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Titel_4_2013_orig 08.04.13 08:06 Seite 1

4|13 TOPHOTEL.DE

DIE FACH-ILLUSTRIERTE FÜR DAS HOTEL-MANAGEMENT

Die Highlights der ITB 2013 Informieren Sie sich in unserer ITB-Nachlese über die aktuellen Entwicklungen der Branche

Hoteltest in Leipzig Das Steigenberger Grand Hotel Handelshof verblüffte den Tester beim aktuellen Quality Check

Outfit mit Pfiff Top hotel suchte via Internetaufruf nach individueller Berufskleidung passend zum Hotelkonzept. Die besten Einsendungen finden Sie in dieser Ausgabe


Objekt Carpet_4 08.04.13 11:52 Seite U2

Matteo Thun

HOTEL PALAZZI

Herzlich Willkommen zur Premiere unserer Neukollektion

HOTEL PALAZZI

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Ein Projekt von Matteo Thun und OBJECT CARPET

Salone Ufficio Milano Halle 22 Stand C 27 vom 9.-14. April 2013

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Check-in 4.13 08.04.13 08:08 Seite 3

CHECK-IN Creating Hospitality

AFFINITY Premium Porcelain Thomas Karsch, Chefredakteur karsch@tophotel.de

Die Stimmung ist gut ITB und Internorga ziehen ein positives Resümee. Zwar melden beide Messen weniger (Fach-)Besucher im Vergleich zum Vorjahr, die Stimmung – insbesondere bei den Ausstellern – sei jedoch überraschend gut gewesen. Als Konjunkturbarometer haben Messen ja schon immer recht zuverlässige Dienste geleistet und daher verwundert es nicht, dass auch der Hotelverband Deutschland (IHA) in seinem aktuellen Branchenreport von einer erfreulichen Entwicklung berichtet. »Der deutschen Hotellerie ist es im Unterschied zu früheren Zyklen gelungen, simultan mit der Gesamtwirtschaft die Rezession hinter sich zu lassen und Anschluss an das Vorkrisenniveau zu finden«, sagte der IHA-Vorsitzende Fritz Dreesen in Berlin. Diese gute Performance spiegelt sich nicht zuletzt in der ungebrochen hohen Investitionsbereitschaft der Hotels wider. Täglich erreichen die Top hotel-Redaktion Pressemitteilungen über Renovierungs-, Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen. Die Hoteliers wissen, dass sie ihre Betriebe in Schuss halten müssen, um künftig im zunehmend stärker umkämpften Hotelmarkt bestehen zu können. Denn trotz vorsichtig optimistischer Zukunftsprognose – die IHA geht 2013 von einem moderaten Wachstum der Umsätze um ein bis zwei Prozent aus – wird sich ein weiterer Konsolidierungsprozess nicht vermeiden lassen. Dafür wird im besonderen Maße auch der sich verschärfende Mitarbeitermangel sorgen. Die namhaften Konzerne und wichtigsten Kooperationen haben sich diesem Thema bereits intensiv angenommen und feilen sowohl am eigenen Image als auch an konkreten Konzepten, wie Mitarbeiter nicht nur gewonnen, sondern auch gehalten werden können – eine Herausforderung, der nicht alle Hoteliers gewachsen sein dürften. Der Herausforderung »Hoteltest« musste sich das Steigenberger Grandhotel Handelshof Leipzig Anfang März unfreiwillig stellen. Und siehe da: Trotz kleinerer Patzer kommt der anonyme Top hotel-Tester zu einem »sehr guten« Ergebnis. Lesen Sie den spannenden Testbericht ab Seite 10! Ihr

Titelfoto: Ellington Berlin

Top hotel ist Offizielles Verbandsorgan von:

Villeroy & Boch AG · Hotel & Restaurant Vertriebsleitung Deutschland Rieffstrasse 46 · 66663 Merzig Tel.: 0800 10 13 885 · Fax: 0800 10 13 886 E-mail: hotel.deutschland@villeroy-boch.com

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Inhalt_4_2013 08.04.13 08:00 Seite 4

INHALT FOYER 6 8

Die bunte Seite der Hotellerie Nachrichten

TOPHOTELLERIE

TITELSTORY 116 Berufskleidung Vor wenigen Wochen startete Top hotel in seinem Newsletter einen Aufruf, Fotos der individuellsten Mitarbeiter-Outfits zu senden, die die Corporate Identity des Hotels von Kopf bis Fuß geschickt aufgreifen. Top hotel präsentiert einige Beispiele, die weder langweilig noch eintönig sind.

116 BERUFSKLEIDUNG

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TOP HOTEL | 4 /2013

10 Hoteltest im Steigenberger Handelshof Leipzig 22 Angeschnitten 24 ITB-Nachlese 2013 Die Top-Themen waren bereits vor dem Start der Tourismusmesse in Berlin klar: Die Übernahme von 20 Holiday Inn und Best Western Hotels durch Fattal Hotel Management setzt einen Meilenstein im Hotelmarkt Deutschland. Auch andere Gruppen wollen mit strategischen Partnern ihre Präsenz steigern. Weitere News lesen Sie ab S. 24! 34 Neue Hotels im In- und Ausland

MARKT 48 Intern. Hotelaktienbörse 50 Fairmas-Trendbarometer: Düsseldorf

MANAGEMENT 54 Deutscher GM im Ausland: Rainer Stoll 58 Studie: Logistische Konzepte im Housekeeping 60 Tophotel Academy: Wenn der Kunde brüllt 62 Karriere: Top-Thema Gehalt 63 NEU: Steuertipp – Logis-Anpassung 64 Karriere: Erfolg durch klare Kommunikation 65 Personalien In- und Ausland, Firmen 69 Personenaufnahme: Marco Nussbaum

VERBÄNDE & KOOPERATIONEN 70 FBMA 72 FCSI 73 Gastronomische Akademie Deutschlands 74 Landidyll e.V. 75 Selektion Deutscher Luxushotels 76 VSR e.V. 77 Wellness-Hotels & Resorts Deutschland

24

75

ITB-NACHLESE

SELEKTION DEUTSCHER LUXUSHOTELS

54 DEUTSCHER GM IM AUSLAND


Inhalt_4_2013 08.04.13 08:00 Seite 5

SCHON HEUTE DAS MORGEN GESTALTEN Erfolgsfaktoren der Unternehmensnachfolge

INVESTITION 78 Star Award 2013: Das Votum der Leserinnen und Leser 103 Insiderpreisrätsel 108 Restaurant & Bar: Retro – aber nicht »von gestern« 124 TV & Kommunikation: The next Hotel-TVGeneration

FOOD & BEVERAGE 88 Kaffee & Tee: Tee »on the rocks« – Cocktails 102 Frühstücksidee des Monats 104 Speiseeis: Aus dem Alltag eines Produktentwicklers 106 Cocktail des Monats 107 Weinwegweiser

SERVICE 132 Branchen-Navigator 141 Versicherungstipp: Kein Strom – kein Geld? 142 Recht: Bewirtungsaufwendungen als Betriebsausgaben 143 Testfahrt: VW Amarok 2,0 TDI 143 Buchtipp 146 Impressum Vorschau

COMMUNITY 144 Die Branche in Bildern

Einladung zum 4. FCSI Kompetenzforum

24. Juni 2013 | Berlin Sie wollen Ihr Lebenswerk sichern? Den richtigen Zeitpunkt für den Generationenwechsel finden? Es ist nie zu früh, sich Gedanken zu machen. Wir geben Antworten. Aus der Praxis – für die Praxis. Top-Referenten aus der Branche liefern Strategien, ohne Emotionen außer Acht zu lassen. Überzeugen Sie sich!

78

144

STAR AWARD

COMMUNITY

Infos und Anmeldung: Fon: +49 (0) 211 520 3627 www.fcsi.de


Foyer_4 08.04.13 08:13 Seite 6

FOYER

DIE BUNTE SEITE DER HOTELLERIE

FOTO DES MONATS

Ganz in Weiß ... ... fand Ende Februar das »Diner en Blanc« im Ellington Berlin statt. Rund 70 Gäste – alle in weißen Outfits – nahmen an einer gigantischen weißen Tafel mit opulenten weißen Dekorationen Platz. Auch beim Menü »Monochrom« hatte jeder Gang nur eine Farbe: Die Vorspeise, Saibling und Kürbis, zeigte sich in Orange, der Zwischengang (Fagioli di Spello) wurde in in Schwarz gehalten. Dann folgte der grüne Hauptgang: Bresse Huhn mit Kräutern und Verjus. Als süßen Abschluss gab es eine pinke Kreation aus roten Früchten und Vanille. Mehr zum Thema »Restaurant & Bar« finden Sie ab Seite 108. Info: www.ellington-hotel.com

VORGEMERKT

Geisterjagd in Amberg

»IT-Sicherheit in der Hotellerie – Nur wer die Risiken kennt, kann sich schützen« – diesem Thema widmet sich der Hotelverband Deutschland (IHA) zu-

Schlechte Energien brauchen die freiwilligen »Sträflinge« der Fronfeste Amberg (sh. S. 42) während ihres Aufenthaltes nicht zu befürchten: Denn tage- und nächtelang machten sich Ghosthunter mit Geigerzählern,

sammen mit TeleTrusT – Bundesver-

Nachtsicht- und Aufnahmegeräten auf die Suche nach den Geistern von

band IT-Sicherheit e.V. sowie dem

Troglauer, Panizza und Co., die einst bei

DEHOGA Berlin am 29. April im Ver-

Wasser und Brot in den Kerkern des

bändehaus Berlin. Hauptthemen sind

ehemaligen Gefängnisses einsaßen.

WLAN, Datenschutz, Kreditkarten-

Doch zu deren Enttäuschung, wohl aber

sicherheit und rechtliche Aspekte. Ein »Live Hacking« rundet den Tag ab. Die Teilnahme ist kostenfrei.

zur Freude der künftigen Hotelgäste konnten die Geisterjäger negative Energien

Anmeldung unter www.teletrust.de/it-sicher-

weder aufspüren noch aufnehmen.

heit-in-der-hotellerie/veranstaltungen/

Info: www.hotel-fronfeste.de

6

TOP HOTEL | 4 /2013


Foyer_4 08.04.13 08:13 Seite 7

132.000 Ganz schön dreist: Ein deutsches Pärchen wohnte unter dem Vorwand, das Hotel für 8,2 Millionen Euro kaufen zu wollen, über ein Jahr lang gratis in der Vier-Sterne-Herberge Mas Salvi im katalanischen

ZAHL DES MONATS

Pals.

Nachdem

das Geschäft nicht

zustande kam, verlangte das Haus die Begleichung der Übernach-

Möbel oder Lampe? Die Standleseleuchte mit fokussierbarem LED-Leuchtkopf und

61-jährige Mann und die 31-jährige Frau wegen Betrugs vor Gericht.

optionalem Akku verbindet Einrichtung und Lichtkonzept im Hotelzimmer. Weiteres

Wer wissen möchte, was nachts vor sich geht, kann dies mit der kostenlosen »Sleep Art App« von Accor herausfinden: Das iPhone nimmt Daten über ein Mikrofon und einen Bewegungssensor auf; wenn der Wecker klingelt, wird der Schlafende mit sanften Klängen geweckt. Zudem wird die nächtliche Aufzeichnung als digitales Kunstwerk angezeigt. Hier geht’s zum Download: http://ots.de/Q5w76

G

Schlaf-Kunst

Plus: Auf Stahlgummi-

BLICKFAN

tungskosten in Höhe von 132.000 Euro – umsonst. Nun stehen der

rädern folgt sie dem Nutzer überall hin. Der Korpus aus Eichenholz bietet Stauraum für Bücher, Zeitschriften und einen besonderen »Tropfen«; ein Glashalter aus Edelstahl ist auch mit an Bord. Info: www.less-nmore.com

SÜSSE VERSU CHUNG

Kalorienreicher Spaß: In London bauten 14 Bäcker und Künstler ein

600 Kilogramm Zucker. Dafür wurde 2000 Stunden gebacken und 900 Stunden dekoriert. essbares Hotel aus

Gäste waren hier Mitte März nur für einen Tag willkommen – die Aktion war vorrangig als Marketing-Gag für einen Zuckerhersteller gedacht. In acht Zimmern konnten die Besucher einmal am Kopfkissen knabbern oder in einer mit Popcorn gefüllten Wanne baden.

4 /2013 | TOP HOTEL

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Foyer in Kürze 08.04.13 08:14 Seite 8

FOYER NACHRICHTEN

Übernachtungsrekord in der deutschen Hotellerie Zum dritten Mal in Folge fällt die Jahresbilanz für das Gastgewerbe in der Bundesrepublik positiv aus. So stieg die Zahl der Übernachtungen um 3,6 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 407,3 Millionen. Auch Auslastung, Zimmerpreis und RevPAR legten zu »Diese gute Entwicklung verdanken wir der Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen. Die Branche konnte allen politischen Widrigkeiten zum Trotz mit Investitionen in Milliardenhöhe und weit über dem Wirtschaftsdurchschnitt liegenden Neueinstellungen aufwarten«, sagte Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Große Sorgen bereiten den Hoteliers nach Informationen des IHA jedoch die nicht abreißende Diskussion über kommunale Bettensteuern sowie die wachsende strukturelle Abhängigkeit von Online-Buchungsportalen und die damit verbundenen Kostenbelastungen und Wettbewerbsbeschränkungen. Nach den Auswertungen des Hotelbenchmarks von STR Global, dem für Deutschland die Daten von rund 900 Hotels zugrundeliegen, nahm die durchschnittliche Zimmerbelegung von 64,9 Prozent auf 66,3 Prozent (+2,2 %) zu. Die Netto-Zimmerpreise (ohne MwSt. und Frühstück) kletterten mt der anziehenden Konjunktur um 3,3 Prozent auf 94 Euro (Vorjahr 91 €). Die deutschen Hotelpreise liegen damit jedoch weiterhin um fast zehn Prozent unter dem europäischen Durchschnittswert. Der RevPAR verbesserte sich auf 62 Euro, was einer Steigerung von 5,6 Prozent entspricht. Die guten Konjunkturzahlen spiegeln sich auch in den Beschäftigungszahlen wider: 272.440 Menschen (+2,6 %) sind in der Branche tätig; die Gesamtwirtschaft erzielte lediglich ein Plus von 1,6 Prozent. Trotz bestehender Überkapazitäten entstehen weiterhin zahlreiche neue Hotels zwischen Ostsee und Alpen: Für die nächs ten drei Jahre sind bundesweit 499 Neu-, Um- und Ausbauten (Vorjahr 498) geplant 8

TOP HOTEL | 4 /2013

Auslastung, Zimmerraten und Erträge (Januar bis Dezember 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) Zimmerauslastung

Deutschland gesamt

ø Netto-Zimmerpreis

ø Zimmerertrag (RevPAR)

2012 in %

Veränd. in %

2012 in ¤

Veränd. in %

2012 in ¤

Veränd. in %

66,3

+2,2

94

+3,3

62

+5,6

größere Städte

69,7

+2,3

101

+3,1

70

+5,4

mittlere Städte

64,8

+ 0,9

83

+2,5

54

+3,9

kleinere Städte

59,2

+1,4

80

+2,6

47

+3,9

Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA)

– mit einem deutlichen Zuwachs im Bereich der Ein- bis Zwei-Sterne-Häuser. Werden alle Investitionsprojekte auch realisiert, drängen in den nächsten drei Jahren 66.837 zusätzliche Hotelzimmer auf den deutschen Hotelmarkt.

IHA fordert fairen Wettbewerb im Netz Trotz des Hintergrunds der Eurokrise zeigt sich die Hotellerie für 2013 wegen der weiterhin starken Binnennachfrage vorsichtig optimistisch. Der Hotelverband Deutschland geht weiter von einem moderaten Wachstum der Umsätze um ein bis zwei Prozent aus. »Voraussetzung dafür ist eine verlässliche und vernünftige Politik. Steuererhöhungen wären Gift für die weitere Entwicklung«, betonte Dreesen. So erteilt der IHA-Vorsitzende kommunalen Bettensteuern eine deutliche Absage: »Die Einführung von Bettensteuern ist nach Auffassung immer mehr Verwaltungsgerichte rechtlich unzulässig, selbst wenn

sie sich nur auf privat veranlasste Übernachtungen erstreckt.« Bei der Jahrespressekonferenz des IHA thematisierte Dreesen auch die rasant wachsende Bedeutung des Internets für die Branche als Vertriebskanal: »Unsere Mitglieder sind besorgt, mehr und mehr die Kontrolle über ihre Preise, Verfügbarkeiten und Konditionen zu verlieren.« Der Hotelverband begrüßt daher ausdrücklich die Ermittlungen der Kartellbehörden in mehreren europäischen Ländern, darunter auch des Bundeskartellamtes, gegen verpflichtende Best-Preis-Klauseln der marktbeherrschenden Online-Buchungsportale. »Wir sind zuversichtlich, dass das gegenwärtig der Branche auferlegte engmaschige Paritätengitter rechtlich keinen Bestand haben wird. Mittel- und langfristig ist die Stärkung des Direktvertriebes die nachhaltigste Möglichkeit für die Hotellerie, sich aus der strukturellen Abhängigkeit der Buchungsportale zu lösen und ihre unternehmerische Freiheit zu verteidigen«, erklärte Dreesen. TH


Foyer in KĂźrze 08.04.13 08:14 Seite 9

In welchen Ketten Hotelgäste am zufriedensten sind Knapp 2400 Personen befragte das Deutsche Institut fĂźr Service-Qualität im Auftrag von n-tv zur Zufriedenheit mit 16 Hotelketten. Das beste Ergebnis erreichte Radisson Blu und ging damit als ÂťBeliebteste Hotelkette 2013ÂŤ aus der telefonischen Befragung hervor. Auf dem zweiten Rang liegt Steigenberger, gefolgt von Motel One. Schlusslicht wurden die A&O Hotels. Auf den hinteren Plätzen des Rankings landeten auĂ&#x;erdem Holiday Inn (Rang 15), Ibis Budget (14) und InterCityHotels (13).

Neues Bundesmeldegesetz entlastet Gäste und Hotels Die Erleichterungen beim AusfĂźllen und Aufbewahren der Hotelmeldescheine treten am 1. Mai 2015 in Kraft; dann werden die derzeit geltenden Landesmeldegesetze auĂ&#x;er Kraft gesetzt. Damit verbunden sei eine Kostenentlastung von jährlich rund 35,5 Millionen Euro fĂźr das Hotelgewerbe, so der IHA-Vorsitzende Fritz G. Dreesen.

Veränderung bei drei wichtigen Messen Im nächsten Jahr wird die INTERNORGA in Hamburg vom 14. bis 19. März stattfinden – dadurch gibt es erstmals seit Längerem keine Ăœberschneidung mit der ITB Berlin (4. bis 9. März 2014). Die HOGATEC wird wird nach Ăœbereinkunft der Messe Essen und des DEHOGA Bundesverband und Landesverband NRW fĂźr 2014 abge-

sagt. Der Grund: Zu wenige Aussteller und Dienstleister bekundeten Interesse an einer FortfĂźhrung der Veranstaltung.

Urlauber muss Ersatzhotel nicht akzeptieren Ist das reservierte Hotel am Urlaubsort ßberbucht, gilt das Ausweichquartier nach einem Urteil des Landesgerichtes Frankfurt als erheblicher Mangel. In einem solchen Fall hat der Reisende Anspruch auf Entschädigung und kann von seinem Reisevertrag zurßcktreten.

Ăœbernahme des Park Hotel Bremen in Sicht Das FĂźnf-Sterne-Superior-Haus meldete Anfang Februar Insolvenz an – und kĂśnnte nun mit den Atlantic Hotels einen mĂśglichen neuen Betreiber und Besitzer bekommen, berichtet der ÂťWeser KurierÂŤ. So verhandelt der Bauunternehmer Kurt Zech, zu dessen Firma Zech Bau die aktuell neun Atlantic Hotels gehĂśren, mit dem Insolvenzverwalter des Hauses Ăźber einen Kauf der Hotelimmobilie.

Auch 2013 positiver Trend beim Inlandstourismus Das Reiseland Deutschland startet im neuen Jahr weiter durch und verzeichnete im Januar nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Plus von 4,9 Prozent bei den internationalen Ăœbernachtungen (ca. 3,8 Mio). Der grĂśĂ&#x;te Teil stammt mit Ăźber 2,8 Millionen aus Europa; dies ist ein Zu-

wachs von 3,6 Prozent gegenßber dem Vorjahresmonat. Bei den asiatischen Märkten gab es ein Plus von 9,5 Prozent. Der Quellmarkt Amerika trägt mit einem Plus von zwei Prozent zum Gesamtergebnis bei. Besonders beliebt bei ausländischen Gästen waren die Städte Berlin (+14 %), Hamburg (+8 %) und Mßnchen (+1,2 %).

Berliner Bettensteuer womÜglich erst 2014 Die City-Tax wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr in Berlin eingefßhrt, berichtet rbbonline. Sie soll erst fßr den kommenden Doppelhaushalt 2014 / 15 vorgesehen sein. Mehr als 20 deutsche Städte haben die Bettensteuer bereits eingefßhrt, in weiteren 20 Städten wie Potsdam und Berlin wird ßber die Einfßhrung noch diskutiert.

Rocco Forte verliert einziges Hotel in Nahost Ärger bei der Gruppe: Das seit 2011 als Rocco Forte Abu Dhabi gefßhrte 281-Zimmer Haus wird vom Eigentßmer Al Farida Investments nun als Al Maqta Hotel Abu Dhabi gemanagt. Dieser steht wohl in Verhandlungen mit Starwood, um aus dem Haus ein Sheraton zu machen. Auch in Deutschland stehen zwei der drei Häuser von Rocco Forte auf der Kippe: Das Hotel de Rome in Berlin und de Villa Kennedy in Frankfurt stehen offiziell zum Verkauf. TH Weitere Hotellerie-News finden Sie tagesaktuell auf www.tophotel.de

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Hoteltest_4 08.04.13 08:16 Seite 10

TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

Grandios trotz kleiner Patzer Konstruktive Kritik gehört seit jeher zum journalistischen Credo von Tophotel. Nobeldomizile, die sich als hochpreisige Repräsentanten der Spitzenhotellerie betrachten und für die Branche Vorbildfunktion haben, stehen im Mittelpunkt des anonymen Luxushotel-Tests. Dieses Mal nahm unser Tester das Steigenberger Grandhotel Handelshof Leipzig unter die Lupe 10

TOP HOTEL | 4 /2013

SO. 24/02, 10:56 und MO. 25/02, 09:10

Telefonische Reservierung Immer wieder sonntags … sind die Reservierungsabteilungen in großen Hotels nicht besetzt. Das ist im Steigenberger Grandhotel Handelshof insofern nicht schlimm, als die Rezeption diese Aufgabe übernimmt. Die freundliche Rezeptionis tin bietet mir einen Rückruf an − »damit ich in Ruhe mit Ihnen sprechen kann, ich

★★★★★ ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST FOLGE 94

habe hier gerade Gäste«. Das ist in Ordnung. Leider klappt es aber mit dem Rückruf nicht innerhalb der von mir erbetenen 20 Minuten; später sehe ich, dass man es nach einer halben Stunde zweimal probiert hat. Ich nehme am Folgetag selbst einen zweiten Anlauf und spreche nun mit Frau H. von der Reservierungsabteilung. Die Mitarbeiterin ist bestens geschult und bleibt auch dann noch gelassen und zuvorkommend, als ich mich ein bisschen kompliziert gebe. Sie macht eigentlich alles richtig. Nur die Möglichkeit des Frühbucherrabatts – gegen Vorkasse und ohne Stornierungsmöglichkeit lassen sich immerhin 15 Prozent des Zimmerpreises sparen – unterschlägt sie mir. Als ich selbst danach frage, entschuldigt sie sich dafür. Ich buche die einfachste Kategorie zur wirklich sehr günstigen Frühbucherrate von 139,40


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Euro ohne Frühstück. Die Reservierungsbestätigung kommt unverzüglich und ist informativ. Als ich einen Tag vor Anreise schriftlich um ein ruhiges Zimmer bitte, wird auch diese E-Mail noch einmal sehr zuvorkommend beantwortet. Wertung: sehr gut

Internetauftritt/ Online-Buchung Übersichtlich, gut gegliedert, nichts Überflüssiges, aber alles Wichtige – obwohl nur eine Unterseite der Steigenberger-Website, ist die Homepage des Grandhotel Handelshof gelungen. Attraktive, großformatige Fotos wecken Vorfreude auf den Aufenthalt, ein viereinhalbminütiger Film zeigt das Haus auch in bewegten Bildern, die Onlinebuchung funktioniert schnell und unkompliziert. Tagungsplaner finden Informatives zu den Räumlichkeiten sowie Name, E-MailAdresse und Telefonnummer der Bankettverantwortlichen. Kulinarisch Interessierte können vorab in Speise- und Weinkarte stöbern und aus der Barkarte sogar schon ihren After-Dinner-Drink aussuchen. Es macht Laune, sich hier bereits zu informieren. Und der Ton der Website ist zwar selbstbewusst, in der

Verwendung von Superlativen aber erträglich, weshalb die Wirklichkeit diesem Internetauftritt standhalten kann. Nur drei kleine Makel fallen dem Krümelsucher auf: ein paar Rechtschreibfehler (»Skatsport« klingt originell, soll aber »Skatesport« heißen), nicht mehr aktuelle Formulierungen auf der Seite Lage & Anreise (»…entsteht das neue Steigenberger …«) und das Fehlen der Spa-Broschüre als Download. Wertung: sehr gut

Lage/Anreise Mein Quartier liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Thomas- und Nikolai-

kirche, Gewandhaus und Oper. Und es befindet sich in vornehmer Gesellschaft. Denn mitten in der verkehrsberuhigten Leipziger Altstadt residieren Commerzbank und Deutsche Bank schlossartig und selbst Karstadt so herrschaftlich, dass der Auftritt des zum Grandhotel gewandelten historischen Handelshofs geradezu zurückhaltend wirkt. Die klar gegliederte Fassade mit den goldenen SteigenbergerLettern zeigt schon von außen, was innen Sache ist: Luxus, dezent verpackt, und Historie, behutsam aufgearbeitet. Chefportier M. – weißhaarig und mit Frack, Im Lichthof des Gebäudes befindet sich die Bar (o.); Zitate von Goethe zieren Rezeption (u.) und Zimmer

4 /2013 | TOP HOTEL

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Hoteltest_4 08.04.13 08:16 Seite 12

TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

Gemütlich: Das Testzimmer strahlt Atmosphäre aus und ist picobello sauber

Zylinder und champagnerfarbener Krawatte eine ebenso beeindruckende wie adäquate Erscheinung – hilft mir aus dem Taxi und heißt mich charmant willkommen. Wer wie ich mit dem Zug anreist, könnte die 600 Meter vom Bahnhof aus im Prinzip auch zu Fuß gehen, wer mit dem Auto kommt, darf sich von diesem bequem am Hotel verabschieden. ValetParking heißt das Zauberwort, wenn dienstbeflissene junge Männer die Nobelkarossen im nahen Parkhaus abstellen und – mit viertelstündlicher Voranmeldung – auch wieder abholen. Wertung: ausgezeichnet

hört zur Uniform!) tritt Frau L. als elegante Gastgeberin auf und begrüßt mich herzlich. Sie strahlt noch mehr, als ich meinen Namen nenne und gratuliert mir herzlich zum Geburtstag, den ich an die-

Steigenberger Grandhotel Handelshof Leipzig Salzgäßchen 6, 04109 Leipzig Tel. 0341-3505810 www.steigenberger.com/leipzig leipzig@steigenberger.de Kategorie      Direktion Hans J. Kauschke 163 Zimmer, 14 Suiten

MO. 04/03, 13:11

Check-in »Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.« Der gute Goethe, der einige Studienjahre in Leipzig verbrachte, begegnet dem Gast im Grandhotel Handelshof an vielen Stellen und in vielerlei Formen. Dieses Faust-Zitat ist in die Front des marmornen Empfangstresens eingeritzt und vermittelt ein angenehmes Gefühl des Angekommenseins. Die mich über den Tresen hinweg anstrahlende junge Dame tut das Gleiche. In ihrem schwarzen Jackenkleid mit Perlenkettchen (ge12

TOP HOTEL | 4 /2013

Preise DZ ab 139 ¤, Suite ab 389 ¤, Frühstück 23 ¤

TOP-PARTNER STEIGENBERGER GRANDHOTEL HANDELSHOF LEIPZIG

sem Tag aus Testgründen feiere, und der am Empfang aufgrund einer vorab bestellten »Überraschung« bekannt ist. Ihre Kollegin und der Chefportier schließen sich an. Ich unterschreibe den Meldeschein und erhalte einen Zimmerpass mit Kärtchen, einen Stadtplan sowie eine Art Lesezeichen mit den wichtigsten Informationen zum Haus. Diese hätte ich zwar lieber aus dem Mund von Frau L. erfahren, aber besser so als gar nicht. Frau L. weist mir den Weg zum Aufzug, Herr M. trägt mir mein Köfferchen dorthin. Er erzählt mir einiges Wissenswerte über die Geschichte und Architektur des Handelshofs und auch, dass er einmal in Leipzig Betriebswirtschaft studiert hat. Dann bietet er mir weitere Hilfe mit dem Gepäck an, die ich jedoch dankend ablehne. Die Begleitung zum Zimmer scheint nicht selbstverständlich zu sein. Das ist ein bisschen schade. Wertung: sehr gut

Zimmer 410 Ein seltsames Hochgefühl bemächtigt sich meiner, als ich durch die hellen, breiten Flure zu meinem Zimmer gehe − ich schreite geradezu, so außerordentlich beruhigend, edel und ansprechend wirkt das Ambiente auf mich. Nur der Zutritt zum Zimmer bereitet mir Kopfzerbrechen, hat Frau L. doch nicht erklärt, wie dieser funktioniert. Kurz bevor ich versuche, mit dem Kärtchen wie im Krimi das Schloss zu knacken, fällt der Groschen: Ich muss es auf das seitlich von der Tür angebrachte Zimmernummernschild halten, dann öffnet sich die Tür. An diesem Panel kann man auch läuten und von innen das »Do not Disturb«- oder »Make up my Room«-Symbol aktivieren. Zimmer 410 liegt besonders ruhig zum Innenhof, wobei Straßenlärm aufgrund der weitgehend autofreien Altstadt auch in den anderen Zimmern kein großes Problem darstellen dürfte. Der Raum gefällt mir auf Anhieb. Durch seine ungewöhnliche Höhe wirkt er fast wie ein Kubus. Das Farbkonzept, das sich durchs ganze Haus zieht, sorgt für unaufdringliche Noblesse: Schwarz und Cremetöne herrschen vor, akzentuiert mit Purpur-, Bronze-, Silber- und Goldnuancen. Dominiert wird das Zimmer von der unge-


Daimler_4.13 08.04.13 08:18 Seite 13

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Hoteltest_4 08.04.13 08:20 Seite 14

TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

wöhnlich hohen Rückwand des Doppelbetts, die ein eindringliches schwarz-beiges Blätterrankenmuster in Streifen trägt. Wer will, kann darin Lorbeer- oder Eichenlaub erkennen und dem eine Symbolik zuordnen, zumal das Rankenmuster, ähnlich wie die Goethe-Zitate, im ganzen Hotel wiederkehrt. Vor dem Fenster steht ein Sofa, auf dem es sich zwei Menschen gemütlich machen und mithilfe zweier Extrahocker sogar die Beine hochlegen können. Eine Seltenheit, selbst in FünfSterne-Häusern. Schade nur, dass der Fernseher an der Wand des TV-Schreibtisch-Möbels auf das Bett ausgerichtet ist und zwar eine Dreh-, aber keine Extensionsvorrichtung hat. So kann man vom Sofa aus nicht gut fernsehen. Der Stauraum im begehbaren Kleiderschrank ist großzügig bemessen, wenngleich man die höchsten Fächer nur mit einem Hocker erreicht. Acht multifunktionale Holzkleiderbügel, zwei Hosenspanner und zwei Pulloverbügel stehen zur Verfügung. Sowohl die beiden hier untergebrachten Zusatzdecken als auch die Bademäntel sind in Folie eingeschweißt, was zwar unter Hygieneaspekten ein Pluspunkt ist, unter Umweltgesichtspunkten aber fragwürdig erscheint. Die Badeschlappen gibt es in zwei Größen, beide Bademäntel hingegen haben 14

TOP HOTEL | 4 /2013

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Bestnote für:

Krönt den Kaffee.

fachingen.de

Großzügiges Wohlfühldesign: Das Bad ist komfortabel eingerichtet und bietet viel Platz

Größe XL. Im Schrank finden sich weiterhin ein laptoptauglicher Safe und die üblichen Guest Amenities. Obwohl viel Platz ist, gibt es nur einen kleinen, klappbaren Kofferbock, der nicht für große Reisekoffer taugt. Praktisch finde ich den Bewegungsmelder, der anstelle eines Lichtschalters installiert ist. Überhaupt ist die Beleuchtung geschickt geplant: Wo man Helligkeit braucht, sind Downlights installiert, über dem Couchtisch spendet ein moderner Kronleuchter angenehmes Licht und fungiert zudem als Hingucker. Die beiden Nachttischlampen wirken wie purpurfarbene Keramikflaschen mit langen Hälsen, auf die ein kleiner Schirm gesetzt wurde. Aufgrund der Höhe des Lampenschirms reicht ihr Licht aber auch zum Lesen im Bett. Lediglich die indirekte Beleuchtung des Schreibtischs ist ein bisschen dürftig. Das kombinierte TV-Schreibtischmöbel soll wohl die moderne Version eines Sekretärs darstellen, aber leider ist durch die Seitenwände des Korpus die Fläche des Schreibplatzes begrenzt und zudem recht vollgeräumt mit Wasserflasche und Gläsern, Infomappe und Zeitschriften. Den ersten Preis würde der Handelshof gewinnen, gäbe

es einen Wettbewerb um die knappste Gästeinformation − auf sage und schreibe zwei Seiten und dazu noch in Deutsch und Englisch sind bis auf ein paar Öffnungszeiten lediglich Stichworte von A bis Z gelistet plus einem Kurzwahlsymbol auf dem Telefon, gemäß dem Motto »Wenn Du etwas wissen willst, ruf an!«. Tatsächlich landet man beim Drücken fast aller Kurzwahltasten (Spa,

Das Farbkonzept, das sich durchs ganze Haus zieht, sorgt für unaufdringliche Noblesse.

Housekeeping, Concierge) an der Rezeption, sodass die Mitarbeiter dort wahre Multitasker sein müssen beziehungsweise als Verteiler fungieren. Der auf dem TV-Menü angegebene Hotelfilm ist ebenso wenig eingespeist wie der »Sicherheitsfilm«. Zwar gibt es eine Aufstellung der Fernsehkanäle, aber kein TV-Programm. Zwar gibt es eine Frühstückskarte zum An-die-Tür-hängen, aber kein SpaMenü. Zwar gibt es Türschilder, die auf Gehörlose hinweisen, solche, die vor Hunden im Zimmer warnen und es gibt sogar ein Wunschkissenmenü, aber ich finde keine Anleitung für die Nespressomaschine. Sie ist wie die Minibar in einem Wandschrank untergebracht und schaltet sich automatisch ein, wenn man die entsprechende Schublade herauszieht. Doch die leere Kapsel plumpst in den Abfallbehälter, ohne dass ein Kaffee damit gebrüht wurde – ich habe nicht beachtet, dass die Maschine zwar blinkt, aber kein Wasser eingefüllt ist. Bleiben noch zwei weitere Kapseln. Oder Tee und Kakao, für die ein kleines Heißwassergerät bereitsteht. Die Minibar ist gut bestückt, birgt aber keine Überraschungen. Die Preise sind moderat (Cola 3€, Bier 3,50€). Von Seiten des Hotels gibt es außer einer kostenlosen Flasche Mineralwasser keinerlei Begrüßung in Form von Obst oder einer kleinen Süßigkeit. Das ist besonders verwunderlich, als ich – bzw. mein Ego – ja Geburtstag habe und die von wohlmeinenden Menschen für mich bestellten Aufmerksamkeiten wunschgemäß und pünktlich organisiert und mit einem netten Kärtchen versehen wurden. Da hätte eine Mini-Aufmerksamkeit des Hotels noch gut gepasst. Ich fühle mich aber auch so in diesem Zimmer ausgesprochen wohl. Zumal es bis auf zwei Krümel unter dem Bett picobello sauber ist. Wertung: gut


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Bad Fast freue ich mich, als ich auf dem hölzernen Wandschränkchen eine deutliche Staubschicht finde. Denn ansonsten ist auch das Bad sehr sauber und verfügt über ein ausgesprochenes Wohlfühldesign: großzügig und kompakt gleichermaßen, links zwei satinierte Glastüren, die in Dusche und WC führen, rechts eine marmorummantelte Badewanne für zwei, über der ein Kronleuchter schwebt, und in der Mitte ein ebenfalls marmorner Waschtisch mit reichlich Ablagefläche. Im großen Spiegel ist rundum ein Lichtstreifen integriert, ein Downlight in der Decke sorgt für zusätzliche Erleuchtung. Im Wandregal sind ein beleuchteter Vergrößerungsspiegel, ein hochwertiger Haartrockner, Kleenex und Steckdosen untergebracht, sodass auf dem Waschtisch ausreichend Platz für Gästekosmetika bleibt. Die ebenerdige Dusche verfügt über Regen- und Handbrause und arbeitet einwandfrei. Große Badehandtücher sorgen für echten Kuschelkomfort, und wäre Goethes »Osterspaziergang« nicht nur als Auszug auf die satinierten Scheiben aufgebracht, könnte man vom stillen Örtchen aus seine Poesiekenntnisse auffrischen: »Vom Eise befreit ...«. Auch das Bad ist in Schwarz und Creme gehalten, ein purpurner Hocker sorgt für den Farb-Akzent. Bei so viel Positivem und Angenehmem fällt es auch unschwer ins Gewicht, dass an der Badewanne ein Griff fehlt. Wertung: sehr gut

Wäscheservice So wünscht man sich den Wäscheservice: Die Sachen werden umgehend abgeholt und das zu bügelnde Teil bereits nach 20 Minuten

retourniert. Bei dem Kleidungsstück, das ich zum Waschen gebe, bemerkt das aufmerksame Housekeeping, dass man es nur reinigen darf. Prompt werde ich angerufen und um Erlaubnis gebeten, das Teil in die Reinigung geben zu dürfen. Als Rückgabezeitpunkt gibt man mir 18 Uhr des Folgetages an, was exakt eingehalten wird. Wertung: ausgezeichnet 15:05

Tea-Time Ein Flyer macht mich neugierig: Er lädt zur Tea-Time in die Bar. 14 klassische Köstlichkeiten sind gelistet, frisch gebackene Scones mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre natürlich, diverse Sandwiches – zum Beispiel Kümmelbrot mit Gurke und Frischkäse oder Zwiebelbrot mit Chester und Branston Pickles – sowie kleine süße Speisen wie Beerentarteletts mit Vanillecreme, Rumkuchen mit Teefrüchten oder Bananen-Pecannussbrot. Das alles auf einer Etagere für 19 Euro (eine Person) bzw. 29 Euro (zwei Personen) einschließlich Tee. Aufpreis für ein Glas Champagner: zehn Euro pro Person. In der Orangerie des Kensington Palace kostet die Tea-Time ähnlich viel – in Pfund. Nun ist der Lichthof des Handelshofs schon für sich genommen ein Kracher: ein verglastes Atrium mit einer attraktiven Bar in der Mitte, mit offener (Gas-)Feuerstelle, trendigen Möbeln (ja, in Schwarz und Creme) und einem raffinierten Beleuchtungskonzept. Was Frau F. hier aber im Verlauf der nächsten Stunde für mich und andere Gäste zelebriert, ist stilvollste Erlebnis-

Das Angebot zur Tea-Time mit Sandwiches, Scones, süßen Sachen und vier Sorten Tee begeistert den Tester

Gastronomie. Die junge Frau trägt eine strenge Garçonjacke mit Stehkragen, die in ihrem britisch-kolonialen Stil passend anmutet. In feinstem Porzellan kredenzt sie mir nach und nach vier Sorten Tee, weiß jede zu charakterisieren, kennt Herkunft, Pflückmethode und -zeitpunkt und natürlich auch die optimale Ziehzeit. Ein Teatimer hilft mir, diese einzuhalten. So lerne ich viel Neues und bin »very amused«. Die Bestückung der silbernen Etagere entspricht auf der Sandwichebene nicht ganz der Vorgabe des Flyers und die Qualität der Sandwiches auch nicht ganz dem britischen Vorbild. Aber die Scones sind köstlich, der Tee mundet bestens und das Angebot an sich hat Klasse. Wertung: sehr gut

4 /2013 | TOP HOTEL

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TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

Puristisch und doch nicht kühl: Die Einrichtung des Spa überzeugt nach dem Motto »so viel wie nötig, so wenig wie möglich«

Spa Ein Lob den Innenarchitekten und SpaPlanern − die »Spa World Premium« des Hauses dürfte Puristen Entzückungsschreie entlocken und wirkt dennoch überhaupt nicht kühl. »So viel wie nötig und so wenig wie möglich« könnte die Maxime der Einrichter gewesen sein. Es gibt einen kleinen Behandlungsbereich und einen tipptopp ausgestatteten Fitnessraum, auf dessen gläserner Eingangstür wieder einmal Goethe zwinkert: »Die Kraft ist schwach, allein die Lust ist groß.« Das Aha-Erlebnis hat man aber beim Betreten des Saunabereichs: Ein zweigeschossiger Kubus wird von einem zweiten hohen Raum umschlossen. Dessen originale Backsteinwände zu beiden Seiten werden so raffiniert beleuchtet, dass man den Eindruck hat, als würden Sonnenstrahlen darüber huschen. Dabei liegt das Spa im Untergeschoss. Über der kleinen, feinen Saunawelt mit Sauna, Biosauna, Dampfbad und diversen Duschen gibt es einen Liegebereich mit Korbliegen, Fatboys und Wasserbetten. In einem abgetrennten Raum lassen sich zwischen den Liegen sogar Vorhänge zuziehen, sodass man eigentlich ungestört relaxen können müsste. Doch wird die im 16

TOP HOTEL | 4 /2013

Hotel allgegenwärtige klassische Musik leider auch hier eingespielt. Und die beiden Projektoren, die bunte Kaleidoskope an die Wand werfen, haben ein sehr störendes Laufgeräusch. Schade. Es könnte hier so schön sein, wäre es einfach nur ruhig. Der Saunabereich präsentiert sich attraktiv und sehr gepflegt, lediglich im Dampfbad fallen starke Kalkablagerungen an den Fugen auf. Auch platzt der schwarze Lack an der Türverkleidung ab und ein Licht ist kaputt. Warum es im WC nur Saunatücher zum Handabtrocknen gibt, ist mir nicht klar. Aber insgesamt wirklich ein ausnehmend schönes HotelSpa. Wertung: sehr gut

Der Salat sieht nur schön aus, schmeckt allerdings ziemlich fade. Das Currygericht ist leider auch nur Durchschnitt, das Naan-Brot zu fest und trocken.

17:00

Spa-Treatment S. trägt Pferdeschwanz, ein graues TShirt und Flipflops. Dergestalt fällt der junge Masseur des externen WellnessProviders etwas aus dem edlen Rahmen; er ist aber sympathisch und macht seine Sache prima. Meinen nicht auf dem SpaMenü stehenden Extrawunsch nach 45 Minuten Massage, die sich je zur Hälfte in eine Rücken- und eine Fußreflexzonenmassage aufteilt (Kostenpunkt 60 €), erfüllt er weitestgehend. Leider hat S. kein Einweghöschen für mich parat, was eigentlich Standard sein sollte, und er findet in der Multifunktionskabine auch keines. Dafür ein hübsches Strumpfband und andere erstaunliche Dinge. Das ist der Nachteil, wenn externe Dienstleister sich Spa-Räume teilen: Der ansprechend gestaltete Behandlungsraum wirkt durch herumstehende Elemente wie Lupenleuchte und Kosmetiktrolley etwas unordentlich. Und er ist es auch, wie S. und ich beim gemeinsamen Blick in Schubladen und Schränke feststellen. Wertung: gut

Message-Transfer Während ich im Spa bin, wird an der Rezeption ein wichtiger Anruf für mich


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Top hotel entgegengenommen. Die Nachricht erwartet mich bei meiner Rückkehr in einem roten Umschlag gut sichtbar auf dem Schreibtisch. Sie wurde korrekt notiert, auch die Uhrzeit des Anrufs sowie der Name der Empfangsmitarbeiterin sind auf dem Computerschreiben vermerkt. Zur Sicherheit leuchtet auch noch das rote Lämpchen am Telefon und eine weibliche Stimme informiert mich über das Vorliegen einer Nachricht am Empfang. Dummerweise erlischt das Licht nicht, sodass man im weiteren Verlauf des Aufenthalts nie weiß, ob es sich möglicherweise um eine neue Nachricht handelt. Als ich deswegen bei Frau S. am Empfang vorspreche, beruhigt sie mich: Jede Nachricht werde schriftlich ins Zimmer gebracht. Wertung: sehr gut 19:52

Roomservice Aus der Roomservice-Karte, die einen guten Standard zu akzeptablen Preisen bietet, picke ich mir die vermeintlich interessantesten Offerten heraus: Mango-Avocado-Salat mit geräuchertem Perlhuhn und Shisokresse in Balsamicodressing (12 €) sowie Indischer Kichererbsencurry mit hausgemachtem Panir und Naan-Brot (13 €). Der freundliche Herr am Telefon bestätigt mir eine gute Wahl und erkundigt sich nach meinen Getränkewünschen. Ich bestelle ein Bier. Auf der Roomservice-Karte ist zwar kein frisch gezapftes Pils vermerkt, der Restaurantmitarbeiter hätte aber ruhig noch einmal darauf hinweisen können, dass das Bier in der Flasche serviert wird. Die Servicezeit von 20 bis 25 Minuten wird unterschritten – nach 18 Minuten klingelt es an meiner Tür. Eine Auszubildende lächelt mich an und schiebt den Servierwagen ins Zimmer. Dort bleiben beide ratlos stehen. Wohin? Wir schieben gemeinsam den erstaunlich schweren Couchtisch zur Seite und den Servierwagen an seine Stelle. Die junge Frau öffnet die Bierflasche und schenkt ein, dann lässt sie mich den Beleg unterzeichnen und wünscht guten Appetit. Als ich frage, was mit dem Wa-

gen passieren soll, meint sie, ich solle ihn einfach vor die Tür schieben. Auf einem Kärtchen finde ich aber auch eine Telefonnummer, die man zum Abräumen anrufen kann. Der Servierwagen ist sauber eingedeckt und mit einer weißen Rose geschmückt. Neben dem indischen Fladenbrot steht auch ein Körbchen mit Baguette auf dem Wagen sowie ein Tellerchen mit drei Scheiben Butter darauf. Die Cloche hat die Mitarbeiterin wohl schon vor der Tür vom Teller mit dem warmen Gericht genommen; so kühlt dieses leider aus, bis ich den Salat gegessen habe. Schön wäre gewesen, die Mahlzeit in zwei Gängen anzubieten. Aber ich bin eh schnell durch. Der Salat sieht nämlich nur schön aus, schmeckt allerdings ziemlich fade. Das Currygericht ist leider auch nur Durchschnitt, das Naan-Brot erweist sich als zu fest und trocken. Es ist zudem sehr unbequem, am Servierwagen zu essen, weil die Tischseiten heruntergeklappt sind und an der Schmalseite eingedeckt ist. Ein Metallrost unten am Tisch verhindert, dass ich die Füße unter den Wagen stellen kann. Wertung: noch befriedigend

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Schuhputzservice Meine schwarzen Stiefeletten sehen am Morgen nach dem in Anspruch genommenen Schuhputzservice schlimmer aus als vorher. Die Wildlederteile daran wurden komplett ignoriert, die Glattlederteile sind von einem gräulichen Schleier überzogen. Erst das Schuhputztuch aus dem Schrank verhilft den Stiefeln halbwegs zu altem Glanz. Dann kann man sich das Procedere aber auch sparen. Wertung: mangelhaft DI. 05/03, 07:00

Weckruf Der Weckruf erfolgt pünktlich, die Mitarbeiterin wirkt aber etwas gehetzt. Sie wünscht mir einen guten Morgen, nennt meinen Namen und die Uhrzeit und sie sagt, was ich schon weiß, nämlich: »Das ist Ihr Weckruf.« Die Zeit, die dieser Satz in Anspruch nimmt, hätte

Dreimal pro Woche top informiert. www.tophotel.de


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TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

kadellen auf absolutem Standardniveau, die kleinen Pancakes sind steinhart, knochentrocken und kaum noch warm. Der Koch hinter der Front-Cooking-Station könnte frische Pancakes backen, ist aber nur für Eierspeisen zuständig. Mein MiniOmelett gelingt perfekt. Natürlich sind die Konfitüren von Faller hochwertig – warum überrascht das Grandhotel aber nicht zusätzlich mit hausgemachten Aufstrichen? Nun ja, jedenfalls ist der Service aufmerksam und freundlich. Gebrauchtes Geschirr wird nach einer kurzen Frage – »Darf ich das schon mitnehmen?« – ausgehoben und frisches Besteck offeriert. Als ich mich am Teebuffet umschaue, bietet mir eine lächelnde Servicekraft an, den gewünschten Tee zum Tisch zu bringen. Mit einem Lächeln und den Wünschen für einen schönen Tag werde ich auch verabschiedet. Wertung: befriedigend Im Hauptrestaurant des Hotels wird das Frühstück serviert. Der Raum bietet ein edles Ambiente und stilvolle Accessoires, beispielsweise in Leuchtkästen arrangierte Klarinetten und Geigen

sie netter nutzen können, indem sie mir einen schönen Tag gewünscht hätte. Und perfekt wäre gewesen, hätte sie sich selbst mit Namen gemeldet. Am nächsten Tag lasse ich es klingeln und warte ab. Nach drei Minuten erfolgt ein weiterer Anruf in gleicher Manier wie am Vortag. Wertung: gut

08:20

Frühstücksbuffet Im ersten Stock liegt das Hauptrestaurant, das zum Zeitpunkt meines Besuches jedoch nur zum Frühstück genutzt wird. Einmal mehr überzeugen edles Ambiente und stilvolle Accessoires. Hier sind es Klarinetten und Geigen, die streng grafisch arrangiert aus Leuchtkästen punkten. Das Frühstück kostet 23 Euro, die Tageszeitung ist inklusive. Dafür kann sich der Gast von einem Buffet bedienen, das die von Steigenberger vorgegebenen Standards erfüllt, auf – sagen wir mal – gutem Vier-SterneNiveau. Es gibt alles, was ein ordentlich sortiertes Frühstücksbuffet bieten sollte, aber nichts, was an Originalität darüber hinausgeht. 18

TOP HOTEL | 4 /2013

Als ich nach einem frisch gepressten Saft frage, erhalte ich die Antwort, alle Säfte seien frisch gepresst. Tatsächlich ist es aber keiner der angebotenen Orangen-, Apfel-, Multivitamin-, Mango-, Tomatenund Grapefruitsäfte. Warum glauben nur so viele Hotels, dem Gast einen guten Direktsaft, gegen den ja nichts einzuwenden ist, als frisch gepresst verkaufen zu müssen? Von guter Qualität sind die beiden Lachssorten, die Wurstwaren und das Angebot an Zerealien, das auch Dinkelflocken und ein Biomüsli umfasst. Das Käsesortiment dagegen zeichnet sich durch Schlichtheit aus: drei Schnittkäse, Schnittlauchrolle, Bavaria Blu, Chaumes und ein Altenburger Ziegenkäse. Ansprechend sind die aufgeschnittenen Früchte und die Etagere mit dem Stückobst präsentiert, gänzlich ohne Dekoration kommen Wurst, Käse und Fisch aus. Die Brötchen sind von mittelmäßiger Qualität, die einzige »dunkle« Sorte kaum erwähnenswert. Gleiches gilt fürs Brot. Viel zu nusslastig ist das Birchermüsli, das ich mit einem Actimel »strecke«. Die warmen Speisen bleiben mit überbackenen Tomaten, Baked Beans, gebratenen Champignons, Speck, Würstchen und Fri-

Housekeeping Das Zimmer ist ordentlich wiederhergerichtet, die Minibar aufgefüllt und die zuvor angebrachten Markierungen beseitigt. Der Sektkorken liegt aber noch unter dem Bett und mein Pullover hängt noch genauso unordentlich über dem Schreibtischstuhl, wie ich ihn dort platziert habe. Im Bad hat es wohl für den Boden nicht mehr gereicht − er wurde weder gekehrt noch gewischt. Wertung: befriedigend

Sicherheit Auch im Steigenberger Grandhotel Handelshof lassen sich die Aufzüge nur mit der Zimmerkarte bedienen. Im Gegensatz zu manchen anderen Häusern sind hier aber zusätzlich die Zugänge aus den Treppenhäusern gesichert. Entweder durch Glastüren, die sich per Zimmerkarte öffnen lassen, oder − im offenen Treppenhaus in der dritten Etage − mit einer gläsernen Barriere am Ende der Treppe, die sich ebenfalls nur mit Zimmerkarte zur Seite bewegen lässt. Auch die sonstigen Brandschutz- und Fluchtwegebestimmungen werden eingehalten. Und ich jubiliere fast, als die Housekeepingmitarbeiterin, die ich bitte, meine Zimmertür zu öffnen, kopfschüttelnd ablehnt – das sei strengstens verboten. Die gestandene Reinigungskraft ruft aber hilfsbereit an der Rezeption an, und


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Das neue SelfCookingCenter® whitefficiency® während wir gemeinsam warten, entschuldigt sie sich nochmals für ihre Weigerung – zu meinem Amüsement mit der Begründung, es könne ja auch einmal ein Tester kommen, der die Sicherheit des Hauses prüft. In Gedanken verteile ich schon ein »sehr gut« zu diesem Punkt, als ein weiblicher Page kommt und mir die Zimmertür einfach aufschließt – ohne auch nur nach meinem Namen zu fragen. Wertung: mangelhaft

Front Office/Concierge Ob vorab als Geburtstagsüberraschung bestellte Blumen und Champagner, ob Sektflaschenverschluss oder Zahnseide, ob Special Spa Treatment oder Leipzig in 60 Minuten – jedes meiner Anliegen wird von der superfreundlichen Empfangscrew und/oder der blondbezopften Concierge Frau Z. bestens erledigt. Letzterer sollte zur Information ihrer Gäste aber ein großformatigerer Innenstadtplan zur Verfügung gestellt werden. Wertung: ausgezeichnet

Turndownservice An beiden Abenden ist der Turndownservice – einmal in meiner Anwesenheit, einmal, als ich beim Essen bin – eine halbherzige Angelegenheit. Das Notwendigste wird erledigt: Bett abdecken, Betthupferl, Wetterplan und Bettvorleger auslegen, Vorhänge zuziehen. Auch die Kaffeetasse wird gespült. Aber weder ordnet die adrette Zimmerfrau Kleidung und Schuhe noch leert sie den Papierkorb. Im Bad verläuft die Sache ähnlich. Aber immerhin bringt mir die Mitarbeiterin binnen fünf Minuten das gewünschte härtere Kopfkissen. Wertung: befriedigend 18:25

»Brasserie Le Grand« »Wir freuen uns schon sehr auf Sie«, strahlt die Mitarbeiterin am Telefon bei meiner Tischbestellung. Das Strahlen kann man in diesem Fall hören. Und später auch sehen, denn Frau St. agiert mit so viel Offenheit, Herzlichkeit und Freude am Beruf, dass es schlichtweg

Spaß macht, von ihr bedient zu werden. Das an diesem Abend rein weibliche Service-Team ist gut aufeinander eingespielt und arbeitet ebenso kompetent wie zuvorkommend. Steif geht es dabei ganz und gar nicht zu, im Gegenteil, es bleibt immer wieder Zeit für einen kleines Pläuschchen oder einen Scherz. Das passt prima zum Thema Brasserie, auch wenn das Restaurant – man ahnt es – genauso luxuriös, edel und zurückhaltend daherkommt wie alle anderen Bereiche des Hotels. Die Damen tragen Hosen, Bistroschürzen und Krawatte und passen damit gut ins klare Gesamtbild. Auf meinem weiß gedeckten Tisch steht eine hübsche Ranunkel in voller Blüte, Besteck und Gläser sind schlicht und von guter Qualität. Die Speisekarte kann man auch im Internet einsehen und wird aktuell von einem Vier-Gänge-Menü für 49 Euro ergänzt. Sie kommt ambitioniert daher, die Hauptspeisen liegen im Mittel bei 25 Euro. Frau St. kann nahezu all meine Fragen gut beantworten, nur beim Duroc-Schwein weicht sie augenzwinkernd aus. Das sei auf jeden Fall ein »glückliches Schwein«, meint sie. Zumindest hat sie insofern recht, als das ursprünglich aus Amerika stammende Duroc-Schwein älter wird als das normale Mastschwein, sein Fleisch somit einen längeren Reifeprozess durchmacht und einen intensiveren Geschmack aufweist. Seine ausgeprägte Fettstruktur sorgt dafür, dass das Fleisch außerordentlich saftig und zart wird – was auch auf das zum Hauptgang verkostete Kotelett zutrifft. Es wird mit einem cremigen Kartoffelgratin gereicht und einer sehr aromatischen weißen Pfeffersoße mit Trompetenpilzen. Vorab gibt es zwar kein Amuse Bouche, aber sehr leckeres Brot (Walnussbrot und Olivenciabatta) mit Kartoffel-Feldsalat-Aufstrich, Meerrettich-Frischkäse und Paprika-TomatenSalsa. Doch der Hauptgang ist mein Favorit in dem von mir selbst zusammengestellten Vier-Gänge-Menü. Direkt gefolgt von einer klassischen Bouillabaisse, die ich in kleiner Portion als Zwischengang erbat (sie wird auf der

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TOP-HOTELLERIE ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST

(statt 24 € als Hauptgang) deutlich zu teuer zu Buche schlägt. Wertung: noch gut 22:10

Bar

Die »Brasserie Le Grand« kann nicht durchweg mit Geschmack aufwarten

Karte als Hauptgericht geführt). Überhaupt nicht überzeugen konnte hingegen der als Starter bestellte Wintersalat mit Feigen, gerösteter Paprika und mariniertem Fenchel. Wenn schon mit dem Salat Essig- und Ölmenagen auf den Tisch gestellt werden, muss etwas faul sein. Und so ist es, denn »benetzt« wäre schon zu viel gesagt, will man beschreiben, wie intensiv der Salat mit Dressing in Kontakt kam. Die Flasche rutscht mir bei der Zugabe von Balsamico aus, sodass ich fast den ganzen Salat stehen lasse. Auch das Dessert − eine wohl regional inspirierte gebrannte Schwarzbiercreme mit Bananeneis und Karamell-Marshmallows − enttäuscht: Das Leckerste an einer gebrannten Creme ist schließlich die noch warme Karamellkruste auf der kalten Creme. Doch diese kommt komplett aus dem Kühlschrank und schmeckt samt Marshmallows »gradnaus«, wie meine fränkischstämmige Oma sagen würde. Am meisten Spaß machen mir die Weine, die Frau St. mir mit gutem Gespür und in kleiner Menge zum Menü kredenzt: einen knackigen Pfälzer Sauvignon Blanc 20 TOP HOTEL | 4 /2013

zum Salat, einen cremig-vanilligen Dido Macabeu i Garnatxa zur Bouillabaisse und eine noch junge und nicht zu kräftige Cuvee Belleruche zum Kotelett vom glücklichen Schwein. Zum Weinangebot, welches auch in einer gläsernen Vinothek am Brasserieeingang verkostet werden kann, ist generell zu sagen, dass es sich dabei um eine mit 170 Positionen überschaubare, qualitativ recht gute Auswahl handelt, die keineswegs überteuert ist. Ich beschließe mein Mahl mit einem doppelten Espresso, zu dem eine feine, hausgemachte Praline gereicht wird. Die Rechnung beläuft sich auf knapp über 90 Euro, wobei die Bouillabaisse mit 19,50 Euro

Beim Check-out fühle ich mich wie ein liebgewonnener Stammgast.

Auch am Abend ist die Bar im Lichthof des Hotels ein attraktiver Treffpunkt für internationale Hotelgäste und einheimische Flanierer. Um die in den verglasten Himmel ragende spiralförmige Lichtsäule kann man an der Bar sitzen und den Barkeepern bei der Arbeit zuschauen; kleinere und größere Sitznischen und die Empore mit ihren Plätzen rund um das Gasfeuer bieten Raum für eine ganze Menge Gäste. Und die Bar füllt sich zusehends, als ich kurz nach zehn am Tresen Platz nehme. Barkeeperin Sch., die zunächst noch mit zwei weiblichen Auszubildenden auskommt, erhält später Verstärkung aus der Brasserie. Die Barchefin hat die Ruhe weg, mixt Drinks, weist die Azubis an und bleibt gleichbleibend freundlich. Auch die Gäste, die außerhalb des direkten Barsichtfelds teilweise länger warten müssen, scheinen dies nicht übel zu nehmen. Die Stimmung ist gut, der Geräuschpegel – nicht zuletzt aufgrund des hohen Raumes und der wenig schallschluckenden Einrichtung – ziemlich hoch. Ich selbst fühle mich zwar auch wohl an diesem Ort, habe aber wenig Glück mit meinen Getränken. Die »Margarita«, von einer Auszubildenden nach Karteikarte gemixt und mit einer ziemlich zerfetzten Zitronenscheibenhälfte garniert, ist zu stark und schmeckt mir nicht. Als ich stattdessen Frau Sch. um eine fruchtige Alternative bitte, ergreift diese nicht die Chance, mir eine ihrer Eigenkreationen anzubieten (die Barkarte listet derer einige), sondern schlägt einen »Cosmopolitan« vor, den abermals die Auszubildende mixt, der abermals mit einer zerfetzten Zitronenscheibenhälfte garniert ist, und der zwar besser schmeckt als die »Margarita«, aber keineswegs nach Wiederholung schreit. Und wie funktioniert hier eigentlich das System der Nüsschenverteilung? Ich erhalte zum ersten Cocktail ein Mini-Schälchen grässlich aromatisierter Margarita-Erdnüsse und danach nichts mehr. Meine Nachbarn haben ein


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Glasgefäß mit Wasabinüssen vor sich stehen, andere Gäste Erdnüsse, wieder andere gar nichts. Nun ja. Nüsse machen sowieso nur dick. Nach dem zweiten Getränkeversuch gebe ich auf und ziehe mich aufs Zimmer zurück. Frau Sch. wünscht mir lächelnd noch einen guten Abend. Wertung: befriedigend MI. 06/03, 08:57

Zimmerfrühstück Das Zimmerfrühstück gerät zur Farce: Die à la carte ausgewählten Speisen und Getränke entstammen eins zu eins dem Frühstücksbuffet und kosten, obwohl sie nur einen kleinen Ausschnitt desselbigen darstellen, mehr. Für grünen Tee, Orangensaft, Obstsalat, Birchermüsli und den kleinen Brötchenkorb mit Butter und Marmelade zahle ich 24 Euro plus vier Euro Servicezuschlag. Obwohl ich »frisch gepresst« mit drei Ausrufezeichen auf den Frühstückshänger geschrieben habe, kommt der Direktsaft vom Buffet. Der »frische Obstsalat« stammt wie der vom regulären Frühstück aus dem großen Eimer, die Brötchenauswahl ist uninteressant und das Birchermüsli schmeckt genauso stark nussig wie am Tag zuvor. Der grüne Tee wird nicht lose, sondern als Teecaddy und separat mit einer Thermoskanne heißem Wasser serviert. Das ist nahezu der einzige Pluspunkt. Ach nein: Der Rost unter dem Servierwagen ist diesmal hochgeklappt, sodass ich besser sitzen kann. Und Frau B. serviert das Frühstück mit einer solchen Herzlichkeit, nimmt sich meiner Blumen an, die ich gerne mitnehmen möchte und fragt auch noch, ob ich später ein Taxi brauche, dass es in der Wertung doch noch für ein »befriedigend« reicht. Wertung: befriedigend

Bilanz Obwohl die Steigenberger Hotels unter Führung des ägyptischen Touristikkonzerns Travco zunehmend international expandieren, hat man sich mit dem Leipziger Grandhotel Handelshof doch auch ein Juwel ins deutsche Krönchen gesteckt, das dort vorzüglich funkelt. Zum einen ist das Haus bildschön und sehr stringent gestaltet, zum anderen hat sich dort eine Mannschaft zusammengefunden, die den Luxusgedanken leicht und locker transportiert. Die wenigen negativen Ausschläge bei diesem Test sind überwiegend auf kleine, menschliche Patzer zurückzuführen, die sich leicht ausmerzen lassen. Das Potenzial der Küche ist ganz sicher noch nicht ausgereizt. Aber so ist das mit den Juwelen: Sie müssen poliert werden, um zu glänzen. Oder um es mit Goethe zu sagen: »Du kannst! So wolle nur!«. TH

ANONYMER LUXUSHOTEL-TEST Steigenberger Grandhotel Handelshof Leipzig telefonische Reservierung Internetauftritt

90

 50

Check-in

 68

Zimmer 410

 68

Bad

Check-out

Message-Transfer

Lost & Found Das unter den Sofakissen liegengebliebene Buch ist gefunden worden und wird mir auf meine telefonische Nachfrage hin zugeschickt. Allerdings fragt mich Frau Sch., ob man die vorliegende Kreditkartennummer mit den Portokosten belasten dürfe. Man darf. Aber das finde ich ein bisschen kleinlich. Wertung: trotzdem sehr gut

80 96 98

 66

45

Roomservice Wäscheservice

 66

100

 56

40

Sicherheit

 71

Front Office

100

 72

100

 75

Bar (Tea-Time)

95

 63

60

Bar

 66

35

Schuhputzservice

Beim Check-out fühle ich mich wie ein liebgewonnener Stammgast. In herzlichem Plauderton erkundigt sich Frau W., wie mir der Aufenthalt im Hotel gefallen hat. Ich erhalte unaufgefordert eine Informationsrechnung, und die angebrochene Schokolade, von der ich sage, dass sie muffig geschmeckt hat, wird nicht berechnet. Alles verläuft korrekt, freundlich und professionell. Die Rechnung beläuft sich (ohne Blumen und eine halbe Flasche Champagner) auf insgesamt 596,60 Euro. Als Taxi hat mir Herr W. eine schwarze Luxuslimousine bestellt und Grandseigneur Portier lässt es sich auch nicht nehmen, mir in den Wagen zu helfen. Noblesse oblige. Wertung: ausgezeichnet

92

 61

öffentliche Bereiche

10:25

95

 66

 69

Frühstücksbuffet

59

Housekeeping

59

 70

 61

Spa & Wellness

92

 67

59

Turndown-Service

 62

48

Zimmerfrühstück

 100

65

Restaurant »Brasserie Le Grand«

 60

Check-out

100

 66

Lost & Found

95

 58

81%

Gesamteindruck

 68

TESTURTEIL: sehr gut 100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend. Der Gesamteindruck ist nicht das arithmetische Mittel; die Check-Bereiche sind unterschiedlich gewichtet! aktueller Luxushotel-Test ø aller bisherigen 93 Luxushotel-Tests

ZULETZT IM TEST Die Liste aller bisher getesteten Hotels finden Sie unter www.tophotel.de 4 /2013 | TOP HOTEL

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Angeschnitten_4 08.04.13 08:22 Seite 22

TOP-HOTELLERIE ANGESCHNITTEN

Von grünen & blauen Soßen Eine Verteidigungsrede auf den emanzipierten Gast von H.P.O. BREUER

Die junge Geschichte der Gourmandise in Deutschland hatte zwei totalitäre Phasen: die nouvellistische und die molekulare. Den Nouvellisten der 1970er-Jahre konnten die Gemüse entweder nicht roh oder nicht püriert genug sein. Die Molekulariker hielten es mit dem Brecht’schen Verfremdungseffekt, der auf der Bühne genauso überholt ist wie inzwischen auch in der Küche: Oliven, die zwar so aussehen, aber schmecken wie Erbsen und zum Staunen des Publikums auf dampfendem Trockeneis serviert werden. So etwas ist heute eine Lachnummer. Wie das in totalitären Systemen üblich ist, hat das Volk nichts zu sagen. Das ist in einer autoritären Edel-Kulinarik nicht anders. Der Gast hat den Mund zu halten und nur zu öffnen, um seine Suppe aus einer Pipette zu saugen. Noch so eine Lachnummer. Die seinerzeit freilich, aber so lange ist das nun auch wieder nicht her, mit ehrfürchtigem Staunen und Beifall beklatscht wurde. Aber die Zeiten – wir hatten es das letzte Mal davon – ändern sich. Der Gast, einmal in Bausch und Bogen von ihm gesprochen, mag es lieber unkompliziert. Michael Käfer auf die Frage, was Käfer »der gehobenen Gesellschaft« auftischt: »Erstaunlich normales Essen. Unsere Kunden achten auf beste Produkte und einfache Rezepte. Ein Fisch, in gutem Olivenöl gebraten, Spargel mit einem feinen Schinken oder ein gutes Steak mit perfekten Bratkartoffeln. Und dazu der passende Wein oder ein kühles Bier.«

men. Für die wahrhaft Großen am Herd eine willkommene Herausforderung zu kreativer Flexibilität. Unvergessener Weltmeister in dieser Hinsicht: Eckart Witzigmann, der allein seiner fantastischen Wendigkeit wegen, mit der er sich von jetzt auf gleich auf Gäste, Situationen und Produkte einstellen konnte, tatsächlich ein Jahrhundertkoch ist.

Die Launenhaftigkeit der Gäste

Ein anderer Grund für die kulinarische Befehlsverweigerung: Der Gast hat nun mal einen eigenen Kopf. Er annonciert seinen Besuch im (Gourmet-)Restaurant, das er aber nicht mehr für einen (Gourmet-)Tempel hält, zwar mit dem Hinweis, Vegetarier zu sein. Aber, wieder Michael Käfer, »wir erleben es häufig, dass ›Vegetarier‹ spontan beschließen, doch nicht auf das Fleisch verzichten zu wollen, wenn sie so ein schön angerichtetes Stück beim Nachbarn sehen.« Einer, wie auch immer begründeten Launenhaftigkeit des Gastes brach Hermann Bareiss schon vor Jahren die Lanze, als er auf einer der »Mitteltaler Tafelrunden« jene zur Legende gewordenen Pionier-Symposien zur Gastrosophie forderte: »Wenn der Gast statt der grünen Soße eine blaue haben möchte, dann bekommt er sie.« Aus noch einem weiteren Grund hat den vor allem ins eigene Können verliebten Köchen das Stündlein geschlagen. Der Gast hat nicht Lust, auch im Restaurant noch den befehligten und dikDer Gast macht die Spielchen nicht mehr mit tierten Zeitgenossen machen zu müssen. Darin ist er im Arbeitsleben und oft auch in seiner Freizeit bis zur Überforderung Nun geht es nicht darum, perfekte Bratkartoffeln oder einen gefordert. Für den Verweil in der Gaststätte gilt Goethe: »Hier perfekt verarbeiteten Loup de Mer als Gipfel des Genusses bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.« gegeneinander auszuspielen. Jedem das Seine. Es geht darum, Was sagt uns das? Tafelkultur ist keine Monokultur, Gastrodass die Zeiten vorbei sind, in denen Köche oder Gäste den Minomie keine monologische Veranstaltung. Gourmandise – ob mit chelin mit der Bibel verwechselten oder vorschriftsgläubig Bratkartoffeln oder Loup de Mer – ist immer dialogisch. Oder davor knieten, was ein selbstberufener prophetischer Trendauch erotisch. Erotisch? Ja doch. Es geht um Verführen und Versetter als alleinseligmachende Küchenwahrheit ausrief. Es geht führung. Um Lust, die auch etwas Spielerisches hat, die Leichauch nicht darum, gewissen Praktiken der Nouvelle Cuisine oder tigkeit des Seins. Und die Unbeschwertheit des Genießens. In der molekularen Technologien ihren Sinn abzusprechen. Wohl dieser Unbeschwertheit hat es keinerlei Gewicht und Bedeuaber geht es darum, dass inzwischen keine noch so bewährte tung, die Ordre auszurufen, der Gast habe sich, damit es ihm Stilistik und keine noch so flüchtige Mode vorübergehend oder auch schmeckt, gefälligst an eine vorgegebene Verzehrsordnung dauerhaft Exklusivansprüche auf Geltung erheben können. Der zu halten. Das hat mit Erotik nichts zu tun. Das ist VergewaltiGast, um noch einmal schlechthin von ihm zu sprechen, macht gung. Gegen sie steht die Freiheit des genießenden Gastes, hindiese Spielchen nicht mehr mit. Aus verschiedenen Gründen: gebungsvoll beglückt und entzückt davon zu sein, dass man ihm Ein Grund sind die grassierenden Allernach dem Munde kochte und ihm aus der gien und Unverträglichkeiten. Auf einen Seele sprach in der Art und Weise, wie er H.P.O. Breuer ist gastronoBesuch bei einem der Großen will man bedient und betreut wurde. Das hat sehr mischer Feuilletonist, Co-Initiadurchaus nicht verzichten, nur weil einem viel mit Erotik zu tun. So aufgefasster Gastor des NachwuchsförderverBanane, Mango, Papaya, Kiwi, Maracuja, tronomie erliegt man gern. Liebend gern, eins FHG und Lehrbeauftragter Avocado und rote Farbstoffe nicht bekomsozusagen. TH an der DHBW Ravensburg. 22 TOP HOTEL | 4 /2013


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ITB-Nachlese 08.04.13 08:27 Seite 24

TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

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Auf der Jagd nach Marktanteilen Die Top-Themen der ITB lagen schon wenige Tage vor der weltweit größten Tourismusmesse auf der Hand: Die Übernahme von 20 Holiday-Inn- und Best-Western-Hotels durch Fattal Hotel Management setzt einen neuen Meilenstein im Hotelmarkt Deutschland. Auch andere Gruppen wollen mit strategischen Partnern und Investoren ihre Präsenz deutlich steigern

Z

u den wichtigsten Gesprächsthemen auf jeder ITB gehören neue Hotelprojekte. In diesem Jahr aber gab es bereits vor dem Messestart überraschende Nachrichten: Die israelische Gruppe Fattal Hotel Management – Betreiber der Leonardo Hotels – übernimmt durch den Kauf des QMH-Portfolios 20 Holiday-Inn- und Best-Western-Hotels in Deutschland. 24 TOP HOTEL | 4 /2013

Darüber hinaus spielt Grand City einmal mehr munter mit seinen Hotelmarken, firmiert ein Drittel der eigenen Häuser in Wyndham Hotels um – und verhilft damit der zweitgrößten Hotelkette weltweit zu einem fulminanten Start auf dem Hotelmarkt Deutschland. Auch Hilton plant Großes, um im globalen Rennen um die besten Hotelstandorte weiter mitzuhalten: Mit Franchise-

Partner Foremost werden neue Hilton Garden Inn und Hampton by Hilton Hotels entwickelt. Im Franchisegeschäft aktiv bleibt auch die in Deutschland nach dem Wegfall von mehreren Hotels unter Druck stehende InterContinental Hotels Group (IHG). Gerade für die Marken Holiday Inn Express und Holiday Inn – hier gehen im Zuge der aktuellen Hoteldeals Fattal/Leonardo und Grand City/Wynd-


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300 Tänzer, Musiker und Künstler aus Indoneseien boten einen glanzvollen Auftritt und zeigten sich in traditionellen Kostümen (1, 4). Am Stand der NH Hoteles war jederzeit rege Betriebsamkeit (2). Mitarbeiter von Hilton Worldwide feiern den Start der ITB (3)

4

ham einige Häuser verloren – werden neue Betreiber und Partner gesucht. Ein neuer Player im Markt ist Marriott, der gemeinsam mit der Ikea-Hoteltochter die Moxy Hotels entwickelten: Erster Franchise-Partner ist Nordic Hospitality, weitere Co-Entwickler für die neue Drei-Sterne-Marke werden folgen. Einmal mehr wurde auf der ITB folgende Regel hervorgeholt: Wer sich nicht mit einer möglichst starken Hotelmarke paart, wird schnell zu den Verlierern zählen. So ist das Werben der Hotelmarketingkooperationen wie Best Western, Ringhotels und zahlreichen anderen groß. Ein Vergleich der Gebühren und Leistungen fällt dabei schwer – sind doch die Hotelkooperationen in Aufbau, Struktur und Ausrichtung sehr unterschiedlich. Meist entscheidet Sympathie oder die Möglichkeit zum Cross-Selling zwischen den Kooperationsmitgliedern unterein ander über einen Beitritt. Kontrovers und heiß ist die Diskussion über die Effizienz des jüngst auch in Deutschland offiziell gestarteten Google

Hotel Finder. Im Durchschnitt fallen hier 15 Prozent Provision an – allerdings bei einer Cost per Click Gebühr von 0,3 Prozent und einem Bietsystem. Ob Google auch im Hotelgeschäft den je nach Sichtweise erhofften oder befürchteten Traffic bringen wird, bleibt zu beobachten. Längst wurde aber deutlich: Ohne Anbindung an den Google Hotel Finder geht im Hotelmarketing nichts mehr. Und welche Rolle der Google Hotelfinder für das vielfach beschworene Direktmarketing spielen wird, werden neue Modelle wie hotelneX von der Einkaufsgenossenschaft HGK zeigen. Mit hotelneX versucht sich auch indirekt der Dehoga-Bundesverband an ei-

Wer sich nicht mit einer starken Hotelmarke paart, wird schnell zu den Verlierern zählen

ner umfassenden Buchungslösung für die mittelständische Hotellerie. Die Kombination aus Buchungstool für die HotelHomepage, Hotelbuchungsportal und Distributionssystem mit Schnittstellen zu Google Hotel Finder, Trivago und anderen ist zum Erfolg »verdammt«. Die HGK agiert im Hotelmarketing als Neuling. Kontrovers wurde auf der ITB Berlin auch das Branchenthema Ratenparität diskutiert. Als vor einem Jahr kurz vor Messestart das Bundeskartellamt einer Beschwerde stattgab und der HRS-Gruppe die neuen AGB – die u.a. eine starre Ratenparität einfordern – zunächst untersagte (das Verfahren ist bis heute noch nicht entschieden), entfesselte sich eine Debatte mit unterschiedlichen Positionen. Richtig bemerkte Expedia-Deutschland-Chef Arne Erichsen in einem Interview mit HOTELIER TV, dass vor etlichen Jahren die Hotellerie einmütig die Einführung der Ratenparität gefordert hatte – und nun wieder nach deren Abschaffung verlangt. Das Thema wird weiterhin Zündstoff für heiße Diskussionen liefern. 4 /2013 | TOP HOTEL 25


ITB-Nachlese 08.04.13 12:00 Seite 26

TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

Ikea im Hintergrund, aber nicht im Hotel

Das Bergresort Krasnaya Polyana (o.) und das Sochi Kamelia Beach (u.) werden 2013 eröffnet

Olympisches Doppel für Swissôtel Gleich mit zwei neuen Hotels wird die Schweizer Luxushotelgesellschaft bei den bevorstehenden Winterspielen im russischen Sotschi präsent sein: dem ganzjährig geöffneten Bergresort Krasnaya Polyana auf einer Höhe von 960 Metern und dem 40 Kilometer entfernt in der Stadt Sotschi gelegenen Beachresort Kamelia Beach. Dieses Doppel am Schwarzen Meer ist nur eines von zahlreichen Hoteleröffnungen in aufstrebenden Märkten. So wächst die bis dato 30 Häuser umfassende Gruppe alleine in diesem und nächstem Jahr um acht Luxushotels – je zwei Hotels in China (Chengdu und Changsha) und Indien (Bangalore und Mumbai) sowie Häuser in Russland (Sotschi) und der Türkei (Bodrum). 2015 und 2016 folgen weitere Hotels in Kazan, Hainan und Dubai. Info: www.swissotel.com

»Das Swissôtel Changsha ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer China-Expansion und für den Ausbau unserer Markenbekanntheit in Asien.« Meinhard Huck, Präsident Swissôtel Hotels & Resorts

26 TOP HOTEL | 4 /2013

»Nein, wir grenzen uns klar als Hotelmarke von Ikea ab«, erklärte Marriott-CEO Arne Sorenson fast gebetsmühlenartig immer wieder beim ITB-Pressefrühstück. Trotzdem wird Marriotts neueste Marke Moxy im Hintergrund aber mit der Inter Hospitality Holding zusammenarbeiten. Dahinter verbirgt sich die Immobilien-Entwicklungsgesellschaft von Ikea – was nicht bedeutet, dass die neuen Economy-Hotels von Ikea ausgestattet werden. In den nächsten zehn Jahren sollen rund 150 Moxy-Hotels eröffnet werden, mit Wachstumsschwerpunkten in Deutschland und Europa. Das erste entsteht am Mailänder Flughafen. Die Stärke der neuen Hotelmarke des US-Konzerns sieht Sorenson in einem modernen Konzept, das frischen Wind in das schnell wachsende Budget-Segment bringen soll. Dort will sich Marriott mit Moxy

»Wir glauben, dass Marriott hier eine echte Vorreiterrolle übernimmt und das typische Economy-Hotelerlebnis in Europa völlig neu definiert« Arne Sorenson, Präsident und CEO Marriott International

positionieren und den Gästen zeigen, dass »Stil keine Frage des Preises ist«. Alle Zimmer sind gemütlich und mit hochwertigen Betten, 42-Zoll-Flachbildmonitoren und USB-Anschlüssen ausgestattet, die in jede Wandsteckdose integriert sind. Das Badezimmer ist mit hochwertigen Körperpflege-Produkten bestückt, WLAN ist im ganzen Hotel frei. In der Lobby finden sich moderne Computer, die kostenlos genutzt werden können, stilvolle Bereiche zum Treffen und eine trendige Bar in Braun-, Beige-, Goldund Pinktönen. Dort wird am Morgen auch das Frühstück serviert, am Abend sollen lokale Biere und Weine zum Chillen einladen. Als Mitbewerber wurden Ibis, Motel One, Holiday Inn Express, Hampton by Hilton und citizenM ausgemacht. THOMAS STAROST Info: www.marriott.com


ITB-Nachlese 08.04.13 08:27 Seite 27

Dienstreiseaktivität bleibt bis 2014 stabil Ersten Ergebnissen der diesjährigen VDRGeschäftsreiseanalyse zufolge werden ungeachtet der Schuldenkrise im Euroraum Geschäftsreisen in den kommenden Monaten leicht zunehmen. Zudem prognostiziert der Verband, dass das Flugzeug als Verkehrsmittel eine noch größere Rolle einnehmen wird, auch die Bahn wird stark aufholen. Für das Gastgewerbe weniger erfreulich ist die Tatsache, dass die Unternehmen vor allem bei Übernachtungen noch Potenzial sehen, um Kosten zu sparen. Bei der Verpflegung sieht hingegen nur jeder Fünfte Möglichkeiten, die Ausgaben zu senken. Gleichbleibend ist hingegen die Verteilung der Übernachtungskategorien (sh. Grafik), wobei sich abzeichnet, dass die Bedeutung der Dehoga-Klassifizierung abnimmt. »Schon lange reichen die alten Sternekategorien für die unterschiedlichen Nutzerbedürfnisse nicht mehr aus«, erklärt VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl. Die persönliche Massenempfehlung von Online-Bewertungssystemen gewinne seiner Ansicht nach hingegen immer mehr an Bedeutung. Info: www.vdr-service.de

Welche Beherbergungskategorien wurden 2012 in Ihrem Unternehmen für Geschäftsreisen gebucht?

1 und 2 Sterne (Economy) 3 Sterne (Midscale) 4 und 4+ Sterne (Upper Midscale/Upscale) 5 Sterne oder darüber (Upper Upscale)

Starwood treibt Expansion im Luxus-Segment voran Die amerikanische Hotelgesellschaft plant, ihr weltweites Portfolio an Luxushotels in den nächsten fünf Jahren um 50 Häuser in zwölf Ländern zu erweitern. 90 Prozent der zukünftigen Fünf-Sterne-Häuser werden dabei in aufstrebenden Märkten entstehen, wie beispielsweise in China, wo in Guangzhou gerade das erste W Hotel auf dem Festland der Volksrepublik seine Tore geöffnet hat. Zudem feiert die Designmarke von Starwood in diesem Jahr mit dem W Verbier (Schweiz) Premiere in der alpinen Bergwelt. Mit dem Ziel, innerhalb der nächsten fünf Jahre mit über 100 Hotels vertreten zu sein, setzt The Luxury Collection ihren weltweiten Expansionskurs fort. So werden das Palacio del Inka in Cusco, Peru und The Castle in Dalian, China noch dieses Jahr eröffnet. St. Regis Hotel debütiert seinerseits in Afrika mit dem St. Regis Mauritius Resort. Info: www.starwoodhotels.com

»Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Goldenen Zeitalter des Reisens«

andrea Beherbergungskategorien

Frits van Paasschen, Quelle: VDR-Geschäftsreiseanalyse 2013 (Basis: Unternehmen mit 1500+ Mitarbeitern)

Präsident & CEO Starwood

4 /2013 | TOP HOTEL 27


ITB-Nachlese 08.04.13 08:27 Seite 28

TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

Milliarden-Euro-Grenze geknackt

Ziel: Upscale

Das beste Finanzergebnis in der Geschichte von Kempinski kommentierte der Präsident und Vorstandsvorsitzende Reto Wittwer kurz und knapp mit den Worten: »Unsere Strategie zahlt sich aus und nun ernten wir die Früchte unserer Arbeit.« Nach Aussage Wittwers habe man Kempinski von einem fast bankrotten in ein kernsolides Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von deutlich über 40 Prozent verwandelt. »Zudem haben unsere Hotels im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von insgesamt 1,1 Milliarden Euro zum ersten Mal die Milliarden-Grenze überschritten«, freut sich der KempinskiChef. Im laufenden Jahr wird das Portfolio von Europas ältester Luxushotelgruppe um neun neue Hotels ergänzt: zwei in Europa, zwei in Afrika, zwei in China, zwei in Saudi-Arabien und eines in Ägypten. Weiter auf der Wunschliste ganz oben stehen Dependancen in Zürich, Rom, Paris, Barcelona, aber auch in Warschau oder Düsseldorf. Wittwer: »Die Häuser müssen zu uns passen, auf ihre Art einzigartig und in besten Lagen zu finden sein.« Der südamerikanische Raum als eine Art Türöffner in die Karibik ist für die Luxushotelgruppe ebenfalls von Interesse. Info: www.kempinski.de

»Es ist an der Zeit, dass wir im gehobenen und im Luxussegment expandieren«, erklärte Accor-COO und Präsident Yann Caillère (2. v.li.) im Rahmen einer Pressekonferenz auf der ITB. So sollen die derzeit 300 Häuser der Marken Sofitel, Pullman, MGallery und Grand Mercure bis 2015 auf 400 Häuser erweitert werden. Vor allem in den Schwellenländern steige die Nachfrage nach Luxus- und Highend-Hotellerie nach Ansicht des Präsidenten rasch. »Wir haben äußerst hohe Ambitionen für unsere Marken und Hotelketten und verfügen über beste Voraussetzungen für eine rasche Expansion auf diesem Markt«, erklärte Caillère. Für Sofitel sind aktuell zehn Hoteleröffnungen geplant. Hierzu zählt auch das Sofitel So Singapur, für das Karl Lagerfeld derzeit das Logo entwirft. Die Entwicklung des Brands MGallery erfolgt über Management- und Franchise-Verträge, mit einer starken Expansionsdynamik im Raum AsienPazifik und in Europa. Pullman, die UpscaleMarke mit 78 Hotels in 23 Ländern, soll 2013 um drei neue Häuser in Belgien, Russland und Frankreich wachsen. Angekündigt wurde darüber hinaus eine neue Upscale-Marke »nach Maß« für Indonesien: Grand Mercure Maha Cipta – Indonesisch für »Die größte Schöpfung«. Info: www.accor.com

»Wir ernten die Früchte unserer Arbeit« Reto Wittwer, Präsident und Vorstandsvorsitzender Kempinski

Wachstum mit neuen Partnern NH Hoteles will sich für die Zukunft besser aufstellen: Zwei strategische Partnerschaften seien »Bestandteil mehrerer Maßnahmen, um finanzielle Ressourcen zu erhalten, die es NH Hoteles ermöglichen, seine Verbindlichkeiten zu erfüllen, die Schulden zu reduzieren und weitere Hotelinvestitionen zu tätigen mit dem Ziel, das Wachstum zu sichern«, heißt es von Seiten der Gesellschaft. Der NH-Aufsichtsrat stimmt der Zeichnung durch die chinesische HNA Gruppe als Aktionär von 20 Prozent der NH Hoteles-Aktien zu – das entspricht einem Betrag von 234 Millionen Euro. Zudem wurde gemeinsam mit HNA die Gründung eines Joint-Ventures beschlossen, um das Hotelgeschäft in China anzukurbeln und somit eine kommerzielle Partnerschaft zu führen. Ferner unterzeichnete die spanische Hotelgruppe eine Absichtserklärung, über die fünf Hotels in Lateinamerika an den Investmentfond Hospitality Properties Trust (HPT) zu einem Wert von 70 Millionen US-Dollar veräußert werden sollen. NH Hoteles wird diese Hotels mit einem Langzeitvertrag von 20 Jahren sowie der Option auf Verlängerung managen. Info: www.nhhotels.com 28 TOP HOTEL | 4 /2013

»Im Segment Luxus/Upscale ist künftig mit einer starken europäischen Stimme zu rechnen.« Yann Caillère, Präsident & COO von Accor


Unister_4.13 08.04.13 08:33 Seite 29

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Darum sind Deals nicht mehr wegzudenken Das Reisegutschein-Portal ab-in-den-urlaub-deals.de gehört für die Hotelerie und die Reiseveranstalter zu den erfolgreichsten kurzfristigen Vertriebswegen in Deutschland. Dabei ist das Konzept so einfach wie erfolgreich: Der Hotelier oder Veranstalter schließt mit ab-in-den-urlaub-deals.de einen Vertrag über den Verkauf von Reisegutscheinen. Ab-in-den-urlaub-deals.de sorgt im Gegenzug dafür, dass die Gutscheine beziehungsweise die „Deals“ bestmöglich beworben werden und das Hotel oder der Reiseveranstalter seine Betten verkauft.

Michael Rapp

Das Konzept geht auf. Für beide Seiten – und es ist durchschlagend. Im Gespräch mit Michael Rapp, Portalmanager Deal-Portale bei Unister, wollten wir wissen, worin der Mehrwert eines Reisegutschein-Portals oder „Deal“-Portals für den Reiseveranstalter oder Hotelier liegt.

Director Travel-Deals bei Unister

Was macht die DEALS für Hoteliers oder Reiseveranstalter so spannend? Rapp: Der Hotelier oder Reiseveranstalter kann über ab-in-den-urlaub-deals.de sehr einfach beispielsweise noch nicht verkaufte Kapazitäten erfolgreich verkaufen. Er kann unsere Vertriebskraft kostenlos nutzen. Eine Provision fällt nur bei erfolgreichem Verkauf an. Wie konkret läuft das mit den Gutscheinen? Rapp: Die Gutscheine werden mit einer Art Gültigkeitszeitraum angeboten. Das heißt, dass der DEAL nur in diesem Zeitfenster vom Reisenden eingelöst werden kann. In diesem Rahmen kann das Hotel selbst festlegen, wann es den Gutschein-Käufern seine Kontingente zur Verfügung stellt. Das ist eine ideale Aussteuerung für den Hotelier oder Reiseveranstalter. Obendrein ist unser usp, dass wir ein absolut hochwertiges Reisegutschein-Portal anbieten und nicht eine Resterampe sind wie manch andere Marktteilnehmer. An welche Partner richten sich die DEAL-Angebote, eher an Hoteliers oder Reiseveranstalter? Rapp: Wir haben sowohl Kooperationen mit Hotels als auch mit Veranstaltern. Diese Konstellation bietet schon jetzt eine große Bandbreite von Angeboten für die Kunden. Es gibt vom Pauschalangebot über

unterschiedlichste Eigenanreisen bis hin zu Eventpaketen oder Wertgutscheinen alles Mögliche im Portfolio. Letztlich sind uns bei den Kooperationen keine Grenzen gesetzt, da das Geschäftsmodell sehr flexibel ist. Es könnte also mal ein Städtetripp mit Hotelaufenthalt und einem Zoo-Besuch sein, ein anderes Mal der Besuch des Thomanerchors und des Weihnachtsmarktes in Leipzig mit einem schönen Wochenende in einem Wellnesshotel. Wie können Hoteliers oder Veranstalter an den DEALS teilnehmen? Was müssen sie leisten und was übernimmt ab-in-den-urlaub-deals.de? Rapp: Die Kontaktaufnahme ist simpel. Einfach unter deals-kooperation@ab-in-den-urlaub.de unser umfassendes Informationspaket anfragen. Das Einkaufsteam berät dann über die entsprechenden Möglichkeiten und hilft umfassend bei der Deal-Erstellung. Wir kümmern uns dann um das Marketing und der Partner übernimmt das Fulfillment.

Hakan Enüstün Geschäftsführer H&H Touristik aus Karlsruhe

„Wer will heutzutage nicht einen guten ‚deal‘ machen? Das ist aber oft schwieriger als man denkt. Kompetenz ist gefragt, Aufspüren von Trends, schnelle, attraktive Angebote. Dabei muss alles trotzdem einfach im Handling bleiben.

NEHMEN SIE MIT UNS KONTAKT AUF Herr Marcus Scheler deals-kooperation@ab-in-den-urlaub.de +49 (0) 341- 650 507- 3001

Der große Erfolg der ab-in-den-urlaub-deals zeigt den Weg zum Traumurlaub.“


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TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

Auf dem Weg nach China

Hoch hinaus

Steigenberger expandiert im Reich der Mitte. Mit der Beijing Yun Bang Investment Trade Co. LTD hat die Frankfurter Hotelgruppe ein Joint-Venture zum Management der Steigenberger Hotels and Resorts sowie der InterCityHotels auf dem chinesischen Markt gegründet. Im Sommer 2013 wird das Hotel Maximilian managed by Steigenberger in der AUDI World Beijing eröffnet (Foto). Das Fünf-Sterne-Haus auf dem Gelände der AUDI World im Norden der Stadt wird über 300 Zimmer, ein chinesisches Restaurant, das »Berliner Café« und eine Bierstube verfügen. Für Meetings und Veranstaltungen steht ein 1300 Quadratmeter großer Tagungsbereich bereit. Das zweite Haus entsteht an der Küste Chinas: Das Steigenberger Hotel Shaohai in Qingdao wird voraussichtlich im Winter 2015 eröffnet. Zehn weitere Projekte sind in Planung. Puneet Chhatwal, CEO der Steigenberger Hotels AG: »Wir sind davon überzeugt, dass wir mit den Steigenberger-Werten ›Qualität made in Germany‹ auch auf dem chinesischen Markt erfolgreich sein werden. China ist ein bedeutender Schwerpunkt in unserer Expansionsstrategie.« Info: www.steigenbergerhotelgroup.com

Shangri-La wächst in Europa. Zwei Jahre nach Eröffnung des ersten europäischen Shangri-La-Hotels in Paris geht im Frühjahr in Istanbul das zweite Haus an den Start. Das Shangri-La Bosphorus befindet sich hinter der historischen Fassade einer ehemaligen Tabakfabrik im Besiktas-Viertel. Mit 168 Zimmern ab 42 Quadratmetern und 18 Suiten von 64 bis 320 Quadratmetern bietet das Hotel »die geräumigsten Zimmer der Stadt« in klassischem Interior Design. Mit einem ganz anderen Styling wartet die zweite Neueröffnung der asiatischen Hotelgruppe auf, die für das zweite Quartal 2013 vorgesehen ist. Das Shangri-La Hotel at the Shard in London nimmt die Stockwerke 34 bis 52 des spektakulären »The Shard«-Hochhauses (dt.: die Glasscherbe) ein, das sich 310 Meter hoch in den Londoner Himmel reckt. Es verfügt über 170 Zimmer und 25 Suiten, teils mit eigenem Wintergarten. Darren Gearing, Vice President und General Manager des Londoner Neuzugangs: »Every hotel we do, we try to make it feel like the building and the city, in which it is located. The Shangri-La at the Shard is a very modern, contemporary hotel.« Weiteres Potenzial für die Expansion in Europa sieht der Vice President derzeit vor allem in Italien. Info: www.shangri-la.com

»China ist ein bedeutender Schwerpunkt unserer Expansionsstrategie.« Puneet Chhatwal, CEO der Steigenberger Hotels AG

Rasch wachsende Märkte Die Eröffnung von 50 neuen Hotels in Europa innerhalb der nächsten fünf Jahre hat das globale Hotelunternehmen Starwood Hotels & Resorts Worldwide auf dem International Hotel Investment Forum (IHIF) angekündigt. Die Anzahl der europäischen Hotels werde dabei um 30 Prozent steigen. Gleichzeitig investieren Starwood und seine Partner in die Restaurierung bekannter Luxury Collection Hotels – die Rede ist von über 200 Millionen US-Dollar. »Europa ist mit seinen attraktiven Destinationen ein Anziehungspunkt für Reisende aus aller Welt«, erklärt Simon Turner, Starwood President of Global Development. »Die Nachfrage nach all unseren Marken ist enorm. Während die Entwicklung im europäischen Hotelsektor in den vergangenen Jahren eher schleppend voranging, profitieren wir nun von einer neuen Dynamik sowohl in etablierten als auch in rasch wachsenden Märkten.« Seit 2009 hat Starwood 25 neue Hotels zum europäischen Portfolio hinzugefügt, 2013 sollen neun weitere dazukommen. Das Portfolio umfasst derzeit 163 Hotels in 32 Ländern. Interessante Märkte für die Hotelgesellschaft sind außerdem Russland, die GUS und die Türkei. Info: www.starwoodhotels.com 30 TOP HOTEL | 4 /2013

»The Shangri-La at the Shard is a very modern, contemporary hotel.« Darren Gearing, Vice President and General Manager des Londoner Hotels


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Die Franzosen kommen Die Louvre Hotels Group hat dieses Jahr verstärkt Deutschland im Visier. Das 2012 angekündigte Vorhaben, die Budget-Hotelmarke Première Classe einzuführen, trägt nach Auskunft der französischen Hotelgruppe erste Früchte. Grundstücksakquisitionen und Projektentwicklungen wurden getätigt; die Gruppe ist darüber hinaus mit Investmentpartnern und einzelnen Investoren im Gespräch. In den nächsten fünf Jahren sind zunächst 35 Première Classe-Hotels in Städten wie Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Dresden und Hannover geplant. Die Expansion soll sowohl durch neu gebaute als auch durch umgestaltete Häuser erfolgen. »Deutschland ist ein sehr wichtiger Markt für uns. Wir sehen hier enormes Potenzial für unsere Einund Zwei-Sterne-Häuser, vor allem in den großen Städten und bei der Zielgruppe der Geschäftsreisenden«, so Eric Hübbers, Development Manager der Gruppe Deutschland. Anfang Februar hat Louvre Hotels das Tulip Inn Berlin Brandenburg Park eröffnet – vormals ein Ibis Hotel. Franchisebetreiber ist die Orange Hotels Gruppe. Info: www.louvrehotels.com

Zweistelliges Wachstum IHG konnte für 2012 ein zweistelliges Wachstum im operativen Geschäft vermelden. Mit 226 neuen Hotels (34.000 Zimmern) und der Markteinführung von zwei neuen Marken hat die Gruppe zudem ihre globale Präsenz ausgeweitet. In Europa verzeichnete IHG die höchste Anzahl an Eröffnungen seit vier Jahren. Weltweit gibt es nun 4602 IHG-Hotels (676.000 Zimmer). 2012 gingen die Hualuxe Hotels & Resorts an den Start – eine Marke, die speziell für chinesische Kunden entwickelt wurde. Eingeführt wurden auch die Even Hotels als neue Mainstream-Hotelmarke, die speziell auf Gesundheit und Wellness ausgerichtet ist. Info: www.ihg.com

Megatrend Fernreisen TUI Deutschland wächst: Der Umsatz des Reiseveranstalters lag laut Quartalsbericht vom Februar 2013 rund vier Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wachstumstreiber sei vor allem das Geschäft mit den Fernreisen, das um rund ein Drittel zugelegt hat. Beliebtestes Einzelreiseziel im Winter ist Thailand, das ein Plus von nahezu 80 Prozent erreichte. Bei Reisen nach Australien verdoppelte sich die Zahl der Buchungen. »Fernreisen sind ein Megatrend«, so TUI Deutschland Chef Christian Clemens. Er kündigte deshalb an, zum Winter 2013/2014 einen eigenen Vollcharter für Fernstreckenziele einzusetzen. Ansonsten forciert TUI weiter zielgruppenspezifische Angebote und die multimediale Präsenz durch Online-Dienste und mobile Anwendungen. Für 2013 ist Clemens optimistisch gestimmt: »Die Reiselust der Bundesbürger ist anhaltend groß.« Info: www.tui-deutschland.de

Strategische Deutschland-Expansion Im Rahmen einer Kooperation mit Foremost Hospitality Management GmbH wird Hilton Worldwide in Deutschland und Österreich zehn neue Hotels der Marken Hampton by Hilton und Hilton Garden Inn eröffnen. Der Großteil der neuen Hotels wird in Großstädten unter der Marke Hampton by Hilton entstehen; das Hampton by Hilton Nürnberg sowie Hampton by Hilton Stuttgart sind bereits fixiert (Start: 2014 bzw. 2015). Die Kooperation mit Foremost sieht vor, dass die Hotels auf Franchise-Basis geführt werden, um so das Angebot von Qualitätshotels im mittleren Preissegment in der Region zu stärken. »Deutschland gehört zu den größten internationalen Märkten von Hilton Worldwide. Die neuen Hotels unterstreichen den Ausbau unserer Multi-MarkenPräsenz hier sowie in der zentraleuropäischen Region«, erklärt Patrick Fitzgibbon, Senior Vice President of Development, Hilton Worldwide, Europe and Africa. Derweil expandiert die amerikanische Gruppe mit ihren Top-Marken weiter in Asien und im Nahen Osten. Während der ITB wurde ein Management-Vertrag für ein neues Waldorf Astoria in Doha (Katar) unterschrieben und das Conrad Peking ging im März als erstes Conrad Hotel in China an den Start. Eröffnet wurde mittlerweile auch das Hilton Shillim Estate Retreat & Spa in der Nähe von Mumbai (Foto). Das Retreat unter der Leitung des deutschen GMs Andreas Krämer beeindruckt durch seine Größe von 130 Hektar auf dem insgesamt 1400 Hektar großen Privatgelände Shillim Estate. Info: www.hilton.com

»Unser bestehendes Portfolio mit dem Garden Inn Stuttgart, dem Hampton by Hilton Berlin City West und dem Garden Inn Frankfurt Airport setzen die Messlatte in Bezug auf Design und Leistung. Auf diesen Erfolg wollen wir nun aufbauen.« Mark Nogal, Regional Head, Focused Service Brand Management, EMEA, Hilton Worldwide

4 /2013 | TOP HOTEL

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ITB-Nachlese 08.04.13 08:39 Seite 32

TOP-HOTELLERIE ITB-NACHLESE

Wachstumstempo beibehalten

Eroberung Norddeutschlands

Neue Mitglieder aufgenommen

Mit Zuversicht in die Zukunft

2012 konnte Hospitality Alliance eine Erlössteigerung von 4,38 Prozent verzeichnen. Die

Logis, die derzeit über elf Hotels im Süden und Osten Deutschlands verfügt, wollen nun auch Hotels im Norden er-

Um zehn Häuser in Europa, Afrika und Asien sind die Leading Hotels of the World ge-

Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Marktumfelds konnte die Maritim Hotelgesell-

gänzen. Bis Ende 2013 werden 18 Mitglieder angestrebt, bis 2014 sollen es 28 Häuser in

wachsen. Neben dem Marker Dublin und dem d’Angleterre Kopenhagen kamen in Europa noch das Due Torri Verona und

Deutschland werden. Die Hotelkooperation ist mit rund 2600 Häusern in Frankreich, Spanien,

das Regina Baglioni Rom hinzu. Weitere Häuser sind das The Grand Tarabya Istanbul, das D-

schaft 2012 einen Gesamtumsatz von 457,5 Millionen Euro erzielen. Von einer Investitionssumme im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich konnten u.a.

Höhe von 309,3 Millionen Euro. Der nächste Zuwachs ist für den Winter 2013/ 14 geplant. Dann

Andorra, Italien, Deutschland und den Beneluxländern seit vielen Jahren die größte Koope-

eröffnet in München ein weiteres Kombipack aus Vier-SterneRamada und H2 Budget-Hotel. Für 2014 sind weitere Häuser in

ration unabhängiger Hoteliers und Restaurantbesitzer in

Hotel Maris auf der türkischen Halbinsel Datca, das Constance Lémuria Resort auf Praslin, das Constance Halaveli auf dem ma-

Gruppe entwickelte sich in Deutschland besser als der Durchschnitt der Branche (+ 3,1 %). Auf dem heimischen Markt konnte man gar um 9,5 Prozent zulegen. Insgesamt erwirtschafteten die 63 Häuser Erlöse in

Europa. Info: www.logishotels.com

Duisburg und Hamburg geplant. Info: www.ramada.de

Häuser in München, Frankfurt, Darmstadt und Köln profitieren, in denen Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden. Ihre zwölf Häuser im Ausland sollen in den kommenden Jahren um

ledivischen Ari-Atoll sowie das fünf Hotels erweitert werden. Constance Le Prince Maurice auf In diesem Sommer erfolgt die Mauritius und das Taj Palace Eröffnung des Maritim ChangMarrakech. zhou, das dritte Haus in China. Info: www.LHW.com

Info: www.maritim.de

Welcome weiter auf Wachstumskurs

Neue Standorte weltweit

Neues Berliner Hotelnetzwerk

Anbindungsvertrag mit Booking.com

Positive Geschäftszahlen meldet die Gruppe für 2012: Mit einem Gesamtumsatz von knapp 62 Millionen Euro übertraf das Unternehmen das Vorjahresergebnis in den Geschäftsbereichen Hotel, Gastronomie- und Managementbetriebe um etwa zwei Prozent. Die Durchschnittszimmerrate stieg um 4,9 Prozent auf 81,60 Euro, ebenso wie der RevPar mit 48,8 Euro (+ 5 %). Die Zimmerbelegung blieb auf dem Niveau von 2011 bei 59,8 Prozent. In diesem Jahr feiert Welcome 15jähriges Bestehen; 17 Häuser gehören aktuell zum Portfolio. Info: www.welcomehotels.com

Sieben neue Häuser will pentahotels 2013 eröffnen: Fünf Hotels (insgesamt 562 Zimmer) kommen an den englischen Standorten Birmingham, Derby, Iverness, Ipswich und Warrington hinzu; als erstes Haus in der Tschechischen Republik geht das pentahotel Prag (227 Zimmer) Ende Juli an den Start. In Hongkong wird im Sommer ein 695-Zimmer-Haus eröffnet. Damit erhöht sich das Portfolio der Gruppe auf 22 Häuser weltweit. Bis 2020 kündigte das Unternehmen 80 weitere Standorte an. Info: www.pentahotels.com

Pünktlich zur ITB ging pink pillow Berlin Collection, ein Hotelnetzwerk für schwule und lesbische Gäste, an den Start. Die neue Initiative von visitBerlin und 23 Berliner Hotels – darunter das nhow, das Grand Hotel Esplanade, das Novotel Am Tiergarten, das Radisson Blu sowie das Westin Grand – folgt dem Anspruch, dass die Stadt eine tolerante und offene Metropole ist und weltweit zu den führenden Gay-Travel-Reisezielen gehört. Die Kollektion wird nach und nach um weitere engagierte Häuser ergänzt; eine aktuelle Übersicht gibt es unter www.pinkpillow-berlin.de

Choice Hotels arbeitet in Zukunft direkt mit dem OnlineBuchungsportal zusammen. Ziel ist es, den Wirkungskreis der Kette auszudehnen: Booking. com ist in über 40 Sprachen übersetzt und wird täglich von über 30 Millionen Reisenden besucht. Außerdem kann Choice Hotels so die Online-Präsenz zu den Franchisepartnern weiter ausbauen. Im vergangenen Jahr eröffnete die Gruppe zwölf neue Hotels in Frankreich, Italien, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und der Tschechischen Republik. Info: www.choicehotels.de

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»Eine Klasse für sich« 100 Jahre nach der Eröffnung des legendären Palace wurde jetzt erstmals wieder ein Grandhotel in Gstaad eröffnet: das Alpina

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ajestätisch thront das zum Jahreswechsel eröffnete FünfSterne-Haus in bester Lage auf einer Anhöhe in Gstaads exklusivstem Viertel Oberbort. Aus den 56 Zimmern und Suiten schweift der Panoramablick über die Berner Alpenkulisse, aber auch über die insgesamt 20.000 Quadratmeter des Anwesens, das neben dem Hotel auch 14 private Appartements und drei Chalets umfasst. Wer sich für Letzte-

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re entscheidet, erhält viel Privatsphäre, muss aber auch tief in die Tasche greifen. Der Quadratmeter Wohnfläche in den Appartements liegt bei rund 49.000 Euro, nichtsdestotrotz sind fast alle Wohnungen bereits verkauft. Die Lage im Berner Oberland ist ideal. In nur fünf Minuten ist man zu Fuß in einem der beliebtesten Orte des internationalen Jetsets. Im Sommer Saint Tropez oder Monaco, im Winter eben Gstaad oder

St. Moritz. In dem 7000 Einwohner zählenden Ort landen viele Gäste mit eigenem Hubschrauber oder dem Privatjet, und auch die Ferrari-Dichte ist enorm. Doch das ist nur die eine Seite dieses idyllischen Dorfes, in dem man vergeblich nach Bausünden sucht. Gstaad ist sanft gewachsen – bereits seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts, als hier die ersten Privatinternate für die Sprösslinge der oberen Zehntausend gegründet wurden. Luxuriö-


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NEUE HOTELS TOP-HOTELLERIE

1 Der regionaltypische Baustil des Luxus-Refugiums lässt keinen Neubau vermuten

2 Das erste »Six Senses Spa« der Schweiz lockt ganzjährig mit Innen- und Außenpools

3 Polstersessel, Leder und Holz sorgen in der »Alpina Lounge & Bar« für eine behagliche Atmosphäre

4 Traditionelle Schweizer Gerichte werden im urigen »Schweizer Stübli« serviert

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se Chalets und schlossähnliche Grandhotels wie das Palace oder das Bellevue folgten, trotzdem hat sich Gstaad seinen Charme und seine regionalen Traditionen bewahrt. Diesen Umstand machten sich die Architekten und Designer des Alpina zunutze, denn der Spagat zwischen purem Luxus und edlem Chalet-Charme ist dem Team überaus gut gelungen. Das Top-Hotel präsentiert sich als eine Mischung aus regionalen, gelebten Traditionen und internationaler, zeitgemäßer Inspiration. Mehr als 250 Millionen Euro investierten Immobilienkönig Marcel Bach und Zuckerfabrikant Jean-Claude Mimran in das ehrgeizige Projekt und ließen ein Märchenschloss errichten, das beim Gast immer wieder für Überraschungsmomente sorgt. So beispielsweise schon bei der Anfahrt: Das »GalerieEntree« ist ein überdachter, mit riesigen Fenstern und Oberlichtern versehener

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The Alpina Gstaad Alpinastraße 23 CH-3780 Saanen Telefon +41-33-8889888 www.thealpinagstaad.com Kategorie     

Fahrweg. Und da der ganze Verkehr unterirdisch zum Hotel geleitet wird, bleibt alles, was Stress und Unruhe auslösen könnte, fern.

Altes Stadel-Holz in der 2000-Euro-Suite

Investitionsvolumen 250 Mio. ¤ Direktion Niklaus Leuenburger Logis 56 Zimmer und Suiten Preise DZ ab 630 ¤, Junior Suite ab 1588 ¤, »Grand Luxe Suite« ab 2321 ¤ (alle Preise inkl. F&B-Gutschrift von 81 ¤ pro Person und Tag)

TOP-PARTNER THE ALPINA GSTAAD, SCHWEIZ

Obwohl das Alpina Gstaad ein Neubau ist, strahlt es eine altehrwürdige Grandezza aus. Es entstand genau an dem Platz, an dem das alte, namensgleiche Haus im Jahr 1993 seine Pforten schloss. Jetzt präsentiert sich hier ein Luxus-Refugium, das den alpinen, edlen Chaletstil vollkommen neu definiert. Verantwortlich zeichnet hierfür ein Designerteam aus Europa und Asien; für die Planung wurden das Architekturbüro Jaggi & Partner und das lokale Bauunternehmen Chaletbau Matti AG engagiert. Die für die Region des Berner Oberlandes bekannte Bauart wurde dabei 4 /2013 | TOP HOTEL 35


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TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

ebenso berücksichtigt wie die Verwendung edelster Naturmaterialien aus der näheren Umgebung, schließlich sorgt erst das perfekte Zusammenspiel aus Holz, Leder, Wolle und Naturstein für die wohnlich-wohlige, gediegene Atmosphäre. Verarbeitet wurden unter anderem 13.000 Quadratmeter zum Teil 400 Jahre altes Tannenholz aus Schweizer Bauernhöfen und Stadeln. Auch wurden sämtliche Holzarbeiten in einer eigens dafür eingerichteten Werkstatt direkt vor Ort ausgeführt. Das Ergebnis: Überall im Alpina fühlt es sich heimelig an – egal, wo man sich gerade befindet. Dafür sorgen prasselndes Kaminfeuer, kunstvoll bemalte Türen, handgemeißelter Naturstein, schmiedeeiserne Geländer, feine Stoffe und edle Möbel. Jedes Stück Holz atmet Geschichte. Im Foyer fallen als erstes die aufwendig restaurierten, bemalten Decken auf, da sie den Eindruck erwecken, als hätten sie schon Patina angesetzt. Die 56 Zimmer und Suiten variieren mit einer Größe zwischen 31 und 400 Quadratmetern und sind in fünf Kategorien untergliedert. Alle Refugien sind mit weißen Boxspringbetten und edlen Möbeln ausgestattet, die meisten verfügen über Balkons. Überall finden sich liebevolle Details aus dem Schweizer Bergland, beispielsweise die Bettlampen im Kuhglocken-Stil oder die zum Teil 400 Jahre alten Bauernschränke und Holzkommoden. Die 400 Quadratmeter große Panoramasuite erstreckt sich gleich über zwei Ebenen und beinhaltet einen neun Meter langen Balkon sowie ein Private-Spa im

»In einer Welt, in der viele Hotels für sich beanspruchen, das vollkommene Gasterlebnis zu bieten, wird The Alpina Gstaad eine Klasse für sich sein.« Eigentümervertreter Onno Poortier

Dachgeschoss mit Sauna, Dampfbad, Outdoor-Jacuzzi und Kamin. Die größte der insgesamt 31 Suiten ist schon jetzt permanent ausgebucht. Allen Zimmern des Alpina gemein ist die Ausstattung mit modernsten Hightech-Geräten. Der Zweitfernseher im Bad ist beispielsweise in einen Spiegel eingelassen, und sowohl Licht als auch Vorhänge lassen sich über ein Comuterpanel steuern. Fast alle Zimmer verfügen zudem über Feuerstellen, die ganz einfach auf Knopfdruck eingeschaltet werden.

Europa-Premiere für das »Megu« Für Incentives, Meetings oder große Empfänge stehen Konferenzräume und ein Ballsaal für bis zu 150 Personen bereit. Diesen Bereich werden viele Jetset-Gäste

sicher links liegen lassen – es sei denn, sie haben sich das Privatkino mit 14 Plätzen gemietet. Wer aber im Alpina Gstaad eincheckt, kommt hauptsächlich, um zu entspannen und sich von den rund 120 Angestellten verwöhnen zu lassen. Das Personal ist herzlich, aber diskret – ganz so, wie es sich für ein Haus dieser Klasse gehört. Die drei Restaurants des Hauses erfüllen ganz unterschiedliche Bedürfnisse: Im »Megu«, dem ersten europäischen Ableger des in New York ansässigen und weltweit führenden japanischen Gourmettempels, wird moderne japanische Küche zelebriert. Im »Schweizer Stübli« hingegen stehen regionale Klassiker wie Käsefondue auf der Karte, und im ganztägig geöffneten A-la-carte-Restaurant »Sommet« werden ebenso das opulente Frühstück serviert wie abendliche Degustationsmenüs. Als Küchenchef konnte Marcus G. Lindner gewonnen werden. Der Österreicher, der sich selbst mehr als Handwerker denn als Künstler sieht, ist mit zwei Michelin-Sternen gekrönt und sorgt mit seiner »sinnlichen Kreativküche« für überraschende Geschmackserlebnisse. Genießer kommen ohnehin voll auf ihre Kosten. Die Vinothek wartet mit 1700 Weinen auf, darunter über 400 Raritäten. Zigarrenliebhaber wird die Smokers Lounge »Fumoir« begeistern. Inspiriert vom Style des Kuba der 1930er-Jahre, mit Clubsesseln und Hand geschnitzten Holztischchen, findet der Kenner im begehbaren Humidor über 50 verschiedene Sorten Rauchwerk. Von zehn Uhr morgens bis

Überall finden sich liebevolle Details aus dem Schweizer Bergland, beispielsweise die Bettlampen im Kuhglocken-Stil.

Die großzügigen »Grand Luxe Suiten« erinnern an private Appartements 36 TOP HOTEL | 4 /2013


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Rote Akzente und antikes Holz tragen zum japanisch-alpinen Ambiente im »Megu« (o.) bei; das Kino (li.) mit extra großen Sofas und Armsesseln ist ein wahres Hightech-Juwel

nach Mitternacht ist die »Alpina Lounge & Bar« Treffpunkt der Hotelgäste. Vor dem knisternden Kamin werden Cocktails serviert oder der klassische Afternoon-Tea zelebriert. Nicht fehlen darf in einem Haus dieser Kategorie ein Weltklasse-Spa. Auch hier entschied sich das Management für ein Novum, denn das »Six Senses Spa« ist der erste Ableger der renommierten Marke in der Schweiz. In diesem treffen die Gäste zunächst auf den »Tree of Life« – der Lebensbaum zieht seine Ranken und Wurzeln durch das gesamte 2000 Quadratmeter große Spa. Behauenes Juragestein säumt die Wände der Felsengrotte, mittendrin ein sprudelnder Wasserfall. Der 25-Meter lange Lap-Pool lädt zum Schwimmen ein, der zusätzliche Außenpool ist auch in der kalten Jahreszeit geöffnet. Nach Geschlechtern getrennt ist der großzügige Saunabereich, der vor allem nach einem langen Tag auf der Piste gern frequentiert wird. Gleiches gilt für die zwölf Behandlungsräume, in denen die Gäste zwischen klassischen Massagen, Ayurveda-Behandlungen und mehrtägigen Gesundheitsprogrammen wählen können.

Der gebürtige Niederländer kennt sich bestens mit der Entwicklung, dem Consulting und dem Management führender Häuser aus und weiß, wovon er spricht. Nach seiner Ausbildung in der Schweiz war er über 40 Jahre für internationale Luxushotelmarken wie Peninsula tätig, der er neun Jahre lang als Präsident vorstand. Für den Posten des General Managers gewann Poortier den Schweizer Niklaus Leuenburger. Drei Jahrzehnte in den besten Häusern – mit Stationen in Asien, dem Mittleren Osten und den USA – haben ihn auf diese anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Zusammen mit seinem Team setzt er alles dran, das Alpina Gstaad zu einem der Top-Hotels der Schweiz zu machen. Leuenburger setzte bereits ungewöhnliche Konzepte durch, unter anderem die in jeder Zimmerrate enthaltene Speisen- und Getränkegutschrift in Höhe von umgerechnet 81 Euro pro Person und Tag. Diese kann in allen gastronomischen Betrieben und auch beim Roomservice genutzt werden. Sicherlich kein schlechter Schachzug. TINA ENGLER

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Betten zum Träumen und Kraft tanken

Geballte Hospitality-Kompetenz in der Führungsetage »In einer Welt, in der viele Hotels für sich beanspruchen, das vollkommene Gasterlebnis zu bieten, wird The Alpina Gstaad eine Klasse für sich sein.« – Davon ist Onno Poortier überzeugt, der als Consultant und Eigentümervertreter von den Hoteleigentümern Bach und Mimran berufen wurde. Mühldorfer GmbH & Co. KG, D-94145 Haidmühle, Tel. 0049 8556 96000 bett@muehldorfer.com, www.muehldorfer.com


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TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

Zeitlos, geradlinig ohne Schnörkel Wenn ein Hauptstadthotel The Wall heißt, kommen dafür nur wenige Standorte in Frage. Einer davon ist der Checkpoint Charlie, wo die Winters-Hotelgruppe im März ihr neuestes Haus eröffnet hat – mittendrin in der deutsch-deutschen Vergangenheit. Ein Themenhotel ist es nicht geworden – im Gegenteil »Drumherum wird die Mauer verramscht«, sagt Hasko Lohoff, Hoteleinrichter bei der in Düsseldorf ansässigen Plan-Team-Lohoff GmbH und zuständiger Mann für das Interior-Design des Wall. Wenn nun ein Hotel ob seiner Lage die Mauer als Thema aufgreift, dann bitteschön ohne Pathos und Kitsch, findet Lohoff. Die Mauer, das ist Beton. Lohoff greift das Material auf, hat Wände und Böden in Beton-Optik gestaltet, arbeitet im Foyer mit Travertin, einem porösen Kalkstein, sowie mit der Mauerfarbe Grau. Eine klare Formensprache also un-

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Winters Hotel Berlin Mitte – The Wall at Checkpoint Charly Zimmerstraße 88 10117 Berlin Telefon 030-3087770 www.winters.de Kategorie     General Manager René Marcel Conle Logis 145 Zimmer, davon 17 behindertengerecht, 25 Appartements Preise DZ ab 89 ¤, App. ab 129 ¤

weit des ehemaligen Grenzübergangs, die sich im gesamten Haus mit seinem E-förmigen Grundriss – einem Altbau mitsamt neuem Anbau – durchsetzt. Beige und Braun ergänzen die sanften Basisfarben. Orange ist Hausfarbe Nummer zwei, eingesetzt etwa bei den Sitzbänken im Restaurant. In den 170 Zimmern, teils mit einer Deckenhöhe von 3,40 Metern und mit rund 40 verschiedenen Farbe und Material der Wände erinnern dezent an die Berliner Mauer; orangefarbene Akzente lockern auf


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NEUE HOTELS TOP-HOTELLERIE

Grundrissen, wurden die mit LED-Stripes Winters Hotels in Berlin, sieben in Deutschland – TOP-PARTNER WINTERS hinterlegten Wandpaneele am Bett orangehat einen eigenen Direktor. Im Wall ist es René MarHOTEL THE WALL BERLIN farben gestaltet. Die Mauer taucht als gecel Conle, der bereits seit sechs Jahren für das Unradliniger »The Wall«-Schriftzug auf einem ternehmen tätig ist. Als erstes Winters Hotel arbeischmalen Fenster in der Badezimmerwand tet das Haus am Checkpoint Charlie mit SIHOT. Ab auf. In den Fluren hängen drei mal zwei Medem Sommer, schätzt Müller, sind auch die anderen ter große Bilder des Berliner Graffiti- und Häuser auf diese Hotelsoftware umgerüstet und Streetart-Künstler-Duos Karl Addison und dann miteinander verbunden. James Bullough, besser bekannt als JBAK. Zwei Innenhöfe gehören ebenfalls zum Hotel. Design und Funktion in Symbiose sind für Ihre Nutzung ist multifunktional: 19 Stellplätze für Paul Müller, den geschäftsführenden GesellAutos finden sich dort, 70 für Fahrräder – Letztere schafter der Winters Hotels, ausschlaggekönnen auch geliehen werden. Ein Spielplatz ist gebend. Ein Design- oder Trendhotel für junge plant, ab dem Sommer können dort auch HotelGäste aber wolle man auf keinen Fall sein, gäste sitzen und entspannen. Passend zum Standso Müller, vielmehr ein zeitloses und gutes ort wurde das Bistro »Sector« genannt. Mit einem Produkt mit einer geradlinigen Gestaltung eigenen Eingang bestückt, sollen hier auch Nichtohne Schnörkel. Jedes Zimmer verfügt über Hotelgäste eine neue kulinarische Adresse finden. zwei Internetleitungen, es gibt Cat7-Kabel für Telefon und TV, »Bodenständig und leicht, vom Strammen Max bis zum Steak – und 32-Zoll-Flatscreens sowie kostenfreies WLAN – modernste das zu vernünftigen Preisen«, sagt Müller, der damit dieser touristiTechnik ist ein Muss. Die aber soll einfach funktionieren. schen Ecke gern ein Stück Berliner Vernunft zurückgeben würde. »Schalterreduktion« nennt Müller eine Maßnahme. »Es gibt Nach der Hauptstadt ist bereits das nächste Haus der Gruppe in Plaein mit einem Schalter zu bedienendes Grundlicht, andere nung. 2014 soll in der Nähe des Hauptbahnhofs das erste Winters in Lichtquellen können einzeln dazugeschaltet werden.« Er opHamburg eröffnen. MANUELA BLISSE timiert im eigenen Haus auch ein Manko vieler anderer Hotels: zu wenig Steckdosen. Im Wall sind sie zudem auch dann ANZEIGE aktiv, wenn sich die Schlüsselkarte nicht im Hauptschalter befindet. Mehr Sauberkeit – mehr Hygiene – Das Bett als wichtigstes Element eines Hotelzimmers wirtschaftliche Lösungen … braucht nicht nur sehr gute Matratzen; der Realität geschuldet ist auch ein Größencheck, genauer eine Längen-Anpassung. Müller hat die Zeichen der Zeit längst erkannt und umgesetzt: »Etwa die Hälfte unserer Betten ist 2,10 Meter lang.« Unter den über zehn Millionen Berlin-Touristen im Jahr sind auch viele Menschen mit Behinderungen. Im Wall wird dieser Tatsache mit 17 behindertengerechten Zimmern für Rollstuhlfahrer, blinde sowie gehörlose Menschen Rechnung getragen. Für Longstay-Gäste wurden 25 Zimmer als Appartements konzipiert. Sie gleichen privaten Stadtwohnungen, in denen eine große Kitchenette optisch hinter Rolljalousien verschwindet. »Durch unser Offenbacher Boardinghouse haben wir Erfahrungen mit Langzeitgästen und wissen, dass es dafür einen Markt gibt«, sagt Müller, der für das Haus eine – wie er sagt für Winters nicht ungewöhnliche – Auslastung von 80 bis 90 Prozent prognostiziert. Ein Spa gibt es nicht, auch keinen Fitnessraum. Das fehlende Wellness-Angebot wird über eine Kooperation mit dem Fitness-Club »Holmes Place« wettgemacht. Gerade einmal zwei Laufminuten sind es zu der nächsten Club-Filiale. Mit nur einem Konferenzraum für maximal 30 Personen ist auch das Tagungsgeschäft nicht relevant. »Wir sind ein Zimmerprodukt«, sagt Müller, »in einem Radius von etwa 500 Metern gibt QR-Code mit Smartphone-App scannen und mehr Infos über es nun drei Winters Hotels mit insgesamt 416 Gästeeinheiten.« uns bekommen! Die drei Häuser sollen auch ein Gesamtprodukt sein, gemeinsames Agieren statt Revierkämpfe und Konkurrenz gehören www.kruppert.de zur Winters-Philosophie. Jedes Haus – insgesamt gibt es vier

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TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

Hotel mit russischer Seele Drei Hotels hat Alex-Roman Balan unter dem Namen Zarenhof bereits eröffnet; die jüngste Reminiszenz an Russlands monarchische Vergangenheit im Dezember 2012. Wohl nirgendwo in Berlin ist die russische Seele mehr zu spüren als im Zarenhof Friedrichshain

Fernab von Kurfürstendamm und Friedrichstraße, aber dennoch zentral gelegen in den typischen Berliner Kiezen, hat der bekennende Zaren-Fan Alex-Roman Balan sein jüngstes Projekt umgesetzt. In vier Jahren wurde dazu ein ehemaliges Mietshaus, Baujahr 1910, komplett saniert und in ein Vier-Sterne-Hotel umgebaut, für das ein 25-jähriger Mietvertrag besteht. Die 48 Zimmer (18 bis 32 qm) in vier Kategorien, darunter auch Appartements, befinden sich auf vier Etagen. Im Erdgeschoss des Altbaus sind die kleine Lobby und die »Eremitage«, das Frühstücksrestaurant samt Bar untergebracht, das im Sommer mit einer Bürgersteig-Terrasse und

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Rot und Gold sind die Hausfarben des Zarenhofs 25 Sitzplätzen auch als Café genutzt werden soll. »Zielgruppe sind vor allem Geschäfts- und Städtereisende, Erstere machen etwa einen Anteil von 65 Prozent aus«, sagt Balan, der das Familienunternehmen zusammen mit Schwiegersohn Arthur Litvin leitet. Die Appartements sollen aber auch Familien locken. Das Zaren-Thema setzt der in Odessa geborene Balan, der auch für das gesamte Design des Hauses verantwortlich zeichnet, unter anderem mit den Hausfarben Rot und Gold, mit Kristallleuchtern im Restaurant, goldenen Spiegeln, Wurzelholzapplikationen an den Möbeln sowie mit zahlreichen Fotos der Zarenfamilie in den Fluren und Zimmern um. Die Blinis mit Forellenkaviar, die es zum Frühstück gibt, oder der Samowar auf dem Buffet sind Besonderheiten, die dem von Resident Manager Martin Stamm geführten Zarenhof eine persönliche Note geben. Sogar einen Zarenhof-Wein gibt es, aus der Rotwein-Traube Saperavi aus Ost-Georgien. Und einige der 20 Mitarbeiter sprechen auch Russisch. Dennoch geht Balan mit seiner Zaren-Leidenschaft nicht dogmatisch um. Kann er sein Faible für Russland weitergeben – gut, wenn nicht – auch gut. Denn erst einmal ist das Vier-Sterne-Haus ein Stadthotel mit einer zweckmäßigen wie praktischen Grundausstattung und relevanten Komfort-Zugaben: kostenfreies WLAN im gesamten Haus, HDTV-Geräte und HD-Programme und große Kosmetikspiegel in den Bädern. Auch die Nachtruhe ist garantiert: Alle Zimmer gehen zum Hof hinaus, da sie sich im Seitenflügel und im Hinterhaus befinden. Im Vorderhaus werden nur Lobby und Restaurant vom Zarenhof genutzt, im übri- TOP-PARTNER gen Teil befinden sich weiterhin ZARENHOF HOTEL BERLIN-FRIEDRICHSHAIN Mietwohnungen. Über die Investitionssumme und den RevPAR spricht Alex-Roman Balan indes nicht. Er verrät nur soviel: Mit der Eröffnung sei er sehr zufrieden gewesen. MANUELA BLISSE


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TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

Residieren hinter schwedischen Gardinen Wo 1801 der Räuberhauptmann Franz Troglauer auf sein Todesurteil wartete, wo der Arzt und Literat Oskar Panizza wegen Blasphemie einsitzen musste, können sich heute Menschen freiwillig »einbuchten« lassen. Unter dem Motto »Geschichte erleben« eröffnet im April als Hotel Fronfeste das ehemalige Gefängnis im oberpfälzischen Amberg

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hatte, gelangte sie schließlich in den Besitz Anno 1699, Sir Isaac Newton hatte geravon Gerald Stelzer. de den Sextanten erfunden, nahm das GeDem heutigen Besitzer, Hoteldirektor fängnis im historischen Zentrum Ambergs und Geschäftsführer war bei der ersten Bemit zunächst nur acht Zellen seinen Betrieb gehung sofort klar: Das wird ein Hotel. Der auf. Auf engstem Raum, hinter dicken Mauweitgereiste Unternehmer sah mit dem ern und schweren Eichen- und Eisentüren Einstieg in die Hotellerie eine gute Gelesaßen bis 1935 Verbrecher bei Wasser und genheit, sesshaft zu werden. Und so kaufte Brot ein, ehe das Gebäude zum Untersuer gemeinsam mit zwei weiteren Gesellchungsgefängnis umfunktioniert wurde. schaftern 2007 das ehemalige Gefängnis Schlechte hygienische Zustände, mangelnund baute es in ein Themenhotel mit de Sicherheitseinrichtungen und neue AufKnast-Charakter um. lagen des StrafvollzugsTOP-PARTNER HOTEL Aus den einstigen gesetzes beendeten die FRONFESTE AMBERG Kerkern sind bis heute lange Gefängnistradition insgesamt elf Zimmer Mitte der 1960er-Jahre – entstanden – »Doppelzu teuer wäre ein umfaszellen«, »Zellensuiten« sender Umbau geworund eine »Einzelzelle«. den. Nachdem die FronDer helle beigefarbene feste dann mehrmals den und der dunklere CapEigentümer gewechselt


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Energieeffiziente Schwimmbadtechnik

pelzellen« – bestehend aus Schlaf- und Badezimmer – sowie in den zwei »Zellensuiten« mit zusätzlichem Wohnzimmer, für die zwei bzw. drei Zellen zusammengelegt wurden. Diese verfügen über Doppelbett, Tisch, Stuhl, WLAN, Flat–Screen sowie Dusche und Fön im Badezimmer. »Nach jeder Nacht werden wir die Gäste befragen, ob sie etwas Schönes geträumt haben«, scherzt Stelzer. Die »Henkersmahlzeit« in Form eines Buffets wird im Frühstücksraum, dem puccino-Ton vermitteln eine angenehme ehemaligen Untersuchungszimmer des Atmosphäre in den doch recht niedrigen, Gefängnisses, serviert. Anschließend könengen und höhlenartigen Räumen. Erhalnen die »Insassen« ein paar Runden ten blieben die schweren Eichentüren mit »Knast-Land-Fluss« spielen und sich über Scharnieren und der ein paar hundert Delikte, Motive, Tatort und Fluchtwagen Jahre alte dunkle Holzfußboden. Vereinaustauschen. zelt finden sich in den Zimmern noch alte Doch wer soll den freiwilligen Vollzug Kanonenöfen; geheizt wird mit diesen alin der Zelle – inklusive Wasser und Brot – lerdings nicht mehr. Für die wohlige Wärbuchen? »Zielgruppe unseres Hotels sind me sorgen hingegen Fußbodenheizung im Sommer Fahrradfahrer, denn wir lieoder Heizkörper. gen hier direkt am Fünf-Flüsse-Radweg«, In der bis dato einzigen »Einzelzelle«, erklärt Stelzer. In den kühleren Monaten die bereits ab 49 Euro buchbar ist, soll die Fronfeste auch Anziehungspunkt kommt »Gefängnis-Feeling« auf: Auf etwa für Firmen sein, die zehn Quadratmetern dort Seminare abhalten befindet sich das Bett, Hotel Fronfeste können und denen die nur ein paar Schritte »Rast im Knast« ein bevon der Toilette und Fronfestgasse 8 sonderes Tagungs-Erden Waschmöglich92224 Amberg lebnis bietet. keiten entfernt. Wenig Telefon 09621-179552 Bis die unter DenkLicht fällt durch das www.hotel-fronfeste.de malschutz stehende kleine vergitterte FensKategorie Themenhotel Fronfeste diesen ganz ter, ein Fernseher fehlt. General Manager Gerald Stelzer besonderen Erlebnis»Dafür gibt’s ein StrafInvestitionsvolumen 1,5 Mio ¤ charakter ermöglichen gesetzbuch zu lesen«, Logis 11 Zimmer und Suiten konnte, war es ein lanso Stelzer. Etwas mehr ger Weg: »Man bePreise EZ ab 49 ¤, DZ ab 79 ¤, Luxus findet sich dagekommt auf nahezu alles »Zellensuiten« ab 99 ¤ gen in den acht »DopSo wie in der spartanischen »Einzelzelle« (li.) erinnert im Hotel Fronfeste auch innen noch so manches an ein Gefängnis; dem freundlichen Frühstücksraum (Mitte) ist seine Vergangenheit als Untersuchungszimmer allerdings nicht mehr anzusehen

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TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS IN KÜRZE

Auflagen. Das Wichtigste ist immer der Spagat zwischen dem Brandschutz und dem Denkmalschutz«, erläutert Stelzer eine der Schwierigkeiten, die es in den Griff zu bekommen galt und weshalb die im vergangenen Oktober geplante Eröffnung verschoben werden musste. Trotz dieser Probleme werden die Baumaßnahmen in der Fronfeste weitergehen. Dabei kommt es vor allem auf die Wünsche der Gäste an: »Wollen sie die Günstigschiene oder eher Luxus? Je nachdem, was mehr gebucht wird, so werden wir dann im oberen Bereich der Fronfeste weitermachen«, erklärt Stelzer die Pläne. Bis zum nächsten Jahr sollen im Obergeschoss bis zu 20 weitere Zellen entstehen. In der ehemaligen »Torturzelle« im Keller des Gebäudes soll noch in diesem Jahr eine Bar in Betrieb genommen werden, über die man dann in den rund 400 Quadratmeter großen Innenhof gelangt. Dort ist ein Biergarten für rund 100 Gäste und eine Kleinkunstbühne geplant. Auch die ehemalige »Todeszelle« soll einer neuen Funktion zugeführt werden: In ihr werden künftig recherchierte Geschichte und Geschichten rund um das ehemalige Gefängnis präsentiert, ein Projekt, das auch von der EU gefördert wird. In einer weiteren Dokumentationszelle im Keller werden alte Ketten, Fuß- und Handschellen sowie eine marode Gefängnistür ausgestellt, ein Anlaufpunkt unter anderem auch für Teilnehmer der Stadtführung »Mit dem Henker durch Amberg«. ANJA KAHLER

INLAND

Zimmerzahl: 252 Kontakt: 089-630020, www.accorhotels.com

smart-hotel-spo/ St. Peter-Ording

ibis budget Hamburg

Kategorie: Stadthotel

Kategorie: Stadthotel

Eröffnung: März 2013

Eröffnung: 2014

Zimmerzahl: 18

Zimmerzahl: 196

Beschreibung: 24-Stunden-

Kontakt: 089-630020,

Check-In, Automaten für

www.accorhotels.com

Getränke und Snacks Kontakt: 04863-9504433,

AUSLAND

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Eröffnung: 15. März 2013

Indigo Barcelona – Plaza Catalunya/ Spanien

Zimmerzahl: 100

Kategorie: Boutiquehotel

Beschreibung: in der Nähe

Eröffnung: Februar 2013

des Hauptbahnhofes gelegen;

Zimmerzahl: 77

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Beschreibung: Restaurant,

Frühstücksraum

Cocktail Lounge, Poolterrasse

Kontakt: 0421-619580,

Kontakt: 069-2740140,

www.hotelbb.de

www.ihg.com

Hotel am Molkenmarkt/Brandenburg Eröffnung: Juni 2013

Ritz-Carlton Abu Dhabi, Grand Canal/Vereinigte Arabische Emirate

Zimmerzahl: 37,

Kategorie: Strandhotel

1 Appartement

Eröffnung: März 2013

Beschreibung: Restaurant,

Zimmerzahl: 447 Zimmer

Bar, 2 Konferenzräume,

und Suiten, 85 Villen

Veranstaltungsraum, Außen-

Architektur: inspiriert von

terrasse

den Bauten Venedigs des 15.

Kontakt: 03381-229906

bis 17. Jahrhunderts

B&B Hotel Bremen Kategorie: Stadthotel

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Kategorie: Stadthotel

Beschreibung: 10 Restaurants

Hotel am Steinplatz/ Berlin

und Bars, Außenpool

Kategorie: Stadthotel

14 Konferenzräume, Fitness-

Eröffnung: Herbst 2013

club, Kids Club

Zimmerzahl: 87, davon

Kontakt: 06196-4962750,

3 Suiten

www.ritzcarlton.com

(1600 qm), Ballsaal (1550 qm),

Beschreibung: in einem hisuntergebracht; Restaurant,

A&O Wien Hauptbahnhof/Österreich

Lobby Lounge & Bar, Spa,

Kategorie: Hostel und Stadt-

Fitnessraum, Tagungsmög-

hotel

lichkeiten

Eröffnung: März 2013

Kontakt: 06196-4962700,

Zimmerzahl: 297

www.marriott.com

Beschreibung: am Haupt-

torischen Gebäude von 1907

Designers and Manufacturers since 1950: BECHER Textil- & Stahlbau GmbH Gewerbeparkstrasse 34 • +49-2265-998-0 D-51580 Reichshof-Wehnrath (Cologne distr.) info@bahama.de • www.bahama.de



44 TOP HOTEL | 4 /2013 

bahnhof; »SkyBar« auf dem

MADE IN GERMANY



ibis Hamburg

Dach, Kid’s Corner, Lounge TV

Kategorie: Stadthotel

Kontakt: 0800-2226714,

Eröffnung: 2014

www.aohostels.com


Park Hyatt Mallorca/Spanien

Kategorie: Hostel und Stadthotel

Eröffnung: 2015

Eröffnung: März 2013

Zimmerzahl: 142

Zimmerzahl: 121

Architektur: im Stil eines typisch

Beschreibung: am Hauptbahnhof; Bar, Kid’s

mallorquinischen Dorfes

Corner, Lounge TV

Beschreibung: nahe der Stadt Artá gelegen;

Kontakt: 0800-2226714, www.aohostels.com

2 Restaurants, mehrere Bars, Veranstaltungs-

Kategorie: Strandhotel

fläche (1200 Quadratmeter), angrenzender

Rambutan Resort Phnom Penh/Kambodscha

18-Loch-Golfplatz Kontakt: 06131-9731234, www.hyatt.com

Kategorie: Boutiquehotel Zimmerzahl: 19, davon 1 Suite

Swissôtel Jadaf Dubai/ Vereinigte Arabische Emirate

Beschreibung: Zimmer teilweise mit Freiluft-

Kategorie: Luxushotel

Badewanne, tropischer Garten mit Salzwasser-

Eröffnung: Anfang 2016

Pool, Pool-Bar, Restaurant, Wellnessbereich

Zimmerzahl: 280 Zimmer und Suiten

Kontakt: +855(0)12-963544,

Beschreibung: 4 Restaurants, »Pürovel Spa &

www.rambutanresort.com

Sports«, Meeting- & Konferenzräume, Ballsaal

Eröffnung: Frühjahr 2013

Kontakt: 06172-171834, www.swissotel.com

Aman Canal Grande Venedig/ Italien

Fairmont Bali/Indonesien

Kategorie: Stadthotel

Kategorie: Luxushotel

Eröffnung: Juni 2013

Eröffnung: 2016

Zimmerzahl: 24 Suiten

Zimmerzahl: 170 Zimmer, Suiten und private

Beschreibung: in zwei historischen Palazzi

Residenzen

gelegen; Dining- und Lounge-Bereiche, Salon,

Beschreibung: mehrere Restaurants und Bars,

Bar, Bibliothek, Spielzimmer, Veranstaltungs-

Spa, 18-Loch-Golfplatz, Indoor- und Outdoor-Ver-

raum, Dachterrasse, Spa

anstaltungsflächen, Privatstrand mit Beachclub

Kontakt: +65-68832555, www.amanresorts.com

Kontakt: 06172-171834, www.fairmont.com

Nikki Beach Resort & Spa Bodrum/Türkei

Fairmont Quasar Istanbul/Türkei

Kategorie: Strand- und Boutiquehotel

Eröffnung: 2016

Eröffnung: 2014

Zimmerzahl: 216

Zimmerzahl: 57 Suiten und Villen

Beschreibung: im Bezirk Sisli gelegen; Lounges,

Beschreibung: Bistro, Lounge, Tagungräum-

Restaurants, Veranstaltungsfläche (2000 qm),

lichkeiten im Innen- und Außenbereich

»Willow Stream Spa«, Fitnessbereich, Meeting-

(350qm), Fitness- und Spabereich (1000 qm),

räumlichkeiten

Infinity-Pool

Kontakt: 06172-171834, www.fairmont.com

Kategorie: Stadthotel

Architektur: GAD, Istanbul Kontakt: +961-1990516, www.nikkibeachhotels.com

Four Seasons Resort Cesme/Türkei Kategorie: Strandresort

JW Marriott Venice Resort & Spa/ Italien

Eröffnung: 2016

Kategorie: Luxushotel

Beschreibung: auf der Cesme Halbinsel gelegen;

Eröffnung: 2014

Sport- und Fitnesseinrichtungen, Spa mit

Zimmerzahl: 266 Zimmer und Suiten

Thermalbecken und Hammam

Innendesign: Matteo Thun & Partners, Mailand

Kontakt: +41-22-7078282, www.fourseasons.com

Zimmerzahl: 130 Suiten, 16 private Villen

Beschreibung: auf der Privatinsel Sacca Sessola in der Bucht von Venedig gelegen; Fitnessclub,

Mövenpick Makati/Philippinen

Spa, 3 Swimmingpools, Restaurants und Bars,

Kategorie: Tagungshotel

Kirche für Trauungen, Veranstaltungs- und

Eröffnung: 2016

Konferenzräumlichkeiten (1200 qm),

Zimmerzahl: 304 Zimmer & Suiten, 250 private

Kontakt: 06196-4962700, www.marriott.com

Wohneinheiten

www.allcorporateproducts.de

A&O Graz Hauptbahnhof/ Österreich

FASHION FOR PROFESSION. NEUE KOLLEKTION

Neue Hotels_4 08.04.13 09:11 Seite 45


Neue Hotels_4 08.04.13 09:11 Seite 46

TOP-HOTELLERIE NEUE HOTELS

Beschreibung: am Picar Place im Zentrum von Makati City; 3 Restaurants, Bankettraum, Bar mit Entertainment-Lounge, Ballsaal (1200 qm),

INSOLVENZEN +++ INSOLVENZEN

Veranstaltungsräume Kontakt: 06171-500677, www.moevenpick-hotels.com

Swissôtel Riviera Tower Kasan/Russland

+++ Über das Vermögen der Hotel Restaurant Südpfalz-Terrassen UG, Winzergasse 42, 76889

Kategorie: Luxushotel

Gleiszellen-Gleishorbach, ist am 19. Februar 2013 am

Eröffnung: 2016

Amtsgericht Landau in der Pfalz das Insolvenzverfahren

Zimmerzahl: 211 Zimmer & Suiten

eröffnet worden.

Beschreibung: im Stadtzentrum Kasans; Restaurants, »Pürovel Spa & Sports« (1500 qm), In- & Outdoorsport, Ballsaal, Tagungsräume Kontakt: 06172-171834, www.swissotel.com

Grand Hyatt Dschidda/Saudi-Arabien

+++ Am 01. März 2013 wurde am Amtsgericht Duisburg über das Vermögen der Haus Elmer Hotel und Re-

Kategorie: Luxushotel

staurant GmbH, An der Klosterkirche 12, 46499

Eröffnung: Anfang 2016

Hamminkeln, gesetzlich vertreten durch die Ge-

Zimmerzahl: 400, davon 48 Suiten Beschreibung: im Stadtzentrum gelegen; 3 Restaurants, 2 Lounges, Tagungs- und Veranstaltungsräume, Spa, Fitnesscenter

schäftsführerinnen Marina Cladders und Michaela Kannenberg, das Insolvenzverfahren eröffnet.

Architektur: Skidmore, Owings & Merrill LLP Kontakt: 06131-9731234, www.hyatt.com

+++ Über das Vermögen der Hotel Klee am Park GmbH & Co. Betriebs-KG, Parkstraße 4, 65189 Wiesbaden, vertreten durch den persönlich haftenden

ANZEIGEN

Gesellschafter Hotel am Park GmbH und den Geschäftsführer Richard Lewinsky, ist am 1. März 2013 am Amtsgericht Wiesbaden das Insolvenzverfahren eröffnet worden.

+++ Am Amtsgericht Neubrandenburg wurde am 1. März 2013 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Mirower Hotelbetriebs UG, Rudolf-Breitscheid-Straße 49, 17252 Mirow, eröffnet.

+++ Über das Vermögen der Fa. THF Hotel- und Gaststättenbetriebs GmbH, Im Markthof 2, 63776 Mömbris, ist am 1. März 2013 das Insolvenverfahren am Amtsgericht Aschaffenburg eröffnet worden.

C?JAB;?D;D8u:;HD =HzII;P;?=;D =uIJ;8u:;H:;H8;IED:;H;D7HJ 8;H7JKD=ÖFB7DKD=Ö87K

+++ Über das Vermögen der Schlosshotel Bergzaberner Hof Betriebs GmbH, vertreten durch die persönlich haftende Geschäftsführerin Marion Merk, läuft seit 8. März 2013 beim Amtsgericht Landau ein Verfahren zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

MMM$AE;D?=#87;:;H$:; J;B;<ED&) +( &+,& )&

46 TOP HOTEL | 4 /2013

Quelle: www.insolvenzbekanntmachungen.de; Justizministerium NRW

TH


pepXpress_4.13 08.04.13 09:18 Seite 47

Travel Insider Tours

UNSER TIPP: Nordeuropa AIDAbella ab/an Warnemünde & Hotel Neptun***** Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit zwischendurch und erleben Sie eine abwechslungsreiche Kurzreise mit AIDA. Lernen Sie die norwegische Hauptstadt Oslo, die dänische Metropole Kopenhagen und das Ostseebad Warnemünde ein wenig näher kennen. • 1 Nacht inklusive Frühstück in Warnemünde • 4 Nächte an Bord inklusive Vollpension • Highlights: Oslo & Kopenhagen

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USA – Hawaii

Mauritius

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Boerse_4 08.04.13 09:20 Seite 48

MARKT INTERNATIONALE HOTELAKTIENBÖRSE

Der Faktor Liquidität An den Aktienmärkten wurde die durch die Zypern-Ereignisse erneut an die Oberfläche gespülte Euro-Krise nur kurz als Störfaktor wahrgenommen; die Überflutung der Kapitalmärkte mit billigem Geld durch die Notenbanken ist nach wie vor der wichtigste Faktor für die Kurse. Ungeachtet des bereits erfolgten Kursaufschwungs wird Hotel- und Tourismusaktien wegen des »Sicherheitsnetzes Liquidität« weiter ein enormes Potenzial zugeschrieben von JONAS DOWEN & URS GOLI RESMO or allem die zunehmende Reiselust von bisher nicht zu den TopTouristen zählenden Chinesen und Indern sorgt für eine Menge Fantasie. Analysten rechnen damit, dass die Nachfrage nach Hotelzimmern in den kommenden Jahren weltweit stärker steigen wird als das Angebot, sodass die Hotelunternehmen vermutlich in der Lage sein werden, höhere Preise am Markt durchzusetzen. So haben Fachleute errechnet, dass sich im asiatisch-pazifischen Raum derzeit rund 1780 neue Hotels mit etwa 380.000 Zimmern in der Pipeline befinden. Im stärker gesättigten europäischen Markt werden nach Berechnungen von Smith Travel Research 850 neue Hotels mit 140.000 Zimmern geplant und im Mittleren Osten/Afrika liegt die Zahl der avisierten neuen Hotels bei 490 Anlagen mit etwa 120.000 Zimmern.

V

Deutschland & Europa Gute Nachrichten für die deutsche Hotelbranche: Das Gastgewerbe hat im Januar nominal 2,8 % und real 0,3 % mehr umgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe lag nach Angaben von Destatis nominal 3,6 % und real 1,0 % höher als im Vorjahresmonat. Ausländische Großinvestoren zeigen verstärktes Interesse am europäischen Hotelmarkt. Das gilt sowohl für Private-EquityUnternehmen als auch für Real Estate Investment Trusts aus den USA, die auf hohen Barmitteln sitzen. Nach Andreas Gravenhorst von Clifford Chancen haben auch russische Kapitalanleger einen Blick auf Europa geworfen. Sie seien bereit, für TopAdressen Preisaufschläge zu zahlen. Rekordniedrige Zinsen gelten als treibende Kraft hinter dem Interesse der Anleger. 48 TOP HOTEL | 4 /2013

Katalysator der Entwicklung in der Touristik in den kommenden Jahren könnten niedrigere Energiepreise sein. Nach der Energie-Revolution in den USA wird inzwischen auch stärker in Europa darüber nachgedacht, Schiefergas- und SchieferölVorkommen zu erschließen. Das dürfte ein stark steigendes Angebot bewirken und die Preise für Rohöl, Erdgas, Benzin und Kerosin unter Druck bringen. Da Energie ein bedeutender Kostenfaktor für Fluglinien, Autos, Bahn und die Hotelbranche ist, werden rückläufige Energiekosten konjunkturelle Impulse freisetzen. Bei der Deutschen Lufthansa machen die Treibstoffkosten etwa ein Fünftel der Betriebskosten aus; rückläufige Kerosinpreise würden sich positiv auf das Ergebnis auswirken. Ungeachtet davon spricht die Lufthansa von einer schwierigen ökonomischen Zukunft und macht ihr Ergebnis für das laufende und kommende Jahr nicht zuletzt von der Höhe der Restrukturierungskosten abhängig. Das Unternehmen hat die Freisetzung von 3500 Mitarbeitern angekündigt. »Wir sollten unsere Erwartungen nicht zu hoch schrauben«, warnte Vorstandschef Christoph Franz.

Vorsichtige Bewertung: Die Aktie von ACCOR (WKN: 860206) wurde von »kaufen« auf »halten« zurückgestuft

Nordamerika & Rest der Welt »US-Hotels werden ihren Aktionären auch 2013 Freude machen.« Für William A. Crow, Analyst des für seine Treffsicherheit bekannten Finanzhauses Raymond James & Associates (RJA), verdienen Hotelaktien weiterhin eine starke Gewichtung. In den USA wird die Nachfrage nach Hotelzimmern auch wegen der vereinfachten Visa-Abwicklung seiner Ansicht nach um 1,5 - 2,5 % steigen. »Die RevPARKennziffer der US-Hotels wird zwischen 4,5 und 6,5 % zulegen«, sagte Crow auf einer Finanzkonferenz in Orlando. Seine Favoriten sind Starwood und Pebblebrook Hotel Trust sowie Host Hotels & Resorts. Auch Top-Manager der Hotelfirmen zeigten sich sowohl auf der RJA-Konferenz als auch auf der Hunter Hotels Conference in Atlanta positiv gestimmt. »In Sachen RevPAR-Wachstum dürfte das Jahr 2013 ebenso stark ausfallen wie 2012 und 2011«, blickt Wayne Goldberg von La Quinta Inns & Suites zuversichtlich in die Zukunft. Von den Wachstumsperspektiven will auch Eric Danziger profitieren: Der Vorstandschef und Präsident von Wyndham sorgte dafür, dass 2012 mehr neue Hotelzimmer eröffnet wurden als je zuvor in der Geschichte des Unternehmens. Ende 2012 befanden sich 930 Hotels mit 110.700 Zimmern in der Pipeline; davon sind 59 % noch in der Bauphase. Arne Sorenson, Präsident von Marriott, weist auf einen anderen wichtigen Aspekt hin: Die Regierung Obama betrachte die Touristik als Wachstumsmarkt. Jedes Jahr besuchen 65 Mio Menschen die USA. »Barack Obama würde es gern sehen, wenn diese Zahl bis zum Jahr 2021 auf 100 Mio steigt«, so Sorenson.


Boerse_4 08.04.13 09:20 Seite 49

TImmer mehr Hotelgesellschaften suchen nach Synergien. So auch / Marriott; denn die Kette hat durch die mit der skandinavischen Ikea-Gruppe eingegangene Kooperation für Schlagzeilen gesorgt. Über das Konzept der Zusammenarbeit zeigte sich MarriottFinanzchef Carl Berquist begeistert. Jetzt sucht auch John Mackey, Mitgründer der Vollwertnahrungs-Kette »Whole Foods«, den Kontakt zu Hotelgruppen. Denn er möchte sein in mehr als 350 US-Filialen umgesetztes »Gesund essen«-Konzept auf andere Bereiche des Lebens übertragen und gemeinsam mit einem Hotelunternehmen »Whole-Food-Gesundheitshotels« auf die Beine stellen. Nicht nur Asien, sondern auch Afrika gilt bei den Hotelkonzernen als interessanter Wachstumsmarkt. Ungeachtet der politischen Fragezeichen und der infrastrukturellen Schwächen wird der Hotellerie auf dem Kontinent ein stabiles Wachstum zugetraut. Der IWF geht für 2013 von einem 5,8%-igen Wachstum aus, wobei der Touristik eine Führungsrolle zugeschrieben wird. Nach Berechnungen der UN World Tourism Organization ist die Zahl der Touristen in Afrika 2012 um 5 % auf 52 Mio angestiegen. Da mit einer Beschleunigung dieses positiven Trends gerechnet wird, ist die Zahl der geplanten Hotelzimmer für das laufende Jahr um 16 % gestiegen. Die großen Ketten wie Marriott, Starwood, Hilton und Accor sehen für ihr Unternehmen eine Zukunft auf dem afrikanischen Kontinent: »Nigeria, Äthiopien, Kenia und Südafrika – all das sind für uns sehr attraktive Märkte«, sagt Marriott-Chef Arne Sorensen in Atlanta.

Hotelfinanzierungen Die Lage an der »Zinsfront« hat sich kaum verändert: Die Geldund Kapitalmarktzinsen befinden sich auf historischen Tiefständen, die Beschaffung von Fremdkapital ist nach wie vor kostengünstig, allerdings werden Unternehmen bei ihren Finanzierungsbemühungen dadurch ausgebremst, dass Geschäftsbanken risikoavers sind und ihre günstigen Refinanzierungskosten oft nicht an Kunden weiterreichen. In der Touristik gab es zuletzt folgende Eigenkapital- und Fremdkapital-Transaktionen : Air Berlin: Die Tochter der deutschen Fluggesellschaft emittiert Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 140 Mio €. Die sechsjährigen Titel sind mit einem Kupon von 6 % p.a. ausgestattet. Der anfängliche Wandlungspreis der Schuldverschreibungen beträgt 2,82 €. Großaktionär Etihad Airways PJSC hat sein Zeichnungsrecht voll ausgeschöpft. Credit Suisse Securities, Commerzbank und quirin bank betreuen die Wandelanleihe. Thomas Cook Group: Die britische Touristikfirma will sich über die Ausgabe neuer Aktien mehr als 400 Mio Pfund Sterling an neuem Eigenkapital beschaffen, wie aus Londoner Finanzkreisen zu hören ist. Details der Transaktion wurden bisher noch nicht bekannt.

Kaufen oder nicht kaufen? Accor S.A.: Bei den Analysten der Société Générale wird die Aktie des Konzerns nach dem vorausgegangenen Kursanstieg etwas vorsichtiger betrachtet. Aus diesem Grund wird die Einstufung der Aktie von »kaufen« auf »halten« gesenkt. TH

Die Hotelbranche im Spiegel der Börse Unternehmen

Währung

Air Berlin Aovo Touristik Design Hotel AG hotel.de AG IFA Hotel & Touristik Deutsche Lufthansa AG Travel Viva TUI AG Boyd Gaming Caesars Entertainment Carnival Cruises Chesapeake Lodging Choice Hotel (The Walt) Disney Co. Ryman Hospitality Prop**** Host Hotels & Resorts Inc. Hyatt Hotels Corp. Las Vegas Sands LogdeNet Entertainment Loews Corporation MGM Mirage Marriott International Marriott Vacation Worldw. MHI Hospitality Morgans Hotel Group Orient Express Hotels Starwood Vail Resorts Wyndham Worldwide Wynn Resorts Compass Group InterContinental Hotels Group Millennium & Copthorne Peel Hotels Rank Group Thomas Cook Group plc Kuoni Reisen Sunstar Holding Victoria Jungfrau

Aktienkurs 22.02.2013

Aktienkurs Veränderung 22.03.2013 in %

Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro

2,45 1,20 0,70 28,60 7,84 15,10 11,20 7,95

2,55 1,20 0,77 26,70 8,10 15,67 11,90 8,19

4,08 0,00 10,00 -6,64 3,32 3,77 6,25 3,02

US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar US-Dollar

6,60 11,59 34,99 22,08 37,00 54,25 43,81 16,89 40,62 50,73 0,02 43,68 12,42 39,49 39,93 3,20 5,00 10,66 60,05 55,77 58,38 117,34

7,50 16,38 34,04 22,65 40,44 56,78 45,94 17,00 42,45 53,84 0,016 43,98 13,06 39,85 42,82 4,04 6,00 9,81 60,78 60,68 62,52 122,08

13,64 41,33 -2,72 2,58 9,30 4,66 4,86 0,65 4,51 6,13 -20,00 0,69 5,15 0,91 7,24 3,34 20,00 -7,97 1,22 8,80 7,09 4,04

Pence Pence Pence Pence Pence Pence

799,00 1940,00 531,00 45,50 164,30 94,00

832,50 1928,00 564,50 43,00 176,00 111,70

4,19 -0,62 6,31 -5,49 7,12 18,83

sfr sfr sfr

292,25 1025,00 195,00

281,00 968,00 193,00

-3,85 -5,56 -1,03

Accor Club Méditerranée Euro Disney SCA Les Hotels Baverez S.A.*

Euro Euro Euro Euro

28,22 14,10 4,90 30,00

27,40 14,00 4,86 30,53

-2,91 -0,71 -0,82 1,77

Sol Meliá S.A. N.H. Hoteles S.A.

Euro Euro

6,17 3,19

5,46 2,42

-11,51 -24,14

Rezidor Hotel Group

Schwedenkrone

31,40

29,90

-4,78

Orbis

Polnische Zloty

36,50

36,00

-1,37

Forint

2905,00

3070,00

5,68

Fujita Kanko Tourist Kyoto Hotel Agora Hospitality***

Yen Yen Yen

295,00 375,00 33,00

434,00 390,00 36,00

47,12 4,00 9,09

Hotel Royal Mandarin Oriental OUE - Overseas Union

Singapur-$ Singapur-$ Singapur-$

2,94 1,60 2,85

2,91 1,68 3,12

-1,02 5,00 9,47

Great Eagle Hotels HK & Shanghai Hotels Miramar Hotels Regal Hotels International Shangri La Asia Ltd. Wharf Holdings

Hongkong-$ Hongkong-$ Hongkong-$ Hongkong-$ Hongkong-$ Hongkong-$

32,25 13,08 11,38 3,78 17,94 64,60

31,50 13,36 11,34 3,69 16,54 63,05

-2,33 2,14 -0,35 -2,38 -7,80 -2,40

Danubius Hotels

Hotel Leela Venture Ltd.

Indische Rupie

24,80

20,95

-15,52

City Lodge Tsogo Sun Holdings Ltd** SAB Miller Sun International

Südafrika-Rand Südafrika-Rand Südafrika-Rand Südafrika-Rand

110,00 23,38 435,99 95,44

101,16 24,24 484,38 101,16

-8,04 3,68 11,10 5,99

798,93 14512,00 7911,35 358,75 1017,80

4,51 3,65 3,26 2,07 4,32

AKTIEN-INDIZES ZUM VERGLEICH

Dow Jones Hotelindex Dow Jones Industrials Deutscher Aktienindex MS-Weltbörsenindex S&P Casino Index

US-Dollar US-Dollar Euro US-Dollar US-Dollar

* einst unter Hotel Regina S.A. firmierend ** einst unter Gold Reef Casino Resorts firmierend *** einst unter Tokai Kanko firmierend **** fusioniert mit Gaylord Entertainment

764,42 14000,57 7661,91 351,49 975,66

Quelle: FinMedia AG – Oberiberg

4 /2013 | TOP HOTEL 49


Fairmas_4 08.04.13 09:27 Seite 50

MARKT TRENDBAROMETER

Das Düsseldorfer Drupa-Loch Schon heute die Entwicklung des Marktes von morgen kennen – das ist die Intention des Trendbarometers der Fairmas Gesellschaft für Marktanalysen mbH, exklusiv in Kooperation mit Top hotel. Diese Ausgabe im Fokus: der Hotelmarkt in Düsseldorf

Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres

Das vergangene Jahr geht aus touristischer Sicht in die Geschichte der Landeshauptstadt ein: Erstmalig wurden mehr als vier Millionen Gästeübernachtungen gezählt, was einem Plus von 5,5 Prozent entspricht. Die Anzahl der Gästeankünfte stieg

gar um 6,8 Prozent auf rund 2,5 Millionen und bei den Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland verzeichnete die Landeshauptstadt ein Plus von fast sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Quellmärkt mit hohem Wachstumspotenzial taten sich

Durchschnittliche Auslastung Abweichung gegenüber Vorjahr in Prozent

21,2

▲ 10,2 -5,2♦ ▲ -7,3

-0,9

▲ ♦

-1,0

3,5 -2,8

▲ ♦

♦ ▲

1,1

3,4

-3,1

♦ -5,2

1,7

♦ ▲ -0,1

7,8 2,3

-1,6

-5,7

♦ ▲

-1,4

-2,9

-8,6

-13,9

4,9

♦ -20,1

Jul

Aug

Sept

Oct

Nov

Dec

Jan’13

Feb’13

26,3

1,9

♦ ▲

-0,3

♦ 1,0

1,6

Mar’13 Apr’13

May’13

Jun’13

▲ Vorheriger Forecast vom 5.3.2013

Durchschnittlicher Zimmerpreis Abweichung gegenüber Vorjahr in Prozent

17,5 8,4

▲ ♦ -14,8

♦▲

15,5

6,5

13,2

9,9

▲ 2,0

0,3

▲ -9,1

-16,5

▲ ♦

4,1

7,2

♦ 6,6

1,4

-17,2

-20,3

48,4

♦ ▲ -51,5 Jul

Aug

Sept

Oct

Nov

Dec

Jan’13

Feb’13

Mar’13 Apr’13

May’13

Jun’13

♦ Aktueller Forecast vom 3.4.2013

Durchschnittlicher RevPAR Abweichung gegenüber Vorjahr in Prozent 29,0

16,5

▲ ♦

19,5 -19,2

10,0

15,6

5,5

3,5

6,5

▲ ♦

♦ ▲

3,9

2,1

1,4

14,4

19,8

♦ ▲

-21,3

-11,8

-26,1

▲ ♦

6,5

-1,8

11,9

0

-24,3

-58,3

▲ ♦ -58,8 Jul

Aug

Sept

50 TOP HOTEL | 4 /2013

Oct

Nov

Dec

Jan’13

Feb’13

Mar’13 Apr’13

May’13

Jun’13

vor allem Russland (+20,3 Prozent) und die Arabischen Golfstaaten (+39,7 Prozent) hervor. Kann die Mode-Metropole am Rhein diesen positiven Trend auch 2013 fortsetzen? Aktuell sieht es nicht ganz danach aus. So prognostizierte das Fairmas Trendbarometer bereits für den Monat März einen deutlichen Rückgang sowohl in der Belegung, als auch bei der durchschnittlichen Zimmerrate. Gegenüber 2012 macht sich hier das Fehlen der Messen »Wire & Tube« und »Metav« bemerkbar. Der Trend für April zeigt eine leichte Verbesserung in der Gesamtperformance, was vor allem daran liegt, dass in diesem Monat drei volle Businesswochen zur Verfügung stehen, was sich positiv auf die Entwicklung der Durchschnittsrate auswirkt. Da allerdings die Messe »Digimedia« aufgrund eines niedrigen Anmeldestands abgesagt worden ist, bleibt die Auslastung aktuell hinter dem Ergebnis des Vorjahrs zurück. Deutlich im roten Bereich ist die Prognose für Mai, sowohl was Belegung, (-20 Prozent), Zimmerpreis (-51 Prozent) als auch den RevPAR (-58,8 Prozent) anbelangt. Der Grund liegt auf der Hand: Im vergangenen Jahr wurde der Markt ganz entscheidend von der »Drupa« geprägt, die nur alle vier Jahre stattfindet. Darüber hinaus hat der Mai in diesem Jahr mehr Feiertage als im Vorjahr, was ebenfalls zu der besonders negativen Prognose beiträgt. Aufgefangen werden könnte das Düsseldorfer Drupa-Loch durch ein gutes JuniErgebnis – die aktuellen Belegungszahlen geben derzeit allen Grund zur Hoffnung. MH


YCG_4.13 08.04.13 09:28 Seite 51

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Veranstaltungsort des Grand Prix der Tagungshotellerie am 29. April 2013 ist der Europa-Park Rust

DIE BESTEN »AUSGEWÄHLTEN FAMILIENHOTELS ZUM WOHLFÜHLEN«

Auszeichnung der besten Tagungshotels 2013/2014

werden am 23. November 2010 im Phantasialand Brühl ausgezeichnet

Klaus Rödel Heimbs Kaffee GmbH & Co. KG

Sandra Baggeler wortMoment-Verlag

Erich Neuland Neuland GmbH & Co. KG

»Mit dem Grand Prix der Tagungshotellerie werden herausragende Hotels geehrt, die ihre Gäste rundum und erstklassig verwöhnen – ein Qualitäts anspruch, der ausgezeichnet zur Philosophie von Heimbs Kaffee passt. Als Partner der Spitzengastronomie engagieren wir uns gern für diesen Award und möchten dadurch alle Tagungshotels auch zukünftig zu einem deutlichen Qualitätsbekenntnis ermutigen.«

»Als junges Unternehmen freuen wir uns, uns den besten Tagungshotels zu präsentieren und unterstützen den diesjährigen Award sehr gern. Augenblicke der Ruhe und Entspannung finden Sie für Ihre Gäste beim wortMomentVerlag. Seien Sie neugierig! Besuchen Sie uns unter www.wortMoment.de. Wir gratulieren allen Preisträgern recht herzlich!«

»Neuland liefert maßgeschneiderte Lösungen an der spannenden Schnittstelle zwischen Kundenanforderung und Praxistauglichkeit im Bereich innovativer Dialogmöbel und individuell geplanter Multimedia-Ausstattungen. Wir sind erklärter Spezialist für die ganzheitliche Gestaltung von Seminar-, Konferenzund Tagungsräumen. Renommierte Tagungshotels vertrauen unserer Kompetenz – übrigens auch, wenn es um TopEquipment für kreative Kommunikation geht: vom Marker bis zur Pinnwand!«

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Rainer Bloch Philips Hospitality TV TP Vision Germany GmbH

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»Wir verstehen es als unsere Aufgabe, Hotels dabei zu unterstützen, ihren Gästen ein einzigartiges EntertainmentErlebnis mit Hilfe unserer Hotel-TVLösungen zu bieten. Zudem helfen wir Hoteliers, die Umwelt zu schonen und Kosten zu senken, da unsere Produkte energieeffizient und einfach in der Hand habung sind. Wir gratulieren allen nominierten Tagungshotels und den diesjährigen Preisträgern ganz herzlich!«.

»Mit dem Grand Prix der Tagungshotellerie werden besonders kompetente Hotels geehrt, die ihren Gästen einen RundumService für ihre Veranstaltungen liefern. Im B2B-Geschäft Tagungen spielen Qualität sowie Innovation eine herausragende Rolle. Dies passt ausgezeichnet zu unserem hohen Anspruch. Die WELT-Gruppe bietet täglich Qualitätsjournalismus – digital oder auf Papier – und ist dabei in vielen Bereichen innovativ. Wir gratulieren allen nominierten Tagungshotels und den diesjährigen Preisträgern sehr herzlich.«

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Rainer Stoll hat sein Ziel nie aus den Augen verloren; jetzt ist er angekommen â&#x20AC;&#x201C; selbstständig mit einer eigenen Hotelbetriebsgesellschaft in Indien

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DEUTSCHER GM IM AUSLAND MANAGEMENT

Der Stratege 14 Jahre war Rainer Stoll als Vertriebs- und Marketingchef aktiv am Aufbau der Althoff Hotel Collection beteiligt, heute etabliert der gebürtige Kölner mit den Seasons Hotels seine eigene Hotelgruppe in Indien. Zu verdanken ist dieser Umstand – neben einer gehörigen Portion Ausdauer und harter Arbeit – einer schicksalhaften Begegnung im beschaulichen Bremen

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uf der jährlichen internationalen Verkaufs - und Marketingkonferenz des SRS Steigenberger Reservation Service im Park Hotel Bremen begegnete Rainer Stoll 1992 dem indischen Hotelier Sunil Bhasin zum ersten Mal. Der Marketingfachwirt aus dem Rheinland und der Direktor des The Tudor New York verstanden sich auf Anhieb so gut, dass es für Stoll nur selbstverständlich war, Bhasin im Anschluss der Veranstaltung zu dessen nächsten Termin nach Düsseldorf mitzunehmen, lag die Stadt doch ohnehin auf seiner Strecke. Aus dem geschäftlichen Kontakt entwickelte sich schnell eine tiefe, bis heute anhaltende Freundschaft. Besuche im Big Apple und Gegenbesuche in Köln wurden vereinbart. »Wir hatten später auch mit Althoff einige Sales-Kontakte in New York, sodass wir die Verbindung ohne Weiteres aufrecht erhalten konnten.« 1996 wurde Stoll schließlich zu einer Familienhochzeit nach Indien eingeladen – eine Erfahrung, die sein Leben veränderte. »Ich fühlte mich von Anfang an wohl in Indien, flog immer wieder dorthin, lernte viele Einheimische kennen und knüpfte Kontakte. Indien wurde zu meiner zweiten Heimat«, erinnert sich der Rheinländer. Dass Rainer Stoll 13 Jahre später tatsächlich seine Zelte in Neu-Delhi aufschlug, überrascht insofern, als dass der

»Nach dem ersten Gespräch mit Thomas Althoff wusste ich: Da fühlst Du Dich wohl, das ist ein perfekter nächster Schritt.« 48-Jährige seiner rheinischen Heimat zu 100 Prozent verbunden war – ein »Kölsche Jung« eben. So spielten sich nahezu alle wichtigen Abschnitte seiner Karriere in der Rhein-Metropole ab. Bereits vor seiner Geburt nahm dies seinen Anfang, als sein Großvater noch im Kölner Dom Hotel angestellt war. Dessen Passion für das Gastgewerbe übertrug sich unter anderem durch Aufenthalte in deutschen Luxushotels auf den jungen Rainer Stoll, der sich folgerichtig nach dem Abitur für eine Ausbildung zum Hotelfachmann im Novotel Köln-West entschied – einem der ersten Häuser der Marke in Deutschland überhaupt. Während seiner Lehre profitierte er von der innovativen Accor-Philosophie, bei der die Azubis von Beginn an eng in die Hotelabläufe einbezogen wurden. »Später in der Berufsschule kam des Öfteren der Neid der Lehrlinge aus

den etablierten Fünf-Sterne-Hotels auf, die in den ersten anderthalb Jahren quasi nichts anderes tun durften, als Gläser und Besteck zu polieren.« Stoll hingegen zeichnete bereits im zweiten Lehrjahr für das gesamte Night Audit verantwortlich. Seinem ehemaligen Direktor Jürgen Georg blieb er auch nach der Ausbildung treu, eröffnete dieser doch kurze Zeit später für die Pullman-Gruppe das Altea Hotel Severinshof – und wollte Stoll als stellvertretenden Reservierungsleiter. Zwar hatte sich der Jung-Hotelier eigentlich schon für ein Studium an der Hotelfachschule Kempten entschieden, doch ein Hotel-Opening unter Jürgen Georg – »eine Koryphäe in der Kölner Hotellerie« – konnte und wollte sich Stoll nicht entgehen lassen. Aufgrund seines guten Organisationstalents, das der Reservierungszentrale der Pullman Hotels nicht verborgen geblieben war, folgte bereits ein Jahr später der nächste Schritt auf der Karriereleiter: Im Frankfurter Verkaufsbüro wurde Stoll für das Gruppengeschäft engagiert. Doch bereits nach kurzer Zeit machte sich das »Kölsche Herz« bemerkbar: »Obwohl ich zuvor viel und oft gereist bin, war Frankfurt für mich eine andere Welt.« Ergo ging es für Stoll wieder an den Rhein, genauer gesagt ins Düsseldorfer Verkaufsbüro von Steigenberger, wo er die Betreuung der Auslandshotels übernahm. 4 /2013 | TOP HOTEL 55


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MANAGEMENT DEUTSCHER GM IM AUSLAND

2011 eröffnete Rainer Stoll mit dem Boutique-Lifestyle-Hotel Living Room das dritte Haus seiner Hotelgruppe in Indien

Gänzlich zurück in seine Heimatstadt sollte Stoll schließlich 1992 kehren, als Thomas H. Althoff, der damals noch zwei Einzelhotels in Köln führte, einen Vertriebsleiters für seine neue Collection suchte. »Zu dieser Zeit wusste ich die Althoff Hotels noch nicht einzuschätzen, da ich sie schlichtweg noch nicht kannte.« Dies sollte sich für Stoll, aber auch für den gesamten deutschen Hotelmarkt schon bald ändern, war Thomas H. Althoff doch gerade im Begriff, das Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach zu eröffnen – die Keimzelle der mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Gourmet-Collection. Stoll: »Nach dem ersten Gespräch mit Thomas Althoff wusste ich: Da fühlst Du Dich wohl, das ist ein toller nächster Schritt.« Außerdem bestätigte sein beruflicher »Vater« Jürgen Georg ihn in seiner Entscheidung, obwohl auch Steigenberger dem Hotelfachmann noch einige weitere Möglichkeiten geboten hätte, die Karriereleiter emporzuklettern. »Letztlich lag es sicherlich am Standort Köln, verbunden mit einer kleinen, kompakten Ownership-geführten Hotelgesellschaft.« Nebenberuflich studierte Stoll in den folgenden dreieinhalb Jahren an der WAK, der Westdeutschen Akademie für Kommunikation, wo er sich sein theoretisches Marketingrüstzeug holte. Die Zeit bei den Althoff Hotels ordnet Stoll heute rückblickend als spannendste und prägendste Phase in seiner Karriere ein. »Das, was ich heute bin, basiert auf 56 TOP HOTEL | 4 /2013

»Obwohl ich zuvor viel und oft gereist bin, war Frankfurt für mich eine andere Welt.« dieser Zeit, weil ich Unternehmertum ›live‹ gelernt habe.« Dies war Wasser auf die Mühlen des Stoll’schen Vorhabens, irgendwann einmal ein eigenes Unternehmen zu führen. Auch an seinem Netzwerk arbeitete der Kölner sukzessive weiter, sodass er über seinen Freund Sunil Bhasin zahlreiche Kontakte zu indischen Geschäftspartnern knüpfen konnte. Seine beruflichen Tätigkeiten führten ihn ebenfalls immer häufiger auf den Subkontinent. So erstellte er 2006 für die Althoff Hotels eine Marktanalyse für ein Start-up einer Hotelbetriebsgesellschaft in Indien und erkannte das enorme ökonomische Potenzial auf dem Hotelsektor. Im gleichen Jahr lernte er Sanjay Khullar kennen, Eigentümer eines der größten Catering-Unternehmen in Nord-Indien. Dieser war an einem Hotel in Goa beteiligt und suchte einen Geschäftspartner für weiteres Wachstum – noch war die Zeit allerdings nicht reif, denn für die deutsche Hotelgesellschaft war der Sprung nach Indien letztlich ein zu ris-

kantes Unterfangen, weshalb Althoff richtigerweise von dieser Idee Abstand nahm. 2007 verabschiedete sich Rainer Stoll nach 14 Jahren als Vertriebs - und Marketingleiter von der Kölner Gruppe, um seinen Traum von der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Bevor er aber final nach Indien übersiedelte, führte Stoll als General Manager das Flora Hotel Luzern in die Althoff Gruppe ein und verantwortete dort die Renovierungsarbeiten. »In diesen zwölf Monaten hatte ich immer wieder Gelegenheit, nach Indien zu fliegen, um dort mein eigenes Projekt voranzutreiben.« Zudem gründete er 2008 sein Hotel-Dienstleistungsunternehmen RS Interconsult. Anfang 2009 war es dann soweit: Die RS Interconsult und die Seasons Group von Sanjay Khullar vereinbarten ein Joint-Venture und gründeten die Seasons Hotels. Im gleichen Jahr eröffnete das Seasons Hotel at Tarudhan Valley in Manesar, einem Teil der National Capital Region von Delhi. Ausgestattet ist das VierSterne-Haus mit 56 Zimmern und Suiten, 20 Zwei- und Drei-Bedroom-Villen, einem Golfplatz inklusive Clubrestaurant und Bar, Spa and Health-Club, zwei Pools sowie einem Konferenzzentrum. Der Managing Director und SelfmadeHotelier war am Ziel: Er hatte eine eigene Hotelbetriebsgesellschaft im Land seiner Träume gegründet und baute diese kontinuierlich aus. 2010 eröffnete er das Ho-


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tel The Avenue in Gurgaon, dem Business-Hub vor den Toren von Delhi, und 2011 das erste Boutique-Lifestyle-Hotel Living Room in Vagator in Goa, eines der beliebtesten Reiseziele Indiens. Mit seinem Know-how in Sachen Marketing und Betriebswirtschaft begleitet Rainer Stoll zudem das Courtyard by Marriott Gurgaon in seiner Funktion als Asset Manager. Weitere Projekte sind bereits unterzeichnet beziehungsweise seit Kurzem in Betrieb: So beispielsweise das Seasons Suites & Residences in Manesar – mit 111 Zimmern und Suiten das bislang größte Hotel der Gruppe. Mit einem All DayDining Restaurant, Karaoke Lounges, einem japanisch-koreanischen Spezialitätenrestaurant und Golf-Simulationskabinen zielt es auf ein internationales Publikum ab, insbesondere auf Gäste aus Japan und Korea. Ergänzen wird das Portfolio zudem das PURO Resort/Lounge/ Spa am Morjim Beach in Goa. Mit 15 Zimmern und zwölf Luxus-Zelten soll es Touristen ansprechen, die Luxus ohne einen

Seasons Hotels Portfolio Vier Hotels werden in der National Capital Region (Neu Delhi und Umgebung) sowie in Goa betrieben, weitere Projekte sind unterzeichnet. Philosophie Die First Class-Hotels werden passend zum Mikromarkt entwickelt und haben eine starke Ausrichtung auf Service und Kulinarik. Geschäftsführung Sanjay Khullar und Rainer Stoll Internet www.seasonsgroup.co.in

riesigen Hotelbetrieb schätzen. Mit diesen Erfolgen gibt sich der Hotelier und Manager aber längst noch nicht zufrieden. In ausgesuchten Resort-Destinationen am Meer sowie in den Bergregionen des Himalayas möchte er bis zum Jahr

2015 insgesamt zehn Hotels & Resorts seiner Gruppe eröffnen. Dass sein Businessplan aufgeht, dafür sprechen nicht zuletzt auch die aktuellen Tourismuszahlen: 2011 bereisten mehr als sechs Millionen Touristen das Land, was einem Wachstum im zweistelligen Bereich entspricht. Die Regierung plant, die Zahl der Touristen zu verdoppeln und bis Ende 2016 einen Anteil von einem Prozent am weltweiten Tourismusmarkt zu erobern. 400.000 Hotelzimmer werden hierfür noch benötigt. Davon wird der Rheinländer sicher nicht alle bauen können. Aber er kann für sich in Anspruch nehmen, einer der wenigen deutschen Hotelexperten für Hotelinvestments, Aufbau und Expansion sowie Sales and Marketing von unabhängigen Hotels in Indien zu sein. Diese Form von Selbstständigkeit hat Rainer Stoll immer strategisch verfolgt – und so wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis er in sein geliebtes Köln zurückkehrt. MATHIAS HANSEN

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MANAGEMENT HOUSEKEEPING-STUDIE

Das Zimmer als

»Lieferdestination« Die Hotellerie hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt und professionalisiert – zum Beispiel durch die Nutzung von Yield Management. Doch das Optimierungspotenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien untersucht erstmals, inwiefern logistische Konzepte zur Verbesserung der Prozesse im Housekeeping beitragen und somit Geld und Zeit sparen

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ufgabe und Zweck der Logistik ist, dass Kosten gesenkt werden – ohne eine Beeinträchtigung von Leistung und Qualität –, indem Arbeitsabläufe effizient strukturiert und ausgeführt werden. Ziel ist, den Transport, die Distribution und Lagerung sowie das Prozessmanagement unter weitreichender Standardisierung und Arbeitsteilung zu optimieren. Solche Strategien können auch für die Hotellerie von erheblichem Nutzen sein, wie die Studie von Mag. Dr. Elmar Fürst, Sylvia Mazinger und Georg Pauser vom Institut für Transportwirtschaft und Logistik der Wirtschaftsuniversität in Wien zeigt. Um logistische Konzepte in einem Hotel anwenden zu können, müssen wichtige Fachbegriffe auf die branchenspezifischen Gegebenheiten übertragen werden. Unter »Lager« ist beispielsweise nicht nur ein klassischer Lagerraum zu verstehen, sondern auch ein Etagenoffice, in dem Handtücher, Bettwäsche, Amenities etc. bereitgehalten werden. »Transport« bezieht sich nicht nur auf die Anlieferung, sondern auch auf Güterbewegungen und Materialflüsse innerhalb des Hotels; hierunter fällt auch die Tourenplanung im Housekeeping. Nicht zuletzt kann jedes Gästezimmer als »Lieferdestination« und »Produktionsstätte« gesehen werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden zwei Fallstudien erstellt, die die Abläufe im Housekeeping aus logistischer Perspektive analysieren und vergleichen. Dabei wurde empirisch geprüft, inwieweit logistische Konzepte in der Hotellerie zu Effizienzsteigerungen führen können. Die Daten entstanden durch offene, nicht teilnehmende Beobachtungen und Gespräche mit den Managern und Mitarbeitern. Die Beteiligten wussten also über das Forschungsvorhaben Bescheid; eine Mitarbeit durch das Forschungsteam erfolgte nicht.

Die erste Fallstudie wurde in einem Wiener Stadthotel durchgeführt, das sich in einem alten, denkmalgeschützten Gebäude befindet, in dem kaum Umbauten möglich waren. Somit ist bereits die Anordnung der Räume für die nötigen Prozesse in einem Hotelbetrieb nicht ideal. Die Analyse der Abläufe im Housekeeping ergab zudem, dass es kaum festgelegte Standards im Hotel gibt; fix sind nur die Reihenfolge der zu reinigenden Zimmer sowie das Endergebnis: die saubere, bezugsfertige Einheit. Alle weiteren Prozesse, die zur Reinigung eines Zimmers und auch im Vorfeld notwendig sind, sind hingegen nicht klar kommuniziert bzw. schriftlich festgehalten. Dies hat nicht nur zur Folge, dass jeder Mitarbeiter seine eigene Vorgehensweise hat, sondern führt auch zu Friktionen in den Abläufen sowie zu zahlreichen Beanstandungen und Nacharbeiten. Was besonders auffällt: Es werden deutlich zu viele Wege zurückgelegt, wodurch viel Zeit verloren geht und (leicht einzusparende) Kosten entstehen. Ein Gang ins Office dauert bis zu zwei Minuten – pro Zimmer wird dieser Weg drei- bis viermal von einem Housekeeping-Mitarbeiter genommen. So entsteht bei einer durchschnittlichen Leistung von 17 zu reinigenden Zimmern ein Zeitverlust von mehr als 100 Minuten pro Tag und Mitarbeiter. Einer der Gründe für die vielen Wege ist die Nichtverwendung der Etagencaddys, die zwar im Haus vorhanden sind, aber unbenutzt in den Etagenoffices stehen und dort wertvollen Platz belegen. Auch die Bestände der in den Etagenoffices gelagerten Wäsche und Toilettenartikel werden nicht aktiv, sondern nur bedarfsweise nachbestückt. Hier können Vorgaben und strukturierte Abläufe die Situation verbessern. Hinzu kommt, dass einige Wäschestücke dreckig oder kaputt sind und dennoch eingelagert werden; jede Verunreinigung oder Beschädigung be-

Durch die gut strukturierten Abläufe können die Bearbeitungszeiten mit neun bis zehn Minuten pro Zimmer sehr kurz gehalten werden.

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Studie_Prozessoptimierung 08.04.13 10:02 Seite 59

Der Einsatz eines Etagencaddys spart unnötige Wege ins Etagenoffice – und damit Zeit und Geld

deutet aber einen weiteren Weg ins Office. Auch besteht durch unterschiedlich große Leintücher, Decken- und Polsterbezüge erhebliches Fehlerpotenzial. Diese suboptimalen Abläufe haben überdurchschnittlich hohe Bearbeitungszeiten pro Zimmer zur Folge, zwischen 16 und 75 Minuten. Bei der zweiten Fallstudie handelt es sich um ein Hotel im ländlichen Bereich, das von Beginn an als Hotel geplant und errichtet wurde. Die Mitarbeiter des Housekeepings arbeiten in Zweierteams. Für eine konsequente Einschulung im Sinne der Philosophie des Hauses und für die Einhaltung der Qualität erweist sich diese Arbeitsweise als sehr vorteilhaft. Nachkontrollen wurden ausschließlich stichprobenartig durchgeführt, wobei es kaum zu Beanstandungen kam. Die Verantwortung der ordnungsgemäßen Reinigung vor der Neuvergabe eines Zimmers wird an die Housekeeping-Mitarbeiter delegiert. Sämtliche Abläufe sind durchdacht und gut organisiert. Die Etagenoffices werden am Vorabend nach einer vorgegebenen Ordnung neu bestückt. Die Mitarbeiter statten zudem als Abschluss ihrer täglichen Arbeit die Etagencaddys neu aus. Die Abläufe in den Zimmern haben System: Sie beginnen mit dem Abziehen aller Betten und dem Sammeln bzw. Abtransport der Schmutzwäsche. Beim Reinigen der Zimmer wird die Arbeit zwischen den beiden Mitarbeitern in Wohnbereich und Badezimmer aufgeteilt und immer nach dem gleichen Schema ausgeführt. Der bestückte Etagencaddy steht vor dem Zimmer am Gang; dadurch werden Wege ins Etagenoffice fast vollständig vermieden. Lediglich zur Entleerung der Schmutzwäschebehälter, zur eventuellen Nachbestückung des Caddys und in Ausnahmefällen – etwa beim Austausch einer Glühbirne – ist der Gang nötig. Durch die insgesamt gut strukturierten und gestrafften Abläufe können die Bearbeitungszeiten pro Zimmer sehr kurz gehalten werden – beobachtet wurde eine Dauer zwischen neun und zehn Minuten. Die Kontrolle und die Nachbestückung der Minibar wird von einem Mitarbeiter der Rezeption separat erledigt. Dieser notiert bei einem ersten Gang durch alle Zimmer

fehlende Artikel, beim zweiten Durchgang werden die Minibars aufgefüllt. Hier besteht – nicht nur aus Sicht der Gäste, deren Störung zu minimieren wäre – Verbesserungsbedarf. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass der Einsatz logistischer Konzepte in der Hotellerie enorm zur Kostensenkung und Steigerung der Angebotsvielfalt beitragen kann. Da logistische Konzepte in der Hotellerie noch kaum umgesetzt werden, können durch deren Einsatz deutliche Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz erzielt werden. TH Info: www.wu.ac.at/itl

Empfehlungen für die Praxis Vergleicht man die Fallstudien, zeigt sich ein beachtlicher Mehrwert, der durch die Einführung und Berücksichtigung logistischer Konzepte im Hotel erzielt werden kann. Für den Bereich Housekeeping werden folgende Empfehlungen abgegeben: • die Etablierung standardisierter Abläufe • die Reduktion der Anzahl der Wege durch Tragehilfen, Etagencaddys, ein Konzept zur Nachbestückung sowie Reduktion der Komplexität (z.B. einheitliche Wäschegrößen für Doppelbetten) • die Arbeitsteilung in Teams • die gesonderte Bestückung der Minibar • das Festlegen von Lagerbeständen • ein verbessertes Personalmanagement

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TOP HOTEL ACADEMY FACHWISSEN, DAS KARRIERE MACHT Weitere Informationen und Online-Wissenscheck: www.tophotel-academy.de IST-Studieninstitut – Bildung, die bewegt: www.ist.de

Wenn der Kunde brüllt Die Tophotel Academy – eine Initiative von Tophotel und dem IST-Studieninstitut – befasst sich in loser Folge mit Themen, die für die Hotellerie und ihre Führungskräfte von besonderem Interesse sind. In diesem Beitrag geht es um den professionellen Umgang mit Besserwissern, Nörglern und Aufschneidern von FLORIAN AX, Inhaber von Florian Ax – Training for Business

Eine Studie der Hochschule Darmstadt hat das scheint, kann auch so formuliert werden, dass bestätigt, was Mitarbeiter in der Hotellerie es positiv ist. Zum Beispiel anstatt »Dafür bin ich FOLGE 16 längst wissen: Kunden werden immer häufiger nicht zuständig« könnten Sie sagen, »Da kann ausfallend, beleidigend und aggressiv. Sie stehen Ihnen unser Geschäftsführer weiterhelfen, einen daher vor einer besonders großen Herausfordekleinen Augenblick bitte, ich rufe ihn für Sie«. rung: Einerseits müssen sie kundenorientiert • Hören Sie aufmerksam zu und zeigen Sie Veragieren und eine herausragende Dienstleisständnis: Klar – es gibt sie, die notorischen tungsbereitschaft demonstrieren, andererseits Nörgler, aber es gibt auch viele andere, denen wird ihnen genau das aufgrund des oftmals inakwirklich etwas auf dem Herzen liegt. Lassen Sie zeptablen Kundenverhaltens erschwert. Ihr Gegenüber ausreden und versuchen Sie den Dabei kennen wir doch alle das Sprichwort: wahren Beweggrund zu verstehen. »Das verste»Der Kunde ist König!« Allerdings weiß König Kunde nicht imhe ich gut, ich wäre an Ihrer Stelle auch nicht ganz zufrieden« ist mer, wie sich ein solcher Monarch zu benehmen hat und beder Satz, den der Gast hören möchte. Er will das Gefühl haben, schimpft beispielsweise Empfangsmitarbeiter in einem Busiernst genommen zu werden. nesshotel, wenn die Schlange beim Check-out nicht kleiner wird. • Loben: Wer wird nicht gern gelobt? Wenn Sie den Gast loben, Durch die gereizte Stimmung in der Empfangshalle aufgeregt, entwird er sich geschmeichelt fühlen und sein Ärger wird langsam stehen unterdessen noch Flüchtigkeitsfehler bei der Rechnungsverrauchen. Sie können beispielsweise sagen: »Gut, dass Sie das stellung und schon heißt es schnell: »Erst warte ich hier endlos ansprechen, so können wir immer wieder an uns arbeiten. Danke rum und dann schaffen Sie es nicht einmal, eine Rechnung richtig dafür!« auszudrucken!« Er donnert weiter, er werde sich bei der Ge• Fragen stellen: Wer fragt, der führt! Ein Satz, den viele kennen, schäftsleitung beschweren. Eine beruhigende Ansprache ist oftaber wenige wirklich einsetzen. Denn was Gäste gar nicht gern mals in dieser Situation unmöglich. hören möchten, sind Absagen und Widersprüche. Statt einem Gast Die wichtigste Strategie bei solchen Kunden: ruhig bleiben und zu widersprechen, können Sie auch Fragen stellen und somit die tief durchatmen. Je mehr man sich aufregt, desto schneller Situation entschärfen. Anstelle von: »Ich denke ...« sollten Sie den schnappt die Emotionsfalle zu – man kann nicht mehr angemesGast fragen: »Meinen Sie nicht, dass ...?«. Achten Sie aber darauf, sen reagieren. Und ein frecher »Du mich auch«-Spruch ist kaum dass Sie die Fragen stets höflich und freundlich stellen. passend, denn der verärgerte Gast hat weniger Grund, eine nette • Hilfe anbieten: Sie können nicht alles wissen. Der Gast erwartet Person zu beschimpfen als eine ebenso unfreundliche. Mit folaber zügige Abhilfe. Was tun in einem solchen Fall? Am besten genden Verhaltensweisen können Sie Ihren Gast von Ihrer Dienstzeigen Sie, dass Sie sich um Hilfe bemühen. Rufen Sie gleich den leistungsbereitschaft und Professionalität überzeugen: richtigen Ansprechpartner, der dem Gast weiterhelfen kann, hin• Positiv denken: Gerade stressige Situationen verlangen nach pozu. Geben Sie nur Antwort, wenn Sie sich ganz sicher sind. Halbsitivem Denken, damit die Servicequalität nicht leidet. Durch die Auskünfte sind schlimmer als keine. Man muss auch den Mut harichtige innere Einstellung entsteht eine Stimmung, welche die ben, eine Frage unbeantwortet zu lassen. Sie können auch erst Leistungsbereitschaft fördert. Sehen Sie Probleme als Herausforeinmal Gegenfragen stellen, um Zeit zu gewinnen und mehr Verderung und freuen Sie sich darauf. Selbst ein Lächeln kann hier ständnis zu erlangen. schon hilfreich sein. • Humor zeigen: Erfahrene Mitarbeiter können sich mit dem nö• Negatives positiv formulieren: Alles, was zunächst negativ ertigen Fingerspitzengefühl auch an Humor heranwagen. Gerade 60 TOP HOTEL | 4 /2013


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KARRIERE MANAGEMENT

bei lustig gestimmten Gästen kommt dies gut an und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Allerdings sollten Witze niemals den Gast beleidigen. Auch sollten humorvolle Einschübe nicht gekünstelt oder auswendig gelernt rüber kommen. Diese ganzen Verhaltensweisen machen aber natürlich auch nur dann Sinn, wenn sie von allen Mitarbeitern und vor allem von der Geschäftsleitung bzw. der Direktion gelebt werden. Denn gerade in Zeiten austauschbarer und erklärungsbedürftiger Produkte ist der Umgang mit schwierigen Gästen und der Bereitschaft zu kontinuierlicher Verbesserung der Standards ein zentrales Differenzierungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern. Hoteliers, die ihren Service – und damit zugleich auch einen wichtigen Vertriebsweg für zusätzliche Umsatzpotenziale – perfektionieren möchten, sollten daher auf eine systematische Optimierung setzen. Kundenbefragungen in der Hotellerie ergeben nämlich, dass Gäste... • zu 68 Prozent wegen mangelnder Kundenorientierung, • zu 14 Prozent wegen des Produkts, • zu 9 Prozent wegen des Preises, • und zu 6 Prozent wegen des Wettbewerbs das Stammhotel wechseln. Also sollten Sie gerade bei einem nörgelnden oder sogar reklamierenden Gast die Chance zum Dialog ergreifen. Denn wird dieser Dialog vernünftig geführt, können dadurch... • die Kundenbeziehung erhalten oder sogar vertieft werden, • Schwachstellen innerhalb des Unternehmens aufgedeckt • und Qualitätsverbesserungen erreicht werden. Was aber ist, wenn wir es mit einem ständig cholerischen oder nörgelnden Gast zu tun haben? Denn immer wieder passiert es: Schwierige Gäste verlieren die Fassung, sind hochgradig genervt oder werden ausfällig. Es gibt mehrere Typen von schwierigen Gästen, auf die man individuell eingehen muss: • Der Besserwisser: Dieser Gast ist wenig offen für Argumente. Diesem übersteigerten Geltungsbedürfnis begegnet man am besten, indem man ihn immer wieder bestätigt und das Gesagte ergänzt: »Gerade erst vor Kurzem habe ich gelesen, dass ... aber das kennen Sie sicherlich auch.« • Der Vielredner: Solchen Monologrednern sollte man höflich und geschickt begegnen. Unterbrechen Sie ihn durch die direkte Ansprache mit Namen und kommen Sie ihm mit einer positiven Be-

merkung oder einem Lob entgegen. Führen Sie ihn anschließend mit geschlossenen Fragen durch das Gespräch und läuten Sie dann den Abschluss ein. • Der Provokateur: Bleiben Sie immer wertschätzend und sachlich auf Distanz. Hören Sie interessiert zu und starten Sie keine Gegenangriffe. Senden Sie Ich-Botschaften, wie zum Beispiel »Ich kann Sie verstehen ...« und bewahren Sie Ruhe, indem Sie selbst positiv denken: »Du schaffst es nicht, mich aufzuregen. Im Gegenteil – ich nehme die Herausforderung an.« Spielen Sie das Spiel freundlich und sachlich mit, auch wenn es schwerfällt. • Der Aggressive: Meist möchten aggressive Gäste mit ihren Angriffen ihre eigene Unsicherheit überspielen. Hier sollte man Ruhe bewahren und dabei auf keinen Fall »zurückschießen«. Dann wird es auch gelingen, diese Gäste zu überzeugen. Bleibt Ihr Gegenüber trotz allem aggressiv oder sogar beleidigend, beenden Sie das Gespräch. Es hat keinen Sinn, wenn sich der Gast nicht beruhigt und nur einen Frustablasser braucht. Anschließend sollten Sie das Gespräch protokollieren und die Geschäftsleitung informieren, denn nicht selten gibt es ein Nachspiel. • Der Nörgler: Hören Sie zu und kommentieren Sie sparsam, denn meist liegt ihm mehr am »Meckern« als an einer wirklichen Lösung. Bedanken Sie sich für wertvolle Hinweise und machen Sie sich Notizen. Stellen Sie geschlossene Fragen, um das Gespräch schnell zu Ende zu führen. Grundsätzlich gilt, dass besonders in schwierigen Gastsituationen ein guter Gesprächsumgang an mehreren Fronten Vorteile bringt: • keine lange negative Gesprächsverhaftung • keine quälenden Gedanken im Nachgang • keine unnötige Geschäftsschädigung • schnellere Konzentration auf wichtige Folgeaufgaben. So sollte man sich immer vor Augen führen, dass man einen Gast nur dadurch für sich einnimmt, wenn man seine Bedürfnisse kennt. Durch aktives Zuhören und gezielte Fragen lassen sich die Anforderungen des Gastes ermitteln. Kontert man sofort mit Gegenmaßnahmen, erhält der Gast das Gefühl, dass es nicht um ihn als Person geht. Kundenorientiert zu handeln, heißt auch, zu überlegen, wie man angemessen reagieren kann. Das gelingt, indem man nur zusagt, was man halten kann und letztlich den Gast berät und nicht belehrt. TH 4 /2013 | TOP HOTEL

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MANAGEMENT KARRIERE

Top-Thema Gehalt Vor Kurzem ist die zweite Auflage der »Gehaltsstudie Hotellerie 2013« der BBE media in Kooperation mit der Personalberatung Konen & Lorenzen Recruitment Consultants Düsseldorf erschienen. Sie gibt Einblick in die Vergütungsstrukturen von 76 verschiedenen Positionen im Hotelbereich

Was verdient ein Küchendirektor in einem Ferienhotel? Mit welchen Gehaltsvorstellungen muss ein Arbeitgeber bei einem Hotelmanager eines Fünf-Sterne-Hotels rechnen? Und welchen Einfluss besitzt eine Zusatzqualifikation auf die Bezahlung? Solche Fragen kommen häufig auf, wenn es um Neubesetzungen von Positionen im Hotelgewerbe geht. Doch meist gibt es keine eindeutigen Antworten, denn einerseits liegt selten Vergleichsmaterial vor, andererseits hängt die Beantwortung der Fragen von mehreren Faktoren ab – wie zum Beispiel dem Bundesland, der Mitarbeiterzahl und dem Wettbewerbsumfeld des eigenen Hotels. Umfassende Auskunft zum Thema Verdienst gibt die Neuauflage der »Gehaltsstudie Hotellerie 2013«. An der bundesweiten Umfrage, welche im Herbst 2012 durchgeführt wurde, beteiligten sich mehr als 3500 Hotelmitarbeiter. Dadurch können das Gehaltsniveau und die Zusammensetzung der Bezüge für 76 Positionen in der Hotellerie für die Bereiche Bruttogehälter, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Sondervergütungen, Steuerfreie Zuschläge, Dienstwagen, Trinkgelder und sonstige Vergünstigungen dargestellt werden. Ein auf CD-Rom mitgeliefertes Auswertungsprogramm ermöglicht mit individuell einstellbaren Variablen Recherchen bei speziellen Gehaltsfragen. Ein Ergebnis ist, dass 31,6 Prozent der Hotelmitarbeiter eine jährliche Sonderzahlung als erfolgsabhängige Vergütung erhalten. Besonders ausgeprägt sind solche Vertragskomponenten in den Bereichen Geschäftsleitung (55,3 %), Verkauf (39,5 %), Personalwesen / Training und

31,6 Prozent der Hotelmitarbeiter erhalten eine jährliche Sonderzahlung als erfolgsabhängige Vergütung.

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Peter Rath und

Quality (35 %) sowie Finanzen (30,4 %). Schlusslicht ist das Housekeeping mit 13,8 Prozent und der Empfang mit 14 Prozent. Die durchschnittlichen Jahresgehälter unterscheiden sich in der Geschäftsführung: Die Position des Reg. Hoteldirektors liegt mit 96.958 Euro an der Tabellenspitze, gefolgt von der des Hoteldirektoren (79.876 €). Die Gehälter unterscheiden sich zudem nach alten oder neuen Bundesländern: So verdient ein Hoteldirektor im Westen 82.309 Euro, während ein Kollege im Osten sich mit 68.191 Euro zufrieden geben muss. Bei einem stellvertretenden Direktor in charge of Rooms hingegen ist es umgekehrt: Im Osten verdient er durchschnittlich mehr (40.585 €) als im Westen (38.485 €). Ein weiteres Resultat der Studie: Bei der Verteilung der Dienstfahrzeuge gibt es eine klare Schwerpunktbildung. Über die Hälfte der Dienstwagen (52,2 %) wird von Mitgliedern der Geschäftsführung gefahren; es folgt der Verkauf mit 35,7 Prozent. Auf Platz drei: die Technik / IT (21,9 %). Beliebteste Automarken der Mitarbeiter mit Dienstwagen sind VW (30,1 %), Audi (18,5 %) und BMW (17,3 %); ausländische Marken spielen nur eine geringe Rolle. Die Studie ist erhältlich unter bbe-media.de.

Benedikt Fabian Große Gehaltsstudie Hotellerie 2013 BBE media GmbH & Co. KG 244 Seiten • 289 ¤ ISBN 978-3-94420401-7

Ein Hoteldirektor verdient pro Jahr durchschnittlich circa 82.300 Euro im Westen, im Osten sind es um die 14.000 Euro weniger.


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STEUERTIPP MANAGEMENT

NEWS +++ NEWS +++ NEWS Fit für den weiteren Erfolg Vom 17. bis 22. Februar fand die erste Regionale Business School der Rezidor Hotel Group im Radisson Blu Hamburg Airport statt. Die 35 Teilnehmer kamen aus 21 Radisson Blu und Park Inn by Radisson Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Tschechischen Republik; sie wurden in den Bereichen Verkauf und Business-Organisation sowie in der unternehmenseigenen Servicephilosophie »Yes, I can!« fit gemacht.

Premiere für den Lindner-Azubitag

Beim ersten »Day to Stay«, der Ende Februar im Lindner Hotel BayArena Leverkusen stattfand, standen Nachwuchsförderung und Mitarbeiterbindung im Fokus: In Gesprächen mit Führungskräften der Hauptverwaltung und externen Karriereberatern konnten 57 Auszubildende ihre persönliche Karriereplanung besprechen und Fragen zum Unternehmen stellen. Firmenchef Otto Lindner gab zudem die Garantie für eine feste Anstellung in einem der 36 Häuser des Familienunternehmens nach erfolgreicher Abschlussprüfung. Der Azubitag soll künftig jedes Jahr stattfinden.

Der Sieger kommt aus St. Goar Das Romantik Hotel Schloss Rheinfels in St. Goar stellt mit Nourdin Akani den Sieger der diesjährigen Landesjugendmeisterschaften des DEHOGA Rheinland im Bereich Hotelfach. Der 22-jährige Auszubildende im dritten Lehrjahr setzte sich im März während des 14-stündigen Wettbewerbes in Koblenz durch: »Er zeigte fundierte Fachkenntnisse, eine hohe Problemlösungskompetenz und zeichnete sich insbesondere durch seinen souveränen Umgang mit den ihm gestellten Herausforderungen aus«, so Gerd Ripp, Eigentümer und Direktor des Hotels.

Neue Hochschule in Düsseldorf Die »IST-Hochschule für Management« bietet ab Oktober die Bachelorstudiengänge »Tourismus Management« und »Hotelmanagement« als Fernstudium an. Die Studenten können die Themenschwerpunkte individuell wählen; auch ist es möglich, ein Praxis- bzw. Auslandssemester zu absolvieren. Während der sechs- oder achtsemestrigen Studiendauer werden wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse sowie die für Managementpositionen wichtigen Sozial- und Führungskompetenzen vermittelt.

Logis-Anpassung Die Sachbezugswerte ändern sich 2013 und sollten daher bei der Lohnabrechnung besonders beachtet werden Neben Barlohn werden Arbeitnehmern oftmals auch Sachbezüge gewährt, z. B. kostenlose oder verbilligte Kantinen- oder Restaurant-Gerichte oder die Überlassung einer Unterkunft. Sachbezüge sind grundsätzlich lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig. Um eine einheitliche Bewertung zu ermöglichen, werden für Mahlzeiten und freie Unterkunft jedes Jahr amtliche Sachbezugswerte festgelegt. Diese Werte werden regelmäßig auf Grundlage der maßgebenden Verbraucherpreisentwicklung angepasst. Sachbezugswerte für Mahlzeiten in 2013 Der Wert eines Mittag- bzw. Abendessens beträgt 2,93 €, während ein Frühstück mit 1,60 € anzusetzen ist. Für einen Monat (je 30 Tage) ergeben sich folgende Sachbezugswerte: • für Frühstück: 48 € • für Mittagessen: 88 € • für Abendessen: 88 € • für je drei Gerichte pro Tag: 224 € Mahlzeiten, die arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an Arbeitnehmer abgegeben werden, sind mit den anteiligen amtlichen Sachbezugswerten zu bewerten. Der tatsächliche Wert der Mahlzeit spielt keine Rolle. Auch Mahlzeiten, die ein Arbeitgeber bei einer Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung unentgeltlich oder verbilligt überlässt, können mit dem maßgebenden Sachbezugswert angesetzt werden. Beispiel: Ein Hotelmitarbeiter darf arbeitstäglich unentgeltlich im Hotel Mittag essen. Die einzelnen Gerichte haben einen Wert von jeweils 10 €. Lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig ist aber nicht der tatsächliche Wert in Höhe von (20 * 10 € =) 200 €, sondern der Vorteil nach dem amtlichen Sachbezugswert in Höhe von (20 * 2,93 € =) 58,60 €. Sachbezugswerte für Unterkunft und Mieten Der Sachbezugswert für freie Unterkunft erhöhte sich 2013 auf 216 € monatlich; bezogen auf den Quadratmeter gelten 3,80 €. Weiterhin gilt, dass der Wert der Unterkunft mit dem ortsüblichen Mietpreis bewertet werden kann, wenn der Tabellenwert nach Lage des Einzelfalls unbillig wäre. Bei einer freien Wohnung gibt es keinen amtlichen Sachbezugswert. Hier ist der ortsübliche Mietpreis entscheidend.

Frank Wolf, Steuerberater im ETL ADHOGA-Verbund, ist spezialisiert auf die Beratung von Hotels und Gaststätten. Kontakt ETL ADHOGA Großwallstadt: Tel. 06022-2000, adhoga-grosswall stadt@etl.de • www.etl-adhoga.de

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MANAGEMENT KARRIERE

Es lebe das Einfache! Das Wirtschaftsleben ist in den vergangenen Jahren deutlich komplizierter geworden, auch Sprache und Prozesse haben eine enorme Komplexität erreicht. Doch Voraussetzung für schnelles und erfolgreiches Handeln ist meist eine simpel gehaltene Kommunikation

Jeder Hotel Manager kennt das aus seinem Arbeitsalltag: Wie einfach war doch die Welt, als es noch keinen elektronischen Vertrieb, keine HRS, Booking, Expedia & Co. gab! Wie bequem war die Rekrutierung von Mitarbeitern, als es noch genügend Fachkräfte gab! Wie vorhersehbar war das Geschäft, als die Gäste noch von selbst kamen! Unberechenbares und Kompliziertes führen heute dazu, dass Entscheidungen schwerer fallen. Blitzschnell sind wir dabei, die Schuldigen für dieses Problem zu suchen. Die einen machen die rasante technologische Entwicklung dafür verantwortlich, die anderen die Globalisierung des Wettbewerbs, extrem volatile Märkte, immer anspruchsvollere Gäste und Kunden. Das alles ist sicher richtig. Jedoch beobachte ich einen weiteren Einflussfaktor, der von uns selbst ausgeht. Es scheint, als sehnen sich manche Menschen nach einer Art von Kompliziertheit. Was ich Damit Prozesse im Unternehmen reibungslos ablaufen meine, haben Sie sicher schon erlebt. Man kann Menschen damit können, ist eine klare, einfache Kommunikation nötig beeindrucken, dass man kluge Dinge kompliziert darstellt und viel redet. Politiker beherrschen diese Art der Kommunikation exzellent. Sie benutzen komplizierte Satzstrukturen und komplexe Forlaufmodell. Er kann nicht alles allein wissen, sondern braucht die derungen. Hauptsache kompliziert. Denn würden sie einfach komUnterstützung des Teams. Wenn das gemeinsame Wissen (über munizieren, wäre ihr »Expertenstatus« schnell demaskiert. den Kunden, den Markt, den Wettbewerb etc.) schnell in die PraMachen Sie selbst mal den Test. Wenn einer Ihrer Kollegen im xis umgesetzt werden soll, dann behindert Kompliziertes diesen nächsten Meeting mit Begriffen wie Balance Score Card, ParadigVorgang erheblich. Besonders dann, wenn es von mehreren Mitmenwechsel, Chaos-Theorie oder Business Process Engineering arbeitern aus verschiedenen Abteilungen zur Umsetzung koordizu beeindrucken versucht, fragen Sie kritisch nach, welche Konniert werden muss. Probieren Sie es aus: Dort, wo die abteilungssequenzen dies auf die konkrete Aktion oder Situation haben werübergreifende Zusammenarbeit nicht reibungslos funktioniert, de. Danach herrscht meist betretenes Schweigen. Das drängt den lohnt es sich, die Art der Kommunikation und die Prozesse zu verVerdacht auf, dass diese inflationär benutzten Begriffe lediglich einfachen. Hier hilft einfache Sprache. Sie ist deshalb so wertvoll, der Statusgewinnung dienen sollen und kaum zu Taten führen. weil sie schneller zu Aktionen führt. Was aus dem Militär als KomGenau betrachtet, steckt hinter der Vorliebe für umständliche mandoton verpönt ist, hat durchaus seinen unschätzbaren VorSprache – und in der Konsequenz daraus auch für komplizierte teil: Einfache schnörkellose Sätze ohne Fremdwörter und AngliProzesse – eine merkwürdige Logik: Unternehmer wollen nachzismen führen zu unmittelbarer Umsetzung. haltige Wettbewerbsvorteile. Hotel A soll nicht mit Hotel B verEinfache Philosophien und Ideen laufen außerdem weniger Gegleichbar sein. Also suchen sie nach etwas, das schwer zu imitiefahr imitiert zu werden – im Gegensatz zur zuvor geäußerten Anren ist. Es scheint logisch, dass komplizierte Marketingnahme. Da die Mehrzahl Ihrer Wettbewerber in ihrer Liebe zur Botschaften, Management-Systeme, Strategien und Ideen schwieKompliziertheit gefangen ist, glauben nur wenige von ihnen, dass riger zu imitieren sind als einfache. Die Meinung: Nachhaltiger der Erfolg Ihres Hotels auf einfachen Grundsätzen beruht. Also Wettbewerb werde scheinbar nur erzielt, versuchen sie gar nicht erst nachzuahmen, wenn man diffizile Dinge tut. Einfache Rewas Ihr erfolgreiches Unternehmen tut – Albrecht von Bonin ist Gezepte haben keinen Wert. Denn wenn sie getreu dem Motto »Wenn die Lösung einschäftsführer der VON BONIN tauglich wären, dann würde sie ja jeder fach wäre, wären wir schon längst selbst PERSONALBERATUNG GmbH nutzen. Da das aber nicht geschieht, köndrauf gekommen«. Lassen wir also die anmit Sitz in Gelnhausen. Er benen sie nicht viel wert sein. Punkt. deren über den komplizierten Manageantwortet Leserfragen direkt Übersehen wird dabei nur ein wichtiger mentalltag jammern. Fangen wir an, unseunter 06051-48280 oder per E-Mail an: info Aspekt: Wir leben in einer Wissensgesellre Welt einfacher zu gestalten. Sprache ist TH @von-bonin.de. Info: www.von-bonin.de schaft. Der Alleingänger ist hier ein Ausdabei der erste Schritt zum Erfolg. 64 TOP HOTEL | 4 /2013


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PERSONALIEN MANAGEMENT

Management-Team mit neuen Aufgaben Die Verantwortungsbereiche in der Führungsebene der Design Hotels wurden kürzlich konsolidiert. Die Umverteilung der Aufgaben soll dabei das Zusammenspiel der einzelnen Bereiche stärken

Sascha Wolff zeichnet »Einzelne Aufgaben nun als Vice President & wurden neu zugeordnet, Chief Financial Officer neum das Zusammenspiel von ben seinen bisherigen AufVertrieb, Distribution und gabengebieten wie dem ITRevenue-Management zu Bereich und dem Vertragsverstärken«, so Claus Sendwesen für den Bereich Inlinger, Gründer und CEO Claus Sendlinger vestor Relations verantder Design Hotels. Er bewortlich. Er kam 2000 als gann seine Karriere 1987 Leiter Buchhaltung zu Demit der Eröffnung eines sign Hotels und übernahm Reisebüros und einer Eventspäter zusätzlich das Conagentur. Darauf folgte die trolling. Der 40-Jährige, Gründung des Reiseveranebenfalls Prokurist, wurde stalters Travel Trend, aus später zum Director of dem 1993 die Design Hotels Sascha Wolff Finance ernannt, worauf Inc. entstand, die 2003 in 2009 die Ernennung zum eine Aktiengesellschaft umDas neue Vice President of Finance gewandelt wurde. Sein FühFührungsteam folgte. Wolff ist Steuerfachrungsteam hat der diesjähder Design angestellter und startete rige »Hotelier des Jahres« Hotels seine Laufbahn bei Epple, jetzt konsolidiert: Hörmann & Kollegen in Arno Schwalie ist als neuAugsburg. er Vice President & Chief Bernd Neff leitet ab soCommercial Officer zusätzfort für die Bereiche Corlich zur Portfolio-Entwickporate Marketing, Creative lung für die weltweiten Services, Digital Marketing Sales- und Vertriebsaktiviund PR & Communications. täten, das Revenue ManageArno Schwalie Der 48-Jährige stieg 2007 ment sowie den Bereich beim Unternehmen als DiBusiness Intelligence zurector of Brand Manageständig. Der 38-Jährige ist ment ein und wurde 2009 seit 2006 für Design Hotels zum Vice President Brand, tätig, wurde vier Jahre späMarketing & Communicatiter Vice President Business ons ernannt. Er ist ebenDevelopment & Corporate falls Prokurist. Neff verfügt Strategy und erhielt ProkuBernd Neff über Erfahrungen in der ra. In nationalen und interFilm-, Musik-, Mode- und nationalen Unternehmen Werbebranche und produzierte unter hat er zuvor Erfahrungen in den Bereianderem TV-Sendungen für MTV und Pro chen Strategie, Marketing und Vertrieb geSieben. sammelt.

INLAND Angelika Knoedel übernimmt die Direktion des Golden Tulip Parkhotel Neu-Ulm. Die Hotel- und Gaststättengehilfin begann ihre Karriere als Empfangssekretärin im Steigenberger Airporthotel Frankfurt und stieg bis zur Empfangschefin auf. 1991 wechselte sie ins Steigenberger Avance Hotel, wo sie als Assistentin des Regional-Controllers arbeitete. Später wurde sie Direktorin des Steigenberger Esprix und führte drei weitere deutsche Hotels. Ab 2009 besetzte sie die Stelle des Hotelmanagers im Golden Leaf Stuttgart-Zuffenhausen. Zusätzlich war sie ab Mai 2010 Hotelmanager im Golden Leaf Hotel Airport & Messe Stuttgart. Matthias Heermann leitet das Arcadia Heidelberg Schwetzingen. Der 45-Jährige war u.a. bereits GM bei Best Western in Rödermark, Bielefeld und Bensheim, bei NH in München und Ingolstadt sowie bei Mercure in Porta Westfalica. Seine Karriere begann der Hotelkaufmann im Dorint-Konzern. Enrico Noack (39) ist neuer Sales Director bei Meliá Deutschland. Er startete seine Karriere als Hotelfachmann in Berlin. Es folgten verschiedene Stationen wie im Londoner Windows on Park Lane, als F&B Manager im Rostocker Steigenberger Sonne sowie als Director Sales & Marketing im Kempinski Resort Bel Air auf Rügen und im Steigenberger Grandhotel Petersberg Bonn. Er war bereits als Country Manager Meeting & Events bei CenterParcs Deutschland tätig, bevor er als Sales & Marketing Director zu Columbia Hotels & Resorts wechselte. Gerd Prochaska (60) fungiert weitere fünf Jahre als Geschäftsführer bei Maritim. Der Hotelkaufmann ist seit 1975 im Unternehmen und startete im Strandhotel Travemünde. Nach mehreren Jahren als Direktor dieses Hauses und des Reichshof Hamburg wurde er Regionaldirektor und betreute Häuser in Kiel, Bremen, Magdeburg, Braunlage, Bad Wildungen und Hannover. Seit 1994 ist er zusätzlich Direktor Operations. 4 /2013 | TOP HOTEL 65


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MANAGEMENT PERSONALIEN

Georgios Ganitis ist als Regional General Manager Europe bei Adina Germany tätig. Er folgt auf Carol Douglas, die im Juni nach Sydney an den Hauptsitz zurückkehren wird. Ganitis absolvierte eine Ausbildung zum Hotelkaufmann, bevor er als Sales Manager für Scandic in Deutschland sowie in verschiedenen Führungspositionen für Holiday Inn arbeitete. Ab 2010 war er als GM im Adina Apartment Frankfurt Neue Oper beschäftigt. Diese Position übernimmt Angela Barth. Nach ihrer Ausbildung fungierte sie u.a. als Verkaufsleiterin für das Dorint Mainz, als stellvertretende Direktorin im Crowne Plaza Hamburg sowie als GM in den Holiday InnHäusern in Essen, Passau und Ispwich, Großbritannien. Zuletzt leitete sie das Strandhotel Bene auf Fehmarn. Melanie Kräling übernimmt die Leitung des Human Resources-Bereichs im Excelsior Ernst Köln. Die 34-Jährige, die ihre Karriere mit einer Ausbildung zur Hotelfachfrau im Arosa Essen begann, war zuletzt Human Resources und Training Manager im Kölner Dorint. Auch sammelte sie als Abteilungsleiterin am Front Office Erfahrung, bevor sie sich 2009 in der IHG Gruppe zum Training Manager weiterentwickelte. Jan-Patrick Krüger führt das Hotel Berlin in Berlin. Der Hotelfachmann war zuletzt als GM für Hilton in Dortmund und Dresden tätig. Er löst damit Cornelia Kausch ab, die bereits seit September 2012 als Director of Operations für Pandox Germany tätig ist. Karina Froh (42) trägt die Verantwortung für die Personalabteilung des Grand Hotels Heiligendamm. Zuvor arbeitete sie in verschiedenen Klinikeinrichtungen im Raum Schwerin und Brandenburg, in denen sie in leitenden Positionen im Bereich der Geschäftsleitung und Verwaltung tätig war. Zuletzt war Karina Froh als stellvertretende Leiterin in der Reriker Mutter/Vater-Kind-Klinik tätig. 66 TOP HOTEL | 4 /2013

Susan Fahrnholz tritt die Position der Hotel Managerin im art'otel Dresden an. Nach einer Ausbildung zur Restaurantfachfrau im »Ratskeller« in Magdeburg folgte ab 1999 ein Auslandsaufenthalt in Großbritannien. Dort sammelte sie Erfahrung als General Manager, unter anderem für Park Inn und Holiday Inn. Dirk Schwinzer ist Regional Sales Manager bei der Arcadia Hotelgruppe. Seine Karriere startete er bei InterConti als Sales Manager International Travel Trade. Nachdem er als Verkaufsdirektor für das Ramada Cap´Ail La Porte de Monaco, Frankreich, tätig war, führte er das Verkaufsteam des Courtyard by Marriott Berlin-Köpenick. Seine letzte Position: Key Account Manager Berlin & Nord für Marriott. Martina Buser zeichnet als Sales Manager des deutschen LUX Resorts Sales Team verantwortlich. Die Heidelbergerin war zuletzt bei Constance Hotels Experience als Sales Manager in Eschborn beschäftigt. Zuvor konnte sie Erfahrung als Rooms Division Manager im Constance Belle Mare Plage sammeln auf Mauritius. Sandra Rumpel fungiert als Senior Sales Executive der Finest Hotel Collection, bei der sie seit 2010 angestellt ist. Hier begann die 28-Jährige ihre Laufbahn als Sales Executive. Jennifer Rajzl besetzt die Position des Senior Marketing Executive und arbeitet ebenfalls seit Mai 2010 bei der Gruppe. Dort startete die heute 27Jährige als Sales & Marketing Coordinator. Markus Buchhagen (39) wechselt als Direktor vom arcona LIVING BACH14 Leipzig in das arcona MO.HOTEL Stuttgart. Der Hotelfachmann war zuvor als PreOpening- und GM tätig, u.a. im Hotel auf der Wartburg. Seine Nachfolgerin in Leipzig ist Gudrun Martin (34), die damit ihre erste Direktionsstelle antritt. Die Hotelfachfrau besetzte zuvor Positionen in der internationalen Hotellerie.

Marcus Kirsch besetzt den Posten des Financial Controller Europe bei AZIMUT. Er kommt von Marriott, wo er seit 1994 tätig war. Nach dem Einstieg als Portier im Ramada Berlin-Teltow wurde Kirsch vier Jahre später Controller im Courtyard by Marriott Teltow. Ein Jahr später managte er das Front Office. Es folgten Stationen als Financial Controller im München Airport, als Director of Finance in Köln sowie als Market Director of Finance für zwei Häuser in Hamburg. Axel Weber übernimmt die Position des Director of Operations Europe der AZIMUT Hotels mit Sitz in Berlin. Der 47-Jährige kommt von GHOTEL, wo er ab 2007 in gleicher Funktion arbeitete. Nils Kronemeyer fungiert als Gastgeber des Hotels Die Sonne Frankenberg. Der 35Jährige absolvierte eine Ausbildung zum Hotelfachmann im Hotel Stähle Suddendorf. Danach arbeitete er als Empfangsmitarbeiter und -chef sowie als Direktionsassistent in verschiedenen Vier-SterneHäusern. Nach einer Tätigkeit als F&BDirektor im Columbia Wilhelmshaven zog es ihn nach Helgoland, wo er als Direktor des Atoll Ocean Resort tätig war.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ... den Gewinnern des Insiderpreisrätsels in der Ausgabe 1-2/2013. Die korrekte Lösung lautete: »Leafline exklusives Messmer Teeporzellan«. Zu gewinnen gab es fünf Teeservice von Meßmer im Gesamtwert von 1000 Euro. Top hotel gratuliert herzlich: Ulrike Molt vom FLAIR Landhotel Strengliner Mühle in Strenglin, Michael Kuhlmann vom Hotel Haus Hilmeke in Lennestadt, Astrid von Viebahn vom Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden, Jürgen Friedrich vom Restaurant »Steigmühlen Stube« in Füssen-Weißensee und Monika Barz von der Hotelfachschule in Leipzig.


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Carsten Willenbockel übernimmt die Führung des Grand Village Resort & Spa Weissenhaus. Der 45-jährige Betriebswirt war zuvor Direktor des ARosa Scharmützelsee. Auch für TUI und Robinson war der Niedersachse bereits tätig. Für Starwood leitete er das Sheraton Mallorca Arabella Golf Hotel Son Vida. Willenbockel löst zudem Hans-W. Zühlke als Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft ab, der künftig als Geschäftsführer der neuen Weissenhaus Entwicklungsgesellschaft agiert. Der Architekt betreute zuvor Hotelprojekte, z.B. von Robinson, und war darüber hinaus Vice President Development bei Dorint und Baudirektor bei Steigenberger. Michael Nöske ist Resident Manager im AZIMUT Cologne City Center. Seine Karriere begann 1995 mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Kieler Hotel Birke. Anschließend zog es ihn nach Frankfurt, wo er sich bei Holiday Inn vom Rezeptionisten zum Schichtleiter hocharbeitete. In der Stadt besetzte er später verschiedene Positionen bei Maritim, Fleming’s und Holiday Inn. Ab Januar 2012 leitete er das Mercure Rüsselsheim. Lutz Mallwitz leitet die Welcome Hotels in Meißen: das Parkhotel, das Hotel am Markt Residenz und den Goldenen Löwen. Der heute 50-Jährige begann seine Karriere 1982 mit einer Ausbildung zum Koch in Berlin. Zu den weiteren beruflichen Stationen des Hotelbetriebswirtes zählen u.a. die Führung des Ascari Pulheim und des Ringhotels Schorfheide in Brandenburg. Seine letzte Position: GM im Dormero Königshof Dresden. Julian Brust (29) zeichnet als Cluster Revenue Manager verantwortlich für den Hessichen Hof und das Schlosshotel Kronberg, beide in Frankfurt. Nach einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Vier Jahreszeiten Kempinski München arbei-

tete er als Reservation Agent und Supervisor in dem Haus. Danach führte ihn sein beruflicher Weg nach New York, wo er für die A Thompson Hotels als Assistant Manager Front Office tätig war. Es folgten Stationen in Genf und im Kempinski Das Tirol Kitzbühel, Österreich. Mario Küster (Foto) führt das Best Western Premier Hotel Sonnenhof Lam. Der 49-Jährige folgt auf Norbert Oblak, der sich einer neuen Herausforderung in Kärnten stellt. Nach zehnjähriger Selbstständigkeit arbeitete Küster zunächst als Restaurantleiter, später als F&B Manager im Steigenberger Der Sonnenhof. Es folgten Position als stellvertretender Direktor und Direktor im Victor’s Residenz Teistungenburg. Zuletzt agierte der Aachener als Regional-Direktor für Schloss Penkum. Georg Schlegel besetzt die Position des Geschäftsführers für Deutschland und Zentraleuropa bei Choice Hotels mit Sitz in München. Er vertritt damit Margit Hug, die eine einjährige Elternzeit antritt. Schlegel war zuvor u.a. als Marketing Manager und Senior Development Director für Accor und IHG beschäftigt. Bis zur Gründung seiner eigenen Hotel Consulting arbeitete er bei Starwood. Sandra Reschke (40) zeichnet als SpaManagerin der Upstalsboom Hotelresidenz & SPA Kühlungsborn verantwortlich. Die Kosmetikerin arbeitete bereits im Pilotzentrum von La Prairie des Byblos Andaluz in Spanien. Zuletzt war sie als Spa-Managerin auf dem Darß und auf Usedom tätig. Rolf Lohöfer (55) lenkt als Direktor die Geschicke des KTC Königstein. Er folgt auf Alexandra Göhna (34). Lohöfer arbeitete zuvor in gleicher Position bei Accor (Mercure), Queens Moat Houses und Best Western. Darüber hinaus war er lange als Operations Manager in Häusern wie Hilton Garden Inn und Holiday Inn Express tätig.

AUSLAND Philippe Perd fungiert als Senior Vice President Operations and Project Development bei der Oetker Collection. Er startete bei der Gruppe als Managing Director des Château Saint-Martin & Spa. 2005 übernahm er zudem das Management des Hotel du Cap-Eden-Roc Cap d’Antibes. Zwei Jahre später stieg Perd zum Präsident und Managing Director beider Häuser auf. Didier Le Calvez ist Senior Vice President Operations and Sales & Marketing bei Oetker; zuvor besetzte er die gleiche Position im Bristol Paris. Seine Karriere führte Le Calvez bereits ins New York Plaza, ins Four Seasons George V Paris, ins Regent Singapur sowie ins Pierre New York. Michaela Wehrschütz zeichnet als Direktorin des AMEDIA Salzburg verantwortlich. Die 30-jährige Kärntnerin zählt zu ihren bisherigen Stationen das Grand Hotel und das Ring, beide in Wien, sowie das Hotel Schloss Mondsee und das Belmondo Salzburg. Niclas Prokop ist Director of Sales and Marketing des Island Hideaway auf den Malediven. Der Hattersheimer arbeitete zuletzt als Contract Manager für Thomas Cook und Öger Tours in der Türkei. In Antalya war er als Director of Sales & Marketing bei Lykia World Hotels tätig. Der 38-Jährige fungierte bereits als Produktmanager und Hoteleinkäufer für Dertour. Prokop heuerte auch bei der REWE Touristik sowie bei Berge & Meer Touristik an. Weitere berufliche Stationen besetze er im Produktmanagement von Inter-Air Voss Reisen sowie im Sales & arketing bei Suntop Reisen. 4 /2013 | TOP HOTEL 67


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MANAGEMENT PERSONALIEN

Andy Kunz führt das Chedi Chiang Mai in Thailand, das zur General Hotel Management (GHM) gehört. Zuvor war er als Executive Assistant Manager im Chedi Muscat tätig. Der Schweizer arbeitete in führenden Positionen u.a. bei Four Seasons in Jordanien, den USA, Ägypten und Australien. Die Häuser von GHM auf Bali – das Legian und das Chedi Club Tanah Gajah – haben einen neuen Director of Sales and Marketing: Katharina Kustos. Zuvor arbeitete die in Deutschland Aufgewachsene in Dubai, wo sie zunächst für Jumeirah und zuletzt für das Park Hyatt Dubai tätig war. Debbie Chee besetzt die gleiche Position im Nam Hai Hoi An, Vietnam. Die Malaysierin arbeitete zuvor u.a. für das Equatorial Ho chi Minh City in Vietnam als Assistant Director of Sales. 2010 wirkte sie bei der Eröffnung des Sheraton Nha Trang Hotel & Spa in dem asiatischen Land mit. Sven Wiedenhaupt leitet das Four Seasons Resort Nevis, West Indies, in der Karibik. Der Deutsche begann seine Karriere bei der Gruppe im Jahr 2004 als F&B Director im New Yorker Haus. Vier Jahre später wurde Wiedenhaupt zum Hotel Manager im Four Seasons Doha befördert. 2011 führte ihn sein Weg nach Syrien, wo er GM des Four Seasons Damascus wurde. Peter Kämpfer, Direktor des Park Weggis, Schweiz, leitet nun auch das nahegelegene Post Hotel Weggis. Ihm steht ein neuer stellvertretender Gastgeber Rolf Tinner zur Seite. Tinner war zuvor Direktor des The Hotel Luzern. Der 38-jährige Schweizer ist Koch und Kellner und startete seine Karriere in der Luxushotellerie im Arosa Kulm Hotel. Weitere Stationen führten ihn unter anderem nach Boston (USA) ins Swissôtel, in das Mont Cervin Palace in Zermatt sowie in das Eden au Lac Zürich, in dem er über fünf Jahre als Vizedirektor tätig war. 68 TOP HOTEL | 4 /2013

Thomas Hoeborn wechselt von Thailand nach China, wo er den Posten des General Manager im Conrad Hongkong ab Juni übernimmt. Zuvor arbeitete er sieben Jahre im Millennium Hilton Bangkok. Igor Ruwinsky fungiert als Director of Sales & Marketing im Fairmont Kiew. Zuvor war der Russe im Atlantic Kempinski Hamburg beschäftigt; zunächst als Director of Business Development, später als stellvertretender Direktor. Auch arbeitete der 42-Jährige bereits im Esplanade Berlin und als Senior Sales Manager im Radisson SAS Moskau. 2002 wechselte er zu Kempinski als Regional Sales Manager und übernahm 2005 die Position des Director of Sales & Marketing im Bristol Berlin. Danach war Ruwinsky im Grand Hyatt Berlin als Director of Sales beschäftigt. Anke Glässing (44) zeichnet als Direktorin des Mövenpick Deira Dubai verantwortlich. Die Deutsche startete im Bachmair am See Rottach-Egern. Ihre Laufbahn führte sie u.a. nach Großbritannien, Indonesien und Thailand sowie Dubai, wo sie zuletzt als Resident Manager im Mövenpick Al Murooj Rotana tätig war. Zudem arbeitete Anke Glässing in leitenden Positionen bei Le Méridien und Six Senses. Philippe Spagnol lenkt das Amigo Brüssel. Er arbeitete in F&B-Positionen im Beau Rivage Palace Lausanne, im Claridge’s London, im Negresco Nizza sowie im Europe St. Petersburg. Als GM war er im Orient-Express Monasterio Cusco, Peru, sowie im Lapa Palace Lissabon tätig. Silvia Brighenti agiert im Haus als Director of Sales & Marketing. Sie arbeitete bereits als Group Sales Executive im Boscolo Leon d’Oro Verona und besetzte Sales-Positionen in den Le Méridien-Häusern Chia Laguna und Beach Plaza Monte Carlo. Zuletzt war sie Director of Sales & Marketing im Sheraton Rhodes Resort.

FIRMEN Tom Breckwoldt zeichnet bei TripAdvisor als neuer Territory Manager, Business Listings für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantwortlich. Neben einer früheren Tätigkeit als Regional Director Central, Northern and Eastern Europe für Orbitz Worldwide zählen das Unternehmen Opodo und InterConti – hier war er als Director of Corporate Sales tätig – zu seinen Stationen. Zuletzt arbeitete Breckwoldt als B2B Director bei MicronNexus, einem Teil der TUI Travel. Torsten Grätz übernimmt die Bauleitung bei dem Unternehmen König Bäder, wo er bereits seit 2006 beschäftigt ist. Als Vorarbeiter, insbesondere für Hotelprojekte, sammelte der 48-jährige Fliesenleger vielfältige Erfahrung auf Baustellen der gesamten Republik sowie in Österreich nd in der Schweiz. Wolfgang Speth übernahm im März die Verkaufsdirektion Gastronomie Norddeutschland der Warsteiner Gruppe. Der 48-Jährige war zuvor ab Sommer 2010 als Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Hamburger Ratsherrn Brauerei tätig. Auch arbeitete Speth bereits in verantwortlichen Vertriebspositionen bei der Bavaria-St. Pauli Brauerei in Hamburg, der Hannen Brauerei in Mönchengladbach sowie bei der Brau und Brunnen in Dortmund. Dann hatte er die Geschäftsführung beim Friesischen Brauhaus zu Jever inne. Karsten Micke ist neuer Key Account Manager bei Hotsplots. Er war bereits seit 1996 in verschiedenen Positionen in der ITBranche tätig. Zuletzt arbeitete er bei The Cloud Networks in gleicher Position, wo er für den Vertrieb von öffentlichen WLAN- und Hotspot-Lösungen zuständig war.


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Arnd Steinhäuser erweitert als Director of Sales das Team von Qausal. Nach einer dualen Berufsausbildung für Hotel Management und einer Trainerausbildung bei der IHK Kassel arbeitete der heute 40-Jährige im Verkauf und in Führungspositionen in der nationalen Hotellerie. Zu seinen Stationen zählen das Treff Hotel Willingen und das Dorint Hameln sowie die Sorat Hotel Consult mit Sitz in Berlin. Zuletzt war Steinhäuser als Regional Sales Manager und Senior Project Manager beim Institue for Hospitality Management (IFH) in Frankfurt tätig. Michael Hass, Direktor der KCCindustries, ist nun bei der Wood Stone Corporation in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten (EAME) mit Sitz in Berlin tätig. Als neuer Direktor zeichnet er für den Bereich Projekt und technische Weiterentwicklung des Konzeptes »Front of House«-Cooking verantwortlich. Hass verfügt über langjährige Erfahrung in der internationalen Hotellerie und Gastronomie. Kaja Schnell verstärkt seit Anfang März 2013 als Marketing-Managerin das Foodservice-Team der frischli Milchwerke. Die heute 50-Jährige blickt auf 25 Jahre Marketing- und Saleserfahrung im Außer-Haus-Segment von Mondelēz International, ehemals Kraft Foods, zurück. Axel Deitermann trat am 1. April als Gesellschafter und Geschäftsführer in die Hotel Affairs Consulting ein. Er war zuvor viele Jahre als geschäftsführender Gesellschafter für die NPC Hotelentwicklung & -management tätig. Weitere Gesellschafterin ist Stefanie Zimmermanns. Zuvor war sie als Hotelbetriebswirtin in der Funktion als Projektleiterin bei NPC aktiv.

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Marco Nussbaum geboren am 05. Juni 1970 in Bremen liiert, ein Kind Co-Founder und CEO prizeotel Management Group

23 Fragen zur Person Was wären Sie außer dem, was Sie heute sind, gern geworden? Koch oder Manager von Spitzensportlern Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Mit manueller Flaschensortierung im Lager von Coca-Cola Was möchten Sie in Ihrem Leben noch erreichen? So alt wie möglich zu werden und dabei gesund zu bleiben Wer ist Ihr Vorbild? Ich orientiere mich an unterschiedlichen Menschen. Einer davon: Muhammad Ali Wie heißt Ihr Lieblingsautor? Auch da gibt es mehrere für unterschiedliche Fachbereiche. Im Bereich Unternehmensführung mag ich Reinhard Sprenger Ihre Lieblingsmusik? Stimmungsabhängig, für mehr Informationen hilft ein Blick in meinen iPod Welches Tier wären Sie am liebsten? Ein Weißkopfseeadler. Er steht für Weitsicht, Überblick und Kraft Welches Hobby macht Ihnen am meisten Spaß ? Sport, Live-Veranstaltungen und Reisen Welchen Luxus leisten Sie sich gelegentlich? Unbekümmert Zeit mit meiner Familie oder meinen Freunden zu verbringen, zu Hause oder auf Reisen Was halten Sie für Ihren größten Vorzug? Meine Begeisterungsfähigkeit und Neugierde Was ist Ihr größter Fehler? Meine Ungeduld und zu emotional getroffene Entscheidungen Wie bauen Sie Stress ab? Mit viel Sport, wofür ich mir in den vergangenen Jahren aber nicht genug Zeit genommen habe Wovor haben Sie Angst? Vor dem Verlust mir nahestehender Personen und unheilbaren Krankheiten Wem möchten Sie mal so richtig die Meinung sagen? Niemandem. Wenn das nötig ist, suche ich sofort den Dialog Was stört Sie am heutigen Gastgewerbe am meisten? Die Toleranz für Inkompetenz ist ebenso hoch wie der Hang zur Selbstdarstellung. Der Branche ginge es besser, wenn die Leute ihr Ego besser im Griff hätten »Hotellerie 2030« – Woran denken Sie da spontan? Es ist und bleibt ein »people’s business«. Allerdings wird es dann auch ein Hotel im Weltall oder auf dem Mond geben Welches Hotel gefällt Ihnen persönlich am besten? Greenwich Hotel Tribeca, NYC (mit Einrichtung von Axel Vervoordt) Was hat Sie in Ihrem Leben am meisten beeindruckt? Die Geburt meines Kindes Sie gewinnen eine Million Euro. Was würden Sie damit tun? Eine Stiftung gründen, um bedürftigen Kindern zu helfen Welche drei Dinge würden Sie auf »die Insel« mitnehmen? Diese Frage hab ich noch nie gemocht Welcher Versuchung widerstehen Sie nicht? Schokolade in allen Formen und Variationen Was haben Sie vor, wenn Sie 60 Jahre alt sind? Weiter zu arbeiten und viel Zeit in der Sonne mit Familie/Freunden zu verbringen Welchen Spruch oder welches Zitat würden Sie Ihren Mitmenschen gern ans Herz legen? »Champions aren't made in gyms. Champions are made from something they TH have deep inside them. A desire, a dream, a vision.« Muhammad Ali

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FOOD + BEVERAGE MANAGEMENT ASSOCIATION E.V. Sekretariat: Lena Kraft · Tel. +49 (0)6035-917462 · Fax +49 (0)6035-917467 · fbma.kraft@lena-kraft.de · www.fbma.de

FBMA unterstützt Berufe-WM Hier werden Weltmeister gemacht: Vom 2. bis 7. Juli 2013 treten bei den »WorldSkills Leipzig« die besten Fachkräfte weltweit an, um Champion zu werden. Das Spektrum der 46 verschiedenen Disziplinen reicht dabei von handwerklichen Berufen über gewerblich-technische Tätigkeiten bis hin zu Berufsbildern aus dem Dienstleistungsbereich Alle zwei Jahre kämpfen die Teilnehmer bis zum Alter von 22 Jahren bei der WM der Berufe um die Titel. Die vergangenen beiden »WorldSkills«-Wettbewerbe fanden in London (2011) und Calgary (2009) statt. Deutschland war bereits zweimal Ausrichter: 1961 in Duisburg und 1973 in München. 2013 wird es die größte WM der Berufe sein, die jemals stattgefunden hat. Nach vorläufig letztem Stand sind für die »WorldSkills Leipzig 2013« insgesamt 1046 Teilnehmer registriert, rund zwölf Prozent mehr als bei der vergangenen WM. Mit 35 ZweierTeams ist der Wettbewerb der Mechatroniker mit Abstand der größte, gefolgt von den Schweißern und den Köchen mit jeweils 36 Teilnehmern; der Restaurantservice ist mit 28 Teilnehmern vertreten. Die größten Nationalmannschaften entsenden Frankreich (46 Teilnehmer), Brasilien und Japan (jeweils 45), Taiwan (44) sowie Deutschland und Finnland (je 43). Die »WorldSkills Leipzig 2013« werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie vom Europäischen Sozialfonds gefördert und aus Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt. Schirmherrin der Großveranstaltung auf dem Gelände der Leipziger Messe ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Die Eröffnungsfeier findet am 2. Juli statt, gefolgt von drei Wettbewerbstagen und der Abschlussfeier am 7. Juli. Der Inhalt der Wettbewerbs-Projekte wird den Teilnehmern im Vorfeld zu Trainingszwecken bekannt gegeben, zum Wettbewerb im Juli aber um bis zu 30 70 TOP HOTEL | 4 /2013

V. li.: Tobias Becher (Teilnehmer Restaurant), Tobias Buse (Workshop Supervisor Restaurant), Udo Finkenwirth, Ole Kurth (Teilnehmer Koch), Tobias Laabs (Experte Kochen), Ctefan Wohlfeil (Workshop Supervisor cooking); nicht im Bild: Andrea Benkert (Expertin Restaurant)

Prozent verändert, um neben Präzision auch Kreativität und Transferleistung abzufordern. Die Teilnehmer haben an vier Tagen maximal 22 Stunden Zeit, die Aufgaben umzusetzen. Die Köche müssen vier Module zubereiten, wobei jedes Modul zwei Aufgaben enthält. Zudem müssen die Budgets eingehalten werden, da alle Lebensmittel aus einer Zutatenliste vier Wochen vor dem Wettbewerb bestellt werden. Im Restaurantbereich durchlaufen die Teilnehmer die Stationen Bar, Bistrobereich, Bankettrestaurant und Fine Dining Restaurant. Neben dem Eindecken von Tischen, dem Servietten brechen und dem Service selbst sind auch Weinberatung und Service nebst Blindverkostungen die Aufgaben.

Ein Team von Experten bewertet die Ausführung und legt nach einem ausgefeilten Punktesystem die Gewinner fest. Die FBMA engagiert sich beim Weltevent der beruflichen Bildung als Mitglied von WorldSkills Germany. Der gastgewerbliche Fachverband ist Träger des Wettbewerbs in den Disziplinen »Kochen« und »Restaurantservice«. Organisation und Koordination inklusive Vor-


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VERBÄNDE UND KOOPERATIONEN

bereitung und Training der deutschen Wettbewerbsteilnehmer hat Ctefan Wohlfeil, FBMA Regionaldirektor Nord, übernommen. Als Experten wurden Tobias Laabs (Standortcasino Roding) für die Küche und Andrea Benkert von der Hotelfachschule Hamburg für den Restaurantservice berufen. Die deutschen Farben im Wettbewerb vertreten Tobias Becher (21) und Ole Kurth (20). Letzterer ist Auszubildender im Restaurant »(M)eatery« im SIDE Hotel Hamburg und kann bereits auf große Erfolge bei Kochwettbewerben verweisen, u.a. errang er den 1. Platz bei den »Hamburger Jugendmeisterschaften 2013« in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen, Platz 3 beim »Delta Cup Hamburg 2013« sowie in der Gesamtbewertung des »Großen Preis der Köche INTERNORGA 2013«. Im Jahr 2012 gewann Ole Kurth den »Helmut-Roock-Pokal« sowie die »Goldene Bratpfanne« und war Viertplatzierter bei »Hamburgs Top Talenten 2012«. Tobias Becher ist Auszubildender im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Seine bisherigen Wettbewerbserfolge umfassen u.a. Platz 3 bei den »Hamburger Jugendmeisterschaften«, Silber beim Bundeswettbewerb »Delta Cup 2012« und jeweils den 4. Platz bei der »Goldenen Flambierpfanne 2012« und dem »Delta Cup 2013«. Beide Teilnehmer freuen sich auf die Herausforderung und sind stolz

darauf, ihr Können im internationalen Umfeld unter Beweis zu stellen. Tobias Becher: »Wir bekommen die Chance, unseren Beruf, den wir erlernen und in den wir unsere Passion stecken, vor den Teilnehmern der anderen Länder und den Besuchern zu repräsentieren. Wir können zeigen, wie gut unser duales Ausbildungssystem und jeder einzelne als Individuum ist. Und was sehr wichtig ist: Wir agieren als Team und repräsentieren Deutschland.« Bis zum Sommer durchlaufen die beiden Teilnehmer ein Trainingsprogramm, das von den jeweiligen Experten sowie den Fachleuten in den Ausbildungsbetrieben begleitet wird. Im Congress Center Leipzig (CCL) finden während der »WorldSkills Leipzig 2013« internationale, nationale und regionale Konferenzen auf höchstem Niveau statt, u.a. das EU-Berufsbildungstreffen sowie die internationale Konferenz der OECD zur Skills-Strategie. WorldSkills International organisiert vor Ort die Konferenz »WorldSkills Leaders Forum« sowie die Seminarreihe »Global Skills Marketplace«. Während aller Wettkampftage können die Kongressbesucher an vielfältigen Fachtagungen, Seminaren und Vorträgen zum Thema berufliche Bildung teilnehmen. Damit wird das CCL zum Treffpunkt für Fachleute und Entscheider aus Politik, Wirt-

schaft, Medien und Gesellschaft, um globale Entwicklungen zu diskutieren. Nationaler Trägerverband der Leipziger Veranstaltung ist WorldSkills Germany. Die Initiative vereint Engagement und Ideen von derzeit rund 65 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. WorldSkills Germany unterstützt Spitzenleistung und schafft mit der Ausrichtung nationaler und internationaler Berufswettbewerbe Plattformen für den beruflichen Erfolg junger Menschen. Der 2006 gegründete Verband ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Betriebe, die die FBMA im Rahmen von WorldSkills Germany unterstützen möchten, können sich an Ctefan Wohlfeil oder das FBMA Sekretariat wenden. Info: www.fbma.de TH

FBMA Termine 2013 19. – 21.4.

Jahreshauptversammlung Berlin 26.– 27.5. Regionalmeeting West 2. – 3. 6. Regionalmeeting Nord 9. – 10. 6. Regionalmeeting Ost 9. – 10. 6. Regionalmeeting Südwest 16. – 17. 6. Regionalmeeting Süd 8. – 10. 9. Regionalmeeting West 23. 9. Wiesnmeeting Süd 27. – 28.10. Regionalmeeting Nord 17. – 18.11. Regionalmeeting Südwest 1. – 2.12. Regionalmeeting Ost 8. – 9.12. Regionalmeeting West Hospitality Management School 15. – 17.4. HMS für Schichtleiter II mit Trendtour Hamburg 3. – 4.6. HMS für Mitarbeiter mit Trendtour Berlin 9. – 10.9. HMS für Mitarbeiter mit Trendtour Hamburg 9. – 11.10. HMS Wein Camp Mosel 18. – 20.11. HMS für Schichtleiter I mit Trendtour Frankfurt

Ausrichter der »WorldSkills« war zuletzt London im Jahr 2011 4 /2013 | TOP HOTEL

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FCSI_4_2013 08.04.13 10:15 Seite 72

VERBÄNDE UND KOOPERATIONEN

FOODSERVICE CONSULTANTS SOCIETY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND-ÖSTERREICH E.V. Telefon +49 (0)211-5203627 · Fax +49 (0)211-5203626 · info@fcsi.de · www.fcsi.de

Bloß keinen Scherbenhaufen! Der Wechsel von einer Generation zur nächsten erfolgt nicht immer reibungslos. Viele Faktoren können die Ursache dafür sein, weshalb die Nachfolge häufig misslingt

Es gibt mustergültige Paradebeispiele in der Branche, bei denen die Nachfolge erfolgreich und friktionsfrei vollzogen wurde. Die Elterngeneration hat die »Jungen« an die Töpfe und Gäste gelassen und alle profitieren davon. Die Praxis zeigt allerdings, dass in vielen Fällen die geplante Aktion zum »Scherbenhaufen« wird. Alles soll so weitergehen, wie es ist. Das ist der Wunsch der Übergeber. Sie wollen ihre Spuren hinterlassen. Doch die potenziellen Übernehmer scheuen sich oft davor, den Betrieb nach dem alten Muster weiterzuführen. Das kann viele Gründe haben: familiäre, emotionale oder finanzielle. Festgefahrene Gewohnheiten und Betriebsblindheit können die ganze Aktion ins Wanken bringen. Hier ist ein Blick von außen hilfreich. »Jede Unternehmensübernahme, egal ob innerhalb oder außerhalb der Familie, ist individuell mit dem Rechenstift, mit gesundem Menschenverstand und mit unabhängiger, fachlicher Betreuung anzugehen«, rät Mag. Wolfgang Kleemann, Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT). Töchter und Söhne von Gastronomen oder Hoteliers überlegen es sich oft zweimal, ob sie die Nachfolge antreten wollen. Leidvoll haben sie in ihrer Kindheit erlebt, dass der Betrieb immer im Vordergrund steht. Eher wären sie noch bereit, im elterlichen Unternehmen als Angestellte zu arbeiten anstatt die volle Verantwortung zu übernehmen. Das hat oftmals gewichtige Motive. In zahlreichen Beispielen ist der Betrieb verschuldet und die Aussicht auf Gewinne in weite Ferne gerückt. Bevor überhaupt ein Prozess in Gang kommen kann, ist es daher sinnvoll, die 72 TOP HOTEL | 4 /2013

zum Teil stark verkrusteten Strukturen aufzubrechen. In Familienbetrieben sind nicht nur die Eltern mit im Boot, sondern oftmals eine Tante, ein Onkel oder andere Verwandte.

Kapital oder Brandherd? Bis es jedoch zum Wechsel kommen kann, sind einige Schritte zu gehen. Vor allem werden im Übergabeprozess wesentliche direkte und indirekte Arbeitsbereiche zur Bewertung herangezogen, um festzustellen, in welchem Zustand sich der Betrieb tatsächlich befindet. Die Beschaffenheit sowie die Rahmenbedingungen sind ausschlaggebend dafür, ob der Betrieb in der nächsten Generation überhaupt erfolgreich weiter bestehen kann. Dabei mangelt es nicht an Wissen, denn die Jugendgeneration hat in aller Regel eine hervorragende Ausbildung genossen. Gerade wenn es um die Zahlen geht, wird es sehr schnell persönlich genommen. Deshalb gehört es zu den Hauptaufgaben eines auf Übergabe spezialisierten Consultants, sowohl eine geeignete Nachfolgevariante auszuwählen als auch den gesamten Prozess zu planen. Bei diesen Überlegungen werden nicht allein betriebswirtschaftliche Lösungen, sondern auch familiäre Verbindungen beachtet. Eine große Gefahr liegt darin, dass die Elterngeneration mit den Betriebsergebnissen nicht herausrückt und die Jungen gar nicht wissen können, worauf sie sich einlassen. In meiner Beratungspraxis halte ich mich an die Formel »ZDF«: ZahlenDaten-Fakten, um zunächst ein Konzept zu erstellen und erst im Anschluss daran an dem Wechsel zu arbeiten.

Zur Sicherung des Betriebes müssen zahlreiche Überlegungen angestellt werden, die eine positive Auswirkung auf die Gäste, Besucher und Kunden haben. Gefragt sind gästeorientiertes Denken und Handeln. Der Übernehmer muss eine Vision haben, wo er mit dem Unternehmen hin will. Entweder geht es nahtlos in der alten Schiene weiter oder es wird eine Änderung herbeigeführt, die eine positive Auswirkung auf den Gast hat – die betriebliche Zukunft wird neu geschrieben. Heute sind interaktive Kommunikation und Wissenstransfer in Richtung der Gäste und der Mitarbeiter angesagt. Moderne Küchen und Keller mit hervorragenden Serviceleistungen machen Zufalls-Besucher zu Stammkunden. Eine sanfte Modernisierung, zum Beispiel der alten Schankanlage, die mit neuen Geräten ausgestattet wurde, lässt auch die Elterngeneration wieder ruhig schlafen. Zielorientierte Marketingmaßnahmen und konzertierte Öffentlichkeitsarbeit führen zum geplanten Erfolg. Dabei hat der neue Juniorchef oder die neue Juniorchefin die Chance, es anders als die Eltern zu machen und sich externe Hilfe für bestimmte Bereiche zu holen, sei es im Sinne einer kontinuierlichen Unternehmensentwicklung, der Bewältigung der neuen Führungsaufgabe oder im Bereich der Werbung. TH

Josef Meringer ist Inhaber der JM Consulting und langjähriges Mitglied im FCSI. Beim 4. FCSI Kompetenzforum (24. Juni 2013 in Berlin) wird er mit Björn Grimm die Moderation übernehmen.


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GASTRONOMISCHE AKADEMIE DEUTSCHLANDS E.V. Tel. +49 (0)2932-8945355· Fax +49 (0)2932-931007 · info@gastronomische-akademie.de · www.gastronomische-akademie.de

Small Talk – eine Kunst Fachgespräche sind wichtig, doch daneben hilft Small Talk, die Beziehung zu festigen und Vertrauen aufzubauen. Maria Th. Radinger, Unternehemensberaterin und Etikette-Trainerin in Wirtschaft und Hotellerie, macht sich Gedanken über die Kunst der angeregten Unterhaltung

Stellen Sie sich vor: Sie fahren mit einem neuen Geschäftspartner auf eine Messe. Die ersten Minuten plaudern Sie über die Fahrt, das Angebot auf der Messe und das Wetter. Doch worüber unterhalten Sie sich in einer Stunde? Für Ungeübte im Small Talk ist das ein sehr unangenehmer Gedanke. Ihnen wird in diesem Moment bewusst, dass man sich auch auf Small Talk vorbereiten muss. Überlegen Sie sich also schon im Vorfeld Themen, über die sie gern reden. Noch besser ist es, wenn Sie es schaffen, dass Ihr Kunde über sich erzählt. Möglicherweise wählt er im Laufe der Unterhaltung ein Thema, bei dem Sie sich gar nicht auskennen. Das ist nicht schlimm, sondern kann sich als Chance für Sie herausstellen. Menschen freuen sich, wenn sie über ihre In-

Small Talk schafft nicht nur ein gutes Gesprächsklima für die weitere Kommunikation, man erhält auch die Möglichkeit, sein Gegenüber besser kennenzulernen

teressen erzählen können. Hören Sie also aufmerksam zu, denn dann können Sie auch interessierte Fragen stellen. Damit kann sich

• neue Beziehungen knüpfen und

mal möchte man sich dabei auch ein wenig

das Gespräch für Sie in die richtige Richtung

bestehende festigen

entspannen. Man möchte mehr über die Per-

entwickeln. Wer erzählt nicht gerne über sein

• Vertrauen aufbauen

son erfahren, mit der man gerade verhandelt

Lieblingsthema?

Wichtige Fähigkeit

• interessante Informationen erhalten • gemeinsame Interessen finden • gutes Gesprächsklima für die weitere

Wozu müssen wir überhaupt Small Talk

Kommunikation schaffen

hat oder man möchte über ein spezielles Hobby mehr wissen. Was auch immer der Grund für Ihr Interesse an dieser Person ist, Small Talk bietet Ihnen die Möglichkeit mehr zu erfahren. Das Interesse an Ihrem Gegenüber ist

führen können? Genügt es nicht, wenn wir

• Geschäftskontakte anbahnen

die Voraussetzung für ein gelungenes Fach-

mit Geschäftspartnern so schnell wie möglich

• Freunde gewinnen.

gespräch!

»zur Sache« kommen?

Im Berufsleben dient Small Talk unter an-

TH

Die Kunst Small Talk zu halten, beinhaltet

derem dazu, mit einer anderen Person

die Fähigkeit, »mit Menschen zu können«. Im

»warm zu werden«, das Überwinden von

Mag. Maria Th. Radin-

Gegensatz zu geschäftlichen Gesprächen, die

Distanz, eine gute Gesprächsatmosphäre zu

ger, GAD-Mitglied, ist Un-

sachorientiert und absichtsgeleitet sind, be-

schaffen und natürlich als Einstieg für die

ternehmensberaterin und

deutet Small Talk, dass die beziehungsorien-

weitere Unterhaltung.

Akkreditierte Wirtschafts-

tierte Intention im Vordergrund steht. Wir

Wie oft hört man, dass Small Talk lediglich

gehen auf (fremde) Menschen zu und spre-

oberflächliches Geplauder ist. Ja, das kann

nehmen »Guter Stil in Wirtschaft und

chen Sie an; daraus ergeben sich unter ande-

durchaus so beginnen. Wir führen ja auch

Hotellerie« bietet sie Beratung und Training

rem folgende Möglichkeiten:

nicht ständig Fachgespräche, sondern manch-

an. Info: www.guterstil.at

trainerin. Mit ihrem Unter-

4 /2013 | TOP HOTEL 73


Landidyll_4_13 08.04.13 10:20 Seite 74

VERBÄNDE & KOOPERATIONEN

LANDIDYLL HOTELS & RESTAURANTS Telefon+49 (0)3643-49150 · Fax+49 (0)3643-491515 · zentrale@landidyll.com · www.landidyll.com

Arbeitgeber Landidyll Hotels Die Mitarbeiter und deren Motivation sind ein großes Thema der Hotelkooperation sowie auch der einzelnen Mitgliedsbetriebe – bereits seit vielen Jahren ist es ein wesentlicher Bestandteil der Landidyll-Philosophie und ein wichtiger Punkt in den Jahreszielplanungen

»Gerade in unseren ländlich gelegenen Hotels fällt es immer schwerer, gute Fachkräfte zu bekommen und zu behalten. Um der aktuellen Entwicklung hierbei Rechnung zu tragen und unsere Qualität zu wahren, müssen wir unsere Organisation und die Abläufe umgestalten und anpassen. Das Thema ›Mitarbeiter‹ ist deshalb weiterhin ein wichtiger Agendapunkt der aktuellen Kooperationsarbeit unserer Hotelgruppe«, sagt Landidyll-Präsident Theo Wilmink. Das Ziel müsse es deshalb sein, gute und qualifizierte Mitarbeiter zu halten und zu motivieren sowie neues und motiviertes Personal zu finden. Die Landidyll Hotels & Restaurants bieten ihren Mitarbeitern unter anderem folgende Möglichkeiten: • eine interessante Tätigkeit in einem gewachsenen und renommierten Privathotel, das ökologisch und nachhaltig geprägt ist und in dem Qualität und menschliches Miteinander übergeordnete Rollen spielen. • Teilnahme an Weiterbildungen: regelmäßige und praxisbezogene Seminare und Schulungen für Mitarbeiter aller Abteilungen zu aktuellen Themen, beispielsweise Reklamation, Verkauf (Restaurant, Frontoffice) oder Küche. Zusätzlich werden hausinterne Schulungen organisiert bzw. Kollegen schließen sich zu kleineren regionalen Seminaren zusammen. • aktive Mitarbeit und Mitgestaltungsmöglichkeiten im eigenen Landidyll-Hotel durch das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen und Ideen. • Kollegen-/Mitarbeiterrabatt: 50 Prozent auf Logis in allen Landidyll Hotels. • Mitarbeiter- und Azubi-Austausch in den einzelnen Betrieben, um andere Landidyll Hotels kennenzulernen und weitere Sichtweisen zu entdecken, Horizonte zu erweitern und neue Erfahrung zu sammeln. Von einem Austausch können beide Betriebe profitieren, da neue Ideen und Inputs sowohl gegeben, als auch ins eigene Haus mitgebracht und dort umgesetzt werden können. • Veranstaltung von Mitarbeiter-Events wie z.B. ein Fußballturnier oder Bowlingcup. 74 TOP HOTEL | 4/2013

Zufriedene Mitarbeiter sind auch motivierte Mitarbeiter: Das Team des Landidyll Hotels Albtalblick in Häusern

Regelmäßige Seminare und Schulungen gehören zum Standard. Im Bild: Die Teilnehmer eines Landidyll-Verkaufsseminars

• Gutschein-Pool für Mitarbeiter: Jedes Haus stellt regelmäßig einen Gutschein über einen gleichen Wert (Landidyll Kennenlern-Arrangement für zwei Personen) zur Verfügung, der von einem Kollegen abgerufen werden kann. Dieser nutzt den Gutschein beispielsweise als besondere Honorierung für einen Mitarbeiter (z.B. »Mitarbeiter des Monats«) oder als Dankeschön. Gleichzeitig ergibt sich auch dadurch die Möglichkeit, den Betrieb von Kollegen zu besuchen und kennenzulernen. TH


Selektion_4 08.04.13 10:16 Seite 75

SELEKTION DEUTSCHER LUXUSHOTELS Tel. +49 (0)40-34940 · Fax +49 (0)40-34942600 · hamburg@fairmont.com · www.selektion-deutscher-luxushotels.com

Wohlgefühl am Arbeitsplatz Fühlt sich der Hotelmitarbeiter an seinem Arbeitsplatz wohl, wirkt sich das auf dessen Service und Herzlichkeit dem Gast gegenüber aus. Drei Häuser der Selektion Deutscher Luxushotels haben daher ihre Personalräume mitarbeiterfreundlich umgestaltet »A good place to work« heißt: gute Arbeitsatmosphäre und Motivation durch die moderne, kreative und hochwertige Gestaltung des »Backstage«-Bereiches zu schaffen. Jeder Mitarbeiter soll sich als »Gastgeber« fühlen. Das ist das erklärte Ziel der Selektion Deutscher Luxushotels, dem Zusammenschluss von neun deutschen Domizilen und einem Luxushotel in Österreich. Wenn der Einzelne auch durch das ihn umgebende Ambiente die Wertschätzung des Managements erfährt, gibt er die Freude, die er hinter den Kulissen eines Luxushotels spürt, gern weiter. Diese positive Stimmung eines Mitarbeiters wirkt sich unmittelbar in einer selbstverständlichen Herzlichkeit gegenüber den anspruchsvollen Hotelgästen aus. Drei Häuser des vor 26 Jahren gegründeten Verbunds haben dieser Erkenntnis folgend ihren »Backstage«-Bereich umfassend verschönert. Im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg wurden rund 45.000 Euro investiert, um den Personaleingang, die Personalwaschräume sowie das MitarbeiterRestaurant zu modernisieren. Neben einem einladenden Entree – ganz in Rot und Gelb gehalten und mit stilvollen Möbeln sowie einem Kronleuchter ausgestattet – sind die Waschräume modern und stylish designed. Das Mitarbeiter-Kasino ist in hellen Beigeund Brauntönen gehalten, Highlight ist hier eine großzügige Sitzecke vor einem Kamin. Ein ansprechendes Buffet bietet verschiedene Speisen an, die regelmäßig frisch zubereitet werden, sowie eine Auswahl an Getränken, Obst, Süßigkeiten und Desserts. Im Brenners Park-Hotel & Spa BadenBaden hat die sogenannte »Kommunikationszentrale« ein neues Gesicht bekommen.

Ein interner Workshop, der sich mit der Mitarbeiterzufriedenheit auseinandersetzte, gab die entscheidenden Impulse für die Neugestaltung der Kantine, in der sich das Personal austauscht. Da ist es nur konsequent, dass die Mitarbeiter die Kantine selbst in »Brenners Bistro« umbenannten. Nicht nur die »Hardware« erhielt einen neuen Look, auch die Vielfalt des Speiseangebots wurde erweitert: Optisch attraktiv präsentiert sich das Buffet mit verfeinertem Geschirr und neuen Gläsern. Dank des lebendigen Grüntons und einer farblich variierenden Beleuchtung ist ein zeitloses, modernes Design entstanden, das den Vergleich mit einem öffentlichen Restaurant nicht zu scheuen braucht. Hier ist man gern Gast am Arbeitsplatz. Das Kölner Excelsior Ernst hat seinem gastronomischen Personalbereich ebenfalls einen neuen Look gegeben. Ein saftiges Grün der Wände, eine frische Blumendekoration und ein fröhliches neues Logo mit einem Schmetterling bringen Frühlingsstimmung in die »Essbar«, einen wich-

tigen Knotenpunkt, um miteinander zu sprechen oder sich bei einem Kaffee zu entspannen. Auch hier wurde ein neues, wöchentlich wechselndes Menü-Konzept für das Personal eingeführt. »Unsere Mitarbeiter leisten Großartiges, das soll auch mit einer schönen Umgebung gewürdigt werden. Darüber hinaus ist eine wichtige Voraussetzung für exzellenten Service und zuvorkommende Freundlichkeit gegenüber unseren Gästen, dass sich die Mitarbeiter bei uns am Arbeitsplatz wohlfühlen.«, so Ingo C. Peters, Vorsitzender der Selektion Deutscher Luxushotels und Geschäftsführender Direktor des Hamburger Vier Jahreszeiten. Und er ergänzt: »Mitarbeiterumfragen in unseren Häusern haben gezeigt, dass eine angenehme Atmosphäre ein wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberauswahl sein kann. Darüber hinaus sind zufriedene und motivierte Mitarbeiter die besten Gastgeber. Und diese sind uns immens wichtig, denn sie sind es, die am Ende des Tages den Unterschied machen«. TH

Highlight des Mitarbeiter-Kasinos im Fairmont Vier Jahreszeiten Hamburg ist eine großzügige Sitzecke vor einem Kamin 4 /2013 | TOP HOTEL 75


Verbände-VSR_4 08.04.13 10:17 Seite 76

VERBAND DER SERVIERMEISTER, RESTAURANT- UND HOTELFACHKRÄFTE E.V. Telefon +49 (0)8031-4093600 · Fax +49 (0)8031-4093601 · info@vsr-online.de · www.vsr-online.de

Engagierter Nachwuchs Auch in diesem Jahr stellten die Teilnehmer des »VSR-Service-Cup 2013« in Hamburg ihr fachliches Können unter Beweis und zeigten durchweg sehr gute Leistungen Der »VSR-Service-Cup 2013« wurde vom 8. bis 12. März 2013 auf der Internorga in Hamburg ausgetragen. Erfreulicherweise waren alle fünf Wettbewerbstage komplett besetzt; insgesamt 15 Restaurant- und 15 Hotelfachkräfte haben sich der Herausforderung gestellt und einen fairen Wettkampf gezeigt. Die Teilnehmer kamen dieses Jahr aus dem gesamten Bundesgebiet. Der »VSR-Service-Cup 2013« wurde in Zusammenarbeit mit der Jürgen & Kristina Dehn-Stiftung, den norddeutschen Landesverbänden des DEHOGA sowie dem VSR – Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V. organisiert und durchgeführt. Der engagierte Berufsnachwuchs stellte sein fachliches Können im A-la-carte-Service unter Beweis. Die Zubereitung eines Eistees und eines Desserts am Tisch des

Eine der Aufgaben beim diesjährigen »VSR-Service-Cup« war das fachgerechte Eindecken der Tische

Gastes, das Schreiben einer Reservierungsbestätigung – eine Aufgabe aus dem Bereich Wirtschaftsdienst – sowie das Ein-

decken eines Tisches: Dies war nur ein Teil der Aufgaben beim diesjährigen »VSR-Service-Cup«. Bedanken möchten wir uns bei allen Helfern, der Besetzung am Infostand sowie bei der Jury. Den Juryvorsitz hatte erneut Heidi Löhner, die eine gute Vorbereitung sowie eine souveräne Leitung des Wettbewerbs vor Ort zeigte. Besonders bedanken möchten wir uns ebenfalls bei Jürgen Dehn von der Jürgen & Kristina Dehn-Stiftung, der Messe Hamburg sowie bei Ctefan Wohlfeil vom Köchenetz. Ein herzliches Dankeschön geht auch an folgende Sponsoren: die Firma Duni und die Firma Eilles. Den Ehrenpreis der Freien und Hansestadt Hamburg gewann Rebecca Schwörer. Den Sonderpreis der Jürgen & Kristina Dehn-Stiftung erkämpfte sich Anna Finster-Hofmann. TH

Die Gewinner ...

... bei den Restaurantfachleuten heißen: 1. Platz: Anna Finster-Hofmann (M.), Hotel Schindlerhof 2. Platz: Shannon Schwarz, Brauerei Gasthof Eichhofen 3. Platz: Melike Canseven, Feinkost Käfer 76 TOP HOTEL | 4 /2013

... der Hotelfachkräfte sind: 1. Platz: Rebecca Schwörer (M.), Kempinski Vier Jahreszeiten 2. Platz: Julia Denk, Sorat Insel-Hotel Regensburg 3. Platz: Katrin Harjes, Ringhotel am Badepark


WHD_4_2013 08.04.13 10:21 Seite 77

WELLNESS-HOTELS & RESORTS Telefon +49 (0)211-6796979 · Fax +49 (0)211-6796968 · post@w-h-d.de · www.w-h-d.de

Branche weiter im Aufwind Eine aktuelle Befragung, durchgeführt von den Wellness-Hotels & Resorts (W-H-R) und beauty24 unter den Partnerhoteliers, bestätigt: Das Wachstum der Branche ist ungebrochen

In der »Rushhour des Lebens« Die Hauptzielgruppe und neben den Paaren das umsatzstärkste Klientel für Wellness ist und bleibt die Altersgruppe der 30bis 49-Jährigen. In der »Rushhour des Lebens« braucht man Auszeiten, die in dieser Lebensphase oft Wellness heißen. »Die Erholung vom stressigen Alltag wird bei den 30- bis 49-Jährigen von über 93 Prozent als Hauptmotiv angegeben – deutlich mehr als im Vergleich zu allen Befragten«, so Antonino Minneci von der GfK. Wellness wird aber auch zur Vorbeugung eines Burnouts genutzt. Sind es in der Gesamtheit 53,5 Prozent, so sind es in der genannten Altersgruppe mehr als 60 Prozent, die dies als Grund für einen Wellnessurlaub angeben. Auch die gemeinsame Zeit mit dem Partner steht im Fokus der befragten Gäste. Die Hoteliers erwarten 2013 für die Altersgruppe in der »Rushhour des Lebens« im Übrigen das höchste Wachstum, knapp 76 Prozent sehen hier das größte Potenzial.

für Wellness ausgeben – ein Anstieg von fast 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Wachstumsmarkt Familie Die GfK stellt fest: Der Familienurlaub wird zunehmend als Wellnessurlaub gebucht. Dies bestätigen die befragten Hoteliers: 2012 haben 12,41 Prozent eine steigende Nachfrage wahrgenommen. Deshalb planen immer mehr Hoteliers Appartements oder Ferienwohnungen speziell für Familien und bieten Kinderbetreuung an. Ein Konfliktthema für Familienwellness ist die Nutzung des Poolbereichs; doch die Hoteliers reagieren. Im Vergleich zum Vorjahr bieten bereits weitere 13,78 Prozent der Hoteliers zum Beispiel kinderfreie Zeiten im Wellnessbereich an. Dies liegt auch im Interesse der Familien, die sich eine klare Regelung wünschen, wann die Kinder in den Spa-Bereich dürfen und somit keinen Diskussionen mit anderen Gästen ausgesetzt sind. Übrigens: Mehr als ein Drittel aller Familien will in diesem Jahr mehr Geld

Potenzial: Zusatzverkauf

Foto: Bad Clevers Gesundheitsresort & Spa

Mehr als die Hälfte der Wellnesshoteliers verzeichnete 2012 eine steigende Nachfrage nach Wellnessleistungen, knapp 65 Prozent erwarten dies auch für 2013. Die Analyse des Reisemarktes von GfK TravelScope zeigt ebenfalls ein überdurchschnittliches Wachstum: Der Marktanteil der Wellnessreisen ist um 24 Prozent gestiegen, der Gesamtreisemarkt dagegen nur um sieben Prozent. Doch Wellness bedeutet nicht per se Wachstum. Ein Zuwachs kann nicht mehr in allen Bereichen mitgenommen werden. Wohin also geht die Reise für die deutschsprachige Wellnesshotellerie? Drei starke Trends sind zu erwarten:

Erholung vom stressigen Alltag suchen vor allem 30- bis 49-Jährige

Der Wellnessmarkt wächst, aber ein Wellnesshotel ist kein Selbstläufer. Kurzfristig zu realisierendes Wachstumspotenzial steckt im Zusatzverkauf von Produkten und/oder Dienstleistungen direkt im Hotel. So wissen wellnesserfahrene Gäste zwar, dass gerade an Wochenenden und Feiertagen in der Regel keine Beauty- oder Massagetermine verfügbar sind und buchen daher zu 80 Prozent rechtzeitig vorab. Aber: Fünf von sechs befragten Gästen wünschen sich, Anwendungen auch kurzfristig vor Ort buchen zu können. Ergo: Nicht alle Gastwünsche sind auch in der Praxis umsetzbar. Der Hotelier muss die Raum- und Personalkapazitäten genau planen, um Kosten gering zu halten und Leerlauf zu vermeiden. »Kreativität ist gefordert für den Spagat zwischen Gästewunsch und Hotelwirklichkeit«, sagt W-H-R-Geschäftsführer Michael Altewischer. »So können Wellnesshotels beispielsweise anbieten, vorab ›Zeit für mich‹ zu buchen. Der Gast hat dann einen bestimmten Zeitraum reserviert und kann vor Ort im Gespräch mit der Spa-Rezeption entscheiden, welche Anwendung er genießen kann bzw. welche zum Zeitpunkt des Aufenthalts sinnvoll für ihn sind. Ein Allheilmittel ist diese Form des Verkaufs aber nicht. Jeder Hotelier muss hier die eigene Nische für Zusatzverkäufe finden.« Die Gäste sollten zudem vermittelt bekommen, dass eine permanent große Auswahl an Anwendungen in höchster Qualität kaum machbar, eine kleine, feine Auswahl wirksamer Anwendungen dagegen oft zielführender ist. TH 4 /2013 | TOP HOTEL 77


Star-Award_4_2013 08.04.13 12:51 Seite 78

STAR AWARD 2013

Die besten Produkte 2013 Die Gewinner des STAR AWARD 2013 stehen fest: Top hotel zeichnete am 10. März 2013 die besten Produkte für die Hotellerie in zwölf Kategorien aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Gastro Vision im Hamburger Hotel Empire Riverside statt Mit dem TOP HOTEL STAR AWARD wurde vor fünf Jahren ein

reichten das Finale und wurden in der Dezember-Ausgabe von

Preis ins Leben gerufen, der die herausragenden Leistungen der Ho-

Top hotel vorgestellt.

telzulieferindustrie würdigt. »Bei der Bewertung eines Hotel-

Die Leserinnen und Leser hatten bis 8. Februar die Möglichkeit,

aufenthaltes aus Sicht des Gastes werden in erster Linie die Freund-

für ihre Favoriten abzustimmen. Das Leservoting entschied schließ-

lichkeit und Servicebereitschaft der Mitarbeiter in den Vordergrund

lich über GOLD, SILBER oder BRONZE. Insgesamt haben sich 2871

gestellt. Die Hardware, Ausstattung und Geräte, bleiben häufig un-

Personen abgestimmt. Die Bekanntgabe des Votingresultats fand

bemerkt oder werden als selbstverständlich vorausgesetzt«, erläu-

am 10. März im Rahmen der Gastro Vision in Hamburg statt. Die

tert Top hotel-Chefredakteur Thomas Karsch.

Preisverleihung wurde von Thomas

105 Unternehmen reichten ihre Produktbewerbung ein, um für

Karsch (Geschäftsführer der Freizeit-

eine der zwölf Kategorien (Design, Usability, Dienstleistung, Ver-

Verlag Landsberg GmbH und Chefre-

kaufsförderung, Innovation, Flexibilität, Food & Beverage, Kosmetik

dakteur der Zeitschrift Top hotel) und

& Spa, Nonfood, Online/Software, Technologie, Wirtschaftlichkeit)

Martin Frey (Anzeigen- und Marketing-

nominiert zu werden. Lediglich drei Produkte pro Kategorie er-

leiter Top hotel) moderiert.

1

2

1 (v.li.) Burkhard Randel (Geschäftsführer Meiko), Alexandra Böse und Oliver Martin (Rofobox GmbH), Uwe Voith und Ludger Michel (Dejoris GmbH) 2 Die Firma BENI8 mit Geschäftsführer Thomas Nordmeier (re.) holte sich Gold in der Kategorie Verkaufsförderung 3 Gastro Vision-Chef Klaus Klische (li.) und Top hotel-Chefredakteur Thomas Karsch begrüßten die Teilnehmer der Preisverleihung 4 (v.li.) Guido Schmitz und Karin Moderer (Guscom AG), Jens Müller (Go In GmbH) und Sabine Zimmerer (Rational AG)

3

78 TOP HOTEL | 4 /2013

4


Star-Award_4_2013 08.04.13 10:30 Seite 79

Kategorie DESIGN GOLD Design

Dometic Pro Safe

SILBER Design

Dometic GmbH, Siegen

Porzellan Café Sommelier

Tel. 0271-692135, www.dometic.de Dometic bietet mit der neuen Genera-

KAHLA/THÜRINGEN PORZELLAN GmbH

tion der Serie »proSafes« Modelle in vielen Größen und mit neuer Ausstattung an. Erstmals sind diese mit einem 1,77Zoll-TFT-Farbdisplay ausgestattet, das ein einfaches Ablesen der Ziffern und Aufforderungen ermöglicht. Optional kann die Displaysprache verändert werden. Ein neuer Mikroprozessor führt die Safe-Operationen künftig noch

BRONZE Design

schneller durch. Neu ist auch das be-

Glasserie Hybrid

leuchtete Tastaturfeld und das Notöff-

Kristallglasfabrik Spiegelau GmbH

nungssystem »SAM«, welches neben »iAudit« – speichert bis zu 1000 am Safe ausgeführte Vorgänge – angeboten wird. Ebenfalls erhältlich sind eine LEDInnenbeleuchtung sowie eine in den Safe integrierte Steckdose zum Aufladen der verwahrten technischen Geräte.

Kategorie USABILITY GOLD Usability

integral COMPACT System Hagleitner Hygiene Intern. GmbH Zell am See (A), Tel. +43-(0)5-0456, www.hagleitner.com Das integral COMPACT Dosiersystem

SILBER Usability

Der Butterspender ilotec GmbH & Co. KG

für die professionelle Geschirrreinigung kann von jedem Anwender einfach und sicher bedient werden. Die vollautomatische Dosierung stellt sicher, dass der Anwender nicht mit dem Produkt in Berührung kommt. Die Reiniger sind als

BRONZE Usability

transportieren und nachzufüllen. Durch

Neue TellerspenderGeneration

den Verzicht auf Wasser sind die Ge-

Blanco CS GmbH & Co. KG

kompakter Reinigungsstein einfach zu

binde nur 4 kg schwer und entsprechen einem Kanister mit 13 kg. Waschtemperatur und Dosiermenge werden vom Spender überwacht. Abweichungen werden über optische und akustische Signale gemeldet. 4 /2013 | TOP HOTEL 79


Star-Award_4_2013 08.04.13 10:30 Seite 80

STAR AWARD 2013

Kategorie DIENSTLEISTUNG GOLD Dienstleistung

SILBER Dienstleistung

Die Hoteltür Häfele GmbH & Co. KG

HGK-BackOffice

BRONZE Dienstleistung

HGK Hotel- und Gastronomie-Kauf eG, Hannover, Tel. 0511-374220, www.h-g-k.de/cms/backoffice

Optimierung des Onlinemarketing

Mit dem Rechnungsservice »HGK-BackOffice« entlastet die HGK Hotel- und Gastronomie-Kauf

Puetter GmbH

eG Gastronomen und Hoteliers bei lästiger Verwaltungsarbeit. Das Kreditoren-Managementsystem ermöglicht die digitale Erfassung, Verarbeitung und Archivierung von Eingangsrechnungen sowie die Auswertung und die Verwaltung damit zusammenhängender Dokumente und Daten. Die zentrale Rechnungsstelle in Hannover empfängt alle Rechnungen für die Mitgliedsbetriebe, prüft auf formale Richtigkeit, scannt Papierbelege ein und bereitet sie in elektronischer Form auf. Das ursprüngliche Rechnungsformat spielt dabei keine Rolle.

Kategorie VERKAUFSFÖRDERUNG GOLD Verkaufsförderung

SILBER Verkaufsförderung

Piacere Touch Sielaff GmbH & Co. KG

BRONZE Verkaufsförderung

Die HOGAMA Lösung

Bagtion! Spielend verreisen BENI8GmbH, Hennstedt-Ulzburg, Tel. 0163-8508220, www.bagtion.de Die Online-Hotelsuchmaschine »Bagtion! Spielend verreisen« positioniert sich als günstiges Nischenprodukt zur Selbstvermarktung für Hotel- und Beherbergungsbetriebe. Das Konzept zielt u.a. auf die Erhöhung des hoteleigenen Website-Traffic und die Senkung von provisionspflichtigen Buchungen für Hotelbetriebe ab. Zur Auswahl stehen bei dem übersichtlichen Flatrate-Modell drei Preisklassen, gestaffelt nach Klassifikation und Ausstattung der Hotels. 80 TOP HOTEL | 4 /2013

Hotel & Gastronomie Marketing


Star-Award_4_2013 08.04.13 10:30 Seite 81

Kategorie INNOVATION GOLD Innovation

Punkt2AirConcept

SILBER Innovation

Meiko Maschinenbau GmbH & Co. KG

Dejoris Online Dienstplaner

Offenburg, Tel. 0781-2030,

Dejoris GmbH

www.meiko.de Das »Punkt2-AirConcept« bietet ein ausgereiftes

Luftmanagement

für

Meiko-Geschirrspülautomaten. Es beinhaltet eine Selbstreinigung, die den Wärmetauscher effektiv reinigt und auf diese Weise einen dauerhaft hohen Wärmerückgewinnungseffekt

sowie

BRONZE Innovation

eine hohe Hygienesicherheit gewähr-

Rofobox »Prestige«

leistet – ohne zusätzlichen Wasserver-

Rofobox GmbH

brauch. Der heiße Wrasen wird beim Öffnen der Haube bzw. Tür nicht in den Raum abgegeben, sondern einer integrierten Wärmerückgewinnung zugeführt. So reduzieren sich die Emissionsbelastungen spürbar.

4 /2013 | TOP HOTEL

81


Star-Award_4_2013 08.04.13 10:30 Seite 82

STAR AWARD 2013

Kategorie FLEXIBILITÄT GOLD Flexibilität

SILBER Flexibilität

Zengo Smart Pack MBG Foodservice GmbH

Allegro V6 Web / Mobile Check-in Ariane Inhotels GmbH, Steinheim, Tel. 07144-858585, www.ariane.com

BRONZE Flexibiltät

»Allegro V6 Web/Mobile Check-in« ist eine cloudbasierte Software-Plattform, die mit jedem

schirmo.de

internetfähigen Gerät genutzt werden kann. Diese ermöglicht es dem Gast, ein- und auszu-

Der Designverband GmbH

checken wo, wann und wie dieser es möchte. Basis ist eine flexible und skalierbare Plattform. Nach der Reservierung wird der Gast zunächst per E-Mail/SMS zum Online-Check-in eingeladen. Anschließend gibt er auf der Plattform seine Daten ein und bekommt eine Check-in-Bestätigung inklusive Zimmernummer und Zugangscode per E-Mail oder SMS – ein Check-in wie beim Fliegen.

Kategorie FOOD & BEVERAGE GOLD Food & Beverage

SILBER Food & Beverage

Squeasy Breitsamer Honig

BRONZE Food & Beverage

Vorportionierte Tortenvariationen

Darbo Naturrein Konfitüre

Resch & Frisch Gastro GmbH, Wels (A), Tel. +43-(0)7242-20050, www.resch-frisch.com

Adolf Darbo AG

Die Tortenvariation »Klassik« besteht aus jeweils vier Stücken Käsesahnetorte und Schwarzwälder Kirschtorte sowie je drei Stücken Schokoladen- und Nusstorte. Eine Abwandlung der klassischen Sachertorte ist die »Himbeer-Sachertorte« mit Vanillecreme und Himbeeren. Einzeln vorportioniert sind die leckeren Torten nach dem Auftauen servierfertig. 82 TOP HOTEL | 4 /2013


Meiko_4.13 08.04.13 10:28 Seite 83

12:32


Star-Award_4_2013 08.04.13 10:26 Seite 84

STAR AWARD 2013

Kategorie KOSMETIK & SPA SILBER Kosmeti & Spa

GOLD Kosmetik & Spa

Smart Care System ADA Cosmetics International

BRONZE Kosmeti & Spa

Alpenmanufactur Nassmassagetisch

Spa Gym by Thalgo

Alpenmanufactur by Franz Schroll GmbH

Thalgo Cosmetic GmbH, Karlsruhe, Tel. 0721-8933160, www.thalgo.de »Spa Gym by Thalgo« verbindet Vibrationstraining mit kosmetischen Behandlungen zur Straffung der Figur und Steigerung des Wohlbefindens ohne großen Kraft- und Zeitaufwand. Für gesundheitsorientierte Hotels ist dieses ganzheitliche Behandlungskonzept eine sinnvolle und rentable Ergänzung zum bestehenden Beauty- und Wellnessangebot.

Kategorie WIRTSCHAFTLICHKEIT SILBER Wirtschaftlichkeit

GOLD Wirtschaftlichkeit

XIBU sense Towel Hagleitner Hygiene International GmbH

vorher

nachher

BRONZE Wirtschaftlichkeit

Fliesenbeschichtung

Hold-Line

BadGruppe, Duisburg, Tel. 02066-508471, www.badgruppe.de

Scholl Apparatebau GmbH & Co. KG

Die neue Methode der Fliesenbeschichtung bringt viele Vorteile für den laufenden Hotelbetrieb mit sich: Einer ist das enorme Einsparpotenzial von Zeit und Geld gegenüber dem klassischen Herausreißen der Fliesen im Hotelbad. Ein weiterer Pluspunkt ist die Vermeidung von Staub und Schmutz; zudem ermöglicht eine schnelle Trocknung nur kurze Ausfallzeiten des betroffenen Zimmers. Nach der Behandlung sind Bohrlöcher und Risse in den Fugen verschwunden. So entsteht mit wenig Aufwand ein »neues« Bad in aktuellen Trendfarben. 84 TOP HOTEL | 4 /2013


Star-Award_4_2013 08.04.13 10:26 Seite 85

Kategorie NONFOOD GOLD Nonfood

SILBER Nonfood

XIBU Inox Hagleitner Hygiene International GmbH

BRONZE Nonfood

Trialog

ege Highline 1400 80/20

Neuland GmbH & Co. KG, Eichenzell, Tel. 06659-88150, www.neuland.com

ege GmbH

Kommunikation leicht gemacht: Der Stehtisch »Trialog« (Design: Wilhelm Brentrup) mit einem Gestell aus Stahlrohr (Höhe 110 cm) ist mit klappbarer oder fester Tischplatte in verschiedenen Farben erhältlich. Die Tische sind wie Puzzleteile miteinander kombinierbar und bieten so eine größere Arbeitsfläche sowie Platz für mehrere Tagungsteilnehmer.

guscom.MOBILE hat den StarAward 2013 des TopHotel Magazins in Bronze gewonnen.

guscom.MOBILE – das mobile Kassenterminal auf Android Handys – ist die neueste Entwicklung von guscom.POS. Die Applikation funktioniert auf jedem Handy ab Android 2.3 und wird über WLAN oder UMTS an die Hauptkasse angebunden. Mit geringen Investitionskosten mehr Umsatz durch Flexibilität und Schnelligkeit! guscom.POS ist eine sehr stabile und plattformunabhängige Kassensoftware für Restaurants und Shops. Neben den Basisfunktionen wie Splitten, Positionstransfer, Gangverwaltung und Artikelpakete mit Menüabfrage, kann die Software mit vielen Zusatzmodulen erweitert werden. Von der Headquarterverwaltung über Zeiterfassung, Kundenverwaltung, Lieferservices, Kitchenmonitoring, Kassenbuch, Clubverwaltung, Gutscheinverwaltung, Bubble Tea Modul bis zum Berichtsmodul mit Budget und Dienstplan bietet die Software ein umfangreiches Spektrum an Funktionalitäten. Über iPhones und Android Handys liefert die guscom.APP jederzeit Livedaten aus dem Betrieb.

GUSCOM AG | Gubener Strasse 25 | 10243 Berlin, Germany Tel + 49 30 2005 401 0 | Fax + 49 30 2005 401 11 | info@guscom.com | www.guscom.com

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Star-Award_4_2013 08.04.13 10:26 Seite 86

STAR AWARD 2013

Kategorie ONLINE / SOFTWARE SILBER Online / Software

GOLD Online / Software

hotline tourist Hotline Groupe GmbH

BRONZE Online / Software

Channelmanager 3

In Facebook Booking App

Channelmanager Welz & Lux GbR

TAC Informationstechnologie GmbH, Hartberg (A), Tel. +43-(0)3332-6005990, www.reservationassistant.com Die »In Facebook Booking App« bietet einen neuen Verkaufskanal: Behandlungen, Produkte und Gutscheine können nun via Facebook verkauft werden; damit werden Followers zu Kunden. Die Applikation stimmt sich in Echtzeit mit Reservation Assistant ab; Reservierungen, Personal- und Raumbelegungspläne werden automatisch angepasst.

Kategorie TECHNOLOGIE GOLD Technologie

SelfCookingCenter whitefficiency

SILBER Technologie

FLAT-Technologie GO In GmbH

Rational Großküchentechnik GmbH, Landsberg am Lech, Tel. 08191-327387, www.rational-online.de Das »SelfCookingCenter whitefficiency« verspricht eine bisher unerreichte Garleistung und -qualität, deutlich breitere Anwendungsmöglichkeiten, mehr Flexibilität in der Beschickung und eine effiziente Ausnutzung der notwendigen Ressourcen. Es stellt sicher, dass Hitze und Feuchtigkeit – abhängig vom Garzustand des Produktes – exakt dosiert genau dorthin geführt werden, wo sie gebraucht werden. Dies ist die Basis für bis zu 30 Prozent größere Beladungsmengen, 30 Prozent Zeitersparnis in der Produktion und 20 Prozent geringeren Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgängermodell. 86 TOP HOTEL | 4 /2013

TH

BRONZE Technologie

guscom. POS/ guscom. Mobile Guscom AG


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Einsendeschluss 11. 10. 2013


Kaffee und Tee_4 08.04.13 10:41 Seite 88

FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Tee »on the rocks« Zwar hat Tee – wie auch Kaffee – im Hotel immer Saison. Aber warum die Gäste nicht mal eiskalt überraschen? Wenn die Außentemperaturen steigen, sind Eistees und Teecocktails auf der Karte eine willkommene Abwechslung. Und selbst wenig aufregende Sorten wie Pfefferminze und klassischer Schwarztee kommen »on the rocks« groß raus

S

o viele Sorten, so viele Möglichkeiten. Mit saisonalen Spezialitäten und neuen Mischungen sorgen die Teehäuser das ganze Jahr über für Abwechslung, um das beliebte Heißgetränk für die Gäste noch attraktiver zu machen. Aber Tee kann noch mehr. Mit den passenden Zutaten – Sirupen, Säften, Früchten, Gewürzen und anderen Extras aus dem Barkeeper-Repertoire – lassen sich Früchte-, Kräuter- und Schwarztees zu leckeren Drinks aufpeppen. Die fallen auf der Getränkekarte in eine andere Preiskategorie als das klassische Glas oder Kännchen Tee und bieten dem Hotelier damit höhere Margen. Die alkoholfreien Varianten sind vor allem als sommerliche Erfrischung auf der Terrasse geeignet, mit einem Schuss Likör oder aufgegossen mit Prosecco werden die auf Tee basierenden Mixturen zum leckeren Cocktail an der Hotelbar. Dass Tee durchaus rockt, hat die Hamburger LifestyleMarke Samova seit Längerem erkannt. Der Anbieter von Tee- und Kräuterspezialitäten ließ von Eyck Thormann, Barchef der »Christiansen’s Bar« in Hamburg, eine Reihe von Drinks auf Teebasis entwickeln: Die Tee-Cocktail-Rezepte mit Namen wie »Green Kick«, »Babes on the beach«, »Bloody Berta« und »Teamspirinha« (sh. Rezept) gibt es im Internet, auch Workshops zum Thema werden angeboten. Samova-Geschäftsführerin Esin Rager: »Das Tolle daran ist: Unsere Tee-Cocktails begeistern auch Menschen, die sonst eigentlich keinen Tee trinken.« Auch die anderen Anbieter sind kreativ, bieten Rezepte zu ihren Tees und neue Konzepte für den Sommer. So hat Ronnefeldt für Gastronomen eine schnelle Lösung zur Herstellung von hausgemachten Eistees parat, die sich bei Bedarf zum prickelnden Cocktail upgraden lassen (sh. Rezept). Tee brühen, den heißen Tee mit Sirup im Eiswürfel-Pitcher abkühlen – fertig. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die Linie »Tea-Over-Ice« von Tea forté (Bremer Feinkost) mit den Sorten »Ceylon Gold«, »Raspberry Nectar«, »Lavender Citrus«, »Pomegranate Blackberry« und »White Ginger Pear«. Eilles bietet mit der »Tea Diamond Cool Collection« für seine Kunden aus der Hotellerie eine besonders flotte Alternative für den Sommer. Die vier Eisteesorten im Pyramidenbeutel werden kalt aufgegossen und sind nach wenigen Minuten servierfertig.

88 TOP HOTEL | 4 /2013

Oriental Ice Tea Zutaten (4 Gläser): 10 TB Teekanne »Türkischer Apfel« (Früchtetee) 1 Zimtstange 800 ml Wasser 4 EL flüssiger Honig 1 kleiner, roter Apfel 3 EL Zitronensaft 8 Minzezweige Eiswürfel Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten plus Kühlzeit

Zubereitung: • Tee und Zimtstange mit kochendem Wasser aufbrühen und acht Minuten ziehen lassen. Teebeutel und Zimtstange herausnehmen, Honig einrühren und Tee abkühlen lassen. • Apfel entkernen, vier Scheiben abschneiden und in Zitronensaft wenden. Scheiben einschneiden und auf den Glasrand setzen. • Minzezweige mit Eiswürfeln in Longdrinkgläser füllen. Den kalten Tee auf die Gläser verteilen und sofort servieren. Quelle: www.teekanne.de


Kaffee und Tee_4 08.04.13 10:42 Seite 89

Refreshing Berries Zutaten (2-3 Gläser): Ronnefeldt Sweet Berries im Tea-Caddy (Frßchtetee) Erdbeersirup Zuckersirup frische Erdbeeren Eiswßrfel fßr einen Cocktail: Prosecco oder trockener Sekt

LEAFLINE TEEPOR ZELLAN FĂ&#x153;R GASTGEBER

Zubereitungszeit: ca. 7 Minuten Zubereitung: â&#x20AC;˘ Eine Kanne Tee (0,4 l) mit Tea-Caddy ÂťSweet BerriesÂŤ aufbrĂźhen und fĂźnf Minuten ziehen lassen. â&#x20AC;˘ Pitcher mit EiswĂźrfeln fĂźllen. Erdbeer- und Zuckersirup dazugeben. â&#x20AC;˘ Den heiĂ&#x;en Tee darĂźber gieĂ&#x;en und umrĂźhren. â&#x20AC;˘ Teegläser fĂźllen, mit frischen Erdbeeren dekorieren und servieren. â&#x20AC;˘ Bei Bedarf mit Prosecco oder trockenem Sekt aufgieĂ&#x;en. Quelle: www.ronnefeldt.com

Teequito Zutaten (1 Glas): 2 TB Eilles ÂťPfefferminzteeÂŤ (Kräutertee) 2 TL Rohrzucker 1 Limone frische Minze Crushed Ice Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten plus KĂźhlzeit Zubereitung: â&#x20AC;˘ Die Limone vierteln und im Glas mit einem StĂśssel auspressen. â&#x20AC;˘ Die zerkleinerten EiswĂźrfel und den Rohrzucker dazugeben. â&#x20AC;˘ Mit frischem, abgekĂźhltem Pfefferminztee aufgieĂ&#x;en und mit einem Minzeblatt verzieren. Quelle: www.eilles-tee.de

MEĂ&#x;MER PROFILINE TEE FĂ&#x153;R GASTGEBER !kÂ&#x20AC;Â&#x2022;kĂ&#x201A;Ă&#x152;,Ă&#x201A;Â&#x17E;yÂ&#x160;Â&#x161;kĂ&#x152; Gastronomie- und GroĂ&#x;verbraucher-Service Tel.: 04105/5 04-0 ¡ Fax: 04105/6 24-0 ,4HPS!WYVĂ&#x201E;SPUL'3:/HNKLĂ&#x2021;Ă&#x17E;Ă&#x17E;Ă&#x17E;²­Ă&#x201A;Â&#x17E;yÂ&#x2018;Â&#x160;Â&#x161;k²Â&#x17E;Ă&#x17D;²bk Informationen auch Ăźber den !kÂ&#x20AC;Â&#x2022;kĂ&#x201A;Ă&#x152;8kĂ&#x201A;Ă&#x17D;Ă&#x201A;Â&#x160;kNĂ&#x2026;­@Ă&#x201A;Ă&#x17D;Â&#x161;kĂ&#x201A;Ă&#x152;@XÂ&#x17E;NĂ&#x2026;Ă&#x152;,Ă&#x201A;Â&#x17E;xkĂ&#x2026;Ă&#x2026;Â&#x160;Â&#x17E;Â&#x161;@Â&#x2018; 0UMV/V[SPUL (0,09 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 Euro/Min. aus Mobilfunknetzen).

Ă&#x17E;Ă&#x17E;Ă&#x17E;²Â?@XÂ&#x17E;NĂ&#x2026;Â&#x2030;­Ă&#x201A;Â&#x17E;xkĂ&#x2026;Ă&#x2026;Â&#x160;Â&#x17E;Â&#x161;@Â&#x2018;²bk


Kaffee und Tee_4 08.04.13 10:42 Seite 90

Teamspirinha

Earl Cream

Black Magic

Zutaten (1 Glas): 2 TL Samova »Team Spirit« (Kräuter-/Grüntee mit Lemongrass, Jatoba und Ginkgo) 8 Achtel einer frischen Limette 3 TL brauner Rohrzucker 4 cl Original Pitu do Brasil Crushed Ice Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten plus Kühlzeit

Zutaten (4 Gläser): 6 TB Teekanne »Earl Grey« (Schwarztee) 300 ml Wasser 150 ml Irish Cream Likör 3 EL Honig 4 Kugeln Vanilleeis 4 EL Crushed Ice Eiswürfel Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten plus Kühlzeit

Zutaten (4 Gläser): 8 TB Meßmer »Klassik« (Schwarztee) 400 ml schwarzer Johannisbeersaft 600 ml Wasser 20 ml Zitronensaft 120 ml Erdbeersirup 16 Eiswürfel

Zubereitung: • Acht Achtel einer frischen Limette in das Cocktailglas geben und mit dem braunen Rohrzucker bestreuen. Mit dem Muddler zerdrücken. • Crushed Ice dazugeben, bis das Glas dreiviertel voll ist. • Den Pitu do Brasil hinzufügen und mit dem abgekühlten Tee auffüllen. • Trinkhalm in das Glas setzen und servieren.

Zubereitung: • »Earl Grey« mit kochendem Wasser aufbrühen und fünf Minuten ziehen lassen. Den Teebeutel herausnehmen und den Tee abkühlen lassen. • Tee, Irish Cream Likör, Honig, Vanilleeis und Crushed Ice mit einem Schneidstab pürieren, in vier Longdrinkgläser mit Eiswürfeln verteilen und sofort servieren.

Zubereitung: • Teebeutel mit sprudelndem Wasser aufgießen, drei bis fünf Minuten ziehen lassen, dann die Teebeutel entfernen und den Tee kalt stellen. • Tee, Johannisbeersaft, Zitronensaft und Erdbeersirup mit Eiswürfeln in einen Shaker geben, schütteln und in Longdrinkgläser füllen. • Nach Wunsch mit Sternfrucht und Zitronenscheiben garniert servieren.

Quelle: www.samova.net

Quelle: www.teekanne.de

Quelle: www.messmer.de

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten plus Kühlzeit

Tea Time für jeden Geschmack Die britische Teekultur erlebt samstags und sonntags in der Lobby des InterConti Düsseldorf ein Revival. Gemütliche Sessel, kleine Beistelltische, Gebäcketageren, Tortenplatten mit Glashauben und feines Porzellan sind die Requisiten für das nachmittägliche Ritual. Die »Afternoon Tea Selection« umfasst sechs verschiedene Varianten. Die einfachste und traditionellste ist »Classic« mit Truthahn-Sandwiches und Teegebäck – darunter Scones, Shortbread und Teacakes. Dazu passen klassische Teesorten wie der Earl Grey. Wer »Regional« genießen möchte, bestellt zum Tee Bauernbrot mit geräuchertem Schinken, Killepitsch Pralinen, Mutzenmandeln und Rheinischen Apfelkuchen. Die Variante »International« enthält unter anderem Baguettes mit französischem Brie, Cupcakes und Petits Fours. Beim Angebot »Asia« kommen Makiröllchen und Sashimi vom Silberlachs und Thunfisch sowie gebackene Wan-Tans auf die Teller, dazu wird »Pai Mu Tan«-Tee gereicht. Einen Hauch von Luxus genießen die Gäste bei den Offerten »Fashion & Sekt« bzw. »Fashion & Champagner«. Zu süßem Rooibostee werden Buttercroissants belegt mit Tranchen vom Rinderfilet und Trüffelmayonnaise gereicht; zudem gibt es kleine Sachertorten, Macarons und Florentiner mit Blattgold. Gekrönt wird das Ganze von einem Glas Sekt oder Champagner. Die Preise für die Schlemmereien reichen von 18 Euro (»Classic«) bis hin zu 46 Euro (»Fashion & Champagner«). Info: duesseldorf.intercontinental.com 90 TOP HOTEL | 4 /2013


Dallmyr_Heimbs_4 08.04.13 10:44 Seite 91

KOST BA R E M E I ST E RW E R K E

Heimbs Sor or t i m e nt – ffüü r e i nnee We l l e d er e r B eg e g e i ste r u n g WWW. H E I M B S .CO M


Kaffee und Tee_4 08.04.13 10:45 Seite 92

FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Scharf oder fruchtig Seit Anfang des Jahres führt Teekanne in der »Gastro Premium«-Range zwei neue Sorten: »Premium Ingwer Zitrone« mit aromatischer Schärfe und den fruchtig-frischen Früchtetee »Premium Waldbeeren«. »Ingwer Zitrone« wird als zusätzliche Sorte auch in die »Gastro Premium Selection«-Box integriert. Die vier Schwarztees der Range enthalten nach Auskunft des Herstellers mindestens 30 Prozent der von Rainforest Alliance zertifizierten Rohware. Info: www.teekanne.de/gastronomie-grossverbraucher

Vier Grüne in der Pyramide

Feinschmecker-Tee Der »Pu Erh« ist eine Rarität unter den Tees, da sich wie bei einem guten Wein Charakter und Aromen erst durch einen mehrjährigen Reifungsprozess entwickeln. Im Gegensatz zu anderen Sorten ist der »Pu Erh« ein zum Teil über Jahrzehnte nachfermentierter Tee; abhängig von Fermentationsgraden, Blattqualitäten, Alter und Lagerungsart existiert er in zahlreichen Varianten und Geschmacksrichtungen. In ihrem auf Raritäten spezialisierten Online-Teeshop Tea Exclusive bietet Natalia Panne natürlich gereifte »Pu Erh«-Sorten aus den verschiedenen Regionen der sogenannten »sechs berühmten Teegipfel« in der chinesischen Provinz Yunnan an; der älteste davon stammt aus dem Jahr 1960. Einen Einblick in die Vielfalt dieses LuxusTees bietet das Set »Entdeckungsreise Pu Erh« mit acht verschiedenen Sorten. Info: www.tea-exclusive.de

92 TOP HOTEL | 4 /2013

Grüner Tee wird von den Gästen im Hotel zunehmend nachgefragt – pur oder leicht aromatisiert als »Wellness-Drink«. Die Ostfriesische Tee Gesellschaft geht mit vier neuen Pyramiden-Sorten der Meßmer ProfiLine auf den »grünen« Trend ein: »Grüntee Lung Ching« mit zart-süßlichem Geschmacksprofil, »Gunpowder Mint« mit fein-süßlicher Note, »Grüntee Jasmin« – duftig und leicht aromatisiert – und »Sencha Zitrone-Malve«, der sich als erfrischender Morning-Starter eignet. Die losen Tees sind in transparenten Sachets für die Tasse portioniert und in 50er-Verkaufseinheiten erhältlich. Für die stilvolle Präsentation auf dem Buffet stehen Truhen und Displays zur Verfügung. Info: www.profiline.otg.de

Bio meets Fair Trade Azul hat seine mit dem Bio- und FairTrade-Siegel ausgezeichnete Range »Cerro Verde« um »keo Cerro Verde Tea« erweitert. Acht Geschmacksrichtungen, darunter edler Darjeeling aus Indien, stehen in Bioqualität zur Verfügung, vier ausgewählte Sorten sind zudem mit dem unabhängigen FairTrade-Siegel ausgezeichnet. Die Schwarz- und Grüntees, Früchte-, Kräuter- und Rooibostees sind in transparenten und umweltfreundlichen Pyramidenbeuteln portioniert. Für Freunde exklusiver Trinkschokoladen hält Azul ebenfalls ein nachhaltiges Angebot bereit: »Azuco Cerro Verde Cacao« stammt vorrangig aus Plantagen in Panama und zeichnet sich durch einen vollmundigen Geschmack mit angenehm leichter Süße aus. Das Produkt eignet sich für heiße und kalte SchokoSpezialitäten sowie für Mixgetränke-Variationen. Info: www.azul.de


Kaffee und Tee_4 08.04.13 10:45 Seite 93

Tropisch-frisch Mit der ayurvedischen Teekomposition »Bambus Lychee Limone« startet Dallmayr in den Frühling. Grob geschnittene Bambusblätter im bunten Mix mit Limonenschalen, Lychee- und Orangenstücken verströmen einen angenehm frischen Duft. Abgerundet wird die Mischung von Malven- und Sonnenblumenblüten, kandierten Ananas-, Papaya- und Mangostücken sowie Lemongras. In der Tasse zeigt die Mischung eine leuchtend hellgelbe Farbe. Erhältlich ist »Bambus Lychee Limone« als loser Tee oder portioniert; das Gebinde enthält 20 Tee-Pyramiden à 2,5 Gramm. Ebenfalls neu im Programm sind zwei lose Tees: die »Ostermischung« sowie der »First Flush Darjeeling SFTGFOP1« der neuen Ernte 2013 – ein sogenannter Flugtee aus den Teegärten des Himalaya, der direkt nach der Pflückung verpackt und über Kalkutta ausgeflogen wird. Das Pyramiden-Sortiment wurde um »Ceylon BOP«, »Ananas/Limone«, »Birne/Apfel« und »Zitronenverbene« erweitert. Info: www.dallmayr.de

Manche mögen’s grün Matcha ist ein wichtiger Bestandteil der japanischen Teezeremonie und steht auch hierzulande wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung bei Teetrinkern hoch im Kurs. »Pure Tea Matcha«, ein Pulver aus zermahlenen grünen Teeblättern, wird mit heißem Wasser aufgegossen und mit einem ganz speziellen Bambusbesen (Chasen) aufgeschäumt. Verwendet man weniger Wasser und gibt etwa aufgeschäumte Milch dazu, erhält man einen »Matchaccino« oder auch eine »Matcha Latte«. »Matcha Latte To Go« lässt sich noch einfacher zubereiten: einen Esslöffel »Matcha Tea Mix« mit etwas Wasser verrühren und heiß aufgeschäumte Milch dazugeben. »Pure Tea Matcha« und »Matcha Latte To Go« werden in Deutschland von der Hanseatic Tea Export GmbH vertrieben. Info: www.althaustea.de


Kaffee und Tee_4 08.04.13 12:47 Seite 94

FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Zweimal gebrüht für mehr Aroma Doppelt gebrüht = doppelter Geschmack? Thermoplan stellte auf der Internorga eine Konzeptmaschine mit entsprechender Technik vor – eine begleitende Studie gibt Aufschluss über die Auswirkungen des Brühverfahrens ANZEIGE

Inno Innovative ovative Kreationen Kreationen » Seit 1913 1913 «

Basierend auf dem Vollautomaten »Black & White3« hat der Schweizer Kaffeemaschinenhersteller eine Konzeptmaschine mit »Double-Brew-Technology« entwickelt. Durch dieses spezielle Extraktionsverfahren lässt sich ein deutlich intensiverer Kaffeegeschmack erreichen. Wie der Name schon sagt, wird der Kaffee bei dem in Japan entwickelten Verfahren zweimal gebrüht, was ihm ein stärkeres Aroma und einen vergleichsweise hohen Koffeingehalt verleiht. Diese Eigenschaften wurden auch wissenschaftlich bestätigt. Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) wurde mit einer unabhängigen Studie beauftragt, um die Auswirkungen des doppelten Brühvorgangs auf die qualitätsbestimmenden Eigenschaften des so extrahierten Kaffees zu untersuchen. Das Prüfverfahren basiert auf der DIN-Norm 10967-2, einer Konsensprofilprüfung. In der Testanordnung wurde ein doppelt gebrühter Kaffee mit einem doppelten Espresso verglichen. Dabei haben die Forscher der ZHAW die Aspekte Optik, Geruch, Geschmack, Textur und Nachgeschmack analysiert (siehe Grafik). Info: www.thermoplan.eu

Doppelt gebrühter Kaffee besitzt mehr Koffein

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Kaffee und Tee_4 08.04.13 10:45 Seite 95

Just taste! Die neue WMF 8000 S »Schatz« aus Peru Mit einem neuen »Pure Origin«-Hochlandkaffee aus Peru möchte Jacobs vor allem die anspruchsvollen Kaffeegenießer unter den Hotelgästen ansprechen: »Jacobs Tesoro« (dt. »Schatz«). Das Ganze-Bohne-Angebot in Bioqualität ist momentan in zwei Sorten in der 1000-Gramm-Packung erhältlich: »Caffè Crema« und »Espresso«; ab Mai hat der Hersteller auch Filterkaffee im Programm. Den Herkunftskaffee aus Peru kennzeichnet ein dezent fruchtiges Aroma, ein leichter Körper und eine milde Säure. Passend zum Produkt wurde ein besonderes Genussritual entworfen: Der Kaffee wird in einer French Press zubereitet und in doppelwandigen Gläsern auf einem speziellen Tablett serviert, auf dem die Herkunft des »Tesoro« beschrieben ist. Info: www.jacobsprofessional.de

Kaffee mobil Auf der Internorga hat die Firma Lavazza ihr neues »Caffè Corner«-Konzept präsentiert. Im Mittelpunkt steht die mobile »Caffè Corner« mit Rollen, ausklappbarer Minitheke, integrierten Becherhaltern und Fächern für Tee, die sich besonders für den Einsatz bei Kongressen und Events eignet. Mit welchem System Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato und andere italienische Spezialitäten zubereitet werden, steht den Gastronomen und Hoteliers frei; der beleuchtete Innenraum bietet Platz für unterschiedliche Maschinentypen – von der Siebträgermaschine bis hin zum Vollautomaten mit Telemetriesystem. Einmal eingerichtet, werden nur noch Wasser und Strom angeschlossen und schon ist die »Caffè Corner« einsatzbereit. Das Servicepaket umfasst neben der Bereitstellung der Maschinen und der vollständigen Ausstattung der Bar auch die Wartung, regelmäßige QualityChecks durch den Außendienst sowie Schulungen im Lavazza Training Center in Frankfurt am Main. Info: www.lavazza.de

Das revolutionäre WMF MMI-Touchdisplay (Man-Machine-Interface) ermöglicht die einfache Einstellung der perfekten Kaffeequalität. WMF 8000 S – The New Generation.

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FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Doppelte Geschwindigkeit Speziell für den Tagungs- und Veranstaltungsbereich eignen sich die neuen Jura »Giga X8 Professional Speed«-Modelle, denn mit ihnen lassen sich Kaffee, Cappuccino, Latte macchiato & Co. in kürzester Zeit zubereiten Die Kaffeevollautomaten – »Giga X8 Professional Speed« und »Giga X8c Professional Speed« – arbeiten mit doppelter Geschwindigkeit. Das bedeutet, es lassen sich beispielsweise zwei Tassen Kaffee in unter 40 Sekunden zubereiten. Die Tageshöchstleistung der Maschinen liegt bei rund 180 Tassen. Für den nötigen Speed sorgen drei Heizsysteme, drei Pumpen und drei Fluidsysteme. In der Zeit, in der Kaffee gebrüht wird, wird gleichzeitig heißes Wasser zugeführt. Dazu dient der dritte Thermoblock. Von den 20 programmierbaren Kaffeespezialitäten sind acht auf Geschwindigkeit ausgelegt und speziell gekennzeichnet. Neu im Angebot ist das Getränk »Americano« – ein »normaler« Kaffee, der mit bis zu 350 Milliliter Wasser gebrüht wird. Er ist speziell für Gäste gedacht, die sich einen Pott Kaffee wün-

Dank des neuen Fluidsystems mit drei Thermoblöcken schafft die auf Speed getrimmte »Giga X8c« zwei Tassen Kaffee in unter 40 Sekunden

schen, der nicht zu stark ist. Die Vollautomaten sind mit einem Fünf-Liter-Wassertank (»Giga X8 Professional«) bzw. einem Festwasseranschluss mit Restwasserablauf (»Giga X8c Professional«) ausgerüstet sowie mit einem großen Tresterbehälter oder Schachtabwurf. Die Geräteoberseite des Zweimühlen-Vollautomaten »Giga X8« wirkt edel durch die schwarz eloxierte Aluminiumfront. Die beiden Bohnenbehälter mit einem Aromaschutzdeckel und je 650 Gramm Inhalt sind mit unterschiedlichen Kaffeesorten befü̈llbar. Die beiden elektronisch verstellbaren Keramik-Scheibenmahlwerke liefern nach Auskunft des Herstellers konstante Mahlresultate. Die Bedienung erfolgt über ein 3,5-Zoll-TFT-Farbdisplay; auch die Reinigung und Pflege der Vollautomaten ist auf Knopfdruck durchführbar. Jura bietet für die neuen »X8«-Modelle eine Auswahl an Peripheriegeräten an, darunter Tassenwärmer, Milchkühler und Abrechnungssysteme. Info: www.juragastroworld.de

Mehr Kapazität Die »Purity Finest«-Familie von Brita Professional hat im April Zuwachs bekommen: Die neuen Filter »Purity Finest 600« und »Purity Finest 1200« verfügen über mehr Kapazität und längere Laufzeiten. Wie bereits beim »Purity Finest C500« stellen sie Wasser mit einer idealen Mineralienkomposition für Espresso zur Verfügung. Dadurch werden nach Auskunft des Herstellers insbesondere die Konsistenz der Crema und die Intensität des Körpers unterstützt. Die Strömungsführung durch die Kartusche garantiert die konstante Reduktion der Gesamthärte über die gesamte Filterlebensdauer; das Rohwasser wird damit flächig verteilt. Dies ermöglicht, dass das Filtermedium gleichmäßig und vollständig ausgenutzt wird. Der »IntelliBypass« sichert eine konstant hohe Wasserqualität, besonders auch bei geringeren Wasserdurchsatzraten. Info: www.professional.brita.de

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Kaffee und Tee_4 08.04.13 10:45 Seite 97

Die leise Lösung Die Gäste des Mercure Hotel Art Leipzig werden seit Kurzem mit einem besonderen Service verwöhnt: Kaffee-Spezialitäten gratis und rund um die Uhr

Nach einer Erweiterung von 40 auf 72 Zimmer im vergangenen Jahr hat das Vier-Sterne-Hotel auch seinen Frühstücksraum vergrößert; außerdem bekam das Design- und Kunsthotel eine Lobby sowie eine kleine Bar mit Getränke- und Snackangebot. Seit dem Umbau haben die Gäste morgens die Wahl zwischen einem kleinen ExpressFrühstück in der Lobby und der großen, internationalen Variante mit einer Auswahl an kalten und warmen Speisen im Frühstücksraum. Sowohl im Frühstücksraum als auch in der Lobby, die gerne für geschäftliche Besprechungen und Arbeiten am Laptop genutzt wird, stehen neuerdings »Nescafé-Milano«Geräte von Nestlé Professional zur Selbstbedienung bereit. General Manager Steve Gfrörer, der in der Testphase immer wieder ein Feedback von den Gästen eingeholt hat, ist mit der Umstellung vom klassischen Vollautomaten auf die »Milano« zufrieden. »Unsere Kunden sind vor allem Geschäftsleute, denen für ihr Frühstück in der Regel ein Zeitfenster von 20 Minuten bleibt. Das findet zum größten Teil

morgens zwischen sieben und acht Uhr statt. Somit suchten wir nach einer Kaffee-Lösung, die schnell, zuverlässig und geräuscharm ist.« Auch das Servicepersonal, das sich um die Befüllung und Reinigung kümmert, profitiert von der einfachen Bedienbarkeit, der Geräuscharmut und dem minimalen Wartungsaufwand der Geräte. Das Mercure Hotel Art Leipzig hat die beiden Geräte geleast. Um den Maschinenpark immer aktuell zu halten, besteht nach der vierjährigen Leasingdauer die Option eines Upgradings, falls zum Beispiel neue »Nescafé-Milano«Maschinen auf den Markt gekommen sind. So ist das Hotel nicht nur in puncto Technik immer auf dem aktuellen Stand, sondern kann mit entsprechenden Anpassungen auch auf veränderte Anforderungen flexibel reagieren. Info: www.nestleprofessional.de

Vollendete Technik für grenzenlosen Genuss

Die im Frühstücksraum aufgestellten »Nescafé-Milano«-Maschinen brühen dem Gast aromatischen Kaffee mit cremigem Milchschaum

Das Kombi-Modell CBTM Leistungsstark wie ein Mengenbrüher !"#$#%&'(%)#*'%#%'!#+,))- .,/-. Zubereitung von köstlichen, heißen oder kalten Milchschaum-Spezialitäten Energiesparende Milchaufbereitung durch innovatives Wendelsystem Hohe Betriebssicherheit durch Modulbauweise

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Kaffee und Tee_4 08.04.13 10:46 Seite 98

FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Nicht übers Ziel hinausschießen Designer Michael Kindler hatte allen Grund zur Freude: Der von ihm entworfene Kaffeevollautomat »WMF 8000 S« wurde unlängst mit dem IF Product Design Award 2013 ausgezeichnet. Der langjährige Partner von WMF spricht über die gestalterische Umsetzung von Wertigkeit und über generelle Designtrends bei Investitionsgütern Top hotel: Was war der Leitgedanke bei der Gestaltung der »WMF 8000 S«?

Die »WMF 8000 S« vereint Form und Funktion. Alle Maschinenkomponenten sind gut zugänglich

Michael Kindler: Der neue Kaffeevollautomat sollte gestalterisch das symbolisieren, was man von einer WMF-Profimaschine erwartet: Klarheit, Wertigkeit, Bedienerfreundlichkeit und Robustheit. Top hotel: Wie haben Sie diese Werte gestalterisch umgesetzt? Kindler: Klarheit bedeutet eine auf das Wesentliche reduzierte Form, welche die Verständlichkeit des Gerätes unterstützt. Wenn die Arbeit am Design der Kaffeemaschine beginnt, steht das Grobkonzept der technischen Komponenten bereits fest. Trotzdem findet im Anschluss ein Dialog mit der technischen Entwicklung statt, wenn es zum Beispiel darum geht, die Position ge-

Tophotel: Wie verleiht man einer Kaffeemaschine »Charakter«? wisser Bauteile noch zu verändern, damit der Gestaltungsentwurf stimmig bleibt. Tophotel: Und auf welche Weise kommt Wertigkeit bei WMF im Design zum Ausdruck? Kindler: Wertigkeit drückt sich bei einem WMF-Entwurf zuerst in der Wahl des Materials aus. WMF steht für Edelstahl – dem

Weniger Kalk, mehr Aroma Zur Verbesserung der geschmacklichen Qualität des Wassers, das bei der Kaffeezubereitung benötigt wird, hat BWT water+more die patentierte Mg2+Technologie für die Filterkerzen »BWT bestmax Premium« entwickelt. Über diese Ionenaustauscher-Technologie wird

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Inbegriff für Langlebigkeit. Dementsprechend darf auch das Design nicht einem kurzfristigen Modetrend folgen, sondern muss zeitlos sein. Dazu gehört auch Großzügigkeit. Ein Kaffeemaschinen-Design von WMF hat die Anmutung, als sei es »aus einem großen Block herausgehauen«, ohne dabei die Sinnlichkeit zu verlieren, die man mit exquisitem Kaffeegenuss verbindet. Zudem geben klare Linien ein prägnantes Profil und verleihen Charakter.

das Verhältnis der beiden Carbonate – Calcium und Magnesium – zugunsten des Geschmacksträgers Magnesium verschoben. Das Ergebnis: besserer Kaffee ohne vermehrte Kalkbildung. Die Magnesium-Technologie bringt außerdem den Säure-Basen-Haushalt des Wassers ins Gleichgewicht. So wird weder ein zu hoher Säureanteil einer Kaffeesorte betont, noch werden die erwünschten feinen Aromen einer anderen Sorte neutralisiert. Mg2+-optimiertes Wasser extrahiert nach Auskunft des Herstellers zudem die Aromastoffe des Röstkaffees besonders gut, sodass sich eine feinporige und stabile Crema bildet. Info: www.water-and-more.com

Kindler: Die Oberfläche darf nicht zerklüftet wirken, sondern muss großzügig anmuten und klar gegliedert sein. Konkret hat das bei der »WMF 8000 S« bedeutet, dass zum Beispiel am integrierten Satzbehälter kein Griff außen angebracht wurde, der die Optik stören würde. Die Schienen für den höhenverstellbaren Tassentisch wurden symmetrisch in der Mitte angebracht, um eine klare Aufteilung der Oberfläche zu erreichen. Wichtig ist außerdem die Stimmigkeit der Proportionen. Ein Beispiel: Entgegen den ersten Vorgaben der Technik wurde der Auslauf größer gestaltet, um zu den Dimensionen der Maschine zu passen. Tophotel: Welche generellen Trends gibt es im Design von Investitionsgütern? Kindler: Nicht über das Ziel hinausschießen. Man nimmt einem Unternehmen wie WMF keine Blackbox im Bang & Olufsen-Design ab. Daher müssen die bereits genannten Kriterien bezüglich Klarheit, Wertigkeit, Bedienerfreundlichkeit und Robustheit auch hier greifen. Dass eine Profi-Kaffeemaschine guten Kaffee brüht – davon geht der Kunde selbstverständlich aus. Diesen Eindruck nun durch die Erscheinung und die Wahl der Materialien zu unterstreichen, ist die Aufgabe des Designers.


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Sortenreine Espressi

Heiß oder kalt

Um die Qualität der einzelnen Arabica-Sorten stärker in den Vordergrund zu rücken, hat illycaffè eine Monoarabica-Reihe mit drei Sorten entwickelt: »illy Monoarabica Guatemala« (weich und aromatisch), »illy Monoarabica Äthiopien« (weich und elegant) und »illy Monoarabica Brasilien« (intensiver Duft und Geschmack). Die drei Sorten werden als Kapsel oder ESE Servings angeboten. Neu im Programm ist auch ein Espresso mit geringem Koffeingehalt in limitierter Auflage. »idillyum« wird aus einer in El Salvador angebauten Kaffeepflanze gewonnen; die Arabica Bourbon Bohne weist von Natur aus einen geringen Koffeingehalt auf. Der Espresso wird ausschließlich im Kapselformat für das »illy Iperespresso«-System angeboten. Info: www.illy.com

Mit dem neuen »FM800« von Franke lassen sich MixGetränke heiß und kalt zubereiten – von aromatisierten Milch- und Kaffeespezialitäten über fruchtige Frappés und Latte Macchiato bis hin zum klassischen Espresso. Dank des Milchverarbeitungssystems für warmen und kalten Milchschaum, Schoko-Dosierer und Flavour-Station mit bis zu drei verschiedenen Aromen beherrscht der Vollautomat alle Zubereitungsmöglichkeiten per Tastendruck. Der große 10,4-Zoll-Touchscreen vereinfacht das Handling im Service und der Selbstbedienung. Sortimente können durch insgesamt vier verschiedene Bedienmodi dargestellt werden, die individuelle Darstellungswünsche bei den Menükarten und Getränkebildern sowie den Tassengrößen und den Flavours zulassen. Das bewährte »Clean+Clever«-System von Franke sorgt darüber hinaus für eine einwandfreie und einfache Reinigung bei minimalem Zeitaufwand. Info: www.franke.de

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FOOD & BEVERAGE KAFFEE & TEE

Kaffee perfekt inszeniert Warum den Kaffee nicht mal etwas anders servieren – zum Beispiel kombiniert mit etwas Süßem wie einem Petit Four oder einigen Pralinen? Mit einem Porzellanmix von Tafelstern lässt sich die Kaffee-Dessert-Kombination perfekt in Szene setzen (Foto). Die Obere gehört bei dem Arrangement zur Kollektion »Contour«, die Schale mit Naschwerk zu »Solutions«; als Plattform dient eine schön geformte »Essentials«-Platte. Speziell bei den weiblichen Gästen dürfte das Dekor »Pink Lady« (Foto) mit Magnolienblüten ankommen, das seit Kurzem die Kollektion »Coffeelings« bereichert. Weitere Dekor-Newcomer sind »Asana«, »Wallpaper«, »Ideas«, »Cosmopolitan« und »Auntie«. Info: www.tafelstern.de

Avanti jetzt mit Gusto Eine große Auswahl an Tassen für Kaffeespezialitäten bietet Schönwald mit »Avanti Gusto«, dem Update der Kollektion »Avanti«. Insgesamt hat das Unternehmen im Rahmen des Relaunch 17 neue Artikel entwickelt, darunter hohe und niedrige Obere in den gängigen Maßen. In den neuen Tassen, die sich konisch nach oben hin öffnen, kann sich das Aroma von frisch aufgebrühtem Kaffee oder Tee einladend entfalten. Die schwungvoll gestalteten Henkel ermöglichen zudem ein komfortables Halten. Info: www.schoenwald.com

Süße Minis Als Beigabe zum Kaffee eignen sich die neuen »Mini Muffins« von Baker & Baker. Drei Sorten stehen zur Auswahl: »Black«, »Apple & Cinnamon« und »Sugar Flakes«. Die Gebäck-Minis werden tiefgekühlt geliefert und gelagert; für den Verzehr können sie bei Raumtemperatur in rund 30 Minuten aufgetaut werden. Eine sortenreine Verkaufseinheit enthält 72 Stück à 30 Gramm; jedes Gebäckstück kann einzeln entnommen werden. Info: www.baker-baker.de 100 TOP HOTEL | 4 /2013

Neuer Name Zum 1. Februar nimmt die Douwe Egberts Professional Germany GmbH – kurz D.E Professional – ihre Arbeit im deutschen Außer-Haus-Markt auf. Mit der Umfirmierung tritt das Unternehmen die Rechtsnachfolge der ehemaligen Sara Lee Deutschland GmbH an. Alle Leistungen rund um die professionelle Kaffeeversorgung für die Kunden in Deutschland werden von der Douwe Egberts Professional Germany GmbH mit Stammsitz in Mainz fortgeführt. Info: www.deprofessional.de


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Eingetütet

Mehr Kaffeekompetenz

Ein Hotel ist kein Coffeeshop, ein Pappbecher kein Ersatz für gepflegten Kaffeegenuss. Wenn’s aber doch mal der Kaffee »to go« sein soll, erleichtert eine spezielle Tüte aus dem Bunzl-Sortiment den Transport. Hergestellt aus semitransparentem Kunststoff bietet sie Raum für zwei Heißoder Kaltgetränkebecher. Der integrierte Mittelsteg gibt den Bechern Halt, sodass Verschütten vorgebeugt wird. Info: www.bunzl.de

Mit dem »Schaerer Coffee Competence Centre« (CCC) stehen Kunden und Partnern der Schaerer Deutschland GmbH ab Mitte 2013 zusätzliche Dienstleistungen zur Verfügung. Qualifizierte Trainer vermitteln in dem Schulungs- und Beratungszentrum künftig umfassende Kaffeekompetenz und unterstützen Interessierte mit fundierter Beratung in allen Fragen zum Herstellungsprozess. Speziell auf Gastronomen zugeschnitten wurden der Kurs und das Handbuch »Die perfekte Einstellung«, die den Einfluss der Kaffeemaschinen-Parameter auf den Geschmack des fertigen Produktes behandeln. Das erste CCC hat der Schweizer Kaffeemaschinenhersteller 2000 am Standort Zuchwill aufgebaut; Partnerunternehmen in Taiwan, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die Tochtergesellschaft in Belgien haben das Konzept inzwischen in unterschiedlicher Form übernommen. Info: www.schaerer-gmbh.de TH

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Fruehstuecksidee 4_13 08.04.13 11:00 Seite 102

FOOD & BEVERAGE FRÜHSTÜCKSIDEE DES MONATS









 



Rustikales Brot-Buffet Brot ist eines der beliebtesten Frühstücksprodukte. Bieten Sie Ihren Gästen das gewisse Etwas am Frühstücksbuffet an – mit einer abwechslungsreichen Auswahl und leckeren Varianten wie beispielsweise mit Nüssen oder Rosinen.

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Michael Jetter, Gastronomie-Fachberater SCHÖLLER DIRECT:

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»Die Liebe zum Detail macht den Unterschied. Eine besondere Freude machen Sie Ihren Gästen, wenn Sie die Brote ofenwarm servieren. Dekoriert mit Ähren und rustikalen Körben wird das Brot-Buffet optisch und geschmacklich zum Highlight Ihrer Gäste!«.

 Kastenweißbrot Nussbrot

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Raetsel_4 08.04.13 11:03 Seite 103

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13 spanisch: ja

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Die Gewinner werden per Los ermittelt und in der Juni-Ausgabe 2013 bekannt gegeben. Der Preis kann nicht in bar abgegolten werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Die personenbezogenen Adressdaten der Rätselteilnehmer werden ausschließlich zur Durchführung dieses Gewinnspiels verwendet!

österr.: grüne Gartenbohne

KurzTee für streckenGenießer lauf

englisch: Katze Autor von „Die Elenden“

Strom durch Köln

früh. türk. Titel

Fremdwortteil: zu, nach

3 Fremdwortteil: über, oberhalb

so weit, so lange

TVGrundfarben (Abk.)

7

14

zweigliedrige Summe (math.)

11

10

21

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4 Profi-Sets von

ISI chem. Zeichen für Beryllium

im Gesamtwert von 1300 Euro Das Set beinhaltet den

Initialen Beckers

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warme Anwendungen

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wert, lieb, geschätzt

rotes Wurzelgemüse

englisch: Tee

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KüchentechnikProfi

2 türkische Stadt am Mittelmeer

Stadt in Piemont

ein Bremssystem (Abk.)

an jenem Ort

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berühmte Persönlichkeit

Initialen von Calvino von geringem Gewicht

muslimischer Name für „Jesus“ franz. Mehrzahlartikel Nebendarsteller, Komparse

Held der Argonautensage

weithin hörbar

wie Espumas, Suppen, Laufstrecke

Sahne, Soßen, Des-

6

serts usw. Komplettiert

weggebrochen (ugs.)

werden die Profi-Sets durch 24 iSi Sahne-

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Tongs in drei Größen. Info: www.isideutschland.de

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TopKaffee

Senden Sie den Lösungsspruch bis 10. Mai 2013 per E-Mail an:

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Initialen von Rabin † 1995

Abk.: Gray

1

RestaurantEinrichter

17

Milchwirt Vorname der Derek

16 FußballWortteil: mannZehntel schaft

US-Autor (Edgar Allan) † 1849

griechische Unheilsgöttin englische Zustimmung

TopFCSIEvent

12 Lobrede

Abk.: Angströmeinheit

15 EdelKonfitüre von ...

chem. Zeichen: Lithium

HandyNachricht (Abk.) Wälzstelle des Wildschweins

5 arg

9

Fluss durch München

20 ein Bindewort

4 Faultier

gewürfelt, gekästelt

kleines Motorrad (Kw.)

Strom durch Portugal (Duero)

lateinische Vorsilbe: weg

Erdzeitalter spanischer Artikel

Abk.: ad acta

straußenähnlicher Laufvogel

Katzenschrei

Anredefürwort (3. Fall)

Schnelligkeit

Kfz.-Z.: Olpe

Wäscheschnur

konferieren Abk.: Postskriptum

biblische Bez. für Körperdas Pa- stellung radies krampfartiger Leibschmerz

schmaler Weg Abk.: id est (latein.)

Kfz.-Z.: Gestalt Märki(griech.) scher Kreis

Teil des Satzes englisch: Verkauf

vertraute Anrede

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abschätzig: Mann

Initialen Ecos

griffbereit

kapseln, ein neues Kochbuch, Trichter und Sieb sowie iSi Pro

lateinisch: Luft Raummaß für Schiffe (Abk.)

W-32

Lösung: 1

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INVESTITION SPEISEEIS

»Wichtig ist, für alles offen zu sein« Wie entstehen eigentlich neue Eissorten? Und wer legt jedes Jahr die Trends fest? Top hotel sprach mit Produktentwickler Mark Scheller (40), der seit zwölf Jahren bei Mövenpick und Schöller neue Eisvarianten kreiert, über seinen Arbeitsalltag und den Weg von der Idee zum fertigen Eis

Tophotel: Wie sieht Ihr Alltag aus? Scheller: Mein Job ist es, Eiskreationen zu erfinden, also kreativ zu sein. Für die neuen Ideen entwickle ich theoretische Rezepturen und mache im Kochtopf und in einer kleinen Eismaschine die ersten Muster. Diese werden im Team verkostet und bei Bedarf mehrmals optimiert. Später bin ich bei den Testläufen in der Produktion und bei der Erstproduktion dabei. Das Eis muss ja dort genauso schmecken wie unsere kleinen Handmuster. Aber zum Arbeitsalltag eines Eisentwicklers gehören auch Rezepturkalkulationen und Simulationen sowie die Erstellung von Spezifikationen. Tophotel: Was ist Ihre persönliche Lieblingskombination? Scheller: Meine Lieblingssorte ist seit vielen Jahren »Mövenpick Maple Walnuts«. Tophotel: Wie entsteht eine neue Eissorte und woher kommen die Ideen?

Mit Leidenschaft und Kreativität entwickelt Mark Scheller neue Eiskreationen

Top hotel: Wie wird man Eis-Produktentwickler?

als Koch sagt mir, welche Zutaten zusam-

Mark Scheller: Eine klassische Ausbildung zum Eisentwickler gibt es nicht. Ich persönlich bin gelernter Koch und habe zusätzlich eine zweijährige Ausbildung an der Fachschule für Lebensmittelverarbeitungstechnik absolviert. Meine Erfahrung

perfekt aufeinander abzustimmen. Aber

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menpassen könnten, und hilft mir, diese auch die technische Seite muss man kennen, denn zum Job eines Eisentwicklers gehört beispielsweise auch der Übertrag in die Produktion, sprich in den großtechnischen Maßstab.

Scheller: Ganz wichtig ist regelmäßiges Brainstorming mit Kollegen aus der Eisentwicklung, dem Marketing, der Marktforschung, aber auch mit anderen Köchen, mit denen wir Workshops machen. Häufig kommen mir Ideen für neue Eiskreationen auch im privaten Umfeld, zum Beispiel bei einem Abend mit Freunden oder einfach beim Einkaufen. Schon die Eindrücke auf einem Wochenmarkt können bei mir neue Ideen auslösen. Wichtig ist es, kreativ und für alles offen zu sein. Tophotel: Wie viele Sorten erfinden Sie pro Jahr, und wie viele davon kommen auf den Markt?


Speiseeis_4 08.04.13 11:05 Seite 105

Scheller: Von den ungefähr 20 Sorten, die ich jährlich entwickle, kommen sechs bis acht Sorten auf den Markt. Die anderen Rezepturen hebe ich natürlich auf, denn manchmal ist einfach die Zeit noch nicht reif – aber vielleicht ein paar Jahre später …

Die beliebtesten Eissorten der Deutschen 2012

Top hotel: Was sind die Trends für den Sommer 2013?

... klassisch

Scheller: Neben der »EisCreation des Sommers« entwickeln wir jedes Jahr zwei Trendsorten, die unter der Rubrik »Erlesene Kompositionen« laufen. Dieses Jahr sind es die Mövenpick Eiskreationen »Ricotta Rhabarber« und »Crème Double Baiser«. Bei der Entwicklung spielt natürlich der Zeitgeist eine wichtige Rolle. So liegt Rhabarber aktuell absolut im Trend, Baiser und Johannisbeere sind ebenfalls angesagte Geschmäcker. Top hotel: Wer entscheidet, welche Sorte »Eis des Jahres« wird? Scheller: Wir entscheiden gemeinsam mit den Marketingkollegen, dem Gastro Service Team, der Marktforschung und dem Vertrieb. Die jeweilige »EisCreation des Sommers« bleibt in der Gastronomie meist rund zwei Jahre im Sortiment. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die Sorte »Mövenpick Banane Karamell«.

... und exotisch

1. Platz: Vanille

1. Platz: Rhabarbersorbet mit Campari

2. Platz: Schokolade

2. Platz: Weinbergpfirsich mit Lavendel

3. Platz: Haselnuss 4. Platz: Erdbeer 5. Platz: Joghurt

3. Platz: Avocado-Melone

6. Platz: Stracciatella

4. Platz: Kokos mit Zitronengras

7. Platz: Latte Macchiato

5. Platz: Zitrone mit Limettenund Basilikumsorbet

8. Platz: Sahne-Kirsch (Amarena) 9. Platz: Fior di Latte

6. Platz: Orange mit RosmarinHeidelbeer 7. Platz: Grüner Jasmintee mit Champagnersorbet

10. Platz: Mango

8. Platz: Olivenöl-Eis mit Passionsfrucht Quelle: Union der italienischen Speiseeishersteller in Deutschland UNITEIS e.V.

9. Platz: Apfel-Gurkensorbet 10. Platz: Quittensorbet

Das Auge isst mit

Eisjahr de luxe

Für eine elegante Präsentation von Speiseeis eignen sich die neuen Schalen der Serie »mood« von ASA. Diese sind mit einem Durchmesser von acht bzw. 12,5 oder 16,5 Zentimetern erhältlich. Die Natur war Vorbild für die Kreation aus weißem, schlicht gehaltenem und spülmaschinenfestem Porzellan: Die nachgebildeten Jahresringe eines Baumes sind als fein erhabenes Relief ausgearbeitet. Für zusätzlichen Reiz sorgt der Kontrast zwischen glasiertem Spiegel und unglasierter Fahne – kombiniert mit bunten Eiskugeln ein echter Hingucker. Info: www.asa-selection.de

2013 stehen – neben Klassikern wie Vanille oder Schokolade – Kompositionen aus einer oder mehreren Eissorten mit weiteren raffinierten Zutaten ganz oben auf der Agenda der Eismacher, so die neutrale Informationsstelle Eis Info Service. Egal, ob Frucht-, Schokolade-, Keks-, Baiser- oder Kuchenstückchen im Eis bzw. als Topping oder diverse Soßen, die eingestrudelt oder als Kern verwendet werden – die Kreativität kennt keine Grenzen. In den Überzügen sind Nüsse, Mandelsplitter, Kokosnussflocken oder Pistazien beliebt. Auch bei den Sorten wird kombiniert: süß/sauer, süß/herb oder gar süß/salzig versprechen neue Geschmackserlebnisse, beispielsweise beim Mix »Strawberry/Cheesecake«. Ferner wird die Vielfalt der Rezepturen auch bei den reinen Eissorten wie Schokolade mit Vollmilch, weißer oder dunkler Schokolade oder Noisette ausgebaut. Generell setzt sich der Trend zu Premiumprodukten fort: So geben die Hersteller vermehrt an, woher sie die verwendeten Produkte beziehen; auf künstliche Aromastoffe wird weitestgehend verzichtet. TH Info: www.markeneis.de 4 /2013 | TOP HOTEL 105


Cocktail_4.2013 08.04.13 11:08 Seite 106

FOOD & BEVERAGE COCKTAIL DES MONATS

Lazy Dog Herb-fruchtiger Drink mit feinen Gewürznoten

ZUTATEN:

ZUBEREITUNG:

6 cl Cachaça 51 3 cl frisch gepresster Pink Grapefruitsaft 1,5 cl frisch gepresster Limettensaft 1,5 cl Falernum (Caribbean Spiced-Rum-Likör) 1 Spritzer Angostura

Die Zutaten (ohne Angostura) im Shaker mit Eiswürfeln kräftig schütteln und in ein Longdrinkglas auf Eiswürfel abgießen. Mit Grapefruit- und Limettenstück garnieren und abschließend einen Spritzer Angostura dazugeben.

Von Barmeister Franz Brandl (li.), Autor zahlreicher Bar- und Cocktailbücher, sowie von Jörg Krause, international erfahrener Barkeeper und Barmixer aus München

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Auf www.tophotel.de/service/cocktails finden Sie weitere Cocktailrezepte, zum Beispiel: Irish Spice Lemonade • Purple Lady • Apple Sunrise • Hugo • Mrs. Cherry • Philadelphia Fish House Punch


Weinwegweiser_4_13 08.04.13 11:09 Seite 107

Spanisches Temperament

Brüder Lergenmüller übernehmen Schloss Reinhartshausen Das war ein Überraschungs-Deal! Die Winzerbrüder Stefan (48) und Jürgen Ler-

Top hotel-Autor Rudolf Knoll stellt in dieser Ausgabe wieder einen für die Gastronomie überaus interessanten Wein vor, der durch sein sehr gutes Preis-Wert-Verhältnis überzeugt

genmüller (47) aus Hainfeld (Südpfalz) übernahmen gemeinsam mit ihrem Vater Werner (71) das alteingesessene, renommierte Weingut Schloss Reinhartshausen

Spanien gilt bei Kennern als klassisches Rotweinland mit Herkünften wie Rioja, Ribera del Duero oder La Mancha. Wenig bekannt ist, dass die Hälfte der spanischen Rebfläche (mit rund 1,2 Millionen Hektar mehr als zehnmal so groß wie Wein-Deutschland) auf weiße Sorten entfällt und es hier einige Regionen gibt, die erstklassige Weißweine vorweisen können. So nennt sich das knapp 13.000 Hektar große Anbaugebiet Rueda »der spanische Marktführer bei Weißweinen«. Das Zentrum des Weinbaus liegt in den Gemeinden von La Seca, Rueda und Serrada. 74 Ortschaften in Kastilien-León gehören zur Herkunftsbezeichnung D.O. Rueda (Denominación de Origin). Die mit Abstand wichtigste Sorte ist Verdejo, die hier seit Jahrhunderten beheimatet ist. Ein Pluspunkt ist ihre gute Säurestruktur, die dafür sorgt, dass ein guter Verdejo wie ein knackiger Riesling schmecken kann, aber dabei nicht auf fruchtige Elemente verzichten muss. Sie findet sich auch gut mit den weiträumigen Anbaubedingungen mit relativ wenig Stöcken (1100 bis 2200) auf einem Hektar zurecht und liefert nur maßvolle Erträge. Ambitionierte Betriebe sorgen

hier für überraschend finessenreiche Weine. Dazu gehört auch eine Neuentdeckung des Importhauses Brogsitter. Die Finca Las Carabellas liegt in der Region Tierra de Pinares mitten in der D.O. Rueda und bewirtschaftet 60 Hektar Reben. Die Macher Elias Redono und Jesus Hermida sind sehr umweltfreundlich orientiert, arbeiten streng biologisch und tragen somit auch zum Erhalt der Flora und Fauna in diesem bezaubernden Gebiet mit seinen dunkelgrünen Pinienwäldchen und einzelnen Weizenfelder als Farbtupfer bei. Beim Wein profitiert man von den hier heimischen Greifvogelarten, die Rebgärten vor Schädlingen schützen. Der Jahrgang, mit dem man jetzt in Deutschland Furore machen will, hat in Spanien eine Höchstnote in Sachen Qualität bekommen. Noch nie, seitdem 1980 die Herkunftsbezeichnung ins Leben gerufen wurde, waren die klimatischen Bedingungen so gut. Die Ernte begann damals bereits am 23. August; die Trauben waren gesund und reif. Danach lag es nur mehr an den Winzern, dieses Geschenk der Natur für Weine mit fester Struktur, Finesse und Intensität zu nutzen – die Finca Las Carabellas hat es getan …

im Rheingau. Die Brüder bewirtschaften in ihrer Heimat 118 Hektar Reben, mit dem Betrieb im Rheingau lasten sie sich weitere 76 Hektar auf. Verkäufer ist ein Verein der Freunde von Schloss Reinhartshausen, der das Gut schon längere Zeit sprichwörtlich »wie Sauerbier« Investoren andienen wollte, weil wohl die wirtschaftliche Basis trotz Besitz in Toplagen etwas dünn war. Finanziert wird der Kauf, über dessen Preis Stillschweigen vereinbart wurde, im Wesentlichen durch Bankdarlehen. Miterworben haben die Lergenmüllers auch die »Schatzkammer« mit einem geschätzten Wert von 6,5 Millionen Euro, nicht aber das zum Komplex gehörende Hotel Kempinski. Das Gut soll wie bisher eigenständig mit Betonung auf Riesling weitergeführt werden. Veränderungen beim Personal sind nicht geplant.

Wechselspiele bei Graf Adelmann An seinen Sohn Felix übergab Gutsbesitzer Michael Graf Adelmann seinen 21Hektar-Betrieb in Steinheim-Kleinbottwar (Württemberg), der in den vergangenen Jahren nicht mehr den alten Glanz aufwies. Die Verantwortung für den Weinbau hat jetzt Clemens Ladenburger, der vom Weingut Prinz Salm (Nahe) »ins Ländle« wechselte. Das neue Führungsduo will an die einstigen Glanzzeiten anknüpfen und

Der Wein: 2011 Caraballas Verdejo, Finca las Caraballas, Rueda

scheut dabei vor Experimenten nicht zu-

Der Geschmack: Verhaltener Kräuterduft und etwas Orangenschale; auf der Zunge druckvoll, saftig, sanfte Würze, raffinierte Fruchtnuancen, herrlich verspielt; passt aus-

rück. So wurde beispielsweise ein Muskat-

gezeichnet zu Vorspeisen, Meeresfrüchten, mildem Käse und Gemüsegerichten.

trollinger im Barrique ausgebaut – bei

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Bar und Restaurant (o., li.) des Bellevue in Traben-Trarbach sind ganz im Jugendstil gestaltet – Prachtstück in der Bar ist das von einer Kulissenmalerin des Frankfurter Theaters stammende Wandgemälde Die Einrichtung der Brasserie »Desbrosses« im Ritz-Carlton Berlin (u.) ist größtenteils ein Original von 1875: Die Möbel wurden in Frankreich abgebaut und von Innenarchitekt Peter Silling für das Luxushotel restauriert und ergänzt

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INVESTITION RESTAURANT & BAR

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2013

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RETRO – aber nicht »von gestern« Ein Interieur aus der guten alten Zeit. Klingt nach »anno dazumal«, Museumsmuff und Spinnweben? Dass Restaurants und Bars im Retro-Look ganz und gar nicht von gestern sind, zeigen folgende Beispiele aus von KIRSTEN POSAUTZ der deutschen Hotelszene

W

o fängt man am besten an? Chronologisch? Also bei der französischen Brasserie im Ritz-Carlton Berlin, die aus dem Jahr 1875 stammt. Oder konzeptionell? Das wären dann die Bar und das Restaurant im Jugendstilhotel Bellevue in Traben-Trarbach, die in puncto Design mit der Geschichte des Hauses verschmelzen. Oder beim vielleicht originellsten Beispiel: dem Henri Hamburg mit seinem unkonventionellen Charme, wobei in der »Kontorküche« die 1950er-Jahre aufleben. Auch die perfekt gestylte »Lang Bar« und das »Romanische Café« im Waldorf Astoria könnten ganz vorne stehen. Beide Outlets erzählen Berliner Geschichte. Einzigartig sind sie alle. Originale. Blättern ein paar Seiten zurück statt den Trends von morgen hinterherzuhecheln.

Auch wenn ab und an ein Sammler anklopft – »Es ist alles unverkäuflich.« Matthias Ganter, Geschäftsführer Hotel Bellevue

Zeigen modernem Einheitsdesign die lange Nase. Und treffen vielleicht gerade deshalb den Nerv der Zeit. Beginnen wir einfach mit einem Drink an der Bar, falls bei dem ein oder anderen Original doch etwas Staub aufgewirbelt wird. Vielleicht mit einen »Moulin Rouge«, wie er passend zum Pariser Jugendstil-Ambiente in der 2010 neu gestalteten Bar des Bellevue serviert wird. Glanzstück und Mittelpunkt ist der vom bekannten JugendstilDesigner Paul Poivet exklusiv für das Bellevue entworfene Tresen – ein Unikat wie auch das Wandgemälde, das von einer Kulissenmalerin des Frankfurter Theaters stammt und zur besonderen Atmosphäre in der Bar beiträgt. Lebt hier die Belle Epoque durch dekorative Details auf, ist die Einrichtung des Gourmetrestaurants »Clauss-Feist« größtenteils »original Jugendstil«. Geschäftsführer und Besitzer Matthias Ganter: »Das Fenster links vom Kamin wurde 1902 in Turin auf der Kulturausstellung gezeigt. Und im Stübchen befinden sich eine original Holzdecke und Lampen von 1903.« Wie durch ein Wunder von Kriegen und Renovierungseifer verschont, ist letztlich das gesamte Hotel ein Paradebeispiel für originale Jugendstilkunst und -architektur. Dass da ab und an ein Sammler anklopft, um etwas von den Originalen zu erwerben, verwundert nicht. Ganter: »Es ist alles unverkäuflich.«

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INVESTITION RESTAURANT & BAR

Film ab: Die elegante »Lang Bar« im Waldorf Astoria ist nach Regisseur Fritz Lang benannt (o.); in der »Kontorküche« im Hotel Henri geht es eher lässig zu

Während man hier Geschichte konserviert, wird sie andernorts importiert. Etwa im Ritz-Carlton Berlin – denn auch (oder gerade) die Verschmelzung von Alt und Neu hat Charme. Das 2004 am Potsdamer Platz eröffnete Luxushotel kaufte als Basis für eines seiner gastronomischen Outlets eine französische Brasserie aus dem Jahr 1875. Die wurde in Mâcon im Südburgund abgebaut und vom Innenarchitekten Peter Silling restauriert und ergänzt. Bistrostühle, Spiegel, Steinfliesen mit floralem Dekor, handbemalte Wandpanelen und ein dunkler Parkettboden sorgen für authentisches Paris-Flair; die offene Showküche lockt längst nicht nur Hotelgäste an und auch die Boulangerie, in der täglich frisch gebacken 110 TOP HOTEL | 4 /2013

wird, hat ihre Fans. Frankreich in Berlin – das Konzept hat sich bewährt. Ein anderes – nämlich Berlin in Berlin – ist im Westen der Hauptstadt gerade erst an den Start gegangen. Die Bar im Waldorf Astoria ist nach einem Pionier des deutschen Kinos benannt: dem österreichischen Filmregisseur Fritz Lang, der nach

»Wir sind kein NierentischchenThemenhotel.« Isabel Oberdorf, Gastgeberin Henri

dem Ersten Weltkrieg für einige Zeit in Berlin wohnte und wirkte, bevor er 1934 in die USA emigrierte. Die »Lang Bar« besticht durch ein edles, sehr klassisches Design. Zum Retro-Style gehören auf Hochglanz poliertes Holz, Messing und Details wie die Deckenleuchten, die Filmrollen nachempfunden sind. Auf den ledergepolsterten Barhockern und in den Sitznischen lässt man sich am besten einen Cocktail der 1920er- und 1930er-Jahre schmecken und genießt dabei – quasi als Stummfilm hinter den schalldichten Panoramafenstern – den grandiosen Blick über das Berlin des 21. Jahrhunderts. Auch ein zweites Outlet in dem Luxushotel nimmt die Gäste mit auf eine Zeitreise. Das »Romanische Café« war das intellektuelle Zuhause für die Berliner Künstler des 20. Jahrhunderts. 1943 wurde das Original, das sich gegenüber der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und damit ganz in der Nähe seines neuen Standortes befand, im Bombenhagel zerstört. Nun hat das Grandhotel das »Wohnzimmer« der Maler, Schauspieler, Regisseure und Kritiker auf sehr zeitgemäße Weise zu neuem Leben erweckt, um ein neues Kapitel in der Geschichte Berlins zu schreiben. In eine andere Zeit versetzt fühlen sich auch die Gäste des Henri in Hamburg – der Neuzugang der Jacob-Familie. Holzfußboden, gemütliche Sofas und Sessel, handgewebte Teppiche und Details wie eine alte Triumph-Schreibmaschine als Gästebuch sorgen im gesamten Haus für Wohnzimmeratmosphäre. Auch wenn das Design sich an die Kontorhauswelt und die 1950er- bis 1960er-Jahre anlehnt, will das Henri nicht als »Nierentischchen-Themenhotel« verstanden werden. Gastgeberin Isabel Oberdorf: »Wir mischen alte Möbel vom Trödelmarkt und aus Antiquitätengeschäften mit eigens für uns angefertigten Möbelstücken. Durch diesen Mix entsteht eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre, in der sich unsere Gäste auf Anhieb wohlfühlen.« Dass es insgesamt unkonventioneller zugeht, wird in der »Kontorküche« deutlich, die an die Lobby angrenzt. Auf dem großen Küchenblock wird morgens das Frühstück präsentiert. Tagsüber stehen Retrokühlschränke als »FridgeBar« zur Selbstbedienung mit Getränken, Suppen und Snacks bereit und am Abend lädt das Hotel zu »The Abendbrod«.


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Helfer auf Rollen Zur stillvollen Präsentation von verschiedenen Produkten im Restaurant sind die neuen Servierwagen der Kollektion »Pure« von WMF gedacht. Zwei Basisausführungen stehen zur Auswahl: Die rechteckige bietet mit den Maßen 101x53x 82 Zentimetern (LxBxH) ausreichend Platz für umfangreiche Arrangements, während die runde Form mit einem Durchmesser von 63 Zentimetern und einer Höhe von 78 Zentimetern filigraner anmutet. Beide Grundmodelle haben einen zweistöckigen Aufbau, wobei der obere Wagenbereich der Präsentation von Speisen, alkoholischen Gaumenfreuden oder Rauchwaren auf Augenhöhe des Gastes dient; die untere Bodenplatte ermöglicht den Transport von Besteck, Geschirr und anderen Tafelgeräten. Hinzu kommen eine ausziehbare Arbeitsplatte sowie bei der rechteckigen Ausführung eine Schublade, die im Korpus integriert ist. Mit unterschiedlichen Aufsätzen lässt sich »Pure« für das jeweilige Einsatzgebiet ausrüsten. Info: www.wmf.de

Gewinner!

Designboden für das gewisse Etwas.

Massiv, nicht rustikal Möbel aus heimischem Eichenholz feiern derzeit ein Revival. Spahn Stadtlohn hat dem Trend folgend einen neuen Stuhl mit einem Gestell aus massiver Eiche ins Programm aufgenommen. Das Modell 2360 ist aus dem Stuhlmodell 2327 der Serie »Caro« entstanden; Letzteres ist nun ebenfalls in Eiche lieferbar. Die Abmessungen beider Modelle sind identisch (Sitzhöhe 450 mm, Sitzbreite 460 mm, Sitztiefe 430 mm), lediglich das Rückenteil ist kürzer. Kombiniert mit frischen Bezugsstoffen bekommen die Sitzmöbel durch ihre ausgeprägte Maserung im Vergleich zur Ausführung in Buchenholz ein neues Gesicht. Ergänzend zu den stapelbaren Stühlen hat der Hersteller Vierfuß- und Säulentische sowie Bänke aus Eichenholz im Sortiment. Info: www.spahnstadtlohn.de

Die hochwertigen und strapazierfähigen Kunststoff-Designbodenbeläge von PROJECT FLOORS sind ein echter Gewinn, denn sie sorgen für das gewisse Etwas in Hotelzimmern, Restaurants oder Bars. Über 200 Produkte mit verblüffend echt anmutenden Holz-, Steinund Keramikdekoren bieten Ihnen unzählige kreative Möglichkeiten zur perfekten Bodengestaltung.

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INVESTITION RESTAURANT & BAR

Edle Optik – robuste Qualität

Der Tisch blüht auf

Nach dem Umzug aus einer alten Villa der Krefelder Innenstadt in einen Neubau im Ortsteil Bockum wurde das italienische Restaurant »Sancillo’s« komplett modernisiert. An den hellen Wänden hängen Schwarz-Weiß-Bilder von Prominenten wie Lady Di und Sean Connery. Einzelne Wände sind mit Steinoptiken gestaltet; die Wand neben der massiven Theke wurde als farbiger Eyecatcher rot gestrichen. Beim Mobiliar fiel die Wahl auf dunkle Holztische, Stühle mit beigen Sitzpolstern und Lederbänke. Spiegel, Halogenlampen und Kronleuchter runden das Gesamtbild ab. Bei der Gestaltung des Bodens entschied sich der Eigentümer nach Empfehlung des Architekten für das Dekor »PW3610CP« aus der »Medium Collection« von Project Floors. Mit einer Nutzschicht von 0,55 Millimetern ist die Kollektion besonders für stark frequentierte Bereiche geeignet. Das geräucherte Eichendesign harmoniert mit der geradlinigen und dabei edlen Innenausstattung. »Die natürliche Holzoptik des Bodens in Verbindung mit der modernen Raumgestaltung verleiht dem Restaurant eine sehr stilvolle Atmosphäre«, so der Inhaber der Trattoria, der nach rund einem Jahr starker Beanspruchung auch von der Strapazierfähigkeit des Bodenbelags überzeugt ist. Info: www.project-floors.com

Passend zum Frühling bringt Duni Farbe ins Spiel. Auf Servietten, Mitteldecken, Tischsets & Co. sprießen farbenfrohe Frühblüher; darauf abgestimmt sind Kerzen, Gläser und Halter. Beim Motiv »Spring Tulip« (Foto) überwiegen ein volles Rot und ein dezenter Cremeton, bei »Spring Signs« fiel die Wahl auf Narzissen. Der Katalog »Frühling 2013« kann telefonsich unter 05461-820 oder per Mail unter grossverbraucher@duni.de angefordert werden. Ein Download ist auf der Website unter der Rubrik »Produkte« möglich. Info: www.duni.de

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»Familienglück« »Mamaaaaaa, wann kommt endlich das Essen?«. Kinder warten ungern aufs Essen und Stillsitzen gehört auch nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen. Um die Situation im Hotelrestaurant für Familien etwas zu entschärfen, hat die Spieleschmiede Hartge & Kist unter der Marke Das kleine Förderspiel das »Gastropaket Familienglück« herausgebracht. Dieses enthält sowohl Bastelbögen und Tischsets als auch Malvorlagen, Getränkedeckel und Stift. Wundertüten krönen das Menü, das Bewegungskartenspiel ist für die Spielecke geeignet. Neben der reinen Beschäftigung sind alle Materialien so konzipiert, dass sie die kreativen und körperlichen Fähigkeiten der Kinder schulen. Auch vom Gastgeber individualisierte Gastropakete können bestellt werden. Info: www.das-kleine-foerderspiel.de


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Saubere Lösung

Ganz nach Wunsch Maximale Flexibilität bei der Innenraumgestaltung bietet die M24 GmbH mit der neuen Produktserie »Varia«. Diese eröffnet Hoteliers und Gastronomen die Möglichkeit, Sitzmöbel nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Variabel sind die Lehnenhöhe, die Dicke und Beschaffenheit des Sitzpolsters sowie die Absteppung. Zusätzlich besteht die Option, Rückenlehne und Sitzfläche mit Knöpfen oder Strasssteinen verzieren zu lassen. Bei einigen Modellen ist es außerdem möglich, zwischen geraden und geschwungenen Beinen zu wählen. Für noch mehr Individualität stehen eine große Bandbreite an Bezugsstoffen in verschiedenen Farben, Mustern und Qualitäten sowie unterschiedliche Beiztöne zur Verfügung. Das Gestell der »Varia«-Modelle – dazu gehören Stühle, Sessel, Sitzbänke und Barhocker – besteht aus massivem Buchenholz; damit besteht die Produktserie nach Auskunft des Herstellers aus stabilen, standfesten und zugleich leichten Sitzmöbeln. Info: www.m24.de

Fingerfood ist mittlerweile durchaus salonfähig, aber die leckeren Häppchen sind oftmals schwer zu fassen. Mank präsentiert mit den »Mini-Pocket-Napkins« eine saubere Lösung für den Verzehr. Nettes Detail: Nach dem Genuss wird die schützende Hülle aus Linclass Airlaid zur Serviette im Format 170 x 195 Millimeter. Die farbig bedruckten Pocket-Napkins in Größe S stehen in den Ausführungen »Pascal«, »Oliver«, »Jan« (Foto) und »Eistüte« zur Verfügung. Ebenfalls im Programm: klassische Pocket-Napkins für Bestecke in unterschiedlichen Formaten (Lunch, Dinner Standard, Bankett), Farben (Weiß, Creme, Bordeaux, Schwarz) und Schlitzbreiten (55-95 mm). Info: www.mank.de


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INVESTITION RESTAURANT & BAR

Für die »Hausmarke« Einen speziell auf die Bedürfnisse von Gastronomen abgestimmten »Bottler« hat Brita Ionox auf der diesjährigen Internorga präsentiert. Damit kann frisch gezapftes Wasser – gefiltert und gekühlt, still oder spritzig – in individualisierte Designer-Glasflaschen abgefüllt werden. Neben der Kenzeichnung als »Hausmarke« können die Flaschen mit einem persönlichen Umweltstatement versehen werden. Zu der Komplettlösung gehören außer den Flaschen weiteres Zubehör wie Spülkörbe und Flaschenkästen sowie die Installation und Wartung der Anlage vor Ort. Info:

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Zu Gast bei »Emil« Hell und einladend wirkt »Emil’s Bar« im Hotel Kunz in Pirmasens, wozu neben der Fensterfront und der warmen Farbgebung vor allem die Sitzmöbel von Steimel beitragen. Die Bar wurde als Hommage an den Firmengründer des familiengeführten Hotels und als Ergänzung der klassisch-eleganten Hotel- und Restaurantbereiche gebaut. Eine frontlange Bar mit wechselnder Beleuchtung bildet die Rückfront des neuen Gebäude-Glas-Kubus. Zum Verweilen lädt die Sesselgruppe »Orlando« ein, die von Steimel in der eigenen Möbelmanufaktur hergestellt wurde. Die hohen Ohrensessel mit Rankenstoff trennen den Sitz- vom Stehbereich an der Fensterfront ab; zum Bartresen hin öffnet sich das Arrangement mit niedrigen Sesseln in Streifenoptik. Ein hohes Ledersofa mit unifarbenen Leinenkissen sorgt zusätzlich für Gemütlichkeit. Für den Bartresen hat Steimel passend zur »Orlando«Gruppe »VIP«-Drehbarhocker in rotem und schwarzem Leder entwickelt. Diese vereinen durch einen Vollpolstersitz und einen sichtbar aufgesetzten Vollpolsterrücken Design und Sitzkomfort. Das gilt auch für den Ohrensessel »Orlando«, der durch seine geschwungenen Linien an sein nostalgisches Vorbild erinnert, sich in seiner Form aber an der geradlinigen, gekippten Kiste eines Strandkorbes orientiert. Praktisch: Vollpolstersitz, -rücken und Kopf-Nackenteil können unabhängig voneinander überzogen werden. Mit einer Breite von circa 65 Zentimetern wurden die »Orlando«-Sessel speziell für die Gastronomie entwickelt. Info: www.steimel.de • www.hotel-kunz.de

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Menükartenhalter der etwas anderen Art hat das Speisekartenatelier New Works entwickelt. Die hochwertig gearbeiteten Clipboard-Menüs sind im Online-Shop in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich. Die standhaften Aufsteller, schwungvollen Waveboards und flippigen Flipcharts sind eine Zierde auf dem Restaurant- und Bistrotisch. Info: www.clipboardmenus.com


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Kombinieren erwĂźnscht Mit der ÂťBasicLineÂŤ hat die Stuhlfabrik Schnieder eine Serie fĂźr budgetbewusste Kunden auf den Markt gebracht, ohne an der Qualität zu sparen. Das modulare System enthält eine begrenzte Auswahl an Modellen, GrĂśĂ&#x;en, Oberflächen und Bezugsstoffen, die sich miteinander kombinieren lassen. Zur neuen ÂťBasicLineÂŤ gehĂśren ein Hocker, zwei Stuhlmodelle, ein Banksystem, ein Säulentisch und ein Säulenstehtisch. Durch ihr zeitloses Design passen die MĂśbel sowohl ins Bistro als auch in Restaurants der gehobenen Kategorie. Info: www.schnieder.com

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Naturnähe und Regionalität Der Waldgasthof BienwaldmĂźhle bei Scheibenhardt (SĂźdpfalz) ist fĂźr seine idyllische Lage und seine regionale KĂźche bekannt. Die Aspekte Naturnähe und Heimatverbundenheit spielten auch bei der Neugestaltung des Restaurants eine Rolle, die im Januar dieses Jahres abgeschlossen wurde. Die rustikale, aber helle Inneneinrichtung stammt vom Hotel- und Objekteinrichter Ziefle Koch, der durch das Zusammenspiel von HĂślzern, Kunststein, Acrylglas und Beleuchtung zum stimmigen Gesamtbild beigetragen hat. Die Theke und MĂśbelelemente sind in Kernesche Natur mit horizontaler Maserung gefertigt, die rund um die Theke verläuft. Das Gläserbord besteht aus einer abgehängten Edelstahlkonstruktion mit Glasblende in MischweiĂ&#x; und LED-Spots. FĂźr die RĂźckwandverkleidung haben die Einrichter Spaltholz in Eiche Natur gewählt, in die Lichtquader aus Acrylglas mit feinen Birkenstämmen integriert wurden. Info: www.zieflekoch.de â&#x20AC;˘ www.bienwaldmuehle.de TH

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INVESTITION BERUFSKLEIDUNG & HOTELWÄSCHE

Gar nicht UNIFORM Vor wenigen Wochen startete Tophotel in seinem Newsletter einen Aufruf, Fotos der individuellsten Mitarbeiter-Outfits zu schicken, die alles sind, nur nicht Standard. Die Beteiligung war überraschend. Und eines wurde dabei eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Berufskleidung muss keineswegs langweilig und eintönig sein

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ie Wahl der »richtigen« Berufskleidung ist nicht einfach: Da sie nahezu täglich benutzt wird, muss sie robust sein, gleichzeitig aber auch angenehm zu tragen. Die Mitarbeiter sollen adrett aussehen und die Corporate Identity des Hauses widerspiegeln. Sowohl Stoffe als auch Schnitte tragen dazu bei. Im Idealfall umfasst die Kollektion mehrere Varianten und Schnittformen, aus denen das Personal nach eigenen Vorlieben auswählen kann. Darüber hinaus kann Berufskleidung aber noch mehr: Auch Werte wie Teamgeist, Zusammengehörigkeit und Identifikation mit dem Betrieb können durch einheitliche Outfits gefördert werden. Die folgenden Beispiele zeigen die gelungene Umsetzung des Hotelkonzepts in der Kleidung der Mitarbeiter – Corporate Identity von Kopf bis Fuß.

HENRI Hamburg Für die Mitarbeiterkleidung im HENRI hatte der Hamburger Designer Oliver Kresse klare Vorgaben bekommen: Sie sollte außergewöhnlich sein, gleichzeitig elegant, jedoch nicht »overdressed« wirken. Vor allem aber sollte sie das Interieurdesign des HENRI aufgreifen, das im Stil der 1950er-Jahre gehalten ist und sich an der Kontorhauswelt orientiert. »Unsere Mitarbeiter fühlen sich in ihrer Uniform als gute Gastgeber, die auf Augenhöhe agieren«, zeigt sich Hotelchefin Isabel Oberdorf mit dem Resultat zufrieden. 116 TOP HOTEL | 4 /2013


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Ellington Berlin Den Stil der Goldenen 1920er-Jahre spiegeln die Uniformen der Pagen im Ellington Hotel wider, dessen Gebäude aus dieser Zeit stammt. Das Unternehmen Uniformen Individuell entwarf hierfür lässig geschnittene Hosen, dazu Pullunder mit gesticktem Hotellogo und eine Schiebermütze.

25hours Hotels Bequeme Streetfashion von Frontline tragen die 25hours-Mitarbeiter – von der Empfangsdame bis zum Sales Manager. Chinos und Cardigans, gestreifte Longsleeves und T-Shirts sollen die moderne und dynamische Hotelphilosophie unterstreichen.

Kameha Grand Bonn Sofitel So Bangkok Reichhaltige Muster und Farben, gepaart mit traditionellen Thai-Elementen kennzeichnen Outfits, die – wie das gesamte Hotelkonzept – u.a. der französische Designer Christian Lacroix entworfen hat. Die Basis der Kreationen sind hochwertige Seidenstoffe.

»Trends setzen, ohne trendy zu sein«, lautet die Devise im Kameha Grand. Die eher schlichten schwarzen BusinessOutfits werden lediglich mit der Kameha-Blume und dem charakteristischen »roten Faden« ergänzt, der sich durch das Hoteldesign zieht. 4 /2013 | TOP HOTEL 117


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INVESTITION BERUFSKLEIDUNG & HOTELWÄSCHE

Badrutt’s Palace Hotel Der Luxus und der erstklassige Service der »Grande Dame der Schweizer Hotellerie« ist ebenfalls in den Uniformen wiederzuerkennen.

Kloster Hornbach Hommage an die Vergangenheit: Die Damen im Service des als Benediktiner-Kloster gegründeten Hotels tragen einen bordeauxfarbenen Wickelrock mit Kordel sowie eine weiße Bluse im Stil einer Mönchskutte mit gesticktem Logo oder alternativ ein kuttenähnliches Kleid, die Herren ein Stehkragenhemd im Priester-Look, eine schwarze Hose mit Kummerbund und Kordel. Die Kleidung wurde selbst entworfen und soll die Zusammengehörigkeit des Teams verdeutlichen.

Lindner Park-Hotel Hagenbeck Bestandteil jedes MitarbeiterOutfits in Hamburgs Themenhotel am Tierpark ist eine Krawatte mit Tiersymbolen sowie ein Giraffen-Anstecker – Erkennungszeichen des Tierparks. Die Erdfarben der Westen und Schürzen sollen Assoziationen mit Afrika wecken.


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Lindner Hotel & Sports Academy »Weil wir nicht nur überall im Haus den Sport in all seinen Facetten ›erleben‹, sondern auch ›leben‹, tragen unsere Mitarbeiter Jeans und Shirts«, erklärt General Manager Stefanie Mack das Konzept des 2011 gemeinsam mit dem Deutschen Turnerbund eröffneten Hotels in Frankfurt. Farblich wird das »Gute-Laune-Design« des Hauses aufgegriffen: Fröhliche Farben wie Brombeer, Orange, Maigrün, Sonnengelb und Kornblumenblau setzen im Hotel und bei den Outfits Akzente.

Travel Charme Hotels Bei der Entwicklung der Mitarbeiterkleidung (Uniformen Individuell) in den Travel Charme Hotels wurde seitens der Geschäftsführung Wert darauf gelegt, dass die Kollektion einerseits den hochwertigen Auftritt der Hotelgruppe unterstützt, gleichzeitig aber auch aktuelle Trends der Ferienhotellerie umgesetzt werden. Entstanden ist eine flexible Garderobe mit unterschiedlichen Modellen zur Auswahl. Im Bild: das Travel Charme Hotel Fürstenhaus am Aachensee in Pertisau, Tirol.

Hotel Gut Ising Die Mitarbeiter des teilweise unter Denkmalschutz stehenden Vier-Sterne-Hotels am Chiemsee tragen Janker (Andrea Eberle) und Dirndl (Almsommer) mit roten und grünen Akzenten. Bei den Jankern wurden die Farben dem jeweiligen Teint des Mitarbeiters angepasst – dunklere Hauttypen tragen eine kräftigere Grundfarbe, helle eher dezente Töne. 119 4/2013 | TOP HOTEL

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INVESTITION BERUFSKLEIDUNG & HOTELWÄSCHE

Die Kleidung der Mitarbeiter im ersten »Guerlain Spa« Deutschlands ist – wie die Einrichtung des gesamten Wellnessbereichs – in hellen und natürlichen Farbtönen gehalten

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Ruhige Farben in der Ruheoase Entspannung und Erholung auf höchstem Niveau verspricht das Spa des Waldorf Astoria Berlin. Zum harmonischen Gesamtbild trägt auch die Kleidung der Spa-Mitarbeiter bei

Neutrale Farbtöne und indirekte Beleuchtung schaffen ein beruhigendes Ambiente im 1000 Quadratmeter umfassenden Spa, Kristallleuchter hüllen die intim gestalteten Nischen in weiches Licht. In dieser »Oase der Ruhe« sollten sich auch die Outfits der Spa-Mitarbeiter harmonisch in das Ambiente einfügen. In intensiver Zusammenarbeit mit Spa-Leiterin Karin Pollinger machte sich das Team von All Corporate Products (acp) an die Entwürfe. Die Vorgaben lauteten: klare Schnitte, helle und zarte Farben sowie die Verwendung leichter und atmungsaktiver Stoffe. »Diverse Ideen und Muster wurden in der Folge hin und her geschickt, viele Gespräche geführt und nach ersten Anproben wurden noch mehrere kleine Änderungen gemacht«, erinnert sich acp-Geschäftsführerin Martina Pühl-Bennewitz an die gute Zusammenarbeit. Entstanden sind daraus drei Model-

le: Die Uniform für die Rezeptionistinnen in der Farbe Sand mit Rundhals-Ausschnitt, einem dünnen Jäckchen und passender Hose mit Bund. Dazu wird ein elfenbeinfarbener Stoffgürtel getragen. »Die Idee mit dem Gürtel entstand zufällig durch Karin Pollinger«, erzählt Martina Pühl-Bennewitz. »Wir waren begeistert und haben das sofort umgesetzt.« Im Therapiebereich kommen kleine Hänger in der Farbe Elfenbein zum Einsatz, die ebenfalls mit einem Rundhals-Ausschnitt gefertigt wurden. Die Hosen sind mit einem Gummizug versehen. Für den einheitlichen Auftritt wird bei diesen Outfits ein sandfarbener Stoffgürtel gebunden. Die Spa-Leiterin trägt einen taillierten Blazer in der Farbe Sand, dessen überlange Ärmel leger umgeschlagen werden. Die dazu passende Hose ergänzt das Outfit. Alle Modelle wurden aus mercesierter Baumwolle gefertigt und verfügen so über einen eleganten Schimmer.

Die Vorgaben: klare Schnitte, helle und zarte Farben sowie die Verwendung leichter und atmungsaktiver Stoffe.


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Die Elegante für draußen Schick und Funktionalität kombiniert die neue Gartentischdecke »Die Elegante« aus der Selection-Serie von Wäschekrone. Eine hauchdünne resistente Acrylatbeschichtung verleiht der Tischdecke aus Baumwoll-Polyester-Gewebe ein feines Satinfeeling. Das zarte Ranken-Dessin ist in den kombinierfähigen und natürlichen Farbtönen Mokka, Gras, Perle, Curry, Rubin und Mandarin erhältlich. Die Tischdecke aus der »Gartenzauber«-Kollektion, die auch in Überbreite angeboten wird, ist abwischbar und hält selbst einmal einem Regenguss stand. Info: www.waeschekrone.de

Kollektionen vereint Zu Jahresbeginn 2013 hat Como Fashion zum ersten Mal einen Gesamtkatalog vorgestellt. Auf 260 Seiten präsentiert dieser das komplette Angebot des Unternehmens – von eleganten Kollektionen bis hin zu fescher Trachtenmode, übersichtlich unterteilt in einzelne Rubriken für die verschiedenen Hotelbereiche. Für ein einheitliches Auftreten der Hotelmitarbeiter bietet Como den Service der hauseigenen Stickerei an. Darüber hinaus gibt es eine persönliche Betreuung am Telefon oder vor Ort, die Bestellungen können aber auch über den Online-Shop erfolgen. Der neue Katalog kann kostenlos unter info@comofashion.de angefordert werden. Info: www.comofashion.de

Die drei Matratzenschutzsysteme von Servitex bieten einen optimalen Schutz vor Verunreinigung und Feuchtigkeit und gewährleisten so einen hohen Hygienestandard im Hotelbett. Alle Systemvarianten, die es in den Qualitäten »Basis«, »Plus« und »Premium« gibt, sind wasserdicht und luftdurchlässig. Die beiden höherwertigen Produkte sind zudem allergikergeeignet und »Öko 100«-zertifiziert. Die passgenauen und faltenfreien Schutzbezüge vereinfachen darüber hinaus das Handling für die Hausdamen und reduzieren die Reinigungskosten erheblich. Info: www.servitex.de

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Gut gebettet in edler Satin-Bettwäsche In luxuriöser Satin-Qualität werden die beiden neuen Bettwäsche-Dessins von Hotelwäsche Erwin Müller gefertigt. Die feinfädige Bettwäscheserie »Dion« (li.) verfügt über eine klassische Liniendessinierung und eine zusätzliche zarte Biesenstickerei im Kissensortiment. Das edle Ton-in-Ton-Rankendessin macht »Moena« (re.) zum Eyecatcher. Bei beiden Kollektionen sind die Bettgarnituren in zwei, die Kissenbezüge in vier verschiedenen Größen sowie in den Farben Weiß, Honig, Schiefer und Rot erhältlich. Sie bestehen aus 100 Prozent Baumwolle und sind bei 95 Grad waschbar und chlorecht. Für einfaches Beziehen sorgen Reißverschlüsse. Info: www.hotelwaesche.de

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Mit dem Tischwäscheset »Triamo« bietet Greif Textile Mietsysteme Hoteliers und Gastronomen Spielraum bei der Tischgestaltung. Das beidseitig nutzbare Double-FaceMuster spart beim Eindecken darüber hinaus Zeit. Das Set besteht aus acht Teilen in den Farben »Weiß-Crema«, »Weiß-Sacco« und »Weiß-Ciocco«. Mitteldecken und Servietten sind unifarbig, die hellgrundigen Tischdecken und Läufer werden durch seitliche Streifen in dunkleren Farbtönen akzentuiert. »Triamo« ist aus hochwertiger ägyptischer Baumwolle gefertigt, dank Mercerisation edel glänzend und mit beständigen Qualitätsfarbstoffen gefärbt. Die Linie im praktischen Baukastensystem ist ausschließlich im Mietservice erhältlich. Info: www.mietwaesche.de

DBL goes Business Mit einer neuen Businesskollektion erweitert die DBL Deutsche Berufskleider-Leasing ihre Dienstleistung um den textilen Mietservice von Anzügen, Kostümen, Hemden und Blusen. Die vielfältigen Modelle der Kollektion sind in den Farben Schwarz, Anthrazit, Grau, Braun und Marine sowie mit Nadelstreifen erhältlich und bestehen aus einem leichten, knitterfreien Gewebe mit 60 Prozent Schurwolle, 36 Prozent Polyester sowie vier Prozent Elasthan. Info: www.dbl.de


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Das ist ein Empfang! Anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums präsentiert Hotelwäsche Erwin Müller im aktuellen Jobeline-Katalog neben bewährten Klassikern auch viele neue Jubiläumsartikel: Speziell für den Empfangsbereich wurde beispielsweise eine neue Kollektion mit eleganten Teilen aus knitter- und bügelfreiem Material entwickelt. Bei den Damenhosen kann zwischen zwei verschiedenen Beinweiten gewählt werden. Die gerade Hose »Calla« mit verdecktem Reißverschluss, seitlichen Einschubtaschen sowie Gesäßpaspeltaschen sorgt dank des Materials aus einem Polyester-Wolle-Elasthan-Gemisch für hohen Tragekomfort. Als Alternative bietet Jobeline die Hose »Mae« sowie den Stiftrock »Dahlia« mit klassisch eingearbeitetem Gehschlitz an. Für Herren wurde die Hose »Malte« mit leicht ausgestelltem Bein und Bundfalte entwickelt. Komplettiert wird das Outfit durch die abgefütterte Weste »Seoul«, die als Damen- und Herrenmodell erhältlich ist. Sie ist tailliert geschnitten und lässt sich durch einen Riegel im Rückenteil in der Weite regulieren. Durch Details wie eine moderne Teilungsnaht im Brustbereich, zwei Einschubtaschen und Ziernähte am Ausschnitt setzt diese attraktive Highlights. Info: www.jobeline.de

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INVESTITION HOTEL-TV & KOMMUNIKATION

TV-Ge neration

Die nächste

Brandneu: Die OLEDTVs verfügen über einen geschwungenen Bildschirm mit Cinema 3-D Unterstützung

LEDs werden von den führenden Herstellern bereits seit einiger Zeit als TV-Technik der Zukunft gepriesen. Die Abkürzung steht für organische Licht-emittierende Dioden, die dank eines unendlichen Kontrastverhältnisses für einmalig leuchtende Farben stehen und selbst kleinste Details unabhängig von der Gesamthelligkeit des Bildes auf dem Bildschirm wiedergeben. So bleiben auch bei der Anzeige von schlecht ausgeleuchteten Szenen die Farben und Details des Gesamtbildes mit äußerster Klarheit und Schärfe erhalten. Den bis dato größten OLED-TV mit 55 Zoll präsentierte LG Anfang des Jahres auf der »Consumer Electronics Show« in Las Vegas; vermarktet wird dieser als weltweit erster geschwungener Bildschirm mit Cinema 3D-Unterstützung. Durch die Wölbung des Fernsehers wird gewährleistet, dass die Oberfläche an jeder Stelle die gleiche Entfernung zum Auge des Betrachters hat, wodurch optische Verzerrungen an den Rändern sowie Detailverluste der Vergangenheit angehören. Im Gegensatz zu LCD- oder LED-Displays, die eine Hintergrundbeleuchtung benötigen, erzeugen OLED-Fernseher ihr eigenes Licht und machen eine solche Beleuchtungstechnologie überflüssig. Das wirkt sich vor allem im

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Biegsame OLED-Bildschirme, acht Megapixel Auflösung und eine Steuerung ohne Fernbedienung – die TV-Technik der Zukunft steht heute schon in den Startlöchern. Inwieweit wird die Hotellerie von diesen Innovationen profitieren können? 124 TOP HOTEL | 4 /2013


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Gewicht aus, sind die neuen Geräte doch erheblich leichter und dünner als ihre Vorgänger, was einer ebenso stylishen wie minimalistischen Optik zugute kommt. Revolutionär ist an der LG-Technik unter anderem das Vier-Farb-Pixel-System, das über ein zusätzliches weißes Sub-Pixel verfügt. Auf diese Weise wird in Verbindung mit den herkömmlichen Farben Rot, Blau und Grün eine optimale Farbdarstellung erzeugt. Bei der Reaktionszeit sind OLEDs gegenüber ihren Vorgängern ebenfalls deutlich im Vorteil. Bewegungen und flotte Kameraschwenks werden weich und ohne Ruckeln wiedergegeben. »Mit dem neuen OLED-Gerät bieten wir ein ultimatives TV-Vergnügen und stellen das herkömmliche Fernseherlebnis in den Schatten«, erklärt Michael Wilmes, Public Relations Manager bei LG Electronics. »Mit seinem ultraflachen, gewölbten Display passt der TV als Designobjekt perfekt ins stylishe Wohnzimmer.« Doch nicht nur dort macht er eine gute Figur; auch in der Hotellerie, wo man den Gästen neue Techniken gerne als erster präsentiert, liegen die Einsatzgebiete auf der Hand – beispielsweise in den Suiten von Design- oder Luxushotels. Bis solche Fernseher aber zu erschwinglichen Preisen auf den Massenmarkt kommen, werden sicherlich noch einige Jahre vergehen.

dank der flexiblen Säule die Arbeitshöhe bequem verstellen, sodass man das Gerät sowohl im Sitzen als auch stehend bedienen kann. Im Praxiseinsatz könnte man beispielsweise einer Gruppe von Gästen sehr anschaulich die umliegenden Restaurants, Parks oder Sehenswürdigkeiten zeigen, wenn auf dem Bildschirm eine Google Maps-Karte aufgerufen wird. Wird das Gerät in eine aufrechte Position gebracht, verwandelt sich der Tisch in einen TouchKiosk, an dem sich die Benutzer zum Beispiel

Der Fernseher als Tisch Etwas weiter fortgeschritten ist da der »Multi-User Touch Table« aus dem Hause MMD, einem Lizenzpartner von Philips Public Signage, der künftig in Hotel-Lobbys oder Konferenzräumen Verwendung finden könnte. Das Gerät mit einer Bilddiagonalen von 139 Zentimetern (55 Zoll) ist lagenverstellbar und eignet sich daher als vielseitige Digital-Signage-Lösung. Beim Aufbau als Tisch lässt sich

Der »Multi-User Touch Table« ist im Sitzen und auch stehend bedienbar

darüber informieren können, in welchem Raum ihre Veranstaltung stattfindet. Eine weitere Technik, die bereits jetzt als Nachfolger von Full-HD beworben und in naher Zukunft auch in der Hotellerie gefragt sein wird, versteckt sich hinter dem Kürzel »4K«. Darunter versteht man die vierfache Full-HD-Auflösung, wodurch rund acht statt zwei Megapixel erreicht werden. Damit sind scharfe Bilder mit hohem Kontrast und leuchtenden Farben möglich; auch Fotos werden in beachtlicher Schärfe und Detailtiefe dargestellt. Entwickelt wird aber nicht nur an der Basis des Fernsehers, sondern auch bei den Details. So haben Grundig und andere Hersteller bereits einige Geräte mit der sogenannten Overlay-Funktion ausgestattet, die es den Nutzern erlaubt, parallel zum laufenden Programm bei Facebook oder Twitter unterwegs zu sein. Philips hat außerdem eine Fernbedienung mit rückseitiger Tastatur entwickelt, die das Chatten erleichtern soll. Ob Tasten aber langfristig überhaupt noch zum Einsatz kommen, ist fraglich, denn auch die Entwicklung von TVGeräten mit Sprach- oder Bewegungssteuerung ist bereits weit fortgeschritten.

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INVESTITION HOTEL-TV & KOMMUNIKATION

Rentables Infotainment durch IT-Bündelung Für Gäste in Hotels oder Tagungsstätten sind digitale Serviceangebote mittlerweile unverzichtbar. Darauf haben sich die Betreiber eingestellt und WLAN-Zugang bzw. individuelle InfotainmentServices ins Angebot aufgenommen – oft auf Basis hoher Investitionskosten und mit wenig wirtschaftlichem Ergebnis. Dr. Manfred Buchholz, Director Carrier & Global Accounts der m3connect GmbH, zeigt Alternativen auf

Ob privat oder geschäftlich – die Präsenz digitaler Dienste in gastgewerblichen Betrieben ist heute eine Selbstverständlichkeit – und zwar so selbstverständlich, dass die Zahlungsbereitschaft für Standarddienste stetig abnimmt, was wiederum eine Refinanzierung der erforderlichen IT-Aufwendungen seitens der Hoteliers deutlich erschwert. Ist hier der kostenlose Service vorprogrammiert? Wie kann man alternativ diese Dienste künftig preiswert und dennoch rentabel anbieten? Aus Vertriebssicht sollte es statt eines kostenlosen Angebots vielmehr darum gehen, bei überdurchschnittlich hohem Service kostendeckend zu arbeiten. So empfiehlt sich beispielsweise eine effiziente Bündelung von Leistungen und Angeboten, was bis dato in der täglichen Praxis vernachlässigt wird. Das Ergebnis sind Zusatz-Services wie eine Videoflat sind für Gäste attraktiv Insellösungen, was vor allem daran liegt, dass nicht alle Hoteliers ausreichend über die aktuellen Möglichkeiten vereinheitlichter ternet für Gäste, Entertainment und Gästeinformationen ab. Wer Systeme informiert sind und deshalb viele Anlagen überdimenbeispielsweise seine Tagungsstätte für große Personengruppen, sioniert planen lassen. Auch aus den wachsenden KundenansprüVideokonferenzen oder internetbasierte Schulungen ausbauen chen resultiert die Notwendigkeit zur Nachinstallation neuer möchte, wird mit dem Modul »m3connect Konferenz« gute ErDienste. Dies aber führt nicht nur zu einer Vielzahl von Lieferanfahrungen machen. Im Bereich Entertainment wiederum können ten, sondern oft auch zu technischen Komplikationen im GesamtGäste über das Video-Modul mehr als 100 Spielfilme auswählen. system. Hier gilt es, Leistungen frühzeitig zu bündeln und auf ein Hierbei werden die Filme über m3connect für Standard-TV und einheitliches System zu setzen. mobile Endgeräte bereitgestellt; eine Installation auf den hausUnter Berücksichtigung dieser Präferenzen hat m3connect das internen Servern entfällt. Die dadurch erzielten Einsparungen »Hospitality Performance Concept« (HPC) für Hotels und Taermöglichen es dem Hotelier, seinen Entertainment Service zu gungseinrichtungen entwickelt. Diese Lösung fasst Dienstleistunattraktiven Preisen anzubieten. gen zusammen und ersetzt kostenintensive lokale Installationen Noch interessanter wird es für die Gäste, wenn die Hoteliers ihre durch die zentrale Bereitstellung von IT- und Multimedia-Services Angebote zu attraktiven Gesamtpaketen aus dem m3-eigenen Rechenzentrum. Der bündeln, beispielsweise in sogenannte Hotelbetreiber erhält ein individuell ange»Business-Pakete«, welche Frühstück und passtes Gesamtpaket, bestehend aus einer Dr. Manfred Buchholz ist Director Carrier eine pauschale WLAN-Nutzung enthalten. leistungsstarken Glasfaseranbindung, ei& Global Accounts bei der m3connect GmbH, Denkbar sind auch Kombinationen mit der nem hausinternen Netz und verschiedenen einem seit über zehn Jahren erVideoflat oder der Minibar – so können Lösungsmodulen. Bei Hotelketten kann folgreich am Markt agierenden Hoteliers mit Zusatz-Services ihre eigenen diese Verbindung gleichzeitig zur VernetWireless Internet Service ProviAngebote besser auslasten. Für die Gäste zung der Einzelstandorte genutzt werden. der und einem der größten Anwiederum entsteht ein Preis- und AngeDie Lösungsmodule des Hospitality Perbieter für Planung, Installation botsniveau, wie sie es aus dem Privatbeformance Concepts decken im Praxiseinund sicheren Betrieb von WLAN-Netzwerken reich gewohnt sind. satz die verschiedensten Bereiche wie Inim deutschsprachigen Raum. 126 TOP HOTEL | 4 /2013


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EFFIZIENT IST, WENN VIELE KABEL AN EINEM STRANG ZIEHEN. Der Pro:Centric Server von LG eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Ihre digitalen Medien mit zentralem Informationsmanagement effizienter zu steuern. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie ersparen sich das manuelle Programmieren auf den Zimmern sowie eine aufwendige und kostspielige Umrüstung des bestehenden Antennennetzes. Vervollständigt wird das Gesamtpaket mit der LT760H-Serie, der über modernste Smart TV-Funktionen verfügt. Und wann schalten Sie auf mehr Effizienz? LG. Life’s Good.

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INVESTITION HOTEL-TV & KOMMUNIKATION

WLAN for free – ein alternativloses Modell? Die InterContinental Hotels Group stellt den rund 71 Millionen Mitgliedern ihres Treueprogramms einen kostenlosen Internetzugang in allen ihren Häusern zur Verfügung. Nach eigenen Aussagen gehe man damit verstärkt auf die Bedürfnisse ihrer Gäste ein, die sich ansonsten ein anderes Hotel suchen würden

Das Ergebnis der aktuellen Studie »Internet in Hotels« im Auftrag der IHG (8300 Teilnehmer) ist eindeutig: Demnach würden fast die Hälfte der Befragten (43 Prozent) nicht in einem Hotel übernachten, das zusätzliche Gebühren für die Internetnutzung berechnet. Ein kostenloser Internetzugang im Hotel stellt außerdem für 23 Prozent die wichtigste Annehmlichkeit auf Geschäftsreisen dar. Vor allem Quellmärkte, die in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen werden, fordern WLAN for free: So legen Reisende aus China am meisten Wert auf eine ständige Online-Anbindung – für fast die Hälfte (47 Prozent) handelt es sich um das wichtigste Kriterium bei geschäftlichen Hotelaufenthalten. Auch in Russland (26 Prozent), den USA (23 Prozent) und Indien (22 Prozent) denkt man ähnlich.

»Wir wissen, dass Reisende in der heutigen, schnelllebigen Zeit auf das Internet angewiesen sind. Deshalb wird ein kostenloser Zugang zunehmend wichtiger«, erlärt Richard Solomons, Chief Executive der IHG. Die Aktion startet ab Juli 2013 für EliteMitglieder und wird 2014 auf alle Teilnehmer des Treueprogramms ausgedehnt. Da-

mit folgt die amerikanische Gruppe unter anderem dem Vorstoß von Rezidor, die in ihren Radisson Blu Hotels bereits seit einigen Jahren den Highspeed-Internetzugang for free offerieren. Dass die Hotellerie bei diesem Thema längst keine einheitliche Strategie verfolgt, zeigt ein Blick in das Zahlenwerk »Luxushotelmarkt Deutschland« aus dem Freizeit-Verlag Landsberg. Während einige Hotels den Zugang gratis anbieten oder in den Zimmerpreis inkludieren, berechnen Häuser wie das Hilton Munich Park oder das Kempinski Taschenbergpalais Dresden 22 bzw. 25 Euro pro Tag. Inwieweit sich diese Strategie in Zukunft durchsetzen lässt, wenn die Forderung seitens der Gäste nach kostenlosem WLAN lauter wird, bleibt abzuwarten.

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Tablet PCs im Zimmer 25 Jahre rund um TV Beratung & Konzepte Installation & Ausstattung

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Dank einer Kooperation mit dem Berliner Unternehmen SuitePad, das gerade für den Bitkom Innovationspreis 2013 »Digitales Leben« nominiert wurde, wird im neuen BeachMotel St. Peter-Ording auf jedem Zimmer ein handlicher Tablet PC bereitstehen, der die gängigen Hotelinformationen auf Papier ersetzt. Auf dem Gerät sind nicht nur alle Hotelinfos hinterlegt, Gäste können auch bequem und schnell Anwendungen im hoteleigenen Spa buchen, direktes Feedback an die Rezeption senden oder kostenlos im Internet surfen. Info: www.suitepad.de


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Maximal individuell Ob Farbe, Material, Oberfläche, Bildschirmgröße, Sound oder Aufstellvariante – der neue »Loewe Individual TV« besticht durch seine unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten und lässt sich dadurch in jedes Hotelzimmer integrieren. Die FernsehGeräte mit Full-HD-LCD-Technologie eignen sich auf technischer Seite zur Darstellung von 2D- sowie 3D-Inhalten und verfügen mit der Bedienführung »Loewe Assist Media« zudem über einen schnellen Zugriff auf Fernsehprogramm, Internetangebote, Videos und Apps. In puncto Optik steht der »Individual TV« durch die Verwendung von Aluminium, Glas und Chrom für eine besonders hohe Wertigkeit; die puristisch gehaltene Rückseite sorgt dafür, dass der Fernseher auch frei im Raum aufgestellt werden kann. Über eine motorische Drehfunktion kann der Gast via Fernbedienung immer genau den richtigen Winkel zum Fernseher einstellen. Neben seinem ultradünnen und eleganten Design sowie seiner umfassenden Technik ist der »Individual« auch energieeffizient – im Energieverbrauch erreicht die 55-Zoll-Variante beispielsweise Energieeffizienzklasse »A«. Info: www.loewe.de

Flexibel, innovativ und funktional Die Westin Hotels & Resorts werden in diesem Jahr mit »Tangent« ein innovatives Arbeitsbereich-Konzept in über 40 Hotels der Gruppe einführen. Dieser komplett mit modernster Technologie ausgestattete Raum, der in gemeinsame, interaktive sowie individuelle Arbeitszonen aufgeteilt ist, wurde in erster Linie für geschäftliche Meetings konzipiert und bietet zudem die Möglichkeit, Videokonferenzen abzuhalten. Darüber hinaus befinden sich in dem rund 24 Quadratmeter großen Arbeitsbereich von »Tangent« TV-Geräte, Drucker, Sound-Systeme sowie eine Xbox 360 für Spiele oder DVDs. LAN und WLAN stehen den bis zu vier Personen ebenso zur Verfügung wie Steckdosen und Whiteboards. Info: www.westin.com

m3connect macht Hotels fit und sicher für die Zukunft Das m3connect Hospitality Performance Concept ist mehrschichtig und modular aufgebaut und passt sich dabei an die individuellen Anforderungen der Hotel- und Tagungsbetriebe an. Basis ist ein leistungsstarkes Glasfasernetz, das den Hotelstandorten Hochgeschwindigkeitsanschlüsse zum Internet bereitstellt.

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INVESTITION HOTEL-TV & KOMMUNIKATION

TelePresence in HD Das Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center hat kürzlich in drei seiner 60 Veranstaltungsräume die neueste Live-Video-Conferencing-Technik eingeführt. Das System, das in Kooperation mit der Telekom angeboten wird, ermöglicht es bis zu sechs Teilnehmern pro Raum internationale Videokonferenzen in Echtzeit-Darstellung auf HD-Plasmabildschirmen abzuhalten. Der identische Aufbau der Tele-Presence-Räume an verschiedenen Standorten in der Welt soll zudem ein »Ein-Raum-Gefühl« vermitteln, als säßen die Teilnehmer tatsächlich an einem Tisch. Parallel zu Bild und Ton können über dieses System zusätzliche Informationen ausgetauscht und Dokumente gemeinsam betrachtet und bearbeitet werden. Info: www.sheratonfrankfurtairport.com

High-Tech im Platzl 32-Zoll-HD-TV-Geräte, 60 TV- und 40 Radiosender aus zehn Ländern, 70 Film- und Kino-Blockbuster – teilweise in HD-Qualität – per Video on Demand: Dieses Paket steht Gästen des Platzl Hotels München seit Installation eines neuen Entertainment-System in den 167 Zimmern des Traditionshauses zur Verfügung. Ein integrierter Electronic Programme Guide (EPG) erleichtert zudem die Programmauswahl; auch kann bei der Benutzerauswahl aus elf möglichen Sprachen ausgewählt werden. Neben Hotelinformationen – wie der Speisekarten – stehen auch aktuelle Wetterund Fluginformationen online bereit. Info: www.platzl.de

TV-Sicherung minimiert Unfälle

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Flachbildschirme sind in der Hotellerie längst state of the Art. Doch im Gegensatz zu ihren Vorgängern, den Röhrenfernsehern, stellen sie ein höheres Unfallrisiko dar: In den USA sind jährlich über 43.000 Menschen in sogenannte Kipp-Unfälle durch ungesicherte Flachbildschirme verwickelt, von denen im vergangenen Jahr 41 tödlich endeten. Daher bieten verschiedene Hersteller wie beispielsweise Sanus Lösungen für die Befestigung und Sicherung von TVGeräten an. Deren Sortiment reicht dabei von der einfachen Kippsicherung, welche mit allen TV-Möbeln und Bildschirmen bis zu 152 Zentimetern (60 Zoll) einsetzbar ist, bis zur komplexen, voll-beweglichen Wandhalterung für besonders große und schwere Flachbildmonitore. Damit lassen sich die verschiedensten Geräte nicht nur positionieren, sondern sie sind zudem auch sicher geschützt und kippfest. Info: www.sanus.com TH 130 TOP HOTEL | 4 /2013


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Smart TV mit Hotel-Modus Online-Apps für Ihre Gäste im Hotelzimmer Die die ! neue &+ #Hotel-TV )! %Serie )!$MediaSuite ,!+ ,% enthält ! ,!+ Online-Plattform Net TV Internet%+ #+ % ! %#!% # ++von &)$Philips. + Die -&% !#!'* tauglichen ! %+ )% Fernseher + + , #! erlauben % )%* es )Ihren )# ,Gästen, % * bequem aus dem die Welt) ) % 0*+ % Hotelzimmer (, $ ,* heraus $ &+in #/!$$ des Online-Entertainments und)+ der ) ,* !% ! #+ * %#!% %+ !%$ Online%+* ,% Information einzutauchen. Ein eigener Laptop ) %#!% % &)$ +!&% !%/,+ , % !% ! %ist)

"Er ist innovativ, einfach anders und bietet genau die richtigen Inhalte über NetTV, so wie unsere Gäste es wollen und unsere Branche es benötigt." Ian Millar, Deputy Director des Instituts für Innovation und Entrepreneurship der EHL (Lausanne Hotel School).

nicht Gäste) können sich im '+&'mehr !*+ %!nötig. + $ Ihre ) %1+! 0*+ "1%% % Hotelzimmer genauso Hause *! !$ &+ #/!$$ ) vernetzen % ,*& - )%wie +/ zu % .! /, und,*über ,% Net 2 TV ) auf+ zahlreiche , / Apps #) ! zugrei''* fen: Nachrichten, B. /, ) Wetter, ! % ++ ) )! Mediatheken + % ! + von " % z. -&% ARD, ZDF, SAT.1 und natürlich auch auf, soziale / ,% % +2)#! , Netzwerke wie)"Facebook und Twitter. *&/! # +/. .! &&" ,% .!++ )


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Versicherungstipp_4_13 08.04.13 11:36 Seite 141

VERSICHERUNGSTIPP SERVICE

Kein Strom – kein Geld? Viele Hoteliers verlassen sich blind auf ihren vermeintlich umfassenden Versicherungsschutz. Häufig wissen sie jedoch nicht, auf welch schmalem Grat sie sich möglicherweise haftungsrechtlich und auch betriebswirtschaftlich bewegen. Im zehnten Beispiel unserer losen Reihe zum Thema Risikomanagement geht es um die Folgen eines Energieausfalls

versicherten Sachschaden, d.h. der Versiche-

Das Praxisbeispiel Hotelier F. Sorglos bekam zu einem gemeldeten Schadenfall ein Schreiben seiner Versicherungsgesellschaft mit folgendem Inhalt: »Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir für den uns gemeldeten Schadenfall leider keine Entschädigung leisten können, da es an einem versicherten Sachschaden fehlt.« Herr Sorglos war sehr verwundert, da er der Annahme war, genau für solche Fälle eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen zu haben.

rungsnehmer hat keinen Schaden an seinem Gebäude oder der Einrichtung. Die beschädigten Waren und Vorräte sind für die Betriebsunterbrechungsversicherung kein versicherter Sachschaden, da diese erst nach dem Stromausfall beschädigt wurden und somit ein Folgeschaden des Stromausfalls sind. Jedoch besteht die Möglichkeit, den Schaden an den Waren und Vorräten über eine sogenannte Warenverderb-Deckung ersetzt zu bekommen. Dieser Deckungsbaustein kann häufig in der Geschäftsinhaltsversicherung integriert werden oder ist dort bereits mit einer Pau-

Der Sachverhalt Im Winter war während starker Schneeschauer der Strom ausgefallen – weder Heizung noch Beleuchtung funktionierten. Das führte dazu, dass nach ein paar Stunden fast alle Gäste aus dem Hotel abgereist waren. Darüber hinaus sind neue Gäste, die von diesem Vorfall über die Medien Kenntnis erlangt hatten, erst gar nicht angereist. Herr Sorglos erfuhr nach einiger Zeit, dass die Hochspannungsleitungen unter der Schneelast zusammengebrochen sind. Aus diesem Grund erstellte er eine Auflistung mit seinem entstandenen Schaden, die er bei seinem Energieversorger einreichte: • Umsatzverlust durch abreisende Kunden • Umsatzeinbußen durch nicht angetretene Buchungen • Verlust aus dem Restaurant, das nicht betrieben werden konnte • Vernichtung von Waren wegen Unterbrechung der Kühlkette Ein paar Tage später erhielt Herr Sorglos die Mitteilung des Energieversorgers, dass keine Entschädigung geleistet werden könne. Daraufhin wendete er sich an seine Betriebsunterbrechungsversicherung und bat um Regulierung des entstanden Schadens.

schale enthalten. Auch Hotelbesitzer, die Solar-, Photovoltaik-

Eine Energieausfalldeckung kommt auch für Umsatzeinbußen auf, die infolge eines Stromausfalls entstehen

anlagen oder Blockheizkraftwerke auf ihrem Anwesen installiert haben und sich deshalb in Sicherheit wähnen, sind von einem Energieausfall betroffen, da der erzeugte Strom bei

Der Hintergrund Durch die Liberalisierung des Strommark-

einem Defekt des öffentlichen Netzes nicht eingespeist werden kann. Auch eine Wärme-

tes werden Stromausfälle größerer Art in Zu-

pumpe kann dann beispielsweise das Warm-

kunft nicht mehr auszuschließen sein, da die

wasser nicht umwälzen.

Reservekapazitäten in den Kraftwerken zurückgehen und die Netzinstandhaltung stärker von betriebswirtschaftlichen Zwängen bestimmt wird. Die Folge ist, dass das Stromnetz häufig nicht im einwandfreien Zustand ist und dann extremen Witterungsbedingungen nicht standhält. Die daraus entstehenden finanziellen Folgen können jedoch enorm sein. Betroffene können in solchen Fällen meist nicht mit einer Entschädigung durch die Energiekonzerne rechnen, da diese für Vermögensschäden (z.B. Umsatzverlust) nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit Schadenersatz leisten. Bei der eigenen Betriebsunterbrechungsversicherung wird für den entgangenen Umsatz, wie im Anfangs erwähnten Beispiel,

Die Empfehlung Der Warenschaden ist bei einem Energieausfallschaden oft die geringste Position. Die Umsatzeinbußen sind für den Hotelier viel schwerwiegender, da Hotelund Restaurantgäste frühzeitig abreisen oder erst gar nicht ihre Reise antreten. Um den Ertragsausfall abzusichern empfiehlt sich der Abschluss einer sogenannten Energieausfalldeckung. Hierüber kann der Versicherungsnehmer seinen Ertragsausfall geltend machen, ohne dass ein Sachschaden vorliegen muss. Es genügt eine Unterbrechung der Energieversorgung, wenn die Störung im öffentlichen Netz nicht vorher angekündigt war.

ebenso keine Entschädigung zu erwarten sein.

Alexander Fritz

In solchen Fällen mangelt es häufig an einem

Fritz & Fritz GmbH, www.fritzufritz.de 4 /2013 | TOP HOTEL 141


Recht_4 08.04.13 11:37 Seite 142

SERVICE RECHT

Rentable Ausnahme – mit Tücken Bewirtungsaufwendungen werden als Betriebsausgaben meist mit 70 Prozent abgezogen. In manchen Fällen können diese auch gänzlich berücksichtigt werden – jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen

Wenige Bereiche im Beanstandungskatalog der steuerlichen Betriebsprüfung führen seit Jahren derart verlässlich zu Mehreinnahmen des Fiskus´ wie die nachträgliche Versagung des Abzuges von Bewirtungsaufwendungen als Betriebsausgaben. Dabei handelt es sich um Aufwendungen für die geschäftlich veranlasste Verköstigung von Personen, die bei entsprechendem Nachweis vom Gastgeber in Höhe von 70 Prozent als Betriebsausgaben abgezogen werden können. 30 Prozent werden für steuerliche Zwecke gekürzt, da der Gesetzgeber bei Bewirtungen stets einen Bezug zu den nicht abziehbaren Kosten der privaten Lebensführung vermutet. Bei Nichtbeachtung der umfangreichen Formvorschriften – beispielsweise die Angabe von Ort, Tag, bewirtender Person, Teilnehmern und Anlass sowie die gesonderte Erfassung dieser Ausgaben in der Buchhaltung – sind die Aufwendungen vollständig vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen. Für Gastronomiebetriebe existiert seit Jahren eine Ausnahmeregelung (§ 4 Abs. 5 Satz 2 EStG). Danach gilt das teilweise Abzugsverbot für Bewirtungsaufwendungen nicht, wenn die Bewirtung mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausgeübt wird. Bei enger Auslegung dieser Vorschrift könnte man meinen, dass nicht abziehbare Bewirtungsaufwendungen in der Gastronomie kein Thema sind. Bisher beschränkte sich daher das Augenmerk vieler Gastronomen auf die Ausstellung steuerlich verwertbarer Belege für Gäste. Hausinterne Bewirtungen, die im eigenen Hotelbetrieb mit gastronomischem Bereich anfallen, wurden oft unter Berufung auf diese Ausnahme als voll abziehbare Betriebsausgaben erfasst. Eine aktuelle Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs bezüglich der Anwendung dieser Regelung schafft Klarheit: Danach knüpft die Ausnahme vom teilweisen Abzugsverbot nicht personenbezogen an die 142 TOP HOTEL | 4 /2013

Um Bewirtungsaufwendungen als Betriebsabgaben geltend machen zu können, sind meist umfangreiche Aufzeichnungsvorschriften zu beachten

betriebliche Hauptbetätigung »Gastronomie« an, sondern setzt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den dargereichten Speisen / Getränken und dem Verkauf genau dieser Produkte voraus. Daher ist bei Bewirtungsaufwendungen stets auf den Zweck der Bewirtung abzustellen. Aufwendungen für Bewirtungen im gastronomischen Unternehmensbereich sind nur dann in voller Höhe als Betriebsausgaben zu berücksichtigen, wenn sie entweder anlässlich einer Bewirtung von zahlenden Gästen oder durch die Präsentation bestimmter Speisen zu Werbezwecken anfallen. Wird die Mahlzeit dagegen anlässlich einer geschäftlichen Besprechung und einer werbenden Veranstaltung gereicht – das heißt wird dem Kunden lediglich zur Schaffung eines besseren Geschäftsklimas eine Mahlzeit zugewendet, die er andernfalls auf eigene Kosten hätte einnehmen müssen –, ist nur ein Abzug von 70 Prozent der Bewirtungsaufwendungen zulässig.

gelung greift und ein vollständiger Betriebsausgabenabzug zulässig ist, existieren im Unterschied zu den regulären Bewirtungsaufwendungen (70 % Abzug) keine formalen Anforderungen. Versagt das Finanzamt für eine vom Gastronomen als 100 Prozent abziehbare Betriebsausgabe eingeschätzte Bewirtung im Nachhinein die Anwendung der Ausnahmeregelung, führt das zu einem erhöhten Betriebsprüfungsrisiko. Denn dann werden regelmäßig die erforderlichen formalen Voraussetzungen für den eingeschränkten Betriebsausgabenabzug nicht erfüllt, sodass überhaupt kein Abzug zulässig sein dürfte. Für alle Bewirtungsaufwendungen, die nicht unter die Befreiungsvorschrift fallen, sollten daher auch in Zweifelsfällen ausreichende Aufzeichnungen vorgenommen werden, um bei einer finanzamtlichen Beanstandung wenigstens den Abzug in Höhe von 70 Prozent als Betriebsausgabe zu gewährleisten.

Formale Anforderungen – ja oder nein?

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Diese Rechtsprechung birgt eine Tücke für Gastronomen: Wenn die Ausnahmere-

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TH


Testfahrt_Buchtipp 4 08.04.13 11:40 Seite 143

SERVICE TESTFAHRT / BUCHTIPP

Begabter Pick-up Der VW Amarok kennt weder Hindernisse noch Ladeprobleme

Der VW Amarok steht aber nicht nur für Geländegängigkeit, sonJetzt haben wir auch solche Gefährte – und begreifen, warum sie dern auch für einen komfortablen Gästetransfer. Der Fünfsitzer ist in den UsA so beliebt sind. Auch bei Leuten, die mit Landwirtsehr schön ausgestattet; selbst im Gelände fühlt man sich, als säße schaft oder Handwerk gar nichts am Hut haben. man in einer Limousine. Navigationsgerät und Klimaanlage sind Das schwergewicht heißt Amarok und steht heute beim VWvon Haus aus an Bord, für 3082 Euro gibt es zudem ein stattliches Händler im schauraum. so wie in Amerika die Pick-ups neben PerHardtop. Beim Double Cab auf den Laderaum montiert, sorgt dies sonenwagen stehen. Wenn er auch von den Amis dies oder jenes für einen ebenso zivilen wie mächtigen Pkw. Zu seinen Talenten übernommen haben mag, ist der Amarok doch ein deutsches Progehören sehr gute Onroad-Fahreigenschaften, Autobahnfestigkeit, dukt. Pkw und schlepper in einem. Mit Ladefläche, Allradantrieb und sogar eine gewisse Handlichkeit – trotz 12,95 Meter Wendeund erhöhter Bodenfreiheit. Mit 50 cm Wattiefe. Mit einem Ramkreis. Der Testverbrauch blieb deutlich unter penwinkel von 23 Grad. Mit einer steigfähigkeit VW Amarok 2,0 TDI zehn Liter Diesel, denn die acht Gänge der Amavon 100 Prozent – und das bei Zuladung von eirok-Automatik lassen den optimalen Dieselner Tonne. Die Fahrbahn kann ruhig 50 Grad Hubraum 1995 ccm Drehzahlbereiches gut nutzen. schief liegen, das macht dem VW nichts aus. Für Leistung 180 PS extreme Ausflüge ins Gelände gibt es den AmaL/B/H 5250 / 1944 / 1820 mm Das schätzt der Hotelier: rok zusätzlich mit Heavy-Duty-Federn und Un211 g/km CO2-Emission • dass er nicht alle paar Tage den Kleinlaster terfahrschutz. Darüber hinaus stehen schmutzLeergew. / Zuladung 1996 / 1044 kg des Nachbarn zu Hilfe holen muss fänger und eine Anhängevorrichtung für Lasten Normverbrauch je 100 km ab 7,5 Liter D • dass der Hotelfuhrpark sinnvoll ergänzt wird von bis zu 3200 Kilogramm zur Auswahl. Und Beschl. 0-100 km / h 10,9 Sek. • dass er nun selbst vielen seiner Hobbys nacheben eine Ladefläche von über dreieinhalb QuaHöchstgeschwindigkeit 174 km/h gehen kann. HANs-ROLAND ZiTKA Grundpreis ab 35.021 Euro dratmetern.

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4 /2013 | TOP HOTEL 143


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COMMUNITY

DIE BRANCHE IN BILDERN

Mitte Februar begrüßte Hoteldirektor Jörg Grede (li.) anlässlich der Landesvorstandsklausur von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Mozartsaal des nestor Hotels Ludwigsburg

Erholsamer Zwischenstopp: Die Sängerin Anna Volkova (2.v.re.) machte auf ihrer Tour von Ruslannd über Deutschland nach Amerika Pause im Romantischen Winkel Bad Sachsa. Gemeinsam mit Freundin Svetlana Pogorelova (re.) konnte der russische Stargast in der Wellnesslandschaft des Hotels Kraft tanken. Begrüßt wurden sie vom Direktor des Hotels, Jens Vogt, und Inhaberin Nora Oelkers

Ausgezeichnet: Am 26. Februar nahm George Clooney (li.) den Ehrenpreis für sein Engagement als Friedensaktivist und UN-Botschafter in BadenBaden entgegen. Dabei freute er sich, den Sternekoch Harald Wohlfahrt kennenzulernen

Gewinner: Der diesjährige Top hotel Star Award (sh. Seite 78) wurde in zwölf Kategorien verliehen – in der Sparte »Usability« ging Gold an das integral COMPACT System (Egbert Stein, Hagleitner Hygiene Intern. GmbH), Silber an den ilotec-Butterspender (Werner Dutz, ilotec GmbH & Co. KG) und Bronze an die Neue Tellerspender-Generation (Oliver Müller und Ursula Herbstreith, BLANCO Professional GmbH & Co. KG). Die Preise überreichte Tophotel-Chefredakteur Thomas Karsch im Rahmen der Gastro Vision (v.li.) 144 TOP HOTEL | 4 /2013


Foto: M. Urba n

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Der »Glanz der goldenen Zwanziger« kam am 27. Februar zurück in die Hauptstadt: Da eröffnete das Waldorf Astoria Berlin mit einer großen Party. Rund 800 hochkarätige Gäste folgten der Einladung von Friedrich W. Niemann, General Manager des Hauses (li.) – so auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit

Dreh im Hotel: Im Dorint Hotel & Sportresort

Foto: Ralf Zenker

Arnsberg wurde zwei Wochen lang »Stromberg – Der Film« fürs Kino gedreht. Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst übernachtete auch im Hotel und wurde von Direktorin Viviane Lodewyckx begrüßt

Für »seine einmalige Rolle und sein außergewöhnliches Wirken« erhielt Horst Schulze (li.), Chairman der Capella Hotel Group, Mitte März den SENSES Lifetime Award. Im Berliner Kaisersaal am Potsdamer Platz überreichte Lautator und Tenor Erkan Aki den Award vor rund 200 Gästen 4 /2013 | TOP HOTEL 145


Vorschau_4_13 08.04.13 11:47 Seite 146

VORSCHAU

Die Fach-Illustrierte für das Hotel-Management

Marketing via Kino

Offizielles Verbandsorgan (von 7 Verbänden) • Brillat Savarin-Kuratorium der FBMA-Stiftung • Food + Beverage Management Association e.V. (FBMA) • Foodservice Consultants Society Deutschland-Österreich e.V. (FCSI) • Gastronomische Akademie Deutschlands e.V. (GAD) • Landidyll Hotels & Restaurants e.V. • Selektion Deutscher Luxushotels • Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V. (VSR)

Tom Cruise klettert in »Mission Impossible 4« an der Fassade des Burj Khalifa in Dubai hinauf – und das darin untergebrachte Armani Hotel zählt mehr Gäste als zuvor. Denn die verkappte Hotel-Werbung auf der Leinwand bringt Menschen dazu, an die Dreh- und Handlungsorte zu reisen, wie Autor Helge Sobik feststellt.

Redaktionelle Partnerschaft (mit 4 Verbänden) • European Hotel Managers Association (EHMA) • Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) • Hotelverband Deutschland (IHA) • Wellness-Hotels-Deutschland GmbH (W-H-D)

30. Jahrgang • 294. Ausgabe Erscheint monatlich (10 Hefte pro Jahr); Doppelausgaben 1-2 und 7-8 Freizeit-Verlag Landsberg GmbH Celsiusstraße 7 • D -86899 Landsberg am Lech Postfach 101255 • D -86882 Landsberg am Lech • Tel. 0819194716-0 Fax 08191-94716-66 • verlag@tophotel.de • www.tophotel.de Eingetragen im Handelsregister Amtsgericht Augsburg HRB 8676

Tagungstechnik Was gehört heute zur StandardAusrüstung in einem guten Tagungshotel, und was geht darüber hinaus? Welche Geräte dürfen den Gast etwas kosten, und was sollte »inklusive« sein? Diesen Fragen geht Tophotel in der nächsten Ausgabe nach. Außerdem im Heft: Ein Bericht über den »Grand Prix der Tagungshotellerie 2013«.

Geschäftsführung: Thomas Karsch • Eckhard Lenz Chefredakteur: Thomas Karsch • karsch@tophotel.de Chef vom Dienst: Mathias Hansen (DW -22) • hansen@tophotel.de Textchefin: Kirsten Posautz (DW -41) • posautz@tophotel.de Redaktionssekretariat: Melanie Geiger (Tel. 08191-94716-0) Redaktion: Anja Kahler (DW -23) • Marion Pronesti (DW -21) Jacqueline Schaffrath (DW -25) • Stefanie Ullmann (DW -24) redaktion@tophotel.de Technik: Wolfgang Jähn, Ltg. (DW -31) • Andrea Meyler (DW -29) Anna Hartländer (DW -33) • technik@tophotel.de Grafische Leitung: Wolfgang Jähn Autoren & Korrespondenten: Hans Baumann • Detlef Berg Albrecht von Bonin • Franz Brandl • Hans P. O. Breuer • Jonas Dowen Hannes Finkbeiner • Carsten Hennig • Rudolf Knoll • Christine Landua Anke Pedersen • Frank Puscher • Karl Rudolf • Thomas Starost Dr. Hans-Roland Zitka

Tophotel Beauty Kerstin Schneider

Redaktionsbeirat: Michael Albert • Michael Altewischer • Udo Finkenwirth Siegfried Gallus • Frank Marrenbach • Hubert Möstl • Andrea Nadles Ingo C. Peters • Martin Rahmann • Klaus-Peter Willhöft • Theo Wilmink Anzeigenabteilung: Martin Frey, Ltg. (DW -11) • Heike Hansen (DW -13) Silke Matschiner-Oltmanns (DW -26) • Harald Schwinghammer (DW -12) anzeigen@tophotel.de Buchhaltung: Petra Kohler-Ettner (DW -17) • buchhaltung@tophotel.de Abo-Verwaltung & Vertrieb: Bianca Steinhauser-Ruf (DW -17) aboservice@tophotel.de

Im Oktober 2012 wählten die Tophotel-Leserinnen und -Leser Kerstin Schneider aus dem Kameha Grand Bonn zur »Tophotel Beauty 2012«. Was die 23-Jährige neben ihrer Tätigkeit in der Sales-Abteilung des stylischen Hotels in ihrer Freizeit gerne macht, zeigt Tophotel in der nächsten Ausgabe.

Druck: Vogel Druck + Medienservice GmbH, 97204 Höchberg Bezug: Einzelpreis je Heft 7,50 Euro, inkl. Versandkosten und 7% MwSt. Jahresabonnement: 50 Euro (inkl. 20 Euro Zustellkosten), Studenten und Azubis 25 Euro (vom Verlag subventioniert), Zustellkostenzuschlag Europa 27 Euro, übr. Ausland 37 Euro. Staffelpreise auf Anfrage. Abokündigungen nur mit dreimonatiger Frist zum Ende des Bezugszeitraums möglich. Bei unverschuldetem Nichterscheinen keine Ansprüche gegen den Verlag. Abo-Preis für Verbandsorgan-Mitglieder ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

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Bankverbindung: HypoVereinsbank Landsberg Kto. 611 018 0088 (BLZ 720 200 70); Erfüllungsort & Gerichtsstand: Landsberg am Lech Alle Rechte vorbehalten © by Freizeit-Verlag Landsberg GmbH Mitglied im Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos keine Haftung. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion. Die mit AutorenNamen/Kürzel gekennzeichneten Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. ISSN-Nr. 0937-2474 • USt.-Ident-Nr. DE 128 667 817 Top hotel unterliegt der ständigen Auflagenkontrolle der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)

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TOP HOTEL OPENING 2O12

Die Location für die zweite Runde des »Tophotel Opening«Awards könnte passender nicht sein: Am 30. April werden im Europa-Park Rust die besten Hotel-Newcomer 2012 gekürt – ausgewählt aus 15 nominierten Häusern in den Kategorien Luxus, Business, Budget und Exceptional. Die Sieger werden in der Mai-Ausgabe vorgestellt.


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