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Nr. 16 | 26. September 2013

Ein ganz persönliches Sternenzelt

Italienische Kuriositäten: Busse für Parken mit offenem Fenster

Wer sich einen Rolls-Royce leisten kann, macht auch vor der Optionenliste nicht Halt. Besonders beliebt ist laut dem Werks-Personalisierer Bespoke der «Starlight»Dachhimmel: Ein Sternenhimmel mit kunstvoll eingewebten Glasfaserelementen. Die Sternenkonstellation wurde vom South Downs Planetarium sogar auf ihre Richtigkeit überprüft. Nebst der Weltpremiere des Celestial Phantom präsentiert Rolls-Royce in Frankfurt viele weitere ausgefallene Optionen für ihre gut bemittelte Kundschaft. nr

Mobility startet 2014 ein revolutionäres Pilotprojekt Kaum hat die Carsharing-Genossenschaft Mobility ihr ��-jähriges Bestehen gefeiert, hat sie auch schon ein Projekt am Start, wie es innovativer kaum sein könnte: Nächstes Jahr wird in einer grossen Schweizer Stadt versuchsweise das Konzept «Free Floating» gestartet: Die Autos müssen nicht mehr wie bis jetzt zwingend an einen bestimmten Standort zurückgebracht werden, sondern können auf einem beliebigen Parkplatz der Stadt abgestellt werden. Der nächste Kunde kann das Auto mit seinem Smart-

phone orten und es ohne Vorreservation übernehmen. Der geplante Pilotversuch wird erste Aufschlüsse über das Potenzial eines solchen Systems sowie die Reaktion der Kunden geben. Mobility geht es vor allem darum, neue Kundensegmente zu erschliessen und junge Leute anzusprechen. Mehrere grosse Agglomerationen haben bereits Interesse für eine Testphase bekundet, aber noch ist nicht bekannt, wer ausgewählt wird. In Deutschland hat «Free Floating» bereits grossen Erfolg. jop

Bundesrat plädiert definitiv für zweite Gotthard-Strassenröhre

Ein Maserati-SUV wird dem Fiat-Werk Mirafiori wieder Aufrieb geben

Der Bundesrat hat seine Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet ans Parlament verabschiedet. Diese sieht am Gotthard den Bau einer zweiten Tunnelröhre ohne Kapazitätserweiterung vor. Damit könnte die Sanierung der alten Röhre elegant «umfahren» werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass dem Verkehr auch nach der Sanierung des bestehenden Tunnels stets nur eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung stehen wird. Damit bleibt der Alpenschutz gewahrt. Auf die Einführung einer Tunnelgebühr wird verzichtet. Gegen die Vorlage wird sicherlich das Referendum ergriffen. tg

In der gegenwärtig harten Zeit für Europa haben es die grossen Autoproduktionsstätten nicht leicht. Auch das eng mit der Fiat-Geschichte verknüpfte Mirafiori-Werk, das im gleichnamigen Quartier Turins liegt, blieb von Produktionsrückgängen und Kurzarbeit nicht verschont. Völlig unerwartet erhält nun der Standort, dem unzählige Fiat-Generationen entstammen, frischen Wind: Die Fiat-Gruppe wird gegen eine Milliarde Euro in das Werk investieren, um dort den neuen Maserati-SUV zu fertigen. Die Produktion dieses Luxus-Fahrzeugs, das Levante heissen soll, wird nächstes Jahr gestartet, die Vermarktung ist für ���� vorgesehen. MOH

Sie hatten regelkonform geparkt, doch bei der Rückkehr fanden sie eine Busse unter dem Scheibenwischer: Das Motiv? Sie hatten das Fenster offen gelassen! Das passierte diesen Sommer etlichen Autofahrern in Italien, die Autofenster offen liessen. Die Polizei brummte ihnen eine saftige Busse von �� Euro auf. Alles richtig, denn das italienische Verkehrsgesetz besagt ganz klar: «Beim Anhalten und Parken muss der Fahrer Vorkehrungen treffen, um Unfälle und die Nutzung des Fahrzeuges ohne Erlaubnis zu verhindern». Die Logik die dahinter steckt: Ein Kind könnte ins Auto steigen und womöglich die Handbremse lösen, und so für sich und die anderen zur Gefahr werden. Die gleiche Busse wird für das Steckenlassen der Schlüssel und für nicht abgeschlossene Türen verhängt. ac

DIE APP

GLOBETROTTER REISEN IM AUSLAND SICHER MIT DER NEUEN APP VOM EDA Herr und Frau Schweizer reisen gerne. Damit die Traumreise nicht zum Albtraum wird, haben sie die Möglichkeit, die kostenlose itinerisApp vom EDA herunterzuladen. Mit der App verfügen Globetrotter immer die aktuellen EDAReisehinweise mit Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland. Darüber hinaus haben sie weltweiten Zugang auf die itineris-Plattform. Sind die Reisenden auf Unterstützung der Schweizer Auslandvertretung vor Ort angewiesen, finden sie in der App auch die mit Google Maps verknüpften Adressangaben und Öffnungszeiten der Vertretungen. Im Notfall kann auch die EDA-Helpline angerufen werden: ���� ��� ���. Gratis-Download für iPhone und iPad (App Store Switzerland) und Android (Google Play Switzerland) in Deutsch, Französisch und Italienisch.

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Touring 16 / 2013 deutsch  

Die Zeitung für Mobilität, Ausgabe vom 26. September 2013 // TCS Touring Club der Schweiz

Touring 16 / 2013 deutsch  

Die Zeitung für Mobilität, Ausgabe vom 26. September 2013 // TCS Touring Club der Schweiz