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Schäfflertanz Traditioneller Abschlussball der Schäffler setzt Schlusspunkt unter glanzvolle Saison – Eine Gold- und vier Silbernadeln verliehen Abteilungsleiter Ralf Lutzenburger Stv. Abteilungsleiter Georg Hagl Ehrentanzmeister Ludwig Graßl Tanzmeister Hans Spenger Roland Spenger Siegfried Weingartner Tobias Spenger Pressewart Georg Hagl Finanzverwalterin Rita Zitterbart Reifenkasperl Robert Zehentmeier Andreas Englhard Werner Pitzl Fasslkasperl Ralf Gaffal Martin Richtsfeld Andreas Harrieder Schäfflerexpress Christian Schöll Martin Eisenmann Andreas Kaindl

Mit ihrem Krawattentanz setzten die Schäffler den Schlusspunkt unter ihre 19. Tanzsaison seit 1889. Der traditionelle Abschlussball am Samstag, 6. April, im Christlsaal zu beschwingter Musik von „Daily News“ bildete denn auch die perfekte Kulisse für Worte des Dankes und des Lobes für eine wunderbare Gemeinschaftsleistung. Dem Ganzen voraus ging diesem erstmals ein Abschlussgottesdienst, den Ruhestandspfarrer Johann Hertl in der Stadtpfarrkirche zelebrierte. Er spannte den Bogen von der aktuellen Jugendbewegung zu den Schäfflern, die auf ihre Weise auch auf die Straßen gingen, um Freude unter die Menschen zu bringen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Zusammen mit Bürgermeister Josef Reiser, seiner Stellvertreterin Hannelore Langwieser und Ehrenbürger Sebastian Kirzinger nahm er auch im Christlsaal am Ehrentisch Platz. Der besondere Gruß von Schäfflertanz-Abteilungsleiter Ralf Lutzenburger galt insbesondere auch dem TSV-Vorstand um Alexander Hauf sowie den beiden Ehrenvorsitzenden Stefan Richtsfeld und Dr. Karl Pöschl. Letzterer feierte im Kreise der Schäffler in seinen 70. Geburtstag hinein; als Komiteemitglied bekam er eine Erinnerungstafel an viele schöne Schäfflersaisonen überreicht. „Tradition hat Zukunft“ überschrieb Reiser sein Grußwort. In Mainburg würden der Tradition Gesichter gegeben, wobei er namentlich die Familien Söckler oder auch Harrieder erwähnte. Selbst sein zweijähriger Enkel habe sich schon als Reifenschwinger versucht, sprach er auch im Namen vieler Kinder, die vom Schäfflertanz begeistert sind. Die gelebte Tradition mache ihn sehr stolz, betonte das Stadtoberhaupt. Dank und Respekt zollte er dafür den Mitwirkenden. „Wir alle können stolz auf Sie sein. Sie haben das großartig gemacht.“ Verbunden damit war der Wunsch, „die Flamme des Schäfflertanzes auch in sieben Jahren wieder weiterzutragen“. 44

Lutzenburger sprach von einem „Faszinosum, das man nicht erklären kann“. Es ließe sich nicht erklären, man müsse dabei gewesen sein. Er blickte dabei auf 195 Tänze zurück – bei zum Teil widrigsten Bedingungen mit Dauerregen und -schneefall. „Wer bei diesen Bedingungen ungetrübte Lebensfreude verbreitet, der hat’s drauf.“ Aus 28 Charakteren der 2019er-Garde sei ein „eingeschworener Haufen“ geworden, der eine fantastische Gemeinschaftsleistung abgerufen habe, angefangen von einem perfekten Reifenschwinger. Ein besonderes Lob durften sich auch die neu formierten Schäffler-Musikanten abholen, die mit unglaublicher Begeisterung dabei waren: „Ihr seid der Wahnsinn – nicht nur im musikalischen Sinne“, attestierte Lutzenburger. Unheimlich engagiert zeigten sich auch die vielen kleinen und großen Sammelkasperl. Dem Ganzen die Krone aufgesetzt hätten heuer die Fasslkasperl mit ihren Verserln und bühnenreifen Einlagen – „die Arbeitsverträge gelten unbefristet“, scherzte Lutzenburger, der sich im besonderen auch für die Großzügigkeit der Tanzbesteller und Gastgeber von Einladungen bedankte. In Abwandlung einer bekannten Schlagzeile eines großen Boulevardblattes rief er sämtlichen Beteiligten zu: „Ihr seid Schäffler!“

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Ausgabe 3/2019. Berichte und Neuigkeiten aus den Sportabteilungen des TSV Mainburg.  

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