbar, um so die grösstmögliche Akzeptanz beim Patienten zu erreichen und den Trage­ komfort zu optimieren. Druckstellen auf der Haut durch zu hohe Drücke werden so vermieden. DKS am UKBB Bei über 98 Prozent der behandelten Kielbrustpatienten in Argentinien war die­ Die Kielbrust (oder Hühnerbrust) ist zu­

Asthmainzidenz und Skoliose ist be­

seit etwa zehn Jahren und wird ­derzeit

se

sammen mit der Trichterbrust die häu­

schrieben. Teilweise klagt der Patient

hauptsächlich in Argentinien, den USA

Eine sicher aufwendigere chirurgische In­

figste angeborene Deformität der vorde­

über Schmerzen im Bereich der Vorwöl­

und in Kanada angeboten. Das DKS wird

tervention konnte so vermieden werden.

ren Thoraxwand im Kindesalter. Während

bung. Das Schlafen auf dem Bauch be­

individuell an den Patienten bzw. den Lo­

Erstmalig schweizweit wird das DKS nun

es bei der Trichterbrust (Pectus excava­

reitet Schmerzen oder ist gar unmöglich.

kalbefund angefertigt und lässt sich ge­

von der Abteilung Kinderchirurgie am

tum) zu einem trichterförmigen Einsink­-

Insbesondere kann die Kielbrust zu einem

mäss dem weiteren Körperwachstum

UKBB angeboten. Die Beratung erfolgt

en des Brustbeines in den Brustraum

psychisch belastenden ästhetischen Pro­

progressiv anpassen. Mittels eines digita­

im Rahmen einer eigens dafür geschaf­

kommt, ist die Kielbrust (Pectus carina­

blem werden.

len Messinstrumentes lassen sich ver­

fenen Spezialsprechstunde für Thorax­

schiedene Drücke evalu­ieren:

wanddeformitäten, geleitet von Dr. med.

Es existieren bis dato drei Behandlungs­

• Korrekturdruck, der erforderliche Druck,

Sergio Sesia und PD Dr. med. Frank-

optionen: offen chirurgisch, gemäss der

um die Vorwölbung vollständig zu kor­

Technik nach Ravitch mit grossem Haut­

rigieren

tum) durch eine kielförmige Vorwölbung des Brustbeines gekennzeichnet. Ursache bislang unklar

schnitt, minimalinvasiv chirurgisch, ge­ Die Häufigkeit der Kielbrust liegt bei etwa

mäss der Technik nach A ­ bramson mit

0,6 % der Bevölkerung. Die Ursache ist

zwei kleinen seitlichen Hautschnitten am

unklar. Ein genetischer Hintergrund wird

Thorax und nicht invasiv per dynamische

diskutiert. Selten ist sie bereits bei ­Geburt

Kompression.

sichtbar und entwickelt sich erst ­während des pubertären Wachstumsschubes. Ein­

Dynamisches Kompressionssystem

schränkungen der Herz- oder Lungen­

(DKS)

funktion werden in der Regel nicht be­o­bachtet. Eine Assoziation mit gehäuften

Das in Argentinien entwickelte dynami­

Atemwegsinfektionen,

sche Kompressionssystem (DKS) existiert

einer

erhöhten

• Therapiedruck, der applizierte Druck während der täglichen Behandlung

Behandlungsmethode

erfolgreich.

Martin Häcker. Dr. med. Sergio Sesia, Oberarzt Kinderchirurgie UKBB


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN

Wenn Engel reisen …

… dann lacht der Himmel! So geschehen

Bern­er Oberland von seiner besten Seite

am diesjährigen UKBB-Skitag am 18.

geniessen. Alle waren begeistert von die­

Januar in Adelboden. Bei strahlendem ­

sem traumhaften Tag in den Schweizer

Sonnenschein und besten Schnee- und

Bergen. Ein herzliches Dankeschön an

Pistenverhältnissen konnten über 80 Mit­

Anita

arbeitende beim Skifahren, Schlitteln

­Direktor, welche den Skitag seit Jahren für

oder Schneewandern den Winter im

die Mitarbeitenden organisiert.

Herzog,

Sekretariat

Ärztlicher

Neue Co-Leitung Therapien Eine Vision im UKBB ist, ein universitä­-

Vision zu konkretisieren. Cornelia Neu­

dem 1. Februar 2013 gemeinsam mit

und werden zu einem späteren Zeitpunkt

res Kompetenzzentrum für Kinder und

haus hat an der Zürcher Hochschule für

Cornelia Neuhaus den Bereich Therapien.

unsere Arbeiten genauer vorstellen.

Jugend­­liche auf dem Weg zu interna­

angewandte Wissenschaften (ZHAW) die

Christine Wondrusch kennt das UKBB

tionaler Bedeutung zu werden.

erste Lehr- und Forschungsstelle im Be­

bestens, war sie doch bereits von 1998

Cornelia Neuhaus und Christine Wondrusch,

reich Physiotherapie Pädiatrie angetre­

bis 2002 Leiterin der Physiotherapie. Wir

Co-Leitung Therapien UKBB

ten. Daher leitet Christine Wondrusch seit

freuen uns auf die neue Herausforderung

Im Bereich Therapien beginnen wir diese

Gratulation

Pensionierungen Januar bis April 2013

Im Dezember 2012 hat Dr. med. Andreas

satzausbildung zur diplomierten Exper­

Krieg von der Regenz der Universität

tin Notfallpflege NDS HF befördert.

Basel die Venia docendi erhalten. Per 1. Januar 2013 trat Prof. Dr. Jürg Per 1. Januar 2013 wurde Adrienne

Schwaller eine 50%-Forschungsprofes­

Chanton nach erfolgreichem Abschluss

sur im UKBB an. Er ist seit Jahren spe­

ihrer Zusatzausbildung zur Pflegeexper­

zialisiert auf die Erforschung der kind­

tin MScN befördert.

lichen Leukämie. Neben dem UKBB ist Jürg Schwaller zudem am Univer­

Per 1. Januar 2013 wurde Eva Landeck

sitätsspital Basel und am Departement

nach erfolgreichem Abschluss ihrer Zu­

Biomedizin der Universität Basel tätig.

Danièle Bader

Evelyne Reyman

Pflegehelferin

Sachbearbeiterin Debitoren

Anästhesie 31. Januar 2013

Finanzen und Controlling 30. April 2013

Christine Fischer Dipl. Anästhesiepflegefachfrau Anästhesie 30. April 2013


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN

Jubiläen Januar bis April 2013 10 Dienstjahre

10 Dienstjahre

Tina Baumgartner Stv. Stationsleiterin Notfallstation 1. Januar 2013

Anita Strittmatter Assistentin Leiterin Betriebe /  Leiterin Sekretariate

20 Dienstjahre

30 Dienstjahre Margrit Bernoulli

Antje Bühler

Monica Toccariello

Dipl. Pflegefachfrau

Dipl. Pflegefachfrau

Dipl. biomedizinische Analytikerin HF

Station A 1. April 2013

Station B 13. April 2013

Medizinische Genetik 1. April 2013

15 Dienstjahre

25 Dienstjahre

Silvia Jäkel Dipl. Pflegefachfrau

Betriebe 1. Januar 2013

Saleema Zavahir Pflegeassistentin IPS Neonatologie 1. Januar 2013

Maria Teresa Kurrus

Andrea Hitz

Pflegeassistentin

Dipl. Pflegefachfrau

Station A 1. Januar 2013

IPS Neonatologie 1. März 2013

Claudia Steimer

Ursula BAUMGARTNER JEGER

Dipl. Pflegefachfrau Intensivpflege IPS UKBB 1. Februar 2013

Nicole Lahmer

Station A 15. April 2013

35 Dienstjahre Susie Dietrich

Dipl. Pflegefachfrau Intensivpflege

Dipl. Pflegefachfrau Intensivpflege

IPS Neonatologie 9. April 2013

IPS UKBB 4. März 2013

Dipl. Pflegefachfrau IPS Neonatologie 15. Februar 2013

20 Dienstjahre

Rosane RIBEIRO T. CABALZAR Pflegeassistentin Station C 1. März 2013

30 Dienstjahre

Fabienne Weisshaupt

Prof. Dr. med. Reinald Brunner

Spitalpädagogin

Leitender Arzt

Spitalpädagogik 1. Februar 2013

Kinderorthopädie 1. Januar 2013

Judith Schenk Dipl. Pflegefachfrau Notfallstation 30. April 2013

Urchige Alphornklänge und Naturjodel An der vergangenen UKBB-Weihnachtsfeier

Gäste sogar ­gemeinsam ein Ständchen ge­

standen zum einen die Verabschiedung der

jodelt ­haben. Beim anschliessenden Apéro in

Medizinischen Genetik, die per 1. Januar

der Predigerkirche konnte man sich austau­

2013 ins Universitätsspital B ­ asel integriert

schen und den Abend gemütlich ausklingen

wurde, und zum anderen der Rückblick auf

lassen.

das vergangene UKBB-Jahr im Mittelpunkt. Urchig begleitet w ­ urde die Feier vom Alp­

Vielen Dank an Sabine Bütikofer, ­Christine

horntrio ­ Alponom und dem Naturjodler

Keller, Eleonora Matare und Kathy Roggen­

­Thomas Reck, mit dem alle teilnehmenden

moser für die Organisation des tollen Abends!

Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren! Das Team der Medizinischen Genetik: Prof Dr. Peter Miny

Marianne Häusler

Prof. Dr. Karl Heinimann

Silvia Hofmann

Dr. Deborah Bartholdi

Sandra Jenni

Michèle Attenhofer

Martine Meichsner

Margrit Bernoullli

Katharina Neves-Vogt

Sibylle Bertschin Woodtli

Salvatore Piscuoglio

Beate Blankstein

Eliane Straumann

Nemya Bösch

Barbara Thüring

Balbina Dias

Friedel Wenzel

Carole Egenter

Clarisse Wermuth


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EINBLICK  Ausgabe 1 / 2013

ZU GUTER LETZT

Kleinbasler Jugendfest Der Jugendfestverein Kleinbasel 1862

Delegation des JKVK entgegennehmen

(JFVK) feierte 2012 das 150-Jahr-Jubilä­

dürfen. Im Bilderbuch berichtet der Basler

um und das Kleine Vogel-Gryff-Spiel den

Fährimaa Simon den jungen Gästen auf

hundertsten Geburtstag. Dies veranlasste

der Vogel-Gryff-Fähre von seinen Erleb­

den JFVK, ein neues Kinderbuch auf den

nissen als Kind am Jugendfest im Klein­

Markt zu bringen. Die Gebrüder Daniel

basel. Gebannt hören alle seinen Ge­

und Domo Löw haben das Kinderbuch

schichten zu und wollen wissen, welche

«Kleinbasler

geschrieben

Geheimnisse sich auf dem Speicher des

und illustriert und am Jubiläumsfest im

Waisenhauses verbergen und wie Simon

Juni 2012 konnten die ersten Exemplare

zu der Ehre kam, beim Kleinen Vogel

Jugendfest»

verkauft werden. Das UKBB hat einige

Gryff Spiel als Wild Maa mitzutanzen.

v.l. André Stohler, Präsident JFVK; Dr. med Raoul Furlano, UKBB; Dr. med. C. E. Müller; CEO UKBB;

Exemplare davon nun als Weihnachts­

Das Buch liegt in den Wartezonen im

Ester Trachsel, Sekretariat JFVK; Charly Zeindler, Spielchef JFVK.

geschenk im letzten Dezember von einer

UKBB auf.

Fasnacht im UKBB Am Fasnachtsdienstag, der in Basel

schnoogge 1979» hielt im Garten ein

am Nachmittag traditionell den Kindern

Ständchen und die Velowaggis «Die Ab­

gehört, wurde auch im UKBB ein bis­s­

gschläggde» besuchten die Kinder auf

chen gefeiert. Die «Guggemuusig Clara­

den Stationen und verteilten Geschenke.

AGENDA

IMPRESSUM

6. / 7. Juni 2013

23. August 2013

Der Einblick erscheint dreimal jährlich.

PaedArt

Sommerfest UKBB

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe 2 / 2013: 7. Juni 2013

ganztags

ab 18 Uhr

Herausgeber: Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) Auflage: 2400 Exemplare

11. Juni 2013

30. August 2013

Redaktionsteam: Martina Beranek (stv. Redaktionsleitung), Sabine Bütikofer, Dr. Alexandre Datta,

FIF-Anlass

Wandertag UKBB

Angela de la Roche, Kerstin Karras, Christine Keller, Armin Lotz, Eleonora Matare-Ineichen, Alexandra Mayr,

17 Uhr (Aula)

ganztags

Sandra Soland (Redaktionsleitung), PD Dr. Daniel Trachsel, Rahel Ziegler (Praktikantin Kommunikation) Fotos: Fotoabteilung UKBB (Claudine Howald, Eleonora Matare-Ineichen, Esther Wild)

15. Juni 2013

Gestaltung: kreisvier communications ag, Basel

Töffausflug UKBB

Druck: Steudler Press AG, Basel

ganztags

Copyright: UKBB und Autoren Nachdruck nur nach Absprache mit der Redaktion. Redaktionsadresse: Redaktion Einblick,

Weitere Infos zu unseren aktuellen Veranstaltungen finden Sie unter

Universitäts-Kinderspital beider Basel, Kommunikation,

www.ukbb.ch oder im Intranet.

Spitalstrasse 33, CH-4031 Basel, einblick@ukbb.ch


Einblick 1/2013