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1 / 2018

Das Gesundheitsmagazin Ihrer Topwell-Apotheken

l TopSpecia

Heuschnupfen. Warum reagiert mein Körper so?

Rüstig im tag Rentenall

TopPeople

TopHealth

TopLife

«Es geht auch ohne Schulmedizin!»

Was Sie über die Pollen­ allergie wissen müssen.

Schminktipps für Allergiker

Seite 4

Seite 8

Seite 14

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Frühlingsgefühle Liebe Leserinnen und Leser Die Freude ist gross. Sie halten die allererste Ausgabe ­unseres hauseigenen Gesundheitsmagazins in den Händen. Es war uns ein Anliegen, ein Magazin für unsere Kunden zu verfassen, welches den Puls der Zeit trifft. Wir ­schätzen den Austausch mit Ihnen und möchten ­diesen gerne intensivieren. Dies erreichen wir durch neue Kanäle auf Sozialen Medien wie auch durch dieses ­Magazin. Bei Topwell ist Ihre Meinung gefragt: Welche Themen interessieren Sie? Was wollten Sie schon immer in Bezug auf gesundheitliche Aspekte beleuchten? Ihre Anregungen nehmen wir gerne persönlich oder über redaktion@topwell.ch entgegen. Wir freuen uns auf Nadia Schweizer Marketingleiterin Topwell-Apotheken

Ihre Stimme – denn wir als Apotheke sind Ihre erste ­Anlaufstelle in Gesundheitsfragen. Vergnügte und interessante Lesestunden!

INHALT TopPeople

Apothekerin Nelly Richina über ­alternative Behandlungsmethoden von Heuschnupfen Seite 4 Heuschnupfen-Betroffene Soraya ­ Oehler spricht über Erlebnisse mit pflanzlichen Heilmitteln Seite 6

TopHealth

IMPRESSUM Herausgeberin: Topwell-Apotheken AG, Lagerhaus­strasse 11, 8400 Winterthur, Tel. 052 268 80 80, www.topwell.ch Redaktion: Nadia Schweizer, Nadine Berchtold, Ashley Stutz, Romy Spielmann Layout: Pomcanys Marketing AG, Zürich, www.pomcanys.ch Medical Clearing: CONTENT Marketing & Services GmbH Korrektorat: Rimoldi AG, www.rimoldi.ch Druck: Häfliger Druck AG, www.haefligerdruck.ch Anzeigenverwaltung: Topwell-Apotheken AG Ansprechpartnerin: Romy Spielmann, Tel. 044 496 10 17, redaktion@topwell.ch Auflage: 15 000 Ex. Erscheinungsweise: 3 × jährlich

Was Sie über die Pollenallergie wissen müssen 

Seite 8

Pollenkalender 

Seite 13

TopLife

Schminktipps für Allergiker 

Seite 14

TopSpecial

Rüstig im Rentenalltag

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Infothek 

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Kreuzworträtsel 

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Vorschau

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TopPeople

Nelly Richina ist Apothekerin und Geschäftsführerin der Berg-Apotheke in Zürich

am Stauffacher. Die Apotheke war ursprünglich ein Kräuterhaus und ist heute die grösste ­Kräuterapotheke der Schweiz, spezialisiert auf Naturheilmittel.

«Symptomfrei durch die Heuschnupfen­saison dank Heilpflanzen?» Heuschnupfen muss nicht mit Schulmedizin bekämpft werden. Welche Alternativen empfehlen Sie? In unserer Apotheke arbeiten wir seit Jahren ­erfolgreich mit pflanzlichen Heilmitteln, die das ­Leben von Pollenallergikern erleichtern. Wir unterscheiden zwischen akuten und vorbeugenden Hausmitteln:

Akut Pestwurz Der Extrakt aus dem frischen Wurzelstock und den Blättern ist zur Behandlung der zugeschwollenen Nasenschleimhäute. Er soll laut neuster Studie bei aller­ gischen Symptomen ähnlich gut wirken wie herkömm­ liche Medikamente.*

Schwarze ­Johannisbeere, Knospenmazerat Das süssliche Mundspray wirkt entzündungshemmend auf gereizte Schleimhäute im Hals und in den Bronchien.

Vorbeugend Schwarz­kümmelöl Als altbewährtes Hausmittel zur Regulierung des ­Immunsystems wird das Öl als Kur einen Monat lang vor der Pollensaison eingenommen.

Cromoglycin­säure-Präparate Ursprünglich aus dem ­Bischofskraut (Ammi visnaga) gewonnen, dichtet die ­Substanz die Schleimhäute ab und ­unterbindet die Freisetzung von Histamin. Erhältlich als Nasenspray (Cromodyn®) oder als ­Augentropfen (z. B. Cromo opth a Sandoz®). Wichtig ist, mit der ­Behandlung 1 Woche vor dem Blühen der reizenden Pflanzen zu beginnen.

* vgl. Nebel S; Kobi C; Zahner C. (Zeller Medical AG, Effektive Behandlung der frühen allergischen und späten entzündlichen Symptome der allergischen Rhinitis mit Ze 339 (tesalin® n): Ergebnisse eines Praxis­erfahrungsberichtes).

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Wirken pharmazeutische Produkte nicht effektiver als Pflanzen? Pharmazeutische Produkte verfolgen meist nur ein Ziel: Sie wollen die Symptome der Pollenallergie unterdrücken. Pflanzliche Heilmittel behandeln den Körper weniger spezifisch, dafür ganzheitlich und zeigen nur selten Nebenwirkungen. Diese Erkenntnis führt zu einer Renaissance der Naturheilmittel. Damit auf die individuellen ­Bedürfnisse jedes Kunden eingegangen werden kann, wird eine spezifische Fachberatung mit ­Berücksichtigung des allgemeinen Gesundheitszustandes, ­anderen Erkrankungen und weiterer Medika­tionen durchgeführt.

Haben Sie noch einen persönlichen Tipp an Betroffene? Haut und Haare brauchen während der Pollen­ saison eine besondere Behandlung. Durch das vermehrte Waschen können sie austrocknen. ­Jojobaöl und spezielle Shampoos können da ­weiterhelfen.

Nach der Saison ist vor der Saison. Wie bereite ich mich als Allergiker am besten vor? Wer ein intaktes Immunsystem aufweist, zeigt meist schwächere Symptome auf allergene Pollen. Deshalb zahlt es sich aus, auf den eigenen Vitamin-C-, -B- und Zinkspiegel zu achten. Eine Nahrungsergänzungs-Mischung aus unserer Apotheke kann Sie dabei unterstützen. Stress wirkt sich übrigens negativ auf das Immunsystem aus! Bei Personen mit beschädigter Darmstruktur ist es lohnenswert, die Darmflora wieder aufzubauen, denn ein intakter Darm nimmt weniger Pollen auf. Schon diese zwei Hinweise zeigen, dass eine ganzheitliche Betrachtung des Körpers für eine erfolgreiche Behandlung unumgänglich ist.

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TopPeople

Soraya Oehler ist Pharmaassistentin und langjährige Mitarbeiterin der

Berg-Apotheke in Zürich am Stauffacher. Von Kind auf leidet sie unter diversen Allergien und Asthma.

«Früher waren Pflanzen die Bösen, ­heute erleichtern sie mir den Sommer» Als kleines Mädchen hatten Sie gesundheitlich zu kämpfen, womit genau? Ich litt vor allem unter Asthma und einer Allergie auf Nagetiere. Letzteres war weniger problematisch, davon konnte ich mich fernhalten. Doch während der Zeit der Gräserpollen wurde mein Asthma schlimmer. Damals musste ich hoch­ dosierte Cortison-Inhalationen als auch Antiallergika auf synthetischer Basis zu mir nehmen, dies wurde mir vom Lungenspezialisten verschrieben. Heute greifen Sie selten zu pharmazeutischen Produkten, was stimmte Sie um? Früher wusste ich kaum um die positive Wirkung der Pflanzen auf Heuschnupfen. Die Pflanzen ­waren die Bösen und schuld an meinen allergischen Symptomen. Aufgrund meiner Berufsausbildung in der Berg-Apotheke wurde ich eines Besseren belehrt. Besonders begeistert bin ich 6

vom Schwarze-Johannisbeeren-Spray für meine Nase und die Atemwege, welche damit viel weniger anschwellen. Das Spray erleichtert mir das ­Leben während der Pollenzeit, vor allem wenn ich mal abstauben muss. Und: Es schmeckt sogar richtig gut! Wie sieht ihr Präventivprogramm aus? Vor der Gräsersaison greife ich zu den PestwurzTabletten. Die Tinktur wäre mir zu anstrengend, weil ich dreimal pro Tag daran denken müsste, Tropfen einzunehmen. Das einzige pharma­zeu­ tische Produkt, welches ich heute zu mir nehme, sind Augentropfen, dies bei schönen Tagen und hoher Feinstaub­belastung. Antialler­gika und ­Cortison-Inhalationen brauche ich nicht mehr.


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Tipps

für eine beschwerde-freie Heuschnupfen-Saison

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Beim Autofahren die Fenster geschlossen halten.

Abends die Nase durchspülen, um Pollen zu entfernen.

Pollenschutzgitter an den Fenstern montieren.

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Strassenkleider nicht im ­Schlafzimmer deponieren.

Im Freien eine Sonnenbrille tragen.

Fussböden häufig feucht ­aufnehmen.

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Lange Haare vor dem Schlafen ausbürsten oder waschen.

Augen mit Kühl-Pads oder ­einem abgekühlten ­Augentrostsud beruhigen und ­abschwellen lassen.

Outdoor-Aktivitäten nach dem Pollenkalender richten (Siehe Seite 13).

4 Tagsüber die Fenster geschlossen ­halten. Nur morgens (Stadt) oder abends (Land) lüften. Nach ­Regen ebenfalls gut lüften.

8 Morgens und abends um Nase und Augen eine fettende Salbe auftragen, damit die ­Pollen auf diesen Stellen haften bleiben.

12 Finger weg von den Augen: ­Reiben verschlimmert die Symptome.

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TopHealth

Die Pollenallergie – was Sie darüber wissen sollten Laufende Nase, Niesattacken, tränende Augen – rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung leidet unter Heuschnupfen, oder korrekt ausgedrückt der «Pollenallergie». Wir verraten Ihnen, was im menschlichen Körper passiert, welche Faktoren die Aller­ gie beeinflussen und welche Pflanzen dafür verantwortlich sind.

Wieso reagiert der Körper allergisch? Betroffene reagieren auf gewisse Eiweisse von Blütenstaub fälschlicherweise mit Abwehrstoffen. Bestimmte Körperzellen schütten Entzündungsbotenstoffe aus, sogenannte Histamine. Diese be­wirken, dass sich die Blutgefässe ausweiten und dadurch Augenbindehaut oder Nasen­ schleim­haut anschwellen. Gleichzeitig verengen sich durch Histamin die Bronchien, was asthma­ ähnliche Reaktionen auslöst. Die Pollenallergie kann vererbbar sein und tritt meist erst ab Schulalter auf. Es gibt aber kein «Allergie-Gen». Eine Überempfindlichkeit bildet sich durch das kom8


plexe Zusammenwirken einer Vielzahl von verschiedenen Genen aus. Häufig sind auch Umweltfaktoren massgebend beteiligt. Welche Allergietypen gibt es? Eine Allergie im Allgemeinen ist zusammengefasst eine unerwünschte Überreaktion des Immun­ systems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe. Aktuell unterscheiden wir vier Typen von Allergien: Typ 1 | Die Sofortallergie: Darunter sind alle «klassischen» Allergien aufzulisten: Heuschnupfen, allergisches Asthma und Lebensmittelallergie mit Sofortreaktion. Der Organismus reagiert innert Sekunden bis Minuten auf den Reizstoff, weshalb in der Medizin vom Sofort-Typ gesprochen wird. Sie ist die häufigste Allergieform. Typ 2 | Zytotoxische Allergie: Nach dem Kontakt mit bestimmten Anti­ genen (Fremdsubstanz) wie Medikamenten, Chemikalien, Pestiziden bilden sich Immunkomplexe zwischen den Antigenen auf Zellmembranen und körpereigenen Antikörpern (Abwehrstoffe). Die Reaktion tritt innerhalb von Stunden ein. Aktivierte Killerzellen zerstören die mit Immunkomplexen behafteten körper­eigenen Zellen. Typ 3 | Verzögerte allergische Reaktionen: Die Symptome des dritten Typs , wie z. B. bei der Serumkrankheit, treten nach 6 bis 12 Stunden auf. Auch hier werden Immunkomplexe von Abwehrzellen zerstört. Hierbei werden gewebeschädigende Enzyme freigesetzt.

und so auch die Produktion von Pollen. Allgemein ist in Bezug auf die Klimaerwärmung eine zeit­ liche Verschiebung der Pollensaison zu registrieren: Birken und Eschen beginnen zwei bis drei Wochen früher zu blühen als noch vor 20 Jahren. Auch Gräserpollen treten etwa zehn Tage früher in Erscheinung. In Zukunft ist eine mögliche Pollenzunahme zu erwarten. Welche Pflanzen sind verantwortlich? Die Blüte eines einzigen Grashalms enthält laut aha! Allergiezentrum Schweiz rund vier Millionen Blütenpollen. Bei manchen Allergikern genügen bereits wenige Pollenkörner (beispielsweise sechs Roggen-Pollenkörner pro Kubik Luft), um eine heftige Reaktion auszulösen. Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern spielen die wesentlichsten Rollen:

  Bäume: Birke, Hasel, Erle und Esche (besonders häufig sind Birkenpollenallergien)

Typ 4 | Kontaktallergien: Ein Paradebeispiel für den vierten und zweithäufigsten Allergietyp ist das allergische Kontaktekzem, ein stark juckender Hautausschlag nach Hautkontakt mit Nickel, Chrom oder Kunststoffen. Die Abstsossung eines Transplantats ist z. B. auch eine allergische Reak­ tion des Typs 4. Nicht zu unterschätzen: das Klima Je nach Feuchtigkeit, Niederschlag und Temperatur siedeln sich in einem Gebiet unterschiedliche Pflanzen an. Logisch also, dass Klimaverhältnisse einen entscheidenden Einfluss auf das Vorkommen von allergieauslösenden Pollen haben. In den Alpen ist die Durchschnittstemperatur tiefer

Gräser: Süssgräser (zum Beispiel Mais, Roggen, Hafer)

  Kräuter: Beifuss und Beifuss-Ambrosie Entnehmen Sie bitte dem Pollenkalender auf ­Seite 13, welche Pflanzen wann blühen. 9


TopHealth

Heuschnupfen an Weihnachten? Wer glaubt, wenigstens in der Winterzeit vor Heuschnupfen hundertpro­ zentig sicher zu sein, hat sich zu früh gefreut. Einen Strich durch die Rechnung macht die winterresistente Purpurerle. Vor allem bei Kindern führt sie nachweisbar zu Immunreaktionen. Im sanktgallischen Buchs ist aufgefallen, dass der Baum seit etwa drei Jahren zwischen Weihnachten und Neujahr blüht. Aktuell blühte die Hasel im warmen ­Januar 2018 bis zu 2 Wochen zu früh.

Welche Pollen wirken allergen? Nicht jeder Blütenstaub bringt Allergiker zum Heulen. Verursacher von Heuschnupfen ist der Blütenstaub von windbestäubten Pflanzen, welche aus einzelnen Pollenkörnern besteht. Im Gegensatz zu ­insektenbestäubten Pflanzen müssen windbestäubte Pflanzen viele Pollen freisetzen, um die Bestäubung sicherzustellen. Je windiger das Wetter, desto weiter und zahlreicher wird der Pollen verbreitet. Bei Regen sinkt er tendenziell zu Boden und verursacht weniger Beschwerden, wobei ein Gewitter wiederum verstärkend wirken kann.

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Bin ich ein Pollenallergiker? Sie kennen die Symptome, sind sich jedoch nicht sicher, ob diese einer Pollenallergie zuzuschreiben sind? Schliessen Sie andere Allergien aus und lassen Sie sich testen. Besonders bei Kindern sollte genau abgeklärt werden, um welche Allergie es sich handelt. Eine unbehandelte Pollenallergie kann zu chronischem Asthma führen. Führend sind vor allem drei Testarten: 1. Hauttest: Lösungen, welche mögliche Allergieauslöser enthalten, werden auf dem Unterarm appliziert. 2. Bluttest: Im Blutbild wird nach Antikörpern gesucht, die als Reaktion des Immunsystems auf ein Allergen gebildet wurden. 3. Provokationstest: Die allergieauslösende Substanz wird unter ärztlicher Kontrolle verabreicht. So wird die allergische Reaktion absicht­ lich ausgelöst und kann beobachtet werden. Des Weiteren existiert auch ein Allergie-Erkennungs-Schnelltest, welchen Sie selbst durch­ führen können. Fragen Sie danach in Ihrer Topwell-Apotheke oder bestellen Sie ihn auf www.topwell.ch. Achtung vor Kreuzreaktionen Menschen mit einer Pollenallergie leiden häufig auch an Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dabei handelt es sich um eine Gruppenallergie, wobei auf scheinbar unabhängige Substanzen ­ gleichermassen reagiert wird. Schuld ist die Ähnlichkeit der Polleneiweisse bei gewissen Nahrungsmitteln, die der Körper nicht unterscheiden kann. Häufige Beispiele für eine Kreuzreaktion sind das Birkenpollen-Nuss-Kernobst- oder das Beifuss-Sellerie-Gewürz-Syndrom. Wer sich also auf Birkenpollen sensibilisiert hat, kann auch auf Äpfel und Nüsse allergisch reagieren und umgekehrt. Betroffene spüren die Reaktion meist durch ein Kribbeln im Gaumen, ein Brennen oder ein Jucken im Mundbereich oder an den Lippen. Teilweise treten sogar Schwellungen im Gesicht auf. Werden die Nahrungsmittel gekocht verzehrt, können die Symptome ausbleiben, denn Hitze zerstört viele Proteine.


Derartige Kreuzallergien beschränken sich keineswegs nur auf Allergene pflanzlichen Ursprungs. ­Allergiker, die Probleme mit Hausstaubmilben haben, leiden oft unter Kreuzallergien auf andere Milben­arten, Krustentiere, Muscheln, Schnecken oder Larven, die als Fischfutter Verwendung finden. Eine Person mit einer Latex­ allergie kann auf bestimmte Nahrungsmittel oder Pflanzen kreuzallergisch reagieren. Kreuzallergien im Überblick: Allergisch gegen

Mögliche Kreuzallergien

Baumpollen

Apfel Haselnuss Karotte Kartoffel Kirsche Kiwi Nektarine Pfirsich Aprikose Pflaume Sellerie Soja Feige

Beifusspollen

Gewürze Karotte Mango Sellerie Sonnenblumenkerne

Naturlatex

Ananas Avocado Banane Kartoffel Kiwi Tomate Esskastanie Pfirsich Mango Papaya Acerola-Kirsche Sellerie

Hausstaubmilben

Schalen- und Weichtiere (bspw. Muscheln, Schnecken)

Vogelfedern

Ei Geflügel Innereien

Gräser- und Getreidepollen

Mehl Kleie Tomate Leguminosen

Ambrosia

Melone Zucchini Gurke Banane

Ist Unverträglichkeit gleich Allergie? Sie sind in aller Munde: Laktose- und Glutenintoleranz. Im Gegensatz zu Lebensmittelallergien betreffen Unverträglichkeiten den Stoffwechsel des Körpers und nicht das Immunsystem. Menschen mit Milchunverträglichkeit produzieren kein oder zu wenig Laktase. Sie können Milchprodukte im Darm nicht oder nur unvollständig verdauen. Daraus resultieren Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Erbrechen oder andere, weniger spezifische Reaktionen wie Müdigkeit und Kopfschmerzen. Spricht man von einer Glutenintoleranz (Zöliakie) kann der Körper das Protein Gluten nur schlecht verwerten. Die Dünndarmschleimhäute werden ständig gereizt, wodurch Entzündungen entstehen. Mögliche Symptome sind Gewichtsverlust, Erbrechen und Durchfall. Mit Test Klarheit schaffen Allergien auf Pollen, Gräser und Lebensmittel ­beeinflussen Betroffene nicht nur saisonal. Eine schnelle und zuverlässige Diagnose erlaubt eine zielgerichtete Behandlung der Ursachen. Wir Topwell-Apotheker informieren Sie über den genauen Ablauf, erklären Ihnen persönlich die aufgeführten Sachverhalte und beraten Sie indivi­ duell. Zögern Sie nicht, wir sind für Sie da.

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TopHealth

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Pollenkalender Wann welche Pollen der wichtigsten allergenen Pflanzen in der Schweiz fliegen, zeigt der ­Pollenkalender. Mithilfe dieser Tabelle können Sie herausfinden, welche Pollen Ihnen ­Schwierigkeiten bereiten, und sich dement­ sprechend frühzeitig vorbereiten. Die aktuellen Informationen zum Pollenflug ­finden Sie unter www.pollenundallergie.ch.

Pollen pro m3 Luft in 10 Tagen

Dr. Labouvie empfiehlt Calcium besitzt eine antiallergische ­Wirkung. Durch den stabilisierenden ­Effekt der Zellmembran können die Allergene schlechter an der Zelle ­andocken und es entstehen weniger ­allergische Reaktionen. Deshalb ­empfehle ich, bei Sonnenallergie und Heuschnupfen ein Calciumpräparat ­einzunehmen.

Quelle Pollenkalender: Adaptiert von aha! Allergiezentrum Schweiz, www.pollenundallergie.ch

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TopLife

Schminktipps für Allergiker Rote Augen und eine laufende Nase machen einem gepflegten Gesichts-Make-Up einen Strich durch die Rechnung. Die Mascara verschmiert beim Niesen und die einst abgedeckten roten Flecken im Gesicht machen sich von Stunde zu Stunde wieder mehr bemerkbar. Nebst Nase und Augen gibt es bei Allergikern noch weitere empfindliche Partien im Gesicht. ­ Folgende Tipps von Sarah ­Poletti, Leiterin Parfümerie ApothekeJona, ­zeigen auf, wie diese am besten zu pflegen sind und so gar nicht erst zu Problem­zonen werden.

Prophylaxe:

Schminktipp:

Prophylaxe:

Schminktipp:

Auch die Lippen können unter ständiger Trockenheit leiden. Eine intensive Lippen­pflege ist unumgänglich. Eventuell lohnt sich sogar ein Lippen­ peeling und tagsüber sicher­lich eine Lippen­ pflege mit integriertem Sonnenschutzfaktor.

Verwenden Sie gut pflegende, cremige Lippenstifte, die nicht austrocknen. Schon mal ein Lippenpflegeöl mit Farbe probiert?

Abends eine Nasen­ spülung durchführen. Sanddornölkapseln ­einnehmen, diese spenden die nötige Feuchtigkeit für die Schleimhäute.

Es lohnt sich, ins Schmink­ etui eine Nasensalbe einzustecken. Am besten eine, die mit Meersalz angereichert ist. Das verleiht tagsüber Feuchtigkeit, bildet eine Schutzschicht und vermeidet so den Direktkontakt mit den Pollen.

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Prophylaxe:

Schminktipp:

Prophylaxe:

Schminktipp:

Augen können häufig ge­ rötet sein, tränen und ­jucken. Hierbei empfiehlt es sich, allfällige Kontaktlinsen in der akuten Pollenzeit durch eine Sehbrille zu ersetzen. Draussen gilt sowieso: An schönen ­Tagen Sonnenbrille tragen! Abends lohnt es sich, die Augen mit einem Schwarzteebeutel zu behandeln, das wirkt abschwellend und beruhigend.

Sollte Augenlidschatten verwendet werden, rät es sich, einen in cremiger Form aufzutragen. Auf Pailletten und Produkte mit Glanz verzichten. Ebenfalls keinen Kajal im oberen und unteren Lidinnenrand benutzen. Abends einen milden Augenmake-Up-­Entferner benutzen. Lidrandpflege nicht vergessen, diese spendet genügend Feuchtigkeit.

Nicht neu, aber immens wichtig sind das regelmässige Auswechseln der Bettwäsche, das Aufbewahren der Kleider ausserhalb des Schlafzimmers und das regel­mässige Kämmen der Haare. So ­haben Pollen keine Chance, mit Haut und Haaren in Kontakt zu treten.

A und O ist die gründliche Reinigung der Gesichtshaut vor dem Schlafen und nach der Nachtruhe! Die Haut arbeitet auch während des Schlafs. Sie befreit sich von Talg und Schweiss. Nach der Reinigung keine zu aktiven (regenerierenden, Antiaging-, durchblutungs­ anregenden usw.) Cremes auftragen, die Haut soll zur Ruhe kommen. Eine ­Tagescreme mit Sonnenschutzfaktor ist hingegen empfehlenswert, sie schafft eine Schutzschicht und vermeidet den Direktkontakt mit den Pollen.

Allgemein gilt: Hände weg von parfümierten ­Kosmetikprodukten. «Dermatologisch und augen­ärztlich getestet» sind Indizien für einen gut verträglichen Artikel. Und zu guter Letzt – meist ist weniger mehr. Verzichten Sie während der Pollensaison auf übermässiges Gesichts-Make-Up.

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TopLife

Produkte

LAUDER Advanced Night Repair Eye Concentrate Matrix 15 ml Hyaluronsäure spendet der dünnen Haut ums Auge Feuchtigkeit und wirkt beruhigend. Zusätzlich baut es eine Schutzfunktion auf, entschlackt die Haut auf milder Basis. Das Serum ist mit Ihren persönlichen ­Kosmetikprodukten pro­ blemlos kombinierbar und ist geeignet für Jung und Alt, für Mann und Frau.

SIMILASAN BlephaCura Liquid 70 ml Similasan BlephaCura dient zur Linderung und begleitenden Behandlung von Lidrandentzündungen ­sowie zur täglichen Lidrand­pflege und -hygiene. Similasan BlephaCura unterstützt und fördert den n ­ atürlichen Heilungsprozess bei Entzündungen und ­Reizungen der Lidränder.

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Sarah Poletti ist Drogistin und Leiterin der ­Parfümerie in der ApothekeJona

Sarah Poletti’s Schminktipps für Allergiker Starten Sie mit einem Basis-Schminkset für Allergiker sorgenfrei in den Frühling. Sarah ­Poletti’s Auswahl der Produkte basiert auf ihrer langjährigen ­Erfahrung mit Kundinnen und Kunden als auch der erwiesenen Verträglichkeit der Inhaltsstoffe jedes einzelnen ­Artikels. Beginnen Sie so Ihre morgendliche Routine:

1. 2.

Reinigen Sie Ihre Gesichtshaut mit ­einem ­milden Produkt.

6.

«Blepha­Cura Liquid» von Similasan. (wenn ungeschminkt) bei Bedarf

­danken.

7.

­wiederholt werden.

den Sie am ­besten wasserfesten Kajal. Tragen Sie diesen nicht auf

Verwenden Sie eine kleine Menge des

Sie beim Lidschatten auf Pailletten

­«Advanced Night Repair Eye Concentrate M ­ atrix» von Estée Lauder für Ihre

oder glanzenthaltende Produkte.

8.

Tragen Sie ein feuchtigkeitsspendendes

aufbaut.

9.

­Kombination in Form von getönter ­Sonnencreme oder Tagescreme handeln.

Wer Lippenstift mag, versucht sich am besten mit unparfümierten, ­cremigen und pflegenden

ohne Sonnen­schutz auf und greifen es kann sich hierbei auch um eine

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Tragen Sie Ihre Tagescreme mit oder Sie danach zu ­einem leichten Make-Up,

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der Wasserlinie auf. Verzichten

Augenpartie.

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weise weg. Die gestresste und ­gerötete Haut wird es Ihnen

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TopSpecial

Rüstig im Rentenalltag Sie tragen einige Jahrzehnte Erfahrung im Rucksack? Haben Sie das Pensionsalter erreicht und ­dürfen sich, dank mehr Zeit das Leben frisch nach Ihrem Gusto gestalten? Gerne begleiten wir Sie dabei und zeigen Ihnen im Rahmen unseres Monatsthemas «Rüstig im Rentenalltag» Chancen und inspirierende Sichtweisen im Alter auf.

Die Besser-leben-Liste Menschen im Pensionsalter stehen vor einem Rhythmuswechsel. Familienfrauen haben ihre Kinder aus dem heimischen Nest verabschiedet, einst Berufstätige wachen morgens ohne konkreten Jobauftrag auf. Die Anspannung ist im Vergleich zu früheren Tagen weniger intensiv, dafür haben die Möglichkeiten zur Entspannung zugenommen. Zeit, um endlich das zu tun, was schon immer zu kurz kam. Schreiben Sie sich eine Liste: Wovon haben Sie geträumt? Welchen Ausflug wollten Sie seit Jahren unternehmen? Welche Menschen haben Sie schon lange nicht mehr besucht?

Essen als Energiequelle Sich wertschätzen und sich lieben bedeutet auch, gesundes Essen zu sich zu nehmen. «Du bist, was du isst», zählt im Alter noch mehr als in jüngeren Jahren. Ihre Ernährungsweise beeinflusst beispielsweise die Knochengesundheit und vermindert somit auch die Sturzgefahr. Achten Sie auf die Calcium-Einnahme in Bezug auf Lebensmittel. Kontakte knüpfen Alleinsein muss nicht mit Einsamkeit gleichgesetzt werden. Wer ohne einen Partner das neue Lebenskapitel aufschlägt, findet Gleichgesinnte in wiederkehrenden Gesprächsrunden, sportlichen Organisationen oder auf Tagesreisen. Dabei ist Geduld ein wichtiges Thema. Ehrenwerte Bekanntschaften basieren auf gegenseitiger Offenheit und brauchen Zeit. 19


TopSpecial

«Das ist eben so im Alter» Nehmen Sie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden oder andere Leiden nicht in Kauf. Schmerzen sind Signale des Körpers, der mitteilen möchte, dass etwas nicht stimmt. Begegnen Sie Beschwerden nicht mit Panik oder Angst, nehmen Sie diese ernst und lassen Sie sich in einem ersten Schritt in Ihrer Topwell-Apotheke beraten. Die Gesundheit ist Ihr höchstes Gut, ­setzen Sie sich dafür ein. Auf dieser Doppelseite haben wir für Sie typische Herausforderungen im Alter zusammengefasst und zeigen auf, wie Sie diese in den Griff kriegen. Sehen Sie das neue Lebenskapitel als Projekt: Ihr persönliches «Projekt Alter». Sie sind Kapitän. Sie bestimmen, wohin das Boot steuert. Und: Sie sind nicht alleine. Für mehr Inputs oder Beratungsgespräche freut sich Ihre Topwell-Apotheke auf Sie. Das Alter bringt vor allem im Gesundheitsbereich viele neue Themen mit sich. Häufige Herausforderungen und beste Handlungsmöglichkeiten möchten wir Ihnen im Rahmen unseres Monatsthemas «Rüstig im Rentenalltag» vorstellen. Fühlen Sie sich häufig müde? Gehören Sie häufig zu den Ersten, die es bei einer Grippe erwischt, weil Ihr Immunsystem geschwächt ist? Möglicherweise gehören Sie zu den Menschen, die zu wenig Mikronährstoffe zu sich nehmen,

ohne dass Sie es wissen. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um kleinste Nahrungsbestandteile wie Vitamine und Mineralstoffe, die aber lebensnotwendig sind. Sie sind für das Zellwachstum und die Bereitstellung von Energie zuständig. Unser Organismus kann diese Stoffe aber nicht selber produzieren, wir müssen sie über die Nahrung aufnehmen. Dazu kommt, dass nicht jeder Mensch die gleiche Zusammensetzung an Mikronährstoffen benötigt. Je nach Alter, Geschlecht oder Gesundheitszustand unterscheidet sich der Bedarf. Wir helfen Ihnen dabei, die richtigen Bausteine für Ihren Körperhaushalt zu finden, damit Ihr Stoffwechsel optimal funktioniert. Wie gesund sind Ihre Knochen? Gehören Sie zur Risikogruppe für Osteoporose? Ab dem Alter von 50 Jahren beträgt die Wahrscheinlichkeit, eine osteoporotische Fraktur zu erleiden, in der Schweiz 51 % bei Frauen und 20 % bei Männern. Im Volksmund wird diese Er­ krankung des Skelettsystems auch «Knochenschwund» genannt. Die Knochen verlieren durch den Abbau von Knochenmasse an Dichte. So werden sie porös und das Risiko für Knochenbrüche steigt. Es empfiehlt sich, frühzeitig genügend Vitamin D3 und Calcium zu sich zu nehmen. Eine ausgewogene Ernährung (Säure-Basen-Haushalt) und ausreichende Bewegung beugen ebenfalls Osteoporose vor. Gerne erklären wir Ihnen detailliert, wie Sie diese Tipps in Ihren Alltag einbauen können und empfehlen Ihnen bei Bedarf nütz­ liche Präparate. Bei einem Verdacht auf Osteo­ porose können wir in einigen Apotheken direkt vor Ort Ihre Knochendichte messen. Dies erfolgt komfortabel an der Hand und das Ergebnis steht innert wenigen Minuten fest. In fortgeschrittenen Fällen empfehlen wir eine Arztkonsultation und medikamentöse Behandlung. Schwache Muskeln? Häufiges Ohrensausen oder gar Gehörverlust? Haben Sie schon Ihren ­Vitamin-D3-Spiegel testen lassen? Einerseits ist dieses Vitamin für den gesamten Bewegungsapparat, vor allem für die Muskeln, verantwortlich. Andererseits spielt Vitamin D bei Herz-Kreislauferkrankungen, neurologischen Erkrankungen, Infektionen und Auto­ immunerkrankungen eine grosse Rolle. Einige Anwender berichten sogar über das Verschwinden von Ohrensausen durch die Einnahme von Vitamin D. Wer auf natürliche Weise für genü-

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Dr. Labouvie empfiehlt

ü Rauchen Sie nicht, Ihre Gefässe danken es Ihnen. ü Essen Sie genügend Früchte, Gemüse und Voll-

kornprodukte. Verzichten Sie auf tierische Fette und ­setzen Sie auf fettarme Milchprodukte. Übrigens: Gemüse und Früchte können in unterschiedlichster Form konsumiert werden. Zaubern Sie ein leckeres Mus, einen frischen Saft oder eine wärmende Suppe in Ihren Menuplan.

ü Trinken Sie viel! Am besten Tee oder Wasser.

­ lkohol muss nicht völlig ausgeschlossen werden, solange damit sparsam umgegangen A wird.

ü Sparen Sie beim Speisesalz. Zu viel Salz in der Ernährung kann den Blutdruck erhöhen. Seien Sie dafür grosszügig mit frischen Kräutern, Curry, Muskat oder anderen ­natürlichen Geschmacksbomben.

ü Sorgen Sie für regelmässige Bewegung, so pflegen Sie Körper und Geist. Am Besten an der frischen Luft. Ansonsten kurbelt auch zügiges Ab­stauben oder Wäsche­ aufhängen den Kreislauf an. Oder tanzen Sie – zur Radiomusik, den Tönen Ihres ­Plattenspielers, Fernsehers oder iPods!

ü Dauerstress vermeiden! Stress schadet der Gesundheit und den Gefässen. ü Beobachten Sie Ihr Gewicht. Der Körperfettanteil liegt bei normalgewichtigen Frauen

zwischen 20 bis 30 %, bei normalgewichtigen Männern zwischen 10 bis 20 %. Dies gilt unter Berücksichtigung des Alters.

ü Schreiben Sie sich «Vorsorge» hinter die Ohren. Früherkennung bewahrt in den meisten Fällen vor gefährlichen Erkrankungen und erspart zeit­intensive Behandlungen.

ü Lernen Sie etwas Neues. Jede Herausforderung ist gut für das Gehirn und wirkt dem ­geistigen Abbau im Alter entgegen.

ü Falls Ihr Gehör nicht mehr das Beste ist: Schaffen Sie sich eine Hörhilfe an. Sonst gehen Sie in Gruppen unter, anstatt ein aktives Mitglied zu sein.

ü Lachen Sie. Das löst Glückshormone aus und stimmt fröhlich, ob Sie es glauben oder nicht, probieren Sie es aus!

gend Vitamin D3 sorgen will, sollte seine Haut regelmässig 10 bis 15 Minuten der direkten Sonnenstrahlung aussetzen. Sonnenschutz nicht vergessen! Häufig ist es ab einem gewissen Alter unerlässlich, den Vitamin-D3-Spiegel durch geeignete Präparate zu stützen. Wir zeigen Ihnen wie. Sie fühlen sich topfit, wollen sich Ihrer Gesundheit dennoch hundertprozentig sicher sein? Schliessen Sie mittels Test Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte, virale und bakterielle Infekte wie auch Nierenerkrankungen aus. Die Rede ist von einem Bluttest. Was wir brauchen, ist eine geringe Menge Ihres Blutes, die wir durch einen Fingerpiks entnehmen. Ihre Blutwerte verraten uns vieles über Ihre Gesundheit. Viele Unstimmigkeiten im Körper sind nicht sofort wahrzu­ nehmen, da sie keine spezifischen Beschwerden auslösen, wie beispielsweise erhöhte Cholesterin­

werte. Bleiben sie jedoch langfristig unbehandelt, besteht eine erhöhte Gefahr für Folgekrank­ heiten. Eine Vorsorgemessung ab 35 Jahren ist deshalb von Fachleuten empfohlen. Des Weiteren empfehlen wir Ihnen einen «HerzCheck». Jede vierte erwachsene Person in der Schweiz, also rund 1,5 Millionen Menschen, hat einen erhöhten Blutdruck. Ebenso wie beim ­Cholesterin ist dieser nicht direkt spürbar, dennoch sind die Auswirkungen fatal. Herz-Kreislauf-­ Erkrankungen sind Todes­ursache Nummer eins, bei Männern und Frauen fast gleich häufig. So legen wir Ihnen einen Check wortwörtlich ans Herz. ­Reservieren Sie noch heute Ihren Termin in einer unserer Topwell-Apotheken.

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