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FELDSAMENK ATALOG 2017


Inhalt

Seite

Blühstreifen

32– 33 Blühstreifen Seite

Mischungen

4 – 5 Ein- und zwei- bis dreijährige Mischungen 6 – 7 Dreijährige Mischungen

Ökoausgleich: Brachen/Säume 34 – 35 Brachen und Säume

8 – 9 Länger dauernde Mischungen 10 – 11 Weiden

Ökoausgleich: Artenreiche Heuwiesen

12 – 13 Nicht raigrasfähige Lagen

36– 37 Artenreiche Heuwiesen

14 – 15 Übersaatmischungen 16 – 17 Spezialmischungen 20 –21 Zwischenfutterbau

Mais

38– 39 Silomais

Kleearten /Grasarten

40 – 41 Körnermais

18 – 19 Einzelarten und Sorten

Ölsaaten Gründüngung

42– 43 Ölraps

22– 25 Gründüngung

Getreide

45 Sonnenblumen

46 Sojabohnen

48 Öllein

26 –30 Getreide

Leguminosen Futterrüben

31 Futterrüben

44 Ackerbohnen/Lupinen

47 Eiweisserbsen

48 Linsen/Kürbis

Nützlinge Herausgeber: fenaco Genossenschaft, 3001 Bern

Redaktion: UFA-Samen, UFA-Revue, 8401 Winterthur

Verlag: LANDI Medien, ein Bereich der fenaco, 8401 Winterthur


Ihr UFA-Samen-Beratungsteam Aesch

UFA-Samen Nützlinge Nordring 2, 4147 Aesch Tel. Zentrale: 058 434 32 82

Winterthur

UFA-Samen, LV-St. Gallen Neumarkt 3, 9001 St. Gallen Tel. Zentrale: 071 226 77 60 St.Gallen

Sursee

Vera Vieler 058 434 32 93 vera.vieler@fenaco.com

Lyssach

UFA-Samen, In der Euelwies 34, 8408 Winterthur-Wülflingen Postadresse: Postfach 344, 8401 Winterthur, Tel. Zentrale: 058 433 76 00

Moudon

UFA-Samen Route de Siviriez 3, 1510 Moudon Tel. Zentrale: 058 433 67 81 Kt. GE, VD, VS, Unterwallis Lukas Aebi 058 433 67 83 079 536 60 35 lukas.aebi@fenaco.com Kt. FR, VD, Pays d’Enhaut Diane François 079 932 05 72 diane.francois@fenaco.com

ufasamen.ch

Christophe Devallonné 058 433 67 81 christophe.devallonne@fenaco.com

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Kt. SG, AI, AR, GL, SZ, FL Albert Fässler 079 438 11 66 albert.faessler@lvstgallen.ch

Kt. GR Hanspeter Hug 058 433 76 04 079 292 15 23 hanspeter.hug@fenaco.com UFA-Samen Schachenstrasse 41, 3421 Lyssach Tel. Zentrale: 058 433 69 18 Kt. BE, FR, VS, Oberwallis Mike Bauert 079 439 91 48 mike.bauert@fenaco.com

Kt. SH Daniel Item 079 623 76 26 d.item@gvs.ch UFA-Samen Obstfeldstrasse 1, 6210 Sursee Tel. Zentrale: 058 433 65 88

Kt. BE, SO, BS, BL, JU, NE Thomas Habegger 079 309 00 79 thomas.habegger@fenaco.com

UFA-Samen Sursee Jürg Jost 058 433 65 88 079 909 68 86 juerg.jost@fenaco.com

Kt. BE, SO, BL, BS Fritz Leuenberger 079 578 47 68 fritz.leuenberger@fenaco.com

UFA-Samen Sursee Patrick Kreienbühl 058 433 65 90 patrick.kreienbuehl@fenaco.com

Kt. AG, ZH-West Stefan Lüthy 079 292 20 89 stefan.luethy@fenaco.com

Kt. TG, ZH-Ost Hanskaspar Kübler 079 937 98 40 hanskaspar.kuebler@fenaco.com


Die beste Sorte am richtigen Ort ufasamen.ch

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Liebe Bäuerinnen, liebe Bauern Es freut uns sehr, Ihnen mit der Abgabe des neuen UFA-Samen Feldsamenkataloges auch die neusten, innovativsten und besten Zuchtsorten zur Verfügung stellen können. Um stetig vorwärtszukommen bedarf es des richtigen Blickes für das Wesentliche. Unabhängig von der Produktionsart wie ÖLN, BIO, Extensiv oder Intensiv – UFA-Samen ist stets bemüht für jede Intensität und Produktionsrichtung die am besten angepassten Sorten zu beschaffen. Rund um den Globus wird Züchtung betrieben. Doch passen all die Sorten auch zu uns in unsere Klimazonen und zu unserer Bewirtschaftungsintensität? Um das herauszufinden, arbeitet UFA-Samen mit allen an­ erkannten Marktpartnern wie Züchtern und Forschungsanstalten im In- und Ausland zusammen.

Die Schweizer Landwirte produzieren im weltweiten Vergleich mit Abstand am meisten Milch pro Kuh aus dem Grundfutter! Dieser Erfolg ist auf drei Säulen aufgebaut! Zum einen sind es Sie als Landwirt, die es verstehen, den Futterbau gezielt in der Fruchtfolge zu integrieren und ihn standortgerecht zu ­bewirtschaften. Die zweite Säule ist die Mischungsrezeptur! UFA-Samen Futterbaumischungen mit dem AGFF-Gütesiegel, ergänzt durch das Hausmischungsangebot bringt eine breite Palette von innovativen Mischungen für Ihre Auswahl. Die dritte Säule bilden die Sorten. Da wird der Zuchtfortschritt direkt messbar! Dies nicht nur im Ertrag an Trockensubstanz, sondern auch bei der Krankheitsresistenz, der Ausdauer, der Eignung für verschiedene Anbauformen und vor allem der Verdaulichkeit. Diese Sorten bilden das Fundament eines erfolg­reichen Futterbaus.

Bei dieser Zuchtarbeit spielt die Futterpflanzenzüchtung von Agroscope eine weltweit entscheidende Rolle. Die Sorten, die so in die «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» auf­genommen werden, gehören zu den weltweiten Spitzensorten. Hinter diesem Erfolg steht ein Team, angeführt während 28 Jahren von Dr. Beat Boller. Ihm ist es zu verdanken, dass die einheimische Futterpflanzenzucht weltweite Anerkennung und Achtung erlangt. Nicht zuletzt dank Beat Bollers Gespür für die Ansprüche des Schweizer Futterbaus mit seinen sehr unterschiedlichen Strukturen ist es gelungen, den Milch­ anteil aus dem Grundfutter stetig zu steigern. Mittlerweilen stehen die Schweizer Milchproduzenten klar an der Weltspitze, wenn es darum geht, möglichst viel Milch aus dem Grundfutter zu gewinnen. In Dr. Beat Bollers 28-jähriger Tätigkeit ist es

ihm gelungen, fast 100 neue Sorten aus 14 Arten erfolgreich zu züchten. Letzten Herbst wurde Dr. Beat Boller pensioniert. Damit das ganze züchterische Know-how erhalten bleibt und an den Nachfolger Dr. Christoph Grieder übergeben werden konnte, hat sich UFA-Samen, zusammen mit DSP Delley Samen und Pflanzen AG, finanziell stark engagiert. Für UFA-Samen ist klar, dass nur die besten Sorten den bestmöglichen Erfolg bringen! Darum bedanken wir uns bei Dr. Beat Boller für seine enorm wertvolle Arbeit und wünschen seinem Nachfolger Dr. Christoph Grieder eine ebenso erfolgreiche Futterpflanzenzucht. Die besten Sorten, aufgewertet in unseren Mischungen, ausgesät durch die besten Landwirte, bringen das schmackhafteste und wertvollste Futter für Ihre Tiere!


Unsere Qualitätsnormen

Biologisch produzierende Landwirte müssen Saatgut aus Biovermehrung wählen. Doch leider sind nicht alle Arten oder Sorten in Bio­qualität verfügbar. Das FIBL hat darum, in Zusammenarbeit mit dem Saatguthandel, das Saatgut je nach Verfügbarkeit in verschiedene Biostufen eingeteilt.

Bei den Futterbau- und Gründüngungsmischungen sind nicht alle Mischungspartner und Sorten in Bioqualität verfügbar. Darum beinhalten diese Mischungen, je nach Rezeptur, unterschiedliche Bioanteile, diese sind:

ufasamen.ch

40 % Bioanteil bei allen länger dauernden Mischungen 60 % Bioanteil bei allen 100er- und 300er-Mischungen sowie bei den Gründüngungs- und Zwischen­ futtermischungen 70 % Bioanteil bei allen 200er-Mischungen

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Alle UFA-Samenbioanteilmischungen entsprechen den Vorgaben der AGFF und den Qualitätsbestimmungen der VESKOF. UFA-Samen verwendet nur Sorten der «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» (ESL), welche die Forschungsanstalt Agroscope-Reckenholz herausgibt. Entspricht keine Biomischung oder Biosorte Ihren Ansprüchen, haben Sie die Möglichkeit, mit einer Ausnahmebewilligung, aus­gestellt durch das FIBL, Tel. 062 865 72 08, konventionelles Saatgut einzusetzen. Im Feldsamenkatalog sind Biomischungen oder Sorten mit einem B gekennzeichnet.

Qualität als höchste Priorität Die in der Schweiz geltenden VESKOFSaatgutqualitätsnormen sind die weltweit strengsten Normen in Bezug auf Keimfähigkeit und Reinheit. So gilt beim Rotklee in der Schweiz, eine Rumex-Toleranz von 10 Körner pro kg Rotklee, im Ausland sind es 200 Körner! Auch bei der Keimfähigkeit gibt es grosse Unterschiede! Je nach Saatgutart können über 10 % Keimfähigkeitsunterschiede die Regel sein. Sämtliche Sämereien werden im UFA-Samen-eigenen Labor regelmässig nach den VESKOF-Qualitätsnormen auf Keimfähigkeit und Reinheit geprüft und kontrolliert.

AGFF-Standardmischungen Alle UFA-Samen-Standardmischungen entsprechen zu 100 % den Vorgaben und Rezepturen der AGFF. Sie sind alle mit einer dreistelligen AGFF-Nummer sowie mit dem AGFF-Gütezeichen auf der Etikette

versehen. Sie können dies anhand der Etikettenfarben und der Aufdrucke erkennen. UFA-Samen-Hausmischungen ohne AGFF-Gütezei­ chen weisen alle eine braune Etikettenfarbe auf und haben Namen oder zweistellige Nummern (z. B. UFA Swiss Highspeed®, UFA 40 AR Pastor Highspeed®). Einjährige UFA-Futterbaumischungen Zweijährige UFA-Futterbaumischungen Dreijährige UFA-Futterbaumischungen Länger dauernde UFA-Futterbaumischungen UFA-Mischungen für ökologische Ausgleichsflächen UFA-Hausmischungen

Mit AGFF-Gütezeichen!

B Stufe 1: Bio-Pflicht – da hat der Landwirt keine Wahlmöglichkeit, das Saatgut muss aus 100 % biologischer Produktion stammen. B Stufe 2: Bio-Regel – da muss der Landwirt biologisch produziertes Saatgut einkaufen, solange solches verfügbar ist. Die aktuelle Versorgungslage aller Anbieter muss er unter www.organicxseeds.ch abfragen. B Stufe 3: Bio-Wunsch – da ist der Landwirt bei der Saatgutwahl frei, ob er biologisches oder konventionelles Saatgut einkaufen will. Meist ist bei diesen Arten kein biologisch produziertes Saatgut verfügbar.


Ein- und zwei- bis dreijährige Mischungen ufasamen.ch

4

Anbautipp Je besser das Saatbett, desto sicherer das Auflaufen! Die Saatbettvorbereitung nach der Getreide­ ernte ist nicht immer einfach. Oft sind die Bodenverhältnisse ungünstig, oftmals eher zu nass oder zu trocken. Ein Saatbett muss so vorbereitet sein, dass zwischen den Schollen genügend Feinerde eingemischt ist. Diese Feinerde ist zuständig für den Boden­ schluss, den es für den kapillaren Wasser­ aufstoss braucht. Schollige Saatbette verunmöglichen eine exakte Saatablage in einer regelmässigen Saattiefe. Solche Saat­ bette können auch mit der schwersten Walze nicht genügend rückverfestigt werden. Das Saatgut muss gesät und nicht gestreut werden! Was ist der Unterschied zwischen säen und streuen? Bei der Saat mit einer Sämaschine wird das Saatkorn exakt in den Boden abgelegt und flach zugedeckt. Kleegrassämlinge, die im Boden keimen, wollen so rasch wie möglich an das Licht wachsen. Darum strecken sie sich sehr schnell, bilden Wurzeln und ent­ wickeln sich somit schneller, besser und stärker als diejenigen Sämlinge, die auf den Boden gestreut werden. Gestreute Samen brauchen längere Feuchtwettertage, um zu keimen. Zudem sind sie der steten Gefahr des Verdorrens ausgesetzt. Darum: Der beste Auflauferfolg wird mit einer exakten Saat erzielt!

Einjährige Mischungen

Zweijährige Mischungen

Zwei- bis dreijährig

UFA Siloball bringt mit seinem hohen Anteil an Westerwoldischem Raigras auch beim Zwischen­ futter sehr gut silierbares Futter. Westerwoldisches Raigras ist das am schnellsten wachsende Gras überhaupt und kann bereits im Saatjahr Ähren bilden. Seine Winterhärte ist jedoch sehr bescheiden. Darum ist es das ideale Gras für Herbstfutter. Weiter sind der Mischung der einschnittige Alexandrinerklee Tabor und der schmackhafte Perserklee beigemischt. Alexandrinerklee ist in der Jugendentwicklung der schnellste Klee. Er ist jedoch überhaupt nicht winterhart und friert beim ersten Frost ab. Damit man keine erfrorenen Kleepflanzen im zweiten Herbstschnitt hat, wird die einschnittige Sorte verwendet. Somit bleibt auch der zweite Herbstschnitt gräserreich und sehr gut silierbar.

UFA 200 ist die Klassikerin bei den überwinternden Zwischenfutterbaumischungen. Winterharte, krankheitsresistente italienische Raigrassorten bringen sowohl im Herbst wie im Frühjahr wunderschöne Erträge an Qualitätsfutter. Der beigemischte Rotklee verfeinert die Schmackhaftigkeit des Futters und sichert den Ertrag. Dieser Mischungstyp sollte bis Mitte September gesät sein, ansonsten kann sich der Rotklee weniger stark entwickeln.

UFA 240 CH ist eine italienisch Raigras-Mattenklee-Mischung für bis zu zwei Hauptnutzungsjahre. Dank der Wiesenrispe, des Englisch Raigrases und des Weissklees wird sie für diesen Mischungstyp recht nutzungselastisch und bringt eine dichtere Grasnarbe. Bei entsprechendem Weidemanagement kann sie sogar in einem Mäh-Weide-System in futterwüchsigen Lagen miteingeplant werden. Auch zum Eingrasen ist sie in solchen Lagen ertragsstark und «gfrässig».

UFA Wintergrün ist eine reine Raigrasmischung für Spätsaaten ab Mitte September bis Mitte Oktober. Bei entsprechender Düngung hat sie ein sehr hohes Ertragspotenzial im Frühjahrsschnitt. UFA Wintergrün kann bei Notwendigkeit auch beweidet werden.

UFA Ensil lehnt sich als Mischungstyp der UFA 240 CH an. Doch ist ihre Rezeptur vor allem auf die reine Silonutzung ausgerichtet. Sie ist weniger nutzungs­ elastisch und bringt weniger Bodenfutteranteil. Der Obergrasanteil ist stärker und kann somit noch die höheren Erträge bringen.


je kg beim Bezug ab 10 kg

Mischung mit Bioanteil je kg beim Bezug ab 10 kg

B Saatmenge kg/ha

Wiesenschwingel, z.B. Preval, Pradel

Wiesenrispe, z.B. Lato, Likollo

Knaulgras früh, z.B. Berta, Padania

unverbindliche Richtpreise Engl. Raigras früh, z.B. Arcturus, Lacerta

Engl. Raigras sehr früh, z.B. Arara, Arvicola

Bastard-Raigras, z.B. Rusa, Daboya

Ital. Raigras 4n, z.B. Morunga, Elvis

Ital. Raigras 2n Oryx, Caribu

Westerw. Raigras, z.B. Speedyl, Pulse

Weissklee kleinblättrig, z.B. Hebe, Pepsi

Weissklee grossblättrig, z.B. Apis, Bombus

Mattenklee 4n, z.B. Astur, Elanus

Mattenklee 2n, z.B. Merula, Lestris

Rotklee 4n, z.B. Atlantis, Taifun

Luzerne, z.B. Cannelle, Timbale

Rotklee 2n, z.B. Merian, Bonus

Luzerne, z.B. Robot, Gea

Inkarnatklee, z.B. Contea

Alexandrinerklee Tabor

Gülleverträglichkeit Weidenutzung Eingrasen Silage Dürrfutter frische und feuchte Gebiete trockene, durchlässige Böden

Einjährige UFA-Mischungen

Perserklee Lightning

Zusammensetzung g/Are Alexandrinerklee, z.B. Sacromonte, Bluegold

Anbauempfehlung*

B UFA 106

Sehr schmackhaftes Herbstfutter zum Eingrasen.

4 v V v –

100 60 200 36 7.80

B UFA Siloball

Dank höherem Grasanteil ideal zum Silieren.

4 v V V –

55 55 290 40

7.60

6. —

B UFA WELUZ

Hoher TS-Gehalt dank Luzerne. Ideal zum Silieren.

X v V V –

115 235 35

10.—

7.30

Liefert enorme Massenerträge und beste Qualität.

4 v V V v

11.40 8.10

Mit tetraploidem Rotklee.

4 v V V v

Im Herbst ertragreich dank Alexandrinerklee und Westerwold. Raigras.

4 v V V –

40

Mit Mattenklee, ausdauernd.

4 v V V –

40

6.20

UFA-Mischungen für den Zwischenfutterbau siehe Seite 19.

Zweijährige UFA-Mischungen B UFA 200 UFA 200 Tetra

B UFA 210 UFA 210 CH

(eine Überwinterung) 100 100 35

100 100 35

9. 10

100 60 50 50 30

11.20

7. 60

100 60 50 50 30

8. 50

60 60 55 33

12.10

8. 80

4 v V V v X

100 55

B UFA Lolinca

Hohe Erträge. Auch als Gründüngung geeignet.

4 v v V v

60 20

120 50 50 30

8.90

6. 50

B UFA Wintergrün

Ertragsstark und spätsaatverträglich.

4 v V V –

70 120 120 90 40

8.50

5. 80

Zwei- bis dreijährige UFA-Mischungen

(Aussaatjahr plus ein bis zwei Hauptnutzungsjahre) 60 60 100 32

60 25 15

60 60 30 30

Sehr nutzungsflexibel, auflaufstark, ausdauernd.

30 20 30

1)

GOLD = mit geimpfter Luzerne

13.70 9.60

90 50 35

10.90

8. 40

10. 10

13.70

60 34

30 30 70

4 v V V v

60 25 15

Qualitativ und ertragsmässig Spitzenklasse. Sehr gute Gülleverträglichkeit. 4 v V V v

Mit inländischen Spitzenzüchtungen. Die ideale Mischung für den Silobetrieb. 4 – V V v

B UFA 240 CH B UFA Ensil

B UFA 230 CH

* Wertungen siehe Umschlag

ufasamen.ch

150

B UFA Regina GOLD Sehr auflaufstark. Ideales Qualitätsfutter zum Silieren. 1)

5

150


Dreijährige Mischungen ufasamen.ch

6

Anbautipp

Deckfrucht AW (Alexandrinerklee, Westerw. Raigras)

Ausfallgetreide, was machen?

Gras-Weissklee-Mischung

Mit Ausfallgetreide muss immer gerech­ net werden! Vor allem in Getreidejahren mit tiefen Hektolitergewichten, bei Gerste allgemein oder nach einem Hagelschlag. Ausfallgetreide muss vor der Kunstwie­ sensaat zum Keimen gebracht werden, indem die Parzelle mehrmals mechanisch bearbeitet wird. Sollte trotzdem noch (zu) viel Getreide in den Mischungen mit auf­ laufen, dann gibt’s nur eines: Viel mähen und gut düngen! Ausfallgetreide ist immer stärker als die Mischung. Dies gilt insbe­ sondere, wenn die Kleegrasmischung schlechte Auflaufbedingungen hat. Mit häufigem Mähen und erhöhter Düngung wird die Mischung so gefördert, dass sie vom Getreide nicht überwachsen wird.

UFA 330 ist eine bewährte Gras-Weissklee-Mischung. Sie ist sehr nutzungsflexibel und darum für alle Verwendungszwecke (Eingrasen, Silage, Dürr­ futter, Mähweide) geeignet. In wüchsigen Lagen mit genügend Niederschlägen wird bei dieser Mischung ein Grasanteil von ca. 60 bis 80% angestrebt. So bleibt sie sehr gut konservierbar, der Boden wird gut abgedeckt und ist gut befahrbar.

Darum: Je mehr Ausfallgetreide, desto mehr mähen und düngen!

UFA 330 M ist dieselbe Mischung wie die UFA 330, jedoch wird der kurz dauernde Acker-Rotklee ersetzt durch einen länger dauernden Mattenklee. Dadurch wird die Mischung etwas rotkleelastiger, trockenheitsverträglicher und eiweissreicher. UFA Queen GOLD ist ebenfalls auf der UFA 330 aufgebaut. Zusätzlich werden noch Luzerne und der Mattenklee mit angesät. Zum Silieren und Eingrasen bringt diese Mischung ein ausgeglichenes Qualitäts-

futter. Das Spezielle an dieser Mischung ist, dass sie sich ohne Ertragsverlust optimal an die Bewirtschaftung und den Standort anpasst. So kann sich der Luzerneanteil stark ausdehnen aber auch fast ve­rschwinden. Die anderen Arten kompensieren den Wuchs der Luzerne. Somit bleibt diese Mischung sehr ertragsstabil.

Luzernemischung Luzernemischungen werden dank ihres hohen TS-Gehalts und ihres Ertragspotenzials sowie der guten Faserverdaulichkeit und Trockenheitsresistenz sehr geschätzt. Luzerne verlangt angepasste Bewirtschaftungsregeln, d. h. drei bis vier Jahresschnitte (7 cm Schnitthöhe), zweiter oder dritter Schnitt im Knospenstadium schneiden und fausthoch einwintern. Wichtig: Die optimalen Schnittzeitpunkte stimmen mit allen anderen Futterbauflächen nicht überein. Luzernestarke Mischungen können nicht kompen­sieren, wenn die Luzerne ausfällt.

Die Vorteile sind: • schneller im Auflauf • ertragsstärker im 1. Schnitt • höherer TS-Gehalt • bessere Silierbarkeit • bessere Unkrautunterdrückung Wichtig: Der erste (Säuberungs-)Schnitt muss sehr zeitig durchgeführt werden! UFA 323 GOLD ist die Hauptmischung mit Luzerne und Mattenklee. Ziel ist ein Luzerneanteil von ca. 75 %. Dank des spät in die Rispe schiebenden Wiesenschwingels ist sie sehr nutzungselastisch. Bei 3 bis 4 Jahresnutzungen bringt sie viel Struktur und TS-Ertrag, bei 5 bis 6 Nutzungen hohe Proteingehalte. Bei so hohen Jahresnutzungen ist die Ausdauer der Luzerne jedoch sehr beschränkt.


je kg beim Bezug ab 10 kg

Mischung mit Bioanteil je kg beim Bezug ab 10 kg

B Saatmenge kg/ha

Rotschwingel, z.B. Reverent, Echo

Rohrschwingel feinblättrig

Wiesenrispengras

Wiesenschwingel, z.B. Preval, Pradel

Timothe, z.B. Anjo, Comer, Rasant

Knaulgras, z.B. Beluga, Brennus

Engl. Raigras spät, z.B. Soraya, Alligator

Engl. Raigras früh, z.B. Lacerta, Salamandra

Engl. Raigras sehr früh, z.B. Arara, Arcturus

Bastard-Raigras, z.B. Rusa, Daboya

Weissklee kleinblättrig, z.B. Hebe, Pepsi

Westerwoldisches Raigras Lirasand

Weissklee grossblättrig, z.B. Apis, Bombus

Mattenklee 2n, z.B. Merula, Lestris

Weiderotklee Pastor

Rotklee 2n, z.B. Merian, Global

Luzerne, z.B. Cannelle, Timbale

Luzerne, z.B. Robot, Gea

trockene, durchlässige Böden

Alexandrinerklee Tabor

frische und feuchte Gebiete

Weidenutzung Eingrasen Silage Belüftungsheu Bodenheu

unverbindliche Richtpreise

Zusammensetzung g/Are

futterwüchsige Gebiete

Dreijährige UFA-Mischungen

Gülleverträglichkeit

optimale Nutzungszahl/Jahr

Anbauempfehlung*

(Aussaatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre)

Gras-Weissklee-Mischungen für futterwüchsige Gebiete B UFA 330

Beste Qualität, vielseitig verwendbar.

B UFA 330 AW 1)

Mit Alexandrinerklee und Westerwoldisch Raigras als Deckfrucht. 5 4

5 4 V V V V V

20 25 15 70 55 25 120 33

10 20 25 15 20 70 55 25 120 36 11.70

V V V V V

Reine Gräsermischung ohne Klee.

4 4 V v V V V

Mit ausdauerndem Mattenklee.

5 4 V V V V v

Wie UFA 330 M, jedoch mit Deckfrucht.

5 4 V V V V v

Ohne Knaulgras, sonst wie UFA 330.

5 4 V V V V V

B UFA Queen GOLD

Mischungstyp wie 330, jedoch mit Luzerne und Mattenklee.

4 4 v V V v –

B UFA Strufu B UFA 360 UFA 362

Strukturbetont, sehr hoher TS-Ertrag.

5 4 v v V V V

Mit Weiderotklee.

5 4 V v v v –

30 80 80 40 100 33

Mit Weiderotklee für trockene Lagen.

5 4 V v v v –

30 40 100 150 33

4 X

– V V v v

4 X

– V V – –

4 X

– V V – –

4 X

– v V – –

UFA 330 Gras

B UFA 330 M 3)

UFA 330 M 3) AW 1) B UFA 340 2)

NEU

11.70

70 55 25 120 27

20 25 15 40 30 55 25 120 33 12.10

8.80

8.80

8.20 9.20

10 20 25 15 20 40 30 55 25 120 36

8.90

X

20 20 10 80 40 120 40 33 11.30

8.60

25 25 20 25 15 35 35 50 20 100 35 13.—

10.10

20 30 20 50 40 40 40 30 80 35 11.90

8.90

12.30

9.60 10.10

Mattenklee-Gras-Mischung für trockene Gebiete B UFA 300 CH

Mit Mattenklee, keine Stickstoffdüngung erforderlich.

X

30 12.40

9.20

X

150 20 60 60 30 32 13.10

10.10

X

150 20 60 30 120 38 13.50

10.30

X

120 115 50 40 25 35 13.50

10.70

50 60 60 30 100

ufasamen.ch

* Wertungen siehe Umschlag

7

1)

AW = mit Alexandrinerklee und Westerwoldisch Raigras als Deckfrucht

2)

GOLD = mit geimpfter Luzerne

3)

M = Mattenklee

Luzerne-Gras-Mischungen für trockene Gebiete B UFA 320 GOLD 2) Mit Bastard-Raigras, hohe TS-Erträge. B UFA 323 GOLD 2) Dank Wiesenschwingel sehr nutzungselastisch. B UFA Harvestore GOLD 2) Ausgeglichene Luzerne-Gras-Bestände.


Länger dauernde Mischungen ufasamen.ch

8

Anbautipp Breitere Rezepturen sichern den Ertrag! Je mehr Hauptnutzungsjahre eine Mischung genutzt werden soll, desto wichtiger ist die Rezeptur! Eine an den Standort angepasste Artengesellschaft ist dafür die Grundlage. Das wichtigste Kriterium betrifft die Wasserführung. Ist es eher trocken/sonnig oder eher feucht/ schattig? Je nachdem werden Mischun­ gen mit Futterpflanzenarten zusammen­ gesetzt, die sich an solche Standortvor­gaben besonders anpassen können. Je breiter die Mischung, das heisst, je mehr Arten und Typen in einer Futterbau­ mischung enthalten sind, desto besser kann sich die gesäte Kunstwiese dem Standort anpassen. Diese Anpassungs­ fähigkeit ist die Grundlage eines über Jahre hinweg sicheren Ertrags.

UFA 440 Highspeed® ist eine Englisch Raigras ­betonte Mischung mit Wiesenrispe und Weissklee. Dieser Mischungstyp zeichnet sich durch einen ­dichten und feinblättrigen Grasbestand aus. Das ausgewogene Klee-Gras-Verhältnis führt zu sehr schmackhaften, nutzungselastischen und ausge­ glichenen Futtererträgen. Diese Mischungen können für alle Verwendungszwecke eingesetzt werden, ­insbesondere bei Weidenutzung liefern sie eine sehr dichte und strapazierfähige Grasnarbe. UFA 430 Highspeed® ist eine Englisch RaigrasWeissklee-Mischung mit Knaulgras. Knaulgras ist ein ertragsstarkes, schmackhaftes Horstgras, dass sehr trockenheitsverträglich ist. Knaulgras sichert den Ertrag bei trockener Witterung an flach­grün­digeren Standorten. Die Mischung ist breit ver­ wendbar! Beim Weiden empfiehlt es sich, ein MähWeide-System durchzuführen. So können die Knaulgrashorste immer mal wieder zurückgeschnitten werden.

UFA Swiss (Bergwiese) Highspeed® ist die absolute Allrounderin in normalen bis feuchten Lagen. Dank der breit abgestützten Rezeptur passt sie sich optimal dem Standort an. Die Gras-WeisskleeMischung mit Knaulgras und Wiesenfuchsschwanz setzt sich an allen, auch schwierigen Standorten durch. Die Qualität und die Erträge dieser Mischung überzeugen alle Futterbauern. Dieser Mischungstyp kann problemlos in eine Naturwiese überführt werden. Er eignet sich für alle Mähnutzungen. Beim Beweiden eignet sich das Mäh-Weide-System am besten. UFA Helvetia Highspeed® ist die Allrounderin für normale bis trockene Lagen. Mit der einzigen Züchtung des tetraploiden (4n) Wiesenschwingels Tetrax und den neusten feinblättrigen Rohrschwingel-Zuchtsorten setzt diese Mischung neue Massstäbe in der Ausdauer und der Ausgeglichenheit in trockenen Lagen. Sie ist für alle Verwendungszwecke bestens geeignet, beim Weiden sollte das Mäh-Weide-System angewendet werden.

Muss es immer Raigras sein? Raigras gehört zweifelslos zu den schmackhaften, gut silierbaren, ertragsstarken Gräsern. Doch Raigras hat, vor allem bei länger dauernden Mischungen, Nachteile! Es stellt die höchsten Anforderungen an den Boden, das Klima und die Bewirtschaftung! Trockenheit, Nässe, tiefe Temperaturen, schwere Maschinen, knappe Düngung behagen dem Raigras nicht. Darum sind Mischungen mit weniger Raigrasanteil ertragsstabiler und können Wachstumsdepressionen besser auswachsen. UFA Helvetia Highspeed® für normale bis trockene und UFA Swiss Highspeed® für normale bis feuchte Lagen sind neue ­Mischungen mit weniger Raigras.


Länger dauernde UFA-Mischungen

unverbindliche Richtpreise

je kg beim Bezug ab 10 kg

Mischung mit Bioanteil je kg beim Bezug ab 10 kg

B Saatmenge kg/ha

Kammgras, z.B. Rozˇ novská, Cresta

Wiesenrispe Highspeed® Lato

Wiesenrispe, z.B. Lato, Likollo

Rotschwingel, z.B. Echo, Reverent

Rohrschwingel Otaria

Wiesenschwingel 4n Tetrax

Wiesenschwingel 2n, z.B. Preval, Pradel

Timothe, z.B. Comer, Anjo, Rasant

Goldhafer, z.B. Trisett 51, Gunther

Fromental, z.B. Arone, Median

Wiesenfuchsschwanz Alopex / MS

Knaulgras spät, z.B. Beluga, Brennus

Knaulgras früh, z.B. Berta, Padania

Engl. Raigras spät, z.B. Soraya, Alligator

Engl. Raigras früh, z.B. Lacerta, Salamandra

Engl. Raigras sehr früh, z.B. Arara, Arcturus

Bastard-Raigras, z.B. Rusa, Daboya

Weissklee kleinblättrig, z.B. Hebe, Pepsi

Schotenklee Lotar

Weissklee grossblättrig, z.B. Apis, Bombus

Weiderotklee Pastor

Rotklee 2n, z.B. Merian, Bonus

Alexandrinerklee Tabor

trockene, durchlässige Böden

Zusammensetzung g/Are

frische und feuchte Gebiete

futterwüchsige Gebiete

Weidenutzung Eingrasen Silage Belüftungsheu/Bodenheu

Gülleverträglichkeit

optimale Nutzungszahl/Jahr

Anbauempfehlung*

(Aussaatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre)

für Mäh- und Weidenutzung B UFA 420 B UFA 430 B UFA 430

Highspeed

®

B UFA 430 A 1)

UFA 430 Gras B UFA 440 B UFA 440

Highspeed

®

B UFA 440 A 1)

UFA 440 Gras

12.10 10.—

Intensive Mäh-/Weidenutzung.

5 4 v V V V

X 30 25 15 60 100 100 33

Für trockene Regionen.

5 4 v V V V

10 25 15 50 50 50 30 30 100 36

11.50

Mit keimbeschleunigter Wiesenrispe.

5 4 v V V V

10 25 15 50 50 50 30 30 100 36

11.70 10.—

Mit Alexandrinerklee als Deckfrucht.

5 4 v V V V

20 10 25 15 50 50 50 30 30 100 38

11.40

Reine Gräsermischung ohne Klee.

4 4 v v V V

50 50 50 30 30 100 31

Für intensive Mäh-/Weidenutzung.

5 4 V V V V

10 20 10

50 50

30 50 100

32

11.40

9.30

Mit keimbeschleunigter Wiesenrispe.

5 4 V V V V

10 20 10

50 50

30 50 100

32

11.70

9.60

Mit Alexandrinerklee als Deckfrucht.

5 4 V V V V

20 10 20 10

50 50

30 50 100

34

11.20

Reine Gräsermischung ohne Klee.

4 4 V v V V

50 50 30 50 100 28

9.80 9.50

9.20

9.30

9.10

B UFA 40 AR 1) Pastor Highspeed Mit tritttolerantem Weidemattenklee. B UFA Swiss (Bergwiese) Highspeed 2) Liefert eiweissreiches Grundfutter.

5 4 V V V V

40 10 10 30 60 30 50 90 32

12.60 10.50

3–5 4 V V V V

10 20 10 20 20 40 60 20 30 40 40 70 20 40

15.— 12.90

B UFA Helvetia Highspeed

Ausgeglichene Erträge in Trockenlagen.

3–5 4 v V V V

10 20 10 30 30 30

Für extensive Heunutzung.

2 – 3 X – v v v

®

®

®

30 20 50 100

60

39

11.70

9.80

für extensive Nutzung

10 20 20 40 30 100 80 20 50

ufasamen.ch

9

mit Mantelsaatanteil

A = Deckfrucht

2)

* Wertungen siehe Umschlag

1)

UFA 450 Saathelfer

9.60


Weiden ufasamen.ch

10

Anbautipp Weiden brauchen regelmässige Pflege! Die Beweidung ist die intensivste Bewirt­ schaftung aller Nutzungs­formen! Beim Weidegang werden die Futterpflanzen viel intensiver im Wuchs gestört als bei Mäh­ nutzung. Das Futter wird abgerissen oder sogar fast ausgerissen. Zudem werden die Pflanzen durch den Vertritt zusätzlich belastet. Viele Böden sind durch die stän­ dige Beweidung verdichtet. Regeneration solcher Beweidungsschäden benötigt noch mehr Pflanzenpower als das eigent­ liche Nachschossen. Das nachhaltigste Weidesystem ist die Mähweide, wo min­ destens eine, besser zwei Schnitte pro Jahr gemacht werden. So können sich der Pflanzenbestand wie auch der Boden erholen. Zur Weidepflege gehört auch der Wiesen­ striegel. Mit diesem Gerät können Filz­ gräser ausgerissen werden und die Bodenoberfläche wird belüftet. Darum: Das Mähweidesystem wählen und regelmässig die Weiden pflegen!

Pastor, der neue Weidemattenklee UFA 40 AR Pastor Highspeed® Das Besondere an dieser Gras-Weissklee-Mischung ist der neue tritttolerante Weiderotklee Pastor. Zusammen mit den frühreifen englischen Raigräsern und der keimbeschleunigten Wiesenrispe Highspeed® gibt es sehr interessante Möglichkeiten, Weiden zu betreiben – mit weniger Stickstoffeinsatz und an trockeneren Lagen.

UFA Trockenweide Pastor Highspeed® ist die trockenheitsverträglichste Weidemischung. Sowohl der feinblättrige Rohrschwingel als auch der tritt­ verträgliche Weiderotklee wurzeln tief. Darum ist diese Mischung die beste Kombination von Weidepflanzen für alle flachgründigen, sonnigen Standorte. Sie bringt aber auch in futterwüchsigen Lagen sehr interessante Erträge. Bei dieser Gras-WeisskleeMischung ist der Anteil des Englisch Raigras bewusst tief gehalten.

Pastor ist ein Rotkleetyp, der vor allem dank ­seiner Weidetauglichkeit neue Möglichkeiten beim Rotklee eröffnet! Der Ursprung dieses Rotkleetyps liegt in den Juraweiden. Pastor ist ­genügsamer als normaler Mattenklee, er stellt weniger hohe Ansprüche an den Boden und die Wasserverfügbarkeit. Zudem erträgt er das ­Beweiden bedeutend besser als alle anderen ­Rotkleetypen. Der Wuchs ist im Vergleich zum normalen Mattenklee niedriger, flacher und seine Blätter sind kleiner. Auf Weiden zeigt sich, dass sich Pastor klar länger im Bestand halten kann als die herkömmlichen Mattenkleetypen. Mischungen mit Pastor sind trockenresistenter, ­ausdauernder und ertragsstabiler. Zudem kann sich der Weissklee weniger dominant entwickeln, das wiederum trägt zur Ertragsstabilität bei.


unverbindliche Richtpreise

Kammgras, z.B. Rozˇ novská, Cresta

Wiesenrispe Highspeed® Lato

Rotschwingel, z.B. Echo, Reverent

Rohrschwingel, z.B. Otaria, Elodie

Wiesenschwingel 2n, z.B. Preval, Pradel

Timothe, z.B. Comer, Anjo, Rasant

Engl. Raigras spät, z.B. Soraya, Alligator

Engl. Raigras früh, z.B. Lacerta, Salamandra

Engl. Raigras sehr früh, z.B. Arara, Arcturus

Weissklee kleinblättrig, z.B. Hebe, Pepsi

40 10 10

30 60 30

Für trockene Lagen. UFA 462 AR Highspeed B UFA Trockenweide Pastor Highspeed Mit tritttolerantem Weidemattenklee.

5–6 4 V v V V

25 15

30

40 10 10

110 30 100 30 38

12.80

10.70

B UFA 480 AR 1) Highspeed UFA 481 AR 1) Highspeed

Sehr trittfest, für Kurzrasenweiden.

5–8 4 V V v v

20 10 50 50 30 50 100 50 50 41

12.80

Alpweide-Mischung.

1–3 4 V v v v

10.80 11.50

(Aussaatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre)

®

®

®

®

je kg beim Bezug ab 10 kg

5 4 V V V V

1)

Mischung mit Bioanteil je kg beim Bezug ab 10 kg

Mit tritttolerantem Weidemattenklee.

B UFA 40 AR 1) Pastor Highspeed

Saatmenge kg/ha

®

Fioringras Kita

®

Schotenklee Lotar

trockene, durchlässige Böden

UFA 440 AR 1) Highspeed

Weidemattenklee Pastor

frische und feuchte Gebiete

5 4 V V V V

Länger dauernde UFA-Weiden

Gülleverträglichkeit

Trittfest und schmackhaft.

optimale Nutzungszahl/Jahr

futterwüchsige Gebiete

B

Weidenutzung Eingrasen Silage Belüftungsheu/Bodenheu

Weissklee grossblättrig, z.B. Apis, Bombus

Zusammensetzung g/Are

Rotklee 2n, z.B. Merian, Bonus

Anbauempfehlung*

3–5 4 V v V V

10 20 10 65 35 30 50 100 32

20 30

30 50 30

50 90

32

150 100

32

20 80

60 100 40 50 46

12.60

10.— 10.50

10.50

UFA-Mischungen für Pferdehaltung     UFA 485 Pferde-/Ponyweide Hsp. Ohne Klee, sehr belastbar. ®

60 30 50 60 120 30 40 45

60

50 150 125 100 35 40 50

9.90

UFA-Mischungen für Kleinwiederkäuer     UFA Schafweide Highspeed ®

ufasamen.ch

11

AR = CH-Züchtungen Arvicola, Artesia, Arcturus, sehr frühreif

1)

* Wertungen siehe Umschlag

Dichter Bestand für intensive Beweidung.

10.80


Nicht raigrasfähige Lagen ufasamen.ch

12

Sonnenseite

Anbautipp

UFA Rätia-Eiger Hochalpin

Raigras hat Grenzen! Mit den immer extremeren Wetterperio­ den von nass-kalt bis heiss-trocken nehmen die Regionen, wo das Raigras an seine vegetativen Grenzen stösst, stets zu. Unterstützt wird diese Tendenz durch Schnittregime, die angepasst sind an das Konservierungssystem und nicht an die pflanzenbaulichen Vorgaben. Raigras stellt die höchsten Ansprüche aller Futtergräser an Boden, Nährstoffe, Nutzung, Höhenlage und Klima. Je länger die Nutzungszeit, desto wichtiger werden diese Faktoren. Raigras wächst unterhalb 700 bis 900 m ü. M., wenn der Boden tiefgründig ist, die Jahresniederschlags­ menge 900 bis 1300 mm beträgt, ausrei­chend gedüngt wird (auch mit P und K) und die mittlere Jahrestemperatur 6,5 bis 9 °C beträgt. Wichtig: Nicht raigrasfähige Lagen gibt es auch im Flachland!

Schattenseite 2500 m

UFA 323 GOLD ist die einzige Luzerne-Rotklee-­ Mischung für diese Lagen. Geplant in der Fruchtfolge mit zwei Hauptnutzungsjahren, liefert sie mit zwei bis drei Jahresnutzungen enorme, kleereiche Erträge, vor allem in trockenen Regionen. UFA Swiss (Bergwiese) Highspeed ist eine Gras-Weissklee-Mischung mit den Hauptgräsern Knaulgras, Wiesenschwingel und Wiesenfuchsschwanz. Diese Mischung kann sich dem Standort und der Bewirtschaftung sehr gut anpassen. Beim Beweiden bringt das Mäh-Weide-System den nachhaltigsten Ertrag. Dieser Mischungstyp passt sich auch der Wechselwirkung sonnig-schattig, trockenfeucht optimal an, je nach Standort entwickeln sich dann das Knaulgras oder der Wiesenfuchsschwanz dominanter. UFA Swiss (Bergwiese) Highspeed® erträgt eine sehr intensive Nutzung sowohl bei der konventionellen- wie auch der Bionutzung. ®

UFA Rätia-Eiger Alpin UFA 323 GOLD UFA 431 AR Hsp® UFA 462 UFA Helvetia Hsp® UFA Trockenweide Pastor Hsp® UFA 481 Hsp® UFA 451 UFA Swiss

UFA Rätia-Eiger Hochalpin

2000 m

1600 m

UFA Rätia-Eiger Alpin

UFA 442

900 m

UFA 444 AR Hsp® UFA U-444 AR UFA 481 Hsp®

500 m

UFA Swiss

(Bergwiese) Hsp®

(Bergwiese) Hsp®

UFA Helvetia Highspeed® ist eine neue, anpassungsfähige Gras-Weissklee-Mischung. Ein feinblättriger Rohrschwingel, Wiesenschwingel und das Knaulgras sind die Leitgräser dieser intensiv nutzbaren, trockenresistenten Mischung. Rohrschwingel hat Versant sud die Eigenschaft, dass er auch in sehr heissen,2500 tro- m UFA ckenen Jahren nicht ausbrennt und sich sehr schnell Rätia-Eiger erholtHochalpin und regeneriert. Beim Beweiden wird diese durch horstbildende Gräser dominierende Mischung 2000 m UFA gerne gefressen, sofernRätia-Eiger die Beweidung im jungen Alpin UFA 323 GOLD

1600 m

Stadium beginnt. Das Mäh-Weide-System bringt auch bei dieser Mischung den sichersten Ertrag. UFA Trockenweide Pastor Highspeed® ist eine Mischung mit dem neuen Weidemattenklee Pastor Versant nord und den feinblättrigen Rohrschwingelsorten. Beide sind trittverträglich und ausdauernd. Rohrschwingel und der Weiderotklee wurzeln tief,UFA deshalb sind sie Rätia-Eiger für trockene Standorte sehr gut geeignet. Hochalpin

UFA Rätia-Eiger Alpin


Kammgras, z.B. Rozˇ novská, Cresta

Mischung mit Bioanteil je kg beim Bezug ab 10 kg

je kg beim Bezug ab 10 kg

Saatmenge kg/ha

B Rotes Straussgras

Fioringras Kita

Wiesenrispe Highspeed® Lato

Wiesenrispe, z.B. Lato, Likollo

Rohrschwingel, z.B. Otaria, Elodie

Rotschwingel, z.B. Echo, Reverent

Wiesenschwingel 4n Tetrax

Wiesenschwingel 2n, z.B. Preval, Pradel

Timothe, z.B. Comer, Anjo, Rasant

Goldhafer, z.B. Trisett 51, Gunther

Wiesenfuchsschwanz Alopex / MS

Knaulgras spät, z.B. Beluga, Brennus

Knaulgras früh, z.B. Berta, Padania

Engl. Raigras sehr früh, z.B. Arcturus, Arara

Engl. Raigras früh, z.B. Lacerta, Salamandra

Schotenklee Lotar

Weissklee kleinblättrig, z.B. Hebe, Pepsi

Weissklee grossblättrig, z.B. Apis, Bombus

Weidemattenklee Pastor

Mattenklee 2n, z.B. Merula, Lestris

Rotklee 2n, z.B. Merian, Bonus

Luzerne, z.B. Cannelle, Timbale

trockene, durchlässige Böden

Weidenutzung Eingrasen Silage Belüftungsheu/Bodenheu

Gülleverträglichkeit

4 X – V V – X

optimale Nutzungszahl/Jahr

Dreijährige UFA-Mischung

unverbindliche Richtpreise

Zusammensetzung g/Are

frische und feuchte Gebiete

Anbauempfehlung*

38

13.50 10.30

(Aussaatjahr plus zwei Nutzungsjahre)

Luzerne-Gras-Mischungen für trockene Gebiete B UFA 323 GOLD 3)

Sehr nutzungselastisch.

Länger dauernde UFA-Mischungen

150 20 60 30 120

(Aussaatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre)

für Mäh- und Weidenutzung B UFA 431 AR 1) Highspeed

Konstant hohe Erträge.

®

B UFA 444 AR

1)

UFA 442 AR

1)

MS

2)

Highspeed

®

Bringt dichte Bestände.

B UFA Swiss (Bergwiese) Highspeed

®

4 4 v V V V X

4)

5 4 V V V V

X

Dank Rohrschwingel sehr trockentolerant.

3–5 4 V v V V

Ausgewogen und anpassungsfähig.

3–5 4 V V V V

3–5 4 v V V V

1–3 X – v v v

B Ausgeglichene Erträge in Trockenlagen. UFA Helvetia Highspeed ®

10 25 15 30 50 30 30 30 50 30 100

25 15 30

140

10 25 15 30

40

80 40 100

30 80 40 100

40

15.10 13.—

43

18.20

37

10 20 10 20 20 40 60 20 30 40 40 70 20 40 10 20 10 30 30 30 30 20 50 100 60 39

16.40

12.70

15.— 12.90 11.70

9.80

für extensive Nutzung

UFA 451 Typische Goldhafermischung.

20 10

60 100 90 40

40 50 41

15.—

38

12.80

10.70

für Dauerweiden

3–5 4 V v V V

40 10 10 20 30 110 30 100 30

32

1–3 4 V V V V

30 50 30

20 80 60 100 40 50

46

Platthalmrispe, Rot­schwin­gel, Straussgras, Fioringras, Kammgras, Wiesenschwingel, Timothe

Wundklee CH, Weiss-, Bastardklee, Drahtschmiele, Hornschotenklee, Alpenrispengras, Wiesenrispe, Hainrispe,

200

18.70

Wundklee CH, Weiss-, Bastard-, Hornschotenklee, Engl. Raigras, Alpenrispengras, Rot­schwin­gel, Platthalmrispe, Knaulgras, Timothe, Kammgras, Rotes Straussgras, Fioringras, Rasenschmiele, Schafgarbe CH, Mattentimothe CH

150

24.30

10.50 11.50

150 100

25 15 30

3–5 4 V v V V

Mit keimbeschleunigter Wiesenrispe. ®

Für trockene Lagen.

®

UFA 462 AR Highspeed UFA 481 AR 1) Highspeed 1)

®

B UFA Trockenweide Pastor Hsp. Mit tritttolerantem Weidemattenklee.

ufasamen.ch

für alpine und hochalpine Lagen

13

UFA Rätia-Eiger Alpin

Alpine Lagen. Keine Schnittnutzung.

1 X

V

UFA Rätia-Eiger Hochalpin

Für hochalpine Lagen.

1 X

V

* Wertungen siehe Umschlag

1)

AR = CH-Züchtungen Arvicola, Artesia, sehr frühreif

2)

MS = Mantelsaatgut

3)

Gold = mit geimpfter Luzerne

4)

mit Mantelsaatanteil


Übersaatmischungen ufasamen.ch

14

Anbautipp Wiesen brauchen Pflege! Wiesen gehören zu den meistbeanspruch­ ten Flächen auf jedem Betrieb! Mehrma­ liges Ernten bei nicht immer optimalen Wetterbedingungen und immer schwerer werdenden Maschinen setzen den Wiesen zu. Damit eine schnelle Regeneration des Pflanzenbestandes erzielt werden kann, müssen Luft und Sauerstoff in den Wur­ zelraum. Durch Striegeln und Eggen wird Filz ausgerissen und die Grasnarbe aerifi­ ziert. Dadurch entwickeln sich die Wur­ zelmassen besser und schneller, mehr Nährstoffe können aufgenommen werden. Mit einem Walzendurchgang im Frühjahr bei Vegetationsbeginn kann zudem die Bestockung angeregt werden. Mehr dazu erfahren Sie im Kurzfilm «So gelingen Übersaaten» auf www.ufasamen.ch unter Futterbau. Darum: Striegeln und Eggen fördern das Pflanzenwachstum nachhaltig!

Ursachen erkennen Jeder unerwünschte Wiesenbestand hat seine Geschichte! Falsche Bewirtschaftung führt zu schlechten Beständen. Ebenso können tierische Ursachen die Verschlechterung herbeiführen oder eine Kombination von beidem. Wichtig ist, dass die Ursache erkannt und ausgemerzt wird. Nur so kann ein Bestand saniert und langfristig auf hohem Niveau erhalten werden.

Die erfolgreiche Übersaat Ein Sämling braucht zum Wachsen Bodenkontakt, Wasser, Wärme und Licht. Der Zeitpunkt einer Übersaat ist standort- und witterungsabhängig. Zwei gut geeignete Zeitpunkte sind früh im Frühling, sobald der Boden befahren werden kann und die Vegetation noch nicht begonnen hat, sowie im Spätsommer, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen nicht mehr so hoch sind.

• Flache Saat, ca. 1 cm tief in den Boden, anschliessend gut rückverfestigen, bilden die Grundlage einer erfolgreichen Übersaat. • Um den neuen jungen Pflanzen gute Bedingungen zu gewährleisten, müssen die zwei darauf folgenden Schnitte zeitig erfolgen. Die alten Pflanzen dürfen die neuen keinesfalls überwachsen.

Mischungswahl Nur standortangepasste Mischungen können gedeihen! UFA U-Swiss (Bergwiese) Highspeed® Diese Mischung passt sich ideal dem Standort an. Ob sonnig oder schattig, Wiesenfuchsschwanz und Knaulgras sind sehr anpassungsfähige, ertragsstarke und sichere Gräser. UFA U-Helvetia Highspeed ® ist für trockene bis heisse Standorte. Neue feinblättrige Rohrschwingel-Zuchtsorten gedeihen selbst dort noch, wo es den

meisten anderen Gräsern zu heiss und zu trocken ist. Diese Mischung kann auf Wiesen eingesetzt werden, die sowohl geschnitten als auch beweidet werden. UFA U-440AR Highspeed® ist die Hauptmischung in allen raigrasfähigen Lagen. Als Highspeed®-Version mit der keimbeschleunigten Wiesenrispe für den nachhaltigen Übersaatenerfolg. Englisch Raigras, Wiesenrispe und der Weissklee sind die Komponenten, die bei einer Nachsaat auch genügend Kraft zum Auflaufen haben. UFA U-Englisch Raigras ist eine auflaufstarke reine Englisch-Raigras-Mischung. Auf Beständen, wo nur das Raigras regelmässig nachgesät werden muss.


je kg beim Bezug ab 10 kg

Mischung mit Bioanteil je kg beim Bezug ab 10 kg

B Saatmenge kg/ha

Wiesenrispe Highspeed® Lato

Wiesenrispe, z.B. Lato, Likollo

Rohrschwingel, z.B. Otaria, Elodie

Rotschwingel, z.B. Echo, Reverent

Wiesenfuchsschwanz Alopex / MS

Knaulgras früh, z.B. Berta, Padania

Engl. Raigras früh, z.B. Lacerta, Salamandra

Engl. Raigras spät, z.B. Soraya, Alligator

Engl. Raigras sehr früh, z.B. Arcturus, Arara

Ital. Raigras, z.B. Morunga, Elvis

Bast. Raigras, z.B. Rusa, Daboya

Weissklee kleinblättrig, z.B. Hebe, Pepsi

Weissklee grossblättrig, z.B. Apis, Bombus

trockene, flachgründige Böden

frische und feuchte Gebiete

futterwüchsige Gebiete

Eingrasen Silieren Dürrfutter Mähweide Vollweide

unverbindliche Richtpreise

Zusammensetzung g/Are

Anbauempfehlung*

UFA-Mischungen für Übersaaten für raigrasfähige Lagen UFA U-240 AR 1)

Für Standorte mit Italienischem Raigras.

V V V v –

15 5 40 40 40 60 20

9.30

UFA U-440 AR 1)

Standardmischung für Mäh- und Weidebestände.

V V V V V

15 5 80 40 60 20

9.60

Hauptmischung mit keimbeschleunigter Wiesenrispe.

V V V V V

15 5 80 40 60 20

Mantelsaatgut mit Nährstoffen.

V V V V V

15 5 60 60 60 30

v V V V V

90 40 70 20

B UFA U-440 AR

1) Highspeed ®

UFA U-440 AR Nitro 1)

Plus 2)

UFA U-440 AR Gras Highspeed Ohne Klee, für Mäh- und Weidebestände und für Pferdeweiden. 1)

®

B UFA U-Englisch Raigras AR 1) Reine Englisch-Raigras-Mischung. UFA U-Raigras AR

Für sehr intensive Italienisch-Raigras-Lagen.

95 55 50 20

V V V V V

v V V v –

65 65 70 20

11.50

9.90 9.30

9.60

9.90 7.20

6.80

B UFA U-Swiss (Bergwiese) Highsp. Universalmischung für alle Lagen.

V V V V v

5 5

55 20

17.30

15.90

B UFA U-Helvetia AR

V V V V v

10 5 40 35 60 50 20

12.—

10.—

Für trockene und flachgründige Standorte.

v V V v –

15 5 30

50 30 70 20

12.20

10.30

Mit ummanteltem Wiesenfuchsschwanz MS.

v V V v –

15 5 30 200 70 32

V V V V v

5 5

V V V V v

10 5 40 35 60 50 20

®

Highspeed

®

3)

Für trockene Weiden.

40 35 60

für nicht-raigrasfähige Lagen

ufasamen.ch

15

2)

mit Nährstoffen ummanteltes Saatgut

3)

20.30

17.30 12.—

mit Mantelsaatanteil

Preis: Fr. 1.80 pro Stück/ab 10 Stück

Preis: Fr. 170.– (unverbindlicher Richtpreis)

Jalon’net Zum Abstecken von Fahrgassen, Marchsteinen, Schächten, Sortenwechsel etc. • Beschriften von ganzen Feldern, Kulturen etc.

Handsä-Gerät Zum Streuen von Saatgut, Dünger, Salz, Schneckenköder, Ölbinder, Sand etc. • Rührwerk gegen Verstopfung • korrosionsfrei • Füllmenge: ca. 8 Liter • Saatmenge: verstellbar • Streubild: verstellbar (max. 4 m Streubreite) • Leergewicht: 2,5 kg

UFA-Samen-Kessel • Inhalt 20 Liter • mit Ausguss • sehr robust

AR = CH-Züchtungen Arara, Artesia, Arcturus

1)

* Wertungen siehe Umschlag

35 60 55 20

®

40

®

B UFA U-Swiss (Bergwiese) Highsp. 3) Universalmischung für alle Lagen. B UFA U-Helvetia Highspeed Für trockene Weiden.

3)

UFA U-444 AR MS 1)

B UFA U-431 AR 1)

Preis: Fr. 19.–

15.90 10.—


Spezialmischungen ufasamen.ch

16

Anbautipp Jedem Tier seine Weide! Tiere fressen selektiv nur diejenigen Pflanzen, die ihnen am besten munden! Das sind jedoch nicht immer diejenigen Arten, die ihnen auch am besten bekom­ men, so jedenfalls empfindet der Tier­ halter! Doch Tiere wissen sehr genau, was ihnen schadet und was nicht. Mischungen zusammenzustellen anhand der TierSpezi­fitäten, macht Sinn! Die Belastung der Wiese durch Weidetiere kann je nach Tierart sehr unterschiedlich sein punkto Verbisstiefe, Ab- und Ausreissen oder Be­ lastung der Grasnarbe durch das Herum­ tollen (Vertritt). Dies kann mit einer geziel­ten Grasartenwahl berücksichtigt werden. Mischungszusammensetzungen anhand der Inhaltsstoffe (zum Beispiel Fruktane) sind sehr heikel! Inhaltsstoffe unterliegen sehr hohen Schwankungen, je nach Witterung, Schnittzeitpunkt und Jahresverlauf.

Jedem Tier sein Futter UFA 485 Pferde-/Ponyweide Highspeed® ist eine reine Gräsermischung. Sie bringt einen gut belastbaren, dichten Weidebestand. Wichtig: Reine Gräserbestände brauchen eine gute Nährstoffversorgung. UFA Pferdeheu ist eine länger dauernde Mischung. Sie bringt sehr schmackhaftes Dürrfutter oder Silage. Wenn der erste Schnitt im Mai erfolgt, gibt es drei massige (Dürr-)Futterschnitte. UFA Pferde-Haylage bringt, dank den begrannten Raigräsern, bei der Konservierung im Silo oder in den Siloballen sehr schmackhaftes Futter. UFA PferdeHaylage eignet sich für max. zwei Überwinterungen. UFA Schafweide Highspeed® ist abgestimmt auf das Verhalten der Schafe: sehr tiefer Verbiss und intensive Beweidung. Wichtig ist, dass dem Bestand genügend Zeit gelassen wird zur Regeneration.

UFA Hühnerauslauf ist bestimmt für scharrende Tiergattungen. Mit den ausläufertreibenden Arten kann die Mischung weggescharrte Stellen schnell wieder schliessen. Auch für Kaninchenweide geeignet. UFA Wildäsung Eine einjährige Mischung aus Gräsern, Getreide, Klee und Kräutern speziell für die Äsung. Angesät an Waldrändern oder Waldlichtungen für eine dem Wild zur Verfügung stehende Fläche. UFA Reitbahn mit Rasengräsern für Spring- und Concoursplätze sowie Reitbahnen. Keine andere Mischung bringt einen belastbareren Grasbestand. UFA Mulchmischung feucht/trocken zum Mulchen in Dauerkulturen wie Reben, Obst- und Beerenanlagen. Je nach Niederschlagsmenge und Lage wählt man die Mischung für feuchte oder trockene Standorte.

UFA-Mischungen für Ihren Spezialbedarf Brauchen Sie eine Begrünung für unkonven­ tionelle Spezialverwendungen wie Festgelände, Parkplätze, Spezialkulturen oder untypische Standorte? Mit unserem Beratungsdienst stellen wir Ihnen Ihre den Bedürfnissen angepasste Mischung zusammen. UFA Vertibord humusiert enthält nur niedrigwachsende Rasenzuchtgräser und Leguminosen. Wenig Schnittgut, ca. 2 Schnitte pro Jahr. Ideal für (Christ-)Baumkulturen und extensive Begrünungen. UFA Rekultivierung GOLD hat nicht den Futter­ ertrag als Hauptziel, sondern die Regeneration der Bodenstruktur nach Bauarbeiten oder Überschwemmungen.


je kg beim Bezug ab 10 kg

Saatmenge kg/ha

Straussgras HB

Kammgras Rozˇ novská, Cresta

unverbindliche Richtpreise

Fioringras Kita

Gemeines Rispengras, z.B. Solo, Sabrena 1

Wiesenrispe Highspeed® Lato

Wiesenrispe, z.B. Lato, Likollo

Fromental

Hartschwingel Rasen, z.B. Bornito, Spartan

Rotschwingel, z.B. Echo, Reverent

Rotschwingel horstbildend Calliope

Rohrschwingel Rasen Barcesar

Rohrschwingel, z.B. Otaria, Elodie

Wiesenschwingel, z.B. Pradel, Preval

Timothe, z.B. Comer, Anjo, Rasant

Wiesenfuchsschwanz Alopex / MS

Knaulgras spät, z.B. Beluga, Brennus

Knaulgras früh, z.B. Berta, Padania

Engl. Raigras Rasen, z.B. Esquire, Bokser

Engl. Raigras spät, z.B. Soraya, Alligator

Engl. Raigras früh, z.B. Lacerta, Salamandra

Bast. Raigras, z.B. Rusa, Daboya

Ital. Raigras, z.B. Morunga, Elvis

Weissklee kleinblättrig, z.B. Hebe, Pepsi

Mattenklee 4n, z.B. Astur, Elanus

Luzerne Robot

Esparsette Perly

Zusammensetzung g/Are

B UFA-Mischungen für Pferdehaltung     -Stufe 3 UFA Reitbahn

Für starke Belastung. Keine Futternutzung.

Engl. Raigras, Wiesenrispe, Rohrschwingel, Rasentypen 300

9.20

UFA 485 Pferde-/Ponyw. Highspeed Ohne Klee, sehr belastbar.

60 60

UFA Pferdeheu

Bringt enorme, strukturreiche Dürrfuttererträge.

UFA Pferde-Haylage

Für Heusilage, 1 bis 2 Überwinterungen.

270 130

40

6.10

Übersaatmischung für Pferdeweiden.

130 70 20

9.90

®

2)

UFA U-440 AR Gras Highspeed ®

30 50

10 10 40 40 65 40 65 50

45

60 120 30 40

9.90

32 11.60

B UFA-Mischungen für Tierweiden und Kleinwiederkäuer     -Stufe 3 UFA Schafweide Highspeed

Ergibt dichten Bestand für intensive Beweidung.

UFA 326

Esparsettenmischung für 3 Hauptnutzungsjahre.

UFA Hühnerauslauf

Scharr- und trittfest, auch für Kaninchenweide.

®

UFA Wildäsung

Wird vom Wild sehr gerne gefressen, einmal überwinternd.

50 150 1000

30

125 100

35 40

50

10.80 9.10

30 100 80 121

380 30

30 170 60 90 60 90 60 100

Rotklee, Mattenklee, Weissklee, Luzerne, Chinakohlrübsen, Futterraps, Markstammkohl, Ölrettich, Sommerhafer 150 Sommerweizen, Winterwicken, Ital. Raigras, Inkarnatklee, Alexandrinerklee, Perserklee, Wiesenlöwenzahn 

9.40

8.80

B UFA-Mischungen zum Mulchen     -Stufe 3 UFA Mulch-Mischung feucht

Für Obst- und Beerenbau, wenig Schnittgut.

200 100 75 125 50

8.90

UFA Mulch-Mischung trocken

Für Rebbau, sehr trockenresistent.

50

8.70

120 165 70 70 75

 eissklee, Gelbklee, Hornschotenklee, Englisch Raigras Rasen, Wiesenrispe, Rotschwingel, Rohrschwingel, W 150–200 Hartschwingel, Straussgras, Kammgras

UFA Vertibord humusiert Extensivmischung, niedrig wachsend.

9.80

B UFA-Mischung zur Rekultivierung     -Stufe 3 UFA Rekultivierung GOLD 1) 2)

ufasamen.ch

1)

17

GOLD = mit geimpfter Luzerne

2)

Tiefwurzelnd, für Erstbegrünung nach Aufschüttung. 50 20

80

90 80 80 40

mit Mantelsaatanteil

Handsä-Gerät Zum Streuen von Saatgut, Dünger, Salz, Schneckenköder, Ölbinder, Sand etc. • Rührwerk gegen Verstopfung • korrosionsfrei • Füllmenge: ca. 8 Liter • Saatmenge: verstellbar • Streubild: verstellbar (max. 4 m Streubreite) • Leergewicht: 2,5 kg

Jalon’net Zum Abstecken von Fahrgassen, Marchsteinen, Schächten, Sortenwechsel etc. • Beschriften von ganzen Feldern, Kulturen etc.

Preis: Fr. 170.– (unverbindlicher Richtpreis)

Preis: Fr. 1.80 pro Stück/ab 10 Stück

UFA-Samen-Kessel • Inhalt 20 Liter • mit Ausguss • sehr robust Preis: Fr. 19.–

12.90


B -Stufe 2

Kleearten/Grasarten

frische und feuchte Gebiete

Kleearten

futterwüchsige Gebiete

Eingrasen Silieren Dürrfutter Mähweide Vollweide

Anbauempfehlung*

trockene, flachgründige Böden

ufasamen.ch

18

B Saat- Preise Preise menge Fr./kg Fr./kg kg/ha ab 25 kg ab 25 kg

Rotklee (Mattenklee)

Trifolium pratense

2n: Formica, Milvus, Pavo, Pastor (Weiderotklee) 53b / Merula 61a 4n: Elanus, Fregata 53b / Astur, Carbo 61a

Ackerklee Trifolium pratense

2n: Monaco 53b / Bonus, Garant, Merian 61b / Diplomat 62a Überdauert in der Regel nur eine Überwinterung. V V v v – 20 16.50 11.40 4n: Atlantis, Taifun, Titus 62a 20.— 13.10

Luzerne Medicago sativa

Fraver, Robot, Timbale, Sanditi, Cannelle, Artemis, Eride, Gea Sehr trockenresistent, hohe Eiweisserträge. v V v – – 25 X geimpfte Luzerne

Alexandrinerklee Trifolium alexandrinum

Tigri, Sacromonte, Miriam, Bluegold, Winner Sehr schnelle Jugendentwicklung. V v v v – 30 Tabor (einschnittig als Deckfrucht)

Perserklee

Stammt aus inländischer Züchtung oder Herkunft. V V v v – Ausdauernder Rotklee.

20

20.40 13.10 23.50 15.90

16.50 11.— 17.50 12.10 8.80 6.50 6.50 10.20 8.20

Trifolium resupinatum

Lightning, Gorby, Rusty

Entwickelt sich nach dem 1. Schnitt rasch.

Trifolium repens

grossblättrig: Apis CH, Bombus CH, Fiona CH, Beaumont CH, Munida CH kleinblättrig: Pepsi, Hebe, Tasman

Qualitativ hochwertige Kleeart. V V V V V 10 21.80 13.40 21.80 13.40

Trifolium hybridum

Aurora

Gedeiht auf kalten, feuchten Böden in Berglagen.

Trifolium subterraneum

Handelssaatgut

Einjährige Pflanze. Für Gründüngung und Erddeponien.

Virgo

Für Begrünungsmischungen.

Weissklee

Bastardklee

V V v v –

17.20 10.30

V V v v –

20

V V – – –

30

– – – – –

20

Contea

Für überwinternden Zwischenfutterbau, rasch wachsend.

V V v – –

30

Schotenklee

Lotar, Leo

Für trockene, kältehaltige Böden in Höhenlagen.

v v V v –

25

Bokharaklee gelb

Handelssaatgut

Hochwachsend (bis 2 m) für Kiesgruben. Gute Bienenweide.

– – – – –

30

Esparsette

Handelssaatgut Für trockene Gebiete und nährstoffarme Böden. V V V v – 200 empfohlene Sorte: Perly

Erdklee

Gelbklee

Medicago lupulina

Inkarnatklee

Trifolium incarnatum Lotus corniculatus Melilotus officinalis Onobrychis sativa

30

* Wertungen siehe Umschlag ** neu auf der empfohlenen Sortenliste

10.30

15.30

10.70 7.50 15.70

9.30

5.30 8.40


trockene, flachgründige Böden

früh: Oberweihst, Padania 52a / Berta 52b spät: Intensiv, Lazuly, Pizza 53a / Greenly 53b / Beluga, Brennus 61a / Barlegro 61b

Sehr anpassungsfähig und winterhart, V V V v – horstbildend.

Wiesenschwingel Festuca pratensis

2n: Cosmolit 52a / Pradel CH, Paradisia CH 52b / Preval CH, Pardus CH 53a 4n: Tetrax CH 53a

Bevorzugt gut gedüngte Böden. V V V v – 40 Frost- und schneeschimmelresistent.

Timothe Phleum pratense

Tiller 53a / Rasant 53b Vielseitig verwendbares Futtergras. V V V v – 20 13.10 7.50 Phlewiola 61b / Anjo, Comer 62a

Wiesenrispe Poa pratensis

Likollo, Selista CH 51b / Lato 52a / Sepia CH 53a Bildet dichte, trittfeste Grasnarben. v v v V V

Bastard Raigras

Lolium hybridum

Palmata CH 4n 52a / Marmota CH, Rusa CH, Dorcas CH, Daboya CH, Leonis CH 4n 52b Antilope, Ibex CH 4n 53a

Englisch Raigras

Lolium perenne

Arara CH 2n 43b Hochwertiges Futtergras für alle gut V V V V V 30 Arvicola CH, Artesia CH 4n 51a / Arcturus 4n 51b versorgten Standorte. Salamandra CH 4n 52a / Lacerta CH 4n 52b / AberDart 2n 53b / Alligator CH 4n 53b / Vercade 4n 61a / Soraya CH 4n 61b

Ital. Raigras Lolium multiflorum

Morunga CH, Zebra CH 4n 52b / Oryx CH, Tigris CH 2n 53a / Caribu, Elvis, Midas 4n 53a Bevorzugt gut gedüngte Böden. V V V v – 40 9.20 5.60

30

12.60 8.60 12.60 8.70 13.10 8.70 9.90

20

12.90

Kreuzung von Ital. Raigras und V V V v – 30 Engl. Raigras. Konkurrenzstark.

10.— 6.20 8.40 11.50 7.20 10.— 6.20

Westerwoldisches Raigras Speedyl, Jivet, Bartigra, Cannibale, Jumper, Logics, Pulse 4n Schnell wachsend, wenig winterhart. V V V v – Lolium westerwoldicum Lirasand (einschnittig)

40

8.20 5.— 5.—

Rotschwingel

Festuca rubra rubra

Tagera 51a / Echo, Roland 21, Reverent 51b

Sehr anpassungsfähig und winterhart, v v V v v horstbildend.

30

10.— 6.10

Wiesenfuchsschwanz

Alopecurus pratensis

Alopex CH 42b Alopex CH 42b Mantelsaatgut

Sehr anpassungsfähig und winterhart, v V V v – horstbildend.

25 62

33.30

Arrhenatherum elatius

Arone, Median 52b

Für extensive Nutzung.

40

Goldhafer

Trisetum flavescens

Gunther 52b / Trisett 51 53a

Feines Futter für höhere, frische – v V – – Lagen.

30

Rohrschwingel

Festuca arundinacea

Barolex, Belfine CH, Elodie 53a Otaria CH 53b

Ertragreich für trockene und nasse V V V V V Lagen.

25 40

Bromus stamineus

Gala 52a / Bareno 53b

Für Weiden in trockenen Lagen.

40

Fromental

Weidetrespe

Hartschwingel

v v V – –

– v V V V

24.60

13.60 43.20

7.30

9.10

Festuca ovina du.

Spartan Anspruchslos, trittfeste Grasnarbe. V V V v – 25 10.80 Nordic, Bornito – – V V V 9.60

Agrostis gigantea

Fioringras

ufasamen.ch

B Saat- Preise Preise menge Fr./kg Fr./kg kg/ha ab 25 kg ab 25 kg

Knaulgras

Dactylis glomerata

19

frische und feuchte Gebiete

Grasarten

futterwüchsige Gebiete

Eigenschaften

Eingrasen Silieren Dürrfutter Mähweide Vollweide

Anbauempfehlung*

Kita 61b

Weidegras für frische bis nasse – – V V V 10 Standorte.

14.40

Kammgras

Rozˇ novská, Cresta

14.20

Weidegras für frische bis trockene – – V V V 15 Standorte.

Cynosurus cristatus

* Wertungen siehe Umschlag


Zwischenfutterbau ufasamen.ch

20

Anbautipp Das Ziel im Zwischenfutterbau ist ein hoher, silierfähiger, qualitativ hochstehen­ der TS-Ertrag im Herbst und je nach Fruchtfolge auch im Frühjahr. Nach der Ernte der Hauptkultur ist die Bodenbe­ arbeitung dem Unkrautdruck und dem Ausfallgetreide anzupassen. Sofort nach der Ernte die Stoppeln einbis zweimal so bearbeiten, dass ein gutes Bodengefüge mit exakt eingearbeiteten Ernterückständen entsteht. Die flache Bodenbearbeitung bricht auch den kapil­ laren Wasseraufstieg und verhindert so die Austrocknung des Bodens. Für eine rasche Entwicklung und für einen hohen Ertrag muss das Zwischenfutter zwingend zur Saat gedüngt werden. Notwendig sind 30 bis 60 kg reiner Stickstoff. Drillsämaschi­ nen sind der Säwalze vorzuziehen. Das Zwischenfutter regelmässig auf Schäd­ linge wie Schnecken und Fritfliegen kont­ rollieren. Im Zwischenfutterbau ist ein Säuberungsschnitt vielfach nicht nötig.

Fruchtfolge beachten! Zwischenfrüchte müssen so gewählt werden, dass sie für die folgende Haupt­kultur keine Beeinträchtigung zur Folge haben. In erster Linie ist die Fruchtfolge zu be­rück­sichtigen! Auch Futterpflanzen, die geerntet werden, können trotz des Schnittes Wirte für Schädlinge, Pilze oder Krankheiten sein. In Fruchtfolgen mit Raps, Rüben oder anderen skle­rotinia- und kohl­her­nie­anfälligen Kulturen dürfen keine Kreuz­blütler ver­wendet werden. Wenn kein Frühjahrsschnitt geerntet wird, sollten keine Ital. Raigräser gesät werden. Diese ha­ben im Frühling eine sehr hohe Wieder­aus­triebskraft. Durchwüchse in der Kultur sind die Folge. Mischungen sind im Allgemeinen in der Fruchtfolge verträg­ licher als Reinsaaten.

Bioanbau, das muss beachtet werden! Im Bioanbau müssen die Fruchtfolgeeinschränkungen noch exakter beachtet werden als im übrigen Anbau! Gilt es doch, möglichst viele Vorteile für die folgende Hauptkultur herauszuholen. Durch das Schneiden des Zwischenfutters können alle mitauflaufenden Samenunkräuter bekämpft werden. Bodendurchwurzelung und Eintrag an organischen Substanz sowie Nährstoffen sind weitere grosse Vorteile. Vorsicht hingegen ist geboten beim Einsatz von begrannten Raigräsern! Diese sind bei der mechanischen Unkrautbekämpfung in der Folgekultur nur schwer zu bekämpfen! Zudem neigen Durchwüchse sehr schnell zum Absamen und somit zur weiteren schnellen Vermehrung.


Witterungs- und standortbedingte Verschiebungen des Saattermins sind möglich

Juli Aug. Sept. Okt.

Saatmenge kg/ha

max. Anteil in der Ration

überweiden

Silage

Grünfutter

Auf­laufver­halten*

Verwendung* Saatzeit

unverbindliche Richtpreise Mischungen mit Bioanteil je kg je kg ganze ganze Säcke** Säcke**

B

B Nichtüberwinternder Zwischenfutterbau     -Stufe 2 Liefert hohe Grünfuttererträge und hat einen ausgezeichneten Bodenverbesserungseffekt.

V v v

Ideal zum Silieren, höherer Grasanteil als UFA 106.

V V v

B UFA WELUZ B UFA Wick-Hafer-Gemenge UFA Wick-Hafer-Gemenge Drahtwurm-gebeizt 1) B UFA Wick-Hafer-Erbsen Gemenge UFA Wick-Hafer-Erbsen Gemenge Drahtwurm-gebeizt 1) B Westerw. Raigras B -Stufe 1 Speedyl, Pulse, Cannibale

Dank Luzerne hoher TS-Gehalt, ideal zum Silieren.

V V v

Sommerwicken 1000 g/Are, Grünschnitthafer 1000 g/Are

V – – ⁄ 3 200 197.—*** 173.—*** 182.—***

36

7.80

6.20

40

7.60

6.—

35

10.—

7.30

s

s s s

B UFA 106 B UFA Siloball

2

s

175 192.—*** 159.—*** 169.—***

Sommerwicken 350 g/Are, Grasigerbsen 400 g/Are, Grünschnitthafer 1000 g/Are

V – – 2⁄ 3

Sehr schnelle Bodenbedeckung. Wenig Durchwuchs in der Folgefrucht. Humusmehrend.

V – v 1⁄ 2 40

Grünschnittmais

Hoher Grünmassenertrag, tiefer TS-Gehalt.

v – –

Sorghum

Darf wegen des hohen Blausäuregehalts erst ab einer Wuchshöhe von 60 cm verfüttert werden.

v v – 1⁄ 2

Kreuzblütler. Liefert Grünfutter bis in den Spätherbst. Erträgt Fröste bis –12 °C.

v – – ⁄ 3

Kreuzblütler. Im Normalfall nicht winterhart. Blattreich, blüht nicht. Nicht in Rapsfruchtfolgen.

v – – ⁄ 3

Kreuzblütler. Rasch wachsendes Ergänzungsfutter. Kein Anbau in Fruchtfolgen mit Raps.

V – –

Kreuzblütler. Verlängerung der Weidesaison. Saat ca. 80 Tage vor Beweidung.

– – v ⁄ 3 6–7

7.50 18.90

10

5.40

⁄ 3 10

4.80

1

5

s

Samson

40

5.— 175.—***

1

1

  11.30

s

Stoppelrüben

s

Jumbo-00

8.20

60 –80

s

Mikonos-00, Parapluie-00

Sommerraps

⁄ 2

s

Futterraps

Grüner Angeliter

1

s

Markstammkohl

s

Hayking, Jalisco

1

B Überwinternder Zwischenfutterbau    -Stufe 2

11.40

8.10

35

9.10

30

11.20

7.60

33

12.10

8.80

30

8.90

6.50

40

8.50

5.80

35

Mit tetraploidem Rotklee. Sonst wie UFA 200.

V V v

B UFA 210 B UFA Regina GOLD B UFA Lolinca

Schmackhaftes, wertvolles Grundfutter. Dank Alexandrinerklee und Westerw. Raigras ertragssicherer 1. Schnitt.

V V v

Liefert auch bei Trockenheit dank Luzerne sehr hohe Erträge und ausgezeichnete Qualität.

V V v

Mit Inkarnatklee und Rotklee sowie Westerw.- und Ital. Raigras. Gute N-Anreicherung, auch als Gründünger.

V V v

B UFA Wintergrün B Winterfuttererbsen Picar, Arkta

Reine Gräsermischung. Sehr rascher Start im Frühjahr, guter Wintererosionsschutz. Sehr hohe Erträge.

V V v ⁄ 3

Leguminose, Stickstoffsammler

v – v 1⁄ 3

Chinakohlrübsen Buko B Grünschnittroggen B -Stufe 1

Kreuzblütler. Dank rascher Entwicklung guter Wintererosionsschutz. Gute Nitratfixierung.

V – v 1⁄ 2 15

Hoher TS-Ertrag im Frühjahr. Auch Drahtwurm gebeizt erhältlich.

s s s

s s

130 256.25*** 205.—***

5.10

V v –

1

⁄ 2 140–180 Tagespreis Tagespreis

Winterweizen 850 g/Are, Winterhafer 255 g/Are, Wintererbsen 255 g/Are, Winterackerbohnen 340 g/Are

– V –

1

⁄ 3 170

Sehr nutzungsflexibel, auflaufstark, ausdauernd.

V V v

* * Bei Einzelsamen und Gemengen 25-kg-Säcke; bei UFA Futterbaumischungen 10-kg-Säcke

*** Preis pro 100 kg

Saatzeit

darf erst ab 1. Juli ausgesät werden

1)

s

* Wertungen siehe Umschlag

Drahtwurm-gebeizt

2

s

B UFA Silo Quattro B UFA Ensil

1)

s

21

V V v

s

ufasamen.ch

UFA 200 Tetra

Ideale Mischung für den überwinternden Zwischenfutterbau. Hauptertrag: Frühling.

s s s

B UFA 200

35

Tagespreis Tagespreis

10.90

8.40


Gründüngung ufasamen.ch

22

Anbautipp Gründüngungen bringen nur Vorteile Gründüngungen bewirtschaften ihre Ackerkrume zwischen zwei Hauptkulturen, indem sie auflaufende Unkräuter unter­ drücken, Bodenverdichtungen aufbrechen, mineralisierte Nährstoffe aufnehmen und speichern. Zudem verbessert ihre organi­ sche Substanz die Aktivität im Boden. Da­ durch wird das Nährstoff- und Wasserspeichervermögen gesteigert und die Regenerationsfähigkeit verbessert. Je mehr Gründüngungspflanzen pro m2 ste­ hen und je besser ihre Entwicklung, desto höher ist ihre Wertschöpfung! Darum: Gründüngungen sind Vorberei­ tungskulturen für die kommende Haupt­ kultur und gehören zur Bodenvorbereitung wie die Egge, Grubber, Sämaschine und der Pflug. Die optimale Bodenvorbereitung ist der Grundstein hoher Erträge.

Gründüngungsmischungen, das sind die Vorteile Immer mehr setzen sich auch bei den Gründüngungen vermehrt Gründüngungsmischungen durch. Diese setzen sich aus den verschiedenen Gründüngungs-Einzelarten zusammen. Bei der Planung der Gründüngungsfruchtfolge müssen die Fruchtfolgeregeln gleichermassen eingehalten werden wie bei dem Anbau von Gründüngungs-Einzelarten. Mischungspartner verhalten sich bezüglich

Krankheitsübertragung und Wirtspflanze für Schädlinge ähnlich wie bei ihrer Reinsaat. Die Hauptvorteile einer Gründüngungsmischung im Vergleich zu einer Einzelart sind: • sichereres Auflaufen • bessere Unkrautunterdrückung • grösserer Biomassenertrag • höhere N-Anreicherung • bessere Durchwurzelung • kein Durchwuchs • optimales Preis-Leistungs-Verhältnis

Neue Bodenschutzbestimmung In der neuen Direktzahlungsverordnung ist im Artikel 17 festgehalten: Der Bodenschutz ist durch eine optimale Bodenbedeckung und durch Massnahmen zur Verhinderung von Erosion und von chemischen und physikalischen Bodenbelastungen zu schützen. Betriebe mit mehr als 3 ha offener Ackerfläche müssen auf jeder Parzelle mit Kulturen, die vor dem 31. August geerntet werden im laufenden Jahr eine Winterkultur, Zwischenfutter oder Gründüngung ansäen. Die Bodenbedeckung muss gemäss der guten landwirtschaftlichen Praxis erfolgen. Ziel ist, eine vollständige Bodenbedeckung zu erreichen.


UFA ARPI

Sonnenblumen Erbsen/Soja/ Bohnen Kartoffeln

Rüben/ Karotten Getreide

B UFA Wintergrün

B

-Stufe 2

unverbindliche Richtpreise

B

Juli Aug. Sept. Okt.

6.80

Leguminose/Gramineen. Bringt sehr viel organische Substanz. 30

8.90

6.50

Gramineen. Sehr rascher Start im Frühjahr, guter Wintererosionsschutz. Durchwuchsgefahr.

8.50

5.80

Leguminose/Gramineen. 40% Inkarnatklee, 40% Englisch Raigras, 20% Westerw. Raigras

B UFA Lolinca

Saatmenge kg/ha

je kg ganze Säcke**

B Überwinternde Gründüngungen Mischungen     -Stufe 3

Saatzeit  Witterungs- und stand­ortbedingte Ver­­Raps/Kohl- schie bungen des Saat­ termins sind möglich gemüse

Kann nicht verwendet werden bei Fruchtfolgen mit:

je kg ganze Säcke**

Bodendeckung*

Fruchtfolge-Verträglichkeit

30

4)

4)

40

Überwinternde Gründüngungen Einzelarten     -Stufe 1, 2, 3 B B Wintererbsen

Picar, Arkta

Chinakohlrübsen Buko

B B

Leguminose. Stickstoffsammler, Konkurrenzstark 130–150 256.25*** 205.—*** 3) 3) 3) Kreuzblütler. Dank rascher Entwicklung guter Wintererosionsschutz. Gute Nitratfixierung. 15 5.10  

-Stufe 2

-Stufe 3

B Grünschnittroggen Protector, Turbogreen, Wiandi/Bio B Zottelwicken B -Stufe 2

B  -St. 1

140–180 T agespreis Tagespreis

Gramineen. Auch Drahtwurm gebeizt erhältlich Leguminose. Stickstoffsammler, gute Durchwurzelung.

3)

3)

3)

150–200

7.30

6.—

B Nichtüberwinternde Gründüngungen Mischungen     -Stufe 2 B UFA Alpha B UFA Lepha

Leguminose / Wasserblattgewächs. Sehr gute Durchwurzelung, kein Durchwuchs.

20

9.40

7.30

Leguminose / Wasserblattgewächs. Sehr hohe N-Anreicherung.

30

5.—

4.70

B UFA Delta B UFA Trias

Leguminose / Wasserblattgewächs / Korbblütler / Kreuzblütler.

30

5.50

5.10

Leguminose/Gramineen. Sehr hohe Grünmassenerträge.

80

3.70

2.90

Raps-Untersaat

30

5.60

4.70

B UFA Colza Fix

Bei früher Saat Nematodenfangpflanze 2) Mehrfachresistent 3) Stickstoffüberschuss 4) Durchwuchs 5) Darf erst ab 1. Juli ausgesät werden * Wertungen siehe Umschlag ** Bei Einzelsamen und Gemengen 25-kg-Säcke; bei UFA Futterbaumischungen 10-kg-Säcke *** Preis pro 100 kg

4)

23

B UFA Delta

300 50 170 40 10 10 20

B UFA Colza Fix

300 30 50 20 70 70 60

UFA Arpi

B UFA Trias

40

190 40 10

300 60 120 120

Sandhafer

300 60

Inkarnatklee

200 100 60

B UFA Lepha

Englisch Raigras

Westerw. Raigras

Platterbsen

Linsen

Buchweizen

Structurator

Sareptasenf

Guizottia

Phacelia

Sommerwicken

Perserklee

Alexandrinerklee

B UFA Alpha

800 100 200 500

ufasamen.ch

Seit Jahren ein Hit: UFA-Samen Gründüngungsmischungen

Saatmenge total (g/Are)

1)

Saatzeit


Gründüngung ufasamen.ch

24

Biofumigation Biofumigation ist eine biologische Methode zur Verringerung von bodenbürtigen Krankheitserregern, Schädlingen und (Unkraut)-Samen. Dabei werden Pflan­zenarten mit einem möglichst hohen Anteil an Glukosinolaten (Gerbsäuren) wie Senf- und Ölrettich­arten ausgesät. Bei der Verrottung werden diese Glukosinolate die Gase Isothio- und Thiocyanat bilden, welche für gewisse Bodenorganismen giftig sind. Welche Bodenorganismen vorhanden sind und auf welche die unterschiedlichen Gase der verschiedenen Arten wirken, ist noch nicht erforscht.

Um trotzdem eine möglichst hohe Biofumigationswirkung zu erreichen, muss folgendermassen vorgegangen werden: • Exakte Saat einer Senf- und Ölrettichart mit möglichst hohem Glukosinolatgehalt • Feines Mulchen der sehr gut ausgebildeten, in Vollblühte stehenden Senf- oder Ölrettichsorte • Sofortiges tiefes Einarbeiten (bis 40 cm!) in den noch warmen Boden (je wärmer desto besser die Wirkung) • Ausgiebiges Bewässern (mind. 40 mm), Biofumi­ gation braucht Wasser • 1 Woche Wartezeit bis zur neuen Saat oder Pflanzung

Nematodenfangpflanzen Nematoden, auch Fadenwürmer oder Älchen genannt, gehören ins Tierreich. Unter ihnen gibt es rund 20 000 verschiedene Arten. Die Nematoden sind längliche fadenförmige Würmer, welche in feuchten Medien leben. Man findet sie im Boden, Gewässern, Pflanzen, Menschen und Tieren. Im Kartoffelanbau kennt man die Goldnematode oder auch gelbe Kartoffelzystennematode (Globodera rostochiensis, Syn.: Heterodera rostochiensis). Bei den Zuckerrüben kennt man vorwiegend die Rübenzystennematode (Heterodera schacchtii). Beide Arten fressen die jungen Wurzeln ab und lösen somit Stresssituationen bei den Kulturpflanzen aus. Das bringt sehr hohe Ertragseinbussen. Eine direkte Bekämpfungsmöglichkeit gibt es nicht. Mit dem Einsatz von Nematoden-Fangpflanzen, es sind hauptsächlich Sorten von Kreuzblütlern, kann der Nematodenbe-

satz reduziert werden. Das funktioniert wie folgt: Die Pflanzen lösen gleich wie die Wirtspflanzen einen Schlupfreiz auf die Nematoden-Larven aus. Die Nematoden werden angelockt und dringen in die Pflanzen ein. Anders als bei den Wirtspflanzen, bilden aber die Nematoden resistenten Gründüngungen kein ausreichendes Nährsystem für die Nematoden und somit stirbt sie ab. Eine gute Nematodenwirkung wird erreicht mittels: • Sehr guter Saatbettvorbereitung zur Saat der Gründüngung • Sehr exakter Saat der Gründüngungsart mit Nematodenfangeffekt • Düngung der Gründüngung, um möglichst üppigen Wuchs zu erzeugen • Hoher Bodentemperatur und Bodenfeuchtigkeit, evtl. wässern.


Raps/Kohlgemüse Rüben/ Karotten Getreide

Sonnenblumen Erbsen/Soja/ Bohnen Kartoffeln

unverbindliche Richtpreise

Saatzeit Saat menge Witterungs- und kg/ha stand­ortbedingte

B

Ver­­schie bungen des Saat­termins sind möglich

Juli Aug. Sept.

je kg ganze Säcke**

B Nichtüberwinternde Einzelarten     -Stufe 2

Kann nicht verwendet werden bei Fruchtfolgen mit:

je kg ganze Säcke**

Bodendeckung*

Fruchtfolge-Verträglichkeit

B Sommerwicken Candy, Blanchefleur, Nacre, Libia

Leguminose. Nicht überwinternd.

3)

3)

3)

100

235.75*** 205.—***

B Sommererbsen Arvika Sonnenblumen Iregi gebeizt

Leguminose. Stickstoffsammler, konkurrenzstark

3)

3)

3)

130

235.75*** 174.25***

Korbblütler. Überträgt Nematoden (bei Kartoffeln) und Sklerotinia.

Guizotia (Ramtillkraut) B Phacelia

4)

B

Angelia, Balo, Beehappy

7.10

10

Korbblütler. Dunkelkeimer. Friert beim ersten Frost ab.

Vetrovska, Boratus, Phaci B

4.80

30–40

Wasserblattgewächs. Fruchtfolgeneutral. Dunkelkeimer, erträgt keine Tiefsaat. 8 14.90 Gute Gründüngung vor Mulchsaaten.

-Stufe 1

9.80

Knöterichgewächs. Schlechte Unkrautunterdrückung. 50–60 5.50 3.90 4) 4) 4)

B Buchweizen Lileja, Kora Sareptasenf Vittasso

5–8

Kreuzblütler. Sehr gute Durchwurzelung der oberen Bodenschicht. Semper ist später blühend als die übrigen Sorten.

20

B Ölrettich Standard Siletta-Nova, Rego B

Kreuzblütler. Tiefwurzler mit guter Bodenbedeckung. Reagiert auf Bodenverdichtung. 20 8.60 5.80 4) Überträgt Kohlhernie.

Albatros B , Semper B , Pirat Admiral 1), Forum 1) B

Ölrettich Nematodenresistent 1) Pegletta, Merkur

Ölrettich Multiresistent

1, 2)

Defender

Kreuzblütler. Bekämpft Nematoden nach früher Saat.

4)

20

6.60

Kreuzblütler. Bekämpft Nematoden nach früher Saat. Plus mit Biofumigationswirkung.

4)

20

7.80

4)

6–8

Ölrettich Structurator Sodbuster Brand Radish

Kreuzblütler. Kräftige Pfahlwurzel. Zur Bodenauflockerung. Kreuzblütler. Raschwachsend, bei früher Saat Blütenbildung. Überträgt Sklerotinia.

10

4.80

Sommerrübsen Nokonova

Kreuzblütler. Blüht bei früher Saat rasch, überträgt Kohlhernie und Nematoden.

15

6.—

B Sandhafer

ungebeizt

(Drahtwurm-gebeizt) 5)

Gramineen. Gramineen. Saatgut gegen Drahtwürmer gebeizt. Drahtwurm-Fangpflanze. Kein Hafer vor Getreide wegen Durchwuchs.

4)

B -Stufe 1 Lirasand, Cannibale, Speedyl, Pulse

Gramineen. Sehr schnelle Bodenbedeckung. Tiefe, intensive Durchwurzelung. Weniger Durchwuchs. Überträgt Schwarzbeinigkeit auf Getreide.

4)

Saatplatterbsen

Leguminose. Saattiefe 4 bis 5 cm. Nicht als Reinkultur säen.

Saatlinsen

Leguminose. Gute Trockenheitsresistenz. Nicht als Reinkultur säen.

B Westerw. Raigras

Bei früher Saat Nematodenfangpflanze 2) Mehrfachresistent 3) Stickstoffüberschuss 4) Durchwuchs 5) Darf erst ab 1. Juli ausgesät werden * Wertungen siehe Umschlag ** Bei Einzelsamen und Gemengen 25-kg-Säcke; bei UFA Futterbaumischungen 10-kg-Säcke *** Preis pro 100 kg

3) 3)

1)

s

Saatzeit

8.50

80–100 338.25*** 161.45***

4)

B Grünschnitthafer Canyon B , Husky B , Typhon (ungebeizt) (Drahtwurm-gebeizt) 5)

ufasamen.ch

4.40 7.20 5.20

Sommerraps Jumbo-OO

®

25

11.—

Kreuzblütler. Sehr gute Bodendurchwurzelung, blüht spät. Überträgt Kohlhernie.

B Gelbsenf

177.85***

130–150 1 73.—***

114.40*** 130.80***

40

3) 3)

3)

8.— 5.—

170–230

3.60

60 –100

6.—


B -Stufe 1

Getreide ufasamen.ch

26

Anbautipp Trends zur Aussaat 2017 Im Weizenanbau bleibt der Fokus stark auf die Qualitätsproduktion ausgerichtet. Damit der Absatz von Schweizer Brotge­ treide auf dem heutigen Niveau gehalten werden kann, sollte bei der Sortenwahl vorab in der Klasse Top der Qualität und im Speziellen dem Proteingehalt hohe Be­ achtung beigemessen werden. Wer mehr auf die Menge setzt, wählt besser eine Weizensorte der Klasse I oder II, wobei auch in diesem Segment Qualität gefragt ist. IP-Suisse-Weizenmischungen Kl. Top: Isuela Kl. I: Isafir Kl. II: Iskor

Sortenwahl ist zentral Im Interesse guter Absatzmöglichkeiten sind bei der Sortenwahl nicht nur die agronomischen Eigenschaften wie Krankheitsresistenz und Ertrag zu berücksichtigen, sondern auch die innere Backqualität. Bedingt durch die aussergewöhnliche Witterung und den sehr hohen Krankheitsdruck fiel die letztjährige Getreide­ ernte sehr bescheiden aus. Die Hektolitergewichte waren tief bis mittelmässig. Dagegen waren die Proteingehalte, die Zeleny-Werte und die Fallzahlen recht gut. Aufgrund der letztjährigen Erfahrungen wurde bei Weizen im Top-Segment vermehrt auf die Sorte Nara gesetzt. Weitere gewünschte Sorten waren Arnold, ­Lorenzo, Molinera und Runal. Wichtig bleibt, dass der Anbau der Klassen und Sorten mit den Sammelstellen definiert wird. Bei den Weizensorten der Klasse I sind Arina, Simano, Hanswin und Zinal gefragt. Bei der Klasse II kommen mit Montalto und Bernstein zwei neue Sorten auf den Markt.

Bestandesführung Der Proteingehalt kann nebst der Sortenwahl auch mit der Düngung optimiert werden. Grundsätzlich gilt: Die N-Düngung sollte an den Standort, dem Ertragsziel und den Witterungsverhältnissen angepasst werden. Die Stickstoffform und deren Verteilung auf eine zusätzliche dritte N-Gabe zum Fahnenblatt wird bei günstiger Witterung den Proteingehalt positiv beeinflussen. Neben dem Stickstoff kann auch der Schwefel, vor allem an Mangelstandorten, den Proteingehalt beeinflussen. Entscheidend bei der Düngung sind auch die Ertragsfaktoren wie Zielbestand (Ähren pro m2), Körnerzahl pro Ähre sowie das Tausendkorngewicht. Die Aussaatstärke muss bei allen Sorten, dem Saattermin, dem Standort und dem Sortentyp angepasst werden.

Mykotoxine Nach drei moderaten Jahren mit geringer Mykotoxin­belastung war das Jahr 2016 kritisch. Der Grund dafür liegt bei den feuchten Wetterbedingungen während der Weizenblüte, die für die Ähreninfektion günstig war. Hohe Mykotoxingehalte können vor allem auftreten, wenn Getreide auf Mais (Körnermais) im Mulch- oder Direktsaatverfahren angebaut werden. In diesem Fall sollten zumindest Sorten mit guten Resistenzeigenschaften auf Ährenfusarien gewählt werden. Mykotoxinbelastete Ernterückstände müssen fein gemulcht eingearbeitet werden. Berechnung der Saatmenge Tausendkorngewicht (TKG) 5 Körner/m2 45 5 400 g/Are = z. B. Ø Keimfähigkeit 5 100 95 5 100


Qualitäts klasse nach swiss granum

Agronomische Eigenschaften Saatmenge kg/a Körner- Körner- Frühreife ertrag ertrag frühe Saat optimaler späte Saat Stand- Auswuchs- Pflanzen- Hektoliter- Protein- Extenso ÖLN Saattermin festigkeit resistenz länge gewicht gehalt

Krankheitsresistenz Mehltau Gelbrost Braunrost Spelzenbräune Septoria Blatt Ähre tritici

Fusarien Ähre

Winterweizen B Arnold begrannt B Siala B CH Claro B CH Nara B Molinera begrannt CH Camedo B Lorenzo B Runal B Titlis B Tengri* B Pizza* B Scaro* B Wiwa* Chaumont begrannt Simano begrannt CH Combin begrannt Zinal Forel Hanswin Arina Levis B Ludwig Montalto Rainer Bernstein Cambrena

Top

Ø

Ø

Top

Ø früh 1,5 1,9 2,4 + + +

Top

Ø

+

mittelfrüh

1,6

1,9

2,3

Top

+

– (–)

mittelfrüh

1,4

1,7

2,2

Top

– (–)

– –

mittelfrüh

1,4

1,8

2,2

+ + +

Top

Ø

Ø

mittelspät

1,6

2,0

2,4

+ + (+)

sehr früh

1,7

2,3

Ø

sehr lang

+ + +

+ +

Ø

kurz

+ +

+ (+)

+ + +

mittel bis kurz

+ (+)

+ + +

+

sehr kurz

+ + +

Ø

kurz

+ (+)

+ + (+)

+

kurz

+

+ (+)

Ø

+

+ + – – – Ø

Ø

Ø

+ +

+

Ø

Ø

+ + (+)

+ (+)

+ +

+

+

+

Ø

Ø

Ø

+

–(–)

+

+

+

+ +

+ + (+)

+

+

+

Ø + Ø

+ (+)

+

Ø

Ø

Ø Ø Ø

– –

Ø – Ø

+ +

Ø

+ +

+

+

Top

– (–)

– –

mittelspät

1,4

1,7

2,2

+ + (+)

+ (+)

mittel bis kurz

+ +

+ + (+)

Top

– (–)

– –

mittelspät

1,5

1,8

2,3

+ + +

+ (+)

mittel

+ +

+ + (+)

+ (+)

Top

– –

spät

1,6

2,0

2,5

+ +

+

mittel bis lang

+ +

+ + (+)

Ø

Bio

mittelfrüh

1,8

1,9

2,0

Ø Ø

mittel bis lang

+ + +

+ +

+

Bio

Ø

mittelspät

1,8

1,9

2,0

+

+ + +

mittel bis lang

+ +

+ +

+

Ø

+

+

+ + +

+

+ + +

Bio

Ø

mittelspät

1,8

1,9

2,0

+

+ + +

mittel bis lang

+ +

+

+

+

+

+

+ + +

+

+ + +

Ø

mittelspät

1,8

1,9

2,0

+

+ + +

mittel bis lang

+ +

+ +

+

+ +

+

+

+ + +

+

+ + +

+ +

+ (+)

sehr früh

1,5

1,9

2,2

+ (+)

+ (+)

mittel bis lang

+ (+)

+

+ +

Bio I

+

+ (+) Ø –

Ø + + + + +

+

++

– – Ø +

I

Ø

+

sehr früh

1,6

2,0

2,4

+ + +

+

kurz

+ +

+ (+)

+

+

+

– – Ø +

I

+ +

+ (+)

früh

1,6

2,0

2,4

+ + +

+

sehr kurz

+

+

+

+

– –

Ø

Ø

I

Ø

Ø

früh

1,5

1,7

2,2

+ +

+

mittel bis kurz

+ + +

+ (+)

Ø + – Ø

Ø

Ø

Ø

I

+

mittelfrüh

1,4

1,8

2,1

+ + +

+

mittel

+ + +

+

Ø

Ø

Ø

I

+ (+)

+

mittelspät

1,7

2,1

2,5

+ + (+)

+

mittel

+ + +

+

Ø + – + Ø

+

Ø

+ +

I

– –

spät

1,5

1,9

2,3

Ø

Ø

sehr lang

+ + +

+ +

II

+

+ (+)

mittelspät

1,4

1,7

2,4

+ + +

Ø

kurz

+ +

+

+

sehr lang

+

II

+ +

+ +

mittelspät

1,2

1,6

2,7

+

II

+ + +

+ +

mittelspät

1,5

1,8

2,1

+ + +

II

+ + (+)

+ +

mittelspät

1,5

1,9

2,2

II

+ +

+ +

spät

1,5

1,8

2,1

Biskuit

+ +

+ + +

mittelspät

1,5

1,8

2,0

+ + +

Korn /Dinkel

B Oberkulmer B Ostro

1,3

Ø

+ (+)

Ø

Ø

– –(–)

– –(–)

+ +

Ø + –(–) + – Ø –(–)

Ø

+ +

Ø +

– –

+

+

– mittel Ø

+ (+)

+ + (+)

+

Ø

mittel bis lang

+

Ø

+ +

+

– – Ø +

+ + +

+ (+)

lang

+ + (+)

+ + +

+ + (+)

+

+

+ +

Ø

Ø

mittel bis kurz

+

Ø

+ +

Ø

+

– –

Ø

Ø

Ø + Ø

+ +

Ø

Saatmenge kg/a

Ø

mittelfrüh

1,8 – 2,0

– – –

sehr lang

+ +

+ + +

+

Ø

+

mittelfrüh

1,8 – 2,0

– –

sehr lang

+ +

+ +

Ø

+

++

+ +

kurz

+ +

+

mittel

+

Weiter stehen die Sorten Tauro*, Titan* und Zürcher Oberländer* in BIO-Qualität zur Verfügung.

ufasamen.ch

Winterroggen

27

Palazzo B Matador B Recrut*

Winterfestigkeit

Hybrid

+++

mittelfrüh

1,1 – 1,2

Population

+

mittelfrüh

1,1 – 1,2

+

Population

Ø

mittelfrüh

1,1 – 1,2

Ø lang Ø

* in der empfohlenen Sortenliste von swiss granum nicht eingetragen

+

Mutterkorn

+ +

Braunrost

Ø

Ø +

Ø

+

+

+


B -Stufe 1

Wintergetreide ufasamen.ch

28

Winterweizen

Bestockung

Die Saat den Bedingungen anpassen

Sommerweizen Sommergerste Sommerhafer Sommertriticale Winterweizen Hybridweizen Korn/Dinkel Winterroggen Hybridroggen Wintergerste Hybridgerste Wintertriticale Winterhafer

Empfohlene Saatzeit

Saatmenge

Februar bis Ende März, möglichst früh

2,0 – 2,2 kg/a

Mitte März bis Anfang Mai

1,6 – 1,8 kg/a

Februar bis Ende März, möglichst früh

1,3 – 1,5 kg/a

Februar bis Ende März, möglichst früh

1,7 – 1,9 kg/a

Anfang Oktober bis Anfang Dezember

je nach Sortentyp

Anfang Oktober bis Anfang Dezember

je nach Sortentyp

Mitte Oktober bis Anfang Dezember

1,8 – 2,0 kg/a

zweite Hälfte September bis Mitte Oktober

1,1 – 1,2 kg/a

zweite Hälfte September bis Mitte Oktober

1,1 – 1,2 kg/a

zweite Hälfte September bis Mitte Oktober zweite Hälfte September bis Ende Oktober Anfang bis Ende Oktober

zweite Hälfte September bis Anfang Oktober

Unter www.ufasamen.ch in der Rubrik Getreide können mithilfe des Saatmen­genrechners die Saatmenge pro Are und der erforderliche Saatgutbedarf für die auszusäende Fläche berechnet werden.

je nach Sortentyp je nach Sortentyp

1,4 – 1,6 kg/a 1,3 – 1,6 kg/a frühe Saat möglich normaler Saattermin spätsaatverträglich

Arnold Top Siala Top CH Claro, CH Camedo Top Nara, Runal, Lorenzo Top Molinera Top Titlis Top Zinal I Simano, Forel, Hanswin, CH Combin I Arina, Chaumont I Bernstein II Levis II Ludwig II Montalto, Rainer II Cambrena Biskuit Tengri*, Scaro*, Wiwa*, Pizza* Bio Mulan Fu Papageno, Bockris, Sailor Fu Hybridweizen

–3 Wo

Saatzeit, Saatdichte Körner/m2 –2 Wo

–1 Wo optimaler Saattermin

mittel 275 hoch 300 mittel 325 hoch 300 mittel 300 schwach 325 mittel 325 mittel 325 mittel 325 mittel 275 schwach 275 hoch 250 mittel 325 mittel 300 mittel 350 mittel 275 mittel 325 hoch 130

+1 Wo

+2 Wo

+3 Wo

+4 Wo

Wintergerste

Semper, KWS Meridian, KWS Kosmos, KWS Tonic, Azrah Caravan, California, KWS Cassia, Maltesse Hobbit, SY Wootan

mehrzeilig 220 250 – 300 325 zweizeilig 250 275– 325 350 Hybrid 160 190 – 240 310

* Empfohlene Sortenlisten von Bio Suisse

+5 Wo

+6 Wo

300– 350 475 350– 400 475 375– 425 475 350– 400 475 350– 400 475 375– 425 500 350– 400 475 375– 425 475 375– 425 475 300–350 475 325– 375 475 300– 350 550 375– 425 475 350– 400 475 400– 450 475 325– 375 475 325– 375 475 150 – 170 220


Körner- Körner- ertrag ertrag Extenso ÖLN

Wintergerste

mehrzeilige Sorten B Azrah* B Semper B KWS Meridian KWS Tonic KWS Kosmos

zweizeilige Sorten

Caravan B KWS Cassia

Frühreife frühe Saat

Saatmenge kg/a optimaler späte Saattermin Saat

Stand- festigkeit

agronomische Eigenschaften Krankheitsresistenz Pflanzen- Hektoliter- PUFA Mehltau Netzflecken Blattflecken Gelbmosaik länge gewicht MUFA Index

Sprenkelnekrosen

+ + (+)

+ + +

früh

1,2

1,4

1,7

+ +

mittel

+

tief

+ +

+

+ +

T

+ (+)

+ +

+ (+)

mittelfrüh

1,2

1,5

1,7

+ + (+)

lang

+

tief/mittel

+ +

+

+ +

T

+ (+)

+ + (+)

+ + +

mittelfrüh

1,2

1,4

1,7

++

mittel bis lang

+

mittel/hoch

+ +

++

+ +

T

+ (+)

+ + +

+ + +

mittelfrüh

1,2

1,4

1,7

+ +

mittel bis lang

Ø

tief

+ +

+

+ + (+)

+ + (+) mittelfrüh

1,2

1,4

1,7

mittel + tief/mittel

+ +

+ +

Ø

Ø

+

+ mittelspät 1,3

mittelspät

1,3

+ + (+)

1,7

1,8

+ +

sehr kurz

1,5

1,8

++

kurz

+ + kurz + (+)

California

+

+ mittelspät 1,4

1,7

2,0

Maltesse*

+

+ mittelspät 1,3

1,5

1,8

1,1

+

kurz

+ +

+ (+) T + + + T + (+)

+ +

+

+ +

T +

Ø

+ (+)

+ (+)

T

++

tief/mittel + +

++

mittel

+ + (+) tief

+ (+)

+ +

T

+

+

+

T

tief

+ + (+)

+ +

+ + (+)

T

+ (+)

tief

+ +

+ + (+)

T

+ (+)

+ +

Hybridsorten Hobbit

+ + +

+++

mittelfrüh

0,8

1,5

+ +

mittel bis lang

SY Wootan

+ + +

+ + +

mittelfrüh

0,8 1,1 1,5

++

mittel bis lang +

+ +

Wintertriticale B Larossa B Cosinus

Mehltau

+ + +

früh

1,2 – 1,9

+ + +

mittel bis lang

+

+ +

Spelzenbräune Fusarien Ähre

+ Ø +

+ +

+

mittelfrüh

1,2 –1,9

+

lang

+ +

+ +

Ø

+ + +

+ +

++

++

+

mittelfrüh

1,6 –2,0

+

sehr lang

+ + +

+ + +

+

+ + +

+

+

B Trialdo

+ +

mittelfrüh

1,7 –2,0

+ + +

mittel

+ + +

+ + +

+ +

+ + +

+

+ +

Ø

Sichere Ertragsleistung bei früher Saat, in milden Lagen besseres Hektolitergewicht als Sommerhafer

B Wiland *

+ + +

früh

0,9 –1,4

Ø mittel bis lang + Mehltau

Futterweizen Mulan B Bockris

Papageno Sailor

+ + + +

+ + +

mittelspät

1,5

1,8

2,5

T = Tolerant

+ +

mittel

+ + + +

spät

1,7

2,0

2,5

++

+ + + +

spät

1,5

1,7

2,2

+ + (+)

mittel

+ + + +

+ + + +

spät

2,0

2,0

2,2

+++

mittel bis lang

* in der empfohlenen Sortenliste von swiss granum nicht eingetragen

– (–)

+

+ Gelbrost Braunrost

+

– –

Blatt

Spelzenbräune Fusarien Ähre

Ø + Ø

mittel bis lang – + – – Ø Ø –

+ + + + + + + (+)

Hybridweizen steht für Sie auf Anfrage zur Verfügung. ufasamen.ch

+ +

Blatt

Tarzan

Winterhafer

29

Gelbrost Braunrost

+ + + + +

– –

– –(–)

Ø

+ + Ø

+ + + + Ø – – + + Ø


B -Stufe 1

Sommergetreide ufasamen.ch

30

Sommerweizen

B

Qualitäts Körner- Frühreife Saatmenge Agronomische Eigenschaften klasse ertrag (kg/a) nach swiss Stand- Auswuchs- Pflanzen- Hektoliter- ProteinExtenso -Stufe 1 granum festigkeit resistenz länge gewicht gehalt

Digana Chasseral B Fiorina 1) begrannt CH Campala Altare

Gelbrost Braunrost

Blatt

Spelzenbräune Ähre

Fusarien Ähre

mittel

+ (+)

+ + +

Ø

+

–––

Ø

Ø

+

mittel bis lang

+

+ + +

+

+ +

Ø

+

+ (+)

+ (+)

mittel bis kurz

+ (+)

+ + +

+ (+)

+

– –

Ø

+

+

Ø

mittel

+ + (+)

+ +

+

+

– – –

Ø

Ø

+ (+)

mittel bis kurz

+ (+)

+ +

Ø

+ +

Ø

+

Ø

Ø

mittel

+ + +

+

+ +

+ + +

+

+ +

+

+ +

mittel bis lang

+ +

+ +

+ + (+)

+ + (+)

+ + (+)

+ +

+ +

+++

+ (+)

+ (+)

+++

+ +

++

+ (+)

Top

+

mittelspät 2,0–2,2 + + +

Top

Ø

mittelspät

2,0–2,1

+ + +

2,0–2,1

+ + +

2,0–2,2

Mehltau

+

Top

früh

Krankheitsresistenz

+ +

I

+ (+)

sehr früh

I

+ + +

mittelfrüh 2,0–2,2 + + +

Sommertriticale + früh Villars 1) 2,0–2,2

Sommergerste

Mehltau

+ mittelfrüh 1,6–1,8 B Ascona + mittelfrüh 1,6–1,8 B Eunova + + mittelspät 1,6–1,8 B KWS Atrika 2)

+ + + +

lang mittel bis kurz

+ (+) +

Netzflecken Blattflecken

Steht aus CH-Produktion Quench B zur Verfügung. Sommerbraugerste

Sommerhafer

Kornfarbe

Husky B Canyon Typhon Zorro auch für Herbstsaaten geeignet

1)

Vermehrung in Aufbau

Grünschnittertrag im Gemenge und als Deckfrucht

+

+

+ +

+

+ + +

mittelfrüh

1,3–1,5

sehr lang

+

Ø

+ +

+

+ +

mittelfrüh

1,3–1,5

lang

+ +

+ +

+

Ø

+ +

gelb gelb

Ø lang

+ +

schwarz 2)

Mehltau

mittelfrüh 1,3–1,5

weiss

Ø mittelspät 1,3–1,5

Ø mittel bis kurz +

* in der empfohlenen Sortenliste von swiss granum nicht eingetragen


Futterrüben

Saat Ab Mitte März, Bodentemperatur mindestens 5 °C. 1,5 bis 2,5 cm, in gut abgesetztes, feinkrümeliges Saatbett. ­Frühe Saaten flacher, spätere tiefer säen. 100 000 bis 110 000 Körner pro Hektare. Bedarf: Endabstand ca. 2,3 Dosen/ha.

Halbzuckerrüben Ribambelle Geronimo

NEU

Düngung N 100 kg; P O 110 kg; K O 400 kg; Mg 55 kg. Borhaltige Dünger verwenden. Hohe N-Gaben nach dem 6- bis 8-Blatt-Stadium beeinflussen die Lager­ fähigkeit der Rüben negativ. 2

5

2

(13–16 % TS)

Krankheiten Rizomania ist eine Viruskrankheit! Auf verseuchten Stand­orten die Rizo­mania-toleranten Sorten ­wählen. Blatt­flecken ab Mitte Juli regelmässig kon­trollieren. Ernte Ab Ende September schonend und erdfrei ernten. Rüben nicht verletzen und ­Rüben­kraut nicht zu tief schneiden.

Optimale Lagerung • Rübenhaufen nicht höher als 1,5 m aufschichten. • Lüftung bei Fliessabdeckung gewährleisten. • Erst bei Beginn einer Kälteperiode Mieten mit Wärmeschutz wie Stroh abdecken. • Lagerung in Räumen: Jedes Jahr gründ­lich reinigen.

Rodbarkeit Krankheitsresistenz Form / Farbe Erdbesatz Trocken- Auflauf substanz- und Jumit Futterrü- mit Zucker- Handernte Cercospora- Ramulariagendent- ben-Vollern- rübenErtrag Blattflecken Blattflecken wicklung ter (Raufrad) Vollernter

Unver­bindl. Richt­preise (Fr./Dose à 50 000 Pillen) gebeizt mit GAUCHO

Rizomania-tolerant, sehr hoher Ertrag, gute Anbaueigenschaften

+ + +

+ + + + + + + + + + + + ++ +++ kegelförmig / rot

sehr wenig

161.50

Rizomania-tolerant, sehr regelmässiger Sitz, ausgeglichen

+ + +

+ + +

sehr wenig

161.50

+ + + + + + + +

+ + + + +

ovalförmig / gelb

Ausgezeichneter Auflauf

+ +

+ + + + + + + + +

Ø + oval- bis kegelförmig / orange

wenig

161.50

B Jamon Bio ungebeizt Ausgezeichneter Auflauf

+ +

+ + + + + + + + +

Ø + oval- bis kegelförmig / orange

wenig

217.30

Jamon Starmon

Rizomania-tolerante Sorte mit hohem Ertragspotenzial

+ + +

+ + + + + + + + + + + + + eiförmig, konisch / gelb

mittel

161.50

hoch

158.—

mittel

154.50

ufasamen.ch

Futterzuckerrüben

31

(über 16% TS)

Enermax

Sorte mit sehr hohem TS-Gehalt

+ + +

+ +

Nestor

Hohes Leistungspotenzial

+ + +

+ + + + + + –

+ +

+ + +

++

+ +

kegelförmig / weiss

+ + + kegelförmig / orange

Massenrüben Brigadier

Preis Knäuelsaatgut 0,5 kg

(9 –13 % TS)

Tiefer TS-Gehalt, Knäuelsaatgut ist mehrkeimig

+ ++ –– –– + + +

+ + +

+ + +

olivenförmig / orange

sehr wenig

10.20


Blühstreifen ufasamen.ch

32

Anbautipp Blühstreifen für Nützlinge und für Bestäu­ ber sind einjährige BFF-Elemente mit Qua­ litätsstufe 1 (Biodiversitätsförderfläche). Blühstreifen werden vom Bund mit Fr. 2500.–/ha und Jahr entschädigt. Der Nutzen eines Blühstreifens ist je nach Samenmischung sehr vielfältig: • Massgeschneiderte Förderung von Nützlingen • Tracht für Honigbienen (Pollen und Nektar) • Nahrungsquelle für zahlreiche Wildbienen, Fliegen, Käfer und andere Insekten • Schliessen der Trachtlücke im Futterbau nach Löwenzahn, Obst und Raps • Farbenfrohe Bereicherung der Land­ schaft • Bodendeckung und Erosionsschutz • Zusätzliches Strukturelement • keine Fruchtfolgeeinschränkungen für Nachkulturen

BFF-Blühstreifenmischungen 2017 Die Familie der Blühstreifenmischungen wird grös­ser und spezifischer. Das BLW hat für das Jahr 2017 drei Blühstreifenmischungen für Nützlinge und zwei Blühstreifenmischungen für Bestäuber bewilligt. Für alle BFF-Blühstreifenmischungen gelten die gleichen Anbauauflagen (siehe Kasten). BFF-Blühstreifen für Nützlinge im Ackerbau Bei diesen Mischungen steht eine effiziente, nachhaltige und gesicherte Nahrungsmittelproduktion im Vordergrund. Nützlingsblühstreifen werden neben oder zwischen landwirtschaftlichen Produktionsflächen angelegt. Die blühenden Streifen locken spezifische Nützlinge an und versorgen diese mit Nektar und Pollen. Die Nützlingsblühstreifen bieten den Nutzinsekten einen ungestörten Unterschlupf ohne mechanische Störungen und ohne Pflanzenschutzmitteleinsatz. Von den Blühstreifen aus, wandern die Nützlinge in die benachbarten Hauptkultu-

ren und reduzieren dort verschiedene Schädlinge wie beispielsweise Blattläuse in Kartoffeln, das Getreidehähnchen im Weizen oder die Kohleule im Kohlanbau. Für die Saison 2017 stehen die folgenden Mischungen zur Verfügung:

• UFA Nützlingsmischung Frühlingssaat (BFF-Blühstreifen für Nützlinge, Frühlingssaat) Die Frühlingsmischung enthält vorwiegend einjährige Arten und landwirtschaftliche Deckfrüchte. Die Mischung ist reichblühend und eignet sich für Aussaaten ab Ende März bis spätestens 15.Mai.

• UFA Nützlingsmischung Herbstsaat (BFF-Blühstreifen für Nützlinge, Herbstsaat) Die Herbstmischung wird im September ausgesät. Sie ist artenreicher als die Frühlingsmischung und enthält ausdauernde Arten, die erst nach einer Überwinterung blühen. Dazu kommen einjährige Arten, die schon im Herbst gesät werden können

oder Arten, die erst nach einer längeren Kälteperiode zum Blühen kommen (z. B. der Einjähriger Ziest). Die landwirtschaftlichen Deckfrüchte (z. B. Buchweizen) dienen der kurzfristigen Unkrautunterdrückung.

• UFA Nützlingsmischung Kohlanbau (BFF-Blühstreifen für Nützlinge, Kohlanbau) Die Mischung hat sich bereits im Sommer 2016 im Kohlanbau bewährt. Spezifisch ausgewählte Pflanzenarten locken Schlupfwespen in die Kohlfelder an und versorgen sie mit Nektar und Pollen. Verschiedene Schlupfwespenarten sowie auch räuberische Nützlinge, wie Lauf- und Kurzflügelkäfer oder Spinnen, profitieren vom Anbau dieser Mischung. Das rasche Auflaufen des Buchweizens und die recht gute Bodenabdeckung der Kornblume können auch Unkräuter unterdrücken. (Letztjähriger Name: UFA Nützlingsblühstreifen für Kohlanbau, FiBL)


BFF-Blühstreifenmischungen 2017 Deutscher Name Lateinischer Name Blumen und Leguminosen Acker-Hundskamille Anthemis arvensis Acker-Senf Sinapis arvensis Acker-Waldnelke Silene noctiflora Alexandr.klee mehrschnittig Trifolium alexandrinum Bastardklee Trifolium hybridum Büschelblume Phacelia tanacetifolia Dill Anethum graveolens Echter Buchweizen Fagopyrum esculentum Einjähriger Ziest Stachys annua Färber-Hundskamille Anthemis tinctoria Futterwicke Vicia sativa Garten-Kerbel Anthriscus cerefolium Garten-Ringelblume Calendula officinalis Gelbe Reseda Reseda lutea Gewöhnlicher Hornklee Lotus corniculatus Gezähnter Ackersalat Valerianella dentata Inkarnatklee Trifolium incarnatum Klatsch-Mohn Papaver rhoeas Kleinköpfiger Pippau Crepis capillaris Koriander Coriandrum sativum Kornblume Centaurea cyanus Kornrade Agrostemma githago Perserklee Trifolium resupinatum Rot-Klee Trifolium pratense Saat-Leindotter Camelina sativa Wegwarte Cichorium intybus Wiesen-Ferkelkraut Hypochaeris radicata Wiesen-Flockenblume Centaurea jacea Total reine Samen Total Saathelfer (Sojaschrot, Vermiculite, Maisspindeln) Total aussaatfertige Mischung (Samen und Saathelfer) Saatgutkosten Preis pro kg (ab 10 kg)

BFF-Blühstreifen für Bestäuber im Ackerbau Die schon 2016 bewährten Bestäuber-Mischungen wurden für das Jahr 2017 nochmals angepasst und optimiert. Bestäuber-Mischungen bringen ein reiches Nektar- und Pollenangebot für Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten. Diese Mischungen könnten etwas salopp auch als «Bienenweiden» bezeichnet werden. Für die Saison 2017 stehen die folgenden Mischungen zur Verfügung:

ufasamen.ch

•U  FA Bestäuber 1, schnelldeckend

33

(BFF-Blühstreifen für Bestäuber 1, schnelldeckend) Immer dann, wenn mit einem höheren Unkrautdruck zu rechnen ist, kommt diese Mischung zum Einsatz. Die Mischung enthält mehr landwirtschaftliche Deckfrüchte und einen höheren Anteil an Kleearten. Der Artenreichtum dieser Mischung ist etwas tiefer und es blühen gleichzeitig weniger verschiedene Arten. (Letztjähriger Name: UFA Bestäuber SHL Plus)

Herkunft CH CH CH Handel Handel Handel Handel Handel CH CH Handel Handel Handel CH CH CH Handel CH CH Handel CH CH Handel CH CH CH CH CH

Familie Korbblütler Kreuzblütler Nelkengewächs Schmetterlingsblütler Schmetterlingsblütler Borretschgewächs Doldengewächs Knöterichgewächs Lippenblütler Korbblütler Schmetterlingsblütler Doldengewächs Korbblütler Resedagewächs Schmetterlingsblütler Nelkengewächs Schmetterlingsblütler Mohngewächs Korbblütler Doldengewächs Korbblütler Nelkengewächs Schmetterlingsblütler Schmetterlingsblütler Kreuzblütler Korbblütler Korbblütler Korbblütler

UFA Blühstreifen ­für Bestäuber 1 ­(schnelldeckend) Blütenfarbe g/ha weiss gelb rosa weiss rosa lila weiss weiss weiss gelb lila weiss orange gelb gelb rosa rot rot gelb weiss blau lila lila lila gelb blau gelb lila kg/ha kg/ha kg/ha Fr./ha Fr./kg

UFA Blühstreifen für Bestäuber 2 (artenreich) g/ha

UFA BFF-Blühstreifen für Nützlinge Kohlanbau g/ha

180 360 660 660 1880 100 8500 50

50 20 1550 90 7290 50

120

140 90

470 70

50 90 20 360 410

380 440 450 240 50 14.07 25.93 40.00 588.— 14.70

11.00 29.00 40.00 660.— 16.50

• UFA Bestäuber 2, artenreich (BFF-Blühstreifen für Bestäuber 2, artenreich) Diese Mischung eignet sich zur Aussaat in Parzellen mit einem kleinen bis mittleren Unkrautdruck. Die Mischung ist artenreicher als die Mischung 1. Sie enthält mehr einheimische Wildblumen und weniger landwirtschaftliche Deckfrüchte und Kleearten. (Letztjähriger Name: UFA-Bestäuber Frühling) Aufzeichnungspflicht Die Anbaudaten der BFF-Blühstreifen müssen auf dem mitgelieferten Formular erhoben werden. Das Formular geht nach Kulturende an agroscope, Katja Jacot, Reckenholzstrasse 191, 8046 Zürich, oder per E-Mail an katja.jacot@agroscope.admin.ch

UFA BFF-Blühstreifen für Nützlinge Herbstsaat g/ha

280 100 280

11000 44800

170 170 170

240 9020

170 5630 110

660

420 560 130

190

110 100

90

4100

660 950

30 40 90 90

UFA BFF-Blühstreifen für Nützlinge Frühlingssaat g/ha

60.00 40.00 100.00 1240.— 12.40

110 40 840 1120

90 50

140

190 12.80 27.20 40.00 1132.— 28.30

110 10.00 30.00 40.00 1268.— 32.60

Ausdauernde Bienenweiden für die Imkerei BFF-Blühstreifenmischungen für Bestäuber, ausgesät rund um den Bienenstand, machen nur eine einzige Saison lang Freude. Im Folgejahr kommt das böse Erwachen, denn die UFA-Bestäuber-Mischungen sind einjährig. Wer sich langfristig eine richtig schöne, artenreiche, reichblühende Blumenwiese vor seinem Bienenhaus wünscht, sät am besten eine UFA Wildblumenwiese Original CH-i-G, (10 g/m2).

Voraussetzungen, Anforderungen und Empfehlungen

• Die Aussaatfläche für Blühstreifen muss vorher als Ackerfläche genutzt oder mit Dauerkulturen belegt worden sein. Die Parzelle liegt im Tal­ gebiet (TZ oder HZ)

• Die maximale Fläche pro Parzelle beträgt 50 Aren • Die Anlagedauer beträgt im Minimum 100 Tage • Spätester Saatzeitpunkt für das Betragsjahr: 15. Mai

• Ungeeignet sind vernässte, verdichtete oder schattige Parzellen oder Flächen, auf denen ein hoher Unkrautdruck zu erwarten ist (z. B. Blacken, Disteln, Quecken oder massenhaft auftretende einjährige Samenunkräuter, z. B. Amarant, Knöterich etc).

• Kein Totalherbizid vor der Saat einsetzen • Die Saatbettvorbereitung von Blühstreifen ist anspruchsvoll: Sehr exaktes Arbeiten und eine Absetzzeit von einem Monat vor der Saat sind entscheidend für eine erfolgreiche Anlage

• Saatgut oberflächlich ablegen und anschlies­ send gut anwalzen, nicht eindrillen

• Ein Säuberungsschnitt ist bei hohem Aufkommen von Unkräutern erlaubt, macht aber wenig Sinn, weil dadurch die meisten einjährigen Arten unterdrückt werden

• Pflanzschutzmittel und Dünger sind nicht gestattet

• Auf Schneckendruck aus benachbarten Parzellen achten

• Beitrag: QI, Fr. 2500.–/ha und Jahr • Der Anbau von BFF-Blühstreifen nach BFF-Blühstreifen ist nicht empfehlenswert: Der Unkrautdruck im zweiten Anbaujahr könnte zu Proble­men führen

• Die Aufhebung des Blühstreifens geschieht im Herbst des Beitragsjahres. Noch besser wäre, wenn der Blühstreifen bis in den kommenden Frühling stehen bleiben dürfte


B -Stufe 3

Brachen und Säume ufasamen.ch

34

Anbautipp Bunt- und Rotationsbrachen werden flächig oder streifenförmig auf Ackerland angelegt. Die Mindestkulturdauer beträgt 1 Jahr (Rotationsbrachen) und 2 Jahre für Buntbrachen. Eine Verlängerung der Ver­ tragsdauer auf mehr als 8 Jahre ist zwar möglich, aber eher schwierig, weil erfah­ rungsgemäss der Gräseranteil in Brachen im Laufe der Jahre ansteigt. Bunt- und Rotationsmischungen enthalten keine Gräser. Die Gräser wachsen in Bra­ chen oftmals spontan und können im Laufe der Jahre Probleme machen. Ausschluss­ kriterium wäre ein Anteil von 33 % Quecke oder 66 % anderen Gräsern als Anteil der Gesamtfläche. Säume sind streifenförmige Langzeit­ strukturen. Die maximale Breite der Par­ zelle beträgt 12 m. Säume schmiegen sich meistens an eine andere Struktur an (Hecke, Gehölze, Bachlauf, Parzellen­ begrenzung, Dauerkulturen etc.). Die Saumstreifen bleiben 8 Jahre am gleichen Standort. Eine Verlängerung der Vertrags­ dauer auf mehr als 8 Jahre wäre wün­ schenswert. Die Langzeit-Bestandeslenkung eines Saumes ist einfacher und erfolgreicher im Vergleich mit Buntbra­ chen. Saummischungen enthalten Gräser­ samen. Etwas Altgras im Saum ist erwünscht. Das Gras ist besonders wert­ voll für Heuschrecken, Grillen und Spinnen. Ein Ausschlusskriterium wäre aber auch im Saum ein Anteil von mehr als 33 % Quecken, gemessen an der Gesamtfläche.

Neuanlage

Saatbett nur noch oberflächlich aufgebrochen (Arbeitstiefe = 3 cm).

Standort Im Prinzip eignet sich jeder Standort für die Neuanlage einer Brache oder eines Kraut­sau­mes. Möglich sind auch Rand­par­zellen, weniger ertragreiche Böden oder un­för­mi­ge Parzellenteile. Und das ist auch gut so. Vernetzungsflächen sind so an­zu­legen, dass ein geeigneter Verbin­dungs­kor­ri­dor entsteht. In Flächen, wo ein enormer Druck an ausdauern­den Problem­ unkräutern zu erwarten ist, ist die Pflege in den ers­ten Jahren sehr arbeitsintensiv und kann den Bewirtschafter möglicherweise überfordern.

Saat Aussaaten von Brachen und Säumen gelingen am besten in den Monaten April und Mai. Auf organischen (schwarzen) Böden, auf denen mit sehr vielen wärmeliebenden Sommerunkräutern zu rechnen ist (Hirsen, Amarant, Franzosenkraut usw.), kann auch eine Septembersaat in Be­tracht gezogen werden. Der Erfolg von Anlagen, die im Herbst gesät werden, ist aber meis­tens deutlich geringer als bei Frühjahrssaaten. Das Saatgut wird oberflächlich abgelegt (Lichtkeimer). Nach der Saat muss die Anlage gut angewalzt werden.

Saatbettvorbereitung Die Neuanlage von Brachen und Säumen ist an­ spruchsvoll. Gesät wird im­mer in ein sauberes, gut ab­gesetztes Saatbett. «Sau­ber» heisst frei von jeglichem Be­wuchs, frei von Wurzelresten und Gras­ mot­ten. «Abgesetzt» heisst, die letzte tiefe Bearbeitung (Pflug, Kreiselegge, Grubber usw.) liegt mindestens einen Monat zurück. Am Tag der Saat wird das

Pflege im Aussaatjahr Am besten kontrolliert man die Neuanlage re­gel­ mässig und entfernt laufend alle Problem­un­kräu­ter und invasive Neophyten. Auf Aus­saat­flächen, auf denen die einjährigen, spontanen Unkräuter überhandnehmen, ist ein Säube­rungs­schnitt an­gesagt (in

Rotations­brachen nach DZV nicht vorgesehen). Aber Achtung, ein Säube­rungs­schnitt vernichtet gleichzeitig einen grossen Teil der einjährigen Ackerblumen aus der Sa­men­mischung. Pflege in den folgenden Jahren Saum- und Bracheflächen müssen regelmässig auf Unkräuter und invasive Neophyten kontrolliert werden. Die Devise heisst: «Wehret den Anfängen …» Bra­chen und Krautsäume dürfen jährlich zur Hälfte gemäht werden (Säume in Längsrichtung). Zum Mähen eignet sich ein Balkenmäher, ein Kreiselmäher ohne Schnitt­gutaufbereitung oder ein Frei­schnei­der. Aufhebung/Umbruch von Brachen und Säumen Buntbrachen, einjährige Rotationsbrachen und Saumflächen werden ab 15. Februar nach dem letzten Beitragsjahr sorgfältig umgepflügt. Bei zwei- und dreijährigen Rotationsbrachen erfolgt der Umbruch ab 15. September im letzten Beitragsjahr.


35

Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Sauergrasgewächs Süssgräser Süssgräser

WG WG WG WG WG WG WG WG

740 310 310

CH CH CH CH CH CH CH

Schmetterlingsblütler Schmetterlingsblütler Schmetterlingsblütler Schmetterlingsblütler Schmetterlingsblütler Schmetterlingsblütler Schmetterlingsblütler

W W W W P W W

70

CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH

Hahnenfussgewächs Geissblattgewächs Rosengewächs Johanniskrautgewächs Malvengewächs Weiderichgewächs Braunwurzgewächs Lippenblütler Korbblütler Lippenblütler Johanniskrautgewächs Krappgewächs Nelkengewächs Lippenblütler Geissblattgewächs Resedagewächs Korbblütler Schlüsselblumengewächs Borretschgewächs Doldengewächs Braunwurzgewächs Korbblütler Korbblütler Mohngewächs Kreuzblütler Braunwurzgewächs Korbblütler Korbblütler Nelkengewächs Rosengewächs Glockenblumengewächs Korbblütler Lippenblütler Nelkengewächs Geissblattgewächs Korbblütler Korbblütler Nelkengewächs Korbblütler Krappgewächs Korbblütler Lippenblütler Korbblütler Malvengewächs Doldengewächs Lippenblütler

H H W H P H P W H W W W H H W P P H P P P W W A H H W A W H H P H W H H P P W W W W W P W W kg/ha kg/ha kg/ha

150 220 270

40 50 60

20 20 120 10 10 20 80 90 420 180 2 350 120 20 50 80 20 400 30 1 60 50 40 100 120 27 180 10 60 80 10 5.00 35.00 40.00

feucht g/ha

200 430 100 40 870 400 100 40 170 100 120 30 90 10 10 270 30 40 90 10

20

10 80 460 60 130 400 30 70 20 10 130 130 10 220 30

40 5.00 35.00 40.00

Deutscher Name Lateinischer Name Klee Luzerne Medicago sativa Saat-Esparsette Onobrychis viciifolia Weisser Honigklee Melilotus albus Blumen Acker-Rittersporn Consolida regalis Acker-Steinsame Buglossoides arvensis Acker-Waldnelke Silene noctiflora Bisam-Malve Malva moschata Echter Buchweizen Fagopyrum esculentum Echter Dost Origanum vulgare Echtes Johanniskraut Hypericum perforatum Einjähriger Ziest Stachys annua Färber-Hundskamille Anthemis tinctoria Gefurchter Ackersalat Valerianella rimosa Gelbe Reseda Reseda lutea Gemeiner Natterkopf Echium vulgare Gewöhnlicher Pastinak Pastinaca sativa Grossblütige Königskerze Verbascum densiflorum Habermarch Tragopogon orientalis Klatsch-Mohn Papaver rhoeas Kornblume Centaurea cyanus Kornrade Agrostemma githago Krummhals Anchusa arvensis Lampen-Königskerze Verbascum lychnitis Rainfarn Tanacetum vulgare Saat-Leindotter Camelina sativa Saat-Mohn Papaver dubium Venus-Frauenspiegel Legousia speculum-veneris Wegwarte Cichorium intybus Weisse Waldnelke Silene pratensis Wiesen-Flockenblume Centaurea jacea Wiesen-Margerite Leucanthemum vulgare Wiesen-Schafgarbe Achillea millefolium Wilde Karde Dipsacus fullonum Wilde Malve Malva sylvestris Wilde Möhre Daucus carota Total reine Samen Total Saathelfer (Sojaschrot, Vermiculite, Maisspindeln) Total aussaatfertige Mischung (Samen und Saathelfer)

Handel Schmetterlingsblütler CH Schmetterlingsblütler CH Schmetterlingsblütler CH CH CH CH Handel CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH CH

Unverbindliche Richtpreise

Mischungstyp

(alle mit Saathelferzusatz)

Familie

Saatgut- Preis pro kg kosten (ab 10 kg) Fr./ha Fr./kg

Buntbrachen Grundversion 1044.— 26.10 Vollversion 1664.— 41.60 Spezialmischung* 1044.— 26.10 Rotationsbrachen Grundversion 656.— 16.40 Vollversion 736.— 18.40 Krautsaum trocken CH-G 2184.— 54.60 Krautsaum feucht CH-G 2912.— 72.80 * Spezial-Brachemischung für nährstoffreiche, organische Böden oder feuchte, schattige Standorte.

Hahnenfussgewächs Borretschgewächs Nelkengewächs Malvengewächs Knöterichgewächs Lippenblütler Johanniskrautgewächs Lippenblütler Korbblütler Geissblattgewächs Resedagewächs Borretschgewächs Doldengewächs Braunwurzgewächs Korbblütler Mohngewächs Korbblütler Nelkengewächs Borretschgewächs Braunwurzgewächs Korbblütler Kreuzblütler Mohngewächs Glockenblumengewächs Korbblütler Nelkengewächs Korbblütler Korbblütler Korbblütler Geissblattgewächs Malvengewächs Doldengewächs

Artengruppe

CH CH CH CH CH CH CH CH

trocken g/ha

Herkunft

UFA Krautsaum

Familie

Artengruppe

Deutscher Name Lateinischer Name Gräser Aufrechte Trespe Bromus erectus Ausläufertreibender Rotschwingel Festuca rubra rubra Englisches Raigras Lolium perenne Fioringras Agrostis gigantea Fromental Arrhenatherum elatius Schlaffe Segge Carex flacca Wiesen-Rispengras Poa pratensis Wiesenschwingel Festuca pratensis Klee Dornige Hauhechel Ononis spinosa Gewöhnliche Vogel-Wicke Vicia cracca Gewöhnlicher Hornklee Lotus corniculatus Sumpf-Hornklee Lotus pedunculatus Weisser Honigklee Melilotus albus Wiesen-Platterbse Lathyrus pratensis Zaun-Wicke Vicia sepium Blumen Akeleiblättrige Wiesenraute Thalictrum aquilegiifolium Arznei-Baldrian Valeriana officinalis Bach-Nelkenwurz Geum rivale Behaartes Johanniskraut Hypericum hirsutum Bisam-Malve Malva moschata Blut-Weiderich Lythrum salicaria Dunkle Königskerze Verbascum nigrum Echte Betonie Stachys officinalis Echte Goldrute Solidago virgaurea Echter Dost Origanum vulgare Echtes Johanniskraut Hypericum perforatum Echtes Labkraut Galium verum Echtes Seifenkraut Saponaria officinalis Europäischer Wolfsfuss Lycopus europaeus Feld-Witwenblume Knautia arvensis Gelbe Reseda Reseda lutea Gemeiner Beifuss Artemisia vulgaris Gemeiner Gilbweiderich Lysimachia vulgaris Gemeiner Natterkopf Echium vulgare Gewöhnlicher Pastinak Pastinaca sativa Grossblütige Königskerze Verbascum densiflorum Grosses Flohkraut Pulicaria dysenterica Habichtskrautartiges Bitterkraut Picris hieracioides Klatsch-Mohn Papaver rhoeas Knoblauchhederich Alliaria petiolata Knotige Braunwurz Scrophularia nodosa Kohldistel Cirsium oleraceum Kornblume Centaurea cyanus Kuckucks-Lichtnelke Silene flos-cuculi Mädesüss Filipendula ulmaria Nesselblättrige Glockenblume Campanula trachelium Rainfarn Tanacetum vulgare Ross-Minze Mentha longifolia Rote Waldnelke Silene dioica Wald-Witwenblume Knautia dipsacifolia Wasserdost Eupatorium cannabinum Wegwarte Cichorium intybus Weisse Waldnelke Silene pratensis Wiesen-Flockenblume Centaurea jacea Wiesen-Labkraut Galium mollugo Wiesen-Margerite Leucanthemum vulgare Wiesen-Salbei Salvia pratensis Wiesen-Schafgarbe Achillea millefolium Wilde Malve Malva sylvestris Wilde Möhre Daucus carota Wirbeldost Clinopodium vulgare Total reine Samen Total Saathelfer (Sojaschrot, Vermiculite, Maisspindeln) Total aussaatfertige Mischung (Samen und Saathelfer)

Brachemischungen Herkunft

ufasamen.ch

Krautsaummischungen

K W P A A A P K W W A P A P P P P W A A A A P P A A A P P W W W P P W kg/ha kg/ha kg/ha

UFA Buntbrache UFA Rotationsbrache Grund- VollGrund- Vollversion version version version g/ha g/ha g/ha g/ha 600 20

20 8066 20 20 20 200 80 30 110 500 650 30 2 30 130 100 200 50 10 2 60 50 11.00 29.00 40.00

500 20 30 50 70 20 7949 20 20 50 20 50 90 200 70 20 100 60 400 500 60 30 2 40 20 50 90 100 200 50 7 2 60 50 11.00 29.00 40.00

200

200

20

20

7490

7580

90 20

50 20

140

90 130

20

20

100 400 600

100 300 500

30

30

60

40 20 110 50 100 50 10

90 30 100 50 10

70 9.50 30.50 40.00

60 9.50 30.50 40.00

Artengruppe: A Ackerblume einjährig, zum Teil überwinternd, blüht bei Frühjahrssaat noch im selben Jahr. K Kulturpflanze Handelssaatgut; Sorten; Buchweizen ist nicht überwinternd. P Pionierpflanze  2- bis 3-jährig, blüht vor allem nach einer Überwinterung. W Wiesenblume 2-jährig bis ausdauernd, blüht ab dem zweiten Standjahr. WG CH-Wildgras H Hochstaude


Artenreiche Heuwiesen ufasamen.ch

36

Anbautipp Saatzeit von artenreichen Blumenwiesen (Heuwiesen) Die beste Saatzeit für artenreiche Wiesen beginnt im Frühling mit der Hauptblüte des Löwenzahnes (oder mit dem Laubaus­ trieb der Rotbuche) und endet im Vorsom­ mer, etwa Mitte Juni. Neuansaaten, die schon im März in einen kalten Boden aus­ gesät werden, verunkrauten meistens sehr stark. Die Wildblumensamen bleiben auf dem Saatbett liegen, bis sich der Boden auf etwa 8 °C erwärmt hat. Ver­ schiedene Unkräuter keimen schon bei tieferen Temperaturen und bedecken die ganze Fläche, bevor der erste WiesenSalbei zu wachsen beginnt… Warum man nicht «Äugstlen» sollte In den Heuwiesen, die im August oder September ausgesät werden, keimen die Gräsersamen der Mischung schnell aus und laufen im Nachsommer zügig auf. Sie wachsen und bestocken. Die ausgesäten Blumen keimen viel langsamer. Sie gehen ganz klein in den Winter. Oftmals wintern sie wieder aus oder sie warten mit der Keimung bis zum nächsten Frühling. Bis dann haben die Gräser den vorhandenen Platz längst besetzt. In Anlagen, die im Nachsommer ausgesät wurden, sucht man im folgenden Jahr meistens vergeblich nach den Wiesenblumen. Der Bestand ist gräserreich und die Qualitätsstufe II (Q II) wird oftmals nicht erreicht.

Standardmischungen 2017: Was ist neu? • Alle Gräser stammen neu als Ökotypen aus dem Schweizer Mittelland (CH-G-Mischungen). Im Vergleich mit Zuchtgräsern wachsen CH-Wildgräser langsamer und sind in gut versorgten Böden weniger konkurrenzstark. Es bleibt mehr Platz für die Wildblumen. Dank den unterschiedlichen Reifezeitpunkten der Wildgräser wird die Wiese nutzungselastischer.

• Der Gräseranteil in den Mischungen wurde absolut und auch als Verhältnis zu den Blumen reduziert. Damit haben die wertvollen Blumen mehr Licht und mehr Platz für die Etablierung. Damit sinkt aber auch der Konkurrenzdruck gegen spontan­ wachsende Unkräuter. Dies kann durch einen rechtzeitigen und sorgfältig ausgeführten Säuberungsschnitt problemlos aufgefangen werden.

• Der Blumenanteil wurde von 1,050 kg auf 1,500 kg reine Blumen pro ha erhöht. Alle Arten wurden anhand von Tausendkorngewicht und Keimfähig­ keit neu aufeinander abgestimmt. Die neuen Mischungen sind blumenreicher und sicherer.

• Die Mischungen sind artenreicher geworden und erreichen so sicherer die Qualitätsstufe II (Q II).

• Durch die Verbesserung der Mischungen (mehr Blumen, keine Zuchtgräser) werden die Mischungen etwas teurer. Wir sind überzeugt, dass sich der Mehrpreis für den Landwirt rechnet und dass er durch eine höhere Erfolgsquote wettgemacht wird.

Neuanlage artenreicher Heu­wie­sen Standort Grundsätzlich eignet sich jeder Standort für die Aussaat einer artenreichen Heuwiese. Die schöns­­ten und artenreichsten Heuwiesen er­hält man auf sonnigen, flach­grün­digen und mageren Stand­orten.

Saatbett Neusaaten erfolgen immer in ein sauberes und ab­ gesetztes Saatbett. Pflugeinsatz und eine exak­te mechanische Unkrautkur machen sich ­bezahlt. Bei einem Totalherbizideinsatz (bewilligungspflichtig) sind meist zwei Applikationen notwendig. Der Einsatz eines Totalherbizides sollte eine absolute Ausnahme sein. Saat und Saatzeit Die beste Saatzeit ist ab Mitte April bis Mitte Juni (in schwarze Böden schon ab Mitte März). Pflege im Aussaatjahr Sobald kein Licht mehr auf den Boden fällt, ist der erste Säuberungsschnitt fällig. Auf nährstoffreichen Standorten sind im Aussaatjahr manchmal mehrere Reinigungsschnitte nötig. Die Streifensaaten sollten regelmässig auf Schneckenschäden kontrolliert werden. Wegen der sehr langsamen Keimzeit der


ufasamen.ch

Zusammensetzung der Standard-Mischungen

37

Deutscher Name Lateinischer Name Gräser CH Aufrechte Trespe Bromus erectus Ausläufertr. Rotschwingel Festuca rubra rubra Fioringras Agrostis gigantea Fromental Arrhenatherum elatius Gewöhnliches Kammgras Cynosurus cristatus Gewöhnliche Kammschmiele Koeleria pyramidata Goldhafer Trisetum flavescens Knaulgras Dactylis glomerata Rotes Straussgras Agrostis capillaris Wiesen-Flaumhafer Helictotrichon pubescens Wiesenfuchsschwanz Alopecurus pratensis Wiesen-Rispe Poa pratensis Wiesenschwingel Festuca pratensis Wohlriechendes Geruchgras Anthoxanthum odoratum Zittergras Briza media Total Gräseranteil Wildblumen und Leguminosen Arznei-Feld-Thymian Thymus pulegioides Berg-Klee Trifolium montanum Echte Betonie Stachys officinalis Echtes Labkraut Galium verum Feld-Witwenblume Knautia arvensis Frühlings-Fingerkraut Potentilla verna Frühlings-Schlüsselblume Primula veris Gelbklee Medicago lupulina Gemeiner Wundklee Anthyllis carpatica Gemeines Sonnenröschen Helianthemum nummularium Gewöhnlicher Hornklee Lotus corniculatus Grosse Bibernelle Pimpinella major Grosse Brunelle Prunella grandiflora Grosser Wiesenknopf Sanguisorba officinalis Habermarch Tragopogon orientalis Habichtskrautartiges Bitterkraut Picris hieracioides Klatschnelke Silene vulgaris Kleine Brunelle Prunella vulgaris Kleiner Wiesenknopf Sanguisorba minor Knäuelblütige Glockenblume Campanula glomerata Knolliger Hahnenfuss Ranunculus bulbosus Kohldistel Cirsium oleraceum Kuckucks-Lichtnelke Silene flos-cuculi Kümmel Carum carvi Langhaariges Habichtskraut Hieracium pilosella Mittlerer Wegerich Plantago media Nickendes Leimkraut Silene nutans Rapunzel-Glockenblume Campanula rapunculus Rauher Löwenzahn Leontodon hispidus Rote Waldnelke Silene dioica Rot-Klee Trifolium pratense Rundblättrige Glockenblume Campanula rotundifolia Saat-Esparsette Onobrychis viciifolia Schopfiger Hufeisenklee Hippocrepis comosa Skabiosen-Flockenblume Centaurea scabiosa Spitz-Wegerich Plantago lanceolata Sumpf-Vergissmeinnicht Myosotis scorpioides Tauben-Skabiose Scabiosa columbaria Vogel-Wicke Vicia cracca Wald-Schlüsselblume Primula elatior Wiesen-Flockenblume Centaurea jacea Wiesen-Glockenblume Campanula patula Wiesen-Margerite Leucanthemum vulgare Wiesen-Pippau Crepis biennis Wiesen-Platterbse Lathyrus pratensis Wiesen-Salbei Salvia pratensis Wiesen-Schaumkraut Cardamine pratensis Wilde Möhre Daucus carota Wirbeldost Clinopodium vulgare Zaun-Wicke Vicia sepium Total reine Wildblumen und Leguminosen Total Saathelfer (Sojaschrot, Vermiculite und Maisspindeln) Total aussaatfertige Mischung (Samen und Saathelfer)

UFA Salvia CH-G g/ha

Familie Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser Süssgräser

26.00 17.00

kg/ha

Lippenblütler Leguminose Lippenblütler Krappgewächs Geissblattgewächs Rosengewächs Schlüsselblumengewächs Leguminose Leguminose Zistrosengewächs Leguminose Doldengewächs Lippenblütler Rosengewächs Korbblütler Korbblütler Nelkengewächs Lippenblütler Rosengewächs Glockenblumengewächs Hahnenfussgewächse Korbblütler Nelkengewächs Doldengewächs Korbblütler Wegerichgewächs Nelkengewächs Glockenblumengewächs Korbblütler Nelkengewächs Leguminose Glockenblumengewächs Leguminose Leguminosen Korbblütler Wegerichgewächs Borretschgewächs Geissblattgewächs Leguminosen Schlüsselblumengewächs Korbblütler Glockenblumengewächs Korbblütler Korbblütler Leguminose Lippenblütler Kreuzblütler Doldengewächs Lippenblütler Leguminose kg/ha kg/ha kg/ha

UFA Humida CH-G g/ha

UFA Montagna CH-G g/ha 25.00

16.00

23.00 1.00 21.00

1.10 7.00

2.00 7.00

5.30

5.00 11.00 4.00 25.00 4.00 2.00 10.50

3.50 8.00 1.00 4.00

5.30 21.00 4.20 2.10 10.50

20.00

12.50 25.00 4.00 2.00 10.50

0.20

0.70

1.00

1.00

0.15 1.00 0.50

1.80

2.25 1.20

1.00 0.20

1.70 0.40

4.00 0.20

1.60 0.20 0.10 1.60

0.60

0.50 2.30

1.25

0.15

0.10 0.10

0.60 0.20 1.20

0.50 0.10

0.30 0.40 0.07 2.70 0.40 0.10 0.20 0.15 0.03 0.30 0.10 0.40 1.10 0.10 0.10 0.40 1.50 28.00 40.00

0.35 0.70 0.30

0.20 0.15 0.05

0.40 0.60 0.05 0.40 0.05 0.60 0.15 0.50 1.50 28.00 40.00

45.00 23.00

3.30 2.00 5.60 10.00 11.00 3.40 1.70 10.50 0.08 0.15 0.40 0.05 1.50 0.05 0.20 0.80 1.60 0.30 0.80 0.30 1.30 0.10 0.10 1.10 0.10 0.60

0.05 0.05 0.08 0.01 0.35

0.15

0.15 0.05 1.80 0.40 0.50 0.10

0.30

0.20 0.15

1.80 0.25 0.10

UFA Broma CH-G g/ha

0.35 0.50 0.15 0.35 1.00

0.30 1.50 28.00 40.00

0.20 0.03 0.15 0.30 0.70 0.15 0.05 1.50 28.00 40.00

Wiesen­blumen lässt sich der Erfolg einer Neuansaat frühestens nach der ersten Überwinterung be­urteilen. Im Aussaatjahr blühen artenreiche Heu­­wiesen noch nicht und der Deckungsgrad ist ungenügend. Pflege in den folgenden Jahren Artenreiche Heuwiesen wollen sorgfältig und in­di­vi­ duell gepflegt werden. Nur durch gutes Beobachten und durch angepasste Eingriffe lässt sich ihr Artenreichtum erhalten und fördern. Die wichtigste Pflegemassnahme ist das Heuen. Zum Heuen braucht es eine längere sichere Schönwetterperiode. Zum Trocknen bleibt das Heu drei Tage auf der Parzelle.

Aufwertung bestehender Wiesen mit der Streifensaatmethode Vorgehen Eine Teilansaat in Streifenform ist bewilligungs­ pflichtig. Die Saatbettvorbereitung der Streifen geschieht genau gleich wie für eine Neuansaat (vergl. Seite 36). Ein einziger Durchgang mit einer Bodenfräse mit anschliessender Saat funktioniert nicht oder nur teilweise. Ebenso wäre eine Aussaat als Übersaat in eine bestehende Wiese zwecklos. Das Bearbeiten der Streifen geschieht am besten schon im Herbst vor dem Aussaatjahr. Geeignete Maschinen sind Pflug, Grubber, Kreiselegge, Bodenfräse etc. Der Einsatz eines Totalherbizides ist bewilligungspflichtig. Die Erfolgsaussichten nach einem Total­herbizideinsatz sind eher gering. Pflege im Aussaatjahr Die Streifenflächen müssen regelmässig mit hochgestelltem Mähwerk gemäht werden (Säuberungsschnitte). Bitte vermeiden Sie ein Aufkratzen der Saat mit tiefgestellten Werkzeugen (Kreiselheuer, Kreiselschwader etc.). Damit kein Gras aus der bestehenden Wiese in die frisch gesäten Streifen absamen kann, ist das Gras neben den Streifen kurz zu halten (Balkenmäherbreite). Aufwertungsmischung Die UFA AufwertungQ2 CH-i-G ist eine erprobte Spezialmischung für Streifen- oder Fenstersaaten in bestehende Wiesen. Der Einsatz einer Standardmischung, z. B. der UFA-Salvia CH-G, ist nicht empfehlenswert, weil der Blumenanteil viel zu tief wäre.

Die UFA AufwertungQ2 CH-i-G enthält alle gängigen Wildblumen- und Wildgräser-Zeigerarten, die für die Qualitätsstufe II (Q II) in extensiv genutzten Wiesen erforderlich sind. Wir unterscheiden nicht zwischen feuchten, frischen oder trockenen Standorten. Die UFA AufwertungQ2 CH-i-G deckt alle Bereiche ab. Die Mischung nimmt in idealer Weise Rücksicht auf unterschiedliche Standortverhältnisse innerhalb einund derselben Wiese.

Wildblumen aktuell UFA Wildblumen-Cup® Machen Sie mit am grossen UFA Wildblumen-Cup und gewinnen Sie den Hauptpreis von Fr. 5000.– in bar (oder einen der tollen Kategoriepreise) mit der Anlage der schönsten und besten artenreichen Heuwiese oder Blumenwiese! Anmeldungsschluss: 31.12.2017 Mitnahmeberechtigung: Aussaat einer UFAMischung, Mindestfläche: 100 m2, Protokollierung der einzelnen Arbeitsschritte Preisverleihung: Mai 2019 Mehr Infos, das Anmeldeformular, die Teilnahmebedingungen und vieles mehr finden Sie unter ufasamen.ch oder wildblumencup.ch UFA-Wildblumen-App Die UFA-Wildblumen-App – ein Muss für alle, die artenreiche Mischungen von UFA-Samen anwenden oder betreuen – wurde für die Saison 2017 überarbeitet und ergänzt. Die App ist gratis und lässt sich im App-Store oder bei anderen Anbietern unter dem Stichwort «Wildblumen» leicht finden.

Unverbindliche Richtpreise Mischungen kg/ha UFA Salvia CH-G UFA Humida CH-G UFA Montagna CH-G UFA Broma CH-G UFA AufwertungQ2 CH-i-G

Saatgut- kosten Fr./ha

Preis pro kg Fr./kg (ab 10 kg)

40 1 888.— 47.20 40 2 244.— 56.10 40 1696.— 42.40 40 2 248.— 56.20 40 4 872.— 121.80


B -Stufe 1

Silomais ufasamen.ch

38

Anbautipp Die Anbauzone bestimmt die Frühreife und somit die Sortenwahl. Der empfohlenen Sortenliste von Swiss­ granum sind alle Informationen zur Wahl der an die Bedürfnisse angepassten Sorten zu entnehmen. Bei Zweinutzungs­ sorten kann nach dem Silieren der übrige Teil als Körnermais genutzt werden. Die sortenspezifischen Eigenschaften müssen zur geplanten Nutzung (Milch/ Fleisch) und der Ration passen. Eine sorgfältige Ernte und Lagerung der Silage ermöglichen eine hohe Qualität der Silage und eine entsprechende Wirtschaftlich­ keit. Mehr über neue Sorten und richtige Sortenwahl erfahren Sie bei Ihrem UFA-Samen-Berater.

Anbautechnik Boden Am besten eignen sich tiefgründige, gut durchlässige, humusreiche Böden. Düngung (kg/ha) Düngungsnorm: N 110 kg, P O 95 kg, K O 220 kg, Mg 25 kg. 70 bis 80 % des N-Bedarfes wird während der Blüte aufgenommen. 30 bis 40 Einheiten zur Saat ausbringen und den Rest im 4- bis 8-Blatt-Stadium. 2

5

2

Lagen auftreten. Ein früher und starker Befall (ab Blüte) lässt die Blätter absterben und verursacht Verluste beim Körnerertrag. Beim Silomais muss zwingend früher geerntet werden. Als Bekämpfungsmöglichkeit bieten sich das Unterpflügen der Ern­te­ rückstände und die Wahl toleranter Sorten an. Maisbeulenbrand (Ustylago maydis) Die Infektion erfolgt an Verletzungen der Maispflanze. Diese werden verursacht durch Einstiche von Fritfliegen und Maiszünsler, mechanische Verletzungen durch Wind, Wachstumsrisse oder Hackgeräte.

Der Futterration angepasste Maissorte Für eine optimale Silage-Konservierung sollte der TS-Gehalt zur Ernte zwischen 32 und 35 % liegen. Mehr Infos:

Sorte an die Ration anpassen! • Grundfutterration bis zu einem Drittel Silomais: Maissorte mit einem höheren Stärkegehalt (KolbenSaat typ) wählen. Zwischen Mitte April und Anfang Mai. Ab einer BodenMaiszünsler (Ostrinia nubilalis) Die aus den, von Mitte • Grundfutterration mit hohem Anteil Silomais: Sorte temperatur von 7 bis 8 °C. Saattiefe: Leichtere und Juni bis Mitte August, gelegten Eiern geschlüpften Maiswählen mit sehr hoher Restpflanzenverdaulichkeit. trockenere Böden 5 bis 6 cm; schwerere, eher feuchte zünslerlarven fressen sich durch den Maisstängel bis Die Abbaubarkeit der Stärke in Pansen wird durch Böden 4 cm. Bei Spätsaat Saatstärke reduziert. zur Wurzel. Diese Frassschäden verursachen geknickte die Sortenwahl und Lagerzeit im Silo beeinflusst. Pflanzen, sowie massiv erhöhte Fusarien- und MykoBei Hartmais wird die Stärke langsam, bei Zahnmais Krankheiten/Schädlinge toxingehalte. Die Trichogramma-Schlupfwespe ist die schneller abgebaut. Helminthosporium-Blattflecken (Helminthosporium einzige direkte Bekämpfungsmöglichkeit. turcicum) können vor allem in warmen, feuchten


Silomais

B -Stufe 1

Gesamt- pflanzen- ertrag TS/ha

Früh Temperatursumme bis 30% TS der Gesamtpflanze: z. B. LG 30.222 1380 –1400 °C DKc 3333 Top 10 + + 0 1 p  o LG 30.222 T + + + B KWS Karibous 1)  + + 0 1 p LG 31.211 To  + + + B KWS Fabregas  + 1) ES Scorpion + + + SY Amboss Top 10 + + +

Mittelfrüh Temperatursumme bis 30 % TS der Gesamtpflanze: z. B. RGT Geoxx 1460 –1480 °C LG 30.218  ++ LG 30.248 + + + 1) SY Telias + + B KWS Gottardo Top 10  + + + KWS Benedictio 1) Top 10 + + + SY Talisman + + 0 1  B LG 30.215 Top + + ES Metronom 1) + + + DKc 3440 Top 10 + + KWS Millesim Ø LG 30.224  + + DKc 3531 + B RGT Geoxx  + +

Mittelspät Temperatursumme bis 30 % TS der Gesamtpflanze: z. B. LG 30.306 1570 °C KWS Figaro Top 10  B LG 30.306 KWS Walterinio RGT Indexx

+ +

ufasamen.ch

39

 In der Schweiz vermehrt (teilweise)

Resistenzen Empfehlung Lagerung Beulen- Helmin- Silo Körner bei Ernte brand thospo rium (Ht)

+ +

H(z)

+

+ +

++

+

+ +

+ +

+ +

H(z)

+ +

+ +

+ +

+

+ +

+ + +

+ +

H(z)

+ +

+ +

+

+

+ +

+ +

+ + + Ø

+

H(z)

+

Ø + Ø

H(z)

+ +

+ +

+ +

Ø

+

H(z)

+ +

+ +

+ +

+

+ + + + H(z) + + + Ø

+++

+ +

+

+ +

+ +

+

H(z)

+

Ø

+ +

+

+ +

Ø

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H(z)

+

Ø

+

+

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+ +

H(z)

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+

+

+ +

+ + +

+ +

+ +

H(z)

+

+ +

+ +

+

+ +

+ +

+ +

H(z)

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+ +

+ +

+ + +

+ + +

+ +

Z(h)

+

+

+

+ + +

+ + +

+ + +

+ +

H(z)

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+ +

+

+ + +

+ +

+ +

H(z)

+ +

+ +

+ +

+ +

+

+

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+

Ø

Ø

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+ +

++

H(z)

+ + +

+ + +

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H(z) + Ø

+ +

+

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H(z) + Ø

+ +

+

+ + +

+

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H(z)

+

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+

Ø

H(z)

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+

+ +

Ø

+

H(z)

+

+ +

+ +

+ +

Z

+

+ +

Ø

Ø

+ + +

+ +

+ + +

+ +

+ +

+ +

+

Neue Sorten, die aufgenommen wurden in die Liste der empfohlenen Maissorten 2017 Korntyp: H = Hartmais; H(z) = Zwischentyp hartmaisbetont; Z(h) = Zwischentyp zahnmaisbetont; Z = Zahnmais

Jugend- entwick- lung

+ +

+ + +

Wertungen siehe Umschlag 2) 

+ +

Netto- Korntyp 2) Energie- Laktation NEL

+ + +

Informationen und Ratschläge zur Fütterung finden Sie im Maisversuchsbericht 2016 (erhältlich in Ihrer Landi). Weitere Sorten, die auf der Liste nicht aufgeführt sind, können in der Landi bestellt werden.

1)

Verdaulich- Stärke- keit der gehalt Gesamt- pflanze

H(z) + + + + H(z)

+

+

+ +

Ø


B -Stufe 1

Körnermais ufasamen.ch

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Anbautipp Von der Saat an braucht das Maissaat­korn Feuchtigkeit und Wärme. Ein sorgfältig vorbereitetes Saatbett und ein erwärmter Boden verkürzen die Zeit, wo das Saatkorn den Auflaufschädlingen, Pilzen und Krankheitserregern ausgesetzt ist. Geschädigte Keimlinge laufen langsam, unregelmässig und kümmerlich auf. Solche Pflanzen bleiben während der ganzen Vegetationszeit anfälliger auf Stresssituationen wie Nässe, Trockenheit, Sturm, tierische Schädlinge, NährstoffUnterversorgung und Herbizide.

Spätreife und Ertragspotenzial optimieren

Bruchkorn), Trocknung und Lagerung beeinflussen die Qualität wesentlich.

Folgende Faktoren sind für eine einwandfreie und hohe Qualität massgebend: • Tiefer Krankheitsdruck Den Krankheitsdruck mittels geregelter Fruchtfolge tief halten! Maisstroh nach der Ernte sofort sauber in den Boden einarbeiten. Dadurch können sich weniger Krankheiten, Fusarien und Schädlinge entwickeln. • Einsatz von Trichogramma-Schlupfwespen zur Verhinderung von Stängelverletzungen durch Bohrstellen des Maiszünslers. Beim Körnermais liegt die Schadschwelle bei 15 bis 20 % befallener Körnermais: Qualität fördert den Absatz Stängel im Vorjahr. Jährlich wiederkehrendes Ausbringen von Trochogramma-Schlupfwespen halten Körnermais muss für die Futtermittelherstellung hohe den Maiszünslerdruck nachhaltig tief (siehe S. 49). Qualitätsanforderungen erfüllen. Ein Befall mit schäd­ • Für den Standort angepasste Sorten wäh­­len lichem Schimmelpilz und Hefen ist unbedingt zu verDer Bruchkornanteil erhöht sich mit zunehmender meiden. Eine saubere Ernte (ausgereift und ohne Ziel muss sein, den Körnermais mit einer Feuchtig­keit um 30 % zu ernten! Mais benötigt für seine Entwicklung nicht eine Vegetationszeit wie zum Beispiel Getreide, sondern eine Wärmesumme. Dabei wird die Temperatursumme während der Wachstumsphase zwischen 6 °C und 30 °C addiert. Spätreife Sorten verfügen über ein höheres Ertragspotenzial als frühreife Typen, benötigen jedoch eine höhere Wärmesumme bis zur Abreife. Es macht also absolut Sinn, die Reifegruppen an den Standort anzupassen, um das höhere Ertragspotenzial spätreiferer Sorten abzurufen.

Feuchtigkeit. Es sollten daher nur Sorten angebaut werden, die bei der Ernte genügend abgereift sind. Dreschqualität überprüfen!

Körnermais ist wirtschaftlich und kann ausgedehnt werden! Körnermais ist eine wirtschaftlich sehr interessante Kultur, die vom Markt gesucht ist, werden doch ca. 50 % des in der Schweiz benötigten Körnermaises importiert. Körnermais ist anspruchslos im Anbau und sehr ertragsstabil. Vor allem in Regionen, wo auch spätreife Sorten genügend abreifen (Weinbauregionen), kann das hohe Ertragspotenzial spätreifer Sorten ausgenützt werden. Bei Zweinutzungssorten (Silo und Körnermais) ist man sehr flexibel bei der Ertragsnutzung! Bei solchen Sortentypen kann der Rest vom Silomais als Körnermais geerntet werden.


Körnermais

B -Stufe 1

Früh Temperatursumme bis 32 % Kornfeuchtigkeit: z. B. LG 30.222 1640 °C B KWS Stabil LG 31.211 Top 10 LG 30.222

Top 10

Körner- Korntyp 3) PUI Jugend- Resistenzen gegen Empfehlung ertrag Index 4) entwick- Wurzel- Lagerung Helmin- Körner Silo (je m 2 ) lung lagerung während thospo Vegetation rium (Ht.)

+ + +

H(z)

hoch

Ø

Ø

+ +

+

+ + +

H(z)

mittel

+

+ +

+ +

Ø

+ + +

H(z)

mittel

+

+ +

+ + +

+ +

H(z)

hoch

+

+

+ +

Z(h)

mittel

+

+ + +

H(z)

mittel

+

Mittelfrüh Temperatursumme bis 32 % Kornfeuchtigkeit: z. B. NK Cooler 1670 –1680 °C NK Cooler SY Talismann RGT Chromixx 1) RGT Hoxxman  KWS Figaro Top 10 0 1) 1 RGT Benedictio Top Mittelspät Temperatursumme bis 32 % Kornfeuchtigkeit: z. B. DKc 3420 1700 –1720 °C DKc 3420 DKc 3441  RGT Sixxtus Top 10  B KWS Gottardo Top 10 1) RGT Planoxx Spät und Tessin Temperatursumme bis 32 % Kornfeuchtigkeit: z. B. DKc 4590 1770 –1800 °C ES Gallery 2) DKc 3939 2) DKc 4590 2) DKc 4621 2) DKc 4814 2) P 9903 2) Maissaatgut-Beizung: Alle Hauptsorten sind erhältlich.

Mesurol Thiram Abschreckmittel/Insektizid Fungizid/Abschreckmittel Krähen +++ + Preiszuschlag ja nein

Ø +

+ +

+

+ + +

+ +

+ +

+

+ +

Z(h)

mittel

+

+

+

+

H(z)

mittel

+

+ +

+ +

+ +

+ + +

H(z)

mittel

+

+ +

+ +

+ +

+ +

Z

mittel

Ø

+ +

+ +

++

+ + Z mittel Ø

+ +

+ +

++

+ + +

Z(h)

mittel

+

+

+ + +

+ + +

H(z)

tief

+

+ +

+ +

+

+ +

Z

mittel

+

+ +

+ +

+

+ + +

Z(h)

tief

+ +

+ +

+ + +

+ + +

+ + +

Z(h)

tief

+ +

+ + +

+ + +

+ +

+ +

Z

tief

+ +

+ +

+ +

+

+ + +

Z(h)

tief

+

+ +

+ +

+ + +

+ + +

Z(h)

tief

+

+ +

+ +

++

+ + +

Z

tief

+ +

+ +

+ +

++

Vergleiche sind nur innerhalb derselben Reifegruppe möglich, mit Ausnahme des PUI-Index und des Stärkegehaltes. Wertungen siehe Umschlag 1)

Neue Sorten, die aufgenommen wurden in die Liste der empfohlenen Maissorten 2017

Resultate mehrjähriger europäischer Sortenversuche (IMIR)

2)

Korntyp: H = Hartmais; H(z) = Zwischentyp hartmaisbetont; Z(h) = Zwischentyp zahnmaisbetont; Z = Zahnmais

3)

PUI = Gesamtwert einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren

ufasamen.ch

+ + +

4)

41

 In der Schweiz vermehrt (teilweise)


B -Stufe 2

Ölraps ufasamen.ch

42

Anbautipp Förderung guter Wurzelentwicklung Raps ist ein Kreuzblütler! Damit er sein Ertragspotenzial ausschöpfen kann, braucht er ein sehr gutes Wurzelwerk. Die Pfahlwurzel des Rapses ermöglicht es, Wasser und Nährstoffe in tieferen Hori­zonten zu erschliessen. Sie ermög­ licht auch, der Pflanze Reserven anzu­ legen für das Schossen im Frühjahr. Während der Wachstumsphase sollte die Wurzel un­gehindert gedeihen können. Idealerweise beträgt der Wurzelhals­ durchmesser vor dem Winter 8 bis 12 mm. Aus den erwähnten Gründen ist es un­ verzichtbar eine gute Bodenstruktur wäh­ rend der Saat zu haben.

Anbauzone und Boden Alle Regionen bis ca. 800 m ü. M. Tiefgründige, neutrale bis schwach saure Böden. Gut abgesetztes Saatbett, feinkrümelige Oberfläche. Fruchtfolge Anbaupause von mindestens 3 Jahren einhalten. Ernterückstände vor dem Auflaufen der neuen Rapskulturen sauber einarbeiten. Keine Kreuz­blütler als Zwischenkultur säen. Düngung Düngungsnorm: N 140 kg, P O 65 kg, K O 110 kg, Mg 15 kg. Stickstoff: eine Startgabe von ca. 30 kg N/ha kann im Herbst erforderlich sein bei Spät­saa­ten, Wachstumsstörungen oder schwacher N-Mi­­ne­ra­lisierung. Schwefel: 20 bis 60 kg/ha im Frühjahr vor dem Schossen. 2

5

2

Ein genauer Schwefelbedarf kann anhand von An­ gaben in der LANDOR Düngerliste nach Bo­denart berechnet werden. Extenso-Raps Regelmässige Kontrollen durchführen, um die Entwicklung der Schäd­linge und Krankheiten fest­zustellen. Wenn ohne Behandlung der vor­ aussichtliche Ertragsverlust höher einzustufen ist als der Extensobeitrag, sollte die Kultur aus dem Extensoprogramm zurückgezogen werden. Natürliche Unkrautunterdrückung mit Colza-Fix UFA Colza-Fix ist ein Gemenge mit abfrierenden Gründüngungspflanzen zur Unkrautunterdrückung und Stickstoffanreicherung (Rezept siehe Seite 23). Dadurch kann auf einen Herbizideinsatz verzichtet werden. Der Raps kann zur Saat beigemischt werden (Saatmengen zusammenzählen), oder mit einer zweiten Überfahrt gesät werden.

Vor- und Nachteile von UFA Colza-Fix + unterdrückt Unkräuter + reichert Stickstoff (dank Leguminosen) im Boden an + verbessert den Boden mit tiefwurzelnden Pflanzen + die Pflanzen im Gemenge frieren bei Frost ab + der angereicherte Stickstoff steht dem Raps im Laufe der Vegetationsperiode zur Verfügung – schlechtere Jugendentwicklung des Rapses – Vorsicht bei starkem Unkrautdruck – schlechtere Wirkung bei Gräsern und Ausfallgetreide (wenn nötig Nachauflaufspritzung)

Sommerraps Im Vergleich zu Winterraps ist der Ertrag rund 25 % tiefer und die ­Ernte erfolgt ca. 3 Wochen später. Sommerraps ist nur eine Notlösung für zu lückige Winterraps­be­stän­de.


Saatzeit Sommerraps: ab Mitte März, Bodentemperatur mindestens 8 °C. Winterraps: 25. August bis 10. September, je nach Anbaulage. Ziel beim Winterraps: Pflanzen im 8-Blatt-Stadium bei Wintereintritt, ­Wur­zel­hals­durch­­mes­ser von mind. 8 mm und Länge der Pfahl­wurzel 15 bis 20 cm. Pflanzen in einem späteren Wachs­­tumsstadium sind weniger winterhart. Berechnung der Saatmenge Tausend korngewicht (TKG) 5 Körner/m2 5,5 5 60 g/Are = z. B. = 33 g/Are 10 10

Das TKG schwankt von 4 bis 9 Gramm. Be­ach­ten Sie die Werte auf den Verpackungen. Saattiefe Winterraps: 1 bis 3 cm Sommerraps: 1 bis 2 cm Pflanzenbestand im Frühjahr Optimal: 40 bis 45 Pflanzen/m2 Minimal: Pflanzen mit einem Wurzelhals­durch­ messer von 6 bis 8 mm = 12 bis 20 Pflanzen/m2, Pflanzen mit einem Wur­zel­hals­durch­mes­ser von 4 bis 6 mm = 20 bis 30 Pflan­zen/m2. Schädlinge Von der Saat weg muss der Raps regelmässig auf verschiedene Schädlinge kontrolliert werden.

Winterraps

• Nach der Saat sind dies die Schnecken und der Rapserdfloh, die vor, während und nach dem Auflaufen der Rapspflanze gravierende Schäden anrichten können. • Ab Februar muss der Rapsstängelrüssler kon­­­trol­liert werden. Schadbild: auf Pflanzen unter 22 cm Stängellänge Einstiche von 0,5 bis 1 mm Ø. • Ab Ende März muss der Rapsglanzkäfer kontrolliert werden! Schadbild: Blütenknospen mit Lochfrass. Der Einsatz von verschiedenen Wirkstoffen beim Spritzen ist wichtig, um Resistenzen beim Schädling zu vermeiden. • Ab Anfang Mai muss der Kohlschotenrüssler kontrolliert werden! Schadbild: kleiner brau­ner Punkt auf der Schote (Einstiche). Die Larve frisst 3 bis 5 Körner.

Im Extensoanbau dürfen diese Schädlinge nicht chemisch bekämpft werden. Krankheiten Die Hauptkrankheiten sind Rapskrebs (Scle­ro­ti­nia sclerotiorum) und ­Stängelfäule (Phoma lingam). Einsatz von Fungiziden zur Bekämpfung von Stängelfäule (Herbstbehandlung) und Raps­­krebs (Beginn Blüte) ist ÖLN-konform. Me­t­co­nazol und ­Tebuconazol, die zur Bekämp­fung der Stängelfäule im Herbst eingesetzt werden, bremsen das Längen­ wachs­tum der Pflanzen und fördern die Entwicklung der Wurzeln. Somit wer­den die Winterhärte und ein rasches Wachs­­tum im Frühling gefördert.

Sortentyp 1) Ertrag Frühreife Ölgehalt Resistenz Saatdichte (Körner/m2) Saatmenge Verpackung Lagerung Stängelfäule Rapskrebs Optimale Spätsaat, Dose/ha Körner/Dose Bedingungen schlechte oder kg/ha (oder Sack) Bedingungen

Avatar KWS Hybrirock RGT Bonanza RGT Attletick RGT Trezzor 3) Astronom 3) SY Alister 2) B Sammy

RH

V 316 OL HOLL

RH

RH

+++ mittelfrüh ++ mittelfrüh

+ ++

++

+++ 50 – 60 65 –75 0,7 – 1,0 750 000

++ +++

++

+++

RH

+++

RH

+++ mittelfrüh

++ ++

+

RH

+++

++ ++

++

RH

+++ mittelfrüh

RH

mittelspät

+++ +++ + +++ 50 – 60 65 –75 0,7 – 1,0 750 000

mittelfrüh

++ mittelfrüh

++

Ø

+ ++

50 – 60 65 –75 0,7 – 1,0 750 000

+++ 50 – 60 65 –75 0,7 – 1,0 750 000

50 – 60 60 –75 0,7 – 1,0 750 000

++

+ 50 – 60 65 –75 0,7 – 1,0 750 000

+

++ 50 – 60 65 –75 0,7 – 1,0 750 000

Linie ++ mittelfrüh + ++ +++ ++ 55 – 65 70 – 80 0,3 – 0,4 +++ mittelfrüh

+++

+++

+

+++ 50 – 60 65 – 75

2,1 Mio.

0,7 – 1,0 750 000

Sommerraps ufasamen.ch

Campino

43

Wertungen siehe Umschlag Sortentyp: Linie = Populationssorte, selbstbefruchtend. RH = Res­taurierter Hybrid, alle Pflanzen sind pollenbildend. Sorten, die exklusiv auf Parzellen angebaut werden müssen, die mit Kohlhernie befallen sind. 3) Neue Sorte: Unter Vorbehalt der Aufnahme in der empfohlenen Sortenliste von swiss granum. 1)

2)

Linie

+ mittelfrüh

++ ++ 100 120 5 – 6

10-kg-Sack


Ackerbohnen/Lupinen ufasamen.ch

44

Ackerbohnen Anbauzonen und Boden Sommersorten bis 700 m, Wintersorten bis 600 m ü. M. Bevorzugt werden tiefgründige Böden mit gutem Wasserhaushalt, nicht zu fein, muss tiefe Saat von 5 bis 8 cm erlauben.

Fruchtfolge und Düngung Anbaupause mind. drei Jahre. Gute Vorfrucht für Getreide. Keine Stickstoffdüngung.

Fanfare

Ernte Ab Mitte August bis Mitte September, sobald die Körner in den Schalen rascheln.

Anbauzonen und Boden Anbaugebiet bis 700 m ü. M., mittelschwere, tiefgrünErntezeit Saatgutimpfung dige Böden mit einem pH-Wert unter 6,5. Sommer-Ackerbohnen: 2 bis 3 Wochen nach SommerIst notwendig, wenn auf der Parzelle noch keine Krankheiten weizen Lupinen angebaut­wurden oder wenn der pH-Wert Winter-Ackerbohnen: ca. 1 Woche nach Winterweizen Anthracnose (Brennfleckenkrankheit) kann ho­he Ertrags- über 6,5 liegt. Zwei Beutel Lupinenimpfstoff (Rhizoverluste verur­sachen. Gebeiztes Z-Saat­gut verwenden. bium lupinii) je Hektare mit dem Saatgut vermischen.

Sommer-Ackerbohnen   B -Stufe 2 B Fuego

Lupinen

Saatzeit

Saattiefe

Ertrag

Frühreife Stand- Rohpro- Tannin- teingehalt gehalt festigkeit

Saatdichte Saatmenge Körner/m2 kg/ha

Febr. – März

5 – 6 cm +++ mittelfrüh +++ +++ hoch 40 – 50 200 – 250

Febr. – März

5 – 6 cm +++ mittelfrüh +++ +++ mittel 40 – 50 200 – 250

Tattoo Nur in Bio-Qualität erhältlich. B Bioro

Febr. – März

5 – 6 cm ++ mittelfrüh +++ +++ mittel 40 – 50 200 – 250

Febr. – März 5 – 6 cm ++ mittelfrüh

+++ +++ mittel 40 – 50 200 – 250

Olan

++ 28–29 hoch 25 – 30 150 – 200

Winter-Ackerbohnen   B -Stufe 3

Anbauzone wie für Winterhafer.

Weisse Süsslupinen   B

-Stufe 2

B Amiga

Höheres Ertragspotenzial, verzweigt.

Oktober Saatzeit

6–8 cm Saattiefe

++

mittelfrüh

Ertrag (q/ha)

Frühreife Vegetations- Saatmenge dauer in Tagen Körner/m2 kg / ha

spät (140 –160) 55 – 65 180 – 240 (TKG 320 – 370 g)

März – April

2 – 4 cm

+ + (25 – 40)

März – April

2 – 3 cm

+ / + + (22 – 30) mittelfrüh (125–140) 100

Schmalblättrige Süsslupinen (blaue Lupine)   B -Stufe 2

B Boregine

Verzweigt, für BIO-Anbau und Grenzlagen.

150 – 170 (TKG 150 – 170 g)


Sonnenblumen

B -Stufe 3

Kontingent Mit den ersten frühreifen Sorten sind Son­nen­blumen in den Achtzigerjahren auch in der Schweiz angebaut worden. Sonnenblumen brau­­chen eine eher mässige Düngung, sind für die Fruchtfolge interessant und erzielen einen guten ökonomischen Ertrag. Für die Ernte 2017 umfasst das Rahmenabkommen mit den Öl­wer­ ken ein Kontingent von 18 000 t, max. 12 000 t davon High-oleic-Sonnenblumen. Diese Pro­duk­tion bedingt einen Anbauvertrag mit dem Ab­nehmer (CC Sammelstellen). Es werden noch Produzenten gesucht.

Anbautechnik Anbauzonen und Boden Bevorzugt werden warme Gebiete bis 600 m ü. M. mit wenig Niederschlag und Ne­bel im August-September (Verzögerung der Reife und erhöhter Krankheitsdruck). Schwere, wasserstauende und humose Böden eignen sich schlechter. Sonnenblumen ertragen Trockenperioden besser als Soja und Mais. Trotzdem sind Blütezeit und Korn­ ausbildung kritische Phasen.

ufasamen.ch

Sanluca

45

Fruchtfolge Anbaupause drei Jahre. Nach ÖLN-Richtlinien dürfen Sonnenblumen und Raps zusammen 33 % der Ackerlandfläche nicht überschreiten. Davon eine bis 25 %. Düngung Düngungsnorm/ha: N 60 kg, P O 50 kg, K O 395 kg, Mg 55 kg, B 0,4 kg. Vorsicht beim Stickstoff! Zu hohe Gaben führen zu Lagerungen und hohem Krankheitsdruck. Keine Hofdünger einsetzen. 2

5

2

Saatbettvorbereitung Für die Bildung tiefer Pfahlwurzeln muss das Saatbett tief gelockert, rückverfestigt (ohne Krusten­ bildung) werden. Saat Anfang bis Ende April (Bodentemperatur min­destens 8 °C in 5 cm Tiefe). Saatdichte je nach Bodenverhältnissen 65 000 bis 75 000 Körner/ha; optimale ­Bestandes­dich­te von 55 000 bis 60 000 Pflanzen je Hektare. Saatgut in Dosen von 75 000 Körnern. Saattiefe von 2 bis 3 cm. Reihenabstand von 45 bis 50 cm.

Sehr frühreife, bewährte Sorte,besonders für Grenzlagen.

B LG 55.25 1) LG 53.77

Hoher Ertrag.

Aurasol high-oleic LG 54.50 high-oleic B LG 55.24 1) high-oleic SY Valeo high-oleic PR 64 H42 Express Sun high-oleic

Bewährte Sorte, sicherer Ertrag und gute Krankheitsresistenz.

Wertungen siehe Umschlag

Neue Sorte, sehr hoher Ertrag.

1)

5

Gute Standfestigkeit und hoher Ertrag. Neue Sorte, sehr hoher Ertrag.

Unkrautbekämpfung im Nachauflauf Bis anhin konnten Sonnenblumen nur im Vorauflaufverfahren direkt oder spätestens bis drei Tage nach der Saat mit Herbiziden behandelt werden. Bei ungenügender Wirkung hatte man keine Möglichkeit, im Nachauflaufverfahren noch chemische Korrekturen vorzunehmen. Mit der High-oleic-Sorte PR 64 H 42 steht nun eine Sorte auf der Sortenliste, die mit dem Herbizid Express SX der Firma Syngenta auch im Nachauflauf behandelt werden kann. Die Sonnenblumen vertragen eine Behandlung vom Keimblatt- bis zum 6-Blatt-Stadium problemlos. Wichtig: Diese Behandlung ist wirklich nur möglich mit der Kombination der High-oleic-Sorte PR 64 H 42 und dem Herbizid Express SX. Schädlinge Schnecken: Befallskontrollen sind von der Saat bis zum 3- bis 4-Blatt-Stadium wichtig. Blattläuse (Brachycaudus helicrysi): Behandlung im 10- bis 14-Blatt-Stadium, wenn mehr als 50 % der

Blätter zusammengeschrumpft oder ver­formt sind. Vogelfrassschäden können vorkommen. Krankheiten Phoma: ist oft auf Blättern, Stängeln und Blü­ten­korb ersichtlich, hat aber nur geringen Ein­fluss auf den Ertrag. Phomopsis: in der Schweiz noch wenig verbreitet. Befallene Stängel können brechen. Sclerotinia und Botrytis: können bei feuchtwarmen Verhältnissen vor der Ernte zu Ertrags­verlus­ten führen. Sie ­werden durch eine ge­regelte Fruchtfolge, Anbau in geeigneten ­Regio­nen und mässige N-Gaben weitgehend vermieden. Ernte Ist die Erntereife erreicht, werden die Blü­ten­körbe braun und gewölbt. Die Röhren­blüten fallen ab. Mit einem (für die Sonnenblumen­ern­te aus­gerüs­teten) Mähdrescher bei einer Feuch­tigkeit von 9 bis 12 % ernten.

Ertrag Abreife Ölsäure- Resistenzen gegen Dosen grösse gehalt Phomopsis Sclerotinia Stängel- Korbfäule Körner/Dose halsfäule

+

+

+

150 000

+ +

+

frühreif

+ +

+ +

+

+

75 000

+ + (+)

frühreif

+ +

+ +

Ø

Ø

75 000

+

+ +

+

+

150 000

+

+ +

Ø

sehr frühreif

+ frühreif + + frühreif + + +

frühreif

+

75 000

+ +

75 000

+

Ø

+

150 000

+ +

+

150 000

+ +

Hohes Ertragspotenzial, Anbau nur in besten Lagen.

+ + mittelspät + +

Express SX tolerante Sorte, nur für beste Lagen.

+ + mittelspät

Diese Sorten sind auch ungebeizt erhältlich für den Bio-Anbau.


Sojabohnen

B -Stufe 1

ufasamen.ch

46

Anbauzonen Sojabohnen haben einen hohen Wärmebedarf. Sie sollten daher nur in guten bis sehr guten Mais­an­bau­ge­bie­ten angebaut werden. Boden Feinkrümeliges, gut abgesetztes, ebenes Saat­bett, keine verdichteten ­Böden. Der Wasser­be­darf ist während Blüte und Kornbildung hoch.

Re­sis­ten­te Unkräuter wie Amarant, Ungräser sowie Durchwuchsgetreide im Nachauflauf bekämpfen. Ernte Ab Mitte September, wenn die Körner hart sind und frei in den Hülsen liegen.

Saatgut- oder Bodenimpfung • Ein Beutel/ha Soja-Impfstoff in 3⁄4 l Was­ser auflösen und vor direkter Son­nen­ein­strah­lung geschützt mit dem Saatgut vermischen NPPL Hi Stick kann trocken angewendet wer­den.

• Ein Beutel/ha Soja­impf­stoff mit 10 kg Granulat mischen und mit dem Granulat­streuer ausbringen.

Frühreife Ertrag Kältetoleranz Stand- Nabel- Saatdichte Saatmenge zur Blüte festigkeit farbe Körner/m2 Dose 1)/ ha

Tiguan Frühreifste Sorte. sehr früh Ø + ++ hellbraun 60 – 65 4,0 – 4,3 B Merlin Frühreifste Sorte. früh + Ø ++ braun 60 – 65 4,0 – 4,3 Fruchtfolge und Düngung Gallec Sehr gute frühreife Sorte. früh + + + farblos 60 – 65 4,0 – 4,3 Anbaupause mindestens 3 bis 4 Jahre, sehr gute Obelix Frühreife Sorte mit den sehr höhen Erträgen. früh ++ + + dunkelbraun 60 – 65 4,0 – 4,3 Vorfrucht für Getreide. Keine Stick­stoff­düngung B Aveline Frühreife Sorte mit höherem Proteingehalt. früh + – + farblos 60 – 65 4,0 – 4,3 nötig. Lissabon Hoher Ertrag, aber tiefer Proteingehalt. mittelfrüh ++ + ++ farblos 60 – 65 4,0 – 4,3 Saat Galice Hoher Ertrag. mittelfrüh +++ + ++ braun 60 – 65 4,0 – 4,3 April bis Anfang Mai Bodentemperatur 8 bis 10 °C! Tourmaline Hoher Ertrag, aber tiefer Proteingehalt. mittelfrüh +++ + ++ dunkelbraun 60 – 65 4,0 – 4,3 Saattiefe von 2 bis 4 cm. Reihenabstand von 11 bis 50 cm. Opaline Hoher Ertrag, aber tiefer Proteingehalt. mittelfrüh +++ + + braun 55 – 60 3,7– 4,0 Optimale Bestandesdichte: frühreife Sorten 50 bis 65 Impfstoff Biodoz NPPL und Hi-Stick. 1 Beutel/ha Pflanzen/m2, weitere Sorten 50 bis 55 Pflan­zen/m2. Impfstoff Mikrogranulat 1 Dose 10 kg Mikrogranulat und 1 Beutel Impfstoff. 1 Dose/ha Unkrautbekämpfung Ertrag: Vergleiche sind nur innerhalb einer Reifegruppe möglich.    1) Verpackung: Merlin Dose zu 170 000 Körner. Die Einfuhr von Saatgut für Opaline und Vorauflaufherbizide sind vorzuziehen. Tourmaline in Dosen von 125 000 Körnern, einheimische Samen in Dosen zu 150 000 Körner. Wertungen siehe Umschlag


Eiweisserbsen Wirtschaftlichkeit und Vorfrucht Eiweisserbsen sind eine ausgezeichnete Vor­frucht für Getreide und ermöglichen einen frühen (pfluglosen) Anbau der Folgekultur. Dank dem durch die Knöllchenbakterien gespeicherten Stickstoff kann dieser bei der Folgekultur reduziert werden. Der Einzelkulturbeitrag beträgt Fr. 1000.–/ha und allfällige Extenso-Prämie Fr. 400.–/ha. Boden und Fruchtfolge Mittelschwere, tiefgründige Böden mit einem ­guten Wasserhaushalt während der Blüte. Idealer pH-Wert 6 bis 7,5. Gut durchlüftetes, feinkrüme­liges flaches Saat­bett. Anbaupause von sechs Jahren einhalten. Frühjahr: Februar bis Mitte April Herbst: 15. Oktober bis 10. November in den güns­ tigen Lagen. Ziel: Pflanzen im 2- bis maximal 4-Blatt-

Stadium bei Wintereinbruch haben die beste Kälte­ toleranz. Frühjahr: 3 bis 4 cm; Winter: 5 cm. Reihenabstand von 12 bis 20 cm. Nach der Saat gut walzen. Bestandesdichte Sommererbsen: optimal 60 bis 80 Pflan­zen/­m2, minimal 40 bis 50 Pflanzen/m2 Wintererbsen: 60 Pflanzen/m2 im Frühjahr.

Unkrautbekämpfung Brennfleckenkrankheit, Botrytis und ­falscher Mehltau Die Unkrautbekämpfung kann im Herbst im Vorauflauf können vorkommen. Anbaupause einhalten, gebeiztes oder im Frühjahr im 2- bis 4-Blatt-Stadium der Erbsen Saatgut verwenden und Wintereiweisserbsen nicht zu durch­geführt werden. früh säen. Ernte Schädlinge und Krankheiten Blattläuse: Ab Knospenstadium und während der Blüte Bevor die Hülsen platzen bis zu einer Feuch­tig­keit von kontrollieren. Behandlung, wenn 80 % der Stängel be- max. 18 %. Vermarktung bei 12,5 % Feuch­tigkeit. fallen sind. Ertrag

Sommer  B -Stufe 1 Hardy Audit Astronaute B Alvesta B Kayanne B Erbsenmischung/Gersten

Sommer- oder Wintereiweisserbsen? Erbsenwickler: Weissliche Raupen dringen ab Mitte Juni in die Hül­sen ein und fressen das Innere der KörWinter- Sommer eiweisserbsen eiweisserbsen ner. Eine Behandlung ist im ÖLN bewilligungspflichtig. Blattrandkäfer: Die 4 bis 5 mm grossen länglichbis – 6 °C Kältetoleranz – 8 °C bis – 15 °C graubraunen Käfer fressen ab März halbmondförmige im 3- bis 4 Blatt-Stadium Löcher in den Blattrand. Die Larven entwickeln sich Mitte bis Ende Mai bis Mitte Juni Blütezeit in den Wurzelknöllchen der Pflanze. Die chemische Bekämpfung ist nach Erreichen der Schadschwelle ab Anfang Juli ab Ende Juni Ernte- möglich. zeitpunkt

Erntbar- keit

Vorteile

– Bodenbedeckung – geringere Anfälwährend des Winters ligkeit auf – frühere Blüte, Abreife Brennflecken – auch in kühlen – weniger anfällig Lagen möglich auf Trockenheit (Kälteseen) – ertragsstabil

Nachteile

– anfälliger auf Som– erhöhtes Risiko mertrockenheit für Pilzkrankheiten – Boden im Winter – Überwinterungs- unbedeckt risiko

Protein- Frühreife Korn gehalt

Saatdichte Körner/m2

Saatmenge Gebindegrösse kg / ha

Guter Ertrag und sehr gute Standfestigkeit.

++

+ + +

Ø

früh mittel

80 –100 225 –275 25 kg

Guter Ertrag und sehr gute Standfestigkeit.

+++

+ + +

++

früh mittel

80 –100 225 –275 25 kg

Sehr guter Ertrag und sehr gute Standfestigkeit.

+++

+ + +

++

früh mittel

80 –100 225 –275 25 kg

Guter Ertrag.

+++

++

Ø

früh mittel

80 –100 225 –275 25 kg/Bigbag

Sehr guter Ertrag.

+++

+ +

+

früh klein

80 –100 200–250 25 kg 1)

Mischung mit Gerste als Stützfrucht.

+++

+ + +

+

früh

Guter Ertrag, sehr gute Standfestigkeit.

++

++

Ø

früh

klein, gelb

80 –100

150 –200 25 kg/Bigbag

Guter Ertrag.

++

++

Ø

früh gelb

80 –100

150 –200 25 kg

Guter Ertrag sowie Kältetoleranz.

++

+

Ø

früh

klein, gelb

80 –100

150 –200 25 kg/Bigbag

Sehr guter Ertrag.

+++

++

Ø

früh

klein, gelb

80 –100

150 –200 25 kg

Sehr guter Ertrag, Standfestigkeit und Kältetoleranz.

+++

++

+

früh gelb

80 –100

150 –200 25 kg

Sehr gute Kältetoleranz. Nur in Bio erhältlich.

+++

++

Ø

früh gelb

80 –100

150 –200 Dose 1)

++

+ + +

240 –290 25 kg

ufasamen.ch

Winter  B -Stufe 2

47

Enduro Curling Isard Flokon Balltrap B Fresnel Eiweisserbsen / Gersten-Gemisch

Mischung mit Gerste als Stützfrucht.

Proteingehalt (Mittelwert TS): Ø = 22–23 %, + = 23–24 %, ++ = 24 – 25 %. Erntbarkeit: Standfestigkeit und Pflanzenhöhe unmittelbar vor der Ernte. 1) Dosengrösse Bio 100 000 Körner Wertungen siehe Umschlag BigBag = 750 kg

Ø

175–225 25 kg


Spezialkulturen ufasamen.ch

48

Sommeröllein   B -Stufe 2

Saatzeit

Saattiefe

Comtess *

März – Anf. April

1,5 – 2 cm +++

Hohe Erträge, ausgeglichen

Ertrag

Frühreife zur Ernte

sehr früh

Duchess *

Stand- festigkeit

Saatdichte Saatmenge Körner/m2 kg/ha

Bestandesdichte Pflanzen/m2

+++ 600 – 650 50 – 60 450 – 500

Hohe Erträge, ausgeglichen März – Anf. April 1,5 – 2 cm +++ früh

+++

600 – 650 50 – 60 450 – 500

Angora*

++

350 – 400 25 – 30 250 – 300

Winteröllein   B -Stufe 3

Sehr kältetolerant

Mitte September

1,5 – 2 cm ++ früh

Farbhülle

Saatzeit

Saattiefe

grün marmoriert

Mitte März – Ende April

2 – 3 cm

* Fungizid gebeizt, Zink ummantelt

Speiselinsen   B -Stufe 2 Anicia Santa Rosana

(zu bestellen bis Ende Januar)

Hohe Erträge, ausgezeichneter Geschmack

Ertrag q/ha

Frühreife zur Ernte

Pflanzen- höhe

Saatdichte Saatmenge Körner/m2 kg/ha

8 – 20 mittelfrüh mittel 250 – 300 100 – 125 200 – 250

Hohe Erträge hellgrün Mitte März – Ende April 2 – 3 cm 8 – 20

mittelfrüh

Hohe Erträge, vor dem Verzehr schälen korallenorange Mitte März – Ende April 2 – 3 cm

mittelspät mittel– hoch 250 – 300 100 – 125

Speise- und Zierkürbis   B -Stufe 2

Saatzeit

Optim. Pflanzendichte Pflanzen/m2

8 – 20 Saattiefe

Ertrag q/ha

über 100 Sorten Grosses Sortiment an Speise- und Zierkürbis Mai 3 – 4 cm 300 – 500 Umfassende Auskunft unter 058 433 65 66

kurz

250 – 300 100 – 125 200 – 250 200 – 250

Saat (kann varieren je nach Sorte) Kornabstand in der Reihe/Reihenabstand Körner/ha

mit Ausläufer, grosse Früchte 30 cm – 2 m 10 000 mit Ausläufer, kleine Früchte 30 cm – 1,5 m 15 000 ohne Ausläufer 25 cm – 1,5 m 20 000


Nützlinge ufasamen.ch

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www.nuetzlinge.ch Biologische Schädlingsbekämpfung: nachhaltig wirksam, anwender- und umweltfreundlich Für den Pflanzenschutz in der Landwirtschaft, im Gartenbau und Vorratsschutz wird eine gute Kombination aller vorhandenen Methoden immer wichtiger: ein dem Klima- und dem Standort gerechter Anbau der richtigen Kulturen und Sorten, biotechnische Massnahmen (z. B. Populationsüberwachung von Schädlingen mithilfe von Pheromon-und Klebefallen), Einsatz von Nützlingen zur biologischen Schädlingsbekämpfung (z. B. Einsatz von Schlupfwespen gegen Maiszünsler-Eier) und falls keine biologischen Methoden zur Verfügung stehen, Einsatz von schädlingsspezifischen, chemischen Produkten.

Maiszünsler-Bekämpfung mit TrichogrammaSchlupfwespen

Mai- und Junikäfer-Engerlinge bekämpfen mit Melocont und Granmet

Flächendeckender Einsatz von Trichogramma-Schlupfwespen gegen den wichtigsten Maisschädling, den Maiszünsler: • Um den Maiszünsler-Befallsdruck kontinuierlich, langfristig niedrig zu halten: zur Ertragssicherung. • Um den Fusariumbefall und damit erhöhte Mykotoxinwerte zu vermeiden: zur Qualitätssicherung. • Optibox: für Regionen mit starkem Vorjahresbefall. 2-maliges Aufhängen der Rähmchen im Abstand von ca. 10 Tagen. • Optikugel: für starken und mittleren Vorjahresbefall. 2-maliges Werfen der Kugeln, aus biologisch abbaubarer Maisstärke, im Abstand von ca. 10 Tagen. Auch mit Multikopter ausbringbar. • Trichocap Plus: für mittleren bis schwachen Vorjahresbefall. 1-maliges Aufhängen der Rähmchen, die eine zusätzliche, um 10 Tage verzögerte Schlupfwelle integriert haben.

Die Engerlinge von Mai- und Junikäfern können durch Wurzelfrass in Wiesland, Rasen und Obstbau grosse Schäden anrichten. Der auf sterilen Gerstenkörnern ausgebrachte Beauveria-/bzw. Metarhizium-Pilz parasitiert die Engerlinge.

Trichogramma-Einsatz mit Multikopter Der Trichogramma-Einsatz mit Multikopter wird über die regionale Landi koordiniert. Arbeitsersparnis für den Landwirt und überregionaler Trichogramma-Einsatz zugunsten des Niedrighaltens der Maiszünslerpopulationen ist das Ziel dieser innovativen Technik.

Müsli, Schoki u. a. wird von feinen Spinnfäden verklebt. Die Eva-Trichos vernichten die Eier der Motten nachhaltig.

Lebensmittelmotten in Haushalt und Lager bekämpfen mit Eva-Tricho Überall dort, wo Lebensmittel gelagert werden, sind die Larven der Lebensmittelmotten ein grosses Problem. Kultur/Anwendungsbereich

Stallfliegen bekämpfen mit Nützlingen! Fliegen bringen Unruhe und Keime in die Tierhaltungen. Winzige Nützlinge leben im Dunkeln im Stroh und in Güllekanälen von Schweine-, Rinder-, Schaf- und Pferdeställen. Hier vernichten sie die Eier und Larven der Stallfliegen, auch solche, die gegen chemische Bekämpfungsmittel resistent geworden sind.

Schädling

Nützling

Mais

Maiszünsler

Schlupfwespen Optibox, Optikugel, Trichocap Plus

Nützlingsprodukt

Rasen, Obstanlagen, Gemüse

Engerlinge von Mai- und Junikäfern Pilzprodukte

Gartenbau, Ziersträucher

Larven von Dickmaulrüsslern

Nematoden

Nematop

Rasen, Golfanlagen

Larven von Gartenlaubkäfern

Nematoden

Nemagreen

Jungpflanzenanzucht, Kräuter Larven von Trauermücken

Nematoden

Nemaplus

Gemüse, Rasen

Erdraupen, Werren, Schnaken

Nematoden

Nemastar

Haushalt und Industrielager

Lebensmittelmotten

Schlupfwespen Eva-Tricho

Obstanlagen, Beerenanbau

Schadschmetterlinge

Pheromonfallen Zur Populationsüberwachung

Tierhaltungen/Ställe

Stallfliegen

Gewächshauskulturen

Schadschmetterlinge

Melocont, GranMet

Schlupfwespen Fliegen-Schlupfwespen

Schlupfwespen Trichomix


www.ufasamen.ch

• Kompetenzzentrum Bestäubung • Alles rund um die Biene www.api-center.ch info@api-center.ch 058 433 53 83

Saatgut, natürlich von Ihrer 8401 Winterthur • Telefon 058 433 76 00 • feldsamen@fenaco.com 3421 Lyssach • Telefon 058 433 69 18 • samen.lyssach@fenaco.com 6210 Sursee • Telefon 058 433 65 88 • samen.sursee@fenaco.com

1510 Moudon • Telefon 058 433 67 81 • semences.moudon@fenaco.com 4147 Aesch • Telefon 058 434 32 82 • nuetzlinge@fenaco.com 9001 St.Gallen • Telefon 071 226 77 60 • pflanzenbau@lvstgallen.ch


Lieferbedingungen

Handelsbedingungen

Saatgut für Ackerfrüchte, Klee- und Grassamen: Die Preise verstehen sich brutto für netto ab Lager LANDI, inkl. 2,5 % MwST. Alle Preisnotierungen sind unverbindlich und verstehen sich ohne jeglichen Abzug. Der Versand dieses Kataloges verpflichtet uns, je nach den Verhältnissen, nicht zur Lieferung.

Übernahme und Gewähr Jede Sendung ist sofort nach Erhalt zu prüfen. Etikette mit Sackinhalt vergleichen, Gewicht kontrollieren. Reklamationen über äusserlich sichtbare Mängel (Verwechslungen, Verunreinigungen, Gewichtsdifferenzen) können nur innert 3 Tagen nach Empfang der Ware berücksichtigt werden. Beanstandungen der Keimfähigkeit müssen innerhalb 3 Wochen gemacht werden, sofern die Beibringung des amtlichen Attestes keine längeren Fristen erfordert. Verdeckte Mängel, die erst später erkannt werden können, sind sofort nach Feststellung zu melden. Erfolgt innerhalb der genannten Fristen keine Beanstandung, so gilt die Ware als endgültig angenommen.

Wertungen

Haftpflicht Schadenersatz für berechtigte Ansprüche leisten wir grundsätzlich nur bis zur Höhe des Rechnungsbetrages, welcher für den betreffenden Posten erhoben worden ist. Der Besteller erklärt sich durch seine Auftragserteilung mit diesen Bestimmungen einverstanden. Es gelten die Handelsgebräuche der Swiss-Seed. Erledigung allfälliger Differenzen durch das SwissSeed-Schiedsgericht. Gerichtsstand ist am Sitz des Verbandes.

Wertungen

Bestellkarte

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Bitte senden Sie mir den UFA-Samen Mais-Versuchsbericht 2016 Ich wünsche einen Termin mit meinem UFA-Samen Berater auf meinem Hof

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Geschäftsantwortsendung Invio commerciale risposta Envoi commercial-réponse

Geschäftsantwortsendung Invio commerciale risposta Envoi commercial-réponse Nicht frankieren Ne pas affranchir Non affrancare

++++ +++ ++ + Ø – –– –––

= ausgezeichnet = sehr gut = gut = mittel bis gut = mittel = mittel bis schwach = schwach = sehr schwach

Nicht frankieren Ne pas affranchir Non affrancare

Wertungen

= sehr gut = gut = mittel – = bedingt

B

futterwüchsige Gebiete = gut geeignet = bedingt geeignet

X = nicht geeignet

frische und feuchte Gebiete = gut geeignet = bedingt geeignet X = nicht geeignet

trockene, durchlässige Böden = gut geeignet = bedingt geeignet X = nicht geeignet

Verträglichkeit 4 = gut 4 = mittel

X = schlecht = schnell = langsam

= für Bio-Betriebe = Hauptmischung

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