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Triathlon Kurz-Ironman in der Schweiz

Abteilungsleiter Michael Klement Stv. Abteilungsleiter Sabine Stanski Doris Wagner Schriftführer/Pressewart Ulrich Dempf Kassenwart Gabi Meier Jugendleiterin Sabine Stanski Webmaster Günther Kistler Schwimmtrainer Michael Klement

In die Schweiz zog es Hans Schmid für sein erstes Saison-Highlight. Genauer zum Ironman 70.3 nach Rapperswil am Zürichsee. Diese Form des Ironman umfasst die Hälfte der sonst üblichen Distanz. In der Schweiz garniert mit einer kitschigen Kulisse wie aus dem Bilderbuch – schneebedeckte Berge mit einem eiskalten See für die erste Disziplin. Freundlicherweise hatte ihn die Sonne im Lauf der Woche von frischen, nicht triathlontauglichen 12 ° auf immerhin „angenehme“ 15 ° erwärmt. Am Wettkampftag selbst herrschte dann Kaiserwetter mit strahlendem Sonnenschein, sodass einem perfekten Rennen nichts im Weg stand. Das lieferte Hans dann auch ab und zwar in allen drei Disziplinen. Bereits nach dem Schwimmen über 1,9 Kilometer, für das er genau 30:31 Minuten benötigte, fand er sich in der Spitzengruppe seiner Altersklasse wieder. Seine mitgereisten Groupies teilten ihm fortlaufend die Abstände zu seinen Konkurrenten mit, was Hans zusätzlich motivierte. Das Radfahren ist auf der Halbdistanz logischerweise 90 Kilometer lang und für altgediente Langdistanz-Athleten wie Hans schon fast ein Sprint. Logisch, dass er in seiner Paradedisziplin vollen Druck auf die Pedale brachte und bereits nach 2:29:05 Stunden wieder in der Wechselzone einrollte. Da konnten die meisten in seiner Altersklasse nicht mithalten, nur fünf Athleten waren schneller als der von Hans gefahrene Schnitt von 36,3 km/h. Nun folgte der Halbmarathon, der auf zwei Runden absolviert wurde. Um es den Wettkämpfern nicht zu einfach zu machen, hatten die Veranstalter eine Treppe mit 65 Stufen in den Parcours eingebaut. Umso bemerkenswerter die Laufzeit von Hans, der trotz dieser Gemeinheit nur 1:36:54 Stunden für die 21,1 Kilometer benötigte – die achtschnellste Laufzeit. Das Ziel erreichte er somit nach 4:41:45 Stunden auf Platz 8 liegend. Natürlich hatte er sich im Vorfeld etwas ausgerechnet, ist doch die Veranstaltung in Rapperswil ein Qualifikati-

onswettkampf für die Weltmeisterschaft über die gleiche Distanz im September in Nizza an der Côte d‘Azur. Nun hieß es erst mal warten bis zur Siegerehrung und der sogenannten SlotVergabe. Wie man auf dem Foto sehen kann war die Freude bei Hans riesig, als er erfuhr, dass es reichte. Von rund 2800 Startern war er einer, der einen der 60 begehrten Slots bekam. Somit heißt es jetzt für ihn die Form zu halten oder womöglich noch weiter zu verbessern. Und die Vorfreude zu genießen, denn bei einer WM ist man ja nicht allzu oft.

Triathlon Ingolstadt Einer der ersten Triathlon-Wettkämpfe in der Region ist die Veranstaltung in Ingolstadt, die mittlerweile bereits zum zehnten Mal ausgetragen wurde. Heuer mit dabei war Jens Hartmann, der ursprünglich seine persönliche Bestzeit auf der olympischen Distanz verbessern wollte. Aber aufgrund beruflicher Verpflichtungen im Vorfeld war ein strukturiertes Training nicht möglich. Daher ging er das Rennen mit einem sehr pragmatischen Ansatz an – Spaß haben und schauen was raus kommt. Das Wetter und das Umfeld waren wie immer perfekt, eine tolle Stimmung und tolle Strecken machten das Rennen sehr kurzweilig. Das 1.500 Meter lange Schwimmen im kühlen Baggersee dauerte für Jens 36 Minuten, was dem praktisch nicht existenten Training geschuldet war. Aber dafür war die Radform einigermaßen ausgeprägt. Eine Zeit von knapp unter 1:10 Stunden für die 40 Kilometer bedeutete immerhin einen Schnitt von über 34 km/h. Dadurch positiv gestimmt spulte er sein Laufpensum auf den abschließenden zehn Kilometern ab. Hier erreichte er die gleiche Zeit wie im vorigen Jahr, als er nach 47:32 Minuten das Ziel erreichte. In der Summe ergab das mit den erforderlichen Wechseln eine Gesamtzeit von 2:41:46 Stunden, womit Jens den Umständen entsprechend zufrieden war und auch sein durfte. Immerhin reichte es für Platz 29 von 56 Teilnehmern in der Altersklasse und somit für einen Mittelfeldplatz.

Trainingszeiten Montag und Donnerstag Schwimmen (Winter) 19.45 bis 20.45 Uhr Hallenbad

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Donnerstag Schwimmen (Sommer) 19.00 Uhr Freibad Dienstag und Donnerstag Radfahren (Sommer) ab 18.15 Uhr (in Zusammenarbeit mit der Radsport-Abteilung) Zusätzliches Training nach Vereinbarung

Wohlfühlen ist einfach. 68

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Ausgabe 3/2019. Berichte und Neuigkeiten aus den Sportabteilungen des TSV Mainburg.  

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