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juni | juli | august 2014

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konfirmation damals und heute


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Liebe Leserin, lieber Leser!

impressum Der Gemeindebrief wird vom Redaktionsteam im Auftrag des Kirchenvorstands der evang.-luth. Kirche Burghausen|Haiming|Mehring herausgegeben. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Pfr. Michael Jäger Redaktionsteam: Ulrike Baist, Torsten Fecke, Christine Schacherbauer Layout: Torsten Fecke Druck: Druckerei Lanzinger Auflage: 2.500 Stück Titelbild und Bild letzte Seite: Reiner Kock

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 20. Juni 2014

Dass 30 Jugendliche ein Bekenntnis zu ihrem Glauben sprechen, ist keine Selbstverständlichkeit. Dass dieses Jugendlichen wenige Wochen zuvor die Kanzel der Friedenskirche erklimmen, um der versammelten Gemeinde den von ihnen gewählten Konfirmationsspruch auszulegen,

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editorial ist ebenfalls keine Selbstverständlichkeit. So haben wir allen Grund, stolz zu sein auf diese Jugendlichen, die sich seit September 2012 auf ihre Konfirmation vorbereitet haben. Dabei hat sich viel verändert, wie diese Vorbereitungszeit gestaltet wird. Deshalb haben wir uns entschlossen, neben einem Rückblick auf die diesjährige Konfirmation das ganze Heft dem Thema „Konfirmation - damals und heute“ zu widmen. Dabei spannt sich der Bogen von Erinnerungen an die Konfirmationszeit 1930/31 bis zu einem ersten Bericht aus dem aktuellen Präparandenkurs. Darüber hinaus ist diese Ausgabe randvoll mit Berichten aus dem Gemeindeleben, mit Ankündigungen besonderer Highlights in den kommenden Monaten und einigen SChlaglichtern aus der Diakonie und der Pestalozzi-Kindertagesstätte. Alles in allem ein bunter Bilderbogen eines lebendigen Gemeindelebens. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Entdecken, gute und lebendige Begegnungen bei Gottesdiensten und Veranstaltungen und eine begeisternde Pfingstzeit. Ihr

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auf ein wort Am 23. und 30 März 2014 haben alles diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden den von ihnen frei gewählten Konfirmationsspruch in Form einer Kurzpredigt im Gottesdienst ausgelegt. Heraus gekommen sind ehrliche, ansprechende geistliche Texte, deren Gedanken ein lebendiges Zeugnis des Glaubens der Jugendlichen waren. An dieser Stelle drucken wir zwei der gehörten Kurzpredigten ab als Einstieg in dieses Heft. Torsten Fecke Mein Name ist Evelyn Rieb und ich habe folgenden Konfirmationsspruch gewählt: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. (Psalm 91,1-2) Da er mich an viele Situationen

eines Menschen erinnert, denn viele Menschen werden durch Gott vor Unglücken beschützt, was sehr oft in den Medien zu hören ist. Wir können in unserem Leben durch viele Gefahren bedroht werden z. B. Unterwegs im Verkehr oder durch gefährliche Krankheiten. Gott beschützt jeden von uns. Wir sind sozusagen alle unter seinem Schirm. Mit diesem Spruch verbinde ich auch einige Situationen auf die der Spruch zu trifft. Eine Situation ist abgelaufen als meine Schwester, ihre Freundin und ich von der Schule nach Hause den Berg hoch gegangen sind. Wir sahen auf einmal wie irgendwelche Jungs von einem andern Berg einen großen Stein runter rollten. Wir dachten, dass er uns jetzt bestimmt treffen wird, aber Gott hat uns beschützt und sozusagen seinen Schirm über uns gehalten und den Stein auf ein Auto prallen lassen. Dem Autofahrer ist zum Glück nichts passiert und uns auch nicht.

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auf ein wort

Ich bin Leonard Funke und mein Konfispruch ist „Wir reden, was wir wissen, wir bezeugen was wir gesehen haben.” (Joh. 3,11) Ich habe diesen Konfirmationsspruch ausgewählt, weil er sagt, dass man immer die Wahrheit sagen sollte. Eine Gesellschaft, wie eine Familie, funktioniert nur mit Ver-

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trauen, und dieses Vertrauen kann nur erworben wenn die Familienmitglieder wissen, dass sie sich gegenseitig die Wahrheit sagen. Alle Gesellschaften funktionieren nur mit Vertrauen. Was wäre z. B. wenn wir nicht in den Euro als Währung vertrauen würden? Wir würden mit anderen Sachen tauschen wie Nahrungsmitteln zum Beispiel, weil wir einen Euroschein als ein wertloses Papierstück sehen würden. Wir genießen aber auch das Vertrauen anderer, weil wir dann wissen, dass wir respektiert werden und als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft angesehen werden. Was auch immer, man muss immer an Wahrheit in Wörtern glauben und dies passiert, wenn man Vertrauen in der Person hat, von dem die Wörter kommen.


konfirmation 2014 Sie haben etwa 70 Stunden im Gemeindehaus verbracht, davon über 50 zugehört und diskutiert, Texte gelesen und Bilder betrachtet, geschrieben, gemalt und gebastelt. Sie haben mehr über die Taufe erfahren und sich mit der Gemeinde vertraut gemacht. Sie haben verschiedene Bilder von Gott Kennen gelernt und entwickelt und Weihnachtsdeko gebastelt. Sie haben die Liturgie evangelischer Gottesdienste verstanden und ungefähr zwanzig Gottesdienste besucht. Ihnen wurde die Arbeit der Diakonie vorgestellt. Sie mussten lernen, sich in der Bibel zurecht zu finden und haben sich mit einigen Psalmen beschäftigt. Glaubensbekenntnis, Beichte und Abendmahl wurden ihnen nahe gebracht. Sie haben den Psalm 23 mit teils blutigen Blasen erwandert. Sie haben Filme geschaut und Gemeindeglieder beim Konfidinner aufmerksam bedient. Sie haben Adventslieder gesungen und Bilder zu den Geboten gemalt. Nicht zuletzt haben sie zwei Wochenenden miteinander verbracht Und ihre Konfirmationssprüche der Gemeinde im Gottesdienst ausgelegt. Sie haben Kerzen gestaltet und bei allem Geduld bewiesen, Ausdauer an den Tag gelegt: bei sperrigen Themen, bei Leitern, die Disziplin einforderten. Sie haben unzählige Mails gelesen, haben die Jugendkulturnacht und eine Synagoge besucht, waren zusammen Bowling spielen und haben es am Ende geschafft: Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, ich gratuliere Euch im Namen des ganzen Teams zu Eurer Konfirmation! Die Kurszeit mit Euch war sehr spannend und schön. Torsten Fecke im Namen des ganzen Teams

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konfirmation 2014

Die Konfirmandengruppe am Konfirmationssonntag:

vordere Reihe: Pfr. Michael Jäger, BjÜrn Lundt, Philip Teuschler, Daniel Lipp, Mariella Ruf, Anna Strachowsky, Lisa-Maria Behnsch, Pfr. Torsten Fecke; zweite Reihe: Felix Klapp, Christiane Franzke, Simon Schachtl, Hanna Merschformann, Anna-Maria Guba, Julia Meisterling, Evelyn Rieb, Isabella Rieb, Ulana Berngard; dritte Reihe: Philipp Judas, Felix Burgstaller, Leinard Funke, Simon Kraus, Paul Rosmer, Jeccica Pieper, Katharina Schreiner, Anna-Lena Behnsch, Natalie Wenger; hintere Reihe: Florian Kaiser, Oliver Ripper, Sascha Hahn, Carolin Markheim, Christian Schubert, Jessica Fix, Laura Heinlein, Alexander Staller, Christian Keller.

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konfirmation 2014

Die feierliche Einsegnung bei der Konfirmationshandlung Bild links: Die entz端ndeten Kerzen zur Erinnerung an die Taufe.

Bild rechts und unten rechts: Der festlich geschm端ckte Altar der Friedenskirche. Bild unten:Dr. Christoph Weigel spricht zu den Jugendlichen im Namen des Kirchenvorstands.

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konfirmation damals

Ich, Erna Nitsche, wurde am 23. Jan. 1917 in Zindel, Kreis Brieg in Schlesien geboren und am 28. Jan. 1917 in Zindel getauft. Die Konfirmation fand am Ende der Schulzeit statt und zwar am Palmsonntag, 30. März 1931. Ich war ängstlich, aufgeregt und innerlich bewegt, als wir mit Herrn Pastor

Scholz in der Kirche bis vor zum Altar gingen. Nach der Predigt knieten wir vor dem Altar und es folgte die Einsegnung mit Handauflegung. „Halte was du hast, dass niemand deine Krone nehme“ (Offenb. 3, 11) bekam ich mit auf meinen Lebensweg. Konfirmandenunterricht hatten wir wöchentlich in den Winterhalbjahren 1929 und 1930. Wir lernten Kirchengeschichte und das 4. und 5. Hauptstück aus Luthers Katechismus. Der Konfirmationsspruch wurde auch mein Einsegnungsspruch zur Diakonisse am 18. Mai 1941 in der Evang.-Luth. Diakonissenanstalt Breslau-Bethanien. Er begleitet mich noch heute.

Schwester Erna (ganz rechts) am Tag ihrer Konfirmation 1931

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konfirmation damals Silberne Konfirmation Der 30. April 2014 ist der Tag, an dem ich diesen Text schreibe, und genau heute vor 25 Jahren, am 30.April 1989, wurde ich in der Friedenskirche in Burghausen konfirmiert. Woran erinnere ich mich, wenn ich an dieses Datum denke? Zunächst einmal: 1989 war global ein epochales Jahr mit nachhaltigen Auswirkungen auf die Zeitgeschichte. Erste demokratische Wahlen in Polen, Montagsdemonstrationen in Leipzig, Öffnung des Eisernen Vorhangs und Fall der Berliner Mauer, aber auch Abzug der Sowjets aus Afghanistan und das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking – das sind die geopolitischen Marksteine jenes Jahres, die im allgemeinen Gedächtnis geblieben sind. 1989 hat mit der Konfirmation für mich auch persönlich ein einmaliges, unwiderrufliches Ereignis in mein Leben gebracht, das ich – auch und gerade im Umfeld dieser demokratischen Umwälzungen in Europa - nicht missen möchte: Mit der Konfirmation (lat confirmare zusichern, bekräftigen) wird das Bekenntnis zu Gott,

das in der Taufe symbolische Gestalt bekommt, vom Teenager „bekräftigt“. Das Besondere dabei: Anders als bei der Taufe sagt der Konfirmand mit 14 Jahren bewusst „ja“ zu seinem Glauben an Gott. Er vollzieht aus eigenem Willen die Initiation zum vollen Mitglied seiner Gemeinde und ist von nun an religionsmündig, „erwachsen“ sozusagen. Wie aufregend! Musste man viel auswendig lernen? Ich erinnere mich nicht daran. Es gab keine Katechismusprüfung, in denen man sein Wissen über Glaubensbekenntnis und Dekalog, den Taufbefehl, das Abendmahl oder die Geschichten aus der Bibel darlegen musste. Vielmehr habe ich den Konfirmationsunterricht als eine liberale „Auszeit“ jenseits des Schulkurrikulums empfunden. Es ging darum, ein Verständnis für die Grundlagen des evangelischen Glaubens zu gewinnen und davon abgeleitete ethische und philosophische Fragen zu diskutieren. Angenehm fand ich, wie verständnis- und respektvoll Pfarrer Ludwig Berger, der meine Gruppe leitete, auf jeden Ein-

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konfirmation damals zelnen einging, gerade weil die meisten mit 14 Jahren ganz andere Sorgen und Interessen hatten und mehr dem Konfirmandenwochenende entgegenfieberten als Texte auswendig lernen wollten. Den Konfirmationsgottesdienst selbst habe ich als frühlingshaft warmen Familientag mit feierlichem Gottesdienst in Erinnerung, der mit einem Ausflug zum Holzöstersee im Oberinn-

viertel abschloss. Nach langer Studienzeit mit Stationen im Ausland, mit über zehn Jahren Berufstätigkeit im Europäischen Patentamt, nach Heirat und Geburt meines Sohnes David, führte mich mein Weg kürzlich wieder in die Gemeinde Burghausen, wo nicht nur meine Großeltern geheiratet haben, sondern auch mein Sohn getauft wurde. Der Kreis schließt sich wieder. Dr. Kristine Schönert, Gauting

Konfirmation vor 10 Jahren Unser Pfarrer vor 10 Jahren war Herr Modschiedler, er leitete den Konfirmationskurs zusammen mit Pfarrer (damals noch z.A.) Herden. In dem Jahrgang waren so viele Jugendliche, dass die Kurse aufgeteilt wurden: An Wochenenden hatte jeweils eine Gruppe am Freitag und eine Gruppe am Samstag Konfitag. Wir mussten damals auch einiges auswendig lernen, sozusagen als Hausaufgabe: Das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis, und auch den Psalm 23. Heutzutage wird der Psalm 23 zwar im Konfiunterricht gelesen, aber auswendig lernen muss man ihn nicht mehr. Es waren bis zum Ende des

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Konfirmandenkurses eine gewisse Anzahl Gottesdienste zu besuchen, und wir sollten jeden einzeln davon auf einem Zettel dokumentieren, die nach dem Gottesdienst von einem Pfarrer unterschrieben wurden. Im Konfirmandenunterricht kam natürlich auch die Unterhaltung nicht zu kurz: Auf der Konfifreizeit damals im Wiedhölzlkaser hatten wir viel Spaß, ein Highlight war die Nachtwanderung durch die bergige Landschaft und am See. Wir fanden uns irgendwann mitten im Wald wieder und hatten nur ein oder zwei Taschenlampen für eine Gruppe von ca. 30 Leuten dabei – Handys mit Taschenlampenfunktion wa-


konfirmation damals und heute Die Konfirmandengruppe 2004 von Pfarrer Modschiedler (Christoph Vetter vorne, dritter von rechts)

ren damals rar. Der Rückweg gestaltete sich entsprechend chaotisch. Die Konfirmandenzeit war für mich wichtig, weil wir uns im Unterricht mit vielen Themen Gerade konfirmiert Ich heiße Simon Schachtl und war in den vergangen 1½ Jahren Konfirmand. Ich habe in meiner Konfirmandenzeit zusammen mit Freunden und neuen Leuten geredet, gelacht, diskutiert und auch die stressigen oder trockenen Nachmittage/Abende überstanden. Meine Hauptmotivation war zu Anfangs, neue Menschen kennenzulernen und Freunde zu finden. Mit der Zeit habe ich aber auch Gefallen am

befasst haben, über die man als Jugendlicher noch nicht nachdenkt, es war ein sehr wertvolles Jahr meiner Jugend. Christoph Vetter Unterricht an sich gefunden und angefangen, mich für die Arbeit des Leitungsteams zu interessieren, woraufhin ich begann, selbst am Unterricht der Präparanden und in der Dekanatsjugend mitzuwirken, was mir auch jetzt noch Spaß macht. Besonders gern erinnere ich mich an die erste Konfifreizeit in Simbach. Diese drehte sich um das Thema Abendmahl, an welchem wir zum Schluss auch selbst teilnehmen durf-

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konfirmation heute ten. Außerdem haben wir viele verschiedene Spiele gespielt, Zeit miteinander verbracht und relativ wenig geschlafen. Es hat mir immer Spaß gemacht in den Pausen mit meinen Freunden Karten zu Spielen und sich im Unterricht mit den anderen Konfirmanden über die verschiedenen Ansichten, wie Glauben, Kirche, Gott, etc. auszutauschen.

wenn der Unterricht nach ähnlichem Muster ablief. Ich habe in dieser Zeit viele nette und tolle Menschen kennengelernt, viel Spaß gehabt, viel gelernt und war auf interessanten Ausflügen (wie zum Beispiel zur Diakonie). Ich glaube der Großteil der Konfirmanden wird mir zustimmen, wenn ich sage, dass wir eine schöne Zeit hatten.

Weniger gefallen hat es mir, Auf dem Weg zur Konfirmation 2015 In meiner Zeit als Präparandin wurden mir viele Dinge über die Kirche erklärt, dadurch habe ich viel gelernt und kann mein Wissen an andere weitergeben. Außerdem wurde mir vieles über Gott und seiner Liebe zu uns klar. In den zahlreichen Gottesdiensten, wie zum Beispiel dem Weihnachtsgottesdienst, erzählten uns die Pfarrer von Gott, Jesus und vielem mehr, weswegen ich nun um einiges mehr an Wissen verfüge. Am Anfang meiner Präparandenzeit fuhren wir für ein Wochenende gemeinsam nach Simbach, wo wir uns besser kennen lernten. Selbst in dieser Zeit erfuhr ich einiges, ob-

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wohl wir die meiste Zeit Spiele spielten. Denn in der Zeit, in der man zusammen isst, oder spricht, sind keine anderen Beschäftigungen mehr nötig, da man sich gegenseitig hat. So lernte ich einige von ihnen besser kennen und bin mit manchen von ihnen sogar befreundet. In der Zeit danach trafen wir uns alle in etwa jeden zweiten Freitag im Gemeindehaus oder manchmal sogar bei der Diakonie oder an weiteren tollen Plätzen. Mit Spielen, wie zum Beispiel einem Quiz, lernten wir die Kirche und ihren Garten näher kennen. Ich erfuhr Dinge, über die ich davor noch nie nachgedacht hatte. Oft malten wir auch und konnten so unsere Kreativität unter Beweis stellen, was toll


konfirmation heute war, da wir beispielsweise den Einband unserer eigenen Bibel gestalten durften und somit das malen konnten, was wir mit der Bibel in Verbindung brachten. So konnte jeder seine Bibel individuell gestalten. Momentan befassen wir uns mit den 10 Geboten, was, wie vieles anderes auch, praktisch ist, da wir den Stoff auch gut für die Schule (vor allem den

Religionsunterricht) nutzen können. Das finde ich besonders gut, denn so verbessere ich gleichzeitig auch noch meine Noten. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch viele interessante Dinge erleben und dabei Spaß haben, da wir uns alle schon jetzt darauf freuen nächstes Jahr konfirmiert zu werden.

Folgende Jugendliche besuchen zusammen den Präparandenkurs und bereiten sich auf die Konfirmation 2015 vor: Etienne Echtler Korbinian Hacker Daniel Hahn Julian Holzner Kevin Konschuh Ruth Kremper Valeria Kulik Nele van de Vogt Noah Matreux Sara Müller Michael Noll Melvin Opas Alica Paschek

Erik Pfaadt Bastian Poths Thomas Raupenstrauch Lara Remmelberger Fabian Scherbinski Sophie Schleider Anna Schloßer Sebastian Spes Paula Terhörst Lisa Umling Benjamin Vetter Marc Wchtmann Jan Wöltje

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3. Juni, 19.30 Uhr:„Bis zum Ellenbogen“ Ein Film zur WM, bei dem es am allerwenigsten um Fußball geht. Kulisse ist aber das WM-selige Deutschland des Jahres 2006, das von zwei Männern durchquert werden muss, um den letzten Willen ihres Freundes Sven zu erfüllen, nämlich dessen Leichnam bis zum Ellenbogen zu bringen. Der „Ellenbogen“, das ist – für alle die, deren Auto ohne die

Zierde einer Silhouette der Insel Sylt auskommen muss – der hinterste Winkel der Insel Sylt. Einfallsreichtum ist gefragt, der schließlich auch den glücklosen Geschäftsmann Achim (Jan Josef Liefers) und den griesgrämigen Arbeitslosen Willi (Stefan Kurt) näher zusammen bringt. Diesen Film sollten Sie weder zu ernst nehmen, noch verpassen. MJ

1. Juli, 19.30 Uhr: „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ Der mehrfach ausgezeichnete Film erzählt die Geschichte zweier gegensätzlicher Brüder: Der provozierende und aufsässige Paul und der ruhige, besonnene Norman werden von ihrem Vater im Einklang mit Gott und der Natur erzogen

werden und das Fliegenfischen als Leidenschaft teilen und so den Fluß selbst als Teil der Ewigkeit erleben. Robert Redford inszenierte behutsam und ohne Effekthascherei einen untypischen Hollywoodfilm,sensibel, schön und intelligent. TF

5. August, 19.30 Uhr: „Solino“ „Brüder sind immer die engsten Freunde… und die bittersten Rivalen“, so lautet der Untertitel des Filmplakats und damit ist fast schon alles gesagt. Die Brüder entstammen einer italienischen Einwanderer-Familie, die 1964 aus dem Heimatdorf Solino ins wirtschaftswunderliche Duisburg

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zieht. Alle Brüder, Geschwister und Geschwisterlosen, alle Einwanderer, Auswanderer, sonst wie Zugezogenen und Hiesigen, alle, die Pizza mögen und denen Vornamen wie Gigi und Giancarlo wie Musik in den Ohren klingt, und nicht zuletzt alle Freunde des Kinos werden bei diesem Film gewiss auf ihre Kosten kommen. MJ

kino in der lounge


vorschau forum friedenskirche am 10. August: Reisebericht aus dem Heiligen Land

Es gibt viel zu sehen und viel zu klagen in Jerusalem, Israel und Palästina (Foto: Klagemauer). Und natürlich gibt es erst recht viel zu berichten, wenn man in diesen besonderen Landstrich reist, ob nun evangelisch (Reisegruppe aus Burgkirchen mit Pfr.in Klopfer) oder katholisch (Reisegruppe aus Burghausen mit Pfr. Pinzl). Allemal lohnt es sich, den Berichten von diesen beiden Reisen aus dem Jahr 2013 zuzuhören, die Aufnahmen zu sehen und einzutauchen in eine Welt, die Ursprung und Heimat dreier Weltreligionen ist. Es berichten: Pfr. Max Pinzl, Karin Ebensperger, Pfr.in Andrea Klopfer, Bärbel Etzler. Vielleicht können wir uns ja dann auch für eine gemeinsame Reise ins Heilige Land verabreden ... MJ

Gottesdienst in Niedergottsau Gottesdienst in Niedergottsau Am 6. Juli bitten wir herzlich zum Gottesdienst am nördlichen Rand unseres Gemeindegebietes: Wir werden zu Gast sein in der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt im beschaulichen Niedergottsau. Den Gottesdienst um 11 Uhr werden die Pfarrer Jäger und Fecke gestalten und der Swing-Low-Chor für den fröhlichen Klang sorgen. Im Anschluss sind alle Gottesdienstbesucher herzlich eingeladen, einige Hundert Meter weiter auf dem Huber-Hof bei einem kleinen Imbiss und kalten Getränken zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. TF

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Einladung zum Gemeindefest

Die Mitglieder der Gemeinde können sich jetzt schon den 20. Juli vormerken. An diesem Sonntag laden die Pfarrer und der Kirchenvorstand zum diesjährigen Gemeindefest ein, das in bewährter Form und bei hoffentlich gutem Wetter um 10 Uhr im Freien mit dem Gottesdienst beginnt (diesmal singt der Kirchenchor) und mit dem traditionellen Ballonstart gegen 16 Uhr endet. In den Stunden dazwischen haben die Besucher Gelegenheit, es sich schmecken zu lassen, an Spielen teilzunehmen oder ins Gespräch mit anderen zu kommen. Alle sind herzlich eingeladen. Dr. Christoph Weigel

Kinderzeltlager im Jugendferiendorf Simbach Hy du - ja du - wenn du zwischen 7 und 12 Jahre alt bist und in den ersten Tagen der Sommerferien noch nichts vor hast, aber in 4 Tagen die Welt kennen lernen möchtest, dann bist du bei uns richtig. Die Evang. Kirchengemeinde bietet für euch ein tolles Abenteuer an: Wir werden vom 30. Juli bis zum 4. August zum Zelten nach Simbach fahren. Auf unserem Platz werden schon die Zelte auf euch warten und müssen nur noch bezogen werden. Du brauchst noch eine Luftmatratze und einen Schlafsack und nicht gerade die neueste Kleidung. Dann bist du schon bereit für das große Abenteuer. Anmelden musst du dich im Evang. Pfarramt oder mit dem Anmeldezettel auf der Einladung, die du in der Schule oder im Pfarramt bekommst. Aber das ganze muss schnell gehen, da für diese Weltreise nur 30 Plätze zur Verfügung stehen.

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vorschau Die Kosten für dieses Abenteuer betragen 60 Euro. Geschwisterkinder bezahlen je 45 Euro. Wenn du noch nie in einem Zelt geschlafen hast, kannst du dieses in der Nacht vom 31. Mai auf den 1, Juni ausprobieren. Wir wollen im Kirchgarten eine lustige und tolle Nacht miteinander verbringen. Am morgen wollen wir miteinander frühstücken und dann noch zusammen einen Kindergottesdienst feiern. Auch dafür musst du dich natürlich anmelden. Also los, verliere keine Zeit, denn sonst kannst du vielleicht nicht mehr mitfahren Ganz wichtig merke dir den 31. Juli bis zum 4. August vor. Dieter Mogalle und Zeltlagerteam

10 Jahre Ökumenische Andachten im Pavillon Vor genau 10 Jahren, am Eröffnungstag der Landesgartenschau 2004, wurde im Pavillon, damals auf der Burg, jetzt im Botanischen Garten, die erste ökumenische Andacht gefeiert. Seitdem hat der Ökumenekreis zahlreiche Andachten und Meditationen gehalten, meistens in einem bestimmten Rhythmus: je viermal zur Fastenbzw. Passionszeit, zur Adventszeit, einmal zum Sommerbeginn und im Herbst. Außerdem wurde der Pavillon von Schulklassen und kirchlichen Gruppen aufgesucht, auch einzelne Burgbesucher verweilten dort auf ihrem Weg zur Hauptburg, um auszuruhen und ihre Gedanken zu sammeln. Der Ökumenekreis, das sind Birgit Kohl, Gisela Münzhuber und Irene Ried von der evangelischen Gemeinde und Elisabeth Bente, Anne und Wolfgang Fauska, Elisabeth Hübner, Christel Huber und Angelika Meindl von den katholischen Pfarrgemeinden, freut sich, dass der Pavillon nun einen würdigen Platz im Botanischen Garten erhalten hat. Die Ökumenekreismitglieder sowie alle treuen Besucher der „5 vor 5-Andachten“ sind Herrn Bürgermeister Steindl und der Stadt Burghausen dankbar, dass nicht nur ein wunderbarer neuer Platz gefunden wurde, sondern auch die Kosten der “Umsiedlung“ und des Aufbaus übernommen wurden. Den Auftakt zum heurigen Jubiläumsjahr bildeten die vier Andachten zur Fastenzeit mit Themen des vom Künstler Tobias Kammerer gestalteten Kreuzwegs auf Glasfenstern der katholischen Kirche in Oberrohrbach im Weinviertel. Eine Andacht zum 10-jährigen Bestehen ist für den Sommer geplant, der Termin steht aber derzeit noch nicht fest.

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dekanatsjugend Pfingstferien (6.-13.06.14) Kosten: 99 € Kinderfreizeit (8-12 J.) im Wiedhölzlkaser bei Reit im Winkl Pfingstferien (9.-15.06.14) Kosten: 165 € Jugendfreizeit (ab 15 J.) nach Taizé Sommerferien (16.-24.08.14) Kosten: 199 € Jugendsommercamp (13-16 J.) im Wiedhölzlkaser bei Reit im Winkl Sommerferien (24.-31.08.14) Kosten: 189 € Kinderfreizeit (8-12 J.) im Wiedhölzlkaser bei Reit im Winkl Herbstferien (26.-31.10.14) Kosten: 89 € Aktionstage für Mädchen (12-15 J.) im Wiedhölzlkaser bei Reit im Winkl Ab in die Ferien und auf ins Abenteuer! Ganz ohne Eltern, dafür aber mit anderen, mit netten Betreuerinnen und Betreuern und jeder Menge Spaß. Auch 2014 bietet die Evangelische Jugend im Dekanat Traunstein für alle Kinder und Jugendlichen aus den Gemeinden ein vielfältiges Angebot an Ferienfreizeitmaßnahmen. Genauere Informationen können dem Veranstaltungsheft entnommen werden, das in der Kirche und im Gemeindehaus aufliegt. Nachfragen und Anmeldungen an die Evangelische Dekanatsjugendstelle Crailsheimstraße 8, 83278 Traunstein Tel. 0861-69020 / Fax 0861-15845 info@edj-ts.de

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treffpunkt

Pfarrbüro

Friedensweg 5 84489 Burghausen fon: 08677 - 4565 fax: 08677 - 64862 Bürozeiten: Mo-Mi & Fr 9:00 bis 11:30 Uhr www.burghausen-evangelisch.de Bank:

Pfarrer Michael Jäger

jaeger@ burghausen-evangelisch.de 08677 - 4565

Prädikant Hartmut Strachowsky

Pfarrer Torsten Fecke

fecke@ burghausen-evangelisch.de 08678 - 208 80 81

Pfarrsekretärin Heike Hierzegger

pfarramt@ burghausen-evangelisch.de

08677 - 1599

Vertrauensmann Dr. Christoph Weigel

08677 - 1599 kv@ burghausen-evangelisch.de

Kirchenpfleger Dirk Hentrich

SwingLowChor

Kirchenchor

Heike Scherer

Gudrun Brust

Vokalgruppe

Iwuschka

Donnerstag 19:30 Uhr

08677 - 911039 Sonntag 18:00 Uhr

Anna Luja

Mittwoch 20:00 Uhr

08679 - 3713 Dienstag 18:00 Uhr

Lilia Tronin

08677 - 6688135

08677 - 878299

Frauenpower

Frauentreff

letzter Montag/Monat 20:00 Uhr

Petra Guba

08677 - 64556

Mittwoch 9:30 Uhr

Karin Ebensperger 08677 - 65091

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treffpunkt

Ökumenekreis Birgit Kohl

08677 - 65113

Spielzeit

Termine siehe Kalendarium

Karin Ebensperger 08677 - 65091

Seniorentreff Termine siehe Kalendarium

Ilse Hohenester 08677 - 911731

KiGo-Team Bärbel Etzler

08677 - 915725

Besuchsdienstteam für Krankenhaus | Geburtstage Pfarrer Torsten Fecke

Pestalozzi-Kindertagesstätte Leitung: Martina Sailer

08678 - 208 80 81

Pestalozzistraße 14 08677 - 64287 www. pestalozzikita.de

Hausmeister

Mesnerin

Witali Brehm

08678 - 7475681

Diakonisches Werk Traunstein

Tageszentrum 08677 - 911501 Betreutes Wohnen 08677 - 911592 Telefonseelsorge 0800 - 1110111 0800 - 1110222

Wohnprojekt Burghausen 08677 - 9741-0 Sozialpsychiatrischer Dienst Altötting 08671 - 12630

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Erika Brehm

08678 - 7475681


freud und leid

Taufen

Lea Hermann Elisabeth Voth Lena Josefine Schweighofer Jonas Komm David Ruhl Sophia Ruhl Luisa Baier Finja Marlien Wanke Jan Maxim Konschuh

Trauungen Heike und Dieter Mogalle Oksana und Sergej Zelenski

Beerdigungen Friedhelm Grolla Erna Trespe Lydia Akwo-Wimmer Erika Wrobel Katharina Buchbรถck Lothar Krautz Marianne GaรŸner

69 Jahre 91 Jahre 57 Jahre 98 Jahre 84 Jahre 81 Jahre 92 Jahre

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neues aus dem kv Ein Mensch wie Brot Er lehrte uns die Bedeutung und Würde des einfachen und unansehnlichen Lebens unten am Boden unter den armen Leuten säte er ein seine unbezwingbare Hoffnung Er kam nicht zu richten sondern aufzurichten woran ein Mensch nur immer leiden mag er kam ihn zu heilen Er stand dafür ein dass keiner umsonst gelebt keiner vergebens gerufen hat dass keiner verschwindet namenlos im Nirgends und Nie dass der Letzte noch heimkehren kann als Sohn Ein Mensch wie Brot das wie Hoffnung schmeckt bitter und süß Ein Wort das sich verschenkt das sich dahingibt wehrlos in den tausendstimmigen Tod an dem wir alle sterben Ein Wort dem kein Tod gewachsen ist das aufersteht und ins Leben ruft unwiderstehlich wahrhaftig dieser war Gottes Sohn Lothar Zenetti

Felix Klapp verlässt den KV auf eigenen Wunsch. Ab Mai lässt er auch sein Prädikantenamt in unserer Gemeinde ruhen und ist auch nicht mehr nebenamtlich in der Konfirmanden- und Präparandenarbeit tätig. Dr. Christoph Weigel Vertrauensmann Herzlicher Dank an alle, die sich nicht nur selbst an diesem Brot stärken, sondern ehrenamtlich es in kleinen, überschaubaren Portionen der sonntäglichen Gemeinde anbieten und so Nahrung für die Woche und darüber hinaus geben und gegeben haben. Getragen von der göttlichen Verheißung, dass dieses Wort nicht wieder leer zurück kommt. Gesandt von der Gemeinde und ausgestattet mit deren Vertrauen über all die Jahre. Im Bewusstsein, immer selbst der erste Predigthörer und dieses Brotes bedürftig zu sein. Besonderer Dank denen, die dieses Brot auch jungen Menschen schmackhaft machten und machen, und dies unter Umständen sogar gegen deren Essgewohnheiten. Ein letzter Dank für das bis-

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rückblick weilen mühsame und schlafzehrende Mitgestalten der Gemeinde in Gremien und Sitzungen. Der Gemeinde, die allein dazu gerufen ist, lebendiges Gefäß für das lebendige Brot zu sein. Erst recht, wenn Wege Wen-

dungen nehmen und Weggefährten sich neu und anders in den Blick bekommen, wird das Brot des Lebens zur Wegzehrung, kräftig genug, die durch die Zeiten Wandernden zur Erkenntnis zu führen, wie damals schon die Emmaus-

Gemeindeversammlung am 8. April

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Gemeindeversammlungen bieten immer die Gelegenheit, die aktuellen Verhältnisse der Gemeinde zu betrachten, Rückschau auf das letzte Jahr zu halten und die voraussichtlichen Entwicklungen anzusprechen.

Anhand der vorgestellten Zahlen konnte man einen guten Eindruck davon gewinnen, in welchem Umfang die Finanzen der Gemeinde verantwortungsvoll für die verschiedenen Vorhaben wie die Lounge, einige Räumlichkeiten in der

In diesem Jahr fand die Gemeindeversammlung im Rahmen des FORUMs FRIEDENSKIRCHE, also am späten Vormittag nach dem Gottesdienst statt. Der Vertrauensmann des Kirchenvorstands konnte ca. 30 Besucher in der Lounge des Gemeindehauses begrüßen, denen zunächst Dr.Reinhard Härzschel aus dem Finanzbzw. Bauausschuss berichtete.

KiTa und im Mesnerhaus eingesetzt worden sind. Im Zusammenhang mit weiteren, realisierbaren Baumaßnahmen wies Pfarrer Michael Jäger dabei darauf hin, dass unsere Gemeinde im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden in einer guten Lage ist. Eine besondere Baustelle ist unsere Orgel, mit der sich ein eigener Ausschuss beschäftigt. Wie


neues aus dem kv anschließend von Teilnehmern bemerkt wurde, konnten Dr. Wolfram Böttinger und Carsten Burchard sehr verständlich erläutern, welche Probleme bei der Orgel vorliegen und über welche denkbaren Verbesserungen gründlich und mit Bedacht diskutiert wird. Pfarrer Jäger unterrichtete schließlich darüber, in welchem Maße die Teilnahme an unserer KV-Wahl über dem Dekanatsund Landesdurchschnitt lag, und erläuterte in diesem Zusammenhang die Ergebnisse einer Studie zur Kirchenbindung, deren

Status und erkennbare Trends, die sich an der Teilnahme am Gemeindeleben wie Gottesdienstbesuch, KV-Wahl oder die Übernahme von Ehrenämtern erkennen lassen. Sein Ausblick auf besondere Veranstaltungen, Feste oder Gemeindefahrten schloss die Präsentationen ab. Danach bestand eine halbe Stunde Gelegenheit, nachzufragen oder Kommentare und Anregungen vorzubringen, wovon die Teilnehmer vielfältigen und lebendigen Gebrauch machten. Dr. Christoph Weigel Vertrauensmann

Foto Gemeindeversammlung

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rückblick Was macht der Festausschuss, wenn er nicht feiert? Foto Festausschuss

Der Festausschuss unserer Gemeinde besteht zur Zeit aus fünf festen Personen. Viel Arbeit und ehrenamtliche Zeit wird in unsere gemeinsamen Feste eingebracht. Neben den Mitarbeitern des Festausschusses sind viele Gemeindeglieder zusätzlich aktiv. Zahlreiche Events werden geplant, organisiert, ausgeführt und nachbearbeitet. Zum Beispiel Kirchencafe, Forum Friedenskirche, Gemeindefest und Feste im Jahreszyklus. Dem Festausschuss liegt es am Herzen, dass die Gemeinde sich wohlfühlt und Kommunikation möglich ist. Den Rahmen mit Essen, Trinken und Tischschmuck richten die Ausschussmitglieder für Alle her. Für große Feste, wie zum Beispiel Som-

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merfest oder Osterfrühstück brauchen wir jede helfende Hand. Begonnen mit Kuchenund Salatspendern bis hin zu Grillmeistern, Getränkestandbetreibern, Salat- und Kuchenausgebern, Baumeistern und Baumeisterinnen für Auf- und Abbau, Kinderbetreuer und – innen sowie für viele weitere Tätigkeiten. Der Festausschuss lebt vom Mitmachen und von Mitgestaltern. Sollten Sie Interesse haben, so wenden Sie sich doch an: Ulrike Baist, Kontaktdaten bitte über Frau Hierzegger erfragen. Zum Ausschuss gehören zur Zeit: Frau Eigner, Frau Ried, Frau Kasper, Frau Baist und Herr Hentrich


konfirmandenfreizeit

Ein Wochenende im Wiedhölzlkaser Mitte März fuhren die Konfirmanden auf ihre zweite Freizeit. 3 Tage verbrachten sie im Wiedhölzlkaser bei Reit im Winkl. An diesem Wochenende wurde an die Taufe erinnert und die Konfirmanden haben sich ihre zukünftigen Konfirmandensprüche ausgesuch und eine kurze Predigt dazu geschrieben. Es wurde viel gearbeitet. Die Jugendlichen machten sich Gedanken über ihre Sprüche und gestalteten ihre Konfirmandenkerzen, die an die Taufe zurückerinnern sollten. In ihrer Freizeit spielten sie gemeinsam Spiele wie „ Werwolf “ mit den Jugendmitarbeitern und sogar mit den Pfarrern. Einige Konfis hatten auch Basketbälle mitgebracht und hatten Spaß beim Spiel. Manchmal war es auch etwas ruhiger im Haus. Die Jugendli-

chen zogen sich auch mal auf ihre Zimmer zurück. Leider gab es auch einen kleinen Streit unter Konfirmanden, aber so etwas kommt nun mal vor. Später war alles wieder vergessen und die Streithähne haben sich vertragen. Am letzten Abend wurde dann noch ein James Bond Film angesehen, nämlich ,,Skyfall“. Die Geschichte war sehr spannend und wir haben alle mitgefiebert. Am Sonntag feierten wir noch einen gemeinsamen Abschlussgottesdienst, und nach dem Mittagessen fuhren wir wieder zurück. Es war eine schöne Zeit und es ist schade dass die eineinhalb Jahre schon wieder vorbei sind. Die Konfirmanden sind zu einer tollen Gruppe zusammen gewachsen. Viola Höflein Jugendleiterin

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diakonie Psychosoziale Betreuungsdienste Die Psychosozialen Betreuungsdienste des Diakonischen Werks Traunstein freuen sich, im Oktober diesen Jahres die neuen Büroräume im evangelischen Meßnerhaus beziehen zu dürfen. Die Nähe zur Kirche und die zentrale Lage sind ein Gewinn für unsere Betreuungsarbeit. Schon jetzt sind wir dankbar für die gute Zusammenarbeit und die freundliche Aufnahme durch die Kirchengemeinde und die Bevölkerung. Die Psychosozialen Betreuungsdienste begleiten und unterstützen erwachsene Menschen mit psychischen Problemen, damit sie möglichst selbständig leben können. Es ist uns wichtig, diesen Menschen Chancen zur Entwicklung, Stabilisierung und Gesundung zu bieten. Ausgehend von den individuellen Problemlagen ist ein Leben inmitten der Gesellschaft mit einem Maximum an Selbstbestimmung das Ziel unserer Betreuungsarbeit. Um möglichst passgenau und individuell helfen zu können, bieten wir Einzelbetreutes Wohnen (Betreuung in den eigenen vier Wänden) im Landkreis Altötting sowie

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mehrere Wohngemeinschaften für Menschen, die nicht gerne allein leben wollen. Ein weiteres Angebot ist das Betreute Wohnen in Familien. Dabei wohnt ein von psychischer Krankheit betroffener Gast in einer Gastfamilie, in der er in größtmöglicher Normalität einen guten Platz zum Leben finden kann. Die Familie hat Zeit und Freude daran, sich um ihn zu kümmern und ihn ins Familienleben mit einzubeziehen. Sowohl die Familien als auch die Gäste werden auch nach der Vermittlung von unserem Team weiter verantwortlich begleitet. Die Fami- Wenn Sie Näheres lie erhält für ihr Engagement über uns wissen eine Aufwandsentschädigung. wollen, können Sie Im Rahmen unserer Angebo- sich gerne mit uns in te finden Hausbesuche, aber Verbindung setzen: auch Termine für Einzel- und Tel. 08677/911592 Gruppengespräche in unseren Bürozeiten: Büroräumen statt. Wir freuen Montag 8.30 – 12.00 uns, hierfür nun die geeigne- Dienstag 8.30 – 12.00 ten Räumlichkeiten gefunden Mittwoch 8.30 – 12.00 zu haben. Donnerstag 8.30 – 9.30 Herzlichen Dank! Freitag 8.30 – 12.00

Die Damen vom Diakonieteam von links nach rechts: Monika Jäkl, Christine Judas, Stefanie Depner, Carmen Harwinger und Kirsten Iberl-Lange.


pestalozzikita

Unsere Projektwoche vom 17. bis 21. März 2014 Die diesjährige Projektwoche stand unter dem Motto „Medienerziehung“. Gemeinsam mit den Kindern wurden zuerst Ideen gesammelt. Viele dieser Vorschläge konnten in dieser Woche in der einzelnen Bereichen, aber auch viel gruppen -und bereichsübergreifend umgesetzt werden. Hier ein paar unserer Highlights... Ein Schattenspiel in der Krippe Krippe und Hort bastelten gemeinsam Stabfiguren und die Hortkinder spielten den Bambinis und Picolinis anschließend ein Stück vor. (Bild 1) Ein Gedicht von Goethe mit anschließender Verbildlichung für Kindergarten und Hort (Bild 2) Hortkinder fotografierten das Haus und erstellten eine Fotocollage (Bild 3) Im Kindergarten kam der Kasperle, dem das Fernsehen wichtiger war, als dem Zauberer „Simsalabim“ zu helfen, seinen Zauberstab wieder zu finden. Als die Hexe „BeißIns-Gras“ den Zauberstab fand wurde die Lage ernst... (Bild 4) Im Hort gab es einen Gesprächskreis zum Thema Internet und welche Vorteile aber auch Gefahren soziale Netzwerke, wie z. B. Facebook bergen. (Bild 5) Malen zu verschiedenen Musikrichtungen (Bild 6) Am Ende der Projektwoche erstellen die Hortkinder ein Fotobuch über die Aktionen (Bild 6) Das Thema Medienerziehung kann natürlich nicht auf eine Woche beschränkt werden, so ist es unser Auftrag die Kinder weiterhin mit den einzelnen Medien vertraut zu machen und einen sinnvollen Umgang damit zu vermitteln und sie dahingehend gut auf das Leben vorzubereiten. Martina Sailer, Leiterin der Kita

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RA PS ANWALTSKANZLEI SCHACHERBAUER Peter Schacherbauer Rechtsanwalt

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Ein Schlusspunkt zur Konfirmation – da würde es selbst einem geübten Schreiber den Schweiß auf die Stirn treiben. Die Konfirmation als Schlusspunkt, das wäre ja das Letzte, was ich wollte. Höchstens ein Komma, eine Zäsur, am besten aber ein Doppelpunkt: ab jetzt schreiben, schrauben und phantasieren die Konfirmierten an ihrer Kirche und der Sache Jesu weiter. Die Konfirmation als Schub, als Ermutigung dazu. So wie beim Bowling (Nachricht an Philipp T.: üblicherweise gewinnen die Pfarrer!), wenn ein Strike die eigene Spielfigur kräftig nach vorne schiebt. Also: ich setze ein Ausrufezeichen auf die Konfirmierten, dieser und früherer Jahre. Bis bald, machts gut, macht Eure Sache gut! Michael Jäger.


Gbr 06 08 2014 entwurf1