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SOFAS & SESSEL MIT STIL SEITE 14

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Anton Feistle

Wohn-Typologie WOHN-TYPOLOGIE SO WOHNEN ZWILLING, SCHÜTZE & CO. SEITE 16

Natürlich Schlafen

Energiesparende Einbaugeräte

Büro & Home-Office

Bad & Wellness

Kleiderschränke & Gleittüren

Möbel für Terrasse & Garten

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Einbauküche/Wohnküche

Wohnen & Relaxen

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6,20 € Nr. 2 / 2018


2/18

Entgelt zahlt Empfänger

AKTUELL

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editorial

Liebe Leserinnen und Leser, ein begehbarer Schrank ist der Traum vieler Menschen. Häufig mangelt es jedoch an Platz. Verzichten muss man deswegen aber nicht auf ihn. In dieser Ausgabe der WOHNSinn zeigen

zu gewinnen. Sie erklärt, worauf Sie bei der Küchenplanung besonders achten sollten. In der optimierten Küche kostet das Zubereiten nämlich weniger Zeit und Nerven.

Hubert Bertenbreiter

Bei der Raumgestaltung spielt neben Farben, Materialien,

Möbeln

und

Planung

auch

die

Steffen Kastler

E-Mail

ist, Küchenexpertin Monika Detter für ein Interview

PLZ, Wohnort

freuen uns daher umso mehr, dass es uns gelungen

Straße, Nr.

Das gilt für die Küche natürlich insbesondere. Wir

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A und O.

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besten ausnutzen. Die Planung ist dabei das

Ja ich möchte WOHNSinn, die Kundenzeitschrift

beachten müssen und wie Sie kleine Ecken am

von der TopaTeam GmbH und ihren Partnern gratis abonnieren.

wir Ihnen, was Sie bei einem solchen Schrank

Beleuchtung eine wichtige Rolle. Je nach Raum bieten sich ganz unterschiedliche Lösungen an.

Außerdem werfen wir in dieser Ausgabe einen Blick in die Astrologie. Wie wohnen eigentlich die

Entgelt zahlt Empfänger

und wie Sie diese am besten in Szene setzen.

2/18

Wir zeigen Ihnen die schönsten Lampen der Saison

Sternzeichen? Und bei welcher Farbe fühlen sich

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Viel Spaß beim Blick in die Sterne und dieser

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Zwillinge am wohlsten?


Selbst wenn Sie Ihre Gartenmöbel abdecken und bei Regen einlagern, bekommen sie in der Sommerzeit ein gutes Maß an Sonne ab. Helligkeit und Feuchtigkeit lassen die Möbel vergrauen. Denn die Einstrahlung von UV-Licht zerstört das im Holz enthaltene Lignin, der Regen wäscht es aus.

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Lignin ist unter anderem verantwortlich für die braune Farbe von Holz. Wenn Wind und Wetter es abtragen, wird der Tisch oder Stuhl langsam silbrig grau. Viele Menschen mögen diese Patina und helfen beispielsweise mit einer grauen Lasur nach. Nur mit solchen künstlichen Verfahren kann sichergestellt werden, dass der Effekt gleichmäßig auftritt. Ganz und gar verhindern lässt sich das natürliche Vergrauen nicht. Den Möbeln, die lange in Gebrauch waren, oder Terrassendielen sieht man ihr Alter irgendwann an. Doch man kann den Effekt hinauszögern. Das fängt mit der Wahl des Holzes an: Harthölzer wie Eiche vergrauen langsamer als Weichhölzer wie Lärche.

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Die Basis für eine verzögerte Vergrauung ist zunächst die regelmäßige Reinigung des Holzes. Da die Patina nur die oberste Schicht betrifft, lässt sie sich mit einem Schleifpapier oder einer Drahtbürste entfernen. Nach dem Schleifen sollten Sie das Holz mit einem UV-undurchlässigen Anstrich versehen. Dafür eignen sich zum Beispiel ölhaltige Lasuren in Naturfarben. Aber auch die pigmentierten Holzöle verleihen Schutz und einen frischen Honig­ton. Die unterschiedlichen Öle haben auch unterschiedliche Effekte auf das Holz. Probieren Sie es zunächst an einer unauffälligen Stelle aus, um zu testen, ob es Ihrem Geschmack entspricht. 1

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Terrassendielen sind der Witterung dauerhaft ausgesetzt und vergrauen daher besonders schnell.

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Regelmäßige Reinigung von Hölzern ist die beste Schutz-Strategie. Wer einen Hochdruckreiniger besitzt, kommt schneller ans Ziel.

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Lasuren und pigmentierte Öle können einen Teil der UV-Strahlung abhalten. Lassen Sie sich von Experten zu den einzelnen Produkten beraten.

WOHN

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Inhalt 16 Die Wohn-Typologie

8 Begehba

24 Herrliche Landschaften

34 Küchen(t)räume

54 Reise-Tipp Kanada


AKTUELL 2 Editorial 3

Unser Expertentipp

6 News

WOHNEN & SCHLAFEN

8 Hereinspaziert: Begehbare Kleiderschränke 14

Nimm Platz! Sofas und Sessel mit Stil

16 Die Wohn-Typologie: Einrichtungstipps für jedes Sternzeichen 22 Radikal rustikal: Der Einrichtungstrend für Individualisten 24 Herrliche Landschaften: So finden Sie die richtige Kombination aus Sofa und Sesseln 26 Mein perfektes Büro: Der ideale Arbeitsplatz zu Hause

are Kleiderschränke

KÜCHE & MEHR

28 Die Planerin im Interview: Küchenexpertin Monika Detter 32 Ungewöhnliches Material: Küchen aus Stein, Metall und Beton

28 INTERVIEW: Küchenexpertin Monika Detter

34 Küchen(t)räume: Machen Sie die Küche zu Ihrem Lieblingsraum 38 Piksen oder nicht Piksen, das ist hier die Frage: So übersteht das Ei unbeschadet den Kochvorgang 40 Der Kühlschrank-Knigge: Lebensmittel richtig lagern

BAD & WELLNESS

44 Design trifft Funktion: Ebenerdige Duschen mit ausgefallener Optik 46 Entspannende Hitze: Der Traum von der Sauna zu Hause

HAUS & HOF

48 Erleuchtung! Lampen und Leuchten mit Oho-Effekt 50 Baubiologisch Wohnen: Natürliche Materialien im Haus

REISELUST & FREIZEIT

54 Wo die wilden Grizzlys wohnen: Die Geschichte des Umweltschutzes in Kanada 61

Bastel-Tipp: Schlüsselbrett aus Treibholz

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Rezept: Couscous-Salat mit Avocado und Feta

NAHAUFNAHME

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Leinen los!

VORSCHAU

66 Impressum

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AKTUELL

ht gemacht:

Küchenfinanzierung leic

VE FLEXIBLE BUDGETRESER

s w e n Neuigkeiten

In Kooperation mit der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG können TopaTeam-Partner ab sofort eine Küchenfinanzierung mit Budget­reserve anbieten. Doch was bedeutet das genau? Zusätzlich zu dem Küchenpreis erhalten Sie eine weitere Kreditzusage, die zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden kann. Diese sogenannte Budgetreserve ist kostenfrei und kann flexibel abgerufen werden. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen eine Küche für 14.000 Euro, die Sie vollständig über einen Kredit der VR-Bank bezahlen. Mit einer zusätzlichen Budgetreserve von beispielsweise 7.000 Euro können Sie so später bei Bedarf auch noch ein neues Esszimmer finanzieren. 1

KÜCHENPREIS KÜCHENFINANZIERUNG BUDGETRESERVE

bonitätsabhängig flexibel abrufbar kostenfrei (bis zum Abruf)

Glänzende Zeiten:

D

IM TREN METALLOBERFLÄCHEN

Metallic liegt im Trend: Kupfer, Messing, Chrom und Co. sind in diesem Jahr nicht nur bei Wohnaccessoires oder Stoffen gefragt. Auch als Oberflächen-Farben von Möbeln oder Küchenfronten erleben Edelmetalle gerade eine Hochzeit. Viele Möbelhersteller wie InVardo greifen diesen Trend auf und bieten ihren Kunden hochwertige Metalloberflächen zur Veredelung einzelner Möbelstücke an. Ob in Hochglanz- oder Mattoptik: Metallisch angehauchte Elemente versprühen im Wohnraum eine luxuriöse und elegante Atmosphäre. Zudem sind sie unempfindlich und leicht zu pflegen. 1 6

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Das Multitalent fürs Bad: Das Möbelsystem „rc40“ von burgbad überzeugt nicht nur durch sein schlichtes und elegantes Design. Dank seines modularen und flexiblen Aufbaus bietet „rc40“ ein hohes Maß an Individualität und Vielseitigkeit: Waschunterschränke, Konsolen oder Spiegelschränke werden speziell für die persönliche Wohnsituation angefertigt und können genau so zusammengesetzt werden, wie es den Bedürfnissen des Kunden entspricht. Mit einer großen Auswahl an Oberflächen oder Modulelementen lässt sich „rc40“ flexibel in ein bestehendes Wohnkonzept integrieren. Auch Nachhaltigkeit und Umwelt spielen für burgbad eine wichtige Rolle: Alle Badmöbel sind ökologisch gefertigt und in Deutschland produziert. 1

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WOHNEN & SCHLAFEN

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Herein-

spaziert !

Begehbare Kleiderschränke

Wenn die Kinder ausgezogen sind, hat das Haus auf einmal zu viele Räume. Je nach Familiengröße bleiben Zimmer ungenutzt. Ein Luxusproblem, denn nun haben Sie endlich genug Platz für Ihr eigenes Ankleidezimmer.

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Besonders Nischen oder Abstellkammern eignen sich, um einen begehbaren Kleiderschrank zu installieren. Mit­ hilfe von Schiebetüren lässt er sich problemlos in große Schlafzimmer einbauen. Ein solches Projekt erfüllt nicht nur lang gehegte Mädchenträume – der begehbare Klei­ derschrank ist einfach super praktisch.

Investitionsgut Kleidung Rund 120 Kleidungsstücke besitzt die deutsche Frau im Durchschnitt. Bei Männern sind es immerhin 70. Unterwä­ sche und Socken nicht mitgerechnet. Und 790 Euro wer­ den pro Jahr in neue Klamotten investiert.

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120, Männer 70 Kleidungsstücke Frauen besitzen


Die Kleidung muss irgendwo hin. Niemand liebt die Ho­ senstapel, bei denen man nicht weiß, was sich alles darunter, am Boden des Schrankes, verbirgt. Oder die warmen Pullover, die sich in einem Fach ganz oben befin­ den, sodass einem noch Handschuhe, Mützen und Schlaf­ säcke auf den Kopf fallen, wenn man ein solches Exem­ plar hervorholen möchte.

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Tipp

Die Innenseite der Tür eignet sich meistens sehr gut zum Anbringen eines Spiegels.

Übersichtlich aufgereiht Ein gründlich geplantes, gut ausgeleuchtetes Anklei­ dezimmer beseitigt also viele Probleme auf einmal. Die meisten Varianten legen großen Wert auf Kleiderstan­ gen, die in einem konventionellen Schrank wenig Platz finden. Auf ihnen lassen sich Mäntel und Jacken, Hemden und Blusen deutlich übersichtlicher aufreihen. Da der begehbare Kleiderschrank in der Regel auch of­ fene Elemente anbietet, ergibt sich farblich womöglich

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ein bunt zusammengewürfeltes Bild. Tragen Sie generell Kleidung in sämtlichen Farben? Dann empfiehlt sich ein dezenter, zum Beispiel weiß lackierter Schrank. Umgekehrt gilt: Wer sich ohnehin vor allem schwarz kleidet, kann den Raum mittels der Möbel etwas aufpeppen. Vorsicht: Ein eher dunkler Schrank schluckt Licht. In diesem Fall benöti­ gen Sie mehr Beleuchtung im Raum.

Platz für großen Spiegel Wie Sie Schubladen, Kleiderstangen und Regale kombinie­ ren, hängt vom persönlichen Geschmack und dem Klei­ dungsvorrat ab. Das Wichtigste ist: Denken Sie an den Platz für einen Spiegel, der sollte groß genug sein, damit Sie sich darin vollständig betrachten können. 1

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! z t a l P m m i N WOHNEN & SCHLAFEN

Sofas

l i t S t i m l e und Sess

Machen Sie es sich bequem. Auf gepolsterten Möbeln lässt sich nicht nur sitzen, hier wird geruht. Sofas und Sessel gehören in einem Wohnzimmer einfach dazu. Irgendwo muss man sich schließlich gemütlich niederlassen können.

Das Sofa, wie wir es heute kennen, hat sich über die Jahre als bequemste Form des Sitzmöbels erwiesen. Es sah nicht von Anfang an so aus. Vielmehr entwickelte es sich seit der Antike aus verschiedenen Vorläufern. Die Römer lagen und speisten beispielsweise auf der Kline oder dem Triclinium, die, ähnlich der Chaiselongue und der Récamière aus dem 19. Jahrhundert, damals noch keine Rückenlehne aufwiesen.

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Die ersten „echten“ Sofas kamen im 17. Jahrhundert in Deutschland und England auf – ein dem Adel vorbehaltenes Luxusobjekt. Erst im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Sofa zu einem Massenprodukt für jedermann. Es entstanden Designklassiker und weitere Formen wie das Ostfriesensofa und die Schlafcouch. Um die Sofagarnitur komplett zu machen, braucht es im traditionellen Fall zudem zwei Sessel. Der gepolsterte, bequeme Stuhl ist die Individual-Variante zum Sofa. Gerade der klassische Ohrensessel weckt Erinnerungen an den Pfeife rauchenden Großvater, dem dieser Platz nicht streitig gemacht werden durfte. Entdecken Sie in unserer Bilderserie rechts einige fast vergessene Klassiker neu. 1


ofa Charakteristisch für das Chesterfield-S am ug rbez Lede den die fe, Knöp die sind e aus Rahmen befestigen. Der Rahmen sollt . sein rtigt gefe lz enho Buch massivem

Die Chaiselongue ist eigentlich ein Möbel zwischen Sofa und Sessel. Übersetzt heißt sie auch „langer Stuhl“. Anders als früher findet man sie heute meistens mit Rückenlehne.

Der 50er-Jahre-Klassiker, Lounge Chai r, geht auf den Designer Charles Eam es zurü

ck.

Gelungene Stilkombination aus eher minimalistischer Couch mit barock angehauchtem Sessel.

Vorsicht: In Österreich dreht sich die Wortbe­ deutung. Hier ist der gewöhnliche Stuhl ein Sessel und umgekehrt.

Auspolsterungen im Kopfbereich machen aus einem Sessel einen Ohrensessel. Das Möbelstück mit Retro-Charme feiert ein Comeback.

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WOHNEN & SCHLAFEN

DIE WOHN-TYPOLOGIE EINRICHTUNGSTIPPS FÜR JEDES STERNZEICHEN Dass der Mensch sein Schicksal in den Sternen sucht, gehört wohl zu seiner Natur. Schon 3.000 Jahre vor Christi Geburt entstand in England ein Observatorium zur Beobachtung der Sonne: Stonehenge. Auch wenn Tierkreiszeichen damals anscheinend noch nicht bekannt waren, handelte es sich um Vorläufer der heutigen Astrologie.

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WOHNEN & SCHLAFEN

Klar, einen Nachweis für den Einfluss der Sterne auf unser Leben gibt es nicht. Statistiker widersprechen den Aussagen der Horoskope eher. Trotzdem liest rund ein Drittel der Menschen in Deutschland die kleinen Texte, die uns etwas über unser Leben und unsere Zukunft verraten sollen. Wenn man schon nicht dran glaubt, kann man es immerhin unterhaltsam finden. Oder als Inspira­tion nutzen. Denn natürlich trifft die Astrologie auch Aussagen darüber, wie die Sternzeichen am besten wohnen. Einrichtung mit freundlicher Unterstützung des Himmels.

Steinbock 22. 12. – 20. 1. Steinböcke gelten als ehrgeizig. Um ihre Ziele erreichen zu können, muss ihr Zuhause zwei Dinge gleichzeitig erfüllen: Es sollte ein Ort sein, an dem der Steinbock entspannen und zur Ruhe kommen kann. Und er muss Platz zum Arbeiten und Kreativsein bieten. Der Stil ist edel, aber nicht protzig und verbindet moderne Eleganz mit klassischen, alten Stücken.

Wassermann 21. 1. – 19. 2. Der Wassermann ist ein Freigeist. Er darf sich auf keinen Fall eingesperrt fühlen. Deshalb holt er das Draußen nach drinnen. Zum einen mit großen, gardinenlosen Fenstern, zum anderen mit viel natürlichen Materialien. Seine Möbel sollen multifunktional sein, praktisch und schnell zer­legt – wenn mal wieder ein Umzug ansteht. Als Bett dient gern auch eine Hängematte.

Fische 20. 1. – 20. 3. So einfach ist das: Fische fühlen sich am Wasser wohl. Dort steht ihr Traumhaus. Aber auch in der Stadt richten sie sich am besten so ein, dass ihre natürliche Harmonie nicht gestört wird. Auch ein blauer Hochflor-Teppich kann ein bisschen Wellengang simulieren. Und Leuchttürme oder Fischernetze sind für den Fisch die Wohlfühl-Deko schlechthin.

Widder 21. 3. – 20. 4. Die Abenteuerlust des Widders spiegelt sich in seinem Einrichtungsstil wider. Am liebsten hat er offene, großzügige Wohnräume, zum Beispiel ein Loft, die zwar sehr aufgeräumt sind, gleichzeitig aber Exotik versprühen. Das gelingt beispielsweise mit Bambusmöbeln, Akzenten in warmem Rot oder einem offenen Kamin.

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Stier 21. 4. – 20. 5. Bloß nicht kühl und klinisch: Der Stier ist ein Naturmensch. Auch in seinem Zuhause spielen Pflanzen also eine große Rolle. Dazu passt eine rustikale Einrichtung: Schroffe Eichendielen, warme Naturtöne, Möbel im Kolonialstil. Auch wenn manches Stück schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat – beim Stier finden Sie Hochwertiges und Klassiker.

Zwillinge 21. 5. – 21. 6. Herzlich willkommen bei den Zwillingen! Sie sprudeln über vor Energie und haben gerne Gäste. Die stellen dann fest, dass es jedes Mal ein wenig anders aussieht. Denn der Zwilling lebt seine Kreativität in der Wohnung aus. Das ergibt einen wilden und bunten Stilmix aus Retro-Möbeln und modernen Designelementen.

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WOHNEN & SCHLAFEN

Krebs 22. 6. – 22. 7. Der Krebs mag es gern behaglich. Textilien spielen eine große Rolle. Die Kuschelecke mit Kissen und Decken ist ein viel frequentierter Ort in seinem Zuhause. Der Einrichtungsstil ist geprägt von verspielter Landhaus-Romantik. Dazu gehören Korbmöbel, ein großer Esstisch mit gedrechselten Beinen, Pastellfarben sowie Weiß und Blau.

Lāwe 23. 7. – 23. 8. Das Selbstbewusstsein des Löwen findet seine Entsprechung in einer luxuriösen, geradezu repräsentativen Einrichtung. Erlaubt ist alles – solange es nicht gewöhnlich ist. Designerstücke und Unikate sind daher unverzichtbar. Marmor und Gold prägen die Gestaltung der Küche, im Schlafzimmer steht häufig ein üppiges Himmelbett.

Jungfrau 24. 8. – 23. 9. Die Jungfrau legt großen Wert auf Ausgewogenheit und Energiefluss. Sie richtet sich mit großer Sorgfalt und Bedacht ein, gern in Beratung von Feng-Shui-Experten. Die Wohnung einer Jungfrau wirkt daher nur auf den ersten Blick minimalistisch und leer, dann fallen die vielen kleinen Details ins Auge: schlichte Möbel, passende Kissen, sorgsam komponierte Blumen und Accessoires.

Waage 24. 9. – 23. 10. Ein ausgewogener Gesamteindruck ist für die Waage das A und O bei der Einrichtung. So kommt es, dass jeder Raum sein eigenes Konzept aufweist. Zum Beispiel ein Schlafzimmer im japanischen Stil oder ein provenzalisches Bad. Wichtig ist, dass genug Licht die Räume durchflutet und keine knalligen Farben das Bild stören.

Skorpion 24. 10. – 22. 11. Der Skorpion zieht sich gern nach Hause zurück. Am liebsten ist ihm daher ein Eigenheim. Doch auch eine Mietswohnung kann zur ganz privaten Wohnhöhle werden. Dazu braucht es vor allem dunkles Holz und Leder. Dazu passen Kunstgegenstände wie Skulpturen, ebenfalls aus Holz oder Kupfer. Ein dunkelroter Teppich rundet das Ensemble ab.

Schüūtze 23. 11. – 20. 1. Der Schütze gilt als besonders mutig und bewegt sich damit auch gerne mal entgegen der geläufigen Trends. Er kombiniert wilde Muster mit gedeckten Farben, supermoderne Geräte mit alten Sitzgelegenheiten. Durch die Mitbringsel von Reisen in alle Welt erhält die Schütze-Wohnung einen ganz persönlichen Anstrich. 1

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Radikal rustikal

DER EINRICHTUNGSTREND FÜR INDIVIDUALISTEN Die Welt ist in den vergangenen Jahren schnelllebiger geworden. Das hört man immer wieder – es stimmt aber auch. Wir ziehen häufiger um und wechseln schneller den Arbeitsplatz. Wir versuchen bis ins hohe Alter mobil und flexibel zu bleiben. Durch diesen Lebensstil verfes­ tigt sich bei vielen Menschen die Sehnsucht nach dem Gegenteil: Beständigkeit. In einer rustikalen Einrichtung findet diese Sehnsucht Ausdruck. Sie ist unverfälscht, authentisch, urgemütlich, nachhaltig. Aber was genau gehört zu diesem Einrichtungsstil?

Bauernmöbel Traditionelle Holzmöbel im Landhausstil nennt man Bauern­ möbel. Eine wirklich trennscharfe Definition gibt es nicht. Sie sind in der Regel massiv und oft per Hand farbenfroh verziert. Bauernmöbel wirken charmant unperfekt und geben damit jeder Wohnung einen individuellen Anstrich. Truhen, Schrän­ ke und Essecken in diesem Stil sind besonders häufig. Mit ihren Verzierungen geben Bauernmöbel immer auch Auskunft über ihre Herkunft.

Landhausstil Etwas weiter gefasst ist der Begriff vom Land­ hausstil. Das Wichtigste bei diesem Einrichtungs­ konzept ist die Natürlichkeit. Sie wirkt sich auf die Materialwahl aus: Holz, Rattan, Stein, Kera­ mik, Ton, Leder, Leinen – in Kombination bewirkt das den Eindruck von ländlicher Idylle. Dazu passen gedrechselte Holzmöbel, die gerne auch schon benutzt („shabby“) aussehen – und ihre eigene Geschichte erzählen. Auf dem Landhaus­ tisch findet sich im Idealfall ein Blumenstrauß aus dem eigenen Garten – oder eben vom Gärtner nebenan. 22

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Handarbeit Rustikal heißt wie gesagt auch, dass nicht alles makellos ist. Der rustikale Stil bevorzugt das Unikat gegenüber dem Mas­ senware-Fabrikat, das zwar fehlerlos sein mag, dafür aber auch weniger charmant. Zu alten Möbeln passen auch gehäkelte Vor­ hänge und selbstgenähte Decken. Und mit ein wenig Hilfe gelingt vielleicht sogar ein Stuhl der Marke Eigenbau. 1

info RESTAURIEREN SIE! Bevor sie in den 70er-Jahren erstmals wieder­ entdeckt wurden, galten Bauernmöbel einfach als altmodisch. Viele landeten auf dem Müll oder gar im Ofen. Dabei wären sie mit etwas Pflege nicht nur schön, sondern auch langlebig. Spre­ chen Sie mit Ihrem Schreiner oder Tischler, wenn Sie eine Restauration in Angriff nehmen wollen.

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Herrliche Landschaften So finden Sie die richtige Kombination aus Sofa und Sesseln 

Das Wohnzimmer. Hier kann die Arbeit gerne draußen bleiben. In den meisten Haushalten ist es geprägt von einer Relax-Ecke, angeordnet um den Fernseher. Mit der Ausrichtung, Anordnung und Optik der Relax-Möbel steht und fällt der Gesamteindruck des Wohnzimmers. 24

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TIPPS FÜR DIE WOHNLANDSCHAFT • Quadratischer Grundriss: Zwei Zweioder Dreisitzer plus ein Sessel • Klassisch: Ein Dreisitzer, ein Zweisitzer, ein Sessel • Wohnzimmer mit Essecke/kleines Wohnzimmer: Dreisitzer, Sessel, Hocker

info DAS DEUTSCHE WOHNZIMMER Die Agentur Jung von Matt erhebt regelmäßig Studien über das Wohnzimmer der Deutschen. Die Musterdeutschen Claudia und Thomas Müller mit Sohn Jan haben in ihrem Wohnzimmer dabei konstant eine Sofagarnitur stehen, die aus einem Ecksofa plus Sessel und Beistelltisch besteht. Allein die Farben ändern sich über die Jahre: von Apricot über Eierschale zu Grau.

Ein einzelnes großes Sofa im Raum kann oft recht wuchtig wirken. Wenn Sie einen luftigeren, offeneren Gesamteindruck herstellen möchten, empfiehlt es sich, ein kleineres Sofa mit einem oder mehreren Sesseln zu kombinieren. In der Regel ist dafür das Dreisitzer-Sofa die richtige Wahl. Einzelne Polstermöbel werden so zu Inseln, die zum Entspannen einladen.

Das Schöne hierbei: Die Sessel und das Sofa können aus der­ selben Reihe kommen – in unserem Beispiel Laguna von Joka. Das wirkt stimmig und einheitlich. Genauso steht es Ihnen aber offen, die Wohnlandschaft mit Opas altem Sessel oder einem neu entdeckten Modell zu erweitern und immer wieder zu verändern. 1

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WOHNEN & SCHLAFEN

MEIN PERFEKTES BÜRO DER IDEALE ARBEITSPLATZ ZU HAUSE Für Selbstständige und Freiberufler geht es nicht ohne. Doch auch Angestellte richten sich immer häufiger ein Homeoffice ein. Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber Heimarbeit zulässt. In Deutschland nehmen immerhin zwölf Prozent der Angestellten diese Möglichkeit in Anspruch. Für Väter und Mütter bedeutet das beispielsweise, Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Pendler sparen sich den oft langen oder kostenintensiven Arbeitsweg. Homeoffice als Option sorgt für mehr Flexibilität – und zufriedenere Arbeitskräfte. Nur lässt es sich nicht in jedem Homeoffice gleichermaßen produktiv arbeiten. Ein paar Mindestvoraussetzungen sollten erfüllt sein, damit die Heimarbeit funktioniert. Wir stellen Sie vor!

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Trennen

Ideal ist natürlich das eigene Arbeitszimmer mit abschließbarer Tür. Wer diese Möglichkeit nicht hat, sollte trotzdem klare Grenzen zwischen Arbeits- und Wohnbereich ziehen. Zum Beispiel mit Trennwänden oder, ganz praktisch, einem Regal.

Geräte

Die digitale Arbeitswelt ermöglicht das Homeoffice erst. Die Arbeiten, die dort verrichtet werden, finden in der Regel am Computer statt. Eine stabile Internetverbindung ist also Grundvoraussetzung. Empfehlenswert ist außerdem eine eigene Telefonleitung, sodass private und geschäftliche Kommunikation konsequent getrennt werden.

Stauraum

Natürlich möchten Sie keine wert­ volle Arbeitszeit mit der Suche nach Dokumenten verschwenden. Widmen Sie dem Stauraum deshalb beim Einrichten besonders viel Aufmerksamkeit. Sie sollten stets wissen, was sich wo befindet und Ihr Homeoffice am Endes des Tages ordentlich hinterlassen.

Anpassung

Die wichtigsten Möbelstücke des Homeoffice sind der Tisch und der Stuhl. Hier geht bei der Entscheidungsfindung Ergonomie vor Ästhetik. Das heißt, dass nicht nur der Stuhl, sondern im besten Fall auch der Tisch höhenverstellbar ist. Hier können Sie auch im Stehen arbeiten, was den Rücken entlastet.

Licht

Das optimale Licht zum Arbeiten ist das Tageslicht der Sonne. Die Blickrichtung im Homeoffice sollte parallel zu einem großen Fenster ausgerichtet sein. Die künstliche Beleuchtung ist am besten weich, also nicht grell. Ergänzen Sie die Deckenleuchte mit einer flexiblen Schreibtischlampe. 1


KÜCHE & MEHR

DIE PLANERIN IM INTERVIEW: KÜCHENEXPERTIN MONIKA DETTER

Monika Detter arbeitet als Küchenplanerin. Dank jahrelanger Erfahrung weiß sie genau, wie eine Küche aussehen sollte, damit Kochen und Essen noch mehr Spaß machen.

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Frau Detter, warum ist Küchenplanung wichtig? Monika Detter: Für viele Menschen ist die Küche der wichtigste Raum, zum Beispiel, weil sie einfach gerne kochen und essen. Und, weil hier die Familie zusammen­ kommt. Gleichzeitig ist es der komplex­ este: Nirgendwo sonst wird so viel gear­ beitet, passieren so viele unterschiedliche Bewegungen auf kleinem Raum. Und je professioneller wir Hobbyköche werden, desto mehr Gerätschaften müssen wir un­ terbringen. Oder anders gesagt: Je besser eine Küche geplant ist, desto mehr Spaß macht es, in ihr zu kochen.

„Je besser die Küche geplant ist, desto mehr Spaß macht es, in ihr zu kochen.“ Monika Detter

Wie definieren Sie Ihre Aufgabe? Monika Detter: Ich überlege mir nicht nur, wie eine Küche aussehen sollte, was man bei der Berufsbezeichnung Küchen­ planerin vielleicht vermuten könnte. Ich begleite meine Kunden vielmehr von der ersten Idee bis zur Abwicklung des Auf­ trags und der Lieferung der Teile an den Schreiner oder Tischler. Im Übrigen ge­ hören zur geplanten Küche nicht nur die Möbel, sondern auch die Elektrogeräte zwingend dazu. Wie kommt eine Zusammenarbeit mit Ihnen in der Regel zustande? Monika Detter: Im Normalfall kommt ein Schreiner- oder Tischler-Betrieb, der be­ reits im Kundenkontakt steht, auf mich zu. Der Handwerker hat dann meist schon Skizzen und Entwürfe gemacht, die ich als Grundlage für meine Arbeit hernehme. Und worin besteht Ihre Aufgabe dann konkret? Monika Detter: Ich muss mir die räum­ lichen Gegebenheiten ansehen und mir genau anhören, welche Wünsche und vor allem welches Budget der Kunde hat. Auf­ grund dessen versuche ich, ein Gesamt­ konzept zu entwickeln, das den Raum op­ timal nutzt. Dafür stehe ich in ständigem telefonischen Kontakt mit dem Schreiner. Am Ende bekommt der Kunde eine fotore­ alistische Zeichnung des Raumes, Wand­ ansichten, Typenaufstellung und eine Preiskalkulation. Für einzelne Elemente, wie zum Beispiel Ober- und Unterschrän­ ke, kann man gleich eine oder zwei Alter­ nativen mit anbieten.

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KÜCHE & MEHR

Welche Voraussetzungen sind für Sie wichtig? Monika Detter: Ich muss am Anfang meiner Arbeit stets diesel­ ben Fragen stellen: Wie groß ist die Familie? Haben wir es mit einem Alt- oder Neubau zu tun? Welcher Stil entspricht dem Geschmack der Familie und wie ist der Rest des Hauses einge­ richtet? Haben die Kunden bereits eine Vorstellung davon, wel­ chen Hersteller sie bevorzugen? Was ist an Geräten und weiteren Dingen bereits da, was fehlt oder ist gewünscht? Und worauf legen Ihre Kunden wert? Monika Detter: Sich wirklich möglichst konkret vorstellen zu können, wie ihre Küche aussehen wird. Dazu brauchen wir eine fotorealistische Grafik mit mehreren Perspektiven, die auch so dekoriert ist, dass das nicht nach Ausstellung aussieht. Außer­ dem Darstellungen von Details und viele Materialmuster. Die Haptik ist enorm wichtig. Kunden wollen wissen, wie sich die neue Arbeitsplatte anfühlen wird. Was ist die wichtigste Regel der Küchenplanung für Sie? Monika Detter: Regeln sind immer schwierig, weil es darauf an­ kommt, was zu der jeweiligen Person am besten passt. Als hilf­ reich empfinde ich aber tatsächlich das goldene Dreieck: Wenn Sie Spüle, Herd und Kühlschrank als Ecken eines Dreiecks anord­ nen, haben Sie die optimalen Voraussetzungen für unkomplizier­ te Arbeitsabläufe. Mir persönlich ist außerdem eine möglichst große Arbeitsplatte wichtig. 1 30

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Monika Detter plant auch für Sie!

info SPRECHEN SIE UNS AN Wenn Sie bei der Planung einer neuen Küche professionelle Unterstützung brauchen, verein­baren wir gerne einen Termin mit Küchenplanerin Monika Detter.


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KÜCHE & MEHR

S E H C I L N H Ö S E W H E C I L N UUNNG H Ö W E G L A I R E L T A I A M A M KÜCHEN AUS STEIN, METALL UND BETON

Hersteller von Küchen sind in besonderem Maße auf die eigene Innovationskraft angewiesen. Im Wettbewerb ist das ein wichtiges Unterscheidungskriterium. Neuerungen kommen dabei nicht nur in Form von High-Tech-Geräten auf den Markt, sondern auch durch Materialien, die in der Küche bislang eher selten waren.

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Die Küchenmanufaktur zeyko beispielsweise setzt bei der Umsetzung neuer Küchen-Entwürfe auf natürliche, ungewöhnliche Baustoffe. Diese bringen nicht nur eine angenehme Optik und Haptik mit, sondern sind oft auch besonders beständig.


An der unregelmäßigen Struktur sieht man, dass der Schieferstein von Hand aufgebracht wurde. Deshalb ist jede Front der Serie Horizon Stone Schiefer ein Unikat. Zuvor muss der Schiefer mit einer Harzschicht stabilisiert und auf eine MDF-Platte aufgetragen werden.

Glatt sind im Gegensatz dazu die Ober­ flächen aus Metall. Trotzdem: Auch hierbei handelt es sich um Handarbeit. Je nachdem, welches Ursprungsmaterial gemahlen und verflüssigt wurde, steht Metall in verschiedenen Farben zur Auswahl. Dank seines kühlen Charakters geht es einen starken Kontrast zu warmen Holztönen ein.

Geradezu monumental wirkt eine Küche mit Fronten aus Beton. Der Stein wird ebenfalls per Hand aufgetragen. Dazu passt die Arbeitsplatte aus grauem Quarzstein, sodass die Küche farblich aus einem Guss erscheint. 1

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KÜCHE & MEHR

Küchen(t)räume KÜCHEN(T)RÄUME Machen Sie die Küche zu Ihrem Lieblingsraum

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Offene Küchen sind der langanhaltende Einrichtungstrend. Die Idee, Wohnen, Essen und Kochen miteinander zu verbinden ist jedoch alles andere als neu. Es ist die ursprünglichste Form der Zusammenkunft. Schon vor hunderten Jahren war das Lagerfeuer der Ort, um den sich alle versammelten, um gemeinsam zu speisen und sich auszutauschen. Aus dem Lagerfeuer wurde später die zentrale Kochstelle, die gleichzeitig auch zum Heizen der anderen Räume diente. Mit wachsendem Wohlstand kam es dagegen in Mode, möglichst viele Räume zu besitzen. So wurde die Küche aus dem Wohnraum verbannt und mit ihr all die Gerüche und Geräusche, die fehlende Dunstabzugshauben und rumpelige Geschirrspüler mit sich brachten. Mit der offenen Variante geht der Trend quasi zurück zu den Ursprüngen – mit viel Platz für den ganz persönlichen Küchentraum. 34

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Der Show-Room

Ausgiebige Koch-Events mit Familie und Freunden stehen auf der Tagesordnung? Eine Küche mit Insel bietet den besten Rahmen dafür. Um die Insel herum sollte auf großzügige Laufwege (mindestens 80 Zentimeter) geachtet werden. Mit einer oder zwei Inseln lassen sich eigene Arbeitsbereiche schaffen, zum Beispiel fürs Kochen oder Spülen.

KÜCHE MIT KOCHINSELN


KÜCHENZEILE

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Das Raumwunder

Puristisch und klar definiert: Eine einzeilige Küche fügt sich in jeden Wohnraum ein. Dafür sollten mindestens drei Meter Wandfläche zur Verfügung stehen. Abstriche müssen bei Arbeitsfläche und Stauraum gemacht werden.

KÜCHE IN G-FORM

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Das 360-Grad-Talent

Hier spielt das Leben: Mit der außergewöhnlichen G-Form ergibt sich eine großzügige Wohnküche, prädestiniert als Familienmittelpunkt. Sie ist bestens geeignet für größere Haushalte und Kochliebhaber, die ihrem Hob­by extra viel Platz einräumen möchten.

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Die Praktische

Eine zweizeilige Küche sorgt für extra viel Platz. Sie ist für kleine bis mittelgroße Haushalte perfekt geeignet. Bei der Planung empfiehlt es sich, einen Mindestabstand von 1,20 Meter zwischen den Küchenzeilen einzuhalten. ZWEIZEILIGE KÜCHE

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KÜCHE & MEHR 5

Der Allrounder

Erweitert man die Küchenzeile über Eck, erhält man eine L-Form. Kurze Laufwege und die Möglichkeit, einen Essplatz zu integrieren, machen diese Form zum absoluten Allrounder. Mit einem Eckschrank oder drehbaren Rondell lässt sich zusätzlicher Stauraum schaffen. L- ODER ECK-KÜCHE

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Die Kreativwerkstätte

Bei einer Küche in U-Form sind der Koch-Kreativität keine Grenzen gesetzt: Als reine Koch- und Arbeitsküche oder mit integriertem Essbereich. Bonus: Diese Form ist besonders gut für quadratische Räume geeignet.

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KÜCHE MIT HALBMONDINSEL 7

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Die Individuelle

Absolut extravagant: Eine halbrunde Kücheninsel ist nicht nur ein Statement in Sachen Innenarchitektur, sie sorgt auch für gemütliche Atmosphäre und schafft Raum für ausgiebige Gespräche. Mit individuellen Lösungen verwirklichen Sie sich Ihren ganz persönlichen Küchentraum. 1 36

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U-KÜCHE


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KÜCHE & MEHR

Piksen oder nicht Piksen, das ist hier die Frage.

Die Königin der Frühstücksspeisen lädt zu Tisch: Der Becher steht bereit. Der Löffel liegt daneben. Das Salz ist in Reichweite. Alles wartet auf das Frühstücksei. Bleibt nur noch die Frage, wie es den Kochvorgang unbeschadet übersteht.

Der Mythos vom Piksen

Die unschöne Wahrheit ist: Das Ei vor dem Kochen mit einem kleinen Loch zu versehen, schützt leider nicht vor Bruch. Zumindest statistisch gesehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es das Kochen ohne Sprung übersteht, ist mit Piks nicht höher als ohne Piks. Essig und Salz im Wasser verhindern das Platzen leider auch nicht, sorgen aber immerhin dafür, dass heraustretendes Eiweiß schneller gerinnt.

Küchenhelfer im Einsatz

Bewiesen oder nicht – Piksen bleibt bei den Deutschen eine Glaubensfrage. Genauso wie die Art der Zubereitung. Hier stehen sich Eierkocher-Verfechter und Kochtopf-Liebhaber gegenüber. Mit einem Kochendwasserhahn geht es im Kochtopf besonderes schnell. Quooker ist ein Wasserhahn, aus dem auf Knopfdruck und im Handumdrehen sofort 100 °C kochendes Wasser kommt. Direkt in den Topf gefüllt, kocht es auf dem Herd nahtlos weiter. Das ist nicht nur praktisch, es verhilft der Küche gleichzeitig zu einem puristisch-klaren Look, indem er Geräte wie Wasserund Eierkocher und sogar Kaffeemaschine überflüssig macht. Gleichzeitig sinkt der Wasserverbrauch. Es wird genau so viel Wasser gekocht, wie tatsächlich gebraucht wird. Ein Doppel-Drück-Dreh-Bedienknopf und ein nicht-massiver Spray­ strahl sorgen zudem für höchste Sicherheit im Umgang mit dem Quooker.

Abwechslung am Frühstückstisch

Internationale Kreationen machen dem Frühstücksei inzwischen leckere Konkurrenz. Wie wäre es mal mit Eggs Benedict mit Bündnerfleisch und Parmesan-Hollandaise? Wir servieren Ihnen das passende Rezept ... 38

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Eggs Benedict mit Bündnerfleisch und Parmesan-Hollandaise Zubereitungszeit: 35 Minuten (für 4 Portionen) • Salz • 4 Eier (Größe M) • 50 g Rucola • 8 EL Sauce Hollandaise (fertig oder selbstgemacht)

• 2 Weizentoasties • 100 g Bündnerfleisch • 50 g Parmesan • 6 EL Essig

Zubereitung: 1.) 1 Liter kochend heißes Wasser aus dem Quooker direkt in einen großen Topf füllen und auf dem Herd gleich weiterkochen. Mit Salz und Essig würzen. Eier vorsichtig in eine Schüssel schlagen. Das kochende Wasser mit einem Schneebesen in eine Richtung rühren, bis ein Strudel entsteht. Eier vorsichtig hineingleiten lassen. Kurz aufkochen und anschließend den Topf vom Herd nehmen und die Eier 3 bis 4 Minuten ziehen lassen.

2.) R  ucola waschen und trockenschütteln. Toasties halbieren und toasten. Je 2 Scheiben Bündnerfleisch darauflegen. Die Sauce Hollandaise in einem Topf etwas erwärmen. 3.) E  ier aus dem Topf heben und auf die Toasties verteilen. Käse fein hobeln. Etwas Hollandaise über die Eier verteilen und mit Käse bestreuen. 1

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www.bax-kuechen.de BAX ist eine Küchenmanufaktur seit 1890. Jede Küche wird individuell geplant und in liebevoller Handarbeit gefertigt. Hochwertige Materialien, traditionelle Handwerkskunst, sinnvolle Innovationen und Leidenschaft machen aus unseren Küchen einzigartige Unikate. Unsere Möbel können komplett nach Ihren individuellen Wünschen geplant werden und passen sich damit harmonisch in Ihr Wohnumfeld ein.


KÜCHE & MEHR

e g g i n K k n a r h Der Kühlsc tig lagern Lebensmittel rich

Je nach Fach herrschen im Kühlschrank unterschiedliche Temperaturen.

2 ot Kaffeepulver und Br in den Kühlschrank? ratur Eier bei Raumtempe ? in die Speise­kammer ng Über die Aufbewahru von Lebensmitteln hte. kursieren viele Gerüc ge Im Kühlschrank-Knig Ihre erfahren Sie, wo Sie sollten, Lebensmittel lagern lange damit sie möglichst sstoffe frisch und die Inhalt erhalten bleiben.

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8–10 °C

ca. 5 °C

2–3°C

8–10 °C

-18 °C


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ca. 8°C

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DIE KÜHLSCHRANKTÜR

In der Kühlschranktür ist es mit rund 8 Grad vergleichsweise warm. Sie ist der ideale Ort für Lebensmittel, die nur gemäßigt gekühlt werden müssen. Sprich: Eier, Butter, Fertigsaucen wie Ketchup und Senf. Im unteren Bereich finden Flaschen und Milchkartons Platz.

DIE OBEREN FÄCHER

Im oberen Kühlschrankbereich herrschen Temperaturen von 8 bis 10 Grad. Perfekt für: übrig gebliebene Mahlzeiten, Marmelade, Eingelegtes.

MITTLERES FACH

Bei etwa 5 Grad können Milchprodukte am besten gelagert werden: Joghurt, Sahne, Frisch- und Schnittkäse, Schmand, Pudding etc. kommen hier rein. Außerdem: geöffnete Becher oder Dosen.

UNTERES FACH

Mit 2 bis 3 Grad ist der kälteste Ort im Kühlschrank die Glasplatte über dem Gemüsefach. Schwere Bedingungen für Bakterien und damit optimal für leicht Verderbliches wie: Fleisch, Fisch und Wurst. Dennoch sollten diese Lebensmittel stets abgedeckt aufbewahrt werden.

GEMÜSEFACH

Obwohl man das unterste Fach am kältesten vermuten würde, ähneln hier die Temperaturen dem oberen Bereich: 8 bis 10 Grad. Wie der Name verrät, lagert man hier am besten Gemüse und bestimmte Obstsorten. Die darüber befindliche Glasplatte hält die herabfallende Kälte zurück.

GEFRIERFACH

Bei -18 Grad Celsius sterben schädliche Bakterien ab. Deshalb ist das Gefrierfach der Ort für alle Dinge, die lange haltbar bleiben sollen. Und natürlich für Tiefkühlprodukte wie diverse Fertiggerichte. Auch für frisches Fleisch und Fisch ist dieses Fach ein guter Ort.

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KÜCHE & MEHR

Noch Fragen? Welche Früchte kommen in den Kühlschrank? Tatsächlich bleiben Salate, Brokkoli, Kohl, Birnen, Trauben und Avocados im Gemüsefach länger haltbar. Bananen, Mangos, Ananas und Zitrusfrüchte sind hingegen kälteempfindlich. Tomaten und Kürbisse verlieren in der Kälte ihr Aroma. Die Faustregel: Fragen Sie sich, aus welchem Klima das Obst oder Gemüse stammt. Heimische Ware fühlt sich in der Kälte wahrscheinlich wohler als importierte.

Wie oft reinige ich den Kühlschrank? Im Kühlschrank können Keime entstehen, deshalb ist eine regelmäßige Reinigung unbedingt zu empfehlen. Die Lebensmittel bleiben dann auch länger haltbar. Etwa einmal im Monat wird empfohlen, alle Glasplatten und Schubladen herauszunehmen und zunächst unter heißem Wasser abzuspülen. Alle übrigen Rückstände entfernen Sie am besten mit Essig. Viele mögen dessen Geruch nicht. Daher können Sie auch zu Natronlösung oder Spülmittel greifen. Es wird geraten, das Eisfach zwei Mal pro Jahr abzutauen.

Bleibt das Aroma von Kaffee im Kühlschrank wirklich länger erhalten? Kaffee sollte bei einer konstant kühlen Temperatur und unter möglichst geringer Luftzirkulation gelagert werden. Hört sich an, als wäre der Kühlschrank ein perfekter Ort? Ein beliebter Irrtum. Wenn die Feuchtigkeit im Kaffee gefriert, zerstört dies das Aroma. Außerdem nimmt Kaffee generell gern Gerüche an – auch die von Wurst und Käse.

Und was ist mit Nagellack? Licht und Wärme lassen Nagellacke austrocknen. Auch hier liegt also eine Lagerung im Kühlschrank nahe. Leider ist die Antwort erneut: Nein, diese Idee ist weniger gut. Im Kühlschrank ist es zu kalt, sodass der Nagellack dickflüssig wird.

Lohnt es sich, den Kühlschrank im Sommerurlaub auszuschalten? Der Sommerurlaub ist die ideale Gelegenheit, um den Kühlschrank abzutauen und überschüssiges Eis loszuwerden. Sie können ihn danach getrost ausgesteckt lassen, um Strom zu sparen. Aber Vorsicht: Die Tür sollte offen stehen bleiben, damit sich kein Schimmel bilden kann.

Läuft ein voller Kühlschrank sparsamer? Ja. Denn Wasser speichert Kälte besser als Luft. Lebensmittel funktionieren deshalb wie Kühlakkus und nehmen dem Kühlschrank damit Arbeit ab. Allerdings: Um die Lebensmittel erstmals runterzukühlen, muss viel Energie aufgewendet werden. Die Einsparungen halten sich also in Grenzen. Unterstützen Sie Ihren Kühlschrank, indem Sie beispielsweise gekochte Reste erst auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, bevor Sie sie hineinstellen. 1

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Die BSH Gruppe ist eine Markenlizenznehmerin der Siemens AG.

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Design BAD & WELLNESS

TRIFFT

FUNKTION

Ebenerdige Duschen mit ausgefallener Optik

Wer heutzutage eine Dusche in sein Bad baut, wählt häufig eine ebenerdige Variante. Das hat zwei Vorteile: Zum einen wirkt das Bad dadurch allgemein großzügiger. Zum anderen vereinfacht das den Zustieg in die Dusche.

Auf den normalen Fliesenboden sollte eine solche Dusche nicht unverändert installiert werden. Die Fliesen sind in der Regel nicht rutschfest, die Fugen dazwischen schwer zu reinigen, wenn sie täglich dem Duschwasser ausgesetzt werden. Villeroy & Boch stellt die Böden der Reihe Infinity aus Keramik, Acryl und der Quarz-Acrylharz-Mischung Quaryl her. Sie können in allen marktüblichen Standardgrößen bestellt werden. Wer zu Hause eine besondere Raumsituation mit Vorsprung oder Ecke hat, kann sich aber auch eine Sonderform zuschneiden lassen. 1

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Die meisten Duschböden werden heute in Weiß gekauft. Daneben stehen aber auch ausgefallenere Farben wie Anthrazit oder Grau zur Auswahl.


Mittels des digitalen Druckverfahrens Viprint kรถnnen die Infinity-Bรถden auch aufregend bedruckt werden. Villeroy & Boch bietet unter anderem Fliesenmuster, grafische Strukturen oder Naturoptiken an.

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BAD & WELLNESS

Entspannende Hitze Der Traum von der Sauna zu Hause

Der Mensch sauniert seit mehr als 2.000 Jahren. Vor allem in Finnland setzen sich die Menschen gern in kleine Räume, um gemeinsam zu schwitzen. Aber warum eigentlich?

Richtig saunieren –- so geht ’s: I n diesen Fällen sollten Sie die Sauna meiden: wenn Sie an Epilepsie leiden, sich unwohl fühlen, krank oder gestresst sind; Ihr Magen leer oder gerade voll ist; Sie soeben Sport gemacht haben.

 erhalten Sie sich ruhig und bewegen Sie sich wenig. V Jetzt ist Entspannung angesagt.

 rinken Sie im Vorfeld ausreichend und gehen T Sie vorher auf die Toilette.

 ehen Sie etwa zwei Minuten an die frische Luft. Duschen Sie G Ihren Körper dann kalt von den Füßen zum Herzen hin ab. Die Abkühlung ist ein wichtiger Teil des gesamten Prozesses.

 ine kurze Dusche vor der Sauna entfernt Schmutz E und Fettfilm – danach gründlich abtrocknen.  ben ist es bis zu 30 Grad heißer. Anfänger sitzen besser O unten oder in der Mitte der Sauna.  enn Sie liegen, sollten Sie etwa zwei Minuten vor dem W Verlassen der Sauna eine aufrechte Position einnehmen und mit leichten Bewegungen der Beine die Durchblutung anregen. 46

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Ein Saunagang sollte nicht länger als 15 Minuten dauern.

 um Abschluss empfiehlt sich ein warmes Fußbad. Es wirkt dem Z Nachschwitzen entgegen, beugt Erkältungen vor und ist sehr entspannend.  rinken Sie erst nach dem letzten Saunagang, dann aber umso T mehr. Vermeiden Sie körperliche Anstrengung und Alkohol.


Tatsächlich belegen verschiedene Studien, dass das Saunieren einen positiven Effekt auf den Körper hat. Das Schwitzen soll Herz-Kreislauf- oder Lungen-Erkrankungen vorbeugen. Wer krank ist, sollte die Sauna zwar meiden, wer die Sauna jedoch regelmäßig aufsucht, wird seltener krank. Regelmäßigkeit allerdings ist ein wichtiger Aspekt: Die Studien wurden in der Regel mit Finninnen und Finnen durchgeführt, die zwischen zwei und sieben Mal pro Woche saunieren. In Finnland verfügt nämlich fast jeder Haushalt über seine eigene Sauna. In Deutschland kommen auf 80 Millionen Einwohner gerade einmal 1,7 Millionen Privatsaunen. Dabei wird der Saunagang an sich immer beliebter. Die Menschen drängen sich in den öffentlichen Einrichtungen und schwitzen Seite an Seite mit Wildfremden. Wer das nicht länger möchte, erfüllt sich den Traum von der eigenen Sauna zu Haus. Moderne Eigenheim-Saunas sind oft schicke Design­ objekte. Sie erfüllen genau die Anforderungen und Vorlieben ihres Besitzers, egal ob Finne oder Deutscher. Wenn Sie ausreichend Platz in einem gut belüfteten Raum haben, kann sie auch indoor problemlos installiert werden. 1

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HAUS & HOF

ERLEUCHTUNG! Lampen und Leuchten mit Oho-Effekt Mit der richtigen Beleuchtung holen Sie das Maximum aus einem Raum heraus. Dabei gilt vor allem zu beachten, um was für einen Raum es sich handelt: Brauchen Sie helles Licht, um konzentriert arbeiten zu können? Oder möchten Sie mit indirekter Beleuchtung eine wohlige Atmosphäre schaffen? Leuchten und Lampen sind dabei nicht nur zweckmäßig, sondern immer auch ein Dekoelement, das sich im Idealfall ins Gesamtkonzept der Einrichtung einfügt. Ihre WOHNSinn zeigt Ihnen einige Anregungen.

Wenn das Licht einer Lampe nicht direkt gerichtet ist, sondern beispielsweise an einer Wand reflektiert und dadurch streut, spricht man von indirekter Beleuchtung.

Wandleuchten mit Scherengitter lassen sich stufenlos verstellen und damit perfekt ausrichten.

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Etwas zurückhaltender beleuchtet diese Variante. Die Lampen sind Kerzen nachempfunden. Für Licht am Esstisch sorgt diese waghalsige Konstruktion. Definitiv ein Hingucker.

Dieses kompakte, schlichte Modell ist ein Klassiker der Schreib- und Nachttischlampen.

3 TIPPS FÜR DIE PERFEKTE AUSLEUCHTUNG FARBWAHL Licht mit mehr Rot-Anteilen (warmweiß) wirkt gemütlicher. Es empfiehlt sich fürs Wohn- und Schlafzimmer. Licht mit mehr Blau steigert die Konzentration und gehört damit ins Büro. ABSCHIRMUNG Aggressive, blendende Lichtpunkte stören. Damit eine Leuchte zur Allgemeinbeleuchtung optimal streuen kann, sollte sie abgeschirmt sein. KOMBINATION Ein Raum wirkt gemütlich, wenn verschiedene Lichtquellen miteinander harmonieren. Eine Faustregel spricht von mindestens vier und höchstens acht indirekten Leuchten. 1

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HAUS & HOF

EN IM HAUS NATÜRLICHE MATERIALI In Wernersberg in Rheinland-Pfalz steht das Haus rg. der Familie Schweinsbe Von außen sieht es ganz normal aus. Doch die t es „Villa Schweinsberg“ ha enz in sich. Die Pfälzer Resid der ist nach den Prinzipien den. Baubiologie gebaut wor alter Was das heißt, erklärt W iew. Schweinsberg im Interv

Warum haben Sie sich entschieden, ein baubiologisches Haus zu bauen?

ht: Holz, soweit das Auge reic siert res inte n hre r-Ja 70e Seit den das für g ber ins sich Walter Schwe n. hne Wo e isch log baubio

Walter Schweinsberg: Auf das baubiologische Bauen bin ich als junger Mann in den späten 70er-Jahren aufmerksam geworden. Damals durfte ich meinem Vater, der einen kleinen Handwerksbetrieb in der Sanitärbranche hatte, bei der Installation von Heizungs- und Solaranlagen in damals so genannten Bio-Häusern helfen. Die Architektur – zum Teil verwinkelte, offene Räume, lichtdurchflutet, Sicht-Mauerwerk und viel Holz – gefiel mir. Später heiratete ich. Meine Frau und ich kauften uns zunächst ein Haus. Nach unserem Umzug an einen anderen Ort, gelang das Kaufen nicht noch einmal so gut. Also entschieden wir, neu zu bauen. Für uns war damals klar: Wenn wir bauen, dann baubiologisch. Worauf haben Sie bei der Planung des Hauses besonders Wert gelegt? Walter Schweinsberg: Ein Zeitungsartikel weckte die Aufmerksamkeit meiner Frau.

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einKein Stahl, kein Eisen: Die des ken Bal und nte me Ele zelnen erlzv Ho en Hauses sind mit rein t. füg nge me am zus bindungen

Der Titel lautete „Mit der Sonne bauen“. So kamen wir in Kontakt mit dem Architekten, Herrn Maul. Ein Pionier der Baubiologie. Für die Planung des Hauses ist das Grundstück von besonderem Wert. Wir hatten das Glück, ein Grundstück in Südhanglage zu finden. Das ganze Haus ist nach Süden ausgerichtet. Die Wohnund Aufenthaltsräume liegen auf der Südseite. Auf der Nordseite sind die Wirtschaftsräume, Sanitäreinrichtungen, Carport, Werkstatt und dergleichen. Welche Materialien kamen zum Einsatz und wo? Walter Schweinsberg: Bei dem Haus handelt es sich um ein zimmermannsmäßig gefertigtes Holzfachwerkhaus. Zimmermannsmäßig bedeutet den fast ausschließlichen Verzicht auf Stahl oder Eisen zur Verbindung der Holzelemente, stattdessen den Einsatz reiner Holzverbindungen. Im Inneren wie im Äußeren kamen, bis auf kleinere Ausnahmen, nur natürliche Baustoffe zum Einsatz. Holzweichfaserstoff zur Dämmung der

Außenwände, Isofloc auf Altpapierbasis zur teilweisen Dämmung im Bodenaufbau, Schafwolle, Kokosmatten an anderen Stellen des Bodenaufbaus, ungebrannte Lehmsteine im Fachwerk der Innenwände oder als Masse im Bodenaufbau auf den Holzsichtdecken, Schilfmatten, Jutegewebe, Lehm aus der Umgebung, natürliche Farben auf Wasserba­sis innen und außen, Eichen- und Lärchendielen, Ziegel­estrich, Öle und Wachse – um die Wichtigsten zu nennen. Ein Regenwassertank für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung wurden im Garten vergraben. Eine Solaranlage für die Warmwasser­erzeugung wird auf dem Dach installiert. Wir verwendeten keinen Zement. Der kam aus ökologischer Sicht wegen des hohen Energiebedarfs bei der Herstellung für uns nicht infrage.

Neben den Materialien: Welche Aspekte zählten für Sie außerdem zu einem ganzheitlichen baubiologischen Ansatz? Walter Schweinsberg: Zu einem ganzheitlichen baubiologischen Ansatz gehört es, im Inneren des Hauses keine Kompromisse einzugehen. So kamen in unserem Haus keine lösungsmittelhaltigen Farben oder synthetischen Baustoffe zum Einsatz – wohlgemerkt bis auf kleinere, nicht ins Gewicht fallende Ausnahmen. Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an einer solchen Bauart? Walter Schweinsberg: Wir hatten das Glück, sowohl einen Architekten wie auch einen Zimmermann zu finden, die bei einem Holzfachwerkhaus nicht vor besonderen architektonischen Formen zurückschreckten. So ist das Haus nach Süden aufgeklappt. Das heißt, dass die Westseite nicht im rechten Winkel steht. Die Hausrückseite, quasi im Hang, ist schmaler als die Front. In die Westwand ist eine Rundung in Holzfachwerk über die gesamte Haushöhe – Weinkeller, Flur und Bad – eingearbeitet.

dem Besonderer Baustil: Mit ertigten zimmermannsmäßig gef en sich üllt erf s hau erk Holzfachw seine und g ber ins we Sch lter Wa . um Frau einen Tra

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HAUS & HOF Bei der Bauart haben wir uns für Holzfachwerk entschieden. Untersucht haben wir noch andere Alternativen. Am ernsthaftesten die, mit Liapor, also Ton, zu bauen. Als wir aber feststellten, dass der Ton­anteil bei nicht einmal zehn Prozent und der Rest Zement wäre, war das Thema für uns erledigt. Welche Vorteile bringt ein Ökohaus im Vergleich zu einer konventionellen Bauweise mit sich?

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Walter Schweinsberg: Das Raumklima ist nach unserem Empfinden besser. Dies bestätigen uns immer wieder auch Gäste, die zum ersten Mal bei uns sind. Neben den Baustoffen spielt dabei sicher auch der Verzicht auf Stahl in Wänden und Decken eine Rolle. Es handelt sich um ein Niedrig‑ energiehaus, damals staatlich gefördert. Bis auf den Keller, gab es währ­end der Bauphase kaum Wassereintrag. Bauherren in konventioneller Bauweise berichten meist, dass sie im ersten Winter nach Bezug des Hauses vermehrt heizen müssen, damit die Feuchtigkeit aus den Wänden geht. Bei uns war das kein Thema. Wie lange haben Planungs- und Bauphase in Anspruch genommen? Walter Schweinsberg: Die Planung hatte an der Gesamtbauzeit den größten Anteil.

gehört auch Grüne Idylle: Zum Haus Garten. r gte ele ang ll ein liebevo

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Sie benötigte eineinhalb Jahre, verbunden mit vielen Gesprächen, Besichtigungen und Besuchen bei Handwerkern. Die Bauphase selbst betrug circa ein Jahr von Herbst 1997 bis zum Einzugstermin am 1. September 1998. Welchen Herausforderungen sahen Sie sich während Planungs- und Bauphase gegenüber?

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Walter Schweinsberg: Baubiologisches Bauen brauchte, zumindest damals, viel Zeit. Man muss sich mit den Baustoffen, deren Natürlichkeit, Bauarten, Handwerkern – die in der Lage waren, mit natürlichen, alten Baustoffen, wie zum Beispiel Lehm, umzugehen – befassen. Für viele Gewerke gab es nicht die Möglichkeit der Ausschreibung. Zum Beispiel hatten wir für das Anbringen des Lehmputzes im Inneren lediglich einen Handwerker zur Wahl. Eine kritische Phase gab es bei den Bodenaufbauten im Erdgeschoss. Wegen der Unerfahrenheit mit Dämmmaterial und der Sorge der mangelnden Tragfähigkeit des Aufbaus für den Bodenbelag, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem ausführenden Handwerker und dem Architekten. Am Ende mussten wir unterschreiben, den Handwerker für etwaige Mängel in der Zukunft von der Haftung freizustellen. Bis heute, fast 20 Jahre später, sind keine Mängel aufgetaucht. Eine weitere Herausforderung bestand wegen der im Vergleich höheren Baustoffpreise in der Einhaltung der Kostenplanung. Dies ist am Ende auch nicht ganz gelungen. Was auch an den zum Teil sehr arbeitsintensiven Bauausführungen lag. Zum Beispiel sind die Außenwände achtschalig aufgebaut und die Bodenaufbauten unterschiedlich, zum Teil aus verschiedenen Materialien bestehend, nacheinander eingebaut worden. 1


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Grizzlys


Vom Atlantik bis zum Pazifik (und zurück) erstrecken sich die unendlich scheinenden kanadischen Wälder. Zehn Prozent aller Wälder der Erde stehen hier. Das sind über 400 Millionen wunderschöne Hektar, die einen Besuch lohnen. Und geschützt werden müssen. Der Holzfäller, der Lumberjack, gehört zur kanadischen Folklore wie der Ahorn. Mit der Besiedlung des Landes durch europäische Einwanderer begann die wirtschaftliche Nutzung der Wälder, also: Abholzung. Das Holz wurde nicht nur als Brennmaterial, sondern auch für Blockhäuser und Schiffe gebraucht. Im 19. Jahrhundert begann Kanada sein Holz zu exportieren – in die USA und nach Europa. Dadurch erweiterte sich der Einschlag von der Ostküste ins Kernland der Provinzen Ontario und Québec. Die Holzindustrie des Landes blühte.

Blockhaus am Emerald Lake im Yoho Nationalpark, British Columbia. Der größte der 61 Yoho-Seen kann bequem umwandert werden. Typisch für British Columbia wachsen hier vor allem Zedern, Eiben, Hemlocktannen und Pinien.

1 Zwischen Toronto und Ottawa in Ontario liegt der Algonquin Provincial Park. Er erstreckt sich über 7.725 m². Der Park ist ein Traumziel für viele Wanderer und Paddler und verfügt über etliche Campingplätze.

2 Der Banff Nationalpark, Alberta, in den Rocky Mountains ist der älteste Kanadas, der zweitälteste Nordamerikas und drittälteste der Welt.

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REISELUST & FREIZEIT

3 Vor allem die Papierproduktion regte den Einschlag in den Folgejahren weiter an. Insbesondere Québec tat sich in dieser Industrie hervor. Viel Zeitungspapier, das in den USA bedruckt wurde, stammte aus den nördlichen Wäldern dieser Provinz. Die Flüsse, die den Rocky Mountains entspringen und in der Hudson Bay münden, dienten als Transportwege und zur Energiegewinnung.

Etwa 13 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Québec stürzt der Montmorency Fall 83 Meter in den Sankt-LorenzStrom. Er ist damit rund 30 Meter höher als die Niagara Fälle.

Erst im 20. Jahrhundert entwickelte sich in Kanada ein Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes des heimischen Waldes. In den 80er-Jahren gerieten die Regenwälder British Columbias gar in ernsthafte Gefahr. Das nun einsetzende Umdenken bewirkte unter anderem, dass der Holzeinschlag in den betreffenden Gebieten limitiert oder verboten wurde.

4 Tofino auf Vancouver Island, British Columbia. In diesem Gebiet des Pacific Rim National Parks stehen seit den 90er-Jahren geschützte Regenwälder. Der Küstenbereich Clayoquot Sound ist seit 2000 ein Biosphären Reservat der Vereinten Nationen. Hier war der Schauplatz des Kriegs in den Wäldern, als sich in den 90er-Jahren Umweltaktivisten an die Bäume ketteten, um weitere Abholzungen zu verhindern.

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REISELUST & FREIZEIT Mittlerweile haben kanadische Forstwirtschaft, Regierung, Umweltverbände und Stammesräte der Indianer Richtlinien entwickelt, die den Schatz ihrer Heimat dauerhaft schützen sollen. Dazu gehört, dass abgeholzte Flächen stets wieder aufgeforstet werden müssen. Bei allen neuen Einschlägen haben Umweltorganisationen ein Mitspracherecht. Wirklich zufrieden sind diese mit den Erfolgen der vergangenen Jahre allerdings nicht. Noch immer seien bloß acht Prozent der kanadischen Wälder geschützt, so Greenpeace. Die Organisation will sich für weitere Schutzgebiete stark machen – das nutzt auf lange Sicht nicht nur den Touristen, sondern auch dem Klima. 1

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5 Yukon, die Provinz im Nordwesten Kanadas, ist geprägt von Gebirge. Der Zug fährt nach Alaska.


6 Grizzlys leben unter anderem im Great Bear National Forest, einem der größten, Regenwald-Gebiete der Welt. Geschützt ist dieses erst seit 2016.

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Bastel-Tipp :

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Schlüsselbrett aus Treibholz Ordnung ist das halbe Leben: Wer kennt dieses deutsche Sprichwort nicht. Wer morgens bisher viel Zeit mit Schlüsselsuchen vergeudet hat, für den ist unser Bastel-Tipp genau das Richtige. Das Schlüsselbrett aus Treibholz schafft schnell Ordnung im Flur und die Schlüssel hängen genau da, wo man sie schnell wiederfindet. Viel Spaß beim Nachbasteln!

So geht´s: 1 A  bstände der Schraubh aken gleichmäßig abmessen.

Sie benötigen: • (Treib)holz hier: 35 cm lang • 7 bis 10 Schraubhaken • Paketband Benötigte Zeit: Rund 30 Minuten

2 H  aken mit der Hand an den gewünschten Stelle n und den beiden Endstüc ken eindrehen. Bei festem Holz sollten Sie kleine Löcher vorbohren. Für die Endstücke können alternativ auch Nägel verwendet werden. 3 Zw  ei gleichlange Stücke Paketband abschneide n und oben zusammenknoten. So entsteht ein e Art Schaukel.

Tipp: Verwenden Sie ein en Schraubhaken zum Befes tigen des Schlüsselbretts.

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Für das Leben in der Küche. Metall ist das Material der Stunde und liegt absolut im Trend. Die FERRO Blaustahl | SOFT LACK Arcticweiß greift diesen Trend gekonnt auf und überzeugt mit einer attraktiven, klaren Optik. Die Kombination der konträren Fronten sorgt dabei für eine kühle Eleganz und geschmackvolle, wohnliche Atmosphäre zugleich. Die offenen Abschlussregale lockern die Kücheninsel auf. Die schwarzen Metallregale mit Schiebetüren und die ebenfalls schwarzen Griffleisten verfolgen eine klare Linie und sorgen für minimalistisches Design.

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Couscous-Salat mit Sommer, Sonne, Salat:

REISELUST & FREIZEIT

Avocado und Feta ZUTATEN (für 4 Personen): 200 g Couscous 2 EL Butter 2 Avocados 6 EL Olivenöl 300 g Cocktailtomaten 300 g Feta 3 Knoblauchzehen 4 EL gehackte Petersilie 200 g Blattspinat 200 g Rucola Kürbiskerne Zitronensaft Pfeffer Salz

ZUBEREITUNG: 1. Den Couscous in eine Schüssel geben und mit 300 ml kochendem Wasser rund 15 Minuten quellen lassen. Die Butter dazugeben und mit Salz und Pfeffer etwas würzen. Danach die Knoblauchzehen zerkleinern und hinzugeben. 2. Die Avocado halbieren, das Fleisch aus der Schale entfernen, würfeln und in ein extra Schälchen geben. Danach etwas Zitronensaft und Olivenöl hinzugeben, verrühren und rund 15 Minuten ziehen lassen. 3. Die Tomaten halbieren und den Feta zerbröseln. Danach alle Zutaten zum Couscous geben und gut vermengen. Gegebenenfalls nochmal etwas abschmecken. (Quelle: www.kochbar.de)

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NAHAUFNAHME

Leinen los! Oder doch kein Wind mehr in den Segeln? Wir steuern auf den langersehnten Urlaub zu oder schwelgen noch in Erinnerungen an den letzten. Er ist unser Anker, an den wir uns – zurück im Alltags­ stress – gerne vor Seenot retten. Die Sehnsucht nach Erholung, fremden Kulturen oder einer frischen Mee­ resbrise setzt ungeahnte Kräfte frei. Freie Tage im Arbeitsleben waren noch vor 100 Jahren eine bahnbrechende Revolution – und absolute Selten­ heit. Der Zentralverband deutscher Brauereiarbeiter hatte 1903 erstmals in Deutschland tarifliche Urlaubs­ regelungen erstritten. Die Ausbeute waren drei Tage im Jahr. Erst 1963 wurden in Westdeutschland drei Wochen Urlaub pro Jahr festgelegt. Heute gilt ein gesetzlicher Urlaubsanspruch von vier Wochen. Glück gehabt. Also volle Kraft voraus! 1

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Vorschau NEUE IMPULSE: Wohntrends 2019

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EIN RAUM, DER ATMET: Hölzerne Wandkonzepte

WOHNSinn

Die nächste Heft 3/2018 erscheint im

Oktober 2018

WENIGER IST MEHR: Minimalistisch Wohnen

WOHNSINN – Das Mitgliedermagazin von TopaTeam Ausgabe 2/2018 · erscheint 3 x jährlich · Auflage 70.000 Exemplare KONZEPT, REDAKTION & GRAFIK HOCHVIER Werbeagentur Gutenbergstraße 3 · 96050 Bamberg Telefon: 0951 / 188-188 wohnsinn@hoch-vier.de · www.hoch-vier.de DRUCK Mediengruppe Oberfranken Druckereien, Bamberg

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JOKA – S. 1,4, 24-25 | Invardo – S. 4, 8-9 | KH Systemmöbel – S. 4, 35 | Burgbad – S. 7 | raumplus – S. 10, 13 | Hammerbacher – S. 26 | zeyko – S. 32-34, 36, 44 | Bax – S. 36 | Quooker – S. 38-39 | Villeroy & Boch – S. 44-45 | Domus – S. 48 | Fotolia – S. 2,4,66 Mara Zemgaliete; S.6 Felix Pergande; S. 15 sergio castelli | iStock – S. 2 Antagain; S. 3 ogre64, spyderskidoo, Bebenjy, ivan101; S. 4 vencavolrab, LembiBuchanan; S. 11 KatarzynaBialasiewicz, dit26978; S. 12 drewhadley, Björn Forenius; S. 14 Onzeg, in-future; S. 15 in-future, alien185, azndc, ivo Gretener, KatarzynaBialasiewicz; S. 16-20 vencavolrab; S. 22 FooTToo, nicolamargaret; S. 23 Peopleimages; S. 27 M_a_y_a, AleksandarNakic, Cecilie_Arcurs, kupicoo, DNY59; S. 29-30 AVD88; S. 38 Derkien; S. 46-47 djiledesign; S. 48 stevanovicigor, NelleG; S. 49 stevanovicigor, snorkulencija, irina88w; S. 54 MartinM303; S. 55 MartinM303, miroslav_1, LeoPatrizi; S. 56 Vladone, teodorapopa; S. 57 teodorapopa; S. 58 LembiBuchanan; S. 59 LembiBuchanan, nreflect; S. 61 RonHStock; S. 63 haoliang; S. 64-65 Alex; S. 66 KatarzynaBialasiewicz, Naphat_Jorjee, poligonchik; S. 68 Kwanchai_Khammuean, piovesempre, NelleG


2/18

Entgelt zahlt Empfänger

AKTUELL

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editorial

Liebe Leserinnen und Leser, ein begehbarer Schrank ist der Traum vieler Menschen. Häufig mangelt es jedoch an Platz. Verzichten muss man deswegen aber nicht auf ihn. In dieser Ausgabe der WOHNSinn zeigen

zu gewinnen. Sie erklärt, worauf Sie bei der Küchenplanung besonders achten sollten. In der optimierten Küche kostet das Zubereiten nämlich weniger Zeit und Nerven.

Hubert Bertenbreiter

Bei der Raumgestaltung spielt neben Farben, Materialien,

Möbeln

und

Planung

auch

die

Steffen Kastler

E-Mail

ist, Küchenexpertin Monika Detter für ein Interview

PLZ, Wohnort

freuen uns daher umso mehr, dass es uns gelungen

Straße, Nr.

Das gilt für die Küche natürlich insbesondere. Wir

Name, Vorname

A und O.

Die vereinbarte Abodauer endet automatisch nach 1 Jahr. Ich kann durch Zusendung einer neuen Abo-Anforderung wieder die nächsten Ausgaben kostenlos bestellen.

besten ausnutzen. Die Planung ist dabei das

Ja ich möchte WOHNSinn, die Kundenzeitschrift

beachten müssen und wie Sie kleine Ecken am

von der TopaTeam GmbH und ihren Partnern gratis abonnieren.

wir Ihnen, was Sie bei einem solchen Schrank

Beleuchtung eine wichtige Rolle. Je nach Raum bieten sich ganz unterschiedliche Lösungen an.

Außerdem werfen wir in dieser Ausgabe einen Blick in die Astrologie. Wie wohnen eigentlich die

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und wie Sie diese am besten in Szene setzen.

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Wir zeigen Ihnen die schönsten Lampen der Saison

Sternzeichen? Und bei welcher Farbe fühlen sich

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tel: 0 90 72/921 219 mail: info@viva-casa.de

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Ihre viva casa GmbH

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Viel Spaß beim Blick in die Sterne und dieser

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Zwillinge am wohlsten?


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So einfach geht´s: Die Karte abtrennen, Rückseite ausfüllen und abschicken!

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6,20 € Nr. 2 / 2018

343 bertenbreiter indi 218 teil 1 teil2 komplett  
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