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2. Ausgabe | März 2009

Das Magazin | Kultur- und Kongresszentrum TRAFO Brown Boveri Platz 1 | 5400 Baden | Telefon 056 204 08 88 | Fax 056 204 08 86 | kongresse@trafobaden.ch | trafobaden.ch

Plan B Der Tanz des Lebens verlangt Flexibilität, Verankerung im Hier und Jetzt, während der Geist bereits den Sprung nach vorn

macht, antizipiert, plant, verwirft, neu plant. Auf der Bühne des Lebens mit Unvorhergesehenem umgehen zu können

bedingt Lebendigkeit, entspannte Spannung – bereit sein ist alles. Idealerweise haben wir einen Plan B

in petto und wissen uns mit Stil den immer wieder neuen Gegebenheiten anzupassen, Impulse

aufzugreifen und darauf zu reagieren. Das ist zwar nicht immer möglich, doch sollte uns

das nicht davon abhalten, nach einem Plan B zu streben und auf dem Sprung zu

sein. transFORM tanzt den Tanz des Lebens von der flexiblen Gestaltung eines

Events über die Pensionsplanung bis hin zu nachhaltigen Einblicken und

Denkanstössen.


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Highlights aus dem TRAFO

RED SNAPPER EVENT AG Weihnachtsevent EGL 12. Dezember 2008 350 Gäste Kultur- und Kongresszentrum TRAFO Festlich. Funkelnd. Ausgelassen.

WOGG Firmenjubiläum Präsentation, Diskussion und Cocktail 11. September 2008 240 Gäste TRAFOHALLE Innovativ. Spannungsvoll. Inspirierend.

SAS FORUM Kundenevent und Networking 30. September 2008 250 Gäste Kultur- und Kongresszentrum TRAFO Vernetzend. Anregend. Herausragend.

ECONOMIESUISSE Tag der Wirtschaft Hervorragende Referenten und Networking 5. September 2008 420 Gäste Kultur- und Kongresszentrum TRAFO & Kinocenter der STERK CINE AG Führend. Visionär. Richtungsweisend.


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BLENDENDE MOMENTE

RAIFFEISENBANK Lägern-Baregg «Früh- oder ordentliche Pensionierung sicher geplant» Kundenanlass 15. November 2008 220 Gäste TRAFOHALLE Stilvoll. Informativ. Nachhaltig.

ABB Schweiz Jubilarenfeier Gala mit diversen Showacts 21. November 2008 240 Gäste Kultur- und Kongresszentrum TRAFO Rufener Events Ltd. Glanzvoll. Futuristisch. Köstlich.


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Editorial und Salesteam

EDITORIAL Pralle Marketingbudgets, spielerisch getroffene Entscheidungen und locker angepeilte Zielvorgaben sind Vergangenheit. Frostige Zeiten sind angebrochen. Klare Zieldefinitionen und knallharte Berechnungen sind angesagt, und die heute wichtigsten Werte, die vermittelt werden sollen, heissen Sicherheit und Vertrauen. Idealerweise werden sie den Kunden direkt und persönlich vermittelt. Im Rahmen eines stimmungsvollen Events. Somit wird nicht weniger in Events investiert, sondern Plan B gewählt: Die Marketingfranken werden überlegter, sinnvoller, nachhaltiger, also effektiver investiert. Die richtige Dramaturgie und die stimmige Inszenierung sollen die Firmenwerte klar transportieren und dazu beitragen, die oft ehrgeizigen Zielvorgaben zu realisieren. Mithin führt Plan B also zu einer allgemeinen Professionalisierung der Corporate Events, in denen zunehmend auch Themen wie Nachhaltigkeit und Ökologie eine Rolle spielen dürfen. Als Full Service Provider dürfen wir immer mehr dieser spannenden Eventprojekte konzipieren und realisieren. Dabei sind wir unentwegt auf der Suche nach der besten Lösung, um stimmige, authentische Events zu kreieren und die Zielvorgaben der Veranstalter zu übertreffen. In dieser zweiten Ausgabe unseres Kundenmagazins portraitieren wir den Pensionsplanungsevent der Raiffeisenbank Lägern-Baregg und damit verbunden unser Schaffen. Sie werden sehen: Hinter der Arbeit eines flexiblen Full Service Provider verbirgt sich weit mehr, als nur Wurst, Brot und Bier zu verkaufen. Ich wünsche Ihnen grosses Lesevergnügen und vielleicht die eine oder andere Inspiration für Ihre nächste Veranstaltung oder Ihren Plan B.

Miriam Kälin Leiterin Kongresse, Catering und Events

Walter Sanchez Der Absolvent der Hotelfachschule Luzern kam als Anlassleiter zum TRAFO und gehört seit Ende 2008 zum Salesteam, wo er der ruhende Pol ist. Seine Begabung, Leute aufzubauen, und sein Wissen als ehemaliger Anlassleiter fliessen auf gewinnbringende Weise in die Eventumsetzung ein.

ALLER ANFANG IST ARMIN Armin Meier Der Logistikchef hat den absoluten Durchblick, wenn es um die TRAFO-Räumlichkeiten geht. Als Koordinator ist er die Ansprechperson für unsere Partner und weiss Auf-, Ab- und Umbau sowie die Reinigung der Räume minutiös zu organisieren.

Leise rascheln die Blätter

Lasset uns Wurzeln schlagen


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Miriam Kälin Seit Januar 2008 in den Diensten des TRAFO, trat die Hoteliere im September desselben Jahres als Leiterin Kongresse, Catering und Events die Nachfolge von Frank Keller an. Immer am Puls der Zeit und mit einer unbändigen Neugierde und Passion ausgestattet, strebt sie unentwegt nach Prozessoptimierungen und dem Ausbau von Partnerschaften. Gemeinsam mit ihrem 14-köpfigen Team setzt sich die Netzwerkdenkerin mit jeder Faser dafür ein, das TRAFO als Full Service Provider zu etablieren und das Catering-on-Tour auszubauen.

Jasmin Burkhalter Als ausgewiesene Eventmanagerin und quirliges Energiebündel setzt sie sich seit 2008 nachhaltig fürs TRAFO ein und sorgt dafür, dass TRAFO seinen Kunden als Full Service Provider stets zu Diensten ist. Seit diesem Jahr absolviert sie überdies den Studiengang «Manager Live Communications» an der HWZ.

Ruhe vor dem Sturm

In-House-Herbst

Franziska Kägi Die ehemalige Barund Restaurantbetreiberin kennt den Gastronomiebereich von vorne bis hinten. Sie hält die Stellung im TRAFO, wenn alle andern unterwegs sind, und sorgt mit ihrem Wissen und ihrer virtuosen Genauigkeit dafür, dass kein noch so kleines Detail unbeachtet bleibt.

Be-Sitz-Erwartung


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trans FORM | Events | Intro Konzept und Operation | Küche | Persönlich | Stadt Baden | Grand Casino Baden Eventplanung und Set-Up-Organisation

Planen bedingt Erkennen. Wie definiert sich das Ziel des Kunden? Was heisst das für die Umsetzung des Events? Wie lassen sich Werte inszenieren, die das gewünschte Ziel sinn- und stilvoll sowie nachhaltig realisieren? Welche Interaktionen unterstützen diese Absicht? Wie lassen sich diese Erkenntnisse zu einer Strategie verknüpfen?

LANGLEBIG PLANEN ZIELE Der Anlass soll die Raiffeisenbank auch im Bereich der Pensionsplanung als vertrauenswürdige flexible und verlässliche Partnerin im Bewusstsein der Kunden verankern.

FAKTEN Die Pensionsplanung für Kunden ab 55 kann unterschiedlich aussehen und auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten werden.

AUSGANGSLAGE Es sollen Kunden angesprochen werden, für die die Pensionsplanung ein konkretes oder mögliches Thema ist. Sie sollen die Kundennähe der Raiffeisenbank erleben und erfahren, dass die Bank sich auch hier individuell und nachhaltig um ihre Bedürfnisse kümmert.

BRAINSTORMING / IDEENKREATION

ANALYSE Vertrauen kann über Wärme und Verlässlichkeit aufgebaut werden. Der Event soll gut geplant sein und eine gewisse gelassene Ruhe ausstrahlen. Er soll spannend entspannend, höchst informativ und inspirierend sein.

UMSETZUNG RAIFFEISEN-EVENT: Die TRAFOHALLE wird einerseits genutzt, um fundierte Informationen zu vermitteln und Möglichkeiten im Bereich Pensionsplanung aufzuzeigen (Konzertbestuhlung). Andererseits soll eine gepflegte Geselligkeit auf hohem Niveau die Möglichkeit zu ersten Kontakten bieten (Loungebereich). Indem die beiden herbstlich gestalteten Bereiche harmonisch ineinander übergehen, visualisiert sich auch, dass das Thema Pensionsplanung ein Stück Lebensalltag und Lebensqualität ist und damit ein fester Bestandteil des Wohlseins.

ABLAUF

PLAN B

TRAFOs

Eventziele

Übersetzung

Konzept

Raumlayout

PLAN B

Drehbuch

Den Kunden die verschiedenen Möglichkeiten der Pensionsplanung auf ansprechende Weise fundiert aufzeigen und damit die Kompetenz und Vielseitigkeit der Raiffeisenbank transportieren. Niveauvolles Wechselspiel zwischen Informationsfluss und Geselligkeit. Telefon- nummer Klavierstimmer

Notstromaggregat

Defibrillator Liste Hotels in Baden und Umgebung Pikettdienst Küche/Service

Ersatzbeamer

24hTelefonnummer Limousinenservice

Schneeschaufeln, Streusalz, Kiesel


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Halle wandle dich Vanessa: Der Herbstwald, den die Raiffeisenbank nächste Woche in der TRAFOHALLE baut, wird bestimmt eine schöne Sache, aber können wir das überhaupt machen? Die Umbauzeit bis zum nächsten Anlass, dem Konzert des ASO, scheint mir etwas knapp. Armin: Wir haben tatsächlich sehr wenig Zeit. Aber wir werden die meisten Stühle bereits hinter der Bühne bereithalten und es sind genügend Mitarbeitende da, um die Vorbühne möglichst schnell aufzubauen. Zudem hat die Projektleiterin das ASO informiert, dass die Konzert- bestuhlung bei der Probe noch nicht stehen wird. Somit ist alles gut durchgeplant und kommuniziert. Allerdings darf sich der erste Anlass auf keinen Fall verspäten. Vanessa: Ich werde darauf achten, dass wir eine allfällige Verzögerung im ersten Teil durch einen schnelleren Service wettmachen. Komm, lass uns die Veranstaltungsvereinbarung kurz durchgehen, damit wir gleich noch alles Weitere abstimmen können. Armin: Okay. Vanessa: Wann können wir unsere Bar aufstellen? Wann wird auf- gebaut und wann kommen Rent a Lounge und Doris Haller, die die Dekoration und das Mobiliar aufstellen? Armin: Rent a Lounge kommt um ca. 14 Uhr. Doris Haller trifft um 15 Uhr ein. Sie wird die Bäume platzieren. Daniel Schmid von Habegger AG wird dann um ca. 16 Uhr das Rigg runterlassen, um die Spots aufzuhängen. Danach, um ca. 17 Uhr, könnt ihr die Bar einrichten. Die Stühle werden wir bis 13 Uhr platziert haben. Vanessa: Die Veranstalterin trifft um ca. 16 Uhr ein, das passt perfekt. So können wir vorher noch das Mise-en-Place machen. Könntest du die Check-in-Desks und Garderoben auch gleich bis 15 Uhr aufstellen, dann kann der Service die Garderobenzettel vorbereiten. Armin: Klar, machen wir. Vanessa: Wie viele Stehtische haben in diesem Set-up Platz? Armin: Doris wird 25 Bäume mitbringen und in der Lounge sind insgesamt 30 Sitzplätze vorgesehen. Damit hätten wir noch Platz für 8 runde Stehtische.

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DIALOG

Die Anlassleiterin Vanessa Buffel prüft mit dem Logistikchef Armin Meier die Planung des Events der Raiffeisenbank vom 15. November 2008 und geht mit ihm die kritischen Pre- und Posteventpunkte durch.

Vanessa: Das heisst, 30 Personen können sitzend essen und haben einen Tisch, um ihre Teller und Gläser abzustellen. Mit den Stehtischen und der Bar können wir weitere 120 Personen abdecken. Das reicht bei weitem nicht. Wir brauchen mehr. Inzwischen haben sich 200 Personen für den Anlass angemeldet. Kannst du uns hinter der Bühne bitte weitere Stehtische bereitstellen, die wir bei Bedarf aufstellen können? Armin: Sicher. Ich stelle euch die quadratischen Grundelemente bereit. Mit denen lässt sich das Set-up bedarfsgenau ergänzen und man kann sie problemlos alleine tragen. Ich werde sie im Autolift bereitstellen, sonst wird es hinter der Bühne zu eng und wir können die Abstände zu den Notausgängen nicht einhalten. Vanessa: Kannst du unten den roten Teppich auslegen und die Kuben mit den Kerzenständern bereitstellen? Und wann beginnen die Partner mit dem Abbau? Armin: Beide sind um 14 Uhr hier. Da um 15 Uhr die Orchesterprobe beginnt, müssen wir um 14 Uhr mit dem Abbau loslegen können. Räumlich gesehen kommen alle gut aneinander vorbei. Die Bäume von Doris können wir über die Feuerwehrtreppe nach draussen bringen, damit der grosse Lift für den Abtransport der grossen Lounge genutzt werden kann. Wichtig ist, dass die Utensilien des Orchesters nicht im Lift bleiben, sondern im 1. UG gelagert werden. Es hängt alles davon ab, dass der Anlass um 13.30 Uhr offiziell beendet wird und die Gäste den Saal aus eigenem Antrieb verlassen. Ich will sie nicht darum bitten müssen. Im Notfall bin ich bei der Reinigung auf eure Hilfe angewiesen. Vanessa: Klar, kein Problem. Das wäre dann unser Plan B. Ich denke aber nicht, dass wir diesen umsetzen müssen. Aber wir sind auf jeden Fall darauf vorbereitet. So kann nichts schief gehen. Armin: Ja, das sehe ich auch so.


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trans FORM | Events | Intro | Konzept und Operation Küche | Persönlich | Stadt Baden | Grand Casino Baden Tagebuch des Küchenchefs | Gaumensache

Sämi Tobler Für den leidenschaftlichen Koch ist die Küche der Ort an dem sich Gefühle, Kulturen, Kreativität, Genuss und leibliches Wohl zu einem Ganzen verbinden. Am liebsten verwöhnt das ausgesprochene Organisationstalent mit seiner frischen kulinarischen Handwerkskunst mindestens 1000 Personen gleichzeitig.

Logbuch

Raiffeisenevent 15. August: Wir erhalten eine Eventanfrage. 29. August: Wir treffen den Kunden (Raiffeisenbank) und besprechen die Details: – Datum: 15. November; 8.15 bis ca. 14 Uhr – Gewünschter Cateringrahmen: Begrüssungsgetränke / kleines Frühstück / Lunch für insgesamt rund 150 Personen Der Lunch soll als Stehlunch konzipiert werden: kleine, feine Speisen; dreigängig, pro Gang zwei bis drei Variationen. Der Anlass beschäftigt sich mit dem Thema Vorsorgeplanung. Die Saaldekoration wird spätherbstlich ausfallen, die Einladungskarte eine herbstliche Stimmung vermitteln. Das Menü soll entsprechend gestaltet werden. 10. September: Wir unterbreiten eine erste Offerte mit einer geschmacklich, farblich und thematisch stimmigen Abfolge kleiner Köstlichkeiten, die dem Thema Rechnung tragen. 21. September: Der Kunde trifft die Menü-Auswahl und äussert den Wunsch nach einem Wildgang. 22. September: Wir bearbeiten den Kundenwunsch. Ich nehme Kontakt mit meinem Metzger auf. Er hat soeben sensationelles Rehfleisch aus hiesiger Jagd bekommen. Ich unterbreite dem Kunden einen Vorschlag. 28. September: Das Menü ist definiert. Neu beläuft sich die Zahl der Eventteilnehmer auf rund 200 Personen. 1. November: Wir lösen die Bestellung aus und definieren die Details – Was wie servieren etc. 2. November: Mitarbeiterplanung – Am 15. November finden im TRAFO gleich drei Anlässe statt. Die Crew wird aus einem Küchenchef, vier Souschefs und 25 Köchen bestehen. 14. November: Die Lebensmittel werden angeliefert. Wir kontrollieren die Qualität. Alles einwandfreie Topware. Briefing. Beginn mit den ersten Vorbereitungen. 15. November: Anlasstag – Jetzt geht es Schlag auf Schlag. 8.00 Uhr Letztes Briefing. 8.15 Uhr Beginn der letzten Mise-en-Place-Arbeiten. 9.15 Uhr Anrichten von 600 kalten Vorspeisen und 500 Desserts.

10.00 Uhr Die warmen Speisen werden fertig gekocht und zum Anrichten vorbereitet. 11.10 Uhr Die Vorspeisen werden zur Schickstation gefahren, um anschliessend dekoriert zu werden. 11.20 Uhr Die warmen Speisen sind fertig und werden auf Tranchierstationen und Wärmewagen zur Schickstation gebracht. 11.30 Uhr Der Anlass verzögert sich um 15 Min., da die Gäste im Saal viele Fragen stellen. Kein Problem für unsere warmen Gerichte. Durch die optimale Warmhaltung mit den richtigen Geräten entstehen weder geschmackliche Einbussen, noch trocknen die Lebensmittel aus. 11.45 Uhr Die Vorspeisen werden serviert. 12.15 Uhr Fertigstellung und Anrichten der warmen Gerichte. 13.00 Uhr Die Gäste geben sich dem Dessertgenuss hin. 13.45 Uhr Die letzten Gäste verlassen das Haus. 17.00 Uhr Nach dem Aufräumen und den Reinigungs- arbeiten gönnen wir uns ein Gläschen Champagner und stossen auf einen gelungenen Anlass an. 18. November: Debriefing und Nachkalkulation: Ein von A–Z gelungener und kostendeckender Anlass. 19. November: Schlussbericht. Die einzelnen Gänge waren perfekt, die Mengen und Zeiten gut berechnet. Zu überlegen ist, ob wir das nächste Mal eine Person mehr in der Schickstation beschäftigen wollen, um das Servicepersonal noch effizienter unterstützen zu können. Es lief alles super rund. Dennoch, besser werden können wir immer.


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ZucchettiPiccata Von Jannic Spühler Köchin im 2. Lehrjahr

Zubereitung: Zucchetti in circa ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden und diese im Mehl wenden. Eier mit geriebenem Parmesan mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Zucchettischeiben darin schwenken. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben beidseitig gold-braun anbraten. Fertig. Zucchetti-Piccata passt ausgezeichnet zu einem Tomatencoulis.

Kennen Sie ... die Pastinake?

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Name:

Rafael Pérez

Geboren:

in Madrid, Spanien, vor vielen, vielen Jahren. Sternzeichen: selbstverständlich Stier

Beruf:

Ökonom und Weinhändler

Ausbildung:

Permanent. Man hat ja nie ausgelernt.

Status:

Eidg. dipl. Geniesser und Präsident von Slow Food Schweiz

Aktuell:

Slow Food stellt die Verbindung zwischen Ethik und Genuss dar. Wir setzen uns ein für eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk sowie die Erhaltung der regionalen Geschmacksvielfalt. Slow Food gibt dem Essen seine kulturelle Würde zurück. Mehr unter: www.slowfood.ch

Zehn Fragen zur Lust «Gut essen» heisst für mich: Mit Familie und Freunden schmackhafte, nachhaltig und gerecht produzierte Produkte geniessen. Als Kind hätte ich am liebsten jeden Tag Cremeschnitten gegessen. Heute könnte ich jeden Tag Austern essen.

Bereits die Griechen liebten sie, die helle rund 20 bis 30 cm lange Wurzel. Nach dem ersten Frost geerntet, entfaltet sie einen intensiven, aromatischen, leicht süsslichen Geschmack. Zu finden ist die Pastinake in gut sortierten Lebensmittelgeschäften, in Reformhäusern oder beim Bauern. Am besten schmeckt sie als Gemüse zubereitet oder mit Rahm gekocht, püriert und als Mousse zu einer Vorspeise veredelt. Die wunderbar sättigende Wurzel ist reich an Eiweiss und Kalzium und äusserst bekömmlich. Eine delikate Beilagenalternative für «Karottenmüde».

Als Kind hasste ich Krautstiel. Heute esse ich, wenn es sein muss, alles – ausser: Die Mittelrippe vom Krautstiel. Meine Eigenkreation, wenn es schnell gehen muss: Eine Fleischtomate mit Sardellen, Oregano und Extra-Vergine-Öl. Wenn mich die Muse küsst, koche ich: Einen Fünfgänger auf ziemlich hohem Niveau. Wenn ich verliebt bin, koche ich: Immer noch wie vor 37 Jahren (so lange bin ich schon vergeben), d. h. mit viel Liebe und Achtsamkeit. Nie selber kochen/backen würde ich: Weihnachtsguetzli. Warum? Weil meine Frau sie hundertmal besser backen kann als ich.


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Grand Casino Baden Terrasse

Informationstafel in einer Naherholungszone im Badener Wald

Energiespender Wald Überbaute Täler, bewaldete Hügel … Aus der Vogelschau sieht kaum eine andere Stadt so grün aus wie Baden. Der von Menschen bewohnte Lebensraum macht 40 % des Gebietes aus. Fast der ganze Rest ist Wald und davon steht beinahe die Hälfte unter Naturschutz. Fingerförmig zieht sich der Wald in Richtung Zentrum und umschliesst die Quartiere. Wen also erstaunt es, wenn auf der Allmend die Rosenknospen in den Gärten von den Rehen gefressen werden oder sich ein Dachs unter dem Swimmingpool eingräbt? Der Wald und seine Bewohner sind in Baden besonders eng mit dem Stadtleben verknüpft. Holzenergie aus dem Wald wird lokal genutzt und ist als CO2-neutrale Energieressource so beliebt wie noch nie. Die grüne Lunge ist nah, maximal 300 Meter Fusswegdistanz trennt die Badener vom Wald. Und es lohnt sich, diese besondere Lage zu nutzen. Schon ein kurzer Besuch über Mittag oder abends, nach einem stressigen Tag, verleiht neue Energie. Sei es durch die Ruhe,

die Begegnung mit der Natur oder durch das Einatmen der frischen Luft. Es gibt kaum einen besseren Ort, um den eigenen Gedanken nachzugehen. Energie tanken – und gleichzeitig Energie sparen. Der Wald liegt in Baden vor der Haustür. Autofahrten in ent- legene Erholungsgebiete erübrigen sich. Ein Waldspaziergang kostet nichts und gibt viel. Und … lassen Sie Ihr Handy am Waldrand … im Wald misst eine andere Uhr die Zeit. Sie ist da – immer – Sie müssen sie nur zulassen. Orientierungshilfe für den Badener Wald mit all seinen Trampelpfaden, Spazierwegen, Baumdenkmälern und Naturreservaten finden Sie unter: www.wald.baden.ch


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Das Grand Casino Baden freut sich, Sie ab Spätherbst 2009 zum abendlichen Fondue unterm Sternenhimmel begrüssen zu dürfen.

ein Märchen wird wahr

Wie eine Terrasse den Winter bezwang Es war einmal eine Terrasse. Sie erhob sich stolz und beschwingt Es vergingen einige Wochen, der Herbst zog ins Land. Das Restauschwebend im Kurpark von Baden. Die Terrasse hatte eine schöne, rant hatte wie immer allen Raum voll zu tun, die Gäste aufzunehausladende, runde Form. «Wie ein Schiffsdeck», pflegte sie selbst men. Die Terrasse lag des Abends immer öfter etwas einsam und ganz entzückt zu sagen. verlassen da. «Na, na, na, krieg dich wieder ein», brummte das Restaurant, dem die Terrasse vorgelagert war. «Ohne mich wärst du ein Niemand, würde es dich gar nicht geben.» «Ach, was weisst du schon», erwiderte die Terrasse etwas betupft, Doch plötzlich, eines Tages, im winterlichen Januar 2009, wurden obwohl sie insgeheim den Verdacht hatte, dass das Restaurant Tische auf die Terrasse getragen. Und Stühle und Wolldecken und riesige Sonnenschirme. Etwas später glänzte schönes Geschirr und recht hatte. Beim Restaurant handelte es sich um das renommierte Restaurant edles Glas auf den Tischen. des Grand Casino Baden. Es verfügte über ein verlockend köst- Als der Abend hereinbrach, flackerten auf der Terrasse poetische liches, saisonales Angebot. Und es war einladend luftig gestaltet. Windlichter aus Eis und in einer Ecke dampften ein Samowar und eine Glühweinbowle. Und mit einem Mal war eine fröhliche Gäste«Aber das bin ich auch», dachte die Terrasse. «Und überhaupt.» Tatsächlich speisten im Sommer unzählige Gäste genüsslich auf ihr, schar da. Nach einem Glühwein-Aperitif setzte sie sich an die Tische, liessen den Blick schweifen und seufzten zufrieden. Als wieder ein- wohlig warm eingehüllt in Wolldecken und mit Wärmeflaschen vermal jemand verträumt meinte: «Wie in den Ferien», konnte die Ter- sorgt. Und das Fest begann. rasse sich nicht zurückhalten. Stolz errötend räusperte sie sich und Das Restaurant traute seinen Augen nicht. Käse- und Käsetrüffelsagte zum Restaurant: «Hast du das gehört? Da staunst du, was? fondue wurde aufgetragen, Brot und Kartoffeln, eingelegtes Gemüse und Birnen. Und in den Gläsern funkelten edle Tropfen und So etwas hast du garantiert noch nie zu hören bekommen.» «Nun komm mal wieder herunter, Kleines. Loungen und grillen kann Kirsch um die Wette. man auf dir und MEINE Karte geniessen. Und erst die, meine Liebe, «Siehst du das?», japste die Terrasse hingerissen. «Von jetzt an bin verleiht dem Ganzen Klasse. Du hast nichts wirklich Eigenes zu bie- ich im Winter Schauplatz köstlichster Fondues der nördlichen Hemisphäre. Wahnsinn. Da bist du platt, was?» ten. Und im Winter kannst du ganz einpacken.» «A–a-aber» stotterte die Terrasse, die Leute essen auch MEINE Leicht irritiert und ein kleines bisschen neidisch brummte das ReGrillspezialitäten in dir. Du profitierst also auch von mir. Und, und, staurant: «Nun übertreib mal nicht gleich so.» Und fügte kurz darauf hinzu: «Aber ich gebe zu, du machst das ganz gut. Eigentlich und ...» Aber es fiel ihr nichts mehr ein. Betrübt schwieg die Terrasse. Denn eigentlich hatte das Restaurant sind wir zwei ja ein perfektes Team, meinst du nicht?» nicht ganz unrecht. Im Winter fristete sie eine Art Nebenschauplatz- «Ja, das sind wir», strahlte die Terrasse. «Wir sind ein perfektes dasein. Irgendwie musste sie das ändern. Sie musste die Betreiber Team.» des Restaurants bezirzen. Es musste doch eine Lösung geben. Eine Wintergrillade vielleicht?

Fondue unterm Sternenhimmel


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PENSIONSPLANUNG HAT VIELE GESICHTER

Raiffeisenbank Lägern-Baregg Genossenschaft Seminar «Früh- oder ordentliche Pensionierung sicher geplant»

«Die TRAFOHALLE ist der perfekte Veranstaltungsort für Anlässe dieser Art. Das Ambiente, die Dekoration und das Essen waren 1A.» Kerstin Luginbühl, Marketing, Raiffeisenbank Lägern-Baregg


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Vanessa Buffel Die Anlassleiterin kennt die Rolle der Gastgeberin aus jeder Perspektive. Dank ihrer reichen Erfahrung und Flexibilität bleibt sie auch bei Anlässen mit mehr als 3000 Personen ruhig und konzentriert, immer auf der Suche nach einer Qualitätssteigerung. Denn sie ist überzeugt, ein Quäntchen mehr ist immer möglich.

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Ein Blick hinter die Kulissen – Zu Besuch bei Daniel Schmid, dem TRAFO-Verantwortlichen von Habegger AG. Fachleute und Kenner setzen den Namen Habegger mit Qualität, Zuverlässigkeit und innovativer Kreativität gleich.

Feste Partner von TRAFO Eventtechnik Habegger AG der kompetente Ansprechpartner für: Mediale Events Eventarchitektur Eventengineering Eventtechnik Venue Services Mediale Architektur Lichtplanung Medienplanung Realisation Mediale Szenografie Kreation Produktion Regie

Vom Raum zur Inszenierung Stimmungsvolles Licht, eine ausgeklügelte Akustik, der gekonnte Spannungsbogen ... unabdingbare Puzzleteilchen, wenn es darum geht, einen Event zu einem Ganzen zu gestalten und ihm Leben einzuhauchen. In der Technik setzt TRAFO ganz auf die Dienste der Habegger AG, dem Spezialisten für mediale Erlebniswelten. Damit ist gewährleistet, dass bei allen Veranstaltungen grösstmögliches Know-how und hochwertiges State-ofthe-art-Material zum Zug kommen. Als Full Service Provider unterhält die Firma zwei feste Mitarbeiter im Kultur- und Kongresszentrum TRAFO. Dank Daniel Schmid ist nicht nur die gleichbleibende 1a-Qualität in allen technischen Belangen gesichert, sondern auch eine kollegiale Teamqualität mit den TRAFO-Mitarbeitern. Eine Tatsache, die sich in den gekonnt ganzheitlichen Umsetzungen der TRAFO-Events manifestiert und sie zu bleibenden Erlebnissen macht.

www.habegger.ch Mobiliar Rent-a-Lounge www.rent-a-lounge.ch Dekoration Doris Haller Blumen . Dekorationen www.dorishaller.ch

Wehret dem Herbst

Freitag, TRAFOHALLE am Vortag des Raiffeisen-Anlasses: Noch herrscht emsiges Treiben im TRAFO-Saal. Stühle werden aufgestellt, die Bühne wird aufgebaut. Dazwischen ragt ein Ungetüm empor. Der Genie-Lift. In luftiger Höhe konzentriert sich Daniel Schmid auf einen Schweinwerfer. Er versieht ihn mit einer neuen Schablone, damit er später ein bezauberndes Wellenmuster an die Wände projiziert, und dreht ihn so, dass er im richtigen Winkel steht. Zurückgekehrt auf den Boden der Saal-Realität, packt er mit an, bis der Raum vollständig eingerichtet ist. Jetzt erst kann er anfangen, Licht und Ton nochmals aufs

Tanz der Logistik

Stille Blüte


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Daniel Schmid, Venue Operation Manager

Daniel Schmid absolvierte eine Ausbildung als Radio/TV-Verkäufer und war danach fünfzehn Jahre lang als IT-Fachmann tätig. Daneben engagierte er sich zwei Jahre als Tontechniker in der Halle 36 (Baden) und fünf Jahre im Kofmehl (Solothurn) und übernahm zahlreiche Freelance-Jobs. Vor sieben Jahren machte er sein Hobby zum Beruf. Nach fünf Jahren Erfahrung als Allrounder (Licht, Ton, Video und Büro) in einem kleineren Unternehmen wechselte er vor zwei Jahren zu Habegger AG.

Genaueste auszutesten und Feinabstimmungen vorzunehmen. Er verschwindet in seiner Zauberkammer, dem Regieraum. Das Spiel beginnt. Hier erstrahlt ein Licht, dort flimmert ein Filmintro über die Leinwand, während er sich gleichzeitig in den unabdingbaren Ablaufplan vertieft. Ein Ablaufplan, den er nach Angaben der TRAFO-Projektleiterin und den Wünschen des Kunden erstellt hat. Er ist ein kleines Kunstwerk in Sachen Gratwanderung. Daniel Schmid versteht sich ausgezeichnet auf die Annäherung von Wunsch und Wirklichkeit. Hier die Fakten im Saal, was, wann, wo passieren muss. Da die Wünsche des Kunden in Bezug auf Eventumsetzung und Kosten. In der Mitte der Habeggerfachmann. Manchmal ist der Fall klar, ergibt sich alles von selbst. Manchmal ist innovatives Tüfteln gefragt, um eine Lösung zu finden: Wie können vorgegebene Zeiten eingehalten und dennoch die gewünschten technischen Effekte erzielt werden, ohne dass es zu unzumutbaren Verzögerungen kommt? In den zwei äussert erfolgreichen Jahren seiner TRAFO-Tätigkeit fand der Profi noch immer eine für alle stimmige Lösung. Wer, was, wo, wann? Der Blick auf den Ablaufplan lässt ihn aufspringen, hin und her eilen. Mal macht er sich an den Headsets für die Referenten zu schaffen, mal packt er einen Reservelaptop aus, auf dem er die vorab gelieferte Powerpointpräsentation zur Sicher- heit noch ein zweites Mal installiert. Für alle Eventualitäten gewappnet zu sein und einen Plan B zur Hand zu haben heisst, das Schicksal nicht herauszufordern. Schnell legt er noch ein Handmikrofon bereit, geht im Kopf alle Stationen des kommenden Anlasses nochmals durch. 23 Uhr, wieder einmal ist es spät geworden.

Samstagmorgen, 6.30 Uhr, TRAFOHALLE am Tag des Anlasses: Schon steht er wieder hier. Wach und aufgeweckt macht sich Daniel Schmid an die letzten Vorbereitungen, legt den Laserpointer auf dem Rednerpult bereit und überprüft die Headsets ein allerletztes Mal. Letzter technischer Probedurchlauf der Präsentationen und Standbilder. Alles läuft reibungslos. Zeit, sich nochmals kurz mit der Veranstalterin und den Referenten zu besprechen. Gibt es Änderungen? Welche? Keine, die er nicht schon eingeplant hätte. Daniel Schmid ist bereit und auf (fast alles) vorbereitet. Licht aus, Spot an!

KEIN ENDE OHNE ARMIN

Knisterkiste

Von der Rolle

Fata Morgana

Schluss jetzt – mit VerLaub


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Anne buess und Gabi Weber

Text: Anna Wang, wortfluss

ag-auf-reisen unternimmt Reisen an bekannte und unbekannte Orte. Eine Reise fällt nie so aus, wie wir sie uns ausgemalt haben, und doch erfüllen wir uns damit Wünsche nach unseren Vorstellungen. Die Camera Obscura wirft einen etwas andern Blick auf das alltägliche Reisen und gewöhnliche Situationen. Sie eröffnet einen neuen Zugang auf die vermeintlich bekannte Welt. Ohne Blitz, ohne Batterie und ohne Garantie. Zeit und Licht heissen die Zutaten. Geben sie sich im Guckloch der Faltlochkamera mit dem wohlwollenden Zufall ein Stelldichein, bildet sich die Umwelt für uns neu ab. Tisch, Stuhl, Bett, Küche und Haus, Garten, Strasse, Bäume, Wiese, Land und Himmel. Bekannt unbekannt, der Raum, der uns seinen natürlichen Aufbau leise und ruhig, aber bleibend vor Augen führt und neu auf unsere Netzhaut bannt. www.ag-auf-reisen.ch


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ag-auf-reisen

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Kaum ein Trend hat die Veranstaltungsbranche in den letzten Jahren so bewegt wie das Thema Nachhaltigkeit. Grossveranstaltungen wie die Euro 2008 standen nicht nur unter dem Zeichen weitreichender Nachhaltigkeitsbemühungen, auch die unvermeidbaren CO2-Emissionen wurden – zumindest in Österreich – ausgeglichen. Aber auch im Alltag ist Nachhaltigkeit angesagt. Klimaschutz ist ein Stichwort, hinter dem mehr steckt, als sich Otto Normal-

Nachhaltigkeit in der Das Kultur- und Kongresszentrum TRAFO hat sich entschieden, den Weg der Nachhaltigkeit mit Hilfe der Strategieberatung von ClimatePartner zu beschreiten. Ob Jahreshauptversammlung oder Kundenevent von Unternehmen, ob mehrtägige Fachkongresse von Verbänden, Sinfoniekonzerte oder Theateraufführungen, von ClimatePartner unterstützt, entwickelt das TRAFO Massnahmen, mit denen die Veranstalter und Besucher der TRAFOHALLE umweltbewusster und klimafreundlicher handeln können.

ClimatePartner ist Strategieberater, Anwendungsentwickler und Prozesslieferant. Mit einem mehrstufigen Beratungsansatz in fünf Kompetenzfeldern, mit integrierten Dienstleistungen, einer konsequenten Prozessorientierung sowie dem Kompetenzfeld Marketing bietet ClimatePartner seinen Kunden weltweit neue Perspektiven mit und im freiwilligen Klimaschutz.

Nachhaltigkeit durch Akzeptanz ClimatePartner setzt als kommerzieller Anbieter auf Akzeptanz, Lösungen und Anwendungen, die auch morgen und übermorgen erfolgreich sind und von den Märkten und Stakeholdern akzeptiert werden.

Positionierung durch Kompetenz Inhalte schaffen Glaubwürdigkeit. Der Prozessansatz von ClimatePartner be- rücksichtigt die verschiedenen Anforderungen und Bedürfnisse eines Unternehmens und dessen Öffentlichkeit.

ClimatePartner Switzerland AG Kontakt: Tobias Heimpel Staffelstrasse 12 CH-8045 Zürich Telefon +41 43 344 58 63 Fax +41 43 344 58 64 suisse@climatepartner.com www.climatepartner.ch

Klimafreundlich und klimaneutral – zwei aktuelle Schlagwörter, die in aller Munde sind. Wirkliche Nachhaltigkeit bedingt mehr als Klimaneutralität durch schlichten Emissionsausgleich. Sie fordert aktiv heraus. «Vermeiden, reduzieren und dann ausgleichen», lautet das Credo von Tobias Heimpel, Geschäftsführer der ClimatePartner Switzerland AG, der zahlreiche Unternehmen in Bezug auf freiwilligen Klimaschutz und Fragen der Nachhaltigkeit berät. Er stellt kritische Fragen und wirft prüfende Blicke: Ist der Veranstaltungsort gut mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen? Agiert das Tagungshotel energieeffizient? Wie sieht es mit der Haustechnik aus? Ist sie veraltet und uneffizient? Dieser Prüfung stellt sich auch das Kultur- und Kongresszentrum TRAFO, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und einen Weg der Nachhaltigkeit beschreiten zu können. Corporate Social Responsibility – in Bezug auf Nachhaltigkeit Der erste Schritt besteht darin, den allgemeinen Ist-Zustand des TRAFO als Unternehmen zu analysieren. Ein Energieeffizienz-Check soll Schwachstellen bei der Haustechnik identifizieren. Gemeinsam mit der Strategieberatung ClimatePartner wird sie detailliert untersucht, um bei Bedarf massgeschneiderte Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. «Auch bei einer hervorragenden baulichen Situation wie der des TRAFO finden wir Potentiale», so Hubert Stahel, Leiter Energieeffizienz bei ClimatePartner, der in den letzten zehn Jahren über 400 Betriebe untersucht hat. Gleichzeitig werden die internen Prozesse geprüft und hinterfragt: Wie hoch ist der Papierverbrauch? Wie legen die Mitarbeitenden ihren Arbeitsweg zurück? Und vieles andere. Das Ziel ist klar definiert: Das Kultur- und Kongresszentrum TRAFO will seine Umweltverantwortung im Sinne der Corporate Social Responsibility wahrnehmen und als energieeffiziente Eventlocation die CO2-Emissionen wo immer möglich auf ein Minimum reduzieren. Damit bietet es seinen Kunden eine entsprechend glaubwürdige Basis für nachhaltig realisierte Events. «Klimaschutz bedeutet nicht, dass wir jetzt alle zu Hause bleiben oder nur noch Veranstaltungen in unserer näheren Umgebung besuchen dürfen, die tagsüber stattfinden und


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verbraucher, Eventmanager und Veranstalter manchmal vorstellen. Denn «nachhaltig» bedeutet nicht Verzicht um jeden (ökologischen) Preis. Vielmehr steht der Begriff für intelligente und sinnvolle Konzepte, mit denen sich alle Unternehmen und kommerziellen Veranstalter identifizieren können.

EventWelt ‹unplugged› sind», erklärt Tobias Heimpel. Ob Kundenevent, Kulturfestival, Sportereignis oder Firmenjubiläum: reduzieren, wo es sinnvoll und möglich ist, kompensieren, wo es glaubwürdig ist und Emissionen sich nicht vermeiden lassen, heisst die sinnvolle Devise. Ohne Glaubwürdigkeit geht es nicht Dabei zeigt sich, dass sich gerade im Veranstaltungsbereich CO2Emissionen intelligent und nachhaltig reduzieren lassen. Allein durch die Einbeziehung des öffentlichen Verkehrs in das Veranstaltungskonzept wird viel erreicht, und die Zusammenarbeit mit Dienstleistern aus der Region ist ebenso wichtig wie eine gut organisierte Mülltrennung mit anschliessendem Recycling. Warum kleine Flaschen, wenn es auch mit grösseren Gebinden geht? Wer glaubwürdig nachhaltige Veranstaltungen ausrichten will, muss sich die eine oder andere Frage stellen. Und überdies bereit sein, für wirklich ökologisch glaubwürdige Konzepte gegebenenfalls auch die internen Prozesse und das eigene Verhalten anzupassen. Neue Angebote für Veranstaltungen Das TRAFO ist dabei, für seine Kunden in Zusammenarbeit mit ClimatePartner einen Katalog neuer Mehrwert-Dienstleistungen auszuarbeiten. Neben einer ausführlichen und kompetenten Beratung für Veranstalter, die Wert auf möglichst grosse Nachhaltigkeit ihres Events legen, steht die Sensibilisierung der Besucher und Gäste im Vordergrund. Denn entscheidend für den Erfolg ist die Akzeptanz der neuen Angebote, und die hängt nicht zuletzt von der Art und Weise ab, wie etwas kommuniziert wird. Wer künftig auf der Einladung noch deutlicher auf den öffentlichen Verkehr hinweist, keine Parkgebühren mehr erstattet, auf exotische Säfte und Speisen verzichtet ..., der will vermeiden, dass sich dies für ihn am Ende in Form unzufriedener Gäste zu seinem Nachteil auswirkt. Klimaneutrale Veranstaltungen Weiter wird das TRAFO in Zukunft auch den Emissionsausgleich – also Klimaneutralität – anbieten. ClimatePartner ermittelt die CO2-

Tobias Heimpel, 1962 geboren, hat seinen Hintergrund im Marketing- und Kommunikationsumfeld. Nach ersten klimaneutralen Produkten Ende 2004 und zahlreichen Strategieprojekten im freiwilligen Klimaschutz gründete er im September 2006 gemeinsam mit Moritz Lehmkuhl ClimatePartner.

Emissionen und bietet auch detaillierte Berechnungen an. Auch in diesem Bereich sind neue Angebote möglich. So kann beispielsweise für jeden Teilnehmer einer Veranstaltung die individuelle Mobilitätsemission berechnet und ein entsprechendes Zertifikat ausgestellt werden. Damit bekommen alle ein ungewöhnliches Erinnerungsstück, «das sie gleichzeitig für die verursachten CO2-Emissionen sensibilisiert», erläutert Tobias Heimpel. ClimatePartner hat mit diesem Angebot in Deutschland beste Erfahrungen gemacht. Fazit von Tobias Heimpel, Geschäftsführer von ClimatePartner «Klimafreundlichkeit und Veranstaltungsausrichtung schliessen ein- ander nicht aus. Je nach Art der Veranstaltung gibt es unzählige Möglichkeiten, sich umwelt- und auch klimafreundlich zu verhalten. Klimaneutralität wiederum – also der Ausgleich von CO2-Emissionen durch Investition in zusätzliche Klimaschutzprojekte an anderer Stelle – ist dann sinnvoll, wenn sich die Emissionen nicht reduzieren lassen. Mit Sicherheit besteht die beste Entscheidung darin, Veranstaltungsorte und Dienstleister zu bevorzugen, die wenig Emissionen generieren. Die Klimaneutralität sollte erst dann ins Spiel kommen, wenn bereits alle möglichen Massnahmen zur Vermeidung und Reduktion ausgeschöpft wurden. Das – so zeigt die Erfahrung – ist die einzige Art, wirklich glaubwürdig zu sein.» Inzwischen hat das Kultur- und Kongresszentrum TRAFO die ersten Schritte in Richtung Nachhaltigkeit im Sinne einer Corporate Social Responsibility gemacht und freut sich, Ihnen für Ihre Events ein erstes Nachhaltigkeitsangebot unterbreiten zu können (folgende Seite).


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Nachhaltiger TRAFO-Event – nachhaltige Sinnesfreuden. Das Kultur- und Kongresszentrum TRAFO nimmt seine Umweltverantwortung im Sinne der Corporate Social Responsibility wahr und bietet den Veranstaltern als energieeffiziente Eventlocation die Möglichkeit, ihre CO2-Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren.

Nachhaltigkeit auf hohem Niveau und überzeugend bis ins Detail

Speisen «Realtime-Köstlichkeiten» – unser Küchenchef stellt kurz vor dem eigentlichen Event ein saisonales Menü zusammen und reagiert so ganz direkt auf die aktuellen, jahreszeitlichen und regionalen Marktgegebenheiten. Getränke Auch hier haben wir für jeden Durst etwas Passendes im Angebot. Zur Auswahl stehen Mojo, die biologische CH-Limonade, Eistee und Limonade, hausgemacht, Schweizer Weine, Bier aus der Region und Badener Quellwasser aus Karaffen. Dekoration Der Fokus liegt auf Naturmaterialien, die mit stromsparenden LEDSpots in Szene gesetzt oder in ein Kerzen-Lichter-Meer getaucht werden. Die Deko-Lieferanten stammen aus der Region. Unterhaltung Lokale und regionale Künstler beweisen, dass hohe Unterhaltungskunst ohne oder mit geringem technischem Aufwand auskommen und dennoch mitreissen kann. Technik Unser Techniker zeigt Möglichkeiten auf, wie Emissionen vermeidbar sind, und hat eine Vielzahl von Angeboten bereit.

Mobiliar Für die stimmungsvolle Einrichtung der Location greifen wir, wo immer möglich, auf bereits vorhandenes Mobiliar zurück und arbeiten mit einem lokalen Lounge-Möbel-Verleiher zusammen. Give-Away Als Erinnerung an den Event erhalten Kunden und Gäste die köstlichen «Badener Steine», hergestellt in einer lokalen Bäckerei und mit dem Logo des Veranstalters versehen. Einladung und Mobilität Der Veranstalter bittet Kunden und Gäste, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen, und schafft gleichzeitig einen entsprechenden Anreiz, beispielsweise in Form von Railbons. Die Einladung wird auf FSC-zertifiziertes Papier und klimaneutral gedruckt. Klimaneutralität Der Veranstalter hat die Möglichkeit, die Mobilitätsemissionen seiner Eventgäste durch die Investition in ein Klimaschutzprojekt auszugleichen – eine Dienstleistung, die ClimatePartner im Rahmen der Partnerschaft mit TRAFO anbietet.


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es ist nicht gehupft wie gesprungen Die etwas andern Business-Tipps 3 für 1. Lift yourself – Gehen Sie zu Fuss, statt den Lift zu nehmen. Fitness für Körper und Geist, die Energie spart. So preiswert kommen Sie selten zu 3 für 1.

Hätten Sie’s gewusst? Keine Ahnung? Kein Problem, Google fragen ... doch: Der CO2-Ausstoss von zwei Google-Anfragen ist gleich hoch, wie wenn Sie eine Tasse Tee kochen. Das ist zwar allemal besser, als sich alle Informationen auf Papier zu beschaffen. Dennoch: Vielleicht weiss auch ein Kollege oder eine Kollegin die Antwort auf die Frage ... (Quelle: www.tecchannel.de; 12.01.2009)

Wider den Staubfänger. Schenken im Business-Umfeld ist nicht immer einfach. Staubfänger und unpersönliche Geschenke sind out. Beweisen Sie Sozialkompetenz und Fantasie und lassen Sie Dritte vom Geschenk profitieren: www.hilfe-schenken.ch

Business while you move. Etwas zu essen, schaffen wir immer, irgendwie. Aber wie steht’s mit der Bewegung? Was spricht gegen einen Businesswalk durch den Stadtpark?

2 für 1. Lust auf einen Tee? Füllen Sie nur so viel Wasser in den Kocher, wie Sie tatsächlich benötigen – geht schneller und spart Energie.

Sparluft – Luft sparen. Je weniger Luft im Autoreifen, desto weniger Luft im Geldbeutel. Schon 0,2 bar zu wenig Druck wirken sich mit 1 % mehr Treibstoffverbrauch negativ auf Ihren persönlichen Finanzhaushalt aus, mal ganz abgesehen vom CO2-Haushalt. (Quelle: www.eco-drive.ch)

Kleider machen Leute - Leute machen Kleider. Gut aussehen bei der Arbeit ist für viele ein Muss. Gut aussehen bei der Arbeit sollten alle. Doch wer produziert was, wie? Fair Wear Foundation ist eine europäische NGO, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilbranche einsetzt, und wird von vielen namhaften Herstellern unterstützt: www.fairwear.nl

wettbewerb Wie viele der unten abgebildeten Stehlunch-Geschirrteile besitzt das Kultur- und Kongresszentrum TRAFO insgesamt? A) 850 B) 2700 C) 3900 Zu gewinnen gibt es dreimal zwei Karten für ein TRAFOMUSIC-Konzert Ihrer Wahl: www.trafomusic.ch Senden Sie Ihre Antwort zusammen mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse bis zum 15. April 2009 an

transform@trafobaden.ch.

Viel Glück!


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Baden ist Freizeit. Zahlreiche Galerien, Museen, Theater, Filmprojekte und Musikhighlights sorgen dafür, dass Interessierte ihren Kulturhunger in der Bäderstadt stillen können. Eine inspirierende Auswahl:

Badenkultur reits im Vorfeld des Festivals erfassen wird. Lesung Während der eigentlichen Festivalwoche TRUNKENEN TAGEN dürfte es einmal mehr zu äusserst stim- 23. BIS 25. APRIL 2009 mungsvollen Nordportal-Konzerten und imBereits zum sechsten Mal Im Fokus des diesjährigen mer wieder auch zu nicht minder heissen findet das KMU Swiss Fogepflegten FrühlingserwaJam-Sessions bis in die frühen Morgenstunrum in Baden statt. Die chens steht die Stadt. Ihr den kommen. hochstehende Netzwerkwird betörend gehuldigt plattform für KMU steht 2009 unter dem www.bluesfestival-baden.ch mit Gästen, Lesungen, dem Kleider-Salon, Titel Pioniertaten und präsentiert erstklasInszenierungen, schönen Künsten, einem sige Referenten. Zum ersten Mal wird der singenden Tresen und Kalter Ente ... Das LeFilm Anlass in diesem Jahr mit dem Marktplatz sefest der sinnlichen Art im Salon Billa beFANTOCHE – 7. INTERNATIONALES Baden verknüpft. Nach dem spannenden geht die berauschende Jahreszeit auf geFESTIVAL FÜR ANIMATIONSFILME Beitrag eines Überraschungsgastes wird bührende Weise, auch bei herbert, dem 8. BIS 13. SEPTEMBER 2009 der Stadtrat anlässlich eines reichhaltigen hübschen Nachbarn ... Die internationale TrickApéros den direkten Kontakt zu den Unterwww.sosachen.ch/salonbilla filmschau gehört zu den nehmern suchen. weltweit herausragenden Eine ideale Gelegenheit, Kontakte zu pfleFestivals für Animations- Diverses gen, neue zu knüpfen, Inspirationen und Impulse zu sammeln, um am Puls der Zeit zu filme. Fantoche ist das einzige Kulturereig- SOMMERZELT bleiben und sie gewinnbringend für die ei- nis der Schweiz, das sich ausschliesslich der 6. JUNI BIS 10. SEPTEMBER 2009 Animation widmet und sie in all ihren Facetgene Unternehmung zu nutzen. Seit sieben Jahren gibt es ten abbildet. für die Freilichtbühne des www.kmuswiss.ch Seit seiner ersten Ausgabe 1995 hat sich Kurtheaters ein Zeltdach. das Festival nicht nur zu einem AnziehungsDie Theaterstiftung der Musik punkt für Freunde des Animationsfilms entRegion Baden-Wettingen schaffte es 2002 BLUESFESTIVAL BADEN wickelt, sondern bietet beste Unterhaltung für die Jubiläumsproduktion des Kurthea16. BIS 23. MAI 2009 für sämtliche Kinobegeisterten und ist zuters an. Im Rahmen der Badenfahrt 2007 gleich branchenübergreifender Treffpunkt Baden goes Blues. Eine wurde das Sommerzelt in Zusammenarbeit für die visuellen Medien. Woche lang steht die Stadt mit dem Römer-Quartierverein erneut aufDas breitgefächerte und bestechende Proganz im Zeichen des Blues. gebaut. gramm des letzten Festivals lockte 25 000 Hochkarätige Musiker aus Im Sommer 2009 soll es nun Kulturveranbegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer der Region, der Schweiz und aller Welt spiestaltern, Firmen und Privaten für stimnach Baden und schlug sie in den Bann. len auf. Neben den Beizenkonzerten und mungsvolle Anlässe zur Verfügung stehen. Die siebte Fantoche-Ausgabe im September den Hauptkonzerten auf der Bühne des Mit dem Sommerzelt präsentiert sich eine 2009 knüpft an diesen Erfolg an und präNordportals, streicht und schwingt der ideale Möglichkeit, die idyllische Stimmung sentiert den Animationsfilm einmal mehr in Blues durch die Strassen und Schulen. Hautdes Kurparks für kulturelle und private Anseiner unbändigen Vielfalt und Dynamik. nahe Erlebnisse, die wohlige Schauer auslässe zu nutzen und den Sommer gleichlösen. Dabei gibt es manche Perlen abseits www.fantoche.ch zeitig von seiner traumhaft schönen Seite des wohlbekannten Mainstream zu ent- zu geniessen. decken. www.sommerzelt.ch Damit aber nicht genug. Blues-Movies, Workshops und Open-Air-Konzerte sorgen dafür, dass das Blues-Fieber die Region beForum KMU SWISS FORUM 2009 7. MAI 2009


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Bühne Kultur- und Kongresszentrum TRAFO 08/05/09, 06/06/09, 27/06/09 «Golddinner – Im Küchendienst ihrer Majestät» DinnerKrimi www.dinnerkrimi.ch Theater im Kornhaus 29/04/09 «Rochholz» Sagen aus dem Aargau Uraufführung www.thik.ch Auf dem Dach des Parkhauses Gartenstrasse 17/07/09 –26/07/09 Freiluftkino www.freiluftkino-baden.ch Kurtheater 05/04/09 «Urmel aus dem Eis» Theateraufführung 30/04/09 «Momentary Moves» Ballett Basel, Choreografien von Mauro Bigonzetti und Richard Wherlock 24/05/09 «Emil – Drei Engel!» Tournee Emil Steinberger 2009 www.kurtheater.ch

Konzert Nordportal 26/03/09 Charlie Morris & Band 16/04/09 Gigi Moto 21/05/09 Bergitta Victor www.nordportal.ch Kultur- und Kongresszentrum TRAFO

Villa Boveri 24/04/09 Konzert Wolfgang Leibnitz, Klavier Werke von Satie, Debussy, Mussorgsky u. a. 03/06/09 Konzert Denise Fischer Baumann, Flöte Eva Kauffungen, Harfe Werke von Bach, Büsser, Honegger u. a. www.abb-wfs.ch

trafoMUSIC 20/03/09 FlamenTango Compania Maria Serano 18/04/09 Tribute to Louis Armstrong mit Lance Martin, Anette Philipp, Grace Ferrel u. a. www.groovesound.ch

Lesung Salon Billa 23/04/09–25/04/09 Trunkenen Tagen www.sosachen.ch/salonbilla

Ausstellung Klassik Kultur- und Kongresszentrum TRAFO 11/03/09, 13/05/09, 13/06/09 Konzerte des Aargauer Symphonie Orchester ASO www.aso-ag.ch 27/03/09 Konzert des Konzertfonds www.konzertfonds-baden.ch

Schweizer Kindermuseum 14/03/09 –14/02/10 Sonderausstellung Tier: Nutz und Schutz, Bürde und Würde www.kindermuseum.ch Kunstraum Baden 8/5/09 –14/6/09 Werke von Cristian Andersen, David Renggli 29/06/09-09/08/09 Sommeratelier-Gast: Matthias Rüegg / Projekt Informationsschalter www.kunstraum.baden.ch

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Villa Langmatt 17/05/09 –12/07/09 Hans Brühlmann Bilder und Zeichnungen www.langmatt.ch

Diverses Grand Casino Baden Donnerstags Entertainment Dinners Dinner for Winner / Casinopoly www.grandcasionobaden.ch Teatro Palino UnvermeidBAR Samstags Zopf, Butter und Texte www.palino.ch Stadt Baden 22/05/09–19/09/09 Baden zeigt Herz Überdimensionale Herzen in der ganzen Stadt www.badenzeigtherz.ch 06/06/2009 3. Solarmobil-Rennen www.kindermuseum.ch 17/10/09 KulTour in Baden Kultur im Halbstundentakt Die gesamte Kultur Badens an einem Tag vernetzt www.kultourinbaden.ch Weitere Veranstaltungs- hinweise finden Sie unter www.programm.baden.ch


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FACTS & FIGURES TRAFOHALLE Die multifunktionale TRAFOHALLE eignet sich für Kongresse, Tagungen, kulturelle Veranstaltungen, Events, Firmenanlässe und Bankette. Ausgezeichnete Akustik, moderne Licht-, Ton- und Bildtechnik Nutzfläche: 715 m 2 Seminare: 300 Personen Bankette: runde Tische 400 Personen; eckige Tische 550 Personen Konzerte, Kongresse und Messen: 600 Personen

Warenlift Der grosse Warenlift führt direkt von der Garage hinter die Bühne der TRAFOHALLE, so dass die Halle auch für Bau- und Automobilmessen etc. genutzt werden kann. Nutzlast: 5 Tonnen Grösse: 6 x 3 Meter Höhe: 2,2 Meter

Foyer TRAFO Kleinere Anlässe und private Feiern finden im Foyer und in den Nebenräumen der TRAFOHALLE einen exklusiven und stimmungsvollen Rahmen. Nutzfläche: 340 m 2 Apéros und Ausstellungen: 150 Personen

Glassaal Der stilvollste TRAFO-Saal, der Glassaal, bildet den perfekten Rahmen für Ausstellungen und Galadiners, Cocktailpartys und Kaffeepausen – auch als strahlende Ergänzung zu anderen Räumlichkeiten. Nutzfläche: 310 m 2 Seminare: bis 100 Personen Bankette: runde Tische 160 Personen; eckige Tische 180 Personen Konzerte, Kongresse und Messen: 180 Personen

Ampère 1–4 Die Räume Ampère 1–4 eignen sich für Meetings mit bis zu 20 Personen pro Saal. Sie können mit wenigen Handgriffen zu grösseren Einheiten zusammengefügt werden. Nutzfläche pro Saal: 40 m 2 , total: 160 m 2 Seminare und Workshops pro Saal: 20 Personen, total: 80 Personen Konzerte und Messen pro Saal: 30 Personen, total: 120 Personen


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FOKUS | Blumenparavent Den Gästefluss auf ideale Weise zu lenken, kann für den Erfolg eines Events von grundlegender Bedeutung sein. Um die Eventbesucher auf gekonnte und dekorative Weise von den Kinobesuchern auf der oberen Mall zu trennen, stehen uns neu die urban anmutenden Blumenparavents zur Verfügung. Gesamtlänge 7 Meter Miete: ohne Blumen, mit Sansevierien bepflanzt, CHF 350 pro Tag Miete: vor Ort, mit Blumen bepflanzt, CHF 1 700 pro Event

Obere Mall Die obere Mall ist ein geglückter und faszinierender architektonischer Brückenschlag vom Industriezeitalter zur Moderne. Die Loft-Ambiance macht Cocktailpartys und Ausstellungen zu etwas ganz Besonderem. Nutzfläche: 225 m 2 Apéros und Ausstellungen: 200 Personen Mit Glassaal und Foyer TRAFO: 600 Personen

Untere Mall Mit ihren interessanten Perspektiven in alle Richtungen ist die untere Mall der ideale Ort für Veranstaltungen, die eine offene Marktplatzatmosphäre vermitteln sollen. Sie eignet sich zudem hervorragend als Check-in-Areal bei Grossveranstaltungen. Nutzfläche: 150 m 2

TRAFO Kinocenter der STERK CINE AG Die fünf Kinosäle sind perfekt geeignet, um Tageskongresse und Foren mit Präsentationen oder Liveübertragungen durchzuführen. 5 Säle mit 169 bis 401 Sitzplätzen Leinwandgrössen: 40 m 2 bis 120 m 2 Dolby-Digital-Tonsystem

TRAFO-Park Der TRAFO-Park ist der perfekte Ort, um ein Zelt zu errichten und/oder eine Bühne aufzubauen und zu Konzerten, Theatern, Feierlichkeiten oder Produktpräsentationen zu laden. Nutzfläche: 2000 m 2 (outdoor) Grossanlässe: 1000 Personen


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AUSKLANG von Peter Sterk, STERK CINE AG Bis Mitte der neunziger Jahre war der Stadtteil Baden Nord in erster Linie Arbeitsort. Als verschiedene Fabrikhallen nicht mehr benötigt wurden, entstand die Idee, das Gebiet in wegweisender Art für ein Nebeneinander von Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Unterhaltungswelten zu nutzen. Vom Potential des Gebiets überzeugt, entschied sich unsere Geschäftsleitung Anfang 1997, ein Kinocenter im TRAFO zu bauen. Obwohl wir damals mit unserer Überzeugung noch allein auf weiter Flur waren, setzten wir uns mit Nachdruck dafür ein. Nachdem der Stadtrat, der Einwohnerrat und auch die Bevölkerung der Stadt Baden im November 2000 «ja» zum Stadtsaal im TRAFO gesagt hatten, fand 2001 schliesslich die Grundsteinlegung statt. Von nun an ging es Schlag auf Schlag: – 2002 Eröffnung des Kinos TRAFO und des Parkhauses – 2003 Eröffnung des Kultur- und Kongresszentrums TRAFO, der Trafolino- und der Bubble Bar – 2005 Eröffnung des Fitness Park und Hamam Baden und des Restaurants Treff-Point. Inzwischen ist das TRAFO für rund 1 Million Gäste pro Jahr ein pulsierender Ort der Begegnung. Ebenfalls in dieser Zeit wurden in Baden Nord die Siggenthaler Brücke, die Wohnungen am Park und Halle 58, die Berufsfachschule BBB sowie die Wohnüberbauung am Martinsberg eröffnet. Aus dem einstigen Fabrikareal ist ein modernes, in die Zukunft weisendes, urbanes und nachhaltiges Quartier hervorgegangen. Und es geht weiter. Wir sind gespannt, wie das Zentrum TRAFO sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche Form es annehmen wird.

Peter Sterk, CEO und Verwaltungsratspräsident, führt bereits in dritter Generation die Geschicke der STERK CINE AG. Daneben engagierte er sich viele Jahre in der städtischen Politik, während er sein Fachwissen gleichzeitig in verschiedenen Gremien einbrachte, so im Vorstand des Schweiz. Kinoverbandes, in der Eidg. Filmkommission und als Präsident der Expertenkommission «Promotion und Marketing» des Eidg. Departement des Inneren. Seine drei erwachsenen Kinder – die vierte Generation – arbeiten alle in leitender Stellung im Familienunternehmen mit.

Impressum Herausgeber Kultur- und Kongresszentrum TRAFO Brown Boveri Platz 1, 5400 Baden Telefon 056 204 08 88 Fax 056 204 08 86 www.trafobaden.ch kongresse@ trafobaden.ch

Titelbild Fotografie Alexander Yakovlev «cool looking dancer makes a difficult jump» www.fotolia.com

Das Kultur- und Kongresszentrum TRAFO wird von der Stadtcasino Baden Betriebs AG geführt. Kontakt Miriam Kälin Telefon 056 204 08 88 transform@ trafobaden.ch www.trafobaden.ch/transform Text und Redaktion Anna Wang, wortfluss, Wädenswil www.wortfluss.com, anna.wang@wortfluss.com Gestaltung und Layout Carmen Fischer, ZOIX Design GmbH, Zürich www.zoix.ch, design@zoix.ch Mitarbeit an dieser Ausgabe Miriam Kälin, Kultur- und Kongresszentrum TRAFO, Baden Seite 10: Stadtökologie und Standortmarketing, Stadt Baden Seite 18/19: Tobias Heimpel, ClimatePartner Switzerland AG Seite 26: Peter Sterk, STERK CINE AG Fotografie Jean-Luc Grossmann, www.photopulse.ch, Zürich Andrea Campiche, www.bildlich.ch, Urtenen-Schönbühl (BE) Lektorat Brigitta Neumeister-Taroni, linguart, Zürich www.linguart.org, info@linguart.org Druck Sihldruck AG, Zürich, www.sihldruck.ch Auflage 8000 Papier PlanoArt – FSC-zertifiziert – aus vorbildlicher Waldwirtschaft Umschlag 240 gm2, Inhalt 130 gm2 Inserate transform@ trafobaden.ch Erscheint ab 2008 zweimal jährlich © transFORM Abdruck mit Quellenangabe erwünscht

Leserservice transFORM ist kostenlos und erscheint zweimal jährlich. Jetzt abonnieren: Bitte senden Sie mir das transFORM frei Haus. E-Mail mit dem Vermerk «transFORM» senden an: transform@trafobaden.ch

Adressänderungen per E-Mail an: transform@ trafobaden.ch per Fax an: 056 204 08 86 per Post an: Kultur- und Kongresszentrum TRAFO Brown Boveri Platz 1, 5400 Baden


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Beim Bier setzt TRAFO auf die Brauerei Müller.

Ein Prosit auf die ökologische Produktionsbasis! Die Brauerei H. Müller AG hat in den vergangenen Jahren über acht Millionen Franken in den Produktionsstandort Baden investiert und damit die Eigenständigkeit des traditionsreichen Familienunternehmens untermauert. Hochmoderne Technik und der kürzlich erfolgte Umstieg von Erdöl auf Erdgas sichern die einzigartige ökologische Produktionsbasis des beliebten MüllerBräu.

Felix Meier und Martin Seiler stossen an.

Bekenntnis zu Standort und Stadtökologie

bewerkstelligen. Der Heizkessel wird mit einem Zweistoffbrenner betrieben (Erdgas/Heizöl). Für eine optimierte Leistungsbewirtschaftung in den Wintermonaten kann so der Heizkessel auf den zweiten Energieträger Heizöl umgestellt werden. Diese Option ermöglicht der Regionalwerke AG Baden bessere Einkaufsbedingungen bei der Leistungsbeschaffung, und die Brauerei profitiert von einem günstigeren Energiepreis.

Die Brauerei H. Müller AG setzt sich aus Überzeugung für den nachhaltigen Klimaschutz ein. Mit der freiwilligen Beitrittserklärung zum Programm der EnergieAgentur der Wirtschaft bekennt sich das Badener Traditionsunternehmen bereits seit 2004 zur aktiven Reduktion der CO2-Emissionen und zur Optimierung der Energieeffizienz. Die vom Bund auditierte Zielvereinbarung stellt sicher, dass es dabei nicht bei einem blossen Lippenbekenntnis bleibt. Naturprodukte natürlich herstellen

Alfredo Biffi, S&W Werbeagentur

Geschäftsleiter Felix Meier sieht es so: «Wir wollen nicht nur das beste Bier brauen, unser Produkt muss auch ökologisch hervorragend sein.» Bier ist ein authentisches Naturprodukt, das seit Jahrhunderten nach natürlichen Prinzipien und mit den gleichen natürlichen Ingredienzien (Quellwasser, Gerstenmalz und Hopfen) hergestellt wird. Die Produktion ist auf dem neusten Stand der Technik, vorbildlich in Bezug auf Schonung natürlicher Ressourcen und Schutz der Umwelt. Dazu trägt auch die starke lokale und regionale Verankerung der Spezialitätenbrauerei bei – die Transportwege sind kurz, das Müller-Bier ist deshalb sehr

schnell bei den Kunden. Die Kundennähe ist auch ein Produktvorteil: MüllerBräu ist nicht pasteurisiert, sondern immer frisch und natürlich. Im Bier steckt viel Energie Der Energieverbrauch beim Bierbrauen ist beträchtlich: Pro Hektoliter werden 68 kWh Energie benötigt, davon 48 kWh als Brennstoff (bisher 4,9 l Leichtöl). Mit dem Wechsel von Erdöl auf Erdgas konnte nicht nur der CO2-Ausstoss um einen Drittel von 498 t auf 332 t pro Jahr gesenkt, sondern auch der Schwefelanteil massiv reduziert werden. Neben der Produktion wurden auch alle Gebäude auf Erdgasheizung umgestellt. Dank modernster Technik gelang es zudem, den Wasserverbrauch zur Bierherstellung deutlich zu senken, und zwar von 9,0 auf 7,2 Liter pro Liter Bier. All diesen Reduktionen steht die erfreuliche Zunahme des Pro-Kopf-Bierkonsums 2007 in der Schweiz von 56,5 auf 57,1 Liter gegenüber. Mehr Gasdruck Die Regionalwerke AG Baden hat den verfügbaren Druck im Erdgasverteilnetz Baden Nord angehoben, um den erforderlichen Vordruck des Heizkessels zu

Aus Überzeugung gehandelt Es versteht sich von selbst, dass die Umstellung von Erdöl auf Erdgas nicht von heute auf morgen geschieht. Und der Entscheid dafür kam nicht etwa nur aus dem Portemonnaie – sondern aus der Überzeugung heraus, etwas nachhaltig Wirksames für den Klimaschutz zu tun. Auf beiden Seiten, in der Brauerei und bei der Regionalwerke AG Baden, haben die jeweiligen Fachleute kompetent und vor allem partnerschaftlich zusammengearbeitet. Braumeister Martin Seiler ist überzeugt, dass dieses Projekt Beispielcharakter für andere Unternehmen in der Region haben wird. Schön wär's – zum Wohl von Mensch und Natur.


SAMSTAG, 18.04.2009 AARGAU YOUTH GOSPEL ORCHESTRA

LOUIS AND THE GOOD BOOK

FEAT. LANCE MARTIN (STIMME VON LOUIS), STEVE REID (TROMPETE), BUSTER WILLIAMS (BASS), DENNIS MONTGOMERY (KLAVIER), VICTOR LEWIS (SCHLAGZEUG), MARK GROSS (ALTSAXOPHON)

FREITAG, 22.05.2009 BUENA VISTA SOCIAL CLUB™ PRESENTS:

ELIADES OCHOA

KULTUR- UND KONGRESSZENTRUM TRAFO BROWN BOVERI PLATZ 1, 5400 BADEN, WWW.TRAFOBADEN.CH TÜRÖFFNUNG: 19:30 UHR / BEGINN: 20:30 UHR VORVERKAUF STARTICKET: SBB BADEN, INFO BADEN, MANOR TEL: 0900 325 325 (CHF 1.19/MIN.) INTERNET: WWW.STARTICKET.CH INFOS: WWW.TRAFOMUSIC.CH

#2 transFORM - Plan B  

transFORM, das Kundenmagazin des Kultur- und Kongresszentrums TRAFO in Baden

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