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Nº 3 5 2010 2011

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DAS AKTUELLE TOPTHEMA:

Notfallsitzungen am Laufmeter? Wir helfen Ihnen bei Magen-Darm-Problemen.

Profitieren Sie! In dieser Ausgabe finden Sie gleich 2 Gutscheine! Lösen Sie diese bis am 10. November 2011 in Ihrer TopPharm Apotheke ein. Rätseln & gewinnen auf Seite 34

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Liebe Leserin, lieber Leser

Eine Testkassette. 50 Tests ohne Teststreifen.

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Die allgemeinen Symptome einer MagenDarm-Grippe sind Durchfall und Erbrechen. Eigentlich gar nicht so schlimm, denkt man. Fälschlicherweise. Denn die Viren, die einen solchen Brechdurchfall ­auslösen, sind sehr ansteckend. Accu-Chek Mobile

Das erste System, welches Dennoch bleiben in wirtschaftlich schwieri1 mal 50 Tests auf einem laufenden gen Zeiten wie diesen viele Menschen nicht wöchentlich hat und Teststreifen zu Hause im Bett, wennBand sie krank sind. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes ist meist überflüssig macht. zur Intensivder Grund dafür. Doch das ist nicht gut. prophylaxe Der so genannte Präsentismus – also die gegen Karies. ­Anwesenheit am Arbeitsplatz trotz Krankheit – schadet nämlich der Volkswirtschaft 4 | Aktuell bei TopPharm – Notfallsitzungen am Laufmeter? und der Gesundheit massiv. Würden alle www.accu-chek.ch ­Beschäftigten bis zur Genesung daheim­ Diabetes 0800weitaus 803 303geringer. 11 | Aktuell bei TopPharm – Tipps bei Magen-Darm-Grippe. bleiben, wärenHotline die Kosten Roche Diagnostics (Schweiz) AG

Industriestrasse 7 · CH-6343 Rotkreuz Deshalb sollte man gerade bei einer MagenDarm-Grippe zwingend zu Hause bleiben. Die TopPharm Apotheken liefern Ihnen in solchen Fällen gerne alles, was Sie brauchen, schnell und unkompliziert nach Hause.

13 | Interview – Hände waschen ist wichtig. ®

Rund 500 000 Asthmatiker leben in der Schweiz. Das Ziel einer jeden Asthma-Behandlung sind die Erhaltung einer normalen Lungenfunktion und weitgehende Beschwerdefreiheit. Das bedeutet für die Betroffenen Allergene meiden und Medikamente gegen die Entzündung und Verkrampfung der Bronchien einnehmen. Das klingt einfach, braucht jedoch sehr viel Disziplin von den Betroffenen.

20 | Heilpflanzenserie – Rosmarin ist Kult.

elmex . es gibt nichts Besseres für Ihre Zähne.

ist ein Arzneimittel. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten 14 | Asthma –Dies Medikamente richtig einnehmen. und lesen Sie die Packungsbeilage. Gaba International AG, 4106 Therwil.

16 | Gesunde Kinderernährung – Überraschen Sie Ihre Kleinen!

23 | Schwerhörigkeit – Jeder Zehnte leidet darunter. 28 | Beauty-Tipps – Zeigt her eure Zähne! 31 | Neurodermitis – So helfen Sie der Haut. 33 | Kurz notiert – Diabetes, Energydrinks und selbst heilende Herzen. 34 | Rätseln & Gewinnen – Preise im Wert von CHF 5000.–.

Warum die Volkskrankheit sich immer mehr ausbreitet und welche Hilfe die Apotheke bieten kann, lesen sie auf Seite 14. Jetzt wünscht Ihnen Ihr TopPharm Ratgeber Team viel Spass und einen schönen Herbst!

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IMPRESSUM Ausgabe Nr. 5 • Stimmungslabilität Anzeigen Oktober 2011 Dirschnabel • innerer Unruhe Tanja tanja.dirschnabel@toppharm.ch Herausgeberin

TopPharm AG Grabenackerstrasse 15 4142 Münchenstein ratgeber@toppharm.ch T 061 416 90 90 F 061 416 90 99

Leitung Marketing & Kommunikation

Judith Lanz | judith.lanz@toppharm.ch

Auflage

Gestaltung

Christoph Baumgartner christoph.baumgartner@toppharm.ch Mitarbeit in dieser Ausgabe: Dr. Klaus Duffner, Christine Micheloud, Patricia Heyne, Dr. Jürgen Schickinger, Patrick Thommen

Druckauflage 455 843 WEMF-bestätigt 467 990

rotor agentur für kommunikation | Zürich

Marketing & Kommunikation

Dominik Gschwend dominik.gschwend@toppharm.ch

Max Zeller Söhne AG 8590 Romanshorn

Redaktion

Druck und Versand

Swissprinters AG | Zofingen

Titelbild remotiv® 500 ist ein pflanzliches Arzneimittel. corbis Erhältlich in Ihrer Apotheke. Jahresabonnement CHF 23.40 Abonnement

Erscheint 6-mal jährlich Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Der Abdruck oder die Publikation im Internet ist nur mit ausdrücklicher Abonnementsbestellung abo@toppharm.ch Ge­nehmigung der Redaktion gestattet.


Magen-Darm-Alarm 400 000 bis 600 000 Menschen leiden alleine in der Schweiz jährlich an der Magen-Darm-­ Grippe. Wer die hoch ansteckende Krankheit hat, sollte darum unbedingt zu Hause bleiben. Christoph Baumgartner


Aktuell bei TopPharm 5

Manchmal bricht es ganz plötzlich heraus: Kinder erbrechen ohne Vorwarnung. Zu Hause, in der Schule oder auf der Strasse. Nach wenigen Tagen ist der Spuk dann vorbei. Putzmunter sorgen sie jetzt aber bei den Eltern für Magenschmerzen. Und nicht immer nur im übertragenen Sinn. Wenn nämlich die so genannten Noroviren angreifen, wird der Brech-Durchfall zur Seuche. Die hoch ansteckenden Erreger von MagenDarm-Grippen sind äusserst effizient. Zehn bis hundert Viren braucht es, so sagen Experten, ­damit ein Mensch krank wird. Aber in nur einem Tausendstelliter Erbrochenem oder Durchfall ­eines Erkrankten hat es mehrere Millionen von Erregern. Ein riesiges Potenzial also, um die Krankheit zu verbreiten. In den vergangenen Jahren haben Infektionen mit Noroviren zugenommen. Man rechnet in der Schweiz derzeit mit jährlich 400 000 bis 600 000 Erkrankungen, so Schätzungen des Zentrums für Noroviren am Kantonalen Laborato­rium Baselland.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Warum die Magen-Darm-Grippen immer häufiger auftreten, wissen die Fachleute noch nicht mit Sicherheit. Wahrscheinlich gibt es neue Virenstämme, die ansteckender sind als die bereits bekannten. Noroviren ändern sehr schnell ihre Form. Der Körper hat deshalb keine Möglichkeit, genügend Abwehrkräfte gegen eine erneute Infektion aufzubauen.

Durchfall. Tückisch: Noroviren bleiben tagelang ansteckend. Temperaturen zwischen minus 20 und plus 60 Grad können ihnen nichts anhaben. Auf einem Teppich überleben die Erreger problemlos zwölf Tage. Kein Wunder, berichten betroffene Eltern immer wieder: «Wir waren bei einer Familie zu Besuch, die ein paar Tage zuvor eine Magen-Darm-Grippe durchgemacht hatte, aber wieder gesund war. Trotzdem waren wir am Tag darauf alle krank.» In seltenen Fällen kommen die Erreger aus ­verschmutztem Trinkwasser: 1998 erkrankten im bernischen La Neuveville 3500 Personen. Drei ­Jahre später gab es einen Fall mit 650 Erkrankten im Kanton Zürich. In beiden Fällen wurden Noroviren nachgewiesen. Ein gewisses Risiko gehe zudem auch von rohen Muscheln aus: Bei einer Untersuchung von ­Austern auf dem Schweizer Markt fanden sich in 10 von 87 Proben Noroviren.

Wenn man zu ­wenig trinkt, droht der Körper ­aus­zutrocknen.

Die durch Noroviren verursachte Magen-DarmGrippe ist zwar lästig, denn während zwei bis drei Tagen erbrechen die angesteckten Personen ex­ plosionsartig. Vor allem Erwachsene haben zum Teil auch massiven Durchfall. Sie leiden unter Übelkeit, Bauchschmerzen und Krämpfen. Doch Noroviren können nur älteren Menschen und Säuglingen gefährlich werden. Wenn sie zu wenig trinken, droht der Körper auszutrocknen.

Die Erreger erreichen ihre Opfer über die Luft, via Lebensmittel und in seltenen Fällen übers Trinkwasser. Wenn infizierte Personen erbrechen, verteilen sich Milliarden von winzigen virushaltigen Tröpfchen in der Luft und stecken die Anwesenden an. Und schon kleinste Spuren von Erbrochenem oder Stuhl an den Händen Die wichtigste und meistens einzig wirksame und unter den Finger­nägeln können sich auf je- Massnahme ist deshalb, viel zu trinken. Bei einer nen Lebensmitteln verteilen, die man berührt.­ normalen Erkrankungsdauer von zwei bis drei 12 bis 48 Stunden später leiden alle, die davon Fortsetzung Seite 7 gegessen haben, unter akutem Erbrechen oder


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Aktuell bei TopPharm 7

­ agen und wenn der Patient nicht zusätzlich aus T anderen Gründen geschwächt ist, sind Medikamente nicht nötig. Bei der so genannten Magen-Darm-Grippe handelt es sich um eine Viruserkrankung. Es ist eine Entzündung der Magen- und/oder Darm-Schleimhaut. Je nach Krankheitserreger können auch Rücken- und Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schnupfen etc. auftreten. Häufig geht dabei der Blutdruck in den Keller, und es besteht auch sonst eine allgemeine Mattigkeit. Es können Schwindel und seelische Verstimmungen sowie Müdigkeit auftreten. Häufig ist anfänglich eher der Magen befallen (Gastritis, Erbrechen im Vordergrund), später die unteren Darmabschnitte. In anderen Fällen tritt nur Erbrechen oder nur Durchfall auf. Im Allgemeinen verläuft die Gastroenteritis als eine Schleimhautentzündung von Magen und Darm gutartig, sie muss aber von anderen Krankheiten ­unterschieden werden wie ernsthafteren Darminfektionen (z. B. Salmonellen, oft mit hohem Fieber) oder anderen Ursachen für Bauchschmerzen (z. B. Blinddarmentzündung, Gallekoliken etc.).

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Ähnliche Erscheinungen können auch kurz nach Einnahme von verdorbenen Nahrungsmitteln auftreten. Beispielsweise können verdorbene Gerichte Bakteriengifte enthalten, die auch nach dem Kochen heftige Durchfälle verursachen können. Sie treten innerhalb der ersten Stunden nach Nahrungseinnahme auf.

Behandlung Solange sogar von Natur aus kaum Appetit ­vorhanden ist, braucht man nicht zu essen. Das führt bloss zu einer Belastung des Darms; Fette können überdies das Wachstum von ungeeigneten Bakterien fördern. Ein einigermassen gesunder Körper hat genügend Vor­ räte, um während Tagen ohne Nahrungszufuhr zu funk­tionieren. Wenn wieder Hunger auftritt, sollte, ­soweit praktikabel, die Fettzufuhr anfänglich eingeschränkt bleiben und auch sonst die Nahrung mit Bedacht aufgebaut werden.

Solange man ­keinen Hunger hat, muss man auch nichts essen.

Wichtig ist die Flüssigkeitszufuhr. Es geht oft eine grosse Menge Wasser verloren (im Erbrechen, im Durchfall, beim Schwitzen), ausserdem können sich auch ohne erkennbaren Durchfall mehrere ­Liter Flüssigkeit, die normalerweise im Blutkreislauf und im Gewebe sind, in den Därmen befinden. Besonders bei starkem Erbrechen ist auch die ­Zufuhr von Salz nützlich, beispielsweise als fettfreie Bouillon oder auch als Elektrolyt-Lösung aus der Apotheke. Eine warme, fettfreie Suppe ist vor allem bei ­Kältegefühlen und Bauchschmerzen oft günstig, eisgekühlte Flüssigkeit hingegen kann das Erbrechen ­mildern. Coca-Cola, kalt und löffelweise ein­genommen, kann auch helfen. Günstig für den Fortsetzung Seite 9


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...kann dem Darm helfen wieder

104795 10/2010

in Takt zu kommen.

Dies ist ein Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Janssen-Cilag AG, 6340 Baar. *Die Wirkung für Tabletten und Kapseln kann nach etwa zwei Stunden eintreten.


Aktuell bei TopPharm 9

Ihr persönlicher Gesundheitscoach empfiehlt:

Bei Magen-Darm-Grippe zu Hause bleiben! Das können Sie bei Magen-Darm-Grippe tun: Sie zu Hause und meiden Sie den Kontakt mit anderen Menschen. rr Viel Mineralwasser ohne Kohlensäure oder Tee trinken. rr Halten Erbrechen und Durchfall mehrere Tage an und haben Sie Fieber, sollten Sie zum Arzt gehen. rr Vorbeugen kann man nur durch peinlich genaue Hygiene im Umfeld von erkrankten Personen. rr Antibiotika nützen nicht gegen Durchfallviren. rr Auf Kleidern und in der Umgebung von Erkrankten können Noroviren eine Woche überleben und andere Personen anstecken. rr Waschen Sie Hände und Fingernägel gut und trocknen Sie sie mit einem Einweghandtuch. rr Waschen Sie verschmutzte Wäsche bei mindestens 60 Grad. rr Reinigen Sie verschmutzte Oberflächen und Teppiche mit Javelwasser oder einem Dampfgerät. rr Bleiben

Vergessen Sie bitte nicht: TopPharm Apotheken liefern ihren Kunden im Bedarfsfall die Medikamente ­gerne nach Hause.

Wieder­beginn der Ernährung sind beispielsweise Rüeblisuppe, grosse Mengen geraffelter Äpfel, Ba­ nanen oder Reisschleimsuppe. Als Tee eignen sich beispielsweise ­Kamillentee (den man bei kleinen ­Kindern nur schwach dosiert, sonst fördert er Erbrechen), lange gezogener Schwarztee (gerbende Wirkung, wirkt gegen Durchfall, die stimulierende Wirkung auf Kreislauf und Psyche ist oft günstig) und Fenchelsamentee. Bei ausgeprägten Durchfällen werden gerbstoffhaltige Heilpflanzen empfohlen. Ungünstig, aber sehr verbreitet, ist dunkle Schokolade, diese stopft zwar im Normalzustand, der hohe Fettgehalt kann aber zu einer Verzögerung der Heilung führen.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Wie schon erwähnt, ist der Wärmehaushalt geschwächt. Kälteeinfluss kann zu zusätzlichen Problemen führen, ebenso können zu warme ­Bäder als unangenehm empfunden werden, sie können auch zu Ohnmacht wegen Kreislauf­kollaps führen. Wenn die Natur sich der schädlichen Viren mit Durchfall zu entledigen sucht, so schiesst sie doch oft über das Ziel hinaus, und der Patient wird unnötig geschwächt und geplagt. Es gibt verschiedene Medikamente, welche die Darm- und Dünndarm-Überaktivität stoppen. Besonders bei kleinen Kindern sind diese nicht ganz unbedenklich und nur unter ärztlicher Aufsicht zu verwenden. Bei gehäuftem Erbrechen gibt es Zäpfchen, gegen heftigen Durchfall Tabletten, die bereits im Mund aufgelöst werden. Bei gleichzeitigem Erbrechen und Durchfall kann beispielsweise zuerst der Durchfall mit diesem Mittel gestoppt werden, eine halbe Stunde später folgt das Zäpfchen ­gegen das Erbrechen. Diese Mittel sollen nicht höher dosiert werden als vom Arzt verschrieben. Trotz Bauchschmerzen sind Schmerzmittel im Allgemeinen nicht so günstig. Viele Schmerzmittel reizen zusätzlich die Schleimhäute. Sie können

auch eine andere Diagnose verschleiern. Bei sehr intensiven Krämpfen kann der Arzt nach vorheriger Überprüfung der Diagnose krampflösende Mittel verschreiben. Oft wirkt aber auch ein feuchtwarmer Umschlag auf den Bauch gut. In Einzelfällen muss im Verlauf der Krankheit die Diagnose neu überprüft werden. Tritt über längere Zeit hohes Fieber auf, so ist eine bakte­ rielle Infek­tion mit ­Salmonellen möglich. Viele Poulets aus der Massenhaltung und Desserts mit rohen ­Eiern enthalten Salmonellen, so dass sich dann die Salmonellen in der Küche vermehren ­können (z. B. im Tiramisu oder in Saucen). Auch Vogelfutterplätze über Gartentischen oder auf dem Küchenfensterbrett sind nicht ganz unbedenklich. Andere Gründe, den Stuhl genauer auf Bakterien zu untersuchen, sind Eiter oder Blut. Grössere Mengen Blut im Erbrochenen oder im Stuhl sind auf jeden Fall mit dem Arzt zu besprechen (Proben nicht fortwerfen!), Blutspuren ebenso, diese sind aber bei heftigem Erbrechen oder Durchfall oft auch harmlos.

Schmerzmittel reizen die Schleimhäute.

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Aktuell bei TopPharm 11

Magen-Darm-Grippe: Was tun? Eine Magen-Darm-Grippe, in der Fachsprache Gastroenteritis genannt, wird auch als Brechdurchfall bezeichnet und ist eine entzündliche Erkrankung des Magen-Darm-Trakts. Christoph Baumgartner

Symptome und Beschwerden

Nicht medikamentö

Bei folgenden Symptomen wenden Sie sich an Ihre TopPharm Apotheke:

se Massnahmen

Geringe Urinproduktion Trockene Schleimhäute Gewichtsverlust Spannungsverlust der Haut ➞ Bildung einer

Trinken Sie genug

Wasser Tee, ohne Zucker Suppen, leicht gesalzen Reisschleim

Hautfalte, wenn man die Haut zwischen zwei Fingern hochzieht.

Wenn das Erbrechen länger als drei Tage oder

Bei Babys, die noch auf Milch angewies en sind, kann die Milch mit Tee verdünnt werd en. Zunächst im Verhältnis 1:1, später im Verhältni s 2:1.

der Durchfall l­änger als eine Woche dauert.

Wenn starker Durchfall während einer AntibiotikaTherapie auftritt.

Säuglinge, Kleinkinder und ältere Personen

Vorsicht beim Esse

n

sind besonders der Gefahr einer lebensbedrohlichen Austrocknung ausgesetzt.

Unterstützen Sie de n Heilungsprozess wenn möglich von Anfang an mit leich t verdaulichen Kohle nhydraten wie Zwieback Salzstangen

Reis Gemüsesuppen gekochtem Apfelmus

Anzeichen einer Austrocknung bei Säuglingen

Eingesunkene Fontanelle Schwacher Saugreflex Verminderter Lidschlag

Eine Nahrungspaus e, wie sie oft empf ohlen wird, schein die Erholung der Da t rmschleimhaut zu verzögern.

Faustregel bei Säuglingen

Bei Verlust von fünf Prozent an Körpergewicht

wegen Durchfall und Erbrechen muss man den Kinderarzt unverzüglich aufsuchen.

Verzichten Sie aber

Auch bei älteren Leuten kann der Flüssigkeitsverlust zu einem grossen Problem werden. Wenn die Aus­ trocknung zu lange nicht erkannt wird, kann dies zum Tod führen.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

zunächst auf

rohes Gemüse rohe Früchte konzentrierte Fruchtsäfte fette Speisen Milchprodukte

Bei Verlust von zehn Prozent an Körpergewicht wegen Durchfall und Erbrechen muss ein Kleinkind ins Spital gebracht werden.

Wenn Sie viel Wass er verlieren, ist es wichtig, Salz zusammen mit Zuck er zu sich zu nehm en, da nur so das Salz über die an gegriffene Schleim haut ins Blut über­gehen kann: kaltes Coca-Cola (n ur löffelweise) mit Salzstangen eine Prise Zucker in die Bouillon einer Gemüsesuppe eine Prise Salz in ge kochtes Apfelmus Elektrolyt-Lösung


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INTERVIEW GESUNDHEITSCOACH 13

«Waschen Sie sich regelmässig die Hände!» Selten fühlt man sich elender als während einer Magen-Darm-Grippe. Lesen Sie, wie man sich davor schützt und wie man sie behandelt. Das Interview führte Christoph Baumgartner

TopPharm Ratgeber: Wie kann man eine Ansteckung von Durchfallerkrankungen verhindern? Thong Vo: Wichtig ist besonders die Hygiene: also regelmässiges Händewäschen. Speziell bei Reisen in ferne Länder gilt zur Durchfallprophylaxe das Motto: Boil it, cook it, peel it or forget it! (Koch es, brat es, schäl es oder vergiss es!) Wie lange dauert normalerweise eine Magen-Darm-Grippe? Die Magen-Darm-Grippe wird zumeist durch folgende Erreger verursacht: Bakterien, Viren und Giftstoffe. Eine viral bedingte Magen-Darm-Grippe dauert in der Regel 1 – 5 Tage, und auch wenn sie oft heftig beginnt, ist sie genauso schnell wieder verschwunden, wie sie angefangen hat. Gefährlich wird es bei dieser Erkrankung für Betagte in Alters- und Pflegeheimen, immungeschwächte Menschen und Kinder! Eine durch Bakte­ rien ausge­löste Magen-DarmGrippe kann wesentlich länger dauern. Vor allem Salmonellen sind sehr hartnäckig, und der Erkrankte scheidet diese Erreger auch nach durchgemachter Krankheit noch Wochen bis ­Monate aus.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Wie lange ist eine MagenDarm-Grippe ansteckend? Das hängt mit dem aus­lö­senden Erreger zusammen, s­ icher während der Krankheit; nach Abklingen der Krankheitssymptome noch einige Tage bis ­Wochen. Was hilft bei MagenDarm-Grippe? Je nach den Symptomen: Individuell geben wir unseren Kunden Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen, gegen Bauchschmerzen und Krämpfe

Ihr Gesundheitscoach:

Thong Vo

Offizinapotheker FPH Als Flüchtling kam Thong Vo 1981 in die Schweiz, wo er die Ausbildung zum Apotheker an der Universität Basel abschloss. Mit seiner Frau Tuyen Vo führt er die TopPharm Apotheke zum Kreuz in Olten und die angehende TopPharm Apotheke & Drogerie in Hägendorf. Seine Hobbys sind Skifahren, Tennis, Lesen, Freizeit und Ferien mit den gemeinsamen drei Kindern.

oder gegen Durchfall. Hilfreich ist auch der Einsatz der natür­ lichen Hefe. Sie hemmt bei akuter Diarrhö den Flüssigkeits­ verlust und trägt zur Regene­ration der Darmflora bei. Teilweise helfen so genannte Probio­ tika, das sind Mikroorganismen, die helfen sollen, die «gute» Darmflora wieder herzustellen. Gibt es, ausser viel zu trinken, vielleicht ein pflanzliches oder sonstiges Hausmittel, das gegen Magen-Darm-Grippe hilft? Ja, Medizinalkohle, Heidelbeeren oder Frauenmantelkraut. Ist das Leiden am nächsten Tag nicht behoben, sollte der Patient die Selbstmedikation nicht fortsetzen, sondern zum Arzt gehen. Bei Kleinkindern ist die Austrocknung eine grosse Gefahr, da sie besonders empfindlich auf einen Flüssigkeitsverlust reagieren. Auf welche Alarmzeichen muss man achten? Die Zeichen einer Austrocknung sind Gewichtsabnahme,

sehr starker Durst, erhöhter Puls und Hautfalten, die bestehen bleiben. Bei ersten Anzeichen ist ein Arztbesuch notwendig. Warum muss man bei einer Magen-Darm-Grippe unbedingt zu Hause bleiben? Gewisse Durchfallerreger sind hoch ansteckend, wie Salmonellen oder Noroviren. Daher soll man bei einer Magen-DarmGrippe zu Hause bleiben und besonders Orte wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser sowie Seniorenheime vermeiden. Pille einnehmen trotz MagenDarm-Grippe? Ja, die Pille sollten die Frauen trotz Durchfall einnehmen. Im Fall einer Magen-Darm-Grippe ist die Resorption möglicherweise unvollständig. Deshalb sollten zusätzliche Verhütungsmethoden angewendet werden.


Asthma

Asthma in den Griff bekommen Asthma ist bei einem von zwei Betroffenen nur ungenügend unter Kontrolle. Sie leiden unter ­Atemnot, Husten und Hustenanfällen. Dabei wäre das meistens gar nicht nötig. Dr. Jürgen Schickinger

Zwar ist Asthma nicht heilbar. Doch die Erkrankung lässt sich mit modernen Medikamenten und Behandlungen fast immer in den Griff bekommen. Dann schränkt sie Betroffene kaum noch ein. Dafür sind mehrere Dinge nötig: zuerst eine eindeutige Diagnose. Zweitens setzen Fachleute bei Asthma, Neurodermitis und anderen chro­nischen Erkrankungen heute auf Wissen: Durch Informationen oder Schulungen verstehen Patienten, wie eine richtige Behandlung ihre Lebensqualität erhöht – was sie bringt und wo mögliche Risiken liegen. Sie ziehen ihre Therapie konsequenter durch. So erzielen sie die optimale Wirkung. Eine Asthmatherapie beginnt in der Regel mit Inha­la­tionen mit Beta-2-Sympathomimetika und/ oder Glukokortikoiden (Kortison). Andere Wirkstoffe sind heute selten. Patienten mit mittelschwerem oder schwerem Asthma müssen zusätzlich noch Tabletten einnehmen. Grundsätzlich unterscheidet man bei den Medikamenten «Controller» und «Reliever» (v. engl. erleichtern, befreien). ­Reliever wirken kurzzeitig, aber schnell. Sie ­eigenen sich bei Luftnot und Asthmaanfällen. Wenn eine Person aber sehr oft Reliever verwenden muss, ist ihr Asthma schlecht kontrolliert – möglicherweise, weil sie zu selten Controller benutzt. Diese Mittel wirken langsam, aber langfristig. Controller ­hemmen Entzündungen

und beugen Anfällen vor. Die Patienten sollen sie also ohne konkrete ­Beschwerden einsetzen. Deshalb vergessen oder vernachlässigen sie die Controller oft. Viele Fehler beim Inhalieren Geld für Medikamente auszugeben, sie dann aber falsch anzuwenden, ist ärgerlich. Deshalb sollten Menschen mit Asthma unbedingt die Tipps ihres Gesundheitscoachs beachten (siehe Box). Denn einer von drei macht Fehler beim Inhalieren. Generell läuft es so ab: rr Gerät für die Inhalation vorbereiten rr Langsam, entspannt, aber gründlich ausatmen rr Mundstück des Inhaliergeräts fest mit den Lippen umschliessen rr Mindestens fünf, eher zehn Sekunden den Atem anhalten, damit Medikamente einwirken können rr Langsam ausatmen – durch die Nase oder mit «Lippenbremse» rr Mit der nächsten Inhalation 30 Sekunden bis eine Minute warten rr Nach Inhalationen mit Glukokortikoiden («Kortison») den Mund ausspülen, um Pilzinfektionen zu vermeiden. Ältere Menschen und Personen mit schwerem Asthma haben mehr Probleme bei der Anwendung als andere. Als häufigste Fehler atmen sie

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

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Asthma 15

Pulver oder Nebel gefällig? Allerdings hat jedes Verfahren hat seine eigenen Tücken. Manche verleiten häufiger zu Fehlern als andere. Alle Inhalationssysteme arbeiten mit Wirkstoffpulvern oder -lösungen, die sie in Nebel umwandeln. Am weitesten verbreitet sind fol­ gende ­Systeme: Dosieraerosole, Sprays: Die Benutzer atmen ein Gemisch aus Luft/Treibgas und Schwebeteilchen (Aerosol) ein, das sie stossartig freisetzen. Beim Inhalieren den Kopf leicht zurücklehnen, langsam und tief einatmen und dabei den Sprühstoss durch Druck auf den metallenen Behälter auslösen. Vorteile: unabhängig von der Atemleistung, verträglich, gut für unterwegs. Nachteile: Die Koordina­tion von Atmung und Sprühstoss kann schwerfallen (z. B. bei Anfällen, Kindern, älteren Personen). Als Erleichterung gibt es Dosierhilfen (Spacer etc.) oder Mittel, bei denen der Sog beim Einatmen die Sprühstösse auslöst. Häufigste Fehler: Schutzkappe nicht entfernt, Dosieraerosol nicht geschüttelt, falsche Halteposition (z. B. Mundstück oben statt unten), Sprühen und Einatmen nicht gleichzeitig.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Pulverinhalatoren: Die Patienten atmen ein Pulver ein – aus Kapseln mit Einzeldosen oder einem Vorratsbehälter. Besonders am Anfang der Inhalation muss der Luftstrom stark sein, damit das Pulver nicht im Mund kleben bleibt. Also schnell, ruckartig beginnen und tief einatmen. Viele Geräte erzeugen Geräusche zur Erfolgskontrolle. Vorteile: leicht zu koordinieren, weil die Mittel nur durch den Sog beim Einatmen zu den Bronchien gelangen. Nachteile: Geräte müssen der Atemleistung angepasst sein. Sie muss ausreichen, um das Pulver in die Lunge zu transportieren. Feuchtigkeit (z. B. durch Ausatmen in den Inha­lator, Aufbewahrung an feuchten Orten)

Ihr persönlicher Gesundheitscoach empfiehlt: rr Lassen Sie

sich für jedes neue Mittel oder Gerät genau erklären, wie Sie es richtig benutzen und wo man leicht etwas falsch machen kann. rr Werden Sie selbst aktiv: Zeigen Sie Ihrem persönlichen Gesundheitscoach oder Arzt, wie Sie Ihr Mittel benutzen, und fragen Sie, ob es richtig ist. rr Viele Geräte, Geräteteile oder Hilfsmittel (z. B. Spacer) müssen Sie nach Gebrauch säubern. Erkundigen Sie sich, was dabei zu beachten ist (Pulver dürfen beispielsweise nie feucht werden). rr Sorgen Sie rechtzeitig für Nachschub, damit Sie in einer ungün­s­ tigen Situation nicht ohne Medikamente dastehen, weil ein Mittel aufgebraucht ist.

kann die Pulver verklumpen lassen. Sie können empfindliche ­Patienten zum Husten reizen. Häufigste Fehler: Gerät nicht korrekt geladen, Pulverkapsel nicht «geknackt», Pulver feucht, zu geringer Sog zu ­Beginn der Inhalation, beispielsweise weil die Lippen das Mundstück nicht dicht genug umschlies­sen oder Finger die Luftlöcher für den Durchzug verschlies­sen. Feuchtinhalationsgeräte (Vernebler): Elektroge­ räte, die flüssige Medikamente etwa mit Ultraschall oder Düsen vernebeln. Patienten atmen über Mundstücke oder Atemmasken in die Apparate ein und aus. Die Geräte kommen oft bei schwerem Asthma zum Zug, wenn andere Methoden der Lunge nicht mehr genug Wirkstoff zuführen. Vorteile: einfache Anwendung, gut für Kleinkinder geeignet. Nachteile: grosse, teils teure Geräte, teils schwierige Handhabung (Nachfüllen, Reinigung etc.) und schlecht sitzende Masken, Brummen der Kompressoren. Häufigste Fehler: geräteabhängig, z. B. ungenügende, weil schwierige Reinigung und dadurch Infek­tions­ gefahr. Es gibt noch weitere Verfahren wie etwa «Soft Mist Inhaler». Hier wird die Flüssigkeit mit dem Wirkstoff durch eine Düse gedrückt, so dass sich eine Sprühwolke bildet. Das geschieht langsamer als bei Sprays, so dass sich die Atmung leichter darauf abstimmen lässt.

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vor dem Inhalieren gar nicht oder zu schwach aus, atmen bei der Inhalation zu flach ein und halten die eingeatmete Luft mit den Wirkstoffen zu kurz an. So etwas passiert Patienten, die eine Schulung bei der Lungenliga oder anderen Institutionen besucht haben, nur halb so oft wie Ungeschulten.


Gesunde Kinderernährung

Apfelmännchen und Streifenrüebli Es ist nicht immer leicht, Kinder zu gesundem Essen zu verführen. Zwei Ernährungsberaterinnen ­sagen, wie es einfacher geht. Christine Micheloud

Eigentlich wüssten wir alle, was gesund ist – für unsere Kinder, aber auch für uns selbst. Doch was in der Theorie – in Maga­ zinen, Ratgebern und Fernsehsendungen, auf Faltblättern von Ärzten und Ernährungsberaterinnen – einfach tönt, ist im Alltagsleben mit Kindern oft nur schwer umzusetzen. Dies bestätigt auch Stefania KosaQuarta, Ernährungsberaterin am Regionalspital Biel. «Kinder werden oft von der Werbung beeinflusst, sie wollen dasselbe essen wie ihre Kollegen und nicht das, was Vater und Mutter vorschreiben.» Zudem hätten viele Eltern heute keine Zeit mehr, eine Mahlzeit aus frischen Produkten zuzubereiten und griffen deshalb zu Fertig-

produkten, die oft viele leere Kalorien enthalten, also Fett und Zucker. Eine gesunde Mahlzeit lasse sich jedoch auch in kurzer Zeit selbst zubereiten, erklärt die Mutter von drei Kindern, die in ihrer Praxis vor allem Kinder mit Übergewicht und Diabetes sowie deren Eltern berät. Sie empfiehlt Eltern und anderen Betreuungspersonen, folgende drei Dinge zu beachten: rr Die Eltern (Betreuungspersonen) müssen mit gutem Beispiel vorangehen. rr Es braucht klare Regeln, jedoch keinen Druck. rr Gesunde Nahrungsmittel müssen den Kindern schmackhaft gemacht werden.

Vorbild Eltern In den ersten Lebensjahren des Kindes bestimmen die Eltern das Lebensmittelangebot für ihre Sprösslinge. «In diesem Spektrum entwickeln Kinder dann ­ihren Geschmack und ihre Vorlieben. Süss ist die einzige Präferenz, die Kinder von Geburt an mitbringen. Alle anderen Geschmacksvorlieben werden erlernt», sagt Steffi Schlüchter, ­diplomierte Ernährungsberaterin HF von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE. Eltern und andere Bezugspersonen sind also Vorbilder: Wer möchte, dass sich sein Kind ­gesund ernährt, muss bei sich selbst anfangen und zum Beispiel auf Chips und süsse Knabber­eien vor dem Fernseher

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

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Gesunde Kinderernährung 17

verzichten. «Die Ernährungserfahrungen, die Kinder in den ersten Lebensjahren machen, bleiben; die Vorlieben aus der Kindheit verlieren sich selten», so Steffi Schlüchter.

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Ohne Druck Kinder brauchen einen regel­ mässigen Tagesrhythmus, auch beim Essen. Ideal sind fünf Mahlzeiten am Tag, drei Hauptmahlzeiten (morgens, mittags, abends) und zwei Zwischenmahlzeiten gegen den kleinen Hunger. Kinder sollen ihr Essen in Ruhe und im Sitzen zu sich nehmen können. Wer sein ­Essen hinunterschlingt, merkt nicht, wann der Magen voll ist. Streitereien, hitzige Diskussionen, Bücher und TV gehören nicht an den Esstisch. Druck ist kontraproduktiv: Auch Kinder haben das Recht, einmal eine Mahlzeit zu verweigern oder ein Nahrungsmittel nicht zu mögen. Kinder haben ein natürliches Gefühl für Hunger und Sättigung, werden sie ständig zum (Auf-)Essen gezwungen, verlieren sie dieses Gefühl. Die Folge ist Unter- oder Übergewicht. Wird das Essen als Druckmittel eingesetzt, kann es für Kinder zudem einen negativen Beigeschmack bekommen (Anleitung zu Essstörungen). Verweigert ein Kind jedoch die Mahlzeit am Tisch und verlangt dafür später Chips oder etwas Süsses, weil es ja «solchen Hunger» hat, sollten die Eltern auf keinen Fall darauf eingehen. Gesundes schmackhaft machen: Spass muss sein «Ob ein Nahrungsmittel gesund ist oder nicht, spielt für Kinder

keine Rolle», sagt Stefania KosaQuarta. Viel wichtiger seien für sie Aussehen, Geschmack und Geruch einer Mahlzeit. «Man kann Kindern gesundes Essen schmackhaft machen und ihnen zeigen, dass es Spass machen kann.» Dies bestätigt die Mutter eines fünfjährigen Knaben und eines neunjährigen Mädchens: «Meine Kinder essen nicht gerne einen ganzen Apfel, aber sobald ich ihn in kleine, mundgerechte Schnitze oder in lustige Figuren schneide und diese mit Rosinen, geschälten und in Streifen geschnittenen Rüebli und ein paar Nüssen auf einem schönen Teller serviere, greifen sie zu.» Tatsächlich knabbern Kinder gerne und lieben Überraschungen.

beim Brot gibt es heute zahlreiche leckere und gesunde Varianten. Apropos süss: Kindern, die Lust auf Süsses haben, kann

Als kleine Hilfe für Eltern und ­Betreuungspersonen einige Tipps für Frühstück und Zwischenmahlzeiten:

Fortsetzung Seite 19

Auch Honig und Fruchtzucker ­können Karies verursachen. man Müesli, Haferflocken, Cornflakes etc. anstatt mit Zucker mit Honig oder frischen Früchten wie Bananen oder Beeren süssen. Doch Vorsicht: Auch Honig und Fruchtzucker können Karies verursachen.

Das gesunde Frühstück Kinder sollten möglichst nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen, denn es liefert Energie für den neuen Tag und füllt die leeren Energiespeicher wieder auf. Zudem verhindert ein ausgewo­ genes, energiehaltiges Frühstück den Heisshunger am Mittag, was besonders für übergewichtige Kinder wichtig ist. Was gehört auf den Frühstückstisch? Zu einem gesunden Frühstück gehören Vollkorngetreide, Milchprodukte und frisches Obst. Auch beim Frühstück gilt: Abwechslung macht das Leben süss. Es muss nicht immer ­Butter sein, auch ein selbst­ gemachter Quarkaufstrich mit Kräutern schmeckt lecker. Und

Tipps für Smoothies Lieblingsfrüchte mit Pürierstab fein pürieren. Zum Beispiel: Kiwi mit Mango, Ananas, Banane. Wenn zu ­dickflüssig, etwas Wasser beigeben. Oder Waldbeeren (aus dem Tiefkühlfach) mit ­Bananen pürieren.


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Gesunde Kinderernährung 19

Und was gehört besser nicht auf den Frühstückstisch? Vermieden werden sollte alles, was nur «leere Kalorien» enthält, also Nahrungsmittel, die zwar energiereich sind (Fett, Zucker), jedoch kaum Nährstoffe enthalten. Weissbrot mit viel Butter und einem süssen Aufstrich oder mit fetter Wurst oder fettem Käse belegt schmeckt zwar lecker, liefert dem kindlichen Körper jedoch nicht die nötigen Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Viele Kinder mögen am frühen Morgen noch gar nichts essen. Trotzdem sollten sie versuchen, wenigstens ein Glas Milch oder ein Milchmischgetränk oder einen selbstgemachten Smoothie zu trinken. Ideen für Milchmischgetränke: Beeren-Jogurt-Milch oder Buttermilch mit Banane. Die gesunde Zwischenmahlzeit Frühstücksmuffel unter den Kindern nehmen ein ausgiebi-

ges Znüni mit in die Schule, allen andern reicht eine kleinere Zwischenverpflegung. Gesunde Znünis sollen die Hauptmahlzeiten nicht ersetzen, sondern ergänzen. So beugen sie dem Leistungs- und Konzentrationsabfall vor, ohne müde zu machen. Bei der Zusammenstellung der Pausenmahlzeit sollte Folgendes beachtet werden. Das Znüni soll gesund sein: Dafür eignen sich die meisten Früchte und Gemüse kombiniert mit Vollkornbrot und Milchprodukten. Kaufen Sie saisonal ein. Zum Beispiel: Eine Scheibe Vollkornbrot mit Hüttenkäse, Quark oder Kräuterfrischkäse bestreichen und mit Gurken- und Apfelscheiben und geraffelten Rüebli belegen, eine weitere Brotscheibe darauflegen. Ein Käsebrötchen mit Baumnüssen und Birnenscheiben ergänzen. Ein Haferbrötchen mit einem Viertelliter Milch mitgeben.

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Die mit dem Regenbogen

Das Znüni muss problemlos transportiert und gegessen werden können: Eine lustige und praktische Znünibox, die am besten zusammen mit dem Kind ausgesucht wird, sorgt ­dafür, dass die Pausenmahlzeit appetitlich bleibt. Brote nicht überfüllen. Wie gesagt, eigentlich wüssten wir schon, was gesund ist. Denn man ist, was man isst.

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Rosmarin belebt Körper und Geist Rosmarin ist ein Alleskönner: als Gewürz für Fisch, Fleisch und Gemüse geeignet, als Duft in vielen Parfüms enthalten und als Heilpflanze in seiner Wirkung einzigartig. Patricia Heyne, Rezept: Torsten Grässlin

Seinen Namen verdankt Rosmarin seiner Heimat am Mittelmeer, denn das lateinische «ros marinus» bedeutet «Meertau». Als Gewürz ist er längst zum Sinnbild für die mediterrane Küche geworden und verleiht ­jedem Gericht ein südliches Aroma. Gleichzeitig ist das Mittelmeergewächs aber auch ein echter Star unter den Heilpflanzen, dessen zahlreiche Heilkräfte grösstenteils sogar wissenschaftlich belegt sind. Kein Wunder also, dass Rosmarin zur «Heilpflanze des Jahres 2011» gewählt wurde. Aroma in den Blättern Der Rosmarin ist ein immergrüner Halbstrauch. Die schmalen, nadelförmigen Blätter sind ziemlich hart und verströmen einen

Heilpflanze Rosmarin

Wissenschaftlicher Name: Rosmarinus officinalis Familie: Lippenblütler (Lamiaceae) Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten Wichtigste Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Gerbstoff, Flavonoide, Glykolsäure, Bitterstoffe, Saponine, Harze Sammelzeit: Blätter: am besten vor der Blüte, ­Blüten: März – Juni Heilwirkung: Wirkt anregend, krampflösend, ­verdauungsfördernd und hilft bei Hauter­krankun­ gen, Ekzemen, Verstopfung, Blähungen, Mens­ truationsbeschwerden, Kopfschmerzen, ­Migräne, Rheuma und niedrigem Blutdruck.

starken Duft. Von März bis Juni und manchmal auch im Herbst blühen am Rosmarin kleine bläuliche Lippenblüten. Rosmarin ist ein beliebtes Gewürz und auch als Duftpflanze sehr bekannt. Dank seinem intensiven, holzigen Aroma wurde Rosmarin bereits 1370 in einem der ersten Parfüms verwendet, das als «Ungarisches Wasser» ­berühmt wurde. Auch im welt­ bekannten «Eau de Cologne» ist Rosmarinöl enthalten. Rosmarin ist Kult! Rosmarin ist nicht nur aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken, auch in unserer Kultur spielt das Kraut seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Weit verbreitet ist zum Beispiel seine Verwendung im Totenkult: Als duftende Grabbeigabe hat Rosmarin bereits den alten Ägyptern den Weg ins Jenseits versüsst. Auch bei uns trug man lange Zeit ein Rosmarin-Thymian-Sträusschen bei Begräbnissen in der Hoffnung, so vor ansteckenden Krankheiten verschont zu werden. Seit jeher gilt Rosmarin auch als Zeichen der Liebe, Fruchtbarkeit und Treue. Die Pflanze war der griechischen Göttin Aphrodite geweiht. Troubadoure überreichten im Mittelalter ihren angebeteten Damen Rosmarinzweige und sogar Shakespeares Ophelia band Hamlet einen Kranz aus Rosmarin zum Zeichen ihrer Treue. Noch immer gibt es in Bayern den Brauch, bei der Hochzeit einen Brautstrauss aus Rosmarin zu tragen. Den Durchbruch als Heilpflanze schaffte Rosmarin im ersten Jahrhundert nach Christus, als Mönche das Kraut in ihren Klostergärten anpflanzten und zur Heilung zahlreicher Beschwerden einsetzten.

Die Heilpflanze 2011 Rosmarin ist ein anerkanntes Heilkraut. Das ätherische Öl in Rosmarin wirkt belebend: Es verbessert die Durchblutung, stärkt die Konzentration, hebt die Laune und bringt den Kreislauf in Schwung. Offiziell bestätigt ist auch die Wirksamkeit bei Magen-Darm-Problemen, Menstruationsbeschwerden und gegen Rheumatismus. Ausserdem hilft Rosmarinöl bei Ekzemen und Hautausschlägen. Was Rosmarin als Heilpflanze so besonders macht, ist seine an­ regende Wirkung. Damit ist er eines der wenigen Kräuter, die das Herz und den Kreislauf stärken und so bei niedrigem Blutdruck helfen. Das war auch der Grund, warum der deutsche Naturheilkundeverein Rosmarin zur Heilpflanze des Jahres 2011 gewählt hat. Rosmarin ist in der Anwendung sehr vielseitig. Als Tee beruhigt er den Magen, in Tinkturen und Salben hilft er bei Wunden und Hautausschlägen, als Öl belebt er und kann Kopfschmerzen und Migräne lindern. Besonders beliebt ist Rosmarin natürlich als Küchengewürz. Dort verleiht er zahlreichen Gerichten ein mediterranes Aroma und stärkt gleichzeitig den Magen. Vorsicht in der Schwangerschaft Während der Schwangerschaft sollte man auf zu grosse Mengen Rosmarin und vor allem reines Rosmarinöl verzichten, da beides die Gebärmutter stimuliert. Die sparsame Verwendung als Küchengewürz ist jedoch unbedenklich.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

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REZEPT 21

Apfel-Risotto mit Chèvre und Rosmarin Rosmarin-Apfel: Zutaten für vier Personen Risotto: 1 Apfel 1 mittlere Zwiebel 1/2 EL Zitronensaft 1 Knoblauchzehe ­(frische Zitrone) 1 Zweig Rosmarin 20 g Butter 30 g Butter 1 Zweig Rosmarin 350 g Risottoreis 1 TL Zucker 4 dl Cidre (Apfelwein) 1 TL Cidre 7 dl Pilz-Bouillon Abrieb einer halben Zitrone 100 g Chèvre (Ziegenkäse) ohne Rinde Salz und Pfeffer Bouillon in einem Topf erhitzen und warm stellen. Für den Risotto die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und zerkleinern. Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken. Butter in einem Topf erhitzen, alles darin andünsten und salzen. Reis dazugeben und kurz mitrösten. Nach und nach Cidre zugiessen, bis er vom Reis aufgenommen wird, danach den Abrieb einer halben Zitrone beifügen. Bouillon nach und nach zum Reis dazugeben, dabei öfter umrühren. Bei mittlerer Hitze ohne Deckel etwa 20 bis 25 Minuten quellen lassen. Am Schluss den zerkleinerten Chèvre hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die Rosmarin-Äpfel die Äpfel abspülen, vierteln, entkernen und in 1,5 cm dicke Schnitze schneiden. Butter in einer grossen Pfanne erhitzen, Äpfel und Rosmarinzweig hineingeben. Mit Zucker bestreuen, von beiden Seiten anbraten und mit dem Zitronensaft ablöschen. Cidre über die Äpfel geben und 2 Minuten einkochen. Anrichten: Risotto auf den Tellern anrichten und mit ­Apfelschnitzen und Rosmarin verzieren. Weitere Rezepte finden Sie unter www.toppharm.ch

Zubereitungszeit: 15 Minuten | Kochzeit: 30 Minuten


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Schwerhörigkeit 23

«Wie bitte?» Schwerhörigkeit ist viel weiter verbreitet, als man denkt. Das kann am normalen Alterungsprozess, aber auch an vielerlei äusseren Einflüssen liegen. Hörgeräte helfen. Dr. Klaus Duffner

«Könnten Sie das bitte noch mal sagen?» Der ältere Herr kommt etwas näher, dreht seinen Kopf leicht zur Seite und versucht, mit seiner rechten Hand hinterm Ohr die ankommenden Wortfetzen einzufangen. «Wissen Sie, im Alter hört man nicht mehr so gut», ruft er seinem Gesprächspartner zu. Seine Frau steht daneben und fügt schmunzelnd hinzu: «Und wenn ich ihn bitte, den Müll hinunterzutragen, versteht er besonders schlecht.» Fernseher immer lauter Schwerhörigkeit geht – ähnlich wie der Sehverlust im Alter – schleichend vonstatten und wird deshalb lange Zeit nicht bemerkt. Wer kann schon unterscheiden, ob das Blätterrauschen im Wald im Vergleich zu früher leiser geworden ist? Ob bestimmte Vogelarten nicht mehr zu hören oder einfach nicht mehr da sind? Ob der Fernseher lauter ist als früher? Und ob das dauernde Nachfragen auf die eigene Hörschwäche oder auf das Nuscheln des Gesprächspartners zurückzuführen ist? Tatsächlich leben schlecht Hörende oder Schwerhörige im Durchschnitt zehn bis fünfzehn Jahre mit ihrem Hörproblem, bis endlich ein Hals-­

Nasen-Ohren-Arzt (HNO) aufgesucht wird. Häufig werden die Schwierigkeiten verleugnet, denn bis heute gilt schlecht Hören als Zeichen für Vergreisen und Demenz. Viele ältere Hörgeschädigte sind nicht mehr in der Lage, die akustischen Informa­ tionen richtig im Hirn zu verarbeiten. Da die Ortung und damit das Verstehen der Schallquelle immer schwerer wird, kommen die Worte nur unklar oder verzerrt an die Nervenzellen der Hörbahn und ins Gehirn. Man ist so sehr mit dem Verstehen des Gesprochenen beschäftigt, dass die Verarbeitung und das eigentliche Nachdenken zu kurz kommen. Die Folge: Missverständnisse, Rückzug aus Gesprächen, soziale Isolation und Vereinsamung. Weniger Hörneuronen im Alter Die Ursachen der Schwerhörigkeit sind zwar vielfältig, im Prinzip unterscheidet man jedoch zwei Formen. Bei der Schallleitungs-Schwerhörigkeit funktioniert die Weiterleitung des Schalls im äus­seren Ohr oder im Mittelohr nicht mehr. Die Gründe ­dafür können in Störungen im Gehörgang wie Fortsetzung Seite 25

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Wann ist man schwerhörig?

Schweregrad

Hörschwelle (in Dezibel), ab der gehört wird

Fähigkeit, Gespräche zu verstehen, Geräusche wahrzunehmen

Normal hörend

0 – 25 dB

Keine Verständnisprobleme.

Leicht

26 – 40 dB

Schwierigkeiten beim Verstehen von Unterhal­tungen im Flüsterton, insbesondere bei lauter Umgebung. Jedoch keine Probleme in leiser ­Umgebung. Das Ticken der Armband­uhr wird nicht mehr gehört.

Mittel

41 – 55 dB

Schwierigkeiten, Gesprächen vor Hintergrundlärm zu folgen. Radio und Fernseher müssen lauter gestellt werden.

Mittel bis stark

56 – 70 dB

Bei Unterhaltungen mit mehreren Personen muss lauter gesprochen ­werden, da sonst nichts verstanden wird.

Stark bis ­hochgradig

71 – 90 dB

Normale Gespräche können nicht mehr verstanden werden. Sogar laute Unterhal­tungen bereiten Verständnisprobleme.

Taub oder an Taubheit grenzend

ab 91 dB

Selbst laute Musik oder die Geräusche einer sehr belebten Strasse ­ werden nicht mehr gehört.

Quellen: www.hearing.siemens.com, www.hearcom.org


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Die mit dem Regenbogen


Schwerhörigkeit 25

­ eispielsweise Verstopfungen, Entzündungen oder b Missbildungen, Erkrankungen des Mittelohrs, in einem geschädigten Trommelfell oder in krankhaften Veränderungen der Gehörknöchelchen liegen. Bei der Schallempfindungsstörung wird zwar der Schall vom Aussen- und Mittelohr nach innen weitergeleitet, jedoch ist im Innenohr die weitere Übertragung auf die Sinneszellen beeinträchtigt. Das kann auf einem ganz normalen Alterungsprozess beruhen, da die Menge der ursprünglich 15 000 Haarzellen, die im Innenohr die Schall­ wellen in elektrische Impulse umwandeln, aber auch die Zahl der Hörnervenzellen im Laufe des Lebens abnehmen. Allerdings kann dieser Verlust beschleunigt werden, indem man seine Ohren sehr intensivem Schall aussetzt. Das können Düsentriebwerke, ­Silvesterknaller, aber auch Rockkonzerte oder längerfristig zu laut eingestellte MP3-Player sein. Mediziner sprechen von Schalltraumen, die wie ein Sturm im Weizenfeld über die winzigen Härchen hinwegfegen. Und wie nach einem Orkan im Getreidefeld kann es dann auch im Ohr aussehen: verbogene und abgebrochene Sinneshaare. Im günstigen Fall richten sich diese wieder auf und regenerieren sich nach ein paar Tagen, wenn man jedoch Pech hat, bleiben irreversible Schäden

Ein hoch empfindliches Sinnesorgan

z­ urück. Aber nicht nur Knaller oder Discobesuche, sondern auch Infektionen wie Hirnhautentzündung, Mumps, Masern, Röteln, Diphtherie oder Scharlach können die Hörfähigkeit bleibend schädigen. Dazu kommen bestimmte Medikamente und Rauchen. Jeder zehnte schwerhörig? In der Schweiz sind mindestens 800 000 Personen von Schwerhörigkeit betroffen, gemäss einer Erhebung der gemeinnützigen Organisation HearFortsetzung Seite 27

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Schwerhörigkeit 27

it AISBL sogar 930 000 Menschen. Hörgeschädigt bedeutet laut der Weltgesundheits­organisation WHO, dass die Betroffenen erst ab einem Wert von 25 De­zibel (dB) Tonhöhen wahrnehmen können. Zum ­Vergleich: Kinder und Jugendliche mit gesunden Ohren sind in der Lage, leiseste ­Geräusche von knapp über 0 Dezibel zu hören. Das Rascheln von Blättern liegt bei 10 dB, das ­Ticken einer Uhr bei 20 dB, ein normales ­Gespräch bei 60 dB und Verkehrslärm bei 80 dB. Bei einem vorbeidonnernden Lastwagen (Schallintensität 90 Dezibel) ist die Grenze zu einer «potenziell gehörschädigenden» Lautstärke erreicht. Daher ist an Arbeitsplätzen mit hohem Schallpegel, z. B. in der Nähe von lauten Maschinen, ab 85 dB das Tragen eines Gehörschutzes vorgeschrieben. Deutlich über dieser Schwelle liegt ein Flugzeug, das mit seinen 120 Dezibel oder mehr von einem Gesunden als schmerzhaft empfunden wird. Der «Party-Effekt» ist eines der ersten Anzeichen dafür, dass das Gehör geschädigt ist. Man hat Mühe, die Äusserungen ­eines Gesprächspartners herauszufiltern, da Hintergrundgeräusche alles überlagern. Neuer Kontakt zur Umwelt mit modernen Geräten Während Schallleitungs-Schwerhörigkeit teilweise durch Medikamente oder operative Eingriffe (z. B.

das Entfernen von Entzündungsherden im Mittelohr) behandelt werden kann, ist die Schallempfindungsstörungs-Schwerhörigkeit in der Regel nicht heilbar. Mit modernen Hörgeräten lässt sich ­jedoch die Kommunikation wieder deutlich verbessern. Solche Systeme sind in der Lage, leise Töne zu verstärken und mittellaute oder laute Töne auf eine angenehme Lautstärke herunter­ zuregeln. In gewissen Fällen kommen auch implantierbare Hörgeräte in Betracht. Wichtig ­dabei: Die Patienten sollten durch ein spezielles Training wieder langsam an das neue Hören ­herangeführt werden. Allerdings wehren sich viele Betroffene gegen Hörhilfen. Im Gegensatz zu Brillen, die schon lange in der Mode- und Lifestylebranche angekommen sind, besitzen Hörgeräte für viele immer noch einen Makel. Die Folge: Die Hörsysteme werden bis heute nur von einer Minderheit benutzt. Eines sollte man jedoch wissen: Je eher ein Hörgerät verwendet wird, desto schneller gewöhnt sich der Träger an die neue Situation und den neu gewonnenen Kontakt zur Umgebung. Gerade für ältere Menschen kann dies ein wich­ tiges Hilfsmittel sein, um die geistige Flexibilität zu erhalten. 6835_ACT_Anz_d_91x130_Neu.qxp:Layout 1

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Beauty-tipps

Zeigen Sie dem Herbst die Zähne Damit Sie auch morgen noch kräftig zubeissen können, sollten Sie heute schon etwas dafür tun. Unsere Tipps leisten Hilfestellung dabei, Zähne und Mund gesund zu erhalten. Patrik Thommen

Tipp 1 | Die richtige Zahnbürste

Tipp 2 | Zahnzwischenräume nicht vergessen

Grundsätzlich gilt: Die beste Zahnbürste ist diejenige, die regelmässig benutzt wird. Darüber hinaus sollten Sie sich aber auch regelmässig zwischen viermal bis sechsmal im Jahr eine neue Zahnbürste gönnen. Der Kopf der Zahnbürste sollte klein und abgerundet sein, damit Sie jeden Zahn gut erreichen. Wer Zahnfleischprobleme hat oder an empfindlichen Zahnhälsen leidet, sollte zu einer weichen Bürste greifen, ansonsten reinigen mittelharte Borsten optimal. Sind die Borsten zudem abgerundet, beugt das Zahnfleischverletzungen vor.

Zahnzwischenräume sind für Zahnbürsten unerreichbar, machen aber rund 40 Prozent der Zahnoberfläche aus. Hier siedeln sich besonders gerne Bakterien an, Karies droht. Deshalb gehört zur richtigen Mundhygiene auch die Verwendung von Zahnseide. Ist diese mit Aminfluorid getränkt, bietet sie zusätzliche Kariesvorsorge. Falls Sie keine Zahnseide verwenden möchten, greifen Sie zu so genannten Interdentalbürsten. Ihr TopPharm Gesundheitscoach kann Ihnen weiterhelfen.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

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Beauty-tipps 29

Tipp 3 | Elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste?

Das ist vor allem eine Frage der persönlichen Vorliebe. Grundsätzlich können die Zähne auf beide Arten gleich gut ­gereinigt werden. Die elektrische Zahnbürste hat den Vorteil, dass sie die empfohlenen ­Bewegungen automatisch ausführt. Von Hand reinigen Sie von hinten nach vorne mit kreisenden Bewegungen. So oder so sollten Sie immer in der gleichen Reihenfolge putzen: Innenseiten, Aussenseiten, Kauflächen. Ob von Hand oder elektrisch: Letztlich kommt es auf die Dauer an. Am besten dreimal täglich drei Minuten.

lich. Trinken Sie Ihre Milch aber nicht abends nach dem Zähneputzen. Sonst wandeln die Bakterien den enthaltenen Milchzucker in Milchsäure um, was Ihren Zähnen über Nacht schadet. Ab dem Alter von drei Jahren sollte man Kindern deshalb nach dem Zähneputzen abends keinen Schoppen mehr geben. Tipp 8 | Lieber weniger Zucker

Tipp 4 | Was tun gegen Mundgeruch?

Mundgeruch kann vielfältige Ursachen haben. Mangelhafte Zahnhygiene kann Schuld sein, also regelmässiges Zähneputzen nicht vergessen. Die meisten geruchsbildenden Bakterien legen sich ausserdem auf dem Zungenrücken ab. Mit einem Zungenschaber oder auch der Zahnbürste können Sie hier Abhilfe schaffen. Nach dem Genuss von Knoblauch empfiehlt sich der Griff zum Kaugummi – allerdings in der zuckerfreien Variante. Das Kauen erhöht den Speichelfluss, Geruchsbakte­ rien werden «weggespült». Auch Chlorophylltabletten helfen.

Tipp 9 | Lästige Aphthen

Tipp 5 | Wenn die Zähne schmerzen

Gewürznelken sind in fast jeder Küche zu finden und haben schon manchen Sonntagsbraten verfeinert. Doch auch in der Hausapotheke sind sie nicht fehl am Platz. Sie enthalten Eugenol, eine Substanz, die betäubend wirkt. Wenn Ihre Zähne schmerzen, kann das kurze Kauen von Gewürznelken etwas Linderung verschaffen. Den Zahnarztbesuch sollten Sie aber trotzdem nicht aufschieben!

Tipp 6 | Hilfsmittel aus der Küche

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Viel trinken ist wichtig, damit der Mund nicht austrocknet und der Speichelfluss angeregt wird. Schwarztee ist hier empfehlenswert – die enthaltenen Polyphenole hemmen das Wachstum von Bakterien.

Tipp 7 | Milch trinken

Milch, Jogurt und Käse liefern dem menschlichen Körper Kalzium – für gesunde Knochen und Zähne unerläss-

Jeder kennt sie, aber keiner weiss, warum sie entstehen. Aphthen sind Läsionen der Mundschleimhaut, die eine lokale Entzündung auslösen und sich beim Essen, Trinken oder Sprechen schmerzhaft bemerkbar machen. Als Ursachen werden unter anderem ein geschwächtes Immunsystem, Stress, Vitamin-B12- oder Zinkmangel diskutiert. Spülungen mit Salbei- und Kamillentee können die Symptome lindern. Tinkturen aus Myrrhe oder Rhabarber­ wurzeln fördern die Heilung ebenso.

Tipp 10 | Zusätzliches Fluorid?

Grundsätzlich gilt: Mit einer ausge­ wogenen Ernährung erhält Ihr Körper genügend Fluor. Über alles Weitere sollten Sie sich mit ­Ihrem Zahnarzt oder Ihrem TopPharm Gesundheitscoach unterhalten.

Tipp 11 | Nächtliches Zähneknirschen

Wichtiger als die Fluoridfrage ist die Zuckerfrage – Zucker ist der Zahnfeind Nummer eins. Als leicht verwertbare Substanz ist Zucker das ideale «Nahrungsmittel» für Bakterien in der Mundhöhle, die dann jene Säure ausscheiden, die Karies verursacht. Halten Sie also den Genuss von raffiniertem Zucker in Grenzen. Ihre Zähne werden es Ihnen ein Leben lang danken.

Erwachen Sie morgens manchmal mit verspanntem Kiefer, schmerzendem Kopf oder Nacken? Dann gehören Sie vielleicht zu den Menschen, die im Schlaf mit den Zähnen knirschen. Emotionaler Druck oder Stress sind die Ursache, abgeschliffene Zähne die Symptome. In der Apotheke findet man dazu spezielle Knirsch-Schienen. Zur Ursachenbekämpfung tragen Entspannungstechniken wie Yoga oder Progressive Muskelentspannung viel Gutes bei.


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Neurodermitis 31

Neurodermitis ist behandelbar Neurodermitis zeigt sich durch juckende Entzündungen der Haut, die meist in Schüben auftreten. Neue Behandlungsansätze können symptomfreie Phasen deutlich verlängern. Christoph Baumgartner

Neurodermitis (volkstümliche Bezeichnung für Atopische Dermatitis) ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung. Charakteristisch ist eine ungenügende Hautbarriere infolge verschiedener Faktoren. Dadurch verliert die Haut zu viel Feuchtigkeit, wird trocken, juckt und ist anfällig für Ekzeme. Das sind rote, oft schuppende Hautstellen, die in Schüben und manchmal ohne erkennbaren Grund auftreten: Die Haut reagiert überempfindlich auf viele harmlose Substanzen, weil sie durch die ungenügende Barriere in die Haut eindringen können. Die Ekzeme gehen meistens zurück, bevor sie nach Wochen oder Monaten ohne Symptome plötzlich wieder aufblühen und stark jucken. Wegen des starken Juckreizes kratzen sich viele Menschen mit Neurodermitis, besonders Kinder, ihre Haut blutig. Dies wiederum begünstigt so genannte Sekundärinfektionen der Haut. Denn durch die offenen Hautareale können Bakterien leichter eindringen. Mittels neuer Therapiean­ sätze, so genannter proaktiver Behandlungen, gelingt es, die symptomfreien Phasen zu verlängern.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Während man bei üblichen «reaktiven» Behandlungen die Medikamente nach Abklingen der Ekzeme absetzt, fährt man bei der «proaktiven» Behandlung damit weiter. Das heisst, die rezeptpflichtigen Salben oder Cremes werden weiterhin auf die betroffenen Hautareale aufgetragen, aber nur noch zwei Mal pro Woche. Dieses Prozedere wird mit dem behandelnden Dermatologen genau abgesprochen. In mehreren Studien verlängerten proaktive Therapien die schubfreien Phasen sogar bei schwerer Neurodermitis bis zu zehnfach! Als Wirkstoffe bieten sich je nach Körperstelle Kortisone oder so genannte Kalzineurin-Inhibitoren an. Beide unterdrücken die unterschwelligen  Entzündungsprozesse,  die  bei Neurodermitis selbst während symptomfreier Phasen in der Haut ablaufen. Parallel dazu wird immer die äusserst wichtige Basispflege zur Verbesserung der Hautbarriere mit rückfettenden Pflegeprodukten angewendet. Ihr persönlicher Gesundheitscoach in der Toppharm Apotheke zeigt Ihnen gerne geeignete Basispflegemittel bei Neurodermitis. Die Liste der auslösenden Faktoren von Schüben reicht von psychischen Belastungen wie Stress oder freudigen Ereignissen über Schweiss, grobe Nähte in Kleidern, Zusatzstoffe in Wasch- und Pflegemitteln bis hin zu natürlichen Aromastoffen in Früchten oder sehr heissen oder scharfen Speisen. Bei zwei von drei Menschen mit Neurodermitis spielen Allergien eine Rolle. Hauptsächlich sind es solche

Gegen Neurodermitis ist kein Kraut gewachsen

gegen Hausstaubmilben, Schimmel, Pollen oder bestimmte Lebensmittel. Wer seine persönlichen Schubauslöser kennt, kann sie meiden und verhindern, jedoch unterscheiden sie sich stark von Person zu Person. Einzelne oder alle Auslöser eindeutig zu identifizieren, kann extrem schwierig sein. Ohne zweifelsfreie Nachweise kann das Vermeiden allerdings auch schaden: Kinder, die ohne vorherige seriö­se Abklärung unsinnigen Diäten ausgesetzt werden, leiden häufig unter Entwicklungsstörungen. Gute Informationsquellen bietet die Gesellschaft AHA!, die auch Schulungen in Bern, Zürich, Aarau und Basel für Eltern betroffener Kinder anbietet.

Unser Buchtipp Neurodermitis Der Haut helfen Autor: Jürgen Schickinger, Stiftung Warentest 2011, 176 Seiten, CHF 29.60 Der langjährige TopPharm Ratgeber-Mitarbeiter Dr. Jürgen Schickinger hat für die renommierte Stiftung ­Warentest ein Buch über Neurodermitis geschrieben. Es informiert sachlich über medizinische und natürliche alternative Behandlungsformen. Er geht im Buch ausführlich auf das Aufspüren und Vermeiden von auslösenden Faktoren ein. Ein Kapitel ist dem Umgang mit betroffenen Kindern gewidmet; ein weiteres widmet sich dem Thema Vorbeugung von Allergien in der Schwangerschaft und Stillzeit.


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KURZ NOTIERT 33

Hoffnung für ­Diabetiker

Nikotin macht schlank US-Forscher haben einen Mechanismus gefunden, mit dem Nikotin den Appetit zügelt. Die Erkenntnisse könnten zu neuen Präparaten für Menschen führen, die ihr Gewicht halten oder abnehmen möchten, heisst es im Fachmagazin «Science». http://bit.ly/nGSAoZ

Zwei winzige Moleküle stören bei fettleibigen Menschen und Diabetikern den Zuckerhaushalt im Körper. Das haben Forscher der ETH Zürich entdeckt. Werden die Moleküle ausgeschaltet, verbessert sich der Blutzuckerspiegel wieder – ein Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Diabetes. Das Resultat der Behandlung war beeindruckend, vor allem bei Fettzellen: Die Funktion der Insulin-Sensoren stabilisierte sich, die Zuckeraufnahme stieg. Parallel dazu nahm der Fettgehalt der Fettzellen ab. Die Forscher führen dies darauf zurück, dass die Bauchspeicheldrüse wieder weniger des fettfördernden Insulins produzieren musste.

Energydrinks sind ungesund Süssgetränke erhöhen den Blutzuckerspiegel, machen dick und können auf Dauer zu Arteriosklerose, Herzinfarkt und Hirnschlag führen. Besonders tückisch sind gemäss einer Studie der Universität Zürich mit Fruchtzucker gesüsste Getränke.

TopPharm Ratgeber Nr. 5 | 2011

Schon eine Dose gängiger Ener­ gy­ drinks enthält zwischen 25 und 30 Gramm Zucker. Das Testtrinken erbrachte alarmierende Ergebnisse: Bereits nach 30 Tagen wuchs der

Zuckerkranke Menschen auf diese Art zu therapieren, wäre ein vollkommen neuer Ansatz. Allerdings dürfte noch viel Zeit vergehen, bis allenfalls ein Medikament zur Verfügung steht. http://bit.ly/npOhRX

Bauchumfang, die Testpersonen hatten einen höheren Blutzuckerspiegel und schlechtere Cholesterinwerte. Die herkömmliche Meinung, dass Fruchtzucker per se gut sein müsse, nur weil er auch in Früchten vorkommt, sei falsch, so die Studie. Für die Konsumenten wichtig zu wissen sei, dass Fructose aus natür­ lichen Quellen wie Ost und Gemüse gut und gesund sei. Werde Fructose aber als Süssmittel Getränken zugefügt, würden schnell Mengen erreicht, die dem Körper schaden. http://bit.ly/ouHFct

Gefährlicher Lärm bei Operationen

Der Lärm könnte laut den Forschern aber auch darauf hinweisen, dass die Konzentration und die Disziplin der Beteiligten nachlassen.

Lärm im Operationssaal verheisst nichts Gutes für den Patienten: Bei höherem Geräuschpegel steigt das Risiko, dass sich die Operationswunde entzündet und der Patient länger im Spital bleiben muss. Das zeigt eine Studie am Insels­pital Bern.

Der Lärm­pegel stieg nämlich auch dann, wenn Chirurgen, Narkoseärzte und Pflege­personal im Operationssaal über Dinge sprachen, die nichts mit dem Eingriff zu tun hatten. http://bit.ly/qLN045

Medikamente für Kinder Die Universität Basel erhält eine Professur und eine Abteilung zur Erforschung und Entwicklung von Medikamenten für Kinder. Bei 50 bis 90 Prozent der an Kinder und Jugendliche abgegebenen Medikamente sei nicht genügend getestet worden, ob sie für diese Altersgruppe wirksam und sicher seien. Selbst heilende Herzen In Zukunft könnten sich Herzen nach einem Infarkt womöglich selbst heilen. Forscher haben im ausgewachsenen Herzmuskel von Mäusen Zellen entdeckt, die mit Hilfe eines kleinen Moleküls dazu gebracht werden können, sich in Herzmuskelzellen zu verwandeln. http://bit.ly/owaNVG Prostata-Krebs früh erkennen Mit einem neuartigen Testverfahren soll Prostatakrebs in Zukunft wesentlich zuverlässiger diagnostiziert werden können als bisher. Dadurch könnten fehlerhafte Diagnosen und unnötige Operationen verhindert werden, berichten US-Forscher im Fachblatt «Science Translational Medicine». http://bit.ly/o7dwk9 Folgen Sie uns auf:


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TopPharm Ratgeber Oktober 2011