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Juli 2012

Menschen, Quartiere und Ideen aus der Überseestadt Bremen

ÜBERHAUPT WIR HALTEN AUSSCHAU: TOURISMUS IM NEUEN HAFENREVIER SEITE 10

ÜBERREDET »MEHR SEXAPPEAL FÜR DIE ÜBERSEESTADT« SEITE 30 AKTUELLE NEWS, TERMINE, ENTDECKERPLAN UND DAS UNTERNEHMENSREGISTER FÜR DIE ÜBERSEESTADT!


Anz.Ueberseestadt_virtuell_185x270:Magazin

23.03.2012

11:45 Uhr

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Per Mausklick in die Überseestadt Entdecken Sie die Überseestadt Bremen über eine „Virtuelle Tour“ bequem vom Computer aus! Die Überseestadt Bremen ist mit einer Fläche von knapp 300 Hektar eines der größten städtebaulichen Projekte Europas. Mit der „Virtuellen Tour“ können Sie sich in bis zu hundert 360°-Ansichten in diesem spannenden Areal in Ruhe umsehen. Verfolgen Sie die Entwicklungen und Bauvorhaben unter www.ueberseestadt-bremen.de, Rubrik „Mediacenter“.

360° Ansichten

Ein Projekt der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH


INHALT

AUF GEHT’S IN DEN ÜBERSEESTADT-SOMMER!

Seite 04

ÜBERSICHT TIPPS UND TERMINE VON MITTE JULI BIS MITTE OKTOBER 2012

Seite 06

ÜBERBLICK AKTUELLES AUS DER ÜBERSEESTADT

Seite 10

ÜBERHAUPT TOURISMUS IN DER ÜBERSEESTADT UND INTERVIEW MIT PETER SIEMERING, ÜBERSEESTADT MARKETINGVEREIN

Seite 18

ÜBRIGENS MAHLZEIT ZUSAMMEN! – GÄSTE KOCHEN LIEBLINGSGERICHTE FÜR GÄSTE

Er verspricht in diesem Jahr volles Programm. Den Auftakt hat bereits der ÜberseeTörn Ende Juni gemacht, aber nun geht’s erst richtig los: Konzerte aus der Reihe »Songs & Whispers«, GEWOBA City Triathlon, Partys im SOHO Club, Radrennen Bremen Challenge, Outlet Tag und und und... Im August wird es erstmals roten Teppich und Blitzlichtgewitter in der Überseestadt geben: Dann findet die Verleihung des 4. Stadtmusikantenpreises im BLG-Forum statt. Zudem gastiert hier im September auch das Musikfest Bremen mit einer musikalischen Überraschung. Garniert wird das Sommerprogramm durch regelmäßig geführte Spaziergänge, Rad- und Segwaytouren durch das Hafenquartier sowie Ausstellungen im Hafenmuseum. Was es in der Überseestadt sonst so zu bestaunen gibt, geben sollte und geben wird, das haben wir in dieser Ausgabe des ÜberseeMagazins zum Leitthema gemacht. Wir wollten wissen, wie es um den Tourismus in den Quartieren steht. Sie finden den Artikel samt Interview ab Seite 10. Für alle, die gern Kochen, empfehlen wir einen Blick auf Seite 18. Und wer mehr über die goldenen Zeiten an der Bremer »Küste« erfahren möchte, wird auf Seite 30 fündig.

Seite 20

ÜBERFLIEGER »DETEKTIVARBEIT« ZUM WOHLE DES VERBRAUCHERSCHUTZES

Wir wünschen einen tollen Sommer! Das Übersee-Magazin-Team

Impressum: Herausgeber: Daniel Günther, Jack Kraska Redaktion: DIALOG Public Relations, Daniel Günther e.K., Altenwall 24, 28195 Bremen, redaktion@ueberseemagazin.de, Telefon: 0421.32 88 110, www.dialog-pr.de Design: kraska – gestaltung, Jack Kraska, Altenwall 24, 28195 Bremen, Telefon: 0421.16 88 93 70, kontakt@kraska.net, www.kraska.net Druck: Stürken Albrecht GmbH & Co. KG Anzeigeninformationen finden Sie im Internet unter www.ueberseemagazin.de Auflage: 15.000 Die Ausgabe 4/2012 erscheint in der Kalenderwoche 42.

Seite 03

Seite 21

FLOTTER DREIER DAS KURZINTERVIEW MIT PROF. DR. GRÜNER, REKTOR DER HFK BREMEN

Seite 22

ÜBERN TELLERRAND EINE STADT, EIN FJORD – OSLOS ÖFFNUNG ZUM WASSER

Seite 24

ÜBERLEBT VOM BAUMWOLL- ZUM KULTURSPEICHER – 100 JAHRE SPEICHER XI

Seite 25

REGISTER 28217 UNTERNEHMEN IN DER ÜBERSEESTADT

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ÜBERREDET INTERVIEW MIT FRAUKE WILHELM


TERMINE

ÜBERSICHT TIPPS UND TERMINE VON MITTE JULI BIS MITTE OKTOBER 2012 Juli 01.07. bis 22.08.2012 Ausstellung: »Der Einfall lässt sich nicht kommandieren« Willi Pramann (1909 bis 2006) Kassenärztliche Vereinigung Bremen, Schwachhauser Heerstraße 26/28 Ausstellung von der Blauen Karawane und der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen. Der Erlös von verkauften Bildern kommt dem Projekt BlauHaus an der Hafenkante zugute Weitere Informationen unter www.willipramann.de 17.07.2012 Konzertreihe »SONGS & WHISPERS« 20 Uhr Hafen Casino, Am Waller Stieg 6 Robin Grey, Cajita, She Makes War (alle UK) www.songsandwhispers.com 17.07.2012 Big Sounds & fresh Vibes 20 Uhr »Moments«, Vor dem Steintor 65 Semester-Abschlusskonzert der Jazzabteilung der Hochschule für Künste aus der Überseestadt Eintritt: 3 Euro www.hfk-bremen.de 19.07., 23.08. und 20.09.2012 Hafenrundfahrt durch die Industriehäfen 16:45 Uhr Treffpunkt: Martinianleger Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsfahrt durch die Bremer Häfen und erleben Sie den sonst nicht zugänglichen Hafenumschlag hinter der Schleuse Dauer: ca. 3 Std., Fahrpreis: 9,80 Euro, Kinder 4-14 Jahre die Hälfte Eine Zusammenarbeit von Hal över mit Kultur vor Ort, dem Hafenmuseum Speicher XI und der Initiative Stadtbremische Häfen Anmeldung bei Hal över unter 0421.33 89 89 oder www.hal-oever.de 22.07.2012 Geführte Radtour – vom Weser Tower zum Molenturm 11 Uhr Treffpunkt: Weser Tower (Weserseite) Kosten: 8 Euro/ermäßigt 7 Euro Stattreisen Bremen e.V. in Kooperation mit dem Hafenmuseum und dem Waller Kulturhaus Brodelpott. Eine Anmeldung unter 0421.43 05 656 oder info@stattreisen-bremen.de ist erforderlich 22.07., 29.07., 12.08. und 09.09.2012 Weserkreuzfahrt – maritimer Sonntagsausflug zu neuen Ufern 14 Uhr Dieser Ausflug führt Sie vom Martinianleger bis nach Vegesack, mit der Möglichkeit am

Pier2/Waterfront zuzusteigen. Auf der Rücktour gibt eine Lotsin Einblicke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bremer Häfen und der Stadtteile am Weserufer Gesamtdauer: ca. 4 Std. Informationen zu Preisen und Kartenvorverkauf unter 0421.33 89 89 oder www.hal-oever.de 27.07.2012 SOHO White Edition 23 Uhr SOHO Club, Konsul-Smidt-Straße 8 d Der Dresscode des Abends lautet: weiß! Ohne weiße Kleidung wird kein Einlass gewährt www.soho-bremen.de 27.07., 08.09. und 06.10.2012 Kaffee, Kunst und vereinzelt Matrosen – Hafenspaziergang mit Kaffeeverköstigung Im Juli um 16 Uhr, sonst 15 Uhr Treffpunkt: Speicher XI/Hafenmuseum Dauer: ca. 2 Std. Kosten: 9 Euro/ermäßigt 7 Euro (Kaffeeverköstigung nicht inklusive!)/Ermäßigung für Gruppen bis 12 Personen 100 Euro, 13-20 Personen 130 Euro In Kooperation mit der Lloyd Caffee GmbH Anmeldung erforderlich unter: 0421.61 97 72 7 www.kultur-vor-ort.com

August 03.08. und 05.08.2012 Kaffeeseminar bei Lloyd Caffee 15 Uhr Lloyd Caffee, Fabrikenufer 115 Dauer: 1,5 bis 2 Std. Kosten: 15 Euro pro Person, inkl. Kaffeeverkostung und Kuchen Anmeldung unter 0421.38 33 22 11 www.lloyd-caffee.de 04.08., 11.08., 18.08. und 25.08.2012 SEGWAY-Tour Schlachte/Überseestadt 11 Uhr Treffpunkt: ATLANTIC Grand Hotel Bremen, Martinistraße Dauer: 2,5 Std. inkl. Einweisung Kosten: 59 Euro pro Person Mindestalter: 16 Jahre Mindestanforderung: Mofaführerschein Mehr Infos bei der BTZ Hotline: 01805.10 10 30 oder 0421.30 800 10 info@bremen-tourism.de 04.08.2012 Wissen aus der Kiste! 15 Uhr Treffpunkt: Hafenmuseum Speicher XI Dauer: 1,5 Std., Kosten: 8 Euro/ermäßigt 6 Euro Hafenparcours und Ausstellung informieren über Produktverarbeitung im Bremer Hafen. Die Führung ist ein Kooperationsprojekt der Initiative Stadtbremische Häfen e.V. und des Hafenmuseum Speicher XI Anmeldung erforderlich: 0421.303 82 79 Seite 04

12.08.2012 GEWOBA City Triathlon Bremen Ab 9:30 Uhr Unterschiedliche Wettkampfdistanzen auf zuschauerfreundlichen Strecken durch die Überseestadt. Veranstaltet wird das Event vom Bremer Triathlon Verband. Bühne mit DJ, gastronomische Angebote für Zuschauer, Spiel- und Mitmach-Angebote für Kinder Teilnahme-Anmeldungen unter www.citytriathlon-bremen.de 12.08. und 09.09.2012 Die Überseestadttour – vom Europahafen zum Speicher XI 14 Uhr Treffpunkt: Haltestelle der BSAG Linie 3 Europahafen Kosten: 7 Euro, 6 Euro ermäßigt Stattreisen Bremen e.V. in Kooperation mit dem Hafenmuseum und dem Waller Kulturhaus Brodelpott Keine Anmeldung erforderlich! 12.08., 09.09. und 14.10.2012 Alter Hafen wird neuer Stadtteil 11 Uhr Treffpunkt: Haltestelle Europahafen Kosten: 7 Euro Führung durch die Bremer Überseestadt Weitere Informationen unter 04298.40 30 05 oder info@rosige-zeiten.com Keine Anmeldung erforderlich! 18.08.2012 Mit Hein Looper durch die Überseestadt 16 Uhr Treffpunkt: Ludwig-Franzius-Platz am Europahafenkopf Kosten: Kinder 3 Euro, Erwachsene 6 Euro, Familienkarte (2 K + 2 E) 15 Euro Eine Führung für die ganze Familie Weitere Informationen unter 0421.70 88 21 60 oder www.theater-interaktiwo.de 19.08.2012 Radtour durch den Bremer Westen 11 bis 16 Uhr Treffpunkt: Kulturhaus Walle, Schleswiger Straße 4 Dauer: ca. 5 Std., Strecke 25-30 km, Verpflegung bitte selbst mitbringen Kosten: 5 Euro Anmeldung beim Geschichtskontor unter: 0421.38 87 078 oder 0421.17 86 428 www.brodelpott.de 19.08.2012 Seemannsgarn – ein Käpt’n packt aus! 11 Uhr Hafenmuseum Speicher XI Ein ehemaliger nautischer Offizier berichtet aus der Welt der Schiffe und Häfen Dauer: 1 Std., Kosten: Erwachsene 7 Euro/ ermäßigt 5 Euro Anmeldung erforderlich unter 0421.303 82 79


TERMINE

25.08.2012 Verleihung des 4. Stadtmusikantenpreises 19:30 Uhr BLG-Forum, Am Speicher XI 11 Der renommierteste Preis Bremens kommt in die Überseestadt! Gäste und Moderatoren u.a.: Hans-Dietrich Genscher, Reinhold Beckmann, Gayle Tufts, etc. Eintritt: 99 Euro pro Person, inkl. Vier-Gänge-Menü und Getränken Reservierungen unter info@verkehrsvereinbremen.de 25.08. und 26.08.2012 Radrennen Bremen Challenge 1. Tag: 14 Uhr, 2. Tag: 8 Uhr 15 km-Rundkurs durch die Überseestadt und Walle, unter anderem Jedermann-Rennen und Elite-Rennen für A-, B- und C-Lizenz-Fahrer www.bremen-challenge.de 30.08.2012 Klötriges vom Klabautermann 15:30 Uhr Treffpunkt: Alte Feuerwache am Holzhafen, Waller Stieg Kosten: Kinder ab 8 Jahre 3 Euro, Erwachsene 6 Euro, Familienkarte (2 K + 2 E) 15 Euro Eine »sagen«hafte Tour mit Käpt´n Fanarian (Christine Renken) und Carl-Hedwig durch die Überseestadt Weitere Informationen unter 0421.70 88 21 60 oder www.theater-interaktiwo.de

September 01.09.2012 Die große Hafenrundfahrt – per Rad 16 Uhr

Treffpunkt: Schütting (Handelskammer/ Marktplatz) Dauer: 3 bis 3,5 Std. Kosten: 12 Euro/ermäßigt 11 Euro Eine geführte Radtour von der Innenstadt bis in die Industriehäfen rechts der Weser. Eine Anmeldung unter 0421.430 56 56 ist erforderlich www.stattreisen-bremen.de 02.09.2012 Bremer Outlet Tag BLG-Forum, Am Speicher XI 11 Von Schuhen über Kindermode, Parfüm, Damen- und Herrenmode bis zu Geschenkartikeln gibt es hier alles zu Outletpreisen! Die Aussteller führen ausschließlich Designer- und Markenartikel www.bremer-outlet-tag.de 11.09. bis 14.09.2012 Musikfest Bremen 21 Uhr BLG-Forum, Am Speicher XI 11 Musikfest Surprise Eintritt: 25 Euro/ermäßigt 20 Euro www.musikfest-bremen.de 13.09. und 11.10.2012 KLUB DIALOG ABEND 19 Uhr Stauerei, Cuxhavener Straße 7 Offene Plattform von Kreativen für Kreative www.klub-dialog.de

Gehen Sie auf Entdeckungstour durch die Überseestadt: Alte Speicher, herausgeputzte Boulevards, zeitgenössische Architektur, vielseitige Gastronomie, Hafenmuseum, Infocenter, Silberschmiede, Schnapsbrennerei, schicke Einzelhandelsgeschäfte … hier gibt es viel zu entdecken. Jetzt auch virtuell mit einer 360°-Panoramatour auf unserer Webseite.

&

Wohlfü

03.10.2012 Herbstmarkt 11 bis 18 Uhr Am Speicher XI www.grossmarkt-bremen.de 13.10.2012 Michael Ammer Modelnacht 23 Uhr SOHO Club, Konsul-Smidt-Straße 8 d Eintritt: 10 Euro www.soho-bremen.de

Her mit Ihren Terminen! Sie wissen von einer interessanten Veranstaltung mit Bezug zur Überseestadt oder richten diese selber aus? Wir sind immer dankbar für Tipps und Terminhinweise! Nehmen Sie das Übersee-Magazin in Ihren Verteiler auf und senden Sie uns Ihren Vorschlag via Mail an: redaktion@ueberseemagazin.de.

27.09.2012 Hafen-Klönschnack Netzwerktreffen für Anrainer und Freunde der Überseestadt www.hafen-kloenschnack.de

EINMAL KAIKANTE UND ZURÜCK

Ent d e chkleenn!

Oktober

MERKEN SIE SICH FOLGENDE TERMINE: 12.08 GEWOBA City Triathlon Bremen 25./26.08. Radrennen Bremen Challenge 02.09. Bremer Outlet Tag im BLG-Forum 11.09-14.09 Musikfest Surprise im BLG-Forum

WEITERE VERANSTALTUNGEN & INFOS UNTER: WWW.UEBERSEESTADT-MARKETING.DE

BREMEN ESTADT ÜBERSE

EUROPÄISCHE UNION: Investition in die Zukunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

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PROJEKTE

ÜBERBLICK AKTUELLES AUS DER ÜBERSEESTADT

karätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Landesförderinstituten und Industrie- und Handelskammern. Bewerbungsschluss ist der 1. August 2012. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.degut.de und www.kfw.de

Foto: Birgitta Rust – Piekfeine Brände e.K.

EDLER TROPFEN FÜR DIE ÜBERSEESTADT

TAUSENDE NEUGIERIGE BEIM ÜBERSEETÖRN Bereits zum vierten Mal in Folge lockte der ÜberseeTörn Buten- und Binnenbremer in die Überseestadt. Trotz des teilweise regnerischen Wetters kamen an den drei Veranstaltungstagen mehrere tausend Neugierige ins ehemalige Hafenrevier. Shanty-Chöre und Akrobatikgruppen sorgten auf der Hafenbühne, der »Kutterpullen«-Wettkampf im Europahafen für Abwechslung. Den Kern des Events bildeten aber wie jedes Jahr die unterschiedlichen Törns unter der Leitung von professionellen Guides. Hierbei standen stets die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Überseestadt im Fokus: Ob KajütenTörn zu Fuß mit dem Hafenarbeiter Fiete Hansen, HafenTörn mit der Hansekogge, BackbordTörn mit dem Bus, Steuerbord Törn ins Kaffee Quartier oder der erstmalig durchgeführte KajenTörn rund um Europahafen und Schuppen 1. Handwerkerstände sowie Kunst-, Kultur- und Firmenpräsentationen rundeten das Angebot ab. Initiiert wird die Veranstaltung vom Hafen-Klönschnack, einem offenen Forum von Unternehmen aus der Überseestadt, und der Großmarkt Bremen GmbH. www.ueberseetoern.de

Der Überseebrand 2012 ist da und erlebte auf dem ÜberseeTörn seine Premiere. Doch auch darüber hinaus ist der Williamsbirnenschnaps in der Brennerei von Birgitta Rust in der Hoerneckestraße erhältlich. Die zwei Gebindegrößen à 50 und 350 Milliliter sind für 7 beziehungsweise 27 Euro zu haben. Auch für das nächste Jahr bestehen schon Planungen: Der Überseebrand 2013 wird ein Obstbrand aus Birnen und Äpfeln aus dem Alten Land sein. Er wird im kommenden Herbst produziert. www.br-piekfeinebraende.de

ÜBERSEESTADT MARKETINGVEREIN SUCHT NEUE MITGLIEDER

»GRÜNDERCHAMPIONS 2012« GESUCHT Die KfW-Bankengruppe sucht die »GründerChampions 2012« und prämiert insgesamt 16 Start-Ups aus Deutschland. Pro Bundesland wird ein Unternehmen ausgezeichnet. Ab sofort können sich alle Unternehmen bewerben, die nach dem 31. Dezember 2006 gegründet wurden oder eine Firma übernommen haben. Der Wettbewerb prämiert insbesondere kreative und nachhaltige Geschäftsideen. Die Bundespreise werden in den Kategorien »Innovation«, »Gesellschaftliche Verantwortung« und »Kreativwirtschaft« vergeben, die Sieger erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Die Jury besteht aus hoch-

PUBLIC VIEWING: VERANSTALTER ZIEHT LEICHT POSITIVE BILANZ Foto: LITE LIFE event marketing GmbH & Co. KG

Aktive Mitwirkung an der Entwicklung der Überseestadt, Steigerung von Image und Bekanntheit sowie attraktive Konditionen, etwa bei Anzeigenschaltungen – diese Vorteile winken bei einer Mitgliedschaft im Überseestadt Marketingverein. Derzeit sind dort circa 50 Mitglieder aktiv, die offen sind für weitere Interessenten und Unterstützer. Zusätzliche Informationen unter info@ueberseestadt-marketing.de oder 0421.69 66 76 71

Von Spiel zu Spiel steigerte sich die Resonanz der Bremer fürs gemeinsame Fußball gucken am Europahafen. Waren es zum Auftakt lediglich 2.500 Fans im EM-Fieber, kamen zum Halbfinale gegen Italien 7.500 Zuschauer. Zwar versammelten sich auch schon im Spiel zuvor 6.000 Menschen vor der Großbildleinwand, jedoch war der Eintritt aufgrund der Terminüberschneidung mit dem ÜberseeTörn hier einmalig kostenlos. Leidlich zufrieden ist Veranstalter Tobias Meisner von der Agentur LITE LIFE dennoch mit seinem Public Viewing in der Seite 06

Überseestadt: »Wir haben noch nicht abgerechnet, aber es könnte gut sein, dass wir einen kleinen Gewinn gemacht haben.« Ein Finaleinzug der DFB-Elf und somit eine weitere Partie hätten die Bilanz wahrscheinlich deutlich aufgebessert. Als Grund für die vergleichsweise geringe Resonanz zu Beginn nennt Meisner den Ort der Übertragung: »Der Europahafen ist in diesem Zusammenhang noch nicht gelernt, die Bremer brauchen für so etwas immer ein bisschen.« www.lite-life.de

NEUES GESUNDHEITSZENTRUM ZWISCHEN KAFFEE QUARTIER UND EUROPAHAFEN Die STRABAG Real Estate GmbH entwickelt am Kopf des Europahafens das »Arztquartier Überseestadt«. Das 5.200 Quadratmeter große Arztzentrum wird durch ein 3.500 Quadratmeter großes Bürogebäude ergänzt. Nach seiner Fertigstellung werden im Arztgebäude bis zu 16 Praxen unterschiedlicher Fachrichtungen vertreten sein. Zudem werden gesundheitsorientierte Fachgeschäfte angesiedelt, etwa eine Apotheke sowie Dienstleister aus dem »Health, Care & Beauty«-Bereich. Laut Investor sei dieses ganzheitliche, integrative Angebot in Norddeutschland einmalig. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt 17 Millionen Euro. Der Baustart soll 2013 erfolgen, die Fertigstellung ist für Mitte 2014 geplant. www.arztquartier-ueberseestadt.de

BAUPROJEKTE AN »HAFENKANTE« AUF DEM VORMARSCH Auf einem Filetstück der Überseestadt für Wohnen und Arbeiten tut sich einiges. So wurde der Grundstein für die beiden sogenannten Strandhäuser gelegt. Ziel der Fertigstellung ist Juli 2013. Noch bevor das Fundament gegossen war, ist schon mehr als die Hälfte des Wohnraums vermarktet. Die Preise beginnen bei rund 2.500 Euro pro Quadratmeter. »Ein absolut marktgängiger Preis für eine Neubauwohnung in Top-Wasserlage und mit dieser Ausstattungsqualität«, sagt Burkhard Bojazian, Geschäftsführer der zuständigen Justus Grosse Projektentwicklung GmbH. Ein paar Meter weiter stehen auch die Gesellschafter der »Hafenkante« in den Startlöchern. Für Herbst 2012 hat der Projektentwickler DS Bauconcept den Baubeginn des »Lighthouse« mit 27 Eigentumswohnungen angekündigt und auch das Bauatelier Nord startet dann mit dem »AQUA VIVA« und somit 35 Eigentumswohnungen. www.strandhaeuser-bremen.com www.lighthouse-bremen.de www.bauatelier-nord.com/aquaviva


50 TEILNAHMEPLÄTZE

PROJEKTE

SOMMER-BAUCHFREI-ERFOLG 2012

Foto: atlas BKK ahlmann

ATLAS BKK AHLMANN SAMMELT KNAPP 500 EURO FÜR DEN ÜBERSEEPARK

FESTER FLACHER BAUCH STÄRKERE BAUCHMUSKULATUR PERFEKT SITZENDE KLEIDUNG Trotz des teils miserablen Wetters wurden die Sammelaktionen der atlas BKK ahlmann zugunsten des Sportgarten e. V. gut angenommen. Für jeden Dreh an einem Glücksrad wurde ein kleiner Beitrag von den Besuchern gezahlt. Zusätzlich fand ein Charity-Firmenfußballturnier statt, bei dem sich das Team der TOL Trans Ocean Logistik GmbH & Co. gegen das Autohaus Utbremen Schmidt & Koch, Diersch & Schröder sowie die Gustav Schiele GmbH & Co. KG durchsetzte und sich den Überseestadt-Cup sicherte. Insgesamt wurden Spenden in Höhe von 494,57 Euro eingenommen. Das Geld fließt vollständig in das Projekt ÜberseePark. Seit 2009 organisiert der Sportgarten ein Beteiligungsverfahren mit Jugendlichen aus dem Bremer Westen, um Ideen und Vorschläge für Sportangebote auf der neuen Grünfläche der Überseestadt zu erarbeiten. Auch in Zukunft sind gemeinsame Projekte geplant. www.atlasbkkahlmann.de

OHNE BAUCH GEHT´S AUCH!

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NEUE HFK-APP UND NEUER MASTERSTUDIENGANG

RESTAURANT HANSEN MIT NEUER SPEISEKARTE Nach drei erfolgreichen Jahren verändert sich das HANSEN und öffnet sich auch für internationale Geschmackserlebnisse: Aus »Junge Deutsche Küche« wird »Junge Frische Küche – Regionales mit Einflüssen aus der Welt«. Bereits jetzt können zudem Frühentschlossene ihre Weihnachtsfeierlichkeiten im HANSEN buchen. www.hansen-restaurant.de Seite 07

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Konzerte, Veranstaltungen und News aus der Hochschule für Künste jederzeit auf iPod, iPad oder iPhone – die neue HfK-Applikation macht’s möglich. Sie ist kostenlos im Apple-iTunes-Store erhältlich und funktioniert auf allen Geräten ab Software-Version 4.3. Konzipiert und programmiert wurde die App von den beiden HfK-Studenten Adrian Block (Studiengang Digitale Medien) und Raoul Pilcicki (Studiengang Integriertes Design). Auch hinsichtlich des Studienangebots gibt es Neues aus dem Speicher XI zu vermelden: Zum Wintersemester 2012 bietet die HfK den Studiengang »Integriertes Design« erstmals auch als Masterstudium an. Der viersemestrige Studiengang wendet sich an Interessierte aus dem In- und Ausland, die bereits über einen ersten Studienabschluss (Bachelor oder Diplom) verfügen, ihre bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten ergänzen oder vertiefen und ihre gestalterische Persönlichkeit weiter entfalten wollen. www.itunes.com/apps/hfk www.hfk-bremen.de

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PROJEKTE

Am 25. August findet im BLG-Forum eine der renommiertesten Veranstaltungen Bremens statt: die Verleihung des Stadtmusikantenpreises. »Das BLG-Forum bietet uns viel Platz und so können mehr Gäste den schönen Abend genießen – im vergangenen Jahr wurde es doch schon etwas eng im Theater Bremen und wir mussten den Kartenverkauf leider stoppen«, begründet Peter Siemering, Geschäftsführer der Bremer Touristik-Zentrale, den Standortwechsel. In vier Kategorien werden die Preisträger 2012 ausgezeichnet: »Medien« (verliehen von Radio Bremen), »Tourismus und Stadtmarketing« (verliehen vom Verkehrsverein der Freien Hansestadt Bremen e.V. und der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH), »Kultur« (verliehen vom Theater Bremen) und »Junge Künstler« (verliehen vom Internationalen Kulturforum Theater Bremen). In den vergangenen Jahren erhielten unter anderem Menschen wie Armin Müller-Stahl, Vicco von Bülow sowie Hape Kerkeling oder Institutionen wie das Blaumeier Atelier und Werder Bremen den Preis. Die diesjährige Ehrung in der Kategorie »Medien« wird der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher persönlich entgegen nehmen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die amerikanisch-deutsche Entertainerin Gayle Tufts. Der Preis für den festlichen Abend inklusive eines Vier-Gänge-Menüs und aller angebotenen Getränke beträgt 99 Euro pro Person. Abendgarderobe ist erwünscht. Interessierte können sich Karten reservieren unter info@verkehrsverein-bremen.de

In diesem Jahr legte der Sommermarkt rund um den Speicher XI seinen Fokus auf Lebensmittel und bot dabei allerlei kulinarische und saisonale Köstlichkeiten. An Dutzenden Ständen gab es Erdbeeren, Konfitüren, Käsespieße, Mettwurst, getrocknete Früchte, Honig oder selbstgemachtes Pesto zu bestaunen und zu probieren.. Überall streckten Verkäufer den flanierenden Besuchern Probierhappen entgegen und zum Abgang winkten Weine aus der Pfalz. Am Stand eines Spargelhofs lief die Spargelschälmaschine auf Hochtouren: Bis zu 20.000 weiße Stangen schiebt der Verkäufer nach eigenen Angaben an einem einzigen Markttag hindurch, die Bremer gingen mit vollen Tüten. Eine Neuauflage ist auch für 2013 vorgesehen. www.grossmarkt-bremen.com

2. BREMER OUTLET TAG IM BLG-FORUM

Foto: Outletmesse Bremen

Illustration: Verkehrsverein der Freien Hansestadt Bremen e. V.

4. BREMER STADTMUSIKANTENPREIS

können im Rahmen des Staffeltriathlons um die Extrawertung der schnellsten Firma kämpfen. Die drei Staffelmitglieder müssen jeweils nur eine Disziplin absolvieren. Das Übersee-Magazin lobt für die Gewinner eine besondere Auszeichnung aus. Die Anmeldung zum GEWOBA City Triathlon 2012 ist möglich unter www.citytriathlon-bremen.de

KULINARISCHE GENÜSSE AUF DEM SOMMERMARKT

MÖWENKÜKEN NAHE BÜCKINGSTRASSE GESCHLÜPFT: NABU BITTET UM RÜCKSICHT Am Ende der Überseestadt sind in der Sturmmöwenkolonie wieder zahlreiche Küken geschlüpft. Da sie noch nicht fliegen können, bittet der Naturschutzbund (Nabu) die Autofahrer auf der Bückingstraße um besondere Rücksicht. »Maximal Schritttempo sollte man dort fahren, damit die lütten Möwen ausweichen können«, bittet NabuGeschäftsführer Sönke Hofmann. »Am besten man meidet die Straße komplett und parkt beim Landmark Tower.« Wer zu Fuß die Straße passiert, hat zwar den besten Blick auf Dutzende Möwennester links und rechts des Asphalts, sollte sich jedoch wappnen: Die Möweneltern fliegen Scheinattacken und wehren sich mit ätzendem Kot gegen Eindringlinge. »Die Tiere sind sehr ortstreu, weshalb sie trotz Baustellen rundherum an ihrer Kolonie festhalten. Wenn dort Hallen mit Flachdächern hinkommen, werden die Möwen wohl einfach eine Etage höher brüten«, schätzt Hofmann.

GEWOBA CITY TRIATHLON SUCHT FITTESTE FIRMA DER ÜBERSEESTADT Am 12. August 2012 findet der erste Bremer GEWOBA City Triathlon für Hobby- und Profisportler statt. Dann heißt es schwimmen im Europahafenbecken, Rad fahren auf einem verkehrsfreien 10 Km-Rundkurs durch die Überseestadt und laufen auf einer Wendepunktstrecke vom Europahafen entlang der Schlachte bis zur Wilhelm-KaisenBrücke und zurück. Umjubelter Zieleinlauf ist dann am Hansator. Für alle Unternehmen, die in der Überseestadt zu Hause sind, gibt es zudem einen besonderen Anreiz. Sie Seite 08

Nach dem guten Start im Februar erlebt der Bremer Outlet Tag am 2. September eine Neuauflage – diesmal in der Überseestadt. Auf einer Fläche von 2.500 Quadratmetern bieten zahlreiche Aussteller ihre Lagerware im BLG-Forum zu Outletpreisen an. Die Angebotspalette umfasst Damenund Herrenmode, Parfüm, Haushaltswaren, Geschenkartikel, Schuhe und Kindermode. Schnäppchenjäger können sich von 10 bis 17 Uhr hochwertige Produkte von Anbietern wie The Lucky Fish, Select Moden oder Engelshalle sichern. www.bremer-outlet-tag.de

STRABAG REAL ESTATE SCHLIESST MIETVERTRAG MIT HAUPTZOLLAMT BREMEN Animation: STRABAG Real Estate GmbH / Sprenger von der Lippe

ÜBERBLICK AKTUELLES AUS DER ÜBERSEESTADT

Der Mietvertrag für das von der STRABAG Real Estate GmbH entwickelte Bürogebäude »Neues Hauptzollamt« ist unter Dach und Fach: Nutzer des Objekts nördlich der Konsul-Smidt-Straße, gegenüber der denkmalgeschützten Schuppen 1 und Speicher I, wird das Hauptzollamt Bremen sein. Die Projektentwicklung der Immobilie begann mit einem Architekturwettbewerb, der von dem Architekturbüro Sprenger von der Lippe aus Hannover gewonnen wurde. Ziel des


PROJEKTE

Wettbewerbs war es, ein Bürogebäude zu entwickeln, das sich verträglich in die Umgebungsbebauung einfügt. Besondere Aufmerksamkeit widmet STRABAG Real Estate dem energetischen Konzept des Gebäudes, das mittels eines Systems bestehend aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, GasBrennwerttechnik und Solarthermie beheizt und gekühlt wird. Zusätzlich erhält das Objekt eine Tiefgarage mit 40 PKW-Stellplätzen und rund 70 oberirdische Parkplätze im Innenbereich des Grundstücks. Die Baugenehmigung für den Neubau liegt bereits vor. Derzeit werden die Vorbereitungen für die Baumaßnahmen getroffen, die im September 2012 beginnen sollen. Geplanter Fertigstellungstermin ist November 2013. www.strabag-real-estate.com

Derzeit ist mit über 700 gemeldeten Startern für die Jedermann-Rennen bereits die Zahl vom Vorjahr erreicht und die Veranstalter gehen bereits jetzt davon aus, die 1.000-Teilnehmermarke in diesem Jahr zu knacken. Die bisherige Jedermann-Rennstrecke durch Bremens Überseestadt und Walle-Gröpelingen wird zudem erweitert

laubt, nur »normale« Kleidung nicht. Mit diversen DJs, Live-Performances, Playrooms, einem Fotostudio und Walking Acts auf zwei Tanzflächen wurde den Besuchern einiges geboten. Für Live-Musik sorgte die Band »Grausame Töchter« aus Hamburg mit ihrer einzigartigen Mischung aus Punk, Industrial und Fetisch, gepaart mit oft provokanten Texten. www.taste-of-taboo.com

FETISCH-PARTY IN DER ENERGIELEITZENTRALE HER MIT IHREN NEWS! Sie haben auch etwas zu melden? Dann nehmen Sie das Übersee-Magazin in Ihren Presseverteiler auf oder sprechen Sie uns an. Ihre News senden Sie bitte via Mail an: redaktion@ueberseemagazin.de

Foto: Alexander Horn

»BREMEN CHALLENGE« PEILT MARKE VON 1.000 TEILNEHMERN AN

um den Flyover, die Innenstadt-Hochstraße und eine Wende am publikumsträchtigen Rembertikreisel. Dadurch entsteht ein einmaliger circa 15 Kilometer langer Rundkurs. Die Profis suchen hingegen auf einem kurzen und zuschauerfreundlichen Rundkurs von 1,5 Kilometern im Sport Lounge Munte Elite-Rennen den diesjährigen Sieger. www.bremen-challenge.de

Eine etwas andere Feier erlebte die Überseestadt in der Energieleitzentrale: den Start der neuen Bremer Fetisch-PartyReihe TASTE OF TABOO. Fernab von Normen und Zwängen war der Dresscode eindeutig – von Latex über Lack bis Leder war alles er-

Kids-Cup 2012 25. August 2012 - Start: 14:00 Uhr Alle Kids im Alter von 8 bis 13 Jahren mit einem verkehrstauglichen Fahrrad (Rennräder sind ausgeschlossen) sind startberechtigt. Altersklassen: 8 bis 10 Jahren - (3 km) Altersklassen: 11 bis 13 Jahren - (4,5 km) Veranstaltungsort: Am Kaffee-Quartier, Ecke Lloydstraße, 28217 Bremen

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Foto: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH

Foto: kraska – gestaltung

ÜBERHAUPT »ICH PACKE MEINEN KOFFER« – WIE DIE ÜBERSEESTADT ATTRAKTIVER FÜR TOURISTEN WERDEN SOLL

Im Prinzip sind die Grundlagen für ein attraktives Touristenziel gegeben: Wasserlage, Innenstadtnähe sowie historischer Hafencharme, der durch Führungen und Besichtigungen noch heute erlebbar ist. Ihre touristische Feuertaufe hat die Überseestadt zudem im Rahmen der Feierlichkeiten zum Evangelischen Kirchentag 2009 und dem 20. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung bestanden. Weitere Events, vom ÜberseeTörn über Radrennen bis zu verschiedenen Märkten, locken ebenfalls immer wieder Menschen ins Quartier und zum EM-Halbfinale versammelten sich bis zu 7.500 meist jüngere Besucher zum Public Viewing am Europahafenkopf. Dennoch verläuft der 4 grundsätzliche Tourismus im Gebiet auf Sparflamme und könnten Potenziale besser genutzt werden.

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Wie, darüber haben sich Experten Gedanken gemacht. Im Auftrag der Wirtschaftsförderung Bremen wurde von der Kölner ift Freizeit- und Tourismusberatung der »Tourismus-Kompass Überseestadt« erarbeitet – ein Konzept zur touristischen Entwicklung des Areals mit konkreten Projektideen. Alle Vorschläge sollen dabei folgende, auf den ersten Blick sehr ambitionierte Ziele bündeln: Erweiterung des Angebotsspektrums in der Überseestadt, Erzeugung touristischer Nachfrageimpulse, Einbeziehung aktueller Trends und Nutzung von Synergieeffekten für bestehende Angebote. Im Ergebnis wurden vier geographische Entwicklungsbereiche ausgemacht: - 1. Weser Quartier mit Verbindungsmeile am Eingang der Überseestadt - 2. Erlebnisquartier am Europahafen als maritimer Kern des Gebiets - 3. Kreativquartier im Bereich Speicher XI und Feuerwache - 4. Aktivquartier am Wendebecken

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Karte: ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH

Auch wenn die Überseestadt überregional noch nicht jedem ein Begriff ist, ihre touristische Feuertaufe hat sie als Austragungsstätte für Großveranstaltungen wie die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit 2010 (rechts) bereits bestanden.

Der Städtetourismus boomt und Bremen ist ganz vorne mit dabei: Bei den Besucherzahlen und Übernachtungen rangiert die Hansestadt bundesweit seit Jahren unter den Top 3. Doch bekommt auch ihr jüngster Ortsteil etwas von diesem Kuchen ab? Schließlich soll es ja selbst Bremer geben, die den Weg in die Überseestadt noch immer nicht finden. Wenig verwunderlich also, dass für Touristen nach wie vor Rathaus, Roland und Stadtmusikanten ganz oben auf dem Zettel stehen. Einzelhandel, Gastronomie und Kultureinrichtungen im alten Hafenrevier schauen dabei noch oft in die Röhre. Doch das soll sich ändern.


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Foto: Guggenheim Museum Bilbao, Department of Communication and Marketing

Das Guggenheim Museum in Bilbao – Paradebeispiel für einen Besuchermagneten, der als Initialzündung für ein gesamtes ehemaliges Hafengebiet fungierte. Heute sprechen Stadtplaner sogar stellvertretend vom »Guggenheim-« oder »BilbaoEffekt«. Auch der Bremer Überseestadt würde ein solches Leuchtturm-Projekt gut zu Gesicht stehen.

Foto: Ciudad de las Artes y las Ciencias

SOG-EFFEKTE AM HILDE-ADOLF-PARK ERZEUGEN

Erlebnis- und Lerneffekte für die ganze Familie – wie hier im L‘Oceanogràfic-Aquarium von Valencia, dem größten seiner Art in Europa. Ein ähnliches Konzept schwebt Tourismus-Beratern für die Überseestadt vor.

Gerade an der Pforte von Innen- zu Überseestadt gebe es viel zu tun, kehren doch einige Fußgänger hier schon wieder desinteressiert um. Der nötige Sog-Effekt, der einen immer weiter hineintreibt ins Gebiet, er fehlt im noch teils luftig bebauten und langgezogenen Entree. Zwar ist die Verlängerung der Schlachte-Promenade ein Teilerfolg, doch weserseitig ist ab Kellogg’s Schluss. Vielmehr bildet der Schlenker hin zum 35 Meter breiten Hilde-Adolf-Park die Fortsetzung des Weges. Doch auch trotz seiner Sitzelemente lädt er derzeit nicht gerade zum Verweilen ein. Der »Tourismus-Kompass« empfiehlt hier einen Skulpturenpark zu errichten, beispielsweise in Kooperation mit der Hochschule für Künste. Die Kunstwerke könnten regelmäßig wechseln, um neue Anreize zu setzen und um dem Park seiner ursprünglichen Funktion näher zu bringen – eine wirkliche Verbindungsachse zwischen Altstadt/Schlachte und Europahafen zu sein. Seite 12

Ein weiterer Kritikpunkt der Experten: Der Standort des Infocenters ist zu abgelegen. Viel mehr müsse es die Besucher an einer exponierten Stelle empfangen, etwa in der Nähe des Hilde-Adolf-Parks oder am Europahafenkopf. Neben den bisherigen Angeboten sollte das Infocenter auch die Aufgaben einer klassischen und weithin sichtbaren Tourist-Information wahrnehmen, vom Ticketverkauf für Events über die Bündelung von Führungen bis zur Anlaufstelle für Beschwerden. BESUCHERMAGNETEN: VOM AUSSICHTSTURM BIS ZUM ÜBERSEE-AQUARIUM Insbesondere im Bereich des Europahafens und der künftigen Hafenkante sehen die Macher der Studie Raum für Attraktionen mit »Magnetfunktion« für Besucher aus dem In- und Ausland. »Erfolgreiche touristische Entwicklungen von Hafenarealen sind durch eine Konzentration von Besucherattraktionen gekennzeichnet«, heißt es dort. Vorstellbar ist vom Aussichts-


Foto: Phalque

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Im Rahmen des »Genusshafens« sollen zudem außergewöhnliche kulinarische Erlebnisse das gastronomische Angebot erweitern, etwa durch ein Restaurantschiff oder spezielle Fischgerichte. Weiter hinten, am Wendebecken, ist über kurz oder lang der Beach-Club »Überseestrand« geplant, der dem Areal zusätzliches maritimes Feeling verleiht und zum Feierabend-Cocktail einlädt. Laut Überseestadt Marketingverein ist hierfür aber erst einmal der Hochwasserschutz zu gewährleisten. Dass die Attraktivität eines Tourismusortes wesentlich von seinen Kulturangeboten lebt, ist kein Geheimnis. Mit dem GOP Varieté-Theater oder dem Open-Air-Gelände für Konzerte und Veranstaltungen im ÜberseePark wird derzeit auch viel getan, um die Vielfalt im Gebiet zu vergrößern. Jüngster Vorschlag der regionalen Politik: Die MS Stubnitz, ehemaliger Kühlfrachter der DDRHochseefischfangflotte und heutiges Kulturschiff, soll ihren Heimathafen in der Überseestadt erhalten und in Bremen eine Art Cap San Diego-Effekt nach Hamburger

Vorbild entfachen. Im Frühjahr war das Schiff bereits für einige Wochen auf Stippvisite im Revier. Angestoßen hat dieses Thema nun die Bremer Grünen-Fraktion. »Es besteht eine breite Sympathie für dieses Vorhaben in der Bremer Politik, aber im Moment laufen die Gespräche noch. Eine konkrete Finanzierung steht noch nicht«, so Carsten Werner, Grünen-Sprecher für Baupolitik und Stadtentwicklung sowie Kultur- und Medienpolitik. Für ihn liege der Vorteil der Stubnitz in ihrer Mobilität. »Sie könnte zwischen den Standorten alter Weserbahnhof und Europahafen hin und her wechseln und ist ja auch sonst etwa die Hälfte des Jahres in der Welt unterwegs. Damit steht das Schiff für gelebten Austausch und bietet eine spannende Gelegenheit für die Bremer Kulturszene, sich zu präsentieren.« Die Tourismusberater von ift können sich darüber hinaus Wanderausstellungen à la Körperwelten und fahrende Shows wie den Cirque de Soleil in der Überseestadt vorstellen.

Das Kulturschiff MS Stubnitz vor Anker im dänischen Aalborg. Geht es nach der Bremer Politik, lockt sie bald dauerhaft Besucher in ihren neuen Heimathafen – die Bremer Überseestadt.

Foto: Schokoladenmuseum Köln

rad »Bremen Flyer« nach dem Vorbild »London Eye« über die Miniatur- und Märchenwelt bis zum ÜberseeAquarium alles. Letzteres könnte an Zeiten des Übersee-Museums anknüpfen als sich die Kinder im Keller die Nase platt gedrückt haben, um seltene Meerestiere zu bestaunen. Für ein solches Übersee-Aquarium mit einer klaren »Edutainment«-Ausrichtung (Mix aus Lernen und Erleben) wird mit Baukosten von circa 20 Millionen Euro und 200.000 Jahresbesuchern gerechnet. Konkret angedacht sind auch zwei weitere Vorhaben: der 200 Meter hohe Aussichtsturm »Top of Bremen« und ein Kaffee- und Schokoladenmuseum, welches sich in das geplante Konzept eines »Genusshafens« am Europahafen integrieren ließe. Geschätzte Investitionssumme des Museums: 7 bis 12 Millionen Euro.

ADVENTURE-GOLF ZWISCHEN MOLENTURM UND HOLZHAFEN Insbesondere für die Menschen aus Bremen und umzu, aber bei entsprechender Attraktivität und Alleinstellung auch für Tagestouristen interessant, sind Sport- und Erholungsangebote. Laut Studie sollten diese Angebote vor allem rund um die Hafenkante angesiedelt werden und so das beabsichtigte Aktivquartier prägen. Während auch im restlichen Areal bald schon eine Jogging-Finnbahn im ÜberseePark oder auch das WerderSports Chancen zum Auspowern bieten, sind für das Gebiet zwischen Weser, Molenturm und Holzhafen Projekte wie das Ski-Resort »SnowWave«, ein Mountainbike-Dome und Bowlingcenter sowie ein Bade- und Saunaschiff mit Hafen-Spa zur Erholung denkbar. Konkrete Anträge sind bereits für temporäres Adventure- und Cross-Golf gestellt, jedoch Seite 13

Ein Schokoladenmuseum direkt am Wasser, wie hier am Kölner Rhein. Auch eine umsetzbare Idee an der Weser?


Foto: Miniatur Wunderland Hamburg

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Animation: Visualisierungsbüro Archisurf

Ein Vorbild für die Überseestadt: das Miniatur Wunderland in Hamburg. Es ist konstant mit der steigenden Nachfrage gewachsen und lebt von der Begeisterung seiner Betreiber. Mittlerweile kommen jährlich über eine Million Besucher.

Ein künftiger Anziehungspunkt für Touristen mit Strahlkraft für das gesamte Areal? – die Oldtimer-Ausstellung im Schuppen 1.

ist bisher noch kein Betreiber für die freien Flächen in Sicht. Auch Pläne für einen Hochseilpark als Kletterparadies mit Weserblick liegen in der Schublade und warten auf Investoren. Insgesamt soll die Überseestadt möglichst kinder- und damit familienfreundlich gestaltet werden. Doch wo Gäste aus aller Welt hinkommen sollen, da müssen auch Gelegenheiten für eine nächtliche Bleibe geschaffen werden – am besten ganz in der Nähe. Mit dem bereits eröffneten Zollhaus-Hostel und dem im Bau befindlichen Steigenberger-Hotel gibt es sowohl im Oberklasse-Segment als auch für die preisbewusste, eher jüngere Zielgruppe Übernachtungsoptionen. Zusätzlich sollen aber auch ein Jugendherbergsschiff, ein Wohnmobilhafen oder Weser-Lodges das Angebotsspektrum erweitern. Für die Weser-Lodges, Designer-Hausboote in exklusiver Wasserlage, rechnen die Studienersteller mit circa 4.400 Übernachtungen pro Jahr. VERNETZUNG DER QUARTIERE – EINE MOBILERE ÜBERSEESTADT Doch bei all diesen Ideen gilt es auch eine grundsätzliche Notwendigkeit zu bedenken: Dem alten Hafenrevier fehlt es derzeit noch an Mobilitätsangeboten – sowohl für eine engere Anbindung an die Innenstadt, dem touristischen Herz Bremens, als auch für den schnelleren Transfer innerhalb der einzelnen Überseestadt-Quartiere. Die Seite 14

ift-Experten sehen vor allem Potenzial in modernen und innovativen Optionen, die »neben einer reinen Transportfunktion durchaus Eigenattraktivität besitzen«. Um gerade Fußgängern den Sprung zwischen den Sehenswürdigkeiten zu erleichtern, sollten sich demnach vom Weser Tower beginnend mehrere Verleihstationen für Räder, Elektro-Bikes und Segways durch das Gebiet ziehen. Auch zu Wasser sollten die Verbindungen zwischen Innen- und Überseestadt mittels Wesershuttles intensiviert werden. Eine ebenfalls empfohlene Radschwebebahn gilt wohl eher als unrealistisch, weil zu kostspielig. Unterm Strich kommt es in der Überseestadt auf zwei Säulen an: die Schaffung größerer Anziehungskraft und die gleichzeitige Verbesserung der Infrastruktur. Denn bei allen Visionen hinsichtlich zukünftiger Attraktionen, sollten Grundbedürfnisse wie etwa ein Besucherleitsystem zur Orientierung oder Mülleimer und öffentliche Sanitäranlagen nicht auf der Strecke bleiben. Auch sollten derzeitige Anrainer von neuen Projekten profitieren statt sich gegenseitig die Luft zum Atmen zu nehmen. Hierauf legt auch der »Tourismus-Kompass« großen Wert. Ob ein Golfplatz, Beach-Club oder Aquarium letztlich auch Städtetouristen aus England oder China in den ehemaligen Hafen lockt, das wird sich zeigen. Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Trotz aller bisherigen Fortschritte – die touristische Entwicklung der Überseestadt steht gerade erst am Anfang.


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»TOURISMUSANGEBOTE MÜSSEN AUTHENTISCH SEIN«

Ein Gespräch mit Peter Siemering, Vorstand des Überseestadt Marketingvereins und Geschäftsführer der Bremer TouristikZentrale.

Foto: Bremer Touristik-Zentrale

Herr Siemering, welchen Stellenwert nimmt die Überseestadt im gesamtbremischen Tourismuskonzept ein? Derzeit besitzen das Unesco-Weltkulturerbe mit Rathaus und Roland, die Stadtmusikanten oder Werder Bremen natürlich eine größere Strahlkraft. Doch auch die Überseestadt wird dem Bremer Tourismus mittelfristig einen bedeutenden Schub geben. Schon jetzt gehören die »new docklands«, wie wir das Gebiet im Ausland kommunizieren, zu unserer festen Route für internationale Delegationen. Hier lagen die Prioritäten ja bisher eher auf dem Büro- und Wohnungsbau. Der Tourismus steckt somit noch etwas in der Startphase. Unser Ansatz: Zunächst müssen die Bremerinnen und Bremer das Revier für sich entdecken und als Multiplikatoren wirken. Das ist die Basis. Wie lange wird dies Ihrer Einschätzung nach dauern? Derzeit reicht die Bandbreite noch von regelrechten »Überseestadt-Fans« bis zur totalen Unkenntnis. Doch das Revier wird immer beliebter, das zeigt die »Armada« von Radfahrern, die jedes Wochenende Richtung Westen radelt. Bei der Schlachte haben wir uns zehn Jahre gegeben, um sie in den Köpfen der Menschen zu verankern. Für die Überseestadt wird dies nicht ganz so lange dauern. Hier gibt es mehr Gestaltungsspielraum und der Hafencharme ist noch viel präsenter. Wer einmal auf den Treppen am Europahafenkopf gesessen und in den Sonnenuntergang geschaut hat, der kommt hier wieder her. Ich bin mir sicher, dass alle Bremerinnen und Bremer die Überseestadt über kurz oder lang lieben lernen. Und dann wird das Areal auch zunehmend für ausländische Städtetouristen interessant. Worauf setzen Sie denn, um den Bekanntheitsgrad weiter zu erhöhen? Veranstaltungen und Kulturangebote eignen sich dafür optimal. Bis zu 50 Events im Jahr sind durchaus realistisch. Beispielsweise schwebt uns ein Weihnachtsmarkt im ehemaligen Hafenrevier vor. Eine weitere Idee ist die gemeinsame Präsentation hiesiger Unternehmen auf einer Art »Quartiers-Messe«. Dafür brauchen wir allerdings Finanzierungspartner mit genügend Vertrauen in den Standort. Auch noch Zukunftsmusik ist die Belebung der Bremer Reeperbahn. Wer weiß schon, dass es auch in Bremen eine Reeperbahn gibt, wo früher die Reepschläger Taue flochten? Ich fände an dieser Stelle einen Markt spannend, der sonntags um 6 Uhr

morgens öffnet, wo zu Akkordeonklängen Hafensongs gesungen werden und die Menschen nach durchzechter Nacht noch Halt für ein Fischbrötchen machen. Benötigt die Überseestadt auch ein großes »Leuchtturmprojekt«, das als Besuchermagnet fungiert? Natürlich wünschen wir uns das. Doch auch bei einem Vorhaben mit einer solchen Dimension, das Gäste aus ganz Deutschland und Europa anlockt, ist uns eines sehr wichtig: Es muss wirklich authentisch sein und zu Bremen passen. Es gibt 30 bis 40 Projektideen, die wir alle auf Machbarkeit prüfen. Gern würden wir auch lokale Akteure einbeziehen und gemeinsam etwas entwickeln. Doch insgesamt gilt: Wir machen nur Dinge, die auch nachhaltig funktionieren. Purer Aktionismus ist nicht unser Ding!

Peter Siemering machte zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn eine Ausbildung zum Speditionskaufmann bei J. H. Bachmann. Daher kennt er das Hafenrevier seit über 40 Jahren.

Was für ein Projekt käme für eine solche Rolle denn infrage? Es gibt beispielsweise den groben Arbeitstitel »Legoland Discovery Center«. Doch damit ist keine simple Legoland-Kopie gemeint. Wir stellen uns eher vor, die bremische Geschichte auferstehen und markante Gebäude aus Lego erbauen zu lassen. Egal welches Projekt es letztlich wird, es muss eine persönliche Note haben und »echt« sein. Ein gutes Beispiel ist das Miniatur Wunderland in Hamburg, das stetig wächst und von der Begeisterung seiner Betreiber und Besucher lebt. Doch neben komplett neuen Konzepten müssen wir auch vorhandene Potenziale besser nutzen. Seitdem beispielsweise der Weg zum Molenturm frei ist, hat sich der Ort zu einem der beliebtesten Fotostopps für RadSeite 15

fahrer entwickelt. Mittelfristig soll der Turm auch einmal betrieben werden und ein Strand soll am Wendebecken entstehen. Insgesamt ist sicherlich der Mix aus mehreren Attraktionen der richtige Weg. Welche touristische Bedeutung nimmt dabei die Nähe zum Wasser ein? Ausnahmslos alle namhaften Städte in Europa liegen am Fluss oder Meer. Bremen besinnt sich bereits seit den 1990er Jahren verstärkt auf seine Wurzeln an der Weser. Die Überseestadt eröffnet hierfür neue Möglichkeiten. Zusätzliche Anleger für Hafenrundfahrten sind im Europahafen und am Landmark Tower geplant, dauerhaft am Ufer liegende Gastronomie- und Kulturschiffe sowie Hausboote sind ein Thema. Auch am ehemaligen Weserbahnhof anlegende Kreuzfahrtschiffe sind langfristig keine Utopie, da sind wir in Gesprächen. Bremen ist schließlich Hochburg im Kreuzfahrtbusiness und die Reeder können ihre Schiffe hier einem breiten Publikum präsentieren. Selbstverständlich gilt es dabei aber Aspekte wie Tiefgang, Schiffslänge und Wendemöglichkeiten zu bedenken. Ein häufiger Grund für den Städtetourismus ist das Shopping. Sehen Sie die Überseestadt perspektivisch als eine Einkaufsdestination? Das kommt darauf an, wie man Shopping versteht. Ein großes Factory-Outlet mit ModeLabeln sehe ich in der Überseestadt nicht. Wenn Sie aber urbane Angebote mit Hafenbezug meinen, dann ja. Ich stelle mir etwa einen Flohmarkt nach Pariser Vorbild vor, der als feste Institution in einer dazugehörigen Halle stattfindet. Dies ist nicht in Konkurrenz zum Kajenmarkt gedacht, sondern darf ruhig eine etwas rustikalere, rauchige Atmosphäre haben. Herkömmliches Shopping sehe ich eher an der Waterfront in direkter Nachbarschaft. Gerade Ryanair-Touristen sind schon heute oft dort anzutreffen. Sobald die Infrastruktur an der Hafenkante steht, ist ein regelmäßiger Schiffstransfer mit Hal över angedacht, der einen Brückenschlag für Gäste der Waterfront in die Überseestadt und zum Naturstrand auf der Lankenauer Seite bedeuten würde.

Bastian Korte (27): Freut sich auf die künftigen Überseestadt-Touristen, die gern auch in Sandalen und weißen Tennissocken kommen dürfen.


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Foto: Übersee-Magazin

ÜBRIGENS MAHLZEIT ZUSAMMEN! – GÄSTE KOCHEN LIEBLINGSGERICHTE FÜR GÄSTE

Foto: Übersee-Magazin

Adrian Oechsin studierte Technikübersetzung und kocht gern für Familie und Freunde. Der gebürtige Bremer mit indonesischen Wurzeln lebt in der Neustadt und arbeitet bereits seit 2004 in der Überseestadt.

Der Gastkoch und seine »neuen Kollegen« bei der Teambesprechung. Küchenchef Peter Bachran gibt letzte Instruktionen, gleich kommen die ersten Gäste.

Seit 7 Uhr steht Adrian Oechsin schon in der Kantinenküche des Kaffee Quartiers. Der 33-Jährige hat heute seinen Job als Teamleiter bei der gkk Dialog Group gegen ein besonderes Kocherlebnis eingetauscht. Denn heute steht sein Lieblingsgericht auf dem Speiseplan der Kantine. Vor einiger Zeit hatte er den Aufruf für die Aktion »Gäste kochen für Gäste« gesehen und nun ist es endlich soweit: »Ich war in den letzten Tagen schon ein wenig aufgeregt und unsicher wegen der Mengen, aber ich bin ja hier von Profis umgeben«, erzählt der passionierte Hobbykoch, der bisher nur für die Familie und Freunde gekocht hat. Sate Ayam heißt das Gericht des Tages. Dahinter verbergen sich Hähnchenspieße mit Erdnusssoße, dazu gibt es Gemüse, Reis und einen Maisbratling. Als Nachtisch soll Bananenkuchen serviert werden und dafür muss Adrian Oechsin nach einem kurzen Blick auf seinen Spickzettel nun den Teig anrühren. Während es in TV-Sendungen über Großküchen oft etwas herber zugeht, herrscht hier eine sehr ruhige Atmosphäre. Küchenchef Peter Bachran: »Hektik und Geschrei gibt’s bei mir nicht. Zu einem guten Team gehört auch ein guter Umgang miteinander. Jeder soll sich auf die Sache konzentrieren, schließlich arbeiten wir hier täglich mit Spitzenprodukten.« Zum Konzept der Kantine, die übrigens für jedermann offen ist, gehört gesunde, ausgewogene und saisonale Küche. Morgens gibt es Frühstück und mittags stehen stets drei Hauptgerichte auf dem Speiseplan. Die Zutaten Seite 18

haben einen Bioanteil von 30 Prozent und werden zu großen Teilen aus der Region bezogen. Auf Konservierungsstoffe und Fertigprodukte verzichten die Köche hier komplett. »Unsere Gäste mögen die experimentelle Küche. Klar bieten wir hin und wieder auch die Klassiker wie Schnitzel und Co. an, aber auch da gilt, es darf immer etwas Besonderes sein«, erzählt Bachran, der gerade die Erdnusssoße abschmeckt. Nach einem prüfenden Blick, gibt es noch eine ordentliche Brise Salz. Nun prüft auch Adrian Oechsin den Geschmack und zeigt sich zufrieden. STÄNDIGER BLICK AUF DIE UHR Mittlerweile ist es 11 Uhr: Während Gastkoch Oechsin in einer großen Kippbratpfanne bereits die Maisbratlinge brutzelt, heißt es für die Profi-Kollegen noch einmal ranklotzen. »Trotz aller Ruhe sitzt uns doch meist die Zeit im Nacken«, sagt der Küchenchef. »Schließlich muss bis 11:30 Uhr alles fertig sein.« Aber der Zeitplan sieht gut aus: Die Soße ist fertig, der Kuchen im Ofen, der Reis so gut wie durch und die Spieße werden gerade gebraten. 11:20 Uhr: »Was kann ich noch machen?«, fragt Adrian Oechsin laut. »Einen guten Eindruck!«, sagt Bachran grinsend. Tatsächlich ist alles fertig und es wird schon geputzt. Punkt 11:30 Uhr ruft der Küchenchef alle zur Teamrunde zusammen. Dabei wird kurz durchgesprochen, was auf dem Speiseplan steht, welche Inhaltsstoffe enthalten sind und wie das Essen angerichtet


KOCHEN

wird. Für das Sate Ayam gibt es zum Beispiel ein Bananenblatt, auf dem der Reis serviert wird – schließlich isst das Auge mit. Nun wird es ernst für Adrian Oechsin: Der Ausgabetresen ist vorbereitet und die Uhr zeigt 11:53 Uhr. Selbstverständlich gibt der Gastkoch sein Essen persönlich aus. Kurze Zeit später hat er auch schon alle Hände voll zu tun, denn die meisten Besucher entscheiden sich für das Gästeessen. »Ein bisschen Limettensaft und ein paar Röstzwiebeln geben dem Ganzen eine frische Note«, rät Oechsin, wenn er einen Teller über den Tresen reicht. Peter Bachran zieht schon einmal Bilanz: »Das hat super geklappt«, lobt er. »Das Gericht ist eine tolle Idee und Adrian ist ein sehr guter Teamplayer.« Während der Gastkoch noch fleißig Essen ausgibt, wird in der Küche bereits wieder mit Hochdruck gearbeitet. Die Nachfrage nach dem Gastessen ist so groß, dass nachgekocht werden muss. Derweil treten immer wieder Gäste an den Tresen heran und loben Oechsin. Der wirkt ebenso zufrieden: »Ein wirklich tolles Erlebnis, auch weil das Team sich viel Zeit genommen hat, um meine Fragen zu beantworten und natürlich, weil das Essen so gut ankommt.« Aber für Pause ist jetzt keine Zeit, denn die ersten Gäste holen schon Nachschlag.

SATE AYAM – DAS REZEPT ZUM AUSPROBIEREN!

Die Mengen eignen sich für etwa 4 Personen.

> Hähnchenspieße - 200 g Hähnchenbrust in Soja marinieren - Fleisch in Streifen schneiden und auf Holzspieße aufstecken - Von beiden Seiten anbraten

> Erdnusssoße - 500 g Erdnussbutter erwärmen und 300 ml Wasser unterrühren - 1 große Zwiebel zerkleinern, anbraten und dazugeben - 1 EL Koriander, 1 TL Ingwer sowie süße Sojasoße geben dem Ganzen eine besondere Note - Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken

> Pregedel Jagung (Mais-Frikadellen) - 1 Dose Mais - 2 Zwiebeln, Lauch und 2 Karotten zerkleinern - 2 Eier

Daniel Günther (33): Schaut beim Kochen gern zu, mag essen und räumt später die Küche auf.

REZEPT

> Mit etwas Mehl verrühren bis die Masse eine breiige Konsistenz hat. Das Ganze mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Muskatnuss würzen. Teig

zu »Frikadellen« formen und in der Pfanne von beiden Seiten braten.

> Extra-Tipp: Ein paar Röstzwiebeln sowie etwas Limettensaft über den angerichteten Teller geben.

> Kue Pisang (Bananenkuchen) - 5 Bananen pürieren - 3 Eier - 250 g Mehl - 200 g Zucker - 125 g Butter - 1 TL Backpulver - 1 Pck. Vanillezucker > Zutaten zu einem Teig verrühren, in eine Form geben und bei 160° C Umluft etwa 40 Minuten backen.

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PORTRAIT

ÜBERFLIEGER ALLES UNTER KONTROLLE: »DETEKTIVARBEIT« ZUM WOHLE DES VERBRAUCHERSCHUTZES

links: Dr. Gerhard Schmidt am Mikroskop. Der Amtsleiter studierte Tiermedizin in Berlin und ist Fachtierarzt für Mikrobiologie. rechts: Das LUA-Team bei der Arbeit. Etwa 80 Prozent des Personals sind Frauen.

Wurde der Schafskäse wirklich aus Schafsmilch hergestellt oder ist der Lamm-Döner mit Schweinefleisch verfälscht? Nicht nur für Allergiker oder aus religiösen Gründen ist der Verbraucherschutz ein heikles Thema. Immer mehr Konsumenten schauen an der Theke oder dem Supermarktregal genauer hin und auch in den eigenen vier Wänden stellen sich Fragen: Ist mein Trinkwasser unbedenklich? Woran ist das Haustier erkrankt? Diese Aspekte werden in der Überseestadt genauer unter die Lupe genommen – im Landesuntersuchungsamt für Chemie, Hygiene und Veterinärmedizin, kurz LUA. »Während der monatelangen EHEC-Krise arbeiteten wir die Wochenenden durch«, erinnert sich Amtsleiter Dr. Gerhard Schmidt noch gut an das letzte Jahr. »Ähnlich war es bei BSE oder der ‚Gammelfleisch’Diskussion.« Doch auch sonst ist das Interesse am Verbraucherschutz groß: Jüngst kamen zum Beispiel knapp 400 Menschen zum Tag der offenen Tür. Der Geruch in den insgesamt 2.500 Quadratmeter großen Räumlichkeiten erinnert beim ersten Eintreten an den Chemieraum aus der Schulzeit oder auch an ein Hallenbad. Ab und zu huschen Mitarbeiter in weißen Kitteln über die Gänge und auch die grünen Duschköpfe auf den Fluren wirken zunächst ungewöhnlich. »Das sind unsere Notduschen. Oft arbeiten wir mit offener Flamme sowie mit Seite 20

Landesuntersuchungsamt für Chemie, Hygiene und Veterinärmedizin Lloydstraße 4 28217 Bremen www.lua.bremen.de

Äther, Chloroform und gasförmigem Wasserstoff – alles hochexplosiv«, erklärt der gebürtige Hesse, der bereits seit 1988 am LUA tätig ist. Die insgesamt 59 LUA-Mitarbeiter sind in den Bereichen Lebens- und Futtermittelüberwachung, Wasser-, Abwasser- und Umweltanalytik sowie Veterinärdiagnostik tätig. Unter ihnen befinden sich Biologen, Lebensmittelchemiker, Tierärzte, technische Assistenten und Chemieingenieure. Sie führen jährlich circa 10.000 Proben und bis zu 200.000 Einzeluntersuchungen durch. Die Analysen dauern teils drei Tage, teils bis zu sechs Wochen. »Bei physikalischchemischen Testverfahren werden in der Regel nach Extraktion, Filtration oder Anreicherung die Hauptbestandteile von Lebensmitteln wie Fette oder Eiweiße erfasst. Mit komplizierten Trennsystemen (Chromatographien) können zusätzliche Bestandteile wie Koffein, Zucker, Farbstoffe und Pestizide erkannt werden. Bei mikrobiologischen Untersuchungen testen wir auf bakterielle Erreger mit einem Fokus auf Salmonellen und Legionellen. Letztere tauchen insbesondere in Trink- und Duschwasser auf«, erläutert Tierarzt Dr. Gerhard Schmidt. Für die Kontrolle von Grund-, Oberflächen- und Abwasser sowie von Hotelpools ist das Amt mit einem mobilen Labor unterwegs.


PORTRAIT

FLOTTER DREIER DAS KURZINTERVIEW!

ÜBERPRÜFUNGEN FÜR GANZ NORDDEUTSCHLAND

Diesmal mit Prof. Dr. Grüner, Rektor der Hochschule für Künste Bremen.

Foto: Hochschule für Künste

Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Fisch- und Fischereierzeugnisse – alles Produkte, die traditionell mit Bremen oder seinem Hafenumschlag verbunden sind. Nicht verwunderlich also, dass das LUA im Rahmen der sogenannten Norddeutschen Kooperation die Überprüfung genau dieser Waren auch für andere norddeutsche Bundesländer verantwortet. »Das Know-how dafür ist hier einfach vorhanden. Zum Ausgleich geben wir dann anderweitige Proben an die Kooperationspartner.« Die restlichen Proben erhalten die Bremer planmäßig von Lebensmittelkontrolleuren, Grenzkontrollstellen oder dem Hafengesundheitsamt. Konkrete Verdachtsfälle oder Anzeigen, etwa gegen einen Gastronomiebetrieb, werden dann mit Priorität behandelt.

Fotos: Übersee-Magazin

Hervorgegangen ist das LUA 1995 aus der Fusion zweier staatlicher Untersuchungsinstitute, die jedoch lange Zeit weiterhin örtlich getrennt waren. Ein gemeinsamer Standort musste her. Im Jahr 2006 kam dann der Umzug von der St.-Jürgen-Straße ins Kaffee Quartier. »Die alten Produktionsstätten von Eduscho boten uns mit ihren überdurchschnittlichen Raumhöhen von bis zu fünf Metern die Möglichkeit, in den abgehängten Decken die für unsere Labore benötigte Technik unterzubringen – von der Gasversorgung bis zur Entlüftung«, begründet Dr. Schmidt den Schritt ins Revier. Durch die LUA-Zuständigkeit auch für Imund Exporte der Bremer Häfen, passte die Überseestadt örtlich sowieso wie die Faust aufs Auge.

Herr Professor Dr. Grüner, Sie sind im Frühjahr von Berlin an die Weser gezogen. Was war ausschlaggebend für diesen Wechsel? Bremen ist eine reizvolle Stadt mit hoher Lebensqualität – vielfältig, hanseatisch, weltoffen, dabei aber auch übersichtlich und persönlich. Und das gilt ebenso für die HfK. Für und mit jungen Künstlern und Musikern bestmögliche Voraussetzungen für ihre Ausbildung zu schaffen – das ist natürlich eine wunderbare Aufgabe. Ich habe in Berlin ja bereits an der Kunsthochschule Weißensee gelehrt und auch viele Erfahrungen in hochschulpolitischen Gremien und Organen der Selbstverwaltung von Hochschulen sammeln können. Es hat mich deshalb sehr gereizt, dieses Wissen in die Leitung der HfK einzubringen. Was haben Sie sich als Rektor der HfK vorgenommen? Die HfK Bremen ist national und international eine gute Adresse für junge Talente aus aller Welt – das belegen die Bewerberzahlen um unsere Studienplätze eindrucksvoll. Sie ist zugleich auf einem spannenden Weg. Die Studiengänge Musik und Design haben die Umstellung auf Bachelor und Master bewältigt, nun muss sich dies in der hochschulischen Praxis bewähren. Wir erwarten Ende des Jahres den Wissenschaftsrat, der die gesamte bremische Hochschullandschaft unter die Lupe nehmen wird. Wir wollen diese Chance nutzen, um darzustellen was wir hervorragend können, aber auch, um die eigenen Potenziale zu überprüfen, Stärken auszubauen und Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren. Weitere Aufgaben sind: Internationalisierung der HfK, Vernetzung in der Region, Weiterentwicklung von Kooperationen mit anderen kulturellen Einrichtungen, Stärkung von Professionalisierung und Selbstmanagement junger Künstlerinnen und Künstler und Vorbereitung auf die spätere berufliche Praxis. Die HfK ist ein fester Bestandteil der Bremer Überseestadt. Welchen Eindruck haben Sie vom neuen alten Hafenrevier? Auch als Neubremer spürt man sehr schnell – in der Überseestadt herrscht Umbruch, ein reizvolles Nebeneinander und Miteinander von traditionsreichen, alteingesessenen Unternehmen und jungem Pioniergeist, Wohnen und Arbeiten – und mittendrin der »Speicher der Künstler und Gestalter«. Wenn es uns noch mehr als bisher gelingt, die Dynamik der HfK und ihrer Kreativen – auch über ihr Studium hinaus – für die weitere Entwicklung dieses Areals zu nutzen, wäre das für alle ein Gewinn: für die Stadt und Stadtentwicklung sowie für die Kreativen, die ein Umfeld vorfinden, das sie anzieht zu kommen und zu bleiben.

2011: JEDES ZEHNTE LEBENSMITTEL BEANSTANDET Neben all den genannten Aufgaben sind im LUA teilweise auch ein geschultes Näschen und ein feiner Gaumen gefragt. Denn ob die Angaben auf dem Weinflaschenetikett hinsichtlich Herkunft, Rebsorte und Jahrgang wirklich korrekt sind, wird durch sensorische Tests wie Verkostungen sichergestellt. »Unser Job ist schon manchmal Detektivarbeit«, sagt der 53-jährige Amtsleiter. Von knapp 3.400 Lebensmittelproben wurden in 2011 genau 9,8 Prozent aus den verschiedensten Gründen beanstandet. Beim Wein war es sogar jede vierte Flasche. »Mehrheitlich ist dies aber auf unzureichende Etikettierungen zurückzuführen. Inhaltliche Mängel oder Fremdkörper wie die Heuschrecke in der Konserve kommen zwar vor, sind aber nicht die Regel«, beruhigt Dr. Gerhard Schmidt. Gerade die Kennzeichnung von Lebensmitteln ist in Deutschland ein immer wieder heiß diskutiertes Thema. Das LUA kennt natürlich alle Tricks der Hersteller, stößt jedoch auch an seine Grenzen. »Gaukelt eine große Verpackung mehr Inhalt vor, die Füllmenge ist jedoch korrekt angegeben, dann können auch wir nichts machen. Da sollten die Verbraucher sich auf ihr Bauchgefühl verlassen. Doch hinsichtlich der hygienischen Standards müssen sich die Bremer keine Sorgen machen – da tun wir unser Bestes.«

Bastian Korte (27): War überrascht über die Bandbreite der in der Überseestadt untersuchten Proben und beißt nun mit einem noch beruhigteren Gefühl in den nächsten Schokoriegel oder Döner.

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SERIE

ÜBERN TELLERRAND EINE STADT, EIN FJORD – OSLOS ÖFFNUNG ZUM WASSER

Fjordcity Oslo

Überseestadt Bremen Gesamtfläche

300 Hektar

225 Hektar

Lage

Innenstadtnah an der Weser

Zwischen Innenstadt und Fjord

Entwicklungszeitraum

1998 bis 2025

2000 bis 2030

Projektbeginn

Masterplan für die Überseestadt im Jahr 2000

Flächennutzungsplan im Jahr 2000

Nutzungskonzept

verschiedene Quartiere, Mix aus Dienstleistung,

Öffnung der Stadt zum Fjord für die Bevölkerung,

Gewerbe, Industrie und Wohnen, Verbindung von

Schaffung eines Bezirks zur Wohn- und Büro-

maritimer Tradition und Moderne

nutzung sowie Erholungsmöglichkeiten

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH,

Stadt Oslo (überwiegender Teil) mit der Behörde

touristisches Standortmarketing durch Übersee-

Fjordbykontoret und Projektentwicklungsgesell-

stadt Marketingverein e.V., private Projektplaner.

schaften, Initiator: Private Bürgerinitiative »Oslos

Teilweiser Einbezug der Bevölkerung in den

Byes Vel«. Offener Planungsprozess mit größt-

Planungsprozess

möglicher Transparenz

9.000 in 450 Unternehmen

17.400

Akteure & Organisation

Derzeitige Arbeitsplätze

Foto: Wikimedia Creative Commons Jim G

rechte Seite: Auf 12 Kilometern entlang der Küste schlängeln sich insgesamt 13 verschiedene Quartiere mit jeweils unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten. Ein Wahrzeichen der Fjordcity: Das neue Opernhaus (unten rechts), das 2008 eröffnet wurde und über 500 Millionen Euro kostete.

Kultur am Fjord: Neben dem mittelalterlichen Stadtkern schließt sich im Hintergrund das Osloer Rathaus an. Alljährlich wird hier der Friedensnobelpreis verliehen.

Die Überseestadt ist für viele Bremer das Paradebeispiel für eine Neukonzeption alter Hafenflächen. Vergleichbare Projekte existieren jedoch rund um den Globus, weshalb wir in dieser Rubrik einen Blick über den Tellerrand werfen. Im hohen Norden Europas, Norwegens Hauptstadt Oslo, war das Hafengelände lange ein Puffer zwischen Wasser und Stadt. Doch die sogenannte Fjordcity soll den Bewohnern ihren Küstenstreifen nun wieder zurückgeben. Bereits in der Wikingerzeit prägte der Hafen das Siedlungsbild der heutigen Stadt Oslo. Der Handel und die Seefahrt waren nicht nur die wichtigsten, sondern auch die ältesten wirtschaftlichen Säulen der Norweger. Exportgut Nummer 1: Fisch, der nach Zentraleuropa verschifft wurde. Im 16. Jahrhundert haben die Anlagen weiter an Bedeutung gewonnen und der Hafen wurde ausgebaut. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg kam es auch in Norwegen zu großen Veränderungen im Umschlaggeschäft und spätestens mit der Erfolgsstory des Containers verschwand der Hafenbetrieb zunehmend aus dem innenstadtnahen Bereich. Zeitgleich wurde die Trennung zwischen Stadt und Fjord immer spürbarer. Hafenanlagen und Stadtautobahn machten das Wasser für die Bürger unerreichbar. Lediglich die Anlegeflächen der Personenschiffe waren für den Tourismus zugänglich. Als in den 1980er Jahren auch der Werftbetrieb eingestellt wurde, entwickelte eine Bürgerinitiative erste Ideen zur Umgestaltung der zentralen Uferbereiche, woraus erste Teilprojekte entstanden. Offiziell wurde die Realisierung der Fjordbyen, wie die Fjordcity auf Norwegisch heißt, im Jahr 2000 vom Stadtrat beschlossen. EXPONIERTE LAGE UND ERHALT HISTORISCHER STRUKTUREN Das erklärte Ziel: Die Bürger sollen auf dem 225 Hektar großen Gebiet, das sich über 12 Kilometer den Fjord entlang zieht, arbeiten, wohnen und sich erholen können. Zur kulturellen Erschließung werden neben der bereits fertig gestellten Nationaloper unter anderem ein Seite 22

Kunstzentrum und ein internationaler Skulpturen-Park errichtet. Historische Strukturen wurden dabei weitestgehend eingebunden. In Bjørvika bleibt der mittelalterliche Stadtkern mit seinen Ruinen und Ausgrabungen in Form des Middelalderparks erhalten und das NobelFriedenszentrum wurde im ehemaligen Westbahnhof erbaut. Einen wichtigen Aspekt der Fjordcity bildet das Thema Umwelt. Die Revitalisierung begleiten Forschungsunternehmen, die im Bereich ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschutz tätig sind. Energie soll per Solarstrom gewonnen werden, der Meeresboden von Altlasten gereinigt sowie umweltschonende Baustoffe verwendet werden. Ein Hauptaspekt liegt auch auf der Ausweitung des öffentlichen Personennahverkehrs. Die revitalisierten Gebiete sollen dadurch möglichst autofrei sein und primär von Fußgängern sowie Radfahrern genutzt werden. Aus diesem Grund wurde auch die Stadtautobahn in dutzende Tunnel verlegt, wodurch der Rathausplatz vom Verkehr entlastet wurde und Fähr- und Kreuzfahrtschiffe die Stadt dort nun direkt anlaufen können. Somit tut Oslo einiges, um dem Leitbild »Umweltstadt – Wissensstadt – Kulturstadt – Fjordstadt« gerecht zu werden und die Fjordcity bis 2030 fertig zu gestalten.

Malte Addiks (26): Konnte sich auf der Skisprungchance Holmenkollen bereits ein Bild von Oslo und Fjord machen – jedoch ohne zu springen.


Foto: Wikimedia Creative Commons Rafał Konieczny

Foto: www.prosjekt-fjordbyen.oslo.kommune.no (høyppløselig)

SERIE

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GESCHICHTE

Fotos: Bildarchiv Kulturhaus Walle/Brodelpott, Frank Scheffka

ÜBERLEBT VOM BAUMWOLL- ZUM KULTURSPEICHER – 100 JAHRE SPEICHER XI

Der Speicher XI im Wandel: Baumwollumschlag in den 1920er Jahren, geschäftiges Treiben am mittlerweile zugeschütteten Überseehafen in den 1950er Jahren und in seiner heutigen Funktion als Kunst- und Kulturspeicher (von links nach rechts).

Der Speicher XI wird 100 – ein Anlass, nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart dieses besonderen Ortes zu würdigen. Wechselhafte Zeiten liegen hinter ihm und verdichten sich in ihm. Seit knapp zehn Jahren wird der Speicher nun neu genutzt und dennoch zeugen viele Details und Spuren von seiner ursprünglichen Bestimmung. Geplant und gebaut für den Baumwollumschlag konnten die Speicher XI und XIII 1912 von der Bremer Lagerhausgesellschaft in Betrieb genommen werden – gänzlich unspektakulär, so darf vermutet werden, wie es bei einem Zweckbau üblich ist. Zu dieser Zeit ging der Überseehafen seiner ersten Blüte entgegen, der Baumwollhandel boomte. SPEICHER XI UND XIII – AUS ZWEI MACH EINS

Im Infocenter Überseestadt zeigt die WFB anlässlich des Speichergeburtstages ebenfalls eine Sonderausstellung: Im Mittelpunkt stehen hier die vielfältige Nutzung des Speichers heute und die Präsentation seiner »Bewohner«. Herzstück der Ausstellung ist ein Modell des Speichers (Maßstab 1:100) mit integrierten Schubladen, in denen sich die heutigen Mieter mit Texten, Fotos oder einem typischen symbolischen Gegenstand vorstellen. Den Besuchern wird so ein reizvoller Eindruck von den Unternehmen und Einrichtungen sowie ihren Tätigkeiten vermittelt.

30 Jahre später wurde während des Zweiten Weltkriegs der Bremer Westen und damit auch das Hafenrevier nahezu vollständig zerstört. Die Speicher XI und XIII jedoch konnten ab 1945 wieder instand gesetzt werden – auch das macht dieses Gebäude so besonders für Bremen und die heutige Überseestadt. Bereits Ende 1945 wurde mit den Arbeiten begonnen, einer Anordnung der amerikanischen Besatzer folgend, die Lagerflächen für Nachschubgüter benötigten. Dabei schloss man die Lücke zwischen beiden Speichern durch ein neues, verbindendes Betriebsgebäude. »Speicher XI« galt von nun an als Bezeichnung für den Gesamtbau, der jetzt über 16 Segmente mit einer Gesamtfläche von 30.000 Quadratmetern verfügte. Seither hat der Speicher eine Gesamtlänge von etwa 400 Metern – was etwa der Länge der Bremer Obernstraße entspricht. Nach der großen Blütezeit ab Ende der 1950er Jahre ging der Umschlag am Überseehafen mit dem Beginn des Containerzeitalters immer weiter zurück. Bereits Ende der 1980er Jahre war der Speicher praktisch seiner ursprünglichen Funktion enthoben, wenngleich er nach wie vor zu Lagerzwecken genutzt wurde. Seite 24

1994 dann, vier Jahre vor der Verfüllung des Überseehafens, wurde der Speicher XI unter Denkmalschutz gestellt. Der Architekt der Bremer Bauinspektion erfuhr so eine späte Würdigung, denn insbesondere die »gelungene Gliederung der ungeheuren Baumasse« wurde in der Begründung des Landesamts für Denkmalpflege hervorgehoben. 2001, ein Jahr nach Vorstellung des Masterplans für die Überseestadt, kaufte Klaus Hübotter den Speicher XI und begann mit der behutsamen Sanierung. Die Hochschule für Künste bezog zum Wintersemester 2003/2004 ihre neuen Räumlichkeiten, weitere Mieter folgten und Anfang 2004 konnte das Hafenmuseum Eröffnung feiern. Diese lange Entwicklung vom Baumwoll- zum Kulturspeicher zeichnet die Ausstellung »100 Jahre auf 400 Metern« in Schlaglichtern nach: Das Hafenmuseum Speicher XI zeigt noch bis Jahresende Fotografien, die vom Gebäude und seinem Umfeld erzählen. Durch die Beteiligung der heutigen Mieter erfahren die Besucher, wie der Speicher aktuell genutzt wird und mitunter auch, was dieser Ort für die hier arbeitenden Menschen bedeutet. Gezeigt wird die Ausstellung in den frei zugänglichen Treppenhäusern sowie an der Fassade – auch wenn damit den Besuchern einiges abverlangt wird, denn es sind längere Wege zu gehen und Treppen zu steigen. Aber nur auf diese Weise lässt sich das Gebäude in seiner ganzen Dimension erleben.

Claudia Seidel (39): Ist Kuratorin des Hafenmuseums und arbeitet seit 2003 im Speicher XI.


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REGISTER 28217 UNTERNEHMEN IN DER ÜBERSEESTADT Arbeitsbühnen, Gerüste - Gardemann Arbeitsbühnen GmbH Walfischhof 9 www.gardemann.de

Architektur, Bau - AAA Bremen GbR Hansator 1 www.aaa-bremen.de - Aalandia Ingenieurbüro GmbH Baumstraße 62-66 www.aalandia.com - ABACUS – BPM Bau Projekt Management GmbH Konsul-Smidt-Straße 88 a www.abacus-bpm.de - Architekten Schomers Schürmann Konsul-Smidt-Straße 8 e www.as2-bremen.de - ArchitekturBüro kauert und könig Konsul-Smidt-Straße 8 c www.ab-kundk.de - bauteilbörse bremen Getreidestraße 16-18 www.bauteilboerse-bremen.de - Bremer Holzwerke GmbH Hafenstraße 55 www.bremer-holzwerke.de - Gralle & Partner – Beratende Ingenieure VBI Überseetor 14 www.gralle.de - GSP Gerlach Schneider Partner Architekten Am Speicher XI, Segment 6 www.architekten-gsp.de - Hock Getreidestraße 16-18 - Hellmers P² GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 d www.hellmers-p2.de - inm neumann – mirsanaye Beratende Ingenieure für Bauwesen Konsul-Smidt-Straße 8 u www.inm-bremen.de - Köster GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 t www.koester-bau.de - LPR. Architektengemeinschaft GbR Fabrikenufer 2 www.lpr-bremen.de - Lühmann Architektur und Energieberatung Konsul-Smidt-Straße 8 d www.architekt-luehmann.de - M.C.N. Ingenieure VBI Am Speicher XI 9 www.mcn-ingenieure.de - Verband Privater Bauherren e.V. Lloydstraße 1 www.vpb.de

Archivierung - Bremer Archiv Gerhard Störmer Baumstraße 36 www.bremer-archiv-stoermer.de

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Fotografie - Bernd Kusber Photographie Konsul-Smidt-Straße 8 d www.kusber.de - Carsten Heidmann Fotografie Konsul-Smidt-Straße 8 d www.heidmannfotografie.de

Events, Veranstaltungen, Promotion - be:two GmbH Eventmarketing Konsul-Smidt Straße 8 v www.be-two.de - Buben und Dame – Agentur für goldene Zeiten Cuxhavener Straße 7 www.bubenunddame.de - gip marketing & events GmbH Am Holzhafen 8 www.gip-me.de - Hudson Eventloft Konsul-Smidt-Straße 8 d www.hudson-eventloft.de - [ps] promotion Cuxhavener Straße 7 www.pspromotion-bremen.de - Rosenbaum Events Hoerneckestraße 23 www.schuppen2.com - Underdock Am Speicher XI 11 www.club-underdock.com - VBS GmbH Event Partner Bremen Überseetor 20 www.vbsbremen.de

Film und Dokumentation - Bremer Bühnenhaus GmbH Korffsdeich 1 www.bremerbuehnenhaus.de - e-motion-factory GmbH Waller Stieg 3 www.e-motion-factory.tv - Lemon8 Media GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 f www.lemon8.tv - Montagehalle GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 d www.montagehalle.de

Finanzdienstleistungen - Die Sparkasse Bremen SB-Filiale Konsul-Smidt-Straße 8 n - Finanzmakler Andreas Held Konsul-Smidt-Straße 8 s www.andreas-held.net - FINANZPORT GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 t www.finanz-port.de - MLP Finanzdienstleistungen AG Konsul-Smidt-Straße 82 www.mlp-bremen1.de

Fliesen, Tapeten, Farben, Bodenbeläge - Egbert Wilts GmbH & Co. KG Korffsdeich 1 www.wilts.de - Frerichs – die Fliese Hoerneckestraße 5 www.diefliese-bremen.de

Forschung, Studien - Dr. Wolfgang Hien Am Speicher XI 9 www.wolfgang-hien.de - Knochenarbeit Konsul-Smidt-Straße 30 www.knochenarbeit.de

- Frank Scheffka Konsul-Smidt-Straße 30 www.raum-fotografie.de - Jens Weyers Konsul-Smidt-Strasse 30 www.jens-weyers-fotografie.de - photocube Hafenstraße 43 www.photocube.de - Photographie T. Hellmann Hafenstraße 51 www.thomashellmann.de - sagmalspaghetti fotodesign & styling Konsul-Smidt-Straße 8 e www.sagmalspaghetti.de - Studio Banck Konsul-Smidt-Straße 8 g www.banck.de - Toma Babovic Konsul-Smidt-Straße 30 www.babovic.de - Volker Beinhorn Fotografie Hafenstraße 51 www.volker-beinhorn.de

Friseursalon - Die Haarprofis – Susanne Ripke Konsul-Smidt-Straße 8 r

Gastronomie - Anbiethalle Am Kaffee-Quartier 15 - Backhaus & Café Konsul-Smidt-Straße 86 - Backshop Port 6 Konsul-Smidt-Straße 8 t - Café Blau Speicher XI, Nr. 4 www.blauekarawane.de - Café del Mar Konsul-Smidt-Straße 8 u www.cafe-del-mar-bremen.de - Chilli Club Am Weser-Terminal 8 www.chilli-club.de - curry kitchen Bremen Konsul-Smidt-Straße/Ecke Silbermannstraße www.currykitchen-bremen.de - DOCKS Coffee & Taste Konsul-Smidt-Straße 8 r www.docks-cafe.de - El Mundo Konsul-Smidt-Straße 10 a www.elmundo-bremen.de - etali Weine & Delikatessen Konsul-Smid-Straße 8 l www.etali.de - Hafencasino Trucker Stop Waller Stieg 6 - Feuerwache Gastronomiebetriebsgesellschaft mbH Waller Stieg 5 www.restaurant-feuerwache.de - HANSEN – Junge Frische Küche Konsul-Smidt-Straße 8 m www.hansen-restaurant.de

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- Lloyd Caffee GmbH Fabrikenufer 115/Hagstraße Gebäude 42 www.lloyd-caffee.de - Louis und Pepe Konsul-Smidt-Straße 8 k www.louis-pepe.de - Mekong Grill Auf der Muggenburg 15 www.mekong-bremen.de - Restaurant »Port« Am Speicher XI 1 www.restaurant-speicherelf.de - Quirl – Mensa der Hochschule für Künste Am Speicher XI 8 - RIVA Konsul-Smidt-Straße 88 www.riva-restaurant.de - Subway ® Nord-West Konsul-Smidt-Straße 8 www.subway-sandwiches.de

Gebäudereinigung - Eckhoff Extra Service GmbH Konsul-Smidt-Straße 76 www.eckhoff-extra.de

Großmärkte, Direktgeschäfte, Frucht- und Fischhandel - F. L. Bodes Nachfolger GmbH & Co. KG Am Waller Freihafen 1 www.bodes.de - Großmarkt Bremen GmbH Am Waller Freihafen 1 www.grossmarkt-bremen.de - Hameico Bremen Am Winterhafen 5 www.atlanta.de - Schliecker Fruchthandelsges. Bremen mbH Am Waller Freihafen 1 www.schliecker-fruchthandel.de - TOPAK Fruchtimporte Am Waller Freihafen 1 www.topak.de - Zerres & Co. GmbH Am Kaffee-Quartier 3 www.zerresfruitpartners.com

Handel - BMV-Vertriebgesellschaft mbH Cuxhavener Straße 43 www.bmv-vertrieb.de - HB-Markenhandel Badtextilien/Badaccessoires/Badmöbel Auf der Muggenburg 7 www.badlux.de - Louis und Pepe Konsul-Smidt-Straße 8 k www.louis-pepe.de

Heizmaterial, Kraftstoffe, Schmieröle, Gase - AIR LIQUIDE Deutschland GmbH Lloydstraße 4 www.airliquide.de - Diersch & Schröder GmbH & Co. KG Cuxhavener Straße 42/44 www.ds-bremen.de - Hoyer Autohof Hansator Hansator 7 www.hoyer-energie.de - VIS NOVA Trading GmbH Hafenstraße 55 www.vis-nova.de

Hochschulen, Musikschulen - Hochschule für Künste Am Speicher XI 8 www.hfk-bremen.de


REGISTER - Hussong Musikschule Baumstraße 45 www.musikschule-hussong.info

Hygiene- und Umweltmanagement, Schädlingsbekämpfung - protectis GmbH Fabrikenufer 2 www.protectis.de

Immobilien, Grundstücke, Baufinanzierung - C-finderUnabhängige Finanzierungs konzepte Konsul-Smidt-Straße 8 e www.c-finder.de - finance control Konsul-Smidt-Straße 8 d www.fi-con.de - H. Siedentopf GmbH & Co. KG Lloydstraße 4-6 www.siedentopf.de - Interhyp AG Lloydstraße 4-6 www.interhyp.de - J. Henr. Drünert GmbH & Co. KG Am Holzhafen 24 www.druenert.de - LBS Landesbausparkasse Bremen AG, LBS-KundenCenter Konsul-Smidt-Straße 8 b www.lbs-bremen.de - Sirius Facilities GmbH Rigaer Straße 1 www.siriusfacilities.com - WOITYSAK IMMOBILIEN Konsul-Smidt-Straße 8 l www.woitysak-immobilien.de

Industrie- und Anlagentechnik - KAEFER Isoliertechnik GmbH & Co. KG Getreidestraße 3 www.kaefer.com - R+B Technik GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 e www.rb-technik.de

Ingenieurdienstleistungen - CTR Bremen GmbH Konsul-Smidt-Straße 10 www.ctr-bremen.de - ENGINOVA Experts GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 m www.enginova.de - FERCHAU Engineering Lloydstraße 4-6 www.ferchau.de - HELFAST GmbH & Co. KG Rigaer Straße 1 www.helfast.eu - Ingenieurbüro UTEC GmbH Cuxhavener Straße 10, Speicher 17 www.utec-bremen.de - LLOYD Industrial Parts GmbH Rigaer Straße 1 www.lloyd-parts.de - OSB AG Hoerneckestraße 39 (Kranhaus) www.osb-ag.de - Rogge Marine Consulting GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 v www.rogge-marine-consult.de - syyync Technical Services GmbH Konsul-Smidt-Straße 12 www.syyync.com

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Juristisches - Anwaltskanzlei Aloys Abels Konsul-Smidt-Straße 90 www.kanzlei-abels.de - Anwaltskanzlei Grosskopf Konsul-Smidt-Straße 8 h www.grosskopf.eu - Anwaltskontor Überseestadt Rigaer Straße 1 www.plaisier-online.de - Eisenführ Speiser Am Kaffee-Quartier 3 www.eisenfuhr.com

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Kaminbau - kd Kamin-Design GmbH Hoerneckestraße 5 www.kamin-design.de

Kinderbetreuung, Bedarfsartikel und Spielwaren - Drachenkinder e.V. Lloydstraße 4 www.drachenkinder-bremen.de - Elternverein »Hafenkinder« e.V. Tilsiter Straße 1 - Happy People GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 b www.happypeople.de

Krankenkassen, Medizin, Pharma, Gesundheit, Prävention Am Kaffee-Quartier 3 atlasbkkahlmann.de

- Landesuntersuchungsamt für Chemie, Hygiene und Veterinärmedizin Lloydstraße 4 www.lua.bremen.de - Medical Helpline Worldwide GmbH (MHW) Am Speicher XI 11 www.medical-helpline.com - PharmaSell Akademie von Seydlitz GmbH Speicher XI 6 www.pharmasellakademie.de - REHAVISTA GmbH/IGEL Elektronische Kommunikationshilfen GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 c www.rehavista.de

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Küchen - Ihr Küchenpartner Frank Depping Konsul-Smidt-Straße 8 d www.ihr-kuechen-partner.de

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Kultur - Angela Piplak M.A. Kunst - Kultur - Vermittlung Konsul-Smidt-Straße 30 a.piplak@t-online.de - Atelier Künstlergemeinschaft Doppelpack Auf der Muggenburg 7 www.doppelpack-konzept.de - ATELIER NADJA HORN Auf der Muggenburg 7 www.nadjahorn.de - Atelier Petra Heitkötter Überseetor 20 www.petra-heitkoetter.de - Blaue Karawane e. V. Am Speicher XI 4 www.blauekarawane.de - BLG-Forum und Energieleitzentrale Am Speicher XI 11 www.e-l-z.com - Bremer Zentrum für Baukultur Am Speicher XI, 1 www.bzb-bremen.de - Musikszene-Bremen e.V. Hansator 1 www.musikszene-bremen.de - Speicherbühne e.V. Am Speicher XI 04.1 www.speicherbuehne.de - Stauerei – theaterlabor bremen Cuxhavener Straße 7 www.theaterlab.de

Kunsthandwerk

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REGISTER

REGISTER 28217 UNTERNEHMEN IN DER ÜBERSEESTADT

- SSB Stroever Schellack Bremen Auf der Muggenburg 11

Optiker - NEWPORT OPTIK Konsul-Smidt-Straße 8 m www.newport-optik.de

Kurier- und Expressdienste - Stadtbote GmbH – Europaweite Kurier- und Expressfahrten Lloydstraße 12 www.stadtbote.de

Marketing, PR - ants & friends GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 e www.antsandfriends.de - Artist PR Cuxhavener Straße 7 www.artist-pr.de - Atelier Dobe Konsul-Smidt-Straße 8 c www.dobe.de - Corinna Fromm Communication Konsul-Smidt-Straße 8 t www.corinnafromm.de - gkk Bremen GmbH Lloydstraße 4-6 www.gkk.de - GuS Kommunikation GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 s www.gus-bremen.de - LC-Werbung Konsul-Smidt-Straße 4 www.lc-werbung.de - Marketingcontor Konsul-Smidt-Straße 8 t www.marketingcontor.de - moskito public relations Schuppen 2, Hoerneckestraße 25-31 www.moskito.de - RADIUSMEDIA – Udo Corleis Konsul-Smidt-Straße 8 g www.radiusmedia.de - SPRINGFLUT Markentechnik und Kommunikation GmbH Alte Feuerwache | Fabrikenufer 2 www.springflut.com - The Lifesights Company Konsul-Smidt-Straße 8 d www.the-lifesights-company.com

c/o Panolife GmbH | Am Speicher XI www.ueberseestadt-marketing.de

Maschinenbau, Verladetechnik - Krüger Verladetechnik GmbH Cuxhavener Straße 43 www.krueger-verladetechnik.de

Medien - Bauer Media KG Konsul-Smidt-Straße 8 p www.bauermedia.com - heimatLIVE GmbH Am Weser-Terminal 1 www.heimatLIVE.tv - new content Media Group GmbH Am Weser-Terminal 1 www.newcontentmedia.de - Sat.1 Norddeutschland GmbH – Landesstudio Bremen Konsul-Smidt-Straße 8 m www.sat1regional.de

Personaldienstleistungen

- SHOT & CUT Medienproduktion Fabrikenufer 2 www.shotandcut.de - zwob & stahmann GbR Hoerneckestraße 23 www.zwobundstahmann.de

Museen - Hafenmuseum Speicher XI Am Speicher XI 1 www.hafenmuseum-speicherelf.de

Nahrungs- und Genussmittel - Althaus Tee Vertriebsgesellschaft mbH Konsul-Smidt-Straße 8 j www.althaustea.de - Birgitta Rust – Piekfeine Brände e. K. Hoerneckestraße 3 www.br-piekfeinebraende.de - BREKO GmbH Auf der Muggenburg 7 www.breko.de - Bremer Rolandmühle Erling GmbH & Co. KG Emder Straße 39 www.rolandmuehle.de - Daily Marmelade Auf der Muggenburg 7 www.daily-marmelade.de - Deutsche Honig Import GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 m - Eggers & Franke Holding GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 j www.egfra.de - Genuss-Event in der Werkhalle Konsul-Smidt-Straße 8 b www.genuss-event.de - Joh. Eggers Sohn GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 j www.eggerssohn.de - Kellogg Manufacturing GmbH & Co. KG Auf der Muggenburg 30 www.kelloggs.de - Kloth & Köhnken Teehandel GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 j www.kktee.de - Kraft Foods Deutschland GmbH Betriebsteil Holzhafen Libauer Straße 2 www.kraftfoods.de - Ludwig von Kapff GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 j www.ludwig-von-kapff.de - Monpti Gut Essen + Trinken GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 84 - Naturkost-Kontor Bremen Am Waller Freihafen 1 www.naturkost-kontor.de - Reinhard Schmidt Inh. Tim Keller Am Waller Freihafen 1 www.gemuese-schmidt-bremen.de - Reishunger GmbH Am Waller Freihafen 1 www.reishunger.de - Rickmers Reismühle GmbH Stephanikirchenweide 30 www.rickmers.eu - Ruyter & Ast GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 j www.club-of-wine.de

- Acord Timepower GmbH Rigaer Straße 1 www.acord-timepower-hb.de - ADLER Personal Services GmbH Konsul-Smidt-Straße 76  www.adlerpersonal.de - bpsm GmbH Konsul-Smidt-Straße 12 www.bpsm-online.de - DEKRA Arbeit GmbH Konsul-Smidt-Straße 82 www.dekra-arbeit.de - Helvetia Medicum Nord GmbH Konsul-Smidt-Straße 12 www.helvetia-hr.ch - PADES Personalservice GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 k www.pades.eu - TEAMWORKER Personaldienst GmbH Konsul-Smidt-Straße 12 www.teamworker-online.de

Pflege, Betreuung - pme Familienservice GmbH Lloydstraße 4-6 www.familienservice.de - Residenz-Gruppe Bremen Konsul-Smidt-Straße 12 www.residenz-gruppe.de

Projektentwicklung - alpha property development GmbH Überseetor 20 www.alprodev.de

Psychotherapie - Dipl. Psychologe Peter Hahl Konsul-Smidt-Straße 8 s www.peterhahl.de

Reedereien - AQUILA MARITIME MANAGEMENT GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 v www.aquila-group.de - German Tanker Shipping GmbH & Co. KG Hans-Böckler-Straße 50 www.german-tanker.de - MSC Germany GmbH Hafenstraße 55 www.mscgermany.com - NMT Deutschland GmbH Konsul-Smidt-Straße 88 www.nmtshipping.com

Sachverständige, Havariekommissariat, Schiffsmeldedienste, Gefahrgutanmeldungen - Battermann & Tillery GmbH Lloydstraße 1 www.ba-ty.com - Bremer Schiffsmeldedienst Überseetor 20 www.bsmd.de - Mund + Bruns Lloydstraße 4-6 www.mund-bruns.de

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Schiffsagenturen, -ausrüstung, -service - Alpha Shipmanagement Am Kaffee-Quartier 3 www.alphaship.de - AQUILA FREIGHT GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 v www.aquila-group.de - FESTMA Vertäugesellschaft mbH Am Speicher XI 7.2 www.festma.de - German Marine Consulting Lloydstraße 4-6 www.germarcon.de - Movena GmbH Rigaer Str. 1 www.movena-group.com - RMS Schiffahrtskontor GmbH Lloydstraße 4 www.rms-sk.de - Safmarine Schiffahrtsagentur GmbH Lloydstraße 4-6 www.safmarine.com - SEEKARTE Kapitän A. Dammeyer GmbH & Co. KG Korffsdeich 3 www.seekarte.de - Uwe Kloska GmbH Pillauer Straße 15 www.kloska.com - Zeppelin Power Systems GmbH & Co. KG Am Holzhafen 7 www.zeppelin-powersystems.com

Silbermanufaktur, Goldschmiede, Schmuck - Crystal Stones & Jewellery GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 k www.crystal-schmuck.de - Koch & Bergfeld Hoerneckestraße 33-37 www.koch-bergfeld-corpus.com

Spedition, Transport, Logistik,Umschlag und Lagerung, Import/Export, Spezialtransporte - AQUILA TRANSPORT GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 v www.aquila-group.de - BLS Bremer Logistic Service GmbH Konsul-Smidt-Straße 88 a www.bls-bremen.de - BWG Reimer GmbH & Co. KG Stephanikirchenweide 20 www.bwgreimer.de - CARGOTRANS (Bremen) GmbH – Internationale Spedition Konsul-Smidt-Straße 8 h www.cargotransbremen.de - COLI Schiffahrt & Transport GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 p www.coli-shipping.com - D. Wandel GmbH & Co. KG Getreidestraße 24 www.d-wandel.com - E.C.H. Transport GmbH Am Holzhafen 6 - Fr. Meyer‘s Sohn GmbH & Co. KG Am Kaffee-Quartier 3 www.fms-logistics.com - Friedrich Ellmers Shipping & Forwarding GmbH Getreidestraße 7 www.esf-shipping.com - Friedrich Hummert GmbH & Co. KG Hansator 5


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- GAC Internationale Spedition GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 t www.gac.de - Hafen-Spedition Lampke & Fabarius GmbH & Co. KG Llyodstraße 1 www.hafenspedition.de - Hafenstauerei – Kpt. Wilhelm Schultze GmbH & Co. KG Getreidestraße 14 www.hafenstauerei.de - Hansakai Umschlagbetriebe GmbH & Co. KG Rigaer Straße 2 www.hansakai.de - HANSA – Lagerhaus Bremen GmbH & Co. KG Emder Straße 10 www.hansa-lagerhaus.de - HCL- Hanse Cargo Logistics GmbH Am Kaffee-Quartier 15 www.hanse-cargo.de - Hollco Hafenservice & Transport GmbH Am Holzhafen 6 www.hollco.de - I. A. Logistikzentrum GmbH Konsul-Smidt-Straße 30/Schuppen 3 www.ia-logistikzentrum.de - J. Müller Weser GmbH & Co. KG Cuxhavener Straße 12 www.jmueller.de - K + R Logistics GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 m www.kr-logistics.com - LS Logistik & Service GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 k - Meram Schiffahrtskontor Rolf Hankiewicz GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 b chartering@meram.net - NHC Niels Hankiewicz Chartering GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 b www.nh-chartering.de - O.T.S. ASTRACON international air + sea forwarder GmbH Am Speicher XI 3 www.astracon.de - PTS Logistics GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 t www.pts-logistics.de - RÖHLIG & CO. GmbH & Co. KG Am Weser-Terminal 8 www.rohlig.com - SAMSKIP GmbH Konsul-Smidt-Straße 82 www.samskip.com - Soli-Trans Speditions GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 c www.soli-group.de - Speditions-Kontor G. Kunow GmbH & Co. KG Hafenstraße 51 www.speditionkunow.de - Stute Verkehrs-GmbH Hans-Böckler-Straße 48 www.stute.de - TOL Trans Ocean Logistik GmbH & Co. KG Konsul-Smidt-Straße 8 p www.TOL.de - Truck Trans GmbH Hansator 5 www.truck-trans.de - UK TRANS GMBH & CO. KG Internationale Spedition Cuxhavener Straße 5 - UNICON Logistics GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 b www.unicon-logistics.com - VOLLERS – Berthold Vollers GmbH Speicherhof 308 www.vollers.com

- W. Buckmann Speditionsges. mbH Cuxhavener Straße 5 www.buckmann-spedition.de - WÜRTH Logistics Deutschland GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 k www.wurth-logistics.com - Züst & Bachmeier GmbH Cuxhavener Straße 5 www.zuest-bachmeier.net

Sport - BB-Kartbahn Cuxhavener Straße 31 www.bb-kart.de - Landessportbund Bremen e.V. Auf der Muggenburg 30 www.lsb-bremen.de

Baumstraße 79 Telefon: 0421.89 777 89 www.top-gym.de

Steuerberatung - Mülling & Partner Überseetor 20 www.muelling-partner.de - OPITZ & LENZ Konsul-Smidt-Straße 8 k - Peter Scharlau Lloydstraße 1 www.ps-steuerberatung.de - Schomburg · Rother · Schumacher Wirtschaftsprüfer · Steuerberater in Partnerschaft Konsul-Smidt-Straße 8 u www.berater-bremen.de - Steuerkanzlei Ivens Konsul-Smidt-Straße 8 l www.steuerberatung-ivens.de

Übersetzungen - Übersetzungsbüro Merten Rigaer Straße 1 www.uebmerten.eu

Vermessungsdienste, Liegenschaftskataster - GeoInformation Bremen Lloydstraße 4

Versicherungen - SIGNAL IDUNA Gruppe Konsul-Smidt-Straße 8 v www.signal-iduna.de - Sven Hoberg e.K. Konsul-Smidt-Straße 86 www.svenhoberg.de - Versicherungsmakler T. Kohfahl & C. Geistmann Konsul-Smidt-Straße 88 www.kohfahl.com www.geistmann.net

- onworks Werbeagentur Konsul-Smidt-Straße 12 www.onworks.de - P.O.S.Agency GmbH Überseetor 20 www.posagency.de - SOLLER Werbestudios GmbH Hafenstraße 55 www.soller-werbestudios.de

Werkzeuge, Spezialarbeitsgeräte, Beschläge, Befestigungstechnik, Bohrtechnik - nexMart GmbH & Co. KG Am Speicher XI 11 www.nexMart.net

Werbeartikel, Werbe- und Informationsdienstleistungen - Constien – Display & Verpackung Konsul-Smidt-Straße 8 h www.constien-display.de - Giving Europe GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 m www.givingeurope.de - merk!mal Werbemedien Hoerneckestraße 9 www.merk-mal.com

Tauch- und Unterwassertechnik - Aircon Tauchtechnik GmbH Konsul-Smidt-Straße 15 www.aircon.de - Taucher Bäcker Korffsdeich 6-7 www.tauch-technik.de

Telekommunikation - COMNET Hanse GmbH Am Kaffee-Quartier 3 www.com-net.de - My-Extra Shop Bremen/Rex GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 s www.my-extra.de www.rexgmbh.com - O2 | communication Janik GmbH Konsul-Smidt-Straße 8 u www.o2com.de - Telekom Vertriebspartner – Daniel Selenkowitsch Konsul-Smidt-Straße 8 t www.hallmann-telepunkt.de

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INTERVIEW

ÜBERREDET »MEHR SEXAPPEAL FÜR DIE ÜBERSEESTADT«

richtungen und erzählen vom Hafenleben in den 1950er und 1960er Jahren. Dazu habe ich auch das Buch »Die Taschen waren voller Geld« geschrieben. 2011 haben wir mit mehreren Künstlern das »Krokodil« für 72 Stunden zur Hafenbar gemacht und die alten Zeiten wieder zum Leben erweckt. Die meisten Gäste wussten auf Anhieb nicht, ob die Szenerie echt oder gespielt war. Das war eine tierische Party mit tollem Publikum.

Frau Wilhelm, was macht Bremen liebenswert? Als gebürtige Bremerin ging ich fürs Studium nach Hildesheim. Das Studium war super, aber mir fehlten das Wasser, die Weite und die Schiffe. Wie schön Bremen ist, wusste ich zwar schon vorher, aber erst nach meiner Rückkehr lernte ich das recht entspannte und doch wuselige Stadtleben erst richtig zu schätzen. Mir gefällt die gut vernetzte Szene aus vielen Kleinkünstlern und Bremens Hafengeschichte finde ich total spannend. Apropos Hafengeschichte: Wie entstand die »Küste« und was ist davon heute noch übrig? Bremen war Freihafen. Es gab nur zwei, drei Ausgänge aus dem Hafengebiet heraus. Einer war ein Tunnel, der zur »Küste« führte. Durch diesen kamen monatlich unzählige Seeleute. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es dort nur zwei kleine Kneipen, bis die Waller erkannten, welch Reichtum aus diesem Tunnel sprudelte und wie leicht sich in der neuen »Golden City« Geld verdienen ließ – in erster Linie mit Alkohol und Mädels. So war bald quasi ganz Walle beteiligt. Es gab 50 Clubs und zeitweise 600 Frauen. Aufgrund des Kuppelei-Gesetzes spielte sich viel auf den Straßen ab, was zu Diskussionen bis hoch in die Politik führte. Die »Küste« sollte sogar verlegt werden. Geblieben ist von der Kneipenmeile das »Krokodil«, das »Elefant« und ein paar weitere Clubs, in deren Räumlichkeiten heute noch immer das Geschäft mit der Liebe ausgeübt wird. Seeleute und damit einen Großteil der Kundschaft gibt es hier aber nicht mehr. Wie kam es zur Gründung der »GoldenCity«-Gang und was steckt dahinter? 2004 habe ich für das Kulturhaus Walle erstmals die Historie der »Küste« recherchiert und Geschichten und Bilder von Zeitzeugen zum »Walle Blues« verarbeitet. Seit 2008 gibt es die »Ariolas«, ein Projekt von Peter Apel und mir. Die Bühnenfiguren Toni und Ramona Ariola singen Schlager sowie Kaschemmenmusik in diversen Bremer Ein-

Foto: Rasmus Rienecker

Walle in den 1950er Jahren: Die Schiffe liegen in Dreierreihen nebeneinander, 50.000 Seemänner strömen monatlich in die Stadt und haben die Taschen voller Geld. In dieser Zeit entsteht dort, wo heute die Nordstraße verläuft, die »Küste« – eine Meile mit 50 Clubs, von der Kneipe bis zur Rotlichtbar. In Erinnerung an diese bunten Zeiten lässt das Künstler-Kollektiv »Golden-City«-Gang die »Küste« immer wieder aufleben. Zuletzt begab sich die Truppe um Frauke Wilhelm mit der MS Friedrich auch auf eine Rundfahrt durch die heutige Überseestadt. Grund genug, die 47-Jährige zu fragen, was sie auf dieser Entdeckungsreise erlebt hat.

ben die Ariolas auch selbst Musik gemacht. Fürs leibliche Wohl gab es ein Drei-GängeMenü: Bockwurst, Brot und Senf. (grinst) Und was halten Sie nun von der Überseestadt? Auf dem Gebiet einen neuen Ortsteil zu gestalten, der alles für den alltäglichen Bedarf bietet, ist eine große Herausforderung. Zuerst dachte ich, es läuft tatsächlich auf eine »Reichenoase« hinaus. Aber dann habe ich gemerkt: Nur wenn das Projekt Überseestadt richtig in Fahrt ist, gibt es überhaupt etwas mitzugestalten. Was die Veränderungen angeht, ist am Europahafen und rund um den Speicher XI viel Leben entstanden. Aber im Grunde steckt das größte Potenzial in dem, was wir noch nicht sehen. Ihre Bühnenfigur Ramona Ariola fordert: »Titten, Theken, Temperamente«. Wie steht es da mit dem neuen Hafenrevier? Der Überseestadt fehlen bisher noch Identität, Lebendigkeit und Sexappeal. Das wollen wir mit der »Golden-City«-Gang ändern. Abends ist bisher noch nicht viel los, ein Nachtleben fehlt definitiv. Aber es gibt schon Initiativen und Leute, die bereit sind etwas einzubringen. Was planen Sie hier denn konkret? Wir würden die Hafenrundfahrt gern etablieren. Für uns wäre es fantastisch, wenn wir mit Hal över eine monatliche Tour anbieten könnten. Die zweite Idee ist eine temporäre Hafenkneipe auf dem ehemaligen Zollponton im Europahafen. Dieser Frauke Wilhelm in Aktion als Ramona Ariola. liegt derzeit noch im Wendebecken, Früher organisierte sie unter anderem das Viertelfest, heute liegt soll aber - wenn alles gut geht - für ihr Fokus mehr und mehr auf der Überseestadt. eine gewisse Zeit an diesen neuen Standort geschleppt werden. Wir suchen In der Überseestadt haben Sie unterwegs derzeit noch Sponsoren, um dort unser auf der MS Friedrich die neue »Golden City« neues »Golden City« zu präsentieren. Das gesucht. Was haben Sie entdeckt? dritte Projekt wäre eine App, mit der die Wir haben vor der Tour unheimlich viele Nutzer direkt vor Ort die alten und neuen Menschen gefunden, die auf ihre Art etwas Geschichten der Überseestadt hören und zur Überseestadt beitragen. Diese hatsehen können. ten wir mit an Bord und haben sie in das Showprogramm eingebunden. Es waren zum Beispiel zahlreiche Investoren, das Bauressort, Kreative oder die Wirtschaftsförderung dabei. So haben wir den Gästen gezeigt, was in der Überseestadt passiert. Malte Addiks (26): Der Landmark Tower wurde zum KletterKannte die »Küste« vorher nicht objekt, die Spundwand zur Leinwand. Wir und weiß nun, was hinter »Elefant« haben Filme über Fischmehl und die Blaue und »Krokodil« an der Nordstraße wirklich steckt. Karawane gezeigt, einen Kochwettbewerb zwischen Hafencasino und Feuerwache veranstaltet, den Schwarzmarkt mit allerhand Krimskrams angeheizt, das Bremer Ukulelen-Orchester war dabei und natürlich haSeite 30


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Uebersee-Magazin Bremen  

Menschen, Quartiere und Ideen aus der Überseestadt Bremen, Ausgabe Juli 2012