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Nº 3 2010

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DAS AKTUELLE TOPTHEMA:

Damit aus Frankreich nicht Krankreich wird Umfassende Reiseberatung von Sonnenschutz bis Reiseapotheke.

Profitieren Sie! In dieser Ausgabe finden Sie gleich 3 Gutscheine! Lösen Sie diese bis am 15. Juli 2010 in Ihrer TopPharm Apotheke ein.

Welche Mittel und Filter garantieren den besten

SONNENSCHUTZ Reiseapotheke

Nach Ihren Bedürfnissen zusammengestellt

Rätseln & gewinnen auf Seite 34

TopPharm, die Vereinigung unabhängiger Apotheken.

Heilkräuterserie Hopfen ist nicht einfach Bier

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ratge ratgeber TOPPHARM


inhalt 3

Liebe Leserin, lieber Leser Natürlich werden Sie jetzt sagen: Wenn man eine Studie in Auftrag gibt, erhält man die ent­ sprechenden Resultate. Die Studie wurde zwar von pharmasuisse, also dem Schweizer Apo­ thekerverband, in Auftrag gegeben, aber die repräsentative Umfrage wurde von der Markt­ forschungsfirma GfK Schweiz durchgeführt. Und die Ergebnisse sind bemerkenswert. Für die grosse Mehrheit der Schweizer Bevöl­ kerung ist die wirtschaftliche Unabhängig­ keit des Arztes bei der Medikamentenabgabe ­wichtig. Interessanterweise wird dieses Krite­ rium in den Kantonen der Deutschschweiz, welche eine Abgabe durch den Arzt kennen, besonders hoch gewertet. Der Arzt darf sich bei der Medikamenten­ abgabe nicht von kommerziellen Aspekten leiten lassen. Dies war für 83 Prozent der Befragten «wichtig» bis «sehr wichtig». Der Arzt soll nur das optimale Medikament für den ­Patienten auswählen.

4 | Sonnenschutz und Reiseapotheke – Die Haut vergisst nie. 11 | Interview – Warum man sich gut eincremen muss. 12 | Barfuss laufen – Wenn der Schuh nicht drückt.

Die Forderung nach wirtschaftlicher Unab­ hängigkeit stellt die WHO schon seit Jahren mit ihrem Grundsatz: «Wer verschreibt, ver­ kauft nicht.» Nur so werden Medikamente ausschliesslich im Interesse des Patienten verschrieben. Etwa die Hälfte der Bevölkerung wünscht, dass der Apotheker die Menge wie auch die Art der verschriebenen Medikamente kritisch überprüft. Apotheker haben dank ihrem Phar­ maziestudium das Fachwissen, um das Recht der Patienten auf eine unabhängige Zweit­ meinung bezüglich ihrer Medikamenten­the­ rapie gewährleisten zu können.

15 | Reisekrankheiten – Männer und Frauen leiden unterschiedlich. 16 | Insektenstiche – Ärgerlich und bei Allergikern lebensgefährlich. 20 | Heilkräuterserie – Hopfentee statt immer Bier. 23 | Mangelerscheinungen – Wenn im Spital gehungert wird. 27 | Nichtrauchen – Aufhören lohnt sich. 30 | Sommertipps – Heisse Tricks für kühle Nächte. 33 | Kurz notiert – Von Rotwein, Tomatensaft und Inuit. 34 | Rätseln & gewinnen – Kreuzworträtsel und Sudoku.

Trotzdem: Mit Ausnahme des Kantons Basel-Stadt ist die Medikamentenabgabe in Arztpraxen in sämtlichen Deutschschweizer Kantonen ganz oder unter bestimmten Vo­ raussetzungen erlaubt. Und daran wollen diese Kantone festhalten, ebenso die Ärzte­ schaft. Natürlich werden Sie jetzt sagen … Ihr TopPharm Ratgeber Team

IMPRESSUM Ausgabe Nr. 3 Juni 2010

Redaktion

Anzeigen

Gestaltung

Abonnement

Christoph Baumgartner christoph.baumgartner@toppharm.ch

Tanja Dirschnabel tanja.dirschnabel@toppharm.ch

rotor agentur für kommunikation | Zürich

Jahresabonnement CHF 23.40 Erscheint 6-mal jährlich

Leitung Marketing & Kommunikation

Auflage

Judith Lanz | judith.lanz@toppharm.ch

Druckauflage 573 397 WEMF-bestätigt 492 140

Herausgeberin

TopPharm AG Grabenackerstrasse 15 4142 Münchenstein ratgeber@toppharm.ch T 061 416 90 90 F 061 416 90 99

Druck und Versand

Projektleitung Marketing & Kommunikation

Dominik Gschwend dominik.gschwend@toppharm.ch

Titelbild

corbis

Ringier Print | Zofingen

Der Abdruck oder die Publikation im Internet ist nur mit ausdrücklicher Ge­nehmigung der Redaktion gestattet.

Abonnementsbestellung

abo@toppharm.ch


Die Haut vergisst nie! Sommer, Ferien, Sonne – ein Traum! Dass er für die Haut nicht zum Trauma wird, garantiert der richtige Sonnenschutz. Aber welche Mittel, welche Filter schützen am besten? Dr. Jürgen Schickinger


top thema 5

Manche Mittel eignen sich bes­ ser für empfindliche Haut, ande­ re eher für trockene. Helle Haut braucht höhere Lichtschutzfak­ toren als dunkle. Die empfind­ liche Haut von Kindern muss besonders geschützt werden. Und Sportler hassen es, wenn ihr Mittel mit dem Schweiss in die Augen gerät: Optimaler Sonnenschutz beginnt damit, sich über die unterschiedlichen Vor- und Nachteile der Mittel zu informieren. Ihr TopPharm Gesundheitscoach hilft Ihnen gerne, nach fachlichen Kriterien den besten Schutz für Sie und Ihre Familie zu finden. Er gibt Ihnen auch Tipps, wie Sie Ihre Haut auf genüssliche Sonnen­ bäder einstimmen können. Dick auftragen empfohlen! Ganz im Vordergrund steht der Schutz. Wie gut ist er und wann setzt er ein? Darüber ent­ scheiden der Lichtschutzfaktor (LSF), die Art der Lichtfilter, die Menge an Milch oder Creme, die aufgetragen wird, die Stärke der UV-Strahlung und der Haut­ typ. Sie bestimmen gemeinsam, wie lange sich die Haut selbst gegen die UV-Strahlen im Son­ nenlicht schützt. Wenn die ungeschützte Haut einer Person nach 20 Minuten in der Sonne rot wird, darf sie diese Zeit mit dem LSF ihres Sonnenschutzmittels multipli­ zieren. Mit LSF 10 könnte sie theoretisch 200 Minuten in der Sonne braten, mit LSF 20 ent­

sprechend 400 Minuten. Der LSF gibt also an, wie stark sich die Dauer des Sonnenbads bis zur Rötung verlängert. Allerdings raten Hautärzte dazu, sich nach zwei Dritteln der Maximalzeit in den Schatten zu verdrücken: Schon Sonnenbäder unterhalb der Rötungsgrenze können das Hautkrebsrisiko erhöhen. Ein weiteres Problem: Die Filter­ substanzen können zerfallen. Wasser oder Schweiss kann ei­ nen Teil der Mittel wegwaschen. Um wieder den vollen Schutz des LSF aufrechtzuerhalten, ist Nachschmieren nötig. Es verlän­ gert die maximale Sonnenbad­ zeit aber nicht zusätzlich! Und zuletzt cremen sich die meisten Sonnenfreunde nicht dick genug ein: 30 Milliliter sollten es bei Erwachsenen für den ganzen Körper nach den Empfehlungen der Krebsliga sein. Eine 100-mlFlasche reicht so für drei bis vier ausgiebige Sonnentage. Schnelle Physik, lahme Chemie Wie schnell ein Mittel schützt, hängt von den Lichtfiltern ab. Chemische Filter, die auch lös­ liche Filter heissen, wandeln die Energie der UV-Strahlen in harmlose Wärme um. Weil sie dazu in die obere Schicht der Haut schlüpfen müssen, dauert es eine halbe Stunde, bis der Schutz eintritt. In Laborversuchen haben einzel­ ne chemische UV-Filter eine hor­ monähnliche Wirkung gezeigt.

Diese Filter werden weitgehend nicht mehr verwendet. Nach aktuellem Wissensstand ist der Nutzen von Sonnenschutzmitteln weitaus grösser als die Risiken. Das BAG empfiehlt weiterhin eine konsequente Anwendung von Sonnenschutzmitteln. Feuchtigkeit, Duft und Allergien Schon die Basis der Sonnen­ schutzmittel – Salben, Gele – un­ terscheidet sich. Sportler bevor­ zugen gerne Gele oder Sprays, die weder fetten noch ins Auge laufen. Mittel für Kinder sind da­ gegen meist fettreich. Auch die Zusätze in den Sonnenschutz­ mitteln weichen vonein­ander ab: Einige enthalten Pflegesub­ stanzen, die der Haut Feuchtig­ keit und Fett zuführen. Andere setzen auf Eiweisse und Enzy­me, die beim Reparieren von Sonnenschäden helfen. Radikal­ fänger wie Flavonoide und be­ stimmte Vitamine, die teils bei­ gemischt sind, sollen schädliche UV-Effekte abschwächen. Hinzu kommen meist noch Duft-, Kon­ servierungs- und Farbstoffe. Man­ che dieser Substanzen und ihre Zerfallsprodukte können «Sonnenallergien» auslösen. Gerade wegen möglicherweise allergenen Duftstoffen schneiden Edelprodukte in Tests oft schlecht ab: Was teuer ist, muss also nicht automatisch gut sein, was billig ist, aber auch nicht unbedingt. Generell steigt die Fortsetzung Seite 7

Wie schnell ein Mittel schützt, hängt von den Licht­ filtern ab.


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top thema 7

Gefahr von Allergien mit der Zahl der chemischen Filter und anderen Chemikalien. Deshalb verzichten Mittel für empfind­ liche Haut, soweit es geht, auf Duft-, Konservierungs- ­sowie Farbstoffe und schützen nur mit den physikalischen ­Filtern Zink­ oxid und Titanoxid. Doch nicht jeder Sonnen­pickel kommt von einer Allergie oder Reizung. Auch Schwitzen kann zu Bläs­ chen und Pusteln ­führen. Vorbeugen von innen Vor den Ferien steht die Reise­ apotheke wieder auf dem Prüf­ stand: Welche Medikamente sind aufgebraucht, welche sind ab­ ge­laufen? Sonnenmittel gehen eben­falls kaputt – Schutzfilter zersetzen sich, werden ranzig und Cremen werden krümelig. Zudem können sich Pilze in den Flaschen und Tuben ansie­ deln. Mit dem Gang zu Ihrem ­TopPharm Gesundheitscoach schlagen Sie somit mehrere ­Fliegen mit einer Klappe: Er bringt Ihre Reiseapotheke auf den neusten Stand und berät Sie, welcher Sonnenschutz am besten zu Ihrer Haut, Ihrem Hauttyp, Ihrem Reiseziel oder Ihren Freizeitplänen passt. Er hat noch weitere nützliche Tipps. Beispielsweise, dass Selbstbräu­ nungscremen den Sonnenschutz der Haut nicht anheben. Dage­ gen fängt Beta-Carotin, das auch «Provitamin A» heisst, in der Haut UV-Strahlen ab und sorgt so für einen Grundschutz. Um ihn zu erreichen, müssen Son­ nenfreunde aber mindestens vier, besser zehn Wochen vor den Ferien beginnen, erhöhte Beta-Carotin-Mengen zu sich zu nehmen. Die normale Tagesdosis von BetaCarotin für Erwachsene liegt bei 0,8 bis 1,1 Milligramm, was 90 Gramm Rüebli entspricht. Bei Rauchern erhöhen aber 20 Mil­ ligramm Beta-Carotin, täglich in isolierter Form, also Kapseln oder Tabletten, das Krebsrisiko. Allerdings ist ungewiss, ob das auch für Beta-Carotin aus na­

türlichen Früchten und Gemü­ sen wie ­Kartoffeln, Kürbissen, ­Aprikosen, Spinat und Kresse gilt. ­Alternativ verbessern Ex­ trakte aus Traubenkernen, die den farblosen Bitterstoff OPC (Oligomeres ­Procyanidin) ent­ halten, den Schutz der Haut. Gar nicht cool – Sonnenbrand Wenn sich die Haut nach dem Sonnenbad rötet, spannt und brennt, hat sie unter der Son­ ne gelitten. Diese Schäden kann kein Mittel beheben: Je­ der Sonnenbrand erhöht die Hautkrebsgefahr. Aber immer­ hin gibt es kühlende Lotio­ nen, Sprays und Gele, um das Brennen bei leichten Sonnen­ bränden zu lindern. Feuchte Umschläge kühlen ebenfalls. Auch der Wirkstoff Dexpan­ thenol ­verbessert die Elastizität und Regeneration der Haut. Unterstützend helfen Schmerz­ mittel, die Entzündung zu ­verringern.

rem Sonnenbrand, der auf kleine Hautflächen beschränkt ist, erzielt Hydrocortison gute Wir­ kungen. Brennen grössere Flä­ chen oder bilden sich dort Bla­ sen, sollten sich Fachkundige den Sonnenbrand ansehen. In extremen Fällen ist sogar eine Einweisung ins Spital ange­ sagt. Mittel gegen Sonnenbrand ­können auch Antihistaminika und Lokalanästhetika enthal­ ten. Die Haut reagiert auf viele Substanzen sehr empfindlich: Selbst harmlose Mittel, die viel Fett oder Öl enthalten, verstär­ ken das Leid. Sie hinterlassen auf der Haut eine Art Isolier­ schicht, unter der sich die Hitze staut. Gute Beratung ­vermeidet auch bei Sonnenbrand unnöti­ gen Ärger. Vergessen Sie auch im Sommer nicht, die Lippen einzucremen: Zu viel Sonne för­ dert die ­Entstehung von Fieber­ bläschen. Für Lippen un­bedingt einen Lippenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.

Selbstverständlich sollten sich Verbrannte von der Sonne fern­ halten, bis ihre Beschwerden abgeklungen sind. Bei schwe­

Besonderer Schutz für Kinder Die Haut von Kindern braucht ­speziellen Sonnenschutz! Sie be­sitzt nur einen geringen ­Eigen-

Am besten schützt geeig­ nete Kleidung vor zu viel Sonne.

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8 top thema

schutz, weil sie wenig ­Mela­nin­ produziert. Ihr ­Säure­schutz­mantel ist dünner und ihre Talgdrü­ sen arbeiten schwächer. Unge­ schützt droht schon nach fünf bis zehn Minuten ein Sonnen­ brand. Das darf auf keinen Fall passieren: Bei Kindern erhöhen Sonnenbrände das Risiko, spä­ ter an Hautkrebs zu er­kranken, mehr als bei ­Erwachsenen. Des­ halb empfehlen viele Hautärzte, Säuglinge und Kleinkinder bis zwei ­Jahre gar nicht der Sonne aus­zu­setzen. Die starke Mittagssonne ist auch für ältere Kinder tabu. ­Erwachsene sollten sie ebenfalls meiden. Am besten schützt ge­ eignete Kleidung vor zu viel Son­ ne: Oberteile, Hosen und Schuhe, die möglichst viel Haut bedecken, und eine Kopfbedeckung. Eben­

so wichtig ist eine Sonnenbrille mit UV-Filter, weil sich in den Augen die Licht­schäden im Lauf des Lebens ebenfalls ­summieren. Speziell für Kinder gibt es bei Ihrem TopPharm Gesund­heits­ coach Sonnenschutzcremen und -sprays, die weniger Duftstoffe enthalten und höhere LSF haben als die für Erwach­sene. Ratsam sind Mittel mit physikalischen Filtern und LSF von mindestens 40. Damit sollten Eltern ihre Klei­ nen etwa alle zwei Stunden neu eincremen und ebenfalls nach dem Baden, selbst bei wasser­ festen ­Mitteln. Den hautfreund­ lichsten Abschluss von Sonnentagen bilden für Gross und Klein die After-Sun-Lotionen. Sie spen­ den der Haut Feuchtigkeit, be­ ruhigen sie und helfen bei der Regeneration. Für Kinder ist noch besonders ­wichtig, wie ihre

Eltern mit der Sonne umgehen. Schliesslich sind sie die Vorbil­ der. Deshalb sollten sich Eltern selbst optimal gegen die Sonne schützen – auch ihren Kindern zuliebe.

Weitere Informationen www.toppharm.ch www.tag-des-sonnenschutzes.ch www.pharmawiki.ch www.krebsliga.ch www.netdoktor.de

Ihr persönlicher Gesundheitscoach empfiehlt:

Das gehört in Ihre Reiseapotheke Nutzen Sie zur Vorbereitung Ihrer Ferien unsere Reisecheckliste und bringen Sie diese gleich ausgefüllt in Ihre TopPharm Apotheke mit. Das TopPharm Apothekenteam stellt Ihnen gerne, individuell auf das Reiseziel abgestimmt, Ihre Reise­ apotheke zusammen.

Individueller Bedarf

r Regelmässig einzunehmende Medikamente r Medikamente für Kinder r Medikament gegen Schlaflosigkeit / Ohrenstöpsel r Verhütungsmittel r Stützstrümpfe bei Venenproblemen

Schmerzen, Erkältung und Augenprobleme

r Fieberthermometer (quecksilberfrei) r Fieber- und Schmerzmittel r Mittel gegen Ohrenschmerzen r Schnupfenmittel r Mittel gegen Halsschmerzen r Hustenmittel r Mittel gegen Augenreizungen und -entzün­dungen

Sonnenschutz

r Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor r Lippenschutz mit hohem Schutzfaktor r Après-Soleil r Mittel gegen Sonnenbrand r Produkt zur Vorbeugung gegen Sonnenallergie

Wundversorgung und Verletzung

r Schnellverband r Gazekompressen r Heftpflaster r Elastische Binde r Einweghandschuhe r Schere und Pinzette r Desinfektionsmittel r Wund- und Heilsalbe r Mittel zur Behandlung von Quetschungen, Prellungen

Insektenstiche und Allergien

r Insektenschutzmittel r Mittel zur Behandlung von Insektenstichen r Medikamente gegen Allergien

Verdauungsprobleme und Übelkeit

r Medikament gegen Reisekrankheit und Übelkeit r Medikament gegen Durchfall r Medikament gegen Verstopfung

und Verstauchungen

Diverses (abhängig von der Reisedestination)

r Mittel gegen Pilzerkrankungen (Fuss-, Haut-, ­Vaginal­pilz) r Blasenpflaster r Sterile Einwegspritzen und Kanülen r Malariaprophylaxe oder Malarianotfallmedikament r Mittel zur Wasserdesinfektion


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Der Sommer

kann kommen. Müde und schmerzende Beine, blaue Flecken, Besenreiser oder gar Schwellungen und Krampfadern können Menschen jeden Alters treffen. Besonders achtsam sollten Sie bei familiärer Neigung zu Venenschwäche, bei langem Stehen oder hormonellen Veränderungen sein. Wichtig ist dann, dass Sie das Problem nicht vernachlässigen, sondern es beim ersten Anzeichen in Angriff nehmen. Hier hilft Hirudoid® forte. Sein Wirkstoff MPS (Mucopolysaccharidpolysulfat) durchdringt die Hautschichten und wirkt regenerierend auf das Bindegewebe. Dabei fördert er die Rückbildung von Blutergüssen und Schwellungen und lässt blaue Flecken schneller verschwinden. www.hirudoidforte.ch

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INTERVIEW GESUNDHEITSCOACH 11

«Man muss sich nach jedem Baden neu eincremen» Die Sonne brennt immer erbarmungsloser vom Himmel. Deshalb ist es wichtig, sich entsprechend zu schützen. Das Interview führte Christoph Baumgartner

TopPharm Ratgeber: Welche Schä­den können durch UV-Strah­ len hervorgerufen werden? Barbara Wich-Linder: Sie bewir­ ken nebst Sonnenbrand eine frühzeitige Hautalterung und können Hautkrebs fördern.

Ihr Gesundheitscoach:

Barbara Wich-Linder

eidg. dipl. Apothekerin FPH Die selbstständige Apotheke­ rin ist seit 1998 Inhaberin der TopPharm Hirsch-Apotheke in ­ Woh­len. Sie ist verheiratet und Mutter einer 16-jährigen Tochter. Wenn Familie und Beruf es zulas­ sen, liebt es Barbara Wich-Linder, sich mit der Familie und Hund Max in der freien Natur aufzuhal­ ten. Ihre Hobbys sind: Skilaufen, Wandern und Faulenzen.

Woran erkenne ich den richtigen Lichtschutzfaktor für mich? Unterschiedliche Hauttypen sind unterschiedlich empfind­ lich auf Sonnenlicht. Helle Haut­typen benötigen einen höhe­ren Lichtschutz als dunkle Haut­ typen. Am besten lassen Sie sich in Ihrer TopPharm Apothe­ ke zu Ihrem persönlichen Haut­ typ beraten. Wieso gibt es jetzt die neue Lichtschutzangabe 50+? Der Faktor 50+ ist entstanden­ durch die Normierung der Sonnenschutzfaktoren in Euro­pa. Eine Sonnencreme mit Faktor 50+ bietet einen sehr hohen Sonnenschutz für sehr empfind­ liche Haut. Was bedeuten wasserfest / extrem wasserfest / wasserbeständig? Die Begriffe «wasserfest» und «was­serbeständig» werden gleich­bedeutend gebraucht. Hier gilt die Regel, dass nach zweimali­gem Baden noch 50 Prozent der Son­nenschutzfaktoren wirksam sind. Extrem wasserfeste Son­nen­cremen müssen nach viermali­gem Baden noch 50 Pro­ zent Wirksamkeit aufweisen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, sich nach jedem Baden erneut einzucremen. Kann ich mich, gut eingecremt, bedenkenlos in der Sonne aufhalten? Auch ein guter Sonnenschutz erlaubt kein grenzenloses Son­ nenbaden. Meiden Sie die Sonne während der Mittagszeit. Viel

gesünder ist es, wenn man sich morgens oder nach 16 Uhr in der Sonne aufhält. Welche Menge an Sonnenschutz soll man auftragen? Sonnenschutz sollte vor allem gleichmässig auf den dem Sonnenlicht ausgesetzten Kör­ perteilen aufgetragen werden, und zwar in einer genügend grossen Menge, sodass die Creme gerade noch gut einzieht. Füsse, Handrücken, Ohrläppchen und Dékolleté nicht vergessen! Wird man mit einem höheren Licht­schutzfilter überhaupt braun? Mit höherem Lichtschutzfak­tor dauert es etwas länger, bis man braun wird. Die Bräune hält jedoch länger an, da die Haut durch einen guten Sonnen­ schutz weniger gereizt wird und sich dementsprechend nicht so schnell «schält». Besteht die Gefahr eines Sonnen­schadens, auch wenn es bewölkt ist? Vor allem UVA-Strahlen dringen auch durch Wolken und können

so Hautschäden verursachen. An bewölkten Tagen unterschätzt man zudem die Kraft der Sonne, da die Hitze nicht gleich stark empfunden wird wie an sonni­ gen Tagen. Wieso brauchen Kinder einen besonderen Sonnenschutz? Kinder haben eine empfindli­ chere Haut als Erwachsene und bedürfen deshalb eines speziel­ len Sonnenschutzes. Kleinkinder sollten zudem mit speziellen Cremen, welche einen minerali­ schen Filter enthalten, einge­ cremt werden, da chemische Sonnenfilter für sie ungeeignet sind. Säuglinge bis zu einem Jahr sollten nicht direkt der Son­ ne ausgesetzt werden. Zudem sollten sie immer eine Kopfbedeckung tragen, um einen Sonnenstich zu vermeiden.


12 Barfuss laufen

Barfuss laufen macht Spass Kinder lieben es und Erwachsene auch. Barfuss gehen fördert das gesunde Wachstum der Füsse und schont die Gelenke. Patrick Kilchenmann

Kommt dazu: Barfusslaufen ist auch ein Erlebnis für die Sinne. Reformer wie Sebastian Kneipp haben das Barfussgehen als wichtiges Element der Gesund­ heitsvorsorge empfohlen. Kneipp begründete das vor allem mit einem durchblutungsfördernden Abhärtungseffekt. Teure Schuhe Früher waren wirtschaftliche Gründe der Auslöser dafür, dass die meisten Menschen barfuss gehen mussten. Die Herstellung von Schuhen war sehr teuer und deshalb vor allem den oberen Zehntausend vorbehalten. Seit Schuhe aber industriell herge­ stellt werden können, sind sie ­Allgemeingut. Anstrengend und gesund: barfuss joggen auf Sand

Sie sehen manchmal aus wie klei­ ne Raumschiffe. Sie sind teuer und trendig. Aber moderne Jog­ gingschuhe können für die Ge­ lenke schädlicher sein als das Jog­ gen barfuss. Denn mit Schuhen werden die Hüften um über 50 Prozent mehr belastet als ohne. Wissenschafter liessen 68 ge­ sunde Sportler auf einem Lauf­ band trainieren – mit Schuhen und barfuss. An Hüften, Knien und Fussgelenken stellten die Ex­ perten höhere Belastungen fest, wenn die Jogger Schuhe trugen. Die Belastung für die Gelenke war sogar höher als das Gehen auf hoch­hackigen Schuhen. Erlebnis für die Sinne Aber auch wer keinen Sport treibt, sollte wieder einmal ­schuhlos durchs Leben gehen. Denn die Füsse werden so gestärkt. Bänder und Sehnen sind gefordert, die Fusssohle wird gestärkt. Der gan­ ze Bewegungsapparat profitiert vom Barfussgehen.

Heute wird Barfussgehen als ungewöhnlich wahrgenommen und als scheinbarer Ausdruck nonkonformen Verhaltens oder esoterischer Neigungen angese­ hen. Orthopäden und Physiothe­ rapeuten indes empfehlen es als Bestandteil einer gesunden Le­ bensweise. Vor allem Kinder sol­ len möglichst viel barfuss gehen oder laufen, um die Fussmusku­ latur zu kräftigen und eine kor­ rekte Zehenstellung zu behalten.

Stossdämpfereffekt Unten ohne verringert das Risi­ ko von Senk-, Spreiz- und Platt­ füssen. Denn beim Gehen stel­ len Füsse und Wirbelsäule eine Einheit dar. Je besser die Fuss­ muskulatur also ausgebildet ist, desto mehr stellt sich ein Stoss­ dämpfereffekt ein. Das entlastet die Bandscheiben. Wer meint, solches könne mit «Luftkissen»-gedämpften Jog­ ging-­Schuhen noch besser be­ werk­stelligt werden, irrt. Denn solches Schuhwerk verleitet zu passivem Fersengang. Dass beim Joggen häufig Fehlbelas­tungen auftreten, ist bekannt. Viele Frei­ zeitsportler laufen zu sehr auf der Ferse, was beispielsweise ­Probleme an den Knien zur ­Folge haben kann. Zusammenfassend kann man sagen: Barfusslaufen ist gesund. Lassen Sie die teuren Marken­ treter wieder einmal im Schuh­ schrank und entdecken Sie so­ zusagen neue Welten.

Haben Sie gewusst? rr Der menschliche Fuss besteht aus 26 Knochen, 27 Gelenken,

32 Muskeln und Sehnen und 107 Bändern. 90 000 Schweissdrüsen dienen zur Temperaturregulierung und zum Ausscheiden von Reststoffen. rr Die Achillessehne kann einem Gewicht von etwa einer Tonne widerstehen. rr Wir machen durchschnittlich 8000 – 10 000 Schritte pro Tag, dies entspricht etwa 5 – 6 Kilometern. rr Wir gehen in unserem Leben im Durchschnitt etwa 128 747 Kilometer; dies entspricht mehr als 3000 Marathons oder drei Weltumwanderungen. rr Wir verbringen zwischen 25 und 57 Prozent unseres Lebens auf unseren Füssen. rr Über


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Reisekrankheiten 15

Durchfallgeplagte Damen – fiebrige Herren Wer in die Ferien fährt, nimmt eine Reiseapotheke mit. Aber aufgepasst: Männer und Frauen benötigen oft verschiedene Medikamente. Christoph Baumgartner

Der kleine Unterschied ist manch­ mal grösser, als man denkt. Männer und Frauen sind auf Reisen für ganz unterschiedli­ che Krankheiten anfällig. Frauen bekommen beispielsweise eher Magen­probleme, Männer tragen ein höheres Risiko, an Fieber, Malaria oder Geschlechtskrank­ heiten zu erkranken. Das sind die Ergebnisse einer internatio­ nalen Studie unter der Leitung der Universität Zürich. Die Forscher vom Zentrum für Reisemedizin der Uni Zürich nutzten Daten aus 44 reise­ medizinischen Kliniken rund um den Globus aus. Dabei wer­ teten sie die Krankheitsakten von fast 59 000 Menschen aus, die zwischen 1997 und 2007 in den Ferien krank wurden. Wie die Wissenschafter im Fach­ magazin «Clinical Infectious ­Diseases» berichten, litten Frau­ en deutlich häufiger als Män­ ner an Durchfall oder anderen Magen-Darm-Problemen, Erkäl­ tungen und Harnwegs­infekten. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten – zum Beispiel gegen Malaria – traten bei Frauen öfter auf. Grosse Unterschiede Männer dagegen sind anfälliger für Fieber und für von Fieber begleitete Infektionen wie Ma­ laria, Dengue-Fieber oder an­ dere Tropenkrankheiten. Zudem liessen sich Männer öfter wegen Höhenkrankheit und wegen sexuell übertragbarer Krankhei­ ten behandeln. Die Forscher fanden zum Teil ­beträchtliche Unterschiede: Un­ ter Berücksichtigung von Fak­ toren wie Alter, Reiseziel oder Reisedauer suchten Frauen zum Beispiel bis zu 30 Prozent

häufiger ärztlichen Rat wegen Durchfall oder Darmreizun­ gen. Insgesamt hatte jede vierte der rund 29’650 Frauen in der Studie h ­ eftigen Durchfall. 17 Prozent der Männer, aber nur elf Prozent der Frauen lit­ ten an einer Fieber auslösen­ den Krankheit. Bei Malaria und Dengue-Fieber, die beide von Mücken übertragen werden, war der ­Unterschied noch grösser: Je über drei Prozent der Männer wurden deswegen be­ handelt, aber nur halb so viele Frauen. Gründe unklar Die genauen Gründe für die Geschlechterunterschiede sind nicht klar. Beim Fieber sei eine Möglichkeit, dass Männer at­ traktivere Ziele für Mücken abgeben, so die Studie. Die Mücken werden nämlich von Schweiss- und Körpergerüchen angezogen – zudem wäscht der Schweiss auch den Insekten­ spray von der Haut. Bei den Magen-Darm-Krank­ hei­ten gibt es zwei mögliche Erklärungen: Entweder sind Frauen anfälliger oder aber sie suchen eher einen Arzt auf. Dass sich Männer 30 Prozent öfter eine Geschlechtskrankheit einfangen, liegt gemäss den ­Forschern daran, dass sie sich auf Reisen eher auf sexuelle Abenteuer einlassen. Durchfall und Malaria Die Resultate der Studie kön­ nen in Zukunft Reisenden und Reisemedizinern helfen, Ferien in der Ferne besser vorzube­ reiten. Für Frauen scheine es zum ­Beispiel besonders wichtig zu sein, ­Medikamente gegen Durchfall und Blasenentzün­ dungen einzupacken.

Männer dagegen müssten beson­ ders aufpassen wegen Malaria. Eine Prophylaxe ist natürlich für alle Touristen in Malaria­gebieten mehr als ratsam. Aber Männer sollten – besonders wenn sie stark schwitzen – noch stärker als Frauen darauf achten, sich zusätzlich mit Insektenschutz­ mitteln einzureiben. Nutzen Sie das Wissen Ihrer TopPharm Apotheke, um die Ferien unbeschwert geniessen zu können. In der Reise-Check­ liste auf unserer Website finden Sie nützliche Informationen zur Planung Ihrer Ferien. Nutzen Sie zur Vorbereitung ebenfalls unsere Online-MedikamentenCheckliste und bringen Sie uns diese zusammen mit Ihrer Rei­ seapotheke gleich mit.

Frauen leiden häufiger an Durchfall, Männer an Fieber.

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16 Insektenstiche

Stiche sind ärgerlich und manchmal gefährlich Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen sind mit einem Stachel ausgerüstet, den sie auch einsetzen. Beim Stich injizieren sie ein Gift, das beim Menschen Beschwerden auslöst. Ursula Refardt, Offizin-Apothekerin FPH

zustechen. Wespen und Hornis­ sen können ebenfalls mehrmals zustechen und schwere allergi­ sche Reak­tionen auslösen. Auch bestimmte Ameisen oder Flie­ gen können zustechen. Insek­ tengift enthält verschiedene All­ ergene, die eine Reaktion beim Menschen verursachen können. Symptome und Verlauf Die leichteste Form ist eine ­milde lokale Reaktion, welche sich durch Brennen, Schmer­ zen, Hautrötung und Bildung ­einer ­grossen Quaddel äussert. Die Beschwerden bessern innert vier bis sechs Stunden.

Stiche im Mund- oder Rachenbereich sind besonders gefährlich

Ein warmer Sommertag lädt ein zum Grillen. Im Garten wird ein saftiges Steak auf den Rost gelegt. Egal ob Steak oder Wurst, beide duften verführerisch. Nicht nur für uns, sondern auch für Bienen und Wespen. Diese ungebetenen Gäste führen oft zu heftigen Reaktionen un­ ter den Partyteilnehmern. Voller Panik beginnt manch einer, wie wild zu fuchteln, in der Hoff­ nung, damit die gefrässige Wes­ pe oder Biene zu verscheuchen. Weit gefehlt. Die Tiere interpre­ tieren die hektische Bewegung als Angriff und wehren sich, indem sie stechen. Viel klüger ist es, sich in einer solchen Situ­ a­tion ruhig zu verhalten. Meist machen sich dann die Insekten von allein aus dem Staub. Kommt es doch einmal zu einem Stich, so injizieren Bienen, Wes­ pen, Hummeln und Hornissen ein Gift, das milde lokale bis ge­

fährliche allgemeine Reaktionen auslösen kann. Die Behandlung richtet sich nach dem Verlauf. Ursache Bienen hinterlassen einen Sta­ chel im Gewebe, da ihr Stachel­ apparat mit einem Wider­haken ausgerüstet ist. Sie stechen nur zur Verteidigung und sterben nach dem Stich. Hummeln ster­ ben nicht und können mehr­mals

Bei einem mittelschweren Ver­ lauf kommt es zu einer grösse­ ren ­lokalen Reaktion, bei der Symptome wie Hautrötung grossflächiger und intensiver auftreten. Hinzu kommt häu­ fig eine deutliche Schwellung. Diese Beschwerden sind aller­ gisch bedingt und können bis zu zehn Tagen anhalten. Bei einer schweren Reaktion liegt eine Allergie vom Soforttyp vor. Diese gefährlichen Sympto­ me treten meist innert weni­ger ­Minuten auf. Die Haut rötet sich Fortsetzung Seite 19

Anaphylaktischer Schock Rufen Sie sofort den Notarzt, wenn Sie innerhalb der nächsten Minuten oder Stunden nach dem Stich durch ein Insekt eines der folgenden Symptome beobachten: rr Atemprobleme rr Anschwellen von

Lippen, Zunge, Mund­bereich oder Hals Herzschlag rr Kalte oder feuchte Haut rr Schwindel oder Ohnmacht rr Erbrechen, Übelkeit und/oder Durchfall rr Quaddeln (juckende Schwellung) am ganzen Körper rr Beschleunigter


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Insektenstiche 19

und juckt. Durch eine Verengung der Bronchien tritt Atem­ not auf, der Blutdruck sinkt ab und dies kann zum Kreislaufkollaps führen. Bewusstlosig­keit kann eintreten, gepaart mit Durchfall, Übelkeit und Krämp­ fen im Verdauungstrakt. Gefürchtet ist das so genannte Angioödem, ein Anschwellen der Mund- und Rachenschleim­ haut, das zum Ersticken führen kann. Als verschlimmernde Faktoren gelten Angst, Panik, Hitze im Sommer, Alkohol und vorbestehende Herz-KreislaufErkrankungen. Behandlung Das Insekt sollte so schnell wie möglich entfernt werden, damit kein weiteres Gift in den Orga­ nismus gelangen kann. Es soll dabei nicht mit einer Pinzette gequetscht werden, da dabei zusätzliches Gift ausgepresst wird. Stattdessen wird empfoh­ len, zur Entfernung ein Butter­ messer oder eine Kreditkarte fast parallel zur Hautoberfläche zum Insekt zu führen. Nicht vergessen: Einstichstelle immer auch desinfizieren. Sofor­tiges Kühlen mit Eiswürfeln, Eiswas­ ser, einem Cold-Hot-Pack oder kühlendem Gel hilft gegen die Entzündung. Medikamentöse Therapie Bei einer milden und lokalen ­Reaktion genügen eine gute Kühlung und das Auftragen ­eines juckreiz- und schmerz­ stillenden Gels. Im Handel sind viele Produkte erhältlich. Lassen Sie sich von Ihrem TopPharm Gesundheitscoach beraten.

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Erste Hilfe nach Insektenstichen rr Kaltes Wasser:

Die Einstichstelle unter fliessendes, kaltes Wasser halten. Eiswürfel in einen Waschhandschuh füllen und für mindestens eine halbe Stunde auf die Einstichstelle legen. rr Zwiebeln: Gegen Schwellung und Juckreiz eine Zwiebel klein hacken und in eine Gazebinde oder ein sauberes Stofftaschentuch einschlagen. Die Kompresse fünfzehn Minuten auf die Einstichstelle legen. rr Antiallergisches Gel oder Tupfer aus Ihrer TopPharm Apotheke auftragen. rr Bienengift Apis: Ist homöopathisch aufbereitet und kann sowohl lokal wie auch innerlich angewendet werden. rr Teebaumöl: Wirkt entzündungshemmend, desinfiziert und mildert Juckreiz und Schwellungen. rr Kältekompresse:

Bei einem mittelschweren Ver­ lauf mit grossflächiger Schwel­ lung wird gekühlt und ein inner­ lich angewendetes, antialler­gisch wirkendes Medi­kament verab­ reicht. Es kann durch lokal ange­ wendete Mittel ergänzt werden. Bei einer bekannten Insekten­ stichallergie sollte der Betroffene stets ein Allergie-Notfallset bei sich tragen. Ein solches gibt es in jeder TopPharm Apotheke – aller­ dings nur auf ärztliches Rezept. Prävention Mit der Immun­therapie können Patienten mit einer Allergie und ­einem Risiko für Allgemeinsym­ ptome desensibilisiert werden. Dazu wird Insektengift unter die Haut gespritzt. Die Behand­ lung ist gut wirksam und schützt 85 – 98 Prozent der Allergiker. Bei den restlichen treten weni­ ger schwere Reak­tionen auf. ­Repellentien (Mittel zur Abwehr von stechenden Insekten) sind nur zum Teil gegen Bienen und Wespen wirksam.

Mücken Mücken sind zwar kleiner als die grossen «Brummer» – aber nicht weniger lästig. Die Meinung, sie würden von «süssem» Blut ­angezogen, stimmt nicht. Sie können Lockmittel wie Schweiss, Atemluft sowie den Duft von Kör­ perpflegeprodukten und Kos­me­ tika auch aus mehreren Kilome­ tern Entfernung wahrnehmen. Um Mückenstichen vorzubeu­ gen, kann die Haut mit mücken­ abweisenden Mitteln eingesprayt werden. Den besten Schutz er­ zielt aber immer noch, wer seine Haut durch Kleidung schützt. Wann zum Arzt? In den meisten Fällen sind In­ sektenstiche zwar ärgerlich, aber harmlos. Ist die Einstichstelle nach zwei Tagen immer noch massiv geschwollen oder bilden sich rote Streifen, besteht die Ge­ fahr einer Blutvergiftung. In die­ sem Fall ist ein Arztbesuch nötig. Dies gilt ebenfalls unmittelbar nachdem jemand im Mund- oder Rachenbereich gestochen wurde.

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20 heilkräuterserie

Hopfen – für herbes Bier und süsse Träume Bei Hopfen denken wir sofort an Bier, denn dieses Kraut verleiht dem Gebräu sein typisch herbes Aroma. Als Heilpflanze wirkt Hopfen vor allem beruhigend und hilft beim Einschlafen. Patricia Heyne

im Jahre 1516 das so genannte Reinheitsgebot. Es legte fest, dass nur Gerste, Hopfen und Wasser zum Brauen verwendet werden dürfen. Dieses Rein­ heitsgebot ist eines der ältesten Lebensmittel­gesetze und noch heute gültig. Nur weibliche Pflanzen Weltweit gibt es mehrere hun­ dert Hopfensorten, von denen nur wenige genutzt werden. Zum Bierbrauen wird aus­ schliesslich der Echte Hopfen (Humulus lupulus) verwendet. Hopfen gehört zur Familie der Hanfgewächse und gedeiht vor allem in Auwäldern oder entlang von Flussläufen. Die krautartige Schlingpflanze besitzt Kletter­ triebe mit kleinen Klimmhaken und wächst bis zu sieben Meter in die Höhe.

Erntereife Hopfenzapfen

Hopfen wirkt beruhigend und entzündungs­ hemmend.

Es geht doch nichts über ein kühles Bier an einem schönen Sommerabend. Die beruhigen­ de Wirkung von Hopfen sorgt dafür, dass wir nach einem Glas Bier gut schlafen. Man muss aber kein Biertrinker sein, um die Heilwirkung von Hopfen nutzen zu können. Auch als Tee, Badezusatz oder Duftkis­ sen lässt sich das Heilkraut als ein natürliches Beruhigungs­ mittel anwenden. Bekannt durch Braukunst Die Geschichte des Hopfens ist eng mit der Geschichte des Biers verbunden, denn obwohl die Nutzpflanze schon in den Hochkulturen der Ägypter und Babylonier bekannt war und die

Hopfensprossen in der Antike als Gemüse geschätzt wurden, erreichte die Nutzpflanze erst im Mittelalter durch die Bier­ braukunst ihre grosse Verbrei­ tung. Ab dem 8. Jahrhundert wurden die Brauereien vor allem für die Klöster immer wichtiger – und überall dort, wo Bier gebraut wurde, ­wurde auch Hopfen angebaut. Zu Beginn wurde Hopfen hauptsächlich wegen seiner konservierenden Wirkung dem Bier hinzugefügt. Doch schnell schätzte man auch das herbe Aroma, das der Hopfen dem Gebräu verleiht. Um eine gute Bierqualität zu sichern, erliess der bayrische Herzog Wilhelm IV.

Hopfen ist eine so genannte zweihäusige Pflanze, das bedeu­ tet, dass es weibliche und männ­ liche Exemplare gibt. Die Blüte der männlichen Pflanze ist eine Rispe, die der weib­lichen Pflanze eine zapfen­artige Ähre. Nur die weiblichen ­Pflanzen ent­halten die besonders harz- und bitter­ stoffreichen, goldgelben Hop­ fendolden, die zum Bierbrauen und in der Heilkunde verwen­ det werden. ­Deshalb werden in Hopfenanbau­gebieten auch nur weibliche Pflanzen kultiviert. Heilwirkung von Hopfen Die getrockneten Hopfen­zapfen enthalten ätherische Öle und Bitterstoffe, die sowohl für die antibiotischen Eigenschaften als auch für die beruhigende Wirkung des Hopfens verant­ wortlich sind. Hopfen wirkt in erster Linie beruhigend, entzün­ dungshemmend und harntrei­ bend und hilft daher vor allem bei Nervosität, innerer Unruhe,


heilkräuterserie 21

Angstzuständen und Schlafstö­ rungen sowie bei Magen-Darm­ Problemen oder Blasenentzün­ dungen. In den letzten Jahren ist Hopfen auch als Mittel gegen Wech­ seljahrs- und Menstruations­ beschwerden immer wichtiger geworden, denn im Hopfen sind pflanzliche Hormonstoffe enthalten, die den Östrogenen sehr ähnlich sind. Auch die Krebsforschung befasst sich vermehrt mit dem bitteren Heilkraut, denn das im Hopfen enthaltene Xanthohumol soll gegen freie Radikale wirken und sogar das Wachstum von Tumorzellen hemmen. Die Anwendungsmöglichkeiten von Hopfen sind vielfältig. Ma­ genprobleme lassen sich am besten mit einem Hopfentee lindern. Zum besseren Einschla­ fen eignet sich auch ein beru­ higendes Hopfenbad oder ein duftendes Hopfenkissen sehr gut. Auch Beruhigungsdragées mit Hopfen und Baldrian sind in der Apotheke erhältlich.

andere beruhigende Heilkräuter wie Melisse oder Passionsblume in den Tee.

Saison von März bis April und der auf­wändigen Ernte meist sehr teuer.

Ein entspannendes Hopfenbad kann ebenfalls beim Einschla­ fen helfen. Dafür übergiessen Sie 200 Gramm Hopfenblüten mit zwei Liter kochendem Was­ ser und lassen das Ganze 15 Mi­ nuten ziehen. Dann den Hop­ fensud ­abseihen, ins 37 Grad warme Badewasser geben und nicht länger als 15 – 20 Minuten darin baden.

Natürlich gibt es auch zahlrei­ che Gerichte, bei denen Bier eine wichtige Zutat ist. In Bel­ gien und Frankreich sind auch frische Hopfenblätter beliebt, die dem Salat einen leicht bit­ teren Geschmack verleihen. Als schöne Tischdekoration eignen sich übrigens frische Hopfen­ ranken hervorragend.

Auch ein Hopfenkissen ist schnell gemacht. Füllen Sie ein­ fach einen Polsterüberzug oder ein Stoffsäckchen locker mit ­getrockneten Hopfenzapfen und befestigen Sie es am Kopf­kissen. Bevor Sie schlafen gehen, be­ feuchten Sie den Hopfen mit etwas Wasser, damit er nicht so raschelt. Die ätherischen Öle des Hopfens helfen Ihnen, besser einzuschlafen. Der Hopfen im Kissen sollte jeden Monat ausge­ wechselt werden.

Hopfenspargel Eine echte Delikatesse sind Hop­ Tee, Bad oder Kissen fensprossen, die jungen Triebe Für einen Gute-Nacht-Tee geben der Hopfenpflanze. Für die Bier­ Sie einfach einen Esslöffel zer­ produktion werden nur drei Trie­ kleinerte, getrocknete Hopfen­ be pro Wurzelstock verwendet, zapfen in ein Teesieb und über­ die in die Höhe wachsen dürfen. giessen es mit einer Tasse ko­ Die restlichen jungen Triebe chendem Wasser. Lassen Sie den werden früh als Hopfenspargel Tee etwa zehn Minuten ziehen. geerntet. Das seltene Gemüse REZEPT AUSSCHNEIDEN UND Wer den ZUM bitteren Geschmack wird seit SAMMELN einigen Jahren wieder von Hopfen nicht mag, süsst mit vermehrt als Spezialität ange­ etwas Honig nach oder mischt boten, ist aber wegen der kurzen

Wichtige Hinweise Nebenwirkungen von Hopfen sind bisher nicht bekannt, al­ lerdings sollten Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit keine Hopfenprodukte zu sich nehmen. Da Hopfen auch ap­ petitanregend wirkt, kann eine ­längere Anwendung zu Gewichts­ zunahme führen. Bei Kontakt mit frischen Hop­ fenzapfen können Kopfschmer­ zen, Schläfrigkeit, Bindehautent­ zündungen, Gelenkbeschwerden und Hautbläschen auftreten. Der Umgang mit getrockneten Pflan­ zen ist jedoch unbedenklich.

REZEPT ZUM AUSSCHNEIDEN UND SAMMELN

Avocado-Bier-Maske für trockene Haut Zutaten 1 Avocado 1 TL Weissbier 1 EL Apfelessig 1 EL Honig 1 EL Jojoba-Öl

Anwendung Verleiht der Haut Feuchtigkeit und Frische. Einfach das Fruchtfleisch der Avocado herauslösen, zerdrücken und die Avocadomasse mit dem Bier, dem Apfelessig, dem Honig und dem Jojoba-Öl mischen. Die fertige Maske auf das Gesicht auftragen und dabei die Augen- und Mundpartien frei lassen. Die Avocado-Maske eine halbe Stunde einwirken lassen. Das ­Gesicht mit lauwarmem Wasser abspülen und wie gewohnt eincremen. Aus dem TopPharm Ratgeber Nr. 3/2010. Weitere Rezepte finden Sie unter www.toppharm.ch

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Mangelerscheinungen 23

Wenn der Appetit im Alter schwindet Viele Personen sind im Alter mangelernährt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Dies muss bei der Erwägung einer Ernährungstherapie berücksichtigt werden. Alan Niederer, NZZ

Meistens ist von der Überge­ wichtsepidemie mit all ihren medizinischen und ökonomi­ schen Folgen die Rede. Dass es in reichen Ländern wie der Schweiz auch viele Personen mit zu geringer Energie- und Nährstoffaufnahme gibt, ist erst vor wenigen Jahren ins Be­ wusstsein der Öffentlichkeit ge­ drungen. Nach internationalen Untersuchungen sollen 20 bis 60 Prozent der Spitalpatienten und 10 Prozent der Allgemein­ bevölkerung davon betroffen sein – mit Konsequenzen, die von Wundheilungsstörungen und vermehrten krankheitsbe­ dingten Komplikationen bis zu verlängerter Hospitalisation und erhöhtem Sterberisiko reichen. Fehlt es am Elementarsten? «Jeder fünfte Patient im Spital hungert.» So heisst schnell ein­ mal eine Schlagzeile, mit der auf entsprechende Studien auf­ merksam gemacht wird. Nicht selten schwingt dabei Kritik mit, dass Ärzte und Pflegende sich zu wenig um ihre Patienten küm­ merten und es diesen – trotz oder gerade wegen der hochtech­ nisierten Spitzenmedizin – am Elementarsten fehle. Eine solche Einschätzung wer­ de dem vielschichtigen Problem der Mangelernährung nicht ge­ recht, betont Kaspar Berneis, Leiter für klinische Ernährung am Universitätsspital Zürich. So seien einige Patienten bereits vor Spitaleintritt mangelernährt. Bei anderen wisse man, dass sie wegen ihrer Krankheit oder ei­ ner bevorstehenden Operation gefährdet seien, eine Mangeler­ nährung zu entwickeln. Berneis räumt aber ein, dass die Ernäh­ rung in der Medizin lange ver­ nachlässigt worden sei. Seit der Europarat 2002 auf das Thema

aufmerksam gemacht hat, hat sich die Situation allerdings stark verbessert. So gebe es heu­ te in vielen Institutionen nicht nur ein Ernährungskonzept, sondern auch interdisziplinäre Ernährungsteams. Schweizer Studie In der Schweiz scheint die Situa­ tion sowieso nicht ganz so dra­ matisch zu sein. Nach der jüngs­ ten und bisher grössten Daten­ erhebung in sieben Spitälern sind es 18 Prozent der Patienten, die bei Spitaleintritt als mangel­ ernährt gelten oder ein hohes Risiko dafür haben. Der Internist Reinhard Imoberdorf vom Kan­ tonsspital Winterthur und seine Forschergruppe untersuchten für ihre Studie ­zwischen 2003 und 2006 über 32 000 Patien­ ten. Sie verwendeten dazu einen weitverbreiteten Fragebogen, mit

dem der Ernährungszustand des Patienten grob abgeschätzt wer­ den kann. Dabei werden ein un­ gewollter Gewichtsverlust und die Schwere der Erkrankung erfasst. Was die Schweizer Studie eben­ falls zeigt: Das Risiko für eine Mangelernährung ist stark al­ tersabhängig. Betrug der Anteil bei den unter 45-jährigen Spital­ patienten 8 Prozent, lag er bei den über 85-jährigen bei 28 Pro­ zent. Das erstaunt nicht, wenn man sich die physiolo­gischen, medizinischen und ­sozialen ­Ursachen für eine Mangel­ernährung im Alter ansieht. So führen etwa ein abnehmendes Empfin­ den für Geschmack und Geruch sowie eine gesteigerte Aktivität von Sättigungsfaktoren im Ma­ gen-Darm-Trakt dazu, dass vie­ le Senioren ihren Energie- und

Die Qualität der Speisen ist nicht der Grund für Mangelerscheinungen im Spital

Das Risiko für eine Mangel­ ernährung ist alters­ abhängig.


24 Mangelerscheinungen

Nährstoffbedarf nicht mehr decken können – und dies, ob­ wohl zumindest der Energie­ bedarf im Alter reduziert ist. Erschwerend kommt weiter dazu, dass im ­Alter die Aufnah­ me von wichtigen Mikronähr­ stoffen wie Eisen, Vitamin B12 und Kalzium verringert ist. Veränderter Stoffwechsel Krebsleiden und Depressio­ nen – das sind die wichtigsten ­medizinischen Gründe, die bei Senioren zu Mangelernährung führen. Während viele Depres­ sive nicht mehr ausreichend essen, führen Tumorleiden und andere chronische Erkrankun­ gen zu spezifischen Verände­ rungen im Stoffwechsel, die unter den Begriffen Stressme­ tabolismus oder Kachexie (Aus­ zehrung) subsumiert werden. Verschiedene Hormone und so genannte Zytokine lösen da­ bei Entzündungsreaktionen aus, die zu einem raschen Abbau der Muskel- und Fettmasse führen und den Appetit hemmen. Krankheiten, die mit einem r­aschen Gewichtsverlust ein­ hergehen, werden deshalb auch «konsumierende» Krankheiten genannt. Auch die Schwindsucht, der alte Name der Tuberkulose, weist auf diesen Zusammenhang hin. Pikantes Detail: Diese Krank­ heiten sind weit­gehend resistent gegenüber einer Ernährungs­ therapie, das konnte bei Aids ein­ drücklich gezeigt werden. Erst der Einsatz von wirksamen Me­ dikamenten brachte das Bild der ausgemergelten Patienten zum Verschwinden. Dass nicht alle Patienten mit Mangelernährung einer Ernäh­ rungstherapie zugeführt werden können, lässt sich aus den Resul­ taten der Schweizer Studie eben­ falls herauslesen. Bei 30 Prozent von ihnen wurde darauf verzich­ tet – in den meisten Fällen, weil der Patient an einer terminalen Krankheit litt, im Sterben lag oder sich gegen die Ernährungs­ therapie ausgesprochen hatte.

Den Energiebedarf bestimmen Um den Energiebedarf einer Person zu eruieren, wird die so genannte Harris-Benedict-­Formel eingesetzt. Die Formel berücksichtigt Gewicht, Grösse, Geschlecht und Alter und gibt den täglichen Energiebedarf im Ruhezustand (Grundumsatz) in Kilokalorien an. Bei Über- bzw. Untergewichtigen müssen vom Resultat 20 Prozent abgezogen bzw. addiert werden. Bei Krankheit oder anderen Zuständen, die mit erhöhtem Energiebedarf einhergehen, muss das Ergebnis zusätzlich angepasst werden. So kann sich etwa der Bedarf bei einer Verbrennung leicht verdoppeln.

Anders als die Kachexie kommt der altersbedingte (normale) Verlust an Muskelmasse auch ohne zugrundeliegende Krank­ heit vor. Wichtige begünstigen­ de Faktoren sind körperliche Inaktivität und eine ungenü­ gende Proteineinnahme – eine ­Konstellation, die bei älteren Personen, die nicht mehr rich­ tig kochen und kaum mehr nach draussen gehen, häufig vorkommt. Bei ihnen führe nicht die Krankheit zur Mangel­ernährung, sondern die Mangel­ernährung zur Krankheit, betont der Arzt Imoberdorf. Denn ­Personen mit Muskelschwund hätten ein hohes Risiko, zu stürzen und sich die Knochen zu brechen. Wie Studien gezeigt haben, lässt sich die Situation auch noch im hohen Alter mit einer Kombination aus Muskel­ training und erhöhter Protein­ einnahme verbessern. Ob bei jemandem eine Mangel­ ernährung vorliegt, muss im Detail untersucht werden. Dazu wird eine Ernährungs­beraterin beigezogen, die Essgewohnhei­ ten und Appetit des Patienten abklärt und Menüvorschläge ausarbeitet. Dabei gilt es auch den notwendigen Energiebedarf zu berechnen (vgl. Kasten) sowie den Anteil an Protein, Fett und Kohlenhydraten (Makronähr­­stof­ fe) festzulegen. Im Blut können zudem wichtige Vitamine und Spurenelemente (Mikronähr­ stof­fe) wie Eisen, Zink, Vitamin D, Phosphat und Magnesium ­bestimmt werden, die es bei Mangel zu ersetzen gilt.

Stufenweise Therapie Ist eine Ernährungstherapie in­ diziert, gilt als oberstes Ziel, dem Wunsch des Patienten zu ent­ sprechen, wie Berneis betont. Die Behandlung erfolgt dabei stufen­ weise. Als Erstes wird die übliche Ernährung optimiert. Das kann bedeuten, dass die Zusammen­ stellung der Speisen angepasst wird und ­zusätzlich energie- und nährstoffreiche Zwischenmahl­ zeiten eingeführt werden. Das Essen kann aus­serdem mit wert­ vollen Ölen und Rahm sowie mit Protein- und Kohlenhydratpulver angereichert werden. Reicht das noch nicht aus, wer­ den meist industriell hergestell­ te Trinklösungen eingesetzt, die es in verschiedenen Zusammen­ setzungen und Geschmacksrich­ tungen gibt. Auf der nächsten Eskala­tionsstufe steht die Er­ nährung via Magensonde. In seltenen Fällen muss sogar eine parenterale Ernährung erwogen werden, bei der die Nährstof­ fe ins Blut verabreicht werden. Doch solange jemand kauen und schlucken könne, solle mög­ lichst eine ausgewogene Kost zum Essen angeboten werden, sagt Berneis. Denn die Ernäh­ rung sei mehr als das Zuführen von Energie und Nährstoffen. Es gehe auch um Genuss und Freu­ de am Essen. Nur wenn dies ge­ währleistet sei, werde über län­ gere Zeit genügend Nahrung aufgenommen.


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NichtraucheN 27

Mehr Lebensqualität ohne Zigaretten Wer auf Zigaretten verzichtet, bleibt länger jung und gesund. Machen Sie jetzt den ersten Schritt in ein rauchfreies Leben. Patricia Heyne

Rauchen war früher einmal ein Zeichen von Wohlstand. Später war es Ausdruck einer rebelli­ schen Jugend. Heute bedeutet es meist nur, dass man es noch nicht geschafft hat, aufzuhören. Eine Patentmethode dafür gibt es nicht, aber einige Therapien und Hilfsmittel, die Ihnen den Schritt in ein Leben als Nicht­ raucher erleichtern können. Nikotin macht süchtig Der Grund, warum vielen ­Rauchern das Aufhören so schwerfällt, ist vor allem das Nikotin im Tabak. Es wird in­ haliert und gelangt sehr schnell in die Blutbahn und danach ins Gehirn. Dort regt es die Pro­ duktion der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin an, die stimulierend wirken – doch nicht für lange. Das Genuss­ empfinden verschwindet bald und die Entzugserscheinungen setzen ein. Neben dem reinen Suchtgefühl hat Nikotin auch andere Aus­ wirkungen auf den Körper. Es steigert die Herz- und Atemfre­ quenz, verengt die Gefässe, er­ höht den Blutdruck, verschlech­ tert die Durchblutung der Haut, regt die Darmtätigkeit an und verringert den Appetit. Je nach bestehender Gemütslage kann Nikotin entspannend oder an­ regend auf die Nerven wirken. Raucher sterben früher Nikotin ist nicht der einzige schädliche Stoff in Zigaretten. ­Tabakrauch enthält etwa 40 krebserregende Substanzen. Die Gefahr, an Lungenkrebs zu erkranken, ist den meisten Rau­ chern mittlerweile bekannt. Aber auch das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ist stark er­ höht. Viele Zigarettenabhängige leiden ausserdem an chroni­

scher Bronchitis, die sich leicht zu einer Lungenblähung (Em­ physem) entwickeln kann.

die Eltern im Haus rauchen. Auch die Gefahr einer Mittel­ ohrentzündung steigt um über 60 Prozent.

Für Frauen, die rauchen und mit der Pille verhüten, erhöht sich die Gefahr einer Thrombose er­ heblich. Thrombosen sind kleine Blutgerinnsel, die zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenembo­ lie führen können. Einige For­ scher gehen davon aus, dass das Schlaganfallrisiko für Rau­ cherinnen etwa um das Zehn­ fache höher ist als bei Frauen, die nicht rauchen. Nikotin kann aus­serdem Osteoporose fördern, da es die Kalziumeinlagerung in den Knochen beeinträchtigt.

Aufhören lohnt sich Eine gute Nachricht gibt es jedoch für alle Raucher: Der menschliche Körper regeneriert sich schnell. Bereits 20 Minu­ ten nach der letzten Zigarette sinkt der ­Blutdruck. Nach acht Stunden ohne Glimmstängel findet sich kein giftiges Kohlen­ monoxid mehr im Blut. Schon nach 24 Stunden beginnt das ­Herzinfarktrisiko zu sinken und nach 72 Stunden verbessert sich die Atmung.

Kinder in Raucherhaushalten sind viel häufiger krank, denn Passivrauchen schwächt das Immunsystem. So verdoppelt sich beispielsweise das Asthma­ risiko bei Kleinkindern, wenn

Etwa drei Monate nach dem Rauchstopp zirkuliert das Blut besser und die Lungenkapazität ist deutlich erhöht. Nach zehn rauchfreien Jahren entspricht das Risiko, an Lungenkrebs zu

Ihr persönlicher Gesundheitscoach empfiehlt:

Weniger rauchen ist ein Anfang Diese zehn Tipps helfen Ihnen, den Zigarettenkonsum einzuschränken. Beginnen Sie mit einem Tipp und bauen Sie nach und nach weitere in Ihren Alltag ein. Besser wäre es natürlich, gleich ganz mit dem Rauchen aufzuhören. rr Warten

Sie jeden Morgen etwas länger, bevor Sie sich die erste Zigarette des Tages anzünden. rr Kaufen Sie keine Zigaretten auf Vorrat, sondern nur ein neues Päckchen, wenn das alte leer ist. rr Kauen Sie Kaugummi, sobald Sie Lust auf eine Zigarette bekommen. rr Versuchen Sie Orte zu meiden, an denen Sie normalerweise gern rauchen. rr Treffen Sie sich abends mit Freunden, die nicht rauchen. rr Greifen Sie bei Stress nicht gleich zur Zigarette. Lieber einfach mal kurz durchatmen. rr Lassen Sie Ihr Feuerzeug zu Hause. So müssen Sie immer nach Feuer fragen, wenn Sie rauchen wollen. rr Erklären Sie Ihre Wohnung und Ihr Auto zu Nichtraucherzonen. Für jede Zigarette müssen Sie nach draussen gehen. rr Setzen Sie eine Tageslimite fest und nehmen Sie nicht mehr als diese Anzahl Zigaretten mit. rr Erzählen Sie allen Freunden und Verwandten, dass Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Man wird Sie daran erinnern, sobald Sie sich eine anzünden.


28 Nichtrauchen

erkranken, dem eines Nichtrau­ chers und nach 15 Jahren ohne Zigaretten ist auch das Herz­ infarkt- und Schlaganfallrisiko wieder auf einen NichtraucherLevel gesunken.

Nichtraucher leben länger.

Wer es schafft, vor dem 35. Le­ bensjahr mit dem Rauchen auf­ zuhören, hat in etwa die glei­ che Lebenserwartung wie ein Mensch, der niemals geraucht hat. Aber auch Raucher, die erst mit 60 aufhören, leben dadurch statistisch gesehen drei Jahre länger. Die richtige Methode Nach Jahren der Abhängigkeit plötzlich mit dem Rauchen auf­ zuhören, fällt vielen Menschen sehr schwer. Deshalb boomt der Markt an Therapien und Hilfsmitteln. Die Methoden zur Rauchentwöhnung reichen vom Handauflegen bis hin zur Rauchfrei-Spritze. Nicht bei al­ len ist die Wirksamkeit auch belegt. Nichtraucherkurse, Aku­

punktur und Hypnotherapie scheinen aber bei vielen Rau­ chern gute Erfolge zu erzielen. Es werden auch Online-­Kurse angeboten, die den Vorteil ­haben, dass man keine Termi­ ne einhalten muss und sich ­jederzeit ins Programm ein­ wählen kann. Akupunktur ist eine Therapie­ form der Traditionellen Chinesi­ schen Medizin (TCM) und kann bei der Rauchentwöhnung hel­ fen. Bei dieser Therapie werden vor allem die anfänglichen Ent­ zugserscheinungen gemildert. Die Hypnotherapie kann helfen, gewohnte Verhaltensweisen wie das Rauchen zu ändern. Da­ bei nimmt das Unterbewusst­ sein in hypnotischer Trance An­ weisungen entgegen, die später zu einer Verhaltensänderung führen. Während der Hypnose behält der Hypnotisierte die Kontrolle und kann die Trance

jederzeit beenden. Trotzdem sollte man für diese Methode einen Therapeuten mit einer fundierten Ausbildung wählen. Medikamente und Hilfsmittel Rezeptfreie Nikotinpräpara­te kön­nen Sie auf Ihrem Weg zu ­einem rauchfreien Leben unterstützen. Nikotinpflaster oder ­-kaugummis ersetzen das Ni­ko­tin der Zigaret­ te und verringern die Entzugs­ erscheinungen. Auch natürliche Heilmittel wie Kräuterzigaret­ ten oder homöopathische Mit­ tel ­können bei Symptomen wie Reizbarkeit, Nervosität oder Schlafproblemen helfen. Zusätzlich gibt es rezeptpflich­ tige Medikamente, welche die Aufnahme von Nikotin verhin­ dern oder die Botenstoffe Do­ pamin und Noradrenalin im Gehirn blockieren. Darum ist es jetzt Zeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn dem Nichtrauchen gehört die Zukunft.

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30 Sommertipps

Entspannt durch den Sommer So schön der Sommer ist, er birgt auch Gefahren. Damit Sie die heissesten Tage cool erleben, beachten Sie bitte unsere Tipps. Patrick Thommen

Tipp 1 | Kopf schützen

Wer in der Hitze arbeiten muss, sollte eine Kopfbedeckung tragen und sich eine möglichst lange Mittagspause gönnen. Kann der Körper die Wärme nicht mehr regulieren, kann es zu einem Hitzestau kommen. Schwindel und Erbrechen sind die Folgen. Soforthilfe: kühle Umschläge oder mit kaltem Wasser kühlen.

Tipp 2 | Bleiben Sie cool

Tipp 3 | Schützen Sie die Haut

Unser Körper ist ein prima Kühlungs­ kraftwerk. Über unsere Schweiss­drü­ sen gelangt überschüssige Wärme in Form von Schweiss nach aussen, der Schweissfilm auf der Haut kühlt beim Verdunsten den Körper. Wenn wir auf Leistungssport in den heissesten Stun­ den des Tages verzichten, freut sich der Körper.

Die Sonne lacht – und sorgt für starke Knochen. Denn Sonnenlicht regt die Bildung von Vitamin D in unserer Haut an, das den Knochenaufbau aktiviert. Doch Sonnenlicht birgt auch Gefahren. Vor allem UV-Strahlen schaden der Haut. Schützt man seine Haut nicht, können UV-Strahlen sogar das Erbgut in den Hautzellen schädigen und Hautkrebs verursachen.


Sommertipps 31

Oberstes Gebot beim Sonnenbaden ist also, seine Haut genügend zu schüt­ zen. Lassen Sie sich in Ihrer TopPharm Apotheke beraten, denn jede Haut ist anders. Vor allem müssen Kleinkinder geschützt werden, denn ihre Haut ist besonders empfindlich. Also schützen Sie Ihre Jüngsten und ­gönnen Sie dem Junior einen eigenen S ­ onnenschirm.

figes Wasserlassen wird die Blase ausge­ schwemmt und es können sich weniger Bakterien festsetzen.

Tipp 4 | Genügend trinken

Wenn der Körper viel schwitzt, verliert er viel Flüssigkeit. Eineinhalb bis zwei Liter an normalen Tagen, im Hochsom­ mer können es durchaus auch drei Liter sein. Achten Sie also darauf, genügend zu trinken! Trinken Sie nicht erst, wenn sich der Durst meldet. Durst bedeutet, dass Ihr Körper bereits unterversorgt ist. Kaffee, Bier und zucker­ haltige Getränke eignen sich nur bedingt als Durstlöscher. Besser sind Wasser, ver­ dünnte Fruchtsäfte oder gekühlter Tee.

Tipp 7 | Füsse hochlagern

Falls Sie also plötzlich nicht mehr in Ihre neuen Schuhe passen: nicht är­ gern! Ein kaltes Fussbad hilft, dass die Füsse wieder abschwellen. Ebenso hilft eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen.

In der TopPharm Apotheke gibt es zu­ dem Präparate, die helfen, die Blutge­ fässe stabil zu halten. Und last but not least sollten Sie einfach öfter mal die ­Füsse hochlegen. Und das passt ja ­wirklich bestens zum Sommer.

Tipp 5 | Ausgiebige Nachtruhe

Wer kennt es nicht? Draussen zirpen die Grillen, es ist heiss und man wälzt sich im Bett. Das muss nicht sein. Halten Sie Ihr Schlafzimmer so kühl wie möglich. Lassen Sie tagsüber die Fenster und vor allem die Läden geschlossen – die Sonne heizt das Zimmer dann weniger auf.

Falls es Sie trotzdem erwischt, können Hausmittel bei einer leichten Blasenent­ zündung manchmal helfen. Nieren- und Blasentees aus der Apotheke beispiels­ weise, die Bärentraubenblätter enthalten. Oder ein Sitzbad mit Kamille. Wenn die Entzündung nach zwei, drei Tagen nicht abklingt oder der Urin sich verfärbt, soll­ ten Sie allerdings zum Arzt gehen.

Tipp 8 | Sommervorbereitung

Bevor Sie zu Bett gehen, lüften Sie das Zimmer ordentlich durch. Schlafen Sie am besten ohne Kleider und gönnen Sie sich vor dem Schlafengehen eine Dusche. Trocknen Sie sich nicht ganz ab, dann bil­ det das Wasser einen kühlenden Film auf Ihrer Haut. Und machen Sie aus Ihrer Wärmflasche eine Kühlflasche. Tagsüber im Kühlschrank aufbewahrt, ist sie nachts eine Wohltat unter dem heissen Nacken.

Wer seine Haut im Solarium auf den Sommer vorbereiten möchte, tut ihr damit keinen Gefallen. Denn so belas­ ten Sie sie zusätzlich mit UV-Strahlung. Falls es zum Sonnenbrand kommt, hel­ fen kalte Umschläge. In der Apotheke bekommen Sie ausserdem Antihistami­ nika, die Sie als Gel oder Salbe auftragen können und die antiallergisch wirken. Bei einem sehr schweren Sonnenbrand ist eventuell eine kortisonhaltige Creme zu empfehlen. Lassen Sie sich von Ih­ rem TopPharm Gesundheitscoach bera­ ten und lesen Sie mehr ab Seite 4.

Tipp 6 | Erkältung vorbeugen

Tipp 9 | Pilzfrei aus der Badi

Auch im heissen Sommer ist die Bla­ senentzündung bei Frauen ein Thema. Die Infektionsgefahr ist sogar besonders gross. Wenn Sie sich zu lange im nas­ sen Badekleid aufhalten oder auf kühlen Steinen sitzen, kann sich Ihre Blase ent­ zünden, weil das Immunsystem durch die Kühle geschwächt wird. Beugen Sie also vor, indem Sie nach jedem Baden ein trockenes Badekleid anziehen. Und trinken Sie genügend. Denn durch häu­

Im Schwimmbad wartet jede Menge Spass und Vergnügen – doch manche bringen auch eine Pilzinfektion mit nach Hause. Wo es warm und feucht ist, füh­ len sich Haut- und Hefepilze wohl. Und wo viele Menschen zusammenkommen, kann sich der Pilz gut ausbreiten. Um Fusspilz vorzubeugen, sollten Sie im Schwimmbad Flip-Flops tragen. Und die Füsse immer gut abtrocknen, speziell zwischen den Zehen.


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KURZ NOTIERT 33

Tomatensaft im Flugzeug Eine Testreihe des Fraunhofer-Instituts im Auftrag der Lufthansa hat offenbar das Rätsel gelöst, warum in Flugzeu­ gen so gerne Tomatensaft bestellt wird. Demnach nehmen die Flugpassagie­ re den Geschmack von Tomatensaft, aber auch von anderen Getränken und Speisen am Boden und auf Flug­

höhe ­wegen der unterschiedlichen Druckverhält­nisse völlig verschieden wahr. «Tomatensaft wurde bei Normaldruck deutlich schlechter benotet als bei Nieder­ druck. Er wurde als muffig beschrieben. Oben traten angenehm fruchtige Gerüche und süsse, kühlende Geschmackseindrü­ cke in den Vordergrund», sagte die Aro­ machemikerin Andrea Burdack-Freitag vom Fraun­hofer-Institut. Nach Angaben der Wissenschafterin liegt die so genannte Geruchs- und Ge­ schmacksschwelle bei niedrigem Druck höher, man rieche die Speisen und Ge­ tränke, «als hätte man einen Schnupfen». Dies führe dazu, dass beispielsweise der Geschmack von Salz, Zucker oder Kräu­ tern in der Luft schwächer als am Boden wahrgenommen werde. Die Geschmacks­ schwelle von Säuren bleibe dagegen un­ verändert.

«Krebskiller» Rotwein und Schokolade Rotwein und Schokolade können Krebs­ zellen regelrecht bekämpfen. Rote Trau­ ben, dunkle Schokolade und Heidelbee­ ren, Knoblauch, Soja oder diverse Tees können Krebszellen «aushungern». «Wir bewerten Lebensmittel nach ihrer Fähigkeit, Krebs zu bekämpfen», sagte der Forscher William Li. «Unser Essen ist

Neue Ansätze im Malariakampf US-Forscher haben Rezeptoren ge­ funden, mit denen die Malariamücke menschlichen Schweiss ausfindig macht. Wie sie im Fachmagazin «Nature» schreiben, könnten diese Sensoren zum Beispiel so verstopft werden, dass die Moskitos den Menschen nicht mehr finden. Vielleicht könnten die ­Mücken

unsere drei Mal tägliche Chemotherapie.» In Tests verglichen Forscher die Wirkung zugelassener Medikamente mit der von Petersilie, Weintrauben, Beeren und an­ deren Lebensmitteln. Dabei stellten sie fest, dass die Lebensmittel genauso gut oder besser gegen Krebszellen wirkten. «Für viele Menschen kann die ernäh­ rungsmässige Behandlung von Krebs die einzige Lösung sein, denn nicht jeder kann sich Krebsmedikamente leisten.» Die krebsbekämpfenden Eigenschaften der Lebensmittel könnten auch dazu dienen, Körperfett schmelzen zu lassen, fügte Li hinzu.

über die Rezeptoren auch «in die Falle» gelockt werden, hoffen die Wissenschaf­ ter der Universität Yale. In einer zweiten Studie machten aus­ tralische Forscher den Mechanismus ausfindig, mit dem der gefährlichste Malariaerreger die Blutzellen des Men­ schen befällt. Der Erreger schleust ­hunderte Eiweisse in die roten Blut­ zellen, die diese verändern und zugleich den Erreger für das Immunsystem un­ sichtbar machen.

Keine Light-Getränke Vor Gesprächen über eine Ge­ haltserhöhung oder anderen schwierigen Verhandlungen ist es ratsam, sich mit einem zu­ ckerhaltigen Getränk zu stär­ ken. Getränke mit Zuckerer­ satzstoffen signalisierten dem Körper eine «Energiekrise», weil er etwas Schmackhaftes auf­ nehme, das aber keine Nährstof­ fe enthalte. Der Körper versuche dann, alles aufzunehmen, was er bekomme. Schneller altern Forscher haben eine Genverän­ derung ausfindig gemacht, die Menschen drei bis vier Jahre eher altern lässt. Einige Perso­ nen seien also genetisch dar­ auf programmiert, schneller alt zu werden, schreiben die Wis­ senschafter im Fachmagazin «Nature Genetics». Stotter-Gene Stottern kann auch vererbt sein. US-Forscher haben drei Gene entdeckt, die eine Rolle bei dem Sprachfehler spielen. Noch un­ klar ist die genaue Wirkung dieser Gene. Bei Kindern kom­ me Stottern häufig vor, in der Regel könne dieser Sprachfeh­ ler jedoch beseitigt werden. Bei vielen bleibe der Defekt jedoch das ganze Leben. Weltweit wür­ de ein Prozent der Erwachsenen stottern. Das schränke ihre Kom­ munikation und Lebensqualität erheblich ein. Von den Inuit Vor 80 Jahren wurde in den USA erstmals Tiefkühlkost vermark­ tet. Während es in Deutschland erst 1957 gefrorenen Spinat und Fischstäbli zu kaufen gab, hat­ ten die Schweizer schon 1942 die Wahl zwischen über 30 Sor­ ten Tiefkühlkost. «Erfunden» haben es die Inuit quasi vollau­ tomatisch: Kaum war der Fisch aus dem Eisloch an die –40 Grad kalte Luft gezogen, war er schon steinhart gefroren.


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