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#visitsüdsteiermark #weihnachten #winter #südsteiermark

D i e Z E I T U N G zum s i n n l i c h e n E r l e b e n von K U L T U R, N A T U R & u r b a n e m L E B E N

04/19

WINTER 2019/20

SÜDEN HAT SAISON Von Landschaft und Junker über Kulinarik, Kultur und Shoppen bis Adventflair, Kramperllauf und Kino: die besten Südsteiermark-Erlebnisse bis zum Frühling.

Die wichtigsten Termine VERANSTALTUNGSKALENDER AUF DER RÜCKSEITE

SHOPPING-VIELFALT Österreichische Post AG Infomail – Entgelt bezahlt

Authentisch, nachhaltig, regional: Wer das Besondere sucht und Schenken und Shoppen mit Erlebnis und Genuss verbinden will, der kommt in die Südsteiermark.

ZAUBERHAFTE ZEIT

Sehnsucht nach der Südsteiermark

Lass dich verzaubern: Lichterglanz, Glühwein- und Bratapfelduft und die schönsten Weihnachtslieder – die südsteirischen Adventmärkte warten auf dich!

Stimmungsvoller Adventzauber, regionale Einkaufsvielfalt der feinsten Art, kulinarische Genusshöhepunkte, pulsierend-bezaubernde Städte, Märkte und Ortschaften – und eine winterliche Landschaft, die ihresgleichen sucht: Die Südsteiermark lockt auch rund um Weihnachten!

BREINWURST, GANSL & CO

WAHRZEICHEN WEIN

Verführerische Düfte strömen durch Küchen und heimelige Stuben: Rund um Weihnachten und den Jahreswechsel gelangt der Genuss in der Südsteiermark zur allerhöchsten Blüte.

Junker, Wein & Winzersekt: Ob bei den legendären Fassprobenverkostungen oder in den urgemütlichen Buschenschänken – das südsteirische Weinwunder hat immer Saison!


Schaufenster

Wenn wir vor Sehnsucht glühen Glühwein: Allein schon der Begriff lässt die Verlockungen vor dem inneren Auge Gestalt annehmen, den Duft in die Nase steigen und die unvergleichliche Wirkung dieses alkoholhaltigen Heißgetränks in eisig-kalter Umgebung erahnen. Und noch was: Südsteirische Weine sind einfach zu gut, um sie nicht für Glühweine zu verwenden.

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r schmeckt, er wärmt und er bringt die Augen zum Leuchten – was will man mehr?! In die Diskussion um die Qualität von Glühweingemischen, die in Riesenbehältern verkauft oder ausgeschenkt werden, wollen wir uns hier nicht einmischen. Wie überall im Leben gibt es elegantere und etwas robustere Vertreter ihrer Spezies. Bereiten wir uns doch einfach unseren eigenen Glühwein zu.

#ACHTUNG, NO-GO! Zuerst, was bei Punsch und Glühwein gar nicht geht: zu süß, chemische Aromen und matschige Früchte, die bis zur Unkenntlichkeit zerkocht wurden.

#UND SO FUNKTIONIERT’S: 1. Darauf achten, dass die Zutaten miteinander harmonieren: So passt etwa Rotwein gut zu Beeren, während Weißwein sich gut mit Äpfeln verträgt. 2. Von nix kommt nix: je besser der Wein, desto besser der Glühwein. Eigentlich logisch. Wer der Ansicht ist, dass guter Wein für den Glühwein wie Perlen vor die Säue sei, der darf sich nicht wundern, wenn das Ergebnis den Erwartungen nicht gerecht wird. 3. Frische Früchte und Gewürze verwenden. Auch bei Gewürzmischungen auf Frische und Qualität achten. 4. Gewürze wie Zimt und Nelken machen das Getränk bitter, wenn sie zu lange ziehen, also unbedingt (und rechtzeitig) entfernen. 5. Der weiße Teil der Haut von Orangen, Zitronen und anderen Zitrusfrüchten wird leicht bitter: Daher am besten Zesten von der Schale reißen und Früchte filetieren. Bio-Früchte verwenden.

Vanille, Sternanis, Ingwer, Kakao oder Pfeffer; süßen wenn gewünscht mit Zucker oder Honig. Immer beliebter ist auch die Zugabe von Spirituosen in den fertig zubereiteten Glühwein, z. B. Amaretto, Portwein, Fruchtliköre, aber auch Grappa, Weinbrand oder Cognac.

#DER GLÜHWEIN-KLASSIKER Zutaten: 1 Bio-Zitrone, 1 l Rotwein, 2 Stangen Zimt, 3 Nelken, 4 EL Rohrzucker, etwas geriebener Kardamom Zubereitung: Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Rotwein, Zucker, den Zimtstangen und Gewürznelken in einen Topf geben. Alles bis max. 78° Celsius erhitzen, dann zugedeckt mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen und danach durch ein Sieb abgießen. Nach persönlichem Geschmack mit Kardamom verfeinern und nach Bedarf mit Zucker oder Honig nachsüßen. (Quelle: www.feinschmecker.com)

#DIE MODERNE GLÜHWEIN-VARIANTE Zutaten: 8 Kardamomkapseln, 10 Pimentkörner, 10 Nelken, 4 Sternanis, 1 TL Anissaat, 1 TL Koriandersaat, 1 Stange Zimt, 1 l Rotwein, 1 Bio-Orange, 1/2 Bio-Zitrone Zubereitung: Die Kardamomkapseln mit der breiten Seite eines Messers aufdrücken. Mit Piment, Nelken, Sternanis, Anissaat, Koriander und Zimt in einen Teebeutel geben und zubinden. Rotwein, (wenn man das Getränk etwas weniger stark mag, 250 ml Wasser dazugeben) mit dem Teebeutel zugedeckt erhitzen. Orange und Zitrone in dünne Scheiben schneiden. Zum Wein geben und zugedeckt bei milder Hitze 15 Minuten ziehen lassen. Danach den Teebeutel über dem Wein ausdrücken und entfernen. Nach Bedarf mit Zucker oder Honig süßen. Auch guter Weißwein kann mit Zutaten wie braunem Zucker, Pimentkörnern, Sternanis, Kardamom und Bio-Orangen-Zesten wohlschmeckend verglüht werden. (Quelle: www.feinschmecker.com)

6. Der Wein soll glühen (höchstens 78 °C), aber nicht kochen, sonst verflüchtigen sich Alkohol und Aromen.

#UND NICHT ZU VERGESSEN: Gin (natürlich auch aus süd-

#ROTER GLÜHWEIN – klassische Zutaten sind: traditionelle

steirischer Produktion) ergibt gepaart mit Äpfeln eine heiße Alternative zu herkömmlichem Beerenpunsch.

Weihnachtsgewürze wie Kardamom, Koriander, Nelken und Zimt, aber auch Orangen-, Limetten- und Zitronenschalen, INFO

Unser Tipp: Vergleichen Sie und fragen Sie nach, woraus Anbieter ihren Glühwein oder

Foto: iStock/ Julia_Sudnitskaya

Punsch herstellen.


EDITORIAL

Inhalt Ausgabe

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Winter, Schnee, Stimmung

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iebe Freundinnen und Freunde der klimatisch begünstigten Südsteiermark mit ihrer wunderschönen Landschaft und den malerischen Ortschaften, sehr verehrte Genießerinnen und Genießer, Genussmenschen aus nah und fern!

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4 – 7 Advent SEITE

8 – 9 Traditionen & Kreuzworträtsel SEITE

10 – 13 Kulinarik SEITE

14 – 15 Shopping SEITE

16 Veranstaltungen

Der Winter ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Dazu eine kleine Geschichte: Ich kann mich noch gut erinnern. Es war, um exakt zu sein und keinen Fakeverdacht aufkommen zu lassen, der 2. Februar 2018, ein Freitag. Ursprünglich war vorgesehen, dass es sich um einen stinknormalen südsteirischen Wintertag handeln sollte, bevorzugt schon ein bissl frisch, wie es sich für einen Wintertag halt geziemt, also nicht unbedingt tauwetterwarm, aber bitte schön auch nicht klirrend kalt. Eisig soll’s von mir aus im Lungau sein, aber in der Südsteiermark sind plus, minus null Grad auch genug. Logischerweise war auch leuchtend blauer Himmel und strahlender Sonnenschein vorgesehen, wie man es sich in einer – wie wir nicht müde werden zu betonen – vom Klima so begünstigten Region wie der Südsteiermark eben vorstellt, alles andere wäre eigentlich ein Affront. Möglich, dass wir bei der Anreise aus Graz noch mit ein paar wildromantischen Nebelbänken über Highway und Hügeln konfrontiert sein würden, auch das gehört zur herbstlichen und winterlichen Südsteiermark. Abgesehen vom Blindflug auf der Autobahn – wer freut sich nicht, wenn beim Einschweben in die betörende Hügellandschaft die weißen Nebelwände vor der Windschutzscheibe von den gleißenden Strahlen der Sonne durchstoßen werden und die Nebel sich in einer beeindruckenden Inszenierung wie von Zauberhand lichten, um den Blick auf eine atemberaubend schöne Landschaft freizugeben, sodass man am liebsten auf der Stelle anhalten würde, um diesen flüchtigen Moment irgendwie festhalten oder doch wenigstens würdigen zu können.

Fotos: Picasa/Heimo Kastenhuber

Zugegebenermaßen hatte das Ich, das diese Geschichte erzählt, ein gewisses Grundvertrauen in die meteorologische Verlässlichkeit der klimatisch so begünstigten Südsteiermark, doch meistens kommt es anders, als man denkt. Und so kam es auch an diesem 2. Februar 2018, wie es kommen sollte. Eine dichte geschlossene Wolkendecke lag über Graz und dem Süden der Steiermark. Schon auf der Autobahn setzte starkes Schneetreiben ein.

Dicke Flocken stoben vor der Scheibe auseinander. Es war nicht bitter kalt, aber doch kalt genug, um darauf hoffen zu dürfen, dass der Schnee liegen bleiben würde. Manchmal hast du so eine fatalistische Stimmung in dir und du sehnst dich regelrecht danach, dass sich die Mächte gegen dich verschwören. Wider jede planvolle Absicht. Denn angesichts dieses Schneegestöbers musste dir unweigerlich klar werden, dass du dir den Plan, bis spätestens vier Uhr Nachmittag sieben über die Hügel der Südsteiermark verstreute Weingüter zu besuchen, um dich dort mit ebenso vielen jungen Winzern über ihre Weine zu unterhalten, in die Haare schmieren konntest; ja, dass es schon eine ziemliche Herausforderung sein würde, bei diesem Schneechaos überhaupt bis zu den Weingütern vorzustoßen, würden sich die verschlungenen Straßen über die lieblichen Hügel doch jetzt,

schneebedeckt, von einer eher schroffen Seite zeigen – auch wenn dich dein Kontaktmann in Leibnitz in ein allradbetriebenes Fahrzeug packte. Es schneite und schneite und schnei­te – und hörte den ganzen Tag nicht mehr auf. Die Hügel, die Häuser, die Wälder, die Wiesen und Weingärten, sie versanken unter einer dicken weißen Schneedecke. Stille breitete sich aus. Der Schnee knirschte unter den Sohlen, wenn wir die letzten Meter zu den Anwesen zu Fuß zurücklegten. An den Schwellen klopften wir Schuhe und Mäntel ab, schüttelten den Schnee von den Köpfen. Die Stuben empfingen uns mit wohliger Wärme. Die Gesichter glühten, die Augen glänzten, Stimmen erfüllten den Raum. Abends leuchteten die Fenster. Plötzlich war der Winter da, wie wir ihn uns immer vorgestellt hatten.

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ADVENT

Ein Tag in der Südsteiermark – Hast du einen Vollschuss? Ein Tag ist ja viel zu wenig für die Südsteiermark! – Hm, stimmt, sorry, du hast recht. Was soll ich jetzt schreiben?

Fotos: Picasa/Heimo Kastenhuber

– O.k., vielleicht hast du doch nicht so einen Schuss, wie ich gedacht habe. Schreib halt von mir aus: „Die Südsteiermark hat auch im Winter so viel zu bieten, das kannst du nie in einen Tag hineinstopfen, aber du kannst es ja versuchen. Sonst kommst du halt öfter, wie das die meisten Leute machen, die keinen Schuss haben.“ Oder ist dir das zu kompliziert?

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IM SÜDEN 04/19


ADVENT

Kramperl & Nikolo Solltet ihr, liebe Südsteiermark-Freundinnen und -Freunde gerade den 7. Dezember in der Südsteiermark verbringen wollen, dann ist Leutschach wahrlich ein heißer Tipp. Am dortigen Hauptplatz geht nämlich mit Start um 19 Uhr der Leutschacher Perchtenlauf über die Bühne. Für mehr oder weniger Schreckhafte eine Top-Gelegenheit, sich quasi im Vorübergehen ein bissl traumatisieren zu lassen, auf die sanfte Tour natürlich.

Neben den „Schmiernberg Teifln“ mit ihren 12 Perchten sind auch wieder jede Menge weiterer Perchten, Kramperln und Hexen im Umlauf. Selbst der ebenfalls anwesende Herr heilige Nikolaus vermag diesem wilden Raunachttreiben nicht wirklich Einhalt zu gebieten. Glühwein, Punsch und Tee sind entlang der Strecke bei verschiedenen Ständen erhältlich. Nach dem Lauf gibt es bis spät in die Nacht eine Disco für Jung und Alt.

INFO

Perchtenwissen: Die Percht als sagenhaft-mythische Gestalt ist eine „Erfindung“ des bayerischösterreichischen Alpenraums und vorchristlichen Ursprungs. Bei Perchtenläufen erleben sie heute eine furchterregende Renaissance, wobei sich der Perchtenkult häufig mit der Krampustradition vermischt hat. Während der Inquisition war die Ausübung des teuflischen Krampusbrauchs übrigens bei Androhung der Todesstrafe verboten. Arnfels, Hauptplatz, 5. 12. 18 Uhr; Strass, Hauptstraße, 5. 12., 18.30; Leutschach, Hauptplatz, 7. 12., 19 Uhr; Leibnitz Hauptplatz, 24.11.

Vorweihnachtliche Höhepunkte: die Adventmärkte Stimmige Landschaftskulisse, harmonischer Lichterglanz, pulsierende Einkaufsstraßen und idyllische Adventmärkte: In der Südsteiermark lässt sich die Vorfreude auf Weihnachten besonders stimmungsvoll und gesellig erleben.

LEIBNITZER ADVENT: Auf dem Platz vor der Stadtpfarrkirche am westlichen Ende

GLÜHWEINSTANDL AN DER WEINSTRASSE auf der Terrasse vor dem Ratscher

des langgestreckten Hauptplatzes lockt ein wunderschöner Adventmarkt mit vielen Ständen und musikalischer Umrahmung durch Auftritte regionaler Chöre. Viele Geschenkideen, z. B. Kräuter, Lavendel, Essige, Öle und viele andere Naturprodukte, Kulinarik und Kosmetik, biologisch und gesund, aus heimischem Handwerk. Auch Kunsthandwerkerinnen und -handwerker stellen ihre Erzeugnisse im Lichterglanz der Hütten aus. Der Duft von Bratäpfeln liegt in der Luft, Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Schaumrollen und weitere süße und pikante Köstlichkeiten bieten vorweihnachtlichen Genuss. Angestoßen wird mit Punsch, Kinderpunsch, Glühwein und Glühmost. Ein nostalgisches Riesenrad, ein buntes Karussell und Kinder­theater sowie das Kinderanimationsprogramm bringen Kinderaugen zum Leuchten. Leibnitzer Advent, heuer von 28.11. bis 24.12.2019, jeweils Donnerstag bis Sonntag ab 14 Uhr, am Vorplatz der Stadtpfarrkirche Leibnitz

Landhaus, 14.12.2019, 13 bis 16 Uhr, Glühwein und Gebäck für den guten Zweck, freiwillige Spenden, www.ratscher-landhaus.at

Fotos: iStock/ FooTToo, Stephan Friesinger

WINTERZAUBER AM GROTTENHOF: Lichterketten und Zelte sorgen inmitten der malerischen Bauten des Naturparkzentrums Grottenhof in Kaindorf/Leibnitz für ein magisches vorweihnachtliches Ambiente. Auf Bühnen bieten Gruppen, Einzelinterpreten und Chöre stimmungsvolle Musik, ein Handwerksmarkt, diverse Ausstellungen, ein Streichelstall mit „lebender Krippe“, Ponyreiten, Chöre, Adventkonzert, Nikolaus und Perchten, Kutschenfahrten, Lamas, eine Adventkranzsegnung, kulinarische Verlockungen und ein buntes Programm, das jedes Wochenende wechselt, bringen den Advent in die Herzen. Winterzauber am Grottenhof, jeweils samstags und sonntags zwischen 23. November und 15. Dezember, samstags ab 14 Uhr, sonntags ab 13 Uhr, Naturparkzentrum Grottenhof, Kaindorf / Leibnitz

CHRISTKINDLMARKT WAGNA: Musikalisch umrahmt, werden von rund 80 Ausstellern an Ständen originelle Geschenkideen vorwiegend aus regionaler Handwerkskunst sowie kulinarische Köstlichkeiten dargeboten. Auf die Kleinen warten Überraschungen wie etwa Märchenerzähler, Kutschenfahrten und ein Kinderbetreuungsprogramm. Christkindlmarkt Wagna, Samstag, 7. Dezember, ab 14 Uhr und Sonntag, 8. Dezember 2019, ab 10 Uhr, Römerdorf Wagna

WEIHNACHTSMARKT DER LAFARGE-BETRIEBSFEUERWEHR: Retznei; selbst gemachte Köstlichkeiten und Naturprodukte, musikalische Umrahmung, Lichterglanz & Co., 30. 11., 13 bis 18 Uhr, 1. 12., 10 bis 17 Uhr.

ADVENT IM PFARRHOF EHRENHAUSEN: besinnliches Zusammensein, 1. bis 7. 12., jeweils 17.30 bis 18.30 Uhr

LEUTSCHACHER ADVENT IM KNIELY-HAUS: kleiner, feiner Adventmarkt im Kniely Haus mit kulinarischen Leckereien und Kunsthandwerk in heimeliger Atmosphäre, 5. und 6. 12. ab 16 Uhr, 7. und 8. 12. ab 10 Uhr.

WEIHNACHTSMARKT IM SCHLOSS SPIELFELD, stimmungsvolles Ambiente, feine Auswahl an festlichen Accessoires, ausgefallenen Geschenkideen, echte Handwerkskunst, selbst Gestricktes, hausgemachte Leckereien aus der lokalen Umgebung und verschiedene Aussteller & Attraktionen, 6. 12. ab 16 Uhr, 7. 12. ab 14 Uhr.

GAMLITZER ADVENT am Peter-und-Paul-Platz, 30. 11., 15 Uhr, 1. 12., 10 Uhr, Punsch, Glühwein, Weihnachtsgebäck. KRANACHBERGER ADVENT am Familienweingut Trabos in Gamlitz, 8. Dezember, ab 13 Uhr, Adventstimmung in den Weinbergen, adventliche Musik, Weihnachtsbäckereien, Kastanienbraten, Adventsstandln & Co.

ADVENTKONZERTE/ADVENTSINGEN/WEIHNACHTSKONZERTE: Pfarrkirche Arnfels, 1. 12., 15.30 Uhr; Pfarrkirche Ehrenhausen a.d. Weinstraße, 1. 12., 17 Uhr; Kultursaal Strass, 14. 12., 19.30 Uhr, Grenzlandsportstätte Arnfels, 21. 12., 15 Uhr; FZZ Ehrenhausen MGV Ehrenhausen, 21.12.2019

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ADVENT

Mittendrin Ein weiteres zugkräftiges Argument für einen winterlichen Abstecher (zum Beispiel für einen mittellangen bzw. mittelkurzen Urlaub) in die Südsteiermark: Dort sind wir einerseits mittendrin im Genuss, rundherum bieten sich aber auch lässige Anknüpfungspunkte für Wintersport und Wellness. Auf den Skiberg Bachern (Pohorje) bei Maribor und in die Wintersportgebiete der West- und letztlich auch der Hochsteiermark ist es nur ein Katzensprung und auch die oststeirischen (und slowenischen) Thermen liegen quasi ums Eck. So erfährt der SüdsteiermarkGenuss seine Abrundung in sportlichen Tagesepisoden.

Lässige Hotels und Unterkünfte Einfach entspannen und genießen – wer träumt nicht davon in der hektischen Vorweihnachtszeit oder zum Frühling hin, wenn die Batterien schon wieder ziemlich leer sind. Die Südsteiermark bietet ja bekanntlich das perfekte Ambiente, um neue Kraft zu tanken – und zwar ganz genussvoll. Landschaft, Wein, Kulinarik, Wellness und Bewegung gehen hier eine einmalige Verbindung ein. Über die Hügel der Südsteiermark verstreut lockt eine Fülle von wirklich lässigen Urlaubsrefugien und Übernachtungsmöglichkeiten. Für kulinarische Höhepunkte und hochkarätige Weinerlebnisse ist allenthalben gesorgt. Die perfekte Fusion von Entspannung, Erlebnis und Genuss.

Shopping in der Südsteiermark – ein Genuss

Die Landschaft Ja, die Landschaft – einfach nur die Landschaft. Bitte, warum fahren wir im Frühling, im Sommer und im Herbst in die Südsteiermark? Natürlich (auch) wegen der Landschaft. Oder hauptsächlich wegen der Landschaft. Die wenigsten kommen trotz der Landschaft in die Südsteiermark, ein paar Hanseln wird es vielleicht geben, aber das kann bitte nur eine Trotzreaktion sein. Wenn wir also wegen dieser wunderschönen Landschaft im Frühling, im Sommer und im Herbst sehnsüchtig in die Südsteiermark fahren, warum sollten wir im Winter zu Hause bleiben? Wir fahren natürlich auch im Winter in die Südsteiermark. Und erleben landschaftlich etwas, was wir in den anderen Jahreszeiten dort so nicht erleben: ein völlig verändertes Südsteiermark-Gefühl. Um nichts weniger erhebend, aber eben anders. An die Stelle der Farben, all der Schattierungen von Grün und Terroirbraun, treten nun die Kontraste. Eine reduzierte, sparsame, stille Schönheit liegt über dieser blatt­losen Winterlandschaft. Die Hügel sind auf ihre wesenhafte Form verdichtet. Faszinierend auch, wie transparent die Landschaft durch das Fehlen der Blätter wird, wie oft sich an Stellen, an denen wir x-mal mehr oder weniger achtlos vorüber­ gefahren sind, plötzlich überraschende Durchblicke eröffnen.

Wein, Kulinarik, Mode, Haushalt, Garten, Möbel, Schmuck und Co: Die Südsteiermark ist ein Shopping-Paradies. Hier wird Regionalität nicht nur großgeschrieben, sondern wahrhaftig gelebt. Und mit dem legendären Südsteiermark-Feeling wird jede Shoppingtour zum Genuss. Leibnitz zum Beispiel hat als pulsierendes urbanes Herz der Südsteiermark besonders viel Flair zu bieten. Im Gegensatz zu manch anderer Bezirkshauptstadt gelang es, die Innenstadt rund um den Hauptplatz durch eine Reihe von Maßnahmen zu beleben. Und so ist Leibnitz heute die „Topadresse“ für stimmungsvolle Einkaufserlebnisse. Eine „Spezialität“: die beiden wöchentlichen SüdsteierMARKtage am Leibnitzer Hauptplatz, freitags am Vormittag und dienstags von 16 bis 19 Uhr, wo sich um die Frischemarktständen mit ihren erlesenen Produkten, viel Kulinarik, aber auch Handwerk, schon die Genießer, Einheimische wie Gäste, drängen. Und an denen die gemütlichen Lokale, im Sommer die Gastgärten, schon vor Gästen überquellen. Einkaufen, sehen und gesehen werden, genießen – das ist Leibnitz. Und das ist natürlich noch längst nicht alles: Kreuz und quer durch die Südsteiermark lassen sich von St. Veit über Ehrenhausen und Gamlitz bis Leutschach & Co. in den Geschäften, in den Hofläden oder bei den Winzern und Produzenten selbst die allerschönsten Entdeckungen machen. Speziell vor Weihnachten haben Geschenk-Arrangements Hochkonjunktur. Auch viele Hotels und Restaurants bieten neben Gutscheinen zum Beispiel liebevoll zusammengestellte Wein- und Kulinarik-Kollektionen. Und, liebe Leute, über jeder Einkaufstour schwebt die Verlockung, irgendwo einzukehren, um sich dem Genuss hinzugeben.

Einfach mal ausgehen Ob ins Kino, etwa das Diesel-Kino Leibnitz, oder in ein Lokal – egal, ob Restaurant, Wirtshaus, Buschenschank, Café, Bar oder Diskothek – der Möglichkeiten gibt es in Leibnitz und der Südsteiermark zahllose. Ob zu zweit oder mit Familie: Einem schönen Abend, einem erlebnisreichen Nachmittag steht nichts im Wege.

Kultur pur

Fotos: Matthias Prumofsky, iStock/ deimagine

Ob Sehenswürdigkeiten wie etwa Schloss Seggau oder das Ehrenhausener Mausoleum, malerische Ortsbilder oder Kultur- und Konzertveranstaltungen: Auch im Winter macht die Südsteiermark Programm – siehe auch unseren Veranstaltungskalender. Besonders im Advent ist ein Besuch in einer der wunderschönen südsteirischen Kirchen angesagt. Hier eine Auswahl: Pfarrkirche Ehrenhausen, Pfarrkirche St. Peter und Paul Gamlitz, Stadtpfarrkirche Leibnitz, Wallfahrtskirche Frauenberg bei Leibnitz, Pfarrkirche Hl. Nikolaus Leutschach sowie die Pfarrkirchen von St. Veit am Vogau, Kitzeck, St. Nikolai i. S., St. Andrä i. S. und Straß.

Beweg dich: spazieren, wandern, Rad fahren Ein Spaziergang in der glasklaren Winterluft – die, die brav zugehört haben, wissen: Das ist nicht nur erfrischend, sondern auch enorm gesund. Wer sich ausreichend im Freien bewegt, dessen Vitamin-D-Speicher sind gefüllt, der hat eine gesunde Farbe im Gesicht und dessen Immunsystem ist wesentlich besser gegen die Angriffe von Viren & Co. gerüstet. So nutzen Einheimische und Gäste längst auch die sogenannte kalte Jahreszeit, um sich hinaus in die Natur zu begeben und zu spazieren, zu wandern, zu laufen oder (nordisch) zu walken – oder sich auf ein Bike zu schwingen, um ein paar Runden zu drehen. Ein toller Ganzjahrestipp für Sport und Bewegung: der Motorikpark in Gamlitz. Das ganze Jahr über kostenfrei zugänglich, fürs Parken ist eine Parkgebühr zu entrichten.

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ADVENT

Alle Wege führen zum Wein & Winzersekt Der Wein ist halt das kulinarische Wahrzeichen der Südsteiermark, daran führt kein Weg vorbei. Im Gegenteil: Alle Wege führen zum Wein. Und der Wein hat auch im Winter Saison. Die Rebstöcke zeigen sich winters speziell nach dem Rebschnitt in ihrer knorrigen Grandezza und in den Weinkellern reifen die Weine zu ihrer Größe. Wer jetzt schon eine Vorstellung vom aktuellen Weinjahrgang bekommen will, nimmt an einer der Fassprobenverkostungen teil, die in den Weingütern angeboten werden. Und die meisten Weingüter bieten ihren Kunden auch ein tolles Ambiente für Ab-Hof-Einkäufe und Verkostungen. Immer Saison hat auch der steirische Winzersekt. Es ist übrigens nicht nur ein Gebot der Regionalität, dass wir uns für „unseren“ südsteirischen Winzersekt entscheiden, sondern hat auch sehr viel mit gutem Geschmack zu tun. Der handverlesene, handwerklich hergestellte, handgerüttelte oder von Hand in den Rüttel­ pulte geschobene steirische Winzersekt überzeugt durch Sortenvielfalt, einen hohen Grad an Individualität und großzügige Hefestandzeiten und das zu einem für die gebotene Qualität auf Champagner-Level hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Erleben lässt sich diese steirische Edelsektkultur zum Beispiel in der Sektmanufaktur von Hannes Harkamp in der Villa Hollerbrand in Leibnitz, bei Erich und Walter Polz auf Gut Pössnitzberg oder am Gut Moser in Leutschach an der Weinstraße.

INFO

Tipp: Auch die immer vielfältigeren Perlweinbzw. Frizzante-Variationen lohnen entdeckt und verkostet zu werden.

Buschenschank im Winter Überall wachsen die Heizschwammerl aus dem Boden und selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, sich in beheizte Kleider oder Decken zu hüllen. Und weil die Südsteiermark definitiv vom Klima begünstig ist, wärmen uns auch im Winter die Sonnenstrahlen. Der einzige Grund, im Winter nicht auf der Buschenschankterrasse zu sitzen, seinen Blick über die Hügel schweifen zu lassen und den Winter einen Winter sein zu lassen, ist folglich der, dass es drinnen in der guten Stube mit dem knisternden Kaminfeuer so verdammt gemütlich ist, dass man sich wirklich fragen muss, warum manche nichts Besseres zu tun haben, als auch im Winter draußen auf der Terrasse herumzuhängen. Also rein in die gute Stube und einen wunderschönen Nachmittag oder Abend im Buschenschank seiner

Wahl erleben – mit einem Achterl Wein und Köstlichkeiten aus regionaler und eigener Erzeugung. Gerade im zehrenden Winter kann eine Brettjause mit all den köstlichen gehaltvollen Zutaten Wunder wirken. Welche Buschenschank im Winter wann geöffnet hat, könnt ihr zum Beispiel einfach bei euren Lieblingsbetrieben selbst erfragen oder auf der Südsteiermark  -  Website herausfinden.

INFO

Und noch eine Idee: Jahreswechsel in der Südsteiermark: Der Start ins neue Jahr lässt sich inmitten der ruhenden, südsteirischen Landschaft ganz entspannt und trotzdem unvergesslich feiern.

Schau dir das an! Familien & Kids

Fotos: Stephan Friesinger, iStock/ Halfpoint

ÖLMÜHLE KREMSNER, in Großklein an der Sulm gelegen, von steil ansteigenden Weingärten umrahmt, eindrucksvolles Gebäudeensemble aus dem 17. Jahrhundert, besteht aus der Getreidemühle mit Wasserkraftanlage, dem Presshaus, den Nebengebäuden und dem Wohnhaus. Hier werden köstliche Öle, darunter das legendäre steirische Kürbiskernöl, erzeugt. Außerdem gibt es ein Kernölmuseum sowie einen Mühlenladen. Ebenfalls ein Mühlenerlebnis mit (Kern-)Öl und Getreide, einen Mühlenladen und ein Museum bietet die ÖLMÜHLE HARTLIEB in Heimschuh. Die VINOFAKTUR MIT DEM GENUSSREGAL in Vogau bietet neben einem umfangreichen Wein-, Sekt- und Kulinarik-Shoppingerlebnis eine sehenswerte Ausstellung, die sich den regionalen Leitprodukten und ihrer Herstellung widmet. Und noch eine Ölmühle, die ÖLPRESSE RESCH in Schloßberg bei Leutschach öffnet ihre Tore für Interessierte. Als Besonderheit gilt die alte Natursteinmühle sowie das Kaltpressverfahren. Beim wöchentlichen Schaupressen können die Besucher direkt bei der Herstellung des Kernöls zusehen. Besichtigungen der Ölpresse sowie Kernöl-Verkostungen werden täglich angeboten. Auch hier gibt es zudem einen Verkaufsladen. Weitere Mühlen finden Sie unter www.suedsteiermark.com

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TRADITIONEN

O Tannenbaum … Christbaum und Adventkranz: Sie erfüllen unser Leben rund um Weihnachten mit dem Duft des Waldes.

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Als Christbaum hat sich mittlerweile die Tanne recht flächendeckend durchgesetzt. In Österreich werden pro Jahr rund 2,8 Millionen Christbäume aufgestellt, nicht nur in Privathaushalten, sondern auch in Geschäften, Unternehmen und Institutionen sowie auf öffentlichen Plätzen. Die Haushaltsabdeckung liegt insgesamt bei über 70 Prozent. Überwiegend handelt es sich um Nordmanntannen. Der Name verdankt sich nicht etwa ihrer nördlichen Herkunft, sondern geht auf den finnischen Biologen Alexander von Nordmann (1803–1866) zurück, der das Gewächs 1835 im Kaukasus im heutigen Georgien entdeckt hatte. Die österreichischen Christbäume stam­ men fast zur Gänze (ca. 90 %) aus heimischer Produktion, die meisten aus Christbaumkulturen, nur etwa 20 Prozent werden Wäldern entnommen.

Der Kult um den Christbaum bringt auch so manche Rekorde und Absurditäten mit sich: So wurde 2018 im deutschen Krefeld ein 15,6 Meter hoher Weihnachtsbaum aus 2704 Bierkisten, in Gera gar ein fast 18 Meter hoher aus 2790 Getränkekisten aufgerichtet, na prost. Legendär auch die jährliche Inbetriebnahme des Christbaums auf dem New Yorker Rockefeller Center Plaza, heuer am 4. Dezember. Zehntausende LED-Leuchten und an der Spitze ein fast 410 kg schwerer, vom Architekten Daniel Libeskind entworfener Stern mit einem Umfang von fast 3 Metern und 70 Zacken, die von 3 Millionen Swarovski-Kristallen bedeckt sind. Der größte als Weihnachtsbaum geschmückte natürliche Nadelbaum war eine 1950 in Seattle aufgestellte Douglasie von 67,4 m Höhe. 2011 wurde in Rio de Janeiro der größte schwimmende (künstliche) Weihnachtsbaum der Welt aufgebaut: 85 Meter Höhe, 3,3 Millionen Glühlampen, 542 Tonnen Stahl. Ein recht junger Brauch ist das

Christbaumversenken. So wird seit den 1960ern am letzten Sonntag vor Weihnachten mit der Versenkung eines geschmückten und feierlich geweihten Christbaums an der Schiffsanlegestelle Klagenfurt am Wörthersee durch den „Ersten Kärntner Unterwasser-Sportclub (EKUS)“ aller im Wasser verunglückten Menschen gedacht.

Lied im Advent Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden, dass er leuchte uns sehr durch die dunklen Stunden. Zwei und drei und dann vier! Rund um den Kranz welch ein Schimmer, und so leuchten auch wir, und so leuchtet das Zimmer. Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen. Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen!

Autor: Matthias Claudius (1740–1815)

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IM SÜDEN 04/19

Fotos: iStock/ GMVozd, Stephan Friesinger

er geschmückte und erleuchtete Baum hat seinen Ursprung wohl in den unterschiedlichsten Bräuchen auch vorchristlicher Kulturen. Eine der frühesten Erwähnungen unserer heutigen Christbaumtradition rührt aus dem Jahr 1527. Belegt ist auch, dass 1539 ein Weihnachts- bzw. Christbaum das Straßburger Münster schmückte. Und ab 1605 finden sich frühe Aussagen über eine volkstümliche Verbreitung dieses Brauchs. Richtig populär wurde der Christbaum aber erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts, bis zu dessen Ende er sich auch in Österreich ausgebreitet hatte. Der erste österreichische Christbaum wurde laut Überlieferung 1814 in einem Wiener Haushalt aufgestellt. Die Österreicherinnen und Österreicher waren es übrigens auch, die in den vergangenen Jahrzehnten die Tradition schufen, allen möglichen Institutionen und Kommunen Christbäume aus heimischen Gehölz zum Geschenk zu machen. So versetzt z. B. seit dem EU-Beitritt Österreichs alljährlich ein österreichischer Baum den Platz vor dem EU-Parlament in Brüssel in (vor-) weihnachtliche Stimmung. Auch der Vatikan wurde bereits mit Christbäumen beschenkt. Der erste Christbaum auf dem Petersplatz in Rom wurde übrigens 1982 unter dem Pontifikat des „polnischen Papstes“ Johannes Paul I. aufgestellt.


TRADITIONEN

Kreuzworträtsel

STEIRISCHER CHRISTBAUM Geschmückt werden traditionell steirische Christbäume mit bevorzugt selbst gebastelten Strohsternen, handverziertem Lebkuchen, Äpfeln, Zapfen und anderen Basteleien aus heimischen Materialien. Doch wohl kaum sonst wo sind individuelle und familiäre Traditionen so ausgeprägt wie beim Christbaumschmuck. Von der – einheitlichen oder bunten – Farbgestaltung über den Behang mit – fantasievollem handgefertigtem – Glasschmuck (Kugeln oder die unterschiedlichsten Motive), Süßigkeiten & Co und die Auswahl der Kerzen oder Leuchten bis zur „Garnierung“ mit Ketten oder Lametta – jede Familie, jede Person hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Christbaum. Immer mehr Bedeutung gewinnen Nachhaltigkeitsüberlegungen. So kommen etwa lebende bzw. Mietchristbäume in Mode, auch die Auswahl des Schmucks erfolgt immer mehr nach Klima- und Umweltkriterien.

Einfach mitmachen und gewinnen! 2 

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versteckt. Anschließend die Kerzen mit Drahtstücken bespießen. Den Draht vorher über der Flamme erhitzen. Die Kerzen symmetrisch auf den Kranz stecken. Dazwischen Zapfen und Beeren mit Drahtstücken fixieren. Zum Schluss mit einer farblich passenden Schleife (z. B. Samt) verzieren. Den Kranz auf einem passenden Teller platzieren.

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(Quelle: www.wiener-zucker.at)

DER GAMLITZER ADVENTKALENDER: An jedem Tag wird das geschmückte und inszenierte Fenster eines Gamlitzer Geschäfts bzw. Betriebs enthüllt, 1. bis 24. Dezember.

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DER ADVENTKALENDER zählt seit dem 19. Jahrhundert zum Adventbrauchtum. Mittlerweile sind auch hier der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt, vom Bier- oder Wein- über den Schoko- und Kulinarik- bis zum erotischen Kalender – nichts, was es nicht gibt. 3 

ADVENTKRANZBINDEN

Fotos: iStock/ SKatzenberger, Bogdan Kurylo, FooTToo, NRuedisueli

In vielen Familien und Brauchtumsgruppen wird die Tradition des Adventkranzbindens hochgehalten. Die Zutaten: 1 Strohreifen (Durchmesser ca. 20 cm, in Gärtnereien erhältlich), Reisig von Tannen oder anderen Nadel­ bäumen, Zweige bzw. Blätter von Wacholder, Ilex oder Efeu, Zapfen, Beeren oder Clematisblüten, 4 Stumpenkerzen, Draht zum Binden, 8 dickere Drahtstifte aus Stangendraht (alternativ Kerzenaufsetzer), Schleifen & Bänder.

DAS BINDEN: Links beginnen und gegen den Uhrzeigersinn binden. Mit einem Büschel aus Reisig starten. Mehrere Büschel nebeneinander binden. Anschließend verschiedene kleine Büschel aus den Materialien vorbereiten, diese nach und nach mit Wickeldraht auf den Strohreifen binden. Dabei für den äußeren Rand mehr Büschel vorsehen. Das letzte Büschel wird unter dem Anfang

Seit Jahrhunderten wird die Weihnachtsgeschichte figürlich in Krippen dargestellt: Auch in den südsteirischen Kirchen gibt es schöne Krippen zu entdecken.

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1 Rechtzeitig aus Glühwein

8 beliebtes Heißgetränk

entfernen

9 dazu werden Früchte & Beeren

2 Veranstaltungen, im Zuge

verarbeitet

10 Süßspeise zu Weihnachten

derer man Weinkeller besucht

3 Südsteiermark-Artikel

11 daraus besteht „Brein“

4 Stellt man zu Weihnachten auf

12 Klassiker unter den Suppen

5 Der Skiberg Bachern gehört zu

13 Jungwein

6 sehr beliebt bei Alt & Jung

14 glitzernder Christbaumschmuck

7 hier kann man sich fürchten

15 auch im Winter einen Besuch wert

EINE ADVENTKRANZSEGNUNG

1. PREIS

findet zum Beispiel wie jedes Jahr am Nachmittag des ersten Adventsonntags (heuer 1. Dezember) beim WinterzauberAdventmarkt im Naturparkzentrum Grottenhof statt, erkundigen Sie sich auch in den regionalen Pfarren.

1 Nacht für 2 Personen im Hotel Alte Post Südsteiermark plus 1 Abendessen für 2 Personen im Steakhouse „der Hans“ www.zur-alten-post.at | www.derhans.at

2. PREIS 2 Leih E-Bikes für 1 Tag, plus Schlossführung & Weinverkostung

W herz ir gratul iere lich des den Gew n ganz Räts els d innerI­nn er en PAU Ausgabe letzten L SA MAN NDH : FR OL ROS ED TRAU ZER WITH S A NE NER BEL

im Schloss Seggau | www.seggau.com plus 1 gefüllter SüdsteiermarkRucksack

3. PREIS 1 Führung für 2 Personen in der Villa Hollerbrand, plus 3 Flaschen Sekt der Sektmanufaktur Harkamp | www.harkamp.at plus 1 gefüllter Südsteiermark - Rucksack LÖSUNGSWORT bis 10. Februar 2020 einschicken! Einfach an office@suedsteiermark.info oder an „Tourismusverband Südsteiermark, Sparkassenplatz 4a, 8430 Leibnitz“ schicken. Kleiner Tipp: Alle Antworten finden Sie in diesem Newspaper.

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KULINARIK

Zwischen Schlachtplatte und Hausbrand

Die Ernte ist eingebracht. Eine paradiesische Fülle köstlicher regionaler Zutaten harrt ihrer Verarbeitung. In der kühleren Jahreszeit treibt die Südsteiermark ihre prächtigsten kulinarischen Blüten.

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raußen mag es kalt und manchmal sogar unwirtlich sein. Obwohl sich die Südsteiermark, wie wir ja wissen, auch im Winter vom Klima bevorzugt, milder, bekömmlicher präsentiert. Doch in den heimeligen Wirtsstuben und Küchen, da herrscht jetzt wohlige Wärme. Aus den Öfen und Backrohren strömen verlockende Düfte, die reiche Ernte des Sommers und des Herbstes hat eine schier unerschöpfliche Fülle von herrlichen Zutaten bereitgestellt. Eine Atmosphäre des Genusses liegt in der Luft. Hochherbst und Winter, insbesondere der Advent und die Zeit rund um Weihnachten und den Jahreswechsel, entlocken dieser herrlichen Landschaft eine besondere Dichte an kulinarischen Höhepunkten. Dabei treffen über Jahrhunderte bewährte Traditionen auf innovative, kreative Küchenkonzepte. Gekrönt wird die Hochkultur des Genusses von einer beispiellosen Vielfalt an Weinen und Edelbränden, die alle Facetten dieser Landschaft und ihrer Böden widerspiegeln.

Juhu, der Junker!

Karpfen und Co.

Den spätherbstlich - winterlichen Saisonauftakt macht seit über 20 Jahren eine mittlerweile höchst arrivierte steirische Weininstitution: der Junker. Der markenrechtlich geschützte und von der „Marktgemeinschaft Steirischer Wein“ lizensierte Jungwein wird traditionell am Mittwoch vor Martini (heuer der 6. November) zum ersten Mal präsentiert – die großen Junkerpräsentationen in Graz und Wien sind gesellschaftliche Highlights: ein Stelldichein des Who’s who des steirischen Weines. Zahlreiche Weingüter veranstalten eigene Junkerpräsentationen. Im Verkauf ist der Junker bereits seit 25. Oktober. Erkennbar ist er an seinem Logo: ein stilisierter Steirerhut (der Junkerhut) mit Gamsbart, eingerahmt vom Schriftzug „Steirischer Junker“, dazu das R im Kreis, das für „Registered Trademark“ steht. Das beschriebene Logo finden Jungweingenießerinnen und -genießer gleich zweimal auf jeder der „steirischen Flaschen“ mit dem steirischen Panther (mehr steirisch geht nicht): auf dem Etikett und auf der Halskrause der Kapsel.

Bereits abgefischt sind die meisten südsteirischen Teiche. Der sprichwörtliche Weihnachtskarpfen lauert also bereits auf seinen Einsatz bei der festlichen Tafel. Doch auch andere Fischarten wie Zander, Wels, Hecht, Barsch, Amur, Brasse, Giebel, Rotauge, Rotfeder, Schleie & Co bieten Gelegenheit zu schlankem, nährstoffreichem Genuss. Auch der Karpfen ist seinem Image als fetter Fisch längst davongeschwommen. Hochwertiges Eiweiß, Cholesterinneutralität und ein gutes Fettsäure-

Der steirische Junker ist natürlich ein Qualitätswein. Vorgeschrieben sind ein Restzuckergehalt von höchstens vier Gramm pro Liter, was unter die Kategorie „sehr trocken“ fällt, sowie ein Alkoholgehalt von maximal 12 Volumsprozent (% vol). Fremd sind dem Junker biologischer Säureabbau sowie Barrique- oder Botrytistöne. Er besticht durch seine spritzige Frische.

muster machen ihn zur beliebten Zutat einer gesundheitsbewussten, leichten Küche. Bei häufigem Verzehr hat das Fischfleisch eine positive Wirkung auf die Gefäße und damit auf das gesamte Herz-Kreislauf-System. Grätenfrei filetiert erfreut er auch heiklere und weniger fischaffine Genießerinnen und Genießer.

INFO

Tipp: Originelle und einfach umzusetzende Rezepte bietet das Kochbuch „Frische Fische kochen & essen“ von Christiane Kada und Dirk Stermann (BrandstätterVerlag), fast schon ein Klassiker.

Junker werden weiß, rot oder (schilcher)rosé, sortenrein oder als Cuvées abgefüllt und spiegeln damit die beiden wesenhaften Charakteristika des steirischen Weins wider: Vielfalt und Individualität. Abgesehen davon, dass sich der Junker mittlerweile zu einer Art vinophilem Superhype ausgewachsen hat, ist er auch ein exquisiter Speisenbegleiter: Aufgrund seiner erfrischenden Frische eignet er sich hervorragend als Aperitif; als fruchtig-lebendiger, jugendlicher Wein passt er auch super zu den Köstlichkeiten der saisonalen regionalen Küche und harmoniert z. B. mit knusprigem steirischen Backhendl ebenso wie mit knackigem Vogerlsalat mit Kürbiskernöl, frischen Fischen oder dem traditionellen Martinigansl.

Zahlreiche der Rezepte finden sich auch auf der Homepage des BiofischGutes Hornegg in Preding, www.gut-hornegg.at

Fotos: Stephan Friesinger, iStock/ zi3000

Fuchs, du hast die Gans gebraten … Dieses (das Gansl zu Martini, dem Namensfest des heiligen Martin von Tours am 11. November) stellt schon den nächsten südsteirischen Saisonhöhepunkt dar. Selbstverständlich besteht die Gans (am besten aus regionaler Haltung, zum Beispiel www.weidegans.at) heute nicht mehr so gnadenlos darauf, nur an diesem einen Tag serviert zu werden. Und so ist mancherorts der ganze November zur Ganslzeit geworden. Ob traditionell knusprig gebraten mit Apfelrotkraut, Semmelknödel, glacierten Kastanien und Bratapfel oder in innovativen Varianten – mit ihrem feinfaserigen, zarten Fleisch und ihrem aromatischen Geschmack vermag die Gans am Gaumen der Genießerinnen und Genießer regionaler Spezialitäten allemal Jubel auszulösen. SEITE

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KULINARIK

Entmannter Kapaun Wie der Wein präsentiert sich auch die südsteirische Fleischspezialitätenküche betont vielseitig. Das Gansl haben wir schon genossen. Schmackhafte Alternativen stellen regionales Huhn oder – eine ganz besondere Spezialität – der Sulmtaler Naturkräuter-Kapaun von Gertrude Strohmaier dar. Da die Kastration von Hähnen mittlerweile verboten ist, wird der Kapaun, diese schon zu Kaisers Zeiten höchst beliebte Delikatesse, heute mittels „natürlicher“, sanfter und schonender Entmannung durch die konsequente Fütterung mit bestimmten Naturkräutern ganz ohne Eingriff bewirkt. Auch in der südsteirischen Topgastronomie erfreut sich diese über sieben, acht Monate geduldig gefütterte und gemästete Spezialität großer Beliebtheit.

SULMTALER NATURKRÄUTER-KAPAUN: Gertrude Strohmaier, St. Andrä im Sausal, Fantsch 17, Tel.: 0664/4314686 Der Naturkräuter-Kapaun vom Sulmtaler Huhn kann gegen Bestellung direkt ab Hof abgeholt oder per Kühllogistik geliefert werden.

Schlachten wir die Platte Herzhaft geht es auf der traditionellen südsteirischen Schlachtplatte zu. Dort versammeln sich herrlichste Spezialitäten wie Brein-, Blut- und Bratwürste, Geselchtes, Krainer, Schweinsbraten und Co., herrührend aus einer Zeit, als noch vorwiegend im Haus geschlachtet und das Fleisch, wie man heute sagt, nose to tail verwertet und durch die kunstvolle Verarbeitung zu Würsten haltbar gemacht wurde.

Fotos: iStock/ golero, bhofack2

Auch die Breinwurst entspringt diesem traditionellen regionalen Nachhaltigkeitscredo. Sie ist, wie das Register traditioneller österreichischer Lebensmittel erläutert, eine Kochwurstspezialität aus Schweinefleisch (Kopffleisch, Schwarten) unter Zusatz von – regional unterschiedlich – gekochtem Buchweizen oder gekochter Hirse sowie Gewürzen, die meist in Bratwurstdärme gefüllt und gebrüht wird; wobei der Begriff „Brein“ vom zerstoßenen und gekochten Getreidebrei (Hirse, Rollgerste und Buchweizen) stammt. Zur Schlachtplatte genießen wir Sauerkraut und Knödel, alles aus regionaler Produktion – was für ein Duft, was für Genuss, was für eine Stimmung. Da werden sehnsüchtige Erinnerungen wach.

Regionale Genüsse Die Hinwendung zum Saisonalen und nachhaltig Regionalen, verbunden mit einer neuen Kultur der Einfachheit, natürlich auf höchstem kulinarischen Niveau, gerade was die Qualität der

INFO

Tipp: Rezepte für steirische Klassiker und kreative Gerichte mit steirischen Zutaten gibt es zum Beispiel auf

Zutaten aus der unmittelbaren Umgebung betrifft, lässt auch Omas Strudel-, Eintopf- und Knödelküche eine Renaissance erleben. Ebenso kommen Klassiker wie Wurzelfleisch, Klachel- und Flecksuppe zu neuen Ehren. Auf der anderen Seite werden rund um steirische bzw. südsteirische Kulinarik-Leitprodukte wie den Kürbis, das Kürbiskernöl, Polenta oder die Käferbohne köstliche Kreativrezepte kreiert, von Herstellern, Gastronomen und Köchen. Wir finden sie in anregenden Kochbüchern ebenso wie auf den Tellern und Platten der Restaurants und Buschenschänken. Eine Verlockung jagt hier die andere und allein die Bezeichnungen der Speisen lassen uns das Wasser im Mund zusammenrinnen: Grammelknödel mit Speck-Krautsalat, Käferbohnen-Brownie mit Kernölknusper, Reisauflauf mit Kürbiskernöl-Parfait, weihnachtlicher Karpfen mit Polenta-­ Schuppen, Kürbiskerngugelhupf, und, und, und.

der Südsteiermark Website unter www.suedsteiermark.com

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KULINARIK

üü Kürbiskernkipferln:

Rezept von der steirischen Kochlegende Willi Haider (www.willi haider.at)

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Zutaten für ca. 150 Stück: 300 g glattes Mehl (Type 480 oder 700), 220 g Butter, 100 g Staubzucker, 150 g geriebene oder fein faschierte Kürbiskerne, 1 TL Vanillezucker, Salz, 1 Dotter, Vanillezucker, Staubzucker

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Zubereitung: Herstellung wie Vanillekipferln, den Teig jedoch etwas länger verkneten (am besten mit der Küchenmaschine, um ein „Brandigwerden“ des Teiges zu ver- meiden). Aus allen Zutaten einen Teig bereiten und nicht zu kühl (nicht im Kühlschrank) einige Stunden rasten lassen (am besten über Nacht). Kipferl formen und bei 160 °C ca. 15 Minuten backen, noch warm mit Vanillezucker­mischung besieben und auf Papier schütteln oder darin wälzen.

Weihnachtsdüfte Wir haben das Wort in diesem Text ja bereits ein paar Mal ganz unauffällig eingestreut: Weihnachten. Ja, bald ist es wieder so weit. Und die, die sich darüber beschweren, dass bereits im August da und dort die ersten Vorboten des Weihnachtsfestes auftauchen, werden immer weniger. Man gewöhnt sich erstens dran; und zweitens: Vorfreude ist die schönste Freude und die Zeit vergeht ja eh viel zu schnell. Lassen wir also den Duft von Keksen, Potizen, Gugelhupfen und Bratäpfeln durch unsere Nasen wehen.

üü Marzipansäckchen mit Kürbiskernfülle:

(Rezept von www.steirerkraft.com)

üü Zutaten für ca. 25 bis 30 Stück ... ... zum Ausrollen 30 g Kürbiskerne gerieben, 300 g Rohmarzipan üü

Fülle: 80 g Zartbitterschokolade (70 % Kakaoanteil), 50 g Kürbiskerne gerieben, 4 cl Kokoslikör, 1 Messerspitze Ingwer (gemahlen), 1 EL Ribiselgelee

... zum Wälzen 2 EL Staubzucker, etwas Kakaopulver

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Zubereitung: 1. Kürbiskerne gerieben aufstreuen und das Marzipan darauf dünn zu einem Quadrat ausrollen. Die Platte wenden, damit beide Seiten mit Kürbiskernen behaftet sind. Aus dem ausgerollten Marzipan Quadrate von 6 x 6 cm schneiden

2. Für die Fülle Kürbiskerne gerieben in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Nebenbei immer wieder umrühren. Die Schokolade schmelzen, mit den gerösteten Kürbiskernen und mit den restlichen Aromaten verrühren.

3. Auf jedes Quadrat ein Häufchen von der Fülle setzen, die Enden hochziehen und vorsichtig zusammenfassen. Es sollte annähernd die Form eines Säckchens entstehen. Diese dann in Staubzucker eindrehen.

üü Früchtebrot – Kletzenbrot: Rezept von der steirischen Kochlegende Willi Haider (www.willi haider.at)

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Zutaten für 2 Brote: 250 g eingeweichte Kletzen (getrocknete Birnen), 250 g Rosinen, 150 g Feigen, 30 g Pignoli (Pinienkerne), 50 g Walnüsse oder gestiftelte Mandeln, 80 g Arancini, ca. 1 TL Lebkuchengewürz, 1/8 l Birnenbrand, 3 kleine Eier à 50 g, 130 g Honig, 150 g Mehl glatt (Type 480 oder 700), 1 ganzes Ei zum Bestreichen, Mandeln zum Belegen

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Zubereitung: Kletzen in Wasser einweichen. Alle Früchte klein schneiden, mit Birnenbrand und Gewürzen vermischen, 24 Stunden marinieren lassen. Eier mit Honig ca. 5 Minuten gut schaumig aufschlagen (Masse wird dadurch feinporig), unter die Früchte rühren, zuletzt das Mehl gesiebt und mit Hilfe einer Gummispachtel (Stielschaber) oder mit einem Kochlöffel einrühren. Aus dieser eher weichen Masse 2 runde oder längliche Brote formen und auf Backtrennpapier setzen oder in eine Backform geben, mit gut verschlagenem Ei bestreichen, mit Mandeln belegen und bei mittlerer Hitze (160 °C) 1 bis 1 ¼ Stunden backen.

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Tipp: Für die Fülle können Sie natürlich auch andere Liköre verwenden. Mit Kaffee-, Orangen-, oder Nusslikör bekommt man andere Geschmacksnuancen.

Fotos: iStock

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KULINARIK

Winterliches Weinhighlight – die Fassprobenverkostung

Wein aus erster Hand. Das ist das Motto der „Fassprobenverkostungen“. Ausgewählte südsteirische Weinbaubetriebe laden im Jänner und Februar Weininteressierte im kleinen Kreis in ihre Weinkeller ein, um exklusiv die noch in den Fässern reifenden Weine zu verkosten. Gelegenheit, um mit den Winzern persönlich über ihre Betriebe, ihre Weine und ihre Weinphilosophie oder auch über das neu eingeführte DAC-Herkunftssystem zu fachsimpeln. Ein Highlight, sehr beliebt. Auf keinen Fall versäumen! Infos über teilnehmende Betriebe und Termine: Tourismusverband Südsteiermark, Sparkassenplatz 4a, 8430 Leibnitz, +43 3452 76811, office@suedsteiermark.info

Brennen tut’s gut Klar, dass sich in einer Landschaft, die so sehr von Weingärten und Streuobstwiesen geprägt ist wie die Südsteiermark, auch eine vitale Tradition des Schnapsbrennens entwickelt hat. Neben den bekannten und international prämierten Meistern ihres Fachs wie dem Gamlitzer Fruchtbrenner Franz Tinnauer widmen sich Tausende landwirtschaftliche Klein- und Kleinsterzeuger diesem edlen und heißen Handwerk. Laut österreichischer Gesetzgebung kommen bei der Herstellung von Hochprozentigem aus selbst gewonnenen Grundstoffen (Obst, Beeren, Trauben, Getreide) in landwirtschaftlichen Betrieben mittels einfachem Brenngerät unter Abfindung, der sogenannten Abfindungsbrennerei, pauschale, bis 200 Liter zudem ermäßigte Steuersätze zur Anwendung. Bis zu einer Menge von 27 Litern reiner Alkohol ist das Brennen überhaupt steuerfrei. Dieses Kleinformat wird als Hausbrand bezeichnet. Professionelle Großbrenner werden hingegen als sogenannte Verschlussbrennereien geführt. Die Brenngeräte stehen dabei vollständig unter zollbehördlichem Verschluss.

Edelbrandparadies Eine beispiellose Vielfalt an regional Edelbränden – das zeichnet die Südsteiermark aus: das ganze Spektrum der Früchte und Beeren, einheimische, oft seltene Sorten in den verschiedensten Ausprägungen und Verfahren veredelt. Fragen kostet nix, fragen und kosten Sie!

INFO

Hausbrand: die Rechtsvorschrift

Fotos: Stephan Friesinger und Tom Lamm

„Von dem Alkohol, der im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes in einem Jahr unter Abfindung hergestellt wird, sind als Hausbrand für den abfindungsberechtigten Landwirt (Abs. 2), der am Sitz des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes den Wohnsitz hat, der den Mittelpunkt seiner Lebensinter­essen darstellt, 15 l Alkohol und für jeden Haushaltsangehörigen (Abs. 3), der zu Beginn des Kalenderjahres das 19. Lebensjahr vollendet hat, 3 l Alkohol bis zu einer Höchstmenge von 27 l Alkohol, bestimmt. Landwirt ist, wer einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb als selbstständige Wirtschaftseinheit allein oder zusammen mit Haushaltsangehörigen bewirtschaftet und daraus seinen und den Lebensunterhalt seiner Familie zumindest zu einem erheblichen Teil bestreitet …

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SHOPPING

Schenk die Südsteiermark!

Hm, wie können wir es am besten beschreiben – dieses Gefühl, das uns unweigerlich überkommt, wenn wir die unsichtbaren Grenzen zur Südsteiermark überschritten haben?

Genuss und Geschenk Auf eine etwas praktischere Ebene heruntergebrochen heißt das auch: Kaum sonst wo – äh, nein: nirgends – wird das Schenken, die Suche nach Geschenken selbst zu einem so genussvollen Erleb-

nis wie hier im Süden der Steiermark. Ob direkt bei den Weingütern, Mühlen, Genussproduzenten, Hofläden und Direktvermarktern oder in den Geschäften, ob in den Vinotheken oder in der Vinofaktur beim Genussregal in Vogau, ob bei den zahlreichen Gewerbetreibenden und Handwerksbetrieben in den Gemeinden oder im pulsierenden Handels- und Gewerbezentrum Leibnitz – überall in der Südsteiermark bietet sich Einheimischen wie Gästen eine schier unerschöpfliche Fülle von hochwertigen Erzeugnissen, die Freude und Genuss bereiten. Wir sprechen von Erzeugnissen, die wir in die Hand nehmen, angreifen, kosten können; von Produkten, die sich vom globalen Markeneinheitsbrei abheben und damit einen besonderen Wert darstellen; von regionalen Erzeugnissen und handverlesenen Waren, die das Besondere repräsentieren.

Fotos: Thomas Wasle, iStock/ Oleh_Slobodeniuk

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ir fühlen uns beschenkt. Beschenkt von einer betörenden Landschaft, beschenkt von der Natur und ihren Gaben, beschenkt von den großzügigen Menschen und ihren Erzeugnissen. Wir wollen etwas mit uns nehmen davon, etwas, das dieses Glücksgefühl lebendig hält. Und wir wollen etwas weitergeben von dieser Fülle, von diesem Genuss. Kaum sonst wo gehen Genießen und Schenken eine so innige Verbindung ein wie in der Südsteiermark.

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SHOPPING

Einkaufen und schenken als Erlebnis Kein Wunder, dass der regionale Erlebniseinkauf, verbunden etwa mit einem Ausflug, einem Bummel über einen Adventmarkt oder dem Besuch eines Lokals als Gegentrend zum anonymen Onlineshopping bei gesichtslosen globalen Megakonzernen, die noch dazu kaum Neigung zeigen, mit ihren Steuerleistungen zur Entwicklung der Region beizutragen, mittlerweile schon ein bisschen einen Boom erlebt. Die Südsteiermark, nicht zuletzt Leibnitz, das sein Zentrum sehr bewusst und gezielt mit Leben erfüllt hat, nimmt in dieser Bewegung hin zum Regionalen, zum Wertvollen, Authentischen eine Führungsrolle ein. Die Produzenten, Weingüter, Ölmühlen, (Genuss-)Handwerker haben hier ihre Erzeugungsstätten nicht selten weit geöffnet, bieten beglückende Einblicke sowie Verkostungs- und Einkaufserlebnisse. Die regionalen Zentren und Ortschaften präsentieren sich als malerische Kulissen für „Einkaufstouren“ der anderen Art – mit feinen, bodenständigen Handels- und Handwerksbetrieben, die abseits der Masse erlesene Qualität bieten.

Leibnitz pulsiert Und Leibnitz präsentiert sich als pulsierendes innerstädtisches Handelszentrum mit viel Flair, einer attraktiven Lokalszene und – auch nicht zu verachten! – einem großzügigen Parkplatzangebot. Besonders viel Shoppingatmosphäre strahlt der städtebaulich und architektonisch beeindruckende Leibnitzer Hauptplatz mit seiner bunten Vielfalt von hochwertigen Geschäften der unterschiedlichsten Branchen – von Mode und Tracht über Schmuck bis zu regionaler Kulinarik – übrigens an den beiden SüdsteierMARKT-Tagen aus: jeweils freitags von 9.00 bis 14.00 Uhr und dienstags von 16.00 bis 19.00 Uhr (ausgenommen Feiertage).

Südsteiermark schenken, ganz einfach GAMLITZ-GUTSCHEINE: einlösbar in allen Gamlitzer Betrieben, ob schlafen, essen, trinken, tanken, einkaufen – ein Allround-Geschenk für alle Gamlitz-Fans, erhältlich im Tourismusverband Gamlitz, Marktplatz 41, Tel. +43 3453 3922 oder via Bestellung unter info@gamlitz.eu. Im Tourismusbüro Gamlitz gibt es auch schmucke regionale Artikel wie „unser Tiachl“ als Halstuch „Mitzi“ und „Seppi“ sowie coole Sonnenbrillen, kuschelige Picknickdecken, Liegestühle & mehr.

SÜDSTEIRERMARIE: einzulösen in über 500 Betrieben in den Gemeinden Leutschach an der Weinstraße, Arnfels, Oberhaag und St. Johann im Saggautal, einkaufen, essen, übernachten, zahlreiche Dienstleistungen, erhältlich in allen Bankfilialen der Steiermärkischen Sparkasse und der Raiffeisen-Bank in den Gemeinden der Kleinregion oder online auf www.suedsteirermarie.com

LEIBNITZ-LÄDT-EIN-GUTSCHEINE (LLE): einzulösen in über 70 Betrieben, bei Dienstleistern und in Geschäften und Gastronomiebetrieben in Leibnitz, erhältlich bei mehreren Ausgabestellen (Tourismusbüro Leibnitz, Hypobank Leibnitz, Kada Südsteiermark, Raiffeisenbank Leibnitz, Steiermärkische Sparkasse Leibnitz, Trafik Kappaun, Trafik Pfeifer) sowie rund um die Uhr online bestellbar auf www.leibnitz-laedt-ein.at/Gutschein Ö-TICKETS: für das bunte Konzert-, Festival- und Veranstaltungsprogramm in der Südsteiermark, ideal zum Verschenken und Selbstkonsumieren unter anderem erhältlich im Tourismusbüro Leibnitz, www.oeticket.com/campaign/oeticket-gutschein

SÜDSTEIERMARK-ARTIKEL der lässigsten Art wie zum Beispiel stylishe Ruck-

Fotos: Stephan Friesinger, iStock/ eclipse_images

säcke, urgemütliche Liegestühle, (im Süden zwar weitgehend unnötige) Regenschirme (sicherheitshalber und für Ausflüge in den Norden) und viele mehr gibt es neben tollen Infos und super Prospekt- und Kartenmaterial übrigens auch im Tourismusbüro Leibnitz Südsteiermark, Leibnitz, Sparkassenplatz 4a, Tel.: +43 3452 76811, gleich hinter dem Rathaus.

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Veranstaltungen

Märchen an Fäden – traditionelles Marionettentheater

Leibnitzer Advent

DO – SO, 28.11. – 24.12.2019, ab 14 Uhr, Vorplatz Leibnitzer Stadtpfarrkirche

27.11.2019, Schloss Seggau, www.seggau.com

Kulturgenussreigen Christmas Songs

SüdsteierMARKT jeden Freitag, 8 – 14 Uhr, Hauptplatz Leibnitz

Abendmarkt

jeden Dienstag, 16 – 20 Uhr, Hauptplatz Leibnitz

Bauernmarkt Leibnitz

jeden Mittwoch & Samstag, 7 – 12 Uhr, Marenzipark Leibnitz

Bauernmarkt Straß jeden Freitag, 9 – 12 Uhr, Marktbrunnen Straß

28.11.2019, alte Klosterschule, www.gamlitz.at

Seggauer Schlossmatineen: Adamas Quartett mit Helmut Jasbar – „eine Begegnung“ 10.11.2019, Fürstenzimmer Schloss Seggau, www.leibnitz-kult.at

Burgbrunch „Rote Weine & wilde Schweine“

10.11.2019, KulturWeingut Kästenburg, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Big Bottle Party

Oldschoolbasterds – Finest 50s Christmas Music 29.11.2019, Schloss Wildon, www.wildkultwildon.at

Bluebird’s Friday: Martin Harley

29.11.2019, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Gamlitzer Advent

10.11.2019, Kogel 3, www.kogel3.com

30.11. – 01.12.2019, Peter & Paul Platz Gamlitz, www.gamlitz.at

„Viva la Musica“ – Best of TON.art Leibnitz

Alles Masser im Ratscher Landhaus

DO – SA, Januar & Februar, bei verschiedenen Weinbauern, www.suedsteiermark.com

Das Quartett TriJazz+

Xmas Eve

Vogauer Theatertage

ExperiMINT

19. Arnfelser Christkindlwerkstatt

Zammstehn im Advent

jeden Adventsamstag ab 30.11.2019, Hüttendörfl Siebing, www.siebing.at

Fassprobenver­ kostungen 2020

08.11., 09.11., 16.11., 17.11., 22.11., 23.11. 2019, Kultursaal Vogau, www.suedsteirischeweinstrasse.at

10.11.2019, Kulturzentrum Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

15.11.2019, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

15.11.2019, Bibliothek St. Veit i.d. Südsteiermark, www.st-veit-suedsteiermark.gv.at

Kunsthandwerksmarkt auf der Kästenburg

täglich bis 24.12.2019, Hauptplatz Leibnitz

2019 4. Internationales Filmfestival – Ehrenhausen a.d.W.

08.11.2019, Erzherzog Johann Weinkellerei, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Grazer Kasperl Theater – „Kasperl und die Räuber“ 08.11.2019, Kultursaal Wagna, www.wagna.at

Schiffkowitz & Schirmer – Beethoven meets Fürstenfeld 08.11.2019, Schloss Wildon, www.wildkultwildon.at

Italo & Latin Jazzband – Jazzliebe/ljubezen 2019 09.11.2019, Kultursaal Wagna, www.wagna.at

Junker meets Schaumwein

09.11.2019, Schloss Seggau, www.seggau.com

Junkerverkostung

09.11.2019, Hotel Restaurant Weinlandhof, www.weinlandhof.at

SPAFUDLA -lasst uns froh und munter sein 07.12.2019, Kultursaal Weinburg am Saßbach, www.st-veit-suedsteiermark.gv.at

Rockin Christmas mit den Pumpkins

07.12.2019, Genusslokal Vogau, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Kranachberger Advent 08.12.2019, Familienweingut Trabos, www.trabos.at

Weihnachtswunsch­ konzert Stadtkapelle Leibnitz

08.12.2019, Kulturzentrum Leibnitz, www.suedsteiermark.com

30.11.2019, Römerhöhle Aflenz, www.wagna.at

30.11.2019, Grenzlandsport­stätte Arnfels, www.suedsteirischeweinstrasse.at

ZOSH trifft Junker

16.11.2019, Bibliothek St. Veit i.d. Südsteiermark, www.st-veit-suedsteiermark.gv.at

Cäcilienmarkt

17.11.2019, Die Amtmann, www.die-amtmann.at

Kabarett Cuvée: ein Abend – vier Acts

20.11.2019, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Bruni Baumann – Über alle Grenzen

21.11.2019, Kulturzentrum Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Antonio Fian und Kollegium Kalksburg – Mach es wie die Eieruhr 22.11.2019, Kulturzentrum Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Dinner & Musical

23.11.2019, Weingut Georgiberg, www.suedsteirischeweinstrasse.at

6. Lichterglanz im Advent

23.11.2019, Markthalle Arnfels, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Perchtenlauf Leibnitz 24.11.2019, Hauptplatz Leibnitz, www.suedsteiermark.com

LEGO - Ausstellung

30.11. & 01.12.2019, Rabenhof, www.st-veit-suedsteiermark.gv.at

16. Weihnachtsmarkt Lafarge in Retznei

30.11. & 01.12.2019, Lafarge Retznei, www.suedsteirischeweinstrasse.at

The Cover Girls – It’s Christmas ’19 01.12.2019, Kultursaal Wagna, www.wagna.at

Adventkonzert des Musikvereins Ehrenhausen a.d.W.

01.12.2019, Pfarrkirche Ehrenhausen, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Tag der offenen Keksbackstube

01.12.2019, Konditorei Koppitz, www.suedsteiermark.com

Leutschacher Advent im Kniely Haus 05. – 08.12.2019, Kniely Haus, www.suedsteirischeweinstrasse.at

The Base: Disco Bazaar/Tribal Instincts

06.12.2019, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

54. Weihnachts­ wunschkonzert

06. & 08.12.2019, Kultursaal St. Veit am Vogau, www.st-veit-suedsteiermark.gv.at

Letzte Runde II

28.12.2019, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Letzte Runde III

29.12.2019, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Silvesterparty mit Gerry & the Hurrican’s 31.12.2019, Genusslokal Vogau, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Silvesterparty

31.12.2019, Peter & Paul Platz Gamlitz, www.gamlitz.at

2020 SOL: Neujahrskonzert

01.01.2020, Kulturzentrum Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Klassisches Operetten­ ensemble Wien – Die Fledermaus 03.01.2020, Schloss Wildon, www.wildkultwildon.at

Roland Düringer – Africa Twinis

14.12.2019, Kultursaal Wagna, www.wagna.at

Glühweinstandl beim Ratscher Landhaus

14.12.2019, Ratscher Landhaus, www.suedsteirischeweinstrasse.at

2019/20

Winterzauber am Grottenhof

Advent in der Leibnitzer Innenstadt

06. & 07.12.2019, Schloss Spielfeld, www.suedsteirischeweinstrasse.at

30.11.2019, Ratscher Landhaus, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Winter

SA & SO, 30.11. – 15.12.2019, Kulturweingut Kästenburg, www.suedsteirischeweinstrasse.at

SA & SO, 30.11. – 15.12.2019, Naturparkzentrum Grottenhof, www.suedsteiermark.com

Weihnachtsmarkt im Schloss Spielfeld

43. Weihnachtskonzert der Marktmusik­kapelle Straß 14.12.2019, Kultursaal Straß, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Nockis Weihnacht

15.12.2019, Mehrzweckhalle Wagna, www.wagna.at

Kunsthandwerksmarkt Retzhof 15.12.2019, www.retzhof.at

Aniada a Noar

19.12.2019, Kulturzentrum Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Christkindlmarkt Wagna 07. & 08.12.2019, Römerdorf Wagna, www.wagna.at

Paldauer Weihnachtskonzert

21.12.2019, Pfarrkirche St. Veit am Vogau, www.st-veit-suedsteiermark.gv.at

Folklore im Advent

Symphonisches Orchester Leibnitz – Neujahrskonzert 05.01.2020, Mehrzweckhalle Wagna, www.wagna.at

Dorothy Parkers b’soffene G’schichten 18.01.2020, Kulturzentrum Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Seggauer Schlossmatineen, Mad Dog: die Elisabeth­ anische Lute – Hopkinson Smith 26.01.2020, Gewölbekeller Schloss Seggau, www.seggau.com

Kabarett Cuvee

29.01.2020, Marenzikeller/Altes Kino, www.leibnitz-kult.at

Rebecca Anouche – Französische Chansons 31.01.2020, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

David Hellbock

07.02.2020, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Barbara Balldini – Kabarett

14.02.2020, Kulturzentrum Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

Bluebird’s Friday: Gottfried Gfrerer

14.02.2020, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

The Greatest Beatles Double Group 21.02.2020, Schloss Wildon, www.wildkultwildon.at

Kindermaskenball

22.02.2020, Mehrzweckhalle Gamlitz

21.12.2019, FZZ Ehrenhausen a.d.W., www.mgv-ehrenhausen.at

Weihnachtswunsch­ konzert 2019

21.12.2019, Grenzlandsportstätte Arnfels, www.suedsteirischeweinstrasse.at

Letzte Runde I

27.12.2019, Marenzikeller Leibnitz, www.leibnitz-kult.at

IM SÜDEN 04/19

Fotos: Stephan Friesinger,Adobe Stock/ Victor, iStock/ FooTToo

Laufend

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IM SÜDEN Winter 2019/20  

Die Winterausgabe von IM SÜDEN dient als perfekte Informationsunterlage während der kalten Jahreszeit.

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