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3/2019

InfoTop Das Gesundheitsmagazin Ihrer Topwell Apotheken

Schmerzen im Alltag? Mit unserer Beratung finden Sie die richtige Therapie.

Vorsicht vor Wechsel­ wirkungen!

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Top People

Top Health

Top Life

Top Special

Rheuma kennt kein Alter und kann jeden treffen.

Wieso rheumatische Erkrankungen ein Gesellschaftsthema sind.

Ein Tag am See mit der Familie.

Warum Medikamen­ tenmissbrauch so gefährlich ist.

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Seite 8

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Bleiben Sie auf der Sonnenseite Liebe Leserinnen und Leser Die Erfahrung lehrt uns schon früh: Wo die Sonne scheint, gibt es auch Schattenseiten. Damit die Freude in der wärmsten Zeit im Jahr aber dennoch überwiegt, zeigen wir Ihnen, wie Sie lästigen Blasenent­ zündungen oder Nagelpilzerkrankungen elegant vorbeugen. So wird Nadia Gamper Marketingleiterin Topwell Apotheken

ein Tag am See mit Ihren Freunden und Familienmitgliedern zum ­un­eingeschränkten Genuss. In der vorliegenden Ausgabe widmen wir uns auch zwei weiteren ­spannenden und sehr wichtigen Themen. Chronische Schmerzen durch rheumatoide Erkrankungen sind ein weit verbreitetes Leiden in der Schweiz – doch wie erkennen Sie Rheuma und was bedeutet es, betrof­ fen zu sein? Begleitend dazu beleuchten wir ausserdem den Umgang mit Medikamenten. Unerwünschte Nebenwirkungen, schleichende Abhängig­keiten oder gar ausbleibende Heilung können Therapiepro­ bleme sein. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen – in diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen spritzigen Sommer, erholsame Ferientage und freuen uns auf Ihren Besuch.

Inhaltsverzeichnis Top People

Top Life

4 Rheuma ist die Volkskrankheit Nummer 1

14 Ein Tag am See mit der Familie

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Rheuma hat verschiedene Gesichter

16 Sommersaison? Ja, gern! Blasen­ entzündung? Nagelpilz? Nein, danke!

INHALT

Top Special

8 Facettenreiches Rheuma Das Gesellschaftsthema für Jung und Älter

18 «Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker»

Top Health

21 Vorsicht bei Medikamenten-Cocktails! 22 Ausblick | Grippeimpfung 23 Kreuzworträtsel Impressum Herausgeberin: Topwell Apotheken AG, Lagerhaus­strasse 11, 8400 Winterthur, T 052 268 80 80, www.topwell.ch | Redaktion: Nadia Gamper, ­Nadine Berchtold, Ashley Stutz, Romy Spielmann | Layout: Pomcanys Marketing AG, Zürich, www.pomcanys.ch | Medical Clearing: CONTENT Marketing & Services GmbH | Schellenberg Druck AG, www.schellenbergdruck.ch | Anzeigenverwaltung: Topwell Apotheken AG | ­Ansprechpartnerin: Romy Spielmann, T 044 496 10 17, redaktion@topwell.ch | Auflage: 35 000 Ex. | Erscheinungsweise: 4 × jährlich | Topwell Apotheken AG übernimmt keine Haftung für durch Dritte erstellte Inhalte.


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Rheuma ist die Volkskrankheit Nummer 1 Zwei Millionen Menschen leiden in der Schweiz unter Rheuma, mehrheitlich ältere Menschen. Es kann aber auch Jugendliche und Kinder treffen. Nicht alle haben die gleichen schmerzhaften Beschwerden, denn Rheuma ist der Sammelbegriff für über zweihundert ­verschiedene Erkrankungen. Wir trafen drei Patienten, einen Arzt und einen Apotheker, erhielten Einblick in ihren Alltag und sprachen über persönliche Erfahrungen.

Dr. Luigi Rausa führt die Topwell Apotheke Berninaplatz in Zürich. Bereits seit seinem Pharmaziestudium beschäftigt sich der junge Apotheker intensiv mit dem Thema Schmerz und den dazu­gehörigen Therapieformen. Wie kündet sich Rheuma an? Die meisten Patienten klagen über Schmerzen in den Gelenken sowie Bewegungs­ einschränkungen, sehr typisch sind Finger, Füsse oder Schultern. Je nach Erkrankung können die befallenen Stellen geschwollen sein. Statistiken zeigen, dass Frauen öfters von Rheuma betrof­ fen sind als Männer. Wichtig ist auf jeden Fall, dass bei einem Verdacht sofort Abklärungen ge­ troffen werden. Die frühzeitige Behandlung ver­ mindert eine Ausbreitung der Krankheit sowie bleibende Schäden an Gelenken und weiteren Organen wie der Lunge oder dem Herzen. Ist bei Gelenkschmerzen sofort ein Arzttermin nötig? Sofern die Schmerzen nicht durch einen Unfall bedingt sind, können in der Apotheke erste Tests ohne Terminvereinbarung gemacht wer­ den. Mittels kleinem Fingerpiks entnehmen wir den Wert der CR-Eiweisse. Ist der Wert über­ durchschnittlich hoch, weist dies auf eine Ent­ zündung hin. Sofern andere Erkrankungen aus­ geschlossen werden können, kann dies ein Indiz für ein vorliegendes rheumatisches Lei­ den sein. Dann empfehlen wir dem Patienten, einen Arzt aufzusuchen. Sollte die Beweglich­ 4

keit der betroffenen Gelenke bereits stark ein­ geschränkt sein, wäre ein direkter Gang zum Arzt ebenfalls sinnvoll. Was hilft bei rheumatischen Schmerzen? Dafür gibt es keine Pauschalantwort. Neben der klassischen Schulmedizin gibt es einige therapie­ unterstützende Möglichkeiten. Für mich ist der regelmässige, persönliche Kontakt zum Patienten essentiell. Durch Beobachtung und gemeinsame Gespräche kann ich ergänzende Mittel empfeh­ len, aber auch vor gefährlichen Kombinationen von Medikamenten warnen. Wir Apotheker stel­ len immer wieder fest, dass Patienten die Über­ sicht über ihre verschiedenen Arzneimittel verlo­ ren haben. In solchen Fällen fungieren wir als zentrale Stelle, die alle verschriebenen und re­ zeptfreien Medikamente eines Patienten ein­ speichert. Eine enge Begleitung ermöglicht mir zudem, die psychische Ebene des Klienten mitein­ zubeziehen. Häufig leiden Rheumapatienten auf­ grund ihres Dauerschmerzes auch unter Angst, Depressionen oder Schlafstörungen. D ­ iese Be­ gleiterscheinungen lassen sich durch ­individuelle Pflanzenmischungen ganz ohne ­Nebenwirkungen behandeln.


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Erstaunliche Erfolge machte ich, um die rheumati­ schen Beschwerden zu behandeln, auch mit der Teufelskralle. Das ist eine Heilpflanze, welche bei leichten Arthrosen hilft. Ihre Wirkung entfaltet sich aber erst nach zirka zwei Wochen. Nicht zu empfehlen ist die Teufelskralle bei Personen mit Magengeschwüren, Magenbrennen oder Gallen­ steinen. Welche Rolle spielt Sport und Bewegung bei Rheumapatienten? Durch den chronischen Schmerz sehen Betrof­ fene häufig von Bewegung und sportlichen Be­ tätigungen ab. Dadurch sind die erkrankten Ge­ lenke meist schlecht durchblutet. Bewegung sollte vor allem dann in Betracht gezogen wer­ den, wenn sich der Körper in einer tendenziell schmerzfreieren Ruhephase befindet. Schwim­ men, Fahrradfahren, Yoga oder Dehnübungen eigenen sich besonders gut. Während Rheuma­ schüben, also in einer Akutphase, müssen die

Gelenke geschont und die Aktivitäten reduziert werden. Welche Tipps geben Sie Betroffenen weiter? Ich unterstreiche immer wieder, wie wichtig die Ernährung ist. Vielen ist nicht bewusst, was allei­ ne durch gesundes Essen erreicht werden kann. Generell rate ich, so gut es geht, Zucker zu mei­ den. Zucker wirkt auf unseren Körper wie Gift. Speziell bei entzündlichem Rheuma empfehle ich die ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäu­ ren, sie wirken entzündungshemmend. Genü­ gend Schlaf, wenig Stress, regelmässiger Sport, ausreichendes Wassertrinken und halbjährliches bis jährliches Bluttesten gehören ebenfalls zu meinen Tipp-Favoriten.

Peter Burri kennt seit letztem Winter den Grund für die Schmerzen in seinen Fingern – die Arthrose* ist schuld. Der Zürcher Unternehmer weiss aber aus Er­fahrung, wo er den besten Rat für einen möglichst schmerzfreien Alltag erhält.

Die Schmerzen in meinen Fingern sind weg! Gab es schon früher Anzeichen einer ­Arthrose? Diesen Winter hatte ich zum ersten Mal konstan­ te Schmerzen in den Fingern. Zuvor hatte ich nur phasenweise Schwierigkeiten, die wieder vorbei­ gingen. Beim Untersuch waren sich die Spezialis­ ten sicher; ich leide unter Arthrose. Wahrschein­ lich ist das ein kleiner Erbvorbezug meiner Mutter. An schlimmen Tagen konnte ich nicht mal mehr tippen, keine Türschlösser und Trinkfla­ schen mehr öffnen. Also bestellte ich mir Kom­ pressionshandschuhe, die mir aber nicht zum ge­ wünschten Erfolg verhalfen.

Teilen Sie mit uns Ihr Geheimrezept gegen Arthrose? Weil mir Luigi Rausa aus der Topwell Apotheke Berninaplatz schon bei anderen Anliegen wie Heuschnupfen eine grosse Hilfe war, suchte ich ihn erneut auf. Er empfahl mir den CH’i-Spray und Roll-on, vor allem aber zeigte die Teufelskralle unglaubliche Wirkung. Dank der Heilpflanze brauche ich die Kompressionshandschuhe nicht mehr und die Schmerzen sind verschwunden. Ich kann nur jedem und jeder ans Herz legen, sich ganzheitlich beraten zu lassen. Meine Erfahrung zeigt: Die Kombination aus Arzt und Apotheker führte stets zu den erfreulichsten Resultaten.

*Die verschiedenen rheumatoiden Erkrankungen werden ab Seite 8 unter «Top Health» genauer erklärt.

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Dr. med. Patric Gross ist ärztlicher Leiter bei Medbase Winterthur Brunngasse. Erfahrungen als Rheumatologe sammelt er seit bald zwanzig Jahren in verschiedenen medi­ zinischen Institutionen der Schweiz.

Rheuma hat verschiedene Gesichter Wie gestaltet sich der erste Termin beim Rheumatologen? Als erstes versuchen wir, zusammen die ganze ­medizinische Geschichte des Patienten aufzurol­ len. Wir sprechen über die Art der Symptome und wann sie auftreten. Diese Gespräche sind essenti­ ell und benötigen häufig etwas Zeit. Danach folgt die klinische Untersuchung. Je nach Einschätzung des Arztes sind weitere Untersuchungen wie La­ bor und Röntgen notwendig. Mit einem Ultraschall der Gelenke kann beispiels­weise festgestellt wer­ den, ob es im Gelenk Flüssigkeit hat. Bei stark ge­ schwollenen Gelenken kommt es auch vor, dass punktiert werden muss. Kann sich ein Patient auf den Termin vorbereiten? Damit der Gesprächsteil zielgerichtet und effizi­ ent gestaltet werden kann, ist es hilfreich, wenn der Patient Voruntersuchungen, Laborberichte und Röntgenbilder zur Besprechung mitbringt. Falls der Patient diese Unterlagen nicht besitzt, darf er diese jederzeit einfordern, dazu hat jeder das Recht. Zudem könnte man sich aufschreiben, welche Beschwerden wann und wo auftreten. Gibt es etwas, das die Symptome lindert oder ­sogar verschlimmert? Welche Beschwerden sind die häufigsten? Die meisten konsultieren mich wegen Rücken­ schmerzen oder Fingerbeschwerden. Bei letzte­ rem gehen viele davon aus, dass sie Gicht haben. Meistens handelt es sich aber um Arthrose oder Rheumatoide Arthritis, das ist eine komplett an­ dere Form von Rheuma. Die Aufklärungsarbeit bei rheumatologischen Erkrankungen ist noch lan­ ge nicht abgeschlossen. Rheuma ist nicht gleich Rheuma, auch wenn das viele nicht wissen. Es geht nicht nur um Schmerzen, es geht um sehr verschie­ dene Erkrankungen, die unterschiedlich behandelt werden müssen und unterschiedlich ablaufen. Arthrose der Fingergelenke – wie erkenne ich das? Arthrosen treten in der Regel erst bei älteren ­Erwachsenen und Senioren auf. Häufig spielen 6

familiäre Komponenten eine Rolle: Die Finger der Tochter sehen bereits wie die der Mutter aus. Hand- oder Grundgelenke der Finger sind selten betroffen, die Arthrose macht sich eher in den vorderen Fingergelenken breit. Morgens ver­ spüren Betroffene in den Fingern vielfach eine kurze Steifigkeit und Schmerzen bei Belastung der­­ Gelenke. Grundsätzlich anders ist eine Rheuma­toide Arthritis mit Schwellungen, länge­ ren Schmerzen und Morgensteifigkeit. Gibt es Chancen auf komplette Heilung? Beobachtungen zeigen, dass Jugendliche und Kinder mit entzündlichem Rheuma die Krankheit überwinden können. Im Erwachsenenalter be­ stehen bei gewissen entzündlichen Erkrankun­ gen kleinere Chancen auf eine komplette Gene­ sung. Die Krankheit gestaltet sich aber nicht bei allen Betroffenen gleich aktiv. Das bedeutet, ei­ nige haben weniger Schmerzen, brauchen weni­ ger Medikamente oder haben häufiger langan­ dauernde schmerzfreie Phasen. Fakt ist aber, dass viele rheumatologische Erkrankungen nicht wie eine Grippe nach sieben oder zehn Tagen überstanden sind. Wir haben es mit einer chroni­ schen Erkrankung zu tun. Im Moment gibt es aber sehr viele Therapiemöglichkeiten. Haben Sie ein persönliches Erfolgsrezept? Pauschal empfehle ich bei allen Formen von Rheuma Bewegung. Für die Muskulatur kann immer etwas gemacht werden, auch im fortge­ schrittenen Alter. Bei Arthrose-Patienten ist das extrem wichtig, vielleicht sogar wichtiger als die Einnahme von Medikamenten. Im Allge­ meinen motiviere ich meine Patienten, mit dem Rauchen aufzuhören. Der Konsum von Zigaret­ ten wirkt sich negativ auf Entzündungen aus. Wer es schafft, das Rauchen einzustellen, er­ zielt die gleiche Wirkung, wie wenn ein zusätz­ liches, antirheumatisches Medikament einge­ nommen würde. Und zu guter Letzt noch ein Hausrezept bei Fingerarthrose: Tauchen Sie Ihre Hände in rohe, kalte Linsen. Zum Kühlen können Sie die Hülsenfrüchte zuvor in den Kühlschrank stellen.


Bertan Asanoski leidet seit seinem 14. Lebensjahr an juveniler Arthritis*. Früher gab es für ihn kaum einen Tag ohne sportliche Aktivitä­ ten, heute ist bereits ein Besuch im Europapark mit seinen vier Kindern problematisch.

Rheuma kennt kein Alter «Die Diagnose kam sehr früh und unerwartet» Nach einem Fussballturnier wollte die Verlet­ zung am rechten Sprunggelenk nicht verheilen. Mein Fuss wurde immer dicker, so fuhren mich meine Eltern in den Notfall: Sehnenscheidenent­ zündung. Und dann ging es los. Kurz darauf ­entzündete sich das linke Sprunggelenk, darauf meine Hüfte, dann das Handgelenk und die Fin­ ger. Spannend war, dass aufgrund meiner Diag­ nose auch meine Eltern dem Ursprung ihrer Gelenkschmerzen auf die Schliche kamen – sie leiden ebenfalls unter Rheuma. Mussten Sie körperliche Aktivitäten völlig einstellen? Die Krankheit zwang mich, von heute auf morgen umzudenken. Ich liebte es, mit meinen Freunden draussen zu spielen. Jetzt ist es ein paradoxes

Abwägen. Keine Bewegung führt zu Versteifung und Gewichtszunahme, was wiederum die Ge­ lenke belastet. Fahrradfahren, Schwimmen und Spazieren sind für mich die einzigen Aktivitäten, die ich für eine gewisse Zeit fast schmerzfrei aus­ üben kann. Nach einer Stunde Gehen im Europa­ park muss ich aber dringendst wieder eine Pause einlegen, und das mit 37 Jahren. Inwiefern beeinflusst Sie die Krankheit als Vater? Meine grösste Angst ist, dass die Krankheit in den Genen meiner Kinder liegt. Ich achte spe­ziell auf ihre Gesundheit und möchte Verletzungen oder Entzündungen immer sofort untersuchen lassen. Viel Aktives kann ich ihnen in der Freizeit leider nicht bieten, da ich durch meine Arthritis sehr eingeschränkt bin.

Noemi Rossi wurde im November 2009 mit ihrer Dia­gnose konfrontiert. Seitdem hat die 18-Jährige gelernt, die Krankheit bestmöglich in ihren Alltag als Pharmaassistentin zu integrieren.

«Du musst die Krankheit akzeptieren» Können Sie sich an den Tag der Diagnose erinnern? Klar, ich war zwar erst neunjährig. Ständig litt ich unter Scharlach-Angina. Eines Tages war es wie­ der soweit. Zusätzlich zur Angina schwoll mein kleiner, dann noch weitere Finger an, ich hatte Schmerzen. Mein Kinderarzt schickte uns zum Inselspital, dort wurde nach einigen Monaten die Ursache gefunden, ich habe negative juvenile idi­ opathische Polyarthritis*. Zum guten Glück lebe ich seither ziemlich gut damit, die Medikamente helfen mir. Eine Heilung ist dennoch eher un­ wahrscheinlich, aber die Entzündungen können vermehrt zurückgehen.

Welche Tricks erleichtern Ihnen den Alltag? Am allerwichtigsten war für mich, zu meiner Krankheit zu stehen. Obwohl viele Mitmenschen erstaunt reagieren und für sie Rheuma im jungen Alter unvorstellbar ist, habe ich gelernt, es ein­ fach zu akzeptieren. Mein Beruf hilft mir bei der richtigen Medikamentenausstattung. Als Phar­ maassistentin habe ich für unterwegs immer mein Notfallset in meiner Tasche: Schmerzmittel, Binde zum Stabilisieren und Cremes, die kühlen oder wärmen, je nachdem, was meine Gelenke gerade brauchen.

*Die verschiedenen rheumatoiden Erkrankungen werden ab Seite 8 unter «Top Health» genauer erklärt.

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Facettenreiches Rheuma

Das Gesellschaftsthema für Jung und Älter Eines haben sie fast alle gemein: den fliessenden, ziehenden und reissenden Schmerz. Abgesehen davon unterscheiden sich die über zweihundert bekannten Rheuma-Erkrankungen massgebend. Ursachen, Therapie, ­Krankheitsverlauf und Schäden am Körper können sich sehr unterschiedlich gestalten. Zeit für Klarheit, lassen Sie uns Rheumatismus unter die Lupe nehmen. Dass wir es nicht mit einer Modekrankheit zu tun haben, lässt sich leicht beweisen. Der weltbe­ rühmte Arzt in der griechischen Antike, Herr Hip­ pokrates der Insel Kos, verwendete den Begriff «Rheuma» bereits 400 Jahre vor Christus. Dies macht die Erkrankung zur ältesten schriftlich be­ zeugten Krankheitsbezeichnung. Damals waren die Menschen jedoch noch der Überzeugung, dass kalte Körpersäfte vom Gehirn herab in Arme, Beine und andere Teile fliessen und so die Beschwerden auslösen. Obwohl diese Erklärung durch die moderne Medizin längst überholt ist, sprechen Betroffene immer noch häufig von «fliessendem Schmerz», der sich durch einzelne oder mehrere Körperregionen zieht. Wenn von Betroffenen gesprochen wird, können im übrigen auch Jugendliche und Kinder gemeint sein, ob­ wohl manche Erkrankungsformen vor allem älte­ re Menschen betreffen. Zudem ist bekannt, dass mehr Frauen als Männer unter Rheuma leiden.

Doch lassen Sie uns nochmals zurückspulen und von vorne beginnen. Aktuell sind ungefähr 200 Rheumaerkrankungen bekannt. Um den Über­ blick zu behalten, werden sie in vier Hauptgrup­ pen unterteilt: • Autoimmunbedingte entzündlich-­ rheuma­tische Erkrankungen: Dazu gehören zum Beispiel die Arthritis oder die juvenile Arthritis. • Abnützungs-verschleissbedingte ­rheuma­tische Erkrankungen: Dazu gehören unter anderem die Arthrose oder Sehnenscheidenentzündungen. • Rheumatische Erkrankungen der ­Weichteile: Dazu gehört zum Beispiel die Fibromyalgie («Weichteilrheuma»). • Stoffwechselerkrankungen mit ­Rheuma­beschwerden: Dazu gehören beispielsweise die Gicht oder Osteoporose. Diese Einteilung lässt eine weitere Gemeinsam­ keit der rheumatischen Krankheitsbilder ver­ muten. Rheuma tritt vorrangig im Binde- und Stützgewebe unseres Bewegungsapparates auf, also in den Knochen, den Gelenken oder den Weichteilen wie zum Beispiel in Muskeln, Seh­ nen oder Schleimbeuteln und Knorpeln. Aber was bedeutet das im Detail, mit Rheuma den All­ tag zu teilen? Wir werfen den Blick auf die meistverbreiteten Erkrankungen.

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Rheumatoide Arthritis Was bringt diese Erkrankung mit sich? Sie ist die Anführerin unter den rheumatischen Erkrankungen – allein in der Schweiz zählt man ungefähr 70 000 Arthritis-Patienten. Sie verspü­ ren chronische Schmerzen und Schwellungen, vor allem in den kleinen Gelenken der Finger und Zehen. Müdigkeit, Unwohlsein als auch Fieber gehören ebenfalls oft zu den Symptomen. Arthri­ tis kann sich im Verlauf auch auf weitere Gelenke sowie in Sehnenscheiden als auch in Schleim­ beutel ausdehnen. Die dauerhafte Entzündung schränkt die Bewegung des betroffenen Gelenks ein und kann die Funktion zerstören. Wo liegt die Ursache? Schuld sind fehlgeleitete Körperzellen des Im­ munsystems, die körpereigene Strukturen wie Gelenkknorpel angreifen. Es handelt sich also um eine Autoimmunerkrankung. Wieso die Zellen fehlerhaft funktionieren, bleibt bis auf weiteres ein Rätsel. Die Auflistung von konkreten Tipps und Empfehlungen zur Vorbeugung von Arthritis lässt sich deshalb eher schwer gestalten. Gift­ stoffe, Schwermetalle, Gluten, Infektionen und Stress werden zurzeit als die wahrscheinlichsten potenziellen Auslöser gehandelt. Raucherinnen und Raucher haben einen deutlich schwereren

Polyarthritis versus Oligoarthritis Kaum auszusprechen, stimmts? Wenn Sie die ersten Silben abtrennen, also so: Poly-arthritis und Oligo-arthritis, kommen wir der Bedeu­ tung auf die Schliche. «Poly» bedeutet «viele», es sind also mehrere Gelenke entzündet. «Oli­ go» bedeutet hingegen «wenige», es sind also zwischen ein bis vier Gelenke betroffen.

Krankheitsverlauf und sprechen weniger auf Be­ handlungen an als Nichtraucher. Juvenile idiopathische Arthritis – wenn Kinder erkranken Eines von 1000 Kindern in der Schweiz erkrankt an juveniler idiopathischer Arthritis, kurz JIA. ­«Juvenile» Krankheiten beginnen vor dem 16. Le­ bensjahr. «Idiopathisch» bedeutet nichts anderes, als dass die Ursache der Krankheit unbekannt ist. Meistens entwickelt sich eine JIA wenige Wochen nach einer viralen Infektion. Sie kann aber auch spontan, also ohne vorhergehendes Ereignis auf­ treten. Es sind die Eltern, die in diesem Falle gefor­ dert sind, der Krankheit mittels Untersuchung durch eine Fachperson auf die Schliche zu kom­ men. Andauernde Schmerzen und Schwellungen sind Anzeichen für eine JIA, betroffene Kleinkin­ der stützen sich oft mit ihrer Faust ab, anstatt die Hand zu benützen. Hinken und auffällige Greifbe­ wegungen deuten ebenfalls darauf hin.

Gewusst? • Arthritis ist vererbbar. Da gewisse Erb­ faktoren die Chancen auf eine Erkrankung begünstigen, sind direkte Verwandte ­einer betroffenen Person dreimal häufiger betroffen. • Vitamin E und Fischöle (Omega-3-Fett­ säuren) haben einen positiven Einfluss auf Gelenkentzündungen. • Früherkennung und Behandlung lohnt sich: Bei 10 % der Betroffenen heilt sich Arthritis nach dem ersten Schub aus, 20 % beobach­ ten einen wellenförmigen Verlauf mit ­en­t­­zündungsfreien Phasen und 70 % der Patienten müssen mit chronischen Ent­ zündungen leben.

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Normal

Arthrose

Verdickte Kapsel Kapsel

Knorpelverschmälerung Verdickung der Gelenkinnenhaut Knochenwucherungen

Knorpel

Gelenkinnenhaut

Zysten und verhärtetes Bindegewebe Veränderte Knochenstruktur

Knochen

Quelle: Rheumaliga Schweiz

Arthrose Was bringt diese Erkrankung mit sich? Bei Arthrosepatienten sind die Verbindungsstel­ len zwischen zwei oder mehreren Knochen ge­ schädigt. Wir sprechen von den Gelenkknorpeln. Unschwer zu erraten, führt dies zu Gelenk­ schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit. Im Prinzip kann es jedes Gelenk treffen, am häu­ figsten sind aber Knie, Hüfte und Finger befallen. Die Arthrose ist den degenerativen Krankheits­ bildern zuzuordnen, da sie durch Abnützung ent­ steht. Dies erklärt, warum vor allem ältere Perso­ nen betroffen sind. Die Zahl der Betroffenen ist sehr hoch: 20 % der über 75-Jährigen leben mit einer diagnostizierten Arthrose oder rheumatoi­ den ­Arthritis. Arthrosefälle im jungen Alter gehen meist mit Übergewicht einher. Wo liegt die Ursache? Der Teufel liegt im Detail. Abgesehen von Fehl­ stellungen, können sowohl übermässige Belas­ tung als auch Bewegungsmangel Arthrosen ­begünstigen. Warum? Zwischen zwei oder meh­ reren Knochen sorgt eine dünne Schicht aus Knorpel für den nötigen «Puffer», er bildet die geschmierte, spiegelglatte Oberfläche. Im Falle von übermässiger Belastung wird diese Schicht abgenützt, bis Knochen auf Knochen reiben. Ge­ lenke, die durch Bewegungsmangel zu wenig ge­ nützt werden, fehlt es an Gelenkflüssigkeit (wel­ 10

che hauptsächlich aus Hyaluronsäure besteht). Die Knorpelzellen erhalten so zu wenig Nährstof­ fe und sterben ab. Dieser Prozess setzt chemi­ sche Stoffe frei, die den Knorpel aufweichen. Seine Oberfläche wird rissig und durch Gelenk­ bewegung abgerieben. Die Geschichte kann sich noch weiter­ziehen. Zusätzlich zum Knorpelabbau entzündet sich häufig die Gelenkinnenhaut. Sie beginnt zu wuchern, zerstört Knorpelgewebe, Sehnen und B ­ änder, dringt im unglücklichsten Falle sogar in den Knochen ein.

Gewusst? • Warnzeichen einer Arthrose sind: mor­ gendlicher Anlaufschmerz (Steifheit der Gelenke nach einer Ruhephase), dumpfe als auch stechende Gelenkschmerzen bei Belastung und Gelenkschwellungen – lassen Sie sich dringendst untersuchen! • Im Unterschied zur Arthritis leiden Arthrose-Patienten häufig auch im Ruhe­ zustand unter Schmerzen. • Vieles deutet darauf hin, dass Rauchen die Nährstoffversorgung der Knorpel stört. Ein Rauchstopp könnte also eine präven­­­t­ive Massnahme gegen Arthrose sein.


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BANDAGEN ZUR UNTERSTÜTZUNG BEI PLANTARFASZIITIS

Die FUTURO™ Therapeutische Fußgewölbestütze und die Plantarfasziitis-Bandage für die Nacht wurden speziell entwickelt, um den Fuß, das Fußgewölbe und die Ferse zu stützen – Tag und Nacht.

WAS IST PLANTARFASZIITIS? Plantarfasziitis ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen in der Ferse. Etwa jeder Zehnte ist irgendwann im Leben von diesem Leiden betroffen.*

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PLANTARFASZIITIS Wenn die Spannung und Belastung auf die Plantarfaszie zu groß werden, können sich kleine Risse in der Faszie bilden. Eine wiederholte Dehnung und Rissbildung kann dazu führen, dass die Faszie gereizt wird oder sich entzündet.

PLANTARFASZIE Die Plantarfaszie fungiert als stoßabsorbierende Bogensehne und stützt das Fußgewölbe.

FUTURO™ THERAPEUTISCHE FUSSGEWÖLBESTÜTZE Bietet Unterstützung für Fuß, Fuß-gewölbe und Ferse bei Schmerzen aufgrund von Plantarfasziitis. Ideal geeignet für die tägliche Unterstützung in Sport und Alltag.

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3M und FUTURO sind Marken von 3M. Falls Unbehagen oder Schmerzen auftreten, anhalten oder stärker werden, verwenden Sie das Produkt nicht mehr und suchen Sie einen Arzt auf. *Riddle et al. Risk factors for Plantar Fasciitis: a matched case-control study. 2003. Mayoclinic.com und Webmd.com. Diese Informationen sind kein Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung. Lassen Sie sich immer von einem Arzt beraten, wenn Sie Fragen zu einem gesundheitlichen Zustand haben.

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Osteoporose Was bringt diese Erkrankung mit sich? Falls Sie vor allem mit dem Begriff «Knochen­ schwund» vertraut sind, haben Sie möglicher­ weise ein irreführendes Bild der Krankheit vor ­Augen. «Knochenbrüchigkeit» trifft es eher. Ein mit Osteoporose befallener Knochen kann mit den grossen Poren eines Naturschwamms vergli­ chen werden. Die Osteoporose ist nämlich eine schleichende Erkrankung, die im ganzen Skelett Knochensubstanz abbaut. Knochen werden porös, instabil und können schon bei geringer Be­ lastung oder auch ohne sofort erkennbaren äus­ seren Einfluss brechen. Rückenschmerzen, Bu­ ckelbildung und die Abnahme der Körpergrösse um mehr als 4 cm sind typische Symptome, an­ sonsten bahnt sich zu Beginn der Knochenmasse­ abbau meist unbemerkt und beschwerdefrei an. Die Zahl der Betroffenen liegt bei rund 400 000 Personen in der Schweiz, auch hier sprechen wir mehrheitlich von weiblichen Patienten. Osteopo­ rose ist vor allem eine Erscheinung, die im fortge­ schrittenem Alter auftaucht, jedoch kann es auch Jüngere treffen. Ab dem 50. Lebensjahr müssen die Hälfte aller Frauen und jeder fünfte Mann in der Schweiz mit der Erkrankung rechnen.

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Wo liegt die Ursache? Auch hier finden wir eine leere Seite im Medi­ zinbuch vor. Bekannt ist der normale Knochenal­ terungsprozess und erbliche Faktoren, die eine Rolle spielen. Abgesehen davon kann die Osteo­ porose nicht erklärt werden. Spezialisten ver­ muten einen Zusammenhang zwischen der Krankheit und zu wenig Bewegung im Alltag, ­Calcium- und Vitamin-D-Mangel, einem zu nied­ rigen Östrogen-Spiegel bei Frauen und übermäs­ sigem Alkohol- als auch Nikotinkonsum.

Gewusst? • Mit 30 Jahren ist die maximale Knochen­ masse (Dichte) eines gesunden Men­ schens erreicht. Vorher befindet sich der Körper in der Aufbauphase, nach dem dreissigsten Lebensjahr in der Abbau­ phase. • Die Buckelbildung bei älteren Personen geht häufig auf mehrere Wirbelkörper­ brüche zurück.


Einfache Tipps bei Rheuma

Reduzieren Sie säurebildende Lebensmittel auf Ihrem Speiseplan. Dazu gehören Fleisch, Zucker oder beispielsweise Kaffee. Genügend basenbildende Lebensmittel wie Früchte und Gemüse essen. Oder ein Basenpräparat einnehmen. Verlangen Sie eine Säure-Basentabelle zu Nahrungsmitteln in Ihrer Topwell Apotheke.

Aller Anfang ist schwer. Doch bauen Sie Bewegung in Ihren Alltag ein, sie ist das A und O für Gelenke. Ideal sind Aqua-Gymnastik oder Walking.

Trinken Sie genügend Wasser! Speziell die Gelenke werden es Ihnen danken. Diese und die Gelenkknorpel profitieren von ausreichender Flüssigkeitszufuhr.

Stellen Sie sich einen Wecker, damit Sie nicht zu lange in derselben Sitzhaltung oder Stehposition verharren. Stehen Sie zwischendurch von Ihrem Bürostuhl auf oder gehen Sie ein paar Schritte im Gang.

Massieren Sie schmerzhafte Bereiche mit einer Blackroll. Sie ist in verschiedenen Formen und Grössen erhältlich und hilft, den Bewegungsapparat zu lockern.

Leiden die Vorfahren unter Rheuma, macht es je nachdem Sinn, genug früh Präventionsmassnahmen zu treffen. Wie zum Beispiel Glucosamin- und Chondroitinpräparate oder Omega-3-Präparate.

Quellen: Rheumaliga Schweiz, www.rheumaliga.ch Bundesamt für Statistik, https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home.html

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Ein Tag

am See mit der Familie

Wochenenden und Feiertage sind bei den jungen Eltern Danielle und Roger für die Familie reserviert. Alle Interessen unter einen Hut zu bekommen, ist aber gar nicht so einfach. Erholung als auch Raum für Spiel und Spass bieten der Jungfamilie grüne Plätze am See, da sind sich Gross und Klein einig. Wie sie sich auf einen gelingenden Tagesausflug vorbereiten, verrät uns Mama Danielle im Gespräch.

Psst, Geheimtipp! Die Salzwasserlösung (0.9 %) eignet sich nicht nur im Winter bei Erkältungen. Sie lässt sich auch bestens für die Wundreinigung einsetzen und hilft, Schmutz aus den Augen zu spülen! Family-Dreamteam! Wir binden unsere Kinder immer in Aktivitäten mit ein. Lieber schneiden sie mit uns den Cer­ velat ein, als dass wir sie aus den Augen verlieren und sich das nächste Ungeschick anbahnt.

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Besuch in der Apotheke Die optimale Vorbereitung für Tagesausflüge mit zwei kleinen Kindern startet für mich in der Apotheke. Im Beratungsgespräch überprüfen wir mein Notfalletui und ergänzen es falls nötig. Weil ich die kleine Reiseapotheke immer mit mir führe, weiss ich uns zu helfen und habe bei kleinen Zwischenfällen alles im Griff.

Dumm gelaufen! Spezielle Wundreinigungstücher befreien die Wunde von Sand, Erde, Steinen und anderen Partikeln. Der Einsatz des Desinfektionssprays verhindert eine Entzündung. Die Wunde soll nach heutigem Wissen feucht ge­halten werden, weshalb wir Hydrokolloid-Pflaster oder Wundgel verwenden, die nicht brennen und die Heilung fördern. Bei entstandenem Schock empfehlen wir zur Beruhigung des verletzten Kindes Verletzungsglobuli.

Achtung, heiss! In der Hitze des Gefechts kann es immer wieder passieren: Einer von uns verbrennt sich am heissen Grillrost. Nachdem wir die Körperstelle gekühlt und desinfiziert haben, cremen wir sie mit Wundgel ein oder benützen Brandwundenpflaster.

Mittagszeit ist Sonnenpause! Unsere Kleine setzen wir nie direkten Sonnenstrahlen aus und auch unsere ältere Tochter hat zwischen 11 und 15 Uhr Sonnenpause. Beim Spielen oder Baden schützen wir die empfindliche Kinderhaut mit UV-Kleidung.

Oberstes Gebot: Sonnenschutz! Mindestens eine halbe Stunde, bevor wir unser Haus verlassen, tragen wir alle den passenden Sonnenschutz auf. Anfangs Jahr ist unsere Haut weniger an die Sonne gewöhnt, weshalb wir alle einen höheren Faktor benützen. Draussen setzen wir zudem Sonnenhut und -brille auf.

Sie hat mich erwischt! Meist handelt es sich bei Insektenstichen ja um harmlose Mückenstiche. Wir benützen am liebsten den Insektenstich-Roll-on. Falls der Juckreiz anhält und vor allem die Kinder dazu neigen, sich aufzukratzen, haben wir noch einen Joker in der Tasche: Die Insektenstichglobuli eignen sich für die Anwendung in der ganzen Familie.

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Top Life

Sommersaison? Ja, gern! Blasenentzündung? Nagelpilz? Nein, danke! Viele sind bestens mit der Kehrseite der warmen Jahreszeit vertraut. Ständiger Harndrang und als Krönung Schmerzen beim Wasserlösen. Die Laune am Sonnenwetter kann aber auch durch einen ekligen Nagelpilz verdorben werden. Lassen Sie uns diesen typischen Sommerkrankheiten zusammen an den Kragen gehen.

Was tun bei einer Blasenentzündung? Brennt und schmerzt es, wenn Sie auf der Toilet­ te Wasser lassen? Gibt der Körper Ihnen das Ge­ fühl, ständig eine volle Blase zu haben? Dies könnten Anzeichen für eine Blasenentzündung sein. Wir raten, so rasch als möglich einen Arzt oder eine unserer Apotheken aufzusuchen, da­ mit wir Ihre Entzündungswerte im Blut testen können oder ein Urintest Klarheit verschafft. Wird die Infektion genügend früh erkannt, hel­ fen meist natürliche Therapien. Eine Antibio­ tika-Kur sollte gezielt eingesetzt werden, da eine vermehrte Einnahme zur Antibiotika-­ Resistenz führen kann. Sollten Sie bereits Schmerzen im Beckenbereich verspüren, Blut im Urin entdecken oder Fieber haben, empfeh­ len wir Ihnen, sofort eine Topwell Apotheke oder einen Arzt zu konsultieren. Unbehandelte Infektionen können zu einer gefährlichen Nie­ renbeckenentzündung führen.

So beugen Sie künftig lästigen Harnweginfektionen vor: • Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser oder Tee pro Tag, um die Nieren durchzuspülen • Tragen Sie Baumwollunterwäsche, die Sie bei 60° C–90° C waschen können • Reinigen Sie Ihren Intimbereich immer von der Scheide in Richtung After, nicht umge­ kehrt • Stärken Sie Ihr Immunsystem • Natürliche Präparate wie D-Mannose oder hochkonzentrierter Preiselbeersaft eignen sich zur Prävention • Gehen Sie bei jedem Harndrang und nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette, damit allfällige Bakterien aus der Blase ge­ spült werden • Vermeiden Sie es, mit nassen Badebeklei­ dungen zu sonnen: Ein unterkühlter Beckenbereich ist anfälliger für Erreger

Frauen sind öfters betroffen Der häufigste Auslöser einer Blasenentzün­ dung sind E. coli-Bakterien, welche in unse­ rer Darmflora angesiedelt sind. Gelangen diese via Harnröhre in die Blase, verursachen sie eine Blasenentzündung. Da die Harnröh­ re der Frau um einiges kürzer ist und der Aus­ gang der Harnröhre näher am After als bei einem Mann, sind Frauen öfters betroffen. Be­sonders Schwangere und Frauen in den Wechseljahren ­leiden häufiger unter Harn­ weginfektionen.

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Was tun bei einem Nagelpilz? Er liebt die feuchte Wärme von lang getra­ genen Schuhen. Am häufigsten hat er es auf Personen mit einem schwachen Immunsys­ tem, ältere Menschen, Frauen in hohen Schuhen und Sportler abgesehen. Der Na­ gelpilz ist keine schwere, aber eine verbrei­ tete Krankheit. Meist werden Nägel mit ei­ ner Verletzung befallen. Paradebeispiel dazu sind Personen, die Schuhe tragen, welche auf einen Nagel drücken oder Men­ schen mit verformten Füssen. Besonders gross ist die Ansteckungsgefahr in Freisowie Hallenbädern, Saunen, Fitnessstu­ dios aber auch Schuhläden, in denen Kun­ den Schuhe barfuss anprobieren.

So erkennen Sie einen Nagelpilz: • In einer ersten Phase verliert der Nagel an Glanz, wird stumpf und matt • Gelbliche/weisse Verfärbung des Nagels • Verdickung des Nagels • Der Nagel wird brüchig, rissig, die Nagelplatte ist beschädigt Suchen Sie bei Verdacht auf Nagelpilz so­ fort eine Apotheke auf. Wird ein Nagelpilz nicht behandelt, kann die befallene Nagel­ platte langfristig geschädigt und zerstört werden. Die richtige und vor allem genü­ gend lange Behandlung kann Schlimmeres verhindern. Achten Sie unbedingt auch darauf, Familienmitglieder, Mitbewohner und generell andere Personen vor der An­ steckung zu schützen. Pilzsporen können bis zu sechs Monate überleben. Benützen Sie am besten Ihr eigenes Nagelset, desin­ fizieren Sie Schuhe und und waschen Sie die Socken bei mindestens 60° C. Verzich­ ten Sie in den ersten Wochen auf Kosme­ tik-Nagellack und lassen Sie Ihren Fussnä­ geln genügend Heilungszeit.

Was für die Kleinen Ist die Sonne zu heiss? Kein Problem, mit diesem spassigen Malbild wird es auch während der Pause im Schatten nicht langweilig. Verbinde die Punkte und male das Bild aus.


Top Special

«Zu Risiken und Nebenwirkungen

lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker» Sie gähnen schon nur, wenn Sie «Packungsbeilage» hören? Können wir verstehen. Dennoch ist auch bei rezeptfreien Medikamenten Vorsicht geboten. Welche Tabletten, Pulver und ­andere Stoffe Frau und Herr Schweizer am häufigsten unterschätzen und sogar missbrauchen, servieren wir Ihnen auf dem Präsentiertablett.

Schmerzmittel TV-Spots, Plakate und andere Wer­ beformate lassen Schmerzmittel harmlos wirken. Etwas gegen Kopfschmerzen, Erkältungen oder Rückenprobleme gibt es in Apotheken rezeptfrei. Scheint also eine unkom­ plizierte und sichere Lösung für Ihr Schmerzlei­ den zu sein. Der allzu sorglose Umgang mit den Arzneimitteln ist jedoch gefährlich. Schmerzmittel sollten Sie so kurz wie möglich in geringer Dosierung einnehmen, am besten nach dem Essen. Falls Sie regelmässig andere Medi­ kamente einnehmen oder unter einer Vorer­krankung wie hoher Blutdruck oder Ma­ gen-Darm-Beschwerden leiden, ist eine detail­ lierte Beratung und Aufklärung in Ihrer Apo­ theke umso wichtiger. Ohne Verordnung sollten Schmerzmittel nur zwei bis drei Tage lang ein­ genommen werden, im Monat nicht mehr als zehn Tabletten.

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Überdosierung Bei einer Überdosierung von Schmerzmittel kann es zu Übelkeit, Erbrechen oder Leber­ schädigung kommen. Im schlimmsten Fall kann eine Überdosierung gar zum Tode füh­ ren. Zögern Sie bei Unsicherheiten nicht und kontaktieren Sie uns als Apotheke. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Schmerzen zu be­ handeln. Nebenwirkungen bei unsachgemässer Einnahme von gewissen Schmerzmitteln: • Prinzipiell können die meisten Schmerzmittel die Magenschleimhaut schädigen • Bildung eines Magen-Darm-Geschwürs (durch Schädigung der Magenschleimhaut) • Leberschäden bis Leberversagen bei ­Überdosierung • Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall durch bestimmte Schmerzmittel-Klassen • Atemnot, Asthma-Anfälle • Schwindel, Übelkeit, Erbrechen • Müdigkeit Sollten Sie Schmerzmittel einnehmen, verzichten Sie am besten vollständig auf Alkohol. Die Leber ist unser Entgiftungsorgan und deshalb für die Verarbeitung von Arzneisubstanzen verantwort­ lich. Sind im Blut noch weitere Stoffe vorhanden, die ebenfalls durch die Leber abgebaut werden müssen (wie Alkohol), kann es zu einem ver­ langsamten Abbau kommen. Wirkung als auch ­Nebenwirkungen halten womöglich länger an, im schlimmsten Fall bilden sich Magenblutungen. Wer zwischen 1 und 3 Uhr in der Nacht häufig wach ist, kann das als Zeichen dafür deuten, dass die Leber auf Hochtouren läuft. Unterstützen Sie Ihr Entgiftungsorgan und fragen Sie in Ihrer ­Apotheke nach Bitterstoffen.


Top Special

Beruhigungs- und Schlafmittel Pille schlucken, in den erholsamen Schlaf abtauchen, am Morgen leis­ tungsfähig erwachen und dabei nicht süchtig werden? Das ist leider Wunschdenken. Vor al­ lem ältere Menschen klagen öfters über Schlaf­ störungen. Im fehlenden Wissen darüber, dass sich das Schlafverhalten mit steigendem Alter verändert, greifen einige ungehemmt zu Schlaf­ mittel. Durch die monate- oder jahrelange Ein­ nahme kann die kognitive und körperliche Leis­ tungsfähigkeit beeinträchtigt werden. Häufig werden die betroffenen Personen pflegebe­ dürftig und sind unfähig, alleine zu wohnen. Schlafmedikamente können bereits nach weni­ gen Wochen, also schneller als bei Alkohol, zu Abhängigkeit führen. Ohne ärztliche Verord­ nung sollten die entsprechenden Mittel nicht

Aufputschmittel Der Wirkstoff Codein ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Berühmt gemacht hat ihn die Hip-Hop-Szene: Hustensaft als neue Partydroge. Bei übermäs­siger Einnahme in Kombination mit Alkohol putscht Codein auf. Die Wirkung ist sehr individuell und reicht von Gelassenheit, Unbeschwertheit, Eu­ phorie, Aufgeregtheit bis hin zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins. Eine Überdosis kann zu lebensgefährlichem Atemstillstand führen. Nebst der rauschartigen Wirkung bei beabsich­ tigtem Missbrauch ist mit Codein, aber auch im Generellen, Vorsicht geboten. Der Stoff kommt

länger als zwei Wochen genommen werden. Verhaltenstherapie, Sport oder Entspannungs­ techniken sind alternative Wege, die nicht nur das Symptom, sondern auch die Ursache be­ kämpfen. Baldriantropfen sind im Übrigen aber meist ­ungefährlich. Das Wurzelextrakt wirkt sehr gut bei Ein- und Durchschlafstörungen. Auch Melis­ se, Passionsblume und Hopfen gelten in der Kom­ plementärmedizin als entspannend und beruhi­ gend. Ist die Schlaflosigkeit mit Angst­zuständen verbunden, kann Kava-Kava, eine Pflanze aus der Südsee, Linderung verschaffen. Pflanzliche Schlafmittel machen körperlich nicht abhängig. Auch die gefürchtete Verwirrtheit am nächsten Morgen fällt weg. Ihre Topwell Apotheke zeigt ­Ihnen gerne auf, welche Präparate sich besonders gut für Sie eignen.

natürlich im Schlafmohn vor und wird in der Le­ ber zu Morphin umgewandelt. Somit gehört Codein zu den Opioiden, an welche sich der Kör­ per bei einer Langzeitanwendung gewöhnt und davon abhängig wird. Wer seinen trockenen Hustenreiz mit codeinhaltigen Arzneimitteln ku­ rieren will, sollte das Mittel nach maximal sieben Tagen absetzen. Ist der Husten nach einer Woche unverändert, rät es sich, das Medikament zu wechseln. Die Topwell Apotheke hält für Sie Al­ ternativen bereit. Übrigens sind bei Auswurf oder Schleimhusten andere Wirkstoffe zu bevor­ zugen.

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Top Special

Abführmittel Wenn ich nicht jeden Tag «aufs Klo kann», bin ich dann verstopft? Nein! Wenn die Entleerung ein paar Tage ausbleibt und ansonsten keine Be­ schwerden auftreten, ist dies keine Verstopfung. Manche müssen alle zwei Tage, andere dreimal pro Tag. Die Häufigkeit des Stuhlgangs ist ganz unterschiedlich. Erst wenn die Darmentleerung seltener als zweibis dreimal wöchentlich erfolgt, starkes Pressen nötig ist oder immer nur sehr kleine und harte Stuhlmengen abgesetzt werden, kann eine Ver­ stopfung vorliegen. Greifen Sie in diesem Fall vermehrt zu ballaststoffreicher Ernährung, be­ wegen Sie sich regelmässig und trinken Sie aus­ reichende Wassermengen (2 Liter pro Tag), das wirkt der Darmverstopfung entgegen. Die Ein­ nahme von Medikamenten wie Schmerzmittel und Antidepressiva verlangsamen die Verdauung und können zu Verstopfung führen. Antibiotika können die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen, was sich meist in Durchfall äussert. Sollte es dennoch zu Verstopfungen kommen, lassen Sie sich bei uns in der Apotheke beraten. Abführmittel können Erleichterung bringen und das Völlegefühl oder die Blähungen kurzfristig

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beheben. Ein regelmässiger und leichtfertiger Gebrauch bringt aber unerwünschte Folgen wie Kaliummangel, Wasserverlust und Reizdarmsyn­ drom. Speziell der Mangel an Kalium kann wiede­ rum zu Blutdruckabfall und Verstopfung führen. Im schlimmsten Fall schädigen Abführmittel die Darmstruktur unwiderruflich.

Ob rezeptpflichtig oder -frei, ziehen Sie bei nötiger Medikamententherapie oder Unsi­ cherheiten in jedem Fall eine Fachperson Ihres Vertrauens bei. Die Liste der unter­ schätzten und oft missbrauchten Arznei­ mittel ist noch viel länger. Schützen Sie sich und Ihre Liebsten vor unnötigen Neben­ wirkungen, gerne begleiten wir Sie dabei.


Top Special

Vorsicht bei

MedikamentenCocktails! Der Spezialist verschreibt Ihnen Blutdrucksenker, Ihr Hausarzt behandelt die hohen Cholesterinwerte. Die Nachbarin schenkt Ihnen ein Wundermittel zur Stärkung des Immunsystems und die Einschlafstörungen behandeln Sie selbst mit einem rezeptfreien Mittel aus der Apotheke. Ist dieser Mix nicht aufeinander abgestimmt, kann es gefährlich werden. Nehmen Sie drei, vier oder mehrere Medikamen­ te gleichzeitig? Wissen Sie genau, welches Mittel was bewirkt, wann die beste Einnahmezeit und welches die richtige Dosierung ist? Oftmals er­ halten Patienten die Arzneimittel von verschie­ denen Stellen. Ausser Ihnen selbst kennt nie­ mand die vollständige Liste aller verschriebenen und individuell angeschafften Medikamente. Als Laie ist es deshalb nicht leicht, stets den Über­ blick zu behalten. Immer wieder kommt es in der Schweiz aufgrund ungünstigen Medikamenten­ cocktails zu Spitaleinweisungen. Bei bestimmten Medikamentenkombinationen kann eines der Medikamente nicht mehr, zu stark und/oder zu schnell wirken. Zum Beispiel bei gleichzeitiger Einnahme eines hustenlösen­ den Mittels und eines Antibiotikums, kann die Wirkung des Antibiotikums nicht gewährleistet werden. Gleiches gilt bei der Einnahme der Anti-Baby-Pille und gleichzeitiger Anwendung ­ von Johanniskraut. Daher ist eine Medikamen­ tenüberprüfung umso wichtiger!

Wie? Am besten bringen Sie alle Ihre Medika­ mente in eine unserer Filialen, ob verschrieben oder rezeptfrei, synthetisch oder pflanzlich. Sie können ganz spontan vorbeischauen, anrufen oder neu auch einen ­Online-Termin buchen. In ­einem 20-minütigen «Polymedikations-Check» beantworten wir alle Ihre Fragen und machen Sie detailliert auf Gefahren aufmerksam: • Wir informieren Sie über Verträglichkeit und passende Dosierungen Ihrer Medikamente. • Wir erklären, wie Medikamente wirken, wann sie nicht wirken und wie sie eingenommen werden müssen. • Dank unseres Medikamentendosiersystems behalten Sie stets den Überblick. • Sie schützen sich vor potenziellen Unverträg­ lichkeiten bei weiteren Medikamenten­ bezügen, da Ihre Angaben im elektronischen Datensystem hinterlegt werden.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor potenziel­ len Wechselwirkungen, Unverträglichkeiten und unerwünschten Nebenwirkungen zu schützen.

SCAN ME!

Gewusst? Kapseln oder Tabletten sollten Sie immer mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. Am besten mit einem grossen Glas Wasser. So kann sich die Tablette schnell im Ma­ gen auflösen und der Wirkstoff gelangt rasch an den Zielort. Dank des schnellen Durchflusses wird auch verhindert, dass die Magenschleimhaut gereizt wird. Zu­ dem raten wir Ihnen, Medikamente wenn möglich in einer aufrechten Position ein­ zunehmen, so vermeiden Sie das Steckenbleiben der Tablette in der Speiseröhre.

Reservieren Sie noch heute Ihren Termin für den PolymedikationsCheck online!

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Top Special

Ausblick auf die nächsten Monate: August 2019

September 2019

Oktober 2019

Lausig

Schluss mit «Hä?»

Bärenstark

Typisch. Kaum sind die Schul­ ferien vorbei, ist es wieder ­soweit: Läusealarm! Falls es kratzt und juckt, kommen Sie umgehend vorbei. Eine sofor­tige ­Behandlung ist essentiell. Gerne sind wir auch für ­unsere jüngsten Kunden da.

Wie bitte? Was? Damit ist jetzt fertig. Reservieren Sie noch heute einen Termin für den ­unverbindlichen Hörtest oder lassen Sie Ihr Hörgerät überprüfen. Mit etwas Hilfe hören Sie schon bald wieder Wort für Wort.

Wer sich bereits jetzt für den Winter rüstet, bleibt auch gesund, wenn die Tempera­turen wieder sinken. Lassen Sie uns der kalten Saison gelassen entgegen­sehen, indem wir Ihr Immunsystem optimal stärken.

Weitere Informationen: topwell.ch

Weitere Informationen: topwell.ch

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Grippeimpfung Sie möchten entspannt und gesund durch den Winter? Dann schützen Sie sich vor Grippeepidemien mit Symp­ tomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Hustenanfällen so­ wie Atembeschwerden, Muskel- und Gelenkschmerzen. Wann ist die Grippeimpfung empfehlenswert? • Für alle Erwachsene, äusserst zu empfehlen ab 65 Jahren • Personen, welche in Kinderkrippen oder Tagesstätten arbeiten • Medizinal- oder Pflegefachpersonen • Personen mit chronischen Erkrankungen (Herzkreislauf, Lungenerkrankungen, Leber- und Nieren-Erkrankungen etc.)

SCAN ME!

Reservieren Sie sich Ihren Impftermin in der gewünschten Topwell Apotheke online auf www.impfen-­apotheke.ch oder besuchen Sie uns jederzeit ohne Voranmeldung. Bitte beachten Sie, dass Sie für diese Behandlung gesund und fit sein ­müssen. Die beste Zeit für die Grippeimp­ fung ist im ­Oktober und November.

Reservieren Sie sich Ihren Impftermin in der gewünschten Apotheke bequem online!

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Top Special

Kreuzworträtsel antiker Herrscher v. Syrakus

entWortteil: Fehler gegen- Stickdurch komUnachtmend stoff samkeit

bibl. Land

Pferdehin und... renntempo

Bildungsstätte

frz. Anisschnaps

Innerschweizer

Angeh. e. ind. Religion Mz.

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6 Hauptstadt v. Tschechien

Direktion für Entwicklung im EDA

langes Halstuch

Getreide-

speicher eh. schweiz. Boxer (Stefan)

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3 Vorbeter in der Moschee

2 eh. europ. Schnellzug

Mass der Intelligenz

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Autokz. Appenz. Ausserrhoden

unechter Goldschmuck

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Kosewort für Grossmutter

sportl. Klassement

Kunststoff (Abk.)

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auszeichnen, würdigen

Mais (botan.)

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Keimzelle

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schweiz. Fussballer (Xherdan)

erleichtert

Abfalllagerplatz

grosser

Computertaste

Grossstadt im Iran

raetsel ch 4

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Senden Sie das Lösungswort mit Ihrer vollständigen Adresse bis Ende September 2019 an redaktion@topwell.ch. Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des Magazins Info Top. Ausgenommen sind Mitarbeitende der Topwell Apotheken und deren Familienangehörige. Die Gewinner werden ausgelost und benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz ­geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sie eine Gewinnen x chmerzbo Topwell-S n o v rt e im W Fr. 81.60

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Ab Ende Oktober 2019 in Ihren Topwell Apotheken

Ausblick nächste Ausgabe

Gesund durch den Winter Was nützt die Grippeimpfung wirklich? Welche Hustentropfen sind effektiv? Macht Nasenspray abhängig? Wir kommen Erkältungsmythen auf die Spur und zeigen Ihnen, wie Sie die kalten Monate problemlos meistern. Zudem versorgen wir Sie mit Tipps und Tricks rund um das Thema trockene und empfindliche Haut.

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Topwell Apotheken AG Lagerhausstrasse 11 Postfach 2450 8401 Winterthur

Weitere spannende Informationen:     www.topwell.ch     Topwell Apotheken    @apotheketopwell

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Info Top - das Topwell-Gesundheitsmagazin, Juli 2019  

Themen: Rheuma, Medikamentenmissbrauch und Wechselwirkungen

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