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FETA – Festival des Straßentheaters


I n h a lt s v e r z e i c h n i s

Gdańsk 06

Über Gdańsk 06 Sehenswert 11 Museen in Gdańsk 17 SOPOT 24

Über Sopot 24 Sehenswert 31 Museen in Sopot 34

Street Basketball 60 Schwimmbecken 60 Reitsport 61 Tennis 63 Kegelbahnen 64 Sportschießstand 64 Extreme Vergnügung 64 Flüge 65 Golf 65 Hotels und Restaurants 66

GDYNIA 36

Über Gdynia 36 Sehenswert 42 Museen in Gdynia 43 Aktive erholung 48

Park und Reservaten 48 Wanderwege 50 Radwege 51 Strände 53 Am Strand: Juli-August 54 Yacht und Segelboothäfen 55 Yachting, Seefahrten 56 Segeln, Windsurfing, Kitesurfing, Tauchen, Segelkurse und Motorbootskurse 58

Hotels in Gdańsk 66 Hotels in Sopot 70 Hotels in Gdynia 73 Privatzimmer 75 Studentenwohnheime 75 Jugendherbergen 76 Campingplätze 77 Restaurants und pubs in Gdańsk 78 Imbissstuben in Gdańsk 81 Cafés, musik klub in Gdańsk 82 Restaurants und pubs in Sopot 84 Imbissstuben in Sopot 87

Cafés, musik klub in Sopot 87 Restaurants und pubs in Gdynia 89 Imbissstuben in Gdynia 92 Cafés, musik klub in Gdynia 93 Internet Café 94 Praktische Hinweise 95

Veranstaltungskalender in Gdańsk 95 Veranstaltungskalender in Sopot 99 Veranstaltungskalender in Gdynia 101 Theater 103 Kinos 104 Galerien 105 Einkaufszentren 107 Autoverleih 108 Konsulate 109 Fährdienste 109 Flughafen 110 Touristeninformation 110 Sicherheit 111 Dreistadtbahn 112

Verlag: © Oficyna Verbi Causa F Gdynia, Ruchu Oporu 11 Str. M 0501 025 450 Satz: Marek Trzebiatowski/Trzebiatowski Design • ISBN 978-83-60494-26-6


Die Anfänge von Gdańsk (Danzig) gehen zurück auf das Jahr 980. 997 kurz vor Ostern kam in diese Gegend als Missionar Bischof Adalbert aus Prag. Bald wurde er von heidnischen Preußen ermordet. Sein Leben und Tod beschrieb ein Benediktinermönch aus dem Klastor in Aventina – Jan Cannaparius. Sein Werk enthält Wörter “urbs Gydannyzc“ – die sich auf die Stadt Gdańsk beziehen, wo der Bischof Adalbert viele Bekehrte taufen sollte. Das ist zugleich die erste Erwähnung der Burg an der Mottlau. In der zweiten Hälfte des 10. Jh. entstand ein Burg–, Stadt– und zugleich Hafenkomplex.


D

ank dem Herzog Świętopełek II. (Swantopolk) erhielt Gdańsk die Lübecker Stadtrechte. Der Sohn des Herrschers, der letzte Herzog von Pommerellen – Mściwoj II., auch Mestwin genannt, überschrieb kraft des Vertrages von Kępno (Kempen) im Jahre 1282 die Pommerellen dem Herzog von Großpolen – Przemysław II. Der Vertrag war von großer politischer Bedeutung, denn er ermöglichte die Vereinigung von Danzig und Pommerellen. Nach gewaltigen politischen Auseinandersetzungen, die nach dem Tod von Wacław Czeski stattgefunden haben, wandte sich der Burgvogt Bogusza an die Deutschordensritter um Hilfe. Sie überfielen die Burg und richteten im Jahre 1308 ein entsetzliches Gemetzel an, das in die Geschichte als “Danzigerschlachten” einging. Lange und entschlossen versuchten die Danziger sich von der Herrschaft des Deutschritterordens zu befreien. Man soll es aber nicht vergessen, dass der Deutschritterorden gerade den Bau des Kanals Radunia und Große Mühle – der mächtigste der Profanbauten im Hafenburg – unternahm. Kranton an der Mottlau

Die Zugehörigkeit zu dem Hansabund (1361–1669) brachte Gdańsk, sowohl unter der Herrschaft des Deutschritterordens als auch nach der Friedenschließung in Thorn, großen Nutzen. Man verglich die Stadt mit einem Löwen, der tapfer den reichlich ausgestatteten Hansaspeicher bewacht. Nach der Niederlage des Deutschritterordens in der Schlacht von Tannenberg (Grunwald) im Jahre 1410, sprach sich Gdańsk für den polnischen König aus. Das Ende der Herrschaft des Deutschen Ordens im Burg an der Mottlau brachte erst das Jahr 1454, in dem der Orden vertrieben wurde. König Kazimierz Jagiellończyk schloss Gdańsk an Polen an und verlieh seinen Bewohnern zahlreiche Privilegien. Das wichtigste Privileg, “Groß” genannt, wurde am 15. Mai 1457 Jahr unterschrieben. Die Stadt bereicherte sich um große Güter, die früher dem Orden gehörten. Die Stadtregierung und hiesige Kaufleute bekamen zahlreiche Rechte und in dem Stadtwappen tauchte über zwei Kreuze eine goldene Königskrone der Jagiellonen auf. Reformation, die Gdańsk schon in den 20er Jahren des 16. Jh. erreichte, verän-


derte extrem die Glaubensverhältnisse in dem Burg an der Mottlau. Evangelisches Gdańsk bemühte sich unnachgiebig um Glaubensfreiheit. Seitdem sich die Stadt die Freiheit erkämpft hatte, bot sie Zuflucht verschiedenen Dissidenten. Nach Gdańsk kamen zahlreiche holländische Mennoniten, Schoten, Hugenotten und Juden. Die alte, sehr reiche Stadt vieler Nationen, anderer Kulturen, Religionen und Sprachen bildete eine einmalige Andersartigkeitgemeinschaft. Altpolnische Schriftsteller warfen Gdańsk Weltbürgertum und Hochmut vor. Trotzdem aber im Angesicht der Gefahr seitens Schweden war die Stadt imstande, mit Hintansetzung der Opfer und Verzichte, einen verbissenen Widerstand zu leisten. Belagert von den Russen und Sachsen trat Gdańsk im Jahre 1734 für Ehre und Thron des polnischen Königs mStanisław Leszczyński ein. Nach der zweiten Teilung Polens, konnte sich die Stadt leider nicht mehr der preußischen Annexion widersetzen. 1807 wurde Gdańsk von den Franzosen eingenommen und erhielt zwar einen Status als Freie Stadt aber nur bis zum Jahr 1814. Die nächsten vier Jahrzehnten wurden als Zeit der großen Krise, Niedergangs und Wirtschaftskatastrophe der Stadt bezeichnet. Im Juni 1919, kraft des Versailler Vertrages, entstand erneut Freie Stadt Gdańsk, das unter Obhut des Völkerbundes, genaugenommen seiner Hochkommissaren, stand. In den 30er Jahren fasste der Nationalsozialismus und Terror auch in Gdańsk Fuß. Die Schüsse, die am 1. September 1939 vom Schlachtkreuzer “Schleswig Holstein” aus, auf das polnische Munitionsdepot auf der Halbinsel Westerplatte abgegeben wurden, gaben dem II. Weltkrieg den Anfang. Das im März 1945 von der Sowjetarmee eroberte Gdańsk wurde in Schutt und Asche gelegt. Zum Glück nach den Zerstörern kamen Aufbauarbeiter, Denk-

malspfleger und Artisten, um der Stadt jahrzehntelang neuen Glanz zu verleihen. Gdańsk Bewohner waren schon immer für undemütige Leute, die sich nicht so leicht unterdrücken lassen, gehalten. Man sagte, dass sie hochmutig und stolz sind. Gdańsk blieb, die ganze Nachkriegszeit lang, unveränderlich das Synonym der Freiheitsbestrebungen der Polen. Dezember 1970 hat tragische Folgen für die Stadt und deren Bewohner nach sich gezogen. Es kam zu blutigen Auseinandersetzungen der Polizei und Militär mit den streikenden Werftarbeitern. “Drei Kreuze”, das Denkmal der gefallenen Werftarbeiter wurde zu Ehren der Opfer am Werfttor gebaut.


Rechtst채dtisches Rathaus


Danziger August 1980 wird heute von den Historikern für den Anfang des Verfalls der Nachkriegsordnung auf dem alten Kontinent erklärt. Generalstreiks, die mit der Unterschreibung der bekannten Augusteinigung auf der Werft in Gdańsk beendet wurden, machten einen Durchbruch, der die Bildung der neuen politischen Landkarte Europas zur Folge hatte. Mit Gdańsk wurden schon immer auf der ganzen Welt die freie Gewerkschaften assoziiert, “Solidarność” und der Friedensnobelpreisträger und zugleich der erste Präsident der III Rzeczypospolita (Republik Polen) – Lech Wałęsa. SEHENSWERT

Ulica Długa, Długi Targ (Langgasse und Langer Markt). Sie bilden den Trakt Królewski und gehören zu den schönsten Straßen in Gdańsk. Sie verlaufen senkrecht zu Motława von złota Brama (das Goldene Tor) bis zu Zielona Brama (das Grüne Tor). Hier wohnten die vornehmsten und reichsten Familien des Danziger Patriziats. Es sind typische Danziger Häuser mit schmalen Fassaden, bekrönt mit Gipfeln oder Attikas, reichlich geschmückt mit Wappen, allegorischen Figuren und Gestalten der antiken Helden. am Długi Targ erheben sich die wichtigsten Profanbauten der Rechtsstadt: Rechtsstädtisches Rathaus und Artushof. Ratusz Głównego Miasta (Rechtstädtisches Rathaus). Der prächtigste und wertvollste Profanbau alten Gdańsk, der ehemalige Sitz des Stadtrates. Es wurde von 1379 bis 1492 gebaut. Die Bekrönung des 80 m hohen Turmes, bildet die vergoldete Metallfigur von König Zygmunt August. Die Statue stammt vom Künstler Dirk Daniels aus Seeland. Ende des 16. Jh. am Fuß eines Turmes wurde eine Sonnenuhr angebracht. Auf ihr ist die Aufschrift in Latein zu lesen “Schatten sind unsere Tage”. 1945 völlig

Langgasse

ausgebrannt, wurde bis 1970 wiederaufgebaut. Heute beherbergt es das Historische Museum der Stadt Gdańsk. Die Innenräume des Rathauses sind im Stil der flämischen Renaissance erhalten. Der prachtvollste Große Ratssaal, auch Roter Saal genannt, gilt als einer der schönsten Rathausinnenräumen der Neuzeit. Seine Innenausstattung verdankt der Saal solchen Künstlern wie Hans Vredeman de Vries, Izaak van Blocke und Simon Herle. Die Decke bilden 25 Gemälde von Izaak van den Blocke. Das berühmteste unter ihnen ist “Die Apotheose Gdańsk”. Artushof. In vielen Hansestädten entstanden im 14. Jh. Artushöfe. Es waren Versammlungsorte reicher Patriziers, Kaufmänner und Handwerker und wurden nach dem Vorbild des keltischen Königs Artus und seiner Tafelrunde benannt. Der Danziger Artushof war ein wichtiges gesellschaftliches Handels– und Demokratiezentrum Polens. Der im 14. Jh. Erbaute Hof brannte nach gut hundert Jahren später völlig ab. Der neue Artushof wurde dann 1477 errichtet. Unter der Leitung von Abraham van den Blocke wurde die Fassade umgestaltet. am Portal sind Medaillons mit Königsportraits zu sehen. In dem imposanten Hofinneren befindet sich ein riesiger, 12 m hoher Re-


Neptunbrunnen

naissancekachelofen von Georg Stelzener, Mitte des 16. Jh. geschaffen. Er besteht aus Kacheln von Meister Josta, die mit Porträts, Wappen, allegorischen Figuren und Planeten versehen sind. Neptunbrunnen. Das Wahrzeichen Gdańsk steht seit dem Jahr 1633 vor dem Dwór Artura (Artushof). Die Anregung zu seiner Errichtung ging von dem Bürgermeister der Stadt Gdańsk Bartłomiej Schachmann aus. Nach einem Entwurf von Peter Husen i Johann Rogge geschaffen, wurde er 1615 in Augsburg in Bronze gegossen. Den Gesamtentwurf fertigte Abraham van den Blocke an. Das eiserne Gitterwerk stammt aus dem Jahr 1643. In den Jahren 1757–1761 umgestaltete Johann Karl Stender die Wasserschale und den Standsteinunterbau im Rokokostil. Nach einer Legende verursachte der Neptun die Entstehung des berühmten Danziger Goldwassers. Empört darüber, dass in den Brunnen goldene Münzen geworfen wurden, schlug er mit dem Dreizeck ins Wasser und zersplitterte das Gold, das seitdem in dem Kräuterlikör sehr schön glitzert. Złota Kamienica (Goldenes Haus). Es ist eins der schönsten Gebäuden Gdańsk und es wurde für den Bürgermeister Jan Speymann (ein reicher Kaufmann und Kunstmäzen) und seine Frau Judyta von den

Bahren nach dem Entwurf von Abraham van den Blocke 1609 erbaut. Seinen Ruhm verdankt das Haus der überaus prächtigen Fassade. Nach der Legende lustwandelt manchmal auf dem Hausflur eine strahlende Gestalt – der Geist der schönen Judyta Speymann, der vor sich hin flüstert: “Tue Gerechtigkeit, fürchte sich niemanden”. Goldenes Tor. Es wurde in den Jahren 1612–1614 nach dem Entwurf von Abraham van den Blocke im Renaissancestil erbaut. Die Skulpturen aus dem Jahre 1648 von Piotr Ringering krönen die Attika. Es sind allegorische Darstellungen von Vernunft, Gerechtigkeit, Frömmigkeit und Eintracht. An das złota Brama (Goldenes Tor) schließt Dwór Bractwa św. Jerzego, (Hof der Ordensbruderschaft des heiligen Georgs) der in den Jahren 1487–1494 im Stil der Spätgotik von J.Glotau erbaut wurde. Grünes Tor. Ursprünglich stand hier an gleicher Stelle das älteste Danziger Koggentor aus dem 14. Jh. In den Jahren 1564–1568 wurde es abgerissen und man baute, im Stil des niederländischen Manierismus, das bis heute erhaltene Gebäude. Das Tor wurde in den Jahren 1568–1571 von Regnier aus Amsterdam und Hans Kramer aus Dresden geschaffen und für den Sitz der Könige, während ihres Aufenthalts in der Stadt, bestimmt. Grünes Tor


Die Fräulein von dem Fenster. Aus dem Fenster des Dom Ławy am Długi Targ (Langer Markt) sieht jeden Tag um 13.00 Uhr (im Sommersaison auch um 17.00 Uhr) ein schönes Fräulein Hedwiga hinaus – Danziger Bürgerliche aus dem 17. Jh. Sie wurde dort von ihrem Onkel festgehalten. Das ist die Titelheldin des alten Liebesroman, der im Jahre 1891 von Jadwiga Łuszczewska (Deotyma) geschrieben wurde. Der Liebesroman wurde von allen Polen gelesen. Jeder, der nach Gdańsk kommt, macht sich auf die Suche nach der Fräulein und dem Bernsteinhaus. Krantor an der Mottlau. Das war der größte Kran im mittelalterlichen Europa. Er hat Waren auf Schiffe verladen und Mastbäume auf den Schiffen aufgerichtet. Er übte zugleich die Funktion des Stadttores aus. Die heutige Form erwarb er in den Jahren 1442–1444. In seinem Inneren befindet sich ein rekonstruiertes Triebwerk, der im Betrieb ist – das riesige, hölzerne Rad wurde

derzeit in trippelndem Gang durch Sträflinge in Bewegung gesetzt. Die Marienkirche. Die größte Backsteinkirche Europas entstand in den Jahren 1343–1502. Im Inneren findet man viele vorzügliche Kunstwerke aus dem Mittelalter und der Barockzeit, u.a. die Pięta (Ferse) – eine Steinskulptur von 1410, eine Kopie des Gemäldes Sąd Ostateczny (Das Jüngste Gericht) von Hans Memling aus dem Jahr 1472, die astronomische Uhr errichtet in den Jahren 1464–1470 von Hans Düringer und der Hochaltar entstanden in den Jahren 1510–1517. Die Länge der Kirche beträgt 105 m; die Innenhöhe – 29 m.Wenn man die 400 Stufen auf der Wendeltreppe schafft, hat man von dem 77,6 m hohen Turm einen schönen Blick auf die Stadt. Königliche Kapelle. Sie wurde auf Anregung des Königs Jana III Sobieski als vorläufige katholische Kappelle gebaut, weil die Marienkirche im Besitz der Lutheraner Die Marienkirche


war. Nach dem Entwurf des königlichen Architektes Tylmana von Gameren wurde sie von dem Danziger Baumeister Barthel Ranisch in den Jahren 1678–1681 geschaffen. Barockbildwerke an der Fassade stammen von Andreas Schlüter. Ulica Mariacka (Frauengasse). Es ist wohl der bezauberndste Winkle der Stadt. Sie führt von der Marienkirche bis Długie Pobrzeże und endet mit dem mittelalterlichen Brama Mariacka (Frauentor). Das ist mein schönes Beispiel der alten Danziger Bauten mit ihren berühmten Beischlägen und figurengekrönten Giebeln. Sie gehörten einst zu den wohlhabenden Kaufmännern und Goldschmieden. Folterkammer

Folterkammer. Wieża Więzienna (Stockturm) zusammen mit Katownia (Peinkammer) bilden ein mittelalterliches Vortor der ulica Długa (Langgasse). Katownia (Peinkammer) wurde 1593 von dem flämischen Architekten Anton van Obberghena umgebaut. Wieża Więzienna (Stockturm) wurde in den Jahren 1508–1509 von Michał Enkinger erhöht. Der Torkomplex auf der Langegasse ist der Sitz des einziges Bernsteinmuseums in Polen. Hohes Tor. In den Jahren 1571–1576 wurde es von Hans Kramer aus Sachsen, als ein Bestandteil der Befestigungsanlage, der westlichen Grenze der Stadt entlang erbaut. Der Backsteinbau wurde 1588 von Willem van den Blocke umgebaut und erhielt eine Prachtfassade aus gehauenem Sandstein. Ratusz Starego Miasta (Altstädtisches Rathaus). Es wurde in den Jahren 1587–1595 von Anton van Obbergena im Stil des niederländischen Manierismus gebaut. In den Innenräumen blieben allegorische Gemälde aus dem 17. Jh. erhalten: an den Wänden von Adolf Boy, an der Decke von Herman Han geschaffen. Katharinenkirche. Sie gilt als die älteste Kirche der Stadt, erbaut in den Jahren 1227–1239. Sie wurde von pommerschen Fürsten gestiftet und im 14. Jh. bedeutend ausgebaut. Im Jahre 1945 wurde die Kirche völlig zerstört. Zur Zeit ist sie im Ganzen wiederaufgebaut. In dieser Kirche findet man Gemälde von Anton Möller und Izaak van den Blocke und das Grabmal und Epitaph des berühmten Danziger Astronomen Jann Hevelius aus dem Jahr 1659. In dem 76 m hohen Turm ist ein Vieroktaveglockenspiel befestigt, sog. Carillon. Nikolaikirche. Ende des 12. Jh. entstand die zwei–tälteste Kirche Gdańsk. Im Jahre 1227 übergab sie der Herzog Świętopełek den Dominikanern, die auf des Heiligen Jacek Odrowąż Bitten nach Gdańsk gekommen sind. Diese Gotik-


Große Mühle

kirche überstand als die einzige Kirche weitgehend unbeschädigt den Krieg. Mitte des 15. Jh. wurden die Türme der Kirche erhöht. In der Kirche blieb die reiche Ausstattung aus dem Frühbarock erhalten. Große Mühle. Die Mühle wurde Mitte des 14. Jh. an dem Kanal Radunia gebaut. Das war die größte Aufwendung des Deutschen Ritterorden in Gdańsk. Sie verband drei Funktionen: der Mühle, des Getreidespeichers und der Bäckerei. Als Antrieb zum Mahlen von Roggen, Weizen und Gerste dienten 18 Schaufelräder von je 5 m Durchmesser, was damals eine große Errungenschaft der Technik war. Die Kathedrale von Oliwa. Kościół pod wezwaniem Trójcy Świętej, Najświętszej Marii Panny und St. Bernard wurden im 13. Jh. als der Zister– zienser Tempel errichtet. Nach einem großen Brand 1350 wurde er im Gotikstil wiederaufgebaut und ohne große Änderungen überstand er bis heute. Die gotische Ausstattung ging 1577 in Flammen auf und die heutige entstand in der Barockzeit. Die Kathedrale ist eine dreischiffige Basilika mit Transept und Umgang um den Chorraum. Ihre Länge beträgt 107 m was sie zu der längsten Kirche Polens macht. Die Kathedrale besitzt eine Orgel, die in den Jahren 1763–1788

von dem Orgelbauer Jan Wulf und Fryderyk Rudolf Dalitz angefertigt wurde. Park von Oliwa. Der heutige Park entstand im 18. Jh. auf dem Gelände der ehemaligen Klostergärten. mEs gibt hier Pflanzenarten fast aus der ganzen Welt. Man kann hier die 1920 angelegte Alpinarium, sowie die Orangerie, eine Grotte, Kaskade und noch im 17. Jh. angelegte Geißbuchenallee bewundern. Der Park eignet sich gut für romantische Spaziergänge. Im Sommer auf der Terrasse des Äbtepalastes und in der Parklaube finden Konzerte statt. Der Lotsenturm einer der schönsten Lotsen • turme der Ostsee, man begann ihn im Jahr 1894 zu gebrauchen (geographische Stellung 54º24’28’’N, 18º39’50’’E), Hohe 27 Meter, er war ein Zwilling des heute nicht mehr existierenden Leuchtturmes in Cleveland (Ohio). Er zeigte den Schiffen den Eingang in den Danziger Hafen bis 1984. Er war gleichzeitig ein Pilotenturm sowie eine Zeitkugel – Hebung und Abfall der Kugel an jedem Mittag erlaubt den Kapitanen genau ihre Chronometer ein–zustellen. Im Jahr 2004 hat der Leuchtturm sein Tor für Besucher geöffnet. Man kann hier alte optische Gerate sowie eine wunderbare Ausstellung des Leuchtturmwesens bewundern. Von seinem Die Kathedrale von Oliwa


Giebel aus sieht man den Hafen, die Westerplatte und die ganze Danziger Bucht. Denkmal für die Gefallenen Werftarbeiter. Drei würdevolle Kreuze mit Ankern – Symbol für Hoffnung, erinnern an die Opfer des Werftarbeiter–streikes von Dezember 1970. Die, im August 1980 streikenden Werftarbeiter erhoben unter anderem die Forderung nach der Errichtung am Werfttor eines Denkmals. Die Kreuze sind 42 m hoch und fast 140 t schwer. An dem Denkmal legen Kränze für die Opfer des Streiks alle offiziellen Delegierten, die nach Gdańsk kommen, nieder. In der Nähe des Denkmals, auf dem Gebiet der ehemaligen Danziger Werft, befindet sich Centrum Solidarności (das Zentrum der Solidarität). Dort gibt es eine multimediale Ausstellung zum Thema “Wege zur Freiheit”. Museen in GDAŃSK

Muzeum Narodowe (Nationalmuseum) F das Hauptgebäude: 1 Toruńska Straße M 058 301 70 61, 058 301 68 04 G muzeum.narodowe.gda.pl I Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr, Samstag–Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr (Montag geschlossen). Eintritt: 10 zł, ermäßigt - 6 zł, Freitag Eintritt frei (zu den Dauerausstellungen) Altkunstabteilung befindet sich in dem, an der Wende des 15. Jh. zum 16. Jh. errichteten, Franziskanerkloster (einer der wertvollsten Komplexe der spätgotischen Klosterarchitektur in Nordpolen). Dauerausstellungen: • “Das Jüngste Gericht” von Hans Memling • Mittelalterliche Plastik in Pommern • Flämische und holländische Malerei 16-17. Jh. • Danziger Malerei des 16. und der ersted Hälfte des 17. Jh. • Polnische Malerei des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jh. • Goldschmiedekunst 15-19. Jh. • Zinn 15-19. Jh. • Möbeltischlerei in Gdańsk

Denkmal für die Gefallenen Werftarbeiter


8 zł, ermäßigt 4 zł, familien 15 zł, Freitag Eintritt frei (zu den Dauerausstellungen) Zu den wertvollsten Exponaten gehören: • Sammlung der Möbel aus Ostpommern • Sammlung der Gegenstände, die Kultur der friesischen Ansiedler, die hier bis 1945 wohnten, dokumentieren • Sammlung der alten und modernen Volkskunst Dauerausstellung: Kaschubien – Landbau – Fischerei - Hauswirtschaft “Das Jüngste Gericht” von Hans Memling

(Danzig) und in Nordeuropa 16-18. Jh. • Alte Keramik 16-20. Jh. Abteilung für Moderne Kunst F Pałac Opatów in Oliwa, 18 Cystersów Straße M 058 552 12 71 I Öffnungszeiten: Montag geschlossen; Dienstag–Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr; Samstag–Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr; Eintritt: 10 zł, ermäßigt 6 zł, Familien 18 zł, Freitag Eintritt frei (zu den Dauerausstellungen) Der alte Pałac Opacki (Äbtepalast) stammt aus dem 18. Jh. Das Museum entstand in den 20er Jahren des 20. Jh. - als auf Anregung der Behörde der Freien Stadt Danzig eine Exposition zum Thema Geschichte Danzigs dorthin gestellt wurde. am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Palast völlig abgebrannt. Er wurde anfangs der 60er Jahre dank dem damaligen Muzeum Pomorskie in Danzig wiederaufgebaut (heute - Muzeum Narodowe). Dauerausstellungen: • Kunstschmiedetechnik und Buntmetalle 15-19. Jh. • Galerie der modernen Danziger Bildhauerkunst in Park Oliwski (Park von Oliva) Ethnographische Abteilung F Spichlerz Opacki, 19 Cystersów Straße M 058 552 12 71 w. 101 I Öffnungszeiten: Montag geschlossen; Dienstag–Freitag von 9.00 bis 16.00; Samstag- Sonntag von 10.00 bis 17.00; Eintritt:

Centralne Muzeum Morskie (Das Polnische Schifffahrtsmuseum) F 9/13 Ołowianka Straße M 058 301 86 11 G cmm.pl Das größte Zentrum des Nautikmuseumswesen Polens, zählt zu den wichtigsten in der ganzen Welt. Es gibt dort Sammlungen, die die Geschichte, Evolution und Techniken der Meereskultur darstellen. Ein bedeutende Teil der Exponate stammt aus der archäologischen Forschung und der Erforschung der Schiffswracks, die am Grund der Danziger Bucht liegen. I Pauschalpreis für alle Museumseinheiten - 18 zł, ermäßigt 10 zł (Fahrt 1 zł), man kann hier auch die Eintrittskarten für die einzelnen Museumseinheiten kaufen (6 und 4 zł) Speicher auf der Insel Bleihof I Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag von Äbtepalast


10.00 bis 16.00, Juli–August die ganze Woche 10.00-18.00 in den Speichern “Panna”, “Miedź” und “Oliwski” wird die Hauptausstellung des Museums dargestellt, die die Meeresgeschichte Polens von den Anfängen bis zur Gegenwart präsentiert. Żuraw Gdański (Krantor) F 67/68 Szeroka Straße I Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag von von10.00 bis 16.00, Samstag–Sonntag von 10.30 bis 16.30, Juli-August die ganze Woche 10.00-18.00 die Ausstellung betrifft die Rolle des Krantors im alten Danziger Hafen und des Hafens an der Mottlau selbst. Im Nebengebäude - Ausstellung der traditionellen Arten der Ruder- und Segelboote aus der ganzen Welt. Schiffsmuseum “Sołdek” M 058 301 86 11 int. 327 I Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag von 10.00 bis 16.00, JuliAugust die ganze Woche 10.00-18.00 das erste Schiff, das auf der polnischen Werft nach dem Zweiten Weltkrieg in den Jahren 1948-49 gebaut wurde. Man kann die meisten Räume, die genauso aussehen wie in den Jahren 1948-49, besichtigen. Muzeum Rybołówstwa na Helu (Fischereimuseum auf Hela) M 058 675 05 52 I Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag von 10.00 bis 16.00, Eintritt: 6 zł, ermäßigt 4 zł, Juli-August die ganze Woche 10.00-18.00 Dauerausstellung “Die Geschichte der Fischerei in der Bucht von Gdańsk” zeigt die Geschichte der mit Danzig engverbunden und als Fischereizentrum bekannten Region, die Geschichte der Halbinsel Hela und der jetzigen Stadt Hel selbst, zeigt auch die traditionellen Methoden des Fischfanges. Außerhalb des Museums gibt es das einzige Freilichtmuseum in Polen mit den traditionellen Fischerbooten.

Historisches Museum der Stadt Danzig Ratusz Głównego Miasta (Das Rechtsstädtische Rathaus) F 47 Długa Straße (Lange Gasse) M 76 79 100 G mhmg.gda.pl Die Ausstellung präsentiert die Innenräume des Rathauses mit historische Möbel und Ausstattung mit dem wertvollsten Roten Saal wo sich originelle Gemälde aus dem 16. und 17. Jh befinden. Auf dem dritten Stock wird das Leben in der Freien Stadt Danzig (1920-1939) präsentiert. Man kann auch den Turm hochklettern um die Stadt aus der Höhe zu bewundern. I Öffnungszeiten: Montag – geschlossen, Krantor


Dienstag–Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr, Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr. Eintritt 10 zł, ermäßigt 5 zł, Aussichtsturm - 4 zł, Dwór Artusa (Artushof) F 43/44 Długi Targ Straße M 058 346 33 58 I Eintritt: 10 zł, ermäßigt 5 zł, Familien – 20 zł, Dauerausstellung “Geschichte des Artushofes”. Zu dem Museumskomplex gehört auch das Patrizierhaus mit dem historischem Innenraum - Sień Gdańska (Danziger Diele) genannt, dessen Ausstattung aus der Wende des 17. Jh. zum 18. Jh. stammt. I Öffnungszeiten: Montag geschlossen, Dienstag – Eintritt frei jede Halbe Stunde. Mittwoch-Samstag 10.00 16.00 Uhr, Sonntag von 11.00 bis 16.00 Uhr. Eintritt 8 zł, ermäßigt 5 zł. Familienkarten für maximum 8 Personen (2 Erwachsene) – 20 zł. Gruppenkarten – je 4 zł. Artushof

Dom Uphagena (Uphagenhaus) F Długa 12 Straße M 058 301 23 71 I Eintritt: 8 zł, ermäßigt 5 zł, familien – 20 zł, Museum für bürgerliche Innenausstattung – das einzige Haus in Danzig, in dem man den Raumaufbau, die Innenräume und die Ausstattung der alten Bürgerhäuser vom Ende des 18. Jh. bewundern kann. I Öffnungszeiten: Montag geschlossen, Dienstag – Eintritt frei, Mittwoch - Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr, Sonntag von 11.00 bis 16.00 Uhr. Eintritt 8 zł, ermäßigt 5 zł. Es gibt Familienkarten zu 20 zł und Gruppenkarten zu 4 zł Muzeum Bursztynu (das Bernsteinmuseum) F Zespół Przedbramia Długiej (Barbakan Gdański) M 058 301 47 33 I Eintritt: 10 zł, ermäßigt 5 zł, Familien – 20 zł, Dienstag Eintritt frei. Das Museum präsentiert die Sammlungen von alter sowie gegenwärtiger Kunst und


die Naturstücke. Auf dem zweiten Stock des Turms befindet sich die Ausstellung von Naturbernsteinstücke. Museum der Turmuhren (Muzeum Zegarów Wieżowych) F Wielkie Młyny Straße, in dem Turm von der Katharinenkirche M 058 305 64 92 Die Katharinenkirche ist die älteste Pfarrkirche in Danzig, seine Anfänge gehen auf das 12. Jh. zurück. In dem barocken Helm befindet sich das rekonstruierte Glockenspiel aus dem 16. Jh., das aus 49 Glocken besteht. Dauerausstellung: Sammlung der Kirchturmuhren von dem 15. Jh. bis zum 20. Jh. (und eine Ausstellung zum Thema Zeitbegriff). Wegen Renovierung ist das Museum geschlossen. Festung Weichselmünde (Twierdza Wisłujście) M 058 343 14 05 Steht gerade am Hafenkanal und hat immer

die Stadt Danzig von der Meeresseite behütet. Bis XVI Jh. sie befand sich direkt an der Seeküste aus der aber wegen der Ostseewellen und der Aktivität der Weichsel die Westerplatte Halbinsel formiert wurde, die sie vom Meer abgesperrte. Die Festung gilt als einziges Exemplar des ziemlich gut erhaltenen Hafen-Verteidigungskomplexes aus der erste Hälfte des XII Jahrhunderts. Wachhaus Nr. 1 auf der Westerplatte M 058 343 69 72 Das einzige erhaltene Objekt des ehemaligen Wojskowa Składnica Tranzytowa (Transitmunitionslager) auf der Westerplatte ist das kleine Stahlbetongebäude, gebaut in den Jahren 1933-34. Die Stelle wo der Zweite Weltkrieg angefangen hat. I Das Museum ist von 15 April bis 15 Oktober, tägl. von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Eintritt 3 zł, ermäßigt 2 zł. Zufahrt mit dem Bus Nr. 106 und 158 Uphagenhaus


Muzeum Poczty Polskiej w Gdańsku (Museum für Polnische Post) F 1/2 Obrońców Poczty Polskiej Straße M 058 301 76 11 Dauerausstellung: • Geschichte der Postverteidigung im September 1939 • Geschichte der Post in der Küstenregion • Ausstellung alter Fernmelde- und Telegrafengeräte. I Öffnungszeiten: Montag geschlossen, Dienstag von 10.00 bis 15.00 Uhr, Mittwoch - Freitag von 10.00 bis 16.00; Eintritt: 5 zł, ermäßigt 4 zł, Dienstag Eintritt frei Archäologisches Museum (Muzeum Archeologiczne) F 25/26 Mariacka Straße M 058 322 21 00 G archeologia.pl Das größte archäologisches Objekt in Nordpolen. Dauerausstellung: • Vorgeschichte von Pommerellen • 1000 Jahre Danzigs anhand von Ausgrabungen • Erkrankungen der prähistorischen Bevölkerung in Polen • Durch Jahrtausende mit Bernstein • Geheimnisse des Tals von Nil. Sudan – Archeologie und Ethnographie • Aussichtsturm, Souvenirladen - während der Öffnungszeiten des Museums geöffnet, Monntags 8.00-16.00. I Öffnungszeiten: Innerhalb der Saison: Dienstag- Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr, Montag- geschlossen. Außerhalb der Saison: Dienstag , Donnerstag, Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr, Mittwoch von 9.00 bis 17.00 Uhr, Samstag-Sonntag10.00-16.00, Montaggeschlossen. Eintritt 6 zł, ermäßigt 4 zł, für den Aussichtsturm - 3 zł, Familien 10 zł Die Zentrum für Archäologische Ausbildung „Der Blaue Löwe” – Speicher „Das Blaue Schäffchen” F Chmielna 53 M 058 320 31 88 I Dienstag-Sonntag 10.00 – 18.00; Eintritt: 8 zł, ermäßigt 8 zł,

Zabytkowa Kuźnia Wodna Die Wasserschmiede F 1 Bytowska Straße M 058 552 51 51, 0601 84 22 92 Ein einziges Exemplar der technische Idee des XVI Jahrhunderts. Früher gehörte sie den Äbten von Oliva. Sie stammt aus dem 16. Jh., bis 1947 war sie im Betrieb. I Eintritt 5 zł, ermäßigt 2,50 zł Für Gruppen ab 40 Personen werden Vorführungen der Schmiedekunst veranstaltet (15 zł pro Person). Das Andenken- und Schmiedehandwerkshop ist während der Schmiede Öffnungszeiten offen. Montag - Sonntag 11.00 - 16.00 Museum für Solidarność - Ausstellung “Wege zur Freiheit” F 24 Wały Piastowskie Straße (im Keller) M 058 308 44 28 G fcs.org.pl Die multimediale Ausstellung dokumentiert die gegenwärtige Geschichte Polens, den Aufruhr der Arbeiter im Dezember 1970, den Arbeiterstreik im August 1980, den Kriegszustand, die Geburt der “Solidarność”, die den Anfang der Entkommunisierung in Europa gab. Es befinden sich dort auch die berühmten Tafeln mit den 21 Forderungen – August’80 (Anfang der Gewerkschaft ”Solidarność“) Die Forderungen wurden handschriftlich auf zwei Holzfaserplatten verfasst. UNESCO entschied die Forderungen

Ausstellung “Wege zur Freiheit”


in die Liste ”Andenken der Welt“ einzutragen, als Urkunde, die außergewöhnliche, gesellschaftliche und humanistische Werte besitzt und von großer Bedeutung für die Geschichte Europas ist. I Öffnungszeiten: Dienstag- Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Eintritt 6 zł, ermäßigt 4 zł, Mittwoch – 2 zł Der Lotsenturm F Gdańsk Nowy Port, 6A Przemysłowa Straße M 058 760 16 42 G latarnia.gda.pl Einer der schönsten Lotsenturme der Ostsee, man begann ihn im Jahr 1894 zu gebrauchen (geographische Stellung 54º24‘ 28”N, 18º39‘ 50”E), Hohe 27 Meter, er war ein Zwilling des heute nich mehr existierenden Leuchtturmes in Cleveland (Ohio). Er zeigte den Schiffen den Eingang in den Danziger Hafen bis 1984. Er war gleichzeitig ein Pilotenturm sowie eine Zeitkugel – Hebung und Abfall der Kugel an jedem Mittag erlaubt den Kapitänen genau ihre Chronometer einzustellen. Im Jahr 2004 hat der Leuchtturm sein Tor für Besucher geöffnet. Man kann hier alte optische Gerate sowie eine wunderbare Ausstellung des Leuchtturmwesens bewundern. Von seinem Giebel aus sieht man den Hafen, die Westerplatte und die ganze Danziger Bucht. I Besichtigungszeiten: von 10 Uhr bis 19 Uhr (ab 1. Mai bis 30. September) I Öffnungszeiten: 10.00-18.00 (Samstag, Sonntag von Mai bis 15 Juni;, von 15 Juni bis 31 August – täglich; September – Samstag und Sonntag). Eintritt 6 zł, ermäßigt 4 zł, Familien 12 zł Das Fotomuseum F 47 Piwna Str. M 058 301 03 63 G gdansk.pl/fotomuzeum Ein privates Museum. 5 Tausend Ausstellungsgegenstände (Fotokameras). I Öffnungszeiten: Montag-Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr

Der Lotsenturm


Sopot (Zoppot) ist eine der prächtigsten polnischen Städte und einer der schönsten Kurorte an der Ostsee. Schon im 16. Jh. war die Stadt der Sommerort der reichen Danziger Patrizierfamilien, die dort herrliche Erholungshöfe errichteten. Der “Entdecker” dieses außergewöhnlichen Ortes war Jean Georges Haffner, ein französischer Arzt und Offizier der Napoleonarmee aus Colmar, der sich in Danzig niedergelassen hat.


Balneologieninstitut

D

ort, wo heutzutage das “Grand Hotel” steht, baute er im Jahre 1823 eine Warmbadeanstalt mit 6 Badewannen. Das Gebäude ist von Grünanlagen umgeben. Ein Jahr später entstand neben der Badeanstalt das erste Kurhaus. Zoppot hatte damals 570 Einwohner, in der Stadt hielten sich 450 Kurgäste auf. Im Jahre 1842 wurde das Kurhaus ausgebaut. An der Stelle von Umkleideräumen hat man Łazienki Południowe für Frauen (Südbadehaus) und Łazienki Północne für Herren (Nordbadehaus) mit Brücken und Holzwindschutz gebaut. Mitte des 19. Jh. hatte Sopot (Zoppot) 10 000 Einwohner. Nach der Eröffnung

der Bahnlinie Danzig – Köslin 1870 fing eine schnelle Entwicklung der Stadt an. Neben den Kuranstalten, Pensionen, Villen entstanden viele Sommerhäuser und schöne Residenzen. Die Gebäude, der damaligen Mode nach, wurden im Renaissance–, Barock– und Gotikstil errichtet. Es kommt selten vor, dass Zoppoter Häuser nur in einem Stil erhalten sind. Sie werden zusätzlich mit volkstümlichen Elementen bereichert. 1901 erhielt Zoppot vom Kaiser Wilhelm II. die Stadtrechte. Ende des 19. Jh. entstanden hier eine Pferderennbahn und Tennisplätze. Heute hat Sopot ca. 40 000 Einwohner, und jedes Jahr wird die Stadt von 2 Mio. Touristen besucht. Sopot bietet Sandstrände, Wassersportzubehör, Hotels, Pensionen, Łazienki Południowe (mit einem ausgezeichnetem chinesischen Restaurant), Wasserheilanlagen und Sanatorien an. Hier befinden sich auch wunderschöne Architekturdenkmäler im Jugendstil, der längste Holzpier Europas, Aussichtspunkt und Anlegeplatz der Küstenschifffahrt. Sopot hat ein reiches Angebot an kulturellen Veranstaltungen. Für alle Sportliebhaber stehen Tennisplätze, Pferderennbahn, Skilifts zur Verfügung. Auf alle warten Galerien, Kirchen, bezaubernde


Cafés auf der berühmten Promenade (ul. Bohaterów Monte Cassino). Die Stadt ist stolz auf ihr Freilichttheater – Opera Leśna (Waldoper). Sie wurde 1909 auf Anregung vom Danziger Kapellmeister Paul Walter Schäffer gebaut. Es gibt dort Schauplätze für 4200 Zuschauer. Die Bühne hat eine Fläche von 400 m2. Das Dach mit einer Fläche von 0,4 ha wurde 1964 errichtet.

”Inhalationspilzchen”

Sopot als Heilstätte

Die Salzquelle, die in Zdrój św. Wojciecha aus einer Tiefe von 800 m herausrinnt, ist 4,4% Bromid–, Brom– und Jodsalzsole mit einer Temperatur von 18,50ºC. Die Sole kann man in der Trinkhalle vor dem Eingang zu Zakład Balneologiczny (Balneologieinstitut) bei dem Pier und im “Inhalationspilzchen” im Park Południowy (Südpark) bekommen (die Sole aus dem

“Inhalationspilzchen” eignet sich nur für Inhalationen und Bäder, weil sie zu gradiert ist). Man kann die Mineralbäder in dem Salzbecken von Zakład Balneologiczny (Balneologieinstitut) bei Wojewódzki Zespoł Reumatologiczny (Woiwodschafter Rheumakomplex) genießen. Man empfiehlt die Bäder bei solchen Strand in Sopot


Leiden wie: Rheuma, Gelenkentzündungen, Osteoporose, Geburtsfehler, Wirbelsäuleschmerzen oder bei Unfallzuständen als Rekonvaleszenzeingriff. Die Inhalationen helfen bei anhaltenden Nasen–, Hals– und Kehlkopfinfektionen, bei andauernden Höhlenleiden und bei Asthma. Gegenanzeige – Hochdruckkrankheit. Heiltätigkeit: • Wojewódzki Zespół Reumatologiczny F 1/3 Grunwaldzka Str. M 058 551 12 01 • Sanatorium “Leśnik” F 105 23-Marca Str. M 058 551 72 63 – befindet sich auf einer Waldwiese, ca. 700 m von Gebäuden entfernt (aber mit günstiger Busverbindung!). Die Anstalt bietet Mineral– und Perlbäder, Heilmoor– und Paraffinwickelungen, Inhalationen, Massagen, Physiotherapie an. • Sanatorium MWS “Helios”, 63/65 Bitwy pod Płowcami Str. M 058 551 12 28 Perlbäder, Vierkammer–wirbelbäder, Paraffinwickelung, Elektromedizin.

• Sanatorium Rehabilitacyjne dla Dzieci F 93 23-Marca Str. M 058 551 72 63 sehenswert

Molo (Seesteg) • der längste Holzbau im Ostseebecken (511,5 m lang und 10 m breit, 450 m tief ins Meer). Das ist, neben


dem Grand Hotel, ein Wahrzeichen der Stadt, das anlockend auf die Touristen wirkt. Jährlich besuchen den Pier 1,5 bis 2 Mio. Menschen. Er besteht aus einer rechteckigen Plattform, die mit Skwer Kuracyjny (Kurgrünstreifen) • verbunden ist, aus einem Hauptkern mit einigen Seitenplattformen, aus einem trapezförmigen Kopf und aus einem Seitensporn, der die Yachtanlegestelle bildet. Die erste Seebrücke, 41 m lang und 1,6 m breit, wurde von Dr. J. Haffner gebaut. 1842 wurde an der gleichen Stelle eine größere Brücke errichtet (63 m lang, 2,5 m breit), und 1882 wurde sie noch einmal vergrößert (94 m lang, 3,8 m breit). Die heutige Gestalt hat der Seesteg seit 1925. Plac Zdrojowy (Badeplatz) • das ist der Zen–tralplatz in Dolny Sopot. Er entstand nach dem 2. Weltkrieg, als Sopot (Zoppot) nach dem Ein–marsch der Sowjetarmee verbrannt wurde. An dem Platz

befindet sich eine Wasserheilanstalt, die in den Jahren 1903–1904 entstand. Über dem Haupteingang sieht man eine Sirene (von Fenzloff geschaffen), einen Triton und das Stadtwappen. An der Spitze des Schornsteins gibt es ein Aussichtspunkt – eine Glasbalustrade. Grand Hotel • ein vierstöckiges Gebäude in einer modernistischen würdevollen Form errichtet. Es wurde in den Jahren 1924–27 unter der Leitung von Otto Kloeppel und Richard Kohnke gebaut. Damals galt es als das größte Hotel in Nordeuropa. Bohaterów Monte Cassino Straße • die wichtigste und berühmteste Promenade (“Monciak” genannt), 635 m lang nur für Fußgänger bestimmt. Sie führt direkt zum Pier. Beiderseits gibt es viele Läden, Cafés, Restaurants, Reisebüros, Kinos und Theater, die sich in zauberhaften, eklektischen Gebäuden befinden. Auf der Seesteg


Der traditionsreiche Kurort Sopot besitzt als beliebtes Urlaubsziel ein immer größeres und ganzjähriges Leistungsangebot für Touristen. Die vielen Hotels, das Gastronomieund Freizeitangebot in Form von fast 300 Restaurants, Pubs und Cafes, die hervorragende Sport und Erholung dienende Infrastruktur, die großen Grünflächen und die einzigartige Architektur der Stadt, die Spa & Wellnesszentren sowie interessante kulturelle Ereignisse bewirken, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher nach Sopot kommen.


Bohaterów Monte Cassino Strasse - ”Spatif”

Grünanlage steht ein Springbrunnen mit der Figur eines Fischers. Die Statue erinnert an den Ort, wo sich seit dem 17. Jh. bis zur Gründung des Badeortes, ein Fischerdorf befand. Der Springbrunnen wurde 1988 nach einem Entwurf von Brunon Wandtke, von Stanisław Szwechowicz errichtet. Der Straßenname ist ein Andenken an den Kampf im 2. Weltkrieg um den italienischen Hügel und das Kloster. In dem Kampf nahm das 2. Polnische Korps unter der Führung von Władysław Anders teil. Das Schiefhaus • (in der Monte Cassino Str. 53) knüpft an die Zeichnungen von Jan Marcin Szancer und Per Dahlberg (ein schwedischer, seit Jahren in Zoppot wohnender Zeichner) an. Das Haus wurde 2003 von der Firma “Allcon” erbaut, nach dem Entwurf von Szotyńskis. In diesem Haus gibt es Pubs, Restaurants, Geschäfte, und im dritten Stock befindet sich das Museum des Gegenwärtigen Marinekunsthandwerks aus Pommern. Dworek Sierakowskich • in Józefa Czyżewskiego Str. 12 – ein klassizistischer Sommerhof, Ende des 18. Jh. von Kajetan Sierakowski (Politiker) errichtet. Das ist ein Mauerhaus mit zwei Alkovenflügel. Sowohl die Außen– als auch die Innenausstattung wurde erhalten. Es gibt immer

noch zwei zylindrische Ofen und Deckengemälde. Seit 1974 ist der Hof der Sitz von Towarzystwo Przyjaciół Sopotu (Gesellschaft der Freunde Sopots) und spielt die Rolle eines Kulturzentrums. In einer der Alkoven befindet sich ein Teehaus, von 12.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Ein bescheidenes Gebäude mit Holzveranda • (10 Tadeusza Kościuszki Str.), 1898 errichtet, von Felix Dost entworfen. In diesem Häuschen ist 1926 der Schauspieler Klaus Kinski geboren. An der Wand hängt eine Gedenktafel. Plac Rybaków (Fischerplatz) • eines der wertvollsten Relikten der alten Bauten in Sopot. Der Platz mit einer Grünanlage


wurde 1914 gestaltet und, nach einem Entwurf von Paul Puchmäller, mit Ziegelhäuschen umbaut. Fischeranlegeplatz in Karlikowo • eine Art von Freilichtmuseum auf dem Strand. Dort befinden sich einige Boote, ein Platz zur Trocknung der Netze, Schuppen, Anlagen zum Herausholen der Boote aufs Land. Neben dem Anlegeplatz gibt es ein Restaurant “Przystań”, 1995 von Brunon Wandtke entworfen. Die Ausstattung knüpft an die Zoppoter Architektur an. Grodzisko (Prähistorische Siedlung) • archäologisches Naturschutzgebiet zwischen Klammen, westlich von EHaffnera, ca. 400 m vom Meer entfernt. Das ist ein mit Buchen und Eichen bewachsenes Gebiet der slawischen Holz– und Sandburg aus der Wende des 8. Jh. zum 9.Jh. Es gibt hier Dämme und einen 6 m tiefen Graben. Die Exponate aus dem Fund werden im Archäologischen Museum in Danzig gesammelt. Das Schiefhaus

Łysa Góra (Kahlberg) • ragt in Sopot empor und von da aus hat man einen weiten Blick auf Danzig, die Häfen und teilweise auf Żuławy Wiślane. Der Berg eignet sich ausgezeichnet für den Wintersport. Es befinden sich dort Skilifts und Imbißstube, “Sabat”. Wasserpark • nahe der Sopot–Gdynia Grenze, in Kamienny Potok, hat eine Fläche von 22 000 m2. Er verfügt über Schwimmhallen mit Wasserströmen, Wasserfällen, Whirlpools und Wasserrutschen. Das Außenschwimmbecken wird beheizt. Man bietet Schwimmunterricht, Sauna, ein Sonnenstudio, Klubräume, Restaurants, eine Imbißstube und eine Kegelbahn an. Museen in Sopot

Muzeum Sopotu (Museum der Stadt Zoppot) F 8 Poniatowskiego Straße


Museum der Stadt Zoppot

M 058 551 22 66 G muzeumsopotu.pl Die schöne Villa von Ernst August Claaszen (1853-1924) - dem Honorarkonsul der Vereinigten Staaten in Westpreußen - wurde in den Jahren 1903-1904 gebaut. 1945 wurde die Ville verstaatlicht und jahrelang war sie ein streng bewachtes Regierungsobjekt und Sommerresidenz der Kommunisten. Nach 1980 wurde sie an die Stadt übergeben. Seit 2007 im neuen schönen Sitz direkt am Stand. Die Dauerausstellung: Gdynia – der verwirklichter Traum von Polen an der Ostsee. Das Museum ist sehr modern durch seine originelle Ausstattung und die multimediale Präsentationsform, die die Zuschauer in die Atmosphäre der alte Gdynia einführt. Die

glücklicherweise erhaltene Innenräume und Außenwände erlaubten die Rekonstruktion des Hauses eines reichen Bürgers aus dem Beginn des XX Jahrhunderts. Die alte Fotos des Hauses innen und außen hat Frau Ruth Koch, die Tochter des Konsuls Claaszen, übergegeben. I Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr, Samstag–Sonntag 11.00-17.00 Uhr (Montag geschlossen). Eintritt 5 zł, ermäßigt 3 zł, Donnerstag - Eintritt frei. Grodzisko (Prähistorische Siedlung) F Haffnera Straße M 058 301 50 31 Archäologisches Naturschutzgebiet zwischen Klammen, westlich von Haffnera, ca. 400 m vom Meer entfernt. Das ist ein mit Buchen und Eichen bewachsenes Gebiet der slawischen Holz- und Sandburg aus der Wende des 8. Jh. zum 9.Jh. Es gibt hier Dämme und einen 6 m tiefen Graben. Die Exponate aus dem Fund werben im Archäologischen Museum in Danzig gesammelt. I Öffnungszeiten: Mai- Ende September Dienstag-Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr, Juli-August von 10.00 bis 18.00 Uhr. Eintrittskarten: 4 zł, ermäßigt: 2 zł, Feste und Historische Stunden auf Bestellung – 5 zł.


Gdynia (Gdingen) – als ein Hafen und eine Stadt wurde sie nach dem Willen der Nation und Geschichte “geboren”. In den 20er Jahren des 20. Jh., kurz nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit von Polen, traf man die Entscheidung zum Bau. Zuerst sollte ein Hafen, später eine Stadt an Stelle des Fischerdorfes entstehen. Kraft des Versailler Vertrages wurde Polen nur ein geringes Teil der Küste zuteil und Danzig wurde zu einer Freien Stadt ernannt – was in der Praxis bedeutete, dass es doch vor allem den Deutschen gehörte. Gezwungenermaßen baute man einen eigenen Hafen.


Yachtbecken und Südpier

D

er 1925 gegen Deutschland geführte Zollkrieg und der Streik der Bergleute in England triben die Verwirklichung des Vorhabens vorangetrieben weil einerseits die Möglichkeiten der Nutzung des Hafens in Danzig sehr rapide sanken, und andererseits der Bedarf an Kohle im Ausland stieg. Der erste Anstoß zur Schaffung der polnischen Meereswirtschaft ging von dem Industrie– und Handelsminister Eugeniusz Kwiatkowski aus. Der Autor des Hafenentwurfs war Tadeusz Wenda. am 10. Februar 1926 wurden Gdynia die Stadtrechte verliehen und in den nächsten 13 Jahren, bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, wur-

Seesteg in Orłowo

de die Stadt zu einem der modernsten Ostseehäfen (in vieler Hinsicht übertraf es Danzig und wetteiferte mit Hamburg). Gleichzeitig entwickelte sich die Stadt selbst, die Einwohnerzahl stieg von 1 300 im Jahr 1921 auf 115 000 im Jahr 1939. Der Krieg unterbrach die Entwicklung der Stadt, sie wurde dem Dritten Reich einverleibt und erlebte die Vernichtung und Vertreibung der Menschen. Gdynia bekam sogar einen neuen Namen – Gotenhafen. Der Hafen wurde zu einem Stützpunkt der deutschen Kriegsmarine und auf der Werft wurden deutsche Kriegsschiffe repariert. 1945 zerstörten die Deutschen den Hafen, indem sie die Wellenbrecher, Hafenanlagen, Überführungen und Brücken zersprengten. Die Hafeneinfahrt wurde durch die Versenkung des Kreuzers “Gneisenau” gesperrt. Heutzutage hat Gdynia 250 000 Einwohner und gehört zu den wohlhabendsten Städten Polens. Es gibt hier leider keine alten Denkmäler wie in Danzig, die ältesten Gebäude wurden am Anfang dieses Jahrhunderts gebaut. Man hat aber dafür wunderschöne Landschaftsbilder und eine einmalige Stadtlage. Die Stadt hat ihren eigenen Architekturstil entwickelt, “Gdingener Modernismus” genannt. Er ist besonders in


der Form der Gebäude, Balkons und Erker zu sehen. Die Gestaltung der Eckhäuser erinnert an Deckaufbauten. Obwohl Gdynia sehr schnell errichtet wurde, hat es seine Individualität entfaltet, die Identität und Besonderheit bewahrt. Das Herz von Gdynia bilden Straßen wie: 10 Lutego, Świętojańska, Skwer Kościuszki und seine Verlängerung – aleja Jana Pawła II auf Molo Południowe (auf dem Südpier) – der Pier wurde 1936 an der Stelle der Holzbrücke gebaut. am Ende der aleja Jana Pawła II steht ein Denkmal des großen Schriftstellers Joseph Conrad (er wurde in Polen geboren), geschaffen von Zdzisław Koseda. An der anderen Seite der Allee befindet sich Aquarium, weiter die Navigationsrichtung von Akademia Morska (Meeresakademie) und Yachtklubs. Hinter ihnen befindet sich das General– Mariusz–Zaruski– Yachtbecken. Zaruski war Segler,

Świętojańska Strasse

Bergsteiger, Schriftsteller und Soldat. Zaruski– Denkmal (auch von Z. Koseda geschaffen) ist bei dem Sitz des Yachtklub Polens zu sehen, und das kleine Denkmal von Leonid Teliga (der erste Pole, der mit der Yacht “Opty” die Welt in den Jahren 1967–69 allein umsegelte) steht bei dem Yachtklub “Gryf”.


sehenswert

Gdingener Aquarium • sie befinden im Gebäude von Morski Instytut Rybacki (Institut für Seefischerei), das 1921 ins Leben gerufen wurde (zuerst auf der Halbinsel Hela, seit 1938 in Gdynia). Es beschäftigt sich mit Fischereibiologie, Meereskunde, Meeresökologie und Fischereiöko– nomik. Das Museum ist sowohl ein didaktisches als auch ein Ausstellungszentrum, dessen Aufga–be die Verbreitung des Wissens über das Meer und seine Bewohner ist. Jedes Jahr wird es von rund 350 000 Besuchern besichtigt. ”Dar Pomorza” (“Geschenk Pommerns”) • das berühmteste polnische Segelschulschiff. Es wurde 1909 auf der Werft in Hamburg auf Kiel gelegt und für die Spenden der Polen 1930 gekauft. 50 Jahre lang fuhr es im Dienst der Akademia Morska (Seewesenakademie), und 1972 wurde es mit allen möglichen Preisen während The Cutty Sark Tall Ships Races ausgezeichnet. Es ist ein Rahedreimaster, sein Rumpf ist 72,6 m lang, 16,6 m breit. Die Höhe der Masten beträgt 41,4 m und die Segelfläche – rund 2 000 m2. Das Schiff trat in verdienten Ruhestand und wurde an Centralne Muzeum Morskie (Hauptmeeres–museum) übergeben. 1983 wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Nachfolger der Weißen Fregatte ist das Schiff “Dar Młodzieży”, das nach jeder Seereise immer gleich hinter “Dar Pomorza” anlegt. Feliks – Nowowiejski – Seeboulevard • (Nowowiejski war ein großer Komponist, der in den Jahren 1877–1946 lebte) – an dieser einma–ligen, im Landesmaßstab, Stelle grenzt das Meer direkt an das Stadtzentrum und die Strände. am Boulevard steht eine in Metall gegossene Skulptur (geschaffen von Adam Smolana), die drei Meeresfische darstellt. “Rybki” (“Fischchen”) – ist ein sehr

Michaelikirche

beliebter Treffpunkt der Jugendlichen. Die Länge des Boulevards beträgt 1522 m. Kamienna Góra (Steinberg) • die Höhe des Berges beträgt über 50 m.Man hat von hier aus einen wunderschönen Blick aufs Meer, auf den Hafen und die Stadt und es ist dies zugleich das vornehmste Stadtviertel, dessen Zentrum ein kleiner Rundplatz mit einem Denkmal für Henryk Sienkiewicz (den großen Schriftsteller und Nobelpreisträger) bildet. Żeromskihäuschen • es liegt in dem Stadtteil Orłowo am Strand und Pier. Früher wohnte hier Stefan Żeromski, heute ist es der Sitz von Towarzystwo Miłośników Orłowa (Gesellschaft der Orłowo Freunde). Hier finden Schriftstellertreffen und kleine Ausstellungen statt. Villa Lubicz. In der ulica Orłowskagibt es auch eine gemütliche Pension – eine Villa aus den dreißiger Jahren des 20., sorgfältig erneut, als ob sie in den damaligen Zeiten stünde – sowohl dank der Innenausstattung als auch wegen der Anzüge der Hotelbedienung. Hof– und Parkkomplex in Kolibki • das Grundstück gehörte im 17. Jh. der Familie Wejher, später der Familie Sobieski – dem König Johann III und der Königin Maria und dann ihren Söhnen Aleksander und Jakub, die es an den Woiwoden Piotr Przebendowski


verkauften. Ein alter Hof und ein Park mit sehr alten Bäumen blieben erhalten. Die historischen Pferdeställe und der Wagenschuppen beherbergen heute ein Pferdegestüt. Michaelikirche • ist das älteste Gebäude in Gdynia. Gebaut an der Stelle des alten Heidentempels am Anfang des 13. Jh., im 17. Jh. während der Schwedenkriege zerstört. Wiederaufgebaut, diente sie den Gläubigen bis zum letzten Tag des Zweiten Weltkrieges – sie wurde durch die Sowjetischen Armee zerstört und die Kaschuben haben sie wiederaufbauen müssen. Sie liegt auf Kępa Oksywska 40 m über dem Meeresspiegel, von einem Friedhof umgeben, auf dem viele Menschen, die sich um Gdynia und Pommern sehr verdient gemacht haben, ruhen. Auf den Moränenhügeln von Redlau kann man drei mächtige Artilleriekanonen, Kaliber 130 mm, über 10t schwer, die 1947 auf dem Redlaunkliff aufgestellt wurden, bewundern. Sie sollten die Hafeneinfahrt von Gdynia und Gdańsk schützen. Das letzte Mal wurde mit ihnen im Rahmen der Manöver in den siebziger Jahren geschossen. Heute gehört das ehemalige Militärgelände, auf dem sich die Kanonen befinden, zu Naturschutz–gebiet der Dreistadt. Denkmäler für die Opfer vom Dezember 1970 • zu Ehren deren, die Museum der Stadt Gdingen

“ihr Leben geopfert haben, damit wir würdig leben können”. Das eine – in der ECzechosłowacka, in der Nähe von der Werft – wurde am 17. Dezember 1980 enthüllt – an dem 10. Jahrestag der Werftarbeitermassaker. Den Bau des anderen am Stadtamt unterbrach der Kriegszustand und es wurde erst dreizehn Jahre später vollendet. Das “mit Flügeln versehene Kreuz” hat eine Höhe von 25 m und ist 23 t schwer. MUSEEN IN GDYNIA

Muzeum Miasta Gdyni (Museum der Stadt Gdingen) F 1 Zawiszy Czarnego Straße M 058 662 09 10 G muzeumgdynia.pl I Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag von 10.00 bis17.00 Uhr. Eintritt 7 zł, ermäßigt 4 zł, Freitag Eintritt frei; die Eintrittskarte berechtigt die Besichtigung von Ausstellungen im Abrahamshäuschen und Centrum Gemini. Seit 2007 im neuen schönen Sitz direkt am Stand. Die Dauerausstellung: Gdynia – der verwirklichter Traum von Polen an der Ostsee. Das Museum ist sehr modern durch seine originelle Ausstattung und die multimediale Präsentationsform, die die Zuschauer in die Atmosphäre der alte Gdynia einführt. Museum der Stadt Gdynia - Domek Abrahama (Abrahamhäuschen) F 30 Starowiejska Straße M 058 621 62 18 Die Ausstellungen zeigen nicht nur die Geschichte der Stadt und Kaschubei sondern auch die große Kulturereignisse. Das Häuschen ist über Hundert Jahre alt und gilt als ein der letzten Zeugen des Dorfes Gdynia (der andere ist die Kneipe ”Strych“ auf dem Kaszubski Platz). Es ist berühmt dank Antoni Abraham (1869–1923) geworden der kaschubischer König genannt war weil er sein


ganzes Leben dem Schlag für das Polentums seiner Boden gewidmet hat. Die Wiedergeburt des polnischen Staates wurde zu seiner übergeordnete Idee geworden. 1919 ist er als Vertreter der Kaschuben nach Versaille zur Friedenskonferenz gefahren um dort das Polentum seiner Erde zu bezeugen. Er hat die letzte Paar Jahre seines Leben in dem Häuschen am Starowiejska Strasse verbracht und ist dort verstorben. Heute befindet sich hier eine Abteilung des Museums der Stadt Gdynia. I Geöffnet tägl. von 10.00 bis 16.00 Uhr (außer Montag). Eintritt 2 zł, ermäßigt 1 zł, Samstag- Eintritt frei

Museum der Stadt Gdynia - Ausstellungssaal im Unterhaltungszentrum ”Gemini“ – 21 Waszyngtona Straße I Öffnungszeiten: mit Ausnahme von Montag, Eintritt frei. Das Kriegsmarinemuseum F 1 Zawiszy Czarnego Straße M 058 626 39 84 Freilichtmuseum der Wasserwaffen: alte und gegenwärtige Militärzeuge, Hubschrauber, Kanonen, Torpedos, Jagdflugzeuge. Da das Museum nur über geringe Ausstellungsmöglichkeiten für seine Sammlungen verfügt, wird ein Vorhaben der Stadt und der Kriegsmarine verwirklicht. Es soll ein neper Sitz des Museums am Meeresufer, bei dem Klub “Riwiera” entstehen. I Öffnungszeiten: von 10.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr. Eintritt 4 zł normalny, 2 zł ermäßigt ORP “Błyskawica” (das Kriegsschiff) F al. Jana Pawła II M 058 626 37 27 G mw.mil.pl In den Jahren 1935-37 auf einer englischen Werft gebaut, trat es im September 1937 den Dienst als Schiff der Republik Polen an. Es hat sich während des 2. Weltkrieges besonders hervorgetan. Seine Länge beträgt 114 m und die Breite - 11,5 m.Die Ausstellung besteht aus drei Teilen: dem Deck mit Artillerie- und Unterwasserwaffen, den Maschinenabteilen und der Ausstellung zum Thema: Geschichte der Bewaffnung Polens auf dem Meer und Tradition der Kriegsmarine. I Öffnungszeiten: von 10.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr. Eintritt 8 zł, ermäßigt 4 zł Das “Dar Pomorza” Segelschiff (Das Polnische Schifffahrtsmuseum) F al. Jana Pawła II M 058 620 23 71 Es wurde 1909 auf der Werft in Hamburg


ORP ”Błyskawica”

gebaut und für die Spenden der Polen 1930 gekauft. 50 Jahre lang fuhr es im Dienst der Akademia Morska (See Hochschule). Das Schiff machte 105 Fahrten, legte in 383 Häfen an und wurde zur Schule des Lebens für fast 14 000 junge Offiziere der polnischen Handelsmarine. 1972 gewann es alle Preise bei The Cutty Sark Tall Ships Races. Es ist ein Rahedreimaster, sein Rumpf hat eine Länge von 72,6 m, seine Breite beträgt 16,6 m, Die Höhe der Masten beträgt 41,4 m und die Segelfläche - rund 2 000 m2. Seit 1983 kann man Schiffsräume besichtigen – das Zwischendeck, Offizierkajüten mit dem Salon des Kommandanten, Maschinenraum, Segellager und Decks. Das zweite Teil der Ausstellung bilden Fotos, die fast hundertjährige Schiffsgeschichte darstellen; das dritte Teil bilden Zeitausstellungen - Malerei, Kunstgewerbe, Fotografie. I Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10,00-16.00, Juli-August: die ganze Woche 10.00-18.00. Eintritt 8 zł, ermäßigt 4 zł. Akwarium Gdyńskie (Gdynia Aquarium) F al. Jana Pawła II 1 M 058 621 70 21 G akwarium.gdynia.pl Es ist das einzige derartige Aquarium in Polen, mit Tausenden von bunten Fischen, Raubmoränen, Haien und Piranhas, Schild-

kröten und Seeigeln, Sammlungen fossiler Meerestiere und Dioramen des Ozeans. I Öffnungszeiten: von 1 Juni bis 31 August: die ganze Woche – 9.00- 20.00, von October bis März: 10.00-17.00, von April bis Juni und September: 9.00-19.00, Eintritt 14 zł, ermäßigt 9  zł (Kinder bis 4 Jahre Eintritt frei) Das Gdynia Motormuseum F Gdynia Chylonia, 2C Żwirowa Straße M 058 663 87 40 G gdynskie-muzeum-motoryzacji.pl I Öffnungszeiten: Freitag-Samstag von 9.00 bis 17.00 Uhr, von Mai bis do August von 9.00 bis 19.00 Uhr. Eintritt 7 zł, ermäßigt 3 zł (Kinder bis 4 – freie Eintritt) Freilichtmuseum der Seefischerei F Domek Żeromskiego (Das Haus von Żeromski), 6 Orłowska Straße M 058 664 92 75 I Öffnungszeiten: Mai- September Dienstag-Sonntag von 10.00 bis 16.00, Juli-August von 10.00 bis 18.00 Uhr. Muzeum Inkluzji w Bursztynie (Museum der Inklusion in Bernstein) F Uniwersytet Gdański (Danziger Universität), 46 al. Piłsudskiego M 058 621 70 28 in. 42 G muzeum.gda.pl Sammlungen von vor vielen Jahrhunderten in Bernstein erstarrten Insekten. I Geöffnet von 9.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt frei. Wissenschaftszentrum EXPERYMENT im Pommerschen Wissenschaftsund Technologiepark in Gdynia F 96/98 al. Zwycięstwa  G ppnt.gdynia.pl G experyment.gdynia.pl 30 Standorte ins fünf Themengruppen verteilt: Mensch, Naturumgebung, Klange, Physik und Optik. Die Interaktive Aufgaben einfach erklären die Erscheinungen der Welt. I Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag von


10.00 bis 16.00 Uhr, Mittwoch 1-.00-20.00 Uhr. Eintritt: 4zł, ermäßigt – 2 zł, (Kinder bis 4 – freie Eintritt) Planetarium im. A. Ledóchowskego F al. Jana Pawła II 3 in die Gebäude der Seefahrtsakademie, die Fakultät der Schiffahrt. G frwsm.com.pl M 058 620 92 18 Die Platzbuchung I Aufführungen: Montag-Freitag 11.00, 12.00, 13.00, Samstag 12.00 u. 13.00, Sonntag 12.15, 13.15, 14.15. Eintritt: 7, ermäßigt – 5 zł Der Saal der Tradition der Seeakademie F Morska 83 M 058 690 16 50 G am.gdynia.pl Das Kaschubische Märchenmuseum F al. Zwycięstwa 36/108 M 0500 484 332 G magiakaszub.com

Mini-Museum für Modernismus F Eingang: 3-Maja Straße 27/31, Tür 5, Rang am Wspólnota Mieszkaniowa. M 0695 156 799 Es ist ein Minimuseum von dem Bewohner des klassischen „Gdynaer Modernismus“ Hauses eingerichtet. I Besuch Dienstag und Donnerstag 16:00-18:00, Mittwoch 10:00-12:00 nur auf Voranmeldung, ohne Gebühr. Didaktische Stube der Oberförsterei Danzigs F Morska Straße 200 G gdansk.lasy.gov.pl Eine Ausstellung von natürlichen Objekte der Umgebung Dreistadts, Naturbeschäftigungen. I Geöffnet: Montag-Freitag 7:00 – 15:00. Eintritt frei.

Gdynia Aquarium


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Park und Reservaten in GDAŃSK

Der Olivaer Park (Park Oliwski) • im XVIII Jh. von dem Zisterzienser Abt Jacek Rybiński angelegt, ist der letzte von den einst so vielen Städtischen Parkangelegen, der bis heute als grüne Oase inmitten der Stadt mit vielen schönen Alleen, einem Palmhaus, einem Treibhaus und einer Kaskade erhalten blieb. Er bestecht aus zwei Teilen: dem französischen und dem englischen Park. Bewunderungswert sind hier alte Baumgruppen und selten auftretende exotische Pflanzen. Der Danziger Zoo F Gdańsk-Oliwa, 3 Karwieńska Str. M 058 552 17 51 G zoo.gd.pl Der größte zoologische Garten Polens. In dem Trójmiejski Park Krajobrazowy gelegen, hat er eine Fläche von 136 ha. Geöffnet ganzjährig: Mai-September von 9.00 bis 19.00 Uhr, in anderen Monaten - bis zur Dämmerung. Verbindung: Bus Nr. 122 von Der Olivaer Park

Oliva, Mai - Ende September: auch Nr. 622 (Anfangshaltestelle am Bahnhof GdańskWrzeszcz) Samstags, Sonntags und an allen Feiertagen; Nr. 222 von Oliva - jeden Tag Das Freudental (Dolina Radości) • ein schönes Tal, das Wysoczyzna Gdańska durchschneidet. Erstreckt sich dem Bach Potok Oliwski entlang, vom Wald umgeben, Hänge mit seltenen Pflanzen bewachsen. Pachołek • ein bewaldeter Hügel 100,8 Meter über dem Meeresspiegel, in der Nähe von der Olivaer Kathedrale. Auf dem Gipfel erhebt sich eine 15 m lange Plattform, von der aus, man Oliva und die Gegend bewundern kann. Evas Quellen (Źródliska Ewy) • im Bereich des Olivaer Waldes liegendes Waldschutzgebiet mit kleinem Bach und dessen Quellen besitzt äußerst reiche Pflanzen und Baumgruppen. Ptasi Raj • ein Reservat am Ufer von der Danziger Bucht in der Weichselmüdung Śmiała, in dem westlichen Teil von Wyspa


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Sobieszewska, bildet einen See-Moorkomplex mit üppigen Pflanzen. Brüte- und Überwinterstelle von über 30 Vogelarten. Die Mövenlache (Mewia Łacha) • das auf der Sobieszewo Insel gelegene Reservat, 150 ha große Sanddünen, dem Durchbruch der Weichsel gegenüber liegende, aktuelle Weichselmündung in das Baltische Meer unweit von Swibno und Mikoszewo. Dieses Gebiet zählt zu den Wandervögelstandorten. Hier befindet sich die Brutstelle vieler seltener Gattungen von Wasservögeln. Dieser Ort ist auch eine ausgezeichnete Stelle für die Führung der ornithologischen Beobachtungen. Der Kulturpark der städtischen Befestigungen “Die Danziger Festung” (Park Kulturowy Fortyfikacji Miejskich “Twierdza Gdańsk”) F 9A 3-Mai Strasse, Ruf M 058 30 22 333 • Kulturpark, Rekreationsstelle und Erholung in frischer Luft. Hier befindet sich einzigartige Ansammlung von Architekturobjekten der militärischen Baukunst Grodzisko. Die Geschichte dieser Festung reicht bis ins XVII Jahrhundert. Auf dem Jerusalem-Bastion wurde schon weit von der See sichtbar, großes Holzkreuz aufgestellt, das das 2000jähriges Jubiläum des Christentums und 1000. jähriges Jubiläum der großen Taufe der Danziger von dem hlg. Adalbert und auch das Millenium der Stadt verewigen soll. Park und Reservaten in SOPOT

Südpark • angelegt in den 20er Jahren des 19. Jh. von J.G.Haffner, heute hat er eine Fläche von 3 ha. Der Holzbestand (hauptsächlich Linde, Ahorn, Bergahorn, Esche, Kastanie) ist 130 Jahre alt. Der wertvollste Baum ist drei Schwarzpappel in der Nähe von Łazienki Południowe, 4,5-5 m Umfang hat. Nordpark • hat eine Fläche von 25,2 ha und eine Länge von 2 km, erstreckt sich die Meeresküste entlang, parallel zu Skwer Kuracyjny

(Kurpark) bis an die Grenze mit Gdynia. Der Baumbestand des Parks ist sehr verschiedenartig, der größte Baum ist die 130-jahrige schwarze Pappel mit dem Stammumfang von 4,7 Meter und der Größe von 35 Meter. Park Haffnera • Der Haffnerpark ist im Stadtzentrum neben dem Rathaus gelegen. Seine Fläche beträgt 2,4 ha. Wachsen hier alte Buchen und Eichen. Mittendurch fließt der Haffnerbach. Hier wächst eine sehenswerte Roteiche in Höhe von 20 m und Stammumfang von 3,5 M. Na Stawowiu Park • Der Mitte 19 Jh eingerichtet Na Stawowiu Park ist heute 1.6 ha groß und befindet sich auf der Niepodległości Allee 618. Im Park sind 3 Teiche und eine mit dem Wald übergewachsene Schlucht mit Bachquellen, die die Grenze mit Danzig bildet. Swelinias Schlucht • der Bach, der auch zugleich die Grenze mit Gdynia bildet, gehört zu den wertvollsten und bezauberndsten Fragmenten der Natur in Sopot, er wird besichtigt seit der ersten Hälfte des 19. Jh. Großer Stern • Kreuzung von sechs Waldwegen, 125 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, auf der Verlängerung von Dolina Gołębiewska, umgeben von einem Mischwald. Auf der östlichen Seite der Kreuzung gibt es Bänke, Tische und eine holzige Überdachung.


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Tal Siedlisko • eine Länge von 1,2 km, seine größte Attraktion Łysa Polana (Kahle Wiese) ist auf dem südlichen Hang von Łysa Góra (Kahlberg), von der aus, man eine schöne Aussicht aufs Meer, Gdańsk und ein Teil von Żuławy Wiślane (Danziger Werder) hat. Das “Zajęcze Wzgórze” Naturschutzgebiet (“Hasenhügel”) • ist in Sopot Wälder gelegen, in der Nähe vom 106 m hoch Höhepunkt und Sopoter Leichtathletik Klub.

Kacze Łęgi • das Pflanzen- und Waldreservat hat eine Fläche von 9 ha, im Flusstal von Kacza gelegen. Cisowa • das Waldreservat hat eine Fläche von rund 24,76 ha - es gibt dort seltene Pflanzen, die unter Schutz stehen. Der Donas Hügel • 206 m hoch, ein Ausblickpunkt, die höchste Bodenwelle auf dem Gebiet des Landschaftsparks in Gdynia. Wanderwege in Gdańsk

Park und Reservaten in GDYNIA

Stadt-Garten Kamienna Góra • umfasst das Gebiet von Kamienna Góra (52,4 Meter über dem Meeresspiegel): Park “Kamienna Góra” und steiles Kliff. Das Kolibki Herrenhaus • das Grundstück gehörte im 17. Jh. der Familie Wejher, später der Familie Sobieski - König Johann III. und Königin Maria und dann ihren Söhnen Aleksander und Jakub, die es an den Woiwoden Piotr Przebendowski verkauften. Auf dem Grundstück blieben ein alter Hof und der sogenannte “Park Marysieńki” erhalten. Kępa Redłowska • zwischen Orłowo und Kamienna Góra gelegen, Fläche von 118 ha, vor allem Mischwald, hauptsächlich: Buche und Eberesche. Mit schönem Blick auf die Stadt und das Meer.

Gelber – 45,9 km “Wzgórzami Trójmiasta”Gdańsk-Gdynia (Der Danziger Teil 23.7 km) Schwarzer - 76 km Sopot – Dolina Radości – Las Otomiński – Sierakowice (Der Danziger Teil 23.7 km) Blauer - 65 km “Kartuzy”-Sopot Kamienny Potok-Żukowo-Kartuzy Roter - 51 km “Wejherowo”-Sopot Kamienny Potok-Piekiełko-Wejherowo Der Grüne – “der Sobieszewska Insel Weg“ – Sobieszewo – Martwa Wisła [Tote Weichsel] (Turystyczna Straße) – Swibno, Weichsel Durchstich [Tote Weichsel] (der Danziger Teil ist 10 km lang) Wanderwege in Sopot

Weißer Weg (Eichhornweg) • Sanatorium


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“Leśnik” - Leichtathletik-Stadion; 4 km Blauer Weg (Hirschweg) • os. Mickiewicza - Dolina Świemirowska - Smolna Str.; 4 km Grüner Weg (Möwenweg) • Kamienny Potok - Swelinia-Bach - Zdrój Świętego Wojciecha; 5 km Schwarzer Weg (Wildschweinweg) • Przylesie - Dolina Kamiennnego Potoku - Brodwino; 5,7 km Roter Weg (Hasenweg) • Brodwino - Długa Dolina - Stawowie; 9,5 km Der Braune • “der Fuchsweg“ – Kamienny Potok - Łysa Góra Hügel – Świemirowo; 9,5 km Der Sopoter Natur-Wander-Fußweg • Gartenpark - alte Burg – ein Riedwald entlang der Haffnera Strasse – das Tal des Kamienny Potok (Steinbaches) – der Nordpark: die Länge 2 km Wanderwege in Gdynia

Gelber • Wzgórzami Trójmiasta (Hügel der Dreistadt) beginnt in Gdańsk (Danzig), endet in Gdynia (Gdingen), Gesamtlänge von 44,5 km, in Gdynia - 19 km Roter - Wejherowski von Sopot (Zoppot) nach Wejherowo, Länge von 55 km, in Gdynia - 18,4 km Schwarzer - Zagórskiej Strugi von Gdynia nach Wejherowo, Gesamtlänge - 51,9 km, in Gdynia - 15,1 km; auf dem Weg gibt es ein Reservat, das eine Fläche von 9 ha hat. Radwege in Gdańsk

Entlang Jantarowastraße von Jelitkowo nach Brzeźno (der Küste entlang) – 3,2 km lang Im Jelitkowski Park von der Grenze mit Sopot bis Morskastraße – 381 m lang Entlang der Pomorskastraße von Jantarowastraße bis Subisławastraße – 2,2 km lang Entlang der Gen. J. Hallerastraße von Zwycięstwastraße bis zum Strand in Brzeźno – 4,5 km lang

Entlang Potokowastraße – 790 m lang Entlang Armii Krajowejstraße – ok. 400 m lang Entlang Damrokistraße – 900 m lang Entlang Sikorskiegostraße – 400 m lang Entlang Cienistastraße die Strecke Witosa – Worcellastraße – 750 m lang Entlang Jaśkowa Dolinastraße – Wileńska – Piecewska – 700 m lang Entlang Kartuskastraße (die Brücke über der Autbahn) – 400 m lang Entlang Chłopskastraße – 1,841 km x 2 lang Entlang Rzeczypospolitejstraße – 2,1 km x 2 lang Die Grunwaldzka Straße entlang: - von Derdowskiego Straße bis Słowackiego Straße – 3.5 km lang An dem Radauner Kanal entlang: - vom Platz an dem Kanalsiphon bis der Armii Krajowej mit Jana Pawła II Kreuzung und weiter von Czarny Dwór zu Jantarowa Straße – 900 m lang. Entlang al. Zwycięstwa – 1,66 km lang Die Mennonitenstrecke ins Danziger Werder Gdańsk - Kiezmark 34 km lang (von Pommerscher Amt entlang der Motlau) Radverleih das ganze Jahr über Wincenty Pol Weg – um Sobieszewska Insel – 24 km


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Radwege in Sopot

Von Gdańsk bis Gdynia • die Meeresküste entlang Von der Grenze mit der Stadt Gdynia • über Niepodległości Strasse bis Armii Krajowej Strasse Die Sopot Wälder – über die Morainehügel von Stawiowo, Świemirowo, bis Wielka Gwiazda Radverleih das ganze Jahrr: Büro F Gdańsk, Fieldorfa 11/3 Straße M 058 320 61 69 G rowerownia.gda.pl Radausleih: F Sopot, Bitwy pod Płowcami 39 & Polna. Radwege in Gdynia

in den Wäldern Die Strecke von Stadteil Wielki Kack (Sopockastraße) – Stadteil Osowa 4,4 km Die Strecke von Stadteil Wielki Kack (Wielkopolska / Żniwnastraße) – Stadteil Witomino Leśniczówka - 3,1 km Die Strecke von Stadteil Witomino (Wielkokackastraße) – Stadteil Chwarzno (Chwarznieńskastraße) - 3,7 km Die Strecke von Stadteil Dąbrowa (Nowowiczlińskastraße /Kacza Fluß) – Stadteil Chwarzno (Apollinastraße) - 2,9 km

Die Strecke von Stadteil Demptowo (Sakowicza / Skarbkastraße) - Stadteil Chwarzno (Apollina / Atenystraße) - 3,1 km Die Strecke von Stadteil Witomino (Sosnowastraße – das Krankenhaus) – Stadteil Demptowo (Demptowska / Sakowiczastraße) - 3,6 km Die Strecke von Stadteil Chwarzno (Okrężnastraße) – Stadteil Działki Leśne (Elbląskastraße) - 3,4 km Die Strecke von Stadteil Pustki Cisowskie (Chabrowastraße) – Cisowa (Owsianastraße) – bis zur Grenze mit Stadteil Rumia Janowo - 4,4 km Die Strecke von Stadteil Cisowa (Juratystraße) – Źródło Marii - 4,4 km Die Strecke von Stadteil Wielki Kack (wiadukt – Górniczastraße) – Stadteil Dąbrowa (Koperkowastraße) - 8,7 km Die Strecke von Leśniczówka Gołębiewo – der Strand auf der Grenze zwischen Gdynia und Sopot - 5,6 km Die Strecke von Osiedle Bernardowo (Sopockastraße) – Stadteil Orłowo (Orłowskastraße – die Mole) - 4,5 km Die Strecke von Polanka Redłowska (Ejsmondastraße) – Stadteil Orłowo (Orłowskastraße – die Mole) 3,4 km Die Strecke von Osiedle Bernardowo (Racławickastraße) – Stadteil Mały Kack (die Lichtung) - 4,8 km Die Strecke von Stadteil Karwiny (Nałkowskiejstraße) – die Autobahn um der Dreistadt - 4,2 km Die Strecke von Stadteil Wiczlino (Wiczlińskastraße – die Gärten) – Stadteil Chwarzno (Apollinastraße) 2,6 km Die Strecke von Stadteil Chylonia (Morskastraße) – die Kreuzung der Waldstraßen 6 und 73,6 km Kommunikationswege Aleja Zwycięstwa • von Kolibki bis Sopot Aleja Zwycięstwa • von Sopot bis Świętopełka Straße - 1200 m


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Grüner • von Płk. Dąbka Straße bis Rybaków Straße - 2600 m Dickmanns • von Płk. Dąbka Straße bis Instytut Techniki Morskiej - 1600 m Morska • von Warszawska bis Chylońska Straße - 3500 m Bulwar Nadmorski • von Polanka Redłowska bis Zawisza Czarny Straße - 1500 m Aleja Piłsudskiego • von Bema Straße bis Krasickiego Straße - 600 m Kielecka Straße • von Gdyńska Weg bis Konwaliowa Straße - 1600 m Chwarznieńska • von Amona Straße bis Jowisza Straße - 380 m Wilczyńska • von der Einfahrt der Schule Nr. 95 - 150 m Wielkopolska-Chwaszczyńska Straße • von Łowicka Straße bis Nowowilczyńska Straße - 3800 m Gdyńska Weg entlang • von Kielecka Straße bis Sportowa Straße - 1300 m Władysława IV • von Armii Krajowej bis Al. Piłsudskiego - 900 m Grand Prix MTB Gdynia 2009 • fünfmal im Jahr (im April, Mai, September und zweimal im Oktober) werden Mountbike Touren veranstaltet. Jeder, der ein Fahrrad besitzt, kann daran teilnehmen. Anmeldung: GOSiR, Olimpijska 5/9 Straße M 058 662 32 46 G gosir.gdynia.pl

Strände

Die Strände von Zatoka Gdańska (Danziger Bucht) sind sehr sandig. Am Meeresufer kann man ab und zu kleine Bernsteinstücke und Muscheln in Form von Herz-, Klaff- und Miesmuscheln finden. Hier leben vor allem Möwen, Meerschwalben, Seeraben, Schwäne, wilde Enten und Gänse. Auf allen städtischen Stränden stehen Ausleihstellen für Liegestühle, Sonnenschirme zur Verfugung. Die Anhänger der tätigen Erholung finden hier Sportplatze für Hand und Fußball sowie Wasserrutschen. Strände in GDAŃSK

Strand Stogi • bewacht, groß, breit, von Wäldern umgeben. Vom Frühling bis zum Herbst gibt es auch kleine Gastronomie, Toiletten. Badestellen sind mit farbigen Bojen abgegrenzt und es gibt eine Funkzentrale - wichtig für die Eltern, wenn ihr Kind sich verläuft. Rutschen und Schwimmbecken mit Bällen. Vom Hauptbahnhof mit der S-Bahn Linie 8 und 13. Strand Brzeźno • bewacht, mit Toiletten und Gastronomie. Parallel zu den Dünen verläuft ein Fahradweg, für die Spaziergänger


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- in Kamienny Potok - schön, breit, von der Stadt mit einem Wald abgegrenzt. Aquapark F Zamkowa Góra 3 Str. M 058 550 85 55 G aquaparksopot.pl • geöffnet von 8.00 Uhr bis 23.00 Uhr. Schwimmbecken-Komplex: Paraschwimmbecken mit Schwimmwegen, Schwimmbecken mit Massageliegestühlen, Grotte mit Wasserfall, Rohrrutschbahnen (Familijna – 110 m, Turbo - 60 m), 70 m langer Wildfluss, Attraktionen für Kinder (zwei Rutschbahnen, ein Pilzchen), äußeres Erholungsbecken mit einem Kinderspielplatz (Mai - September) gibt es auch einen Pier 230 m lang und 8 m breit. Für Kinder: Rutschen und Schwimmbecken, für Erwachsene: eine Pendelschaukel “bangi”. Vom Hauptbahnhof mit der S-Bahn Linie 13, aus Oliwa: S-Bahn Linie 15. Strand Jelitkowo • An den Sopoterstrand grenzend, durch Radfahrweg verbunden und mit Rutschbahn augestattet sowie mit vielen Kindersportanlagen versehenGastronomische Einrichtungen. Mit der Strassenbahn No 2 und No 6 vom Danziger Hauptbanhof erreichbar. Strand Sobieszewska • auf der Insel Sobieszewska; schön, unbewacht, breit, 11 km lang, empfehlenswert für die Touristen, die Ruhe zu schätzen wissen. Mit dem Bus Nr. 112, 186 und E. Strände in SOPOT

Strand in Sopot • bewacht, groß, sandig. In der Gegend von Łazienki Północne gibt es viele Spieleinrichtungen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene: Wasserrutsche, Paddelboot- und Strandkorbausleihe. Viermal die Woche finden hierBeachvolleyball - und -Fußballturniere statt. Im südlichen Teil gibt es einen Fischereihafen und im nördlichen, in Kamienny Potok, einen Aquapark, gleich daneben gibt es auch einen Strand

Strände in GDYNIA

Strand in Orłowo • 15 Min. zu Fuß von der SKM Haltestelle Gdynia Orłowo. Bewachter Strand. Strand in Redłowo • (200 m lang) bewachter Strand, umgeben von bezaubernden, steilen, postglazialen Moränen; vom Hauptbahnhof Gdynia (Gdingen) mit dem Bus Nr. 105 und 125 (bis zur letzten Haltestelle) oder Nr. 128 bis Dom Marynarza (Seemannshaus). Im Sommer gibt es auch Saisonlinien. Stadtstrand in Gdynia • fast im Stadtzentrum, kleine Gastronomie, Toiletten, Wassersportzubehörausleihe, Wasserrutschen, Steg für Behinderte. Bewacht, getrennte Badestellen für Schwimmer und Nichtschwimmer. Fünfmal die Woche (Mo bis Fr) finden. Beach Ball Turniere statt: Fußball, Volleyball und Rugby. Oksywie • Strand mit bewachten Bademöglichkeiten, Zufahrt mit dem Bus Nr. 52 Dickmana Str. Babie Doły • unbewachter Strand. Am Strand: Juli - August

Beach Volleyballwettkämpfe in Gdańsk (Molo Gdańsk, Anmeldung vor Ort): Beach Fußballturnier für Jugendliche (Stogi, Anmel-


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dung vor Ort). Zweite Hälfte Juli - Anfang August, vier Zyklen. Info - MOSiR M 058 511 01 04 Wasserskijet Nationalwettbewerb Journalisten Wassersport-Nationalwettbewerb Wo: der Strand an der Mole in Gdańsk Brzeźno Danziger Internationales Wettbewerb im Bernsteinfang Wo: der Strand an der Mole in Gdańsk Brzeźno Stranndfest Wo: der Strand in Gdańsk Sobieszewo Lauf mit MOSiR und ”Gazeta Wyborcza” Zeitung – der erste Sonntag des Monats, der Strand in Brzeźno Beachball: Fußball und Volleyball in Sopot Seit Anfang Juni bis zum Ende August - am Strand in Sopot. Anmeldung am Veranstaltungstag 10 Uhr, am Strand bei Łazienki Północne. • Veranstalter: MOSiR M 058 551 61 51 G mosir.sopot.pl

Geländeläufe am Strand um Grand Prix Sopot Timex Cup 2008/2009 • Ab Dezember bis März - jeden Monat: von 600 m bis 12 km Lauf. Anmeldung am Veranstaltungstag in der “Schwarze Perle” (Strandeingang Nr 19). Mehr darüber: G mosir.sopot.pl Veranstalter - MOSiR M 058 550 12 15 F Armii Krajowej 76/82 Beachball: Volleyball, Fußball, Rugby in Gdynia Die Wettkämpfe finden am Strand fünfmal in der Woche (Mo bis Fr) statt. Jeder kann daran teilnehmen, Anmeldung erfolgt am Strand von ab 9.00 Uhr. Yacht und Segelboothäfen der Danziger Bucht

Hel • am südlichen Ende der Hela Halbinsel, an der Einfahrt in die Bucht befindet sich ein großer Fischerhaften - Liegeplatz für 50Marina Gdańsk


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60 Boote. Toiletten und Wasserzapfstellen an der nördlichen Anlegestellen vor der Einfahrt in den Hafen sowie vor dem Verlassenen des Hafens wird die Aufnahme der Verbindung (radiotelef.) mit dem Hafen vorstand (Bosmanat) Kanal-Nummer UKF 10. Jastarnia (Heisternest) • nordöstlich von Hel großer Fischerhafen für Fischerboote und - Kutter, der östliche Teil für Yachten. Schöne See und Buchtstände. Der Hafen ist gut vor Winden aus allen Richtungen geschützt. Gästeplatze für 10-15 Gaste. Radioverbindung mit dem Hafenkapitänbüro vor der Ein- und Ausfahrt - Kanal Nr. UKF 10 G jastarnia.pl Kuźnica • 4 Ml von Jastarnia entfernt nur für Yachts bis 1,40 m Puck (Putzig) • einer der ältesten polnischen Häfen (erste Erwähnungen aus dem Jahr 1215), Stadtrechte seit 1348. Yachthafen - gute Hafenbedingungen und gute Ausstattung. Landungsrampen für Schwertyachten. Yachten bis 41. Gewicht. Kontenertankstelle. G moksir-puck.home.pl Marina Gdynia • ein sehr großes Yachtbecken im Stadtzentrum für rund 200 Einheiten, bietet ungefähr 50-60 Gästeplätze für Yachten, die eine Länge bis zu 20 m haben; Toiletten, Duschen und Zugang zum Internet, Seglergeschäfte, Bootsdienstleistungen. Es gibt auch eine Tankstelle. Vor der Ein- und Ausfahrt sollte man sich auch in Verbindung mit dem Hafenbootsmannsamt setzen. Kanalnummer UKF 12. F Basen Żeglarski im. Gen. Mariusza Zaruskiego al. Jana Pawła II 13D M 058 661 93 66 Marina Gdynia – GOSiR G gosir.gdynia.pl Sopot • man kann die Yacht am Pier anlegen, an dem längsten holzigen Seesteg Europas, und entweder Kaffee trinken oder zu Mittag essen. Anlegemöglichkeiten am Seitenflügel der Mole und an den unteren Seestegen vor der südlichen Seite. Wassertie-

fe am Seitenflügel gegen 3,00 m und an den unteren Stegen 2,5 m.Anlegemöglichkeiten in der Tageszeit bei Buchtwindstärke 2” Bf. Wasser-Taxis, Schlauchboote und Yachts zu mieten. In der näheren Zukunft sieht man den Bau eines Yachthafens vor. Marina Gdańsk • ein schwimmender Yachthafen im Herzen der Altstädter Szafarniaanlagestelle auf der Neuen Motlau, dem Krantor gegenüber. Bis 100 Landungsstellen, Tiefe begrenzt bis 3,5 m Ca 80 Anlegestellen, begrenzte Vertiefung bis 3,5 m.Toiletten, Bad, Zugang zum Telefon und Strom. Bootsmannsamt: M 058 301 33 78 G mosir.gda.pl Górki Zachodnie (6 m Richtung Ost) Yachthafen, an der Weichselmündung (Wisła Śmiała) Die Wasserstrasse lässt die Einheiten von 80 m Länge und 3,8 m Wassertiefe zu. Der Ort ist der Sitz von vielen Yachtklubs. In Górki Zachodnie beginnt auch die Binnenwasserstrasse: Weichselmündung – Elbląg – Ostróda - Elbląg Kanal. Yachting, Seefahrten

Die City-Fähre Gdańsk, Sopot (Juni-August) Jeden Tag vom Juni bis do 31 August, Fahrplan & Preise


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Die einfache Reise nach Hel dauert 60 Minuten Nach Jastarnia 75 Minuten. Die Fahrkarten 12 zł, reduziert - 6 zł, Fahrrad – 3 zł. Die Fahrkarten sind an Anlegestellekassen in Gdynia, Hel und Jastarnia erhältlich sowie im Stadtverkehr Kundendienstbüro in Gdynia, Kilińskiegostraße 16.

Gdańsk – Hel: 8.30, 13.10, 17.50 Karten: 18 zł, reduziert 9 zł, Fahrrad 3 zł Sopot – Hel: 11.00. 15.00, 19.00 Karten: 12 zł, reduziert 6 zł, Fahrrad 2 zł Gdańsk – Sopot: 9.00, 13.00, 15.00, 18.00 Karten: 8 zł, reduziert 4 zł, Fahrrad 2 zł Die Fahrkarten: an der Touristen Auskunftsstelle • in Danzig auf dem Targ Rybny-Platz erhältlich, • in Sopot bei der Eingang zum Seesteg Die ZKM City-Fähre Gdynia (Juli-August) Täglich von Gdynia nach Hel und von Gdynia nach Jastarnia. Anlegestelle: Pomorskiekai, Jana Pawła II-Straße Linie Nummer 520, Gdynia – Hel – Gdynia, Jeden Tag vom 1 Juni bis do 31 August, Linie Nummer 530, Gdynia – Jastarnia – Gdynia, Jeden Tag von 21 Juni bis 31 August, Reise nach Hel: 9.30, 12.30, 16.00, 19.00 Reise nach Jastarnia: 8.00, 11.30, 17.00.

Żegluga Gdańska F Gdańsk, Pończoszników 2 Str. G zegluga.pl Kartenvorbestellung und Information: F Gdańsk, Długie Pobrzeże M 058 301 49 26 M 058 301 74 20 F 1 Przemysłowa Straße (7.30-10.30) F Gdynia, nabrzeże Pomorskie neben “Dar Pomorza” M 058 620 26 42 F Sopot, auf dem Pier M 058 551 12 93 • Seefahrten in den Hafen von Gdynia (Gdingen), Gdańsk (Danzig) und nach Westerplatte, ganzjährig • regelmäßige Verbindungen mit anderen Städten von Zatoka Gdańska (Danziger Bucht) - aus Gdynia (Gdingen), Gdańsk (Danzig), Sopot (Zoppot) und Hel (Hela). • regelmäßige Verbindungen und Seefahrten auf dem Gewässer von Zalew Wiślany aus Elbląg, Krynica Morska, Frombork • Rundfahrten übers Meer aus Ustka, Łeba und Darłowo Kreuzfahrten: • Gdynia - Kłajpeda (5stündiger Aufenthalt in Kłajpeda - Memel) - nur im Chartern • Kreuzfahrten von der mittleren Küste (aus Ustka, Darłowo, Kołobrzeg) nach Bornholm. Ustka-Tour Adam Węgierski, Jerzy Olszewski M 502 340 717 G rejsyturystyczne.pl Historische Galeonen – Schiffahrten auf der Danziger Bucht • aus Gdańsk • aus Gdynia


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Segeln, Windsurfing, Kitesurfing, Tauchen, Segelkurse und Motorbootskurse in Gdańsk

Pomorski Okręgowy Związek Motorowodny i Narciarstwa Wodnego (Pommerscher Wasserboot und Wasserski Verband) F 51 al. Zwycięstwa M 058 345 48 16 G pozminw.pl Klub Wodny Żabi Kruk F 15 Żabi Kruk Straße M 058 305 73 10 G zabikruk.yoyo.pl (rudern und Danzig besichtigen vom Wasser aus) Jachty ZGAZS F Stogi 20 Straße M 058 307 30 82 Gdański Klub Morski LOK F Tamka 19A Straße M 058 305 04 50 Jacht Klub Portowiec F Śnieżna 1 Straße M 058 343 67 91 Jacht Klub Stoczni Gdańskiej F 9 Przełom Straße M 058 307 31 15 Jachtklub Morski ”Neptun” F Przełom 10 Straße M 058 307 09 27 Yacht Klub ”Posejdon” F 21 Sztutowska Straße Studencki Klub Kajakowy ”Morzkulc” F 4 Siedlicka Straße, pok. 212 M 058 347 23 60 G morzkulc.pg.gda.pl Donnerstag nach 19:30 Gdański Klub Wioślarski ”Drakkar” F 37 Sienna Straße M 058 304 22 66 Taucherschulung F 4a/19 Warneńska Straße M 606 360 170 G delphinus-gdansk.pl Tryton Centrum Nurkowe F 14 Szymanowskiego Straße M 058 340 35 10 G cn–tryton.pl Taucherschulung nach CMAS und PADI. Argonaut F Rajska 6 M 0607 701 919 Tauch- und Schwimmschulungen. Seeangeln und Tauchen F 489 Grunwaldzka Straße M 0502 166 055 G wyprawymorskie.com Tauchschule Fire Fish F Tysiąclecia 20A/4 6 M 0508 326 128 G firefish.pl

Taucherklub Neptun F Wita Stwosza 73/11 M 058 346 00 23 Segeln, Windsurfing, Kitesurfing, Tauchen, Segelkurse und Motorbootskurse in Sopot

Akademia Wychowania Żeglarskiego F 25/54 Kolberga Straße M 058 550 66 02 Sopocki Klub Żeglarski F 3 Hestii Straße M 058 555 72 00 G skz.spot.pl Sopotem Segelklub. Sopot Surf Centrum F 76 Bitwy pod Płowcami M 058 555 72 22 G ssc.com.pl Surfschule, Surfshop, Verleih Sopocka Szkoła Katamaranów NAVIGO F 76 Bitwy pod Płowcami Straße M 0503 114 384 G katamaran.sopot.pl (Katamaranschule) Orka Surfstation Katamaran & Surf F 19/1 3 Maja Straße M 0601 620 361 G orkasurf.pl Ferienlager, Training und Sportgeräte Verleih. Tarifa Surf • Surfschule, Surfshop; F al. Niepodległości 718 M 500 015 580 G taryfa.pl Sport`s Style Windsurfing- und Kitesurfingschule F 47 Obodrzyców Straße M 058 741 59 94 4S Sport – Katamaran F al. Mamuszki (Strandeingang No.14) M 606 261 906


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G 4s.com.pl Extreme, der Strand (neben dem Hotel ”Zong Hua”) M 0603 120 888 G extreme.sopot.pl Rudern Aktives Tourismus F 64/3 Parkowa Straße M 058 550 27 74 G kajaki.pl Wasser-Taxis, Schlauchboote und Yachts zu mieten F am Mole Segeln, Windsurfing, Kitesurfing, Tauchen, Segelkurse und Motorbootskurse in Gdynia

Centrum Wychowania Morskiego ZHP F 7 Al. Jana Pawła II M 058 620 90 37 oder M 058 620 91 11 G cwm.zhp.pl Gryf Jacht Klub Morski F 11A Al. Jana Pawła II M 058 620 23 61 G jkmgryf.pl Jacht Klub Polski F 11 Al. Jana Pawła II M 058 620 17 01 G ykp.gdynia.pl Jacht Klub Marynarki Wojennej Kotwica

”Anker” Jachtklub F 13B Al. Jana Pawła II M 058 620 49 59 G mw.mil.pl/sportmw/kotwica Stal Jacht Klub F 9 Al. Jana Pawła II M 058 620 16 62 G ykstal.org.pl Licencjonowana Szkoła Żeglarstwa Junga F 9 Al. Jana Pawła II (Segelschule) M 0502 92 55 93 G junga.com.pl Seefahrten. Kurse für Segelpatente Szkoła Żeglarstwa Skipper Witold Gizler M 0602 37 59 G skipper.pl Uczniowski Klub Żeglarski OPTI CWM F 7 Al. Jana Pawła II M 058 828 10 24 G opticwm.sails.pl Mak Sea Water Emotion F Przebendowskich 49a Straße M 058 668 59 52 M 0501 056 540 G maksea.pl Gdyński Klub Morski Skairon F Władysława IV Straße M 058 622 14 44 Abc Surf F al. Zwycięstwa 190A G abcsurf.pl M 058 690 60 07


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Olbrychski Sport F Przebendowskich 40 Straße M 058 668 42 36 G olbrychskisport.pl KiteFLY Kiteboarding School F Niska 1b/104 Straße M 0604 94 20 49 G kitefly.pl Mega Sur F 22-24A/10 3 Maja Straße G megasurf.com.pl Centrum Techniki Nurkowej F 9A Limbowa Straße M 058 664 94 00 M 058 664 96 66 G centrum–nurkowe.gd.pl Bezpieczne nurkowanie (Sicheres Tauchen) F Waszyngtona 16/24 Straße M 0609 135 767 G nurkowanie.strona.pl Gdyński Serwis Regatowy G sails.pl Ticada – Centrum Nurkowe i Rekreacji Podwodnej F 70 ChwaszczyńskaStraße M 058 629 48 46 G ticada.pl Unterwasser Photo-workshop. Bałtyckie Centrum Nurkowe ”Explorer” M 0501 542 533 G explorer.gdynia.pl Klub Płetwonurków ”KORAL” (PTTK) F 27-31 3Maja Straße M 058 621 75 24 M 058 621 77 51 G gdynia.pttk.pl WKS Flota Gdynia – Taucherklub F 73 Śmidowicza Straße M 058 626 66 44 G flota.gdynia.pl Akademia Jachtingu – Maciej Biechowski F Gdynia – Jastarnia M 0507 455 798 G akademia-jachtingu.pl Street Basketball in Dreistadt

Turniere von Ende Mai bis Mitte Juni, in verschiedenen Altersgruppen F 14 al. Zwycięstwa, in der Nähe vom Multikino. Veranstalter: MOSiR M 058 511 01 04 Schwimmbecken in GDAŃSK

Hotel Posejdon F 30 Kapliczna Str. M 058 511 30 00 G orbis.pl Die Schwimmhalle Akademia Wychowania Fizycznego i Sportu F K. Górskiego 1 M 058 554 71 36

Die Schwimmhalle Danziger Technische Hochschule F 12 Al. Zwycięstwa M 058 347 29 12 Dwór Oliwski 4 Bytowska Str. M 058 554 70 00 G dwor-oliwski.com Hotel Novotel Gdańsk Marina F 20 Jelitkowska Str. M 058 558 91 31 Klub Sportowy “Start” F 12/13 Wajdeloty Str. M 058 341 37 27 3 Schwimmbecken, Fitnessraum und Fitnessstudio. Die Schwimmhalle F 7 Pilotów Str. M 058 556 51 95 Szkoła Podstawowa 2 F Marusarzówny (Morena) M 058 345 69 75 Szkoła Podstawowa 42 F 1 Czajkowskiego Str. (Suchanino) M 058 302 49 66 Zespół Szkół Energetycznych F 25 m.Reja Str. M 058 762 28 25 Die Schwimmhalle MOSiR F 13 Chałubińskiego Str. M 058 303 66 78 Zespół Szkół Zawodowych nr 9 F Dąbrowszczaków 35 M 058 553 28 92 Die Schwimmhalle SP nr 76 F Jagiellońska 14 M 058 553 20 21 Die Schwimmhalle des Zespół Szkół Ogólnokształcących nr 1 F Subisława-Straße M 058 557 94 45


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Schwimmbecken in SOPOT

Aquapark F Zamkowa Góra 3 Str. M 058 550 85 55 G aquaparksopot.pl MOSiR F 57 Haffnera Str. M 058 551 68 42 Hotel Haffner F 59 Haffnera Str. M 058 550 99 99 G hotelhaffner.pl Centrum Sopot F 7/9 Zacisze Str. M 0792 866 677 Schwimmbecken in GDYNIA

Hotel “Gdynia” Relaxcenter F 22 Armii Krajowej Str. M 058 620 66 61 Akademia Morska F 3 Al. Jana Pawła II Schwimmhalle des Zespół Szkół Nr. 3 F 1 Gospodarska Str. M 058 667 01 25

Schwimmhalle F 10 Staffa Str. M 058 629 51 15 Baltic Oasis Fitness – Spa – Rekreacja F 71 Kopernika Str. M 058 622 33 79 Akademia Sportu “Aqua” F 11 Sucharskiego Str. M 058 625 45 12 ZS Flota F 73 Śmidowicza Str. M 058 625 99 50 Centrum Integracyjno-Sportowe Liceum Jezuitów ”Staś” F 35 Tatrzańska Str. M 058 661 61 80 Alfa – aqua fitness F Wzgórze Bernadowo M 501 502 773 Schwimmhalle des F Zespół Szkół nr 7, 4/6 Stawna M 058 624 23 36 Reitsport in GDAŃSK

Akademicki Klub Jeździecki F Narutowicza 11/12 M 0505 154 881 Ośrodek Sportów Konnych “Lipce” F 292 Trakt św. Wojciecha Straße M 0503 370 345 Gdański Klub Jeździecki F Sołdka 18A8 M 058 552 54 31 Stajnia Lotna F 58 Nowiny Str. M 0602 38 96 13 Klub Jeździecki F 1 Bytowska Str. M 058 552 11 19 Jazda Konna Moja Stajnia F 35 Galaktyczna Str. M 058 552 57 76 Klub Jeździecki ”Tabun” F Otomin, 29 Konna Str. M 058 303 97 10 Ośrodek Jeździecki Gdańsk-Owczarnia M 0604 445 885 Łosiówka • ein Pensionhaus für die Pferde. F 162 Świbnieńskastraße M 0607 73 49 68 Ośrodek Jeździecki “Dolina Radości” M 058 555 97 00 Paintball Wyspa F Świbnieńska 162 M 0607 73 49 68 Galapagos F 508 275 573 SKJ “Ruda” F Gwiazdowskiego 48 G skjruda.pl


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Reitsport in SOPOT

Hipodrom F Polna 1 M 058 551 78 96 G hipodrom.sopot.pl Stajnia pod Złotą Podkową F 61 23 Marca Str. M 058 551 35 64 G zlotapodkowa.pl Stajnia ”Moja Miła” F 1 Polna Str. M 0607 384 337 G stajniamojamila.pl Reitsport in GDYNIA

Stajnia ”Tara” F 67 Orna Str. M 058 551 04 52, 0605 630 781 Baltic Polo Club M 0695 841 358 G baltpolo.pl (18-19 September – Polo auf dem Stand – ein Turnier) Tennis in GDAŃSK

Body Club F 37 Subisława Str. (Żabianka) M 0601 08 85 29 Centrum Rekreacji ”Wimbledon” F 25 Uphagena Str. M 058 347 18 16 Hotel “Marina” F 20 Jelitkowska Str. F 058 553 20 79 Gdańskie Towarzystwo Sportowe F Podleśna Str. M 0607 510 310 Tennisplatz GTT “Lechia” F 19 Traugutta Str. M 058 345 10 88

Tennisplatz Danziger Universität F 1A Bażyńskiego Str. M 058 552 93 22 MOSiR F 4 Zielonogórska Str. (Gdańsk Chełm) M 058 300 05 02 Sportom F 30 Wąsowicza Str. M 601 671 757 Ośrodek Tenisa F 10 Burzyńskiego Str. M 0501 061 141 Tenistal F Leszka Białego Str. M 058 557 13 94 F Marusarzówny 10 M 0508 118 518 F Dobrowolskiego 6 M 0605 292 586 Tennisplatz Danziger Technische Hochschule F 12 Al. Zwycięstwa M 058 347 25 00 Tischtennis – Pomorski Tischtennis Verband F Meissnera Straße 1 (die MRKS Sporthalle) AWFiS F K. Górskiego 1 AZS F Uphagena 25 M 058 347 18 16 Hala Sportowa F Dąbrowszczaków 13 M 0509 024 108 Tennis in SOPOT

Miejskie Korty Tenisowe F 74 Haffnera Str., MOSiR M 058 551 12 15 G mosir.sopot.pl Sopocki Klub Tenisowy F Ceynowy Str. 5 M 058 551 35 30 G skt.com.pl Centrum Sport F 7/9 Zacisze Str. M 058 551 23 11 G centrumsopot.pl Tennis in GDYNIA

Klub “Arka” F 3 Ejsmonda Str. M 058 662 49 55 Ognisko TKKF “Checz” F 17 Zamenhofa Str. M 058 623 47 62 TKKF “Doker” F 32 Polska Str. M 058 627 46 70 Zespół Szkół nr 15 F 60 Jowisza Str. (Chwarzno) Gdyński Ośrodek Sportu i Rekreacji F 5/9 Olimpijska Str. - Hallentennisplatz Gdyński Klub Tenisowy F 55/4 Warszawska Str. M 058 620 09 02


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Tennisplatz F Nauczycielska Str. Tennisplatz F Orna Str. M 505 479 694 G tenis.fb.pl

Zespół Szkół Mechanicznych F 79 Morska M 0696 463 795 Ośrodek szkolenia strzeleckiego Stop F 5 Polska M 058 667 71 39

Kegelbahnen in GDAŃSK Extreme Vergnügung in Gdańsk

Centrum U7 F 7Plac Dominikański M 058 305 55 77 Centrum Sportowe Południe F Kurierów AK 15 M 058 322 83 50 G cs.poludnie.pl Kegelbahnen in SOPOT

Aquapark F Zamkowa Góra Str. 3 G aquaparksopot.pl M 058 550 22 23 - 6 Bahnen mit Sitzen und einem Barteil zur Beobachtung des Spiels bzw. zum Warten; schnurloses System, Computer Bedienung Kegelbahnen in GDYNIA

Centrum U7 F 135 Świętojańska Straße M 058 662 27 77 • 9 Bahnen, computerbedient. Hotel “Hotton” F Św. Piotra 8 M 058 788 27 88 G hotton.pl Sportschiessstand in GDAŃSK

Hallen- und Freischießständer F 114 Jaśkowa Dolina Str. M 058 41 19 44 Czapla F 6 Matejki M 058 347 02 40 G czapla-bron.pl Pomorski Związek Strzelectwa Sportowego F Zwycięstwa 51 G pomzss.org.pl Strzelnica Gdańsk Niedźwiednik F Leśna Góra 2 M 608 076 456 Sportschiessstand in GDYNIA

Kriegsmarine-Komplex der Sportobjekte (WKS “Flota”) 73 Śmidowicza Str. M 058 626 65 55

Extreme Club – Centrum Turystyki Aktywnej F 125c/12 Kielnieńska Straße M 0502 123 568 G extreme-club.pl Paintballpro F Wyczółkowskiego Straße M 791 750 716 G paintballpro.pl Biuro Turystyki Aktywnej Kompas F Asesora 72 M 058 303 18 78 G kompas.pl Joytrip F Fieldorfa 11/3 G joytrip.pl M 058 320 61 69 Elewator F Droszyńskiego 15 M 058 558 14 03 G elewator.pl Climbing Wall F Kołobrzeska 41C (in shopping center Alfa) Climbing Wall F Olejarna 2A M 0511 159 805 Die Kartingbahnhalle F Zwycięstwa 14 (Multikino) M 0601 532 280 Skatepark G deskorolka.org Eine Halle auf dem Danziger Werft Gebiet. Extreme Vergnügung in Sopot

Centrum Ekstremalnej Rozrywki ”Adrenalina” F Berndowska.


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M 058 511 93 33 G adrenalina pl Paintball, Leinepark, Große Kugel, Bogen, Off-road, Quads, Traczer Centrum Przygody F Haffnera 27A M 0507 890 514 G traczer.pl Hochfelsenkletten, Off-road, Quads, Paintball, Hundanspannen, Fallschirmsprunge Extreme Vergnügung in Gdynia

Kolibki Adventure Park F 1 Bernadowska Straße M 058 350 50 99 G adventurepark.pl Off-road, Quads, Leinepark, Klettenwand, Paintball, Schießstelle, Sprung, Große Kugel, Kinder Abenteuerpark. Centrum Zoltar Gdynia F 96/98 Al. Zwycięstwa G zoltar.pl Elektronisches Paintball, Klettenwand Ściana wspinaczkowa F 5 Lanoty Straße G baltica.murki.pl Akademia Przygoda Gdynia (Abenteuerakademie) F 130 Legionów Straße M 058 622 75 78, 501 449 161 3Town Paintball F 28 Celna Straße M 058 625 07 93 G 3townpaintball.pl Flüge

Ballonflüge Balloon Travel F Gdynia, 5/5 Wiejska Str. M 0501 555 444 ballooncharter.pl Passagierflüge - die Kaszubei und die Dreistadt. Flugzeug- Segelflieger Motorsegelflieger Aeroklub Gdański F Gdańsk, 36 Powstańców Warszawy Straße M 058 682 34 37 G aeroklub.gda.pl Fallschirme Aeroklub Gdański F Gdańsk, 36 Powstańców Warszawy Straße M 058 682 34 37 G aeroklub.gda.pl Golf

Golf Park Gdynia Driving Range F Gdynia Orłowo, Spółdzielcza Str.

M 058 721 24 24 G golfparkgdynia.pl Postołowo Golf Club M 058 683 71 00 G golf.com.pl (26 km von Gdańsk entfernt bei Trąbki Wielkie, 52 km von Gdynia). Der Platz hat eine Fläche von 100 ha und 18 Löcher, driving range, Golfakademie, Klubhaus. Sierra Golf Club M 058 572 06 26 (10 km von Wejherowo) Golfplatz mit 18 Löchern, driving range, Golfakademie, Klubhaus. Golf Tokary Club M 058 964 01 82, 0667 677 091 F Przodkowo, 15 km sowohl von Gdańsk als auch von Sopot und Gdynia. Der Golfplatz hat 9 Löcher (aber 18 Ziellöcher), driving range, Golfakademie, Klubhaus. Pensjonat Golf M 058 536 94 40 F Malenin 13, Miłobądz - 25 km von Gdańsk, Richtung Łódź. Golfplatz mit 4 Löchern, driving range, Pension mit ausgezeichneter polnischer und Jägerküche, Hallenbad, Tennisplatz, Sauna und Reitpferden. Centrum Golfa F Gdynia, Śmidowicza Str. 48 M 058 781 63 60 Golfakademie, Minigolfplatz mit 9 Löchern, driving range, putting green. Mini Golf Club Sopot F 5/7 Hestii Str. G minigolf.sopot.pl


Informator 2009