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LATERNE AUS EIS

für romantische Winterabende

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Salamun Alaikum

Jesus, die Bibel und der Koran.

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PFANNEN PIZZA ohne Backrohr

4 DEZ 2011

So beschenken sich Pfadfinder und Pfadfinderinnen zu Weihnachten.

Recycling mit Stil

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Oesterr. Post AG / Sponsoring Post, GZ 04Z036021 S, Benachrichtigungspostamt 4020, P.b.b., DVR-Nr.: 0977861


Wie können wir umweltfreundlichere Energie liefern?

Unsere Antwort: Mit Österreichs modernsten Gas- und Dampfkraftwerken, demnächst auch in Mellach. Ende 2011 ist es so weit: Verbund-Austrian Thermal Power liefert umweltfreundlichen Strom und Fernwärme für den Großraum Graz mit dem neuen Siemens Kraftwerk in Mellach. Dank seines sensationellen Gesamtwirkungsgrades von 70% gehört es mit den ebenfalls von Siemens errichteten Kraftwerken in Timelkam und Simmering zu den modernsten in Österreich. Diese starke Familie von Kraftwerken ist die Antwort auf die Frage, wie sich Energie effizient erzeugen lässt. Mit innovativer Technologie von Siemens. www.siemens.com/answers

Answers for the environment.


Ein jam zu planen ist fast umsonst, denn es wird immer alles anders als man denkt. Eigentlich wollten wir über die Weihnachtswünsche von Pfadfindern und Pfadfinderinnen schreiben. Einige von euch haben wahrscheinlich an der Online-Umfrage teilgenommem, bei der wir herausfinden wollten, welche Ausrüstung auf Pfadfinderaktionen empfehlenswert wäre. Dann kam aber eine Studie über den Rechtspupulismus in Europa dazwischen, die uns wirklich Sorgen macht. Es muss daher sein, dass wir uns mit den wachsenden Vorbehalten gegenüber dem Islam auseinandersetzen. Weihnachten ist ein guter Anlass, nach den gemeinsamen Wurzeln zu suchen und einen ersten Schritt zu tun, die gegenseitige Scheu abzubauen und aufeinander zuzugehen. Ja, in wenigen Tagen ist Weihnachten. Wenn dir noch ein paar Ideen fehlen, findest du hier Anregungen für schöne Geschenke, die du mit wenigen Handgriffen selbst basteln kannst, ganz umweltfreundlich im Recycling-Stil. Die Redaktion wünscht dir viel Freude mit dem neuen jam und schöne Weihnachtsferien. Alles Gute und auf Wiederlesen im Frühjahr 2012. Ulrich Schueler jam-Redaktion

Vorwort, Inhalt  Was schenken Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu Weihnachten?

Die umWELTdenker; die zweite Chance Schachteln und Täschchen Schmuck und Deko Tasche, Zeitschriftenständer, Laterne

Die Eislaterne

für romantische Winterabende

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Mit Scout den Wald entdecken 

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World Thinking Day 2012

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We can … Save our Planet

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Zu Weihnachten zur Besinnung kommen.

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Wer ein besinnliches Weihnachtsfest feiern will, darf keinen Hass säen!



Salamun Alaikum. Der Friede sei mit euch.

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Rookie’s Scout Kitchen Trangiapizza 21   Die weltweite Verbundenheit  funktioniert perfekt!

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Magdalena Stockhammer aus Braunau zu Gast bei der ältesten Pfadfindergruppe von Quebec

Mitmachen, staunen, entdecken  24

zu Besuch im WELIOS Wels



Post it! Kalender

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Jesus, die Bibel und der Koran.

Impressum: Offenlegung gem. §25 Mediengesetz: Medieninhaber (Alleininhaber): Verein „Oberösterreichische Pfadfinder und Pfadfinderinnen“ Brucknerstr. 20, 4020 Linz, Tel.: 0732 / 66 42 45, Fax: 60 84 59, E-Mail: office@ooe.pfadfinder.at – Web: www.ooe.pfadfinder.at ZVR: 750481321 Titel: jam, Magazin der Oberösterreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen Erscheinung: 4 mal jährich Grundlegende Richtung: unabhängige Zeitschrift im Bereich der pfadfinderischen Jugendarbeit, gibt Impulse, regt zu Diskussion von Visionen und möglichen Entwicklungen an. Förderung der Qualität der Kinder- und Jugendarbeit der Oberösterreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Kommunikationsmedium zwischen Verbandsleitung und allen Mitgliedern, FreundInnen und Interessierten. Forum für Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Redaktion: Ulrich Schueler, Nelly Feilmayr, Lisi Ganhör, Caro Ocks, Klaus Hollinetz, Katrin Helmberger, Christa Stadler, Sigrid Stadler, Andreas Stumpf. Gestaltung, Satz: Schueler. Projektdesign, Werbeagentur. www.schueler.at Hersteller: Compact Delta Druck, 4055 Pucking

Abonnement für Nichtmitglieder: €  12,–/Jahr (E-Mail: jam@ooe.pfadfinder.at) Anzeigenannahme: Tel.: 0732 / 66 42 45, Fax: 60 84 59, jam@ooe.pfadfinder.at


Was schenken Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu Weihnachten? In wenigen Tagen ist Weihnachten. Wenn dir noch ein paar Geschenke fehlen, musst du nicht unbedingt einkaufen gehen. Mit einfachsten Mitteln und oft mit wenigen Handgriffen kannst du wunderschöne Überraschungen basteln. Wie es sich für echte Pfadfinderinnen und Pfadfinder gehört, aus Material, das

in seiner ursprünglichen Funktion ausgedient hat. In Recycling-Geschenken stecken deine eigenen Ideen und sie kosten fast nichts. Ein paar dieser Bastelideen haben wir ausprobiert und wir finden, dass sie sich wirklich sehen lassen können.

ausprobiert von Kathi, Fabian, Sonja, Sabrina, Magdalena, Simon, Dominik, Peter, Ida, Katrin – Fotos von Uli und Klaus

Projektablauf: Ende Dezember: Bekanntgabe der Teilnahme bis 15. Februar 2012: Einsendung der Projektideen Die ganze Sache ist ganz im Sinne des heurigen umWELTdenker-Themas „DIE ZWEITE CHANCE – So viel Talent hat Müll“.

von Andrea Eckerstorfer Projektkoordinatorin umWELTdenker

Was macht Ihr aus kaputten Sachen? Wie kann man’s wieder oder neu oder ganz anders verwenden? Reparatur-Workshop, Patchworkdecken aus alten Socken, Schmuck aus Altmetall, Flohmarkt, Designermöbel fürs Heim aus diversen Abfällen, Spielsachen aus Müll – was auch immer Euch zu „Recycling“ im besten Sinn einfällt, ist gefragt! Es geht nicht darum, ein Monsterprojekt vom Zaun zu brechen. Vielmehr sind eure kreativen Ideen gefragt. Auch kleine Projekte und Aktionen haben ihre Chance. Die besten Dinge werden wieder mit tollen Preisgeldern von insgesamt € 6.000,– belohnt. Die besten zehn Ideen werden schon vorab mit jeweils € 300,– belohnt. www.ooe.pfadfinder.at/umweltdenker.html Auf der Website gibts alle Infos über die umWELTdenker und über den Wettbewerb. Andrea Eckerstorfer ist Projektkoordinatorin und hilft euch immer weiter, wenn ihr Fragen habt. E-Mail: umweltdenker@ooe.pfadfinder.at

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Februar 2012: Auswahl der Projekte, deren Umsetzung unterstützt wird (finanzielle und inhaltliche Unterstützung). Die „kreativsten“ 10 Projekte, bekommen je € 300,–. bis 30. Juni 2012: Umsetzung der Projekte inkl. Projektdokumentation, Abschluss in der Gruppe und Einsendung der Dokumentationen an den Landesverband. Bei der Auswahl der Siegerprojekte wird die Jury für die Kriterien Idee, Nachhaltigkeit und Qualität besonders viele Punkte vergeben! September 2012 Präsentation der Projekte und Preisverleihung auf der Landestagung der OÖ Pfadfinder und Pfadfinderinnen.

Wie es der Zufall so will, passt das alles hervorragend zum heurigen Bundesthema der PPÖ: FÜNF VOR ’12 – Umweltschutz ist eine TATsache. Anregungen, wie ihr in Heimstunden oder ganz privat die Umwelt nachhaltig schützen könnt, findet ihr auf der Website der PPÖ: www.pfadfinder.at/aktionen/bundesthema BUNDES THEMA 2012


Diese jam-Seite widmet dir:

Geschenkschachteln aus Schampooflaschen Schampooflaschen gibts in allen Farben. Mit ein paar gezielten Scherenschnitten bastelst du daraus kleine Geschenkverpackungen. Unschöne Ränder kannst du mit dem Schleifpapier abrunden. Die Druckknöpfe gibts im Baumarkt.

MINI-GELDTASCHEN AUS TETRAPAKS Eine Schere, ein leeres Saft- oder Kakaopackerl und ein Streifen selbstklebendes Klettband. Das Tetra-Geldtascherl kannst du ganz schnell in Rauhen Mengen herstellen. Wenn du auch noch darauf achtest, dass das richtige Motiv vorne drauf ist, wird es zum echten Kultobjekt.

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SCHALLPLATTEN, DIE KEINER MEHR HÖREN KANN Die Plattenspieler sind oft schon ausrangiert, aber die Platten verstauben noch am Dachboden. Mit einem Föhn machst du in wenigen Minuten ein echtes Designobjekt. Wenn du die Platte ein paar Munuten anwärmst, biegt sie sich ganz von selbst zu einer Schüssel für Obst oder für Kabbergebäck.

CD-COLLIER

DOSEN-OHRSCHMUCK

Aus CD-Scherben haben wir ein Collier gefertigt. Unter dem Heißluftföhn haben wir die Kanten etwas rundgeschmolzen. Mit Silberdraht kannst du die einzelnen Teile verbinden.

Getränkedosen haben einen gewölbten Boden. Schneide diesen vorsichtig mit einer kleinen Blechschere heraus. Mit einer Feile kannst du die Kanten abrunden, damit man sich nicht verletzt. Kleines Loch bohren und mit Silberdraht ein Häkchen formen.

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KETTE Durchsuche dein Zimmer nach allen möglichen Kleinteilen, die im Müll landen würden. Mit etwas Silberdraht fertigst du ein ganz persönliches Schmusckstück.

Diese jam-Seite widmet dir:

KETTE AUS ALTEN KUGELSCHREIBERN Kugelschreiber- oder Filzstifthüllen zersägen und auffädeln. Je mehr Ketten du dir um den Hals hängst desto besser siehts aus.

Es liegt nicht am Geld. Es liegt an der Bank. www.hypo.at

ARMBAND AUS PLASTIK, BLECH UND SILBER Aus ein wenig Silberdraht, aus Verschlüssen von Getränkedosen und aus Tasten von alten Mobiltelefonen haben wir ein Armband gebastelt. Für die Verbindungen ist ein klein wenig Fingerspitzengefühl nötig.

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DIE ALTE LIEBLINGSHOSE Es wäre ja schade um das gute Stück. Mit ein wenig Geschick an der Nähmaschine wird im Nu eine Tasche daraus. Beine abschneiden und zunähen. Den Deckel – hier ein altes T-Shirt – nähst du am hinteren Bund an. Mit einem Klettband kannst du die Tasche verschließen. An den alten Schlaufen der Tasche kannst du einen Gürtel als Tragegurt befestigen.

230.000 Christbäume liefern Strom für 2.000 Haushalte.

Dem Einsatz als Brennstoff im Biomassekessel der Energie AG geht die Aufbereitung der Christbäume in der AVE-Altholzaufbereitungsanlage in Timelkam voraus. Die im Biomassekraftwerk verwerteten Christbäume, heuer sind das etwa 1.200 Tonnen, liefern rund 6,9 Millionen Kilowattstunden Energie. Damit kann der Jahresstrombedarf von knapp 2000 Haushalten gedeckt werden.

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Zwischen Drei König und Lichtmess entledigt sich der Großteil der oberösterreichischen Haushalte wieder ihrer Christbäume. In den meisten Gemeinden werden dafür eigene Sammelstellen eingerichtet, in größeren Städten werden die Bäume zum Teil auch direkt vor der Haustür abgeholt. Ein beträchtlicher Teil davon, nämlich rund 230.000 Stück landen nicht im Kompost, sondern werden nach Timelkam transportiert, wo sie im größten Biomassekraftwerk des Landes zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt werden. Die Christbäume werden zur Altholzaufbereitungsanlage in Timelkam transportiert und von dort als Biomasse dem Kraftwerk zugeführt.

www.ave.at

AVE Österreich GmbH Flughafenstr. 8, 4063 Hörsching Tel.: 050 283 0 Fax: 050 283 5 4212 E-Mail: oesterreich@ave.at


Diese Seite widmet dir:

Der Kanister als zeitschriftenständer Ein Designobjekt fürs Jugendzimmer. Rundungen ausschneiden und Kunststoffprofil aufkleben. Wir haben dafür einen dünnen schwarzen Schlauch aufgeschnitten.

besonders legen wir dir e it Se ne Ei . rnet om st du im Inte w.weupcycle.c en masse finde ingideen: ww cl cy Re e oß gr Recyclingideen und tägliche kleine hier findest du

B ASK THE WE

ans Herz,

DIE WEIHNACHTSLATERNE Ein wärmendes Licht für einen besinnlichen Adventabend Material: leere, ausgewaschene Milchpackerl Schere, deckende Malfarben, Stifte Teelicht gelbes Seidenpapier

Timon mit seiner Laterne. Bild links: Christina, Alex und Christoph

Schneide die oberen 10 cm der Milchpackung ab und zeichne vor, was du später ausschneiden willst: auf einer Seite ein kleines Tor (es soll das Teelicht durchpassen), ein paar Fenster und Zacken. Schneide alles aus und male deine Laterne so bunt wie möglich an. Zum Schluss klebst du innen ein Stück Seidenpapier an die Fenster. Zünde das Teelicht an und schiebe es durch das Tor in deine Laterne.

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Umweltschutz per Sparbuch

Foto: vkb-bank

Die VKB-Bank setzt seit jeher auf Nachhaltigkeit in der Region, in der sie ansässig ist. Deswegen hat auch das Thema Umweltschutz für die heimische Regionalbank einen großen Stellenwert. Seit rund 20 Jahren bietet die VKB-Bank ihren Kunden Sparformen an, bei denen auch die Umwelt profitiert. Wie das geht? Ganz einfach! Denn mit dem VKBBonus-Sparbuch bietet die VKB-Bank eine Sparvariante mit Umweltbonus. Wie schon beim traditionellen Umweltsparen leistet die VKB-Bank auch beim Bonussparen einen jährlichen Beitrag für die Umsetzung eines oberösterreichischen Umweltprojektes.

Pfadfinderpräsident VKB-Vorstandsdirektor Mag. Christoph Wurm: „Beim Bonussparen gibt es neben attraktiven Zinsen auch einen Beitrag für die Umwelt.“

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Mit dem Umweltbonus der VKB-Bank wurden zum Beispiel Abfalltrennsysteme in Schulen angeschafft, ein Nistkastenprojekt verwirklicht oder Wassertest-Aktionen durchgeführt. Umweltbewusste Kunden der VKB-Bank können gleichzeitig Sparen und die Umwelt schützen. Und je mehr Sparer sich für dieses Produkt entscheiden, desto höher fällt auch der Zuschuss der VKB-Bank für den Umwelttopf aus.

Auch Pfadfinderpräsident und Vorstandsdirektor der VKB-Bank Mag. Christoph Wurm ist ein begeisterter Umweltsparer: „Spareinlagen stehen in Verbindung mit kapitalstarken Banken für Sicherheit und garantierten Zinsertrag. Ein weiteres Plus ist die kostenlose Kontoführung. Und wenn man beim Sparen auch noch die Umwelt schützen kann, profitiert man als Sparer auch noch vom persönlichen Umweltbonus!“

Gewinne dein 100 EuroUmweltsparbuch! Umweltsparen ist immer ein Gewinn! Und wenn du auch selbst ein Umweltsparer werden möchtest, hast du jetzt die Chance eines von drei VKB-Umweltsparbüchern im Wert von je 100 Euro zu gewinnen. Einfach die Gewinnfrage auf www.vkb-bank.at/ pfadfinder richtig beantworten und mit ein bisschen Glück bist du vielleicht schon bald stolzer Besitzer eines VKB-Umweltsparbuches mit 100 Euro Startguthaben!

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Aus den Mitteln des VKB-Umwelttopfes wurde ein Nistkasten-Projekt realisiert.

Foto: Bilderbox

Sparen und damit die Umwelt schützen!? Ja, das geht! Mit dem VKB-Bonus-Sparbuch hat man nicht nur eine attraktive Sparform gewählt, sondern leistet damit auch noch einen Beitrag zum Umweltschutz.


DIE EISLATERNE

für romantische Winterabende

1 Kübel mit Wasser füllen

2 Bei Minusgraden über Nacht ins Freie stellen, bis sich am Rand eine Eisschicht gebildet hat.

3 Oben ein kleines Loch ins Eis hacken.

4 Wasser ableeren. Kübel ins warme Zimmer stellen, bis sich das Eis von der Wand des Kübels löst.

5 Eislaterne vorsichtig aus dem Kübel stürzen.

6 Kerze hineinstellen und anzünden. FERTIG!

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Mit Professor Scout den Wald entdecken! von Hubert Flattinger

Foto: shutterstock

Winter Rehe und Hirsche finden im Winter nur wenig Nahrung. Die Jäger füttern sie auch, um den Wald zu schützen. Denn wenn sie hungrig sind, fressen sie gerne die jungen Pflanzentriebe.

So hinterlässt der Feldhase seine typischen Spuren im Schnee:

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Es ist kalt geworden. Am Morgen verziert Raureif die Gräser und lässt die Wiesen silbern glitzern. An manchen Tagen hüllt der Nebel alles in sein geheimnisvolles Gewand. In den nackten Ästen der Bäume unterhalten sich ein paar Kolkraben. Oft hört man ihre kehligen Laute über den Baumwipfeln lange bevor man sie sehen kann. Einmal habe ich beobachtet, wie sie sich am Himmel mit einem Mäusebussard stritten. So eine tolle Flugshow kriegt man nicht alle Tage zu sehen! Auf meinen Wanderungen im Wald, sind Tiere jetzt eher selten anzutreffen. Die meisten Waldbewohner haben sich nun in ihre gemütlichen Behausungen zurückgezogen, um Winterruhe oder Winterschlaf zu halten. Oberhalb der Waldgrenze kuscheln sich Murmeltiere in ihren behaglichen Höhlen unter der Erde aneinander. Auch der Igel schläft schon längst in seinem Erdloch, das mit Ästen und schützenden Herbstlaub bedeckt ist. Fast könnte man meinen, alle Tiere des Waldes würden jetzt schlafen, so still ist es jetzt. Nur die Spuren im Schnee verraten, dass es nicht so ist. Auf den Wiesen und Äckern, die an den Wald grenzen, entdecke ich die typischen Spuren eines Feldhasen. An einer Stelle, wo er gerastet hat, ist eine kleine Mulde im Schnee.

An anderer Stelle entdecke ich die winzigen Abdrücke einer Feldmaus, die in Eile von einem schützenden Busch zum anderen lief. War sie womöglich auf der Flucht vor einem Greifvogel? Spuren im Schnee sind wie Zeichnungen auf einem Blatt Papier. Und wenn du genau hinschaust, kannst du spannende Geschichten „lesen“ ... Wenn du, so wie ich, im Winterwald einen Erkundungsgang unternimmst, achte darauf, dass du die Tiere nicht störst. Meide die Nähe zu Futterplätzen, die Jäger und Waldarbeiter für das Wild bereitgestellt haben. Rehe sind sehr schreckhaft und laufen fort, wenn sie die Witterung eines Menschen aufnehmen. In der kalten Jahreszeit aber sind diese Tiere auf die zusätzlichen Futterrationen angewiesen, damit sie nicht Hunger leiden müssen. Wenn glitzernder Schnee die Tannen bedeckt, die feierliche Stille des Waldes nur vom leisen Säuseln des Winds unterbrochen wird, dann gibt es für mich kaum einen schöneren Ort, um das Leben zu spüren.

Fotos: Wikimedia Commons / Aconcagua

Zuerst tritt er mit den Vorderläufen versetzt auf. Erst dann setzt er die Hinterläufe nebeneinander davor und stößt sich mit einem kräftigen Satz ab. Wenn die Abstände zwischen den Abdrücken sehr groß sind, hatte er es richtig eilig.

Der Kolkrabe frisst hastig, bevor ihm ein anderes hungriges Raubtier die Beute streitig macht.

Fotos: Wikimedia Commons / Böhringer Friedrich

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We can … Save our Planet World Thinking Day 2012

von Caro Ocks

„Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder leben wir einfach und umweltbewusst.“ Das sagte schon Baden-Powell vor über 100 Jahren und es hat noch heute seine Gültigkeit. Sogar mehr denn je! Immer öfter werden wir mit Umweltkatastrophen, Veränderungen unseres Klimas und Aussterben von Pflanzen und Tieren konfrontiert und durch ein ständiges Wachstum unserer Städte und Industrien steigt auch der Bedarf an Energie und Rohstoffen.

Schönheit und Vielfalt der Natur erfreuen und ihre Schätze für sich nutzen. Um so zu leben, muss man nicht unbedingt auf etwas verzichten. Allein das Bewusstmachen, was wir, jede und jeder einzelne von uns, mit unserem Verhalten bewirken können, hilft. Die Möglichkeiten zu einer ökologisch nachhaltigen Lebensweise gibt es in nahezu allen Lebensbereichen. Kleine Veränderungen können oft schon Großes bewirken.

Mit dem diesjährigen World Thinking Day-Thema gehen wir gemeinsam mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern auf der ganzen Welt der Frage nach, wie wir so auf der Erde leben können, dass es ihr und uns gut geht. Dabei nimmt der Thinking Day in diesem Jahr das siebte Millennium-Entwicklungsziel (auch MDG 7 oder MEZ 7 genannt) der Vereinten Nationen in den Blick, das sich mit der ökologischen Nachhaltigkeit beschäftigt.

Niemandem wird es gelingen, dies stets zu beachten. Entscheidend ist, dass wir es immer wieder versuchen, vielleicht jeden Tag ein wenig mehr. So können wir uns über kleine Fortschritte freuen – schließlich soll uns eine ökologisch nachhaltige Lebensweise nicht bedrücken, sondern Spaß machen: weil wir das Gefühl haben, uns für eine Welt einzusetzen, in der es allen Menschen gut geht.

Nachhaltigkeit für ein lebenswertes Leben Nachhaltig ist etwas, das ohne Verbrauch von Ressourcen funktioniert. Es ist wie ein Kreislauf. Es bedeutet auch, mit der Erde in Einklang zu leben, sie nicht auszubeuten, sondern sie ein bisschen besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben. So können sich auch noch Generationen nach uns an der

Reduce, Reuse, Recycle – Nütze sie und schütze somit unserer Umwelt In unserem täglichen Leben produzieren wir Müll. Die drei R helfen uns, unseren Lebenstil nachhaltig zu verbessern und unsere Umwelt zu schonen. Tägliches Üben der folgenden Fragen ist aber nicht nur für eine gesunde Umwelt wichtig, es kann auch Spaß machen! Dabei sind die drei R eine einfache Formel für den Alltag:

Sind Grünanlagen alles, was man für eine grüne Stadt braucht?

Unsere Infrastrukturlösungen sorgen für eine umweltverträgliche und nachhaltige Stadtentwicklung. Und somit für grünere Städte. siemens.com/answers

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Reduce – Wo kann ich etwas reduzieren? Kaufe nur was du auch wirklich brauchst. Vielleicht kann jemand anderer Dinge brauchen, die du nicht mehr magst? Reuse – Wo kann ich etwas mehrmals verwenden? Anstatt immer neue Plastiksackerl beim Einkaufen zu nehmen, pack die alten ein und verwende diese! Wenn du Plastikflaschen hast, kannst du sie ja öfters mit Saft befüllen, anstatt neue zu kaufen. Flohmärkte sind eine tolle Gelegenheit interessante Dinge zu finden. Auch wenn sie jemand anderer nicht mehr braucht, so kannst du noch Freude damit haben. Recycle – Wo und wie kann ich nicht mehr benötigte Dinge einer Wiederverwertung zuführen? Durch Mülltrennung kannst du auch zum Recycling beitragen.

Sprache und viele weitere spannende Informationen rund um den Thinking Day. Seid Vorbild: Ökologisch nachhaltiges Leben ist umso wirksamer, je mehr Menschen dies ebenfalls tun. Deshalb ist es wichtig, dass wir anderen davon erzählen und ein Vorbild sind: im Ort, in der Familie, in der Schule oder bei der Arbeit. Wir haben gute Gründe für diesen Lebensstil: Lasst sie uns weitersagen! Zeig, dass du zum Thinking Day aktiv bist Abzeichen und Pins vom Weltverband WAGGGS kannst du im bundesverband@pfadfinder.at bestellen.  Diese jam-Seite widmet dir:

Was kann ich zum Thinking Day 2012 in meiner Gruppe veranstalten? Auf der Homepage www.worldthinkingday.org findet ihr Aktionsmaterial zum Thinking Day in englischer

Indianische Weisheit

„Was auch immer die Erde befällt, befällt auch uns Kinder der Erde. Wenn ein Mann den Boden bespuckt, bespuckt er sich selbst.“

Schon einmal von der UN-Klimakonferenz gehört? Diese nun zum 17. Mal stattfindende jährlichen Treffen der beteiligten Vertragsstaaten behandelt die Klimaschutzbestimmungen für unsere Welt. Die heurige UN-Klimakonferenz fand von 28. November bis 9. Dezember in Durban (Südafrika) statt. Dabei wird unter anderem an der Frage gearbeitet, welche Form ein künftiges Klimaschutzübereinkommen haben soll. Mehr dazu auf www.cop17-cmp7durban.com

Dein ökologischer Fußabdruck: Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, welche Spuren dein Leben in der Welt hinterlässt? Hier kannst du deinen Fußabdruck berechnen: www.mein-fussabdruck.at

World Thinking Day Seit 1932 feiern wir jedes Jahr am 22. Februar – dem Thinking Day – den gemeinsamen Geburtstag von Lady und Lord Baden-Powell und versuchen dabei besonders, unsere weltweite Verbundenheit und Solidarität mit allen Pfadfinderschwestern und –brüdern zu (er)leben. Durch unsere Spende, dem „Thinking Day Penny“, können internationale Projekte und Entwicklungsarbeit (auch im Bereich der PfadfinderInnen) unterstützt werden. Diese Idee stammt ursprünglich von Lady Olave Baden-Powell und zeigt, wie wichtig ihr schon damals die Dimension der weltweiten Verbundenheit war. POSTKARTENAKTION ZUM THINKING DAY 2012 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz senden sich am Thinking Day Postkarten und Grüße. Am 22. Februar

kannst du mit deiner Thinking Day Postkarte an eine Freundin, einen Pfadfinderkollegen (mittlerweile auch Grüße per Facebookpost und Twitter) für mehr Bewusstsein sorgen. Beteilige dich doch einfach – Überraschung garantiert! Auf www.thinkingday.de könnt ihr euch anmelden. Anmeldeschluss ist der 31. Jänner 2012!

Du willst noch mehr? Das Bundesthema 2011/12 dreht sich um Umweltschutz, Nachhaltigkeit, kreative Alternativideen und Bewusstseinbildung! Nähere Infos findest du auf www.pfadfinder.at/aktionen/bundesthema Kontakt für weitere Informationen: bundesverband@pfadfinder.at

BUNDES THEMA 2012

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Zu Weihnachten zur Besinnung kommen. Wer ein besinnliches Weihnachtsfest feiern will, darf keinen Hass säen! von Ulrich Schueler

Eigentlich hatten wir an dieser Stelle einen harmlosen Artikel über die Weihnachtswünsche von Pfadfinderinnen und Pfadfindern geplant. Dann erschien eine Studie der britischen Denkfabrik Demos, die mir Grund zu erneuter Sorge in einem schon bekannten Themenfeld gibt. Rechtspopulismus findet in Europa immer mehr Anhänger. Dies lässt sich auch an den Nutzern von Social Media-Netzwerken beobachten. Genau das hat die Studie „The New Face of Digital Populism“ untersucht – mit besorgniserregenden Ergebnissen.

real exisiterende Bedrohung konstruiert, um von der breiten Masse wählbar zu werden. Wenn es also nicht um die Sache sondern um Macht geht, dann heißt Populismus nicht, dem Volk nach dem Maul zu reden, sondern es für dumm zu verkaufen. Und das macht mir persönlich Angst, denn ich empfinde dies als Bedrohung der Demokratie.

„Genau wie Antisemitismus der einende Faktor der rechten Parteien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war, so ist Islamhass der verbindende Faktor von heute“, so Thomas Klau vom European Council on Foreign Relations. […] „Wir sind an einem Scheideweg in der europäischen Geschichte“, glaubt Emine Bozkurt, niederländische Abgeordnete und Chefin der antirassistischen Lobby im Europaparlament. In fünf Jahren werde man entweder einen Anstieg von Hass und Spaltung in der Gesellschaft sehen – inklusive Ultranationalismus, Ausländerfeindlichkeit, Islamophobie und Antisemitismus – oder es werde gelingen, gegen die Tendenzen anzukämpfen. [www.orf.at]

Mit Wissen. Je mehr sich jeder einzelne mit der komplexen Themenwelt der Gesellschaften dieser Welt auseinsandersetzt, desto besser sind wir alle gegen Simplifizierungen und Halbwahrheiten gewappnet. Je mehr wir über fremde Kulturen lernen, desto mehr sehen wir eine Bereicherung in ihnen. Je mehr wir über die Geschichte wissen, Weblinks ZUM THEMA: desto mehr erkennen wir die Gefahren der zitierte Artikel rassistischen und nationalisitschen Geauf orf.at dankengutes. „Islamfeindlichkeit

Mehr als 10.000 Unterstützer rechtspopulistischer Parteien aus elf Ländern wurden in der Studie auf facebook unter die Lupe genommen. Vorbehalte gegenüber Ausländern und Muslimen scheinen sie zu einen. Gleichzeitig zeichnet sich diese Gruppe durch ein tiefes Misstrauen gegenüber ihrer Regierung und der EU, gegenüber der Justiz und der Rechtsprechung aus. Ein Viertel sieht Gewalt als akzeptabel an, wenn „das Ergebnis stimmt“. Soweit ein kurzer Abriss eines Artikels auf orf.at. Ich denke, es ist wieder an der Zeit, dass wir uns damit auseinandersetzen, wie Populismus funktioniert, warum (nicht nur rechte) Parteien ihn zum Instrument machen, um Wähler zu rekrutieren, und welche Gefahren er in sich birgt. Populismus heißt nicht, wie der Name schon sagen würde, in der Sprache des Volkes zu sprechen. Er ist zur allzu vereinfachten Darstellung von gesellschaftlich relevanten Themen verkommen – mit zweifelhaften Zielen. Oft werden damit Rassismus und Hass geschürt und in gesellschaftlich akzeptable Programme verpackt. Ausländerfeindlichkeit wird hinter dem Verlust unserer Kultur versteckt, Islamhass hinter Verlust von Frauenrechten … Rechtspopulismus ist also ein Spiel mit der Angst, es wird eine nicht

Populisten sagen mitunter auch die Wahrheit, aber eben nicht die ganze – und das ist das eigentliche Problem. Wie aber können wir dem begegnen?

gemeinsamer Nenner“ www.orf.at/stories/2088292/2088293

Mit Selbstbewusstsein. die Studie Kritsches Auseinandersetzen mit sich selbst „The New Face of Digital Populism“ und der Umwelt ist ein Schwerpunkt der www.demos.co.uk/files/Demos_ OSIPOP_Book-web_03.pdf Pfadfinderei. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion kann unser Selbstbewusstsein stärken und uns unsere Rolle in einer vielfältigen, spannenden Welt aufzeigen. Das ist in jedem Fall ein Beitrag zu Toleranz und Frieden. Wer mit Selbstwertgefühl ausgestattet ist, hat es nicht nötig, die Würde anderer mit Füßen zu treten. Mit Courage. Wir können dem Rechtspopulismus mit den eigenen Mitteln entgegentreten: offen die eigene Meinung kundtun, Stellung beziehen und uns couragiert in die Diskussionen und in gesellschaftliche Entwicklungen einbringen. Und natürlich … wir können wählen gehen und der Demokratie helfen, als solche bestehen zu bleiben. Es ist Weihnachten und ich hoffe, es ist nicht nur eine besinnliche Zeit, sondern auch die Zeit, zur Besinnung zu kommen. Ein erster Beitrag für interkulturelles Verständnis sollen die nächsten beiden jam-Seiten sein. Eine Suche nach den Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam ist vielleicht ein guter Anfang für ein friedliches und achtvolles Miteinander. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes Fest.

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Salamun Alaikum. Der Friede sei mit euch. Jesus, die Bibel und der Koran. von Ulrich Schueler

Jesus nimmt sowohl im Koran (links) als auch in der Bibel (rechts die berühmte Gutenberg Bibel) seinen Platz ein. Nur die Christen verehren ihn aber als Gottes Sohn. Für Muslime ist er Mensch und Prophet.

Die Mehrheit der in Österreich lebenden Menschen sind Christen. Weihnachten und Ostern sind für uns die höchsten Festtage des Jahres. Darum bleiben alle Geschäfte und Firmen geschlossen. Somit haben auch alle Mitbürger anderen Glaubens an diesen Tagen frei und werden damit auch unweigerlich in unser Weihnachtstreiben hineingezogen. Die Geburt Jesu feiern Muslime eigentlich nicht, obwohl auch der Koran darüber berichtet (im Gegensatz zur Geburt Mohammads – sie ist mit keinem einzigen Wort erwähnt). Es ist von einer Begegnung Marias mit dem Erzengel Gabriel die Rede, der ihr die Geburt ihres Sohnes ankündigt. Auf die Frage Marias, wie sie denn als Jungfrau einen Sohn bekommen könne, erklärt der Engel, dass es für Gott leicht wäre, dies zu bewerkstelligen. Sie bringt Jesus an einem entlegenen Ort unter einer Dattelpalme zur Welt. Von Bethlehem ist im Koran also keine Rede.

Die Krippe von Bethlehem gibt es nur bei den Christen, denn im Koran ist zu lesen, dass Jesus unter einer Dattelpalme geboren wurde. Oft tauchen ganze Horden von Tieren vor der Krippe auf. Esel, Ochsen, ja, sogar Elefanten, Pferde und Kamele. Hast du dich schon einmal gefragt, warum Schweine hier gar nicht gefragt sind?

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Die Geburt Jesu ist in der Bibel von zwei Evangelisten erwähnt. Für uns Christen ist er Gottes Sohn und seine Mutter Maria nimmt somit auch eine Sonderstellung ein. Auch im Koran gibt es ein eigenes Kapitel, das nach ihr benannt ist. Jesus wird aber nicht als Sohn Gottes beschrieben, sondern als Mensch und Prophet, der die Menschen ermahnt hat. Muslime glauben, dass er vom Tod am Kreuz gerettet wurde und wieder kommen wird. Wenn Jesus im Christentum und im Islam eine Rolle spielt, dürfte er wirklich ein faszinierender Mann gewesen sein. Hier zeigt sich, dass Christen und Muslime durchaus eine gemeinsame Geschichte haben, auch wenn sich diese im Wandel der Zeit und im Einfluss unterschiedlicher Kulturkreise unterschiedlich weitereintwickelt und zu verschiedenen Traditionen geführt hat. Manche Muslime freuen sich aber mit und besuchen christliche Freunde, wünschen ein frohes Fest und beschenken sie vielleicht sogar, aber Weihnachten ist das Fest der Christen.

Fotos: shutterstock

Die Christen feiern in wenigen Tagen die Geburt Jesu. Nicht so die Muslime. Trotzdem schätzen sie Jesus als weisen Propheten. Haben wir vielleicht trotz aller Unterschiede mehr gemeinsam, als wir dachten?


Eine der ersten Weihnachtsmann-Darstellungen von Coca-Cola aus dem Jahr 1936.

Von LichterketteN, Weihnachtsmännern und brauner limonade. Auch hier lebende Muslime stehen natürlich im Eindruck der weihnachtlichen Lichterflut und des Kitsches, den wir so lieben. Für viele von ihnen bilden diese Dinge eher den festlichen Rahmen zum Jahreswechsel. Dabei sind diese Traditionen auch bei uns gar nicht so alt und manche sind sogar auf findige Marketingspezialisten zurückzuführen. Einige Geschichten ranken sich um den Weihnachtsmann. Vermutlich wurde der heilige Nikolaus (Santa Claus) erst von nordeuropäischen Auswanderern in Amerika mit Weihnachten in Verbindung gebracht. Auch die Weihnachtsgeschenke verdanken wir vermutlich dem Mann, der die Kinder beschenkt. Und es waren womöglich tatsächlich die Werbeprofis von Coca-Cola, die ihm sein großväterliches Aussehen verpasst haben und seine Kleider, passend zur Fir-

menfarbe, rot eingefärbt haben. Dieser Santa Claus als Weihnachtsmann taucht bei uns erst mit den Besatzungsmächten nach dem zweiten Weltkrieg auf. Mit unserer mitteleuropäisch-christlichen Tradition hatte er also nichts zu tun. Weihnachten hat für uns also auch eine Komponente, die nur wenig mit unserem Glauben zu tun hat, sondern eher mit unserer Lust, einmal im Jahr ein schönes Fest mit der Familie zu feiern. Wenn wir dabei die Botschaften nicht vergessen, die uns ein großartiger Mensch schon vor mehr als 2.000 Jahren mit auf den Weg gegeben hat, dann ist das auch o. k. Für Christen vermutlich genauso wie für Muslime oder Atheisten. Schönes Fest und ein gutes neues Jahr!

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Kultur mit Power.

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Die weltweite Verbundenheit funktioniert perfekt! Magdalena Stockhammer aus Braunau zu Gast bei der ältesten Pfadfindergruppe von Quebec

Ich bin 18 Jahre alt und begeisterte Pfadfindern. Als Quereinsteigerin kam ich vor zwei Jahren mit den Pfadfindern Braunau in Kontakt. Heute bin ich Leiterin in der GuSp- Stufe. Um mir nach der Matura eine Auszeit vom Lernen zu nehmen, entschied ich mich für ein Auslandsjahr. Da ich gerne mit Kindern arbeite, habe ich mich nach einer Au-pair Stelle umgeschaut. Ich wollte mein Französisch verbessern, also suchte ich nach einer Familie in Frankreich oder im französischsprachigen Teil von Kanada. Schließlich wurde ich in Longueuil, einem Vorort von Montreal fündig. Schon vor meiner Abreise informierte ich mich über die Pfadfindergruppen in der Umgebung und natürlich packte ich auch mein Halstuch und mein Hemd in den schon vollen Koffer. Am 24. August war es dann soweit und ich kam nach einem 8-stündigen Flug in Montreal an, wo mich meine Familie abholte. Ich erfuhr, dass das Pfadiheim gleich in der Nähe war und sogar neben der Tanzschule von meinem Schützling. Durch Zufall lernte ich dann einen der Leiter kennen und er lud mich ein, eine Heimstunde der Bunlap/Pionniers (Mischung aus CaEx und RaRo) zu besuchen. Das allerdings verlief etwas chaotisch. Deshalb erhielt ich eine Einladung zur anstehenden Überstellungsfeier. Gesagt getan, am folgenden Samstag machte ich mich in voller Montur auf den Weg. Die Überstellung läuft hier etwas anders ab. Die Jugendlichen werden in Zweiergruppen 12 Stunden im Wald ausgesetzt und müssen wieder zurück finden, dabei haben sie Zeit, über ihr Leben nachzudenken. Im Heim angekommen, müssen sie den Tag und die Gedanken in einem Brief an die Eltern verarbeiten. Währenddessen bereiteten die anderen das Abendessen vor. Nach dem Drei-Gänge-Menü waren alle gespannt auf

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mein Video. Also zeigte ich ihnen, wie das Pfadfinderjahr bei der Gruppe in Braunau abläuft. Danach machten es sich alle in ihren Schlafsäcken bequem und wir schauten französische Filme an. Am Sonntag weckte uns um 7.00 Uhr der Wecker. Nach dem Frühstück wurde die Versprechenserneuerung vorbereitet: Fahne, Sessel, Uniformen (Hemd in der Hose!!! Und Gürtel ist ebenfalls Pflicht). Nach diesem strengen Dresscode war ich von der Versprechensfeier etwas enttäuscht. Weder ein Lagerfeuer, noch eine feierliche Stimmung und das Versprechen wurde gelesen. Dennoch war es sehr interessant, eine andere Art der Versprechensfeier kennen zu lernen. Am Ende bekam ich sogar ein Freundschaftsabzeichen in Form einer Anstecknadel. Ich werde jetzt öfter die Heimstunden besuchen und wahrscheinlich noch viele Unterschiede bemerken (z.B.: Hängt deren Hemdfarbe von der Altersgruppe ab?). Die Unterschiede sind das Interessante, aber die Schwerpunkte sind bei allen Gruppen weltweit gleich und die weltweite Verbundenheit, die funktioniert perfekt.

Liebe Magdalena, danke für deinen Bericht aus Kanada. Wir wünschen dir und deinen kanadischen Freunden schöne Weihnachten und ein erlebnisreiches Pfadfinderjahr. Und vergiss nicht, die Gruppe zu unserem Landeslager (5. – 14. August 2013) ins Scout Camp Austria einzuladen. Schließlich soll das Thema des Lagers „Planet 13“ auch ein Zeichen unserer internationalen Verbundenheit sein. Nähere Infos folgen in den nächsten jam-Ausgaben. Deine jam-Redaktion.


Wir danken unseren Inserenten und Sponsoren! Im jam inserieren: jam@ooe.pfadfinder.at www.ooe.pfadfinder.at/jam.html

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Fotos: WELIOS „Bitte berĂźhren!“ – das WELIOS ist ein Museum zum Anfassen und Ausprobieren.

Schon von auĂ&#x;en zu erkennen: Das Welios ist kein normales Museum!

Mitmachen, staunen, entdecken Zu Besuch im WELIOS Wels

Wie kommt der Strom in die Steckdose? Warum haben Windkraftanlagen drei Rotorblätter und nicht fßnf? Das Welios Science Center in Wels entfßhrt in eine Welt der erneuerbaren Energie und animiert zum Mitmachen, Staunen und Entdecken. von Elisabeth GanhÜr

Diese jam-Seite widmet dir:

 

Oft wird Naturwissenschaft als trockenes Thema empfunden – aber nicht im Welios. Auf spielerische Art und Weise wird in der 3000 Quadratmeter groĂ&#x;en Mitmach-Ausstellung erklärt, wie auch in Zukunft der weiter steigende Energiebedarf gedeckt werden kann. Wer jetzt glaubt, es gäbe ExpertenVorträge und man dĂźrfe nur schauen, der irrt sich – „Bitte BerĂźhren“ heiĂ&#x;t  es in OberĂśsterreichs Science Center. Rund 150 Exponate zum Thema Solarenergie, Wasser- und Windkraft, Geothermie, Biomasse sollen von den Besuchern ausprobiert werden. Es darf und soll gekurbelt, gedreht und alles angefasst werden.

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Das Haus im Haus Aufgebaut ist die Ausstellung als Haus im Haus. Ein Film Ăźber eine Familie macht den Besucher am Beginn neugierig und fĂźhrt schlieĂ&#x;lich in die Ausstellung. Selbst durch die Zimmer aller Familienmitglieder kĂśnnen Klein und GroĂ&#x; gehen. In einer Ăźberdimensional groĂ&#x;en KĂźche kĂśnnen die Besucher die Einrichtung aus der Sicht eines Dreijährigen wahrnehmen. Aber um die Geräte in der KĂźche Ăźberhaupt zum Laufen zu bringen, mĂźssen die

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Besucher kurbeln, kurbeln, kurbeln. Dabei soll gezeigt werden, wie viel Energie aufgebracht werden muss, damit alltägliche Dinge Ăźberhaupt funktionieren. FĂźr TĂźftler gibt es sogar eine eigene Werkstatt. Dort steht ein Motor der selbst zusammengebaut werden muss, um das Thema Mobilität zu erfassen. Alle Sinne und voller KĂśrpereinsatz sind dabei gefragt. Auf einer Plattform mit darunterliegenden Installationen muss getanzt und gesprungen werden als gäbe es kein Morgen mehr. Denn nur so werden die Musik und das Licht in der Disko angetrieben. Erneuerbare Energie verstehen Kindergerecht und interessant fĂźr Erwachsene sollen die AusstellungsstĂźcke veranschaulichen, dass Energie fĂźr die Welt keine Selbstverständlichkeit ist. Erneuerbare Energieformen gibt es verschiedene. Doch was verbirgt sich hinter den Begriffen Solarenergie, Wasserkraft, Windkraft, Geothermie und Biomasse und woher wird Energie Ăźberhaupt gewonnen? Bereits vor 790.000 Jahren begannen Menschen, Holz fĂźr das Heizen und Kochen zu verbrennen. Heutzutage wird so gut wie jedes organische Material genutzt, um Energie zu gewinnen. Wir nennen es Biomasse. Im alltäglichen Leben kĂśnnen wird auch aus organischem Abfall von Haushalten, Restaurants oder BauernhĂśfen Energie gewinnen, wenn wir sie verbrennen. Ein groĂ&#x;es Potenzial zur erneuerbaren Energiegewinnung hat vor allem auch das 5000 Grad heiĂ&#x;e Erdinnere. Faszinierende Naturschauspiele wie


Vulkanausbrüche zeigen uns die enorme Kraft der Geothermie.

Foto: Resl

Enorme Mengen von Energie für das Universum liefert jedoch die Sonne. Durch Kernfusion entsteht diese im Inneren der Sonne. Dabei wird Wasserstoff zu Helium umgewandelt und Energie als Strahlung

Nicht nur für Kinder

Im Rahmen der Landestagung haben sich die erwachsenen PfadfinderInnen im WELIOS umgesehen und hatten viel Spaß beim Kurbeln, Laufen, Pumpen …

frei. Die gesamte Sonnenenergie, die unsere Erde erreicht, könnte 5000 Mal den Energiebedarf der Menschheit decken. 71 Prozent der Erdoberfläche ist von Wasser bedeckt, doch auch durch die Kraft des Wassers können wir erneuerbare Energie gewinnen. Durch die Sonne wird dem Wasser Energie zugeführt. Diese Energie nutzen wir zum Beispiel in Wasserkraftwerken. Dort kann die Kraft des Wassers ganze Generator antreiben und somit Strom erzeugen. Die älteste Form der erneuerbaren Energie ist Wind. Sie ist das Ergebnis von Druckunterschieden in der Atmosphäre, weshalb sie stets vom Wetter abhängig ist. Windkraft wird normalerweise in Strom umgewandelt. Nur noch selten findet man Windmühlen, die die mechanische Energie des Windes direkt nutzen, zum Beispiel für das Mahlen von Getreide. Im Welios können diese fünf Formen entdeckt, besser verstanden und selbst ausprobiert werden. Eine abenteuerliche Entdeckungsreise mit spannenden Experimenten. Entdeckt das Kraftwerk Mensch und staunt.

www.welios.at Das Welios – Oberösterreichs Science Center befindet sich am Ostende des Welser Messegeländes. Es ist von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene kostet € 13,–. Kinder von 6 bis 19 Jahre zahlen € 9,–.

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post  it! macht Platz für die wirklich wichtigen Dinge, die du allen OÖ PfadfinderInnen ans Herz legen möchtest.

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jam@ooe.pfadfinder.at

Pfadfinderball Wels „AFRIKA ... und niemand lässt das Gnu in Ruh‘!“

4. Februar 2012, 19 Uhr – im Pfarrheim Wels-Neustadt.

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Willkommen im internationalem

„SCOUT u. GUIDE CENTRE TECHUANA“

in vier Altersgruppen bis Jahrgang 2001: Gruppe 1 – Spielbeginn ab 8:00 Jahrgang 2001 - 1999: Gruppe – 2 Spielbeginn ab 8:30 Jahrgang 1999 – 1996: Gruppe – 3 Spielbeginn ab 10:00 Ab Jahrgang 1995: Gruppe 4 – Spielbeginn ab 11:00 Schnell anmelden, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 29. Jänner, Turnhalle im Julius-Raab-Heim, Linz. Startgeld: pro Mannschaft € 20,– Anmeldung: bis 15. Jänner unter kicken.linz12.at Mehr Info: www.ooe.pfadfinder.at/fussball12.html

zum Großlager

„GELEBTE NACHBARSCHAFT 2012“ vom 1. bis 12. August 2012 Herzlichst eingeladen sind Verbände der Nachbarländer, Du, deine Patrulle oder Trupp (Sippe/Stamm) zu einer langen Woche gemeinsamen Lagerns. TECHUANA, im Süden Kärntens, im „Dreiländer-Eck“ Kärnten-Slowenien-Italien, eingebettet inmitten unberührter Natur mit Wäldern, Wiesen und Seen zählt international zu den schönsten Scoutcamps. Neugierig geworden? Mit einem Klick auf www.techuana.at erfährst Du mehr! „International Wohnen“ und „Arbeiten“ wirst Du mit deiner Patrulle/Trupp in „Städten“, gemeinsam mit den Pfadis der Nachbarländer. Die Pfadnder und Pfadnderinnen Österreichs, Landesverband Kärnten freuen sich, dich bei „Gelebter Nachbarschaft 2012“ willkommen heißen zu können! Infos unter: www.techuana2012.at Fragen an: ofce.techuana2012.at

together with all the neighbourhood associations

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Spuren 2012

RaRo Bundespfingsttreffen

Die Oberösterreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen laden alle Ranger und Rover mit ihren BegleiterInnen zum Bundespfingsttreffen 2012 ein. Wie beim allerersten RaRo Bundespfingsttreffen vor dreißig Jahren lautet das Motto „Spuren“. Dieses Jahr laden wir euch zu einer Zeitreise durch die Epochen Steinzeit, antike Hochkulturen und Zukunft ein. 26. bis 28. Mai 2012 am Scout Camp Austria Informationen und Anmeldung: www.spuren2012.at oder www.facebook.com/spuren2012


4320 PERG/OÖ • Weinzierl-Süd 3 • AUSTRIA Tel.+ 43/7262/57321-0 • Fax + 43/7262/57321-10

Das legendäre Pfingst’l

Das Integrationslager für Menschen mit und ohne Behinderungen, PfadfinderInnen und NichtpfadfinderInnen. Mit Sicherheit ein Highlight ist das alljährliche Pfingst’l, ein von den OÖ PfadfinderInnen veranstaltetes Wochenendlager, das du mit geistig und körperlich behinderten sowie weiteren außergewöhnlichen Menschen erleben darfst. Es entsteht dabei immer eine bunte Gemeinschaft in entspannter und gemütlicher Atmosphäre … Samstag, 26. bis Montag 28. Mai 2012 für GuSp bis RaRo. Info Pfingst’l allgemein: ooe.pfadfinder.at/pfingstl.html aktuelle Info: E-Mail: pwa@ooe.pfadfinder.at Tel.: 0650 / 7777987 (Ludwig Stadler)

online: www.ooe.pfadfinder.at/termine.html

Fotos: Rupert Asanger

Ludwig Stadler und Roland Raab Landesbeauftragte für PWA

12 CaEx LeiterInnen Wintertreff 6. Jan. - 8. Jan. CaEx Landesaktion 01 LaWinE, 9. Jan. LV – Neujahrsumtrunk 18. Dez.

20. - 22. Jan. 29. Jan.

Aufbauseminar für GruppenleiterInnen und Funktionäre Landesmeisterschaft Hallenfußball

02

4. Feb. Ball Gruppe Wels „AFRIKA … und niemand lässt das Gnu in Ruh“ 22. Feb. Thinking Day 29. Feb. jam Redaktionsschluss VORSCHAU

Pfingst’l-Eröffnung

04 Arbeitseinsatz Scout Camp Austria 18. - 20. Mai a lot! Bundes-Event für 05 Thx LeiterInnen im Scout Camp Austria

20. - 22. April

26. - 28. Mai 26. - 28. Mai

20. - 28. Jul.

Pfingst’l RaRo Bundespfingsttreffen im Scout Camp Austria

07 Roverway Finnland

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Pfingst’l-Disco

5. - 14. Aug. Planet 13 13. OÖ Landeslager im Scout Camp Austria jam 30

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