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Nr. 01_7.2011 ISSN 2192-5402

Neues Fahrzeug bekannter Name: Actros

Kampagne „„miteinanderverkehren“

rs my mirro e e s ‘t n Ca YOU can‘t see Firmenporträt: Vöckt

Tagebuch: MAN TGX

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editorial

Nr. 1_7.2011

Servus Kollege, servus Kollegin,

In dieser Ausgabe finden Sie: titelstories

Neues Fahrzeug - bekannter Name: Actros Der neue Fahrer-acTros TruckXpress - das Magazin für Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer

S. 4 S. 6 S.19

stellenanzeigen

S. 10

sammelseiten

Sozialvorschriften Ladungssicherung

S. 11 S. 13

firmenprofil

Vöckt – ein Firmenporträt

S. 15

Dir liegt die erste Ausgabe unseres Truck-Xpress vor. Mit dem ehrgeizigen Projekt, ein Magazin für die Belange von Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen zu machen, gehen wir damit an den Start. Kraftfahrer zu sein ist nicht einfach nur ein Job, sondern erstreckt sich über erheblich mehr Zeit und greift maßgeblich in das Privatleben ein. Will man ein Magazin für Kraftfahrer machen, muss man das begreifen und verstehen. Wer sonst könnte das besser, als jemand der den Beruf selbst ausübt? Darin liegt der Hauptgrund, warum ich Dich heute hier begrüße.

vergangenheit

Spedition Sommer, Saarbrücken

S. 20

berufsbild

Kleine Luftfracht

S. 22

Das zuerst, zuletzt und dazwischen auch noch. Von Kraftfahrern wird viel

S. 24

erwartet: Auf Privatleben verzichten, kein passendes Geld für die Arbeit verdienen wollen und viel wichtiger: ohne menschliche Eigenschaften dauerhaft und ständig funktionieren.

kampagne „miteinander verkehren“

„Can‘t see my mirrors - can‘t see you“

Als jemand aus der Praxis habe ich ein besonderes Anliegen: Fahrer sind keine Maschinen, sondern Menschen!

tagebuch

Mein liebes Tagebuch: MAN TGX

S. 25

soziales

Schon mit der ersten Ausgabe starten wir die Kampagne „miteinander verkehren“. In einer ständigen Serie informieren wir über die Zusam-

Doc-Stop Trucker-Church

S. 28 S. 29

menhänge von Situationen auf der Straße.

rätselecke

S. 30

An dieser Stelle muss ich meiner Chefin und meinem Chef meinen Dank aussprechen. Sie erlauben mir den Freiraum, den ich benötige, um dieses Magazin hier zu machen. Vielen Dank. Ich wünsche Euch Allzeit Gute Fahrt!

Chefredakteur

Impressum TruckXpress Herausgeber Job-Inform Personal-Service-Beratung GmbH i.G. Hintergasse 19 55450 Langenlonsheim Telefon 06704-209 2001 Telefax 06704-209 9002 viSdP Ulrike Mahr, Bernd Albrecht Redaktion molkenstehler.eu Chefredakteur Karsten Roth Am Ludwigsberg 29 66113 Saarbrücken Telefon 0681-4010008 Telefax 0681-4010010

Gestaltung Lennert Design Text Konzept Ernst-Reuter-Str. 58 55130 Mainz Telefon/Telefax 06131-986663 Druck Dresdner Verlagshaus Druck GmbH Meinholdstraße 2 01129 Dresden Telefon 0351-4864-2588 Telefax 0351-4864-2546

Titelbild: Daimler-Benz

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titelstory

Neues Fahrzeug – Bekannter Name: AC Als Nachfolger des legendären SK („Schwere Klasse“) stellte Mercedes-Benz 1996 den Actros vor. Nach zwei Überarbeitungen (MP2 und MP3) entschied man sich, zwei Milliarden Euro in eine Neuentwicklung zu investieren. Nach langen Jahren der Entwicklungsarbeit sehen wir nun ein neues Fahrzeug. Wenig erinnert an den Vorgänger, abgesehen vom Namen.

Die Kabine wurde in 2.600 h im Windkanal optimiert.

Die Markteinführung des ersten Actros in 1996 war für Mercedes-Benz kein Ruhmesblatt. Viele können sich noch an die Unzuverlässigkeit erinnern. Häufig sah man den ersten Vertreter dieser Baureihe am Straßenrand stehen. Erst mit den zwei folgenden Generationen konnte die Zuverlässigkeit erreicht werden, die von den Transportunternehmern und den Fahrern erwartet wird.

von Grund auf neue Motorenbaureihen entwickeln lassen. In mehreren Hubraumklassen entstanden so die Basismotoren in reihenweiser Zylinderanordnung, die für die einzelnen Zielnormen entsprechend angepasst wurden und noch werden. Während aus dieser Entwicklung Motoren schon für die EPA 2010-

Extreme Tests mussten die Prototypen bestehen.

Ein Euro

Info 2 Millarden Euro, 20 Millionen Testkilometer, 7 Kabinenvarianten, 4 neue Motoren

Bei der Vorbereitung auf die nächste Emissionsnorm „Euro VI“ erkannte man bei Mercedes-Benz, dass die bisherigen Konzepte nicht mehr ausreichten. Alle Fahrzeugkomponenten mussten überdacht werden. Der neue Actros wurde von Grund auf neu entwickelt.

und JP09-Märkte längst verkauft werden, feiert dieser Motor in Europa mit der Einführung des neuen Actros seine Premiere. Vorerst wird es vier Leistungsstufen des DD13-Motors, der in Europa als OM 471 bezeichnet wird, in Euro VI- und optional in Euro V-Konfiguration geben: Leistung Drehmoment Den Anfang hat man mit dem neu- kW PS Nm en „Weltmotor“ gemacht. Diese Ge- 310 421 2100 neration setzt auf Zylinder in Rei- 330 449 2200 henbauweise, womit die V-Motoren 350 476 2300 in den Ruhestand geschickt wer- 375 510 2500 den. Sie werden in ein neues Chassis eingebettet. Darauf werden die Diese vier Motoren werden noch neuen Fahrerhäuser im neuen Au- durch drei „Top Torque“-Varianten ßen- und Innendesign aufgebaut. ergänzt. Diese werden im höchsten Gang des automatisierten GetrieIm Hinblick auf die EPA 2010 (ameri- bes 200 Nm mehr zur Verfügung kanische Abgasnorm), die JP09 (ja- stellen. panische Abgasnorm) und Euro VI hat Daimler federführend durch das Gegenüber den Vorgängern wurTochterunternehmen Detroit Diesel de die Auslegung verändert, was

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...das Gratis-Magazin von www.top-trucker.de titelstory

e: ACTROS teilweise durch die neue Technik überhaupt erst möglich wurde. So stehen schon bei 1.000 U/min hohe Drehmomente zur Verfügung. Das maximale Drehmoment wird schon bei 1.100 U/min abgerufen.

europäischen Abgasnormen nicht erreicht. Für Euro VI bedarf es hierfür die Abgasrückführung, einen Partikelfilter und das mittlerweile allseits bekannte SCR-System. In der Euro V-Auslegung, welche optional geordert werden kann, entfällt der Partikelfilter.

Die Komponenten und Steuerung des Motors erlauben die individuelle Anpassung der Einspritzung an die Soviel Technik wiegt. Das Gewicht jeweilige Fahrsituation. des Motors steigt gegenüber dem Das Einspritzsystem wurde speziell früheren V6-Motor und liegt zwiEin Euro VI-Motor

für den europäischen Markt entwickelt. Nur so kann auf die markttypischen Anforderungen eingegangen werden. Bei der Auslegung wurde großen Wert auf ein gutes Ansprechverhalten bei Beschleunigungen gelegt.

für einen breiteren verwindungssteifen Rahmen entwickelt, die Achsanlenkungen neu gestaltet und eine neue Lenkung eingebaut. Die Fahrt soll damit souveräner und sicherer werden. Um den Fahrer weiter zu entlasten wurde der Abstandshalteassistent erweitert: Eine Stop-and-Go-Funktion erlaubt somit sogar das Anfahren und Anhalten im Stau.

Der neue Actros-Fernverkehrszug

schen dem V6- und V8-Motor. Dieser Erhöhung der Masse kann sich wohl kein Hersteller entziehen. Die entwickelte Kraft wird über das mittlerweile bekannte PowerShiftGetriebe an die Antriebsräder übertragen. Die Steuerung des Getriebes wurde Standardmäßig wird der neue Motor angepasst und erlaubt so eine harüber eine aufgeladene Dekompres- monischere Modulation und Zusamsionsbremse verzögert. Diese kann menarbeit mit den neuen Motoren. über den Lenkstockhebel dreistufig Für den Fahrer ändert sich hier nur gesteuert werden. Der Bremstem- die Bedienung. Diese erfolgt nunpomat erlaubt sogar die weitestge- mehr über einen kombinierten Lenkhend stufenlose Steuerung dieses stockhebel. Bremssystems. Die Motorbremse unterstützt auch Schon seit Anbeginn der Actros-Ära die Schaltvorgänge in zweierlei beschäftigt sich der Fahrer hauptWeise: Erstens wird die Synchroni- sächlich damit, das Fahrzeug in der sationszeit verkürzt und desweite- Spur zu halten. Daran wurde zwar ren erfolgt der Drehmomentaufbau in den letzten beiden Generatiodurch die Aufrechterhaltung des La- nen gearbeitet, aber eine friedliche dedrucks schneller. Steuerung ähnlich den Wettbewerbsprodukten gelang nicht. Ohne Abgasreinigung werden die Für den neuen Actros hat man hier-

Multifunktionsschlüssel

Lange hat man über eine neue Namensgebung gemunkelt. Auch wenn es sich um ein neues Fahrzeug handelt, wird der bisherige Name Actros weitergeführt. Der Verkaufsstart für die Fernverkehrsfahrzeuge beginnt am 1. Juli. Die Auslieferungen erfolgen ab September. ms

Alle Bilder der Seiten 4-9 sowie Titelbild: Daimler-Benz

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titelstory

Der neue Fahrer-acTros Trotz aller Assistenz-Systeme bedarf es weiterhin Fahrern, um Kraftfahrzeuge zu führen. Diese Erkenntnis scheint bei den wissenschaftlichen Untersuchungen von Mercedes-Benz heraus gekommen zu sein. Fahrer-Assistenz-Systeme können nur Beiwerk auf Basis eines souverän zu führenden Fahrzeugs sein. Der bedeutendste Sicherheitsfaktor ist und bleibt der Fahrer. Dies führte zu einer kompletten Neuentwicklung der Kabine. Willkommen in der neuen Kabine

Den Zugang gewährt eine multifunktionale Schlüsseleinheit. Neben dem Öffnen der Schlösser gibt es eine Lichttestfunktion, sowie weitere Fernsteuermöglichkeiten. Ein eigenes Fach nimmt diese Schlüsseleinheit auf. Der Motor wird über einen Knopf gestartet und gestoppt. Lange Zeit war der ebene Boden in der Kabine ein Novum im Actros. Aufgeräumter und griffgünstiger Fahrerarbeitsplatz

Die neuen Reihenmotoren benötigen konstruktionsbedingt mehr Raum in der Höhe als ein V-Motor. In fünf der sieben Kabinenvarianten konnte man den ebenen Boden beibehalten. Hat man die Kabine erklettert, erblickt man einen gebogenen Armaturenträger. Die Bedienelemente befinden sich in Griffweite und sind gut einsehbar. Der Blick wandert auf das neue Design des Lenkrads mit einer Reihe von Bedienelementen. Steht auf dem Lenkrad „AIRBAG“ drauf, empfiehlt es sich, den Sicherheitsgut anzulegen. Ohne Gurt in einen Airbag zu fliegen, führt unweigerlich zu schweren körperlichen Verletzungen. Für andere Hersteller waren solche Unfälle Grund genug, diesen Sicherheitsluftsack komplett aus dem Angebot zu streichen.

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Einstell


eitsplatz

...das Gratis-Magazin von www.top-trucker.de titelstory

Actros-Kenner werden nach dem Schaltknauf in der Armlehne greifen. Dieser Griff geht ins Leere. Nunmehr wird das Getriebe über den rechten Multifunktionshebel am Lenkrad bedient.

chern werden sehen müssen, ob sie diese günstig darin abstellen können. Für große Flaschen gibt es ein eigenes Fach. An kleineren Utensilienfächern hat man allerdings gespart. Zwei Auffallen wird die geänderte Anord- Handys, die Sonnenbrille, Büronung unter dem unteren Bett. klammern, Snacks für den Hunger Die breiten Schubladen sind für zwischendurch, die Schirmmütze, zwei schmalere, aber wesentliche Zigaretten, Feuerzeug … alles soll höhere Fächer, verschwunden. ja in greifbarer Nähe liegen.

Info

Einstellungen visuell im Griff

Während eine Schublade den optionalen Kühlschrank belegt, dient die andere als Staufach. Die geringe Höhe des bisherigen Kühlschranks empfanden viele Fahrer als unpraktisch. Nicht dicht schließende Getränke konnten bisweilen nicht gekühlt aufbewahrt werden. Dieses Problem gehört damit der Vergangenheit an.

Ausgeruhte Fahrer sind nicht nur wesentlich sicherer unterwegs, sondern verbrauchen auch noch bis zu zwei Liter weniger Diesel.

Mangels passender Ablage muss man viele dieser Dinge woanders unterbringen. Für die Raucher gibt es trendgemäß einen Becherascher. Der ist zwar günstig positioniert, aber lange Zigaretten oder gar Zigarren finden darin keinen Halt.

In der heutigen Zeit möchte man auch unterwegs nicht auf die Vorzüge eines Computers verzichten. Der Laptop kann schon fast als Standardutensil von Kraftfahrern angesehen werden. Einige lassen sich damit navigieren, andere hören ihre Musik und meist fehlt es nicht an einem Routenplaner. Dies haben die Entwickler der neuen Kabine wohl nicht so gesehen, sonst hätte man einen geeigneten Zwei Becherhalter bieten Halt für Platz vorgesehen, auf welchem Kaffeetassen und auch kleine Fla- ein Laptop sicher stehen und vom schen. Freunde von Porzellanbe- Fahrersitz aus gut eingesehen >> Beim Blick nach vorne fallen die zwei neuen geräumigen Schubladen auf, in denen man problemlos auch Dokumente verstauen kann. Für große Landkartenbücher – man will sich ja nicht nur auf die dezimierenden Informationen eines Navigationssystems verlassen müssen – wird man allerdings einen geeigneten Platz suchen.

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titelstory Fortsetzung von S. 7

Der neue Fahrer-acTros

werden kann. Bei vielen Fahrern wird der Laptop wohl wieder auf die Mittelablage wandern, dort unsicher stehen und die Sicht durch die Frontscheibe massiv einschränken. Ein Navigationssystem kann rechts vom Armaturenträger angebaut wer-

Ausschnitt, oberer Bereich mit Sicht auf die Staufächer

Stauräume in der niedrigen Kabine und die Staukonsole im Schlafbereich

Entspa

den. Viele Fahrer haben die Sprachsteuerung des Navigationssystems ausgeschaltet und müssen so ihren Blick vom Verkehr ablenken.

euen wir den n n fe r ü d mber n. Im Septe ve erlebe Actros li igem vollständ it m h ic erde d die Hierzu w reisen un n a k c ä p ehrge uges Fernverk s Fahrze e d it e k h glic üfen. Praxistau n überpr e r ie N d un auf Herz

Den Zigarettenanzünder findet man sofort. Eine 24-Volt-Steckdose befindet sich an der rechten Flanke des zum Fahrer geneigten Armaturenträgers. Angesichts der vielen elektrischen Geräte, die ein Fahrer mitnimmt, muss man eine Unterversorgung an Steckdosen feststellen. Die Handys wollen geladen werden. Das Navigationsgerät benötigt ständig Strom. Der Laptop will auch versorgt werden. Der Kaffee gehört auch weiterhin zum wichtigsten Fahrergetränk in Europa. Ein Kühlbox – sofern der Unternehmer keine mitbestellt – muss auch ständig mit Strom versorgt werden. Hier muss jeder Fahrer genauestens planen, welche Geräte er dauerhaft unter Strom nutzt und falls nötig Mehrfachsteckdosen mitnehmen. Nicht nur in der Pause, sondern

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...das Gratis-Magazin von www.top-trucker.de titelstory

auch während der Fahrt kann sich der Fahrer optional entspannen, sofern sein Chef die Massagefunktion für den Fahrersitz mitbestellt hat.

Hat man die richtige Schlafposition gefunden, wird man sich an heißen Tagen erst einmal lange im Bett wälzen. Eine Standklimaanlage, welche den Mit dem Solo-Paket kann sich der Schlaf und somit den ErholungsproFahrer während der Pause auf einer zess fördern würde, gehört nicht zur Rundecke entspannen. Die Beine Standardausstattung. Entspannen auf der Rundecke

Für das Leben und Entspannen auf dem Fahrzeug wird jeder Fahrer seinen individuellen Weg finden und Prioritäten setzen müssen. Dies wird sich auch nicht so bald ändern. Ein Transportunternehmer verdient sein Geld nicht durch den Fahrer, sondern durch Ladung. Er ist halt meist ein notwendiges Übel. Die derzeitige Gesetzgebung erlaubt eine längere Kabine nur dann, wenn der Transportunternehmer auf Laderaum verzichtet. So ein Fahrerhaus hätte zudem einen höheren Anschaffungspreis. Selbst wenn der gesetzliche Rahmen dies zulassen würde, stünde die Marktfähigkeit eines solchen Konzeptes in Frage. ms

Stauräume in der hohen Kabine

werden sich auf diese Freiheit freu- Viele Fahrer werden wohl wieder die en. Fenster offen lassen, selbst wenn ihnen die häufig gefährliche UmgeDie Ablage links vom Beifahrersitz bung bewusst ist. kann der Fahrer gut als Abstellplatz Es gilt zu entscheiden, ob man für die Utensilien und Lebensmittel lieber die Gefahr eingeht und einiwährend der Mahlzeiten nutzen. germaßen schlafen kann oder auf erholsamen Schlaf verzichtet. Die Wahl des Bettes trifft jeder Fahrer nach seinen Vorlieben. Ob die angebotenen Stauräume Oft dient das obere Bett bei Allein- für den Fahrer reichen, entscheidet fahrern als Ablagefläche für Taschen sich nach den persönlichen Bedürfund andere Sachen. Man kann es nissen und sicherlich auch nach gut hochklappen und es fällt nichts dem Einsatz. während der Fahrt nach vorne. Das untere Bett bietet oft geringere Ab- Nicht selten lebt man ständig wie auf messungen oder man muss das der Flucht, da es an der geeigneten Fahrzeug erst umbauen, um ein Unterbringung für Klamotten, Schubreites Bett zu erhalten. he und den sonstigen Bedarf fehlt. Beim Actros müssen 75 cm in der Besonders bei langer Abwesenheit Breite, oben wie unten, reichen. wird man auswählen, welche KleiAllerdings lassen sich die Sitze be- dungsstücke man zunächst benöquem nach vorne klappen. tigt, und die anderen in der ReisetaDie Matratzen wurden vereinheit- sche belassen. licht. Man liegt auf Sieben-Zonen- Eine Hängegarderobe, beispielsKaltschaummatratzen. weise für knitterfreie Hemden, haDie bekannte Neigungsverstellung ben die Mercedes-Benz-Entwickler wird weiterhin angeboten. Zur opti- für das zukunftsweisende Fahrzeug malen Ausrichtung dient eine Was- auch nicht erfunden. serwaage.

Alle Bilder der Seiten 4-9 sowie Titelbild: Daimler-Benz

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...das Gratis-Magazin von www.top-trucker.de sammler Sozialvorschriften

Ausgleich einer Verkürzung der wöchentlichen Ruhezeit Die wöchentliche Ruhezeit beträgt regelmäßig mindestens 45 Stunden. In einem Zwei-Wochen-Zeitraum kann in einer Woche die wöchentliche Ruhezeit auf mindestens 24 Stunden verkürzt werden. Der Zwei-Wochen-Zeitraum muss rollierend gesehen werden. Damit darf es keine zwei Verkürzungen in zwei folgenden Wochen geben. Verkürzt man eine Ruhezeit, muss die Verkürzung bis zum Ende der dritten Woche nach der betreffenden Woche ausgeglichen werden. Dies geschieht durch die Erweiterung einer beliebigen Ruhezeit von mindestens 9 Stunden innerhalb des Nachholzeitraums.

Beispiele: Verkürzung der wöchentlichen Ruhezeit auf 30 h: 15 h müssen nachgeholt werden. Option 1: Eine Verkürzung der Ruhezeit unter der Woche auf 9 h und die Erweiterung um 15 h. Durch eine Ruhezeit von 24 h unter der Woche wäre die Verkürzung nachgeholt.

Option 3: Reguläre Wochenruhezeit von 45 h, zzgl. der 15 h. Nach 60 h wäre die Verkürzung nachgeholt. Option 4: Erneue Verkürzung in der übernächsten Woche von 24 h, ergänzt um die 15 h. Nach 39 h wäre die Verkürzung nachgeholt, jedoch ergibt sich eine neue Nachholzeit.

Option 2: Reguläre Ruhezeit unter der Woche von 11 h und die Erweiterung um 15 h. Die Ruhezeit müsste 26 h betragen, um die Verkürzung nachzuholen.

Kontrollzeitraum Mit der Einführung des digitalen Kontrollgeräts hat sich vieles geändert. Zwischenzeitlich wurde das durch das Oberlandesgericht Hamm (Urteil Az: III 5 RBs 158/10 vom

30.11.2010) nochmal bestätigt. Auch wenn die Mitführungspflicht von Schaublättern nur 28 Tage beträgt, kann bei einer Kontrolle auf den gesamten Verfolgungszeitraum zurück gegriffen werden.

Der Zeitraum ergibt sich aus Aufbewahrungspflicht. Diese trägt nach Ablauf des Jahres weiteres Jahr. So ergibt sich Verfolgungszeitraum von bis zwei Jahren.

der beein ein zu

Bislang wurde der Zeitraum vor den 28 Tagen Mitführungspflicht über Betriebskontrollen bewertet. Die Kontrollerlaubnis hat allerdings keine Beschränkung. Somit darf jeder, der auch mobil die Einhaltung der Sozialvorschriften überprüfen darf, den gesamten Zeitraum kontrollieren. Wer bislang gehofft hat, dass nach einem Verstoß 28 Tage vergangen sind, kann zukünftig nicht mehr aufatmen. Vielmehr fährt die Angst mit, bei der nächsten Kontrolle für den Verstoß zahlen zu müssen. kr

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sammler Sozialvorschriften

Ruhezeiten. Missachtet ein Fahrer diese InforLenk- und Ruhezeit-Verstöße wer- mationen, macht er das bewusst mit den mit Bußgeldern geahndet. Die dem Ziel, gegen die entsprechende Findung des passenden Bußgeldes Regelung zu verstoßen. nennt man Verstoßbewertung. Hierzu hat das Oberlandesgericht Während bei grob fahrlässiger BeHamm zwei wesentliche Entschei- gehungsweise die Bußgeld-Regeldungen (Urteil Az: III 5 RBs 158/10 sätze bis auf die Hälfte reduziert werden dürfen, muss bei vorsätzlivom 30.11.2010) getroffen: cher Begehungsweise der volle Regelsatz in Ansatz gebracht werden. Vorsatz Bisweilen wurden Verstöße gegen die Sozialvorschriften regelmäßig Höhe des Bußgeldes Die festgesetzten Bußgelder sind zu als grob fahrlässig eingestuft. Bei Fahrern von Fahrzeugen mit hoch! digitalem Kontrollgerät muss von ei- Für weitaus schwererwiegende ner vorsätzlichen Begehungsweise Rechtsverstöße sind die Bußgelder nicht annähernd so hoch wie ausgegangen werden. Der digitale Fahrtenschreiber infor- bei Verstößen gegen die Sozialvormiert rechtzeitig über die Gefähr- schriften. Das darf nicht sein! dung der Einhaltung der Lenk- und Man will damit die Situation eines

Verstoßbewertung

übermüdeten Kraftfahrers nicht herunterspielen. Sowas ist gefährlich. Beispielsweise wäre die Trunkenheit am Steuer eine weitaus gefährlichere Ordnungswidrigkeit. Lenkt man betrunken ein Fahrzeug, liegt das Bußgeld hierfür wesentlich niedriger, als wenn man den Hinweis des digitalen Kontrollgeräts missachtet. Diese Einsicht hat jedoch keine Gesetzeskraft, sondern entspringt lediglich einem Urteil eines Gerichts. Die Gleichbehandlung hat jedoch ihre Verankerung im Grundgesetz. Es macht daher Sinn, gegen jeden Bußgeldbescheid Widerspruch zu erhaben und ggfs. eine Überprüfung durch ein Gericht vornehmen zu lassen. kr

Bußgeldsätze (Auszug aus der LV 48): Ordnungswidrig handelt, wer

VwG

grob fahrlässig*

vorsätzlich

X

30,00

30,00

30,00

60,00

30,00

30,00

30,00

60,00

... die täglichen Ruhezeiten in einem 24- oder 30-Stunden-Zeitraum nicht einhält. - Bei Unterschreiten bis zu 1 Std. X 30,00 - Bei Unterschreiten bis zu 3 Std. je angefangene Std. 15,00 - Bei Unterschreiten von mehr als 3 Std. je angefangene Std. 30,00

30,00 30,00 60,00

... Fahrtunterbrechung nicht rechtzeitig einlegt. - Bei Überschreiten bis zu 60 min - Bei Überschreiten bis zu 1 Std. und je angefangene weitere ½ Sd.

... die Bestimmungen über die Fahrtunterbrechungen nicht einhält. Die Lenkdauer wurde nicht in der vorgeschriebenen Dauer unterbrochen. - Bei Unterschreiten bis zu 15 Min. X - Bei Unterschreiten von mehr als 15 Min. und je angefangene weitere ¼ Std.

... die Bestimmungen über die Einhaltung der Ruhezeiten in zwei aufeinander folgenden Wochen nicht einhält. - Bei Unterschreiten bis zu 1 Std. X 30,00 30,00 - Bei Unterschreiten bis zu 1 Std. und je angefangene weitere Std. 15,00 30,00

VwG = Verwarnungsgeld

Exemplarisch das Bußgeld für Trunkenheit am Steuer: Verstoß

Punkte

Führen eines Kfz im Straßenverkehr mit einem Alkoholgehalt im Blut von … … 0,5 bis 1,09 Promille 4 … beim zweiten Verstoß 4 … bei weiteren Verstößen 4

Bußgeld

Fahrverbot

500 1000 1500

1 Mon 3 Mon 3 Mon

Führen eines Kfz im Straßenverkehr mit einem Alkoholgehalt im Blut von ... ... 1,1 Promille und mehr Fahrverbot bis zu 3 Monate/ FührerscheinEntzug von 6 Monaten bis zu 5 Jahren oder auf Dauer 7 3000 ja

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* die angegebenen Werte entsprechen der Hälfte der Regelsätze. In der Bußgeldliste steht allerdings, dass bei grob fahrlässiger Begehungsweise der Regelsatz (= vorsätzlich) bis zur Hälfte reduziert werden darf, allerdings nicht muss.


...das Gratis-Magazin von www.top-trucker.de sammler Ladungssicherung

Zertifizierte Ladungsträger – nicht ganz ohne

Eine universelle Zertifizierung, die für alle Güter gilt, kann aufgrund der Unterschiedlichkeit gar nicht erfolgen. Die Mitführung des Zertifikates ist daher unabdingbar, da dort die Voraussetzungen und Güter aufgeführt sind, für welche das Zertifikat gilt. Fehlt das Zertifikat - man sollte das vorher überprüfen - muss eine Sicherung hergestellt werden, als wäre eine Zertifizierung nicht erfolgt.

Ladungssicherung kostet Geld. Einerseits durch die Anschaffung von Ladungssicherungsmaterialien und andererseits durch den hohen Zeitaufwand für den Fahrer. Nicht selten beanstandeten Kontrolleure die ausgeführte Ladungssicherung, was aufwändige Verfahren und oft auch Bußgelder zur Folge hatte. Wie schön wäre es, wenn man diese Probleme aus dem Alltag verschwinden lassen könnte?

Bei der Überprüfung der Wirksamkeit des Zertifikates muss überprüft Diese Fahrzeuge werden angeprie- werden, sen, als wäre eine Ladungssiche- – ob das Zertifikat überhaupt für rung mit ihnen überhaupt nicht mehr das Fahrzeug ausgestellt wurde notwendig. – welche Ausstattung für die Dies muss jedoch als falsch anerGültigkeit vorhanden sein muss kannt werden. Ohne das entspre- – was bei der Verladung chende Zertifikat ist der Aufdruck eingehalten werden muss noch nicht einmal die Farbe wert, – und welche Güter überhaupt mit welcher es gedruckt wurde! zertifiziert sind. Das Zertifikat zur Ladungssicherung durch den Fahrzeugaufbau be- Das Muster auf der Rückseite gibt stimmt die Voraussetzungen, unter einen ersten Eindruck, wie so ein denen die XL-Zertifizierung erfolgte. Zertifikat aussehen kann.

In der Folge wurde das sog. XL-Zertifikat entwickelt, das in der DIN EN 12642 definiert wird. Um dieses auch nutzen zu können, mussten die VDI 2700 als anerkannte Regeln der Technik für die Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen ebenfalls geändert werden.

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sammler

Zertifikat zur Ladungssicherung durch den Fahrzeugaufbau

28.000 kg 13.620 mm, 2.480 mm, max.3.000 mm Sattelanhänger

89349 Burtenbach

Industriestr.1.

Kögel Trailer GmbH & Co. KG

Anforderungsprofil und Ladevoraussetzungen LS 0111973Z1

1. Angaben zum Fahrzeug Fahrzeughersteller:

Fahrzeugtyp: Fahrzeug-Identifizierungsnummer: max. technische Nutzlast : lichte Abmessungen innen LxBxH: Fahrzeugaufbau: Der Fahrzeugaufbau erfüllt die Anforderungen der DIN EN 12642 Code XL 2. Angaben zur Ausstattung des Fahrzeugs

Der Fahrzeugaufbau ist dann in der Lage, die unter Punkt 4 genannten Ladegüter bei

2.500 daN 2.500 daN

10.800 daN bzw. 0,5g

10.800 daN bzw. 0,5g

13.500 daN bzw. 0,8g

Nachgewiesene max. Prüfkräfte bzw. Beschleunigungskräfte (DIN EN 12642)

Einhaltung der unter Punkt 3 genannten Ladebedingungen zu sichern, wenn folgende Ausstattungskomponenten vorhanden sind:

Stirnwand

Seitenwand

- Alu-Stirnwand mit oder ohne Staukasten - Optional mit Hubsystem

LS 0111973Z1

- 3 Paar Schieberungen (Load-Lok oder Hesterberg) - Wahlweise mit innen liegenden Bordwänden - Wahlweise mit und ohne Spriegelbretter (Holz / Aluminium) Plane - Polyester-Trägergewebe (Panama-Qualität) mind. 850 g/qm, Schweißgurte 3 x waagerecht, Schweißgurte senkrecht bei jeder Rolle/Ratsche (19 pro Seite), Übertotpunktspanner / Direktspanner Nirostahl. Rückwand Heckportal

- Kögel Aluminium-Eckrungen - Optional mit Hubsystem - Aluminium Komponenten- Rückwandportaltüren mit 2 Drehstangenverschlüssen pro Türflügel. Dach

- Magnum- / Versus- / Edscha- Schiebeverdeck mit 5-fach Gurtaussteifung - Dachplane aus Polyester-Trägergewebe (Panama-Qualität) mit mind. 650 g/qm. Weitere Ladungssicherungssysteme

- Sperrbalken: Ladungssicherungskraft pro Sperrbalken - pro Sicherungskeil ID. Nr. 572497 für Boden Schiene

Der Zustand des Fahrzeugaufbaus ist gem. VDI 2700 regelmäßig zu überprüfen. Dieses Zertifikat umfasst 2 Seiten und hat nur in vollständiger Form Gültigkeit.

3. Angaben zur Verladung

Der Fahrzeugaufbau ist in der Lage, die unter Punkt 4 genannten Ladegüter bei Einhaltung Gleit-Reibbeiwert von mindestens

D=

0,30

der unter Punkt 2 aufgelisteten Ausstattung unter folgenden Ladebedingungen zu sichern:

Formschlüssige Beladung in Fahrtrichtung Ladungsbreite mindestens 240 cm

Max. zulässiger Abstand Ladung / Rückwand 15 cm

Im kombinierten Verkehr Formschluss in und entgegen der Fahrtrichtung 4. Angaben zum Ladegut

Stückgut, form- und kippstabil Palettierte Güter, form- und kippstabil

Der Fahrzeugaufbau ist bei Einhaltung der unter Punkt 2 und 3 aufgelisteten Bedingungen in der Lage, folgende Ladegüter gemäß den Vorgaben der anerkannten Regeln der Technik, z.B. den Beschleunigungswerten gemäß DIN EN 12195-1, der VDI-Richtlinien 2700 ff. und den darauf basierenden Zertifikaten und Gutachten zu sichern.

• •

Getränke:

benötigte Anzahl von Aluminiumeinstecklatten oder Kögel Wendelatten

LS 0111973Z1

Einlagiger Transport Zweilagiger Transport (Leergut) Fasstransport Depot Depot Trennfuge Ladungsmitte Depot weitere Einstecklatten je (untere (untere (untere nach Fassgröße, für Palettenanschlag Lattentasche) Ladungsmitte Lattentasche) 1/2 Lage 2 Lage Lattentasche) 2lagigen Transport 1x in 2 1 2 1 1 2 fest 20mm der Trennfuge der 1/2 Lage sowie 1x an der abnehmbar Oberkante der Fassware 1 1 1 1 1 1 125mm der oberen Reihe. abnehmbar Für 3lagigen Transport 1 1 250mm jeweils eine Reihe auf Höhe der Fassmitte jeder Bordwandhöhe 1 1 Lage. 600-800mm Bei den Fassgebinden ist sicher zu stellen, dass diese stabile Ladeeinheiten nach dem Handblatt der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB) in Berlin Ladungssicherung von Getränken bilden.

Ladungsbreite 2.140 mm (Brunnenpalette) mit 1 Reihe- Wendelatte im Bereich der unteren Brunnenkistenreihe sowie 2 Reihen Wendelatten im oberen Ladungsbereich. Gestapelte Getränkekästen auf Paletten im einlagigen Transport

Hannover, 26.01.2011

TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG

Unterschrift des Verantwortlichen

Burtenbach, 25.03.2011

Kögel Trailer GmbH & Co. KG

Für abweichende Ladungsfälle sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen gemäß VDI 2700 erforderlich.

Martin Keller

Dieses Zertifikat umfasst 2 Seiten und hat nur in vollständiger Form Gültigkeit.

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Vöckt Transporte Profis im Baustofftransport

Der Name Vöckt Transporte gehört zu den bekannten Namen im deutschsprachigen Mitteleuropa. Das Transportunternehmen blickt auf eine lange Tradition zurück. Nunmehr in vierter Generation geführt, startete das Familienunternehmen in den 1920er Jahren. Schon früh spezialisierte man sich auf den Transport von Baustoffen. Den Herausforderungen dieser Aufgabe hat man sich angenommen, sie professionalisiert und sich auf diese Weise einen guten Namen in der Branche geschaffen. Nicht nur für die 80 eigenen Fahrzeuge hat Vöckt Transporte eine volle Auslastung, sondern auch noch für 20 weitere. Seit ein paar Jahren wächst das Unternehmen kontinuierlich. Die ständige Erweiterung des Fuhrparks fordert gleichsam die Einstellung von geeignetem Fahrpersonal für diese anspruchsvolle Aufgabe.

ert durch eine durchdachte Auftragskommunikation können alle Fahrer, gestützt auf ihreFachkompetenz, jeden Auftrag souverän ausführen. Nur so wird es möglich, die große Flotte mit nur einem kleinen Team zu steuern. Jeder in der Organisationskette kennt seinen Job bestens. In der Auftragsschnittstelle des Unternehmens - der Disposition - arDer Erfolg des Unternehmens ent- beiten Menschen, die den Job als wickelte sich zuvorderst durch be- Fahrer kennen. wusstes Handeln, aber auch durch Durch ihre umfassende Kenntnis die Kombination aus qualifizierten der Ladestellen, der Fahrzeuge, der Mitarbeitern und aus klaren und Ladetechnik sowie der Ladungen reifen Strukturen, einem souverän schaffen sie es, ausgereifte Terminausgewählten und gepflegten Fuhr- pläne zu erstellen, welche die kunpark, einem durchdachten Infor- denbezogenen Interessen und die mationsmanagement, sowie einer Eigenheiten der Transportdurchfühanwendungsgerechten Unterneh- rung einbeziehen. mensführung. Wesentlich trägt die langjährige Praxiserfahrung eines jeden DispoZu diesem Ergebnis tragen auch nenten als Fahrer hierzu bei. wesentlich die Kraftfahrer des Unternehmens bei. Die gute Position des UnternehDer Fahrer übernimmt die Aufgabe mens am Markt kann zum Teil auch eines Transportmanagers. Gesteu- auf den gut gepflegten und funktio-

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ständigkeit überprüft. Danach erfolgt eine Kontrolle der Papiere: Sind sie korrekt und vollständig? Wurden alle erforderlichen Dokumente beigeheftet? Sind die Kundendaten korrekt? Wurde die Telefonnummer des Kunden angegeben? Der Fahrer wertet nun die Kundenliste aus, bringt diese in eine streckenoptimierte Reihenfolge und ermittelt die Fahrtroute. Unter Einbeziehung von bekannten Besonderheiten am Abladeort bestimmt er die Ankunft und Dauer an den Entladestellen unter Berücksichtigung seiner Lenk- und Ruhezeiten, sowie routenbedingten Verkehrseinschränkungen.

nierenden Fuhrpark zurück geführt werden. Für die Pflege, Kontrolle, Wartung und Reparatur der Fahrzeuge steht eine eigene Werkstatt zur Verfügung, die auch mit den Besonderheiten von Mitnahmestaplern und Ladekranen vertraut ist. Alle Fahrzeuge werden regelmäßig für einen Routinecheck eingeplant. Um unangenehme Ausfälle zu vermeiden, gehört die Durchführung von Präventivreparaturen zum Alltag.

Im direkten Gespräch mit dem Kunden kündigt der Fahrer die Anlieferung an. Hier wird er ein Zeitfenster von +/- einer Stunde festlegen. Im Gespräch mit den Kunden findet er heraus, wie die Entladestelle angefahren werden kann und welche Besonderheiten vor Ort auf ihn warten. Darüber hinaus wird er abklären, wer für die Bestätigung der Lieferung zuständig sein wird. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Telefonat kann der Kraftfahrer nachfolgende Termine gegebenenfalls korrigieren. Auf diese Weise kennt er die Termine des Tages und kann sich so optimal verhalten. Diese umfangreiche Planung ermöglicht die termingetreue Ankunft am Entladeort.

Fahrerprofil Die Tätigkeit eines Fahrers bei Vöckt Transporte beschränkt sich nicht auf das reine Befördern von Gütern. Vielfältige weitere Aufgaben gehören mit dazu. Vom Kraftfahrer wird eine gekonnte und selbständige Arbeitsweise gefordert. Die Tätigkeit beginnt mit der Übernahme der Güter. Unter Berücksichtigung der Lastverteilung wird die Ladung fachgerecht gesichert. Die Ware wird auf Schäden und Voll-

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Zusammen mit der verantwortlichen Person wird die Entladung der Ware besprochen. Der Kraftfahrer überprüft unter allen Aspekten, ob eine sichere Entladung in der gewünschten Weise überhaupt möglich sein wird. Hierzu gehören der Untergrund, auf den die Ladung verbracht werden soll, die Sicherung des Fahrzeuges und der Entladetechnik, sowie die Erreichbarkeit vom sicheren Standort des Fahrzeuges aus.


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Für die Entladung verbringt der Fahrer das Fahrzeug auf einen geeigneten Standort und bereitet die Entladung vor. Danach beginnt er die Güter zu entladen.

Die Konditionen

Vöckt Transporte stellt hohe Anforderungen an ihre Kraftfahrer. Dem steht ein überdurchschnittliches Entgelt gegenüber. Ein guter Nach der Entladung überprüft der Grundlohn wird ergänzt durch eine Fahrer die Ware nochmal auf even- Qualitätsprämie, eine Leistungszutuelle Beschädigungen, die er auf lage, Spesen und eine Eco-Prämie. den Ladepapieren vermerkt. Sofern Hinzu kommen Urlaubs-, sowie der Austausch von Ladungsträgern Weihnachtsgeld und auch eine bevereinbart wurde, sorgt er für die triebliche Altersvorsorge. Übernahme entsprechender Leerpaletten. Als Fahrer darf man mit der ErwarEr dokumentiert die erfolgte Entla- tung ankommen, ein gepflegtes fesdung und lässt sich die Anlieferung tes Fahrzeug zu erhalten. quittieren. Nach dem Erfassen des Die Ausstattung orientiert sich am Frank Müller, Fahrertrainer „Anfänger sind meist leichter einzuarbeiten als erfahrene Kraftfahrer.“ „Die Kommunikation mit den Kunden stellt für viele neue Kraftfahrer ein Problem dar. Sie müssen das erst noch lernen.“ „Die Komplexität der Aufgabe lässt Ängste entstehen zu versagen. Hierauf gehen wir ein und helfen jedem neuen Mitarbeiter individuell mit den Aufgaben klar zu kommen.“ Entladeergebnisses in der Telematikeinheit erhält die Disposition direkt eine Rückmeldung.

Einsatz. Standardmäßig werden keine Kühlschränke verbaut. Die Ursache liegt in der nachlässigen Handhabung und Pflege durch Die Telematikeinheit begleitet den manche Fahrer. Hier setzt man auf Fahrer bei all seinen Aktivitäten. Sie eigene Kühlschränke, bei deren Anbildet die Grundlage für die Kommu- schaffung das Unternehmen durchnikation zwischen Fahrer und Dis- aus behilflich sein wird. position. Auf diese Weise kann ein großer Der Fahrer wird dabei unterstützt, Fuhrpark bewusst eingesetzt wer- die Ausstattung seines Fahrzeuges den. Unerwartete Ereignisse kön- nach eigenen Wünschen und Internen entweder über die Daten der essen zu ergänzen. Telematikeinheit erkannt oder durch Meist wird hierfür die Eco-Prämie den Fahrer per Telefon mitgeteilt verwendet. Zu den begehrten Erwerden. weiterungen gehören die Standklimaanlage, aber auch zusätzliche Schon am Vortag erhält der Fahrer Lampen. die Aufträge für den nächsten Tag. Jeder Auftrag kann eine oder meh- Bei Vöckt Transporte gehört man rere Entladestellen umfassen. zu einem Team, das von Leuten Ein Tag umfasst einen oder mehrere geführt wird, welche die Aufgaben Aufträge. Die auftragsgemäße Ko- als Kraftfahrer in dem Unternehmen ordination der Aufträge obliegt dem sehr gut kennen und selbst schon Fahrer. gemacht haben. Man hat offene Ohren für die Anliegen der Fahrer. >>

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Beispiel eines Einführungsarbeitsverhältnisses Während der Woche begleitet man einen Fahrertrainer auf dessen Tour. Der Fahrertrainer hat die notwendige Erfahrung, die Kompetenz und die Offenheit, neue Fahrer auf den Job vorzubereiten. Das Ziel liegt darin, die Aufgaben kennen zu lernen bis hin zu selbständigen Übernahme einzelner Tätigkeiten. Der folgende Plan kann als Beispiel für diese Woche gesehen werden. Der Fahrertrainer wird auf den neuen Fahrer eingehen und diesen individualisieren.

Die erforderlichen Weiterbildungen (Staplerschein, Kranschein, BKrFQ) werden von Vöckt Transporte organisiert und bezahlt. Der Einstieg Durch die ständige Erweiterung des Fuhrparks bemüht man sich auch durchgängig geeignete Kraftfahrer zu finden. Nach einer Bewerbung sollte man zu dem vereinbarten Vorstellungsgespräch erscheinen. Für den Fall, dass man aus eigener finanzieller Kraft nicht nach Geisingen kommen kann, findet man bei Vöckt Transporte eine geeignete Lösung. Im Vorstellungsgespräch wird grundsätzlich abgeklärt, ob für beide Partner überhaupt eine Zusammenarbeit möglich sein wird. Eine Entscheidung wird man bei Vöckt Transporte allerdings erst nach einem Einführungsarbeitsverhältnis treffen. Das Einführungsarbeitsverhältnis wird für eine Woche und ohne Entgelt vereinbart.

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Montag:

Mittwoch:

Freitag:

Der neue Fahrer darf einen Arbeitstag mit dem Fahrertrainer erleben. Er erfährt, wie man wirtschaftlich das Fahrzeug bewegt und wird bei Be- und Entladetätigkeiten dabei sein. Am ersten Tag wird der neue Fahrer auch schon das sorgsam ausgearbeitete Fahrerhandbuch kennen lernen, welches ihm später im Beschäftigungsverhältnis ständige Orientierung sein wird. Der Fahrertrainer erklärt die Abläufe und Zusammenhänge im Betrieb, als auch mit den Ladestellen und den Kunden.

Am dritten Tag stehen die Transportdokumente im Vordergrund. Seien es Frachtbriefe, Lieferscheine, Palettenscheine oder Servicescheine – die Dokumentation rund um den Transport ist vielgestaltig. Nach der Einführung durch den Fahrertrainer blickt auch der neue Fahrer durch. Parallel erhält der neue Fahrer ersten Kontakt zur Telematikeinheit. Sie wird ein wichtiges alltägliches Hilfsmittel sein. Eine gründliche Einarbeitung erleichtert den späteren selbständigen Umgang mit dem Gerät.

Am fünften Tag wird der Fahrertrainer dem neuen Fahrer dabei helfen, die Arbeitsabläufe zu optimieren. Der neue Fahrer erfährt wertvolle Tipps und Tricks, die man sonst erst in jahrelanger Arbeit selbst heraus finden müsste.

Dienstag:

Donnerstag:

Samstag:

Am zweiten Tag übernimmt der Fahrer erste Tätigkeiten. Das fängt mit dem Abnehmen und Befestigen des Staplers an. Während erster Entladetätigkeiten wird der neue Fahrer in die Entladetechnik eingewiesen und entwickelt ein erstes Gefühl für die Geräte.

Am vierten Tag darf der neue Fahrer seine Kenntnisse vertiefen. Er übernimmt unter Hilfestellung des Fahrertrainers alle Arbeitsabläufe.

Im Abschlussgespräch wird die Woche nochmal durchgesprochen. Der Fahrertrainer erörtert seine Erkenntnisse. Der neue Fahrer kann für sich entscheiden, ob er sich bei der Arbeit für Vöckt Transporte wohl fühlen könnte.

Während dieser Woche kann der Bewerber seine möglichen zukünftigen Aufgaben kennen lernen. Auf diese Weise kann er entscheiden, ob dieser Job überhaupt etwas für ihn ist. Das Unternehmen wird die Eignung, Fähigkeiten und Fertigkeiten bewerten. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird entschieden, ob der Fahrer ein Einstellungsangebot erhält und welche Entwicklung er machen muss, um zum Team gehören zu können.

Manche Entladeorte verlangen ein hohes Maß an fahrerischem Können.

!

Das direkte Gespräch mit den Kunden ist für viele Fahrer ungewohnt. Vielen finden ersten Kontakt zur Telematikeinheit. Die komplexen Möglichkeiten stellen viele neue Fahrer vor eine Herausforderung. Der Umgang mit der Entladetechnik ist nicht einfach. Selten haben neue Fahrer vorher Erfahrung damit sammeln können. Manche behindern sich durch ihr Wissen und sind nicht offen für die Erfahrungen, die Vöckt Transporte in der Aufgabe gesammelt und optimiert hat.

Bei Vöckt Transporte ist man sich über die Situation der Fahrer vor der Jeder kann aus der Zusammenarbeit mit Vöckt Transporte Aufnahme einer neuen Arbeit durchgewinnen. aus bewusst. Mögliche persönliche Hindernisse und Einschränken sollte man direkt und konkret anspre- Richten Sie Ihre Bewerbung bitte an: chen. Gemeinsam wird man dann VÖCKT Transporte GmbH & Co. KG | Andreas Vöckt geeignete Lösungen finden. In der Au 1 | 78187 Geisingen | Telefon: 07704 . 923277011


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– das neue, kostenlose Magazin für Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen

Alles wird teurer, da ist es eine gute Nachricht, dass es jetzt auch einmal etwas kostenlos gibt. Der truckXpress ist ein Magazin für Fahrer und Fahrerinnen schwerer LKW im Nah- und Fernverkehr - und nur für diese! Jeden Monat neu gibt es den truckXpress kostenlos an immer mehr Tankstellen, Autohöfen und Waschanlagen in ganz Deutschland. Fragen Sie bei Ihrem nächsten Besuch nach dem truckXpress. Im truckXpress finden Sie alles, was Sie als Trucker oder Truckerin rund um Ihren Beruf interessiert: Spannende Reportagen, Tests und Technik, Tipps und Tricks für unterwegs und die besten Jobs für alle mit Führerschein Klasse C/CE. Einen wichtigen Platz im truckXpress haben die Stellenanzeigen von Transportunternehmen. Sie ermöglichen Fahrern und Fahrerinnen auch unterwegs, während der Pause, Ausschau nach lukrativen Jobangeboten zu halten und damit die Chance auf ein höheres Einkommen oder eine verbesserte Abstimmung zwischen Beruf und Familie zu finden.

finden. Mit dieser Serie wollen wir auch die Wertigkeit und das Ansehen des Fahrerberufs in der Gesellschaft fördern. Praxis/Knowhow Im Bereich Praxiswissen geben wir aufbereitete Hilfen zur Hand, die geeignet sind den Kraftfahrer bei seiner Arbeit zu unterstützen . Beispielhaft seien folgende Themengebiete genannt: – Sozialvorschriften – Arbeitsrecht – Ladungssicherung – Fahrzeugtechnik – Arbeitsschutz – Aus- und Weiterbildung – Verkehrs- und Zulassungsrecht – Arbeitsmarkt und viele Themen mehr.

Eine Besonderheit liegt in der Art und Weise, wie wir Informationen eine Privat aufgreifen und darstellen. Der Blick geht stets vom Fahrer Immer wieder werden wir auf die besonderen Auswirkungen des Jobs aus. n auf das Privatleben eingehen, seien es Finanzen, Beziehung, Familie, Berufsbilder fen für Kaum ein Beruf nimmt so vielge- Kinder, Freizeit und und und... mmelt staltige Formen an, wie der des Aus aller Welt/ Kraftfahrers. In jeder Ausgabe stellen wir ein Be- Faszination rufsbild vor. Dies soll werdenden Ungewöhnliche Fahrerjobs rund um und gestandenen Fahrern helfen, den Globus. den richtigen Einsatz für sich zu

Wir bieten in jeder Ausgabe ein Rätsel mit einem Wortschatz aus Transport und Logistik. Anekdoten, Witze, Geschichten und Lügenmärchen werden die Rätsel ergänzen.

Unterhaltsames Das Leben besteht nicht nur aus Pflichten, sondern auch aus Annehmlichkeiten. Ein Zeitvertreib vieler Fahrer liegt im Lösen von Rätseln.

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Mercedes-Benz 1996 den Actros vor. man wurde. kann zumentwickelt,o-die Achsanlautet überhaupt wesentlich ernd 90 km/h zurück kommen. m Hindernis an, dass am Markt aus- kehr funkti mens und gestaltet bei. die Abgasrückführung, zu diese kein Ruhmesblatt. Viele können sich stehen schones bei aber 1.000 U/min hohe für einen lenkungen neu und eine dings annäh 27 m nach links fängt damit Nach zwei Überarbeitungen (MP2dann und schon MP3) entschied man sich, ternehmens t, die Aufgabe auf den gut gepflegten man bei vie- nachdem der LKW Grund Dieseentman ke beicht nimm übernimmt nochsieht an die Unzuverlässigkeit erin- Inkann mehreren Hubraumklassen zur ern Verfügung. Fahre Das r Partikelfi lter und Geste das mittlerweile all- neue Lenkung eingebaut. Die Fahrt Strec uslicht man den RücksDrehmomente die zwei Milliarden Euro inwomi einet Neuentwicklung investieren. dieser zu lnehm Der zu selbst - Das Brem nur,g wenn ert hat,standen so anagers.SCR-System. t hat. Nach Verkehrstei gesch portm nern.oftHäufi sah man den ersten die schon Basismotoren in reiDrehmoment wird schon seits bekannte soll damit souveräner und sicherer kann erst zu verzö len Herstellern Nach langen Jahren dergeleg Entwicklungsarbeit anderenmaximale en. eines Trans allerdings sehen wir nun ein gt wird. Kom- dafür erkennen. Das zu nehm der sich auch die betätidieser ginnt man Vertreter Baureihe henweiser Zylinderanordnung, mse beiicht 1.100 U/min abgerufen. In der Euro V-Auslegung, welche werden. kr r sein, der am Stra- den t, Rücks neues Fahrzeug. Fahre Retar erlaub Betriebsbre oder erte Positi spät für für die einzelnen gern. bremse stehen. Zielnormen entoptional geordert werden kann, entWenig erinnert an den Vorgänger, abgesehen vom Namen. men Motorßenrand sichtbehind der LKW gertzwei t in die stens verzö selbs minde tz, Erst mit den folgenden Genesprechend angepasst wurden und Die Komponenten und Steuerung fällt der Partikelfi lter. Um den Fahrer weiter zu entlasten verfügt über Bremssys- zum Einsa aber erkennen kann on gebracht hat. Ein LKW iv, rationen konnte die Zuverlässigkeit noch werden. des Motors erlauben die individuelle wurde der Abstandshalteassistent an r nur über drei zwar mass de Fahredie olgenwerden, zwei, oft sogar erreicht von den TransAnpassung der Einspritzung an die Soviel Technik wiegt. Das Gewicht erweitert: Eine Stop-and-Go-Funktider nachf das La- das teme. portunternehmern und den Fahrern Während aus dieser Entwicklung jeweilige Fahrsituation. des Motors steigt gegenüber dem on erlaubt somit sogar das Anfahren sweg spielt Für den Brem erwartet wird. Motoren schon für die EPA 2010Das Einspritzsystem wurde speziell früheren V6-Motor und liegt zwi- und Anhalten im Stau.

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Neues NeuesFahrzeug Fahrzeug– –Bekannter BekannterName: Name:ACTROS ACTROS

Die Kabine wurdewurde in 2.600 h im14 Windkanal optimiert. Die Kabine in 2.600 h im Windkanal optimiert.

Extreme TestsTests mussten die Prototypen bestehen. Extreme mussten die Prototypen bestehen.

Ein Euro VI-Motor Ein Euro VI-Motor

Der neue Actros-Fernverkehrszug Der neue Actros-Fernverkehrszug

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Multifunktionsschlüssel Multifunktionsschlüssel

Info 2 Millarden Euro, 20 Millionen Testkilometer, 7 Kabinenvarianten, 4 neue Motoren

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dre00 Um über 1.0 vom Fahrer h hl von Drehza . Dies ist auc Der 440 PS in n. hungen verhinder t bis dah de wickel , dass er Bei der Vorbereitung auf die nächs- und JP09-Märkte längst verkauft für den europäischen Markt entwiLange hat man über eine neue Na- kaum zu schen dem V6und V8-Motor. cker. tor ent ent p-tru te Emissionsnorm „Euro VI“ erkann- werden, feiert dieser Motor in Euckelt. Nur so kann auf die marktty- ww Dieser w.to Erhöhung der Masse kann mensgebung gemunkelt. Auch wenn starke Mo l Drehmom auf die frei vie n te man bei Mercedes-Benz, dass ropa mit der Einführung des neuen pischen Anforderungenazeingegansich wohl kein Hersteller entziehen. es sich um ein neues Fahrzeug han- wohl so schleiß in vo ht ver ag nic s-Mder Auslegung Die entwickelte Kraft wird über rtdas delt, wird der bisherige Name Actros die bisherigen Konzepte nicht mehr Actros seine Premiere. gen werden.atiBei diese bekommt. Gr der Fah unckweg nen. bekannte ausreichten. Vorerst wird es vier Leistungsstufen wurde großen Wert auf ein gutes mittlerweile weitergeführt. Der Verkaufsstart für Straße ...das ich auf PowerShiftzu kön den Rü . krads als kam h auf kel Alle Fahrzeugkomponenten muss- des DD13-Motors, der in Europa als . Die die Fernverkehrsfahrzeuge beginnt Ansprechverhalten bei BeschleuniGetriebe dieifen Antriebsräder überdes Len ten Mehrm angre ich mic mit der on dun empen Tas , wa- am 1. Juli. Die Auslieferungen erfolUm ten überdacht werden. Der neue OM 471 bezeichnet wird, in Euro gungen gelegt. ur, die ich habe. tragen. Alse, war es schder Straße en beim t auf die link ich irritiert der Sp gegeben aut erk tung war Actros wurde von Grund auf neu VI- und optional in Euro V-KonfiguDiebem Steuerung des wurde macht stellt gen ab September. vor ver MalGetriebes kliger gut eingeb sleuch tzlich paar erlaubt schinewird der neue Motor nen wir Die Au als gut. 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Spedition Hans Sommer Die Spedition Hans Sommer war im saarländischen Rohrbach ansässig, das heute zu Sankt Ingbert gehört. Zur Firma selbst gibt es keine detaillierten Informationen mehr, da die Inhaber und deren Nachfolger inzwischen verstorben sind. Günther Schroden kann sich noch verwässert an die Firma erinnern. Sein Vater arbeitete für das Unternehmen. Hierher stammen auch die teilweise gut erhaltenen Bilder. Er selbst durfte mit seinem Vater in einem Berliet mitfahren. Das Saarland nahm nach dem Zweiten Weltkrieg eine Sonderstellung ein. Durch das Saar-Protektorat nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Saarland an Frankreich angegliedert und vom übrigen späteren Bundesgebiet abgegrenzt. Eine eigene Verfassung, eigenes Geld, sogar ein eigenes nationales olympisches Komitee prägten diese Zeit. Man verwehrte dem Saarland einige Grundrechte, u. a. das Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Angliederung war die Folge eines langwierigen politischen Prozesses und eines Bürgerentscheides. Erst im Juli 1959 wurde die D-Mark eingeführt und die wirtschaftliche Anbindung umgesetzt. Wirtschaftlich war das Saarland von Frankreich abhängig, was sich auch auf das Transportgewerbe auswirkte. Im Fuhrpark der Spedition Hans Sommer befanden sich französische Fabrikate, wie die bekannteren „Berliet“ und die weniger bekannten „Willème“. Aus der Schweiz importierte man Fahrzeuge von „Saurer“. Aus dem Bundesgebiet verwendete man Fahrzeuge der Marke „Büssing“. Alle diese Hersteller existieren schon lange nicht mehr.

Willème Louis Willème arbeitete für Automobiles Grégoire, die PKWs herstellten. Noch während des Untergangs von Automobiles Grégoire machte sich Louis Willème 1923 selbständig. Er kaufte gebrauchte LKWs auf und reparierte sie. Mit der Zeit entstanden eigene Fahrzeugbaureihen, die als „König der Nutzfahrzeuge“ bekannt wurden.

Berliet Berliet mit Milch-Tanks

Berliet-Zugmaschine mit langem Auflieger

Schon früh erschloss man ausländische Märkte.

1970 ging die Firma pleite und wurde von der Firmengruppe PRP (Perez et Raymond) übernommen. 1978 übernahm das belgische Unternehmen Mol sämtliche Baulizenzen. Noch heute sind Willéme-Fahrzeuge im Einsatz. 1967 wurde Berliet Teil des Citroën-Konzerns, wo man die Fertigung der LKWs übernahm. Das Unternehmen wuchs rasant. 1975 trennten sich Citroën und Berliet wieder. Citroën wurde von Peugeot in den PSA-Konzern übernommen.

Willème - In dieser Zeit ließ man sich gerne mit seinen Fahrzeugen fotografieren.

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Schon 1894 baute Marius Berliet sein erstes Kraftfahrzeug. Die Firma gründete er 1899. Bis 1939 wurden noch PKWs gebaut, danach baute man nur noch LKWs.

Berliet wurde auf Betreiben der französischen Regierung von Renault übernommen. Der Markenname wurde noch bis 1980 weiter geführt.


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Saurer-Gliederzug

Büssing 1903 gründete Heinrich Büssing seine Firma und avancierte zum größten Hersteller von Lastwagen und Omnibussen in Mitteleuropa. Exporte gab es selbst nach Übersee. Bei Büssing wurde der Unterflurmotor entwickelt. Man entwickelte sehr viele unterschiedliche Modelle, die teilweise sehr zukunftsweisend waren. Die Entwicklungskosten haben die wirtschaftliche Situation bei Büssing sehr belastet. Seinen letzten Gewinn schrieb das Unternehmen zum letzten Mal in 1960.

Saurer Franz Saurer gründete 1853 das Unternehmen Saurer. 1903 begann man mit der Herstellung von Nutzfahrzeugen. Die hervorragende Qualität der LKW war allgemein anerkannt, was sich in den Verkaufszahlen bemerkbar machte. Es gab unzählige Lizenzbauten in aller Welt. Ab 1950 sank die Nachfrage im Ausland wesentlich, weshalb sich das Unternehmen verstärkt auf den Schweizer Markt ausrichtete. Es entstanden schwere Nutzfahrzeuge mit ungewohnten Achsformeln. 1982 ging der Nutzfahrzeugbereich in der Nutzfahrzeuggesellschaft Arbon & Wetzikon (NAW), an der Daimler-Benz mit 40 % beteiligt war, auf. So wurden auch Daimler-Benz Nutzfahrzeuge unter dem Markennamen Saurer verkauft. Die Absätze gingen zurück, so dass entschieden wurde, sich aus dem Bau von Nutzfahrzeugen zurück zu ziehen. 1983 wurde der letzte zivile Saurer ausgeliefert. Die berühmte Forschungsabteilung für Motoren wurde 1990 von IVECO übernommen. Heute beschäftigt sich das Unternehmen mit dem Bau von Textilmaschinen und Fahrzeuggetrieben.

1962 stieg die Salzgitter AG in das Unternehmen ein, die das Unternehmen bis 1968 vollständig übernahmen. Die Kosten führten zu einer Gefährdung des Mutterkonzerns, so dass dieser begann, Büssing Stück für Stück an MAN zu verkaufen. 1971 übernahm MAN das Management bei Büssing. Ab 1972 wurden die Fahrzeuge dann als MAN-Büssing verkauft. Mitarbeiter der Firma Sommer vor einem Saurer

Seit 1974 erinnert nur noch der Braunschweiger Löwe im MANLogo an einen der bedeutendsten Nutzfahrzeughersteller in Europa.

Büssing 8000 mit Kastenaufbau

Aufruf Du hast auch noch alte Bilder vergangener Speditionen oder von historischen Fahrzeugen? Dann kontaktiere uns und vielleicht siehst Du die Bilder schon in der nächsten Ausgabe.

Hinweis: Der Abdruck der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Günther Schroden, Saarbrücken. Diese und weitere Bilder, sowie Informationen zur Geschichte des Saarlandes, gibt es auf der Internetseite http://www.saar-nostalgie.de.

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berufsbild

Der Berufskraftfahrer gehört zu den komplexeren Berufsbildern. Kein Beruf unterscheidet sich in den Ausprägungen

Kleiner Luftfrachtersatzverkehr

so wie dieser Beruf. Mit dieser Serie beginnen wir, verschiedene Berufsbilder von Kraftfahrern vorzustellen. Es wird auf die Eigenheiten und Besonderheiten eingegangen.

Beim Luftfrachtersatzverkehr handelt es sich um Transporte über die Straße, welche eigentlich geflogen werden sollten. Aus den verschiedensten Gründen werden diese aber über die Straße abgewickelt.

Ergänzend liefern wir zu dem vorgestellten Beruf auch den praktischen Ablauf einer exemplarischen Zeitspanne.

Die Ursache liegt in der Tatsache, dass man eine Fracht von annähernd jedem Flughafen der Welt zu einem beliebigen anderen per Luftfracht verschicken kann.

In diesem Berufsbild wird die „kleine Luftfracht“ erläutert.

In selteneren Fällen werden ganze Flugzeugladungen von einem Flughafen zu einem anderen verbracht, weil beim ursprünglichen Flughafen ein Start- oder Landeverbot verhängt wurde.

Neben den Bestimmungen, die für alle Kraftfahrer von Bedeutung sind, gibt es zahlreiche weitere Regelungen, mit denem ein Fahrer im Luftfrachtersatzverkehr vertraut sein muss. Hierzu gehören insbesondere die Luftfrachtsicherheit und die Zollbestimmungen. Die Luftfrachtsicherheit hat seit den Anschlägen auf das World Trade Center den massivsten Einfluss auf die Lagerung, den Transport und die Übernahme/Übergabe von Sendungen, die mit dem Flugzeug transportiert werden sollen. Dies reicht sogar soweit, dass jeder Mitarbeiter ein sauberes Führungszeugnis vorlegen muss, um die Arbeit überhaupt verrichten zu dürfen.

Auf vielen Flughäfen gibt es gar nicht die notwendigen Einrichtungen, um Luftfracht aus Flugzeugen zu übernehmen oder zu übergeben. Der Luftfrachtersatzverkehr, auch als Aircargo Road Feeding bezeichnet, wird unterschieden in die kleine und die große Luftfracht. In der großen Luftfracht werden zur Verladung gefertigte Flugbehälter oder –bleche transportiert, deren Bestimmung darin liegt, am Ziel-

Die kleine Luftfracht geht meist von den kleineren Flughäfen aus. Unter den Gesichtspunkten der Luftfrachtsicherheit werden die einzelnen Güter entweder abgeholt oder geliefert. In einem sicheren Lager werden sie bis zum Weitertransport verwahrt. Von dort gelangen die Güter in das Fahrzeug, in dem sie direkt zu dem Flughafen verbracht werden, von dem der Weitertransport erfolgt.

Aus Kostengründen verzichtet man darauf, jeden Flughafen, für den man Güter an Bord hat, anzufliegen. Man fliegt einen zentralen bzw. gut für Luftfracht organisierten Flughafen an und transportiert die Güter anschließend per günstigem Straßentransport an den Zielflughafen.

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flughafen direkt in ein Flugzeug verbracht zu werden. Bei der kleinen Luftfracht handelt es sich um Einzelgüter, deren Bildung von Versandeinheiten noch bevor steht.

Beispiele für Güter, die mit der kleinen Luftfracht transportiert werden: Aus Sicherheitsgründen konnten vor Ort keine schärferen Bilder gemacht werden. Der Transporteur und die Lagerbetreiber unterliegen hier strengsten Auflagen und Kontrollen. Der Fahrer der kleinen Luftfracht muss zuverlässig sein. Er muss die Regeln der Luftfracht und die zollrechtlichen Bestimmungen kennen. Jeder Transport erfolgt unter Verschluss. Dies kann eine Plombe sein oder ein Schloss mit reglementierter


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Schlüsselverwaltung. Schon bei der Übernahme der Fracht überprüft der Fahrer, dass er keine gefährlichen „Zusatz“-Güter übernimmt. Direkt nach der Übernahme verschließt er das Fahrzeug und sichert den Verschluss. Je nach Fahrzeug und Ausstattung kann dies unterschiedlich aussehen. Bei einem Kofferauflieger wird überprüft, ob der Aufbau unbeschadet ist. Nach dem Schließen des Aufliegers wird eine Plombe oder ein Schloss angebracht. Bei einem Planenfahrzeug muss die Unversehrtheit der Plane überprüft werden. Es muss sich um ein zollverschlussfähiges Fahrzeug handeln. Zur Sicherheit wird eine Zollschnur eingebracht und diese an den Türen mit Plombe oder Schloss gesichert. Die Güter werden am Zielflughafen zu den Fluggesellschaften oder deren Handling-Partner gebracht. Ein Handling-Partner übernimmt für die Fluggesellschaften die Verwaltung sowohl der Dokumente als auch die Annahme/Abgabe und Weiterleitung der Güter. Bevor ein Gut zugestellt werden kann, muss der Zollstatus überprüft werden. Viele Sendungen gehen in Gebiete außerhalb Europas. Für solche muss eine Zollbearbeitung erfolgen und ggfs. werden die Waren durch den Zoll inspiziert. Zollanmeldungen müssen heute alle elektronisch erfolgen.

digen Zolls gelangt sind. Hierfür befinden sich Zollterminals am Flughafen, in welchen die Zollnummer eingegeben und die Bearbeitung angeregt werden kann. Regelmäßig kann davon ausgegangen werden, dass die Zollbearbeitung nach 30 Minuten abgeschlossen ist. Durch erneute Eingabe der Zollnummer geben diese Terminals den Status der Bearbeitung durch. Dies kann „in Bearbeitung“, „zur Auslieferung freigegeben“ oder „Zollvorführung“ sein. Wurde eine Sendung zur Auslieferung freigegeben, kann diese der zuständigen Fluggesellschaft übergeben werden. Bei einer Zollvorführung muss die Ware erst zur Beschau bei der Zollstelle am Flughafen gebracht werden. Dort wird die Ware inspiziert und erneut über den weiteren Fluss der Sendung entschieden. Erteilt der Zoll eine Freigabe, darf die Sendung ausgeliefert werden, ansonsten muss sie wieder zum Absender zurück. Jede Fluggesellschaft registriert, wer welche Sendungen angeliefert hat. Eine Feststellung der Personalien per Personalausweis ist zwingend erforderlich. Übernimmt die Fluggesellschaft die Sendung, darf der Fahrer erst den Verschluss und das Fahrzeug öffnen, wenn der entgegennehmende Lagermitarbeiter den ordnungsgemäßen Verschluss begutachtet und das Öffnen des Fahrzeugs freigegeben hat.

Eine endgültige Bearbeitung erfolgt aber erst, wenn die Güter in den Während der Fahrt an die Rampe Zuständigkeitsbereich des zustän- muss das geöffnete Fahrzeug durch

den Lagermitarbeiter überwacht werden, so dass keine sabotierenden Mittel auf das Fahrzeug gelangen. Nach der Entladung muss das Fahrzeug unverzüglich wieder in den Luftfrachtverschluss verbracht werden. Auch hier muss der Lagermitarbeiter solange das Fahrzeug überwachen, bis der Verschluss wieder hergestellt wurde. Dies wiederholt sich, bis alle Sendungen ausgeliefert wurden. Nun gilt es, die Sendungen, welche zum Ursprungsflughafen gelangen sollen, einzusammeln. Hierfür bedarf es erst einmal der Feststellung, welche Gesellschaft Sendungen hat und die Einsammlung der Dokumente, die oft in Sammelfächern hinterlegt werden. Zwar gibt es Anmeldungen für den Import, jedoch erfolgt die Freigabe manchmal so kurzfristig, so dass man den Auftrag hat, jeden Tag die entsprechenden Fächer zu überprüfen. Beim Import entfällt der Luftfrachtverschluss. Es kann allerdings sein, dass einige Sendungen der Zollbehandlung vorgeführt werden müssen. Diese erfolgt regelmäßig am Zielflughafen. In diesem Fall müssen die betroffenen Sendungen unter Zollverschluss geführt werden. Hat man alle Sendungen übernommen, kann man zum Ursprungsflughafen zurück kehren – sofern keine anderweitigen Aufträge vorliegen – und die übernommenen Sendungen in sichere Verwahrung verbringen.

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kampagne

Kampagne „miteinander verkehren“ Die Fahrt auf Groß-Britanniens Straßen ist sehr entspannend. Dort wird ein Miteinander auf den Straßen tatsächlich gelebt. Eigentlich soll es sowas auch auf Deutschlands Straßen geben. Praktisch gibt es dies aber nicht. Einige Verkehrsteilnehmer erheben einen vorrangigen Anspruch auf die Straßenbenutzung. Gerade der pro-

fessionelle Fahrer mit dem weniger wendigen Gefährt kommt mittlerweile mehrmals täglich in äußerst kritische Gefahrensituationen. Ein Vorwurf könnte an die persönliche Mentalität gehen oder an die Ausbildung. Weder das Miteinander, noch die Kenntnis der Eigenheiten anderer Fahrzeuge ist Bestandteil der Fahr-

ausbildung. Wie soll das in § 1 der Straßenverkehrsordnung geforderte Miteinander funktionieren, wenn man nur für die Fahrzeugklasse lernt, die man nachher fahren möchte? Mit dieser Kampagne wollen wir nicht den Zeigefinger erheben, sondern durch die Information über die Eigenheiten von Nutzfahrzeugen in-

formieren, die für jeden Verkehrsteilnehmer von Bedeutung sind. miteinanderverkehren soll motivieren, sein eigenes Verhalten im Verkehr zu überdenken und ein Gefühl für ein Miteinander im Straßenverkehr zu entwickeln. kr

s r o r r i m y m e Can‘t se can‘t see YOU Einige Verkehrsteilnehmer fahren so dicht auf, dass sie im Rückspiegel nur teilweise oder gar nicht zu erkennen sind. Bei Dunkelheit weisen lediglich zwei Lichtkegel, die unter dem LKW hervor zu kommen scheinen, auf ein nachfolgendes Fahrzeug hin. Bringt man sich so in eine eingeschränkte Sichtposition kann man den vorausfahrenden Verkehr nicht mehr weit genug überblicken. Eine Bremsung nimmt man erst wahr, wenn die Bremslichter angehen. Erst nach einer Reaktionszeit von etwa einer Sekunde tritt die eigene Aktion in Kraft. Bis dahin ist man bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h schon 24 m gefahren. Häufig wird allerdings annähernd 90 km/h gefahren, womit man dann schon 27 m zurück gelegt hat. Nach dieser Strecke beginnt man allerdings erst zu verzögern. Ein LKW verfügt über mindestens zwei, oft sogar über drei Bremssysteme. Für den Bremsweg spielt das La-

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Ein zu dichtes Auffahren führt beim vorausfahrenden Lenker zu einer erhöhte Aufmerksamkeit, sofern Auf seinem Auflieger stand der Spruch: „Can’t see my mirrors, er das dicht auffahrende Fahrzeug überhaupt entdecken konnte. can’t see you“. Übersetzt heißt das so viel wie: „Siehst Du meine Durch ständige Blicke in den SpieSpiegel nicht, so kann ich Dich auch nicht sehen“. gel und auch die seitliche VerändeIn diesem kleinen Satz erkannte ich meine Ängste wieder. rung der Position wird er versuchen, degewicht keine Rolle. Das höhere dem langsamer werdenden Fahr- das Fahrzeug in das Sichtfeld seiner Gewicht führt zwar zu einer höhe- zeug. Ein zusätzliches Bremssys- Spiegel zu bringen. ren kinematischen Energie, erhöht tem – der Retarder – kann einen Dies erfordert eine erheblich höhere jedoch den Reibbeiwert zwischen LKW bis zum Stillstand verzögern. Konzentration, welche die ErmüReifen und Straße, womit ein Aus- Alle Bremssysteme eines LKW’s dung fördert. Nur ausgeruhte Fahrer gleich erfolgt. Die Verzögerung können miteinander kombiniert und sind sichere Fahrer. bleibt dadurch gleich kurz. somit die maximale Bremsleistung Der Bremsweg eines modernen generiert werden. Ein hinreichender Abstand trägt LKW’s mit elektronischer Hochzur Sicherheit auf der Straße bei. druckbremsanlage kann bei optima- Aus der ungünstigen Position eines Für das Maß eines geeigneten Ablen Bedingungen bei 35 m liegen. dicht auffahrenden Fahrzeugs kann stands kann folgender Leitsatz geDer Abstand müsste also mindes- der Verkehr voraus nicht überblickt nutzt werden: tens 65 m betragen, um noch drei werden. Sieht man die Spiegel des vorausMeter vor dem LKW zum Stehen zu Eine Unfall- oder Engstelle am rech- fahrenden Fahrzeugs nicht, dann kommen. ten Straßenrand bleibt unbemerkt. ist der Abstand viel zu gering. Ein LKW-Fahrer wird einen Abstand Das Bremslicht sieht man bei vie- zu diesem Hindernis aufbauen. Erst Die oberste Maxime im Straßenverlen Herstellern oft nur, wenn die nachdem der LKW nach links aus- kehr lautet Rücksichtnahme. Betriebsbremse betätigt wird. Kom- geschert hat, kann man den Grund Diese fängt damit an, dass man men Motorbremse oder Retarder dafür erkennen. Das kann schon zu selbst Rücksicht nimmt, es aber zum Einsatz, verzögert der LKW spät für den Fahrer sein, der sich auch anderen Verkehrsteilnehmern zwar massiv, aber erkennen kann selbst in die sichtbehinderte Positi- erlaubt, Rücksicht zu nehmen. das der nachfolgende Fahrer nur an on gebracht hat. kr Während meiner Tour über die Autoroute 4 im französischen Lothringen fuhr ein britischer LKW vor mir her.


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Mein liebes Tagebuch ...

… vor einer Woche stand plötzlich ein MAN TGX auf dem Hof. Ich befürchtete, diesen auch fahren zu müssen und heute war es so weit. Die Fahrten mit dem Vorgänger TGA waren nicht das, was ich unter einem positiven Fahrerlebnis verbuchen wollen würde. Nun, mal sehen, was die neue Generation besser kann.

Die Disponentin gab mir den

Schlüssel. Zuerst musste ich einen Auflieger an die Rampe stellen, damit er geladen werden kann. Zuerst also an meinen privaten PKW, um meinen Pilotenkoffer mit meinen Sachen zu holen. Später habe ich noch die Tasche mit den Transportdokumenten dabei und dann wird das schwieriger.

Nun ab zum LKW. Ich schlie-

ße die Tür auf und mein Blick geht nach oben. Nunja, es wird mir nichts anderes übrig bleiben, als die steile Treppe zu erklimmen. Wie mache ich das aber nun mit meiner Tasche? Die oberste Stufe ist so verdeckt, dass ich nicht frei drauf stehen kann. Folglich kann ich sie nicht in den Fußraum stellen. Den brauche ich für mich, damit ich sicher stehen kann. Ungern stelle ich die Tasche, die vorher auf dem Asphalt gestanden hat, auf den Fahrersitz. Ich erklimme das Fahrzeug und hebe meine Tasche in die Mitte des Fahrzeugs.

Kaum sitze ich, kommt mein Kollege an und verrät mir, wo ich den Knopf für die Lenkradverstellung finde. Gut, dass er mir das

gesagt hat – dort hätte ich ihn nicht gesucht. Nun stecke ich den Schlüssel in das Zündschloss. Bevor ich den Motor starte, checke ich noch schnell die Schaltereinstellungen. Es ist nun soweit, der Motor startet.

Der Motor arbeitet ruhig in einem sonoren Ton. Das gefällt mir. Während ich die Fahrerkarte reinstecke – Mann ist der Fahrtenschreiber weit oben – und meinen Nachtrag erledige, vernehme ich ein ziemlich nerviges Geräusch: Das Fahrzeug hat gemerkt, dass ich nicht angeschnallt bin. Mann, ist das nervend! Im Zielgebiet werde ich alle drei Meter eine neue Rampe anfahren. Das geht so nicht. Letztendlich führe ich den Gurt hinter dem Sitz vorbei und stecke ihn

in das Gurtschloss. So hört der auf zu meckern, und ich kann meine Arbeit zügig erledigen.

Das Interieur macht einen auf-

geräumten Eindruck. Die Anzeigen im Armaturenträger sind gut und deutlich ablesbar. Mir ist es aber zu heiß! Ein Blick nach oben verrät mir: Es gibt eine Dachluke. Nur wo kann ich die jetzt aufmachen? Nach einer Weile entscheide ich mich, die Seitenfenster aufzumachen und später nach dem

entsprechenden Schalter zu suchen. Vielleicht treffe ich auch noch einen Kollegen, den ich danach fragen kann. Leider weiß ich nicht, welches der Piktogramme auf den Schaltern für die Dachluke steht. Wichtig ist erstmal, an die Rampe zu kommen.

Wie gewohnt befindet sich der Schalter für das Getriebe rechts neben dem Sitz. Ich stelle auf D 25


tagebuch Fortsetzung

Mein liebes Tagebuch ...

ich die Papiere in meine Tasche und stieg erneut ins Fahrzeug ein. Ich entschied mich erneut, die Tasche auf den Fahrersitz zu legen und mich beim Aufstieg mit beiden Händen fest zu halten. Alles andere erschien mir einfach zu unsicher.

Die Tasche mit den Papieren

und öffne die Feststellbremse. >> Bei meinem Tritt auf das Gaspedal habe ich das Gefühl, dass er weniger lange braucht, um in Bewegung zu kommen. Das wäre gut. Die Lenkung wirkt direkt, fordert aber doch etwas Kraft vom Fahrer ab.

Vor der Rampe angekommen,

lege ich den langsamen Rückwärtsgang ein. Die Spiegel sind größer geworden, schießt es mir durch den Kopf, als ich in die Spiegel schaue. Vorhin hatte ich die Spiegel nicht eingestellt. Das muss ich noch schnell nachholen. Elektrisch gesteuert, lässt sich das schnell und einfach erledigen. Gewohnterweise habe ich die Scheibe auf der Fahrerseite geöffnet und lehne mich dort hinaus, um heraus hängenden Kopfes rückwärts zu fahren. Beim Vorgänger brauchte ich einen längeren Oberkörper!

Ich beginne rückwärts zu fahren

und es gefällt mir, wie willig das Fahrzeug erlaubt, den Sattelzug an die Rampe zu drücken. Das Fahrzeug reagiert gut und gelassen auf meine Lenkbewegungen. Die letzten beiden Meter fahre ich über Spiegel. Mir fällt auf, dass sie für einen MAN ungewohnt sauber sind. Naja, vielleicht hatte der Kollege diese nach seiner letzten Fahrt geputzt. Die Sicht hat sich wesentlich gebessert. Distanzen kann ich besser einschätzen. Die Spiegel verzerren

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nicht die Kontur des Fahrzeuges. Man könnte damit auch auf Spiegel rückwärtsfahren. Auf Anhieb stehe ich perfekt vor der Rampe. Nun erst einmal laden.

Nach der Beladung packte

lege ich nach hinten aufs Bett. Aus meiner Tasche entnehme ich die Dinge, die ich so auf der Fahrt benötige: Kaffeetasse, Zigarren, Feuerzeug, Wasserflasche und Sonnenbrille. Um meine Kaffeetasse sicher positionieren zu können, muss ich den Ascher aus dem Becherhalter nehmen. Ich entscheide mich, den Ascher daneben zu stellen. Meine Zigarrenkiste stelle ich auf die obere Ablage. Das Feuerzeug findet in der Brillenablage, neben dem Firmen- und meinem Privathandy Platz. Meine Brille lege ich auf die untere Konsole.

Jetzt muss ich noch mei-

nen Luftreiniger aufstellen – mein Kompromiss an die Kollegen, die Zigarrenrauch nicht so prickelnd finden. Der passt ideal auf die obere Konsole. Nur wo anschließen? Nachdem ich keine Steckdose finde, entscheide ich mich, mal die Fächer zu öffnen. Siehe da, im obersten Fach befinden sich ein Ascher und auch eine Steckdose.

Wunderbar, damit kann ich den Luftreiniger betreiben. Muss ich nun die Klappe während der Fahrt offen lassen?

Bevor ich los fahre, zünde ich mir noch schnell eine Long Panatella an. In diesem kleinen Ascher brauche ich diese aber nicht abzulegen. Also muss ich damit rechnen, diese ständig in der Hand halten zu müssen. Ich fahre vor und schließe die Türen des Aufliegers. Nun kann ich endlich los fahren. Auf dem Weg zur Autobahn

muss ich über eine kurvenreiche, enge Landstraße. Schon auf den ersten Meter stelle ich fest: Das sänftenartige Fahrerverhalten ist geblieben. Ich mag das so gar nicht, da ich kein Feedback von der Ladung auf dem Auflieger habe. Mein Popometer ist außer Funktion gesetzt und ich fahre in der Hinsicht blind. Damit kann ich mich echt nicht anfreunden.

Das Schaltverhalten wirkt

schlüssig und erfolgt geschmeidig. Die Kraft des Motors liegt gut an. Aufgrund der geringen Rückmeldung des Aufliegers mache ich langsamer als sonst. Ich glaube nicht, dass ich ein Gieren des Aufliegers zum Ausbrechen feststellen könnte. Allerdings folgt der Auflie-


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ger gut der Spur, die ich mit der Zugmaschine vorgegeben habe.

Auf der Autobahn angekommen wird es Zeit den Sitz einzustellen. Meine bisherigen Tätigkeiten haben meinen Rücken stark mitgenommen, und so versuche ich ihn während der Fahrt zu entlasten. Gewöhnlich suche ich mir hierfür eine weit nach hinten geneigte Sitzposition. So weit kann ich den Sitz aber nicht nach hinten neigen. Ich überlege, ob ich die Luftsäcke im Rückenteil des Sitzes aufblase, lasse es dann aber bleiben. In meiner Vorstellung würde mein Rücken eher schlimmer werden, wenn ich ein festes Sitzelement dagegen drücke. Letztendlich habe ich die Luft aus allen Sitzkissen raus gelassen. Die nächste Bodenwelle machte mir schmerzhaft deutlich: Der Sitz hat nicht die richtige Einstellung für alltägliche Fahrerbeschwerden.

Zur Unterhaltung schalte ich das Radio ein. Im Fahrzeug ist nur ein einfaches Radio eingebaut. Der Sound ist klar, aber sehr basslastig. Dies zu korrigieren gebe ich schon nach kurzer Zeit auf. Auf halber Strecke suche ich mir meinen Lieblingssender. Nachdem ich den automatisch nicht finden konnte, war ich begeistert, die Frequenzen per Drehknopf einstellen

zu können. Mehrmals kam ich auf der Fahrt beim Umgreifen des Lenkrads unbemerkt auf die linken Tasten. Die ersten paar Mal war ich irritiert, warum der Sender plötzlich verstellt war.

Drehzahl von über 1.000 Umdrehungen. Dies ist auch vom Fahrer kaum zu verhindern. Der 440 PSstarke Motor entwickelt bis dahin wohl so viel Drehmoment, dass er diese nicht verschleißfrei auf die Straße bekommt.

Abgesehen von meinem belas-

Als ich mich auf den Rückweg

machte, war es schon dunkel. Die Ausleuchtung der Straße empfand ich als gut. Im eingebauten Kurvenlicht konnte ich keinen wirklichen Vorteil erkennen. Den Sattelzug stellte ich auf dem Hof ab.

teten Rücken, der fehlenden Rückmeldung des Aufliegers und der Ware war die Fahrt wenig aufregend.

Die Sonne neigte sich, und

fing an, in die Kabine - mir direkt ins Gesicht - zu blinzeln. Die hohe Scheibe fordert ihren Tribut. Zum Glück gibt es ein Rollo. Eine manuelle Verstellung kann ich nicht finden, also sollte das elektrisch funktionieren. Es tat sich wieder ein Schalterproblem auf. Welcher Schalter war jetzt für das Rollo gedacht? Nach einer Weile entschied ich, mehrere Schalter auszuprobieren. Siehe da, jetzt hatte ich auch den für die Dachluke gefunden. Erst nach einer Weile entdeckte ich einen Schalter, der durch das Lenkrad etwas verdeckt wurde. Ich probierte ihn aus, und das Rollo bewegte sich. Nun konnte ich der Blendung entgehen.

Als ich mich dem Zielgebiet

näherte, dunkelte der Himmel zunehmend. Es begann zu regnen. Gleich muss ich ständig aus- und einsteigen, und da muss ich echt nicht nass werden. Wenn’s so ist, kann ich es aber letztendlich auch nicht ändern.

Ich fahre von der Autobahn ab.

Blöd, dass jetzt die Ampel rot ist. Ich muss stehen bleiben. Vergeblich suche ich die Ampel. Der rechte massive Spiegel verdeckt diese. Nachdem ich das Rollo eingefahren hatte, konnte ich die obere Ampel sehen. Allerdings wollte ich nicht ständig den Kopf zum Himmel strecken. In Zukunft werde ich einfach ein paar Meter hinter der Ampel

Überrascht war ich, wie mein Rücken auf 370 km belastet wurde. Das wird nun wieder dauern, bis der sich wieder erholt hat. Meine Hoffnung liegt darauf, den TGX nicht so häufig fahren zu müssen. Das Fahrzeug wusste wohl zu überzeugen, aber verstärkte Rückenprobleme würden nicht nur meine Arbeitsfähigkeit in Frage stellen, sondern auch meine allgemeine Lebensqualität mindern.

stehen bleiben.

Die Ampel schaltet auf Grün.

Ich will losfahren. Beim Tritt auf das Gaspedal merke ich, wie die Reifen durchdrehen, was mir auch im Armaturenträger durch das Aufleuchten eines entsprechenden Symbols bestätigt wird. Volumenmäßig bin ich zwar vollgeladen, aber viel Gewicht hat das nicht. Dennoch sollte er auf ebener Fläche keine Probleme haben. Vielleicht habe ich beim Tritt auf das Gaspedal nicht gefühlvoll genug agiert. Leider schaffe ich das über den ganzen Abend nicht, ein Durchdrehen der Räder zu verhindern. Schlimmer wird es schon an geringen Steigungen. Beim Tritt auf das Gaspedal entwickelt der Motor sehr rasch eine

Beim Ausräumen musste ich das Fahrzeug gründlich reinigen. Die kleine Öffnung des Aschers hat wohl selbst für meine dünnen Zigarren nicht gereicht. Die Asche konnte ich im obersten Fach, in der unteren Konsole und auch im Brillenfach entdecken. Zum Glück war dies mit ein paar feuchten Tüchern schnell behoben. Begeistert war ich, als

nach dem Regen die Spiegel noch sauber waren. Im TGA habe ich die Spiegel oft während der Fahrt gereinigt, da diese rasch bei Regen und Schnee verdreckten.

Liebes Tagebuch, das war mein heutiger Arbeitstag und meine Erfahrungen mit dem MAN TGX. Nächstes Mal erzähle ich Dir wieder, was ich so erlebt habe.

Dein Karsten 27


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Wenn´s weh tut – DocStop-Partner fragen! Eine bundesweite Befragung von Fernfahrern und -fahrerinnen zeigte, dass fast 85 % über eine mangelhafte medizinische Versorgung am Arbeitsplatz klagen. Weil der Arbeitsplatz aber ständig rollt, ist Abhilfe gar nicht so einfach. Ein Verein mit dem Ziel einer besseren medizinischen Unterwegsversorgung für Berufskraftfahrer hat dennoch eine Lösung gefunden. Dank DocStop finden Fahrer und Fahrerinnen jetzt auch „auf Tour“ den richtigen Arzt - so die Aussage des DocStop-Initiators Rainer Bernickel. Wer hätte das noch nicht erlebt: Die Termine stehen, also rauf auf den Bock und los! Pech, wenn’s da mal ziept oder zwickt. Bevor es nicht mehr weitergeht oder es gefährlich wird: DocStop sorgt für Ihre medizinische Versorgung unterwegs.

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Es existiert bereits ein bundesweites Netzwerk von DocStop- AnlaufDocStop ist ein Netzwerk aus Ärz- stellen. ten und Krankenhäusern, die Ihnen schnell mit medizinischer Hilfe zur Dies sind vor allem die VEDA-AutoVerfügung stehen. höfe entlang der transeuropäischen Verkehrswege. Gemeinsam mit der ADAC Truck- Überall dort, wo das DocStop-Logo Service Hotline und vielen Rast- zu sehen ist, gibt es Hilfe und Berastätten und Autohöfen besorgt Ih- tung durch freundliche Mitarbeiter. nen DocStop direkt die Anschrift Sie zeigen den Weg zu Arztpraxen eines Arztes oder Krankenhauses und Krankenhäusern, die in keinem auf Ihrer Strecke. Fall weiter als 4 Kilometer entfernt Im Allgemeinen bieten die medi- liegen.

Das müssen Sie beim „Doc“ dabei haben: – Mit Ihrer deutschen oder europäischen Krankenversicherungskarte können Sie die Behandlung ganz normal abrechnen. – Sind Sie nicht im Besitz einer dieser Karten, muss die Behandlung bar bezahlt werden. Die Ausstellung einer Doppelrechnung erleichtert eine spätere Erstattung durch Ihre Krankenkasse oder Kostenträger. Das trifft jedoch überwiegend nur auf Fahrerinnen und Fahrer aus den europäischen Nachbarländern zu.

So finden Sie einen Arzt: – Der schnellste Weg: Ein Anruf bei der DocStop-Hotline unter der Nummer 0 1805 - 112 024. Hier werden Ihnen direkt DocStop Partner in Ihrer Nähe genannt. Dies sind entweder Anlaufstellen wie Rast- bzw. Autohöfe oder aber Arztpraxen und Krankenhäuser in unmittelbarer Nähe der Anlaufstellen bzw. der Ausfahrten von Autobahnen. Das Servicepersonal unterstützt Sie bei der Arztsuche. Die Hotline ist 24 Stunden an 365 Tagen durch geschulte Mitarbeiter besetzt, die fast alle europäischen Landessprachen abdecken. In der Software von MAP & GUIDE und im interaktive Parkplatzsuchangebot der IRU/TRANSPark. sind die DocStop-Partner ebenfalls abrufbar und auch die Internetseite von DocStop liefert unter www.docstop-online.eu die gewünschten Auskünfte.

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Ekkehart Fischer, Organisator der

Trucker-Church: „Wir sind für Dich da, weil Du für uns da bist!“ Wer auf der Straße unterwegs ist, begegnet einer Berufsgruppe von Frauen und Männern, ohne die unsere Wirtschaft und unser Leben nicht funktionieren würde: den LKW-Fahrerinnen und Fahrern. Wer etwas näher hinschaut, entdeckt nicht stinkende Brummer und Verkehrshindernisse, sondern Menschen, die einem sehr schweren Beruf nachgehen, mit vielen Belastungen und Entbehrungen zu kämpfen haben und dennoch kein allzu hohes Ansehen in der Gesellschaft zu genießen scheinen. Die Trucker Church bietet Lebenshilfe in vielen Bereichen.

Der Alltag des Brummifahrers ist nicht einfach. Er hat in vielen Bereichen hohe Verantwortung zu tragen und seine Arbeit bringt häufig wenig Freude. Einsamkeit, Anfeindungen, Diskriminierung und die Angst vor dem Sekundenschlaf sind an der Tagesordnung. Aber wer kümmert sich um die Sorgen und Ängste derer, die täglich für volle Regale im Supermarkt sorgen?

sind oft tagelang, ja wochenlang allein mit ihrem LKW unterwegs, getrennt von Familie und vom Freundeskreis. Wir wollen Ihnen zeigen: Ihr seid nicht allein!“ lautet das Credo von Renate Fischer.

Als „Fügung im besten Sinne“ bezeichnet es Ekkehard Fischer deshalb, wenn er über seinen Weg vom erfolgreichen Spitzenbeamten und Unternehmensberater zum Initiator der Trucker Church berichtet, der Kirche für den Fernfahrer und die Fernfahrerin. Einen Auftrag dazu habe er erhalten, gemeinsam mit seiner Frau Renate. Wer den beiden begegnet spürt es sofort: Da sind zwei gute Seelen an die richtige Stelle gesetzt worden. „Die Trucker liegen und ganz einfach am Herzen. Sie

Das Transportmittel dazu ist die Truckerbibel, die schon über 55.000 Mal in an europäische LKW-Lenker verschenkt wurde. Die Idee der Trucker-Church fand schnell engagierte Unterstützer in anderen Ländern, beipielsweise in Österreich und der Schweiz.

Die Trucker-Church will deshalb all denen Hilfe anbieten, die innerhalb und außer- halb des Fahrerberufs Gemeinschaft und die Auseinandersetzung mit Lebensfragen suchen.

Auf Autohöfen, Rast- und Parkplätzen in Industriegebieten und Transportfirmen in Europa oder auf Veranstaltungen verteilen die verschiedenen Teams der TruckerChurch die Bibel. Oft gibt es dazu

noch einen Pott Kaffee kostenlos Wir sind für dich und deine Familie und ein nettes Gespräch für alle da“ erklärt Ekkehard Fischer das Angebot der Trucker Church. Brummifahrer- und fahrerinnen. Einfacher und klarer kann eine Bot„Es war erstaunlich zu beobachten, schaft nicht sein. mit welcher Offenheit die LKWFahrer bereit waren, auf ein Gespräch mit uns einzugehen, sobald wir ihnen die Bibel und eine CD als Geschenk überreicht hatten. Dabei beeindruckte mich besonders ihre Dankbarkeit, weil sie endlich einmal Anerkennung und Aufmerksamkeit in Form von Geschenken oder Komplimenten bekamen“ berichtet ein Mitglied des Trucker Church Teams über seine Erfahrungen auf der Straße. Aber nicht nur in spirituellen, sondern auch in ganz praktischen Fragen ist die Trucker Church die richtige Anlauflaufstelle für Fahrer und Fahrerinnen. „Wenn du jemand brauchst, der Zeit hat und mit dir über deine Probleme spricht, der dich versteht oder dir mehr von Jesus Christus erzählt, dann rufe einfach an.

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