Page 1


INTRO TREND JOURNAL

Etwas Wirtschaftskunde Ich verstehe es nicht. Man hört immer wieder von Streiks in traditionellen europäischen Autowerken. Menschen gehen auf die Strasse, um gegen die Streichung ihres Arbeitsplatzes zu demonstrieren. Doch warum werden die Arbeitsplätze abgebaut oder muss ein Werk geschlossen werden? Wohl weil diese Autos oder Produkte zu wenig verkauft werden. Was darf man nun als betroffener Arbeitnehmer vom Werk oder vom Staat erwarten? Dass weiter fürs Lager produziert wird? Oder dass der Staat die Produkte übernimmt? Und was soll dieser damit? Sollten nicht die Angestellten selber ein Auto aus eigener Produktion einem günstigeren asiatischer Herkunft vorziehen? Die europäische Autokrise hat viele traditionelle Hersteller schwer getroffen. Das Positive daran ist aber: Die Preise sind gefallen und die Modelle wurden verbessert. Die Krise, auch hervorgerufen durch die tiefere Kaufkraft in Südeuropa, hat einen wahren Innovationsschub bewirkt, wie die neuen Modelle ab Seite 28 zeigen. Das Beispiel der Autoindustrie lässt sich natürlich auf jeden anderen Industriezweig übertragen. Sobald wir ein Produkt kaufen, das mit einem wesentlich tieferen Stundensatz als dem unsrigen hergestellt wurde – z.B. in China –, gefährden wir indirekt unseren Arbeitsplatz, wenn China nicht zum gleichen Gegenwert Waren aus der Schweiz bezieht. Das Prinzip ist einfach: Gebe ich dir, gibst du mir. Wenn dieser Handel einseitig wird, kippt das System, siehe Spanien und Griechenland, welches 2010 dreimal mehr importierte, als es exportieren konnte. Warum ich das schreibe? Weil ich es nicht mehr hören kann, dass an allem immer die anderen, der Staat oder sonst eine höhere Gewalt schuld sein sollen ... Markus Tofalo Leitender Redaktor, bei dem immer noch kein Jojo-Effekt eingesetzt hat, nachdem er 7 kg abgenommen hat

Musik LESLIE CLIO, NICK CAVE, EELS, MIKE OLDFIELD KROKUS ZUCCHERO GLEN HANSARD THE SCRIPT BOY GEORGE an der «Unite»-Gala CD-Neuheiten CH-Musik NATACHA CAROLINE CHEVIN TAFS Elektronische Tanzmusik Film «Oz: The Great and Powerful» Weitere Kinostarts Backstage: Pilot Season Games «Ni No Kuni» «SimCity»

2013-03 6 8 10 12 13 14 16 16 17 18 20 21 22 23 24

BOY GEORGE

26 27

TREND SPECIAL

Autoneuheiten Klein- und Kleinstwagen Kombis Limousinen 4x4-Fahrzeuge Sportliche Autos Kompaktvans und Crossover

28 30 35 36 38 40 42

TREND REGIONAL

Eastside Musical «Moses – die 10 Gebote» SILENTBASS Zürisplitt «Women Parking Challenge» OXA: Das Ende einer Ära DJ ACEE Regio Basel Mittelland Musical «Das Phantom der Oper» Zentralschweiz Berner Szene DIENS

44 44 47 48 49 50 53 54 56 57 58 58

Events & Partys Konzerte Shows, Musicals & Theater Festivals

60 64 65 66

TREND AGENDA

ZUCCHERO

THE SCRIPT

Ein Blick in die Rubrik «Win» auf

TRENDMAGAZIN.CH lohnt sich.

Auch diesen Monat sind wieder zahlreiche Preise zu gewinnen!

Das TREND MAGAZIN ist auch auf FACEBOOK:

Das nächste TREND MAGAZIN erscheint Anfang April mit einem Mode-Special.

IMPRESSUM Verlag:

TREND MAGAZIN Nonnis & Samanes St.Gallen Herausgeber: José Samanes, Salvatore Nonnis Sekretariat: TREND MAGAZIN Hauptstrasse 104 CH-9422 Staad Telefon: +41 71 845 51 51 Fax: +41 71 845 51 53 info@trendmagazin.ch www.trendmagazin.ch CvD: Martina Helg Redaktion:

Redaktion TREND MAGAZIN Brauerstrasse 79a CH-9016 St.Gallen Telefon: +41 71 280 08 60 Leitung & Markus Tofalo (mt) Art Director: markustofalo@trendmagazin.ch

Redaktionelle Mitarbeit in dieser Ausgabe: Christos & Christos (cc), Tringa Cerkini (tc), Rebecca Hügi (rh), Juerg Kilchherr (jk), Sandra-Bettina Müller (sbm), Marcel Oberholzer (obi), Graziella Putrino, Magi Roxx (mr), Robin Schwarz (rs), Corinne Sutter (cs), Michel Sutter (ms), Shqipe Sylejmani (shs), Angelo Tomasone (at), BarBara Wilder Regionalredaktionen: siehe entsprechende Seiten

Aboverwaltung: Martina Helg: abo@trendmagazin.ch, Preis: CHF 39.(10 Ausgaben pro Jahr)

Korrektorat: GALLEDIA AG, Berneck

Haftung und Urheberrecht: Für Unzutreffendes oder Fehlerhaftes haftet der Verlag nur bei Nachweis grober Fahrlässigkeit. Für Beiträge, die namentlich gekennzeichnet sind, ist der jeweilige Autor verantwortlich. Für unverlangte Einsendungen übernimmt der Verlag keine Haftung. Alle im TREND MAGAZIN abgedruckten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder anderweitige Verwendung nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Layout & Grafik: TREND GRAFIK, Angelo Tomasone, Hauptstrasse 104, CH-9422 Staad, Telefon: +41 71 855 70 70, Fax: +41 71 845 51 53, grafik@trendmagazin.ch Anzeigenverkauf: TREND MAGAZIN, Hauptstrasse 104, CH-9422 Staad, Telefon: +41 71 845 51 51, verkauf@trendmagazin.ch Tarife: siehe www.trendmagazin.ch >Anzeigenverkauf MEDIABOX PRINT GMBH, Eichstrasse 25, CH-8045 Zürich, Telefon: +41 44 205 50 20, fernandez@mediabox.ch

www.facebook.com/ trendmagazin.ch Regelmässig verlost das TREND MAGAZIN coole bis rare Preise ausschliesslich an Fans.

Vertrieb: TREND LOGISTIK, John Belitsch Telefon: +41 71 845 51 51

Cover: «SimCity»; Foto: EA

TREND MAGAZIN Kostenlose Monatszeitschrift für die Deutschschweiz Auflage 40’000 Exemplare 102’000 Leser (WLK, MACH 2012-1, WEMF)

www.trendmagazin.ch

3 2013-03


TREND JOURNAL

MIKE OLDFIELD

TORSTEN STENZEL aka YORK

MIKE OLDFIELD RÖHRENGLOCKEN OHNE ENDE

1973 irgendwo in England. Mit 17 Jahren hat er ein Werk geschaffen, das bis heute seinesgleichen sucht. Rock? Progressive? New Age? Instrumental? – Das 50-minütige «Tubular Bells» lässt sich nicht einordnen. 15 Millionen Mal wurde OLDFIELDs Debüt, das er fast im Alleingang eingespielt hat, bis heute verkauft. Es war auch das Debüt von RICHARD BRANSONs VIRGIN RECORDS. Damit begann auch BRANSONs Aufstieg. Bis heute hat MIKE OLDFIELD 25 weitere Alben veröffentlicht. Doch «Tubular Bells» liess ihn nie los. Auch die neuste CD «Tubular Beats» zieren gebogene Röhren. Darauf sind ausgesuchte OLDFIELD-Hits, u.a. «Moonlight Shadow», in neuen Versionen. Produziert wurde es von YORK aka TORSTEN STENZEL – unter Mitwirkung des Meisters himself. STENZEL war Ende der 1990er der Kopf hinter SAKIN & FRIENDS, die man von der Tranceversion von «Braveheart» kennt. Er arbeitete u.a. für DJ TAUCHER, DJ TATANA und platzierte diverse Tracks auf Compilations wie «Buddha Bar» oder «Café del Mar». OLDFIELD-Puristen rümpfen die Nase ob dieser tanzbaren bis tranceigen Remixes, andere finden vielleicht gerade dadurch Zugang zu den grandiosen Kompositionen des Meisters. Um «Tubular Bells» mit seinen 25 Instrumenten, darunter verschiedene Gitarren, Orgeln, Flöte, Glockenspiel, Klavier, Perkussion bis zur Geige, live umzusetzen, musste OLDFIELD entsprechend viel Personal engagieren. Nun kommen mit DANIEL HOLDSWORTH und AIDAN ROBERTS zwei Australier, die sich zu zweit an dieses Epos wagen – live. «Tubular Bells for Two» nennen sie ihre Aufführung. Demnächst gastieren sie in Zürich. (mt)

? Remix-Album: «Tubular Beats» (Edel / Phonag); www.mikeoldfield.com «MIKE OLDFIELD’s Tubular Bells For Two»: 7.5., Zürich, www.actnews.ch

EELS: WUNDERVOLL, PRÄCHTIG Was für ein Mensch geht aus der Paarung eines Physikgenies und einer Schriftstellerin hervor? Logisch: E. (kurz für den Namen EVERETT, aber vermutlich auch in Anlehnung an die bekannteste Formel der Welt). E ist Gründer der EELS. Damit die alphabetisch eingeordneten Scheiben im CD-Regal direkt nach dem E zu finden sind, was ihnen die EAGLES zwar vermasselten, heute aber Internet sei Dank egal sein kann. Die mittlerweile 18-jährige Alternativerockband ist mit ihrem zehnten StudioAlbum «Wonderful, Glorious» auf Tour. Hart, trashig, dabei auch mal poppig angehaucht, kommen die 13 Songs daher, und als teilweise etwas – so apropos – ungeschmeidige Paarung

von LoFi-Aufnahmen zu doch aufwendigem, wörtlich «spurenweise» nachgefärbtem Mischverfahren. Der Plan war, keinen Plan zu haben, so E. über das Vorgehen während der Produktion. Und jeder durfte seine Ideen miteinbringen. Dies führt zu kreativen, freien Arrangements, kann aber den Hörer die Eingängigkeit der aus einer Feder geschriebenen Melodie missen lassen. Die Feststellung, dass der selbstbewusste Titel «Wundervoll, Prächtig» ein Augenzwinkern in sich trägt, bedarf keiner grossartigen psychologischen Bewandtnis. Das Studium der Diskografie reicht vollends, um die sensible Seele EVERETTs hinter dessen Maske aus Brille, Bart und Sarkasmus zu erkennen – eine gleichermassen verletzliche wie verletzte: MARK OLIVER EVERETT hatte in «ElectroShock Blues» nicht nur den Suizid seiner ihn auch musikalisch prägenden Schwester zu verarbeiten, sondern auch den Krebs seiner Mutter, welchem sie während der USA-Tour erlag. (cs) ? Album: «Wonderful, Glorious» Live: 15.4. Fribourg, FRIZON; 16.4. Zürich, VOLKSHAUS www.eelstheband.com

NEUES VON SCHWARZROMANTIKER

Es tut sich was in Australien. NICHOLAS EDWARD CAVE, bekannt als Musiker, Texter, Dichter, Schriftsteller, Schauspieler, Drehbuchautor und Tausendsassa, und seine Band THE BAD SEEDS veröffentlichten endlich ein neues Studioalbum (das 15!). Gewohnt ruhig, eigensinnig und schön kommen die Klänge daher, CAVEs tiefe, sonore Stimme nimmt den Hörer mit auf eine wunderbare Reise. «Push The Sky Away» steht dem vorhergegangenen Werk in nichts nach, im Gegenteil. Bekannt wurde der Schwarzromantiker als Sänger von Punksongs in den Achtzigern, immer nah dran an der Apokalypse. Man mag ihn auch in Verbindung bringen mit der Ballade «Where The Wild Roses

DAN SMITH VON BASTILLE

DOCH EIN REGISSEUR Er wollte eigentlich Filmregisseur werden. Über Umwege wurde er dies nun doch. Seine Songs sind halbe Filme und die Clips dazu dreht er gleich selber. DAVID LYNCHs Film «Mulholland Drive» beeinflusste seine Musik hörbar. Obwohl SMITH die kreative Kraft hinter BASTILLE ist, alle Songs selbst geschrieben und im Schlafzimmer aufgenommen hat, ist die Musik trotzdem Gemeinschaftsarbeit: Der Rest der Band spielt teilweise auf dem Album mit. Obwohl die Musik aufwendig teuer klingt, entstand das Album in einem winzigen Raum mit begrenztem Equipment – abgesehen von Streicher-Aufnahmen in den ABBEY-ROAD-STUDIOS. «Im Prinzip haben wir in einem Studio von der Grösse eines Schranks gearbeitet», erklärt SMITH. BASTILLE stellen ihr Debütalbum im April in Zürich live vor (siehe Seite 53). ? Album: «Bad Blood» (EMI)

www.bastillebastille.com

2013-03

6


MUSIK AKTUELL Mit ihrer Single «Told You So» wurde die Hamburgerin zum neuen Shootingstar. Anlässlich eines Clubkonzerts in Zürich besuchte sie erstmals «geschäftlich» die Schweiz. Dabei unterhielt sich LESLIE CLIO (27) auch mit dem TREND MAGAZIN, vor allem über ihr Debütalbum «Gladys». von Christos & Christos

so kommt, und ich glaube, so etwas ergibt sich auch einfach mal. Wurdest du von jemandem speziell dazu inspiriert, dieses Album aufzunehmen? – Inspiriert wurde ich von allen meinen Wurzeln, von allem, was mich geprägt hat, die ganzen alten Soulsachen und MOTOWN wie z.B. ARETHA FRANKLIN, ETTA JAMES, STEVIE WONDER, MARVIN GAYE usw. Natürlich auch von den ganzen Jazzsachen. SALT’N’PEPA war natürlich auch dabei.

EINFLUSS AUS DEN ALTEN SOULSACHEN Grow», im Duett mit KYLIE MINOGUE. Heute ist der Mittfünfziger bodenständiger, realistischer. Singt über HANNA MONTANA und über Huren, eine Prise Humor fehlt nicht mehr. Gemäss CAVE ist das Album dazu gemacht, es einzulegen und in eine Art andere Welt einzutauchen. Man sollte die Lieder am besten in der richtigen Reihenfolge hören. Sie scheinen eine Geschichte zu erzählen. Tiefsinnige Texte sind auf die Scheibe gebrannt worden, welche in Südfrankreich aufgenommen wurde. NICK CAVE mag zwar nicht mehr der Jüngste sein, aber sein Sound ist immer noch sehr frisch. (sbm) ? Album: «Push The Sky Away» (Bad Seed / SPV)

www.nickcave.com

SIMPLE MINDS

RETROSPEKTIVE Seit Ende der Siebziger gibt es sie. Seit 1983 kennt man sie wegen ihres Überhits «Don’t You Forget About Me». Seit 1989 haben sie so etwas wie U2-Status. In dieser Zeit füllten die Schotten mit ihrem damals aktuellen Hit «Belfast Child» Stadien wie ihre berühmten irischen Kollegen. Und wäre die Band danach nicht auseinandergefallen, hätte sie diesen Status vielleicht heute noch. Die Besetzungen um Sänger JIM KERR und Gitarrist CHARLIE BURCHILL änderten, die Erfolge auch. Nun ist eine Zusammenstellung ihrer grössten Hits erschienen. Es gibt sie als Doppel- oder Triple-CD. Zwei Songs sind neu. (mt)

Willkommen in Zürich, wie gefallen dir die Schweiz und die Schweizer? – Ich finde die Schweiz ehrlich gesagt ziemlich geil. Ich fühle mich hier immer superwohl, mag die Schweizer sehr gerne und mag auch die Sprache ganz gut. Wir sind ganz viel gefahren mit dem Auto und die Berge sind auch sehr schön. Das Konzert im MASCOTTE war super! Ich finde keinen Unterschied zum deutschen Publikum. Was können deine Fans im April erwarten, wenn du nochmals nach Zürich kommst? – Im Prinzip ein bisschen das wie heute. Es gibt kein grosses Feuerwerk, da warte ich noch, damit nichts brennt (lacht). Es wird eine kleine und feine Clubtour und ich werde die neue Platte spielen. Wir haben eine gute Zeit zusammen und ihr könnt alle schön mitsingen. Erzähl uns ein bisschen von deinem Album. – Es ist eigentlich klassischer Soulpop, ein bisschen kantig und taff produziert und es hat diesen Twist. Es ist auch ein bisschen Triphop mit drin und natürlich ist es teilweise auch sehr poppig. Es ist alles dabei, eine bunte Mischung. Wie ist die Platte entstanden? – Wir haben sie in Berlin aufgenommen. Nach «Told You So» haben wir uns gedacht, dass wir noch mehr machen können, was so klingt, und so haben wir die Platte gemacht. Hast du jemanden auf deiner Wunschliste, mit dem du gerne mal ein Duett aufnehmen möchtest? – BARBRA STREISAND (lacht) – Ja? – Nein (lacht). Ehrlich gesagt nein. Ich schaue mal, was

Es war zu lesen, dass eine Tour mit JOSS STONE in Planung ist, stimmt das? – Nein, das stimmt nicht, das ist eine totale Ente. Ich war in Köln im Vorprogramm von JOSS STONE. Das war alles. Was machst du in deiner Freizeit oder was sind deine Hobbys? – Ich liege gerne mit meinem Laptop auf dem Schoss im Bett, surfe in der Welt herum und entspanne mich. Im Winter nehme ich einfach mal ein heisses Bad und liege in der Badewanne herum, einfach sich wohlfühlen. Ich lese auch viel und treibe auch viel Sport. ? Album: «Gladys» (Universal)

Live: 17.4. Zürich, PLAZA www.leslieclio.com

? Best-of-CD: «CELEBRATE – THE GREATEST HITS +» (EM) www.simpleminds.com

7 2013-03


MUSIK

KROKUS

HARDROCK

HARDROCK MIT ZUSATZDYNAMIT Seit bald 40 Jahren steht KROKUS für ehrlichen, handgemachten Qualitäts-Hardrock. Keine andere Schweizer Rockband verkauft ihre Alben und ihren Backkatalog weltweit wie KROKUS. Mehr als 14 Mio. verkaufte Tonträger, weltweite Tourneen, Gold und Platin in Amerika. von Christos & Christos

Seit ihrer Reunion vor vier Jahren sind sie in Bestform. Ganze zwei Jahre arbeitete die Band am neuen Werk. Dafür scheute man keinen Aufwand und ging in die legendären Londoner ABBEY ROAD STUDIOS, wo schon die BEATLES aufgenommen haben. Das TREND MAGAZIN wurde von CHRIS VON ROHR zu sich nach Hause eingeladen. Hallo CHRIS. Wie geht es dir? – CHRIS VON ROHR: Rocking Man! Der Frühling ist langsam in Sichtweite. Da geht es mir immer bestens. Und unser neues Album ist da. Zeiten des Säens. Und jetzt hoffen wir auf eine gute Erntezeit. Wir werden viele Liveshows spielen, was unsere grösste Passion ist – darum machen wir das alles schliesslich. Erzähl uns etwas über euer gelungenes Album. – Wir haben an uns den Anspruch gestellt, dass die neuen Songs vom gleichen Kaliber sein müssen wie unsere besten Hinkelsteine der vergangenen 30 Jahre. Bevor die neuen Songs aufgenommen wurden, haben wir diese live gejammt und back to back den grossen Hits wie «Bedside Radio», «Long Stick Goes Boom» oder «Hoodoo Woman» gegenübergestellt. Diese Songs sind keine Version einer Version von der Version, sondern die Quintessenz von KROKUS. Es war für uns sehr wichtig, dass wir diese Energie auf das Album brachten. Darum sind wir als Zusatzdynamit auch nach London in die ABBEY ROAD STUDIOS gegangen, um es auf legendärem Boden aufzunehmen. Kannst du dir vorstellen, euren Stil zu ändern und etwas ganz anderes zu machen wie z.B. Pop oder Dance? – Nein, es sollte schon von Herzen kommen. Für mich gibt es sowieso nur gute und schlechte Musik. Ich höre querbeet jegliche Art von Musik. Aber du musst für dich entscheiden, was du gerne machst, wo du zu Hause bist und das verfeinern. Wer sind denn deine Vorbilder? – BOB DYLAN ist der Meister. Aber bei der Art Musik, die wir machen, ist es schwer, die-

CHRIS VON ROHR in den berühmten ABBEY ROAD STUDIOS

Vollständiges Interview:

Foto: Martin Häusler

TRENDMAGAZIN.CH

2013-03

8

ses philosophische Element zu integrieren. Wenn mir darum ist, Botschaften und Erkenntnisse rüberzubringen, dann schreibe ich Bücher (CHRIS VON ROHR hat drei Bestseller geschrieben). Da kann man mich wirklich näher kennenlernen, das geht mehr in die Tiefe. Ich liebe es, mit Worten und Metaphern zu spielen. Hast du eigentlich einen Lieblingssong auf dem Album? – Das wechselt eigentlich ständig. Als Produzent hörst du einen Song bis zu seiner Fertigstellung um die 2000 Mal. Irgendwann kannst du so auch den besten Song der Welt nicht mehr hören. Die Schlüsselsongs sind für mich «Dirty Dynamite», «Go Baby Go», «Hallelujah Rock’n’Roll» und «Rattlesnake Rumble». Aber auch unsere Version des BEATLES-Klassikers «Help», welcher ohnehin genial ist. Was können eure Fans live erwarten? – Die Leute können einfach schlicht und ergreifend die besten KROKUS aller Zeiten erwarten! Wir haben mit MANDY MEYER als drittem Gitarristen aufgerüstet und mit DANIEL LÖBLE, der auch bei HELLOWEEN spielt, haben wir einen Weltklasse-Drummer mit an Bord. Welcher der Künstler gefällt dir besser? ELVIS PRESLEY oder JOHNNY CASH? – Beide waren absolut genial. MADONNA oder LADY GAGA? – Keine. – U2 oder COLDPLAY? – U2. – ROLLING STONES oder THE BEATLES? – Beide. JAY-Z oder DR. DRE? – Kenne ich beide nicht. – METALLICA oder MOTÖRHEAD? – Beide. – PRINCE oder JAMES BROWN? – Beide. – THE CURE oder DEPECHE MODE? – THE CURE. – MARILYN MANSON oder ALICE COOPER? – ALICE COOPER. – JUSTIN BIEBER oder JUSTIN TIMBERLAKE? – JUSTIN HOFFMANN (lacht). „ Album: «Dirty Dynamite» (Sony) Live siehe Seite 64 www.krokusonline.com


MUSIK ITALO

ZUCCHERO

EINE SESIÓN CUBANA IM HALLENSTADION Der italienische Bluesrocker hat Cuba entdeckt. In einer aufwendigen, schönen Aufmachung hat ZUCCHERO 13 Songs verpackt. Alle sind sie im typischen Stil Cubas neu interpretiert. Im Mai kommt er für zwei Konzerte in die Schweiz und wird auch hier karibische Sonne in die Hallen bringen. von Graziella Putrino

Wer hätte es gedacht, dass ein Star dieser Grösse wie ein Normalsterblicher mit einem Linienflugzeug von Amsterdam nach Zürich fliegen würde? Am vergangenen Valentinstag war dies der Fall. Aus welchen Gründen auch immer: ZUCCHEROs Flug wurde gestrichen. Der Italostar musste den nächsten nehmen. Das Zeitfenster für die Schweizer Presse wurde entsprechend nach hinten verschoben. Diese Wartezeit liess sich in der Lounge eines Luxushotels in Zürich mit einigen Espressi und mit einer grossen «Cioccolata con doppia panna montata» stressfrei überbrücken. Und dann war es so weit. Die TRENDMAGAZIN-Reporterin hatte ZUCCHERO für kurze Zeit ganz für sich und entdeckte einen müden, dennoch humorvollen waschechten italienischen Mann, welcher in einem gerafften Zeitplan den gestaffelt erschienenen Medienleuten geduldig Interview um Interview geben musste. Viele Fragen waren für ihn sicherlich ein «déjà entendu». Mit dabei auch eine Dolmetscherin. Diese konnte sich nun für eine Pause zurückziehen und ein wenig frische Luft schnuppern, denn dieses Gespräch fand in ZUCCHEROs Muttersprache statt.

2013-03

10

Die Frage, weshalb er nicht mit einem Privatjet geflogen sei, drängte sich geradezu auf. ZUCCHERO erklärte, dass er eigentlich ein sehr einfacher Mensch mit Bauernwurzeln sei und dass er sich bei so viel unnötigem Luxus nicht immer wohlfühle. Man könne das Geld für bessere Projekte oder Träume verwenden. Diese Einleitung diente dann als Brückenschlag für ZUCCHEROs Zurücksinnen an seine Reise in Cubas Hauptstadt La Habana, wo die Menschen ausser ihrer Warmherzigkeit und des angeborenen Rhythmusgefühls für Musik herzlich wenig haben. La Habana als Pendant zum Konzert im Kreml vor 22 Jahren. Für den Italiener ging ein Traum in Erfüllung! Vor uns auf dem Tisch liegt die stilvoll verpackte CD «Sesión Cubana». Schon das Cover mit ZUCCHERO und dicker Zigarre im Oldtimer und diesem speziellen Licht der Habana-Nächte fängt das Flair des CASTRO-Staates perfekt ein. Ein Eindruck, der sich auch beim Anhören der 13 Tracks fortsetzt: Den einheimischen Musikern gelingt der Spagat zwischen schwüler und oft relaxter Malecón-Musik und ZUCCHEROs Sound perfekt. Die musikalische Genugtuung geht auf: ZUCCHERO verändert seinen bekannten Stil nicht gänzlich, sondern bleibt ihm vielmehr konsequent treu und erweitert ihn nur geschmackvoll um Nuancen von cubanischen Elementen. Diese Transition geschieht dabei immer sehr dezent und steht den Songs nie im Wege. Produziert von DON WAS (THE ROLLING STONES, BOB DYLAN) und ZUC-

CHERO selbst bietet die neue CD neben den zwei neuen Songs «Love Is All Around» (vierhändig mit PASQUALE PANELLA geschrieben) und «Sabor a Ti» auch einige Neufassungen cubanischer Klassiker und Standards. Unvermeidlich: «Guantanamera», diesmal als italienische Version, sowie Reinterpretationen aus ZUCCHEROs eigenem Backkatalog, wie «Un kilo», «Così celeste» oder passenderweise «Cuba libre». «La Sesión Cubana» vereinigt nicht nur die verschiedensten Klangwelten der Zu-


ckerinsel, sondern lässt mit den einzelnen Instrumenten, von Geigen bis zu Trompetensolos, die ganzheitliche Sensualität dieses Albums durch alle Töne und Seiten des dicken Booklets vibrieren. Die Duette mit der jungen BEBE (NIEVES REBOLLEDO VILA), deren Stimme dermassen rau klingt, und das «Ave Maria no morro» mit DJAVAN CAETANO VIANA, erstmals in Portugiesisch, zeigen die Herzensgrösse ZUCCHEROs, sein musikalisches und Lebensglück mit anderen teilen zu wollen.

Das Schlussbouquet gehört PUCHO LOPEZ. ZUCCHERO blättert bis zur Mitte des aufwendig schönen Albumbooklets und zeigt auf der linken Seite den zweiten Mann im weissen Hemd: PUCHO LOPEZ. Eine Ikone auf dem Klavier – ein Meister der Musik. Mit 56 Jahren, am 15. September 2012, zu früh gestorben. Ihm widmet ZUCCHERO sein cubanisches Album und zieht sogar – so sagt er – in Erwägung, in Zukunft seinen Künstlernamen ZUCCHERO zu ändern. Mehr sagt er dazu nicht. Cuba in allen

seinen Facetten – ein Wendepunkt für den Musiker und Menschen ADELMO FORNACIARI. „ Album: «La Sesión Cubana» (Universal) Live: 5. + 6.5. Zürich, HALLENSTADION; 7.5. Genève, ARENA www.zucchero.it

11 2013-03


«I’m not leaving yet» schreit GLEN HANSARD in seinem Song «Bird of Sorrow» von der Bühne im X-TRA. Geschrieben hat er dieses Lied für einen Freund, der nicht aufhören konnte, sich über die Qualen des Lebens zu beschweren. GLEN HANSARD selbst gehört zu jenen Menschen, die sich nie den Tiefen der Frustration hingegeben haben und stets weiter ihren Weg gegangen sind. Seine Gefühle lebt der 42-jährige Ire in seinen Songs aus und so gehört der preisgekrönte Songwriter zu den wohl emotionalsten Sängern aller Zeiten. Zwar war das Zürcher Publikum vom ersten Ton des Konzerts dem Zauber der zwölfköpfigen GLEN-HANSARD-Truppe verfallen – die Magie des Iren entfaltete sich aber erst richtig, als er plötzlich allein mit seiner Gitarre auf der Bühne stand. Höhepunkt jedes Konzerts ist und bleibt aber das «Oscar»-prämierte Titellied «Falling Slowly» des Independent-Films «Once», das GLEN HANSARD zusammen mit seiner ehemaligen grossen Liebe und Filmpartnerin MARKÉTA IRGLOVÁ geschrieben hat.

MUSIK ROCK

GLEN HANSARD

Wenn GLEN HANSARD mit ruhiger Stimme und fixierenden stahlblauen Augen zu seinem Gegenüber spricht, könnte man beinahe vergessen, dass der Ire mit roter Lockenpracht und grau durchzogenem Bart einen der Preise zu Hause stehen hat, die nur wenige Menschen auf der Welt ihr Eigen nennen dürfen. Was den Sänger auszeichnet, ist die Verbindung seiner verletzlichen, unsicheren Künstlerseele mit der Weisheit eines Mannes, der mit 13 Jahren seine Karriere als Strassenmusiker begann. Trotz jahrelanger Erfahrung und diversen Album-Veröffentlichungen mit seinen Bands THE FRAMES und THE SWELL SEASON ist das Mitte 2012 veröffentlichte Album «Rhythm and Repose» das erste Soloalbum von GLEN HANSARD. Seine Bandkollegen von THE FRAMES sind auch heute noch mit ihm auf Tour. Und obwohl er die meiste Zeit seines Lebens nicht alleine unterwegs war, sieht sich der Ire als absoluten Solokünstler: «Die Diktatur einer Bandstruktur erdrückt die Kreativität irgendwann ebenso wie die vielen Ablenkungen, die uns heute davon abhalten, Künstler zu sein. In der Kunst gibt es keine funktionierende Demokratie», so GLEN HANSARD. Dass auch Plattenlabels alles andere als demokratisch entscheiden, hat der Sänger schnell gelernt. Nie wieder würde er die Kontrolle über eines seiner Alben abgeben. Und auch Verträge unterschreibt er nicht mehr: «Entweder wir haben so viel Vertrauen zueinander, dass ein Handschlag genügt, oder wir kommen nicht ins Geschäft.»

AUF DEN SPUREN EINES EMPATHEN Vom Strassenmusiker zum «Oscar»-Gewinner. Anlässlich eines erneut ausverkauften Konzerts im X-TRA in Zürich hat GLEN HANSARD das TREND MAGAZIN in seiner Garderobe zum Gespräch getroffen und erklärt, warum er keine Verträge mehr unterschreibt. von Magi Roxx

Dass Glen Hansard vielen nur als «der Typ, der so traurige Herzschmerzlieder singt» bekannt ist, ist dem Sänger durchaus bewusst. Dabei singe er aber nicht nur über sich selbst, denn «hätte ich so viele Probleme, hätten mich meine Freunde schon lange zu einem Psychologen geschickt», sondern über die Erfahrungen seines Umfelds und die Beziehungen zu anderen Menschen: «Wenn man empathisch veranlagt ist, kommt man in einen Raum und spürt ganz genau, was vor Stunden darin passiert ist. Schmerz, Gewalt, aber auch Freude nimmt man viel intensiver wahr. Ich versuche in meiner Freizeit kaum Musik zu machen – meist ist es aber Kummer, der mich zur Gitarre greifen lässt.» In seiner gesamten Schaffenszeit war dabei Erfolg nicht unbedingt das erste Ziel, denn «es geht immer nur darum, vorwärtszukommen. Was viele Künstler vergessen, ist, dass sie hier sind, um etwas Grösseres zu schaffen als ein Lied zu singen. Wir sind hier, um ein Freund, ein Bruder, ein Sohn und vor allem ein Licht zu sein. Wenn du kein Licht für jemanden bist – just fuck it!» „ Album: «Rhythm and Repose» (Anti) www.glenhansardmusic.com

2013-03

12


MUSIK

Foto: Kevin Westenburg

POP-ROCK

THE SCRIPT

«UNSER LEBEN IST UNSERE INSPIRATION» THE SCRIPT kennen es eindeutig: das Rezept für gute Musik mit internationalem Erfolgspotenzial. Die Iren sind alles andere als ein One-Hit-Wonder und stehen bereits mit ihrem dritten Studioalbum am Start. Auch mit ihrem neuen Werk dominieren sie gleich von Beginn an die internationalen Charts. von Rebecca Hügi

Die emotionalen und leidenschaftlichen Songs haben durch ihren unvergleichbaren Stil die Fähigkeit, den Nerv verschiedenster Altersklassen zu treffen. Ob Rap oder tiefgründiger Soul – THE SCRIPT scheinen sich vor keiner musikalischen Grenze zu fürchten. Momentan sind die drei irischen Jungs auf Welttournee. Das TREND MAGAZIN hat die Band vor dem ausverkauften Konzert in Zürich getroffen. TREND MAGAZIN: Ihr reist auf der ganzen Welt herum. Gibt es etwas, das euch an der Schweiz besonders gefällt? – Wir waren schon einige Male in der Schweiz und schätzen die freundlichen Leute hier sehr. Alle sind hilfsbereit und man kommt schnell ins Gespräch. Ansonsten mögen wir natürlich das Schweizer Essen. Schokolade und so. Aber wer mag das nicht? (lacht) Wie fühlt sich Erfolg an? – Zuerst war es eine ganz neue und unbekannte Erfahrung. Man hört sich selbst im Radio und wird von Leuten auf der Strasse angesprochen. Erfolg ist aber etwas sehr Schönes, denn man weiss, dass die eigene Musik viele Leute berührt. Beschreibt euer neues Album «#3». – Das aktuelle Album ist ein ganz persönliches und intimes Werk. Die Texte handeln von Geschichten, die wir selbst erlebt haben und sind daher auch mit sehr vielen Emotionen verbunden.

alle Songs, die sich optimal zum Livespielen eignen, besonders mögen. Was inspiriert euch zu eurer Musik? – Unser Leben ist unsere Inspiration. Wir verarbeiten in Texten das, was wir auch selbst erleben und fühlen. Das können positive und negative Erlebnisse sein. Dadurch, dass die Songs meist von uns selbst handeln, ist die Musik viel emotionaler und wir können den Hörern die Gefühle richtig und unverfälscht vermitteln. Ihr seid momentan auf Welttournee. Spielt ihr lieber in grossen Stadien oder in gemütlichen Clubs? – Wir mögen beide Arten von Auftritten gerne. In einem Club fühlt man die Nähe zu den Fans natürlich viel besser als in grossen Stadien. Auf der anderen Seite ist es aber sehr eindrücklich, vor Tausenden von Leuten ein Konzert zu geben und die ganze Atmosphäre in einer grossen Halle zu geniessen. Und wie sehen die Zukunftswünsche von THE SCRIPT aus? – Dass wir weiterhin vielen Leuten mit unserer Musik Freude bereiten können und dass wir noch unzählige Konzerte spielen werden. „ Album: «#3» (Sony) www.thescriptmusic.com

Welchen Song eures neuen Albums mögt ihr am liebsten? – Einen absoluten Lieblingssong haben wir keinen, denn der würde wohl täglich wechseln. Es lässt sich sagen, dass wir

13 2013-03


MUSIK EVENT

BOY GEORGE

SINGT IN ZÜRICH FÜR DEN KAMPF GEGEN AIDS BOY GEORGE gehört seit Anfang der Achtzigerjahre zu den ganz Grossen im Musikbusiness. Seine frühere Band CULTURE CLUB belegte mit jeder Single die Charts und sein damaliges Paradiesvogelgesicht besetzte die Titelseiten der Magazine. Mit dem Aufkommen der Housemusic Ende Achtziger startete BOY GEORGE dann seine DJ-Karriere. An der Aids-Gala «Unite for Life» vom 25. Mai in Zürich wird er wieder einmal als Sänger auftreten. von Christos & Christos

Der weltweit gefeierte DJ und Frontmann der Kultband CULTURE CLUB unterstützt seit Jahrzehnten den Kampf gegen Aids und weist bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hin, dass «Aids uns alle angeht». Er selber verlor viele Freunde wie QUEEN-Sänger FREDDIE MERCURY durch die tödliche Krankheit. BOY GEORGE arrangiert eigens für «Unite for Life» seine CULTURE-CLUB-Welthits in akustisches Gewand um. Am selben Abend wird er auch hinter den Plattentellern exklusiv ein DJ-Set an der Aftershowparty spielen. Das TREND MAGAZIN telefonierte mit BOY GEORGE. Wie gefällt dir die Schweiz, hast du gute Erinnerungen an die Schweiz? – Ja, die Schweiz gefällt mir auf jeden Fall sehr gut. Ich habe auch sehr viele Freunde in Zürich und komme schon seit einigen Jahren immer sehr gerne in die Schweiz. Die letzten Jahre war ich oft als DJ hier unterwegs. Sprichst du auch ein bisschen Deutsch oder sogar Schweizerdeutsch? – (Lacht laut, spricht deutsch). «Ein bisschen, ein bisschen» (lacht). Ich verstehe ein bisschen Deutsch und sprechen kann ich nur ganz wenig. Ich kann z.B. sagen «Ich bin neu in dieser Stadt, seid nett zu mir», dann kann ich auch noch ‹Es ist schön, hier zu sein» oder «Guten Abend». Letztes Jahr habe ich den alten MARLENEDIETRICH-Song «Sag mir, wo die Blumen sind» gelernt. Ich mag es, Deutsch zu lernen. Im Moment arbeite ich aber an meinem Italienisch und als Nächstes kommt Deutsch dran. Du singst an der grossen Aids-Gala «Unite for Life» alte CULTURE-CLUB-Songs? – Ich komme und singe, aber ich weiss noch nicht genau, was ich singe. Ich singe, was ich singe. Freust du dich auf diesen CharityEvent? – Ich finde es schön, dass ich die Möglichkeit habe, für einen guten Zweck zu singen und die Leute zu unterhalten. Es ist eine völlig andere Art zu arbeiten. Es bereitet mir sehr viel Freude, wenn ich etwas beisteuern kann, auch selbst wenn es sich dabei um alte CULTURE-CLUB-

2013-03

14

Songs handelt. Ich hoffe, dass ich sie nicht vergessen habe (lacht). Ansonsten singe ich etwas von meinem Schlager Repertoire (lacht). Aids ist ein grosses Thema! Ich habe in meinem Leben einige Freunde verloren und viele Leute sind daran gestorben. Heute sehe ich das Ganze anders, denn man muss daran nicht sterben. Es ist sehr wichtig, die Leute darauf aufmerksam zu machen. Du bist ein sehr talentierter DJ und zugleich auch ein Popstar. Was magst du lieber, auf der Bühne zu performen oder ein DJ-Set zu spielen? – In den letzten 20 Jahren bin ich mehrheitlich als DJ unterwegs. Mit CULTURE CLUB hatten wir eine sehr erfolgreiche Zeit und anschliessend suchte ich neue kreative Wege. Ende Achtziger war in England die AcidHouse-Szene explodiert


und ich war sehr begeistert, dass ich ein Teil des Ganzen war. Ich habe bereits eine über 20-jährige Karriere als DJ hinter mir. Als ich begonnen habe aufzulegen, war dies nur ein bisschen zum Spass. Es ist jetzt mein Job und mittlerweile eine zweite ganz grosse Karriere für mich. Die andere gute Nachricht ist, dass ich dieses Wochenende mit den Arbeiten für mein neues Album starte. Ich habe Freude an der Musik und bin sehr glücklich darüber. Was denkst du ist das Rezept deines Erfolges? – Ohhh, das ist eine schwierige Frage (lacht). Ich weiss es nicht. Ich habe Fans, die mir überall hin folgen. Es sind eine Handvoll Leute, welche z.B. von Amerika nach Europa reisen, und ich weiss nicht warum (lacht). Ich finde das natürlich grossartig! Ich bin immer ich selbst geblieben und denke auch nicht, dass ich etwas Spezielles bin. Ich bin immer ich selbst und denke, das ist bestimmt ein Punkt. Was hörst du privat? – Ich höre gänzlich verschiedene Sachen. Vor zwei Tagen habe ich in London KRAFTWERK gesehen. Das war einfach nur grossartig! Ich höre z.B. viel Rock’n’Roll-Musik, Dancemusic, Reggae, Soul usw. Ich bin auch ein grosser Glamrockfan, z.B. von DAVID BOWIE, und habe auch ganz viele Punkrock-Sachen zu Hause. Natürlich mag ich auch die klassische Musik sehr gerne. Herzlichen Dank für das Interview, GEORGE. – (In Deutsch) «Vielen Dank». Bye bye! „ Live: 25.5.; «Unite for Life» Aids-Gala; Zürich, AURA www.boygeorgeuk.com

«UNITE FOR LIFE» Alljährlich findet in exklusivem Rahmen die Benefiz-Gala «Unite for Life» zugunsten von Schweizer Aids-Stiftungen in Zürich statt. Die Veranstaltung versammelt Prominente aus Wirtschaft, Gesellschaft und Showbusiness, um die nationale Aufmerksamkeit auf das Thema «Solidarität mit Aids-Kranken» zu lenken – mit dem Aufruf, sie zu unterstützen. Im Hauptfokus liegt das Sammeln möglichst hoher Spenden. Weltweit leben 34 Millionen mit dem HI-Virus bzw. mit der Krankheit Aids. HIV bzw. Aids wird kaum mehr als gesellschaftliches Problem wahrgenommen. Eine Folge der Stabilisierung der Infektionsraten der Neunzigerjahre und des medizinischen Fortschritts. Obwohl die Bedrohung durch Aids unverändert hoch ist, nimmt vor allem die neue Generation Aids als gut behandel- oder heilbare Krankheit wahr. In der Folge schützen sich nicht alle, weil sie die Gefahr einer Infektion unterschätzen – und wenig über Aids wissen. Nach wie vor gilt: Aids ist nicht heilbar. Aids kann jeden treffen und einsam machen. Die Diskriminierung von HIV-Infizierten und Aids-Kranken ist nach wie vor täglich spürbar. Deshalb unterstützen die Träger von «Unite for Life» Schweizer Aids-Stiftungen, die sich im Kampf gegen die tödliche Krankheit besonders engagieren. Der gesamte Nettoerlös von «Unite for Life» fliesst in Projekte von Schweizer Aids-Stiftungen, welche das Leben von HIV-Kranken erträglicher machen sollen, z.B. SWISS AIDS CARE INTERNATIONAL (www.swissaidscare.ch) vom preisgekrönten Prof. Dr. RUEDI LÜTHY. Neben BOY GEORGEs Performances und Interview stehen ein roter Teppich, ein Galadiner, ein VIP-Apéro, eine Auktion und DJ-Sets von ROLF IMHOF und WOCKED WILMA auf dem Programm. „ «Unite fot Life»; 25.5., Zürich, AURA www.uniteforlife.ch ANZEIGE


MUSIK CD-NEUHEITEN

CH-MUSIK

JAMIKE LIDELL «Jamike Lidell» Album (Warp) www.jamielidell.com

WALLY WARNING «Mama Nature» Album (Cunucu) www.wallywarning.com

LINDI ORTEGA «Cigarettes & Truckstops» Album (Last Gang) www.lindiortega.com

Er hält sich nicht an gängige Konventionen. Diesen – das klingt jetzt ausgelutscht – super genialen – Sound hat man zuletzt während der funky Breakdance-Ära in den Achtzigern gehört. LIDELL, dessen Gesang auch an STEVIE WONDER erinnert, bedient sich unüberhörbar antiquierter Effekte und analoger Sythesizer dieser Jahre. Mit diesen Dingern hatte schon PRINCE seine besten Jahre. (mt)

Wer Freude an warmen, karibischen Klängen von Reggae über Soul, Gospel bis Folk hat, muss sich hier reinhören. Vor 5 Jahren feierte WARNING mit «No Monkey» einen Sommerhit. Hitpotenzial hat so mancher Song auf dieser CD auch, z.B. «One Drop Reggae», ein eher schneller Reggae. Die Spielfreude und Lebenslust des Arubaners sind ansteckend. Gegen den Winterblues! (mt)

So würde LANA DEL REY vielleicht klingen, wenn sie sich etwas fröhlicher geben würde. Teilweise geht‘s in Richtung SquareDance-Country wie in «The Day You Die». Dann hört man die gute alte MELANIE mit dem Vibrato in der Stimme durch und im nächsten Track wird getwistet. Nostalgiker und alle, die sich nach warmer Frühlingsmusik sehnen, werden an LINDI ihre helle Freude haben! (mt)

Various Artists «Back To Love» 3CD-Compilation (Hed kandi / Musikvertrieb)

AEIOU «{aeiou}» Album (Irascible) www.aaeeiioouu.ch

LOCO SLICKERS «Speakerfreakin‘» Album www.loco-slickers.com

JESSE RITCH

Der schwere Start nach dem Casting. Keine zehn Kilometer trennen die Wohnorte von LUCA HÄNNI und JESSE RITCH, Uetendorf und UrtenenSchönbühl. Verdiente der «DSDS»-Sieger im letzten Jahr die Summe eines Hauses, ging der aktuelle Schweizer Kandidat fast leer aus. Das soll sich nun ändern. JESSE RITCH legt sein gleichnamiges Debüt vor. Pop und R‘n‘B mit vielen «Ohs» und eine gepimpte Stimme sind die ersten Eindrücke der zehn Songs. Verkaufte sich LUCA HÄNNI als Teeniestar und Unterhosenmodel auch über sein Aussehen, braucht sich der vier Jahre ältere RITCH auch keine Sorgen zu machen, wenn die Kamera klickt. Musikalisch ist allerdings nicht alles so schön, denn bei den selbstgeschriebenen Songs hatte der ehemalige Krankenpfleger oft eine schwache Hand. Alle sind durchwegs tanzbar. Leider auch austauschbar. Erst Song 9, «Brand New Start», und die einzige Ballade, «Back With Me», fallen auf. Was in den Studios von Thun produziert wurde, ist zwar eingängig, aber flach und zu sehr auf Radiotauglichkeit gemacht. Der 22-Jährige hätte besser eine Popplatte von A bis Z gemacht. Der Bonustrack «Good To See You Again» zeigt, dass er dies kann. Hier wirkt seine Stimme weniger dünn als bei den R’n’B-Titeln. (jk)

Pünktlich zum 25-JahrJubiläum des 2. Summer of Love, jenem von 1988 und ‚89, als House und Techno in allen Facetten Einzug hielten, widmet HED KANDI den wichtigsten Tracks aus dieser Zeit. 45 Klassiker von CRYSTAL WATERS, A TRIBE CALLED QUEST, SHANNON, NOMAD, JUNGLE BROTHERS, MASTERS AT WORK u.v.a. Zeitlose Disco-, Blackmusic- und House-Klassiker.

Wählt man Track 2, wähnt man sich in blühendsten Zeiten des Synthiepop. AEIOU lassen sich aber nicht auf einfachen Pop reduzieren. Die Schweizer mit Mittelpunkt Westschweiz bis Bern – Gründer ist OLI KUSTER, bekannt von ZÜRI WEST – zu schubladisieren, ist schwierig. Chanson, Minimal, Chillout, dann wieder Postwavebeats. Trotz Elektronik, das Thermometer ist immer im Plus. (mt)

Schon ihr Erstling ist durch viele happy Piepser aufgefallen. Nun wird es etwas härter und noch tanzbarer. Die Band sagt selber, der Sound fühle sich an, als ob eine asiatische Masseuse mit High-Heels den Rücken mit esoterischen Ölen einreibt – originell umschrieben. Und das Schönste ist: Sie spielen diesen vollelektronischen Dancefloorsound auch live – und gemeint ist nicht so «live» wie bei DJs! (mt)

ANZEIGE

„ Album: «Jesse Ritch» (7us / K-Tel) www.jesseritch.ch

NATIONAL CHARTS März 2013 ALBUM

SINGLE 1 Bella vita NEU

1 Sky is the Limit

DJ Antoine

Phonag

2 Good Times 1

Various Artists «Hip Hop Anthems III» Album 3CD-Compilation (Ministry of Sound / Musikvertrieb)

Endlich mal ein ordentlicher Hiphop-Sampler mit einer grossartigen Songauswahl! 56 der besten Hiphop-Klassiker, z.B. von JAY-Z, NAS, 50 CENT FEAT. SNOOP DOGG, LLOYD BANKS & YOUNG BUCK, NELLY, DMX, OUTKAST, LUDACRIS, PUBLIC ENEMY, WARREN G feat. NATE DOGG, BUSTA RHYMES, ICE-T. N.W.A., LL COOL J, WU-TANG CLAN. Ein Muss für jeden Hiphop-Fan. (obi)

2013-03

16

Various Artists «Chilled House Session 4» 2CD-Mix-Compilation (Ministry of Sound / Musikvertrieb)

Da ist er – der perfekte Soundtrack für Bars, Strand und natürlich auch das heimische Wohnzimmer. 40 entspannte Housesounds für ein relaxtes Lebensgefühl! Auf zwei CDs setzt das britische Compilation-Imperium erneut die Messlatte ein Stück höher. U.a. mit Tracks bzw. Remixes von GOTYE, DEADMAU5, MOBY, M83, IAN POOLEY, WANKELMUT. (obi)

NEU IM MÄRZ 01.03. GENESIS: Alle Alben der 1970er remastered 01.03. DIDO: «Girl Who Got Away» 01.03. TOTO: «All Time Best – Reclam Music Ed. 27» 01.03. SOILWORK: «The Living Infinte» 08.03. C.H.: «Wurzle» 08.03. MARILLION: Ein Best-of 08.03. DAVID BOWIE: «The Next Day» 08.03. HURTS: «Exile» 08.03. SPONGEBOB: «Bobstar» 15.03. JUSTIN TIMBERLAKE «20/20 Experience» 22.03. DAVID GARRETT: «14» 22.03. DEPECHE MODE: «Delta Machine» 22.03. STING: «Ten Summoner‘s Tales»

Flaca & Stevenson

PRO

3 Sky is the Limit NEU

DJ Antoine vs. Mad Mark

Phonag

Mike Candys feat. Evelyn & Carlprit

Phonag

NEU

Carolin Chevin

Sony

Sony

2 Starship 1

Universal

3 Nobody Should Die Alone 3

Bastian Baker

Phonag

Tinkabelle

Muve (Musikvertrieb)

Tinkabelle

Warner

Bastian Baker

TBA

8 Noël’s Room W

4

Warner

Veraguth / Stress / Baker

Universal

77 Bombay Street

Gadget (TBA)

10 Try My Love

5 City Of Gold 4

Shakra

9 Oko Town

4 Stay On 2

Universal

7 Tomorrow May Not Be Better 3

Stress / Veraguth

Trauffer

6 On My Way 2

Carolin Chevin

Nation

5 Powerplay

1 Hey World NEU

Muve (Musikvertrieb)

Anna Kaenzig

4 Fischer & Jäger

1

RADIO

Sina

3 Slideshow Seasons NEU

5 Hey World NEU

Phonag

2 Duette

NEU

4 Brand New Day NEU

NEU DJ Antoine

Seven

Sony

W

Philipp Fankhauser

Sony

Adler von Österreich

Mirella

United Passion

Du bist mein Jackpot

Tausendsternenacht

… Oh no! Mi corazon

(Zeit/Zyx)

(Zeit/Zyx)

(loop/Zyx)

National Charts Redaktion Postfach · 9100 Herisau redaktion@nationalcharts.ch www.nationalcharts.ch

Powered by:

…und viele mehr check: nationalcharts.ch www.trendmagazin.ch


CHA . in NATA hon Kle sc te h Hier nasc

MUSIK CH-MUSIK Hier, am ers Ort ihre schrie ten Kuss s e ihren b NATAC s, H erste n So A ng.

NATAC HA mit TR JUERG KILCHH END -MAGAZIN ERR im -Redakto Café M r ILANO NORD

Das Pferd br aucht neue Hufei sen, damit NATACHA durchs Emmen ntta all reiten ka nn.

In der Altstadt Burgdorfs ist es NATACHA heute ute zu ruhig. Als Kind war sie Blumenmädchen an der «Solennität». lennität» New York gekauft, Kleider werden in och zu Hause. jed er üch örb Krimih

MIT NATACHA DURCH DAS TOR DES EMMENTALS

Die Plastiken des verstorbenen Künstlers BERNHARD LUGINBÜHL findet man überall in Burgdorf.

Burgdorf. 20 Jahre NATACHA. Dieses Jahr ist ihr grosses Jubiläum. «Glücksbringer» heisst ihre neue CD und im Mai geht’s auf Tournee. An einem kühlen Januartag führt sie das TREND MAGAZIN durch ihre Heimatstadt. von Juerg Kilchherr

Der schwarze Mantel weht im kräftigen Wind, als die Mundartrocksängerin über den roten Teppich die Treppen des MILANO NORD an der Bahnhofstrasse hochsteigt. Mit einem Lächeln und einem Hallo an die Belegschaft betritt sie ihre Stammbeiz, wo sie jeweils auch Geschäftsbesprechungen führt. Unseren Rundgang starten wir an der Emme. Hier an der alten Holzbrücke und dem dahinter liegenden Schützenplatz traf sich das Berner Meitli mit ihrem ersten Schatz und hier schrieb sie auch ihren ersten Song. In Burgdorf geniesst NATACHA aber nicht nur Ansehen wegen der Musik, sondern auch weil es ihr gelang, Musik und Muttersein über all die Jahre ohne Skandal zu verbinden. Nur der Frust über das Links-liegen-gelassenWerden durch die Konzertveranstalter der Hauptstadt nach einem Fauxpas sei ein Schatten in ihrer Karriere, den sie gerne früher begraben hätte, gibt NATACHA rückblickend zu. Aber das grosse «Strassenfest» in Burgdorf zu ihrem Jubiläum vor wenigen Wochen hätte gezeigt, wer den längeren Atem besässe, sagt sie dann stolz.

Nach dem LUGINBÜHL-Haus und dem MUSEUM FRANZ GERTSCH – den zwei grossen Künstlern der Region, geht’s in die Altstadt und NATACHA erinnert sich an ihre Ansprache vor der Jugend vor zwei Jahren in der Kirche. Im Juni findet hier jeweils das Jugendfest «Solennität» statt, das Leben in das sonst eher zu ruhige mittelalterliche Städtchen bringt. Gegenüber dem Bahnhof liegt die Konditorei RIEBEN. NATACHA zeigt auf den «Burgdorfer Schokoladentaler», kauft dann aber ein Baguette. Das passt besser zum fertigen französischen Album mit ihren grössten Hits, das dieses Jahr sehr wahrscheinlich erscheinen wird. Nach einem Gespräch mit der Verkäuferin stellt NATACHA später fest, dass nicht nur Altbundes- Die Burgdorfer Bahnhofstrasse, Shoppingrat ADOLF OGI ihr Fan sei, sondern viele einfache Leute von und Flaniermeile der Strasse ihr immer wieder eines ihre Mundartlieder nennen, die ihnen viel bedeuten würden in ihrem Leben. Nach so einer Liebeserklärung denke sie jeweils, dass sich ihre Arbeit, als erste Sängerin der Schweiz Texte in Mundart zu schreiben, gelohnt hätte, und sollte sie dereinst nicht mehr auf der Bühne stehen, würde sie für Kollegen weitertexten.

Das Emmental wird ja von manchen als eng empfunden. Nicht so von NATACHA. Sie hatte als Vaters kleine Prinzessin mehr Freiheiten als ihre drei Brüder. Diese brauchte sie auch, war sie doch stets ein sehr neugieriges Mädchen. Gut, dass die Familie neben dem politischen Engagement das Reisen liebte, wie NATACHA dies auch heute noch tut. Gerade war sie in Dubai oder bummelte durch New York oder Istanbul, um neue Stoffe zu finden, denn Mode ist ein grosses Hobby von ihr.

Den Abschluss unserer Tour durch Burgdorf machen wir beim Pferdestall, wo der Schmied gerade ein Pferd beschlägt. NATACHA hat hier ihr erstes Geld verdient. Reiten in der Natur des Emmentals liebt sie auch heute noch als Ausgleich zum Rockgeschäft sehr. „ Album: «Glücksbringer» (Universal) www.natacha.ch

17 2013-03


MUSIK CH-MUSIK

CAROLINE CHEVIN

«DIE LIEBE ZUR MUSIK TREIBT MICH AN» Ein Album, das musikalisch praktisch alles zusammenfasst, was die menschliche Gefühlswelt so zu bieten hat. Höhen, Tiefen, Zwischentöne, plötzliche Ausbrüche, schmerzhaften Verlust – über all dies singt CAROLINE CHEVIN auf «Hey World», ihrem dritten Soloalbum. von Christos & Christos

Unbewusst sind die 13 Songs, die CHEVIN innerhalb des letzten Jahres gemeinsam mit Texter SÉKOU NEBLETT (FREUNDESKREIS, JOY DENALANE) und Produzent PHILIPP SCHWEIDLER (SEVEN, MARC SWAY, ANZEIGE


etc.) geschrieben und ausgefeilt hat, so zu einer Gesprächsgrundlage über Gott und die Welt, Verantwortung, Beziehungen und deren Wendungen und Enden geworden – auch wenn oder gerade weil CHEVIN selber sagt, sie habe nie bewusst ein Panoptikum solcher Emotionen oder ein zeitgeistiges Album erschaffen wollen. Es sind Songs, in denen sich jeder irgendwo wiederfinden kann. Die 38-Jährige, in Weggis aufgewachsen und nun seit bald sechs Jahren im Raum Zürich wohnhaft, blickt aber schon auf eine weitaus längere musikalische Karriere zurück. Im Laufe der letzten 20 Jahre stand sie bereits auf so mancher Bühne und probierte sich in verschiedenen Musikstilen. Das TREND MAGAZIN traf CAROLINE CHEVIN in St.Gallen zum Interview. TREND MAGAZIN: Hallo CAROLINE, willkommen in St.Gallen. Wie geht es dir? – CAROLINE CHEVIN: Sehr gut! Endlich wieder in St.Gallen, ich bin schon länger nicht mehr hier gewesen – shame on me! Was kannst du uns über die Entstehung deines Albums «Hey World» berichten? – Ich habe im Herbst 2011 mit der Arbeit daran begonnen und habe es innerhalb von einem Jahr fertiggestellt. Dafür habe ich mich in eine Hütte zurückgezogen und hatte auch einige Songwriting-Sessions mit anderen Musikern.

Wie war die Zusammenarbeit mit SÉKOU NEBLETT? – Mit ihm hatte ich schon bei «Back in the Days» zusammengearbeitet. Das Songwriting ist etwas sehr Persönliches. Sobald du mit jemandem zusammen an den Texten arbeitest, muss er dich und das, was du ausdrücken willst, verstehen. SÉKOU beherrscht das sehr gut und hilft mir, indem er die richtigen Worte für meine Geschichten findet. Worauf freust du dich jetzt am meisten beim Release? – Zuerst auf den Release selber. Das Album ist bereits seit Ende September fixfertig, was eine lange Zeit ist. Als Künstler möchtest du dein Werk am liebsten gleich der Welt präsentieren. Im Radio spielen sie «Hey World» täglich. Was empfindest du dabei? – Die Nervosität, die Aufregung in dem Moment, als «Hey World» erstmals im Radio gespielt wurde, und die Hoffnung, dass es den Leuten gefällt, waren enorm gross. Jetzt zu sehen, dass es gut ankommt und in den Airplay-Charts immer weiter steigt und sich die Leute dafür interessieren, ist einfach unglaublich und erschlägt mich fast. Was war bis jetzt dein grösstes Highlight in deiner Karriere? – Die «Swiss Music Awards» 2011, als ich den Preis als «Best Breaking Act» gewinnen durfte. Aber auch der Auftritt im Zürcher HALLENSTADION, wo ich dachte: «Wow, das sind die heiligen Bretter, auf denen du

stehst», war sicher cool. Für mich jede E-Mail, in der Leute schreiben, dass ich sie mit meiner Musik berühre oder ich ihnen durch die Musik Kraft gebe oder sie diese einfach nur gut finden, ein besonderer Moment. Wann hast du eigentlich mit Musik begonnen? – Eher spät. Mit 18 hielt ich das erste Mal ein Mikrofon in der Hand. Mitschüler suchten für ihre Band eine Sängerin. Ich habe bereits als Kind gerne gesungen und getanzt. Ich bin in einem Hotel aufgewachsen und habe dort oft die Gäste unterhalten. Was ist das Geheimnis deines Erfolges? Gibt es das? – Ich weiss es nicht. Ich glaube, es ist die Liebe zur Musik, die mich antreibt. Eine Nachricht für deine Fans? – Kommt an die Konzerte! Ich habe eine super coole Band mit tollen Musikern, die man einfach gern haben muss und denen man gerne zuhört, weil sie eine unglaubliche Spielfreude haben. Wir haben eine super coole Show zusammengestellt, welche für ein Wechselbad der Gefühle sorgen wird. „ Album: «Hey World» (Sony) Live: siehe Seite 64 www.carolinechevin.ch Vollständiges Interview:

TRENDMAGAZIN.CH


MUSIK CH-HIPHOP

TAFS

PÄIRÄTTS IM LANDGANG «Päirätts hei Landgang». Sie treffen das TREND MAGAZIN zum Interview. Anlass zum Wiedersehen mit dem TAFS gibt das neue Album «Landgang». Entspannt, offen und ehrlich erzählen die Vereinsmitglieder AMAN, TAZ und DJ OK, DJ FLINK leider nicht dabei, von musikalischer Entwicklung und Unternehmergeist, von alten Zeiten, neuen Wegen und ihrem neusten Werk natürlich. von Tringa Cerkini

5 CDs von TAFS zu gewinnen auf

TRENDMAGAZIN.CH >win

Mit dem Album «8i Bahnhof» stellte sich TAFS 1999 vor, lieferte dem Baselbiet seine Hiphop-Helden, den Schweizer Bühnen mitreissende Liveauftritte und den Nachwuchskünstlern einen geebneten Weg in die Szene. 14 Jahre später stechen die alten Hasen im Biz als «Päirätts» auf See! An Bord dabei: CHUCK NORRIS – wie könnte es anders sein –, Schnaps für die kalten Nächte, Bock und Beats. An Land bringen sie eine Schatzkiste mit 12 Tracks und die Geschichte zum wertvollen Fund: Auf der Suche nach der grossen Beute wagen sich die Päirätts auf neue Gewässer und involvieren ihre Fans auf eine ganz spezielle Art in die Entstehung des Albums. Crowdfunding nennt sich das Phänomen, «Wemakeit» das Projekt und das Resultat übertrifft alle Erwartungen. Sehr grosszügig ist die Unterstützung und sehr unterschiedlich sind die Unterstützenden. Zu den treuen Hiphop-Fans sind weitere dazugestossen, eher untypische, bemerkt TAZ und freut sich, dass es auch dem Bürochef gefällt. Belohnt wird die Mitfinanzierung mit diversen persönlichen Geschenken und dem Endresultat – «Landgang». Anders als das letzte Album ist «Landgang» eine reine Vereinsproduktion, bringt aber nach wie vor «Big time Gschwäll» unter die Leute. Entsprechend birgt die Platte keine emotionalen Offenbarungen, sondern macht eine klare Ansage: «Dr Ernscht isch nid in unserer Crew, also frog mi nid, wo er blibt. Wenn du ihn trotzdem im Cloudtouch zu finden glaubst,

2013-03

20

wird dich dein Smartphone eines Besseren belehren.» Ganz schnell wird klar, die Jungs haben einfach eine gute Zeit miteinander, der Beat unterstreicht die gute Laune und diese inspiriert zum Track. Während diese Inspiration vor 10 Jahren oft von einzelnen Persönlichkeiten der Hiphop-Szene kam, prägen heute die Musik selbst, ihre Vielfalt und ständige Weiterentwicklung das Schaffen des Vereins. Alltag und persönliches Umfeld liefern dann die unverwechselbaren Pointen zum Beat. Von denen gibt es in den 12 Tracks zur Genüge. Gewohnt gekonnt wird die Wortakrobatik eingesetzt, der Baselbieter Slang zelebriert und der klassische Hiphop missbraucht. Frei von jeglichen Genre-Konventionen liefert der TAFS-Verein Tracks zum Abgehen «Päirätts», Mittanzen «Landgang», Einfühlen «du gsehsch es nid» und vor allem den lang ersehnten Start in den Frühling «Klarschiff». Wo erwacht man besser aus dem Winterschlaf als bei einem Konzert der unbestrittenen Crème de la Crème der Schweizer Liveperformer, dem TAFS-Verein, «unter dä Vereins eifach dr niceischt». Am 4. Mai gehen die Päirätts an Land und direkt zur Plattentaufe in die KASERNE. „ Album: «Landgang» (Nation, ab 8.3.) Release Party: 4.5. Basel, KASERNE


NEWS

MUSIK

MIX-ALBUM VON MIKE CANDYS

ELEKTRONISCHE TANZMUSIK

Seiner neuen Single «Bring Back The Love» liess der Zürcher Mitte Februar gleich noch eine gemixte Doppel-CD folgen. Neben aktuellen Clubtracks u. a. von NICKY ROMERO & NERVO, MICHAEL MIND PROJECT, FEDDE LE GRAND, HARDWELL, BINGO PLAYERS und viel Exklusivem ist auch sein neuer Überhit des Dreamteams MIKE CANDYS & EVELYN, «Brand New Day», enthalten!

«STREET PARADE» US-VERTRAG FÜR DJ EDX Seit 20 Jahren ist der 36-Jährige mittlerweile schon im Geschäft. Lange Zeit hat er seine eigene Karriere hinter jene seiner damaligen Freundin DJ TATANA zurückgestellt. Seit einiger Zeit geht sie aber steil aufwärts. Nun hat EDX aka MARIZIO COLELLA bei CREATIVE ARTISTS AGENCY (CAA) unterzeichnet. Bei CAA, wo auch AC/DC, JUSTIN BIEBER oder DEPECHE MODE unter Vertrag sind, glaubt man an das weltweite Potenzial des Schweizers, der regelmässig in New York, Las Vegas, Miami Beach und Los Angeles auftritt.

WIEDER NEUE SINGLE VON PRINCE Der US-Megastar setzt seine Zusammenarbeit mit dem Schweizer Label PURPLE MUSIC fort. «Screwdriver» heisst seine neuste Single. Innovativ, wie PRINCE ist, hat er eine neue Einnahmequelle entdeckt. Der Sänger verlangt von seinen Fans 1,77 US-Dollar, damit sie das Video zu «Screwdriver» exklusiv auf seiner Website sehen können. PRINCE wird diesen Sommer drei Konzerte am «Montreux Jazz Festival» geben.

HYMNE 2013 GESUCHT! Der «Swiss-Track»-Wettbewerb zeichnet in diesem Jahr nicht nur einen Produzenten mit dem Titel «Best innovative Track 2013» aus, sondern sucht neu auch die offizielle «Street Parade»-Hymne 2013! von USGANG.CH

Es ist wieder so weit: Die Fondation SUISA und der VEREIN STREET PARADE machen sich auch dieses Jahr auf die grosse Suche nach dem «Best innovative Track» Helvetiens. Unter dem Motto «Spirit of Switzerland» dürfen DJs und Produzenten ab sofort ihre frischen und innovativen Songs auf www.streetparade.com hochladen. Dem Sieger winken 5‘000 Franken in bar sowie ein Live-Auftritt an der 22. «Street Parade». Zudem wird der Track auf einer der offiziellen «Street Parade»-Compilations veröffentlicht. Zum ersten Mal wird im Rahmen des «SwissTrack»-Kompositionswettbewerbs auch die offizielle «Street Parade»-Hymne gesucht. Ein tanzbarer Ohrwurm soll es sein, der das Riesenspektakel am 10. August in Zürich perfekt in Szene setzen wird. Zusätzlich gibt’s auch hier ein Preisgeld von 2000 Franken zu gewinnen, sowie die Vermarktung des Tracks, der nebst der digitalen Single-Veröffentlichung auch auf der offiziellen «Street Parade»-Compilation erscheinen wird.

Gerade für Newcomer-DJs kann der Contest den Startschuss in eine vielversprechende Karriere bedeuten. Der bis dato unbekannte 16-jährige Romand ADAM B. kam durch die Produktion der letztjährigen Hymne «Summer Dream» zu einem ordentlichen Popularitätsschub und konnte dadurch gar nach Florida reisen, um den Videoclip zur Single aufzunehmen. Ab sofort und bis zum 5. April können fertige Tracks auf www.streetparade.com eingereicht werden. «Dance for Freedom». Bereits zum 22. Mal findet sie statt, die Demonstration für Liebe, Friede, Freiheit, Grosszügigkeit und Toleranz. Seit 1996 ist ein jeweiliges Motto wichtiger Bestandteil der grössten Technoparty der Welt. Im letzten Jahr wurde mit «Follow your Heart» dem Herzen gefolgt. «Street Parade»-Präsident JOEL MEIER: «Die persönliche Freiheit, möglichst ohne Konventionen und Zwänge leben zu können, ist ein grosses Geschenk.» 2013 entschied man sich also für das Motto «Dance for Freedom».

PUBLIREPORTAGE

präsentiert von

„ www.streetparade.com

USGANG.CH

sucht Fotografen: www.usgang.ch/ fotografen

Am 1. März wurden die Betonklötze für Leistungen im Jahr 2012 vergeben – weit nach dem Redaktionsschluss des aktuellen TREND MAGAZINs. Fotos sind aber zu sehen auf TRENDMAGAZIN.CH

Fotos: Usgang.ch

«SWISS MUSIC AWARDS»

21 2013-03


TREND JOURNAL

FILM KINO AKTUELL

«OZ: THE GREAT AND POWERFUL»

DAS SCHILLERNDE PREQUEL ZU «DER ZAUBERER VON OZ» 5 x 2 Tickets und 5 Goodies zum Film zu gewinnen auf

TRENDMAGAZIN.CH >win

Das 3D-Spektakel von Regisseur SAM RAIMI – unter anderem verantwortlich für die «Spider-Man»-Trilogie – erzählt die Vorgeschichte zum Kinderbuch «Der Zauberer von Oz», das aus den Federn von LYMAN FRANK BAUM stammt. Mit an Bord sind auch die Produzenten von «Alice im Wunderland» sowie JAMES FRANCO, welcher in der Titelrolle zu sehen ist.

sein, der alle Probleme lösen kann. So muss Diggs herausfinden, wem er vertrauen kann – wer gut und wer böse ist. Dank seinem magischen Wissen, welches hauptsächlich aus Illusionen, Täuschungen und seinem Scharfsinn besteht, gelingt es ihm schliesslich, nicht nur zum mächtigen und grossen Zauberer von Oz zu werden, er wird dabei auch gleich zu einem besseren Menschen.

Oscar Diggs ist ein Zirkus-Zauberkünstler mit fragwürdiger Moral. In anderen Worten: Er ist ein Scharlatan. Als er eines Tages plötzlich aus dem verschlafenen Kansas gerissen und in das schillernde Land von Oz geschleudert wird, ist er zunächst sehr davon begeistert. Kein Wunder, denn die Bewohner dieses geheimnisvollen Landes glauben aufgrund seines seltsamen «Himmelgefährts» in Form eines Heissluftballons, dass er der grosse Zauberer von Oz sein muss. Und so erwarten Oscar Ruhm und Reichtum. Doch es gibt da drei Hexen – Theodora (MILA KUNIS), Evanora (RACHEL WEISZ) und Glinda (MICHELLE WILLIAMS) –, die dem Magier seine grosse Kunst nicht abkaufen.

Verantwortlich für das atemberaubende Produktionsdesign ist der zweifache «Oscar»-Gewinner ROBERT STROMBERG, der unter anderem auch die Welten von «Avatar» und TIM BURTONs «Alice im Wunderland» entworfen hat. (at) „ Fantasy; (Walt Disney) USA 2013 Kinostart: 7. März Deutscher Titel: «Die fantastische Welt von Oz» Regie: SAM RAIMI Darsteller: MILA KUNIS, JAMES FRANCO, RACHEL WEISZ, MICHELLE WILLIAMS, JOEY KING Dauer: 127 min Web: de.disney.ch/oz

Schon bald wird der junge Mann mit den Schwierigkeiten des Landes und dessen Einwohner konfrontiert. Er soll derjenige

Oscar Diggs und die Hexe Theodora

2013-03

22

Das geheimnisvolle Land von Oz


WEITERE KINOSTARTS

FILM

«RUBINROT»

«SPRING BREAKERS»

Fantasy, Sci-Fi (Ascot Elite) DE 2013 Kinostart: 14.3.

Abenteuer, Komödie, Drama (Praesens) USA 2012; Kinostart: 21.3.

Kinostarts 28.2. «Clara und das Geheimnis der Bären» (Familienfilm; CH) Das naturverbundene Mädchen kann Dinge spüren und sehen, die andere nicht wahrnehmen. «Hansel and Gretel: Witch Hunters» (Action, Komödie, Horror; DE, USA)

Kinostarts 7.3.

Gwendolyn ist ein scheinbar ganz normales 16-jähriges Mädchen. Doch ihre Familie hütet seit Generationen ein Geheimnis: Ein ZeitreiseGen wird in der Familie immer weitervererbt. Dabei sind nicht alle Mitglieder davon betroffen beziehungsweise damit gesegnet. Alle Angehörigen sind sich sicher, dass Gwens Cousine Charlotte das Gen in sich trägt. Und deshalb dreht sich alles immer nur um sie. Doch eines Tages landet Gwen urplötzlich in London und befindet sich in der Zeit der letzten Jahrhundertwende. Ihr wird klar, dass sie diejenige ist, die das Gen geerbt hat und anstelle von Charlotte als Zeitreisende geboren wurde. Und obwohl sie davon eigentlich überhaupt nicht begeistert ist, bricht sie zusammen mit Charlottes arrogantem Freund Gideon auf, um das Geheimnis ihrer Familiengeschichte zu lüften und den Mysterien des roten Rubins auf den Grund zu gehen. (at)

Seit frühester Kindheit sind die vier Mädels Faith, Cotty, Candy und Brit beste Freundinnen. Ihre kommenden gemeinsamen Frühlingsferien planen sie schon seit einer Ewigkeit. Doch es gibt da ein kleines Problem. Denn so sehr sie auch sparen, das Geld reicht nirgendwo hin. So beschliessen sie kurzerhand, eine Fast-Food-Bude auszurauben. Maskiert, mit Hammer und Wasserpistolen bewaffnet, stürmen sie das Lokal. Die Kasse wird geleert, die anwesenden Kunden werden skrupellos ausgeraubt. Jetzt kann der Spring Break kommen. Und die Freundinnen lassen es so richtig krachen, schwelgen im Drogen- und Alkoholrausch. Als sie schliesslich von der Polizei verhaftet werden und kein Geld mehr für die Kaution haben, bekommen sie unerwartet Hilfe vom Kleinkriminellen Alien. Dieser erkauft die Freiheit der Mädels und nimmt sie mit nach Hause. Doch Faith hat dabei ein sehr ungutes Gefühl …

„ Regie: FELIX FUCHSSTEINER; Darsteller: MARIA EHRICH, JANNIS NIEWÖHNER, VERONICA FERRES, UWE KOCKISCH; 122 min; www.rubinrot-derfilm.de

„ Regie: HARMONY KORINE; Darsteller: SELENA GOMEZ, ASHLEY BENSON, VANESSA ANNE HUDGENS; 92 min; www.springbreakersmovie.com

«Bullet to the Head» (Action, Crime, Thriller; USA) «Detachment» (Drama; USA) Henry Barthes verdient sein Geld als Aushilfslehrer. «Night Train to Lisbon» (Romanze, Thriller; CH, PT) «Oz: The Great and Powerful» (Fantasy; USA) «Safe Haven» (Romanze; USA) Eine mysteriöse junge Frau taucht in der Stadt Southport auf und löst Fragen nach ihrer Vergangenheit aus.

Kinostarts 14.3. «3 Zimmer/Küche/Bad» (DE) «A Haunted House» (Komödie; USA) «Hitchcock» (Biografie, Drama; USA) «Il comandante e la cicogna» (Komödie; IT, CH, FR) «Jack the Giant Slayer» (Abenteuer, Drama, Fantasy) Der junge Landarbeiter Jack öffnet unbeabsichtigt das Tor zwischen unserer Welt und dem Reich der Riesen. «Rubinrot» (Fantasy, Sci-Fi; DE) «Song for Marion» (Komödie, Drama; UK) «This Is 40» (Komödie; USA) «Ghost Movie» (Horror-Parodie; USA) Geistreiche Parodie auf Found-Footage-Filme wie «Paranormal Activity» oder «Devil Inside».

Kinostart 15.3. «The ABCs of Death» (Horror; USA)

Kinostarts 21.3. «Himmelfahrtskommando» (Komödie; CH) «Le Plan Parfait» (Abenteuer, Komödie, Romanze; FR) «Ostwind» (Familienfilm; DE) «Spring Breakers» (Abenteuer, Komödie, Drama; USA) «The Croods» (Animation, Abenteuer, Komödie; USA) Die Croods sind die letzte existierende Steinzeitfamilie.

Mehr über «Clara und der Fluch der Bären»:

TRENDMAGAZIN.CH >Kino

Kinostarts 28.3. «G.I. Joe: Retaliation» (Thriller, Sci-Fi; CA, USA) «Identity Thief» (Komödie, Crime; USA) «Sâdhu» (CH)

ANZEIGE


Die Sonne bleibt in Kalifornien nie lange aus. Aber die Temperaturen können im Winter schon bis auf kühle 10 Grad sinken. Glücklicherweise dauert dieser hier nicht allzu lange und noch weit vor dem offiziellen Frühlingsbeginn werden Jacken gegen knappe T-Shirts eingetauscht.

FILM BACKSTAGE

von BarBara Wilder

PILOT SEASON

SCHWITZEN FÜR ROLLEN Muskeln scheinen gut trainiert. Doch zu Beginn des Jahres glänzen nur die wenigsten mit der perfekten Bikinifigur. Grund genug, sich fit zu machen für den Wettkampf um die Jobs, bei denen es auf ein gutes Aussehen ankommt. Es ist «Pilot Season». So wird die Zeit bezeichnet, in welcher die TV-Stationen Hollywoods nach neuen Ideen für Fernsehserien Ausschau halten. Von Januar bis März werden hier die Fernsehstars von morgen gecastet. Eine Rolle in einem der Piloten zu ergattern, ist die beste Voraussetzung dafür, der neue TV-Star des Landes zu werden. Als Pilot werden Startfolgen von TV-Serien bezeichnet. Manche Pilotfilme dienen auch nur als Test, als Bewerbungsfilm der Produzenten, um ihre Serienidee den Stationen zu verkaufen. Darum werden auch nicht aus all diesen Pilotfilmen später tatsächlich Serien. Ein bekanntes Beispiel ist der Film «Mulholland Drive» von DAVID LYNCH. Pilot Season ist die wichtigste Zeit für einen Schauspieler in dieser Stadt. Für den richtigen TV-Piloten gebucht zu werden, verspricht Ruhm und Reichtum. Für die Schauspieler heisst das, neue Fotos anfertigen zu lassen, mit Agenten und Managern einen Schlachtplan zu entwickeln und die Auflistungen der anstehenden Pilotproduktionen zu studieren, um sich bei deren Produzenten vorzustellen. Trainieren hier die künftigen TV-Stars?

Tausende kämpfen um die wenigen freien Stellen. Auf sich aufmerksam zu machen hat nun vorderste Priorität und wer denkt, dass es dabei mit der harten Arbeit an seinen schauspielerischen Fähigkeiten getan ist, irrt gewaltig. Gute Schauspieler hat die Stadt genug und so geht es, oberflächlich oder nicht, um den entscheidenden Look. Ein pünktliches, gepflegtes Erscheinen reicht dabei bei Weitem nicht aus. Der Bodykult ist hier gross. Nach wie vor ist Hollywood das Mekka der plastischen Chirurgie. Natürlichkeit scheint hier völlig überbewertet, selbst wenn es manchmal auch nur um das Aufbauen seiner Muskeln geht.

«Casting Hollywood Blog» von BARBARA WILDER, siehe

TRENDMAGAZIN.CH >TREND Journal

2013-03

24

Die Fitnesscenters sind beliebte Plätze, um seinen Körper zu stählern. Und an einem warmen Tag trifft man sich im Runyon Canyon, einem 65 Hektar grossen Park in Hollywood. Muskelprotze und Yogaqueens laufen munter die steilen Wege auf und ab und geniessen dabei einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Es riecht nach Sonnencreme und Schweiss und ähnelt dabei einem NetworkEvent. Wer hier regelmässig entlangläuft, trifft Schauspielerkollegen, Produzenten und Regisseure, während er bei jedem Schritt Hollywoods Schönheitsideal entgegenfiebert. Aber es wird nicht nur gelaufen. Pilates, Yoga und Kickboxing zählen zu den Trends, die einen durchtrainierten Körper versprechen. Am Nachmittag bis in den späten Abend trifft man dann die eine oder andere Bekanntschaft, die man zuvor im Runyon Canyon gemacht hat, in den Castingstudios wieder. Hier wie dort, ein Wettkampf um den perfekten Körper, die beste Ausstrahlung und die begehrtesten Rollen.


TREND JOURNAL

GAMES

«NI NO KUNI»

MIT VIEL LIEBE ZUM DETAIL Das Japano-Rollenspiel aus der Feder der Macher von «Dark Cloud», «White Knight Chronicles» und «Professor Layton». Und was für eines! Selbst Zocker, die sonst mit RPGs aus Fernost nichts anfangen können, dürfen hier einen Blick riskieren. von Robin Schwarz

«Ni No Kuni» (japanisch für «Andere Welt» oder «Zweite Welt») ist ein Remake des gleichnamigen «DS»-Titels, der allerdings nur in Japan erschienen ist. Und trotz Remake-Alarms kann weitgehend Entwarnung gegeben werden. Die Geschichte handelt vom jungen Oliver, der in der «anderen Welt» seine Mutter vor dem endgültigen Tod retten will. Ihm zur Seite steht die männliche Fee Tröpfchen, die dem Cartoon-Inspektor der «Pink-Panther»-Serie nicht unähnlich sieht. Zusammen mit später aufzugabelnden Kompagnons ziehen sie gegen das Böse. Keine besonders originelle Geschichte, möchte man meinen, doch «Ni No Kuni» nutzt diese wenig spannende Vorlage überraschend gut und inszeniert eine wunderbare Geschichte, die vor allem von den klassischen grossen Gefühlen gestützt wird.

Durch die Power der «PS3» hat «Ni No Kuni» deutlich hinzugewonnen und gehört mit zu den schönsten J-RPGs auf SONYs Konsole. Cut Scenes aus dem berühmten GHIBLI-Studio («Prinzessin Mononoke», «Chihiros Reise ins Zauberland») wechseln sich mit toller Cel-Shading-Grafik ab. Es ist aber nicht die gute Technik, die «Ni No Kuni» zu einem Augenschmaus macht, sondern besonders das Auge fürs liebevolle Detail von herumfliegenden Schmetterlingen bis hin zu fallendem Laub und kleinsten Gesichtsanimationen. «Ni No Kuni», das zeitweise sogar an SNES-Klassiker erinnert, dürfte keinesfalls ein Fehlgriff sein, wenn man sich für dieses Genre begeistern kann. Eines ist aber sicher: «Ni No Kuni» ist um einiges stärker als «Tales of Graces». „ J-RPG; PS3; (Namco Bandai / Level 5)

«EURO TRUCK SIMULATOR 2»

«DEAD SPACE 3»

Simulation; WINDOWS (SCS / Rondomedia)

Third-Person-Horror; PS3, XBOX 360, WINDOWS (Electronic Arts)

Eine erfrischende, neue Erfahrung. Es geht darum, einen teuren, schwer manövrierbaren Lastwagen unfallfrei ans Ziel zu bringen, ohne dabei die Strassenverkehrsregeln zu missachten. Das Fahrverhalten wirkt überzeugend, das Webradio dudelt und Regen prasselt aufs Dach. Neben Fahrer ist man auch Unternehmer. Das ist interessant und ungemein befriedigend.

Isaac ist zurück! Dieses Mal sind die Necromorphs nicht die schlimmste Bedrohung, der er sich stellen muss. Die Unitology-Kirche hat es sich zum Ziel gesetzt, Marker zu aktivieren und so die Ungläubigen zu vernichten. Zu allem Übel ist nun auch Isaacs Partnerin verschwunden und sein Partner scheint mehr als eine Schraube locker zu haben ... Gruseliger Koop-Shooter. (ras)

Mehr über «Euro Truck Simulator 2», aktuelle Games und Hintergründe:

TRENDMAGAZIN.CH >Games

(lpd)

2013-03

26


TREND JOURNAL

«SimCity» (1989), nur eine Draufsicht

«SIMCITY»

JETZT NEU MIT KURVEN Vor etwas über zehn Jahren erschien mit SimCity 4 der letzte Städteverwaltungssimulator von MAXIS. Seither versuchte Lizenzbesitzer ELECTRONIC ARTS, die Franchise in verschiedene andere Richtungen zu erweitern. «SimCity Societies» und diverse FACEBOOK-Games folgten und scheiterten kläglich am Versuch, «SimCity» zugänglicher zu machen. «SimCity» (2013) will nun aus der Vergangenheit lernen. von Luca Patrick Diggelmann

Zuerst braucht es Strassen. Ohne sie geht heutzutage nichts mehr. Wasser, Abwasser, Strom, alles wird unterhalb der Fahrtwege transportiert. Da der Wind hier meistens von Westen weht, wird die Industrie am Ostrand der Stadt angesiedelt. Eine zentrale Allee mit Einkaufsmöglichkeiten verbindet die Wohngebiete im Südwesten mit der Industrie. Nachdem die Zonen definiert sind, heisst es erst einmal abwarten. Von Westen her nähert sich eine Blechlawine von Umzugswagen. Das Quartier verwandelt sich nach und nach in einen lebhaften Trailerpark. Jetzt kann auch die Regierung ihren Sitz beziehen. Das Rathaus bekommt seinen Platz. Die Stadt wird nun offiziell ins Register eingetragen und benannt. Essenziell für das Gedeihen der Sims sind Wasser und Strom. Die laue Brise eignet sich kaum für Windenergie. Deshalb wird erst mal altmodisch günstige Kohle verbrannt. Nur kurze Zeit später machen sich auch schon die vielen weiteren Bedürfnisse der Sims bemerkbar.

«SimCity 2000» (1993), isometrisch

Eine Schule muss her und, weil der moderne Sim nicht mehr fünf Blocks zur Primarschule gehen will, ein Schulbus. Kaum steht die Schule, scheint auch die Kriminalität zu steigen. Die Jugend von heute. Unmöglich. Die neue Polizeistation wird mit einem kleinen Gefängnis und zwei zusätzlichen Streifenwagen ausgerüstet. Damit ist Sicherheit bis in die entlegensten Winkel der kürzlich erbauten Strandpromenade gewährleistet. Der erste Einblick in die Beta-Version der Städtebaulegende «SimCity» überzeugt. Auf spielerischer Ebene. Die «Glass Box Engine» berechnet einzelne Fahrzeuge, pulsierende Leitungen und baut die gesamte Simulation um sie auf, anstatt die Simulation per visuelle Repräsentation zu ergänzen. Optisch wirkt «SimCity» modern und frisch, solange die Lichteffekte und Filter aktiv sind. Darunter wirkt es leider etwas fad.

lich auf, in welchen Bereichen es Probleme gibt. Öffnet man einen Menüpunkt, wird automatisch die dazu passende Overlay-Map geladen. Äusserst praktisch. MAXIS scheint die Vorteile von einfacheren Titeln wie «Societies» zu verstehen und baut sie gewinnbringend in das klassische «SimCity»-Gameplay ein. Der Online-Modus ist eine willkommene Alternative zum einsamen Städtebauen, sollte aber unter keinen Umständen Pflicht sein. Offline-Singleplayer sind für EA leider weniger wichtig, als «SimCity 3000» (1999), städtischer die Sicherung von Copyright. Schade. «Online-Singleplayer» mittels privater Regionen ist kein Ersatz, besonders nicht für ein so traditionell im Singleplayer verwurzeltes Genre. «Diablo 3» lässt grüssen. „ Wirtschaftssimulation; WINDOWS; (Maxis / EA) www.simcity.com

Eine der grössten Neuerungen ist wohl die Menüführung. Die am unteren Bildschirmrand angelegte Toolbar zeigt farb-

«SimCity 4» (2003), 3D und Region

Katastrophenbewältigung fordert den Bürgermeister.

Hier drängt sich die Lösung eines Verkehrsproblems auf.

Eine Demo. Hier muss gehandelt werden!

27 2013-03


TREND SPECIAL AUTONEUHEITEN

WENIG KRAFTSTOFF

Zusammenstellung und Redaktion: José Samanes und Markus Tofalo Fotos: pd

Die technischen Daten und Preise sind Angaben der Hersteller und Importeure. Die Preise beziehen sich jeweils auf das günstigste Modell.

2013-03

28

In diesen Tagen erscheint eine neue Version der Städtesimulation «Simcity». Eine der zahlreichen Herausforderungen in diesem Computerspiel ist die Bewältigung des Verkehrs in der Stadt. Bald einmal merkt man, dass die schmalen Strassen und kleinen Plätze aus der Gründerzeit der inzwischen zur Metropole angewachsenen Stadt die Autos nicht mehr bewältigen können. Dies ist in unseren, im Mittelalter erbauten Stadtkernen nicht anders. Die Lösung heisst wie in «Simcity»: Öffentlicher Verkehr.

Extremanwendungen ausschlaggebend. Die einmal im Jahr stattfindende Urlaubsfahrt spricht für die bequeme, grossräumige Limousine. Die vielleicht 10 Fahrten im Jahr auf verschneiter Unterlage sprechen für das Allradfahrzeug. Eine zukunftsträchtige Lösung würde bedeuten: Im Preis des Kleinwagens sind Guthaben für Fahrten mit Kleintransportern und/oder vielleicht ÖV-Tageskarten inklusive. Wenn die Politik den CO2-Ausstoss weiter merklich senken möchte, wäre dies ein möglicher Ansatz.

Doch es wird immer Fahrten geben, für die sich das Auto besser eignet. Und hier greifen immer mehr zu Klein- und Kleinstwagen. Die Vorteile liegen auf der Hand: klein, wenig, einfacher im Einparkieren und günstig im Ankauf, Unterhalt und Verbrauch. So steigerte sich der Absatz bei den modischen Kleinwagen (mit rund 3,70 m Länge) seit 2000 um rund 30 Prozent, bei den luxusorientierten Kleinen (rund vier Meter Länge) sogar um mehr als 110 Prozent. Und die Kleinen werden in Leistung und Ausstattung stetig besser. Ihr Problem: Für Urlaubsfahrten oder grössere Transporte sind die Kleinen nachteilig. Viele überlegen sich zwar den Kauf eines Kleinwagens. Für die Wahl ihres Fahrzeugs sind aber die möglichen

Das Kriterium Umweltfreundlichkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Autohersteller heben die tiefen Verbrauchszahlen und Emissionswerte immer mehr in den Vordergrund. Die Höchstgeschwindigkeit oder die Beschleunigung wurde in den vorliegenden Vorankündigungen neuer Autos vielfach gar nicht mehr angegeben. Die Datenblöcke der Autos auf den folgenden 14 Seiten sind auch deswegen unvollständig und natürlich, weil viele Zahlen vor der Premiere am «Autosalon» bewusst unter Verschluss bleiben. Die angegebenen Werte sind Angaben der Hersteller und Importeure, wobei die Verbrauchs- und Emissionswerte den EU-Messmethoden entsprechen sollten. Die Preise beziehen sich jeweils auf die Basisversion.


Die Autos werden auch 2013 wieder ein Stück umweltfreundlicher. Die Hersteller freuen sich, in allen Kategorien die entsprechenden Werte weiter senken zu können, bei gleichzeitig immer mehr Leistung und Technik. Im Vormarsch sind Kleinwagen, Diesel- und 4x4-Fahrzeuge. Auf den folgenden 14 Seiten zeigt das TREND MAGAZIN eine kleine Auswahl der zahlreichen Neuheiten dieses Jahres. von Markus Tofalo

FÜR VIEL TECHNIK Unter den vorgestellten Modellen sind auch einige mit Hybridantrieb. Bei einem seriell angeordneten Hybridantrieb hat der Verbrennungsmotor keinerlei mechanische Verbindung mehr zur eigentlichen Antriebsachse, er treibt lediglich einen elektrischen Generator an, der die Elektromaschinen mit Strom versorgt oder die Traktionsakkus lädt. Beim parallelen Hybridantrieb wirkt der Elektromotor gemeinsam mit dem Verbrennungsmotor auf den Antriebsstrang. In mindestens einem Betriebszustand sind die Kräfte oder Drehmomente der einzelnen Antriebe gleichzeitig verfügbar. Das ermöglicht eine schwächere Auslegung des Elektromotors und des Verbrennungsmotors, was Kosten, Gewicht und Bauraum spart. Bei Plug-in-Hybridautos kann der Akku auch über die Steckdose geladen werden. Die Assistenten kommen. Sie sind inzwischen fast in allen Modellen drin, wenigstens als Option. Einerseits erhöhen sie den Fahrkomfort, andrerseits die Sicherheit durch automatische Bremsauslösungen. Ob Radio, Musikplayer, Lüftung, Verkehrsinfo oder Navi, alles ist auf dem selben Monitor ersichtlich, teilweise sogar via Touchscreen bedienbar. Bereits gibt es erste Smartautos, deren Bordcomputer sich wie bei Smartphones via Internet mit Apps aufrüsten las-

sen. Der Internetanschluss im Auto ist keine Zukunftsmusik mehr. Modelle mit W-LAN für alle Passagiere via einen Mobilfunkanschluss gibt es schon. Und was Sicherheitstools angeht: Sollte der Mensch wegen der Rückfahrkamera das Rückwärtsfahren verlernen oder sich eine unaufmerksamere Fahrweise zulegen, weil er sich aus Gewohnheit auf den Bordcomputer verlässt, dann ... Anders formuliert: Jede neue Sicherheitsmassnahme lässt ein nächstes Sicherheitsloch entstehen. 130 Premieren am «Autosalon». Trotz der schwierigen Zeiten für die Autobranche in Europa lassen die Autohersteller den 83. internationalen Autosalon nicht aus. 260 Aussteller aus 30 Ländern zeigen insgesamt welt- und europaweite Premieren. Dank der Erweiterung der Halle 6 des Messegeländes PALEXPO stehen 5000 m² zusätzliche Ausstellungsfläche zur Verfügung. Erwartet werden gegen 700’000 Besucher. Energiesparende Autos oder Fahrzeuge mit Alternativantrieben werden nicht mehr in einem grünen Pavillon geparkt, wie bei den vergangenen Durchführungen. Vielmehr werden sie in diesem Jahr an den Ständen der jeweiligen Automarken gezeigt. Die neusten Zahlen zeigten, dass die Schweizer noch zögerten, ein Auto mit Alternativantrieb zu kaufen. Diese machten nur 2,6 Prozent der 320‘000 im Jahr 2012 neu immatrikulierten Autos aus. Beliebt ist bei Schweizer Autolenkern nach wie vor der Vierradantrieb. Die Verkäufe nehmen zu, wie auch jene für Dieselfahrzeuge. Die Verkäufe von Autos mit Dieselmotoren stiegen im vergangenen Jahr um knapp 15 Prozent gegenüber 2011. Im vergangenen Jahr sanken die Autopreise im Durchschnitt um 10 bis 15 Prozent. „ «Salon de l’auto»; 7. bis 17.3., Genève; Tickets: CHF 16.-, Extrazüge; www.salon-auto.ch

29 2013-03


TREND SPECIAL

AUTONEUHEITEN KLEIN- UND KLEINSTWAGEN

FORD «FIESTA» Durchschnittlich alle zwei Minuten wurde letztes Jahr ein «Fiesta» gekauft. Das macht das Erfolgsmodell von FORD laut JATO DYNAMICS zum meistverkauften Kleinwagen in Europa. Neben einem attraktiven Design gibt es in der Neuauflage des Bestsellers mit dem «1.0 Ecoboost» auch neue Motoren. Sie sorgen für tiefen Verbrauch und einen CO2-Ausstoss von nur 99 g/km. Die «Econetic»-Version mit dem 1,6-Liter-Turbodiesel stösst gar nur 87 g/km CO2 aus.

CHEVROLET «SPARK» Der kleine koreanische Ami bietet innen mehr Platz, als man ihm zutraut. Sein frisches Design rund um den neu gestalteten Kühlergrill und die neuen Frontscheinwerfer tragen ebenso dazu bei wie die versteckten hinteren Türgriffe. Der «Spark» bietet 5 Erwachsenen bequem Platz – aussergewöhnlich für ein Auto dieser Grösse. Damit ist er die perfekte Wahl für Ausflüsflüge mit Freunden oder der Familie. Weiter glänzt er durch viele Ablageblagemöglichkeiten für Alltagsgegenstände wie Handys, MP3-Player oder Taschen. Die grosse Heckklappe verbirgt einen grosszügigen Laderaum eraum von 170 Litern, bei abgeklappten Rücksitzen gar 568 Liter. Sicherheit wird bei diesem Kleinen grossgeschrieben: 6 Airbags und ein Kinderschutz, der im offiziellen NCAP-Test die maximal erreichbahbare Punkteanzahl für den höchstmöglichen Verletzungsschutz für einen 3-jährigen Insassen hatte.

Mit dem neuen «Fiesta» führt FORD die «MyKey»-Technologie in Europa ein. Diese Technologie erlaubt es Eltern, ihre Kinder zu vorsichtiger Fahrweise zu motivieren, und reduziert das Unfallrisiko. «Sync» verknüpft die Sprachsteuerung des Mobiltelefons und des Musikplayers mit der Audioanlage. Fester Bestandteil ist der Notrufassistent, der im Falle eines Unfalls automatisch und in der jeweiligen Landessprache die Rettungskräfte alarmiert. «Active City Stop» ist ein weiteres Sicherheitssystem. Es verhindert im Stadtverkehr Auffahrunfälle oder mindert deren Auswirkungen. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1000 oder 1600 cm³ Leistung: ..................... 48 bis 92 kW (65 bis 125 PS) Getriebe: ..................... 5-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 4,3 l, Diesel, auch als Benziner Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 16’250.- (3000.- «Grüne Prämie») www. .......................... ford.ch

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1000 oder 1200 cm³ Leistung: ..................... 50 bis 60 kW (68 bis 81 PS) Getriebe: ..................... 5-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 5,1 l, Benzin Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 9990.www. .......................... chevrolet.ch

LANCIA «YPSILON» Am «Autosalon» wird LANCIA den neuen «Ypsilon» enthüllen. Wie viele Hersteller, welche in Genève mit Weltpremieren aufwarten, machen auch die Italiener ein dickes Geheimnis aus ihrer Neuheit. Bis zum Redaktionsschluss lagen daher noch keine Infos über den temperamentvollen, stylishen Kleinstwagen, der vor allem Frauen anspricht, vor. „ Sitzplätze: ................... 5 www. .......................... lancia.ch

2013-03

30


CITROËN «DS4 ELECTRO SHOT» Nach dem markanten «DS4 Just Mat» und dem raffinierten «DS4 Pure Pearl» ergänzt CITROËN seine Modellpalette um eine neue Version: den «DS4 Electro Shot». Diese Sonderserie führt beim «DS4» die Bicolor-Lackierung ein, mit Dach und

Heckspoiler in Brillantschwarz, und kommt anlässlich des Genfer Salons in den Verkauf. „ Sitzplätze: ................... 5 www. .......................... citroen.ch

TOYOTA «IQ ECO» Der kleine Japaner ist schon länger auf dem Markt, ist aber immer noch wenig bekannt. Obwohl er wie ein SMART aussieht und auch ähnliche Masse aufweist, bringt man hier bis 4 Personen rein. TOYOTA baut den «IQ» auch als Stromer, bietet in hier zurzeit aber nicht an. „ Sitzplätze: ................... 2 oder 4 Hubraum: .................... 1000 oder 1330 cm³ Leistung: ..................... 50 bis 72 kW (68 bis 98 PS) Getriebe: ..................... 5- oder 6-Gang manuell oder Automat («Multidrive») Verbrauch, Treibstoff: . ab ca. 4,7 l, Benzin Lieferbar ab: ............... seit Längerem auf dem Markt Preis: ........................... ab CHF 13’990.www. .......................... toyota.ch

KLEINE STADTFLITZER In einer Zeit, in der der Platz in den Städten eng und die Parkplätze rar werden, sind die flinken und wendigen Kleinen im Aufwind. Sie sind zudem günstig in der Anschaffung wie auch im Unterhalt. Weniger mit ihrer Umweltfreundlichkeit, dafür mehr mit ihrem Life-

styleanspruch punkten sie bei jungen Käuferinnen und Käufern. Die meisten Modelle werden von einer günstigen Basisversion bis zum stärkeren und technisch vollbestückten und teilweise auch reich personalisierbaren fahrbaren Gadget angeboten.

OPEL «ADAM» Flink, klein, individuell und voll verne vernetzt. Der neue Kleine von OPEL, benannt nach dem UnternehmensgrünUn der ADAM OPEL, hat viel Lifestylecharakter, nicht zuletzt auch deshalb, weil er sich stark individualisieren lässt. Wie wäre es z.B. mit einem stilvollen Dachhimmel mit Lichteffekten nach Wünschen des Besitzers? Der «Adam» bietet Merkmale, über die normalerweise nur Premiummodelle höherer Fahrzeugklassen verfügen. Dazu gehört das neue «IntelliLink»-Onboard-Infotainment-System, das die Integration von Smartphones ins Auto ermöglicht und den «Adam» so zum wohl bestvernetzten Kleinwagen macht. Weitere Systeme sind der Parkassistent, der das Fahrzeug automatisch einparkt, ein Toter-Winkel-Warner und eine Servolenkung mit besonders leichtgängigem «City»-Modus. Bei OPEL ist man optimistisch und setzt voll auf den nur 3,70 m langen «Adam». THOMAS SEDRAN, stellvertre-

tender Vorstandsvorsitzender der ADAM OPEL AG: «Der ‹Adam› verbindet ein emotionales Erscheinungsbild mit höchster Ingenieurskunst und Qualität made in Germany. Deshalb nimmt er eine zentrale Rolle in unserem Wachstumsplan für ganz Europa ein.» Gebaut wird der «Adam» im neuen Werk Eisenach, wo einst der TRABANT produziert wurde. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1229 oder 1398 cm³ Leistung: ..................... 51 bis 74 kW (70 bis 100 PS) Getriebe: ..................... 5-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 5,1 l, Benzin Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 14’950.www. .......................... opel.ch

Den ««Adam» gibt‘s auch als Cabrio

31 202013-03


TREND SPECIAL

AUTONEUHEITEN KLEIN- UND KLEINSTWAGEN

MITSUBISHI «SPACE STAR» Bei einer Länge von nur 3,71 m ist der «Space Star» erstaunlich geräumig und voll im Trend: Weniger Gewicht (ab 920 kg), weniger Verbrauch, weniger Emissionen (CO2 ab 92 g/km), mehr Style, mehr Farben, mehr Sicherheit, mehr Luxus und mehr Fahrspass verspricht der japanische Hersteller. Angetrieben wird der unterhalb des «Colt» positionierte «Space Star» von neuen 3-Zylinder-Benzinmotoren mit Start-Stopp-Automatik. Der City-Flitzer «Space Star» wird für alle Märkte in Thailand produziert. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... ca. 1000 cm³ Leistung: ..................... 52 und 60 kW (71 und 81 PS) Getriebe: ..................... 5-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 4 l, Benzin Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 13’999.www. .......................... mitsubishi-motors.ch

TOYOTA «YARIS TREND» Den erfolgreichen «Yaris» gibt es erstmals in der neuen Ausstattungsstufe «Trend». Die ab April 2013 erhältliche Modellvariante zeichnet sich durch eigenständige Karosseriedesignmerkmale sowie durch modellspezifische Oberflächen, Bezüge und Farbkombinationen im Innenraum aus.

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1330 cm³ Leistung: ..................... 74 kW (100 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell oder «Multidrive S» Treibstoff: ................... Benzin Lieferbar ab: ............... April www. .......................... toyota.ch

FIAT «500 L TREKKING» Gespannt ist man auf die «Trekking»-Version des beliebten «500». An der «L.A. Auto Show» wurde er schon vorgestellt. Die Angaben können natürlich noch abweichen. Angetrieben wird er vom 1,4-Liter-«MultiAir»-Turbo-Vierzylindermotor, den man auch vom «Abarth» kennt. Ob es den «Trekking» auch in Europa als Automaten geben wird, ist noch unklar. Das Interieur ist zweifarbig. Im Zentrum: das «Uconnect 6.5»-System mit 6,5-Zoll-Touchscreen. Es kommuniziert via Blue-

2013-03

32

tooth mit anderen mobilen Geräten und verfügt über einen SD-Card-Reader. Hergestellt wird der «500 L Trekking» im serbischen Kragujevac. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1400 cm³ Leistung: ..................... 119 kW (162 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 3,1 kg, Erdgas Lieferbar ab: ............... sofort www. .......................... fiat.ch


Neben Sitzen im speziellen Trim (rot oder anthrazit), einer Instrumententafel mit hochwertigem Dashpad (rot, schwarz oder «dark silver») und Textilfussmatten veredelt ein kleines Lederpaket mit farbigen Nähten das Ambiente.

VOLKSWAGEN «CROSS UP» Nach dem «Cross Polo», «Cross Golf» und «Cross Touran» wird auch der Kleinwagen «Up» ins Lifestyleprogramm von VOLKSWAGEN aufgenommen. In der Seitenansicht sorgen schwarze Beplankungen an den Radhäusern und den Schwellen sowie rundum verlaufende Türschutzleisten mit «Cross-Up»Schriftzug für einen sportlichen Gesamteindruck. Weitere unverwechselbare Merkmale sind die silberne Dachreling und die silbernen Aussenspiegel sowie Stossfänger mit silberfarbenen Aufsatzteilen. Den sportlich-robusten Charakter prägen vor allem die höher gelegte Karosserie und die 16-ZollLeichtmetallfelgen. Zur Ausstattung gehören u.a. eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber vorn, Nebelscheinwerfer, elektrisch verstellbare und beheizbare Aussenspiegel, eine asymmetrisch teilbare und um-

klappbare Rücksitzbank, ein variabler Ladeboden, eine manuelle Klimaanlage, das Radiosystem «RCD 215», eine Sitzheizung, die «CityNotbremsfunktion» sowie das elektronische Stabilitätsprogramm «ESP». „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1200 cm3 Leistung: ..................... 55 kW (75 PS) Getriebe: ..................... 5-Gang manuell Treibstoff: ................... Benzin Lieferbar ab: ............... Spätsommer Preis: ........................... Aufpreis CHF 2000.- gegenüber .................................... Serienmodell «High Up» www. .......................... volkswagen.ch

FIAT «PANDA NATURAL POWER» «Das grünste Auto der Schweiz 2013». Das fanden die Leserinnen und Leser der SCHWEIZER ILLUSTRIERTEN. Der FIAT «Panda Natural Power» ist weltweit das erste Fahrzeug, das mit einem erdgasbetriebenen Zweizylindermotor ausgestattet ist. Dank Erdgasantrieb schafft es der «Panda Natural Power» auf einen Emissionswert von nur 86 g/km CO2. Und dies ohne Einschränkungen im Fahrspass im Vergleich zum Benzin-«Panda». Drei Ausstattungsvarianten sind verfügbar. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 875 cm3 Leistung: ..................... 59 kW (80 PS) Getriebe: ..................... 5-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 3,4 kg, Erdgas Lieferbar ab: ............... sofort www. .......................... fiat.ch

SUZUKI «SPLASH» Ein Facelifting gab es auch für den «Splash» von SUZUKI. Geändert wurden Motorhaube, Frontgrill sowie Front- und Heckstossfänger. Der «Splash» wurde 60 mm länger. Im Interieur werden mit neuen Stoffsitzbezügen und schwarzen Elementen rund um die Mittelkonsole neue Akzente gesetzt. Die Tachoeinheit erstrahlt neu in ganz weissem Design. Die «1.0-GL»-Version ist serienmässig mit der Start-Stopp-Automatik ausgestattet und somit noch sparsamer.

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1000 oder 1200 cm³ Leistung: ..................... 50 kW (68 PS) Getriebe: ..................... 5-Gang manuell, .................................... auch als Automat Verbrauch, Treibstoff: . 4,6 l, Benzin Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 12’990.www. .......................... suzuki.ch

33 2013-03


TREND SPECIAL

AUTONEUHEITEN KLEINWAGEN

KLEINWAGEN SIND NICHT NUR KLEIN Die Grenze zwischen Kleinwagen und Crossover ist fliessend. Darin bewegt sich auch NISSANs «Note» mit seinem variablen Innenraum. Mit dem offenen «DS3» hat CITROËN ein Cabrio im Sortiment, dessen kleine Grösse für Personen und Gepäck wenig spürbar ist. Und dass Kleine mit Strom fahren könnten. Liegt auf der Hand. Dadurch werden sie noch umweltschonender.

AUDI «A3 E-TRON»

CITROËN «DS3 CABRIO»

Er ist das erste deutsche Auto mit einem Hybrid-Antrieb, bei welchem sich mit Steckdosenanschluss die Elektro-Reichweite erhöhen lässt. Der «A3 E-Tron» fährt mit einer Kombination aus Benzin- und Elektromotor. Sein Lithium-Ionen-Akku wird über Nacht an der Steckdose komplett oder während der Fahrt über einen Generator aufgeladen. 50 km soll der Wagen rein mit Strom fahren können, danach muss der Benzinmotor mithelfen. Damit soll der «A3» auf den ersten 100 km nur knapp 2 Liter Benzin benötigen.

Sein in 3 Farben erhältliches Stoffdach lässt sich bis 120 km/h elektrisch öffnen und schliessen. Gemäss Citroën soll seine Geräuschdämmung jener einer Limousine fast ebenbürtig sein. Selbst bei geöffnetem Dach bringt man noch 245 Liter Volumen in den Kofferraum, den wohl grössten seiner Kategorie. Schon in der «Einstiegsvariante» gibt‘s eine Einparkhilfe hinten sowie Geschwindigkeitsregler und -begrenzer. Während die meisten Cabrio-Versionen ein Mehrgewicht von etwa 100 kg im Vergleich zu den entsprechenden Limousinen auf die Waage bringen, wurde die Fahrzeugarchitektur des CITROËN «DS3» Cabrio dahingehend optimiert, dass es lediglich 25 kg mehr als die Limousine wiegt, wodurch das dynamische Fahrverhalten des «Original-DS3» beibehalten wird. Das in Frankreich im Werk Poissy gefertigte Fahrzeug ist bereits zur Markteinführung mit dem emissionsarmen Dieselmotor, der lediglich 99g/km CO2 ausstösst, erhältlich.

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... ca. 1400 cm³ Leistung: ..................... 110 kW (150 PS) + 75 kW (102 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang «E-S-Tronic» Verbrauch, Treibstoff: . 1,5 l, Benzin Lieferbar ab: ............... 2014 www. .......................... audi.ch

NISSAN «NOTE» Der «Note» erhält dieses Jahr neue Motoren und neue Bordtechnik. Darunter auch einen 1.2-«DIG»-S-Motor, der dank Kompressortechnik 98 PS bei 5600 U/min leistet. Sein Verdichter lässt sich nach Werksangaben bei niedrigen Drehzahlen elektronisch an- oder abschalten, was den Durchschnittsverbrauch auf 4,3 l/100 km drücken soll. Alle Motoren verfügen serienmässig über eine Start-Stopp-Automatik. Zur höchsten Ausstattungslinie, genannt «Tekna», gehört «Safety Shield» welcher den Fahrer ab 70 km/h beim unbeabsichtigten Spurverlassen warnt, beim Rückwärtsrangieren unterstützt und den toten Winkel überwacht. Auch spielende Kinder hinter dem Fahrzeug sollen erkannt werden. Ein «Around View Monitor» bildet das Auto mithilfe von vier Kameras aus der Vogelperspektive auf dem 5,8-Zoll-Display des Navigationssystems ab. Zwei neue Zusatzanzeigen geben an, wie benzinsparend man fährt. Zusätzlich wird nach jeder Fahrt der Gesamtverbrauch grafisch dargestellt. Gebaut wird der japanische Kleinwagen im britischen Werk Sunderland. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1200 oder 1500 cm³ Leistung: ..................... 59 bis 72 kW (80 bis 98 PS) Verbrauch, Treibstoff: . 4,7 l Benzin, 3,6 l Diesel Lieferbar ab: ............... Herbst www. .......................... nissan.ch

2013-03

34

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1600 cm³ Leistung: ..................... 115 kW (156 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 5,9 l, Benzin Lieferbar ab: ............... sofort www. .......................... citroen.ch


TREND SPECIAL

AUTONEUHEITEN

KOMBIS

KOMBIS

Sie galten fast aus ausgestorben. Doch die «Station Wagons», «Tourings» oder einfach Kombis erleben ein Revival. Ihr Plus: Sie fahren sich wie eine Limousine, fühlen sich innen auch so an, trumpfen aber mit viel Laderaum auf – wenn’s sein muss, auch mal bis unter die Decke.

TOYOTA «AURIS TOURING SPORTS» Weltpremiere in Genève. Mit dem neuen «Auris Touring Sports» reagiert TOYOTA auf die hohe Nachfrage nach Kombis im C-Segment. Er ist vom Start weg mit dem komplettenn Motorenangebot lieferbar. Mit seiner Verbindung von dynaot mischem Design, Vielseitigkeit, einem grossen Raumangebot und dem in dieser Fahrzeugklasse einzigartigen Vollhybridan-strieb wird der neue «Auris Touring Sports» einen neuen Massstab bei den Kombis der kompakten Mittelklasse setzen. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1300 bis 2000 cm³ Leistung: ..................... 66 bis 100 kW (90 bis 136 PS) Treibstoff: ................... Benzin, Diesel, Hybrid Lieferbar ab: ............... Sommer www. .......................... toyota.ch

VOLVO «V60 PLUG-IN HYBRID» Ein für seine Grösse beispielhafter Emissionsgrenzwert von nur 48 g/km CO2 im Hybrid-Modus. In der Betriebsart «Pure» wird das Fahrzeug so weit möglich nur über den Elektromotor angetrieben. Die Reichweite beträgt dann bis zu 50 km. Im «Power»-Modus wird die Technologie optimiert, um dem Auto maximalen Antrieb zu verschaffen. Diesel- und Elektromotor erbringen dann gemeinsam eine Gesamtleistung von 215 + 70 PS. Das Auto beschleunigt dann in 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auch der «V60 Plug-in Hybrid» ist mit dem nun internettauglichen «Sensus-Connected-Touch-Sys-

tem» und den «IntelliSafe-Systemen» ausgestattet, siehe auch Seite xxx, VOLVO «S60». Auch als Nicht-Hybrid-Version erhältlich. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2400 cm³ Leistung: ..................... 158 kW (215 PS) + .................................... 50 kW (68 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang-Automat Verbrauch, Treibstoff: . 1,9 l, Diesel www. .......................... volvo.ch

MAZDA «6 SPORTS WAGON» Was als Limousine funktioniert, geht auch als Kombi. Der von den Leserinnen und Lesern der RINGIER-Medien zum «Auto des Jahres» erkorene Wagen punktet durch seine Ausstattung, seine Werte und sein Design, hinter dem eine ganze Philosophie steht. MAZDA nennt es «Kodo-Design», das «mit seiner vollendeten Linienführung den Eindruck von geballter Energie vermittelt, während das schlanke Profil dem MAZDA «6» eine für sein Segment einmalige

Aerodynamik verleiht. Mehr über den MAZDA «6» siehe Seite 37. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2000 bis 2500 cm³ Leistung: ..................... 107 bis 141 kW .................................... (145 bis 192 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang-Automat oder .................................... 6-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 3,9 l, Diesel Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 35’100.www. .......................... mazda.ch

SUBARU «OUTBACK BOXER DIESEL LINEARTRONIC» Über Schaltwippen am Lenkrad können im «Manual»Modus 7 Gangbereiche geschaltet oder aber «Automat» gewählt werden. Vorteil: Diese Kombination von Motor und Getriebe erlaubt eine sanfte, nahtlose Beschleunigung, während die Motorgeschwindigkeit konstant bleibt. Im direkten Vergleich mit konventionellen Automatikgetrieben tragen die SUBARU-«Lineartronic»Getriebe bis zu 15% geringerem Treibstoffverbrauch bei. Als Benziner ist der «Outback» mit einem «Lineartronic»-Getriebe schon länger im Handel.

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2000 cm³ Leistung: ..................... 110 kW (150 PS) Getriebe: ..................... 7-Gang-«Lineartronic» .................................... Automat mit Tipptasten Treibstoff: ................... Diesel Lieferbar ab: ............... April Preis: ........................... ab CHF 39’650.www. .......................... subaru.ch

35 2013-03


TREND SPECIAL

AUTONEUHEITEN LIMOUSINEN

VOLVO «S60» Viel Technik und sehr sparsam. «Bei der Entwicklung des neuen Frontdesigns mit den entschlossenen Scheinwerfern dachten wir an die Augen eines Wolfs», erklärt FEDDE TALSMA, Design Director von VOLVO. Die Linien wurden stärker ausgearbeitet. Auch technisch wurde einiges verbessert: Der Touchscreen der «Sensus»-Benutzeroberfläche, welche auch Internetzugang mit all seinen Möglichkeiten wie Internetradio, «GOOGLE Map» usw. bietet, lässt sich auch mit Handschuhen bedienen! Dazu kann jeder Passagier das WLAN nutzen. Weiter: Automatisches Abblendlicht, heizbare Windschutzscheibe und «IntelliSafe-Systeme». Dazu gehören Fussgängererkennung mit vollautomatischer Bremsung, Toter-Winkel-Scanner, Anzeiger von Verkehrsschildern auf Instrumententafel usw. Dank der steten Weiterentwicklung dieser Sicherheitssysteme soll gemäss VOLVO bis 2020 niemand mehr in einem neuen VOLVO schwer oder tödlich verletzt werden. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1600 bis 3000 cm³ Leistung: ..................... 84 bis 224 kW (115 bis 304 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell, 6-Gang Powershift oder .................................... Automat «Geartronic» Treibstoff: ................... Benzin, Diesel Lieferbar ab: ............... sofort www. .......................... volvocars.com/ch

ŠKODA «OCTAVIA LIMOUSINE» Als Kombi ist der «Octavia» ein Erfolgsmodell. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Europa muss nicht teuer sein. Und dabei geizt die VOLKSWAGEN-Tochter nicht mit Technik: Fernlichtassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichen- und Müdigkeitserkennung, Multikollisionsbremse – alles unter dem Sammelbegriff «Simply Clever». Der tiefe Verbrauch ist noch das i-Tüpfelchen. „ Sitzplätze: ................... 5 Leistung: ..................... 77 bis 132 kW (105 bis 180 PS) Verbrauch, Treibstoff: . 3,8 l Diesel, 6,1 l Benzin Lieferbar ab: ............... Ende März www. .......................... skoda.ch ANZEIGE

2013-03

36


MITTELKLASSE-LIMOUSINEN Die klassische Limousine mit Stufenheck ist zusehends weniger zu sehen. Fliessheckkarosserien sind bedeutend beliebter, bieten sie doch im Kofferraum mehr Platz. Das Beladen des Kofferraums über die Rücksitzkante ist allerdings äusserst gefährlich. Und für viele zeigt ein Auto mit Stufenheck einfach mehr her. Oder kennt jemand eine Stretchlimousine mit Fliessheck?

MAZDA «6 SEDAN» Dynamische Bewegungsformen in der Natur waren bei MAZDA die Inspiration zum Design des MAZDA «6». «Bei der Entwicklung haben wir Konventionen hinter uns gelassen und dort gesucht, wo sonst niemand hinschaut», schreibt MAZDA. Der «6» ist der zweite MAZDA der neuen Fahrzeuggeneration, der mit der gesamten Palette der «Skyactiv»-Technologie ausgestattet wurde und dessen Design auf der Stilsprache «Kodo – Soul of Motion» beruht. Die «Skyactiv»-Technologie verleiht dem MAZDA «6» hohe Sicherheitsstandards in Kombination mit herausragend tiefem Benzinverbrauch.

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2000 bis 2500 cm³ Leistung: ..................... 107 bis 141 kW (145 bis 192 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang-Automat oder 6-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 3,9 l, Diesel Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 35’100.www. .......................... mazda.ch

QOROS «GQ3» Die Chinesen drängen immer mehr auf den europäischen Markt. Ihr klarer Vorteil: Chinesen arbeiten billiger. Und das wirkt sich auf den Verkaufspreis aus. Diesen kennt man noch nicht. In der Fachpresse wird von Preisen zwischen 12‘000 und 14‘000 Euro gemunkelt. Qualitativ ist QOROS up to date. Der «GQ3» wurde vom ehemaligen «Mini»-Designer GERT VOLKER HILDEBRAND entworfen. Viel ist über den «GQ3» noch nicht bekannt. Die Chinesen lüften ihr Geheimnis

erst am Salon. Auch dort zu sehen sein werden eine Hybrid- und eine SUV-Studie. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1200 bis 1600 cm3 Leistung: ..................... 93 kW bis 136 kW .................................... (126 bis 185 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell Lieferbar ab: ............... Herbst www. .......................... qorosauto.com/en

BMW «3ER» Die Dachlinie des neuen «3er GT» erstreckt sich in einem Zug bis zum Fliessheck. Die Bayern setzen weiterhin auf den bewährten Heckantrieb, bieten aber mittlerweile alle ihre Autos auch mit «xDrive» an, wie sie ihre 4x4-Versionen nennen. Der neue BMW «3er GT» ist 60 mm höher zugunsten mehr Kopffreiheit und einer leicht höheren Sitzposition. Auch die Beinfreiheit wurde verbessert. Ein kleines Gadget: Bei 110 km/h fährt auf dem Stummelheck automatisch ein kleiner Heckspoiler aus, bei 70 km/h fährt er wieder ein.

Den BMW «3er» gibt es in verschiedenen Ausführungen von der Limousine bis zum Kombi. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2000 bis 3000 cm³ Leistung: ..................... 105 bis 225 kW .................................... (143 bis 306 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell oder .................................... 8-Gang-Automat Verbrauch, Treibstoff: . 4,5 l, Benzin Lieferbar ab: ............... Juni www. .......................... bmw.ch

37 2013-03


TREND SPECIAL

AUTONEUHEITEN 4x4

SUZUKI «C-SEGMENT-CROSSOVER» Weltweit erstmals gezeigt wird in Genève der «C-Segment-Crossover». Er basiert auf der in Paris auf der «Mondial de l’Automobile» 2012 vorgestellten Studie «Concept SCross». Mit klarem Crossover-Design, einem geräumigen Innenraum und einem der grössten Kofferräume im Crossover-Segment zeigt das neue Serienfahrzeug von SUZUKI seine Vielseitigkeit. Die fortschrittliche Allradtechnologie sorgt zudem für Sicherheit und einen herausragenden Fahrspass.

SUBARU «FORESTER AWD» Mehr Platz und eine verbesserte Rundumsicht sind die Kernverbesserungen des neuen «Forester». Dies dank verbesserter Rundumsicht. Trotzdem liegt der Schwerpunkt, was zusammen mit der ausgeklügelten Einzelradaufhängung und dem ingeniösen symmetrischen Allradantrieb dem Fahrverhalten zugute kommt. Die Turbo-Direkteinspritzer-Version ist mit allen erdenklichen technischen Besonderheiten ausgestattet, wie z.B. «SIDrive». Per Knopfdruck lässt sich die Motorencharakteristik von sehr sparsam bis supersportlich wählen. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2000 cm³ Leistung: ..................... 108 bis 177 kW (147 bis 240 PS) Getriebe: ..................... manuell, stufenloser «Lineartronic».................................... Automat Treibstoff: ................... Diesel, Benzin Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 31’000.www. .......................... subaru.ch

TOYOTA «RAV4» Noch grösser und sparsamer wird TOYOTAs Aushänge-SUV in der 4. Generation. Immerhin: Der «RAV4» wurde in 19 Jahren über 4,5 Mio. Mal verkauft – mehr als jeder andere Offroader. Auch er erhält nun viele moderne Assistenzsysteme und wird so im Vergleich zu seinen neueren Mitbewerbern sicherlich wieder aufholen. CO2-Emission: 99 bis 141 g/km. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2200 cm³ Leistung: ..................... 91 bis 111 kW (124 bis 151 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell oder 6-Gang-Automat Treibstoff: ................... Benzin, Diesel Lieferbar ab: ............... Frühling www. .......................... toyota.ch

2013-03

38


OFFROADER Die Schweiz hat ein gut ausgebautes Strassennetz. Trotzdem werden nirgends mehr 4x4-Fahrzeuge verkauft als hierzulande. Dies mag durch die Berge und die schneereicheren Winter begründet sein. Oder doch weil grosse Autos hip sind? Seitens der Industrie wurde viel gegen das schlechte Image der Offroader unternommen. Die neue Generation ist sparsamer und leichter. Mehr Raum als gewöhnliche Kombis bieten sie jedoch selten.

MITSUBISHI «OUTLANDER» Über 10’000 «Outlanders» wurden seit 2003 in der Schweiz verkauft. Die 3. Generation des erfolgreichen SUVs von MITSUBISHI ist bis 145 kg leichter, sparsamer, sicherer und noch familienfreundlicher. Es gibt ihn als «All-WheelControl»-4WD mit «Eco-Modus», aber auch in einer Version mit nur Frontantrieb. Der variable Laderaum hat bis 1735 Liter Volumen. Der «Outlander» glänzt mit diversen elektronischen Assistenzsystemen: einem adaptiven Tempomaten, dem «City-Notbrems»-Assistenten und einem Spurhalte-Assistenten. Weitere Features: 5-Stern-Euro-NCAP-Test, neue Benzin- und Dieselmoto-

ren mit Start-Stopp-Automatik, 2-Zonen-Klimaanlage, «Smart Key», «Wide-Vision-Xenon»-Scheinwerfer und ein Touchscreen-Navigationssystem. „ Sitzplätze: ................... 5 oder 7 Hubraum: .................... 1998 bis 2268 cm³ Leistung: ..................... 110 kW (150 PS) Getriebe: ..................... 5- und 6-Gang manuell oder 6-Gang-Automat Verbrauch, Treibstoff: . 6,9 l Benzin, 5,8 l Diesel Lieferbar ab: ............... sofort, Plug-in Hybrid ab September Preis: ........................... ab CHF 29’999.- (2WD) www. .......................... mitsubishi-motors.ch

Wirkt innen äusserst aufgeräumt und übersichtlich.

FORD «ECO SPORT» Das komplett neu konzipierte SUV-Modell vereint die niedrigen Treibstoff- und Unterhaltskosten eines Kleinwagens mit der Flexibilität, dem Platzangebot und dem Auftritt eines Offroaders. Als Antrieb dient u.a. der als «International Engine of the Year 2012» ausgezeichnete «EcoBoost»-Turbobenziner mit 1,0 l Hubraum. Zu den auffälligsten Details des aerodynamischen Designs zählen der grossformatige Kühlergrill in Trapezform sowie die schmalen, fein ausgearbeiteten Scheinwerfer. Für besonderen Komfort an Bord sorgt das Multimedia-Konnektivitätssystem «FORD Sync», das die Sprachsteuerung von Telefon und Musikplayer erlaubt. Dazu gehört auch die «FORD Emergency Assistance». Dieser innovative Notruf-Assistent ermöglicht es den Fahrzeuginsassen, nach einem Unfall umgehend die örtlichen Rettungskräfte zu alarmieren. Wichtige Informationen wie etwa die Position des Fahrzeugs übermittelt das System dabei in der jeweils richtigen Landessprache. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1600 bis 2000 cm³ Leistung: ..................... 81 bis 107 kW (110 bis 145 PS) Getriebe: ..................... 5-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 8,8 l, Benzin Lieferbar ab: ............... Herbst www. .......................... ford.ch

VOLVO «XC60» Sparsam und sicher. Auch der SUV der «60»erBaureihe der Schweden wurde verbessert – in beiden Ausführungen. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch konnte auf 5,3 l auf 100 km reduziert werden, was einen Emissionswert von 139 g/km CO2 ergibt, was für ein Offroadfahrzeug wenig ist. Technisch wurden die gleichen Funktionen nachgerüstet wie beim «S60» und «V60».

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2000 bis 2500 m³ Leistung: ..................... 100 bis 158 kW .................................... (136 bis 215 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell oder .................................... 6-Gang-«Geartronic».................................... Automat Verbrauch, Treibstoff: . 5,3 l, Diesel Lieferbar ab: ............... sofort www. .......................... volvo.ch

39 2013-03


TREND SPECIAL

AUTONEUHEITEN

SPORTWAGEN

SPORT SEAT «LEON SC» Sportlich und mitdenkend. Die Design-Ikone bringt eine Extraportion Sportlichkeit auf die Strasse – ohne dabei den Alltagsnutzen in irgendeiner Form einzuschränken. Der neue SEAT «Leon SC» verfügt über zahlreiche kleine Helferlein: Ein Kamerasystem am Innenspiegel steuert den Spurhalteassistenten «Lane Assist». Er gibt leichte Impulse an die elektromechanische Servolenkung und nimmt somit automatisch eine Lenkkorrektur vor, bevor der Fahrer unbeabsichtigt eine Begrenzungslinie auf der Strasse überfährt. Auch der Fernlichtassistent, der selbsttätig zwischen Fern- und Abblendlicht wechselt, arbeitet kamerabasiert. Ein weiterer wachsamer Assistent ist die Müdigkeitserkennung: Sie registriert eine nachlassende Konzentration des Fahrers und schlägt ihm eine Pause vor. Die neu entwickelten Sitze sind für Personen jeder Grösse sehr bequem. Die Höhenverstellung für den Fahrersitz ist Serie. Viele liebevoll gestaltete Details unterstreichen die hohe Verarbeitungsqualität. Der Gepäckraum fasst 380 Liter Volumen, ein Spitzenwert in dieser Klasse. Alle Motoren sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung und kombinieren vorbildliche Effizienz mit souveräner Dynamik. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1200 bis 2000 cm³ Leistung: ..................... 66 bis 135 kW (90 bis 184 PS) Getriebe: ..................... 5- oder 6-Gang manuell bzw. .................................... 6- oder 7-Gang-Doppelkupplung-Schaltung Verbrauch, Treibstoff: . 5,2 l Benzin, 4,1 l Diesel Lieferbar ab: ............... Sommer www. .......................... seat.ch

Es gab Zeiten, da verkehrten mehr effektive Sportwagen auf unseren Strassen. Beliebter sind Sportversionen bekannter Mittelklassemodelle oder Kleinwagen. Vielfach liegen sie etwas tiefer als die Basismodelle und sind auch optisch getunt und veredelt. Es gibt sie aber noch – bzw. wieder, die Coupés mit Schalensitzen, wie das Beispiel des ALFA ROMEO «4C» zeigt.

ALFA ROMEO «4C» Das zweisitzige Coupé mit Heckantrieb und Mittelmotor wird im MASERATI-Werk Modena gebaut. Die Studie des «4C» wurde mit drei Designpreisen ausgezeichnet. Das Kürzel «4C» nimmt Bezug auf das Leistungsgewicht, ein für die ALFA-ROMEO-Konstrukteure wichtiges Kriterium für einen authentischen Sportwagen. Der «4C» hat einen Wert von unter 4 kg pro PS. Um diesen Wert zu erreichen, wurde neben Kohlefaser auch Aluminium eingesetzt. Der Innenraum zielt in allen Details auf maximalen Fahrspass. Deutlich sichtbar: die nicht verkleideten Partien des Kohlefaser-Chassis. Die kompakten Masse des mit zwei eng anliegenden Schalensitzen bestückten «4C» machen ihn auch im Konkurrenzumfeld einzigartig: Er ist unter 4 m lang und nur 118 cm hoch. Angetrieben wird der «4C» von einem 4-Zylinder-Turbodiesel. Eine dem «4C» vorbehaltene Technikpremiere betrifft das Fahrdynamikprogramm «ALFA D.N.A.». Zu den bislang schon bekannten Modi «Dynamic», «Natural» und «All Weather» kommt ein vierter hinzu: «Race». Damit lassen sich speziell auf abgesperrter Piste die Limits des «4C» noch intensiver ausloten. „ Sitzplätze: ................... 2 Hubraum: .................... 1800 cm³ Leistung: ..................... bis zu 221 kW (bis zu 300 PS) Getriebe: ..................... TCT-Doppelkupplungs-Getriebe Treibstoff: ................... Benzin www. .......................... alfaromeo.ch

AUDI «SQ5 TDI» Erstes AUDI «S»-Modell mit einem Dieselmotor. Der 3.0 «TDI» Biturbo hat einen tollen Klang. Moduliert wird dieser Schall zusätzlich durch einen Lautsprecher in der Abgasanlage. 100 km/h erreicht er in 5,1 Sekunden, die Spitze sind 250 km/h bei permanentem Allradantrieb. Das Sportfahrwerk legt die Karosserie um 30 mm tiefer. Das Interieur ist S-typisch sportlich elegant und in Schwarz gehalten. Mit bis zu 2,4 Tonnen Anhängelast ist er zudem ein ungewöhnlich

2013-03

40

starkes Zugfahrzeug. Auf Wunsch mit Assistenzund Infotainmentsystemen. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 3000 m³ Leistung: ..................... 230 kW (313 PS) Getriebe: ..................... 8-stufige «Tiptronic» Verbrauch, Treibstoff: . 7,2 l, Diesel Lieferbar ab: ............... Frühling Preis: ........................... ab CHF 79’850.www. .......................... audi.ch


VOLKSWAGEN «GOLF R CABRIOLET» Dynamik und Performance, dafür stehen die «R»-Modelle von VOLKSWAGEN. Das schnellste «Golf» Cabriolet aller Zeiten beschleunigt in nur 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht schliesslich satte 250 km/h. Das Exterieur prägen vier «Talladega»-Leichtmetallräder im 18-Zoll-Format, ein um 25 mm tiefer gelegtes «R»-Sportfahrwerk sowie eigens konzipierte Front- und Heckstossfänger. Zur Serienausstattung zählen u.a. Bi-Xenonscheinwerfer mit Kurvenfahrlicht, Sportsitze, Edelstahlpedale, Radiosystem «RCD 310», die Diebstahlwarnanlage «Plus» sowie diverse spezielle Designelemente in «R»-Optik und Decoreinlagen in Aluminium. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... ca. 2000 m³ Leistung: ..................... 195 kW (265 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang DSG manuell Treibstoff..................... Benzin Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 59’950.- (5600.- «Euro-Bonus») www. .......................... volkswagen.ch

Cabrios. Freiluftfahren ist ein besonderes Gefühl. Die heutigen Cabrios stehen in puncto Komfort nicht hinter geschlossenen Fahrzeugen. Stoffdächer nehmen im geöffneten Zustand weniger Platz weg als Hardtops. Für genügend Stabilität muss bei Cabrios die Karosserie zusätzlich versteift werden, was meistens etwas mehr Gewicht bringt.

OPEL «CASCADA» Der Oben-ohne-«Cascada» ist mehr Mittelklasselimo als Sportwagen, ist er doch auch mit der für diese Kategorie bald üblichen Technik bestückt. Zum schon bekannten Spurhaltehelfer kommen ein Abstandswarner, eine Toter-Winkel-Überwachung, ein Verkehrssignalerkenner, als Option gibt es Rückfahrkamera, Parkierassistent, beheizbares Lenkrad und eine Berganfahrhilfe. Der Kofferraum bietet Platz für 350 l Gepäck, bei offenem Stoffdach noch 280 l. Handgenähte Materialien mit neuen Sitzen mit Heiz- und Belüftungsfunktion veredeln den Innenraum. Vom Band läuft der OPEL «Cascada» wie der «Astra», auf dem er basiert, im polnischen Gliwice. „ Sitzplätze: ................... 4 Hubraum: .................... 1400 bis 2000 m³ Leistung: ..................... 88 bis 125 kW (120 bis 170 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell oder .................................... 6-Stufen-Automat Verbrauch, Treibstoff: . 6,5 l Benzin, 6,3 l Diesel Lieferbar ab: ............... April www. .......................... opel.ch

Filigrane 18-ZollLeichtmetallfelgen, die roten Bremssättel und weit nach hinten gezogene Scheinwerfer lassen die Front noch sportlicher erscheinen.

KIA «PRO CEE’D GT» Er kommt mit sportlicherer Optik durch modifizierte Schürze, einem Doppelrohrauspuff, LED-Tagfahrleuchten und neue 18-Zoll-Leichtmetallfelgen daher. Den Innenraum werten RECARO-Sportsitze auf. Der Power-KIA beschleunigt in 7,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die leistungsorientierten Kompaktmodelle wurden unter Leitung des deutschen Chefdesigners PETER SCHREYER in Europa entworfen. Mitte März gehen sie im slowakischen KIA-Werk Zilina in Produktion.

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1600 m³ Leistung: ..................... 150 kW (204 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell Treibstoff: ................... Benzin Lieferbar ab: ............... Frühling www. .......................... kia.ch

41 2013-03


TREND SPECIAL

AUTONEUHEITEN

KOMPAKTVANS

KOMPAKTVANS

Auch Crossover genannt, weil sie sich je nach Bauart auch in andere Kategorien einordnen lassen. Allen gemeinsam ist aber: Sie sind die wahren Raumwunder. Je nach Modell lassen sich auch Sitze ein- und ausbauen. So bieten sie bei Verzicht auf Gepäckraum teilweise bis 7 Personen Platz. Optisch kommen sie wegen ihrer Höhe den SUVs nahe.

HONDA «CR-V» HONDAs neuer sparsamer «1.6-i-DTEC»Turbodiesel-Motor

Viel Power trotz wenig Verbrauch und Emissionen – nur 94 g/km CO2. Der völlig neu konstruierte «1.6-i-DTEC»-Turbodiesel ist der erste Vertreter der neuen HONDA-Motor- und -Antriebsgeneration «Earth Dreams Technology» in Europa. «Kernpunkt der Philosophie, die hinter der ‹Earth Dreams Technology› steckt, ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Umwelteffizienz und dynamischer Kraftentfaltung», erklärt Entwicklungsleiter SUEHIRO HASSHI. «Es ist uns wichtig, dass es Spass macht, unsere Autos zu fahren.» Für diese neue Technologie wurde speziell eine neue Produktionsanlage im europäischen HONDA-Werk in Swindon (UK) errichtet. „ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 2000 und 2200 cm³ Leistung: ..................... 110 bis 114 kW (150 bis 155 PS) Getriebe: ..................... 6-Gang manuell, auch als Automat Verbrauch, Treibstoff: . 5,7 l Diesel, 7,2 l Benzin Lieferbar ab: ............... sofort Preis: ........................... ab CHF 29’900.www. .......................... honda.ch

RENAULT «SCÉNIC XMOD» Ein variabler Innenraum ist der Kernpunkt des neuen Crossovers von RENAULT. Alle Sitze lassen sich einzeln umklappen, drehen oder ausbauen. So lässt sich auch die Sitzrichtung nach Lust und Laune ändern. 555 Liter Gepäckvolumen fasst der Kofferraum. RENAULT ist für unkonventionelle Instrumentenanordnung bekannt. So auch beim «Scénic Xmod». Tacho, Tourenzähler, Navi usw. werden auf TFT-Screens angezeigt, die in der Mitte des Armaturenbretts angeordnet sind. Dies gilt auch für das Multimediasystem «R-Link», das via Touchscreen bedient wird. Im smarten «RLink»-System lassen sich neben vorinstallierten Fahrhilfen auch Apps nach Wunsch von FACEBOOK bis Wetterdienst vom «R-Link-Store» installieren. „ Sitzplätze: ................... 5 Leistung: ..................... 81 bis 96 kW (110 bis 130 PS) Treibstoff: ................... Benzin oder Diesel Lieferbar ab: ............... Sommer www. .......................... renault.ch

SSANG YONG «RODIUS» Der koreanische Siebensitzer wurde in nur zwei Jahren vom Prototypen bis zur Serienreife entwickelt. Dabei wurde speziell auf das Design geachtet, einen Schwachpunkt des Vorgängers. Der Van bietet Platz für 7 Einzelsitze, einzeln demontierbar. Angetrieben wird der neue «Rodius» von einem 2,0-Liter-«Common-Rail»-Diesel. Auf Wunsch gibt es auch Allradantrieb und Automatikgetriebe. „ Sitzplätze: ................... 7 Hubraum: .................... 2000 cm³ Leistung: ..................... 114 kW (155 PS) Getriebe: ..................... manuell oder Automat Treibstoff: ................... Diesel Lieferbar ab: ............... Sommer www. .......................... ssangyong.ch

2013-03

42


PEUGEOT «2008» Die Franzosen zählen zu den führenden Herstellern im Bereich der Kompaktvans. Der PEUGEOT «2008» ähnelt einem Offroader, ist aber keiner. 4X4r gibt es nicht. Angetrieben wird er von einem «e-HDi»-Diesel oder einem 3-Zylinder-Benziner, welche unter 4 Liter auf 100 km verbrauchen werden. Produziert wird der «2008» u.a. unweit der Schweiz, in Mulhouse.

„ Sitzplätze: ................... 5 Hubraum: .................... 1200 bis 1600 cm³ Leistung: ..................... 50 bis 95 kW (68 bis 130 PS) Getriebe: ..................... 5- und 6-Gang manuell Verbrauch, Treibstoff: . 4 l, Benzin oder Diesel Lieferbar ab: ............... Frühsommer Preis: ........................... ab ca. CHF 22’000.www. .......................... peugeot.ch

FORD «TOURNEO CONNECT» Für die Bedürfnisse von aktiven Familien. Der 1,0-Liter-«EcoBoost»-Benzin-Motor ist preisgekrönt. Als eines der ersten Fahrzeuge seiner Klasse verfügt der «Tourneo Connect» über das automatische Notbremssystem «Active City Stop» und das sprachgesteuerte Multimedia-Konnektivitätssystem «FORD Sync», die Komfort- und Sicherheitstechnologien von FORD sowie adaptiv mitlenkende Nebelscheinwerfer und eine Rückfahrkamera. Erhältlich sind zwei Karosserieversionen: ein 5-Sitzer mit kurzem Radstand sowie der «Grand Tourneo Connect» mit langem Radstand und wahlweise fünf oder sieben Sitzplätzen. Beide Versionen verfügen über hintere

Schiebetüren, ein hochflexibles Sitzsystem und eine Fülle an nützlichen Ablagemöglichkeiten – allen voran ein geschlossenes Staufach über den Rücksitzen, dessen Design geschickt auf die Handgepäckfächer in Flugzeugen anspielt. Stolz beschreibt FORD seine «Tourneo»-Linie als verbrauchsgünstigste ihrer Klasse..

Neu gibt es eine kleine «Tourneo»Version: den «TOURNEO COURIER»

„ Sitzplätze: ................... 5 oder 7 Lieferbar ab: ............... Ende Jahr www. .......................... ford.ch

CITROËN «TECHNOSPACE» Eine neue Van-Generation kündigt CITROËN für den Genfer Salon 2013 mit seinem Concept Car «Technospace» an. Der Concept Car gibt einen Vorgeschmack auf den neuen Kompaktvan, der mit einem CO2-Ausstoss von nur 98 g/km glänzen wird. Vielfältige Technologien sorgen für das Wohlbefinden an Bord, wie z.B. der Touchscreen mit 12-Zoll-HD-Panoramabildschirm. Trotz nur 4,43 m Länge und 1,83 m Breite ist der «Technospace» geräumig und hat satte 573 Liter Kofferraumvolumen.. „ Sitzplätze: ................... 5 Verbrauch, Treibstoff: . 3,7 l Diesel, 4,2 l Benzin Lieferbar ab: ............... Sommer www. .......................... citroen.ch

43 2013-03


TREND REGIONAL

LUKAS HOBI als Moses und SOPHIE BERNER als Ziporah

eastside

HIPHOP-SUPERSTARS IM SCHNEE! Der zweite «Snow Jam» in Davos lässt sich nicht lumpen: Auf LIL WAYNE (30) mussten Schweizer Fans lange warten, liess er doch schon Auftritte platzen. Nun wird er kommen. Und mit NAS, MAC MILLER, BLUMENTOPF und 2 CHAINZ stehen weitere vier Hochkaräter auf der Bühne im Schnee, genauer im Sportzentrum, welches in eine Openairarena verwandelt wird. 1000 Fans werden eingelassen. Von 12 bis 21 Uhr finden dort die Konzerte mit den Superstars statt. Ab 20 Uhr wärmt man sich im KONGRESSZENTRUM an der Afterparty mit internationalen Top-DJs auf. Dort wird bis um 4 Uhr gefeiert. LIL WAYNE

Redaktion Eastside Leitung: Markus Tofalo (mt) eastside@trendmagazin.ch Mitarbeit: Magi Roxx (mr)

Mit MAC MILLER kommt der Publikumsliebling schlechthin. Der Jungstar aus Pittsburgh schaffte das Kunststück, sein Debütalbum letzten November auf Platz 1 zu setzen – ohne Hilfe eines grossen Labels. Nach dem gefeierten Auftritt am «Openair Frauenfeld» darf man sich zu Recht auf seine Show am «Snow Jam» freuen. Weiter stehen die Rapper von BLUMENTOPF auf der Bühne. Pünktlich erscheint ihr sechstes Album «Nieder Mit der GbR», ein Album, das seine Hörer in die Neunziger zurückkatapultiert und die Geschichte von Rosi («Skandal im Sperrbezirk») weitererzählt. Auch 2 CHAINZ, der Überflieger aus Amerika, hat mit seinem Debütalbum sogleich die Spitze der BILLBOARD-Charts gestürmt. „ «Snow Jam Davos»; 23.3.; Sportzentrum; Afterparty: KONGRESSZENTRUM; Tickets: CHF 99.-, SBB, STARTICKET.CH; www.snowjam.ch

2013-03

44

«MOSES – DIE 10 GEBOTE»

WELTPREMIERE IN ST.GALLEN Um grosse Musical-Inszenierungen zu erleben, ist es nicht nötig, weit zu reisen. In schöner Regelmässigkeit werden im THEATER ST.GALLEN grosse Produktionen aufgeführt, zuletzt «Hairspray» oder «Der Graf von Monte Christo». Mit der musikalisch umgesetzten Geschichte über Moses, den Befreier der Israeliten, wagt man sich in St.Gallen erneut an eine grosse Weltpremiere. «Moses – die 10 Gebote» erzählt die biblische Geschichte des Auszugs der Israeliten aus Ägypten auf eine neue und unkonventionelle Art. Im Mittelpunkt steht Moses, ein Mann auf der Suche nach Gerechtigkeit und Freiheit. Er wurde von Gott berufen, doch Zweifel plagen ihn. Er wird in einem Lernprozess begreifen, dass Freiheit nicht nur von Äusserlichkeiten abhängt. Seine Frau Ziporah weiss darum und steht ihm mit Rat und weisen Mahnungen zur Seite. Erst dann gelingt es Moses, sein Volk ins Gelobte Land zu führen und so dem Auftrag Gottes gerecht zu werden. MICHAEL KUNZE und DIETER FALK zeigen in ihrem neuen Musical, wie zeitgemäss die Bibel und die Geschichte von Moses sind. In der musikalischen Umsetzung setzt FALK auf eingängige Melodien, ohne «simpel» zu sein, und auf heutige

Sounds, ohne sich alleine an kurzlebigen Trends zu orientieren. Rock und Pop mischen sich mit sinfonischen Elementen und einer starken Einbeziehung der Gospeltradition: «Let my people go!» DIETER FALK (Musik) und MICHAEL REED (Orchestrierung und Arrangements) sind auch international keine Unbekannten. Die Musicals «Elisabeth», «Tanz der Vampire», «Mozart», «Rebecca» und «Marie Antoinette» stammen aus MICHAEL KUNZEs Feder. DIETER FALK, den viele aus der Castingshow «Popstars» kennen, arbeitete mit PATRICIA KAAS, NAZARETH, PUR, PAUL YOUNG und vielen anderen Showgrössen zusammen. Solidaritätsfranken: Beim Bestellen eines Tickets kann 1 Franken an die CBM CHRISTOFFEL BLINDENMISSION gespendet werden. Diese hilft erblindeten Menschen in Afrika, das Augenlicht und damit die Freiheit zurückzubringen. 20 Millionen Menschen, die Hälfte aller Blinden, sind am heilbaren Grauen Star erblindet. Sie leben in den Entwicklungsgebieten. Die Kosten der Behandlung, in Entwicklungsländern nur rund 50 Franken, sind für die in Armut lebenden Familien unerschwinglich. „ «Moses – die 10 Gebote»; bis 8.6.; THEATER, St.Gallen; www.theatersg.ch


An der Abstimmung vom 3. März werden die Einwohner von Thal darüber entscheiden, ob ihre Gemeinde die ehemalige ARENA kaufen soll. Die Gemeinde hat das Areal aus der Konkursmasse der ARENA MARKETING AG ersteigert. Möglich ist auch ein Abriss von ARENA und Restaurant RANK zugunsten neuer Gewerbebauten.

Die ARENA zu ihren besten Zeiten.

+++ Das STUDIO 15 schliesst. Die Frequenzen waren gut. Die Gründe liegen einerseits darin,

dass die Betreiber anderweitig zeitlich ausgelastet sind, ALFONSO CORRETI führt den EXTRAVAGANT Club, und dass der Liegenschaftseigentümer sich wegen der Emissionen frühere Schliesszeiten wünscht und darum den Mietvertrag nicht verlängern möchte. Man hätte gerne an den beliebten Afterhours festgehalten. Bei Gelegenheit würde die STUDIO-15-Crew die Rückkehr ins Geschäft eventuell nicht ausschliessen. +++ ROMAN BUFF und RETO ALLENSPACH sind im Nachtleben St.Gallens keine Unbekannten. Am 4. April werden sie in den STUDIO15-Räumlichkeiten ihr eigenes Lokal eröffnen. Es soll schlicht PAUL heissen – im Untertitel «Unterhaltung für Erwachsene». +++ Am 23. März wird JOHNNY ROXX wieder einmal das TRISCHLI beehren. Wer ihn kennt, weiss, wie breit der Musikstil in dieser Nacht werden kann. +++ Das «Fuchstival» von Grüsch ist eines der älteren Winterfestivals in den Bergen. Stargast dieses Jahr am 16. März sind 77 BOMBAY STREET und DAS WILDE TIGER ENSEMBLE VON ST.PAULI. +++ Das Image der ANZEIGER-Party

im BACKSTAGE war etwas angestaubt. Nun wird die Tanzveranstaltung der Ostschweizer Gratiszeitung in der VILLA WAHNSINN unter dem neuen Namen «No. 1 Hits Party» neu lanciert. Gespielt werden weiterhin die grossen Hits der Achtziger bis heute. Zum Auftakt am 8. März wird JOHNNY LOPEZ auflegen. Mit dabei auch «MissOstschweiz»-Kandidatinnen. Am 28. März wird aus ihnen die Schönste erkoren. Noch kann auf www.miss-ostschweiz.ch gevotet werden.

Noch-«MissOstschweiz» CORINNE SCHÄDLER wird auch an der «No. 1 Hits Party» sein.

ANZEIGE

INSIDE EASTSIDE

100% KALORIENFREIER ALPTRAUM Man kennt sie vielleicht als die beiden Kellner Hans-Heiri und Gustie. Es gibt viele Kellner, gute und schlechte, schnelle und langsame, lockere und strenge, gut gelaunte und mürrische, aber es gibt nur ein Duo, das alles zusammen ist: das DUO MESSER & GABEL. Zurzeit sind sie als Appenzeller mit ihrem Programm «AlpTraum» auf Tour. Mit Köbi und Jock geht es ins geliebte Appenzellerland. Manch ein Traum oder eben Alptraum wird auf der Alp durch die beiden Appenzeller diskutiert – der typische und freche Appenzeller Humor, gürtelnah und direkt. Da bleibt kein Auge trocken! Die Appenzeller sind schon ein ein lustiges Völklein ...

DUO MESSER & GABEL

MESSER & GABEL, das sind der gelernte Koch und Kellner und heutige Berufskomiker RENÉ SULSER und ROLF KERN, der Buch-Offsetdrucker gelernt hat, inzwischen aber neben Komiker auch als Rock-DJ und -musiker tätig ist. Als DUO MESSER & GABEL kennt man die beiden seit 13 Jahren, vielleicht auch von Auftritten als Gebrüder Waldvogel an irgendwelchen Geschäfts-, Vereins- oder Privatanlässen, wo sie sich als falsche Gäste eingeschlichen, sich wie im falschen Film benommen und so für Klamauk und strapazierte Lachmuskeln gesorgt haben. Die beiden waren mit ihrer hundertprozentig kalorienfreien Unterhaltung auch schon im TV zu sehen und von ihnen ist auch eine Witz-DVD («Lach di gsond!») erhältlich. „ DUO MESSER & GABEL; Mo 11.3., KULTURFORUM, Amriswil; Di 12.3., STADTHOF, Rorschach; weitere Termine siehe Seite 65; www.dmug.ch

45 2013-03


SILENTBASS:

«EIGENTLICH MACHE ICH ALLES FALSCH» Er vermag aus seinem Bass Klänge, die an Gitarre, Streicher bis Schlagzeug erinnern, herauszuholen. Diese kombiniert er mit der Loopstation, welche vom FRÖILEIN DA CAPO bis KNACKEBOUL verwendet wird, zu einem vielschichtigen, orchestral anmutenden Gesamtwerk. Das TREND MAGAZIN trifft den virtuosen Musiker zum Gespräch. von Corinne Sutter

TREND MAGAZIN: Wie ist «Lights from a Black Star», der Titel deines neuen Albums, zu verstehen? – LORENZ NIEDERER aka SILENTBASS: Der Ursprung liegt im Gedanken, dass ein Stern aufgrund

der Lichtjahre Entfernung noch leuchten kann, während er in Wirklichkeit längst erloschen ist. Darf der Titel als Metapher verstanden werden? Dass das Werk eines Künstlers dessen Lebenszeit zu überstrahlen vermag? – Das ist der Fantasie jedes Hörers selbst überlassen (verlegen schmunzelnd). Auf der Bühne beeindruckst du, indem du mit deiner Loopstation Motive aufnimmst und direkt darüberspielst. Dies, aber auch viel mehr, ist im Studio möglich. Wie stark bist du bei dem Aufnahmeprozess von den Möglichkeiten der Loopstation ausgegangen? – Auf jeden Fall entstanden die Songs noch immer

TREND REGIONAL

„ SILENTBASS, Album: «Lights from a Black Star»; www.silentbass.ch ANZEIGE

SILENTBASS

mit dem Looper. Im Studio nutzte ich sie dann primär als Guide, also als Leittrack, anhand dessen die einzelnen Spuren aufgenommen werden. Auf dem Album ist aber nur noch im ersten Song ein kurzes Geräusch hörbar. Mir geht es beim Loopen aber nicht um den Showeffekt, allen zu zeigen, was ich da alles live aufbaue, sondern sehe es als Möglichkeit, vielschichtige Klangwelten zu kreieren. Ist die Verwendung zusätzlicher Instrumente ein Thema? – Ich habe mir tatsächlich einen Mini-Micro-KORG zugelegt. Denn nach zwei Alben stehe ich am Punkt, an welchem ich neue Einflüsse suche, die bei mir vom Instrument ausgehen. Es entstehen nur schon beim Spiel mit meinen beiden Bässen unterschiedliche Stile durch die jeweilige Spielweise. Möchtest du die Musik nicht professionell aufgleisen? – Ich spiele keine tanzbare Musik, schreibe keine Radiosongs und kann mit meinem schwer einstufbaren Stil keinesfalls erwarten, dass plötzlich eine grosse Welle kommt. Kurz gesagt: Ich mache alles falsch, um mit meinem Sound grossen Erfolg zu haben. In Richtung Filmmusik sähe ich Möglichkeiten, und auch das Publikum von Postrock dürfte sich von meiner Musik angesprochen fühlen. Dein Statement zur Musikindustrie? – Die hat ihre Verluste, etwas böse gesagt, auch selbst verschuldet, hat die Kursänderung verschlafen. Heute verdient YOUTUBE grosses Geld durch Werbung, teils dank den Clips von Musikern.

47 2013-03


TREND REGIONAL

zürisplitt WER PARKIERT BESSER:

PARKING-QUEEN ODER PARKING-KING? Der Geschlechterkampf rund ums Autofahren tobt seit Jahrzehnten. Daher werden an der diesjährigen Durchführung der «Women Parking Challenge» zum ersten Mal auch Männer zugelassen. Wer gewinnt, hat nicht nur die Ehre seines Geschlechts verteidigt, sondern darf als Hauptgewinn eine neue «A-Klasse» von MERCEDES-BENZ gleich mit nach Hause nehmen. Männlein und Weiblein sollen an der «Women Parking Challenge» die neue «A-Klasse» so gut wie möglich rückwärts in eine Parklücke lenken. Die grosse Herausforderung dabei ist, dass sich die Parklücke zwischen zwei seitlich parkierten Lieferwagen befindet. Welches Geschlecht sich unter diesen Umständen als das stärkere beweist, wird eine kompetente Jury beurteilen: Der erfolgreiche Motorradrennprofi TOM LÜTHI und die TV-Frau JEANNETTE EGGENSCHWILER werden auf Park-Missgeschicke und besondere Küren achten. «Ich glaube fest an den Erfolg der Frauen», sagt EGGENSCHWILER, «wir haben an den letzten

GRÖSSTE WERKSCHAU FÜR GRAFIKDESIGN Kaum eine andere Nation hat so viele gute visuelle Gestalter und einen so grossen visuellen Output wie die Schweiz. Was bislang fehlte, war eine Werkschau, die das aktuelle Schweizer Schaffen repräsentativ in seiner Breite und kreativen Vielfalt zeigt. Darum die «Grafik13». Hier präsentieren 100 Schweizer Grafiker, Illustratoren, Typografen und junge Künstler kuratierte Arbeiten der letzten 12 Monate. Sie manifestieren, warum Grafikdesign in der Schweiz eine so lange Tradition hat, die Kunst beeinflusst und prägt – und heute lebendiger und vielseitiger ist denn je.

Challenges bewiesen, dass Parkgeschick in uns steckt.» TOM LÜTHI, der bei beiden bisherigen «Women Parking Challenges» als Juror fungiert hat, ist zwar mittlerweile davon überzeugt, dass Frauen auch parkieren können, «dennoch sind die Männer im Vorteil, da sie einen kühlen Kopf bewahren», so der Rennfahrer. Bis am 6. März bewerben. ROBERTO DELVECCHIO, Marketing Manager der HERTZ AUTOVERMIETUNG und Veranstalter der «Women Parking Challenge», freut sich auf den besonderen Geschlechterkampf: «Wir wollten den Männern in diesem Jahr die Chance geben zu zeigen, dass sie das Parken genauso meistern wie bisher die Frauen.» Wer gewinnt, kann sich nicht nur «Parking-Queen 2013» bzw. «Parking-King 2013» nennen, sondern darf als Hauptgewinn die neue «AKlasse» von MERCEDES-BENZ gleich mitnehmen und bis Ende September fahren. „ «Women Parking Challenge»; Sa 16.3., 10:00 Uhr; Kalanderplatz beim SIHLCITY, Zürich; Bewerbungen zum Mitmachen: www.hertz.ch (bis 6.3.)

Die «Grafik13» ist die grösste Werkschau für Grafikdesign und junge Kunst und zeigt spannende und vielseitige Arbeiten in einer innovativ inszenierten Ausstellung.

Partykultur. Wie weiter? Wenn auch tiefe Eintrittspreise, Ü16 und Top-Lineups keine hohen Besucherzahlen mehr bringen, was ist dann zu tun? Viele Veranstalter und Clubbetreiber sind ratlos. Die fetten Jahre scheinen vorbei. Die grossen DJ-Namen, welche einst volle Häuser versprachen, verblassten oder wurden für manche Booker zu teuer. Die DJ-Szene bringt keine neuen zugkräftigen Stars mehr hervor. In der Partyszene ist die Blase längst geplatzt. DJs suchen Jobs und Clubs schliessen. Manche bemühen sich, die alte Kultur mit den Eintrittsgeldern wiederherzustellen, welche sie selbst mit Ü16-Konzepten und Friendlists verbaut haben. Meistens erfolglos. Interessanterweise kämpfen vor allem Lokale, welche ihre Nächte von Fremdveranstaltern gestalten liessen. Diese und die DJs mussten Leute bringen. Der Clubbetreiber lehnte sich zurück. Der erfolgreiche Club wird nicht des Fremdveranstalters oder DJs wegen besucht, sondern seinetwegen. Ein Beispiel ist das BOLERO in Winterthur. Lokale, die von Fremdem abhängig sind, drohen unterwandert zu werden, verlieren ihr Profil. Betreiber und Namenswechsel sind die Folge. Oder schliesslich das Ende. (Markus Tofalo)

Redaktion Zürisplitt Leitung: Markus Tofalo (mt) zuerisplitt@trendmagazin.ch Mitarbeit: Ladina Baumgartner (lb), Sandra-Bettina Müller (sbm), Shqipe Sylejmani (shs)

Helvetica. Nicht irgendeine Schrift, sondern die Schrift schlechthin ist sogar nach unserem Land benannt. Grafikdesign hat in der Schweiz lange Tradition. Der präzise, aufs Wesentliche reduzierte Stil des 20. Jahrhunderts hat Gestalter auf der ganzen Welt inspiriert und hat bis dato nicht an Aktualität eingebüsst. So verwundert es auch nicht, dass unter den weltweit besten Typografen viele Schweizer Namen zu finden sind.

49 2013-03


TREND REGIONAL

Eingeladen, an der Werkschau «Grafik13» auszustellen, sind Grafiker, Illustratoren, Typografen, visuelle Gestalter und Künstler, die als Kreative alleine oder in einer Gemeinschaft in der Schweiz ihr Schaffen präsentieren möchten. Es können freie Arbeiten oder Auftragsarbeiten eingereicht werden. Wichtige Voraussetzung ist, dass die Arbeit im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 1. März 2013 entstanden ist, zum ersten Mal publiziert oder abgeschlossen wurde. Und dass sie gleichsam innovativ und von hoher Qualität ist.

raschende Tipps, Profitricks und das Savoir-faire rund um die süssen Naschereien präsentiert. Schokolade lieben heisst auch Schokolade kennen, auf dieser Überzeugung basiert der «Salon du Chocolat». Verschiedene Vorträge in der «Chocosphère» informieren rund um die Geschichte der Schokolade, erklären die neusten Trends in der Kakaobranche und sonst allerlei Wissenswertes rund um die süsse Versuchung Schokolade. Die «Chocosphère» ist täglich offen und bietet jeweils 100 Sitzplätze. «Defilee du Chocolat»

„ «Werkschau Grafik13»; 22. bis 24.3.; MAAG EVENT HALL, Zürich; CHF 15.-; www.grafik-schweiz.ch

ACHTUNG SUCHTPOTENZIAL Nach der erfolgreichen letztjährigen Lancierung des «Salon du Chocolat» in der Schweiz findet diesen Monat die zweite Durchführung statt. Über 60 Chocolatiers, Pâtissiers und viele weitere Schokoladen-Experten werden während drei Tagen präsentieren, was es rund um Schokolade und Kakao alles zu sehen, zu wissen und zu erleben gibt. Mit unzähligen Veranstaltungen rund ums Thema Schokolade in Form von Kochvorführungen, Workshops für Kinder, Ausstellungen, Vorträgen etc. können Besucher mehr über die beliebte Süssigkeit erfahren. Am ersten «Salon du Chocolat» 2012 haben während drei Tagen 15’338 Besucher Schoggi degustiert, neue Geschmackskombinationen entdeckt und live erlebt, was aus Schokolade alles hergestellt werden kann. Täglich finden unter dem Titel «Choco Demo» spannende Kochvorführungen mit ausgewählten Schweizer Köchen, Konditoren und Chocolatiers statt. In diesen Liveshows werden Rezepte, über-

Ein Höhepunkt ist das «Defilee du Chocolat Swiss made», das täglich um 17 Uhr stattfindet. Gezeigt werden Abendkleider aus Schokolade, kreiert u.a. von CHRISTA DE CAROUGE, CONFISÉRIE SPRÜNGLI, VILLARS CHOCOLATIERS, CORNELIA PETER und vielen weiteren. „ «Salon du Chocolat»; 22. bis 24.3.; MESSE ZÜRICH; zurich.salon-du-chocolat.com

DAS ENDE EINER ÄRA Das Q hat geschlossen. Das OXA schliesst demnächst – andere Clubs, welche in der Techno- und HouseBlütezeit geboren sind, werden folgen. Die Gerüchteküche brodelt. Wie weiter? von Susanne Gut

Style & Hype in Zürich von Ladina Baumgartner

Frohes Vintaging! Wenn das Jahr von Neuem beginnt und Modebewusste noch nicht herauskristallisieren konnten, was dieses Jahr das Modezepter schwingen wird, kommt das gute, alte Vintage aus dem Schrank. Jawohl, die meist etwas abgetragenen und doch einzigartigen Kreationen stellen jeden Frühling alle anderen Outfits der Neuzeit in der Schatten. Doch Zürich als die Stadt des Vintages? Nicht ganz vielleicht. Aber einige tolle Läden gibt es auch hier. Die Mode ist ein sich immer wiederholender Zyklus: klar, mit zeitlich angepassten Kleinigkeiten, aber die meisten Modekollektionen sind Adaptionen von schon mal Gesehenem, schon mal Getragenem und immer Wiederkehrendem. Und dann kam Vintage. Seit einigen Jahren ist dieser Begriff kein Passé mehr, Stars und Modeliebhaber tragen es und sind stolz darauf, ihr Schmuckstück mit dem Label zu versehen und ihm einen neuen Wert beizumessen. Die Crème de la Crème des Zürcher Vintages bietet sich direkt in Zürich: LE BUDOIR in der Schlüsselgasse 3 ist einer der schönsten Secondhand-Läden, der sicher jedes modeaffine Herz höherschlagen

2013-03

50

lässt! Hier wird von HERMÉS bis CHANEL alles angeboten, natürlich alles aus zweiter Hand und zur Hälfte des Originalpreises. Im idyllischen Niederdorf liegt ein zweites Juwel, BLENDA 2, Stüssihofstatt 7. Die Mäntel, Blusen, Jupes, Kleider, Schuhe, Taschen und Foulards von 1930 bis 1990 versprühen eine gewisse Nostalgie in der angenehmen Atmosphäre des Geschäfts. Es hat einiges Stöbernswertes zu ergründen. Ein besonderes Merkmal setzten wir bei DOTTI’S VINTAGE in der Luisenstrasse 19. Hier gibt es das einzigartige Finding der 1940bis ’80er-Jahre. Inhaberin ULRIKE SCHUMANN spürt Styles aus jeder Modeepoche auf und verkauft ihre Trouvaillen in ihrem Shop oder online (www.dottisvintage.com). Für solche, die selbst da noch tiefer in die Taschen schauen müssten, soll es auch einfacher gehen: Grossmutters Keller ausmisten und wer weiss, welches Goldstück sich da noch versteckt. Frohe Vintage-Days und gutes Shopping!

Für ältere Clubgänger ist es ein Schreck. Die Räumlichkeiten des Q, des QUEENS und des CITY BEACH werden vom Luzerner Club OPERA übernommen, der in seiner Heimatstadt wegen Lärms unter Beschuss ist und ein wesentlich jüngeres Publikum anlockt. Naja, dann haben wir wenigstens die Kids von der Strasse. Man soll über das OPERA-Konzept nicht lästern. Schliesslich bietet es auch Parties mit Gratiseintritt und zahlbaren Preisen für die Drinks. Davon könnten sich die anderen Zürcher Clubs eine Scheibe abschneiden! Die dekadent überteuerten Eintrittspreise plus die hohen Konsumationspreise vernichten beim Öffnen des Portemonnaies jede Partylaune. Und da beklagen sich die Verantwortlichen über zu wenig Gäste ... Eine Entwarnung gibt es für Nachtschwärmer an der Geroldstrasse. Das HIVE hat eine Mietverlängerung bis 2016 gekriegt. Das SUPI (SUPERMARKET) darf ebenfalls bis 2015 weitermachen. Danke nochmals SANDRO, keine Antwort ist auch eine Antwort. Zum Glück gibt es noch andere Quellen. Das CABARET schliesst leider tatsächlich diesen Früh-


NEUER FLAGSHIP-STORE Seit einigen Monaten führt DIESEL einen Flagship-Store an der Bahnhofstrasse in Zürich. Auf einer Fläche von über 470 m² präsentiert die italienische Modemarke ein neuartiges Ladenkonzept mit umfassendem Produktsortiment. Der hochwertige Umbau des ehemaligen Geschäftes von FEIN-KALLER erfolgte mit Rücksicht auf die schützenswerte Substanz des Gebäudes. Architektonisches Herz und Bijou ist die spektakuläre Treppe, welche sich über die drei Etagen erstreckt. Das neue Ladenkonzept wurde von DIESEL weltweit zum ersten Mal so umgesetzt. Hier sind auch die Sublabels DIESEL BLACK GOLD, DIESEL KIDS und 55DSL erhältlich. Uhren, Schmuck, Helme, Möbel und zahlreiche Accessoires erweitern das Sortiment und zeigen so das gesamte Spektrum des DIESEL-Universums. Diesen Monat findet eine grosse Eröffnungsparty statt.

Foto: Sara Renzi

Fotos: Moritz Hofstetter

„ DIESEL, Bahnhofstrasse 84, Zürich

Das OXA zu seinen besten Zeiten.

ling. Dort hat man die Nase ziemlich voll vom ganzen Hin und Her mit den Liegenschaftseigentümern an der Geroldstrasse. Der SUPERMARKET darf bis 2015 bleiben.

Um die Zukunft der teilweise im privaten, aber auch öffentlichen Besitz befindlichen Grundstücke werde gestritten, hört man. Mögen sie noch lange weiterstreiten und frei nach PASCAL vom HIVE «keinen Plan haben»! Erwähnenswert ist noch FRAU

Die noch bestehenden Clubs rätseln, wo sich die Clubberszene hinbewegt. Sicher ist: Der Mensch will feiern und feiern geht er nach wie vor. Nur wohin? Was bewegt sich im Underground? Und falls sich da etwas tut, kommt es irgendwann an die Oberfläche und wird zum Trend wie vor 20 Jahren die Technoszene, die all diese Lokale hervorgebracht hat? Die «Normalos» der Menschheit sind selten Visionäre oder Trendsetter. Haben sie sich damals nur zaghaft der neuen Szene genähert, sind sie später auf die Welle p Die Lebenszeit dieser Liegenschaften an der Geroldstrasse geht dem Ende entgegen.

Der Mietvertrag des HIVE wurde bis 2016 verlängert.

aufgesprungen, haben den Trend ausgelutscht und zertreten – oder institutionalisiert und dem Ursprungsgeist der Szene beraubt wie die «Street Parade», welche zum Sommerkarneval mutiert ist. GEROLDS GARTEN. Im Moment wird dort die Küche umgebaut, damit die hungrigen Mäuler auch nachts verköstigt werden können. Der Sommer kommt bestimmt wieder, wo es sich hier an lauschigen Abenden zu chilliger Musik von den Strapazen der Nächte erholen lässt. Eine Ära des Zürcher Nightlife geht zu Ende. Legendäre (mit diesem Wort geht das TREND MAGAZIN in der Regel sparsam um) Clubs schliessen oder haben bereits geschlossen. Man denke an die TONIMOLKEREI, das LABY (LABYRINTH), das SPIDER (SPIDER GALAXY) und schliesslich das ROHSTOFFLAGER, um nur einige zu nennen.

Feiern wir gebührenden Abschied einer Ära und feiern bei jeder Closingparty frei nach WILLIAM BLAKE: «Die Strasse des Exzesses führt zum Palast der Weisheit.» Für weitere Anregungen, wie man gebührend eine Party in einem Lokal feiert, das am nächsten Tag abgebrochen werden wird, dem sei das Buch von TINO HAHNEKAMP, «Sowas von Da», empfohlen. Es erzählt von den letzten 24 Stunden eines Clubs im Hamburger Rotlichtmilieu.

DAS OXA WIRD ZUR EVENT HALL Zürich ohne OXA? Der Club in Oerlikon hat Geschichte geschrieben: Knapp 3000 Parties, rund 1‘500 Weekends, 150 CDs und unzählige unvergessliche Nächte. Mit dem OXA sind die Techno-, die Trance- und Houseszene gewachsen. Mit dem Sinken der Bedeutung dieser Szene verschwand auch langsam der Glanz des Clubs. Nun wird er geschlossen. Entstanden 1985 unter dem Namen THE CLUB, hat das OXA im Lauf seiner wechselvollen Geschichte vor allem bei der Verbreitung neuer elektronischer Musikstile und beim Aufbau von DJs viel Pionierarbeit geleistet und daneben eine Reihe von weiteren Neuerungen in der lokalen Clubszene eingeführt. Einmal im OXA auflegen zu dürfen, galt als Höhepunkt in jeder DJ-Biografie. Das Haus war Abend für Abend rappelvoll. Doch der Ansturm liess nach. Ü16Partys verblieb die letzte treue Kundschaft – die anspruchsvolle Jugend hingegen blieb mit der Zeit ebenfalls fern. «Nach 28 Jahren an der Front haben die Betreiber nun aber genug, sich Woche für Woche in einem zunehmend kompetitiven Umfeld zu exponieren und dabei eine immer anspruchsvollere Gästeschar stets mit neuen Ideen zu überraschen», heisst es in der Pressemitteilung zur Schliessung. Das Ende soll aber nochmals gefeiert werden. «The Closing» soll einen Schlusspunkt setzen, der genauso in die Geschichte der Schweizer Partyszene eingeht, wie das OXA Geschichte im Nachtleben geschrieben hat, lautet die Absicht. Mit von der Partie sind alle DJs, alle Partyleute, alle Freunde, Bartenders, Dancers – kurzum, all jene, die Teil des OXA waren. Auch das Programm bis dahin setzt auf Schlusspunkte, denn die verschiedenen, bekannten Labels des OXA stehen unter dem Motto «The Last». Ab April wird die Liegenschaft dann komplett umgebaut und während rund acht Wochen in eine modern eingerichtete und polyvalent nutzbare Veranstaltungshalle verwandelt. Ab Juni steht diese dann externen Veranstaltern und Firmen für eigene Events zur Verfügung. Das bedeutet nicht das endgültige Ende für das OXA. Man werde in der Halle auch danach

51 2013-03


2013-03

52


unter dem OXA-Label die eine oder andere veranstalterische Bombe zünden. Clubadel verpflichtet ja schliesslich», versprechen die OXABetreiber. „ «The Closing»; So 31.3.; OXA, Zürich; www.oxa.ch

ER TOURTE MIT JAMES BROWN FRED WESLEY wurde in Columbus, Georgia USA, geboren, wuchs in Mobile, Alabama, auf und begann seine Karriere im Teenageralter als Posaunist bei IKE & TINA TURNER. Er war später, von 1968 bis 1975, Musik-Direktor, Arrangeur, Posaunist und Hauptkomponist für JAMES BROWN. Mit JAMES BROWN und als Kopf seiner Begleitband, der JB’S, war WESLEY «der berühmteste Sideman der Welt, der die geschmeidigen Grooves instrumentierte und die kühnen, chirurgisch genauen Soli beisteuerte, die die Sprache des Funk definierten». Zusammen mit GEORGE CLINTON und BOOTSY COLLINS spielte er eine Schlüsselrolle dabei, den Funk auf die nächste Ebene zu bringen. FRED WESLEY

Zu den wegweisenden Hits, die er mitkreiert hat, gehören JAMES BROWNs & THE JB‘S «Big Payback» und «Pass the Peas» sowie PARLIAMENTs «P-Funk» und BOOTSY COLLINS‘ «Stretching Out». Er zählt auch zu den am meisten gesampelten Musikern. Zu den Künstlern, die seine Stücke gesampelt haben, gehören JANET JACKSON («That’s The Way Love Goes») und NAS («Nastradamus»). Weiter arbeitete er u.a. mit RAY CHARLES, VAN MORRISON, USHER und CAMEO zusammen. Heute spielt er mit und nimmt mit seiner eigenen Jazzfunkband, den NEW JB‘S, auf. Er ist auch freiberuflich als Arrangeur, Produzent und Studiomusiker tätig und er teilt seinen Reichtum an Musikkenntnissen mit jungen Musikern und Musikstudenten in Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt. „ FRED WESLEY & THE NEW JB‘S; Do 2.5., 20:00 Uhr; ESCHERWYSS, Zürich; Tickets: STARTICKET

TREND REGIONAL

STECKBRIEF

DJ ACEE DJ-Name / Bürgerlicher Name: DJ ACEE / ASTRID MEIER Musikrichtung: Hiphop, R’n’B, Trap, Dubstep Lieblingsclub: Schweiz: LOFT Lausanne, APARTMENT 22 Zürich. Ausland: MUSE Tokyo, JAMBOREE Barcelona, THE POWERHOUSE Singapore. Diese Musiker waren in Teenagerzeiten meine Helden: Ui, das ging von ECHT, GREENDAY oder OASIS bis zu NAS, JAY-Z und TUPAC. Bester Gig ever: Hatte extrem viele spezielle Gigs, denke aber, dass es die Silvesterparty 2010 in Sri Lanka gewesen sein muss. Das Ambiente direkt unter freiem Himmel, am Meer bei 25 Grad, und die Stimmung waren unschlagbar. Zudem hatte ich drei Freunde dabei, was dem Abend die Krönung verlieh. Schlechtester Gig ever: Der allerschlimmste Gig war irgendwo in der Aargauer Pampa, weiss nicht mal mehr, wie das Kaff hiess. Jedenfalls war der Club fast leer, nur ein paar Land-Tussis waren am tanzen. Am Ende des Abends wollten die mir nicht mal die Gage bezahlen. Da musste halt eine spezielle Massnahme ergriffen werden und der Mixer im Club war mein! Schrägstes Erlebnis mit Groupie: Das war damals mit einem Typen, der mir auf FACEBOOK die ganze Zeit Messages schrieb, bei fast allen meinen Gigs auftauchte und mich dann aber nur beobachtete und nichts zu mir sagte. Hatte echt was Stalkingmässiges. Bei dieser Musik krieg ich Ohrenschmerzen: Definitiv bei Schlagern! Dieser Song wird an meiner Hochzeit gespielt: DRAKE «Best I Ever Had» Bester Schweizer DJ: HANDS SOLO

haltend, vom Songwriting bis zum selbstgedrehten Videoclip, welche bei SMITH zu eigentlichen Kurzfilme werden. Auf dem BASTILLE-Debütalbum «Bad Blood» erzählt der Songwriter viele Geschichten, obwohl er als Kind eher davon träumte, Regisseur, Autor oder Journalist zu werden. Trotzdem hat er nun alle diese Berufe quasi vereint. „ BASTILLE; Mi 24.4.; MASCOTTE, Zürich; siehe auch Seite 6

BUSHIDO NOCH SPIELEN SIE IN EINEM CLUB

BUSHIDO

Wer in nich allzu ferner Zukunft damit prahlen will, er hätte diese Band noch in einem Club erlebt, muss den Gig von BASTILLE im MASCOTTE besuchen. In ihrer heimat wird die Band um DAN SMITH schon länger gebührend gefeiert. SMITH ist ein Workaholic, alles unter seiner Kontrolle BASTILLE

Im letzten Herbst brachte BUSHIDO, mit bürgerlichem Namen ANIS MOHAMED YOUSSEF FERCHICHI, sein neues und von seinen Fans lang erwartetes Album namens «AMYF» auf den Markt. Ob er damit auch touren würde, war vorerst unklar. Er tut es. Der Ansturm dürfte gross sein.

DJ-Steckbrief von

Weitere DJ-Steckbriefe:

PARTYGUIDE.CH

1450 m² TURNSCHUHE Die «Sneakerness» lädt zum bereits fünften Showoff und geht auch dieses Jahr mit ihrem Erfolgsrezept auf Europatour. Das Opening macht Zürich: Sneaker-Kultur auf 1450 m². Sneakers sind nicht einfach nur Schuhe. Sie sind auch Kultur-, Szene- und ein Lifestyle-Statement. Die «Sneakerness» widmet sich seit 2008 diesem Kultur- und Fashionphänomen. Die grösste Convention in Sachen «Turnschuhe» tourt durch diverse Grossstädte Europas. Das Opening macht Zürich. Exklusive Modelle führender Marken laden zum Bestaunen, Tauschen, Verkaufen und Kaufen ein. Ein kulturelles Rahmenprogramm vor und während des Events beleuchtet den Lifestyle um den gefeierten Treter mit zahlreichen Performances aus Kunst, Tanz und Film. Beim «B-Ball»-Turnier dürfen sich die SneakerFreaks gar in sportlicher Aktion zeigen. Startschuss für die «Sneakerness» 2013 ist die Opening Party im HÄRTEREI Club am Freitag, dem 8. März, mit den beiden US-Hiphop-Produzenten und DJs PREMIER und STATIK SELEKTAH. „ «Sneakerness»; 9. und 10.3.; MAAG EVENT HALL, Zürich; www.sneakerness.com

„ BUSHIDO; Di 9.4., 20:00 Uhr; KOMPLEX 457, Zürich; Tickets: STARTICKET

53 2013-03


TREND REGIONAL

MODESCHAU UND SPECIAL GUESTS

REGIOBASEL

Motivationsschub Frühling

Redaktion Basel Leitung: Shqipe Sylejmani (shs) regiobasel@trendmagazin.ch Mitarbeit: Tringa Cerkini (tc), Sandra-Bettina Müller (sbm)

2013-03

54

Messen, Messen, Messen: Man könnte meinen, unser Land lebt von Ausstellungen. Im Februar die «Muba», im März die «Blickfang»-Ausstellungen (8. bis 10. März) sowie das «Badminton Swiss Indoors» (12. bis 17. März, ST.JAKOBSHALLE), und die Autosalontüren werden ebenfalls eröffnet. Doch nebst Rumlaufen und Bestaunen gibt es in Basel auch einiges mehr. Den neuesten Trend (nein, nicht Tae Bo, das ist wieder vorbei, seit das Abo ablief) findet man in den diversen Schwimmbädern der Stadt und auf dem Land: Ob in Muttenz, Liestal oder Rheinfelden, gemütliches Dampfbaden oder Streckenschwimmen, der Sport des Jahres definiert sich im Wasser. Keine Sorge – das bedeutet aber noch nichts. Schliesslich steht uns noch unsere Fussballliga zur Seite und bietet denjenigen, die vom Frühlings-Motivationsschub ausgelassen wurden, eine Alternative. Und wer darin auch nicht so das Wahre sieht, dem bleibt schliesslich eben doch nur die Yoga-Matte. So oder so, der Frühling scheint einzukehren und somit der Wille, wieder etwas Bewegung in den Alltag zu bringen. Leute, einfach mal entspannen: Der Sommer kommt in langsamen Schritten. Vor allem in der Schweiz. (Shqipe Sylejmani)

LA DIVA, das Basler Aushängeschild in italienischer Mode, stellt auch dieses Jahr wieder ihre Frühlings-/Sommerkollektion vor. Doch dieses Jahr soll der Rahmen gesprengt werden: «Fashion Night», die «Miss-LADIVA»-Wahl und dann noch ein Special Guest aus New York sollen aus dem Abend die Nacht der Nächte machen. Pompöööser wie glamouröööser Chic, so das Aushängeschild des «Pompööös»-Events. Im THEATER BASEL soll dabei nicht nur das neue Gesicht für die italienische Modekette LA DIVA gewählt werden, die unvergessliche Nacht soll vielmehr Basel in Erinnerung bleiben. Allen voran die «Miss-LADIVA»-Wahl: In der Jury sitzen neben der hochbegehrten Schweizer Ex-Miss und Modeexpertin CHRISTA RIGOZZI auch die Geschäftsinhaberin des Basel-Store, LINA FRANZO, und der Fotograf MARC GILGEN, welcher die beiden Damen in ihrer Wahl unterstützen soll. Doch neben der Hauptattraktion soll auch musikalisch einiges geboten werden: MS SHARON HARRIS, DARIA (Berlin) und ein Special Guest aus New York verleihen dem Abend noch den gebührenden Faktor Glamour, den auch der Dresscode beantragt («Glamour & Chic»). Mitorganisator und LOUNGE44-Besitzer ARTON KRASNIQI verspricht: «Es wird eine geniale Nacht, von der man noch lange sprechen wird!» Wer es noch exklusiver möchte, kann sich auch für die «Fashion-Show-VIP-Angebote» anmelden. (sh) „ «Pompööös – The Event»; Sa 23.3., 20:00 Uhr; THEATER BASEL; www.ladiva-gmbh.ch

DIE BANDITEN SIND LOS Und man kann es kaum glauben, denn was in den 0er-Jahren eine Prägung der Deephouse und Technogeneration war, ist wieder zum Leben erwacht. Und kaum hat der Gründer der «Sensation», AGI ISAKU, die grösste Trophäe der Schweizer Houseszene hervorgeholt, schon boomt die Partyreihe auch. Was früher den Zürcher Q-CLUB stürmte und das KAUFLEUTEN zum Beben brachte, ist heute im NORDSTERN vertreten. Der Basler

CAM ZEIGT SCHMUCK- UND KLEIDERTRENDS Nachdem es mit Beau LORENZO LEUTENEGGER nicht geklappt hat, gibt «Bachelor»-Gewinnerin CORINNE ANTIGONE MÜLLER alias CAM beruflich Gas. Mitte Februar präsentierte die Aargauerin Kleidermode des berühmten Basler Designers RAPHAEL BLECHSCHMIDT und Schmuck von SUSI PRINZ sowie MAKKAYA. Das Fotoshooting fand im Basler HighSociety-Hotel LES TROIS ROIS statt. CAM zeigte speziell für sie entworfenen Schmuck von MAKKAYA. Die Halsketten und Armbänder fallen durch ihr kreatives, jugendliches Design auf und können sowohl für gehobene Anlässe als auch im Alltag zu allem kombiniert werden. Sämtliche Schmuckstücke werden liebevoll von Hand in der Schweiz gefertigt.

Frühling, wo bleibst du? von Sandra-Bettina Müller

Die Zeit vor dem tatsächlichen (also dem gefühlten, gleich zum ersten Mal ohne Jacke raus) und dem standardisierten Frühlingsanfang (also dem, welcher auf der Nordhalbkugel durch den gleich langen Tag wie die Nacht festgelegt wird und auf den ca. 20. März fällt), ist immer etwas beschwerlich. Warum ist das so? Nun, zum einen nagt man nach wie vor noch etwas am Januarloch, zum andern schläft die Welt (zumindest wieder nach dem grossen Winterschlussverkauf) unter einer Decke der klirrenden Kälte. Die Bewohner der Schweiz werden vielerorts konfrontiert (um nicht zu sagen traumatisiert) von Minusgraden weit jenseits der einstelligen Zahl und ausser Chips (fr)essen und Bier trinken auf dem Sofa steht nicht wirklich viel am Plan. VITA PARCOURS? Och, ist doch viel zu kalt. Fussball? Kann man ja auch am TV gucken … Fasnacht? Meh.

Einige Eidgenossen treibt es in die Berge, Skifahren. Ein paar andere flüchten in den Süden, um in Ägypten oder Ähnlichem noch ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen. Für das Baden im Meer ist‘s zwar viiiel zu kalt, aber immer noch besser als bei –12°C die Autoscheiben kratzen. Nicht so unsere Schnäppchenjägerin. Nein, diese stampft tapfer selbst bei jenen Antitemperaturen durch die Strassen, die die Shoppingwelt bedeuten, erfreut sich über neue, sündhaft teure Pumps und schleppt ungefähr 34 Taschen von BELDONA mit sich rum. Ob sie den Inhalt dieser für den attraktiven Herrn von neulich braucht? Vor Kurzem sah man die beiden jedenfalls (ebenfalls bei Temperaturen, welche im


Edelstein der Clubszene bringt damit eine Wiedergeburt hervor, die man als alter Fan einfach nur bestaunen und betreten kann. Damit die nostalgischen Gefühle aber gleich aussen vor bleiben, sorgt der Macher der Banditen für neuen Zündstoff: Seine neueste Entdeckung GIANNI CALLIPARI setzt sich in Szene, angeführt von Mogul STEVE LAWLER. Ein Hoch auf die alten, neuen Zeiten! (shs)

tentaufe!) dürfen sich auf den Bühnen der Stadt austoben und ein Merkmal für die Vielfältigkeit der Basler Kultur setzen. (shs) „ «Bscene»; 15. und 16.3.; Basel; www.bscene.ch SISTER GRACIE am «BScene» 2012

„ BANDITZ vs. VIVA WARRIORS; Sa 30.3.; NORDSTERN, Basel

BASLER MUSIKQUERSCHNITT

ANZEIGE

Seit 1997 schon liefern die Macher von «BScene» eine Auswahl an Talenten der Basler Musikszene. Nicht nur dass dabei alle erdenklichen Formen und Farben der Musik vorgestellt werden, auch sind weder Stil noch Möglichkeiten Grenzen gesetzt. Auch dieses Jahr sind Clubs wie die KUPPEL, BIRD’S EYE, KASERNE, PARTERRE und viele mehr vertreten – länger ist nur die Liste der Stars. THE DROPS, GLAZE, BORED & BEAUTIFUL (Plat-

Etwas ausgefallener, aber nicht weniger edel sind die Schmuckstücke der Zürcherin SUSI PRINZ. Die Schmuckdesignerin schafft es, ganz verschiedene Farben und Materialien so zu kombinieren, dass daraus ein tolles Schmuckstück entsteht. Galadiner, Businesslunch oder erstes Date, die neuste Kollektion des Basler Haute-Couture-Designers RAPHAEL BLECHSCHMIDT bietet für jede Gelegenheit das richtige Outfit. Die Kleider sind edel und elegant, aber im Gegensatz zu manchen Haute-Couture-Kleidern nicht nur für den Laufsteg, sondern auch für das reale Leben geeignet. Die Schuhe sind von STARHEELS Aarburg, GAITO und HOTHEELS, beide Zürich. CAM sieht nicht nur schön aus, sondern kann auch schauspielern. Nachdem sie bei Produktionen an der Seite von MARCO RIMA und WALTER ANDREAS MÜLLER mitgewirkt hat, ist sie 2013 in drei weiteren Filmen zu sehen: «Himmelfahrtskommando», «Tyfelstei» und «Anuk II: Die dunkle Flut». „ www.vjosajusufi.com

Normalfall nur Hunde- und Pferdebesitzer vor die Tür locken) händchenhaltend und aneinandergekuschelt im Zoo. Kichernd rannte sie von Tier zu Tier («Jöööö! Erdmännchen!»). Er stand teilweise verzückt, teilweise etwas gelangweilt daneben. Bald ist Frühlingsanfang, wenigstens auf dem Papier. Mal schauen, ob Basel dann wieder zum Leben erwacht, was der FCB so macht und ob sämtliche Modesünden des letzten Jahres noch immer tragbar sind. «Nur durch den Winter wird der Lenz errungen», das wusste schon GOTTFRIED KELLER. Ob dieser Lenz auch Liebe erringt? Man möge es hoffen.

55 2013-03


TREND REGIONAL

mittelland

DAS PHANTOM IN BREMGARTEN

IRISH FOLK UND MEHR

Foto: Carsten Bunnemann

Viele Clubs haben immer länger, bis sie ihr Programm dem aktuellen Trend angepasst haben. Nicht so das Nordportal in Baden. Kaum haben Bands wie MUMFORD AND SONS riesige Erfolge, laden sie eine weitere, sehr hörenswerte Band in die Schweiz ein. FIDDLER’S GREEN versprühen mit ihren einzigartigen Songs bereits seit 1990 jede Menge Energie und eine tanzbare Melodie. Die sechsköpfige Band hat bereits ihr elftes Album veröffentlicht und hat auch nach so vielen Werken noch immer Überraschungen zu bieten.

FIDDLER‘S GREEN

So ist auf dem neuen Album neben Dudelsackmeister FLEX DER BIEGSAME auch IN-EXTREMO-Frontröhre MICHAEL ROBERT RHEIN zu hören. Nach einer gemeinsamen Tour und so manch durchzechter Nacht wurde die Idee geboren, diesen gemeinsamen hymnischen Song mit vereinten Kräften in den Folk-Olymp zu heben. Diesen und viele andere Songs wird die Band FIDDLER’S GREEN demnächst im NORDPORTAL Baden zum Besten geben. Redaktion Mittelland Leitung: Rebecca Hügi (rh) Telefon: 078 956 39 30 mittelland@trendmagazin.ch FLORIAN AST tritt am 22. März im NORDPORTAL auf.

Für die weniger Folkrockigen wartet eine Woche später FLORIAN AST mit seinem 10. Album im NORDPORTAL auf. Er wird nebst seinen brandneuen Songs garantiert auch Lieder zum Mitschunkeln und Mitsingen präsentieren. Da wären beispielsweise das auch folkige «Daneli», «Träne» und natürlich «Ängu», um nur einige von vielen seiner Ohrwürmer zu nennen. „ FIDDLER‘S GREEN; Fr 15.3.; NORDPORTAL, Baden

2013-03

56

«Das Phantom der Oper» ist ein Begriff, der jedem bekannt ist. Egal wie jung oder alt, jeder hat schon einmal etwas über dieses Musical gehört, gelesen oder hat es sich selbst bereits angesehen. Immer aufs Neue faszinierend und immer wieder sehr beeindruckend. Meist ist das Spektakel aber nur auf grossen Bühnen in den grossen Städten der Schweiz zu sehen. Nicht so am 23. Juli 2013. Dann wird «Das Phantom der Oper» im STADTSCHULHAUS in Bremgarten aufgeführt. Diese Aufführung soll sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffs abheben. Dies dadurch, dass die Texte der Autoren viel näher an der Romanvorlage liegen und in grossen Teilen der Musik bekannte Opernzitate eingebunden werden. Modernste 3D-Videotechnik kreiert eine

Und ich dachte immer ... von Rebecca Hügi

Hallo, meine lieben Leserinnen und Leser, und herzlich willkommen in unserer verkehrten Welt! Irgendwie finde ich, dass die liebe Erdbevölkerung das mit der Verwirrung in der letzten Zeit ziemlich gut hinbekommen hat. Dass man während der Fasnacht andere veräppeln darf, ist mir bewusst. Und dass man sich dort als etwas anderes «deklariert», ist mir ebenfalls völlig sonnenklar. Dass sich Fertiggerichte allerdings auch in ein anderes Kostüm werfen dürfen, wusste ich bislang noch nicht. Als ich Anfang Januar mein Kuhkostüm kaufte, hatte ich noch keine Ahnung, für wie viel Originalität ich damit am Maskenball sorgen würde. Irgendwie wollten mir alle die Maske vom Kopf nehmen, um zu prüfen, ob sich darunter nicht ein Pferd verbirgt. Komisch! Wieso nur? War da nicht irgendein weiterer von vielen Fleischskandalen? Ach ja, stimmt! Da war ja diese Lasagne, die meine moralischen Grund-

perfekte Bühnenillusion, welche fliessende Übergänge zwischen den einzelnen Szenen schafft. Die Rolle der Christine interpretiert die Bostoner Sängerin und «Echo-Klassik»-Preisträgerin DEBORAH SASSON selbst. Ihre einzigartige, überaus facettenreiche und kraftvolle Sopranstimme ist ideal geeignet für diese Mischung aus Oper und Musical. Weiter wirkt ein grosses Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum bei der Produktion mit. Ein 18-köpfiges Orchester wird in Bremgarten zudem die Musik live spielen. Nebst Bremgarten wird die einzigartige Aufführung im Juli 2013 auch in Bern, Glarus, Hüntwangen und Luzern zu Gast sein. „ «Das Phantom der Oper»; Di 23.7.; STADTSCHULHAUS, Bremgarten

sätze komplett durchgewirbelt hat. Mein Prinzip «ich esse nichts, worauf ich sitze» muss ich nun überdenken. Gleichzeitig habe ich mich nun gerade als bekennende Fertigmenü-Esserin geoutet. Viel schlimmer kann’s nun ja nicht mehr werden. Liebe Pferde, ich hab’s wirklich nicht gemerkt, dass ihr euch unter einer dicken Schicht Pasta und Tomatensauce versteckt habt. Dieses Vorkommnis hat mich nun auch dazu bewegt, andere Dinge ganz genau unter die Lupe zu nehmen. In Zukunft möchte ich sicher sein, dass mein morgendlicher Apfel auch wirklich ein Apfel ist. Noch dazu werde ich in Zukunft Ananas, die sich mit einer Bananenschale tarnen, umgehend in der entsprechenden Filiale zurückgeben. Eines ist jedoch sicher: Unsere Ausgehtipps sind weder verkleidet noch falsch deklariert, sondern echt total unverfälscht.


ZWEI HIPHOPACTS IM SEDEL BOYS ON PILLS

TREND REGIONAL

SAK NOELS «LOCA PEOPLE» Sein Megahit «Loca People» hat manchen unvergessliche Partynächte gebracht. SAK NOEL kommt diesen Monat exklusiv nach Zug in die LOUNGE & GALLERY – sein einziger Auftritt in diesem Jahr. SAK NOEL

Seit der Berner Rapper BAZE auch landesweit bekannt ist, öffnen sich für seine Rap- und Elektrohopper-Combo neue Türen und Bühnen. Das Projekt BOYS ON PILLS ist spätestens seit dem dritten Album «Nacht» keine Spielerei, sondern ein ernstzunehmender Hiphopact, der sich auch einmal getraut, in fremden Genregärten zu wüten. Supportet wird das Ganze noch von den Lokalmatadoren GEILER AS DU!

zentralschweiz

„ BOYS ON PILLS und GEILER AS DU; Sa 16.3.; SEDEL, Luzern

Der gebürtige Spanier wurde bereits als Teenager von elektronischer Musik beeinflusst. Er besitzt mit MOGUDA ein eigenes Plattenlabel. Sein Titel «Loca People» wurde 2011 weltweit zum Clubund Chartshit. Bei der Produktion des zugehörigen Videos führte der 30-Jährige selber Regie.

UNENTSCHULDIGTE ABSENZEN GIBT ES NICHT

„ «I Love L&G»; Sa 23.3.; LOUNGE & GALLERY, Zug

Kurz vor den Osterferien wird das grösste Kantifest der Zentralschweiz für Furore sorgen. Man ist herzlich eingeladen, den Frühjahrsschulstaub von den angesagtesten Beats so richtig von den Schultern klopfen zu lassen, denn die «High School Party» ist angesagt. Bücher können an diesem Abend getrost im Schulregal liegen bleiben. Feiern statt Formeln büffeln steht auf dem Programm! Jede Menge Specials sorgen für zahlreiche Überraschungen und mit «Party Music only», Hits und Dancetracks ist das Stimmungshoch garantiert. «Sexy GoGos statt langweilige Lehrer», steht weiter in der Ankündigung und «Getränke-Specials an der Bar statt lauwarmes Kantinen-Essen». Kurz: Der Traum eines jeden Schülers geht hier in Erfüllung. Unentschuldigte Absenzen gibt es nicht. An der ersten und einzig wirklichen «High School Party» des Jahres ist der Ausnahmezustand garantiert! Organisiert wird die «High School Society» von den Klassen der KANTONSSCHULEn ALPENQUAI, BALDEGG, BEROMÜNSTER, MUSEGG, REUSSBÜHL, SARNEN, SCHÜPFHEIM, STANS, SURSEE, WILLISAU und der WIRTSCHAFTSMITTELSCHULE LUZERN. Ein Gratisbus der VBL verkehrt Bahnhof Luzern, Perron beim Torbogen, zum VEGAS Club nach Kriens und zurück. „ «High School Society»; Fr 22.3.; VEGAS Club, Kriens

SIR COLIN Der älteste Club der Zentralschweiz feiert sein 16-jähriges Bestehen mit einem besonders fulminanten Lineup. SIR COLIN beehrt den Club wieder einmal. Der Wädenswiler kehrt dabei an seinen Ursprung zurück, wo seine Karriere in den 1990er-Jahren begonnen hat. Unterstützt wird er vom Powerduo DJACOBB feat. MC S-ROCK, dem BOOTYNITE-DJ TROUBLE H und dem Lokalhelden RAKIM, welche alle ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Black- und Mashup Beats setzen. Das PRAVDA möchte sich bei allen Gästen für die jahrelange Treue mit dieser unvergesslichen Jubiläumsnacht bedanken. „ «16 Years PRAVDA»; Sa 23.3.; PRAVDA, Luzern

LUKE GASSER

EIN VIERTELJAHRHUNDERT 2012 feierte PHILIPP FANKHAUSER, Grandseigneur der Schweizer Bluesszene, sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Grund genug, seinem bisherigen Schaffen ein Denkmal zu setzten. Die «25 Years – The Anniversary Tour» präsentiert verloren geglaubte Schätze aus den Anfangszeiten, Songs PHILIPP FANKHAUSER

Vor ihnen wird der Obwaldner Filmemacher, Bildhauer, Maler und Musiker LUKE GASSER die SCHÜÜR einheizen. GASSER hat mit 11 Alben und 9 Filmen schon ziemlich viel geleistet. Film Nr. 10, «Anuk II – Die dunkle Flut», soll noch dieses Jahr zu sehen sein. „ SHAKRA und LUKE GASSER; Fr 29.3.; SCHÜÜR, Luzern

SOLID, ROCKIG, BLUESIG

aus seinen Jahren in den USA, Klassiker und Hits ebenso wie FANKHAUSERs persönliche Favoriten aus dem letzten Vierteljahrhundert. Zusammen mit seinen langjährigen Musikerfreunden TOSHO YAKKATOKUO am Schlagzeug, MARCO JENCARELLI an der Gitarre, HENDRIX ACKLE an den Tasten und ANGUS THOMAS am Bass lädt der erfolgreichste Bluesmusiker der Schweiz zu einer Reise «down memory lane» ein. „ PHILIPP FANKHAUSER; Do 28.3.; CHOLLERHALLE, Zug

«POWERPLAY» Der Name ihres aktuellen Albums ist Programm. SHAKRA schafften mit ihrem 9. Werk gar den Sprung ganz an die Spitze der Hitparade. Um sich ins Hemd zu machen aus Respekt vor einem möglichen neuen Höhenflug, sind die Emmentaler freilich zu lange im Geschäft. Viel lieber rocken sie einfach.

Bandleader, Sänger und Bassist PEPI HUG aus Weesen am Walensee wurde bereits mit 16 Mitglied einer Rock‘n’Roll-Band. 1981 gründeter er mit seinem Bruder GEORGE die GEORGE HUG COUNTRYBAND. Seine aktuelle Band, die PEPI HUG‘S FIREWALL, spielt Rock, Rock’n’Roll, Blues, Country, auch akustisch. Sie ist eine unkomplizierte, motivierte, starke und professionelle Truppe, die tollen Sound macht und immer etwas zu lachen hat. Neben den Standard-Rockinstrumenten werden auch eine Hammond-Orgel oder eine Harfe eingesetzt. Zum Repertoire der Band gehören neben eigenen Songs auch Hits von BOB SEGER, BRYAN ADAMS, DIRE STRAITS, EAGLES, ELVIS PRESLEY, JERRY LEE LEWIS, LYNYRD SKYNYRD, ROY ORBISON, SHAKIN’ STEVENS, BRUCE SPRINGSTEEN, ZZ TOP u.v.m. Die Musiker leben die Songs und geben dem Publikum die Freude weiter, die sie spüren. Wer schon mal an einer «Hochdruckparty» dabei war, weiss, dass FIREWALL nicht nur ein Konzert, sondern auch ein Erlebnis ist.

Redaktion Zentralschweiz Leitung: Marcel «Obi» Oberholzer Telefon: 079 442 23 20 zentralschweiz@trendmagazin.ch

„ PEPI HUG‘S FIREWALL; Sa 30.3.; DUKES, Sihlbrugg

57 2013-03


TREND REGIONAL

FILMMUSIK ANDERS ANWENDEN Der in Berlin lebende Berner Musiker und Sänger LLELUJA-HA alias MARCEL BLATTI hat sich vor allem durch das Popduo POLA einen Namen gemacht und hatte Pech. In der chinesischen Provinz Shangdong begannen noch vor der Finanzkrise die Dreharbeiten zu «Sun of Moon», einem Film des jungen Ausnahmeregisseurs XIU BAO zu dem LLELUJA-HA die Musik machte. Doch der Produktionsfirma ging das Geld aus und der unfertige Film verschwand im Tresor. Doch nun erschien der Soundtrack trotzdem und er kann auch ohne Film leben.

BernerSzene

Bern im Asienfieber Asien kommt. Ob Wirtschaft, Kultur oder Lifestyle, der asiatische Einfluss ist überall sichtbar und Japan und China sind das, was Amerika mal war, eine faszinierende, andersartige Geschichte. Gleich mehrfach sorgt die fernöstliche Kultur in Bern zurzeit für Gesprächsstoff.

CHINA ZU BESUCH IN BERN

Keine Angst, auf dieser Doppel-CD finden sich wenige, aber perfekt mit westlicher Synthesizerklängen vermischte, chinesische Musikklänge, die immer etwas sehr spitz für unsere Ohren klingen. LLELUJA-HA hat vielmehr eine gefühlvolle und facettenreiche Musik geschaffen mit Pop, Soul und Klangcollagen, sodass dieser Sound, der manchmal von Alltagsgeräuschen unterbrochen wird, durchaus einen Film hervorruft vor den Augen des Hörers. Wenn nicht, dann hat der Berner Theaterkomponist einfach eine entspannte Ambientemusik geschaffen, zu der man Reisnudeln und Poulet mit Holzstäbchen essen und dann entspannen kann. Und schliesslich: Die Geschichte von der gescheiterten Filmproduktion, so hat LLELUJA-HA inzwischen erklärt, war ein PR-Gag und ist frei erfunden. (jk) „ LLELUJA-HA, Album: «Sun of Moon» (Soundtrack); www.sunofmoon.com

KLEE LIEBT JAPAN

Das HISTORISCHE MUSEUM Bern zeigt eine Ausstellung der Superlative: Nach zwei Jahren Verhandlungen kann der Besucher zum ersten Mal in Europa zehn Terrakottafiguren und Redaktion Bern Leitung: Juerg Kilchherr (jk) rund 220 weitere hochkarätige Artefakte aus der bernerszene@trendmagazin.ch Grabanlage oder Zeit QÍN SHIHUÁNGDÌS’ des ersten Kaisers von China, bestaunen. Die Terrakottaarmee mit 8000 lebensgrossen Kriegerfiguren ist Teil des gigantischen Mausoleums, das erst 1974 entdeckt wurde. Das UNESCOWeltkulturerbe wird häufig als achtes Weltwunder bezeichnet und ist nun ein halbes Jahr innerhalb eines Gesamterlebnisses zum Thema China in Bern zu sehen. Unbedingt Vorverkauf benützen. (jk) „ Ausstellung «QÍN – der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger»; 15.3. bis 17.11.; HISTORISCHES MUSEUM BERN, Helvetiaplatz, Bern; www.qin.ch

2013-03

58

PAUL KLEE, der einzige Berner Maler mit Weltruhm, ist in Japan so präsent wie kaum ein anderer westlicher Künstler. Sein reduzierter Stil fasziniert das Publikum Japans. Das ZENTRUM PAUL KLEE zeigt in einer Ausstellung die Wechselbeziehung zwischen der zu Lebzeiten KLEEs sehr unbekannten japanischen Kultur und dem Künstler. KLEE war nicht nur von der fernöstlichen Motivitik und Ornamentik, sondern auch

PAUL KLEE, «Paukenspieler», 1940, 270; Kleisterfarbe auf Papier auf Karton, 34,6 x 21,2 cm; ZENTRUM PAUL KLEE, Bern

DIENS

DAS LEBEN NACH WURZEL 5 Vor zwei Jahren liessen sich die Berner WURZEL 5 auf ihrer Abschlusstour nochmals feiern. Dann war Schluss. Nun meldet sich DIENS mit einem Soloalbum zurück. Warum, erklärt er im Interview mit dem TREND MAGAZIN. von Juerg Kilchherr

DIENS: Bereits drei Monate nach dem Ende von WURZEL 5 begann ich, den ersten Song zur aktuellen Scheibe zu schreiben. Es reizte mich, neben der Freude an der Musik, solo zu arbeiten. Die Gründung einer neuen Band stand für mich nie zur Diskussion. TREND MAGAZIN: «Schwarzmale», deine erste Solo-CD, steht für Hiphop eines über 30-Jährigen. Und für was sonst noch? – Es ist ja kein Konzeptalbum, es hat keine Botschaft und auch keinen roten Faden. Aber «Schwarzmale» ist ein Statement, wie es mir im Moment geht, wo ich mich sehe und wo ich stehe. Ich möchte auf der Scheibe auch nicht belehrend wirken. Jeder Song steht für sich selber. Sie wurden von SAD produziert mit Gästen wie LILY YWLLOW, RA-


von der Tuschtechnik, der Kalligrafie und der Zen-buddhistischen Haltung fasziniert. Die Ausstellung thematisiert und vollzieht den interkulturellen Dialog zwischen West und Ost und steigt damit in eine Debatte ein, die derzeit eine enorme Aktualität hat. „ Ausstellung: «Vom Japonismus zu Zen. PAUL KLEE und der Ferne Osten»; bis 12.5.; ZENTRUM PAUL KLEE, Bern; www.zpk.org

RAPS GEGEN DIE GEWALT AM KIND Als Gewinner des «YOUNG CARITAS Award 2011» fiel RAPHAEL STIERLI durch einen Eigensinn auf, der sich nicht von Plattenbossen verbiegen lässt und seinen Rap nicht massentauglich schleift. Doch gerade dies gefiel dem Berner Produzenten SAD. Dieser griff CYPHERMAISCHTER nun bei seinem Zweitling unter die Arme. Denn Musikideen hat der Bündner. Dies fand auch Chartstürmer SHUKO (LIL WAYNE, CRO, SIDO etc.) und half beim Komponieren dreier Songs mit.

Wer GIMMAs Dialekt im Sprechgesang mag, wird CYPHERMAISCHTERs direkte Sprache lieben. Schon ein gestandener Mann ist er und hat neben Texten über seine Lebensansichten auch das Projekt «Sai» ins Leben gerufen. Zusammen mit YOUNG CARITAS sammelt er mit der Platte Geld für ein Hilfsprojekt gegen die Kinderprostitution in Pattaya, Thailand. Mit dem Song «Alli zema» versucht er erneut, musikalisch auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Dieser Schandfleck in der männlichen Begierde zeigt, wie CYPHERMAITSCHTER eine soziale Ader hat. Auch andere Männerfantasien bekommen ihr Fett ab. Doch neben Raps hat der «Traumfänger» auch Tunes, die die Aufmerksamkeit des Hörers von Anfang bis Schluss ansprechen, auch wenn nichts wirklich Neues unter den 15 Songs zu finden ist. Aber das, was da ist, ist grundsolide. (jk) „ CYPHERMAISCHTER, Album: «Traumfänger»; Live: Fr 22.3, ISC, Bern; www.cyphermaischter.ch CYPHERMAISCHTER

PHAEL JAKOB, MIMIKS, ABU und WILLIAM WHITE. Was schätzst du an unserer Zeit und wo-ran krankt sie? – Das Positive ist auch das Negative. Das Potenzial der Social Media ist sowohl für einen Künstler wie für eine Privatperson riesig. Doch es scheint mir, dass sich viele Leute darin verlieren, kein Mass mehr haben. Wenn ich sehe, wie ein Fünfjähriger ein Smartphone bedient, dann wird mir bewusst, wie die Elektronik übergross geworden ist und uns zu fest in ihren Bann zieht. Du bist mit dem Soloalbum in die Top-10 eingestiegen, dann wieder gefallen. Warum tut sich der Berner Rap heute so schwer und bringt es nicht auf das Niveau eines STRESS? – Berner Rap war nie auf Hit getrimmt. Sowohl WURZEL 5 wie ich oder GREIS haben die Top-10 in der letzten Zeit geknackt. Somit war die Qualität immer gut. Die Berner Bands werden weniger von den Zürcher Medien und TV gepusht als Stress. Schön ist bei mir auch, dass sich viele Ex-WURZEL5-Fans für meine Sachen interessieren.

ANZEIGE

Was möchtest du noch erreichen? – Die aktuelle Tour geniessen, dann etwas ausspannen, denn Album und Tournee sind und waren kräfteraubend. Da ich nie von der Musik leben könnte, werde ich wieder Teilzeit arbeiten gehen und hoffe, dass ich endlich das finde im Leben, was ich brauche und was mich glücklich macht. „ DIENS, Album: «Schwarzmale» (Sound Service); www.chlyklass.ch

59 2013-03


TREND AGENDA

PARTIES & EVENTS Samstag 02. März

Basel Acqua Bierhübeli Borderline Hinterhof Bar Kuppel Nordstern Nordstern Sud Bern ISC Liquid Mad Wallstreet Hinwil Beach Club Pirates Luzern Bruch Brothers Casineum Madeleine Penthouse Pravda schwarze Schaf Suite The Club The Loft The Lounge Tunnel Tunnel Vegas Zürich Bagatelle Blok Escherwyss Hard One Hive Icon Indochine Kaufleuten Mascotte Oxa Stairs Supermarket Xtra Zukunft

Miron & Marius Pearls of the 80ies; DJ Franctone The Ultimate Washingmachine Clubder200; Acid Pauli, Dario Rohrbach,... Katermukke feat Jake The Rapper,... Secret Society; Dan Andrei, Alfonso Leon,... Secret Society; Dan Andrei, Alfonso Leon,... Mucho Mundo; DJ Fett, Mucho Macho Oldies; HansP & Tom Hed Kandi; Stuart Ojelay, Nu-Man Scream & Shout; Truestep, Jack Dylan We Love Ibiza; Nikolaz, Tom Vibe, Black M Charts&Hits; Keep Cool, Tom Nice Royal Guitar Club; Höllehond, Goofy Girls go Out; Hands Solo & Whiz Kid Soul Train; DJ Teis Saturday Night Fever; Oliver Hustler Cream; Mat, Prime, The Situation, Curl Soundz; Enrico Lenardis DJ Paul Eduard Remember House; Kev‘n‘Jay, Dexter & Gold Handz Up; Flava&Stevenson, G.M.A, Fat-K,... Sophisticated Lounging; T4you We Love Techno; Privée: La Mine Express,... We Love Techno; Franco Bianco, Dread J Live,... Glitter&Glamour; Patrick Miller, Pat Farrell,... Househoch; Richi & Fred Licci Bedtime-Stories; Betoko, Karmon, Tonic,... Viva La Disco;Greg, L-Way, Fresh, DeeFly, Q-Drop That‘s Soul; Hispanic Joe, Rocksteady Clockwork, DJ Tennis, Job Jobse, Mik Maroo Zurich Beyond Experience; She DJ Lady S, Rockit Zurich Beyond Experience; Big Ali & DJ Kash,... Remady, Manu-L Haustanz The Last-Remember; Mas Ricardo, Dream, Dave202 5 Years Stairs; Querox, Osher, Class A,... Superyellow; Santé, Gogo, Meikel, Fabri Orgasmo;Robotronika, Roby Rob, Mike Kay,... Electron Pr-Party; Jon Hopkins Live, Idealist

Donnerstag 07. März Basel Nordstern Tetris; Andrea Oliva, Spiess‘nSchiffer,... Sud Living After Work Bern Mad Wallstreet Ladykracher; DJ Truestep Hinwil Beach Club Pizzeria Bella Notte Pirates Bikersnight&a lot of Noise; Covernoise, Mags Luzern Bruch Brothers Karaoke Night; John Little Madeleine Denn sie wissen was sie tun; Dewaser,... schwarze Schaf Ambudance; Redrum Schaffhausen Cuba Rock‘n Roll Thursday Hot Rockin; DJ C-Baker St.Gallen Elephant Jukebox; Don Philippo St.Margrethen Pirates Pirates unplugged; DeadBeatz Winterthur Kraftfeld Badewanne; Merry Shipping Zürich Bagatelle Galaxy Space Shake; Jesse Jay, Willi P Hive Neon; Ulli & Maesoo, Ryan Riot, Zustra,... Kaufleuten Thursdays; Whiz Kid Mascotte Silk Xtra Salsamania Zukunft Dosci; Alton Miller, Kejeblos

Eine vollständige und aktualisierte Liste ist zu finden auf

TRENDMAGAZIN.CH >Agenda

agenda@ trendmagazin.ch

2013-03

60

Freitag 08. März Baden LWB Nordportal Basel Acqua Borderline Hinterhof Bar Kuppel Nordstern Schiff Sud Bern ISC Liquid Mad Wallstreet Buchs Krempel Gossau BBC Hinwil Beach Club

The Goodlife; Redrum, BigBoys, X-Trem Ü30 das Original; Angie and Guests Lamski We Love Music; Luigi Rocca, Hannes Fischer,... 3 Jahre Hinterhof Bar; WhoMadeWho, Nu,... Neon Circus; Mannequins We Are Bonkers; Loadstar, Fat Ugly Bitch,... Eröffnungsparty; Senor Scherben, Mista Mifume Freak Out Funk; Luxus, Kraut & Rüben, Funkaloo Flashback; Skoob & Stroke Out 4 Fame; Fame Luck & Noggy Mash Up; C-Side, Phil B University Krempel Semestarparty; Mooqee,... Friday Nite Feeling; Nikolai Semenov Toxic Beach; K-Delay, A.B. & R.Suda, Cesco,...

Pirates Pop,Rock&Partycovers; Neuland, Mogli Luzern Bruch Brothers Calumet & CD Taufe Morning Transfer; DJ Goofy Casineum Radio Pilatus U30 Popkeller; LaMarque, Ronnie Madeleine Soundz; DJ Fatoni Penthouse Dance on the Top; Le Stelle Pravda Ladies Night; Marc a Dvice schwarze Schaf Stereo Disco; DJ Sca Suite DJ Kid Sleazy The Loft Switch; Prophet, D-Rock, Noli‘C, Ecko,... The Lounge Sophisticated Lounging; Mirco Esposito Tunnel Final Exit; Privée: Sil B, Itchy, Denker,... Tunnel Final Exit; Talin, Medo, Doncivico,... Schaffhausen Cuba Cherry Beats; DJ Aron Tanie Solothurn Kofmehl Raumbar: Royal Fridday; Mr.Lu-Wi, Slazzy,... St.Gallen Elephant Imhoofs Rhythm Revolution; Tylene, Imhoof,... Felix Entourage; Alex Price Raumstation Wicked Night; Claudio Loco, Doublescore,... Trischli Just Black; Pro Zeiko, Ron‘Del Villa Wahnsinn No.1 Hits Party; Johnny Lopez, Zone St.Margrethen Pirates Rocknight; Repulse&Marock, Rock DJ Jovi Wetzikon Evita Ladies Welcome; Tiago, I-Scratch Winterthur Albani Wanted; Silent Rabbit, Darth Venkman Kraftfeld Schauplatz; De Staat, Fai Baba, Stoertebeker Salzhaus Shock‘n‘Roll Circus; The Shit, DJ Hasu,... Zürich Bagatelle Real Funk; Spruzzi & Funky, Gramigna,... Blok Ten; Brokapella & Friends Escherwyss Foxy Friday; DJ Ker Hard One DJ Miguel Hive Magnet; Format:B, Don Ramon, Chris Mono,... Icon Le French Touch; JSebK Indochine Party Hard; DJ Mahli, Swissivory, Jay-D,... Kaufleuten Your...Choice; Aystep, K-Rim Mascotte Royal Flush Stairs Progressive Grooves; m&d Babes, Girandon Xtra Noxiris-Jubiläumsparty Zukunft Karawane; Ion Ludwig, Subfossil, Franky Greiner

Samstag 09. März Baden Joy enJoy - A Night with Locals DJs LWB Urban City; K-Rim, iScratch, Splitty, MC B Basel Acqua Edgar Edit Borderline Fiesta Iberica; Pippo, Javi, Livia,... Hinterhof Bar 3 Jahre Hinterhof Bar; Sakul Ysum, Liebkind,... Kuppel Traktorkestar, In Balkon, Django Nordstern Mobilee with Pan-Pot & Anja Schneider, Oliver K Schiff All Systems Go-Go; Miss Golightly,... Sud Habit Fashionshow / Blickfang Afterparty Bern Bierhübeli Après Ski Party; DJ Pipo ISC Saturday Night Fever; DJ Corey Mad Wallstreet Mixtape; Swaz & Max Marc, Truestep Gossau BBC Fat out your Saturday; DJ Freesoul Hinwil Beach Club Aloha-Beach Tour Vol.3; DJ Scotty,... Pirates Rock Night; 7t Cover, Tom-Gee Luzern Bruch Brothers The Led Farmers; DJ La Marque Casineum Spassfaktor; I.T.I. & Spino Madeleine Juice; Soul Smoothie&Mood Honeymoon Penthouse Saturday Night Fever; N.D.Wave Pravda Smash Up; Mad Morris, Enzo Grego, P4T, ... schwarze Schaf Soundz; DJ Sidisco Suite Djette QueenCool The Club Shady; Shade, Tenzking, Mat The Loft Rockstars; Christopher S. feat Max Urban, ... The Lounge Sophisticated Lounging; David Ames Tunnel Privée: Come Around; Ruff Pack Intl.,... Tunnel Touch my Lippz; Brewz Bana, Noli C, Crystal Vegas En Vogue; Big Ali, Kash, G-Play, Flex Schaffhausen Cuba Caribbean Night; DJ Dale Solothurn Kofmehl Raumbar: Buena Vista St.Gallen Elephant St.Galler City Night; Daddy K, Flava&Stevenson Felix Ballin; DJ Cruz Raumstation Supercity; Bee Lincoln, Mäx Varano, Como Damar Trischli Colorized; Ace, Freaza, Saver Villa Wahnsinn Pure90s; Vengaboys, DJ Mario, Jean Luc Picard St.Margrethen Pirates Pop,Rock&Partycover; Neuland, DJ Roger Wetzikon Evita Tasty; Wood Nox & Eric Santana, Boombaztic,... Winterthur Albani Rocky Balbani; DJ Al Magos Kraftfeld Nachttanz; DJ Aircraft, Spank Can You Pass Salzhaus We Love 80s; Baywatch Soundsystem Zug Lounge&Gallery Too.Sexy Star Night; Remady ft.Manu-L, ... Zürich Bagatelle From Disco to House; Sonik & Bright Lite Blok Schwerelos; Matija, Abdel Hady & Herr Müller

Escherwyss Hard One Hive Icon Indochine Kaufleuten Mascotte Oxa Stairs Supermarket Xtra Zukunft Zukunft

7 Jahre Pure90s; Live: Vengaboys, Ray Douglas Plush; Swissivory, Best Man DJs& Mack Stax,... Grundton; Alle Farben, Marc Miroir,... Back to the future; DJ Prince Who; DJ Tujamo EDX-No Xcuses Lipstick; Vitamin S, Adrinardi The Last - The Kidz want Techno Tekknology; Fer Br, Lorenzo Bartoletti,... Fantastik; Rolf Imhof, Pazkal, Timoteo,... Street Stylez Bar3000: Schoolbell, Cajoeri Basic Soul Unit, Neevo, Peak, Mard D‘Arrigo

Donnerstag 14. März Basel Nordstern Tetris; Mr.Ho, Heval Schiff Anker, Herz und Weisses Kreuz; Tonga Tale,... Sud Sud Unplugged Bern Mad Wallstreet Ladykracher; Truestep Hinwil Beach Club Pizzeria Bella Notte Pirates Acoustic all Overs; Overhead, Mario Luzern Bruch Brothers Cardess; DJ Konserve Casineum HSLU Party; Ecko, Mitch Cuts Madeleine DonnerStage; Improcomedy schwarze Schaf Ambudance; Redrum The Club HSLU Party Schaffhausen Cuba Love is in the Air; DJ Aircraft St.Gallen Elephant Jukebox; Don Philippo St.Margrethen Pirates Bikers Rock Night; Zok-P Winterthur Kraftfeld Badewanne; Laserwolf Zürich Bagatelle Freiflug; Rah & Pablo Einzig Hive Neon; Moullinex, Mannequine, Herr Müller,... Kaufleuten Thursdays; Ray Douglas Mascotte Silk Xtra Salsamania Zukunft Dosci; Alex Dallas

Freitag 15. März Baden LWB The Goodlife; DJ Ker, The Best Men, J-Temple Basel Acqua DJ Princess P. Borderline Progressive Experience; Symphonix live,... Hinterhof Bar Super Flu, DJ7, Mulitask Kuppel Sneakerbox vs. Blazuptunes ft. Johny Holiday,... Nordstern Miniload; Johnny D, Adrian Martin, Pazkal Sud BScene; Clouride, All Hands, Kapoolas Bern ISC Rhythm Of The Night; Sir Super Smart, Kranfahrer Mad Wallstreet Hotburn; Eleganza Djanes, Truestep, Chris P Gossau BBC Friday Nite Feeling mit DJ Ric F Hinwil Beach Club Free Friday; Urs Diethelm Pirates Rockabilly Night; The Rubberneckers, Pipistrello Luzern Bruch Brothers Glam Night; DJ Joey Roxx Casineum Gran Caribe; DJ Theo Madeleine Funkorama; Mitch Alive & Murphy Penthouse Dance on the Top; Jean Luc Picard Pravda Ladies Night; Branco P schwarze Schaf Stereo Disco; Joe Harris Suite DJ Little Victor The Club Gran Caribe; DJ Tiago The Loft Frigay Night; C-Side, Pra-Vos The Lounge Sophisticated Lounging; David Ames Tunnel Privée: 3612; Sous Sol, Martin Baur&Friends Schaffhausen Cuba Caribbean Night; DJ Dale St.Gallen Elephant Kiss Kiss; Tap Tap, Aron Tanie Felix Adore; Alex Austin Raumstation Resident Nacht; Piratenkind, Squep, Everstone Trischli Superfriday; Fadeout vs. ResQ Villa Wahnsinn PopCorn; Mike, Greenhorn St.Margrethen Pirates Housemeister Vol.7; DJ Tom Novi Wetzikon Evita Ü40 Lost in Disco; DJ Nameless Winterthur Albani DJ Jesaya B-Day Special; Galyn, Phumaso, ... Kraftfeld Spielwiese; Nachtflohmarkt, DJ Shit Zürich Bagatelle Real Funk; DJ Riccardo Blok Ten; Sentiment, The Local Yocals, Nils Reimann Escherwyss Foxy Friday; B.K. Reel, Kay Cut Hard One DJ Bronx Brother Hive Down w; Riva Starr, Alexis Raphael, Nici Faerber Icon World Wide Wax; Le Wax Indochine Vicious; D-Skillz, Ruben, A.B. & R-Suda Kaufleuten Class; D-Rock, Deekayz, Swissivory Mascotte Royal Flush Stairs Vive Labelnight; Octave, Mike Mass, Jamie White Xtra Rollschuh Disco; P.A.T, Tom Orrow Zukunft Motoguzzi Label Night; Markus Suckut, Wandler


Samstag 16. März Baden Joy Dice; Mahara McKay & The Best Men DJs LWB You are our VIP Basel Acqua The Mojoknights Borderline Manel Diaz, Microcheep & Mollo, Doublescore,... Hinterhof Bar Family Affairs; Jimpster, Le Roi, Mehmet Aslan Kuppel DJ Comoustache Nordstern Beyond; Darius Syrossian, Alexis Raphael,... Sud BScene; Dutchie Gold, Otto Normal, RapBau Bern ISC IndieZone; Olive Oyl & Trashlimo DJs Mad Wallstreet Shake your Booty; DJ Phil B Gossau BBC Fat out your Saturday; DJ M-Kay Hinwil Beach Club French Kiss; Mr.Da-Nos, Carlos Rivera, Fresh D. Pirates Into the Night; Django 3000, Applefresh Luzern Bruch Brothers Flashpoint; DJ R.E.D. Casineum Voilà; Slice & Warren Madeleine Pop Till You Drop; Harald Seemann Penthouse Saturday Night Fever; T4you Pravda Ladylicious; Crack T, J.Kaliim schwarze Schaf Soundz; Big Texas Suite DJ lori.N The Club Cosa Nostra; Frank Vespari, Little Victor The Loft La Grande Notte Italiana; Chiara Roblony,... The Lounge Sophisticated Lounging; F. Raphael K. Tunnel Progressiva; Privée: Miguz, Mantra, Schinzo Tunnel Progressiva; Day.Din, Akustik, Sorgenkind,... Vegas Vegas Baby; Micha Moor, Mad Morris, Prime Schaffhausen Cuba Megamix Planet; DJ Monello Solothurn Kofmehl Raumbar: Star Trap; Smokin‘bAces, Kriss T Kofmehl Bravo Hits Poardy St.Gallen Elephant Wild Style; Ady Montana Felix Hustlin; Orlando Raumstation Zürich Calling; Darrien, Larry, Xeed, Lino S Trischli Unique; Magnum, Jenas Fox, Doobious Villa Wahnsinn FCSG Party; Tommy, Piccolo St.Margrethen Pirates Pop & Rocknight; Woidplash, Tom-Gee Wetzikon Evita Salsa Village; Aurelio, Emigrante Winterthur Albani DJ Jesaya B-Day Special; Mdma, Jas Crw,... Kraftfeld Rub A Dub Club Real Rock Sound Salzhaus Glow; Urulu, Forrest, Jack Pattern,... Zug Lounge&Gallery I Love Reggaeton Dance; R.I.O Live, Thiago,... Zürich Bagatelle We are R.E.D; Rennie Royma & Kare Kyl, Ursprung Blok Technototal; Nils HOffmann, Nici Faerber,... Escherwyss Temptation; Wood Nox, Eric Santana, i-Scratch Hard One Miami Life; Black M, Baseline, Mack Stax,... Hive Rakete & Get Physical; T., Siopis, Adriatique Icon SuperClub; Alex Austin Indochine Billionaires Club; Roby Rob, WR, Nave, Deekayz Kaufleuten Bazinga; Whiz Kid, Ray Douglas Mascotte Ladylicious Oxa The Last - Remember Trance Night mit Kai Tracid Stairs Love Garden; Protonica, La Luna, Creator,... Supermarket My World; George Lamell, Cem, Dario D‘Attis,... Xtra 5 Jahre Pura Vida; Tony T, Papi Electric,... Zukunft Bosporus meets Limmat; Baris K, Mini Bashekim

Donnerstag 21. März Basel Nordstern Tetris; Dejan Schiff Anker, Herz und Weisses Kreuz; The Animen,... Bern Bierhübeli Super Bowl; Prince Boogie, K-Stride, Harry Muff Mad Wallstreet Ladykracher; DJ Nibio Hinwil Beach Club Pizzeria Bella Notte Pirates Ryhtm & Roll; Mattis BegBeat, Congo Luzern Bruch Brothers Jam Night with Patrick Archer Accoustics Madeleine Denn sie wissen was sie tun; Dewaser,... schwarze Schaf Ambudance; Redrum Schaffhausen Cuba Rock‘n Roll Thursday Hot Rockin; C-Baker St.Gallen Elephant Jukebox; Don Philippo St.Margrethen Pirates Oldies but Goldies; Alexander Winterthur Kraftfeld Pedaleurs de Charme Zürich Bagatelle Chez Bagatelle; DJ Surprise Hive Neon; Pushking Noize, Mtdf, Luke Redford Kaufleuten Thursdays; Johnny Roxx Mascotte Silk Xtra Salsamani Zukunft Dosci; M.A. & Sampayo

Freitag 22. März Baden LWB

The Goodlife; K-Rim, Mykel Rozenberg

Basel Acqua DJ Rouge Borderline The 50th Tabula Rasa Party; Fabio&Moon live,... Hinterhof Bar Boogie Nights Vol.19; Rick Boogaloo, D.Hazelnut Nordstern Just Like That; Hector, Gianni Callipari,... Schiff Decks of Steel; DJ Rpm, Tom Best Sud Electro Swing Club; Edin, Mirk Oh Bern ISC Swiss Skills Tour Mad Wallstreet Sexplosiv; DJ Truestep Buchs Krempel Poetry Slam; DJ Sagawee Gossau BBC Friday Nite Feeling; DJ V-Stax Hinwil Beach Club SNAP live, DJ Tomstone Pirates Pirates Night; Rockschmiede, Ricky Addams Luzern Bruch Brothers Honky Tonk; Six Finger Jaeck, Razorblade,... Casineum Honky Tonk Festival Madeleine Planet Booga; Q-Fu & Ms Brownsugar Penthouse Dance on the Top; Le Stelle Pravda Ladies Night; Steve Supreme schwarze Schaf Stereo Disco; Big Texas Suite DJ Döschde The Loft Miami Lovers; Intresst, Louis The Lounge Sophisticated Lounging; Max Marc Tunnel Superb; Privée: Mobylette, Alphonse du Toit,... Tunnel Superb; Sebo & Madmotormiquel,Soukie&Windish Vegas Highschool Society; Mad Morris, Alex Austin,... Schaffhausen Cuba Lovely Friday; DJ Rizzle Solothurn Kofmehl Raumbar: Indiesplash; Rockaway DJs St.Gallen Elephant Diva; Mirkolino, Antony Gold, Leventino,... Felix Noir; DJ Certified Raumstation Parravision; José Parra, Armando Trischli Ladylicious; Ladylicious DJ Crew Villa Wahnsinn Alpenchic; Schöbi, Snow St.Margrethen Pirates Rock around the Clock; The Ruyal Flush, Zok-P Wetzikon Evita Evita Club Night; Resident DJs Winterthur Albani Rock‘n‘Roll Shakedown; DJ Hasu Kraftfeld Das House, Christian Schiemann Zürich Bagatelle Real Funk; DJ Riccardo Blok Ten; Animal Trainer Escherwyss Foxa Friday; Big Boys & Friends Hard One Toma meets Barrio One; Hispanic Joe,... Hive Zürich einfach; Gleichschritt, Herr Müller,... Icon Absolut Icon; JSebK Kaufleuten Entourage Mascotte Royal Flush Stairs 100% OffBeat; 8th Sin, Marcosis, Quinto Elemento Xtra Lollipop Party; Schneekönig&Badi, Wollana,... Zukunft Bar3000; Leonist & Free J Rumi Zukunft Drumpoet Night; Fred Everything, Ron Shiller

Samstag 23. März Baden Joy LWB Nordportal Basel Acqua Borderline Hinterhof Bar Kuppel Nordstern Sud Bern Bierhübeli ISC Liquid Mad Wallstreet Gossau BBC Hinwil Beach Club Pirates Luzern Bruch Brothers Casineum Madeleine Penthouse Pravda schwarze Schaf Suite The Club The Loft The Lounge Tunnel Tunnel Vegas Schaffhausen Cuba Solothurn Kofmehl Kofmehl St.Gallen Elephant

All In Citystars Milkshake Der Junge mit der Trompete Lexy & K-Paul, Fenomen, Tony Garcia, Grobi,... Clubder200; Joy Orbison, Nik Frankenberg,... Jupoff; DJ Tray, Sir Jai, Bazooka Fortyone; Nicone, Le Roi, Cristian Tamborrini Original Studio 54 Party; Mike Flume, Giddla Bravo Hits Party Golden Tolerdance; Ludwig & Anouk Amok Who‘s Who Quién es Quién; Kristo vs. Miclo,... Sexplosiv; Phil B, Jayless Fat out your Saturday; Alex Lore Hip Da House; LeeRoy, O-Dee, F.A.B., Levi Blind Dynamite Night; Back of Beyond, Nameless Bloody Horseface, DJ Flävu, Butsch Live; ImaDjin & Laslow Soiree Disco; Holykings DJs Saturday Night Fever; DJ Moi 16 Years Pravda; Sir Colin, Djacobb ft. S-Rock Soundz; Enrico Lenardis DJ Little Victor Stylewars; DJ Touch Remady ft. Manu-L, Flava & Stevenson,... Sophisticated Lounging; Mirco Esposito Apollo; Claptone, Soloduo, Dino White Privée: Ballroom; El Tigre Sound & Kid Baba Epic; Alex Moreno, Fame Luck ft.Cliqme, Sam Apres Ski Party; DJ Tom Raumbar: Stoopid Après Ski Poardy I Love Bellazza; Tanja Roxx, Kev & Lex, Düsi

Felix My Boyfriend I Out Of Town; Doobious Raumstation Traumstation; Gregorylla, ProVince, Ementria Trischli Klischee; Johnny Roxx, Oliver Klinghoffer,... Villa Wahnsinn Saison-Schluss; Pe-Be, Fink‘O‘Mania St.Margrethen Pirates Partynight; Power Magic Super Star, Rock DJ Jovi Wetzikon Evita Too Precious; R‘Bros, Tiago, Ecko, Branco P Winterthur Albani Shantel-The Kiez Is Alright DJ Session Kraftfeld Schlaflos in Winterthur DJs Format,J Sayne Disco Salzhaus Mega Trash Zug Lounge&Gallery I Love L&G; Sak Noel, Robin Tune,... Zürich Bagatelle Take A Dance; Clari Ann, Jesse Jay, Willi P Blok We Care 4U; Federico Milani, Floran Gasparini Escherwyss Aloha-Beach; Patric Pleasure, Don Philippo Hard One Back 2 The 90s; Baseline, René S, N-Dy Hive Nacht der Blumen;Bang Goes, Don Ramon, ... Icon Fresh; DJ I.T.I Indochine Reason; Orlando, San David, Rabioso, Alexis,... Kaufleuten Unashmed Luxury; Cruz & Friends Mascotte Saturday Silk; Rockay, Mat, Rocsta, MC D Law Oxa The Last Goa Elements; Simply D, Tezla,... Stairs Freaquenz; Gabriel d‘Or & Bordoy, Jock,... Supermarket Jack‘s Groove; Washeman, Jack Weber, ... Xtra X-Travagant Zukunft Love Cult; jack Pattern, Camiolo, Siegwart,...

SIR COLIN

REMADY & MANU-L

Donnerstag 28. März Basel Hinterhof Bar The Big Unity Festival 2013,On Fire, Super Steff Nordstern Tetris; Hnqo, Herr Vogel, Liebkind Schiff Sundowner Sessions; The Blue Planet Sound Sud Bandura Night; Bandura, Deli-Kutt Bern Bierhübeli SRF3 Hitparade Party; Michel Birri ISC Groove City; MaB & Cisc Mad Wallstreet Geile Eier Feier; DJ Stomp Gossau BBC Gründonnerstag; Cristian Corona, Crazrey Hinwil Beach Club Power Weekend; Remady & Manu_L, Nikolaz,... Pirates Amrausch Skihüttenzauber; Schlagerschlampen,... Luzern Bruch Brothers Nige Bray, DJ Konserve Casineum Voilà Special; Camilo, Shade & MK Madeleine Shut Up & Dance; Meecat & Phonque Penthouse Pre Easter Party; DJones Pravda Ladies Night; Max Power, Robin Tune, CMC schwarze Schaf Soundz Special; Joe Harris The Club Next; Simon Stone, Sven Bird, Tom Grant The Loft Loft Glamour Night; Willy Monfret, Amely,... The Lounge Sophisticated Lounging; David Ames Tunnel Ostertanz; Oliver Koletzki, Patrique,... Tunnel Ostertanz; Privée: Hecht & Zander Vegas En Vogue; Red Cafe, Teddy-O, Acee, Trouble H Schaffhausen Cuba Formel eins Musicnight; DJ Senna St.Gallen Elephant Candy; Aron Tanie, M-White Felix Le Cabaret; DJ Fadeout Raumstation Psychedelic Room Trischli Dr3; Rollo Tamasi vs Luc G, Déqui and Friends Villa Wahnsinn Die Atzen, Dj Mouse, Greenhorn St.Margrethen Pirates Gründonnerstag Party; The Lightning Crashes,... Wetzikon Evita Savage Night; Evelyn, Rolf Imhof, Namless Winterthur Kraftfeld Shrubber‘s DJ Domenico Ferrero, Guenthard,... Salzhaus Zombie Nation, Zero Cash Zug Lounge&GalleryStomp your Feet; Rakim, Serge, MC Castle Zürich Bagatelle Turbulence; Malik, Ertu & Pushkin Escherwyss Velvet; A.S.One, Swissivory, MC Crazy Mo Hard One Beastin Classic; Sweap, Bazooka, Rocksteady,... Hive Exploited Labelnight; Adana Twins, Doctor Dru Indochine Ladies Night Kaufleuten Thursdays; Le Wax Oxa The Last-Minimal zum letzten mal; Teknostar,... Stairs Oster Proggie; Symphonix, ... Supermarket Superyellow Special; Sneak, Black Sync,... Xtra Salsamania Zukunft Dosci; Dejan & Beda

ROLF IMHOF

TAP TAP

CHRISTOPHER S

VENGABOYS

Karfreitag 29. März Basel Acqua Borderline Hinterhof Bar Kuppel Nordstern Schiff Sud Bern Bierhübeli ISC Liquid Mad Wallstreet Gossau BBC

Neevo New Dark Nation; The Crow, Destiny, Nestero,... Block Party; The Famous Goldfinger Brothers,... Tanzen feat. Bakermat, Daniel Bortz, Tanzbär Be Together; Gaetano, Mia Decks of Steel; DJ Reverend Stoned Eye, DJ Gun We Birthday: 2 Jahre Sud; Calibro 25, Alma Negra Tausenmal berührt King Wingding; Bandura DJ & Deli Kutt El Fogón Musical; L‘Barrio, Miclo, Jerryton Geile Eier Feier; Phil B, G-Rockz Friday Nite Feling mit DJ Don-Juan

61 2013-03


2013-03

62


Ostersonntag 31. März Basel Borderline Big Bang; Rush, Sven Wittekind, Dandi & Ugo,... Kuppel DJ Steel, Sir G & DJ Tray Nordstern Rebel Rave; Damian Lazarus, Francesca Lombardo Bern Capital FM Easter Party;Funky Sousa, Mike Baader Bierhübeli ISC Disco Bastards; El Mex & D-Nu Mad Wallstreet Geile Eier Feier;Tanja La Croix, Mr. Saxifaction Gossau BBC Sunday Bunny Day; DJ Martin Hinwil Beach Club Power Weekend; Carlos Rivera Pirates Amrausch Skihüttenzauber; Chickendales, Ray Luzern Sedel Sum Of R / Reverend Beat Man The Loft We Love Sundays; I.T.I Schaffhausen Cuba Sunday Chill Ostersonntag St.Gallen Elephant Italian Job; Catrina Divas, lady Trisha,... Felix Hellas; Koc, Greek Soul Raumstation Freak Records; Cismo, Arcek, Kashyyyk,... Trischli Nice; Steve Supreme vs Ron‘Del Villa Wahnsinn 1 Jahr Wahnsinn; Swiss Blues Brothers live,... St.Margrethen Pirates Live Band karaoke, Karaoke Superstar, Tom-Gee Winterthur Albani iLike; Bassiv Soundsystem Bolero White Ibiza; Plastik Funk, Sam, Remexx,... Salzhaus Tensinstat; Bazooka, Pfund500, Jesaya, Maloni

Zug Lounge&Gallery Zürich Escherwyss Hard One Hive Indochine Kaufleuten Komplex457 Oxa Stairs Supermarket Xtra Zukunft Zukunft

Too.Sexy for Easter; Cruz, Mr.Sam, M-Flava,... Pure80s; DJ Power Easter Ladies Night; Mary & AmbientP Eierschaukeln; André Galluzzi, Daniel Dexter,... Belle Soirée Ritmo Rico Hospitality;High Contrast, Camo & Krooked, S.P.Y Final Closing Party; Mas Ricardo, Mind-X,... After Hours; Sticka, Pure Tech, Peri & Para,... The Circus; Leon, Enzo lo Conte,... I Am @ Xtra Bar3000: Mildred Guy, J Sayne Morgan Geist, Alex Dallas, Ron Shiller

Eine vollständige und aktualisierte Liste ist zu finden auf TRENDMAGAZIN.CH >Agenda

VERANSTALTUNGEN MELDEN Parties, Konzerte, Shows und andere Veranstaltungen bitte melden an agenda@trendmagazin.ch mit Datum, Ort und eine Beschreibung von max. 48 Zeichen.

JÜRGEN DREWS

ANZEIGE

Hinwil Beach Club Power Weekend; Live: JÜRGEN DREWS, ... Pirates Amrausch Skihüttenzauber;Big Mick und die Motten Luzern Bruch Brothers Orefik, DJ Mambo Penthouse Friday Chiller; David Ames Suite DJ Döschde Schaffhausen Cuba Funky Tales; DJ William St.Gallen Elephant Reggaeton Deluxe; Hispanic Joe, Die-Scorp Felix Swerve; DJ Caine Raumstation Psychedelic Room Trischli Superfriday; Mike Steez & Friends Villa Wahnsinn Partyhelden live, DJ Tommy St.Margrethen Pirates British Party night; Bogus Brothers, Mario Wetzikon Evita Evita Club Night; Resident DJs Winterthur Albani Hip Hop is Dead; Deefly, L-Way, Fresh Kraftfeld KF-Alltars; Auntone, Da Carlo Del Phine Salzhaus Thirtylicious; Gela X, Com-X Zug Lounge&Gallery 10 Years Lounge&Gallery; Patrick Nuo,Pat Farrell Zürich Bagatelle Real Funk; DJ Nail Blok Ten; Basil, Andreas Schmerol, Der Waldvogel Escherwyss Foxy Friday; Kay-Cut, Mistah Direct Hard One House Levels; Rolf Imhof, Oliver, Santoros,... Hive Aka Aka feat Thalestroem, Matija,... Icon Iconic; Alex Austin Indochine Hypnotize;Mike Steez, Cut Rogg, R-Suda & A.B,... Kaufleuten Switch; M-Live, Slice, Wreckid MC Oxa The Last House Night; Acee, Flava, Stevenson Stairs 10y Herzschrittmacher; Dr. Changra, Michael K Xtra Der Schwarze Ball Party auf 3 Dancefloors Zukunft Bar3000: Ms Hyde & Nat Zukunft Dial Records Night; Lawrence, Rndm, Jauss,...

Ostersamstag 30. März Basel Acqua Borderline Hinterhof Bar Kuppel Nordstern Schiff Sud

Nik Frankenberg One Night with Marcos del Sol 2 Jahre Balztanz; Martin Landsky, Terje Bakke Offstream on Tour Banditz vs ViVa Warriors; Seve Lawler,... Osterschiff; Lo Fat Orchestra, The Riots,... Cabaret Bizzare; Joe Black, Missy Macabre,...

Bern Bierhübeli Bad Tast Party; Stiffy, Stimpee Kutz ISC Kurzschluss; Jesus 66, Exitus & Helv45 Mad Wallstreet Geile Eier Feier; DJ Stomp Gossau BBC Fat out your Saturday; Johnny Lopez Hinwil Beach Club Power Weekend; Tom Age, Black M Pirates Amrausch Skihüttenzauber; Tim Toupet, Ray Luzern Bruch Brothers W.e.s.p, DJ Dariolicious Casineum Showtime; Ronnie Herel, Deux M. Madeleine Suburban Nights; El Tigre Sound Penthouse Saturday Night Fever; David Ames Pravda iLike; Maik Wisler, Apple T schwarze Schaf Soundz; Swiss DJ Team Suite Djane Madame Chapeau The Club Le Vernissage; Sergio Flores, Toney D,... The Loft Primetime; Mr.Da-Nos, Calvin Clark, Dynamic The Lounge Sophisticated Lounging; T4you Tunnel Bamboo; Acee, B-K Reel, Amp Beatz, Huggy Bear Tunnel Bamboo; Privée: Little Victor, Martin Baur Vegas Too.Sexy for Lucerne; Magnum, Jack Holiday,... Schaffhausen Cuba Dance Fever; DJ Agroovin & Dario D‘Attis St.Gallen Elephant 25 Plus Adults Only; Jean Luc Piccard Felix Make It Nasty; Whiz Kid Raumstation Prime Time; Alex Bau, Silvision, Squep,... Trischli Frisch&Fruchtig; Hands Solo, Ron‘Del, Toby Last Villa Wahnsinn Jürgen Drews, DJ SirYves, Mario St.Margrethen Pirates Hasenparty Deluxe; Dreirad, Timäää Winterthur Albani Mucke & Tanz; Channel X, Herman, Kastenmann Kraftfeld DJ Malcolm Spector & Ghost Salzhaus FCKD; Dumme Jungs, John Roman Zug Lounge&Gallery 10 Years Lounge&Gallery; Patrick Nuo,Pat Farrell Zürich Bagatelle Stelzenbach&Herr Becker Blok Einsteins; Kid Sleazy, Prince Boogie, 2-Takt Escherwyss Easter Weekend; Remady ft. Manu-L, Mr.Da-Nos,... Evita Sweet & Crazy; Cochano, Banana Hard One Disco Manie; She Dee Jani, Enrico Lenardis Hive Mute; Calibre, SP:MC, Keen Demand & Blunty,... Icon Welcome to New York; DJ Prince Indochine Dubai; Sir K, Joe Ferretti, Ivan Paganessi,... Kaufleuten Dream; Inglorious, David Jimenez, Lauren M Oxa The Last Hardstyle Night; Max B.Grant,... Stairs Future Waves; Kopel, Vice, Ruback, Akat,... Supermarket Radio Moskau; After Grauer, Phil Z‘Viel,... Xtra Easter Wonderworld Zukunft Mir:ror Dance; Adriatique, Patrick Bo, Nenad J

63 2013-03


TREND AGENDA KONZERTE

KONZERTE & SHOWS

GABRIELLE APLIN 09.04. Zürich, Hafenkneipe ANASTACIA 19.04. Zürich, Kongresshaus IAN ANDERSON 10.05. Zürich, Kongresshaus 11.05. Basel, Musical Theater FLORIAN AST 15.03 Rapperswil, Starlite Event Hall 16.03. Chru, Stadthalle 21.03. Solothurn, Kofmehl 22.03 Baden, Nordportal 27.03. Rubigen, Mühle Hunziken 30.03. Amriswil, Pentorama THE AVETT BROTHERS 09.03. Zürich, Kaufleuten ASAF AVIDAN 21.04. Zürich, Komplex 457 FRANCO BATTIATO 04.04. Zürich, Kongresshaus BEYONCÉ 17.05. Zürich, Hallenstadion JUSTIN BIEBER

22.03. Zürich, Hallenstadion BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB 20.03. Zürich, Komplex 457 BLITZKIDS 19.04. Zürich, Härterei BUSHIDO 09.04. Zürich, Komplex 457 10.04. Basel, St.Jakobshalle MONTSERRAT CABALLÉ 28.04. Luzern, KKL CAROLINE CHEVIN

Tickets zu gewinnen für folgende Konzerte: THE DARKNESS EELS INNER CIRCLE MRS. GREENBIRD SINÉAD O’CONNOR OLLY MURS

23.03. Frauenfeld, Eisenwerk 24.03. Murten, Hotel Murten 29.03. Zürich, Papiersaal 05.04. Chur, Selig 06.04. Basel, Sud 09.04. Lausanne, Le Bleu Lézard 24.04. Luzern, Schüür 26.04. Schaffhausen, Kammgarn 03.05. Lyss, Kufa 17.05. Zug, Chollerhalle JIMMY CLIFF 14.06. Zürich, Volkshaus LESLIE CLIO 17.04.2013 Zürich, Plaza JOE COCKER 22.05. Zürich, Hallenstadion THE DARKNESS 10.03. Zürich, Komplex 457 LANA DEL REY

TRENDMAGAZIN.CH >win

01.05. Genève, Arena DEMENTED ARE GO 11.04. Zürich, Komplex Klub

2013-03

64

DEPECHE MODE 07.06. Bern, Stade de Suisse EELS

16.04. Zürich, Volkshaus STEPHAN EICHER 06.03. Thun, Lachensaal 07.03. Basel, Stadtcasino 08.03. Luzern, KKL 09.03. Solothurn, Kofmehl 11.03. Bern, Kursaal-Arena 12.03. Lausanne, Les Docks 14.03. Herisau, Casino 17.03. Zürich, X-Tra EXAMPLE 11.03. Zürich, Härterei PHILIPP FANKHAUSER 28.03. Zug, Chollerhalle 30.03. Solothurn, Kofmehl FARD 05.04. Zürich, Härterei NEWTON FAULKNER 25.04. Zürich, Härterei NELLY FURTADO

10.03. Zürich, Volkshaus PETER GABRIEL 08.10. Genève, Arena BOY GEORGE siehe Seite 14 25.05. Zürich, Aura GEORGE 09.03. Basel, Volkshaus 15.03. Kerzers, Turnhalle 16.03. Olten, Schützi ADAM GREEN & BINKI SHAPIRO 01.04. Solothurn, Kofmehl GREGORIAN: «Epic Chants» 11.04. Zürich, Kongresshaus 12.04. Sursee, Stadthalle 13.04. Basel, Musical Theater STEVE HACKETT (Gitarrist von GENESIS) 20.04. Zürich, Kaufleuten HALUNKE

27.04. Burgdorf, Kulturclum im Maison LUCA HÄNNI & DANIEL NEGRONI 22.04. Zürich, Komplex 457 MAX HERRE 18.03. Solothurn, Kofmehl DANIEL HOLDSWORTH & AIDAN ROBERTS «MIKE OLDFIELD’s Tubular Beels For Two» siehe Seite 6 07.05. Zürich, Neues Theater Spirgarten MICK HUCKNALL (Sänger von SIMPLY RED) 17.03. Zürich, Kongresshaus SOPHIE HUNGER 15.03. Solothurn, Kofmehl 30.03. Zug, Cholerhalle

HURTS 23.03. Zürich, Kaufleuten INNER CIRCLE 28.03. Glarus, Kulturzentrum Holenstein 29.03. Interlaken, Anker 30.03. Chur, Palazzo 31.03. Biel-Bienne, Gaskessel 01.04. Zürich, Escher-Wyss IRON MAIDEN 22.06. Zürich, Hallenstadion BON JOVI 30.06. Bern, Stade de Suisse ANNA KAENZIG 14.03. Winterthur, Theater am Gleis 20.04. Altnau, S-ka 26.04. Schaffhausen, Kammgarn FRITZ KALKBRENNER 26.04. Zürich, X-tra ALICIA KEYS

15.06. Zürich, Hallenstadion KHALED 06.03. Zürich, Volkshaus KISS 20.06. Zürich, Hallenstadion KOSHEEN 08.03. Bern, Bierhübeli KROKUS 02.+03.05. Zürich, Volkshaus 09.,11.+12.05. Solothurn, Kofmehl VICKY LEANDROS 27.04. Zürich, Kongresshaus LEONA LEWIS 22.04. Luzern, KKL LIRICAS ANALAS 08.03. Lenzerheide, Kurhaus 15.03. Adelboden, Bernabar 06.04. Laax, Riders Palace ANNETT LOUISAN 19.04. Bern, Bierhübeli THE LUMINEERS 05.03. Zürich, Komplex 457 BOBBY MC FERRIN 13.03. Zürich, Tonhalle DIETER MEIER 05.05. Solothurn, Kofmehl MUMFORD & SONS 12.03. Bern, Festhalle OLLY MURS

08.10. Zürich, Volkshaus MUSE 15.06. Bern, Stade de Suisse MÜSLÜM 14.03. Rubigen, Mühle Hunziken 15.03. Murten, Hotel Murten 16.03. Baden, Royal 03.04. Zürich, Kaufleuten 22.04. Olten, Schützi 11.05. Pratteln, Z7 GIANNA NANNINI 14.05. Luzern, KKL 26.05. Genf; Théatre du Léman NATACHA 30.05. Ortschwaben, «Mai-Volksfest» 07.06. Pratteln, Salery Bar NITS 09.05. Basel, Stadtcasino SINÉAD O’CONNOR 29.05. Zürich, Volkshaus


ONE DIRECTION 16.05. Zürich, Hallenstadion ONEREPUBLIC 05.04. Zürich, Komplex 457 THE OVERTONES 06.03. Basel, Volkshaus PATENT OCHSNER 01.+02.03. Zürich, Volkshaus 06.03. Basel, Volkshaus 08.03. Mels, Altes Kino 09.03. Langenthal, esthalle 14.03. Aarau, Kiff 15.03. Stäfa, Rössli P!NK

21.05. Zürich, Hallenstadion PINK MARTINI 20.04. Zürich, Volkshaus EROS RAMAZZOTTI

02.05. Genève, Arena 12.+13.05. Zürich, Hallenstadion DIANNE REEVES 21.03. Basel, Stadtcasino 25.03. Luzern, KKL 26.03. St.Gallen, Tonhalle ANDRÉ RIEU 23.05.2014 Zürich, Hallenstadion RIHANNA 29.+30.06. Zürich, Hallenstadion RIVAL SONS 01.04. Zürich, Komplex 457 EMELI SANDÉ 15.03. Zürich, Maag EventHall SHAKRA 22.03. Solothurn, Kofmehl 23.03. Rubigen, Mühle Hunziken 28.03. Pratteln, Z7 29.03. Luzern, Schüür 19.04. Zürich, Komplex 26.04. Zug, Chollerhalle 24.05. Sargans, «Rockfestival» SINA 20.03. Zürich, Moods 21.03. Zug, Chollerhalle 22.03. Brugg, Salzhaus 23.03. Zug, Chollerhalle 04.04. Visp, La Poste 05.04. Murten, Hotel Murten SKA-P 09.03. Zürich, Komplex 457 SLÄDU 20.04. Pratteln, Z7 31.05. Schaffhausen, Kammgarn SNAP 22.03. Hinwil, Beach Club SPORTFREUNDE STILLER 06.05. Zürich, Härterei BRUCE SPRINGSTEEN & THE E STREET BAND 03.07. Genève, Stade de Genève LISA STANSFIELD 23.05. Zürich, Kaufleuten SUNRISE AVENUE 14.03. Zürich, Maag Halle MARC SWAY 05.04. Baden, Nordportal 06.04. Murten, Hotel Murten 12.04. Solothurn, Kofmehl 13.04. Biel, Volkshaus 19.04. Pratteln, Z7

20.04. Zug, Chollerhalle 25.04. Schaffhausen, Kammgarn 27.04. Luzern, Schüür 03.05. Bern, Bierhübeli 04.05. Zürich, Volkshaus THE TEN TENORS 28. bis 30.3. Zürich, Kongresshaus DIE TOTEN HOSEN 09.06. St.Gallen, Arena TOTO: «35th Anniversary Tour»

23.06. Zürich, Hallenstadion TUSQ 23.03. Zürich, Bogen F 05.04. Luzern, Treubhaus 12.04. St.Gallen, Grabenhalle 13.04. Zürich, Kinski UNHEILIG 03.03. Zürich, Hallenstadion JULIETA VENEGAS

05.03. Zürich, Volkshaus VENGABOYS 09.03. Zürich, Escherwyss 09.03. St.Gallen, Villa Wahnsinn ROGER WATERS: «The Wall» 11.09. Zürich, Stadion Letzigrund ROBBIE WILLIAMS 16.08. Zürich, Stadion Letzigrund ZUCCHERO 05.+06.05. Zürich, Hallenstadion

26.04. Bern, Theater National 28.04. Basel, Casino BÜLENT CEYLAN:«Wilde Kreatürken» 20.04. Basel, St.Jakob Arena 21.04. Zürich, Hallenstadion «Chinesicher Nationalcircus» 10.04. Zürich, Neues Theater Spirgarten 11.04. Basel, Musical Theater Basel CIRQUE DU SOLEIL: «Dralion» 04. bis 08.12. Genève, Arena DAVE DAVIS alias «Motombo Umbokko» 22.03. Basel, Stadtcasino 23.03. Zürich, Neues Theater Spirgarten DUO MESSER & GABEL: «AlpTraum» siehe Seite 45 04.03. Wattwil, Andreas-Zentrum 05.03. Gossau, Andreas-Zentrum 06.03. Wetzikon, Pfarreizentrum Heilig Geist 11.03. Amriswil, Kulturforum 12.03. Rorschach, Stadthof 13.03. Zürich, Weisser Wind 14.03. Rapperswil-Jona, Kellerbühne 19.03. Kirchberg, Toggenburgerhof 21.03 Heiden, Kursaal «Eclipsed by the Moon – Australian PINK FLOYD Show» 02.05. Basel, Musical Theater 03.05. Zürich, Kongresshaus 04.05. Sursee, Stadthalle EMIL: «Drei Engel» 06.-09.03. Zürich, Kaufleuten SIMON ENZLER: «Vestolis» 08.03. Frauenfeld, Casino 09.03. Olten, Staddtheater 14.03. Landquart, Forum im Ried 04.04. Jona, Kreuz 05.04. Cham, Lorzensaal «Ich war noch niemals in New York» Musical mit Songs von UDO JÜRGENS bis 14.04. Zürich, Theater 11 KLÜPFEL & KOBR: «Kluftinger – Die Show» 30.05. Zürich, Neues Theater Spirgarten 31.05. Basel, Stadtcasino «Lord of the Dance» 13.12. Basel, Eventhalle 14.12. Zürich, Kongresshaus 15.12. Luzern, Messe Moses – Die 10 Gebote», Musical

MUSICALS, SHOWS & THEATER ACOUSTIC AFRICA – Women’s Voices 09.03. Thun, KK NILS ALTHAUS: «Ehrlich gheit»

08.03. 09.03.

Burgdorf, Casino Aadorf, Kultur-und Gemeinschaftszentrum 10.03. Thun, Markus Kirche 14.03. Zug, Theater im Burgbachkeller 22.-24.03. Bern, La Cappella 05.04. Hedingen, Chilehuus 06.04. Pfäffikon, Schlossturm «Apassionata» – Die grosse 10-Jahr-Jubiläumsshow» 06.04. Basel, St.Jakobshalle «Apassionata - Zeit für Träume» 09.+10.11. Zürich Kloten, Kolping Arena MARIO BARTH: «Männer sind schuld, sagen die Frauen» 11.05. Zürich, Hallenstadion 12.05. Bsel, St.Jakobshalle «All You Need Is Love – Das BEATLES Musical» Mit der Originalband aus Las Vegas 23.04. Wil, Stadtsaal 24.04. Emmenbrücke, Gersag 25.04. Zürich, Kongresshaus

siehe Seite 44 bis 08.06. St.Gallen, Theater DIETER NUHR: «Unter uns» 31.05. Biel, Kongresshaus 01.06. Zürich, Kongresshaus «Phantom der Oper» siehe Seite 57 23.07. Bremgarten, Stadtschulhaus 24.07. Bern, Münsterplatz 25.07. Glarus, Zanplatz 26.07. Hüntwangen, Ampitheater 27.07. Luzern, Museggmauer «The Petits Fours Revue» mit ZOE SCARLETT 15.03. Zürich, Neues Theater Spirgarten OLIVER POCHER: «Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit» 20.03. Bern, Theater National 21.03. Zürich, Volkshaus 22.03. St.Gallen, Tonhalle «Rock meets Classic» mit PAUL RODGERS, BONNIE TYLER, ERIC BAZILIAN, ... 17.03. Zürich, Hallenstadion «Rock the Ballet» 16. bis 21.04. Basel, Musical Theater

Eine vollständige und aktualisierte Liste ist zu finden auf

TRENDMAGAZIN.CH >Agenda

65 2013-03


TREND AGENDA

KONZERTE & SHOWS

«RTL Chartshow» mit KOOL & THE GAND, SISTER SLEDGE, CHIC, ... 06.03. Zürich, Hallenstadion MARTIN RÜTTER: «Der tut nix» 08.03. Zürich, Hallenstadion «Die Schlagernacht des Jahres», mit ANDREA BERG, SEMINO ROSSI, ... 04.05. Zürich, Hallenstadion JÖRG SCHNEIDER & ENSEMBLE: «Letschti Liebi» 02.03. Chur, SGH Titthof 07.03. Herisau, Casino 08.03. Wil, Stadtsaal 09.03. Jona, Kreuz «Die Schöne und das Biest»

16.03.

16.+17.03.

17.03.

17.03.

21. bis 23.03.

23.04. Basel, Musical Theater THE TEN TENORS: «Souble Platinum Show» 28. bis 30.03. Zürich, Kongresshaus URSUS & NADESCHKIN: «Sechsminuten» 02. bis 04.05. Solothurn, Kofmehl 13. bis 16.11. Bern, Bierhübeli REETO VON GUNTEN 06.03. Bern, Bierhübeli 21.03. Zürich, Kaufleuten «We Will Rock You»

bis 24.03. Basel, Musical Theater «Wrestling Circus» 13.04. Solothurn, Kofmehl Das Zelt: «Rock Circus» 16+17.03. Lachen 06.04. Zürich 21.04. Zürich 27.04. Biel «Zweierleier-live» mit BRIGIT STEINEGGER & WALTER ANDREAS MÜLLER 23.02. Thun, KK

23.03.

03. bis 06.04. 06.04.

9. bis 13.04.

14.4.

«Fuchstival», Grüsch Danusa

www.gruesch-danusa.ch 77 BOMBAY STREET «Winterfestival», Wolhusen www.winterfestival.ch PATENT OCHSNER, HENRIK BELDEN, MATTER live, ... «Rock Meets Classic», Zürich www.taifunmusic.ch S, ERIC BAZILIAN, BONNIE TYLER,... «Snowtour», Flumserberg www.schlageropenair.ch DUO ALPENFLIEGER, SANDRA MAURER, ... «M4Music Festival», Zürich www.m4music.ch JAMIE LIDELL, FOALS, WOLK OFF THE EARTH, ... «Snow Jam», Davos www.snowjam.ch LIL WAYNE, NAS, MAC MILLER, BLUMENTOPF, 2 CHAINZ, ... «Unplugged», Zürich www.ewzunplugged.ch «SnowpenAir», Kleine Scheidegg www.snowopenair.ch

ROXETTE, ONE REPUBLIC, HANERY AMMAN, MC JULI «Zermatt Unplugged», Zermatt www.zermatt-unplugged.ch SKUNK ANANSIE, BRYAN FERRY, UMBERTO TOZZI, MANDO DIAO, ... «Frühlings-Schneefest» Samnaun www.engadin.com

30.05. bis 02.06. «Volks-Maifest», Ortschwaben (BE) www.maifest-ortschwaben.ch NATACHA, GEORGE, GERI DER KLOSTERTALER, ... 05. bis 09.06. «Caribana Festival», Crans-sur-Nyon www.caribana-festival.ch 13. bis 15.06. «Greenfield Festival», Interlaken www.greenfieldfestival.ch RAMMSTEIN, NIGHTWISH, SLYER, QUEENS OF THE STONE AGE, ... 14.+15.06. «Stars of Sounds», Murten www.starsofsounds.ch ELTON JOHN, STATUS QUO 21. bis 23.06. «Schlagerberg», Hoch-Ybrig www.schlagerberg.ch 04. bis 06.07. «Summerstage», Basel www.actnews.ch XAVAS, 77BOMBAY STREET, BASCHI, ... 04. bis 14.07. «Moon and Stars», Locarno www.moonandstars.ch 05. bis 06.07. «OpenQuer Zell», Zell www.openquer.ch 05. bis 07.07. «Caliente», Zürich www.caliente.ch 05. bis 07.07. «Touch The Lake», Zürich www.touchtheair.ch 05. bis 20.07. «Montreux Jazz Festival», Montreux www.montreuxjazzfestival.com PRINCE, ... 12.+13.07. «Stars of Sounds», Aaberg www.starsofsounds.ch 12. bis 14.07. «Openair Frauenfeld», Frauenfeld www.openairfrauenfeld.ch

18. bis 21.07.

19.+20.07.

09. bis 11.08.

WU-TANG, MANILLIO, PS4 DE LA RIME, SEEED, ... «Gurtenfestival», Wabern www.gurtenfestival.ch DIE TOTEN HOSEN, THE SMASHIN PUMPKINS, ... «Postplatz Openair», Appenzell www.openairai.ch ROGER HODGSON & BAND, URIAH HEEP, WILLIAM WHITE, ... «Heitere Open Air», Zofingen www.heitere.ch

FESTIVALS 08. bis 16.03.

«Caprices Festival», Grans-Montana 30.04.

16.03.

2013-03

66

www.caprices.ch ALICE COOPER, BJÖRK, KILLERS, MIKA, NELLY FURTADO, NAS, ... «Après Ski Party», Flumserberg www.flumserberg.ch

«Top oft the Mountain», Samnaun-Ischgl www.samnaun.ch DEEP PURPLE 13. bis 20.05. «Afro-Pfingsten Festival», Winterthur www.afro-pfingsten.ch 17. bis 19.05. «Riviera Latina Festival», Weggis www.riviera-latina.ch 24. bis 25.5. «Rock-& Countryfestival», Sargans www.country-sarganserland.ch SHAKRA, MIRACLE FLAIR, TWO ROCKS BAND, NEVADA, ... 30.05. bis 02.06. «Festi’Neuch», Neuchâtel, www.festineuch.ch

10.08. 14. bis 17.08. 15. bis 18.08.

«Street Parade», Zürich www.streetparade.com «Rock oz’Arénes», Avenches www.rockozarenes.com «Open Air Gampel», Gampel www.openairgampel.ch

VERANSTALTUNGEN MELDEN Parties, Konzerte, Shows und andere Veranstaltungen bitte melden an agenda@trendmagazin.ch mit Datum, Ort und eine Beschreibung von max. 48 Zeichen.


TREND MAGAZIN 03/2013  

Aktuelle Ausgabe des Trend Magazin als Online Version

Advertisement