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NEUE KÖPFE IM VORSTAND TPSK SPORTPARK VON OBEN FIT DURCH DEN WINTER

TPSK KUNSTRASENPLATZ 18 STARS IM PARK 22 FERIENCAMPS GANZ GROSS 42

Ausgabe 03 ­– Jg. 2017

DAS MAGAZIN DES TPSK 1925 e. V.

Dein Sport. Dein Verein. 27 Sportarten in einem Verein.

Schutzgebühr 2 Euro

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Inhalt

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Weiter geht’s! Vorwort von Hartmut Lamping

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Vorstandswahlen 2017 TPSK-Vorstand für drei weitere Jahre bestätigt

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Wir sind Spitze! Besondere Erfolgsgeschichten aus dem Verein

08 Nachbarschaftshilfe Portrait über Frank Ruda, Förderer des TPSK

10 Der TPSK Sportpark Neue Möglichkeiten in einer gewohnten Umgebung

Das TPSK Sportparkfest Schöne Impressionen auf den Seiten 34 und 35

Der Termin für das nächste Jahr steht bereits: 10.06.2018 - Vormerken!

Der Sportpark von oben Ein “Überblick” über den neuen Sportpark

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Fitness im Freien Sportwissenschaftler Dr. Till Sukopp über Fitness und Gesundheit durch Outdoor-Parcours

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TPSK Förderer Die neue Seite der Förderer des TPSK / 1.Folge: Dirk Hübsch, Patentanwalt

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News aus den Abteilungen 15 21 26 28 31 36 37 38 41 44 46

TPSK Rehasport TPSK Fußball TPSK Schwimmen TPSK Wasserball TPSK Kunst- und Turmspringen TPSK Tischtennis TPSK Triathlon TPSK Rollsport TPSK Tamburello TPSK Tennis TPSK Rudern

Stress reduzieren im Hier und Jetzt Experte Lars Christensen über “Intuitives Bogenschiessen zur Stressprävention”

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Das Warten hat sich gelohnt Ein Bericht über die neuen Kunstrasenplätze

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Fitness im Freien für Jung und Alt

Sportwissenschaftler Dr. Till Sukopp über Fitness und Gesundheit durch Outdoor-Parcours

Idole ganz nah Drei Stars des 1.FC Köln trainierten mit der TPSK Fußballjugend

33 Kontakte

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TPSK Kontaktdaten / Ansprechpartner aus den TPSK Abteilungen und Sparten

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Sport, Spiel, Spaß

Impressionen vom TPSK Sportparkfest 2017

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TPSK Feriencamps Interview mit Daniel Becher, Geschäftsführer der RheinFit Sportakademie

Mitglied werden Am Anfang steht der Aufnahmeantrag

TPSK stellt sich vor Sebastian Schmitz // Abteilung Triathlon

50 Impressum


Vorwort

Weiter geht’s! Liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Viele Projekte wurden angeschoben und erfolgreich realisiert. Unser TPSK Sportpark in Bocklemünd, direkt neben den WDR-Studios, angrenzend an die Nachbargemeinde Widdersdorf, hat sich prächtig entwickelt. Unser „Jahrhundertprojekt“, die großangelegten Umbaumaßnahmen innerhalb des Sportparks, konnten rechtzeitig zur Eröffnungsfeier am 6. November 2016, einen Tag vor dem 91. Geburtstag des Vereins, zu unserer vollsten Zufriedenheit abgeschlossen werden. Der Bau u.a. zweier neuer Kunstrasenplätze und den dazu notwendigen Ergänzungen (neue, beleuchtete Zugangswege, neues Flutlicht, Zäune etc.) bescherte dem Verein und dem Vorstand viel Lob und Anerkennung von allen Seiten, auch außerhalb des Vereins, was uns mit Stolz erfüllt. Die Fußballabteilung konnte bereits innerhalb kürzester Zeit viele neue Mitglieder verbuchen. Zum gleichen Zeitpunkt wie die neuen Kunstrasenplätze wurde nach circa zweijähriger Planung der inmitten des Sportparks auf einem Hügel gelegene Outdoor-Fitnessparcours der Öffentlichkeit übergeben. Dieser ruhige, parkähnliche Ort sucht im westlichen Stadtrandgebiet seinesgleichen und erfreut sich stetig steigender Beliebtheit. Erste Gäste und Trainingsgruppen kommen inzwischen sowohl in den Vormittagsals auch in den Abendstunden. Eine zusätzliche Beleuchtung soll hier in Kürze angenehme Lichtverhältnisse schaffen. Hiervon wird dann auch der Bouleplatz profitieren, der sich dem Fitnessparcours unmittelbar anschließt. Meine Überzeugung ist es, dass beide zukünftig viele Freizeitsportler der umliegenden Gemeinden in den Sportpark locken werden. Um der zukünftig zu erwartenden, anwachsenden Frequentierung unseres Sportparks

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SPILL!

rechtzeitig zu begegnen, haben wir auch hier in den letzten Wochen gehandelt und das Parkplatzangebot kurzerhand erweitert. Im Einfahrtsbereich zum Sportpark sind direkt vor den Tennisplätzen neue Parkplätze entstanden. Aber auch barrierefreie Zugänge zum Clubhaus und den Spielstätten sollen demnächst in Angriff genommen werden und gehören zur umfassenden Neugestaltung des TPSK-Sportparks. Diese bleiben allerdings zunächst ein offenes Ziel für die nahe Zukunft. Kommen Sie uns in einer der schönsten Sportanlagen der Stadt Köln besuchen. Testen und nutzen Sie alles selbst, kostenlos und unverbindlich! Eines noch: Für eine erfolgreiche Öffentlichkeits­ arbeit eines Sportvereins unserer Größenordnung und unseres Anspruchs halte ich ein mindestens einmal jährlich erscheinendes Vereinsheft in einer Qualität wie der des SPILL!-Magazins für unverzichtbar. Das SPILL! soll „allgemein informativ“ sein und zugleich den Leserinnen und Lesern innovative Beiträge aus den Abteilungen des Vereins bieten. Prüfen Sie, ob uns das gelungen ist. Viel mehr vom Verein, seiner Sportanlage und seinen derzeit 27(!) Sportangeboten können Sie übrigens auf unserer Homepage oder durch einen Anruf in unserer Geschäftsstelle erfahren. Oder „liken“ Sie uns auf Facebook unter www.facebook.com/TPSK1925 und verfolgen sie regelmäßig die Aktivitäten unseres Vereins und seiner Abteilungen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieses Magazins. Mit sportlichen Grüßen Ihr

Hartmut Lamping (1.Vorsitzender TPSK 1925 e.V.)


Internes

Eure Fragen und Anregungen bitte an: redaktion@tpsk.koeln

Der neue Vorstand stellt sich vor

Nils Koall, Ressort Marketing Beruf: Leiter Vertriebsmanagement

TPSK-Vorstand für drei weitere Jahre bestätigt

Hobbys: Beirat im TuS Oberpleis e.V., Holland und das Meer, Freunde und Grillen, Heimwerken und Lesen. “Sport verbindet und fördert die Gemeinschaft. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.”

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und 60 stimmberechtigte Delegierte sowie etliche der knapp 2500 Mitglieder des TPSK 1925 e.V. waren am 21. März 2017 im vollbesetzten Clubhaus zur Jahreshauptversammlung im Sportpark erschienen. Nachdem der Vorstand für seine Tätigkeit in den vergangenen drei Jahren entlastet worden war, wurden zwei neue Mitglieder in den Hauptvorstand gewählt. Für die Wahl zum ersten Vorsitzenden hatte sich überraschend noch einmal der seit 15 Jahren amtierende Vorsitzende Hartmut Lamping aufstellen lassen. Ihm wurde mit überwältigenden 100 Prozent der Delegiertenstimmen das Vertrauen für eine weitere Amtszeit geschenkt. In seinem Geschäftsbericht für das zurückliegende Jahr hatte Hartmut Lamping zuvor sichtlich erleichtert auf die ereignisreichen Monate mit dem Umbau der eigenen Sportanlage (u.a. neue Kunstrasenplätze) zurückgeblickt. Mit Stolz sprach

er dabei in seinem Fazit die gelösten Probleme des vergangenen Jahres an und schloss auch die Vorhaben der nahen Zukunft des Großsportvereins mit ein, beispielsweise eine dringend benötigte, verstärkte Öffentlichkeitsarbeit für den neuen, hochfunktionellen und tagsüber für jederman zugänglichen Outdoor-Fitnessparcours sowie für den bisher leider nur allzu selten genutzten Bouleplatz. Ebenso angesprochen wurde von Lamping die prekäre Parkplatzsituation im Sportpark, welche jedoch in den vergangenen Monaten durch den Bau neuer Plätze im Einfahrtsbereich zum Sportpark entscheidend verbessert worden ist. Mit Nachdruck wies Hartmut Lamping dann noch auf die bestehenden Altersstrukturen im Hauptvorstand und einigen Abteilungsvorständen hin und appellierte an die Anwesenden, ihn in den nächsten Jahren bei der vordringlichen Aufgabe zu unterstützen, jüngere Menschen und Mitglieder zukünftig an diese Positionen heranzuführen.

Der neue TPSK-Vorstand: (v.l.) Ingo Hermbusche, Jürgen Koschig (Geschäftsführer), Wolfgang Schorn (stellv. Vorsitzender), Hartmut Lamping (Vorsitzender), Dr. Anke RaabeOetker, Patrick Legendre, Dirk Ertel, Nils Koall, Peter Sommnitz. Es fehlt: Peter Kienle (stellv. Vorsitzender)

Ingo Hermbusche, Ressort Jugend Beruf: Diplomsportlehrer Hobbys: Reisen “Wenn Du schnell gehen willst, geh’ alleine! Wenn Du weit gehen willst, geh’ mit anderen!” (Afrikanisches Sprichwort)

Patrick Legendre, Ressort Sport Beruf: Lehrer (Sport, Englisch) Hobbys: Tamburello, Gitarre spielen, Familie

Unsere neuen Vorstandsmitglieder

“Sportvereine erfüllen wichtige gesellschaftliche Funktionen. Im Kontext der Modernisierung ist es daher essentiell, Strukturen in Vereinen zu stärken. Ich selber spiele in meiner Sportart Tamburello für den TPSK und engagiere mich gerne für diesen traditionsreichen Verein.”

Das Magazin des TPSK 1925 e.V.

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Kurzinfos aus dem Verein

Wir sind Spitze!

Stadtbekannt

Netzwerk (1)

Festlaune SPORTPARKFEST 2017

Viele TPSK-Abteilungen waren dem Aufruf des Vorstands gefolgt, das Sportparkfest 2017 mitzugestalten. Die Sponsoren zeigten sich unter anderem mit tollen Tombola-Preisen. So kann der TPSK-Sportpark zukünftig wieder ein Ort nicht nur der BeWEGung sondern auch der BeGEGNung werden.

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SPILL!

Geldsegen SPONSOREN Eine gemeinsame Aktion von TPSK und PSD Bank nutzten einige Abteilungen, um ihr Jahresbudget deutlich zu erhöhen. Besonders die mitgliederstarke Fußballabteilung schaffte es, viele ihrer Mitglieder von Kontoeröffnungen bei der PSD Bank zu überzeugen. Verein, Abteilung und Mitglied profitierten so pro Konto von jeweils 50 Euro.

Für die stadtbekannte Gaffel-Werbung “Sprung” standen drei TPSK Kunst- und Turmspringer Model. Geshootet wurde vier Stunden lang am Badesee in Düren. Vorbild waren die Klippenspringer von Acapulco. Interessiert am “Making Of”? Ihr findet es bei YouTube oder auf der offiziellen Website von FASSBRAUSE. TURMSPRINGEN

NEUE KOOPERATIONEN

Der TPSK baut sein Kooperations-Netzwerk weiter aus. Schon für das Sportparkfest 2017 konnten das Ehrenfelder NEPTUNBAD und der große Sportdiscounter DECATHLON mit seiner neuen Filiale in Marsdorf als Partner gewonnen werden. In Kürze sollen Gespräche über eine längerfristige Kooperation folgen. Mit PROFITRISE SPORTS wurde hingegen bereits Einigung erzielt.


Eine aktuelle Übersicht zu allen Sportarten im TPSK findet Ihr in diesem Heft auf Seite 33

2017 Was sind Eure Erfolge im Verein?

Für jede „SPILL!“–Ausgabe sammeln wir die Erfolgsnachrichten aus Euren Abteilungen. Bild und Info bitte an: redaktion@tpsk.koeln.

DM-Silber TT-Aufstieg SCHWIMMEN Bei den Deutschen Meisterschaften im Juni in Berlin errang der TPSK-Schwimmer Fabian Heitkemper über 800m Freistil die Deutsche Vize-Meisterschaft und damit die Silbermedaille.

TISCHTENNIS Die erste Mannschaft spielt die Saison 17/18 in der Kreisliga. Auf dem Foto die Aufstiegsmannschaft um Top-Spieler Henning Strupkus, der den Verein leider inzwischen verlassen hat, aber die Mannschaft weiterhin regelmäßig als Zuschauer unterstützt. Hinten v.l.: Radi Shahrdar, Stefan Schmidt, Boris „Borris“ Wiegand, Frank Rausch, Michael Rademacher. Vorne v.l.: Henning Strupkus, Carsten Klenke.

Highlights, auf die wir als Verein stolz sind!

Netzwerk (2) SPORTTREFF EG Seit dem Sommer ist der TPSK Mitglied in der SportTreff® eG um Gründer Hans-Jürgen Schmidt. Die SportTreff® eG ist ein Business Netzwerk mit Sitz in Köln. Auf den Veranstaltungen des Netzwerks melden sich durchschnittlich etwa 200 bis 400 Verantwortliche aus Medien, Wirtschaft, Sport und Politik an. Der TPSK verspricht sich durch diese Mitgliedschaft den Ausbau seines Netzwerks sowie neue Kooperationen. Weitere Infos unter: www.sporttreff-eg.de.

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TPSK

Mit der Drohne über den TPSK Sportpark Spektakuläre Aufnahmen vom TPSK-Gelände von Frank Ruda, einem Nachbar aus Widdersdorf

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0. August 2015, 11:49 Uhr: Eine Spende von Frank Ruda wird auf der Crowd­funding­­Plattform „All-zesamme“ der Kölner Bank veröffentlicht. Damit rückt die Realisierung des OutdoorFitnessparcours auf dem Hügel des TPSK Sportparks ein gutes Stück näher. Am 17. September ist es dann durch weitere Spenden von Mitgliedern und der PSD Bank Köln endlich vollbracht: Die 5000-Euro-Grenze ist erreicht, die Anschubfinanzierung für den neuen Fitness­ parcours steht. Der 47-jährige Widdersdorfer Geschäftsmann Frank Ruda hatte durch seine großzügige Spende das Projekt mitrealisiert. Zugleich machte er aber auch seiner Frau ein kleines Geschenk. War sie es doch, die ihn auf das Crowdfunding-Projekt und den TPSK Sportpark aufmerksam gemacht hatte und der daran gelegen war, im Sommer draußen eine zusätzliche Fitness-Einheit einzulegen. Das in der Nachbargemeinde beheimatete Ehepaar fuhr schließlich regelmäßig an der Einfahrt zum Sportpark vorbei. Umso begeisterter waren beide, als sie eines Tages den Fuß in den Sportpark setzten und

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SPILL!

Frank Ruda

Zur Person So eine schöne Sportanlage – da müssen wir helfen!

Frank Ruda Dipl. Ing. Mikroprozessortechnik, Ingenieur für Wirtschaftsinformatik, Geschäftsführer von RuWA Unternehmensberatung, Hauptsitz in Köln-Widdersdorf, Niederlassung in Dormagen, bundesweiter Einsatz, Schwerpunkt NRW www.ruwa.de

feststellten, was für eine Oase sich hinter den Tennisplätzen auftat. Bei einem ersten Treffen der Rudas mit dem TPSK-Vorstand erklärte sich Frank Ruda dann auch spontan bereit, den TPSK zukünftig weiter in seiner Entwicklung zu unterstützen. Im Verlauf des Gespräches ergaben sich konkrete erste Ideen. Denn der Hobby-Modellbauer Ruda besitzt unter anderem eine Drohne, mit der erstmalig professionelle Luftaufnahmen vom Sportpark entstanden. Das Ergebnis ist hier und auf den folgenden Seite zu bewundern. Der TPSK freut sich auf eine interessante und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Frank Ruda.


Sportpark

QUARZsand trifft KUNSTrasen Der TPSK Sportpark aus der Luft (Foto Frank Ruda)

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TPSK

TPSK Geschäf

Umkleidekabinen Biergarten Clubhaus + Restaurant “Altes Poststadion”

Parkplatz II

Richtung Parcours “Intuitives Bogenschiessen” und CICC (Cologne International Cricket Club) Naturrasenplatz

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SPILL!


Der Sportpark

Tennisplätze

Parkplatz I

äftsstelle Beachpark-Cologne Boule-Platz

Richtung WDR-Studios

Outdoor Fitnessparcours

Kunstrasenplatz

Sport, Freizeit und Erholung am Rande von Widdersdorf

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TPSK Fitnessparcours

Aktuelle Infos zur Nutzung des Fitness-Parcours: 0221 7390 677

Fitness im Freien für Jung und Alt von Dr. Till Sukopp

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er Körper ist von Natur aus auf Bewegung angewiesen. Früher mussten unsere Vorfahren einen Großteil des Tages mit der Nahrungssuche verbringen, um nicht zu verhungern. Doch das hat sich dramatisch verändert. Heute kann man das Essen vom Lieferservice schon an der Wohnungstür empfangen, um satt zu werden. Unser Organismus spart Energie, wann immer er kann. Deshalb lässt er alle Funktionen und Strukturen verkümmern, die nicht regelmäßig genutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel sämtliche Gewebe wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Knorpel, Faszien, Knochen oder Organfunktionen (z. B. Herz, Lunge, Leber). Bis zum Beginn der industriellen Revolution waren die Menschen unserer Breiten täglich durchschnittlich zehn bis zwölf Stunden körperlich aktiv. Heute sind es bei vielen laut Bevölkerungsdurchschnitt nur noch 25 Minuten, also etwa 9,5 bis 11,5 Stunden weniger – jeden Tag. Wir sind also gezwungen, körperliche Aktivität bewusst in unseren Alltag einzubauen oder sie durch gezieltes Training künstlich zu erschaffen. Sonst bekommen wir zunehmend körperliche Beschwerden und werden krank.

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SPILL!

Da die meisten Menschen ihren Alltag sitzend in Gebäuden verbringen, lässt sich schon sehr viel für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden erreichen, wenn wir uns regelmäßig unter freiem Himmel bewegen, noch besser sogar in der Natur. Das stärkt außerdem unsere Abwehrkräfte, also das Immunsystem. Wer mit möglichst geringem Zeitaufwand möglichst viele Effekte für die Gesundheit, die allgemeine Fitness (Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination) erzielen möchte, erreicht dies am besten durch ein Krafttraining. Richtig dosiertes, gezieltes körperliches Training kann noch bessere Ergebnisse

Der Parcours ist frei zugänglich und steht der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Fitness-Coach Dr. Till Sukopp unterstützte den TPSK als Experte bei der Auswahl der Geräte für den neuen Fitnessparcours.

Dr. Till Sukopp ist Sportwissenschaftler, Geschäftsführer der Health Conception GmbH, Referent bei der Aus- und Fortbildung von Trainern und Ärzten sowie Autor von zahlreichen Fitness-Fachartikeln, Büchern, Videos und DVDs. In Köln-Lövenich bietet er seine Methoden in der „Primal Fitness Box“ der Öffentlichkeit an. Weitere Informationen: www.tillsukopp.de


Training an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte.

in kürzerer Zeit und mit einem geringeren Zeitaufwand pro Trainingseinheit erzielen, wie Studien und die Trainingspraxis belegen. Wenn wir also ein gezieltes Krafttraining inmitten der Natur durchführen würden, hätten wir eine ausgezeichnete Kombination vorliegen. Dies ließe sich zum Beispiel bestens durch die Nutzung eines Freilufttrainingsparcours erreichen. In den 1970er Jahren waren im Rahmen der „Trimm-Bewegung“ sogenannte Trimm-Dich-Pfade populär. Leider waren die meisten aus Holz und verrotteten mit der Zeit. Mittlerweile richten viele Einrichtungen und Gemeinden bundesweit wieder solche Freiluftfitnessstationen ein, die durch Metallgeräte oder behandeltes Holz witterungbeständig sind. Die Erfahrungen zeigen, dass sie von allen Altersgruppen gerne angenommen werden, was unter anderem auch den kommunikativen Austausch zwischen verschiedenen Generationen fördert. Schautafeln veranschaulichen die möglichen Hauptübungen, so dass sich schon selbstständig die

körperliche Fitness verbessern lässt. Noch effektiver, abwechslungsreicher und motivierender wird das Training, wenn es unter professioneller Anleitung in kleineren Gruppen erfolgt. Durch die Anleitung und die entstehende Gruppendynamik lassen sich somit in der Regel bei gleichem Zeitaufwand bessere Ergebnisse als im Einzeltraining erzielen. Die Trainingsleitung kann dann auch verschiedene Übungsvarianten für sämtliche Alters- und Leistungsgruppen anbieten und das Gruppentraining so individualisieren, dass z.B. sportliche Jugendliche mit untrainierten Rentnern in der gleichen Gruppe trainieren und sehr gute Ergebnisse erreichen können. Eine Fitnessanlage unter freiem Himmel kann viele Menschen aus dem näheren Umfeld anziehen und könnte bei Bedarf auch für nahegelegene Firmen im Rahmen der innerbetrieblichen Gesundheitsförderung interessant sein. Falls es Duschmöglichkeiten in der Nähe gibt, wäre es zum Beispiel möglich, innerhalb einer einstündigen Mittagspause ein sehr effektives 30-mi-

nütiges Training durchzuführen und anschließend geduscht und energiegeladen die Arbeit fortzusetzen, während andere in ein energetisches Mittagsloch fallen. Doch auch geführte Kurse morgens vor oder abends nach der Arbeit wären denkbar. Mit der richtigen Kleidung ein professionell angeleitetes Training in der Gruppe an der frischen Luft durchzuführen ist für viele ein vitalisierendes Erlebnis, das zunehmend mehr in Deutschland bei verschiedensten Anbietern in Anspruch genommen wird.

Die TrimmDich-Bewegung der 70er Jahre neu erleben.

Richtig dosiertes körperliches Training wirkt mindestens genauso gut wie eine Vielzahl von Medikamenten, nur dass es keine unerwünschten Nebenwirkungen hat und in der Regel weniger kostet. 2007 hat eine Gruppe von über 65-Jährigen durch ein zweimaliges Krafttraining pro Woche nach nur sechs Monaten den genetischen Fingerabdruck verjüngt und den Alterungsprozess der Mitochondrien (Zellkraftwerke) rückgängig gemacht. Körperliches Training hält jung, fit und gesund, verbessert die Hirnleistung nachweislich besser als kognitive Aufgaben (z.B. Kreuzworträtsel lösen, Sudoku, o.ä.) und gehört zu den effektivsten Medikamenten, die der Menschheit zur Verfügung stehen. Ein Freiluftparcours stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, um Menschen zu regelmäßiger Bewegung zu motivieren und den Austausch untereinander zu fördern.

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TPSK Förderer

Dirk Hübsch ist Patentanwalt und Gründungspartner der Kanzlei „Hübsch & Weil“. Er ist seit 1991 auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes tätig und vertritt seit 1996 Mandanten. Die Kanzlei gründete er 1999. Die Prüfung zum deutschen Patentanwalt absolvierte er 1995 und die Prüfung zum europäischen Vertreter (European Patent Attorney) im darauf folgendem Jahr 1996. Im Rahmen der Ausbildung zum Patentanwalt war er nicht nur beim Deutschen Patent- und Markenamt sowie beim Bundespatentgericht, sondern auch beim Landgericht Düsseldorf (Patentstreitkammer) tätig. Seine Diplomarbeit im Bereich Maschinenbau schrieb er an der TU Bochum im Jahr 1991. Deutsch und Englisch spricht er fließend, wobei auch eine Verständigung in Französisch und Spanisch möglich ist. Als Dozent hält er u.a. Vorträge bei IHKs und entsprechenden Instituten sowie Seminare bei Verbänden und Vereinigungen. Er ist GRUR-, FCPPI-, EPI- sowie VPP-Mitglied. Dirk Hübsch betreut sowohl große und mittelständische Unternehmen als auch kleinere Unternehmen und unterstützt Existenzgründungen durch

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SPILL!

seine Beratung. Seine Beratungsschwerpunkte liegen in technischen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Maschinenbaus, der Mechanik, der Kraftfahrzeugtechnik sowie der Verfahrenstechnik. Er sichert seiner Mandantschaft ihre Produkt- und Firmennamen durch Marken und unterstützt hier insbesondere auch Existenzgründer durch Vorab-Recherchen. Auch verschiedene Marketing-Agenturen werden durch ihn beraten, insbesondere, um einen strategischen und schutzrechtlich abgesicherten „Marketing-Mix“ für Firmen zu realisieren. Seine Mandantschaft betreut er bei allen Themen des gewerblichen Rechtsschutzes, also bei Patenten, Marken, dem Designschutz (Geschmacksmuster), dem Arbeitnehmererfinderrecht sowie bei Lizenzierungen.

Dirk Hübsch lebt mit Frau und Kind in der näheren Umgebung von Köln. Der leidenschaftliche, ehemalige Leistungssegler ist sportbegeistert und lernte den TPSK über einen Freund kennen. Er und seine Frau sind Teil einer privaten Fitnessgruppe, die sich zweimal die Woche zum Training am neuen TPSK Fitnessparcours im Sportpark trifft.

In den nächsten Ausgaben unseres Vereinsmagazins wollen wir einige unserer Anzeigenkunden und Kooperationspartner den TPSK-Mitgliedern kurz vorstellen.

Reha-Patienten Beim TPSK sind Reha-Patienten in den besten Händen. So kooperiert der TPSK bereits seit mehreren Jahren mit dem Institut für Bewegungstherapie der Deutschen Sporthochschule Köln, über welches u.a. auch die qualifizierten Übungsleiter gestellt werden. Der Sport ist hierbei als bewegungstherapeutische Maßnahme zu sehen, der beeinträchtigte Funktionen (im Sinne von orthopädischen, neurologischen und internistischen Erkrankungen) kompensieren und regenerieren und/ oder Sekundärschäden vorbeugen soll.

Für folgende Bereiche bietet der TPSK in diesem Zusammenhang Maßnahmen an: •

Herzerkrankungen (Herzsport 1+2, Koronarsport)

Neurologie (Gehtraining nach Schlaganfall)

Lungensport (COPD mit/ohne Sauerstoff)

Rehasport für Berufstätige

Orthopädische Wassertherapie

Ambulanter Rehasport

Kontakt: Dr. Anke Raabe-Oetker 0221 - 49824690 raabe-oetker@dshs-koeln.de


Kontakt: Dr. Anke Raabe-Oetker 0221 - 49824690 raabe-oetker@dshs-koeln.de

Reha- und Gesundheitssport

Fit mit Pferd

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er zwischen Oktober und Dezember 2017 den TPSK Sportpark in den Nachmittagsstunden besucht und sich plötzlich Ross und Reiter gegenübersieht, ist Zeuge eines der innovativsten TPSK-Projekte der letzten Jahre. Gemeinsam mit dem langjährigen TPSK-Kooperationspartner Deutsche Sporthochschule Köln und dem ihr angeschlossenen Institut für Bewegungstherapie werden zehn Übungseinheiten für Kinder angeboten, in denen Kraft, Ausdauer und Körperhaltung mithilfe des Reitens verbessert werden sollen. Unter dem Titel „Fitness und Gesundheitssport mit Pferd für Schulkinder“ wurde der Kurs in den lokalen Medien und auch in den Schulen beworben. Er ist Teil einer übergreifenden „Studie zur tiergestützten Fitness und Gesundheit“. Programm­ entwicklung und Evaluation übernimmt das Institut für Bewegungstherapie der Deutschen Sporthochschule. Institutsleiterin Dr. Anke Raabe-Oetker stellte das Projekt in ihrer Funktion als Vorstandsmitglied und Ressortleiterin „Gesundheit“ dem restlichen Vorstand vor. Als Kursleiterin konnte Raabe-Oetker die ausgebildete Sporttherapeutin Dr. Katharina Alexandridis (Schwerpunkt „Tiergestützte Interventionen“) gewinnen.

Übrigens: Neben der hoffentlich verbesserten Fitness erhalten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler am Ende des Kurses noch eine detaillierte Rückmeldung über ihren ganz individuellen Fitnesszustand sowie ein genaues Bild ihrer Körperhaltung.

Keine einzige Stunde deines Lebens, die du im Sattel verbracht hast, war Zeitverschwendung.

Interessierte wenden sich bitte an die TPSK-Geschäftsstelle oder an das Institut für Bewegungstherapie der Deutschen Sporthochschule Köln Dr. Sportwiss. Katharina Alexandridis Sporttherapeutin mit Schwerpunkt tiergestützte Interventionen Tel.: 0221-49824740, k.alexandridis@dshs-koeln.de Dr. med. Anke Raabe-Oetker Ärztin und Dipl. Sportlehrerin, Tel.: 0221-49824690, raabe-oetker@dshs-koeln.de

(Winston Churchill)

NEUE KURSE AB JANUAR 2018!!! Der 10-wöchige Kurs „Fitness und Gesundheitssport mit Pferd für Schulkinder“ findet immer mittwochs, in der Zeit von 15-17 Uhr statt.

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TPSK Bogenschiessen

Stress reduzieren im Hier und Jetzt Intuitives Bogenschiessen als Achtsamkeitstraining und zur Stressprävention

“Intuitives Bogenschiessen als Achtsamkeitstraining und zur Stressprävention” Veranstalter und fachliche Beratung: Lars Christensen, Abenteuer Lernen gGmbH Wissenschaftliche Begleitung: Dr. Anke Raabe-Oetker, Deutsche Sporthochschule Übungsleiterin: Désirée Kares, Studentin an der Deutschen Sporthoch­schule Der nächste Präventionskurs startet im Herbst 2017. Unverbindliche Anfragen bitte an: info@abenteuer-lernen.net

Text von Lars Christensen

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as Projekt „Intuitives Bogenschiessen als Achtsamkeitstraining und zur Stressprävention“ fand in neun aufeinander folgenden Wochen in zwei Kursen statt. Die 28 Teilnehmer bekamen hierbei die Möglichkeit, kompakt an ihrem Anspannungsniveau zu arbeiten. Darüber hi­naus erhielt jeder Teilnehmer zum Abschluss des Kurses noch eine persönliche Aus­ wertung. Das Angebot richtete sich neben Menschen, die ihre Achtsamkeit trainieren wollen und Entspannung suchen, auch an Menschen, die psychisch erkrankt waren. Insbesondere diesen Menschen bot Aben­ teuer Lernen eine therapiebe­ gleitende Maßnahme, die unter anderem für die Verbesserung des Körpergefühls sorgen sollte. Und: Alle übten zusam-

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SPILL!

men Seite an Seite und jeder wurde so angenommen wie er oder sie ist. So undogmatisch, wie wir als gemeinnützige GmbH das intuitive Bogenschiessen verstehen. Folgende Ziele wurden in den Kursen anvisiert: • Seelische Entspannung durch körperliche Anspannung • Achtsamkeitstraining durch Konzentration auf das Hier und Jetzt • Stressbewältigung mit Hilfe der Bauchatmung • Erweiterung der Wahrnehmung durch Perspektivenwechsel • Verbesserung des Körpergefühls • Freude an der Bewegung - zusammen in der Gruppe - erleben

Experte für intuitives Bogenschiessen: Lars Christensen.

All diese Perspektiven versuchen wir in unserer Art des Bogenschiessens, auch auf das Leben hinter dem Bogenplatz zu beziehen. Und gleichzeitig gilt: Wir können auch einfach nur ein paar Pfeile schießen. Doch was ist nun eigentlich das intuitive Bogenschiessen? Es ist die ursprünglichste und einfachste Art und Weise der Bewegungs- und Zieltechnik. Hierbei werden durch viel Übung die passenden Abläufe automatisiert und verankert. Und woher bekommt der Schütze die Informationen? Beim Bogenschiessen sind die wichtigsten Wahrnehmungskanäle die Kinästethik (also das Körperbewusstsein mit seinem Gedächtnis in Faszien und Muskeln) und das Visuelle mit dem Fertigkeitsspeicher im Kleinhirn. Hierbei können wir nur ein Millionstel der Informationen abrufen, die wir zuvor aufgenommen


Weitere Informationen zum Thema findet Ihr auf der Internetseite www.abenteuer-lernen.net unter dem Reiter “BogenÜbung”.

haben. Die restlichen Informationen schlummern in unserem Unterbewusstsein. Hierdurch erklärt sich, warum es so effektiv ist, beim intuitiven Bogenschießen die Sehne nicht bewusst zu lösen, sondern dies als automatischen Vorgang einfach passieren zu lassen. „Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

Die Bogensport-Abteilung des TPSK bietet ebenfalls “Intuitives Bogenschiessen” an. Geübt wird unter freiem Himmel im Bogenparcours im TPSK-Sportpark. Infos zu Übungszeiten bei: Björn Thiele 0179-4039465 bjoern.thiele@gmx.de www.bogenschiessen.tpsk.koeln

jedoch wenige Informationen sammeln konnte, eher wenig wert sein.

Buchtipps zum Thema: Albert Einstein Das Entscheiden über die Intuition kommt jedoch bei neuen, unbekannten Erfahrungsfeldern (auch abgesehen vom Sport) an seine Grenzen. So kann eine intuitive Entscheidung auf einem mir vertrauten Handlungsfeld viel, auf einem Gebiet, auf dem mein Unterbewusstsein bisher

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„Intuitives Bogenschiessen“, Übungen für Körper & Geist / Lars Christensen „Zen im Weg des Bogens“, Über die Kraft aus der wir Leben / Kurt Österle „Spüre die Welt“, Die Wissenschaft des Bewußtseins / Tor Nørretranders

24.11.15 13:29

Das Magazin des TPSK 1925 e.V.

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TPSK Sportpark

Alles vom Feinsten. Perfekte Trainingsbedingungen sorgen bereits für zunehmende Mitgliederzahlen.

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iemlich genau ein Jahr ist es nun her, dass der TPSK Sportpark eine völlig neue Außendarstellung bekommen hat. Mit dem Bau zwei­ er Kunstrasenplätze haben sich der Verein und insbesondere die Fußballabteilung einen Traum erfüllt. Nicht ohne Stolz spricht Hartmut Lamping, erster Vorsitzender des Vereins, von „einer der nunmehr schönsten, wenn nicht sogar der schönsten Sportanlage Kölns nach dem FC“. Denn zusätzlich zu den Kunstrasenplätzen wurde auch eine neue Flutlichtanlage installiert. Sauber gepflasterte Wege rund um die neuen Plätze sowie weitestgehend ersetzte

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SPILL!

von Sebastian Schmitz

Zaunteile haben erheblich zur Verschönerung des Sportparks beigetragen.

Eine der schönsten Sportanlagen Kölns nach dem FC.

Die Vorteile der neuen Plätze liegen allerdings nicht nur in der jetzt insgesamt attraktive­ ren Anlage. Auch auf den Spielbetrieb und die Trainingsmöglichkeiten wirkt sich der Umbau erwartungsgemäß sehr positiv aus. Denn: Kunstrasenplätze sind deutlich pflegeleichter und wetterunabhängiger als Ascheoder Naturrasenplätze. Nach Regenfällen entstehen keine tiefen Pfützen, was sowohl den Trainingsbetrieb sichert, als auch einen besseren Spielbetrieb gewährleistet. Natürlich hat auch jeder einzelne Spieler

etwas davon, denn die ungeliebten Laufrunden im Winter aufgrund der Unbespielbarkeit der Plätze fallen zum großen Teil weg. Konditionstraining am Ball macht ja schließlich auch deutlich mehr Spaß. Neben den älteren Aktiven erfährt die Fußballabteilung vor allem seitens der Eltern ein durchweg positives Feedback. Und auch bei Familien im Umland hat sich der „neue“ Sportpark inzwischen herumgesprochen. Denn zu Trainingsausfällen wird es mit den neuen Plätzen kaum noch kommen. So lassen sich die Trainingszeiten der Kinder und Jugendlichen für die Eltern natürlich viel


Kunstrasen

36 Monate Warten! Es hat sich gelohnt ...und wie! Ich kann nämlich nicht behaupten, dass es üblich ist, wenn die Abteilungsleitung eines Vereins zusammen mit ihren Trainern über Jahre hinweg ganz oder hälftig auf die ihnen vertraglich zugesicherte, sowieso bereits geringe Zahlung ihrer Übungsleitergehälter und Aufwandsentschädigungen verzichtet, um den Vorstand von der Dringlichkeit ihrer Bitte zu überzeugen. (Hartmut Lamping, 1.Vorsitzender)

Da bringt sogar das Laufen plötzlich wieder Spaß.

Das Magazin des TPSK 1925 e.V.

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Kunstrasen

besser planen. Eine verlässliche Anlaufstelle ist schließlich ein wesentlicher Faktor in der Planung des Familienalltags. Dazu möchte der TPSK gerne seinen Beitrag leisten. Das positive Echo ist jedoch nicht der alleinige Gradmesser für den Erfolg der Umbaumaßnahmen. Dieser zeigt sich bereits jetzt schon an den gestiegenen Mitgliederzahlen der Fußballabteilung. Die inzwischen perfekten Trainingsbedingungen stoßen sowohl bei Spielern, wie auch Trainern auf große Begeisterung. Ein Grund beispielsweise für Manfred Häus­ler, dem neuen Trainer der ersten Herrenmannschaft, zum TPSK zu wechseln (Interview mit Manfred Häusler auf Seite 25). Vor dem TPSK hatten schon viele Kölner Fußballvereine die Umwandlung ihrer Fußballplätze in Kunstrasenplätze vollzogen, ein Grund, warum die TPSK-Fußballer nachziehen mussten, wechselten doch immer mehr Spieler den Verein genau aus den oben beschriebenen Gründen. Das größte Problem der Vereine war und ist dabei vor allem die Finanzierung. Denn ohne Zuschüsse ist es den meisten von ihnen gar nicht möglich, ein solches Projekt zu stemmen. Der TPSK hingegen ist zurecht stolz darauf, wirtschaftlich so gut aufgestellt zu sein, dass er einen nicht unerheblichen Teil des Umbaus aus eigenen Mit­teln finanzierte,

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SPILL!

Peter Kienle (2.Vorsitzender) nimmt, stellvertretend für den Vorstand, den Dank der Fußballabteilung in Form eines Trikots entgegen. Kienle begleitete die Baumaßnahmen als Bauleiter. Links im Bild Bezirksbürgermeister Wirges.

unter anderem auch durch den Verzicht von Trainern und Übungsleitern der eigenen Fußballabteilung auf Honorare und Übungsleiterpauschalen. In der Rede zur Eröffnung der neuen Plätze am 6. November 2016 hatte der Vorstand in Person von Hartmut Lamping zurecht genau darauf hingewiesen: „Ich kann nämlich nicht behaupten, dass es üblich ist, wenn die Abteilungsleitung eines Vereins zusammen mit ihren Trainern über Jahre hinweg ganz oder hälftig auf die ihnen vertraglich zugesicherte, sowieso bereits geringe Zahlung ihrer Übungsleitergehälter und Aufwandsentschädigungen verzichtet, um den Vorstand von der Dringlichkeit ihrer Bitte zu überzeugen.“

Es ist absolut wichtig, dass Vorstand und Abteilungsleitung und auch die Mitglieder bei Projekten dieser Größenordnung Zusammenhalt demonstrieren. Vom Entschluss des Vereins, über die Antragstellung bei der Stadt Köln, bis zur Fertigstellung vergingen nicht weniger als drei Jahre. Die eigentliche Bauzeit betrug dabei gerade einmal vier Monate. Mehr braucht man wohl zum Zusammenhalt beim TPSK nicht zu sagen. Ein großes DANKESCHÖN allen Beteiligten!


TPSK Fussball Aktuelles aus der Fussballabteilung Senioren 1. Mannschaft: Seit dem Amtsantritt von Manfred Häusler im Juli 2017, weht ein frischer Wind durch das Team der ersten Senioren. Trainingsbeteiligung und Motivation stiegen drastisch an, wohl auch dank der interessanten Trainingsmethoden des A-Lizenzinhabers. Gepaart mit den Qualitäten der Spieler stimmen zur Zeit auch die Ergebnisse. Da eine Saison aber bekanntlich kein 100m-Lauf ist, sondern eher einem Marathon gleicht, sind Geduld und Ausdauer und ein langer Atem seitens aller gefragt. 2. Mannschaft: In der zweiten Mannschaft ging es sehr turbulent zu. Nach dem vierten Spieltag schmiss der Trainer das Handtuch. Das Team wird derzeit in Form eines Spielertrainers von Anis geleitet. Er versucht nun in kürzester Zeit, im Verbund mit Thomas, Ruhe ins Team zu bringen und behutsam eine neue, schlagfertige Truppe auf die Beine zu stellen. 3. Mannschaft: Die dritte Mannschaft wird geleitet von Philipp und Johnny, zwei lizenzierte Trainer, die seit Jahren das Wappen des TPSK nicht nur auf der Brust, sondern auch im Herzen tragen. Gemeinsam gingen sie das Projekt „U23“ an, ein Team, in

dem, mit einer Ausnahme, nur Spieler im Alter von 18 bis 22 Jahre spielen. Die meisten der Spieler sind seit ihrer Kindheit beim TPSK. Um die Spieler zu halten, bot man ihnen dieses Konzept an. Für viele ist es die erste Saison als Seniorenspieler und sie müssen sich erst einmal darauf einstellen, dass es hier etwas härter zur Sache geht. Dennoch können sich die ersten Ergebnisse durchaus sehen lassen, und mit den beiden Fachmännern an der Seitenlinie kann man der Zukunft positiv entgegensehen. 4. Mannschaft: Ganz neu im Verein ist die vierte Mannschaft um Trainer Fatih. Die Mannschaft suchte eine neue Heimat und bereits das erste Telefonat mit Fatih hinterließ einen sehr guten Eindruck. Dies bestätigte sich dann auch beim ersten Treffen. Nach einigen Probetrainings im schönen Sportpark entschieden sie sich für den TPSK. Heute ist man stolz, dieses Team im TPSK zu haben. Unter guter Leitung bieten sie tollen Fußball und sind rundum eine Bereicherung.

Jugend Erstmalig spielen alle Einser-Teams von D- bis A-Jugend in den Sonderligen. Ein Riesenerfolg, auf dem man sich jedoch nicht ausruhen sollte. Ziel im

Leistungsbereich sind ganz klar, von der C- bis zur A-Jugend, die Bezirksligen. Ein besonderer Dank gebührt in diesem Bereich Giuseppe Mostardi, Leiter des 2002er Jahrgangs sowie seinem Kollegen Sven Müller, Leiter der Jahrgänge 2001 und 2003. Nur ihr Engagement und ihre Qualitäten als Trainer und Menschen machten es möglich, in dieser Saison Mannschaften in allen drei Jahrgängen zu stellen. Im Aufbaubereich wird fleißig mit den Talenten im goldenen Lern­ alter gearbeitet. Im Grundlagenbereich hingegen steht vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Der Fußballkindergarten mit Trainer Philipp Wudtke wächst seit Kurzem wieder an, nachdem der Jahrgang 2010 den Fußballkindergarten verlassen musste. Die 2010er nehmen mit Beginn der Saison 2017/2018 am Spielbetrieb teil. Aus den Jahrgängen 2011 und jünger erfährt die Abteilung jedoch zur Zeit regen Zulauf.

WANTED: Wer zwischen 2011 und 2014 geboren ist und Lust hat Sport zu treiben, meldet sich bitte bei Philipp Wudtke. Gesucht werden aber auch Nachwuchskicker aller anderen Jahrgänge sowie Trainer und Betreuer.

von Mario Bentivoglio (Abteilungsleiter)

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1.FC Köln zu Besuch von Sebastian Schmitz

Idole ganz nah Drei FC-Stars zu Gast im Sportpark. Ein unvergessliches Highlight für Groß und Klein!

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er TPSK 1925 e.V. hat seinen Nachwuchs-Kickern im Frühjahr 2017 ein großartiges Erlebnis beschert. Auf Initiative des Sportfachhändlers und Partners der Fußballabteilung „alles fussball – der shop“ sowie des Sportausrüsters ERIMA entsendete der 1.FC Köln drei seiner Stars, Dominic Maroh, Dominique Heintz und Frederik Sörensen, in den neuen TPSK Sportpark, um sie gemeinsam mit den Jahrgängen 2006 bis 2009 (U8 bis U11) der TPSK-Fußballjugend trainieren zu lassen. Ein Traum für jeden Jugendkicker und ein Highlight, das bei den jungen Talenten für große Augen und reichlich Motivation sorgte. Das atmosphärische Aufwärmtraining fand zunächst im Biergarten des Clubhauses statt. Die drei FC-Spieler machten es sich an einem Tisch gemütlich und begannen ihren ungewöhnlichen „Arbeitsnachmittag“ erst einmal damit, bei bester Laune Autogrammwünsche zu erfüllen. Damit war schon einmal das erste Eis zwischen den kleinen und den großen Fußballern gebrochen und es wurde locker geflachst. Danach wurden die Autogrammkarten sorgfältig und behutsam

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verstaut und es ging auf den neuen, strahlend grünen Kunstrasenplatz. Das exklusive Training mit den Stars konnte beginnen. Alle waren hoch motiviert. Schließlich wollten sie zeigen, was sie bisher so alles in ihrer jungen Karriere gelernt hatten. Unterstützung erhielten sie dabei nicht nur von ihren eigenen Trainern. Auch die Tipps und Tricks der Profis waren sehr gefragt und konnten direkt geübt und umgesetzt werden. Natürlich spielte im Beisein der großen Vorbilder die Nervosität eine wichtige Rolle. Spätestens mit dem Ball am Fuß aber wurde diese fast gänzlich abgelegt und die Kids zeigten, warum die Jugendabteilung des TPSK derzeit so erfolgreich und in den meisten Jahrgängen in Sonder- bzw. Leistungsklassen unterwegs ist. Wer weiß: Vielleicht sehen wir ja den einen oder anderen TPSK-Kicker in den nächsten Jahren für den großen FC in Europa spielen. Auch die drei Stars vom FC hatten schließlich einmal so angefangen.

Alle hatten Spaß. Dominic Maroh kurz vor dem “Tunnel”.


TPSK Fussball

”Wir haben uns sehr über den Besuch der FC-Spieler gefreut. Die Kids waren vorher natürlich total aufgeregt, hatten dann aber riesigen Spaß. Und den einen oder anderen Tipp und jede Menge Autogramme von den großen Vorbildern gab es auch noch.” Mario Bentivoglio (Leiter TPSK-Fußballabteilung)

Dominique Heintz beobachtet aufmerksam die Umsetzung seiner Anweisungen.

Frederik Sörensen, der auch schon beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin unter Vertrag stand.

Maroh zum Anfas­sen. Zuvor hatte er noch geduldig mit den anderen FC-Stars Autogramme geschrieben.

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TPSK Fussball

Mit großen Ambitionen in neue Dimensionen Manfred Häusler ist leidenschaftlicher Fußballtrainer mit A-Lizenz. Seit dieser Saison führt er die Geschicke der ersten Mannschaft und will dabei insbesondere Perspektiven für die Jugend schaffen. Mit Sebastian Schmitz hat er sich über seine Ziele mit dem TPSK unterhalten INTERVIEW

Erfahrung bringt Manfred Häusler genug mit. Sein ganzes Leben war er mit dem Fußball unterwegs. Mittlerweile ist er ein gestandener Trainer, der des Öfteren schon Mannschaften zum Aufstieg geführt hat. Als er das Angebot vom TPSK bekam, die erste Mannschaft zu leiten, war er sofort Feuer und Flamme. „Die Außenbedingungen des Vereins haben mich sehr überzeugt. Der Vorstand war sehr seriös und hat mir die Erwartungshaltungen klar widergespiegelt. Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, den Fußball im Verein weiterzuentwickeln. Das Vereinsgelände bietet mit den tollen Kunstrasenplätzen ideale Bedingungen dafür.“ Manfred Häusler ist klar, dass Fußball im TPSK nur eine unter vielen Abteilungen ist und dadurch, im Gegensatz zu reinen

Stationen von Manfred Häusler: Blau-Weiss Büsdorf, SC Glessen, Nippes 78, Yurdumspor, Horremer SV, VfB 05 Köln, DSK Köln, Viktoria Frechen

Die Saison ist lang und wie ein Marathon. Wer lange Luft hat, steht am Ende oben!

Fußballvereinen, nicht die alleinige Aufmerksamkeit genießt. Mit guten Ergebnissen möchte er nun versuchen, diese zu steigern und den TPSK auch für den Bereich Fußball bekannt zu machen. „Wir wollen hier etwas aufbauen und die Zukunft des Vereins aktiv mitgestalten!“ Dazu sieht er die absolute Notwendigkeit, die Mannschaft in höhere Ligen zu führen. Der Aufstieg ist für ihn ein Muss. „Wenn Du so eine tolle Anlage wie den Sportpark hast, darfst Du als erste Mannschaft eigentlich nicht in der Kreisliga spielen. Die Möglichkeiten des Vereins und des Trainingsgeländes entsprechen nicht der aktuellen Situation der Senioren-Mannschaften.“ Die große Herausforderung und den Reiz sieht Häusler in eben genau diesen Seniorenklassen: „Wir sind in der Jugend extrem gut aufgestellt und haben viele Talente in unseren Reihen.“ So sind von der D- bis zur A-Jugend alle Mannschaften in Leistungs- bzw. Sonderklassen unterwegs und können mit

guten Ergebnissen überzeugen. Alle Trainer sind in der Jugend lizenziert, was für Fußball-Vereine heute nicht selbstverständlich ist. Das Angebot von Fußballcamps in den Ferien rundet die volle Unterstützung für die Jugendmannschaften ab und macht es somit für den Nachwuchs extrem attraktiv. „Wir müssen der tollen Jugend und unseren Talenten die Möglichkeit geben, auch bei den Senioren in oberen Klassen mitzuspielen. Zwischen dem Jugend- und dem Seniorenbereich ist ein großes Loch, welches wir beheben müssen.“ Das ist der Grund, warum Häusler so schnell wie möglich mit den Senioren aufsteigen möchte. Sein Ansatz ist dabei logisch und nachvollziehbar: „Wenn Du hinten zu Null spielst, hast Du in den unteren Ligen so gut wie gewonnen. Tore fallen hier immer.“ In der Saisonvorbereitung der ersten Mannschaft stand dann auch das Pressing im Vordergrund, um den Gegner frühzeitig vom Tor wegzuhalten. Die ersten Ergebnisse geben ihm derzeit recht. „Wenn wir mit den Senioren gut weiterarbeiten und aufsteigen, können wir dem Nachwuchs tolle Perspektiven bieten.“ Optimale Bedingungen stehen ihm dafür zur Verfügung. Wir drücken ihm die Daumen!

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Bildnachweis: Susanne Kappes

Im Spitzensport zu Hause

Jahr für Jahr messen die TPSK-Schwimmer ihre Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene, pflegen alte und knüpfen neue Freundschaften

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ie es sich für die größte Abteilung des TPSK gehört, haben es sich auch die Schwimmer zur Aufgabe gemacht, die Integration auf sportlicher Ebene zu fördern. Bereits seit 2016 bietet sich für junge Flüchtlingskinder aus Köln die Möglichkeit, sich jeden Freitag dem Element Wasser spielerisch zu nähern. Einer der ersten Teilnehmer konnte bereits soweit ausgebildet werden, dass er mittlerweile als fachkundiger Übungsleiter selbst für den TPSK tätig ist. Mit rund 1000 Mitglieder jeglicher Altersstufen stellen die Schwimmer die größte Abteilung des TPSK. Von Säuglingen beim Babyschwimmen bis hin

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Die erfolgreichen TPSK-Masters: v.l. Nils Friese, Laura Pester, Alexandra Schütz, Hendrik Heitmann

zu Schwimmgruppen für ältere Semester – im TPSK findet die gesamte wassersportbegeisterte Familie die Möglichkeit, im Verein zu schwimmen. Die Leistungsschwimmer waren auch in den letzten 12 Monaten wieder mehr als erfolgreich unterwegs.

Marek Göpfert, Jahrgang 2001, beispielsweise holte 2016 bereits bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zwei Medaillen (Platz 2 und 3 über 100 bzw. 200m Brust), steigerte sich in 2017 allerdings nochmal enorm und kehrte als Jahrgangsmeister über 200m Brust und erneut als Vizemeister über 100m Brust nach Köln zurück. In beiden Jahren brachte ihm dies den Titel des „besten Jugendschwimmers des Schwimmbezirks Mittelrhein“ ein. Die ein Jahr ältere Katja Pokrass wurde bei der gleichen Veranstaltung ebenfalls Deutsche Vizemeisterin in ihrem Jahrgang über 50m Freistil. Im anschließend stattfindenden, jahrgangs-


Aktuelle Erfolge der TPSK Schwimmer immer unter: www.schwimmen.tpsk.koeln

TPSK Schwimmen

Die TPSK Schwimmer bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin // stehend von links: Niklas Drescher, Martin Aubermann, Tobias Busse, Omar Altolimy, Oliver Mohs, Fabian Schultz, Katja Pokrass, Barkan Kinki, Maria Scheuermann, Christian Hemker, Lotte Biermann, Alina Lukas, Felix Gurek, Josefa Dünschede, Rebecca Bechtel, Lara Kappes, Lena Stockmann, Viktoria Schultz und Lea Uhlig sitzend von links: Max Renner, Sarah Stockmann, Felix Reuber, Marek Göpfert, Florian Aubermann, Maurice Kleeberg, Hendrik Bechtel, Doris Koschig (Trainerin) und Jürgen Koschig (Trainer)

offenen Hauptfinale wurde sie in 26,42 Sekunden hervorragende Dritte und durfte sich über den Gewinn eines „Oskars“ freuen. Den größten Vereinserfolg in einer Einzeldisziplin erzielte allerdings Teamkollege Fabian Heitkemper (Jg.1997). Er brachte den Titel eines Deutschen Vizemeisters über 800m Freistil mit nach Köln. Kurz zuvor glänzte er noch bei den Jahrgangsmeisterschaften mit dem Titelgewinn über 1500m Freistil und dem zweiten Platz über die 800m Distanz. Auch der Nachwuchs machte in 2017 mit Sarah Stockmann (Jg. 2004) auf sich aufmerksam. Sie wurde Dritte bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften über 2500m Freistil. Die „Masters“ sind die aktiven erwachsenen Wettkampfschwimmer des DSV. Jahr für Jahr messen sie ihre Leistungen

Schön erfolgreich: Katarina Matic, Katrin Heider, Eileen Vieth, Katja Pokrass (v.l.)

Vieles erreichen mit Motivation und Spaß.

auf nationaler und internationaler Ebene. Und so fand im April 2016 die Deutsche Meisterschaft der Masters in Gera statt. Mit dabei auch fünf Kölner Aktive des TPSK, u. a. Laura Pester, Alexandra Schütz, Nils Friese und Henrik Heitmann. Sie starteten in vier Staffelrennen und schlugen jeweils als Schnellste an. Das Quartett wurde Deutscher Meister in der Altersklasse 80-99 über 4x100m Lagen mixed, 4x50m Freistil mixed, 4x100m Freistil mixed und 4x50m Lagen mixed. Alle vier Titel wurden bereits im

Jahr zuvor gewonnen und somit erfolgreich verteidigt. In den Einzelwettbewerben wurde Laura Pester Deutsche Meisterin in der Altersklasse 20. Über 100m Freistil sicherte sie sich in neuer persönlicher Bestzeit die Goldmedaille. Wer den Erfolgen der TPSK Schwimmer regelmäßig folgen möchte, kann dies über Homepage, Facebook, Instagram oder die neue Schwimmer-App tun: www.tpsk-schwimmen.de/app. html

Die Schwimmer lassen sich immer wieder etwas neues einfallen: David Zillikens mit TPSK „Tattoo“.

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In den USA eine der am schnellsten wachsenden Sportarten Sonja und Dirk van de Logt leiten erfolgreich die Geschicke der TPSK Wasserballsparte

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asserball ist jüngst zu einer der am schnellsten wachsenden Sportarten in den USA erklärt worden, auch der TPSK erfreut sich seit Jahren an einem gesunden Wachstum der Abteilung. Es handelt sich um eine schnelle und körperlich sehr anspruchsvolle Sportart, die nicht zuletzt eine gute Kommunikation innerhalb der Mannschaft erfordert. Unter Bedrängnis eines Gegenspielers und mit Augen und Ohren voller Wasser muss man sich blind auf seine Mitspieler verlassen können, um am Ende erfolgreich zu sein. Der stetige Zulauf ist dem hervorragenden Mannschafts-

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klima geschuldet, das immer wieder neue, junge Spielerinnen und Spieler anlockt und auch alte Hasen dazu motiviert, noch einmal mit ihrem Verein durchzustarten. Man lebt typisch kölsche Werte, so dass Spaß, Integration und Gemeinschaftsgefühl für wichtiger erachtet werden, als der Sieg im nächsten Spiel. Trotzdem oder gerade deshalb waren die Wasserballerinnen und Wasserballer in der Saison 16/17 sportlich äußerst erfolgreich unterwegs. Die von Sonja van de Logt trainierte Damenmannschaft spielt in der 2. Bundesliga. Ihre Spielerinnen kommen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands und Europas und

Den Dom immer parat: Spartenleiterin und Trainerin der Bundesliga-Damen Sonja van de Logt (links)


Mehr zum TPSK Wasserball: www.wasserball.tpsk.koeln

TPSK Wasserball

Auch mal die Gegnerinnen überraschen - die Wasserballerinnen wollen immer hoch hinaus.

Die Bahn bringt sie sicher zum Spiel: Die erfolgreichen Bundesligaspielerinnen des TPSK.

NEUE SPIELER WILLKOMMEN

treffen sich dreimal die Woche im Schwimmleistungszentrum Köln-Müngersdorf, um hart zu trainieren und dabei Spaß zu haben. Inzwischen sicherte sich die Mannschaft einen Platz in der Tabellenmitte hinter den starken Teams von SV BW Bochum II und Bayer Uerdingen 05. Auch die zwei verbleibenden Auswärtsspiele der Saison werden unter dem Motto gespielt: „Wir machen unser faires Spiel und lassen uns nichts aufzwingen!“ Die Ergebnisse sind aufgrund der personellen Umstrukturierung zum Saisonanfang besonders bemerkenswert.

Dirk van de Logt tat es vor ein paar Jahren seiner Frau Sonja gleich und wurde Trainer der beiden Herrenmannschaften. Saison für Saison spielten beide sich unter seiner Anleitung aus dem Tabellenkeller hoch und sind mittlerweile wieder zur festen Größe in der Kölner Kreis- und Bezirksliga geworden. In dieser Saison ist die erste Mannschaft des TPSK in allen acht Saisonspielen siegreich gewesen und konnte beweisen, dass sie sich auf Augenhöhe mit den direkten Stadtkonkurrenten SC Aqua Köln und SGW Rhenania/Poseidon Köln befindet. Die Spieler sind fest gewillt, die Tabellenspitze in den verbleibenden vier Spieltagen nicht

Neue Spielerinnen und Spieler sind jederzeit zu einem Probetraining willkommen. Voraussetzung hierfür sind gute Schwimmkenntnisse und Spaß am Teamsport. Die Nachwuchsarbeit findet in enger Zusammenarbeit mit der SGW Rhenania/Poseidon Köln statt und bietet auch den jüngeren Wasserratten eine sehr gute Möglichkeit, sich auszutoben.

mehr abzugeben. Ein Aufstieg in die NRW-Verbandsliga ist zumindest langfristig eine Option für den Verein.

Trainieren und spaß haben.

Die zweite Mannschaft führt in der Kreisliga ebenfalls die Tabelle an. Auch in Zukunft soll sie aber trotz des sportlichen Erfolgs nicht ihren AusbildungsCharakter verlieren und weiterhin für Neu- und Wiedereinsteiger attraktiv bleiben.

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Jürgen Weuthen juergenweuthen@gmai.com oder 0173-2964308

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ie Kunst- und Turmspringer des TPSK bilden seit 1980 eine eigene Sparte in der inzwischen über 1000 Mitglieder zählenden TPSK-Schwimmabteilung. Sie gehören seit Jahren zu den Aushängeschildern des Vereins. Mit Jürgen Weuthen verfügt man über einen der besten und erfahrensten Trainer landesweit und mit dem Schwimmzentrum der Deut­schen Sporthochschule Köln über die besten Trainingsbedingungen. Vom 1-m-Brett bis hin zum 10-m-Turm wird hier alles geboten. Sogar eine Luftblasenanlage kann angeworfen werden, um die Oberflächenspannung zu reduzieren und verunglückte Sprünge aus großer Höhe schmerzfreier zu gestalten. Diese Mischung aus qualifizierten Trainern und perfekten Trainingsmöglichkeiten war vor einigen Jahren mit ausschlaggebend, dass der TPSK im Bereich Kunst- und Turmspringen sogar Stützpunktverein des Landesverbandes wurde. Trotz dieser professionellen Bedingungen erfahren sowohl der Leistungs- wie auch der Breitensportbereich zu gleichen Teilen Aufmerksamkeit und Bedeutung. Neben dem Training für absolute Hochleistungsathleten kümmert man sich ebenso sorgsam um blutige Anfänger. Die bunte Mi­schung von Amateuren und alten Hasen stellt die Trainer immer wieder vor besondere Herausforderungen, allerdings entsteht dadurch auch eine ganz spezielle, familiäre Atmosphäre, die man im Verein nicht missen möchte. Dieses familiäre Klima gepaart mit der Nachhaltigkeit kann nur gewährleistet werden durch qualifiziertes Personal, sprich Trainerinnen und Trainer wie Edith Wicharz, Gabie Gulyas

Kunst- und Turmspringen

Konstant erfolgreich Trotz Leistungsanspruch fühlt man sich bei den Springern wie in einer großen Familie

und Rebekka Axer oder Yilmaz Alp, die über langjährige Erfahrung im Umgang mit Kindern, Jugendlichen, Senioren und auch Spitzensportlern verfügen. Erfolge sind unter diesen Bedingungen dann irgendwann nur noch eine Frage der Zeit und so brachten die TPSK Kunst- und Turmspringer eine Nationalmannschaftsspringerin und sogar die Olympia-Teilnehmerin Doris Pe­cher hervor. Das älteste Mitglied, Werner Haase (87), ist zweifacher Senioren-Weltmeister und der Verein selbst inzwischen mehrfacher Deutscher Mannschaftsmeister. Ehrgeizig ist man also schon - trotzdem ist und bleibt das Wichtigste das Miteinander und der Spaß am Springen.

Ästhetisch in der Luft – Kunst- und Turmspringen bedient zwei Elemente.

Interessenten an diesem Sport werden herzlich aufge­nommen und finden in allen Leistungsniveaus ihren Platz.

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TPSK Abteilungen TPSK BASKETBALL Sven Armbrecht 0221-4922021 echtbrecht@gmx.de

TPSK RUDERN Jochen Exner 02203-295820 joachim.exner1@web.de

TPSK SPORTKEGELN Horst Hülfert 0221-5901549 h-huelfert@t-online.de

TPSK BOGENSPORT Björn Thiele O179-4039465 bjoern.thiele@gmx.de

TPSK SCHWIMMEN Claudia Schmitt 0163-2773734 claudi.schmitt65@gmail.com

TPSK TAMBURELL0 Patrick Legendre 0176-76790379 madpat@ish.de

TPSK FUSSBALL Mario Bentivoglio 0177-3385479 mario.bentivoglio@ tpsk-fussball.de

SPARTE KUNST- UND TURMSPRINGEN Jürgen Weuthen 0173-2964308 juergenweuthen@ gmail.com

TPSK TANZEN Burkhard von Döhren 02238-962226 burkhard.vondoehren@t-online.de

TPSK HANDBALL Helmut Zimmermann 0221-706737 helmut.zimmermann2@ gmx.de TPSK MODERN FARANG MU SUL (MARTIAL ART) Daniel Derichsweiler 0221-42366065 daniel.derichsweiler@ gmx.de TPSK REHA- u. BEHINDERTENSPORT Dr. Anke Raabe-Oetker 0221-49824690 raabe-oetker@ dshs-koeln.de TPSK ROLLSPORT Ingo Hermbusche 02238-44642 ingo@cyber-sports.de SPARTE ROLLER DERBY Charlotte Kraljevic 0176-31159925 vorstand@ colognerollerderby.com

SPARTE TRIATHLON Holger Schäfer 0221-769676 holger.schaefer.hs@ netcologne.de SPARTE WASSERBALL Sonja van de Logt 0221-748510 s.vandelogt@ish.de TPSK SEGELN Detlef Henschek 01573-2360648 de.Henschek@gmx.de TPSK SENIORENSPORT Rita Knauth 0221-175860 r.e.knauth@t-online.de TPSK SILAT (MARTIAL ART) Matthias Steves 0176-98821283 Silat.sgf.koeln@gmail.com TPSK SPORT FOR FUN Bernd Brügmann 0221-3602737 b.bruegmann@telekom.de

TPSK TENNIS Wolfgang Schorn 02238-842525 schorn.wolfgang@t-online.de TPSK TISCHTENNIS Gitta Dresen 0221-544845 fp.dresen@t-online.de TPSK VOLLEYBALL Jens Wille 0177-9192088 jens@tpsk-volleyball.de TPSK WANDERN Günther Regnery 02234-79260 guenther.regnery@t-online.de TPSK GESCHÄFTSSTELLE Freimersdorfer Weg 4 50829 Köln 0221-7390677 TPSK Clubhaus / Restaurant “Altes Poststadion” Freimersdorfer Weg 4 50829 Köln 0221-5007817 www.altespoststadion.de

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TPSK Sportparkfest

Sport, Spiel, Spaß

Das nächste SPORTPARKFEST: 10. Juni 2018

....und alle spielten mit: Ein Dankeschön an die TPSK-Abteilungen, die Sponsoren und den Wettergott.

Heizung • Sanitär Gebäudetechnik Heizung & Sanitär Ulrich Servos, Dillenburger Str. 97n, 51105 Köln Tel.: 0221 / 570 850 0, Fax: 0221 / 570 850 20, Mail: info@servos.koeln

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TPSK Tischtennis

Kontakt: www.tpsk.koeln/tischtennis

Ab in die Schulen

Die Tischtennis-Abteilung sucht neue Wege und will wieder mehr Menschen für ihren Sport begeistern

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ie Älteren unter uns erinnern sich wahrscheinlich noch an Jan-Ove Waldner oder Wilfried Lieck oder die spektakulären Showmatches des Franzosen Secretin, einige Jüngere vielleicht auch noch an Roßkopf und Fetzner als sie Weltmeister wurden und ein Millionenpublikum vor dem Fernseher begeisterten. Aber wer weiß schon, dass Timo Boll und aktuell Dimitri Ovtcharov die einzigen Deutschen unter den Top drei in der Welt nach Eberhard Schöler (1969) sind? Und wenn dann eine Weltmeisterschaft des schnellsten Ballsports der Welt Anfang Juni direkt vor der eigenen Haustür stattfindet, wissen das gerade noch ein paar Insider; wie die Spieler der TPSK Tischtennis-Abteilung. Sie hielten dann auch auf ihrer Fahrt nach Düsseldorf vergeblich Ausschau nach WM-Plakaten an der Wegstrecke. Am Ende waren es immerhin 8000 Zuschauer, die sich beim Finale in den Düsseldorfer Messehallen einfanden und phantastische Ballwechsel, unfassbares Tempo und überraschende Wendungen bewundern konnten. So wie dem Tischtennissport geht es heute leider vielen ehemals beliebten Sportarten. Neben dem Fußball schaffen

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es vielleicht gerade noch ein paar spektakuläre Individualsportarten ins zur Verbreitung so wichtige Fernsehen. Viele Kinder verbinden mit Vereinssport und Wettkampf nur noch Fußball. Oder sie haben das Glück, mit Eltern aufzuwachsen, für die Sport oder Sporttreiben immer schon einen besonderen Stellenwert hatten. Auch die TPSK Tischtennis-Abteilung sieht sich diesen Problemen gegenüber. Zur Zeit ist neben drei Herrenmannschaften (Kreisliga, 2. und 3. Kreisklasse) und einer Damenmannschaft (Bezirksklasse) keine Jugendmannschaft gemeldet. Die Jugendlichen sehen in der Teilnahme an Wettkämpfen zu wenig Mehrwert, als dass sie das bisschen Freizeit, das neben der Schule heute leider nur noch bleibt, „opfern“ wollten. Abteilungsleiterin Gitta Dresen ist jahrelang in die Schulen gegangen, um Jugendliche für das Tischtennis zu begeistern. Das brachte ihr am Ende sogar das Bundesverdienstkreuz ein. Diese Art der persönlichen Kontaktaufnahme ist heutzutage vielleicht wieder wichtiger denn je bei der Fülle an Informationen, mit der die Menschen täglich „bombardiert“ werden. Allerdings fehlt vielen Jüngeren heutzutage durch Beruf und Familie die Zeit für ein solches Engagement.

Carsten Klenke, die Nr. 1 der TPSK Rangliste, im Spiel mit dem Nachwuchs.

Der stellvertretende Abteilungsleiter, Jugendtrainer und Spieler der ersten Herrenmannschaft Frank Rausch weiß, dass es künftig an ihm und den anderen Spielerinnen und Spielern sein wird, in die Fußstapfen von Gitta Dresen zu treten, um der TPSK Tischtennis-Abteilung neues Leben einzuhauchen, spielt er doch seit der Jugend bereits beim TPSK.

Übrigens: Wer das hochklassige WM-Finale in Düsseldorf verpasst haben sollte, kann es sich in der ZDF-Mediathek noch einmal anschauen: https://www.zdf.de/sport/zdf-sportextra/ tischtennis-wm-herrenfinale-100.html

Ran an die Platte Trainingsgäste sind immer gern gesehen. Egal ob aktiver oder ehemaliger Vereinsspieler, Freizeitspieler oder Interessenten ohne Erfahrung: Reinschnuppern ist immer möglich! Bei Fragen zu Halle, Anfahrt oder Terminen: Gitta Dresen (Abteilungsleiterin) 0221-544845, fp.dresen@t-online.de Frank Rausch (stellv. Abteilungsleiter und Jugendtrainer) 0221-239542 / 0171-3223201 frank.rausch@unitybox.de


TPSK Triathlon

Kontakt: www.triathlon.tpsk.koeln

Beim Ironman hat’s gefunkt Das Interview führte Dirk Ertel

INTERVIEW Sebastian Schmitz ist begeisterter Ausdauersportler und Triathlet im TPSK. Wir haben ihn nach seinen ersten Schritten in dieser atemberaubenden Sportart gefragt.

kam als Letzter(!) aus dem Wasser. Vor lauter Erschöpfung kroch ich auf den Knien über den Beckenrand zurück an Land. Das hatte ich so nicht erwartet. Triathlon ist ein sehr ehrlicher Sport.

Sebastian, wie bist Du zum TPSK gekommen? Im Spätsommer 2015 hatte ich mich als Finisher (Anm. d. Red.: Teilnehmer, der unter dem gesetzten Zeitlimit bleibt) des Köln-Marathon nach einer neuen Herausforderung umgeschaut. Irgendwoher musste ein neuer Reiz kommen – ich brauchte neue Motivation! Da meine Schwägerin bei den TPSK-Schwimmern aktiv ist, bin ich so auf die Triathlon-Sparte aufmerksam geworden.

Beim anschließenden Radfahren und Laufen konnte ich dann zwar noch so viel aufholen, dass ich am Ende nicht den letzten Platz belegte. Trotzdem war das Selbstvertrauen erst einmal vollkommen verschwunden.

Wo lagen anfänglich Deine Herausforderungen? Dass ich so schlecht schwimmen konnte, hatte ich nicht wirklich erwartet. Die ersten Kraulversuche im Wasser scheiterten kläglich, nach 15 Metern fehlte mir einfach die Luft. Atemtechnik? Fehlanzeige. Aber Aufgeben? Das wollte ich auf keinen Fall! Im Spätsommerurlaub auf Fuerteventura habe ich mir dann im Livestream den Ironman Hawaii angeschaut. Spätestens da hatte mich das Fieber völlig erwischt und ich habe bereits während des Urlaubs jeden Morgen fleißig im Pool trainiert.

Wo hast Du Deinen ersten Triathlon bestritten? Im Mai 2016 stand der erste Sebastian Schmitz ist Triathlon-Wettkampf in Gladbegeisterter Triathlet und sieht sich als Motibeck an. Der TPSK startete in vator auch für andere der Triathlon-Liga. Und ich hatte Menschen. die Möglichkeit bekommen, den letzten Startplatz des Teams in Anspruch zu nehmen. Das erste Rennen der Liga war eine Sprintdistanz und damit ließ sich gut beginnen. Nur 750 Meter schwimmen standen auf dem Plan. Das kam mir sehr gelegen. Dachte ich zumindest… Warum? Wie ist es gelaufen? Die Nervosität war schon groß – aber das Selbstvertrauen war vorhanden. Und dann war da noch eine 50m-Bahn statt Freiwasser. Perfekt, denn viel Freiwasser-Erfahrung hatte ich noch nicht. Dennoch habe ich wohl den schlimmsten aller Fehler begangen: Ich bin viel zu schnell angegangen und die Arme ließen bereits nach kurzer Zeit ordentlich Federn. Die Konsequenz aus dieser völligen Selbstüberschätzung war: Ich

Dennoch habe ich wohl den schlimmsten aller Fehler begangen.

Du scheinst es trotzdem hinbekommen zu haben… Heute bin ich mit toller Unterstützung der TPSK-Triathleten eines Besseren belehrt worden. In vielen Trainingseinheiten habe ich mich Stück für Stück verbessert und bin heute stolzer Finisher der Mitteldistanz in Köln. 1,9 km Schwimmen im Fühlinger See, 90 km Radfahren und 21 km Laufen. Und danach? Pure Freude beim Zieleinlauf! Dieses Gefühl kann ich jedem nur ans Herz legen… Mehr von und über Sebastian könnt ihr auf www.profitrise.de erfahren oder auf Facebook unter www.facebook.com/ profitrisesports

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Der Nachwuchs steht in den Startlöchern

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Die TPSK-Rollsportabteilung steht für eine hervorragende Jugendarbeit. Trainiert wird in den Hallen der Bezirkssportanlage Bocklemünd sowie im Kolkrabenweg in Vogelsang. Das Inlinelaufen wird auf spielerische Art mit Spielen wie zum Beispiel Alaska-Baseball oder Inlinehockey erlernt. Auch die Eltern sind willkommen und können mit den Kindern gemeinsam Sport treiben. Der Bereich Inlinehockey wurde in den letzten Jahren zunehmend ausgebaut. Hier wird so richtig in Vollmontur gespielt, wie man es vom „großen Bruder“ Eishockey her kennt. Wer keine Ausrüstung besitzt, kann sich auf Anfrage die Ausrüstungsgegenstände auch in der Abteilung ausleihen. Die „White Tigers“ treffen sich zweimal in

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SPILL!

der Woche in Bocklemünd in der Halle der Bezirkssportanlage. Wer sich mehr für Inlineskating und kleine bis große Touren interessiert, ist bei der Inline­ skatergruppe der „Cologne Gliders“ bestens aufgehoben. Hier steht der Spaß an der Be­ wegung und die Geselligkeit im Vordergrund. Die Touren werden vorwiegend im Kölner Westen absolviert, allerdings geht es auch schonmal zum „Fläming-Skate“ (südlich von Berlin) oder neue Strecken werden erkundet, wie zum Beispiel der Kemnader See oder die Balkan­trasse im Bergischen. Um auf solchen Touren „mitrollen“ zu können, sollten die Inline­skates sicher beherrscht werden. Für Anfän­ger werden daher Workshops zum Erlernen und Verbessern des Inlineskatens angeboten.

Exkursion mal rollend - die TPSK Rollsportabteilung macht’s möglich.

Die Hobbytruppe freut sich über neue Interessierte. Infos, auch zu den Trainingszeiten der Jugend: Ingo Hermbusche (Abteilungsleiter und Trainer) 02238-44642 oder ingo@cyber-sports.de Website: www.white-tigers.eu


TPSK Rollsport

Weitere Infos unter: www.tpsk.koeln/rollsport

Inline-Basketball wurde erstmals in den 90er Jahren in den USA gespielt.

Die Teilnehmer des internationalen Bocklemünder Inline-Basketball-Turniers der “Cologne DunkNIX” vom TPSK.

Cologne DunkNIX erreichen Finale

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nline-Basketball ist eine gelungene Kombina­tion der beiden Sportarten In­line-Skating und Basketball. Es wurde erstmals in den 90er Jahren in den USA gespielt. In Köln setzte sich die Sportart mit Beginn des neuen Jahrtausends durch. Die Besonderheit liegt in den Spielregeln: Bevor sich ein Spieler das erste Mal mit seinen Skates abstößt, um Fahrt aufzunehmen, muss mit dem Drib­bling begonnen werden. Des weiteren spielen Frauen und Männer in ge­mischten, altersübergreifenden Teams. Auch die TPSK Rollsportabteilung verfügt inzwischen über eine Mannschaft, die „Cologne DunkNIX“, eine engagierte Gruppe, die in 2016 in Bocklemünd unter anderem ein internationales Turnier

Hier wird ambitioniert, aber ohne Zwang trainiert.

ausrichtete. Hier kam es zum standesgemäßen Duell der Hausherren mit ihren holländischen Kontrahenten „Amster­ dam Dribbl“. Neben diesen beiden Teams nahmen noch fünf weitere Mannschaften aus Berlin, Hamburg, Bremen, Koblenz und Sigmaringen teil. Es wurde ein rasanter Samstag mit vielen spannenden Begegnungen, bei denen sich die Zuschauer davon überzeugen konnten, dass auch bei 30 Stundenkilo­metern auf Skates ein sauberer Korbleger möglich ist. Am Ende qualifizierten sich sowohl die Ausrichter wie auch eine zweite Kölner Mannschaft für die Finalrunde der besten vier Teams, wo es allerdings nur zum zweiten und vierten Platz reichte. Einmal mehr waren die Gäste aus Amsterdam nicht zu schlagen und nahmen den Turniersieg mit nach Hause. Im

Für Interessierte ist der Einstieg jederzeit problemlos möglich. Es reichen solide Grundkenntnisse in beiden Sportarten aus, um in kürzester Zeit mitmachen zu können. Training: Mittwoch 20:00 Uhr, Sporthalle der Max-ErnstGesamtschule (Köln-Bocklemünd) Kontakt: Marco Burnus, marco_burnus@hotmail. com Weitere Infos im Internet unter: www.inlinebasketball.de www.ksta.de/inline-basketball-rollende-korbjaeger-13694788

Frühjahr 2018 ist in Amsterdam dann eine Fortsetzung geplant und es kann erfolgreich Revanche genommen werden.

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TPSK Roller Derby

Kontakt: Charlotte Kraljevic, vorstand@colognerollerderby.com oder 0176 31159925

TREND SPORT IM TPSK Roller Derby ist eine der aktuellsten Trendsportarten und gehört zu den am schnellsten wachsenden Sportarten in Europa. Beim TPSK kann man den Vollkontaktsport seit 2010 ausüben. Weitere Infos unter: www.colognerollerderby.com

Damen- u. Herren-Salon

Nußbaum Görlinger Zentrum 20 50829 Köln (Bocklemünd) Telefon (0221) 501114 Öffnungszeiten: Di. – Fr. 8.30 – 19.00 Uhr Sa. 8.00 – 14.30 Uhr

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SPILL!


Tamburello

Weitere Infos zum “Tambourelli Schulcup” unter: www.tamschulcupkoeln.wordpress.com

Tambourelli Schulcup: Ein TPSK Erfolgsmodell

AUFGEPASST! DAS TAMBURELLO-HIGHLIGHT 2018 IN KÖLN: Deutsche Meisterschaft TAMindoor® Termin: 20./21.Mai 2018 (Pfingsten) Ort: Sporthalle der Gesamtschule Holweide

Die Termine für den “Kölner Tambourelli Schulcup 2018”: 6. März (Vorrunde linksrheinisch, Arthur-Koepchen-Realschule und Gesamtschule Brauweiler) 22. März (Vorrunde rechtsrheinisch, Wilhelm-Busch-Realschule Zündorf) 18. April (Finalrunde, Albert-Schweitzer-Realschule Ostheim)

Über eine links- und eine rechtshreinische Vorrunde qualifizieren sich die Schülerinnen und Schüler für eine Finalrunde. Gespielt werden nur Doppelwettbewerbe. Seit 2012 findet in Köln alljährlich der „Kölner Tambourelli Schulcup“ statt. Gespielt wird um einen Wanderpokal, den der langjährige TPSK-Partner PSD Bank Köln gestiftet hat. Über 300 Schülerinnen und Schüler sind entweder Teilnehmer oder als Schiedsrichter und Wettkampfgericht eingesetzt. Vor sechs Jahren wurde die Idee zu diesem Wettbewerb

zwischen Kölner Schulen von drei Mitgliedern der TPSK-Tamburello-Abteilung sowie einem befreundeten Lehrerkollegen geboren. Jörg-Peter Hein, Lehrer und damaliger Abteilungsleiter, sein Nachfolger Patrick Legendre, ebenfalls Lehrer und das heutige TPSK-Vorstandsmitglied und Tamburello-Entdecker Dirk Ertel sowie sein Freund Heiko Altemeier, Sportlehrer in Holweide, entwickelten ein Turnierkonzept für die am leichtesten zu erlernende Variante des Tamburellosports, das „Tambourelli“. Innerhalb eines Schultages sollte das Turnier stattfinden und dabei möglichst viele Schüler in der Zeit zum Spielen bringen.

Über 100 Schülerinnen und Schüler nehmen jährlich an der Finalrunde des Schulcups teil.

Noch freiwillige Helfer gesucht! Abteilungsleiter Patrick Legendre 0176-76790379 madpat@ish.de

Doppeljahrgangsstufen von der Klasse fünf bis zehn. Um möglichst viele Schulen zu aktivieren, wurden zwei Vorrunden eingeführt, eine links- und eine rechtsrheinische. Ziel wird sein, die Zahl der teilnehmenden Schulen in den nächsten Jahren weiter zu steigern und den einen oder anderen Sponsor für dieses erfolgreiche Schulsportprojekt zu gewinnen.

2017 wurde der Cup bereits zum sechsten Mal ausgetragen. Inzwischen sind acht bis zehn Schulen am Start. Gespielt wird genau vier Stunden lang in drei

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TPSK Feriencamps

SPILL-INTERVIEW mit Daniel Becher, Geschäftsführer der RheinFit Sportakademie GmbH („Move-It Sportcamps“ und „Ferienfussball“):

SPILL: Herr Becher, bereits seit vier Jahren bereichern die Move-It Sportcamps die Ferien von zahlreichen Kindern aus dem Kölner Norden. Mittlerweile bietet Move-It in vier Wochen der Sommerferien seine Multisportcamps an. Was ist das Besondere an dem Konzept? DB: Die RheinFit Sportakademie wurde vor fünf Jahren mit dem Ziel gegründet, Kinder mit Spaß und Freude schon frühzeitig an die Wichtigkeit von Sport und gesunden Lebensstil heranzuführen. In unseren Camps können die Kinder bis zu acht verschiedene Sportarten unter der Anleitung von Sportstudenten und Sport-

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Kontakt: www.move-it-sportcamps.de

TPSK Feriencamps Im SPILL!-Interview stellt Daniel Becher sein Konzept dazu vor.

Die Anlage des TPSK ist quasi ein kleines Sportlerparadies in direkter Stadtnähe.

wissenschaftlern ausprobieren. Diese sind sowohl pädagogisch, als auch sportfachlich geschult. Bei uns steht immer der Spaß am Sport im Vordergrund und wir legen viel Wert auf Tugenden wie Respekt und Fair Play. Das wissen unsere Teilnehmer und deren Eltern natürlich zu schätzen. SPILL: Warum haben Sie sich den TPSK als Partnerverein ausgesucht? DB: Von Beginn an war der Kontakt mit den Menschen hier sehr angenehm und positiv. Der TPSK 1925 e.V. hat eine der

schönsten Sportanlagen in ganz Köln. Es gibt Beachvolleyballplätze, Tennisplätze, Rasenplätze und mittlerweile sogar einen Kunstrasenplatz. Die Beach-Bar und das Vereinsheim bieten zusätzlich Gelegenheit für Pausen und kulinarische Köstlichkeiten. Die Anlage des TPSK ist quasi ein kleines Sportlerparadies in direkter Stadtnähe - perfekt für unsere Sportcamps. SPILL: Auf was können sich die Kinder in 2018 freuen? DB: Neben den vier klassischen Multisportcamps, die erfahrungsgemäß sehr gut nachge-


TPSK

fragt sind, findet vom 23. bis 27. Juli 2018 auch ein Multisportcamp mit Fußball-Schwerpunkt statt. Dabei erleben die Kinder täglich eine Fußball-Einheit und in der zweiten Hälfte des Tages wechselnde Sportarten. So verknüpfen wir die beliebteste Sportart der Welt mit weiteren interessanten Angeboten. SPILL: Wenn Sie die Move-It Sportcamps in wenigen Worten erklären müssten, welche wären dies? DB: Sport, Spaß und eine qualifizierte Betreuung. SPILL: Herr Becher, wir danken Ihnen für das Gespräch. Es sind noch Plätze frei! Termine anfragen und anmelden unter www.move-it-sportcamps.de

Die Move-It Sport­camps bieten eine vielfältige Palette an Sportarten und schulen Fitness und Koordination.

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TPSK Tennis

Weitere Infos unter: www.tennis.tpsk.koeln

ACHTUNG - ab 2018 After-WorkTennis speziell für Frauen ...unter der Leitung von Susanne Witsch und Andrea Kelz-Schwenzer.

Neu: Flexibles After-Work-Tennis After-Work-Tennis ist eines der neuen Konzepte der TPSK Tennisabteilung

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wei erfolgreiche Spaßturniere waren die Initialzündung, die die traditionsreiche TPSK Tennisabteilung veranlasste, über neue Ideen nachzudenken. Ein wichtiger Schritt, verfügt man doch im Freimersdorfer Weg in Bocklemünd über eine traumhaft schön gelegene, acht Plätze umfassende Tennisanlage, die es verdient, durchgehend bespielt zu werden. Ein veränderter Spielmodus, der den unterschiedlichen Spielstärken und Altersklassen gerechter wurde und ein insgesamt flexibleres Gesamtmodell waren ausschlaggebend für den Erfolg des ersten Turniers im Mai 2017, der die Abteilung anschließend dazu motivierte, sich Gedanken über eine generelle Neuausrichtung zu machen. Neben Abteilungsmitgliedern waren auch deren Freunde und alle

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Tennisinteressierten eingeladen. Mit Schwimmbecken, Spielplatz, Grillwürstchen und Getränken machte man das Happening bei sommerlicher Hitze attraktiv für die ganze Familie. Die Akteure hatten Spaß am Spielen und mussten sich so nicht zwischen Tennis und Familie entscheiden, sondern konnten dies entspannt unter einen Hut bringen. Die positive Resonanz auf dieses erste Turnier führte die Abteilung zu der Entscheidung, das Konzept weiter auszubauen – die Idee des After-Work-Tennis“ war geboren. Hier können Mitglieder jeden Mittwoch und an einem weiteren flexiblen Tag selbst entscheiden, wann und ob sie kommen. Dabei wird zur Kernzeit von 17 bis 21 Uhr ein Spielpartner garantiert. Wer außerhalb der Kernzeit spielen möchte, kann eine eingerichtete WhatsApp-Gruppe nutzen und sich unkompliziert verabreden. Nicht selten wird sich dadurch bereits am frühen Morgen oder zur Mittagszeit verabredet, was neben den Berufstätigen vor allem auch den Mitgliedern mit Kindern zugute kommt.

Damit Beruf und Familie nicht konträr zu Sport und Spaß stehen, müssen wir den Mitgliedern mit neuen Angeboten entgegen kommen.

Das After-Work-Tennis wurde auf Anhieb sehr gut angenommen. Das Treiben innerhalb der After-Work-WhatsApp-Gruppe wirkt sich bereits positiv auf die gesamten Aktivitäten der Tennisabteilung aus. Tennis-Vorstand Michael Rong ist begeistert. „Man spürt, dass sich die Mitglieder wieder Gedanken über die Attraktivität ihres Vereins machen. Es scheint, als hätten wir mit der Neugestaltung unseres Angebots den richtigen Nerv getroffen.“ Das zeigte sich dann auch bei dem zweiten Spaßturnier im September 2017. Die Anzahl der Teilnehmer hatte sich fast verdoppelt und die Abteilung konnte mehrere Neuanmeldungen verbuchen. Allerdings wartet auf die Tennis­ abteilung in den kommenden Monaten weiter viel spannende Arbeit. „Als Tennisabteilung mit einer mehr als 30-jährigen Tradition“, so Rong, „müssen wir uns neuen Herausforderungen stellen. Die Arbeitswelt und das Freizeitverhalten haben sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Damit Beruf und Familie nicht konträr zu Sport und Spaß stehen, müssen wir den Mitgliedern mit neuen Angeboten entgegen kommen. Aber auch längst überfällige, infrastrukturelle Investitionen dürfen seitens des Gesamtvereins dabei kein Tabuthema sein. Dieser spannenden Aufgabe wird sich der Tennisvorstand in den kommenden Wochen stellen und weitere Konzepte herausarbeiten.“ Erste Schritte sind bereits unternommen. Das After-Work- Tennis wird weiter ausgebaut. Weitere Informationen hierzu unter www.tennis.tpsk.koeln


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TPSK Rudern

Aktuelles auch unter www.rudern.tpsk.koeln

Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel! Das ist das Motto der Ruderabteilung für ihre derzeit 75 Mitglieder und ihren umfangreichen Bootspark

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er Bootspark der TPSK-Ruderer in Köln-Zündorf umfasst diverse Holz- und auch Kunststoffboote und wird hauptsächlich für das Wanderrudern genutzt. Mit insgesamt 18000 geruderten Jahreskilometern verteidigten die TPSK-Ruderer 2016 ihren zweiten Platz aus dem Vorjahr in der Wertung des Deutschen Ruderverbandes. Diese Wertung beinhaltet nur die Strecken, die

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SPILL!

Es ist ein Erlebnis der besonderen Art, in einem Ruderboot gemeinsam mit guten Freunden durch eine Flusslandschaft zu gleiten und die Sonne zu genießen.

über 30 Kilometer lang sind - ausgenommen sind Trainingsfahrten. Zwei Ruderer hatten zu diesem Ergebnis ganz besonders beigetragen: Martin Zander, der in seinem Leben insgesamt bereits 40.077 Kilometer zurücklegte und damit quasi einmal die Erde umrundete und Almut Exner. Sie ist bereits zum zweiten Mal stolze Besitzerin des „Äquatorpreises“, was einen Eintrag in die ewige Bestenliste zur Folge hatte. Aktuell arbeitet sie an ihrer dritten Erdumrundung. Neben dem Wanderrudern gab es spontane Teilnahmen am Rheinmarathon, der über 42 Kilometer von Leverkusen nach Düsseldorf führt sowie einfache

Fahrten auf diversen Gewässern wie Lahn, Main, Havel und natürlich dem Rhein. Viel unterwegs war in seinem ersten vollen Jahr in TPSK-Hand auch der „Decke Pitter“. Dieses Dickschiff, ein finnisches Kirchboot für 14 Ruderer plus Steuermann, wurde über die Elbe und die Mosel bewegt. Fremde Mannschaften durften es auch mal zur Regatta nach Venedig rudern.

Die TPSK-Ruderabteilung feierte 2016 ihren 90. Geburtstag. Trainiert wird immer samstags um 13 Uhr. Im Sommer trifft man sich zusätzlich mitt­ wochs um 17 Uhr.


TPSK Rudern

Taufe des neuen Doppel-Zweiers “Lahn” der TPSK Ruderabteilung.

Denn “das Gute liegt so nah” - Panorama-Tour auf dem Rhein.

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TPSK Mitglied werden

Komm ins Team! Der TPSK 1925 e.V. steht allen Sportbegeisterten aus Köln und der Region offen. Als Breitensportverein bieten wir 27 interessante Felder für Ihr persönliches Gesundheits- und Fitnessprogramm. Kennenlernen und Probetrainings sind auch ohne Anmeldung möglich.

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m Anfang steht der Aufnahmeantrag. Wenn die Formalitäten erfüllt sind, steht dem Sporttreiben beim TPSK nichts mehr im Wege. Also schnell ausfüllen und absenden. Vorheriges Kennenlernen und Probetrainings sind natürlich auch ohne Anmeldung möglich. Die Beitragsordnung und mehr Infos zum Verein natürlich auch auch unter:

www.tpsk.koeln

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SPILL!

Noch Fragen? Die jeweiligen Abteilungsleiter und die TPSK-Geschäftsstelle stehen gerne Rede und Antwort zu allen Fragen rund um die TPSK-Sportangebote. Alle Kontakte auf Seite 33.


Bitte vollständig ausfüllen und senden an: TPSK 1925 e. V., Freimersdorfer Weg 4, 50829 Köln, Tel.: 0221-739 06 77, Fax.: 0221-739 06 98

Ich bitte um Aufnahme als

aktives

TPSK Aufnahmeantrag förderndes

inaktives

korporatives Mitglied

für die folgende Abteilung/Sportart zum Jahresbeitrag

Euro

Eintrittsdatum

männlich Vorname

Geburtsdatum

Nachname

Beruf

Straße

PLZ

Hausnr.

Wohnort

weiblich

Telefon

E-Mail

Ich bin Krankenkassenmitglied bei Folgende Familienmitglieder aus dem gleichen Haushalt sind bereits Mitglied beim TPSK

Gemäß Vereinssatzung beginnt die Mitgliedschaft erst nach Annahme durch den Vorstand. Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Entrichtung des durch die Beitragsordnung festgelegten Beitrages. Die Zahlungsverpflichtung erlischt nicht durch (stillschweigendes) Fernbleiben von den Trainings- bzw. Unterrichtseinheiten. Ich / Mein Kind besitze/besitzt das Jugendschwimmabzeichen  –  Bronze (dringende Voraussetzung für die Aufnahme in der Ruder- oder Segelabteilung)

Ich bin / Mein Kind ist Schwimmer   Nichtschwimmer Durch meine Unterschrift erkläre ich folgendes:

Die im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nr. VR 4512 eingetragene Satzung des TPSK erkenne ich an. Ich verpflichte mich, für die Beitragszahlung meines Kindes bis zum Widerruf aufzukommen (ggf. auch nach Erreichen der Volljährigkeit). Ich versichere, dass ich oder mein Kind nicht an Gebrechen leiden, die bei sportlicher Betätigung zu Unfällen führen könnten. Mit der Speicherung, Übermittlung und Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu Verwaltungszwecken des Vereins gemäß Bundesdatenschutzgesetzes bin ich einverstanden. Köln, den

Unterschrift

(Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Unterschrift des Erziehungsberechtigten erforderlich.)

Einverständniserklärung (SEPA–Lastschriftmandat / Lastschrift) Hierdurch ermächtige ich den TPSK 1925 e. V. (Gläubiger ID DE85ZZZ00000161399 , Freimersdorfer Weg 4, 50829 Köln), Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom TPSK 1925 e. V. auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrags verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Kontoinhaber

BIC (alternativ Bankleitzahl)

Geldinstitut

IBAN (alternativ Kontonummer)

Köln, den

Unterschrift

(Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Unterschrift des Erziehungsberechtigten erforderlich.) Das Magazin des TPSK 1925 e.V.

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Impressum SPILL! Das Magazin des TPSK 1925 e.V., Ausgabe 03/2017

Urheberrechte: Die in SPILL! enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Alle Rechte werden vorbehalten.

Herausgeber: TPSK 1925 e.V., Freimersdorfer Weg 4, 50829 Köln (Bocklemünd)

Hinweis: Aus Platzgründen haben wir in diesem Magazin die männliche Schreibweise verwendet. Damit ist selbstverständlich auch die weibliche Form eingeschlossen.

1. Vorsitzender: Hartmut Lamping 0221-7390677, info@tpsk.koeln ViSdP: Der Vorstand Gesamtleitung: Dirk Ertel Redaktion: Dirk Ertel (Leitung), Sebastian Schmitz, Mitglieder der einzelnen Sportabteilungen

Bildnachweis: Abenteuer Lernen gGmbH, Abteilung Rollsport, Abteilung Rudern, Abteilung Schwimmen, Abteilung Tennis, Abteilung Triathlon, Dirk Ertel, Susanne Kappes, Christoph Klink, Ingo Hermbusche, Thomas Neumann, Privat, Profitrise, RheinFit Sportakademie GmbH, Frank Ruda

Gestaltung und Produktion: motho-design.com Monika Neumann, Thomas Neumann

Titelseite: Dr. Till Sukopp im TPSK Fitnessparcours, Foto Thomas Neumann

TPSK Geschäftsstelle Freimersdorfer Weg 4, 50829 Köln Tel.: 0221-7 39 06 77, Fax: 0221-7 39 06 98 www.tpsk.koeln, info@tpsk.koeln Steuer-Nr. 223/5919/0634, Vereinsregister 4512, Amtsgericht Köln

TPSK Bankverbindung PSD Bank Köln, IBAN: DE88370609934800338600 BIC: GENODEF1P13 TPSK Spendenkonto PSD Bank Köln, IBAN: DE61370609934800338601 BIC: GENODEF1P13

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neue Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag ab 16.00 Uhr Samstag nach Vereinbarung Sonntag Brunch 10.00 – 15.00 Uhr Sonntags-Brunch bitte reservieren!


SPILL – TPSK Magazin 2017-2018  

Vereinsmagazin des TPSK Köln 1925 e. V.

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