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Heart for Asia. Hope for Billions.

Gebet fĂźr Kambodscha


Impressum

Inhalt

Gebet für Kambodscha

Einleitung

Originaltitel: Pray for Cambodia © 2012 OMF International Übersetzt und überarbeitet aus dem Englischen © 2016 OMF International Deutschland

Kambodscha: Daten und Fakten 4 Der Stolz Kambodschas 6 Leben unter einem Joch 7 Eine verfolgte Kirche 9 Buddhisten 10 Stärker als dunkle Mächte 12 Die Khmer 13 Das Volk der Cham-Muslime 14 Bergvölker 16 Chinesen in Kambodscha 17 Vietnamesen in Kambodscha 18 Land und Wasser im Wandel 20 Medizinische Hilfe für die Armen 21 Schwermut des Herzens 23 Zeremonien und Feste 24 Radiofrequenz Evangelium 26 Laut und deutlich 27 Hunger nach Gottes Wort 29 Kambodschas künftige Anführer 30 Moderne Nomaden 32 Das Leben der Armen in der Stadt 33 Lass dein Licht leuchten 34 Freiwillige Schande 36 Kinderschicksal 37 Randvoll mit Kindern 38 Schutzlose Kinder 40 Aus verschiedenen Welten 41 Ungleiche Pflichten 42 Eine biblische Familie 44 Nächste Schritte 45 Wer ist OMF International? 47

Wenn nicht anders angegeben, wurden die verwendeten Bibelverse der revidierten Luther-Übersetzung von 1984 entnommen. Bildnachweis: Alle Bilder von OMF International

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Einleitung „... Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN ...“ Jesaja 61, 1-2 Kambodscha ist eine Nation mit einer sehr leidvollen Vergangenheit. Der Vietnamkrieg, der Bürgerkrieg und die politischen Säuberungen der Roten Khmer in den 1970’ern hinterließen das Land in Scherben. Während dieser Zeit verloren fast zwei Millionen Kambodschaner ihr Leben – knapp ein Drittel der damaligen Bevölkerung! Unzählige Landminen liegen noch heute im Boden. Dadurch werden jedes Jahr weitere Tausende Menschen getötet oder verstümmelt. Die Auswirkungen der Zerstörung

Land Ostasiens zu machen (noch vor Myanmar). „... zu trösten alle Trauernden, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden.“ Jes 61, 2-3 Kambodscha steht seit langem unter dem Einfluss von Buddhismus und Animismus. Geister werden gefürchtet und besänftigt. Jedoch nicht mehr von allen…

sind noch heute zu spüren. Kambodscha ist ein Land voller junger Menschen, denn der Großteil der älteren Generation wurde in den vergangenen Jahrzehnten ausgelöscht. Argwohn und Misstrauen durchdringen die Kultur und sogar das Familienleben, das einst das Fundament der Khmer Kultur war. Trotz deutlicher Fortschritte in den letzten Jahren haben die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges und der Unterdrückung dazu beigetragen, Kambodscha zum zweitärmsten

Gott hat sein Werk an dieser zerbrochenen Nation schon begonnen. Aus der Asche bringt er Schönheit hervor und durch Jesus Christus erlöst er eine trostlose Vergangenheit mit der Guten Nachricht ewiger Hoffnung und Errettung. Die junge Gemeinde Kambodschas, die durch Verfolgung in den 1970’er Jahren beinahe gänzlich ausgerottet wurde, ist von ein paar tausend überlebenden Christen auf fast eine viertel Million Anhänger Jesu angewachsen. Die neu gewonnene Freiheit in Christus vernichtet 3


Bollwerke der Angst, Verzweiflung und Unterdrückung. In einem Land, in dem noch immer der Großteil der Menschen seine Knie

„... dass sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, »Pflanzung des HERRN«, ihm zum Preise. Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen

vor buddhistischen Götzen beugt, kann eine solche Bewegung nur durch Gebet und unter Opfern entstehen. Gott ist am Werk! Dieser Gebetsleitfaden bietet einen Einblick in das Leben der leidgeprüften Kambodschaner. Manche haben schon Heilung erfahren, andere sind noch auf der Suche. Treten Sie mit neuer Leidenschaft und neuem Wissen für sie ein, und haben Sie durch Ihr Gebet Anteil daran, „die zerbrochenen Herzen Kambodschas zu verbinden“.

und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben.“ Jesaja 61, 3-4

Kambodscha: Daten und Fakten Vollständiger Name: Königreich Kambodscha Amtssprache: Khmer Fläche: 181.035 km² (etwa halb so groß wie Deutschland; 4,5 mal so groß wie die Schweiz) Bevölkerungszahl: 15,83 Millionen Hauptstadt: Phnom Penh (1,68 Mio. Einwohner) Verstädterung: 20,5% Bevölkerung unter 15 Jahren: 31,1% Lebenserwartung (Frauen/Männer): 74,2/68,8 Jahre

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Volksgruppen:* - Mon-Khmer: 86,9% - Vietnamesen: 4,2% - Chinesen: 4,1%

Religionen:* Buddhisten: 83,3% Chinesische Religionen: 2,9% Animisten: 4,8%

- Cham (Muslime): 2,4% - Verschiedene Bergvölker

Muslime: 2,3% Nichtreligiöse: 3% Andere: 0,61% Christen: 2%

Quellen: World Statistics Pocketbook 2015, ©2016 United Nations * Operation World, © 2010 by Jason Mandryk 5


Der Stolz Kambodschas „Wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der HERR bin.“ Jeremia 9,23a „Wenn Menschen an Kambodscha denken, fällt vielen als erstes Angkor Wat ein, einer der Tempel, die Kambodschas ruhmreiche Vergangenheit verkörpern. Eine weitere bedeutende historische Sehenswürdigkeit ist der Preah Vihear Tempel, der auf der Grenzlinie zu Thailand liegt. 1962 wurde er nach jahrzehntelangen Streitigkeiten vom Internationalen Gerichtshof offiziell Kambodscha zugesprochen. 2008 erhielt der Tempel den Status als UNESCO Weltkulturerbe. Damit flammte der alte Grenzstreit um den Preah Vihear Tempel wieder auf. Thailand versuchte immer wieder, den Tempel für sich zu beanspruchen. Es kam sogar zu militärischen Auseinandersetzungen, zuletzt 2011. Die Kambodschaner reagierten darauf sehr emotional, denn sie fühlen sich in ihrem nationalen Stolz getroffen. Immerhin geht es um ein bedeutendes Symbol der Glanzzeit Kambodschas. Das „goldene“ Zeitalter Angkors begann 802 n.Chr. unter Jayavaraman II, der in der Angkor-Region das Khmer-Reich errichtete und sich zum „Gott-König“ erklärte. Mehr als 1000 Tempel wurden nachfolgend vom Kult des „Gott-Königs“ 6

Gebetsanliegen: • Beten Sie für gute und friedliche Beziehungen zu Thailand und Vietnam - Länder, mit denen Kambodscha eine bewegte Vergangenheit teilt. • Beten Sie, dass Regierung und Entscheidungsträger für das Wohl des Volkes handeln und das Land wieder zu Wohlstand und Frieden führen. • Beten Sie, dass Kambodschaner erkennen, dass ihr Stolz in Geschichte und alte Tempel nicht trägt. Bitten Sie Gott, ihnen zu zeigen, auf was sie wirklich stolz sein könnten.


inspiriert. Sie sind heute das wichtigste verbliebene Zeugnis von Angkors damaliger Pracht. Das historische Khmer-Reich wurde

war ein wesentlicher Faktor für Aufstieg und Macht des Khmer-Reiches. Während seiner Blütezeit übte das Reich großen kulturellen, politischen

zum mächtigsten Reich Südostasiens. Bis zu einer Million Menschen sollen im Großraum Angkor gelebt haben. Zwei gewaltige Wasserreservoire wurden gebaut und mit einem ausgeklügelten Netz von Wasserwegen verbunden. Die künstliche Bewässerung erlaubte drei reiche Ernten pro Jahr. Der dadurch entstandene wirtschaftliche Reichtum

und spirituellen Einfluss auf die Gebiete des heutigen Laos, Thailand, Vietnam, Myanmar und Malaysia aus. Im 15. Jahrhundert endete das Zeitalter Angkors, als Eindringlinge aus Thailand die Hauptstadt plünderten. Aber bis heute ist Angkor der Stolz Kambodschas.

Leben unter einem Joch „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ Matthäus 11,28-29 Seit dem Untergang des Angkor Reiches im 15. Jahrhundert stand Kambodscha fast kontinuierlich unter der Herrschaft anderer Völker. Vom Westen drängten die Thais, vom Osten Vietnam. Ende des 19. Jahrhunderts „entkam“ Kambodscha in die französische Kolonialherrschaft, jedoch um den Preis, sämtliche Forderungen Frankreichs zu akzeptieren. 1953 führte Prinz Norodom Sihanouk Kambodscha in eine kurzfristige friedliche Unabhängigkeit. Aber

dann wurde Kambodscha durch seine Nachbarschaft mit Vietnam in den Vietnamkrieg mit hineingezogen. 1970 kam es zu einem Putsch, Prinz Sihanouk wurde als Staatsoberhaupt abgesetzt. Das löste den Kambodschanischen Bürgerkrieg aus, der erst 1975 endete, als die Roten Khmer die Hauptstadt einnahmen. Der Bürgerkrieg war vorbei. Der Schrecken nicht. Denn nun begann das Terrorregime der Roten Khmer. Der Terror in den fast vier Jahren 7


ihrer Herrschaft übertraf alles bisher Dagewesene. Die Roten Khmer brachten ihr eigenes Volk um. Etwa zwei Millionen

Gebetsanliegen: • Beten Sie, dass die Geschichte Kambodschas eine dauerhafte Wendung erfährt und das Land sich jetzt in Frieden entwickeln kann. • Beten Sie, dass Kambodscha die Schrecken und Gräuel der Vergangenheit als ganze Nation aufarbeiten kann. • Beten Sie für immer mehr christliche Politiker, die einen guten Einfluss auf die Regierung ausüben können.

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Menschen verloren ihr Leben, entweder durch Folter und Hinrichtungen oder durch die Folgen von Unterernährung, Zwangsarbeit, fehlender medizinischer Versorgung usw. Die Schreckensherrschaft wurde erst 1979 beendet. Nach Grenzübergriffen der Roten Khmer marschierten vietnamesische Truppen ein, stürzten die Roten Khmer und setzten eine pro-vietnamesische Regierung ein. Daraufhin hatte Kambodscha über ein Jahrzehnt lang eine von Vietnam kontrollierte Regierung und war von weiteren stürmischen Parteirivalitäten geprägt, bis endlich 1993 demokratische Wahlen abgehalten wurden. Auch die demokratisch gewählte Regierungsherrschaft lief nicht immer reibungslos ab. 1997 kam es zu einem weiteren Putsch. Eine eindeutige demokratische Mehrheit wurde erst bei den Wahlen 2008 erreicht. Was wird die Zukunft dem schon lange Zeit leidenden Volk Kambodschas bringen?


Eine verfolgte Kirche „... Ich will meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.“ Matthäus 16,18b Die Kirche Kambodschas hatte eine langsame, mühsame Entwicklung. Die ersten protestantischen Missionare kamen 1923. Doch nur wenige Khmer kamen zum Glauben. Von 1945-53 litten die wenigen Christen unter den „Issarak“-Guerillas, die für die Unabhängigkeit Kambodschas kämpften. Sie hassten alle weißen Ausländer und alles Christliche. Die Issaraks vernichteten alle Bibeln, die sie finden konnten und töteten unschuldige Christen. Mit Erreichung der Unabhängigkeit 1953 begann eine friedliche Zeit, in der die Kirche auf etwa 1.000 Mitglieder anwuchs. Aber 1965 mussten die Missionare aufgrund des antiamerikanischen Kreuzzuges der Regierung das Land verlassen. 1970 konnten sie zurückkehren. In Phnom Penh gab es damals drei Gemeinden. Obwohl im gleichen Jahr der Bürgerkrieg zwischen Roten Khmer und Regierungstruppen ausbrach, gab es fünf Jahre lang relative Freiheit und Wachstum für die Gemeinde. Die Christen evangelisierten mit dem Gefühl der Dringlichkeit, als die Roten Khmer mächtiger wurden. Bei Ende des Bürgerkrieges 1975 zählte man etwa 10.000 Christen.

Gebetsanliegen: • Danken Sie Gott, dass die Gemeinde jetzt in Freiheit wachsen kann. • Beten Sie, dass die christliche Gemeinde mit der Botschaft von Liebe, Versöhnung und Heilung zum Segen für die Gesellschaft Kambodschas wird. • Beten Sie für die Christen, dass sie ein Licht für ihre Umgebung sein können und mit ihrem Leben in guter Weise das Evangelium bezeugen. 9


Während der nun folgenden fünfjährigen Schreckensherrschaft der Roten Khmer kamen über 90% der Christen ums Leben. 1979 waren nur noch ein

weiterhin unter großem Druck und Verfolgung. Die neue (Vietnamkontrollierte) Regierung konfiszierte Bibeln, verweigerte die Erlaubnis

paar hundert Gläubige im Land übrig. Außerhalb des Landes sammelten sich hunderttausende kambodschanische Flüchtlinge in thailändischen Flüchtlingslagern. Missionare gingen in die Lager mit der Botschaft der Hoffnung. Mehrere tausend Kambodschaner kamen in den Lagern zum Glauben. 1979 wurde das Land von der Roten Khmer befreit. Aber die Kirche stand

von Kirchentreffen und überwachte Gemeindeleiter. Erst 1990 wurde die kambodschanische protestantische Kirche offiziell anerkannt. 70 Jahre lang waren die Christen eine winzige Minderheit, ständig in Gefahr, zerstört zu werden. Heute ist der kleine Rest von ein paar Hundert Christen auf ungefähr 250.000 gewachsen.

Buddhisten „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Johannes 8,32 Im September 1975 prahlten die Roten Khmer, dass 90-95% von geschätzt 65.000 buddhistischen Mönchen verschwunden seien. Doch seit dem Zusammenbruch der Roten Khmer im Jahr 1979 lebt der Buddhismus wieder auf. Tausende von Pagoden im ganzen Land wurden wieder aufgebaut. Heute bezeichnen sich etwa 83% der Kambodschaner als Buddhisten. Die meisten Kambodschaner würden sagen: „Khmer zu sein, heißt Buddhist zu sein“. Der Buddhismus durchdringt 10

die Vorstellungen und das Weltbild der Khmer und beeinflusst ihre Kultur, Sprache, Bildung und Denkweise. Auf dem Land ist der Wat (Tempel) das Zentrum des Dorflebens und der Ort, an dem Kinder aus armen Familien unterrichtet werden. Viele männliche Khmer zwischen 11 und 20 Jahren leben für mehrere Jahre als Mönche. Manche von ihnen lieben den Buddha aufrichtig und wollen seine Lehren studieren. Andere streben danach, ihren Eltern Ehre


zu bringen, Bildung zu erlangen oder der Armut zu entfliehen. Der Theravada Buddhismus in Kambodscha wird von Hinduismus und Animismus beeinflusst. Es herrscht eine tiefe Angst vor Dämonen und Ahnengeistern. Das typische Wohnhaus hat auch ein Geisterhaus auf dem Hof als Herberge für Geister. Sowohl Alltagsrituale als auch Feiertagsaktivitäten drehen sich darum, die Geister durch Speiseopfer zu besänftigen. Viele Kambodschaner tragen eine dünne Schnur um ihren

Gebetsanliegen: • Beten Sie, dass Buddhisten Begegnungen mit Jesus haben und ihn als den Weg, die Wahrheit und das Leben erkennen. • Bitten Sie Gott, die Macht, die böse Geister über Menschen und Land haben, zu zerschlagen.

Körper, um sich vor Unheil zu schützen. Ein Kambodschaner betrachtet die Welt als einen Ort des Leidens und die Menschen als hilflos ihrem Karma ausgeliefert. Alles liegt in der Hand der Geister. Die meisten Buddhisten leben in dem Irrglauben, ohne Schuld zu sein, da die Menschen machtlos sind. Ihre Welt ist geprägt von Sorgen, Angst, Unsicherheit und Verwirrung.

• Beten Sie, dass Buddhisten erkennen, wo sie schuldig vor Gott werden und selber Verantwortung für ihre Taten übernehmen müssen.

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Stärker als dunkle Mächte „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ 2.Mose 20,3 Das ganze Jahr hindurch betet Nhean nicht zu seinen Vorfahren, doch während des zweiwöchigen Festes der Toten besucht er auf jeden Fall sieben Tempel. Er befürchtet, dass die Geister seiner Vorfahren Unheil in sein Zuhause bringen könnten, wenn sie während dieser Zeit nicht besänftigt werden. Er will nicht, dass ein Familienmitglied krank wird oder er seine Ernte verliert. Deshalb bringt er ihnen Opfer in den Tempeln dar, um keinen Ärger mit ihnen zu bekommen. Das Leben der Kambodschaner wird durch dunkle Mächte belastet. Sie glauben z.B. fest an „Yeay Mao“, den Geist des Berges und des Dschungels. Bevor sie auf die Jagd gehen, beten sie Yeay Mao an und bitten um Erlaubnis, jagen zu dürfen. Es wird erzählt, dass manche Menschen ihr Leben im Dschungel verloren, weil sie den Geist nicht um Gnade gebeten hatten. Auch „Neak Ta“ wird in vielen Haushalten im ganzen Land verehrt. Man glaubt, dass der Geist in den Geisterhäuschen wohnt, die man um und in den meisten Häusern findet. Die Kambodschaner glauben, dass „Neak Ta“ 12

Gebetsanliegen: • Beten Sie, dass die Menschen in Kambodscha erkennen, dass es nur einen Gott gibt und sie frei werden von den finsteren Mächten. • Beten Sie für die Christen, dass sie verständlich vermitteln können, dass Gott stärker als alle Geister ist. • Beten Sie, dass die Botschaft des liebenden Gottes, der Heil und Friedenschenken will, das Land durchdringt.


das Wetter kontrolliert, Krankheiten heilt und verlorene Dinge wiederfindet. Sie fürchten ihn, weil er äußerst anspruchsvoll ist und fehlenden Respekt nicht toleriert. „Neak Ta“ wird als gewaltige Macht angesehen, die, abhängig von der

Stimmung des Geistes, sowohl Beschützer als auch Zerstörer sein kann. Auch wenn die Kambodschaner in diesen Irrwegen gefangen sind - Gott ist stärker als jede Geistermacht! Er kann das kambodschanische Volk frei machen!

Die Khmer „(Der HERR) hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen.“ Jesaja 61, 1b Sochea ist ein 24-jähriger Khmer, der in Stung Meanchey, einem ärmlichen Gebiet Phnom Penhs, lebt. Vor kurzem wurden dort zwei kleine Hausgemeinden gegründet, die von einigen Frauen und Kindern besucht werden. Sochea hält Bibelarbeiten und leitet den Lobpreis in beiden Gemeinden. Er ist seit ungefähr fünf Jahren Christ. Die Khmer sind eine der ältesten Volksgruppen Indochinas. Sie entwickelten eine fortgeschrittene Kultur, die durch Angkor Wat verkörpert wird - ein wunderschöner und aufwendiger Tempelkomplex, der im 12. Jahrhundert erbaut wurde und bis heute als das Symbol Kambodschas angesehen wird. Heute leben noch ungefähr 12,5 Mio. Khmer in Kambodscha.

Die meisten Khmer wie Sochea leben in erhöhten Holzhütten. Die Dorfbewohner sind stark gemeinschaftsorientiert und arbeiten zusammen, hauptsächlich beim Reisanbau. Das Land wurde jedoch durch jahrelange Kriege, politische Isolation und sozialistische Bürokratie zerstört. Die katastrophale Terrorherrschaft durch die von Pol Pot geführten Roten Khmer führte zu beispiellosem Leid für das kambodschanische Volk. Die Auswirkungen sind bis heute zu spüren. Verdrehte Moralvorstellungen und Misstrauen beeinträchtigen den Familienzusammenhalt auch heute noch. Obwohl die Khmer Kultur ursprünglich hinduistisch geprägt war, wurde sie ab dem 13. Jahrhundert vom 13


Gebetsanliegen: • Beten Sie, dass Gemeinden und Missionare gute Wege finden, um mehr Khmer mit dem Evangelium zu erreichen. • Bitten Sie Gott für die Khmer, dass sie die unter den Roten Khmer erlittene Tragödie durch die Kraft des Evangeliums überwinden können. • Beten Sie für die Khmer Familien, dass Misstrauen geheilt und der Familienzusammenhalt gestärkt wird.

Theravada Buddhismus dominiert. 1975 töteten die Roten Khmer 90% der buddhistischen Mönche. Aber 1989 wurde der Buddhismus wieder als Staatsreligion eingesetzt. Religionsfreiheit wurde 1990 als ver-

sodass die kambodschanische protestantische Kirche endlich anerkannt wurde. Die Kirche ist enorm gewachsen. Heute gibt es ca. 250.000 gläubige Khmer. Trotzdem leben noch immer 98% der Khmer ohne Christus.

fassungsmäßiges Recht eingeführt,

Das Volk der Cham-Muslime „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Römer 5,8 Laments aus dem Volk der Cham lebt auf einem Hausboot auf dem Tonle Sap Fluss. Sein schwimmendes Dorf hat weder Internetzugang noch Fernsehen. Niemand aus seinem Dorf ist je zur Schule gegangen oder kann lesen. 14

Trotzdem ist Laments Kultur wertvoll und hochentwickelt. Sie ist bekannt für wunderschöne Stoffe, Musik, Tänze und Kunst. Laments freut sich jedes Jahr wieder auf die kunstvollen Feste.


Gebetsanliegen: • Beten Sie für die wenigen Cham Christen, dass sie fest im Glauben bleiben und wachsen und eine ansteckende Wirkung auf ihre Nachbarn haben. • Beten Sie, dass es bald gelingt, die Bibel in die Sprache der Cham zu übersetzen. • Bitten Sie Gott um Bekehrungen unter den islamischen Anführern der Cham.

Obwohl die Cham in vielen kambodschanischen Provinzen zu finden sind, leben die meisten von ihnen in Dörfern entlang des Mekong, Tonle Sap und des Bassac Flusses. Manche befischen die Flüsse wie Laments,

ethnische Minderheit Kambodschas. Sie unterscheiden sich deutlich von ihren Khmer Nachbarn. Sie sprechen eine andere Sprache, haben andere Namen und praktizieren eine andere Religion.

manche bauen Baumwolle, Mais, Erdnüsse, Bohnen oder Gemüse an, aber vor allem sind sie Reisbauern. Einige der Cham sind auch Viehhändler, Fleischer oder Metallarbeiter. Die Cham Frauen verdienen Geld mit Weben. Die Cham waren ursprünglich eine Volksgruppe aus einem antiken Königreich namens Champa, einer wohlhabenden Seefahrernation entlang der Zentralküste Vietnams. Mit einer Bevölkerungszahl von fast 500.000 sind die Cham die größte

Obwohl die Cham ursprünglich Hindus waren, sind heute 98% Muslime. In der Praxis spielen aber auch animistische Bräuche und Ahnenkult eine wichtige Rolle. Die Cham praktizieren also einen Volksislam nach eigenen Regeln. Es gibt nur ein paar Dutzend Cham Christen.

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Schutzlose Kinder „Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall verführt.“ Lukas 17,2 Nach dem Tod ihrer Mutter lebte Nary allein mit ihrem Vater. Nary war erst elf Jahre alt, als ihr Cousin sie vergewaltigte. Als auch ihr Vater begann, sie sexuell zu missbrauchen, lief sie davon. Sie wollte Zuflucht bei ihrer Tante in einer benachbarten Provinz suchen. Nary bat den Busfahrer, sie in die Provinz zu bringen, in der ihre Tante lebte. Doch anstatt sie in die Stadt zu bringen, brachte er sie in ein Bordell und verkaufte sie an den Besitzer. Sie war erst 13. Es gibt unzählige Beispiele von Kindern wie Nary. Kambodscha ist ein Land voll sexuellen Missbrauchs, Ausbeutung und Menschenhandel. Manchmal stecken die Polizisten mit den Bordellbesitzern unter einer Decke, sodass Befreiungsaktionen nicht gelingen. Ein weiteres Problem ist immer noch die große Verbreitung von Kinderarbeit, auch wenn sich die Zahlen seit der Jahrtausendwende schon verbessert haben. Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen über Kinderarbeit* arbeiteten 2012 19% aller Kinder zwischen 5 und 17 Jahren – das sind ca. 750.000 Minderjährige. Etwas mehr als die Hälfte arbeitete in Land- und Forst40

Gebetsanliegen: • Beten Sie für die Kinder Kambodschas um Schutz, Hilfe und Heilung. Beten Sie darum, dass Gesellschaft und Politik Kinder besser schützen und aktiv gegen Kinderarbeit vorgehen. • Beten Sie, dass christliche Gemeinden Familien stärken, damit Kinder besser geschätzt und geschützt sind. • Beten Sie, dass Kinder, die zur Prostitution gezwungen werden, gefunden und befreit werden können. * ILO -IPEC; NIS Cambodia Labour Force and Child Labour Survey 2012: Child Labour Report / International Labour Organization, ILO International Programme on the Elimination of Child Labour (IPEC), National Institute of Statistics (NIS). Cambodia: ILO, 2013. ISBN: 978-92-2128203-7 (print); 978-92-2-128204-4 (Web PDF)


wirtschaft und Fischerei. Andere waren in Fabriken und Geschäften, am Bau und im Dienstleistungsgewerbe tätig. Fast 50% der Kinderarbeiter arbeiteten mehr

verletzlich und ernsthaft benachteiligt, weil sie behindert sind, ohne Eltern leben oder keine Staatsbürgerschaft haben. Kambodschas Kinder brauchen Schutz,

als 48 Stunden pro Woche! Viele unter inakzeptablen, für Kinder gefährlichen Bedingungen. Doch ohne ihren Verdienst müssten ihre Familien hungern. Zahlreiche andere Kinder sind ebenfalls

Beistand, Anleitung und Liebe. Kambodschas Kinder brauchen liebevolle und fürsorgliche Erwachsene, die gewillt sind, sich für sie einzusetzen. Sie brauchen die Hoffnung der guten Botschaft!

Aus verschiedenen Welten „Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend.“ Prediger 12,1a Samay tritt aufs Gas. Seine Freundin Phally umklammert ihn noch fester von hinten, während sie die geschäftige Hafenstraße auf seiner neuen Honda Dream entlang sausen. Obwohl Samays Vater ihn öfters daran erinnert, dass er solchen Luxus in seiner eigenen Kindheit nie hatte, ist diese Lebensweise für den coolen Stadt-Teenager schon selbstverständlich geworden. Ein anderer Teenager, Bunroeun, öffnet seine Augen noch bevor die ersten Sonnenstrahlen auf die friedvolle Landschaft treffen. In seinem Zuhause ist der Familienzusammenhalt tief verwurzelt. Seinem Vater geht es nicht gut, deswegen arbeitet Bunroeun

als ältester Sohn, um die Familie zu versorgen. Er teilt sich auch die täglich anfallende Hausarbeit mit seinen Geschwistern. Bunroeun schwingt seine Beine leise über die Kante seines rauen hölzernen Bettes, steht auf und beginnt seinen Tag. Auch wenn die kulturelle Kluft zwischen Teens aus der Stadt und vom Land von Jahr zu Jahr größer wird, sind Teenager in Kambodscha nicht viel anders als Teenager auf dem Rest der Erdkugel. Sie verlieben sich, streiten, stellen dumme Sachen an und wollen cool aussehen. Praktisch alle kambodschanischen Teenager sehen Bildung als ihre Rettung an. Viele von ihnen sind davon überzeugt, dass 41


Gebetsanliegen: • Beten Sie, dass christliche Teenager, die manchmal schon verantwortungsvolle Positionen in Gemeinden einnehmen, aus Gottes Liebe und Gnade leben und Versuchungen widerstehen können. • Bitten Sie Gott, dass Teenager, die von dem Irrglauben geblendet sind, dass Bildung ihre Rettung sei, Hoffnung durch eine Beziehung zu Jesus finden. • Beten Sie, dass die Kluft zwischen Teenagern aus der Stadt und dem Land nicht noch größer wird. intensives Lernen und das Erlernen der englischen Sprache zu einem guten Job oder einem Weg aus der Armut für ihre Familien führen werden. Viele sind dem Evangelium gegenüber offen, da sie die buddhistische Identi-

tät ihrer Eltern hinterfragen. Daraus entstand ein rapides Wachstum der Kirche unter Teenagern. Das bringt der Kirche neue Begeisterung, Hoffnung und Vision, aber oft mangelt es an Reife, Erfahrung und Lebensweisheit.

Ungleiche Pflichten „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben.“ Epheser 5,25 Männer werden in der Khmer-Kultur im Allgemeinen höher angesehen als Frauen. Von ihnen wird erwartet, mehr als Frauen zu können, stärker zu sein und vielfältigere Arbeiten 42

machen zu können. Obwohl dieses Wertesystem völlig unzulänglich ist, ist es tief im Denken vieler Khmer von heute verwurzelt. Aus Angst, „ihr Gesicht zu verlieren“ oder von


Gebetsanliegen: • Beten Sie für die kambodschanische Kirche, dass sie dieser kulturellen Prägung biblische Werte gegenüberstellt und die Probleme sensibel, aber trotzdem klar anspricht. • Beten Sie, dass christliche Familien ein gesundes, biblisches Familienmodell vorleben, das andere anzieht. • Beten Sie für die christlichen Männer, dass sie ihre Frauen und Kinder wertschätzen, Pflichten zu Hause gerne übernehmen und sich nicht von Versuchungen überwältigen lassen. anderen kritisiert und verspottet zu werden, kommen viele Khmer Männer ihren familiären Pflichten nicht nach und handeln oft selbstsüchtig. In manchen Familien werden Jungen von den Eltern besser versorgt und unterstützt als Mädchen. Jungen haben oft die Freiheit, sich abends herumzutreiben, Freunde zu treffen und zu trinken, ohne sich in irgendeiner Weise um die Hausarbeit zu kümmern. Sie erwarten, dass die Frauen sich um solche Pflichten kümmern. Auch in ehelichen Beziehungen haben Männer das Recht auf Freiheit und gelten mehr als ihre Frauen. Alle Arbeiten im Haus (auf die Kinder aufpassen, die Finanzen regeln, Essen

vorbereiten und ähnliches) werden der Frau überlassen. Der Mann hat die Aufgabe, außer Haus zu arbeiten und Geld zu verdienen. Aber selbst wenn der Mann keine Arbeit findet, unterstehen die Haushaltspflichten immer noch der Verantwortung der Frau. Der Mann kann dann ausgehen, um mit Freunden zu trinken und Geld zu verspielen; manchmal kehrt er erst nach mehreren Tagen zurück nach Hause.

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Eine biblische Familie „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein „ein“ Fleisch.“ 1. Mose 2,24 Als Mädchen, das in der Ära der Roten Khmer aufwuchs, wurde Pheakkley ihren Eltern weggenommen. Sie wurde in eine Arbeitsgruppe mit anderen Kindern ihres Alters gesteckt und gelehrt, sich nur auf die Organisation zu verlassen. Die Leiter wiesen sie kontinuierlich an, ihren Eltern und Geschwistern nicht zu vertrauen. Irgendwann gewöhnte sich Pheakkley daran, nur mit Kindern ihres Alters zu leben und zu arbeiten. Obwohl sie ihre Familie vermisste, fragte sie sich, warum sie nie kamen, um sie zu holen. Langsam begann sie, sich zu fragen, ob ihre Lehrer nicht vielleicht doch recht hatten. Das fühlte sich so anders an als alles, was sie bisher gesehen oder gewusst hatte. Die Kernfamilie in Kambodschas Gesellschaft, bestehend aus Mutter, Vater und ihren unverheirateten Kindern, bildet zwar weiterhin das Fundament der Khmer Gesellschaft. Aber ein Grundgefühl des Misstrauens, das durch die Roten Khmer gepflanzt wurde, beeinflusst bis heute das Familienleben und die Kultur der Khmer. Die weitere Verwandtschaft, wie Enkelkinder, Großeltern, Onkel, 44

Tanten, Cousins und Cousinen ersten Grades, Neffen und Nichten, können auch noch zur Familie gezählt werden. Der Familienverband ist jedoch schwach und Verbindungen zwischen verwandten Familien, die außerhalb dieser Grade liegen, sind bestenfalls vage definiert. Christen in erster Generation begegnen großen Herausforderungen, wenn sie versuchen, ihre Familie auf der Grundlage der Bibel zu gestalten. Der Tradition nach zieht ein frisch verheiratetes Paar nach der Hochzeit zu den Eltern der Braut. Die Spannung ist groß zwischen dem Versuch, einen eigenen Haushalt einzurichten und der Verantwortung, die Eltern zu ehren. Die Kultur verlangt, dass man in der Ehe dem Rat der Mutter der Braut folgt, besonders nach der Geburt des ersten Kindes. Der Zusammenstoß zwischen Kultur und biblischem Leitbild der Ehe führt zu vielen Schwierigkeiten.


Gebetsanliegen: • Beten Sie um Heilung der traditionellen Familienbeziehungen, die immer noch vom schweren Erbe der Zeit der Roten Khmer geprägt sind. • Beten Sie darum, dass Gemeinden Eheseminare durchführen und junge Ehepaare dazu ermutigen, nicht kulturellen Vorgaben, sondern biblischen Leitlinien zu folgen. • Beten Sie, dass christliche Ehepaare durch ihre Einheit ein lebendiges Beispiel für Christus und seine Kirche sind.

Nächste Schritte Wollen Sie sich an der Mission Gottes in Kambodscha beteiligen? Hier sind einige Möglichkeiten zur Mitarbeit: Durch Gebet unterstützen Beten Sie regelmäßig für die Anliegen in diesem Gebetsheft. Alle OMF Mitarbeitenden versenden regelmäßige Gebetsbriefe. Wir bringen Sie gerne in Kontakt mit Missionaren in Kambodscha, damit Sie persönlich oder mit Anderen für deren Arbeit beten können. Finanziell mithelfen Alle OMF Mitarbeitenden leben von Spenden. Ihre Gabe kommt ihrem Unterhalt und ihrem Dienst zugute.

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Gehen In Kambodscha gibt es immer noch unzählige Menschen, die noch nie von Jesus gehört haben. Wer bringt ihnen die Gute Nachricht? Serve Asia ist unser Kurzzeitprogramm. Einsätze dauern von wenigen Wochen bis zu einem Jahr. Bringen Sie Ihre Gaben ein. Erleben Sie, wie Mission in Kambodscha heute aussieht. Langeinsätze sind für Christen, die ihren Beruf über mehrere Jahre in Asien ausüben wollen. Wir suchen qualifizierte Männer und Frauen als Gemeindegründer, Theologen, Fachkräfte, Ärzte, Sozialarbeiter, Pädagogen, um die Gute Nachricht in Wort und Tat weiterzugeben. Es gibt auch Möglichkeiten, sich im dritten Lebensabschnitt aktiv einzubringen. Asiaten begegnen Zwar leben verhältnismäßig wenige Kambodschaner in Deutschland, dafür aber viele Ostasiaten aus anderen Ländern. Sie kommen als Studenten oder als Vertreter einer Firma. Sie freuen sich über persönliche Kontakte und sind meist offen für den christlichen Glauben. Wer beraten Sie gerne, wie Sie eine Beziehung zu ihnen aufbauen können. Ehrenamtlich mitarbeiten Es gibt vielfältige Möglichkeiten, Mission von Zuhause aus zu unterstützen. Dadurch haben Sie Teil an Gottes Wirken unter Asiaten. Treten Sie mit uns in Kontakt. Mitarbeitende senden Machen Sie Mission zum Thema in Ihrer Gemeinde. Ermutigen Sie Jugendliche und junge Erwachsene, Gott in Asien zu dienen. Helfen Sie mit, dass diese Gesandten die finanzielle und geistliche Unterstützung von ihrer Gemeine bekommen, die sie für ihre Arbeit brauchen. 46


Wer ist OMF International? Gott bewegt Hudson Taylors Herz.

Schweiz sind Teil von OMF Internatio-

Die Tatsache, dass Millionen Chinesen Jesus Christus noch nicht kennen, lässt ihn nicht kalt. Aus diesem Anliegen heraus gründete er 1865 die China Inland Mission. Mutige Mitarbeitende bringen die Frohe Botschaft ins Innere Chinas. Ihr Vertrauen auf Gott und die neue, kulturangepasste Arbeitsweise sind dabei eine große Hilfe. Heute arbeiten bei OMF International über 1400 Mitarbeitende aus 40 Nationen. OMF Deutschland und ÜMG|OMF

nal mit Sitz in Singapur. Aus Deutschland sind ca. 60 Mitarbeiter, aus der Schweiz ca. 70 Mitarbeiter nach Asien ausgesandt. Darunter befinden sich Theologen, Mediziner, Dozenten, Ingenieure u.a. Weitere Mitarbeitende arbeiten unter Asiaten in Deutschland und der Schweiz. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf den Völkern und Menschen Ostasiens, die von der guten Nachricht von Jesus Christus noch unerreicht sind.

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Kambodscha ist eine Nation mit

Beten Sie für das Land und seine

einer leidvollen Vergangenheit. Der Vietnamkrieg, der Bürgerkrieg und die politischen Säuberungen der Roten Khmer hinterließen das Land in Scherben. Die Auswirkungen der Zerstörung sind noch heute zu spüren. Dieser Gebetsleitfaden bietet einen Einblick in das Leben der Kambodschaner.

Menschen. Dadurch kommt „zu den Armen eine frohe Botschaft, werden geheilt, deren Herz zerbrochen ist, wird den Gefangenen die Entlassung verkündet, den Gefesselten die Befreiung und ein Gnadenjahr des Herrn ausgerufen.“ Jesaja 61,1-2

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Gebet für Kambodscha (Vorschau)  

Kambodscha ist eine Nation mit einer leidvollen Vergangenheit. Der Vietnamkrieg, der Bürgerkrieg und die politischen Säuberungen der Roten K...

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