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Spektrum des Schiffstypen (immer Flachkiel) - Stolz der venezianischen Kultur -, von den verschiedenen Antriebsarten zum eindrucksvollen, aber mühsamen Leben an Bord; von den Wasserbauwerken und dem dichten Netz der Wasserstrassen zur Kunst der Navigation auf Binnenwässern.

Außer Bootsausflügen, Wanderungen auf den Pfaden der Colli Euganei, kann man das herrliche Schloss Catajo, die schöne Kirche S. Giacomo, den‚ Wasserfall’ des Arco di Mezzo, die Natürliche Schwitzgrotte ex INPS oder Villa Selvatico besichtigen. Man kann auch einfach auf dem Naturpfad ‚Hufeisen’ oder am Ufer des Battaglia-Kanals spaziergehen. Im Umkreis weniger Kilometerleicht zu erreichen sind: Monselice mit seiner Rocca, dem Schloss von Monselice und den Sieben Kirchen; die Villa Emo in Rivella, die aus dem Mittelalter stammenden Kirchen in S. Stefano-DueCarrare und Pernumia, das Schloss S. Pelagio, heute berühmtes Luftfahrtsmuseum.

ASSOCIAZIONE per la CULTURA e

Stampa Tipolito Moderna

Das Museum der Flussschifffahrt von Battaglia Terme hat sich vorgenommen, die bezaubernde Geschichte und Kultur der bàrcari bekannt zumachen, und den Besucher in diese einfache, aber auch reiche Welt des Flusses und seiner Leute einzubeziehen. Die Flussschifffahrt ist nicht geringfügiger oder einfacher anzusehen im Vergleich zu den großen Abenteuern der Meere, es ist eine ganz andere Erfahrungswelt, deren Mühen und Dramen mit weniger Rhetorik, dafür aber oft sehr realistisch und mit Leidenschaft beschrieben wurde. Dank der Hingabe und des Einsatzes von einigen „ehemaligen“ Schiffsleuten, welche seit 1979 zahlreiche Ausstellungsstücke und wertvolle Dokumente zusammengetragen haben und dank der Umgestaltung des ehemaligen Schlachthofes als Museumssitz, haben wir die Möglichkeit ein besonders bedeutungsvolles und zum Teil noch unerforschtes Stück der Geschichte des Veneto und der Po-Ebene kennenzulernen. Der Schiffsverkehr nahm in verschiedenen Flusszweigen deutlich ab im Zuge des Baus des Eisenbahnnetzes im letzten Jahrhundert, und zur fast völligen Einstellung kam es nach dem letzten Weltkrieg durch die unerbittliche Konkurrenz des Transportswesens auf Rädern. Die bis in die 50ger Jahre sehr zahlreichen traditionellen Holzschiffe wurden überflüssig und hinderlich. Das Museum von Battaglia möchte einen Weg in diesen „verlorene“ Welt des Transportes auf Fluss – und Lagunenstrassen anbieten indem es verschiedene Facetten veranschaulicht: von den Werften zu dem breiten

Mit dem Beitrag von:

Ausflüge in Battaglia Terme und Umgebung

la TRADIZIONE FLUVIALE

Informationen Museo Civico della Navigazione Fluviale - Battaglia Terme Via Ortazzo 63, Tel. +39 049 525170 – 525711, Fax +39 049 9100347 www.provincia.padova.it/museo_navigazione museo.navigazione@turismopadova.it

Öffnungszeiten: Winter: Samstag und Sonntag 10-12 15-19 Uhr Sommer: Samstag und Sonntag 10-12 18-22 Uhr (auf Voranmeldung)

FLUSSLÄUFE

Führung, Bootsfahrt und extra Öffnung auf Voranmeldung.

Anfahrtsmöglichkeiten: -Autobahn Padua – Bologna, Ausfahrt Terme Euganee; -Staatsstraße Nr. 16, Adriatica genannt; -Zugverbindung Padua-Bologna, Zusteigebahnhof Battaglia Terme.

M

Touristeninformation: Tourismusbüro Battaglia Terme Via Maggiore 1 - Tel. +39 049 526909 Tourismusbüro Montegrotto Terme Viale Stazione 60 - Tel. +39 049 8928311

Sponsors Des Museums der Flussschifffahrt: Maestro Carpentiere Ottorino Farinazzo Via Pontemanco, 119 Due Carrare - Padova

useo.

Maestro Falegname Antonio Favaro Via Pontemanco, 49 Due Carrare - Padova Trattoria Da Nicola Via Sabbioni, 38 Montegrotto Terme - Padova

Riviera dei Mugnai, 8 35137 Padova Tel. +39 049 8767911 Fax +39 049 650794 www.turismopadova.it www.turismotermeeuganee.it

PARCO REGIONALE dei COLLI EUGANEI

Provincia di Padova

Consorzio Terme Euganee

Comune di Battaglia Terme

© Foto: Museum der Flussschifffahrt - Battaglia Terme.

Parco Regionale dei Colli Euganei

November 2006

Museum der Flussschifffahrt von Battaglia Terme.

Museum der Flussschifffahrt, Battaglia Terme.


Eine seit langem fließende Tradition. Seit der Antike wurden Flüsse und Kanäle als natürliche und sichere Verbindungswege für Waren - und Personentransport genutzt. Insbesondere im Veneto hat das dichte Flussnetz die Entwicklung von sozialen und wirtschaftlichen Verbindungen gefördert, begünstigt durch eine reiche Auswahl hochentwickelter Schiffe. Die günstige Lage des Gebietes von Padua als Knotenpunkt im wahrsten Sinne des Wortes zwischen der Lagune von Venedig und dem Hinterland der Po-Ebene hat die Entwicklung von Verbindungsarmen der Flüsse Brenta und Bacchiglione und ihren Nebenflüssen unterstützt. Der dank eines ausgefeilten Systems von Verbindungskanälen, Stützen und anderen wassertechnischen Anlagen leichtmögliche Zugang zu den Hauptwasserstrassen hat eine Aufwertung und Ausweitung der schon florierenden Landwirtschaft, des Handwerks und der Industrie mitsichgebracht, es entstand ein bedeutendes und breitgefächertes Wirtschaftsbecken. In diesem Zusammenhang wurde Battaglia Terme zum Kernpunkt eines weiten Verkehrsnetzes: der Ort lag im Zentrum eines Gebietes intensiven Gewerbes – zahlreiche Manufakturen und vor allem Steinbrüche (Trachyt – und Kalksteinbruch in den Colli Euganei) -, am Zusammenfluss von

wichtigen Wasserstrassen für die Anbindung des Colli – Gebietes und der Bassa Padovana an die Hauptwasserstrassen Nordost-Italiens. Der Ort befindet sich tatsächlich genau am Zusammenfluss der Kanäle Bisatto und Battaglia, jeweils aus Este – beziehungsweise aus Padua kommend, an welchem der Kanal Vigenzone abzweigt, der Battaglia Terme mit Bovolenta und Pontelongo verbindet und bis nach Chioggia führt. Entstehung und Entwicklung des Ortes sind engstens mit dem Flusshandel und Gewerben, welche die Wasserkraft nutzen (Mühlen, Papierfabriken, Gesenkhämmer) verbunden. Der Kanal Battaglia wurde zwischen 1189 und 1201 ausgehoben, ein „FlussSchnellstrasse“, geschaffen um den befestigen Vorposten Monselice und die Colli Euganei direkt mit der Stadt Padua zu verbinden. Der Zustrom zahlreicher Arbeiter für die Durchführung des Werkes und die anschliessende Ansiedlung von Familien der

Wartens vor einer Schleuse oder dem Abwarten der sogenannten ‚butà’, einer künstlichen Flut, welche zweimal in der Woche durchgeführt wurde um Untiefen auszugleichen.

Schiffe und Schleuse.

verschiedensten an den Fluss gebundenen Berufe, (Schiffer, Steinbrecher, Müller, Sandner, Bootsbauer) stellte den Kern der Bewohner von Battaglia dar. Diese and den Fluss gebundenen Berufsgruppen waren eine Gesellschaft mit einer ihr eigenen Kultur, eng verbunden mit ihren Arbeitsmitteln und mit einem rationalen Gebrauch der zur Verfügung stehenden Resourcen, passt sie sich dem langsamen und oft unregelmässigen Strömen des Wassers an. Zwischen dem Schiffer und seinem Lastkahn (‚burcio’ oder ‚padovana’) bestand eine durch Mühe, Freude und Leid gekennzeichnete, enge Verbindung. Das Schiff war eine richtige Heimstätte, der Kontext, in dem sich die großen und kleinen Ereignisse des Lebens abspielten. Das Lastschiff transportierte nicht nur Waren, es war auch Mittel um die ‚Welt’ kennenzulernen, welche der Schiffer vom Fluss aus vorbeiziehen sah, und in welche er sich begab während der langen Liegepausen in Erwartung von Schiffslöschung und neuer Schiffsladung, oder während des notwendigen

Im Außenhof des Museums sind eine caorlina und einige Boote ausgestellt, Spazierfahrtschiffe (mascareta und venezianische Gondel), Anker (fèri), Modelle (bricole und dama), welche die Fluss – und Lagunenstrassen aufführen. Die schwimmende Abteilung besteht aus traditionellen Fracht- und Versorgungsschiffen, der burcio „Nuova Maria“, die gabàra „Tino“, der mototopo „Giorgio“ und andere. Der Besucher kann nach einem kurzen Spaziergang in der Nähe des Catajo eine interessante Außenstelle des Museum erreichen: die Schleuse, erbaut 1923 und kürzlich restauriert. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Kanal Battaglia und dem Vigenzone her mittels des Kanals Rialto und überwindet 7,4 Meter Niveauunterschied. Seitlich der Schleuse liegt auf typischen carèghe der burcio „Luisa“.

Erdgeschoss.

Obergeschoss.

Saal A – Schiffe Diese Abteilung ist den Schiffen gewidmet, den verschiedenen Typen für den Waren – und Personentransport mit den jeweils charakteristischen Bauarten. Von besonderem Interesse sind die maßstabgetreuen Modelle des burcio „Nuova Maria“, eines der letzten noch funktionierenden Schiffe diesen Typs, und das Teilmodell eines paduanischen burcio, der im Veneto am meisten vertretene Schiffstyp und Symbol der Flussschifffahrt. Angelehnt an eine Wand findet man das 4,5 m. große Steuerruder des burcio „Spes“, komplett mit Ruderpinne (rigòla), welche deutlich verkleinert wurde durch den nachträglich angebrachten Motor.

Saal D – Betriebsarten Die Frachtkähne wurden durch Wind und Segel fortbewegt, von Pferden gezogen oder von den Schiffern selbst mit langen Rudern angeschoben. Nach dem letzten Weltkrieg wurden Motore eingebaut. Auf einer Seite des Saales befindet sich eine Sammlung der alten Antriebsarten (Großmastsegel von 93 Quadratmeter, Großmast des burcio „Nuovo Antonio“, Ruder und Auflanger, Taue usw.), auf der anderen Seite sind Teile von Schiffsmotoren ausgestellt.

Saal B – Die Werften Hier sind die Ausstattungen und Werkzeuge der Werften zum Schiffsbau und Instandhaltung ausgestellt. Früher gab es zahlreiche dieser Schiffswerften längs der Flussläufe. Hier arbeiteten außer Schiffszimmermännern Schmiede, Kalfaterer, Sägewerker und andere Berufsfiguren. Der Saal beherbergt eine Schiffswinde aus Holz mit den zugehörigen Takel (taje) zur Anbindung und zum Stapellauf eines Lastkahnes. Auf einigen Wandtafeln sind die verschiedenen Werkzeuge der Werftarbeiter zusammengestellt, Werkzeuge zum Schneiden, Sägen, Messen, Fräsen, Bohren usw. und Materialproben wie z.B. Pech (pégola), welches auf den Kiel gestrichen wurde.

Mittelgeschoss. Saal C – Die Wasserwege Der Saal zeigt eine Sammlung von Ausstellungsstücken, welche mit den Wasserwegen zu tun haben, von den Wasserbauwerken bis zu der transportierten Fracht.

Einige Wasserlaufskarten veranschaulichen die große Bedeutung und Vielfalt des paduanischen Wasserwegesystems, gespeist von den Flüssen Brenta und Bacchiglione. Beispiele der Fracht, welche von den Kähnen normalerweise transportiert wurde: Trachytstein und Kalksteinbruch aus den Colli Euganei; Sand, welcher mit dem bailón aus den Flüssen geschaufelt wurde, sowie Kohle, Getreide und Dünger aus dem Hafen von Marghera. Battaglia war Umschlagplatz aller Waren für und aus den Colli Euganei und gewann nach dem Bau der Schleuse (1923) und der damit direkten Anbindung an Chioggia erheblich an Bedeutung. In der Ausstellung befindet sich ein maßstabgetreues Modell der Schleusenanlage.

Saal E – Leben an Bord Das Schiff war nicht nur Arbeitsmittel, sondern eine wirkliche Heimstätte. Unter Deck lebten auf der Bugseite Matrosen und Schiffsjungen, auf der

Heckseite der Schiffsführer, ein Schiffer, häufig selbst der Eigentümer. Außer Anker, Sextant und anderen Navigationsmitteln, befand sich unter Deck alles Nötige für das Leben an Bord: Wasserfass, Fliegenschrank zum Schutz der Lebensmittel, Holztruhen für Wäsche und ein Holzofen zum Kochen und Heizen.


Eine seit langem fließende Tradition. Seit der Antike wurden Flüsse und Kanäle als natürliche und sichere Verbindungswege für Waren - und Personentransport genutzt. Insbesondere im Veneto hat das dichte Flussnetz die Entwicklung von sozialen und wirtschaftlichen Verbindungen gefördert, begünstigt durch eine reiche Auswahl hochentwickelter Schiffe. Die günstige Lage des Gebietes von Padua als Knotenpunkt im wahrsten Sinne des Wortes zwischen der Lagune von Venedig und dem Hinterland der Po-Ebene hat die Entwicklung von Verbindungsarmen der Flüsse Brenta und Bacchiglione und ihren Nebenflüssen unterstützt. Der dank eines ausgefeilten Systems von Verbindungskanälen, Stützen und anderen wassertechnischen Anlagen leichtmögliche Zugang zu den Hauptwasserstrassen hat eine Aufwertung und Ausweitung der schon florierenden Landwirtschaft, des Handwerks und der Industrie mitsichgebracht, es entstand ein bedeutendes und breitgefächertes Wirtschaftsbecken. In diesem Zusammenhang wurde Battaglia Terme zum Kernpunkt eines weiten Verkehrsnetzes: der Ort lag im Zentrum eines Gebietes intensiven Gewerbes – zahlreiche Manufakturen und vor allem Steinbrüche (Trachyt – und Kalksteinbruch in den Colli Euganei) -, am Zusammenfluss von

wichtigen Wasserstrassen für die Anbindung des Colli – Gebietes und der Bassa Padovana an die Hauptwasserstrassen Nordost-Italiens. Der Ort befindet sich tatsächlich genau am Zusammenfluss der Kanäle Bisatto und Battaglia, jeweils aus Este – beziehungsweise aus Padua kommend, an welchem der Kanal Vigenzone abzweigt, der Battaglia Terme mit Bovolenta und Pontelongo verbindet und bis nach Chioggia führt. Entstehung und Entwicklung des Ortes sind engstens mit dem Flusshandel und Gewerben, welche die Wasserkraft nutzen (Mühlen, Papierfabriken, Gesenkhämmer) verbunden. Der Kanal Battaglia wurde zwischen 1189 und 1201 ausgehoben, ein „FlussSchnellstrasse“, geschaffen um den befestigen Vorposten Monselice und die Colli Euganei direkt mit der Stadt Padua zu verbinden. Der Zustrom zahlreicher Arbeiter für die Durchführung des Werkes und die anschliessende Ansiedlung von Familien der

Wartens vor einer Schleuse oder dem Abwarten der sogenannten ‚butà’, einer künstlichen Flut, welche zweimal in der Woche durchgeführt wurde um Untiefen auszugleichen.

Schiffe und Schleuse.

verschiedensten an den Fluss gebundenen Berufe, (Schiffer, Steinbrecher, Müller, Sandner, Bootsbauer) stellte den Kern der Bewohner von Battaglia dar. Diese and den Fluss gebundenen Berufsgruppen waren eine Gesellschaft mit einer ihr eigenen Kultur, eng verbunden mit ihren Arbeitsmitteln und mit einem rationalen Gebrauch der zur Verfügung stehenden Resourcen, passt sie sich dem langsamen und oft unregelmässigen Strömen des Wassers an. Zwischen dem Schiffer und seinem Lastkahn (‚burcio’ oder ‚padovana’) bestand eine durch Mühe, Freude und Leid gekennzeichnete, enge Verbindung. Das Schiff war eine richtige Heimstätte, der Kontext, in dem sich die großen und kleinen Ereignisse des Lebens abspielten. Das Lastschiff transportierte nicht nur Waren, es war auch Mittel um die ‚Welt’ kennenzulernen, welche der Schiffer vom Fluss aus vorbeiziehen sah, und in welche er sich begab während der langen Liegepausen in Erwartung von Schiffslöschung und neuer Schiffsladung, oder während des notwendigen

Im Außenhof des Museums sind eine caorlina und einige Boote ausgestellt, Spazierfahrtschiffe (mascareta und venezianische Gondel), Anker (fèri), Modelle (bricole und dama), welche die Fluss – und Lagunenstrassen aufführen. Die schwimmende Abteilung besteht aus traditionellen Fracht- und Versorgungsschiffen, der burcio „Nuova Maria“, die gabàra „Tino“, der mototopo „Giorgio“ und andere. Der Besucher kann nach einem kurzen Spaziergang in der Nähe des Catajo eine interessante Außenstelle des Museum erreichen: die Schleuse, erbaut 1923 und kürzlich restauriert. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Kanal Battaglia und dem Vigenzone her mittels des Kanals Rialto und überwindet 7,4 Meter Niveauunterschied. Seitlich der Schleuse liegt auf typischen carèghe der burcio „Luisa“.

Erdgeschoss.

Obergeschoss.

Saal A – Schiffe Diese Abteilung ist den Schiffen gewidmet, den verschiedenen Typen für den Waren – und Personentransport mit den jeweils charakteristischen Bauarten. Von besonderem Interesse sind die maßstabgetreuen Modelle des burcio „Nuova Maria“, eines der letzten noch funktionierenden Schiffe diesen Typs, und das Teilmodell eines paduanischen burcio, der im Veneto am meisten vertretene Schiffstyp und Symbol der Flussschifffahrt. Angelehnt an eine Wand findet man das 4,5 m. große Steuerruder des burcio „Spes“, komplett mit Ruderpinne (rigòla), welche deutlich verkleinert wurde durch den nachträglich angebrachten Motor.

Saal D – Betriebsarten Die Frachtkähne wurden durch Wind und Segel fortbewegt, von Pferden gezogen oder von den Schiffern selbst mit langen Rudern angeschoben. Nach dem letzten Weltkrieg wurden Motore eingebaut. Auf einer Seite des Saales befindet sich eine Sammlung der alten Antriebsarten (Großmastsegel von 93 Quadratmeter, Großmast des burcio „Nuovo Antonio“, Ruder und Auflanger, Taue usw.), auf der anderen Seite sind Teile von Schiffsmotoren ausgestellt.

Saal B – Die Werften Hier sind die Ausstattungen und Werkzeuge der Werften zum Schiffsbau und Instandhaltung ausgestellt. Früher gab es zahlreiche dieser Schiffswerften längs der Flussläufe. Hier arbeiteten außer Schiffszimmermännern Schmiede, Kalfaterer, Sägewerker und andere Berufsfiguren. Der Saal beherbergt eine Schiffswinde aus Holz mit den zugehörigen Takel (taje) zur Anbindung und zum Stapellauf eines Lastkahnes. Auf einigen Wandtafeln sind die verschiedenen Werkzeuge der Werftarbeiter zusammengestellt, Werkzeuge zum Schneiden, Sägen, Messen, Fräsen, Bohren usw. und Materialproben wie z.B. Pech (pégola), welches auf den Kiel gestrichen wurde.

Mittelgeschoss. Saal C – Die Wasserwege Der Saal zeigt eine Sammlung von Ausstellungsstücken, welche mit den Wasserwegen zu tun haben, von den Wasserbauwerken bis zu der transportierten Fracht.

Einige Wasserlaufskarten veranschaulichen die große Bedeutung und Vielfalt des paduanischen Wasserwegesystems, gespeist von den Flüssen Brenta und Bacchiglione. Beispiele der Fracht, welche von den Kähnen normalerweise transportiert wurde: Trachytstein und Kalksteinbruch aus den Colli Euganei; Sand, welcher mit dem bailón aus den Flüssen geschaufelt wurde, sowie Kohle, Getreide und Dünger aus dem Hafen von Marghera. Battaglia war Umschlagplatz aller Waren für und aus den Colli Euganei und gewann nach dem Bau der Schleuse (1923) und der damit direkten Anbindung an Chioggia erheblich an Bedeutung. In der Ausstellung befindet sich ein maßstabgetreues Modell der Schleusenanlage.

Saal E – Leben an Bord Das Schiff war nicht nur Arbeitsmittel, sondern eine wirkliche Heimstätte. Unter Deck lebten auf der Bugseite Matrosen und Schiffsjungen, auf der

Heckseite der Schiffsführer, ein Schiffer, häufig selbst der Eigentümer. Außer Anker, Sextant und anderen Navigationsmitteln, befand sich unter Deck alles Nötige für das Leben an Bord: Wasserfass, Fliegenschrank zum Schutz der Lebensmittel, Holztruhen für Wäsche und ein Holzofen zum Kochen und Heizen.


Eine seit langem fließende Tradition. Seit der Antike wurden Flüsse und Kanäle als natürliche und sichere Verbindungswege für Waren - und Personentransport genutzt. Insbesondere im Veneto hat das dichte Flussnetz die Entwicklung von sozialen und wirtschaftlichen Verbindungen gefördert, begünstigt durch eine reiche Auswahl hochentwickelter Schiffe. Die günstige Lage des Gebietes von Padua als Knotenpunkt im wahrsten Sinne des Wortes zwischen der Lagune von Venedig und dem Hinterland der Po-Ebene hat die Entwicklung von Verbindungsarmen der Flüsse Brenta und Bacchiglione und ihren Nebenflüssen unterstützt. Der dank eines ausgefeilten Systems von Verbindungskanälen, Stützen und anderen wassertechnischen Anlagen leichtmögliche Zugang zu den Hauptwasserstrassen hat eine Aufwertung und Ausweitung der schon florierenden Landwirtschaft, des Handwerks und der Industrie mitsichgebracht, es entstand ein bedeutendes und breitgefächertes Wirtschaftsbecken. In diesem Zusammenhang wurde Battaglia Terme zum Kernpunkt eines weiten Verkehrsnetzes: der Ort lag im Zentrum eines Gebietes intensiven Gewerbes – zahlreiche Manufakturen und vor allem Steinbrüche (Trachyt – und Kalksteinbruch in den Colli Euganei) -, am Zusammenfluss von

wichtigen Wasserstrassen für die Anbindung des Colli – Gebietes und der Bassa Padovana an die Hauptwasserstrassen Nordost-Italiens. Der Ort befindet sich tatsächlich genau am Zusammenfluss der Kanäle Bisatto und Battaglia, jeweils aus Este – beziehungsweise aus Padua kommend, an welchem der Kanal Vigenzone abzweigt, der Battaglia Terme mit Bovolenta und Pontelongo verbindet und bis nach Chioggia führt. Entstehung und Entwicklung des Ortes sind engstens mit dem Flusshandel und Gewerben, welche die Wasserkraft nutzen (Mühlen, Papierfabriken, Gesenkhämmer) verbunden. Der Kanal Battaglia wurde zwischen 1189 und 1201 ausgehoben, ein „FlussSchnellstrasse“, geschaffen um den befestigen Vorposten Monselice und die Colli Euganei direkt mit der Stadt Padua zu verbinden. Der Zustrom zahlreicher Arbeiter für die Durchführung des Werkes und die anschliessende Ansiedlung von Familien der

Wartens vor einer Schleuse oder dem Abwarten der sogenannten ‚butà’, einer künstlichen Flut, welche zweimal in der Woche durchgeführt wurde um Untiefen auszugleichen.

Schiffe und Schleuse.

verschiedensten an den Fluss gebundenen Berufe, (Schiffer, Steinbrecher, Müller, Sandner, Bootsbauer) stellte den Kern der Bewohner von Battaglia dar. Diese and den Fluss gebundenen Berufsgruppen waren eine Gesellschaft mit einer ihr eigenen Kultur, eng verbunden mit ihren Arbeitsmitteln und mit einem rationalen Gebrauch der zur Verfügung stehenden Resourcen, passt sie sich dem langsamen und oft unregelmässigen Strömen des Wassers an. Zwischen dem Schiffer und seinem Lastkahn (‚burcio’ oder ‚padovana’) bestand eine durch Mühe, Freude und Leid gekennzeichnete, enge Verbindung. Das Schiff war eine richtige Heimstätte, der Kontext, in dem sich die großen und kleinen Ereignisse des Lebens abspielten. Das Lastschiff transportierte nicht nur Waren, es war auch Mittel um die ‚Welt’ kennenzulernen, welche der Schiffer vom Fluss aus vorbeiziehen sah, und in welche er sich begab während der langen Liegepausen in Erwartung von Schiffslöschung und neuer Schiffsladung, oder während des notwendigen

Im Außenhof des Museums sind eine caorlina und einige Boote ausgestellt, Spazierfahrtschiffe (mascareta und venezianische Gondel), Anker (fèri), Modelle (bricole und dama), welche die Fluss – und Lagunenstrassen aufführen. Die schwimmende Abteilung besteht aus traditionellen Fracht- und Versorgungsschiffen, der burcio „Nuova Maria“, die gabàra „Tino“, der mototopo „Giorgio“ und andere. Der Besucher kann nach einem kurzen Spaziergang in der Nähe des Catajo eine interessante Außenstelle des Museum erreichen: die Schleuse, erbaut 1923 und kürzlich restauriert. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Kanal Battaglia und dem Vigenzone her mittels des Kanals Rialto und überwindet 7,4 Meter Niveauunterschied. Seitlich der Schleuse liegt auf typischen carèghe der burcio „Luisa“.

Erdgeschoss.

Obergeschoss.

Saal A – Schiffe Diese Abteilung ist den Schiffen gewidmet, den verschiedenen Typen für den Waren – und Personentransport mit den jeweils charakteristischen Bauarten. Von besonderem Interesse sind die maßstabgetreuen Modelle des burcio „Nuova Maria“, eines der letzten noch funktionierenden Schiffe diesen Typs, und das Teilmodell eines paduanischen burcio, der im Veneto am meisten vertretene Schiffstyp und Symbol der Flussschifffahrt. Angelehnt an eine Wand findet man das 4,5 m. große Steuerruder des burcio „Spes“, komplett mit Ruderpinne (rigòla), welche deutlich verkleinert wurde durch den nachträglich angebrachten Motor.

Saal D – Betriebsarten Die Frachtkähne wurden durch Wind und Segel fortbewegt, von Pferden gezogen oder von den Schiffern selbst mit langen Rudern angeschoben. Nach dem letzten Weltkrieg wurden Motore eingebaut. Auf einer Seite des Saales befindet sich eine Sammlung der alten Antriebsarten (Großmastsegel von 93 Quadratmeter, Großmast des burcio „Nuovo Antonio“, Ruder und Auflanger, Taue usw.), auf der anderen Seite sind Teile von Schiffsmotoren ausgestellt.

Saal B – Die Werften Hier sind die Ausstattungen und Werkzeuge der Werften zum Schiffsbau und Instandhaltung ausgestellt. Früher gab es zahlreiche dieser Schiffswerften längs der Flussläufe. Hier arbeiteten außer Schiffszimmermännern Schmiede, Kalfaterer, Sägewerker und andere Berufsfiguren. Der Saal beherbergt eine Schiffswinde aus Holz mit den zugehörigen Takel (taje) zur Anbindung und zum Stapellauf eines Lastkahnes. Auf einigen Wandtafeln sind die verschiedenen Werkzeuge der Werftarbeiter zusammengestellt, Werkzeuge zum Schneiden, Sägen, Messen, Fräsen, Bohren usw. und Materialproben wie z.B. Pech (pégola), welches auf den Kiel gestrichen wurde.

Mittelgeschoss. Saal C – Die Wasserwege Der Saal zeigt eine Sammlung von Ausstellungsstücken, welche mit den Wasserwegen zu tun haben, von den Wasserbauwerken bis zu der transportierten Fracht.

Einige Wasserlaufskarten veranschaulichen die große Bedeutung und Vielfalt des paduanischen Wasserwegesystems, gespeist von den Flüssen Brenta und Bacchiglione. Beispiele der Fracht, welche von den Kähnen normalerweise transportiert wurde: Trachytstein und Kalksteinbruch aus den Colli Euganei; Sand, welcher mit dem bailón aus den Flüssen geschaufelt wurde, sowie Kohle, Getreide und Dünger aus dem Hafen von Marghera. Battaglia war Umschlagplatz aller Waren für und aus den Colli Euganei und gewann nach dem Bau der Schleuse (1923) und der damit direkten Anbindung an Chioggia erheblich an Bedeutung. In der Ausstellung befindet sich ein maßstabgetreues Modell der Schleusenanlage.

Saal E – Leben an Bord Das Schiff war nicht nur Arbeitsmittel, sondern eine wirkliche Heimstätte. Unter Deck lebten auf der Bugseite Matrosen und Schiffsjungen, auf der

Heckseite der Schiffsführer, ein Schiffer, häufig selbst der Eigentümer. Außer Anker, Sextant und anderen Navigationsmitteln, befand sich unter Deck alles Nötige für das Leben an Bord: Wasserfass, Fliegenschrank zum Schutz der Lebensmittel, Holztruhen für Wäsche und ein Holzofen zum Kochen und Heizen.


Spektrum des Schiffstypen (immer Flachkiel) - Stolz der venezianischen Kultur -, von den verschiedenen Antriebsarten zum eindrucksvollen, aber mühsamen Leben an Bord; von den Wasserbauwerken und dem dichten Netz der Wasserstrassen zur Kunst der Navigation auf Binnenwässern.

Außer Bootsausflügen, Wanderungen auf den Pfaden der Colli Euganei, kann man das herrliche Schloss Catajo, die schöne Kirche S. Giacomo, den‚ Wasserfall’ des Arco di Mezzo, die Natürliche Schwitzgrotte ex INPS oder Villa Selvatico besichtigen. Man kann auch einfach auf dem Naturpfad ‚Hufeisen’ oder am Ufer des Battaglia-Kanals spaziergehen. Im Umkreis weniger Kilometerleicht zu erreichen sind: Monselice mit seiner Rocca, dem Schloss von Monselice und den Sieben Kirchen; die Villa Emo in Rivella, die aus dem Mittelalter stammenden Kirchen in S. Stefano-DueCarrare und Pernumia, das Schloss S. Pelagio, heute berühmtes Luftfahrtsmuseum.

ASSOCIAZIONE per la CULTURA e

Stampa Tipolito Moderna

Das Museum der Flussschifffahrt von Battaglia Terme hat sich vorgenommen, die bezaubernde Geschichte und Kultur der bàrcari bekannt zumachen, und den Besucher in diese einfache, aber auch reiche Welt des Flusses und seiner Leute einzubeziehen. Die Flussschifffahrt ist nicht geringfügiger oder einfacher anzusehen im Vergleich zu den großen Abenteuern der Meere, es ist eine ganz andere Erfahrungswelt, deren Mühen und Dramen mit weniger Rhetorik, dafür aber oft sehr realistisch und mit Leidenschaft beschrieben wurde. Dank der Hingabe und des Einsatzes von einigen „ehemaligen“ Schiffsleuten, welche seit 1979 zahlreiche Ausstellungsstücke und wertvolle Dokumente zusammengetragen haben und dank der Umgestaltung des ehemaligen Schlachthofes als Museumssitz, haben wir die Möglichkeit ein besonders bedeutungsvolles und zum Teil noch unerforschtes Stück der Geschichte des Veneto und der Po-Ebene kennenzulernen. Der Schiffsverkehr nahm in verschiedenen Flusszweigen deutlich ab im Zuge des Baus des Eisenbahnnetzes im letzten Jahrhundert, und zur fast völligen Einstellung kam es nach dem letzten Weltkrieg durch die unerbittliche Konkurrenz des Transportswesens auf Rädern. Die bis in die 50ger Jahre sehr zahlreichen traditionellen Holzschiffe wurden überflüssig und hinderlich. Das Museum von Battaglia möchte einen Weg in diesen „verlorene“ Welt des Transportes auf Fluss – und Lagunenstrassen anbieten indem es verschiedene Facetten veranschaulicht: von den Werften zu dem breiten

Mit dem Beitrag von:

Ausflüge in Battaglia Terme und Umgebung

la TRADIZIONE FLUVIALE

Informationen Museo Civico della Navigazione Fluviale - Battaglia Terme Via Ortazzo 63, Tel. +39 049 525170 – 525711, Fax +39 049 9100347 www.provincia.padova.it/museo_navigazione museo.navigazione@turismopadova.it

Öffnungszeiten: Winter: Samstag und Sonntag 10-12 15-19 Uhr Sommer: Samstag und Sonntag 10-12 18-22 Uhr (auf Voranmeldung)

FLUSSLÄUFE

Führung, Bootsfahrt und extra Öffnung auf Voranmeldung.

Anfahrtsmöglichkeiten: -Autobahn Padua – Bologna, Ausfahrt Terme Euganee; -Staatsstraße Nr. 16, Adriatica genannt; -Zugverbindung Padua-Bologna, Zusteigebahnhof Battaglia Terme.

M

Touristeninformation: Tourismusbüro Battaglia Terme Via Maggiore 1 - Tel. +39 049 526909 Tourismusbüro Montegrotto Terme Viale Stazione 60 - Tel. +39 049 8928311

Sponsors Des Museums der Flussschifffahrt: Maestro Carpentiere Ottorino Farinazzo Via Pontemanco, 119 Due Carrare - Padova

useo.

Maestro Falegname Antonio Favaro Via Pontemanco, 49 Due Carrare - Padova Trattoria Da Nicola Via Sabbioni, 38 Montegrotto Terme - Padova

Riviera dei Mugnai, 8 35137 Padova Tel. +39 049 8767911 Fax +39 049 650794 www.turismopadova.it www.turismotermeeuganee.it

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Provincia di Padova

Consorzio Terme Euganee

Comune di Battaglia Terme

© Foto: Museum der Flussschifffahrt - Battaglia Terme.

Parco Regionale dei Colli Euganei

November 2006

Museum der Flussschifffahrt von Battaglia Terme.

Museum der Flussschifffahrt, Battaglia Terme.


Spektrum des Schiffstypen (immer Flachkiel) - Stolz der venezianischen Kultur -, von den verschiedenen Antriebsarten zum eindrucksvollen, aber mühsamen Leben an Bord; von den Wasserbauwerken und dem dichten Netz der Wasserstrassen zur Kunst der Navigation auf Binnenwässern.

Außer Bootsausflügen, Wanderungen auf den Pfaden der Colli Euganei, kann man das herrliche Schloss Catajo, die schöne Kirche S. Giacomo, den‚ Wasserfall’ des Arco di Mezzo, die Natürliche Schwitzgrotte ex INPS oder Villa Selvatico besichtigen. Man kann auch einfach auf dem Naturpfad ‚Hufeisen’ oder am Ufer des Battaglia-Kanals spaziergehen. Im Umkreis weniger Kilometerleicht zu erreichen sind: Monselice mit seiner Rocca, dem Schloss von Monselice und den Sieben Kirchen; die Villa Emo in Rivella, die aus dem Mittelalter stammenden Kirchen in S. Stefano-DueCarrare und Pernumia, das Schloss S. Pelagio, heute berühmtes Luftfahrtsmuseum.

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Das Museum der Flussschifffahrt von Battaglia Terme hat sich vorgenommen, die bezaubernde Geschichte und Kultur der bàrcari bekannt zumachen, und den Besucher in diese einfache, aber auch reiche Welt des Flusses und seiner Leute einzubeziehen. Die Flussschifffahrt ist nicht geringfügiger oder einfacher anzusehen im Vergleich zu den großen Abenteuern der Meere, es ist eine ganz andere Erfahrungswelt, deren Mühen und Dramen mit weniger Rhetorik, dafür aber oft sehr realistisch und mit Leidenschaft beschrieben wurde. Dank der Hingabe und des Einsatzes von einigen „ehemaligen“ Schiffsleuten, welche seit 1979 zahlreiche Ausstellungsstücke und wertvolle Dokumente zusammengetragen haben und dank der Umgestaltung des ehemaligen Schlachthofes als Museumssitz, haben wir die Möglichkeit ein besonders bedeutungsvolles und zum Teil noch unerforschtes Stück der Geschichte des Veneto und der Po-Ebene kennenzulernen. Der Schiffsverkehr nahm in verschiedenen Flusszweigen deutlich ab im Zuge des Baus des Eisenbahnnetzes im letzten Jahrhundert, und zur fast völligen Einstellung kam es nach dem letzten Weltkrieg durch die unerbittliche Konkurrenz des Transportswesens auf Rädern. Die bis in die 50ger Jahre sehr zahlreichen traditionellen Holzschiffe wurden überflüssig und hinderlich. Das Museum von Battaglia möchte einen Weg in diesen „verlorene“ Welt des Transportes auf Fluss – und Lagunenstrassen anbieten indem es verschiedene Facetten veranschaulicht: von den Werften zu dem breiten

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Informationen Museo Civico della Navigazione Fluviale - Battaglia Terme Via Ortazzo 63, Tel. +39 049 525170 – 525711, Fax +39 049 9100347 www.provincia.padova.it/museo_navigazione museo.navigazione@turismopadova.it

Öffnungszeiten: Winter: Samstag und Sonntag 10-12 15-19 Uhr Sommer: Samstag und Sonntag 10-12 18-22 Uhr (auf Voranmeldung)

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Anfahrtsmöglichkeiten: -Autobahn Padua – Bologna, Ausfahrt Terme Euganee; -Staatsstraße Nr. 16, Adriatica genannt; -Zugverbindung Padua-Bologna, Zusteigebahnhof Battaglia Terme.

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Sponsors Des Museums der Flussschifffahrt: Maestro Carpentiere Ottorino Farinazzo Via Pontemanco, 119 Due Carrare - Padova

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Maestro Falegname Antonio Favaro Via Pontemanco, 49 Due Carrare - Padova Trattoria Da Nicola Via Sabbioni, 38 Montegrotto Terme - Padova

Riviera dei Mugnai, 8 35137 Padova Tel. +39 049 8767911 Fax +39 049 650794 www.turismopadova.it www.turismotermeeuganee.it

PARCO REGIONALE dei COLLI EUGANEI

Provincia di Padova

Consorzio Terme Euganee

Comune di Battaglia Terme

© Foto: Museum der Flussschifffahrt - Battaglia Terme.

Parco Regionale dei Colli Euganei

November 2006

Museum der Flussschifffahrt von Battaglia Terme.

Museum der Flussschifffahrt, Battaglia Terme.

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