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Revision der legendären Haydn-Edition von Christa Landon Joseph Haydn

Sämtliche Klaviersonaten Herausgeber: Christa Landon / Ulrich Leisinger Hinweise zur Interpretation: Robert D. Levin Fingersätze: Oswald Jonas Band 3 UT 50258 (früher Band 2 UT 50028) Schwierigkeitsgrad 3–4 e 28,50 (D) e 29,64 (A) Band 1 UT 50256 (früher Band 1a UT 50026) Band 2 UT 50257 (früher Band 1b UT 50027) Band 4 UT 50259 (früher Band 3 UT 50029)

Jetzt alle Bände komplett erhältlich

Als Christa Landon ihre Ausgabe von Joseph Haydns Klaviersonaten erstmals im Druck vorlegte, stand das Sonatenschaffen Haydns noch ganz im Schatten der Werke Mozarts und Beethovens. Inzwischen haben Haydns Sonaten längst die Nische des Klavierunterrichts verlassen und wieder Eingang in den Konzertsaal gefunden; hieran hat Landons Ausgabe maßgeblich Anteil gehabt. Das Haydn-Jubiläum 2009 bot willkommenen Anlass zum Beginn einer gründlichen Revision dieser „legendären“ Edition, denn in mehr als vierzig Jahren sind neue Quellen zu Tage getreten und Echtheitsfragen neu geklärt worden; nicht zuletzt haben sich die Editionsprinzipien für Musik des 18. Jahrhunderts deutlich gewandelt. Die Neuausgabe ist ebenfalls auf 4 Bände aufgeteilt, deren Inhalt mit den Bänden der Vorgängerausgabe jeweils kompatibel ist. Mit Band 3 der Neuausgabe liegt die neue Wiener Urtext Ausgabe der Klaviersonaten Joseph Haydns nun komplett vor. Er umfasst die in Band 2 der bisherigen Wiener Urtext-Ausgabe enthaltenen 17 Sonaten Hob. XVI:21–32 und Hob. XVI:35–39. Darunter befinden sich so beliebte Unterrichtswerke wie Hob. XVI:27, 35 und 37. In den Interpretationshinweisen erläutert Robert D. Levin wesentliche Aspekte zu Haydns Aufführungspraxis und demonstriert an zahlreichen Beispielen Auszierungsmöglichkeiten für die von Haydn häufig eingesetzten Fermaten.

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Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt Franz Liszt Consolations

für Klavier Herausgeber: Sabine Ziegler Vorwort: Christian Ubber Fingersätze: Pavel Gililov Hinweise zur Interpretation: Christian Ubber / Lina Ramann Schwierigkeitsgrad: 3–4 UT 50165 e 10,95 (D) e 11,39 (A)

Die Consolations zählen zu den bekanntesten Klavierwerken von Franz Liszt. Ihre Beliebtheit verdanken Sie nicht nur ihrem expressiv-lyrischen Charakter, sondern auch ihren vergleichsweise maßvollen pianistischen Ansprüchen. Nach einer längeren Vorgeschichte erschien die endgültige Fassung der sechs Stücke erstmals 1850 im Druck. Die Wiener Urtext Edition bietet diese von Liszt zur Publikation autorisierte Fassung, deren Text sich mangels erhaltener Autographe und Stichvorlagen im Wesentlichen auf die deutsche Erstausgabe stützt. Ergänzend wurden die französische Erstausgabe sowie in London bzw. Paris erschienene Einzelausgaben der Consolations Nr. 3 und Nr. 5 herangezogen. Die Ausgabe wird bereichert durch Ausführungshinweise der Liszt-Schülerin Lina Ramann, die Liszts interpretatorische Vorstellungen quasi aus erster Hand überliefern. Ein übersichtliches Notenbild ohne Wendeprobleme erleichtert zusätzlich Studium und Spiel der beliebten Werke.

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Franz Liszt Liebesträume

für Klavier Herausgeber: Jochen Reutter Vorwort / Hinweise zur Interpretation: Christian Ubber Fingersätze: Pavel Gililov Schwierigkeitsgrad: 4–5 UT 50164 e 8,95 (D) e 9,31 (A) Ursprünglich für Singstimme und Klavier konzipiert, erschienen Franz Liszts Liebesträume 1850 zeitgleich als Lieder und als Klaviersolowerke. Als letztere sind sie berühmt geworden, vor allem der Liebestraum Nr. 3, der zu den beliebtesten Stücken der romantischen Klavierliteratur avancieren sollte. Erhaltene autographe Skizzen waren für die Endgestalt der Werke nur wenig aussagekräftig, das komplette Autograph befindet sich in unzugänglichem Privatbesitz. Daher folgt die Neuausgabe der Wiener Urtext Edition grundsätzlich der im Text äußerst zuverlässigen Erstausgabe von 1850, jedoch nicht der mit dieser gelegentlich verwechselten zweiten Ausgabe des Originalverlags, deren erste Auflage fehlerhafter ist als der Erstdruck. Ein klares Notenbild und komfortable Wendestellen runden die Ausgabe ebenso ab wie informative Textkommentare des Lisztkenners Christian Ubber.

Dass Klavierwerke Franz Liszts nicht immer nur allerhöchste technische Standards voraussetzen oder gar im Ruf stehen, nur wenigen Profis vorbehalten zu sein, beweist der vorliegende Auswahlband der Wiener Urtext Edition. Er vereint Werke Liszts, die, auf einem leichteren bis mittleren technischen Niveau ansetzend, mehr durch klanggestalterische als durch virtuose Ansprüche zum Spielen animieren und dennoch einen Fortschritt in der Spieltechnik ermöglichen, der letzten Endes nicht nur dem Liszt-Spiel zugute kommt. Die Auswahl, die von leichteren Stücken wie La cloche sonne oder den Consolations Nr. 1 und 2 bis zu avancierteren Werken wie Au lac de Wallenstadt aus den Années de Pèlerinage reicht, berücksichtigt zudem den Aspekt der Beliebtheit – ein idealer Einstieg in die Klaviermusik von Franz Liszt.

Franz Liszt

Wege zu Franz Liszt Eine Auswahl leichter bis mittelschwerer Klavierstücke Listzs Herausgeber: Christian Ubber, Sabine Ziegler und Jochen Reutter Fingersätze: Pavel Gililov und Christian Ubber Schwierigkeitsgrad: 2–4 UT 50282 e 8,95 (D) e 9,31 (A)

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Johannes Brahms Händel-Variationen op. 24 für Klavier Herausgeber: Johannes Behr Fingersätze / Hinweise zur Interpretation: Peter Roggenkamp Schwierigkeitsgrad: 5 UT 50171 e 11,95 (D) e 12,43 (A) Schon früh zeigte Johannes Brahms Interesse an der Musik vorangegangener Epochen. In diesem Rahmen stieß er auch auf das Variationen-Thema Georg Friedrich Händels, das ihn seinerseits zu einem ausgedehnten Variationenwerk für Klavier inspirierte. Die Neuausgabe der Wiener Urtext Edition basiert auf einem akribischen Vergleich von Autographen, Erstausgabe und Handexemplaren. Brahms’ autographe Stichvorlage diente als wesentliches Korrektiv, nachträgliche Verbesserungen des Komponisten im Handexemplar von Max Kalbeck wurden ebenso berücksichtigt. Veränderungen in Tempo- und Ausdrucksbezeichnungen von Brahms’ erster Niederschrift bis zum Erstdruck lassen Rückschlüsse auf dessen interpretatorische Vorstellungen zu; sie werden in den Interpretationshinweisen ausgewertet. Ein übersichtliches, klar lesbares Notenbild macht die Ausgabe zu einer komfortablen Grundlage für das Studium dieses Meisterwerks.

Maurice Ravel Gaspard de la nuit 3 poèmes pour piano d’après Aloysius Bertrand Herausgeber: Michael Kube, Vorwort: Theo Hirsbrunner (†) Fingersätze / Hinweise zur Interpretation: Peter Roggenkamp Schwierigkeitsgrad: 5 UT 50261 e 14,50 (D) e 15,08 (A) Maurice Ravels Gaspard de la nuit zählt zu den bedeutendsten Klavierwerken des 20. Jahrhunderts und bildet gleichsam den Gipfel der bereits im 19. Jahrhundert begonnenen Erweiterung der pianistischen Spieltechniken und Klangmöglichkeiten. Den drei Sätzen, Ondine, Le Gibet und Scarbo, legt Ravel Gedichte von Aloysius Bertrand zugrunde. Auch damit steht er in einer Tradition des 19. Jahrhunderts, Instrumentalmusik mit literarischen Vorlagen zu verbinden. Die Neuausgabe der Wiener Urtext Edition zieht neben der bislang fast ausschließlich gebräuchlichen Erstausgabe Ravels Autograph sowie dessen Handexemplar des Erstdrucks heran, aufgrund derer zahlreiche Stellen im Notentext korrigiert werden können. Zusatzinformationen aus Handexemplaren von Schülern Ravels werden in den Interpretationshinweisen ausgewertet. Ein dreisprachiges Glossar der von Ravel verwendeten französischen Vortragsbezeichnungen sowie englische und deutsche Übersetzungen der drei Gedichte Bertrands runden die Ausgabe im lesefreundlichen Wiener-Urtext-Großformat ab.

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UT Neuerscheinungen Frühjahr 2011  

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