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das magazin der travel Charme hotels & resorts

herbst 2011

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EXTRA

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25.07.11

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Das Beste der Welt.

Jetzt am Kiosk oder auch zu bestellen unter www.foodandtravel.de


3 Editorial

Inhalt

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Liebe Gäste und Reisezeit-Freunde, Rügens Kreidefelsen und die schönen Dünenstrände sind nicht nur Ostseekennern ein Begriff. Doch neben landschaftlichen, steckt die Insel auch voller kulinarischer Höhepunkte. Kleine Betriebe stellen dort in Handarbeit gute heimische Produkte wie Käse, Wurst oder Sanddornspezialitäten her. Und die Köche vieler Inselrestaurants verarbeiten heimisches Fleisch und andere Erzeugnisse in ihren Küchen zu Spitzenprodukten. Erstklassige Produkte – das ist auch ein wichtiges Stichwort im Nordperd & Villen in Göhren. Zwischen Dutzenden Sorten Whisky aus aller Welt kann man sich hier nämlich entscheiden. Und das Beste: Barkeeper und Whiskyexperte Torsten Kalohn kennt sie alle und hilft den Gästen bei der Auswahl. Kulinarisch geht es in diesem Heft – nachdem wir Ihnen zuletzt leckere Cocktails mit Tee präsentiert haben – um das Kochen mit Tee. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen des Heftes!

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Ihre Reisezeit-Redaktion impressum Herausgeber Travel Charme Hotel GmbH Red. Leitung: Maria Samos Sanchez Wittestraße 30 L 13509 Berlin Tel. +49 (0)30 / 424 396-0 www.travelcharme.com Redaktion/Produktion Raufeld Medien GmbH, Paul-Lincke-Ufer 42/43, 10999 Berlin Tel: +49 (0)30 / 695 665-0 Leitung: Jens Lohwieser (v.i.S.d.P.) Redaktion: Cornelia Wolter Gestaltung: Daniella Heil, Kornelia Jaeger, Daniel Krüger (AD) Anzeigenkontakt: anzeigen@raufeld.de Tel. +49 (0)30 / 695 665 50 www.raufeld.de Druck besscom AG Bessemerstraße 83–91 12103 Berlin www.besscom.de Titelbild: Detlef/Fotolia

Ausgewählte Sorten In der Bar des Nordperd & Villen auf Rügen gibt es vierzig verschiedene Whiskys aus aller Welt

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Erste Sahne Frischkäse, Buttermilch, Salzwiesenlamm und Sanddornsaft – so gut schmeckt Rügen

Lauter Äpfel In der Strandpromenade von Kühlungsborn verkauft Apfelmaler Tilman Nickel seine Werke

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Für unterwegs PURIA NATUR heißt die neue, nachhaltige Serie der erfolgreichen Travel Charme Pflegelinie

Alles Käse Im Herbst verlassen die Kühe die saftige Alpe, aus ihrer Milch fertigen Walser Senner herzhaften Käse

Wieder da Im Harz leben Luchse in freier Wildbahn, in Bad Harzburg erfährt man Wissenswertes über die Tiere


4    Für unterwegs

PURIA jetzt in

Natur

Neue PURIA-Serie

Die Travel Charme Hotels zeigen mit der neu entwickelten PURIA NATUR Pflegelinie ihr Bewusstsein für Umwelt und Natur und folgen dem Trend zu mehr Nachhaltigkeit und ökologischem Handeln. Neben einem hautfreundlichen ph-Wert, sind die Produkte frei von Silikonen, Mineralölen oder andere Erdölprodukten. Stattdessen enthält etwa die Body Lotion Olivenöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie pflegt die Haut mit wertvollen Inhaltsstoffen und zieht schnell ein. Das Duschgel duftet nach frischem Tee und Zitrone. Hautverfeinernd ist das PURIA Body Peeling mit Kakaobutter, Traubenkernöl und Vitamin E. Erleben Sie die neue Pflegelinie bei einer PURIA NATUR Anwendung in den PURIA Spas oder genießen Sie die Produkte zu Hause – ab Herbst auch online erhältlich. www.hotel4home.com


Für unterwegs   

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Gewinnspiel

Rote Reben

Zum Landgut des Castello Monte Vibiano gehören nicht nur Olivenhaine, sondern auch Weinberge. Dort entsteht auch der „MonVi“, ein kräftiger Rotwein, der bestens zu würzigem Käse passt.

Viel Geschmack

Hinweis Ab Herbst dieses Jahres gibt es alle Travel Charme Produkte, von Kaffee über Schokolade bis hin zu Bademantel oder Kopfkissen, auch im neuen ShoppingPortal „www.hotel4home.com“ im Internet zu kaufen. Rund um die Uhr finden Sie dort auch die neuen PURIA NATUR Produkte und können sich diese nach Hause liefern lassen.  www.hotel4home.com

Praktisch und Gut

Genau das Richtige für heiße und kalte Getränke und sehr praktisch für alle, die gern unterwegs sind: Die neue Travel Charme Trinkflasche des Premiumherstellers SIGG.

Den feinen Travel Charme Tee gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, für Entspannung sorgt zum Beispiel Kräuter und Honig (Herbs & Honey).

Schön schokoladig

Die Edelkakaobohnen für diese Schokolade stammen aus Venezuela. Beste Zutaten verfeinern diese zartschmelzende Travel Charme Schokolade. Auch in Weiß ist sie ein Genuss.

Wandern und Walken Beim Wandern nie wieder Blasen an den Füßen bekommen? Der Hersteller WRIGHTSOCK hat eine doppellagige Wandersocke entwickelt, die genau dafür sorgen soll. Dank der zwei Lagen bewirkt das Gewebe, dass die Reibung minimiert wird – das schützt vor Blasenbildung. Die Luft zwischen den beiden Lagen wirkt außerdem als Isolator und schützt vor Wärme und Kälte, hochwertige Spezialfasern halten den Schuh trocken. Die innere Lage ist zudem ungefärbt und ungebleicht und somit gut hautverträglich. Die patentierte Naht verhindert ein Verrutschen der Socke im Schuh.

WRIGHTSOCK Die Wandersocken sind in den Größen S, M, L und XL erhältlich, 16,95 Euro. (Siehe Gewinnspiel S. 19) www.wrightsock.de


6   Neues aus den hotels

75 Jahre

Ifen

Österreich Das Fünf-Sterne-Hotel begeht sein großes Jubiläum mit vielen Aktionen und Angeboten

Das Team des Ifen Hotel freut sich auf viele Gäste anlässlich des Geburtstags.

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as haben Ortwin Adam, Peter Redlich, Martin Jäger, Steffen Disch und Sascha Kemmerer gemeinsam? Sie alle sind vorzügliche Köche und waren – oder im Fall von Sascha Kemmerer sind – Köche im Ifen Hotel im Kleinwalsertal. Ortwin Adam war es, der einst den hervorragenden kulinarischen Ruf des Ifen maßgeblich prägte. Denn in den Siebzigerjahren erkochte er den ersten MichelinStern für Österreich. Auch die anderen Köche wurden mit jeweils zwei oder drei Hauben im österreichischen Gault Millau ausgezeichnet. Sascha Kemmerer, seit vergangenem Jahr Küchenchef des Ifen, erhielt kurz nach der Eröffnung des Hotels für seine Gerichte in der Kilian Stuba auf Anhieb zwei Hauben. Alle fünf Köche kreieren nun anlässlich des 75. Geburtstags des Hotels ein Generationen-Menü. Jeder Gang des Gala-Dinners am 26. November wird von einem der fünf zubereitet und ist inspiriert von seiner jeweiligen

Amtszeit im Hotel. Doch das ist längst nicht alles, was man sich im Ifen Hotel anlässlich des großen Jubiläums hat einfallen lassen. Im September etwa gilt die „Verjüngungskur für Paare“. Das heißt alle Paare, die im Jahr 2011 zusammen 75 Jahre alt sind oder noch werden, erhalten je eine sechzigminütige Spa-Anwendung ihrer Wahl geschenkt. Und jeden Montag ab 14.30 Uhr findet unter dem Motto „Reise durch 75 Jahre Ifen Zuckerbäckerei“ ein Ausflug in die Traditionskonditorei Gerlach in Oberstdorf statt. Die Fahrt kostet inklusive Kaffee und Kuchen zwölf Euro pro Person, um Anmeldung wird gebeten. Bei der „75 Stunden Buchungsrallye“ wiederum können alle Gäste, die vom 10. Oktober 2011 ab 10.10 Uhr bis zum 13. Oktober 2011 um 13.10 Uhr anrufen, im Zeitraum Oktober und November zum Jubiläumspreis von 99 Euro pro Person und Nacht im Doppelzimmer inklusive GenussPlus® buchen. In

der Ifen-Bar 1.111 ist das Angebot auf der Cocktailkarte in der Woche vom 21. bis 30. Oktober inspiriert von „Alten Klassikern“. Auch hier wird wieder generationsübergreifend zusammengearbeitet: Der aktuelle Barchef Thorsten Schiffers und sein Vorgänger aus dem alten Ifen Hotel Heiko Möller arbeiten Hand in Hand. Im November gilt das Motto: „100 Prozent Luxus, 75 Prozent bezahlen“: Jedem Gast wird eine Spa-Anwendung seiner Wahl mit nur drei Viertel des regulären Preises berechnet. Und im Dezember gibt es eine vorgezogene Bescherung. Denn beim „Fünf-Sterne Dinner Dankeschön“ werden 75 Fünf-Sterne-Dinner in der Kilian Stuba an die ersten 75 Gäste verschenkt, die ihre Übernachtung vom 1. bis 18. Dezember mit GenussPlus® buchen. Und auch im kommenden Jahr wird dem Jubiläum des Hauses mit weiteren Aktionen gedacht. Na, dann: Auf die nächsten 75!


Neues aus den hotels   

In neuem

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D

Glanz

Rügen Vor 10 Jahren wurde das Kurhaus Binz neu eröffnet – und ist seitdem wieder erstklassig

Foto: Yvonne Thieme/Raufeld

as Kurhaus Binz auf Rügen blickt auf eine lange Geschichte zurück: Künstler und Industrielle verbrachten hier Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Ferien, im Zweiten Weltkrieg fanden Bombenopfer und Flüchtlinge dort Zuflucht, zu DDR-Zeiten war das Kurhaus zunächst ein Erholungsheim für Offiziere, später kamen auch andere Gäste zum Urlaub dorthin. Im Jahr 2008 feierte das Kurhaus seinen 100. Geburtstag. Und seit zehn Jahren wird es nun von Travel Charme geführt. Im Dezember dieses Jahres begeht das Hotel seinen Geburtstag. Grund zu feiern gibt es genug, schließlich ist das Haus seit der Neueröffnung nicht nur endlich wieder ein Blickfang an der Strandpromenade, sondern bietet seinen Gästen als Fünf-Sterne-Superior-Hotel auch Komfort und individuellen Luxus. Damit ist es endgültig zu einem Grandhotel der Moderne geworden. Und diese Grande Dame gilt zudem als eines der zehn besten Urlaubshotels der Welt. So können sich die Gäste in den Wochen vor Weihnachten auf attraktive Arrangements und Angebote freuen. Auch ein Tag der offenen Tür steht an, hier sind Besucher und Einheimische eingeladen, sich einmal im Hotel umzusehen, denn schließlich ist das Kurhaus Binz genau wie die berühmten Kreidefelsen ein Wahrzeichen der Insel. Für den 13. Dezember ist ein großer Festakt geplant, zu dem Partner, Förderer und offizielle Gäste geladen sind.

Genuss Kurhaus Sellin

Zum Geburtstag eine eigene Torte „Sanddorn - Schlemmer Torte“, so heißt die Köstlichkeit, die der Pâtissier Peter Wegner anlässlich des 10. Geburtstags des Kurhaus Sellin entworfen hat. Sie leuchtet schon von Weitem in Orange, denn ein wesentlicher Bestandteil ist der inseltypische Sanddorn. Zwar lässt sich bei der Torte eine gewisse Kaloriendichte – weitere Zutaten sind Sahne, knuspriger Krokant und eine Marzipandekoration – nicht leugnen. Dennoch ist sie nicht mächtig, sondern schmeckt angenehm fruchtig und frisch. Und ein Stück kann man sich schließlich ruhigen Gewissens genehmigen, dazu eine Tasse Kaffee auf der Hotelterrasse. Was braucht man mehr?

Eine Kreation des Hotel-Pâtissiers des Kurhaus Sellin auf Rügen.

Liebe Gäste, geht es Ihnen auch so? Ob im Hotel, am Strand oder beim Feiern – die lustigsten und spannensten Geschichten passieren im Urlaub. Schicken Sie mir doch Ihr schönstes Erlebnis (rund 300 Wörter) an tonitravel@raufeld.de – die originellsten drucken wir in der „Reisezeit“ ab.  Viele Grüße, Ihr Toni Travel


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nEuEs aus dEn hotEls

usEdom

Zum

Kabarett in Heringsdorf

Wohl

Bekannt wurde Wolfgang Bahro durch die Vorabendserie „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“. Dort ist er der fiese Charakter Dr. Jo Gerner. Bevor er zum Serienstar wurde, spielte er allerdings an der Berliner Distel politisches Kabarett. Mitte Oktober tritt er nun mit seinem Kabarett-Programm „Berliner Zeitensprünge“ im Strandidyll Heringsdorf auf. Darin geht es um 100 Jahre Berliner Humor, der vor allem durch den politischen Witz und die bewegte Geschichte der Stadt geprägt ist. Zu hören sind etwa Lieder, die das Lebensgefühl der Berliner in den verschiedenen Jahrzehnten widerspiegeln. Wolfgang Bahro ist verantwortlich für die Auswahl der Stücke sowie für Moderation und Regie. Die Sängerin Barbara Felsenstein und der Pianist Marian Lux begleiten Bahro bei seinen „Berliner Zeitensprüngen“. Politische Witze, Sketche der bekanntesten Berliner Kabarettisten und auch musikalische Kommentare zum Zeitgeschehen gehören zum Programm: eine kurzweilige Zeitreise, die manchmal zum Nachdenken, vor allem aber zum Lachen einlädt. Die Veranstaltung findet am 15. Oktober 2011 um 19.30 Uhr im Strandidyll Heringsdorf statt. Die Tickets kosten 10 Euro und sind am Empfang des Hotels erhältlich.

foTo: KaRandaev/foTolia

Rund vierzig Sorten Whisky hat die Bar im Angebot.

Herr Kalohn, dass es in der Bar des Nordperd außer den üblichen Drinks auch rund vierzig Sorten Whisky gibt, liegt vor allem an Ihnen. Wie lange beschäftigen sie sich schon damit? Nach einer Verkostung vor rund 15 Jahren begann ich mich für Whisky zu interessieren. Und je mehr ich mich damit befasste, desto spannender fand ich das Thema. Mittlerweile habe ich auch schon einige meiner Kollegen mit dieser Leidenschaft angesteckt.

foTo: PRomo

Wolfgang Bahro mit seinem KabarettProgramm „Berliner Zeitensprünge“.

nordperd & Villen Barkeeper Thomas Kalohn im Interview über guten Whisky

Haben Sie Verständnis dafür, wenn ein Bargast Whisky und Cola mischt? Nun ja, also ich würde das auf keinen Fall tun. Vor allem nicht, wenn es ein sehr guter Whisky ist. Wenn jemand einen 15 Jahre alten Glenfiddich in ein Glas Cola schüttet, versetzt mich das schon in Erstaunen. Für mich ist Whisky etwas, das man in Ruhe genießt, ganz langsam und bewusst trinkt. Aber letztlich muss das ja jeder selbst entscheiden. Gibt es einen Whisky, den Sie besonders empfehlen können?

Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Entscheidend ist, welche Geschmacksrichtung jemand bevorzugt. In der Bar haben wir schottische, US-amerikanische, irische und kanadische Whiskys. Diese werden jeweils ganz unterschiedlich hergestellt und schmecken dementsprechend auch verschieden. Wozu raten Sie einem Whisky-Anfänger? Er könnte mit einem milden irischen Whisky anfangen, etwa einem Bushmills. Wer es etwas würziger mag, kann einen schottischen probieren, zum Beispiel einen Talisker von der Insel Skye. Unsere Whisky-Tastings sind auch eine gute Möglichkeit, verschiedene Sorten kennenzulernen. Unter dem Motto „Schottlandreise“ oder „Inseltour“ bieten wir dabei drei verschiedene Whiskys an, die thematisch zueinander passen. Und welches ist Ihre Lieblingssorte? Ich mag die würzigen, kräftigen schottischen Whiskys, mein absoluter Favorit ist der Bowmore von der Insel Islay.


Neues aus den hotels   

Foto: Christian Ganschitter

Bild und

Stein

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nfang August verwandelte sich die Baustelle des zukünftigen Travel Charme Hotels Werfenweng in eine Freiluftgalerie. Schon seit dem Frühjahr hatte sich eine Fotogruppe unter der Leitung von Künstler Kurt Kaindl mit dem entstehenden Vier-Sterne-SuperiorHotel auseinandergesetzt. Dabei entstanden vielseitige Fotografien, gedruckt auf gut drei Meter langen und fast zwei Meter hohen Bauzaunfolien. Zu sehen sind beispielsweise Aufnahmen von Christian Ganschitter. Er stellt in seinen einprägsamen reportageartigen Fotos

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Oben rechts: Eröffnung mit Bürgermeister Peter Brandauer (links) und Travel Charme Geschäftsführer Thomas Haas (3. v. r.).

Werfenweng Seit August ist der Bauzaun der Hotel-Baustelle auch eine Freiluftgalerie

Religion und Tradition dem Baufortschritt des neuen Hotels gegenüber (siehe großes Bild). Weiterentwicklung und Bewahrung des Lebensraumes – so lautet der Ansatz aller Arbeiten der Werfenwenger Fotogruppe, die 20 der insgesamt 25 Bauzaunfolien gestalteten. Zwei weitere stammen von Werfenwenger Kindergartenkindern. In einer Malstunde kreierten sie unter dem Motto „Berufe und Baugeräte auf einer Baustelle“ mit großem Eifer ihre Bilder. „Die Bauzaunkunstwerke regen zum Lachen, Staunen und Nachdenken an. Eine Bau-

stelle in eine Kunstmeile zu verwandeln, ist eine wunderbare Idee, die sowohl unsere Bürger als auch die Touristen erfreut“, sagt Peter Brandauer, Bürgermeister von Werfenweng. Die Grundsteinlegung für das Hotel, an der zahlreiche Gäste teilnahmen, erfolgte bereits im Juni. Dabei wurde eine Kartusche mit Erinnerungsstücken wie Bauplänen, Geld, Zeitungen und Händeabdrücken der Werfenwenger Kindergartenkinder befüllt und verbaut. Auf diese Weise sollte auch die tiefe Verbindung des Hotels zum Ort verdeutlicht werden.

Lesungen im Nordperd & Villen Göhren auf Rügen

Die letzten Monate des Jahres sind im Nordperd & Villen Göhren der Literatur gewidmet. Den witzigen Auftakt bildet Piet Klocke am 27. September um 20 Uhr mit seinem aktuellen Buch. Am 7. Oktober liest Dennis Bartz aus dem Roman „Flankengott“ – dabei handelt es sich nicht um ein Fußball-Buch, vielmehr um ein Buch zum Thema Kinderwunsch. Ums Älterwerden geht es dann am 12. November, wenn Heike Blümner und Jacqueline Thomae aus „Let´s face it“ lesen – ein lustiges und kluges Buch für junge und alte Menschen und alle

Foto: Promo

Literatur zum Lachen und Nachdenken

Piet Klocke liest aus seinem Buch „Das geht alles von Ihrer Zeit ab!“.

dazwischen. Am 27. Dezember liest Christian Eisert dann aus „Fun Man“, darin geht er der Frage nach: Worüber lacht Deutschland eigentlich? Am 13. Oktober präsentiert Gerlinde Kempendorff exklusiv für die Gäste des Resorts einen Auszug aus ihrem Programm „Das Lachen der Anderen – Humor vor und hinter dem Eisernen Vorhang“. Alle Veranstaltungen (außer Piet Klocke) beginnen um 19.30 Uhr und werden von der Bücherstube in Sellin unterstützt. Im Anschluss an die Lesungen bleiben die Autoren zur Signierstunde.


10   Auf Reisen

In den Küchen

Rügens Ostsee Einst galt die Inselküche als karg und einfach. Heute verwenden viele Gastronomen wieder typische einheimische Produkte und verfeinern diese raffiniert

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Foto: Cornelia Wolter/Raufeld

Foto: Yvonne Thieme/Raufeld

uf den ersten Blick wirkt das Stück grün wie ein Irrgarten. Erst beim genaueren Hinsehen erkennt man Rosmarin, Salbei, bunt blühende Kapuzinerkresse und Obststräucher. Hier und da recken sich ein paar Sonnenblumen in die Höhe oder leuchten gelbe Kürbisse zwischen großen grünen Blättern. Mittendrin wachsen Vogelmiere, Brennnesseln und andere Pflanzen, die man gemeinhin als Unkraut bezeichnen würde. „Ist alles bio“, sagt der ehrenamtliche Bürgermeister Ernst Heinemann stolz, „die Pflanzen sind so gewählt, dass sie sich gegenseitig begünstigen und Schädlinge fernhalten.“ In dem rund ein Hektar großen Garten, der zum Rügenhof Arkona in Putgarten gehört, wird weder mit chemischen Pflanzenschutzmitteln noch mit Kunstdünger nachgeholfen. Und so blüht es überall, schwirren Insekten, flattern bunte Schmetterlinge und zwitschern Vögel, die hier ausreichend Nahrung finden. Der Rügenhof ist ein beliebtes Ausflugsziel: Bis zu 5 000 Besucher schauen sich hier an den Wochenenden um. In den ehemaligen Stallungen des Gutshofs haben sich heute Kunsthandwerker etwa mit einer Filzerei oder


foTo:CoRnelia WolTeR/Raufeld

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In Poseritz entstehen Handwerksprodukte wie Frischkäse, Quark und Sanddorngelee.

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Küchendirektor Malte Behrmann setzt auf regionale Erzeugnisse in Spitzenqualität.

Ernst Heinemann im Gutshaus des Rügenhofs.

foTos: sTefan PoCha/RüGeneR inselfRisChe (3)

Korbflechterei eingerichtet. Im backsteinernen Gutshaus werden kulinarische Inselspezialitäten verkauft. Neben Rügener Salami und Wurst vor allem auch Sanddornprodukte wie Likör. Denn zum Rügenhof gehört unter anderem auch eine fünf Hektar große Sanddornplantage. Die knallorangenen Früchte, die an stacheligen Sträuchern wachsen, werden zu Saft gepresst. Allein in der Molkerei Rügener Inselfrische in Poseritz verarbeitet man pro Jahr zwölf bis 14 Tonnen Sanddornsaft. Aus der herben, sauren Frucht, die auch „Zitrone des Nordens“ genannt wird, allerdings fast zehnmal so viel Vitamin C wie diese enthält, entstehen sowohl Biosäfte als auch Fruchtaufstriche. Auch Holunderbeeren und Schlehenfrüchte werden verarbeitet. „Wir achten bei Gelees und Säften darauf, möglichst wenig Zucker zu verwenden“, erklärt Geschäftsführerin Sylva RahmPräger. Die Aufstriche werden in 200-GrammGläsern im Hofladen verkauft und gehen in größeren Abpackungen an die Hotels der Insel. Der Schwerpunkt der Molkerei liegt allerdings auf der Herstellung von Milchprodukten: Neben Buttermilch, Naturjoghurt und natürlich gereiftem Quark enstehen hier auch

Frischkäse in verschiedenen Geschmacksrichviele Gastronomen in ihren Küchen regionale tungen oder Käsebällchen. Im kleinen HofcaProdukte. Darauf haben sich auch die Produfé, das ganzjährig außer sonntags geöffnet hat, zenten eingestellt, in traditioneller Weise stelgibt es einfache Mittagsgerichte wie Pellkarlen viele von ihnen hochwertige Erzeugnisse toffeln mit Quark und täglich frisch gebackeher. Malte Behrmann, Küchendirektor im Fünfnen Buttermilchkuchen oder Quarktorte – als Sterne-Superior-Hotel Kurhaus Binz, etwa Zutaten dienen selbstverständlich die hofeischwärmt von den Fängen der Fischerfamilie genen Produkte. Peters in Polchow, am Jasmunder Bodden: „Im Als einfach und rustikal galten die Speisen späten Frühjahr fangen die Peters zum Beispiel Rügens lange Zeit. Aufgrund der Hornfisch – einen schmackhaften isolierten Insellage musste man Fisch mit grünen Gräten.“ Auf traditionelle mit dem zurechtkommen, was die Malte Behrmann geht es bei weise entstehen Wiesen und Felder hergaben. seiner Küche darum, heimische hochwertige Kohl, Kartoffeln, Wildgerichte Produkte zu verwenden – mögerzeugnisse und natürlich Fisch aus Bodden lichst in Bioqualität – und gleichund Ostsee gehören seit jeher zur zeitig eine international inspirierkulinarischen Tradition der Insel. Tausende te, anspruchsvolle Küche zu bieten. So verwenTonnen davon werden heute jährlich in der det er etwa für ein Sanddorn-Pfeffersüppchen Fischfabrik in Sassnitz verarbeitet. Zu einem mit Jakobsmuscheln Rügener Sanddorn-Gelee. Inselbesuch gehört fast zwangsläufig der VerUnd das Lammfleisch für das Kurhaus Binz zehr eines Fischbrötchen am Hafen. Und auch liefert das Hofgut Bisdamitz, ein Bioland-Beauf den Speisekarten der Restaurants findet trieb, dessen rund 600 Fleischschafe fast das man fangfrische Produkte wie Aal, Dorsch, ganze Jahr über auf saftigen Salzwiesen am Hering, Hecht, Flunder, Scholle, Steinbutt Bodden grasen und im Winter die Flächen der oder Zander. Naturschutzgebiete der Insel weiden. „Dieses Nach einer kurzen Experimentierphase in Lamm verfeinere ich beispielsweise gern mit der Nachwendezeit verwenden heute wieder Curry“, erklärt der Küchendirektor.


12   Auf Reisen

Noch ein

Apfel

Kühlungsborn Seit mittlerweile zehn Jahren malt Tilman Nickel Äpfel. Jeden Tag im Sommer baut er an der Ostsee seine kleine Freiluftgalerie auf

Foto: Yvonne Thieme/Raufeld (2)

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Tilman Nickel, besser bekannt als „der Apfelmaler“, mit seinen Bildern in Kühlungsborn.

ie fast jeden Tag im Sommer geht es liches Küstengemälde. Zwei kleine Kinder geschäftig zu auf der Strandpromenade schauen sich neugierig um: „Warum malst du in Kühlungsborn. Manche Leute schlendern nur Äpfel? Warum keine Birnen?“ Tilman gemütlich mit auf dem Rücken verschränkten Nickel kennt solche Fragen und scheint es zu Armen, andere hasten eilig die Straße entlang. genießen, mit Passanten zu reden: „Nun, ich Und einer steht ganz ruhig mittendrin: Tilman mag eben Äpfel am liebsten.“ Nickel, er hat ganz in der Nähe des OstseehoRund sechzig Euro kostet eines der Bilder tels seine Bilder in einer Art Freiluftgalerie von Tilman Nickel, der in der Gegend längst aufgereiht. Den Zaun entlang hängen die Werals „der Apfelmaler“ bekannt ist. Jedes Jahr ab ke, sie zieren auch eine Art rechtEnde Juni, Anfang Juli reist der eckige Säule auf Rädern: „Das ist Künstler nach Kühlungsborn, dort Diese mein Mobdum“, sagt der Künstler verbringt er den Sommer und stellt Art von Tilman Nickel grinsend, „das jeden Tag sein Mobdum in der Kunst wirft steht für mobiles DistributionsStrandpromenade auf. Im Herbst zweifelsohne und Malgerät.“ Es dient ihm auch fährt er zurück in seine zweite HeiFragen auf als eine Art Staffelei, und im Inmat, auf die Künstlerinsel La Palma, neren kann er Pinsel und Farben wo er den Winter verbringt und – unterbringen. wie sollte es anders sein – Äpfel Oft bleiben Leute bei ihm stehen. Sie staumalt. Das tut er bereits seit zehn Jahren, unnen über das immergleiche Motiv auf den Bilzählige dieser bunten Früchte müssen mittlerdern des Berliner Künstlers: Ein Apfel in weile in den Wohnzimmern von OstseetourisGrün, einer in Lila, einer ist rot, der nächste ten hängen. Bleibt immer noch die Frage: Wagelb – sie alle sehen nahezu identisch aus und rum denn nun der Apfel? „Der Apfel ist der liegen auf einer weißen Fläche, vielleicht einem Anfang von allem“, sagt Tilman bedeutungsvoll Tisch, und werfen einen Schatten in die rechin Anspielung auf den Sündenfall. Darüber hite Bildhälfte. Diese Art von Kunst bringt zweinaus habe er eine perfekte Form und ließe felsohne mehr Fragen mit sich als ein beschaugleichzeitig viel Spielraum für Interpretationen.


gEnuss

Fisch

und

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Tee

genuss Earl Grey oder Assam kann man nicht nur heiß trinken, sondern auch für leckere Fischrezepte verwenden

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ährend Fisch meist in Kochtopf oder Pfanne landet, wird Tee vor allem als Getränk verwendet. Dabei kann er Gerichte auch als Kochzutat bereichern. So hat der Deutsche Teeverband gemeinsam mit dem Hamburger Fisch-Informationszentrum in Hamburg eine Broschüre mit dem Titel „Fisch und Tee – Genuss im Duett“ herausgegeben. Neben Informationen zu beiden Erzeugnissen enthält sie auch Rezeptvorschläge, in denen Tee und Fisch kombiniert werden. So bekommt milder Seelachs durch kräftigen Assam-Tee eine angenehme Würze. Zu Tintenfisch im Wok passt dagegen hervorragend das feine Aroma des Ceylon-Tees. Und wer „Schellfischfilet auf Oolong-Risotto“ zu-

bereitet, kann den aromatischen OolongTee auch bestens als Aperitif dazu reichen. Ungesüßter würziger Chai-Tee dagegen verleiht mit seinen feinen Aromen von Kardamom, Ingwer, Zimt, Nelken, Fenchel und Anis einer Kokosmilch-Garnelen-Suppe die besondere Note. Das Kochen mit Tee ist gar nicht kompliziert. In der Regel brüht man dafür eine Tasse der entsprechenden Sorte auf, lässt das Ganze drei Minuten ziehen und fertig ist die flüssige Kochzutat, die man unter das Gericht hebt.

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Mitmachen Kennen sie tolle Rezepte mit Tee? Dann schicken Sie diese gern an: Raufeld Medien GmbH, KW: Tee-Rezept, Paul-Lincke-Ufer 42/43, 10999 Berlin. Unter allen Einsendungen verlosen wir gemeinsam mit Ronnefeldt drei Teepakete.

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Lachsfilet mit Tomaten-Potpourri Zubereitung

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Zutaten 1/2 TL Assam-Tee, zum Beispiel von Ronnefeldt 250ml Wasser 600g Lachsfilet ohne Haut 100g rote Zwiebeln 50g eingelegte, getrocknete Tomaten 8 schwarze, entsteinte Oliven 2 Stiele Zitronenthymian 250g Parpadelle 2 EL Olivenöl mit einem Spritzer Limonensaft vermengt 1 TL abgeriebene Limonenschale Pfeffer aus der Mühle und Salz zum Würzen etwas Zucker

Tee verleiht Gerichten eine besondere Note.

Tee aufbrühen, drei Minuten ziehen lassen und abseihen. Lachsfilet waschen, trocken tupfen und in vier Portionen teilen. Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Tomaten und Oliven würfeln. Parpardelle in reichlich kochendem Salzwasser al dente kochen. Inzwischen Lachs salzen und pfeffern, in heißem Olivenöl von jeder Seite eine Minute anbraten und aus der Pfanne nehmen. Zwiebeln in heißem Öl andünsten, Tomaten- und Olivenwürfel sowie Limonenschale hinzufügen. Den Tee dazugeben, alles kurz aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, abgezupfte Thymianblätter unterheben. Den Fisch oben aufsetzen und bei schwacher Hitze in fünf Minuten garziehen lassen. Parpadelle mit dem Fisch und Gemüse anrichten.


14   Gesundheit Reise im Raumschiff Ifen Hotel Tiefe Entspannung auf den Alphaliegen

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an könnte fast meinen, in einem Raumschiff zu liegen oder in einem Science-Fiction-Film gelandet zu sein. Die vier Alphaliegen im Wellnessbereich des Ifen Hotel im Kleinwalsertal leuchten in bizarr-blauem Licht, abgetrennt werden sie durch leichte, weiße Vorhänge. Tatsächlich begibt man sich hier in der AlphaSphere auf eine Reise, allerdings eine, die ins Innere führen soll. Sobald sich der Gast auf eine der Liegen gelegt hat, startet das Programm. Es ist eine Kombination aus Licht, Klang, Wärme und Vibration, die man nun erlebt. „Die Liegen sollen den Behandelten in den sogenannten Alphazustand versetzen, also einen Zustand der völligen Ent-

Die Öle: schön verpackt und herrlich duftend; rechts: Lydia Fritz-Ilg

Natürlich Foto: KLAUS MELLENTHIN

entspannt

Die Alphaliegen im Ifen Hotel: Blaues Licht, Wärme und angenehme Klänge. spannung erzeugen“, erklärt Hoteldirektor Peter Hoeck Domig. Und tatsächlich: schon nach einigen Minuten der rund halbstündigen Anwendung fühlt man sich geborgen, eingehüllt von Licht und angenehmen Klängen und wie in einem Schwebezustand. Entwickelt wurde „AlphaSphere“, von dem Künstler und Wahrnehmungsforscher Andreas Rodlerauch, bekannt als „sha.“. Aus dem einstigen Kunstobjekt ist längst ein Instrument geworden, das Menschen hilft, sich zu entspannen. Es wurde mittlerweile mit mehreren nationalen und internationalen Preisen, etwa dem „European Spa Award“, ausgezeichnet.

Wellness In der Kräutermanufaktur im PURIA Premium Spa des Ifen Hotel entstehen ständig neue Pflegeserien. Auch Gäste können den Naturprodukten nachgehen

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ich in den Spa-Bereich eines Hotels zu legen und einer entspannenden Massage zu unterziehen gehört zweifelsohne zu den wohltuendsten Dingen im Urlaub. Noch viel spannender ist es allerdings, wenn die Gäste den wohltuenden Aromen und Inhaltsstoffen nachgehen. Und das können sie im Ifen Hotel im wahrsten Sinne des Wortes. Denn dort nimmt die Kräuterfrau Lydia Fritz-Ilg sie mit durch die Wiesen und über die Berghänge des Kleinwalsertals. Bei diesen Streifzügen durch die Natur sammeln die Wanderer Pflanzen und Blüten und erfahren Nützliches über deren Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete. Die Walser Kräuterfrau befasst sich nämlich schon seit vielen Jahren mit den einheimischen Berg- und Wiesenkräutern. Sie stellt daraus Essenzen, Öle, Seifen und Cremes her.

Diese Leidenschaft für Naturskosmetik teilt sie mit Hoteldirektorin Raphaela Hoeck ­Domig, der sie bei der Herstellung neuer Pflegeserien beratend zur Seite steht. So verfeinern die Essenzen aus heimischen Kräutern Badezusätze, Pflegepackungen und Öle. Ein Alpensalz- und Bergkräuterpeeling reinigt sanft die Haut, während Lärchenöl Entzündungen vorbeugt und anregend wirkt. Latschenkiefer als Bestandteil der Anwendung in der Schwebeliege befreit die Atemwege, fördert die Durchblutung und lindert Beschwerden durch Rheuma oder Gicht. Eine Rückenmassage mit Schlehenmassageöl lockert Verspannungen und unterstützt den Stoffwechsel. Dieses alte Wissen kommt auch den wandernden Gästen zugute – bei einer anschließenden Behandlung im PURIA Premium Spa.


Auf Reisen   

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Guter Antrieb Tirol Seit diesem Sommer kann man den Achensee ganz gemächlich erkunden – auf einem Elektrofahrrad

Foto: Johanna Rüdiger/Raufeld

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pätestens als wir den ersten Tross der Transalp-Teilnehmer mühelos überholen, haben wir dann doch ein schlechtes Gewissen. Völlig abgekämpft quälen sich die Mountainbiker zur Versorgungsstation, während wir ohne eine einzige Schweißperle an ihnen geradezu vorbeigleiten. Da haben die Sportler immerhin schon rund 1 500 Höhenmeter hinter sich, unsere kleine Gruppe zwar erst 400, dazu aber einen grandiosen Ausblick auf Tirols größten See und eine rasante Abfahrt von der idyllischen Feilalm. Doch das gewagte Überholmanöver verdanken wir nicht der kürzeren Strecke, sondern dem dezenten Elektromotor, der uns effizient, aber unauffällig unterstützt. Tourguide Mario Gwiggner, bis zu diesem Sommer nur Führer von ambitionierten Mountainbikern, kennt die Bedenken seiner Gruppe. „Nein, ihr seid nicht faul, es geht doch nur um ein anderes Bergerlebnis“, beruhigt er seine Schützlinge gleich am Anfang am Treffpunkt Hotel Fürstenhaus. Hier steht eine der 20 Verleihstationen rund um den Achensee. Seit Juni können Besucher die gesamte Region per E-Bike erkunden, die vielen Ver-

leihstationen und 13 weitere Akkuladestationen sorgen dafür, dass dem Motor nie unfreiwillig die Energie ausgeht. 40 bis 80 Kilometer hält ein solcher Akku, also circa fünf bis sechs Stunden. Kaum eine Touristik-Region, so scheint es, kommt in diesem Sommer mehr ohne die E-Bikes aus, allein in Deutschland hat sich der Verkauf der Räder in den letzten zwei Jahren verdreifacht. Dass es auch am Achensee nicht mehr ohne geht, davon ist Fürstenhaus-Hoteldirektor Wilfried Denk überzeugt. Die Nachfrage sei viel größer als erwartet, erzählt er, während er einer Schar von Gästen erklärt, wie die Sensorik die Tretleistung misst. „Dass man nichts tun muss, stimmt einfach nicht“, sagt er, denn treten müsse schließlich jeder immer noch selbst. Man habe eben einfach nur das Gefühl, etwas fitter zu sein, und könne, statt zu schnaufen, sich ganz auf die Natur konzentrieren.

Das E-Bike kostet ab 18 Euro am Tag, es gibt 20 Verleihstationen. — www.achensee.info


16   Auf Reisen

Rückkehr

der

Luchse

Harz In Bad Harzburg erfahren Besucher alles über die Wildkatzen, die es wieder in freier Wildbahn gibt

Foto: Holger Hollemann/DPA

T

amino ist erkennbar missgestimmt: Der weißgraue, braun gefleckte Luchs rührt sich keinen Zentimeter aus seiner Ecke. Auch als Forstarbeiter Ralf Voitjsek ein Stück Hirschkeule durch das Türchen ins Gehege wirft, scheint ihn das keinen Deut zu interessieren. „Er vermisst Bella“, sagt Voitjsek, „auch Attila im anderen Gehege ist richtig traurig, dass seine Gefährtin letzte Woche gestorben ist.“ Aber: Können Luchse überhaupt traurig sein? Wie kommt es, dass ein Tier an Nierenversagen stirbt? Warum leben die Pinsel­ohren in der Wildnis nur zwölf bis 15, im Gehege aber bis zu 20 Jahre? Voitjsek, in grünem Fleece-Pullover und grüner Mütze, stellt sich allen Fragen der Besucher des Luchsschaugeheges, das vor zehn Jahren hier an der Rabenklippe eröffnet wurde. Und weiß noch viel mehr. Dass Deutschlands größte Raubkatzen ein Kilogramm reines Wildfleisch pro Tag brauchen zum Beispiel. Oder dass sie großartige Läufer sind: Ein Luchs mit Peilsender wurde eines Abends an dem einen, morgens am anderen Ende des Harzes lokalisiert, erzählt Voitjsek, ganze sechzig Kilometer hatte er in dieser Nacht zurückgelegt. Die drei Luchse, alle in Wildparks geboren und an Menschen gewöhnt, stehen sozusagen im Dienste der Öffentlichkeitsarbeit des Nationalparks Harz. Von Bad Harzburg aus werden Luchse seit zehn Jahren erfolgreich ausgewildert. An den Schaugehegen sollen die Besucher eine Vorstellung vom Aussehen und Leben der Raubtiere bekommen, deren letzter in Freiheit lebender Vertreter im Harz am 18. März 1818 erschossen wurde. Schäferhundgroße Muskelpakete sind es, mit breiten Pfoten

und den berühmten Pinselohren, rehfarben bis hellbraun, dann auch wieder grau getupft. Im Haus der Natur in Bad Harzburg führt Nationalpark-Förster Christian Lux, der tatsächlich so heißt, in die Geschichte des Projekts ein. Im Jahre 2000 entließ man die ersten Luchse in die Wildnis. 24 wurden es bis 2006, Tiere aus Wildparks aus ganz Europa. Zuvor beobachtete man sie in einem geheimen Gehege im Wald sorgfältig: Nur die, die scheu und nicht zu vertraut mit Menschen waren, durften in die Wälder. Ab 2002 wurden die ersten Jungtiere frei geboren. Um die 70, schätzt man, sind es mittlerweile. Aber viele kamen durch Katzenräude, Unfälle oder Kämpfe mit Konkurrenten um. Wie viele Luchse heute im Harz unterwegs sind, weiß niemand. „Zwischen 20 und 40“, schätzt Lux. Jäger, die das Projekt lange Jahre mitgetragen haben, reden von sechs, sieben Dutzend. Sie fürchten um das von ihnen so geschätzte Muffelwild, eine Schafsorte, die einst aus Korsika eingeführt wurde. Nicht zuletzt deshalb wurde die Auswilderung 2006 erst einmal gestoppt. Fest steht jedenfalls für Lux: „Der Harz ist heute wieder flächendeckend von Luchsen besiedelt.“ Auf dem Teufelsstieg, einem schönen, 13 Kilometer langen Wanderweg von Bad Harzburg hoch zum Brocken, würde es Besucher deshalb gar nicht wundern, wenn sich plötzlich auf der Klippe gegenüber die Silhouette eines Luchses gegen den Abendhimmel abzeichnete.

Näheres zum Nationalpark unter: — www.nationalpark-harz.de


BuChtIPPs

Schöne bunte

Welt

Analyse Ein Buch über die Beziehung von Farben und Wörtern

17

Kniffliger Fall am Ifen Kriminalroman Zwei ungewöhnliche Morde im Allgäu geben den Kommissaren Rätsel auf

W

foTo: Klaus mellenThin

D

ie Erfahrung zeigt, dass zwei Menschen beim Einrichten ihrer gemeinsamen Wohnung unter „gemütlich“ nicht unbedingt das Gleiche verstehen. So gibt es manche, die dabei an Farben wie Dunkelgrün oder Sandgrau denken. Die meisten aber, so steht es im „Farbwörterbuch“ von Axel Venn und Janina Venn-Rosky, assoziieren damit „warme Rot-OrangeGelb-Töne, dazu lichte Beige-Nuancen“. Die Autoren ließen sechzig Probanden aufs Papier pinseln, was sie – um beim Beispiel zu bleiben – mit der Eigenschaft „gemütlich“ verbinden. Auf diese Art entstanden Farbstudien zu insgesamt 360 Eigenschaften. Nicht nur die Farben, sondern auch die Art ihres Auftrags kommentieren die Autoren und beschreiben so die gefühlte Farbstruktur jeder EigenBuchtipp schaft. „Gemütlich“ etwa trugen die Probanden in großzügigen Flächen auf, „putzig“ dagegen kommt in Tupfern, Punkten und Kreisen daher. Jeder untersuchten Eigenschaft widmet das Buch eine Doppelseite. Nützlich und an-

regend ist es für alle, die sich mit Farbwirkungen gründlicher beschäftigen wollen. Über die Junior Suite des Ifen Hotel (großes Bild) urteilt der Farbexperte Axel Venn: „Da gibt es einen Begriff in der deutschen Sprache, der sich jeder Übertreibungslust entzieht. Die Gestaltpsychologie definiert ihn als von angenehmer Qualität für den Menschen, von erlebnisstarker, gefühls- und empfindungsreicher Innerlichkeit. ‚Gemütlichkeit‘ ist das Zauberwort. Die Farben- und formalen Kennzeichen des abgebildeten Hotelzimmers weisen genau auf die geschilderten Anmutungsparameter hin. ‚Einladend‘ und ‚freundlich‘ lauten die weiteren Attribute des Gestaltungsaspektes. Die Designer haben eine gute und kluge Wahl getroffen: Die Farbigkeit des Raumes vermittelt Impressionen von Komfort, „das FarbwörterHeimatlichkeit, Nähe buch“ von Axel und Wärme. Neben den Venn, Janina koloristischen QualitäVenn-Rosky, ten sind es die weichen, Callwey Verlag, textilen- und Holz-Ma864 Seiten, terialien, die dem Gast 139 Euro. ein philanthropisches Zuhause auf Zeit bieten.

er schon einmal auf dem Gottesacker im Kleinwalsertal war, hat sich vermutlich gewundert, wie dieses bizarre Plateau entstanden sein mag. Und wandert man mit einem Einheimischen hinauf, erzählt der einem garantiert eine gruselige Sage dazu. Ganz ähnlich verfährt auch Peter Nowotny in seinem Krimi „Ifenfeuer“: In 1 500 Metern Höhe auf Schneiderküren liegt die Leiche eines Mannes. Fast zur gleichen Zeit findet man auch im benachbarten bayerischen Mahdtal eine tote Frau. Da sich im sonst so beschaulichen Kleinwalsertal höchst selten Morde ereignen, muss wohl eine Verbindung zwischen den beiden mystischen Fällen bestehen. Gemeinsam arbeiten zwei befreundete Kommissare an der Aufklärung: Ein Pfarrer liefert ihnen verwirrende Informationen, ständig flattert ein Paar Kolkraben an den Tatorten herum und es scheint sogar eine Verbindung zur Mittleren Steinzeit zu geben. Dieser Allgäu-Thriller ist besonders für Ortskundige ein Lesegenuss, da sie dank der detailgenauen Beschreibungen des Autors den Kommissaren bei ihren Ermittlungen auf Schritt und Tritt folgen können.

Buchtipp „Ifenfeuer“ von Peter Nowotny, erschienen im Verlag Tobias Dannheimer Kempten, 290 Seiten, 14,95 Euro (siehe Gewinnspiel S. 19).


18    auf reisen

Zurück ins

 Tal Foto: Kleinwalsertal Tourismus

Österreich Im Kleinwalsertal künden Alpabtrieb und Viehscheid vom Ende des Sommers

Der Senn der „Mittelalp“, Gerhard Hilbrand. Foto: Privat

S

chön geschmückt und mit großen Glocken um den Hals – so werden die Kühe jedes Jahr am Ende des Sommers von den Alphirten hinab ins Tal gebracht. Der sogenannte Alpabtrieb findet in diesem Jahr am 19. September ab acht Uhr morgens statt. Die Tiere, die den Sommer oben auf den Alpen verbracht haben, kehren dann wohlgenährt ins Tal zu ihren Besitzern zurück. Beim Viehscheid übergeben die Alphirten sie dann im Tal ihren Besitzern. Die Alpwirtschaft wird erst seit einigen Jahrzehnten wieder betrieben. In den 1950er- und 1960er-Jahren gab es kaum noch Senner oder Hirten im Kleinwalsertal. Das Sennen war als traditionelles Handwerk in Vergessenheit geraten – die meisten Walser verdienten ihr Geld mit dem Tourismus. Wer Kühe hatte, lieferte die Milch ab, und diese wurde industriell verarbeitet. Heute verbinden nicht wenige Einheimische Fremdenverkehr und Viehwirtschaft miteinander. So wie Gerhard Hilbrand. Auf seiner Hütte „Mittelalp“ am Höhenwanderweg zwischen Riezlern und Söllereck in 1 350 Metern Höhe serviert er seinen Gästen gern zur Brotzeit

Schinken, Joghurt, Bergkäse oder Romadur – selbst gemacht, versteht sich. Schon seit 1800 ist die Mittelalp im Besitz seiner Familie. Mitte der 1980er-Jahre stellte Hilbrand wieder auf Eigenherstellung um. Auch, weil die Milchpreise auf dem Tiefstand waren. Doch das ­Sennen, das sein Vater und Großvater noch wie selbstverständlich beherrschten, musste Hilbrand damals zunächst erlernen. Käse herzustellen ist wahre Handwerkskunst. Hilbrands würziger Romadur braucht fünf bis sieben Wochen Reifezeit, der Bergkäse muss mindestens drei Monate reifen. „Schon wenn eine Kleinigkeit nicht stimmt – etwa wenn die Temperatur zu hoch ist oder es Gewitter gibt –, kann das einen ganzen Laib verderben“, sagt Hilbrand. Dem ausgebildeten Senn passiert das freilich nicht mehr.

Jeden Mittwoch um 14 Uhr findet die geführte Käsewanderung „Bsuach uf dr Mittelalp“ statt. Hier lässt sich Gerhard Hilbrand über die Schulter schauen. Die Tour dauert rund drei Stunden und kostet 8 Euro, mit der Gästekarte ist sie gratis. — www.kleinwalsertal.com


Toni Tra v

kolumne   

Leid

el

und

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Leidenschaft

Unterwegs Toni Travel erzählt von seinen Erlebnissen auf einer Kurreise

A

uf meinen Reisen durch die Welt habe ich schon vieles gesehen und ausprobiert. Einmal bin ich sogar auf Kur gefahren, um – nun ja – ein bisschen abzunehmen. Die Kilos habe ich längst wieder drauf, aber die denkwürdigen Erinnerungen an die Kurgäste sind geblieben. Entspannung, kulturelle Weiterbildung oder gar Abenteuer – all das will der Kurreisende im Urlaub um jeden Preis vermeiden. Schließlich hat er doch seine Fastenwoche oder den

Yogatrip nur gebucht, um endlich einmal unter professioneller Anleitung so richtig schön zu leiden. Deshalb stellt er sich auch jeden Tag den Wecker auf halb sechs Uhr, dann muss nämlich schon die erste bittere Medizin des Tages geschluckt werden. Wenige Minuten später folgt pünktlich die Gymnastikstunde, bei deren Übungen alle Gliedmaßen gehörig verrenkt werden. Danach eilt der Kurgast leicht verschwitzt und mit der Matte unterm Arm direkt zu seinem Arzttermin. Dort wird er auf Herz und Nieren untersucht. Danach

ist auch schon Zeit für das reinigende Kräuterbad mit anschließender Fangopackung. Das Mittag- und Abendessen verbringt er in Gegenwart von Leidensgenossen, hier werden erst mal die winzigen Portionen und zarten Salatblätter auf den Tellern verglichen – der Erfolg der Kur wird schließlich auch in verlorenen Kilos gemessen. Doch erst ungefähr ab dem dritten Tag trennt sich die Spreu vom Weizen. Erst dann weiß man, wer ein echter Kurfan ist. Den Rest trifft man dann heimlich in der Dorfgaststätte, zu Eis und Espresso.

GEWINNSPIEL

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Liebe Leser & Rätselfreunde, auch in dieser Ausgabe ist Freude am Detail und Ihr Blick fürs Wesentliche gefragt. Auf der linken Seite zeigen wir Ihnen drei kleine Ausschnitte von Bildern aus unserem aktuellen Urlaubskatalog 2011. Versuchen Sie Ihr Glück und schreiben Sie uns die Seiten, auf denen Sie die Ursprungsfotos dieser Bildausschnitte gefunden haben. Gewinnen Sie einen unvergesslichen Aufenthalt in einem unserer komfortablen Travel Charme Hotels & Resorts oder einen von vielen attraktiven Sachpreisen. Die dreiteilige Lösung senden Sie bitte an: Raufeld Medien GmbH KW: Travel Charme Reisezeit-Preisrätsel Paul-Lincke-Ufer 42/43 10999 Berlin Die Gewinner werden unter allen Einsendern unter Ausschluss des Rechtsweges ermittelt. Einsendeschluss ist der 18. November 2011.

1. Preis Zwei ÜN / Frühstück für zwei Personen im Travel Charme Kurhaus Binz auf Rügen 2. bis 4. Preis Je einmal eine Flasche feinstes PURIA Natur Body Peeling, 600 Gramm 5. bis 7. Preis Je zwei Paar hochwertige Wandersocken von der Firma Wrightsock (in den Größen M und L) 8. bis 10. Preis Je ein Kriminalroman „Ifenfeuer“ von Peter Nowotny Die richtige Lösung in der Ausgabe Sommer 2011 war: A= S. 14, B= S. 23, C= S. 20 Vielen Dank für Ihre Teilnahme und herzlichen Glückwunsch den Gewinnern. Allen neuen Rätselfreunden wünschen wir viel Glück!

1. Preis Zwei ÜN / Frühstück für zwei Personen im Travel Charme Fürstenhaus am Achensee Nils Ruhnau 2. bis 4. Preis Je ein großes walkfrottiertes Travel Charme Badehandtuch Christine Krumnow Claudia Wirth Christine Weigand 5. bis 7. Preis Je ein Roman „Zeugin der Toten“ von Elisabeth Herrmann Familie Hartmann Michaela Waller Wolfgang und Christiane Langrock 8. bis 10. Preis Je eine Packung aromatischer Mama Mina Estate-Kaffee, 250 Gramm Günter Schwiderski Gisela Wüstefeld Gabriele Böttcher

Gewinnerin der Aktion „Gäste werben Gäste“ ist Andrea Berger aus Remseck, der Preis ist ein Exemplar des Travel Charme Buches DelikatESSEN.

Gewinnspielbedingungen

Die Gewinner werden unter allen Einsendern unter Ausschluss des Rechtsweges ermittelt und per Post benachrichtigt. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Mit­ arbeiter der Travel Charme Hotels & Resorts sowie deren Angehörige sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel willigen Sie ein, dass die Travel Charme Hotels & Resorts Ihre persönlichen Daten zur Abwicklung des Gewinnspiels speichert. Die Daten werden nach Ziehung der Gewinner umgehend gelöscht. Wenn Sie Ihre Betroffenenrechte geltend machen wollen, Fragen zu dieser Datenschutzerklärung oder unserem Datenschutzverhalten haben oder diese Einwilligung widerrufen möchten, wenden Sie sich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten unter der angegebenen Adresse im Impressum. Die Teilnahme durch automatische Eintragsdienste oder Gewinnspielclubs ist nicht zulässig. Personen, die auf diesem Weg an dem Gewinnspiel teilnehmen, werden bei der Gewinnverteilung nicht berücksichtigt.


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