Page 1

www.true-impact.ch

1


Impressum: Herausgeber: True Impact GmbH

Projektleitung: Stéphanie Hunziker

Graik und Layout: M. Alauddin

Text: Nando Rohner

Vertrieb: Online Für mehr Informaionen, Fragen oder Inserate kontakiere uns unter media@true-impact.ch Like us on Facebook

Editorial Wir sind bei Nummer 3 Ich freue mich sehr, Euch die drite Ausgabe des Online Magazins „Neue Wege Gehen“ vorzustellen. Auch in dieser Ausgabe indet Ihr spannende Arikel und Geschichte, welche Euch dazu moivieren, Euer DING durchzuziehen. Die Titelstory erinnert dich daran – dass du niemals aufgeben solltest an dich und deinen Traum zu glauben. Sei gespannt auf ein äusserst interessantes Interview mit Ex-Skirennfahrer Daniel Albrecht: Mit Jahren hat Daniel Albrecht geschat, wovon viele Proisportler träumen: Als Welt- und Vizeweltmeister steht dem neuen Shooingstar die Tür zu einer grossen Karriere im alpinen Skirennsport ofen. Der als grosses Talent gehandelte Walliser feiert mehrere Weltcupsiege und gilt als nächster Anwärter auf den begehrten Gesamtweltcupsieg. Im Januar 9 wendet sich das Blat: Während des Abschlusstrainings zur legendären Streif in Kitzbüehl verunfallt Daniel Albrecht schwer: Innerhalb eines Sekundenbruchteils wird aus dem Kampf um Medaillen, der Kampf um sein Leben. Mit einem grossen Ziel vor Augen – die Rückkehr in den Skiweltcup – nimmt er den langen Weg zurück in Angrif. Ich wünsche Euch nun viel Spass beim lesen.

Eure

Stéphanie

Gründerin & Geschätsführerin

True Impact GmbH

2

www.true-impact.ch


Index 05 10

15

05 08 10 15 17 22 24

Weltverändernd-Das – Collecive Reframing

Sabrina Equilino-Ich häte nicht einmal auf mein Interesse zurückgreifen können "Neuanfang"-Weil sie in ihrer Heimat keine Arbeit indet, k ommt Maria, nachdem

AISHA.LIFE heisst Sie Willkommen in der Erlebniswelt des Körpers

NEVER GIVE UP! -Daniel Albrecht ist kein Mensch, der aufgibt.

Für Frauen im Business Wie Sie die Krat der Dankbarkeit nutzen, um durchzuhalten

Jeder ist ein Held oder eine Heldin-In den meisten Märchen geht es darum, nicht aufzugeben. www.true-impact.ch

3


4

www.true-impact.ch


WeltveränderndDas COLLECTIVE REFRAMING Erfolg entsteht häuig erst durch eine Gruppe! Gedanken verändern die Welt und die einer Gruppe das ganze Universum

D

ie Welt besteht aus mehr als wir uns wahrscheinlich jemals vorstellen können und so ist es für die Wissenschat ein immenses Spielfeld, auf dem es immer wieder neue Spielzüge und Erkenntnisse gibt. Seit kurzem ist es der Wissenschat das erste Mal gelungen zu beweisen, dass alles aus reiner Energie besteht und sich diese durch Gedanken und DNS nachhalig beeinlussen lässt. Vorreiter dieser Forschungen ist der leider schon verstorbene japanische Wissenschatler Dr. Masaru Emoto, der mit seinen Experimenten mit Wasser für Furore gesorgt hat. Was hier die Wissenschat bewiesen hat, wird in vielen östliche Lehren schon seit Jahrtausenden weitergeben. Im Rahmen unseres LCC-RESEARCH-Teams beschätigen wir uns seit 998 mit dem kollekiven Bewusstsein und den Auswirkungen auf unser

individuelles Leben. Viele Menschen wundern sich, warum trotz eigener massiver Anstrengungen das ein oder andere einfach nicht funkionieren will. Das gleiche gilt für Vereine, Firmen, Parteien oder ähnlichen Gruppierungen. Es kann sein, dass das kollekive Bewusstsein es nicht zulässt - mehr dazu weiter unten im Text. Basis für unsere Forschungen ist die Erkenntnis, dass das individuelle Bewusstsein enorme Auswirkungen auf unser eigenes Leben hat und dieses Bewusstsein durch Gedanken gesteuert wird. Und wie in der Zwischenzeit jedem bekannt sein dürte, bestehen Gedanken aus Energie. Aus der Physik wissen wir, dass Energie sich nicht aulöst, sondern lediglich die Form ändert. Ebenfalls wissen wir aus der Physik, dass sich Gleiches anzieht und verbindet. Somit war für uns die Schlussfolgerung: Wenn ein Mensch etwas Besimmtes denkt, dann entsteht Energie, wenn eine ganze Gruppe im Einklang das gleiche denkt, dann entsteht noch mehr www.true-impact.ch

5


Energie, welche sich wie bekannt verbindet. Und da alles aus Energie besteht, beeinlusst dieses Denken logischerweise alles was man sich vorstellen kann und so ist es für viele die Lösung, warum sich der ein oder andere Erfolg, trotz massiver Handlungen nicht einstellen will - vielleicht ist das kollekive Bewusstsein in seinem Umfeld nicht auf das eingestellt.

Was meinen wir damit? Als Beispiel: Eine Person tut alles dafür um in seinem Job erfolgreich zu werden, aber in der Firma sind sich alle insgeheim einig, das aus ihm nie was werden wird. Diese Gedanken erzeugen Energie, verbinden sich wie bekannt und... Somit ist das kollekive Bewusstsein gegen ihn. Gleiches gilt für Vereine, Parteien, Firmen und sogar ganze Länder, die nicht zur Ruhe kommen. Unsere Forschungsergebnisse sind faszinierend und übertrefen häuig den normalen Menschenverstand, da es von den meisten noch immer in den Bereich „Humbug“ abgetan wird. Das ist auch kein Wunder, denn

es dauerte sehr lange bis der letzte Begrif, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist. Wir müssen ehrlich sein, manchmal sind wir von den überragenden Ergebnissen unserer Experimente selbst erstaunt, denn auch wir wurden noch so erzogen, dass man nur das Glauben kann, was man kennt. In den letzten Jahren ist es uns in sehr vielen Experimenten gelungen damit Dinge zu verändern, die man für unglaublich hält, von Weterveränderungen, aulösen unsichtbarer Hindernisse, bis hin zur Aulösung von Unruhen und noch vielem anderen mehr - wir bezeichnen diese Art des absichtlich gewollten Veränderns als „Collecive Reframing“ und dürten in diesem Bereich einzigarig sein. Wer hier mit ofenem Geist unterwegs ist und auch der Wissenschat vertraut und unsere Dienstleistung für sich in Anspruch nehmen möchte, egal ob für sein privates oder beruliches Leben oder für seine Firma oder Verein, der hat die Möglichkeit sich mit unserem Leiter der Abteilung „Collecive Reframing“ in Verbindung zu setzen und zu erfahren, was alles möglich sei.

Jonny Herrmann www.agentur-leben.com

6

www.true-impact.ch


www.true-impact.ch

7


Sabrina Equilino ICH HÄTTE NICHT EINMAL AUF MEIN INTERESSE ZURÜCKGREIFEN KÖNNEN, DENN GRUNDSÄTZLICH INTERESSIEREN MICH DINGE, WELCHE MIR DIENLICH SIND. DOCH DA WUSSTE ICH NOCH NICHT WOZU MIR DAS EINMAL DIENEN KÖNNTE. IM JAHR STIESS ICH DANN AUF DIE BÜCHER VON CHRISTOPH FASCHING UND SPÄTER AUF SEINE ARBEIT ZUR AKTIVEN BEWUSSTSEINSPROGRAMMIERUNG.

N

ach einem e r fo l g re i c h e n Lehrabschluss und noch einem erfolgreicheren Abschluss zur Baubiologin mit einem eigenen Buchwerk war mir klar, dass das noch lange nicht alles war. Die Ausbildung war ein gutes Fundament, und die Weiterbildung ein sehr hilfreicher Wegbegleiter und Wegbereiter. Seit bald zwei Jahren setzte ich mich aus persönlichen Gründen und Interesse mit der akiven Bewusstseinsprogrammierung auseinander. Diese Methode hat mich während der letzten Zeit auf wunderbare Weise begleitet und mich zu dem geführt, was ich heute bin. Ich bin 99 in Basel geboren. Trotz einer „normalen“ Schulzeit, „normalen“ Hobbies

8

www.true-impact.ch

wie Sport, Musik und Lesen, hate ich mit Jahren eine grosse Sehnsucht. Irgendetwas in mir fühlte sich unvollständig. Es gab etwas in mir, was akiv nach mehr hungerte. Doch was war das? Vor acht Jahren konnte ich es nicht benennen. Ich las Bücher zu den Themen Indigo Kinder, Lichtnahrung, , Feng Shui, Chakren und und und... also Querbeet durch wissenschatlich meistens unbelegte Themen und Phänomene, welche mit dem Verstand nicht erklärt werden konnten. Wenn mich damals jemand gefragt häte, warum oder wozu ich das lese, häte ich keine Antwort gewusst. Ich häte nicht einmal auf mein Interesse zurückgreifen können, denn grundsätzlich interessieren mich Dinge, welche mir dienlich sind. Doch da wusste ich noch nicht wozu mir das einmal dienen könnte. Im Jahr siess ich dann auf die


Bücher von Christoph Fasching und später auf seine Arbeit zur akiven Bewusstseinsprogrammierung. In verschiedenen Workshops und anhand seiner Bücher durte ich Zeuge werden, wie ein Leben aus einem Innern eines Menschen akiv verändert und neu gestaltet werden kann. Die Werkzeuge haben mich derart fasziniert, dass für mich schnell klar war, dass auch ich dieses Wissen weitergeben möchte. Lange Zeit herrschte in mir eine Unklarheit und ich war sehr mit meinen eigenen Themen, Blockaden und unerwünschten Situaionen in meinem Leben beschätigt. Anfangs Januar , an einem kalten, grauen Samstag, entstand die Idee, ein eigenes Projekt zu starten. Dieses Projekt sollte den Rahmen bilden um Workshops zu halten und mit EinzelCoachings speziisch auf die Themen eines einzelnen Menschen eingehen zu können. Das MindMap habe ich am selben Tag meiner Zwillingsschwester gesandt und bat sie, mir eine Rückmeldung zu geben. „Lass es UNS so nennen“, war ihre Antwort. Und so war sofort klar, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen. Welch grossariges Geschenk für mich! Die enorme Eizienz und Unterstützung von weiteren Menschen in unserem Umfeld haben uns bestäigt, dass wir auf dem richigen Weg sind. Und so fasste ich den Mut, meine Arbeit als Hochbauzeichnerin zu verabschieden und meine Energie vollständig auf das heuige Projekt Bewusst Sein zu lenken. Seit Ende März hat mein Alltag und somit auch mein Leben eine entscheidende Wende genommen: Täglich darf ich Menschen begleiten, ihre Ziele zu erreichen, die inneren Ängsten und Blockaden loszulassen und sie aus den Abhängigkeiten der alten Welt zu führen. Es ist für mich ein Geschenk, den Menschen zu zeigen, wie man die Fülle des Lebens indet. Ich bin sehr dankbar für die Klarheit und das iefe Vertrauen welches mir geschenkt wurde um diesen Schrit in die Selbstständigkeit zu wagen und einen neuen Weg einzuschlagen. Heute weiss ich, dass diese Suche, welche für mich vor acht Jahren begann, eine Suche nach einem ieferen Sinn des Lebens war. Mit der Erkenntnis, dass eine Welt in Liebe und Harmonie in jedem Einzelnen von uns beginnt, komme ich Tag für Tag meiner Vision näher. www.projektbewusstsein.ch www.true-impact.ch

9


"Neuanfang" Weil sie in ihrer Heimat keine Arbeit indet, k ommt Maria, nachdem sie Vater und Muter bis zum Tod geplegt hat, nach Deutschland.

G

ibt man den Slogan "Never give up" in die Suchmas-chine, erscheinen laute Moivaionsvideos, ein Compu-terspiel oder Tatoo-Vorschläge. Eine etwas leisere Version von „Niemals aufgeben" möchte ich Euch heute erzählen: Es ist die Geschichte einer Frau, die ich seit vielen Jahre kenne und sehr schätze. Warum?

10 www.true-impact.ch

Trotz schwieriger Lebensumstände gibt sie anderen Menschen so viel Wertvolles! Weil sie in ihrer Heimat keine Arbeit indet, k ommt Maria, nachdem sie Vater und Muter bis zum Tod geplegt hat, nach Deutschland. Ohne ein Wort deutsch zu sprechen. Mit DM in der Tasche von irgendeinem Verwandten und mit Ihrer kleinen Tochter, gerade mal Jahre alt. Ihr erstes "Zuhause" inden beiden in einer, diplomaisch


ausgedrückt „sehr einfachen Kellerwohnung. Feucht und von außen einsehbar. Für ihre DM kaut sie einen günsigen Stof, um sich und die Tochter vor den neugierigen Blicken vorbeigehender Passanten zu schützen.Die Stofverkäuferin ist so net und überlässt ihr getragene Kinderkleidung von ihrer Enkelin für die Tochter von Maria. Maria arbeitet hart und leissig als Zimmermädchen in einem Hotel in einer turbulenten Touristenstadt. Von Montag bis Sonntag, ohne freien Tag. Ihren Arbeitsweg von ungefähr km pro Weg geht sie jeden Tag zu Fuss. Am Wochenende plagt sie das schlechte Gewissen, weil sie nicht für ihre Tochter da sein kann. Auch wenn sie die Sprache nicht kann, ist sie zu den Menschen net, freundlich und hilfsbereit. Ihr Lächeln und ihr unkompliziertes „anpacken" knackt die Herzen der Menschen. Irgendwann trit sie jemand, der ihr ein altes Fahrrad schenkt. Ihr Weg zur Arbeit wird leichter. Dann trit sie auf jemand, der ihr bei den bürokraischen Dingen behillich ist. Das macht ihr Leben wieder ein bisschen leichter. www.true-impact.ch 11


Sie lernt die Sprache, so gut es ihr möglich ist. Kann eine besser bezahlte Arbeit inden, und am Wochenende für Ihre Tochter da sein. Stückchen für Stückchen geht es bergauf. Sicher hat Sie auch manche Nacht vor Sorge, wie es weitergeht oder wegen der schmerzenden Hände und Knochen von den Putzjobs, von denen sie immer mehrere gleichzeiig hate, um bescheiden über die Runden zu kommen, nicht geschlafen. Heute, mit fast 7 Jahren, arbeitet sie immer noch als Reinigungsfrau im selben Betrieb wie ich. Aber eigentlich ist das nicht ihr Beruf! Eigentlich ist sie so etwas, wie „die gute Seele" unserer Firma. Sie ist für uns, allesamt Jüngeren, sowas wie unsere „Betriebsmuter" geworden. Immer mit einem ofenen Ohr und Herz für unsere großen und kleinen Sorgen. Zu besonderen Tagen backt oder kocht sie für uns. Ihre damals kleine Tochter und ihre weiteren Kinder sind heute erwachsen, arbeiten und haben selbst Familien. Marias Verdienst ist es, dass alle fest zusammen halten. Für mich ist Maria mein Vorbild!

Sie ist - auf den ersten Blick- kein reicher und auch kein gebildeter Mensch. Doch durch ihre freundliche, unkomplizierte, warmherzige Art, auch in den schwierigsten Zeiten, durch ihre Hilfsbereitschat, ihren Humor, ihre Bescheidenheit und ihr Durchhaltevermögen hat sie immer ihr Leben gemeistert. Never give up! Alles was sie eingesetzt hat, einsetzten konnte, waren ihre Herzens-Qualitäten! So wertvolle Dinge, die nichts kosten und trotzdem unbezahlbar sind! Sie hat es trotz schwieriger Umstände geschat, die Herzen der Menschen zu erreichen! Ist das nicht der wahre Erfolg? Katja Mauthe www.die-gesundheitsbegleiter.de Bild: Internet

12 www.true-impact.ch


www.true-impact.ch 13


AISHA.LIFE heisst Sie Willkommen in der Erlebniswelt des Körpers

Das Leben ist voll von sinnreichen Erlebnissen, von Gefühlen, Gerüchen und Empindungen. Wir lassen uns inspirieren von unseren Eindrücken, folgen inneren Impulsen und sind dennoch oft so weit weg von uns selbst. Das Wissen zu erfahren, im eigenen Körper die Ruhe und Sehnsucht zu spüren, ief einzutauchen und sich voll und ganz darauf einlassen zu

„Auf eine ganz besondere Art möchte ich Sie mit Massagen näher zu sich selbst führen – mit einem einzigartigen Erlebnis das einem ‚Erlebnis-Feuerwerk’ der Sinne und der Berührung gleicht“ können, ist ein Erlebnis, das sich wie ein Feuerwerk der Sinne anfühlt. Es ist die ganz eigene Krat in uns selbst, die uns jede Berührung an unserem Körper empinden und genussvoll den Moment erleben lässt. Eine aufregende Entdeckungsreise in der iefen Entspannung unseres Selbst schat es das Ganzheitliche zu spüren und uns grenzenlos und unendlich zu fühlen. www.true-impact.ch 15


Einfach nur Annehmen Der geniale Efekt des Tantra ist es uns uns selbst näher zu bringen und zu beginnen unsere Gefühle und Emoionen zu leben. Die eigene Sexualkrat können wir dann inden, wenn wir bei uns selbst ankommen. Im Tantra geht es für die Kundin oder den Kunden nur um das Annehmen und die Wahrnehmung, sprich diese wunderbare schöpferische Krat zu geniessen und sie wirken zu lassen. Sich voll und ganz ihr hinzugeben ohne Verplichtung oder etwas tun zu müssen. Sich ganz fallen zu lassen und jede Zelle des eigenen Körpers intensiv zu spüren. Die Anweisungen für Berührungen oder dem Einsetzen von Elementen wie Federn, Fellen oder ähnlichen Sinneselementen erhält Aisha intuiiv indem sie sich frei von ihren Gedanken macht und sich dem Kunden hingibt. So ist jede Massage individuell und einmalig für den Kunden sowie auch für Aisha.

Verborgenes Geschenk Vor sieben Jahren fand die Begegnung von Aisha mit dem verehrenden Ritual der tantrischen Lehre stat, die durch Berührungen und Massage alindischer Erfahrungen den gesamten Körper anspricht. Inspiriert von unserer natürlichen Umgebung veriet das Weisse Tantra mit Sinneselementen wie Wasser, Klängen, Düten, Wind und Geschmack unsere Wahrnehmung und ermuigt uns zur Entdeckung dieser eigenen, unendlichen Schönheit und des inneren Reichtums. Was in uns verborgen liegt ist ein Geschenk, das uns gehört und von uns erlebt werden will.

16 www.true-impact.ch

Der Traum einer eigenen Praxis Heute ist Aisha diplomierte Tantra- und erfahrene Wellnessmasseurin mit einer eigenen Praxis. Ihre Ausbildung zur Tantramasseurin genoss Aisha in der Tantra-Massagepraxis „Womman“, wo sie anschliessend vier Jahre lang arbeitete – zwei davon als stellvertretende Geschätsführerin. Sie besuchte weitere Zusatzausbildungen im Tantra-Insitut in Berlin. In dieser Zeit kam immer mehr der Wunsch einer eigenen Praxis. Anfang fand sie den Mut ihre Praxis in der Stadt Luzern zu eröfnen. Als Praxisleiterin freut sich Aisha über Ihren Besuch auf ihrer Webseite: www.aisha.life


NEVER GIVE UP! Daniel Albrecht ist kein Mensch, der aufgibt. Als SkiSportler internaional erfolgreich wandelte er sich nach seinem schweren Skiunfall zum inspirierenden Macher, der stets ein Ziel vor Augen sieht.

Lungenquetschung und ein schweres Schädel-HirnTrauma und lag für drei Wochen im künstlichen Koma. Doch Albrecht liess sich davon nicht unterkriegen. Zielstrebig nahm er die mehrmonaige Neurorehabilitaion und das beschwerliche Aubautraining in Angrif. Am . Dezember erreichte er das scheinbar Unmögliche: Er fuhr bei seinem Comeback-Rennen als . auf Anhieb in die Punkte. Nach diversen weiteren Rennen trat Albrecht am 6. Oktober verletzungsbedingt vom Skirennsport zurück - insgesamt bestrit er in seiner Laubahn 8 Weltcup-Rennen. Heute betreibt Daniel Albrecht nicht nur eine eigene Sportarikelmarke namens ALBRIGHT und das gemeinnützige Projekt NEVER GIVE UP!, sondern er ist auch als Vortragsredner gefragt. Um andere Leute in ihrem Leben zu inspirieren und ihnen neue Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, erzählt er ihnen seine Geschichte: eine Geschichte voller Mut und den Glauben an sich selbst. Wir haben uns exklusiv mit Daniel Albrecht unterhalten und dabei nicht nur seine Vorträge, sondern auch Aspekte wie Glück und wie wichig es ist, Ziele im Leben zu haben, themaisiert.

ie Geschichte von Daniel Albrecht steckt voller Hochs und Tiefs. Seinen Traum verfolgend, einer der besten Skirennfahrer der Welt zu werden, hat er die Welt des Sportes im Sturm erobert. Von Erfolg zu Erfolg arbeitet er sich empor, bis er 7 Weltmeister in der SuperKombinaion wurde. Am . Januar 9 geschah es: Daniel Albrecht stürzte beim Abschlusstraining zur Abfahrt von Kitzbühel. Er erlit eine massive

D

NEUE WEGE GEHEN: Ich möchte Ihren Unfall in unserem Gespräch nicht in den Fokus stellen, da dazu in den Medien schon alles gesagt wurde. Dennoch sei die Frage erlaubt, inwiefern der Unfall Ihre Lebenseinstellung verändert hat? Daniel Albrecht: Meine Lebenseinstellung hat sich dadurch nicht verändert. Jedoch habe ich einen anderen Blickwinkel aufs Leben bekommen. Solch ein Unfall ist eine Erfahrung, die einen verändert. Ich selbst bin zwar der Meinung, dass ich immer noch die gleiche Person bin, dennoch gibt es gewisse Dinge im Leben, die sich dadurch verändert haben. www.true-impact.ch 17


Aus welchem Blickwinkel betrachten Sie heute Ihr Leben? Ich nehme gewisse Sachen nicht mehr so ernst. Wenn es mal nicht so gut läut, begegne ich dem viel gelassener. Ich weiss halt, dass alles viel schlechter laufen könnte.

Wie schwer ist es Ihnen gefallen mit Ihrem Unfall Ihren Frieden zu machen - ihn als ein Teil Ihres Lebens zu akzeptieren? Ich war da wohl ein wenig komisch. Ich habe mich nie wirklich über den Unfall geärgert, sondern ihn als wichigen Meilenstein in meiner Lebensgeschichte akzepiert. Natürlich gibt es heute noch gewisse Einschränkungen, die auf den Unfall zurückzuführen sind. Doch ich habe gelernt, damit umzugehen. Meine Einstellung war immer: Der Unfall ist passiert, jetzt liegt es an mir, ob ich daraus etwas Gutes oder etwas Schlechtes mache.

In der auf Ihrer Homepage publizierten Kurzbiograie »Mit Ecken und Kanten durch die Kurven des Lebens« kann man lesen, dass Ihre Persönlichkeit auch ein wenig durch Sturheit geprägt ist. Inwiefern ist Sturheit für Sie ein Schlüssel zum Glück? Gerade für mich als Sportler war Sturheit otmals was Gutes. Man muss sich im Sport ein Ziel vor Augen setzen und dahin hinarbeiten. Im Leben ist es nicht anders, man braucht Ziele. Man muss sich otmals durchsetzen, um jene Ziele zu erreichen. In solchen Situaionen kann es nicht schaden, einen harten Kopf zu haben.

Was ist Ihre Deinition von Glück? Die Frage müsste lauten: Was ist Glück? Jeder hat da eine andere Antwort. Für gewisse Menschen bedeutet Glück, viel Geld oder einen Ferrari zu haben. Für mich ist Glück jedoch, am Morgen aufstehen zu können und meinen Tag in Angrif zu nehmen. Glück ist für mich keine materielle Sache, sondern eher das Gefühl, das man hat, wenn man am Morgen aufstehen kann und ein ganzer Tag voller Möglichkeiten vor einem liegt.

Der Country-Musiker Johnny Cash hat in einem Interview mal gesagt, dass Glück für ihn bedeutet, am Morgen mit seiner Frau einen Kaffee trinken zu können. Können Sie sich mit dieser Aussage auch identiizieren? Ja, irgendwie schon lacht .

Inwiefern sind Sie der Meinung, dass man anderen Menschen dabei helfen kann ihr Glück zu inden? Das ist schon möglich. Ich merke es, wenn

18 www.true-impact.ch

ich Vorträge gebe. Ich sage da niemandem, was oder wie er etwas zu tun hat, sondern ich erzähle einfach nur meine Geschichte. Ein jeder kann da selbst etwas für sich herausholen - etwas Posiives in meiner Geschichte inden. So kann es z. B. gut sein, eine gewisse Härte zu haben, aber auch, dass man einfach mal über seine Situaion lachen kann. Auch andere Themen wie der Umgang mit Problemen oder einer Krankheit indet man in meiner Geschichte wieder - Never give up betrit jeden Menschen.


Sie haben erst nach Ihrem Unfall damit angefangen, Vorträge zu halten. Wie ist die Idee dazu entstanden? Eigentlich wollte ich nie irgendwelche Vorträge halten. Ich habe es schon in der Schule gehasst, vor der Klasse sprechen zu müssen. Nach meinem Unfall kamen aber immer wieder Anfragen für Vorträge. Irgendwann habe ich mir dann gesagt, dass ich es mal versuchen könnte. Ich habe

dann meinen ersten Vortrag vorbereitet. Zu meiner Überraschung kam dieser bei den Leuten sehr gut an, was mich darin bestärkt hat, damit weiterzumachen. Heute fällt es mir deutlich leichter, vor Leuten zu sprechen. Bis jetzt hat sich noch niemand über meine Vorträge beschwert lacht .

Sie sagen, ein jeder kann etwas aus Ihrer Geschichte herausnehmen. Sehen Sie sich selbst als ein Vorbild für andere? Nein, ich bin ein ganz normaler Mensch. Trotzdem scheine ich die Menschen mit meinen Vorträgen zu bewegen. Es kamen schon einige Leute zu mir und haben sich bei mir bedankt, dass ich ihnen mit meinem Vortrag geholfen habe.

Wie gehen Sie mit solchem Lob von fremden Menschen um? Es macht mich natürlich schon sehr stolz, dass ich den Leuten mit meiner Geschichte helfen kann. Es berührt mich sehr, wenn sich jemand in meinen Worten wiederindet.

Dann kann man also sagen, dass Ihre Vorträge Ihnen selbst auch ein gutes Gefühl vermitteln? Ja, auf alle Fälle. Am Anfang bin ich zwar immer ein wenig nervös, aber wenn ich sehe, dass es den Leuten gefällt, dann ist das schon sehr schön. Es ist wie, wenn man ein gutes Rennen fährt und die Leute einem zujubeln. Einmal Sportler, immer Sportler lacht .

Coaches und Motivationsredner sind heute so angesagt wie nie zuvor. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Das Mentale wird immer wie mehr ein Thema. Erfolg zu haben und einen selbstbesimmten Weg zu gehen ist heutzutage für viele Menschen sehr wichig. Aus diesem Grund besteht auch eine Nachfrage nach Leuten, die simple, aber durchaus einleuchtende Lebensweisheiten so anschaulich vermiteln, dass man selber zu Veränderungen inspiriert wird.

Auf Ihrer Homepage kann man u.a. den Spruch lesen: Du bist deine eigene Grenze. Waren Sie selbst je Ihre eigene Grenze? Ich habe es versucht, nie zu sein. Ich habe bereits als Kind gesagt, ich möchte der beste Skirennfahrer werden. Damals haben alle gesagt, ich häte sie nicht alle. Als ich dann als Skirennfahrer gesagt habe, ich möchte Weltmeister werden, gab es ähnliche Reakionen. Ich habe mir immer Ziele gesetzt, die auf den ersten Blick unerreichbar waren. Doch ich habe immer an meine Ziele geglaubt, nie aufgegeben und immer hart dafür gearbeitet. Bis heute habe ich alle meine Ziele erreicht, die ich mir selbst gesetzt habe. www.true-impact.ch 19


Ist das auch das Geheimnis des Erfolges - sich Ziele zu setzen und daran zu glauben, egal wie unmöglich sie auch erscheinen mögen? Es ist generell sehr wichig, an sich zu glauben und sich Ziele zu setzen. Ich habe das selbst in meinem Umfeld erlebt: Wenn man sich selbst keine Ziele setzt, dann macht man gar nichts. Als ich nach meinem Unfall wieder zu Hause war, habe ich mir z. B. selbst das Ziel gesetzt, jeden Morgen um 7 Uhr aufzustehen. Es mag nach nicht viel klingen, aber dieses Ziel war

mir sehr wichig und hat mich moiviert. Egal was für eines, man braucht im Leben ein Ziel.

Was ist Ihre Deinition von »Neue Wege gehen«? Man muss sich immer für einen Weg entscheiden. Sollte einem dann etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommen, dann muss man lexibel genug sein und sich neu orienieren, ohne zu hadern. Es gibt immer einen Weg, den man gehen kann.

Info-Box: Daniel Albrecht wird am 6. Juni 2015 am Inspirationstag NEVER GIVE UP im Volkshaus Zürich als Speaker auftreten. Mehr Infos unter: www.trueimpact.ch Mehr über Daniel Albrecht gibt es unter: www.daniel-albrecht.ch

20 www.true-impact.ch


www.true-impact.ch 21


J

ede von uns kennt sie, die Momente der Talfahrten. Sei es, weil es ein „schlechter Tag“ ist. Sei es, weil man mit Stolpersteinen zu tun hat und auf dem Weg zum Ziel geprüt wird. Oder auch, weil man es mit Schicksalsschlägen wie Krankheiten, Unfällen oder Todesfällen zu tun hat, die einem einen „Strich durch die Rechnung“ machen. Auch ich kenne es. Mit Jahren wurde ich mit der Diagnose Krebs konfroniert.

Was es bedeutet, durchzuhalten, kennen aber auch Sie, da bin ich mir sicher. Finden Sie nicht auch, dass es auf die Weise ankommt, wie man „durchhält“? Es gibt die harte, verbissene Seite des Durchhaltens. Die Seite, wo man einerseits willenlos „dahin vegeiert“, bis die schlimme Lebensphase durch ist, oder andererseits verbissen mit dem eigenen Schicksal hadert. Es geht auch anders. Und damit möchte ich auf keinen Fall gewisse Schicksalsschläge harmloser darstellen, als sie sind. Es empfange bite jeder Betrofene mein aufrichiges Mitgefühl. Aber ich will inspirieren und moivieren, die andere Seite des „Durchhaltens“ zu leben! Die Seite, wo unsere Entscheidung, WIE wir mit diesem Teil unseres Lebens und unserer Entwicklung umgehen, sich in eine posiive Richtung bewegt. Denn solange man mindestens Denken, Sinnieren und Verstehen kann, kann man etwas „Tun“. Nämlich sich bewusst zu entscheiden, WIE man denkt. Sich in dem Moment der Erkenntnis darüber, was abgeht, eine Weile lang in der Unfassbarkeit und im Selbstmitleid aufzuhalten, ist Heilungsfördernd. Denn es bedeutet, sich mit der „Wahrheit“ zu befassen und zu trauern. Aber der Zeitpunkt kommt, wo diese Phase durch ist. Und dann stehen für das konstrukive und posiive Denken alle Türen ofen! Lassen Sie uns hier einem simplen Faktor zuwenden: Der Dankbarkeit.

3 Schritte, die Kraft der Dankbarkeit zu nutzen, um durchzuhalten Nehmen Sie die Situaion an. Anerkennen Sie, dass alles Hadern, Jammern, Zornig sein oder sogar Gleichgüligkeit nichts an der Situaion ändert. Denn der einzige Faktor, der jetzt veränderbar, ist Ihr Denken und Ihre Einstellung.

0

Wenden Sie sich in Gedanken den Dingen zu, die gut laufen. Z.B. „Ich werde medizinisch versorgt, kriege täglich zu essen, habe ein Dach über dem Kopf, vielleicht sogar Freunde und Familie, die sich kümmern.“ Oder: “Ich kann endlich meine Bücher lesen. Ich habe endlich

1

22 www.true-impact.ch

Für Frauen im Business Wie Sie die Kraft der Dankbarkeit nutzen, um durchzuhalten


keinen berulichen Stress mehr.“ Sie werden staunen, was Ihnen Tolles in den Sinn kommt! Lassen Sie die Liebe im Dankbar-Sein für sich wirken. Dankbarkeit ist eine starke Form der Liebe. Geniessen Sie diese in vollen Zügen! Beobachten Sie, was jetzt mit Ihnen geschieht.

2 3

Bringen Sie Ihre Dankbarkeitsthemen zu Papier, oder der sprechen Sie sie auf Band. Gönnen Sie sich nun mindestens einmal täglich bewusst den Genuss dieser Liebe. Aber auch dann, wenn sich wieder „down“ fühlen.

Wir haben schon Vieles geschat. Und es ist völlig irrelevant, ob wir uns gerade mit einem „schlechten“ Tag konfroniert sehen, einen Stolperstein auf dem Weg entdecken oder ob wir knieief in einem Schicksalsschlag stecken. Es ist jedes Mal unsere Entscheidung, die Power der Dankbarkeit als Schubkrat zur Besserung zu verwenden oder nicht. Ich wünsche Ihnen auch dabei viel Erfolg. Und dass Sie die Gnade haben, sich von Ihrer eigens erzeugten Liebe berühren zu lassen. Chantal Perrinjaquet, Business Coach und Trainerin, www.frauen-im-business.ch

www.true-impact.ch 23


Jeder ist ein Held oder eine Heldin In den meisten Märchen geht es darum, nicht aufzugeben. usgangssituaion ist immer ein Mangel. Dann muss die Heldin oder Held auf eine Reise, muss die iefsten Tiefen durchwandern, Mut beweisen, und die Krat, durchzuhalten. Immer wenn es nicht weitergeht, erscheinen Personen oder Dinge, die ihnen Helfer sind auf dem Weg. Und ganz wichig, Helden und Heldinnen haben immer vollstes Vertrauen in die Richigkeit dieses Weges.

A

Dieses Vertrauen scheint uns manchmal zu fehlen. Was wäre wenn...wir alle Märchenhelden wären, jeder mit seiner besonderen Aufgabe. Was wäre wenn wir jederzeit darauf vertrauen dürten, unsere Helfer zu inden. Was wäre wenn auch wir absolutes Vertrauen in diesen Weg haben könnten, auf die Wunder, die uns hier begegnen und dass in diesen Momenten, in denen es nicht weiter zu gehen scheint, die Er Lösung wartet! Ich bin dreimal in meinem Leben an diesen Punkt gekommen, an dem ich glaubte, das Leben setzt aus. Und dreimal musste ich einen anderen Weg hindurch inden.

24 www.true-impact.ch

Das erste Mal war, als ich eine Lehre begann. Ich war immer ein Kind der Natur und bin in ihr groß geworden. Aber dann war ich den ganzen Tag auf kleinem Raum eingesperrt und Menschen ausgesetzt, die meinten, mich aufgrund meiner Naivität ferig machen zu müssen. Meine Familie sagte, dass dies bis zu meiner Pension so bleiben würde, und ich dann erst wieder leben könne, wie ich wolle. Und diese Zukuntsaussicht bescherte mir schwere Depressionen. Ich konnte nicht glauben, dass dies nun mein Leben sein soll. Ich habe mich dagegen gesträubt wurde zur Kämpferin, zur Kriegerin und erkämpte mir die Freiheit, nach meiner Vorstellung leben zu können. Das zweite Mal war ich in die Gefangenschat der Familie und einer von psychischer Gewalt geprägten Ehe geraten. Ich bin sehr lange in dieser Ehegefangenschat geblieben, da meine Herkuntsfamilie schon in meiner Kindheit die Netze hierzu geknüpt hate. Es gelang mir erst, dem Ehenetz zu entkommen, als ich einen


Geliebten fand. Aber dies hate zur Folge, dass das Familiennetz sich um meinen Hals zuzog, ich war die Böse. In diesem Moment bin ich aus meinem Stamm verbannt worden, habe mein Geschät verloren und mein ganzes Umfeld hat sich gegen mich gewandt. Dann verließ mich der Geliebte und dies war der Todesstoß. Da war ein Schmerz, den ich nicht verweigern, den ich nicht bekämpfen konnte und um nicht aufzugeben, habe ich mich in ihn hinein begeben, mich durch ihn hindurch geatmet wie eine Gebärende durch den Schmerz der Geburt. Aber der Druck war zu groß, ich musste zurück zu meinem Mann. Es sollte noch ein dreiviertel Jahr dauern bis es dann zum letzten Eklat kam. Jeden seelischen Angrif habe ich erduldet, nicht wissend, wie weit er gehen darf bis ich das Recht habe, mich dagegen zu wehren. Aber ein körperlicher Angrif war für mich wie eine grüne Ampel: Jetzt darfst Du mit Fug und Recht raus! Und das tat ich. Und dann kam das drite Mal und da konnte ich weder kämpfen, noch durch den Schmerz hindurch gehen, ich konnte nur noch aufgeben.

Ich war vor Gericht angeklagt, meine Kinder vernachlässigt zu haben, war die Ehebrecherin, mein Mann hate dies unserem ganzen Umfeld, und auch meiner Familie glaubhat gemacht, er beeinlusste auch nach meinem Auszug mein neues Umfeld, meine Babysiterin iel mir in den Rücken, das Jugendamt stellte sich gegen mich, meine neue Vermieterin schmiss mir an den Kopf: „Ich habe ja schon gehört, was für eine schlimme Frau sie sind!“ In diesem Moment konnte ich mir kein „Morgen“ mehr vorstellen, ich gab auf. Ich trat neben mich, als würde ich einem Film zuschauen, in dem Moment wo der Held verloren scheint. Ein vollkommen passiver Zustand, indem ich jegliches eigene Handeln aufgab und nur noch sagen konnte: Der morgige Tag bricht besimmt an. Mal sehen was dann passiert. Und es ging weiter. Und der Weg hat mich zur Geschichtenerzählerin werden lassen und es ist ein vollkommen neues Leben entstanden, welches gerade immer spannender wird. Eure Geschichtenerzählerin Katja Preuss www.true-impact.ch 25


26 www.true-impact.ch

Online Magazin "Neue Wege Gehen" Mai 2015  

Ausgabe 3 / Mai 2015 / http://www.true-impact.ch

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you