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07/08-2011 TREND JOURNAL

Musik ist nicht gratis Kürzlich hat mir ein guter Freund eine Vinylscheibe geschenkt: die Maxi-Single «Dr. Mabuse» der deutschen Avantgarde-Popband PROPAGANDA. Ich liebe diese Band und diesen Song von 1985. Dr. Mabuse war ein fiktiver Filmbösewicht ab 1922 und in seiner Darstellung ein Vorbild von Blofeld in den «007»-Filmen. Die Single «Dr. Mabuse» handelt von dieser spannenden Figur, ist tanzbar, melodiös, virtuos, abwechslungsreich – für mich der perfekte Popsong. PROPAGANDA haben zuerst alleine, später mit TREVOR HORN fast ein Jahr an dieser genialen Produktion gearbeitet. Es wird wohl nie wieder ein solch aufwendiger Popsong produziert werden. Warum? Weil für Singles längst nicht mehr 5.50 und für Maxis 12 Franken bezahlt werden und nur noch ein Bruchteil der Stückzahlen von damals überhaupt verkauft wird. Kein Musiker will sich diesen Aufwand noch leisten und das ist schade. Die heutige Popmusik – von Rock über Dance bis R’n’B und Hiphop – ist kalkulierter und schneller produziert, natürlich auch dank aktueller Technik. Im Verkauf bringt sie wenig. Selbst für mittlere Stars dient die CD nur noch als Promotionsartikel für ihre Konzerte. Damit Musiker leben können – und auch vorsorgen können für jene Zeit, wenn ihr Stern gesunken sein wird –, haben sie ihre Gagen erhöht. Gemäss CHRISTOPH HUBER, Programmchef des «Openairs St.Gallen», haben sich in den letzten fünf Jahren die Gagen an seinem Festival gesamthaft verdoppelt. In der selben Zeit hat sich die Halbwertszeit einer CD auf wenige Monate verkürzt. Kürzlich habe ich das Erfolgsalbum von GOSSIP für 7 Franken gesehen. Was wenig kostet, ist in vielen Köpfen auch wenig wert – schade.

> Musik «The Wall», JOSS STONE MONA > Swiss Music > Event «Indian Festival» > Games Vorschau Game-Highlights > CDs > Beauty > Auf Rädern > Reisen New York Los Angeles Lausanne

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TREND SPECIAL

DJ-Szene Schweiz > Equipment > DJs > «Street Parade» Weekend > «Energy & Co»

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FESTIVALGUIDE

Der Festivalsommer 2011: Halbzeit > Filmfestivals > Agenda

60 71 73

TREND REGIONAL

> Eastside > Zürisplitt > Regio Basel > Mittelland > Zentralschweiz > Bern Style

76 81 85 86 87 89

TREND AGENDA

> Events & Partys > Konzerte > Shows & Musicals

94 98 98

Markus Tofalo Leitender Redaktor, der noch einen Pflanzengiessservice für die Ferienabwesenheit sucht.

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Das nächste TREND MAGAZIN erscheint Anfang September mit dem grossen Rückblick auf den Festivalsommer.

IMPRESSUM Verlag: Herausgeber:

TREND MAGAZIN Nonnis & Samanes, St.Gallen José Samanes, Salvatore Nonnis

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TREND MAGAZIN Hauptstrasse 104 CH-9422 Staad Telefon: +41 71 845 51 51 Fax: +41 71 845 51 53 info@trendmagazin.ch www.trendmagazin.ch Martina Helg

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Redaktionelle Mitarbeit in dieser Ausgabe: Christos & Christos (cc), Emanuel Elsa (ee), Graziella Putrino (gp), Matthias Haller (mh), Rebecca Hügi (rh), Biljana Jovic (bj), Nico Kast (nk), Christine Kern (ck), Marcel Oberholzer (obi), Corinne Sutter (cs), Shqipe Sylejmani (ss), Barbara Wilder, Dominique Zahnd (doz) , Ruedi Flückiger (Fotograf) Regionalredaktionen: siehe im Impressum in TREND REGIONAL Korrektorat: RDV AG, Berneck Layout & Grafik: Trend Grafik, Matthias Haller, Hauptstrasse 104, CH-9422 Staad, Telefon: +41 71 855 70 70, Fax: +41 71 845 51 53, grafik@trendmagazin.ch Druck: Druckerei Kyburz AG, Umschlag: RDV AG Auflage: 40’000 Exemplare Aboverwaltung: Martina Helg: abo@trendmagazin.ch, Preis: CHF 39.– (10 Ausgaben pro Jahr) Vertrieb: Trend Logistik, John Belitsch, Telefon: +41 71 845 51 51

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TREND JOURNAL

> MUSIK: AKTUELL

ROGER WATERS LÄSST DIE MAUER EINSTÜRZEN 1979 erschien von PINK FLOYD das Doppelalbum «The Wall», eine epochale Rockoper. Später wurde sie verfilmt. «The Wall» live so aufzuführen, wie es sich dessen Schöpfer, das damalige FLOYD-Mitglied ROGER WATERS, vorgestellt hatte, war aber wegen des grossen Aufwands vorerst unmöglich.

Reduzierte Shows in Los Angeles, New York, London und Dortmund waren trotzdem ein grosser Erfolg. Erst 1990, nach dem Fall der Berliner Mauer, wagte sich WATERS an eine Darbietung vor Publikum. Obwohl es bis heute zu den bestbesuchten Konzerten aller Zeiten gehört, war das Benefizkonzert auf dem damals noch öden Potsdamer Platz in Berlin wenig gewinnbringend. Die Umsetzung mit der Mauer, die während des ganzen Konzerts aufgebaut wurde und langsam immer mehr Musiker dahinter verschwinden liess, und vor allem gegen Ende wieder einstürzte, war so genial, dass diese Show wiederholt werden musste. Es sollte aber nochmals 20 Jahre dau-

ern, bis ROGER WATERS damit auf Tour ging. Viermal wurde «The Wall» im Juni in Zürich vor einem begeisterten Publikum aufgeführt. Ein abstürzendes Flugzeug, die riesige Mauer und überlebensgrosse aufblasbare Puppen sowie unzählige Videoeinspielungen untermalten das Leiden und Leben des Hauptdarstellers Pink. Die Premiere der vier Schweizer Konzerte war einfach grossartig, und wer die Show nicht selbst miterlebt hat, der hat ganz bestimmt etwas verpasst. WATERS betrat vor einem jubelnden Publikum die Bühne und die Show dauerte über zwei Stunden. Fantastisches Publikum, perfekte Musik, eine geballte Ladung Hits und ROGER WATERS mit «The

Wall» mit den Hits «Another Brick in the Wall», «Mother», «Hey You» bis zu «Is There Anybody Out There» mittendrin. Die Menge war begeistert. Es war ein Konzert der Extraklasse mit sehr vielen Highlights, welches die Schweizer Fans bestimmt nie vergessen werden. (cc/mt) Album: PINK FLOYD «The Wall» DVD: ROGER WATERS «The Wall: Live in Berlin» DVD: «PINK FLOYD – The Wall» (Kinofilm, 1982) www.rogerwaters.com

THE HIVES ROCKEN DIE LINDEN Das «Heitere Open Air» ist beinahe genauso berühmt wie die Linden auf dem Zofinger Hausberg. Dies nicht zuletzt aus dem Grund, weil die Veranstalter jedes Jahr ein Programm der Extraklasse zusammenstellen. Besonders freuen kann man sich auf die schottische Sängerin und Songwriterin AMY MACDONALD, denn mit mehreren Auszeichnungen und einigen Hits in den Charts ist sie die Garantie für einen glanzvollen Auftritt. Einen Hauchen IKEA wird die Band THE HIVES auf die Bühne bringen. Die alternative Rockband hat zwar hoffentlich nicht allzu viele Möbel dabei, reist aber direkt aus ihrem Heimatland Schweden an. THE HIVES hört man nicht allzu viel im Radio, trotzdem geniessen sie einen hohen Bekanntheitsgrad. Live: 13.8., Zofingen, «Heitere Open Air» Mehr über das «Heitere» auf Seite 67

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Für Soulsängerin JOSS STONE könnte es nicht besser laufen: MICK JAGGER hat mit ihr eine neue Band gegründet und ein neues Soloalbum hat die Engländerin ebenfalls am Start. Von Dominique Zahnd

Man muss sich das mal vorstellen: Du bist 24 Jahre alt, hast 11 Millionen CDs verkauft und deine Karriere läuft richtig rund. Da ruft dich ein Megastar wie MICK JAGGER von den ROLLING STONES an – immerhin die älteste und erfolgreichste Rockgruppe der Welt – und fragt: «Hey, ich will eine neue Band gründen. Hast du Bock, mitzumachen?» JOSS STONE musste nicht lange überlegen und sagte ja. Während der letzten 18 Monate hat SUPER HEAVY, so heisst die Truppe, im Geheimen Songs aufgenommen. «Das Spektrum reicht von Reggae bis hin zu klassischen Balladen», verrät JAGGER. Zu den Bandmitgliedern gehören unter anderem auch noch DAMIAN MARLEY, der Filmmusikkomponist A.R. RAHMAN sowie DAVE STEWART von den EURYTHMICS. Er verstand

JOSS STONE

HIPPIE-GIRL IN HÖCHSTFORM sich so gut mit JOSS, dass die beiden beschlossen, ihr nächstes Soloalbum «LP1» zusammen zu schreiben. Und wie man auf YOUTUBE sieht, hatten die zwei jede Menge Spass dabei. Es versteht sich von selbst, dass, wenn einer wie STEWART mit von der Partie ist, die Hits nur so aus den Boxen purzeln. Schliesslich hat der EURYTHMICS-Star in der Vergangenheit auch schon Songs oder ganze Alben für Leute wie JON BON JOVI, SHAKESPEARS SISTER, BRYAN FERRY, T.A.T.U., RINGO STARR, BOB GELDOF oder STEVIE NICKS produziert. Doch JOSS STONE braucht sich nicht vor dem Musikmogul zu verstecken: Sie hat schliesslich bereits einen «Grammy»-Award gewonnen, war weitere fünf Male dafür nominiert und hat ausserdem schon zwei «Brit Awards» erhalten. Vor Kurzem gründete die clevere Geschäftsfrau ihr eigenes Label STONE’D RECORDS. Und die erste CD, die nun darüber erscheint, heisst folglich «LP1». Der Longplayer ist der erste, den sie in kompletter kreativer Freiheit aufgenommen hat. «Es war der grösste Spass, den ich je hatte, mit crazy DAVE STEWART ins Studio zu gehen – und ja, die Musiker in Nashville sind einfach unglaublich», sagt STONE. «Dieses Album fängt einen ganz speziellen Moment ein, der spontan und voller Kreativität gewesen ist.» Ihr Produktionspartner DAVE STEWART kommt auch nicht aus dem Schwärmen heraus. Er sagt: «JOSS kann mit der Wildheit einer Löwin singen und noch in derselben Phrase zum sanftesten Flüstern wechseln. Sie ist immer ehrlich und voll von echten Emotionen. Es ist eine Ehre, mit einer wahren Künstlerin zu arbeiten, die in so jungem Alter bereits so viel von Musik versteht.» Album: «LP1» SUPER HEAVY, Single «Miracle Worker» www.jossstone.com

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MONA

«JACK NICHOLSON IST COOL» MONA sind die Neuentdeckung am Rockhimmel. Die vierköpfige Band aus Nashville besteht aus jungen, leidenschaftlichen und charismatischen Rockern, denen das wohl eindrucksvollste Debütalbum des Jahres 2011 gelungen ist. Von Christos & Christos

Fot o: R ued i Flü ckig er

Mal klingen sie wie die KINGS OF LEON und erinnern dann an die frühen U2 mit ihrem Händchen für gewaltige Melodien. Im Mai erschien ihr Debütalbum «Mona» auch bei uns, im Februar bereits ihre erste Single «Teenager». Nicht nur MORRISSEY und die KINGS OF LEON gehören zum prominenten Fankreis von MONA, auch ROBERT PLANT, der Sänger der legendären Rockband LED ZEPPELIN, verriet auf seiner Internetseite, dass MONA zurzeit auf seiner Playlist zu finden sind: «Eine grossartige neue Band aus Nashville. Ich habe letztes Jahr einen ihrer Auftritte im britischen Fernsehen gesehen. Sehr inspirierende Vocals», sagt PLANT über MONA. Die Band ist auch auf der «BBC Soundlist» 2011 aufgeführt. Sie wird sicherlich noch sehr viel von sich reden machen. Am «Openair St.Gallen» begeisterte das Quartett mit einem grossartigen Konzert, seinem ersten in der Schweiz. Danach gab Sänger NICK BROWN ein Interview.

MONA am «Openair St.Gallen»

TREND MAGAZIN: Wie geht es dir, NICK? – NICK BROWN: Ich war die letzten Tage ein bisschen krank und jetzt schmerzen mir die Ohren, ansonsten geht es mir gut. Hattest du ein wenig Zeit, die Schweiz anzuschauen? – Als wir angekommen sind, ging es direkt auf die Bühne. Viel Zeit ist uns nicht geblieben. Ich finde, dass die Leute hier sehr cool sind und, die Atmosphäre ist auch grossartig. Ich hoffe, dass ich noch ein bisschen mehr von der Schweiz sehe. Sprichst du vielleicht ein bisschen Deutsch? – Nein, mit den Fremdsprachen

habe ich es nicht so. Leider spreche ich auch kein Deutsch. Erzähl uns ein bisschen mehr über eure Platte. – Wir haben sie in Nashville aufgenommen. Mit dem Ergebnis sind wir alle sehr zufrieden. Wir konnten das machen, wozu wir auch Lust hatten. Verschiedene Musikstilrichtungen, welche uns gefallen, haben wir genommen und sind dann unseren eigenen Weg gegangen. Die Songs sagen sehr viel aus. Wer hat euch inspiriert? – Speziell für dieses Album nicht direkt jemand. Persönlich haben mich Künstler wie z.B. JOE STRUMMER, JOHNNY CASH oder BOB DYLAN inspiriert. Hast du einen Lieblingssong auf dem Album? – Ich habe einige Favoriten, es kommt immer auf die Stimmung an. Wer ist dein bester Promi-Freund? – JACK NICHOLSON. Er ist nicht wirklich ein enger Freund von mir, wir hängen privat immer wieder mal herum. Erst kürzlich hatten wir wieder mal eine sehr coole Party, er ist ein absolut cooler Typ. Was sind eure Pläne in naher Zukunft? – Wir spielen momentan an verschiedenen Festivals, morgen in Frankreich, anschliessend geht es weiter nach Portugal, dann Schottland, Irland, zurück nach Amerika, Australien, Amerika, Japan, Amerika und dann sind wir auch schon im Jahr 2025 (lacht). Wir spielen gerne Konzerte, denn das ist der beste Weg für uns. Wir hatten auch Shows mit den KINGS OF LEON. Was bevorzugst du eher, Konzerte oder die Arbeit im Studio? – Ich mag beides sehr gerne. Es mag sehr lustig sein, im Studio zu arbeiten, aber live spürt man, wie die Songs wirklich sind. Bist du nervös, bevor du die Bühne betrittst? – Nein, nie. Hast du eine Message für deine Schweizer Fans? – Ja, es ist dieselbe Message, welche ich für alle meine Fans habe. Geniesst eure Zeit, denn wir haben nur eine kurze Zeit, die wir auf diesem Planeten verbringen können. Album: «Mona» (Island / Universal) www.monatheband.com

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> SWISS MUSIC

WILLIAM WHITE Auf das erfolgreiche zweite Album

«Evolution»

presents:

folgt

platzierungen geht es WILLI-

NATIONAL CHARTS

AM WHITE nicht. Vielmehr will

Juli 2011

«Freedom». Doch um Chart-

er die Inhalte ohne Qualitätsverlust rüberbringen. Er widmet sich ernsten Texten und verpackt sie poetisch. Seine

Songs

erinnern

an

Sommer, sie animieren zum

2

DJ Antoine vs. Timati feat. Kalenna

3

77 Bombay Street Bligg

Universal

5 4

DJ Antoine feat. Tom Dice Baschi

Universal

RADIO

seiner Soulstimme. Der auf Barbados geborene Sänger

2

1

NEU

Universal

Pegasus Bligg

Musikvertrieb

Universal

Clark feat. Carolin Chevin

Nation

TinkaBelle

Sound Service

4 Bart aber herzlich 4

Bligg

Universal

5 Freedom William White

Musikvertrieb

NEU

Papagallo & Gollo

TBA

7 Herz Adrian Stern

Sony

8 Highway 10

5

TinkaBelle

Warner

Baschi

Universal

10 Try My Love

5 Hold On 3

Polo Hofer

9 Neui Wält

4 What You See Is What You Get 5

Phonag

3 Polo Hofer singt Bob Dylan

6

3 Manhattan NEU

Phonag

77 Bombay Street

6 Route 66

Kennsch mi no oder liäbsch mi scho..?!

Baschi

DJ Antoine

2 Up In The Sky

NEU

2 Rise Up

Grundlage für seine Songs mit

Phonag

Kennsch mi no oder liäbsch mi scho..?!

chern

die

NEU

NEU

4 Sunlight NEU

1

so

Phonag

3 Manhattan NEU

paart er geschickt mit Streibildet

1 2011 Phonag

2 Up In The Sky

Träumen und Tanzen. Dies und

ALBUM

SINGLE 1 Welcome to St. Tropez

Warner

W

Philipp Fankhauser

Sony

hat auch privat einiges verändert. Zusammen mit seiner Familie zog er in ein Dörfchen, 1300 Meter über Meer, wo er ein altes Schulhaus zu Wohnungen und Büros umbauen liess. «Freedom» spielte er in Eigenregie in einem umgebauten Zirkuswagen vor dem Haus ein – ohne teure Produzenten. (ck) Album: «Freedom» (Muve / Musikvertrieb) www.williamwhite.ch

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Marleen

Camp C

Street Parade Official 2011

Das achte Wunder

Intuition

mixed by Remady

(Zoom/Zyx)

(Zoom/Zyx)

(K-tel)

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> EVENT

GRÖSSTES INDIAN FESTIVAL BRINGT MAGIE INDIENS NACH BASEL Spektakuläre Liveshows, aufregende Bollywood-Partys und kulinarische Köstlichkeiten: Das grösste «Indian Festival» Europas gastiert Ende August in Basel.

Ob Indien-Kenner, Bollywood-Liebhaber oder kulinarischer Feinschmecker: Am grössten «Indian Festival» Europas erwartet die Besucher ein Spektakel, das die Magie Indiens zum Leben erweckt. 150 Artisten zeigen in theatralischen Performances, mit fröhlicher Bollywood-Musik, bezauberndem Tanz und farbigen Fashionshows die ganze Schönheit Indiens. Nachdem das «Indian Festival» im fernen Ausland bereits für Furore gesorgt hat, ist die Show vom 26. bis 28. August zum ersten Mal in Europa zu Gast. In Basel werden international bekannte Bollywood-Darsteller wie Schauspielerin und Model SOFIA HAYAT erwartet. Diese wird als aufstrebendste asiatische Schauspielerin Grossbritanniens gehanBollywood-Star SOFIA HAYAT

delt. Sie spielte in Bollywood-Produktionen wie «The Unforgettable» oder «Cash and Curry» mit. Neben dem Glanz und Glamour Bollywoods kommt auch die klassische Musik nicht zu kurz: So wird zum Beispiel der mehrfach ausgezeichnete Sarodspieler AASHISH KHAN das Publikum mit seinem typischen indischen Instrument verzaubern. Verschiedene Stände mit traditionellem Essen und Handwerk runden die aussergewöhnliche Atmosphäre in der ST. JAKOBSHALLE ab. «Dieses Unterhaltungsspektakel verzaubert mit einer Vielzahl unglaublich aufregender Auftritte und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch Indien», so Mediensprecher FERRIS BÜHLER, «dabei wird das Land in seiner ganzen Vielfalt präsentiert.» Indien ist ein magisches Land mit kulturellem Erbe, das sich über einen Zeitraum von Tausenden Jahren erstreckt. Das «Indian Festival» bringt den Mythos Indien durch mitreissende Volkstänze

aus Rajasthan, das von Trommel-Rhythmen angeheizte Punjabi Bhangra, fesselnde Kathak-Performances aus Südindien und beste Bollywood-Unterhaltung in die Schweiz. Jeden Tag wird ein anderes fast zwölfstündiges Programm geboten. Produziert wird die Show von VIJAY KAKKAR, für die Choreografie zeichnet mit AMIT SHAH ein bekannter Tänzer und Bollywood-Choreograf verantwortlich. «Indian Festival»; 26. bis 28.8.; Basel, ST. JAKOBSHALLE Vvk: 1 Tag ab CHF 55.- bei TICKETCORNER, auch 3-Tages-Pässe erhältlich www.indianfestival.ch 3 x 2 Tickets zu gewinnen. Mitmachen auf TRENDMAGAZIN.CH oder PAPERBOY. PAPERBOY ist eine GratisApp,erhältlich im ANDROID-SHOP oder I-TUNES-STORE. Indische Tänzer werden Bollywood in die ST. JAKOBSHALLE zaubern

Model und Moderatorin REKHA DATTA (links) ist stolz auf ihre indischen Wurzeln. Sie wird an der Fashionshow des «Indian Festivals» mitlaufen. Neben ihr wirkt auch die OlympiagoldGewinnerin ANITA KUMUDUNI RÖLLIN als Botschafterin für das «Indian Festival». Sie freut sich schon auf die verschiedenen Currys.

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> GAMES

«ZELDA: OCARINA OF TIME 3D» «Ocarina of Time» gehört für viele zu den besten Adventures, die jemals das Licht der Welt erblickt haben. Games-Redaktor und «Zelda»Jünger MATTHIAS HALLER hat sich nochmals ins Abenteuer gestürzt um zu sehen, ob das Remake den Erwartungen gerecht wird. «Wach auf Link!», ruft die Fee Navi uns zu und läutet damit den Auftakt zu einem epischen und magischen Abenteuer ein. Wir verlassen unser Baumhaus und geniessen erst einmal die Aussicht. Sofort wird klar: Wer auf 3D steht, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Das Bild wirkt unglaublich plastisch und tief, viele Objekte treten aber auch aus dem Bildschirm heraus. Genau mein Ding.

Das Abenteuer beginnt in Links Baumhaus.

Doch nicht nur der 3D-Effekt beeindruckt, insgesamt wurde der Titel nochmals mächtig aufpoliert und glänzt jetzt mit einer wunderschönen Optik. Angefangen bei den Charaktermodellen bis hin zu den Landschaften wurde die Grafik komplett überarbeitet, ohne dabei das Originalerscheinungsbild zu sehr zu verändern. Auch die Steuerung wurde prima auf den 3DS portiert, dank des Ministicks lässt sich Link sehr smooth und direkt steuern. Komfortabel gestaltet sich auch die Verwaltung von Objekten und Ausrüstungsgegenständen, auf die man nun bequem über den Touchscreen zugreifen kann. Später darf man auch die namensgebende Ocarina of Time mit dem Touchscreen spielen. Je nachdem welches Lied wir auf der Ocarina, einer Art Flöte, anstimmen, rufen wir einen anderen Effekt hervor. Natürlich fliessen die Fähigkeiten der Ocarina auch in die zahlreichen Rätsel ein, die «Zelda»-typisch teils recht happig ausgefallen sind. Bei der Erkundung von Hyrule oder den Dungeons trifft man gewohnheitsgemäss auch auf den ein oder anderen Widersacher, der Link ans Leder will. Das Kampfsystem gestaltet sich dabei genauso simpel wie fordernd. Mit Schwert, Schild, Bogen und Schleuder bewaffnet und einer hilfreichen Zielerfassung hat man aber auch bei grösseren Brocken immer eine faire Chance. (mh) «The Legend of Zelda: Ocarina of Time»; Action-Adventure; 3DS; (Nintendo)

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DIE GAME-HIGHLIGHTS DER KOMMENDEN MONATE Im Rahmen eines Preview-Events im Basler ST. JAKOBPARK, den der Gamevertrieb ABC SOFTWARE organisierte, konnte TREND-MAGAZIN-Games-Redaktor MATTHIAS HALLER einen ersten Blick auf die kommenden Höhepunkte von EA, CAPCOM, SEGA und NAMCO BANDAI werfen. Fortsetzungen stehen bei allen Publishern ohne Ausnahme hoch im Kurs. So stellten die PR-Manager von SEGA z.B. «Mario & Sonic bei den Olympischen Sommerspielen» vor. Die witzige, beinah an eine Standup-Comedy grenzende Vorführung machte klar, dass das beliebte Spielprinzip konsequent fortgesetzt wird. Neu liegt der Fokus nun stärker auf weiblichen Spielerinnen, was sich z.B. in Disziplinen wie «Mario & Sonic» Dressurreiten äussert. Beat’em-up-Spezialist CAPCOM gewährte einen ersten Ausblick auf das Crossover «Street Fighter x Tekken», das dank der aus «Street Fighter IV» bekannten GrafikEngine auch mit dem gleichen ansehnlichen CelShading-Look aufwartet. Freunde beider Lager werden sich freuen, dass sowohl die «Street-Fighter»- als auch die «Tekken»-Tastenkombos im Spiel verfügbar sein «Street Fighter x Tekken» werden. EA hat erwartungsgemäss wieder die meisten Highlights im Portfolio, sodass die Entscheidung schwer fällt, worauf man sich denn am meisten freuen soll. Da wäre für Rollenspielfreunde zum einen «Knights of the Old Republic», welches nun definitiv nicht mehr verschoben werden soll. Beinahe fotorealistisch darf man in «Battlefield 3» in «Battlefield 3» den virtuellen Krieg ziehen. Grafisch stellt der Titel jetzt schon alles bisher Gesehene in den Schatten. Selbst als Fussball-Verweigerer hatte ich nach der Präsentation von «FIFA 12» Lust, das Leder über den Rasen zu treten. Eines lässt sich jetzt schon sagen, noch nie war ein Fussballspiel näher am echten Sport dran. Dafür verbürgten sich auch die Stars der internationalen Clubs, die selbst auch heftig im «FIFA»-Fieber zu sein scheinen. Doch der eigentlich Höhepunkt im EALineup war für mich «SSX». Als Fan der ersten Stunde konnte ich es kaum erwarten, einen Blick auf erste InGame-Szenen zu werfen. Und die Entwickler haben die Wünsche der Fans tatsächlich berücksichtigt und den Kern des Fun-Snowboard-Titels unangetastet gelas«SSX» sen. Optisch macht «SSX» schon in der frühen Fassung einiges her und bietet die gewohnte Over-the-Top-Action, die die Serie so beliebt gemacht hat. Erweitert wurde das Ganze um einen neuen Event, in dem man aus einer ungewohnten Perspektive von vorne einer herabrasenden Lawine entkommen muss. Natürlich nicht ohne dabei noch den einen oder anderen Trick hinzulegen. Zu guter Letzt soll hier noch «Ace Combat: Assault Horizon» aus dem Hause NAMCO BANDAI Erwähnung finden, welches die leicht angestaubte Flugaction auf ein völlig neues Level hebt. Anstatt wie bisher mit automatischer Zielerfassung auf Gegner zu schiessen, die am Horizont gerade mal als blinkender Punkt identifizierbar waren, geht es nun direkt ans «Ace Combat: Assault Horizon» Eingemachte. Auf Knopfdruck heftet man sich direkt hinter seine Kontrahenten und wird durch eine unglaublich nahe Kameraeinstellung direkt ins Geschehen katapultiert. Dies sieht dabei so verdammt gut aus, dass der Vergleich eines «Call of Duty» der Lüfte nicht von ungefähr kommt. Da die Action nun auch häufig in Bodennähe stattfindet, wurde auch Wert auf ansprechende Umgebungsgrafik gelegt. Städte wie Dubai oder Miami weisen nun viele Erkennungsmerkmale aus der Realität auf und können sich durchaus sehen lassen. Selbiges gilt für die Flugzeugmodelle und Explosionseffekte. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, mich ins Cockpit zu schwingen und einmal mehr für den Frieden zu kämpfen. (mh)


> CD’S R.I.O. «Sunshine» Album (Phonag)

KATE BUSH «Director’s Cut» Remake-CD (EMI) www.katebush.com

ZILL «Wundland» Album (Fastball / Musikvertrieb) www.zill-music.de

Various Artists mixed by DAVID GUETTA F*** Me I’m Famous, Ibiza Mix 2011 Mix-Compilation (EMI)

RAPHAEL SAADIQ «Stone Rollin’» Album (Columbia / Sony) www.raphaelsaadiq.com

Der Albumtitel hält, was er verspricht, er macht gute Laune! Mit Evergreens wie «Shine On», «When the Sun Comes Down» und «After The Love» haben R.I.O. unzählige Platten verkauft. Im Radio laufen die Singles hoch und runter. Das Produzententeam MANUEL «MANIAN» REUTER und YANN «YANOU» PEIFER hat sich mit Sänger TONY T im Studio eingeschlossen und das lang erwartete Album nun endlich fertig produziert. (obi)

Je öfter man diese CD anhört, um so mehr steigt die Begeisterung. 2005 meldete sich KATE BUSH nach zwölf Jahren Pause mit ihrem Album «Aerial» zurück. Nach sechs weiteren Jahren veröffentlichte sie nun neue Versionen von Songs aus ihren Album-Klassikern «The Red Shoes» (1993) und «The Sensual World» (1989). Es handelt sich um Neuaufnahmen, Neuinterpretationen und Collagen aus alten und neuen Tonspuren. (obi)

CHRISTOPH ZILL hat seit früher Kindheit Narben im Gesicht. Musik war für den Beinaheschweizer (weil aus Lörrach) immer ein Antrieb, dies und andere Tragödien zu verarbeiten. Seine äusserst melodiösen Lieder sind laut, rockig, mit dem entscheidenden Mix aus Gitarren und Keyboards, welcher seine Musik für Rock- als auch Popfans hörbar macht. Die Texte sind deutsch und verständlich. Anspieltipp: Die Single «Madeleine». (mt)

Tausende von Menschen pilgern extra dorthin, um die ganze Nacht zu feiern und zu tanzen. Die CD enthält 15 der besten Elektrohits des Sommers, ausgesucht und gemixt vom wohl weltbesten DJ und DancepopKünstlers zurzeit. DAVID GUETTA muss es ja wissen, legt er doch den ganzen Sommer durch jeden Donnerstag im gefeierten PACHA auf.

Ich fühle mich in die Zeit der goldenen MOTOWN-Ära zurückversetzt. SAADIQ liefert hier eine Scheibe, wenn sie von der Tonqualität nicht so astrein wäre, man würde sie Ende der Sechziger ansiedeln. Da ist nichts nachgespielt oder imitiert – das ist echt und von SAADIQ gelebt – wie die Stars damals. Da ist mehr R’n’B und Soul drin als in manchen aktuellen sogenannten R’n’B-Produktionen. Die CD des Monats! (mt)

CAMP C «!ntuition» Album (Zoom / Zyx) www.heinzaffolter.com

DEPECHE MODE «Remixes 2: 81-11» 2 Remix-CDs (Mute / EMI) www.depechemode.com

Various «Disco Giants Vol. 7» Compilation (Zyx)

ENZO CANELLI «Da mio padre a mio figlio» Album (Redange / Good to go) www.enzocanelli.com

DJ SWEAP & DJ PFUND 500 «Ein Fall für zwei» Album (Nation) www.pfund500.ch

HEINZ AFFOLTER ist einer der ausdrucksstärksten Gitarristen und Komponisten der Musikszene und lange kein Unbekannter mehr. Die Songs stammen aus der Feder von ihm. Im Trio sind sie CAMP C, interpretiert und vereint in Rock und Funk aus einem Guss. Feine, melodiöse, rauchige und erdige Gitarrenriffs ziehen sich durch jeden einzelnen Song.

Eine lang erwartete 2. Zusammenstellung neuer und klassischer Remixes, darunter auch Tracks ihres Debüts «Speak And Spell» (1981). Damit untermauern DEPECHE MODE ein weiteres Mal ihre Stellung als eine der einflussreichsten und innovativsten Popacts der Welt. U.a. gibt es die klassischen Mixes von M83, UNKLE, TRENTEMØLLER, FRANÇOIS KERVORKIAN und brandneue Versionen von STARGATE, ERIC PRYDZ und RÖYKSOPP. (obi)

20 Maxiversionen von 1980er-Hits der Bereiche Disco, Funk und Soul, darunter auch die wahren Schmuckstücke der schwer zu findenden Dance Classics. Die meisten Nummern auf «Disco Giants» stammen aus der Mitte der Föndekade. In dieser Zeit standen viele Wendungen in der damaligen Discomusik an. Funk und Disco wurden «anspruchsvoller», sich auf den Tanzflächen dazu bewegen zu können, war nicht einfach. (obi)

Er vereint Schweizer Präzision und italienische Lebensfreude. Stilistisch rockig bis softrockig, italienisch gesungen – das biedere Cover hätte eher Liedermacherstil erwarten lassen. Gleich mit Track 1, der definierten Single «Anche stanotte», legt er los. Die Latte für die folgenden Lieder ist hoch, produktionstechnisch aber auch vom Hitpotenzial her. Ganz halten kann CANELLI sie nicht, trotzdem fällt die Platte gegen hinten nicht wirklich ab. (mt)

Mit dem alten Logo einer bekannten Krimiserie ziehen sie die Aufmerksamkeit auf ihr Cover, eine eigentlich billige und rechtlich fragwürdige Masche. Dabei hätten sie dies mit ihren vielen und schwergewichtigen Gästen, darunter SIDO im Intro, HAFTBEFEHL, RAF CAMORRA, HARRIS und FLER, gar nicht nötig. Dadurch brechen die beiden Produzenten die Eintönigkeit vieler Produzenten und DJ-Alben des HiphopGenres. (mt)

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elastisches Gel für starken Halt, Stylingpaste mit Grapefruitduft, Lockenschaum mit Himbeernote und XXL-Volumen-Schaum mit Zitrusgeschmack. Gel: 150 ml, CHF 23.50, Paste: 100 ml, CHF 27.50, Lockenschaum: 150 ml, CHF 29.-, Volumenschaum:

dosiertem Beta-Carotin auf die Sonnenbelastungen vor. Das bedeutet Schutz gegen Hautschäden sowie vor beschleunigter Hautalterung. Tagesdosis 1–2 Kapseln. 100 Kapseln, CHF 29.80 in Apotheken und Drogerien.

150 ml CHF 29.-.

Anti-Kalk für kräftiges Haar. GARNIER «Fructis Pure Brillance» – Durch Kalkrückstände vom Waschen wirkt das Haar stumpf und glanzlos. Ein Fruchtwirkstoffkomplex aus AHA-Säuren, Fructose und Glucose kräftigt das Haar von innen und schützt es vor Umwelteinflüssen. Es wird glänzender und widerstandskräftiger. Shampoo: 250 ml, CHF 4.95, Spülung: 200 ml, CHF 5.20.

Wiederherstellende Sofortpflege für strapaziertes Haar. L'ORÉAL «Elsève Full Repair 5 Instant Miracle». Das Haar wird repariert und erhält Fülle, Widerstandskraft, Vitalität, Geschmeidigkeit und Glanz zurück. Die Gel-Creme-Textur enthält Pro-Keratin und Ceramid, welche sofort in die Haarfasern eindringen. CHF 12.50.

Das 3-Schritte-System für volleres Haar.

Zusammenstellung: Christine Kern. Die Preise sind unverbindliche Empfehlungen der Hersteller und Importeure.

REDKEN «Intra Force». In 30 Tagen werden der Haarverlust reduziert und die Haarstruktur verbessert. Dies durch eine Tiefenreinigung, gefolgt von einem Pflegeprogramm sowie einem Intensiv-Treatment. Das Zellwachstum wird um 25% gesteigert und es kommt zu 95% weniger Haarbruch. Shampoo: 290 ml, CHF 32.-, Toner: 245 ml, CHF 36.-, Leave-In Treatment: 150 ml, CHF 47.-. Auch Ampullen erhältlich.

ASTOR «Blush Collection» für Lippen und Nägel. Zarte und natürliche Farben passen zum Sommer. Der «Perfect Stay Lip Tint Blush» in Pinkund Beigetönen betört nicht nur durch seine Nuancen, sondern auch durch sein Design. Dank der Stiftform lässt sich die Farbe mit dem Applikator mühelos auftragen. Auf die wischfeste Formel auf Wasserbasis folgt ein Pflegebalsam, der Feuchtigkeit spendet und Glanz zaubert. Dazu passt der «Lacque Deluxe»-Nagellack in drei verführerischen Farbtönen. Dank der «Lycra»-Formel glänzt der Lack und hält bis zu zehn Tagen ohne abzusplittern. Mit dem «Dream-Line»-Pinsel ist auch das Auftragen leicht. «Lip Tint», CHF 11.90, «Lacque Deluxe», CHF 9.90.

Zu gewinnen: «Lip Tint Blush Collection» mit je drei «Lip Tints» und zwei Nagellacken «Lacque Deluxe». Mitmachen auf PAPERBOY oder TRENDMAGAZIN.CH

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> AUF RÄDERN NEWS 125ER SCHON BALD AB 16 JAHREN 2013 werden in den EU-Ländern neue Motorrad-Führerschein-Regelungen eingeführt. Zuständige Stellen in der Schweiz prüfen derzeit die Möglichkeit, inwieweit diese Richtlinien hierzulande übernommen werden können. Interessant für jugendliche Einsteiger ist dabei insbesondere die Neuregelung, welche das Fahren von leistungs- und geschwindigkeitsbeschränkten 125-cm³-Motorrädern und -Rollern bereits ab 16 Jahren ermöglichen soll. Detaillierte Angaben sind aufgrund der laufenden Untersuchungen und Abklärungen noch nicht erhältlich.

VESPA MEETS NATUZZI

NATUZZI, das grösste italienische Möbelhaus und die italienische Rollermarke VESPA stehen für Design und Italianità schlechthin. Das Produkt der gemeinsamen Zusammenarbeit heisst VESPA NATUZZI, eine auf dem klassischen Modell «LX 125 Touring» basierende VESPA. Speziell an ihr ist der von Hand gefertigte Sattel mit dem eingeprägten NATUZZI-Logo. Den edlen, bronzefarbenen Retro-Roller gibt es in einer limitierten Auflage von 30 Stück für die Schweiz, erhältlich in der ganzen Schweiz in grossen VESPA- und NATUZZI-Geschäften zum Preis von CHF 6595.-.

Die Achtelliterklasse ist grundsätzlich nicht das Ding des TREND-MAGAZIN-Testfahrers, der sich eigentlich grössere Maschinen gewöhnt ist. Der Vorstellung der neuen KTM «125 Duke» stand er denn auch mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber – und war danach eigentlich recht positiv überrascht und beeindruckt.

Mit der neuen «125 Duke» erfüllt KTM die gesammelten Wünsche aus einer Umfrage unter jugendlichen Motorradfans nahezu vollumfänglich.

Auch durch ihr Styling wirkt die «Kleine» richtig erwachsen. Das übersichtliche Digitaldisplay zeigt nebst Tourenzähler und Tacho eine Fülle von weiteren Infos. Selbst Ganganzeige, Zeituhr und Temperaturanzeige sind vorhanden. Ein kurzer Druck auf den Startknopf, und der 11 kW starke Vierventil-Viertakter mit Wasserkühlung brabbelt spontan los. Die Kupplung ist leichtgängig und gut dosierbar. Das Getriebe lässt sich präzise schalten. Und das ist gut so, denn geschaltet werden muss fast ununterbrochen. Anbremsen, ein-

KTM «125 DUKE»

GANZ SCHÖN GROSS, DIE KLEINE Erwachsene Erscheinung und grundsolide Verarbeitung überzeugen gleichermassen wie das knackige Design und die Möglichkeit, dieses mit geringem Aufwand zu individualisieren. Durch die Auslagerung der Produktion zum indischen KTM-Partnerunternehmen BAJAJ AUTO konnte mit einem Preis von knapp unter 5000 Franken ein weiteres sehr wichtiges Kriterium realisiert werden. Moderne Infrastruktur und strenge Fabrikationskontrollen gewährleisten in Indien den hierzulande gewohnt hohen Qualitätsstandard. Gitterrohrrahmen, Leichtmetallschwinge, Gussräder, Unterflur-Schalldämpfer – Die neue «125 Duke» kommt mit den gleichen charakterprägenden Konstruktionsmerkmalen daher wie das hubraumstärkere Schwestermodell, die «690 Duke».

lenken, umlegen, aufrichten und wieder beschleunigen – alles funktioniert spielerisch einfach wie von selbst und ohne jeden Kraftaufwand. Mit Rückenwind und Heimweh dürfte die Höchstmarke bei 120 km/h liegen. Trotz geringem Hubraum ist grundsätzlich immer genug Power da. Mit 12 Nm ist das maximale Drehmoment zwar nicht berauschend, für ein Fahrzeug dieser Klasse jedoch dennoch beachtlich. Durch ihre Handlichkeit und Wendigkeit gewinnt sie in Situationen, in denen hubraumstärkere Bikes Federn lassen müssen. Mit der «125 Duke» trifft KTM heute exakt den Nerv jugendlicher Töffeinsteiger – und das ist kein Zufall. 2013 könnten 125er vielleicht bereits ab 16 gefahren werden. (kür)

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> REISEN

Times Square

Der tiefe Dollar lockt. USA-Reisen sind so günstig wie noch nie! Zu den beliebtesten Zielen gehören die grossen Städte an der Ost- und Westküste: New York und Los Angeles. TREND-MAGAZIN-Mitarbeiterin SHQIPE SYLEJMANI lebt für fünf Monate in New York. Hier sind ihre Eindrücke.

Mein Lieblingsplatz: SoHo hat mein Herz erobert, mit seinen Läden, Restaurants und der einmaligen Atmosphäre.

OSTKÜSTE: NEW YORK

DIE STADT, DIE NIEMALS SCHLÄFT Es ist dieses Gefühl, wenn man durch die Strassen der Grossstadt geht und einem Menschenmassen entgegenkommen, freundlich lächeln, weitergehen – wenn man die ersten Schritte aus einer Subway-Station kommt, wenn der New Yorker Lärm auf einen niederprasselt, eine Mischung aus jemand unter Millionen und gleichzeitig ein Teil davon – von New York – zu sein, ein spezielles Gefühl! Sie wird nicht umsonst die Stadt, die niemals schläft, genannt. Wo Daily Markets 24 Stunden geöffnet sind und die Lichter niemals ausgehen. Sei es ein älteres Pärchen, eine Gruppe junger Leute, die an einem Dienstagabend ausgehen, seien die joggingsüchtigen New Yorker oder einfach Scharen von Touristen, die sich fasziniert einer Stadt hingeben. Man ist niemals alleine. Und New York ist auch die Stadt, in der Träume wahr werden, was meinen Weg hierher ebnete. «If you make it here, you’ll make it any where», hiess es. Und dies wollte ich herausfinden.

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In der 125 Street, am Anfang von Harlem, habe ich mein Zuhause gefunden. Viele der 8,7 Millionen Einwohner sind in den Districts Queens, Brooklyn, The Bronx und Long Island verteilt oder in der Innenstadt selber: Manhattan, New York City. Ich fand schnell Gefallen an der kulturellen Vielfalt von Harlem – der Stadtteil bot mir die Prise Gefahr, wie auch jene Diversität, die ich mir von New York erhoffte. New York ist eine Stadt, die man liebt oder verachtet. Es ist immer irgendeine Berühmtheit in der Stadt, irgendwo wird immer ein Film oder eine Serie gedreht, irgendwo ist immer ein Ausverkauf oder eine Parade: Die Stadt lebt vom Wandel. Faszination SoHo. Es ist faszinierend, durch SoHo zu spazieren, die angrenzende China Town zu bewundern und fast schon hoffnungslos nach Little Italy zu suchen, denn das Kleinviertel verschwindet allmählich im chinesischen Bezirk. SoHo bietet ausserdem die ideale Abwechslung zum Shopping. Wer es satt hat, sich gegen Hunderte Touristen am

Times Square zum FOREVER21 und FOOT LOCKER zu kämpfen, geht nach SoHo. Auch die 5th Avenue lässt einen nach den Sternen greifen, zu gegebenen Preisen. Natürlich fehlt es weder an Ausgehmöglichkeiten noch an der Vielfalt dieser. Besonders die Einzelheiten in Clubs, Restaurants oder Bars sind immer bewundernswert: New Yorker wissen zu feiern. Wirklich erschreckend sind nur die Essensvorstellungen. Vergesst Haute Cuisine, New York hat hier noch einiges zu lernen. Für den schnellen Hunger sind New Yorker nur für ihre Sandwiches bekannt. Ganz Schnelle lassen sich von den vielen Hunderten Strassenständen mit Hot Dogs, Chicken Rice und dergleichen bedienen – ausprobieren und sich überraschen lassen. Beliebte Hotels in New York sind besonders das HOLIDAY INN oder das PENNSYLVANIA an der 34 Street. Letzteres ist besonders empfehlenswert für angenehmen Komfort und noch angenehmere Preise. Der Standort ist dabei auch ideal: im Zentrum, aber nicht mittendrin.


SoHo, das belie Shopping viertel New bteste Yorks!

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Das faszin ierende Little Italy .

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N.Y.

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> REISEN

Der Venice Beach Boardwalk ist eine der beliebtesten Strandpromenaden. Geschäfte, Bars, Restaurants und Aussergewöhnliches zieren die Strasse. Besonders im Sommer sind unterschiedliche Events an Wochenenden garantiert.

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Mein Lieblingsplatz: Malibu Beach

TREND-MAGAZIN-Mitarbeiterin BARBARA WILDER berichtet regelmässig aus Los Angeles. Seit einem Jahr lebt sie hier. Sie zeigt die Filmmetropole aus ihrer Sicht.

WESTKÜSTE: LOS ANGELES

STADT DER ENGEL UND DER TRÄUME «I’d be safe and warm, if I was in L.A.», so träumten THE MAMAS & THE PAPAS 1965 von der Stadt der Engel. Nach wie vor gilt Los Angeles als Anziehungspunkt besonders für Künstler aus aller Welt. In «The Creative Capital of the world», wie die Stadt oft bezeichnet wird, arbeitet jeder 6. Einwohner in der Entertainment-Industrie. Das Faszinierende für mich an dieser Stadt ist, dass, egal, wo man sich befindet, Filmgeschichte geschrieben wurde und wird. Einer der wohl bekanntesten Bezirke der Stadt ist Hollywood, den auch ich mein Zuhause nennen darf. Am Hollywood Boulevard findet man jene Sehenswürdigkeiten, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte. Der Walk of Fame zählt über 2400 Sterne, die die Namen von bedeutenden Menschen, Gruppen und fiktiven Charakteren der Entertainment-Industrie tragen. Abends verwandelt sich dann der Hollywood Boulevard zur Partymeile. Zu den angesagtesten Danceclubs zählen derzeit MY HOUSE und PLAYHOUSE,

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wo jeder ab 21 Jahren bis Punkt 2 Uhr morgens die Tanzfläche unsicher machen kann. Für meinesgleichen, die lieber gediegener feiern, empfehle ich die in unmittelbarer Nähe gelegene Jazzbar CAFÉ WAS und die am Sunset Boulevard gelegene Skybar des MONDRIAN Hotels, die neben leckeren Cocktails auch noch einen aussergewöhnlichen Blick über die Stadt bietet. Die richtige Handtasche zum Cocktailkleid findet man dann je nach Budget am exklusiven Rodeo Drive in Beverly Hills oder in den Shops der 3rd Street Promenade in Santa Monica. Für alle, die es hipp mögen, bietet die Melrose Avenue eine Auswahl an Geschäften, die kreatives Design zu erschwinglichen Preisen versprechen. Der SAMUEL FRENCH BOOKSTORE am Sunset Boulevard bietet praktisch jedes wichtige Buch der Entertainment-Industrie zum Kauf an. Wohnen kann man als jugendlicher oder auch jung gebliebener Backpacker zu unglaublich günstigen Raten im VENICE BEACH Hostel und wacht so in direkter Nachbarschaft zu einem der sagenhaftesten Plätze auf, dem Venice Beach Boardwalk. Für alle, die

lieber im Luxus schwelgen, ist das hippe STANDARD Hotel in Hollywood mit All-inclusive-Blick über die Stadt genau das Richtige. Bei all der herrlichen Vielfalt Los Angeles’, die ich so schätze, gibt es natürlich auch eine markante Schattenseite. Gewöhnungsbedürftig sind der tägliche Verkehr und die sich daraus ergebende Luftverschmutzung. Hauptgrund ist das nur schwach ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz. Einst gut ausgebaut, begannen in den 1940er-Jahren die US-Autokonzerne, die Strassenbahngesellschaften über vorgeschobene Unternehmen zu kaufen und nach und nach stillzulegen. Die letzte Bahn von Downtown nach Hollywood fuhr mit der Aufschrift «into oblivion», was so viel wie «ins Vergessen» bedeutet. Heutzutage legen die Bewohner L.A.s jeden Tag zusammen umgerechnet die doppelte Entfernung von der Erde zur Sonne zurück. Ich kam vor ca. einem Jahr hierhin, um meinen persönlichen kreativen Traum zu verfolgen, in einer Stadt, in der täglich Wunder geschehen, aber auch schon mal der eine oder andere Traum zerplatzt.


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Der Holly wood Bo ulevard

Die Comedy-Szene boomt. Der COMEDY STORE am Sunset ist eines der bekanntesten Comedy-Theater in L.A.

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Das KODAK THEATRE, speziell für die «Oscar»Verleihungen entworfen, liegt auf dem Walk of Fame.

Auch in Hollywood gibt’s MADAME TUSSAUDs Wachsfiguren.

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L.A. Dowtown

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> REISEN

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Städtetrips müssen nicht zwingend ins Ausland führen. Auch in Schweizer Städten gibt es viel zu entdecken. Zudem sind die Reisekosten tief. Der TREND-MAGAZIN-Tipp, besucht von MARKUS TOFALO: die Stadt an der Südküste – Lausanne.

SÜDKÜSTE: LAUSANNE – DIE INLAND-ALTERNATIVE

NAH UND DOCH SO FERN MYRJAM, eine gute Bekannte von mir, fährt jedes Jahr an Pfingsten mit ihren Freundinnen nach Lausanne. Shoppen, Ausgang und – der Gedanke an «Sex and the City» liegt hier natürlich nahe, wird aber auf Anfrage stets dementiert. Und immer wieder schwärmt sie von der Stadt am Lac Léman. Ich will wissen, was da dran ist, und bereise die pulsierende Stadt einmal. Unser Hotel, das MIRABEAU, unweit des Bahnhofs. Schon der Ausblick aus dem Fenster bereitet Freude: Seesicht. Der See ist allgegenwärtig in Lausanne: Nicht nur unten bei den Hafenanlagen von Ouchy, wo flaniert wird und ständig irgendwelche OutdoorEvents im Gang sind, auch oben auf den Hügeln, wo sich das Stadtzentrum befindet, prägt der See das Bild. Die Temperaturen sind warm, das Gefühl ist schon fast mediterran, nicht zuletzt auch deswegen, weil man abends um 23 Uhr noch in allen Gassen und zahlrei-

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Wenn man nach zwei Tagen schon einen Lieblingsplatz nennen kann: am Ufer im Lavaux mit einem Glas Wein – Leben wie Gott in der Romandie.

chen Strassencafés Leute antrifft – und dies an einem Donnerstag. Das Klischee der Romands, die das Leben mehr geniessen als wir arbeitsamen und pflichtbewussten Deutschschweizer, scheint zuzutreffen. Lausanne hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Auslöser vieler neuer Platzgestaltungen war sicher der Bau der Metro. Ich fühle mich wie in einer Weltstadt – alle fünf Minuten fährt eine U-Bahn. Bei der Station Flon steige ich aus. Le Flon, einst heruntergekommenes Viertel, ist Lausannes neues Trendquartier. Restaurants, Läden und architektonisch interessante Aussenbereiche. Die Fotokamera brennt heiss. Ich gehe durch autofreie Ladenstrassen zu Fuss in Richtung Altstadt. Mir wird klar, warum Frauen hier gerne shoppen. Filialen aller grossen Modeketten finden sich auf engem Raum. Dazwischen reihen sich Cafés an Restaurants. Ob die Frauen auch Museen besuchen, weiss ich nicht. Wir tun es. Das OLYMPISCHE

MUSEUM ist alles andere als miefig. Medaillen, Trikots, Plakate und vieles mehr aus bald 120 Jahren Geschichte der Olympischen Spiele der Neuzeit, anregend vermittelt, lassen die Zeit ganz schön verstreichen. Neben dem IOC haben auch viele andere internationale Organisationen und Firmen ihren Sitz in der «Region du Léman». Dieses internationale Flair ist überall spürbar und lässt Lausanne, das inklusive Vororten eigentlich nur etwa 300’000 Einwohner zählt, wie eine Metropole wirken. Nach meinem Kurzbesuch bin ich von Lausanne überrascht. Die Stadt bietet alles, was man von einem Städtetrip erwartet: Sightseeing, Kultur, Shoppen, Ausgang und irgendwie trotz Schweiz das Gefühl, weit weg von zuhause zu sein. Meinen Freunden werde ich demnächst auch einen Pfingsttrip vorschlagen… www.lausanne-tourisme.ch, www.region-du-leman.ch


Lausanne hat ein reiches Kulturleben .

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Der Club MAD im Flon geniesst bis weit in die Deutschschweiz einen grossen Ruf.

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Ouchy, am Lac Léman Hier ist im . mer etwas los.

Hundefriedh of im Garte n des Hotel BEAU RIVAGE.

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RENATO HÄUSLER , Turmwächter der Cathédrale NotreDame, erbaut im 13. Jahrhu ndert. Immer zur vollen Stunde häl t er Ausschau nach allen Ric htungen. Ist alles okay, bestätigt er dies mit seinem Ruf. Tourist en sind eingeladen, diesem schwe izweit einzigartigen Ereignis bei zuwohnen.

Le Flon, Lausannes dneues Tren quartier.

Der Ausbl ick im MIRABE aus meinem Hotelzi mmer AU über de n See.

Arkade an der Place de l’Europe

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CONNECTIONS SIND DAS A UND O IN DER

DJ-SZENE SCHWEIZ Für viele ist DJ nach wie vor ein Traumberuf, doch so romantisch, wie sich das die meisten vorstellen, ist die Realität bei Weitem nicht. Und der Weg an die Spitze ist steinig und hart…

Zusammenstellung: José Samanes Redaktion: Matthias Haller Gestaltung: Matthias Haller Fotos: pd

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Es hat sich einiges getan seit den Tagen, in denen ein DJ ANTOINE aus dem Nichts zum Star aufgestiegen ist. Heute sehen sich Newcomer mit deutlich mehr Konkurrenz konfrontiert, die alle die gleiche Ausgangslage haben, alle auf das gleiche Equipment zurückgreifen können und alle die gleiche Playlist auffahren. Die Zeiten, in denen man sich noch mit ausgefallenen Songs aus der Masse hervorheben konnte, sind in der Ära der Digitalisierung vorbei. Auch die Kunst des Mixens an sich ist deutlich in den Hintergrund gerückt, da kann man sich die Finger blutig scratchen und hinter dem Mischpult noch so verrenken, vielen bleibt der Durchbruch dennoch verwehrt. Wer es als DJ zu etwas bringen will, braucht heute ganz andere Qualitäten. Allen voran wären das Connections, also Beziehungen zu wichtigen Leuten in der Musik-, Club- und Partyszene. Ohne geht

heute einfach gar nichts mehr, davon wissen auch die DJs in diesem TRENDSpecial zu berichten. Natürlich zählen letztendlich auch die musikalischen Fähigkeiten. Aber wenn es an Gelegenheiten mangelt, diese einem Publikum präsentieren zu können, nützen die besten Skills nichts. Es ist eine Handvoll Big-Player, die im Hintergrund die Fäden ziehen, ihre Finger überall drinhaben und letztendlich darüber entscheiden, wer sich einer breiten Masse vorstellen darf. Man sollte sich also keine Illusionen machen und erwarten, man lasse einen dann gleich zur Hauptspielzeit auf dem Mainfloor für Stimmung sorgen. Jeder fängt nicht nur erstmal klein, sondern auch ganz unten an. Womit wir zum zweiten wichtigen Punkt kommen, dem Durchhaltewillen. Der Konkurrenzkampf in der Szene ist hart, da wird schon auch mal mit unfairen Bandagen gekämpft. Wer kein dickes Fell hat, um sich durchzusetzen, hat schon verloren. Ein weiterer wichtiger Punkt sind Eigenproduktionen, die heute längst zum guten Ton gehören. Während sich früher gerade mal die obere Garde eigene Tracks leisten

konnte, ist das Medium der Musikproduktion heute beinahe für jeden erschwinglich. Wie viel der interpretierende DJ dann tatsächlich musikalisch zum Produkt beiträgt, sei mal dahingestellt, wichtig für ihn ist, dass sein eigener Name draufsteht. Die Eigenproduktion ist heute eine Referenz, um die man kaum noch herumkommt. Dass dabei nicht nur Meisterwerke das Licht der Welt erblicken, versteht sich von selbst. Neben Unverzichtbarem wie einer Internetpräsenz, heute vornehmlich auf FACEBOOK und YOUTUBE, wären dies wichtige Grundlagen auf dem Weg nach oben, die aber noch lange keine Durchbruchsgarantie liefern, sondern lediglich eine Basis bilden, auf der es sich aufbauen lässt. Man sollte sich aber von der Illusion lösen, dass man nur am Wochenende arbeitet und dafür satt Kohle einstreichen darf. DJ zu sein, ist ein Vollzeitjob, der extrem fordernd ist, einen zwingt, immer am Ball zu bleiben und viel Zeit und Geld zu investieren. Sei es nun für neue Platten, CDs oder MP3s, neue Kleidung oder neues Equipment, wie z.B. die Goodies auf der folgenden Seite. (mh)


> EQUIPMENT

PHILIPS

PHILIPS

«The Stretch»

«The Snug»

Die aktuelle PHILIPS-O’NEILL-Kopfhörerkollektion beinhaltet besonders widerstandsfähige Kopfhörer für den aktiven Lebensstil und privaten Gebrauch. «The Stretch» produziert mit seinen dynamischen Lautsprechern eine kristallklare Soundleistung mit sattem Bass und ohne störende Nebengeräusche. Er ist aus Hochleistungsmaterial gefertigt, widerstandsfähig gegen Spannungsrisse und nach dem Styling von Neoprenbekleidung kreiert. «The Stretch» behält seine Flexibilität auch unter extremsten Bedingungen – am heissesten Ort der Erde oder in eiskaltem Klima mit Temperaturen bis zu –25°C. CHF 179.-.

«The Snug» setzt auf Style; ein Kopfhörer, der sich flach zusammenklappen und einfach in die Tasche stecken lässt, hervorragend sitzt und besten Sound aus einem extravaganten Gehäuse liefert. CHF 129.-.

Je 5 Kopfhörer «The Stretch» und «The Snug» zu gewinnen auf PAPERBOY und TRENDMAGAZIN.CH

4 Kopfhörer zu gewinnen auf PAPERBOY und TRENDMAGAZIN.CH

SENNHEISER

SENNHEISER

«HD 25 Originals»

«e935» Das «e935» wurde speziell entwickelt, um unter lauten Bühnenbedingungen dem Gesang immer genug Raum zu geben und ihn damit deutlich aus dem Mix zu stellen. Weitere Merkmale sind das schwarze Metallgehäuse, die federnde Kapsellagerung, eine gleichmässige Richtcharakteristik sowie eine Brummkompensationsspule. Das «e935»-Mikrofon ist für CHF 295.erhältlich.

NATIVE INSTRUMENTS

PIONEER

REFX NEXUS 2

«TRAKTOR Kontrol S4»

«CDJ-2000»

«Millennium Pop»

Der revolutionäre DJ-Controller «S4» vereint die aus «Traktor» bekannten Bedienelemente in einem Mischpult. Dank zahlreicher Filter und Sampler kann man nun DJ-Sets kreieren, die so bisher kaum möglich gewesen wären. CHF 980.-.

Dank Musikmanagement-Software und grossem Display spart man sich mit dem «CDJ-2000» das Mitführen eines Laptops oder von CDs. Sounddaten lassen sich direkt via USB oder Flash-Speicherkarte abspielen. Ca. CHF 2000.-.

Die Preise sind Empfehlungen der Hersteller und Importeure.

Der «HD 25 Originals» wurde in Zusammenarbeit mit ADIDAS entwickelt und trägt so das unverwechselbare Drei-Streifen-Design. Mit seinen kristallklaren Höhen, den dynamischen Bässen und der geschlossenen Bauform, die vor Umgebungsgeräuschen abschirmt, eignet er sich ideal für das tägliche Musikhören. Der Kopfhörer verarbeitet hohe Schalldruckpegel und verfügt über eine robuste Konstruktion mit einseitig geführtem, abnehmbarem Stahlkabel sowie drehbarer Ohrmuschel. Ausserdem wird ein hervorragender Sitz durch den spreizbaren Kopfbügel garantiert.

(Expansion)

Mit der neuen Expansion für den beliebten ROMSynthesizer bekommen Produzenten 150 SynthSounds und Drumkits, bekannt aus Songs von LADY GAGA, BLACK EYED PEAS, TAIO CRUZ oder KATY PERRY. Ein geniales Tool für CHF 60.-.

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JAMIE LEWIS Der DJ für anspruchsvolle House-Liebhaber ist im eigenen Land kein Massenphänomen, dafür auf internationaler Ebene schwer angesagt. Gerade ist auch die 8. Ausgabe seiner «Master Collection» erschienen.

SIR COLIN Ist der Hype um den Scratch-Meister vorbei? Mitnichten, er hat sich nur verlagert. Beim Ü16-Publikum ist SIR COLIN nach wie vor schwer angesagt. Insgesamt hat er sich vom Club- zum Party-DJ gemausert.

DJ AYSTEP Zwar ist es etwas ruhiger um den selbsternannten Trendsetter im Blackmusic-Bereich geworden, aber geht es um Hiphop in der Schweiz, kommt man um DJ AYSTEP nach wie vor nicht herum. Und dies zu Recht.

DJ REMADY Beinahe wäre der Godfather der hiesigen 2Step-Szene in der Versenkung verschwunden, hat dann aber rechtzeitig auf House umgesattelt und ist heute einer der erfolgreichsten Acts im In- und Ausland. Hut ab!

DJ ANTOINE In der Schweiz hat DJ ANTOINE etwas an Popularität eingebüsst und an seinem Thron wird gerüttelt, dafür ist er international weiter auf Erfolgskurs und ständiger Gast in den Dancecharts.

MR.DA-NOS Auch MR.DA-NOS steht beim jungen Partyvolk hoch im Kurs und gehört aktuell zu den präsentesten DJs der Schweiz. Von FACEBOOK über WebTV gibt es kein Medium, das nicht als Promomaschine genutzt wird.

DJ ENERGY Totgesagte leben länger und so ist DJ ENERGY auch in diesem Jahr wieder für den Mix der Trance-CD zur «Energy» zuständig. Tipp am Rande: Junge, du solltest unbedingt mal wieder deine Homepage updaten!

ADAM & EVA Das DJ-Duo, welches auch privat liiert ist, möchte das Publikum mit neuem Sound überraschen. Wie genau sich das anhört, erfahren wir in diesem Jahr, wenn ihr erstes gemeinsames Album erscheinen soll.

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DJ BLACK M

DER KORREKTESTE SCHWEIZER DJ Man braucht nur ein paar Worte mit DJ BLACK M zu wechseln, um zu merken, dass dieser Mann nicht nur in Sachen Langlebigkeit in der DJ-Szene eine Ausnahme bildet. Von Konkurrenzkampf und Sticheleien untereinander will der Mittdreissiger nichts wissen, Harmonie und gegenseitiger Respekt sind dagegen sein oberstes Credo.

DJ BLACK M gehört zur Ostschweizer Blackmusic-Szene wie der Vadian zum Altstadtbild von St.Gallen. Unter DJ-Kollegen geniesst er höchsten Respekt und erhält lobende Worte, wohin man auch hört. Mitte der ’90er-Jahre startete BLACK M im denkwürdigen ROXY in St.Gallen seine bis heute andauernde DJ-Karriere. Schnell wurde man auf ihn aufmerksam und er konnte sich erste Resident-Bookings sichern. Als einer der Ersten überhaupt trat er mit einem MC auf und machte die

«Black Friday»-Partys zusammen mit ROBY «ROB» MATIC zum Mekka der Hiphop-Fans weit über die Ostschweiz hinaus. Heute tritt BLACK M in der ganzen Schweiz auf, doch seine Homebase ist und bleibt die Ostschweiz, wo er aktuell mit seiner Partyreihe «El Reggaeton» für volle Clubs sorgt. «Ich habe Reggaeton und Kuduro schon immer gerne gehört, lange bevor der Hype losbrach. Jetzt kann ich mich vor Anfragen kaum noch retten, aber ich suche mir die Locations gezielt aus. Wenn z.B. ein befreundeter Veranstalter bereits mit einem ähnlichen Konzept in seiner Region auftritt, dann will ich diesen nicht mit einer zusätzlichen Party konkurrenzieren. Es muss im Geschäft einfach auf professioneller und menschlicher Ebene stimmen. Ich will und hatte nie Beef mit irgendjemandem und so soll es auch bleiben», erklärt er sein Erfolgsrezept. Der Schweizer Hiphop-Pionier, der u.a. auch im Latino-Segment sehr stark ist,

arbeitet aktuell zusammen mit G. BROWN an einer Mix-CD, die Ende des Jahres erscheinen soll. Man darf gespannt sein, welche Sound uns BLACK M darauf servieren wird. Ich möchte noch wissen, was er von der aktuellen Mode hält, dass jeder gestandene Blackmusic-Künstler, von SNOOP DOGG bis CHRIS BROWN, derzeit auf Dancemusic umsattelt? «So richtig angetan bin ich davon nicht, aber die Grossen haben eben erkannt, dass sie mitziehen müssen, wenn sie weiterhin ein breites Publikum ansprechen wollen. Ich persönlich spiele diese Tracks zwar auch hin und wieder, bevorzuge aber Old School und eben nicht die Lieder, die jeder andere DJ auch ständig spielt.» Seine Anhängerschaft liebt ihn dafür und bedankt sich mit jahrelanger Treue. Letztendlich setzt sich Qualität eben doch durch. (mh) www.rnbcentral.ch

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DAVE202

«ICH BLEIBE BEI TRANCE!» «Man ist so alt, wie man sich fühlt», sagt DAVE202 und unterstreicht damit, dass er noch lange nicht ans Aufhören denkt. Der Trance-Pionier sorgt in der Schweiz schon seit vielen Jahren für den melodischen Ton, so wie aktuell mit dem Mix der «Street-Parade»-Trance-Compilation. 1994 legte DAVE202 den Grundstein für seine Karriere. Er durfte nach Auftritten in der Jugi Wädenswil im Jahr 2000 erstmals die «Street-Parade»-Compilation präsentieren. Danach war er Resident im GRODOONIA, dem Kultclub SENSOR, war gern gesehener Gast an Events wie «Goliath» oder «Energy». Gerade erst ist er zurück von einem Gig in Las Vegas, wird demnächst an der «Nature One» spielen und steht ausserdem mit den neuen Singles «Alive» und «We Are One» in den Startlöchern. «Ich bleibe immer am Ball und bin immer viel im Studio und als DJ unterwegs», erklärt er den vollen Terminkalender. Und auch am «Street-Parade»-Wochenende ist DAVE202 mit Bookings auf dem «Orbit»-Lovemobile, der «Street Parade Stage», der «Energy» und im OXA schwer beschäftigt. «Ich bin glücklich und sehr zufrieden und nehme die Dinge, wie sie kommen. Persönliches Ziel ist, dass es so bleibt», erklärt er, von Beschwerde über Stress also keine Spur. Nicht beschweren will sich DAVE202 auch

über den aktuellen Dancemusic-Hype, der sogar gestandene Blackmusic-Grössen dazu treibt, das Lager zu wechseln: «Mich hat es gefreut, dass die ganzen US-Hiphop- und -R’n’B-Acts jetzt Trance- und TechnoEinflüsse einsetzen, was man zu einem grossen Teil DAVID GUETTA zu verdanken hat. Ich habe an der ‹Trance Energy› gespielt, dem grössten Indoor-Rave in Holland. Ich bin Resident im OXA und sehe die musikalische Entwicklung sehr positiv. Seinem Stil will DAVE deshalb verständlicherweise treu bleiben: «Elektronische Musik mit Melodie ist nichts Neues, ich nenne es immer noch Trance. Andere nennen es Trouse, aber der Sound von Acts wie den SWEDISH HOUSE MAFIA oder TIËSTO bleiben und sind für mich Trance. House ist im Moment sehr trancelastig. Wenn man die alten Trance-Tracks anhört, so merkt man, dass sich vieles daraus im heutigen House wiederfindet. Ich finde die HouseEntwicklung super, da sie einen Spagat macht zwischen meinem Sound und eben dem aufkommenden House-Hype.» Auf die Frage, ob er bei uns auch solche Stars wie den eben genannten sieht oder den Starrummel nachvollziehen kann, meint er: «Es gibt keinen wirklichen Vergleich zum Ausland, denn eine ‹HON Circle Member Card› hat wohl kein DJ in der Schweiz. Die nationalen DJs sind primär

hier in der Schweiz tätig und der Rummel hält sich in Grenzen. Künstler wie TIËSTO, DAVID GUETTA oder die SWEDISH HOUSE MAFIA, die um den ganzen Globus touren, sind unerreicht. Das sind für mich reale Popstars.» Wenn man DAVE202 so hört und seinen vollen Terminkalender sieht, könnte man meinen, von Krise in der DJ- und Clubszene fehle jede Spur. Aber ist das wirklich so? «Die Grossen sind immer noch die Grossen. Bei den kleineren, sprich jüngeren DJs hat es so einige Talente darunter, die sicher ihren Weg machen werden. Bei den Clubs gehen und kommen Brands, aber die alten Brands, die sich durchsetzten, bestehen immer noch. Ich finde es z.B. super, dass das Ü16-Publikum den Motor am Laufen hält, und habe überhaupt kein Problem damit. Wir waren auch alle mal so jung und wollten Party machen. So befassen sich die jungen Kids schon mit 16 mit elektronischer Musik. Sie sind heute reifer und schneller in der Entwicklung, als wir es früher vielleicht waren, nicht zuletzt auch dank all den Internetportalen und SocialMedia-Netzwerken.» (mh) Mix-Compilation: «Street Parade: Official Trance 2011» (K-Tel) www.dave202.com

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DINKA

SONNENGESCHICHTEN Progressive House erfreut sich einer stetig wachsenden Fangemeinde. Weltweit verbreitete sich die Kultmusik, eine Vermischung von klassischen House-Elementen und moderner sphärischer TranceMusik, wie ein ausuferndes Buschfeuer. Mit an der Spitze: die Schweizer Künstlerin DINKA.

Soeben hat sie ihr 3. Studioalbum «Tales of the Sun» mit 15 sommerlichen House-Titeln veröffentlicht. TAMARA HUNKELER aka DINKA ist rund um den Globus unterwegs in Clubs und an Festivals. Eben zurück aus Indonesien, fliegt sie gleich weiter nach Bulgarien. Dazwischen tankt die Krienserin zuhause auf, wie sie sagt, und gibt dem TREND MAGAZIN ein Interview. Für sie ist Musik universell und international. Festlegen auf ein Land oder eine Zielgruppe will sie sich nicht. Dies antwortet sie auf die naheliegende Frage, warum man sie in der Schweiz kaum kennt. DINKA ist mit House aufgewachsen, aber auch mit Pop und Trance. «Diese Elemente lass ich jeweils in meine Songs einfliessen. Ich versuche, damit zu spielen, sie zu ver-

mischen und etwas Neues daraus zu kreieren, das tanzbar ist, aber auch zuhause oder unterwegs gehört werden kann», beschreibt sie ihren Sound. Musik, die nur in Clubs und an Partys gespielt werden kann, wollte sie nie machen. Erstmals arbeitet HUNKELER auf ihrem neuen Album «Tales of the Sun» mit internationalen Sängerinnen wie JULIE THOMPSON oder HADLEY zusammen. Sie fand diese Idee von der Plattenfirma spontan gut. «Ich fand schon immer, dass sich meine sehr melodiöse Musik mit Gesang gut verbinden lässt.» Ein Aushängeschild des Albums ist die erste Single «On the Beach», eine Coverversion von CHRIS REA aus den Achtzigern. Sie habe diesen Klassiker schon als Kind gehört. «Dieser Titel repräsentiert genau das, was ich damit vermitteln will», so TAMARA. Und was ist das? «Gute Laune, gute Melodien, gute, qualitative und gefühlvolle Musik». Seit ihrem ersten Album 2008 hat sich daran wenig verändert. «Natürlich hab ich mich über die Jahre auch persönlich weiterentwickelt», erzählt TAMARA. «Ein wichtiger Punkt heute ist sicher, dass ich durch meine Musik sehr viel reise und viele verschiede-

ne Völker und Kulturen kennenlernen darf. Die Faszination, zu sehen, wie unterschiedlich Menschen ihre Leben und Traditionen führen, verleitete mich dazu, dies in meine Musik zu vermischen. So ist heute der kulturelle Einfluss von Worldmusic-Elementen grösser als noch zu Beginn beim ersten Album.» Im DJ-MAG-Ranking 2010 wurde DINKA zu den fünf besten weiblichen DJs weltweit gewählt. Das Auflegen ist ihr wichtig. Dabei spüre sie vor Ort die Reaktion des Publikums auf ihre Musik. Wichtig sind ihr auch Social Media. Über diese Kanäle sammelt sie die Eindrücke des Publikums. «Du bist greifbar und ein Teil deiner Fangemeinde, was mir von Beginn weg sehr wichtig war, und ich denke, die Leute wissen das auch zu schätzen .» TAMARA hat hohe Ziele, auf die sie minutiös hinarbeitet. «Ich sehe meine musikalische Arbeit nach wie vor im Entwicklungsprozess, eine Entdeckungsreise, die ich über die nächsten Jahre weiter ausbauen werde.» Ins Detail mag sie dabei nicht gehen – muss sie auch nicht. Album: «Tales of the Sun» (Sirup Music)

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DJANNY

HEUTE LAUSANNE, MORGEN THAILAND YANN aka. DJANNY steht nun schon seit sieben Jahren hinter dem Mischpult und gilt als die Nummer eins in Sachen Hardstyle in der Romandie. Neben seiner Tätigkeit als DJ besitzt er noch das Plattenlabel RIP RECORDS, wo er regelmässig neue Produktionen veröffentlicht. Das Album «Back in Your Face» des 32-Jährigen hielt sich z.B. drei Wochen in den Downloadcharts. TREND MAGAZIN: Wieso hast du mit dem Auflegen begonnen? – DJANNY: 1994 hörte ich viel Radio. COULEUR 3 übertrug die «Energy» live – ich war sofort von elektronischer Musik begeistert. Und wie ist deine Karriere seitdem verlaufen? – Normal, würde ich sagen. Wie würdest du deinen Musikstil beschreiben? – Hart, aber auch melodisch. Wo holst du dir deine Inspirationen? – Vor allem von den Clubgängern.

Erzähl uns etwas über deinen neusten Release. – Ich habe in «Good Old Times» viele klassische Old-School-Elemente verwendet. Das wird sicher der Hit. Wie alle meine Produktionen ist auch diese sehr kraftvoll geworden. Ich möchte den Leuten einfach Freude bereiten. Wie siehst du die aktuelle Situation in der Szene? – Es ist sicherlich schwieriger, sich in der Schweiz im Trance- und Hardstylesegment zu behaupten. Aber in anderen Ländern wächst die Hardstyleszene immer weiter. Wie gefallen dir die neuen Stilrichtungen in der elektronischen Musik? – Ich denke, dass auch diese, so wie House im Allgemeinen, nach wie vor zugänglicher für ein breites Publikum sind. Wie ist deine Einstellung zur Digitalisierung im DJing und der Musik an sich? – Mit den neuen Programmen und Computern hat jetzt einfach jeder die Möglichkeit, DJ zu

sein, da es technisch sehr einfach ist, ein Set zu spielen. Ein kreativ gutes Set zu spielen, ist dann aber doch wieder was anderes (lacht). Wann kann man dich das nächste Mal live erleben? – Ich spiele an der «Mousse Party» im MAD, danach geht’s ab nach Thailand in die ARK BAR auf Ko Samui. Während der «Street Parade» bin ich leider nicht hier, ich mache dann nämlich Ferien. Und was steht in Zukunft noch an? – Ich werde weiterhin Hardstyletracks mit meinem Freund MAX B. GRANT produzieren und bin auch in Zukunft Resident im MAD Club in Lausanne. Ausserdem habe ich in Aussicht, eine Bar in Thailand zu eröffnen. Hast du dir noch weitere Ziele gesteckt? – Auf jeden Fall weiterzumachen und den Partypeople Träume zu erfüllen. (mh) Single: «Good Old Times» (Rip) www.myspace.com/artist_djanny

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PAT FARRELL

«WIR SIND UND HABEN KEINE STARS!» Bereits 13 Jahre ist PAT FARRELL in der Musikbranche tätig und von Müdigkeit gibt es beim DJ und Produzenten noch keine Spur. Seine Anfänge hatte er Ende der 1990er als Trance-DJ, doch heute steht PAT FARRELL für Housemusic in ihrer reinen Form. Gerade erst hat er zwei Remixes produziert und zwar für die momentanen Durchstarter DJ REMADY und MANU L mit ihrer neuen Single «The Way You Are». «Der Track hat sich wieder als ein absoluter Clubknaller erwiesen und wurde bei GLOBAL RECORDS und in Frankreich bei HAPPY MUSIC releast», freut sich PAT. Doch damit nicht genug, in Sachen aktuelle Projekte gibt es einiges zu berichten: «Demnächst wird bei MINISTRY OF SOUND die Kultnummer ‹The Underground› von AMLOOP vs. CELEDA veröffentlicht – mit Remixes von mir, TOM NOVY und GEORGE MORELL. Zu guter Letzt sind wir mitten im Projekt mit unserer neuen Single bzw. PAT FARRELL feat. RUBY ‹Follow Your Dreams›. Erst vor wenigen Wochen fand der Videodreh in Monaco statt. Als Überraschung wird man auf meiner FACEBOOK-Fanpage in den nächsten Tagen erfahren, für welchen Star ein offizieller Remix von mir veröffentlicht wird», so PAT FARRELL geheimnisvoll. Ob in den neuen Tracks auch Einflüsse aus den momentan neu aufkommenden Stilrichtungen wie Dubstep oder Trouse zu finden sein werden, wird sich noch zeigen, denn PAT FARRELL ist generell offen für neue

Einflüsse, wie z.B. aus dem R’n’B- oder PopBereich. Viele sehen in der aktuellen Lage in der DJund Clubszene eine Krise und PAT FARRELL hat dafür auch eine Erklärung: «In meinen Augen spielen viele DJs zu oft im selben Club und in derselben Region, was leider für einige Anlässe nicht von Vorteil ist. Zudem stellte die Überbezahlung von gewissen Künstlern in den letzten Jahren auch ein grosses Problem dar. Viele Clubs in der Schweiz können sich diese Künstler nicht mehr leisten und das Partyvolk bleibt aus. Was ich mir wie viele andere Kollegen wünsche, ist, dass man sich den Erfolg untereinander gönnen sollte.» Angesprochen auf den Starrummel, der hier um einige Artisten gemacht wird, meint er nur amüsiert: «Starrummel ist das falsche Wort. Denn die, die sich wie Stars fühlen oder sich so geben, sollten möglichst schnell auf den Boden der Realität zurückkommen. Wir sind und haben keine Stars, wir sind kleine Fische gegen gewisse Namen aus dem Ausland. Man darf aber ein paar Namen nennen, die in ihren Genres einen grossen Erfolg vorzuweisen haben. Ich denke da an YVES LAROCK, EDX, REMADY feat. MANU L oder DJ ANTOINE.» Um sich selbst ins rechte Licht zu rücken, greift PAT FARRELL auch gerne auf die Social-Media-Netzwerke FACEBOOK und SOUNDCLOUD zurück. Wie wichtig sind diese Medien heute für Künstler, möchte ich wissen: «Diese beiden Portale sind in der heutigen Zeit sehr wichtig für diverse

Publikationen. Auf SOUNDCLOUD findet man z.B. einige Singles, Remixes und Radioshows von mir gratis zum Runterladen.» Und was hat es mit der App auf sich, die letztes Jahr realisiert wurde? «Sie trägt den Namen ‹iPat›, welche ich für alle im APP STORE gratis zur Verfügung stelle. Sie ist meiner Meinung nach ideal für unterwegs, denn man ist immer auf dem neusten Stand meiner Bookings, erhält Zugriff auf Gästelisten, News und erfährt alles über neue Releases und Radioshows, dazu noch vieles mehr», erklärt er begeistert. Vermutlich trifft er damit auch genau den Nerv des aktuell auf dem Vormarsch stehenden Ü16Publikums, dem PAT FARRELL doch sehr positiv gegenübersteht. «Ü16-Events sind immer sehr gut besucht und bieten für uns natürlich das ideale Publikum der Zukunft. Aus diesem Grund sollten die Fans sehr geschätzt und gepflegt werden, in Sachen Stimmung sind diese Events sowieso unschlagbar», so PAT. Wer PAT FARRELL nicht nur digital, sondern auch live erleben will, kann dies z.B. im Rahmen der «Street Parade» tun, wo er mit einem eigenen Lovemobile am Start ist. Ausserdem spielt er im OXA-Floor der «Energy», an der «Double House». Im Herbst steht dann schon der Release der nächsten Single «Follow Your Dreams» an, wozu auch ein Videoclip gedreht werden soll. Volles Programm also, bei dem es PAT FARELL sicher nicht langweilig wird. (mh) www.patfarrell.ch

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Publireportagen

Bevor DJ FREEG aka STEFAN FRITSCHI seine Begeisterung für die elektronische Musik entdeckte, experimentierte er vor allem mit Hiphop-Musik. Erst mit 20 Jahren kaufte er sich seine erste richtige DJAusrüstung und begann aufzulegen.

DJ FREEG

Nach einigen Erfahrungen in den verschiedenen Clubs war ihm klar, dass er selbst Musik machen wollte. Er hat sein Leben komplett auf den Kopf gestellt und ein Studio eingerichtet, in dem er mit vielen verschiedenen Ku ̈ nstlern sein erstes Album «Change» aufgenommen hat. Mit dabei waren unter anderem ORF«Starmania»-Gewinner JOHNNY K. PALMER, der Rapper N.I.C. und DAVID IRO. Fu ̈ r das anschliessende Mastering wurde DAN SUTER verpflichtet. Entstanden ist das sehr abwechslungsreiche Album «Change» – ein absoluter DancefloorKracher. Aus dem Debütalbum wurden mit «Your Way» und «Crazy Crowd»

bereits zwei Singles ausgekoppelt. Letztere wurde von DJ RONNY ROX überarbeitet. Neben diesem Remix ist ebenfalls der «Dirty House Remix» von «Crazy Crowd» erschienen. Im Videoclip sind neben dem Rapper N.I.C. auch viele Tanzmoves und Styles zu sehen – ein echter Hingucker. DJ FREEG ist stetig in den verschiedensten Clubs der Schweiz unterwegs. Zusammen mit DAVID IRO startete er zudem unter dem Namen LASER ROCKERZ ein weiteres Musikprojekt, zu welchem am 15. Juli die Single «Laser Rockerz – Escape» erschienen ist. Der starke Sound und der glasklare Gesang von MARIA FIECHTER sorgen für einen Hu ̈ hnerhauteffekt und laute Freudenschreie auf der Tanzfläche. Album: «Change» (Profimusic) www.dj-freeg.com, www.profimusic.com

VOM HIPHOP ZU HOUSE

Beim Basler DJ MARC P. erkannte man bereits in jungen Jahren sein grosses Interesse an der Musik. Bereits mit 13 Jahren hatte er ein DJ-Set und begann auch selber Musik zu produzieren. Zuerst war es Hiphop und kurze Zeit später fand er in der Housemusic und im Elektro seine grosse Leidenschaft. Mit «House and Melody» veröffentlicht DJ MARC P. endlich sein Debütalbum. Zu Gast auf dem Album sind K.M. als Sänger, BLESSED THESS und PAREL. Fü r das extrem gelungene Mastering zeigt sich BLESSEDSTATE verantwortlich. Das Album enthält 14 Tracks, die jeden Dancefloor zum Kochen bringen und die Bässe der Musikanlage bis zum Limit ausloten. Die erste SingleAuskopplung «Rock the House» ist bereits auf vielen Radiostationen rund um den Globus zu hören und begeistert die Leute in den Clubs immer wieder aufs Neue. DJ MARC P. ist ein DJ, der Trends von Weitem riecht und es versteht, diese in seine Sets zu packen. Album: «House and Melody» (Profimusic) www.djmarcp.com, www.profimusic.com

DJ MARC P.

MIT GESPÜR FÜR TRENDS 36


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TANJA LA CROIX

MEHR RUMMEL IM AUSLAND «Musik war mir immer schon sehr wichtig», sagt TANJA LA CROIX, die bereits mit acht Jahren Klavier zu spielen anfing. Früh entdeckte sie ihre Liebe zur Housemusic und nachdem sie durch einen Freund mit dem DJing in Kontakt gekommen war, machte sie ihr neues Hobby bald zum Beruf. Heute gehört TANJA LA CROIX zu den meistgebuchten DJs, ist viel unterwegs und schaut auf eine volle Agenda. Dabei hat sie längst auch den Sprung ins Ausland geschafft, ist gern gesehener Gast in renommierten Clubs und kann auf ein spannendes Jahr zurückblicken. «Es war ein sehr spannendes und erfolgreiches Jahr. Ich hatte viele tolle internationale Bookings, war Botschafterin der ‹Street Parade› und durfte dazu die offizielle Compilation mixen. Meine neue Compilation ‹House Kiss› stieg direkt auf Platz 11 der Compilation-Chart ein. Auf ‹House Kiss› sind coole Featurings zu finden, die ich mit Künstlern wie ANDY P. und COLONEL RED machen durfte, und ein Remix von NICKY ROMERO. Und natürlich ist auch die Partnerschaft mit MERCEDES-BENZ Schweiz eine grosse Sache für mich.» Und wie lief es in diesem Jahr bisher? «Zu den Highlights dieses Sommers zählen meine internationalen Auftritte im NIKKI BEACH in Marbella, im SPACE Club in Ibiza und an der offiziellen ‹RED BULL Formel 1›-After-Party in Valencia», berichtet sie begeistert und meint weiter: «Momentan arbeite ich eng mit RED BULL Spanien zusammen. Und viele weitere coole Gigs stehen noch an. Besonders freue ich mich auf meine Auf-

tritte wie SPACE CLUB Mykonos, SOTTOVENTO Sardinien, OCEAN DRIVE HOTEL Ibiza und die ‹Energy› im HALLENSTADION in Zürich. Dort werde ich von dem Violinisten VALENTIN AKÇAG begleitet und auch ein MC wird mit mir auf der Bühne performen.» Das bisschen Freizeit, das da noch bleibt, investiert TANJA dann aber nicht in Urlaub, sondern lieber in neue Produktionen. «Momentan bin ich viel im Studio. Ich arbeite gerade an meinem neuen Track ‹It’s Like That›. Zudem feile ich gerade noch an meiner neuen Compilation, die voraussichtlich im November als Digital Release erscheinen wird. Ich produziere aber auch Remixes für verschiedene namhafte Künstler.» Der aktuellen Entwicklung in der HouseSzene, mit ihren vielen neuen Stilrichtungen und Crossovers, kann TANJA nicht viel abgewinnen, da ihrer Meinung nach durch die Mischung der echte House verloren geht. «Die House-Musik ist zum Teil sehr kommerziell geworden und man hört viele Housetracks mit R’n’B- und HiphopFeaturings. Das ist dann mehr Pop als House und ich mag nicht, wenn Hiphop mit House auf kommerzielle Weise gemischt wird. Ich bevorzuge House oder Tech-House mit coolen Vocals, Covers oder auch vermischt mit aller Weltmusik, wie z.B. Folklore oder Latino», erklärt sie. Und wie sie insge-

samt die Lage in der DJ- und Clubszene in der Schweiz sieht, möchten wir wissen: «Das Interesse an den DJs in der Schweiz ist auch sehr gewachsen. Als ich in China auf Tour war, war der Rummel um mich als DJ wahnsinnig. Ich bin wie ein Superstar gefeiert worden. Hunderte von Fotos musste ich vor und nach meinem Auftritt mit den Fans machen, Autogramme schreiben, bis mir die Hand wehtat. Da gab es zehn Meter hohe Posters. Wahnsinnig. Zudem waren mehrere Fernsehstationen vor Ort. Ich denke, es kommt auch immer etwas auf den Event an.» Gerade in Sachen Fans will TANJA LA CROIX zukünftig noch mehr Interaktivität bieten. Sich noch mehr als DJane und Produzentin auf internationaler Ebene zu etablieren, steht ebenfalls ganz oben auf der Liste. Neben einem bisher noch geheim gehaltenen Projekt, bei dem TANJA als Aushängeschild und Mitorganisatorin fungieren wird, will sich die DJane aber auch wieder mehr Zeit für sich nehmen. «Dieses Jahr habe ich das Golfen für mich entdeckt und will unbedingt noch in dieser Saison die Platzreife bestehen. Zudem will ich mein Meta-Training abschliessen. In Zukunft will ich mir auch mehr Zeit für mein Hobby, das Malen, nehmen. Und bis Ende Jahr will ich mindestens 12’000 Fans auf meiner Fanpage bei FACEBOOK haben», erklärt sie lachend. Mix-Compilation: «House Kiss» www.tanjalacroix.ch

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LEEROY

«MAN MUSS 200 PROZENT GEBEN» Der House- und Elektro-DJ kann sich auf zahlreiche Residents stützen. Daneben produziert LEEROY (29) auch. Sich zu behaupten, wird zunehmend schwieriger, findet er, denn die Szene habe sich verändert. Er sieht seine Zukunft aber positiv.

«Man wächst ja bekanntlich an der Herausforderung», sagt LEEROY, «man darf nur nie stehen bleiben, sondern muss stets 200 Prozent geben». Seine Karriere liest sich nicht anders als jene seiner DJ-Kollegen. 1996 begann ALOIS GISLER mit dem Auflegen in Jugendtreffs und 1997, im Alter von 15 Jahren, durfte er auch zum ersten Mal in einem Club ab 21 Jahren ran, wo er anschliessend Resident wurde. Es folgten bald weitere, z.B. das DUKES in Sihlbrugg, später FIREHOUSE Weinfelden, CASABLANCA St.Gallen, BEACH-CLUB Hinwil, INDOCHINE Zürich, VIBES-Club Bassersdorf, THE LOFT und PRAVDA Luzern sowie der BOLERO CLUB Winterthur. Zusammen mit MR.DA-NOS und dem VIBES-CLUB wird LEEROY auch dieses Jahr ein Lovemobile an der «Street Parade» stellen, ein alljährliches, wichtiges Highlight für den gebürtigen Zuger. «Nach der Parade geht es noch schnell ab an die ‹Energy›, bevor ich nach einem langen Tag schlafen

gehe», so sein Plan für das lange Wochenende der elektronischen Tanzmusik. Welche Projekte verfolgt er denn sonst noch? «Wir planen bereits bis 2013.» Konkretes darf oder möchte er nicht verraten. LEEROY sieht in DJs keine Stars. «Starrummel? – DJs sind doch alle Menschen wie du und ich, oder?» Auch wenn viele im Inland als Stars angesehen werden, ausserhalb der Schweiz kennt man viele davon leider gar nicht, meint er. «Dabei machen die einen genauso guten Sound. Aber ich denke, dank den Kollegen REMADY, ANTOINE oder EDX werden wir auch immer internationaler. Sie vertreten uns im Ausland und immer mehr Künstler wollen die Schweiz erobern. Ich denke, das wird sich früher oder später angleichen.» Auch für LEEROY sind Eigenproduktionen wichtig. Diese erarbeitet er zusammen mit seinem Partner und Produzenten PATRICK LINDEGGER. «Wir sind stetig am Produzieren.» Für den Herbst stehen neue Trackreleases an, u.a. «Shade of Grey», «Time to See» und «Dance». Dabei legt LEEROY Wert auf die Feststellung, dass es sich dabei nicht um Kopien von älteren Titeln handelt. «Man muss was Neues bringen und sich immer wieder neu erfinden. Das trifft auf die meisten zu, auch auf mich», sagt er auch im Zusammenhang mit der aktuellen DJ-Szene. Diese sei durch das

Internet grösser geworden, so seine Einschätzung. «Bereits jeder Zweite nennt sich DJ, auch wenn es mit dem Auflegen noch hapert. Man sieht es an den DJContests, die Qualität bei der Musik ist sicher gesunken.» Weiter stellt LEEROY fest: «Viele Clubs kämpfen ums Überleben, da wir eine zu hohe Clubdichte haben und viele nicht mehr so häufig in den Ausgang gehen.» Den aktuellen Ü16-Trend hält er für den Boom der letzten zwei Jahre, den er nun aber als nachlassend wahrnehme. «Als ich 16 war, wäre ich manchmal dankbar gewesen, hätte es das schon gegeben. Unter 18-jährige müssen ja auch irgendwo in den Ausgang. Besser Ü16-Partys, als dass sich Jüngere irgendwo reinschmuggeln. Aber ich finde es auch gut, dass es Clubs gibt, in denen der Eintritt erst ab 18 oder 21 Jahren erlaubt ist, also für die Älteren unter uns», lacht er. Zur aktuellen musikalischen Entwicklung meint LEEROY, dass die Verschmelzung der Stile fortschreitet, Hiphop bzw. R’n’B mit House. Im Dubstep sieht er aber eine grosse Chance. Ziele? «Ich setze mir immer kleine Ziele, arbeite aber für grosse. Step by Step, wir werden sehen, wohin es führt. Nimm es, wie es kommt und denke positiv, ist mein Motto.» www.leeroy.ch

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MAX ROBBERS

DER SCHWEIZER LABEL-MOGUL Sechs Plattenlabels, eine Managementagentur und diverse Partylabels – MAX ROBBERS gibt mächtig Gas, ob jetzt in der Schweiz oder auf internationaler Ebene. Vor allem in Sachen Produktionen legt die ehemalige Hardstyle-Ikone ordentlich vor. Was treibt einen Mann an der Spitze des Erfolgs nochmals dazu, komplett von vorne anzufangen? Immerhin war MAX ROBBERS als MAX B. GRANT einer der gefragtesten DJs seines Genres. «Ich habe im Hardstyle alles erreicht, bin einfach am Zenit angekommen», erklärt MAX ROBBERS. «Jetzt will ich es nochmals wissen, starte neu im Elektro- und Dubstep-Bereich durch, wo man natürlich ganz andere Massen erreichen kann.» Innert kürzester Zeit hat er sich durch viel Engagement und Durchhaltewillen so wieder sprichwörtliches Gehör verschafft. Mit seinen Partylabels tourt er durch die ganze Schweiz und das Ausland, ist als Producer für namhafte Acts wie die Durchstarter DJS FROM MARS tätig und managte diese sogar in der Schweiz, ebenso wie den kanadischen Star-DJ und Produzenten LAZY RICH. Soeben wurde sein und TONY WHITE’s Track «Las Vegaz» vom US-Plattenlabel 6’N7 lizenziert, ein wichtiger Schritt in Richtung amerikanischer Markt wäre somit getätigt. Überhaupt streckt MAX die Fühler gezielt international aus, legt z.B. viel in Italien auf, geht im Sommer nach Kroatien und verhandelt u.a. gerade mit Russland. Im Zeitalter der

Digitalisierung, die MAX nach eigenen Aussagen sehr begrüsst, spielen auch Internetradios eine immer tragendere Rolle. «Ich habe mittlerweile viele Anfragen von Webradios, die meine Produktionen und Livesets spielen. Dies ist natürlich eine fantastische Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen», erklärt er. Gerade seine Livesets finden reissenden Absatz, wie die Download-Zahlen auf SOUNDCLOUD regelmässig beweisen. 6000 Klicks innert weniger Tage sind da keine Seltenheit. Insgesamt kann MAX ROBBERS auf eine langjährige und treue Fanbase zurückgreifen, die ihren Lieblings-DJ auf Schritt und Tritt verfolgt, sei es nun online auf FACEBOOK, YOUTUBE und Konsorten oder eben zu einem seiner zahlreichen Auftritte. Und wie sieht er selbst die aktuelle Entwicklung in der Schweizer DJ- und Musikszene, in der er keine unwichtige Rolle spielt? «Ganz ehrlich, so toll, wie sich die Szene gibt, ist sie nicht immer. Da gibt es viele Blender, die einfach eine grosse Klappe haben. Sie fahren z.B. fette Autos, haben aber kaum Geld, um das Benzin dafür zu bezahlen. Ich habe in meiner langjährigen Karriere schon viel erlebt und werde auch bei meiner Arbeit als Manager immer wieder mit Illusionisten mit totalem Realitätsverlust konfrontiert. Ein Warmup-Booking in einem bekannten Club macht halt noch keinen Star aus einem, das haben einige da draussen noch nicht kapiert.» Auch zur Entwicklung in der Schweizer Veranstalter- und Clublandschaft

äussert MAX Bedenken: «Es ist schade, in welche Richtung das Ganze gerade geht. Das aktuelle System stellt leider oftmals nicht mehr die Musik und das Engagement eines Künstlers in den Vordergrund, sondern eher den finanziellen Aspekt. So entsteht ein Ungleichgewicht zwischen denen, die es eigentlich verdient hätten, im Rampenlicht zu stehen, und denen, die es sich leisten können.» Schön ist dann doch zu sehen, dass zumindest auf seinem Label FUNKY FRUIT RECORDS auch Nachwuchstalente eine Chance bekommen – sofern die Qualität stimme, betont MAX. Anfragen gibt es weiss Gott genug, aber es wird schon selektiert, wer ins Kader des Labelchefs aufgenommen wird. «Qualität statt Quantität», ergänzt er. Neben seiner aktuellen Produktion «Bomb», die er mit der Texanerin ENNOVI aufgenommen hat, steht nun vor allem die kommende «Energy» im Fokus, wo MAX ROBBERS gleich mit einem eigenen Floor vertreten ist, dem zweitgrössten an der Veranstaltung überhaupt. Natürlich wird dann auch der Chef selbst an den Turntables stehen und sicher auch seine Hits wie die Coverversion «No Good 3000» zum Besten geben. Single: «Bomb» MAX ROBBERS feat. ENNOVI (Funky Fruit / Music Mail) www.maxrobbers.ch www.funkyfruit.ch

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MR. P!NK

BLICK ÜBER DEN TELLERRAND Innert kürzester Zeit hat sich MR. P!NK zu einem der bekanntesten Acts der Schweiz gemausert. Doch der DJ will mehr und hofft nun, mit einem starken Partner endgültig den Sprung ins Ausland zu schaffen. Die Rede ist hier von CJ STONE, einer Koryphäe in Sachen DJ-ing und Producing, mit der MR. P!NK seit einiger Zeit zusammenarbeitet. STONE hat u.a. bereits für SHAGGY, LUMIDEE oder SPACE FROG gearbeitet und kann mit seinen guten Kontakten in Deutschland oder Südafrika natürlich das eine oder andere Türchen für den Winterthurer öffnen. «Der Schweizer Markt ist für mich am Limit angekommen», so MR. P!NK, «da ist die Zusammenarbeit mit CJ STONE natürlich eine riesige Chance, um endlich den Sprung ins Ausland zu schaffen. Um heute Erfolg zu haben, braucht man zum einen einfach Eigenproduktionen, aber genauso wichtig sind Kontakte und Beziehungen. Ohne die geht heute fast nichts mehr.» Dass die Kooperation Früchte trägt, sieht man am bald erscheinenden Mix-Album «Platinum», auf dem sage und schreibe 18 Eigenproduktionen enthalten sein werden. Darunter auch die Singles «Feel so Good» und «Sonic Sky», die mit NICOLE

TYLER realisiert wurden. Mit der albanischen Popqueen ADELINA ESMALI arbeitete mit MR. P!NK für die neue Produktion «Tribalp 2011» zusammen, ausserdem traten die Beiden bereits gemeinsam live im Club «Rinora 4» in Rümlang auf. Genau wie in seinen Sets bleibt er auch bei seinen Produktionen seinem Stil treu: massentauglicher und vocallastiger House mit Hang zu Pop-, Dance- und Trance-Elementen. «Ich muss meinen eigenen Sound natürlich gut finden. Und auch wenn mir Kommerz vorgeworfen wird, mir gefällt diese gut tanzbare Richtung einfach», erklärt er. Und was hält er vom aktuellen Reggaeton- und Kuduro-Hype? «LatinoEinflüsse werden im House immer präsenter. Für mich sind diese neuen Musikrichtungen die Verkörperung von Freude und Sinnlichkeit, was mir sehr gut gefällt. Generell bin ich für alle Genres offen und ich könnte mir auch vorstellen, Elemente aus diesen Stilrichtungen einfliessen zu lassen. Zum Teil mache ich das auch schon heute.» Derzeit befindet sich die Schweizer Clubszene im Umbruch und als einer der Ersten, hat MR. P!NK sich mit dem polarisierenden Konzept der Ü16-Party angefreundet, feiert dort auch beachtliche Erfolge. «Die Ü16-

Generation ist mit für meinen Erfolg verantwortlich. Die jungen Fans sind sehr engagiert, aktiv und unglaublich treu», gerät er ins Schwärmen. «Ich finde, Ü16- und normale Partys haben in einer ausgewogenen Form beide ihre Daseinsberechtigung. Schön wäre einfach, wenn nicht so häufig Alkohol und Drogen, sondern wieder die Musik im Vordergrund stehen würde. Aktuell stecken wir einfach in einer Krise. Selbst mit den ganz Grossen im Lineup füllt man heute keine Clubs mehr. Die Luft ist einfach raus, seit man die Möglichkeit hat, jeden DJ immer und überall zu sehen, manchmal sogar in verschiedenen Locations am selben Abend. Aber da muss ich mich auch an der eigenen Nase packen, weniger ist halt häufig doch mehr», meint er einsichtig. Zu sehen ist MR. P!NK im Rahmen des «Energy»-/«Street-Parade»-Wochenendes z.B. auf seinem eigenen Lovemobile, welches er zusammen mit BANDPLANET.COM organisiert hat und auf dem ein Dresscode von Schwarz und Grün herrscht. Abends wird er dann u.a. im OXA auflegen, seine Fans kommen also ganz sicher nicht zu kurz. (mh) www.mrpink.ch

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DJ PAPI ELECTRIC

DER SCHWEIZER LATIN-PIONIER Es ist noch gar nicht lange her, da schüttelten die Leute den Kopf, wenn BEAT SCHAUB, alias DJ PAPI ELECTRIC, Reggaeton-Einflüsse in seine Sets einfliessen liess. Heute gehört er zu den Latin-MusicPionieren in der Deutschschweiz schlechthin und feiert mit seinem Partylabel grosse Erfolge. «Es ist unglaublich, 45 Minuten nach Türöffnung ist der Club ausverkauft und selbst nachts um 1 Uhr hat es noch eine 150 Meter lange Warteschlange an der Kasse!», erzählt PAPI ELECTRIC begeistert im Interview. Die Rede ist von «Calle Ocho», dem Latin-Partylabel des DJs, welches den MASCOTTE Club derzeit zu einer der heissesten Adressen im Zürcher Nachtleben macht. Doch bis dahin war der Weg nicht einfach und einige Hürden mussten genommen werden. Bereits 1976 hat SCHAUB mit dem Auflegen begonnen und sich als DJ VITAMIN S schnell einen Namen im Black-Music-, Disco- und Funk-Bereich gemacht. Auf der Suche nach neuen Ideen gab eine CubaReise schliesslich den zündenden Impuls.

«1998 packte ich meine Sachen, besuchte Cuba sowie diverse lateinamerikanische Staaten und infizierte mich mit der Begeisterung für Latinosounds.» In Habana trat SCHAUB dann auch zum ersten Mal als Latino-DJ in Erscheinung und legte sich das Synonym PAPI ELECTRIC zu. Es folgten Auftritte mit JEFF MILLS und Einzelsets im legendären MACUMBA Club in Habana. Anlässlich der «BILLBOARD Latin Music Awards» in Miami besuchte PAPI ELECTRIC 2004 einen Workshop von PITBULL und DADDY YANKEE über Urban Latin Music. Es folgten Auftritte im TROPICANA (Santiago de Cuba) oder mit DJ NELSON (MAS FLOW, Puerto Rico) und DJ CANDY BOY, dem DJ von DADDY YANKEE. Bald gründete DJ PAPI ELECTRIC eigene Partylabels, «Ritmo Rico» und «Latin Stars». Zu Beginn war der Sound noch auf klassischen Salsa, Merengue und Bachata ausgelegt. Als SCHAUB begann, Elemente aus dem neueren und härteren Reggaeton zu spielen, traf dies bei grossen Teilen des eher konservativen Salsa-Publikums nicht gerade auf Gegenliebe. «Es gab ein Generationsgefälle zwischen den im Allgemeinen

älteren Salsa-Aficionados und dem jungen Latino-Urbano-Publikum», erzählt er von damals. Deshalb fiel die Entscheidung, die «Urbano»-Nächte ins Leben zu rufen, mit Musik ohne den Anspruch, Vorlagen für den klassischen Salsa-Pärchentanz zu liefern. Ein Treffer ins Schwarze, wie sich schnell herausstellte, was junge, urbane Liebhaber des Latin-Lifestyles in Scharen anzog. Davon überzeugen, wie das klingt, kann man sich auch in der wöchentlichen Radioshow auf RADIO 105, die PAPI ELECTRIC jeden Donnerstag über den Äther sendet. Ausserdem sind im Mai eine Single und eine CD-Compilation erschienen, die sowohl in der Schweiz als auch international grosse Beachtung fanden. Da der Latin-Hype bei uns gerade erst so richtig ins Rollen kommt, wird sich DJ PAPI ELECTRIC wohl in naher Zukunft vor Anfragen kaum noch retten können. Wohlverdient, wie man aber neidlos anerkennen muss. (mh) CD-Compilation: «Calle Ocho Vol. 1» (Atena) Single: MR. HANSY Y RANDY feat. DJ PAPI ELECTRIC: «Sin Frenos» (Zumba Mixes) Party: «Calle Ocho», 30.7., MASCOTTE, Zürich www.papielectric.com

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ROBY ROB

RÜPELRAPPER MIT GROSSEN AMBITIONEN MC ROBY ROB hat schon einiges erreicht: Zwölf goldene Schallplatten sprechen für sich. Kaum einer aus der DanceMusic-Szene bewegt sich auf internationaler Ebene auf so hohem Niveau und tritt regelmässig vor einem Publikum im mehrstelligen Tausenderbereich auf. Er lieferte die Vocals auf über 1,2 Mio. Tonträgern in 57 Ländern und stellt damit sogar BLIGG und STRESS zusammen in den Schatten. Der Bad Boy der Schweizer Musikszene liefert regelmässig kontroversen Gesprächsstoff und dafür lieben ihn seine Fans. Umso gespannter war TREND-MAGAZIN-Redaktor MATTHIAS HALLER auf das Gespräch mit dem 33-Jährigen.

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Und am feiern mit AKON.

ROBY ROB mit MR.DA-NOS

ROBY und R.KELLY

«Ihr braucht dringend mehr Alkohol und ich einen neuen Joint!» Mit diesen Worten eröffnet ROBY ROB seine Auftritte und trifft damit nicht bei allen ins Schwarze. Der Mann polarisiert, keine Frage, und seine Fans lieben ihn dafür. Kritiker werfen ihm Überheblichkeit vor und sein Management ARTIST CORNER hat alle Hände voll damit zu tun, die Eskapaden des Rüpelrappers auszubügeln. Durch seinen Background besitzt er natürlich eine gewisse Unantastbarkeit, und die reizt er auch gerne aus. ROBY ROB ist unkonventionell und eckt gerne an. Ein Lebenskünstler, der sich ungern in Schubladen stecken lässt, sein Böser-Junge-Image pflegt und um keinen Skandal verlegen ist. Durch seinen Beef mit DJ ANTOINE sorgte er im letzten Jahr für grosses Aufsehen und auch heute ist das Thema noch nicht vom Tisch. Momentan kommunizieren die beiden nur noch über Medien und ihre Anwälte miteinander, an Events geht man sich sorgfältig aus dem Weg. Doch ROBY ROB ging aus der Trennung von ANTOINE gestärkt hervor, ist heute erfolgreich als MC mit MR.DA-NOS unterwegs und hat einige sehr interessante Projekte in der Pipeline. Im Partybusiness ist ROBY ROB ein alter Hase, feierte 1998 erste Erfolge mit seinem Partylabel «Black Friday». 2002 startete er dann nach einem Kurzaufenthalt im Knast als MC an der Seite des berühmtesten Schweizer House-DJs richtig durch. Eine Zeit, von der er heute noch profitiert, denn die Kontakte, die er damals knüpfen konnte, sind beinahe Gold wert. Daraus macht er auch keinen Hehl und berichtet offenherzig, wie er zu den anstehenden Treffen und Kooperationen mit Stars wie R. KELLY, DEADMAUS oder JAMIROQUAI kam. «Ohne Connections geht heute gar nichts mehr. In der Zeit mit meinem Expartner habe ich die ganze Welt bereist und viele gute

Kontakte knüpfen können. Natürlich muss man auch einiges an Geld in die Hand nehmen – und viel Zeit investieren. Aber ich habe nichts zu verlieren und wage den Schritt», erklärt ROBY ROB. Dass dies keine leeren Phrasen sind, zeigt ein Blick auf seine Sommeragenda, wenn er um die halbe Welt jettet und sich mit Szenegrössen und Superstars trifft. Neben einer bereits bestätigten Zusammenarbeit mit R. KELLY stehen z.B. noch Meetings mit ERICK MORILLO, dem serbischen Starrapper JUICE, US-Star RICK ROSS oder Top-DJ FEDDE LE GRANDE auf dem Programm. Ein Terminkalender, für den vermutlich einige ihre Seele verkaufen würden, ROBY ROB hingegen sieht das Ganze eher nüchtern. «Weisst du, Respekt kann man sich nicht kaufen. Die Kontakte sind zwar ganz toll, aber man muss auch etwas bieten können, um Erfolg zu haben. Heute sind eigene Produktionen das A und O um sich durchzusetzen.» Dieser Formel trägt ROBY ROB schon länger Rechnung und ist neben seiner MC- und Veranstalter-Tätigkeit auch produktionstechnisch kräftig dabei. Auf sein eigenes Album müssen wir allerdings noch warten, da aufgrund des laufenden Rechtsstreits mit DJ ANTOINE noch nicht alle Tracks eine Freigabe haben. Das ist schade, denn der Longplayer, welcher eine Mischung aus bereits bekannten und neuen Tracks enthält sowie Featurings u.a. mit REMADY oder MR.DA-NOS bieten soll, klingt durchaus spannend.

Musik-Szene, immerhin fördert er dieses Phänomen ja selbst regelmässig mit seinen kontroversen Auftritten. «Klar rege ich mich auf, die Realität sieht einfach so aus, dass die Leute dieses Stargehabe wollen. Wenn ein unbekannter DJ denselben Track spielt wie ein Star-DJ, dann kannst du dir sicher sein, dass er nicht die gleich guten Reaktionen erhält. Das nervt ein wenig, aber das Publikum hier fördert diese Entwicklung so auch unbewusst. Hören sie die gleichen Sachen in Ibiza wie in der Schweiz, finden sie es auf einmal geil.» Und weiter meint er: «Es ist dasselbe wie mit dem aktuellen Trend, dass gestandene Blackmusic-Stars auf einmal Dancemusic machen. Wenn du am Ball bleiben und Erfolg haben willst, dann musst du dich der Masse einfach unterwerfen. Bestes Beispiel dafür ist mein Projekt mit R. KELLY, das ebenfalls in Richtung House gehen wird.»

«Ich bin lieber die Nummer eins in der Schweiz, als ein Niemand in der restlichen Welt!»

Spannend sind auch ROBs Ansichten zum Thema Starkult in der Schweizer DJ- und

Natürlich ist ROBY ROB auch im Rahmen des «Energy-» und «Street-Parade»-Wo chen endes aktiv. Zusammen mit MR.DA-NOS, auf den er übrigens grosse Stücke hält, tritt er u.a. im OXA auf, wo sich das geneigte Partyvolk dann einmal mehr von seinen Entertainer-Qualitäten überzeugen kann. Und was macht ROBY ROB eigentlich, wenn er nicht gerade den Massen einheizt? Schliesslich weiss praktisch niemand, wo sich der Gute von Montag bis Freitag so rumtreibt. «Das soll auch so bleiben», meint er lachend, «ein bisschen Privatsphäre muss schliesslich auch noch sein.» (mh) www.robyrob.ch

ROBY’S SUMMER TRIP ZÜRICH >>

CHICAGO Meeting R. KELLY

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Los Angeles

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MIAMI

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Meeting DEADMAUS & RICK ROSS Meeting ERICK MORILLO

LONDON

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Meeting JAMIROQUAI

HAMBURG

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Meeting FEDDE LE GRAND

BELGRAD Meeting JUICE

ROBY ROB reist für Produktionen und Kontaktaufnahmen um die halbe Welt und dies wohlgemerkt in einem Sommer.

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Dieses Jahr feierte einer der bekanntesten Ostschweizer DJs sein 20-jähriges Jubiläum. DJ MIRKOLINO steht seit 1991 am Mischpult, hat für einige denkwürdige Momente gesorgt und ist noch lange nicht am Ende angekommen.

SUPERBAD DEEJAY

KREATIVER ALLROUNDER Vom Auflegen übers Produzieren bis hin zur grafischen Realisation behält SUPERBAD DEEJAY alles in eigener Hand. Jetzt könnte man meinen, der junge Mann ist recht verbissen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Schon ein Blick in seine Biografie beweist, dass er sich und die Szene nicht so bierernst nimmt, wie das manch anderer tut. «Vom Starrummel um DJs halte ich so gar nichts», erklärt er. «All die verkleideten DEADMOUSE-Nachahmer und pseudo-hippen Fashion-Victims können einem ja schon fast leid tun. Ich will mich nicht wie an der Fasnacht verkleiden müssen, um aufzufallen, sondern lieber auf musikalischer und kreativer Ebene überzeugen.» Dabei sieht er die Sache ganz realistisch, spricht offen über das nötige Vitamin B. «Du musst heute einfach die nötigen Kontakte haben. Mit meinem Label FUNKY FRUIT habe ich zum Glück einen Förderer im Background, ohne den vieles gar nicht möglich wäre. Das weiss ich zu schätzen, und bin froh, dass ich nicht ständig zu Kreuze kriechen muss.» Aber bei allem Spass an der Sache sind Professionalität und viel Engagement einfach die oberste Devise. Wohl auch ein Grund, weshalb SUPERBAD DEEJAY innerhalb eines halben Jahres bereits seine zweite Single lanciert. «Mit dem Remix des ‹Ghostbusters›-Songs habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt. Es ist ein klassischer Partytrack, den aufgrund der kultigen Melodie einfach jeder kennt. Ich liebe die Filme, ich liebe den Soundtrack, und das hier ist meine persönliche Hommage», gerät er ins Schwärmen. Weniger schwärmt er dagegen von der aktuellen Lage in der Schweizer Club- und DJ-Landschaft. «In der Szene laufen mehr Deals ab als an einem guten Tag an der Wallstreet», meint er lachend. «Du machst für mich das, dann darfst du dafür jenes, so ungefähr kann man sich das vorstellen. Ich meine, hast du dich wirklich noch nie gefragt,

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wie Noname-DJ Nr. 1 ein Booking in Ibiza absahen konnte und Möchtegern-DJ Nr. 2 es ins HALLENSTADION geschafft hat? Man sollte einfach nicht alles glauben, was einem so aufgetischt wird. Schliesslich schauen wir hier nicht die Nachrichten, sondern eher die Werbung», zieht er den Vergleich zum TV-Medium. Bleibt zu hoffen, dass mit wachsendem Erfolg nicht doch irgendwann die Einstellung zur Sache flöten geht. «Nein, nein, keine Sorge», wiegelt er ab, «dafür habe ich viel zu gute Freunde, die mich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen würden. Die fassen sich ja jetzt schon an den Kopf, wenn sie mich mal wieder posen sehen.» (tf) Single: «Ghostbusters» (Funky Fruit / Music Mail) www.superbad-music.ch

Im schnelllebigen Musikgeschäft ist dies wahrlich ein Grund zum Feiern, was DJ MIRKOLINO mit einer ausgedehnten Jubiläumstour auch macht. Diese führt nicht nur durch die Schweiz, sondern auch durch viele Städte in ganz Europa. Der House-Music-Pionier kann auf eine bewegte Karriere zurückblicken, hat schon viel erreicht, schon überall gespielt. Auch mit seinen Produktionen konnte der Ostschweizer schon einige Erfolge verbuchen, und wie in seinen Sets trägt er auch dort musikalisch dem Vocalhouse Rechnung. Ein Konzept, das begeistert und sogar ganze Busse füllte, mit denen der DJ seine Fans in verschiedene Locations transportierte. Insgesamt waren es bis heute ca. 100 solcher Trips, ein Rekord, der 2007 sogar in den Medien Erwähnung fand. Aber man muss nicht weit reisen, wenn man den HouseSpezialisten live erleben will. Seit 2008 ist MIRKOLINO Resident im St.Galler ELEPHANT Club und seine Partyreihe «MIRKOLINO & Friends» erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Was viele nicht wissen und ihn von vielen DJKollegen abhebt, ist die Tatsache, dass der im wirklichen Leben als MIRKO GALASSO bekannte Mann noch ein zweites Standbein hat, studiert ist und aktuell als Dozent und Fachvorstand des Bildungszentrums BVS, der grössten Privatschule von St.Gallen, tätig ist. Ausserdem haben es DJ MIRKOLINO schnelle Autos angetan, ein Umstand, den er wiederum mit vielen Kollegen teilt. Nur lebt er seine Leidenschaft nicht zwischen zwei viel zu kurz terminierten Bookings auf der Autobahn aus, sondern betreibt seit vielen Jahren mit seinem LOTUS «Elise» auf internationalen Rennstrecken Clubsport. Trotz allem ist er bodenständig geblieben, hat sich die Liebe zur Musik bewahrt und weiss es aber auch einmal zu schätzen, wenn er mit seinem treuen Labradorrüden einfach Zeit in der freien Natur verbringen kann. Vielleicht ist dies das Geheimnis, auch nach 20 Jahren noch mit so viel Elan dabei zu sein. (mh) www.djmirkolino.ch

DJ MIRKOLINO

2 DEKADEN HOUSE MUSIC


SCALONI DJ

«WIR SIND DIE ROCKSTARS UNSERER GENERATION!» ALEJANDRO TORRES, besser bekannt als SCALONI DJ, arbeitet zurzeit als A&R beim renommierten international tätigen Label PINKSTAR/SIRUP MUSIC. Unter dem Projektnamen «ClubSmash» sind regelmässig seine DJ-Mixes auf Radio ENERGY zu hören. Ebenfalls «ClubSmash» nennt er seine MixCompilations, welche viermal pro Jahr offiziell international erscheinen. Im LIQUID Bern und im QUEENS und OXA Zürich ist SCALONI DJ Resident. Den Sommer durch legt er in Kroatien, Spanien, Italien und an grossen Festivals in der Schweiz auf, namentlich dem «Touch the Air», «Gampel», der «Energy» sowie der «Street Parade». TREND MAGAZIN: Wie ist dein Resúmee vom vergangenen Jahr? – SCALONI DJ: Durch YOUTUBE und Fokus auf Social Media ist man als Artist direkter am Konsumenten dran. Dadurch habe ich ein deutlich grösseres Publikum erreichen können. Dancemusic hat massiv an Wert gewonnen und Mashups werden bis zum Abwinken rauf und runter gespielt. Dein aktueller Musikstil? – Ich versuche mich zu differenzieren und qualitativ hochwertige Produktionen zu spielen. Durch meine internationalen Kontakte zu den grössten Labels von INGROSSO, STEVE ANGELLO, AXWELL, DABRUCK & KLEIN oder EDX, um nur einige zu nennen, komme ich auch an teils unveröffentlichte Sachen ran. Wichtig ist viel Abwechslung,

aber tendenziell House. House ist die Trendmusik für 2012. Dasselbe hatten wir bereits Anfang 2000, als Funky- und Pumping-House schwer angesagt waren. Ich jedenfalls freue mich über diese Entwicklung. Aktuelle Projekte und Eigenproduktionen? – Nach den erfolgreichen Remixes mit TATANA folgt nun eine Eigenproduktion mit einem internationalen Starproduzenten, und einige Remixes von mir auf renommierten internationalen Labels sind in Bearbeitung. Deine Einschätzung zur aktuellen Lage der DJ- und Club-Szene in der Schweiz? – Es gibt immer weniger Clubs, auch die Anzahl an Events ist eingebrochen, was zur Folge hat, dass sich je länger es dauert, letztendlich doch Qualität durchsetzen und behaupten wird. Deine Meinung zum aktuellen Ü16-Trend? – Wir leben in einer Zeit, wo alles viel schneller geht. Das beginnt beim ersten Sex, geht weiter übers eigene Handy bis hin zum ersten Ausgang. Bei Ü16-Grossevents ist viel Energie im Publikum zu spüren. Feiern können sie, das muss man den Jungen schon lassen und in diesem Punkt bevorzuge ich sie auch. Die Erziehung lässt jedoch deutlich zu wünschen übrig. (lacht) Wie ist deine Einschätzung der aktuellen Entwicklung im Housebereich mit den ganzen neuen Musikstilen wie Trouse, Dubstep, Latin usw.? – Ich bleibe bei House. Alles andere sind nur Trends für Trittbrettfahrer. Und was hältst du vom Starrummel um DJs in der Schweiz? Wie sieht es da im

Vergleich zum Ausland aus? – DJs sind im Laufe der Zeit zu Stars mutiert, sowohl national wie auch international. Jetzt, nach dem DAVID-GUETTA-Hype mehr denn je. Wir DJs sind die Rockstars unserer Generation. Bottles, Models und dekadente Partys sind unser Lifestyle. Wer damit nichts anfangen kann, der sollte sich auch nicht DJ nennen. Bist du aktiv im Rahmen des «EnergyStreet-Parade»-Wochenendes? – Ich werde von Kroatien zurückkehren, um am Freitag das Warmup im KAUFLEUTEN zu machen und am Samstag dann die VIP-Party im Herzen der Parade im Hotel EDEN AU LAC hosten. Anschliessend stehen noch Afterpartys an der «Energy» im HALLENSTADION und dem Edelclub QUEENS an. Wie ist dein Ausblick auf zukünftige Projekte? – Vornean stehen Produktion, meine Labelarbeit und der Fokus, auch auf junge, talentierte Artisten zu setzen und zu helfen, sie aufzubauen, sie mit meiner gesammelten Erfahrung zu unterstützen. Weiterhin werde ich in den wichtigsten Clubs und an den Partys national und international rocken. Dann stehen noch der «WMC»-Events in Miami u.a. am Nikki Beach an, das «ClubSmash»-Radio-Compilation-Projekt, und ein Mix-Album ist im Frühjahr 2012 geplant. Persönliche Ziele, die du noch erreichen willst? – Lieben und geliebt zu werden (lacht). www.scaloni.dj, www.hieronica.com

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DJ ARON TANIE

EIN LANGER WEG ARON TANIE kennt in der Ostschweiz jeder. Nicht nur als DJ hat sich der türkischstämmige Schweizer einen Namen gemacht, sondern auch als Veranstalter und Eventmanager. Mit dem TREND MAGAZIN plaudert er über Positives und Negatives seiner langjährigen Karriere. Bereits mit 19 Jahren eröffnete er mit Freunden den CHOCOLATE CITY CLUB, mit 21 war er bei einer Modelagentur unter Vertrag, wo er fünf Jahre als Model tätig war. Doch letztendlich war es das DJing, das ihn gepackt und bis heute nicht losgelassen hat. Und das, obwohl er es in all der Zeit nicht immer leicht hatte, wie er im Interview verriet. TREND MAGAZIN: Du bist schon früh in der Clubszene unterwegs gewesen und hast bereits früh deinen ersten Club mit Freunden eröffnet. – Genau, BLACK M war damals der Gründer und von ihm kam auch die Idee dazu. Das ist alles relativ spontan geschehen. Nach zwei Jahren musste ich den Club aufgrund anderer Verpflichtungen leider wieder verlassen. Und wie ging es dann weiter? – Ich nahm die Chance wahr, in einem Model-Fashionteam mitzulaufen. Nebenbei arbeitete ich in Clubs als Servicekraft und legte hobbymäs-

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sig noch ein wenig in einer kleinen Bar auf. Und wie kam das mit dem Auflegen zustande? – In meiner Freizeit konnte ich von BLACK M einiges lernen und auch ROBY ROB, der damals noch als DJ ROBERT MATHEWS unterwegs war, hat mich der Materie nähergebracht. Als die Modeshows nicht mehr lukrativ waren, stieg ich voll ins DJ- und Eventmanagement ein. Irgendwann hast du doch auch angefangen zu produzieren, oder? – Ich hatte einen sehr guten Einstand mit MICHAEL KULL, mit dem ich die Single «Let me be your fantasy» produziert habe. Für kommende Projekte arbeite ich nun mit meinem neuen Studiopartner DJ ALEX LORE zusammen. Was darf man von den kommenden Produktionen erwarten? – Vocal-lastigen und melodiösen Pumpin’ House, wie er gerade wieder schwer im Kommen ist. Gut tanzbar und radiotauglich. Nächstes Jahr feierst du dein zehnjähriges DJ-Jubiläum. Woher nimmst du nach all der Zeit noch immer deine Kraft, dich im harten Business zu behaupten? – Dazu braucht es einfach gute Freunde, die einen immer wieder unterstützen. Und dann trifft man zum Glück auch auf viele sympathische Leute, die einen motivieren. Zu DJ ANTOINE hast du soweit bekannt ein sehr gutes Verhältnis. – Ich kenne ihn nun

schon seit zehn Jahren, war viel mit ihm unterwegs, habe viel gesehen und gelernt. Was soll ich sagen, er ist ein guter Freund, den ich sehr schätze. Also hast du den Glauben an die Schweizer DJ-Szene doch noch nicht ganz verloren? – Nein, so lange nicht alle gleich einen auf Superstar machen und realistisch bleiben, ist alles in Ordnung (lacht). Hat sich die Schweizer House-Szene in den letzten Jahrzehnten geändert? – Heutzutage kann man House gar nicht mehr richtig beschreiben. Es haben sich viele neue Stilrichtungen daraus entwickelt. Ausserdem kann man heute nicht mehr in den Ausgang gehen, ohne am Abend fünf mal dasselbe Lied zu hören. Und wie siehst du die Entwicklung innerhalb der Schweizer DJ-Szene?– Früher gab es nicht so viele DJs, aber auch ich stand mal am Anfang und musste mir alles erarbeiten, sowie meine Qualitäten stetig steigern, um in gute Clubs gebucht zu werden. Heute geht alles schneller und einfacher, und wenn die Qualität stimmt, wieso nicht? Jeder hat seine Chance verdient. Leider gibt es viel mehr DJs als Clubs in der Schweiz und im Ausland ist es sogar noch deutlich schlimmer. (mh) www.arontanie.com


DJ TOXIC

VOM STUDIUM INS STUDIO Mit «Secret Melody» landete er 2003 einen internationalen Hit und katapultierte sich mit über 1,6 Millionen Klicks auf YOUTUBE auch in diesem Bereich an die Spitze. Nach vier Alben, einer Nominierung für einen «VIVA Komet» und einer eigenen Radioshow zog sich DJ TOXIC etwas zurück, um sein Studium als Tontechniker zu beenden. Doch ganz weg war er eigentlich nie. So mixte er z.B. 2010 die offizielle TranceCompilation der «Street Parade» und lancierte seine Hitsingle «Secret Melody» nochmals neu. Jetzt kann er sich wieder voll und ganz auf seine Musikkarriere konzentrieren und hat sein Comeback eindrucksvoll in die Wege geleitet. Zusammen mit dem Sänger VINDALOO von der Rockband JERX, den er während seines Studiums an der SAE Zürich kennengelernt hat, hat er z.B. an einem neuen Song in dessen Studio in Berlin gearbeitet. Ausserdem ist vor Kurzem sein neues Album

«Dane4Colors» erschienen, für das er innerhalb von nur vier Monaten in seinem selbstgebauten BLUEMOUNTAIN Studio sagenhafte 30 Tracks produziert hat. «Eine Auswahl von 19 Songs hat es letztendlich auf das Album geschafft. Es sollte ein Album werden, das perfekt in die Sommerzeit passt, das man mit Freunden am See, am Strand oder im Auto hören kann», erklärt DJ TOXIC. Dabei hat der mit bürgerlichem Namen heissende PHILIPP BRACCINI seinen Sound konsequent weiterentwickelt. Mit seiner Mischung aus Trance und House trifft er genau den Nerv der Zeit. «Ich wollte etwas Neues ausprobieren und mich vom Trance-Stil mehr zur Popmusik hin bewegen. Und ich wollte ein Album machen, das die Farben des Sommers widerspiegelt.» Scheint, als hatte er den richtigen Riecher, denn das Feedback bisher war durchwegs positiv. Doch damit nicht genug. Wo andere bereits ihre Jahresagenda gefüllt hätten, fängt der DJ und Produzent gerade erst an. Zurzeit

arbeitet er bereits an einem Nachfolger zu «Dance4Colors», u.a. mit den internationalen Acts FREAKOUT6 aus Sri Lanka, MARTIN WINTON DE GREY aus den USA, bekannt durch Produktionen für ANDREA BOCELLI und zahlreiche Hollywoodfilme sowie der Sängerin CHILLI aus London. Mit Letztgenannter hat DJ TOXIC auch das CHILLI-Team lanciert, mit dem er einige Gigs spielen wird. Wer den gelernten Musiker jetzt live erleben möchte, um sich vielleicht auch vom neuen Sound des 28-Jährigen zu überzeugen, sollte sich den 13. August schon mal vormerken. Dann tritt DJ TOXIC nämlich zusammen mit TANJA DANKNER live auf der «Jubilee Stage Kongresshausbühne» an der «Street Parade» auf. Man darf gespannt sein, was die beiden den Partyhungrigen dort präsentieren werden. (mh) Album: «Dance4Colors» (Free Power Media / K-Tel) www.djtoxic.ch

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Publireportage

4DIFFERENCE-LTD

LANGJÄHRIGE ERFAHRUNG Das Musiklabel 4DIFFERENCE-LTD besteht bereits seit 1998. Es kann somit auf langjährige Erfahrung im Business zurückgreifen. GIUSEPPE MARTELLOTTA ist nicht nur CEO des Labels mit sieben Künstlern im Management, er zeichnet auch für die Produktionen im Haus verantwortlich.

GIUSEPPE MARTELLOTTA, auch bekannt als DJ JOSEPH M., besitzt neben der Agentur mittlerweile zwei Studios in Winterthur und Basel, in denen er Tracks für die eigenen DJs, aber auch Fremdaufträge produziert, so beispielsweise für MR.DA-NOS, MR. P!NK,

Artist JUICY LOTTA DJ seit: 1991 Stil: Progressive, Techhouse Legt auf mit: Vinyl, CD JOSEPH M. DJ seit: 1991 Stil: House Legt auf mit: Vinyl, CD SANSONE DJ seit: 2004 Stil: Progressive, Electrohouse Legt auf mit: CD MR. KNOXVILLE DJ seit: 2004 Stil: Progressive, Electrohouse Legt auf mit: CD, Vinyl

VALENTINO DJ seit: 2001 Stil: R’n’B, Hiphop, Reggaeton, House Legt auf mit: CD, Controller MARCOW DJ seit: 2008 Stil: Progressive, Electrohouse Legt auf mit: CD FRANKY FOXX DJ seit: 2009 Stil: Techhouse, Minimal, Techno Legt auf mit: Vinyl

Releases seit 2009 SANSONE: «Another» (4Difference Records 001)

MARK MAIN und viele andere. Durch seine langjährige Tätigkeit kann er so auch auf gute Kontakte zu bekannten DJs und Veranstaltern zurückgreifen und diesen Vorteil an seine Künstler weitergeben. Bei der Auswahl seiner Acts und Künstler, die er für 4DIFFERENCE unter Vertrag nimmt, achtet MARTELLOTTA auf deren Potenzial und Professionalität. Durch das stetige Bemühen der DJ-Booking- und Event-Management-Agentur ist es so möglich, die hauseigenen DJs an die grössten und bekanntesten Events im In- und Ausland zu buchen. www.4difference-ltd.ch

JOE LA BOCA: «What’s Poppin’?» (4Difference Records 002) SANSONE: «Get Up» (4Difference Records 003) ROBERTO STILOSO: «Der Trip» (4Difference Records 004) SANSONE: «The First EP» (4Difference Records EP001)

Releases 2011 JUICY LOTTA: «Smalltalk» JOSEPH M.: «Feel it!» SANSONE: «The Second EP» MR. KNOXVILLE: «My House» FRANKY FOXX: «Techno Berlin» MARCOW: «Feel The Vibes» VALENTINO: «La Disco»

Auszug aus den Referenzen Festivals: «Street Parade», «Touch the Lake», «Touch the Air», «Open Air Gampel», «Summer End Festival», «Lake Parade», «Osterfestival», «PfingstFestival», «Dance Night», «LoveBoat», «Nautilus BigPoolParty» National: «Kingshouse», «Starhouse», «Sweet and Soul», «Touch Me», «Teckno Fabrik», «Lichtblick», «Le Plasir», «Scratch Da House», «Deep Dance» International: «Swiss Connection», «Shop and Dance», Clubs in Deutschland, Niederlande, Italien, Kroatien, Tschechien, Spanien, Portugal

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> «STREET-PARADE»-WEEKEND

20 JAHRE «STREET PARADE»

20 JAHRE «LOVE, FREEDOM, TOLERANCE & RESPECT» Als 1991 ein Haufen mit Lautsprechern bestückte Lieferwagen durch die Zürcher City zog und man dazu tanzte, hätte niemand geahnt, dass daraus dereinst eine Parade mit bis zu einer Million Teilnehmern werden könnte. Zum 20-jährigen Jubiläum der «Street Parade» werden 100 DJs aus aller Welt da sein. Diese werden den Tanzfreudigen rund um das Zürcher Seebecken auf sieben Bühnen den Tag und die Nacht versüssen. Zu den Headlinern dieses Jahr zählen grosse Namen aus der internationalen DJSzene, wie AVICII, BOY GEORGE, PAUL VAN DYK, CARL COX oder FEDDE LE GRAND. Das diesjährige Motto lautet «20 Years Love, Freedom, Tolerance & Respect» und

umschreibt die Grundwerte der Parade. Die «Love Mobiles» mit ihren Tänzern werden sich am Nachmittag um 13:00 Uhr in Bewegung setzen und die 2.4 km lange Strecke entlang des Zürcher Seebeckens abfahren. Begleitet werden sie dabei von

Tausenden bunt und verrückt gekleideten Partyfreunden. «Street Parade»; 13.8., Zürich; 13:00 bis 24:00 Uhr; 7 Bühnen, ca. 30 «Love Mobiles»; Eintritt frei; www.streetparade.com

Von Beginn an prägten die Afterpartys das ganze «Street-Parade»-Wochenende. Geblieben ist bis heute noch die «Energy». Unvergessen bleiben aber auch die «Unity» im KONGRESSHAUS, die «Raveolution Waterworld» im HALLENBAD OERLIKON, die Partys im TONI-AREAL, dem ROHSTOFFLAGER und den zahlreichen anderen Clubs oder die «Mainstation» 2005 im HB (Bild). «Raveolution Waterworld», 1996

Schlange vor dem OXA, 2007

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Es gab auch verregnete Jahre, z.B. 2002.

Foto: Shot Media

Nicht immer wird getanzt...

ICH WEISS NOCH, ALS… Als ich irgendwann Anfang Neunziger an einem Samstag von einem Militär-WK in Urlaub fuhr. Beim Umsteigen in Zürich entledigte ich mich der lästigen Uniform und wollte noch etwas shoppen gehen. Da ist mir irgendwo zwischen Bahnhofstrasse und Stauffacher eine laute Demo aufgefallen. Sie schockte. Dies nicht nur der lauten Musik wegen, sondern auch wegen der Art der Musik. Für die Jüngeren unter uns: Techno war damals um einiges härter, monotoner und schneller als der House von heute. Diese Demo war aber nicht nur musikalisch elektrisierend. Der Inhalt war ein Protest. Ein Protest gegen Korsetts und Strukturen, gegen Verbote und Vorurteile, für Toleranz und Respekt. Erst später habe ich erfahren, dass dies eine der

ersten «Street Parades» gewesen war. Die «Street Parade» von heute ist eine andere. Für Ältere hat sie sich längstens etabliert. Zürich ist eine Partystadt und im Vergleich zu damals wesentlich toleranter. Den Reiz des Establishment-Schockers hat die «Street Parade» verloren. Und für die Jugend hatte sie diesen noch nie, weil die «Street Parade» für bis 25-Jährige schon immer da war. Während früher um jede Durchführung gekämpft werden musste – analog Rock-Openairs in den 1970er-Jahren – so kämpfen heute Stadt und Unternehmer der involvierten Branchen um die Erhaltung der Parade. Eine gänzlich andere Ausgangslage also. Diese drängt den ursprünglichen Idealismus zugunsten kommerzieller Interessen in den Hintergrund. Konsequenterweise

müsste dies für die Jugend von heute bedeuten: Schafft euch eine neue «Street Parade». Dies ist jedoch unmöglich. Rebellionen stossen heute weniger auf Mauern, sie haben ihren Reiz verloren, den Reiz der Jugend, sich aufzulehnen, wie dies 1991 die Gründer der «Street Parade» taten. Eine andere Komponente ist das politische Desinteresse vieler junger Menschen. Ohne Botschaft keine Demo und ohne Demo keine Parade. Das alljährlich proklamierte Motto ist vor Ort jeweils wenig spürbar – dabei sein, voyeurieren und tanzen, wenn man mag, oder von einer Kameralinse gesehen werden, ist vielen vordergründiger, als den Geist einer Demonstration zu leben oder seine Einstellung kundzutun. Die Demo wurde zur Party und die Party wurde zum Volksfest. (Markus Tofalo)

CDs

Mix-Compilation «Street Parade Warm up» mixed by GIANNI N. Bereits im April erschienener Teaser für den Sommer.

Mix-Compilation «Street Parade Official Compilation» mixed by REMADY. Und mit der Hymne von MR.DANOS, «Calling for Love».

Mix-Compilation «Street Parade Official Trance» mixed by DAVE202. Trance, wie man ihn seit jeher mit der «Street Parade» verbindet.

Mix-Compilation «Street Parade Official Chill & Lounge» mixed by TITO TORRES. Musik für ruhige Phasen.

Mix-Compilation «Street Parade Official Sounds – Night Beats» mixed by THE STEREO YOUTH. Die musikalisch weniger kommerziell ausgerichtete Zusammenstellung.

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> «STREET-PARADE»-WEEKEND

DAVID GUETTA

ARMIN VAN BUUREN

SEBASTIAN INGROSSO

ENERGY

UND DOCH KEIN ENDE! Nachdem die «Energy» letztes Jahr einen neuen Besucherrekord schrieb, will man von «The Final» nichts mehr wissen. Das Konzept wird fortgesetzt, als ob nichts wäre – im Gegenteil: Die «Energy 2011» ist wieder grösser, die grösste Danceparty Europas sogar, und hat wiederum ein erstklassiges Programm! Es hätte letztes Jahr die letzte «Energy» sein sollen. Auf ein Nachfragen präzisierten die Veranstalter und sprachen von der letzten «Energy» in dieser Form. War es die Angst, dass sich Megapartys dieser Art doch totlaufen? Immerhin gibt es nichts auch nur halb so Grosses mehr in der Schweiz – Silvester ausgenommen. Oder war die Ankündigung, man wolle Schluss machen, ein gezielter Schachzug, um noch einmal viele anzulocken? Oder die teure «ENERGY 11»; 13.8., 19:00 bis 7:00 Uhr; Zürich-Oerlikon, HALLENSTADION; 16 Floors, 150 DJs, 30’000 m²; ab CHF 90.40, auch VIP-Tickets erhältlich; ZVV-Zone 10 im Ticket inkl. DAVID GUETTA (FR), ARMIN VAN BUUREN (NL), SWEDISH HOUSE MAFIA DJs STEVE ANGELLO (SE) & SEBASTIAN INGROSSO (SW), EDX, DJ ANTOINE, REMADY feat. MANU-L, SIR COLIN, MIKE CANDYS & JACK HOLIDAY, MAX ROBBERS & MATT DIAZ (DE), SCALONI DJ, TANJA LA CROIX & VALENTIN ACZAG, DAVE202, DJ ENERGY, MAX B. GRANT & PHILIPPE ROCHARD, VIRTUAL VAULT (NL), … Floors: Mainfloor (HALLENSTADION

Miete des HALLENSTADIONs für dieses Jahr etwas drücken zu können? Egal – die Fans freuen sich und die Stadt Zürich tut dies sicher auch. So kommt man nach der Parade sicher irgendwo unter. Wobei: Bei einem Lineup aus DAVID GUETTA, ANGELLO und INGROSSO von der SWEDISH HOUSE MAFIA und ARMIN VAN BUUREN droht frühzeitiger Ausverkauf der Tickets. Man sollte sich diese also besser frühzeitig besorgen. Daneben wird auch kräftig in die Infrastruktur investiert. Mit gigantischer LED-Wand (120 m²) und atemberaubenden Licht-Choreografien wird den Partygängern ein Event auf PopkonzertLevel geboten. Die «Energy» gilt als Pionierin der Dancepartys in Europa und ist die zweitälteste der bis heute stattfindenden Technopartys. Jedes Jahr legen die weltweit bekanntesten

Arena), «Private Fiction / Partybangers» Floor (HALLENSTADION Foyer), 3 Elektro-House Floors, Hardstyle, Trance & Remember, 2 Chilloutfloors SIDE-EVENTS: Separate Tickets, Eintritt auch mit «Energy»-Ticket möglich «Electric City»; 13.8., 19:00 bis 7:00 Uhr; Zürich-Hardbrücke, MAAGAREAL; ab CHF 48.15, auch VIPTickets erhältlich; ZVV-Zone 10 im Ticket inkl. ADAM BEYER (SWE), UMEK (SI), DJ RUSH (USA), DER DRITTE RAUM (DE) live, KOLLEKTIV TURMSTRASSE (DE),

DJs im HALLENSTADION auf. Das internationale Renommee der zwölfstündigen Party ist gross. Jährlich zieht sie mehr als 15’000 Besucher an, darunter auch unzählige Clubbers aus den Nachbarländern Deutschland, Italien und Frankreich. Partytouristen reisen gar aus England, Spanien, den Niederlanden, den USA, Canada, Japan, Brasilien und Hongkong an. Veranstaltet wird der Event seit 20 Jahren von unverändert demselben Team, das 1992 die «Energy» lancierte. Als Ergänzung findet auf dem MAAG-AREAL die «Electric City», das grösste Techno-, Tech-House- und Minimal-Festival, statt. Das u.a. durch die «Moving City» bekannte MAAG-AREAL vereint Industriehallen-, Festival- und ClubAtmosphäre perfekt miteinander. Separate Tickets sind erhältlich, jene der «Energy» sind hier aber auch gültig. (mt)

ROUND TABLE KNIGHTS, ROLF IMHOF, MARCOS DEL SOL, … Floors: MAAG EVENTHALL Mainfloor, Foyer, HÄRTEREI, Werft, Outdoor «Jung, wild & OXA»; 13.8., 22:00 bis 7:00 Uhr («Phase I» des 28-Stunden-«OXA-ParadeFestivals»); Zürich-Oerlikon, OXA; CHF 39.SIR COLIN, MR. P!NK, MR. DA-NOS feat. MC ROBY ROB, DJ ANTOINE, PAT FARRELL, CHRISTOPHER S & JAMAYL DA TYGER «Hotter Than Hell» (Hardcore); 13.8.; VIBES-Club, Bassersdorf; www.hotterthanhell.ch

DJ PAUL & MC RUFFIAN (NL), PARTYRAISER (NL), NEOPHYTE (NL), TIEUM (FR), RANDY (IT), NOISEKICK (NL), THE DARK STREAM, DJ GIULY, DJ DEATHLINE, AUDOMANIACS, CORE KRACKER, … Floors: Mainfloor, «Hardcore / Gabber / French-Terror-Mania» Floor, «Swiss Allstars» Floor CDs: Compilation «Energy 2011, The Dancefloor Hits»; Mix-Compilation «Energy 2011, House», mixed by MIKE CANDYS & JACK HOLIDAY; «Energy 2011, Trance», mixed by DJ ENERGY www.glamourama.ch

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TREND FESTIVALGUIDE

OPENAIRS UND FESTIVALS 2011

Die ersten Höhepunkte dieses Festivalsommers sind bereits Geschichte: «Greenfield Festival», «Touch the Air», «Openair St.Gallen». Alle drei freuen sich über hohe Besucherzahlen. Weniger gut sieht die Bilanz des «Open Airs Hoch-Ybrig» und des «Summer Sound» Sursee aus. Beide hatten Wetterpech und weniger Publikum als erwartet. Ob das «Hoch-Ybrig» 2012 noch stattfindet, ist unsicher. TAIFUN MUSIC, Veranstalter in Sursee, musste vorerst neun Mitarbeiter entlassen.

eine oder mehrere überdachte Bühnen ein oder mehrere Partyzelte mit DJs parallel zu Konzerten

separate Tickets pro Konzert Filmfestival Markt mit breiterem Angebot als für Festivals üblich

Foto: José Samanes

FAT JOE am «Touch the Air»

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Legende zu den Symbolen auf den folgenden Seiten

mit Festivalzeltplatz, Platzzahl teilweise beschränkt

Texte: Christine Kern, Markus Tofalo

Festivalfotos: Markus Tofalo, José Samanes, Ruedi Flückiger, pd Künstlerfotos: pd

Auf den folgenden Seiten sind alle kommenden Anlässe des restlichen Sommers zusammengestellt, darunter die grossen Traditions-Openairs «Heitere» und «Gampel». Auf Festivalfans kommen harte Zeiten zu, denn die Festivals sind viele, die Wochenenden nur wenige. Am Wochenende vom 13. und 14. August finden sich in der Agenda des TREND MAGAZINs beispielsweise nicht weniger als 25 Einträge!

eine oder mehrere Freiluftbühnen

Einen kompletten Rückblick auf den gesamten Festivalsommer bringt das TREND MAGAZIN in der kommenden Ausgabe, Erscheinung Anfang September.

Redaktion: Markus Tofalo

Agenda: Martina Helg

HALBZEIT


Schlechtes Wetter und Taschendiebe drückten auf die Stimmung am «Greenfield». Höhepunkte: BULLET FOR MY VALENTINE (Bild) und SYSTEM OF A DOWN waren grosse Klasse. ALPHA BLONDY war der Höhepunkt am «AfroPfingsten». Die Halle war ausverkauft. 500 Fans mussten draussen bleiben.

Ein Schlüsselmoment am «Touch the Air»: AKON lässt sich durchs Publikum rollen, währenddessen er aus der Kugel seinen Song vorträgt.

KIDS ON STAGE am «Argovia Fäscht».

Teilweise verdeckten Schirme die Sicht in Schmitten.

Das Frauenduo BOY überraschte auf einer kleinen Nebenbühne in St.Gallen. Zuvor völlig unbekannt, mussten BOY zwei Zugaben geben. Mehr über sie im nächsten TREND MAGAZIN.

DIE FANTASTISCHEN VIER in Aarberg.

Countrymusic, Cowboystiefel und Indianerfeeling bilden den Kern des Festivals, wo sich Trucker und Szenefans aus der ganzen Schweiz, aus Deutschland und noch weiter her treffen. HERBERT GRÖNEMEYER stellte eine beachtliche Bühnentechnik ins WankdorfStadion.

BASCHI war Headliner am «Argovia Fäscht». Das quer durchmischte Publikum sang trotz der heissen Temperaturen bei beinahe jedem Song mit und wollte den Basler beinahe nicht mehr von der Bühne gehen lassen. 3000 Besucher füllten den Platz in Aarberg am «Stars of Sound».

LUDACRIS kam. In Kreisen der US-Rapstars ist dies keine Selbstverständlichkeit und verdient Anerkennung. Die kurzfristigen Absagen von BUSTA RHYMES und TIMBALAND enttäuschten viele Besucher des «Touch the Air», das ansonsten einen tollen Einstand feierte.

Eindrückliche Lichtshow von DEADMAUS am «Touch the Air» in Wohlen AG. Herzstück am «AfroPfingsten», der Markt.

Die US-Countrypopsängerin LISSIE überzeugte in St.Gallen.

HEIDI NEWMAN am «Trucker & Country Festival» in Interlaken.

Auf PAPERBOY gibt es digitale Zusatzinhalte sowie Verlosungen von Festivalpässen. Einfach die entsprechenden Seiten mit der PAPERBOY-App fotografieren und los geht’s.

Ein heftiges Gewitter in der Nacht vor dem Festival hinterliess seine Spuren im Sittertobel.

Singing in the rain am «Schmittner Open Air» mit GUSTAV. «Greenfield»

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FESTIVALGUIDE

Pfäffikon ZH; 22. bis 24.7. www.reeds-festival.ch

REEDS FESTIVAL

SHAGGY, PATRICE AND THE SUPOWERS, ROMAIN VIRGO, OMAR PERRY, DESORDEN PÚBLICO, KARAMELO SANTO, FAMARA, KNACKEBOUL, …

KARIBIK-FEELING DIREKT AM SEE Das nun zum sechsten Mal stattfindende grösste Reggae- und Worldmusic-Festival der Schweiz hat gewählt: Die Gewinner des «Reeds-Contest» 2011 stehen fest: COLLIE HERB, HERBALIST CREW und NAJAVIBES. Den Siegern winkt somit ein Auftritt an den Ufern des Pfäffikersees, an dem man sich in diesen Tagen wie in Jamaica fühlen kann. Somit reihen sie sich nahtlos in das internationale Lineup ein, welches das Festival auch dieses Jahr wieder bietet. Da am Badeplatz gespielt wird, kann man das Karibik-Feeling auch vom Wasser aus geniessen. DESORDEN PÚBLICO

SHAGGY PATRICE

KARAMELO SANTO

Appenzell, Postplatz; 23.7. www.openairai.ch HUBERT VON GOISERN, DR. FEELGOOD, THE DANA FUCHS BAND, CHE SUDAKA, MÄNNER AM MEER, APPENZELLER ECHO

Zeltplatz in der Nähe des Geländes, 20.pro Person, Do 10:00 bis Mo 15:00 Uhr; 3 Tage 135.-, 2 Tage 90.-/98.-, Fr 63.-, Sa 63.-, So 55.-

KARAMELO SANTO Die argentinische Band aus Mendoza präsentiert in ihrer Musik nicht nur Reggae, sondern auch Ska und Punk. Die Jungs zählen in ihrer Musikrichtung zu den bekanntesten lateinamerikanischen Vertretern. 1993 brachten sie ihre erste Single heraus. Jahre später nahmen sie Songs auf, bei denen auch MANU CHAO dabei war, und schliesslich wagten sich die Musiker auch auf eine Europatour. Das aktuelle Album ist das siebte in der Reihe und erschien 2009. DESORDEN PÚBLICO Bereits 26 Jahre ist es her, als die Ska-Band DESORDEN PÚBLICO, auf Deutsch «öffentliche Unruhe», in Venezuela gegründet wurde. Die Musiker sind nicht nur für ihren schwarzen Humor, sondern, wie der Bandname bereits verrät, auch für ihre sozialkritischen Texte bekannt. Schnell erweiterten sie ihre Musik um Einflüsse von Salsa und Merengue sowie Jazz und Soul. Bis heute veröffentlichten sie 11 Alben, das neuste davon dieses Jahr unter dem Titel «Los Contrarios».

POSTPLATZ OPEN AIR APPENZELL MITTEN IN APPENZELL

1 Tag 45.-, (12-16 Jahre) 25.-

MÄNNER AM MEER

HUBERT VON GOISERN DR. FEELGOOD

Eine Mischung aus Alpenrock, Mestizo-Ska-Punk und Rock macht dieses Openair im Dorfkern von Appenzell aus. Zu den Headlinern der Veranstaltung, die zum 18. Mal stattfindet und immer mehr Leute anlockt, gehören HUBERT VON GOISERN aus Österreich, der als Pionier des «Alpenrock» gilt. Weiter wird auch die englische Rockband DR. FEELGOOD vor Ort sein. Einheimisches Schaffen ist vertreten durch MÄNNER AM MEER und noch Einheimischeres vom APPENZELER ECHO. Weiter werden die Bluesrocker von THE DANA FUCHS BAND aus den USA da sein. Sie teilten sich bereits die Bühne mit MARIANNE FAITHFULL und ETTA JAMES. DANA FUCHS selbst brachte ihre erste CD 2003 raus und spielte im Film «Across the Universe» mit. Zu ihrem Repertoire gehören unter anderem BEATLES-Songs. Ihre Inspiration holt sich die energiegeladene Sängerin von den ROLLING STONES oder BOB DYLAN. Die fünf Ska-Punk-Musiker von CHE SUDAKA aus Argentinien und Kolumbien brachten gerade das neue Album «Tudo é possible» auf den Markt. Bereits seit acht Jahren tourt die Band herum und gab schon über 800 Konzerte in 19 Ländern. Auch ihr Karrierestart war alles andere als gewöhnlich: Als illegale Einwanderer begann die Truppe mit ihren Instrumenten in Barcelona. Neben Rumänien und Moldawien werden sie auch die Leute in Appenzell zu begeistern wissen.

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FESTIVALGUIDE

BLUE BALLS FESTIVAL

OPENAIR ETZIKEN

Luzern; 22. bis 30.7. www.blueballs.ch

Etziken; 29. bis 30.7. www.openair-etziken.ch

MACY GRAY, ERYKAH BADU, COCOON, RAPHAEL SAADIQ, SOPHIE HUNGER, … 50.- bis 150.- pro Konzert. Wer kein Konzert besucht, benötigt einen Festival-Pin für 20.-.

THE BASEBALLS, CHRISTINA STÜRMER, BASCHI, PHILIPP FANKHAUSER, … Zeltplatz beim Festivalgelände; 2 Tage 85.-; Fr 49.-, Sa 55.-

120 Events aus den Bereichen Musik, Fotografie, Kunst, Video und Film werden während neun Tagen um Luzerns Seebecken stattfinden. Jeden Abend werden Talks veranstaltet, wo sich Künstler, Musiker und andere Gäste treffen. Zum ersten Mal in der Schweiz wird auch der Musikfilm «Upside Down – The Creation Records Story» präsentiert. Neben Stars wie der mehrfach ausgezeichneten R’n’B-Künstlerin MACY GRAY werden auch Newcomer vertreten sein: so LENKA, die ehemalige australische Kunststudentin und Schauspielerin, die nun dabei ist, sich mit Popmusik einen Namen zu machen.

Vielfalt zum kleinen Preis. Dieses Jahr ist es ebenso auffällig wie erfreulich, wie viele Frauenstimmen vertreten sein werden. Neben TINKABELLE und CHRISTINA STÜRMER wird auch Nachwuchs-Hiphopstar STEFF LA CHEFFE vertreten sein. Musikalische Abwechslung wird bei diesem Openair grossgeschrieben, denn neben Popkünstlern warten auch Latinrock und Mundart auf die Besucher. Das breite kulinarische Angebot, ein Kinder-Openair und ein Festzelt machen das Festival komplett. Ein weiterer Höhepunkt wird der Berner Blueser PHILIPP FANKHAUSER sein.

JUSTIN NOZUKA

Degen GR; 22. bis 23.7. www.openair-lumnezia.ch SKUNK ANANSIE, THE SOUNDS, THE ROOTS, MOLOTOV, TINKABELLE, BREITBILD, GENTLEMAN & THE EVOLUTION, 77 BOMBAY STREET, K.I.Z., … Zeltplatz beim Gelände, pro Zelt 15.-, Fr 10:00 bis So 13:00; 2 Tage 104.-; Sa 69.-

OPEN AIR LUMNEZIA Schweizer sind hier immer hoch im Kurs. Dieses Jahr sind dies BREITBILD, TINKABELLE, 77 BOMBAY STREET oder ADRIAN STERN. Doch auch aus Deutschland, den USA, Schweden, Mexiko und Argentinien sind Musiker vertreten. So werden neben Headlinern wie THE ROOTS oder SKUNK ANANSIE auch KARAMELO SANTO und GENTLEMAN auftreten. Die wunderbare Bergkulisse und die familiäre Atmosphäre unterscheiden dieses Festival von anderen. Wer eine Abkühlung braucht, besucht den wunderschönen Badesee Davos Munts, der sich oberhalb von Vattiz befindet.

CHRISTINA STÜRMER

THE ROOTS

ROCK OZ’ARÈNES

ROCK AM BÄRG

DAS FESTIVAL

Avenches, 31.7. und 3. bis 6.8. www.rockozarenes.com

Büsserach; 22. und 23.7. www.rockambaerg.ch

Schaffhausen; 3. bis 6.8. www.das-festival.ch

MOTÖRHEAD, BEN HARPER, TIËSTO, SCORPIONS, BEN L’ONCLE SOUL, STEPHEN MARLEY, BOB SINCLAR, CLAWFINGER… Zeltplatz auf dem Fussballplatz von Avenches, 10.- pro Person und Nacht. 4 Tage 260.-; 3 Tage 190.-; 2 Tage 130.-

Überraschungsprogramm. Es werden im Vorfeld keine Acts bekannt gegeben. Eintritt frei, Kollekte. Zeltplatz im Gelände

BRYAN FERRY, SKUNK ANANSIE, MILOW, JULIETTE LEWIS, MIKA, MARIA MENA, … 4 Tage 259.-; 2 Tage 130.-; 1 Tag 70.- bis 78.-

Eigentlich wollten die Veranstalter dieses Jahr auf die Durchführung ihres beliebten Openairs in Büsserach verzichten, bevor sie 2012 einen Gang höher schalten, das Ganze professionalisieren. Das Verlangen der Fans nach einem Festival war aber doch gross und so entschied man sich, trotzdem ein kleines, aber feines Openair «als Auftakt auf 2012», wie die Organisatoren es nennen, durchzuführen. Ein kleines Festareal mit kleiner Bühne, kleiner Festwirtschaft, kleiner Bar, kleinen Foodständen, kleinen Feuerstellen und ein Programm, das geheim bleibt. Der Eintritt wird gratis sein, als Dankeschön für die treuen Festivalbesucher.

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr wird auch im 2011 mitten in der Altstadt von Schaffhausen «Das Festival» stattfinden. «Das Festival» setzt auf Nachhaltigkeit und wurde von MY CLIMATE als klimaneutraler Event zertifiziert. Natürlich geben sich zudem auch viele bekannte Künstler die Ehre, als da wären beispielsweise SKUNK ANANSIE oder JULIETTE LEWIS, die sich in Hollywood vor allem auch als Schauspielerin einen Namen machte. Ältere freuen sich vor allem auf Smokingträger und Ex-ROXY-MUSICSänger BRYAN FERRY. An vier Abenden wird nach den Konzerten im Club ORIENT und in der KAMMGARN Schaffhausen getanzt.

Von Rock über Reggae bis House in der Arena. Dieses Jahr wartet ein ganz besonderes Programm auf die Besucher, denn das Festival feiert seinen 20. Geburtstag! Bereits am Sonntag geht es los mit «Electroz’Arènes», wo Stars der DJ-Szene wie TIËSTO oder BOB SINCLAR auflegen werden. Ab Mittwoch steht das Festival dann ganz im Zeichen des Rock und sorgt mit den SCORPIONS, MOTÖRHEAD, CLAWFINGER oder SHAKRA für die richtige Stimmung im antiken Amphitheater von Aventicum. BEN HARPER

MILOW

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FESTIVALGUIDE

HEITERE OPEN AIR Openair im Naherholungsgebiet

Heitere Platz, Zofingen; 12. bis 14.8. www.heitere.ch

Das «Heitere Open Air» findet im Naherholungsgebiet statt und bietet darum eine besondere Camping-Atmosphäre. Auf seinen Bühnen spielten bereits Hunderte von namhaften Artisten. Um die Erinnerung gleich mit nach Hause zu nehmen, gibt es den «Artist Shop» neben der Bühne, wo man Artikel der auftretenden Künstler kaufen und direkt unterschreiben lassen kann. Auch dieses Jahr lassen sich die Veranstalter nicht lumpen und trumpfen mit Stars wie CYPRESS HILL, THE HIVES oder CULCHA CANDELA auf.

CYPRESS HILL, KID CUDI, THE HIVES, AMY MACDONALD, KOOL SAVAS, CULCHA CANDELA, CLUESO AND DISCOSTRESS, LABRASSBANDA, BLIGG, … Zeltplatz beim Gelände, Voucher pro 3Personen-Zelt 30.- (Vvk). Fr bis So 21.30 Preis: 3 Tage 155.-; 2 Tage 120.-; Sa 80.-, Fr/So 70.-

BLIGG

BLIGG In knapp zehn Jahren veröffentlichte das Arbeitstier bereits acht Alben. Nach wie vor setzt der Musiker in seinen Songs auf Hackbrett und Akkordeon, tastet sich aber auch langsam in neue Bereiche wie Rock oder Soul vor. Nachdem bereits das Album «0816» ein voller Erfolg war, doppelte er mit «Bart aber herzlich» nochmals nach. KID CUDI

THE HIVES, mehr über sie auf Seite 5.

KID CUDI Mit «Day’n’Night» gelang KID CUDI der grosse Durchbruch. Der Schützling von KANYE WEST traf mit seinen Hiphopsongs, gepaart mit elektronischen Einflüssen, genau den Nerv der Zeit. Seit da gibt SCOTT RAMON SEGURO MESCUDI, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, Gas. Er machte bereits Musik mit DAVID GUETTA und JAY-Z.

«HEITERE COMEDY OPEN AIR» Lachen im Grünen; 9.8. www.heitere-events.ch

«MAGIC NIGHT» Mit Stars der 1970er und 1980er, 10.8. www.heitere-events.ch

VOLKS-SCHLAGER OPEN AIR Mit Festwirtschaft, 11.8. www.heitere-events.ch

OTTO & DIE FRIESENJUNGS, HELGE SCHNEIDER, KAYA YANAR

THE ALAN PARSONS LIVE PROJECT, BAP, EARTH WIND & FIRE EXPERIENCE feat. AL MC KAY, SUZI QUATRO

HELENE FISCHER, FRANCINE JORDI, SEMINO ROSSI, MARKUS WOLFAHRT & BAND, MARC PIRCHER, ELLA ENDLICH

MYRON Das Popduo, bestehend aus CHRIS HAFFNER und MANU GUT, der auch für REMADY singt, brachte diesen Februar sein neues Album «Never Regret» heraus. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Alben klingen die neuen Songs diesmal gewollt ein wenig rauer und somit festivaltauglicher. Auch haben sich MYRON diesmal dazu entschieden, einiges anders zu machen: «Wir wollten keine Synthis mehr. Wir wollten echte, natürliche Sounds auf dem Album.» STEFANIE HEINZMANN Spätestens als STEFANIE HEINZMANN 2007 STEFAN RAABs Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD gewann, war der Walliserin der Erfolg sicher. Gleich ihr erstes Album brachte der 22-Jährigen Goldstatus ein. Kurz darauf räumte sie einen «Echo» und einen «Swiss Music Award» ab. Doch STEFANIE will mehr: Anfang des Jahres gab sie ihr erstes Konzert in den USA.

FEELGOOD FESTIVAL HAUPTSÄCHLICH SCHWEIZER ACTS Zum fünfjährigen Bestehen lädt das «FeelGood Festival» u.a. auch viele Schweizer Stars ein. Die LOVEBUGS machen sich dieses Jahr eher rar. In Niedergösgen sind sie zu sehen. Anlässlich des Jubiläums werden mit BOPPIN’B, KELLNER oder DR. FEELGOOD, dessen Name perfekt hierhin passt, erstmals auch ausländische Musiker auf der Bühne stehen. Aftershowpartys mit DJs.

Niedergösgen; 29. bis 30.7. www.feelgood-festival.ch LOVEBUGS, DR. FEELGOOD, ADRIAN STERN, MYRON, STEFANIE HEINZMANN, MARC SWAY, STEFF LA CHEFFE, KELLNER, REDING STREET, CHRISTIAN SCHENKER, BOPPIN’B, GEORGE 2 Tage 79.-, 1 Tag 49.Zeltplatz beim Gelände, ab Fr 12:00 Uhr

MYRON

STEFANIE HEINZMANN

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FESTIVALGUIDE

Arbon; 26. bis 28.8. www.summerdays.ch

WINTERTHURER MUSIKFESTWOCHEN

ROYAL ARENA FESTIVAL

Winterthur; 17. bis 28.8. www.musikfestwochen.ch

Orpund, Römerareal; 19. bis 20.8. www.royalarena.ch

ROGER HODGSON, JIMMY CLIFF, TEXAS, MARLA GLEN, THE BOSSHOSS, BASCHI, BLIGG, ADRIAN STERN, SINA, …

THE DARKNESS, APOCALYPTICA, ABSYNTHE MINDED, DA CRUZ, DEUS, IRON AND WINE, PANTEÓN ROCOCÓ, KARNIVOL, … Die Konzerte vom 17. bis 25.8. sind gratis.

Q-TIP, REDMAN & METHOD MAN, XZIBIT, THE PHARCYDE, KID CUDI, MARTERIA, … Zeltplatz beim Festivalgelände, Fr 12:00 bis So 12:00; 2 Tage 96.-, 1 Tag 60.-

Zeltplatz 1.5 km vom Gelände entfernt, 25.- für 4 m² pro Person, Shuttlebus; 2 Tage 140.-, 1 Tag 85.-

Geheimtipps, Sinfonieorchester und vieles mehr mitten in Winterthur. Für den Zuschauer gibt es Gratiskonzerte von 77 BOMBAY STREET, SOLANGE LA FRANGE, DA CRUZ und noch einigen mehr. Auf die Besucher in der Stadt wartet eine grosse Anzahl an Künstlern mit verschiedensten Musikrichtungen wie beispielsweise THE DARKNESS, PROFESSOR WOUASSA oder IRON AND WINE. Selbst für die kleinen Gäste wird es eigene Kinderkonzerte geben. Das Festival ist zudem besonders umweltfreundlich und wurde mit dem «Green’n’Clean»-Award ausgezeichnet.

Neben den bereits bekannten Headlinern hat nun eine weitere Hiphop-Legende zugesagt: XZIBIT. Der Musiker ist ein echter Allrounder und moderiert auch die Sendung «Pimp my Ride» auf MTV. Man darf auf seine Liveshow gespannt sein. Ein weiteres Highlight wird die HiphopKombo PMD & SEAN STRANGE sein. Die DJs PFEL und ATOM der Worldchampion Crew C2C werden zudem ihre Remix-Künste gleich live vorführen. Zudem finden Side-Events wie die «Graffiti-Galerie» und das «Royal B-Boy Battle» statt.

SUMMERDAYS FESTIVAL Sommer und See. Wenn die Besucher aber mit dem Eintritt auch gleich noch das Schwimmbad nutzen können, ist die Freude noch grösser. Lädt man dann zudem noch Künstler wie JIMMY CLIFF, MARLA GLEN oder TEXAS ein, ist das schon beinahe eine Garantie für einen gelungenen Abend. Zum Abrunden laden die vielen Essensstände, Musikzelte und Bars im Gelände ein. Dieses kann übrigens am Sonntag im Rahmen des «Slow-ups» ohne Ticket betreten werden und der Besucher darf sich erst noch auf ein GratisMusikprogramm in dieser Zeit freuen.

XZIBIT

TEXAS

APOCALYPTICA

SUMMERSTAGE BASEL Basel, St.Margarethen; 18. bis 20.8. SINÉAD O’CONNOR, DIE SÖHNE MANNHEIMS, NENA & Band, 4TH TIME AROUND, ANNA ROSSINELLI, BLUSH, … 65.- bis 70.- pro Konzert Zum ersten Mal findet das SUMMERSTAGE diesen Sommer in Basel statt. Das Festival setzt dabei auf ehrliche Musik, möchte Emotionen wecken und eine spezielle Festivalatmosphäre bieten. Dies versuchen die Veranstalter mit SINÉAD O’CONNOR, DIE SÖHNE MANNHEIMS oder NENA. Neben der Livemusik von den angesagten Künstlern werden auch diverse Verpflegungs- und Merchandisingstände die Besucher erwarten. Sollte es an diesen Tagen – entgegen allen Hoffnungen – regnen, muss niemand im Nassen stehen, denn der Bereich vor der Bühne sowie die Tribünen sind gedeckt.

VISION

VOICES ON TOP

Sigriswil; 20. bis 21.8. www.vision-festival.ch

Pontresina; 6. bis 9.10. www.voicesontop.ch

SVEN VÄTH, MAGDA, MONIKA KRUSE, MATHIAS KADEN, MARCO CAROLA, LUCIANO, BANDS GOOSE, FIJI, KADEBOSTAN LIVE, CARABINA 30:30: LUCIANO & DANDY JACK LIVE, BENOIT & SERGIO LIVE, … Pass 84.-, Zeltplatz neben dem Gelände

MILOW, MARLA GLEN, PHILIPP FANKHAUSER, MYRON, LEA LU, EDOARDO BENNATO & QUARTETT FLEGREI, BÜNDNERFLAISCH, … Von kostenlos bis 90.-, Sitzplätze teurer, teilweise inkl. Dinner

Das grösste Festival mit elektronischer Musik der Deutschschweiz findet bereits seit 1992 statt. Die Austragungsorte werden immer wieder neu ausgesucht. Während die erste «Vision» noch in einer Kugellagerfabrik stattgefunden hatte, befand sich die Location des Festivals ab dem zweiten Mal jeweils in den Bergen. Dieses Mal spielt die Musik in Sigriswil, auf einer Sonnenterrasse. Auf 1000 m ü. M. gelegen, geniesst man einen unvergleichlichen Blick auf den See sowie die Vor- und Hochalpen.

Die Veranstalter legen Wert auf starke Stimmen und Künstler, die eigenständig sind. Geplant sind drei Haupt-Events, die von diversen im Dorf verteilten Side-Events umrahmt werden. Der noch junge Anlass findet erst zum zweiten Mal statt – ganz weit oben in den Bergen von Pontresina. Doch bei den Konzerten lässt man sich nicht lumpen und trumpft auf mit grossen Namen wie MARLA GLEN, MILOW oder PHILIPP FANKHAUSER. Auch Schweizer Acts wie MYRON, SINA oder BÜNDNERFLAISCH passen perfekt in die Bergkulisse.

SINÉAD O'CONNOR

NENA

MILOW

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FESTIVALGUIDE

THE OFFSPRING Die Band THE OFFSPRING (auf Deutsch «der Nachkomme») fing als MANIC SUBSIDAL an, bevor sie zum jetzigen Namen wechselte. Mit dem dritten Album «Smash» schaffte sie den Durchbruch und konnte die CD über elf Millionen Mal verkaufen. Rund 10 Millionen Mal verkaufte sich auch «Americana», das vier Jahre später auf den Markt kam. Bis heute veröffentlichten THE OFFSPRING neun Alben. Diesen Sommer touren sie quer durch Europa. ICH+ICH ADEL TAWIL und ANNETTE HUMPE sind das Berliner Duo ICH + ICH. Ihr Album «Vom selben Stern» verkaufte sich über 1.3 Millionen Mal und gilt als das aktuell erfolgreichste deutsche Popalbum. Mittlerweile hat das Duo drei Alben veröffentlicht und erhielt zwischen 2005 und 2011 diverse Auszeichnungen für ihre Musik. HUMPE war schon 1981 Sängerin von IDEAL («Blaue Augen»). THE OFFSPRING

Gampel; 18. bis 21.8. www.openairgampel.ch THE CHEMICAL BROTHERS, SEEED, ICH + ICH, THE OFFSPRING, NOFX, SIMPLE PLAN, SKUNK ANANSIE, … Zeltplatz beim Festivalgelände, geöffnet: Do 8:00 bis Mo 12:00 4 Tage 199.-; 3 Tage 159.-; 2 Tage 129.-, Do 69.-; Fr 79.-; Sa 79.-; So 59.-

OPEN AIR GAMPEL Das Grosse im Spätsommer Internationale Stars, Musiker aus der Schweiz und die berühmte Walliser Festfreude: Was will man mehr! Mit den CHEMICAL BROTHERS kommen die Pioniere des «Big Beat» ins Wallis, die mit ihrem Hit «Galvanize» weltbekannt wurden. SIMPLE PLAN aus Kanada veröffentlichten erst gerade Mitte Juni ihr neues Album «Get Your Heart On!» und werden ihre Fans mit neuen Songs überraschen können. Als besonderer Live-Act gelten auch die Mädels von KATZENJAMMER. Auch DA CRUZ werden mit Songs aus ihrem dritten Album «Sistema Subversiva» eine Mischung aus Elektro, Dancehall, Afrobeat und brasilianischem Indie-Funk hervorzaubern können. Gossau SG; 2. bis 3.9. www.bbcgossau.ch

BBC OPEN Rock am Bahnhof

77 BOMBAY STREET, LIRICAS ANALAS, BUBBLE BEATZ, TINKABELLE, REDEEM, POWER TONES, REMO B. & THE KEYS, CHICK PEACE, FATLUM MUSLIJI, REMO B. & THE KEYS 2 Tage 26.-, 1 Tag 16.-

Auch dieses Jahr lädt das BUTTERBARCAFÉ im ehemaligen Bahnhofgüterschuppen von Gossau wieder zum alljährlichen «BBC Open». Direkt am Bahnhof gelegen, ist das gesamte Konzertareal überdacht. Namhafte Künstler aus der Schweiz werden für musikalische Unterhaltung sorgen. So kommt 77 BOMBAY STREET, eine wahre Familienband: vier Brüder aus Scharans, die alle an den Songs mitschreiben. Ihre Musik bezeichnen sie als eine Mischung zwischen der früheren Musik der BEATLES und den BEACH BOYS. Den Bandnamen haben sie übrigens von ihrer Adresse in Australien übernommen, wo die Familie zwei Jahre lebte. Ihr aktuelles Album «Up in the Sky» ist im Handel erhältlich. Auch auf den Auftritt der rätoromanischen Rapgruppe LIRICAS ANALAS ist man gespannt. Fünf Jahre nach ihrem Ursprung 1999 veröffentlichten sie ihr erstes Album. Es dauerte nicht lange, bis die Gruppe, nicht zuletzt wegen der selten zu hörenden Sprache, erfolgreich war. So standen sie bald auf vielen Openair-Bühnen und besuchten diverse Festivals. 2009 erschien das bisher dritte Album, welches neben Hiphop auch elektronische Einflüsse sowie Funk und Rock enthält. Weitere Künstler werden TINKABELLE, REDEEM oder die aus «Supertalent» bekannten Musiker BUBBLE BEATZ sein. «Mister Schweiz» LUCA RUCH wird die Moderation übernehmen.

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ICH + ICH

BUBBLE BEATZ TINKABELLE

77 BOMBAY STREET

LIRICAS ANALAS

THE CHEMICAL BROTHERS


FESTIVALGUIDE > FILMFESTIVALS Baden, 6. bis 11.9. www.fantoche.ch Internationaler Wettbewerb, Schweizer Wettbewerb, Langfilme, Kinder- und Jugendfilme, Animierter Dokumentarfilm Schweizer Animationsfilm, Animation & Game Design, Präsentationen & Talks, Ausstellungen: Susana Perrottet, «Swiss Game Design», «Swiss Games» Festivalpass: 160.-, Einzeltickets: 17.-, Ausstellungen: Eintritt frei

FANTOCHE 9. INT. FESTIVAL FÜR ANIMATIONSFILME

Grafik: BRINGOLF IRION VÖGELI

Die internationale Trickfilmschau «Fantoche» gehört zu den weltweit herausragenden Festivals für Animationsfilm und hat in den letzten Jahren dank kontinuierlich wachsender Publikumszahlen wie auch jährlich steigender Wettbewerbsfilmeingaben eine einzigartige Bedeutung erlangt. Gezeigt werden neben den üblichen Wettbewerbsfilmen dieses Jahr die weltweiten Highlights der aktuellen Langfilmproduktionen, Grossproduktionen in 2D und 3D ebenso wie ausgewählte Autorenfilme. Ein besonderes Augenmerk gilt dem animierten Dokumentarfilm. Wann ist ein Bild wahr? Wie lässt sich Wirklichkeit abbilden? Und wann wird ein Abbild als echt empfunden? Der Themenschwerpunkt «Animation & Game Design» widmet sich der einheimischen Spielentwicklung und stellt in Ausstellungen und Vortragsreihen die Kreativen der Schweizer Gameszene vor.

Weitere Filmfestivals 23.–24.7. 29.7.–14.8. 4.–14.8. 7.–14.8. 13.–15.8. 19.–22.8. 5.–11.9. 15.–19.9. 20.9.–5.11. 23.9.–3.10. 6.–10.10.

Bergfilmfestival Saas-Fee www.saas-fee.ch 1to1 Happening, Lyss www.1to1energy-happening.ch Film Festival Locarno pardo.ch 41. Festival Film Les Diablerets fifad.ch Kurzfilmnacht Bülach www.kurzfilmnacht-buelach.ch One Minute Aarau ultrakurze Filme, www.oneminute.ch Festival dei Festival, Lugano Bergfilme, www.festival-dei-festival.ch Festival du film français d’hélvétie, Biel www.fffh.ch Roadmovie, Genève www.roadmovie.ch Zurich Film Festival, Zürich www.zurichfilmfestival.org Shnit – das Kurzfilmfestival, Bern www.shnit.ch


FESTIVALGUIDE > AGENDA

Datum 15.–16.7. 15.–16.7. 15.–17.7. 15.–17.7. 15.–31.7. 15.7.–3.9. 16.7. 16.–17.7. 16.–19.7. 16.–22.7. 16.–23.7. 19.–24.7. 20.–30.7. 20.7.–21.8. 21.–23.7. 22.–23.7. 22.–23.7. 22.–23.7. 22.–23.7. 22.–24.7 22.–24.7. 22.–24.7. 22.–30.7. 23.7. 23.7. 23.7.–6.8. 24.–25.7. 25.7.–1.8. 26.–30.7. 26.7.–13.8. 28.–31.7. 28.7.–13.8. 29.7. 29.–30.7. 29.–30.7. 29.–30.7. 29.–30.7. 29.–31.7. 29.–31.7. 29.7.–1.8. 29.7.–1.8. 29.7.–1.8. 29.7.–1.8. 30.–31.7. 30.7.–1.8. 31.7. 31.7. 31.7. 31.7.

Festival Gartenfestival Siebenschläfer Party Big Hill Open Circle Festival Verbier Festival Menuhin Festival Saas-Fee Ride Openair Safiental Auwer Dorffest Hohentwiel Festival Basel Tattoo Paléo Festival Festival am Schluss Bregenzer Festspiele Summer Festival Klingen Openair Open Air Lumnezia Rock am Bärg Schützi Open Air Boardstock Festival Chapella OpenAir Reeds Festival Blue Balls Festival Burghof Nacht Postplatz Openair Davos Festival Open Air Palagnedra Uhuru Weltmusikfestival Langnau Jazz Nights Im Fluss Vertanzt – bewegt begegnen 1to1 Happening Openair auf dem Bundesplatz Feel Good Festival Openair Etziken Openair Mötschwil Openair Mutterschiff Seenachtsfest Küssnacht Waldstock Open Air Estivale Open Air Glattburg Fäscht Sommerfest Summer never Ends Festival Kinderkonzerte Out in the Gurin Bielerseefest RedHole Festival Rock oz’Arènes Schlager Open Air

Ort Bern Amriswil Willisau Spreitenbach Verbier Gstaad Saas Fee Safiental Auw Singen Basel Nyon Thun Bregenz Basel Stein am Rhein Degen Büsserach Fahrwangen Zug Chapella Pfäffikon Luzern Aeschi Appenzell Davos Palagnedra Weissenstein Langnau i.E. Basel Röthenbach Lyss Bern Niedergösgen Etziken Mötschwil Menziken Küssnacht a. R. Steinhausen Estavayer-le-Lac Niederwil Zweisimmen Mulegns-Rona Urnäsch Vilters Biel Gais Avenches Flumserberg

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Openair Fest, Chilbi Konzertreihe

Kanton

Die restlichen Openairs und Festivals dieses Sommers

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Acts • STAHLBERGER, SCHOOL OF ZUVERSICHT, KING PEPE TOM TWIST, MINIROCK, FATLUM MUSLIJI, POCKET ROCKERS NEIGHBORHOOD, HANG LOOSE, HELLS BELLES, BONY MORONIE Festival der Jugenarbeit; MELONMOON, HATHORS, RAG DOLLS • Musikfestival mit den grössten Stars der klassischen Musik • SABINE MEYER, MARTIN STADTFELD, SOL GABETTA Weltklasse Freeski-Veranstaltung auf 3300 m ü.M. NGURU, UNITED TO BE FAMOUS, HENCHMAN, SNOWVILLE • mit zahlreichen Unterhaltungsprogrammen und Konzerten • WHITESNAKE, BAP, DER WATZMANN, LABRASSBANDA Pfeifen und Militärmusik • THE NATIONAL, JAMES BLUNT, PJ HARVEY, MIKA, THE DØ • STILLER HAAS, MICHAEL VON DER HEIDE, JAMARAM • «André Chénier» von UMBERTO GIORDANO • HAVE NOTS, MAN OVERBOARD, THE FAGS, WORSE TO COME NOISE BROTHERS, SLAM & HOWIE, M.I.S., TONY DYNAMITE 65 THE ROOTS, SKUNK ANANSIE, GENTLEMAN • Auftakt zum «Rock am Bärg» 2012, Überaschungsprogramm 65 63 THE SWEET, THE FLATTOPCATS, DOWN TOWN GROUP Wakeboard, Luftakrobatic, Konzerte, Parties LOCKSTOFF, FREDA GOODLETT, FAMILIE GANTENBEIN, X-ELLE SHAGGY, FAMARA, TANYA STEPHENS, KNACKEBOUL • RAPHAEL SAADIQ, BEVERLY KNIGHT, MACY GRAY, LENKA 65 • MASTERJAM, ZÜNDSTOFF, CAPITAL S, THE FLATTOPCATS 63 DR.FEELGOOD, HUBERT VON GOISERN, MÄNNER AM MEER • Festival für junge hochbegabte Musiker aus aller Welt HARDDISKAUNT, WORLD ENDS, VOMITORS, SHIMES, ZONASUN • KAIRO TILO, HARPRISE & HIS BLUES CREW, OPEN STAGE • THE BAD PLUS, NODOG EXTENDED, FLY7, YUMURI • Programm bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt Tanz ist Gesellschaft, ist Leben, ist Freude • akustische und visuelle Leckerbisse in Form von Musik & Filmen Gratiskonzert für eine weltoffene Schweiz 67 MYRON, LOVEBUGS, STEFANIE HEINZMANN 65 CHRISTINA STÜRMER, THE BASEBALLS, BASCHI HALUNKE, FREDA GOODLETT & BAND, ADRIAN WEYERMANN PAMELA MENDEZ, LOUFONQ, DEAD BUNNY, HART BRITTEN LOCKSTOFF, MAXIN, SCHLAGRAHM, WIRBELWIND, NAM@LOS DAZKARIEH, CHICA TORPEDO, RUNDFUNK, TROIMER, YIELD • DEEP KICK, FAVEZ, MAXXO, LILA CRUZ, PAMPLEMOUSSE LOVEBUGS, FRANCINE JORDI, POLO HOFER & BAND, DJ ITI 76 • Bundesfeier, Unterhaltungsprogramm Motto: Der Tanz ist die verborgene Sprache der Seele • ANDREW BOND, BRUNO HÄCHLER, SCHTÄRNEFÖIFI EYE ON PERDITION, GYPSY IN SPACE, GINGER Stände für Animation, Feuerwerk am See • Festzelt mit TRIO SHS, Kafistobe mit Schwizerörgeliduo 65 TIËSTO, BOB SINCLAR, SIR COLIN JÜRGEN DREWS, MARC PIRCHER + BAND, DIE CAPPUCCINOS

www. www.cafe-Kairo.ch siebenschlaeferparty.ch STAHLBERGER www.irondriversmc.ch www.opencircle.ch www.verbierfestival.com menuhinfestivalgstaad.com www.saas-fee.ch www.openair-safiental.ch www.bb-auw.ch hohentwielfestival.de www.baseltattoo.ch www.paleo.ch www.amschluss.ch bregenzerfestspiele.ch www.sommercasino.ch www.klingenopenair.ch www.openair-lumnezia.ch www.rockambaerg.ch openair-fahrwangen.ch RITSCHI www.boardstock.ch www.chapella.ch www.reeds-openair.ch www.blueballs.ch www.burghofnacht.ch www.openairai.ch www.davosfestival.ch openairpalagnedra.ch www.uhuru.ch www.jazz-nights.ch WHITESNAKE www.imfluss.ch www.vertanzt.ch 1to1energy-happening.ch BAP openair-auf-dem-bundesplatz.ch www.feelgood-festival.ch www.openair-etziken.ch openair-moetschwil.ch www.mutterschiff.ch seenachtsfest-kuessnacht.ch www.waldstock.ch www.estivale.ch www.glattburg.ch MYRON www.zweisimmen.ch summerneverends.ch www.kinderkonzerte.ch www.outinthegurin.ch www.bielerseefest.ch www.landjugend.ch/ar www.rockozarenes.com www.schlageropenair.ch

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MOTÖRHEAD

BAD RELIGION

UMBERTO TOZZI DEUS

NENA SÖHNE MANNHEIMS

GUANO APES

SVEN VÄTH

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Datum 31.7.–6.8. 2.–6.8. 3.–6.8. 3.–6.8. 3.–13.8. 4.–6.8. 4.–6.8. 4.–7.8. 4.–7.8. 4.–14.8. 4.–31.8. 5.8. 5.–6.8. 5.–6.8. 5.–6.8. 5.–6.8. 5.–6.8. 5.–6.8. 5.–6.8. 5.–7.8. 5.–7.8. 5.–7.8. 5.–7.8. 5.–7.8. 6.–7.8. 6.–8.8. 6.–13.8. 9.8. 10.8. 10.–14.8. 10.–20.8.3 10.8.–18.9. 11.8. 11.–13.8. 11.–13.8. 12.–13.8. 12.–13.8. 12.–14.8. 12.–14.8. 12.–14.8. 12.–14.8. 12.–14.8. 12.–14.8 12.–14.8. 12.–14.8. 13.8. 13.8. 13.8. 13.8. 13.8. 13.8. 13.–15.8. 14.8. 14.8.–4.9. 17.–28.8. 18.–20.8. 18.–20.8. 18.–20.8. 18.–21.8. 18.–21.8. 19.–20.8. 19.–20.8. 19.–20.8. 19.–20.8. 19.–20.8. 19.–21.8. 19.–21.8. 19.–21.8. 20.8. 20.8. 20.–21.8. 20.–21.8. 21.8. 21.8. 21.8.–11.9. 23.8.–3.9. 24.–28.8. 25.–26.8.

Festival La Plage des Six Pompes BeJazz Sommer Das Festival Rock oz' Arènes Film Festival Guinness Irish Festival Szene Openair Hors Tribu Rock'Air Festival Fêtes de Genève Summer Sounds Maria Da Vinci Festival Bridge Party Buurli Open 6 Open Air Gränichen Open Air Hohen Rätien Open Air Malans Sommernacht-Festival Sunflower Festival Appenzeller Ländlerfest Brienzersee Rockfestival Openair am Bielersee Open Air Outdoorelch Sommernachtsfest Kinderkonzerte Chilbi Attiswil Festival Film Heitere Comedy Openair Heitere Magic Night Das Zelt Festival des arts vivants Lucerne Festival Heitere Volks-Schlager Open Air Buskers Bern Rock Altitude Festival Open Air Willisau Thunfest Alpentöne Autlook Festival Fantastical Heitere OpenAir Jazztage Lichtensteig Lethargy PLÄUSCHLER-Fest Schlauer Bauer Electric City Energy Les Digitales Musig am See Street Parade Teiffentaler Stubete Sommernachtsfest Kinderland Openair Murten Classics Musikfestwochen For Noise Mountains of Death Summerstage One Minute Open Air Gampel Frisch-Luft-Kultur Openair Salavaux Plein les Watts Festival Royal Arena Festival St.Gallerfest Openair HiddenAir Rock the Docks Stadtfest Jazz am See Sommernachtsfest Axalp Open Air Vision Open Air Festival Kinderland Openair Les Digitales Orgelfestival Das Zelt Jazz Festival Jazz Night

Ort La Chaux de Fonds Bern Schaffhausen Avenches Locarno Sion Lustenau Môtiers Porrentruy Genève Zürich Guntmadingen Emmenmatt Endingen Gränichen Sils i.D. Malans Schüpfheim Rosenhuben Appenzell Brienz Vinelz Oberbalm Romanshorn Meiringen Attiswil Les Diablerets Zofingen Zofingen Bellinzona Nyon Luzern Zofingen Bern Le Locle Willisau Thun Altdorf Schenkon Kreuzlingen Zofingen Lichtensteig Zürich Arnegg Wetzikon Zürich Zürich Porrentruy Staad Zürich Axalp Greifensee Winterthur Murten Winterthur Pully Muotathal Basel Aarau Gampel Muri Salavaux Plan-les-Ouates Orpund St.Gallen Wald Zug Chur Greifensee Mariastein Axalp Sigriswil Bischofszell Lausanne Uster St.Gallen Willisau Zug

NE BE SH VD TI VS AT NE JU GE ZH SH BE AG AG GR GR LU TG AI BE BE BE TG BE BE VD AG AG TI VD LU AG BE NE LU BE UR LU TG AG SG ZH SG ZH ZH ZH JU SG ZH BE ZH ZH FR ZH VD SZ BS AG VS AG VD GE BE SG ZH ZG GR ZH SO BE BE TG VD ZH SG LU ZG

Openair Fest, Chilbi Konzertreihe

Kanton

FESTIVALGUIDE > AGENDA

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Acts • • SMASH THÉATRE, LES VITAMINÉS, ALEX BART • Jazz auf dem Berner Rathausplatz 65 MIKA, BRYAN FERRY, SKUNK ANANSIE, MILOW 65 STEPHAN EICHER, MOTÖRHEAD, BEN HARPER • Internationales und nationales Filmschaffen in allen Facetten • PEATBOG FAIRIES, HORSLIPS, CARLOS NUNEZ, TRI YANN MAXÏMO PARK, CULCHA CANDELA, GENTLEMAN, SHANTEL BLACH BOEUFS, WOLF AND RHINO, PAUL K, DISCO DOOM • THE LOVE ME NOTS, LOFOFORA, INA ICH, SUBDUBE, ALENKO • • Stadtfest mit diversen Veranstaltungen • STEFF LA CHEFFE, PAMELA MÉNDEZ, 7 DOLLAR TAXI, NAVEL • CALIMEROS, AMIGOS, MARIA DA VINCI, KEVIN PABST • ALL SHIP SHAPE, FUNKANOMICS, BUNDESAMT FÜR RAP RAG DOLLS, PERCUBABA, FUNKTIONAL, HOLY MEMBERS CLUB BAD RELIGION, SHAKRA, DREAMSHADE, SILENT CIRCUS PALKO MUSKI, DENIS JONES, FREESTYLE CONVENTION STEFF LA CHEFFE, GREIS, TREEKILLAZ, ZIGGY MOJO, HALUNKE GEORGE, SALA, HORIZON, FIRE BIRDS, ERICA ARNOLD Das Festival inmitten tausender Sonnenblumen • traditionelle Schweizer Volksmusik BÜNDNERFLAISCH, MAXXWELL, GUSTAV, MYRON, BLISS ARGIES, THE BABOONS, TESTSIEGER, THE GREAT PARK, VIALKA ROCKET WHEELS, THE MUSIC MONKEYS, KING DEAN, DALIAH • Sommernachtsfest mit musikalischem Feuerwerk • LEIERCHISCHTE, SCHTÄRNEFÖIFI, BRUNO HÄCHLER Festzelt mit Live Musik, Bar mit DJ Sound, Biergarten, Lunapark • Das traditionsreiche Festival findet bereits zum 42. Mal statt 67 OTTO, HELGE SCHNEIDER, KAYA YANAR • BAP, EARTH WIND & FIRE feat. AL MCKAY & SUZI QUATRO 67 UMBERTO TOZZI, PHILIPP FANKHAUSER, ROCK CIRCUS • CHRISTOPHE JAQUET, MAMALIAN DIVING REFLEX • Eine Vielzahl von hochkarätigen Sinfoniekonzerten • HELENE FISCHER, SEMINO ROSSI, MARKUS WOHLFAHRT 67 • Strassenmusik-Festival • WILLIAM WHITE, WOVENHAND, MESHUGGAH, UNFOLD, DIRGE • am Freitag Ländler-Obig, Samstag Rock-Obig • GUSTAV, STEFF LA CHEFFE, AEXTRA, TINKABELLE, RED SHOES • GIANLUIGI TROVESI, NOIS KWINTET, ZEITKRATZER THE QUEEN KINGS, STATION QUO, SILIVA KAUFMANN • Seenachtsfest, Eintritt frei 67 THE HIVES, AMY MACDONALD, CYPRESS HILL • SINA, STEFF LA CHEFFE, ALAIN CLARK, MICHAEL VON DER HEIDE • Das Alternativ-Festival zur «Street Parade» • PLÄUSCHLER, GERI DER KLOSTERTALER, SUTTER & PFÄNDLER TRUMMER, VEREN VON HORSTEN, CIRQUE DE LOIN, KEKO YOMA 59 • ADAM BEYER, DER DRITTE RAUM, DJ RUSH, UMEK • DAVID GUETTA, ARMIN VAN BUUREN, STEVE ANGELLO 59 • Festival für elektronische und experimentelle Musik WHEEL MACHINE, ELIAS BERNET BAND, THE RIVERSTONES 58 • Motto: «20 Years Love, Freedom, Tolerance & Respect» • Musik, Tanz & Gesang • TRIO WOLKENBRUCH, CHLAFBÄND • UELI UND DIE KINDSKÖPFE, PAPAGALLO & GOLLO • Konzertreihe mit hochkarätigen Künstlern • DEUS, IRON AND WINE, OLLI BANJO, MAGNETIC ZEROS 69 CHAPTER, CROOKERS, WILD BEASTS, THE GOLDEN, WE LOYAL WORMED, IMPURE, BEHEADED, RECTAL SMEGMA, PUTRIDITY 69 • SINÉAD O'CONNOR, NENA, SÖHNE MANNHEIMS • Das Film- und Videofestival für ultrakurze Filme THE CHEMICAL BROTHERS, GUANO APES, SEED, ICH + ICH 70 THE FEET PEALS, TRAKTORKESTAR, THE DEAD BROTHERS THE KUNG FOO PANDAS, THE AIM, REDING STREET, LILA CRUZ ZION GATE, DISAGONY, TAKE ME HOME, ASHER SELECTOR 69 Q-TIP, REDMAN & METHOD MAN, XZIBIT, KID CUDI • Stadtfest KISSIN' DYNAMITE, ALASKA, BRAIN BUCKET, SAIN'T, SEBASS • STEFF LA CHEFFE, BLACK RAINBOWS, BAZE, VIVE LA FÊTE • Festplätze mit verschiedenen Konzerten • Casa Loma Jazz Band, Les Haricots Rouges Jazz Band • Fest auf der Burg Rotberg HANERY AMMANN, THE MAGIC FIVE, HILDEGARD LERNT FLEIGEN 69 SVEN VÄTH, CARABINA, MONIKA KRUSE • PAPAGALLO & GOLLO, UELI UND DIE KINDSKÖPFE • Festival für elektronische und experimentelle Musik • Orgelmusik durch die Zeit DUO FISCHBACH, I QUATTRO, OESCH'S DIE DRITTEN, BLISS • ALLISON MILLER BOOM TIC BOOM, WEISSE WÄNDE • ANGÉLIQUE KIDJO, FREDA GOODLETT, HYPODELPHIA

www. www.laplage.ch www.bejazz.ch www.das-festival.ch www.rockozarenes.com www.pardo.ch www.guinnessfestival.ch www.szeneopenair.at www.horstribu.ch www.rockair.ch www.fetes-de-geneve.ch www.kaufleuten.ch maria-davinci-festival.ch www.bridge-party.ch www.buurliopen.ch openairgraenichen.ch openairhohenraetien.ch www.openairmalans.ch sommernacht-festival.ch www.sunflower-festival.ch www.laendlerfest.ch brienzerseerockfestival.ch openairambielersee.ch www.outdoorelch.ch sommernachtsfest-romanshorn.ch www.kinderkonzerte.ch www.attiswil.ch www.fifad.ch www.heiterecomedy.ch www.heitere.ch www.daszelt.ch www.festival-far.ch www.lucernefestival.ch www.heitere.ch www.buskersbern.ch www.vnvrockaltitude.ch www.event-willisau.ch www.thunfest.ch www.alpentoene.ch www.autlook.ch www.fantastical.ch www.heitere.ch jazztagelichtensteig.ch www.lethargy.ch www.plaeuschler.ch www.schlauerbauer.ch www.glamourama.ch www.energyparty.ch www.lesdigitales.ch www.musigamsee.ch www.streetparade.com www.tiefental.ch www.greifensee.ch www.verein-kinderland.ch www.murtenclassics.ch www.musikfestwochen.ch www.fornoise.ch mountainsofdeath.ch.vu www.topact.ch www.oneminute.ch www.openairgampel.ch www.frischluftkultur.ch www.plagesalavaux.ch www.plein-les-watts.ch www.royalarena.ch www.stgallerfest.ch www.hiddenair.ch www.rock-the-docks.ch www.churerfest.org www.jazz.gryfesee.ch www.metzerlen.ch www.tiefental.ch www.vision-festival.com www.verein-kinderland.ch www.lesdigitales.ch www.orgelfestival.ch www.daszelt.ch jazzfestivalwillisau.ch wwwjazznight.ch


Festival Summerdays Festival Jval Rock Festival Sound of Glarus Blues to Bop Moonlight Classics Sierre Blues Festival Musig i de Altstadt Röntgenplatzfest Wettiger-Wyfäscht Clanx Festival Country City Toggenburg Festivalocal Highland Games Indigo Lotus Yogafestival Aarebordfest Jazz meets Folklore Les Digitales Openair Schwanden Rock am See Kinderkonzerte Römerfest Street-Music-Festival Kinderland Openair BBC Open Biubstock Festival Country-Night Contra Openair Grienen Openair TERRE DES HOMMES Festival La Bâtie – Festival de Genève Zermatt Festival Big-Band-Festival Alpen Open Air Kinderkonzerte Festival dei Festival Voices on Top Fantoche Festival du Chant du Gros Rock im Stall Biennale Bern Meh Suff! Metal-Festival Tohu-Bohu BD-FIL Festival Country Night Music Festival Toggenburg Lacht Volksmusik Festival Kinderkonzerte Das Zelt Stans lacht Festival du film français d'hélvétie Roadmovie Zurich Film Festival Schupfart Festival Tramlabulle Schlagerparade Freestyle.ch Kinderkonzerte World Band Festival Das Zelt Schlager am Bodensee Winzerfest The Golden Days Are Back Shnit – das Kurzfilmfestival Voices on Top KV-Fäscht Olma Begleitfestivals Emmentaler Filmtage LUFF Münchensteiner Blues Night Soorser Comedy Täg AVO Session Basel Jazznojazz Festival Shift Festival Irish Folk Festival Swiss Music Night Cinéma tout Ecran Internationale Kurzfilmtage

Ort Arbon Begnins Glarus Lugano Zofingen Sierre Aarau Zürich Wettingen Meisterrüte Unterwasser Vevey St.Ursen Zürich Brügg Schwyz Bern Schwanden Konstanz Windisch Augst Solothurn Lausanne Gossau Chancy Schwarzsee Liebistorf Winterthur Monthey Genève Zermatt Dietikon Ruodisegg Kreuzlingen Lugano Pontresina Baden Le Noirmont Gossau Bern Hüttikon Veyras Lausanne Gstaad Bettmeralp Unterwasser Oberohringen Luzern Lausanne Stans Biel Genève Zürich Schupfart Tramelan Chur Zürich Olten Luzern Winterthur Altenrhein Döttingen Zürich Bern Pontresina Zürich St.Gallen Walkringen Lausanne Münchenstein Sursee Basel Zürich Basel St.Gallen Wohlen Genève Winterthur

TG VD GL TI AG VS AG ZH AG AI SG VD FR ZH BE SZ BE BE DE AG BL SO VD SG GE FR FR ZH VS GE VS ZH SZ TG TI GR AG JU ZH BE ZH VS VD BE VS SG ZH LU VD NW BE GE ZH AG BE GR ZH SO LU ZH SG AG ZH BE GR ZH SG BE VD BL LU BS ZH BS SG AG GE ZH

Openair Fest, Chilbi Konzertreihe

Kanton

Datum 26.–28.8. 25.–27.8. 25.–27.8. 25.–28.8. 25.–28.8. 25.–28.8 26.–27.8. 26.–27.8 26.–27.8. 26.–28.8. 26.–28.8. 26.–28.8. 26.–28.8. 26.–28.8. 27.8. 27.8. 27.8. 27.8. 27.8. 27.–28.8. 27.–28.8. 27.–28.8. 28.8. 2.–3.9. 2.–3.9. 2.–3.9. 2.–4.9. 2.–4.9. 2.–4.9. 2.–17.9. 2.–18.9. 3.9. 3.–4.9. 3.–4.9. 4.–10.9. 6.–10.9. 6.–11.9. 8.–10.9. 8.–10.9. 8.–18.8. 9.–10.9. 9.–10.9. 9.–11.9. 9.–11.9. 9.–11.9. 10.9. 10.9. 10.–11.9. 10.–20.9. 14.–17.9. 14.–18.9. 19.9.–4.11. 22.9.–2.10. 23.–25.9. 23.–25.9. 24.9. 24–.25.9. 24.–25.9. 24.9.–2.10. 28.9.–9.10. 30.9.–1.10. 30.9.–2.10. 1.10. 5.–9.10. 6.–9.10. 8.10. 13.–23.10. 14.–16.10. 15.–23.10. 20.–22.10. 20.–23.10. 21.10.–13.11. 26.–29.10. 27.–30.10. 28.10. 28.–29.10. 4.–10.11. 9.–13.11.

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Acts www. 69 www.summerdays.ch ROGER HODGSON, MARLA GLEN, JIMMY CLIFF, TEXAS SYD MATTERS, FAVEZ, NAVEL, VERENA VON HORSTEN, TRIP IN www.jvalfestival.com THE ORIGINAL BLUES BROTHERS BAND, SIDO, T.O.K. SPAN www.soundofglarus.ch Programm bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt www.bluestobop.ch BIG BAND MATINEE, Die Grosse Gala der Klassik, Musical Night www.moonlightclassics.ch STATUS QUO, LATVIAN BLUES BAND, JANIVA MAGNESS www.sierreblues.ch SINA, RICKY HARSH, LES COPAINS, PAPA DADA, SNÖFF, RINGO www.mida-aarau.ch Das Beste aus der Schweizer Musik- und Theaterszene www.roentgenplatzfest.ch Wein-Degustation, musikalische Unterhaltung www.wettingen.ch FAVEZ, PLASMA, BLACKMAIL, DIE AERONAUTEN, SUPER 8, RAYA www.clanx.ch MARCO GOTTARDI & THE SILVER DOLLAR BAND www.countrycity.ch FUSE FACTORY, MARK KELLY, SOLANGE LA FRANGE www.festivalocal.ch Verschiedene Wettkämpfe wie Steinstossen, etc. www.highlandgames.ch Yogalehrer treffen auf aktuelle DJs, Yoga-Workshops www.indigo-lotus.com diverse verschiedene Beizli, Fest mit Musik www.skiklubbruegg.ch ANGÉLIQUE KIDJO, THREE'ES, BLÄCHSCHADE LOZÄRN www.jamfo.ch Festival für elektronische und experimentelle Musik www.lesdigitales.ch ELEMENTS, PIROL, GLORIA VOLT, URISTIER, TIGHT FINKS swissunderground.ch SEEED, ROYAL REPUBLIC, BONAPARTE www.rock-am-see.de SCHTÄRNEFÖIFI, CHRISTIAN SCHENKER & GRÜÜVELI TÜÜFELI www.kinderkonzerte.ch Römerfest mit Gladiatoren, Reiterparaden, Mühlespieltunier www.roemerfest.ch THE MUSIC MONKEYS, FUNKY BRASSERIE, ED ELASTIC BAND street-music-festival.ch «Coloricocola», «Téte en lune» www.kinder-land.ch 70 www.bbcgossau.ch 77 BOMBAY STREET, LIRICAS ANALAS, TINKABELLE FACE TO FACE, THE SORROW, VANILLA SKY www.biubstock.ch STRAIGHT AHEAD, ROSIE FLORES, HILLBILLY ROCKERS www.scschwarzsee.ch CIRCLE, OFFSHORE, BASEBALL BAT BOOGIE BASTARD www.contra-openair.ch Programm bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt www.grienen.ch YANNICK NOAH, YANN LAMBIEL, SONIA GRIMM www.tdh-valais.ch RODRIGO GARCIA, GOB SQUAD & GAMPO www.batie.ch Klassik- und Kunstfestival www.zermattfestival.com Dietikon swingt! Suche nach der besten Jugend-Big-Band www.bigbandfestival.ch Musik und turnerische Einlagen, Barbetrieb, Tanzbühne www.dtv-kuessnacht.ch CHRISTIAN SCHENKER & GRÜÜVELI TÜÜFELI, BRUNO HÄCHLER www.kinderkonzerte.ch Internationales Festival des Bergfilms .festival-dei-festival.ch 69 www.voicesontop.ch MARLA GLEN, PHILIPP FANKHAUSER, MILOW, MYRON 71 Internationales Festival für Animationsfilme www.fantoche.ch JIMMY CLIFF, URIAH HEEP, YANNICK NOAH, ASA, KIKI CRÉTIN www.chantdugros.ch CHINA, SPIDER MURPHY GANG, SUPERSONIC, OTHER FOOLS www.rock-im-stall.ch diesjähriges Thema der Biennale: «Flucht» www.biennale-bern.ch DESASTER,LEGION OF THE DAMNED,MANEGARM,GORGOROTH mehsuff-metalfestival.ch EBONY BONES, DUB INC., SUMO, TIKEN JAH FAKOLY, MELIAN www.tohu-bohu.ch Internationales Comicfestival www.bdfil.ch TRACE ADKINS, LAURA BELL BUNDY, SISTERS MORALES countrynight-gstaad.ch GIGI MOTO, THE MAGIC FIVE, DANEE WOO, 2FORSOUL, BAZE www.bettmeralp.ch CLAUDIO ZUCCOLINI, ROB SPENCE, RETO ZELLER www.toggenburglacht.ch ALPENTRIO TIROL, BELSY & FLORIAN FESEL, OLIVER THOMAS musikfestival-erwinroell.ch.vu LINDARD BARDILL, ANDREW BOND, SCHTÄRNEFÖIFI www.kinderkonzerte.ch SWISS SWING, UMBERTO TOZZI www.daszelt.ch GIACCOBO MUELLER FREY, EMIL, CHAOS THEATER OROPAX www.stanslacht.ch Ziel, die Sprachkulturen in der Schweiz anzunähern. www.fffh.ch Projekt zur Förderung der Filmkultur www.roadmovie.ch Debüt- und Nachwuchsfilme aus aller Welt www.zurichfilmfestival.org EAV, BELLAMY BROTHERS, THE BASEBALLS, MARC PIRCHER www.schupfartfestival.ch mit renommierten internationalen Artisten www.tramlabulle.ch Parade mit Schlagermobiles www.schlagerparade.ch Snowboard, Freeski, FMX und Skateboard www.freestyle.ch LINARD BARDILL, ANDREW BOND, BRUNO HÄCHLER www.kinderkonzerte.ch treffen der weltbesten Orchester, Dirigenten und Solisten www.worldbandfestival.ch MASSIMO ROCCHI, DUO FISCHBACH, CAVEMAN, LAPSUS www.daszelt.ch LEONARD, BELSY & FLORIAN, ALPENLAND SEPP & CO., FELICE schlagerambodensee.ch Musikvereine, Beizen, Weindegustationsstände & Rebbergbähnli www.winzerfest.ch SHAKIN' STEVENS, THE FIRES www.golden50s.ch Packende und freche Kurzfilme im Wettbewerb www.shnit.ch MARLA GLEN, PHILIPP FANKHAUSER, MILOW, MYRON, RONDO www.voicesontop.ch Grosse Party im KV-Schulhaus mit DJs und Liveacts www.kvfaescht.ch «Talhoffestival» und Musik in der TONHALLE; Details folgen Kurzfilmfestival mitten in der Idylle des Emmentals emmentaler-filmtage.ch Underground Film und Music Festival www.luff.ch JOHN LEE HOOKER JR., JEANNE CARROL & THE TURNAROUND muenchensteiner-bluesnight.ch SCHLATTER & FREY, MICHEL GAMMENTHALER www.comedysursee.ch Programm bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt www.avo.ch JOY DENALANE, BEN L’ONCLE SOUL, CHARLES BRADLEY www.jazznojazz.ch Festival der elektronischen Künste www.shiftfestival.ch ALTAN, THE OUTSIDE TRACK, RÉALTA, WILLIE DALY www.dominoevents.ch POLO HOFER, SINA, CHICA TORPEDO, ROLI FREI swissmusicnightwohlen.ch Internationales Film- und Television-Festival cinema-tout-ecran.ch grösstes Kurzfilmfestival der Schweiz www.kurzfilmtage.ch

JIMMY CLIFF

ROGER HODGSON

SEEED

CHINA

SPIDER MURPHY GANG

EBONY BONES

ERSTE ALLGEMEINE VERUNSICHERUNG

BELLAMY BROTHERS

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TREND REGIONAL

eastside

Sommer in der Stadt

Redaktion Eastside Leitung: Markus Tofalo (mt) Brauerstrasse 79, 9016 St.Gallen

Die einen lassen die lauen Sommerabende in gemütlichen Strassencafés, Biergärten oder Freiluftlounges ausklingen, andere – mit etwas weniger Geld – treffen sich auf Plätzen, in Parks oder vor Schulhäusern und konsumieren dort. Beides sollte möglich sein – von mir aus so lange man zeitlich mag. Gesetzlich ab 22 Uhr, was etwas früh ist, moralisch sicher ab Mitternacht, sollte aber auf Schlafende Rücksicht genommen werden. Dies soll aber nicht das Verstummen spannender Gespräche bewirken. Normale Lautstärke muss möglich sein. Toleranz und Gegentoleranz. Mein Verständnis endet aber, wenn bei nächtlichen inoffiziellen Sommerfesten respektols gelittert wird, Flaschen zerbrechen und Alkoholisierte in ihrem Rausch Urschreiwettbewerbe veranstalten. Schlafen wird so schwierig und die Alternative dazu – fernsehen bei offenem Fenster auch. Ich weiss, wovon ich spreche. Ich wohne neben einem (nächtlich) belebten Schulhaus.

DIENER ZWEIER HERREN Innenhof des Wasserschlosses

Bis letztes Jahr kannte man das SCHLOSS HAGENWIL nur als Denkmal und als Ort, wo man heiratet oder feierlich isst. Im August wurde dann im mittelalterlichen Innenhof erstmals Theater gespielt. Der Erfolg der ersten «Schlossfestspiele» mit dem Stück «Cyrano de Bergerac» war riesig. Klar, dass man sie nun fortsetzt. Dieses Jahr werden die lauen Sommerabende im Schlosshof etwas italienischer, aber genauso unterhaltsam. Das Hauptstück «Diener zweier Herren» von CARLO GOLDONI ist eine heitere Verwechslungskomödie und passt bestens ins Wasserschloss. Geht es doch zu einem grossen Teil darum, dass der Hunger gestillt wird. «Für uns war klar, dass wir an den Grundsätzen der letztjährigen Schlossfestspiele festhalten möchten», so FLORIAN REXER, Mitinitiant und Regisseur. Das Stück soll unterhalten und von einem breiten Publikum verstanden werden und es soll ins Wasserschloss Hagenwil passen bzw. sich integrieren. Ebenso werden die Stücke wiederum von professionellen Schauspielern gespielt, ergänzt mit Mitwirkenden aus der Region. Nebst der romantischen Stimmung im Schlosshof können die Gäste sich auch kulinarisch verwöhnen lassen. Für die «Schlossfestspiele» 2011 hat ANDI ANGEHRN sich ein spezielles Menü einfallen lassen. «Wir sind daran, die italienische Küche etwas in die Thurgauer Gewohnheiten zu integrieren», so ANGEHRN. Mehr will er aber noch nicht preisgeben. Nebst dem Stück für die Erwachsenen werden die «Schlossfestspiele» mit dem Kinderstück «Der Froschkönig» erweitert. Dank der Überdachung können die Vorführungen auch bei Regen gespielt werden. Nur bei extremen Gewittern oder Winden besteht die Gefahr eines Unterbruchs. «Schlossfestspiele Hagenwil»; 4. bis 21.8.; SCHLOSS HAGENWIL bei Amriswil; Tickets: ab 38.-; www.schlossfestspiele-hagenwil.ch

eastside@trendmagazin.ch Mitarbeit: Christine Kern (ck)

Galerien öffnen ihre Tore und laden ein – zum Flanieren und Geniessen, Beobachten und Lernen. Die Besucherinnen und Besucher haben die Wahl zwischen unzähligen Ausstellungen und Aktionen. Das HISTORISCHE UND VÖLKERKUNDEMUSEUM steht unter dem Motto «La Nuit Blanche» und macht die Nacht zum Tag, und das KUNSTMUSEUM stellt Arbeiten von BLINKY PALERMO aus, der aufgrund seines frühen Todes auch als «JAMES DEAN der Kunst» gilt. Auch Performances fehlen an der Museumsnacht nicht, etwa die Slamshow in der KANTONSBIBLIOTHEK VADIANA, Tango und Hiphop vor dem MUSEUM IM LAGERHAUS oder der beliebte Mitternachtsguss im SITTERWERK. Das Ticket berechtigt zur freien Fahrt mit dem speziellen Museumsnacht-Rundkurs, dem Shuttlebus (Stocken–Sittertobel) sowie in der OSTWIND Zone 10 inkl. «Nachtwind»-Zuschlag. «Museumsnacht St.Gallen»; Sa 10.9., 18:00 bis 1:00 Uhr; CHF 20.-; www.museumsnachtsg.ch

NUR KURZE SOMMERPAUSE Am ersten August- DJ ABUZE wochenende star- spielt am Reopening tet das TRISCHLI am 5.8. am Freitag mit dem Top-Mashupper DJ ABUZE aus Berlin in die Nachsommersaison. MC SAEED wird ihn wie üblich begleiten. Der einzigartig breite Stil des deutschen Duos hat sich bis nach St.Gallen rumgesprochen. Passend dazu servieren DJ BENSAI und DJ ICE SLAM ihre Sets. Teil 2 des «Welcome-Back»-Weekends am Samstag bestreiten die DJs HANDS SOLO, RAY DOUGLAS und MISTAH DIRECT mit viel Mashup, jeder Menge R’n’B und Housetunes. RYAN LESLIE, Songwriter, Produzent und Oberhead von NEXT SELECTION, hat bereits mit den Grössten des Business gearbeitet, z.B. mit USHER, P. DIDDY, BEYONCÉ KNOWLES, BRITNEY SPEARS, SNOOP DOGG oder CASSIE. Er wird mit einem exklusiven Live-Hosting Gast sein bei «Ladylicious» anlässlich von zwei Jahre neues TRISCHLI am 2. September. «Welcome Back»; 5. und 6.8.; TRISCHLI,

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NACHTS IM MUSEUM

St.Gallen;

Für die einen ist es Abfall, für die anderen Grundlage für Ideen und Kreationen. Abfallsäcke weisen bereits seit Wochen darauf hin. Nach einem Jahr Pause findet dieses Jahr wieder eine Museumsnacht in St.Gallen statt. 35 Museen und

www.trischliclub.ch

RYAN LESLIE macht die Musik zum Zweijährigen


MONATSPROGRAMM JULI-AUGUST IBIZA BEACH NIGHT

ROYAL FRIDAY BBB

P!NKHOUSE U16

SAMSTAG: 16. JULI 2011

FREITAG: 05. AUGUST 2011

FREITAG: 26. AUGUST 2011

PARTYTUNES MIT DJ SIR YVES

RESIDENT NIGHT CHARTS/HOUSE

MR.P!NK, DARIO RIVAS, STEPHEN DAVIS, DJ DANI

ROYAL FRIDAY BBB

RNB JAM

FREITAG: 22. JULI 2011

SAMSTAG: 06. AUGUST 2011

SAMSTAG: 27. AUGUST 2011

MIT DJ VALENTINO (D) CHARTS/REGGAETON/RNB/HOUSE

DJ G-ROCKZ HIP-HOP/RNB/MASH UP

UNDERGROUND RESIDENT CREW (CHARTS/HOUSE)

LAVA TRANCE NIGHT

WE LOVE PORTUGAL

SAMSTAG: 23. JULI 2011

FREITAG: 12. AUGUST 2011

DJ DAVE 202 (MIXER OF STREETPARADE CD 2011), DARKMIND, S.H.O.K.K., FLASH GORDON, INVINCIBLE, ANYKEN

DJ JAY-DEE (STAR DJ PT) DJ DANI (REGGAETON/ KUDURO/HOUSE)

MASH UP FRIDAY T

ROCK TO CHARTS NIGHT

v nt

RESIDENT NIGHT

UNDERGROUND BISTRO & GARTENTERASSE OFFEN VON DIENSTAG BIS SONNTAG!

FREITAG: 29. JULI 2011

SAMSTAG: 13. AUGUST 2011

DJ VALENTINO (D) CHARTS/REGGAETON/RNB/HOUSE

DJ N-LINE

PRIVATE MINIMAL

ROYAL FRIDAY BBB

Bar · Club · Lounge

FRAUENFELD SAMSTAG: 30. JULI 2011

FREITAG: 19. AUGUST 2011

DJ LEVENTINO AND DJ MILES SPIRIT

DJ VALENTINO AND FRIENDS

LOUNGE RESERVATIONEN FÜR GEBURTSTAGE, FIRMENANLÄSSE ODER POLTERABENDE BITTE SCHRIFTLICH AN: SALVA@UNDERGROUND.CH

1. FRAUENFELDER GASTRO NIGHT

RADIO NIGHT

CLUB UNDERGROUND GRABENSTRASSE 57, CH-8500 FRAUENFELD CLUB OFFEN VON FREITAG: SAMSTAG:

22.00-03.00 UHR 22.00-04.00 UHR

EINLASS AB 18 JAHREN. GEPFLEGTE KLEIDUNG ERWÜNSCHT.

SONNTAG: 31. JULI 2011

SAMSTAG: 20. AUGUST 2011

DJ N-LINE (CHARTS/HOUSE/ROCK)

ALL HITS 2010 & 2011 ONE NIGHT LONG

www.underground.ch


INSIDE EASTSIDE liebt. Und seine neue Website kann sich sehen lassen. +++ Das STUDIO 15… ja, das STUDIO 15. +++ DJ MIGROLINOs, Patenkind DJ CONFORAMA aka. ANTHONY GOLD legte nicht nur an einer «Kingshouse» auf, er soll angeblich Resident bei «Kingshouse» sein… +++ Interessant. St.Gallen hatte bisher noch keinen Technoclub. Gemäss WERNER STÖCKLI vom ELEKTROKELLER sei er der Erste, der einen solchen eröffnen wird. Bis 650 Personen soll das nun im Umbau befindliche Lokal neben dem Ex-SPACE im Osten der Stadt fassen. Irritierend ist, wie kritiklos die Aussage «erster Technoclub» von Medien wie den ST.GALLER NACHRICHTEN übernommen wird. Schlagt bitte mal die Definition von «Techno» in WIKIPEDIA nach …

SCHWEIZER MUSIK FÜR JUNG UND ALT Während vier Tagen wird in Niederwil gefeiert und gesungen wie kaum zuvor: Das erste «Glattburg Fäscht» steht vor der Tür. Den musikalischen Höhepunkt erreicht das Festival mit POLO POLO HOFER und den HOFER LOVEBUGS. Im separaten Schlagerzelt werden OESCH’S DIE DRITTEN, CARLO BRUNNER, die PLÄUSCHLER und FRANCINE JORDI fürs Heimgefühl sorgen. (Weiter auf Seite 81) ANZEIGE

+++ Das im letzten TREND MAGAZIN versprochene Interview mit den neuen Besitzern der ARENA Thal fand noch nicht statt. Wir wurden auf den nächsten Monat vertröstet. +++ Die aktuelle Besitzerin der ARENA sowie des FUM-MAXX Oftringen, die ARENA MARKETING AG, befindet sich in Nachlassstundung. +++ «Peña in White», und mit ein paar Ausnahmen kamen wirklich alle in Weiss – was für eine Party. Danke Peña! +++ Kann bitte jemand DJ F.A.B. das Mikro aus der Hand nehmen, wir sind hier ja nicht am Ballermann! +++ Das TRISCHLI schliesst während des Juli. Zuvor feierten die Griechen wieder im TRISCHLI. ELEPHANT und BACKSTAGE bleiben wie immer über den Sommer geöffnet. +++ HAFTBEFEHL wurde ins GLOW gebucht. Hat er diesmal sein Schweiz-Visum rechtzeitig organisiert? +++ FRANCO BAUMANN soll angeblich im PIRATES in St. Margrethen aufhören? Was hat der Beau als Nächstes vor? Einen Ballermannsong hat er uns ja schon präsentiert. +++ Die NACHTSCHICHT sucht Anschluss in der Ostschweiz. Seit die Clubs in St.Gallen wieder besser laufen, verliert der Club in Hard immer mehr Kundschaft. +++ SALVAs UNDERGROUND Club in Frauenfeld bleibt nun über den Sommer doch geöffnet. +++ Fette Geländewagen und SUVs sind unter DJs sehr beliebt. Dumm nur, wenn man sich das Benzin für die Karren nicht mehr leisten kann, wie das offenbar bei einigen Kollegen der Fall ist. +++ DJ JACK HOLIDAY bekommt wohl bald den französischen Pass, so viel wie er in der Grande Nation gebucht wird… +++ Nach drei Durchführungen in St.Gallen wechselt die «Miss-Ostschweiz»-Wahl ins PENTORAMA nach Amriswil. Die Wahl 2012 steht unter dem Motto «Ostschwiiz puur». Sind die Missen nun mit Tracht und Blümchen zu sehen? +++ Steht da bald eine Kooperation zwischen SUPERBAD DEEJAY und den aktuellen Durchstartern DJS FROM MARS an? Das wäre wahrlich ein grosser Schritt für den Ostschweizer DJ und Produzenten. Die Gerüchteküche brodelt, aber weder SUPERBAD DEEJAY noch sein Label FUNKY FRUIT wollten auf Rückfrage Stellung dazu nehmen. Da Label-Inhaber MAX ROBBERS das Management der DJS FROM MARS in der Schweiz übernommen hat, liegt die Vermutung nah, dass an der Sache durchaus etwas dran ist. +++ Ein gewisser DJ EL BEY, EL B. oder EL BUNDY soll angeblich einer der besten DJs der Ostschweiz sein. So hört man es zumindest. Nachforschungen entlarven in lediglich als WarmupPlattenleger. +++ Ein ehemals grosser Veranstalter in der Ostschweiz, der seinen Namen bedeckt hält, sucht nach einer Lokalität. Im Westen wäre vielleicht bald etwas Grosses, das vor allem von Ü16-Publikum lebt, zu haben… +++ Das ehemalige ERIKA’S in St. Margrethen kommt wieder in die Gänge. Diverse Veranstaltungen haben schon stattgefunden. +++ Der neue Pächter möchte im KASTANIENHOF Hotelzimmer einbauen. Ist dies das Ende von Partys dort? +++ DJ MIRKOLINO hat sich angeblich wieder ver-

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TREND REGIONAL Dort wird dann auch gleich der Nationalfeiertag eingeläutet und am nächsten Tag mit einem öffentlichen 1.-August-Brunch gebührend gefeiert. Bereits im zarten Alter von zehn Jahren hatte FRANCINE JORDI ihren ersten Bühnenauftritt. Das Lampenfieber hat sie nicht mehr losgelassen, und so hat sie bis heute nicht nur diverse Alben rausgebracht, sondern auch schon mehrfach modeFRANCINE JORDI riert. Doch JORDI hat sich auch musikalisch erweitert, denn neben volkstümlicher Musik sang sie auch bereits in einer Oper mit und lässt teilweise auch Swing in ihre Songs einfliessen. Ihre Lieder finden auch vermehrt unter jungen Leuten Anklang. (ck) «Glattburg Fäscht»; 29.7. bis 1.8.; Niederwil; www.glattburg.ch

RÄTOROMANISCHER RAP Nach einer Auszeit, die SNOOK dem Snowboarden und Surfen widmete, meldet sich der zweisprachige Rapper mit doppelt so viel Elan zurück. Seine dritte CD ist, wie der Name schon sagt, eine gelungene Produktion, die in der Schweizer Rapszene eine neue Dimension vorgibt. Eine rätoroSNOOK manisch-schweizerdeutsche Fabrikation, die sprachlich keine Grenzen kennt, diese bewusst vermischt. Das Album ist 18 Titel stark und thematisiert ein breites Feld. Die Messlatte für «Rapquotient» wurde hoch gesetzt, nachdem «Widerstand» vergriffen und «Ufstand» gratis für die Fans über 20’000 mal gedownloadet wurde. Schon beim «Intro» wird man wachgerüttelt, dann auf Romanisch bei «Terz’ istorgia» begrüsst. Bei «Dini Meinig» wird man auf ironische Weise mit SNOOKs Vergangenheit konfrontiert. In enger Zusammenarbeit mit dem RADIO RUMANTSCH entstand die Radiosingle «Buna Not». «Nomol So Chli» mit ANDRI von BREITBILD bringt Gänsehaut und Tiefgang, während «Kennet Ier Das» für Kopfnick-Ekstase sorgt. Spannend auch, wie LIRICAS ANALAS und SNOOK beweisen, dass Rap auf Romanisch mehr als nur gut klingen kann. Die Raps und Beats von TIBNER und TONI WHITE sind konstant auf höchstem Niveau gehalten und werden durch witzige Skits unterbrochen. SNOOK, Album: «Rapquotient» (Gleismusic / Nation); www.mx3.ch/artist/Snook

VON MERENGUE BIS CUBATON Ein Festival mit Musik von Reggaeton über Cubaton bis zu Merengue, Urbano und Bachata zu lancieren liegt nahe, denn seit SHAKIRA oder ENRIQUE IGLESIAS breitet sich die Latinmusic auch in Pop- und Urbanbereichen immer breiter aus. Die Idee zum «Urbanity Latin Festival» kam von DJ PAPI ELECTRIC, der als DJ und Produzent bereits mit verschiedenen Künstlern zusammengearbeitet hat.

zürisplitt GENTE D ZONA mit DJ PAPI ELECTRIC (Mitte)

Als Vertreter des modernen cubanischen Reggaetons, auch Cubaton genannt, werden GENTE D’ZONA dabei sein. Das Trio spielte bereits den Song «Vacaciones» gemeinsam mit PITBULL ein. Das vielfältige Duo ESTE HABANA hat sich mit dem Musikmix aus Reggaeton, Cubaton, Timba, Merengue, Bachata oder Kuduro bereits einen Namen in Cuba gemacht. Auch OSMANI GARCIA ist seit den 1990ern auf der Zuckerinsel als Salsaund Bachata-Künstler bekannt und landete dort 2010 auch einen Nummer-1-Hit. Zwischen den Auftritten nationaler und internationaler Künstler werden DJs für Stimmung sorgen, darunter DJ EL NINO, SHE DJ LIZA, DJ ALEX und natürlich PAPI ELECTRIC. (ck) «Urbanity Latin Festival»; Sa 22.7., 21:00 Uhr; KAUFLEUTEN FESTSAAL, Zürich

ER ARBEITETE SCHON FÜR SNOOP DOGG Bis Ende 2010 war RALPH GOOD ein Teil des Schweizer DJ- und Produzententeams THE GOOD GUYS. Zurzeit fokussiert er auf seine Solokarriere – als DJ, Produzent und Remixer von Musikstars wie IAN CAREY, SNOOP DOGG, AVICII, YVES LAROCK, JCA, SAM OBERNIK und vielen mehr. Im Sommer wird er dazu für drei Monate nach Moskva ziehen und durch Russland touren – ab September ist er in Südamerika auf Tour. Seine neusten Tracks und Remixes landen in den Plattenkoffern der bekanntesten DJs der Welt, wie den französischen Chartstürmern DAVID GUETTA und BOB SINCLAR, den holländischen Superstars FEDDE LE GRAND, TIËSTO und CHUCKIE, den US-Legenden DUBFIRE und ERICK MORILLO oder auch SWEDISH-HOUSE-MAFIAMitglied AXWELL. Immer wieder erreichen RALPH GOOD

GOODs Produktionen auch die Top 20 bei den wichtigsten Charts der elektronischen Musikindustrie: der BEATPORT-Hitliste – und unterdessen sind die Songs auch auf unterschiedlichsten Mix-CDs zu finden, wie zum Beispiel dem iberischen PACHA, HED KANDI, KINKY MALINKI oder dem englischen Megabrand MINISTRY OF SOUND. Dank seinen ausgezeichneten DJ-Fähigkeiten spielt RALPH GOOD unterdessen in den prominentesten Clubs auf der Welt – von L.A. bis Miami, von Stockholm bis Moskva, von São Paulo bis Bogota, von Gold Coast bis Auckland – zusammen mit den besten House-DJs der Welt. RALPH GOOD; Sa 13.8.; AMBER, Zürich; www.ralphgood.com

ERINNERUNGEN ANS CUBANITO «Reunion», der Name der Party, spielt auf das CUBANITO an. Aus der ganzen Schweiz pilgerten ab Anfang der 1990er Blackmusic-Liebhaber jeden Samstag zum heute als ALTE BÖRSE bekannten Club. Aus Amsterdam wurde jeden Samstag DJ KID eingeflogen. SERGIO ZAANDAM aka DJ KID arbeitete damals für die holländische Radiostation AIRPEACE FM in seiner Heimatstadt Almere. Im Club TIMELESS in Amsterdam und als Mix-DJ beim NEW DANCE RADIO sorgte er für Furore. Im TIMELESS wurde er vom CUBANITOBesitzer entdeckt, der ihn als Resident verpflichtete. MONTELL JORDAN krönte DJ KID zum holländischen FUNKMASTER FLEX. USHER persönlich liess KID aufbieten, als er im PARADISO auftrat. Ende Juli wird er wieder einmal nach Zürich zurückkehren.

Redaktion Zürisplitt zürisplitt@trendmagazin.ch Telefon: 071 845 51 51 Mitarbeit: Canan Bayrak (cb), Christine Kern (ck)

«Reunion»; Sa 30.7.; FLAMINGO, Zürich

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AUS A1 WURDE DIE NACHTSCHICHT Die NACHTSCHICHT in Hard am österreichischen Bodenseeufer zieht jeweils an den Wochenenden auch zahlreiche Schweizer an. Der Club deckt sämtliche populären Der Superstar FLO RIDA kommt dem- Musikbereiche ab und nächst nach Dietikon ist entsprechend beliebt. Nun hat die NACHTSCHICHT die Räume des MUSIKPARK A1 im Industriequartier von Dietikon übernommen und sogleich die Technik auf den neusten Stand gebracht. Als Zweites haben sie die leidige Abrechnungskarte abgeschafft, mit welcher man einerseits seinen Geldabfluss

schlecht kontrollieren konnte und sich nebenbei zu stark kontrolliert fühlte. Jeden Freitag wird ein attraktives Eventprogramm geboten und einmal im Monat, an der Party «4Gewinnt», kostet jedes Getränk nur 4 Franken, ausgenommen Gebranntes natürlich. FLO RIDA; So 31.7.; NACHTSCHICHT, Dietikon; Vvk: CHF 39.50 im Lokal; www.nachtschicht.ag

MANI-MATTER-REMAKE GUILLERMO SORYA wagte sich Anfang 2011 an «Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama». Mit viel Soul in der Stimme interpretierte er den Klassiker neu, paarte arabische Töne mit Mundart und wagte sich mit einem Augenzwinkern an den Song von MANI MATTER heran. Es musste genau dieses Stück sein, weil es das erste Lied war, welches er

damals in der Schule lernte. Schliesslich gelang es SORYA sogar, einen Regisseur für einen Videoclip zu finden und seine Freunde zu überreden, darin mitzuspielen. Im Video ist noch ein ganz spezieller Gast zu sehen: der Kamelhengst FAROUK, mit dem er eine Bettszene drehte. Doch GUILLERMO ist in der Musikszene keinesfalls ein unbeschriebenes Blatt! Im Hintergrund sang und schrieb er Texte für Künstler wie LEA LU, BIG ZIS oder Hiphop-Newcomerin STEFF LA CHEFFE. Der Mann mit der grossen Stimme vermischt gekonnt Soul mit Bossa Nova, Blues, Hiphop und Reggae und nennt es «Eclectic Soul». Nach seinem Sommersong «Donut» strebt er nach mehr, und weil Musik sein täglich Brot ist, erscheint das Debütalbum «Daily Bread» noch diesen Sommer. Man darf gespannt sein auf ein Album mit einer vollen, souligen Stimme. (ck)

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GUILLERMO SORYA, Album: «Daily Bread»; www.guillermosorya.ch

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COOLE MODE NICHT NUR FÜR HEISSE TAGE Stylishe Brands wie CUSTO BARCELONA, RICH&ROYAL, SALSA JEANS und DESIGUAL haben erstmals in Zürich ein gemeinsames Dach über dem Kopf gefunden. BRANDTASTIC heisst der neue Fashion Store, der nicht nur für die Ladies und Gents heisse Teile bereithält. Wer sportlichelegante Mode sucht, kann künftig gegenüber dem Kino ABC aus einer grossen Farbenvielfalt schöpfen. Auch die Kleinen können hier in Sachen Mode schön von Mami aufgepimpt werden. Vorbeikommen lohnt sich – vor allem am Eröffnungstag, dem Samstag, 20. August. Dann werden nämlich die ersten 100 Shoppingwilligen, die sich vor dem Geschäft in nichts anderem als ihrer Unterwäsche präsentieren, mit zwei kostenlosen, selbst gewählten Kleidungsstücken aus dem Sortiment belohnt. Die Geschäftsinhaberin TATIANA GÜNTHER will mit dieser Aktion etwas völlig Neues in die Schweiz bringen. Inspiriert wurde sie dabei von der Kleidermarke DESIGUAL, die bei ihren weltweiten Nackig-Kampagnen zuletzt in Madrid zugeschlagen hat. Brandtastic, Eröffnung; Sa 20.8.2011; Schützengasse 1, Zürich; www.brandtastic.ch

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Die DJ-Agentur TENDENCETREND kann sich zurzeit über ihre Schützlinge ziemlich freuen. MIKE CANDYS, CHRISTOPHER S, JACK HOLIDAY – alle feiern international Erfolge. S und HOLIDAY sind die Headliner an der «Street-Parade»-WarmupParty «Fuck the DJ» in der MAAG-Halle. Eine Schaumkanone und total 16 DJs werden die 14’250 m² grosse Partyzone bedienen. Das Label FUCK THE DJ des DJs CHRISTOPHER S steht für erfolgreiche CDs und ausverkaufte Clubs. JACK HOLIDAY

«Fuck the DJ!», Fr 12.8., 21:00 bis 4:00 Uhr; MAAG EVENT HALL, Zürich; Vvk: CHF 28.- (+ Gebühren) ticketino, SBB; www.fuckthedj.ch

INTERNATIONAL ERFOLGREICHSTE TANZCOMPANY Mit seiner Gründung vor über 50 Jahren veränderte das ALVIN AILEY AMERICAN DANCE THEATER den Tanz für alle Zeiten. Unter der über zwanzigjährigen künstlerischen Leitung der charismatischen Choreografin und weltberühmten ehemaligen Solotänzerin JUDITH JAMISON hat es sich zu einem wahren Wunder an Kraft, Anmut und Eleganz entwickelt. Zum Antritt des neu erwählten künstlerischen Leiters, ROBERT BATTLE, hat sich die Company bei der Programmauswahl, die sie in der Schweiz präsentieren wird, der einzigartigen Vision ihres Gründers ALVIN AILEY verschrieben: durch die Beseeltheit, Kraft und Energie des Tanzes dem Publikum den Wider-

Foto: Andrew Eccles

DIE GROSSE PARTY DAVOR

LINDA CELESTE SIMS

schein von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ans Herz zu legen. Bis heute haben sich mehr als 23 Millionen Menschen in über 70 Ländern auf fünf Kontinenten von ihm begeistern lassen. «Alvin Ailey American Dance Theater»; 19. bis

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31.7.; THEATER 11, Zürich; www.alvinailey.org

EXZESSIV Die Sommerferien sind zwar dann schon vorbei, aber in der Limmatstadt scheint dank «Velvet» nach wie vor die Sonne. So werben zumindest die Promotoren besagter Party für ihren Anlass im ESCHERWYSS. Inoffizieller Dresscode sind die neusten, aus den Feriendestinationen mitgebrachten Sommerklamotten über braungebrannten Körpern. Dancers: MARVELLOUS DANCE CREW, DJs: ALEX AUSTIN, D-ROCK, ECKO und MIKE-L. «Velvet»; Sa 20.8.; ESCHERWYSS, Zürich

LABEL NIGHT IM MAD WALLSTREET Ende Juli stattet MAX ROBBERS mit seiner «Funky Fruit Night» Basel erstmals einen Besuch ab. Doch der Inhaber des gleichnamigen Platten-

Beaches in the City Ein weiteres Stück Fussballgeschichte ist geschrieben: Der FCB ist Schweizer Meister. Was für eine spannende Finalissima! Die Rheinstadt gratuliert und dankt, indem sie sich von der schönsten Seite zeigt: Sommer und Sonnenschein. Wie immer strömten auch dieses Jahr Tausende Fans und Schaulustige in die Stadt an jenem lauen Sommerabend, um die neuen Meischter in Blau und Rot gebürtig z’fyyre. Das JOGGELI und der Barfüsserplatz bebten und die Metropole stand in Euphorie. Mittendrin auch unsere Ladies, welche natürlich live im Stadion waren. Die begehrten Tickets angelten sie sich durch ein paar Typen, welche sie das Wochenende zuvor an einem verregneten Sonntag im SOLE UNO (wohlgemerkt in der Sauna) kennengelernt hatten. Smalltalk über Rot-Blau kommt halt immer gut, und so kamen die Girls mit den schnittigen ItaloBaslern ins Gespräch. Nachts sind alle Katzen

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TREND REGIONAL labels steht nicht alleine hinterm Mischpult. Support erhält er vom DJ-Duo DA BROZZ, das in seinem Heimatland Italien bereits zu den gefragtesten Acts gehört. Auch im Produktionsbereich sind die Brüder schwer angesagt. Sie lieferten u.a. schon einen Remix für LAURANT WOLF. Neben TONY WHITE, DA FR3AK oder DAVE-D wird u.a. auch der Ostschweizer SUPERBAD DEEJAY am Start sein und seine neue Single vorstellen. Dabei handelt es sich um eine Coverversion des Kulthits «Ghostbusters» von RAY PARKER JR. (mh) «Funky Fruit Night», 23.7., MAD WALLSTREET, Basel; www.funkyfruit.ch

KEINE SOMMERPAUSE FORMAT B wird von vielen der Szene zurzeit als eines der besten und erfolgreichsten Produzentenduos gehandelt. Ihre unzähligen Releases auf FORMATIK, HIGHGRADE, OPPOSSUM, STIL FOR TALENT, TRENTON und weiteren Toplabels bestechen stets durch ihren Individualismus und ihre Schlagkraft und Funktionalität. «Et muss abjehn» ist ein Statement der beiden Berliner Produzenten – und das wird es auch am 29. Juli im BORDERLINE Club. Am 31. Juli, steigt das erste «Tension Electronic Music Festival» auf dem SCHIFF und im BORDERLINE Club. Die Acts: DUBFIRE, LEXY & K-PAUL, FRITZ KALKBRENNER, ELLEN ALLIEN und mehr. Fast 24 Stunden Nonstop-Party auf fünf Tanzflächen, Start ist um 14 Uhr und enden tut das Ganze nach einer Afterhour am Sonntagmittag.

DICE im Basler Quartier und verspricht seinen ersten Auftritt erst noch zu toppen. Am 31. Juli ist jedoch nicht das Ende der Sause: Am 27. August LOCO DICE stürmen CITYFOX die Stätte und lassen die Sommersaison ausklingen. Doch das Ende des Abends ist noch lange nicht in Sicht, denn da wären noch KABALE UND LIEBE, LAUHAUS, DAVID LABEIJ und ANDREA OLIVA zum Abschluss bereit. Eine Nacht, die den Sommer willkommen heisst, und eine, die einen der heissen Jahreszeit gebührenden Abschied liefert! (ss)

REGIOBASEL

www.nordstern.com

www.club-borderline.ch

CLOSING SEASON NORDSTERN Das NORDSTERN schliesst die Türen für die Sommerzeit, hält aber einen süssen Nachgeschmack bereit, denn zum zweiten Mal präsentiert sich die fast schon Technolegende LOCO

grau, oder anders: In der Sauna sind alle Menschen nackt, wenn man da jemanden kennenlernt, weiss man wenigstens schon, was man hat. FACEBOOK-Daten wurden ausgetauscht, Handynummern ebenfalls und zwei Tage drauf folgte schon das erste Date im «City Beach» Basel. Da einer der Jungs jemanden kannte, der wohl jemanden kannte, der jemanden kennen würde, der Connections zur Marketingabteilung des FCB hat, wurden die Ladies mit Eintrittskarten zur Finalissima begrüsst. So lässt es sich natürlich umso besser ausspannen im mutmasslich höchstgelegenen Strand der Welt. Ein Stück Urlaub direkt nach Basel zu holen, das ist das Konzept des «City Beaches». Und wenn man barfuss mit einem Cocktail in der einen und einem hübschen Italiener an der anderen Hand durch den Sand läuft, fühlt es sich tatsächlich ein bisschen an wie Urlaub. (Sandra Bettina Müller)

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TREND REGIONAL

mittelland

Schon Sommerinfiziert?

Redaktion Mittelland Redaktion Mittelland Leitung: Rebecca Hügi (rh) Mitarbeit: Christine Kern (ck) Telefon: 078 892 39 30 mittelland@trendmagazin.ch Mitarbeit: Juerg Kilchherr (jk)

Ab anfangs Juni hat man eigentlich keine Chance mehr, dem Sommer zu entkommen. Im Radio wird nur noch darüber gequatscht, wann wohl der wärmste Tag der Woche sein wird (bringt viel, wenn man trotzdem im Büro sitzt…) und welche Eissorte die beste ist. Warum gibt’s dieses Drumrum eigentlich im Winter nicht? Oder habt ihr schon mal jemanden darüber diskutieren gehört, wann wohl endlich der kälteste Tag der Woche sein wird? Aber zurück zu den Eissorten. Den geschmacklichen Variationen sind im heutigen Zeitalter wohl definitiv keine Grenzen mehr gesetzt – was nicht unbedingt eine Wohltat für unsere Geschmacksnerven sein muss. Wie wär’s beispielsweise mit einem Kügelchen Muttermilchglace oder einem Löffelchen Erbseneis? Ich persönlich bevorzuge «Hello Kitty» am Stiel. Und wie sieht’s dieses Jahr eigentlich mit dem Schwimmring-und-Co.-Trend aus? Geniessen wir unser Eis dieses Jahr auf einer aufblasbaren Insel inkl. aufblasbarer Palme oder sitzen wir verkrampft auf irgendeinem Möchtegern-Walfisch? Wie auch immer, ich freue mich schon jetzt auf die schneidigen Nähte dieser tollen aufblasbaren Dinger, die einen so praktisch ins Bein schneiden. Natürlich schneiden sie aber erst, nachdem man sich über eine Stunde damit beschäftigt hat, sie mit der eigenen Luft zu füllen, während man einen Tomatenkopf durch die Gegend trägt. Nun noch brav die stärkste Sonnencreme einschmieren und dann läuft alles wie am Schnürchen. Noch mehr Sommer gefällig? Dann lest unsere Ausgehtipps. (Rebecca Hügi)

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LANG LEBE DER ZIRKUS! Jeder von uns hat schon einmal Zirkusluft geschnuppert – ob es nun im Kindergarten oder im Erwachsenenalter war. Oft hat man die Artisten für ihren Beruf bewundert und selbst von einem Leben geträumt, bei dem man jeden Tag an einem anderen Ort aufwacht. Der «Schweizer National-Circus» KNIE gastiert auch heute noch in zahlreichen Städten in der gesamten Schweiz und entführt sein Publikum für zwei Stunden in eine Welt, die Welt des bunten Zirkuszaubers. Dieses Jahr lautet das Motto «Vive le Cirque!». Der Zirkus KNIE bringt mit seinem Programm nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Als Stargäste treten 2011 die beiden Komiker RENÉ RINDLISBACHER und SVEN FURRER von EDELMAIS in der Manege auf. Diese sind von ihrem KNIE-Gastauftritt so begeistert, dass sie eigens für diese Tournee neue Nummern kreiert haben. Neben bekannten Figuren wie «Alfonso» darf man also auch auf exklusive Auftritte gespannt sein. Selbstverständlich sind aber auch dieses Jahr wieder einige der berühmten Tierdressuren ins Programm eingebaut. So beweist FRANCO KNIE JUN. gemeinsam mit seiner Frau, wie feinfühlig Elefanten sind und wie viel man ihnen beibringen kann. MAYCOL ERRANI und FREDY KNIE JUN. präsentieren die in der ganzen Schweiz bekannten Freiheitsdressuren mit Pferden. Neben den Tiernummern werden natürlich auch haarsträubende Artistennummern oder künstlerische Darbietungen aufgeführt. Zirkus KNIE; 15. bis 18.7., Aarau; 22.7. bis 7.8., Luzern; 8. bis 10.8., Solothurn

PASCHA IM NEUEN OUTFIT

Kaum jemand kennt das versteckte Dörfchen Bützberg in der Nähe von Langenthal. Deshalb denkt auch kaum jemand, dass an einem so kleinen Ort ein angesagter Club in einem komplett neuen Outfit erstrahlt. Der PASCHA Club eröffnete bereits 1972 und hat nun schon bald ganze 40 Jahre auf dem Buckel. Ein Ort, an dem sich dank seines langen Bestehens Generationen tref-

fen und gemeinsam zu den aktuellen Hits tanzen oder sich einfach ein «Fürobebier» gönnen. Das PASCHA ist jeweils am Mittwoch, Freitag und am Samstag geöffnet und bietet seinen Gästen nebst einer Vielfalt an Getränken auch verschiedene Partys an. Ab August geht es dann mit dem neuen Outfit erst richtig los. Mit der «Season Opening Party» wird in die neue Clubsaison gestartet. Von da an werden diverse Schweizer Top-DJs im PASCHA Club auflegen. Die berühmte «Lady’s Night» wird aber auch im neu gestalteten Lokal erhalten bleiben und den Frauen aus der Region den Mittwochabend auch in Zukunft versüssen. PASCHA Club, Bützberg www.pascha-club.ch


MC VERHILFT GFM ZU MEHR SCHWUNG GRAND MOTHER’S FUNCK sind seit 15 Jahren der Inbegriff des Schweizer Funks. Manchmal sind ihre Alben experimentierfreudig wie das neue «The Proud Egyptian», wo der US-Rapper AKIL THE MC aus Los Angeles zur Funkformation stiess und zusammen mit dem Sänger RICH FONJE nach einem eher lahmen GRAND MOTHER’S FUNCK Beginn sich ganz schön ins Zeug legt. Das Konzeptalbum erhält mit dem Rapper mehr Kanten und die doch arg nach vorne gemischten Bläser werden durch den Sprechgesang angenehm abgewechselt. Neben dem Funk sind R’n’B, Soul und Elemente des Hiphop auf der Scheibe und die Party somit gut bedient. Die Band sieht sich auf der aktuellen CD auch mehr in der Rolle als DJ, der hier für Effekte nicht auf den Sample zurückgreifen muss, sondern neun Männer an Instrumenten hat, die ihren Sound zum Groove beisteuern. Das klingt live noch beschwingter als auf Platte. Eine gute Möglichkeit, GFM live zu testen, gibt es am «Wake and Jam» in Murten am 3. Juli, wo neben Wakeboardwettkämpfen, Modeschauhen auch Musik angeboten wird. Später sind GMF auch noch am «Blue Balls» oder in Gampel zu erleben. (jk)

wiederum im Duett. SALT & FIRE befeuern die Plattenspieler und die Partyleute mit prickelndem House-, Elektro- und R’n’BSound. Abgerundet wird dieser Grossanlass mit fetten Sets von ERIC PRESTON und DJ ANDRÀs. MILK & SUGAR, live; Sa 31.7.; THE LOFT, Luzern

10 TAGE – 40 LUZERNER BANDS 190 Bands wurden angeschrieben, 85 kamen infrage. 40 spielen jetzt auf. Während zehn Tagen präsentiert die SCHÜÜR einen Überblick über die Luzerner Musikszene. Es besteht zwar kein Anspruch auf Vollständigkeit, die Bandbreite beeindruckt trotzdem. (Weiter auf Seite 89)

zentralschweiz

GRAND MOTHER’S FUNCK, Album: «The Proud Egyptian» (Sony); www.gmf.ch

MIT MILK & SUGAR IN DEN 1. AUGUST Der 1. August ist ein Feiertag – vorher gibt es im THE LOFT eine lange Feiernacht. Das weltweit bekannte DJund Produzenten-Duo MILK & SUGAR wird ein wahres HouseFeuerwerk abbrennen. Egal, wo man den Song hört, MILK & SUGARs Hitsingle «Hey (Nah Neh Nah)» macht die Beine unruhig. Bis Platz 4 kletterte der Track in der Schweiz, in Deutschland verkaufte er sich über 100’000 Mal. Viele lernten MILK & SUGAR so erst kennen – dabei gibt es das deutsche Houseduo schon seit 1997. In den Nullerjahren bauten sie sich einen hervorragenden Ruf als DJs und Produzenten auf. Derzeit sind sie gefragt wie noch nie. Der Tourkalender ist proppevoll, ihr Label MILK & SUGAR RECORDINGS brummt, und die Remixanfragen reissen nicht ab. Acts wie USHER, JAMIROQUAI oder JANET JACKSON haben schon ihre Songs von MILK & SUGAR pimpen lassen. Doch THE LOFT hat für diese Nacht noch mehr zu bieten, und das MILK & SUGAR

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TREND REGIONAL Der Eintritt ist 20 Franken, egal ob man einen oder alle zehn Abende besucht! «Locals!», 19. bis 28.8., jeweils 20:30 Uhr; SCHÜÜR, Luzern; www.schuur.ch

Resident PASCAL TOKAR steht ebenso für internationale Megagigs in den USA und Canada und glänzt immer wieder mit seinem Gespür für die neusten Tracks. Im Vorprogramm der beiden Ausnahmekönner spielt PRAVDA-Resident DJ PRIME. «Too.sexy in white»; Sa 27.8.; PRAVDA, Luzern

SEXYNESS PUR Die Sommerausgabe der angesagtesten Zentralschweizer Partyserie «Too.sexy» verspricht Sexyness pur. Mit dem Dresscode «Too.sexy in white» werden die PRAVDA-Besucher den Club einmal mehr zu House und PASCAL TOKAR Blackmusic in einen weissen Partytempel verwandeln. Mit DJ MAD MORRIS gastiert einer der bekanntesten Innerschweizer DJs im Luzerner Club. Seine Sets gehören dabei bereits zum internationalen Gut, sodass MORRIS regelmässig in Topclubs von London bis Singapore spielt. LIQUID-

JUNGE GEGEN ATOMKRAFT

Obwohl im Winter die Initiative gegen das Atomkraftwerk Mühleberg hauchdünn abgelehnt worden war, veränderte Fukushima das Denken vieler Zweifler. In den letzten Wochen erhielten die Atomkraftgegner Aufwind, was sich in einer

SWINGING ’60IES FÜR DAS ROTE KREUZ Zum 10. Mal lud das SCHWEIZERISCHE ROTE KREUZ zu seinem Benefizball. «Swinging Sixties» war das Thema des glanzvollen Anlasses zugunsten der Opfer vergessener Katastrophen. Bisher konnten so mehr als 6 Mio. Franken für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Zehntausenden besonders benachteiligter Menschen eingesetzt werden. Dieses Jahr diente der Erlös zur Finanzierung von SRK-Programmen in Bolivien, Paraguay und Ecuador, Nepal, Kenia und Swasiland. Ein Extrazug brachte die Gäste von Genève nach Morges, eine CADILLAC-Flotte transportierte sie weiter in die SBB-Hallen. Diese wurden vom Londoner Innendekorateur ANDREW MARTIN im bunten Stil der Sechziger geschmückt. Nach dem Dîner des Chefs DOMINIQUE GAUTIER vom Hotel

BernStyle

BEAU-RIVAGE in Genève stellten die Couturiers ARASA MORELLI mit eigens für den Anlass entworfenen Kreationen, zusammen mit dem Genfer Bijoutier BOGH-ART, Szenen aus Filmen der Sechzigerjahre nach. Anschliessend kamen die Swinging Sixties mit Melodien aus dem Musical «The Jersey Boys – The Story of FRANKIE VALLI and THE FOUR SEASONS» zur Geltung. Zum Jubiläum wartete auch die Benefizauktion von SOTHEBY’S mit aussergewöhnlichen Losen auf: Ferien auf Trauminseln oder erlesene Schmuckstücke von BOGH-ART, SHAWESH und HUBLOT. Der «Swiss Red Cross Ball», viel Glanz, Promis und eine geballte Ladung «Sixties». (cc)

ROTES KREUZ: Weitere Fotos

gut besuchten Demonstration vor dem AKW Mühleberg zeigte. Interessant war an dieser Pfingstmontagsdemo vor den Toren Mühlebergs, dass viele junge Berner mit dem Velo in die Provinz fuhren. Junge, die zum Zeitpunkt der Atom-nein-danke-Bewegung in den 1980er-Jahren noch gar nicht geboren waren und nun ihr Recht auf Meinungsäusserung zwischen einem musikalischen Rahmenprogramm mit STILLER HAS und TRUMMER am Bass wahrnahmen. (jk)

SCHWEIZERHOF WIEDERERÖFFNET

Mit Stars wie URSULA ANDRES oder dem Berner Topmodel JULIA SANER wurde nach einer zweijährigen Bauzeit der SCHWEIZERHOF gegenüber dem Bahnhof Bern wiedereröffnet. Das Hotel war einst die Adresse für Grössen aus dem Showbusiness und der Politik und auch Drehort einer Sequenz eines «007»-Film. Nun erstrahlt das einzige Fünf-Sterne-Hotel Berns mit seinen 99 Zimmern und Suiten in der oberen Preisklasse in neuem Glanz. Ein Besuch der zum SCHWEIZERHOF gehörenden JACKS BRASSERIE mit ihrem stilvollen Ambiente sei empfohlen, denn für Verliebte ist dies der ideale Ort, eine romantische Stunde fernab des Strassenlärms zu geniessen. (jk)

Redaktion Bern Redaktion Bern: Leitung: Juerg Kilchherr (jk) Mitarbeit: Christos & Christos (cc)

www.schweizerhof-bern.ch

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TREND REGIONAL

Schiffländi und Badi Biel-Nidau

Der berühmt-berüchtigte HYPE Club

JEROME MEVIS vor dem Konzertlokal KESSEL

Lange Zeit galt Biel, die einzige und grösste zweisprachige Stadt der Schweiz, als schmuddelig. Doch beim Spaziergang mit dem Liedermacher JEROME MEVIS fand der Berner TRENDMAGAZIN-Reporter den Wandel der einstigen Uhrenmetropole zum Lebensraum für viele Nationen vor.

zone sind trotz des Verkehrs schnell vom Bahnhof zu erreichen. Offen fliesst der Fluss durch die Stadt und unzählige Bäume säumen ihn. Früher schaute man nach Magglingen, um Grün zu sehen. Mittlerweile ist die Stadt voller Schatten spendender Bäume und ein Park hat es MEVIS besonders angetan. Der Elfenaupark, ohne grosse Struktur bei den

strahlt auch diese Laisser-faire-Stimmung aus, die sich von der Romandie her ins Lebensgefühl einschlich und die sich besonders beim Musiklokal KESSEL zeigt. Das halbe Ei war für ZÜRI WEST stets der Ort, wo vor der Tournee geprobt wurde. JEROME hat sie hier bekocht, die Band eine Zeitlang als Inspiration gesehen und singt nun doch auf Englisch. Noch heute finden hier viele Konzerte statt. Mag der Jura für Langläufer nah sein, in der kalten Jahrzeit spielen die Bieler Billard, und sobald der Frühling da ist, sind auch die Zentralstrasse und der HYPECLUB voller Jungen aus der ländlichen Umgebung. Leider gab es in letzter Zeit über vermehrte Gewalt zu berichten und die Kriminalität ist in der Stadt gestiegen. Doch es scheint, als habe Biel das Tief nach dem Ende des Uhrenbooms wirtschaftlich verkraftet, und besonders die Mischung und nicht Teilung von Wohnund Geschäftsraum fällt auf. Im Sommer geht nichts ohne die Badis von Biel und Nidau, den Openairs am See oder einen Ausflug zu der Sankt Petersinsel, Plätze, wo der Barde JEROME MEVIS bald auf einen Auftritt hofft.

BIEL HAT SICH HERAUSGEPUTZT Obwohl der Gitarrist und Familienvater JEROME MEVIS nun seit 33 Jahren am Jurasüdfuss lebt, ist er immer wieder erstaunt, wenn er plötzlich als einziger Schweizer am Samstag durch die Strassen bummelt. Als zweisprachiger Ort ist Bienne, wie es die Welschen nennen, im letzten Jahrzehnt zu einem besonderen Anziehungspunkt für Afrikaner und andere Nationen geworden und so erstaunt es nicht, dass viele Kulturen und Mentalitäten sich hier niederliessen. Zwar bestätigt auch JEROME, dass die einstige Uhrenmetropole immer noch eine der Mittelschicht von 50’000 Einwohner sei, doch ihre Bedeutung für die Jungen am Wochenende ist gestiegen. Der Zentralplatz mit dem CAFÉ L’ARCADE und die Nidaugasse mit der Shopping-

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Pflanzen um den Teich, ist der Ort, wo die ersten Küsse ausgetauscht werden, morgens die Clochards noch ein Bierchen trinken und wo stets eine friedliche Stimmung herrscht. Diese fand JEROME MEVIS erst wieder, als er seine Lieder zur CD «All I need», die im Winter rauskam, komponiert hatte. Vorher war für den Hochbauzeichner aus Studen eine dunkle Zeit mit Drogenerfahrungen und vielen offenen Fragen zum Leben, die er heute mit dem Hausmannsein und als Vater von drei Buben und der Musik beantwortet hat. Seine sanften Balladen komponierte er auch in der CAPRI Bar in einer Hintergasse. Doch bei einem Song fehlte der Titel, also nahm er kurzerhand das Nummernschild des Parkplatzes. Der Musiker

www.biel-bienne.ch

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AUSSERGEWÖHNLICH SPHÄRISCH Die Karriere von UNDISCOVERED SOUL aus Thun ist keine 15 Monate alt und nun legen die sieben Freunde mit «Dresscode Love» ein Debüt im Bereich Rockpop vor, dessen Messlatte über 13 Songs ziemlich hoch ist. Selten gelang einer Berner Band, UNDISCOVERED SOUL ihrem Namen in der Musik gerecht zu werden und so sphärisch zu klingen, die Gefühle mit einem reichhaltigen

Instrumentenset auf den Punkt zu bringen. Die Kreativität der Band rund um Ex-FELSKINNGitarrist STEFAN SCHROFF, der auch als Produzent gearbeitet hat, ist ausgewogen. Der Gesang in Englisch tönt sprachgerecht, aber etwas eintönig, die Massentauglichkeit mit einigen Ohrwürmern ist gegeben und doch hat es zu keinem Vertrag gereicht. Liegt es daran, dass sich die Musik zwar gut gemacht anhört, aber nicht neu und einzigartig ist? Denn die Schwermut, die über der ganzen Scheibe liegt, ist auch durch Gitarrenriffs schwer zu ertragen und es fehlt etwas der Groove. (jk) UNDISCOVERED SOUL, Album: «Dresscode Love»; www.undiscoveredsoul.ch

RAPS ZUR LEBENSLÜGE DER NEUEN SPIESSER Sechs Jahre und etliche Soloprojekte später treten GREIS und BAZE mit ihren zwei Freunden als PVP wieder auf die Bühne und rappen auf «Es geit» wieder zusammen. Die vier MCs kennen sich seit ihrer Jugend, nein sogar Kindheit aus dem Breitenrainquartier in Bern. Die Leidenschaft für den Sprechgesang haben sie nicht verloren und auch den Blick auf die Stadt und ihr Quartier nicht. Die musikalische Selbstfindung und Neuausrichtung von PVP produzierte GERE STÄUBLE von ZÜRI WEST, die Beats stammen neben anderen von STROKE. Die feine Produktion kommt unaufgeregt daher, die Raps sind stets im Vordergrund und ihre Wortwahl zum Zustand der Zeit und dem Sein der in die Jahre gekommenen Weggenossen ist eine Ohrfeige auf das Einschleichen von Lebenslügen und eine Reflexion von zu viel Sicherheit in Politik und im Privaten. (jk) PVP, Album: «Es geit» (Sound Service); www.chlyklass.ch

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TREND AGENDA

> PARTYS Partys im Juli Samstag 16. Juli 2011 Aarau Boiler Disco Deluxe; DJ Fatoni Basel Borderline Noches con Sol; Kollektiv Turmstrasse live,... Mad Wallstreet Party like in the USA; DJ D-Fyne Bern Mad Wallstreet Sexy Caribbean; Castle, Phil B Frauenfeld Pianobar Summer-partying; LeeRoy Underground Ibiza Beach Night; Sir Yves Gossau BBC Fat our your Saturday; Don Juan Hinwil Pirates It's Tea Time, Top4Tea, DJ Mario Luzern Bruch Brothers Funkyyy Chicks; DJ Bobesch Madeleine King Creole; Miss Mustache Mad Wallstreet Waikiki Beach Party Pravda Glitter&Glamour; Remy Kersten, Cruz, Mad Morris ROK LateNight; Ivan R. ROK Nerd; Marco Pogo, Nimm Two DJ Crew Schüür Free Cycle Contest Aftershowparty; Kid Sleazy Schwarze Schaf Soundz; DJ Miller The Loft Night Session with Plastic Funk, Del Ciel,... Schaffhausen Cuba Club Mack Rock; She DJ Mack St.Gallen Backstage Chilli; Fat M.i-kim, Teyst Casablanca Happy Birthday DJ Sei B., Emotion & MCP, Kev&Lex Cave Rocking Maic; DJ Maic S. DownTown DJ Nightfever - Sommer -Nachtsparty Galleria Galleria Garten Grill Event; DJ Golden B. Relax Lounge In the Mix; Freesoul St.Margrethen Pirates Masters of Disaster; Meisterrocker,... Weinfelden Firehouse Sunset Blvd 57; Johnny Lopez Winterthur Albani Electromat; Bukkake Boys Gang, Johan Nuvacek,... Kraftfeld Ueberleb.bar; DJ Ben I Sabbah

Die vollständige und aktualisierte Liste ist zu finden auf: www.trendmagazin.ch agenda@ trendmagazin.ch

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Die vollständige und aktualisierte Liste ist zu finden auf

Zürich 2.Akt Adagio Aubrey Bagatelle 93 Crystal Lounge Encore Escherwyss Flamingo Flamingo Hard One Hive Jade Kaufleuten Mascotte Oxa Q Zurich Stairs Supermarket Valmann X-Tra

Deeptown Music; Mirco Esposito, Markus Lerch Celebrate with Style; Steven Sander Summer In The City; DJ J.Kalim Househoch; DJ Jfab, DJ Romualdo One Night Fame; King Chris Kinky; Le Wax, Ray Douglas Flirt with...Candy; D-Rock, Swissivory,... Flamingo Afterhours; Vega S, Don Mendez,... LH Party presents Upside; Kay-Cut, Vega S Plush; Jermaine, Rocksteady & Mack Stax,... Panorama Bar & Berghain Residents Nacht Hedonista; Ralph Good Glam; Yves Larock, Tremendo, Whizkid Lipstick Trance Classics; Mind-X, Snowman, Dave 202 Glamorous; Sir-K, Resign & Wrqo, Flex, A-Boom UpStairs; Mihai Popoviciu, Kellerkind, Tonic Sunshine People; Kurits, Dominique, Miguel,... Full House; Junior D, Goerge Raw & Buck X-travagant; DJs Noli'C, Electrokidz,...

Sonntag 17. Juli 2011 Luzern ROK The Loft Schaffhausen Cuba Club Zürich Crystal Lounge Flamingo Kaufleuten Queens

LateNight; Martin Baur We Love Sundays; I.T.I Bottle Night Wake up its Afterhour Party; Deuce feat. MC Syd Flamingo Afterhours; Vega S, Don Mendez Ritmo Rico Late Night Show; Diverse DJs

Freitag 22. Juli 2011 Aarau Boiler Basel Borderline Mad Wallstreet Bern Mad Wallstreet

Summer in the City; DJ Razzmatazz Junksound; Paul Rich, David Cruso & Kary,... Clubshaker with DJ Marque Aurel Summer Rimini Beach; Brozz, Stomp

www.trendmagazin.ch

Frauenfeld Pianobar Summer-partying; Johnny Lopez Underground Royal Friday; DJ Valentino Gossau BBC Friday Nite Feeling mit DJ Beat Drittenbass Hinwil Pirates Raockabilly Sixties Night; 79ers, DJ Tom Nice Luzern Bruch Brothers Bang Band Rock'n'Roll; DJ Jason Aitken Madeleine Move On Up; DJ Shittles Mad Wallstreet Blind Date Pravda Ladies Night; Steve Supreme ROK Miz; Don Rimini, Phil Fisher, DiscoD Schüür Funk Soul Rebel; DJ Rebel Schwarze Schaf Stereo Disco; Jean Luc Picard The Loft Miami in Rio 14; Juan Marquess Jr, Tiago,... Schaffhausen Cuba Club Cherry Beats; DJ Aron Tanie & Friends St.Gallen Backstage Summersplash; DJ Agnel M Casablanca Hip The House; Sei B., Sven May Cave Dance to the Music; DJ Mr. L-Dee DownTown DJ Mario der Partymacher Galleria Emotionally; Emotion & MC P Relax Lounge Klangfenster; Elkaphone St.Margrethen Pirates Freitagsschlacht; Name, DJ Tom-Gee Weinfelden Firehouse Sunset Blvd 57; Don Philippo Winterthur Albani Banani Fridays; David Evangelos, Johann Novacek Zug Lounge&Gallery Boardstock; Hands Solo, Just This, Mad Man Zürich 2.Akt Oldschool Act; Rolf Imhof Adagio Friday Love; Patrice Aubrey Housebar; Sergio Martella, Marco Mendez Bagatelle 93 Real Funk; DJ Nail Encore Wild ThingZH; Jekey, Legler&Mellow Escherwyss Miraculous; Troule-H, Sir-K, Seventy Seven,... Flamingo Ladies Night goes Reggaeton; Vega S., Alex Hard One DJ Sir George Hive Zürich einfachst; Styro2000 & Bang Goes,...


> EVENTS & PARTYS Kaufleuten Mascotte Queens Q Zurich Supermarket Stairs Valmann X-Tra

Switch; M-Live, Slice, Wreckid MC Royal Flush; DJs Ujo, Ray Douglas Residenz; Cosi Dee, Reymond, Jubaira Fruits; Tomekk, Swissivory, DNA, D-Skillz,... Moving around us; Dyed Soundorom, Adriatique,... Tech House; Asem Shama, Maalva Cruz, Angy Dee Valmann meets Badi Engi; Roger, Tom, Kultig,... Lollipop Party

Samstag 23. Juli 2011 Aarau Boiler Disco Deluxe; DJ Xanthipus Basel Borderline One Night with Marcos del Sol Special Mad Wallstreet Funky Fruit Night; Max Robbers, Superbad Deejay Bern Le Ciel All Eyez On Me; Fame Luck Mad Wallstreet Summer Rimini Beach; Nibio, Don Manuele Frauenfeld Pianobar Summer-partying; Franco Da Capo Underground Lava Trance Night; Dave 202, Darkmind,... Gossau BBC Fat out your Saturday; Johnny Lopez Hinwil Pirates Drunken Sailors Vol.15; Big Mick und die Motten Luzern Bruch Brothers Metall Night; DJ Zzz, LocaLoca Casineum Voilà; DJs Slice & Warren Madeleine Jammin; Baddis Crew Mad Wallstreet Bella Italia Pravda Nitelife.ch; Vincz Lee, Rolf Imhof, Flex,... ROK LateNight; X-Cess ROK Royal Flash; Scenario DJ Crew Schüür Spin Club Soul Nighter; H.Boogaloo & Emel Schwarze Schaf Soundz; DJ Miller The Club City Clubbing; Dirty Pilix, Simon Stone,... The Loft P!nk Paradise; Pretty Pink, Mr. P!nk, Andras Schaffhausen Cuba Club Mixed freaky Saturday; DJ Tom St.Gallen Backstage Summersplash; DDJ Mouse Casablanca Candy in Love; Golden B, Maic S Cave First Class, DJ RamC

Sa, 9.07.2011, «Basel 2 Ibiza», CLUB EN VOGUE, Basel

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DownTown FM1 Club Night mit DJ Claudio Galleria Celebrate; Kev&Lex Relax Lounge In the Mix; KEV St.Margrethen Pirates In Off Night; Soundunit, DJ Mario Weinfelden Firehouse Sunset Blvd 57; Alex Austin Winterthur Albani Wanted; Silent Rabbit, Kyle Valentine Kraftfeld Ueberleb.bar; DJ Rocco Pop Zug Lounge&Gallery Boardstock; Vincz Lee, Flex, Crocket'n'Tubes Zürich 2.Akt Bro'Kapella Adagio Celebrate with Style; DJ Nameless Aubrey Ladies First; Cedric Zeyenne & MK Bagatelle 93 Disco to; DJs Londa, Pedbo Crystal Lounge We Love Zürich; A-Boom, WR, Raian Ziani, Gecko Encore Bunga Bunga; Shiz Kid, Joe Ferretti, D-Lux Escherwyss The Prestige; Tack Team, Source Feat. Mc Castle Flamingo Flamingo Afterhours; Vega S, Don Mendez,... Flamingo Red Flamingo; Various DJs Hard One Urban Candy; Hispanic Joe, D-Rock,... Hive Durch die Ohren auf die Haut; Martin Buttrich,.. Kaufleuten Rocker; Bodyrox Live, J.Anderson, Sean David,... Komplex 457 Gravity; IDa Engberg, Andrea Oliva, Rolf Imhof Mascotte Hastanz; Jack the Jerk, Sam, Cem & Muri Oxa Summer Break; Djane Jay-Kay, Ale N, Mr. M,... Q Zurich Fresh; M-Live, K-Rim, Steve Supreme,... Queens Qeens Affairs; She DJ Acee, Trouble H,... Supermarket B&G; George Lamell, Dario D'Attis, Yougene,... Stairs Future Waves; Human Element, Face Design,... Valmann V-Night meets Ryantastique; Ryan K. X-Tra Pura Vida; El Niño, Tiago, Sisa

Sonntag 24. Juli 2011 Luzern ROK The Loft Schaffhausen Cuba Club Zürich Crystal Lounge

LateNight; Alex S. & friends We Love Sundays; Tom H. Bottle Night; Resident Wake Up its Afterhours Party; Deuce feat. MC Syd

Flamingo Kaufleuten

Flamingo Afterhours; Vega S, Don Mendez,... Ritmo Rico

Freitag 29. Juli 2011 Aarau Boiler Summer in the City; DJ Rayne Bang Basel Borderline Format: B; Marcos del Sol, I-Tee, Fred Linger Mad Wallstreet Mad World; DJ Questionmarque Bern Mad Wallstreet Swiss Warm up; Kosh, Double B Frauenfeld Pianobar Summer-partying; Don Philippo Underground Mash up Friday; DJ Valentino Gossau BBC Friday Nite Feeling; Marco la Mar Hinwil Pirates Die Nacht der Piraten; Rocket, DJ Ricky Addams Luzern Bruch Brothers Level11; DJ Pain in the Ass Casineum Best of Dance; Maik Wisler & Apple T. Madeleine Eine Nacht mit Sam Pirelli Madeleine Soul Train; Captain Teis Mad Wallstreet Alpenrausch Pravda Ladies Night; Patric Pleasure ROK Libido Klubkultur; Jens Bond, Lu K., Christo,... Schüür Partytunes; DJ Urs Schwarze Schaf Stereo Disco; Marco Pogo The Loft Frigay Night Mykonos Special; Castle,Whiteside Schaffhausen Cuba Club Disco Ste Night; DJ Ste St.Gallen Casablanca Delirious; Ram C, LucaB, Martin-M Cave EMCP; DJ Emotion & MC P DownTown Sommer-Sound und Party pur mit Brando Galleria Welcome to the City; DJ T.O.B. Relax Lounge Klangfenster; Elkaphone St.Margrethen Pirates Freitagsschlacht; Woidplash, DJ Mario Weinfelden Firehouse 5-liber Obig; Greg Winterthur Albani Banani Fridays; Playgroundkidz, Deadcool


Zürich 2.Akt Adagio Aubrey Bagatelle 93 Encore Escherwyss Flamingo Hard One Hive Kaufleuten Mascotte Q Zurich Queens Supermarket Stairs Valmann X-Tra

Sonntag 31. Juli 2011 Roque tha shizzle; DJ Roque Friday Love; Patrice Housebar; Domenico Carluccio Real Funk; DJ Bobesch Rock; Sean David, Housetier, MC Big Tex Juicy Summer Edition; Creep & Maneak, Baylor,... Ladies Night goes Reggaeton; Vega S., Alex Glocals Summer Party; She Dee Jani Stereo; Solo, P.Toile, The Stereo Youth,... Booty Deluxe; Resign, Erqo Royal Flush; Muri, Diezweiwieder Belle Soirée; Mad Malik, Swissivory, J-Style,... Residenz; Rolf Imhof, Bronx Brother, A.C.Collie Brüllefetisch; Gang Goes, Tomy Gips Progressive Grooves; Artemiss, Alison, Upspace Around the Sound; DJ Bozo Rollschuh-Disco; P.A.T., Benny Davis,...

Samstag 30. Juli 2011 Aarau Boiler Disco Deluxe; Amplidudes Basel Borderline Tension Warm-Up-Party Bern Bierhübeli Bravo Hits Party; Bravo Hits DJ-Team Mad Wallstreet Mash Up; C-Side, Castle Le Ciel Black N Yellow; Luciano, Double N, DJ Flair Frauenfeld Pianobar Summer-partying; Nikolay Semenov Underground Private Minimal; DJ Leventino, Miles Spirit Gossau BBC Fat our your Saturday; DJ Martin Hinwil Pirates Samstagsschlacht; DJ Tom Nice Luzern Bruch Brothers Börni's Biker Blues Rock Night; DJ Börni Casineum Live; DJs ImaDjin, Laslow Mad Wallstreet Swiss Night Pravda Too.Sexy for Switzerland; Slice, Sam, Prime ROK LateNight; DJ By Libido ROK Clash; DJs Ulli & Maesoo Schüür A Strange Education/A Night full of Guitar Schwarze Schaf Soundz; DJ Discoking The Club Stylewars; DJ Marc A Dvice The Loft Red Boat Afterparty; Remady feat. Manu-L, G.M.A. Schaffhausen Cuba Club Monellomania; DJ Monello St.Gallen Backstage Heat the Floor; Mouss, Majestic Casablanca Disco Sensation; DJ Emotion & MC P Cave Massive Beats; LucaB, Martin-M DownTown Villa-Wahnsinns-Stimmung; DJ Fruchtzwerg Galleria Move it; DJ Maic S. Relax Lounge In the Mix; Gahan St.Margrethen Pirates Die Nacht der Piraten; Rocket, DJ Rock DJ Jovi Weinfelden Firehouse 5-liber Obig; LeeRoy, Momad Winterthur Albani Hip Hop is Dead; Jesaya, Deefly Kraftfeld Ueberleb.bar; DJ Dr.Brunner Zürich 2.Akt Futuristic Night; Rolandom Adagio Hight Heels on the Dancefloor; Pea Weber Aubrey Old's Cool; Record, Big Daddy O.T. Ba Crystal New York the Party Bgatelle 93 Groove Injection; Djane Madame Chapeau,... Encore Posh; DJ Whiz Kid Escherwyss Ladylicious Girl; Ker, D-Rock Flamingo Flamingo Afterhours; Vega S, Don Mendez,... Flamingo Reunion; DJ Kid, Vega S Hard One Disco Manie; She Dee Jany, Henry Deluxe Hive Rakete; Animal Trainer, Dani König, Mas Ricardo Kaufleuten Shikki Mikki; Ron Caroll, Jamie Lewis Komplex 457 Twenty Eight Up; DJs Jovi & Frust Foul Mascotte Calle Ocho; Papi Electric, Polin Oxa Double House;Mike Candys,Pat Farrell,Scaloni,... Q Zurich Diamonds & Pearls; Creep & Maneak, Trouble H Queens Adam&Eva; Branco P, Max Iron Supermarket Radio Moskau; Andrea Oliva, Rolf Imhof,... Stairs Herzfrequenz; Nok, Inorganic, Cronox & André Valmann Casa Antica Night; David Evangelos X-Tra I Love Reggaeton; Nika, El Niño, Tiago, A-Less

Aarau Boiler Basel Borderline Nordstern Bern Le Ciel Frauenfeld Underground Hinwil Pirates Luzern Madeleine Mad Wallstreet Pravda ROK Schüür The Loft Schaffhausen Cuba Club

Disco Deluxe; DJ Garcia Tension-Electronic Music Festival Secret Society; Loco Dice, Andrea Oliva Amazing Saday Afterparty; Scaloni, James Bentley 1.Frauenfelder Gastro Night; DJ N-Line Sonntagspartynacht; DJ Mario Funkorama; DJ Murphy & Friends Swiss Night Too.Sexy for Switzerland; K-Rim. Alex Austin,... LateNight; Clash Inside Out Milk & Sugar; Milk&Sugar, Salt&Fire,Eric Preston Swissness Gastro People Party; DJ Hi-Five

St.Gallen Backstage Cave Galleria St.Margrethen Pirates Weinfelden Firehouse Zürich Aubrey Crystal Lounge Escherwyss Flamingo Flamingo Hive Kaufleuten Komplex 457 Q Zurich Queens Stairs Valmann X-Tra

Summersplash; Pat Barista, Max Power 1.August-Party; DJ Tob 1. Augustfeier; DJ Sei B. Sonntagspartynacht; DJ Tom-Gee 5-liber Obig; Don Philippo Latin Touch; Manuel & El Mono Wake Up its Afterhour Party; Deuce feat. Mc Syd 6 Years Toma Reggaeton; Panamasta, Hispanic Joe Flamingo Afterhours; Vega S, Don Mendez,... Ladies Night goes Reggaeton; Vega S, Alex Entweder, Oder?; König Balthasar, Le Citadin Extellent Axwell, David Jimenez, Danny Freakazoid,... Shakerzh vs. La Rock Nobel geht die Welt zu Grunde; Le Noir,... Stand Up für die Schweiz; Alexander Fog,... Soul Deluxe Sessions, Steven Stone Hit Attraction; Mr.Da-Nos

Sa, 9.07.2011, «Open Air Frauenfeld», Frauenfeld

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> KONZERTE & SHOWS Konzerte 77 BOMBAY STREET 05.08.2011 Vaduz LI, Kultur im Hof ALTER BRIDGE 21.10.2011 Bülach, Stadthalle TORI AMOS 24.10.2011 Luzern, KKL ASP 30.11.2011 Zürich, X-tra BARCLAY JAMES HARVEST feat. LES HOLROYD 26.11.2011 Zürich, Volkshaus 27.10.2011 Pratteln, Z7 THE BASEBALLS 01.11.2011 Zürich, Maag EventHall BLITZKID 22.08.2011 Zürich, Hafenkneipe BLONDE REDHEAD 16.08.2011 Zürich, Abart LUCA BLOOM 17.09.2011 Luzern, Schüür JAMES BLUNT 11.10.2011 Basel, St.Jakobshalle 31.10.2011 Genève, Arena DJ BOBO 20.05.2012 Zürich, Hallenstadion CELTIC WOMAN 24.09.2011 Genève, Arena 25.09.2011 Zürich, Hallenstadion SAMY DELUXE & TSUNAMI BAND

04.11.2011 Zürich, Härterei DIGITALISM 11.11.2011 Zürich, EventHall DISCOGROOVE 03.09.2011 Basel, Theaterplatz DORO 18.10.2011 Luzern, Schüür FAMARA 03.09.2011 Schüpfen, Dampfbar 16.09.2011 Luzern, Schüür 24.09.2011 Cham, Live in Cham 29.10.2011 Rubigen, Mühle Hunziken FUSION SQUARE GARDEN & FAMARA 16.09.2011 Luzern, Schüür BOB GELDOF 04.10.2011 Zürich, Kaufleuten GUANO APES

18.11.2011 Zürich, Maag EventHall GURRUMUL 17.10.2011 Zürich, Volkshaus MIKE HERRERA 05.08.2011 Chur, Selig HURTS 30.10.2011 Zürich, Maag Halle JEAN MICHEL JARRE 20.11.2011 Zürich, Hallenstadion PAUL KALKBRENNER 09.09.2011 Zürich, EventHall K.I.Z. 20.10.2011 Bern, Bierhübeli 21.10.2011 Zürich, X-tra LENNY KRAVITZ

24.11.2011 Genève, Arena 26.11.2011 Zürich, Hallenstadion ANNETT LOUISAN 17.11.2011 Zürich, Kongresshaus

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18.11.2011 Luzern, KKL 19.11.2011 Basel, Stadtcasino MANDO DIAO 05.10.2011 Zürich, Komplex 457 GEORGE MICHAEL mit Symphonieorchester 14.10.2011 Zürich, Hallenstadion 15.10.2011 Genève, Arena 12.12.2011 Zürich, Hallenstadion RED HOT CHILI PEPPERS 13.12.2011 Zürich, Hallenstadion RIHANNA

07.11.2011 Zürich, Hallenstadion 10.12.2011 Zürich, Hallenstadion RISE AGAINST 23.08.2011 Zürich, X-tra ANNA ROSSINELLI 09.09.2011 Basel, Querfeld-Halle ROXETTE

30.10.2011 Genève, Arena 31.10.2011 Zürich, Hallenstadion SADE 18.11.2011 Zürich, Hallenstadion SCHILLER 19.12.2011 Basel, Musical Theater THE SISTERS OF MERCY

23.11.2011 Zürich, X-tra SÖHNE MANNHEIMS 17.11.2011 Zürich, Hallenstadion BRITNEY SPEARS 03.10.2011 Zürich, Hallenstadion STATUS QUO 10.09.2011 Zürich, Hallenstadion SUNRISE AVENUE 07.11.2011 Zürich, Maag EventHall WITHIN TEMPTATION 18.10.2011 Zürich, Volkshaus WURZEL 5 12.08.2011 Bern, Kursaal

Musicals, Shows & Theater «ABBA Gold» 01.11.2011 Baden, Kurtheater 02.11.2011 Cham, Lorzensaal 03.11.2011 Wil, Stadtsaal 05.11.2011 Bern, Theater im National ALVIN AILEY: «American Dance Theater»

Siehe Seite 81 19.–31.07.2011 Zürich, Theater 11 WILLY ASTOR: «Tonjuwelen» 13.11.2011 Solothurn, Kofmehl «Ballet Revolución» 09.09.–02.10.2011 Zürich, Maag MusicHall

MARIO BARTH: «Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch» 30.09.2011 Zürich, Hallenstadion «Batman Live» 14.–18.12.2011 Genève, Arena «Cats» 09.09.–16.10.11 Zürich, Hardturm-Areal BÜLENT CEYLAN: «Ganz schön turbülent» 09.09.2011 Zürich, Hallenstadion «Chouf Ouchouf», Zirkus, Theater Akrobatik, Musik 11.–30.10.2011 Zürich, Maag EventHall «ELITE Model Look 2011» 25.08.2011 Zürich, Maag EventHall SASCHA GRAMMEL: «Hetz mich nicht» 24.09.2011 Basel, Musical Theater «The Harlem Globetrotters» 12.11.2011 Genève, Arena

JOHANN KÖNIG: «Total Bock auf Remmi Demmi» 11.11.2011 Zürich, Kaufleuten 12.11.2011 St.Gallen, Tonhalle LES TROIS SUISSES: «Herzverbrecher-Tour» 06.08.2011 Unterwasser, Zeltainer 27.11.2011 Solothurn, Kofmehl «Mamma Mia» ab 26.10.2011 Zürich, Theater 11 MUMMENSCHANZ 04.–15.10.2011 Zürich, Theater 11 18.–23.10.2011 Basel, Musical Theater «Ohlala-der Liebescircus»-Circus Abenteuer von GREGORY & ROLF KNIE 01.09.–02.10.2011 Dübendorf, Flugplatz OLIVER POCHER: «Die Wahrheit-und nichts als die Wahrheit» 29.11.2011 Zürich, Volkshaus 30.11.2011 Amriswil, Pentorama 01.12.2011 Bern, Theater im National MAX RAABE & PALASTORCHESTER 23.9.2011 Basel, Musical Theater 24.+25.9.2011 Zürich, Theater 11 MASSIMO ROCCHI: «rocCHipedia»

23.+24.09.2011 Schwyz, MythenForum «Rocky Horror Show»

13–18.09.2011 Basel, Musical Theater MARTIN RÜTTER: «Hund-Deutsch, Deutsch-Hund» 20.09.2011 Basel, Musical Theater 21.+22.09.2011 Zürich, Theater 11 27.09.2011 Kreuzlingen, Bodensee Arena «Die Schlagergala des Jahres», mit SEMINO ROSSI, NIK P,… 02.10.2011 Zürich, Hallenstadion PEACH WEBER: «Mister Gaga» 08.08.2011 Schlieren, Schliererfäscht 27.09.2011 Cham, Lorzensaal 05.10.2011 Kerzers, Seelandhalle WORLD WRESTLING ENTERAINTMENT: «SmackDown» 02.09.2011 Genève, Arena 10.11.2011 Zürich, Hallenstadion

Festivals Siehe ab Seite 60


TREND MAGAZIN 07/2011  

Aktuelle Ausgabe des TREND Magazin als Online Version

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