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2018/19

CULINARISCH! Das Magazin fĂźr regionalen Genuss


Liebe Geniesserinnen, liebe Geniesser

IMPRESSUM Herausgeber: Trägerverein Culinarium, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez Telefon 071 552 13 30 www.culinarium.ch Redaktion: Daniel Luther, Urs Bolliger Freie Journalistin: Cécile Alge Layout: Daniel Luther Titelbild: Daniel Luther Fotos: Daniel Luther, fotolia.de, Cécile Alge Archiv Trägerverein Culinarium, Druck: Rüesch AG, Rheineck Auflage: 22'000 Exemplare Die Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.

Was ist Herkunft wert? So heisst das Leitthema dieses Magazins. Der Trägerverein CULINARIUM wurde im Jahr 2000 gegründet, mit der Überzeugung, dass landwirtschaftliche Produkte aus unserer Region, der Ostschweiz, mehr – wert sind. Der Vorteil der vertrauten Herkunft wurde viel zu wenig genutzt. Wir erkannten auch, dass es eine professionelle Organisation brauchte, um all jene zu unterstützen, die diesen Weg mit uns zusammen in Angriff nehmen wollten. Der Begriff Regionalität war damals für die allermeisten Menschen eine sympathische Idee noch ohne konkrete Bedeutung für ihr Leben. Für die Gründergeneration von CULINARIUM war klar: Die Idee vom Genuss aus der Region wird nur Wirkung entfalten, wenn sie die Menschen erleben können – die Produzenten, die Verarbeiter, die Händler, die Gastronomen, die Kunden und Gäste. Es ging darum, alle Ressourcen in der Region miteinander zu verbinden: Menschen mit Menschen, Menschen mit den Produkten, Menschen mit Ideen, die begeistern. Es ist gelungen! Regionalität hat sich zum Mehrwert und Erfolgsfaktor entwickelt. Eine Inspirationsquelle war dabei die Diskussion über die so genannte Swissness. Aus einer globalen Perspektive eine höchst erfolgreiche Form von Regionalität. In diesem Magazin geht es darum, die Vorteile von Regionalität rational zu erklären und zu garantieren. Aber das allein genügt nicht. Zusätzlich müssen wir es auch schaffen, die regionalen Produkte so geschickt zu inszenieren, dass ihr Mehrwert auch auf emotionaler Ebene wahrgenommen wird. Ein wichtiges Element sind Zertifizierung und Kontrolle. Für die emotionale Wirkung von Werbung gelten auch heute noch die zeitlosen Regeln, wie sie das Marketing-Genie St. Elmo Lewis bereits 1898 in der berühmten AIDAFormel verewigt hat. Sie können ihre Wirkung in diesem Magazin bewusst erleben. Attention/Aufmerksamkeit: Wir wecken Ihre Aufmerksamkeit mit schönen Bildern, attraktiven Farben, ansprechenden Themen und viel versprechenden Überschriften. Interest/Interesse: Sie beginnen zu lesen, die Texte machen Sie neugierig, die Bilder wecken ihren Appetit oder sogar eine Sehnsucht, und die ganze Geschichte in Ihren Händen ist irgendwie anregend und bereichernd. Desire/Wunsch: Was Sie sehen und lesen, löst in Ihnen den Wunsch aus, ein Produkt zu probieren oder ein Restaurant zu besuchen. Action/Aktion: Sie bestellen, reservieren oder kaufen. Viel Vergnügen beim Schauen, Lesen und Geniessen!

Walter Müller, Nationalrat Präsident Trägerverein Culinarium

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Editorial & Impressum

CULINARIUM 4 8 12 16 21 22 25

18 Jahre Trägerverein CULINARIUM Ein Blick auf Regionalität, Heimat und Herkunft AOP & IGP – So wird Herkunft wertvoller Regionale Genuss-Agenda 2018/2019 Culinarische Wochen 2018 Ostschweizer Butter für Zürichs süsses Wahrzeichen Einladung zum Marktbummel

Fleisch & Geflügel 26 28

CULINARIUM-König 2018: Reto Rust St. Galler Bratwurst IGP: Zu schade für den Grill?

Milch & Käse 36 48

Christa Egli und ihre Chäsi Girenbad Ausgezeichnete CULINARIUM-Produzenten

Gastronomie & Gemeinschaftsgastronomie 50 56

CULINARIUM-König 2018: Philipp Schneider Pascal Schafflützel kocht regional in der Kanti Trogen

Fisch 64

Bernhard Zahner – Fischer mit Leib und Seele

Land & Leute 68 Aus der Region – für die Region 71 Vo Puur zu Puur & Agrotourismus im Rheintal Wein & Genuss 74 82

St. Galler Weinbau – Perspektive Bio-Wein Prämierte St. Galler Weine

Getränke 85 Regionaler Trinkgenuss Regionalbier 86

Rheintaler, St. Galler & Appenzeller Bier

SERVICE 88 98

Adressverzeichnis aller CULINARIUM-Lizenznehmer Willkommen im CULINARIUM-Club!

Werden Sie Fan von CULINARIUM www.facebook.com/Culinarium.regio.garantie

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CULINARIUM

Mit Herkunft Mehrwert schaffen CULINARIUM startete im Jahr 2000 mit einer einfachen Idee: Lebensmittel, die vor unserer Haustür produziert werden, haben viele wertvolle Vorteile, aber sie werden zu wenig geschätzt. Es soll wieder ganz normal werden, dass man saisonal und regional einkauft.

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pätestens vor 20 Jahren erkannten weitsichtige Menschen in der Landwirtschaft, Gastronomie, Verwaltung und Politik die wachsenden Risiken der Marktöffnung und Globalisierung für die Ostschweiz, vor allem nahe der Grenze und in den wirtschaftlichen Randregionen. Fallende Zollschranken, Freihandelsabkommen und immer billigere Importe schmälerten die Einkommen und gefährdeten die Zukunft der Landwirtschaftsbetriebe mit unabsehbaren Folgen für alle Branchen, die damit verbunden sind. Diese Sorge betraf kleine Alpkäsereien ebenso wie grosse Unternehmen in der Lebensmittelbranche. Es war höchste Zeit für mehr Wert-

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schätzung und Wertschöpfung in der heimischen Landwirtschaft. Die CULINARIUM-Gründer sahen in dieser Situation eine Chance und formulierten ein ehrgeiziges Ziel: Der Trägerverein CULINARIUM begeistert die einheimische Bevölkerung und Gäste für regionale Produkte, für saisonale Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten und für den einzigartigen Reichtum der kulinarischen Traditionen und Spezialitäten der Ostschweiz. Starke Marke Entscheidend zum Erfolg der CULINARIUM-Idee trug der sorgfältige Aufbau einer starken Marke mit unverwechselbarem Auftritt bei. Die goldgel-

be Krone als Logo war eine ideale Wahl. Heute funktioniert es als Wegweiser zu Ostschweizer Produkten und wird von den Konsumenten sogar als Gütesiegel wahrgenommen für Herkunft und Wertschöpfung in der Region. Diese Entwicklung war möglich, weil dem frühen CULINARIUM-Team rund um Urs Bolliger von Beginn weg klar war, dass Regionalität nur dann zu einem Mehrwert werden kann, wenn die Produkte und Dienstleistungen aus der Region vorbehaltlos überzeugen. Bei Genuss bringt das blumigste Marketing und das schlauste Argumentarium nichts, wenn das Erlebnis den Kunden, Gast oder Konsumenten nicht glücklich macht.


Deshalb war es für den Trägerverein CULINARIUM die zentrale Aufgabe, eine professionelle Infrastruktur für die vertrauenswürdige Zertifizierung von Produkten und Dienstleistungen aufzubauen und allen Mitgliedern klar zu machen, dass sie sich den Mehrwert der Herkunft mit überzeugender Qualität verdienen mussten. Verdientes Vertrauen Das umfassende und anspruchsvolle Zertifizierungs-Programm lässt sich heute auf praktisch alle Lebensmittelkategorien anwenden. Das Spektrum der mit der Krone ausgezeichneten Regionalspezialitäten umfasst Käse, Milchprodukte (z.B. Rahm, Butter, Jogurt), Fleisch, Geflügel, Fisch (Wildfang und Zucht), Mehl, Teig- und Backwaren, Gemüse und Früchte, Eier, Honig, Pflanzenöle, Sirup, Konfitüre, Teemischungen, Mineralwasser, Wein,

«Wir setzen uns ein für regionale Produkte, saisonale Ernährung und die wunderbare Vielfalt der Ostschweizer Kulinarik!» brände, sowie GeBier, Most, Edel­ schenkkörbe und vielfältige Gastronomie-Angebote. Die Kontrolle der Vorgaben erfüllt für den Trägerverein die unabhängige Firma ProCert AG mit Sitz in Bern. Eine Bestätigung für die hohe Qualität dieser regionalen Erzeugnisse sind die zahlreichen Auszeichnungen, die CULINARIUM-Betriebe und ihre Produkte gewinnen. Auch 2017 gab es viele Preise und Medaillen an nationalen und internationalen Wettbewerben für Käse, Fleisch, Naturöl, Brände oder Wein (Seite 48 und 82). Regionalität als Trend Seit der offiziellen Gründung des Trägervereins am 31. März 2000 entwi-

ckelte sich Regionalität zu einer wirtschaftlich kraftvollen Bewegung. Im Jahr 2018 ist der Trägerverein CULINARIUM eine über die Ostschweiz hinaus bekannte Institution mit über fünfhundert Mitgliedern aus Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Gastronomie und Tourismus. Sie alle profitieren nicht nur vom bekannten und vertrauenswürdigen Gütesiegel mit der goldgelben Krone, sondern auch von einem vitalen und weitgespannten Netzwerk, das ihre Informations- und Lieferwege verkürzt und vereinfacht. Eine Umfrage des Schweizer Bundesamts für Landwirtschaft hat 2015 ergeben, dass beeindruckende 62 Prozent der befragten Ostschweizer Konsumenten die goldgelbe Krone kennen. Die erfolgreichste Regionalmarke in der Schweiz ist das MIGROS-Programm Aus der Region. Für die Region (AdR). 97 Prozent der Befragten kennen diese Marke. CULINARIUM arbeitet mit der Genossenschaft MIGROS Ostschweiz seit 2003 zusammen und seit 2006 auch mit der Genossenschaft ­MIGROS Zürich. Heute sind alle Produkte in Ostschweizer und Zürcher ­Filialen, die das AdR-Label tragen, von CULINARIUM zertifiziert. Das Produkt muss überzeugen Die Argumente für den Genuss aus der Region entfalten vor allem dann Wirkung, wenn sie verknüpft sind mit einem positiven Erlebnis. Wenn beispielsweise ein Mitglied dank unserer Unterstützung neue Kunden gewinnt, oder wenn ein Gast begeistert von einem aromatischen Alpkäse oder einem regionalen Abendessen schwärmt. CULINARIUM setzt sich ein für ein möglichst vielfältiges und professionelles Angebot von regionalen Produkten und Dienstleistungen rund um Kulinarik, Gastronomie und Tourismus, damit die Menschen möglichst viele gute Erfahrungen mit Regionalität machen können. Aus diesem Bewusstsein heraus organisiert der Trägerverein auch

Unser Herz schlägt für Regionalität! Der Trägerverein CULINARIUM begeistert Einheimische und Gäste für regionale Produkte, und schafft das Bewusstsein für eine gesunde und genussvolle Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten. Wir setzen uns aus tiefer Überzeugung und mit Erfolg für die Wertschätzung regionaler Produkte in Gastronomie und Haushalt ein. CULINARIUM ist ein vom Bund anerkanntes Gütesiegel, hinter dem heute über 500 Gastronomen und Produzenten stehen, die zusammen mehr als 2000 regionale Produkte herstellen und anbieten. Was die Krone bedeutet Wer sich heute im Laden, auf dem Markt oder im Restaurant für CULINARIUM-Produkte ent­scheidet, dem garantiert die goldgelbe Krone: • hochwertige landwirtschaftliche Produkte aus der Region • Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region • kurze Transportwege mit allen Vorteilen für Frische, Qualität und Genuss • unabhängige Kontrollen und seriöse Produktezertifizierung • dass mindestens 80 Prozent der Zutaten aus der Region stammen.

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Viele der einzigartigen Landschaften der Ostschweiz sind Kulturlandschaften. Wenn sich ihre Pflege nicht mehr lohnt, drohen sie zu verschwinden.

selber Anlässe, an denen die Region erlebbar wird. Die wichtigsten sind: • Genussakademie, St. Galler Weinspitzen, Regionalmärkte, der St. Galler Genusstag und Anlässe des CULINARIUM-Clubs. • Culinarische Wochen für Gastronomen und Händler, z.B. regionale Themenwochen in diversen Ostschweizer Regionen. In den Medien sichtbar sein Positive Erfahrungen und Sympathie kann man auch mit guter Medienarbeit schaffen. CULINARIUM nutzt das bewusst seit seiner Gründung. Ein Beispiel dafür ist dieses Magazin, ein anderes die umfangreiche Homepage. Ein wichtiges Schaufenster ist auch die CULINARIUM-Seite für Geniesser im Regionalzeitungsverbund des St. Galler Tagblatts. Sie erscheint monatlich im wirkungsvollen Panoramaformat und erreicht mehr als eine Viertelmillion Leserinnen und Leser in der Ostschweiz mit unseren Informationen 6 |

und Ideen und ist eine effektive Werbemöglichkeit für unsere Mitglieder. Der Trägerverein CULINARIUM bietet sein Medien-Know-how bei Print, Video und Web auch seinen Mitgliedern an. Er kennt das Umfeld und die Bedürfnisse seiner Kunden von Grund auf. Das sind starke Voraussetzungen, um mit den Betrieben auf Augenhöhe zu kommunizieren und zusammen massgeschneiderte Lösungen zu finden. Der Trägerverein CULINARIUM entwickelt sich konsequent weiter zu einer Multimedia-Agentur mit Fokus auf kleine und kleinste Unternehmen. Unsere Perspektiven Landwirte und Produzenten profitieren heute schon vom wachsenden Bewusstsein der Kunden und der steigenden Nachfrage für Regionalprodukte. Für die Grossverteiler gehört dieser Sektor seit einigen Jahren zu den wichtigsten Wachstumsbereichen, und ihr Engagement wird belohnt durch ein positives Image bei der Kundschaft. Ein Gradmesser dafür sind die aufla-

genstarken Wochenzeitungen der beiden grössten Detailhändler. Stimmungsvolle und appetitlich bebilderte Geschichten rund um regionale Produzenten, Produkte, Traditionen und Spezialitäten dürfen heutzutage in keiner Ausgabe fehlen. Die Gastronomie sieht sich konfrontiert mit einer gut informierten Kundschaft, die bereit ist für Saisonalität und Regionalität mehr zu bezahlen. Nachhaltig denken und handeln Doch bei allem Wohlwollen und Interesse der Menschen ist etwas ganz klar: Wenn das Produkt, das Essen oder der Service nicht überzeugen, nützen auch viele goldgelbe Krönchen nichts! Der Kunde nimmt Herkunft nur dann als Mehrwert an und ist bereit dafür einen Mehrpreis zu bezahlen, wenn die Qualität der Angebote stimmt und er das regionale Engagement des Anbieters als authentisch empfindet. Bei einem derart emotionalen Thema wie Essen und Trinken schlägt vorgetäuschte Leidenschaft schnell einmal auf den Magen.


Rückblick und Ausblick – Drei Fragen an Urs Bolliger terung sich die verschiedenen Betriebe tagtäglich für die regionalen Produkte einsetzten war für mich eine grosse Motivation, dasselbe im Marketing zu tun. Dies in der Überzeugung, dass wenn Produktion und Marketing Hand in Hand arbeiten, sie Berge versetzen können.

Urs Bolliger ist Geschäftsführer des Trägerverein CULINARIUM und war von Anfang an dabei beim Aufbau der Marke und der Einführung der Zertifikation.

Was war damals deine Inspiration für diese Aufgabe? Ich war fasziniert von den Menschen hinter den Produkten. Zu sehen, mit welchem Einsatz und welcher Begeis-

Welches waren rückblickend die entscheidenden Punkte für den Erfolg von CULINARIUM? Die Suche nach Professionalität und einer gewissen Grösse. Eine Regionalmarke mit ein paar Mitgliederbetrieben, die nur aus Goodwill mit dabei sind, entwickelt keine Wirkung. Hingegen wenn wir als Marke gute Dienstleistungen und attraktive Marktzugänge anbieten können, bringen wir unsere Mitglieder und den Regionalitätsgedanken weiter. Für die Glaubwürdigkeit bei den Konsumenten war sicher der Entscheid, dass wir regionale Produkte

von Beginn weg zertifizieren lassen wollten, pionierhaft und wegweisend. Heute sind die Richtlinien für Regionalmarken, die ihren Ursprung übrigens im Toggenburg hatten, national anerkannt. Welche Perspektiven siehst du für CULINARIUM? Geschichten rund um Essen und Trinken sind in unserem zunehmend digitalen Zeitalter sehr trendy. Die städtische Bevölkerung lechzt nach authentischen Geschichten, welche sie auf den digitalen Kanälen konsumieren wollen. In diesem Bereich eröffnet sich uns eine riesige Spielwiese. In Zukunft werden wir auf all den verschiedenen Medienkanälen noch viel mehr der wunderbaren Geschichten vom Ursprung unserer Regionalprodukte erzählen.

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Was ist Herkunft wert?

Regionalität besser verstehen - oder wieso es keine St. Galler Kirschtorte gibt Die Vorteile von regionalen Produkten sind rasch erklärt und sogar Kinder verstehen sie. Doch was bedeuten die Begriffe Region, Heimat und Herkunft überhaupt? Und was ist Regionalität?

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ätten Sie Lust auf eine Zuger Kalbsbratwurst? Und wie sieht es mit St. Galler Kirschtorte aus? Tönt irgendwie falsch! Auch die St.  Galler Nusstorte funktioniert nicht. Eindeutig schon ins Engadin vergeben! Eine feine St. Galler Beerentorte wäre als zukünftige Spezialität eher vorstellbar, ein Zuger Kalbshackbraten möglicherweise auch. Engadiner Hirschbratwurst tönt sogar richtig viel versprechend... Probieren Sie mal, weitere typische Herkunftsangaben zu vertauschen – meistens klingt es schräg oder seltsam, eventuell auch amüsant, aber kaufen wollen würden Sie es – Hand aufs Herz – trotzdem nicht.

Menschen, die im selben Kulturraum aufwachsen, entwickeln feine Antennen dafür, was wohin gehört auf dieser Karte. Als Produzent oder Händler muss man diese «innere» Landschaft respektieren. Aussicht auf Erfolg hat nur, was authentisch ist. Eine Erfahrung, die aufmerksame Unternehmer schon lange vor der «Erfindung» der Regionalität gemacht haben und die sich natürlich nicht nur auf Lebensmittel beschränkt: Die Herkunftsangabe muss sich vom Kunden mühelos mit dem Produkt in Einklang bringen lassen. Weder Basler Bergkäse noch Bergüner Beruhigungspillen wären Marken mit Perspektive.

Die innere Kulturlandschaft Dieses Gedankenspiel zeigt, dass wir alle ziemlich genaue Vorstellungen davon haben, was es gibt, wo es das gibt und was es geben darf. Es existiert eine Art kulinarischer Karte in unserem Kopf.

Region, was ist das überhaupt? Der Begriff Region ist nicht exakt, aber doch verhältnismässig klar umrissen. Eine Region bezeichnet einen geografischen oder politisch-administrativen Raum, der kleiner ist als ein Staat, aber

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grösser als eine Gemeinde. Oft orientiert er sich an Naturräumen (z.B. Bodensee, Linthebene, Alpstein), manchmal auch an historisch-kulturellen Gegebenheiten (z.B. Weinstrasse). Die Wahrnehmung der Region wird erfahrungsgemäss an ihren Rändern immer unschärfer. Das Kerngebiet erscheint klar, weiter draussen an den Grenzen werden die unterschiedlichen Auffassungen sichtbar. Der Kanton St. Gallen ist dafür ein gutes Beispiel. Eine weitere Herausforderung: Je nach Region gibt es unterschiedliche Vorstellungen von Regionalität. Konsumentenbefragungen bei unserem grossen Nachbarn zeigen, dass zum Beispiel in ländlichen Regionen Süddeutschlands regionale Herkunft sehr viel kleinräumiger wahrgenommen wird als im weitläufigen Norddeutschland. Und Heimat? Während die Region in den meisten Fäl-


len etwas bezeichnet, dessen Grenzen sich mehr oder weniger genau auf einer Karte einzeichnen lassen, ist das beim Begriff Heimat heutzutage nicht mehr so einfach. Für unsere Vorfahren war Heimat in der Regel an ihren Geburtsort oder ihren Wohnort gebunden, an ein Dorf, eine Stadt oder eine Region. Mit wachsender Mobilität ist diese Eindeutigkeit verloren gegangen. Menschen können oder müssen heutzutage mehrere Heimaten haben. Ein neues Wort ist entstanden: Die Wahlheimat. Das Spektrum des Begriffs Heimat reicht also vom schicksalshaften Ort, wo man zur Welt kommt und sein Leben lang lebt bis zum flexiblen Konzept der modernen Wirtschaftsnomaden, die jeweils dort daheim sind, wo es genug zu verdienen gibt und die Lebensqualität stimmt. Sobald Regionalität eine emotionale und dadurch wirtschaftliche Bedeutung erhält, weil sie vom Kunden bevorzugt, gesucht und belohnt wird, muss sie sich durch Herkunft einordnen und belegen lassen. Dafür existieren heute Definitionen und Zertifizierungen, die diese marktentscheidende Eigenschaft eines Produkts umschreiben und garantieren. In der Ostschweiz erfüllt CULINARIUM dieses Bedürfnis seit 18 Jahren mit beeindruckendem Erfolg. Das Bewusstsein für den Mehrwert und die Vorteile

von regionalen Produkten sind mittlerweile gut verankert in der Ostschweiz. Die beiden wichtigsten nationalen Label sind AOP und IGP (siehe Seite 13). Regionalität verstehen Wie verstehen die verschiedenen Menschen von ihren verschiedenen Standpunkten aus den Begriff der Regionalität und wie beschränkt oder grosszügig ist diese Sicht? Gibt es vielleicht sogar mehrere Sichtweisen? Stefan Feige hat diese Fragestellung im Auftrag der Hochschule St. Gallen mit seiner Studie «Was ist Herkunft wert?» (2017) detailliert ausgelotet. Er hat drei wichtige Varianten definiert, wir haben sie aus unserer Erfahrung um eine vierte ergänzt. 1. «Aus der Region – für die Region» Die einfachste und klarste Bedeutung von Regionalität ist uralt. Sie war so selbstverständlich, dass es dafür früher gar keinen Namen brauchte. Man verwertete, was man sammelte oder jagte, und erst seit relativ kurzer Zeit auch das, was man anpflanzte. Das war nicht nur regional, sondern sogar lokal. Erst in der Neuzeit mit ihren globalen Warenströmen und Supermärkten voller Importware ist diese Art der Lebensmittelversorgung so speziell geworden, dass sie einen Namen verdient. Im landwirtschaftlichen Umfeld spricht man von

Direktvermarktung. Beispiele sind Hofläden, Bauernmärkte, Alpkäse vom Senn, Fisch vom Fischer, Wein vom Winzer, Bier vom Brauer... Eine sehr professionelle Form dieser Art von Regionalität ist das MIGROS-Programm «Aus der Region – für die Region». Es ist zum Vorbild für alle Detailhändler in der Schweiz geworden (siehe auch Seite 68). 2. Aus der Region in die «grosse weite Welt» hinaus Mit der Zeit lernten die Menschen, dass sich Dinge, die sie selber im Überfluss sammelten, fingen oder anbauten an anderen Orten keineswegs so selbstverständlich waren. Man konnte sie umtauschen gegen andere erstrebenswerte Dinge. Das war der natürliche Ausgangspunkt des Handels. Er hat seither eine unglaubliche Bedeutung entwickelt, die unsere Welt prägt und beherrscht. Das erfolgreichste Produkt der Ostschweizer Landwirtschaft ist Käse. Das Spektrum reicht dabei von international begehrten Marken wie Appenzeller oder Greyerzer über hochwertige Nischenprodukte (z.B. der Kellerhocker von Walter Räss) bis zu exklusiven Spezialitäten, die in der Sternegastronomie rund um den Globus serviert werden. Dazu gehören die Kreationen von Käsemagiern wie Willy Schmid und Thomas Stadelmann. | 9


Das Fundament

regio.garantie gilt seit Anfang 2017 als nationale Dachmarke zur Auszeichnung, Kommunikation und Zertifizierung von Regionalprodukten. Diese müssen zu mindestens 80 Prozent aus regionalen Rohstoffen bestehen und ihre Wertschöpfung wird zu mindestens 2/3 in der Region generiert. Das Gebiet wird durch jede Regionalmarke selbst definiert. Die nationalen Richtlinien für Regionalmarken findet man auf: schweizerregionalprodukte.ch

suisse garantie

Die Garantiemarke Suisse Garantie von Agro-Marketing Suisse (AMS) kennzeichnet Schweizer Landwirtschaftsprodukte. Sie wird durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle geprüft. AMS ist die Vereinigung der landwirtschaftlichen Branchenorganisationen der Schweiz. Die Mindestanforderungen sind einfach, aber anspruchsvoll: Nicht zusammengesetzte Produkte müssen zu 100 Prozent aus der Schweiz stammen, zusammengesetzte Produkte zu 90 Prozent. Die Lieferbetriebe müssen den Ökologischen Leistungsnachweis erbringen oder vergleichbare Kriterien erfüllen. Gentechnisch veränderte Pflanzen oder Futtermittel sind nicht erlaubt. suissegarantie.ch

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Anstatt regionale Qualität zu exportieren, kann man sie auch in der Region servieren für eine internationale Kundschaft. Für Luxushotels und Sterne-Restaurants sind lokales Flair und authentische regionale Küche seit einigen Jahren eine erfolgreiche Strategie der Profilierung im weltweiten Konkurrenzkampf. Die anspruchsvolle Kundschaft aus den Wirtschaftszentren der Schweiz und Gäste aus der ganzen Welt erwarten einen hohen Standard in Bezug auf Service, Komfort und Design. Ein wachsender Teil dieser Kundinnen und Kunden schätzt darüber hinaus authentische Erfahrungen. Essen und Trinken sind eine sinnliche und direkte Art, um ein Land oder eine Region kennen zu lernen. Auch die Tourismusbranche hat erkannt, dass regionale Kulinarik heute zum Destinationsmarketing gehört. Das ist eine erfreuliche Entwicklung für Organisationen wie CULINARIUM und ihre Mitglieder. 3. Regionale Zutaten als Mehrwert für ein überregionales Produkt Eine Variante von Regionalität, der die Entwickler und die Entscheider in der Lebensmittelbranche noch viel Entwicklungspotenzial zutrauen, ist die Anreicherung von Produkten mit regionalen Rohstoffen. Sie versprechen mehr Vertrauen, mehr Attraktivität und vor allem Verkaufserfolg. Ein Beispiel mit starker Ausstrahlung ist das Nestlé-Unternehmen Hirz mit seiner Regio-Joghurtlinie, die seit 2014 regionale Zuta-

ten wirkungsvoll als Mehrwert inszeniert und damit der dichten Konkurrenz im Milchmarkt eine Innovationslänge voraus ist. Aktuell sind sechs Sorten im Programm: Zuger Chriesi, Walliser Aprikosen, Baselbieter Zwetschgen, Luzerner Rhabarber, Thurgauer Äpfel & Waadtländer Kiwi sowie aufgrund der schwierigen Liefersituation Schweizer Erdbeeren anstatt Thurgauer Erdbeeren. Ein international erfolgreiches Beispiel ist Ricola, der Original Schweizer Kräuterzucker, der heute in mehr als 50 Ländern verkauft wird. Das Originalrezept entwickelte Confiseur Emil Richterich 1940 im Basellandschäftler Laufental. Inspiriert war er dabei vom St. Galler Kräuterpfarrer Johann Künzle. Heute liefern über hundert Bergbauern von Südbünden bis in die Zentralschweiz die Rohstoffe für die legendäre und natürlich geheime Mischung aus 13 Heilpflanzen. Rund 1400 Tonnen frische Kräuter aus verschiedenen Schweizer Regionen verarbeitet das Unternehmen und schafft damit über 300 Millionen Franken Umsatz. Und Ricola heilt damit nicht nur Husten und Heiserkeit, sondern macht unschätzbare Werbung für die Schweiz. 4. Internationale Produkte aus regionalen Zutaten Diese Form von Regionalität ist eine natürliche Konsequenz der Globalisierung. Findige Unternehmer erkennen die Chancen, die sich aus der Kombina-


Landschaftliche Idylle und Natürlichkeit als Verkaufsargument. Ricola wirbt erfolgreich mit dem Matterhorn.

tion von international etablierten Produkten mit regionalen Rohstoffen oder Zubereitungen ergeben. Ein perfektes Beispiel sind die Empanadas von Raul Osorio, dem CULINARIUM-König 2017. Er kombiniert das kulinarische Nationalheiligtum seines Mutterlandes Kolumbien mutig und geschmackvoll mit den Zutaten seiner Wahlheimat Ostschweiz. Osorio füllt die traditionellen Teigtaschen mit regionalen Zutaten von Rüebli bis Rindfleisch. Starke Beispiele sind auch die Maispoularden, die Robin Geisser nach französischer Tradition mit Rheintaler Ribelmais aufzieht oder Spirituosen wie Whisky oder Gin, die von regionalen Brennereien mit grossem Selbstbewusstsein und besten regionalen Zutaten produziert werden. Swissness – Die Schweiz als Region Mit ein wenig mehr Flughöhe, die den Blick freigibt über die Hügel und Bergzüge hinaus, die unser Land so einzigartig gliedern, erkennt man die Schweiz als Region. Swissness ist eine sehr erfolgreiche Version der weiter oben vorgestellten Variante 2 von Regionalität. Die Swissness der Produkte und Dienstleis-

tungen aus unserem Land ist schon seit Jahrhunderten ein erfolgreiches Verkaufsargument in diversen Branchen vom Käsehandel bis zu Private Banking. Mit der Marke «Schweiz» verbinden Konsumenten weltweit Tradition, Qualität und Exklusivität. In Bezug auf Lebensmittel kommen heute positive ­ ­Eigenschaften wie gesund und natürlich dazu. Die Swissness-Verordnung regelt seit 2017 umfassend, welche Bedingungen ein Produkt erfüllen muss, damit es ein Schweizer Kreuz oder das Label «Swiss made» tragen darf. So genannte MonoProdukte, die aus einem einzigen Rohstoff bestehen, müssen zu 100 Prozent im Inland produziert werden. Das wichtigste Beispiel ist Milch. Bei zusammengesetzten Lebensmitteln müssen 80 Prozent des Gewichts der Rohstoffe aus der Schweiz stammen. Für Rohstoffe, die in der Schweiz nur beschränkt oder gar nicht verfügbar sind (z.B. Kakao, Kaffee, Tee und diverse Gewürze) gelten Ausnahmeregelungen. Für eine Erdbeer-Konfitüre, muss beispielsweise der Zucker zwingend aus der Schweiz stammen, es dürfen aber bis zu

20 Prozent ausländische Erdbeeren beigemischt werden, falls das Erdbeerangebot in der Schweiz nicht ausreicht. Beim Fleisch wird der ganze Lebenszyklus eines Tiers angeschaut. Wenn Schweine, Schafe, Ziegen, Rinder, Hühner oder Fische den überwiegenden Anteil ihrer Lebenszeit in der Schweiz verbracht haben, dürfen sie als Schweizer Fleisch vermarktet werden. Anspruchsvolle neue Welt Wer als regionaler Produzent oder kulinarischer Anbieter erfolgreich sein will, sollte eine möglichst klare Vorstellung davon haben, welche Arten der Wertschöpfung der Begriff Regionalität umfasst und was das für sein Geschäft bedeutet. Auf der anderen Seite ist es als Konsument oder Gast interessant zu verstehen, wie man auf Begriffe und Angebote rund um Lebensmittel und Gastronomie reagiert. Wie man sich orientiert, wie man sich verführen, und wo man sich vielleicht sogar täuschen lässt.

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Was ist Herkunft wert?

AOP/IGP: So wird Herkunft wertvoller

Die Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP ist ein wertvolles Schaufenster für regionale Spezialitäten und kulinarische Traditionen. Dazu gehören Produkte, die international bekannt und gefragt sind und sogar das Bild der Schweiz im Ausland mitprägen.

E

s gibt Produkte, die haben einen intensiven Bezug zu ihrer Heimat. Das bedeutet, es gäbe sie nicht ohne die ganz speziellen Umstände der Region, in der sie das Leben vieler Menschen prägen. Einige musste man mit viel Herzblut wieder zum Leben erwecken, andere sind so tief in ihrem Ursprungsgebiet verankert, dass sie ein ganz selbstverständlicher Teil des Lebens sind. Einige Beispiele aus verschiedenen Regionen der Schweiz sollen das «gut verdaulich» veranschaulichen. Rheintaler Ribelmais AOP Ribelmais ist eine traditionelle Maissorte aus dem Alpenrheintal. Der Mais12 |

anbau fasste hier bereits im 17. Jahrhundert Fuss. Aus damaliger Sicht stammte diese Wunderpflanze aus dem Balkan, das zu jener Zeit fest in der Hand des osmanischen Reiches war. Daraus entstand die Bezeichnung Türggen für Mais. Im Rheintal, das durch den starken Föhneinfluss ein deutlich milderes Klima als vergleichbare Regionen auf diesem Breitengrad aufweist, gedieh der Mais ausgezeichnet. Ribel war vom 18. bis ins zwanzigste Jahrhundert das Hauptnahrungsmittel der kleinbäuerlichen Rheintaler Bevölkerung. Ein spannendes Beispiel für erfolgreiche Integration. Der Rheintaler Ribelmais

zeichnet sich heute durch eine aussergewöhnliche genetische Vielfalt aus, weil jeder Bauer jeweils die schönsten Kolben als Saatgut für die nächste Ernte auswählte. Durch diese gezielte Auswahl entstanden unzählige Sorten, die perfekt an die lokalen Gegebenheiten angepasst sind. Ribelmais wächst besonders im Frühjahr unter kühlen Bedingungen besser als moderne Futtermaissorten. Rheintaler Ribel AOP und Walliser Roggenbrot AOP sind die einzigen Getreideprodukte mit geschützter Herkunftsbezeichnung. Das geschützte geografische Herkunftsgebiet umfasst St. Galler Anbauflächen im Unterrheintal, Oberrheintal, Werden-


berg und Sarganserland, die Bündner Gemeinden Fläsch, Maienfeld, Landquart, Jenins, Malans, Zizers und Untervaz sowie das Fürstentum Liechtenstein. Aktuell bauen 30 Bauern Ribelmais auf 55 Hektaren an. Mittlerweile gibt es erfolgreiche Produkte auf Ribelmais-Basis, wie die Ribelmais-Bramata, die Ribelmais-Poularden von Pionier Robin Geisser oder das Maisbier der Brauerei Sonnenbräu in Rebstein, die weit über die Region hinaus verkauft werden. Cardon épineux genevois AOP Genfer Kardy ist bisher das einzige Schweizer Gemüse, das es auf die exklusive AOP-Liste geschafft hat. Das stachelige Gemüse spriesst bei guter Pflege bis zu anderthalb Meter hoch. In Genf hat der Anbau von Kardy lange Tradition. Ende des 17. Jahrhunderts brachten aus Frankreich geflohene Hugenotten das nahrhafte Gewächs nach Genf – genauer in das Dorf Plainpalais. Ihr «Cardon argenté épineux de Plainpalais» gedieh ausgezeichnet und entwickelte sich zum beliebten Wintergemüse. Seit der Registrierung im 2003 hat der Kardy in Genf spürbar an Popularität gewonnen. Heute werden jährlich rund 130 Tonnen produziert. Produktion, Lagerung, Bleichen und Aufbereitung erfolgen ausschliesslich innerhalb der Grenzen des Kantons Genf. Verkauft wird der «Cardon épineux genevois» praktisch nur im heimischen Markt. Die fleischigen Blattstiele, die geschmacklich an Artischocke erinnern, lassen sich als Gratin, Salat oder als

Suppe zubereiten. Kardy-Gratin mit Geflügel ist in Genf eine traditionelle Weihnachtsspezialität. Ausserhalb des Kantons Genf ist diese Delikatesse noch kaum bekannt. Poire à Botzi AOP Diese Freiburger Obstspezialität stammt ab von einer einzigartigen lokalen Birnensorte, der Büschelibirne. Wahrscheinlich stammen ihre Vorfahren aus Italien und wurden vor mehr als 300 Jahren von Söldnern der Päpstlichen Garde eingeführt. Der Name Poire à Botzi stammt aus dem Welschfreiburger Patois und bedeutet Büschel, weil die Birnen in Trauben wachsen. Die Poire à Botzi drohte mit der Tradition der ursprünglichen Obstgärten zu verschwinden. Sie konnte aber dank mehreren Initiativen erhalten werden. Ihr Anbau gilt als anspruchsvoll, weil ihre Fruchtbildung anfällig und langsam ist. Das althergebrachte Knowhow der Obstbauern ist daher entscheidend. Die geschützte AOP-Zone umfasst den Kanton Freiburg bis zu einer Höhe von 900 Metern. Dazu gehören auch die Berner Enklaven Clavaleyres und Münchenwiler. Die Anbauart kann frei gewählt werden, unterliegt jedoch den Regeln der Integrierten Produktion oder des Bio-Anbaus. Die Poire à Botzi AOP gehört traditionell zum Chilbi-Menü, das nach dem Alpabzug aufgetischt wird. Die Birnen werden mit karamellisiertem Zucker gekocht und zu Gigot oder einem Ragout vom Lamm serviert.

AOP: Spezialitäten mit Ursprungsgarantie 21 Produkte sind AOP (Appellation d'Origine Protégée)-registriert. Diese Produkte tragen die geschützte Ursprungsbezeichnung und garantieren somit, dass von den Rohstoffen bis zur Produktion alles aus einer klar eingegrenzten Ursprungsregion stammt. Der Rheintaler Ribelmais AOP zum Beispiel ist eine alte Maissorte, die nur in den St. Galler RegionenRheintal, Werdenberg, Sargansserland, in einigen Bündner Gemeinden sowie im Fürstentum Liechtenstein angebaut wird. Ein weiteres AOP-Produkt aus der Ostschweiz ist der Bloderkäse und Sauerkäse AOP. Hergestellt wird er im Toggenburg, Werdenberg und Fürstentum Liechtenstein.

IGP: Spezialitäten mit Tradition

Das IGP (Indication Géographique Protégée)-Zeichen steht für Produkte mit einer geschützten geographischen Angabe. Bisher sind 15 Spezialitäten als IGP in das Bundesregister der AOPIGP eingetragen. Diese Spezialitäten werden im Herkunftsort entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt. Beispielsweise stammt das Fleisch der St. Galler Bratwurst IGP wohl aus der Schweiz, aber nicht zwingend aus dem Kanton St. Gallen. | 13


36 Schweizer Regionalspezialitäten 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28.

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L'Etivaz AOP Rheintaler Ribelmais AOP Tête de Moine AOP Gruyère AOP Eau-de-vie de poire du Valais AOP Sbrinz AOP Formaggio d'alpe ticinese AOP Abricotine AOP Vacherin Mont-d'Or AOP Cardon épineux genevois AOP Walliser Roggenbrot AOP Berner Alpkäse AOP Berner Hobelkäse AOP Munder Safran AOP Vacherin fribourgeois AOP Emmentaler AOP Poire à Botzi AOP Walliser Raclette AOP Werdenberger Sauerkäse AOP Liechtensteiner Sauerkäse AOP Bloderkäse AOP Damassine AOP Zuger Kirsch AOP Rigi Kirsch AOP Glarner Alpkäse AOP Bündnerfleisch IGP Saucisse d'Ajoie IGP Walliser Trockenfleisch IGP Saucisson neuchâtelois IGP Saucisson vaudois IGP Saucisse aux choux vaudoise IGP St.Galler Bratwurst IGP St.Galler OLMA-Bratwurst IGP St.Galler Kalbsbratwurst IGP Longeole IGP Glarner Kalberwurst IGP Zuger Kirschtorte IGP Walliser Rohschinken IGP Walliser Trockenspeck IGP Appenzeller Mostbröckli IGP Appenzeller Pantli IGP Appenzeller Siedwurst IGP

Über die Region hinaus wachsen Die überregionale Wirkung entfaltet ihre besondere Kraft beim Käse – entweder sind die Käseproduzenten exzellente Geschichtenerzähler, oder aber ihre Geschichten sind besonders inspirierend. Wenn die Geschichte eines Produkts in uns Interesse oder Sympathie weckt, dann besteht die Chance, dass es auch weit über die Region hinaus geschätzt, verkauft und konsumiert werden kann. Die folgenden zwei in der ganzen Schweiz beliebten Käse sind dafür starke Beispiele. Tête de Moine AOP Der komplette Name dieser unverwechselbaren Käsespezialität aus dem Jura klingt noch vollmundiger: Tête de Moine, Fromage de Bellelay. Dieser Käse wird seit jeher aus Rohmilch hergestellt. Sie stammt aus dem Berggebiet der jurassischen Bezirke Freiberge, Pruntrut, Moutier und Courtelary, aus der Gemeinde Saulcy oder von der Weide der Käserei Courgenay. Die Milchkühe werden im Sommer hauptsächlich mit Gras, im Winter hauptsächlich mit Heu gefüttert. Die

Verabreichung von Silage ist untersagt. Die Milch muss innerhalb von 24 Stunden nach der Gewinnung verarbeitet werden. Sie wird in einem Kupferkessi verkäst. Der Käse wird während der Reifung regelmässig mit Salzwasser behandelt. Jeder Laib muss im AOP-Gebiet während mindestens 75 Tagen auf Fichtenbrettern reifen. Bellelay-Käse wird erstmals in einem vom 16. August 1570 datierten Brief des damaligen Abts an den Fürstbischof von Basel erwähnt. Darin ist die Rede von «dryssig bellelay Kess», die der Abt überbringen liess. Wie aus dem wohlklingenden Fromage de Bellelay der Mönchskopf wurde, ist umstritten. Erzählungen aus dem Jura erwähnen die im Kloster gelagerte Menge Käse «pro Mönchskopf». Eine andere Version nennt eine spöttische Bezeichnung aus der Revolutionszeit als Ursprung: Man zog einen Vergleich zwischen dem Abschaben des Käses und dem Rasieren der Tonsur. Ein Geniestreich war die Erfindung der so genannten Girolle im Jahr 1981. Ein jurassischer Feinmechaniker schuf ein kulinarisches Kultwerkzeug und ermöglichte dem Tête de Moine einen

Sbrinz AOP wird auch in der Ostschweiz hergestellt – beispielsweise im Toggenburg.

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Siegeszug auf die Käse- und Apéroplatten der Schweiz. Heute wird der unverwechselbare Käse in vielen europäischen Ländern verkauft – sogar im käseverwöhnten Frankreich. Sbrinz AOP Er gehört zu den ältesten Marken der Schweiz und wird heute in modernen Tal- und Alpkäsereien hergestellt. Für einen 45 Kilogramm schweren Laib Sbrinz AOP braucht es rund 600 Liter frische Rohmilch. Etwas anderes als Gras oder Heu dürfen die «Lieferantinnen» nicht fressen. Gärfutter aller Art ist tabu. Das Rezept ist seit Jahrhunderten unverändert einfach: Rohmilch, Salz und Lab. Die Laibe werden während mindestens 15 Tagen im Salzbad konserviert. Anschliessend werden die Käse im Keller trockengereift und abgeschwitzt, danach in einem kühlen Reifekeller mindestens 16 Monate hochkant gelagert und gepflegt.

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Seit dem 16. Jahrhundert war Brienz ein wichtiger Umschlagplatz für den Käsehandel in den Alpen. In Italien benannten die Händler den beliebten Käse nach der Lieferadresse Brienz und machten daraus mit ihrem charmanten Akzent den Sbrinz. Zum AOP-Gebiet gehören heute die Kantone Luzern, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Zug, der Bezirk Muri im Kanton Aargau sowie Obersteckholz, Lotzwil und Langenthal im Kanton Bern. Auch in Regionen des Kantons St. Gallen wie See, Gaster und Teilen des Toggenburgs darf Sbrinz produziert werden. Herkunftsschutz schafft Mehrwert Durch professionelles Marketing und ein attraktives Spektrum von Produkten geniessen die beiden Qualitätszeichen AOP und IGP heute eine hohe Beachtung und schaffen Vertrauen. Eine ganze Reihe von AOP- und IGP-

Produkten haben es dank dieser Unterstützung geschafft, über die Grenzen ihrer Herkunftsregion hinaus Kundschaft und Märkte zu finden. Dazu gehören so bekannte Marken wie Gruyère AOP, Walliser Raclette AOP, Bündnerfleisch IGP oder die St. Galler Bratwurst IGP. Spezialitäten dieser Rangordnung sind nicht nur erfolgreiche Produkte, die wichtige Wertschöpfung ermöglichen, sondern sie tragen auch zum attraktiven Image der Schweiz bei und geben unserem Land einen unverwechselbaren Goût. Am 25. Januar wurde diese Liste der eidgenössischen Superfoods um drei beliebte Delikatessen erweitert: Die traditionellen Ostschweizer Spezialitäten Appenzeller Siedwurst IGP, Appenzeller Pantli IGP und Appenzeller Mostbröckli IGP geniessen künftig den Schutz ihrer Herkunft rund um den Alpstein. | 15


CULINARIUM

Genuss-Agenda 2018/2019 Falls Sie sich interessieren für Ostschweizer Kulinarik mit all ihren Facetten, dann wartet auf Sie dieses Jahr eine wunderbare Auswahl von Ausstellungen, Veranstaltungen und Begegnungen.

Genussakademie mit Ostschweizer Foodforum, Fachseminaren, Marktplatz und Gala-Abend CULINARIUM lädt am 8. Januar 2019 ein zu einer der wichtigsten kulinarischen Veranstaltungen der Ostschweiz. Die traditionsreichen Hallen der St. Galler OLMA sind dafür der bewährte Rahmen. Zum ersten Mal nutzen unsere Kollegen vom Ostschweizer Foodforum diese Plattform, um ihren Wirkungskreis zu erweitern. Das Programm startet durch diese attraktive Erweiterung bereits am Morgen. Am Nachmittag warten kulinarische Fachseminare und der regionale Marktplatz mit vielen bekannten Produzen-

ten und Händlern samt ihren Neuheiten und Überfliegern. Am Galadiner erwartet die Gäste ein regionales Festessen mit reichhaltigen Vorspeisenund Dessertbuffets. Die Bekanntgabe der CULINARIUM-Könige setzt dem stimmungsvollen Abend die Krone auf. Prädikat unverpassbar! 15. Genussakademie mit Ostschweizer Foodforum Dienstag, 8. Januar 2019 Weitere Information auf: www.culinarium.ch www.foodforum.ch

St. Galler Weinspitzen Als Parallelveranstaltung der Genussakademie richtet sich dieses stilvolle Schaufenster der St. Galler Weinmacher an Gastronomen, Fachjournalisten, Händler sowie alle Geniesserinnen und Geniesser mit Interesse für das einheimische Genusshandwerk. In Kooperation mit dem renommierten St. Galler Textilhaus Bischoff präsentiert der Branchenverband St. Galler Wein das immer professionellere Schaffen seiner Mitglieder zwischen Bodensee und Zürichsee. Die meisten Gäste

sind begeistert vom Konzept mit den vier langen Tischen, auf denen alle Flaschen unkompliziert zum Probie16 |

ren bereitstehen. Man nimmt sich ein Glas und schenkt sich selber ein, was immer einen interessiert oder reizt. Viele Besucher nutzen die Chance für ein persönliches Gespräch mit den rund 20 Weinmachern, die sich alle an diesem speziellen Anlass treffen. Ein Weinpublizist formulierte es so: «Der Eintritt ist kostenlos, die Entdeckungsmöglichkeiten sind unbezahlbar!»

St. Galler Weinspitzen Dienstag, 8. Januar 2019 Weitere Information auf: www.culinarium.ch


Nationale Geissenshow An dieser aussergewöhnlichen Ausstellung in der grossen Wattwiler Markthalle dreht sich Ende März alles um einen wichtigen Teil der Toggenburger Kultur: Geissen! Mit rund 700 Ziegen von über 150 Ausstellern gehört sie zu den grössten Veranstaltungen dieser Art in der Schweiz. Neben der einzigartigen Atmosphäre erwartet die Besucherinnen

und Besucher eine Festwirtschaft und ein Markt mit CULINARIUM-Betrieben. Es gibt zahlreiche Ziegenund Regionalprodukte zu probieren und zu kaufen. 13. Nationale Geissenshow in Wattwil Samstag, 24. März 2018 Weitere Information auf: www.geissenshow.ch

OFFA (Ostschweizer Trend- und Frühlingsmesse) Kulinarik spielt seit jeher eine zentrale Rolle an der OFFA. Aus diesem Grund nutzen wir die Genussinsel im Herzen der Ausstellung schon seit Jahren, um die Vorteile und die Qualität von regionalen Produkten in Szene zu setzen für ein vielfältiges und interessiertes Publikum. Wir tun das mit unserem Markt der Regionalproduzenten. Es erwarten Sie unter anderem Käse, Fleisch, Wein, Bier, Most, Süssgetränke, Liköre, Edelbrände, Gewürze und Naturöle. Und zahlreiche Menschen, die dieses breite kulinarische Angebot mit ihren Ideen und ihrer Energie erst möglich machen.

Ein Zuschauermagnet an der OFFA ist die Ostschweizer Showküche, wo der talentierte Kochnachwuchs sein Können demonstriert. 2018 zum ersten Mal in einem Team-Wettkampf.

41. OFFA mit Genussinsel 11. bis 15. April 2018, auf dem OLMAMessegelände in St. Gallen Weitere Information auf: www.offa.ch

Worscht- & Chäsfescht Anregende Düfte von regionalen Spezialitäten werden Ende April wieder durch die grosse Markthalle in Wattwil ziehen. Rund 20 Aussteller, darunter diverse CULINARIUM-Mitglieder, präsentieren ihre Fleisch- und Käsespezialitäten. Nebst der Degustation und dem Verkauf der vielfältigen Köstlichkeiten aus dem Toggenburg und benachbarten Regionen, gibt es eine gemütliche Festwirtschaft sowie ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Jung und Alt.

4. worscht chäs fescht 21. und 22. April 2018 Weitere Information auf: www.worschtchaes.ch

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CULINARIUM

Offene Weinkeller 2018 Anfang Mai 2018 soll in den Weinbauregionen der Ostschweiz der heimische Wein gefeiert und probiert werden. An drei Tagen öffnen engagierte Weinmacher ihre Keller und laden ein zur Besichtigung und zur Degustation ihrer neuesten Jahrgänge. Der Anlass steht unter dem Patronat des Branchenverbandes Deutschschweizer Wein. Für die Organisation im Kanton St. Gallen ist der Branchen-

verband St. Galler Wein verantwortlich. Hier werden wieder rund ein Dutzend Betriebe Besucher empfangen. Tag der offenen Weinkeller Dienstag, 1. Mai, Samstag, 5. Mai und Sonntag, 6. Mai 2018 Alle wichtigen Informationen und die Liste aller teilnehmenden Betriebe finden Sie auf: www.offeneweinkeller.ch

Tag der offenen Alpkäserei Zehn idyllisch gelegene Sennereien im Alpstein zeigen am Sonntag, 29. Juli 2018, die Herstellung von Alpkäse und laden die Besucherinnen und Besucher herzlich ein, mehr über das schöne und harte Leben auf der Alp zu erfahren und die Früchte der strengen Sennenarbeit zu probieren. Eine Wanderung im einzigartigen Alpstein und eine Einkehr in einem der zahlreichen Berggasthäuser runden den erlebnisreichen Tag im einmaligen Alpsteingebiet ab.

Tag der offenen Alpkäserei Sonntag, 29. Juli 2018 Ausführliche Information und die Liste der teilnehmenden Alpkäsereien finden Sie auf: www.appenzell.info

St. Galler Genusstag 2018 Die Ostschweiz ist eine kulinarische Hochburg mit einer Vielfalt an Produzenten, Produkten, Spezialitäten und Traditionen. An diesem Festtag für Regionalgourmets können Sie nicht nur Ihren kulinarischen Horizont erweitern, sondern auch die Menschen kennenlernen, die mit ihrem Idealismus und ihrer Tatkraft das kräftig schlagende Herz der Regionalbewegung sind. Am 15. September verwandelt sich die St. Galler Altstadt in ein Schlaraffenland der Regionalprodukte. Im Herzen der Stadt wartet ein reichhaltiger Regionalmarkt mit tausend Produk18 |

ten und feinen Ideen für Ihre Küche – ein Muss für Foodies, entdeckungsfreudige Gourmets und alle, die Freude haben am Flanieren, Probieren und Geniessen.

St. Galler Genusstag 15. September 2018 9 bis 17 Uhr Weitere Information auf: www.stgaller-genusstag.ch


Textilland Explorer Tour mit Regionalmenü Die Grand Tour of Switzerland von Schweiz Tourismus ist nicht nur bei ausländischen Gästen, sondern auch in der Schweiz auf grosses Echo gestossen. Das hat mehrere Organisationen in der Ostschweiz dazu inspiriert, zwei regionale Anschlussrouten rund um das Thema Textilgeschichte zu kreieren. Entlang dieser Route bieten vier ausgesuchte Gastronomiebetriebe ein spezielles Textilmenü an.

Die Gastronomen haben sich von der international beachteten St. Galler Mode inspirieren lassen und die sprichwörtliche «Spitzenqualität» virtuos auf ihre bewusst regional geprägten Speisekarten übertragen. Information und Buchung auf: www.textilland.ch

Geführte Bratwurst-Degustationen Nutzen Sie die Chance und lernen Sie die feinste Bratwurst der Welt unter kundiger Anleitung kennen. Für viele St. Galler hat dieses Thema eine fast religiöse Bedeutung. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben Sie die einmalige Chance, vier verschiedene St. Galler Bratwürste nach allen Regeln der Kunst zu degustieren. Sozusagen als Beilage erwarten Sie Einsichten in die Geschichte, Zutaten, Rezepte und die Produktion dieser kulinarischen Ikone.

Geführte Bratwurst-Degustation in St. Gallen zwei Stunden, ganzjährig Detaillierte Information und Buchung auf: www.sg-bratwurst.ch

OLMA mit Umzug und Sonderschau Fête des Vignerons An der OLMA lässt sich eindrucksvoll erleben, dass die Ostschweiz eine Hochburg der Regionalprodukte mit einer Vielfalt von innovativen Produzenten ist. Dazu trägt auch dieses Jahr der attraktive Stand bei, den CULINARIUM gemeinsam mit Mitgliederbetrieben aufbaut. Ehrengast an der 76. OLMA ist das Waadtländer Winzerfest Fête des Vignerons. Das grösste Winzerfest der

Schweiz hat seine Wurzeln im 17. Jahrhundert und findet nur ein Mal pro Generation in Vevey statt. Es gehört zu den wichtigsten Kulturveranstaltungen der Schweiz. Es ist eine

prestigeträchtige Ehre für die OLMA, dass die FdV die Rolle eines Gastkantons übernehmen und sich am traditionellen OLMA-Umzug sowie mit einer Sonderschau in der Halle 9.1.2 präsentieren. Am festlichen Umzug nehmen auch Delegationen diverser St. Galler Weinbaugemeinden teil. Der Branchenverband St. Galler Wein wird mit einem Pavillon zur Sonderschau seiner Waadtländer Kollegen beitragen. 76. OLMA 11. bis 21. Oktober 2018 www.olma.ch

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Cheese Festival Rapperswil Das Cheese Festival in Rapperswil bietet regionalen Milch- und Käseproduzenten eine attraktive Plattform, um ihre Käsespezialitäten einem interessierten Publikum vorzustellen. Für alle die Freude haben an regionalem Genusshandwerk ist das Käsefest in der Rosenstadt eine aussergewöhnliche Gelegenheit, um die vielfältige Ostschweizer Käsekultur und die Menschen dahinter zu entdecken. Und das mit

Seesicht! Der Marktplatz am Seequai gehört zu den schönsten der Schweiz. Rund 20 Produzenten reisen mit mehreren hundert Käsesorten an. Mit dabei sind natürliche auch CULINARIUMBetriebe. Cheese Festival Rapperswil Samstag, 3. November 2018 9 bis 17 Uhr www.cheese-festival.ch

Tag der offenen Käsekeller Die Ostschweiz ist eine Käsehochburg! Gemeinsam mit der Genossenschaft der Ostschweizer Milchverarbeiter und den Vereinigten Milchbauern MitteOst organisiert CULINARIUM diesen Tag, der den Konsumenten einen Einblick in das Thema Milchverarbeitung vom Melken im Stall bis zur Käseherstellung ermöglichen soll. Ein wichtiges Zielpublikum sind auch Oberstufenschüler, die vom 5. bis am 9. November Gelegenheit erhalten, die verschiedenen Berufsbilder in der modernen Milchwirtschaft live kennen zu lernen.

Milchproduzenten von der Linthebene bis an den Bodensee führen interessierte Besucherinnen und Besucher durch ihre Ställe. Bei diversen Käsereien und Molkereien in der ganzen Ostschweiz sind Betriebsbesichtigungen und Degustationen möglich, bei einigen darf man sogar selber Käse machen. Tag der offenen Käsekeller Samstag, 10. November 2018 Detaillierte Information und die Liste der teilnehmenden Betriebe finden Sie auf: www.culinarium.ch

beef.ch Am 1. und 2. September verwandelt sich Wil in einen grossen Freiluftstall. In der Fussgängerzone der Wiler Bahnhofstrasse präsentiert der Verein Mutterkuh Schweiz 18 verschiedene Kuhrassen mit ihren Kälbern (z.B. Angus, Charolais, Dexter oder Limousin) und ein umfangreiches Informationsangebot über Schweizer Fleisch. Am Bauernmarkt in der malerischen Altstadt bieten rund 60 Stände reizvolle Einkaufsmöglichkeiten. Am Samstag findet beim Stadtweiher auch das traditionelle Wiler Buebenschwinget mit 20 |

250 Jungschwingern statt. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Wiler Vereine mit Essen und Getränken.

beef.ch 2018 Samstag, 1. September und Sonntag, 2. September 2018 Detaillierte Information auf: www.beef.ch


CULINARIUM

Culinarische Wochen 2018 Entdecken Sie mit CULINARIUM die kulinarische Vielfalt der Ostschweiz.

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ie Sonne lacht und weisse Wolken ziehen wie eine fried- Entdeckungen vor der Haustüre lich grasende Schafherde über den blauen Himmel. Sie CULINARIUM lädt Sie auch dieses Jahr ein zu kulinarischen sitzen nach einem langen Spaziergang im Schatten eines alten Entdeckungsreisen in verschiedene Regionen der Ostschweiz. Ahorns und freuen sich über das feine Essen, das gleich serviert Den Anfang macht Mitte Mai das Rheintal. Dabei spielt der werden wird. Sie geniessen die milde Brise, und das Brot auf Rheintaler Wein eine Hauptrolle, zusammen mit der reichen dem Tisch duftet verführeFrühlingsernte. Ob Spargeln, risch. Schliessen Sie Ihre AuKartoffeln, Beeren, Kräuter gen und stellen Sie sich dazu oder Salate – alles wächst hier eine schöne Aussicht vor. Rheintaler Wochen: 19. Mai bis 10. Juni in bester Qualität! Was sehen Sie? Einen See Culinarische Appenzellerland Wochen 15. Juni bis 6 Juli Der ergiebigste Monat für und Segelboote, eine Alpwei- Werdenberger Wochen: 8. September bis 29. September Gourmets in der Ostschweiz de oder einen Dorfplatz mit Heidiland Wochen: 8. September bis 29. September ist wohl der September. Dann plätscherndem Brunnen? ist die Vielfalt an regionalen Produkten am grössten! Davon können Sie sich während der Attraktive Vielfalt von Landschaft und Kulinarik regionalen Genusswochen in der Ferienregion Heidiland und Das CULINARIUM-Land lässt sich auf so vielseitige Art ge- im Werdenbergischen überzeugen. niessen weil die Ostschweiz geprägt ist von ganz unterschiedlichen Kultur- und Naturlandschaften. Das Spektrum reicht Premiere im Appenzellerland vom beinahe mediterranen Klima an den Ufern der grossen Neu im Programm sind die Appenzellerland-Wochen. Erleben Seen bis hoch hinauf über die Waldgrenze, wo der Steinadler Sie die Magie dieser urtümlichen Kulturlandschaft auf dem über schroffen Felsen und ewigem Schnee seine Kreise zieht. Teller. Regionalbewusste Gastronomen und innovative ProduDiese Vielfalt auf engem Raum widerspiegelt sich auch in der zenten bieten sommerliche Gaumenfreuden im reizvollen Küche. Der Thurgauer Seerücken, das Fürstenland und das Spannungsfeld zwischen Tradition und Trend. St. Galler Rheintal gehören auch zu den wichtigsten Gemüsewww.culinarium.ch =>ERLEBEN => Culinarische Wochen und Obstbauregionen der Schweiz.

Culinarische Wochen 2018

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Was ist Herkunft wert?

Ostschweizer Butter und Rahm für das Zürcher Traditionsunternehmen Sprüngli Der Schweizer Milchmarkt ist ein anspruchsvolles Pflaster. Das Familienunternehmen Molkerei Fuchs aus Rorschach lebt vor, wie man als KMU mit starker regionaler Verwurzelung in einer knallharten Branche erfolgreich geschäftet – dank höchster Qualität, guten Ideen und mit 135 Jahren Tradition und Erfahrung im Gepäck.

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ie Molkerei Fuchs + Co AG in Rorschach mit rund 60 Mitarbeitern ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit starken Wurzeln in der Region. In einem Umkreis von rund 20 Kilometern wird die frische Milch alle zwei Tage abgeholt. Die Milch wird dabei in gekühlten HofBehältern bei maximal 3,5 Grad gelagert. Sie stammt von Bauern aus der Region, mit denen Fuchs teils seit über 100 Jahren zusammenarbeitet. Die Milch wird mit Milchtankwagen nach Rorschach geliefert und dort in die Tanks der Molkerei Fuchs gepumpt, wo sie sofort weiter verarbeitet wird.

In der modernen Molkerei mit Blick auf den Bodensee wird der wertvolle Rohstoff zu Jogurt, Butter, Quark, Rahm, Milch und Milchmischgetränken verarbeitet. Der Fokus auf beste Qualität ist seit den Anfängen des Unternehmens ein Pfeiler für den Erfolg. Die 60 Mitarbeitenden erzielen einen Umsatz von mehr als 23 Millionen Franken und verarbeiten ein Milchäquivalent von rund 22 Millionen Liter Milch pro Jahr, bald wohl noch etwas mehr. Vergangenheit & Zukunft Ferdinand Fuchs, der 1879 den Molke-

Der enge Kontakt zu den Produzenten in der Region ist ein wichtiger Teil des Erfolgsrezepts. (v.l.n.r.) Patrick Fuchs, Pius Hafner, Dominik Fuchs, Philipp Hafner.

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reibetrieb der Familie übernahm, war ein Visionär. Er investierte in Zentrifuge, Dampfmaschinen sowie ein Holstein-Butterfass und holte die damals modernste Lebensmitteltechnologie in die Ostschweiz. Bereits 1883 gewann Fuchs mit seiner geschmeidigen, cremigen Zentrifugenbutter eine Goldmedaille an der Landesausstellung. 1887 zügelte der Betrieb von Rossrüti bei Wil nach Rorschach. Ab 1905 begann die Molkerei Fuchs andere Käsereien zu übernehmen. Die Präsenz der Firma im regionalen Markt wuchs stark. Dank weiteren technischen Innovationen in der Milchverarbeitung und in der Logistik entwickelte sich der rote Fuchs zu einer Regionalmarke mit überregionaler Ausstrahlung. Vierte und fünfte Generation Seit den 1980er-Jahren ist die vierte Generation mit dem heutigen Geschäftsführer Patrick Fuchs am Ruder. Er begann in den 1990er-Jahren die Zusammenarbeit mit der Molkerei Manser in Mörschwil. Ein weiterer wichtiger Schritt war 2002 der Aufbau der Zusammenarbeit mit der Migros Ostschweiz, die als erster Grossverteiler auf regionale Produkte setzte. Die ­fünfte Fuchs-Generation steht in den Startlöchern und wird ab 2019 ins Unternehmen einsteigen und das Familienunternehmen weiterführen.


Es geht nur mit Regionalität Im aktuellen Milchmarkt Schweiz mit rund 90 Molkereien gehört Fuchs zu den kleinen Marktplayern. Von den rund 3,433 Millionen Tonnen Schweizer Milch pro Jahr werden rund 2 Millionen Tonnen durch die vier Grossunternehmen Emmi, Cremo, Elsa (Migros) und Hochdorf Swiss Nutrition industriell verarbeitet – mit allen Vorteilen für Absatz und Marge. Kleinere Molkereien wie Fuchs sind in diesem Umfeld preislich kaum konkurrenzfähig. Dafür bietet die stark wachsende Nische Regionalität Möglichkeiten, die Patrick Fuchs konsequent nutzt. Natürlich gibt es auch hier Mitbewerber. Eine ganze Reihe von kleinen und mittleren Molkereien in der Ostschweiz kämpfen um Anteile in diesem interessanten Markt. Eine weitere Herausforderung ist der Einkaufstourismus im benachbarten Ausland. Der Fuchs Frischdienst ist einer der Gründe, weshalb das einprägsame Fuchs-Logo im Detailhandel der Ostschweiz immer häufiger zu sehen ist. Mit einer Fahrzeugflotte, die flexibel und punktgenau Produkte ausliefert, werden Lebensmittelgeschäfte, Hofläden, Bäckereien und Metzgereien bedient. Dank seines attraktiven Angebots schafft es Fuchs auch in die Sortimente von Migros, Coop, Aldi oder Lidl und erwirtschaftet rund die Hälfte seines Umsatzes in diesem Bereich. Der Fuchs im Schoggimantel Und dann gibt es noch Kundschaft, die den regionalen Rahmen sprengt, weil sie exakt die aussergewöhnliche Qualität der Ostschweizer Milch schätzt, und auf das spezielle Know-how der Firma Fuchs vertraut. Die weltberühmte Zürcher Confiserie Sprüngli ist seit Jahrzehnten ein treuer Kunde. Mit den exzellenten Rohstoffen des Rorschacher Unternehmens macht sie er-

folgreiche Produkte wie das legendäre Luxemburgerli. Die Chance genutzt Ursprünglich bezog die Confiserie Sprüngli Milch, Rahm und Butter für die Produktion ihrer Delikatessen von einem Zürcher Milchhändler. Eines Tages in den 1960er-Jahren zwangen Lieferprobleme diesen Lieferanten zu einer Notlösung. Als Kunde kannte er die Qualität der Fuchs-Produkte und so wurde die legendäre Confiserie am Paradeplatz direkt von Fuchs beliefert. Die Konditoren waren begeistert von der superben Qualität. Daraus entwickelte sich eine intensive Geschäftsbeziehung, die mit dem enormen Erfolg der Confiserie Sprüngli und ihrer Auslagerung der Produktion nach Dietikon im Laufe der Jahre stark gewachsen ist. Rahm und Butter von Fuchs werden heute in allen Produktegruppen verwendet, beispielsweise in Torten, Pâtisserie, Glace sowie Pralinés und Truffes. Das Geheimnis der Fuchs-Butter Fuchs-Butter wird als eine der letzten in der Schweiz traditionell im Fass hergestellt. Sie ist dadurch streichfähiger, weicher und besser zu verarbeiten als Standardprodukte. Auch für einen kleinen Betrieb ist es aber wichtig, dass er die hohen Anforderungen an die mikrobiologische Qualität erfüllen kann, und dass sein Qualitätsmanagement nach einem internationalen Lebensmittelsicherheitsstandard (BRC) zertifiziert ist. Daneben sind konstante Belieferung und Zuverlässigkeit Voraussetzung. Regionalität allein genügt nicht als Verkaufsargument. Man muss verlässliche, professionelle Qualität garantieren können. Die Lieferanten der Rohstoffe für die Sprüngli-Produkte werden nicht namentlich genannt, aber die zertifizierte

Die beliebten Luxemburgerli der Confiserie Sprüngli in Zürich lassen sich so luftig und leicht produzieren dank erstklassiger Rohstoffe aus der Ostschweiz.

Schweizer Herkunft sehr wohl. Sie ist ein wichtiges Verkaufsargument. Internationale Bühne Zusätzlich zu Grundzutaten liefert Fuchs auch die 10 Gramm-Butterpor| 23


Vielleicht schmeckt man auch die schöne Aussicht, die viele Kühe im Einzugsgebiet der Molkerei Fuchs geniessen.

tionen, die zu einem stilechten Zmorge am Paradeplatz gehören. Kaum vorstellbar, wer sich schon sein Gipfeli mit Ostschweizer Fuchs-Butter bestrichen hat. Denn zur illustren Kundschaft in der heimlichen Weltstadt Zürich gehören Finanzgenies, Wirtschaftskapitäne, Regierungschefs, Top-Diplomaten und Popstars. Es ist ein reizvoller Gedanke: Die feine Ostschweizer Butter aus Rorschach war buchstäblich das „delikate Schmiermittel“ für ungezählte spannende Gespräche und Begegnungen. Das ist ein aussergewöhnliches Beispiel, wie ein regionales Produkt weit über die Grenzen hinaus Wirkung entfalten kann. Fuchs & Manser - Frische Perspektiven Die Molkerei Fuchs + Co AG setzt seit ihrer Gründung konsequent auf Frische, Natürlichkeit und Regionalität. Geschäftsführer Patrick Fuchs und sein 24 |

Nachfolger Dominik Fuchs sehen einer weiteren Öffnung des Milchmarkts deshalb mit Respekt, aber gelassen entgegen. Sie sind sicher, dass die hohe Produktqualität, die sie anbieten können, dank kurzer Transportwege, erstklassiger Milch und durch das Knowhow ihrer Produzenten und Mitarbeiter so viel Mehrwert für ihre Kundschaft bedeuten, dass sie bereit sind, dafür einen fairen Preis zu zahlen. Ein wichti-

ger strategischer Schritt zum weiteren Ausbau dieser Vorzüge ist die Integration der Molkerei Manser Mörschwil, die diesen Frühling beginnt. Die beiden Molkereien arbeiten seit 23 Jahren vertrauensvoll in der Milchabfüllung und in der Milchsammlung zusammen. Die Manser-Produkte werden in absehbarer Zeit zwar nicht mehr in den Läden stehen, doch die langjährige Erfahrung und das Know-how wird in der Molkerei Fuchs weitestgehend erhalten. Die Molkerei Fuchs kann damit ihre regionale Verankerung stärker ausbauen und hat sich zum Ziel gesetzt, den besten Frischedienst für Milchprodukte der Ostschweiz zu bieten.

www.fuchsmilch.ch www.facebook.com/MolkereiFuchs


CULINARIUM

Einladung auf den Bauernmarkt Der persönliche Kontakt zwischen Produzent und Konsument schafft Vertrauen, und dank der kurzen Anfahrtswege ist optimale Qualität erhältlich. Ein Gang durch den Markt schärft auch das Bewusstsein für die Jahreszeiten. Eines Tages sind sie plötzlich da, die Rheintaler Spargeln. Auch die ersten Kartoffeln des Jahres sind ein freudiges Ereignis! Saisonales Angebot bedeutet für den Regionalgeniesser nicht eine Einschränkung, sondern ist viel eher eine Quelle von Inspiration für die Küche. Jeder Monat bekommt so Geschmack und Geruch. Viele kulinarische Traditionen und Rezepte entstanden aus dem natürlich wechselnden Angebot von Lebensmitteln im Jahreslauf. Von Altstätten bis Wattwil Im Kanton St. Gallen, im Appenzellischen und im Liechtenstein findet man

eine attraktive Auswahl an Bauernmärkten. Das vielfältige und frische Angebot an regionalen und lokalen Spezialitäten weckt die Lust am Ausprobieren. Bei einem gemütlichen Marktbummel lässt sich viel über landwirtschaftliche Produkte und Kulinarik lernen. Die Marktfahrer geben gerne und kompetent Auskunft und liefern Ideen für die Küche. Und mit ein wenig Glück schöne Geschichten für Ihre Gäste... Die Fachstelle Bäuerliche Hauswirtschaft und Ernährung am Landwirtschaftlichen Zentrum des Kantons St. Gallen in Salez publiziert eine Liste der Ostschweizer Bauernmärkte. Sie steht zum Herunterladen bereit auf. www.culinarium.ch =>ERLEBEN

REGIONAL'S isch Trumpf

De r Culina und sein M rium-König aism mit Flüge lnärche n : w w w.cca-re gionals.ch

QR-Code scannen und mehr erfahren: www.cca-regionals.ch

EIN UNTERNEHMEN VON

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CULINARIUM-König 2018

Toggenburger Meistermetzger Mit seiner Metzgerei in Neu St. Johann macht Reto Rust beste Werbung für das Toggenburger Genusshandwerk. Er setzt konsequent auf Tiere aus nächster Umgebung und stellt daraus diverse delikate Fleisch- und Wurstspezialitäten her. Der neue CULINARIUM-König Reto Rust ist charmanter Botschafter für eine Regionalität, die überzeugt.

Reto Rust, was bedeutet Ihnen diese Krone? Mein Team und ich freuen uns riesig über den Titel. Es belohnt unsere Bemühungen bei der täglichen Arbeit und unsere Philosophie. Wir glauben an Regionalität und wir setzen das Tag für Tag konsequent um. Sie wussten schon an Ihrem ersten Schultag in der Metzger-Lehre, dass Sie dereinst Metzgermeister sein möchten. Jetzt sind Sie das. Was fasziniert Sie so an Ihrem Beruf? Die tägliche Arbeit mit dem einzigartigen Rohstoff Fleisch in seiner ganzen Vielfalt hat mich von Anfang an begeistert. Ich bin dankbar für das Glück, dass ich mit meinem Beruf meine Berufung gefunden habe. Wie Sie schwärmen! Sie sind also Metzger aus Leidenschaft? So kann man es auch sagen. Mein Herz schlägt für die täglichen frischen, selbstgemachten Produkte. Es bereitet mir immer wieder Freude bewusst mitzuerleben, wie aus einem sorgfältig aufgezogenen Tier eine Vielzahl hochwertige und feine Produkte entstehen. Das empfinde ich als natürlichen Kreislauf, und das macht mich zufrieden. Sie führen die ehemalige Metzgerei Scheiwiller, in der Sie die Lehre als Fleischfachmann (neue offizielle Bezeichnung für Metzger) absolviert haben, unter ihrem Namen Rust. Was 26 |

hat sich seit Ihrer Lehre im Betrieb verändert? Der Chef. (Reto Rust schmunzelt) Spass beiseite, die Philosophie ist die gleiche geblieben, denn mir war von Anfang an klar: Etwas so Gutes darf man nicht leichtfertig ändern. Allerdings haben wir viel in die Räumlichkeiten, in den Maschinenpark und in das höchste Gut, nämlich in unsere Mitarbeiter investiert.

dass wir dadurch zufriedenere Kunden haben. Und wir wollen damit Transparenz auf dem Weg vom Schlachttier zum Fleischkonsum schaffen. Aus diesem Grund ist es für uns auch selbstverständlich, dass wir in ständigem Kontakt zu unseren Viehlieferanten sind.

In die Mitarbeiter investiert? Ja, wir finanzieren ihnen die externen Kurse, Schulen, Weiterbildungen. Davon profitieren letztlich wir alle!

Wie muss man sich das vorstellen, rufen Sie die Lieferanten an oder ­treffen sie sich? Auch. Und wir machen regelmässige Hofbesuche. Die sind immer wieder aufs Neue spannend, und es freut mich, wenn ich sehe, dass die Tiere gesund sind und sich wohlfühlen.

Sie legen viel Wert auf Regionalität. Ihre Schlachtvieh-Lieferanten sind alle aus der Nähe, sprich maximal 12 Kilometer weit von Ihrem Betrieb entfernt. Warum ist Ihnen das wichtig? Ich will keine langen Transportwege für die Tiere. Mir geht es dabei um die Qualität. Transport-Stress wirkt sich nämlich negativ auf die Fleischqualität aus. Wir haben aber auch aus ethischer Sicht hohe Ansprüche, wenn es um das Tierwohl geht, und dazu gehört auch der Transport zur Metzgerei.

Gerade beim Fleischkonsum sind die Kunden kritischer geworden. Spüren Sie das auch? Ja, verschiedene Fleischskandale haben dazu geführt. Aber gerade wir regionalen Metzgereien können das als Chance nutzen. Denn durch die Übersichtlichkeit in der Region können wir den Kunden Transparenz bieten. Wir können ihnen jederzeit sagen, von ­welchem Lieferanten das Fleisch stammt, und sie können dort hingehen und sich selbst ein Bild machen – das wird geschätzt.

Sie achten auch darauf, dass die Kunden über Herkunft, Transportart, Behandlung und die Vermarktung Ihrer Schlachttiere informiert sind. Genau, wir wollen diese Informationen über unsere Tätigkeit ganz bewusst weitergeben, denn wir sind überzeugt,

Das klingt alles sehr harmonisch. Müssen Sie als Chef nicht auch mal etwas Härte zeigen? Wie in jedem Betrieb gibt es bei uns Situationen, in denen man als Chef gefordert ist. Da muss man gut abwägen können und passend reagieren. Ich


Reto Rust und seine Frau Silvia umringt von ihrem Team. Für Reto Rust müsste der Titel eigentlich CULINARIUM-Könige 2018 heissen.

glaube, bis jetzt habe ich immer den richtigen Weg gefunden. Sei es im Team, mit den Lieferanten und den Kunden. In der Regel läuft es sowieso rund. Sie sind noch jung, aber bereits bekannt dafür, dass Sie neue Ideen überzeugend umsetzen. Nennen Sie uns doch ein paar feine Beispiele. Das mach ich gern. Also dazu gehören sicher die Kalbskoteletten und Kalbssteaks, die wir am Knochen reifen ­lassen, dann der heiss geräucherte Lutertalerspeck, der luftgetrocknete Alpstein-Rohschinken, unsere St. Galler Bratwurst IGP, der Schwartenmagen nach traditionellem Rezept und für viele Kunden der Favorit: Unser superfeines Alpstein-Tatar. Welche Art Fleisch interessiert Sie in der Küche am meisten? Mein Herz schlägt mehr und mehr für Schmorgerichte, die Zeit brauchen, und dann umso zarter sind und inten-

siver schmecken. Zum Beispiel Kochspeck, Siedfleisch, ein gespickter Rindsbraten oder ein schön durchzogenes Voressen. Welches ist das beste Stück Fleisch, das Sie je gegessen haben? Ein Toggenburger Kalbskotelett, das acht Wochen lang am Knochen gereift ist – und dann am Stück auf dem Holzkohlegrill gebraten. Mmmmmmh! Was würden Sie nie essen? Für mich gilt in der Küche oder im Restaurant: Sag niemals nie! Eine Grenze ziehe ich bei Lebensmitteln, die gegen ethische und moralische Grundsätze verstossen. Das ist ein no go! Haben Sie einen beruflichen Traum, den Sie sich noch verwirklichen wollen? Ich durfte schon eine Reihe von Träumen verwirklichen. Aber etwas will ich unbedingt noch erreichen. Ich möchte Berufsschullehrer oder Fachlehrer wer-

den. Das Weitergeben von Wissen und Erfahrung fasziniert mich schon lange. Irgendwann kommt hoffentlich der richtige Moment.

Reto Rust (31) ist in Nesslau aufgewachsen ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach der Lehre zum Fleischfachmann bildete er sich stetig weiter: Handelsschule, Berufsbildner Unternehmerschule SIU, Berufsprüfung, Lehrabschlussprüfungsexperte und als Krönung im Jahr 2015 der Abschluss zum eidgenössisch diplomierten Metzgermeister. Am 1. August 2015 durfte er den Schlüssel des bekannten Traditionsunternehmens Metzgerei Scheiwiller übernehmen, seither führt er es als Metzgerei Rust. www.metzgerei-rust.ch | 27


Fleisch

Die Königin in neuem Gewand

Die goldbraun gegrillte Bratwurst mit knuspriger Haut und duftendem hellem Brät ist ein kulinarisches Monument. Doch unsere St. Galler Königin hat noch viel mehr zu bieten – Joe Niedermann erforscht die Möglichkeiten und begeistert mit geschmackvollen Ideen.

V

iele Städte auf dieser Welt sind stolz auf ihre lokale Küche, auf ihre Spezialitäten und Traditionen. Doch nur ganz wenige pflegen eine derart innige Beziehung, wie sie die St.Galler mit ihrer Bratwurst verbindet. Hier ist sie eine kulturelle Institution, die an kaum einem öffentlichen oder privaten Anlass fehlt. Ihr Duft, wenn sie auf einem der unzähligen Grillroste brutzelt, prägt den Eindruck der Stadt vielleicht stärker als alle Sehenswürdigkeiten. Anstelle des Bärs mit dem goldenen Halsband wäre auf dem Stadtwappen durchaus auch eine Bratwurst denkbar.

Ein kulinarisches Monument Es ist deshalb kein Wunder, sind rund um die Bratwurst geradezu heilige Regeln und Riten entstanden: Das mächtige Senf-Tabu gehört dazu und die obligate Zubereitung auf dem Grill – nicht zu hell, nicht zu dunkel und ohne Einschneiden – das ist ja wohl selbstverständlich! Wie vom Blitz getroffen Vor einigen Jahren traf es Joe an einer OLMA wie ein Blitz. An jedem Stand dasselbe Bild: Mehr oder weniger kunstvoll gegrillte Bratwürste, dazu ein Bürli oder eine Scheibe Brot. Als

Metzgermeister und Fleischsommelier kennt Joe das hochwertige Innenleben der Bratwurst und hatte spontan Mitleid mit der unverstandenen Königin. Ewig nur goldbraun auf dem Grill liegen, das kam ihm irgendwie trostlos vor. Kaum daheim, verwandelte er seine Küche in ein Bratwurst-Labor und begann das kulinarische Potenzial des hellen und fein gewürzten Bräts zu erforschen. Der Mann, der sich traut Josef Niedermann, den alle seine Freunde und Kollegen Joe nennen,

Bratwurst-Experte und -Experimentator Joe Niedermann und eine seiner neuen Bratwurst-Kreationen: Blätterteig-Rugeli.

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Auch für die Spitzengastronomie hat Joe Niedermann überzeugende Ideen anzubieten. Dieser delikate Würfel ist ein Blickfang auf jedem Buffet!

hat seine Faszination für Kulinarik und seine Freude am Experimentieren zum Beruf gemacht. Der Metzgermeister und Fleischsommelier gibt seinem Arbeitgeber pacovis und der Fleischverarbeitungsbranche schon seit vielen Jahren wertvolle Impulse mit seinen Ideen und Rezepten. Wunderbare Variationen In den letzten Jahren hat Joe diverse Zubereitungen so weit entwickelt, dass sie einfach nachzukochen sind und geschmacklich überzeugen. Natürlich ist Joe bewusst, dass die Missachtung der Regeln als Majestätsbeleidigung aufgefasst werden kann. Besonders bei einem, der ennet dem Bodensee aufgewachsen ist. Er wagt es mit einem Lächeln. Ein erstes Mal an die Öffentlichkeit trat Joe mit seinen Ideen an einem Anlass der Freunde der St.Galler Bratwurst. Die positiven Reaktionen dieser Wurstfans motivierten ihn zu einer Rezeptsammlung, in der die Bratwurst all ihre Reize in vielfältiger Form

entfalten darf: gewürfelt, in Scheiben, längs halbiert, roh, gekocht, geschmort und gebraten. In der Höhle des St. Galler Bären Seinen bisher wichtigsten Test bestand Joe anlässlich des St. Galler Genusstags am Stand der Sortenorganisation St. Galler Bratwurst IGP. Er offerierte ein ganzes Buffet seiner BratwurstKreationen: Flammkuchen, Carpaccio, Blätterteig-Rugeli, Muffins, Toast, panierte «Wurstfinger» und ein feuriges Ragout. Der Stand wurde regelrecht belagert, die Kostproben fanden reissenden Absatz und die Wursthauptstadt der Ostschweiz liess sich genussvoll auf Joe Niedermanns neue Ideen ein. Kritik gabs nur eine: All die feinen Grüsse aus Joe's Bratwurstlabor waren viel zu schnell weggeschlemmt. Die überraschende und doch absolut durchdachte Rezeptsammlung lässt sich kostenlos herunterladen auf www.sg-bratwurst.ch in der Rubrik Über die Bratwurst/Rezepte

Werden Sie Mitglied beim Verein der Freunde der St. Galler Bratwurst! Präsident, Professor oder Promi? Das ist bei uns keine Bedingung für eine Mitgliedschaft. Im Club der Freunde der St.Galler Bratwurst geht es um Freude an einem wichtigen Kulturgut und bewussten Genuss! Für 30 Franken im Jahr sind Sie dabei und in bester Gesellschaft von Liebhabern und Liebhaberinnen eines kulinarischen Wahrzeichens, wie es in der Schweiz nur wenige gibt. Auf www.sg-bratwurst.ch können Sie sich ganz einfach anmelden! Wir freuen uns auch über ein Like auf facebook Sie finden uns @SGbratwurst

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PR Fleisch

Das Team der Näf-metzg stellt sich vor.

Yves Reich hat Erfolg mit seinen Spezialitäten und seinen vielfältigen Dienstleistungen.

Die Spezialitätenmetzg Götzl in Brunnadern ist weit übers Tal hinaus bekannt.

Näf-metzg Die Party-Profis

Sinn für Service! FleischReich, Grabs

Götzl Spezialitätenmetzg: Delikates vom Neckertal

Das Stammsortiment der Näf-metzg umfasst eine reiche Palette an hochwertigem Frischfleisch, Charcuterie-Produkten und Wurstwaren. Im modern eingerichteten Betrieb schlachtet und zerlegt das Fachpersonal Tiere aus der Region. In der hauseigenen Wursterei und Räucherei entstehen Toggenburger Spezialitäten. Mit culinarischen Produkten ist der Familienbetrieb auch weit herum bekannt für kleine und grössere Feste.

Für Yves und Corinne und ihr Team – zur Zeit 18 Angestellte – steht Service an erster Stelle. Die Grabser Dorfmetzg hat sich zu einer weit übers Dorf hinaus bekannten Adresse für Fleisch aus der Region entwickelt. Mit den Freilandsauen, die sie öffentlichkeitswirksam im Grabser Riet aufziehen, begeistern sie die Leute ebenso für hochwertiges Schweinefleisch wie mit den Alpsauen vom Grabserberg. Das Rindfleisch stammt von Bauernhöfen aus der Nachbarschaft, das Lamm von der Alp Brisi. Aus diesem erstklassigen Rohmaterial produziert FleischReich auch feinste Wurst- und Pökelwaren. In den topmodernen Anlagen wir auch für Kunden geschlachtet und gewurstet, was von Selbstvermarktern gern genutzt wird. Ausgebaut wurde das CateringAngebot: Dank der neuen Gastro-Küche hat sich das kulinarische Spektrum attraktiv erweitert. Komplette Firmen-, Geburtstags- oder Hochzeitssessen sind möglich. Auch als Lieferant für Vereinsveranstaltungen bietet FleischReich eineTop-Service und viel Erfahrung.

Die traditionsreiche Metzgerei in Brunnadern ist über das Neckertal hinaus bekannt für ihre Spezialitäten aus einheimischem Fleisch. Zum Sortiment gehören altbewährte Produkte und neu kreierte Köstlichkeiten. Viele Stammkunden schätzen die hervorragende Qualität von Klassikern wie OLMA-Bratwurst, St. Galler Schüblig oder Cervelat. Einen erstklassigen Ruf geniesst Götzl für seine Delikatessen aus dem Rauch: Aus dem Fleisch entstehen hier wunderbare Mostbröckli, aromatischer Bauernspeck und Schüblig oder feinster Toggenburger Rauchschinken. Eine Exklusivität sind die Produkte rund um das Schottische Hochlandrind. Schlachtung, Zerlegung und Reifung – all das geschieht mit Sorgfalt und Leidenschaft. Entsprechend hochwertig sind das Frischfleisch und Produkte wie Mostbröckli, Schottensalami oder Highlander-Würstli. Die Spezialitätenmetzgerei Götzl überzeugt auch als Catering-Partner mit Rundum-Service für Anlässe aller Art.

Näf-metzg Party-Service Bütschwilerstrasse 2 9607 Mosnang Tel. 071 983 15 04 Fax 071 983 53 04 info@naef-metzg.ch www.naef-metzg.ch

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Dorfmetzg FleischReich Dorfschulweg 8 9472 Grabs Tel. 081 771 26 62 info@fleischreich.ch www.fleischreich.ch

Götzl Spezialitätenmetzg Dorfstrasse 31 9125 Brunnadern Tel. 071 374 11 33 willigoetzl@bluewin.ch www.metzgerei-goetzl.ch


Rudolf Schär AG Seit über 70 Jahren stellt die Rudolf Schär AG schmackhafte Fleisch- und Wurstspezialitäten aus der Region Säntis-Bodensee her. Im modern eingerichteten Produktionsbetrieb in Thal (SG) wird täglich mit rund 90 Mitarbeitenden bestes Rohmaterial zu einer breiten Palette an regionalen und CULINARIUM-zertifizierten Fleischprodukten verarbeitet. Diese umfasst Appenzeller Spezialitäten wie Mostbröckli, Pantli und Siedwurst, Rohwurstspezialitäten wie das Rauch-Knebeli, die bekannten St. Galler Wurstwaren sowie feine Schinken- und Speckprodukte. Der Vertrieb erfolgt über Grossverteiler, Grossisten, Detaillisten, Privatmetzgereien und über das eigene Fachgeschäft in St. Gallen St. Fiden.

Die Rudolf Schär AG ist ein moderner Produktionsbetrieb und bietet Konsumenten verschiedenste regionale Fleischspezialitäten.

Rudolf Schär AG Fleischwarenfabrik Aegetli 1 9425 Thal Tel. 071 886 41 41 Fax 071 886 41 51 schaer@schaer-thal.ch www.schaer-thal.ch

Verkaufsgeschäft: Metzgerei Schär Rorschacherstrasse 114 9000 St. Gallen Tel. 071 244 52 55 Fax 071 244 52 50 www.schaer-metzgerei.ch

Ospelt Metzgerei AG und Ospelt Spar Gourmet Am Lindaplatz, im Zentrum von Schaan, befindet sich die Ospelt Metzgerei mit dem Spar Gourmet Markt. Der Kunde findet hier regionale Produkte von herausragender Qualität. In der traditionsreichen Metzgerei – sie besteht seit 1893 – wird das Metzgerhandwerk hoch geschrieben. Die Verkaufstheke bringt eine grosse Vielfalt an Wurst- und Fleischspezialitäten. Ergänzt wird das Sortiment von saisonalen Spezialitäten aus der Region. «Regional – persönlich – genussvoll»: Das sind die Werte, die sich die Ospelt Metzgerei auf die Fahnen geschrieben hat. Hierbei werden keine Kompromisse gemacht. Das Geschäft präsentiert sich seit 2010 auf 500 Quadratmetern als grosses Geniesserparadies mit Metzgerei, Fischabteilung, Früchten, Gemüse, einem gut bestückten Weinkeller, einer Käsetheke mit über 160 Sorten (regionale und internationale) und einem Imbiss & Take Away. Die persönliche Beratung durch das Fachpersonal wird an allen Verkaufstheken garantiert. Auf dass der Einkauf ein Genuss für Auge und Gaumen wird!

Albert Ospelt legt Wert auf bestes Metzgerhandwerk. Würste sind eine Spezialität des Hauses.

Ospelt Metzgerei AG / Ospelt Spar Gourmet Landstrasse 6 FL-9494 Schaan Tel. 00423 377 88 88 ospelt@ospelt-ag.li www.ospelt-ag.li

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PR Fleisch

Reto und Silvia Rust setzen voll auf Regionalität.

Rubli Schinken-Speck ist eine Spezialität mit einer über 100-jährigen Tradition.

Zur Metzgerei zum Ochsen in Dietfurt pilgern Wurstliebhaber von weither.

Metzgerei Rust in Neu St. Johann

Rubli Marthalen AG

Metzgerei zum Ochsen Gebrüder Gröbli

Qualität, Reinheit, Transparenz, Regionalität sind für Reto Rust und sein Team mehr als schöne Worte. In Neu St. Johann bekommen diese Begriffe Tag für Tag eine konkrete Bedeutung für Lieferanten und Kunden. Die Viehlieferanten wählt der überzeugte Regionalmetzger bewusst aus der nächsten Umgebung (max. 12 km). Er und seine hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter schlachten selber. Das hochwertige Fleisch verarbeiten und veredeln sie zu wunderbaren Spezialitäten. Der junge Patron, der die ehemalige Metzgerei Scheiwiller am 1. August 2015 übernehmen durfte, hat schon früh erkannt: Neue Ideen und spannende Kreationen umzusetzen macht die Mitarbeiter zufriedener und das Unternehmen erfolgreicher. Das Resultat sind erstklassige Produkte wie Kalbskotelett und Kalbssteak am Knochen gereift, der kalt geräucherte Lutertalerspeck, luftgetrockneter Alpstein-Rohschinken, St. Galler Bratwurst IGP oder das Alpstein-Tatar. Begehrt ist auch der exzellente Partyservice. Metzgerei Rust GmbH Sidwaldstrasse 26 9652 Neu St. Johann Tel. 071 994 24 51 Fax 071 983 24 55 info@metzgerei-rust.ch www.metzgerei-rust.ch

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Entsprechend unserer Familientradition dreht sich alles um diese SchinkenSpeck-Spezialitäten. Bei uns findet sich für jeden Geschmack etwas: Von aromatischen Schnittstückli über Geschenksideen bis hin zum frisch, hauchdünn aufgeschnittenem Schinken. Ob Coppa, Landrauchschinken, Buurespeck, Pantli und Rohwurstwaren: Die Liebe zu UrRauch Spezialitäten geht durch den Magen! Genauso wie wir unsere Kunden und deren Wünsche kennen, wissen wir woher unsere Produkte stammen und wie sie hergestellt werden. Im Fokus stehen die UrRauch Schinken-Speck-Spezialitäten des Familienunternehmens Rubli Marthalen AG.

Rubli Marthalen AG Wyländer RauchfleischSpezialitäten Alte Rudolfingerstrasse 26 8460 Marthalen Tel. 052 319 10 49 Fax 052 319 42 03 info@rubli-marthalen.ch www.rubli-marthalen.ch

Das vielfältige Wurstangebot der Gebrüder Gröbli umfasst Klassiker wie den St. Galler Stumpen und die Olma-Bratwurst, aber auch Kreationen wie das exotisch gewürzte Hongkongerli. Die beiden passionierten Metzgermeister wurden von Gastrojournalisten auch schon als Wurstologen oder SchübligGurus bezeichnet. Die Gröblis nehmen diese Wertschätzung unaufgeregt zur Kenntnis. Sie wissen schon, was sie können. Der schöne Laden hängt voller Goldmedaillen des Fachverbands. Doch die entscheidende Auszeichnung ist für Bruno und Emil Gröbli das Vertrauen ihrer grossen treuen Stammkundschaft und der lokalen Gastronomie. Für Gröblis gibt es keine Geheimnisse für den guten Geschmack ihrer Würste. «Dafür braucht es einfach erstklassige Zutaten, handwerkliche Sorgfalt, Sauberkeit und Frische».

Metzgerei zum Ochsen Gebrüder Gröbli Bahnhofstrasse 2 9615 Dietfurt Tel. 071 983 15 87 Fax 071 983 10 30


PR Geflügel

Geflügel Gourmet AG, Mörschwil Robin Geisser beflügelt die Kulinarik der Ostschweiz mit regionalem Geflügel. sind auch die erstklassigen FesttagsTruten, Perlhühner, Enten und Gänseso begehrt, dass die Nachfrage das edle Angebot übersteigt.

Robin Geisser sagt es so: «Wir bieten mit grosser Innovationskraft und breitem Wissen über Zucht, Haltung und Verarbeitung regionale Geflügelspezialitäten in höchster Qualität an. Wir pflegen beste Beziehungen zu unseren Bauern, die das Geflügel artgerecht im Freiland halten und auch bestes Futter einsetzen. In Staad schlachten und verarbeiten wir in der eigenen Produktionsanlage. Das meiste wird frisch verkauft, doch der Anteil von veredelten Delikatessen wie geräucherte Entenbrust oder Entenleber-Mousse nimmt zu». Top-Gastronomen haben diese aufregende neue Perspektive schon vor Jahren in ihr Repertoire aufgenommen. Aktuellstes Beispiel ist das Restaurant de

l'hôtel de ville in Crissier. Mit 19 Punkten bei GaultMillau und drei MichelinSternen gehört es zu den besten Restaurants der Schweiz. Küchenchef Franck Giovannini schwärmt für die Qualität des Geflügels aus dem Rheintal. Doch auch Hobbyköche schätzen das regionale Angebot. Der Stand der Geflügel Gourmet AG am St. Galler Wochenmarkt ist zur Institution für Regeionalgeniesser geworden. Der entscheidende Schritt Nr. 1 in Bezug auf Umsatz und Bekanntheitsgrad sind die RibelmaisPoularden, die 2008 in Zusammenarbeit mit CULINARIUM lanciert wurden und für viele Regionalküchen eine wichtige Lücke schliessen. Aktuell

Projekt Ribelstall im Rheintal Das neue Projekt Ribelstall ist eine weitere Innovation. Die Hühner werden inmitten der Ribelmais-Felder gehalten und mit Ribelmais gefüttert. Dank mobilen Ställen und ausgeklügelter Planung mit sechs wechselnden Standplätzen lässt sich die Geflügelaufzucht nachhaltig in die natürliche Fruchtfolge einbauen. Die Hühner düngen den Boden und werden ernährt mit Mais, der nicht energie- und kostenintensiv hertransportiert wurde. Internet-Shop & YouTube-Clips Eine weitere erfolgreiche Dienstleistung ist der Online-Shop, der die Spezialitäten nicht nur appetitlich vorstellt, sondern in Zusammenarbeit mit den CULINARIUM-Königen Sascha Beilke und Philipp Schneider die perfekte Zubereitung auf professionell produzierten Videos zeigt. Geflügel Gourmet AG St. Gallerstrasse 9 9402 Mörschwil Tel. 071 866 12 00 www.gefluegelgourmet.ch

Futter Mobilstall

Dünger

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PR Geflügel

Für mehr Genuss: Geflügelfleisch aus der Schweiz Um hochwertiges Poulet- und Trutenfleisch zu produzieren, setzt die frifag märwil ag auf Futter aus der eigenen Mühle, die Aufzucht des Geflügels auf Schweizer Bauernhöfen sowie transparente Abläufe und strenge Hygiene-Kontrollen. Die einzigartige Qualität schmeckt man – bei jedem Bissen.

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ie frifag märwil ag ist der drittgrösste Produzent von Schweizer Pouletfleisch und der grösste Produzent von Schweizer Trutenfleisch. Eine Verantwortung, die das Unternehmen sehr ernst nimmt - täglich sorgt es dafür, dass Herr und Frau Schweizer Geflügelfleisch von höchster Qualität geniessen können. «Die Herkunft des Geflügelfleisches spielt eine entscheidende Rolle», sagt Andi Schmal, Geschäftsleiter der frifag märwil ag. «Die Aufzucht findet auf geprüften Schweizer Bauernhöfen und unter Einhaltung von strengen Tierhaltungskonzepten statt. Dies garantiert uns eine lückenlose Herkunftsbestimmung der Poulets und Truten bis in den Stall. Für unsere Kunden bedeutet es Qualität, der man vertrauen kann.» Aufzucht mit lückenlosem Herkunftsnachweis Für gesundes und zartes Geflügel ist eine bewusste und achtsame Pflege auf dem Bauernhof unumgänglich – dafür sorgen die Bauern auf rund 130 Geflügelhöfen in der ganzen Schweiz. Unter Einhaltung von strengen Tierhaltungskonzepten und zahlreichen internen und externen Kontrollen werden die Poulets und Truten aufgezogen. Alle Prozesse, vom Futter über die Aufzucht 34 |

des Geflügels bis zur Verarbeitung und Lieferung, liegen in den Händen der frifag märwil ag. So ist eine lückenlose Rückverfolgung aller Produkte von der Ladentheke bis in den Stall jederzeit möglich. Tierhaltungskonzepte mit Zukunft Die frifag märwil ag respektiert die natürlichen Verhaltensweisen der Tiere. Alle Poulets wachsen nach dem Tierhaltungskonzept «BTS» (besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme) auf. Ihnen stehen lichtdurchflutete Ställe mit einem gedeckten Aussenbereich zur Verfügung. Durch das Tierhaltungskonzept «RAUS» (regelmässiger Auslauf im Freien) können sich alle Truten tagsüber auf einer grossen Naturwiese frei bewegen, wo sie ausreichend Platz zum Picken und Scharren haben. Die Nacht verbringen sie geschützt in einem geräumigen Stall. Für eine ausgewogene und gesunde Ernährung erhalten sie ausschliesslich eine speziell zusammengestellte Futtermischung aus der Mühle Boswil. Schweizer Genuss mit jedem Bissen Regional und nachhaltig produzierte Produkte werden in der Schweiz immer beliebter. Diesem Gedanken trägt die

frifag märwil ag Rechnung. Alles Geflügel, das in den Ställen des Unternehmens aufwächst, entspricht den Richtlinien von Suisse Garantie. Zudem dürfen alle Produkte, die aus der Ostschweiz stammen, das Gütesiegel von CULINARIUM tragen. Die Philosophie von CULINARIUM deckt sich mit der der frifag märwil ag; eine gesicherte Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region, unabhängige Kontrollen und hochwertige Erzeugnisse aus der Umgebung. Brüstli, Spiessli, Geschnetzeltes und viele weitere Geflügelvariationen der frifag märwil ag sorgen nicht nur für Abwechslung auf dem Teller, sondern auch für fettarmen Genuss mit jedem Bissen. Erhältlich sind die Produkte an gut sortierten Fleischtheken.

frifag märwil ag Hauptstrasse 11 9562 Märwil Tel. 071 654 65 00 Fax 071 654 65 09 info@frifag.ch www.frifag.ch


Auf Schweizer Bauernhöfen wachsen die Poulets und Truten nach strengen Tierhaltungsrichtlinien auf.

frifag-Tipp: Pouletschenkel in Kokossauce Zutaten für vier Personen • 4 Pouletschenkel • Salz und Pfeffer • 1 Zwiebel • 4 - 5 Tomaten • 4 EL Öl • 2,5 dl Milch • 2,5 dl Rahm • 100 g Kokosraspel • 2 Sternfrüchte (Carambolen)

Auf Schweizer Bauernhöfen wachsen die Poulets und Truten nach strengen Tierhaltungsrichtlinien auf.

Zubereitung • Pouletschenkel mit Salz und Pfeffer würzen. Öl erhitzen und darin von allen Seiten anbraten. Zwiebel fein würfeln, dazugeben und mitdünsten. Tomaten enthäuten, in kleine Stücke schneiden und hinzufügen. Milch und Rahm dazu, Kokosraspel unterrühren. Die Pouletschenkel ca. 30 Minuten darin schmoren. • Anschliessend herausnehmen und warm stellen. • Die Sauce pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über die Pouletschenkel geben. Carambolen in Scheiben schneiden und mit den Pouletschenkeln anrichten. Zu diesem Gericht passt am besten Reis.

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Milch & Käse

Diese Liebe schmeckt man! Christa Egli und ihre Chäsi Girenbad im Zürcher Oberland standen im Final um die CULINARIUM-Königskrone 2018. Wer ihren Käse kennt und die junge Unternehmerin von ihrem Beruf und ihrer Berufung schwärmen hört, versteht weshalb. Christa Egli, Sie führen einen Traditions-Betrieb, den es seit 1866 gibt. Vor sieben Jahren haben Sie die Chäsi Girenbad von Ihrem Vater übernommen. Jetzt haben Sie die ­Käserei unter sich. Machen Sie etwas anders? Ich darf hier auf Bewährtem aufbauen, einzig das Personal führe ich etwas anders. Mir ist wichtig, dass wir gute und faire Einsatzpläne haben, sodass alle ihre Freizeit optimal planen können. Die Chäsi Girenbad ist bekannt für ihre Spezialitäten wie Bachthaler, Bachtelstei, Senne-Flade, Ur-Eiche und so weiter. Dazu kommen noch Raclette- und Fondue-Käse. Wie schaffen Sie das? 36 |

Mit guter Planung und Organisation. Durch unsere traditionelle Produktionsart sind wir ohnehin auf Spezialitätenkäse in Kleinmengen ausgerichtet. Wir stellen den Käse in mehreren kleineren Chessi her. Das ermöglicht es uns, rasch auf verschiedene Verarbeitungsprozesse umzustellen und kurzfristig auf Kundenwünsche zu reagieren. Wir können pro Tag bis zu sechs verschiedene Sorten produzieren. Wie bleiben Sie innovativ, wo holen Sie Ihre Ideen? Ich halte Augen und Ohren offen und suche bewusst den Kundenkontakt. Ich verkaufe unseren Käse regelmässig an Märkten. So komme ich direkt mit den Kunden ins Gespräch und erlebe das

Konsumverhalten eines durchmischten Publikums hautnah. Ausserdem arbeiten bei uns viele junge Leute, die haben immer wieder pfiffige Ideen. Was ist Ihnen bei Ihrer Arbeit wichtig? Natürlich die Hygiene. Wir stellen Lebensmittel her, und das müssen sichere Produkte sein, die die Konsumenten ohne Bedenken geniessen können. Wichtig ist mir auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln. Und mit Putzmitteln. Verschwendung ist mir zuwider! Was mögen Sie an Ihrem Beruf? Wenn ich positive Rückmeldungen von zufriedenen Kunden bekomme. Und


wenn ich mit kleinen, feinen Veränderungen etwas bewirken kann – sei es im Betrieb oder bei einem Produkt. Als Käserin müssen Sie kraftvoll zupacken können – ein harter Job! Ich habe zum Glück eine gute Balance zwischen körperlicher und administrativer Arbeit gefunden. Mal packe ich im Betrieb an, mal bin ich im Büro tätig. Das macht es abwechslungsreich. Gehen Sie ins Fitnessstudio? Nein, aber ich bin ein Bewegungsmensch, das ist sicher eine gute Basis. Wenn ich frei habe, gehe ich wandern mit der Familie oder unternehme Skitouren. Und ich mache Yoga. Welchen Käse aus Ihrem Sortiment mögen Sie am liebsten? Den Bachtelstein. Der passt einfach immer und zu allem. Er wird sofort aus der noch warm angelieferten Morgenmilch verarbeitet. Ein wunderbarer aromatischer Käse. Auch als Käserin finde ich ihn sehr spannend. Es ist anspruchsvoll und interessant den Bachtelstei herzustellen. Ich esse ihn gern und ich mache ihn gern! Was bedeutet für Sie Käse? Käse begleitet mich schon mein Leben lang und bedeutet mir fast alles. Es ist ein regionales Kulturgut, das ich mit viel Liebe und Leidenschaft herstelle. Es macht mich auch glücklich, wenn unsere beiden Mädchen die Gummistiefel anziehen und mit mir Zeit in der Käserei verbringen. Sie tüfteln gerne. Worauf dürfen Sich Ihre Kunden freuen? Wir versuchen schon eine ganze Weile einen feinen Nusskäse zu machen. Es ist ein Käse mit gehackten, gerösteten Nüssen aus dem Zürcher Oberland. Wir hängen ihn in Jutesäcken im Käsekeller auf, damit er eine kugelige Form bekommt. Die ersten Laibe haben wir jetzt im Laden.

Die Milch für Ihren Käse liefern acht Bauernbetriebe aus umliegenden Höfen – rund eine Million Kilo pro Jahr. Ihre Käserei ist bekannt dafür, dass sie die weit herum die besten Preise zahlt. Im Durchschnitt liegt unser Milchpreis bei 96 Rappen pro Kilo mit Schwankungen nach unten und oben. Je nach Qualität gibt es Abzug oder sogar Zuschlag. Sie gelten als gnadenlos, wenn es um die Qualität geht. Ja, ich bin sehr streng, was die Qualität betrifft. Wenn ich unseren Kunden sage, dass wir Frischmilch verarbeiten, dann stimmt das auch zu hundert Prozent. In der Chäsi Girenbad produzierten wir immer Abend- und Morgenmilch zusammen, das heisst, keine Milch ist älter als zwölf Stunden. Das ist ein Teil unseres Erfolgsrezepts. Das schmeckt man! Heisst das, Sie arbeiten auch am Sonntag? Ja genau, wir streben eine optimale Wertschöpfung an und wollen die gute Milchqualität jeden Tag ausnützen. Also käsen wir auch am Sonntag, Der Preisdruck nimmt in allen Bereichen der Landwirtschaft zu. Sie ticken offenbar anders, warum? Dieser Teil des Zürioberlands ist aus landwirtschaftlicher Sicht Berggebiet. Wir können hier nicht gross und intensiv produzieren. Ich will dazu beitragen, dass die Bauernfamilien in der Nachbarschaft von der Milchproduktion leben können und nicht auswärts arbeiten müssen. Ausserdem will ich gute Qualität, und die bekomme ich, wenn ich fair bezahle. Sie beschäftigen zehn Mitarbeitende, fünf Käser, zwei Lehrlinge und Verkäuferinnen. Auch die Eltern und Schwiegereltern helfen oft mit. Insgesamt sind das 900 Stellenprozent.

Aber Hand aufs Herz, Sie arbeiten oft mehr und sind auch noch Mutter zweier Kinder, die noch nicht in die Schule gehen. Wie schaffen Sie das? Zu Spitzenzeiten sind wir schon sehr gefordert, aber wir haben eine klare Arbeitsaufteilung, damit es auch dann einwandfrei funktioniert. Mein Mann kümmert sich um die Kinder und um alles im und rund ums Haus. Können Sie eigentlich gut leben von Ihrer Käserei? Wir können davon leben, aber nicht in Saus und Braus. Mir geht es auch nicht nur um den Umsatz und den Verdienst. Dann könnte ich mich nämlich anstellen lassen und würde wohl mehr verdienen. Aber ich liebe meine Arbeit, unseren Betrieb und unsere Produkte. Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Immer noch hier, aber zehn Jahre vorauszublicken, ist schwierig. Vor allem, weil mich gerade die aktuellen Projekte stark beschäftigen. In diesem Jahr nehmen wir unseren grossen Umbau in Angriff, der Raum für Führungen und Degustationen bieten wird. Zudem wollen wir im nächsten Jahr ein kleines Café eröffnen, wo die Gäste ein Vesperplättli geniessen können. Darauf freue ich mich. Christa Egli (34) ist in Girenbad oberhalb Hinwil aufgewachsen. Nach der Käserlehre legte sie auch die Meisterprüfung ab und übernahm 2010 den Betrieb von ihrem Vater. Sie lebt mit Ihrem Mann und zwei Töchtern im Weiler auf 800 m.ü.M. Die Chäsi Girenbad produziert jedes Jahr rund hundert Tonnen Käse aus frischer Kuhmilch. Bekannt sind die Sorten Bachthaler, Bachtelstei, Senneflade, Girenbaderli und Ur-Eiche. www.chaesi-girenbad.ch

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PR Milch & Käse

Bündner Bergkäse Bio aus 100% reiner Bündner Bio-Bergheumilch Der beliebte Bündner Bergkäse Bio mit dem Steinbock in seinem Label ist das Produkt der Sortenorganisation Bündnerkäse (SOBK) mit Sitz in Chur. Verteilt über die gesamte Region Graubünden befinden sich die neun Sennereien der Sortenorganisation in den Dörfern Andeer, Bever, Brigels, Lumbrein, Müstair, Nufenen, Splügen, Sufers und Vals. Der Bündner Bergkäse ist ein urchig-natürliches Original, das nach altbewährtem Rezept auf über 1000 Höhenmetern von Hand gekäst wird, aber erst nach der Fahrt ins Tal und einer Reifezeit von bis zu neun Monaten seinen erstklassigen Charakter entfaltet. Im Bündner Bergkäse ist drin, was in Graubündens Höhenlagen nur einmal pro Jahr wächst und von mehr als 100 traditionellen Kleinbetrieben aus den weitverstreuten Tälern beigesteuert wird. Sortenorganisation Bündnerkäse Quaderstrasse 8 Postfach 191 7001 Chur Tel. 081 258 36 14 info@buendnerkaese.ch www.buendnerkaese.ch

Verteilt über die gesamte Region Graubünden wird in neun Sennereien der feine Bündner Bergkäse Bio produziert.

Das Beste aus Appenzeller Milch Chäserei Wald-Schönengrund Die Milchprodukte aus der Chäserei in Wald-Schönengrund haben alle eines gemeinsam: sie werden aus feinster Bergmilch und mit grösster Sorgfalt hergestellt. So entstehen regionale Spezialitäten wie Appenzeller Käse, Bergkäse, Raclette oder Fondue. Die cremigen Joghurts und die fruchtig leichten Molkedrinks vervollständigen das Sortiment der Appenzeller Milchspezialitäten AG – ein wahrer Genuss!

Zeitgemässes Marketing, traditionsbewusstes Spitzenhandwerk!

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Frischeste Milch aus nächster Umgebung Milchhof AG – die frische Milchmanufaktur in Ihrer Nachbarschaft! Als Fundament für unsere hochwertigen Milchprodukte kommt einzig die frischeste Milch aus nächster Umgebung zum Einsatz. So holen wir all unsere Milch bei unseren Milchbauern im Umkreis von nicht mehr als 15 km ab. Neben der Weiterverarbeitung der frischen Rohmilch zu Trinkmilch wird die frische Liechtensteiner Milch nach hauseigener Rezeptur zu einzigartigem, cremigen Jogurt oder Quark veredelt. Im Jahr 2017 wurde das Sortiment um Liechtensteiner Käse erweitert. Unter dem Label «fürstlich gut» wird höchster Käsegenuss in den Geschmacksrichtungen Nussig, Herzhaft und Würzig hergestellt. Unser Haus bietet eine Symbiose der besonderen Art: Dank modernster Milchtechnologie wird die Liechtensteiner Frischmilch äusserst schonend verarbeitet. Anschliessend werden alle Liechtensteiner Käsesorten nach traditioneller Käsekunst über mehrere Monate lang liebevoll auf heimischen Fichtenbrettern naturgereift. Nicht umsonst ist Liechtenstein ein Land mit über 300 Jahren Käsetradition. Das verpflichtet.

Frische pur – natürlicher und regionaler Genuss vom «Nachbuur».

Milchhof AG Scanastrasse 12 FL-9494 Schaan Tel. +423 237 04 04 Fax +423 237 04 40 info@milchhof.li www.milchhof.li

genuss@kaese.li www.kaese.li

Molkerei Neff – seit 33 Jahren traditionell regional Die Molkerei Neff AG ist ein Familienbetrieb aus Wald im Zürcher Oberland. Im Jahre 1984 fingen Albert und Margrith Neff an, Milch aus der Kanne und sonstige Milchprodukte im Dorf zu verteilen. Mit viel Herzblut entwickelte sich der Lieferdienst über die Jahre zu einer angesehenen Molkerei. Sohn Thomas Neff führt diese Grundsätze «traditionell regional» in zweiter Generation weiter. Gut vier Millionen Kilogramm Milch von 26 Bauern aus der Region werden jährlich zu feinen Joghurts, Pastmilch, Butter und vielen weiteren Spezialitäten verarbeitet. Verschiedene Detailhändler, Gewerbe- und Gastronomiebetriebe rund um das Zürichsee-Becken führen die hochwertigen Neff-Produkte im Sortiment. Ein grosser Teil des Sortiments bietet auch die Migros Genossenschaft Zürich unter dem Label AdR «Aus der Region. Für die Region» an. All die frischen, hausgemachten Produkte gibt es auch im gemütlichen Molkereiladen in Wald ZH zu kaufen. Neben der über die Kantonsgrenze bekannten, hausgemachten Fondue-Mischung gibt es über 100 Sorten Schnittkäse, saisonale Produkte und regionale Spezialitäten. Ein Besuch lohnt sich.

Regionale Milchprodukte aus dem Züri-Oberland.

Molkerei Neff AG Bachtelstrasse 22 8636 Wald Tel. 055 246 11 17 info@molkerei-neff.ch www.molkerei-neff.ch

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Appenzeller Käsetradition im Einklang mit fortschrittlicher Verarbeitung.

Berg-Käserei Gais Die Berg-Käserei Gais liegt auf 950 Metern über Meer, eingebettet im hügeligen Appenzellerland zwischen Bodensee und Säntis. Andreas Hinterberger und seine Mitarbeiter sind stolz auf die Appenzeller Tradition und bringen sie in Einklang mit einer fortschrittlichen Produktion. Täglich werden bis zu 35 000 Kilogramm Bergmilch aus der Region Gais/Appenzell zu verschiedenen Halbhartkäse- und Bergkäse-Spezialitäten sowie zu Raclettekäse verarbeitet. Den Rohstoff dazu liefern rund 60 Bauernfamilien aus dem Appenzellerland, mit denen enger Kontakt gepflegt wird. Ihre Betriebe liegen im Berggebiet, wo jede Kuh noch ihren Namen und täglich Weideauslauf hat. Natürliche und qualitativ hochstehende Produkte aus einer sehr traditionsreichen Region herzustellen, dies ist das Anliegen von Käserei-Inhaber Andreas Hinterberger und seinem Mitarbeiter-Team. Stück für Stück ein Stück Natur aus dem Appenzellerland!

CYMK

Berg-Käserei Gais Andreas Hinterberger Zwislenstrasse 40 9056 Gais Tel. 071 793 37 33 Fax 071 793 37 83 gais@bergkaeserei.ch www.bergkaeserei.ch

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Urnäscher Käse – «de vo öös» Die Urnäscher Milchspezialitäten AG ist eine Gemeinschaft von 36 Bauernfamilien, welche die Verarbeitung ihrer Milch in die eigenen Hände genommen haben. Im Jahr 2009 konnten sie in Urnäsch ihre topmoderne Käserei einweihen und mit der Produktion beginnen. Ziel ist es, die eigene Milch ohne grosse Umwege direkt in Urnäsch zu hochwertigen Käsespezialitäten zu veredeln. Mittlerweile ist das Sortiment auf eine stattliche Anzahl von über zehn verschiedenen Käsesorten angewachsen. Neben Rahmweichkäse, Halbhartkäse-Spezialitäten und dem Urnäscher Hornkuhkäse aus Milch von behornten Kühen ist mit dem Urnäscher Holzfasskäse sogar ein Bierkäse im Angebot zu finden. Für diesen weltweit einzigartigen Käse wird Appenzeller Holzfassbier bereits während der Produktion in die Milch gegeben. Dabei entsteht ein Käse, der schon mehrfach an nationalen und internationalen Wettbewerben mit Goldmedaillen ausgezeichnet wurde.

Schüttelsalat mit Käse

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32 9107 Urnäsch Tel. 071 364 27 10 info@urnaescherkaese.ch www.urnaescherkaese.ch

Frischer Käsegenuss zum Mitnehmen in die Mittagspause oder als originelle Vorspeise.

Zutaten (für 1 Person) ein verschliessbares Glas von 8-10 dl Sauce ½ TL Honig ¾ EL Zitronensaft 1½-2 EL Rapsöl ¼ Knoblauchzehe, gepresst Salz, Pfeffer Salat 1 Rüebli, gerüstet, fein geschnitten 1 Apfel in Stücken 1 Blatt Grünkohl, grob geschnitten Eine Handvoll Haselnüsse, gehackt 60 Gramm würziger Halbhartkäse 1 EL Petersilie, gezupft

Zubereitung • Sauce: Alle Zutaten verrühren, in ein verschliessbares Glas füllen. • Salat lagenweise ins Glas schichten gemäss Zutaten-Reihenfolge. • Verschliessen, und bis zum Servieren kühl stellen. • Vor dem Geniessen schütteln. En guete! Dieses Rezept wurde uns freundlicherweise von SWISSMILK www.swissmilk.ch zur Verfügung gestellt.

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PR Milch & Käse Unsere Qualität, Ihr Genuss

Spezialitätenbetrieb – Käserei Studer AG Moderne Ausrichtung, Innovation, Nachhaltigkeit, Regionalität und Produktequalität sind bei der Käserei Studer AG nicht nur Worte, sondern gelebte Werte. Die Heu- und Grasmilch wird bei den Milchlieferanten täglich abgeholt und zu 15 verschiedenen Käsespezialitäten verarbeitet. Im modernen Käselager werden diese Spezialitäten bis zu 15 Monate gepflegt und gereift. Den schonenden Umgang mit den Ressourcen unterstreichen die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Käseproduktionshalle und die Holzschnitzelheizung. «Der scharfe Maxx», «Maxx 365», «Alter Schweizer», «Füürtüfel», «Le Baron», «Familie Chäs» und «Wällechäs» ‒ lassen Sie sich auf den Käsegenuss aus dem Hause Studer ein! Möchten Sie die Käserei Studer vor Ort kennenlernen? Besuchen Sie die Website oder rufen Sie an!

www.derscharfemaxx.ch

«Der scharfe Maxx» ist eine von mehreren überregional bekannten Spezialitäten aus der Käserei Studer AG im thurgauischen Hatswil.

Käserei Studer AG Romanshornerstrasse 253 / Hatswil 8580 Hefenhofen Tel. 071 414 54 04 info@kaeserei-studer.ch www.kaeserei-studer.ch

Käserei Preisig Sind Sie auf der Suche nach unverwechselbaren Käsespezialitäten? Ob rund, oval oder eckig, klein oder gross, weich, halbhart oder hart, bei der Käserei Preisig sind Sie genau richtig. Der Betrieb ist ein innovativer, verlässlicher Partner. Von der Milchsammlung bei den regionalen Milchlieferanten, der Verarbeitung, der Reifung und Pflege im Lager bis hin zur Vorverpackung für die Selbstbedienung finden alle Arbeitsschritte vor Ort statt. Der perfekte Käsegenuss ist damit garantiert. Die Produkte werden auch Sie begeistern! Die Favoriten? Sternenberger in verschiedenen Reifegraden, Sternenberger Raclette in sechs Varianten, Brie vom Sternenberg und Heisser Knaller!

Käserei Preisig Höchstockstrasse 7 8499 Sternenberg Tel. 052 386 12 76 Fax 052 386 22 42 info@kaeserei-preisig.ch www.kaeserei-preisig.ch

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Ladenöffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Freitag, 8–12 Uhr, 13.30–18 Uhr Samstag, 8–16 Uhr durchgehend Dienstag und Sonntag geschlossen

Produktevielfalt der Käserei Preisig aus Sternenberg.


Mit dem Roten Teufel ist die Bütschwil Käse AG auch im Ausland erfolgreich.

Mild und gehaltvoll – der Davoser Bergkäse.

Die Bütschwil Käse AG auf Erfolgskurs

Bergkäse und Hobelkäse aus Davos

Die traditionsreiche Käserei hat sich durch die Entwicklung innovativer eigener Sorten (z.B. Roter Teufel, Gwitterchäs, Swiss Lady) erfolgreich neu ausgerichtet und vermarktet ihre Spezialitäten mittlerweile weltweit. Käsermeister Reto Güntensperger übernahm 2013 die Leitung der Bütschwil Käse AG. Zusammen mit Cousin Roman Egli als Verkaufsleiter hat er die Käserei sehr erfolgreich weiter entwickelt. Das zeigt die Auszeichnung mit dem Raiffeisen KMU-Preis 2017. Nebst diesem sehr schönen Preis haben die Käse an den World Cheese Awards 2017-18 sowie dem International Cheese Award 2017 beste Resultate erzielt. Der nächste konsequente Schritt ist der Neubau eines Käsereifungslagers samt Verpackung und Spedition unweit der Käserei Bütschwil. Erhältlich sind die Käse aus Bütschwil in diversen Verkaufsstellen schweizweit.

Im «Aus der Region. Für die Region» der Migros Ostschweiz und im Pro Montagna Programm von Coop wird der milde und dennoch gehaltvolle Davoser Bergkäse angeboten. Daneben produziert die Molkerei Davos seit einigen Jahren den in der Ostschweiz einzigartigen «Bündner Hobelkäse», welcher ebenfalls bei den letztgenannten Grossverteilern erhältlich ist. Für diese Rarität wird feinste Rohmilch aus dem Alpgebiet Sertig verwendet. Der Hobelkäse wird dünn gerollt angeboten, so dass sein breites Aroma perfekt zur Geltung kommt.

Bütschwil Käse AG Hofstrasse 9 9606 Bütschwil Tel. 071 983 50 24 roman@guntenspergercheese.com www. guntenspergercheese.com

Neben diesen zwei Flaggschiffen werden eine Vielzahl an Spezialitäten vom Geisskäse über Schafkäse bis hin zu Molkereiprodukten produziert. Ein Besuch im betriebseigenen Dorfladen lohnt sich. Molkerei Davos Tobelmühlestrasse 6 7270 Davos Platz Tel. 081 410 03 40 Fax 081 410 03 41 info@molkereidavos.ch www.molkereidavos.ch

Roland Gantenbein mit feinen Joghurt.aus regionaler Milch.

Molkerei Grabs Die Molkerei Grabs gehört der Milchgenossenschaft Grabs. Seit 2014 wird sie vom ehemaligen Betriebsleiter Roland Gantenbein gepachtet und geführt. 42 Milchlieferanten liefern im Jahr rund vier Millionen Liter Milch ab. Sie stammen alle aus nächster Nachbarschaft. Um diese extreme Frische für die Produktion perfekt zu nutzen, wird die Milch morgens und abends entgegengenommen. Über die Region hinaus bekannt ist die Molki Grabs für ihre traditionellen Sauer- und Bloderkäse IGP, für feinste Butter und Jogurt. Beliebt sind auch die hauseigenen Raclettekäse und Fonduemischungen. Die Molki bietet 13 Sorten Raclettekäse (z.B. Chili, Blauschimmel, Portwein oder Trüffel) und vier pfannenfertige Fondues z.B. das Huusfondue mit Bier (Sonnenbräu) oder das Werdenberger Fondue mit saurem Most und Werdenberger Rahmkäse. Molkerei Grabs Roland Gantenbein Dorfstrasse 10 9472 Grabs Tel. 081 771 38 28 molkerei.grabs@bluewin.ch www.molkereigrabs.ch

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PR Milch & Käse

Die Hochmoor-Käse mit dem herbwürzigen Geschmack.

Ziegenmilch, Ziegenweich- und -frischkäse Nature / Kräuter und Ziegen-Bergkäse Mutschli.

Schwägalpkäse ist nicht nur im Schauladen, sondern auch bei vielen Grossverteilern erhältlich.

Käserei Liechti Ricken

Appenzeller Ziegenprodukte

Alpschaukäserei Schwägalp

Die Geschichte der Käserei Liechti geht zurück ins Jahr 1904. Sie ist eng mit der Verkehrsgeschichte am Rickenpass verbunden. Die Käserei hat nämlich noch heute ihren Sitz im Dorf Ricken. Damals beste Voraussetzungen, um die örtliche Milch zu verarbeiten und den regionalen Käse an die Post​kut­​schenReisenden zu verkaufen. Seit 1939 und drei Generationen ist die Käserei im Besitz der Familie Liechti. Markus Liechti freut sich, die neue, weltweit einmalige und geschmackvolle Käsespezialität, den HochmoorChäs, vorzustellen. Die einzigartige Pflanzen- und Kräuterwelt des Ricken Hochmoors, das auf 800 Meter über Meer liegt, verleiht dem Käse seinen ganz unverwechselbaren, herb-würzigen Geschmack.

Die sorgfältig hergestellten Ziegenmilchprodukte sind seit 1974 auf dem Markt erhältlich. Die Grundlage dieser natürlichen Produkte bildet die vorzüglich veredelte Milch der Ziegen. Dabei wird dem Naturfutterbau und der Tradition und Kultur der Ziege höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Es liegt der Familie Koch und dem Team am Herzen, diese Tradition durch das Angebot von Ziegenmilchprodukten zu erhalten. Durch den Verkauf eines Pro Specie Rara Produktes wird auch die Landwirtschaft unterstützt. Im Jahr 2010 wurde eine neue Käserei in Betrieb genommen. Der Schaubetrieb mit der Möglichkeit, Ziegenprodukte kennenzulernen ist für Interessierte offen. Das Highlight einer Führung bietet ein abschliessender Apéro mit Ziegenprodukten in gemütlicher Atmosphäre.

Die Alpschaukäserei steht am Fuss des Säntismassivs auf der Schwägalp bei der Talstation der Säntisbahn. Die genossenschaftliche Alpschaukäserei stellt grösstenteils den feinen Schwägalpkäse her. Aber auch Raclette-Käse, Butter, Mutschli und Ziegenkäse runden das Angebot ab. Besuchen Sie die Alpschaukäserei und geniessen Sie die herrlichen Produkte direkt vor Ort. Die Käserei kann individuell oder geführt besichtigt werden. Für eine Besichtigung, vorzugsweise am Morgen während der Verkäsung von Mai bis September, können Sie sich bei der Talstation der Säntisbahn oder unter der Nummer 071 365 65 65 anmelden. Ladenöffnungszeiten von Mai bis Oktober und im November bei schönem Wetter. Dauer der Führung ungefähr 1 Stunde, Gruppen von 8 bis 30 Personen.

Käserei Liechti Bergkäserei Markus Liechti Waldestrasse 3 8726 Ricken Tel. 055 284 51 11 email@liechti-kaese.ch www.liechti-kaese.ch

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Appenzeller Ziegenprodukte AG Jakobsbadstrasse 14B 9108 Gonten Tel. 071 794 12 74 Fax 071 794 16 74 info@ziegenprodukte.ch www.ziegenprodukte.ch

Alpschaukäserei Schwägalp 9107 Schwägalp Tel. 071 364 12 20 (Käserei) Tel. 079 256 77 39 Fax 071 364 12 40 www.alpschaukaesereischwaegalp.ch www.saentisbahn.ch


Auch optisch ein Genuss: Der Helvetikuss der Käserei Neuwies.

In den Farben des Kantons: Unverkennbarer Müller-Thurgau-Halbhartkäse.

Seit 1990 verarbeitet die Käserei Koster Milch zu unverwechselbaren Köstlichkeiten.

Käserei Neuwies Lütisburg-Station

Käserei Müller-Thurgau

Käsespezialitäten aus dem Zürcher Oberland

Philipp und Sandra Müller betreiben die Landkäserei zwischen Wil und Wattwil inmitten saftig grüner Wiesen. Sie verarbeiten täglich bis zu 4000 Liter silofreie Milch aus der Region. Rahmtilsiter, Mutschli, Waldmeister, Helvetikuss oder Wiesenzauber – im Angebot der Käserei Neuwies ist für jeden Geschmack etwas dabei. Philipp Müller erklärt seine Unternehmensvision so: «Mit viel Leidenschaft und grossem Fachwissen geben wir unser Bestes, um Spitzenkäse herzustellen. Zuoberst stehen bei uns die Wünsche und die Zufriedenheit unserer Kunden. In unserem Familienbetrieb verbinden wir traditionelles Käsereihandwerk mit modernster Technik. Für alle unsere Käsesorten verwenden wir die qualitativ besten Rohstoffe aus unserer Region. Wir liefern zudem grosszügig und liebevoll gestaltete Käseplatten oder Käsegeschenke nach Ihren Wünschen.» Käserei Neuwies Sandra und Philipp Müller 9601 Lütisburg-Station Tel. 071 980 09 08 Fax 071 980 09 06 info@kaeserei-neuwies.ch www.kaeserei-neuwies.ch

Die Müller-Thurgau-Käsereien in Hagenwil, Siebenhausen und Riesershaus sind unter der Handelsfirma Käse Thurgau AG zusammengefasst. Aus silofreier Rohmilch aus der Region entsteht eine breite Produktepalette verschiedener Käsesorten und Spezialitäten. Kreativ ist die Käsesorte Müller-Thurgau, die seit dem Jahre 2000 als eingetragene Marke geschützt ist. Dank ihres aromatischen, vollmundigen Geschmacks erfeut sich diese Spezialität wachsender Beliebtheit. Der MüllerThurgau ist ein Halbhartkäse und in den Sorten mild, würzig und rezent erhältlich.

Käse Thurgau AG Landstrasse 9 8580 Hagenwil bei Amriswil Tel. 071 411 15 59 Fax 071 411 25 42 info@kaesethurgau.ch www.mueller-thurgau.ch

Die Schafmilchkäserei Koster liegt 900 M.ü.M. Im Familienbetrieb steht die handwerkliche Produktion im Vordergrund. Die Grundsätze sind: Es wird nur so viel hergestellt, wie vermarktet werden kann und dies stets in hoher Qualität. Franz Koster hat den Betrieb seit der Neugründung 1990 stetig ausgebaut und übergibt 2018 die Betriebsleitung an seine Tochter Aninia. Derzeit werden rund 200'000 kg Schafmilch, 30'000 kg Bio Kuh- und Jerseymilch und 20'000 kg Bio Büffelmilch verarbeitet. Zum interessanten Produktesortiment, das auch Käseliebhaber in Übersee begeistert, gehören Blau- und Edelschimmelkäse aus Schafmilch, Pecoretta (Salzlakenkäse) Francesco (Halbhart­ käse), Schafmilchraclette, Bio Büffelmilchcamembert, Bio Jersey-Brie und -Camembert sowie Roh- und Pastmilch vom Schaf. Schafmilchkäserei Koster GmbH Hittenbergstrasse 50/51 8636 Wald ZH/Faltigberg Tel. 055 246 34 27 Fax 055 246 34 92 info@schafmilchkaeserei.ch www.schafmilchkaeserei.ch

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Die mehrfach ausgezeichneten Gähwiler Bergkäse und Schwingerkäse Kurz-Lätz.

Käse-Spezialitäten der Kartause Ittingen.

Bio-Käsevielfalt vom Berghof.

Käserei Tannen

Kartause Ittingen

Bio-Käse vom Berghof

Seit 150 Jahren gibt es die Käserei Tannen in Gähwil, seit 45 Jahren wird sie von der Familie Kurmann geleitet. Die Gebrüder Fredi und Martin Kurmann führen den Familienbetrieb in der zweiten Generation und beschäftigen drei Vollzeit- und drei Teilzeitangestellte. Täglich werden in der Käserei 18 000 Liter Milch angeliefert. Davon werden jährlich rund 40 Prozent zu Schwingerkäse Kurz-Lätz und Gähwiler Bergkäse verarbeitet. Die Bergmilch für den Gähwiler Bergkäse stammt ausschliesslich von Bauern aus der Region Toggenburg. Beide Käse haben an verschiedenen Käsewettbewerben schon etliche Auszeichnungen errungen, was für die hochstehende Qualität der beiden Produkte zeugt.

Die ehemalige Klosteranlage liegt eingebettet in die idyllische Thurlandschaft nur einige Minuten von Frauenfeld oder dem Bodensee entfernt. Die Stiftung Kartause Ittingen führt ein modernes Kultur- und Seminarzentrum mit Hotel und Gastwirtschaft, einem Gutsbetrieb sowie einem Heim und Werkbetrieb für psychisch oder geistig beeinträchtigte Menschen. Nebst vielen anderen Produkten aus eigenem Anbau wie Wein, Edelbränden, Getreide, Obst, Gemüse oder vielfältigsten Kräuter- und Teesorten sind die acht verschiedenen Käse ein einzigartiger Genuss. Hergestellt wird diese Sortenvielfalt mit viel Handarbeit ausschliesslich aus der hofeigenen, silofreien Milch von 60 Kühen.

Ob jung und mild oder länger gelagert, der würzige Bio-Berghof-Käse entsteht aus feinster Bio-Milch aus der Region von gesunden Bio-Kühen, die in nächster Nähe des Berghofes weiden. Ganz einfach: Diese voll- oder ¼-fetten Halbhartkäse, natur oder mit Zutaten wie beispielsweise Pfeffer, Kümmel oder Alpenkräutern überzeugen jeden Geniesser! Zum Betrieb Restaurant-Käserei Berghof in Aewil, Ganterschwil gehören eine Bergkäserei zur Produktion von Bio-Bergkäse und anderen Spezialitäten sowie ein Panorama-Restaurant mit Käseladen, eine «Deguschüür», ein Kinderspielplatz und eine schöne Gartenwirtschaft mit wunderbarem Ausblick ins Toggenburg

A. & M. Kurmann AG 9534 Gähwil Tel. 071 931 12 58 Fax 071 931 43 36 kurmann_martin@bluewin.ch

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Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

Melchior und Vreni Schoch Restaurant-Käserei Berghof Aewil 9608 Ganterschwil Tel. 071 983 15 72 Fax 071 983 35 45 info@berghof-ag.ch www.berghof-ag.ch


Tradition – Qualität – Innovation Seit 1983 produzieren wir in Unterwasser feinste Qualitätsprodukte aus bester Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch von rund fünfzehn ausgesuchten Obertoggenburger Bauern. Unsere Produkte werden nach traditionellen Rezepturen hergestellt und mit viel Fachwissen und Gespür verfeinert. Es entstehen laufend neue Kreationen, etwa mit weissen oder blauen Schimmelkulturen, mit würzigen Holzspänen oder duftenden Heublumen. Regelmässige Medaillen bei Prämierungen überraschen deshalb nicht: Swiss Cheese Awards 2012, 2014 und 2016 für den besten Bloderkäse AOP

Jeder Biss ein Stück pure Natur. Im Jahr 2003 hat Thomas Stadelmann die Käserei von seinem Vater übernommen und ihr seither seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Mit einem Erweiterungsbau im Jahr 2007 wurden die internen Abläufe optimiert und mehr Platz in der Produktion und im Käsekeller geschaffen. Jährlich werden im Stofel rund 1,2 Millionen Kilogramm Milch zu Pastmilch, Rahm, Jogurt, Quark und Käse verarbeitet. Die Milch kommt vollumfänglich aus der näheren Umgebung, von Bio-Bauernhöfen, die in der Bergzone liegen. Die Tiere weiden auf Berg- und Alpwiesen, entsprechend würzig ist ihre Milch.

«Käse aus Leidenschaft aus dem Toggenburg» Alle unsere feinen Produkte und Spezialitäten finden Sie in unserem Verkaufsladen in Unterwasser. Eine selektierte Auswahl ist in einigen Fachgeschäften hier in der Schweiz erhältlich. Den weitesten Weg macht unser Heublumenkäse: Diese Spezialität aus unserem Haus wird auch von Käseliebhabern jenseits des Atlantiks in New York oder Chicago geschätzt und bestellt.

Käserei Stofel AG Hauptstrasse 9657 Unterwasser Tel. 071 999 11 40 info@bergmilch.ch www.bergmilch.ch

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Medaillen und Auszeichnungen 2017 Concours Terroir, Preis für exzellente Qualität St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Haselnussöl kaltgepresst

St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) Aceto San Gallico

Concours Terroir, Goldmedaille

Käserei Stadelmann AG, Nesslau (SG) Toggenburger Lust Chnobli

St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Haselnussöl kaltgepresst St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Hanföl kaltgepresst Käserei Stadelmann AG, Nesslau (SG) Sbrinz AOP Käserei Stadelmann AG, Nesslau (SG) Toggenburger Lust Classic Schupplis Geiss-Chaesi, Hinwil (ZH) Geissebartli Schupplis Geiss-Chaesi, Hinwil (ZH) Frischkäse

Concours Terroir, Silbermedaille Käserei Stadelmann AG, Nesslau (SG) Toggenburger Lust Grand Cru Chäsi Girenbad, Hinwil (ZH) Senne-Flade Molkerei Neff, Wald (ZH) Crème fraîche Schupplis Geiss-Chaesi, Hinwil (ZH) Stromboli

Concours Terroir, Bronzemedaille Geflügel Gourmet AG, Mörschwil (SG) Ribelmais-Pouletbrust Dry Aged St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Leinöl kaltgepresst St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Leindotteröl kaltgepresst 48 |

Käserei Stadelmann AG, Nesslau (SG) Appenzeller kräftig-würzig Chäsi Girenbad, Hinwil (ZH) Bachtelstei Chäsi Girenbad, Hinwil (ZH) Girenbader Bachthalkäse Molkerei Neff, Wald (ZH) Naturjogurt Molkerei Neff, Wald (ZH) Vanillejogurt Molkerei Neff, Wald (ZH) Büffelmozzarella Schafmilchkäserei Koster, Wald (ZH) Schafchäsli Schafmilchkäserei Koster, Wald (ZH) Bio Jersey Camembert

OLMA-Alpkäseprämierung Alp Riet, Mels (SG) 1. Preis für Mutschli Alp Kienberg, Oberriet (SG) 1. Preis für Halbhartkäse

DGF-Rapsöl-Medaille St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Rapsöl kaltgepresst MIGROS Ostschweiz, Gossau (SG) Ostschweizer Rapsöl kaltgepresst


BONAPARTE erobert uns jetzt in 3 Sorten.

MIT PFEFFER

NATUR

MIT CHILI

Der Rahmweichkäse BONAPARTE ist eine bekannte Spezialität aus dem Thurgauer Familienbetrieb Strähl. Neben der peppigen Version gibt es ihn neu auch mit einer feurigen Geschmacksnote. Im Fabriklädeli kann man noch unzählige weitere Spezialitäten entdecken – direkt aus dem Käsekeller in Siegershausen. Das Lädeli ist heute immer noch im Originalzustand von 1954. Die Öffnungszeiten am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 07.30 – 11.30 / 13.30 – 17.00 h. Am Mittwoch und Samstag nur am Morgen von 07.30 – 11.30 h. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.

Strähl Käse AG Bahnhofstrasse 1 8573 Siegershausen Tel. 071 678 11 11 Fax 071 678 11 12 info@straehl.ch www.straehl.ch


Gastronomie

Saisonal, regional, königlich Philipp Schneider wurde für seine Leistungen in der historischen «Krone Mosnang» zum CULINARIUM-König der Gastronomie 2018 gekürt. Mit sorgfältig ausgetüftelten Gerichten, die um seine Lieblingsthemen Regionalität und Saisonalität kreisen, punktet er bei Gourmets ebenso wie bei Liebhabern währschafter Kost. Philipp Schneider, Sie wurden von der Fachjury zum CULINARIUMKönig 2018 gekrönt. Herzliche Gratulation zu dieser Auszeichnung. Was bedeutet Sie Ihnen? Herzlichen Dank! Es bedeutet mir und unserem ganzen Team viel, denn es zeigt, dass wir immer noch «auf Kurs» sind. Die Krone Mosnang holte den Titel ja bereits im 2008 unter der Leitung Ihrer Eltern. Das ist jetzt zehn Jahre her – da hat sich bestimmt einiges verändert. Ja, unser Betrieb hat sich in den vergangenen zehn Jahren laufend weiterentwickelt. Offenbar in die richtige Richtung, wie diese Auszeichnung zeigt. Das freut uns natürlich sehr. Sie tüftelten schon als Bub an eigenen Rezepten und wussten, dass Sie Koch werden wollen. Die Lehre haben Sie im eigenen Haus gemacht. Ging das gut? Ja, es ging gut. Aber es wäre übertrieben, wenn ich sagen würde, dass es optimal war. Denn als «junger Wilder» wollte ich oft zu viel und meinen Kopf durchsetzen. 15 Jahre später, bin ich froh, dass ich meine Eltern weiterhin an der Seite habe. Zusammen mit meiner Frau schauen sie, dass meine Ideen nicht zu heftig sprudeln und ich Bodenhaftung bewahre. Seit letztem Jahr sind Sie Gildenkoch und nun CULINARIUM-König der Gastronomie. Was können Sie besser als andere Köche? 50 |

Ich bin der festen Überzeugung, dass es in der heutigen Zeit neben Preis und Qualität vor allem um Leidenschaft und Freude geht. Die hohe Kunst ist es, dass dies die Gäste spüren und erleben. Ausserdem sind wir uns im Team freundschaftlich nahe. Unsere Mitarbeiter sehen wir als «erweiterte Familie» und probieren auch stets, sie so zu führen, nämlich familiär. Das ist in hektischen Momenten nicht immer einfach, aber eine Herausforderung, an der ich gern wachse. Haben Sie es als Familienmitglied einfacher, das Restaurant Krone weiterzuführen, als wenn dies «Fremder» täte? Ja, ich glaube schon. Denn die Arbeit der letzten vier Generationen wird sowohl von mir, wie auch von unseren Gästen geschätzt. Ich bin überzeugt, dass diese solide, langjährige Basis das Fundament des heutigen Erfolges ist. Deshalb möchte ich heute die Werte der Krone hochhalten und nicht, wie zu meiner Lehrzeit die gesamte Gastronomie neu erfinden. Was ist so faszinierend am Kochen? Für Gäste zu kochen ist etwas sehr Persönliches. Selbst wenn man die Gäste nicht kennt, können wir ihnen mit unseren feinen Gerichten Freude bereiten. Wenn das gelingt, ist das sehr befriedigend. Wichtig ist dabei auch, dass die Arbeit des Kochs mit einem angenehmen, freundlichen Service im Restaurant unterstrichen wird.

Sie waren Teamchef des ArtSkills Kochteams und nahmen an Kochwettbewerben teil. Für mich war dies ein wertvoller Ausgleich. Wir arbeiten alle in verschiedensten Betrieben, da ist es spannend, wenn wir zusammen unsere Leidenschaft für die Kochkunst ausleben können. Wir entwickeln uns gemeinsam weiter, während wir in der Küche wild «tüfteln» und probieren, was alles möglich ist. Hier kann ich mich im Team austoben und danach im Betrieb wieder bodenständig am Werk sein. Die Gastronomie ist eine harte Branche, in der es oft auf- und abgeht. Es ist wichtig, dass man im Gespräch bleibt und immer das Beste gibt. Das tönt anstrengend. Ja, es ist anstrengend! Jedoch probiert man heute auch in unserer Branche, neue Methoden, um Techniken und Mitarbeitereinsätze zu überdenken und die Produktivität der einzelnen Mitarbeiter mit modernen Hilfsmitteln und Geräten zu fördern. Für mich gibt es keinen Grund zu jammern, sondern vielmehr zu schauen, dass wir alles im Griff haben. Wie entspannen Sie sich? Meine Freizeit ist durch das Restaurant und Nebenämter sehr eingeschränkt. Doch diese Zeit verbringe ich am liebsten mit meiner jungen Familie. Meine Frau und meine zwei Kinder sind mein Antrieb für die Arbeit und gleichzeitig auch der Grund, auch mal Feierabend


Philipp Schneider in seinem schimmernden Reich der Pfannen und Töpfe. Ein bisschen Magie braucht es, um CULINARIUM-König zu werden.

zu machen. Abschalten kann ich am besten beim Spielen mit den Kindern, beim gemeinsamen Essen am Tisch oder bei einem unbeschwerten Tagesausflug. Bei Ihnen kommen Gourmets genauso auf ihre Kosten wie Handwerker. Funktioniert dieser Spagat? Dieser Spagat gelingt bisher sehr gut. Bei einem Abendservice gehen bei uns oft völlig unterschiedliche Bestellungen ein. Da servieren wir neben unserem 6-Gang-Menü auch einen währschaften Wurstsalat. Ich lernte in meiner Ausbildung, dass es wichtig ist, sich als Betrieb klar zu positionieren. Aber wir sind hier auf dem Land und haben das Glück, uns nicht allzu stark positionieren zu müssen. Was verbindet Sie mit CULINARIUM? Mein Vater meldete die Krone Mosnang als einen der ersten CULINARIUMBetriebe an. In all den Jahren lernte ich

immer mehr davon kennen. So auch die vielen Toggenburger Produzenten und die spannende Vielfalt ihrer Produkte. An der Genussakademie mache ich seit 2016 zusammen mit meinen ArtSkills-Kollegen einen Workshop, an dem wir den Teilnehmern in einer Live-Kochshow unsere Ideen zum Thema Regionalität und Saisonalität demonstrieren. Haben Sie ein Vorbild? Ich merke, je länger, je mehr, dass ich vieles von meinen Eltern übernommen habe. Sie schafften es, den Betrieb während rund 30 Jahren mit Erfolg weiterzuentwickeln und gleichzeitig meinen Bruder und mich gross zu ziehen. Wir hatten eine wunderbare Kindheit mit vielen spannenden Momenten. Wir erlebten einen Bundesratsbesuch, eine Helikopterlandung, Live-Musik und vieles mehr. Wir hatten immer ein Zuhause und unsere Eltern waren stets für uns da. Das ist für mich vorbildlich.

Zum Schluss noch die Pflichtfrage: Ihr Lieblingsessen? Der Reis-Gratin mit Poulet von meiner Frau macht mich immer wieder glücklich. Ich kannte dieses Gericht vorher gar nicht und würde mich auch nie getrauen, es nachzukochen. (Er lacht.) Philipp Schneider (31) führt die Krone in Mosnang seit Anfang 2017 zusammen mit seiner Frau Astrid. 2016 durften die leidenschaftlichen Gastgeber die Gilde-Tafel entgegennehmen. Philipp Schneider hat den Betrieb von seinen Eltern Bruno und Rita übernommen. Der gelernte Koch hat sich weitergebildet zum Gastronomiekoch EFA. Er wirkt als Kursinstruktor für die Berufsprüfung, als Prüfungsexperte und ist Teamchef des ArtSkills Kochteams, www.kronemosnang.ch

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PR Gastronomie

Speiserestaurant Adler Oberriet

Hotel Schwanen Wil

Restaurant Riet Balzers

Ob Fisch oder Fleisch, bei Daniel Wildhaber im Speiserestaurant Adler bleiben keine Wünsche offen. Zum feinen Essen empfiehlt die Gastgeberin und diplomierte Sommelière, Melanie Wildhaber, gerne einen ihrer erlesenen Weine. Die gut bürgerliche bis exklusive und jederzeit frisch zubereitete Küche wird von den Gästen von nah und fern geschätzt. Davon zeugen auch die Mitgliedschaften bei der Gilde der etablierten Schweizer Gastronomen und bei der Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch. Das klassische und mit viel Liebe eingerichtete Speiserestaurant bietet Platz für 60 Gäste. Auch das authentische Burgstübli mit 40 Plätzen, der herrliche Garten mit bis zu 100 Plätzen und die heimelige Fondue-Hütte mit 80 Plätzen, welche jeweils während den Wintermonaten in Betrieb ist, sorgen für einen unvergesslichen Besuch im «Adler». Der Cateringservice und der Treffpunkt Adler während der RHEMA in Altstätten runden das vielfältige und leidenschaftliche Angebot der Wildhabers ab.

Kreative, regionale und saisonale Küche, das ist das Credo von Küchenchef Sven Ottiger. Im weit über die Stadt Wil hinaus bekannten Restaurant SWAN21 mit Veranda, Lounge & Bar erlebt man seine kulinarische Philosophie auf jedem Teller: Sämtliche Gerichte werden in der Schwanen-Küche hergestellt, und dazu werden Produkte bester Qualität bevorzugt. Für Sven Ottiger bedeutet das regionale Herkunft, ökologische Produktion und der Verzicht auf Zusatzstoffe. Die Karte besticht mit einer appetitanregenden Mischung aus Schweizer Klassikern und zeitgemässer internationaler Küche mit Aromen und Zubereitungen rund um den Globus. Der ausgezeichnet bestückte Weinkeller und der aufmerksame, freundliche Service sind das i-Tüpfelchen auf dem Genuss.

Im Restaurant Riet in Balzers darf man sich vertrauensvoll auf die saisonale und regionale Kochkunst von Küchenchef Peter Büchel freuen, die Herz, Kopf und Gaumen zufrieden macht. Das Riet ist im oberen Rheintal schon seit Jahren ein fester Wert und gehört zu den begehrten Adressen für festliche Anlässe im geschäftlichen und familiären Rahmen. Ein sympathischer Grund dafür ist die Gastgeberin Ruth Büchel, der es mit Tiroler Charme und einem feinen Gespür für Stil und Atmosphäre gelingt, dass man sich im Riet rundum wohl und willkommen fühlt. Diese ungezwungene Gemütlichkeit ist die ideale Voraussetzung, um das kulinarische Können von Peter Büchel vom ersten Bissen an zu geniessen. Am Mittag schätzen viele Gäste die abwechslungsreichen Tagesmenüs – von schmackhafter Hausmannskost bis zum gediegenen Business-Lunch. Regionalgeniesser kommen mit der saisonal wechselnden Abendkarte voll auf ihre Kosten.

Speiserestaurant Adler Staatsstrasse 68 9463 Oberriet SG Tel. 071 761 11 48 rest.adler@bluewin.ch www.adler-oberriet.ch

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Hotel Schwanen Wil AG Obere Bahnhofstrasse 21 9500 Wil Tel. 071 913 05 10 Fax 071 913 05 13 reception@hotel-schwanen.ch www.hotel-schwanen.ch

Restaurant Riet Rietstrasse 5 9496 Balzers Tel. +423 384 44 80 Fax +423 384 44 81 info@riet.li www.riet.li


Willkommen – Geniessen – Wohlfühlen

Stump's Alpenrose Wildhaus

Restaurant Kreuz Zuzwil

Nach diesem Motto möchten wir Sie bei uns im Rössli Kirchberg ganz herzlich willkommen heissen. Lassen Sie sich von unserem Küchenchef Willi Ammann und seinem Team verführen und geniessen Sie das DreiGang Schlemmermenu oder das VierGang Geniessermenu, auf Wunsch mit Weinbegleitung. Gerne servieren wir Ihnen zu jedem Gang den passenden Wein, mit Nischenprodukten aus der Region sowie der Weinwelt Italiens. Wohlfühlen in der einzigartigen Atmosphäre vom Rössli. Sei dies in der Ritterstube vor dem Cheminée, in der rustikalen Rösslistube beim Kachelofen oder mit all Ihren Freunden und Verwandten zum Fest im Minnesängersaal. Ein Abend im Rössli fühlt sich an wie drei Tage Ferien.

Der natürliche und kulturelle Reichtum des Toggenburgs fasziniert Roland Stump. In seinem stilvoll-gemütlichen Hotel wird Regionalität überzeugt gelebt. Heimische Hölzer und Kunst prägen das Haus. Küchenchef Stefan Radzuweit steht für frische, saisonale Küche mit Fantasie und Raffinesse. Die Produkte bezieht er aus der Nachbarschaft und dem nahen Rheintal. Fast alles ist hausgemacht bis hin zum Brot und vielen Wildspezialitäten. Der passionierte Waidmann Stump bietet rund ums Jahr Wild aus eigener Jagd: Neben Reh und Hirsch findet man ganz nach Jagdglück auch Wildschwein, Gämse, Steinbock und sogar Murmeltier auf der Karte. Der Weinkenner Stump hat auch ideale Begleiter dafür im stilsicher assortierten Keller. Gastgeberin Cindy Stump umsorgt die Gäste mit Herz und Charme. Als Regionalgeniesser ist man hier definitiv am richtigen Ort.

Das gemütliche Restaurant mitten im Dorf verwöhnt seine Gäste mit saisonalen Produkten aus der Region. So stammen die Fleisch-Spezialitäten von Tieren aus Zuzwiler Ställen und den umliegenden Jagdrevieren. Ein Geheimtipp sind die heimelige «Schüür», wo Gäste ausgelassene Feste feiern können, sowie im Sommer der schöne Garten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihre Gastgeber, Rosmarie Kläger, Willi Ammann und das ganze Rössli Team.

Restaurant – Hotel Rössli Neudorfstrasse 3 9533 Kirchberg SG Tel. 071 931 31 31 info@roessli-kirchberg.ch www.roessli-kirchberg.ch

Stump’s Alpenrose Roland Stump Vordere Schwendistrasse 62 9658 Wildhaus Tel. 071 998 52 52 Fax 071 998 52 53 info@stumps-alpenrose.ch www.stumps-alpenrose.ch

Ruhetage: Montag und Dienstag

Restaurant Kreuz Familie Patrick Züger Oberdorfstrasse 16 9524 Zuzwil Tel. 071 944 15 21 info@kreuz-zuzwil.ch www.kreuz-zuzwil.ch

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PR Gastronomie

5 Generationen Genuss Krone Mosnang

Burg Au: Kulinarischer Leuchtturm im Rheintal

Restaurant Papagei St. Gallen

Die Familie Schneider hat sich schon vor Jahren für die Mitgliedschaft bei CULINARIUM entschieden. Das passte ganz natürlich zur tief in der Region verwurzelten Tradition des Hauses, das 1891 in den Familienbesitz kam. Was mit Alois begann, von Bernhard über Jakob zu Bruno und Rita führte, wird von Philipp und seiner Frau Astrid in der fünften Generation erfolgreich weitergepflegt. Dank grossem Können und leidenschaftlicher Freude am Kochen und Bewirten gehört die Krone zu den kulinarischen Leuchttürmen im Toggenburg. Das legendäre 6-Gang-Menü mit regionalen Produkten und immer perfekt saisonal ist ein Dauerbrenner und ein delikates Musterbeispiel, wie gut die Philosophie von CULINARIUM schmecken kann.

Alexandra Schilken-Beilke und Sascha Beilke holten 2017 die CULINARIUMKrone ins altehrwürdige Restaurant Burg in Au. In diesem Jahr wurden sie auch von Gault Millau als Newcomer entdeckt und gewürdigt. Die Basis ihrer feinen und kreativen Küche sind hochwertige, regionale und saisonale Produkte. Das Wirtepaar überrascht mit neu interpretierten Klassikern und macht damit seine Gäste glücklich. Sascha Beilke setzt auf regionale Produkte und die Gäste folgen dem exzellenten Chef gern bei seiner Erforschung der Ostschweizer Küche, die er virtuos kombiniert mit französischer Kochkunst. Partnerin Alexandra-Schilken Beilke sorgt für eine gastliche Atmosphäre und ein anregendes Programm. Zu den beliebten kulinarischen Veranstaltungen gehören das regionale Sonntags-Buffet à discretion einmal im Monat, das Burg-Mahl im Duett für Paare mit Lust auf Romantik sowie die Food&Beer-Events, an denen der angehende Master of Beer Sascha Beilke den Horizont seiner Gäste genussvoll erweitert.

Wo's einfach gemütlich ist! Nehmen Sie Platz in der erstmals 1879 erwähnten Gaststube im Haus Papagei und lehnen Sie sich erwartungsvoll zurück! Mitten in der Altstadt an der historischen Hinterlauben, dem Geburtsort des weltberühmten Reformators Vadian, kochen Stefan Pintaric und sein Team mit Leidenschaft und Handwerkskunst. Es erwartet Sie eine gutbürgerliche Küche, liebevoll zubereitet aus marktfrischen und regionalen Produkten. Der herzliche Service und das familiäre Umfeld schaffen eine angenehme Atmosphäre, in der man sich rundum wohlfühlt. Ob für ein feines Mittagsessen, ein privates Fest oder einen gesellschaftlichen Anlass – das Restaurant Papagei bietet Platz für bis zu 90 Personen.

Ruhetag: Dienstag

Krone Mosnang Unterdorf 20 9607 Mosnang Tel. 071 983 28 47 Fax 071 983 50 47 info@kronemosnang.ch www.kronemosnang.ch

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Restaurant Burg Beilke & Co. Walzenhauserstrasse 100 9434 Au SG Tel. 071 536 22 95 info@burg-au.ch www.burg-au.ch

Ruhetag: Sonntag

Restaurant Papagei Stefan Pintaric Hinterlauben 4 9000 St. Gallen Tel. 071 222 24 66 info@papagei-sg.ch www.papagei-sg.ch


Mit viel Rückenwind und Dynamik aus dem Königsjahr Das Königsjahr von Empanadas&CO ist vorüber – Zeit für einen Rückblick. Als kleines Start-up war und ist der Titel «CULINARIUM König 2017» eine riesige Chance die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen, um neue Partner, Gastroverteiler und Kunden kennenzulernen. Im Königsjahr von Empanadas&CO ist das mehrfach geglückt und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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ie Aufmerksamkeit gab uns auch die Gelegenheit, die Werte von CULINARIUM stolz gegen aussen zu vertreten. Empanadas, ein internationaler Streetfood mit lokalen Rohstoffen umgesetzt – der Geschmack Lateinamerikas in Teig gehüllt. Das ist unser Credo, das wir auch in Zukunft jeden Tag umsetzen werden. Eine so erfolgreiche Entwicklung bringt auch Veränderungen mit sich – beispielsweise werden wir in der ersten Jahreshälfte 2018 neue Produktionsräume in Rorschach beziehen und unser Sortiment verbreitern. Im Bereich der Empanadas, aber neu auch im Bereich der Teigwaren – eine Chance, die wir durch den Zukauf eines der traditionellsten

Teigwarenhersteller der Ostschweiz ergreifen konnten. Dadurch wird unser Sortiment breiter für unsere Gastrokunden und wir können uns den Detailhandelmarkt erschliessen. Mit farmy.ch und Dörig& Brandl ist uns das schon geglückt – das Potenzial ist aber noch viel grösser. Im Bereich der Gastrokunden haben wir Partnerschaften mit Verteilern, die von der Ostschweiz über die Romandie bis ins Tessin liefern können. Der Königstitel 2017 hat viel von dieser Entwicklung ermöglicht, und wir freuen uns, auch weiterhin die Philosophie von CULINARIUM als Produzent für unsere Gastrokunden, Verteiler und Privatkunden umzusetzen.

Empanadas&CO Promenadenstrasse 87 9400 Rorschach Tel. 078 662 12 02 empanadas@acaes.co www.empanadasundco.ch

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Gastronomie

Mensa mit Weitsicht - Die Kantonsschule Trogen setzt auf regionales Essen Die Gemeinschaftsgastronomie – dazu gehören Kantinen, Alters- und Pflegeheime, Spitäler und Schulmensen – können vor allem in ländlichen Regionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Absatz von regionalen Produkten sein. Seit einigen Jahren wächst die Zahl der Betriebe, die sich bei CULINARIUM daheim fühlen, erfreulich.

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mmer mehr Köche und Leiter in der Gemeinschaftsgastronomie erkennen ihre Verantwortung und nutzen gleichzeitig die kulinarischen Vorteile, die kurze Transportwege bringen: Frische, Reife, Flexibilität. Das erfüllt den Trägerverein mit Zuversicht, denn diese oft grossen Betriebe bedeuten nachhaltige Perspektiven für regionale Produzenten. Ein starkes Beispiel Rund 600 Schüler besuchen die Kantonsschule Trogen, die einzige Mittelschule in Appenzell Ausserrhoden. Ihr Leitbild verspricht «Lernen mit Weitsicht». Wenn man in der Mensa den

Blick durch die eindrücklichen Panoramafenster über den Wald und die sanften Hügel in die Ferne wandern lässt, liegt nahe, wie diese Formulierung entstanden ist. Weitsicht prägt die Philosophie der KST, die vieles bewusst anders macht als vergleichbare Schulen. Besonders interessant aus der Sicht von CULINARIUM ist die Schulküche. Hier wirkt seit 2013 Pascal Schafflützel als Küchenchef. 2016 hat er die Schulleitung davon überzeugt, dass die Mitgliedschaft bei CULINARIUM ideal zur Philosophie von Schule und Mensa passen würde. Anfang 2017 ging sein Wunsch in Erfüllung. Die goldgelbe

Pascal Schafflützel (links) und Prorektorin Daniela Weber nehmen in der Mensa mit Weitblick das Zertifikat von ihrem CULINARIUM-Berater Thomas Scherraus entgegen.

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Krone ziert jetzt die wöchentliche Menükarte, und das Zertifikat ist gut sichtbar in der Mensa ausgestellt. Positive Reaktion Innert kurzer Zeit hat Pascal Schafflützel es dank exzellentem Handwerk und einem geschickten Händchen für die Menüplanung geschafft, dass die klare Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler sich in der Mensa verpflegt. Auch die meisten Lehrpersonen nutzen die Chance für feines Essen zum attraktiven Preis. Was hier für neun Franken aufgetischt wird, braucht den Vergleich mit einem guten Speiserestaurant nicht zu scheuen. Das entfaltet Wirkung. An den meisten Tagen servieren Pascal und sein Team etwa 230 Essen in den grosszügigen Räumlichkeiten mit der wunderschönen Weitsicht. Es ist noch nicht lange her, da wurden oft nicht einmal 90 Teller bestellt. Wir haben Pascal und sein hochmotiviertes Küchenteam in Trogen besucht. Wie sieht dein beruflicher Weg aus? Aufgewachsen bin ich in St. Gallen. Die Kochlehre schloss ich 2003 in der Tonhalle ab. Danach arbeitete ich im Hotel Rinaldi in Davos, in der Weinstube zum Bäumli, im Römerhof Arbon, im Wienerberg und im Wasserschloss Hagenwil. 2010 habe ich den Eidgenössischen Fachausweis als Gastronomiekoch erhalten.


Hast du ein Vorbild? Mein Vorbild ist mein Lehrmeister. Er war im Unterschied zu vielen Leuten in der Gastronomie auch in Stresssituationen beeindruckend ruhig, geduldig, gerecht und ehrlich. Das ist für mich seither eine wichtige Richtschnur. Dorthin möchte ich auch kommen. Wie würdest du deinen Kochstil beschreiben? Ich bin ein Fan von traditionellen Gerichten und urchigen Rezepten. Gleichzeitig bin ich auch fasziniert von modernen Techniken und neuen Ideen. Ich denke, daraus ergibt sich eine Art Fusions-Stil. Wieso hast du dich für eine Mensa als Arbeitsplatz entschieden? Ich habe mich 14 Jahre lang in der klassischen Gastronomie verwirklicht. Als die Stelle an der KST ausgeschrieben wurde, erkannte ich die Chance mich weiter zu entwickeln. Hier bin ich mit offenen Armen empfangen worden. Ich hatte von Anfang an grossen Gestaltungsspielraum bei der Menüplanung und beim Einkauf. Auch bei strategischen Fragen werde ich gefragt und ernst genommen. Woher kommt dein Engagement für Regionalität? Ich koche schon lange mit regionalen Produkten. Das hat mich schon als junger Koch interessiert und irgendwie mit Befriedigung erfüllt. Ohne gross darüber nachzudenken. Es ist einfach das Richtige. Noch spannender wird es, wenn man die regionalen Produzenten und Lieferanten persönlich kennenlernt und eine Beziehung entwickelt zu ihren Produkten. Das inspiriert mich sehr, daraus feine Gerichte zu kreieren. Ganz grundsätzlich bin ich überzeugt davon, dass es wichtig ist die Landwirtschaft in der Region aktiv zu unterstützen. Dazu kommt die Verantwortung, die in meinen Augen jeder kantonale Betrieb ge-

Pascal Schafflützel inspiriert die Herausforderung, günstig, gut und regional zu kochen.

genüber seiner Region hat. Mir ist es auch wichtig meine Mitarbeiterinnen dafür zu sensibilisieren. Wenn wir Regionalität überzeugend vorleben, dann können wir auch etwas am Konsumverhalten unserer Kunden ändern. Welche regionalen Produkte liegen dir besonders am Herzen? Alle heimischen Gemüsesorten, Ribelmais, Milchprodukte von Rahm bis

Käse und das wunderbare Appenzeller Fleisch, wie ich es zum Beispiel bei Philipp Fässler bekomme. Was sind die praktischen Herausforderungen im Mensabetrieb? Der Unterton dieser Frage gefällt mir nicht. Mensa heisst nicht automatisch Fertigprodukte mit fetttropfenden Beilagen und verkochtem Gemüse. Diese Wahrnehmung frustriert mich manch| 57


mal, aber vor allem motiviert sie mich, dieses Klischee zu widerlegen. Natürlich gibt es Herausforderungen. Ich habe strikte Budgetvorgaben, und der Raum für kulinarische Experimente ist ziemlich eingeschränkt. Im Schnitt sollte ein Menü nicht mehr als 4.50 Franken Aufwand bedeuten. Im Lauf einer Woche kann ich da ein bisschen kreativ umschichten, aber ein Filet vom AngusRind liegt definitiv nicht drin. Das stresst mich auch nicht. Ich finde es sehr befriedigend zu kochen, was meine Gäste gern haben und ihnen, wenn möglich, regionale Küche anzubieten. Wie reagieren Schüler und Lehrer auf das Thema? Das ist für mich nach so kurzer Zeit schwierig abzuschätzen. Ich glaube, dass ein Teil der Schüler das Thema po-

sitiv beurteilt und unser Angebot schätzt. Von den etwa 130 Lehrpersonen und Angestellten der KST bekommen wir viele Komplimente für unsere Linie. Auch die Ausserrhoder Regierung unterstützt uns.

Hast du den Eindruck, dass die Schüler das Thema nach Hause mitnehmen? Ja, sehr! Ich weiss, dass viele Eltern unseren Menüplan zuhause anschauen und wohl ab und zu auch gerne hier an den Tisch sitzen würden...

Gibt es auch Kritik? Ja natürlich! Es ist wichtig, auch diese Stimmen zu hören, um zu verstehen, was sie anders sehen und daraus zu lernen. Zum Beispiel finden es nicht alle gut, dass ich Coca-Cola aus dem Sortiment genommen habe und wir nur noch einheimische Getränkeproduzenten wie Goba, Bina, Möhl und Rivella anbieten. Durch diesen Entscheid vermissen einige Kunden ihr Lieblingsgetränk, dafür sparen wir pro Lieferung Cola 65 Kilometer Lieferweg und unterstützen Arbeitsplätze in der Region.

Welches sind die beliebtesten regionalen Gerichte in der KST-Mensa? Die klaren Favoriten sind Hackfleisch mit Hörnli und Apfelmus, Geschnetzeltes mit Rahmsauce, St.  Galler Bratwurst, Schnitzel und unsere selbst gemachten Hamburger mit Ostschweizer Pommes frites. Was würdest du nie servieren? Fleisch aus tierquälerischer Haltung, wie Poulet aus Brasilien oder Schweinefleisch aus EU-Industriemastbetrieben.

Kurz nachgefragt - Regionalität und Mensa aus Schülersicht

Lea von Mentlen, Herisau, Klasse 3fm Regionalität? Ich finds positiv. Es ist umweltfreundlich. CULINARIUM? Die segnen das mit der Krone irgend wie ab, oder? Egal, ich weiss, dass es etwas Gutes ist. Mensa? Rösti mit St. Galler Bratwurst ist super, und ich liebe das Gemüse. Vor allem gibt es hier die besten Hamburger, die ich kenne – richtig feines Fleisch! Meine ganze Klasse ist heiss darauf.

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Manuel Bänziger, Wald, Klasse 6e Regionalität? Aus der Ostschweiz. Artgerechte Tierhaltung. Qualitativ hohes Niveau. CULINARIUM? Garantiert ein Schweizer Produkt? Ich bin aber nicht sicher. Mensa? Ich esse täglich mit meinen Klassenkollegen hier und finde das Meiste fein. Mein Favorit ist Geschnetzeltes mit Rösti und Broccoli.

Aurelius Hanak, Schwende, Klasse 6e Regionalität? Raum St. Gallen/ Appenzell, hohe Qualität, Bio. CULINARIUM? War mir bisher kein Begriff. Ich dachte, die Krone zeigt an, was der Koch speziell empfiehlt. Mensa? Ich schätze die Abwechslung und dass die ganze Klasse hier isst. Am liebsten habe ich Älplermagronen mit viel Apfelmus.


PR Gastronomie

Angebaut in der Ostschweiz – verarbeitet in Bischofszell In einer globalisierten Welt sehnen sich die Konsumentinnen und Konsumten vermehrt nach regionalen Produkten. Bischofszell Culinarium reagiert auf diesen Trend mit einem vielfältigen Angebot aus der Ostschweiz für Köche in der Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung sowie in Heimen und Spitälern. Bischofszell Culinarium ist ein Unternehmensbereich der Bischofszell Nahrungsmittel AG, der speziell auf die Bedürfnisse der Gastronomie ausgerichtet

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 1 9220 Bischofszell Tel. 071 424 92 92 www.bina.ch/culinarium

ist. Die Produkte zeichnen sich durch hohe, kontrollierte Qualität, einen hohen Conveniencegrad sowie durch hauseigene Rezepturen aus. Die dreizehn mit dem Culinarium-Signet ausgezeichneten Produkte sind durch ProCert zertifiziert und garantieren hochwertige, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Region, kurze Transportwege und eine gesicherte Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region. Das Sortiment umfasst Pommes frites, verschiedene Gemüse, Apfelmus und Rhabarber.

«Unsere Zusammenarbeit mit Bischofszell Culinarium hat einst klein angefangen – mit Erbsen. Nun liefert unser Familienbetrieb im grösseren Stil, und schon in der zweiten Generation. Wir freuen uns, dass unsere Kartoffeln für den ‹Genuss aus der Ostschweiz› stehen.» Beat Meier, Landwirt, Frauenfeld | 59


PR Gastronomie/Gemeinschaftsgastronomie

Wunderschöne Aussicht, Gemütlichkeit und Genuss in der Waldrose.

Braten und Schmorgerichte sowie anderes mehr.

Restaurant WaldRose Boxloo 564, 9512 Rossrüti Wil SG Tel. 071 565 19 20 kontakt@waldrose.ch, www.waldrose.ch

Klinik St. Pirminsberg Pfäfers «Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.» Das lateinische Sprichwort wird in der Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers hoch gehalten. Hier werden erwachsene Menschen mit psychischen und psychosomatischen Störungen aus dem Süden des Kantons St. Gallen behandelt und betreut. Neben der hochkarätigen fachlichen Betreuung wird auf eine ausgewogene Ernährung mit Zutaten aus der Region grosser Wert gelegt. Nicht umsonst setzt sich das Hotellerie-Team für eine zwar fett- und zuckerreduzierte jedoch äusserst schmackhafte Kost ein – und wurde neben den Zertifikaten CULINARIUM und natürlich und ausgewogen, 2015 zusätzlich sogar mit der CULINARIUM-Krone ausgezeichnet.

Klinik St. Pirminsberg Psychiatrie, Psychotherapie, Suchtbehandlung Klosterweg 7312 Pfäfers Tel. 081 303 60 60 Fax 081 303 69 70 klinik@psych.ch, www.psych.ch

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An alle Naturliebhaber, Familien, Biker, Reiter & Co. - Macht mal Pause! Inmitten eines wunderschönen Wander-, Velo- und Reitgebietes liegt «das café» Littenheid und verwöhnt Sie mit frisch zubereiteten Speisen, herzhaften Snacks, einem reichhaltigen Kaffeeund Kuchenangebot sowie einem köstlichen Schlemmer-Brunch jeden letzten Sonntag im Monat. Auf Ihre Kinder wartet ein abenteuerlicher Spielplatz und für Ihr Pferd gibt es eine Tränke. Geniessen Sie kulinarische Leckerbissen und die herrliche Umgebung. Das Team von «das café» freut sich auf Sie!

das café Littenheid Clienia Privatklinik Littenheid AG Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie 9573 Littenheid Tel. 071 929 62 62 www.das-cafe.ch

Stiftung Kronbühl – Qualität und Genuss In der Stiftung Kronbühl in Wittenbach werden Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit einer schweren körperlichen und geistigen Behinderung mit viel Engagement individuell gefördert und betreut. Dabei stehen eine selbstbestimmte aktive Lebensgestaltung und ein unterstützender Lebensraum im Vordergrund. «Qualität und Genuss stehen bei uns an erster Stelle», sagt Küchenchefin Slavica Cacic, überzeugt. «Wir erfahren tagtäglich, dass eine hochwertige Ernährung einen wesentlichen Beitrag zum Wohlbefinden und zur Gesundheit unserer Schülerinnen und Bewohnerinnen leistet. Wir legen daher besonderen Wert auf eine vielseitige, saisonale Küche und die Verwendung hochwertiger, regionaler Produkte. Das CULINARIUM-Label hilft uns dabei Produzenten zu finden, die unsere Philosphie teilen. Wir freuen uns sehr, dass wir nun ebenfalls dieses Label tragen dürfen. Für uns ist das ein zusätzlicher Ansporn, unser Angebot laufend zu verbessern.»

Die Stiftung Kronbühl in Wittenbach ist umgeben von wunderschönen Erlebnisgärten.

Stiftung Kronbühl Ringstrasse 13 9300 Wittenbach Telefon 071 292 19 21 Fax 071 292 19 19 www.sh-k.ch info@sh-k.ch

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PR Gemeinschaftsgastronomie

«Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.» Dieses Sprichwort hat eine grosse Bedeutung im Alltag der Rheinburg-Klinik in Walzenhausen. Hier werden Menschen mit neurologischen und / oder muskuloskelettalen Erkrankungen betreut und behandelt. So sind es nicht nur beste medizinische Betreuung, Therapie und Pflege, die zur Genesung jedes Einzelnen beitragen, sondern auch die gute, regionale Küche. Mit viel Liebe und grossem Können zaubert Küchenchef Martin Zeller mit seinem Team ausgewogene und frisch zubereitete Menüs. Auch Patienten mit Schluckstörungen werden hier ebenso mit feinen Gerichten verwöhnt, wie jene mit Spezialkost oder Diät. Die wunderschöne Aussicht über das gesamte Dreiländereck, das freundliche Servicepersonal und die familiäre Atmosphäre tragen weiters zum Wohlbefinden und zum Rehabilitationserfolg bei.

Rheinburg-Klinik AG Dorf 9428 Walzenhausen Tel. 071 886 11 11 info@rheinburg.ch www.rheinburg.ch

Gesundheit und Genuss – das ist die regionale Küche in der Oberwaid

OBERWAID Rorschacher Strasse 311 9016 St. Gallen Tel. 071 282 00 00 Fax 071 282 00 01 info@oberwaid.ch www.oberwaid.ch

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Die zeitlos exklusive Oberwaid am Stadtrand von St. Gallen ist ein Ort zum Entspannen, Wohlfühlen und Geniessen. Gönnen Sie sich eine wertvolle Auszeit und lassen Sie sich verwöhnen. Geniessen Sie die leichten und genussvollen, regionalen Spezialitäten unseres kulinarischen Teams unter der Leitung von Küchenchef Daniel Brunner. Abwechslungsreiche Mittagsmenüs, feine à-la-carte-Gerichte und die hausgemachte Patisserie nehmen Sie mit auf eine genussvolle Erlebnisreise. Beim beliebten Oberwaid-Sonntagsbrunch servieren wir Ihnen kalte, wie auch warme Speisen direkt am Tisch. So haben Sie mehr Zeit für Ihre Liebsten. Das gediegene Ambiente im Seeblick-Restaurant oder auf der Terrasse mit wunderbarem Blick auf den Bodensee oder unseren schönen Park machen den Besuch in der Oberwaid zu einem unvergesslichen Erlebnis. Lassen Sie sich verwöhnen – wir heissen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Sie!


Kantonsspital St. Gallen

SeniorenZentrum Uzwil

Zum Unternehmen Kantonsspital St. Gallen gehören die Spitäler St. Gallen, Rorschach und Flawil. Zusammen gewährleisten sie die medizinische Grund- und Spezialversorgung in der Ostschweiz. Das Kantonsspital St. Gallen legt Wert auf eine qualitativ hochstehende Behandlung, Pflege und Betreuung seiner Patientinnen und Patienten. Dazu gehört auch eine kulinarische Verpflegung mit frischen, saisonalen Produkten aus der Region.

Mit den beiden Häusern Sonnmatt und Marienfried bietet das SeniorenZentrum Uzwil Betagten ein Maximum an Geborgenheit, Selbstbestimmung und Lebensqualität. Sie werden bei ihrem Eintritt und danach in ihrem Alltag in jeder Hinsicht unterstützt; ihre Achtung und Würde sind eine tägliche Herausforderung und Verpflichtung. Die Gebäude und ihre Umgebung bieten ein harmonisches Erscheinungsbild und sind ganz auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet. Die Cafeteria Sonnmatt und das Kafi Marienfried sind täglich offen. In der warmen Jahreszeit laden die schönen und sonnigen Terrassen zum Verweilen ein. Die Restaurants können auch für Anlässe und Feiern reserviert werden.

Kantonsspital St. Gallen Gastronomie Rorschacherstrasse 95 9007 St. Gallen Tel. 071 494 27 97 kontakt@kssg.ch www.kssg.ch

Ein gutes Gefühl von Geborgenheit

SeniorenZentrum Uzwil Flawilerstrasse 11 9244 Niederuzwil Tel. 071 955 61 61 seniorenzentrum@uzwil.ch www.seniorenzentrum-uzwil.ch

Psychiatrie St.Gallen Nord in Wil Das Gastronomie-Team bietet im Restaurant C03 an sieben Tagen pro Woche variierende, frisch zubereitete Menüs: angefangen beim Salatbuffet über täglich drei verschiedene Menüs und einer Tagessuppe bis hin zu selbstgemachter Patisserie. Täglich werden bis zu 1‘200 Mahlzeiten zubereitet. Willkommen sind alle, interne wie auch externe Gäste – Patienten, Angehörige, Besucher und Mitarbeitende. Die Psychiatrie St.Gallen Nord setzt auf regionale Produkte aus der Ostschweiz und auf saisongerechte Gerichte. Viele Produkte können erntefrisch aus der eigenen Bio-Gärtnerei bezogen werden. Im Restaurant und in der stimmungsvollen Eventhalle werden regelmässig Bankette mit bis zu 350 Personen organisiert. Zudem bietet der «Dorfplatz» im Sommer das ideale Ambiente, um unter schützenden Sonnenschirmen zu geniessen.

Psychiatrie St.Gallen Nord Zürcherstrasse 30 9500 Wil Tel. 71 913 16 41 www.psgn.ch

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Fisch

Fischer mit Leib und Seele Beim Gespräch mit Bernhard Zahner zeigt sich: Er ist ein begeisterter Fischer und ein gewiefter Unternehmer. Den Betrieb seines Vaters entwickelt er mit viel Herzblut weiter. Die Teilnahme am Final zum CULINARIUM-König verdiente er sich mit viel Innovationsgeist und Engagement bei der Vermarktung regionaler Fische. Die heutige Zahner Fischhandel AG startete 1985 als Einmannbetrieb in Gommiswald. Ihr Vater begann damals mit einem Verkaufswagen Fisch in der Region zu verkaufen. Wissen Sie noch ein paar Dinge aus seinen beruflichen Anfängen? Der mobile Fischverkauf war damals Neuland und ein Geschäft für Pioniere. Allein schon die Fischbeschaffung war eine logistische Meisterleistung. Natürlich waren die Absatzmengen damals viel kleiner als heute. Sie hatten in Ihrer Jugend andere Pläne und machten eine Lehre in der Automobilbranche. Doch dann haben Sie eine Zusatzlehre als Berufsfischer absolviert. Jetzt sind Sie Geschäftsführer der Zahner Fischhandel AG. Nach Abschluss meiner Lehre wurde mir erst richtig klar, welches Potenzial im Unternehmen meines Vaters liegt. Nach der Fischerei-Ausbildung sammelte ich in verschiedenen Betrieben Berufserfahrung und stieg dann bei uns in das Comestibles-Geschäft ein. Zur Freude meines Vaters! Und so lief auch die Geschäftsübergabe schön fliessend. Was sind die Freuden, was die Sorgen bei Ihrer Arbeit? Besonders gefällt mir, dass mein Beruf so facettenreich ist. Die Vielfalt der verschiedenen Lebensmittel fasziniert mich immer wieder. Zudem schätze ich den täglichen Kontakt mit den Kunden. Mühe macht mir, wenn ich unsere Kunden nicht zufriedenstellen kann, weil 64 |

Produkte nicht verfügbar sind. Und dass alles immer schneller gehen und kurzfristiger geplant werden muss. Was hat sich sonst noch verändert? Wir sind heute mehr Personen im Betrieb, wir schlagen grössere Mengen um, unser Sortiment wurde massiv breiter und tiefer und der geografische Raum, in dem wir arbeiten, ist gewachsen. Heute werden in der Schweiz so viel Fische und Meeresfrüchte gegessen wie noch nie. Die Konsummenge ist in den letzten 25 Jahren um etwa 60 Prozent gestiegen. Fast 9 Kilogramm wird pro Person und Jahr verzehrt. Profitieren Sie von diesem Trend? Ja, der pro-Kopf-Konsum von Fisch ist tatsächlich stark angestiegen. Allerdings gibt es auch viel mehr Anbieter auf dem Markt. Es ist eine Herausforderung täglich die gewünschten Produkte in genügender Menge und in der optimalen Qualität zu beschaffen. Mittlerweile arbeiten 28 Personen bei Ihnen im Betrieb - in welchen Jobs? Hier arbeiten Berufsfischer, Fisch-Verarbeitungsangestellte, Fisch-Produktionsangestellte, Logistiker, Chauffeure, Verkäufer und Leute in der Administration. Hin und wieder bilden wir auch Lernende aus, zur Zeit allerdings nicht. Was passiert, wenn die Fische angeliefert und ausgepackt sind? In der Verarbeitung werden die Fische ausgenommen, filetiert und zuberei-

tungsfertig gemacht. In der Produktion werden die Fischfilets auf verschiedene Arten veredelt, also zum Beispiel geräuchert. Sie sind ein CULINARIUM-Betrieb. Welche regionalen Produkte bieten Sie an? Begehrte regionale Spezialität sind die fangfrischen Fische aus dem Zürichsee, wo wir auch selber fischen und aus dem Bodensee, wo wir mit verschiedenen Fischern zusammenarbeiten. Am besten verkaufen wir die Filets von Egli, Felchen, Hechten und Zandern. Je nach Tagesfang sind weniger bekannte Arten wie Rotaugen, Brachsmen, Karpfen, Schleien und Trüschen dabei. Mit Glück ist auch mal ein Wels oder eine schöne Seeforelle im Angebot. Einheimischer Fisch ist begehrt, aber leider sind manche Arten nur begrenzt und saisonal verfügbar. Das hat aber auch seinen kulinarischen Reiz. Beliebte einheimische Fische wie Forelle und Saibling beschaffen wir bei Zuchtbetrieben der Ostschweiz. In der Ostschweiz gibt es auch mehrere Fischzucht-Projekte mit neuen Arten, die man bei uns probieren kann. Das tönt nach viel Arbeit! Bei uns kommen an manchen Tagen mehrere hundert Kilogramm Frischfisch an. Unser Ziel ist, dass sie den Betrieb nach der Verarbeitung möglichst schnell wieder verlassen. Frische gehört zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren! Bei uns ist tatsächlich immer viel los.


Bernhard Zahner fischt aus Leidenschaft. Sein Handel mit viel regionalem Fisch floriert, weil er auch ein engagierter Unternehmer ist.

Was verkaufen Sie am meisten? Unser erfolgreichstes Produkt sind Fischknusperli in diversen Varianten. Wir bieten viele beliebte Fischarten und mehrere Teigversionen. Auch die individuelle Verarbeitung von Regionalbier oder ausgesuchten Weissweinen bieten wir an. Ein traditioneller Bestseller ist der feine Lachs, den wir selbst filetieren, beizen, räuchern und parieren. Was machen Sie mit den Fischen, die Sie nicht verkaufen? Die Frische ist für unsere Produkte ex­ trem wichtig. Wir kalkulieren unseren Bedarf deshalb bewusst sorgfältig und haben mittlerweile gute Erfahrungswerte. Wenn trotzdem Fisch übrigbleibt, wird er rechtzeitig tiefgekühlt. Bei Ihnen kann man sogar Kochkurse besuchen. Stehen Sie gerne selber am Herd? Ja, ich koche auch privat sehr gerne. (schmunzelt) – am liebsten, wenn ich eine sympathische Dame bekochen

darf. Für mich ist es ein logischer Schritt, unserer Kundschaft zu zeigen, wie sich alle die Delikatessen zubereiten lassen, die wir im Angebot haben. Sie arbeiten den ganzen Tag mit Fisch. Verleidet Ihnen der strenge Geruch nicht? Das ist ein Klischee! Frischer Fisch riecht überhaupt nicht streng. Die meisten Arten riechen ausgesprochen neutral und angenehm, und einige haben einen unverwechselbaren Geruch, den erfahrene Geniesser wunderbar finden. Wenn Fisch unangenehm riecht, ist er nicht mehr frisch. Sie haben vier Verkaufswagen, die ein beeindruckendes Gebiet bedienen – von Glarus über Küsnacht bis nach Bülach und sogar bis nach Einsiedeln fahren ihre mobilen Fischmärkte. Ja, das ist ein Grund für unseren Geschäftserfolg. Unsere Kundschaft schätzt es sehr, dass wir ihre Gemeinden mit unserer Präsenz aufwerten und dort eine

attraktive Vielfalt von frischen Fischen und Seafood anbieten.

Bernhard Zahner (28) ist in Gommiswald aufgewachsen und lebt in Kaltbrunn. Nach einer Lehre in der Autobranche absolvierte er eine Zusatzlehre als Berufsfischer und stieg später ins Geschäft seines Vaters ein. 2011 übernahm er mit erst 22 Jahren die Geschäftsleitung. Die Zahner Fischhandel AG setzt pro Woche einige Tonnen Fisch aus dem Inund Ausland um. www.frisch-fisch.ch

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PR Fisch

Genuss aus einheimischen Gewässer– Zahner Fischhandel Ihr Comestibles-Spezialist seit 1985. Tagtäglich werden in Gommiswald frische Fische aus dem Zürich- und Bodensee sowie aus einer regionalen Fischzucht verarbeitet. Als lokale Spezialitäten gelten die sauber filetierten Felchenfilets, die geräucherten Felchenfilets, die grätenfreien Hechtfilets sowie der Felchen- und Hechtcaviar. In unserer Produktion stellen wir Felchenknusperli in verschiedenen CULINARIUMBierteigen her. Nebst diesen regionalen Produkten handelt der Comestibles-Spezialist mit einem grossen Sortiment an zertifizierten Meeresfischen, Culinarium-Geflügel, Culinarium-Wild und verschiedenen Fleischdelikatessen.

Zahner Fischhandel AG Hof 15 8737 Gommiswald Tel. 055 280 17 55 info@frisch-fisch.ch www.frisch-fisch.ch

Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch Die gastronomisch-kulinarische Gesellschaft wurde 1969 von passionierten Freunden der gepflegten regionalen Fischküche gegründet. Seither ist die Organisation in allen Landesteilen und neuerdings auch im benachbarten Ausland stetig erfreulich gewachsen. Sie setzt sich heute aus rund 2000 Fischliebhabern als Gesellschafter/innen sowie aus rund 110 ausgezeichneten Restaurants, mit örtlichen Berufsfischern als Lieferanten, zusammen. Wer kann Mitglied werden? Mitglied in der Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch kann jeder werden, der die gepflegte Fischkochkunst zu schätzen und zu geniessen weiss. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an den sogenannten Netztreffen, das sind organisierte Fischessen mit netten Gesellschaftern. Der Jahresbeitrag beträgt nur Fr. 100.- pro Haushalt (2 Personen). Wie kann ich Mitglied werden? Nehmen Sie ganz unverbindlich teil an einem Netztreffen oder melden Sie sich ganz einfach beim Netzmeister in Ihrer Region. Mehr Infos unter www.goldenerfisch.ch 66 |

Die Netzmeister Erwin Vogel (links) und Markus Krüger.

Netzmeister St. Gallen Erwin Vogel Schönbüelpark 14 9016 St. Gallen Tel. 079 818 83 17 ervo@bluewin.ch

Netzmeister Rheintal Markus Krüger Schlipfweg 10 9467 Frümsen Tel. 078 703 54 17 markus@markuskrueger.ch


Forellenzucht Schwendi – Genuss aus dem Weisstannental Umgeben von malerischen Wäldern und Bergen liegt die Forellenzucht Schwendi mit dem kristallklaren Teich und dem gemütlichen Restaurant Fischerstübli am Eingang des Dörfchens Schwendi im Weisstannental. Für das Aufziehen von Forellen und Saiblingen ist das gleichbleibend kühle Quellwasser in Schwendi ideal. Etwa zwölf Tonnen Fisch produziert Meinrad Gmür in seiner blitzsauberen Indoor-Anlage. Die erstklassige Qualität wird von der regionalen Sternegastronomie und ihrer internationalen Kundschaft geschätzt. Einen gemütlichen Kontrast dazu bildet das Fischerstübli. Ohne Schlips und Kragen, sondern einfach freundschaftlich, so fühlen sich die Gastgeber Meinrad und Esther und ihre Gäste am wohlsten. Im Saal ist Platz für Gesellschaften bis 65 Personen. Natürlich stehen Forelle und Saibling in vielfältigen Varianten auf dem Menü. Die unschlagbare Frische kommt am besten zur Geltung in Gerichten wie Forelle Müllerin oder Saiblingsfilet in Olivenöl gebraten. Delikat sind auch die kalt geräuchterten Filets beispielsweise als Einlage in einem feinen Rieslingsüppchen. Im Fischerstübli isst man aber auch ausgezeichnet Fleisch wie Tatar oder Carpaccio vom Rind. Im Sommerhalbjahr können die Gäste ihre Forellen auf

Alpen-Ceviche Zutaten (für 4 Personen) Marinade/Beize Saft von einer Bio-Zitrone oder Limette Salz & Pfeffer

Wunsch selbst im idyllischen Teich fangen. Die gefangenen Fische werden küchenfertig verarbeitet, oder man lässt sie sich fangfrisch servieren. Das Weisstannen-Tal ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderungen und Biketouren. Forellenzucht Schwendi Meinrad und Esther Gmür-Bachmann Weisstannenstrasse, 7325 Schwendi, Tel. 081 723 54 22 kontakt@forellenzucht-weisstannen.ch www.forellenzucht-weisstannen.ch

Diese ursprünglich peruanische Zubereitung bringt auch den Geschmack unserer heimischen Fische wunderbar zur Geltung. Die Säure der Marinade gart das Fischfleisch sehr schonend: Das Resultat hat Biss und bleibt doch zart.

Zutaten 600 Gramm fangfrischer Fisch in mundgerechte Stücke geschnitten (z.B. Forelle, Saibling, Felche) 1 rote Chilischote geschnitten 1 rote Zwiebel gehackt 1 Bund Schnittlauch, geschnitten 1 EL Majoran und Thymian

Zubereitung • Die Fischstücke würzen und 30 Minuten marinieren. • Mit den Zutaten vermischen, und eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. • Mit knusprigem Weissbrot oder geschwellten Kartoffeln servieren.

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PR MIGROS Ostschweiz

Regionale Wertschöpfung -eine runde Sache Das Programm „Aus der Region. Für die Region.“ (AdR) der Migros Ostschweiz steht für regionale Produkte. Das Beispiel der Familie Eichenberger aus Uhwiesen zeigt eindrücklich, was es bedeutet, die Wertschöpfung in der Region zu halten. Die Eichenbergers haben sich dem Obstbau und der Herstellung von getrockneten Apfelringli verschrieben. Ihre Äpfel begleiten sie von der Blüte bis zum Abfüllen ins verkaufsfertige Säckli. Die Siedlung Im Brand ist Wohn- und Arbeitsort für drei Generationen: Während Karl Eichenberger (81), der den Hof in den 1960er-Jahren übernommen hat, noch heute liebend gern in der Werkstatt herumschraubt, sind Peter Eichenberger (54) und Sohn Erik (27) für die Betriebsleitung zuständig. Gemeinsam mit je nach Saison 20 bis 25 Angestellten bewirtschaften sie rund 20 Hektar Anbaufläche, bauen Beeren, Steinobst und Kernobst an. Vreni, Peters Frau, ist für die Direktvermarktung der

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Früchte im eigenen Hofladen zuständig. Im Gespräch mit Eichenbergers wird schnell klar: In diesem Betrieb stecken viel Herzblut und Leidenschaft. Das verlangt Peter Eichenberger auch von seinen Angestellten: «Sie müssen Früchte lieben. Ihre Augen müssen den Geschmack und den richtigen Reifegrad erkennen können.» 20 Stunden im Trockner Seit 2016 haben Eichenbergers neben dem Anbau und Verkauf von Obst und Beeren ein weiteres Standbein: Sie stellen getrocknete Apfelringli für die Migros Zürich und die Migros Ostschweiz her. Für den Direktverkauf trocknen Eichenbergers schon seit rund 30 Jahren

Obst, nun sind die Mengen aber wesentlich grösser als früher. «Ziel ist es, dass die Äpfel für die Ringli möglichst alle aus eigener Produktion stammen», erklärt Peter Eichenberger, während er einen Kontrollblick in einen der vier Umlufttrockner wirft. Für die Ringli werden vorwiegend Äpfel der Sorten Jonagold und Idared verwendet. Letztere sind dank ihrer Säure für Trockenobst optimal geeignet. Viel Handarbeit Mit einer speziell für die Familie Eichenberger entwickelten Maschine werden die Äpfel entkernt und in gleichmässige Scheiben geschnitten. Vier Mitarbeiterinnen sind damit beschäftigt, die Ringe


in regelmässigen Abständen auf Gitter zu legen. Anschliessend kommen die Apfelringli für 20 bis 22 Stunden bei 38 bis 45 Grad in den Trockner. «Bei diesen Temperaturen bleiben Geschmack, Farbe und Vitamine der Äpfel erhalten», erklärt Erik Eichenberger. Beim Trocknen werden weder Zusätze noch Haltbarkeitsmittel hinzugefügt: Eichenbergers Apfelringli sind so natürlich wie jene, die schon die Mutter von Erik hergestellt hat. Die Apfelringliproduktion ist für Eichenbergers eine schöne Ergänzung zum sehr wetterabhängigen Obstbau. Wenn es regnet, sind die Mitarbeitenden dank der Apfelringli trotzdem ausgelastet. Wertschöpfung in der Region «Es ist schön, dass wir die ganze Wertschöpfungskette auf unserem Betrieb haben», sagt Peter Eichenberger. Das ist auch ganz im Sinne der Ökologie: Kürzer könnten die Transportwege der Äpfel wohl kaum sein. Die fertigen Säckli liefert die Familie Eichenberger über die Tobi Seeobst in Bischofszell an die Migros Ostschweiz nach Gossau. So können

die Lastwagenfahrten optimal ausgenutzt werden. Gerade wegen ihrer Nähe zur deutschen Grenze wissen Eichenbergers, wie wichtig die Zusammenarbeit in der Region ist. «Es muss ein gemeinsames Interesse von Produzenten und Detailhändlern sein, die Wertschöpfung in der Region zu halten», betont Peter Eichenberger. Über 1500 regionale Produkte So wie die Familie Eichenberger arbeiten seit 2003 mehr als 3500 Bauernfamilien, Produzenten und Lieferanten aus der Region mit der Migros Ostschweiz zusammen. Die Konsumentinnen und Konsumenten können dank dieser Partnerschaften aus einer Palette von insgesamt über 1500 AdR-Produkten auswählen. Gleichzeitig unterstützen sie mit dem Kauf regionaler Produkte die heimische Wirtschaft und helfen mit, Arbeitsplätze zu erhalten. www.ausderregion.ch

Was ist AdR?

Das Label Aus der Region. Für die Region wurde 1999 von der Genossenschaft Migros Luzern lanciert. Seit 2003 finden AdRProdukte auch bei Migros-Kunden in der Ostschweiz stetig wachsenden Anklang. Basis für den Erfolg des Labels bilden die über 1500 AdR-Produkte – und damit die mehr als 3500 Bauernfamilien, Produzenten und Lieferanten aus der Region, die mit Leib und Seele hinter diesen Produkten stehen. Durch den Kauf von AdR-Produkten unterstützt der Konsument unmittelbar die heimische Wirtschaft und hilft mit, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.

MGB www.migros.ch

Wir geben alles für regionale Produkte.

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Mein Stück Heimat. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

www.ausderregion.ch

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PR

Ostschweizer Edamame Edamame tragen zwar einen exotischen Namen sind aber echt schweizerisch. Seit drei Jahren gedeihen die Sojabohnen nun in grösseren Mengen im Ostschweizer Klima bestens. Ein absolutes Trendgemüse mit vielen gesunden Eigenschaften.

Eine kleine Erfolgsgeschichte Der Fahrmaadhof in Diepoldsau und die ProVerda AG in Rebstein tüfteln schon seit gut fünf Jahren an der perfekten Sojabohne für den Anbau in der Schweiz. In ihrem Ursprungsland Japan trägt sie den Namen Edamame, der «Bohne am Zweig» bedeutet. Vor gut drei Jahren wurde für die Bedingungen im St. Galler Rheintal die ideale Sorte gefunden. Sie bildet knackig ­grüne Bohnen mit grossen Kernen. Um die perfekte Kernen­ ­ qualität zu garantieren, hat die ProVerda AG eine eigene Entker­ nungsmaschine entwickelt und gebaut. Im Jahr 2017 betrug die Produktions­ flä­ che bereits 25 Hektar, auf denen ­unge­fähr 200’000 kg Edamame geerntet wer­den. Die Power-Bohne Sojaprodukte verfügen über einen sehr hohen Proteingehalt. Zusätzlich bietet 70 |

Soja alle notwendigen Aminosäuren, was sie vor allem für die vegetarische oder vegane Ernährung attraktiv. Vitamin A und E, Kalzium, Eisen und wertvolle Omega-3-Fettsäuren runden die vorteilhaften Eigenschaften von Soja ab. 365 Tage im Verkauf Im Sommer gibt es auch die Möglichkeit, frische Edamame zu kaufen beim Biohof von Klaus Böhler in Seuzach, der nach den Vorgaben von demeter und Bio produziert: www.edamame.ch Die Tiefkühltechnologie macht es möglich, dass heute ganzjährig Schweizer Edamame verfügbar sind. Sie erhalten Sie bei der MIGROS, beim oben erwähnten Klaus Böhler sowie beim Online-Versand-Shop www.farmy.ch Bei grösseren Mengen für die Gastro­ nomie oder Veredelungsbetriebe, freut sich die ProVerda AG auf Ihren Anruf.

Vielseitig und gesund Ganze Edamame können als Snack, zum Apero oder als Gemüsebeilage zu Sushi serviert werden. Weitere Informationen und Rezepte über Edamame finden Sie ebenfalls auf www.edamame.ch Die ProVerda AG ist ein Aufbereitungsund Verarbeitungsbetrieb für Frischwie Tiefkühlgemüse.

ProVerda AG Fabian Tobler Balgacherstrasse 6 9445 Rebstein 071 775 96 96 info@proverda.ch www.proverda.ch


Land & Leute

«Vo Puur zu Puur» 2018 Kühe, Milch, Hühner und Gemüse sind der Inbegriff von Bauernhof. Aber Bauernhof ist nicht gleich Bauernhof und es gibt auch hier einige Fragen zu beantworten. Am 16. September öffnen sechs Betriebe in der Region See-Gaster ihre Hoftüren. Es gibt vieles, was sich vom Hörensagen her anders anfühlt als in der Praxis. Vo Puur zu Puur möchte nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Erlebnisse bieten. Am 16. September öffnen in der Region See-Gaster sechs verschiedene Bauernhöfe ihre Tore und bieten hofspezifische Informationen, regionale Spezialitäten und ein spannendes Kinderprogramm an. Mit einem kostenlosen Shuttlebus lassen sich alle Betriebe müherlos erreichen. Bauernhöfe mit offenen Hoftüren • Petra und Martin Krucker, Wagen • Familie Melchior Kuster, Eschenbach • Gabi und Alois Mettler, Benken • Martina und Martin Rüegg, Rüeterswil • Familie Franz Schuler, Benken • Familie Martin Thalmann, Ernetschwil

Der CULINARIUM-Betrieb von Familie Schuler in Benken ist bereits am Vortag geöffnet. www.ludihof.ch. Vo Puur zu Puur ist ein wichtiger Programmpunkt im Jubiläumsjahr der Linth-Tour. www.linth-tour.ch

Tag der offenen Hoftür 16. September 2018 (Eidg. Dank-, Buss- und Bettag) Zeit: 10 bis 17 Uhr kostenloser Shuttlebus www.vopuurzupuur-sg.ch

Zu Gast bei Rheintaler Landwirten Der vorbildlich organisierte Agrotourismus im St. Galler Rheintal bietet die Chance für einzigartige Wochenendoder Ferienerlebnisse. Die Landwirtschaft ist Teil der Kultur und des Brauchtums des heute noch bäuerlich geprägten Rheintals. Mit agrotouristischen Angeboten auf ihrem Hof eröffnen Bauernfamilien interessierten Gästen einen echten Einblick in ihren arbeitsintensiven Alltag. Darin dreht sich vieles um Tiere: Um Kühe, Kälber, Ziegen, Katzen, Kaninchen, Hunde und Hühner. Wer mithelfen will, ist herzlich willkommen, doch na-

türlich ist auch möglich, die Atmosphäre als stiller Beobachter zu geniessen. Nach einem Tag auf dem Hof und einer Nacht im Stroh, verändert sich bei den meisten ihr Bild von der Landwirtschaft: Sie bekommt mehr Facetten, sie riecht, sie tönt, sie weckt Gefühle! Der Morgen beginnt mit einem währschaften Frühstück – selbstverständlich mit regionalen oder sogar hofeigenen Produkten. Für aktive Freizeitgestaltung bietet das Rheintal ein ausgedehntes Netz an Velo-, Skater- und Wanderwegen. Im Sommer ist es nicht weit

zum Boden- oder Walensee oder einem der idyllischen Badeseen. Zurück auf dem Hof wartet ein feines Zvieriplättli oder ein zünftiges Nachtessen. Und das stimmige oder feine Souvenir findet man meist im Hofladen. Steigmatt, 9462 Montlingen, www.steigmatt.ch Heiterhof, 9453 Eichberg, www.heiterhof.ch Ribelhof, 9450 Lüchingen, www.ribelhof.ch Rosentürmli, 9425 Thal, www.rosentuermli.ch | 71


PR Land & Leute

Wie in der guten alten Zeit – nur besser! Alles etwas selten geworden in diesen Tagen: das wohltuend Entschleunigte, das echt Natürliche, längst vergessen Geglaubte. Aber halt, es ist noch da, wenn auch etwas verborgen. Auf der Öpfelfarm mitten in Mostindien, abseits der Alltagshektik und doch nicht weit weg. Da ist der Hofladen der Familie Kauderer. Voller unverfälschter Produkte, auf ursprüngliche Art und mit viel Liebe produziert. Klingt paradiesisch? Lassen Sie sich überraschen. Mehr zur Öpfelfarm, dem Hofladen und auch Online einkaufen können Sie unter www.oepfelfarm.ch. Öffnungszeiten Hofladen: Mi & Fr 13.30-17.30 Uhr, Sa 08-12 Uhr oder nach telefonischer Anmeldung. Öpfelfarm Roland und Monika Kauderer Olmishausen 18 9314 Steinebrunn Tel. 071 470 01 23 Fax 071 470 01 24 kauderer@oepfelfarm.ch www.oepfelfarm.ch

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Hofstadl Gossau – natürlicher Hofgenuss

Rohners Hofladen – Mehr als Sie erwarten

Christoph Koch ist zu Recht stolz auf die wunderschönen Räumlichkeiten auf dem Hof im Weiler Albertschwil bei Gossau. Das professionelle gastronomische Angebot wird rege genutzt für Firmenanlässe und private Feiern. Für den Catering-Service ist das hochmotivierte Team ebenfalls bestens ausgerüstet. Die Gäste schätzen die starke regionale Verwurzelung, die sich als roter Faden durch das kulinarische Angebot zieht. Bei Metzgete, Brunch oder Spargelschmaus, Familie Koch setzte von Anfang an mit Erfolg auf Zutaten von den eigenen Feldern und aus der Nachbarschaft. Auch Fleisch, Gemüse, Kräuter oder Obst stammen, wenn möglich, direkt vom Hof. Eine wachsende Stammkundschaft schätzt auch das frische Angebot im Hofladen, zu dem auch eine eigene Hofbäckerei und Konditorei gehört. Das schmackhafte Bauernbrot oder der feine Butterzopf sind begehrt frisch aus dem Ofen. Schöne Geschenkideen waren von Anfang an ein Trumpf des Hofstadls: Die liebevoll verpackten Spezialitäten sind mittlerweile an rund 20 Verkaufsstellen in der Ostschweiz erhältlich.

Neben selbst angebautem und erntefrischem Obst, Salaten und Gemüse finden Sie im modernen Hofladen auch regionale Köstlichkeiten wie Milchprodukte, Käse und Wurstwaren. Vieles wird direkt auf dem Bauernhof produziert, wie Brot und Gebäck, Confis und Sirups, Sugos und Eingemachtes sowie Snacks und Süsses. Abgerundet wird das Lebensmittelsortiment durch eine grosse Auswahl an Mehl und Getreide, Müslis, Teigwaren, Essig und Öle, Honig und Brotaufstriche sowie Tees und Getränke – meist in Bio-Qualität. Nebst kulinarischen Köstlichkeiten erwarten Sie kreative Geschenkartikel und die liebevoll gestalteten Genusskörbe – auf Wunsch individuell zusammengestellt – aus dem breiten Sortiment von regionalen Köstlichkeiten und Geschenkideen. So wird nachhaltiges und geschmackvolles Schenken ganz leicht! Neu lässt sich das Rohner-Sortiment auch online bestellen. Schauen Sie mal rein – Sie werden überrascht sein!

Hofstadl Albertschwil 585 9200 Gossau Tel. 071 385 82 01 info@hofstadl.ch www.hofstadl.ch

Rohners Hofladen Hiltisau 1 9469 Haag Tel. 081 771 53 31 info@rohners-hofladen.ch www.rohners-hofladen.ch


2017-18

Naturnahes Schenken aus Schuler's Hofladen

Medaillenregen fürs St. Galler Öl

Säntisblick-Destillerie Edle Brände erleben

Die Freilandeier in Schuler‘s Hofladen stammen allesamt von den eigenen Hühnern. Die geschmackvollen Eier werden zu delikaten Frischei-Teigwaren weiterverarbeitet. Das Herz eines jeden Pastaliebhabers schlägt höher bei der breiten Auswahl an Formen und Aromen. Doch Schuler’s Hofladen in Benken hat noch viel mehr zu bieten. In liebevoller Handarbeit werden Obst und Gemüse zu Köstlichkeiten verarbeitet. Für Schleckmäuler empfehlen sich die gedörrten Apfelringli mit oder ohne Schokoladenüberzug und natürlich die eingemachten Konfitüren. Auch hausgemachte Tomaten-Sugo und herzhafte Wurstwaren von den eigenen Kühen findet man im Angebot von Schuler’s Hofladen. Natürlich herzhafte Produkte frei von Konservierungs- und Aromastoffen mit viel Liebe zum Detail in originellen Geschenktüten oder als Geschenkkörbe verpackt.

Einheimische, kaltgepresste Öle werden immer mehr als Genussmittel erkannt und geschätzt. Vertrauen Sie vor allem Ihrem Geschmacks- und Geruchssinn. Bei der richtigen Auswahl können selbstverständlich auch Auszeichnungen und Prämierungen hilfreich sein. Das St. Galler Rapsöl ist das einzige Schweizer Öl, das an der prestigeträchtigen internationalen Rapsölprämierung DGF jedes Jahr mit der Medaille für ausgezeichneten Geschmack gekrönt wurde. Inzwischen ist das bereits ein Dutzend Mal geschehen. Eine grosse Ehre wurde dem St.Galler Haselnussöl am «Concours Suisse des produits du terroir» zuteil. Es wurde mit dem Prix d’excellence ausgezeichnet. Dieser Titel wird dem allerbesten Produkt der gesamten Wettbewerbskategorie verliehen. Ebenfalls für diesen Titel nominiert war das St. Galler Hanföl, das schliesslich mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Am Wettbewerb wurden über 1200 Produkte beurteilt.

Die Höhenlagen ob der Thur sind ideal für den Obstbau. Seit 1999 setzt Bruno Eschmann auf Kirschen und Zwetschgen. 2004 hatte er die «Schnapsidee» zur Säntisblick-Destillerie. Die Entwicklung seines handwerklichen Niveaus seit jenen Anfangsjahren ist beeindruckend. 2008 zertifizierte CULINARIUM seine Produkte. Kurz darauf gewann er mit dem Vieille Prune eine erste Auszeichnung – seither sind viele dazu gekommen. Eschmann verfeinert sein Know-how Jahr für Jahr und entdeckt für sich und seine Kundschaft neues Territorium. Neben den Edelbränden entstehen in der Destillerie neuerdings auch Whisky und Gin. Ein weiteres Projekt des Brenners: Er erfüllt seinen Kunden den Traum vom eigenen Whisky. Bruno Eschmann bietet dafür eine grosse Auswahl von Fässern (z.B. Sherry, Port, oder Bourbon) in Grössen von 10 bis 200 Liter und auch beim Brennmalz stehen reizvolle Varianten zur Wahl.

Schuler's Hofladen Ludihof 4 8717 Benken Telefon 055 283 15 84 schuler.mettler@bluewin.ch www.ludihof.ch

Die St. Galler Öle finden Sie bei den meisten Detaillisten im CULINARIUM-Gebiet oder im Online-Shop www.st.galleroel.ch

Säntisblick-Destillerie Bruno Eschmann Geisberg, 9246 Niederbühren Tel. 076 393 88 45 info@saentisblick-destillerie.ch www.saentisblick-destillerie.ch

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Wein

Perspektive Biowein 2017 war ein schwieriges Jahr für den St. Galler Weinbau, weil der Spätfrost in vielen Rebbergen massive Schäden anrichtete. 2017 war aber auch ein gutes Jahr, denn Marco Casanova aus Walenstadt wurde zum Schweizer Biowinzer des Jahres gewählt. Zufall oder neue Perspektive?

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inzer Marco Casanova, der seit 2014 den Betrieb WeinPur in Walenstadt führt, erreichte mit seinem Seemühle Chardonnay 2015 und seinem Pinot Noir Fürscht 2015 die beste Durchschnittsnote im prestigeträchtigen Wettbewerb der Fachzeitschrift Vinum unter dem Patronat von BioSuisse. 53 Winzerinnen und Winzer reichten 213 Weine ein, darunter so renommierte Betriebe wie das Bioweingut Lenz. Der Kanton St. Gallen war in diesem Wettbewerb stark vertreten – auch dank den engagierten Bio-Pionieren Bruno Bosshart aus Berschis und Edy Geiger aus Thal. Das ist kein Zufall. Besuch in Walenstadt Das Gespräch mit Marco Casanova fin-

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det an einem stürmischen Januarmorgen statt. Weit weg von jedem Weinbau-Klischee. Keine reifen Trauben, kein farbiges Laub, sondern grauer Himmel, kalter Wind und nasser Schnee. Doch der Biowinzer des Jahres strahlt in seinem Weinkeller an der Seestrasse 43 heitere Zuversicht aus. Mit seinem Unternehmen WeinPur setzt Marco Casanova auf biodynamischen Anbau – inspiriert von den Ideen Rudolf Steiners. Er erfüllt die aufwändigen Auflagen des Labels Demeter und wird dieses Jahr zertifiziert werden. Marco Casanova fühlt sich im Einklang mit der Wahrnehmung, dass Rhythmen und Konstellationen des Kosmos unsere Welt beeinflussen – insbesondere alles, was wir säen, pflanzen und kultivieren.

Was sind die praktischen Herausforderungen? Um den Vorgaben von Demeter perfekt zu entsprechen, müsste ich eigenes Vieh halten, um einen lokalen Kreislauf in Gang zu bringen. Das kann ich bisher nicht, und im Sarganserland ist es schwierig, Bio-Mist für die Düngung zu finden. Ich bin zum Glück bei einem Bauern in Bad Ragaz fündig geworden. Die grösste Herausforderung für jeden Winzer ist das Wetter, das in den letzten Jahren eindeutig extremer wird. Ein Unterschied zum konventionellen Weinbau ist die Arbeit im Keller. Ich arbeite nur mit Naturhefe und greife bewusst zurückhaltend ein in die natürlichen Gärungsabläufe und den Ausbau. Ohne Enzyme, mit minimalem Schwe-


feleinsatz. Das bedeutet eindeutig mehr Aufwand. Mehr Präsenz im Keller, aber auch mehr Gespür für all die Dinge, die da passieren. Ich nenne das «kontrolliertes Nichtstun», aber eigentlich ist es eine intensivere Beziehung zum Wein, der da heranreift. Meine Weine werden dadurch weniger berechenbar. Sie sind dafür lebendig und authentisch. Diese Arbeitsweise passt nicht in das Sortiment der grossen Detaillisten, aber es gibt genügend Weinhandlungen, Gastronomen und Kunden, die genau das schätzen – auch über die Region hinaus in St. Gallen, Zürich und Bern. Was ist für dich ein guter Wein? Ein Wein ohne Fehler. Wenn nicht sorgfältig gearbeitet wird, dann schmeckt man das. Aber wichtiger finde ich, ob ein Wein mich bewegt. Was braucht es denn, dass dich ein Wein bewegt? Ich schätze Ecken und Kanten, Lebendigkeit, einen ersten Eindruck, der nicht allzu klar ist. Nicht einfach päng! Da muss noch ein Geheimnis sein, das mich reizt. Es muss im Gaumen etwas passieren. Das kann ganz verschieden ablaufen. Darum gibt es für mich auch nicht einen besten Wein. Es geht beim Weintrinken immer um Begegnungen, Situationen, Emotionen. Ein Wein ist auch nicht jeden Tag gleich. Es gibt Tage, an denen sie verschlossen bleiben, und an manchen zeigen sie sich in ihrer ganzen Qualität. Wie wir. Ist das für dich eine Motivation? Einen Superwein machen. Jeder Winzer versucht immer den bestmöglichen Wein zu machen. Du weisst aber nie, ob es dir gelingt. Bis zur Abfüllung ist das ein Wechselbad der Gefühle. Richtig einschätzen, wie gut ein Wein wirklich geworden ist, kann ich, wenn ich die Reaktion der anderen Menschen beobachte. Zu einem Superwein gehört immer auch Glück. Man trifft so viele

Entscheidungen, man ist abhängig von so vielen Faktoren, die man nicht unter Kontrolle hat. Aber genau das fasziniert mich am Weinmachen. Es ist ein grosses Spiel. Ein Abenteuer. Man hat dich in der Weinpresse den Zauberer vom Walensee genannt. Bist du mehr Handwerker oder Magier? Ohne gutes Handwerk kann man keinen Wein machen. Um zu lernen, zu verstehen und all die verschiedenen Arbeiten in den Griff zu bekommen, braucht es Zeit, Ausdauer, Geduld und viel Freude an dem, was man tut. Bei mir hat es sicher 20 Jahre gedauert, bis ich das Winzerhandwerk soweit im Griff hatte, dass ich dachte, jetzt könnte ich selbständig werden. Aber ich weiss auch, dass ich noch so viel lernen kann. Weiterlernen ist mein Lebenselixir. Es hält jung. Zur Magie: Für mich ist jeder gute Winzer irgendwie ein Zauberer und ein Artist. Wir bewegen uns ja häufig auf einem Drahtseil. Apropos Drahtseil: Du hast selber finanziell in einen tiefen Abgrund geschaut, und mit Crowdfunding einen unkonventionellen Ausweg ausprobiert. Wie funktioniert das? 2016 kam viel zusammen. Ich steckte mitten im Aufbau, und dann machte mir das Wetter so richtig das Leben schwer. Frostschäden, Regennässe, Pilzbefall, Kirschessigfliegen. Das bedeutete Verluste und vor allem viel Arbeit im Rebberg. Da fehlte die Zeit für wichtige Kundenkontakte, für Marketing, für so vieles. Ich erkannte, dass es finanziell bedrohlich eng wurde. Ich arbeite ja nicht allein, es ging um die Löhne meiner Angestellten. Ich wusste, dass ein Zürcher Kollege eine ähnliche Situation mit Crowdfunding gemeistert hatte. Man stellt seine Situation auf einer OnlinePlattform vor, liefert Argumente und zeigt die Perspektiven. Es geht dabei um Inspiration, nicht um Mitleid. Als mir das noch nicht klar war, hatte ich Bauch-

Biologischer Weinbau

Die grösste Herausforderung ist neben den Unwägbarkeiten des Wetters der Umgang mit aggressiven Schädlingen wie dem Falschen und Echten Mehltau oder der Kirschessigfliege. Folgende Grundregeln gelten: •

Einsatz robuster, pilzwiderstandsfähiger Rebsorten, die für das regionale Klima geeignet sind.

Verzicht auf Herbizide, Förderung der Bodenfauna, Vermeidung von Erosion.

Förderung der Artenvielfalt durch Bodenbegrünung, Trockenmauern, Holzhaufen.

Kein Kunstdünger: Steinmehl und organischer Dünger (z.B. Mist).

Verzicht auf Insektizide, Förderung von Nützlingen.

Pilzbekämpfung nur mit Schwefel, Kupfer oder Tonerde. Keine synthetischen Fungizide.

Minimaler Einsatz von Schwefel bei der Weinproduktion.

Demeter

Demeter ist das Qualitätslabel für biodynamischen Anbau. Die Anforderungen sind noch strenger als jene für den Bioweinbau. Neben dem Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger, wird die ökologische Vielfalt im Rebberg hoch gewichtet. Der Boden wird mit biodynamischen Präparaten aus Kräutern, Mineralien und Kuhmist vitalisiert. Zur Vinifikation sind nur schonende Verfahren und Naturstoffe zugelassen. www.demeter.ch

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Das Landwirtschaftliche Zentrum des Kantons St. Gallen in Salez betreibt im benachbarten Frümsen den Staatswingert. Dieser Rebberg dient als Versuchs- und Demonstrationsrebberg für die St. Galler Winzerinnen und Winzer. Dort ist im Jahre 2010 eine Rebanlage mit 20 verschiedenen PIWIRebsorten aufgebaut worden. Diese Parzelle wird gemäss den Richtlinien von Bio-Suisse bewirtschaftet. Die gewonnen Erfahrungen sollen den Winzerinnen und Winzern wichtige Erkenntnisse bei der praktischen Umstellung auf eine Bio-Produktion im eigenen Rebberg bringen.

weh. Ich wollte nicht betteln. Aber darum geht es eben nicht. Wenn man es richtig macht, gibt man den Menschen eine Möglichkeit sich zu engagieren, mitzuhelfen und Teil von etwas zu werden, das ihr Leben bereichert. Ich habe mein Projekt auf 100-days.net vorgestellt und bekam die nötigen 60000 Franken von insgesamt 144 Unterstützern. Je nach Betrag wurden sie mit Wein, einem Besuch in unserem Betrieb oder dem «Weinnachtsgeschenk» belohnt – das sind je sechs Flaschen von jedem Wein, den wir produzieren. Womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte, war die Hilfsbereitschaft der Leute. Viele wollten praktisch im Weinberg mithelfen. Einer hat mir eine Mähmaschine finanziert, der Inhaber einer Werbeagentur unterstützt mich bei der Öffentlichkeitsarbeit. Und all diese Menschen, machen unschätzbare Werbung in ihrem Umfeld. Es ist eine überraschend positive Erfahrung. Das Rebjahr 2017 war für dich aber noch schwieriger... In Walenstadt haben wir durch den 76 |

Frost rund 70 Prozent des Ertrags verloren. Doch die Erfahrungen aus dem Crowdfunding und mein Titel haben mir die Zuversicht geschenkt auch mit dieser Situation optimistisch umzugehen. Natürlich möchte ich die Chance nutzen, die mir der Preis eröffnet hat. Viele Menschen wissen jetzt, dass ich spannenden Wein machen kann. Aber ich muss Wein machen! Als Ausgleich für meine Ernteausfälle habe ich in der Westschweiz und im Tessin Trauben gekauft von hervorragenden Bio-Winzern, die ich kenne. Daraus produziere ich hier so genannte Kuckucksweine. Meine Winzerfreunde lassen mich hier «ihre Eier» ausbrüten. Es ist ein Experiment aus der Not heraus, aber es könnte eine Strategie sein, die wertvoll und nötig wird, wenn wir mehr extreme Klimabedingungen erleben. Wie siehst du die Zukunft des St. Galler Weins? Spielt Biowein eine Rolle? Ich sehe die Zukunft des St. Galler Weins optimistisch. Mich hat an den St. Galler Weinspitzen 2018 sehr beeindruckt, wie viel Energie und Know-how

da mittlerweile vorhanden ist. Beim Thema Bio bin ich nicht so euphorisch. Es wird nur dann eine wichtigere Rolle spielen, wenn die Branche den biologischen Anbau ernsthaft fördert. Das fängt an bei der Ausbildung. Bio sollte nicht als Sonderfall angeschaut werden, für den man Extra-Kurse belegen muss, sondern selbstverständlicher Teil der Ausbildung sein. Eigentlich müsste vieles umgekehrt laufen. Die vernünftige Einstellung, achtsam zu produzieren müsste belohnt werden, und wer das nicht tut, müsste sich erklären. Von mir aus sogar einen Strafzuschlag zahlen für die Umweltbelastung, die er mit seinen Methoden in Kauf nimmt. Wenn ich mal ein bisschen spinnen darf: In einer idealen Welt würde der Kanton die Zertifizierungen für den Bio-Anbau übernehmen, und wir Unternehmer dafür all die Extraarbeit, die es bedeutet, wenn man nachhaltig und rücksichtsvoll mit der Umwelt arbeitet. Das Ziel einer vernünftigen Landwirtschaft sind für mich gute, gesunde Produkte und die Erhaltung der natürlichen Grundlagen für unsere Nachkommen.


St. Galler Biowein-Pioniere Der Kanton St. Gallen entwickelt sich im Weinbau zum Bio-Hotspot. Das hat viel mit zwei engagierten und weitsichtigen Persönlichkeiten zu tun.

Edy Geiger aus Thal

Sein Betrieb ist seit 1985 mit der BioSuisse Knospe zertifiziert. Die PIWITraubensorte Maréchal Foch wächst schon seit 30 Jahren in seinem Rebberg am Buechberg. Heute wachsen dort auch die Sorten Bianca, Cabernet Jura, Cabernet Cantor, Solaris, Muscaris und Divico. Weshalb ist Bio nur eine Nische? Bio-Weinbau mit den herkömmlichen Traubensorten bringt dem Winzer ein höheres Risiko, da die erlaubten Spritzmittel relativ schwach wirken. Ich selber musste traurige Ernteausfälle hinnehmen. Der Arbeitsaufwand ohne Herbizide ist deutlich höher. Die Reduktion der Düngung bringt kleinere Erträge, dafür bessere Qualität. Diese muss der Konsument jedoch zuerst entdecken. Vom Winzer braucht es Überzeugung und Mut auf Bio umzustellen. Da in der Ausbildung wenig für Bio gemacht wird, fehlt die Motivation zur Umstellung. Es freut mich sehr, dass ich mit Fabia Knechtle Glogger eine Nachfolgerin gefunden habe, die meine Arbeit aus Überzeugung weiterführen wird. Sie hat an der Hochschule in Wädenswil als Umweltingenieurin abgeschlossen. Sie erkennt die positive Entwicklung von Flora, Fauna und Bodens, die in den letzten 30 Jahren dank giftfreier Bewirtschaftung möglich war. Als einer der ersten Weinbaubetriebe der Schweiz will sie ausschliesslich PIWI-

Sorten anbauen. Auf gesunden und nicht gespritzten Trauben leben so viele Mikroorganismen, dass ohne Beigaben rasch eine gute Gärung einsetzt. So lassen sich ohne grosses Zutun des Winzers Spitzenweine keltern. Das belegen die vielen Prämierungen an nationalen und internationalen Wettbewerben. Der erste St. Galler Wein, der am Grand Prix du Vin Suisse mit Gold ausgezeichnet wurde, war 2008 mein Maréchal Foch. Wie sehen Sie die Zukunft des St. Galler Weins? Das zunehmend wärmere Klima ist ein Vorteil für den Weinbau. Viele konventionell arbeitende Winzer haben inzwischen erkannt, dass sie mit den neuen PIWI-Sorten ökologischer arbeiten können und die Weine bei den Konsumenten gut ankommen. Die Vielfalt ist in den letzten Jahren rasch gewachsen und die Qualität hat enorm zugelegt. In den nächsten Jahren wird die Reduktion von Pestiziden im Weinbau zum wichtigen Thema. Ich erwarte eine steigende Zahl von St. Galler Bio-Betrieben, vorwiegend mit PIWI-Traubensorten.

Bruno Bosshart aus Berschis

Bruno Bosshart gilt als einer der Pioniere des biologischen Weinbaus in der Schweiz. 1988 begann er mit Winzerkollegin Romy Grimm auf kontrollierte bio-

logische Wirtschaftsweise umzustellen. Bruno Bosshart vertritt die Schweiz im Vorstand von PIWI international. Er bewirtschaftet Weingärten in Quinten, Walenstadt, Berschis, Flums und Sargans und gehört zu den bekanntesten Winzern ausserhalb des Kantons. Was braucht es, damit mehr Winzer biologischen Weinbau betreiben? Sicherlich Mut und Zuversicht bei den Winzern, auch Ausdauer und Fingerspitzengefühl, spannende Weine und nicht zuletzt Kunden, die den ökologischen Mehrwert schätzen und nachfragen. Welchen PIWI-Sorten geben Sie die grössten Chancen auf dem Markt? Die Pionierarbeit besteht darin, falls die klimatischen Anbauhürden bewältigt sind, zu erkennen, welche Finessen eine Sorte im Weinausbau hergibt. Vielfach ist es so, dass eine Sorte wunderbare Weine hergibt, aber im Anbau hinterherhinkt, wie die Muscaris, die nach nur einem Frost auf den Nachtrieben keine Früchte mehr ansetzt. Ich bin kein Marktforscher. Vergleiche ich aber Wein mit Musik, gibt es Liebhaber für den virtuosen Mozart, aber auch für die rohen Rolling Stones – beide genial. Ich sehe in der Schweiz einen sehr vielfältigen Weinmarkt mit einem enormen Chancenpotential, das es zu erobern gilt. Wie sehen Sie die Zukunft des St. Galler Weins? Spielt Biowein dabei eine Rolle? Das kann wachsen, aber nicht auf dem Verordnungsweg. Eine innere Überzeugung kann auch in Teilschritten umgesetzt und entwickelt werden. Letztendlich überzeugt die Kunden aber nur ein Betrieb, der konsequent auf Bio umstellt. | 77


PR Wein & Genuss

Handwerk und Tradition seit 1834

Ein Geschenk des Himmels

Melser Rathauskeller – Weinbaugenossenschaft Mels

Wein ist ein Kulturgut, das seit vielen Generationen eng mit der Geschichte der Weinkellerei Nüesch verbunden ist. Wie bei einem Cuvée kommt es auch im Weinbau auf die ausgewogene Balance zwischen Tradition und modernem Knowhow an. Nüesch stellt dabei sein meisterhaftes Können unter Beweis. Neben den eigenen Weinbergen im St. Galler und Bündner Rheintal darf das Unternehmen auch stolz auf die Spitzenqualität der Weine aus dem eigenen Weingut in der Toskana sein. Qualität bedeutet für Nüesch vor allem auch die tiefe Verbundenheit mit der Natur und der handwerklichen Tradition des Weinbaus. Wir leben diese Philosophie an 365 Tagen im Jahr – bei der Arbeit in den Steilhängen Balgachs, wo wir jeden einzelnen Rebstock zur Reife pflegen.

Sonnendurchtränkt und durch einen ruhigen Talwinkel geschützt schmiegt sich der Weinberg des Winzerbetriebes Schmid Wetli an einen der zahlreichen Südhänge von Berneck und blickt hinab auf die weite Ebene des St. Galler Rheintals. Mit fast schon entschlossener Leidenschaft betreibt die Winzerfamilie Wetli auf 18 Hektar modernen Rebbau und trägt damit auch wesentlich zur Pflege der Weinbaukultur bei. Eine Kultur, die Berneck seit über 1 000 Jahren prägt und zu einer weithin bekannten und überaus geschätzten Weinbaugemeinde macht. Eine Kultur, die Jahrgang für Jahrgang eine Vielfalt an herrlichen Weinen von höchster Qualität hervorbringt. Eine Kultur, der sich die Familie Wetli ganz und gar verschrieben hat. Das Winzerleben ist ein Glück.

Die 1938 gegründete WBG Mels zählt heute 55 Mitglieder, die mit Leidenschaft 9 Hektaren bewirtschaften. Bei Toni Bardellini, seit dem Jahr 2000 Kellermeister, laufen alle Fäden zusammen. Er empfiehlt hier, berät dort und sorgt unter anderem dafür, dass Mitte Mai die Anzahl Triebe konsequent begrenzt wird, damit im Herbst auch die Traubenqualität seinen hohen Anforderungen entspricht. Rund acht Hektaren sind mit Pinot noir bepflanzt. Der Rest verteilt sich auf Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner), Char­ donnay, Sauvignon Blanc, Regent und Gamaret. Öffnungszeiten Degustation: freitags 14 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 12 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.

Emil Nüesch AG Weinkellerei Hauptstrasse 71 9436 Balgach Tel. 071 722 22 22 Fax 071 722 45 94 contact@nuesch-weine.ch www.nuesch-weine.ch

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SCHMID WETLI AG Tramstrasse 23 9442 Berneck Tel. 071 747 90 90 Fax 071 747 90 99 weine@schmidwetli.ch www.schmidwetli.ch

Weinbaugenossenschaft Mels Rathauskeller 8887 Mels Tel. 081 723 52 49 Fax 081 710 50 75 kellermeister@wbgmels.ch www.wbgmels.ch


tobias wein.gut. Berneck

Weingut Steinersteg Heiligkreuz

Weingut Gonzen Sargans

1866 gründete Tobias Schmid im Winzerdorf Berneck den Familienbetrieb, der heute in der fünften Generation von Christoph Schmid geführt wird. Zusammen mit seinem Bruder Tobias wagt er einen bewusst neuen Auftritt des traditionsreichen Rheintaler Weinguts. Mit zeitgemässen Produkten, die dank modernen Kelterungsmethoden und dem exzellenten Know-how im Haus möglich sind, will Christoph Schmid neue Kunden gewinnen. Der neue G5 ist dafür das perfekte Beispiel. Diesen Pinot Noir aus sorgfältig ausgelesenen Trauben von den sonnenverwöhnten Bernecker Steillagen lassen die Schmids zwei Jahre im Eichenfass reifen. Mit der tobias Blanc Cuvée aus Johanniter, Müller-Thurgau und Federweissem beeindruckte das «tobias wein.gut.» im Rahmen des SWISS-Programms Taste of Switzerland übrigens Fluggäste aus aller Welt.

Das vier Hektar umfassende Weingut wird von der Familie Müller gemeinschaftlich bewirtschaftet. Es besteht aus einem Mosaik von mehreren kleinen, südlagigen, exzellenten und mit kalkhaltigem Böden bevorteilten Flächen. Dabei lautet die seit Generationen bewährte Steinersteg Formel: Naturnaher Anbau, behutsame Ernte und Achtung vor der Pflanze im Kreislauf der Natur. Der Melser Pinot Noir Barrique ist eine ausgewogene und feine Selektion edler, handverlesener Trauben, der durch seine dunkelrote Farbe besticht. Der fruchtige Duft nach dunklen Früchten, die prägnante Barriquenote und sein langer Abgang haben ihn bereits zum Lieblingswein vieler Kenner werden lassen. Das Stelldichein der feinkörnigen Tannine ist in Kombination mit seinem kraftvollen Körper ein gelungenes Meisterwerk der Vinifizierung.

Am Fusse des Gonzen in Sargans besitzt die Eisenbergwerk Gonzen AG seit 1919 Rebberge. An den südlichen Hängen finden die Reben ideale Voraussetzungen für hochwertige Weine. Anita und Stefan Hörner bewirtschaften das Weingut seit über 20 Jahren und setzen seither besonders auf Pinot noir. Doch auch die weissen Sorten Pinot gris, Sauvignon blanc sowie exzellente Assemblagen haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und Ihre Verehrer gefunden. Weingenuss aus Leidenschaft ist der Leitspruch des Weingutes und unterstreicht die Philosophie der Hörners sehr treffend.

tobias wein.gut. Tobias Schmid & Sohn AG Hinterburgstrasse 24 9442 Berneck Tel. 071 726 10 10 info@tobias-weingut.ch www.tobias-weingut.ch

Weingut Steinersteg Staatsstrasse 163 8888 Heiligkreuz (Mels) Tel. 081 723 71 40 info@muellerwein.ch www.muellerwein.ch

Weingut der Eisenbergwerk Gonzen AG Familie Hörner St.Gallerstrasse 75/72 9320 Sargans Tel. 081 723 16 15 info@weingut-gonzen.ch www.weingut-gonzen.ch

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Wein Berneck GmbH Der Weinhandwerker

Weinkellerei Haubensak TRADITION.HEIMAT. HANDWERK.

Weingut am Steinig Tisch Traditionell – innovativ – naturnah

Die Güte des Weines entsteht im Rebberg. Die Kombination aus herausragenden Weinberglagen und innovativem Winzerhandwerk lässt spannende Charakterweine aus reiner Natur entstehen. Aus Sorge zum Boden erfolgen alle Arbeiten im Rebberg von Hand – auf Herbizide und Insektizide verzichtet der Oenologe Ralph Heule ganz und schafft dadurch ein natürliches und nachhaltiges Zuhause für Flora und Fauna – weg von der üblichen Monokultur. Entdecken Sie diese besonderen Weine und besuchen Sie das Kulturlokal Hirschen am Rathausplatz – im Herzen von Berneck. Gruppenbesuche und Kellerbesichtigungen sind nach Absprache möglich.

Auf rund 12 Hektaren kultiviert die Weinkellerei Haubensak Trauben. Ihre Weinberge umfassen einige der schönsten Reblagen des St. Galler Rheintals in Eichberg, Altstätten, Rebstein und Balgach. Neben den für diese Region typischen und traditionellen Sorten wie Pinot Noir und Müller-Thurgau baut man hier auch Spezialitäten wie Syrah, Cabernet Sauvignon, Nebbiolo und Sauvignon Blanc an. Das umfassend modernisierte Weingut ist stolz auf seine breite Sortenvielfalt und die Weine, die damit möglich sind. Die Weinkellerei öffnet ihren über 100jährigen Gewölbekeller gerne für Degustationen und Kellerführungen.

Der Buchberg ist ein steiler Hügelzug mit einem aussergewöhnlich milden Mikroklima. Dieser letzte Ausläufer des Appenzellerlandes prägt die Landschaft. Dazu passen die unverwechselbaren Weine, welche die Winzerfamilie Rutishauser hier mit viel Fachkenntnis und Passion auf den kargen, tonigen Lehmböden produziert. Roman Rutishauser, der das Weingut am Steinig Tisch in Thal in dritter Generation leitet, erzählt: «Mein Grossvater August Rutishauser machte 1970 sein Hobby zum Beruf, mein Vater Christoph professionalisierte den Betrieb 1981 nachhaltig und erweiterte den Weinberg auf 6 Hektaren.

Wein Berneck GmbH Ralph Heule Rathausplatz 7a 9442 Berneck Tel. 071 744 24 13 Fax 071 744 04 13 wgb@wein-berneck.ch www.wein-berneck.ch

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Weinkellerei Haubensak Rorschacherstrasse 22 9450 Altstätten Tel. 071 755 14 09 info@haubensak-weine.ch www.haubensak-weine.ch

Roman Rutishauser Weingut am Steinig Tisch Dorfstrasse 17 9425 Thal Tel. 071 888 17 33 Fax 071 888 02 33 info@rutishauser-weingut.ch www.rutishauser-weingut.ch


Weinvielfalt aus der Kartause Ittingen

M. Vetsch, Grabs Säfte aus der Region

Frigaliment – Food & Event

Der Weinbau in der Kartause Ittingen hat eine lange Tradition, denn schon die Kartäusermönche kelterten hier Wein im grossen Stil. Heute werden auf acht Hektaren Land acht verschiedene Rebsorten gepflegt. Diese Sortenvielfalt ermöglicht es, für den Aperitif zwischen einem Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc oder Federweiss, zum Fisch zwischen einem Seyval Blanc und einem Pinot gris oder auch einem fruchtigen Blauburgunder Stiftungswein zu wählen. Zum Festessen stehen wahlweise eine Komposition von verschiedenen roten Traubensorten oder auch ein reinsortiger Blauburgunder aus steilster Lage aus dem Eichenfass oder gar aus dem Ittinger Barrique bereit.

Matthias Vetsch aus Grabs führt den Familienbetrieb in 5. Generation mit seinem Sohn Rolf. Die M. Vetsch AG ist nicht nur ein erfolgreiches Transport-und Strassenreinigungsunternehmen, sie betreibt auch eine Mosterei, wo diverse beliebte Spezialitäten entstehen. Verkauft werden die begehrten Regionalprodukte im Getränkefachhandel an der Sägenstrasse 5. Zum Sortiment gehören Süssmost und unge-filterter Saft ab Presse aus frischen Werdenberger Äpfeln. Erhältlich in Glasflaschen von September bis Januar. EinTeil des Mosts wird im Holzfass vergoren. Daraus entstehen das beliebte Grabsersäftli sowie Saft vom Fass mit und ohne Alkohol. Neu im Sortiment: das prickelnde Schorle wird aus 60% Süessmost und 40% Appenzeller Mineral hergestellt.

Im Jahr 1937 wurde die Frigaliment gegründet: Was mit dem Handel von Geflügel und Wild begann entwickelte sich zu einem Full-Service Dienstleister mit dem Hauptaugenmerk auf den Handel und Vertrieb von Frisch- und Tiefkühlprodukten für Gastronomie, Heime und Spitäler. Der hohe Qualitätsanspruch und eine flexible, schnelle Abwicklung sind ein prägendes Merkmal der modernen Profi-Küche. Die Nachfrage nach regionalen Produktneuheiten ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Einige Spezialitäten aus regionaler Herstellung im Angebot sind unter anderem Fischchnusperli, Capuns, Empanadas und natürlich die St. Galler Olma-Bratwürste. Das Frigaliment-Sortiment präsentiert sich mit über 350 Produkten dementsprechend variantenreich für eine abwechslungsreiche, innovative und ausgewogene Ernährung.

Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

M. Vetsch AG Sägenstrasse 5 9471 Grabs Tel. 081 771 44 66 Fax 052 748 51 33 mvetsch@rsnweb.ch www.mvetsch.ch

Frigaliment Import GmbH Industriestrasse 7 9430 St. Margrethen Tel. 071 747 30 20 Fax 071 744 62 08 www.frigaliment.ch

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Grand Prix du Vin Suisse 2017

Gold Silber

Weingut am Steinig Tisch, Thal Tobias Schmid & Sohn AG, Berneck Bärtsch Weine, Mels Weingut Stegeler AG, Berneck Weingut Stegeler AG, Berneck Weingut Steinersteg, Heiligkreuz Weingut am Steinig Tisch, Thal Weingut Stegeler AG, Berneck

Riesling Sylvaner 2016 Weisswein Tobias Merlot 2010 Rotwein Kerner 2016 Weisswein Duett 2016 Weisswein Solo Pino 2014 Rotwein Melser Barrique 2014 Rotwein Grandezza 2014 Rotwein Terzett 2014 Rotwein

IWPZ 2017

Gold Silber

Weingut am Steinig Tisch, Thal Weingut am Steinig Tisch, Thal CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt Schmid Wetli AG, Berneck Schmid Wetli AG, Berneck Schmid Wetli AG, Berneck CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt

Sinfonie 2015 Rotwein Violine 2016 Weisswein Seemühle Chardonnay 2015 Weisswein St. Johannis 2016 Weisswein Bärenmandli Pinot Gris 2016 Weisswein Burgwein Au 2015 Rotwein Seemühle Cabernet 2015 Rotwein

Mondial des Pinots 2017

Gold Silber

Schmid Wetli AG, Berneck Eisenbergwerk Gonzen AG, Sargans Eisenbergwerk Gonzen AG, Sargans Schmid Wetli AG, Berneck Schmid Wetli AG, Berneck Weingut am Steinig Tisch, Thal Weingut Stegeler AG, Berneck Weinkellerei Haubensak, Altstätten

Bärenmandli Pinot Gris 2016 Weisswein Gonzen Pinot Gris 2016 Weisswein Gonzen Pinot Noir Selection Sargans 2015 Rotwein 6tus Pinot Noir 2014 Rotwein Pfauenhalde Eichholz 2015 Rotwein Sinfonie 2014 Rotwein Solo Pino 2014 Rotwein Pinot Noir Barrique 2015 Rotwein

Schweizer Bioweinpreis 2017

Sieger

Casanova WeinPur AG, Walenstadt Casanova WeinPur AG, Walenstadt

Seemühle Chardonnay 2015 Weisswein Fürscht Pinot 2015 Rotwein

Internat. Piwi Weinpreis 2017

Gr. Gold Gold Silber

Bio-Weinbau Geiger, Thal Bio-Weinbau Geiger, Thal Weingut am Steinig Tisch, Thal Bio-Weinbau Geiger, Thal Weingut Stegeler AG, Berneck Bio-Weinbau Geiger, Thal Weingut am Steinig Tisch, Thal Bio-Weinbau Geiger, Thal Bio-Weinbau Geiger, Thal CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt

Maréchal Foch Barrique 2016 Rotwein BIO-Cuvée Jana 2016 Rotwein Romanza 2016 Dessertwein BIO-Cuvée Lisa 2016 Weisswein Cabernet Jura 2015 Rotwein Maréchal Foch 2016 Rotwein Violine 2016 Weisswein Cabernet Jura 2016 Rotwein Bianca 2016 Weisswein Wynegg- Sauvignon Soyhières 2016 Weisswein

awc vienna 2017

Gold Silber

CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt

Seemühle Chardonnay 2015 Weisswein Walenstadter Riesling-Silvaner 2016 Weisswein Fürscht Pinot 2015 Rotwein Süss 2016 Weisswein Seemühle Cabernet 2015 Rotwein

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PR Getränke

ELMER Citro und ELMER Mineral

S

chroffe Felslandschaften, grüne Wiesen, sauberes Wasser. Das erfrischende ELMER Citro und ELMER Mineral entspringt in einer herrlichen und eindrucksvollen Gebirgskulisse. Nicht umsonst heisst der Slogan «Echt bergfrisch». Auf 1200 Höhenmetern über dem Meer sprudelt das ELMER Wasser aus dem Berginnern, fernab der industriellen und landwirtschaftlich genutzten

Gebiete. Das durch zahlreiche Gesteinsschichten gereinigte und mineralisierte Quellwasser aus dem engen ­Gebirgstal ist absolut frei von Nitraten und natriumarm. Die Schweizer Traditionsmarke aus dem Glarnerland kann auf 90 Jahre Erfahrung zurückblicken und hütet die raffinierte Rezeptur von ELMER Citro seit der Geburtsstunde als Geheimnis.

Soviel sei aber verraten: Die Essenz, die dem ELMER Citro seinen einzigartigen Geschmack verleiht. wird aus dem Öl der Zitronenschale gewonnen. Angereichert mit dem frischen Quellwasser aus den St. Martinsquellen in Elm garantiert Ihnen ELMER Citro die echte Bergfrische.

RAMSEIER Suisse AG Wiese 8767 Elm Tel. +41 58 434 44 00 Fax +41 58 434 44 04 info@ramseier.ch www.elmercitro.ch www.elmermineral.ch

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PR Getränke

Ob feine Blöterliwasser, erfrischendes Mineral oder ein leichter Flauder – die Goba Mineralquelle und Manufaktur hat für fast jeden Gusto das passende Erfrischungsgetränk.

Spezialitäten der Goba AG, Mineralquelle und Manufaktur Die Goba AG Mineralquelle und Manufaktur ist eine der kleinsten Mineralwasser­ produzentinnen der Schweiz. Mit dem Team von rund 60 Mitarbeitenden produzieren wir beliebte regionale Produkte wie Flauder Original, Flauder Minz, Bio-Flauder iisfee, Flauder Holder und Appenzell Mineral laut, leise und still. Auserlesene Kräuter und Blütenextrakte aus dem Säntisgebiet sorgen für die appenzellische Unverkennbarkeit und für einen Schluck Lebensfreude. Im Frühling 2017 erhielten unsere Limonadenklassiker Citro, Orange und Grape einen neuen Anstrich. Nicht nur ein neues Kleid, sondern auch eine neue Rezeptur erhielt unsere Goba Cola, die nun in einer klassischen und einer Zero Variante vor Ihnen steht. Eines ist dabei gewiss: Bei diesem Cola Gefühl schwingt immer eine Brise Appenzell mit.

Goba AG Mineralquelle und Manufaktur Gontenstrasse 51 9108 Gontenbad Tel. 071 795 30 30 Fax 071 795 30 39 info@goba-welt.ch www.goba-welt.ch

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Goba AG Flauderei Hauptgasse 21 9050 Appenzell Tel. 071 795 30 58 info@flauderei.ch www.flauderei.ch


Spezialitäten aus dem Hause Möhl: Saft vom Fass trüb ohne Alkohol, Apfelwein klar mit Alkohol, Shorley mit Passugger Mineralwasser, Bio Shorle naturtrüb und unser Kultgetränk Swizly Swiss Cider.

Apfelsaft-Spezialitäten der Mosterei Möhl AG Bereits seit fünf Generationen stellt die Mosterei Möhl naturreine Apfelsaftgetränke nach alter Familientradition her. Seit 1895 holen wir in unserem Familienbetrieb das Beste aus dem Apfel: nämlich köstliche Möhl-Apfelsaftgetränke für den nachhaltigen Genuss. Unser erfrischendes Shorley mit Passugger Mineralwasser, unser Saft vom Fass mit und ohne Alkohol direkt aus dem Eichenfass, unser neues Bio Shorle und unser angesagter Swizly

Swiss Cider bieten Ihnen traditionellen Ostschweizer Trinkgenuss. Alle MöhlApfelsaftgetränke sind glutenfrei und für Veganer geeignet. Unser innovatives Unternehmen beschäftigt heute 70 Mitarbeitende. Der ökologische Anbau in nächster Nähe, die schnelle Verarbeitung und die kurzen Transportwege schaffen Vertrauen bei unseren Kunden. Möhl Apfelsaftgetränke sind eine regionale Spezialität, ein natürlich erfrischender Trinkgenuss.

Mosterei Möhl AG St. Gallerstrasse 213 9320 Arbon Tel. 071 447 40 74 Fax 071 447 70 75 moehlsaft@moehl.ch www.moehl.ch

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PR Regionalbier

Rheintaler Regionalbiere aus Rebstein Die Sonnenbräu AG ist eine Spezialitäten-Brauerei, die eng mit ihrer Heimat, dem Rheintal, verbunden ist. So verwendet sie seit vielen Jahren einheimische Rohstoffe wie etwa den Rheintaler Ribelmais und Rheintaler Braugerste zur Herstellung ihrer Biere. Ihre bekannteste Spezialität ist das Culinarium-Maisbier «Ribelgold». Aber auch andere innovative Produkte wie «Ice Beer» und Zwickelgold sind in der Ostschweiz bestens bekannt. Trotz wirtschaftlichen Aufschwungs und technischer Entwicklung hat die Sonnenbräu den Charakter einer unabhängigen Kleinbrauerei beibehalten. Dem Rheintaler sein Bier zu brauen, mit einem Höchstmass an Qualität, bleibt für die Sonnenbräu die schönste und wichtigste Aufgabe. Sonnenbräu AG Alte Landstrasse 36 9445 Rebstein Tel. 071 775 81 11 Fax 071 775 81 12 info@sonnenbraeu.ch www.sonnenbraeu.ch

Die Rheintaler Sonnenbräu AG verwendet seit vielen Jahren einheimische Rohstoffe für ihre Biere.

Gran Alpin – Das Bier mit Bündner Bio Berggersten Dieses Appenzeller Bier ist eine gekonnte Mischung aus Bergackerbau und Braukunst. Hinzu kommt das Bewusstsein, dass es für Gutes Geduld und Kraft braucht. Den Anfang nimmt unser «Gran Alpin» bei der biologisch angebauten Braugerste, die auf steilen Hängen in den Bündner Bergen wächst. In dieser Höhenlage reift sie später als im Flachland aus und speichert dank des höheren Sonnenstandes die volle Kraft der Sonne. Kälteeinbrüche machen sie widerstandsfähig und sorgen für Vitalität. Beim Brauen achten wir mit einer schonenden Weiterverarbeitung auf den Erhalt dieser Vitalität. Schon seit über zwanzig Jahren tragen wir als grösster Abnehmer von Bündner Braugerste zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Bündner Berglandschaft bei. Weitere Informationen zu unseren Appenzeller Bier Spezialitäten finden Sie unter: www.appenzellerbier.ch

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Brauerei Locher AG Brauereiplatz 1 9050 Appenzell Tel. 071 788 01 40 info@appenzellerbier.ch


Landbier - Eine herrliche St. Galler Bierspezialität Das Landbier von Schützengarten gehört wie das St. Galler Klosterbräu, der Weisse Engel, der Schwarze Bär und das Gallus 612 in das SpezialitätenbierSortiment der ältesten Brauerei der Schweiz. Da es neben Gerste auch Weizen und Mais enthält, verfügt das Landbier über eine hellgoldene Farbe und ein einmaliges samtigbieriges Aroma. Braumeister Richard Reinart gerät spontan ins Schwärmen: «Unser Landbier wird besonders von Bierkennern, die ein mildes und frisches Bier schätzen, sehr gerne getrunken.» Das jeweils im Juli geerntete Getreide wird sorgfältig geröstet und geschrotet, um daraus Landbier zu brauen. Nach perfekter Gärung und Lagerung gelangt es dann ab dem Spätherbst in die Verkaufsregale und wird in der Gastronomie ausgeschenkt. Jede Flasche Landbier ist ausgezeichnet mit der CULINARIUM-Krone, die exklusiv für zertifizierte Regionalprodukte aus der Ostschweiz mit all ihren Vorteilen steht.

Mehr Information über die traditionsreiche St. Galler Brauerei Schützengarten und ihr spannendes Sortiment von Bierspezialitäten finden Sie auf der Webseite www.schuetzengarten.ch

Brauerei Schützengarten AG St. Jakob-Strasse 37 9004 St. Gallen Tel. 071 243 43 43 Fax 071 243 43 44 info@schuetzengarten.ch www.schuetzengarten.ch

Braugerste für das Landbier kommt vom Gutsbetrieb Schloss Watt in Mörschwil.

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CULINARIUM-PARTNERBETRIEBE

Stand Dezember 2017

Aufsteigend nach Postleitzahl innerhalb Rubrik sortiert Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88 AGROTOURISMUS

RUTISHAUSER AG Blumen.Pflanzen.Kulturen. Unterdorf 6, 9523 Züberwangen, Tel. 071 555 33 00

Rosentürmli, Rebenstrasse 4, 9425 Thal, Tel. 071 888 67 93

Massnahmenzentrum Bitzi Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Ribelhof Gastronomie GmbH Rietstrasse 52, 9450 Lüchingen, Tel. 071 755 52 82

DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Milchzentrale Bad Ragaz AG Maienfelderstrasse 3, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 52

Martin & Sonja Fritsche, Steigmatt, 9462 Montlingen, Tel. 071 755 22 01

Berg und Tal Marktladen AG, Limmatstrasse 231, 8005 Zürich, Tel. 044 271 21 61

BLUMEN, PFLANZEN UND KRÄUTER

Bulant Käsespezialitäten GmbH Obertorstrasse 9, 8266 Steckborn, Tel. 052 761 23 81

Gensetter Topfpflanzen AG Obermühleweg 1, 7302 Landquart, Tel. 081 307 21 31

Metzgerei Schwarz, Hauptstrasse 64, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 669 11 33

Huber Frischgemüse Trübenbachweg 135, 8107 Buchs ZH, Tel. 044 844 01 26

Schlemmerzentrum AG, Hauptstrasse 60, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 672 41 12

Heinz Schlatter Kräutergärtnerei Otelfingerstrasse 18, 8113 Boppelsen, Tel. 044 844 33 13

Molkerei Rüegg, Walderstrasse 4, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 32 13

Hermann Schmid, Langacher, 8113 Boppelsen, Tel. 044 845 00 23

Molkerei Kaufmann, Sonnhaldenstrasse 5, 8370 Sirnach, Tel. 071 966 11 04

Gemüseverarbeitung Imhof AG Poststrasse 13, 8115 Hüttikon, Tel. 044 847 50 20

Bäckerei Schneider, Hauptstrasse 20, 8416 Flaach, Tel. 052 318 11 60

Huber Gemüse Neubrunnenstrasse 12, 8162 Sünikon, Tel. 044 854 80 80

Schlaraffenland, Zürcherstrasse 203, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 722 21 11

H. Eymann Gemüse & Co., Bitzibergstrasse 2, 8185 Winkel, Tel. 044 860 14 09

Chäsi Pfyn, Hauptstrasse 4, 8505 Pfyn, Tel. 052 765 12 74

Lamprecht Pflanzen AG Hirschacherstrasse 10, 8308 Illnau, Tel. 052 355 20 20

Chäs-Renz, Rathausstrasse 10, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 24 93

Senn Gärtnerei, Sunnmattstrasse 4, 8330 Pfäffikon ZH, Tel. 044 950 14 57

Schlemmerzentrum AG, Hauptstrasse 46, 8572 Berg TG, Tel. 071 636 13 44

Stefan Isler Schnittblumenkulturen Obermoosstrasse 32, 8332 Russikon, Tel. 044 954 29 56

Chäsgnuss und meh, Bahnhofstrasse 25, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 55 75

Gärtnerei Meier AG, Dättlikonstrasse 3, 8413 Neftenbach, Tel. 052 315 16 84

Gourmet-Helg, Alleestrasse 52, 8590 Romanshorn, Tel. 071 463 13 61

Rathgeb BioLog AG, Rohräcker 414, 8476 Unterstammheim, Tel. 052 744 00 00

Gourmelino Gabriel GmbH Alpenstrasse 3, 8640 Rapperswil SG, Tel. 055 210 60 76

Spirig AG, Bürglenstrasse 33, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 23 40

Chäs-Glogge, Molkereistrasse 8, 8645 Jona, Tel. 055 212 38 71

Josef Kressibucher AG, Ast 2, 8572 Berg TG, Tel. 071 636 11 90

Salzer Weine GmbH, Dorfplatz 2, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 58 70

Peter Knup AG, Dozwilerstrasse 46, 8593 Kesswil, Tel. 071 463 17 24

Bannwart's Käsespezialitäten GmbH Haldenstrasse 2, 8942 Oberrieden, Tel. 044 720 09 47

Gärtnerei Kipper AG, Stäge, 8594 Güttingen, Tel. 071 695 21 65

Kündig Chäslaube AG, Webergasse 19, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 28 59

Fischer Pflanzenkulturen AG Roswis 4, 8602 Wangen b. Dübendorf, Tel. 044 833 04 30

müller – lebe deinen genuss Guisanstrasse 95, 9010 St. Gallen, Tel. 071 244 66 23

Meyer Orchideen AG, Roswies 14, 8602 Wangen b. Dübendorf, Tel. 044 833 24 01

Wiederkehr Getränke AG Fürstenlandstrasse 115, 9014 St.Gallen, Tel. 071 277 32 44

Imhof Flora AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

Rechsteiner Milchprodukte, Lukasstrasse 61, 9016 St. Gallen, Tel. 071 288 13 30

Imhofbio AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

Spar-Markt Engelburg Breitschachenstrasse 8, 9032 Engelburg, Tel. 071 260 18 48

Agroservice GmbH, Birmensdorferstrasse 170, 8902 Urdorf, Tel. 044 491 60 42

Appenzeller Schaukäserei AG, Dorf 711, 9063 Stein AR, Tel. 071 368 50 70

SGG Waser AG, Turmstrasse 1, 8952 Schlieren, Tel. 044 755 77 22

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 27 10

Koch Christoph Hofstadl, Altbertschwil 585, 9200 Gossau SG, Tel. 071 385 82 01

Koch Christoph Hofstadl, Albertswil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01

ProVerda AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 96 96

SPAR Supermarkt, Arneggerstrasse 11, 9204 Andwil, Tel. 071 385 17 12

Hansjörg Rohner Gemüsebau Hiltisau 1, 9469 Haag (Rheintal), Tel. 081 771 53 31

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Kündig Chäslaube AG, Marktplatz 6, 9400 Rorschach, Tel. 071 841 17 75

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken SG, Tel. 055 283 15 84

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Kälin Jürg und Rita, Eigenstrasse 3, 8840 Trachslen, Tel. 055 412 41 28

Sennhütte Familie Fuhrer, Dorfstrasse 4, 9425 Thal, Tel. 071 888 29 53

Schnyderhof, Wiesenstrasse 15, 8865 Bilten, Tel. 055 615 27 19

Dorf-Molki Enzler, Dorf 85, 9428 Walzenhausen, Tel. 071 888 28 47

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Caviezel Molkerei und Mosterei Grenzstrasse 8, 9430 St. Margrethen, Tel. 071 744 13 87

Rütihof Geflügel GmbH, Vorderhaslen 33, 9054 Haslen AI, Tel. 071 333 22 46

Go Poschte Au GmbH, Zollstrasse 3, 9434 Au SG, Tel. 071 744 24 24

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9200 Gossau SG, Tel. 071 493 21 11

Heidi's Dorfmolki, Berneckerstrasse 20, 9435 Heerbrugg, Tel. 071 722 23 25

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Beutter Freilandeier Birnstielstrasse 8, 9225 Wilen (Gottshaus), Tel. 071 422 52 31

Dorfladen Dintheer, Staatsstrasse 32, 9437 Marbach, Tel. 071 777 13 61

Lüchinger + Schmid AG Toggenburgerstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 394 12 12

Go Poschta Widnau GmbH, Poststrasse 3, 9443 Widnau, Tel. 071 722 21 91

caviezel giovanettoni ag, Schöntalstrasse 31, 9320 Arbon,Tel. 071 447 11 00

Rhy-Chäsi GmbH, Mitteldorfstrasse 5, 9444 Diepoldsau, Tel. 071 733 12 37

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Chäsi Manser, Obergasse 9, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 17 53

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 2817, 9436 Balgach, Tel 071 722 39 57

Segmüller Genüsslichkeiten Marktgasse 13, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 88 00

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Molkerei Montlingen, Oberrieterstrasse 42, 9462 Montlingen, Tel. 071 761 15 20

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Rohner's Hofladen, Hiltisau 1, 9469 Haag (Rheintal), Tel. 081 771 53 31

Bangshof Familie Hasler, Fallagass 41, 9491 Ruggell, Tel. +423 373 49 30

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Käserei Kaufmann AG, Oberdorfstrasse 5, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 44

Braun Früchte und Gemüse AG, Industriestrasse 21, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 913 85 00

Massnahmenzentrum Bitzi, Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Christian Abderhalden, Säss 62, 9656 Alt St. Johann, Tel. 071 999 19 43

Chäs-Trückli Dietfurt, Landstrasse 11, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 17 86

Käserei Stofel AG, Hauptstrasse, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 40

Milchzentrale Ennetbühl, Dorf 1341, 9651 Ennetbühl, Tel. 071 994 17 48

FISCH UND GEFLÜGEL

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Micarna SA Werk B, Rte de l'Industrie 25, 1784 Courtepin, Tel. 026 684 91 11

murer, Metzgerei + SPAR Supermarkt Dorfstrassse 4, 9656 Alt St. Johann, Tel. 071 999 11 66

G. Bianchi AG, Allmendweg 6, 5621 Zufikon, Tel. 056 649 28 28

murer, Metzgerei + SPAR Supermarkt, Dorf 3, 9658 Wildhaus, Tel. 071 999 31 66

ecco-jäger Früchte + Gemüse AG Chriesilöserstrasse 65, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 303 84 84

EIER

Ospelt food AG, Tiefrietstrasse 7, 7320 Sargans, Tel. 058 377 30 00

steinkeller & hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Forellenzucht Schwendi Weisstannenstrasse 147, 7325 Schwendi, Tel. 081 723 54 22

ei-color ag, Chriesilöserstrasse 61, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 330 74 77

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Micarna SA, Seafood, Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 071 932 77 77

Lüchinger + Schmid AG, Steinackerstrasse 35, 8302 Kloten, Tel. 044 800 88 14

Fischerei A. Gerny GmbH, Seestrasse 559, 8038 Zürich, Tel. 079 472 76 09

Eugster Eier AG, Schulstrasse 11A, 8362 Balterswil, Tel. 079 404 82 35

Kundelfingerhof AG, Diessenhofen, 8252 Schlatt TG, Tel. 052 657 11 22

Tenti AG, Sulzer-Allee 50, 8404 Winterthur, Tel. 052 235 18 28

Fischerei Pfister, Rietwis 3, 8634 Hombrechtikon, Tel. 079 421 13 86

Eiertom Handel GmbH Oberlangenhard, 8486 Rikon im Tösstal, Tel. 052 383 21 11 Stöckli-Eier Felmisstrasse 29, 8494 Bauma, Tel. 052 386 18 32

Zahner Fischhandel AG, Hof 15, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 17 55 Menzi Metzgerei Partyservice GmbH Hauptstrasse 31, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 12 31

hosberg AG, Neuhofstrasse 12, 8630 Rüti ZH, Tel. 055 251 00 20

Metzgerei Gemperli AG, Schmiedgasse 34, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 37 23

Fritz Dörflinger, Herrenweg 127, 8706 Meilen, Tel. 044 923 52 24

Metzgerei Schmid AG, St. Jakobstrasse 48, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 81 32

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SPAR HANDELS AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Minnig Metzgerei AG, Industriestrasse 2, 8608 Bubikon, Tel. 055 246 15 85

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 68

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken SG, Tel. 055 283 15 84

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG Sägehüslistrasse 12, 9050 Appenzell Steinegg, Tel . 071 788 02 80

Jud Metzgerei AG, Zürcherstrasse 53, 8730 Uznach, Tel. 055 280 22 10

Metzgerei Ueli Zeller, Buchstrasse 18, 9100 Herisau, Tel. 071 351 70 10

Zahner Fischhandel AG, Hof 15, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 17 55

Sturzenegger Metzgerei, Egg 59, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 351 32 32

Hösli Metzg AG Oswald Heer-Strasse 13, 8750 Glarus, Tel. 055 640 19 67

Götzl Metzgerei GmbH, Dorfstrasse 31, 9125 Brunnadern, Tel. 071 374 11 33

Menzi Metzgerei Partyservice GmbH Hauptstrasse 31, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 12 31

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9200 Gossau SG, Tel. 071 493 21 11

Geiser AG, Rietbachstrasse 11, 8952 Schlieren, Tel. 044 738 11 11

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

Metzgerei Gemperli AG, Schmiedgasse 34, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 37 23

Metzgerei Hälg, Bahnhofstrasse 75, 9315 Neukirch (Egnach), Tel. 071 477 13 09

Metzgerei Schmid AG, St. Jakobstrasse 48, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 81 32

Geflügel Gourmet AG, St. Gallerstrasse 9, 9402 Mörschwil, Tel. 071 866 12 00

Metzgerei Wegmann, Hagenbuchstrasse 10, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 69 78

Bianchi Geflügel AG, Mühltobel 895, 9427 Wolfhalden, Tel. 071 866 72 00

Gemperli-Ernst Sutter AG, Schlachthofstrasse 5, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 72 72

Metzgerei Küttel AG, Neugass 14, 9442 Berneck, Tel. 071 744 15 04

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Keller Metzg AG, Wilenstrasse 29, 9500 Wil SG, Tel. 071 923 20 80

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Carna Gallo AG, Steinacker 19, 9556 Affeltrangen, Tel. 071 918 84 00

Spycher Spezialitäten Metzgerei GmbH Dorf 5, 9042 Speicher, Tel. 071 344 14 64

Carna Holding AG, Gewerbestrasse 2, 9562 Märwil, Tel. 071 655 16 40

appenzeller fleisch und feinkost ag Weissbadstrasse 86, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 36 35

frifrag märwil ag, Hauptstrasse 11, 9562 Märwil, Tel. 071 654 65 00

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG Sägehüslistrasse 12, 9050 Appenzell Steinegg, Tel. 071 788 02 80

Metzgerei Rust GmbH Sidwaldstrasse 26, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 24 51

Metzgerei Franz Fässler, Rinkenbach 33, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 18 73

FLEISCH

Metzgerei Ueli Zeller, Buchenstrasse 18, 9100 Herisau, Tel. 071 351 70 10

Metzgerei und Fleischtrocknerei Lozza AG Hauptstrasse 21, 7180 Disentis/Mustér, Tel. 081 947 51 05

Sturzenegger Metzgerei, Egg 59, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 351 32 32

Albert Spiess AG, Dorfstrasse 64, 7220 Schiers, Tel. 081 308 03 08

Metzgerei Ochsen, Unterdorf 20, 9105 Schönengrund, Tel. 071 361 11 04

Fleischtrocknerei Churwalden AG Riedlöserstrasse 11, 7302 Landquart, Tel. 081 307 87 87

Götzl Metzgerei GmbH, Dorfstrasse 31, 9125 Brunnadern, Tel. 071 374 11 33

Fleischhandel Crüzer AG Riedlöserstrasse 2, 7302 Landquart, Tel. 081 300 04 04

Ochsen Metzg AG, St. Gallerstrasse 31, 9200 Gossau, Tel. 071 385 16 12

steinkeller & hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9200 Gossau SG, Tel. 071 493 21 11

Metzgerei Kalberer AG, Dorfstrasse 26, 7323 Wangs, Tel. 081 723 13 69

Suttero Ernst Sutter AG Schlachthofstrasse 20, 9200 Gossau SG, Tel. 058 476 30 00

Metzgerei Angst AG, Herdernstrasse 61, 8004 Zürich, Tel. 044 497 96 96

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Fleischfachgeschäft Fürer AG, St. Gallerstrasse 4, 9230 Flawil, Tel. 071 393 16 30

Ziegler delikat essen AG, Welchogasse 5, 8050 Zürich, Tel. 043 288 40 89

Metzgerei Hälg AG Bahnhofstrasse 75, 9315 Neukirch (Egnach), Tel. 071 477 13 09

somm ag fleisch & comestibles schrofen Langhaldenstrasse 45, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 688 68 53

Rudolf Schär AG, Aegetli 1, 9425 Thal, Tel. 071 886 41 41

Lucarna Macana AG, Wildbachstrasse 20, 8340 Hinwil, Tel. 043 888 30 20

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 2817, 9436 Balgach, Tel.071 722 39 57

Rubli Marthalen AG, Alte Rudolfingerstrasse 26, 8460 Marthalen, Tel. 052 319 10 49

Verein Rhyboot Wyden Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Lötterle Tösstaler Schinkenräucherei AG Oberzelgstrasse 2, 8493 Saland, Tel. 052 386 24 20

Gustav Spiess AG, Musterplatzstrasse 2, 9442 Berneck, Tel. 071 747 40 50

Wick AG, Juchstrasse 29, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 744 55 66

Metzgerei Küttel AG, Neugass 14, 9442 Berneck, Tel. 071 744 15 04

Levi‘s Dorfmetzg, Hauptstrasse 11, 8536 Hüttwilen, Tel. 052 747 16 47

SAXA-top, Metzgerei Gutsbetrieb Saxerriet, Saxerrieterstrasse 1, 9465 Salez, Tel. 058 228 29 50

Metzgerei Würmli AG, Püntstrasse 35, 8543 Gundetswil, Tel. 052 369 25 25

Dorfmetzg FleischReich, Dorfschulweg 8, 9472 Grabs, Tel. 081 771 26 62

90 |


Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel 081 771 46 20

Cortesi AG Früchte und Gemüse Schneckenackerstrasse 8, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 643 33 60

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel 081 785 13 88

Eichenberger Obst, Im Brand 1, 8248 Uhwiesen, Tel. 052 659 14 96

Herbert Ospelt Anstalt Schaanerstrasse 29, FL-9487 Gamprin-Bendern, Tel. 058 377 10 00

Ott Gemüse Hansrorenstrasse 6, 8254 Basadingen, Tel. 052 657 39 39

Ospelt Metzgerei AG, Landstrasse 6, FL-9494 Schaan, Tel. +423 377 88 00

Grob Gemüse und Landbau, Bodenacker, 8255 Schlattingen, Tel. 052 646 40 00

Keller Metzg AG, Wilenstrasse 29, 9500 Wil, Tel. 071 923 20 80

Gemüsezentrale Tägerwilen AG Konstanzerstrasse 54, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 666 62 82

Metzgerei Schmid AG, Toggenburger Strasse 55, 9500 Wil, Tel. 071 912 29 20

Brunner KA-GE AG, Zürichstrasse 70, 8303 Bassersdorf, Tel. 044 809 88 88

MÖFAG, Mösli Fleischwaren AG Industriestrasse 9, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 11 11

Gerber Gemüsebau, Rütihof, 8320 Fehraltorf, Tel. 044 954 80 00

Carna Holding AG, Gewerbestrasse 2, 9562 Märwil, Tel. 071 655 16 40

Gerber BioGreens AG, Rütihof, 8320 Fehraltorf, Tel. 044 954 80 25

Mérat & Cie. AG, Wilerstrasse, 9602 Bazenheid, Tel. 058 575 00 22

Tenti AG, Sulzer-Allee 50, 8404 Winterthur, Tel. 052 235 18 28

Micarna SA, Neue Industriestrasse 10, 9602 Bazenheid, Tel. 058 571 41 11

Rathgeb BioLog AG, Rohräcker 414, 8476 Unterstammheim, Tel. 052 744 00 00

Suttero Ernst Sutter AG Neue Industriestrasse 60, 9602 Bazenheid, Tel. 071 313 33 33

Korrodi Gemüse, Weidler 1, 8478 Thalheim, Tel. 052 336 12 83

Massnahmenzentrum Bitzi, Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Gunterswiler AG, Lindenstrasse 22, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 723 30 30

NÄF-metzg AG, Bütschwilerstrasse 2, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 04

Steffen-Ris fenaco Genossenschaft Oberwiesenstrasse 126, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 725 25 00

Gebrüder Gröbli Metzgerei, Bahnhofstrasse 2, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 15 87

Landi Hüttwilen und Umgebung, Im Winkel 4, 8536 Hüttwilen, Tel. 052 748 00 44

Metzgerei Rust GmbH Sidwaldstrasse 26, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 24 51

kellermann.ch ag Neue Horgenbachstrasse 2, 8548 Ellikon an der Thur, Tel. 052 725 00 00

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

purnatur ag Neue Horgenbachstrasse 2-4, 8548 Ellikon an der Thur, Tel. 052 725 00 00

FRÜCHTE UND GEMÜSE

Egger Gemüsebau AG, Wertbühl 6, 8575 Bürglen TG, Tel. 071 633 15 37

steinkeller & hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Meier René, Gemüse en Gros Amriswilerstrasse 36, 8589 Sitterdorf, Tel. 071 422 15 16

E. Hermann AG, Heulöser, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 89

Fässler Gärtnerei AG Hotterdingerstrasse 25, 8590 Romanshorn, Tel. 071 463 51 80

ecco-jäger Früchte + Gemüse AG Chriesilöserstrasse 65, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 303 84 84

Peter Knup AG Dozwilerstrtasse 46, 8593 Kesswil, Tel. 071 463 17 24

ISEPPI Frutta SA, Via Cantonale 229a, 7748 Campascio, Tel. 081 839 21 11

Beerstecher AG, Hochbordstrasse 15, 8600 Dübendorf, Tel. 044 823 10 00

Kellenberger Frisch-Service frigemo AG Pfingstweidstrasse 105, 8005 Zürich, Tel. 058 433 85 00

Imhofbio AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken SG, Tel. 055 283 15 84

FRESH AG.CH, Untere Bergstrasse 5, 8103 Unterengstringen, Tel. 043 455 20 70

Früchte Bamert AG, Zürcherstrasse 34, 8856 Tuggen, Tel. 055 465 65 65

Huber Frischgemüse, Trübenbachweg 135, 8107 Buchs ZH, Tel. 044 844 01 26

Unicorn (Region Zürich) SA Küferweg 10, 8912 Obfelden, Tel. 056 622 52 36

Gebr. Meier Agrohandel AG, Erlenhof, 8108 Dällikon, Tel. 043 411 61 00

SGG Waser AG, Turmstrasse 1, 8952 Schlieren, Tel. 044 755 77 22

Schibli Beeren Näppbrunnenhof, 8112 Otelfingen, Tel. 044 844 43 23

Erich Berner AG Walenbüchelstrasse 21, 9000 St.Gallen, Tel. 071 278 68 61

Leuenberger Gemüsekulturen AG Fallwiesenweg 2, 8114 Dänikon ZH, Tel. 044 847 50 30

Kuhn Champignon AG, Alpsteinstrasse 56, 9100 Herisau, Tel. 071 353 77 77

Gemüseverarbeitung Imhof AG Poststrasse 13, 8115 Hüttikon, Tel. 044 847 50 20

Koch Christoph Hofstadl, Albertschwil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01

Huber Gemüse, Neubrunnenstrasse 12, 8162 Sünikon, Tel. 044 854 80 80

CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

BioLand Agrarprodukte AG, Hauptstrasse 56, 8162 Steinmaur, Tel. 044 854 05 04

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9200 Gossau SG, Tel. 071 493 21 11

Schärer Gemüsebau, Dorfstrasse 1, 8165 Oberweningen, Tel. 044 856 03 47

Molkerei Biedermann AG Steigstrasse 2, 9220 Bischofszell, Tel 058 227 56 56

LANDI Züri Unterland, Genossenschaft Wehntalerstrasse 38, 8181Höri, Tel. 044 217 70 30

Tobi Seeobst AG, Ibergstrasse 28, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 72 88

H. Eymann Gemüse & Co, Bitzibergstrasse 2, 8185 Winkel, Tel. 044 860 14 09

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 1, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 91 11

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Mazenauer Flawil - Früchte und Gemüse - GmbH Oberdorfstrasse 31, 9230 Flawil, 071 393 21 42

Restaurant & Hotel Sankt Martin 7315 Vättis, Tel. 081 306 12 34

St. Gallische Saatzuchtgenossenschaft Mattenweg 11, 9230 Flawil, Tel. 071 394 53 00

Restaurant Kiesfang Aeulistrasse 8, 7324 Vilters, Tel. 081 725 52 10

Burelade Familie Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt SG, Tel. 071 393 10 17

Kundelfingerhof AG Diessenhofen, 8252 Schlatt, Tel. 052 657 11 22

Öpfelfarm Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

Restaurant zum Steinbock Hauptstrasse 85, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 552 13 34

Stüdle Gemüsekulturen Staubishub 5, 9315 Neukirch (Egnach), Tel. 071 477 21 02

Strickhof Lindau Eschikon 21, 8315 Lindau, Tel. 058 105 98 00

caviezel giovanettoni ag Schöntalstrasse 31, 9320 Arbon, Tel. 071 447 11 00

Strickhof Winterthur-Wülflingen Riedhofstrasse 62, 8408 Winterhur, Tel. 058 105 91 00

Mosterei Möhl AG, St. Gallerstrasse 213, 9320 Arbon, Tel. 071 447 40 74

Stiftung Kartause Ittingen, Restaurant Mühle 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Frigaliment Import GmbH Industriestrasse 7, 9430 St.Margrthen SG, Tel. 071 747 30 20

Gasthaus zum Trauben Rathausstrasse 1, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 44 44

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 2817, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Wasserschloss Hagenwil Schloss-Strasse 1, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 19 13

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Mensa Kantonsschule Romanshorn Weitenzelgstrasse 12, 8590 Romanshorn, Tel. 058 345 58 58

Britschgi Gemüsebau, Fahrmaadstrasse 16, 9444 Diepoldsau, Tel. 071 733 25 92

Spital Linth Gasterstrasse 25, 8730 Uznach, Tel. 055 285 40 24

Bodensee Rhein Gemüse AG, Balgacherstrasse 9, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 96 50

Restaurant Seehus, Grund 2427, 8878 Quinten, Tel. 081 738 16 64

MINOG AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 91 91

Landgasthof Linde, Lindengasse 1, 8892 Berschis, Tel. 081 733 22 21

ProVerda AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 96 96

Restaurant Bierfalken Spisergasse 9a, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 75 46

Gemüsebau Segmüller, Rietstrasse 34, 9450 Lüchingen, Tel. 071 755 27 25

Restaurant Blume Brauerstrasse 27, 9000 St. Gallen, Tel. 071 245 19 10

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Josefshaus, Kreuzackerstrasse 6, 9000 St. Gallen, Tel. 071 274 85 85

SALONET AG, Kindergartenstrasse 19, 9462 Montlingen, Tel. 071 760 05 01

Restaurant Nektar, Geltenwilerstrasse 16, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 20 90

Verdunova AG, Simon-Frick-Strasse 22, 9466 Sennwald, Tel. 081 750 75 00

Restaurant Papagei Hinterlauben 4, 9000 St. Gallen, Telefon 071 222 24 66

Hansjörg Rohner Gemüsebau Hittisau 1, 9469 Haag (Rheintal), Tel. 081 771 53 31

Staatskeller Staatskanzlei St. Gallen Klosterhof 3, 9000 St.Gallen, 071 229 33 30

Rohrer Gemüsebau, Stöck, 9470 Buchs SG, Tel. 078 699 75 78

Kantonsspital St. Gallen Rorschacher Strasse 95, 9000 St. Gallen, Tel . 071 494 25 03

Kesseli AG, Breiten 3, 9473 Gams, Tel. 081 750 30 80

Säntis Gastronomie AG St. Jakob-Strasse 87, 9008 St. Gallen, Tel. 071 242 03 60

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Altersheim Rotmonten Kirchlistrasse 14, 9010 St. Gallen, Tel. 071 243 41 41

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Oberwaid AG – Kurhotel & Privatklinik Rorschacher Strasse 311, 9016 St. Gallen, Tel. 071 282 00 00

müller azmoos aG, Plattis 5, 9476 Weite, Tel. 081 785 32 62

Restaurant Sonne Nasen 6, 9038 Rehetobel, Tel. 071 877 11 70

Hilcona Agrar AG, Bendererstrasse 21, FL-9494 Schaan, Tel. 058 895 95 95

haus vorderdorf Wäldlerstrasse 4, 9043 Trogen, Tel. 071 343 82 82

Heimstätten Wil, Zürcherstrasse 30, 9500 Wil SG, Tel. 071 913 17 17

Mensa Kantonsschule Trogen Kantonsschulstrasse 26, 9043 Trogen, Tel. 071 343 61 64

Gamper BioChicorée AG, Hauptstrasse 7, 9507 Stettfurt, Tel. 052 376 12 57

Hoher Kasten Drehrestaurant und Seilbahn AG Dorf 22, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 11 17

Gamper Gemüsekulturen, Hauptstrasse 4, 9507 Stettfurt, Tel. 052 376 12 57

Café Restaurant dreischiibe Gossauerstrasse 91, 9100 Herisau, Tel. 071 353 80 70

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwagen, Tel. 071 944 19 12

Betreuungszentrum Risi Risi 376, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 354 53 88

Braun Früchte und Gemüse AG Industriestrasse 21, 9552 Bronschofen, Tel. 071 913 85 00

Panorama Restaurant Säntisgipfel Säntis Schwebebahn AG, 9107 Urnäsch, Tel. 071 277 99 55

Massnahmenzentrum Bitzi, Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Kantonsspital St.Gallen Krankenhausstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 394 73 03

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Hotel Uzwil Bahnhofstrasse 67, 9240 Uzwil, Tel. 071 955 70 70

GASTRONOMIE

SeniorenZentrum Uzwil Flawilerstrasse 11, 9244 Niederuzwil, Tel. 071 955 61 61

Klinik St.  Pirminsberg Klosterweg2, 7312 Pfäfers, Tel. 081 303 60 60

Stiftung Kronbühl Ringstrasse 13, 9300 Wittenbach, Tel. 071 282 19 21

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Kantonspital St. Gallen Heidenerstrasse 11, 9400 Rorschach, Tel. 071 858 15 02

Frostag Food-Centrum AG Riedlöserstrasse 7, 7302 Landquart, Tel. 081 300 63 63

Panorama Hotel und Service GmbH Churerstrasse 10, 9400 Rorschach, Tel. 071 421 77 00

steinkeller & hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Hotel Hecht, Hauptstrasse 51, 9424 Rheineck, Tel. 071 888 29 35

Bio Pasta Bonetti, Elestastrasse 8, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 76 01

Restaurant Jägerhaus Hafenstrasse 10, 9423 Altenrhein, Tel. 071 855 17 77

ecco-jäger Früchte + Gemüse AG Chriesilöserstrasse 65, 7310 Bad Ragaz, Tel. 01 303 84 84

Rheinburg-Klinik AG Dorf 113, 9428 Walzenhausen, Tel. 071 886 11 11

Swissmill Division der Coop Genossenschaft Sihlquai 306, 8005 Zürich, Tel. 044 447 25 25

Restaurant Burg Walzenhauserstrasse 100, 9434 Au SG, Tel. 071 536 22 95

Capo Ernesto GmbH, Riedackerstrasse 6, 8153 Rümlang, Tel. 044 817 38 38

Rössli Balgach Steigstrasse 1, 9436 Balgach, Tel. 071 722 22 16

Bonvita AG, Hofwisenstrasse 15, 8260 Stein am Rhein, Tel. 052 740 31 00

Schloss Weinstein Weinsteingasse 219, 9437 Marbach, Tel. 071 777 11 07

Pasta Premium AG Breitenstrasse 2c, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 723 31 11

Restaurant Traube, Alte Landstrasse 87, 9445 Rebstein, Tel. 071 777 11 90

Naturoel AG, Im Sulz 186, 8506 Lanzenneunforn, Tel. 052 747 13 33

Landgasthof Hölzlisberg Hölzlisbergstrasse 110, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 38 38

Meyerhans Mühlen AG, Industriestrasse 55, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 35 35

Speiserestaurant Adler Staatsstrasse 68, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 11 48

JOWA AG, Erlenwiesenstrasse 9, 8604, Volketswil, Tel. 044 947 91 11

Landwirtschaftliches Zentrum SG Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

MIDOR AG, Bruechstrasse 70, 8706 Meilen, Tel. 044 925 88 00

Bahnhöfli Gamserstrasse, 9469 Haag, Tel. 081 771 11 83

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken SG, Tel. 055 283 15 84

Restaurant Öpfelbom Unterstüdtlisrasse 16, 9470 Buchs, Tel. 081 740 58 18

MiAdelita GmbH, Steinacherstrasse 105, 8804 Au ZH, Tel. 044 781 40 46

Stütlihus «Wohnen im Alter» Stütlistrasse 23, 9472 Grabs, Tel. 081 750 38 40

Kern & Sammet AG, Seestrasse 26, 8820 Wädenswil, Tel. 044 789 82 82

Restaurant Mühle Grossbünt 2, 9479 Oberschan, Tel. 081 783 19 04

Bruhin-Mühle, Mühle, 8856 Tuggen, Tel. 055 445 23 75

Restaurant Riet Rietstrasse 5, FL-9496 Balzers, Tel. +423 384 44 80

Willi Grüninger AG, Büntenriet, 8890 Flums, Tel. 081 720 19 19

Kant. Psychiatrische Dienste - Sektor Nord Zürcherstrasse 30, 9500 Wil SG, Tel. 071 913 16 41

Panetta SA, Steinhaldenstrasse 14, 8954 Geroldswil, Tel. 044 749 33 22

Hotel Schwanen Wil AG Obere Bahnhofstrasse 21, 9500 Wil SG, Tel. 071 913 05 10

Al Forno, Filiale Espresso Neumarkt 4, Bushaltestelle Bleiche, 9000 St. Gallen, Tel. 071 220 84 60

IGP Sportpark Bergholz Feldstrasse 40, 9500 Wil SG, Tel. 071 914 47 77

Al Forno, Filiale Vadian Neumarkt 4, Vadianstrasse 25, 9000 St. Gallen, Tel. 071 223 51 11

Restaurant Waldrose Boxloo 564, 9512 Rossrüti, Tel. 071 565 19 20

Al Forno, Filiale Galeria Stockbergstrasse 3, 9014 St. Gallen-Bruggen, Tel. 071 244 60 88

Restaurant Kreuz Oberdorfstrasse 16, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 15 21

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Restaurant-Hotel Rössli Neudorfstrasse 3, 9533 Kirchberg SG, Tel. 071 931 31 31

JOWA AG, Industriestrasse 71, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 55 88

Clienia Littenheid AG Littenheidstrasse, 9573 Littenheid, Tel. 071 929 60 60

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9200 Gossau SG, Tel. 071 493 21 11

Hotel Rössli Tufertschwil AG Tufertschwil 20, 9604 Lütisburg, Tel. 071 932 01 00

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

Seniorenzentrum Solino Kreuzrain 1, 9606 Bütschwil, Tel. 071 982 82 52

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Bischofszellerstrasse 39, 9200 Gossau, Tel. 071 383 32 32

Krone Mosnang AG Unterdorf 20, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 28 47

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Bernhardzellerstrasse 5, 9205 Waldkirch, Tel. 071 433 11 60

Restaurant-Käserei Berghof Aewil 487, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 15 72

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Sornthalstrasse 3, 9213 Hauptwil, Tel. 071 422 13 59

Bed & Breakfast Laui Lauistrasse 782, 9651 Ennetbühl, Tel. 071 571 29 94

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 1, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 91 11

Johanneum Johanneumstrasse 3, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 995 51 24

Lichtensteiger AG Bäckerei, Hauptgeschäft Oberdorfstrasse 20, 9230 Flawil, Tel. 071 393 16 24

Hotel Sonne Wildhaus AG Passhöhe, 9658 Wildhaus, Tel. 071 999 23 33

Lichtensteiger AG Bäckerei, mocafe Magdenauerstrasse 1, 9230 Flawil, Tel. 071 393 37 27

Stump’s Alpenrose AG Vordere Schwendistrasse 62, 9658 Wildhaus, Tel. 071 998 52 52

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Wilerstrasse 204, 9230 Flawil, Tel. 071 393 50 40

GEBÄCK, MEHL, MAIS UND TEIGWAREN

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Flawilerstrasse 17, 9242 Oberuzwil, Tel. 071 950 26 26

Mühlebach AG, Mühleweg 3, 5303 Würenlingen, Tel. 056 297 10 40

Empanadas&CO Industriestrasse 7, 9430 St. Margethen, Tel. 078 662 12 02

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Frigaliment Import GmbH Industriestrasse 7, 9430 St. Margrethen, Tel. 071 747 30 20

Guldenberg AG Guldenbergstrasse 120, 8424 Embrach

Bruggmühle Goldach AG, St. Gallerstrasse 117, 9403 Goldach, Tel. 071 841 13 12

Stiftung Kartause Ittingen, 8532 Warth, Tel 052 748 44 11

Meyerhans Mühlen AG, Langenhagstrasse 6, 9424 Rheineck, Tel. 071 888 27 27

RAMSEIER Suisse AG, Wiese, 8767 Elm, Tel. 058 434 44 00

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 2817, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Brauerei Schützengarten AG St. Jakobstrasse 37, 9000 St. Gallen, Tel. 071 243 43 43

Magenbrot Rohner AG, Rietstrasse 10, 9445 Rebstein, Tel. 071 777 11 11

Gartengold GmbH, Lehnstrasse 88, 9014 St. Gallen, Tel. 076 327 19 44

Sonnenbräu AG, Alte Landstrasse 36, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 81 11

SPAR HANDELS AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Verein Rheintaler Ribelmais Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 21

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Brauerei Locher AG, Industriestrasse 12, 9050 Appenzell, Tel. 071 788 01 40

Domino Food AG Herbergstrasse 29, 9524 Zuzwil SG, Tel. 071 944 18 33

Goba AG Gontenstrasse 51, 9108 Gontenbad, Tel. 071 795 30 30

ÖLE, TEE, SIRUP, GESCHENKARTIKEL, APÉRO, VERSCHIEDENES

CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

Naturoel AG, Im Sulz 186, 8506 Lanzenneunforn, Tel. 052 747 13 33

Holderhof Produkte AG, Ufhofen, 9203 Niederwil SG, Tel. 071 387 40 40

Klosterküche GmbH, Blattenstrasse 32, 9052 Niederteufen, Tel. 079 642 20 23

Öpfelfarm, Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

Hof Baldenwil, Baldenwil 2599, 9112 Schachen bei Herisau, Tel. 071 370 04 11

Mosterei Möhl AG, St. Gallerstrasse 213, 9320 Arbon, Tel. 071 447 40 74

Bufis AG, Industriestrasse 135, 9200 Gossau SG, Tel. 071 387 40 60

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 2817, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 1, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 91 11

Mosterei Kobelt & Co., Staatsstrasse 21, 9437 Marbach SG, Tel. 071 777 12 20

St. Gallische Saatzuchtgenossenschaft Mattenweg 11, 9230 Flawil, Tel. 071 394 53 00

Sonnenbräu AG, Alte Landstrasse 36, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 81 11

Burelade Familie Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt SG, Tel. 071 393 10 17

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Öpfelfarm, Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

M. Vetsch AG, Sägenstrasse 5, 9472 Grabs, Tel. 081 771 44 66

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 2817, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, 081 785 13 88

Metzgerei Küttel AG, Neugass 14, 9442 Berneck, Tel. 071 744 15 04

Heimstätten Wil, Zürcherstrasse 30, 9500 Wil SG, 071 913 17 17

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

HONIG UND ESSIG

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Imkerhof Imkereibedarf GmbH Untere Industrie 11 A, 7304 Maienfeld, Tel. 081 284 66 77

Heimstätten Wil, Zürcherstrasse 30, 9501 Wil SG, Tel. 071 913 17 17

Imkerei Heidi Meyer, Buchenloo 10, 8196 Wil ZH, Tel. 044 869 30 15

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Imkerei Knobel GmbH, Geissrüti 5, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 41 59

Massnahmenzentrum Bitzi, Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Hans Hug, Dorfstrasse 20, 9313 Muolen, Tel. 071 411 43 25

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Wiler Stadtimkerei, Thurausstrasse 12b, 9500 Wil SG, Tel. 071 911 70 92

GETRÄNKE

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Allegra Passugger Mineralquellen AG Hauptstrasse 1, 7062 Passugg, Tel. 081 256 50 50

MILCHPRODUKTE

Eichenberger Obst, Im Brand 1, 8248 Uhwiesen, Tel. 052 659 14 96

Baumann Käse AG, Zürichstrasse 9, 3052 Zollikofen, Tel. 058 227 28 28

Biotta AG, Pflanzbergstrasse 8, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 466 48 48

Schwyzer Milchhuus AG, Schützenstrasse 7, 6430 Schwyz, Tel. 041 819 80 00

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Cascharia Breil/Brigels GmbH, Via Pundual 3, 7165 Brigels, Tel. 081 941 15 15

natürli zürioberland AG, Frauwiesstrasse 8, 8493 Saland, Tel. 052 766 06 06

Malanser Alp Calfeisen, 7208 Malans GR

Käserei Niederhaus, Eggstrasse 113, 8498 Gibswil-Ried, Tel. 055 245 17 06

Molkerei Davos Betriebs AG Tobelmühlestrasse 6, 7270 Davos Platz, Tel. 081 413 03 40

Käserei Preisig, Höchstöckstrasse 7, 8499 Sternenberg, Tel. 052 386 12 76

Emmi Schweiz AG, Mühlestrasse 2, 7302 Landquart, Tel 081 300 64 60

Chäsi Pfyn, Hauptstrasse 4, 8505 Pfyn, Tel. 052 765 12 74

Alp Pardiel/Halde, Föhrenhof, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 45 72

Dorfkäserei Thundorf, Käsereistrasse 5, 8512 Thundorf, Tel. 052 376 31 88

Milchzentrale Bad Ragaz AG Maienfelderstrasse 3, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 52

Stiftung Kartause Ittingen, 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Alp Findels, Plattenstrasse 7, 7312 Pfäfers

Strähl Käse AG, Bahnhofstrasse 1, 8573 Siegershausen, Tel. 071 678 11 11

Alp Ladils, Platz 5, 7315 Vättis

Käse Thurgau AG, Landstrasse 9, 8580 Hagenwil bei Amriswil , Tel. 071 411 15 59

Alp Branggis Lasa, Böden 1, 7317 Valens

Käserei Studer AG Romanshornerstrasse 253 / Hatswil, 8580 Hefenhofen, Tel. 071 414 54 04

Alp Tamons, Fedhof, 7320 Sargans, Tel. 081 723 48 42

Käserei Dozwil, Käsereistrasse 6, 8582 Dozwil, Tel. 071 411 36 66

Alp Vermie, Quadererstrasse 14, 7323 Wangs, Tel. 081 723 36 92

Käserei Herschmettlen, Dürntenstrasse 15, 8626 Ottikon, Tel. 044 935 12 35

Alp Kloster, Weisstannenstrasse 249, 7326 Weisstannen

Molkerei Neff AG, Bachtelstrasse 22, 8636 Wald ZH, Tel. 055 246 11 17

Sennereigenossenschaft Nufenen Oberhäusern, 7437 Nufenen, Tel. 081 664 10 24

Schafmilchkäserei Koster Hittenbergstrasse 50, 8636 Wald ZH, Tel. 055 246 57 00

Bergsenn AG, Via Lucmagn 33, 7180 Disentis/Mustér, Tel. 081 936 48 03

Käserei Egligen, Hintergoldingerstrasse 4, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 67

LESA Lataria Engiadinaisa SA Via Charels Suot 18, 7502 Bever, Tel. 081 852 45 45

Käserei Pfister GmbH, Bürgstrasse 1, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 10

Chascharia Val Müstair, Plaz d'Immez 43, 7533 Fuldera, Tel 081 858 54 29

Käserei Rossfallen, Chammstrasse 2, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 26

Chascharia Ftan, Jordan, 7551 Ftan, Tel. 081 864 94 75

Bio Käserei Maseltrangen, Maseltrangen, 8723 Rufi, Tel. 055 615 11 52

Chäs-Vreneli AG, Münsterhof 7, 8001 Zürich, Tel. 044 221 32 81

Bergkäserei Liechti, Waldestrasse 3, 8726 Ricken SG, Tel. 055 284 51 11

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Alpkäse-Pool GmbH Dorfstrasse 77, 8766 Matt, Tel. 055 642 14 92

Kellenberger Frisch Service frigemo AG, Pfingstweidstrasse 105, 8005 Zürich, Tel. 058 433 85 00

Milchmanufaktur Einsiedeln AG Alpstrasse 6, 8840 Einsiedeln, Tel. 055 412 68 83

mooh Genossenschaft, Bernerstrasse Süd 167, 8048Zürich, Tel. 058 220 34 00

Keller-Käse GmbH, Tiergartenstrasse 6, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 40 51

Käserei Rüegg GmbH, Neueggstrasse 2, 8340 Hinwil, Tel. 079 457 31 37

Käserei Vorderberg, Schweigrütistrasse 6, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 12 80

Schupplis Geisse-Chäsi, Höhenstrasse 102a, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 11 90

Alp Oberbüz, Hüttli 493, 8873 Amden, Tel. 055 611 16 09

Chäsi Girenbad, Höhenstrasse 110, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 20 69

Alp Schwaldis, Bergstrasse 151, 8881 Walenstadtberg, Tel 081 735 16 96

Käserei Thysenwaldsberg, Höhenstrasse 41, 8344 Bäretswil, Tel. 044 939 24 86

Alp Gamperdon, Bergbodenstrasse 4, 8882 Unterterzen, Tel. 081 738 17 28

Käserei Bettswil Bettswilerstrasse 61, 8344 Bäretswil, Tel. 044 939 11 28

Alp Walabütz, Meilenstrasse 20, 8886 Mädris-Vermol, Tel. 081 723 80 32

Näf Käserei, Kleinbasel 24, 8357 Guntershausen b. Aadorf, Tel. 052 365 20 20

Bergkäserei Mädris AG Meilenstrasse 16, 8886 Mädris-Vermol, Tel. 081 710 09 93

Käserei Fischingen, Chäsegge Hauptstrasse 17, 8376 Fischingen, Tel. 071 977 15 20

Alp Siez, Baltschanastrasse 20, 8877 Mels, Tel. 081 723 17 48

Tenti AG, Sulzer-Allee 50, 8404 Winterthur, Tel. 052 235 18 28

Alpkorporation Kohlschlag Kohlschlagerstrasse 2, 8887 Mels, Tel. 081 723 48 71

Guldenberg AG, Guldenbergstrasse 120, 8424 Embrach, Tel. 044 865 23 46

Alp Mädems, Jöriweg 7, 8888 Heiligkreuz (Mels)

F. & A. Sommer GmbH, Rebbergstrasse 6, 8444 Henggart, Tel. 052 316 15 55

Alp Precht Schwarzenberg, Reschusstrasse 11, 8888 Heiligkreuz (Mels)

Käserei Wildberg, Rikonerstrasse 2, 8489 Wildberg, Tel. 052 385 50 05

Alp Malun, Oberdorf, 8892 Berschis, Tel. 081 733 36 40

Käserei Camenzind GmbH Lammetstrasse 4, 8492 Wila, Tel. 052 385 42 40

Alp Neunasarina-Fursch Feldstrasse, 8893 Flums Hochwiese, Tel. 081 733 41 59

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Alp Wildenberg, Chutz, 8895 Flumserberg Portels, Tel. 081 733 28 75

Käserei Bregensdorf, Bregensdorf 240, 9313 Muolen, Tel. 071 411 23 28

Alp Lauiboden-Matosa, Schnäls, 8896 Flumserberg Bergheim

Käserei Wüthrich AG Amriswilerstrasse 80, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 477 20 80

Alp Tannenboden, Ackerwiese, 8896 Flumserberg Bergheim, Tel. 081 733 49 86

caviezel-giovanettoni ag Schöntalstrasse 31, 9320 Arbon, Tel. 071 447 11 00

Alp Wiese, Ruobistrasse 2, 8896 Flumserberg Bergheim

Fuchs + Co. AG, Greinastrasse 10, 9400 Rorschach, Tel. 071 846 81 80

Emmi Frisch-Service AG Gaswerkstrasse 6/8, 8952 Schlieren, Tel. 058 227 25 25

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Alp Schrina, Wüschbach, 9427 Wolfhalden

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 2817, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Käserei Graf AG, Riemen 139, 9035 Grub AR, Tel. 071 877 11 85

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Appenzeller Milch AG, Mettlenstrasse 4, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 88 88

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Dörig Käsehandel AG, Rütistrasse 2, 9050 Appenzell, Tel. 071 364 11 04

Alp Kienberg Möösliweg 2b, 9463 Oberriet SG, Tel. 071 760 00 12

Berg-Käserei Gais, Zwislenstrasse 40, 9056 Gais, Tel. 071 793 37 33

Alp Eidenen, Im Hof 2, 9465 Salez

Alp Rainhütte, Strubenböhl, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 14 90

Ziegenalp Malschüel Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 59

Molkerei Forster AG, Windegg 2, 9100 Herisau, Tel. 071 351 18 47

Frümsneralp, Wase 1, 9468 Sax, Tel. 081 757 21 71

Appenzeller Milchspezialitäten AG Hauptstrasse 48, 9105 Schönengrund, Tel. 071 788 50 80

Käserei Sax GmbH, Käsereistrasse 1, 9468 Sax, Tel. 081 757 20 49

Alpschaukäserei Schwägalp Genossenschaft 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 12 20

Alp Malbun Buchserberg, Umenstrasse 2, 9470 Buchs SG, Tel. 071 999 20 92

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 27 10

Alp Camperfin, Mafun, 9472 Grabs, Tel. 081 772 33 19

Alois Koch AG, Rüeggerstrasse 6, 9108 Gonten, Tel. 071 794 11 80

Alptgenossenschaft Höhi, Matnän, 9472 Grabs

Appenzeller Ziegenprodukte AG Jakobsbadstrasse 14b, 9108 Gonten, Tel. 071 794 12 74

Molkerei Grabs, Dorfstrasse 10, 9472 Grabs, Tel. 081 771 38 28

Tschumper GmbH, Käserei Ifang, 9113 Degersheim, Tel. 071 371 54 31

Alp Tesel, Bödeli 2426, 9473 Gams, Tel. 081 771 13 64

Genossenschweiz Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9200 Gossau SG, 071 493 21 11

Werdenberger Bäuerinnen Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Käserei Niederdorf, Flawilerstrasse 90, 9200 Gossau SG, Tel. 071 385 50 19

Molkerei Sevelen, Bahnhofstrasse 65, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 11 79

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

Alpgenossenschaft Riet, Matug, 9478 Azmoos, Tel. 081 783 20 32

Emmi Schweiz AG Industriestrasse 135, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 34 12

Alp Schaner Berg, Langfuri, 9479 Oberschan

Käserei Otmarsegg, Augartenstrasse 26, 9204 Andwil SG, Tel. 071 385 25 63

Bangshof Familie Hasler, Fallagass 41, FL-9491 Ruggell, Tel. +423 373 49 30

Käserei Oberegg Eberle, Oberegg 435, 9220 Bischofszell, Tel. 071 422 12 41

Milchhof AG Scanastrasse 12, FL-9494 Schaan, Tel. +423 237 04 04

Molkerei Biedermann AG Steigstrasse 2, 9220 Bischofszell, Tel. 058 227 56 56

Alpgenossenschaft Triesenberg, 9497 Triesenberg

Sprenger Fine Foods AG Birnstielstrasse 5, 9225 Wilen (Gottshaus), Tel. 071 422 59 35

Käserei Oberli Rislen AG, Rislen, 9512 Rossrüti, Tel. 071 911 14 22

Hardegger Käse AG, Poststrasse 2, 9243 Jonschwil, Tel. 071 923 26 26

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Züger Frischkäse AG, Industrie Haslen 9a, 9245 Oberbüren, Tel. 071 955 98 77

A. & M. Kurmann AG, Käserei Tannen, 9534 Gähwil, Tel. 071 931 12 58

Käserei Gabriel, Schollrüti, 9245 Oberbüren, Tel. 071 951 77 40

Käserei Eggsteig, Eggsteig, 9534 Gähwil, Tel. 071 931 10 74

Käserei Niederbühren H. + N. Näf Staatsstrasse 52, 9246 Niederbüren,,Tel. 071 422 16 53

Käserei Koller Mezikonerstrasse 51, 9543 St. Margarethen TG, Tel. 071 966 29 07

Käserei Germann, Feldstrasse 1, 9249 Niederstetten, Tel. 071 393 86 32

Braun Früchte und Gemüse AG Industriestrasse 21, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 913 85 00

Mifroma SA, Industriestrasse 4, 9300 Wittenbach, Tel. 071 290 15 18

Käserei Trungen, Mörikerstrasse 1, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 911 16 57

Säntis Genossenschaft Linden 4, 9300 Wittenbach, Tel. 071 298 34 43

Carna Holding AG, Gewerbestrasse 2, 9562 Märwil, Tel 071 655 16 40

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Käserei Neuwies, Neuwies, 9601 Lütisburg-Station, Tel. 071 980 09 08

SPAR HANDELS AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Gadeglace, Fam. Bürge Brääggweg 10, 9602 Bazenheid, Tel. 071 565 47 35

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Käserei Hungerbühler, Oberrindal 57, 9604 Oberrindal, Tel. 071 385 15 68

Burelade Familie Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt SG, Tel. 071 393 10 17

Käserei Tufertschwil, Tufertschwil 63, 9604 Lütisburg, Tel. 071 931 30 77

Säntisblick Destillerie Ltd., Geisberg 602, 9246 Niederbüren, Tel. 071 422 23 20

Bütschwil Käse AG, Hofstrasse 9, 9606 Bütschwil, Tel. 078 802 24 52

Öpfelfarm, Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

Käserei Kaufmann AG, Oberdorfstrasse 5, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 44

Mosterei Möhl AG, St. Gallerstrasse 213, 9320 Arbon , Tel. 071 447 40 74

Restaurant-Käserei Berghof, Aewil 487, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 15 72

Ochsentorkel Weinbau AG, Dorfstrasse 7, 9425 Thal, Tel. 071 888 57 52

Toni Gübeli Käserei GmbH, Müselbachstrasse 6, 9612 Dreien, Tel. 071 983 16 14

BIO-Weinbau Geiger, Tobelmüli 926, 9425 Thal, Tel. 071 888 38 72

Bergkäserei Mühlrüti, Dorf 2, 9613 Mühlrüti, Tel. 071 983 36 77

Weinbau Tobler, Kreienhalde 1, 9425 Thal, Tel. 071 888 34 36

Käserei Dietfurt, Landstrasse 11, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 17 86

Weingut am Steinig Tisch Dorfstrasse 17, 9425 Thal, Tel. 071 888 17 33

Städtlichäsi Lichtensteig GmbH Uttenwilerstrasse 2, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 994 32 86

Schmidheiny - Weingut im Rheintal Schlossstrasse 210, 9435 Heerbrugg, Tel. 071 722 82 13

H. & R. Habegger AG, Käserei Dammi, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 944 11 70

Nüesch Weine, Hauptstrasse 71, 9436 Balgach, Tel. 071 722 22 22

Verein Toggenburger Burechoscht Sidwald,9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 2817, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Käserei Stofel AG, Hauptstrasse, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 40

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Sennerei Knaus, Nesselhalden, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 14 02

Mosterei Kobelt & Co, Staatsstrasse 21, 9437 Marbach SG, Tel 071 777 12 20

WEIN UND EDELBRÄNDE

Reb- und Weingut Maienhalde Obereggerstrasse, 9442 Berneck, Tel. 071 744 12 46

Jürg Obrecht Weinbau und Weinhandel Ausserdorf 14, 7307 Jenins, Tel. 081 302 26 80

Wein Berneck GmbH Rathausplatz 7a, 9442 Berneck, Tel. 071 744 24 13

Weingut Gonzen St. Gallerstrasse 75, 7320 Sargans, Tel. 081 723 16 15

SCHMID WETLI AG, Tramstrasse 23, 9442 Berneck, Tel. 071 747 90 90

Zweifel Weine, Regensdorferstrasse 20, 8049 Zürich, Tel. 044 344 22 11

Weingut Stegeler AG Blumenstrasse 4, 9442 Berneck, Tel. 071 744 27 09

aagne Familie Gysel, Atlingerstrasse 27, 8215 Hallau, Tel. 052 681 38 10

tobias wein.gut. Hinterburgstrasse 24, 9442 Berneck, Tel. 071 726 10 10

Regli Weine GmbH, Selmattenstrasse 30, 8215 Hallau, Tel. 052 681 29 21

Weinkellerei Haubensak Rorschacherstrasse 22, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 14 09

Eugster Eier AG, Schulstrasse 11A, 8362 Balterswil, Tel. 079 404 82 35

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Weingut Familie Zahner, ImBächi 67, 8467 Truttikon, Tel. 052 317 19 49

Weingut am Huberberg, Hub 11, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 19 43

Stiftung Kartause Ittingen, Warth, 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Landwirtschaftliches Zentrum SG Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

Broger Weinbau, Schnellberg 1, 8561 Ottoberg, Tel. 071 620 18 48

Weinkellerei Arnold Graf AG, Karmaad 34, 9473 Gams, Tel. 081 771 44 54

Weingut Burkhart, Hagholzstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 47 79

Weinhof Tschirky, Im Hof 5, 9604 Lütisburg, Tel. 071 931 14 60

Rutishauser Weinkellerei AG Dorfstrasse 40, 8596 Scherzingen, Tel. 071 686 88 88 Höcklistein-Weingut am Zürichsee Zürcherstrasse 156, 8645 Jona, Tel. 055 222 87 90 Schwarzenbach Weinbau, Seestrasse 867, 8706 Meilen, Tel. 044 923 01 25 Gebrüder Kümin Weinbau und Weinhandel AG Oechsli 1, 8807 Freienbach, Tel. 055 417 40 20 CasaNova Wein Pur Seestrasse 43 , 8880 Walenstadt, Tel. 079 218 91 38 Bärtsch Weine, Grofstrasse 11, 8887 Mels, Tel. 081 723 10 33 Melser Rathauskeller Platz 2, 8887 Mels, Tel. 081 723 52 49 Weingut Steinersteg Staatsstrasse 163, 8888 Heiligkreuz (Mels), Tel. 081 723 71 40

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Club

Willkommen im CULINARIUM-Club! Sie interessieren sich für Essen über den Tellerrand hinaus und geniessen es umso mehr, wenn Sie wissen, woher die Zutaten stammen und wer sie mit Sorgfalt und Leidenschaft gesät, gepflegt und geerntet hat? Dann sind Sie bei uns in bester Gesellschaft!

D

er Trägerverein CULINARIUM versteht sich von Anfang an als Motor einer Bewegung. Darum haben wir ein Gefäss geschaffen für Menschen, die sich ebenfalls für Regionalität begeistern und ihre Ideen mit Gleichgesinnten teilen und austauschen wollen. Als Mitglied im CULINARIUM-Club erhalten Sie mehrmals im Jahr einmalige Gelegenheiten, um Ihren kulinarischen Horizont zu erweitern. Dank unseres hervorragenden Beziehungsnetzes eröffnen sich Ihnen Chancen für exklusive Erlebnisse: Führungen mit Fachleuten, Besichtigungen, ausser-

gewöhnliche Degustationen, Apéros und Picknicks an überraschenden und wunderschönen Orten. Ein genussvolles Club-Jahr! Das Sommer-Clubtreffen führte am 8. Juli rund 20 Mitglieder und Interessierte auf die Alp Schrina oberhalb Walenstadt und danach zum imposanten Friedensdenkmal Paxmal vom Künstler Karl Bickel. Die Mitglieder genossen gemeinsam die frische Alpenluft, staunten über die mächtigen Churfirsten, degustierten feine Köstlichkeiten und erfuhren von

Senn Hans Schmid und seiner Frau, Edith was es bedeutet, hochwertige Produkte auf der abgeschiedenen Alp zu produzieren. Eine ganz andere Welt erlebten alle Clubmitglieder, die sich am 25. Oktober in die Geheimnnisse von Tiefkühlkost einweihen liessen. Die Verdunova AG in Sennwald produziert tiefgefrorene Gemüse- und Früchteprodukte von Landwirtschaftlichen Betrieben aus der Region. Geschäftsführer Beni Dürr zeigte auf einem Rundgang die beeindruckend moderne Infrastruktur und erklärte die Abläufe des zeitgemässen

Club-Erlebnis auf der Alp Schrina. Die Herstellung von Alpkäse im Kupferkessel hautnah zu erleben, diesen Duft, diese Hitze, diese Intensität!

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Gemüseanbaus von der Aussat bis zur effizienten Ernte und der blitzschnellen Verarbeitung. Das hat nicht viel mit den Werbebildern von idyllischer Bauern­ romantik zu tun, sorgt aber für exzellente Qualität, hohe Wertschöpfung und wichtige Arbeitsplätze in der Region. Programm 2018 Dieses Jahr erwarten Sie zwei kulinarische Expeditionen zu inspirierten Menschen im CULINARIUM-Land. Ende Juni, Anfang Juli, das hängt von der Entwicklung der Natur ab, tauchen wir unter kundiger Führung ein in die Geheimnisse einer uralten «Naturwissenschaft» im Sinn des Wortes. Im Spätherbst erwartet uns Glückspilze feuchte, warme Dunkelheit in der Champignon-Fabrik Kuhn in Herisau und danach eine aussergewöhnliche Degustation. Und bereits planen wir das Programm 2019. Es geht um Fischzucht und um gut gebrannte Geister.

Noch mehr Vorteile und Gelegenheiten Als Mitglied erhalten Sie drei Mal jährlich ein Genusspaket mit Probiererli von regionalen Spezialitäten und exklusiven Neuheiten, seien es Gewürze, Trockenfrüchte, Nüsse, Käse, Fleischprodukte, Öl, Tee oder etwas feines Hochprozentiges. Lassen Sie sich von uns geschmackvoll überraschen! Ihre Mitgliedschaft beschert Ihnen zudem kostenlose Eintritte für die St. Galler Frühlingsmesse OFFA mit der betörenden Genussinsel sowie Tickets für die legendäre Landwirtschaftsschau OLMA in St. Gallen. Und noch ein starkes Argument! Als Mitglied können Sie an unserer renommierten Genussakademie mit Fachseminaren, St. Galler Weindegustation und Marktplatz teilnehmen.

Probiererli und Informationen zum Trägerverein und zum CULINARIUMClub. Eine Jahresmitgliedschaft kostet für Einzelpersonen 90 Franken, für Paare oder Familien 150 Franken (2 Teilnehmer pro Anlass) und für Firmen oder Behörden 500 Franken (4 Teilnehmer pro Anlass).

Information und Anmeldung Trägerverein CULINARIUM Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 071 552 13 30, Fax 071 552 13 49 manuel.geisser@culinarium.ch www.culinarium.ch

So werden Sie Mitglied! Melden Sie sich an und Sie erhalten zur Begrüssung eine «Gwunderbox» samt

Ja, ich interessiere mich für Genuss aus der Region! o Ich interessiere mich für eine Club-Mitgliedschaft

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Trägerverein Culinarium Rheinhofstrasse 11 CH-9465 Salez Tel. +41 (0)71 552 13 30 info@culinarium.ch www.culinarium.ch

Geniessen heisst, wissen woher.

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Culinarisch! 2018/19  

Culinarisch! 2018/19  

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