Page 1

p

PROTOKOLL der Vorstandssitzung 4-2017/2018 vom 31. Januar 2018 Anwesend: Remo Herbst (Präsident und Vorsitz, KSL), Adrian Gähwiler (Sekretär, KSM), Matthias Lussi (KSS), Manuel Portmann (KSW), Urs Helfenstein (KSL), Michèle Theiler (FMZ), Marco Peter (KSSch), Dieter Gillmann (KSR), Alain Ehrsam (KSSee) Entschuldigt: Vertretung KSB Gäste: Aldo Magno (Leiter DGym), Roger Rauber (Rektor KSSee), Franziska Schönborn (KSM, designierte VLM-Sekretärin)

1. Genehmigung Protokoll 3-2017/18 Das Protokoll wird genehmigt. Dieses war auch der Anlass für das Treffen mit A. Magno.

2. Austausch VLM-Vorstand – A. Magno A. Magno erklärt, dass ihn die VLM-Wahrnehmung als „Abbauer“ sehr zum Nachdenken gebracht habe, und er ist interessiert, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Er führt verschiedene Faktoren an, die zur Veränderung der Wahrnehmung haben beitragen können (verschlechterte kantonale Rahmenbedingungen, zwei statt wie vorher drei VLM-Vertreter an den offiziellen BKD-VLM-Gesprächen, Veränderung der Regierungszusammensetzung). Zudem erwähnt er konkrete Beispiele (MINT-Förderung, Hochschultag), wie er sich für die Gymnasien eingesetzt hat. Er skizziert ausserdem sein Engagement für die Gym-LP im Rahmen der Arbeitszeiterhöhung und erklärt, dass die Reduktion der Arbeitszeit eine grosse Wichtigkeit geniesse. Remo und Adrian entgegnen, dass A. Magno bei der Setzung und Priorisierung der Traktandenlisten (BKD-VLM-Gespräche) und bei der Gewichtung der Argumente in den letzten Vernehmlassungen eine ganz andere Auffassung als der VLM gehabt habe. Auch die Erhebung der vielen Zahlen kann zum Nachteil der Gymnasien ausgelegt werden (Sparwahn der bürgerlichen Politiker). Schliesslich sind die Auslagerung der Mensen und die angedachte Auslagerung des Reinigungspersonals weitere Abbaumassnahmen, die von den LP nicht befürwortet wurden und werden. Zudem fühlt sich der VLM ab und an nicht in den Entscheidungsfindungsprozess miteingebunden – es finden kaum echte Verhandlungen statt (analog zur ALP-Delegation, die sich mit Herrn Schwerzmann trifft). Schliesslich ist es für den VLM unverständlich, warum in diesen Zeiten neue, für die LP zeitintensive Projekte lanciert worden sind. Für R. Rauber ist klar, dass die Sparmassnahmen alle Beteiligten sehr betroffen machen – trotz geschuldeter Loyalität gegenüber dem Kanton. Weitere Diskussionspunkte waren: Die Zusammenarbeit der RektorInnen untereinander, wenn es um die Vergabe von Pensen geht und die Rolle der (vom VLM einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer-Seite gehenden) Loyalität im Kanton Luzern.


Nachdem diese Fakten und Ansichten diskutiert wurden, sind alle Beteiligten sehr interessiert an einer guten Zusammenarbeit – trotz der offensichtlich unterschiedlichen Rollen, die es zu spielen gilt. Es können vermehrt informelle Treffen stattfinden, um den Austausch zu pflegen und um Missverständnisse gar nicht erst entstehen zu lassen.

3. TLM: Stand der Dinge und Ablauf VLM GV Adrian erklärt die Details, die auch im letzten VLM-aktuell stehen. Er erklärt, dass die Abmeldungen via Schulleitung zu erfolgen haben. Urs Kühne sollte Photos machen und allenfalls einen Bericht schreiben.

4. Politikertreffen vom 21.3.: Themen •

Wie wird das Gymnasium wahrgenommen? Entwicklungspotential? Nachteilsausgleiche?

Arbeitszeit – Reduktion Lektionenzahl: Haltung der Politik?

Bildungsinitiative

Rückschau TLM

Erfahrungen SV und Putzpersonal.

Varia

5. Nachfolgeregelung VLM-Vorstand Fränzi Schönborn übernimmt ab dem 28.2.18 das Sekretariat und die Kasse. Da Kontinuität wichtig ist und sich immer noch niemand für das Amt des Präsidenten gefunden hat, erklärt sich Remo bereit, ein letztes Jahr als VLMPräsident zu amten (bis Februar 2019). Er schlägt vor, dass Adrian das vakante Vizepräsidium übernimmt – ebenfalls für ein Jahr. Während diesem Jahr sollen ein bis zwei Nachfolger –am besten aus dem VLMVorstandsgremium- aufgebaut werden. Diese Lösung überzeugt die Anwesenden. Auch an der VLM-GV vom 28.2.18 wird nochmals ein Aufruf gestartet.

6. Bildungsinitiative: Vorgehen Urban Sager ist v.a. aktiv und der VLM wird sich in Zukunft vermehrt engagieren.


7. VLM-Homepage: Stand der Dinge Sämi hat sich darum gekümmert und präsentiert die Rohfassung, die den VLMVorstand überzeugt. Änderungswünsche: •

Streichung der Rubriken „Geschäftsreglement“, „Angeschlossene Vereine“.

Unter „Mitgliedschaft“ müssten die einzelnen Schulhausvereine und deren Verantwortliche für die Mitglieder aufgelistet werden (mit Mail-Adresse).

Die Telephonnummer sollte nur beim Präsidenten stehen.

Im internen Bereich sollten bloss die VLM-Vorstandsprotokolle abgelegt werden.

Adrian, Remo und Sämi kontaktieren Urs Kühne, um mit ihm die Details zu klären. Ziel ist es, dass bis im Sommer die neue VLM-Homepage steht.

8. Erklärungen zum VLM-aktuell Remo erläutert, dass die Weihnachtsausgabe des VLM mit dem TLM-Spezial zusammengefasst wurde.

9. Varia Adrian erwähnt die Arbeit der Maturitätskommission: Diese bewilligt auch die Nachteilsausgleiche für Schülerinnen und Schüler. Sie tut dies aber ohne Rücksprache mit den betroffenen LP. Die LP haben so Mehraufwand (Zeitzugaben, alternative Prüfungselemente), ohne dass sie Bedenken äussern können (zum Beispiel bei SchülerInnen, die häufig fehlen oder die an ihrem Handicap nicht arbeiten). Er schlägt vor, dass bei der „Erwahrung der Noten“, die im Beisein der Maturakommissions-Vertreter stattfindet, eine entsprechende Bemerkung gemacht werde. Es läuft eine Unterschriftensammlung gegen die Auslagerung des Putzpersonals an der KSR. Verschiedene weitere Schulen werden an dieser Unterschriftensammlung teilnehmen.

Gwa, 2.2.2018

Protokoll 4 2017:2018  
Protokoll 4 2017:2018  
Advertisement