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Editorial|

Dezember 2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

TITEL: foresMind AG iG, ABT SPORTSLINE GMBH, GREITER & CIE. GMBH KEMPTEN, Nabas, P. Jost

ja mei, hom‘ mir‘s doch guat! Wir wissen, nicht jeder Deutsche kann ein Bayer sein – oder gar ein Allgäuer. Schade, denkt sich vermutlich mancher Nicht-Bayer bei Sichtung des aktuellen Zukunftsatlas der prognos AG. Das renommierte Wirtschaftsinstitut attestiert den süddeutschen Regionen „hohe, sehr hohe und beste Zukunftschancen“. Das Allgäu darf sich als Vorzeigebeispiel der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum rühmen. Die Oberzentren Kempten und Memmingen verfügen über ein Potential von 80 bis 90 Arbeitsplätzen je 100 Einwohner. Zum Vergleich, im Bundesdurchschnitt sind es gerade mal 50. In 107 der 402 im Zukunftsatlas untersuchten Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Davon befinden sich 98 in Bayern und Baden-Württemberg. Eine überdurchschnittliche Geburtenrate und hohe Zuzugszahlen bewirken zudem eine weiterhin positive Bevölkerungsentwicklung. Der Zukunftsatlas bescheinigt den Allgäuer Landkreisen und Städten eine sehr hohe Beschäftigungsquote, gepaart mit Dynamik, Innovation und Wohlstand. „Innovation? Dynamik?“ fragen Sie sich jetzt vielleicht als Wertschätzer unserer friedlichen, landschaftlich geprägten Erholungsregion mit saftigen Wiesen und glücklichem Braunvieh. Geographisch fungiert das Allgäu als Drehscheibe zum Alpenraum und Italien. Der im Bau befindliche Gotthard-Basistunnel, der voraussichtlich bereits 2016 für den transalpinen Schienenverkehr geöffnet wird, verstärkt eine positive Perspektive. Die Innovationskraft spiegelt sich unter anderem in dem Indikator der überdurchschnittlich hohen Anzahl gemeldeter Patente wieder. Maschinenbau und technologieorientierte Industrie prägen unsere Wirtschaft. Nicht zu vergessen, der Tourismus als Wirtschaftsfaktor, dessen Bedeutung die letzten Jahre stetig zugenommen hat. Das Allgäu zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland. Der Tourismusverband Allgäu/

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Bayerisch-Schwaben berichtete im November von weiter steigenden Übernachtungszahlen. Laut Verband besuchten rund 4,4 Millionen Gäste die Region und blieben rund 13,9 Millionen Nächte. Trotz des verregneten Frühjahrs weist die Statistik heuer bereits im November einen Zuwachs an Übernachtungen von drei Prozent aus. Das Allgäu bezeichnet sich zudem zu Recht als Deutschlands größte zusammenhängende Wintersportdestination, so dass die Statistik – bei guter Schneelage – gegebenenfalls nochmals kräftig nach oben korrigiert werden darf. Doch bevor wir uns jetzt in Lobhudeleien verzetteln, dürfen wir nicht vergessen, dass all genannten Stärken auch Gefahren entgegenstehen und uns die Krone nicht an den Kopf gewachsen ist. Es wird zunehmend eine Herausforderung, hochqualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Hotellerie, Verbände und Unternehmen beklagen die Unterversorgung an Auszubildenden, Facharbeitern und Hochschulabsolventen. Junge Menschen sind geradezu gezwungen, zum Studium abzuwandern. Hier sind unsere politischen Vertreter mit dem Auftrag eines raschen und effektiven Ausbaus der Hochschulstandorte gefordert. Der Zukunftsatlas bescheinigt uns gute Perspektiven hinsichtlich Demographie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb, Innovation sowie Wohlstand und soziale Lage. Spielen wir unsere Stärken aus. Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie, Ihren Freunden, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden erholsame Feiertage und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2014! Ihre

Nicole Christine Becker Redaktion

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Inhalt | 8 Unternehmensberatung bioLogic ist DAS Unternehmens-Werkzeug für messbaren Erfolg. Wie es funktioniert, zeigt foresMind AG iG aus Wiggensbach – mit Auszeichnung: Das Team wurde zum Top Consultant Coach 2013 gekürt.

10 Wissensmanagement Wettbewerbsvorteile entstehen durch Innovation und Produktvorteile. Innovation schafft neue Märkte. Innovation entsteht durch effektivere Nutzung des Wissens der Menschen in einem Unternehmen.

14 Metall- und Kuststoffverarbeitung Als innovativer Hersteller von Einzelteilen und Systemkomponenten in den Bereichen Metall- und Kunststofftechnik verspricht das noch junge Unternehmen Epp Industrietechnik eine Anpassung unbürokratischer Strukturen und Mittel an neueste Anforderungen.

18 Solar-Montagesysteme Variabel und stabil – das ist das Markenzeichen der Solar-Montagesysteme von varista® und bezeichnend für eine Produktlinie, die simpel und genial zugleich daherkommt. Profilschiene, Montageclip, Modulklemme: untereinander kombinierbar und für jede Art der Unterkonstruktion konzipiert.

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Wirtschaft und Leben im Allgäu

20 Türen Der Meisterbetrieb Anton Kösel GmbH blickt auf einen ungewöhnlichen Werdegang zurück. Was vor 77 Jahren als landwirtschaftlicher Betrieb mit Schreinerwerkstatt begann, ist heutzutage ein spezialisierter Fachbetrieb für Fenster und Türen.

24 Bauplanung Bauplanung und Energieberatung aus einer Hand? Für den Planungsbetrieb von Toni Seestaller ist dies kein Problem. Mit Fachwissen und jahrelanger Erfahrung möchte er für seine Kunden ein optimales Ergebnis erreichen.

26 Gebäudereinigung Umweltschutz pur: das verspricht die Gebäudereinigung Naturrein aus Durach bei Kempten. Mit lediglich ein paar Tropfen Wasser und absolut chemiefrei kann der Umweltschutz in Büroräume oder in die eigenen vier Wänden einziehen.

30 Technische Dienstleistungen Ob Unfallbegutachtung und -analyse, GTÜ-Prüfpartner oder Berater in Fragen zum Thema Arbeitssicherheit und Umwelttechnik - das Ingenieurbüro Schorer und Wolf bietet mit seinen drei Geschäftsbereichen eine Vielzahl von Dienstleistungen an.

32 Hydraulik-Zylinder Die „Nitsch & Mendler GmbH“ empfiehlt sich als hoch qualifizierter Hersteller von Hydraulik-Zylindern unterschiedlichster Art. Diese sind das „Herzstück“ aller Hydraulik-Systemen.

36 Weihnachtsgeld Zum Jahresende drängt sich die Frage nach der steuerlichen Behandlung eines gewähten Weihnachtsgeldes auf. Tarif- oder arbeitsvertraglich vereinbartes Weihnachtsgeld fällt zweifelsohne unter die reguläre Lohnsteuer und Sozialversicherungspflicht. Folge: Rund die Hälfte geht dann an den Staat.

37 Finanzberatung Bei den meisten Finanzprodukten kommt ein Großteil der Rendite nicht beim Kunden an, sondern wird durch Kosten aufgefressen. In seinen Workshops zeigt Marcel Dyk, wie Anleger die Kostenfalle vermeiden.

38 Werbeagentur Schon beim Besuch der Agentur schmiddesign in Kempten wird eines schnell klar: Hier fühlt man sich aufgehoben. Kundenwünsche können ungestört erörtert werden und gemeinsam begibt man sich auf den Weg, bestmögliche Lösungs- und Umsetzungsmöglichkeiten zu finden.

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu 42 Vermögensverwaltung Mit einem Team aus zwanzig erfahrenenVermögensverwaltern gründeten Ferdinand Fiedler und Gottfried Urban 1998 die Neue Vermögen AG an den vier südbayerischen Standorten Traunstein, Trostberg, Altötting und Bad Reichenhall. 2013 wurde das Unternehmen in Bayerische Vermögen AG umfirmiert und ist aktuell mit 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an fünfzehn Standorten vertreten.

45 Kunst Der Buchloer Künstler René Nebas gestaltete den neuen 30 Meter hohen Feuerwehrschlauchturm in Buchloe zu einem echten Hingucker.

46 Automobil Früher waren Kombis einfach Lastesel, die die Utensilien von Handwerkern hierhin und dorthin transportierten. Heute ist diese Fahrzeuggattung selbstbewusst und eigenständig, verbindet den Nutzwert in Freizeit und Beruf mit edlem Design. Und im Falle des ABT RS6 mit mehr als nur einer Prise Sportlichkeit.

48 Reisen Reisen ist Leben, genau wie das Leben eine Reise ist. Ob aus Abenteuerlust oder Wissensdurst, ob eine Städtereise oder Gruppenreise, ob aus persönlichen oder geschäftlichen Anlässen – SteberTours, das bekannte Mindelheimer Busund Reiseunternehmen, kennt und erfüllt die Wünsche und Bedürfnisse seiner Fahrgäste individuell je nach den Anforderungen.

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Heft im Heft – Isny im Allgäu Dieser Ausgabe des Allgäuer Wirtschaftsmagazins liegt ein Sonderheft bei, das sich exklusiv der Wirtschaftsregion „Isny im Allgäu“ widmet. Isny im Allgäu liegt nahe zum Dreiländereck und ist somit schnell von den Alpen erreichbar. Auch der Bodensee ist nur eine halbe Stunde Autofahrt entfernt. Die vielseitige Stadt ist ein herrliches Beispiel dafür, wie gut sich Historie und Tradition mit Innovation und Zukunftsgeist verbinden lassen. Auf der einen Seite ist Isny die Stadt der Tore und Türme, ehemals Freie Reichsstadt und hat bis heute noch ein mittelalterliches Oval mit Stadtmauer, Wehrtürmen, Bürgerhäusern, Kirchen und Schloss als Stadtkern. Auf der anderen Seite entwickelt sich die Stadt weiter und bietet seinen Einwohnern und den ansässigen Industriebetrieben, dem Einzelhandel sowie Handwerksunternehmen einen qualitativ hochwertigen Wirtschafts- und Lebensmittelpunkt mit gut ausgebauter Infrastruktur. Eine aktuelle Untersuchung der CIMA-Beratung und Management GmbH weist Isny neue Wege für die Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung auf. Die historische Stadt mit viel Nähe zu Natur, Kulturevents, Festivals, Veranstaltungen und Freizeitwert zieht auch zahlreiche Touristen und Gäste an. Schneereiche Winter locken mit gut ausgebauten Loipen, Schneeschuhwanderungen und der Nähe zu zahlreichen Skigebieten. Im Sommer führt ein weit verzweigtes Netz an Wander- und Radwegen durch die Natur und Umgebung. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lernen Sie eine kleine Stadt kennen, die Großes vorhat!

50 Skitouren Skitouren locken immer mehr Skibegeisterte von den Pisten weg in die unberührte Natur der Allgäuer Bergwelt. Doch in unserer Region finden Liebhaber immer noch herrliche Flecken, die dem perfekten Allgäuer Klischee entsprechen: Glitzernder Pulverschnee, natürliche Hänge und absolute Einsamkeit.

52 Unternehmer Seit 2003 schreibt Marc Wenz Erfolgsgeschichte. Der Immenstädter Betriebswirt startete seine Karriere bei namhaften Unternehmen und ist heute ein fester Bestandteil der Allgäuer Unternehmenswelt.

54 Landmetzgerei In Altenstadt, westlich von Schongau, liegt eine alteingesessene Landmetzgerei. In vierter Generation wird sie von Metzgermeister Peter Filser, seinem Sohn Ludwig sowie von Brigitte, Alexandra und Barbara Filser betrieben. Großen Metzgereien ist sie in puncto Nachhaltigkeit und Frische bei weitem voraus.

56 Werbung Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in nahezu allen Bereichen der Werbetechnik wissen Anett und Rüdiger Kutnar aus Memmingen, wie Firmen gut „rüberkommen“.

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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu 58 Hilfsorganisation Der Verein „BigShoe e.V.“, mit Sitz in Wangen im Allgäu, sucht nun unter dem Motto „our goal is to help children“ über 100 Paten, die durch ihre Spende von jeweils 250 Euro mindestens 100 afrikanischen Kindern sowie Kindern aus der Ukraine und aus Brasilien eine dringend notwendige OP ermöglichen.

60 Laserzentrum Mit der Eröffnung des Laserzentrum Allgäu in Kempten setzt Gründer Dr. Thilo Schimitzek in Verbindung mit der Augenklinik Kempten neue Maßstäbe. Auf zwei Etagen werden nahezu alle Bereiche der Diagnostik & Behandlung von Augenkrankheiten sowie ein breites Spektrum an Augenoperationen und refraktiven Behandlungsmethoden angeboten.

62 Entspannung Das Goldbacher Unternehmen brainLight GmbH ist Marktführer im Bereich der Tiefenentspannungssysteme. Bei zahlreichen DAX-30 Konzernen finden die aktuellen Systeme Anwendung im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Das Unternehmen beschäftigt 25 fest angestellte Innendienst- und 80 freie Vertriebsmitarbeiter.

66 Selbstoptimierung „Gut ist manchmal besser als perfekt“, meint Nicola Buck, Coach für junge Unternehmensnachfolger. Sie geht der Frage nach, wo die Grenzen der Selbstoptimierung liegen und erläutert, was sinnvolles Coaching wirklich bedeutet und leisten kann.

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68 Möbel Manufaktur Hinterfragt man in der Mindelheimer Möbel Manufaktur die Möglichkeiten und Grenzen der Anfertigung des Interieurs, fällt die Antwort knapp aus: „Was der Kunde wünscht – bekommt er“. Vom Regalbrett bis zum Komplettausbau ab Estrich sind der Wagner Möbel Manufaktur keine Grenzen gesetzt.

72 Logistik Dort, wo das Allgäu mit grünen Hügeln zum Bodensee ausschwingt, ist die Zentrale der Max Müller-Gruppe mit 9 Standorten in Süddeutschland.

74 Schreinerei Was sich vor zwei Jahren für die Boxler GmbH in Rammingen als Zwangsheirat ausnahm, stellt sich heute als solide, zukunftsorientierte und gewinnbringende Partnerschaft dar. Im Verbund mit der Markus Schober Innenausbau & Bodendielen GmbH aus dem oberbayrischen Miesbach ist Boxler nunmehr auf Erfolgskurs.

76 Transportsysteme Mit „fahrerlosen Transportsystemen“ („FTS“) hat sich die „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ aus Aichstetten einen Namen gemacht. Speziell in der Automobilbranche findet „FTS“ reißenden Absatz.

80 Wirtschaftsmeldungen 90 Impressum

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„Danke, L ebert!“ www.danke-lebert.com

Ware in Italien produziert. Schuhe in kempten probiert. Dank Lebert.

Ges el l s ch aft er bei

Logistik macht Freu(n)de! Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Mehr Leistung, mehr Zufriedenheit, mehr Umsatz – garantiert. bioLogic ist DAS Unternehmens-Werkzeug für messbaren Erfolg. Wie es funktioniert, zeigt foresMind AG iG aus Wiggensbach – mit Auszeichnung: Das Team wurde zum Top Consultant Coach 2013 gekürt.

„Der Nutzen der bioLogic ist messbar – an Ihrem Umsatz und Gewinn“. Damit haben Wolfgang Drexler und Alexander Richter schon so manchen Allgäuer Unternehmer aufhorchen lassen.

Klartext statt Kuschelkurs. Die foresMind bietet allen interessierten Unternehmen Schnupperseminare an, damit sie das Konzept erläutern, die Arbeitsweise näher bringen und vor allem das

Potential der Anwendung in den Unternehmen aufzeigen, denn in diesen Seminaren wird über harte Fakten gesprochen. Über Geld. Über Umsatz und Gewinn. Und, das Wichtigste: Was man dafür tun muss. Dabei gehen die bioLogic Trainer gerne auch auf ganz konkrete Situationen im Unternehmen ein und zeigen anhand der Anwendung der bioLogic das Veränderungspotenzial und Lösungsansätze auf.

„Krokodile mögen keine

Karotten. Affen kein Steak. Dinge, die nicht zusammenpassen, machen Ärger. Oder funktionieren nicht. Das ist bio-Logisch!

Wolfgang Drexler

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Neu im foresMind Trainerteam: Karin Huber und Klaus Hug über die Faszination der bioLogic

Warum sind Sie bioLogic Trainer geworden? Karin Huber: Nach langer Tätigkeit im Vertrieb und als Kommunikationstrainer entdeckte ich die bioLogic. Ich erkannte die Vorteile und wollte sie auch in meinen Seminaren einsetzen. Klaus Hug: Die Methode hat mich überzeugt. Ich sehe die bioLogic als ideale Ergänzung zu meiner Arbeit mit Unternehmen im Biofeedbackzentrum Allgäu. Was ist das Besondere an der bioLogic? Karin Huber: Mit bioLogic kann ich meine eigene Persönlichkeit und die meines Gegenübers erfolgreich und zielführend in Einklang bringen.

Karin Huber und Klaus Hug sind die neuen Mitglieder im foresMind Trainerteam.

Die bioLogic ist keine neue Naturmode, kein Öko-Auto, kein Esoterikkurs. Die Methode basiert auf den Erkenntnissen und Grundsätzen wissenschaftlicher Studien von anerkannten Neurologen. Die Grundidee: Jeder Mensch hat einen eigenen Charakter, der sich nicht verändern lässt. Mehr noch: versucht man dies über einen längeren Zeitraum trotzdem, wird man krank. Durch diese Erkenntnisse kann man jedoch ungeahnte Potentiale in fast allen Bereichen des Unternehmens aufdecken, nicht nur im Bereich Sales, Marketing und Personal: denn nur auf der richtigen Position können die einzelnen Typen „Der Impulsive“, „Der Intuitive“ und „Der Introvertierte“ ihre unterschiedlichen Stärken und ihr Potential gewinnbringend einsetzen.

Klaus Hug: Ihre Authentizität. Persönlichkeitsmuster werden berücksichtigt und für die Ausrichtung eines Unternehmens genutzt – nicht einfach eine Methode „übergestülpt“.

Die bioLogic ist überall. Typisches Beispiel: Ein Unternehmen macht Werbung, die jedoch nur den Chef anspricht – und nicht die Kunden. Mitarbeiter fühlen sich „fehl am Platz“, sind unzufrieden. Teams arbeiten uneffektiv, die Entwicklung ist (zu) langsam. Unter den Mitarbeitern gibt es Ärger, Burnout, Mobbing, viele Krankheitstage. „Unternehmer und Vorgesetzte haben für solche Dinge oft keine Erklärung. Oder sehen es nicht“, so Wolfgang Drexler. „Mit der bioLogic verstehen Unternehmer endlich ihre Mitarbeiter und Kunden – und sich selbst. Sie ist Augenöffner, Aha-Erlebnis und Erfolgsschlüssel – probieren Sie es aus! Wir laden Sie zu einem unserer Schnupperseminare ein.“ Und diese – mittlerweile schon fast legendären – Seminare werden fast ausschließlich vom Vorstand, Herrn Drexler persönlich gehalten. Machen Sie Ihren kostenlosen und unverbindlichen Termin jetzt: das foresMind Team nimmt Ihre Anfrage gerne auf! Bitte noch ergänzen: Ein offenes Schnupperseminar für alle Interessierten gibt es außerdem am Donnerstag, 16. Januar 2014, in Wiggensbach.

Susanne Dietz

Was ist der Nutzen der bioLogic für Unternehmer?

Klaus Hug: Neben der Persönlichkeit des Unternehmers und der Mitarbeiter wird auch die Struktur der Kundenzielgruppe berücksichtigt. Unternehmen, Produkte und Kunden werden stimmig in Einklang gebracht – das birgt hohes Entwicklungspotenzial. Was unterscheidet die bioLogic von anderen Methoden? Karin Huber: Im Gegensatz zu anderen, situativen Modellen erfasst bioLogic die Grundpersönlichkeit – nicht das Rollenverhalten. Klaus Hug: Die bioLogic basiert auf fundamentalen neurophysiologischen Strukturen und bezieht unsere Evolutionsgeschichte mit ein. Sie berücksichtigt die Individualität aller beteiligten Personen. So ergibt sich ein universaler Ansatz, der alle Unternehmensbereiche durchdringt.

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Karin Huber

Für Nägel gibt es Werkzeug. Für Unternehmen auch: Die bioLogic. „Wir verändern bestehende Strukturen mit geringem finanziellen Aufwand, ohne Materialeinsatz und ohne zusätzliches Personal so, dass wir einen finanziell messbaren Nutzen erhalten – garantiert“, so Wolfgang Drexler. Egal ob Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Kundenservice oder Vertrieb: „Zeigt die bioLogic® Wirkung, dann geht der Umsatz unweigerlich nach oben“.

foresMind AG iG. Institut für angewandte Persönlichkeitsentwicklung Bilder: foresMind AG iG

Karin Huber: Schnelle, nachhaltige Umsetzbarkeit und Durchgängigkeit im ganzen Unternehmen.

Mariabergstraße 1a 87487 Wiggensbach Telefon (08370) 9290010 info@foresmind.de www.foresmind.de

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Wie sich „gelebtes WissensManagement“ für mittelständische Unternehmen bezahlt macht … Dieses Thema war von Anfang an Jürgen Göhl‘s Fokus bei seiner Unternehmensgründung 1999. Wettbewerbsvorteile entstehen durch Innovation und Produktvorteile. Innovation schafft neue Märkte. Innovation entsteht durch effektivere Nutzung des Wissens der Menschen in einem Unternehmen.

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„DENKHAUS® positioniert sich mit lebendigem WissensManagement“. Wie das in der Praxis aussieht erläutert Jürgen Göhl: „Die Kernkompetenz von DENKHAUS® ist WissensManagement und WissensDatenbanken mit dem Ziel der Ausrichtung einer Firma zu einem wissensbasiertem Unternehmen durch Anpassung an dessen ganz individuellen Bedürfnissen. Es soll dem Unternehmen dabei nichts übergestülpt werden, die Mitarbeiter erfassen täglich Wissen durch Semantische Darstellung deutlich schneller. Unter anderem werden Suchabfragen nach Informationen drastisch reduziert. Die dadurch gesparte Zeit kann konsequent für den Innovationserwerb und die Innovationsumsetzung genutzt werden. Es wird nach außen gearbeitet und nach innen der Aufwand reduziert. Daraus resultierend gewinnt das Unternehmen gewaltig an Schlagkraft“.

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BILDER: Denkhaus

öhl, Geschäftsführer der „DENKHAUS® für Neue Märkte GmbH“ in Argenbühl, hat WissensDatenbanken der besonderen Art für alle Unternehmensarten konzipiert, welche unter dem Namen DENKHAUS®-WissensDatenbanken angeboten werden. DENKHAUS® ist in der Lage, jeden Prozess in eine Datenbank zu bringen.

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Allgäuer- und Bodensee-Mittelstandsunternehmen profitieren „Dadurch können Produkte für die Kunden unseres Kunden angeboten werden, die in der Handhabung der wahren Bedeutung des DESIGN in Vollendung sind, nämlich Funktion, Haptik, Ergonomie, Handhabung/Gebrauch und Gestaltung. Das Idealziel sind selbsterklärende Produkte u. a. mit wissensbasiertem DENKEN entwickelt“. Der Kunde erzielt dadurch mehrere Vorteile: Er sichert seine unternehmerische Zukunft durch Wettbewerbsvorsprung und die Beibehaltung und Stärkung seiner unverwechselbaren Individualität. Eingebrachtes spezifisches Wissen wird nicht vergessen, neue Informationen im täglichen Ein- und Ausgang werden in die Wissensbilanz mit einbezogen. Das über Jahre verfügbare Wissen durch das DENKHAUS®-Konzept und die WissensDatenbanken lässt altersbedingtes Ausscheiden und die Einbindung neuer Mitarbeiter ins Unternehmen deutlich leichter handeln. Bedingt durch die wesentlich schnellere Eingliederung und Heranführung an den internen Wissensstand führt dies letztendlich zu einer engen Bindung an das Unternehmen und senkt die Gefahr der Mitarbeiter-Fluktuation deutlich. Die entsprechenden Produkte bzw. Werkzeuge von DENKHAUS® ziehen sich im Prinzip durch nahezu alle Abteilungen einer Firma, beginnend in der Chefetage, Projekt- und Personalmanagement über den Vertrieb bis hin in die Produktion eines Betriebes hinein.

Allgäuer- und BodenseeMittelstandsunternehmen profitieren „Dadurch können Produkte für die Kunden unseres Kunden angeboten werden, die in der Handhabung der wahren Bedeutung des DESIGN in Vollendung sind, nämlich Funktion, Haptik, Ergonomie, Handhabung/Gebrauch und Gestaltung. Das Idealziel sind selbsterklärende Produkte u. a. mit wissensbasiertem DENKEN entwickelt“. Der Kunde erzielt dadurch mehrere Vorteile: Er sichert seine unternehmerische Zukunft durch Wettbewerbsvorsprung und die Beibehaltung und Stärkung seiner unverwechselbaren Individualität. Eingebrachtes spezifisches Wissen wird nicht vergessen, neue Informationen im täglichen Ein- und Ausgang werden in die Wissensbilanz mit einbezogen. Das über Jahre verfügbare Wissen durch das Allgäu Wirtschaftsmagazin

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DENKHAUS®-Konzept und die WissensDatenbanken lässt altersbedingtes Ausscheiden und die Einbindung neuer Mitarbeiter ins Unternehmen deutlich leichter handeln. Bedingt durch die wesentlich schnellere Eingliederung und Heranführung an den internen Wissensstand führt dies letztendlich zu einer engen Bindung an das Unternehmen und senkt die Gefahr der Mitarbeiter-Fluktuation deutlich.

Semantische Darstellung des Text-Abschnittes durch die hace-Stiftung.

Die entsprechenden Produkte bzw. Werkzeuge von DENKHAUS® ziehen sich im Prinzip durch nahezu alle Abteilungen einer Firma, beginnend in der Chefetage, Projekt- und Personalmanagement über den Vertrieb bis hin in die Produktion eines Betriebes hinein.

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„Wissensbeauftragten“ im Unternehmen weiter. Die Idee eines Unternehmenswiki ist nicht neu und entsprechende Produkte sind schon länger auf dem Markt. Göhl‘s Konzept greift jedoch weiter, dank seiner das Unternehmen weit umspannenden und auch im Detail vorhandenen Erfahrung und seinem Wissen über Produkte, Märkte, Herstellung, Personal. Die Software muss nach zertifizierten Standards individuell nach den Bedürfnissen des Unternehmens weiter entwickelt werden, aber immer mit dem Hauptziel der Wissensidentifizierung, WissensAuswertung, WissensVertiefung, WissensInnovation. Dies ist die Überzeugung von Göhl, der auch als Dozent für die Wissensvermittlung tätig ist.

Mitarbeiterfreiheit, Mitarbeiterbindung, Unternehmenswissen eine Einheit Innere Kündigung von Mitarbeitern ade! Unterschiedliche Lösungsansätze, Vorgehensweisen bzw. Denkweisen der einzelnen Mitarbeiter und deren Wissensstand werden festgehalten, respektvoll bewertet, beschlossen und verteilt. Daraus entsteht Mitarbeitereinbindung und wiederum Innovation. Der Kundenvorteil dabei: Das Unternehmen weiß, was es weiß und wird in seinem Wissen fokussiert. Wissen wird zur Sicherheitszone – dadurch entsteht kein unkontrollierter Abfluss von Wissen. Natürlich ist auch der Schutz von Wissen im Unternehmen vor ungewolltem Zugriff enorm wichtig. Jürgen Göhl findet es daher bedenklich, dass in vielen Unternehmen fast alles geschützt wird, nur das Allerwichtigste nicht – das Wissen. Göhl lehnt übrigens die Cloud nach dem altbewährten Motto ab: Eigener Herd ist Goldes wert. Alle Produkte von DENKHAUS® sind daher wissensgesichert. Jürgen Göhl hilft und schult beim Aufbau eines gelebtem WissensManagements und gibt dieses an einen intern zu definierenden

Die WissensDatenbank in der Praxis (DH-PeM) Mit der DENKHAUS®-Personalmanagement-Software (DH-PeM) sucht und identifiziert die Software nach dem am besten auf das Profil passenden Mitarbeiter im Unternehmen und/oder aus einer Vielzahl von Bewerbungen. Auch Projekt-Teams werden nach einem ähnlich vordefinierten Raster effektiver und passender zusammengestellt. Dieses Tool ist schon aufgrund nur einer Zahl sehr wichtig, wenn man bedenkt, dass ca. 60 % aller Projekte am menschlichen Faktor scheitern. Der Projektleiter kann durch DH-PeM-gezielter Suche entsprechend steuern, wie er am sinnvollsten ein Projekt-Team anhand der Software perfekt zusammenstellt. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter wird durch den Einsatz der WissensDatenbank erheblich vereinfacht. Die Projektmanagement-Software (DH-PrM) Abbildung der relevanten Projektorganisation-, struktur-, ablaufpläne. Das Kernmerkmal ist jedoch der Wissensgewinn, welcher zur Wissensbilanz des Unterneh-

DENKHAUS® für Neue Märkte GmbH

PARTNER von DENKHAUS®: hace-Stiftung

Dorfstraße 10 88260 Argenbühl Telefon (07566) 94040 info@DENKHAUS-gmbh.de www.DENKHAUS-gmbh.de

Tannenstraße 9 88662 Überlingen Telefon (07553) 2124523 kontakt@hace-stiftung.de www.hace-stiftung.de

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mens hinzugetragen wird. Gerade in Projekten wird Wissen generiert und dieses oft vergessen.

WissensManagementberatung (DH-WMB) Bei diversen Mandaten wurde bislang der Wissensidentifizierung, dem Wissensaustausch zwischen Mitarbeitern eine sehr hohe Priorität eingeräumt. Die Marktführerschaft und Insolvenzabwendung waren die erfolgreichen Ergebnisse.

vorher

nachhher

Semantik in der Praxis Texte ohne Semantik werden weniger beachtet und im Inhalt erfasst. So geschehen bei einer Vertrieblerinformation mit durchschlagendem Erfolg für die Semantik oder bei einem bekannten Kaffeemaschinenhersteller. Gerade bei Dokumentationen oder Bedienungsanleitugen spielt die Semantische Typografie ihre Stärken voll aus. Beispiel durch die hace-Stiftung siehe Abschnitt mit Lupe.

gpd

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Fachschulen für Maschinen- und Elektrotechnik der bfz gGmbH Starten Sie durch im Schuljahr 2014/2015 Staatlich geprüfte/r Elektrotechniker/in Staatlich geprüfte/r Maschinenbautechniker/in berufsbegleitend, mit Parallelerwerbsmöglichkeit der Fachhochschulreife Lehrgangsbeginn 19.09.2014 Information: Am 02.05.2014 startet der Vorbereitungskurs für die Technikerausbildung Zeitraum: 02.05.2014 – 04.07.2014 Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch: MSc, Dipl. Inf. Uwe Maulhardt Schulleiter der privaten Technikerschulen für Maschinenbau- und Elektrotechnik Kempten (Allgäu) bfz gGmbH | Haubenschloßstraße 3 | 87435 Kempten Tel: 0831 52149-81 | Mail: technikerschule@ke.bfz.de

Die Berufsfachschulen und Fachschulen der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH Allgäu Wirtschaftsmagazin 6 | 2013

www.schulen.bfz.de www.facebook.com/schulen.bfz 13


Lösungen für Metallund Kunststoffbearbeitung

Als innovativer Hersteller von Einzelteilen und Systemkomponenten in den Bereichen Metall- und Kunststofftechnik verspricht das noch junge Unternehmen Epp Industrietechnik eine Anpassung unbürokratischer Strukturen und Mittel an neueste Anforderungen.

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aben Sie heute schon das Kochfeld an Ihrem Küchenherd angeschaltet? Hochfunktionell ausgestattet genügt eine leichte Berührung und schon ist die gewünschte Platte aktiviert. Doch dass dieses Bedienelement von Epp Industrietechnik in Weiler-Simmerberg stammen könnte, wussten Sie bis jetzt wahrscheinlich nicht.

Kühlsysteme, Elektroantriebe und Fahrwerke gehören zu den Baugruppen im Bereich der Automotive.

Nur eine leichte Berührung reicht, um auf der Leiste das Gerät zu aktivieren.

Mit der Fertigung von Kunststoff-, Drehund Frästeilen startete Daniel Epp das Unternehmen 2001. Bereits ein Jahr später wurde das Produktspektrum auf die Verarbeitung von Aluminium- und Stahlteilen ausgedehnt. Es folgten Spannvorrichtungen für Luftfahrtanwendungen, worauf die Freigabe zur Fertigung von Luftfahrteilen aller Art folgte. In einer neuen Produktionshalle verwirklichte das junge Unternehmen 2008 mit einer Roboteranlage die vollautomatische Bearbeitung von Aluminiumprofilen für die Konsumgüter- und Automobilindustrie. In einer speziellen Zelle erlangen Profile über Schleif- und Bürstprozesse eine hochwertige Optik. Im gleichen Jahr wurde der Fertigungsbereich von Kunststoffbehältern und Anlagenbau bei Epp Industrietechnik integriert. „Als nach WHG Fachbetrieb zertifiziertes Unternehmen erfüllen wir alle Anforderungen und unterstreichen unsere Kompetenz der Kunststoffbearbeitung“, erklärt der kaufmännische Leiter Alexander Epp.

Mit höchster Präzision fertigt Epp Teile für die Luft- und Raumfahrt.

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Die Konsumgüterindustrie ist nur ein Geschäftsfeld in der breiten Palette des Unternehmens. Die Fertigung von Teilen aus NE-Metallen, Stahl, Edelstahl, Guss- und Schmiedestahl sowie Kunststoffen erfüllt Bedürfnisse jeglicher Branchen. Das Teileportfolio findet ihre Anwendung in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, im Anlagen- und Maschinenbau, bei Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien und in der Medizintechnik.

Hohe Prozesssicherheit durch Dokumentation „Wir bieten unseren Kunden höchste Prozesssicherheit“, so Epp. „Zur Sicherstellung der Prozesse arbeiten wir mit ´lebenden ´Dokumentationsmappen, welche alle Informationen in Bild- und Textform enthalten, die zur maßhaltigen Fertigung und Prüfung der Teile benötigt werden – von den benötigten Werkzeugen, Messmitteln bis zu Vorrichtungen.

Alle Arbeitsschritte unterliegen strenger Qualitätskontrollen unter Verwendung spezieller Messtechniken.

Diese begleiten die Fertigung bis zur Endkontrolle und Versandfreigabe.“ Als nach EN9100:2009 zertifizierter Betrieb ist eine stete Verbesserung der Abläufe und Prozesse eines der Unternehmensziele. „Daher gestalten wir die Dokumentationen im Vergleich zum Wettbewerb auch sehr aufwendig“.

Höchste Präzision in der Fertigung.

Der Maschinenpark von Epp Industrietechnik ist dabei auf ein breitgefächertes Spektrum aus Schweiß-, Säge-, Dreh- und Frästeilen für Klein- und Großserien ausgelegt. Dazu kommen eigens entwickelte Schleifprozesse für das Schleifen dekorativer Oberflächen. Auf neuesten CNC-Bearbeitungszentren erfolgt die Fertigung von Kleinstteilen für wissenschaftliche Geräte oder Fotoapparate über Gehäuse von Bedienteilen von elektronischen Geräten oder Kühlaggregaten bis hin zu diversen Bauteilen von Windkraftanlagen, BHKWs und Biogasanlagen. Seit der Firmengründung stellt Epp Industrietechnik im Bereich der Metalltechnik Teile und Komponenten für die verschiedenen Marktsegmente her. Seit 2008 ergänzt auch die Kunststofftechnik mit dem Schweißen von Kunststoff-Behältern und –Kabinen jeglicher Formen sowie der Montage und Wartung von verschiedensten Anlagen der Galvanik, Wasseraufbereitung oder Lüftungsanlagen das Portfolio des Unternehmens.

Ein modern aufgestellter Maschinen- und Geräteparkt bietet ein breites Produktportfolio.

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tätig sind. Auch der Nachwuchs wird bei Epp aktiv gefördert. „Eine Ausbildung in unserem Betrieb können wir auf unsere Bedürfnisse zuschneiden“, erklärt Alexander Epp, „damit sichern wir uns gute

Durch eigens entwickelte Prozesse bietet Epp Industrietechnik in vollautomatischen Fertigungsschritten die Bearbeitung von dekorativen Oberflächen, durch Schleifen, Bürsten und Hochglanzpolieren an.

Da der Betrieb seine Vorrichtungen selber nach den Bedürfnissen der Kunden konstruiert, ist höchste Flexibilität und ein optimaler Fertigungsablauf in Qualität und Zuverlässigkeit gewährleistet. „Außerdem müssen wir für viele unserer Produkte auf Grund von gegebenen Normen einen Nachweis darüber führen, dass die gefertigten Teile und Komponenten den technischen Anforderungen entsprechen“, so Epp. Dafür steht ein klimatisierter Messraum mit hochwertigsten Messmaschinen zur Verfügung, mit denen die Konformität auch großer Bauteile zur Zeichnung nachgewiesen werden kann. Kurz nach dem Umzug in firmeneigene Räumlichkeiten übernahm Alexander Epp die kaufmännische Leitung des Un-

ternehmens. Auf rund 2500 Quadratmetern erschließt sich heute das Areal von Industrietechnik Epp, auf dem in Fertigung und Verwaltung rund 40 Mitarbeiter

Unsere Fachkräfte fertigen mit modernsten CNC-Gildemeister-Bearbeitungszentren.

Arbeitskräfte.“ Sechs Auszubildende sind zurzeit bei Epp Industrietechnik und lernen Berufe wie Industriekauffrau/-mann, Industriemechaniker/-in oder Maschinenanlagenführer/-in. Die Ausbildung leitet Geschäftsinhaber Daniel Epp gemeinsam mit Fertigungsleiter Thomas Bucher. „Wir bilden mit dem Ziel aus, unseren Auszubildenden einen qualifizierten und bestmöglichen Einstieg ins Berufsleben zu vermitteln. Wir möchten unsere Gesellen nach ihrer Ausbildung im Unternehmen halten, ihnen reizvolle und verantwortungsvolle Aufgaben übergeben und sie in ihrer weiteren Entwicklung begleiten.“

Aus verschiedensten Kunststoffen werden Behälter und Apparate genau nach Zeichnung gefertigt.

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Auf rund 6.000 Quadratmetern erstreckt sich das Firmengelände der Epp Industrietechnik.

In Zusammenarbeit mit dem Konstruktionsbüro Fessler aus Heimenkirch wurde die Fertigung der äußerst komplizierten Werkzeugteile für das Sonderwerkzeug zum Räumen von Sechskantbohrungen verwirklicht.

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What´s Epp? Ein weiteres neues Produkt hält mit der Eigenmarke Eppled Einzug bei Epp Industrietechnik: Eine exklusive LED Design Leuchte, aus hochwertigem Luftfahrtaluminium, geschliffen in Edelstahloptik und mit eloxierter, kratzbeständiger Oberfläche. Durch einen aufwendigen Roboter-Schleifprozess und der anschließenden Oberflächenbehandlung erhält die Leuchte eine Oberfläche im Edelstahldesign und ist äußerst unempfindlich gegen Verschmutzung und Fingerabdrücke.

Hinter jeder Entwicklung steht ein erfahrenes Team, ein zertifiziertes Qualitätsmanagement und eine optimale Produktionsund Ablaufplanung. Epp Industrietechnik bietet damit alle Komponenten für eine optimale Lösung für die Wünsche und Anforderungen der Kunden. Susanne Reitberger

Mit der LED Design Leuchte hält ein weiteres neues Produkt Einzug bei Epp Industrietechnik.

Die flache Bauart von nur sieben Millimetern ermöglicht einen platzsparenden Einbau. 50 hochwertige 3528 SMD LEDs versprechen erstklassige Beleuchtung und die Einhängeösen an der Rückseite ermöglichen eine problemlose Montage. Über einen LED-Treiber, der direkt hinter dem Lichtschalter in der Wand montiert wird, erfolgt der Anschluss. In allen Innenräumen oder im geschützten Außenbereich als direkte oder indirekte Beleuchtung eingesetzt verspricht die neue Eppled-LED Leuchte futuristisches Design in jedem Ambiente.

Epp Industrietechnik e.K.

Bilder: Epp Industrietechnik

Mit eigenen Produkten in die Zukunft Mit Qualität, Präzision, Zuverlässigkeit und Flexibilität geht das junge Unternehmen auf Erfolgskurs. Die Zukunft liegt vor allem in einer Erweiterung der Fertigungstiefe und in der Produktion und Vermarktung eigener Produkte. In Zusammenarbeit mit dem Konstruktionsbüro Fessler aus Heimenkirch verwirklichte das Team von Epp Industrietechnik die Herstellung der äußerst komplexen Werkzeugteile für das Sonderwerkzeug zum Räumen von Sechskantbohrungen. Dieses Räumwerkzeug eignet sich zum Erzeugen von sechskantigen Nutenformen an runden Bohrungen in dünn- bis dickwandigen und auch hochfesten Materialien wie Edelstahl-Rostfrei. Zum Einsatz kommt dieses Werkzeug vor allem in der Luftfahrt, dem Schiffsbau, der Bahntechnik, der Automobilindustrie sowie bei allen Montagebetrieben, in denen Blindnietmuttern benötigt werden.

Baumeister-Bufler-Straße 6 88171 Weiler-Simmerberg Telefon (08387) 3929880 info@epp-industrietechnik.de www.epp-industrietechnik.de

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Mit der Sonne im Rücken Die varista® GmbH bringt Wärme und Strom in jedes Haus Variabel und stabil – das ist das Markenzeichen der Solar-Montagesysteme von varista® und bezeichnend für eine Produktlinie, die simpel und genial zugleich daherkommt. Profilschiene, Montageclip, Modulklemme: untereinander kombinierbar und für jede Art der Unterkonstruktion konzipiert. Ein bisschen wie Lego, nur eben für unsere Dächer entwickelt. Von der weit auskragenden Industriehalle bis zur ziegelbedeckten Bergstation, für jedes Dach hält die varista® GmbH aus Unterthingau im Ostallgäu ein flexibles Montagesystem bereit: leicht und ohne großen Montageaufwand zu handhaben, und dennoch – Sie ahnen es – äußerst stabil.

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och varista® kann noch mehr. „Wir bieten unseren Kunden aus dem Fachhandwerk, die in ihrem Bereich auch absolute Profis sind, von der Montageschiene bis zur fertig geplanten Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage jede Servicestufe“, sagt Walter Fleschhutz, Geschäftsführer der varista® GmbH. Fleschhutz und sein derzeit elfköpfiges Team greifen dabei auf langjährige Erfahrung zurück.

Die Solarbranche ist derzeit tiefgreifenden Veränderungen ausgesetzt, die auch an der varista® GmbH nicht spurlos vorübergegangen sind. In der Folge haben Walter und Gabriele Fleschhutz ihr Unternehmen breiter aufgestellt und verstehen sich nun nicht nur als Erzeuger von Aluminium Unterkonstruktionen für regenerative Energiequellen, sondern treten auch als Großhändler im Bereich thermische Energie auf.

„Wir bieten Kunden aus dem Fachhandwerk von der Montageschiene bis zur fertig geplanten Photovoltaikoder Solarthermie-Anlage jede Servicestufe“, sagt Walter Fleschhutz, Geschäftsführer der varista GmbH. ®

Schon Anfang der 90er Jahre leistete Walter Fleschhutz Pionierarbeit bei der eigenen Produktion von Sonnenkollektoren. 2010 hat er aus der Marke varista ein eigenes Unternehmen gegründet, das sich gerade vor anspruchsvollen technischen Lösungen nicht scheut. Noch in diesem Sommer konzipierte und baute varista® die „Energiefassade“ für die Aufstockung des Landratsamts in Böblingen. Wenn Fleschhutz sagt, man habe hier eine gute Kombination aus Funktion und Optik geliefert, ist das geradezu bescheiden.

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Ein drittes Standbein stellt der Bereich Sonderkonstruktionen dar: Um ihre Kunden bei besonderen Fragestellungen besser unterstützen zu können, bietet varista® auch maßgeschneiderte Lösungen: von der Beschreibung einer Idee über die Entwicklung und den Prototypenbau bis zur Produktlieferung an. So wurden bereits Einzellösungen für den afrikanischen Kontinent entwickelt, ebenso wie besondere Befestigungen im Fassadenbereich oder bestimmte Konstruktionen im Dachbereich.

Die „Energiefassade“ aus dem Haus varista®. Das Landratsamt Böblingen wurde im Sommer 2013 um ein viertes und fünftes Stockwerk erweitert. Die vorgehängte, hinterlüftete und mit Photovoltaikmodulen ausgestattete Fassade bedeutet für das Amtsgebäude einen doppelten Energieschub und eine eindrucksvolle ästhetische Aufwertung.

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Ein vierter Geschäftsbereich durchläuft gerade die Testphase. Man kann gespannt sein, wie varista® von Unterthingau aus den Energiemarkt der Zukunft befeuern wird.

Ziegelbruch ausgeschlossen: der varista®Schwerlastdachhaken.

Das Kernsortiment der varista® GmbH Der Schwerlastdachhaken der Marke varista® wurde speziell für die Anforderungen eines Ziegeldaches unter Berücksichtigung hoher Schneelasten entwickelt. „Mit dem Schwerlastdachhaken lässt sich jede Solaroder PV-Anlage absolut ziegelschonend befestigen“, beschreibt Geschäftsführer Walter Fleschhutz seinen bereits vor Jahren eigens für die Ziegel-Aufdachmontage entwickelten Dachhaken. Gerade richtig für Bergstationen auf 1500 Meter Höhe oder das Ziegeldach des Einfamilienhauses im Tal. Der varista®-Montageclip ist das Herzstück jeder Modulunterkonstruktion. Ihn entwickelte Walter Fleschhutz speziell auf die Anforderung der Montage hin. Dieser äußerst kleine und leichte Clip kann frei in der Montageschiene platziert werden – ohne

Erneuerbare Energie ist ihr Lebensinhalt: Gabriele und Walter Fleschhutz.

lästiges und zeitraubendes Verschrauben, allein durch die klemmende Funktion einer eingelegten Rhombusmutter. Dadurch ergibt sich ein weiterer Vorteil für unsere Kunden, die ihre Arbeitszeit knapp kalkulieren müssen: Zeitersparnis! Aluminium-Montageschienen mit dem speziellen varista®-Kanal zum Einführen des Montageclip sind auf allen Dächern unterschiedlichster Spannweiten verwendbar. Vor allem die varista®-Kurzschiene ermöglicht bei kosteneffektiven Dachkonstruktionen eine leichte und dennoch stabile Befestigungslösung, von der besonders Industriehallen profitieren. Walter Fleschhutz, Geschäftsmann mit Herzblut, klärt gern über die Vorteile seines Kernsortiments auf: „Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Montagefreund-

Grundsätzlich sind alle Montageschienen untereinander kombinierbar.

lichkeit gelegt. Auf dem Dach soll alles leicht von der Hand gehen. Daher montieren wir mitunter die Bauteile bereits im Vorfeld zu Baugruppen, halten die Anzahl der benötigten Werkzeuge gering und gewährleisten mit dem allseits flexiblen Montageclip, dass sich die Konstruktion auch an die Situation auf dem Dach noch jederzeit anpassen lässt.“

Angelika Hirschberg

varista® GmbH

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Das Firmengebäude der varista® GmbH in Unterthingau.

Bilder: varista® GmbH

Herzstück der Montagelinie: der varista®-Montageclip, anwendbar für alle Profilschienen aus dem Haus varista®.

An der Aitranger Straße 3 87647 Unterthingau Telefon (08377) 929409030 Telefax (08377) 929409093 info@varista.de www.varista.de

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Holzhaustüre mit Hightech Oberflächenbeschichtung.

Tradition zur Innovation Der Meisterbetrieb Anton Kösel GmbH in Heising bei Kempten blickt auf einen ungewöhnlichen Werdegang zurück. Was vor 77 Jahren als landwirtschaftlicher Betrieb mit Schreinerwerkstatt begann, ist heutzutage ein spezialisierter Fachbetrieb für Fenster und Türen. Seinen seit jeher exzellenten Ruf verdankt das Familienunternehmen der Tatsache, dass es auf ein breites Spektrum deutscher Markenprodukte von höchster Qualität, ausgebildetes Fachpersonal, sowie perfekten Service zum fairen Preis setzt. Bild: Kösel

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or mehr als 77 Jahren heiratete der junge Schreinermeister Anton Kösel aus Oberried in die Familie Schorer ein, die in Heising – einem kleinen Dorf, fünf Kilometer nördlich von Kempten –, der eine Landwirtschaft unterhielt. 1936 eröffnete er hier seine Schreinerwerkstatt. Da er sich mit der soliden Fertigung von Möbeln, Treppen, Fußböden, Fenstern und Türen alsbald einen guten Ruf erarbeitet hatte, gab die Familie die Landwirtschaft auf, um sich voll und ganz auf den Schreinereibetrieb zu konzentrieren. Eine goldrichtige Entscheidung, wie die Tatsache, dass der Betrieb mehr als ein dreiviertel Jahrhundert später noch floriert, beweist.

Spezialisierung und Innovationsfreude Als die Brüder den Betrieb 1969 übernahmen, legten sie dessen Schwerpunkt in unternehmerischer Weitsicht auf die Fertigung und Montage von Fenstern und Türen. Wo zunächst noch die Holzverarbeitung dominiert hatte, hielt bald das Kunststoffzeitalter Einzug. „Wir waren damals einer der ersten Betriebe im Allgäu, die Kunststofffenster selbst produziert haben“, berichtet Anton Kösel nicht ohne Stolz. Bis heute ist der Familienbetrieb, in dem neben dem Firmenchef selbst auch dessen Frau Bozá Maria und Tochter Patricia teils langjährige Angestellte mitarbeiten, stets am Puls der Zeit und Innovationen gegenüber aufgeschlossen geblieben.

Bild: Kösel

von links: Boža-Maria Kösel, Anton Kösel und Patricia Kösel (Geschäftsleitung)

Butterfässer, Innenausbau und Holzskier In der Nachkriegszeit hielt Anton Kösel seine Firma durch die Herstellung von Möbeln, Butterfässern und Holzskiern (die damals als Luxusartikel begehrt waren) über Wasser, bis die Baubranche wieder Fahrt aufnahm. Die Söhne Anton und Eduard, die beide im väterlichen Betrieb ihre Lehre machten und Anton Kösel den Meistertitel erwarb, mussten von klein auf mit anpacken. „Damals haben wir noch alles gemacht, vom Keller bis zum Dach. Oft sind wir zu den Bauern hinausgefahren, um die Aussteuer zu machen, also den Hof von innen schön herzurichten, wenn der Bauer geheiratet hat. Da ging´s uns gut, weil es immer eine schöne Brotzeit gab“, erinnert sich Anton Kösel schmunzelnd. Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Deutsche Markenqualität von A bis Z Und damals wie heute ist Qualität in allen Bereichen das A und O der Geschäftspolitik. Daher kommen ausschließlich hochwertige deutsche Markenprodukte in perfekter Handwerksqualität zum Einsatz, wobei für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei ist. „Die Produktpalette umfasst alle Arten von Fenstern – ob Holz, Kunststoff oder Holz-Alu –, in jeder beliebigen Form, Farbe und Größe“, so Anton Kösel. Daneben steht ein umfangreiches Sortiment an Zimmer- und Haustüren unterschiedlichster Materialien, Macharten und Dekors zur Auswahl, von denen einige im Ausstellungsraum begutachtet werden können.

Bild: Gajewski

HighTech-Türbeschichtungen zum Anfassen Ganz neu in unserem Sortiment sind Haustüren mit einer besonderen Beschichtungstechnologie. Dahinter steckt eine jahrelange Entwicklungsarbeit aus der Luft- und Raumfahrttechnik. Diese ermöglicht eine extrem hohe Widerstandsfähigkeit, Witterungsbeständigkeit, enorme Farbbrillanz und eine schier grenzenlose Farbvielfalt“, wie Patricia Kösel erläutert. Selbstverständlich sind auch alle Arten von Sicherheitssystemen, wie Fingerscan statt Schlüssel, erhältlich und auf Wunsch nachrüstbar. „Qualität ist auch beim Personal eine Selbstverständlichkeit in der Philosophie des Unternehmens“, betont die Juniorchefin. Kompetente, seriöse Betreuung, von der (kostenlosen) Beratung und Angebotserstellung bis hin zur Fertigstellung verstehen sich darüber hinaus von selbst.

BildER: Kösel

Technische Perfektion: Fenster mit 7-KammerRahmenprofil mit einem Wärmewert bis zu 0,74 W/m²K.

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Bild: Kösel

Das Montage-Team der Firma Kösel.

Kundentreue über Generationen Das Leistungsspektrum des Betriebes reicht weit über Fenster und Türen hinaus (siehe Kasten) und ist für Firmen- wie auch Privatkunden attraktiv, die den Kösels teilweise seit Generationen die Treue halten, wie Bozá Maria Kösel erzählt: „Kürzlich rief eine Dame an, die meinte: `Meine Eltern haben vor 40 Jahren Fenster bei euch gekauft. Ich bräuchte jetzt zwei neue, die anderen sind noch top in Schuss´.“

„Wir legen größten Wert auf seriöse und kompetente Kundenbetreuung, von der Beratung bis zur Fertigstellung.“ Die könnte Anton Kösel tatsächlich selbst in jungen Jahren eingebaut haben. Doch obwohl der Firmenchef schon seit den fünfziger Jahren in der Firma ist, liebt er seine Arbeit immer noch und denkt nicht im Traum daran, sich zur Ruhe zu setzen.

Bild: Kösel

Exklusive wärmegedämmte Aluminium-Haustüre.

Zum Schluss ein, zwei Schmankerl „Die Erfahrung, die mein Vater mitbringt, ist unbezahlbar“, findet Tochter Patricia. Unbezahlbar ist auch der Fundus an Erinnerungen: „Wir haben schon ganz tolle Sachen gemacht“, gibt Anton Kösel den neugierigen Nachfragen nach. „Wir haben beispielsweise das Edmund-Probst-Haus auf dem Nebelhorn mit Fenstern bestückt. Oder auch das Waltenberger Haus auf 2085 Metern unterhalb der Mädelegabel bei Oberstdorf, wo der Chef höchstpersönlich hinaufkraxeln musste, um das Aufmaß zu nehmen und wo das Material per Hubschrauber angeliefert wurde. „Wir sind für alles zu begeistern, von Berg bis Tal, vom Denkmalschutz bis hin zu Feng Shui.“ Sabine Stodal

Leistungen:  Fenster in Kunststoff, Holz

und Holz-Aluminium

 Haustüren  Zimmertüren  Terrassendächer  Haustürvordächer  Wintergärten  Rollläden und Markisen  Innenbeschattungen  Klappläden aus Holz und Alu  Insektenschutz  Kellerschachtabdeckungen

 Verkleiden von bestehenden

Anton Kösel GmbH Leubastalstraße 3 87493 Heising Telefon (08374) 8448 Telefax (08374) 6587 www.koesel.biz info@koesel.biz

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Holzfenstern mit Aluminium

 Verglasungsarbeiten  Reparaturarbeiten und Wartung

Bild: Gajewski

 Überdachung von Kellerabgängen  Sicherheitsbeschläge (auch nachrüstbar)

Patricia Kösel

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ein Partner für erfolgreiche Kommunikation Festnetz, Mobil, Internet, Vernetzung und Rechenzentrum aus einer Hand. Niederlassung Kempten Wartenseestraße 5 87435 Kempten Tel.: 0831 9600-3301 allgaeu@m-net.de

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Kostenlos informieren unter: 0800 7767887

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Auf die Zukunft bauen Bauplanung und Energieberatung aus einer Hand? Für den Planungsbetrieb von Toni Seestaller aus Schöllang ist dies kein Problem. Mit Fachwissen und jahrelanger Erfahrung möchte er für seine Kunden ein optimales Ergebnis erreichen. Wirtschaftliche und gewerkeübergreifende Planung und Kalkulation sind sein Ziel.

S

ie planen einen Neubau oder die energetische Modernisierung Ihres Hauses, vielleicht kombiniert mit einem kleinen Umbau? Hier bietet es sich an, einen Fachmann zu engagieren, der beide Komponenten betreut und zudem sachkundig über mögliche staatliche Fördermittel beraten kann. Gerade am Anfang

einer Bauplanung bestimmen Entscheidungen oft maßgeblich das Endergebnis, mit dem Sie dann in der Zukunft leben müssen.

Spezialist für Energie- und Bauplanung Eine sorgfältige Bestandsaufnahme steht für Toni Seestaller stets am Anfang. An-

schließend erfolgt die Beratung zum Baukörper, zu Baustoffen, Haustechnik und Energieplanung einschließlich einer möglichen Nutzung erneuerbarer Energien. Zusammen mit einem vernünftigen Förderung- und Finanzierungsprogramm ergibt sich so ein zukunftsorientiertes Gesamtkonzept. „Bei mir läuft in der Planung

Bei der fotorealistischen Darstellung kann sich der Kunde bereits ein Bild seines Hauses machen.

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das Gebäude von Anfang bis Ende. Somit kann sich der Kunde auf einen einzigen Ansprechpartner während der gesamten Bauphase verlassen. Auf diese Weise wurde auch ein Projekt in Untermaiselstein realisiert.

schon alles zusammen“, erklärt er, „zu diesem Zeitpunkt sollte ich schon wissen, was sich der Kunde vorstellt.“ Das neue Traumhaus, der modernisierte Altbau oder der Bau von Maschinenhallen oder landwirtschaftlichen Gebäuden – der gelernte Zimmerermeister und Energieberater findet für jeden das individuelle, perfekte Konzept.

„Bei einem Neubau ist es wichtig, die Wünsche des Kunden mit einem optimalen Energiekonzept zu vereinen..“

Toni Seestaller

Dabei gehen die Planung des Neu- oder Umbaus Hand in Hand mit einer Energieberatung, die Rentabilität und Nachhaltigkeit vereint. „Bei einem Neubau spielt die äußere Umfassungsfläche eine maßgebende Rolle, jene möglichts gering zu halten, reduziert den Energieverlust.“, erklärt Seestaller. Ein bestehendes Objekt schaut sich der Fachmann zunächst einmal an, macht dann eine Wirtschaftlichkeitsberechnung und erstellt schließlich ein Planungskonzept. „Ob ein konventioneller Brennwertkessel eingebaut oder auf erneuerbare Energien gesetzt wird, hängt im Wesentlichen vom Typ und Alter des Gebäudes ab“, sagt er, „es soll schließlich nachhaltig, aber auch wirtschaftlich sein.“ Mittels modernster Software errechnet Seestaller, wo der größte Wärmeverlust stattfindet. Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Energieeffizient Sanieren Das KfW-Programm der Bundesregierung unterstützt Bauherren und Eigentümer bei einer energieeffizienten Sanierung, um den CO2-Ausstoß zu verringern und Energie einzusparen. So bieten Förderprogramme Zuschüsse bei der Finanzierung oder zinsgünstige Kredite. Jenseits der freiwilligen Entscheidungen sind Hausbesitzer jedoch seit Februar 2002 in einigen Bereichen auch dazu verpflichtet, bestehende Gebäude nachzurüsten. Mit der Energiesparverordnung (EnEV) schreibt der Staat die Modernisierung von Heizungsanlagen und bestimmte Dämmungen vor. „Je besser ein Gebäude gestellt ist, desto höher die staatliche Förderung.“, sagt Seestaller, „die Wirtschaftlichkeit und die darin enthaltene Amortisationslaufzeit sollte aber immer vorrangig betrachtet werden.“

Das Passivhaus überzeugt durch Effizient, Umweltfreundlichkeit und gefällige Optik im Inneren.

Schlüsselfertig? Kein Problem Auf Wunsch stellt der Allrounder ein Objekt dem Kunden auch schlüsselfertig zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit einem Statiker und Bauzeichner sowie einigen Handwerksbetrieben plant er

In dem Einfamilienhaus vereinen sich moderne Architektur und Wirtschaftlichkeit auf effektivste Weise. „Hier findet man das Non-plus-Ultra, was in diesem Bereich überhaupt möglich ist“, berichtet Seestaller. Das Passivhaus überzeugt durch wärmedämmende Spezialziegel, dreifachverglaste Fenster und einer Wasserwärmepumpe. Der geforderte Standard wurde hier noch weit überschritten.

Effizienz, Umweltfreundlichkeit und gefällige Optik vereint Toni Seestaller in seinen Objekten auf geschickte Weise und beweist damit, dass diese Optionen in einem schlüssigen Konzept erstklassig umgesetzt werden können. Susanne Reitberger

Seestaller Energie- und Bauplanung Toni Seestaller Buchenhainweg 8a 87561 Oberstdorf Telefon (08326) 386958 Telefax (08326) 35255 info@energiesparen-allgaeu.de www.energiesparen-allgaeu.de

Bilder: Seestaller

In diesem Projekt in Untermaiselstein vereinen sich moderne Architektur und Wirtschaftlichkeit auf effektivste Weise.

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Ökologische Gebäudereinigung.

Umweltschutz pur: das verspricht die Gebäudereinigung Naturrein aus Durach bei Kempten. Mit lediglich ein paar Tropfen Wasser und absolut chemiefrei kann der Umweltschutz in Büroräume oder in die eigenen vier Wänden einziehen.

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ie Gebäudereinigung Naturrein wurde 2012 von Andreas Schefter gegründet. „Ein Jahr zuvor habe ich das umweltfreundliche Reinigungssystem von Enjo kennengelernt, einem Unternehmen aus Vorarlberg, Österreich. Die Produkte haben mich derart überzeugt, dass ich kurz danach für Enjo mit dem Vertrieb in Deutschland begonnen habe.

Es lag einfach auf der Hand auch die Dienstleistung der Gebäudereinigung anzubieten“, erklärt Andreas Schefter. Die Enjo Reinigungsprodukte bestehen aus besonderen mikroskopisch kleinen Fasersträngen, die selbst in kleinste Oberflächenöffnungen eindringen und den Schmutz schonend herausziehen und festhalten. Beim Reinigen werden lediglich ein paar Tropfen kaltes Leitungswasser benötigt. Das System kommt vollkommen ohne chemische Reinigungsmittel aus und trägt so zu einem verbesserten Raumklima bei.

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Geschäftsführer Andreas Schefter (re.) im Gespräch mit einem seiner Mitarbeiter.

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„Wir machen sauber, wo andere nur putzen“, beschreibt Schefter das komplett andere Konzept seiner umweltfreundlichen Gebäudereinigung. „Ob Gewerbebetrieb, Bauendreinigung, Büroräume oder Privathaushalt, Enjo hat für die unterschiedlichsten Reinigungsaufgaben das passende Produkt. Dadurch können wir alle Gegenstände, Fenster und Böden absolut chemiefrei, hygienisch und materialschonend, aber vor allem umweltfreundlich reinigen.“

Zeit und Geld sparen. „Wenn man bedenkt, wie viel Geld wir vorher in Putzmittel investiert haben, ist es schon gravierend anzusehn, wieviel Geld wir durch die Umstellung auf Produkte von Enjo sparen konnten“, so Maximilian Höpfer vom Salon Höpfer & Höpfer in Kempten, der seit einem Jahr auf die Produkte von Enjo umgestellt hat. Vom ökologischen Aspekt, kein Abwasser und weniger Abfall, ganz abgesehen. Aber Zeit sparen? „Das System reinigt so leicht und gründlich, dass das körperlich anstrengende oder andauernde „Schrubben“ entfällt. Wir arbeiten einfach komplett anders“, erklärt Andreas Schefter. „So arbeiten wir nicht nur nach Ablauf- oder Reinigungsplänen. Meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehen mit offenen Augen durch die Büroräume, den Betrieb oder die Wohnanlage und reinigen alles was notwendig ist.“

Hygienisch und gesund. 2007 wurden die ENJO-Faserprodukte laut Angaben des Herstellers von dem Hygieneexperten der Vorarlberger Landeskrankenanstalten getestet. Dieser bescheinigte dem Unternehmen, dass die Enjo Produkte um ein vielfaches hygienischer reinigen als herkömmliche Produkte und Methoden. „Überlegen Sie doch nur, wie viele Chemikalien in Büros und Haushalten für die Reinigung eingesetzt werden. In diesen Räumen halten wir uns ständig auf. Die Zahl der Allergiker steigt seit Jahren stetig. Es ist doch nur intelligent, sich für dieses System zu entscheiden.“

„Wir machen sauber, wo andere nur putzen.“ 28

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„Es ist doch nur intelligent, sich für dieses System zu entscheiden.“

100 Prozent Umweltschutz. Überzeugend ist auch das nachhaltige Gesamtkonzept der von Naurrein verwendeten Produkte. Die Reinigungstextilien werden ausschließlich in Vorarlberg, möglichst aus regionalen Produkten gefertigt. Die Lebensdauer der Fasern beträgt in der Regel drei Jahre. Die Produkte werden vom Hersteller zurückgenommen und weiterverarbeitet. „Nachhaltiger geht es kaum noch“, betont Andreas Schefter. „Unser Personal besteht aus tariflich bezahlten, gut geschulten und hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich verspreche Ihnen, Sie sehen den Unterschied wenn wir gereinigt haben.“

Information und Schulung. Die umweltfreundliche Gebäudereinigung Naturrein bietet Interessenten kostenlose Vorführtermine und eine umfassende Schulung bei der Umstellung auf die chemiefreie Reinigung an. „Ein Telefonanruf genügt und ich führe dem Interessenten völlig unverbindlich unser Reinigungskonzept vor“, verspricht Andreas Schefter abschließend. „Unser Kundenkreis steigt stetig. Deshalb suchen wir derzeit auch weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Sylvia Novak

Bilder: Enjo International GesmbH, Isenhoff Design Gbr.

naturRein – Gebäudereinigung Halde 22 87471 Durach Telefon (0831) 51234981 Telefax (0831) 51234982 Mobil (0151) 15533247 info@de.enjo.net

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BilD: Schorer + Wolf

Schulungsraum in Kempten.

In Sachen Sicherheit und Prävention einen Schritt voraus.

Umwelt- und Gesundheitsschutz. „Anfang der neunziger Jahre verstärkte sich das Bewusstsein für den angewandten Umwelt- und Gesundheitsschutz“, erläutert Geschäftsführer Roland Wolf die Entstehung des Geschäftsbereiches. „Was mit Sofortmaßnahmen bei Ölunfällen, Altlastenerkundungen und -sanierungen begann, entwickelte sich zu einem unserer Spezialgebiete.“ Zu den Dienstleistungen des Unternehmens gehören die gesetzlich vorgeschriebenen Heizöltankprüfungen, die komplette Betreuung privater und kommunaler Kläranlagen als auch die Überprüfung von Trinkwasseranlagen auf Legionellen. Maßgeschneiderte Arbeitssicherheit. Bei der Schorer und Wolf Technische Dienstleistungen GmbH beraten, betreuen, schulen und prüfen Sicherheitskräfte und Umweltingenieure Unternehmen rund um zu Themen des Arbeits- und Umweltschut-

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BilD: Schorer + Wolf

Ob Unfallbegutachtung und -analyse, GTÜ-Prüfpartner oder Berater in Fragen zum Thema Arbeitssicherheit und Umwelttechnik - das Ingenieurbüro Schorer und Wolf aus Kempten bietet mit seinen drei Geschäftsbereichen eine Vielzahl von Dienstleistungen an. Der jüngste Unternehmensbereich „Umwelttechnik und Arbeitssicherheit“ entwickelte sich Anfang der neunziger Jahre. Die Schorer und Wolf Technische Dienstleistungen GmbH sieht ihre Aufgabe darin, jedem Kunden seine persönliche maßgeschneiderte Lösung anzubieten.

Das Sachverständigen-Team.

zes. „Die Arbeitssicherheit erhält seit einigen Jahren einen immer höheren Stellenwert bei unseren Kunden. Was einst als „lästige Notwendigkeit“ begann ist heute ein wichtiger betriebswirtschaftlicher Faktor“, beschreibt Roland Wolf die Entwicklung eines weiteren Dienstleistungsbereiches. „Gelebter Arbeitsschutz bedeutet geringere Ausfallzeiten durch Verletzung und Krankheit. Die Sorgfaltspflicht des Unternehmers zahlt sich aus. Die Mitarbeiter sind motivierter und erken-

nen Gefahrenquellen selbständig.“ Bei den Begehungen im Unternehmen, der Überprüfung der technischen Betriebseinrichtungen. Der Erstunterweisung sowie Schulung der Mitarbeiter werden bei Schorer und Wolf individuelle Sicherheitskonzepte entwickelt. „Mit gesundem Maß und Ziel - das ist unser Motto. Der Kunde erhält von uns sein persönliches Schulungspaket. Wir stellen die Schulungsbausteine individuell zusammen.“ Roland Wolf verspricht: „Egal welche Frage oder gesetzliche Anforderung auftaucht: Wir recherchieren und finden eine Lösung. Ein aktuelles Thema ist die Sicherheitsschulung zur Bergung von Elektroautos.“

Hauseigenes Schulungszentrum. Die Schorer und Wolf Technische Dienstleistungen GmbH schult im eigenen Ausbildungszentrum regelmäßig die gesetzlich vorgeschriebenen Module zur Weiterbildung von Berufskraftfahrern, der Ausbildung von Gabelstaplerfahrern sowie zur

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BilD: Schorer + Wolf

Schulungstermine 2014 Berufskraftfahrer-Weiterbildung (BKrFQG)

Schulungstermine für den Zeitraum (22.02. – 29.03.2014) 1. Block für die Schulungen Modul 1 - 5

Großer Schulungsraum in Kempten.

Termine Modul Samstag, 22.02.2014 Modul 1 Eco-Training (Kenntnisbereich 1) Samstag, 01.03.2014 Modul 2 (Sozial-) Vorschriften für den Güterverkehr (Kenntnisbereich 2) Samstag, 15.03.2014 Modul 3 Sicherheitstechnik und Fahrsicherheit (Kenntnisbereich 1 + 3) Samstag, 22.03.2014 Modul 4 Schaltstelle Fahrer, Imageträger, Dienstleister, Profi (Kenntnisbereich 3) Samstag, 29.03.2014 Modul 5 Ladungssicherung (Kenntnisbereich 1)

Ladungssicherung. Rund um die Bereiche des Arbeits- und Umweltschutzes werden die Themen firmenspezifisch zusammengestellt. Bei der schwierigen Aufgabe die gesetzlichen Vorschriften der Arbeitssicherheit gewissenhaft zu erfüllen, geht das fortschrittliche Unternehmen auch neue Wege.

„Mit gesundem Maß und Ziel - das ist unser Motto. Wir stellen die Schulungsbausteine individuell zusammen.“

Schulungsort Referent s. unten Ronny Früh s. unten Ronny Früh s. unten

Thorsten Weiß

s. unten Ronny Früh s. unten

Thorsten Weiß

Berufskraftfahrer-Weiterbildung (BKrFQG)

Schulungstermine für den Zeitraum (05.04. – 24.05.2014) 2. Block für die Schulungen Modul 1 - 5 Termine Modul Samstag, 05.04.2014 Modul 1 Eco-Training (Kenntnisbereich 1) Samstag, 12.04.2014 Modul 2 (Sozial-) Vorschriften für den Güterverkehr (Kenntnisbereich 2) Samstag, 10.05.2014 Modul 3 Sicherheitstechnik und Fahrsicherheit (Kenntnisbereich 1 + 3) Samstag, 17.05.2014 Modul 4 Schaltstelle Fahrer, Imageträger, Dienstleister, Profi (Kenntnisbereich 3) Samstag, 24.05.2014 Modul 5 Ladungssicherung (Kenntnisbereich 1)

„Situatives E-Learning“ Die Arbeitssicherheitsexperten von Schorer und Wolf haben auf Basis einer 3D-Schulungssoftware des österreichischen Unternehmens E-SEC ein neues E-LearningModul „Arbeitssicherheit - Ersteinweisung“ entwickelt. „Mit dieser modernen Form der computerunterstützten 3D-animierten Schulung können sie jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter überall und zeitunabhängig erreichen“, schwärmt Geschäftsführer Roland Wolf. „Das erspart unseren Kunden Organisationsaufwand, Zeit und somit auch Geld. Verhaltensweisen zum Schutz vor betrieblichen Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen werden trainiert und vertieft. Gesetze und Verordnungen, Erste Hilfe und vieles mehr können spielerisch gelernt werden. Auf Wunsch bilden wir den Betrieb sogar Eins-zu-eins ab.“

Schulungsort: Ingenieurbüro SCHORER + WOLF, Heisinger Str. 9, 87437 Kempten Uhrzeit: 08:00 Uhr – 16:00 Uhr Kosten: € Festpreis (steuerbefreit) je Person und Modul bei Buchung mehrerer Module und Teilnehmer ist ein Rabattstaffelung möglich Kontakt: Hans-Joachim Class, Telefon: (0831) 7049013

Schulungsort Referent s. unten Thorsten Weiß s. unten Ronny Früh s. unten

Thorsten Weiß

s. unten Ronny Früh s. unten

Thorsten Weiß

BilD: Schorer + Wolf

Die Schulungen finden ab einer Teilnehmerzahl von 15 Personen statt. Bei einer Unterbelegung behalten wir uns das Recht vor, den Schulungstermin zu stornieren.

Mit Sorgfalt und Qualitätsbewusstsein in Sachen Sicherheit und Prävention immer einen Schritt voraus. Bei Schorer und Wolf wird Weiterentwicklung gelebt.

Sylvia Novak

Schorer + Wolf Technische Dienstleistungen GmbH

Cafeteria für die Schulungsteilnehmer.

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BilD: Gajewski

BilD: Schorer + Wolf

Heisinger Straße 9 87437 Kempten Telefon (0831) 704900 Telefax (0831) 7049099 info@schorer-wolf.de www.schorer-wolf.de

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Hydraulik-Zylinder von „Nitsch & Mendler“ heben und bewegen in der ganzen Welt Die in Memmingen ansässige „Nitsch & Mendler GmbH“ empfiehlt sich als hoch qualifizierter Hersteller von Hydraulik-Zylindern unterschiedlichster Art. Diese sind das „Herzstück“ aller Hydraulik-Systemen. Das rund 40 Beschäftigte zählende Unternehmen bietet zudem hydraulische Hand- und Fußpumpen sowie – als eine ganz besondere Form hydraulischer Technik – Gleichlaufsysteme an. Diese kommen immer dann zum Einsatz, wenn es um (hydraulische) Bewegungsgleichheit geht, aber davon später mehr. Der Traditionsbetrieb legt Wert auf höchste Qualität und ist zudem als Reparaturwerkstatt für Hydraulik-Zylinder fast aller Fabrikate im Allgäu und in Oberschwaben geschätzt.

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as am 15. September 1970 gegründete Unternehmen war zunächst in Buxheim angesiedelt. Schon damals waren „Nitsch & Mendler“ breit aufgestellt – „jeder, der in irgendeiner Form eine Hydraulik im Einsatz hat, benötigt dazu natürlich Hydraulik-Zylinder“, dessen war man sich bewusst und sprach damit eine sehr große Bandbreite an Kundschaft verschiedenster Branchen an. 1971 wurden die ersten beiden Mitarbeiter eingestellt, 1978 zählte man bereits zehn Mitarbeiter. Inzwischen sind es über 40 Beschäftigte, darunter auch sieben Auszubildende der Feinwerkmechanik, Fachrichtung Maschinenbau, sowie Zerspanungsmechaniker, erläutert uns Horst Dargel, der übrigens auch Innungsobermeister Metall sowie Lehrlingswart für die Region Memmingen und Mindelheim ist.

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Hydraulikzylinder für eine Presse zur Herstellung von Autoteilen wie z.B. Autotüren.

Hydraulik-Zylinder sind praktisch überall im Einsatz 1978 zog das Unternehmen von Buxheim nach Memmingen um; dort hatte man ein Gebäude für Verwaltung und Konstruktion sowie die erste Produktionshalle neu gebaut. Da das Produktionsgebäude ein paar Jahre später bereits zu klein geworden war, baute man alsbald eine zweite Halle an. Es folgten die Einführung CNC-gesteuerter Produktionsmaschinen und die Anschaffung moderner Schweißanlagen. In der Folgezeit vergrößerte sich „Nitsch & Mendler“ immer weiter: Man kaufte ein

Grundstück mit Lagerhalle hinzu und baute 2000 die dritte Produktionshalle. Ebenfalls seit der Jahrtausendwende sind Horst Dargel und Kurt Mendler die Geschäftsführer der „Nitsch & Mendler GmbH“. Man bietet sowohl einfach, als auch doppelt wirkende Hydraulik-Zylinder sowie Teleskop-Zylinder an. Ein wichtiges Absatzfeld ist der Maschinenbau, zum Beispiel hydraulische Pressen im Bereich „Umwelttechnik“ oder Pressen für den Automobilbau. „Leistungsfähige Hydraulik-Zylinder arbeiten mit Kraft, großer Genauigkeit und Ausdauer“, so Horst Dargel. „Speziell im Maschi-

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wenden deshalb keinen Stahl aus China“, beteuert Kurt Mendler. Denn den Memmingern ist an einer möglichst langen Haltbarkeit und zuverlässigen Funktionsweise der Hydraulik-Zylinder gelegen. „Nur deshalb haben wir Kunden, die seit der Firmengründung bis heute bei uns bestellen“, sagt Horst Dargel.

Hebebühne mit Hydraulik Zylindern für Traktoren aus dem aus dem Hause Nitsch & Mendler.

nenbau gilt: Das Erreichen von hohen Taktzahlen bei gleichzeitiger Sicherheit eines reibungslosen Betriebs der Maschinen bzw. Anlagen muss gewährleistet sein“, ergänzt Kurt Mendler. Die „Nitsch & Mendler GmbH“ liefert auch Hydraulik-Zylinder für den Flugzeugbau (beispielsweise baut man die Hydraulik für die Prüfstände für Flugzeugfahrwerke). Natürlich ist der Fahrzeugbau ein wichtiger Abnehmer von Hydraulik-Zylindern der Memminger (z.B. hydraulischen Be- und Entladesysteme von LKW´s). Zudem kommt kaum eine Baumaschine (Bagger, Kran, etc.) ohne Hydraulik aus. Kein Zahnarztstuhl funktioniert ohne Hydraulik. Eine moderne Landwirtschaft ist ohne den Einsatz hydraulischer Maschinen völlig undenkbar. Für den Schiffsbau liefert man die Hydraulik-Zylinder – wegen der starken Korrosionsgefahr durch Salzwasser – in rostfreiem Edelstahl.

„Leistungsfähige

Hydraulik-Zylinder punkten mit Kraft, Genauigkeit und Ausdauer.

Horst Dargel

Die beiden Geschäftsführer haben auch schon sehr außergewöhnliche Aufträge ausgeführt. Für einen Kunden, der in Nigeria eine Brücke aufstellte, hat man die Allgäu Wirtschaftsmagazin

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eigens dafür entwickelte und gebaute Brückenbaumaschine mit der entsprechenden Hydraulik ausgestattet. Die „Nitsch & Mendler GmbH“ stellt Hydraulik-Zylinder in verschiedensten Baugrößen von 25 bis 300 Millimeter Kolbendurchmesser, einem Hub von 4000 Millimeter und einem Zylinder-Druck bis 600 bar her.

Die „Nitsch & Mendler GmbH“ punktet zudem mit einer extrem hohen Fertigungstiefe. In der firmeneigenen Werkstatt wird gedreht, gesägt, gefräst, geschweisst, lackiert und schließlich montiert. „Was wir können, machen wir selbst und sind somit weitestgehend unabhängig“, so die beiden Geschäftsführer. „Technik in höchster Qualität aus einer Hand“, lautet daher auch der Slogan auf dem Firmenprospekt. Überall, wo Lasten gehoben und bewegt werden, ist die Hydraulik „made in Memmingen“ zu finden. Die „Nitsch & Mendler GmbH“ bietet zudem einen besonderen Service an: Für Kunden lagert sie die auf Abruf fertigen Hydraulik-Zylinder ein. Ferner stellt man nicht nur Hydraulik-Zylinder her, sondern repariert

Vernickelter Zylinder für die Medizintechnik.

Es gibt auch Hydraulik-Zylinder mit verschiebbaren Magnetsensoren oder auch mit Näherungsschaltern in integriertem Wegmesssystem (bei Bedarf mit beidseitiger Endlagerdämpfung). Und nicht nur für die in Gleisbaumaschinen eingebauten Hydraulik-Zylinder gilt: Die Memminger liefern neben den Hydraulik-Zylindern auch immer häufiger die Hydraulik-Pumpen, Ventile und Aggregate als Zubehör mit – je nach Kundenwunsch.

„Wir können Hydraulik-Zylinder nahezu aller Fabrikate reparieren“ „Qualität, Sauberkeit und höchste Präzision“ – darauf legt man bei der „Nitsch & Mendler GmbH“ großen Wert. „Wir ver-

Feinwerkmechanikerin der Fachrichtung Maschinenbau.

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Serienzylinder

auch Hydraulik-Zylinder (und zwar keineswegs nur die aus dem eigenen Hause, sondern nahezu sämtlicher Fabrikate). Bis zu 15 Prozent des Umsatzes macht dieser im Allgäu sowie in Oberschwaben einzigartige Reparatur-Service aus. „Wir gewährleisten auf Kundenwunsch auch eine Reparatur innerhalb 24 Stunden“, sagt Kurt Mendler.

„Kein Hydraulik-

Zylinder verlässt ungeprüft das Haus. Kurt Mendler

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal, weshalb mittlerweile bis von Hamburg Aufträge zur Reparatur von Hydraulik-Zylindern in Memmingen eingehen. Wenn die Repara_ tur qualitativ hochwertig, schnell und zuverlässig sein soll, dann ist die „Nitsch & Mendler GmbH“ der richtige Partner –

das hat sich mittlerweile bundesweit herumgesprochen.

Qualität geht vor Quantität Auch wenn die Qualität neuer HydraulikZylinder aus dem Hause „Nitsch & Mendler GmbH“ ihren Preis hat: Die Kunden schätzen die extreme Langlebigkeit und Präzision dieser Hydraulik-Zylinder (das ist ja auch ein geldwerter Vorteil). Die Kundschaft der Memminger stammt nicht nur aus Deutschland, sondern beispielsweise auch aus Österreich, Frankreich, Italien, der Schweiz sowie aus den Niederlanden. Deren Produkte wiederum (mit den verbauten Hydraulik-Zylindern aus Memmingen) sind weltweit im Einsatz. Auf Kundenwunsch produziert die „Nitsch & Mendler GmbH“ auch in Serie. Dabei achten Horst Dargel und Kurt Mendler jedoch darauf, nicht zu sehr von einem Kunden abhängig zu werden. Und weil die Memminger seit Jahrzehnten penibel alle

Produktionsprozesse dokumentiert haben, „bekommt bei uns ein Kunde auch heute noch immer einen Dichtsatz für den vor 40 Jahren bei uns gekauften Hydraulik-Zylinder“ (Kurt Mendler).

Prüfstand für Hydraulikzylinder.

Dichtungen-Lager

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Bestückung einer Drehmaschine.

Lager Fertigzylinder

Auch namhafte Kunden aus der Region wissen die Kompetenz der „Nitsch & Mendler GmbH“ zu schätzen. Die „Nitsch & Mendler GmbH“ ist übrigens nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Ferner hat man das Zertifikat DIN EN 1090 inne. „Wir fühlen uns der Zufriedenheit un-

serer Kunden verpflichtet“, sagt Horst Dargel. Man setzt dabei eher auf ein moderates Wachstum. Wichtiger ist, dass die Qualität stimmt: „Kein einziger Hydraulik-Zylinder verlässt ungeprüft unser Haus.“ Hochqualifiziertes Personal ist gefragt. Selten gibt es Hydraulik-Zylinder von der Stange, meistens werden die Teile von Konstrukteuren nach Kundenwunsch als 3D-Zeichnung im CAD ausgearbeitet. Eine hochspezialisierte Arbeit, beispielsweise wenn es sich um Gleichlaufsysteme handelt. Diese kommen immer dann zum Einsatz, wenn es auf Bewegungsgleichheit ankommt. Man denke beispielsweise an Hubdächer von Marktverkaufswägen. Auch das Reich der Mitte schätzt die Qualität aus Memmigen: Für die chinesischen Hochgeschwindigkeitszüge werden die Motoren von unten her mittels eines Gleichlaufsystems millimetergenau in die Karosserie hineingeschoben. Gleichlaufsysteme kommen also immer dann zum

Einsatz, wenn ein Ruckeln oder Verkanten und gar ein damit verbundener Systemausfall verhindert werden soll. Die Memminger „Nitsch & Mendler GmbH“ hat hierfür ein eigenes spezielles Gleichlaufsystem entwickelt. Guy-Pascal Dorner

Drehmaschine bis 4 Meter.

Nitsch & Mendler GmbH

Verwaltungsgebäude

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Bilder: Nitsch&Mendler

Zeissweg 15 87700 Memmingen Telefon (08331) 92040 Telefax (08331) 920499 info@nitsch-mendler.de www.nitsch-mendler.de

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Freiwilliges Weihnachtsgeld als Fahrtkostenzuschuss

FREIWILLIGES WEIHNACHTSGELD Etwas anderes gilt, wenn das Weihnachtsgeld freiwillig – also ohne arbeitsvertraglichen oder tariflichen Anspruch – bezahlt wird. Dies bietet sich z. B. gegenüber solchen Arbeitnehmern an, die für dieses Jahr noch keine zusätzlichen Leistungen wie z. B. einen Fahrtkostenzuschuss erhalten haben und denen man eine möglichst steuerschonende Lohnerhöhung gewähren will. Freiwillig gezahltes Weihnachtsgeld ist sozialversicherungsfrei und nur mit einer Lohnsteuerpauschale von 15 % zu versteu-

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ern. Besteht ein arbeitsvertraglicher oder tariflicher Anspruch auf ein Weihnachtsgeld, funktioniert die Pauschalversteuerung allerdings nicht.

ENTFERNUNG ENTSCHEIDEND Wird Weihnachtsgeld anstelle eines Fahrtkostenzuschusses gewährt, muss sich die Höhe der Zuwendung an den Entfernungskilometern zwischen der Wohnung des Arbeitnehmers und der Betriebsstätte und der Anzahl der Tage bemessen, zu diesen der Arbeitnehmer den Betrieb aufsucht. BEISPIEL Arbeitnehmer A wohnt 40 km vom Beschäftigungsort entfernt und sucht die Beschäftigungsstätte an 200 Tagen im Jahr auf. A könnte von seinem Arbeitgeber bis zu 2.400 € = (40 x 200 x 0,30) pauschal versteuertes Weihnachtsgeld erhalten.

AUFTEILUNG Weitere Fahrtkostenzuschüsse mindern sich allerdings um das freiwillige Weihnachtsgeld. Daher bietet sich im Einzelfall ein Aufsplittern der jährlich steuerbegünstigten Fahrtkostenzuschüsse an, im obigen Beispiel etwa 1.000 € Weihnachtsgeld und 1.400 € Fahrtkostenzuschuss. In der betriebsinternen Buchhaltung sollte der Gesamtbetrag oder die Teilbeträge stets als Fahrtkostenzuschuss erfasst werden.

Angele & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft GmbH & Co. KG Irsinger Straße 3 86842 Türkheim Telefon (082 45) 96 020 www.angele-kollegen.de kanzlei@angele-kollegen.de

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BILD: Angele & Kollegen

WEIHNACHTSGELD Alljährlich zum Jahresende drängt sich die Frage nach der steuerlichen Behandlung eines gewährten Weihnachtsgeldes auf. Tarif- oder arbeitsvertraglich vereinbartes Weihnachtsgeld fällt zweifelsohne unter die reguläre Lohnsteuer und Sozialversicherungspflicht. Folge: Rund die Hälfte geht dann an den Staat.


Die Gesetze erfolgreicher Geldanlage verstehen und erleben. Bei den meisten Finanzprodukten kommt ein Großteil der Rendite nicht beim Kunden an, sondern wird durch (meist versteckte!) Kosten aufgefressen. In seinen Workshops zeigt Marcel Dyk aus Kempten, wie Anleger die Kostenfalle vermeiden und die Kontrolle über ihr Geld zurück gewinnen. Wer selbst erfahren möchte, wie die globalen Finanzmärkte „ticken“, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse dahinter stecken und wie man diese nutzen kann, hat jetzt die Gelegenheit dazu.

Bei einem kostenlosen Workshop nehmen Marcel Dyk und Andrée Breuer, einer der angesehensten Finanzexperten Deutschlands und „Erfinder“ der Honorarberatung, die globalen Märkte unter die Lupe. Die Teilnehmer erfahren, wie konventionelle Anlagen durch versteckte Kosten Geld vernichten – und dass es auch anders geht. „Wer die Gesetze der Finanzwelt hinterfragt, versteht schnell, warum das eigene Geld sich mit der Zeit meist nicht vermehrt, Allgäu Wirtschaftsmagazin

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sondern eher weniger wird. Uns geht es um Aufklärung, Transparenz und darum, Alternativen zu bieten“, so Marcel Dyk. Eine Honorarberatung kann sich lohnen: Die Berater haben keine Verpflichtung gegenüber einem Arbeitgeber oder Produktanbieter. Sie arbeiten ausschließlich für den Kunden. Ein ausführliches finanzmathematisches Gutachten entlarvt jede „Mogelpackung“ und zeigt centgenau das Potenzial möglicher Veränderungen in der Anlagestrategie auf. „Wer mit seiner Geldanlage unzufrieden ist, dem empfehle ich ein kostenloses Erstgespräch und unsere Workshops. Aber Achtung: Hier eröffnen sich ganz neue Finanz-Welten! Denn wir sagen ehrlich, was Banken und Versicherer verschweigen“, so Marcel Dyk. Infos gibt es auch unter www.finanzberatung-dyk.de und www. anlegen-lernen.de

Nächster Workshop-Termin Dienstag 22. Januar 2014 um 18:30 Uhr in Kempten. Nähere Infos und Anmeldung unter www.anlegen-lernen.de

Marcel Dyk Finanzberatung Illerstraße 3 87435 Kempten Telefon (0831) 6972153 info@marceldyk.de www.finanzberatung-dyk.de www.anlegen-lernen.de

Bilder: DYK

„Uns ist es wichtig, dass die Menschen selbst einen Blick hinter die Kulissen der Finanzwelt werfen. Wir möchten ihnen zeigen, was wirklich mit ihrem Geld passiert“, erklärt Marcel Dyk, einer der ersten selbstständigen Honorarberater im Allgäu. „Viele Geldanlagen bringen kaum Rendite. Die mageren Erträge verpuffen nach Abzug aller Kosten und Provisionen fast komplett. Das gilt für Lebensversicherungen, Bausparverträge und die meisten Produkte bekannter Anbieter“.

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Marken mulitmedial erleben. Online & Offline intelligent vernetzen. 38

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Schon beim Besuch der Agentur schmiddesign in Kempten wird eines schnell klar: Hier fühlt man sich aufgehoben. Hier gibt es Raum und Möglichkeit für kreative Ideen. Hier gibt es Zeit und Platz für intensive Kundengespräche. Helle, modern und doch gemütlich eingerichtete Räumlichkeiten spiegeln ein entspanntes Klima wider. Kundenwünsche können ungestört erörtert werden und gemeinsam begibt man sich auf den Weg, bestmögliche Lösungs- und Umsetzungsmöglichkeiten zu finden.

F

ür den Rest sorgt Fabian Schmid, zusammen mit seinem kompetenten Team, das aus 8 Mitarbeitern besteht. Fabian Schmid ist der Inhaber und Kopf der Agentur. Seit 1999 ist er mit seiner namhaften Werbeagentur am Markt und betreut mittlerweile Kunden, weit über die Gipfel der Allgäuer Berge hinaus. „Seit unserer Gründung vor gut 14 Jahren hat sich zwar vieles geändert, geblieben aber sind unsere Allgäuer Werte wie Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, höchste Qualität, aber vor allem auch Kundennähe. Saubere technische Lösungen und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis sind weitere Werte, die für unser Unternehmen stehen“, so Schmid. Dass seine digitale Kommunikationsagentur längst zu den führenden Anbietern von kreativen Werbe- und Medienlösungen in der Region zählt, ist nicht zuletzt auf die langjährige Erfahrung und Unternehmensführung von Fabian Schmid zurückzuführen. Auch ist es der Blick in die Zukunft und die Orientierung zu neuen Technolo-

gien, sowie die stetige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, welche den Erfolg des Unternehmens sichern. Gerade die rasante und schnelllebige Entwicklung im digitalen Medienbereich macht es erforderlich, stets auf dem neuesten Stand zu sein.

gleichbleibenden „starren“ Webseite zurechtkommen. Mittlerweile ist jedoch die „Responisve Website“ immer mehr gefragt. Diese Webseite passt sich den unterschiedlichen Eigenschaften der Endgeräte, auf denen die Kundenwebseite später abgerufen wird, flexibel an.

„Saubere technische

Dies betrifft insbesondere die Anordnung und Darstellung der einzelnen Elemente wie beispielsweise Navigation, Seitenspalten und Texte. Somit wird, bei unterschiedlichen Endgeräten trotzdem eine gleichbleibende übersichtliche Benutzerfreundlichkeit gewährleistet. Bei ca. 80 Prozent der Kunden ist diese Art der Webseite die Alternative. Bisher sind schon zwischen 30 – 40 Prozent aller Internetauftritte im Netz „responsive“. Tendenz steigend.

Lösungen und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis sind weitere Werte, die für unser Unternehmen stehen.

Die stetig ansteigenden Absatzzahlen von mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones sind kein Trend. Sie sind die Zukunft. Aus diesem Grund ist das Erscheinungsbild einer Webseite stark abhängig vom Endgerät. Bislang konnte ein Kunde gut mit einer „normalen“, immer

Das Team: Die jungen Wilden, die Routiniers und der kühle Kopf der Agentur. Schmiddesign ist Marketingdienstleister mit Full Service. Der Kundenauftritt, egal in welcher Form, wird vom ersten Schritt an begleitet. Konzeption und Strategie, Recherche, Redaktion, Lektorat, Reinzeichnung, Programmierung und die Abwicklung der Produktion bis zur Auslieferung des fertigen Projektes bleibt in einer Hand, aber immer vom Spezialisten.

„Unser Team besteht

aus Mediengestaltern, Grafikdesignern, Textern und Spezialisten für Informatik.

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Kampagne von vitra. Die Einrichter office & home.

„Unser Team besteht aus Mediengestaltern, Grafikdesignern, Textern und Spezialisten für Informatik“, so Schmid. „Unsere jungen Mitarbeiter, ich nenne sie die „Young Guns“ haben oft neue, wilde und unkonventionelle Ideen.

Unfallhilfe. Hier ist schmiddesign offizielle Medienagentur des Johanniter Weihnachtstruckers, Harley World (Harley Davidson), die Freien Wähler, Sozialbau Kempten, Wohnungs- und Städtebau GmbH, EuroSpeedway Lausitz, J.C. Neckermann Würzburg, Jet WM 2015 oder auch die Kemptener Notärzte e.V..

Die Routiniers im Team greifen auf ihre langjährige Erfahrung zurück. Ich bin das Verbindungsglied zwischen Beiden“, erklärt der Agenturchef. Bei ihm laufen die Fäden zusammen und aus allen Ideen wird ein Konzept erstellt. Ein Konzept, welches nach seiner Verwirklichung zufriedene und begeisterte Kunden haben wird. Zu den bekanntesten Kunden von schmiddesign zählen unter anderem die Johanniter

Marion Stahlke

Die Marke

Corporate Publishing

Online Marketing

• Die Markenstrategie

• Magazine

• Markenkreation

• Kundenzeitschriften

• Suchmaschinen optimierung

• Markenkommunikation

• Broschüren

• Markenführung

• Geschäftsberichte • Websites • Apps • Pressemappen

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• Schmaschinen marketing • Social Media Marketing • Usability Optimierung

schmiddesign GmbH & Co. KG Heiligkreuzer Straße 12 87439 Kempten Telefon (0831) 9607290 Telefax (0831) 96072999 info@schmiddesign.de www.schmiddesign.de

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Bilder: Schmid Design, Ralf Lienert, fotolia

Leistungsspektrum im Überblick


Vermögen in treuen Händen Bilder: Bayerische Vermögen

Von links: Meinolf Pousset (Aufsichtsratvorsitzender); Johannes Mooslechner (Vermögensverwalter); Jürgen Steinhauser (Niederlassungsleiter Kempten); Peter A. Feneberg (stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender); Klaus Pass (Fachanwalt für Steuerrecht) und Ferdinand Fiedler (Vorstandsvorsitzender).

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Aus „Neue Vermögen AG“ wurde „Bayerische Vermögen AG“. Mit einem Team aus zwanzig erfahrenen Vermögensverwaltern gründeten Ferdinand Fiedler und Gottfried Urban 1998 die Neue Vermögen AG an den vier südbayerischen Standorten Traunstein, Trostberg, Altötting und Bad Reichenhall. 2013 wurde das Unternehmen in Bayerische Vermögen AG umfirmiert und ist aktuell mit 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an fünfzehn Standorten vertreten. Das betreute Vermögen beträgt gegenwärtig 1,2 Milliarden Euro. Unabhängig und wertebewusst. „Bankenunabhängigkeit, Solidarität, Bodenständigkeit sowie Weltoffenheit und Innovation – diese Werte werden bei uns gelebt.“ Jürgen Steinhauser, Mitglied des Aufsichtsrats und Leiter der im Jahr 2000 gegründeten Kemptener Niederlassung war vor seiner Tätigkeit bei der Bayerischen Vermögen AG 30 Jahre Mitarbeiter einer großen Allgäuer Genossenschaftsbank. „Der Gedanke, als Vermögensverwalter bankenunabhängig zu arbeiten und nur das anzubieten, was wir für sinnvoll erachten, hat mich überzeugt. Die Aktiengesellschaft gehört im übrigen jeweils zur Hälfte unseren Mitarbeitern und unseren Kunden. Wir verfügen über eine überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung.“ Transparente Vermögensverwaltung. Die Erfahrungen des Kunden, seine bisher getätigten Geschäfte, seine Risikobereitschaft und persönlichen Ziele bilden die Grundlage für eine Einschätzung, wie ein Verwaltungsmandat ausgestaltet wird. Grundsätzlich kann der Kunde zwischen Vermögensverwaltung und Vermögensberatung auswählen. In diesem Mandat erteilt Allgäu Wirtschaftsmagazin

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der Kunde seinem Vermögensverwalter die Transaktionsvollmacht, Wertpapieraufträge in seinem Auftrag durchzuführen. „Überweisungen erfolgen nur mit Unterschrift der Kunden“, erläutert Jürgen Steinhauser den Verwaltungsauftrag. „Der Kunde bleibt Kontoinhaber sämtlicher Konten bei einer Bank seines Vertrauens. Der Vertrag zwischen Kunde und Bayerische Vermögen AG unterliegt keiner Laufzeit, die Zusammenarbeit kann beiderseits jederzeit und sofort beendet werden.“ Bei einem Vermögensverwaltungsauftrag der Bayerischen Vermögen AG verbleiben die Banken als Depotbank weiterhin Partner des Kunden. Ausgabe- oder Börsenaufschläge werden nahezu komplett verhindert, die Vorteile eins-zu-eins an den Auftraggeber weitergeben. Ausgabeaufschläge, Bankspesen und Courtagen (für Börsengeschäfte) fallen natürlich an, allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Im Rahmen der Honorarverwaltung bzw. -beratung arbeitet die Bayerische Vermögen AG mit einem sehr kundenfreundlichem Gebührenmodell. „Unser Honorar beträgt, je nach Modell, 0,6 bis 1,0 Prozent der Vermögenssumme, je nachdem ob eine Erfolgsbeteiligung vereinbart wurde oder nicht. Zudem besteht ein Umsatzprovisionsverbot. Erhalten und vermehren – das ist unsere Dienstleistung. Die schnellen Veränderungen auf den Geldmärkten erfordern unsere tägliche Aufmerksamkeit. Unsere Mandaten erhalten regelmäßig einen ausführlichen Bericht über die erzielten Ergebnisse.“ Die Bayerische Vermögen AG gehört dem VuV, dem Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V., an. Wie jede Bank wird das Unternehmen regelmäßig vom Bundesamt für Finanzdienstleistungen geprüft.

Qualifizierte Anlageberatung. Wer sein Vermögen lieber selber verwalten möchte, erhält von seinem Berater der Bayerischen Vermögen AG regelmäßig Anlagevorschläge, die besprochen und erklärt werden. „Der Mandant trägt hier die Anlageentscheidung und -verantwortung selbst. Auf Basis einer individuellen Analyse der bestehenden Vermögenswerte sprechen wir unsere Empfehlung aus. Ob Vermögensaufbau oder Ruhestandsplanung, der Anlageberatungsvertrag wird gemeinsam erstellt und jede Einzelempfehlung protokolliert“, beschreibt Jürgen Steinhauser diesen Geschäftsbereich. „Preismodelle sind hier eine Provisionszahlung aus Umsatz und Bestand, alternativ ein Honorar mit oder ohne Erfolgsbeteiligung.“

Jürgen Steinhauser (Niederlassungsleiter Kempten).

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„Bankenunabhängigkeit, Solidarität, Bodenständigkeit sowie Weltoffenheit und Innovation – diese Werte werden bei uns gelebt.“

Eigenes Asset-Management-System. Bei der Bayerischen Vermögen AG gibt das eigene BV Asset-Management die Leitlinie vor. Die Produkt-Portfolios der Anlagewerte, Fonds und Beteiligungen werden regelmäßig analysiert, kontrolliert und bewertet. Nur empfohlene Anlagen dürfen von den Vermögens- und Anlageberatern der BV AG gehandelt werden. „Dieses Jahr haben wir unseren ersten eigenen Spezialfond aufgelegt. Diesen bieten wir den Banken an, nicht jedoch unseren Mandanten. So wollen wir unsere Unabhängigkeit beibehalten“, verdeutlicht Jürgen Steinhauser. Ausgezeichneter Vermögensverwalter des Jahres. in den vergangenen Jahren wurde die Bayerische Vermögen AG mehrfach ausgezeichnet und erreichte als „Vermögensverwalter des Jahres“ viermal Platz 2 sowie zweimal Platz 3 im Ranking der bekannten Finanzund Wirtschaftszeitschrift Euro/Finanzen. Das Handelsblatt ernannte das Unterneh-

Jürgen Steinhauser

men in seinem Elitereport bereits viermal zur „Elite der Vermögensverwalter“. Von der unabhängigen gemeinnützigen Stiftung Finanzbildung, United Common Sense, erhielt die BV AG vor Kurzem den „European Sense Investing Award 2013“.

Aktiver Beitrag zum Schutz der Umwelt. Die Achtung vor der Natur ist in den zehn Leitlinien der Bayerischen Vermögen AG verankert. Unter Anderem unterstützt das Unternehmen innovative Projekte zum Schutz und Erhalt unseres Lebensraumes. So investierte die BV AG in die Salzburger BioMa Energie AG und bringt in Kürze eine eigene BioMa-Anleihe auf den Markt. Die BioMa Energie AG betreibt drei hocheffiziente Biomasseanlagen auf Hackgutbasis.

Laut Pressemeldung des Unternehmens kommen die drei Kraftwerke von BioMa auf durchschnittlich 8400 Betriebsstunden pro Jahr. Die Durchschnittslaufzeit von anderen Biomasseanlagen liegt mit rund 6200 Betriebsstunden weit hinter dieser Leistung zurück. „Alle drei Biomasseanlagen der BioMa Energie AG liefern eine tolle Performance“, erklärt Karl Fiedler, Vorstand der BioMa Energie AG. „Darum soll das Wissen, wie das funktioniert, an Dritte verkauft werden.“ BioMa-Pronatur und Biowater sind weitere interessante Projekte der Bayerischen Vermögen AG auf die man gespannt sein darf. In der nächsten Ausgabe wird ausführlicher über die „grünen Aktivitäten“ berichtet.

Sylvia Novak

Bayerische Vermögen AG Standort Kempten Beethovenstraße 18 87435 Kempten Telefon (0831) 5809814 Telefax (0831) 5809811 info@bv-vermoegen.de www.bv-vermoegen.de

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Das Team der Niederlassung in Kempten.

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Kunst im öffentlichen Raum oder der vielleicht schönste Feuerwehrschlauchturm im Allgäu... Der Buchloer Künstler René Nebas gestaltete den neuen 30 Meter hohen Feuerwehrschlauchturm in Buchloe zu einem echten Hingucker. einen Kompromiss. Die Integration des Allgäu-Logos war Bedingung der nun realisierten Gestaltung.

Bereits 2006 stand der Beschluss im Buchloer Stadtrat fest. Ein neues Feuerwehrhaus muss her. Der mittlerweile über 40 Jahre im Dienste der Feuerwehr befindliche Funktionsbau im sensiblen Kerngebiet der Gennachstadt war nicht weiter tragbar. Es fiel die Entscheidung für einen Neubau im Buchloer Osten – natürlich mit einem Schlauchturm. Hier kam nun René Nebas ins Spiel, der den schlichten Funktionsbau an prädestinierter Stelle an der A96 nicht als tristen grauen Betonklotz sehen wollte. Der seit 2000 in Buchloe, dem nördlichen Tor zum Allgäu, beheimatete Künstler hat seine Idee der Gestaltung des Schlauchturms erfolgreich umgesetzt. Das allerdings nicht ohne anfängliche Wiederstände seitens des Stadtrats und der Feuerwehr. Nach zahlreichen Diskussionen einigte man sich auf

Die Idee für das bereits 2011 im Bahnhofskreisverkehr platzierte Kunstwerk war, aus dem Wort Stadtnamen eine Skulptur zu machen, die den Betrachter quasi begrüßt. Im übertragenen Sinne die Arme hebt und „Hallo“ sagt. Sie heißt „Welcome to Buchloe“ .

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„Der Unterschied zwischen Landschaft und Landschaft ist klein; doch groß ist der Unterschied zwischen den Betrachtern.“

- Ralph Waldo Emerson

Am 16. November bezog die Freiwillige Feuerwehr Buchloe ihre neuen Gebäude. Rund 6.000 Arbeitsstunden haben die Floriansjünger in ihr neues Domizil investiert. Da konnten sie zu recht stolz sein – auch auf ihren Feuerwehrschlauchturm, den vielleicht schönsten des Allgäus. René Nebas freut sich, dass er den Plan, eines Sichtbeton-Funktionsbaus abwenden konnte. Nebas, als Künstler pragmatisch, konnte ein weiteres Werk nach der Gestaltung der Buchloer Bahnhofkreisverkehrsinsel im Buchloer Stadtbild etablieren. Nicole C. Becker

Der 30 Meter hohe Buchloer Feuerwehrschlauchturm wurde zum Kunstwerk.

René Nebas Bilder: Becker (1), Nabas (2)

René Nebas (52), sympathischer, pragmatischer Künstler aus Buchloe.

Die Farbtöne der umliegenden Wiesen und Felder, in Streifen abstrahiert, und das Allgäuer Bergpanorama zieren heute den Turm. Die vorherigen Serien, ein Markenzeichen Nebas` künstlerischer Tätigkeit, waren nach seiner Aussage „Fundament zur Anwendung“. Die Landschaft wirkt wie umgeklappt, ein Schnitt durch die Natur. Die in der Regel in höherer Geschwindigkeit auf der A96 passierenden Autofahrer empfinden eine Überschneidung zur Wahrnehmung der umgebenden Natur während der Fahrt. Lediglich die Berge wirken im Kontrast nahezu dreidimensional. Hier demonstriert Nebas im übertragenen Sinn die Kraft der Tektonik – das Kunstwerk der Natur. Die Landschaft fliesst vorüber, die Berge bleiben bestehen.

Münchener Straße 38 86807 Buchloe Telefon (08241) 999999 Telefax (08241) 999998 artelier@t-online.de www.nebas.de

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BILDER: ABT Sportsline GmbH

» Dieses Fahrzeug ist

ein Wolf im Schafspelz. «

Hans-Jürgen Abt, Geschäftsführer von ABT Sportsline

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Der ABT RS6 mit 700 PS und 880 Nm RealSports im Über-Kombi Früher waren Kombis einfach Lastesel, die die Utensilien von Handwerkern hierhin und dorthin transportierten. Heute ist diese Fahrzeuggattung selbstbewusst und eigenständig, verbindet den Nutzwert in Freizeit und Beruf mit edlem Design. Und im Falle des ABT RS6 mit mehr als nur einer Prise Sportlichkeit.

„Unsere Version des Audi RS6 Avant ist markant, ohne zu protzen, zeigt gelassenes Understatement und setzt technische Ausrufezeichen“, erklärt Hans-Jürgen Abt. Für den CEO des renommierten Veredlers ist der RS6 der derzeitige Kulminationspunkt, also das, was technisch möglich ist. „Dieses Auto wird den vielfältigen Wünschen und Bedürfnissen von Premiumkunden absolut gerecht“, so Hans-Jürgen Abt. Und die Käufer eines solch außergewöhnlichen Fahrzeugs wünschen sich einen Reisegleiter, einen durchzugsstarken „Lastesel“ und ein Sportgerät – und all das, ohne irgendwo Abstriche machen zu müssen. Dank ABT POWER S und jahrzehntelanger Erfahrung in puncto Motorsport ist der ABT RS6 ein extrem dynamischer Kombi. Mit 700 PS (515 kW) leistet der Edeltransporter gewaltige 25 Prozent mehr als das Serienfahrzeug, das mit 560 PS (412 kW) ausgeliefert wird. Je nach Vmax-Anhebung liegt der Top Speed bei bis zu 320 km/h. Möglich machen dies der Einsatz des innovativen ABT Motorsteuergerätes, die ABT Abgasanlage und sensible Modifikationen des Motormanagements. Das Drehmoment steigt auf 880 Nm – der schicke Kombi aus dem Allgäu zieht nicht nur die sprichwörtliche Wurst vom Teller, sondern bei Bedarf gleich den kompletten Metzgerladen. In gerade einmal 3,4 Sekun-

den schießt der Bolide auf 100 km/h. Auch die ABT POWER Version verbirgt ihre Rennsport-Gene nicht: 666 PS (490 kW) und ein Drehmoment von 830 Nm sorgen ebenso für beeindruckende Werte. Der ABT RS6 hat das Zeug zur Autoikone. Schon der Blick auf die Spiegelkappen aus Sichtcarbon verrät, dass bei diesem Kombi das „Sport“ im Wort „Transport“ großgeschrieben wird. In Verbindung mit der Edelstahl-Schalldämpferanlage mit den beiden markanten Endrohren und den Fahrwerksfedern wirkt der ABT RS6 auf dezente Art dynamischer. „Dieses Fahrzeug ist ein Wolf im Schafspelz“, beschreibt Hans-Jürgen Abt den Supersportwagen im edlen „Maßanzug“. Ergänzt wird der Auftritt durch die gewichtsoptimierten Design-Räder ABT ER-C in standesgemäßen 9,5 x 20 oder 10 x 22 Zoll. Die fünf Doppelspeichen zeigen schon im Stand den unbändigen Vorwärtsdrang, der den potenten 4.0 TFSI nach der Kraftkur auszeichnet: Pro Paar ist eine Strebe gebogen, was Bewegung symbolisiert. Selbstverständlich ist dieses Premium-Rad für besonders schnelle Automobile auch in Kombination mit Hochleistungs-Supersport-Reifen erhältlich. Der ABT RS6 setzt Maßstäbe, er ist der perfekte Mix aus Sportlichkeit, Eleganz und Nutzwert – dieser Wagen kann einfach alles.

Der neue ABT RS6 – Daten und Fakten ABT MOTORTECHNIK Motor: 4.0 TFSI, 3.993 ccm Hubraum, V8 Leistungssteigerung: ABT POWER S Leistung: 700 PS/515 kW (Serie: 560 PS/412 kW) 880 Nm (Serie: 700 Nm) Motor: 4.0 TFSI, 3.993 ccm Hubraum, V8 Leistungssteigerung: ABT POWER Leistung: 666 PS/490 kW (Serie: 560 PS/412 kW) 830 Nm (Serie: 700 Nm) ABT KAROSSERIE ABT Spiegelkappen aus Sichtcarbon ABT SPORTFELGEN ER-C in 9,5 x 20 Zoll ET35 oder 10 x 22 Zoll ET52 Erhältlich auch als Komplettradsatz mit Hochgeschwindigkeitsreifen in 275/35 ZR20 oder 295/25 ZR22 ABT ABGASTECHNIK ABT Edelstahl-Schalldämpferanlage ABT Vorschalldämpfer-Ersatzrohr ABT FAHRWERKE ABT Fahrwerksfedern

ABT Sportsline GmbH Daimlerstraße 2 87437 Kempten Telefon (0831) 571400 Telefax (0831) 72666 info@abt-sportsline.de www.abt-sportsline.de

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„Wir bewegen Menschen!“ Anton Steber, die 2. Unternehmergeneration.

Reisen ist Leben, genau wie das Leben eine Reise ist. Ob aus Abenteuerlust oder Wissensdurst, ob eine Städtereise oder Gruppenreise, ob aus persönlichen oder geschäftlichen Anlässen – Steber-Tours, das bekannte Mindelheimer Bus- und Reiseunternehmen, kennt und erfüllt die Wünsche und Bedürfnisse seiner Fahrgäste individuell je nach den Anforderungen.

G

eorg Steber, der 1927 Steber-Reisen gründete, wäre stolz auf seinen Enkel Wolfgang Steber, der heute bereits in dritter Generation das Unternehmen leitet. „Wir bewegen, befördern und begeistern die Menschen, die mit uns unterwegs sind.“ so Wolfgang Steber, Inhaber und Geschäftsführer der heutigen SteberTours, mit seinem Sohn Manuel. „Heute

gleiten unsere Luxusliner mit individuellem Bordservice über Deutschlands und Europas Straßen, wo einst Kutschen und Holzgasbusse über Kopfsteinpflaster und Stampfasphalt holperten. Gibt es eine bewegtere Art Menschen glücklich zu machen?“ Je nach Wunsch der Kunden kommen Reisebusse national und international, Kleinbusse, Rollstuhlfahrzeug oder Luxus-

Der erste Fernlinienbus in Deutschland mit Rollstuhlplatz.

Die andere Art zu reisen: mit Freunden zum Picknick ins Grüne.

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limousinen zum Einsatz. Die umfangreiche Angebotspalette reicht vom Shuttleservice für den Allgäu Airport Memmingen über die Vermietung von Fahrzeugen für Patienten- und Krankenfahrten, die sowohl für den Personentransport als auch für die Beförderung von Rollstuhlfahrern eingerichtet sind. Des weiteren Transferfahrten für Hotels und Kliniken, Schul- und Citybuslinien, sowie die Fernbuslinie München – Zürich des Allgäu-Airport-Express.

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Der Fahrzeugpool der Steber-Tours besteht aus 15 Großbussen, 190 Kleinbussen und wird von ca. 300 Mitarbeitern bewegt und verwaltet.

Wolfgang Steber, Geschäftsführer.

für Rollstuhlfahrer, das „RolliClick“ entwickelt. RolliClick bietet die größtmögliche Sicherheit für die Fahrgäste und erleichtert den Anschnallvorgang erheblich. Die Beförderung von Rollstuhlfahrern/ -innen wird mit speziell von Steber-Tours konzipierten Kleinbussen durchgeführt.

VIP-8-Sitzer in Lederausstattung.

Sicherheit für die Fahrgäste wird Steber-Tours durch das TÜV-Prüfsiegel „Sicherheit im Busbetrieb“ und „Sichere Beförderung von kranken und behinderten Menschen“ attestiert. Kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter ist ein großes Anliegen von Steber-Tours. So bietet Steber-Tours seinen Fahrgästen neben dem Fahrkomfort auch ein Höchstmaß an Sicherheit. Um das sichere Befestigen von Rollstühlen zu erleichtern, hat Wolfgang Steber ein spezielles, variables Rollstuhlhalteystem

Verwöhnt werden mit Sicherheit auch die Fahrgäste, die VIP-Fahrzeuge gebucht haben. Diese Kleinbusse sind durch die Vorgaben von Steber-Tours mit einer Lederverkleidung, beheizbarem Alu-Fussboden, Spezialbeleuchtung, Ledersesseln und einem Konferenztisch ausgestattet. W-LAN, USB-Anschlüsse und 12 V Steckdosen sind hier selbstverständlich. Gebucht werden diese VIP-Kleinbusse für den Transfer von Geschäftskunden, für regelmäßige Fahrten zwischen einzelnen Firmenstandorten, für den Airporttransfer, für Familienausflüge und andere. Neu bei Steber-Tours: ein Buchungsportal für Firmen, die online für ihre Mitarbeiter jede gewünschte Tour buchen können. Dieses Buchungssystem reduziert den internen Verwaltungsaufwand erheblich.

Der Allgäu-Airport-Express (komfortabel mit W-LAN und Bordservice) ein gemeinsames Unternehmen des Allgäu Airports und Steber-Tours bietet täglich Fluggästen aus aller Welt äußerst preisgünstige Beförderungsmöglichkeiten nach Ulm, ins Kleinwalsertal und von München über den Allgäu Airport nach Zürich, St. Gallen und zurück. Mit dem gebotenen Komfort und der medialen Ausstattung wird heute jede Reise zu einem Vergnügen. Alle Kleinbusse können mit oder ohne Chauffeur gebucht werden. Die Lust am Reisen nun entdeckt? Eine Busreise oder ein Firmentransfer gewünscht? Das kompetente Team von Steber-Tours unterbreitet jedem Kunden gerne ein individuelles, maßgeschneidertes Angebot.

Steber-Tours GmbH Krumbacher Straße 45 87719 Mindelheim Telefon (08261) 9096420 info@steber-tours.de www.steber-tours.de

Allgäu Airport Express GmbH

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Bilder: Steber Tours

VIP Transfer für einen arabischen Kunden.

Am Flughafen 90 87766 Memmingerberg Telefon (08331) 984200509 info@aaexpress.de www.aaexpress.de

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Ein Gipfelerlebnis der besonderen Art Bild: P.Jost

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Skitouren im Allgäu locken immer mehr Skibegeisterte von den Pisten weg in die unberührte Natur der Allgäuer Bergwelt. Der Trend für Skitouren boomt – doch in unserer Region finden Liebhaber immer noch herrliche Flecken, die dem perfekten Allgäuer Klischee entsprechen: Glitzernder Pulverschnee, natürliche Hänge und absolute Einsamkeit.

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ennen Sie das? Lange Schlangen vor den Liften. Überfüllte Abfahrten. Der Genuss des geplanten Skitages weicht einer nervenaufreibenden Slalomfahrt zwischen Anfängern, Möchtegerns und Kamikaze. So war der freie Tag im Schnee nicht geplant. Wenn Sie jetzt am Gipfel stehen, den Blick über die verschneiten Hänge gleiten lassen und sich statt den Massen auf der vor Ihnen liegenden Piste einen einsamen Pulverschneehang wünschen, gehören Sie vielleicht einer ganz anderen Spezies der Skifahrer an: den Tourengängern.

Bild: P.Jost

Für eine Skitour ist eine gute Kondition erforderlich.

Ein Fest für die Sinne Langsam geht es Schritt für Schritt in gleichmäßigen Linien nach oben. Eiskristalle glitzern in der Wintersonne, das Blut rauscht in den Ohren und der Schnee knirscht unter den Skiern. Eine Herausforderung für den Körper, ein Genuss für die Sinne. Die Belohnung für den harten Aufstieg wartet oben am Gipfel. Ein glitzernder, jungfräulicher Hang liegt vor einem – fast stellen sich Hemmungen ein, dieses Wunderwerk der Natur zu zerstören. Nach einer kurzen Pause geht es in die Abfahrt. Die Auflage ist perfekt, mühelos gleiten die Ski durch die butterweiche Substanz. Wie ein Eisfunkenregen sprüht der Pulverschnee bei jedem Schwung in die Höhe, lässt die Augen blitzen und die Seele strahlen. Schwerelos hebt der federnde Schnee den Körper nach oben. Der erste Schwung, der nächste – der Rhythmus stellt sich von selbst ein. Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Bild: P.Jost

Über unberührte Hänge in die Tiefe schwingen – der höchste Genuss für Tourengeher.

Skitouren für jeden Anspruch Auch Patrick Jost, Inhaber des Bad Hindelanger Bergführerbüros, ist leidenschaftlicher Skitourengänger und verbringt die meiste Zeit im Winter auf den Brettern. „Sobald die Berge verschneit sind und alles unberührt erscheint, kehrt in ihnen eine gewisse Ruhe ein. So etwas saugt der Körper direkt auf. Da braucht man sonst nichts anderes mehr, um ausgeglichen zu sein.“ In den Allgäuer Bergen gibt es eine Vielzahl an Tourenmöglichkeiten für alle Ansprüche. Für Patrick Jost bietet das Allgäu die perfekte Mischung an unterschiedlich schweren und langen Touren. „Außerdem hat man auch bei einer schärferen Lawinenlage noch genügend Möglichkeiten, die sicher sind“, weiß der Ski- und Bergführer. Die schönen Aussichten von Allgäuer Gipfeln sind noch ein weiterer Höhepunkt.

machen, sondern die Tour nach dieser auswählen, auch wenn sie vielleicht einfacher, flacher oder kürzer aber dafür sicher ist. Mit gesundem Menschenverstand lassen sich wunderschöne und erlebnisreiche Touren erleben.“ Das notwendige Wissen, um Touren richtig einzuschätzen, kommt laut Jost mit der Erfahrung. Die nötigen Tipps oder auch Kurse bieten die Allgäuer Berg- und Skischulen. Und spätestens dann, wenn Sie nach einem anstrengenden Aufstieg und einer grandiosen Abfahrt wieder glücklich und erschöpft im Tal stehen und zurück auf Ihre Spur schauen, wissen Sie, dass Sie diesen Tag in den Allgäuer Bergen richtig genutzt haben. Susanne Reitberger

Grundkenntnisse sind erforderlich Wer heute das Abenteuer Skitour selber erleben möchte, braucht allerdings ein paar Grundkenntnisse. Neben einer guten Kondition sollte man das Skifahren auf der Piste beherrschen. „Wer hier sicher fährt, hat es nicht mehr weit bis zu seiner ersten Skitour“, ist Patrick Jost überzeugt. Zur Ausrüstung gehören neben guten Tourenski auch ein Verschüttungssuchgerät, Schaufel und Sonde. Das Wichtigste ist aber das Wissen, dass Lawinen eine ständige Gefahr darstellen. Für den Hindelanger lautet die Grundregel: „Nicht die Lawinenlage passend zur Tour

Bild: G. Babel

Nach einem anstrengenden Aufstieg gibt es erst einmal eine wohlverdiente Pause.

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Geschäftsführer Marc Wenz mit seinen Gesellschaftern Felix Madlener und Hannes Blaschke.

Von 0 auf 100 Seit 2003 schreibt Marc Wenz Erfolgsgeschichte. Der Immenstädter Betriebswirt startete seine Karriere bei namhaften Unternehmen wie Levi΄s, Nike oder Vespa und ist heute ein fester Bestandteil der Allgäuer Unternehmenswelt.

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m November 2003, also genau vor 10 Jahren, wagte Marc Wenz mit 35 Jahren – zu diesem Zeitpunkt noch Marketing Direktor für Zentral Europa bei Levi‘s in Frankfurt – den Schritt in das Unternehmertum. Für ihn bedeutete dies die Rückkehr ins Allgäu, welches er als 21-jähriger für ein Betriebswirtschaftsstudium in Augsburg verließ.

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Auf das Thema „Factory Outlets“ wurde Firmengründer und Geschäftsführer Marc Wenz während seiner Zeit bei NIKE und Levi’s aufmerksam. Amsterdam, Portland und Zürich waren in dieser Zeit Stationen seiner Karriere. Eine positive Umsatzentwicklung bei Levi’s Outlets inspirierte ihn schließlich zum Erwerb einer Factory Outlet Franchise Lizenz des Jeans Gigan-

ten, womit er sich im Bau 5 von Kunert selbständig machte. Mit zwei Angestellten und 110 Quadratmetern Verkaufsfläche startete der gebürtige Immenstädter im Bau 5. Knapp zehn Jahre später gehört er mit mehr als 100 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern im südlichen Allgäu. Das Wachstum auf

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„Die Stadt Sonthofen hat uns stets wie einen Partner behandelt und ich fühle mich hier mehr als wohl!" – Marc Wenz

sechs Filialen und die Entwicklung der Eigenmarken Peak Mauka, I love Allgäu und Hagestolz steigerten den Jahresumsatz der Unternehmensgruppe von einer Million im ersten Jahr auf aktuell 13 Millionen. Mit der Gründung des Allgäu Outlets 2006 entstand auch die Outlet Ventures GmbH, die Wenz zusammen mit Hannes Blaschke und Felix Madlener ins Leben rief. Die Mitgesellschafter halten zusammen knapp 40 Prozent der Outlet Ventures GmbH und Laurus Equity GmbH.

Für das Jahr 2012 konnte die Unternehmensgruppe einen Bilanzgewinn von 950.000 Euro ausweisen, wobei der Großteil für den weiteren Fortschritt im Unternehmen blieb. Neben einem gesunden Wachstum liegt das Augenmerk für den engagierten Geschäftsführer auf einer dauerhaften Positionierung der Gesellschaften der Unternehmensgruppe und einer Sicherung der Liquidität aus dem laufenden Cash Flow. Wenz setzt stark auf Planungssicherheit und Langfristigkeit, weshalb er um seine Person schon jetzt ein starkes Team im Management aufgebaut hat. Es besteht aus den drei Säulen Marketing, Einkauf/Logistik und Personal/ Operations.

Mit Visionen in die Zukunft Mit dem Kauf der Liegenschaft um den ehemaligen Hager, in dem das Allgäu Outlet angesiedelt ist, hat Marc Wenz seine Verwaltung und Logistik komplett nach Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Sonthofen verlagert. Marc Wenz wird auch weiterhin diesem Standort treu bleiben und dort wachsen. „Die Stadt Sonthofen hat uns stets wie einen Partner behandelt und ich fühle mich hier mehr als wohl“, so Wenz. Bald soll am gleichen Standort eine neue Möglichkeit für die Logistik gefunden werden, denn das ständige Wachstum fordert größere Lagerflächen. Im Fokus steht aber vorerst der Ausbau der bestehenden Strukturen, damit auch ein reibungsloses Wachstum gesichert ist. Den Personalbedarf sieht Marc Wenz in den nächsten Jahren auf mindestens 130 Mitarbeiter wachsen. „Ideen für das Unternehmenswachstum haben wir zu Genüge in der Schublade, nur brauchen wir auch Mitarbeiter, die dies umsetzen“, erklärt der Geschäftsmann. Dazu gehören der Ausbau der Eigenmarken, der Aufbau eines Großhandels und eine Expansion, die sich in der Eröffnung neuer Filialen und den Einstieg in den Bereich e-Commerce niederschlägt. sr

Unternehmensprofil Gründung: 2003 Gesellschaften: Iconics Brands GmbH (2003), Outlet Ventures GmbH (2006), Laurus Equitiy GmbH (2010) Mitarbeiter: 102 Eigenkapital Gruppe: 1,4 Millionen Euro Umsatz Gruppe: 13 Millionen Euro Bilanzgewinn Gruppe: 950.000 Euro

Bilder: Outlet Ventures GmbH

Positive Entwicklung der Gesellschaften Die drei Gesellschaften Iconic Brands GmbH, Outlet Ventures GmbH und Laurus Equitiy GmbH entwickelten sich in den letzten Jahren sehr positiv und zeigen ein starkes Wachstum. Dies zeigt sich beispielsweise an Kennzahlen wie Gewinn und Eigenkapital mit weiterhin steigendem Trend. Letzteres liegt aktuell bei 1,4 Millionen Euro, was einer Eigenkapitalquote von 35 Prozent entspricht. Langfristig möchte Marc Wenz diese auf 50 Prozent erhöhen.

Allgäu Outlet Immenstädter Straße 11 87527 Sonthofen Telefon (08321) 60772200

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Familienbetrieb Filser: Brigitte und Peter Filser, Alexandra, Ludwig und Barbara Filser.

Bild: Zacherl-Photographie

Genuss in aller Munde In Altenstadt, westlich von Schongau, liegt eine alteingesessene Landmetzgerei. In dritter Generation wird sie von Metzgermeister Peter Filser, seinem Sohn Ludwig sowie von Brigitte, Alexandra und Barbara Filser betrieben. Großen Metzgereien ist sie in puncto Nachhaltigkeit und Frische bei weitem voraus.

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es am Leberkäs liegen mag, dass die Metzgerei Filser über die Grenzen Altenstadts hinaus einen so guten Ruf genießt? Das frage ich mich und lasse meinen Blick über die verführerisch angerichtete Wursttheke schweifen. Frische, geräucherte, grobe, feine und hausgemachte Wurst, in Scheiben und am Stück – ob man mal probieren dürfe? Man darf und genießt. Oder liegt der gute Ruf vielleicht an der freundlichen Beratung durch Brigitte Filser, die gerade am Fleisch bedient? Eins wird schnell klar, der Seniorchefin kann in Sachen Zubereitung keiner so schnell etwas vormachen. Auch bei ihren sechs Mitarbeiterinnen hinter der Theke ist man überaus gut beraten. Man merkt dem adretten Team, darunter Tochter Alexandra und Schwiegertochter Barbara, die Freude im Verkauf und mit ihren Kunden einfach an.

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Dass die Metzgerei Filser in der ganzen Region außergewöhnlich ist, zeigt sich auch an dieser Besonderheit: Bei Filsers kommt das Rindfleisch nämlich ganz und gar aus einer, der eigenen Hand. Der Weg vom Erzeuger zum Kunden kann unmittelbarer nicht sein. Nicht nur, dass Vater und Sohn selbst schlachten, wursten und zubereiten. Die Rinder, aus denen einmal leckere Salami und Bratwürstel hergestellt werden, sind auf dem landwirtschaftlichen Hof der Filsers groß geworden. Im nahe gelegenen Hohenfurch hält die Familie rund 70 bis 80 Stück Vieh, das dort aufgezogen und für die Verarbeitung gemästet wird. „Nebenbei“ werden viele Hektar Futtermais und Grasland zur Versorgung des Viehs bewirtschaftet. Und einmal die Woche wird dann auch Rind geschlachtet. „Wir ziehen unsere Tiere selbst auf, wir füttern,

Bild: Hirschberg

Frische wird großgeschrieben bei Metzgermeister Filser

Juniorchef Ludwig Filser, Metzgermeister in dritter Generation, in der Wurstküche vor dem Vakuumfüller für die selbst hergestellte Wurst.

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Ein Blick auf das reichhaltige Angebot der Metzgerei Filser.

Bild: Zacherl-Photographie

wir versorgen und wir schlachten sie. Ihr Fleisch macht einen Großteil unseres Angebots an der Wurst- und Fleischtheke aus“, beschreibt Seniorchef Peter Filser die tägliche Arbeit. So macht die Metzgerei Filser in Altenstadt vor, was Transparenz in der Erzeugung qualitätsvoller Lebensmittel heißt: „Näher an der Wurst“ geht es nicht. Frischer übrigens auch nicht. Gerade auf die Frische seiner selbst produzierten Wurst- und Fleischwaren legt Peter Filser ganz besonderen Wert. Der erfahrene Metzger, dessen Eltern bereits 1950 der bestehenden Gastwirtschaft eine eigene Metzgerei angegliedert haben, weiß wovon er spricht. Modernste EUzertifizierte Anlagen und Maschinen zur Wurstherstellung gehen heute bei Filsers Hand in Hand mit dem Wissen um traditionelle Rezepturen. In der großzügigen, picobello-sauberen Wurstküche, dem Herzstück der Metzgerei, verarbeiten Vater und Sohn gemeinsam mit zwei Angestellten vom Fach Geschlachtetes zu feinsten Wurstwaren. Finde ich hier vielleicht das Geheimrezept? Peter Filser winkt bescheiden ab: „Die Mannschaft in der Wurstküche ist einfach gut. Wir machen solides Handwerk und setzen auf Bewährtes.“ Höchstens die Brätknödel, so räumt der Metzgermeister ein, die seien wirklich eine Spezialität des Hauses. „Ganz ohne Fett, nach einem Rezept meines Vaters“. Eine exklusive Spezialität der Metzgerei in Altenstadt ist auch das trocken gereifte Rindfleisch (bekannt als: „Dry Aged Beef“. Hierbei hängt das Rindfleisch traditionell am Knochen und kann im Kühlraum für vier bis fünf Wochen trocken ausreifen. Das Ergebnis ist ein geschmacklich besonders intensives Fleisch mit nachhaltigem Aroma. Fleischliebhaber kommen von weit her für ein gutes Stück trocken geAllgäu Wirtschaftsmagazin

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reiften Rindfleischs. Die Filsers bieten es in regelmäßigen Abständen auf Bestellung ihren Kunden an. Für das Weihnachtsfest wird es auch Lammfleisch aus der Region im Angebot der Filsers geben.

Alles im Angebot der Metzgerei Filser in Altenstadt: Wurst- und Fleischwaren aus eigener Schlachtung Käsetheke mit Spezialitäten der Schönegger Käsealm Frische italienische Pasta und Antipasti

Bild: Metzgerei Filser

Ein wahrlich gutes Stück Fleisch. Frische wird bei Filsers groß geschrieben.

Während des Gesprächs sind gerade die Rohpolnischen Würste in der modernen Räucheranlage. Ich esse sie abends noch mit Sauerkraut: ein Gaumenschmaus für alle, die’s wie ich an kalten Tagen herzhaft mögen. Der Leberkäs bekommt übrigens auch die Note eins. Und als mir noch das Aroma auf der Zunge zergeht, wird mir plötzlich klar: es muss an der Hingabe der Familie Filser für ihr Handwerk liegen, dass Wurst und Fleisch so unvergleichlich schmecken und die Metzgerei einen so guten Ruf genießt.

Angelika Hirschberg

Bild: Metzgerei Filser

Frischen Meeres- oder Süßwasserfisch immer mittwochs Geschenkkörbe mit Spezialitäten aus der Region Partyservice für große und kleine Feierlichkeiten Imbisstheke für die warme Brotzeit

Metzgerei Filser GmbH Burglachbergstraße 18 86972 Altenstadt Telefon (08861) 4136 Telefax (08861) 90282 info@filser.com www.filser.com www.facebook.com/metzgerei.filser Die Öffnungszeiten der Traditionsmetzgerei: Mo: 08:00-12:30 Uhr Di-Do: 08:00-12:30 Uhr & 14:30-18:00 Uhr Fr: 08:00-12:30 Uhr & 14:00-18:00 Uhr Sa: 07:30-12:00 Uhr

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e p P p t i ! m g n u b r e Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in nahezu allen Bereichen der Werbetechnik wissen Anett und Rüdiger Kutnar aus Memmingen, wie Firmen gut „rüberkommen“. Ihre Leistungen von der Fahrzeugbeschriftung bis zur Gestaltung der kompletten Geschäftsausstattung sind gefragt, die Aufträge kommen inzwischen aus ganz Deutschland. Ein Trumpf in Zeiten von Internet und online-Druckereien: Umfassende Fach- und Materialkenntnis, persönliche Ansprechpartner sowie die Möglichkeit, auch kurzfristig noch flexibel auf die Wünsche der Kunden zu reagieren.

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er zu Kutnar Werbetechnik nach Memmingen kommt, der kann die Firma eigentlich gar nicht verfehlen: An der Einfahrt prangt eine großformatige Werbetafel mit rotem Chili-Motiv und der Aufschrift „Werbung mit Pepp“. Das gleiche „peppige“ Design besitzt auch der brandneue Werbe-Katalog, in dem Interessenten das gesamte Leistungsspektrum der Firma finden. „Alles, was mit gedruckter Werbung zu tun hat“: So könnte man es vielleicht umschreiben, wobei in Zeiten des Digitaldrucks mittlerweile fast jedes Medium bedruckt werden kann.

»Wir leben von der Zufriedenheit unserer Kunden – egal ob wir eine komplette Fahrzeugflotte folieren oder 500 Visitenkarten herstellen.« Rüdiger Kutnar

Individuelle Beratung bei Gestaltung und Materialauswahl „Wir haben für nahezu jeden Bedarf verschiedene Drucker im Einsatz, wie z.B. großformatige Digitaldrucker, Schneidplotter und für den Textildruck Transferpressen – und an unserem großen Arbeitstisch, dem Herzstück der Werkstatt, können wir Kundenwünsche ganz individuell bearbeiten“, erzählt Rüdiger Kutnar. Ein einzelnes Firmenschild, 100 Flyer für die Regionalmesse oder größere Stückzahlen wie Geschäftspapier – bei Kutnar ist man hier goldrichtig, denn auch die Unterstützung bei Grafikaufgaben wie der Logo-

Und so fangen die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Werbeträger aus dem Hause Kutnar ganz klassisch bei Visitenkarten, Stempeln, Briefpapier, Kugelschreibern, Tassen und T-Shirts an und hören bei Schaufensterbeschriftungen, riesigen Fahnen und Bannern, mobilen Werbeträgern oder der Komplettfolierung von (Firmen-) Fahrzeugen im Wunschdesign noch lange nicht auf. Sogar einen Kran für ein Memminger Unternehmen hat die Firma bereits beschriftet.

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erstellung und natürlich die Gestaltung der Werbeträger gehört dazu. „Hier ist weniger oft mehr“, weiß Anett Kutnar.

„Das fängt bei der klassischen Firmenaufschrift mit einfachen Folien an und geht bis zur kompletten Umgestaltung beim Carund Bike-Wrapping“, so Rüdiger Kutnar. Auch Schutz-, Steinschlag- und Motivfolien sind im Angebot. Die Möglichkeiten der Gestaltung sind im modernen Digitaldruck nahezu unendlich. Um die Folien perfekt und faltenfrei auf den Fahrzeugen aufzubringen, sind Erfahrung, Fingerspitzengefühl und viel Geduld gefragt. Wer ein optimales Ergebnis will, sollte daher nichts dem Zufall überlassen.

Gerade bei Textilien, Folien und Papier achten Anett und Rüdiger Kutnar auf solide Qualität. „Wir möchten gute Produkte zum fairen Preis anbieten. „Durch unsere individuelle Beratung finden wir mit dem Kunden zusammen heraus, was dieser tatsächlich braucht. Denn natürlich ist es ein großer Unterschied, ob beispielsweise eine Fahne nur einen einzigen Tag am Messestand oder aber bei Wind und Wetter draußen halten soll“, erklärt Anett Kutnar.

„Peppige“ Lösungen für (fast) alle Kundenwünsche A` propos Zufall: Geplant war bei Kutnar – wie so oft – sowieso alles ganz anders. Oder, so erzählt Anett Kutnar, zumindest nicht so umfangreich. Angefangen hat der Familienbetrieb in Memmingen 1997 mit einigen Hüpfburgen und anderen mobilen Veranstaltungsmodulen, die die Kutnars sich mit dem Plan anschafften, diese zu verleihen. Ein erster, einfacher Schneidplotter bot damals die Möglichkeit, simple Schriften auf verschiedene Werbeträger aufzubringen. Der Anfang war gemacht. Nach und nach kamen Maschinen für die Beschriftung von Textilien, Werbeplanen oder Firmenfahrzeugen dazu – heute sind „peppige“ Lösungen für nahezu jeden Kundenwunsch umsetzbar.

Autos und Motorräder als mobiler Werbe-Blickfang Stichwort Fahrzeugbeschriftung: Sie ist als individuelle Werbung so beliebt geworden, dass eines der Spezialgebiete von Kutnar Werbetechnik mittlerweile die Gestaltung von vier- und zweirädrigen Fahrzeugen ist.

Die Veranstaltungstechnik, mit der alles anfing, ist neben der Werbetechnik heute das zweite Standbein der Firma. Lesen Sie mehr darüber in der nächsten Ausgabe des Allgäuer Wirtschaftmagazins.

Susanne Dietz

Kutnar Veranstaltungs- und Werbetechnik

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Bilder: Kutnar

Alpenstraße 20 87700 Memmingen Telefon (08331) 49 98 84 Telefax (08331) 49 98 85 info@kutnar.de www.werbung-mit-pepp.com

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Der „BigShoe“ bietet armen, kranken Kindern Heilung und Zuversicht.

„BigShoe“ aus dem Allgau hilft kranken Kindern in aller Welt Wenn am 12. Juni in der brasilianischen Millionenstadt São Paulo das Eröffnungsspiel zur Fußball-WM 2014 angepfiffen wird, gilt für Fußballfans im Allgäu: „Juntos num só ritmo“ („Alle im gleichen Rhythmus“). Der Verein „BigShoe e.V.“, mit Sitz in Wangen im Allgäu, sucht nun unter dem Motto „our goal is to help children“ über 100 Paten, die durch ihre Spende von jeweils 250 Euro mindestens 100 afrikanischen Kindern sowie Kindern aus der Ukraine und aus Brasilien eine dringend notwendige OP ermöglichen. Auch Unternehmen aus dem Allgäu können Paten werden. Symbol der Benefizaktion ist der „BigShoe“, ein überdimensionaler Schuh.

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Ob OPs nach Verbrennungen, OPs an der Wirbelsäule, an den Augen oder am Herzen, die operative Linderung von Strahlenschäden (Tschernobyl-Kinder) oder die Beseitigung der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte – der nun „BigShoe e.V.“ genannte Verein hilft.

oder Privatpersonen Paten werden. Weil „BigShoe e.V.“ will, dass die Hilfe nachhaltig wirkt, wird 2014 nicht nur in Brasilien operiert, sondern auch in Togo, in Südafrika und in der Ukraine (sowie dank des Schweizer Ablegers in Myanmar).

Für die Fußball-WM 2014 hat „BigShoe“ doppelten päpstlichen Segen erhalten: vom inzwischen emeritierten Papst Benedikt XVI. und von Papst Franziskus. Ziel für 2014: über 100 Paten für über 100 Kinder. Jedem Kind wird ein Pate zugeordnet; eine Patenschaft gibt es ab 250 Euro. Nebst Prominenten können auch Unternehmen/Unternehmer, Firmenbelegschaften, Vereine, Schulklassen, Tipp-Spielrunden

Guy-Pascal Dorner

BigShoe – Spendenkonto Kontonummer 42 901 006 bei der Volksbank Allgäu West eG BLZ 650 920 10 www.BigShoe.info

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Bild: A. Soentgerath

Es begann mit dem Sommermärchen 2006. Fußball-WM in Deutschland. Die togolesische Nationalmannschaft hatte in Wangen/Allgäu Quartier bezogen. In Wangen wurde Geld gesammelt für die OP eines togolesischen Mädchens. Ein überdimensionaler Schuh („BigShoe“) wurde zugunsten der Aktion versteigert. „Wangen hilft Togo“ bekam den Medien-/ Fernsehpreis „Bambi“. Bei der FußballWM 2010 in Südafrika ermöglichte die in „Wir helfen Afrika“ umbenannte Aktion 32 Kindern eine OP; der „BigShoe“ wurde Symbol dieser Aktion. Auch bei der Fußball-EM 2012 (Ukraine/Polen) machte der „BigShoe“ Station. Mittlerweile sind über 400 Kinder operiert.


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Das neue Zentrum im Allgäu für gutes Sehen Mit der Eröffnung des Laserzentrum Allgäu in Kempten setzt Gründer Dr. Thilo Schimitzek in Verbindung mit der schon seit Jahren weit über das Allgäu hinaus bekannten Augenklinik Kempten neues Maßstäbe. Auf zwei Etagen mit fast 1.000 qm werden nun nahezu alle Bereiche der Diagnostik & Behandlung von Augenkrankheiten sowie ein breites Spektrum an Augenoperationen und refraktiven Behandlungsmethoden unter einem Dach angeboten. Moderne Patientenversorgung und individuelle Behandlung Das menschliche Auge ist eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Leider wird die Bedeutung der Sehkraft oftmals erst dann wahrgenommen, wenn das Auge erkrankt oder eine Fehlsichtigkeit entsteht. Dr. med. Günther Schimitzek, der seine Augenarztpraxis 1976 in Kempten gründete, war einer der ersten Fachärzte für Augenheilkunde im Allgäu, der moderne Behandlungsmethoden, wie die Laserbehandlung der Netzhaut, durchführte. Mit der Übergabe der Praxis an seinen Sohn Dr. Thilo Schimitzek im Jahr 2010 zog die Praxis in das Ärztehaus am Forum und erlangte den Status einer, nach DIN EN ISO 9001/2008 und TÜV CERT zertifizierten, Augenklinik. Vier Augenärzte, zwei Narkoseärzte und ein Team aus zwanzig qualifizierten Mitarbeitern betreuen hier ihre Patienten individuell und auf einem hohen medizinischen Niveau.

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Höchste Standards In der Augenklinik Kempten und im neu eröffneten Laserzentrum Allgäu sind viele der modernsten diagnostischen & therapeutischen Technologien im Einsatz. „Das Sehvermögen ist für uns Menschen enorm wichtig. Deshalb sollten für die medizinische Betreuung höchste Ansprüche gelten. Wir bieten unseren Patienten aus vollster Überzeugung höchste Standards“, erläutert der Gründer des Laserzentrum Allgäu Dr. med. Thilo Schimitzek, der vor seinem Eintritt in die väterliche Praxis an Unikliniken und in Cambridge tätig war, seine Philosophie. „Mit unserem neuen Laserzentrum sind wir heute das größte Augenversorgungszentrum im Allgäu. Unser Ärzteteam arbeitet ausschließlich mit qualitativ hochwertigen und top-modernen Geräten. Wir können nahezu alle gängigen und etablierten Diagnose- und Behandlungsmethoden anbieten.“

Beraterin werden ihre individuellen Bedürfnisse und Anforderungen besprochen, das Behandlungsverfahren genau erklärt und eine Empfehlung ausgesprochen“, erklärt Dr. med. Thilo Schimitzek den Beratungsablauf. „Erst wenn Sie sich zu einer Behandlung entschieden haben, beginnen wir mit den eingehenden Untersuchungen. Selbstverständlich unterstützen wir unsere Patienten auch bei der Beantragung der eventuell möglichen kassenärztlichen Zahlungen und zeigen bei Bedarf Finanzierungsmöglichkeiten auf.“

Unterschätzte Bedeutung der Vorsorgeuntersuchung Nicht jede Augenerkrankung ist so einfach zu behandeln wie der „Graue Star“, dessen Behandlung inzwischen als die weltweit am häufigsten durchgeführte Operation gilt. Beim sogenannten „Grünen Star“ erkrankt der Sehnerv irreparabel. Hier empfiehlt der Augenarzt bereits ab dem vierzigsten Lebensjahr regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, um diese oder eine andere Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

In der Augenklinik und im neuen Laserzentrum werden verschiedenste Behandlungskonzepte angeboten, abhängig vom Alter der Patienten sowie der Art der Fehlsichtigkeit oder der Form der Erkrankung. „Jungen Patienten empfehlen wir gerne die Laserbehandlung, mit der wir die Hornhaut in nur zehn Minuten „umformen“, schnell, sicher und schmerzfrei. Bei weitsichtigen und älteren Patienten raten wir in der Regel zu einer alternativen Lösung, wie zum Beispiel der implantierbaren Kontaktlinse (ICL) oder einem Linsenaustausch (RLE), vergleichbar zu einer „Grauen Star“ Operation. Je nach Behandlungsmethode erlangen Sie Ihre normale Sehkraft sofort nach dem Eingriff oder innerhalb von drei bis vier Tagen“, verdeutlicht Dr. med. Thilo Schimitzek die verschiedenen Behandlungsansätze. „Mit 2000 Operationen weltweit ist der „Graue Star“ heute übrigens der häufigste Operationsgrund.“

„Leider wird die Bedeutung des Auges und der eigenen Sehkraft immer noch unterschätzt.“ Gut (aus)sehen – sowohl aus medizinischer als auch aus ästhetischer Sicht. In der Augenklinik Kempten werden auch plastische Operationen, wie Lidkorrekturen, die Entfernung der Tränensäcke und Behandlungen zur Hautstraffung angeboten. Die Optik der Patienten liegt den erfahrenen Ärzten im wahrsten Sinne des Wortes am Herzen. Sylvia Novak

»Wir können nahezu alle

gängigen und etablierten Diagnose- und Behandlungsmethoden anbieten.

«

Unverbindliche Beratung zu einem Leben ohne Brille Besonderer Wert wird auf die individuelle Beratung und ausführliche Information der Patienten gelegt. Wenn Sie an einem Leben ohne Brille interessiert sind, vereinbaren Sie einfach einen unverbindlichen Beratungstermin in unserem Laserzentrum. Im persönlichen Gespräch mit einer RefraktivAllgäu Wirtschaftsmagazin

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Bilder: Greiter & Cie. GmbH Kempten

Augenklinik Kempten & Laserzentrum Allgäu Dres. Schimitzek & Kollegen Bahnhofstraße 42 87435 Kempten Telefon (0831) 5757790 www.augenklinik-kempten.de

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brainLight: Effiziente Entspannung

seit

25 Jahren

Am 31.Oktober 2013 feierte die brainLight GmbH das 25-jährige Bestehen des Unternehmens. Die Erfolgsstory begann 1988 im umfunktionierten Schlafzimmer der Geschäftsführer Ursula Sauer und Jochen Hufgard. Dort entspannten sich Kunden über die brainLight-Systeme der ersten Stunde. Mittlerweile ist das Goldbacher Unternehmen Marktführer im Bereich der Tiefenentspannungssysteme. Bei zahlreichen DAX-30 Konzernen finden die aktuellen Systeme Anwendung im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Das Unternehmen beschäftigt 25 fest angestellte Innendienst- und 80 freie Vertriebsmitarbeiter.

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utige Wege zu wagen war schon immer eine Domäne des Jubilarunternehmens. So entspannten sich ab 1989 Urlauber in vielen AldianaThomas Cook Ferienclubs mit brainLight. Standorte waren bis 2001 Fuerteventura, Kreta, Portugal, Senegal, Spanien, Türkei und Tunesien. Hierfür bildete man Mentaltrainer aus. Zudem entstand bereits 1995 der Ausbildungsgang zum „Geprüften Trainer für mentale Fitness“, der von der DGMT (Deutsche Gesellschaft für mentales Training) anerkannt war. Der Ausbildung lag wie allen Produkten von brainLight die Voraussetzung zu Grunde, den Menschen als Ganzes zu sehen. Basis des Erfolgs war die Europa-Lizenz für in den USA hergestellte audiovisuelle Entspannungssysteme.

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Der eigentliche Meilenstein in der brainLight-Geschichte datiert jedoch ins Jahr 2007. Am 07.07. launchte die brainLight GmbH selbstentwickelte Produkte mit dem USP der genau aufeinander abgestimmten Kombination aus Licht-Ton Entspannung und Shiatsu-Massage auf hochwertigen Sesseln. Diese Entspannungsmethode ist weltweit einzigartig. Im Jahr darauf, am 31.10.2008 kam der relaxTower auf den Markt. Ein Produkt,

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das sich für den kommerziellen Bereich zur tiefen Entspannung eignet. Umgehend statteten sich alle Telekom-, heute Commundo-Tagungshotels damit aus, um ein Entspannungsschmankerl für die Kundschaft bereitzuhalten.

Kinder widmen. Über den Fortgang dieser Bestrebungen kann man sich unter www.kinder.brainlight.de informieren. Dort sind Studienergebnisse, Erfahrungsberichte und Presseclippings zum Thema hinterlegt.

Am 09.09.2009 präsentierte die Firma erneut eine Selbstentwicklung: Das Kinderlernmedium mit dem Namen Synchro be clever. In der Zukunft will sich das Unternehmen noch stärker der Zielgruppe

Seit 2011 ist brainLight Partner des Corporate Health Awards, der führenden Qualitätsinitiative für betriebliches Gesundheitsmanagement im deutschsprachigen Raum. Dadurch trägt brainLight

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indirekt dazu bei, dass die Gesundheit von Mitarbeitern ein Thema ist, das zunehmend bedeutender wird. Namhafte Konzerne wie Unilever, Rheinenergie, Deutsche Post, Siemens, Lufthansa und BMW setzen bereits auf Produkte der brainLight GmbH. Dazu Ursula Sauer, Geschäftsführerin des Unternehmens, „Das Marktforschungsinstitut EuPD Research hat im Auftrag unseres Unternehmens zum Thema Stressresilienz durch brainLight-Systeme eine Studie mit 600 Mitarbeitern von großen Unternehmen wie Nestlé, SAP und Unilever durchgeführt,“ und weiter, „die Ergebnisse wurden auf der Corporate Health Award-Verleihung 2013 am 20. November in Frankfurt a.M. präsentiert und sind überragend.“ 3.589 Messungen wurden durchgeführt. Am stärksten waren bei den Probanden Verbesserungen im Bereich der Rückengesundheit, der inneren Ausgeglichenheit und der Konzentrationsfähigkeit zu verzeichnen. Ebenso im Hinblick auf die Gesundheit als auch auf die Leistungsfähigkeit. Damit ist das Ziel der Erhebung erreicht, den Return on Invest stresspräventiver Maßnahmen zu belegen.

Ebenfalls 2012 wurde im September ein Produkt der brainLight GmbH mit dem Plus X Award ausgezeichnet. Es handelt sich bei dem Award um den weltgrößten Innovationspreis für Produkte aus den Bereichen Technologie, Sport und Lifestyle. Dieser Preis konnte auch 2013 wieder errungen werden. Im gleichen Monat wurde der relaxTower 3D FLOAT in der Kategorie „Best Product Innovation“ für den EUROPEAN HEALTH & SPA AWARD nominiert. Wie der Oscar für die Filmindustrie ist der in Wien verliehene Preis eine einzigartige und die höchste Auszeichnung für Wellness-Unternehmen und -Innovationen in Europa. Für den privaten Nutzer schreitet die Entwicklung der Steuerung von brainLight-Systemen durch das iPad voran. Die Machbarkeit audio-visueller Anwendungen mobil auf diesem Tablet via App könnte bald Realität werden. Ein weiteres Ziel des Unternehmens ist die Errichtung von Recreation-Zonen in 1A Lagen aller Städte, ähnlich wie Solarien.

Aus der Vielschichtigkeit des Angebots von brainLight lässt sich die Vision des Unternehmens ableiten. Diese fußt in dem Ziel, den brainLight-Gedanken der ganzheitlichen Entspannung möglichst breiten Zielgruppen zugänglich zu machen und die Menschen am Erfolg teilhaben zu lassen. Auch Messeveranstaltungen eignen sich dazu hervorragend als Plattform, da dort Menschen unterschiedlichster Branchen und Herkunft zusammenkommen. Seit 1992 auf solchen Veranstaltungen vertreten, ist das mittelständische Unternehmen inzwischen auf ca. 120 Messen jährlich als Wellness-Dienstleister präsent. Es sorgt so für Ausgleich zum Messestress. Dazu ergänzt Jochen Hufgard, Geschäftsführer des Unternehmens: „Im Grunde genommen haben wir Produkte, die jeder Mensch braucht, in einer Zeit, die von Produktivitätswahn und Hektik geprägt ist. Denn es ist Ziel des Menschen, zu sich selbst finden.“

Zudem ist das Goldbacher Unternehmen 2011 eine Partnerschaft mit den Healing Hotels of the World eingegangen. Dem Zusammenschluss gehören 85 Häuser weltweit an. Vereinigt sind die führenden Hotels und Resorts für holistische Gesundheit, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Leben ihrer Gäste ganzheitlich und nachhaltig zu verbessern. 2012 wurden die Ergebnisse einer Studie mit der Schwenninger Krankenkasse, der Hochschule Furtwangen University und IB-Consulting vor großem Auditorium präsentiert. Bei 81,5 Prozent der teilnehmenden Probanden senkte sich der Stresslevel nach Anwendung mit dem brainLight-Komplettsystem um 20 Prozent. Nach Bekanntwerden dieses Resultats stattete die Krankenkasse ihre Filialen mit den Stresssenkern aus.

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Seit 25 Jahren vertreibt die brainLight GmbH ganzheitliche Entspannungssysteme. Zusätzlich veranstaltet das Unternehmen Seminare, vermittelt WellnessKonzepte, baut Entspannungsstudios auf und produziert Tonträger. Auf zahlreichen Messen, Kongressen und FirmenEvents ist die brainLight GmbH mit Wellness-Lounges vertreten.

brainLight GmbH Hauptstraße 52 63773 Goldbach Telefon (06 021) 59 07 13 Telefax (06 021) 54 09 97 jost.sagasser@brainlight.de www.brainlight.de

BILDER: Brainlight

Die angesprochenen Systeme ermöglichen tiefe Regeneration vom Stress. Daraus resultiert, dass AnwenderInnen freundlicher, kreativer und produktiver werden. Das wirkt sich auf deren familiäres Zusammenleben und ihre Arbeit im Unternehmen positiv und gewinnbringend aus. Was begeistert, ist die Idee „Entspannung auf Knopfdruck“, welche bei vielen Menschen einfach, sofort und effektiv funktioniert. Das wurde durch viele Studien belegt. (Weitere Infos: http://studien.brainlight.de)

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Du genügst nicht. Selbstoptimierung und der Coaching-Begriff „Gut ist manchmal besser als perfekt“, meint Nicola Buck, Coach für junge Unternehmensnachfolger. In einer sechsteiligen Serie hat sie im vergangenen Jahr über Fragen ihrer Kunden und Lösungsmöglichkeiten des Mentalcoachings berichtet. In diesem letzten Serienteil geht sie der Frage nach, wo die Grenzen der Selbstoptimierung liegen und erläutert, was sinnvolles Coaching wirklich bedeutet und leisten kann. Nicola Buck Coaching Schwesternberg, 88131 Lindau, Telefon (083 82) 60 44 770, info@buckcoaching.de, www.buckcoaching.de

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Aus der Sicht des Unternehmers: „Ich werde zum Jahreswechsel das 18 Mitarbeiter starke Handwerkerunternehmen meines Vaters übernehmen. Ein guter Freund hat mir nun geraten, dass man heutzutage bei solch einem Karrieresprung ein Coaching absolvieren muss. Ich selbst

sehe dazu im Moment aber gar keinen Bedarf. Welche Art von Coaching ist für mich trotzdem notwendig und an wen kann ich mich wenden?“ – Fabian T., 28 Jahre

Aus der Sicht von Nicola Buck:

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So ist es von vornherein sinnlos, sich ohne Anlass einer Selbstoptimierung zu unterwerfen, die sich ausschließlich selbst zum Zweck hat. Schließlich kann immer ein Bereich im Leben gefunden werden, der optimierungsbedürftig scheint – doch es ist nicht immer notwendig, jeden „Makel“ auszumerzen. Denn spätestens, wenn der Wille zur Optimierung nichts anderes als zusätzlichen Stress darstellt, ist die Grenze des Sinnvollen überschritten. Dann wird Selbstoptimierung zu einem selbstauferlegten Dogma, das stets sagt: „Du genügst nicht.“ Ehrliches Coaching, das sinnvoll und gewinnbringend sein soll, zieht seine Kraft aus dem Menschen selbst: Indem es genau die Begleitung darstellt, die dieser Mensch in diesem Moment braucht, um durch einen Perspektivenwechsel wieder andere Handlungsoptionen zu erlangen: Coaching ist Beratung ohne Ratschlag. Ich habe mich auf die Zielgruppe der jungen Unternehmer spezialisiert und durch die vielen Themen und Geschichten, die ich in meiner Zeit als Coach kennengelernt habe, einen sehr großen Erfahrungsschatz erlangt. Ich spreche die „Sprache“ meiner Kunden und sehe mich als Sparringspartnerin, die dabei unterstützt, Probleme aus einer anderen Perspektive zu betrachten und Wege aufzeigt, diese aus sich selbst heraus zu lösen. Zu lernen, den alten Denkmustern zu entkommen und mit einfachen Techniken und Leitlinien auf den richtigen Kurs zu finden – nur auf diese Weise können Erkenntnisse tiefgehend verstanden, ein Thema betrachtet und spezifiziert, vervollständigt und gewichtet werden, um letztendlich konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Vieles, was zunächst unlösbar erscheint, weist Lösungswege auf, wenn den Fragen in der aktuellen Situation auf den Grund gegangen und diese in einem anderen Licht betrachtet werden. Meine Aufgabe ist es, die Augen dafür zu öffnen.

BILD : Nicola Buck

Der Begriff „Coaching“ hat in den letzten Jahren einen starken Boom erfahren, denn es wird zunehmend akzeptiert, mithilfe eines Sparringpartners konkrete berufliche Anliegen zu lösen. Mit der Verbreitung der Coaching-Idee stieg auch die Zahl der Beratungsdienstleistungen, die mittlerweile Hilfestellungen in nahezu allen Bereichen des Lebens anbieten. Seien es Seminare, um ein Mehr an Leistung in weniger Zeit zu erbringen, noch mehr Zusatzqualifikationen zu erreichen oder effizienter und glücklicher das Leben zu meistern: Die Formen, in denen Selbstoptimierung stattfindet, sind nahezu grenzenlos. Zudem wollen viele Programme und Glücksratgeber eine möglichst breite Zielgruppe vom Teenager bis zum Senior ansprechen. Dennoch sind trotz aller Versprechen viele davon unkonkret, schwammig und in manchen Fällen nicht viel mehr als leichte Unterhaltung. Ein großes Problem sehe ich darin, dass die Bezeichnung „Coach“ in Deutschland nicht geschützt ist. Jeder kann diesen Titel tragen, so wie die Bezeichnung „Berater“ oder „Erfinder“. Daher fällt es vielen Menschen schwer, den für sich „richtigen“ Berater in diesem intransparenten Markt zu erkennen. Denn auch ohne eine fundierte Ausbildung absolviert oder eine entsprechende Qualifikation erworben zu haben, treffen einige meiner Kollegen bei vielen Menschen mit ihrem Versprechen genau ins Schwarze. Dazu gehören vor allem Programme und Ratgeber, die wie eine „Eierlegende Wollmilchsau“ auf alles und jeden passen und jedwede Frage mit einem einfachen „Trick“ beantworten können. Dies ist in der Praxis nicht möglich und weit von dem entfernt, was ich unter „Coaching“ verstehe. Für mich und mit dem, was ich in Ausbildung, Studium und meiner langjährigen Praxiserfahrung gelernt habe, ist eine grundlegende Voraussetzung jedes Coachings, dass ein konkretes berufliches Anliegen vorliegt.

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Exklusives Design für anspruchsvolle Kunden – die Wagner Möbel Manufaktur in Mindelheim fertigt individuelle Wohnwelten.

Hinterfragt man in der Mindelheimer Möbel Manufaktur die Möglichkeiten und Grenzen der Anfertigung des Interieurs, fällt die Antwort knapp aus: „Was der Kunde wünscht - bekommt er“. Vom Regalbrett bis zum Komplettausbau ab Estrich sind der Wagner Möbel Manufaktur keine Grenzen gesetzt. Der Namensteil Manufaktur im Sinne der Handfertigung ist mehr als ein Credo. Die Handwerkskunst zeichnet das Unternehmen und die Produkte aus. Jedes Möbelstück ist ein Unikat, welches für das Unternehmen und seine Kunden ein Kunstwerk darstellt und auf das man zu Recht stolz sein kann.

Auch rund um einen Pool, kreierte Wagner das Wohnambiente.

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Handwerkskunst, gepaart mit modernster Technik Die Möbelproduktion wurde 2011 mit der neuen Produktionshalle und dem modernen Maschinenpark nochmals optimiert. Die Technik ermöglicht den versierten Schreinern, neben ihrer oftmals jahrzehntelangen Erfahrung, nun wesentlich schneller und genauer zu arbeiten. Geschäftsführer Tobias Waltl benennt als „Wagner-Prädikat“, dass man höchste Qualität zu günstigsten Produktionskosten biete. So ist es der Wagner Möbel Manufaktur auch möglich, beispielsweise eine individuelle Küche ab 4.000 Euro zu bauen, wobei die Preisskala entsprechend den Kundenwünschen nach oben offen ist, wie Waltl charmant hinzufügt. Schwellenangst muss jedoch keiner haben. Unabhängig vom Budget kann sich jeder Kunde sicher sein, dass sein Auftrag mit Liebe zum Detail, Atmosphäre, Präzision und Hingabe umgesetzt wird.

20.000 Quadratmeter Holzplatten und 14.000 Quadratmeter Holzfurnier in der neuen rund 4.000 Quadratmeter großen Produktionshalle verarbeitet.

„Wir sind stolz darauf, sagen zu können, dass unsere Arbeit noch von Hand ausgeführt wird und jedes Möbelstück ein Kunstwerk für uns und unsere Kunden darstellt.“ Tobias Waltl

180 m³ Massivholz - 20.000 m² Platten – und 14.000 m² Furnier Die Firmenphilosophie und das attraktive Preis-Leistungsverhältnis erfährt zunehmend die Wertschätzung der Kunden – weltweit. 2012 wurden in Deutschland, Rumänien und der Schweiz rund 240 individuelle Kundenwünsche erfüllt. Davon 50 im gewerblichen Bereich: In Gaststätten, Büro-und Praxisräumen, in zwei Hotels sowie einem Fitnessstudio. Die Umsetzung bedurfte sprichwörtlich einer Menge Holz ... Bei der Fertigung der Möbelunikate wurden 180 Kubikmeter Massivholz, Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Vom Planungsauftrag bis zur Komplettmontage Das Serviceangebot der Wagner Möbel Manufaktur umfasst die gesamte Bandbreite aus einer Hand, vom Planungsauftrag pur bis zur Komplettmontage. Der Kunde kommt mit seiner Einrichtungsvision, seiner Idee, seiner Vorstellung - und diese wird von einem der vier hauseigenen Designern in einer Freihandzeichnung visualisiert. Diese Kunstfertigkeit ist sowohl in Europa als auch weltweit sehr gefragt. Ab Auftragserteilung erhält der Kunde individuelle Begleitung durch einen Projektleiter. Dieser nimmt beim Kunden die korrekten

Maße ab und der Entwurf wird per CAD, durch komplexe technische virtuelle Modellisierung, detailliert konstruiert. Nach der Fertigung, die je nach Auftragslage ab sechs Wochen bis auch vier Monate betragen kann, wird geliefert sowie von den hauseigenen Monteuren aufgebaut und montiert – unabhängig der Entfernung. Dies gilt auch für seltenst vorkommende Korrekturen oder Ausbesserungen. Und falls mal Reparaturbedarf besteht, setzt sich ein Schreiner der Mindelheimer Möbelmanufaktur ins Auto oder in den Flieger.

Ausbildung zur Kunst des perfekten Handwerks Die Wagner Möbel Manufaktur GmbH & Co. KG bildet aus und weiter. Zur Zeit werden 10 Auszubildende und zwei Studenten in einem dualen Studium an die Umsetzung

Kundenwünsche werden in Freihandzeichnungen visualisiert – hier eine Landhausküche.

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faktur GmbH & Co. KG“. Mit stetig steigender Auftragslage wurde 2010 mit dem Bau der neuen Produktionsstätte mit hoch modernen Fertigungsanlagen und der Ausstellungsfläche mit über 2.500 Quadratmetern begonnen und 2011 fertiggestellt. Die Angebotspalette wurde kon-

des Qualitätslevels und der Firmenphilosophie herangeführt. Ein sicherer Arbeitsplatz ist neben der Motivation, Teil des WagnerTeams zu sein, Ansporn und Zugpferd der Ausbildung. Neben der Kreativität und dem Hang zur handwerklichen Perfektion, werden die angehenden Schreiner in die Kunst des Zusammenfügens verschiedener Materialien wie Glas und Edelstahl mit Holz und auch Altholz geschult. Für Geschäftsführer Tobias Waltl ist es eine Herzensangelegenheit, die Handwerkskunst, die das Haus auszeichnet, auch an die nächste Generation weiterzugeben. das Unternehmen beschäftigt 70 feste Mitarbeiter, davon 50 Schreiner.

Mindelheim, München, Nashville Bereits seit 1958 ist das Wagner Holzhandwerk in Mindelheim ansässig. Fertigte der Firmengründer Josef Wagner 1946, damals noch in Balzhausen im Allgäu, Uhrengehäuse aus Holz, bedient das Unternehmen heute weltweit Kunden mit exklusiver Möbelmanufaktur.

tinuierlich erweitert. In der hauseigenen Polsterei wird man heute dem Relaunch der alten Sofalandschaft ebenso wie der neuen Wandbespannung gerecht. Die Designer entwerfen werbliche und dekorie-

Auch die Ausstattung der Gasträume eines Hotels ist für Wagner Möbel kein Hindernis – sondern Auftrag, Aufgabe, Herausforderung.

2006 übernahm eine Investorengruppe aus Ingolstadt unter Führung von Tobias Waltl den Betrieb. Das Unternehmen wurde umbenannt in „Wagner Möbel Manu-

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rende Folienplots für das Ambiente. Die Raumausstattung wird stimmig aus einer Hand komplettiert - Teppiche, Vorhänge ... bis zum Kissenbezug. Wirtschaftsmagazin 6 | 2013 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Bilder: (c) Wagner Möbel Manufaktur GmbH & Co. KG

Wagner Möbel fertigt auch individuelle Prints & Plots  ... vom Teppich bis zur Decken- oder Wandtapete.

Seit Anfang des Jahres präsentiert Wagner Möbel Manufaktur eine Auswahl des Angebots auch in einem Showroom am Maximilianplatz in München. Das auf den 130 Quadratmetern nur ein Bruchteil der Möglichkeiten präsentiert werden kann ist

klar. Doch wird dem Besucher auch schon auf relativ kleiner Fläche die Individualität jedes einzelnen Ausstellungsstücks suggeriert und die haptische Wahrnehmung überzeugt von der Wertigkeit.

„Die handwerkliche Fähigkeit neue Materialien wie Glas, Edelstahl mit Holz und sogar Altholz in neuen Möbeln zusammenzufügen ist eine unserer besonderen Qualitäten.“

Seit 2006 hat das Unternehmen mit Gründung der Wagner Furniture Manufacturing America Corporation, mit Sitz in Nashville, auch eine Repräsentanz in den Vereinigten Staaten.

Made in Mindelheim Beauftragt der Kunde eine Maßanfertigung in der Mindelheimer Wagner Möbel Manufaktur, kann er sicher sein, dass sein Wunschobjekt auch „made in Mindelheim“ ist. Bei der Zulieferung „hausfremder Materialien“ wie Glas, Granit oder Stahl, arbeitet das Unternehmen in Kooperation mit regionalen Firmen. Gut zu wissen, dass man ein langlebiges, individuelles (Möbel-)Unikat aus heimischer Produktion doch preiswert erwerben kann ...

Nicole C. Becker

Bilder: Wagner Möbel Manufaktur GmbH & Co. KG

Wagner Möbel Manufaktur GmbH & Co. KG Rubihornstraße 4-6 87719 Mindelheim Telefon (08261) 76950 Telefax (08261) 6911 info@wagner-moebel.de www.wagner-moebel.de Allgäu Wirtschaftsmagazin Wirtschaftsmagazin 6 |  6 2013 | 2013

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Vom Rollfuhrvertrag zum internationalen Spediteur und Logistik-Dienstleister Dort, wo das Allgäu mit grünen Hügeln zum Bodensee ausschwingt, ist die Zentrale der Max Müller-Gruppe mit 9 Standorten in Süddeutschland.

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ls Franz Xaver Müller 1922 in Lindenberg im Allgäu einen Fuhrbetrieb mit Pferdefuhrwerken gründete, dachte er wahrscheinlich nicht im Traum daran, dass er damit den Grundstein zu einem Logistikunternehmen mit über 30 Millionen Umsatz legte. Heute ist Walter Müller in der dritten Generation zusammen mit Oliver Groten (seit 2002 in der Unternehmensgruppe) Geschäftsführer der Max Müller Spedition GmbH, einem Teilbereich der Max Müller Gruppe. Zahlreiche namhafte Betriebe und Konzerne aus den Regionen Allgäu, Bodensee und Oberschwaben zählt die Spedition zu ihren Kunden. Die hervorragende Qualität, hohes Umweltbewusstsein und Engagement sind für Walter Müller die beste Referenz für sein Unternehmen. „Wir übernehmen gerne Verantwortung und bringen uns persönlich ein, das schafft Vertrauen.“

Die modernen Logistik-Zentren werden durch eine selbst entwickelte Lagerverwaltungs-Software gesteuert. Scannung aller Packstücke an jeder Schnittstelle garantieren eine hunderprozentige Prozesssicherheit. Scanner zwischen den Gabelzinken der Schubmast-Stapler „verheiraten“ das Packstück (z.B. eine Palette) mit dem jeweiligen Stellplatz (auch in 12 Meter Höhe). Via Internet hat jeder Kunde Zugriff auf seine Lagerbestände und kann 365 Tage/24 Stunden pro Jahr sämtliche Lagerbewegungen und die aktuellen Bestände recherchieren. Logistikprozesse klar und transparent zu steuern ist das Steckenpferd von Oliver Groten, der den stark wachsenden Geschäftsbereich Kontrakt-Logistik verantwortet. Für die intelligente Steuerung des gesamten Materialflusses vom Wareneingang, der Wareneingangsprüfung, Einlager-

Die Mitarbeiter der Max Müller Spedition sind Spezialisten in Sachen Logistik.

Bilder: Müller Spedition GmbH

Die leuchtendgelbe Fahrgespanne sind europaweit im Einsatz.

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Eine einzigartige Software in der Lagerverwaltung sichert höchste Effizienz.

ung, Kommissionierung, Verpackung bis zum Versand ist das Unternehmen weit über die Grenzen der Region bekannt.

Unter 30 Liter Spritverbrauch im Güterfernverkehr Die leuchtend gelben Fahrgespanne der Max Müller Spedition sind auf allen Straßen in ganz Europa zu sehen. Der größte Teil der Flotte besteht aus Wechselbrücken-Zügen mit Ladebordwand/Hebebühne. Damit können wir ohne Rampe oder Stapler selbstständig entladen und die Güter frei Aufbauraum verbringen, so Müller. Sattelzüge mit 3 Meter Ladehöhe und JumboLastzüge mit 38 Paletten-Stellplätzen und 115 Kubikmeter Fassungsvermögen sind ebenfalls im Einsatz. Besonderes Augenmerk legt Geschäftsführer Müller auf einen umweltbewussten Einsatz seines Fuhrparks. „Mein Ziel ist es, dauerhaft unter 30 Liter Dieselverbrauch im Fernverkehr zu bleiben“, erklärt er, „dies erreichen wir durch ständige Mitarbeiterschulung im Bereich Fahrverhalten.“ Mit Fleetboard (Telematik-System) werden alle Daten in jedem Fahrzeug gemessen und alle 15 Minuten automatisch in die Zentrale

übertragen. „So wissen wir, wann der Fahrer schaltet, wann er bremst, in welchem Gang er welche Strecke fährt.“ Bis auf 100 Kilogramm genau misst das System die Ladung und kann so mit Hilfe eines Streckenprofils die Einsatzschwere bestimmen. Der aktuelle Verbrauch wird ebenfalls ermittelt und auf Grund des Gesamtgewichtes und der Strecke in einer „Fahrnote“ bewertet. Die Fahrer hätten die Technik akzeptiert, auch dass er die Tabelle mit den Werten der einzelnen Lkw wöchentlich aushängt. „Das wird so stark beachtet wie die Bundesliga-Ergebnisse, “ schmunzelt der FußballFan. Durch die Einführung der Telematiklösung sparte die Max Müller Spedition 2012 rund 55.000 Liter Sprit. Neben dem aktiven Umweltschutz legt das Unternehmen großen Wert auf einen technisch einwandfreien und optisch ansprechenden Zustand der Fahrzeugflotte. So sind alle Fahrzeuge konsequent mit lärm- und schadstoffarmen Motoren (mindestens EURO 5) ausgerüstet. Bei den neuen EURO-6-Motoren (davon wurden schon sieben Fahrzeuge in Dienst gestellt) sieht der Spediteur ein zusätzliches Einsparpotential. Unser neues Ziel sind 29 Liter im Güterfernverkehr (bei 40-Tonner).

Knappe Termine? Kein Problem Knappe Termine und eine schnelle Lieferung sind für die Spedition kein Problem. Um Stückgut in ganz Europa zu Kunden zu befördern, nutzt Max Müller das Logistiknetzwerk der CTL AG (Cargo Trans Logistik). Seit dem Jahre 2000 sind wir Aktionär dieser schlagkräftigen Mittelstand-Kooperation mit 125 Partnern in ganz Europa. Dieses Netzwerk mit 700 täglichen Verkehrsverbindungen in Europa funktioniert mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks, so Müller. Doch mit dem enormen Wachstum des Unternehmens stieg auch der Energieverbrauch. Dem versucht Walter Müller mit aller Kraft entgegen zu steuern. Für sein Engagement wurde die Max Müller Spedition GmbH 2012 mit dem ECO Performance Awards ausgezeichnet, der größten Auszeichnung im Straßenverkehrsgewerbe. „Der Preis ist für uns ein Ansporn, unsere Bemühungen in Richtung Nachhaltigkeit weiter auszubauen“, sagt er. „Wir müssen als Geschäftsführer alles Menschenmögliche tun, um die Ressourcen zu schonen. Und Herausforderungen sehen wir als Chance“, sagt Walter Müller.

Susanne Reitberger

Zwischen Allgäu und Bodensee liegt die Zentrale der Max Müller Spedition.

Max Müller Spedition GmbH Gewerbestraße 2 88145 Opfenbach (bei Lindau/Bodensee) Telefon (08385) 92100 Telefax (08385) 921019 info@mm-logisitik.com www.mm-logistik.com

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Eine Menge Holz Was sich vor zwei Jahren für die Boxler GmbH in Rammingen als Zwangsheirat ausnahm, stellt sich heute als solide, zukunftsorientierte und gewinnbringende Partnerschaft dar. Im Verbund mit der Markus Schober Innenausbau & Bodendielen GmbH aus dem oberbayrischen Miesbach ist Boxler nunmehr auf Erfolgskurs.

72 Fach- und Hilfskräfte arbeiten heute in der Produktion und im Vertrieb der Boxler GmbH im Allgäu. Gefertigt werden hier auf 40000 Quadratmetern zum einen StandardBodendielen aus Eiche in handelsüblichen Längen und Breiten und zum anderen Dielen-Spezialanfertigungen aus Räuchereiche, Ahorn, Elsbeere, Zebrano oder Amarant, welche in Design und Dimensionen speziell auf den Kundenwunsch ausgerichtet sind. „Mit dieser doppelten Sortimentausrichtung und unserer Flexibilität können wir den gesamten Bodendielen-Markt bedienen und gehen voll motiviert in die Zukunft“, erklärt Geschäftsführer Markus Schober stolz.

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Stolz ist der 47-jährige Unternehmer, der in zweiter Generation aus dem Schreinerhandwerk stammt, weil er zusammen mit seinem Partner Helmut Nanz bei der Sanierung von Boxler auf die richtige Strategie gesetzt hat: Das waren zum einen die Investitionen im siebenstelligen Bereich und zum anderen wesentliche Optimierungen der Arbeitsabläufe. Während in Miesbach vor allem individueller Innenausbau für teils namhafte Kunden im öffentlichen und privaten Bereich gefertigt wird, wie zum Beispiel die weltweite Restaurantkette Vapiano, die Delimärkte für Feinkost Käfer oder Gour-

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Dass Boxler-Produkte ein Synonym werden für höchste und sogar zertifizierte Qualität, ist eines der Ziele der beiden Gesellschafter Markus Schober und Helmut Nanz. Für sie war Boxler zu keinem Zeitpunkt die Braut, die man wegen der Mitgift nimmt, sondern die Partnerin, mit der proaktiv eine gewinnbringende Zukunft der „Schober-Familie“ angegangen wurde.

„Aus einem Holzboden mit all seinen natürlichen Merkmalen zieht der Mensch Energie.“ Größter Wert wird bei der Produktion auf die Qualität gelegt. Die Profis sind längst nicht mehr überrascht, wenn ihnen Kunden sagen, dass sie zu passionierten Barfußläufern mutiert sind, seitdem sie auf den mit natürlichen Ölen behandelten Böden leben. „Auch wenn wir ganze Raumkonzepte planen, liegt ein großer Schwerpunkt immer auf den Bodendielen, die ganz entscheidend die Raumatmosphäre prägen“, berichtet der Generalunternehmer und geht noch weiter: „Aus einem Holzboden mit all seinen natürlichen Merkmalen zieht der Mensch Energie.“

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Bilder: BOXLER Innenausbau und Bodendielen GmbH

metrestaurants, findet seit nunmehr zwei Jahren die Bodenproduktion ausschließlich in Rammingen statt. Die beiden rechtlich eigenständigen Firmen sind mittlerweile – trotz der räumlichen Distanz von gut 130 Kilometern – fest verzahnt und untrennbar zusammengewachsen. Dass diese Fusion so gelungen ist, ist den engagierten Mitarbeitern an beiden Standorten zu verdanken, davon ist Markus Schober überzeugt: „Wenn man gemeinsam an einem Strick zieht und einem dann der sichtbare Erfolg Recht gibt, dann fördert das die Freude an der Arbeit und den Teamgeist. Ich möchte, dass unsere Leute stolz darauf sind, ein Teil unserer Unternehmensgruppe zu sein.“

Um dieser Passion Erfolg bringend gerecht zu werden, wurde der Bestand der BoxlerMaschinen instandgesetzt und die vorhandenen Spezialmaschinen aus Miesbach mit großem Aufwand umgezogen. Weitere Investitionen zum Austausch teils alter Maschinen sind für das neue Jahr geplant. Bereits neu angeschafft wurden Maschinen, mit denen mehr Elemente der Wertschöpfungskette ins Boxler-Werk geholt wurden: Der Fertigungsprozess beginnt jetzt vielfach schon bei den runden Stämmen, es wird weniger halbfertige Ware eingekauft.

Durch die schnelleren, flexibleren und günstigeren Herstellungsprozesse konnte einerseits das Produktionsvolumen erhöht werden, zugleich erschlossen sich wegen der größeren Abnahmemengen weitere Einkaufsquellen. Es waren gute Entscheidungen, die dem Unternehmen Spielräume und Möglichkeiten geschaffen haben. In 2013 konnte Boxler 300.000 Quadratmeter Bodendielen produzieren. „Das ist die 10fache Ausbringungsmenge als vor der Übernahme. Aber wir sind überzeugt, dass noch doppelt so viel möglich ist, sobald wir Boxler wieder fest im Markt etabliert haben“, sagt Markus Schober.

Der Standort im Allgäu, seine Mitarbeiter und mit ihnen das weltweit anerkannte Gütesiegel „made in Germany“ ist für Schober und Nanz eine zukunftsträchtige Basis für den Erfolg der Schober Unternehmensgruppe.

BOXLER Innenausbau und Bodendielen GmbH Eichenweg 12 86871 Rammingen Telefon (08245) 550 Telefax (08245) 55350 info@boxler.de www.boxler.de

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Fahrerlose Transportsysteme aus Aichstetten ersetzen „Handameisen“ der Mittelständler und dienen der Endmontage des „BMW-i3“ Mit „fahrerlosen Transportsystemen“ („FTS“) hat sich die „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ aus Aichstetten einen Namen gemacht (siehe auch: Ausgabe 5/2013 des „Allgäuer Wirtschaftsmagazins“). Speziell in der Automobilbranche findet „FTS“ hohen Absatz. So haben die Maschinenbauer aus dem Allgäu aktuell die gesamte Endmontage des Elektroautos „BMW i3“ in Leipzig mit der „FTS“-Technik ausgestattet. 90 „FTS“ fahren mittels Induktionsschleifen und ermöglichen die Montage von Drive-Modul (Fahrwerk mit Motor, etc.) und Life-Modul (Fahrgastzelle) sowie die „Hochzeit“ der beiden Module zum auslieferungsbereiten „BMW-i3“. Doch die „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ hat nicht nur die Großkunden im Blick: Im Frühjahr 2014 bringt man ein speziell für den Mittelstand konzipiertes „FTS“ auf den Markt, das die „Arbeitsameise“ ersetzt und gänzlich ohne Personal auskommt. Das zum Patent angemeldete Produkt „brinx“ wird ab 10.000 Euro erhältlich sein. Vorteil: Das System ist kinderleicht und kann vom Kunden selbst eingerichtet werden.

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meter Induktionsschleifen wurden von den Aichstettenern in Leipzig verlegt. „Der große Vorteil gegenüber herkömmlichen Hängebahnen: Das Fahrzeug wird auf dem ,FTS‘ montiert und ist jederzeit rundum frei zugänglich“, sagt Mark-Oliver Daum.

„Die Ausrüstung der Endmontage des Elektroautos ,BMW-i3‘ in Leipzig mit ,FTS‘ ist der bis dato größte Auftrag in unserer Firmengeschichte.“ Mark-Oliver Daum

Die Montagelinie BMWi3 in Leipzig.

„Es ist der bis dato größte Auftrag unserer Firmengeschichte“, freuen sich die Geschäftsführer Michael Daum und Mark-Oliver Daum: die Ausrüstung der Endmontage des Elektroautos „BMW-i3“ in Leipzig mit „FTS“. Mit „BMW“ arbeiten die Aichstettener schon seit geraumer Zeit zusammen: Durch Empfehlung des langjährigen Geschäftspartners „Siemens AG“ erhielt die „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ 2006 den Auftrag, zehn „FTS“ für „BMW“ in Südafrika (dort wird der „BMW 3er“ als Rechtslenker gebaut) zu konstruieren und zu bauen. 2008 flatterte der nächste „BMW“-Auftrag ins Haus: In Dingolfing wurde die Frontmodul-Montage für den „BMW 5er“ und den „BMW 7er“ mit 50 „FTS“ ausgestattet. Es folgten

einige kleinere Aufträge, bis dann im Dezember 2011 „BMW“ dem Aichstettener Maschinenbauer einen echten Großauftrag bescherte: 90 „FTS“ für die Endmontage des neuen Elektroautos „BMW-i3“ in Leipzig. Fast ein Jahr hatte die „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ Zeit, bis im Januar 2013 die ersten „BMW-i3“ das Leipziger Werkstor verließen („SOP“, der „Start of Production“, war dann Mitte des Jahres). Die „FTS“ werden mit Hilfe der im Werksboden verlegten Induktionsschleifen berührungslos gesteuert. „Berührungslos bedeutet: Die ,FTS‘ besitzen keine Batterie; in den Induktionsschleifen befindet sich ein Magnetfeld, in den ,FTS‘ eine Spule. Dadurch wird Spannung induziert“, sagt Mark-Oliver Daum. Rund 2,5 Kilo-

Die Geschäftsführer Michael (li.) und Mark-Oliver Daum.

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Zudem muss die Deckenkonstruktion der Montagehalle nicht so stabil sein wie bei Hängebahnen; das spart Geld beim Hallenbau. Besonderheit bei der Montage des „BMW-i3“: Im Gegensatz zu anderen Autos besteht das Elektroauto aus zwei Modulen: einem Drive-Modul (Fahrwerk, Motor, etc.) und einem Life-Modul (Fahrgastzelle). Beide Module werden in Leipzig auf zwei völlig separaten Montagelinien mittels „FTS“-Technik komplett montiert; auch die „Hochzeit“ der beiden Module zum „BMW-i3“ erfolgt auf einem Allgäuer „FTS“. 90 „FTS“ verrichten in Leip-

Montagelinie BMWi3.

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zig vollautomatisch ihr Werk, gesteuert per Funk (WLAN) von einer Leitstelle aus. Damit die Sicherheit der „BMW“-Mitarbeiter gewährleistet ist, sind die „FTS“ mit Sensoren ausgestattet: Stellt sich ein Mensch ihnen in den Weg, dann stoppen die „FTS“ vollautomatisch und mit Sicherheitsabstand. Macht man die Bahn frei, dann fahren die „FTS“ wieder selbstständig los. Auch wenn die Technik bei allen „FTS“ der „dpm – Daum + Partner

Maschinenbau GmbH“ dieselbe ist, sind die „FTS“ für „BMW“ in Leipzig angepasst: Sie sind mit einer Hub- und Senkfunktion ausgestattet (bis zu einem Meter Hub). Ein „FTS“ wiegt knapp zwei Tonnen; der auf dem „FTS“ liegende, auslieferungsfertige „BMW-i3“ ist rund 1,5 Tonnen schwer; dementsprechend stark musste die Hubund Senkfunktion sein. Projektleiter bei der „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ war Patrick Leenen.

„brinx“ als mannloser „Handameisen“ – Ersatz für Mittelständler Trotz des Großauftrages aus dem Hause „BMW“ (und einem praktisch zeitgleich erteilten, ähnlich großen Auftrages der „VW AG“), will man bei der „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ künftig verstärkt Mittelständler als Kunden gewinnen. Weil für diese aber die bisherige „FTS“-Technik unerschwinglich war, bringen die Aichstettener im kommenden Frühjahr „brinx“ auf den Markt. Dies ist ein „FTS“ speziell für den Mittelstand (ab 10.000 Euro erhältlich).

„Unser neues ,FTS‘Produkt für den Mittelstand, ,brinx‘, ist so multifunktional einsetzbar wie jede ,Handameise‘; man benötigt dazu aber kein Personal.“ Mark-Oliver Daum „Man kann ,brinx‘ als mannlosen Ersatz der ,Handameise‘ (von Hand geschobene oder gezogene Hubwagen, Anm. d. Red.) sehen und damit beispielsweise Europaletten oder auch Gitterboxen von A nach B transportieren“, erklärt Mark-Oliver Daum die Vorzüge des bewusst im „low cost“-Bereich angesiedelten „brinx“. Man spart also Personal. Das „FTS“ ist bewusst so konzipiert, dass es der Kunde selbst bei sich im Unternehmen individuell einrichten kann: Mitgeliefert werden wahlweise schwarze Farbe und ein Pinsel oder schwarzes Klebeband sowie QR-Codes. Mittels der Farbe oder des Klebebands zeichnet man auf dem Fußboden des Unternehmensgebäudes (der Fabrikhalle, der Lagerhalle, etc.) verschiedenste Wegstrecken auf. Überall dort, wo das „FTS“ irgendwann in Aktion treten soll, klebt man einen QR-Code auf den Fußboden.

Dpm4Erstinstallation.

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Diese Haltestationen sind mit Nummern versehen. Auf dem „FTS“ befindet sich ein „touch panel“; man muss nur die Nummer der gewünschten Haltestation eingeben und schon bewegt sich das „FTS“ mannlos dorthin. Muss beispielsweise aus Gründen einer Betriebserweiterung die Wegstrecke verändert werden, muss man nur zum Farbeimer und Pinsel bzw. zum Klebeband greifen und neue QR-Codes auf den Fußboden kleben. „Es ist ganz bewusst so kinderleicht konzipiert“, erklärt Mark-Oliver Daum das simple Konzept. Zur „LogiMat“, einer Fachmesse für Intralogistik, Ende Februar 2014 in Stuttgart stellt die „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ ihr neues Produkt „brinx“ vor. Ab dann nimmt man auch Bestellungen entgegen. Der Vertrieb erfolgt über Partner und über den Firmensitz in Aichstetten. Um die Beständigkeit von Farbe, Klebeband und der

QR-Codes zu erhöhen, empfiehlt die „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ die Behandlung derselben mit bestimmten Lacken und Harzen (die man entweder bei ihnen oder anderswo beziehen kann). Auch wenn die Mindestgarantie zwei Jahre beträgt, geht man bei der „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ von einer Lebensdauer der „schlanken FTS“ von mindestens zehn Jahren aus. Gerade weil das „brinx“-Prinzip so simpel ist, haben es die Aichstettener nun zum Patent angemeldet. Ideal für Klein- und Mittelständler ist es laut Mark-Oliver Daum deshalb, weil es extrem einfach zu handhaben und die Wegstrecke jederzeit veränderbar ist. Einzige Einschränkung: „Wir empfehlen ,brinx‘ nur innerhalb von Gebäuden, da wir außerhalb für Sicherheit nicht garantieren.“ Und dies, obwohl die „schlanken FTS“ gegen Aufpreis mit einem Sicher-

„Übrigens ist ,brinx‘ so multifunktional einsetzbar wie jede ,Handameise‘ auch“, so Mark-Oliver Daum. „X-beliebig viele QRCodes können bei uns nachgeordert sowie vergeben werden. Und weil die Steuerung per Tastendruck direkt am „FTS“ erfolgt, braucht es weder einen Computer noch EDV-Experten.“ Bei komplexen Fahrkursen stehen die „dpm“-Experten dem Kunden gerne vor Ort bei der Inbetriebnahme zur Seite; Mark-Oliver Daum ist aber davon überzeugt, dass dies nur in Einzelfällen notwendig sein wird: „,brinx‘ ist simpel.“

Guy-Pascal Dorner Bilder: DPM

rechts: Patrick Leenen, Vertriebsmitarbeiter bei dpm; 2.v. links Mark-Oliver Daum (Geschäftsführer dpm) erklären Kunden eine mobile Plattform.

heitsstopp (ähnlich denen im Leipziger „BMW“-Werk) ausgestattet werden können. Die Lieferzeit soll maximal acht Wochen betragen. Geschäftsführer Mark-Oliver Daum kalkuliert als mittelfristiges Ziel den Verkauf von 100 „brinx“ pro Jahr. Die „dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH“ möchte sich mit „brinx“ ein weiteres Standbein schaffen, um nicht von der Automobil- und Großindustrie abhängig zu sein. „Wir erschließen uns dadurch neue Kundenpotenziale. Und machen erstmals anstatt eines Projektgeschäfts ein Produktgeschäft“, sagt Mark-Oliver Daum. Produziert wird nur auf Bestellung; sollte jedoch das „brinx“-Geschäft gut anlaufen, dann werden eventuell die Einzelteile schon vorproduziert und bei Kundenbestellung nur noch montiert.

dpm – Daum + Partner Maschinenbau GmbH Am Lauerbühl 2 88317 Aichstetten Telefon (07565) 94080 Telefax (07565) 940850 nfo@daumundpartner.de www.daumundpartner.de

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Wirtschaft|

Meldungen in Kürze

Ulm, Kassel, Tutzing

Auszeichnung für herausragende Personalentwicklung mit einem Kundenprojekt der kritischen Jury dem Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches (BDVT e. V.) gestellt. Das honorierte Projekt wurde mit dem Kunden Glinicke British Cars aus Kassel durchgeführt. Dabei bearbeitete das Team des Autohauses in sieben Umsetzungsmodulen die Beratungsschwerpunkte „Arbeitsorganisation und widerstandsfähiges Selbstmanagement“, „Optimierung der internen Zusammenarbeit“ und „Kunden beBild: Müller + partner geistern und Kundenzufriedenheit Das Team von Müller+Partner bei der Preisverleihung v.l.n.r. Tibor steigern“. Das durch Kijewski, Heinirch Morgenroth, Ilka Jastrzembowski, Evelyn Sieler, die BDVT e. V. verSonja Trieschmann.

Das Personal- und Organisationsentwicklungsunternehmen Müller+Partner wurde für das Beratungskonzept „Prozesse im Team lebendig machen“ mit dem Internationalen Deutschen Trainigs-Preis 2013/14 in Bronze ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal hat sich Müller+Partner

Immenstadt

Wirtschaftsministerium fördert Projekt der Firma Alpstein Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms „Informations- und Kommunikationstechnik Bayern“ fördert das Bayerische Wirtschaftsministerium eine Forschungsarbeit der Firma Alpstein. Das Technologieunternehmen entwickelt zurzeit eine Online-Reise-Buchungsplattform deren Besonderheit es ist, dass passende Empfehlungen den Nutzer selbstständig finden. Zusammen mit der Firma my.IRS und der Universität Augsburg wird das auf zwei Jahre angelegte Projekt zur Verwirklichung der „Tourism Service Matching Plattform“ umgesetzt. Mittels Übertragung mit dem Smartphone bekommt das System möglichst viele Informationen über den Nutzer, etwa aus Profildaten, dem Suchverhalten und auch favorisierten Aktivitäten. Mit diesen Daten kann ein perfektes Ergebnis geliefert werden. sr

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gebene Qualitätssiegel im Beratungsgeschäft setzt als anerkannter Preis durchgängige Trainings- und Beratungskonzepte, messbare Erfolge und strategische Konzeptionen voraus. Die diesjährige Preisverleihung fand im September im Rahmen der Messe „Zukunft Personal“, Europas größter Fachmesse für Personalmanagement, in der FrühLounge in Köln statt. Über hundert Finalisten, Auftraggeber und Ehrengäste beteiligten sich an der 21. Verleihung des Trainings-Preises. Müller+Partner unterstützt und gestaltet seit 1995 strategische Personal- und Organisationsentwicklung durch moderne und pragmatische Beratungs-, Trainings- und sr Coachingprogramme.

Ulm

Chic ist in bei 60Plus Dass Senioren modebewusster geworden sind, ist unschwer zu erkennen. Deshalb greift die Personal-Shopperin Sonja Grau den Trend der Designer auf und bringt bei der Vorstellung ihrer Kollektion auch das eine oder andere ältere Model zum Einsatz. „Auch die Generation 60Plus möchte stilvoll und modisch elegant durch den Alltag gehen“, weiß die Mode- und Stilexpertin. In ihren Tipps für ein perfektes Outfit setzt Sonja Grau auf Jeans, Farben, Drucke und Bewegungsfreiheit. Tabu sind allerdings Tops, Muskel-Shirts oder Miniröcke. Reife und Ausdrucksstärke sind laut Grau die Pluspunkte der aktiven, selbstbewussten Seniorinnen. Im Rahmen der diesjährigen Mercedes-Benz-Fashion-Week in Berlin konnte daher auch die einstige Eisprinzessin Marika Kilius (70) auf dem Catwalk bewundert werden. Die Kunden der Personal-Shopperin sind Personen oder Geschäftsleute des öffentlichen Lebens, aus

Film und Fernsehen, Wirtschaft, Politik oder Sport. Wer stets gut gekleidet sein muss, aber nicht die Zeit zum Shoppen findet, engagiert Sonja Grau. sr

Bild: Sonja grau

Sonja Grau mit Marika Kilius bei der diesjährigen Fashion-Week in Berlin.

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Wirtschaft | Meldungen in Kürze Wiggensbach

Görisried

Deutschlands Bester Azubi im Beruf des Holzbearbeitungsmechanikers kommt aus Görisried

Das Institut für angewandte Persönlichkeitsentwicklung foresMind wurde im Oktober in der Kategorie „Coach“ zum TOP CONSULTANT ausgezeichnet. Entscheidende Faktoren dabei waren eine hohe Kundenzufriedenheit mit der Leistung und der Professionalität des Institutes. Mit dieser Auszeichnung gehört foresMind zu den besten Beratern des deutschen Mittelstandes 2013/14. sr

Im Rahmen eines Festaktes im MaritimHotel in Berlin wurden am 9. Dezember über 200 IHK-Spitzen-Absolventen für Ihre herausragenden Ergebnisse ausgezeichnet. Rund 330.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen an der diesjährigen Prüfung teil. Michael Weihele aus Görisried war einer von Ihnen und konnte sich über einen Abschluss mit „sehr gut“ freuen. Für seine Spitzenleistung wurde der Allgäuer von der IHK Schwaben nun mit einem Gutschein belohnt der, laut Regionalgeschäftsführer Manfred Schilder, einen Zuschuss zu den Kosten der Berlinfahrt leisten solle. In seinem Ausbildungsberuf war Michael Weihele bundesweit Prüfungsbester. Der Neunzehnjährige machte seine Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker im elterlichen Betrieb und besuchte das

Die Geschäftsführer Dr. Drexel und Alexander Richter sind stolz auf Ihre Auszeichnung zum TOP CONSULTANT.

Lehrinstitut für Holzwirtschaft und Kunststofftechnik in Rosenheim. Michael Weihele sieht sich aber noch nicht am Ende seines beruflichen Weges: Zurzeit besucht er die Berufsoberschule in Kempten, danach möchte er noch studieren. sr

Bild: weihele

Bild: FORESMIND

Auszeichnung zum TOP CONSULTANT

Manfred Schilder (links), IHK-Regionalgeschäftsführer Allgäu, gratuliert Michael Weihele zu seiner überragenden Prüfungsleistung. Zu Recht stolz auf seinen Sohn ist Firmeninhaber Max Weihele (rechts).

IT-Lösungen: Kinderleicht in der Anwendung. Wir entwerfen und installieren seit über 20 Jahren zukunftsorientierte IT-Lösungen im Bereich der Netzwerk- und Kommunikationstechnologie. Bestehende Infrastrukturen werden berücksichtigt und langfristige Konzepte mit hohem Investitionsschutz entworfen. Die Lösung aktueller und zukünftiger IT-Herausforderungen, mit denen sich mittelständische Unternehmen konfrontiert sehen, ist unser Ziel. Kinderleicht verbinden wir so Menschen, Daten und Systeme. Technologie, die verbindet.

Das tun wir für unsere Kunden:

Netzwerk

SCALTEL

Allgäu Wirtschaftsmagazin

Unified Communication

AG

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Wide Area Networks (WAN)

Waltenhofen

HD-Videokonferenzen

Wiesbaden

Datacenter

Richtfunk

Düsseldorf

Wireless LAN

Telefon:

Videoüberwachung

+49 (0) 831 54054-0

Security

Services

www.scaltel.de

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Wirtschaft | Meldungen in Kürze Waltenhofen

SCALTEL ist Cisco „whitelisted ATP ISE Partner“ Die SCALTEL AG setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem führenden Hersteller Cisco Systems weiter fort. Vor kurzem wurde der ATP ISE Partnerstatus erreicht. Dieser berechtigt den Netzwerkund Datacenterausrüster dazu, die Sicherheitslösung ISE (Identity Services Engine) vollkommen selbstständig bei den Kunden zu implementieren und einzuführen. Höchste Qualität und Kompetenz im Bereich der Lösung wurde somit durch den Hersteller bestätigt. SCALTEL, seit 2011 Goldpartner bei Cisco, ist einer von derzeit zehn ATP ISE Partnern in Deutschland. Die Cisco Identity Services Engine (ISE) ist eine innovative Sicherheitslösung, über die beispielsweise Gastzugänge und die Zugangskontrolle für alle Endgeräte und User im Unternehmen abgewickelt werden kann – Stichwort BYOD. Dazu gehört zum Beispiel die Einbindung von mobilen Endgeräten über festgelegte Regeln, die

Illerbeuren

HanderwerkerFrühschoppen möchte mehr Engagement für berufliche Bildung Die Gestaltung der Energiewende und die Bewahrung des Meisterberufs waren nur zwei von zahlreichen Themen, die beim 11. Frühschoppen der Handwerkskammer Schwaben (HWK) in Illerbeuren (Unterallgäu) auf den Tisch kamen. Zum Austausch trafen sich rund 120 Handwerker und mehr als 30 politische Vertreter von Bund, Land und Kommune. HWK-Präsident Jürgen Schmid appellierte an die Politik, sich mehr für die berufliche Bildung zu engagieren: Sie müsse öffentlich die gleiche Anerkennung erfahren wie ein Studium an Hochschule oder Universität. Des Weiteren kommentierte Schmid einen Vorschlag der EU-Kommission, Beschränkungen beim handwerklichen Meisterberuf in den Mitgliedstaaten zu lockern. Seine Aussage „Hände weg vom Meisterbrief“ wurde mit Applaus belegt. sr

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automatisch dem Gerät beziehungsweise dem Nutzer bestimmte Rechte zuweisen. „Der Technologiebereich Security wächst immer weiter. Auch bei SCALTEL liegt ein Schwerpunkt darauf, weshalb wir sehr stolz auf den erreichten ISE Partnerstatus sind. Auch in Zukunft werden wir in die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Herstellern und die Ausbildung unserer Mitarbeiter stark investieren, um unsere mittelständischen Kunden bestmöglich zu betreuen“, so Joachim Skala, Vorstand der SCALTEL AG. Seit der Gründung im Jahr 1992 hat sich das Unternehmen SCALTEL zu einem bundesweiten Netzwerk- und Datacenterausrüster entwickelt, der eine Pionierrolle bei der Umsetzung von innovativen IT-Technologien einnimmt. Zu den Dienstleistungen gehört die Entwicklung zukunftsorientierter IT-Lösungen im Bereich der Netzwerk- und Kommunika-

tionstechnologie. SCALTEL unterstützt mittelständische Unternehmen, Banken, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen, ihre IT-Ressourcen optimal auszuschöpfen und für zukünftige Anforderungen zu rüsten. sr

Bild: scaltel

Ise-demo: Live-Demo der Cisco ISE auf dem Technologie-Forum der SCALTEL AG.

Wangen

Volksbank verabschiedet Claus Hepp Nach 15 Jahren im Vorstand der Volksbank Allgäu-West eG und insgesamt über 45 Jahren im Dienste der genossenschaftlichen Bankengruppe, geht nun mit dem Renteneintritt von Claus Hepp zum 30.11.2013 eine Ära zu Ende. Zum ersten Mal verschlug es Claus Hepp 1993 ins württembergische Allgäu, als ein Vorstandsposten bei der Volksbank Wangen vakant wurde. Doch bereits zwei Jahre später kehrte der erfahrene Genossenschaftsbanker zurück in die Heimat und unterstützte dort als Vorstandsmitglied die Volksbank Baden-Baden. Im Jahr 2000 bekam er wieder ein Angebot aus Wangen. Hier trug er als Initiator maßgeblich zur Fusion der heutigen Volksbank Allgäu-West eG bei. Heute zählt die Volksbank Allgäu-West eG mehr als 250 Mitarbeiter und ist auf eine Bilanzsumme von rund 800 Millionen Euro gewachsen. Hepp selbst zeichnete sich hauptsächlich für den Kreditbereich sowie sämtliche

Rechts- und Sanierungsfälle der Bank verantwortlich. Daneben unterlag das 2006 in Kißlegg neu installierte Service Center der Volksbank seiner Leitung. Künftig werden Claus Hepps Vorstandskollegen Josef Hodrus und Werner Mayer die Geschicke der Bank im Duo weiterführen. sr

Bild: Volksbank Allgäu-West eG

6 | 2013 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Wirtschaft | Meldungen in Kürze Kaufbeuren

AGCO holt sich Manfred Nüssel Im Aufsichtsrat der AGCO GmbH Marktoberdorf hat Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes, sein Amt angetreten. Martin Richenhagen, Vorstandsvorsitzender der AGCO Corporation und Aufsichtsratsvorsitzender der AGCO GmbH (Fendt) freut sich, dass mit Nüssel ein international anerkannter Experte aus der genossenschaftlichen Agrar- und Ernährungswirtschaft gewonnen werden konnte. Aktuell werden etwa 85 Prozent der ausgelieferten Fendt-Traktoren und Erntemaschinen über genossenschaftlich organisierte Unternehmen der Landhandels- und DienstleistungsBranche verkauft. sr

Bad Hindelang

Neue Pächter auf dem Imberger Horn In das Berggasthaus am Imberger Horn ist mit den neuen Pächtern Manfred und Christa Hiltensberger wieder neues Leben eingekehrt. Im „Oberen Horn“ gibt es auf 1320 Höhenmetern zu regionalen Leckereien eine traumhafte Aussicht auf das Ostrachtal. Auf zwei Etagen bieten die gemütlichen Gasträume rund 120 Sitzplätze. Das Berggasthaus liegt nahe beim Gipfelausstieg der Hornbahn Hindelang, der auch Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen und der Abfahrt zur 3,5 Kilometer langen Naturrodelbahn ist.

Der ADAC zeichnete die Bad Hindelanger Rodelbahn betreffend Sicherheit und Qualität bei einem europaweiten Test 2011 mit dem Prädikat „sehr gut“ aus. Somit zählt die teils beschneite Rodelbahn auf dem Imberger Horn zu den besten Bahnen in Europa. Die Öffnungszeiten des Berggasthauses „Zum Oberen Horn“ orientieren sich an den Betriebszeiten der Hornbahn, die Gäste in einer wettergeschützten 8er-Gondelbahn täglich zwischen 9 Uhr und 16 Uhr hinauf fährt. sr

Neue Tagungsräume im Landhaus Krone

Allgäu Wirtschaftsmagazin

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Im aktuellen Kräuter-Landhaus-Stil präsentiert das NaturLandhaus Krone seine neuen Tagungs- und Seminarräume. Damit sich Tagungsteilnehmer rund um wohlfühlen, bietet das Haus einen neuen alpinen Wellnessbereich mit Berghüttensauna, Kräutersauna und einem Wellnessgarten. Für sportliche Gäste steht zudem ein Panoramapool zur Verfügung. sr

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Wirtschaft | Meldungen in Kürze Rettenberg

Sagenhafte Biere – Premiere in der Zötler Braukunst

Bild: Privatbrauerei Zötler GmbH

Mit zwei neuen Bierspezialitäten, deren Rezeptur sich von Allgäuer Sagen ableitet, geht die Brauerei Zötler ungewöhnlich Wege. Die älteste Familienbrauerei der Welt schafft damit eine neue Art des Biergenusses.

Dominik Lissek, Niklas Zötler und Markus Würz freuen sich über Ihre neueste Bierkreation.

Ottobeuren

Jahresbestmeister der Schreiner kommt aus dem Unterallgäu Florian Könis vom Unternehmen MöbelInnenausbau Könis ist Jahresbestmeister der Schreiner 2013. Der 24jährige wurde unter 576 Meistern bei einer Feier in Augsburg von Jürgen Schmid, Präsident der Handwerkskammer Schwaben, ausgezeichnet. Für Schmid ist der Handwerkernachwuchs „der Garant für eine solide, qualitativ hochwertige und individuell konzipierte Handwerksarbeit der Zukunft.“ sr

Das Allgäu besitzt eine Vielzahl an sagenhaften Mythen und Geschichten. „Der schwarze Ritter von Rettenberg“ und „Heinrich der Kempter“ kommen nun im Rahmen einer neuen Produkteinführung der Brauerei Zötler zu Ehren. Die Braumeister Niklas Zötler, Markus Würz und Dominik Lissek nahmen die Charaktereigenschaften dieser Helden, um damit zwei neue Bierspezialitäten zu kreieren. Bei einer Auftaktveranstaltung am 13.11.13 wurden die sagenhaften Geschichten erzählt und somit in die Genusswelt der neuen Biere eingeführt. „Man muss sich nur mit offenen Augen umsehen und ab und zu mal einen Blick in die Geschichte werfen, um auf neue Ideen zu kommen“, erklärt Herbert Zötler das Konzept, mit dem die Brauerei auch das Bewusstsein für die Allgäuer Geschichte und Kultur wieder wecken möchte. Die aufwändig aufeinander abgestimmten Aromen ermöglichen einen völlig neuen Genuss, dessen Geschmack am besten in kleinen Mengen und besonderen Gläsern zu tragen kommt. Die neue Zötler Braukunst soll rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft im Handel sein. sr

Ellhofen

Einhundert Jahre Hermann Rudolph Baustoffwerk Das Baustoffwerk Hermann Rudolph aus Weiler-Simmerberg im Allgäu feiert heuer 100jähriges Jubiläum. In der dritten Generation führt Hermann Rudolph das Unternehmen und erinnert an die Anfänge seines gleichnamigen Großvaters 1913. Der Gründerenkel geht mit neuen Ideen und Visionen ans Werk und automatisiert mit CAD-Systemen und Robotertechnik Schritt für Schritt die Fertigung von Wand- und Deckenhalbfertigteilen aus Beton. Rudolph beliefert jährlich 1400 Baustellen im süddeutschen Raum, Tirol,

Vorarlberg und der Schweiz. Mit dem Ende der 90er Jahre gegründeten Bereich der Sportanlagen aus Betonfertigteilen verdienen die Allgäuer Betonspezialisten rund 20 Prozent ihres Umsatzes mit Klettergeräten und Skate-Anlagen für weltweite Kunden. Heute ist das eigens hierfür gegründete Tochterunternehmen Concrete europaweit führender Anbieter. In einer eigenen Manufaktur fertigt Rudolph außerdem Designobjekte aus dem Hochleistungswerkstoff Glasfaserbeton. sr

Kaufbeuren

Neue Ideen für Weiterentwicklung des Ostallgäus Bei einem Workshop im Landratsamt Ostallgäu sammelten Vertreter aus Kommunen, Vereinen, Verbänden und Institutionen neue Ideen für die Weiterentwicklung des Landkreises. Diese Ideen werden nun in das neue Regionale Entwicklungskonzept (REK) für die Jahre 2014 bis 2020 einfließen. Neue Ideen wurden bei dem gut besuchten Workshop nun insbesondere für die Themenbereiche Ländlicher Raum, Landwirtschaft/Umwelt und Kultur/Identität gesucht und gefunden. Die Workshop-Teilnehmer setzten Schwerpunkte in die Erhaltung der dezentralen Strukturen im ländlichen Raum, der Stärkung regionaler Produkte durch Schaffung einer Anbieterplattform

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und einer Entgegenwirkung des Flächenverbrauchs durch mehr Attraktivität für Nachverdichtung von Ortskernen. Beim Themenkomplex Landwirtschaft/Umwelt steht auf die Erhaltung der Biodiversität und der Kulturlandschaft im Vordergrund. So könnten in einem neuen Projekt beispielsweise die Ostallgäuer Biotope vernetzt werden. Die Stärkung der Vereins- und Bürgerkultur oder die Wiederbelebung alter, regionaler Baukultur waren Themen im Bereich Kultur/Identität. In den kommenden Wochen und Monaten werden die im Workshop entwickelten Ideen und Ansätze nun in thematischen Arbeitsgruppen konkretisiert und weiter ausgearbeitet. Bis Anfang Sommer 2014 wird das neue REK für das Ostallgäu dann fertig sein. sr

6 | 2013 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Wirtschaft | Meldungen in Kürze Lindau/Ulm

Continental AG hilft auf Philippinen Die Continental AG leistet nach dem verheerenden Taifun „Haiyan“ finanzielle Unterstützung auf den Phillipinen. Rund 1600 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen auf der Inselgruppe und spendete nun kurzfristig 200.000 US-Dollar, die den Projekten der Welthungerhilfe zu Gute kommen. In Abstimmung mit den Kollegen vor Ort sei diese Organisation ausgewählt worden, da sie sich besonders in ländlichen Gebieten mit schwierigen logistischen Bedingungen engagiert. „Continental ist dem Land und seinen engagierten Menschen seit Langem verbunden. Unsere eigenen Standorte sind zum Glück nicht vom Taifun und seiner schrecklichen Zerstörungskraft betroffen. Die Menschen in

den zerstörten Gebieten sind jedoch dringend auf unsere Hilfe angewiesen“, erklärte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart.

-Format L X X im k c u r Textild

Auf den Philippinen werden elektronische Steuergeräte und Sensorsysteme für die Divisionen Chassis & Safety, Powertrain und Interior für die Automobilindustrie produziert. Das Unternehmen stellt Mitarbeiter, die von der Katastrophe betroffenen sind oder Angehörige in zerstörten Gebieten haben, zum Teil frei. Viele Continental-Beschäftigte engagieren sich zudem als Helfer in lokalen Organisationen wie dem Philippinischen Roten Kreuz. sr

Bad Wörishofen

„Mit Swing ins Neue Jahr“

Besonderer Stargast des Konzerts ist der berühmte Schlagzeuger, Sänger und Entertainer Pete York. Unverzichtbar für das „Swinging Entertainment“ der Band ist nicht zuletzt auch die afroamerikanische Sängerin Titilayo Adedokun. Unter der Leitung von Trompeter Heinz Dauhrer werden Klarinettist Stephan Holstein, Thilo Wagner am Klavier, Tim Collins am Vibra-

phon und Bassist Andy Kurz am Kontrabass den Gästen „Swinging“ Jazz vom Feinsten servieren. Schon fast traditionell spendiert die Kurverwaltung beim Jahresabschlusskonzert zu jeder gekauften Eintrittskarte ein Glas Sekt. sr Bild: Kurverwaltung Bad Wörishofen

Mit dem hochkarätigen Ensemble „Wine and Roses Swing Society“ lässt die Kurverwaltung das Jahr am Silvesternachmittag, Dienstag, 31. Dezember 2013, um 15 Uhr im Kurtheater gebührend ausklingen. Das von Peter Wortmann 2008 gegründete Ensemble gibt dabei ein Programm mit Traditional Jazz-, Swing-, Musical- und Filmsongs zum Besten.

„Swinging Entertainment“ gibt es mit der Wine and Roses Swing Societey und Titilayo Adekdokun an Silvester in Bad Wörishofen.

Oberstaufen

20 Jahre Aquaria Wer hätte gedacht, dass ein Mammut-Projekt, das vor über 20 Jahren noch mit Unterschriftsaktionen verhindert werden sollte, heute zum Stolz des Ortes zählt? Bürgermeister Walter Grath erzählte bei der 20-Jahr-Feier von dem schwierigen Start und der „größten Baustelle, die der Markt Oberstaufen je gestemmt hat.“ 36 Millionen Mark kostete der Bau damals, die geplante Investition war auf 28 Millionen geschätzt worden. Das Ziel war, mitten im Ort eine attraktive Freizeitmöglichkeit für Familien zu schaffen. Heute freut sich das Aquaria über 350.000 Besucher im Jahr. sr Allgäu Wirtschaftsmagazin

6 | 2013

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Wirtschaft | Meldungen in Kürze Lauterach/Senec

Oy-Mittelberg

Gebrüder Weiss: 20 Jahre erfolgreich in der Slowakei Seit der Gründung der eigenen Landesorganisation 1993 entwickelte sich das Gebrüder Weiss Netzwerk in der Slowakei sehr positiv. Deutlich wird dies auch durch den kontinuierlichen Standortausbau in der Region: Anfang September 2013 gingen am bestehenden Logistikterminal in Senec, nahe Bratislava, zwei weitere Logistikhallen mit insgesamt 4.600 m² in Betrieb. Flächendeckende Videoüberwachung, modernes Equipment und hervorragend ausgebildete Mitarbeiter sorgen für höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards am gesamten Standort. Das Investitionsvolumen für den Ausbau beläuft sich auf über zwei Millionen Euro. Den ersten Schritt in die Slowakei machte Gebrüder Weiss 1993 mit der Eröffnung eines eigenen Standorts in Bratislava. Nur kurze Zeit später starteten die ersten internationalen Sammelverkehre im europawei-

ten Netzwerk des österreichischen Transport- und Logistikunternehmens. Nach der Jahrtausendwende eröffnete Gebrüder Weiss weitere Niederlassungen in Žilina und Košice. 2005 ging der neue Terminal in Senec in Betrieb. Gebrüder Weiss zählt mit einem Jahresumsatz von 1,15 Milliarden Euro zu den führenden Transport- und Logistikunternehmen Europas. sr

Bild: Senec

Seit 20 Jahren ist Gebrüder Weiss in der Slowakei erfolgreich.

Oberstdorf

Skisprung-Spektakel der besonderen Art Wenn am 28. Dezember die 62. Vierschanzentournee beginnt, fiebern beim Auftaktspringen in der Erdinger Arena in Oberstdorf wieder über 25.000 begeisterte Skisprungfans aus aller Welt mit. Bei den Wettbewerben in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen heißt es damit erneut: Österreich gegen den Rest der Skisprung-Welt. Bild: www. jensen-media.de

In Kürze startet in Oberstdorf wieder die Vierschanzen-Tournee.

Ein Blick in die Statistik macht die Dominanz der österreichischen Skispringer bei der Vierschanzentournee deutlich: Schlierenzauer & Co. gewannen zuletzt nicht nur als bisher einziges Team fünfmal in Folge, sondern das Siegerquartett aus der Alpenrepublik holte in den vergangenen fünf Jahren auch 15 von

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insgesamt 20 möglichen Tagessiegen. Dies entspricht einer Siegquote von 75 Prozent! Auch die deutschen Skisprung-Fans können sich in diesem Jahr wieder Hoffnung auf ein Topergebnis der deutschen Teilnehmer machen. Mit Severin Freund, Richard Freitag und Michael Neumayer sind gleich drei Athleten in die absolute Weltspitze vorgestoßen. Als bester Deutscher konnte Michael Neumayer mit dem 6. Platz bei der letztjährigen Vierschanzentournee überzeugen. Auch die Newcomer Andreas Wellinger und Karle Geiger haben mit bemerkenswerten Einzelplatzierungen eine neue Euphorie in Skisprung-Deutschland erweckt. Die 62. Vierschanzentournee beginnt in diesem Jahr am 28. Dezember mit der Qualifikation, das erste Wertungsspringen in Oberstdorf folgt dann einen Tag später am 29. Dezember. Karten für das erste große Wintersport-Highlight 2013/14 im Allgäu sind bereits im Vorverkauf erhältlich, und zwar online unter www.arenaticket-allgaeu.de und über die Tickethotline 08322/8090-350. sr

Allgäu GmbH und Tannheimer Tal präsentieren Allgäuer Alpenblog Rund 70 Touristik-Fachleute folgten der Einladung der Allgäu GmbH und des Tourismusverbandes Tannheimer Tal ins Kurhaus von Oy-Mittelberg. Ein neues gemeinsames INTERREG-Förderprojekt nach dem Motto „Zusammen im Web 2.0“ soll die Allgäuer Alpen zukunftsfähig im Social-Media-Bereich positionieren, wodurch vor allem auch neue Gäste erreicht werden sollen. Im Kurhaus wurde erstmals auch der neue Allgäuer Alpenblog vorgestellt: Der Blog richtet sich an alle interessierten Allgäuer und Tannheimer, die im Tourismus- und Freizeitbereich beschäftigt sind. Der Blog soll eine neue zentrale Online-Plattform werden, bei der echte Geschichten im Mittelpunkt stehen und ein authentisches Bild der Region vermitteln. Die Social-Media-Strategie folgt der Destinationsstrategie Allgäu und entspricht den neuesten Marktforschungsergebnissen, dem Verhalten der Nutzer und den Zielgruppen des Allgäus. Gemeinsam mit dem Institut Tourismuszukunft unter der Leitung von Florian Bauhuber erfolgte eine sogenannte Customer Journey, in der das Verhalten des Gastes von Anfang an untersucht wird: Von der Inspiration über die Information bis zur Buchung und der Nutzung neuer Medien während der Reise. Social Media Marketing und strategische Suchmaschinenoptimierung sind zwei weitere Hauptpunkte, die im INTERREG Förderprojekt aufgegriffen worden sind. „Mit unserer Strategie wollen wir viele Allgäuer ins Boot holen und sie auffordern, ihre Geschichten auf der Seite des Allgäuer Alpenblog zu erzählen,“ erklärt Stefan Egenter, Marketingleiter der Allgäu GmbH. Michael Keller, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Tannheimer Tal, bekräftigt die gemeinsame Strategie: „Wenn es uns gelingt, unsere Partner zum Storytelling zu begeistern, dann wird das Projekt ein Erfolg. Die Rahmenbedingungen sind geschaffen, jetzt liegt es an uns, dies zu nutzen.“ sr

6 | 2013 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Wirtschaft | Meldungen in Kürze Rettenberg

Professor Dr. Max Otte referiert auf Einladung der Bayerischen Vermögen AG

Im April 1516, erläuterte Herbert Zötler zur Einstimmung, wurde zum Schutze der Bevölkerung das bayerische Reinheitsgebot erlassen, welches die Reinheit des Bieres durch die ausschließliche Verwendung der Rohstoffe Hopfen, Malz, Wasser und Hefe garantiert.

Prof. Dr. Max Otte ist Dozent am Institut für Unternehmensführung der Karl-Franzens-Universität in Graz, Gründer und Direktor des Zentrums für Value Investing e. V., Autor und regelmäßiger Gast von Fernsehdiskussionsrunden. Basierend auf der historischen Entwicklung des DAX forderte

Otte die Abkehr von komplexen und oft undurchschaubaren Finanzkonstrukten und eine Rückbesinnung auf wertorientiertes Investieren (Value Investing). Die qualitativen und quantitativen Auswahlkriterien fasst Otte in seiner sogenannten Königsanalyse zusammen, welche in der Vergangenheit nachweislich erfolgreich war. sr

Professor Otte als Gast der Neue Vermögen AG in der Privatbrauerei Zötler.

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„Wie beim Reinheitsgebot von 1516 ist auch bei der Geldanlage in der heutigen Zeit ein Reinheitsgebot zu beachten, denn besonders durch die Finanzkrise nach der LehmanPleite 2008 und der Staatsschuldenkrise

Griechenlands ab 2009 ist das Vertrauen in die Finanzbranche erheblich erschüttert worden“, so Prof. Dr. Max Otte. Anschaulich nahm er Stellung zur Finanzrepression und erläuterte eindrucksvoll die schleichende Enteignung der Deutschen Sparer. Weitere Themen waren die Hintergründe der Bankenrettung, die steigenden Staatsschulden in der Eurozone und den USA, die Politik des billigen Geldes, der Einfluss der Ratingagenturen, sowie Kosten und Nutzen des Euros in Bezug auf die politische Einigung Europas und die deutsche Wirtschaft.

Bild: neue Vermögen AG

Zum Thema „Reinheit der Geldanlage” fanden sich 90 geladene Gäste in der Privatbrauerei Zötler in Rettenberg zu einem Kamingespräch mit dem bekannten Aktienexperten Prof. Dr. Max Otte ein. Eingeladen hatte die Bayerische Vermögen AG aus Kempten.

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Allgäu Wirtschaftsmagazin www.gw-world.com 6 | 2013

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Wirtschaft | Meldungen in Kürze Hopferau

Kempten/Heising

Feierliche Verabschiedung von Hoteldirektor First-Class-Hotels Erfahrungen sammeln konnte, übernimmt nun die Führung des Schlosshotels. Mit dem neuen Mann an der Spitze möchte Schlossbesitzer Rath einen weiteren Anbau auf Fünf-SterneNiveau realisieren und Hopferau somit als Urlaubsort noch attraktiver gestalten. Das älteste erhaltene Ritterschloss im Ostallgäu ist eines der mordernsten Tagungszentren Deutschlands und bekannt für die regelmäßigen kulturellen und kulinarischen Veranstaltungen. sr

Bild: Bera Service GmbH

In feierlichem Rahmen wurde im Schloss Hopferau der Hoteldirektor Georg Kirchgäßner verabschiedet. Über zehn Jahre leitete er die Geschicke des Hauses und tritt nun seinen wohlverdienten Ruhestand an. Freunde, Mitarbeiter und Würdenträger des Schlosses folgten der Einladung und bedankten sich für das große Engagement Kirchgäßners. Ihm zu Ehren wurde an diesem Abend auch der nach ihm benannte Georg-Kirchgäßner-Weg eingeweiht. Der erfahrene Hotelier Salvatore Testa, der bereits in verschiedenen europäischen

Vlnr.: Bernd Rath, Kornelia Stöckl, Georg Kirchgäßner, Georg Bayerhof, Salvatore Testa.

Käserei Champignon produziert nicht im Ausland „Vom Allgäu bis zu den Kurilen“ war der Titel des Vortrages von Markus Büchler, Marketing Direktor der Käserei Champignon, beim jüngsten Treffen des Marketing-Clubs Allgäu im Allgäuer Medienzentrum in Kempten. In über 50 Ländern vertreibt das Unternehmen seit 1908 seine Produkte. Unter den Brüdern Josef und Georg Hofmeister, die Champignon Anfang der 60er Jahre übernahmen, expandierte die Käserei beständig. Seitdem geht es beim Marketing des Unternehmens darum, die eigenen Produkte von anderen abzuheben und zu verbessern. Als besonders wichtig betonte Büchler die Zusammenarbeit mit den zuliefernden Milchbauern. Obwohl Champignon sogar auf den Kurilen, einer zu Russland gehörenden Inselkette, zu finden sind, möchte das Unternehmen nicht im Ausland produzieren. „Unter dem Aspekt der Heimatverbundenheit haben wir uns immer dagegen entschieden“, sagte Büchler. sr

Kempten

Feierliche Eröffnung des neuen Studentenwohnheimes in Kempten Rechtzeitig zum Beginn des Wintersemesters 2013/2014 wurde das neue Studentenwohnheim Green Living Inn im Beisein des Staatsministers Herrn Dr. Thomas Kreuzer, des Oberbürgermeisters der Stadt Kempten, Herrn Dr. Ulrich Netzer und dem Präsidenten der Hochschule Kempten, Herrn Prof. Dr. Robert Schmid feierlich eröffnet. Im September 2011 stellte Walter Bodenmüller von der Objektverwaltung Kempten GmbH die Bauvoranfrage für den Neubau eines Studentenwohnheimes in Kempten und bekam die einstimmige Genehmigung des Bauausschusses der Stadt. Nach einer fast 18-monatiger Bauzeit realisierte die Objektverwaltung Kempten GmbH auf dem Kesel-Areal zwei Immobilienobjekte mit insgesamt 121 Stu-

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denten-Appartements, 7 Wohnungen, 36 Hotelzimmern, 2 Penthäusern sowie 83 Tiefgaragenstellplätzen. Das Konzept des Investors ist schlüssig: Eines der beiden Objekte (Campus II) bietet 57 vom Freistaat Bayern bezuschusste Wohneinheiten für Studenten mit Anspruch auf Ausbildungsförderung (BAföG). Im Objekt Campus I befinden sich neben weiteren 64 nicht geförderten Studentenappartements mehrere Wohnungen mit bis zu 72 m² Wohnfläche, 36 Ein- und ZweibettZimmer für den Hotel- und Hostelbetrieb sowie zwei Penthäuser zur langfristigen Vermietung. Die Wohnsituation in den modern eingerichteten Appartements in den barrierefreien Gebäuden unterscheidet sich deutlich von der herkömmlichen „Studentenbude“ und kann mit dem Service eines Hotels durchaus mithalten. Damit

liegt das neue Studentenwohnheim voll im Trend und steht in Studentenkreisen hoch im Kurs, was sich auch am regen Mietinteresse und der bereits beachtlichen Zahl an abgeschlossenen Mietverträgen zeigt. Als Immobilieninvestor ist Bodenmüller vom Erfolg des Konzeptes überzeugt und möchte interessierte Investoren aus dem Allgäu an diesem Erfolgsmodell teilhaben lassen. Hierfür bietet er die Möglichkeit, Gesellschaftsanteile an der Objektverwaltung Kempten GmbH im Sinne einer unternehmerischen Beteiligung zu erwerben. In Zusammenarbeit mit der BV & P Beteiligungen GmbH in Kempten wurde ein detailliertes Beteiligungskonzept erarbeitet, das im Vergleich zu anderen Vermögensanlagen im derzeitigen Marktumfeld überdurchschnittlich abschneidet. sr

6 | 2013 Allgäu Wirtschaftsmagazin


Wirtschaft | Meldungen in Kürze Kempten/Jakarta

Dachser eröffnet in Indonesien Dachser setzt seinen weltweiten Expansionskurs im Geschäftsfeld Air & Sea Logistics fort und gründete ein Joint Venture in Indonesien, das zum 18.11. seinen Betrieb aufnahm. Das Leistungsspektrum von PT Dachser Indonesia reicht von Luft- und Seefrachtgeschäften bis hin zur Zollabwicklung. Das Joint Venture, an welchem Dachser größter Anteilseigner ist, startet mit derzeit 25 Mitarbeitern mit Hauptsitz in Jakarta. 2014 sollen weitere Standorte im Land hinzukommen. „Mit Indonesien sind wir nach Singapur, Thailand, Vietnam und Malaysia in einem weiteren stark wachsenden südostasiatischen Land präsent. Damit bauen wir nicht nur unser Serviceportfolio

im innerasiatischen Verkehr, insbesondere die Zusammenarbeit mit Singapur, sondern auch die Anbindung der Region an unser weltweites Logistiknetzwerk aus“, unterstreicht Thomas Reuter, Geschäftsführer Dachser Air & Sea Logistics. Die Leitung der Landesgesellschaft hat Steven Ryan, der seit mehr als 20 Jahren in der Branche tätig ist. Verstärkt durch die Expertise der Miteigentümerin des Joint-Ventures, Hasmijati Koto, einer im Land seit vielen Jahren bekannten Speditionsexpertin, verfügt das junge Unternehmen von Beginn an über wertvolle Erfahrungen, Kontakte und Know-how. sr

Einer für alles. Alles mit einem.

Bild: Dachser

Sämtliche Bauträger-Leistungen aus einer Hand

Mit Hauptsitz in Kempten zählt Dachser zu den führenden Logistikdienstleistern Europas.

Materialunabhängige Industriebauten jeder Art und Größe Wirtschaftlichkeit, Ausführungsqualität und Termintreue

Weiler-Simmerberg

60 Jahre W. Zimmermann GmbH&Co.KG Seit 60 Jahren zählt die W. Zimmermann GmbH&Co.KG im Bereich elastischer und technischer Garne zu den weltweilt führenden Produzenten. Zum Jubiläum lud das Unternehmen Kunden der Textilbranche zu einem Branchengipfel ein. Zimmermann ist Teil der Geiger Unternehmensgruppe mit Sitz in Oberstdorf und produziert unterschiedliche Mischgarne und elastische Fäden, die in der Medizintechnik, der Textilindustrie oder als technische Textilien weiterverarbeitet werden. sr

STAHLBAU

INDUSTRIEBAU

Bad Hindelang/Berlin

Internationale Auszeichnung für den „Heißen Hobel“ Street Food liegt im Trend. Das haben nun auch die Betreiber der Markthalle Neun in der Kreuzberger Eisenbahnstraße in Berlin erkannt. Am Freitag und am Sonntag gibt es dort schon seit anderthalb Jahren ein erneuertes Konzept für Fans regionaler Lebensmittel. Einer der Stände in der Markthalle ist der „Heiße Hobel“, ein nostalgischer, hoch eleganter Wohnwagenanhänger aus DDRZeiten. Hier machen Florian Rohrmoser, Allgäu Wirtschaftsmagazin

6 | 2013

Mirjam Touka und Oliver Egger aus Bad Hindelang Kässpätzle nach Allgäuer Tradition. Nun wurde der „Heiße Hobel“ in London mit dem „Best Overseas Trader Award“ ausgezeichnet. Radiosender, Online-Medien, Internet-Blogs und nicht zuletzt die Berliner Tageszeitung (taz) sorgten dafür, dass sich die Geschäftsidee im letzten halben Jahr zur Erfolgsstory entwickelte und sogar in London bekannt wurde. sr

FERTIGUNGSSERVICE

eue die n e e i S chür ellen .de B e s t g e b ro s e - w e r t e a g e Im nen-w .visio w ww Biedenkapp Stahlbau GmbH Biedenkapp Industriebau GmbH Pettermandstr. 24 88239 Wangen im Allgäu T +49 (0) 75 22 97 02-0 F +49 (0) 75 22 97 02-88 www.biedenkapp-stahlbau.de www.biedenkapp-industriebau.de

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Wirtschaft | Meldungen in Kürze Sulzberg

KAD Kongresse&Events dankt mit Faust

Eine Metamorphose, Faust und der Wunsch „DANKE“ zu sagen, standen am 11. Oktober im Mittelpunkt. Der Allgäuer Stadel verwandelte sich in wenigen Tagen gemäß dem Faust-Zitat „Du kannst! So wolle nur!“ mit viel Schweiß und Herzblut in das innovative Kreativlabor der KAD. Die Gäste wurden mit geheimnisvollen Stimmen aus dem Off und Rundumprojektionen an schneeweißen Wänden empfangen. Bunte Formeln und Mixturen machten aus dem sonst so urigen Stadel eine spezielle Party-Location. KADGeschäftsführerin Petra Kreibich und ihr Team moderierten diesen außergewöhnlichen Abend. „Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein“, rezitierte Schauspieler Ralf Bauer als Faustkenner, um den Gästen die Wertschätzung von

15 Jahren KAD entgegenzubringen. Eine Wertschätzung, die die KAD nicht zu einer festen Säule in Sachen Veranstaltungs-Management gemacht hat, sondern auch von den Mitarbeitern der Kongressagentur gelebt wird. Deshalb sagte das Geburtstagskind auch selbst ‚Danke‘: den Kunden und Dienstleistern für das entgegengebrachte Vertrauen – und allen Geldspendern am Labor-Abend, die zugunsten der Kinderbrücke Allgäu das Portemonnaie etwas weiter öffneten. sr

Bild: KAD

Goethe´s Faust wird allgemein in die Riege der Tragödien einsortiert. Was damit allerdings ein uriger Allgäuer Stadel in Sulzberg, Schauspieler Ralf Bauer und das KreativLabor der KAD Kongresse & Events zu tun haben, wurde auf einer ganz speziellen Feier zum 15-jährigen Bestehen der KAD deutlich.

Über ihr 15jähriges Bestehen freuen sich die Mitarbeiter der KAD Kongresse&Events.

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Dorner, Angelika Hirschberg, Johannes Jais, Annette Kohlbauer, Carolin Kober, Michael Leifert, Jutta Nichter-Reich, Sylvia Novak, Valerie Ostler, Susanne Reitberger, Tobias Schumacher, Marion Stahlke, Sabine Stodal, Sina Weiß, (08 31) 96 01 51-0

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Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht TT VERLAG der Redaktion.

Martinszell

Als Tagungshotel ist Landhotel Adler Spitze In der Kategorie „Klausur“ ist das Landhotel Adler aus Martinszell zum „Besten Tagungshotel Deutschlands 2013“ gewählt worden. In diesem Jahr bot das Ballhaus inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes im Bergpark Wilhelmshöhe dafür den glanzvollen Rahmen. Gastgeber war das Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe in Kassel, ebenfalls eines der „Top Tagungshotels in Deutschland“. Im Vorfeld waren 25.000 Tagungs- und Eventveranstalter, Personalentwickler sowie Trainer- und Weiterbildungsinstitute mit personalisierten Stimmzetteln oder online aufgerufen, ihre Stimmen in den Kategorien „Seminar“, „Konferenz“, „Klausur“, „Kongress“, „Meeting“ und „Event“ abzugeben. Über 5000 Stimmen flossen in die Wahl ein und sorgten für das nun vorliegende Ergebnis. sr

Beilagen Dieser Ausgabe liegt eine Beilage der Firma foresMind bei.

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»Kaffee ist unsere Passion, die wir gern mit jedem teilen. Nichts ist schlimmer, als guten Kaffee schlecht zuzubereiten. Ein guter Kaffee ist kein Luxus, nein – guter Kaffee ist Leben. Wir unterstützen Sie gern dabei, Ihr Leben noch etwas schöner zu gestalten.«

Kronenstraße 28 87435 Kempten (Allgäu)

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„Von unseren Ideen profitieren später alle.“ WERTACHAU GEHT

LEW erprobt im Pilotprojekt „Smart Operator“ intelligente Stromnetze In Wertachau bauen die Lechwerke im Rahmen des Pilotprojekts „Smart Operator“ das Stromnetz der Zukunft. Es hält Stromerzeugung und -verbrauch selbstständig im Gleichgewicht. Mitarbeiter wie Stefan Meyer von LEW Verteilnetz (LVN) installieren dafür intelligente Stromzähler in über 100 Haushalten.

Sammelmappe1 awm dezember 2013  

Der TT- Verlag veröffentlicht jedes Jahr 6 Ausgaben des Allgäuer Wirtschaftsmagazins. Mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren pro Erscheinun...

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