Page 32

KÜCHE & MEHR

– Vollautomat – Das Gegenteil zur Siebträgermaschine hinsichtlich Aufwand und Gestaltungsspielraum ist der Vollautomat. In der Regel drückt man hier auf den Knopf des gewünschten Produkts, das Gerät schmeißt die Mühle an und wenige Sekunden später befindet sich der Kaffee in der Tasse. Prinzipiell unterscheiden sich Siebträger und Vollautomat in der Zubereitungsart aber kaum. Auch der Vollautomat produziert einen Druck von 9 Bar. Der hauptsächliche Unterschied besteht darin, dass vieles, was beim Siebträger händisch eingestellt werden muss, hier auf Knopfdruck funktioniert. Dem Vollautomaten geht also vor allem das Barista-Flair ab. Die meisten kennen ihn, dank der unkomplizierten Handhabung, aus dem Büro. Mittlerweile kommen Vollautomaten aber auch in Privathaushalten an. Kaffee-Connaisseure finden den Kaffee aus der Siebträgermaschine zwar noch aromatischer, bei einem hochwertigen Vollautomat mit erlesenen Bohnen sind die Unterschiede aber marginal. 1

WOHNSinns

kleine Bohnenkunde Nicht die Bohne Für den Geschmack von Kaffee gibt es drei Einflussfaktoren: Zubereitungsart, Mahlgrad und Art bzw. Qualität der Bohnen. Bei der Bohne kommt es zudem auf Röstungsart, -dauer und -temperatur an. Espressobohnen werden länger geröstet, sind dadurch dunkler, weniger säure- und koffeinhaltig. Die Aromastoffe von Kaffee reagieren empfindlich auf Sauerstoff. Kaffeepulver sollte daher lieber in kleinen Portionen gekauft und schnell verbraucht werden. Kaffee-Feinschmecker mahlen in der Regel selbst: Frisch ist immer am aromatischsten. Der Mahlgrad hängt von der Zubereitungsart ab. Als Faustregel gilt: Je länger das Kaffeepulver mit Wasser in Berührung kommt, desto gröber sollte das Pulver sein. Also: French Press – grob, Espressomaschine – fein.

32

WOHN

Profile for TopaTeam GmbH

TopaTeam WohnSinn 0317  

TopaTeam WohnSinn 0317  

Profile for topateam