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4 Gute Vorsätze Es zu wollen, reicht nicht 15 Hygiene Der beste Schutz vor Grippe 26 Gourmet Petersilie – beliebt und gesund 29 Vitamin D Das Sonnenvitamin

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EDITORIAL 2 / 3

Das erwartet Sie in dieser Ausgabe 4 Im brennpunkt Wie setzt man gute Vorsätze um? 12 Wissen rundum Was wäre, wenn? 15 Wissen Hygiene – der beste Schutz vor Grippe. 16 Interview «Schweizer fluchen ähnlich wie die Deutschen.» 19 10 Tipps Kraft tanken nach der Grippe. 23 Wissen Darmflora – die Macht der Bakterien. 26 Gourmet Petersilie – beliebt und gesund. 29 Wissen Vitamin D, das Sonnenvitamin. 30 Ausflugstipps Heisse Kufen, coole Bahnen.

TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

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Gute Vorsätze Liebe Leserinnen, liebe Leser Ich gebe es zu: Ich nehme mir keine guten Vorsätze vor. Jedenfalls nicht mehr. Nicht, dass es nichts gäbe, was zu ändern sich lohnen würde. Aber meine guten Vorsätze, jeweils an Silvester gefasst, erlebten schon den nächsten «Morgestraich» selten bis nie. Deshalb lasse ich es sein. Vielleicht sieht das bei Ihnen anders aus. Wenn Sie Ihre guten Vorsätze bis jetzt halten konnten, sind das immerhin schon zwei oder mehr Wochen. Dann lohnt es sich für Sie, diese Ausgabe des TopPharm Apotheken Ratgebers zu lesen, denn TopPharm kümmert sich die nächsten Wochen sozusagen um Ihre guten Vorsätze – in diesem Heft und in Ihrer TopPharm Apotheke. Egal ob Rauchstopp, Abnehmen oder sich einfach etwas Gutes tun – Ihr Gesundheits-Coach berät Sie gern. Ein nicht unbedingt guter Vorsatz wäre es, mit dem Fluchen aufhören zu wollen, denn Fluchen ist gesund. Und tief verankert. Demenzkranke können auch dann noch mit Schimpfwörtern um sich werfen, wenn sie schon lange die Namen ihrer Verwandten vergessen haben. Mehr zu den Gepflogenheiten des Fluchens erfahren Sie im Interview auf den Seiten 16 und 17. Geflucht wird dann und wann auch auf Schlittelpisten. Lesen Sie unsere Ausflugstipps zu den schönsten Schlittelbahnen der Schweiz auf den Seiten 30 und 31. Einen gesunden und vergnüglichen Winter wünscht Ihnen im Namen der gesamten Redaktion Ihr Christoph Baumgartner

IMPRESSUM Ausgabe Nr. 1, Januar 2014. Herausgeberin: TopPharm AG, 4142 Münchenstein, ratgeber@toppharm.ch, Tel. 061 416 90 90. Anzeigen: Tanja Dirschnabel. Leitung Marketing und Kommunikation: Judith Lanz. Projekt­leitung: Caroline Kuster. Redaktion: Christoph Baumgartner. Mitarbeit: Beat Felber, Christine Micheloud, Dr. Klaus Duffner, Jürgen Schickinger, Patricia Heyne. Druck und Versand: Swissprinters AG, Zofingen. Auflage: Druck 535 948, WEMF 523 726. Gestaltung: rotor agentur für kommunikation, Zürich. Der Abdruck oder die Publikation im Internet ist nur mit ausdrücklicher Ge­nehmigung der Redaktion gestattet.


Jetzt zieh ichs voll durch!


Brennpunkt 4 / 5

«Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun!»

(Goethe)

Sie kommen so sicher wie das Amen in der Kirche: die guten Vorsätze. Silves­ ter für Silvester nimmt man sich vor: «Ab morgen wird alles anders!» Und Ende Jahr ist trotzdem alles beim Alten geblieben. Von Christoph Baumgartner

TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

Geht das Jahr zu Ende, zieht man Bilanz. Ist man nicht ganz zufrieden, steckt man sich Ziele für das neue Jahr. Aber häufig sind die Zielvorgaben nicht ganz realistisch. Oder man hat schon aufgegeben, sich etwas vorzunehmen, weil man sich das Scheitern ersparen will. Wie gut tun uns gute Vorsätze eigentlich? Oder anders gefragt: Wie schafft man es, das umzusetzen, was man in seinem Leben gern ändern möchte? Würde man Herrn oder Frau Schweizer bitten, eine Liste mit den Top Ten der guten Vorsätze aufzustellen, würde sie wohl so oder ähnlich aussehen: mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen, mehr Sport treiben, endlich etwas abspecken, die eigene Gesundheit verbessern, sein Äusseres besser pflegen und sich bewusster ernähren, die Zeit besser einteilen oder einfach das Leben mehr geniessen.

Der Klassiker unter den guten Vorsätzen lautet: Ab Neujahr höre ich mit dem Rauchen auf. Unter den Schweizern gibt es derzeit rund 28 Prozent Raucher, mehr Junge als Alte, mehr Männer als Frauen. Laut einer Umfrage will rund jeder Zweite mit der Qualmerei aufhören. Ohne fremde Hilfe führt das aber nur in drei Prozent der Fälle zu einer dauerhaften (mindestens einjährigen) Rauchfreiheit. Wenn Patienten schon nur in einem einmaligen Kurzgespräch beraten werden, erhöhen sich die Erfolgsaussichten auf fünf Prozent, bei wiederholter intensiver Beratung plus Nikotinersatz auf 20 bis 30 Prozent. Zum guten Vorsatz gehören also auch ein guter RauchstoppPlan und ein kompetenter Gesundheits-Coach.

«Ab Neujahr höre ich mit dem Rauchen auf!» Laut einer Umfrage des deutschen Allensbach-Instituts liegen gute Vorsätze voll im Trend: Sie werden von immer mehr Menschen gefasst. Die Liste der Ziele und Wünsche verdeutlicht, dass man gern Stress verringern würde. Die Anforderungen aus Job, Haushalt und Familie unter einen Hut zu bringen, belastet Frauen wie Männer meist gleichermassen. Doch häufig rufen die selbst gefassten Vorsätze zusätzlichen Stress hervor. Da hat man vor dem Partner oder auch vor guten Freunden verkündet: «Das mache ich dieses Jahr ganz anders, ihr werdet sehen», und schon wenige Tage später ertappt man sich » Seite 7


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Brennpunkt 6 / 7

Dr. Lotti Schmid-Ineichen, eidg. dipl. Apothekerin, FPH in Offizin Pharmazie und in klassischer Homöopathie, TopPharm Apotheke Parfümerie Liechti in Reinach (BL)

dabei, wie einem die Einhaltung der Vorsätze schwerer und schwerer fällt. Man gönnt sich Ausnahmen, wird nachlässiger und scheitert zuletzt ganz daran. Oft bleiben gute Vorsätze deswegen genau das, was sie waren – eben nur gute Vorsätze, denn diese beziehen sich meist auf Angewohnheiten, die man bereits lange pflegt und die sich nur mit einiger Anstrengung ändern lassen. Langjährige Lebensgewohnheiten zu ändern, ist schwer, denn wer verzichtet schon gern auf lieb gewonnene Rituale oder ändert seine Essgewohnheiten? Deshalb ist es ratsam, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

Langjährige Lebensgewohn­ heiten zu ändern, ist schwer. Oftmals werden die Ziele aber auch einfach zu hoch gesteckt, was meistens schon der Anfang vom Ende ist. So schnell, wie man es gern hätte, zeigen beispielsweise Sportaktivitäten keine Ergebnisse. Möglichst sofort sollen der Bauch flach, die Oberschenkel straff und die Kondition verdoppelt sein. Zu grosser Ehrgeiz, gepaart mit zu wenig Geduld, führt schnell zu Überforderung und Frustration. Die Überzeugung reift, dass die Anstrengungen sich doch nicht lohnen. Wer zu viel von sich erwartet, wird sich selbst enttäuschen: Der Vorsatz, ab morgen gar keine Schokolade mehr zu essen, ist eher zum Scheitern verurteilt, als wenn man sich vornimmt, nach und nach die Menge zu reduzieren. » Seite 9

5 Fragen Welche Vorsätze haben Sie sich fürs neue Jahr vorgenommen? Als guten Vorsatz fürs 2014 habe ich mir vorgenommen, nach einigen Jahren wieder einmal einen Gesundheits-Check zu machen. In meinem Umfeld gab es gegen Ende des letzten Jahres einige gesundheitlich bedingte «Schock»-Nachrichten, sodass ich mir fest vorgenommen habe, etwas für meine Gesundheitsvorsorge zu tun. Halten Sie das auch ein? Ich möchte meinen Vorsatz möglichst noch im Januar in die Tat umsetzen. Wie können Sie als Apothekerin helfen, wenn sich jemand beispielsweise einen Rauchstopp vorgenommen hat? Das beginnt mit guter Beratung meinerseits. Der Wille des Kunden ist aber der entscheidende Faktor. Wenn jemand wirklich will, können wir ihm in der Apotheke psychologische und auch moralische Unterstützung anbieten. Wir können Termine zur Verlaufskontrolle vereinbaren, und im Falle eines Rauchstopps können wir auch Unterstützung in Form von Nikotinkaugummis, -pflastern, -inhalern und Microtabs anbieten. Und wie sieht es aus, wenn jemand sein Gewicht reduzieren möchte? Da sieht es ganz ähnlich aus. Gute Beratung und der Wille des Kunden sind auch hier die entscheidenden Faktoren. Als Apothekerin kann ich Tipps und Ratschläge für eine Ernährungsumstellung geben. Dazu bieten wir Unterstützung in Form von Tabletten und Ersatzmahlzeiten wie Drinks, Suppen, Riegel und vieles mehr an. Was raten Sie generell, wenn es um gute Vorsätze geht? Man nimmt sich lieber nur einen guten Vorsatz vor, dafür kann man diesen dann auch umsetzen. Es empfiehlt sich, gerade bei einem Rauchstopp oder wenn man das Gewicht reduzieren möchte, einen guten Freund, eine gute Freundin oder jemanden aus der Familie einzuweihen. So kann man sich bei einem «Tief» Unterstützung holen. Man sollte sich auch nicht entmutigen lassen, wenns beim ersten Mal nicht zu 100 Prozent klappt. Meistens benötigt man mehr als einen Versuch. Die Fragen stellte Christoph Baumgartner.


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Brennpunkt 8 / 9

Erschwert wird ein Veränderungsprozess oft durch ein Phänomen, das man «eingebaute Misserfolgsfalle» nennt: Der Elan für gute Vorsätze schwindet oftmals schnell, und dringend notwendige Veränderungen werden so nicht umgesetzt. Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, ohne sich über die dafür notwendigen Verhaltensänderungen Gedanken zu machen, fühlt sich meist nach kurzer Zeit überfordert und gibt die Vorsätze rasch wieder auf. Je häufiger man seine Vorsätze nicht umsetzen kann und versagt, umso weniger glaubt man daran, dass man selbst überhaupt zu einer Verhaltensänderung fähig ist. Man gerät in einen Teufelskreis. Der Dreiklang «Vorsatz – Mass – Disziplin» ist der Schlüssel dafür, alte Verhaltensmuster zu durchbrechen und durch neue Gewohnheiten zu ersetzen.

Bei jedem Wunsch nach Veränderung ist es wichtig, realistisch zu bleiben und keine überhöhten Ziele zu verfolgen.

«Vorsatz – Mass – Disziplin» ist der Schlüssel. Diejenigen, die es schaffen, ihre Vorsätze umzusetzen, stecken sich Ziele von wirklicher persönlicher Bedeutung. Sie haben bereits Freude an den Tätigkeiten, » Seite 11

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Brennpunkt 10 / 11

die zur Erreichung ihrer Ziele erforderlich sind. Geschickt über das ganze Jahr verteilt, können viele kleine Änderungen bisheriger Angewohnheiten langsam, aber sicher zu guten Gewohnheiten werden, die vielleicht mit der Zeit eine ganze Liste erfüllter Vorsätze ergeben. Dann – und nur dann – gehören Sie zu den Glücklichen, die zu Beginn eines Jahres gar nicht mehr alles besser machen müssen, denn Sie sind ja schon zufrieden mit sich!

Tipps, damit die Vorsätze halten: ■■

Silvester ist nicht Grund genug: Fassen Sie keine guten Vorsätze, nur weil das Jahr endet.

■■

Setzen Sie sich Ziele, die für Sie persönlich wichtig sind.

■■

Eins nach dem anderen: Ein guter Vorsatz reicht.

■■

■■

Setzen Sie sich ein konkretes Ziel. Formulieren Sie Ihren Vorsatz aus und setzen Sie sich eine realistische Zeitvorgabe. Suchen Sie sich einen «Sparring-Partner», denn zu zweit sind die Motivation und der Spassfaktor sicher höher.

■■

Belohnen Sie sich, wenn Sie erste Erfolge erzielt haben.

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Fremdsprachen statt Fernsehen

Hyvää päivää! Namaste! Selamat pagi! Bonjour! Hello! Kalimera! Goddag! Buenas días! Dobrý den! Ciao!

Wer hat es sich nicht schon vorgenommen: Ab sofort gucke ich weniger Fernsehen! Jeder Schweizer konsumiert täglich im Schnitt 7,5 Stunden Medien. Da kommen in einem 80-jährigen Leben sage und schreibe 25 Jahre zusammen. Würden wir von unserem Medienkonsum ab dem 30. Lebensjahr täglich eine Stunde wegnehmen, könnten bis zur Pensionierung locker zehn oder mehr Sprachen gelernt werden. Tat­sächlich rechnet man für Erwachsene, bei normaler Lernweise von sechs Wörtern pro Stunde und Tag, für das Erlernen von 4000 Wörtern 70 Wochen, also rund eineinhalb Jahre.

Andere Zeiten, andere Wünsche Hatte man früher andere gute Vorsätze? Der bekannte amerikanische Liedermacher Woody Guthrie listete eine ganze Reihe von Vorhaben auf, die er ab Neujahr 1942 besser machen wollte, darunter Dinge, die auch heute noch weit oben stehen: gesünder essen, mehr gute Bücher lesen, nicht so viel Geld ausgeben, fröhlich bleiben oder keine Zeit verplempern. Hingegen gilt, sich häufiger die Zähne zu putzen, saubere Kleider und Schuhe zu tragen oder öfter die Socken zu wechseln, heutzutage als Selbstverständlichkeit. Auch der Vorsatz, mehr Radio zu hören, wäre eher ungewöhnlich. Ein sicher typischer Wunsch seiner Zeit ist der folgende: helfen, den Krieg zu gewinnen und den Faschismus zu besiegen.

Rund um den Globus

0 2

G R VO

Gute Vorsätze fürs neue Jahr scheinen ein weltweites Phänomen zu sein. In Indonesien (95 %), Südafrika (93 %) und China (92 %) will fast jeder Befragte das Jahr für positive Veränderungen nutzen. In Japan, Deutschland und der Schweiz sind es rund zwei Drittel der Bevölkerung. Dagegen zeigen die Ungarn (26 %) nur sehr wenig Begeisterung für gute Vorsätze. Während in ärmeren Ländern eher finanzielle Veränderungen Priorität haben, also mehr Geld zu verdienen (21 %) oder mehr zu sparen (16 %), sind es in Mitteleuropa weniger Stress, mehr Gesundheit und mehr Zeit für die Familie. 100 90

% 95  %

93  %

92  %

80 70

66  %

60 50 40 30 20 10

26  %


Wissen rundum 12 / 13 Zusammengestellt von Dr. Klaus Duffner

Willen «Willensexperimente» an der Universität Zürich haben gezeigt, dass diejenigen, die ihre Willenskraft als limitiert einschätzen, auch schneller aufgeben. Dagegen kapitulieren diejenigen, die ihren Willen als unerschöpfliche Ressource betrachten, deutlich seltener und sind damit erfolgreicher. Wichtig sei es, sich ganz konkrete Vorgaben zu machen: am Donnerstagabend ins Fitness, am Montagmorgen joggen oder am Sonntag eine Schwimm-SaunaRunde. Das ist sinnvoller als der wage Vorsatz, «im nächsten Jahr mehr

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Sport zu machen».

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MONTAG

Stunden, Tage, Monate …

Hält nur bis Mittwoch

Wie lange halten die guten Vorsätze? Nach einer Umfrage mit 1268 Teil-

Eigentlich ist der Montag ein unbeliebter

nehmenden waren das bei vier Prozent der Befragten nur wenige Stunden,

Tag. Trotzdem nehmen viele gerade den

bei drei Prozent wenige Tage und bei acht Prozent zwei bis drei Wochen.

Montag als Startpunkt für ein besseres

15 Prozent gaben an, den guten Vorsatz zwei bis drei Monate durchzu­

Leben. Gemäss einer kürzlich veröffent-

halten, und 54 Prozent sogar über drei Monate. Bei diesen guten Langzeit­

lichten Auswertung von Suchanfragen,

erfolgen stellt sich die Frage, warum so viele Menschen am Ende eines

die zwischen 2008 und 2012 auf Eng-

jeden Jahres wieder von Neuem gute Vorsätze anpeilen ...

lisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch und Chinesisch bei Google eingegeben

2 Monate

wurden, zeigten die Montage die häufigsten Nachfragewerte zum Thema «Rauchstopp». Ähnlich gute Vorsätze scheint es

1 Monat

auch bei Diäten zu geben. Allerdings wird der Salat am Montag nicht selten TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

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WISSEN 14 / 15

Gute Hygiene ist der beste Schutz vor Grippe

Von Dr. Jürgen Schickinger

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Mit einfachen Mitteln kann man die Gefahr, sich mit einem Grippevirus zu infi­ zieren, vermindern. «Vor dem Essen, nach dem Essen: Händewaschen nicht vergessen», reimen Kindergärtnerinnen für ihre kleinen Schützlinge. In Grippezeiten gehört häufiges Händewaschen mit Seife zu den wichtigsten Massnahmen, um zu verhindern, dass Grippeviren ungebremst von Mensch zu Mensch gelangen. Es funktioniert nachweislich und zuverlässig. Und es funktioniert nicht nur zur Vorbeugung einer Grippe. Das sogenannte «Genfer Modell» hat beispielsweise zum Ziel, die Übertragung von Spital­ keimen insbesondere durch bessere Handhygiene zu reduzieren. Die Strategie wird überall in der Welt mit Erfolg angewendet – auch in Ländern mit tiefem Einkommen. Die an die Gesundheitssysteme vor Ort angepassten Aufklärungskampagnen haben die Rate der guten Handhygienepraktiken von 51 auf 67 Prozent angehoben. Die verbesserte Reinlichkeit blieb mindestens zwei Jahre nach ihrer Einführung bestehen und verbreitete sich sehr häufig im ganzen Land. Dieses Resultat ist ein Sieg für die Patienten­ sicherheit. Spitalkeime werden in erster Linie über die Hände des Pflegepersonals übertragen. Jeden Tag stecken sich so weltweit 1,4 Millionen Patienten an. Handhygiene ist auch gegen die besonders gefährlichen multiresistenten Keime, gegen die die meisten Antibiotika nicht mehr anschlagen, der wichtigste Vorbeugefaktor. Dies konnte letztes Jahr in einer Studie mithilfe von Computersimulationen belegt werden. Deshalb ist es auch für uns im Alltagsleben wichtig, die Hände gründlich zu waschen und die Hygiene ganz allgemein hochzuhalten. Wie wäscht man sich die Hände richtig? Die richtige Methode beim Händewaschen ist sehr wichtig. Seife allein genügt nämlich nicht, um die

Keime unschädlich zu machen. Erst die Kombina­ tion von Einseifen, Reiben, Abspülen und Trocknen schafft das. Und man sollte – so weit wie möglich – das Händeschütteln vermeiden. Schnäuzen, Niesen, Husten Beim Husten etwas vor den Mund halten, am besten ein Papiertaschentuch. Das gilt auch beim Niesen. Wenn kein Taschentuch zur Hand ist: Die Hand vor Mund und Nase halten und anschliessend die Hände mit Wasser und Seife waschen oder den Arm vor Nase und Mund halten. Beim Schnäuzen nur Papiertaschentücher verwenden. Das Taschentuch darf nur einmal benutzt werden. Danach wird es entsorgt, möglichst in einen Abfalleimer mit einem Sack und einem Deckel. Und ganz wichtig ist natürlich, diese Regeln gleich den Kindern beizubringen. Alles um uns herum, alle Gegenstände und Oberflächen, können durch Tröpfchenübertragung von Grippeerkrankten mit Viren verunreinigt werden. Gegenstände und Oberflächen zu reinigen, ist ein wirksames Mittel, um sich vor Ansteckung zu schützen. Jedes Familienmitglied hat seine eigene Wäsche, Frottierwäsche und Zahnbürste. Kontakt­ oberflächen (Türgriffe, Möbel, Toilettenschüssel usw.) müssen regelmässig mit heissem Wasser, Seife oder den gängigen Haushaltsprodukten gereinigt werden. Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit Am Anfang der Krankheit kann jemand angesteckt sein, ohne es zu wissen und ohne Grippesymptome zu haben. Deshalb ist grosse Vorsicht im Kontakt mit anderen geboten. Vermeiden Sie es – wenn möglich –, zur Begrüssung die Hände zu schütteln. Diese Vorsichtsmassnahmen scheinen vielleicht müh­ sam und einengend, sie sind aber nur vorübergehend und schützen vor Grippe und anderen grippalen Infekten, denn Kindergärtnerinnen haben meistens recht.


«Schweizer fluchen ähnlich wie die Deutschen»

Das Gespräch führte Dr. Klaus Duffner.

Interview mit dem Sprach­ wissenschafter Prof. Dr. HansMartin Gauger aus Freiburg im Breisgau über die Eigen­ heiten von Beleidigungen. Herr Prof. Dr. Gauger, wie wird in der deutschen Sprache geflucht? Prof. Dr. Hans-Martin Gauger: Die deutsche Sprache beschreitet beim Schimpfen und Fluchen einen Sonderweg. Im deutschen Sprachraum, also hauptsächlich in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich, flucht man überwiegend im «exkrementellen Bereich». Jeder kennt das: «leck mich am Arsch», «das ist mir scheissegal», «Griff ins Klo» oder schlicht «Scheis­ se» oder «Arschloch». Aber auch scheinbar harmlose Wendungen wie «im Eimer sein» oder «jemanden anschmieren» gehen in diese Richtung. Und wie fluchen unsere Nachbarn? Die Sprachen um uns herum, von den Portugiesen und Spaniern im Westen bis zu den Türken und Russen

im Osten, ziehen zum Schimpfen hingegen vor allem Sexu­elles heran. Auch die Engländer übrigens. Wenn wir «verpiss dich» sagen, dann sagen sie «fuck off», also «vögle dich weg». Bei uns würde ja niemand auf die Idee kommen, so etwas zu sagen. Sogar die Holländer, deren Sprache dem Deutschen eigentlich sehr nahe ist, fluchen sexuell. Wenn wir «ich fühl mich beschissen» sagen, dann sagen sie «ik voel me kloten» oder «ik voel me kut». Übersetzt heisst das «ich fühl mich hodig» oder «ich fühl mich mösig». Immerhin sind im Niederländischen bei den Beleidigungen beide Geschlechter gleichberechtigt. Das ist in anderen Ländern ja nicht unbedingt so  … Eine ausgeprägte männliche Sexualsprache herrscht am stärksten im Russischen. Es ist unglaublich, in welcher Weise sexuell und damit frauenabwertend geschimpft wird. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Versuche, solche Begriffe in Russland zu verbieten – letztlich alles vergeblich. Aber auch im Mittelmeerraum sind die Schwestern und die Mütter das Ziel, wenn ein Mann einen anderen beschimpfen will. Im Türkischen ist übrigens auch gern die Schwiegermutter dran. Solche Beleidigungen sitzen besonders tief, da ja eigentlich der Mann dafür da ist, die Ehre dieser Frauen zu beschützen.


Interview 16 / 17

Das musste die französische Fussball-Nationalmannschaft schmerzlich erfahren. Ja, ein sprachlich hochinteressantes Beispiel ist das WM-Finale 2006 tatsächlich. Da hat der Italiener Materazzi den Franzosen Zidane am Trikot festgehalten, worauf Zidane anbot, ihm das Trikot nach dem Spiel zu schenken, wenn es ihm so gut gefalle. Die Antwort von Materazzi: «Ich nehme lieber deine Nutte von Schwester.» In diesem kleinen Satz stecken zwei deftige sexuelle Beleidigungen. Erstens: Deine Schwester ist eine Prostituierte, und zweitens, ich will über sie verfügen. Das war für den algerischstämmigen Zidane dann doch zu viel, sodass er sich bekanntlich mit einem Kopfstoss revanchierte. Sind deutschsprachige Schimpfattacken klarer? In Italien wird «figa», also das Wort für das weibliche Geschlechtsorgan, anerkennend eingesetzt, beispielsweise «die Pizza ist figata gut». Das Gegenstück «cazzo» ist jedoch eine Beleidigung. Wir hingegen kennzeichnen das Schlechte mit etwas Schlechtem. Scheisse ist in jeder Bezeichnung negativ. Sogar wenn es vordergründig mit etwas Gutem verbunden wird, wie etwa «scheissfreundlich», ist das eher eine falsche Freundlichkeit. Andererseits bleiben Ausdrücke aus der Erotik – die ja per se etwas Gutes ist – in der deutschen Sprache positiv.

TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

Wie steht es mit dem Schwiizerdüütschen? Natürlich gibt es im Schweizer Dialekt sehr viele eigene Schimpfausdrücke. Prinzipiell sind die Deutschschweizer hinsichtlich des Fluchens den Deutschen aber schon sehr ähnlich, der «Schiissdreck», der «Saich» und alles, was dazugehört, sind weit verbreitet. Manche andere Schimpfwörter, wie zum Beispiel der «Chaib», werden auch in Teilen des südwestdeutschen Sprachraums benutzt. Genau wie der «Seggel» … Ja, wegen des «Seggels» hat das Alemannische, beziehungsweise das Schweizerdeutsche, wiederum eine Sonderstellung. Dass nämlich jemand als männliches Glied bezeichnet wird, ist im Deutschen einmalig. Übrigens kommt der Ausdruck ursprünglich vom Säcklein, ist aber sprachlich nach vorn gerutscht. Solche Verschiebungen kommen in der Sprache oft vor. Der «Seggel» oder «Seckel» ist von Heilbronn im württembergischen Unterland bis nach Saas-Fee hinauf, von der bayerischen Grenze bis ins Elsass, analog zum italienischen «Cazzo», als Schimpfwort für Männer reserviert. In der Schweiz wird zudem häufig der «Schoofseggel» verwendet, eine interessante Mischung.

Wie stehts mit dem Begriff «Buff»? «Buff» könnte auf den französischen Einfluss in der Schweiz zurückzuführen sein, denn im Französischen ist «bordel» ein sehr gebräuchlicher Ausdruck für Unordnung. Was bei uns ein Sauladen ist, ist für die Franzosen «un bordel» und für die Schweizer eben das «Buff» oder als Verstärkungsform das «Saubuff». Und die Jugendsprache? Die Jugend nimmt aus dem Englischen in gewissem Umfang sexualisierte Flüche rund um den Begriff «fuck» beziehungsweise deren deutsche Übersetzung an. Ich wurde einmal als Sprachwissenschafter von einem Rechtsanwalt um Hilfe gebeten. Sein junger Mandant war von zwei älteren bayerischen Polizisten mit dem Vorwurf angezeigt worden, er habe behauptet, die beiden hätten ihn «gevögelt». Das war natürlich ein Missverständnis. Der junge Mann meinte damit lediglich, dass sie ihn erwischt hatten. Wenn in Frankreich jemand in eine Radarkontrolle fährt und «je me suis fait baiser par la police» sagt, kümmert das niemanden. Was ist Ihr persönlicher Favorit unter den internationalen Beleidigungen? Wie ich schon sagte, werden ausserhalb des deutschen Sprachraums gern die Mutter oder die Schwester mit reingezogen. Im Persischen gibt es dagegen eine Schmähung, die auf das Familienoberhaupt abzielt: «Ich furze in den Bart deines Vaters.»

Prof. Dr. Hans-Martin Gauger, von 1969 bis 2000 Professor für romanische Sprachwissenschaft in Freiburg. Arbeitsschwerpunkte: Sprachwissenschaft und Sprach­ kritik. Hans-Martin Gauger: «Das Feuchte und das Schmutzige». Kleine Linguistik der vulgären Sprache. Verlag C. H. Beck, München 2012.


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10 Tipps 18/ 19

10 Tipps zum Krafttanken nach der Grippe

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Eine Grippe ist anstrengend für den Körper. Deshalb fühlen wir uns danach noch lange müde und kraftlos. Mit diesen Tipps werden Sie schnell wieder fit und leistungsfähig. Anders als eine Erkältung, die langsam beginnt und rasch wieder vorbei ist, kommt eine Grippe meist plötzlich und dauert dafür lange. Auch wenn das Fieber weg ist, fühlen wir uns noch tage- oder wochenlang matt und erschöpft. Mit ein paar kleinen Tricks können Sie Ihrem Körper helfen, wieder zu Kräften zu kommen. Sie erholen sich schneller und sind besser geschützt gegen eine erneute Infektion.

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Trinken, trinken, trinken Der Körper braucht nun viel Flüssigkeit, um den Kreislauf zu stärken, Giftstoffe abzutransportieren und den hartnäckigen Schleim in den Lungen zu lösen. Am besten trinken Sie viel Holunder-, Linden­blüten- oder Ingwertee.

TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

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Zahnbürste austauschen Kaufen Sie sich nach einer Grippeerkrankung unbedingt eine neue Zahnbürste. In den feuchten Bürstenborsten können Grippeviren lange überleben und zu einer erneuten Infektion führen.

Protein-Power Unsere Abwehrzellen bestehen hauptsächlich aus Eiweiss. Bei einer Infektion verbraucht das Immun­ system mehr Proteine, um neue Abwehrzellen herzustellen. Deshalb ist es wichtig, die Eiweissreserven wieder aufzufüllen. Quark, Joghurt, Fisch und mageres Fleisch sind dafür ideal.

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Lachen ist gesund Schauen Sie einen lustigen Film. Beim Lachen werden im Gehirn Endorphine freigesetzt, die schmerzlindernd wirken. Zudem sinkt der Spiegel des Stresshormons Adrenalin, und wir fühlen uns ruhig und entspannt.


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Tipps 20 / 21

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Kein Sport

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Die Joggingstrecke und das Fitness­studio müssen warten, wenn der Körper noch nicht vollkommen fit ist. Ein Spaziergang an der frischen Luft schadet aber nicht.

Um die Atemwege nach einer Grippe wieder freizubekommen, die Nasenschleimhaut mit einer Nasendusche und Meersalzwasser spülen. Für unterwegs gibt es auch praktische Meerwasser-Nasensprays.

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Meerwasser für die Nase

Hühnersuppe hilft Hühnersuppe enthält viel Zink und Aminosäuren, die die Immunkraft stärken. Der Eiweissstoff Cystein bekämpft zudem Entzündungen. Allerdings muss die Hühnersuppe frisch gemacht werden und lange kochen – Suppe aus der Tüte hilft nicht.

Magen schonen Eine Grippe geht oft mit Verdauungsproblemen einher, besonders nach der Einnahme von Antibiotika. Deshalb sollte man den Magen schonen und kleine Portionen über den Tag verteilt essen. Haferschleimsuppe, Naturjoghurt und Bananenmus sind gut ­verträglich und geben Energie.

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Langsam starten Gehen Sie es langsam an. Machen Sie öfter mal eine Pause oder legen Sie sich für 15 Minuten hin. Ganz wichtig ist auch genügend Schlaf – acht Stunden pro Nacht sollten es jetzt sein.

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WISSEN 22 / 23

Die Macht der Bakterien Unser Darm ist ein Biotop für Billionen von Bakterien. Sie erfüllen wichtige Auf­ gaben und spielen wahr­ scheinlich auch für das Kör­ pergewicht, die Gesundheit und die Stimmung eine Rolle. Viele frische Exraucher setzen Pfunde an. In ihrer Darmflora vermehren sich bestimmte Bakterien besonders stark, wie Zürcher Forscher gerade entdeckten. Von diesen «dicken» Bakterien leben auch im Darm beleibter Menschen meist mehr als im Bauch schlanker. Unsere Darmbakterien beeinflussen, ob wir schneller oder langsamer an Gewicht zulegen. Darüber hinaus drohen Blähungen, Durchfälle und Ernsteres, wenn das Zusammenleben im Darm durcheinandergerät. Mit ihm hängt offenbar zudem unsere Stimmung zusammen – ob wir mutig oder ängstlich, freudig oder betrübt sind. Flora ohne Pflanzen Als Forscher Ende des 19. Jahrhunderts erkannten, dass Bakterien krank machen können, hielten Ärzte die Darmflora vorübergehend sogar für eine Krankheit. Dabei verhindert sie Erkrankungen, indem sie Erreger an der Vermehrung hindert. Ausserdem helfen Darmbakterien beim Aufbau des Immunsystems.

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Winzlinge, die Wertvolles leisten Die Mikroorganismen helfen auch der Verdauung. Manche Bestandteile der Nahrung können unsere Darmzellen nur teilweise oder gar nicht verwerten. Aus diesen Inhaltsstoffen holen Darmbakterien wertvolle Substanzen heraus. Ebenso tragen die Winzlinge zur Versorgung des Körpers mit Vitaminen bei. Ein paar davon können sie selbst herstellen. Sie produzieren noch weitere wichtige Bausteine für den Stoffwechsel und fördern die Darmbewegung. Bestimmten Darmzellen liefern die Mikroben Energie. Nicht zuletzt können sie viele giftige Substanzen chemisch «knacken», sodass diese ungiftig werden. Gute und schlechte Verwerter Drei Floratypen haben Wissenschafter zuletzt identifiziert. Bei allen drei Typen dominieren jeweils andere Bakterienarten. Menschen mit einem bestimmten Typ scheiden Zuckerbausteine teilweise unverdaut aus. Besitzer eines anderen Typs verwerten Kohlenhydrate dagegen sehr effizient und entwickeln wohl daher rasch Fettpolster. Das bedeutet: Der Kaloriengehalt eines Nahrungsmittels ist nicht für alle Menschen gleich! Das Einmaleins des Kalorienzählens entspricht nur zum Teil der Wirklichkeit. Es gibt offensichtlich doch gute und schlechte Verwerter. Allerdings entscheidet nicht das Schicksal darüber. Jeder kann die Zusammensetzung seiner Darmflora beeinflussen. Besonders stark reagiert sie auf die Ernährung. Wenn Beleibte ihre Ernährung umstellen, änderte sich laut Studien auch ihr Floratyp von «dick» zu «dünn». Wandelbare Darmgesellschaft Neben dem Anteil günstiger Bakterien wächst durch ballaststoffreiche Nahrung mit viel Obst und Gemüse » Seite 25

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WISSEN 24 / 25

ebenso der Artenreichtum im Darm: Eine artenreiche Darmflora hält kritische Erreger leichter in Schach als eine artenarme. Einseitige Ernährung mit hoher Kaloriendichte verringert die Artenvielfalt und erhöht wahrscheinlich die Gefahr für Magen-DarmInfektionen. Die Flora kann unter Darminfektionen schwer leiden. Auch Medikamente wie beispiels­ weise Antibiotika können die Darmflora vorübergehend stören. Stimmungsmacher Darm? Jüngere Studien deuten an, dass die Darmflora über Botenmoleküle und Nervenverbindungen zum Gehirn die Stimmung und unser Verhalten beeinflusst. Menschen mit vielen «guten» Darmbewohnern sollen etwa Stress besser bewältigen. Umgekehrt steht Stress im Verdacht, «gute» Darmbewohner zu dezimieren. Fachleute bringen die Darmflora neuerdings mit Ängstlichkeit, Mut, guter Laune, Depressionen und Autismus in Verbindung. Manche glauben, selbst die Frühjahrsmüdigkeit könne damit zusammenhängen,

dass kalorienträchtiges Winteressen nachteilig auf die Zusammensetzung der Darmgesellschaft wirkt. Friede und Harmonie im Darmbiotop Einige Mittel stehen im Ruf, die Darmflora zu verbessern oder ihren Aufbau nach einer Störung zu erleichtern – eventuell im Anschluss an eine Darmreinigung. Zu probiotischen Präparaten, die lebende Bakterien enthalten, zu Einläufen, Flohsamen, Bindemitteln für Giftstoffe und anderen Darmhelfern berät Sie der Gesundheits-Coach in Ihrer TopPharm Apotheke gern und kompetent. Er gibt Ihnen auch Tipps, welche Speisen und Getränke mehr oder weniger günstig sind, um Frieden und Harmonie im Bauch zu erhalten. Beim Abnehmen steht eine gesunde, ausgewogene Ernährung noch immer im Vordergrund. Aber hier kündigen sich Neuerungen an: Forscher arbeiten an Diätplänen, die den Floratyp berücksichtigen. Damit, hoffen sie, werden die Pfunde in naher Zukunft schneller purzeln.

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Mehr als nur Dekoration Von Patricia Heyne

Wer Petersilie nur als Garnitur verwendet, verpasst etwas, denn egal ob glatt oder gekräuselt, das beliebte Küchenkraut besitzt nicht nur viel Geschmack, sondern auch grosse Heilkräfte.

Blumenkohl-PeterliSuppe mit Gorgonzola Rezept für 4 Personen Suppe 1 Blumenkohl 2 grosse Bunde italienischen Peterli 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 Stangensellerie Olivenöl 1 l Bouillon 2 dl Halbrahm Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 EL Mehl Crostini ½ Zwiebel Olivenöl 4 Scheiben Baguette 120 g Gorgonzola

Gerade im Winter, wenn weniger frisches Obst gegessen wird, kann Petersilie eine wertvolle Vitalstoffquelle sein, denn sie besitzt besonders viel Vitamin C und Beta-Carotin. Petersilie stärkt die Abwehrkräfte, fördert die Verdauung und wirkt harntreibend, daher hilft sie besonders gut bei Blähungen, Völlegefühl und Blasenleiden. In der Schwangerschaft sollte «frau» auf allzu grosse Mengen Petersilie verzichten. Die Heilpflanze fördert die Menstruation und kann eine Frühgeburt auslösen. Die normale Verwendung von Petersilie als Gewürz ist jedoch auch in der Schwangerschaft völlig unbedenklich. Generell braucht es eine recht hohe Konzentration, um die Heilwirkung von Petersilie hervorzurufen. Dafür eignet sich besonders die Zube­ reitung als Tee oder Suppe. Die Petersiliengarnitur mitzuessen, lohnt sich aber trotzdem, denn das Kauen der Blätter macht einen wunderbar frischen Atem.


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beliebt und gesund

Zubereitung

TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

Für die Crostini eine halbe Zwiebel in feine Streifen schneiden. In wenig Öl bei mittlerer Hitze goldbraun dünsten. Auf die Baguettescheiben verteilen. Käse in Würfel schneiden und ca. 60  g auf den Zwiebeln verteilen. Beiseite stellen. Blumenkohl in Röschen schneiden. Zwiebel und Knoblauch hacken. Sellerie klein schneiden. Alles in wenig Öl in einer Bratpfanne goldgelb dünsten. Mit einem Esslöffel Mehl bestäuben, mit der Bouillon übergiessen und 20 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Peterli hacken und mit dem Rahm pürieren (für die Deko noch ein wenig Peterli zur Seite legen). Zusammen mit den restlichen Käsewürfeln zur Suppe geben. Nochmals eine Minute köcheln lassen. Mit dem Stabmixer sämig pürieren. Durch ein Sieb in eine neue Pfanne giessen. Vor dem Servieren nochmals aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Crostini 5 Minuten in der Ofenmitte backen, bis der Käse zu schmelzen beginnt. Suppe in vorgewärmte Teller verteilen. Je nach Vorliebe Crostini in die oder zur Suppe legen oder Peterli direkt mit der Schere darüberschneiden. Sofort servieren. Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten


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Vitamin D 28 / 29

Vitamin D, das Sonnenvitamin Von Christine Micheloud

Vitamin D wird vom Körper mithilfe von UVB-Strahlen selbst hergestellt. Weil im Winter die Sonne nicht stark genug scheint, kann ein Mangel nicht ausge­ schlossen werden. Vitamin D ist ein richtiges Wundervitamin: Es fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat im Darm sowie deren Einbau in die Knochen und ist deshalb wichtig für eine gesunde Knochen- und Zahnbildung. Neue Studien belegen, dass es auch das Immunsystem, das Herz und den Kreislauf unterstützt, bei Depressionen und Diabetes hilft und sogar vor Brustkrebs schützen soll.

TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

Vitamin D ist das einzige Vitamin, das nicht nur über die Nahrung zugeführt, sondern vom Körper selbst gebildet wird. Dazu braucht dieser Sonne, genauer gesagt die UVB-Strahlen der Sonne, direkt auf der Haut. An einem sonnigen Sommertag reicht etwa eine Viertelstunde Sonnenbestrahlung auf Gesicht, Hände und Unterarme, um mehrere Tausend Einheiten (IE) Vitamin D zu produzieren. Ältere Menschen brauchen mehr Zeit in der Sonne, denn im Alter verliert die Haut allmählich die Fähigkeit zur Bildung des Vitamins. Aber aufgepasst: Allzu langes Sonnenbaden bringt nicht mehr und ist wegen des Hautkrebsrisikos nicht zu empfehlen. Zudem sollte die empfindliche Haut von Säuglingen nie der direkten Sonne ausgesetzt werden. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt deshalb, die ausreichende Vitamin-D-Versorgung über Vitamin-D-Supplemente sicherzustellen. Der Vitamin-D-Spiegel ist im Jahresverlauf grossen Schwankungen unterworfen. Besonders im Winter, wenn die Sonne in unseren Breitengraden so tief steht, dass die Sonnenstrahlen in einem flachen Winkel einfallen und ihre Wirkung nicht entfalten können, kann es in der Schweizer Bevölkerung zu einer

Vitamin-D-Unterversorgung kommen, wie bei einer vom BAG durchgeführten nationalen Stichprobe festgestellt wurde. Solarien sind gemäss BAG eine äusserst ungünstige Quelle für Vitamin D. Solarien mit UVB-Strahlung können zwar zur Vitamin-D-Bildung beitragen, gleichzeitig wird die Haut jedoch enormen Mengen an UVA-Strahlung ausgesetzt, die nichts zur Vitamin-DVersorgung beiträgt, jedoch vorzeitige Hautalterung und wahrscheinlich auch Hautkrebs verursacht. Die Vitamin-D-Versorgung muss also im Winter über die Ernährung sichergestellt werden. Der Haken dabei: Es gibt nicht viele Nahrungsmittel, die ausreichend Vitamin D enthalten. Lebertran, fetter Fisch oder Champignons und Eierschwämme sind ein paar der wenigen Lebensmittel, in denen das Sonnenvitamin steckt. Um seinen Tagesbedarf zu decken, müsste man allerdings täglich mehrere hundert Gramm Thon, Wildlachs, mehrere Eier oder ein Kilogramm sonnengetrocknete Pilze essen. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt folgende Möglichkeiten: ■■ ■■ ■■ ■■

eine Vitamin-D-reiche Ernährung mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D sogenannte Vitamin-D-Supplemente

Das BAG empfiehlt, nicht gleichzeitig Nahrungs­ ergänzungsmittel und Vitamin-D-Supplemente einzunehmen. Ihr TopPharm Gesundheits-Coach berät Sie gern über die im Handel erhältlichen Mittel und deren korrekte Anwendung.


Heisse Kufen – coole Bahnen Von Beat Felber

Freudenschreie, Lebenslust, weisse Pracht und viel Nervenkitzel: Schlitteln macht allen Spass, ob Gross oder Klein. Hier finden Sie einige der schönsten Schlittelbahnen der Schweiz – und alle sind sie für die ganze Familie geeignet. cht Länger beleuchtet gibts ni Fiescheralp, VS

d etwas steil mag und anschliessen Wer es zuerst moderat scheralp ins Fie der von Schlittelabfahrt der auf t lieg der er, lich gemäch ge Fahrt ist sehr tig. Die 13 Kilometer lan Tal nach Lax genau rich littel­ familienfreundlich. Die Sch ch dur ten mit rst zue piste führt ­ver ter spä na, are tsch die Ale en ein ch träumt schlängelnd dur des alb erh ob Wald, bevor sie Dorfes Lax endet. .ch ww w.aletscharena

on bei der Talstation Ein Schlittelerlebnis, das sch führt die Schlittler n Bah he anfängt: Die Rhätisc nels und über Viadukte durch faszinierende Kehrtun 0 Meter über Meer. hinauf nach Preda auf 180 reich gehts auf der Atemberaubend und kur ven gesperrten AlbulaPassstrasse hinunter nach Bergün. Und zwar Tag und Nacht: Mit sechs Kilometer Länge ist sie die längste beleuchtete Bahn Europas. ww w.rhb.ch

Für Gross und Klein Melchsee-Frut t, OW

Ein Schlittelspas s für die ganz e Familie, bei dem rund 800 Meter Höhendi fferenz zurück gelegt werden – das bietet de r gut ausgebau Schlittelweg vo te n Melchsee-Fr utt hinunter au die Stöckalp. Bi f s Mitte März ist die Piste zude jeden Donners m tag und Samsta g von 19:00 bi 21.30 Uhr für s Nachtschlittler geöffnet. w w w.melch see-frutt.ch

Sicher auf dem Schlitten: die wichtigsten Tipps Angemessene Ausrüstung: wasserdichte Skibekleidung, Handschuhe und hohe Schuhe mit Profilsohle. Kinder immer mit Schneesporthelm. Geschwindigkeit den Verhältnissen und dem Können anpassen: nur so schnell fahren, dass man rechtzeitig bremsen kann. Genügend Abstand zum vorderen Schlitten einhalten. Wichtig: Der Vordere hat immer Vortritt. Niemals an unübersichtlichen Stellen haltmachen und bei einem Sturz den Schlittelweg so rasch wie möglich freigeben. Nachfolgende Schlittler warnen. Plastikbobs haben auf eisigen Schlittelwegen nichts zu suchen, da sie sehr schnell werden können und nicht mehr steuerbar sind. Nie Kopf voran, also bäuchlings, schlitteln und nicht mehrere Schlitten zusammenhängen!

© Rhätische Bahn, Christof Sonderegger

ich Mal rassig, mal gemächl

Preda-Bergün, GR


Ausflugstipps 30 / 31

Fondue und Iglu inklusive

verschämte Die Unge -Matt, GL Weissenber

nnt wird, ist te», wie sie gena «Die Unverschäm und führt ei Kilometer lang gerade einmal dr chschlucht antische Krauchba durch die wildrom ist beliebt: sie , . Doch Achtung Elm on gi Re r de in ch eine nuckelkommt, findet no Wer am Morgen wirds dann vor. Nachmittags freie Schlittel­piste s tut das as kurviger. Dem Sp oft holpriger und uch. aber keinen Abbr berge.ch w w w.weissen

Der höchste Start

Gornergrat, VS

Mit 2819 Metern über Meer liegt hier der höchste Schlittelbahn-Start der Alpen. Vom Roten­boden führt der Weg hinunter nach Riffelberg. Die gut präparierte Schlittelpiste ist zwar nicht allzu lang , dafür bietet sie den ganzen Tag lang Spass: Alle zehn Minu ten fährt ein Zug wieder nach oben an den Start. ww w.gornergratbahn.ch

Fideriser Heuberge, GR ittelwege der Schweiz gilt es, Klar, für einen der längsten Sch m mit einem Fondueplausch, eine sich zuerst zu stärken – sei dies rt füh t ahr Abf e lang er Die elf Kilomet Iglu-Bar-Besuch oder beidem. die Schlittler über 1100 Höhenmeter auf einer kur venreichen Strecke hinunter ins Tal. ww w.heuberge.ch

Die längste Euro pas

Grindelwald, BE

Die 15 Kilometer lange Strecke «B ig Pintenfritz» ist ein absoluter Hit. Sie ist die lä ng ste Schlittelbahn Europas. Doch die Abfahrt gibt es nu r als Belohnung für eine ru nd zweistündig e Wanderung – auch für Kinder gut machbar – auf den Faulhorngi pfel. Danach ist das Vergnügen umso grösser: Bis hinu nter nach Grindelw ald werden sagenh afte 1600 Höhenmet er zurückgelegt. w w w.grinde

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Kurz notiert 32 / 33

Immer mehr Jüngere trifft der Schlag Schlaganfälle treffen immer mehr junge Menschen. Laut einer in der britischen Fachzeitschrift «The Lancet» veröffentlichten Studie ist die Zahl von Hirnschlägen bei 20- bis 64-Jährigen zwischen 1990 und 2010 um ein Viertel gestiegen. Die Autoren der Studie warnen, dass sich die Zahl der Todesfälle in den kommenden 20 Jahren verdoppeln könnte. National Institute for Stroke and Applied Neurosciences an der Auckland University of Technology (Neuseeland)

Musik beim Sport fördert Muskeln Wenn Sportler an ihren Fitnessgeräten Musik hören können, fällt das Training leichter und ist effektiver. Das hat ein Wissenschafterteam um den Leipziger Neurologen Thomas Hans Fritz vom Max-PlanckInstitut für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden.

Angst vor Schmerzen Wenn Patienten mit Rückenschmerzen weniger Angst vor den Schmerzen haben, empfinden sie diese als weniger schlimm. Dies zeigt ein schweizerisch-kanadisches Forscherteam auf. Die Wirkung der Angst könnte laut der Forschenden erklären, warum Schmerzen chronisch werden. Bei einem Teil der Patienten mit Rückenschmerzen werden die Schmerzen chronisch – warum, ist unbekannt, wie der Schweizerische Nationalfonds (SNF), der die Studie finanziert hat, in einer Mitteilung schrieb. Diese Menschen bewegen sich anders als Gesunde, um die Schmerzen möglichst zu vermeiden.

Hoffnung für Glatzköpfe

TopPharm Apotheken Ratgeber Nr. 1 | 2014

Forscher haben einen neuen Ansatz für Haartransplantationen entwickelt: Statt ganzer Hautteile kommen dabei Zellen zum Einsatz. Die Methode könne eines Tages vor allem für Patienten infrage kommen, die nicht genug Haare für eine konventionelle Haartransplantation haben. Dies teilten die Forschenden des Columbia University Medical Center (CUMC) mit. Ihnen ist es gelungen, auf kahler menschlicher Haut im Labor Haare spriessen zu lassen. Dazu hatten sie Zellen verpflanzt, die neue Haarfollikel entstehen lassen – ein Prozess, der im Körper normalerweise nur vor der Geburt oder nach Verletzungen abläuft.

Jeder Zweite nutzt alternative Medizin Einer von zwei Schweizerinnen und Schweizern geht zum Schularzt und zugleich zu Alternativmedizinern. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Schweizerischen Stiftung für Komplementärmedizin ASCA unter 1005 Erwachsenen. Meist gehen Frauen zum Beispiel zur Akupunktur oder greifen zu Bachblüten.

Gehirn entsorgt im Schlaf «Müll» Schlaf ist die beste Medizin, wie schon der Volksmund sagt: Eine neue Studie von USForschern zeigt nun, dass das Gehirn auch eine Menge «Müll» entsorgt, während wir schlafen, wie die US-Fachzeitschrift «Science» berichtete. Durch diese einzigartige Methode der Abfallbeseitigung wird das Hirn unter anderem von Giftstoffen befreit, die verantwortlich sind für Alzheimer und andere neurologische Störungen.


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Auflösung Ausgabe 6/13: NASTUECHER

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Auflösung Ausgabe 6/13:

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TopPharm Apotheken Ratgeber Januar 2014  

Themen in dieser Ausgabe: Wie setzt man gute Vorsätze um, Hygiene – der beste Schutz vor Grippe, 10 Tipps: Kraft tanken nach der Grippe, Da...

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