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WORLDWIDE Roverway ’12 in Finnland und andere internationale Lagerangebote

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Sommerlager Linz 5 in Kandersteg/Schweiz Schildorn am Rinnerberg

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AUFBRUCH Am Ende der Pfadfinderzeit steht das Engagement für die Gesellschaft.

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39.000 TeilnehmerInnen am World Scout Jamboree in Schweden. 840 aus Österreich

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Forschungslager im Nationalpark Kalkalpen

3 SEP 2011

Oesterr. Post AG / Sponsoring Post, GZ 04Z036021 S, Benachrichtigungspostamt 4020, P.b.b., DVR-Nr.: 0977861


Wie können wir umweltfreundlichere Energie liefern?

Unsere Antwort: Mit Österreichs modernsten Gas- und Dampfkraftwerken, demnächst auch in Mellach. Ende 2011 ist es so weit: Verbund-Austrian Thermal Power liefert umweltfreundlichen Strom und Fernwärme für den Großraum Graz mit dem neuen Siemens Kraftwerk in Mellach. Dank seines sensationellen Gesamtwirkungsgrades von 70% gehört es mit den ebenfalls von Siemens errichteten Kraftwerken in Timelkam und Simmering zu den modernsten in Österreich. Diese starke Familie von Kraftwerken ist die Antwort auf die Frage, wie sich Energie effizient erzeugen lässt. Mit innovativer Technologie von Siemens. www.siemens.com/answers

Answers for the environment.


ist ein Schwerpunktthema dieses Heftes, weil sie uns besonders am Herzen liegt. Das größte Pfadfinderereignis der Welt, das World Scout Jamboree, hat 840 ÖsterreicherInnen nach Schweden gelockt. Wenn auch ihr wieder einmal ins Ausland fahren möchtet, warten auch 2012 Lager­ angebote aus der ganzen Welt auf euch. Jene, die in Österreich blieben, berichten mehr über aufregende Erlebnisse als über das Wetter. So erzählen die Schildorner vom GuSp-Lager am Rinnerberg und 16 Jungforscher vom „WildwuX“ im Natio­ nalpark Kalkalpen.

Wenns regnet. Es war ein ereignisreicher Sommer. Pünktlich zum Feienbeginn kam der Regen, der selbst die größten Ausrüstungsfetischisten an den Rand der Verzweiflung brachte. Es sind aber gerade die Regenlager, die uns am längsten in Erinnerung bleiben. Mehr Glück hatten jene Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die auf einem Auslandslager dem Tief über Mitteleuropa den Rücken kehrten. Internationalität

Ulrich Schueler jam-Redaktion

Vorwort, Inhalt

22nd World Scout Jamboree in Schweden

Once in a lifetime … Da muss man einfach dabei gewesen sein Jamboree in Zahlen

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  Null Euro 4 6 7

Linz 5: Sommerlager in Kandersteg 8 Besuch in Walddorn 

Schildorner Guides und Späher gründen ein Dorf



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Mehr als ein Experiment 10 11

Aufzeichnungen einer furchtlosen Wildnisforscherin

Mit Scout den Wald entdecken  Gratis telefonieren mit dem guten alten Dosentelefon.

Alles anders und doch irgendwie gleich.

Miriams Jahr voller Überraschungen mit französischen Pfadfinderinnen PfadfinderInnen in Frankreich

 International

Internationale Lagerangebote Zum Roverway nach Finnland

Großartige umWELTdenker

Impressum: Offenlegung gem. §25 Mediengesetz: Medieninhaber (Alleininhaber): Verein „Oberösterreichische Pfadfinder und Pfadfinderinnen“ Brucknerstr. 20, 4020 Linz, Tel.: 0732 / 66 42 45, Fax: 60 84 59, E-Mail: office@ooe.pfadfinder.at – Web: www.ooe.pfadfinder.at ZVR: 750481321 Titel: jam, Magazin der Oberösterreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen Erscheinung: 4 mal jährich Grundlegende Richtung: unabhängige Zeitschrift im Bereich der pfadfinderischen Jugendarbeit, gibt Impulse, regt zu Diskussion von Visionen und möglichen Entwicklungen an. Förderung der Qualität der Kinder- und Jugendarbeit der Oberösterreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Kommunikationsmedium zwischen Verbandsleitung und allen Mitgliedern, FreundInnen und Interessierten. Forum für Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Jetzt aber kommt ein neues Pfadfinderjahr. Für manche von euch ist es vielleicht das letzte. Im jam könnt ihr nachlesen, wie andere Leute die Lücke in ihrem Leben gefüllt haben. Sie sind ins Engagement aufgebrochen und versuchen, die Welt ein bisschen zu verändern. Ich wünsche euch ein schönes Jahr und viel Freude mit dem neuen jam. Und lasst euch trösten, es kommen wieder sonnige Sommerlager. Vielleicht schon im nächsten Jahr.

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Rookie’s Scout Kitchen Topfenknödel 21

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Engagement  und Aufbruch

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Green Days – Get the energy! 

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Post it! Kalender

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thx a lot!-Fest thx a lot!-Bundeslager

CaEx Winterlager Da muss man einfach dabei gewesen sein

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Titelseite: Eröffnung Jamboree ’11, Foto: WSJ’11 Oben: WildwuX, Foto: U. Schueler

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Redaktion: Ulrich Schueler, Nelly Feilmayr, Lisi Ganhör, Caro Ocks, Klaus Hollinetz, Katrin Helmberger, Susi Windischbauer, Christa Stadler, Andreas Stumpf. Gruß nach London an Paul Kubalek mit bestem Danke für die WildwuX-Fotos! Gestaltung, Satz: Schueler. Projektdesign, Werbeagentur. www.schueler.at Hersteller: Compact Delta Druck, 4055 Pucking Abonnement für Nichtmitglieder: €  12,–/Jahr (E-Mail: jam@ooe.pfadfinder.at) Anzeigenannahme: Tel.: 0732 / 66 42 45, Fax: 60 84 59, jam@ooe.pfadfinder.at


22nd Word Scout Jamboree Sweden 2011

Once in a lifetime … Das World Scout Jamboree ist ein Erlebnis, in dessen Genuss Jugendliche nur ein einziges Mal im Leben als TeilnehmerInnen kommen: Und dies hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Am 22. Jamboree „Simply Scouting“ lebten 39.000 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus allen Kontinenten, aller Religionen und mit unterschiedlicher Herkunft friedlich gemeinsam miteinander. von Birgit Sedlmayer-Gansinger, Truppbetreuerin und Mitglied des Contingent Management Teams. Fotos: WSJ2011, TeilnehmerInnen

World Scout Jamboree ist eine Veranstaltung von WOSM (World Organization of the Scout Movement). Es wird alle vier Jahre von einem anderen Gastgeberland ausgerichtet. „It is above all an educational event to promote peace and understanding among young people all over the world.“

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Birgit am weiten Weg zu ihren Patrullen.

Die Ur-Idee der Pfadfinderei, einen Schritt zum Frieden beizutragen, ist an jeder Ecke zu spüren: Jugendliche, die einander noch nie gesehen haben, die sonst tausende Kilometer voneinander entfernt wohnen, tauschen ihre Halstücher und Abzeichen, beschäftigen sich intensiv mit Menschenrechten, Klimaschutz, Diskriminierung und Persönlichkeitsentwicklung, scherzen, flirten, lösen kleine nachbarschaftliche Konflikte konstruktiv (wenn einmal die Kochgewohnheiten der Muslims im Ramadan nicht mit der Nachtruhe der europäischen Nachbarn zusammenpasst) und sind tagtäglich gefordert, ihren Teil zur Gemeinschaft beizutragen.

Das Lagergelände sieht gut aus: vier große Unterlager, benannt nach den Jahreszeiten. Große Entfernungen, die ich täglich bei der Runde zu meinen Patrullen zurückzulegen hatte und die „Gefahr“, sich zu verlaufen: Zelte und Kochstellen, weiße sternförmige Planen, kreative Lagerbauten, so weit das Auge reicht, mehrere Programm-Areas, meist in den hübschen kleinen Wäldchen am und um das Lagergelände, beherbergen das Workshop-Angebot: People. Wie leben und arbeiten wir zusammen? Global Development Village für Fragen zur Zukunft gemeinsam mit anderen Organisationen. Earth. Was können wir für unseren Planeten tun? Quest. Ein herausfordernder Hindernisparcours für die Patrulle. Dream. Die nächtliche Aktivität auf dem fiktiven Weg vom Tod zurück zur Geburt Dazu die Meile der Contingent-Headquaters und Gastronomie-Betriebe, die einander zu übertrumpfen versuchen: Als Attraktion für Gäste war Österreich mit der Tiroler Almhütte inkl. Quiz und Brandstempel (erstmals und einzigartig betrieben mit Photovoltaik) vertreten und mit einem traditionellen Wiener Kaffeehaus – für die offiziellen Empfänge unseres Verbandes eine wichtige Repräsentationsaufgabe, der wir gerne nachgekommen sind. Bei Camp in Camp verbringen die Patrullen 2 Tage außerhalb bei Gastgruppen, erleben ein typisches schwedisches Sommerlager, meist mit Kanufahren und Wandern, und lernen neue Freunden kennen.


Mit 39.000 Einwohnern war das Jamboree vorübergehend die drittgrößte Stadt Südschwedens.

Außergewöhnlich: Die Abende mit allen 39.000 vor der riesigen Bühne: Opening & Closing Ceremony und der Abschluss des Cultural Festival Days, an dem alle ihre Landestrachten, Tänze und Speisen präsentierten. Beim Abschluss trotz Regen ausgelassene Stimmung zum Konzert von Europe und den klugen Worten des schwedischen Königs Carl XVI Gustaf, selbst aktiver Pfadfinder und Vorsitzender der World Scout Foundation forderte uns auf, das Gemeinschaftsgefühl im Herzen mitzunehmen und als „Messenger of Peace“ zu Hause tätig zu werden. Der König verbrachte einen Tag am Jamboree mit seiner Gattin Silvia, die sich mit ihrer Organisation „Child Foundation“ darum annimmt, Kinder vor Gefahren aller Art zu schützen, und er übernachtete sogar am Lagerplatz. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Fröhlichkeit und Freundlichkeit der Gastgeber und Teilnehmer während des gesamten Lagers: Auch wenn es stressig wurde und in der Realität dann nicht immer alles den hohen Ansprüchen entsprach, gemeinsam fand man eine Lösung und setzte die richtigen Schritte.

Diese Seite widmet dir:

Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer nimmt einen Rucksack voll neuer Freundschaften mit nach Hause – quer durch die ganze Welt. Das Fahnenmeer demonstriert eindrucksvoll die Vielfalt der größten Jugendbewegung der Welt.

Mein Fazit: Hochachtung vor der Organisation für Infrastruktur und Programm des Jamborees, es gab viele Details, die wir uns für weitere Großlager in Österreich durchaus abschauen können und eine Art der Pfadfinderei, die mir persönlich sehr liegt und die mit den Werten der PPÖ viel gemeinsam hat. Ich bin froh, dass ich dieses für mich erste Jamboree nun erleben durfte und bedanke mich bei allen, die in der Organisation mehrere Jahre daran gearbeitet haben.

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Sieht nicht so aus, ist aber ein König: Carl Gustaf ist selbst aktiver Pfadfinder.

Da muss man einfach dabei gewesen sein von Conny und Niki, Young Correspondents am World Scout Jamboree 2011

Young Correspondents: Jugendliche berichteten live von ihren Erlebnissen am World Scout Jamboree 2011 in von ihnen selbst gewählten Medien.

„Und was machst du in den Ferien?“ „Ich flieg nach Ibiza, du?“ „Ich fahr nach Schweden aufs Jamboree.“ „Hä?“ „Aufs World Scout Jamboree – Alter, das ist das größte Pfadi-Lager überhaupt! Fast drei Wochen und PfadfinderInnen aus aller Welt! Da muss man einfach dabei gewesen sein!“ Und wir waren. 840 österreichische Scouts haben (gemäß Dresscode) in blauen Jacken und roten Uniformen geeint an diesem Event teilgenommen. Am 26. Juli war es so weit. Wir verbrachten die Nacht im Bus in allen möglichen und unmöglichen Positionen.

Diese jam-Seite widmet dir:

Wir konnten beobachten, wie sich die grüne Wiese in einen riesigen Lagerplatz verwandelte, der langsam die erwünschte Form annahm: für jeden Trupp ein paar Zelte, eine Kochstelle und eine Sickergrube … schon bald fühlten wir uns in unserer Stadt wie zu Hause – es gab auch mehr als genug Verlockungen, unnötig Geld auszugeben. Das World Scout Jamboree 2011 begann offiziell mit der überwältigenden Opening Ceremony. Nach der Vorstellung jedes der

166 vertretenen Länder und dem einheitlich laut, falsch und mit Begeisterung gesungenen Lager-Songs ging es so richtig los: Wir labten uns an warmen Zimtschnecken und frischem Apfelstrudel, stellten auf einem Simulator unsere Surfkünste unter Beweis, fuhren „Riesen“rad, kletterten unter Aufbietung unserer gesamten Kräfte auf den offiziell(en) wackeligen Lagerturm, waren zu allem bereit, um ein irisches, schweizerisches oder holländisches Halstuch zu ergattern, lernten einige sehr unterhaltsame Lagerspiele kennen, trotzten der brennendsten Hitze und dem strömendsten Regen, ließen uns in Wasserbällen aufblasen, um durch Swimmingpools zu „laufen“, wurden in der Kraxn durchschütteln und nahmen zwischen all diesen Freizeitaktivitäten und den Events auch noch am Programm teil. In Earth wurden Sandburgen gebaut, im Global Development Village Smartphones ausprobiert, bei People lernten wir das lebenswichtige Spiel Ninja, für Dream stolperten wir um zwei Uhr Nachts durch den Wald und bei Quest hieß es „ab durch die Hecke“. Um es kurz zu machen: Wir lernten, die Augen für die Prob-

840 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Österreich. Das größte Kontinget, mit dem wir jemals auf einem World Scout Jamboree vertreten waren.

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Foto: Paul Kubalek


Mit 39.000 TeilnehmerInnen war das Jamboree die drittgrößte Stadt Südschwedens mit einer Fläche von 800 Fußballfeldern

Österreich: eines von 166 vertretenen Ländern.

davon 8.000 Freiwillige im IST (International Service Team)

leme unserer Welt zu öffnen. Außerdem war da noch Camp in Camp – wir nahmen Urlaub vom Jamboree und fuhren für eine Nacht auf ein „richtiges“ Lager in Südschweden. Nach elf Tagen strömten die Massen wieder zur Arena, diesmal jedoch um Abschied zu nehmen. Erneut sangen wir im strömenden Regen aus vollem Halse die World Scout Jamboree-Hymne, während der Himmel von einem unvergesslichen Feuerwerk erleuchtet wurde, und bereits am nächsten Tag mussten wir uns zu den Gastfamilien verabschieden. Wir verbrachten die nächsten paar Tage in Schweden oder Norwegen und kamen am 11. August um eine einmalige Erfahrung reicher wieder zu Hause an. HINWEIS: Das MediaTeam arbeitet an einem Film zur Dokumentation, der heuer noch fertig werden sollte und allen TeilnehmerInnen und Interessierten zur Verfügung stehen wird.

840: Das größte Kontingent, mit dem Österreich je auf einem Jamboree war! 15 Trupps zu je 40 Personen und über 200 IST waren dabei Die größten Delegationen: UK (4.200), Schweden (4.000) und Deutschland (2.200), USA (1.700) Italien (1.600) Die kleinsten Delegationen: Botswana, Burkina Faso, Tschad, Gabun, Jamaika, Kasachstan, Kiribati, Madagascar, Nicaragua, Saint Vincent (je 2) Die weiteste Anreise: aus Fidji: 5.600 km! Das Planning Team arbeitete geschätzt 650.000 ehrenamtliche Stunden für die Vorbereitung. Am Jamboree selbst wurden über 1,75 Millionen Stunden für die Infrastruktur und Programm geleistet.

Viele Impressionen, noch mehr Infos und viele Fotos: www.worldscoutjamboree.org austria.simplyscouting.se www.facebook.com/jamboree2011

Das 23. Jamboree findet 2015 im Südwesten von Japan statt, im Zeichen von „WA“: Harmonie, Einheit, Freundschaft und Friede. www.23wsj.jp

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Sommerlager in Kandersteg

Gruppe Linz 5 im International Scout Centre in der Schweiz Text: Katrin Helmberger, Fotos: Linz 5

Anfang August machten sich 22 PfadfinderInnen der Gruppe Linz 5 auf den Weg ins internationale Pfadfinderzentrum Kandersteg in der Nähe von Bern. Wie einst Baden Powell, der dieses Zentrum 1923 gründete, suchten auch sie einen Ort, an dem sich Pfadfinder aus aller Welt begegnen können. Vor Ort werden verschiedene Aktivitäten zu den drei Schwerpunkten des Pfadfinderzentrums angeboten: internationale Freundschaft, alpines Abenteuer und Abenteuer Umwelt. Da ist für jede Diese jam-Seite widmet dir: Stufe was dabei, wie zum Beispiel Kletterkurse, Tagesausflüge nach Bern oder Welt-Pfadfinder-Workshops mit der Möglichkeit, neue Abzeichen zu erwerben. Zur selben Zeit wie die Gruppe aus Linz verbrachten „nur“ 200 andere Pfadfinder aus Italien, Spanien, Portugal und England ihr Sommerlager in der Schweiz. Alle anderen waren wohl am Jamboree in Schweden. Erste Kontakte wurden beim internationalen Sportnachmittag am Fußballplatz geknüpft und die GuSp konnten ihr Wissen im Rahmen eines länderübergreifenden Patrullenwettkampfs unter Beweis stellen. Bei

Eines der drei Weltzentren von WOSM liegt mitten in den Schweizer Bergen auf 1200 Meter Seehöhe. Es ist seit 1923 Treffpunkt für PfadfinderInnen aus aller Welt. www.kisc.ch

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International Campfire im Kandersteg Scout Centre

der gemeinsamen Flaggenparade präsentierten sich die unterschiedlichen Gruppen und zeigten beim großen Sitzkreis, wie internationaler Zusammenhalt funktionieren kann. Aber auch die Gruppenaktivitäten kamen nicht zu kurz. Es wurde eine Stadtführung in Bern mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten organisiert und bei gemeinsamen Wanderungen und Ausflügen die Umgebung erkundet. Das atemberaubende Panorama der umliegenden Berge mit Blick auf den klaren See war die Mühe des Aufstiegs wert und die Ruhepause am Fluss hatten sich alle redlich verdient. Das internationale Lagerfeuer bildete einen perfekten Abschluss, um nach zehn Tagen in der Schweiz die lange Heimreise anzutreten. Die beeindruckende Landschaft, die zahlreichen Aktionen, die gute Stimmung und der Zusammenhalt in der Gruppe ließen dies zu einem unvergesslichen Sommerlager werden. Das Wetter hätte besser sein können und der zugewiesene Zeltplatz – direkt an den Gleisen der Lötschbergbahn, die alle zehn Minuten vorbeifährt – ein bisschen ruhiger. Wo man die Wünsche für Sonnenschein deponiert, bleibt wohl auf ewig ein Geheimnis, aber der Wunsch nach einem ruhigen Plätzchen kann bei der Reservierung angegeben werden. Die Buchung ist sehr einfach über die Homepage durchzuführen und das nette Team in Kandersteg hilft, wo es kann. Das Pfadfinderzentrum ist sehr zu empfehlen für Gruppen, die gemeinsame Aktivitäten planen aber auch die internationale Pfadfinderatmosphäre genießen wollen.


Kochen am offenen Feuer. „Wenn Milch anbrennt, braucht man beim Abwaschen noch länger.“ Im Bild: David

Walddorn und das Dorfwappen

Besuch in Walddorn

Schildorner Guides und Späher grßnden ein Dorf Text und Fotos von Katrin Helmberger

Pfadfinderinnen und Pfadfinder bewegen sich nicht nur auf internationalen Wegen. Darum hat die jam-Redaktion auch ein „ganz normales“ Sommerlager am Rinnerberg (in der Nähe der Burg Altpernstein) besucht. Die Guides und Späher waren auf dem abgeschiedenen Lagerplatz kaum zu finden. Einzig die gehisste Fahne verriet die kleine Zeltstadt. FĂźr Ella und Elena war es das erste GuSp-Lager. „Der Bau der Kochstelle war gar nicht so einfach. Die drei „A“ – das GrundgerĂźst – haben uns ganz schĂśn lange beschäftigt, aber jetzt wissen wir, wie man einen Zimmermannsklank und eine Achterschlinge macht. Bei den Jungs ist die Konstruktion sogar einmal umgefallen. Die Feuerstelle aus Gatsch und Steinen schaut jetzt cool aus und kaputt ist sie auch nicht geworden.

Ella und Elena

In einem Brief hat uns die Gemeinde Micheldorf einige Aufgaben gestellt: die Versorgung des Lagerplatzes mit Wasser, eine eigene Währung sollten wir einfĂźhren, einen Dorfrat wählen und dem neuen Dorf einen passenden Namen geben. Der war schnell gefunden: Walddorn, weil rundherum nur Wald ist und wir von der Gruppe Schildorn sind. Ortsschild und Lagerwappen haben wir am Eingangstor festgemacht. Ist doch richtig schĂśn geworden. Es gibt auch noch den zweiten Ortsteil „Dragon“, der ist weiter hinten im Wald, wo auch unser Klo steht. Meistens riecht man es schon, wenn man dort hin kommt.

Den Dorfrat haben wir gewählt. Markus, unser Leiter, ist BĂźrgermeister und wir sind alle im Gemeinderat. Da haben wir beschlossen, dass bei uns mit Goldsteinen bezahlt wird. Um die Wasserversorgung haben sich Samuel und Lukas die Späher gekĂźmmert. Sie haben eine Entnahmestelle beim Bach gebaut, der im Wald am Dorf vorbei flieĂ&#x;t. Es ist sogar jemand von der Gemeinde gekommen, um zu prĂźfen, ob wir alles erledigt haben. Alles war in bester Ordnung und der Dame hat unser Lager sehr gut gefallen. Es hat oft geregnet und in der Nacht ist es richtig kalt geworden. Dann sind wir gemeinsam in der Jurte beim Feuer gesessen und

Lieblingsbeschäftigung Hozhacken

haben gespielt oder gesungen. Der Morgensport gleich nach dem Aufstehen ist ganz schĂśn anstrengend. Viel mehr SpaĂ&#x; machte das Volleyballspielen aber auch das Holzhacken in den Pausen. NatĂźrlich haben wir selber gekocht. Wir mussten die Pfannen und TĂśpfe auĂ&#x;en einfetten und manchmal hat das Feuer nicht gleich gebrannt. Das Kochen haben wir super hinbekommen. Am Besten haben uns die TopfenknĂśdel geschmeckt. Wir fahren nächstes Jahr ganz bestimmt wieder mit! Am meisten werden wir das Kochen am Feuer vermissen und natĂźrlich die Abende in der Jurte. Samuel und Lukas sind Habichte. Wir wanderten zur Burg Altpernstein. Am Weg haben wir eine Schatzkarte gefunden, die hat ziemlich alt ausgesehen. Den Schatz haben wir in einer HĂśhle gefunden. An einem alten Seil hing ein KĂźbel in ein Loch. Darin fanden wir Erde, Steine und auch Schokolade. Die schmeckte zum GlĂźck besser als sie von auĂ&#x;en aussah. Aber ein Geheimnis bleibt: Wer hat wohl die Schatzkarte angefertigt? Vielleicht andere Pfadfinder, die hier einmal auf Lager waren und den Schatz nicht gefunden haben. Zum Lagerabschluss haben wir uns fĂźr die Leiter einen Hindernisparcours ausgedacht: ein StĂźck durch den Wald, Ăźber den Bach springen, Ăźber die Slackline balancieren, blind an einem Seil den HĂźgel hinauf und wieder zurĂźck zum Lagerplatz laufen. Wir haben uns natĂźrlich ein paar Fallen einfallen lassen. Unsere LeiterInnen haben sich trotzdem super geschlagen und tolle Zeiten hingelegt. Diese jam-Seite widmet dir:

   Das Nachtgeländespiel hat viel SpaĂ&#x; gemacht, aber auch das Singen in der Jurte war schĂśn. Das  Kochen hat manchmal etwas ge4055 PuckingTelefon: 07229/79070www.compact-delta.at dauert und wenn die Milch anbrennt, braucht man beim Abwaschen noch viel länger. Am besten sind die Käsespätzle gelungen. Holzhacken und Sägen sind unsere Leidenschaft, wir haben beide schon die Axt-Messer-Säge-PrĂźfung.

Unseren Freunden erzählen wir nach den Ferien auf jeden Fall, dass wir auf Pfadfinderlager waren. Die kÜnnen sich bestimmt nicht vorstellen, wie es ist, wenn man alles selber macht. Wir sind nächstes Jahr ganz bestimmt wieder dabei.

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Die Wanderung zur Eiskapelle war einer der Höhepunkte, obwohl im August nur noch Reste der mächtigen Eissäulen zu sehen sind, die von April bis Juni von der Decke bis zum Boden reichen.

Mehr als ein Experiment von Klaus Hollinetz, Fotos: Paul Kubalek und TeilnehmerInnen

Die Faszination für die Details wurde von Tag zu Tag größer. Katharina aus Wels.

Mal ehrlich! Wer von euch hat schon einmal einen Alpensalamander gesehen, oder im strömenden Regen eine Fotofalle aufgestellt? Wer kann eine Eintagsfliegenlarve von einer Steinfliegenlarve unterscheiden oder hat schon einen Eisvogel beobachtet? Am Wildwux Forscherlager konnten 16 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus sechs oberösterreichischen Gruppen diese und viele andere Erfahrungen machen. Es ist vier Uhr morgens, sieben Pfadfinderinnen und Pfadfinder und zwei Leiter schälen sich aus ihren Schlafsäcken. Die Nacht war recht kurz, am Vorabend wurde beschlossen, im Morgengrauen zur Eiskapelle zu wandern. Gesagt getan. Wasserflaschen werden gefüllt, ein paar Müsliriegel verteilt, richtig gesprächig ist niemand um diese Zeit. Schweigend setzt sich die Gruppe in Bewegung. Die vorangegangenen Tage waren ereignisreich, das Wetter wechselhaft. Bereits in der ersten Nacht begann es wie aus Kübeln zu gießen. Tags darauf wurde unter der Anleitung zweier Nationalparkranger eine bereits installierte Fotofalle aufgespürt und ausgelesen. Die „Beute“ waren ein Wildschwein und mehrere Radfahrer. Die Gespräche kreisten natürlich um den Luchs, der seit einigen Jahren im Gebiet des Nationalparks lebt, den aber noch niemand zu Gesicht

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bekommen hat. So mancher wünschte sich, dass er vielleicht in eine der Fotofallen tappen könnte. Fünf Tage waren alle hochkonzentriert bei der Sache. Die Stimmung war großartig, obwohl sich die TeilnehmerInnen erst vor Ort richtig kennenlernten. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichen die Morgenwanderer die Eiskapelle, eine tennisplatzgroße Höhle, die sich im Winter mit Eissäulen füllt. Auch wenn das Eis schon fast zur Gänze geschmolzen ist, bietet die einfallende Morgensonne einen gewaltigen Eindruck. Ein magischer Moment. Was die Gruppe nun erwartet, ist der Abbau der Zelte und die Wanderung zurück. Der Aufstieg vom Bodinggraben zum Biwakplatz dauerte mit vollem Gepäck etwa zweieinhalb Stunden, der Rückweg wird wohl etwas leichter. Vielleicht haben sich manche das Forschen anders vorgestellt, beeindruckend ist in jedem Fall die Vielfalt, die der Nationalpark bietet, die ökologischen Zusammenhänge, die Tatsache, dass ein kleiner Borkenkäfer beträchtlichen Schaden anrichten kann, dass Radfahrer im Vorbeiradeln Auerhennen in Todesangst versetzen können. Damit sich im Nationalpark die Natur ihr Recht restlos zurückerobern kann, muss sich in den Köpfen der Menschen noch einiges verändern, bei den WildwuxTeilnehmern haben die fünf Tage sicherlich nachhaltige Spuren hinterlassen.


Trockenübungen mit Karte und Kompass

Alpensalamander lassen sich nur bei feuchtem Wetter blicken.

Querfeldein zur Fotofalle

Irene, Stefan, Paul und Susi. Die letzte im Bunde ist Caro, die leider das Krankenbett und nicht den Nationalpark wählen musste.

Aufzeichnungen einer furchtlosen Wildnisforscherin notiert von Andreas aus Hörsching, formuliert von Isabella aus Wels

Sonntag, 14. August Zenitstand Heute wurde meine Überlegenheit und mein Mut aufs Härteste erprobt, als sich Wecker und Bett um 6 Uhr 45 gegen mich verbündeten. Diese Schlacht gewann ich. Gespannt und bereit für alles, was kommen möge, bugsierte uns unser „Papa“ (Klaus, Anm. d. R.) zum Einstieg in die Wildnis. Hier schleppten wir uns nun, durch die Macht der Sonne gepeinigt, zu unserem Lager, wo wir unsere weiteren Komplizen treffen würden, die schon mit dem Aufbau unseres Lagers beschäftigt waren. Diese jam-Seite widmet dir: Später 16 Wildnisforscher und Wildnisforscherinnen haben es gewagt, allen Stürmen zu trotzen und die Wildnis unter die Lupe zu nehmen. Magdi aus Leonstein, Öma und Michi aus Kronstorf, Flo und Elias aus Kremstal, Andi aus Hörsching, Jana und Lena aus Linz, Fabian, Peppy, Ida und Kathi aus Vorchdorf und Kathi, Anna, Hannah und Isa aus Wels. Alle sind unerschrockene Neugierdsnasen, deren Ungestüm von guter Hand gelenkt wird. Diese Aufgabe übernehmen Uli, Klaus,

Morgengrauen Heute Nacht mussten wir unser Lager gegen Werwölfe wappnen, die wie von Sinnen wüteten. Da half nur Gitarrenmusik. Die endgültige Vertreibung war ein überraschender Wolkenbruch, der auch uns Hartgesottene in die Zelte zwang. Morgen beginnen die Entbehrungen, die wir für die Wissenschaft auf uns nehmen. Montag, 15. August Nachmittagsstunde, Weingartalm Wir trafen auf die eingeborenen Experten (Nationalparkranger, Anm. d. R.), die uns so gut es geht an ihrem Wissen teilhaben lassen wollen/sollen/ können/müssen. Da wäre zu einem Hermann, ein Mensch voller interessanter Geschichten, Mary mit einem besonderen Rundumblick und Sigi, eine Wildnisexpertin in Ausbildung.

WEBTIPPS: www.kalkalpen.at www.ooe.pfadfinder.at/wildwux.html

Unser Basislager: Biwakplatz Steyrsteg

Wir haben nun unsere Zelte bezogen und sind mithilfe unserer notwendigen Lebenshilfen, wie unserem 5-Jahres-Horoskop, bereit für alles. Gerade haben wir die Bäche und Steinhänge rund um unser Territorium erforscht. Lebensgefährliche Rutschen und halsbrecherische Sprungtürme wurden entdeckt. Zum Abendessen gibts Semmelknödel mit Schnittlauchsoße. Klingt ungefährlich.

Wir wurden in der überlebensnotwendigen Fähigkeit der Orientierung eingewiesen. Unseren Aufbruch verzögerte ein erneuter Regenschauer, das Wetter war zwar den ganzen Tag nicht von berauschender Sorte, doch es wären nicht wir furchtlosen Forscher gewesen, wenn wir klein beigegeben hätten. Mit mehr oder weniger dichter Regenausstattung marschierten wir unseren Weg zur Weingartalm. Wir kamen in Berührung mit wilder Exsistenz. Alpensalamander und Pferde kreuzten unseren Weg.

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Später, Hintermoos Mit modernsten Geräten (Fotofallen) konnten wir auf einer Lichtung Lebewesen auf Bildmaterial festhalten. Somit waren wir in der Lage, Rotwild, sogar eine Wildsau und seltsame Spezies wie Wanderer und Radfahrer nachzuweisen. Vom Regen mittlerweile in Mitleidenschaft gezogen, wanderten wir mit quietschenden Wanderschuhen nach Hintermoos, wo wir vor einer Schlammkuhle eine zweite Fotofalle installierten. Nun sind wir mit unserem Tagwerk zufrieden und kehren zurück.

Aus der Fotofalle: Rotwild und, etwas schwer zu erkennen, ein Wildschwein.

Abend, Zentrale Der Regen verhindert einen möglichen Ausbruch einer Epidemie, weil wir nun alle wieder gewaschen sind. Vorher ließen wir unserem Gemüt als WildnisforscherInnen freien Lauf, als wir uns auf den entbehrungsreichen Rückweg machten. Nur mit einer Karte ausgestattet zogen wir durch die unerorberte Landschaft und überquerten reißende Bäche und saftige Wiesen auf steilen Hängen. Mit dem Regen als ewiger Begleiter legten wir unsere letzte Etappe auf einer ehemaligen Forststraße zurück, die sich die Natur langsam aber gnadenlos zurückerobert. In unserem Hauptquartier gab es als Belohnung für die selbstlosen Entbehrungen warme Nudeln, zubereitet von unseren zwei „Gsöchten“, die keine Mühen scheuten, um uns später eine überwälti-

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13 Grad Celsius. Unsere Badewanne an der Krummen Steyrling.

gende Gesangseinlage zu bieten. Damit wurden die Lagerfeuer-Werwölfe nach ihrem Wüten doch noch verscheucht. Dienstag, 16. August Lager, Zenitstand Lebenselixier Wasser. Beim Lagerplatz münden der Rumpelmayrreith-Bach und die Krumme Steyerling zusammen. Wir ließen keinen Stein auf dem anderen und opferten bereitwillig unsere Körptertemperatur in den Zehen, um auf Wassertierchen zu stoßen und


Strudelwürmer und Bachflohkerbse

Feuerbohrer im Glück Am Krestenberg mit Fliege

Köcher- und Steinfliegenlarven

diese zu erforschen. Wir beschäftigten uns außerdem mit der Messung der Temperatur und der Leitfähigkeit der zwei Bäche.

Abendessenszeit, immer noch Zentrale Einweihung in die Kunst des Überlebens ohne unnatürliche Hilfsmittel. Theoretisch müssten wir nun Feuer ohne Feuerzeug oder Ähnlichem machen können. Es hat auch praktisch fast geklappt. Um auch in freier Wildbahn kultiviert speisen zu können, fertigten wir uns Holzbesteck. Bei manchen blieb es ein unförmiges Stück Holz, andere waren in der Lage ein wirkliches Kunstwerk zu schaffen. Wir werden mit einer Grillerei kulinarisch versorgt, dann kommt unser legendärer Abendhock. Das Wetter ist ausgezeichnet. Mittwoch, 17. August vor Mittag, am Gipfel des Größtenberges bzw. in den Tiefen der Eiskapelle Kaum zu glauben, aber der letzte Forschungstag unserer Expedition ist angebrochen. Dabei haben wir erst einen Bruchteil von der Wildnis erschnuppert. Um eine andere Perspektive zu gewinnen, erklimmen wir Hänge und Gipfel. Unser Trupp teilte sich und so hievten sich die einen auf den Größtenberg, die anderen observierten die Eiskapelle. Wieder hören und sehen wir viel Interessantes und Wissenswertes, die Natur überrascht uns weiter mit ihrer Vielfältigkeit und ihrem Reichtum.

Temperatur und Leitfähigkeit der Krummen Steyrling

Nachmittag, wieder Zentrale Der Rest des Tages verlief „tschüd“. Ein paar kontrollierten noch die aufgestellten Fotofallen, bei denen wieder kein Luchs gesichtet wurde, sondern zwei Aufnahmen eines Rotwilds geschossen wurden. Ansonsten nützten wir die wärmenden Sonnenstunden, um uns im Bach treiben zu lassen. So schwer es auch zu begreifen ist, unsere nervenaufreibenden Forschungstage neigen sich dem Ende zu und so nützen wir die verbleibenden Stunden und dokumentieren unsere Eindrücke, Erkenntnisse und Erlebnisse auf visuellen Aufnahmeger��ten. Unser eingespieltes Forscherteam erlebte tollkühne und erlebnisreiche Tage in den unzivilisierten Winkeln unseres Landes.

1 Eisvogel, 20 Apollofalter,

7 Alpensalamander, 1 Turmfalke, Gams, Schlupfwespe,

Bockkäfer, Trompetenkäfer, Zitronenfalter, Schmutzfinke,

Borkenkäfer, 31 Eintagsfliegenlarven, 15 Steinfliegenlarven, 11 Köcherfliegenlarven, 10 Köcherfliegenlarven

ohne Köcher,

17 Kriebelmückenlarven & Kriebelmückenpuppen, 1 Lidmück enlarve, 22 Strudelwürmer, Bachflohkerbse, 10 „kleine,

schwarze, wurmige Viecher“, 2 Schnecke n (ohne Gehäuse), Regenwurm, Frosch, Larven von

Lurchen, Gelbbauchunke, 2 Eidechsen Weingartalm, Wildschwein, Rotwild,

, 2 Pferde bei

Radfahrer,

Schwarzspecht, Tannenhäher, Eichelhähe

r, Rotkehl-

chen, Gämse, Wildwechsel, Schluchten

-/Gebirgsweide,

klebriger Salbei, Schafgarbenart,

Eisenhut, Augentrost, 1

Eisvogel, 20 Apollofalter, 7 Alpensalaman der, 1 Turmfalke,

Gams,

Schlupfwespe, Bockkäfer, Trompetenkä

fer, Zitronenfalter, Schmutz

finke, Borkenkäfer, 31 Eintagsfliegenl arven, 15 Steinfliegenlarven, 11 und wer das noch lesen kann, hat

wie ein echter Forscher eine Lupe

Hand genommen. Gratulation, willkommen

zur

im Club!

Rast an der Eiskapelle

Donnerstag, 18. August Erste Sonnenstunden, Rückkehr zur Zentrale Ein paar Größtenbergbesteiger nützten die (sehr) morgendlichen Stunden, um ebenfalls die Eiskapelle zu besichtigen. Mit Stefans beeindruckender Orientierungsgabe wurden wir bei Mondlicht zur Höhle geleitet. Das ausgiebige Lagerfeuer am Vortag hatte (fast) keine Spuren hinterlassen und so war die Gruppe für den goldenen Sonnenaufgang und die kalte Höhle höchst motiviert. Mittag Der Abbau ist im vollen Gange, überall liegen Zelte zum Trocknen, Rucksäcke liegen quer auf dem Lagerplatz verstreut und ein blauer Bus wird mit Kisten und Material gefüllt. Kaum zu glauben, dass die sorgsam vorbereiteten Tage nun endgültig zu Ende sind. Mit der festen Absicht wieder zurückzukehren brechen wir auf. 15 Uhr, Molln Als Belohnung für unsere Entbehrungen und übernächtigen Gemüter bekommen wir im Nationalparkzentrum ein Eis oder ein Getränk gesponsert. Die Zivilisation hat uns wieder eingeholt. Wir verabschieden uns mit der Aussicht, uns im September wieder zu sehen und vielleicht wieder einmal zusammen die Wunder unserer Natur aufzudecken.

Hannah, Kathi und Isa präsentierten sich am 3. September beim Marktplatz der Talente des AEC-Festivals in Linz als Wildnis- und Nationalparkexpertinnen.

jam 29

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Hallo, ich bin Professor Valentin Scout. Begleitest du mich wieder auf meinen Entdeckungsreisen durch die vier Jahreszeiten?

Herbst

Mit Professor Scout den Wald entdecken! von Hubert Flattinger, Fotos: shutterstock

14 | jam 29

Wie jede Jahreszeit bringt auch der Herbst viele Geschenke mit sich. Schau nur, wie prachtvoll die Waldbeeren in schönen Farben leuchten! Das Blauschwarz der Brombeeren. Das Rosa der Himbeeren. Das Rot der süßen Walderdbeeren. Die Kastaniebäume werfen stachelige, kleine Igel ab, in denen Kapselfrüchte – Kastanien – wohnen. Aus Kastanien lassen sich tolle Dinge basteln, man kann sie aber auch einfach nur als Glücksbringer in der Hosentasche tragen.


Foto: Wikimedia Commons / Dirk Ingo Franke

Spätestens im Oktober malt die Natur mit den schönsten Farben. Fast könnte man meinen, man sei jetzt bei einer Modenschau. Sieh nur, dort, die Birken: Anstatt des grünen Sommerkleids tragen sie nun das topmoderne, goldgelbe Blätterkostüm des Herbsts. Und in den Baumkronen der Buchen rauscht es, es klingt wie Applaus.

Eichhörnchen huschen munter durch das Gestrüpp. Sie sammeln Nüsse, Bucheckern und Eicheln und vergraben diese in geheimen Erdlöchern oder unter Laubhäufen. Auch der Igel ist jetzt öfters anzutreffen. Er ist sehr damit beschäftigt, sich einen Winterspeck anzufressen. Wie fröhlich wirkt das ganze bunte Treiben! Und doch höre ich den Wind jetzt manchmal leise seufzen. Weiß er, dass die Tage nun immer kürzer werden und die Nächte länger? Diese jam-Seite widmet dir:

Im Herbst beginnt die Es liegt nicht am Geld. große Reise der ZugvöEs liegt an gel. Störche, Schwalben, der Bank. www.hypo.at Mauersegler, Enten und viele andere Vogelarten machen sich in diesen Tagen auf die große Reise in den Süden. Manchmal, wenn ich sie so am Himmel vorbeiziehen sehe, wünschte ich mir, mit ihnen fliegen zu können!

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Die Schnur muss gut gespannt sein, sonst bricht der Empfang ab.

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NULL EUR

50.000 Freiminuten 1

Fotos: Ulrich Schueler

2 Schlage mit einem dünnen Nagel ein kleines Loch in den Boden einer Konservendose. Fädle den Silk durch das Loch.

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Mach einen oder mehrere Knoten in die Schnur, damit sie nicht mehr durch das Loch schlüpfen kann.

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Schnur spannen. Jetzt sprechen, aber natürlich nicht gleichzeitig. Logisch, oder?


RO

Ein Dosentelefon zu basteln, ist denkbar einfach! Damit es richtig funktioniert, müsst ihr schon ein wenig Geduld aufbringen. Experimentiert mit verschiedenen Schnüren und Dosen. Wie lang kann der Faden sein? Probierts aus!

Material Silk, Schere

Konservendosen oder Joghurtbecher Nagel, Hammer

ohne Grundgebühr Testtelefoniert haben Paul, Michael, Dominic und Lorenz aus Ried.

KNOTEN

KONFERENZSCHALTUNG

Die Konferenzschaltung ist die Königsdisziplin für Dosentelefonierer. Wenn euer Telefon richtig gut funktioniert, könnt ihr versuchen, zwei Apparate in der Mitte zu verknoten. So könnt ihr auch zu viert telefonieren. Quatschen könnt ihr damit ewig, es kostet ja nichts! Mit einem SMS hats allerdings noch nie geklappt! Wir wünschen gute Unterhaltung!

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Für Miriam gewöhnungsbedürftig: Als Kremstalerin hat ein Halstuch immer genügt. Als SUF-Pfadfinderin war in jeder Heimstunde die korrekte Uniform Pflicht.

Im August 2010 brach ich zu meiner 6-köpfigen Au Pair Gastfamilie nach Versailles auf. Dass ich die französische Pfadfinderwelt kennen lernen würde, ahnte ich noch nicht. Meine Gasteltern und ihre Kinder waren begeistert, mich auch als Pfadfinderin zu wissen. Sie baten mich, meine Uniform (bestehend aus meinem Halstuch) mitzunehmen, um vielleicht ab und zu mitzuhelfen.

Alles anders und doch irgendwie gleich.

Miriams Jahr voller Überraschungen mit französischen Pfadfinderinnen von Miriam Neumüller aus der Gruppe Kremstal

Schon zu Beginn des Schuljahres bestand akuter Leitermangel. Und so kam alles ins Rollen. Bei einem ersten informativen Treffen mit der Chefin zeichnete sich ab, dass sich die französischen Pfadfinderinnen völlig von dem unterscheiden, was ich (als bei den RaRo dazugestoßene Kremstalerin) bisher kannte. Dachte ich bisher, das allgemeine Duzen sei so was

Miriams Jeannettes, die Wichtel bei den französischen SUF-Pfadfinderinnen.

wie ein ungeschriebenes Gesetz, wurde ich mir schnell dieses Irrtums bewusst. Dort duzten sich grundsätzlich nur wir jungen Leiter. Das hat mich schon schockiert – Pfadi sein soll schließlich vereinen und das schafft schon eine Distanz in der eigenen Gruppe!

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Auch an den Gedanken, dass Mädchen und Jungs bei den SUF (Scouts unitaires de France – vereinte Pfadfinder Frankreichs) getrennt waren, musste ich mich erst gewöhnen. Sicher hat das so seine Vorteile, aber andererseits sollen heutzutage Mädchen und Jungen gemeinsam aufwachsen und beide von den Interessen des anderen lernen! Es zog mich also zu den Mädchen, denn ohne Erfahrung und mit meinem damals noch kleinen Vokabular wagte ich mich nicht an 24 Jungs zwischen 8 und 12 heran. Caroline als Hauptleiterin ist bei den Jeannettes nur als Guillemette bekannt, Mathilde als Zabilette und ich als Nicolette. Mit einer Uniform (Pflicht!), bestehend aus hellblauem Hemd, dunkelblauer Short, dunkelblauem Pulli, dunkelblauen Socken und dem blau-weißen Gruppenhalstuch gerüstet, ging es Anfang Oktober zum Herbstlager, das Hemd ordentlichst in die Hose gestecket, bei den Jeannettes und Louveteaux (WiWö) durfte der Beret (Kopfbedeckung) nicht fehlen. Da kam ich mir ein bissl wie beim Militär vor! Als Ranger der kleinen Kremstaler Gruppe fühlte ich mich in diesem Riesenkreis etwas verloren und wurde auch noch von allen Seiten bestaunt, als man mich vorstellte. Nach dem Abendessen am Lagerfeuer (Kochstellen gibt es nicht) begann das große Gruppenspiel. Außer einem einzigen Lied, verstand ich kaum was, fühlte mich aber gleich mehr daheim, als die Guides das wohlbekannte Wotan Shu anstimmten. Nach einem Verprechen unter Anwesenheit des Pfarrers für die Segnung der Jeannette und nach einigen mir völlig unbekannten Spielen, empfahl mir Guillemette plötzlich zu laufen. Ich bin wohl eher eine Sprinterin, denn nach 200 Metern wurde ich langsamer und so erwischten mich die 24 Mädchen, was mir die für Leiter üblich Grastaufe einhandelte – keine sanfte Art! Mit einer schönen Freiluftmesse endete das Lager. Danach gab es alle drei Wochen Samstag nachmittags oder sonntags mit einer Messe beginnend ganztags die „Heimstunden“, ohne Heim! Nur kahle Räume hinter der Kirche, aber die nutzten wir auch selten, meist waren wir im Park von Versailles unterwegs. Im Winter war das dann halt schon sehr kalt, wie das einige der Jeannettes in kurzer Uniformshose ohne Strumpfhose aushielten, ist mir bis heute nicht klar! Inhaltlich folgten wir einem historischen Jahresthema: Der Komödiendichter Molière hat seine Inspiration verloren. Ludwig XIV. droht mit seiner Verbannung. Eifrig wurden Zaubertränke gebraut, um in Ältere LeiterInnen werden die Vergangenheit zu reisen und in Frankreich respektvoll gesiezt, mit den jüngeren zu helfen, Tänze und Gesänge hat Miriam aber enge Freundschaft geschlossen. ausgedacht, um den König zu erfreuen. Im Advent übten sie das von uns Leiterinnen geschriebene Theaterstück ein, um es vor den stolzen Eltern zu spielen. Im März besuchten wir mit einem Quiz ausgestattet das Schloss und suchten dann im Park ein Wasserbecken, das sich, wie wir dann herausfanden, schon lange nicht mehr dort befand. Der Frühsommer kam, und nach einem Besuch des Lagerplatzes nahe Lisieux, stürzte ich mich ins Lernen für meine Prüfung.


In der letzten Heimstunde gings ans Abschied nehmen für mich. Schön wars und unvergesslich – und auch wenn es viele Unterschiede gibt, wir sind doch alle Pfadfinderinnen und das verbindet. Ein Teil der Gruppe werde ich immer bleiben, schon allein wegen des kleinen Bandes, das ich wie alle anderen auch mit meinem Namen bestickt habe und am Arbre de mai, einem kleinen Maibaum, befestigt habe. Am 10. Juli winkte ich ihnen zu, als sie sich aufmachten ins Nimmerland, denn Molière war verschwunden und Glöckchen (frz.: Clochette) hatte einen Hinweis gefunden. Aus sicheren Quellen weiß ich, dass es ihnen gelungen ist, ihn aus den Händen Kapitän Hooks zu befreien.

In Frankreich gibt es rund 180.000 PfadfinderInnen in mehreren Verbänden:

Die im Artikel erwähnten SUF (Scouts unitaires de France) wurden 1971 gegründet. Sie sind staatlich, aber nicht vom französischen Dachverband und somit auch nicht von den Weltorganisationen WAGGGS und WOSM anerkannt. Trotz aller Unterschiede gibt es doch Gemeinsamkeiten. Der Wahlspruch der Jeannettes und Louveteaux (WiWö) zum Beispiel lautet „Man macht alles so gut man es kann“, fast wie bei den PPÖ.

Le Scoutisme Français ist der offizielle Dachverband für fünf Pfadfinderorganisationen. www.scoutisme-francais.fr EEDF Eclaireuses et Eclaireurs de France ältester und nicht-konfessioneller Verband. EEIF Eclaireuses et Eclaireurs Israélites de France jüdischer Verband EEUdF Eclaireuses et Eclaireurs Unionistes de France protestantischer Verband SGdF Scouts et Guides de France katholisch, größter Verband Frankreichs SMF Scouts Musulmans de France Muslimischer PfadfinderInnenverband Frankreichs

Auslandslager gehören einfach dazu.

Caro Ocks

Im Angebot gibts internationale Lager, tolle Lagerplätze in der ganzen Welt, aber auch großartige Seminar- und Austauschprogramme. Der Landes- und der Bundesverband helfen euch gerne bei der Vorbereitung eurer Auslandsaufenthalte.

Landesbeauftragte für Internationales

www.ooe.pfadfinder.at/international.html

Internationale Lager 2012 Australien

15th Australian Venture 3. – 14. 1. “Wild Dayz” Tasmanien

CaEx, RaRo

Burundi

6th Africa Scout Jamboree

28.7. – 5.8.

Dänemark

Jamboree Denmark ’12

21. – 29.7.

alle

England

Essex Jamboree, Chelmsford, Essex

18. – 25.8.

GuSp – RaRo

Finnland

Roverway (siehe unten) 20. – 28.7.

RaRo + IST

Frankreich Vis tes rêves, Jamboree national

27. – 31.7.

GuSp

Island

Centennial InterNational Jamboree

20.-29.7.

GuSp – RaRo, LeiterInnen, IST

Libanon

19th Arab Scout Moot

August

RaRo, Leiter

Niederlande

Nederweert Int. Camp for European Scouts

28.7. – 12.8.

CaEx, RaRo

Schweden

Camp North-Experience Schweden

28.7. – 5.8.

CaEx, RaRo

Sri Lanka

29th APR Scout Regional 1. – 6.4. Jamboree & Sri Lanka Centenary Jamboree

Syrien

30th Arab Regional Jamboree

11. – 20.8.

USA

Michigan International Camporee

22. – 29.7.

12-18 Jahre

Mehr Auslandslager 2012 und 2013 findest du auf www.ooe.pfadfinder.at/international.html World Centres WAGGGS und WOSM England

Pax Lodge - London

Schweiz

Our Chalet - Adelboden www.ourchalet.ch

http://paxlodge.org

Indien

Sangam

www.sangamworldcentre.org

Mexico

Our Cabaña

www.ourcabana.org

Schweiz

Kandersteg

www.kisc.ch (siehe Seite 7)

Ägypten

Cairo International Scout Centre

www.scout.org/en/around_ the_world/scout_centres/cairo

Chile

Picarquín World Scout Centre

www.picarquin.cl

Zum Roverway nach Finnland 20. – 28. Juli 2012 Roverway ist ein Event für Ranger und Rover von 16 bis 22 Jahren aus aller Welt. 2012 wird es von Finnland organisiert. Während der Paths-Tage sind Gruppen zu 50 Personen in der einzigartigen finnischen Natur unterwegs. Zum Maincamp kommen dann über 3000 Ranger und Rover in Evo (150 km nördlich von Helsinki) zusammen. Der Roverway ist nicht einfach nur ein Großlager, sondern versteht sich als Event, der sich über das Jahr 2012 zieht und schon im Frühjahr mit der ersten Vernetzung der Teilnehmer aus aller Welt beginnt. Es ist eine einmalige Gelegenheit, die sich Ranger und Rover nicht entgehen lassen sollten!

Weitere Informationen www.roverway.fi www.roverway.at roverway_at Roverway 2012 Österreich Kontingent

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C

Großartige umWELTdenker Oberösterreich ist jetzt um viele Insektenhotels, Hochbeete und Permakulturen reicher. Die eingereichten Projekte für den umWELTdenker Wettbewerb haben heuer alle Erwartungen übertroffen. Für die Jury war es ein schweres Stück Arbeit, einen Gewinner zu küren. Viel zu dicht lag die Qualität beieinander. von Andrea Eckerstorfer Projektkoordinatorin umWELTdenker

Was zu guter Letzt den Ausschlag gab, waren die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, die nachhaltige Wirkung oder auch die außergewöhnliche Idee der Siegerprojekte. So teilten sich den ersten Preis die Gruppen Linz 8 (VielFALTERgarten) und Hörsching (Ist deine Wohnung auch noch so klein, ein Gartl der Pfadis passt immer rein). Auch auf Platz drei schafften es zwei Projekte: Gallneukirchen/Engerwitzdorf und Freistadt (Kräuter aus der Dosn – gehn in die Hosn, Kräuter aus der Natur – spürt ma pur.) Das kommende umWELTdenker-Thema wird gerade ausgearbeitet und wird den LeiterInnen auf der Landestagung und im nächsten jam präsentiert werden. Auch die Kriterien werden überarbeitet, damit auch wieder kleinere Ideen und Projekte eine Chance haben. 

04095 ins 95,5x139 HÖ.pdf

1

18.01.11

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1. Preis: Pfadfindergruppe Hörsching

3. Preis: Pfadfindergruppe Gallneukirchen/Engerwitzdorf

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Topfenknödel

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Als Haupt- oder Nachspeise. Serviert auf Zwetschkenröster, mit Apfelmus oder mit irgend einem anderen fruchtigen Mus oder Kompott.

Rezept: Theresa Natz, Fotos: Ulrich Schueler gekocht von Lilli und Anna aus Ried

simple Hosentaschenrezepte

4

schirrtuch 250 g Topfen in ein Ge hst viel glic mö und n lage einsch Der Topfen soll Wasser herausdrücken. den. möglichst trocken wer g Zucker, 12 g weiche Butter, 30 2 Zitrone, 1 Ei, Saft einer halben mit dem ker zuc ille Van itze rsp 1 Messe üssel sch stik Pla er ein in en Schneebes . cremig rühren Topfen Jetzt erst den trockenen dazuge3 und 80 g Semmelbrösel vermischen. ben und zu einem Teig lassen. ten ras en nut Mi 20 Teig kleine Mit feuchten Händen Durch4 Knödel formen (ca 5 cm , leicht des hen koc in tig messer). Vorsich ten lassen. gezuckertes Wasser glei nicht wallend (Wasser soll nur sieden, ein paar Minuten h nac P: TIP !). hen koc hlöffel ganz die Knödel mit dem Koc lösen. den fbo Top vom am behuts in der Inzwischen 30 g Butter 5 en. 50 g Pfanne zerfließen lass ieben HaselSemmelbrösel, 50 g ger zugeben und nüsse und 50 g Zucker goldbraun rösten. ze Hit viel zu ht nic mit ren, die Sache ACHTUNG: ständig rüh an. Nu im brennt Nach etwa 10 Minuten 6 l auf. schwimmen die Knöde zeln aus dem Dann kannst du sie ein sichtig in Wasser nehmen und vor seln wälzen. Brö den mit nne Pfa der 1

Topfenknödel ZUTATEN speise) für 4 Personen (Nach e Menge als Hauptspeise: doppelt ) 250 g Topfen (20 % Fett ter But che ~ 50 g wei 80 g Zucker 130 g Semmelbrösel 50 g geriebene Haselnüsse 1 Ei ½ Zitrone ucker 1 Messerspitze Vanillez AUSRÜSTUNG großer Topf, Pfanne Schneebesen, Kochlöffel Plastikschüssel Küchenwaage

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nu

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wenn das Feuer schon brennt!

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Engagement und Aufbruch. PfadfinderIn sein heißt, die Welt zu verändern. Pfadfinderinnen und Pfadfinder feiern gerne, manchmal auch sich selbst. Vor allem dann, wenn sie sich gegenseitig auf die Schultern klopfen, weil sie wieder einmal der Welt etwas Gutes getan haben. Und das geschieht gar nicht so selten! Warum ist das so? von Andreas Hofinger Landesleiter der OÖ. Pfadfinder und Pfadfinderinnen

FÜR FREIWILLIGES

Die Kinder, die Jugendlichen,

©

OBERÖSTERREICHISCHE

Wir sind alle von klein auf durch die Schule der Pfadfinderei gegangen. Wir haben unsere sozialen Kompetenzen geschärft, wir haben gelernt, die Welt aufmerksam und kritisch zu beurteilen, wir haben erfahren, was Solidarität und internationale Verbundenheit für jeden Menschen persönlich bedeuten: kulturelle Bereicherung, Freiheit und Frieden. Schließlich stehen bei den Rangern und Rovern – am Ende unseres pädagogischen Auftrags – der Aufbruch und das Engagement und somit die Entscheidung jedes einzelnen, für welchen Bereich sie oder er sich später einsetzen wird.

ENGAGEMENT

die Eltern, die Gesellschaft.

RINNEN

PFADFINDER UND PFADFINDE

IWILLIGES

FÜR FRE

lichen, die

, die Jugend Die Kinder

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Eltern, die

2011

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Gesellschaft

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Die Kinder , die Jugend

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2011 OBER NENÖSTERREIC FINDERIN ©

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FÜR FREIWILLIGES ENGAGEMENT

Die Kinder, die Jugendlichen, die Eltern, die Gesellschaft.

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OBERÖSTERREICHISCHE PFADFINDER UND PFADFINDERINNEN 2011

Gute Beispiele dafür gibt es mehr als genug. Da finden sich Menschen, die Kinder- und Behindertenheime in krisenge-

schüttelten Ländern gründen, die sich um Schulbildung für Waisenkinder in Uganda kümmern, solche, die ihr ganzes Engagement bei Organisationen wie Amnesty International, beim WWF oder bei Greenpeace einbringen oder sich gemeinsam mit SOS Menschenrechte um eine gerechtere Welt sorgen. Oder auch jene, die sich dafür einsetzen, dass die letzten großen humanitären Katastrophen in unserem eigenen Land nicht in Vergessenheit geraten und solche, die bei einer Flutkatastrophe nicht bestürzt zusehen, sondern einfach hinfahren und helfen. Es ist eine nicht enden wollende Liste. Zu jeder dieser „guten Taten“ gibt es Namen und Gesichter, auf die wir besonders stolz sind und denen wir im Jahr des freiwilligen Engagements einen ausdrücklichen Dank zukommen lassen. Denn sie sind es, die uns PfadfinderleiterInnen vor Augen führen, dass unser eigener Einsatz weit mehr ist als sinnvolle Freizeitgestaltung. Jedesmal, wenn wir Jugendliche dazu animieren, zum eigenen Engagement aufzubrechen, stimmt es, dass wir die Welt ein wenig besser zurücklassen, als wir sie vorgefunden haben. Ich glaube, wir machen unsere Sache recht gut. Vielen Dank dafür!

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DER

BUNDES EVENT

Innen für Leiter erInnen aus ganz beit und Mitar

.

CH I E R E R T ÖS

Auch die Bundesleitung bedankt sich für das Engagement und richtet einen Wochenend-Event mit Fest aus. Termin gleich vormerken, nähere Infos folgen!

im Scout Camp Austria


Geldspartipps vom Bank-Profi „Der VKB-Bank ist die Jugendarbeit sehr wichtig. Jugendliche in Gelddingen zu beraten ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen. Wir begleiten unsere jungen Kunden und versuchen, sie besonders im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs über mögliche Risiken zu informieren. Seitens der VKB-Bank bieten wir unseren Jugend-Kunden mit der INdie-Card ein kostenloses Sicherheitspaket, das bei Online- und Bankomatkarten-Transaktionen bis zu 50.000 Euro Versicherungsschutz bietet“, so VKB-Vorstandsdirektor Mag. Christoph Wurm.

Bank-Profi gibt Geldspartipps

Foto: vkb-bank

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Verantwortungsvoller Umgang mit Geld ist eine Grundbedingung um erfolgreich wirtschaften zu können. Das gilt im Großen sowohl für ein Bankhaus, als auch im Kleinen für jeden Einzelnen von uns. Wie man nachhaltig mit Geld umgeht, das kann man lernen. Das Taschengeld oder das erste selbst verdiente Geld will gut investiert sein. Natürlich haben Kinder und Jugendliche viele materielle Wünsche, doch der sinnvolle Umgang mit dem eigenen Geld, kann auf lange Sicht eine persönliche Erfolgsgeschichte werden.

Als Vorstandsdirektor einer Bank weiß man, wovon man spricht, wenn es um Finanzen geht. Ein paar einfache Tipps können helfen, schon in jungen Jahren mit sinnvollen Sparmaßnahmen anzufangen: Beim Fortgehen und zum Einkaufen nicht mehr Geld mitnehmen, als man ausgeben möchte Computerspiele mit Freunden tauschen anstatt kaufen Altes Kinderspielzeug, Bücher, CDs, Klamotten kann man am Flohmarkt verkaufen Kinobesuche unter der Woche sind günstiger, auch Vorverkaufskarten statt Abendkassa. Vorsicht bei Mehrwertnummern (0900-Vorwahlen oder 0810, …) sowie Mehrwert-SMS und Anbietern von Klingeltönen & Logos – diese sind sehr teuer! Aufpassen dass die Grundgebühr beim Handy nicht überschritten wird (z.B. 1 SMS € 0,25 – 100 SMS € 25). Auch das Internet kann richtig teuer werden! Fahrgemeinschaften bilden, Taxi teilen oder am besten gleich die Öffis nutzen. Das monatliche Einkommen addieren und die Fixausgaben subtrahieren. Diesen Betrag durch vier dividieren, ergibt das wöchentliche Taschengeld. Internetshopping: Vorsicht bei Internetbestellungen! Erst genau lesen, dann kaufen! Einkaufsfallen: Brauche ich das wirklich oder werde ich nur durch Aktionen gelockt? Geldüberblick verschaffen – Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen – wo kann gespart werden? Brauche ich die teure Markenhose wirklich, um gut anzukommen? Jause von zuhause mitnehmen oder selber kochen, statt essen gehen und Fastfood! Langfristiges Ansparen bereits mit kleinen Beträgen lohnt sich! Folgekosten bei Investitionen gut einplanen und kalkulieren (z.B. Was kostet ein Moped/Auto durchschnittlich im Monat?)

VKB-Vorstandsdirektor Mag. Christoph Wurm: „Sicheres Zahlen mit der INdie-Card, durch ein kostenloses Sicherheitspaket bei Online- und Bankomatkarten-Transaktionen“.

Soziale Verantwortung Die Pfadfinder sind eine Organisation, die sich dem Gemeinwohl verschrieben haben und dabei auch noch die Jugendarbeit fördern. „Für mich passt meine Funktion als oberösterreichischer Pfadfinderpräsident sehr gut zu meiner Tätigkeit als Vorstandsdirektor der VKB-Bank. Beide Institutionen stehen für nachhaltiges Wirtschaften und soziale Verantwortung und verstehen es, bewährte Traditionen mit modernen Ideen zu kombinieren.“, so Mag. Christoph Wurm. Als unabhängige Regionalbank fühlt sich die VKB-Bank, der Region Oberösterreich, und besonders den jungen Menschen die hier leben, der Gesellschaft und natürlich der heimischen Wirtschaft in besonderer Weise verbunden und verpflichtet. Die VKB-Bank übernimmt als verlässlicher Partner in der Region durch die Unterstützung von Projekten und Organisationen im kulturellen, sportlichen oder gesellschaftlichen Bereich auch soziale Verantwortung. Die soziale Verantwortung ist das Rückgrat jeder Gesellschaft. Besonders die Arbeit von Ehrenamtlichen Mitarbeitern ist ein wertvoller Beitrag zum Gemeinwohl und schafft nachhaltige gesellschaftliche Werte.

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5. – 8. Oktober 2011, St. Pölten

Green Days – Get the energy! 2011 Sprungbrett, Perspektiven und Orientierung im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich

Mitgestalten? Mitreden? Verändern? Unter dem Motto Get ideas. Get networks: Get the energy! findet vom 5. – 8. Oktober ein viertägiges Umwelt-Ideen-Networking für 250 Jugendliche und junge Leute ab 16 Jahren aus ganz Österreich in St. Pölten statt. Die Green Days bieten dir das Sprungbrett für deine Ideen sowie Orientierung und Perspektiven im Umwelt- und Nachhaltigkeitssektor. Projekte können entwickelt und nützliche Kontakte geknüpft werden. Du erhältst Tipps und Tricks zu Projektmanagement, Sponsoring und Förderungen, Ideenfindung u.v.m.

als Inspiration nutzen: 30 Organisationen, darunter z.B. Klimabündnis, LEBENSART oder BIO Austria informieren in kreativen Workshops über verschiedene Themen; hautnah erlebst du das Tätigkeitsfeld von Berufen aus dem Green-Jobs Bereich, wie etwa UmweltjournalistIn, UmwelttechnikerIn, BiobäuerIn oder ParkrangerIn in einem Nationalpark: was und wie viel davon dich interessiert, bestimmst du selbst, indem du aus dem vielseitigen Angebot wählst. Veranstaltet werden die Green Days von JUMP (JugendUmwelt-Plattform) – der unabhängigen Plattform für junge Leute, die sich im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich engagieren wollen. 

Mit deiner Projektidee hast du auch die Chance, ein Projektbudget von bis zu max. 300 Euro für die Umsetzung zu ergattern. Außerdem kannst du die vielen inhaltlichen Inputs

Anmeldung und Ideeneinreichung: www.jugendumwelt.at/greendays/anmeldung Anmeldeschluss: 26. September 2011 Kosten: EUR 10 pro Teilnahmetag (+ EUR 10 pro Übernachtung in Hippolyt Haus oder Jugendherberge, die Übernachtung im Schlafsaal ist kostenlos)

Green Days

Nähere Infos: www.jugendumwelt.at/greendays

Sind Grünanlagen alles, was man für eine grüne Stadt braucht?

Unsere Infrastrukturlösungen sorgen für eine umweltverträgliche und nachhaltige Stadtentwicklung. Und somit für grünere Städte. siemens.com/answers

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Keine Sorgen EIL

T VOR

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HEIM

UNG HTIG RNĂ„C FINDE E I D D A F F U P A EN. OĂ–. FĂœR GRUPP

Sommerlager im Scout Camp Austria? Das Scout Camp Austria hat immer mehr zu bieten. Jetzt gibts auch in der Freihalle von Haus 1 einen groĂ&#x;en offenen Kamin und am Zeltplatz in der Au kĂśnnt ihr ein wenig abgeschiedener lagern. Gäste aus Ländern wie Irland, Italien und Deutschland warten darauf, euch im Sommer 2012 kennen zu lernen. Im Hochseilgarten High Kix gibts spezielle Angebote fĂźr Pfadfindergruppen.

www.highkix.at

Tel: 0650 / 796 21 50 www.scoutcampaustria.at

Zentrum der OÜ. Pfadfinder und Pfadfinderinnen Eggenberg / Berg i.A.

  

 4055 PuckingTelefon: 07229/79070www.compact-delta.at

Wir danken unseren Inserenten und Sponsoren! Im jam inserieren: jam@ooe.pfadfinder.at | www.ooe.pfadfinder.at/jam.html

OOE_Pfadfinder_Landesverband_Mitgliede

RiesenspaĂ&#x;im imZwergenreich Zwergenreich RiesenspaĂ&#x; 1. März bis 31. Mai: ............................................. 10.00 bis 17.00 Uhr 1. Juni bis 31. August:....................................... 10.00 bis 18.00 Uhr 1. September bis 1. November:................. 10.00 bis 17.00 Uhr Adventsonntage und 8. Dezember: ....... 10.00 bis 17.00 Uhr 24. Dezember: ........................................................ 10.00 bis 15.00 Uhr

Grottenbahn

Am PĂśstlingberg 16, 4040 Linz, Tel.: +43 (0)732/3400-7506 E-Mail: grottenbahn@linzag.at, Internet: www.grottenbahn.at Letzte Drachenfahrt 30 Minuten vor Betriebsende.

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4320 PERG/OÖ • Weinzierl-Süd 3 • AUSTRIA Tel.+ 43/7262/57321-0 • Fax + 43/7262/57321-10

post  it! macht Platz für die wirklich wichtigen Dinge, die du allen OÖ PfadfinderInnen ans Herz legen möchtest. 

CaEx Winterlager

jam@ooe.pfadfinder.at

Die TeilnehmerInnen an der CaEx Landesaktion „Freilandeier“ im März.

Landesaktion 6. bis 8. Jänner, Pfadfinderheim Traun Oedt Heuer hat dein CaEx Team ein Ereignis der besonderen Art geplant. Da wir wissen, dass von Katharina „Erbs“ Rollinger dein Pfadikalender sicher schon vollgefüllt Landesbeauftragte ist, haben wir das Planen eines Winterlagers für Caravelles für dich übernommen. Von 6. bis 8. Jänner 2012 sind ALLE CaEx Oberösterreichs zum gemeinsamen Lagern herzlich eingeladen. Sei auch du mit deiner Gruppe dabei und komm nach Traun Oedt! Anmelden könnt ihr euch über die Website www. ooe.pfadfinder.at bis 31. Oktober 2011. Mit dem Lagerbeitrag von 40,- € pro CaEx wirst du durchgefüttert und warm gebettet. Weitere Informationen behalten wir bis zur Landestagung noch für uns! Natürlich kann man auf der oben genannten Website, nach der Landestagung, alles Nachlesen. Wir freuen uns auf dein Talent, deine Energie, dein Streichholz fürs Lagerfeuer und deine Stimme beim Mitgrölen. Liebe CaEx! Falls euch eure LeiterInnen nicht von der Landesaktion erzählen, sprecht sie doch einfach darauf an!

Goldener Weberknoten für Willi Hohensinn Der Gründer und langjährige Leiter der Gruppe Vöcklamarkt, Willi Hohensinn, ist aus Altersgründen in den Pfadfinderruhrstand getreten. Seit 1947 hat er die Entwicklung der Gruppe entscheidend geprägt. Mit dem Goldenen Weberknoten bedankten sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder für sein unglaubliches 64-jähriges Engagement. Wir gratulieren herzlich. 

online: www.ooe.pfadfinder.at/termine.html

24. Sep. Thx a lot! Fest der Ehrenamtlichen 24. - 25. Sep. Landestagung, Elternratstagung, Landesjugendrat 25. Sep. Jahreshauptversammlung 25. Sep. Anmeldeschluss Einstiegs und Aufbauseminar

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12. Okt. Präsidiumssitzung 7. – 9. Okt. CAEX-BuLeiLa „CÄX and CRIME“ 22. - 23. Okt. Einstiegsseminar 28. - 30. Okt. Einwinterung Scout Camp Austria 29. - 30. Okt. Einwinterung High Kix 31. Okt. Halloweenparty Linz 12

3. Nov. jam-Redaktionsschluss 18. - 20. Nov. Aufbauseminar WiWö bis RaRo 19. - 20. Nov. Einstiegsseminar

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VORSCHAU

01 CaEx Landesaktion 18. - 20. Mai a lot! Bundes-Event 05 Thx im Scout Camp Austria

6. - 8. Jan.

26. - 28. Mai 26. - 28. Mai

20. - 28. Jul.

Pfingst’l RaRo Bundespfingsttreffen im Scout Camp Austria

07 Roverway Finnland jam 29

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Kultur mit Power.

Hinter vielen kulturellen Events in Oberösterreich steckt die Power der Energie AG. Denn als größtes Infrastruktur-Unternehmen des Landes unterstützen wir einerseits junge Künstler und andererseits zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen – von kreativen Ausstellungen bis hin zu trendigen Gigs der HipHop-Generation. www.energieag.at


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