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200 Jahre Frédéric Chopin Die Entstehungsgeschichte von Chopins Grande Polonaise brillante op. 22 führt bis in seine Warschauer Jugendzeit und die Jahre der ersten Virtuosenreisen zurück. Sie ist als Konzertstück mit Orchester konzipiert und nimmt damit innerhalb der Polonaisenkompositionen Chopins eine Sonderposition ein. Allerdings wird das Werk traditionsgemäß seit jeher als äußerst wirkungsvolles Solowerk gespielt. Da kein Autograph überliefert ist, dienen die verschiedenen Erstdrucke als Quelle. Im Vergleich zeigt sich, dass der englischen Erstausgabe das eigenhändige Manuskript Chopins zugrunde gelegen haben muss. Die vorliegende Neuausgabe wertet deshalb diese englische Ausgabe höher als üblich. Dadurch können zahlreiche Unklarheiten und Auslassungen der französischen Ausgabe letzter Hand, die allgemein als wichtigste Quelle gilt, geklärt und ergänzt werden. Die Interpretationshinweise geben nicht nur Aufschluss über die relativ seltene Vortragsbezeichnung „spianato“, sondern informieren u.a. auch über Chopins Spielweise von Trillern und Vorschlägen sowie über sein Tempo rubato. Dazu werden Quellen aus dem Umkreis des Komponisten wie etwa Mitteilungen seines Schülers Karol Mikuli ausgewertet.

Frédéric Chopin

Andante spianato und Grande Polonaise brillante op. 22

für Klavier Herausgeber / Fingersätze / Hinweise zur Interpretation: Christian Ubber Schwierigkeitsgrad: 5 UT 50266 e 9,95 (D)

e 10,35 (A)

Wiener Urtext Edition www.wiener-urtext.com

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Frédéric Chopin Die leichtesten Préludes

Frédéric Chopin

Die leichtesten Préludes für Klavier Herausgeber: Bernhard Hansen Fingersätze: Jörg Demus Schwierigkeitsgrad: 2–3 UT 50275 e 5,50 (D) e 5,72 (A)

Frédéric Chopins 24 Préludes entstanden sukzessive zwischen 1836 und 1839; erst in der Reinschrift von 1839 wurden sie – quasi in Anlehnung an Bachs Wohltemperiertes Klavier – zyklisch zusammengefasst. Anders als bei Bach folgen den Präludien bei Chopin keine Fugen, die Préludes selbst sind zum romantischen Charakterstück mutiert, die eine Palette unterschiedlichster Stimmungen zum Ausdruck bringen. Die technisch einfacheren dieser Miniaturen eignen sich hervorragend als Einstieg in das Chopin-Spiel, umso mehr als sie das vielleicht berühmteste Stück des Zyklus, das sog. Regentropfen-Prélude, einschließen. Entsprechend gestaltet sich die vorliegende AuswahlAusgabe der Wiener Urtext Edition, die Schülern wie Liebhabern einen inspirierenden Zugang zur Klangwelt Chopins vermitteln soll.

Chopin für’s Leben • Nocturnes • Sämtliche Etüden • 24 Préludes op. 28

UT 50065 e 17,95 (D e 18,67 (A) UT 50205 e 18,50 (D) e 19,24 (A) UT 50005 e 14,95 (D) e 15,55 (A)

Komplett-Angebot 3 Bände UT 50312 Sonderpreis e 42,50 (D) e 44,20 (A)

Chopin für Neugierige Urtext + Faksimile Frédéric Chopin Chopin für Neugierige Chopin for explorers Chopin pour des curieux Urtext + Faksimile

Prélude Des-Dur op. 28/15 (Regentropfen / Raindrop / Gouttes de pluie)

• 3 Bände im SET zum Sonderpreis

Nocturne f-Moll op. 55/1

• 3 Volumes for special price • 3 Volumes à prix special UT 50313 ISBN: 978-3-85055-697-2

UT 51008

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Etude E-Dur op. 10/3 UT 51007

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• Nocturne f-Moll op. 55/1 UT 51006 e 11,95 (D) e 12,43 (A) • Prélude Des-Dur op. 28/15 (Regentropfen-Prélude) UT 51008 e 12,50 (D) e 13,00 (A) • Etude E-Dur op. 10/3 UT 51007 e 11,95 (D) e 12,43 (A) Komplett-Angebot 3 Bände UT 50313 Sonderpreis e 29,95 (D) e 31,15 (A)

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Frédéric Chopin Beliebte Nocturnes Von ca. 1828 an widmete sich Frédéric Chopin bis in die letzten Jahre seines Lebens immer wieder der zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgekommenen Gattung der Nocturnes. Als romantische Charakterstücke, die im Besonderen abendlich-nächtliche Stimmungen assoziieren, zählen sie zu den poetischsten Klavierwerken Chopins überhaupt. Entsprechend ist ihr Beliebtheitsgrad – Grund genug, eine Auswahl der beliebtesten und zugleich technisch etwas einfacheren Stücke zusammenzustellen. Die vorliegenden Stücke eignen sich hervorragend für Schüler, aber auch für den klavierspielenden Liebhaber, in die bezaubernden Klangpoesien einzutauchen und, wie schon 1866 Jan Kleczynski erkannte, einen Schlüssel zu erlangen, „die Geheimnisse der anderen noch großartigeren Werke des Meisters zu erschließen“.

Frédéric Chopin Beliebte Nocturnes

für Klavier Herausgeber / Fingersätze: Jan Ekier Schwierigkeitsgrad: 3–4 UT 50274 e 8,95 (D) e 9,31 (A)

Neu! Mit einem Gratis-Faksimile aus Chopins Autographen

Frédéric Chopin Sämtliche Etüden UT 50205 e 18,50 (D) e 19,24 (A) + gratis Faksimile Etude E-Dur op. 10/3 Nocturnes UT 50065 e 17,95 (D) e 18,67 (A) + gratis Faksimile Nocturne f-Moll op. 55/1 24 Préludes op. 28 UT 50005 e 14,95 (D) e 15,55 (A) + gratis Faksimile Prélude Des-Dur op. 28/15

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Maurice Ravel

Maurice Ravel Gaspard de la nuit

3 poèmes pour piano d’après Aloysius Bertrand für Klavier Herausgeber: Michael Kube Vorwort: Theo Hirsbrunner Fingersätze: Peter Roggenkamp Schwierigkeitsgrad: 5 UT 50261 e 14,50 (D) e 15,08 (A)

Maurice Ravels Gaspard de la nuit zählt zu den bedeutendsten Klavierwerken des 20. Jahrhunderts und bildet gleichsam den Gipfel der bereits im 19. Jahrhundert mit Chopin und Liszt begonnenen Erweiterung der pianistischen Spieltechniken und Klangmöglichkeiten. Den drei Sätzen, Ondine, Le Gibet und Scarbo, liegen Gedichte von Aloysius Bertrand zugrunde, die Ravel den drei Stücken jeweils voranstellte. Auch damit steht das Werk in einer im 19. Jahrhundert durch Exponenten wie Schumann und Liszt vertretenen Tradition, Instrumentalmusik mit literarischen Vorlagen zu verbinden. Die Neuausgabe der Wiener Urtext Edition zieht neben der bislang fast ausschließlich gebräuchlichen Erstausgabe auch Ravels Autograph sowie dessen Handexemplar des Erstdrucks heran, aufgrund derer zahlreiche Stellen im Notentext korrigiert und Ravels definitiven Intentionen näher gebracht werden können. Zudem fließen Korrekturen aus Handexemplaren verschiedener Schüler Ravels ein. Über Textkorrekturen hinausgehende Eintragungen des Komponisten bzw. durch dessen Schüler überlieferte aufführungspraktische Hinweise wurden in den Interpretationshinweisen ausgewertet. Ein dreisprachiges Glossar der von Ravel verwendeten französischen Vortragsbezeichnungen sowie englische und deutsche Übersetzungen der drei Gedichte Bertrands runden die Ausgabe im lesefreundlichen Wiener-Urtext-Großformat ab.

Maurice Ravel, Gaspard de la nuit, 1. Notenseite des Autographs

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UT Neuerscheinungen Herbst 2010