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1/2007  Das Alumni-Magazin  –  Technische Universität München

Schwerpunkt

Wissenschaftszentrum Weihenstephan >> S. 8-11

Alumni International

Prima Klima in Lima >> S. 14

KontakTUM Netzwerke

Maschinenbau macht sich schlau >> S. 17


Editorial

Priorin Sr. M. Christine Gruber und Novizin Sr. M. Johanna Lauterbach nach der Einkleidungsmesse am 3. März 2007 Foto: Lauterbach

www.seligenthal.de/Colegio

Liebe Leserinnen und Leser, die Wege Gottes sind unerforschlich und wunderbar. Das AlumniMagazin KontakTUM, dessen verantwortliche Redakteurin ich  Jahre lang war, ist mir selbst zum Schicksal geworden und Alumni-Kontakte haben meinem Leben eine unverhoffte Wendung gegeben. Sie erinnern sich vielleicht: In der Herbstausgabe 200 hatten Frau Dr. Gertrude Krombholz und ich über das Colegio Ave María, eine Schule für knapp 000 Schüler in einem armen Viertel in La Paz geschrieben. Durch ein Interview lernte ich Sr. M. Christine Gruber kennen, die an der TUM in den 60er Jahren Sport studiert hatte und inzwischen als Priorin das Zisterzienserinnen-Kloster Ave María und als Direktorin das gleichnamige, vom Kloster getragene Colegio leitet. Seit ich im April 2006 privat in Ave María zu Besuch war, hat mich nicht mehr losgelassen, was ich dort sah und erlebte. Letzten November bin ich nach La Paz zurückgekehrt und im März 2007 war meine Einkleidungsmesse. Seither trage ich den Ordensnamen Sr. Maria Johanna und den weissen Habit der Novizinnen. Meine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Alumni & Career Service der TUM habe ich gekündigt – gewiss nicht leichten Herzens, denn die Arbeit im Kreise meiner sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen hat mir viel Freude gemacht! Nach dem Noviziatsjahr, das ein monastisch-theologisches Studium vorsieht, werde ich als Philosophielehrerin in den Schulunterricht der Oberstufe einsteigen. Das Schreiben werde ich bestimmt nicht lassen und mich bei KontakTUM gelegentlich als Alumna mit einem Artikel aus Bolivien zurückmelden. Die Redaktion des Alumni-Magazins KontakTUM wird ab dieser Ausgabe meine Nachfolgerin, Historikerin Annette Marquard übernehmen. Ich wünsche ihr viel Erfolg und Freude bei der Arbeit.

Staatsminister Miller im Gespräch mit unserer neuen KontakTUM-Redakteurin Foto: Yilmaz

Sustainable Resource Management Jahrgang 2002/03; Foto: Schröder

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Herzlich grüsst Sie, liebe Alumni, aus dem Andenhochland

Sr. M. Johanna Lauterbach O.Cist.

TUM-Präsident Herrmann begrüßt Gastwissenschaftler/innen und GIST-Absolventinnen und Absolventen auf dem 4. Alumniforum; Foto: Schürmann

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Editorial

TUM ist Spitze.

Prof. Dr. rer. nat. Ernst Rank Vizepräsident der Technischen Universität München Foto: privat

Hatten deutsche Universitäten jemals schon ähnlich im Mittelpunkt öffentlichen Interesses gestanden wie am 13.10. letzten Jahres? Alle Medien brachten eine Top-Meldung: Drei Universitäten, die TU Karlsruhe, die LMU und die TU München dürfen sich ‚Elite’-Unis nennen. Es war gelungen, hochrangige internationale Gutachter für das Konzept „TUM. The Entrepreneurial University.“ zu begeistern. Im Mittelpunkt unseres Programms steht ein ‚Leuchtturm’ – das TUM Institute for Advanced Study, in dem sich eine kleine Zahl herausragender Wissenschaftler der TUM gemeinsam mit ebenso exzellenten Forschern aus aller Welt frei von jeder Alltagsarbeit für eine bestimmte Zeit ganz ihrer Forschung widmen können. Dabei werden vor allem multi-disziplinäre Themen im Zentrum stehen, bei denen ‚Quer-Denken’ nicht verpönt, sondern überaus erwünscht ist. Um das TUM-IAS herum gruppieren sich Maßnahmen, mit denen die Universität in der ganzen Breite vorangebracht wird. Diese beginnen bei einer nochmals verstärkten Zusammenarbeit mit Schulen, reichen über ein Welcome Center für internationale Gäste, über frauen- und familienfreundliche Maßnahmen für die ‚unternehmerische Universität’ bis zu einem weiteren Ausbau der Fundraising-Aktivitäten und zur lebenslangen Kontaktpflege mit unseren Alumni. Und hierin liegt vielleicht der größte Wert des Erfolgs in der Exzellenzinitiative: Mitglieder der TUM, Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Verwaltungsangestellte und technisches Personal, ebenso wie Freunde und Alumni sehen das ‚Elite-Label’ zurecht auch als eigenen Erfolg – und identifizieren sich mit ihrer Universität mehr denn je zuvor. Aus dieser Identifikation wächst noch stärkeres Engagement – eine hervorragende Grundlage dafür, dass wir in einigen Jahren nicht nur im deutschen und europäischen Vergleich, sondern auch im Maßstab der weltbesten Universitäten sagen können: TUM ist Spitze! Herzlich Ihr

Ernst Rank

Impressum KontakTUM erscheint im Selbstverlag zweimal im Jahr, Auflage 33.000 Herausgeber Der Präsident der TU München Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang A. Herrmann Redaktion Annette Marquard M.A. (verantw.) Adresse Technische Universität München, Alumni & Career/ KontakTUM, 80290 München, Tel. 089/ 289-2013, Fax –22870, marquard@alumni.tum.de

Layout Herstellung

ediundsepp, München Druckerei Joh. Walch GmbH & Co, 86179 Augsburg Anzeigenverwaltung Annette Marquard © Copyright by TU München Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur in Absprache mit der Redaktion. Gezeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder.

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Alumni Veranstaltungen

Alles TUM: Alumni im Bierzelt; Münchner Moriskentänzer; Gruppe Blechreiz; Präsident Herrmann mit Gastwissenschaftlern (unten). Fotos: Schürmann

Mit der U-Bahn ins Bierzelt Die TUM schätzt ihre Ehemaligen! Und so hatte das 4. Alumniforum am 15. Oktober 2006 wieder Außerordentliches zu bieten. Am Tag der Offenen Tür der Forschungseinrichtungen auf dem Campus Garching und der U-Bahnhoferöffnung der „University Line“ U6 lud die TU München ihre Absolventinnen und Absolventen mit Familien in Festzelt und Vorlesungssaal zu einem besonderen Treffen ein. Der goldene Herbsttag mit gut bayerischem blau-weißem Himmel lockte Alt und Jung zum Tag der Offenen Tür nach Garching. Die Gäste wurden durch klangvolle Fanfaren der Bläsergruppe Blechreiz in den großen Vorlesungssaal geleitet, wo TUM-Präsident Herrmann das 4. Alumniforum vor vollem Auditorium eröffnete. Er gab seiner Freude über die neuerworbene Auszeichnung „Exzellenzuniversität“ Ausdruck, mit der die TUM als eine von drei deutschen Universitäten zwei Tage zuvor ausgezeichnet worden war. Das gesamte Alumniforum war geprägt von der Begeisterung über diese Entscheidung des Wissenschaftsrats und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Von Alumni ... Die Gäste erlebten die Studien- und Lebensqualität an der TUM in einem Programm mit gelungener Mischung von hohem wissenschaftlichen Niveau und kurzweiliger Unterhaltung. Hochkarätige Wissenschaftler vermittelten allgemeinverständlich ihre Forschungen wie der TUM Alumnus Professor Zeilhofer in seinem Vortrag über die spektakulären Möglichkeiten computergesteuerter Chirurgie in der Mund-Kieferchirurgie. Im großen Festzelt direkt an der neuen Endstation der U6 „Garching-Forschungszentrum“ traten ab 10 Uhr Musiker und Künstler auf, selbst Alumni der TUM, und bereicherten die Brotzeit mit Jazz, Klassik, Swing, Rock und Soul. Dementsprechend beschwingt war die Stim-

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mung im Zelt. Die preisgekrönten Münchner Moriskentänzer vom Zentralen Hochschulsport der TUM beeindruckten mit halsbrecherischer Akrobatik, der Münchner Hochschultanzkreis brachte mit seinen schwungvollen Volkstänzen bayerische Atmosphäre in das Zelt.

... für Alumni Die Führung des TUM-Alumnus Paul Kramer vom Baureferat der Landeshauptstadt München durch die neuen U-Bahn-Bauten in Garching fand solch großen Anklang, dass für die vielen Interessierten eine zweite Führung angeboten wurde. Manch ein Tiefbau-Interessierter saß im Festzelt, genoss die musikalischen Darbietungen und harrte geduldig der zusätzlichen Führung. Bei Begegnungen und Gesprächen an den Ständen, an den Biertischen, bei Firmenstammtischen, Fakultäts- und Jahrgangstreffen wurden Kontakte geknüpft oder reaktiviert. Für einen fulminanten Abschluss des 4. Alumniforums sorgte der Physiker Vince Ebert mit seinem ausgezeichneten Wissenschaftskabarett „Urknaller: Physik ist sexy!“. Annette Marquard


Alumni engagieren sich

Informatik ist ein Mädchenspiel Gesucht wurden TUM-Alumnae als Referentinnen bei dem Schulprogramm „Mädchen machen Technik“ im Mail-Newsletter des Alumni & Career Service. Darauf bewarb sich vor vier Jahren die Informatikerin Christel Orthen-Schmuker. Seitdem ist sie mit großer Begeisterung dabei.

Unsere TUM-Alumna der Informatik 1982, Dipl.-Inform. Christel Orthen-Schmuker; Foto: Marquard

Nach zwei Schulungen kam der erste Einsatz in einer Schule. Zwei Referent/innen leiten jeweils die zweitägigen Projekte mit 10 bis 12 Mädchen. Frau OrthenSchmuker arbeitet gerne mit dem Konzept „lebendiges Lernen“, das an die Alltagserfahrungen der Mädchen anknüpft. „Wir fangen an mit einer Vorstellungsrunde im Stuhlkreis. Im Prinzip ist das die Grundstruktur der zwei Projekttage: ein Wechsel zwischen kleinen Lern- und Gesprächseinheiten im Stuhlkreis und der Arbeit in Zweierteams. Wenn die Mädchen die Laptops und die Lego-Baukästen ‚Mindstorms’ sehen, wollen sie sowieso gleich anfangen. Wir geben ihnen einen Abriss über den Tag und dann sagen wir eigentlich nur ‚Schließt die Laptops an, das könnt ihr, die Bauanleitung für den Roboter ist da drin’. Mehr brauchen die Mädchen nicht.

Einheitsroboter als Einstieg Eine wichtige Phase des Projekts nach dem Roboterbau ist das Verzieren, denn dadurch eignen sich die Mädchen die Roboter an. Je jünger die Mädchen sind, umso verspielter sind sie natürlich an diesem Punkt. Die Roboter bekommen Namen, Haare, Augen. Dann lernen die Mädchen, mit dem Befehlsfenster umzugehen, einfache Programme zu schreiben, abzuspeichern, die Programme an den Roboter zu schicken. Der spannende Moment ist: „Macht der Roboter, was ich will?“

Robotertanz als Abschluss Wir erarbeiten mit den Mädchen verschiedene Befehle, so dass die Roboter z.B. Kurven fahren, Töne erzeugen und nach einer definierten Strecke stehenbleiben. Der Abschluss des Projekts ist immer Ein Dank an eine Gemeinschaftsaufgabe mit unsere aktiven beeindruckenden Ergebnissen, Alumni! zum Beispiel einem RoboterAuf den Aufruf im Alumni Staffellauf mit der Hilfe von TastMail-Newsletter vom 12.1.07 sensoren. meldeten sich mehr als 30 Interessierte für die Mitarbeit bei „Mädchen machen TechIch finde es schön, die Kinder nik“. Frau Krischer von der mal aus der normalen UnterTUM Agentur Mädchen in Wissenschaft und Technik richtsstruktur herauszuholen. war begeistert über Ihre Als Mutter habe ich eine leidige große Hilfsbereitschaft. Schulkarriere hinter mir mit meinen drei Kindern (16, 19, 21). In unserem Projekt geht es ohne Noten, ohne Leistungsdruck und immer mit Erfolg. Wir haben ideale Voraussetzungen, müssen uns an keine Lehrpläne halten und dürfen Pausen machen, wann wir wollen.“

Der Enthusiasmus von Frau Orthen-Schmuker ist ansteckend. Gut verständlich, dass einige TUM Alumni, die als Referent/innen für „Mädchen machen Technik“ an Schulen waren, bereits von Schulen abgeworben wurden. Annette Marquard

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Was macht eigentlich …?

Fotos oben, von links nach rechts: Bolivien, Salar de Uyuni; Australien, Tasmanien; Kanada, Vancouver. Fotos unten links, von oben nach unten: Chile, Santiago de Chile; Malaysien, Borneo. Fotos: privat

Was macht eigentlich ... Ulrike Dackermann? Ulrike Dackermann wurde 2003 nach Abschluss ihres Bauingenieurstudiums unser 10.000. Mitglied im Alumni Netzwerk KontakTUM. Vier Jahre später hat sie viel zu erzählen: Nach dem Studium begann ich eine Reise um die Welt. Meine anfängliche Angst vor dem Alleinereisen und davor, nicht mit der Sprache klar zu kommen, stellte sich schnell als unbegründet heraus. Es war unglaublich einfach, mit Einheimischen und gleichgesinnten Travellern in Kontakt zu treten und ein Lächeln sagte oft mehr als viele Worte. Dank dem Alumni-Netzwerk konnte ich mit dem chilenischen TUM-Alumnus Dipl.-Ing. Gustavo Binder in Kontakt treten. Mit seiner Hilfe absolvierte ich ein Praktikum in einer der größten Bauunternehmungen Südamerikas, ‘Tesca’, auf einer Tunnelbaustelle in Santiago de Chile. In Australien gingen meine Geldreserven zuende und es gelang mir, eine befristete Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ‘University of Technology, Sydney (UTS)’ zu erhalten. Nach kurzer Zeit wurde mir eine Promotionsstelle angeboten.

Und ich packte wieder meinen Rucksack... Bevor jedoch Stipendiumsunterlagen und Visaformalitäten geklärt waren, blieben mir noch einige Monate. Diesmal machte ich mich auf den Weg nach Asien. In Malaysien, Thailand und Indien bot sich mir ein extremer Kontrast zu allem, was ich bisher erlebt hatte. Weihnachten 200 kehrte ich kurz nach Deutschland zurück und bereiste danach Argentinien, Uruguay und Brasilien.

Bei meiner Promotion kann ich bereits erste Erfolge verzeichnen. Seit einigen Monaten bin ich nun in Sydney und arbeite unter Betreuung von Prof. Bijan Samali an meiner Dokorarbeit ‘Development of Vibration-based Damage Detection Methods for Civil Engineering Structures Utilising Neural Networks’. Dabei geht es um die Identifizierung von Bauwerksschäden anhand von Schwingungsbildern. Von den Eindrücken meiner Reise zehre ich noch immer sehr. Ich kann jedem nur ans Herz legen zu reisen. Das TUM-Alumni-Netzwerk hilft, internationale Kontakte zu knüpfen. Je grösser und weitreichender das Netzwerk, umso besser. Es ist schliesslich alles ein Geben und Nehmen. Ulrike Dackermann

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2006 konnten wir unseren 20.000. Alumnus begrüßen. Der Physiker Dr. Bernhard Straub, TUM-Alumnus Physik 1996, über sich und KontakTUM: Seit 2001 arbeite ich bei Infineon Technologies in München, wo ich nach mehreren Jahren in der internen Strategieberatung nun für die Markteinführung eines neuen Produktsegmentes verantwortlich bin. Ein Alumni-Netzwerk sehe ich als sehr gute Gelegenheit, die Kontakte zur TU München zu halten und neue Kontakte zu knüpfen. Die aktuelle Forschung der verschiedenen Fachbereiche an der TUM verfolge ich noch immer mit Interesse. Da die U-Bahn in Garching nun sogar (fast) bis in den Hörsaal fährt, könnte ich mir auch vorstellen, demnächst eine Vorlesung für TUM-Alumni zu hören.


Neues aus dem Alumni & Career Service

Sie haben es schon gemerkt: Das Alumni-Magazin KontakTUM hat ein neues Layout. Aber nicht nur das ist neu: Auch im Alumni & Career-Team gibt es einige Änderungen. Hanna Lauterbach hat in Bolivien einen neuen Lebensinhalt gefunden, und Dr. Eva Sandmann ist in das ZLL Zentralinstitut für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung an der TUM gewechselt. Dr. Peter Rölz ist nun im Ruhestand. Wir freuen uns aber sehr, dass er uns weiterhin bei der internationalen Alumni-Arbeit unterstützt. Neu dazu kamen drei Kolleginnen, die mit viel Elan, Ideen und jeder Menge Einsatzbereitschaft unser Team ergänzen und sich Ihnen hier vorstellen. Wenn Sie Fragen zur Alumni-Datenbank haben, so steht Ihnen wie gewohnt Hannelore Galster mit Rat und Tat zur Verfügung, und auch an mich können Sie sich jederzeit gerne mit allen Ihren Anliegen zu KontakTUM wenden.

Gerlinde Friedsam, Leitung Alumni & Career Service Der CareerService der TUM auch für Sie! Vor drei Monaten habe ich im Career Service der TUM - angesiedelt bei Alumni & Career - die Nachfolge von Frau Dr. Sandmann übernommen. Neben Beratungsgesprächen, dem weiteren Ausbau unserer Career Service Homepage als „Handbuch zur Bewerbungshilfe und Karriereratgeber“ steht für mich vor allem die Bindegliedfunktion zwischen Studierenden, Alumni und Firmen im Vordergrund. Unsere Job- und Praktikabörse stellt auch für Sie als Alumni ein interessantes Tool dar, um kostenlos Anzeigen für Praktikaplätze, Diplomarbeiten oder auch Festanstellungen aufzugeben. Oder sind Sie gerade selbst auf der Suche nach einer neuen Position? Dann sehen Sie sich die zahlreichen Stellenangebote speziell für TUM Alumni an. Die Job – und Praktikabörse finden Sie unter: www.tum.de/jobs. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann freue ich mich, von Ihnen zu hören. Ihre Amelie Lemke Career Service Tel. 089/ 289-22132, lemke@zv.tum.de

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe KontakTUMLeserinnen und Leser, ich bin sozusagen ein „waschechter“ TUMling vom Campus Weihenstephan, an welchem ich studierte und bis vor kurzem als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Seit Ende letzten Jahres arbeite ich nun im Alumni Service der TUM. Daher freut es mich besonders, dass es zu meinen neuen Aufgaben gehört, im Herbst 2007 ein Weihenstephaner Generationentreffen zu organisieren. Sie werden an dieser Stelle also noch öfter von mir hören! Auch für Fragen und Anregungen bzgl. nationaler und internationaler Alumni bin ich Ihre Ansprechpartnerin. Ich freue mich auf eine interessante Zusammenarbeit mit Ihnen. Ihre Julia Meyer Alumni Service Tel. 089/ 289-22139 meyer@alumni.tum.de

bei der Absolventenbefragung 200 bewerteten über 80 % der Befragten unser KontakTUM-Magazin positiv. Ihr Votum ist für mich Motivation und freudige Verpflichtung. Ich kann im AlumniService der TUM mehrere Neigungen verbinden (die, am Rande bemerkt, nicht untypisch sind für meine Historikerzunft), wie Hochschule, Menschen, Sprachen, Netzwerke, Teamarbeit. Auf Ihre Anregungen, Ideen, Kritik freue ich mich schon. Lassen Sie mich wissen, wie Ihnen das neue Erscheinungsbild dieses Magazins gefällt, schicken Sie mir Artikel oder Anfragen. KontakTUM will ein Magazin sein, das Sie gerne lesen! Herzlich Ihre Annette Marquard Redaktion KontakTUM Tel. 089/ 289-2013 marquard@alumni.tum.de

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen? Kontonummer: 24866, Kontoinhaber: Staatsoberkasse Augsburg für TUM BLZ 700 00 00 (Bayerische Landesbank) Verwendungszweck: PK 000 701 391 70 (bitte unbedingt angeben)

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Schwerpunkt Weihenstephan – Interviews Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan kann aus dem Erfahrungsschatz traditionsreicher Lehrstühle schöpfen und profitiert zugleich von der Schubkraft innovativer Forschungseinrichtungen. Wir sprachen mit dem Alumnus des alteingesessenen Studiengangs der Agrarwissenschaften Landwirtschaftsminister Josef Miller, und der Alumna des ersten Absolventenjahrgangs Molekulare Biotechnologie Svenja Jarchow über ihr Studium an der TU München.

Am Anfang war „Grüß Gott“ schon ungewohnt Interview mit Svenja Jarchow, gebürtige Hamburgerin, TUM-Alumna der Molekularen Biotechnologie 2005, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der TUM am Center for Entrepreneurial and Financial Studies (Prof. Achleitner/ Prof. Kaserer); 2000 bis 2005 studentische Vertreterin der TUM. Foto: Marquard

Frau Jarchow, was hat Sie motiviert, Biotechnologie zu studieren? Bereits in der Schule hatte ich ein starkes Interesse in Richtung Biologie, insbesondere die Molekularbiologie und Enzymatik hatten es mir angetan. Auf meine Anfrage an der TUM kam prompt ein Riesenpaket mit Informatio­ nen – das hat mich schwer beeindruckt. Ich habe im Wintersemester 2000/2001 in München mit dem Studium angefangen und bin dazu aus Hamburg hergezogen. Warum haben Sie die TU München gewählt? Ein einfacher Grund war, dass die TU München die erste Uni war, die den Studiengang so angeboten hat. Und wir waren nur 28 Erstsemester, wobei wir in den ersten vier Semestern mit den Biochemikern zusammen studiert haben und so eine Gruppe von ca. 50 waren.



im Moment z.B. nicht, wie ich andere Alumni kontaktieren könnte, wenn ich jemanden aus einem bestimmten Bereich suche. Eine Plattform wäre hier sicherlich sinnvoll, so dass man einen Stammtisch in XY ankündigen könnte für TU-Alumni, die am gleichen Ort sitzen o.ä. Oder um ein umfassendes Mentorenprogramm für die Studierenden aufzubauen. Welche Beiträge können Alumni Ihrer Meinung nach zu einer positiven Entwicklung der TU München leisten? Neben den monetären?! Man kann z.B. zustimmen, dass die Kontaktdaten weitergeben werden. Zum Zeichen seiner Zugehörigkeit kann man den nachgestellten „TUM“Titel tragen, so würde man sich z.B. auf Konferenzen oder in anderem Umfeld als TUM-Alumni gegenseitig erkennen (also Dipl.-Ing. (TUM) z.B.).

Was waren die prägenden Eindrücke in ihren Studienjahren? Fluch und Segen war, dass wir der erste Jahrgang unseres Studiengangs waren. So stand zum Beispiel der Semesterstundenplan immer erst am Anfang des entsprechenden Semesters fest. Dafür konnten wir dann aber auch viel mitgestalten. Unsere Verbesserungsvorschläge wurden ernst genommen und zeitnah umgesetzt.

Wenn Sie Einfluss hätten auf die künftige Entwicklung der TUM, wofür würden sie sich stark machen? Die Universität entwickelt sich wahnsinnig schnell weiter, stößt vieles an. Das finde ich toll, weil es eine unglaublich aktive Uni ist. Ich hoffe, dass die Rolle der Studentischen Vertretung bestehen bleibt, und die Studierenden sich weiterhin so stark für ihre Universität einsetzen und enga­ gieren. Letztendlich geben sie ja der Universität ihre Berechtigung.

Wie schätzen Sie das Potenzial der Alumni-Netzwerke ein? Wir haben in Deutschland natürlich noch nicht so eine starke Alumnikultur. Ich glaube, dass sich das insgesamt über die Jahre ändern wird. Ich persönlich wüsste jetzt

Frau Jarchow, wir danken für das Gespräch.

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Anmerkung der Redaktion: Aktuelle Veranstaltungsinformationen und Einladungen der TU München für ihre Alumni finden Sie in dem monatlichen Mail-Newsletter. Er wird an alle Alumni verschickt, die sich unter www.tum.de/alumni/ datenbank eintragen. Eine Internetplattform für die Kommunikation zwischen Studierenden und Alumni der TU München ist in Planung!


„Die Schafe sind mir die liebsten, die schauen immer so treuherzig.“ Foto: Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten

Weihenstephan – Interviews Schwerpunkt

Ein Stück meines Lebens habe ich in Weihenstephan verbracht Interview mit Dipl.-Ing. agr. Josef Miller, Bayerischer Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, TUM-Alumnus der Agrarwissenschaften 1972. Am frühen Abend brummt ein Staubsauger im Foyer des Ministeriums für Landwirtschaft und Forsten an der Ludwigstraße, so dass es eine Weile dauert, bis der Pförtner sich mit seiner Wegbeschreibung der Redakteurin von KontakTUM verständlich machen kann. Im Arbeitszimmer von Herrn Staatsminister Miller ist es dagegen wohltuend still. Unser Alumnus ist zum Gespräch bereit. Josef Miller sollte eigentlich den elterlichen Hof im Landkreis Augsburg als Hoferbe übernehmen. Er entschied sich dann allerdings lieber für ein Studium – den Hof bekam sein Bruder. Die Studienplatzwahl des jungen Mannes für das Studium der Agrarwissenschaften von 1969 bis 1972 fiel auf die TUM und Weihenstephan. „Freising war eine überschaubare Universitätsstadt. Man konnte als Student mit den Professoren reden. Besonders gefallen hat mir an meinem Studiengang der Wechsel von Vorlesungen und Praktika.“

Das Weihenstephan meiner Studienzeit Heute hat Josef Miller als Bayerischer Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten enge Verbindungen zu Weihenstephan. „Wenn ich nach Weihenstephan komme, werden natürlich alte Erinnerungen wach. Das heutige Weihenstephan schaut allerdings ganz anders aus als das Weihenstephan zu meiner Studienzeit, damals war alles kleiner. Wir waren 40 Studenten im Semester, die kannte man alle persönlich. Ich treffe häufig ehemalige Kommilitonen, zum Beispiel auf der Grünen Woche. Einige meiner Kommilitonen schlugen die wissenschaftliche Laufbahn ein und sind heute Professoren, zu de-

nen sag ich immer: ‚Ihr habt im Vergleich zu mir was Gescheites gelernt.’ Auch Frauen studierten in unserem Jahrgang, damals wurde die Ökotrophologie neu eingeführt, und das Grundstudium bis zum Vordiplom war nahezu gleich. Es gab auch Studentinnen der Agrarwissenschaften, aber das sind heute vermutlich mehr.“

Alumni haben Potenzial Das Potenzial von Alumnivereinigungen wurde Staatsminister Miller deutlich bei dem Besuch von Universitäten in den Vereinigten Staaten in seiner damaligen Funktion als Mitglied des Hochschulausschusses im Bayerischen Landtag und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. „Die Alumni haben durch diese Vereinigungen die Möglichkeit, Kontakte zu ihrer Hochschule und ihren früheren Kommilitonen zu pflegen und auszubauen. Hochschulen, die ihre Ehemaligen auch nach dem Studium in wissenschaftliche Forschung und Weiterbildung sowie in kulturelle und soziale Aktivitäten einbeziehen, können so deren Erfahrungspotenzial nutzen.“

Agrarwissenschaften müssen gefördert werden Auf die Frage, wofür Herr Staatsminister Miller sich stark machen würde, wenn er Einfluss auf die Entwicklung an der TU München hätte, nennt er selbstverständlich die Agrarwissenschaften. „Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Nahrungsmittelerzeugung und der nachwachsenden Rohstoffe aufgrund stetig ansteigender Bevölkerungszahlen werden die Agrarwissenschaften in der Gesellschaft wieder mehr Beachtung finden.“ Interviews: Annette Marquard

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Schwerpunkt Weihenstephan – Alumni-Vereinigungen Seinen ganz besonderen Charme verdankt das WZW vor allem der Lage der meisten Forschungseinrichtungen rund um den Weihenstephaner Berg am Rand der Stadt Freising nördlich von München. Der Name „Weihenstephan“ verweist auf eines der ältesten bayerischen Benediktinerklöster, das bis zu seiner Zerstörung 1803 auf diesem Berg stand und dem heiligen Stephanus geweiht war. Gemeinsam ist allen Weihenstephaner AbsolAlumni-Club Landschaft Der Alumni-Club Landschaft wird neu gegründet, die erste Versammlung findet am 4. Mai 2007 statt. Interessenten sind herzlich eingeladen (weitere Infos s. S.19)! Als Zusammenschluss von Absolventen aller Studiengänge der Studienfakultät Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung (ehemaliger Studiengang Landespflege) an der TUM will der Alumni-Club zu einem Forum des Gedankenaustauschs und der wechselseitigen Unterstützung werden, hierzu sind beispielsweise regelmäßige Alumni-Treffen, Studenten-Berufs-Kontakttage und ein periodisch erscheinendes Mitteilungsblatt geplant. Philipp Königer Kontakt

Dipl.-Ing. Philipp Königer Tel: 08161-71 4664 koeniger@lrz.tum.de

Prof. Dr. Jörg Pfadenhauer Am Hochanger 6, 85354 Freising pfadenha@wzw.tum.de

Gesellschaft zur Förderung der Ökotrophologie an der Technischen Universität München-Weihenstephan e.V. Da der Diplom-Studiengang Ökotrophologie in den grundständigen MasterStudiengang Ernährungswissenschaft umstrukturiert wurde, konzentrieren sich die derzeitigen Förderaktivitäten der Gfö auf die Weiterbildung von Diplom-Ökotrophologen im Rahmen ihrer Promotion bzw. Habilitation an der TUM. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft wissenschaftliche Veranstaltungen, die zur Verbreitung eines fundierten Wissens in den Bereichen Ernährung, Haushalt und Konsum beitragen. Waltraud Kustermann Kontakt Dr.oec.troph. Waltraud Kustermann TUM | Business | School Department of Marketing and Consumer Research Tel: 08161-71-3568, WKustermann@tum.de

Freunde der Landschaftsökologie Weihenstephan e. V. Die Freunde der Landschaftsökologie Weihenstephan sind eine Vereinigung von Landschaftsökologen und Landschaftsplanern, die in der Wissenschaft, in Behörden und in freien Berufen tätig sind. Wir fördern den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis durch wissenschaftliche Tagungen, Exkursionen und eine vom Verein herausgegebene Schriftenreihe. Als Verein, der über den Zweck einer Alumnivereinigung hinausgeht, stehen die Freunde der Landschaftsökologie grundsätzlich jedem offen. Aktuell sind in dem Verein vor allem Absolventen des Studienganges „Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung“ und Mitarbeiter des Instituts für Landespflege und Botanik engagiert. Wolfgang Zehlius-Eckert (1. Vorsitzender)

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Verband Weihenstephaner Milchwirtschaftler & Lebensmitteltechnologen Unser Verband vereint Lebensmitteltechnologen der TU München und der FH Weihenstephan, Biotechnologen, Molkereimeister, Milchwissenschaftler, Ernährungswissenschaftler, Lebensmittelchemiker, Mikrobiologen, Physiologen und Betriebswirte, alle mit einem Bezug zu Weihenstephan. Unsere primäre Aufgabe ist der Erhalt eines Kontaktnetzwerks zwischen den Mitgliedern, welches u.a. zur Stellenvermittlung genutzt werden kann. Jährlich erscheint ein Mitgliederverzeichnis und ein Bericht über die Lebensmitteltechnologische und Milchwissenschaftliche Forschung in Weihenstephan. Wir unterstützen studentische Fachexkursionen und führen jeden Oktober die Weihenstephaner Milchwirtschaftliche Herbsttagung durch. Die diesjährige Herbsttagung findet von 4. bis 5. Oktober 2007 statt. Markus Kreuß, Wolfgang Kühnl, Nadja Siegert

Kontakt Verband Weihenstephaner Milchwirtschaftler und Lebensmitteltechnologen e.V. Weihenstephaner Berg 1 85354 Freising-Weihenstephan Tel: 08161-713534/ 715032/ 715317 gf@verband-weihenstephan.de www.verband-weihenstephan.de

Kontakt Freunde der Landschaftsökologie e. V. c/o Lehrstuhl für Landschaftsökologie Am Hochanger 6, 85350 Freising Tel: 08161-71-4219 oder 08161-71-3495 floek@wzw.tum.de, www.wzw.tum.de/~floek/


Weihenstephan – Alumni-Vereinigungen Schwerpunkt venten die gute Erinnerung an ihren Studienort. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die älteste Alumni-Vereinigung der TUM in Weihenstephan entstanden ist: Die Brauer schlossen sich schon vor über 100 Jahren zu einem Ehemaligenverein zusammen. Heute zeigen die unterschiedlichen Alumni-Vereinigungen die Vielfalt des Wissenschaftszentrums Weihenstephan. Verband ehemaliger Weihenstephaner der Brauerabteilung e.V. (VeW) 2008 kann der VeW sein 110-jähriges Bestehen in Freising feiern. Mit rund 2100 ordentlichen, vielen studentischen Mitgliedern und 24 Obmannschaften pflegt der VeW ein vitales Verbandsleben. Die Verbandszeitschrift „Der Weihenstephaner“, die 2007 im 7. Jahrgang erscheint, informiert die Mitglieder viermal im Jahr über Neuigkeiten aus Uni, Branche, Verband und Forschung. Außerdem unterstützt der VeW die von ihm gegründete „Weihenstephaner Jubiläumsstiftung 190“, die Studien- und Forschungsstipendien vergibt. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Stiftung 200 wurden rund Kontakt 59.000 € auf Betreiben des VeW gespendet. VeW-Geschäftsstelle Angelika Scheulen-Bläsius Die Weihenstephaner freuen sich schon auf die 90. Mitgliederversammlung Tel: 09101-905547 von 4. bis 6. Mai 2007 in Meran/ Südtirol mit einem reichhaltigen Rahmenprovew-brauer@t-online.de gramm. Angelika Scheulen-Bläsius

Münchener Forstwissenschaftliche Gesellschaft e. V. Der Forstbereich am WZW Weihenstephan kann aufgrund der vorhandenen Fächerstruktur ein in Deutschland einmaliges, konkurrenzfähiges Profil bieten. Die Münchner Forstwissenschaftliche Gesellschaft e.V. fördert als Netzwerk den Informationsaustausch zwischen Studierenden, Absolventen und Förderern durch Vermittlung forstlicher Inhalte im Rahmen von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, Seminaren und Lehrfahrten. Über Berufsforen bieten wir die Möglichkeit des unmittelbaren Austausches zwischen Studierenden und Alumni, auch in Hinblick auf Karriereplanung. Unsere besondere Chance ist es, die Anregungen und Erfahrungen der Absolventen direkt in die Weiterentwicklung der forstwissenschaftlichen Lehre einfließen lassen zu können. Reinhard Pausch et. al.

Die Vereinigung Weihenstephaner Universitätsabsolventen (VWU) Die VWU ist ein Zusammenschluss von Diplomlandwirten, Diplom-Agraringenieuren sowie Bachelor- und Masterabsolventen im Studiengang Landnutzung, die an der TU München studiert haben. Seit 2006 können neben den Absolventen auch Studierende der entsprechenden Studiengänge Mitglied werden. Mit über 1000 Mitgliedern gehört die VWU zu den größten AlumniVereinigungen an der TUM. Alle Mitglieder erhalten zweimal im Jahr die „Mitteilungen der VWU“ und über einen im Aufbau begriffenen Email-Verteiler aktuelle Informationen des Weihenstephaner Hochschullebens. Die VWU tritt bei zahlreichen Veranstaltungen in Weihenstephan als (Mit-) Organisator bzw. Sponsor auf. Dabei stellt der Informationsaustausch zwischen Absolventen und Studierenden ein besonderes Anliegen dar. Hubert Pahl

Kontakt Dr. Hubert Pahl, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaues Tel: 08161-713558, Fax: 08161-714426, pahl@wzw.tum.de Vereinigung Weihenstephaner Universitätsabsolventen Alte Akademie 14, 85350 Freising-Weihenstephan, www.wzw.tum.de/vwu/index.htm Kontakt Lehrstuhl für Waldbau Am Hochanger 13, 85354 Freising Vorsitz: Prof. Dr. Eckhard Kennel, Dr. Reinhard Pausch, Dipl. Forstwirt (Univ.), Sebastian Höllerl, Dipl. Forstwirt (Univ.) mfg@forst.wzw.tum.de, http://www.mfg-ev.de Absolventenverabschiedung; Foto: Kukuk

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Postgraduate

MSc Program

Engineering Management Your key to the top engineering league Contents • Production Management Probability and Statistics | Production Systems | Systems Engineering | Project Management & Logistics | Technology

Admission Requirements Academic degree of related studies or other qualification which can be regarded as an equivalent thereof

Engineering Informatics Computing | IT & Production

Modalities 3 semesters, part-time, in English

Business Management Accounting | Finance | Marketing | Operations Management | Management Information Systems | International Law | Human Factors

Program Start September 28, 2007

• Master Thesis

TU Wien Continuing Education Center

TUM 205x138.FH11 Fri Feb 23 10:41:33 2007

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Info Sessions April 25, 2007 – 6 pm, TU Vienna June 21, 2007 – 6 pm, TU Vienna Registration: engineering@tuwien.ac.at

Operngasse 11 • A-1040 Wien • T +43/(0)1/58801-41701 • engineering@tuwien.ac.at

http://engineering.tuwien.ac.at


Hochschulpolitik

Wir brauchen Tauschplätze des Wissens Interview mit Wolfgang A. Herrmann Wie gelingt es, dass exzellente deutsche Universitäten und Forschungsinstitute in zehn Jahren international an der Spitze stehen? Was kann die Politik dazu beitragen? Die Universitäten müssen sich unternehmerisch organisieren, das heißt konsequente Anwendung des Wettbewerbsprinzips, Orientierung nach den international besten Standards, innere Schwerpunktsetzung und externe Vernetzung. Der Vernetzung bedürfen insbesondere die regionale und nationale Wirtschaft und vor allem kleine und mittlere Hightech-Unternehmen. Die Hightech-Strategie der Bundesregierung fördert genau diesen Ansatz, indem sie maßgenaue Forschungs- und EntwicklungsGemeinschaftsprojekte von Hochschule und Wirtschaft voranbringt. Unter welchen Rahmenbedingungen funktioniert der Wissens- und Technologietransfer von den Hochschulen in die Wirtschaft erfolgreich? Auf der Basis von Vertrauen und Kompetenz und nach den Spielregeln der ehrbaren Kaufleute! Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen dem Unternehmen zwar unmittelbar nützen, gleichzeitig aber als Erfahrungsbaustein des Hochschulpartners die Wissenschaft im Ganzen voranbringen. Welche Mobilisierung versprechen Sie sich vom Wettbewerb „Austauschprozesse“ von Stifterverband und Bundesministerium für Bildung und Forschung? Gefragt ist eine gut organisierte Abstimmung von Angebot und Nachfrage. Dazu müssen die Hochschulen ihr Wissensmanagement professionalisieren, um ihre Stärken der Wirtschaft sichtbar und nutzbar zu machen. An den Hochschulen gibt es gewaltige, sich ständig vermehrende Wissensschätze, die aber nicht organisiert und deshalb nicht vernetzt nutzbar sind. Was wir aber brauchen, sind professionell organisierte Tauschplätze des Wissens.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann Präsident der Technischen Universität München Foto: Heider-Sawall/Focus Magazin

Die TU München hat viele Verbindungen zu Unternehmen. Wie profitieren die Studierenden davon? Spielt das bei der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt eine Rolle? Jeder Student findet an der TUM den studienrelevanten Praktikumsplatz oder, im Bedarfsfall, auch den studiennahen Job. Grundlagenforschung in Master’s Thesis oder Dissertation erhält oft in Kooperationen den erforderlichen Anwendungsbezug oder ist an der Lösung komplexer Fragestellungen in Verbundprojekten betei­ ligt. Eine Umfrage unter den TUM-Alumni hat ergeben, dass innerhalb von sechs Monaten nach Studienabschluss 90 Prozent der Absolventen einen Job fanden, davon 89 Prozent genau im studierten Fach. Interview: Dr. Viola Klamroth Pressestelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Das Interview erschien am 31.12.06 in der Hightech-Beilage der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und Welt am Sonntag

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Alumni International

Die Vizepräsidentin der TUM Dr. Hannemor Keidel mit dem Sprecher der Lateinamerika-Alumni Professor Dipl. Ing. Ponciano J. Torrado; Placa de las Armas, Lima; die Teilnehmer des Alumni-Fachkolloquiums. Fotos: Cmiel

Prima Klima in Lima Lima braucht bei einem durchschnittlichen Jahresniederschlag von 7 mm und ca. 7 Mio. Einwohnern ein intensives Wassermanagement. Daher war die Hauptstadt Perús von 25. bis 29. September 2006 der richtige Tagungsort für das 5. Fachkolloquium des lateinamerikanischen TUM-Alumni-Netzwerks zum Thema „Wasserwirtschaftliche Maßnahmen für eine bessere Lebensqualität in städtischen und ländlichen Bereichen Lateinamerikas“. Von der TU München beteiligten sich der Lehrstuhl für Wasserbau und Wasserwirtschaft (Prof. Dr. Markus Aufleger) und der Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft (Dr. Brigitte Helmreich und Dr. Marc Wichern) an dem Kolloquium. Die Pontificia Universidad Católica del Perú und der peruanische Trinkwasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsdienst Limas – SEDAPAL waren ebenfalls durch eigene Referenten vertreten. Ermöglicht wurde das Kolloquium durch die finanzielle Unterstützung des DAAD und der TU München. Das TUM-Team aus Deutschland: (v.l.n.r.) Dr. Cmiel, Dr. Keidel, Dr. Helmreich, Dr. Wichern, Dr. Rölz (nicht auf dem Foto: Prof. Aufleger)

„Beeindruckt hat mich in Lima die Wasserversorgungsanlage „La Atarjea“ von SEDAPAL, mit der das Wasser des Rio Rimac gereinigt und als Trinkwasser für die 7 Millionen Einwohner aufbereitet wird. Dies ist eine großartige technische Leistung, da am Oberlauf Bergwerke ihre Abwässer in den Fluss einleiten. Peru fördert unter anderem Blei, Zink, Kupfer, Kadmium, Eisen, aber auch Gold und Silber zu Tage. Uns Europäern wurde abgeraten, das Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken, die ansässige Bevölkerung hingegen vertraut auf einen ‚abgehärteten Magen’. Offensichtlich hat das Wassermanagement in Lateinamerika noch große Herausforderungen zu bewältigen.“ Dr. Peter Rölz, Alumni & Career der TUM

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Anhand aktueller lateinamerikanischer Beispiele analysierten und diskutierten Bauingenieure und Architekten aus Argentinien, Chile, Ecuador, El Salvador, Kolumbien, Uruguay und Perú mit erfahrenen Referenten und Referentinnen aus Wissenschaft und Praxis verschiedene Aspekte des Wassermanagements. Nach fruchtbaren Arbeitstagen besuchte eine kleinere Gruppe die historische Stadt Cusco, den berühmten Machu Picchu und ein paar Unternehmungslustige setzten die Reise sogar bis in das peruanische Amazonasgebiet fort. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kehrten inspiriert von diesem erfolg- und arbeitsreichen TUM AlumniSeminar zurück. Ponciano Torrado, Peter Rölz


Alumni International

Sustainable Resource Management Jahrgang 2002/03 Foto: Schröder

Sophie Pahlmann (links), Leiterin der Alumni Summer School 2007, hilft einer kenianischen Teilnehmerin der Summer School 2006 beim Biereinschenken. Foto: Klessig

International Summer School zu nachhaltigem Wirtschaften Von 16. bis 23. September 2007 wird in Freising/ Weihenstephan für internationale Alumni der Technischen Universität München eine einwöchige Summer School mit dem aktuellen Thema „Development and Management of Sustainable Supply Chains“ angeboten. Der Alumni & Career Service der TUM und die Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement haben in Zusammenarbeit mit renommierten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis ein reichhaltiges Programm für die Seminarwoche entwickelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich in Fachvorträgen, Workshops und einer Exkursion Überblick verschaffen über die Möglichkeiten nachhaltigen Wirtschaftens in Produktketten (nachhaltiges Wirtschaften bedeutet: mit ökonomischem, ökologischem und sozialem Nutzen). Gearbeitet wird an konkreten Fallbeispielen aus den Unternehmen der Teilnehmer.

DAAD fördert International Summer School Die Teilnahme der internationalen Alumni (Reisekosten und Unterkunft) wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst unterstützt. Die Ausschreibung richtet sich vor allem an Absolventen der Masterstudiengänge „Sustainable Resource Management“ und „Consumer Science“. Auch internationale TUM-Graduierte anderer Studienrichtungen sind eingeladen, sich zu bewerben. Background

Kontakt Sophie Pahlmann (Leitung) Program Coordinator Sustainable Resource Management School of Forest Science and Resource Management/TUM Am Hochanger 13, 834 Freising, Tel. 08161-714464 info@forst.wzw.tum.de Ausschreibung und genauere Informationen: www.tum.de/alumni/summerschool Bewerbungsschluss: 31. Mai 2007

In their Communication on Integrated Product Policy (2003), the European Commission has acknowledged that environmental protection can most effectively be achieved by broadening the view from individual enterprises to the complete chains of custody of industrial products. It has been recognized that “all products cause environmental degradation in some way, whether from their manufacturing, use or disposal”. Integrated Product Policy (IPP) seeks to minimise these by looking at all phases of a products‘ life-cycle and taking action where it is most effective. Sophie Pahlmann Further information: http://ec.europa.eu/environment/ipp/ integratedpp.html

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Drei Fragen an …

... den Leiter des Campus-Chors Garching Dipl. Phys. Franz M. Wagner ist seit 1980 wissenschaftlicher Angestellter am Forschungsreaktor FRM bzw. an der Forschungsneutronenquelle FRM II. Er betreut die Anlage für Strahlentherapie von Tumoren mit Spaltstrahlung. Letztes Jahr hat er den Campus-Chor Garching gegründet.

Was war der Anstoß für Sie, den Campus-Chor zu gründen? Schon lange trug ich mich mit dem Gedanken einer Chorgründung. Der Forschungscampus sollte nicht nur ein Orchester haben, nämlich das seit über 20 Jahren bestehende Garchinger Sinfonieorchester, sondern auch einen Chor, in dem Studierende und Angestellte aus allen Fakultäten und Einrichtungen auf dem Campus, über die TUM hinaus, zusammenkommen können. Der Campus war auch insofern attraktiv für eine Chorgründung, als dass hier ausnahmsweise kein Männermangel zu erwarten war und von Anfang an anspruchsvollere Musik für mehrstimmigen Chor studiert werden konnte.

Erste Probe im SS 2007 17. April Proben Dienstags 17:1-18:4, HS3 des Physikdepartments 1 der TUM, James-Franck-Straße, Garching-Forschungsgelände Nachsitzung Campus-Cneipe, Lichtenbergstraße

Für einen Physiker gehört das Leiten eines Chores nicht zu den Kernqualifikationen. Wie war Ihr Zugang zur Chormusik? Ich bin mit Musik aufgewachsen und hätte gern Musik studiert. Ich habe aber auch erlebt, wie schwer der Beruf eines Musikers ist. Deshalb habe ich etwas „Leichteres“ studiert und die Qualifikationen als staatlich geprüfter Chorleiter im Laienmusizieren durch Kurse erworben. Ich versehe seit Jugendzeiten Kirchendienste und leitete schon zahlreiche Chöre in München und Umgebung. Selbstverständlich habe ich viele Jahre selbst in Chören gesungen und auch sonst viel Musik gemacht, z.B. als Kontrabassist oder Paukist in Sinfonieorchestern und als Organist.

Welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um im Campus-Chor Garching mitzusingen?

Konzerte 24.7.2007 auf dem Forschungsgelände Garching 25.7.2007 in Freising, jeweils zusammen mit dem Collegium Vocale Frisingae und dem Moskauer Chor Malenkaya Capella

Es gibt keine Aufnahmeprüfung, aber das Programm will bewältigt werden. Deshalb sind musikalische Grundkenntnisse und vor allem ein gutes Gehör hilfreich. Da der Chor z.Z. nur etwa 30 Personen umfasst, ist die regelmäßige Teilnahme jedes einzelnen Sängers an den Chorproben sehr wichtig. Angestellte, Studierende, Alumni und Freunde des gesamten Forschungsgeländes sind willkommen. Wir singen vorwiegend weltliche a-capellaMusik des 20. Jahrhunderts. Fragen: Annette Marquard

Kontakt und Info:

30 begeisterte Sängerinnen und Sänger im Campus-Chor Garching; Fotos: Wagner

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ccg@ph.tum.de , www.ph.tum.de/~ccg


KontakTUM Netzwerke

Maschinenbau macht sich schlau Vor etwa zehn Jahren begann das Tutorensystem Garching als Pilotprojekt der Fakultät Maschinenwesen. Inzwischen hat es sich zu einer bisher einmaligen Institution in Deutschland etabliert. Das Tutorensystem Garching, kurz TUTOR, bietet Studienanfängern in wöchentlichen gecoachten Gruppenstunden Orientierung während der ersten Studienmonate und bereitet die angehenden Ingenieure durch Vermittlung von Softskills auf die Herausforderungen des Studiums und des Berufslebens vor. Als Tutoren arbeiten ehrenamtlich Studierende aus höheren Semestern, die von professionellen Trainern das nötige Know-how wie Teamwork, Zeitmanagement, Kreativtechniken lernen, um nur einiges zu nennen. Bisher verdanken über 2.700 Absolventen der Fachbereiche Chemie-Ingenieurwesen und Maschinenbau TUTOR eine fundierte Zusatzausbildung im Bereich Softskills. Bei dem alljährlichen Maschinenbau-Sommerfest stand 2006 das 10-jährige Bestehen des Tutorensystems Garching im Mittelpunkt. Über 100 geladene Gäste, darunter viele Alumni sowie der Schirmherr des Tutorensystems und Dekan der Fakultät Maschinenwesen, Prof. Dr.-Ing. Lindemann und der Vizepräsident der TU München Prof. Dr.-Ing. Schilling, feierten gemeinsam „10 Jahre TUTOR“. Auch andere TUM-Fakultäten bemühen sich inzwischen, TUTOR zu etablieren. So blickt das Tutorensystem Garching, bestärkt durch positives Feedback von allen Seiten und ständig steigende Bewerberzahlen, frohen Mutes in die Zukunft.

Der Dekan der Fakultät für Maschinenwesen ehrt die Mitbegründer und langjährigen Trainer des Tutorensystems Peter Kropp und Stephan Heinle für ihr Engagement (v.l.n.r.).

Thomas Meiwald, Nadja Pecquet Kontakt Dipl.-Ing. Markus Petermann und Dipl.-Ing. Martin Graebsch, Lehrstuhl für Produktentwicklung Boltzmannstr. 1, 8748 Garching b. München petermann@pe.mw.tum.de, www.pe.mw.tum.de Fon: 089-289-1132 (Graebsch); 089-289-110 (Petermann)

Gute Stimmung beim AlumniSommerfest am 1.7. 2006. Fotos: Lindemann/ Lehrstuhl für Produktentwicklung

Unternehmen Netzwerk Das Alumni Netzwerk der Manage&More Absolventen wurde im August 2005 vom ersten Jahrgang des Manage&More Förderprogramms der UnternehmerTUM GmbH, dem Zentrum für Unternehmertum an der TU München gegründet. Wir wollen unser ständig wachsendes Netzwerk weiterentwickeln und durch einen regen Austausch die Umsetzung innovativer Produkt- und Geschäftsideen unterstützen. Unsere Mitglieder sind aktive und ehemalige Manage&More Stipendiaten, Partnerunternehmen aus verschiedensten Branchen und persönliche Förderer. Aus unserem Netzwerk sind bereits erste Unternehmensgründungen entstanden! In der Veranstaltungsreihe „M2Business“ (was die amerikanische Kurzform ist für „Manage&More to Business“) treffen sich Mitglieder und Partner unseres Netzwerks, um Ideen zu diskutieren und sich mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auszutauschen. Mit einem monatlichen Newsletter halten wir unsere Mitglieder auf dem Laufenden. Wenn Sie unser Netzwerk näher kennenlernen möchten, können Sie uns gerne telefonisch oder schriftlich kontaktieren. Ihr Manage&More-AlumniNetzwerk Team

Kontakt Manage&MoreAlumniNetzwerk e.V. c/o UnternehmerTUM GmbH Lichtenbergstr. 8 8748 Garching kontakt@mm-alumni.de www.mm-alumni.de

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UBS in Deutschland: Beim grössten Vermögensverwalter lernen Deetje Daun absolvierte ihr Wirtschaftsstudium in Hamburg und London. In das Graduate Training Program (GTP) ist sie bei UBS in Frankfurt eingestiegen und berät dort vermögende Privatkunden.

Vergleich zu einem kleinen Vermögensverwalter, hier viel methodischer und strukturierter, wie man grosse und komplexe Vermögen sehr professionell verwaltet.

War der Übergang von der Uni ins Berufsleben ein Sprung ins kalte Wasser? Nein, eher im Gegenteil. Nach vier Jahren Studium und vielen Prüfungen habe ich mich auf die Praxis gefreut. Darüber hinaus hatte ich bereits vor dem Einstieg ins GTP bei einem Praktikum in China die Möglichkeit, mich an das Arbeitsleben zu gewöhnen.

Warum haben Sie sich für eine Schweizer Bank im deutschen Markt entschieden? Eine Bank, die sich in einem Markt etablieren und dort klar wachsen möchte, ermöglicht gerade Berufseinsteigern viele Chancen, eigene Ideen einzubringen. So habe ich im Rahmen von Projekten auch die Möglichkeit erhalten, kreativ zu arbeiten und Ideen mit dem Management zu diskutieren.

Was hat Sie bewogen bei der Grossbank UBS und nicht bei einem kleinen Unternehmen anzufangen? Als ich mich entschieden habe, in der Vermögensverwaltung zu arbeiten, gab es für mich nur eine Adresse. UBS zählt zu den führenden Vermögensverwaltern weltweit und wer so viel Vermögen von Kunden aus der ganzen Welt anvertraut bekommt, muss gut sein. Meiner Meinung nach lerne ich, im

Warum würden Sie das GTP empfehlen? Was ist das Besondere daran? Das GTP öffnet Türen in verschiedene Richtungen. Es ermöglicht den Aufbau eines Netzwerkes und Erfahrungen über die Landesgrenzen hinweg. Durch Aufenthalte in der Schweiz habe ich gelernt, wie UBS im Schweizer Markt arbeitet. Diese Breite an Erfahrungen erweitert den Horizont und macht Spass.

Your exceptional talent drives our success. It starts with you.

Sind Sie interessiert an einem Karrierestart für Graduates? Informationen über das Graduate Training Program (GTP) erhalten Sie unter www.ubs.com/graduates

What keeps UBS at the forefront of global financial services? Your skills, commitment and ambition to be the best. Our innovation comes from your creativity and appetite for challenge. The ideas you share with colleagues help develop the products and services that sustain our market leadership positions across Europe, the Americas and Asia Pacific. A dynamic and diverse environment provides you with every opportunity to fulfill your potential and further our achievements. Industry-leading training programs help you to hit the ground running. How far you go is up to you. It starts with you: www.ubs.com/graduates

Wealth Management

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Global Asset Management

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Investment Bank

You & Us

ab


Angebote für Alumni April Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne Ausstellung: 100 Jahre Deutscher Werkbund 19.04.-26.08.07; Di-So 10-18 Uhr, Do-20 Uhr Eröffnung am 18.04.07 um 19 Uhr www.architekturmuseum.de Lehrstuhl für Ingenieurgeologie Workshop „Vortrieb mit Tunnelbohrmaschinen“ 20.04.07; 9-17 Uhr Stammgelände geologie@tum.de (Anmeldung+Unkostenbeitrag) Münchner Forstwissenschaftliche Gesellschaft e.V. Berufsforum 25.04.07; 19 Uhr Forstcafeteria Weihenstephan www.mfg-ev.de Mai Lehrstuhl für Massivbau/ Verein Deutscher Ingenieure Vortrag von Friedrich Hornik „Der Koordinator nach Baustellenverordnung – seine Aufgaben in der Planungs- und Bauphase“ 02.05.07; 18 Uhr Stammgelände Hörsaal N1189 Lehrstuhl für Ingenieurgeologie Workshop „Bohrlochgeophysik & Geothermie“ 04.05.07; 9 – 17 Uhr Stammgelände geologie@tum.de (Anmeldung+Unkostenbeitrag) Alumni-Club Landschaft Gründungsversammlung für Absolventen aller Studiengänge der Studienfakultät Landschafts­ architektur und Landschaftsplanung, ehem. Landespflege 04.05.07; 16 Uhr Campus Weihenstephan, U1 im Gebäude der Studienfakultät, Am Hochanger 6 Verband ehem. Weihenstephaner der Brauerabteilung Mitgliederversammlung in Meran/Südtirol 04. – 06.05.07 VeW Geschäftsstelle 09101/ 905547 vew-brauer@t-online.de Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik 3. LIZ Demo-Tag – Grundlagen und Einsatz von RFID 11.05.07; 13-17 Uhr Campus Garching Fakultät Maschinenwesen, am Lehrstuhl fischer@fml.mw.tum.de www.logistikinnovationszentrum.de Fachgebiet Geoinformationssysteme Schulungskurs „Google Maps API“ (Dr. Korduan) 14.05.07 gabriele.aumann@bv.tum.de Fachgebiet für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gebhard Wulfhorst „Erreichbarkeit als Qualitätskriterium einer mobilen Gesellschaft“ (Vorredner: Frau Prof. Thalgott und Herr Prof. Beckmann) 16.05.07; 16 Uhr Stammgelände Hörsaal 1100 www.sv.bv.tum.de

Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik Weiterbildender Masterstudiengang ClimaDesign (WiS 07/08) Bewerbungsschluss 31.05.07 kontakt@climadesign.de 089/ 289-22475 (Dipl.-Ing. Cristiane Kirschbaum) Juni Lehrstuhl für Massivbau/ Verein Deutscher Ingenieure Vortrag von Rechtsanwalt Tobias Weiß „Pleite am Bau! So sichern sich Auftraggeber und Auftragnehmer ab“ 13.06.07; 18 Uhr Stammgelände Hörsaal N1189 Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Programm ¡communicate! Executive Training „Internal Communications and Leadership“ 14.-16.06.07 Hotel Clostermannshof bei Bonn Anmeldung: 089/289-28474 (Claudia Paul-Helten) www.communicate-program.de/et Lehrstuhl für Massivbau/ Verein Deutscher Ingenieure Vortrag von Dipl.-Ing. Oliver Schultze „Schimmelpilz – Einfache Bestimmung des Verursachers“ 27.06.07; 18 Uhr Stammgelände Hörsaal N1189 Lehrstuhl für Ingenieurgeologie Workshop „Tiefe Geothermie“ – Münchner Geozentrum LMU & TUM 29.06.07; 9-17 Uhr Stammgelände geologie@tum.de (Anmeldung+Unkostenbeitrag) Münchner Forstwissenschaftliche Gesellschaft e.V. Alumnitreffen beim Förstersommerfest Ende Juni/Anfang Juli mfg@forst.wzw.tum.de Juli Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen Tag der Fakultät 07.07.07; ab 15 Uhr Audimax www.bv.tum.de Lehrstuhl für Massivbau/ Verein Deutscher Ingenieure Vortrag von Dipl.-Ing. Lars Meyer „Neue DBVMerkblätter. Hinweise zu Parkbauten, zu Schnittstellen Rohbau/TGA und zur Bauwerksinstandhaltung“ 11.07.07; 18 Uhr Stammgelände Hörsaal N1189 Fakultät für Maschinenwesen Tag der Fakultät mit Festakt und Ball 13.07.07; ab 14 Uhr Campus Garching, Fakultätsgebäude info@tdf.mw.tum.de (z.T. Anmeldung erforderlich) Fachgebiet Geoinformationssysteme Expertenrunde 2007 „Geoinformationssysteme & Digital Earth Plattformen“ 17.07.07; 10-16 Uhr gabriele.aumann@bv.tum.de

Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft 35. Abwassertechnisches Seminar „Ertüchtigung von Kläranlagen“ 19.07.07 Bürgerhaus Garching c.lindenblatt@bv.tum.de 089/ 289-13704 (Claus Lindenblatt) September Fachgebiet Geoinformationssysteme Schulungskurs „Webservices für Entwickler“ (Dr. Donaubauer) 02.-05.09.07 gabriele.aumann@bv.tum.de Fachgebiet Geoinformationssysteme Schulungskurs „Webservices für Entwickler – Aufbaukurs“ (Hr. Straub) 06.-07.09.07 gabriele.aumann@bv.tum.de Fachgebiet Geoinformationssysteme Schulungskurs „Einführung in die Räumliche Statistik für GIS-Nutzer“ (Prof. Koch) 20.-21.09.07 gabriele.aumann@bv.tum.de Fachgebiet Photogrammetrie & Fernerkundung PIA07 – International Conference „Photogrammetric Image Analysis“ 19.-21.09.07 Stammgelände www.ipk.bv.tum.de/isprs/pia07 Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik 100-Jahrfeier am Lehrstuhl 28.09.07; ab 15 Uhr Campus Garching Fakultät Maschinenwesen, am Lehrstuhl frenz@fml.mw.tum.de Oktober Verband Weihenstephaner Milchwirtschaftler & Lebensmitteltechnologen Herbsttagung 04.-05.10.07 Campus Weihenstephan www.verband-weihenstephan.de Centrum Baustoffe und Materialprüfung 7. Münchner Baustoffseminar „Alkali-Kieselsäure-Reaktion in Beton – Stand und Perspektiven der Vermeidung“ 09.10.07; 10-17:30 Uhr Stammgelände Hörsaal N1070 Deuerling@cbm.bv.tum.de 089/ 289-27060 (Renate Deuerling) Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik 2. FORLOG Kongress „Neue Wege in der Automobillogistik, Roadmap ins 21. Jhdt.“ 11.10.07; 9:30-18 Uhr Haus der Bayerischen Wirtschaft, München boppert@fml.mw.tum.de www.forlog.de Fakultät für Informatik Festtag „40 Jahre Informatik in München“ 26.10.07 Campus Garching www.in.tum.de/mitteilungen/veranstaltungen. html.de

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GE Energy

"Unsere Innovationskraft ist nicht zu schlagen. Nur die besten Techniker/innen machen das möglich." Eine Chance für Durchstarter am globalen Markt! Mit seinen Jenbacher Gasmotoren zählt GE (General Electric) zu den weltweit führenden Herstellern von Gasmotoren, Gen-Sets und Blockheizkraftwerken zur Energieversorgung. Die in Jenbach produzierten High-Tech-Motoren im Leistungsbereich von 0,25 bis 3 MW mit bis zu 20 Zylindern können sowohl mit Erdgas als auch mit verschiedensten Bio- und Sondergasen aus Landwirtschaft, Bergbau, Industrie oder Abfallwirtschaft betrieben werden. Hauptsitz und Produktionsstandort für unsere Weltklasse-Gasmotoren ist Jenbach im Großraum Innsbruck, wo rund 1.200 der weltweit mehr als 1.400 Mitarbeiter/innen beschäftigt sind. Von dort werden die innovativen Jenbacher Anlagen in die ganze Welt geliefert.

Klein und groß zugleich! Jenbacher zählt zum GE-Konzern und kombiniert so die Vorteile eines relativ kleinen, spezialisierten Herstellers mit dem internationalen Netzwerk eines Großkonzerns. Das bringt viele Vorteile für die Mitarbeiter/innen: weltweite Karrierechancen, zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten und dennoch das Gefühl, in einem überschaubaren Team zu arbeiten.

Spannende Aufgaben für Absolventen und Spezialisten (m/w) der folgenden Zweige: (wahlweise mit Standort Jenbach oder München) • • •

Maschinenbau - idealerweise mit Vertiefung im Bereich Motor Elektrotechnik Wirtschaftsingenieurswesen

Informieren Sie sich selbst unter www.gecareers.com und schicken Sie uns Ihre vollständige Bewerbung vorzugsweise per E-Mail an jenbacher.jobs@ge.com.

www.gejenbacher.com

GE Energy Jenbacher Gasmotoren Österreich (Zentrale) A-6200 Jenbach T +43 5244 600-0 jenbacher.jobs@ge.com

KontakTUM - 1/2007  

Das Alumni-Magazin - TU München

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