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Spezial Heft 2/2013

Grosse Kaufberatung + Alle Testsieger mit Preisen und Daten

TIPP www.trekkingbike.com

Allrounder oder Reiserad?

Scheibe oder V-Brake?

Kette oder Riemen?


Kaufberatung Alltag und Allround Viel- und Alltagsfahrer profitieren vom sportlichen, doch wartungsarmen Potenzial der Alfine 11.

Zuverlässigkeit zählt Das Rad für jeden Tag darf keine Macken haben. Solide Technik, sichere Funktion und lange Lebensdauer sind hier gefragt. Auch pflegeleichte Komponenten und niedriges Gewicht erfreuen den Vielfahrer. Diese Zeiten sind für Fahrrad-Liebhaber paraText Jochen Donner diesisch: Nie zuvor gab es ein so vielfältiges und Fotos qualitativ überzeugendes Daniel Simon Angebot an hochwertiger Fahrradtechnik. Das liegt auch daran, dass sich das Fahrrad zum Vorzeige-Produkt eines grünen, nachhaltigen Lifestyles gewandelt hat. Gute Absatzzahlen verschaffen innovativen Herstellern und Zulieferern eine solide Basis für neue technische Lösungen und die permanente Optimierung bestehender Produkte. Der Konsument kann aus dem Vollen schöpfen. Doch er hat damit auch die Qual der Wahl. Es wird schwieriger, sich im Dschungel des Angebots zurecht

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und das passende Produkt heraus zu finden. Verlässliche Erfahrungen mit dieser Technik sind rar – im TREKKINGBIKE-Testbetrieb aber ergeben sie sich von selbst. Daher können wir Ihnen helfen, Argumente und Kriterien zu sammeln. Was wiederum bei der Kaufentscheidung hilft. Eine große Rolle spielt das Kriterium Zuverlässigkeit: Technik muss vor allem problemlos und langlebig funktionieren. Besonders, wenn sie im Rad für jeden Tag steckt. Hier zählen zudem Wartungsarmut und leichte Bedienbarkeit. Als Antrieb empfiehlt sich daher die Nabenschaltung Alfine 11. Sie funktioniert zuverlässig und störungsfrei, sofern man sich die Mühe macht, die Zuglänge minimal nachzustellen, sobald

Schaltschritte nicht mehr ganz exakt oder von Geräuschen begleitet sind. Die Abstufung der ersten drei Gängen ist eher grob und daher nicht ideal für bergige Strecken. Der meistgenutzte Arbeitsbereich von Gang 4 bis 9 passt gut zu engagiertem Fahrstil. Die Alfine ist glücklicherweise Discbrake-kompatibel. Denn hydraulische Scheibenbremsen haben mittlerweile ein Niveau erreicht, das sie uneingeschränkt alltagstauglich macht. Ihre Bremskraft bringen Discs bei jeder Witterung – ein nicht zu unterschätzender Gewinn im Alltagsverkehr. Nicht zuletzt ist der Stand der Lichttechnik zu preisen: Sensor-gesteuertes Fahr-, Stand- und Tagfahrlicht mit ausfallsicherer LED-Technik macht ganzjähriges Alltags-Radeln deutlich sicherer.

Checkliste Radkauf:

Beachten Sie:

• Wie möchten Sie das neue Rad nutzen? • Wie ist Ihre bevorzugte Sitzposition? • Wo möchten Sie kaufen? • Sind Ihnen Service und Wartung wichtig? • Wie groß ist Ihr Budget? • Wie viel könnten Sie maximal ausgeben?

Vertrauen Sie nur Marken-Gepäckträgern. Bevorzugen Sie Hinterbauständer. Investieren Sie in aktuellste Lichttechnik. Achten Sie auf leichte Laufräder/Reifen. Fahren Sie Probe unter realitätsnahen Aspekten: Kleidung, Gepäck, Streckenwahl.

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• Fahren Sie bei jedem Wetter? • Steht Ihr Rad drinnen oder draußen? • Wie wichtig ist Ihnen das Rad-Gewicht? • Muss eine Federgabel sein? • Tut es auch eine straffe Starrgabel? • Schmale oder dicke Reifen?


Aktuelle Technik

Wie sitze ich richtig? Die richtige Sitzposition ist Glaubenssache: Gute Argumente gibt es für aufrechtes wie für sportliches Sitzen. Wichtig: Ausprobieren auf längerer Probefahrt! Und möglichst in der Kleidung, mit der Sie später auch fahren.

Aufrecht?

Alfine 11-Gang-Nabe Für Ganzjahres-Vielfahrer hat sich Shimanos Alfine 11 als vielseitige Universal-Schaltung herausgestellt. Ihre 11 Gänge sind von 1 bis 3 jedoch etwas grob gestuft, bei heftigem Auf und Ab ist die Nabe deshalb nicht ideal. Alle anderen Verhältnisse meistert sie jedoch souverän. Über die Primärübersetzung (Ritzeltausch) lässt sie sich kostengünstig in Maßen auf das bevorzugte Terrain anpassen. Sie läuft völlig leise ohne Freilaufgeräusch, entwickelt kaum wahrnehmbare Reibung, und lässt sich exakt und knackig schalten, solange man die Zuglänge immer mal wieder sensibel nachjustiert. Alle 5000 Kilometer oder 2 Jahre wird ein Ölwechsel fällig: Den kann man mit Shimano-Zubehör sogar selbst erledigen.

Aufrecht auf dem Rad zu sitzen empfinden viele Radler als angenehm. Hände, Arme, untere Wirbelsäule und Nacken werden weniger belastet. Die Übersicht im Verkehrsgeschehen oder in der Landschaft ist besser. Nachteile sind der höhere Luftwiderstand, biomechanisch wenig effizienter Kraftumsatz der Beine und ein tendenziell hecklas­ tiger Schwerpunkt bei entlastetem Vorderrad. Zudem hat das Gesäß die Hauptlast des Körpers zu tragen. Deshalb ist hier die Wahl des Sattels von höchster Wichtigkeit: Probieren Sie verschiedene Sättel auf längerer Probefahrt. Ein Sattel muss breit genug sein, die Sitzknochen zu tragen. Er darf weder zu hart noch zu weich sein, damit in Bewegung möglichst wenig Reibung an Haut und Knochen entsteht.

Gates-Riemen

Sportlich? Sportlich geneigtes Sitzen ermög­ licht, kraftsparender zu fahren. Rad und Fahrer entwickeln geringere Luftwiderstandsfläche und eine verbesserte Schwerpunktlage, die Körperkraft lässt sich beim Kurbeln biomechanisch besser umsetzen, die gleichmäßigere Lastverteilung auf beide Laufräder bringt einen Zu­gewinn an Grip, Spurstabilität und Traktion, Fahrdynamik, -geschwindigkeit und -stabilität verbessern sich spürbar. Doch das gestrecktere Sitzen ist nicht jedermanns Sache: Es will körperlich geübt sein; bei anfänglichen Schmerzen ist Ausgleichsgymnastik sinnvoll. Hände und Arme werden stärker belastet. Cockpit und Sattel müssen daher sorgfältig in Höhe und Weite angepasst und eingestellt werden. Ergo-Griffe bieten den Händen breitere Auflagefläche und können so helfen, Schmerzen zu vermeiden.

Mit einem Verstell-Vorbau oder per Speedlifter sind beide konträre Sitzpositionen nach Bedarf möglich. Und alles dazwischen. Legen Sie jedoch beim Radkauf unbedingt Wert auf ein verwindungssteifes Cockpit. Denn Fahrsicherheit hat die allerhöchste Priorität.

Nach unserer Erfahrung darf man einem GatesAntrieb durchaus auch langfristig vertrauen. Solange man beachtet, dass der Riemen nicht verletzt, angestoßen oder geknickt werden darf, liegt seine Haltbarkeit bei null Pflegeaufwand beim Vielfachen einer Kette. Ein Riemenmodell mit Centertrack (Mittellaufrille) ist auch immun gegen unsaubere Montage und schlecht gerichtete oder sich unter Last verwindende Hinterbauten. Wichtig sind eine sorgfältige, bestimmungsgemäße Erst-Montage und das Einrichten der korrekten Riemenspannung. Ein neuer Gates-Riemen setzt sich erst nach einigen hundert Kilometern und muss dann nochmals nachgespannt werden.

NuVinci Stufenlos-Nabe Wer hauptsächlich innerstädtische Kurzstrecke mit moderaten Steigungen fährt, wird die NuVinci-Nabe mögen. Hier ist eine Gesamtübersetzung von 360% in der, allerdings gewichtigen, Stufenlos-Nabe verbaut. Kugeln, schräge Ebenen und eine Schmierung von definierter Viskosität sorgen für sichere Übertragung von Kraft in Vortrieb. Per Drehschalter und Doppelzügen justiert man in Fahrt permanent nach, sodass immer die optimale Drehzahl für den Fahrer anliegt. Die NuVinci gibt es auch mit einer gut funktionierenden elek­ trischen Schaltautomatik. Die wird wegen ihres Strombedarfs jedoch meist nur an Pedelecs montiert. 2-2013 TREKKINGBIKE

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Kaufberatung Alltag und Allround Schlüsselkriterium für einen guten Allrounder ist ein gesundes Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht.

Ketten- oder Nabenschaltung? Gehört bergiges Terrain zum Radrevier, sind Ketten-, Rohloff- oder Pinion-Schaltung unverzichtbar. Die Ganganzahl sollte so groß und so fein abgestuft wie möglich sein. Alles andere schafft auch eine günstigere Nabenschaltung.

Offene Kette Die offene Kettenschaltung ist die originärste und historisch älteste Art, die Übersetzung am Fahrrad während der Fahrt zu wechseln. Wichtig ist nicht, ob „XT“ oder „Deore“ auf dem Schaltwerk steht: Heutige Schaltkombis aller Qualitäten funktionieren leichtgängig, exakt und Vorteil Gewicht: Noch immer kommt zuverlässig, solange ein paar keine andere Schaltungsart mit so wenig Grundlagen beachtet werden Gewicht aus wie eine Kettenschalt-Kombi. und die Komponenten regelmäDabei gilt die Regel: Je teurer, desto ßig gewartet werden. So sollten leichter. Und leider auch: Ohne häufige Wartung und Pflege keine Top-Funktion. Schaltzüge immer in weichen Bögen und so kurz wie möglich verlegt werden, um Zugreibung auf das Nötigste zu minimieren. Auch das gelegentliche Nachjustieren sich längender Schaltzüge und eventuell der Schwenkbereiche der Schaltwerke gehört dazu. Zudem sind regelmäßige Reinigung, ein paar Tropfen Öl an den richtigen Stellen und der rechtzeitige Austausch verschlissener Züge und Hüllen notwendig, um die Funktion zu erhalten. Dann kann der sportlich orientierte Fahrer alle Vorzüge dieser simplen, aber höchst effizienten Kraftübertragung nutzen: blitzschnelle, knackige Gangwechsel, gezielte Sprünge über mehrere Gänge auf Tastendruck, große Übersetzungsbandbreite und geringes Gewicht. Und: Ihr hoher Wirkungsgrad von 98% spart Kraft. 62

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Wartungsarme Nabe Bei der auch im Stand schaltbaren Nabenschaltung liegt das Räderwerk des Getriebes hermetisch verkapselt im Nabeninneren: Schmutz und Wasser haben keine Chance, ihr zerstörerisches Werk zu tun. Preis der Dinge sind der erhöhte Konstruktionsaufwand, ein geschlossenes Getriebe zu entwickeln und auf geringem Platz unterzubringen, meist weniger Gänge als bei der offenen Kettenschaltung, höheres Gewicht (das sich fahrdynamisch relativ ungünstig im Hinterrad konzentriert) und auch höherer Preis. Dafür liegen Verschleiß und Wartungsaufwand auf niedrigst möglichem, In puncto Verschleißfestigkeit nicht zu Funktionssicherheit und schlagen: Die Rohloff-Schaltnabe gilt als „gut Langzeithaltbarkeit auf enteingefahren“, wenn bei einer Kettenschaltung sprechend hohem Niveau. bereits sämtliche Teile getauscht wurden. Im Getriebe entsteht mehr Reibung: Der Wirkungsgrad einer Nabenschaltung liegt etwa drei bis fünf Prozent unter dem einer gut gewarteten Kettenschaltung. Bauartbedingt ist an Übersetzungsbandbreite und -abstufung nichts veränderbar. Doch lässt sich durch Ritzeltausch die Primärübersetzung auf verschiedene Bedürfnisse anpassen.


Aktuelle Technik Einmal, zweimal, dreimal 10 Mit den aktuellen, breit abgestimmten ZehnfachRitzeln von Shimano und SRAM kann dem reinen Straßenfahrer eine schlanke, leichte Zweifach-Kurbel schon optimale Entfaltung bieten. Jedoch sollten Bergfexe, Offroader, Reise- und Gepäck-Fahrer für hohe Drehmomente immer zu drei Kettenblättern greifen. Flachland- und Stadt-Radler sind auch mit einem einzelnen Blatt gut bedient. Damit können auch Umwerfer, Schalthebel und -zug fürs Kettenblatt wegfallen. Schmalere 10-fach-Ketten verschleißen dank verbesserter Konstruktion übrigens erfahrungsgemäß nicht schneller als bisherige 9-fach-Gliederstränge.

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München

Top-Leuchte Luxos Bei Redaktionsschluss dieses Hefts waren noch keine völlig der Serie entsprechende Luxos-Flutlicht-Leuchten erhältlich. Die Leistungsdaten und erhellende Erfahrungen mit verschiedenen Testexemplaren lassen Großes hoffen: Das Top-Modell von Licht-Pionier Busch & Müller arbeitet geschwindigkeitsabhängig. Der Luxos leuchtet stärker in die Breite oder Weite – je nach Drehzahl, die die Software dem Nabendynamo abliest. Zudem speist er USB-taugliche Geräte und ist vom Lenker aus fernbedienbar. Tagfahrlicht ist selbstverständlich. Mit J. W. von Goethe raten auch wir beim Neukauf auf jeden Fall zu „mehr Licht“. LED-Licht mit Sensor-, Stand- und Tagfahr-Funktion ist heute unverzichtbarer Standard. www.bumm.de

20.– 24.2.2013

www.free-muenchen.de

Bremen

9.– 10.3.2013

www.rad-outdoor.de

Die passende Übersetzung Frust oder Lust am Radeln hängen direkt von der Schaltung ab: Fällt das Kurbeln leicht, freut sich der Radler. Schwer treten mag niemand. Die Übersetzung am Rad muss also zum Fahrer und seinem Terrain passen. Die Vielfalt an Schaltsystemen für Trekkingbikes und damit auch für die entsprechende Übersetzungsspanne des jeweiligen Systems ist riesig. Bei Ritzelpaketen von Kettenschaltungen sind aus Gründen geringer Toleranzen moderner Neun- und Zehnfach-Gangschaltungen die Zähnezahlen einzelner Ritzel und deren Abfolge festgelegt. Allerdings bleibt dem Fahrer die Zehn Ritzel sind bei aktuellen Kettenschaltungen die Regel. Dabei zählt nicht so sehr die Anzahl der Gänge als vielmehr eine flüssige Abstufung der mittleren „Arbeitsgänge“.

Wahl zwischen verschieden abgestuften Kassetten mit maximal 28 oder 36 Zähnen des größten Ritzels und dementsprechend angepassten Zähnezahlen der vorhergehenden Zahnräder. Besonders wichtig ist eine möglichst gleichmäßige, feine Stufung der Gangsprünge im Arbeitsbereich der mittleren, meist gefahrenen, und in den niedrigen Gängen. Dort ist der menschliche Körper besonders auf Effizienz angewiesen, um eine längere Steigung oder die erreichte Reisegeschwindigkeit länger halten zu können. Ähnliches gilt für Nabenschaltungen: Ihre festgelegten Gänge und deren Abstufung lassen sich nur als Ganzes durch Tausch des Antriebsritzels gegen eines mit mehr oder weniger Zähnen in Maßen an die Topografie anpassen. Dabei gilt: Ritzeltausch ist immer preiswerter als ein Kettenblatt-Wechsel.

Berlin

23.–24.3.2013

www.veloberlin.com

messen@velokonzept.de www.velokonzept.de

Tel. +49 30 311 65 14 - 0 Fax +49 30 311 65 14 - 69


Kaufberatung Touren und Reise Wird der Untergrund ruppig, rentiert sich die Investition in eine hochwertige Federgabel spürbar.

Federgabel – Komfortwunder oder Humbug? Federgabeln bringen mehr Fahrsicherheit und Komfort – wenn sie können. Denn nur hochwertige Gabeln halten ihr Versprechen. Geringeres Gewicht, Wartungsaufwand und straffes Fahrverhalten sprechen für eine solide Starrgabel.

Gefedertes Vorderrad

Starre Gabel

Wird eine gute Starrgabel mit dicken Reifen (ab etwa 47 mm) Wenn Federgabel: Greifen Sie zu hochwertigen, möglichst luftund korrekt abgestimmtem Luftdruck kombiniert, entwickelt das gefederten Modellen. Die arbeiten durch die Bank sensibler und Rad auf der Straße meist bereits völlig ausreichenden Fahrkomsind besser auf unterschiedliche Fahrer- und Gepäckgewichte fort. Schlaglöcher sollte man umfahren, anzupassen als Stahlfeder-Modelle. Bei Kopfsteinpflaster muss man aushalten: 28-Zöllern ist der Markt nahezu vollstänTechnisch hochentwickelte Starrgabeln dig in der Hand eines einzigen Anbieters: verfügen heute oft wieder über eine Der taiwanesische Konzern SR Suntour Vorbiegung der Gabelscheiden an den bietet mit seinen Gabeln der aktuellen Ausfallenden. So kann das Vorderrad NCX- und NRX-Serien seit einigen Jahren geringfügig einfedern, wenn es über durchgängig hohe Qualität. Dichtungen Un­ebenheiten rollt. Doch Obacht bei und Buchsen laufen geschmeidig und ohne Vorbau und Lenker: Die hier häufig verSpiel, beschichtete Standrohre gleiten auch wendeten 31,8 Millimeter Klemmdurchlangfristig reibungsarm, die Gabel kann messer erzeugen meist eine unerwünscht schon auf geringste Impulse reagieren. hohe Steifigkeit. Alle Vibrationen des VorAn Vorbau und Lenker ist das moderne derrads werden vom Cockpit ungefiltert Klemmmaß von 31,8 Millimetern sinnvoll: direkt in Hand- und Ellbogen-Gelenke Das Cockpit gleicht Steifigkeitsverluste des Fahrers weitergegeben. Dreifach konidurch die Teleskop-Mechanik der Federfizierte Lenker können diesen Effekt gabel wieder aus. Vorteile Federgabel: durch dünnwandige Griffbereiche etwas Das Laufrad behält permanenten Bodenabmildern. Dennoch hat sich an Starrkontakt, bleibt deshalb stets lenkbar und gabeln das Klemmmaß 25,4 Millimeter läuft ruhiger. Doch: Federungstechnik will besser bewährt. Unschlagbare Vorteile regelmäßig gewartet und gepflegt sein. der Starrgabel: Ihr praktisch nicht vorhanUnser dringender Tipp: Hände weg von Beim Antritt komprimiert die Federgabel, das Cockpit sinkt dener Wartungsbedarf und das geringe Billig-Federgabeln. Die bringen nur Vertiefer, der Radstand verkürzt sich. Dieses Wippen schluckt Kraft. Blockierhebel verhindern ungewolltes Einfedern. Gewicht. druss und unnützes Gewicht. 64

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Aktuelle Technik

Scheibenbremse oder V-Brake? Bei Bremsen zählen Kraft, Sensibilität, Leichtgängigkeit und Zuverlässigkeit. All das kann die Scheibenbremse am besten. Zudem ist sie nun auch preislich von kaum einer anderen Bremstechnik mehr zu schlagen.

Chainglider Sinnvolles Zubehör für Naben-Fahrer: Das schwimmend auf die Kette montierte Kunststoffgehäuse des Chaingliders schirmt den Gliederstrang hermetisch von Schmutz und Wasser ab. Aus weichem, zähem Plastik gearbeitet, klickt man die beiden längs geteilten Hälften über Kette und Ritzel von Nabenantrieben (Formteile für Nexus 8, Alfine 11 und Rohloff sind erhältlich). Ein gezahntes Zwischenstück erlaubt die exakte Längenanpassung. Mit einem leisen Schleifgeräusch, an das man sich schnell gewöhnt, rotiert die Kette von nun an im Trockenen und sieht auch nach einem Jahr noch aus wie neu. www.hebie.de

Disc am Rad Scheibenbremsen verzögern über Zugriff auf die an der Radnabe montierte Bremsscheibe. Deren Lochung lässt Nässe schnell abgleiten und vom Belagdruck in Sekundenbruchteilen „abbremsen“. Deshalb lässt sich damit, wie beim Auto, auch bei schlechter Witterung immer konsistent, kraftvoll und zuverlässig verzögern. Der Flüssigkeitsdruck der Hydraulik vervielfacht durch intelligente Kolbendimensionierung die Handkräfte, sodass ein oder zwei Finger auch zum Not-Stop ausreichend sind. Zudem lässt sich die Bremse damit extrem feinfühlig dosieren, der Hebelweg kann effektiver ausgenutzt werden. Etwas schwerer als eine V-Brake, aber inzwischen als Fahrrad-spezifisches Aggregat ausgereift, ist derzeit die Scheibenbremse erste Wahl, solange es nicht um minimal möglichstes Leichtgewicht geht. Neue Scheibenbremsen muss man jedoch nach Hersteller-Angaben einfahren, damit sie optimal funktionieren. Vorsicht auch auf langen Abfahrten: Niemals schleifend, sondern immer in Intervallen bremsen. Sonst wird die Bremsflüssigkeit im System zu heiß, die Bremswirkung lässt bis zum Totalausfall nach. Bei korrekter Erstmontage (und sorgfältig gerichtetem Rahmen) bleibt eine Discbrake quietschfrei.

Felgenkneifer V-Brakes sind extrem leicht und bremsen ebenfalls relativ sensibel und kraftvoll. Solange es trocken ist, sind die günstigen SchenkelBremsen top. Bei Nässe oder Schnee lässt die Reib-Wirkung jedoch stark nach. Zudem sind V-Brakes und ihre Bowdenzüge besonders anfällig für Verschmutzung und Korrosion. Das heißt: Regelmäßige Züge- und Hüllenwechsel sind Voraussetzung für zuverlässige Funktion. Züge und Hüllen müssen in möglichst gerader Linie und in nicht zu engen Bögen verlegt sein, um die Reibung im System zu minimieren. Bremsbeläge und auch die Felgen werden beim Bremsen abgenutzt und verbraucht. Dies gilt sinngemäß auch für die Hydraulikbremsen HS 11 und 33 von Magura. Moderne Felgen weisen deshalb auf der Bremsflanke ring- oder punktförmige Vertiefungen auf, an deren allmählichem Verschwinden der Verschleißzustand zu erkennen ist. Eine abgebremste Felge muss schnellstens ersetzt werden, denn sie kann beim Bremsen plötzlich platzen.

Systemträger Tubus, Racktime, Topeak und Pletscher lauten die Namen der Träger-Hersteller, die sich auch Gedanken über schnell montierbare Elemente wie abnehmbare Federklappen, Korb- oder Taschenfixierungen mit einem Klick Gedanken machen. Leider hat sich kein universelles Befes­ tigungssystem entwickelt, die Entscheidung für einen Träger ist zugleich immer auch eine über das entsprechende Montagesystem fürs Zubehör. Integrierte LED-Rückleuchten oder tiefe Streben zur Taschenaufhängung gehören ebenfalls zum guten Ton.

Viele Lorbeeren hat das neuartige PinionGetriebe eingefahren. Papierform und erste Tests sind vielversprechend. Leider läuft die Produktion bisher nur schleppend.

Pinion-Getriebe Die Fakten klingen verlockend: 18 gleichmäßig gestufte Gänge, schmutzgeschützt verkapselt, leicht bedienbar und an idealer Stelle ums Tretlager gruppiert. Die Getriebeeinheit P1.18 des jungen Start-Ups aus Stuttgart hat ohne Zweifel riesiges Potenzial. Auf einen Durchbruch des genialen Produkts werden wir Normal-Radler noch eine Weile warten müssen: Nur wenige High-End-Hersteller bauen derzeit aufwändige Sonderrahmen, um den Super-Antrieb zu integrieren. Die Preise für Pinion-Räder liegen dementsprechend bei ab 5000 Euro. Die Fertigung der Getriebebox als massenhaft produziertes Industrieprodukt ist schwierig. www.pinion.eu 2-2013 TREKKINGBIKE

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Kaufberatung Touren und Reise

Auf langer Strecke haben Fahrkomfort und zuverlässige Funktion absolute Priorität.

Die richtigen Reifen Die Reifen eines Fahrrads bestimmen maßgeblich sein Fahrverhalten. Je nachdem, wie leicht, geschmeidig oder pannensicher ein Pneu rollt, lässt er ein Bike spur- und traktionssicher sowie komfortabel und reibungsarm fahren.

Dicke Alleskönner Dicke Reifen haben mehr Bodenkontakt, daher ist die Profilierung zweitrangig. Erst auf losem Grund wird griffiges Pro­fil wichtig für Traktion und Spurtreue.

Es kommt auf die Perspektive an: Für Rennradler sind diese 28-Millimeter-Reifen dick. Trekkingfahrer greifen gern darauf zurück, wenn ihre Strecke über guten Asphalt führt.

Dicke Reifen sind aufgrund größeren Luftvolumens durchschlagsicherer, pannenresistenter und komfortabler zu fahren als schmale Pneus. Der Dicke benötigt relativ weniger Druck und so kann man auch die Federwirkung des Luftpolsters nutzen. Breite Reifen entwickeln mehr Grip in Kurven und Traktion an schwierigen Stellen, weil ihre größere Auflagefläche mehr permanenten Bodenkontakt bringt. Natürlich bedeutet mehr Material auch mehr Gewicht: Doch moderne 50-Millimeter-Reifen wiegen heute nur rund 600 Gramm. Dennoch sollten Sie stets ein Auge auf die Reifen haben: Es gibt von vielen Modellen unterschiedliche Qualitäten, die sich im Aufbau von Karkasse, Seitenwand und Lauffläche und deshalb auch im Gewicht teils stark unterscheiden. Achten Sie auf Leichtigkeit und Flexibilität des Materials.

Dünne Schnellläufer Dünne Reifen laufen schneller durch eine geringere Bodenaufstandsfläche. Zudem wird weniger Material beim Abrollen gewalkt, was weniger innere Reibung verursacht und so den Rollwiderstand niedrig hält. Niedriges Reifengewicht lässt ein Laufrad leichter beschleunigen. Doch behalten Sie stets den Reifendruck im Auge: Dünne Reifen schlagen bei zu geringem Druck leicht durch, was oft den Schlauch punktiert („Snakebite“). Zudem verschleißen Reifen schneller, wenn sie mit zu niedrigem Druck gefahren werden: Die Seitenwände werden gequetscht und rissig, ihre Beschichtung bröselt ab. Zu hoher Druck wiederum lässt den Reifen eher springen als geschmeidig rollen: Der korrekte Druckbereich ist jedem Reifen auf die Seitenwand gedruckt. Der untere Wert markiert die Komfortzone, der obere den Schnelllauf-Bereich. Etwa ein bis ein halbes Bar über der Untergrenze ist ein idealer Wert. Kontrollieren Sie den Druck monatlich, denn jeder Schlauch lässt Luft diffundieren.


Gewicht okay? Am Fahrrad hat Gewicht nicht viel verloren: Wer viel fährt, ist dankbar für jedes Gramm weniger – bergauf wie auf der Kellertreppe.

Doch eine Einschränkung gilt absolut: Das Leichtbauobjekt „Fahrrad“ muss stabil bleiben. Gewicht auf Kosten der Fahrstabilität oder der Haltbarkeit zu sparen, bringt niemanden vorwärts. Achten Sie deshalb auf sinnvollen Leichtbau: An Reifen und Laufrädern schlägt gespartes Gewicht besonders deutlich zu Buche. Jedes Anfahren, Beschleunigen, Einlenken und Abbremsen gerät leichter, sensibler und schwungvoller. An Rahmenelementen wie Ober- und Unterrohr (konifizierte Wandstärken), Ausfallenden, Steuerrohr oder Tretlager, an der Gabel beim Material des Schaftrohrs (Stahl oder Aluminium) und der Tauchrohr-Einheit (Magnesium statt Alu) gilt: Saubere, gut durchdachte Konstruktion macht unnötigen Materialeinsatz überflüssig. Auch Lenker, Vorbau, Sattelstütze und Sattel müssen nicht unbedingt schwer sein, um stabil und haltbar zu sein. Mit sinkendem Gewicht steigt jedoch zwangsläufig der Preis: Die Kosten für konstruktiven Mehraufwand bei sinnvollem Leichtbau liegen deutlich über denen für massive Stangenware.

Neue Rahmentechnik Der technische Fortschritt bringt auch das Fahrrad voran. Ständig halten neue Fertigungstechniken Einzug beim Rahmenbau und bringen verbesserten Nutzwert. Hydroforming: Aluminiumrohre werden unter extrem hohem Flüssigkeitsdruck von innen (Öl oder Wasser) in eine gewünschte Form gepresst. Dabei entste­ hen fließende Formübergänge und unterschiedlich dicke Wandstärken. Diese Rohre ergeben, zusammengefügt, einen stabileren (optimierte Stützbreite) und leich­ teren (belastungsgerecht geformte Wandstärken) Fahrradrahmen. Ausfallenden: Schmutz­ unempfindlichere Form­ gebung, verschiebbare Achsaufnahmen für Ketten- oder RohloffSchaltung und Stellschrauben zur Kontrolle der Ket­ tenspannung senken die Kosten der Hersteller und erlauben vielseitigere Verwendung. Konisches Steuerrohr („tapered“): Das Steuerrohr wird so geformt, dass sein Durchmesser oben ein Lagermaß von 1 1/8 Zoll, unten jedoch 1,5 Zoll erlaubt. Das größere Lager widersteht Stößen besser und der Rahmen wird im Lenkkopf seitensteifer.


Alle Testsieger im Über 100 Fahrräder durchlaufen pro Saison den TREKKINGBIKETestkeller. Einige davon bestehen die Anforderungen im Testlabor und Praxis-Fahrtest besonders gut und sind daher unsere KaufEmpfehlungen. Hier finden sie die besten Räder der vergangenen zwei Jahrgänge aufgelistet, sortiert nach Radgattung.

Vollausgestattete Trekking-/Touren-/Alltagsräder Hersteller

Ausstattung Testurteil

Bergamont Sweep

Shimano Alfine 11, hydr. Scheibenbremse Shimano 575, Alfine Nabendynamo, B+M Cyo/Toplight, Curana Schutzbleche

Super

Shimano XT/SLX/SRAM Kombi 9-fach, Suntour NCX-D 63 mm, Magura HS11, Schwalbe Marathon Supreme, Racktime Light-it, Lyt LED N

Sehr gut

Shimano Alfine 11, Magura HS33 EVO2, Racktime Fold-it, Chainglider, Lyt LED senso+, Toplight Flat+, Ergon-Griffe

Sehr gut

CroMo-Rahmen m. Lowrider-Gewinden, Shimano XT 10-fach, Magura HS11, Racktime Tour-it, Lyt LED N, Toplight Flat+

Sehr gut

Shimano XT TK, Deore Rapid Fire, 9-fach, Magura HS 11, Suntour NCX D, Schwalbe Road Cruiser, Racktime Addit, Fly-T senso+, Toplight

Sehr gut

CroMo geschweißt, Firmtech Gabel, Gew. f. Lowrider, Shimano Alfine 11, Rapid Fire, Magura HS11 Firmtech, Racktime Add-it

Super Das Fyts führt das Hollandrad in die Gegenwart: Man sitzt aufrecht, das Velo rollt satt. Hohe Rahmensteifigkeit und sinnvolle, wartungsrame Ausstattung machen das Rad zum idealen Alltags- und Tourenbegleiter.

Bergamont Tel. 040/4328430, www.bergamont.de Preis 1499 Euro Gewicht 13,3 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 4/2012, S. 68

Bergamont Vitess Ltd. Susp Bergamont Tel. 040/4328430, www.bergamont.de Preis 999 Euro Gewicht 14,45 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 1/2012, S. 37

blueLABEL Komfort Deluxe Riese & Müller GmbH, Tel. 06151/366860, www.bluelabel-bikes.de Preis 1499 Euro Gewicht 14,35 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 5/2011, S. 40

Breezer Downtown 1.5 Advanced Sports, Tel. 07171/779900, www.breezerbikes.com Preis 1499 Euro Gewicht 16,30 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 1/2012, S. 40

Cube Delhi Pending System GmbH, Tel. 09231/9700780, www.cube.eu Preis 999 Euro Gewicht 14,95 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 2/2011, S. 33

Gaastra Fyts 4.11 Bike Basics GmbH, Tel. 0228/184700, www.gaastrabikes.com Preis 1999 Euro Gewicht 17,15 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 6/2011, S. 28

Das Rad hält, was die Zutatenliste verspricht: problemlose, zügige Fortbewegung mit hohem Bedienkomfort – uns das auch außerhalb der Stadtgrenzen, denn die Starrgabel ist für Lowrider vorbereitet.

Aufgrund genau absehbarer, großer Stückzahl kann das sportliche Vitess Ltd. mit großzügiger Ausstattung punkten. Der Hydroform-Rahmen ist seitensteif, die Mittelklasse-Federgabel harmoniert gut damit.

Änderungen 2013 Sweep AL 11 EQ wird vom Sweep MGN EQ Gates ersetzt. Statt mit Kette jetzt mit Gates Riemenantrieb. Preis 1799 Euro.

In Ausstattung und Preis unverändert.

In Ausstattung und Preis Sportlicher Feger für die City. Mit 11 unverändert. Alfine-Gängen ist das Komfort Deluxe gut gerüstet für schnelle tägliche Wege, die gut durchdachte Ausstattung glänzt mit Qualitätszutaten gegen Pflegeaufwand.

Stahlkomfort, wie er sein soll: fein und kultiviert! MTB-Pionier Breeze entwirft die Trekkingrahmen selbst. Das Top-Modell kommt mit kompletter XT-Gruppe und weiteren hochwertigen Zutaten.

In Ausstattung und Preis unverändert.

Shimano SLX/Deore/Deore, Kompetent konstruiert, clever bestückt und SR Suntour NCX-D LO, Schwalmit Verstand gespart. Sein relativ hohes be Spicer. Gewicht kompensiert der stabile Tourer Preis: 1049 Euro. durch ein hohes Maß an Top-Ergonomie und souveräner Fahrleistung.

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Alle Tests auf www.trekkingbike.com

Preis und Ausstattung unverändert.


TIPP

Testsieger im Überblick

Überblick Hersteller

Ausstattung Testurteil

Ghost 7600 Alfine (29er) Ghost Bikes GmbH, Tel. 09632/95660, www.ghost-bikes.de Preis 1499 Euro Gewicht 14,70 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 1/2012, S. 38

Gudereit SX 45 Kurt Gudereit GmbH, Tel. 0521/928120, www.gudereit.de Preis 799 Euro Gewicht 13 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 2/2011, S. 32

Gudereit SX 90 Kurt Gudereit GmbH, Tel. 0521/928120, www.gudereit.de Preis 1199 Euro Gewicht 13,35 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 3/2012, S. 38

Koga Signature Koga B.V., Tel. +31/513/63011, www.koga.com Preis 2217 Euro Gewicht 15,85 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 3/2011, S. 28

Patria Ranger Patria Kleinebenne GmbH, Tel. 05202/98380, www.patria.net Preis 1921 Euro Gewicht 17,20 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 5/2011, S. 42

Poison Atropin Tourer Teikotec Bike Trading, Tel. 02651/495474, www.poison-bikes.de Preis 1299 Euro Gewicht 13,65 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 4/2011, S. 36

Radon Sunset 9.0 H & S Bikediscount GmbH, Tel. 02225/8888222, www.radon-bikes.de Preis o. Versand 999 Euro Gewicht 14,65 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 3/2012, S. 40

Radon TLS 9.0 H&S Bikediscount GmbH, Tel. 02225/8888222, www.radon-bikes.de Preis o. Versand 1099 Euro Gewicht 13 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 4/2011, S. 38

Änderungen 2013

Shimano Alfine 11, Alfine Scheibenbremse 180/160, Racktime Foldit, Alfine Nabendynamo, Cyo-T LED Senso+, Ergogriffe

Sehr gut Der neue Hydroform-Rahmen geriet recht elegant, die Geometrie wurde gründlich angepasst. Shimanos 11er-Nabe und Scheibenbremse sind gute Partner für Alltag, sportliche Ausflüge und ausgiebige Touren.

Preis und Ausstattung unverändert.

Gudereit Aero Starrgabel, Gew. f. Lowrider, Shimano Deore, Rapid Fire, Shimano DH-3N72, Schwalbe Marathon Racer, Fly IQ senso

Sehr gut Leichtigkeit muss nicht teuer sein. Vernünftig, ordentlich gemacht, ehrliche Ausstattung: Das Gudereit ist ein Rad für zuverlässige Nutzung in Alltag und auf Tour – auch auf langen Strecken.

Komplett Deore 27 Gang, AXA Pico 30 Lux Scheinwerfer. Preis unverändert.

Alu-Starrgabel m. Lowrider-Ösen, Shimano XT 10-fach, Magura HS11, Nabendynamo, B+M Cyo, Schwalbe Marathon Racer

Sehr gut AXA Sport Sensor Standlicht Gudereit hat ein Herz für Große: Bis Rahmen- 70 Lux. höhe 67 wird dieses sportlich-leichte, durch- Preis unverändert. gängig sehr gut ausgestattete Rad gefertigt. Preislich vergleichsweise etwas höher gelegen, bietet es dafür mehr Individualität.

Koga Feather Gabel, schaftrohrgefedert, Elastomere, Disc-/VBrakes, Gew. f. Lowrider, Shimano Alfine 11, Alfine Discs, Chainglider

Sehr gut Diverse Ausstattungsoptionen In der Custom-Serie von Koga entstand ein im Baukas­ten-System. Preis Alltagsrad mit Klasse. Der handwerklich per- abhängig von Konfiguration. fekt gearbeitete Trapezrahmen bietet hohe Steifigkeit auch für Tourengepäck. Sportlichaufrecht lässt sich das Rad sicher steuern.

CroMo Stahlrahmen, Stahlgabel m. Lowrider­ ösen, Shimano Alfine 11, Magura HS11 EVO2, Racktime Add-it, Cyo-T LED senso+, Selectra+

Sehr gut Wer ein Faible für Traditionelles hat und auf sorglose Radtechnik steht, wird den sorgfältig gearbeiteten Stahlrahmen mögen. Das Rad fährt sich leichtfüßig und punktet mit hoher Langlebigkeit und Wartungsarmut.

Shimano XT, Rapid Fire, 9-fach, Magura HS 33, Shimano DH-S501 Nabendynamo, Conti Contact Extralight, Tubus Logo, Cyo senso

Sehr gut Individuelle Ausstattung im Potenter Tourer, der unauffällig antritt, aber Produktkonfigurator. Preis alle relevanten Spielarten beherrscht. Das abhängig von Konfiguration. Rad glänzt mit Ausgewogenheit in Sachen Fahrverhalten, Ergonomie und Teile-Qualität. Custom-made-Modell.

Shimano XT 10-fach, Suntour NCX-D RL Lite, Shimano hydr. Scheibenbremse, Shimano Nabendynamo, B+M Cyo, Ergon-Griffe

Super Am Sunset gibt es nichts zu bemängeln. Im Vergleich zu einer normalen Fachhandelsmarke kann Radon knapper kalkulieren. Im Test überzeugt es daher im PreisLeistungsverhältnis.

Shimano XT 9-fach, Magura HS33, Shimano DH-3D72 Nabendynamo, Schwalbe Marathon Supreme, Cyo-T senso, Toplight Line

Sehr gut Weitgehend unverändert. Das TSL ist ganz auf ambitionierte Fahrer Anpassung an 2013er-Kompozugeschnitten. Einzig die 4-Fingernenten. Preis: 999 Euro Bremshebel passen nicht zum sportlichen Konzept. Ausstattung und präzises Fahrverhalten sind voll alltags- u. tourentauglich.

Diverse Ausstattungsoptionen im Baukasten-System. Preis abhängig von Konfiguration.

Weitgehend unverändert. Anpassung an 2013er-Komponenten. Beim Sunset 10.0 Upgrade auf luftgefederte Suntour NCX-S RL Lite Federgabel (Preis: 1299 Euro).

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TIPP

Testsieger im Überblick

Hersteller

Ausstattung Testurteil

Rose Edelrose City-Maxi Rose Versand, Tel. 02871/275555, www.rose.de Preis 1449 Euro Gewicht 12,10 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 6/2011, S. 22

Santos Race Lite Santos Bikes, Tel. 0031/252/426123, www.santosbikes.com Preis 3899 Euro Gewicht 11,35 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 1/2012, S. 36

Simpel Wegwärts NuVinci Simpel GmbH, Tel. 0761/28539450, www.simpel.ch Preis 1049 Euro Gewicht 17,35 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 2/2011, S. 24

Simplon Kagu A11 Simplon Fahrrad GmbH, Tel. 0043/5574/725640, www.simplon.com Preis 1799 Euro Gewicht 14,40 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 5/2011, S. 46

Specialized Source Eleven Specialized, Tel. 0031/314/676600, www.specialized.com Preis 1899 Euro Gewicht 13,10 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 2/2012, S. 33

Stevens Sovereign SX RO Stevens Vertriebs GmbH, Tel. 040/7160700, www.stevensbikes.de Preis 2599 Euro Gewicht 14,80 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 4/2012, S. 38

Stevens Super Flight 11 Stevens Vertriebs GmbH, Tel. 040/7160700, www.stevensbikes.de Preis 1299 Euro Gewicht 13,80 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 1/2011, S. 43

Tout Terrain Chiyoda Tout Terrain, Tel. 0761/20551000, www.tout-terrain.de Preis 2278 Euro Gewicht 12,30 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 2/2012, S. 35

Trenga De MLS 9.0 Trenga De, Tel. 040/32310070, www.trenga.de Preis 1899 Euro Gewicht 13,60 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 4/2011, S. 40

Änderungen 2013

Shimano Alfine 11, Carbon-Gabel, Formula R1 Disc, Schwalbe Super Moto, Brooks-Sattel und -Ledergriffe, Gew. für Träger, Bleche

Sehr gut Dieses Fahrrad ist ein Statement – seines Machers Rose als auch für seine Benutzer. Das City-Maxi schlägt den Spagat zwischen funktionalem Schönwetter-Cruiser und hochtechnischem Design-Rad.

Ausstattung weitgehend unverändert. Preis: 1549 Euro.

Alu-Carbon-Gabel, Rohloff Speedhub, GatesRiemenantrieb, GillesBer­thoud-Drehschalter, Renn-Seitenzug-Bremsen, Santos-Träger

Sehr gut Das Race Lite ist ein typisches Santos-Bike: Alurahmen und Alu-Carbon-Gabel sind großzügig dimensioniert und von hoher Steifigkeit. Dank Rohloff-Nabe und GatesRiemen hohe Wartungsarmut.

Ausstattung weitgehend unverändert. Preis: 4099 Euro.

NuVinci 360, Alugabel, Shimano Rollerbrake, Shimano Nabendynamo, Schwalbe Marathon, gefederte Sattelstütze. Lyt senso, Chainglider

Sehr gut Suntour Kurbelsatz. Ein gemütlicher Roller, der nie Probleme Preis unverändert. macht und einiges wegstecken kann. Prima Ergonomie und Fahrverhalten, dazu schlüssige Komponentenwahl, mit Betonung von Langlebigkeit und Wartungsarmut.

Shimano Alfine 11, Magura HS1, Shimano Nabendynamo, Schwalbe Big Apple, Racktime Light-it, Fly LED-T senso+, Chainglider

Super Das Kagu ist ein vorbildlich abgestimmter, lauffreudiger Allrounder. Dank agiler, sicherer Fahreigenschaften und leichtgewichtiger Ausstattung bietet es technische Langlebigkeit und breiten Einsatzbereich.

Shimano Alfine 11, Gates-Riemen, hydr. Scheibenbremse, Nabendyn., Supernova Lichtanlage, Gepäckträger am Schutzblech

Super 50T Gates Centertrack belt Schlüssig durchkomponierter Flitzer. drive Chainring. Antriebstechnisch glänzt das Rad mit dem Preis: 1999 Euro. hochwertigen „Center Track“-Riemen. Beim Fahrverhalten hat Specialized den Fokus auf Sportlichkeit, Tempo und Gewicht gelegt.

Rohloff Speedhub, Suntour NCX-E LO Lite, Magura HS33, Shimano Nabendyn., Cyo-T LED Senso+, Toplight Line+, Ergon-Griffe

Sehr gut Der seitensteife, kompakte Rahmen platziert den Fahrer so, dass sich sofortiges Wohlgefühl breitmacht und trotzdem flott gekurbelt werden kann. Seine Bestimmung sind ausgedehnte Gepäcktouren.

Lockout-Lenkerhebel für die Gabel. Seitensteifer „Taper Steerer“ Gabelschaft. Preis: 2699 Euro.

Shimano Alfine 11, Shimano Alfine LX, V-Brakes, Shimano Nabendyn., Conti Contact, IQ Fly-T LED senso, Linetech+

Sehr gut Das Super Flight könnte zum Überflieger werden. Leicht, luftig spritzig umschreibt das spezielle Stevens-Potenzial ganz gut. Schlüssig umgesetztes Gesamtkonzept.

Shimano Scheibenbremse, integrierter Racktime-Träger. Seitensteifer „Taper Steerer“ Gabelschaft. Preis: 1499 Euro.

Stahlrahmen und -gabel, Shimano Alfine 8, hydr. Scheibenbremsen, SON 28, Supernova Lichtanlage

Sehr gut Ausstattung weitgehend Dieses Rad ist ganz speziell für flinkes unverändert. Flitzen in der Stadt gebaut. Im Fahrtest erwies es sich als sportlich und direkt, dabei aber nicht knallhart. Angenehm bei so viel Schönheit: das geringe Gewicht.

Shimano XT, Magura HS33, SON deluxe, Schwalbe Marathon Dureme, Toplight Line+, Ergon-Griffe, Tubus Cargo

Sehr gut Geschmackvolles Alltags- und Reiserad mit luxuriöser Ausstattung und von penibler Verarbeitung. Die stimmige Zusammenstellung übersetzt sich in überragende Fahrleistungen.

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Nur Detailänderungen. Verschiedene Ausstattungsoptionen. Preis: 1749 Euro.

Neue Shimano XT Gruppe. Preis: 1999 Euro.


Hersteller

Ausstattung Testurteil

Utopia Sprint NuVinci Utopia Fahrrad, Tel. 0681/970360, www.utopia-velo.de Preis 2080 Euro Gewicht 19,60 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 5/2011, S. 46

Velotraum VK-7 Velotraum GmbH&Co.KG, Tel. 07033/9990, www.velotraum.de Preis 2082 Euro Gewicht 17,2 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 3/2011, S. 32

Wanderer S 600 Zwei plus Zwei, Tel. 0800/6647035, www.wanderer-fahrräder.de Preis 2298 Euro Gewicht 11,5 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 4/2012, S. 67

Änderungen 2013

NuVinci 360°-Nabenschaltung, Stahlgabel, Magura HS11, Shimano Nabendynamo, Schwalbe Big Apple, Racktime Add-it, Cyo-T

Sehr gut Im Sprint stecken Utopias gesammelte Erfahrungen aus 18 Jahren Fahrradbau. Deshalb überzeugt der Tiefeinsteiger mit Fahrstabilität, Wartungsarmut und Funktionssicherheit.

Ausstattung im BaukastenSystem frei wählbar. Preis abhängig von Ausstattungsoptionen.

Alfine 11, Shimano V-Brakes, Schwalbe Kojak, Brooks-Sattel, Gew. f. Träger, lackierte Schutzbleche, ErgonKorkgriffe

Sehr gut Als pure Spaßmaschine ist das VK-7 sowohl schön als auch gelungen. Die komfortablen, schnellen und griffigen 26er-Kojaks pushen den Puls, giftige V-Brakes bremsen ihn wieder ein. Die Alfine 11 glänzt als Stadt-Nabe.

Ausstattung weitgehend unverändert. Preis: ab 1810 Euro.

Shimano XT, V-Bremsen Shim. DX-R, Schwalbe Marathon Supreme, SON Nabendynamo/ Edeluxe/B+M Seculight, Leder-Ergogriffe

Super Wie wichtig Wanderer die Ästhetik nimmt, zeigt sich im Hinterrad: die glanzpolierte Nabe von White Industries passt perfekt zu Dynamo und V-Bremsen. Das Rad ist mit viel Geschmack und Sachkenntnis komplettiert.

Sattelstütze Humpert Race „sandblast“ schwarz, Bremsanlage Magura HS11, Gepäckträger WANDERER-GS. Preis: 2299 Euro.

Reiseräder Hersteller

Ausstattung Testurteil

Giant Expedition LT

Shimano XT, 9-fach, Giant Scheibenbremsen, Shimano DH-3D72 Nabendyn., Schwalbe Marathon+ Tour, Lenkerrarretierung, Tubus Tara

Giant Deutschland GmbH, Tel. 0211/998940, www.giant-bicycles.com Preis 1700 Euro Gewicht 15,55 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 1/2011, S. 39

Idworx Mountain Rohler Vancouver Ed. Gabel Magura Menja,

Super Giant bietet mit dem Expedition LT ein leichtlaufendes und super abgestimmtes Reiserad. Mit ausgewogenen Fahreigenschaften, gelungener Ergonomie, geringem Gewicht und Top-Lichtanlage.

Änderungen 2013 Shim. XT 3x10-Schaltung, Shim. Hydraulik-Scheibenbremse mit Centerlock-Discs, IQ 40 Lux LED senso plus, mit Tagfahrlicht. Preis: 1899,90 Euro

Super

Ausstattung und Preis unverDas Konzept geht auf. Idworx‘ Sorglos-MTB ändert. als superrobustes Reiserad bringt viel Fahrspaß, aber auch zuverlässiges Durchkommen da, wo andere Reiseräder aufgeben müssen.

Bike Basics GmbH, Tel. 0228/184700, www.idworx-bikes.com Preis 3490 Euro Gewicht 13,40 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 4/2012, S. 40

luftgefed. LO/100mm, Rohloff Speedhub500, Magura HS33, Schwalbe Big Ben, Tubus Cargo, Heggemann Kettenblatt

Rose Activa Pro II

Shimano Alfine 11, Pro Big Fork, Shimano Scheibenbremsen, Shimano DH-S501 Nabendyn., Schwalbe Marathon+ Tour

Sehr gut Mit dem Activa kommt man überall durch, es ist super solide gebaut. Aerodynamische Sitzposition, Reise-Vollausstattung und ausgewogene Übersetzung laden zu langen Touren. Auch mit Rohloff-Nabe erhältlich.

CroMo Rahmen und Gabel, Pinion 1.18 18-Gang-Getriebe, Shimano XT Disc, rahmenfester Edelstahlträger, SON Lichtanlage

Super Ausstattung unverändert. Reiserad für allerhöchste Ansprüche. Und ein wendiges, zuverlässiges Vielfahrer-Rad. Mit seiner erprobten Spitzenqualität ist das Silkroad das kongeniale Vehikel für das neue Super-Getriebe Pinion 1.18.

Shimano Ultegra, 10-fach, Carbon-Gabel, The Cleg Disc, Trickstuff Doppelmoppel, Schwalbe Durano Perf., CuranaBleche, Brooks-Sattel

Super Ausstattung unverändert. Die sorgfältig durchdachte Neuinterpretation eines Reiserad-Klassikers. Traditionelle Randonneur-Elemente mit modernster Fahrradtechnik. Ein rundum perfektionierter Langstrecken-Sportler.

Rose Versand, Tel. 02871/275555, www.rose.de Preis 1499 Euro Gewicht 16,7 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 3/2011, S. 30

Tout Terrain Silkroad Xplore (Pinion) Tout Terrain, Tel. 0761/20551000, www.tout-terrain.de Preis 5126 Euro Gewicht 16,50 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 4/2012, S. 29

Tout Terrain Grande Route Tout Terrain, Tel. 0761/20551000, www.tout-terrain.de Preis (Testrad) 4636 Euro Gewicht 11,25 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 3/2011, S. 48

Ergon Griffe GP3, B+M Toplight Line brake plus mit Bremslicht- und Standlichtfunktion. Preis: 1790 Euro.

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TIPP

Testsieger im Überblick

Crossräder Hersteller

Ausstattung Testurteil

Carver Sonic 140

Shimano XT Shadow 10-fach, Suntour NCX Mg RLO, Magura MT2 Scheibenbremse, Schwalbe Racing Ralph, Gew. für Schloss, Träger, Bleche

Super

Suntour NRX lite RLD, Shimano XT/XTR, 10-fach, Shimano XT Disc, Gew. f. Träger, Bleche, Syntace CarbonStütze

Super Im nicht einmal 11 Kilo schweren Tonopah ist der Preis gut angelegt. Hochentwickelte Komponenten sparen Gewicht, steigern Zuverlässigkeit und Fahrstabilität und produzieren verschärften Fahrspaß.

Schwalbe Smart Sam Falt 44x622. Preis: 1999 Euro.

Suntour NRX RLO, Shimano XT, 10-fach, Formula RX Disc, Gew. f. Träger, Bleche, ErgonGriffe, Schwalbe Racing Ralph

Super Der neue Rahmen punktet mit innen verlegten Zügen und gestiegener Seitensteifigkeit. Die Präzision beim Steuern und im Antritt steigern den Fahrspaß. Die Sitzposition liefert prima Kraftumsatz.

Ausstattung und Preis unverändert.

Shimano XT 10-fach, Suntour NRX-D LO, Shimano Scheibenbremsen, Schwalbe Smart Sam, Gew. f. Träger, Bleche, Gummi-Ergogriffe

Sehr gut

Gabel: Manitou Tower Expert 29“, Remote Lockout, Shimano XT Shadow 10-fach. Preis: 1499 Euro.

Apollo Bike GmbH, Fahrrad XXL-Shops Tel. 02241/8799463, www.carver.de Preis 999 Euro Gewicht 11,35 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 2/2012, S. 42

Cube Tonopah SL Pending System, Tel. 09231/9700780, www.cube.eu Preis 1999 Euro Gewicht 10,80 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 6/2011, S. 29

Radon Scart H&S Bikediscount, Tel. 02225/8888222, www.radon-bikes.de Preis o. Versand 999 Euro Gewicht 11,35 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 6/2011, S. 30

Stevens X7 Disc Stevens Vertriebs GmbH, Tel. 040/7160700, www.stevensbikes.de Preis 999 Euro Gewicht 11,85 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 2/2012, S. 46

Die Dynamik des Sonic ist nicht zu toppen. Der leichtfüßige Crosser bringt beste Fahreigenschaften für intensive Feld-, Waldund Wiesentouren, selbst leichtes Gelände schreckt ihn nicht.

Universal-Empfehlung: gelungene sportliche Abstimmung, ergonomisch perfektes Handling und ambitionierte Fahrleistungen verpackt Stevens in ein attraktives Bike. Gute Basis zum Aufrüsten mit Gepäck.

Änderungen 2013 Neue Suntour Luftgabel, Hayes Stroker Sport Bremsanlage. Preis: 999,99 Euro. Außerdem Sonic Street Serie mit Nabendynamo, LED-Licht und Schutzblechen.

Tourentaugliche Mountainbike-Hardtails und 29er Hersteller

Ausstattung Testurteil

Bulls Copperhead 3 ZEG, Tel. 0221/179590, www.bulls.de

Shimano XT, RockShox Reba RL Poploc, Formula RX Disc, Schwalbe Racing Ralph/Nobby Nic

Sehr gut

Manitou R7 Absolut+, Shimano XT, Avid Elixir 3, Schwalbe Rocket Ron, Anlötösen an Sitzund Kettenstreben

Sehr gut

Shimano XT/Deore, Rockshox Reba RL Poploc, Shimano M505 Disc, Schwalbe Rapid Rob

Sehr gut

Shimano XT 10-fach, RockShox Recon Silver TK Federgabel Solo Air Lo 100mm, Shimano XT Scheibenbremse, Schwalbe Racing Ralph

Super

Preis 999 Euro Gewicht 10,80 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 3/2012, S. 48

Carver Pure 150 Apollo Bike GmbH, Fahrrad XXL-Shops Tel. 02241/8799463, www.carver.de Preis 999 Euro Gewicht 11,45 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 2/2011, S. 44

Cube LTD Pro Pending System, Tel. 09231/9700780, www.cube.eu Preis 999 Euro Gewicht 11,65 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 3/2012, S. 48

Patria MTB Trail 29 Patria Kleinebenne GmbH, Tel. 05202/98380, www.patria.net Preis 2549 Euro Gewicht 12,65 kg Testbericht in TREKKINGBIKE 5/2012, S. 52

Änderungen 2013

Gruppenungebundene HolDurch die makellose Ausstattung überlegener lowtec II Kurbel, Avid Bremse, Testsieger. Der durchdachte Teile-Mix am RockShox Push Loc Hebel. formschönen, steifen Rahmen drückt das Preis: 999 Euro. Gesamtgewicht auf 11,15 Kilo mit Pedalen. Mehr Bike geht zu diesem Preis kaum.

Überdurchschnittlich ausgestattetes Bike mit guten, ausgewogenen Anlagen. Das Carver zielt in Richtung Tour. Für mehr Bandbreite in der Übersetzung würde eine Kassette mit 36 Zähnen nicht schaden.

Wendiger Handling-Sieger, der trotz durchschnittlicher Ausstattung auf ein passables Gewicht kommt. Beste Fahreigenschaften dank guter Federgabel und ausgewogenen Geometrie.

Das Trail fährt sich sehr ausgwogen, schnell und stabil. Dafür sind der kurze Hinterbau, betont leichte Laufräder und Reifen verantwortlich. Die komplette XT-Kombi schaltet knackig und exakt. Fahrspaß-Maschine!

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Das Pure 150 heißt in der Saison 2013 PHT 150. Federgabel Manitou Marvel, SLX-Shifter und -Kurbel. Parallel 29er Version (PHT920). Preis: 999 Euro.

Gabel Manitou Marvel TS Air Remote Lockout, Bremse Shimano 395. Preis: 1049 Euro.

Ausstattung im BaukastenPrinzip frei wählbar (XT, Rohloff & Pinion), Preise je nach Schaltungsvariante zwischen 2549 und 3998 Euro zzgl. Zusatzausstattung.


Falträder Hersteller

Ausstattung Testurteil

Brompton P3 L/D

18 Zoll, Stahlrahmen, Packmaß 62x30x63 cm, Dreigangnabe Sturmey Archer BSR, Seitenzugbremse Brompton, Scheinwerfer, Faltpedal

Sehr gut

18 Zoll, Alu-Rahmen, 85x34x60 cm Packmaß, Alu-Federgabel, Avid Single V-Bremsen, Hinterradfederung m. Elastomerpuffer

Super Ausstattung weitgehend Das vollgefederte Birdy nutzt die Drehunverändert. punkte der Federung als Faltscharniere. So Preis: 1099 Euro. bleibt der Rahmen steif. Sein Pluspunkt sind die Fahreigenschaften. Die Federung nimmt den kleinen Laufrädern die Rüttelneigung.

20 Zoll, Alu-Rahmen, Neos 3x8 Schaltung, V-Bremsen Kinetix, Nabendynamo, Gepäckträger

Super

Voss Spezial-Rad GmbH, Tel. 04893/4287250, www.brompton.de Preis 1276 Euro Gewicht 12,70 kg Testbericht in trekkingbike 6/2012, S. 38

Riese & Müller World Birdy Sport Riese & Müller GmbH, Tel. 06151/366860, www.r-m.de Preis 1099 Euro Gewicht 12,10 kg Testbericht in Trekkingbike 6/2012, S. 34

Tern Link P 24 Hartje KG, Tel. 04251/811500, www.ternbicycles.com Preis 999 Euro Gewicht 14,70 kg Testbericht in trekkingbike 6/2012, S. 36

Klassiker unter den Faltern. Fast jedes Teil vom Lenker bis zum Faltpedal ist eine spezielle Brompton-Komponente. Kompaktestes Packmaß im Test und Fahrverhalten, das auf Kurzstrecken überzeugt.

Änderungen 2013 Spezifikationsänderungen bei Tretlager, Felgen, Reifen, Bremshebel, Beleuchtung und Griffen. Preis: 1497 Euro.

Preis und Ausstattung unverBeim Falten erfreut das Tern mit leicht zu ändert. bedienenden Scharnieren. Pluspunkte auch bei der Ausstattung: sehr guter Preis für ein Rad mit Nabendynamo, Schutzblechen, Träger und tempotauglicher Entfaltung.

Elektroräder (Pedelecs) Hersteller

Ausstattung Testurteil

Centurion E-Fire NuVinci EQ

Bosch Mittelmotor 250 W, Akku Li-Ion 36V/8 Ah, NuVinci 360 StufenlosNabe, Shimano Scheibenbremsen, Schwalbe Marathon Supreme

Super

Bosch-Motor, 250W, Li-Ion-Akku 36V/8Ah, Suntour NRX-D LO, Sram DualDrive Dreigangnabe, 9-fach, Tektro Draco hydr. Scheibenbremsen

Sehr gut Mit der potenten Suntour-Gabel, breiten Marathon-Extreme-Reifen und dem sehr soliden Rahmen setzt das Crossbike hohe Dauergeschwindigkeiten auch auf unbefes­ tigten Wegen anständig um.

Neuer Name: Xduro Cross. Akku 400 Wattstunden, Schaltung 30-Gang SRAM X.9/Dual Drive, Bremsen Magura MT2. Preis: 2799 Euro.

Bosch 45 Mittelmotor, 350 W, Akku Li-Ion, 36 V/8Ah, 288 Wh, Shimano XT 10-fach, Marzocchi Bomber, Tektro Auriga Sub Disc

Super

2013er Bosch-System mit 400WH-Akku, neuer Rahmen: insgesamt höhere Steifigkeit durch voluminösere Sitz- und Oberrohre. Preis: 4299 Euro.

Carbonrahmen, -gabel, E-Lion System, GoSwissHR Nabenmotor, 250W, Li-Ion-Akku, 36V/12,4Ah, Shimano XT 10-fach, Magura MT4 Disc

Super

Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, Li-Ion-Akku 342 Wh, im UR, SRAM XO 10-fach, Magura MT Carbon, kennzeichenpflichtig!

Super

Merida-Centurion GmbH, Tel. 07159/9459600, www.centurion.de Preis 2699 Euro Gewicht 23,95 kg Testbericht in Trekkingbike 3/2012, S. 71

Haibike eQ Cross Winora-Staiger GmbH, Tel. 09721/65940, www.haibike.de Preis 2399 Euro Gewicht 21,15 kg Testbericht in Trekkingbike 4/2011, S. 46

Riese & Müller Delite Hybrid HS Riese & Müller GmbH, Tel. 06151/366860, www.r-m.de Preis 4199 Euro Gewicht 24,45 kg Testbericht in Trekkingbike 3/2012, S. 72

Simplon Silk Carbon E2 Simplon, Tel. 0043/5574/725640, www.simplon.com Preis 3699 Euro Gewicht 20,70 kg Testbericht in Trekkingbike 3/2012, S. 68

Specialized Turbo Specialized, Tel. 0031/314/676600, www.specialized.com Preis 5499 Euro Gewicht 22,60 kg Testbericht in Trekkingbike 4/2012, S. 42

Dieses Rad verbindet das Beste beider Welten. Sein aufwändiger Doppelrohrrahmen ist überragend seitensteif. Dank der Bosch-typischen Platzierung des Antriebs empfiehlt es sich für Gepäckfahrten.

Ideal für lange Pendlerstrecken auf verkehrsarmen Straßen. Mit dem Delite HS macht Schnellfahren Spaß und ist sicher. Schnelles Pedelec bis 45 km/h benötigt Betriebserlaubnis und Kennzeichen!

Die hochklassige Ausstattung bringt die vollen Fahrleistungen eines Spitzenfahrrads. Ein modernes Antriebssystem und der Simplon Carbonrahmen gehen eine überzeugende Partnerschaft ein.

Änderungen 2013 Neuer Name: E-Fire 400. Magura MT-4 180/160 mm, Suntour SF13-NCX-E RL Lite 700C Air Remote LO, 63 mm. Preis: 2899 Euro.

Ausstattungsoptionen im Baukastensystem. Preis: 3999 Euro.

Ausstattung und Preis unverHier hat Specialized ganze Arbeit geleistet ändert. und die alte, sportliche Fahrradwelt mit der neuen motogetriebenen Elektrowelt in Einklang gebracht. Für Pendler eine sinnvolle Alternative zu Auto oder Bahn.

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Auf unserer Website können Sie die vollständigen Testberichte nachlesen und kostenlos herunterladen. Sie erhalten dort zusätzlich eine Fülle an Hintergrundinformationen zum aktuellen Stand der Technik, Basisartikel, Interviews und Lexika. Unbedingt reinklicken! www.trekkingbike.com Basiswissen Pinion-Getriebe

Gruppenlehre Was sind eigentlich Komponentengruppen und wozu sind sie gut? Welche Gruppen für Trekkingräder gibt es am Markt und worin bestehen die Unterschiede? Trekkingbike klärt auf und zeigt die aktuelle Entwicklung bei Shimano, SRAM und Rohloff. 4/12 *

Kaufberatung Perfekte Tourenräder

Fahrrad-Revolution?

Test die neuen 30-Gänger

5/12 *

4/12 *

So viel Rad gibt’s fürs Geld: Wir haben drei vorbildhafte Tourenräder der populären Preisklassen 1000, 1500 (je mit Kettenschaltung) und 2500 Euro (mit RohloffSchaltnabe) herausgegriffen und erklären die passenden Einsatzbereiche.

Test Top-Räder 2013

1/13 *

29er – die besseren Tourenräder?

Wegweisende Fahrradtechnik

Unter dem Aspekt Tourenfahren überwiegen die Vorteile großer Räder. Sind 29er durchdacht konstruiert und sinnvoll aufgebaut, dann können sie im Vergleich zu 26er- oder 28er-Bikes die bessere TourerAlternative sein.

Vollfederung, USB-Strom, Pinion-Getriebe – Radtechnik der Generation 2013 wird immer vielfältiger. TREKKINGBIKE hatte acht Trendsetter des Jahrgangs 2013 im Fahrtest und überprüft den aktuellen Stand der Technik.

3/12 *

XT-Räder zwischen 1000 und 1300 Euro Die neuen XT-Trekkingkomponenten von Shimano verschaffen aktuellen Allroundern stolze 30 Gänge. Die besten TrekkingbikeTeile des führenden Anbieters haben ihren Weg an sportliche Touren- und Alltagsräder gefunden. Acht Modelle im Test. * erschienen in Ausgabe

Kompaktwissen

Ein voll gekapselter Antrieb, der mit 636 Prozent Übersetzungsbandbreite sogar die einer herkömmlichen Kettenschaltung übertrifft. Dazu die optimale Platzierung am Tretlager. Kann das PinionGetriebe die Rohloff-Nabe vom Thron stoßen? Erste Fahrtests geben Aufschluss.

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2/11 *

So suchen Sie richtig Weniger ist mehr. Wenn Sie den Testbericht zu einem bestimmten Rad suchen, geben Sie im Suchfeld am besten nur Hersteller- oder Modellbezeichnung ein. Es werden alle Testberichte angezeigt, in denen dieser Hersteller bzw. dieses Rad vertreten waren.

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