Issuu on Google+

Nº 3 2010 2011

DAS AKTUELLE TOPTHEMA:

Falsche Destination? Professionelle Reiseberatung. Damit Sie in den Ferien gesund bleiben.

Profitieren Sie! In dieser Ausgabe finden Sie gleich 2 Gutscheine! Lösen Sie diese bis am 21. Juli 2011 in Ihrer TopPharm Apotheke ein. Rätseln & gewinnen auf Seite 34

TopPharm, die Gruppierung selbständiger Apotheken.

SCHUTZ

vor Insekten, Allergien und Sonne

Körpergeruch

Duftbremsen nach Mass

Brombeeren Die süsse Medizin

CHF 3.90 www.toppharm.ch

ratgeber ratge ratg TOPPHARM


Müde, schmerzende Beine?

Neu

er

Schwung

für Ihre Beine! www.antistax.ch Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

Bioflorina® wirkt sanft gegen Durchfall und bringt die gestörte Darmflora ins Gleichgewicht.

Bioflorina®

Ihrer Darmflora zuliebe.

• Natürliches Probiotikum. • Reguliert die gestörte Darmflora und wirkt gegen Durchfall. • Ein gutes Gefühl und Wohlbefinden für die ganze Familie.

CH-BIO 10.04.01

Lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Apotheker oder Drogisten um Rat (Liste D).

sanofi-aventis (schweiz) ag – 11, rue de Veyrot – 1217 Meyrin


inhalt 3

Liebe Leserin, lieber Leser «Summertime – and the living is easy …» Das singt sich leicht, wenn die Ferien gebucht sind, die Badehose gepackt und die süsse Zeit des Nichtstuns vor einem liegt. Aber Sommer ist nicht immer zwingend mit «dolce far niente» gleichzusetzen. Der Som­ mer bringt für manche nämlich viel Arbeit. Sommerzeit ist gerade für TopPharm Apothe­ ken eine Zeit des «Chrampfens», wenn ande­ re die Beine hochlagern. Und das ist gut so! Denn gerade in der heissen Jahreszeit können Sie in Ihrer Apotheke viele nützliche Tipps bekommen. Wer in die Ferien fährt, muss sich vorberei­ ten. Das ist wichtig. Wenn Sie ferne Länder bereisen, zeigen Sie beispielsweise einmal Ihren Impfausweis in Ihrer TopPharm Apo­ theke. Dort erfahren Sie, welche Impfungen nötig sind, wie Sie bezüglich Malaria vorsor­ gen müssen und welche Medikamente Sie für die Reise einpacken sollten.

4 | Aktuell bei TopPharm – Gesund und stichfrei durch den Sommer. 11 | Interview – «Gsund sünnele». 12 | Heilpflanzenserie – Brombeeren, die süsse Medizin. 15 | Herz-Kreislauf – Von hitzetipps und herzschwäche.

Sicher: Nicht jeder fährt in die Tropen. Des­ halb hat auch nicht jeder dieselben Bedürfnis­ se bei der Reisevorbereitung. Grundsätzlich gilt, dass das Reiseziel die Zusammensetzung der Ferienapotheke bestimmt. Wenn Sie mit der ganzen Familie eine Wanderwoche ir­ gendwo in der Schweiz planen, werden Sie auf vieles verzichten können, was Tropen­ reisende im Gepäck haben sollten.

20 | Körpergeruch – Duftbremsen nach Mass. 23 | Schwangerschaftsdiabetes – Die richtige Behandlung. 24 | Sommertipps – Geniessen Sie den Sommer von Kopf bis Fuss. 27 | Familienausflug – achtung, fertig, Sommerspass! 33 | Kurz notiert – Von hunden, aerobic und internetjunkies.

«Was gehört denn in meine Reiseapotheke?» «Wie schütze ich mich vor Sonnenbrand?» «Welche Impfungen brauche ich in welchem Land?» – «Welcher Spray hilft effektiv gegen Mücken?» Diese und viele weitere Fragen be­ antwortet Ihnen Ihre TopPharm Apotheke kompetent und souverän.

34 | Rätseln & Gewinnen – Preise im Wert von ChF 5000.–.

Einen heissen Sommer wünscht Ihnen Das TopPharm Ratgeber Team

IMPRESSUM Ausgabe Nr. 3 Juni 2011

Anzeigen

Redaktion

Auflage

Gestaltung

Tanja Dirschnabel tanja.dirschnabel@toppharm.ch

Christoph Baumgartner christoph.baumgartner@toppharm.ch

Druckauflage 458 101 WEMF-bestätigt 467 990

rotor agentur für kommunikation | Zürich

Leitung Marketing & Kommunikation

Mitarbeit in dieser Ausgabe: Patricia Heyne, Christine Micheloud, Dr. Jürgen Schickinger, Patrik Thommen

Abonnement

Druck und Versand

Abonnementsbestellung

Swissprinters AG | Zofingen

abo@toppharm.ch

Herausgeberin

TopPharm AG Grabenackerstrasse 15 4142 Münchenstein ratgeber@toppharm.ch T 061 416 90 90 F 061 416 90 99

Titelbild

Judith Lanz | judith.lanz@toppharm.ch Marketing & Kommunikation

Dominik Gschwend dominik.gschwend@toppharm.ch

corbis

Jahresabonnement CHF 23.40 Erscheint 6-mal jährlich Der Abdruck oder die Publikation im Internet ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.


Gesund und stichfrei durch den Sommer Die TopPharm Apotheken beraten und informieren vom 9. Juni bis 21. Juli 2011, wie man sich am besten gegen Sonne und Insektenstiche sch端tzt. Christoph Baumgartner


aKtuell Bei toPPharM 5

«Unser deutscher Sommer ist nur ein grün ange­ strichener Winter», sagte der deutsche Dichter Heinrich Heine einst. Unser Schweizer Sommer hingegen ist weitaus mehr: Er ist schlicht die schönste Zeit im Jahr. Ob spektakuläres Bergpano­ rama, der Duft einer Alpwiese oder ein erfrischen­ des Bad in einem See oder in der Badi, Sommer macht einfach Spass. Aber er birgt auch vergessene Gefahren. Wir fürchten uns zwar vor Wolf und Bär in unserem Land. Wir zittern vor Schlangen und meiden die Meere, wenn wieder einmal irgend­ wo ein Hai einen Menschen auf einem Surfbrett angreift. Aber die wirklichen Killer aus dem Tier­ reich sind uns allenfalls ein bisschen lästig.

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Tödliche Mücken Jede Minute sterben etwa zwei Menschen an der Tropenkrankheit Malaria. Schuld daran ist die Anopheles­Mücke. «Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass es aufgrund steigender Temperaturen in Europa bald wieder erste Malaria­ Fälle geben wird», sagte Christian Borgemeister, Direktor des internationalen Instituts für Insek­ tenforschung (icipe) in Nairobi kürzlich in einem Interview mit dem «Tages­Anzeiger». Doch in der Schweiz lebt schon jetzt rund jeder Zwanzigste im Sommer gefährlich: Er oder sie sind von einer Wespen­ und Bienengiftallergie betroffen. Jeder Stich einer Wespe, Biene, Hummel oder Hornisse kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Während die Insekten für Nichtallergiker einfach nur lästig sind, muss wer weiss, dass er eine Insektenstich­ Allergie hat, immer sein Notfallset mit den ent­ sprechenden Medikamenten dabeihaben. Stiche vermeiden Ob Stechmücken oder Bienen: Am besten ist es, gar keinen Stich zu bekommen. Hausmittelchen, die diese Insekten vertreiben können, gibt es viele. Knoblauchessen gehört allerdings nicht dazu. An­ ders ist das mit Körperölen aus Zedernholz, Euka­ lyptus oder Lemongrass. Je nachdem, welche Duft­ mischung sie gemeinsam mit dem individuellen Körpergeruch auf der Haut entwickeln, können sie durchaus erfolgreich sein. Bewährt haben sich

Insektensprays. Sorgsam angewendet, kann man damit auch Kleinkinder schützen, weil der Wirk­ stoff kaum in den Blutkreislauf gelangt. Allerdings sollte man Kinder bis zu drei Jahren am besten gar nicht erst dem Risiko aussetzen, von vielen Insek­ ten gestochen zu werden. Das funktioniert am ein­ fachsten mit einem Moskitonetz. Gierige Biester Und dann gibt es da noch ein Spinnentier, das die Schweiz immer breitflächiger erobert: die Zecke. Zecken sind gierige Biester. Das 300­Fache ihres Gewichts können Zeckenweibchen bei einer Blut­ mahlzeit aufsau­ gen! Doch Weib­ chen, Männchen, Larve oder Nym­ phe – alle Zecken­ formen saugen nicht nur: Sie filtern ihre Nah­ rung aus Blut, Lymph­ und Gewebeflüssigkeit heraus und «spu­ cken» Überflüssiges wieder zurück. So können Krankheitserreger in den Wirt, also den Menschen, gelangen. Zecken können Menschen mit Früh­ sommer­Meningo­Enzephalitis (FSME) und Lyme­ Borreliose infizieren. Zeckenstiche könnten künf­ tig noch gefährlicher werden, da der Klimawandel infizierte Zecken begünstigt. Zu diesem Schluss kommen Forschende der Universität Neuenburg. Zecken überlebten warme Trockenperioden bes­ ser, wenn sie von bakteriellen Krankheitserregern befallen seien, als wenn sie keine Erreger in sich trügen, teilten die Forscher mit.

Sünnele ist für Kleinkinder sehr gefährlich.

In der Schweiz erkranken nach Schätzungen je­ des Jahr 10 000 Menschen an einer von Zecken übertragenen Infektionskrankheit namens Lyme­ Borreliose. Mit dem bakteriellen Krankheitserre­ ger Borrelia burgdorferi sind etwa ein Drittel der Zecken infiziert. Der Anteil infizierter Zecken nahm am Neuenburger Hausberg in den letzten Fortsetzung Seite 7


CHF 6.– EINTAUSCHPRÄMIE BEI ABGABE IHRER ALTEN SONNENCREME

Wartner vereist die Warze bis zur Wurzel...

In Ihrer TopPharm Apotheke*

...eine einzige Anwendung genügt !

Eucerin® Sun

Rabatt nicht kumulierbar

NEU

Sicher & einfach anzuwenden

Kit gewöhnliche Warzen

Kit Dornwarzen

Hightech-Sonnenpflege mit 3-fach Wirkung – dank biologischem Zellschutz

Besuchen Sie die interessante Website

www.wartner.eu

* Liste der TopPharm Apotheken unter www.Eucerin.ch

e Hauta chig lle

gen

Insek te tich

and nb r ne

Leichter So

n

e

ch Lei

n nu

ns

te Verbr en

Kle i

flä

ien rg

n

Interdelta SA, 1762 Givisiez www.interdelta.ch

«Danke Mami, das Jucken ist schon fast weg.» Fenistil Gel lindert juckende Hautirritationen.

Gehört in jede Hausapotheke!

Lesen Sie die Packungsbeilage.


aKtuell Bei toPPharM 7

zehn Jahren stark zu. Die Klimaerwärmung könnte diesen Trend noch verstärken, befürchten die Forschenden. Die Symptome von Borrelieninfektionen können sehr vielfältig ausfallen. Die Hälfte verläuft sogar beschwerdefrei. In 50 – 70 Prozent der Fälle tritt aber Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich eine wandernde Rötung auf: ein roter Fleck, der sich ringförmig vergrössert. Dann kommt es auch oft zu Fieber mit Müdigkeit und Schwindel, zu Kopf­, Gelenk­ und Muskelschmerzen.

krebs (Basaliom, Melanom, Spinaliom) gefördert wird. Ganz gefährlich sind Sonnenbrände im Kindesalter. Kinder und Menschen vom Hauttyp I haben einen so geringen Eigenschutz, dass sie so­ wohl die Sonne als auch Sonnenstudios meiden sollten. Sonnenschutz fängt grundsätzlich mit der Auswahl der Sonnencreme an. Sonnencreme wird

Sofort entfernen Der beste Rat kann also nur lauten, Zeckenstiche zu vermeiden. Geht das schief, müssen saugende Ze­ cken so schnell wie möglich entfernt werden: Borre­ lien gelangen frühestens nach acht Stunden Saug­ zeit in den Körper. Dagegen beginnt die Übertragung von FSME­Viren direkt nach dem Stich. Zum Ent­ fernen eignen sich spitze Pinzetten (Zeckenzangen) oder spezielle Zeckenentferner.

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Einer von hundert stirbt Eine FSME­Infektion macht sich meistens drei bis sieben Tage nach dem Stich durch grippeähnliche Symptome bemerkbar: Gliederschmerzen, Kopf­ schmerzen, Müdigkeit und Fieber bis 39 Grad. Wenig später ist die Krankheit ausgestanden. Doch in einem von zehn Fällen folgt eine zweite Phase: Das Virus befällt das zentrale Nervensystem, sodass sich eine Hirnhautentzündung entwickelt. Die Kopf­ und Gliederschmerzen kehren heftiger zu­ rück. Das Fieber steigt bis auf 40 Grad. Übelkeit, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Lähmungen und andere schwere Symptome können hinzu­ kommen. Trotz intensiver Behandlung stirbt einer von hundert FSME­Patienten. Gefahr Sonne Doch auch wer sich genügend vor diesen Tieren schützt; die Gefahren des Sommers haben noch einen anderen Namen: die Sonne. An Chiles Strän­ den zeigen Ampeln an, welcher Sonnenschutz aktuell von Nöten ist. In Australien erklären Radio­ moderatoren, wie lange man sich der Sonne aus­ setzen darf. Denn bei zu viel Sonne droht nicht nur ein Sonnenbrand. Sonnenbrand ist eine Verbren­ nung ersten Grades, seltener eine Verbrennung zweiten Grades mit Blasenbildung. Sonnenbrand tritt erst drei bis sechs Stunden nach dem Sonnen­ baden auf. Meist kann der Körper die Defekte, die das Sonnenlicht hervorruft, wieder reparieren. Das Gedächtnis der Haut registriert jedoch jeden Son­ nenbrand und alle extremen Sonnenbäder. Auch ohne sichtbaren Sonnenbrand schädigen die Son­ nenstrahlen auf Dauer die ungeschützte Haut. Niemand sollte den «Repair­Mechanismus» der Haut überfordern, denn es ist unbestritten, dass durch Sonnenbrände die Entstehung von Haut­

Kinder brauchen besonderen Schutz

immer wichtiger. Doch der Schutzfaktor nützt nur dann, wenn man sich genügend einreibt. Benützen Sie eine grosszügige Menge Creme mit hohem Lichtschutzfaktor (30 – 50, je nach Hauttyp). Die Form des Mittels (Creme, Lotion, Milch, Gel, Spray) spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist auch, sich min­ destens eine halbe Stunde vor der Sonnenexposi­ tion reichlich und flächendeckend einzureiben. Nicht zuletzt, weil die Ozonschicht um die Erde dünner geworden ist, kann schon ein ganz norma­ ler Stadtbummel an der prallen Sonne zu einem Sonnenbrand führen. Deshalb sollte man nicht nur beim Baden am Meer, sondern bei jedem Aufent­ halt im Freien durch geeignete Massnahmen ge­ schützt werden. Wer im Freien Sport treibt, sollte dies möglichst in den Morgen­ oder Abendstunden tun und sich mit einer guten Sonnencreme einrei­ ben. Schutz bieten auch geeignete Kleidung und Kopfbedeckung sowie eine gute Sonnenbrille. Sonne zwischen 12 und 15 Uhr meiden Längere Aufenthalte an der Sonne sollten möglichst nicht zwischen 12 und 15 Uhr geplant werden, weil die Sonnenstrahlen in dieser Zeit besonders inten­ siv sind. Gute Sonnenschutzmittel schützen die Fortsetzung Seite 9


EMPFINDLICHE HAUT ODER SONNENALLERGIEN?

ANTHELIOS XL Der höchste UV-Schutz. Maximale Verträglichkeit.

NEUE TEXTUR

> nicht klebend > nicht fettend > extra-wasserfest LA ROCHE-POSAY. DER DERMATOLOGIE VERPFLICHTET.

Versetzt nicht in Urlaubsstimmung, aber bereitet Ihre Haut auf die Sonne vor Mehr Informationen zu Calcium-Sandoz® Sun & Day unter www.generika.ch a Novartis company Sandoz Pharmaceuticals AG, Hinterbergstrasse 24, 6330 Cham 2, Tel. 041 748 85 85

TIGE

IGAR

ELnd:E RitM FaO in C u m a lcium,V

EINZ C


aKtuell Bei toPPharM 9

Haut vor UVA­ und UVB­Strahlen. Trotzdem sind sie kein Freipass für unbeschränkten Auf­ enthalt an der Sonne! Achten Sie darauf, alle Kör­ perstellen einzucremen, die nicht mit Kleidern bedeckt sind. Besonders exponierte Stellen wie Lippen, Nase, Ohren und Nacken sorgfältig ein­ reiben. Verschliessen Sie die Tube immer gut und legen Sie sie nicht an die Sonne, damit das Mittel haltbar bleibt. Der optimale Schutz für Kinder Kinder sind ganz speziell gefährdet. Im Gegensatz zu den Erwachsenen sind die Eigenschutzmecha­ nismen der Haut und der Augen bei Kindern noch nicht vollständig ausgebildet. Deshalb gilt es, die empfindliche Kinderhaut und Kinderaugen beson­ ders gut zu schützen. Der optimale Sonnenschutz für Kinder besteht aus einem Hut – am besten mit Nackenschutz, einer Sonnenbrille, leichter Beklei­ dung, T­Shirt, Hosen bis zu den Knien und geschlossenen Schuhen. Zudem müssen die un­ bedeckten Hautstellen mit einem guten Sonnen­ schutzmittel eingecremt sein. Welche Sonnencreme? Der richtige Sonnenschutz fängt bereits mit der Auswahl der Sonnencreme an. Für Kinder sollten nur Cremen ohne chemische, sondern mit physi­ kalischen Filtern verwendet werden. Die Sonnen­ creme muss mindestens den Lichtschutzfaktor 20 aufweisen. Und besonders wichtig ist es, ein Pro­ dukt zu wählen, das einen UVB­ und einen UVA­ Filter enthält. Entgegen aller scheinbaren Logik schützt ein Schutzfaktor (LSF) 30 nicht doppelt so gut wie ein LSF 15. Dieser filtert nämlich bereits 90 Prozent der UVB­Strahlen heraus. Das Son­ nenschutzmittel muss mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen und immer wie­ der erneuert werden, auch wenn es als wasserfest bezeichnet wird. Nach jedem Baden, oder wenn man viel schwitzt, muss die Creme neu aufgetra­ gen werden. Aber aufgepasst: Dadurch wird der Schutz nicht automatisch verlängert, sondern nur aufrechterhalten! TopPharm Dienstleistungen im Sommer Persönliche Reiseberatung r Unbegrenzter Zugang auf die beste Datenbank für Reisemedizin (Tropimed) r Impfplan für Reisen in ferne Länder r Zusammenstellen einer individuellen Reiseapotheke r Reise­Necessaire r Diverse Checklisten r Hauttypberatung in Zusammenarbeit mit der Krebsliga r Flüssig durch den Zoll

Das gehört in Ihre Reiseapotheke Nutzen Sie zur Vorbereitung Ihrer Ferien unsere Reisecheckliste und bringen Sie diese gleich ausgefüllt in Ihre TopPharm Apotheke mit. Das TopPharm Apothekenteam stellt Ihnen gerne, individuell auf das Reiseziel abgestimmt, Ihre Reiseapotheke zusammen.

Individueller Bedarf Regelmässig einzunehmende Medikamente Medikamente für Kinder Medikament gegen Schlaflosigkeit / Ohrenstöpsel Verhütungsmittel Stützstrümpfe bei Venenproblemen

Sonnenschutz Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor Lippenschutz mit hohem Schutzfaktor Après-Soleil Mittel gegen Sonnenbrand Produkt zur Vorbeugung gegen Sonnenallergie

Wundversorgung und Verletzung

Schnellverband Gazekompressen Heftpflaster Elastische Binde Einweghandschuhe Schere und Pinzette Desinfektionsmittel Wund- und Heilsalbe Mittel zur Behandlung von Quetschungen, Prellungen und Verstauchungen

Schmerzen, Erkältung und Augenprobleme

Fieberthermometer (quecksilberfrei) Fieber- und Schmerzmittel Mittel gegen Ohrenschmerzen Schnupfenmittel Mittel gegen Halsschmerzen Hustenmittel Mittel gegen Augenreizungen und -entzündungen

Insektenstiche und Allergien Insektenschutzmittel Mittel zur Behandlung von Insektenstichen Medikamente gegen Allergien

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

r

Verdauungsprobleme und Übelkeit

Medikament gegen Reisekrankheit und Übelkeit Medikament gegen Durchfall Medikament gegen Verstopfung

Diverses (abhängig von der Reisedestination)

Mittel gegen Pilzerkrankungen (Fuss-, Haut-, Vaginalpilz) Blasenpflaster Sterile Einwegspritzen und Kanülen Malariaprophylaxe oder Malaria-Notfallmedikament Mittel zur Wasserdesinfektion


Händewaschen, wo immer Sie möchten.

desinfect ist das praktische Reinigungstuch für die Handhygiene unterwegs. Es tötet 99,99% der unerwünschten Bakterien, Pilze und Viren sicher ab und macht Hände und Gegenstände wirklich sauber – im Unterschied etwa zu Erfrischungstüchern.

OP1141

Erhältlich ist desinfect in Ihrer TopPharm Apotheke.

www.desinfect.ch

Die schnelle Hilfe bei Durchfall*

Sonnenschutz für empfindliche Haut SICHER VERTRÄGLICH WIRKSAM ANGENEHM

NEU

...kann dem Darm helfen wieder in Takt zu kommen.

105008 12/2010

Dies ist ein Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Janssen-Cilag AG, 6340 Baar. *Die Wirkung für Tabletten und Kapseln kann nach etwa zwei Stunden eintreten.

OHNE PARABENE • EXTRA WASSERFEST

Partner Sonnenschutzkampagne der


interVieW GeSunDheitSCoaCh 11

«Die Haut vergisst nichts» Wer sich gegen die Gefahren des Sommers richtig schützt, muss weder Sonne noch Mücken fürchten. Das Interview führte Christoph Baumgartner

TopPharm Ratgeber: Was kann einem beim «Sünnele» passieren? Ivona Zengaffinen: Man spricht landläufig von Sonnenbrand. Das kann von der leichten Rö­ tung bis zur Blasenbildung ge­ hen. Die Haut vergisst nichts, jede Schädigung kann eine Ver­ änderung des Erbguts bewirken und später in eine Hautkrebs­ erkrankung übergehen. Man soll­ te sich in jedem Fall schützen. Woran erkenne ich den richtigen Lichtschutzfaktor? Das ist von verschiedenen Fakto­ ren wie Haar­, Augen­ und Haut­ farbe abhängig. Ausserdem ist sehr wichtig, wie sonnenemp­ findlich die Haut ist. Wer den perfekten Schutz sucht, kann in jeder TopPharm Apotheke seinen Hauttyp bestimmen lassen.

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Wie viel sollte man eincremen? Die meisten Menschen tragen zu wenig Sonnencreme auf. Die Empfehlung der Krebsliga liegt bei drei Esslöffeln oder 30 ml pro Tag für den ganzen Körper, was sehr selten angewendet wird. Dies würde bedeuten, dass eine 100­ml­Tube nur für drei Tage reichen würde! Wieso brauchen Kinder einen besonderen Schutz? Kinderhaut ist besonders emp­ findlich und der Eigenschutz entwickelt sich erst im Verlauf der Lebensjahre. Daher sollten zusätzlich zu einem guten Son­ nenschutzmittel mit mindestens Faktor 30 auch Sonnenschirm, Sonnenhut, Sonnenbrille, Klei­ dung mit UV­Schutz und keine direkte Sonne in der Mittagszeit berücksichtigt werden. Ist Vorbräunen im Solarium sinnvoll? Den Gang ins Solarium kann ich auf keinen Fall empfehlen.

Ihr Gesundheitscoach:

Ivona Zengaffinen

eidg. dipl. Apothekerin FPH Ivona Zengaffinen ist Inhaberin und Geschäftsführerin der TopPharm Bahnhof-Apotheke in Zug und hat zwei Töchter im Alter von 10 und 13 Jahren. Sie reist gerne mit ihrer Familie, liebt Musicals, Konzerte, Tanz und Kino, sie liest gerne, macht Nordic Walking und schwimmt. Ivona Zengaffinen ist im Vorstand des Zuger Apothekervereins.

Die Haut wird zwar braun, bil­ det jedoch keinen zusätzlichen Schutz vor der Sonne. Es wird keine Neubildung von Pigmen­ ten angeregt, wie dies an der Sonne geschieht. Daher ist die Gefahr, anschliessend an der Sonne einen Sonnenbrand zu bekommen, genau gleich gross wie ohne Solarium.

langer, heller Kleidung empfoh­ len. Wenn jemand ein natürli­ ches Produkt wünscht, gibt es Mittel mit einem Wirkstoff, der aus Eukalyptus gewonnen wird. Für Kleinkinder unter einem Jahr sind diese Produkte nicht empfohlen. Sie sollten mit einem Moskitonetz vor den kleinen Plaggeistern geschützt werden.

Ist es richtig, dass manche Menschen so genanntes süsses Blut haben und von Mücken viel häufiger gestochen werden als andere? Süsses Blut gibt es nicht, dies wird im Volksmund so behaup­ tet. Mücken reagieren aber auf bestimmte Gerüche und eine bestimmte, mittlere Körpertem­ peratur. Darum wird häufig kaltes Duschen empfohlen. Einen sicheren Schutz bieten aber nur Insektenschutzmittel.

Wie schützt man sich am sichersten vor Zeckenstichen? Geschlossene Kleidung und die Socken über die Hosen ziehen. Ein Zeckenschutzmittel auf Haut und Kleidung auftragen. Dieses schützt bis zu sechs Stunden vor Zeckenstichen. Es gibt auch spezielle Sprays, mit denen man Kleidung für längere Zeit (bis zu zwei Monaten) imprägnieren kann. Möglichst auf den Waldwe­ gen gehen und nicht im Gebüsch oder im hohen Gras. Nach je­ dem Aufenthalt in der freien Natur Körper nach Zecken absu­ chen und diese sofort entfernen.

Welchen Mückenschutz können Sie empfehlen? Gut untersucht und empfohlen sind Produkte, die DEET ent­ halten. Besonders in Malaria­ gebieten wird das Tragen von


12 heilPFlanzenSerie

Brombeeren – so süss kann Medizin schmecken Die Brombeerpflanze hat viele Seiten. Geliebt wird sie für ihre schwarzen Früchte und als Heilpflanze lindert sie Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungen und Hautkrankheiten. Patricia Heyne, Rezept: Torsten Grässlin

gesehen, gehört sie zur Familie der Rosengewächse und ihre Früchte sind gar keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte. Jede einzelne kleine Beere ist im Grunde eine eigene Steinfrucht. Brombeeren sind leicht zu fin­ den, denn die Sträucher wach­ sen meist gut sichtbar an Wald­ rändern und auf Lichtungen. Wer die süssen Früchte pflücken möchte, muss aber vorsichtig sein, denn als echtes Rosen­ gewächs besitzt die Brombeere auch spitze Dornen.

Keine Rose ohne Dornen Die Brombeerpflanze ist ein ech­ tes Überraschungsei. Botanisch

Brombeersträucher sind Kletter­ pflanzen, so genannte Spreiz­ klimmer, und werden bis zu drei Meter hoch. Die Stacheln schützen sie nicht nur gegen Tiere, sie dienen der Pflanze auch als Kletterhilfe. Die Sträu­ cher haben glatte, dunkelgrüne Blätter mit einer filzigen Unter­ seite und wie bei anderen Ro­ sengewächsen verholzen die Stängel mit der Zeit. Ab Juni blühen am Brombeerstrauch weisse oder rosafarbene Blüten in kleinen Trugdolden.

Heilpflanze Brombeere

Wissenschaftlicher Name: Rubus fructicosus Familie: Rosengewächse (Rosaceae) Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Früchte Wichtigste Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Gerbstoff, Pektin, Bernsteinsäure, Apfelsäure, Oxalsäure, Milchsäure, Salicylsäure, Vitamin C Sammelzeit: Blätter: April bis September, Beeren: August bis Oktober Heilwirkung: Wirkt blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, blutzuckersenkend und schleimlösend. Hilft bei Durchfall, Magen-DarmKatarrh, Fieber, Sodbrennen, Blasenentzündung, Ekzemen und Hautausschlägen.

Süsse Medizin Die Brombeere ist die ideale Heilpflanze, weil sie nicht nur gegen viele Beschwerden hilft, sondern auch besonders gut schmeckt. Als aromatischer Tee wirkt die Brombeerpflanze blut­ stillend, entzündungshemmend, harntreibend, blutzuckersen­ kend und schleimlösend. Mit diesen Eigenschaften hilft sie vor allem bei Durchfall sehr gut, wird aber auch bei Fieber, Magen­Darm­Katarrh, Sodbren­ nen, Blasenentzündungen, äus­ serlichen Wunden, Ekzemen und anderen Hautausschlägen angewendet. Ausserdem beru­ higt Brombeertee entzündete Schleimhäute und macht die Atemwege frei. Ein Brombeertee

ist schnell zubereitet. Man über­ giesst die Blätter einfach mit heissem Wasser und lässt den Tee danach zehn Minuten ziehen. Für eine Tasse reichen zwei Teelöffel klein geschnittene Brombeerblätter. Sobald der Tee etwas abgekühlt ist, trinkt man ihn noch sehr warm in kleinen Schlucken. Auch die Beeren haben Heilkräfte. Die Früchte der Brombeerpflanze sind nicht nur lecker, sondern auch sehr vitaminreich. Da Brombeeren nicht nachreifen, sollte man sie sofort essen. Heisser Brombeer­ saft mit Honig ist zudem ein bewährtes Hausmittel bei Erkäl­ tung, Husten und Heiserkeit. Die Mischung macht’s Brombeerblätter sind in vielen Teemischungen enthalten. Wenn jedoch zu viele Kräuter zusam­ mengemischt werden, geht die Heilwirkung der Brombeere verloren. Deshalb lieber eine Auswahl treffen. Mit Schlüssel­ blumen, Fichte, Lindenblüten, Hagebutten, Kamille und ande­ ren Früchtetees kann man Brombeerblätter wunderbar mi­ schen und so den Geschmack verändern. Ein Tee aus Brombeer­ blättern und Frauenmantel stärkt die Unterleibsorgane und ist eine gute Vorbereitung für eine leichte Geburt. Jedoch sollte man diese Mischung nicht zu früh in der Schwangerschaft zu sich nehmen. Generell sollten sich Schwangere vor einer länge­ ren Teekur auf jeden Fall von ihrem Arzt oder TopPharm Ge­ sundheitscoach beraten lassen.

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Wer ab August mit offenen Au­ gen durch den Wald spaziert, entdeckt sie früher oder später am Wegesrand – Brombeer­ sträucher mit zahlreichen süs­ sen, schwarzen Früchten. Die leckeren Beeren werden gerne genascht oder zu Kuchen, Konfi­ türe und Gelee verarbeitet. Doch kaum jemand beachtet die Blät­ ter des Brombeerstrauches. Da­ bei sind gerade sie als Heilmittel besonders wertvoll und helfen bei zahlreichen Krankheiten und Beschwerden.


rezePt 13

Brombeeren-Gratin Zutaten f체r vier Personen 4 Eigelb 1 dl Dessertwein 1 Prise Salz 100 g Zucker 500 g Brombeeren Backofen mit 200 Grad Oberhitze vorheizen. Eigelb, Dessertwein, Salz und Zucker im Wasserbad zu einer Creme aufschlagen. Brombeeren waschen und auf vier feuerfesten Formen auslegen. Die Creme verteilen und im oberem Teil des Ofens auf ein Gitter stellen. Ca. 5 Minuten backen, bis sich die Creme hellbraun f채rbt. Aus dem TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011 Weitere Rezepte finden Sie unter www.toppharm.ch

Zubereitungzeit: 12 Minuten | Kochzeit: 5 Minuten


Wiederkehrendes Magenbrennen?

Pantozol Control in ihrer aPotheke • Nur 1 kleine Tablette täglich – ein paar Tage!

• Bei starken Beschwerden zu Beginn: Kann zusammen mit RioPaN Gel® eingenommen werden

Bitte lesen Sie die Packungsbeilagen. Nycomed Pharma AG, Dübendorf

ZAHNSCHMERZEN? RÜCKENSCHMERZEN? MENSTRUATIONSSCHMERZEN?

GELENKSCHMERZEN?

NEU Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke oder Drogerie beraten!

Zur kurzfristigen Behandlung von Schmerzen und Fieber (z.B. Kopf-, Zahn-, Rücken-, Gelenkoder Menstruationsschmerzen).

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

sto.ch 2009-PAC-015

• Kann die Produktion überschüssiger Magensäure hemmen


herz-KreiSlauF 15

Von Hitze und Schwäche Hitze macht dem Kreislauf zu schaffen: Viele Menschen fühlen sich benommen und erschöpft. Wenn aber auch das Atmen schwer fällt, kann eine gefährliche Herzschwäche vorliegen. Dr. Jürgen Schickinger

Bei hohen Temperaturen ist oft schon Schlafen schwierig. Doch kaum hat sich der Körper morgens oder nach der Mittagsruhe in die Senkrechte ge­ stemmt, wackelt der Kopf: Vielen Menschen wird schwindlig oder schwarz vor Augen. Manchmal sausen zudem die Ohren und der Kopf schmerzt. Kraftlos schleppen sich Hitzegeschwächte durch die heissen Sommertage. Jede Anstrengung kostet sie Überwindung. Die Diagnose, die sich viele selbst stellen, lautet: Kreislaufschwäche. Da er­ scheint es doch völlig normal, am Ende der Treppe ein paar Mal kräftig schnaufen zu müssen. Aller­ dings deutet Atemnot eher auf andere Erkrankun­ gen hin. Wenn sie auch im Ruhezustand auftritt, ist gerade bei älteren Menschen oft eine Herz­ schwäche schuld. Das ist erheblich gefährlicher als sommerliche Kreislaufprobleme. Überlastung der Klimaanlage In der Hitze springt die Klimaanlage des Körpers an: Er stellt mehr Schweiss her, der beim Verduns­ ten kühlt. Allerdings verliert der Körper dadurch viel Flüssigkeit und viele Salze. Wenn ausreichen­ der Nachschub fehlt, nimmt das Blutvolumen ab. Der Blutdruck kann sinken und der Kreislauf zu­ sammenbrechen. Ohne Flüssigkeit, Ruhe und Kühlung wird daraus möglicherweise ein Hitz­ schlag. Er kann bleibende Schäden an Organen hinterlassen und sogar zum Tod führen.

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Damit es nicht so weit kommt, ja nicht einmal Kreislaufkapriolen eintreten, hilft meistens schon genügend Trinken – und das Richtige: Wer stark schwitzt, braucht nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Salze, die Elektrolyte. In der Apotheke Ihres persönlichen Gesundheitscoachs erhalten Sie bei­ spielsweise Elektrolytpulver, die Sie in Wasser auf­ lösen und trinken. Mit Wasser im Verhältnis 3:1 verdünnte Frucht­ und Gemüsesäfte, Mineralwas­ ser, Früchte­ und Kräutertees, wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Gurken und Wassermelonen eig­ nen sich ebenfalls gut. Ungünstig sind dagegen eiskalte Drinks, Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee. Schwach und schwach ist nicht das Gleiche Sommerliche Kreislaufschwäche befällt häufig jun­ ge, schlanke Frauen. Sie haben oft sowieso einen niedrigen Blutdruck. Weiter spielt die Muskulatur der Waden eine Rolle: Wenn sie schwach ist, kann sie nur wenig Blut aus den Beinvenen nach oben pumpen. Im Kopf kommt zu wenig an. Dagegen helfen Kompressionsstrümpfe und auf Dauer Übungen zur Stärkung der Waden. Leichte Speisen

entlasten den Kreislauf. Viel Trinken ist ohnehin unverzichtbar. Grund zur Sorge gibt es bei Kreis­ laufschwäche aber nicht, sofern keine anderen Ursachen dafür vorhanden sind: Bei vielen älteren Menschen dros­ seln zum Beispiel Medikamente den Kreislauf. Zudem haben Senioren oft ein geringeres Durstgefühl. Auch Übergewicht, In­ fektionen und chronische Krankheiten können Kreislaufschwäche mitbringen. Wenn die üblichen Massnahmen nicht fruchten, ist eine gründliche Untersuchung fällig – besonders bei zusätzlichen Atembeschwerden.

Herzinsuffizienz ist häufig, invalidisierend, teuer und tödlich.

Atemnot, Erschöpfung, Schwindel Denn Herzschwäche äussert sich meistens durch Atemnot: Die Betroffenen schnappen schon bei ge­ ringen körperlichen Anstrengungen nach Luft. Auch in Ruhe kann das Atmen beschwerlich sein. Die Atemzüge pfeifen oder ein trockener Husten macht sich bemerkbar. Im Gewebe kann sich Was­ ser ansammeln. Dann bilden sich Schwellungen – zuerst in den Armen und Beinen, später im Bauch. Darüber hinaus leiden Personen mit Herzschwäche oft unter Erschöpfung, Herzklopfen, Konzen­ Fortsetzung Seite 17

Wenn Treppensteigen Überwindung kostet


Packungen mit 30 und 90 Filmtabletten

Stärkt Gedächtnis und Konzentration Tebofortin® intens enthält den original Ginkgo-Spezialextrakt EGb® 761. Bei Konzentrationsmangel, Vergesslichkeit und Schwindelgefühl bei Arteriosklerose-Beschwerden. Lesen Sie bitte die Packungsbeilage und informieren Sie sich in Ihrer Apotheke oder Drogerie.

SCHWABE Pharma AG, Erlistrasse 2, 6403 Küssnacht a.R. www.schwabepharma.ch

nn

Son

ne,

Pfl dan d n n Da ylong. Schutz u

eg

da e,

u

ft.

Geniessen Sie die Sonne nie ohne Daylong. Im richtigen Sonnenschutz verbirgt sich das Geheimnis junger und gesunder Haut. Verlassen Sie sich dafür auf Daylong ultra SPF* 25. Diese liposomale Lotion schützt dank photostabiler Breitbandfilter wirksam vor schädigenden UVA- und UVB-Strahlen. Ob Sommer- oder Wintersonne: Daylong ist wasserfest, optimal verträglich (enthält kein Parfum) und zieht ohne zu fetten rasch ein. Und über Nacht verwöhnt das kühlende Daylong Night Repair mit dem DNA-Reparaturenzym Endonuclease Ihre Haut und macht sie geschmeidig und zart. * Sun Protection Factor (SPF). Angaben nach strenger europäischer Norm.

Partner der

www.daylong.com 0311

We

a erh


herz-KreiSlauF 17

trationsschwäche, Schwindel und Harndrang. Atemnot und Harndrang können den Schlaf erheblich stören. Die Lebensqualität nimmt stark ab. Herzschwäche ist aber keine eigene Krankheit, sondern die Folge anderer Leiden. Am häufigsten sind Erkrankungen der Herzgefässe, Herzinfarkt und Bluthochdruck. Als Ursachen kommen eben­ falls Störungen des Herzrhythmus, am Herzmus­ kel oder an den Herzklappen infrage.

Rechtzeitig gegensteuern! Anzeichen einer Herzschwäche zeigen sich in körperlichen Untersuchungen auf Schwellun­ gen, beim Ultraschall des Herzens (Echokardio­ grafie) sowie in Blut­ und Urinuntersuchungen schnell. Dennoch wird Herzschwäche häufig übersehen, ihre Symptome werden als normale Alterserscheinungen abgetan: Die «Pumpe» wird

Medikamente retten Lebensjahre Unter Herzschwäche leiden in der Schweiz mehr als 150 000 Personen. Sie zählt zu den Krankheiten, die ab 65 Jahren am meisten diagnostiziert werden. Oft geschieht das aber zu spät, und viele Behandlungen sind unzureichend. Daher überlebt lediglich eine von drei Personen mit Herzschwäche nach der Dia­ gnose die nächsten fünf Jahre. Doch Medikamente (ACE­Hemmer, AT1­Antagonisten, Betablocker, Di­ uretika) erhöhen die Lebenserwartung nachweis­ lich. Herzinsuffiziente Menschen können ihre The­ rapie wirkungsvoll unterstützen, indem sie ihre Körperfülle bis zum Normalgewicht reduzieren, sparsam mit Speisesalz umgehen und nur so viel Flüssigkeit trinken, wie ihr Arzt empfiehlt. Auch Ausdauersport mit viel Bewegung und geringem Kraftaufwand stärkt das Herz. So lassen sich Opera­ tionen umgehen oder zumindest hinauszögern. Dagegen leidet das Herz unter Nikotin und Alkohol.

Fortsetzung Seite 19

Selbsttest zur Herzschwäche Wenn Sie mehr als zwei der folgenden Fragen mit ja beantworten, sollten Sie mit Fachleuten sprechen. Die Schweizerische Herzstiftung ( www.swissheart.ch ) bietet kostenlose Beratungen an. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Ermüden Sie rasch? Befällt Sie häufig Atemnot – bei Belastung oder in Ruhe? Wachen Sie nachts manchmal mit Atemnot auf? Ist Ihr Blutdruck erhöht oder hatten Sie einen Herzinfarkt? Müssen Sie nachts oft Wasser lassen? Liegt Ihr Puls über 90 Schläge pro Minute? Schlafen Sie nur in halb sitzender Position – eventuell mit vielen Kissen – angenehm? 8. Haben Sie Wasser in den Beinen und/oder zugenommen, ohne mehr zu essen?

Aufgeschürft? Geschnitten? Verbrannt?

«GEWINNE Tickets für eine rasante Fahrt auf einer SommerRodelbahn in deiner Nähe»

Vertrauen Sie auf ®

Prontosan Wound Gel

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Damit kleine Wunden nicht gross werden! Erhältlich in Ihrer TopPharm Apotheke.

B. Braun Medical AG | 6204 Sempach | www.bbraun.ch

Den Wettbewerb finden Sie auf www.kleinewunden.ch


www.dul-x.ch

Schöne Füsse in nur 3 Tagen*

HÄLT DICH IN BEWEGUNG

Deine neuen Trainingspartner

+ 50%

*Wissenschaftliche Studie 2004, 32 Testpersonen. Anwendung Neutrogena Fusscreme zweimal täglich: Nach 3 Tagen 45,3% weniger Trockenheit bei extrem trockenen Füssen.

gratis

Ihre Füsse werden so schön, dass Sie sie einfach zeigen müssen!

Gel Sport Warm-Up Unterstützt das Aufwärmen der Muskeln Erhöht die Muskelspannkraft Zieht schnell ein

Gel Sport Relax Entspannt und unterstützt die Regeneration Kühlt und lindert Schmerzen Zur Vorbeugung von Muskelkater

Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

MIT DERMATOLOGEN ENT WICKELT

Muskelkrämpfe? Magnesium-Mangel?

• Aroma Zitrone-Vanille • ohne Zucker

Lesen Sie die Packungsbeilage.

Lassen Sie sich in Ihrer TopPharm Aptheke beraten. Wir halten ein Magnesium Vital Muster für Sie bereit. (Solange Vorrat!)


herz-KreiSlauF 19

halt nicht jünger! Diese Einstellung ist gefähr­ lich. Denn nur eine frühe Diagnose rettet Lebens­ jahre, verringert ernste Beschwerden und erspart Spitalaufenthalte: Viele Menschen mit Herz­ schwäche müssen langwierige stationäre Behand­ lungen über sich ergehen lassen. Sie sind auch

sonst stark eingeschränkt, was Aktivitäten und Wohlbefinden angeht. Da ist ein Leben mit Medikamenten und angepasstem Lebenswandel mit Sicherheit deutlich angenehmer.

Ihr persönlicher Gesundheitscoach empfiehlt:

Gesunde Hitzetipps r r r r r r r r r r

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

r

Trinken Sie täglich 1–2 Liter Flüssigkeit mehr als sonst. Geeignet sind beispielsweise «Hahnenburger», Mineralwasser, natriumhaltiges Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte, Früchte- und Kräutertee. Trinken Sie keine zu kalten Getränke. Trinken Sie keine alkoholischen Getränke, Kaffee und schwarzen Tee höchstens in kleinen Mengen. Leichte Kost entlastet die Verdauung und den Kreislauf. Halten Sie sich nicht in der prallen Sonne auf. Tragen Sie eine Kopfbedeckung, wenn Sie sich der Sonne aussetzen. Achten Sie auf lockere, luftige Kleidung in hellen Farben. Eine Siesta – ein Mittagsschlaf – bringt neue Kräfte. Halten Sie Ihre Wohnung, besonders das Schlafzimmer, möglichst kühl: Lüften Sie morgens und abends gut. Verdunkeln Sie die Räume tagsüber. Vermeiden Sie an heissen Tagen anstrengende Tätigkeiten und Leistungssport. Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie klären, ob diese beeinflussen, wie Ihr Körper auf Hitze reagiert.

Aspirin Granulat – praktisch für unterwegs. Reisen die Kopfschmerzen manchmal mit? Wo immer Sie gerade sind, Aspirin Granulat hilft. Praktisch, klein und ohne Wasser. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


20 KörPerGeruCh

Im Schweisse deines Angesichts Der Duft eines Menschen kann betören. Je nach Note und Intensität verschlagen einem die Gerüche von Körper und Füssen eher den Atem. Aber kaum jemand redet darüber. Dr. Jürgen Schickinger

Schweisstreibende Gene Kürzlich ergab eine Umfrage: Jede dritte Person fühlt sich im Arbeitsumfeld zeitweilig von un­ angenehmen Körpergerüchen belästigt. Wenn die Befragten selbst unfein duften sollten, wären 70 Prozent von ihnen dankbar, von anderen darauf hingewiesen zu werden – dezent, also weder abwertend noch vor der kompletten Belegschaft. Doch zwei Drittel der Antwortgeber würden von sich aus nie anrüchige Kollegen ansprechen. Sie schlagen lieber einen grossen Bogen um Men­ schen, die streng riechen. 90 Prozent finden

bereits Schweissflecken auf der Kleidung unan­ genehm. Sobald sie so etwas bei sich feststellen, würde ein Viertel Kontakten zu anderen aus dem Weg gehen. Also ziehen sich schon Personen, die nur stark schwitzen, zurück und werden von anderen ge­ mieden. Bei markanten Ausdünstungen denken die meisten dann gleich: Stinker waschen sich zu wenig! Tatsächlich verdammen aber die Gene mehr als einen von hundert Menschen zu über­ mässig starkem Schwitzen. In der Schweiz leiden knapp eine Million an primärer Hyperhidrose (von griechisch hyper = zu viel, hidros = Wasser). Unsauberkeit ist die Ausnahme. Weil man den eigenen Duft schwächer wahrnimmt und andere den Mund nicht aufmachen, entstehen peinliche Situationen. Mehr Geruch durch Nikotin und Alkohol Schweiss riecht allerdings erst mal kaum. Neben Wasser, Salzen, Fetten und Eiweissen enthält er zwar spezielle Duftstoffe. Sie dienen aber eher als Signale. Sie können Gefühlszustände («Angst kann man riechen») oder Störungen im Stoff­ wechsel anzeigen: Deutsche Forscher entwickeln

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Der Aufzug hält, die Tür geht auf. Gleich beisst ein scharfer, säuerlich­muffiger Geruch in der Nase: Schweiss! Bleibt nur Luftanhalten oder Treppen­ steigen. Egal wie – es ist lästig, und viele ärgern sich, dass ein vermeintlich unhygienischer Zeitge­ nosse ihnen die Luft verpestet. Aber wenn die Ver­ ursacher bekannt sind, spricht sie trotzdem fast niemand an. Zu peinlich, zu intim. Dabei wären die meisten Menschen mit kräftigem Körperaro­ ma für entsprechende Hinweise dankbar. Man­ gelnde Hygiene ist nämlich selten die Ursache. Und nur wenige bemerken, wenn der eigene Ge­ ruch andere stört. Das lässt sich zudem abstellen.


KörPerGeruCh 21

Störend empfindet die Nase eher jene Bouquets, die Bakterien erzeugen, wenn sie Schweiss zer­ setzen. Davon sondern die drei Millionen Drüsen täglich bei Sportlern bis zu sechs Liter ab! Nach ihren Leibesübungen müffeln Athleten mit einer Intensität von 30 Olf – so heisst die Einheit. Ru­ hende Erwachsene bringen es nur auf 1 Olf. Neben der Schweissmenge haben auch Ernährung und Lebenswandel einen Einfluss: Starke Raucher dünsten bereits 25 Olf aus. Koffein, Alkohol sowie eiweissreiche und stark gewürzte Speisen können Körpergerüche ebenfalls verstärken. Als günstig gelten viele kleine Flüssigkeitsportionen, Obst, Gemüse, Joghurt, lockere, atmungsaktive Klei­ dung und Entspannungstechniken. «Duftbremsen» nach Mass Manchmal sind Krankheiten, Medikamente oder andere Dinge für Geruchsprobleme verantwort­ lich (sekundäre Hyperhidrose). Dann müssen Ärz­ te selbstverständlich die Ursachen feststellen und behandeln. Häufiger trägt eine unglückliche Ver­ anlagung die Schuld. Aber auch dann lässt sich das Schwitzen stoppen. Je nach Stärke kommen unterschiedliche Behandlungen in Betracht: r r

r r

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

r

Tees mit Salbei können bei leichten Formen helfen. Aluminiumchlorid verengt die Schweisskanäle. In üblichen Deos ist die Konzentration allerdings oft zu niedrig. Gerbstoffe (natürliche oder synthetische) und Aldehyde wirken wie Aluminiumchlorid. Spagyrische Pflanzenmischungen zum Einneh­ men helfen bei leichten Formen. Wässerbäder mit Wechselstrom (Leitungswasser­ Iontophorese) eignen sich für stark schwitzende Hände und Füsse. Sie müssen regelmässig statt­

r

r

r

r

r

finden. Dafür gibt es Heimgeräte. Für den gan­ zen Körper heisst das Verfahren «Stangerbad». Herauskratzen (Kürettage), Absaugen (Lipo­ suktion) oder Laser können einen grossen Teil der Schweissdrüsen an den Achseln entfernen. Botox lähmt Nervensignale, die im Bereich der Injektionsstelle die Drüsen zur Schweissaus­ schüttung anregen. Die Wirkung setzt nach wenigen Tagen ein und hält sechs bis zwölf Monate an. Operatives Durchtrennen von Nervenbahnen ist mit hohen Risiken verbunden. Ausserdem reagiert der Körper oft mit «ausgleichendem Schwitzen» – er erhöht die Schweissproduktion an anderen Stellen. Medikamente kommen nur gelegentlich bei schwerer Überproduktion der Schweissdrüsen zum Einsatz. Sie wirken über das zentrale Ner­ vensystem und lösen deshalb häufig unange­ nehme Neben­ wirkungen aus. Mit Silberionen beschichtete Kleidung kann Körpergerüche eindämmen, in­ dem sie Bakte­ rien tötet. Allerdings können die «Leichenreste» anderen Bakterien wieder als Nahrung dienen.

An Körper- und Fussgeruch ist selten mangelnde Hygiene schuld.

Gegen kräftigen Fussgeruch gibt es Socken mit Silberionen, spezielle Einlegesohlen, Fussbäder mit Gerbstoffen, Fusspuder und desinfizierende Sprays für die Schuhe. Diese sollten zudem atmungsaktiv sein. Auch das Entfernen über­ schüssiger Hornhaut hilft. Die Bezeichnung «Käsefuss» liegt übrigens nicht ganz daneben: Für die Geruchsentwicklung sind fast die glei­ chen Bakterien zuständig wie für die der Reifung von Limburger Käse.

Wir setzen Ihren Schweissbakterien Barrieren. Ihr persönlicher Gesundheitscoach. www.toppharm.ch

OSW

gerade einen Scanner, der Diabetes anhand des Körpergeruchs diagnostizieren soll. Innerhalb von Familien ähneln sich die Aromen und Duftstoffe. Dennoch sind sie so individuell, dass Krimino­ logen sie wie Fingerabdrücke verwenden wollen. Ebenso individuell ist die Wahrnehmung: Persön­ liche Duftnoten beeinflussen auch die Partnerwahl und das Sexualverhalten. Was aber manche in Ver­ zückung versetzt, kann anderen gehörig stinken.


VENOSAN

KOMPRESSIONSSTRÜMPFE

®

5000

Kompressionsstrümpfe Geruchshemmend – dank reinem Silber Antibakteriell – dauerhaft wirksam Ausgleichsfunktionell – für höchsten Tragekomfort

www.venosan.com

www.salzmann-group.ch

THE MAGIC OF SILVER

CH  : 071 282 12 12 medico.sg@salzmann-group.ch

Erfolgreich durch Innovation VENOSAN® is a registered trademark of SALZMANN AG, St.Gallen, Switzerland.

Nervös und reizbar? Müde? Wadenkrämpfe? Vertrieb: Biomed AG, 8600 Dübendorf

Wadenkrämpfe, Nervosität, Reizbarkeit und Müdigkeit können Anzeichen von Magnesium-Mangel sein. Magnesium Biomed hilft.

MAGNESIUMBIOMED hilft bei Magnesium-Mangel Erhältlich in Apotheken. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

www.biomed.ch


SChWanGerSChaFtSDiaBeteS 23

Zu viel Zucker schadet den ungeborenen Babys Bei jeder siebten schwangeren Frau steigt der Blutzucker an. Unbehandelt kann Schwangerschaftsdiabetes Mutter und Kind schädigen. Dr. Jürgen Schickinger

Diabetes ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwan­ gerschaft. Sie tritt neu auf, löst aber fast nie Beschwerden aus. Daher bleibt die Störung oft un­ entdeckt. Doch sie bedeutet eine grosse Gefahr für Mutter und Kind. Die Schweizerische Diabe­ tesgesellschaft empfiehlt allen Frauen, spätestens zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswo­ che Blutzuckertests zu machen. Denn eine gute Behandlung ver­ hindert mögliche Folgeschäden. Grosse Gefahren Der Hormonhaushalt ändert sich stark bei Schwangeren. Ihr Kör­ per muss mehr Insulin herstel­ len, um allen Zucker zu verarbei­ ten. Oft reicht das nicht aus und Schwangerschaftsdiabetes ent­ steht. Betroffene Frauen können «Schwangerschaftsvergiftungen» mit Bluthochdruck, Ödemen und Nierenversagen erleiden. Die Zahl der Geburtskomplikationen und Kaiserschnitte steigt, denn die Embryos sind meist zu gross und zu schwer: Sie wachsen schneller, weil zu viel Zucker zu ihnen gelangt. Auch Lunge, Herz, Nieren und Extremitäten können sich fehlerhaft entwickeln. Nach der Geburt verursachen Störun­ gen im Stoffwechsel häufig ge­

Jetzt ist Schonung angesagt

fährliche Unterzuckerung, Gelb­ sucht oder Muskelkrämpfe bei den Kindern. Sie tragen ein er­ höhtes Risiko, später Diabetes Typ II und ein Metabolisches Syndrom zu entwickeln. Behandlung und Verlauf Frauen mit Schwangerschafts­ diabetes müssen ihre Ernährung

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Ihr persönlicher Gesundheitscoach empfiehlt: Wenn einer oder mehrere der folgenden Risikofaktoren vorliegen, sollten Sie, wenn Sie schwanger sind, schon bei der ersten Schwangerschaftsuntersuchung Blutzuckertests machen lassen und zwischen der 24. und 28. Woche wiederholen: r Übergewicht (BMI > 25) r Alter über 30 r Eltern oder Geschwister mit Diabetes Typ II r Mehrere Fehlgeburten r Diabetes während früherer Schwangerschaften r Störungen im mütterlichen Fettstoffwechsel r Extreme Gewichtszunahme in der Schwangerschaft r Geburtsgewicht eines früheren Kindes über 4000 Gramm

umstellen, die Kalorien reduzie­ ren und mehrere kleinere statt wenige grosse Mahlzeiten essen. In Ernährungs­ oder Diabetes­ beratungen lernen sie auch, ih­ ren Blutzucker selbst zu kontrol­ lieren. Zudem ist mehr scho­ nende Bewegung nötig wie etwa Schwimmen oder Gehen. Bei jeder dritten Betroffenen genügt das jedoch nicht, um die Stoff­ wechselstörung zu beheben. Dann sind Behandlungen mit Insulin erforderlich. Die Mass­ nahmen verringern die Gefahren für Kind und Mutter erheblich. Nach der Geburt verschwindet die Zuckerstörung meist rasch. Allerdings entwickeln mehr als ein Viertel der betroffenen Müt­ ter innert zehn Jahren einen Diabetes Typ II. Sie sollten sechs Wochen nach der Entbindung und anschliessend jedes Jahr ihren Blutzucker testen lassen.


24 SoMMertiPPS

Von Kopf bis Fuss auf Sommer eingestellt Die Sonne scheint und die Badi lockt. Damit Sie sich mit Haut und Haar dem Sommer verschreiben können, haben wir hier einige Tipps für die schönste Jahreszeit für Sie zusammengestellt. Patrik Thommen

Tipp 1: Schutz vor Chlor Das gechlorte Wasser im Schwimmbad greift die empfindliche Feuchtigkeits­ balance der Haare an. Deshalb sollten Sie vor dem Schwimmen Ihr Haar mit unbehandeltem Wasser aus der Dusche anfeuchten. Das bereits nasse Haar kann dann weniger Chlor aufnehmen.

In der Regel gilt: Haare nicht zu oft waschen. Nach einem Tag am Meer oder im Schwimmbad sollten sie aber gewa­ schen werden, damit Reste von Chlor­ oder Salzwasser ausgespült werden. Verwenden Sie dazu lauwarmes Wasser und mildes Shampoo. Das Haar dabei immer nur einmal shampoonieren. Und zum Schluss mit kaltem Wasser abspü­ len. Dadurch schliesst sich die oberste Schicht und die Haare werden glänzen­ der und geschmeidiger.

Tipp 3: Avocado-Haarkur selbst gemacht Eine einfache Kur, die Sie leicht selber machen können, bringt trockenem, strapaziertem Haar viel Feuchtigkeit zurück und beugt Spliss vor. Dazu ver­ mischen Sie das zerdrückte Frucht­ fleisch einer Avocado mit zwei Esslöf­ feln Joghurt, einem Teelöffel Jojobaöl und dem Saft einer halben Zitrone. Die Masse gut im Haar verteilen, nach 20 Mi­ nuten lauwarm ausspülen und die Haare anschliessend einmal mit Shampoo nachwaschen.

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Tipp 2: Haare richtig waschen


SoMMertiPPS 25

Tipp 4: Ein neuer Haarschnitt Im Sommer verdient das Haar beson­ dere Aufmerksamkeit: Sonne, Hitze, Salzwasser und Chlor entziehen ihm Feuchtigkeit, es kann spröde und glanz­ los werden und an Spannkraft verlieren. Wenn Sie vor den Sommerferien beim Coiffeur Ihre Haare noch einmal schneiden lassen, ist das eine gute Idee. Denn frisch geschnittene Spitzen sind widerstandsfähiger und trotzen Extrem­ bedingungen besser. Tipp 5: Sonnenschutz für Haare

Tipp 8: Richtige Nagelpflege Wenn Sie Sandalen oder Flipflops tra­ gen, verdienen Ihre Zehennägel diesel­ be Sorgfalt wie die Fingernägel. Schnei­ den Sie die Nägel nicht zu kurz und runden Sie sie nicht wie die Fingernägel ab, sie könnten sonst einwachsen. Die Nagelhaut nicht wegschneiden, das be­ einflusst das Wachstum des Nagels ne­ gativ, es entstehen beispielsweise Rillen. Cremen Sie die Nagelhaut ein und schie­ ben Sie sie dann mit einem Rosenholz­ stäbchen zurück. Tipp 9: Hornhaut ade

Manche mögen es, wenn ihr Haar von der Sonne ausgebleicht wird, andere wollen dies vermeiden. Das Sonnenlicht entzieht dem Haar Feuchtigkeit und Pig­ mente, ein Sonnenschutz ist ratsam. Am Strand schützen ein Tuch oder ein Hut vor der prallen Sonne, UV­Sprays legen zudem einen schützenden Film um das Haar und verhindern das Aus­ trocknen und Ausbleichen. Tipp 6: Das andere Ende des Körpers

Hornhaut lässt sich am besten nach ei­ nem entspannenden Fussbad mit einem Bimsstein entfernen, wenn die Haut schön eingeweicht ist. Überlassen Sie Hobeln und Feilen professionellen Fuss­ pflegern, denn hier lauert Verletzungs­ gefahr. Um neuer Hornhaut vorzu­ beugen, empfiehlt sich eine Hornhaut­ creme. Bequeme Schuhe helfen ebenso, Hornhaut zu vermeiden. Tipp 10: Der Duft des Sommers

Unsere Füsse geniessen es im Sommer, mal nicht in Schuhe gezwängt zu werden. Barfusslaufen ist gut für die Durchblutung und die Füsse werden kräftig massiert. Für Kinder hat das Barfussgehen noch eine besondere Be­ deutung: Es beugt Fussverformungen vor. Übrigens entdecken Kinder die Welt mit so genannten Knick­Senk­Füssen. Kein Grund zur Beunruhigung, zwi­ schen dem dritten und dem sechsten Lebensjahr richten sich die Füsse in der Regel von selbst auf.

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Tipp 7: Gymnastik für die Füsse Im Bus, im Büro, beim Frühstück: Simple Übungen stärken die Fussmus­ kulatur und regen die Durchblutung an. Lassen Sie den Fuss mehrmals im Gelenk kreisen und schreiben Sie eine «Acht» in die Luft. Auch gut: Stellen Sie sich beim Zähneputzen auf die Zehen­ spitzen und lassen Sie die Füsse nach links und rechts kreisen, ohne dass die Fersen den Boden berühren. Oder ver­ suchen Sie, ein dünnes Geschirrhand­ tuch vor Ihren Füssen mit den Zehen zu «zerknüllen». – Sie werden überrascht sein, wie gelenkig Ihre Zehen mit etwas Übung sein können.

Neuer Sommer, frischer Duft? In Ihrer TopPharm Apotheke können Sie sich auch Ihr neues Lieblingsparfum aussu­ chen. Parfum sollten Sie nicht vor dem Sonnenbad am Strand oder in der Badi auftragen. Sonst können sich durch die Sonneneinstrahlung Flecken auf der Haut bilden. Besonders verführerisch wird der Duft, wenn Sie ihn ins sonnen­ getrocknete Haar sprühen. Da kann er sich besonders gut entfalten. Tipp 11: Sonnen mal andersrum Um geschwollenen Füssen und schwe­ ren Beinen abends vorzubeugen, hilft es, wenn Sie sich beim Sonnen einfach ab und zu andersrum auf den Liegestuhl legen, sodass die Beine höher liegen. Tipp 12: Last, but not least Ein Bummel über den Markt ist zurzeit besonders farbenfroh. Frische Früchte und Gemüse leuchten in allen Farben um die Wette. Kaufen Sie nach Herzens­ lust ein und mischen Sie sich zu Hause Ihren eigenen Smoothie aus frischen Zutaten – denn wahre Schönheit kommt von innen.


Desinfiziert und heilt.

Wenn die Haut kleine Wunden hat. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

Grosser KIDS-FotoWettbewerb

Freude pur trotz kleiner Wunden – DermaPlast® Kids

IVF HARTMANN AG, CH-8212 Neuhausen, www.dermaplast.ch

s t.

ch

w

ww .kid

s . d e r m a p la


FaMilienauSFluG 27

Ausflug zum Robin Hood des Wallis Ob ins Thermalbad, in einen der vielen Vergnügungsparks oder zum bekanntesten Falschmünzer der Schweiz: Ausflüge mit der ganzen Familie sind beliebt. Christine Micheloud

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

«Von Hygiene hielt man im Mittelalter nicht sehr viel, aber Badekuren gegen alle möglichen Krank­ heiten konnten nicht intensiv genug sein. So ist überliefert, dass sich die Kurgäste im heissen Thermalwasser von Baden bis zu fünf Stunden am Morgen und fünf Stunden am Nachmittag einweichen liessen. Die als Folge solcher Ross­ kuren unweigerlich auftretenden Hautausschläge hielt man für ein Zeichen, dass die bösen Säfte den Körper verliessen.» So drastisch, wie in einer älteren Ausgabe des Familienreiseführers «KIDS – 1001 Ausflüge für die ganze Familie» beschrieben, sieht ein Badetag mit der Familie heute natürlich nicht mehr aus. Angesagt sind die Schweizer Thermalbäder jedoch immer noch. «Meine beiden Teenager lieben das Sprudelbecken, den heissen Whirlpool», sagt Katrin Strickler, Mutter von drei Kindern im Alter von 12, 15 und 17 Jahren. Zu anderen Ausflügen mit der ganzen Familie liessen sich die beiden Mädchen kaum noch überreden. «Sie fühlen sich zu alt für einen Besuch in einem Vergnügungs­ park und ähnlichen Unternehmungen.» Tatsäch­ lich sind Thermalbäder eher für ältere Kinder ge­ eignet, nicht nur wegen der Wärme und des Salzes, falls es sich um ein Solbad handelt, sondern viel­ mehr wegen der anderen Badegäste, die in einem

Thermalbad Ruhe und Entspannung suchen. «Auf der Webseite von Bad Zurzach steht zwar, Babys und Kinder unter 14 seien in Begleitung von Er­ wachsenen erwünscht, aber als ich einmal meinen damals siebenjährigen Buben mitnahm, ernteten wir böse Blicke von anderen Badegästen», erzählt Katrin Strickler. Als sie sich das letzte Mal mit ihren beiden Töchtern im Thermalbad verwöhnen liess, besuchten Vater und Sohn derweil den 30 Kilometer von Aarau, Zug und Luzern entfernten Erlebnis­Familienpark Schongi­Land in der Nähe des Hallwilersees. Dort liess die 380 Me­ ter lange Som­ merrodelbahn das Knabenherz hö­ her schlagen. Da die Bahn gedeckt ist, machte es auch nichts, dass es an diesem Tag regnete. Der bunte Spiel­ und Erlebnispark bietet aber laut Webseite noch viel mehr, zum Beispiel den Schongi­Loop, eine grosse Spiel­ und Action­Halle mit Scooters, Ufos, Hüpfburgen und Fun­Shootern.

Hier konnten sogar wir Eltern noch etwas lernen.

Fortsetzung Seite 29


Arzneimittel

Das clevere Duo bei kleinen Wunden

1.

2.

Lesen Sie die Packungsbeilagen.

Erst flüssig desinfizieren…

…dann heilen.

Beschleunigt die Wundheilung und reduziert das Risiko der Narbenbildung.


FaMilienauSFluG 29

Schongi­Land ist nicht der einzige Vergnügungs­ park in der Schweiz, der Kinderaugen zum Leuch­ ten bringt. Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel für Familien ist zum Beispiel der Freizeitpark Atzmän­ nig in Goldingen, wo 1977 die erste Rodelbahn der Schweiz in Betrieb genommen wurde. Ihre Länge beträgt ganze 700 Meter, die Höhendifferenz 126 Meter und 17 erhöhte Steilkurven lassen den Atem stocken und das Herz flattern. Nichts für schwache Nerven also. Wenn die Fahrt zu schnell wird, schafft man mit dem Bremsknüppel Abhilfe. Unter dem Namen «Jungfrau Park» feierte der ehemalige Mystery Park auf dem Flugplatzareal in Interlaken im April 2010 seine dritte Eröff­ nung. Er ist in mehrere Erlebniswelten für die verschiedenen Altersstufen unterteilt. Das Mysty Land ist der ideale Spielplatz für Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren und bietet einen Sand­ kasten, Traktoren, Tret­Gokarts, einen Minizoo mit Lamas und Ziegen, Mega­Hüpfburgen, Rutschbahnen, einen Spielturm, Wasserspiele und ein Familienrestaurant. In der Magical Ober­ land Show können sich ältere Kinder und Eltern von der Schönheit des Berner Oberlands verzau­ bern lassen und in der Show «Aletsch – Heart of the Swiss Alps» das UNESCO­Weltnaturerbe rund um den Aletschgletscher bewundern. In

Reiseapotheke Reiseapotheke Ein kleiner Unfall ist manchmal schneller passiert, als man denkt – nehmen Sie deshalb stets eine Reiseapotheke auf Ihre Familienausflüge mit. Ihr Apotheker, Ihre Apothekerin berät Sie gerne. Der Reiseführer «KIDS – 1001 Ausflüge für die ganze Familie» ist in jeder Buchhandlung erhältlich oder beim Verlag: Swisscontent Corp. KIDS, Postfach, 8040 Zürich 044 245 45 45, bestellung@kids.ch www.kids.ch

den fünf Themenwelten Mysteries of the World hauchen multimediale Inszenierungen den Rät­ seln dieser Welt Leben ein. Eine ganz andere Art von Vergnügungspark stellt die Kindercity in Volketswil dar. Wer seinen Kin­ dern Spass und Bildung bieten möchte, besucht das farbig und attraktiv gestaltete Bildungszentrum, wo auf einem Areal von 6000 Quadratmetern Spiel und Wissenschaft kindergerecht miteinander ver­ bunden werden. In der täglich geöffneten Kinder­ city erfahren Kinder bis 12 Neues über Mensch, Umwelt und Technik. «Hier konnten sogar wir Fortsetzung Seite 31

EMOFLUOR® Tägliche Pflege und Kariesprophylaxe

Empfindliche Zähne, freiliegende Zahnhälse?

Stärkt die natürliche Mundflora – die Zahnpasta enzycal. Eine intakte Mundflora ist der stärkste Partner gegen Karies und Parodontitis. Die Enzyme der enzycal unterstützen und stärken das natürliche Abwehrsystem der Mundflora und hemmen bakterielle Plaque wirkungsvoll. enzycal ist mild und empfohlen für den täglichen Gebrauch.

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Erhältlich in Apotheken und Drogerien. www.curaprox.ch

Dr. Wild & Co. AG, 4132 Muttenz

www.wild-pharma.com

Ohne SLS – schützt ganz natürlich vor Aphten


Omida hilft bi Fieber und Zahweh.

Homöopathisches Arzneimittel für Kinder.

Bei Rücken- und Gelenkschmerzen helfen Voltaren Dolo forte 25mg Liquid Caps. Anders als in Tabletten ist der Wirkstoff flüssig gelöst in einer Kapsel. Voltaren Dolo forte 25mg Liquid Caps wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

Fieber und Beschwerden beim Zahnen sind gerade für Kinder oft schmerzhaft. Da kann man die lautstarken Proteste der ® Kleinen gut verstehen. Und dank Chamolin für Kinder von Omida sanft, verträglich und wirkungsvoll lindern. www.omida.ch

Voltaren Dolo forte 25 mg Liquid Caps. Gegen Schmerz und Entzündung mit flüssig gelöstem Wirkstoff in einer Kapsel.

GENAU RICHTIG Erlistrasse 2, 6403 Küssnacht a.R.

Lesen Sie die Packungsbeilage. Novartis Consumer Health Schweiz AG

NEU HypErtoNiscH Triomer® wurde speziell für Allergiker entwickelt

EINE WELLE AUS NATURREINEM MEERWASSER

Allergischer und chronischer schnupfen by

GRATunIgS

✓ Natürliche abschwellende Wirkung durch osmotischen Effekt ✓ Befreit die Atemwege auf Basis von Meerwasser

1 pack

Triomer

®

e

Nasensalb

Grosses Spray zum spülen/Befeuchten mit Gratis triomer ® Nasensalbe. Erhältlich in der Apotheke/Drogerie (ab Mai).

02/11

Zertifiziert durch: Service Allergie Suisse


FaMilienauSFluG 31

Eltern noch etwas lernen», sagt Katrin Strickler, die mit Mann und Sohn vor einem Jahr die Edutain­ ment­Anlage besuchte. Dies sind nur ein paar Beispiele – in der Schweiz und vor allem im grenznahen Ausland gibt es zahlreiche Vergnügungsparks und es vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht ein neues «Paradies für Kinder» eröffnet wird. Familienväter und ­mütter, die überfüllte Parkplätze und Restaurants sowie lange Warteschlangen vor Kassen und Bahnen scheuen, sei das Buch «KIDS – 1001 Ausflüge für die ganze Familie» empfohlen, das im April 2010 in einer komplett überarbeiteten und aktualisierten Neuauflage erschien. In diesem knapp 700 Seiten starken Reiseführer werden ne­ ben Dauerbrennern wie Thermalbädern, Tierparks, Burgen und Schlössern auch kleine, feine Ge­ heimtipps vorgestellt. Zum Beispiel die Rhein­ schleuse Birsfelden in Basel, wo Familien einen Tag lang den Duft der grossen weiten Welt schnuppern können. Die Schleusenanlage, welche die grossen Frachtschiffe auf ihrem Weg zu den Anlegestellen passieren müssen, hat sich vor allem an warmen Sommertagen zu einem beliebten Treffpunkt für kleine und grosse «Kapitäne» entwickelt, die den Schiffen beim Manövrieren zuschauen und dabei nicht mit fachmännischen Kommentaren sparen.

Ausser den Schiffen bietet die Kraftwerkinsel im Rhein auch eine weitläufige Spielwiese und Freizeit­ anlagen für Wassersportler. Eine andere Empfeh­ lung führt ins Unterwallis nach Saillon, wo Kinder auf dem Farinet­Weg und im Falschmünzer­Muse­ um alles über den Robin Hood des Wallis erfahren. KIDS: «Salut Farinet! Dein Leben war kurz (1845 – 1880), aber spannend. Die Zwanzig­Räppler, die du als Falschmünzer geprägt hast –, es sollen an die 40 000 Stück gewesen sein – machten dich be­ rühmt, aber auch berüchtigt. Die Walliser Obrigkeit hat dich gehasst und gefürchtet, die kleinen Leute hingegen haben dich verehrt.» Der legendäre Joseph­Samuel Farinet hatte näm­ lich die ‹Zwänzgi›, die damals viel mehr wert wa­ ren als heute, nicht nur produziert, um sich zu bereichern, er verteilte sie auch grosszügig unters Volk. Ausserdem brach er immer wieder aus dem Kerker aus und machte sich über die Polizei lustig.

Weitere Infomationen www.infozentralschweiz.ch/vergnuegungspark.htm www.ausflugsziele.ch > Familienparks www.schongiland.ch www.mysterypark.ch www.atzmaennig.ch www.kindercity.ch

Sportverletzungen brauchen wirkt: Perskindol Cool Gel Arnika hilft bei Prellungen und Zerrungen. TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Vifor Pharma, mit der Marke Perskindol, ist Medical Partner folgender Profi-Clubs:

Lesen Sie die Packungsbeilage.


Alles, was meine Nägel brauchen Kräftigend Stärkend SOS-Wirkung Die Pflege für natürliche, schöne Nägel

Mepha – Medikamente zu gesunden Preisen, z.B. bei

www.dikla.ch

NEU IM SORTIMENT!

Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen

Olfen Patch

®

Mit lang anhaltender Wirkung

Dies ist ein Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

Die mit dem Regenbogen


Kurz notiert 33

Aerobic ist gut fürs Hirn Bei älteren Menschen schrumpft der Hip­ pocampus im Gehirn, wenn sie sich zu wenig bewegen. Deshalb ist Aerobic gut für das Gehirn: Schon ein leichtes Trai­ ning führt zur Vergrösserung eines be­ stimmten Gehirnbereiches und damit zu einer Verbesserung des Gedächtnisses, berichten US­Forscher im Fachmagazin «PNAS». Es sei deshalb auch nicht verge­ bens, noch im fortgeschrittenen Alter mit Sport zu beginnen, schreiben die Forscher um Kirk Erickson von der Universität Pittsburgh. Im Gegenteil: Der im Alter häufig festzustellende Gedächtnisverlust lässt sich mit dem richtigen Training wir­ kungsvoll aufhalten. Der Hippocampus

Hund erschnüffelt Darmkrebs Hunde können frühe Stadien von Darmkrebs erschnüffeln. Das haben Tests von Forschern der südjapanischen Universität Kyushu mit einem Labrador ergeben. Schon länger ist bekannt, dass Hunde andere Tumore wie Haut-, Brust- und Lungenkrebs riechen können. Die Forscher um Hideto Sonoda unterzogen einen speziell trainierten Labrador über mehrere Monate insgesamt 74 «Schnüffeltests», wie sie im Fachmagazin «Gut» berichten. In jeder Übung wurden dem Hund fünf

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

Depressive Internetjunkies Jugendliche, die mehr als zwei Stunden täglich im Internet surfen, haben ein deutlich erhöhtes Depressionsrisiko. Wer gar keinen Zugang zum Internet hat, ist allerdings ebenfalls gefährdet, wie eine Studie am Universitätsspital Lausanne zeigt. Die Wissenschaftler am Institut für Sozial­ und Präventivmedizin des Lau­ sanner Unispitals benutzten für ihre im Fachmagazin «Pediatrics» erschienene

im Gehirn – das ist die Region, die an allen wesentlichen Gedächtnisprozessen betei­ ligt ist – schrumpft also um ein bis zwei Prozent im Jahr, und zwar auch bei gesun­ den Menschen. Die Studie mit 120 älteren Erwachsenen zwischen 55 und 80 Jahren zeigt jedoch, dass dieser Vorgang nicht unausweichlich ist. http://bit.ly/hnQSTr

Atem- oder Stuhlproben vorgelegt, wobei immer nur eine davon Krebsspuren enthielt. Beim Erschnüffeln störte es den Labrador auch nicht, wenn die Patienten rauchten oder andere Darmprobleme hatten. Die höchste Trefferquote hatte das Tier bei Proben von Patienten, die sich im frühen Krebsstadium befanden, heisst es. Die Ergebnisse legen laut den Forschern nahe, dass bei bestimmten Krebsarten chemische Substanzen durch den menschlichen Körper zirkulieren. Diese Erkenntnis könne dabei helfen, Testverfahren zu entwickeln, mit denen Darmkrebs so früh diagnostiziert werden könne, dass er keine Chance zur Ausbreitung hat. (Studie: Universität Kyushu, Japan)

Studie Daten der SMASH­Umfrage aus dem Jahr 2002. Diese untersuchte die Gesundheit von 7211 Jugendlichen zwi­ schen 16 und 20 Jahren: 3305 Mädchen und 3906 Knaben. Es zeigte sich, dass die Vielnutzer beider Geschlechter häufi­ ger auch depressive Symptome auf­ wiesen. Zur Überraschung der Forscher hatten aber auch Jugendliche, die nie im Internet surfen, ein erhöhtes Depres­ sionsrisiko – weil Jugendliche ohne Inter­ net faktisch vom kulturellen Umfeld ih­ rer Kollegen abgeschnitten sind. http://bit.ly/f633V6

Kleinere Kinder wegen Holzheizung Wenn zu Hause mit Holz oder Kohle geheizt wird, wachsen Kinder schlechter. Sie sind im Alter von drei Jahren im Schnitt 1,3 Zentimeter kleiner als ihre Altersgenossen, wie Forscher aus den USA und Tschechien her­ ausgefunden haben. http://bit.ly/eFDCvH Ältere Menschen und Aids Ältere Menschen schützen sich weniger gut vor Aids als Jugend­ liche. Über 45­jährige Männer und Frauen benutzen demnach selbst am Anfang einer neuen Beziehung oft kein Präservativ. Am konsequentesten schützen sich Frauen und Männer zwi­ schen 17 und 30 Jahren. Die Studie weist auch darauf hin, dass Schweizer Jugendliche im­ mer früher Sex haben: Im Alter von 17 Jahren sind schon 66 Prozent der jungen Männer und 55 Prozent der jungen Frau­ en sexuell aktiv. In den 1970er­ Jahren lagen diese Anteile bei beiden Geschlechtern noch bei etwa 30 Prozent. http://bit.ly/hleAqD Tsunami der Fettsucht Mehr als eine halbe Milliarde Menschen leiden an gefährlicher Fettleibigkeit, weitere knapp 1,5 Milliarden haben Übergewicht. Damit hat sich die Zahl der Fett­ leibigen in den vergangenen 30 Jahren nahezu verdoppelt. Die meisten Dicken hat laut der Stu­ die der kleine Pazifikstaat Nau­ ru, gefolgt bei den Männern von den USA. Auf Platz eins der schlanksten Frauen Europas be­ findet sich die Schweiz. http://bit.ly/h7dQx5 Folgen Sie uns auf:


34 RÄTSELN rätSeln & & GEWINNEN GeWinnen

Gewinnen Sie mit TopPharm Gesamtwert: 3000 Franken!

Kreuzworträtsel 6 × 2 Nächte für 2 Personen in einem Schweizer Ferienverein-Hotel im Wert von je ca. 500 Franken. Lassen Sie sich in einem der 4 Ferienverein-Hotels in den Traumdestinationen der Schweizer Alpen, während der Sommersaison, verwöhnen. Inkl. Halbpension und Eintritt ins Solbad. Crans-Montana, Wengen, Arosa, Sils-Maria. www.ferienverein.ch

So nehmen Sie teil: SMS: Senden Sie TOPPHARM1 gefolgt von Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an 970 (CHF 0.80/SMS). Telefon: Wählen Sie 0901 560 092 (CHF 0.80/Anruf vom Festnetz). Postkarte: Senden Sie eine Postkarte mit Ihrer Lösung, Name und Adresse an: TopPharm AG, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich

Auflösung Ausgabe 2/11:

Sudoku

Wert: ca. 1630 Franken!

1 × 4 romantische Tage inkl. vielen Specials für 2 Personen in Bad Blumau (AT), offeriert von dasperfektedate.com im Wert von ca. 1630 Franken. Im Rogner Bad Blumau von Hundertwasser erleben Sie ein 7-gängiges Candle-Light-Dinner, ein romantisches Picknick, eine idyllische Kutschenfahrt u.v.m. Weitere Infos zu «Eintauchen ins Hügelwiesenland»: www.dasperfektedate.com So nehmen Sie teil: SMS: Senden Sie TOPPHARM2 gefolgt von Ihrer Lösungszahl und Ihrer Adresse an 970 (CHF 0.80/SMS). Telefon: Wählen Sie 0901 560 093 (CHF 0.80/Anruf vom Festnetz). Postkarte: Senden Sie eine Postkarte mit Ihrer Lösung, Name und Adresse an: TopPharm AG, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich

Teilnahmebedingungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende von TopPharm AG sind nicht teilnahmeberechtigt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlungen. Teilnahmeschluss: 31. Juli 2011

Auflösung Ausgabe 2/11: 6 5 7 2 4 9 3 8 1

8 4 2 1 3 6 5 7 9

1 3 9 5 7 8 2 6 4

5 6 8 4 9 7 1 3 2

9 7 1 6 2 3 4 5 8

4 2 3 8 5 1 6 9 7

7 9 5 3 1 4 8 2 6

3 1 6 7 8 2 9 4 5

Gewinner Ausagbe 1/11 Kreuzworträtsel: F. Truniger Esposito, Sirnach/ M. Neeser, Ennetbaden/ H. Bloch, Döttingen/ N. Stillhart, Ballwil Sudoku: Die zehn Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt.

2 8 4 9 6 5 7 1 3

TopPharm Ratgeber Nr. 3 | 2011

1 4 7 1 5 4 2 4 9 8 2 3 6 3 8 7 9 3 4 9 9 6 7 8


Warzen?

Vereist Warzen – mit nur einer Anwendung

 gegen Warzen an Händen und Füssen  wirksam und praktisch

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

Die mit dem Regenbogen


REPORTAGE

100

«Ich will Kontakt zu Menschen haben» TopPharm stellt in jeder Ausgabe eine Mitarbeiterin und ihren Beruf aus einer Partner-Apotheke vor. Diesmal Manuela Brescianini, Pharma-Betriebsassistentin in der TopPharm Neuenhofer-Apotheke. «Eine Pharma-Betriebsassistentin ist sozusagen das Bindeglied zwischen dem Chef und dem Team», erklärt Manuela Brescianini. Die Pollen fliegen wieder und die Apotheke füllt sich mit Kunden. Für die engagierte Frau kein Problem, im Gegenteil: «Ich liebe es, wenn etwas läuft.» Nach der dreijährigen Lehre als Pharma-Assistentin habe sie die Zusatzausbildung zur Pharma-Betriebsassistentin vor allem deshalb absolviert, weil sie gerne Lehrlinge betreue. «Die Ausbildung der Lernenden macht mir grossen Spass.» Weil ihr die Gesundheit schon immer sehr wichtig war und ist, habe sie den Entscheid, in einer Apotheke zu arbeiten, noch nie bereut. In ihrer Freizeit geht die sportliche Fachfrau gerne schwimmen oder tanzen und betreibt ein intensives Ausdauertraining.

Schon in der Schule habe sie gewusst: «Ich will in meinem Beruf direkten Kontakt mit Menschen haben.» Ein Bürojob käme für sie überhaupt nicht in Frage. Die 29-jährige Aargauerin wohnt in Winterthur und arbeitet in Neuenhof. Doch den knapp einstündigen Arbeitsweg nimmt sie gerne in Kauf, «weil es mir hier einfach gut gefällt.» Sie seien ein eingespieltes Team, das die grosse Stammkundschaft in der Apotheke bestens betreue. Deshalb würde ihnen von den Menschen auch viel Vertrauen entgegengebracht. «Wenn sich die Leute bei uns bedanken, ist das schon ein sehr schönes Gefühl», ergänzt Manuela Brescianini. Überhaupt seien es eher die kleinen Dinge des Lebens, die sie froh machen.

TopPharm AG, Grabenackerstrasse 15, 4142 Münchenstein, Telefon 061 416 90 90 Fax 061 416 90 99, www.toppharm.ch ratgeber@toppharm.ch

Dass sie nur alle zwei Wochen ein richtiges Wochenende hat, stört sie nicht gross. Daran gewöhne man sich sehr schnell. «Dafür hat man dann ja unter der Woche einmal frei», sagt sie. Seit über neun Jahren arbeitet die Pendlerin schon hier. «Aber ab dem kommenden Herbst reduziere ich mein Pensum auf 80 Prozent.» Der Grund ist so einfach wie schön: Manuela heiratet im Juni ihren Herzbuben. Auch wenn sie dann einen Tag pro Woche weniger in der Apotheke arbeiten wird: «Meine Aufgabe, den Chef zu entlasten, werde ich weiterhin wahrnehmen.» Zur Betreuung der Lernenden kommt ja vielleicht schon bald die Versorgung des Apothekennachwuchses der kommenden Generation.


TopPharm Ratgeber Juni 2011