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Ausgabe 3 | 29. Jahrgang Herbst 2018 | 5,– €

DORMAGEN | GREVENBROICH | JÜCHEN | KAARST | KORSCHENBROICH | MEERBUSCH | ROMMERSKIRCHEN

RHEIN-KREIS

NEUSS

reise

Südafrika

Endlose Horizonte logistik

Picnic

Supermarkt fürs neue Jahrzehnt top-magazin-neuss.de 4194988505001

0 2 2 0 3

Bauspecial 2018


Konditionsstark. Sportlich betrachtet: Mit seinem geschärften, dynamischen Design präsentiert sich das C-Klasse Coupé in neuer Bestform. Genauso wie unsere Leasingangebote zu Topkonditionen. Beispiel Privat-Leasing1 C 180 Coupé Kaufpreis ab Werk2 Leasing-Sonderzahlung Gesamtkreditbetrag Gesamtbetrag Laufzeit in Monaten Gesamtlaufleistung Sollzins gebunden, p. a. Effektiver Jahreszins

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1 Ein Leasingbeispiel der Mercedes-Benz Leasing GmbH, Siemensstr. 7, 70469 Stuttgart. Stand 8/2018. Das Angebot ist mit weiteren Aktionen nicht kombinierbar. Angebot gültig bei Bestellung bis 31.12.2018 und nur, solange der Vorrat reicht. Ist der Darlehens-/Leasingnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 495 BGB. 2 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. 3 Die angegebenen Werte sind die „gemessenen NEFZ-CO2-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 2 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153, die im Einklang mit Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 692/2008 ermittelt wurden. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Aufgrund gesetzlicher Änderungen der maßgeblichen Prüfverfahren können in der für die Fahrzeugzulassung und ggf. Kfz-Steuer maßgeblichen Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs höhere Werte eingetragen sein. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen. Abbildungen entsprechen nicht dem Fahrzeugangebot.

833,00 €

Kraftstoffverbrauch C 180 Coupé innerorts/außerorts/ kombiniert: 8,2/5,5/6,5 l/100 km; CO2 -Emissionen kombiniert: 149 g/km.3

Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart Partner vor Ort: Daimler AG, vertreten durch Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH · Niederlassung Düsseldorf, Mercedesstraße 1 · Niederlassung Neuss, Leuschstraße 10 Daimler AG, vertreten durch Mercedes-Benz Vertrieb NFZ GmbH · Niederlassung Duisburg, Johannes-Mechmann-Straße 2-4 Daimler AG, vertreten durch die Anota Fahrzeug Service- und Vertriebsgesellschaft mbH Düsseldorf, Karl-Geusen-Straße 185 · Hilden, Im Hülsenfeld 1 · Mettmann, Willettstraße 1 MercedesBenzRheinRuhr www.mercedes-benz-rhein-ruhr.de ·


editorial editorial

wie in schlechten Zeiten. Sie hielt mir immer den Rücken frei, war für mich eine wirklich ernstzunehmende Kritikerin und hat durch ihr außerordentliches Organisationstalent ganz maßgeblich zum Erfolg des Top Magazin Neuss beigetragen. Sie war immer da, wenn ichund sie brauchte – eben die gute Heimat – das ist da, wo wir wohnen, leben feiern. Ums Feiern geht Seele des Top Magazins. es den Neussern vor allem am Schützenfest. Und gesungen wird dann Auch Rolf Lüpertz ist ein Heimatlied. Mann der ersten im kleinen und großen Kreis immer wieder das Neusser Stunde und ist für viele das des Top „Als ich noch ein kleiner Junge war…“: Wenn das eine jungeGesicht Frau als Magazin Neuss. Er ist für die Top-Verteilung Soul­version interpretiert, dann ist das etwas ganz Besonderes. Das Ververantwortlich und sorgt dafür, dass die Magnügen hatten die Besucher der Top Lounge zum Schützenfest in der gazine immer pünktlich in die Briefkästen Pegelbar – übrigens ein Ort wo wir uns inzwischen wirklich zu Hause kommen. Auch als Fotograf bei diversen Topfühlen. Veranstaltungen ist Rolf Lüpertz mit seiner Kamera unterwegs. Aber Schützenfest ist vorbei, der Herbst hat begonnen und das Leben Christa Brüster und Ulrike Keller-Hümbs sind geht weiter. Und nicht nur das Leben und Feiern, schon sondern auch dasNeuss als Journalistinnen lange im Top Wirt­schaften und Bauen. Wir berichten in dieser Ausgabe über zwei ReTeam und für gute, abwechslungsreiche Branchen, die hier bei uns ganz besonders wichtig sind. Der Rhein die hatmeisdaktion verantwortlich. Sie haben in der Hansestadt Neuss schon immer dafürverfasst gesorgt, dass der Handel ten Artikel und Interviews geführt. und die Logistik eine große Rolle spielen. Im Logistik-Special wird das näher beleuchtet – unter anderem auch das junge Unternehmen Picnic, das mit Neuss als Pilotregion die Supermarktbranche „aufmischt“ und deren kleine Elek­tro­autos im Stadtbild immer sichtbarer werden. Gebaut wird in Neuss irgendwie überall, es tut sich was – man kann wohl heute werde icheinem mich zum letzten an dieGanz besonders möchte ich mich bei von Boom der Mal Immobilienbranche sprechen. Einige interessante ser Stelle an Sie wenden: Denn nach 27 JahUlrike Tils bedanken, die seit 25 Jahren für die Bauprojekte stellen wir Ihnen in unserem Bauspecial vor. ren als Herausgeberin des Top Magazin Neuss gesamte grafische Gestaltung der Top Magaist es an der Zeit,damit diese Aufgaben in jüngere zine verantwortlich ihrals stets hervorAber etwas wirklich zur Heimat wird, brauchtist, es was mehr eine Hände zu legen. Ab 2017 werden meine Tochragend gelungen ist, auch unter dem üblichen boomende Wirtschaft und lokales Brauchtum. Auch hier hat Neuss etter, Nora Wisbert, und ihre Freundin, Nicole Produktionsendstress. Immer wieder stellte was zu bieten: Am 6. Oktober findet die Neusser Kulturnacht statt – und Barendt-Ley, meine Nachfolge antreten. Es sie sich den aktuellen Layout-Vorgaben unsewir sind das erste Mal mit einer eigenen Veranstaltung dabei: Der Fotowaren 27 schöne Jahre, die mein berufliches rer Lizenzgesellschaft, und setzte sie in Topgraf Daniel Brinckmann bringt uns mit seiner Ausstellung verwunscheLeben maßgeblich geprägt haben. Von Anfang Form um. In all den Jahren habe ich ihr mit ne Orte unserer RegionMaganäher. Mehr finden Sie im beigelegten Flyer. an war es mein Zielin ein hochwertiges Recht mein vollstes Vertrauen geschenkt. zin herauszubringen, das dem Stil und dem Zum Schluss bitte ich Sie, liebe Leser und InZum gratulieren noch unserem beim Fir- Ihr Lebensgefühl desSchluss Rhein-Kreises Neusswir in all serenten, Läuferteam, auch meinen dass Nachfolgerinnen menpuls ameben Reuschenberger zweiten Platz erlaufen konnte – seiner Vielfalt entspricht, authentisch ist.See den Vertrauen zu schenken und das Top Magazin danke für dennaturgemäß tollen Erfolg, Jungs! Neuss weiter so wohlwollend zu begleiten. Obwohl mir anfänglich einige Wir wünschen Ihnen und einen schönen Skepsis entgegengebracht wurde,nun habeeine ich angenehme Übrigens:Lektüre Nora Wisbert und Nicole Barendtdieses Ziel Herbst, immer verfolgt und wie ich finde, Ley werden Anfang 2017 gleich mit einem auch ganz gut erreicht. Das Top Magazin neuen Projekt starten: Dem Top GesundheitsNeuss ist heute aus der Medienlandschaft im magazin, das Ende Januar erscheinen wird. Nicole Barendt- Ley und Nora Wisbert, Herausgeberinnen Rhein-Kreis Neuss nicht mehr wegzudenken Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt und hat eine sehr hohe Akzeptanz bei Ihnen, der Ärztetipps und Gesundheitsthemen. liebe Leser, aber auch bei den zahlreichen InNoch ein Tipp: Die bundesweite Leserbefraserenten, die mir jahrelang ihr Vertrauen gegung wurde inzwischen ausgewertet-Infos schenkt haben. Diese Zusammenarbeit hat dazu finden Sie auf www.top-magazin.de. mir immer viel Freude gemacht, und ich glauWie gewohnt wünsche ich Ihnen eine schöne be, dass auch meine Nachfolgerinnen diese Adventszeit, besinnliche Weihnachtstage und mit der gleichen Begeisterung fortführen wereinen guten Start in das Jahr 2017. den- davon bin ich fest überzeugt. Meine AufViel Spaß bei der Lektüre. gabe in Zukunft wird es sein, das Magazin noch aus dem Hintergrund zu begleiten, aber eben nicht mehr in der ersten verantwortlichen Reihe. Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei den wichtigsten Wegbegleitern der Ihre letzten 27 Jahre zu bedanken: An erster Stelle bei Ursula Nikolai, die mir alle Marlies Wisbert Jahre treu zur Seite gestanden hat, in guten

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Bild: Fotoatelier Bathe

Foto: Bathe, Frisur: Haarstudio Susanne, Kleid: Cornelia Millack

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

3

Winter 2016 · top

magazin NEUSS

3


IMPRESSUM Top Magazin Herbst 2018

Top Magazin Rhein-Kreis Neuss erscheint im: Verlag Marlies Wisbert Herausgeberinnen: Nora Wisbert & Nicole Barendt-Ley Münsterstraße 14 • 41460 Neuss Telefon: 02131.3699300 • Telefax: 02131.3699301 E-Mail: neuss@top-magazin.de Internet: www.top-magazin-neuss.de Verantwortlich für Redaktion: Nicole Barendt-Ley, Nora Wisbert (V.i.S.d.P) Verantwortlich für Anzeigen: Nora Wisbert, Marlies Wisbert Verlagsrepräsentanz: Marlies Wisbert Fotos: Bathe, D. Brinckmann, R. D. Lüpertz, Kunden & Archiv und weitere, in Artikeln genannte Personen Autoren: Ulrike Keller-Hümbs (UKH), Daniel Brinckmann (DB), Sebastian Ley (SL), Marlies Wisbert, Nora Wisbert (NW), Nicole Barendt-Ley (NBL), Stephanie Büscher (SB), R. D. Lüpertz und andere in den Artikeln genannte Personen Medizinische Redaktion (S. 36-38 ): Dr. med. Gensior, Tel: 02161 - 6 46 18 Layout: WBMedien, Wisbert, Barendt-Ley GbR Druck: Silber Druck Inhalt gedruckt auf Optigloss, 135 g/m2, Umschlag gedruckt auf Optigloss 250 g/m2. Namentlich nicht gekennzeichnete Berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingereichtes Material (Bilder, Manuskripte, etc.) wird keine Haftung übernommen. Nachdruck von Berichten und Fotos, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung. Die Urheberrechte der von Top Magazin konzipierten Anzeigen liegen beim Verlag. Top Magazin Rhein-Kreis Neuss erscheint vierteljährlich, die nächste Ausgabe Mitte Dezember 2018. Top Magazin Rhein-Kreis Neuss „Sonderausgabe Neusser Schützenfest“ erscheint jährlich, die nächste Ausgabe im August 2019. Top fit & gesund Rhein-Kreis Neuss erscheint jährlich, die nächste Ausgabe Anfang 2019. Top Magazin ist ein eingetragenes Waren­zeichen und erscheint in Lizenz der / verantwortlich für den Titel: Top of the Tops & Top Magazin International GmbH & Co. Verlags und Lizenz KG Wenzelgasse 28, 53111 Bonn T. (02 28) 96 96-230 F. (02 28) 96 96-242 info@top-magazin.de www.top-magazin.de Geschäftsführung: Ralf Kern Officemanager: Andreas Herrmann a.herrmann@top-magazin.de Projektleitung: Andrea Volksheimer a.volksheimer@top-magazin.de Titel/Grafik: Stephan Förster s.foerster@top-magazin.de Webdesign: Top Magazin online UG (haftungsbeschränkt) Titelbild: Bilddatenbank www.istock.com, Foto-ID: 506598091 In Lizenz erscheint Top Magazin mit der Herbstausgabe 3-2018 in 36 Städten/Regionen mit einer Gesamtauflage von 448.500 Exemplaren. Aachen, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bodensee, Bonn, Brandenburg/Potsdam, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Halle (Saale), Hamburg, Karlsruhe, Koblenz, Köln, Leipzig, Luxembourg, Mallorca, München, Münster, Neuss, Niederrhein, Reutlingen/Tübingen, Rhein-Neckar, Ruhr (Essen), Saarland, Sauerland, Siegen/Wittgenstein, Stuttgart, Südwestsachsen, Thüringen, Trier, Ulm/Neu-Ulm, Würzburg, Wuppertal.

inhalt 26

wirtschaft 20

Ausbildungsbeginn im Rhein-Kreis Neuss

21

Creditreform Düsseldorf / Neuss – Bestens aufgestellt

logistik 22 - 35 22

Logistik-Hotspot Rhein-Kreis Neuss

26

Picnic – Der Supermarkt fürs neue Jahrzehnt

30

Kommandowechsel bei den Neuss-Düsseldorfer Häfen

32

ATN – Auto Terminal Neuss im Neusser Hafen wurde erweitert

34

Tag der Logistik

34

Logistik – ein breites Feld für Berufseinsteiger

35

Logistik im Mittelalter

bauspecial 59 - 77 60

Korbmacher Bau: Neubauvorhaben Karlsforster Straße in Kaarst

62 Umzugstipps 64

Sieben GmbH: Kompetenz in Sachen Sanitär & Heizungstechnik

66

Immobilienverkauf – Vorteile des Bieterverfahrens nutzen

67

Hügen Raum und Design

68

Neusser Bauverein AG: Rückblick 2017, neue Projekte 2018

70

Platzt die Immobilienblase?!

71

Heizung mieten statt kaufen – german contract

72

Keine Chance für Langfinger – Protection One

74

GWG: Neuer Wohnraum für die Gemeinschaft

76

Sparkasse Neus: Digitale Angebote ergänzen persönliche Beratung

77

Der Online-Maßanzug fürs Bett – Der Schlafraum

ereignis 6 Schützenfest-Impressionen 8

Top Lounge Schützenfest in der Pegelbar

18

Charity-Event Partner für Sport und Bildung

79

Grosses Unicef-Deutschland-Finale 2018

102

Top Koch-Event im Della Casa

106

Jecke Talentprobe für den Nüsser Ovend

familie 46

Michael Verfürth entwickelt hochwertigen Kindersitz

48

Der unsterbliche Brückenfisch

49

40 Jahre Kinderbauernhof und 15 Jahre Förderverein

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Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

Es gilt die Anzeigenpreisliste vom 01.01.2018 Stand 4/2018


59

DURCH INNOVATION ZU PERFEKTION

22

DNEye® Scanner 2.0 Technologie für Brillengläser so individuell wie Ihr Fingerabdruck!

gesundheit 36

Dr. Gensior: Prophylaxe gegen Faltenbildung und der richtige Sonnenschutz

38

Lukaskrankenhaus als regionales Traumazentrum rezertifiziert

39

Aus St. Augustinus-Kliniken wird St. Augustinus Gruppe

40

Dr. von Zons: Venenerkrankungen

42

Kaiser-Karl-Klinik in Bonn: Mehr als zwei Jahrzehnte im Namen der Reha

44

Dr. Berghoff: Natürlichkeit steht an erster Stelle

45

Lukaskrankenhaus: Drillinge kamen in der 25. Woche zur Welt

lebensart 51

Rezept – Kürbis Risotto

52

Must haves

53

Top Adressen

78

Mediterranes Meertal

80

Innovative Sitzmöbel im Gartencenter Pötschke

86

Reise: Afrika, endlose Horizonte

n i t n

e l l e

m

sport & freizeit 54

ATP Tennis Turnier in Meerbusch

55

Die Tigers: Damen Basketball Bundesliga aus Neuss

58

Firmenpuls 2018: Top Jungs werden Zweiter

94

Tipps & Termine

, essung druckm n e n z in sparen Augen er Tran d g n u ll metrie Darste , Pupillo e s n li n ge der Au

kunst & kultur 82

Shakespeare Festival im Neusser Globe: Shakespeare in Reinkultur

83

Internationale Tanzwochen 2018/2019

Neueste Technik, stete Weiterbildung, objektiv geprüfte Spitzenqualität!

84 Buchtipps 85

Fotograf Rüdiger Kohl

96

Ab ins Museum

97

Künstler regional: Elisa Vavouri

genuss 98

Gastro News

104

Gastro Guide

105

Trinke lieber ungewöhnlich: Weinkolumne von Birgit Fischer

rubriken

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3 Editorial 4 Impressum 92 Reisegewinnspiel Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

5


ereignis

Bilder: Foto Bathe

Schützenfest 2018

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Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS


ereignis wirtschaft

WISBERT & PARTNER

Wirtschaftsprüfer - Steuerberater Rechtsanwälte

Vorfeld präsentieren und dann gezielt um Unterstützung bitten. Die hierbei entstehende Transparenz und die freiwillige Basis sind Teil unseres Prinzips. Wann werden sich die Mitglieder zum ersten Mal persönlich kennenlernen? Jörg Wisbert: Viele unserer Mitglieder haben sich bereits auf der Gründungsversammlung die Hand gegeben: Heimatfreunde, ZIN, Neusser Häfen - sie alle haben bereits am ersten Tag ihre Mitgliedschaft unterschrieben. Alle, die in den nächsten Wochen dazu kommen, werden Ende September zum ersten Mal aufeinandertreffen und dürfen sich auf ein anspruchsvolles Rahmenprogramm freuen. Danach planen wir einen vierteljährlichen Rhythmus für unsere Mitgliederversammlung. Angestrebt sind zunächst 200 Mitglieder. Was treibt Sie an? Jörg Wisbert: Die Entscheidung der Bürger von Großbritannien, die europäische Union zu verlassen, hat gezeigt, dass es dringend erforderlich ist, auf allen Ebenen europäische Verbindungen zu schaffen. Deshalb wollen wir keine Zeit verlieren. Für das Hansenetzwerk wurde ein Arbeitskreis gebildet. Sebastian Ley, Stefan Füger und Nora Wisbert halten hier die Fäden in der Hand und sind gerade aktiv dabei, Neusser Unternehmen für den Aufbau des Hansenetzwerkes zu begeistern. Frau Quiring-Perl, was hat Sie motiviert, zusätzlich zu Ihrem Amt als Hanse-Beauf-

Hansepreis Bereits in diesem Jahr wird die Gesellschaft den Hansepreis an ein Neusser Unternehmen vergeben, welches sich durch innovative Produkte oder Dienstleistungen in Verbindung mit einem weltoffenen Auftritt auszeichnet. Dieser Preis soll zukünftig jährlich an ein Unternehmen der Industrie, des Dienstleistungsgewerbes, des Handwerks, des Handels oder des Sozialbereichs verliehen werden, das seinen Hauptsitz im Rhein-Kreis Neuss hat. Es soll den Beitrag des Unternehmens an der erfolgreichen Entwicklung des Standortes Neuss und dem wirtschaftlichen Handel über die Grenzen hinaus würdigen. Anfang an begeistert. Dass dieser Funke auf möglichst viele Neusser Bürger überspringt und wir auf der Basis von Vertrauen eine positive Stimmung erzeugen, national und international, dieser Gedanke motiviert mich, dabei zu sein!

Herr Wisbert, wo sehen Sie die Hansegesellschaft in 10 Jahren? Jörg Wisbert: Die Hansegesellschaft wird in einem kurzen Zeitraum 250 oder mehr Mitglieder gewinnen. In der Außenwirkung bedeutet dies, dass wir eine nicht zu überhörende Angelika Quiring-Perl über die Hansegesellschaft Neuss Stimme in Neuss darstellen. Auf der anderen Seite tragte der Stadt auch im Vorstand der wollen wir unser Hanse-Netzwerk mittelHansegesellschaft aktiv zu sein? fristig so ausbauen, dass auch PersönlichAngelika Quiring-Perl: Die Stadt Neuss ist keiten und Unternehmen aus den anderen seit 1980 in der Hanse. Was als eine kleine, 185 Hansestädten in das digitale Netzwerk überschaubare Gemeinschaft anfing, stelleinbezogen werden. Nehmen Sie eine te sich schnell als Motor für grenzüberLandkarte, auf der alle Hansestädte verschreitende, gut funktionierende Kontakmerkt sind und stellen Sie sich diese Landte heraus. Als Hanse-Beauftragte der Stadt karte als digitales Netzwerk vor; dann wisNeuss haben mich die vielen persönlichen sen Sie, was alles möglich ist. CHRISTA BRÜSTER „ www.hanse-neuss.de Gespräche ohne politischen Druck von

„Bei uns sollen sich Menschen auf Augenhöhe begegnen, persönliche Kontakte auf europäischer Ebene knüpfen, und das, frei von politischem Druck.“

Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

Jörg Wisbert, WP/StB/RA Dipl.-Kfm. Rolf Ricken, WP/StB Dipl.-Kfm. Johannes Tolls, StB Dipl.-Kfm. Andreas Hahn, WP/StB Ralf Lingen, StB, FB f. IStR Dipl.-Ök. Christian Ciecierski, StB Christoph Bodenstein, RA/vBP Dr. Stephan Hermanns, RA

Partnerschaftsgesellschaft Neuss Krefelder Straße 68 41460 Neuss Tel.: (0 21 31) 1 52 92-0

Weitere Büros in: Düsseldorf Leostr.31 40545 Düsseldorf Tel.: (0211) 57 79 78-0 Grevenbroich Am Hammerwerk 24 41515 Grevenbroich Tel.: (0 21 81) 47 57 79-20 info@wisbert.de www.wisbert.de

7 21

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event

Top Lounge in der Pegelbar

Die Top Lounge in der Pegelbar zur diesjährigen Sonderausgabe stellt die Damen in den Vordergrund

D Caroline Mhlanga wurde bei ihrer Soul-Version des Neusser Heimatliedes von Markus Exner auf der Gitarre begleitet.

Die Bundesschützenkapelle Neuss stimmte musikalisch auf das kommende Schützenfest ein.

Bilder: Foto Bathe

Das Team vom Top Magazin Neuss stellte die SchützenfestSonderausgabe 2018 vor.

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Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

as Neusser Heimatlied als Soulversion? Gesungen von einer Frau? Darf man da Gänsehautfeeling bekommen oder ist das ein Bruch mit der Tradition? Heiß diskutiert wurde diese Frage im Nachgang in den sozialen Netzwerken. Für die Besucher der Live-Performance stand jedoch fest: So hat das Neusser Heimatlied noch niemand vorher gehört. Die wunderbare Sängerin Caroline Mhlanga, begleitet von Markus Exner mit der Akustik-Gitarre, hat ein einzigartiges musikalisches Erlebnis in die Pegelbar gezaubert. Und sie brachte auf den Punkt, worum es bei der diesjährigen Schützenfestausgabe des Top Magazins ausnahmsweise einmal ging: die Damen! Vielen Dank, Caroline und Markus! Sie stehen am Straßenrand, verteilen Rösken und Bützchen. Sie sind Chauffeur, Krankenschwester und gute Seele des Schützenfestes. Was wäre Schützenfest ohne sie?! Man kann und möchte es sich gar nicht vorstellen. Und so rückt die diesjährige Sonderausgabe zum Neusser Bürger-Schützenfest die „Nüsser Röskes“, wie sie liebevoll genannt werden, in den Vordergrund. Schön sonnig aber nicht tropisch-heiß war es – und so konnten die Gäste kurz vor dem Heimatfest die laue Sommerluft auf der Terrasse der Pegelbar genießen. Es war angenehm proppevoll und das gut gelaunte Publikum, das sich aus den Top-Kunden und dem Schützenwesen „rekrutierte“, erlebte einen kurzweiligen Abend. Die begleitenden musikalischen Klänge der Bundesschützenkapelle Neuss und von DJ Bulle mischten sich mit dem leckeren Hamburger-Duft der Traditionsmetzgerei Matzner und zünftigem Schützenbräu: Wir bedanken uns für die tolle Verköstigung von Magen und Ohren. Die Bilder, die Sie hier sehen, verdanken wir „unserem“ Fotografen Wolfgang Bathe. Wir sind froh, mit dieser Veranstaltung inzwischen eine echte kleine Tradition am Mittwoch vor Königsehrenabend geschaffen zu haben. Ja, und der Veranstaltungsort ist einfach gesetzt. Auch in diesem Jahr waren wir wieder zu Gast in der wunderschönen Pegelbar mit Blick auf Sankt Quirin, den Hafen und die noch leere „Rollmops-Allee“. Vielen Dank an Rudolf Welzel, der wieder unser perfekter Gastgeber war. NBL n

Wer die Version des Heimatliedes von Caroline Mhlanga (nochmal) anhören möchte, kann hier das Youtube-Video finden.


Vielen Dank an das Team der Metzgerei Matzner

Vielen Dank an unsere Empfangsdamen

Vielen Dank an DJ Bulle!

Elke und Alfons Buschhüter (Klacer Raumdesign) Rudolf Welzel (Pegelbar)

Am Samstag, den 17. November 2018 eröffnen wir unsere Adventausstellung und sind von 9.00-16.00 Uhr für Sie da.

Birgit Thormann (Innenarchitektur)

Simon Hopf (Rheinland Versicherung)

Karikaturist Wilfried Küfen

Dr. Gerd Philipp und Stefanie Sassenrath


Bilder: Foto Bathe

event

10

Inga Ackermann, Eva Morgan (Top Magazin Neuss)

Jörg und Petra Heckhausen, Christiane und Michael Mertens

Klaus und Petra Ehren (TG Neuss)

Gisela und Rolf Lüpertz

Matthias Gröhe, Heidi Oldenkott-Gröhe, Rudof Welzel (Pegelbar)

Monika Barendt, Gudrun Brandenburg

Walter Pesch, Werner Kuhnert, Ben Dahlmann (Opel Dresen)

Ulrich Wichmann (Golf Caddy Service)

Rainer und Andrea Reuß

Susanne Laeven (Haarstudio Susanne), Heinz-Willi Laeven

Volker Finke, Verena Beckers (Zoco Bella)

Nicole Barendt-Ley (Top Magazin Neuss), Michael Büsges

Jan Prenger, Jörg Segrodnik (beide LEIH ES GmbH)

Gerry Töller (Gerrys Braut- und Festmoden) und Hans Töller

Andrea und Dario Schmitz

Michael Wegel (Die Kleine Konditorei Wegel) und Andreas Wegel (Café Tulpenfeld)

Steffen Otto, Cornelia Gadde (Sparkasse Neuss)

Peter Russin, Wolfgang Behmer

Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS


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Bilder: Foto Bathe

event

12

Elisabeth und Dr. Hermann Verfürth

Horst und Marlies Dvorak

Michael-Franz Breuer (Optik Mellentin) und Ehefrau Elke

Birgit Sonnenberg, André und Bärbel Uhr

Roswitha und Hans-Dieter Heinz

Dominik Steiner (Allianz Versicherung Steiner) und Ehefrau Miriam

Monika Langer, Erika Faßbender (beide St. Josefs Altenheim)

Melanie und Stephan Driesen

Petra und Rainer Halm

Jan Schanowski (Reitersieger 2017/18), Laura Johnen

Britta Sommermeier, Rudolf Welzel (Pegelbar)

Werner Kuhnert und Ehefrau Carmen

Prof. Dr. Alexis Ulrich, Dr. Nikolas Krämer (beide Lukaskrankenhaus)

Sandra und Holger Schöpkens

Stefanie Schoth (Schoth Invest), Joachim Schoth (sbu Schoth Treuhand Steuerberatung)

Maria Ehl (Ehl event), Horst-Michael Müller-Ehl (Kanzlei Müller-Ehl)

Walburga und Wilhelm Prechters (Prechters Elektro)

Uwe Talke (Sportamt), Dr. Matthias Welpmann (Beigeordneter)

Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS


event

Dorothee und Jörg Antony

Prisca Napp-Saarbourg, Christoph Napp-Saarbourg (Einhorn Apotheke), Petra Frankenheim Napp-Saarbourg

Nicole und Thomas Matzner (Matzner Event)

Dr. Alois und Gabriele Teuber

Susanne Thywissen (Unternehmenskommunikation), Christoph Buchbender (Rheinland Versicherung), Raphael Thywissen (C. Thywissen)

Anna Matzner (Test GmbH), René Matzner (Matzner Event)

Norbert und Sabine Buschhüter (beide Klacer Raumdesign)

Walid El Sheikh (Sir Walter)

Marion und Andreas Lehmann (Heinemeyer)

Die kleinen Dinge ver­ schönern das Leben Designorientiert und leistungsstark in einem extrem kleinen Gehäuse – so präsentiert sich die Produkte der exklusiven Hausmarke Vista. Wir helfen Ihnen dabei, wieder unbesorgt und ohne große Mühe an Gesprächen oder angeregten Diskussionen teilnehmen zu können. Vista verbindet dabei erstklassigen Hörkomfort mit einem attraktiven und dennoch unauffälligen Design. Die Produkte überzeugen durch vollauto­ matische Funktionsweise und modernster Technik. Testen Sie unsere exklusive Hausmarke und erleben Sie selbst wie die kleinen Dinge das Leben verschönern können.

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Bilder: Foto Bathe

event

14

Petra und Dr. Alfred Laufenberg (Laufenberg Immobilien)

Heidemarie und Horst Schausberger (Unternehmensberatung)

Ruslan Gelya, Barbara Bücken, Thimo Kather (alle Crowne Plaza Hotel Düsseldorf / Neuss)

Petra Frankenheim Napp-Saarbourg, Katja Frankenheim (CAT Moden), Dieter Frankenheim, Prisca Napp-Saarbourg

Jörg Wisbert (Wisbert & Partner)

Sebastian Ley (Top Magazin), Ursula von Nollendorf (Fachübersetzungen)

Ralf Lingen (Wisbert & Partner), Simone Lingen

Martina Schumachers (Daimler AG), Catrin Lauf

Nicola und Christian Schwarzfeller

Angelika und Robert Schlune

Jörg Geerlings (Landtagsabgeordneter)

Robert Rath (TW Treuhand)

Sonja Krieger, Sebastian Erkelentz (Südpark Optik)

Dr. Stephan Hermanns, Birgit Fiona Gericke (beide Hermanns, Eckhardt und Aschmoneit Rechtsanwälte)

Max Tauber (Fliesenlegermeister), Rebecca Möller-Tauber

Valeria Moretto (Restaurant Diva), Oscar Torres

Sergio di Matteo, Thomas Damann (beide Signal Iduna)

Marianne und Dr. Emanuel Ingenhoven (beide OPN-Orthopädische Praxisklinik)

Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS


event

Dr. Dirk Niezold (Orthopädische Praxis), Marlies Wisbert (Top Magazin Neuss)

Jörg Rottmann (UPS), Bea Rottmann, Mario Meyen (Dr. Hüsch & Partner)

Wiebke Schäkel (Yogimotion), Ralf Calefice

Kay Schlossmacher (Gare du Neuss), Hans-Peter Zils

Thomas Klann

Peter Lütkenhaus, Irina Heller (beide Blue Moon)

Dr. Christiane Hoerdemann-Napp, Herbert Napp

Ruth Reuß, Rebecca Reuß-Jansen und Olivia

Paul Kudlich (Johanna-Etienne-Krankenhaus), Dr. Volker Gärtner (Sparkasse Neuss)

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Bilder: Foto Bathe

event

16

Arthur Oesterle, Manuel Stellmann, Frederic Knaudt (alle Picnic)

Sinja und Jens Olding (Höffner)

Marlies Wisbert (Top Magazin Neuss), Gaby und Leopold Matzner ( L. Matzner GmbH)

Aileen und Simon Stappen (Remy & Nauen)

Uschi und Thomas Gondorf (Gondorf Assekuranz)

Rebecca Reuß-Jansen, Markus Jansen (AJT Rechtsanwälte), Dina und Olivia

Andrea Höngesberg, Daniel Spiegel (beide Top Magazin Düsseldorf)

Rüdiger Kohl (L.E. Fivi GmbH), Dorothea Duwe

Ulrike Kamp-Wlasak, Rolf Wlasak (Praxis Dr. Wlasak)

Hans-Jürgen Petrauschke (Landrat), Ute und Jürgen Steinmetz (IHK)

Britta Sommermeier, Birgit Tauber

Kirsten Bromby, Jens Schulte-Bromby (AJT Rechtsanwälte)

Anna Marie und Christoph Buchbender (Rheinland Versicherung)

Gudrun Preisskorn, Josef Riemel (Riemel Bedachungen)

Frank Baumann (Frank Baumann Immobilien)

Karl-Theo Reinhart (Ingenieurbüro Gehlen), Ronald Reuß (R&R Werbeagentur)

Daniel Heck (Crefo Factoring) und Ehefrau Gabi

Erika und Tim Schmiel (VM Vermögensmanufaktur Düsseldorf)

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gesundheit event

David Eich (Bankhaus Metzler), Leonie Eich (Dr. Hüsch & Partner)

S.M. Georg I. Martin, I.M. Angelika Kunz (Neusser Schützenkönigspaar 2017/18)

Nina und Tobby Weskamp (Rheinland Versicherungen)

Florian Möhring (X-NRW GmbH), Robert Selders (Garten Selders Meerbusch)

Thomas Keil (Bebber + Preißner Versicherung), Sabine Kurzböck, Tobias Keil

Axel Hebmüller (Hebmüller Aerospace), Walter Pesch

NEUSSERREHA – jetzt auch in Reuschenberg Astrid Thiemann, Robert Waldmann

Seit 1964

Im Dezember eröffnet Daniel Schillings, Inhaber der NEUSSERREHA, in Reuschenberg seinen dritten Standort neben Rosel Andrea Hartstein (W. Hartstein GmbH),lerheide Marion Schmitt Gabi und Martin Flecken und Gnadental. Zehn Mitarbeiter, teilweise neu eingearbeitete, aber auch einige aus der Stammbelegschaft von Roseller-

ba ten son Ho üb Syn da ihr he


event

Wohltätigkeitsveranstaltung mit viel Sportprominenz

Bilder: Foto Bathe

Charity-Event erneut mit starkem Erlös zugunsten des Sports in der Region

U

m ihre erfolgreiche Fördertätigkeit im Rhein-Kreis Neuss auszubauen und weiterzuentwickeln, richteten die Partner für Sport und Bildung (PSB) in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Kreis Neuss am Ende Juni ihren dritten großen Wohltätigkeitsabend aus. 230 Gäste, darunter 40 Sportlerinnen und Sportler, erlebten eine glänzende Veranstaltung im Zeichen des Sports. Der in Neuss lebende RTL-Moderator Wolfram Kons führte glänzend durch das Programm. Der Abend brachte einen Erlös von fast 50.000 Euro,

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der nun der Sportförderung im RheinKreis Neuss zugeführt wird. Den besonderen Reiz machten wieder die Begegnungen und Gespräche prominenter Sportgrößen mit den Sporttalenten aus dem Rhein-Kreis Neuss aus. Heike Henkel, Kira Biesenbach, Linda Stahl, Erik Meijer, Horst Köppel, Max Hoff, Christian „Blacky“ Schwarzer und vier Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter trafen auf die bei uns beheimateten Leichtathleten Ole Grammann und Ituah Enahoro, Handballer wie Eloy Morante Maldonado, Ian

und Patrick Hüter, die Bahnradfahrer Lars Witte und Felix Imbery, Deutschlands Säbelfechterin Nr. 1 Anna Limbach und die Weltmeister-Voltigierer vom Team Neuss. Die Partner für Sport und Bildung begleiten viele in der Region Neuss trainierenden Spitzensportler schon seit Jahren. Das sportliche „Warm-up“ der Wohl­ tätigkeitsveranstaltung fand erneut auf dem Golfplatz Hummelbachaue statt, wo über 60 Turnierteilnehmer an den Start gingen. Als perfekte Location für das abend­liche Charity-Event erwies sich der


event

Festsaal des Euromoda Neuss; für den exzellenten Service sorgte das Holiday Inn Düsseldorf-Neuss, das auch dem Sponsorenkreis der Partner für Sport und Bildung angehört. Die vierte Wohltätigkeitsveranstaltung ist übrigens bereits beschlossene Sache und wird voraussichtlich im September 2019 stattfinden. Ermöglicht wurde die Sportgala durch Unternehmen und Institutionen, die bei den Partnern für Sport und Bildung mitwirken oder sich den Zielsetzungen verbunden fühlen. Die aktuellen PSB-Partner und -Sponsoren setzen sich aus rund 30 Unternehmen und Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und dem Bildungssektor zusammen, die sich im Rahmen ihrer Corporate Social Responsibi­ lity (CSR) Aktivitäten mit den PSB-Leitgedanken identifi­ zieren und ihre Förderaktivitäten danach ausrichten. Vorrangige Aufgabe ist, die Kräfte im Sinne einer fokussierten, langfristigen und nachhaltigen Unterstützung insbesondere olympischer Sportarten zu bündeln. Jedes Jahr werden Finanzmittel in sechsstelliger Höhe sowie Sachmittel und Dienstleistungen bereitgestellt. Das Präsidium des Vereins bilden Christoph Buch­ bender, Jürgen Steinmetz, Tim Schmiel, Michael Scharf, Hans-Jürgen Petrauschke, Claudia Kettler und Linda Stahl. Mit der Gründung einer GmbH wurde im Früh­­ jahr 2018 ein neues Kapitel in der noch jungen Ge­ schichte der Partner für Sport und Bildung aufgeschlagen, um die Fördertätigkeit professionell vorantreiben zu können. Hauptamtlicher Geschäftsführer ist Ingo Frieske, der auf eine langjährige Erfahrung im Sport­ n marketing-Bereich zurückgreifen kann.

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wirtschaft

Neue Auszubildende bei der Volksbank

Bild: Volksbank

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“

Die neuen Auszubildenden mit Volksbank-Chef Rainer Mellis, Betriebsratsvorsitzende Corinna Heuschert und Ausbildungsbeauftragte Jessica-Alisa Kemmer in der Volksbank Arena.

F

ünf neue Auszubildende wurden an ihrem ersten Arbeitstag bei der Volksbank Düsseldorf Neuss von

Volks­bank-Chef Rainer Mellis persön­lich begrüßt. Bei einer gemeinsamen Par­­­ tie Tipp-­­Kick in der Volksbank Arena lern­ten die jungen Menschen dann spie­lerisch die Maxime der Bank „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“ kennen. Drei der neuen Auszubildenden haben ihre Wurzeln in Thailand, Kroatien und Sri Lanka. Somit setzt die Volksbank wei­ terhin ihren weltoffenen Kurs fort, denn mittlerweile kommen die 300 Mit­ arbeiterinnen und Mitarbeiter aus 18 verschiedenen Ländern und darauf ist Rainer Mellis besonders stolz: „Das passt einfach zu uns als ‚volksnahe‘ Bank mit unserem Credo ‚Menschen für Menschen‘

20 neue Auszubildende beim Rhein-Kreis Neuss

I

20 neue Auszubildende starteten Anfang September ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung. Zehn von ihnen absol­ vieren das dreijährige Duale Studium „Bachelor of Laws“ im gehobenen Dienst, die Anderen starten in die zweijährige Ausbildung für den mittleren Dienst. Landrat Petrauschke begrüßte die Nachwuchskräfte und wünschte ihnen viel Erfolg für den neuen Lebens­abschnitt. „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr wieder vielen jungen Leuten eine Perspektive bieten können. Durch gute Nachwuchskräfte stellen wir eine weiterhin hohe Qualität der Arbeit unserer Kreisverwaltung sicher“, so der Landrat, „wer bei uns erfolgreich seine Ausbildung abschließt, hat gute Aussichten übernommen zu werden.“ Bild: M. Reuter

und auch zur Initiative ‚Kompass D‘.“ Die Volksbank Düsseldorf Neuss beteiligt sich mit anderen Unternehmen an der er­ folgreichen Initiative „Kompass D“, die geflüchteten jungen Menschen durch Aus­bildung und Sprachförderung ein ei­ gen­ständiges Leben ermöglicht. Die neuen Auszubildenden haben sich mittlerweile richtig gut bei der Volksbank eingelebt. „Ich bin sehr nett in der Bank und in der Filiale empfangen worden“, so Timm Brück nach seinem ersten Monat. Pia Khamkoh ergänzt: „Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt. Die Mitarbeiter zeigen Interesse an einem, n man ist nicht ‚nur‘ ein Azubi.“

Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe Rhein-Kreis Neuss

55 neue Auszubildenden für die Pflege

I

n drei Jahren werden sie gesuchte Fachkräfte sein: Insgesamt 55 Frauen und Männer zwischen 17 und 52 Jahren haben ihre Ausbildung zu Gesundheits- und Kranken­pflegern am Bil­dungs­ ­institut für Gesundheitsberufe im Rhein-Kreis Neuss (BIG) begonnen. Hier werden sie den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren, praktische Erfahrungen machen sie in den Rhein-Kreis Neuss Kliniken in Dormagen und Grevenbroich sowie am Neusser Lukaskrankenhaus. In der zentralen Ausbildungsstätte der Rhein-Kreis Neuss Kliniken und der Städtischen Kliniken Neuss Lukas­krankenhaus begrüßte Institutsleiterin Sabina Albrecht die angehenden Pflegekräfte. Wie wichtig die Pflegeberufe für die Gesellschaft sind, machte Dr. Nicolas Krämer, Kaufmännischer Geschäftsführer des Lukaskrankenhauses, mit einem Zitat von Eckart von Hirschhausen deutlich: „Wenn Piloten streiken, kommt man ein paar Tage nicht von A nach B. Wenn die Pflege streikt, kommt kein Pflegebedürftiger mehr vom Bett aufs Klo!“ Dass sie einen der schönsten Berufe überhaupt gewählt hätten, bestätigten den Kurs-Teilnehmern auch die Betriebsratsmitglieder Bernd Hirsekorn (RKN-Kliniken) und Maria Inselberger (Lukaskrankenhaus). Bild: privat

Alle Auszubildenden werden praktisch in den unterschiedlichen Ämtern der Kreisverwaltung ausgebildet. Während die Dualen Studenten ihre theoretische Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln absolvieren, besuchen die Anwärter für den n mittleren Dienst das Studieninstitut in Düsseldorf.

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anzeige | wirtschaft

Creditreform Düsseldorf / Neuss:

Bestens aufgestellt!

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ach dem Tod des damaligen Geschäftsführers Detlef Frormann wurden schnell erfahrene Nachfolger gefunden: Bereits 2015 sind die neuen geschäftsführenden Gesellschafter in Creditreform Düsseldorf und Creditreform Neuss eingetreten und führen die beiden Gesellschaften weiter. Die Geschäftsführer sind bewährte „Creditreformer“: Dipl.-Kfm. (FH) Bernard Dorenbeck leitet als Geschäftsführer Creditreform Mönchengladbach, Rupert Lienau ist Geschäftsführer von Credit­reform Krefeld, Edgar Roumen ist seit 1991 als Prokurist bei Creditreform Düsseldorf verantwortlich tätig, Dipl.-Kfm. Jan Stenmans leitet zusammen mit Anne Waterkamp die Geschäfte von Creditreform Essen. Die beiden Firmen sind nunmehr im Handelsregister unter Creditreform Düsseldorf / Neuss Roumen, Waterkamp & Coll. KG mit juristischem Sitz auf der Heesen­straße 65 in Düsseldorf eingetragen. Sowohl Creditreform Düsseldorf als auch Creditreform Neuss wurden im Jahr 1879 gegründet. Ziel war und ist auch heute der Schutz vor Forderungsausfällen, welche die Liquidität und den Fortbestand von Unternehmen gefährden. Dieser Maxime sind alle Lösungen und Angebote von Creditreform verpflichtet. Beide Gesellschaften sind wie jetzt auch Creditreform Düsseldorf / Neuss dem Verband der Vereine Creditreform e.V., Neuss, und der gesamten Unternehmensgruppe Creditreform in Deutschland und Europa angeschlossen. Creditreform Düsseldorf / Neuss beschäftigt zusammen rund 60 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Zielsetzung es ist, den Bedarf und die Wünsche der fast 2.600 Kunden / Mitglieder in Düsseldorf, Ratingen, Hilden und Erkrath sowie in Neuss, Dormagen, Grevenbroich, Jüchen, Kaarst und Rommerskirchen mit Hilfe der umfangreichen Creditreform-Dienstleistungspalette vollumfäng­ lich zu erfüllen. Diese Zielsetzungen werden unter dieser fachkundigen Geschäftsführung auch künftig oberste Priorität haben.

Bewährte Dienstleistungen Selbstverständlich bleiben die bisherigen, bewährten Dienst­ leistungen für die Kunden erhalten. Zu nennen sind die Wirtschaftsauskünfte mit aktuellen und exklusiven Informationen, um Geschäftspartner richtig einschätzen zu können. Hierzu gehören Bonitätsauskünfte über Unternehmen und Privatpersonen in Deutschland ebenso wie internationale Bonitätsaus­künfte sowie das Monitoring, also die Kundenüberwachung. Register-, Verflechtungs- und Bilanz-Informationen ergänzen die Wirtschaftsinformationen genauso wie Zahlungserfahrungen aus dem Debitorenpool. Forderungen zu realisieren, um damit die Liquidität zu maxi­ mieren, bietet der Dienstleistungsbereich Forderungsmanagement. Hierzu gehört das Debitorenmanagement, der vorgericht-

Foto: gtk

Den Mitgliedern der alteingesessenen Wirtschaftsauskunftei und des zugelassenen Inkassobüros steht auch nach dem Zusammenschluss der Creditreform-Gesellschaften Düsseldorf und Neuss weiterhin ein bewährtes MitarbeiterTeam zur Seite.

v.l.n.r.: Rupert Lienau, Edgar Roumen, Bernard Dorenbeck, Anne Waterkamp und Jan Stenmans

liche Mahnservice, das Inkasso im In- und Ausland wie auch die Titelüberwachung ausgeklagter Forderungen, das Factoring und die Warenkreditversicherung. „Unternehmen können durch ein professionelles Rechnungs- und Liquiditätsmanagement Außenstände minimieren, um Zahlungsausfälle zu vermeiden“, so Edgar Roumen von der Geschäftsleitung. Um Chancen im Marketing optimal nutzen zu können und den richtigen Kunden zu finden, bieten sich die Marketing-Services an. Hierzu zählen bonitätsgeprüfte Adressen im B2C-Marketing (Privatpersonen) und im B2B-Marketing (Firmen) ebenso wie Marktrisikoanalysen, Marketingdaten aus Europa, Kunden­ analysen sowie Zielgruppen- und Geomarketing. „Um noch schneller auf Kundenwünsche reagieren zu können, werden,“ so Edgar Roumen, „die Systeme kontinuierlich ver­ bessert und die Vertriebsaktivitäten gestärkt.“ Zu nennen sind hier das ganzheitliche Kundenmanagement und die Credit-­ Management-Systeme, die ergänzt werden durch eine indivi­ duelle Score­kartenentwicklung, Datenqualitätsmanagement sowie Beratung zu Compliance und zur Betrugsprävention. Einen weiteren Schwerpunkt sieht die Geschäftsleitung – „Wir informieren Sie über die neuesten Ereignisse und Trends!“ – im Ausbau des schon jetzt angebotenen und beliebten Seminar­ programms. Hierzu zählen auch der Newsletter „Wissen für Entscheider“, der monatlich erscheinende »WIRTSCHAFTS­ SPIEGEL« und das »Creditreform-Magazin«. Kontakt: www.duesseldorf.creditreform.de Telefon: 02 11 / 16 71 - 0

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logistik

Der Rhein-Kreis Neuss gilt als Logistik-Hotspot

Logistik: Bild: K. Rütten | Adobe Stock

Immer in Bewegung

Logistik – Jeder kennt den Begriff und hat zumindest eine vage Vorstellung von seiner Bedeutung: Irgendetwas mit Transport... Aber was ist Logistik genau? Logistik begegnet uns fast überall, an jedem Tag, rund um die Uhr. Es ist mehr als der Warentransport von A nach B, das Ein- und Auslagern von Waren oder die Paketzustellung am Samstagvormittag. Etabliert hat sich mittlerweile die kurze und präzise Definition des Begriffs, die E. Grosvenor Plowman zugeschrieben wird: Logistik ist die Sicherung der Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden und zu den richtigen Kosten.

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logistik

Logistik – ein Motor für die Wirtschaft it einem Umsatz von rund 260 Milliarden Euro ist Logistik der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland: Über Straßen, Schienen und Wasserstraßen werden jährlich 4,3 Milliarden Tonnen Waren bewegt. Rund 3 Millionen Menschen arbeiten in der Branche, wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mitteilt. „Logistik ist mehr als der reine Transport von Waren. Zur Logistik gehört genauso das Generieren von Wert­ schöpfung“, erklärt Thomas Klann. Der Neusser gilt als aus­ gewiesener Logistikexperte. Er leitet den Arbeitskreis Logistik der MIT Neuss, ist Mitglied in der MIT Bundeskommission Verkehr und ist unter anderem Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Logistikregion Rheinland. Warentransport und Lagerhaltung alleine generieren dabei noch keine Wertschöpfung, zudem werden sie in anderen europäischen Ländern häufig deutlich günstiger angeboten. „Erst durch komplementäre Dienstleistungen entsteht Mehrwert. Mit sogenannten Value-added Services sorgen Logistik-

M

dienstleister für mehr Kundenzufriedenheit“, erläutert Klann. So wird beispielsweise Kleidung, die in Ballen gepresst aus Asien kommt, aufgebügelt, ausgezeichnet und verpackt. Bei Smartphones müssen Werkseinstellungen und Bedienungsanleitungen den europäischen Gegebenheiten angepasst werden. „All das macht heute kein Hersteller mehr selbst. Kaum eine Branche kann auf logistische Dienstleistungen in irgendeiner Form verzichten“, beschreibt Klann Wertschöpfungs­ ketten in der Logistik. Zur Logistik gehört auch die Beförderung von Personen. Ohne funktionierende Logistikketten könnten Reisende, genau wie Waren, ihr Ziel nicht erreichen. Der Rhein-Kreis Neuss gilt als Logistik-Hotspot Die Lage, eine sehr gute Infrastruktur und das große Markt­ potenzial in der Region haben dafür gesorgt, dass die Lo­gistikBranche im Rhein-Kreis ausgezeichnete Bedingungen vor­ findet. Von den logistischen Systemen profitieren die ver­arbeitende Industrie und der Handel, sie erreichen Exportquoten von über 50 Prozent.

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logistik

Bild: K. Rütten | Adobe Stock

Thomas Klann arbeitet in Neuss unter anderem im städtischen Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung sowie im Ausschuss für Wirtschaft und Liegenschaften. Im Themenkreis „Urbane Logistik“ des Bundesverbandes Logistik (BVL) erhält Klann wichtige Impulse für die lokale Aufgabenstellung in Neuss. Zwischen den Zeilen sei immer wieder zu hören, die Logistikbranche verbrauche zu viel Fläche im Verhältnis zur Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze. „Damit haftet ihr ein Image an, das so nicht richtig ist“, bedauert er. „Die Politik ist dahingehend gefordert, sich in die logistischen Prozesse innerhalb der glo­balen Wirtschaft hineinzudenken. Die verarbeitende Industrie wird zunehmend ins Ausland verlagert, dafür ist hier das Know-how von Logistikdienstleistern gefragt.“ Nicht alle Logistiker benötigen Flächen in der Größen­ordnung wie sie beispielsweise Amazon, DHL und Schenker brauchen. „Es gibt viele mittelständische Unternehmen in der Branche, für die im Rhein-Kreis Neuss noch genügend überschaubare Flächen zur Verfügung stehen“, betont Klann.

Die ‚Last Mile’ – Herausforderung für Städte und Logistiker Auch das geänderte Konsumverhalten – einkaufen gehen oder doch lieber im Internet bestellen und liefern lassen? – erfordert ein Umdenken. Seit rund zwanzig Jahren wächst der Umsatz durch E-Commerce jährlich um etwa zehn Prozent. Ein Wachstum, das nach Prognosen des BMVI weiter anhalten wird. Die Zunahme der Paketmenge führt zu Problemen auf der soge­nannten „Last Mile“, dem Transport der Waren zur Haustür des Kunden. Für Anbieter und Dienstleister ist die letzte Meile die größte Herausforderung hinsichtlich einer ökonomischen Tourenplanung. Dieser innerstädtische Verkehr muss stadt- und umweltfreundlich gestaltet werden, ohne dadurch seine Funktionsfähigkeit zu verlieren. Hier sind Städte und Kommunen gefordert, gemeinsam mit der Wirtschaft innovative, nachhaltige Verkehrskonzepte zu erarbeiten, die eine effiziente Belieferung auf der letzten Meile ermöglichen.

Micro Hubs in Neuss: Ein Konzept für die Zukunft? Anfang 2017 entwickelte der MIT Arbeitskreis Logistik in Zu­ Vernetzung der Verkehrsträger Schiene, Straße, Wasserweg sammenarbeit mit der CDU ein Mobilitätskonzept für die Stadt Sanierungsbedürftige Brücken, überfüllte Autobahnen, inner- Neuss, das unter anderem die Einrichtung sogenannter Micstädtische Staus, hohe Schadstoffbelastung durch Autoabgase: ro-Hubs vorsieht. „Die Idee, dezentrale Depots von einem Es gibt zahlreiche Gründe, nach alternativen Transportkon­ Zentral­lager in Innenstadtnähe aus zu beliefern, ist vielversprezepten zu suchen. chend. Micro-Hubs bilden die Grundlage für alternative Zustell­ Forderungen, einen größeren Teil des Güterverkehrs von der varianten. In Neuss gibt es einen ersten Projektansatz für das Straße auf Schiene und Wasserweg zu verlagern, sind aktueller Einzugsgebiet zwischen Stadthalle und Hauptbahnhof“, erklärt denn je. Die Entwicklung und Realisierung neuer Konzepte ist Klann. „Die Niederlande machen es uns vor, und auch in notwendig. Eine bessere Vernetzung unterschiedlicher Verkehrs­ Deutschland gibt es bereits Referenzkommunen. Hier sind es träger wie auch die Nutzung moderner technischer Möglich­ allerdings einzelne Unternehmen, die dann die letzte Meile per keiten im Kontext Logistik 4.0 wären ein guter Ansatz. Kurier mit Lastenfahrrädern überbrücken.“ Ziel sei, möglichst In dem Zusammenhang wurde auch immer wieder über den viele Dienstleister einzubinden. Diese werden allerdings weiterEisernen Rhein diskutiert. Inzwischen ist eine Neuauflage der hin ihre eigenen Systeme, Flotten und ihr Equipment nutzen. Güterzug-Expresslinie zwischen dem Hafen Antwerpen über „Ein DHL-Paket durch UPS zustellen zu lassen, wird wohl nicht Mönchengladbach ins Ruhrgebiet vom Tisch. Das Eisenbahn-­ möglich sein. Denkbar ist zudem die Einrichtung von Paket­ Bundesamt hat gerade die dauerhafte Einstellung des Betriebes stationen, an denen die Kunden ihre Pakete abholen oder auch der Schienenstrecke zwischen Dalheim und der niederlän­ durch individuelle Services zustellen sowie abholen lassen dischen Grenze beschlossen. können“, blickt Klann in die Zukunft.

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logistik

IHK, Städte und Dienstleister arbeiten zusammen Das Mobilitätskonzept fand Anfang 2018 die Zustimmung aller Ratsfraktionen. In einem nächsten Schritt wird die Verwaltung ein Konzept erarbeiten und umsetzen. Partner des Micro-Hub-­ Projekts ist die IHK Mittlerer Niederrhein, in deren Zuständigkeitsbereich auch Mönchengladbach und Krefeld liegen. Thomas Klann ist zuversichtlich, dass die Umsetzung der Planung in den kommenden zwei Jahren erfolgen kann. „Wir haben mit vier großen Paketdienstleistern gesprochen. Alle sind sehr interessiert. Jetzt müssen die Rahmenbedingungen erarbeitet werden“, so Klann. Ergänzend ist er mit Start-Ups im Dialog, die einen On-Top-Service wie beispielsweise die Lieferung emissionsfrei zu unüblichen Tageszeiten anbieten. „Aktuell ist rund ein Drittel der Kunden unzufrieden mit den Services. Mal kommt ein Fahrer nicht rechtzeitig, mal werden Retouren nicht angenommen, mal blockiert ein 12-Tonner die Straße, um ein kleines Päckchen auszuliefern. Unser Ziel: Die Paketkunden besser zu versorgen.“

Bild: Hanseat | Adobe Stock

Der Elektromobilität gehört die Zukunft Schneller, individueller, ökonomischer, ressourcenschonender und zuverlässiger: Diesen Anforderungen werden sich Zustelldienste stellen müssen. Gute Ansätze gibt es mittlerweile: Mit einer Flotte eigens entwickelter Elektro-Vans beliefert der nieder­ ländische Online-Supermarkt Picnic jetzt auch Kunden in Neuss, Meerbusch und Kaarst. Per App bestellte Ware wird ohne Liefergebühren direkt ins Haus gebracht, sofern sie am Vorabend bis 22 Uhr bestellt wurde. Dabei setzt Picnic auf Nachhaltigkeit: Die Elektro-Vans fahren nach von Algorithmen bestimmten und täglich optimierten festen Routen. Auch DHL trägt den Anforderungen einer modernen Logistik Rechnung. In Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen wurde der Streetscooter entwickelt. Der Elektrotransporter wird in verschiedenen Varianten vom Post-Tochterunternehmen Street­

scooter GmbH ge­ baut, Bild: privat weiterentwickelt und in­ zwischen auch ins Ausland verkauft. Dem­ nächst fahren damit britische Milchmänner leiser und umweltfreundlicher: Die Firma Milk & More hat von der Deutschen Post 200 Elektrofahrzeuge gekauft. Ein Nach­ teil, Thomas Klann mit NRW Verkehrsminister Hendrik Wüst der in Kauf genommen werden muss, ist der begrenzte Laderaum. In Kürze sollen die ersten autonom fahrenden Stromer unterwegs sein. Dieselverbot und Drohnen über Allerheiligen? Das Dieselfahrverbot stellt die Logistikbranche vor große Herausforderungen. Fast ausnahmslos sind es Diesel-Fahrzeuge, mit denen Lieferverkehre abgewickelt werden. Ausnahmegenehmigungen für gewerbliche Verkehre wird es nur kurzfristig geben. Die Elektromobilität und die Brennstoffzellentechnologie gehören zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien für den nachhaltigen Verkehr der Zukunft. Elektrofahrzeuge tragen insbesondere kurzfristig im städtischen Kontext dazu bei, Emissionen und Lärm zu reduzieren. Alternativ käme der Einsatz von Drohnen in Frage, was allerdings in Ballungsräumen nicht sinnvoll ist und sich nur in länd­ lichen Gebieten bewähren würde, so zum Beispiel für die Lieferung dringend benötigter Medikamente. Bis aber über Aller­heiligen die ersten Drohnen Päckchen ausliefern, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. UKH n

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logistik

Der Supermarkt fürs neue Jahrzehnt Bild: picnic

Innerhalb weniger Minuten den kompletten Einkauf im virtuellen Supermarkt abwickeln und die Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden ohne Aufpreis frei Haus geliefert bekommen. „Picnic“ macht es möglich – seit dem Frühjahr im Rhein-Kreis und demnächst auch in Mönchengladbach und anderswo.

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Bild: K. Grinvalds, Adobe Stock

Gemütlich auf der Couch die Einkäufe erledigen: Bis 22 Uhr können Bestellungen für den nächsten Tag per App aufgegeben werden

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ie schön könnte das sein – nie wieder an der Supermarkt-­ Kasse anstehen, die Einkaufsliste vergessen, Runden über den Parkplatz drehen bis endlich eine Lücke frei wird und auch die Schlepperei ins Haus sparen. Tatsächlich wird beim leidigen Großeinkauf über Wochen, Monate und Jahre weit mehr wertvolle Zeit ver­ schwendet als man sich das träumen lassen würde. Rein statistisch verbringt jeder Mensch rund zwanzig Tage im Jahr im Supermarkt. Solche Gedanken kamen vor drei Jahren auch ein paar Unternehmern in den Niederlanden, welche treff­ sicher aufdeckten, dass der Supermarkt im Grunde das letzte Feld ist, das bislang noch gar nicht auf dem digitalen Markt angekommen war.


Schnell war der Online-Lieferservice Picnic aus der Taufe gehoben und ebenso schnell die einfach zu be­ dienende Handy-App zur Aufgabe und Verfolgung der Bestellung. Das Geschäftsmodell war aus dem Stand heraus so erfolgreich, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis Picnic auch in Deutschland Fuß fasst. Zudem kennt man sich in der verhältnismäßig kleinen Startup-Szene. Ausgerechnet in Kaarst fand im Oktober vergangenen Jahres der Testlauf statt für die erste deutsche Depen­ dence in Neuss. Die extra schmalen markanten Lieferwagen mit dem Picnic-Banner sind seit April permanent zwischen Innenstadt, Meerbusch und

Bild: picnic

logistik

Die Elektro-Vans des Online-Supermarkts sind selbst entwickelt: Sie sind extra schmal, damit sie gut in der zweiten Reihe parken können.

>> Wir bestellen von unseren Zulieferern nur, was der Kunde bestellt. <<

Die drei Gründer von Picnic: Arthur Oesterle, Manuel Stellmann und Frederic Knaudt Bild: Calo Ballaera

den linksrheinischen Stadt­gebieten Düsseldorfs unterwegs und kaum zu übersehen. Dass sie mit Elektrostrom betrieben werden, ist nur ein Aspekt der Nachhaltigkeit hinter dem Gesamtkonzept. „Wenn ein Bäcker für einen Tag produziert, landen am Ende nicht selten zwanzig bis dreißig Prozent im Müll weil der Verkauf nicht vorhersehbar ist, und laut dem WWF werden jährlich etwa acht Millionen Tonnen Lebensmittel über die Lieferkette weggeworfen“, resümiert Manuel Stellmann als einer der Mitgründer des Neusser Startups. „Wir bestellen von unseren Zulieferern nur, was der Kunde bestellt.“ In Echtzeit, wohlgemerkt. Nach dem Ende der Bestellfrist um 22 Uhr werden die Aufträge konso­ lidiert und bei den verschiedenen Lieferanten in Auftrag gegeben. Am nächsten Morgen treffen diese im 10.000 Quadrat­ meter großen Zentrallager in Viersen ein, wo sie vom Personal mit

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logistik

Im 10.000 Quadratmeter großen Zentrallager in Viersen stellen („picken“) die sogenannten Shopper die bestellte Ware für die Kunden zusammen. Ein digitaler Scanner zeigt den Lagermitarbeitern an in welchem Regal das benötigte Produkt liegt.

Bilder: Calo Ballaera

Das richtige Produkt wird gescannt und direkt in die Box gepackt, die auch zum Kunden gebracht wird.

den anderen Bestellungen der jeweiligen Kunden kombiniert und anschließend zu den Hubs (den Umschlag­ plätzen) transportiert werden ehe die Auslieferung ansteht. In puncto Warensortiment und Preisen kann Pic­nic mit praktisch allen Supermarkt-Ketten mithalten:

Mit dem Scanner wird noch einmal gecheckt, ob das Produkt auch wirklich in der richtigen Box gelandet ist.

Eine große Auswahl von der günstigen Eigenmarke bis zur A-Brand, von bekannten Herstellern oder aber auch lokalen Bäckern, Metzgern und Bauern bietet das Unter­ nehmen an. Dabei sind sämtliche verfügbare Produkt­ informationen und Herkunft – ganz gleich ob es sich um Obst und Gemüse, Tiernahrung, Fleisch oder Drogerie-­

>> Wir werden für Lieferungen nie etwas verlangen.<< Bild: picnic

Artikel handelt – vorab über die App abrufbar. Zudem gibt es Sonderangebote wie im klassischen Supermarkt. Mit einem Klick landen die Artikel im Warenkorb und Sekunden später ist die Bestellung (mindestens 25 Euro) draußen. Ohne Transportpauschale oder gar versteckte Kos­ten. Rentabel und überhaupt erst möglich ist das Konzept, weil es sich um ein Volumengeschäft handelt, das beständig wächst: Schon jetzt nutzen mehrere tausend Kunden den Service und den aktuell 25 Lieferfahrzeugen werden im September nicht nur 20 weitere folgen – noch im selben Monat expandiert der Lebensmittel-Dienst nach Mönchengladbach.

Im Hub in Neuss wird die Ware umgeladen. Die kommissionierten Kisten aus dem Zentral­lager werden mit einer mobilen Rampe in den Elektro-Van geladen. Die Anordnung der Kisten wird durch die eigene Software berechnet, so dass die schweren Kisten unten stehen. In jeden Picnic-LKW passt eine Charge rote und eine Charge schwarze Kisten (Tiefkühl- und Frischwaren).

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Mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren rekrutiert sich das Gros der Fahrer und Lagermitarbeiter aus Studenten, die in mehreren Schichten zeitlich flexible Arbeits-


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>> Wir haben uns überlegt, wie man einen Supermarkt online und barrierefrei gestalten kann. <<

Neben dem Büttgener komplettieren Frederic Knaudt und Arthur Oesterle das Gründertrio. Dass jeder der Drei mit einem eigenen Background verschiedene Kompetenzen ins Spiel bringt, ist neben der von vorne bis hinten durchdachten Geschäftsidee ein klarer Wettbewerbsvorteil. Das gilt auch für die bekanntermaßen rasende technische Entwicklung, die für schwerfälligere Großkonzerne mit externen Programmierern ein Hindernis darstellt: „Wir ver­stehen uns als Technologie-Unternehmen und haben die Software selbst geschrieben“, erklärt Stellmann. „Bei uns gibt es jede Woche neue Optimierungen und Releases.“ Dank der Verfolgung der Lieferung in Echtzeit kann der Kunde bis auf ein zwanzigminüti­ges Zeitfenster genau den Zeitpunkt der Auslieferung abpassen. Im Gegensatz zu den wenig flexiblen Liefer­ services etablierter Supermarkt-Ketten, die im Unternehmenskontext etwas stiefmütterlich behandelt wer­den und gerade zum Wochenende hin mit Eng­ pässen kämpfen müssen, garantiert Picnic dem Kunden stets eine Lieferung zum nächsten Tag. So genial das Gesamtkonzept ist, so einfach ist es auch. Zu­ mindest klingt es so, wenn der Büttgener aus dem Nähkästchen plaudert: „Wir haben uns überlegt, wie man einen Supermarkt online und barrierefrei ge­ stalten kann – ein Unternehmen wie Zalando hat es ja ähnlich gemacht.“ Der Realität einer alternden Bevölkerung mit eingeschränkter Mobilität trägt die Geschäftsidee aber weniger Rechnung als der allgemeinen Gewöhnung an moderne Technik. So sei im Kundenstamm jedes Alter von 18 bis 80 vertreten. Zum aktuellen Zeitpunkt haben rund 95 Prozent der Picnic-Kunden nie zuvor online Lebensmittel eingekauft – gerade vor diesem Hintergrund ist der Erfolg des Start-Up beispiellos: Im kommenden Jahr soll das Unternehmensgeschäft auf eine zweistellige Zahl an Städten in der Region ausgedehnt werden. Trotz aller turbulenten Zeiten ist und bleibt das Credo des am schnellsten wachsenden Online-­ Supermarktes allerdings in Stein gemeißelt: „Wir werden für Lieferungen n nie etwas verlangen.“

Maximal 20 Minuten müssen die Kunden zuhause sein, denn in diesem Zeitfenster werden sie beliefert. Über die App werden die Kunden informiert wenn der Fahrer losfährt und können live sehen wo er sich gerade befindet.

Bilder: picnic

plätze besetzen und obendrein die Chance haben, in Führungsrollen hineinzuwachsen, wie Manuel Stellmann sagt.

Die sogenannten Runner tragen die Einkäufe sogar bis in die Küche. Tüten und Leergut werden auch mitgenommen. So ist der Einkauf in wenigen Minuten erledigt, ohne vor die Tür zu müssen.

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Kommandowechsel bei den Neuss-Düsseldorfer Häfen

NDH-Chef Odermatt: Die Häfen müssen weiter wachsen

Bild: NDH

Die ersten fünf Monate im Chefsessel der Neuss Düsseldorfer Häfen liegen hinter ihm. Sascha Odermatt, der am 1. Mai die Nachfolge von Rainer Schäfer und Ulrich Gross antrat, kam nach knapp zehn Jahren vom Rheinhafen Krefeld wieder zurück nach Neuss. Hier hatte der Jurist mit Schweizer Pass drei Jahre lang als Justiziar gearbeitet, bevor er gemeinsam mit Elisabeth Lehnen den Krefelder Hafen in die schwarzen Zahlen führte und bedeutende Ansiedlungen realisieren konnte.

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em Ruf nach Neuss folgte Odermatt mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „In Krefeld konnte ich gemeinsam mit meiner Kollegin Aufbauarbeit leisten. Wo vor acht Jahren noch eine Brache war, haben sich Unternehmen angesiedelt, die dem Hafen auch langfristig gute Erlöse sichern. Auf der anderen Seite reizen mich jetzt die Heraus­ forderungen, die die Standorte Neuss und Düsseldorf bereit halten. Eine solche Chance, sich beruflich weiter zu entwickeln, bekommt man nicht oft.“ Gross und Schäfer haben 14 Jahre lang als Geschäftsführer die Geschicke der Hafengesellschaft gelenkt und sind maßgeblich für den Erfolg der Neuss-Düsseldorfer Häfen verantwortlich. Unter ihrer Führung entwickelte sich der Verbund der Häfen zwischen Düsseldorf, Neuss und Köln zu einem der bedeutendsten Binnenhafenstandorte Europas. Das Aufgabenfeld des neuen Geschäftsführers unterscheidet sich etwas von dem seiner Vorgänger. Durch die Ausgliederung operativer Bereiche erfuhr die NDH eine Umwandlung in eine Art Holding, die ihre Beteiligungen steuert. Dazu gehören der Rheinhafen Krefeld, das Containerterminal Neuss Trimodal und die Entwicklungsgesellschaft Reisholz. Teil des NDH-Portfolios ist auch das Joint Venture RheinCargo, in das die Bereiche Hafenlogistik und Schienengüterverkehr ausgegliedert wurden. Es entstand das größte private Eisenbahnunternehmen Deutschlands.

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„Die Anforderungen, die die Logistik an die Hafenstandorte stellt, werden immer vielfältiger. Da Häfen nicht unbegrenzt in die Fläche wachsen können, müssen sie effektiver werden, um die Mehrmengen abwickeln zu können. Strategische Beteili­gungen können dabei helfen, logistische Abläufe zu optimieren“, ist sich Odermatt sicher. Dafür bieten sich weitere Kooperationen an. Über die 2012 gegründete RheinCargo und die Beteilung der NDH am Rheinhafen Krefeld kooperieren zwischen Krefeld im Norden und Godorf im Süden acht Hafenstandorte. Der dadurch entstandene große Flächenhafen ermöglicht die strategische Ausrichtung jedes einzelnen Standortes auf sein Kerngeschäft. Der Großteil aller Waren kommt über die Seehäfen nach NRW. Ohne die Binnenhäfen zwischen Duisburg und Bonn würden diese Verkehre über die Straße abgewickelt werden. Neben leistungsstarken Wasserwegen ist das regionale Schienennetz zwischen Moers im Norden, Stolberg im Westen und Bonn im Süden unverzichtbar. Streckenverkehre werden in die ARA-Häfen (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam) und bis Zeebrugge abgewickelt. Über Basel geht es in die Schweiz, auch nach Polen, Österreich und nach Tschechien. „Wie leistungsstark der RheinCargo-Verbund ist, zeigen aktuelle Zahlen: Über alle Häfen und mit dem Krefelder Rheinhafen, der nicht zur RheinCargo-Gruppe aber zur NDH gehört, werden 45 Millionen Tonnen umgeschlagen, davon 25 Millionen Tonnen mit der Bahn und 20,4 Millionen wasserseitig“, verdeutlicht Odermatt.


Sascha Odermatt ist neuer Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen

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Ko-

wirtschaftlich ganz vorne“, sagt Odermatt. Trotzdem sieht er die Entwicklung in Deutschland auch kritisch, da die Digitalisierung nicht auf der Höhe der Zeit ist. Ein Hoffnungsschimmer: Vodafone hat mit dem Aufbau eines leistungsstarken Glasfaser-Netzes im Neusser Hafen begonnen. UKH n

Techniker

Seit Jahren ist der Ausbau des Reisholzer Hafens zu einem modernen Logistikstandort im Gespräch. Zu diesem Zweck gründeten die Neuss Düsseldorfer Häfen und die IDR (Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz), eine hundertprozentige Tochter der Stadt Düsseldorf, eine Entwicklungsgesellschaft. Als großer gewerblicher Immobilien-Projektentwickler hat die IDR in Düsseldorf bereits zahlreiche Immobilien geplant, entwickelt und realisiert. Die lange in Aussicht gestellte Machbarkeitsstudie soll jetzt in Auftrag gegeben werden. „Wir erwarten Aufschluss darüber, welche Flächen zur Verfügung stehen, wie sie logistisch eingebettet werden können und was die vorhandene Verkehrsinfrastruktur aufnehmen kann. Auch muss in Zusammenarbeit mit den Umweltbehörden die Boden­ belastung durch die industrielle Vornutzung untersucht werden“, erklärt Odermatt. Im Umgang mit der Bürgerbewegung, die sich gegen den Ausbau wehrt, verspricht der Hafenchef Transparenz. Da es in Neuss und Düsseldorf nur noch wenige kleine Flächen gebe und auch in Krefeld die Flächenentwicklung größtenteils abgeschlossen sei, müsse Reisholz in naher Zukunft ausgebaut werden. Mit dem vorhandenen Gleisanschluss, der Wasserkante und weiteren Freiflächen sei Reisholz die ideale Ergänzung der Hafenlandschaft. Große Flächen sind jedoch nicht die einzige Voraussetzung für die Ansiedlung von Unternehmen. Um im Gigabit-Zeitalter konkurrenzfähig zu sein, ist der Ausbau des Glasfasernetzes dringend erforderlich. „Im europäischen Vergleich liegen wir

Bild: T. Pickartz

logistik

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Neues aus dem Neusser Hafen: ATN 2

größte Parkplatz im Neusser Hafen wurde erweitert

Der

„Wir haben aufgrund der Flächenrückgabe an den Hafen bzw. des Container-Terminals Ausweichflächen auf dem Hafengelände gesucht und auch gefunden“, so erklärt Wolfang Clauß die Erweiterung ATN 2 auf dem angemieteten Firmengelände im Neusser Hafen. Der gebürtige Cuxhavener ist seit mehr als 12 Jahren Geschäftsführer bei der Autoterminal Neuss GmbH & Co. KG (ATN).

„A

uf den 150.000 Quadratmeter unserer Kernfläche an der Floßhafenstraße bieten wir unseren Kun­ den das komplette Dienst­ leistungs­ programm. Hier befinden sich Lackiererei, Werkstatt und Finish-Bereich. Das gleiche Angebot, außer der Lackiererei, wurde bei ATN 2 verwirklicht. Nach der Fertigstellung verfügen wir im Neusser Hafen über eine Gesamtfläche von 315.000 qm, auf­geteilt auf fünf Teilflächen, von denen alleine schon 165.000 qm auf ATN 2 entfallen“, so Clauß nicht ohne Stolz. Die maximale Lagerkapazität liegt bei 13.000 Fahrzeugen. Zurzeit sind es ca. 12.000 Autos, die mit einer Verweildauer von zehn Tagen bei ATN umgeschlagen werden. Damit gehört das Autoterminal zu einem der größten Autoumschlag­ plätze Deutschlands. Die Neubaumaßnahmen wurden ohne Darlehen von ATN aus eigenen Mitteln auf­gebracht. Die neuen Flächen wurden pa­rallel zum bestehenden Areal auch auf fünf Jahre mit einer weiteren Option lang-

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fristig angemietet. Die Erweiterung stellt einen wichtigen Baustein zur Standort­ sicherung da. Denn immerhin ist Nord­ rhein-­Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland mit ca. 18 Mio. Einwohnern. Besonders hervorheben möchte Clauß außerdem die ausgesprochen gute und unkomplizierte Zusammenarbeit bei der Pla­ nung und den Genehmigungs­ ver­ fahren mit der Unteren Wasserbehörde, dem Bauamt der Stadt Neuss und den Neuss-Düsseldorfer Häfen. Nach nur ein­ jähriger Bauzeit ist ATN 2 voll in das Gesamtkonzept integriert. Gemeinsam mit 110 Mitarbeitern führt Wolfgang Clauß das Unternehmen: „Wir stellen schon seit letztem Jahr weiteres Personal für ATN 2 ein. Auch bin ich der Meinung, dass ein Unternehmen unserer Größenordnung ausbilden sollte. Wir haben zurzeit Auszubildende in den Bereichen Lackierer(-in) und Kaufmann/-frau für Büromanagement.“ Kunden des Neusser Autoterminals sind Automobilhersteller, Leasingfirmen

und Mietwagenunternehmen. Für diese übernimmt ATN die komplette Logistik im Zusammenhang mit der Aufbereitung und Auslieferung. „Dank des trimodalen Anschlusses unseres Terminals können die Fahrzeuge über den Wasserweg, die Schiene oder die Straße angeliefert werden“, so Clauß. Die Auslieferung an die Kunden erfolgt fast ausschließlich mit Spezialautotransportern über die Straße. In der Zeit zwischen An- und Auslieferung passiert viel: „Unsere Platzfahrer entladen Bahn und Schiff über verstellbare Rampen. Dabei leisten sie Präzisionsarbeit. In nur ein­ einhalb Stun­den ist ein 600 Meter langer Zug mit 250 Fahrzeugen entladen. Durch hoch mo­tivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter wird eine Schadenquote von nahezu null Prozent erreicht“, erläutert Clauß. Sobald ein Fahrzeug im Terminal angeliefert wird, erfolgt die Registrierung mit einem Barcodelabel, auf dem alle zu erledigenden Services und der Name des Kunden ersichtlich sind. „Damit können


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unsere Mitarbeiter ständig kontrollieren, wo sich das Fahrzeug befindet und welche Services auszuführen sind“, erklärt Clauß. Von der Außenwäsche – auf dem Gelände gibt es zwei Autowaschstraßen – über die Innenreinigung bis hin zu Reparaturen von gebrauchten Fahrzeugen erledigen die Mitarbeiter nahezu alle Dienst­ leistungen rund um das Fahrzeug. Das für die Reinigung und andere Arbeiten benötigte Wasser durchläuft anschließend die eigene Wasseraufbereitungsanlage. Umfangreich sind vor allem die Arbeiten an den sogenannten Remarketing-­ Fahrzeugen. Dabei handelt es sich um Leasing-Rückläufer oder Fahrzeuge der Miet­ wagenunternehmen, die weiter vermarktet werden sollen. Sie machen einen Anteil von etwa zehn Prozent aus. „Unsere Fachleute in den Werkstätten und der Lackiererei arbeiten diese Fahrzeuge so auf, dass sie optisch kaum von Neuwagen zu unterscheiden sind. Smart-Repair ist das Zauberwort, ein Verfahren, das ohne aufwändige Demontage- und Montagearbeiten auskommt und kleinere Dellen, Kratzer sowie Beschädigungen entfernt.“ Lackierkabinen und zusätzlich einge-

Bilder: ATN

richtete Spotarbeitsplätze, eine Trocken­ kabine, in der frisch lackierte Fahrzeuge bei ca. 60 Grad trocknen, stehen zur Verfügung. Die Werkstattbereiche ermög­ lichen den von den Kunden gewünschten Rundum-Service. Notwendige Inspektionen, TÜV-Abnahmen, Wechsel der Winter-/Sommerreifen, Einbau von Freisprechanlagen und Umbauten ergänzen das Portfolio von ATN. Beim sogenannten Finish wird ein letztes Mal Hand angelegt. Um diese Prozesse durchführen zu können, ist ATN neben der Qualitätszertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 auch umwelt­ zertifiziert nach DIN EN ISO 14001:2004. Mittlerweile ist aus dem „Nordländer“ ein echter Rheinländer geworden. Wolf-

gang Clauß lebt gerne mit seiner Familie in Neuss. „Wir haben uns klar für Neuss entschieden. Da wo ich und meine Mitarbeiter arbeiten, da lebe ich und engagiere mich auch entsprechend.“ Diese Verbundenheit zu Neuss zeigt sich nicht zuletzt in seiner aktiven Mitgliedschaft im Schützenzug „Brasselsäck“ im Hubertuscorps. Gemeinsam mit seinen Zugkameraden marschiert er schon seit einigen Jahren n „D`r Maat erop“.

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logistik

Bilder: Top Magazin

Logistik – Z ein breites Feld für

Berufseinsteiger Die globalisierte Welt hat mit ihren un­ terschiedlichen Produktionsmärkten dazu geführt, dass Logistik zu einem hochkomplexen Fachgebiet wurde. Ständig müs­sen neue Lösungen für neue He­r­aus­for­derun­ gen gesucht werden. Viele Logistiker haben sich spezialisiert und bieten ausführliche Lösungen aus einer Hand an. Dafür benötigen sie optimal ausgebildeten Nach­ wuchs, der sich immer wieder den geänderten Gegebenheiten anpassen und sich den kompliziertesten logistischen Heraus­ forderungen stellen kann. Eine Vielzahl von Studiengängen bereitet den Nachwuchslogistiker auf seinen Beruf vor. Es gibt Studiengänge in Vollzeit oder berufsbegleitende und du­­ale Studiengänge im Bereich Logistik. In Neuss haben drei private Hochschulen entsprechende Angebote: die FOM Hochschule, die Europäische Fach­hochschule (EUFH) und die Rheinische Fachhochschule. Berufsbegleitend bietet zum Beispiel die FOM den Master-Studiengang „Logistik & Supply Chain Management“ an. Zu den Schwerpunkten im ersten Studienjahr ge-

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um zehnten Mal veranstaltete der Bundesverband für Logistik den „Tag der Logistik“. In diesem Rahmen fand in Neuss bereits zum sechsten Mal eine Berufsorientierungsveranstaltung für Schüler aller Schulformen der Klassen 9 bis 12 statt. Wie schon in den Jahren zuvor war auch beim diesjährigen „Tag der Logistik“ der Gare du Neuss Ziel zahlreicher Interessenten.

Unter dem Motto „Vom Klicken bis zum Klingeln“ wurde einen Nachmittag lang die spannende Welt der Logistik am Beispiel verschiedener Berufsbilder lebendig. Die Besucher konnten sich über Ausbildungsberufe, Studiengänge und Weiter­ bildungsmöglichkeiten informieren. Wieder beteiligten sich namhafte Unter­ nehmen der Logistikbranche an dieser Veranstaltung. So hatte die RheinCargo einen Eisenbahnsimulator mitgebracht, um den Schülern die Berufe ihrer Branche zu veranschaulichen. Aber auch andere Unternehmen setzten auf diese Technik: Es gab Simulatoren für Flugzeug, Gabelstapler und LKW. Das Interesse der Jugendlichen an diesen interaktiven Ständen war groß. Thomas Klann, Vorsitzender der MIT Neuss, leitete das Organisationsteam. Mit dem Ergebnis der Veranstaltung zeigte er sich sehr zufrieden. So wird es im kommenden Jahr im Gare du Neuss vermutlich eine Neuauflage der Orientierungs­ veranstaltung geben. UKH n

hören Logistikwirtschaft, Beschaffungs­ anderem den Bachelor-Studiengang „Lostrategien, Produktions- und Distri­ gistics and Supply Chain Management“ butionskonzepte sowie internationales sowohl berufsbegleitend als auch dual an. Trans­­­­­portrecht. Die Implementierung neuer Technologien – von E-Logistik bis In der Logistikbranche findet man auch zur Verbindung von Social-Media-­zahlreiche Ausbildungsberufe. Im kaufAnwendungen und Konzepten der In­ männischen Bereich ist es zum Beispiel dustrie 4.0 – wird ab dem dritten Se­mester die Ausbildung zum Kaufmann für Spedivermittelt. „Logistikmanagement“ kann tion und Logistikdienstleistung. Berufsan der Europäischen Fachhoch­ schule kraftfahrer werden gesucht, BinnenschifEUFH in Neuss sowohl berufs­begleitend fer, Fachkräfte für Hafenlogistik, als auch dual studiert werden. Fach­ kräfte für Lagerlogistik und viele mehr haben gute Perspektiven. Die BranDie Rheinische Fachhochschule Köln che hält eine Vielzahl von Mög­lichkeiten bietet an ihrem Studienort Neuss unter bereit. UKH n


logistik

Logistik im Mittelalter

In Zeiten weltweit umspannender Kommunikationsnetze und Online-Telefonie via Skype bis Alaska kann man sich kaum vorstellen, welche Mühen oder Zeitaufwände erforderlich waren um auch nur in ein 300 Kilometer entferntes Gebiet Nachrichten, Bestellungen oder Anfragen abzusetzen.

D

amals waren die einzigen vorhandenen Möglichkeiten zu Fuß, zu Pferde oder (später) in Postkutschen reisende Boten, Vermittler oder Ver­trauenspersonen einzusetzen. Dabei waren die Laufzeiten eines geübten Reiters zum Beispiel von Brügge (Bel­gien) bis Riga (Lettland) für heutige Maßstäbe unvorstellbare, fast unüberwindliche Zeiten. Ein guter Reiter mit Pferde­wechsel in festen Stationen alle 50 Kilometer, benö­ tigte umfassende Kenntnis der Wege­netze, Ländergrenzen, Sprachunterschiede, Zollgesetze und Herr­scher­launen. Er musste die Mentalitäten der Menschen beurteilen und war Wind und Wetter erbarmungslos ausgesetzt. Zwei Monate für die einfache Strecke – und natürlich auch noch einmal zurück – anders ausgedrückt ein Drittel-­ Jahr – mussten schon eingeplant werden. Entfernungen von Köln nach Augsburg – heutzutage in vier Stunden über die Autobahn erreichbar – verschlangen elf Tage. Nur für den Hinweg natürlich! Das sind nur zwei Beispiele, die zeigen, wie kompliziert alleine die Auftragserteilung war. Als Nutzer von Navigationsgeräten oder Handys werden uns nicht nur Entfernungen, Alternativstrecken, Ankunftszeiten, Pausen, Sehenswürdigkeiten, Höhenlage oder Wetterverhältnisse angezeigt. Kurzfristige Änderungen der Verkehrslage werden zeitnah und auf hunderte Kilometer voraus angezeigt und Umleitungen empfohlen. Dass sich damals dennoch ein kontinent-­ umspannendes Handelsnetz entwickeln konnte, erstaunt umso mehr. Die auf na­ türliche Weise vorhandenen Wasserwege boten sich als gut nutzbare Transport­ strecken an. Was dazu führte, das Territorialherrscher an überschaubaren Plätzen Zoll­stationen einrichteten und die vorbeifahrenden Schiffer prompt schröpften, oder sogar um die Waren erleichterten. Neuss besaß durch kaiserliche Erlasse Zollfreiheit in bestimmten Abschnitten, musste allerdings auch reichlich an anderen Stellen bezahlen. Die Stadt Köln erwirkte das so genannte

Stapelrecht. Alle vorbeifahrenden Kauf­ leute mussten ihre Waren zuerst in Köln feilbieten und durften dann erst mit dem verbliebenen Rest weiterziehen. Wobei dann noch Krangeld für Aus- bzw. Einladen erhoben wurde und auch für den Marktstand. Die Frage: „Hast Du schon geblecht?“, heute noch in Gebrauch, soll aus dieser Zeit stammen. Wer seine Standmiete bezahlt hatte, bekam vom Marktmeister eine Blechmarke an seine Theke genagelt als Quittung für das kassierte Geld. Jede Ländergrenze konnte nur dann passiert werden, wenn man Zoll entrichtete. Stadttore, hier in Neuss dass Zolltor, dienten als stetige Einnahmequelle. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Preise für bestimmte Waren vom Erzeuger bis zum Verbraucher saisonal bis um das sechzig­ fache erhöhten. Die uns heute zur Verfügung stehenden Transportmöglichkeiten, die nutzbaren Straßen, Brücken und Schwerlastkapazi­ täten stehen in keinem Verhältnis zu den damaligen minimalen Ladungen. Es wurden fantastische Leistungen vollbracht, um Baufortschritte zu erzielen. Dies sei am Beispiel unserer Quirinus-Basilika einmal dargestellt. Zunächst musste rechtzeitig der Bedarf fest­ gestellt werden, dann die Bestellung zielgerichtet an die unterschiedlichen Stein­ brüche weitergegeben werden (rei­ tende Boten). Vor Ort wurden dann die Stei­ne verladen und auf dem Wasserweg Richtung Neuss verfrachtet. Tuff kam aus

dem Brohltal in der Eifel, Basalt aus Linz am Rhein. Erschwerend kam hinzu, dass der Rhein fast die Hälfte des Jahres Hochwasser führte und in der anderen Hälfte zugefroren war. In Neuss angekommen war vom Wasserspiegel bis zur Baustelle ein Höhenunterschied von bis zu 11 Meter zu überwinden. An der Baustelle angekommen, wurden die Steine in Form gebracht und dann in den Mauern und Säulen verarbeitet. Es muss ein immerwährendes Kommen und Gehen geherrscht haben. Magister Wolbero, Baumeister hier in Neuss, war wohl nicht der Einzige während der auf 40 Jahre geschätzten Bauphase. Dabei waren nicht nur Steine erforderlich. Für die Quirinus-Kirche waren tausende Bäume zu fällen, zu transportieren und zu bearbeiten. Metalle mussten geschmolzen und legiert werden, Mörtel und Steine für Verfüllungen in Fundamenten und Mauern bereitgestellt und verarbeitet werden. In der Regel wurden die aus den Vor­gängerbauten noch vorhandenen Materialien mit in die neue Baumaßnahme einbezogen, um Kosten zu sparen. Diese Leistungen und Zeiträume sind heute kaum mehr vorstellbar. Vielleicht sollten wir aber einmal an die Ursprünge der Logistik zurückdenken, wenn wir das nächste Mal doch einen Tag länger auf ein Paket warten müssen. Denn auch wenn heute kein Paketdienst mehr per Postkutsche reist, so sind die Entfernungen doch dieselben geblieben. Rolf D. Lüpertz Bild: Fotolia

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rubrik gesundheit

Haben wir es wieder geschafft, trotz guter Vorsätze einen Sonnenbrand zu bekommen! In diesem tollen Sommer wollte sich keiner der Frage aussetzen: „Wie hast du es denn geschafft, in diesem Sommer so blass zu bleiben?“ Natürlich wurde eifrig Sonnencreme benutzt, der fantastische Sommer hielt aber den ganzen Tag eine fast unverhüllte Sonne vor. Eigentlich wissen wir alle, dass die Zeiten des Aufenthalts in der Sonne geringgehalten werden sollten. Wenn wir aber erst einmal in der Sonne sind, vergessen wir die guten Vorsätze oft. In diesem Sommer war vieles anders, nicht nur die Temperaturen. Wir wurden braun, aber abends im Spiegel oder bei den Damen beim Schminken fanden sich auf einmal eine oder gar mehrere gerade, etwas weniger gebräunte Linien im Bereich der Stirn. Die ersten Faltenbildungen waren jetzt deutlich sichtbar. Trotz eifrigem Cremen lassen sich die Falten nicht mehr komplett kaschieren, bei den Männern sowieso nicht. Galt früher die blasse Hautfarbe als Zeichen des Wohlstands, so wird heute die leicht getönte Haut und Bräune als Zeichen guten Aussehens und auch Wohlstands interpretiert. Natürlich wollen wir alle zu dieser Gruppe gehören. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, handeln wir uns dabei möglicherweise etwas ein, was wir gar nicht wollen. Zum Einen wird die Faltenbildung der Haut gefördert. Wenn wir Pech haben und uns nicht entsprechend geschützt haben, legen wir aber auch die Basis dafür, später Hautkrebs zu bekommen. Gesunde Ernährung und gute Pflege der Haut können vielleicht das Schlimmste abwenden. Aber was passiert, wenn trotzdem Faltenbildung einsetzt, oder sich möglicherweise sogar ein Hautkrebs bildet? Falten – dass wissen wir mittlerweile – können Botox und Filler wieder korrigieren. Können wir also unbesorgt sein? Top Magazin Neuss befragte dazu den Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie Dr. Matthias Gensior aus Korschenbroich. Top Magazin: Herr Dr. Gensior, bevor wir uns über Faltenbehandlung unterhalten: Wie kann ich eine gesunde Bräune erlangen und trotzdem meine Haut schützen? Dr. Gensior: Die beste Prophylaxe gegen Faltenbildung ist eine regel­mäßige Pflege der Haut unterstützt durch eine konsequente Schutzbehandlung. Wir wissen zwar alle, dass wir uns eincremen sollten, trotzdem besteht nach wie vor ein großes Unwissen bezüglich einer korrekten Schutz­behandlung. Nun, das wirksamste Mittel gegen Falten ist, erst gar keine zu bekommen. Das lässt sich aber nicht verhindern, denn Faltenbildung gehört zum Alterungsprozess. Was wir verhindern können, ist, dass unsere Haut vor­ zeitig altert. Wenn wir uns der Sonne aus­setzen, sollte grundsätzlich eine Son­ nen­creme mit Lichtschutzfaktor 20 oder besser 30 aufgetragen werden. Wir wer­den trotzdem braun! Der Durchschnitts­ europäer hat in der prallen Sonne im Prinzip nur 3-6 Minuten ausreichenden Hautschutz gegen UV-Strahlung. Danach setzen erste strukturelle Veränderungen in den Hautzellen ein. Das bedeutet

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nicht, dass wir sofort einen Sonnenbrand bekommen, aber es beschleunigt den Alterungsprozess der Hautzellen. Lichtschutzfaktor bedeutet, dass mein natürlicher Schutz verlängert wird, und zwar immer um den Faktor, der als Lichtschutzfaktor auf der Creme angegeben ist. Nehmen wir beispielsweise jemanden, der eine mittlere Hauttönung hat und sich damit ca. 5 Minuten ungeschützt in der Sonne aufhalten darf: Bei einem Lichtschutzfaktor 30 verlängert sich die Zeit auf ca. 150 Minuten in der prallen Sonne. Übrigens: Häufig sieht man Menschen, die sich mehrfach am Tag mit Sonnencreme eincremen. Das ist unsinnig. Wenn Sie die vorgegebene Zeit in der Sonne waren, gibt‘s nur noch eins: Raus aus der Sonne! Aber, wer hält sich normalerweise 150 Minuten, das sind über 2 Stunden, in der prallen Sonne auf? In diesem Sommer war es anders: Über Wochen gab es fast wolkenlosen Himmel. Deshalb haben sich viele von uns deutlich länger der Sonnenbestrahlung ausgesetzt. Ein Sonnenbrand – oder zumindest eine Vorstufe – war vorprogrammiert, Faltenbildung aktiviert!

Muss ich mich jetzt behandeln lassen? Ein „Muss“ gibt es bei Falten natürlich nicht. Wenn Sie unter 30-35 Jahre sind, brauchen Sie eigentlich nur eine gute Hautpflege Gewöhnen Sie sich aber an, auch im Winter nach Möglichkeit eine Sonnencreme mit Schutzfaktor 30 zu benutzen. Auch im Winter gibt es natürlich eine UV-Strahlung. Geben Sie Ihrer Haut eine Chance, sich etwas zu erholen, auch wenn Sie dann nicht mehr braun aus­ sehen. Eventuell ist auch eine ärztliche Kontrolle sinnvoll. Menschen mit einem sehr hellen Hauttyp, vor allem Menschen, die dazu neigen Sommersprossen zu entwickeln, empfehle ich, ein- bis zweimal im Jahr einen Check der Haut bei einem Dermatologen, also einem Hautarzt, vornehmen zu lassen. Es gibt nämlich eine Reihe von Hautveränderungen, die durch Sonnenexposition und Alterungsprozesse ausgelöst werden, die sich aber im Laufe der Jahre zu bösartigen Hautveränderungen entwickeln können. Werden diese Veränderungen frühzeitig entfernt, kann dies häufig narbenlos erfolgen und wirkungsvoll die Entstehung von Hautkrebs


gesundheit rubrik

Das hört sich gut an, vor allem, wenn ich so mein Hautkrebs-Risiko senken kann. Trotz guter Sonnencreme, trotz guter Hautpflege kann ich Faltenbildungen nicht verhindern. Was kann ich denn unternehmen, wenn ich Falten bekommen habe? Wie gesagt, die Entstehung von Falten kann nicht verhindert werden. Allerdings besteht die Möglichkeit schon prophy­ laktisch neben den schon aufgeführten Schutz­ maßnahmen eine Faltenbildung hinauszuzögern. Typisch sind ja die ersten Falten im Bereich der Stirn oder der Zornesfalte. Wenn ich bei schon ange­ deuteter Faltenbildung in diesem Bereich frühzeitig eine Behandlung mit Botuli­ num durchführe, können in der Tat Faltenbildungen hinausgezögert werden. Wir kennen das, das Gesicht ist braun, aber es zeichnen sich feine, weiße Linien im Bereich der Stirn ab, weil wir natürlich bei hellem Licht ein gewisses Runzeln nicht verhindern können. Zur Behandlung der Falten haben wir mittlerweile eine ganze Reihe von guten Möglichkeiten. An ers­ter Stelle ist dabei die Botulinum-Behandlung zu nennen. Eine gute und korrekt durchgeführte Behandlung mit Botuli­num führt nicht zu einer wesentlichen Mimikverminderung, sondern zu einem frischeren und jugendlicheren Aussehen. Können Sie uns bitte nochmal erklären, was ist Botulinumtoxin – oder wie Sie sagen – Botulinum, wie wirkt es und wie wird es richtig angewandt? Botulinumtoxin ist ein Medikament. Es ist ein Eiweißmolekül, welches eine sehr ähnliche chemische Struktur aufweist wie

der Botenstoff, der von den Nervenenden ausgeschüttet wird, um einen Muskel zur Kontraktur zu bringen. Dieses Bakterien­ eiweiß blockiert die Nervenimpulsübertragungen an die Muskeln, die für die Falten verursachende Mimik verantwortlich sind. Immer wieder wird von einem Nervengift gesprochen. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, jedes Medikament – falsch dosiert und falsch angewandt – wird zum Gift. Botulinumtoxin ist ein durch Bakterien gebildetes Eiweiß. Dieser Keim kommt bei uns Menschen sogar im Darm vor. Gegen Mimikfalten wie Krähenfüße oder Zornesfalten hat sich dieses natürlich vorkommende Bakterien­ eiweiß bewährt. Nach Injektion dieses Medikaments dauert es circa sechs bis zehn Tage bis die muskelentspannende Wirkung ein­tritt. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft und die behandelten Patienten können direkt wieder „unter die Leute“. Der Faltenschutz hält vier bis sechs Monate vor, dann muss nachbehandelt werden. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Muskeln nach und nach das Kontrahieren „verlernen“, so dass nach einiger Zeit nicht mehr oder zumindest weniger nachgespritzt werden muss. Andere Nervenfunktionen wie das Fühlen oder Tasten durch die Haut werden nicht beeinflusst. Ein positiver Nebeneffekt: Oft wird durch das Toxin auch der quälende Migräne-Kopfschmerz vermindert. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass die Botulinumtoxin Behandlung häufig die erste Behandlungsoption ist. Man kann fast sagen, dass diese Behandlung eine gewisse Prophylaxe gegen frühzeitige Faltenbildung darstellt. Bei korrekter Durchführung ist es auch die risikoärmste Behandlung. Allerdings können nur durch übermäßige Mimik entstandene Falten so behandelt werden. Die Botulinumtoxin Behandlung ist also nur ein Mosaikstein in dem Behandlungskonzept der Faltenverminderung. Schade, wie kann man denn die anderen Falten behandeln? Mit den sogenannten Fillern – also Füll­ materialien – kann mit Substanzen mittels einer Injektion quasi eine Unterfütterung durchgeführt werden. Es ist wichtig, dass diese Materialien vollständig vom Körper abgebaut werden können. Hier eignen sich am besten Hyaluronsäure bei oberflächlichen Falten, Polymilchsäure oder Eigenfett bei tieferen Falten. Dadurch verlieren die Falten an Tiefe und das Gesicht wirkt

Dr. Matthias Gensior, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Korschenbroich, www.gensior.de

dadurch insgesamt weicher und jugendlicher. Besonders die Nasolabialfalte ist oft schon in jüngeren Jahren stark ausgeprägt. Nach der Injektion kann es im unterspritzten Bereich zu Schwellungen kommen, die aber schnell abklingen. Bereits am folgenden Tag ist man wieder voll gesellschafts­ tauglich. Die Wirkdauer der einzelnen Sub­stanzen ist individuell un­ter­­schiedlich. Es gibt un­gefähre Richtzeiten. Hyaluronsäure wirkt etwa sechs Monate, Polymilchsäure bis zu 18 Monate. Bei Eigenfettinjektionen fin­det sich häufig eine sehr lange Wirk­dauer bis zu zwei Jahren. Es können auch ganze Haut­areale behandelt werden – vorzugsweise die Wangenpartie – um sie auf­zubauen. Da das Gesicht mit der Zeit oft schmal und eingefallen aussieht, wirkt es nach einer Wangenaufpolsterung wieder jugendlicher und frischer. Ich persönlich favorisiere die Eigenfett Behandlung, unerwünschte Wirkungen, insbesondere allergische Reaktionen gibt es bei dieser Behandlung nicht. Allerdings ist die Ei­­ gen­fett-Augmentation nicht der erste Bau­ stein im Mosaik der Faltenbehandlungen. Zunächst sollte durch ein gutes Hya­ luronsäure-Präparat der Effekt quasi ausprobiert werden bevor ich eine Behandlung durchführe, die über einen sehr langen Zeitraum wirksam ist. Gibt es denn nichts, was länger hält? Nicht wirklich, zumindest nichts, was medizinisch unbedenklich ist. Der Alterungs-

Bild: Dr. Gensior

verhindern. Werden im Rahmen dieser Untersuchung Veränderungen entdeckt, die schon bösartig sind, können auch diese in einem frühen Stadium unproblematisch entfernt werden. Größere Verän­ derungen, die chirurgisch aufwändigere Maßnahmen erfordern, sollten jedoch durch einen plastischen Chirurgen operativ angegangen werden. Je älter wir werden, desto sinnvoller ist diese Maßnahme. Wir müssen uns darüber im Klaren sein: Trotz guter Pflege, trotz maßvoller Sonnen­exposition, altert die Haut. Auch wenn die Haut ein Organ ist, welches gut und schnell regeneriert, darf nicht ver­ gessen werden, das einmal eingetretene Schäden im Erbgut der Hautzellen nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Das heißt: Die Haut vergisst nicht!

weitere Infos siehe Impressum Seite 4 Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

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gesundheit

prozess kann bislang nicht aufgehalten werden. Durch operative Maßnahmen können wir die Zeit allerdings ein bisschen zurückdrehen. Woran denken Sie dabei? Ein Verfahren – bei dem sogenannten skin-resurfacing – werden mit einem Laser die oberflächlich gelegenen Schichten der Haut abgetragen. Es gibt eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem bekannten chemischen Peeling sowie dem mechanischen Abschleifen. Mittels Laser können sehr genau und gezielt die oberen Hautschichten abgetragen werden. Als eine weitere Behandlungsoption wird seit einiger Zeit das „needling“ mit gutem Erfolg – speziell in der Mundregion – durchgeführt. Das muss man sich so vorstellen: Auf einer Rolle sind ganz viele feine Nadeln montiert. Damit wird die faltige Haut, aber auch Narben, bearbeitet bis Blutpünktchen entstehen. Die Haut selber bleibt dabei intakt. In der Tiefe des Gewebes werden jedoch bestimmte Stoffe freigesetzt, die zu einer Regeneration mit Straffung führen. Der Er-

folg ist erheblich dauerhafter als bei Fil­ lern. Selbst Schwangerschaftsstreifen werden so weniger auffällig! Das klassische Facelift gehört jedoch weiterhin zu den häufigeren ästhetischen Eingriffen. Sahen Patienten nach einer Operation früher nicht selten amimisch aus, haben die modernen Operationsverfahren dazu geführt, dass der Patient jugendlich, frisch und vor allem „unoperiert“ wirkt. Die Narben sind für den Laien weitgehend unsichtbar. Doch viel zu viele Menschen geraten im Dschungel der so genannten Schönheitschirurgen an einen Scharlatan dem die notwendige Qualifikation fehlt. Die Opfer falscher Schönheitsexperten sind oft lebenslang entstellt. Nur ein erfahrener Chirurg, der eine entsprechende Facharztausbildung absolviert hat ist in der Lage, die Risiken und das zu erwartende ästhetische Ergebnis für seine Patienten individuell einzuschätzen. Hat das Gesicht des Patienten bereits sein natürliche Form verloren – dies ist ein natürlicher Alterungsprozess – kann ein Facelift die abgesunkenen oder erschlafften

Partien wieder straffen. Dies ist eine komplexe Operation, die ein umfassendes „Know-how“ unbedingt erfordert. Nach dem Eingriff ist das Gesicht um etliche Jahre jünger und frischer. Gesichtszüge und Ausdruck bleiben dabei erhalten. Auch wenn man durch ein Facelift den Alterungsprozess nicht aufhalten kann, die Jahre, die einem ein solcher Eingriff schenkt, bleiben erhalten. Zu aller Letzt möchte ich noch einmal deutlich hervorheben, dass alle ästhetischen Eingriffe – und dazu gehören auch Faltenbehandlungen – ein umfassendes Wissen um die Gesichtsanatomie und Physiognomie erfordern. Deshalb gehören sie ausschließlich in die Hände von erfahrenen und gut ausgebildeten ästhetischchirurgisch tätigen Ärzten. Eine Zu­sam­ menarbeit von Kosmetikerinnen, Kos­­­me­ tik­instituten und entsprechend ausgebildeten Ärzten kann das Ergebnis für den Patienten noch optimieren. Herr Dr. Gensior, wir bedanken uns bei Ihnen für dieses informative Gespräch.

Lukaskrankenhaus als Regionales Traumazentrum rezertifiziert

Dr. Klaus Reinartz, Leitender Arzt der Zentralen Notaufnahme, Prof. Dr. Michael Schädel-Höpfner, Chefarzt der Unfallchirurgie, Helmut Schmitz, Pflegerischer Leiter der ZNA, und Oberarzt Dr. Hanno Alef im Schockraum der Notaufnahme.

Bild: Lukaskrankenhaus

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in Autounfall, der Fahrer ist schwer verletzt eingeklemmt, muss von der Feuerwehr befreit werden. Der Notarzt vor Ort nimmt während der Erstversorgung Kontakt zum diensthabenden Unfallchirurgen im Lukaskrankenhaus auf, dazu gibt es eine spezielle Nummer über das sogenannte Trauma-Handy. Die beiden Ärzte tauschen sich aus, der Unfallchirurg am Lukas kann nun den Schockraum in der Zentralen Notauf­ nahme

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gezielt vorbereiten. Als der Verletzte und der Notarzt kurz darauf ein­ treffen, erwarten den Patienten das Trau­ma­­team und genau die Spezialisten, die er jetzt braucht. Er wird schnell und kompetent versorgt. Szenarien wie diese sind in allen Abläufen immer wieder erprobt, auf Schwachstellen überprüft und dokumentiert. Das Lukaskrankenhaus ist als einzige Klinik im Rhein-Kreis Neuss ein Regionales Trauma­ zentrum, spezialisiert auf die Versorgung von Schwer- und Schwerst­ verletzten. Soeben hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) das Haus als derartiges Zentrum bestätigt und rezertifiziert. Somit genügt die in der Unfallchirurgie und der Zentralen Not­aufnahme geleistete Arbeit weiterhin den strengen Anforderungen, die bezüglich der Anerkennung an ein solches spezialisiertes Zentrum für Schwer- und Schwerst­verletzte gestellt werden. Dazu zählt neben der schnellen Kommunikation zwischen Notarzt und Kranken-

haus – natürlich rund um die Uhr – die gezielte Vorbereitung auf die Aufnahme: Unfallchirurgen, Bauch- und Thorax­ chirurgen, Anästhesisten und Radiologen sowie speziell geschulte Pflegekräfte stehen bei der Aufnahme des Verletzten bereit. Bei Bedarf können Fachärzte der HNO, Gynäkologie, Urologie oder Kinderärzte schnell aus dem Haus dazu gerufen werden. Seit 2009 ist das Lukaskrankenhaus als Regionales Traumazentrum zertifiziert. Ständig werden die Standards weiterentwickelt. So werden jetzt alle ärztlichen Mitarbeiter in einer kompakten Schulung nochmals für die Notfallversorgung von Schwerstverletzten fortgebildet. Prof. Dr. Michael Schädel-Höpfner, Chef­ arzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, Dr. Klaus Reinartz als Leiter der Zentralen Not­auf­nahme und der pflegerische Leiter Helmut Schmitz freuen sich über die wien derholte Zertifizierung.


gesundheit

us St. Augustinus-Kliniken wird St.

Augustinus Gruppe

Frischer Anstrich für die St. Augustinus-Kliniken gGmbH: Ab sofort erhält der große Gesundheits- und Sozialverbund ein brandneues, signalstarkes Corporate Design und formiert sich fortan unter der Dachmarke „St. Augustinus Gruppe“.

„Wir sind in der Region inzwischen die Top-Adresse im Gesundheits- und Sozialwesen: Als großer Anbieter von medizinischen und sozialen Dienstleistungen aber auch als starker, verlässlicher Arbeitgeber“, erklärt Paul Neuhäuser, Vorsitzender der Gesamtgeschäftsführung, „daher gehen wir nicht nur mit unserem weiterentwickelten Logo sondern auch mit einer neuen Karriere-Website an den Start – nahbar und dialogorientiert, so wie wir sind! Unser neues Design stärkt das Pro­ fil der St. Augustinus Gruppe und macht uns in aller Vielfalt wiederer­ kennbar und unverwechselbar.“

Bild: Top Magazin

D

ie gemeinnützige St. Augustinus Gruppe kennt im Rhein-Kreis jeder, der Hilfe in den Grenzbereichen des menschlichen Lebens sucht. Und dennoch weiß kaum jemand, dass die Gruppe auch die große Anbieterin von Sozial- und Gesundheitsdienst­ leistungen am Niederrhein ist. Zum Unternehmensverbund gehören nämlich längst nicht nur zwei große Kranken­ häuser, eine Reha-Klinik und die renommierten Fachkliniken für Psychiatrie, die sich bundesweit bei Patient wie Fachpersonal einen exzellenten Ruf erarbeitet haben. Sondern weiterhin zahlreiche Ei­nrichtungen der Senioren- und Behin­ dertenhilfe, eine Akademie für Physiotherapie und eine weitere für Gesundheitsund Krankenpflege. Sie alle leitet der gleiche Anspruch: Vernetzt, menschlich und fortschrittlich handeln mit christlichen Werten und sozial-karitativer Prägung – so wie seit jeher von den Neusser Augustinerinnen und den Alexianer Brüdern vorgelebt.

Das veränderte Erscheinungsbild unterstreicht die strategische Stoßrichtung des gemeinnützigen Unternehmens, zu dem inzwischen 14 Tochtergesellschaften an 80 Standorten mit etwa 5.200 Mitarbeitenden zählen. „Die gemeinsame, einzigartige „Persönlichkeit“, die Kultur der St. Augustinus Gruppe und ihre Werte werden nicht nur durch die Haltung der vielen Mitarbeitenden in allen Einrichtungen, sondern auch durch das Corporate Design transportiert: In einem zeitgemäßen, eigenständigen, glaubwürdigen und überzeugenden Auftritt, der die Unternehmensidentität wieder spiegelt“, sagt Christina Jacke, Leiterin Corporate Marketing, Kommunikation und CSR.

Zentrales Element des Markenauftritts bleibt weiterhin das „A“. Dieses wurde behutsam zu einer besonderen Wortmarke weiterentwickelt. Das Herz, das die Zu­ gewandtheit repräsentiert, mit der den Menschen begegnet wird, die sich der Gruppe anvertrauen, tritt für alle sichtbar, nach außen. Logo und Schrift sind prägnant und ansprechend. Sie strahlen die Offenheit und Stärke einer großen gemeinnützigen Grup­pe aus, in der Menschen aus 58 Nationen in 158 verschie­ denen Berufsbildern mit­ einander arbeiten – für Patienten, Klienten, Bewohner und deren Angehörige. Ein wichtiger Aufschlag im Hinblick auf die Unter­­neh­ n mensidentität.

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Krampfadern

Lipödem Besenreiser Gesunde Beine – Varikosis Laser

schöne Beine HILFE BEI VENENERKRANKUNGEN

Zentrum für Haut und Venen Dermatologie und Venenheilkunde wird bereits seit den sechziger Jahren auf der Drususallee angeboten. Mittlerweile ist ein modernes Behandlungszentrum mit einem hochspezialisierten, interdisziplinären Ärzteteam entstanden.

Eine Krampfadererkrankung breitet sich häufig von oben nach unten aus, da durch den chronischen Druck von oben auch die unteren Venenabschnitte überlasten und erkranken. Eine frühe Behandlung kann die unteren Venenabschnitte gesund erhalten und ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern.

Durch kontinuierliche Fortbildung, Einsatz modernster Lasertechniken und Etablierung eines Qualitätsmanagement-Systems nach DIN EN ISO 9001:2015 wird eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt.

Eine chronische Belastung durch stehende Berufe, falsche Ernährungsgewohnheiten, hormonelle Einflüsse und eine angeborene Bindegewe b s s c hwä c h e sind die Hauptursachen für die Krampfaderentstehung.

Ursachen von Krampfadern Das Venensystem des Beins verfügt neben oberflächlichen und tiefen Venen auch über etwa 400 Verbindungen zwischen diesen beiden Systemen. Die Venen sind für den Rücktransport des Blutes verantwortlich. Das meiste Blut wird über das tiefe Venensystem abtransportiert. Das tiefe Venensystem liegt innerhalb der Muskulatur, wird dadurch gestützt und leiert deshalb nicht aus. Das oberflächliche Venensystem liegt direkt unter der Haut und kann sich daher ausweiten. Die dabei entstehenden Krampfadern führen zu einer Klappenschwäche. Als Folge wird das alte verbrauchte Blut nicht mehr abtransportiert, das neue kann nicht nachfließen. Dies führt zur Unterversorgung der Haut mit Nährstoffen und einer schlechten Abwehrlage. Infektionen wie Nagelpilz, Wundrose und ein offenes Bein durch Mangelernährung des Gewebes sind die Folge. Außerdem fehlt dem Körper das Blut als Sauerstofftransporteur und Nährstoffbote.

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Winter 2017 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS Herbst 2018

Diagnostik Die Untersuchung des Venensystems erfolgt mittels modernster Ultraschalltechnik. Mittels Doppler- und farbcodierter Duplexsonographie kann die Flussrichtung des Blutes ermittelt werden. Dabei werden krankhafte Venenabschnitte sichtbar gemacht. Die Untersuchung dauert wenige Minuten und ist schmerzlos.


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r Dres. von Zons, Pannhausen, Kästner + Sakalidou Drususallee 1 · 41460 Neuss www.von-zons.de Email praxis@von-zons.de Fon 0 21 31/7 18 71 00 Fax 0 21 31/7 18 71 099 Öffnungszeiten: Mo-Do von 8-18 Uhr und Freitag von 8-14 Uhr

Durch Zusatzuntersuchungen wie LRR (Lichtreflexrheographie) kann eine Behandlung simuliert und bereits im Vorfeld der Behandlung der Behandungserfolg abgeschätzt werden.

örtlicher Betäubung an. Direkt danach kann der Patient wieder seinen normalen Tätigkeiten nachgehen. Eine Krankmeldung ist nicht erforderlich. Behandlungsspektrum unserer Praxis • Behandlung aller Krampfadererkrankungen von großen Stammvenen bis kleinen Besenreisern • Behandlung mittels gewebeschonender Lasertechnik in örtlicher Betäubung • Ästhetische Krampfaderbehandlung

VORTRAG ZUM THEMA „VENEN“ Dr. Abu Nasir und Dr. von Zons 10. Oktober 2018 · 19:00 Uhr Volkshochschule Neuss Therapieangebot Das Therapieangebot auf der Drususallee bietet alle Verfahren von der klassischen Operation bis zur modernen Lasertechnik. Basis ist die ausführliche Beratung und die Erarbeitung eines individuellen Behandlungskonzepts. Wir legen großen Wert auf gewebeschonende Verfahren mit einem ästhetischen Ergebnis und versuchen Operationen wenn möglich zu vermeiden. In der Regel bieten wir eine 15-minütige ambulante Lasertherapie in

• Laserbehandlung von Besenreisern • alle Verfahren können ambulant durchgeführt werden • auf Wunsch in Dämmerschlaf oder Vollnarkose

• minimalinvasives Ministripping in Häkeltechnik • Sklerosierung mit Mikroschaum • Kompresssionsbehandlung mittels Strümpfen • Intermittierende maschinelle Kompressionsbehandlung

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Kaiser-Karl-Klinik

Mehr als zwei Jahrzehnte im Namen der Reha Seit 22 Jahren bietet die Kaiser-Karl-Klinik in Bonn mit einem modernen Konzept einen Ort für eine ganzheitliche Rehabilitation speziell für Patienten im dritten Lebensabschnitt – aber nicht nur …

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ndlich wieder einen Golfschläger schwingen, lautet das ambitionierte Therapieziel eines 82-jährigen Patienten. Seine 65-jährige Flur-Nachbarin hat vor Kurzem eine künstliche Hüfte bekommen. Nun muss sie geduldig trainieren, Treppen zu meistern oder ins Auto zu steigen. Beide haben sich für eine Reha in der Kaiser-Karl-Klinik entschieden – einer Einrichtung, die sich auf die rehabilitative und konservative Behandlung von Erkrankungen in den Bereichen Orthopädie, Innere Medizin und Geriatrie spezialisiert hat. „Ziel unserer Arbeit ist, dass der Patient nach seinem Aufenthalt bei uns, wieder aktiv am Leben teilnehmen kann“, sagt Geschäftsführerin Bärbel Langwasser-Greb, „sei es nach einer ernsten Erkrankung, einer Operation oder einem Unfall.“ Dafür setzt das Klinik-Team auf eine ganzheitliche Behandlungsweise, die Rehabilitation nicht nur körperlich definiert, sondern auch seelische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt. So können Patienten vielfältige Beratungsangebote in Anspruch nehmen, sich in Gesundheitsvorträgen informieren und regelmäßige Abendveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Diavorträge besuchen.

Individualität auf hohem Niveau „Uns ist es wichtig, sich um jeden Patienten individuell zu kümmern“, sagt Dr. med. oec. med. Michael Mittler, Chefarzt der Orthopädie, „wir holen jeden Einzelnen dort ab, wo er gerade steht.“ Abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse erhält jeder Patient einen Therapieplan. Dieser setzt sich zusammen aus den Komponenten Medizin, Diagnostik und Therapie (z. B. Bewegung, Entspannung, Krankengymnastik, Massagen). Auch Alltagssituationen werden geübt und teils neu erlernt. Die Therapien werden kontinuierlich an den Fortschritt der Patienten angepasst. Mit der Kompetenz und persönlichen Zuwendung der Fach- und Pflegekräfte tragen alle Beteiligten gemeinsam dazu bei, die Rehabilitation zu einem Erfolg zu führen. Auf Wunsch können weitere diagnostische und therapeutische Leistungen (z. B. Knochendichtemessung, Osteopathie) hinzu gebucht werden. Fast wie im Hotel Im Herzen Bonns ist die Kaiser-Karl-Klinik verkehrsgünstig gelegen und schnell zu erreichen. Ein Besuch der nahe gelegenen Alt- und Innenstadt, der Museumsmeile oder ein Ausflug ins Siebengebirge bieten für Patienten, Begleitpersonen und

ihre Besucher einen abwechslungsreichen Aufenthalt. In einer Klinik ‚auf der grünen Wiese‘ wäre das nicht so einfach möglich. Ein wesentlicher Faktor für die Genesung ist auch das außergewöhnliche Ambiente des Hauses. Sein hotelartiger Charakter in einer preisgekrönten Architektur vermittelt eine Atmosphäre von wohltuender Wirkung. Dazu tragen auch das große Engagement und die Kreativität des Küchenund Serviceteams im Patientenrestaurant sowie im À-la-carte-Restaurant KAROLINGER bei. Bei schönem Wetter lädt die von alten Bäumen umsäumte Außenterrasse des Restaurants zum entspannten n Verweilen ein.

Kaiser-Karl-Klinik Graurheindorfer Straße 137 53117 Bonn Telefon 0228 6833-0 E-Mail info@kaiser-karl-klinik.de Web www.kaiser-karl-klinik.de

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Bild: GKF

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Ästhetische Medizin am Reuschenberger Markt

Natürlichkeit steht an erster Stelle Informationen zum Neusser Ästhetik Symposium

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ei der Ästhetischen Medizin ist das Vertrauens­ verhältnis zwischen Patientin und dem behandelnden Arzt besonders wichtig. Zu sehr hat man die maskenhaften Gesichter vieler Stars vor Augen. Deshalb steht für Dr. med. Isabell Berghoff in ihrer Praxis für Ästhetische Medizin am Reuschen­berger Markt die Natürlichkeit immer an erster Stelle. „Ich habe schon immer ein großes ästhetisches Empfinden gehabt und möchte die Menschen verschönern. Es gibt bei mir keine maskenhaften Züge, mir geht es um Optimierung. Im Prinzip ist es ein Weichzeichnen. Har­monie steht im Vordergrund – weniger ist mehr“, sagt Dr. Isabell Berghoff überzeugt.

3. November 2018, 12-16 Uhr

Neusser Ästhetik Symposium

Live-Behandlungen und umfangreiche Informationen zu allen Methoden in meiner Praxis

Botulinum Botulinum ist ein Medikament, das zur Entspannung der Mus­ kulatur eingesetzt, und in vielen medizinischen Bereichen ver­ wendet, wird. Die Wirkung ist vollkommen reversibel, das heißt es baut sich nach einigen Monaten ab. Im ästhetisch-medizinischen Bereich wird die Faltenbildung durch gezielte Entspannung bestimmter Bereiche der Gesichtsmuskulatur verhindert oder es werden vorhandene Falten geglättet. Ein­satzgebiete sind beispielsweise Zornesfalte, Stirnfalten, Krähenfüße, Raucherfältchen und Zähneknirschen. Auch über­mäßige Achselschweißbildung kann sehr gut mit Botulinum behandelt werden. Diese Therapie ist medizinisch anerkannt, und die Kosten werden von einigen Kassen übernommen. Der Effekt von Botulinum beginnt erst nach einigen Tagen, ungefähr 14 Tage nach der Behandlung ist die volle Wirkung entfaltet. Diese hält im Schnitt drei bis vier Monate an.

schafft weiche, natürliche Übergänge zwischen behandelten und nicht behandelten Arealen. Einsatzgebiete sind z. B. der Aufbau der Wangenpartie, das Auffüllen der Nasolabialfalte, der Kinnaufbau, die Konturierung der Kieferknochen und als Spezialgebiet von Frau Dr. Berghoff die Modellierung und der Aufbau der Lippen. PRP-Behandlung oder Vampirlift Die PRP-Behandlung (PRP=Plättchenreiches-Blutplasma) ist eine natürliche, körpereigene Methode zur Hautverjüngung. Es enthält eine besonders hohe Menge an Blutplättchen, Wachstumsfaktoren und Proteinen. Das Plasma kann eine Verjüngung und Zell-Regeneration anregen. Diese sogenannte autologe Zellregeneration kann Haarausfall stoppen, Haarwachstum anregen, oder zur Verschönerung und Regeneration der Haut, als Lifting-­ Methode, eingesetzt werden. Frau Dr. Berghoff setzt PRP erfolgreich im Dekolleté, den Händen, den Ellenbogen, im Gesicht zur Behandlung der Tränenrinne oder auch der Nasolabialfalte ein. Radiofrequenztherapie Mit zunehmendem Alter verringert sich die Kollagenproduktion in der Haut. Die Kollagenstruktur ist jedoch entscheidend für ein straffes, elastisches und faltenfreies Hautbild. Das Verfahren der Radiofrequenztherapie wirkt dem Prozess der Hautalterung effektiv entgegen. Haut und Unterhaut werden auf 42 bis 44 Grad erwärmt und die Kollagen­synthese nachweislich angeregt. Bei diesem Verfahren, das sich für alle Körperareale eignet, hat sich Dr. Berghoff für das BTL Exilis Elite System entschieden. Dieses Gerät vereint physikalische Elemente, Ultraschall und Radiofrequenz, mit gleichzeitig integrierter Kühlung. Dadurch kann Fett reduziert und die Haut zeitgleich gestrafft werden. „Ich habe mich von der Effektivität des Gerätes in NRWs renommiertestem Laserzentrum (Universitätsklinik Bochum unter der Leitung von Dr. Klaus Hoffmann) überzeugt. Alle ästhetischen Methoden, die wir in unserer Praxis anbieten, teste ich zunächst an Probanden und mir selbst. Erst wenn ich zu 100% überzeugt bin, behandle ich damit meine Patienten. Ich biete nichts an, was nicht funktioniert“, so die verantwortungsbewusste Ärztin.

Hyaluronsäure Für die Ästhetische Medizin stehen einige Hyaluronsäure-Produkte zur Verfügung. In den oberen Hautschichten kommen eher flüssige Produkte zum Einsatz. Je näher am Knochen gearbeitet wird, desto dichter und fester sollte die Substanz sein. Bei wiederholtem Auffüllen derselben Region mit Hyaluronsäure wird eine Sättigung erreicht und die Wirkungsdauer nimmt bei jeder BeÄSTHETISCHE MEDIZIN handlung zu. Hyaluronsäure lässt sich gleichmäßig verteilen und AM REUSCHENBERGER MARKT

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Am Reuschenberger Markt 2, 41466 Neuss | Tel. 02131/20 155 20 www.aesthetische-medizin-neuss.de


familie

Drillinge im Lukaskrankenhaus geboren:

Helene,Marlena, Die Drillinge

Lydia

kamen schon in der 25. Woche zur Welt

Sie heißen Helene, Marlena und Lydia. Dass sie Besucher, Schwestern, Ärzte und natürlich die Eltern entzückten, dass sie offensichtlich zufrieden und bei gutem Gewicht in ihren Bettchen liegen, konnte man bei der Geburt der Mädchen nur hoffen.

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m März kamen im Lukaskrankenhaus die Drillinge des Ehepaars Nadine und Rafael Galenziok mit einem Not-Kaiserschnitt auf die Welt, in der 25. Woche plus null Tage der Schwangerschaft und damit mehr als drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin. Ein ganzes Team von Spezialisten kümmerte sich im Lukaskrankenhaus um das Trio: Hebammen und Geburtshelfer, Kinderärzte und Kinderkrankenschwestern standen rund um die Uhr bereit, den drei Mädchen beizustehen, sie auf ihrem langen Weg zu begleiten und zu unterstützen. 740, 840 und 770 Gramm wogen sie bei ihrer Geburt. Vor allem die ersten Wochen sind die kritische Zeit, sagt Rüdiger Wentzell, Leitender Arzt der Kinderklinik und erfahrener Neonatologe. Seit mehr als 30 Jahren ver­ sorgt er auch extrem Frühgeborene und weiß: „Jede Behandlung birgt auch ein Risiko, es ist immer ein Balanceakt – zum Wohl des Kindes. Die ärztliche Kunst besteht eben manchmal auch in Zurückhaltung.“ Vor allem um den Schutz des Gehirns und der Lunge kümmern sich die Ärzte in dieser ersten Zeit. „Wir müssen eine Hirnblutung verhindern und dafür sorgen, dass die Lunge funktioniert, ohne sie zu schädigen.“ Je mehr Zeit vergeht, desto wichtiger wird die liebevolle pflegerische Betreuung rund um die Uhr. Im Dämmerlicht, in leiser Atmosphäre haben die drei Mädchen ihre ersten Wochen verbracht – in einer Umgebung, die dem Uterus so nahe kommt wie möglich, wie der Neonatologe sagt.

Jetzt ist deutlich: Helene, Marlena und Lydia haben aufgeholt, sich gut entwickelt, sie werden voraussichtlich ohne Schäden großwerden. Immer hatten sie ihre Mutter Nadine Galenziok an ihrer Seite, und täglich auch ihren Vater, der gleich nach der Arbeit ins Krankenhaus kam. Zuerst auf der Intensivstation K11, wo die drei Mädchen in ihren Inkubatoren ein ganzes Zimmer („die Familiensuite“) belegten, dann auf der K12, der Früh- und Neugeborenenstation. „Die Stationen waren unser Zuhause“, sagt die stolze Mutter: „Nicht nur unseren Kindern, auch uns selbst wurde hier von Ärzten, Schwestern und der Elternschule unglaublich geholfen.“ Immer sei es um das selbstständige Atmen gegangen. „Wir haben fest daran geglaubt: Es wird alles gut. Und dann: Es bleibt alles gut.“

Am besten kann natürlich Mama Nadine ihre drei Mädchen unterschei­den. Mittlerweile hat sich die junge Familie gut zu­hause in Korschenbroich eingelebt. Die Babys wiegen zwischen 3.700 und 4.600 Gramm und entwickeln sich prächtig. Schwiegereltern, Freunde, Nachbarn, alle haben in den ersten Wochen mit geholfen. Und doch bleibt die schlichte Erkenntnis: „Ich habe einfach immer eine Hand zuwenig.“ Im Lukaskrankenhaus bilden die Kinderklinik und die Geburtshilfe der Frauen­ klinik ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe. Hier behandeln und be­treu­en speziell ausgebildete Ärzte und Schwestern kranke Früh- und Neuge­­ borene. n

Bild: Lukaskrankenhaus

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familie

DESIGN.

ZUM AUSWANDERN VERFÜRTH

Bamberg.

Schwaben – Liebe. Selbstständigkeit.

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as aus dieser Kombination entsteht? Ein Kind, das auf den Namen Greta hört. Und nun dank ihres Papas ihren eigenen Sicherheitssitz fürs Auto hat. Doch fangen wir vorne an. Auf dem Fahrersitz. Dort sitzt Michael Verfürth, der 1984 im schönen Holzheim seine Reise be­gann. Als Sohn des ehemaligen Neusser Schützenkönigpaars wuchs Michael in einem traditionsbewussten Haus­ halt auf. Mit zwei Brüdern und der Liebe zur Brauchtumspflege, die Michael unter anderem durch seine Mitgliedschaft im Tambourcorps Concordia Holzheim bis heute auslebt. Im Vergleich zu früher spielt sein musikalisches Talent allerdings heute eine kleinere Rolle. Denn der ganze Stolz des 34-Jährigen sind seine kleine und seine große Familie. Die kleine, der engste Kreis: Frau Maren, mit der er seit 2014 den mittelstän­ dischen Familienbetrieb belkon – Belederungen und Konzepte in Nufringen bei Stuttgart leitet. Nach seinem Abschluss als Diplom Kaufmann in Bamberg und Auslandsaufenthalt im Land des Dolce Vita – Italien – hat er seinen Schwerpunkt auf das Management der Ledermanu­ faktur gelegt. Maren bringt das nötige Design Know-how mit. Gemeinsam entwickeln sie hochwertige Lederprodukte für den Automobilsektor sowie Polstermöbel

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ROM.

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und kleinere Ambiente-Stücke. Außerdem immer mit dabei ist Tochter Greta, die im Oktober drei Jahre alt wird. Das jüngste Familienmitglied ist gerade mal ein paar Wochen alt, heißt Polly und ist ein Goldendoodle. Die beiden Wirbelwinde toben im Hintergrund, während wir über seine Firma spre­chen. Man merkt schnell: Hier arbeitet eine große Familie zusammen an einer gemeinsamen Vision. „Qualität und Prä­ zision sind wichtig, um sich vom Wett­ bewerb abzuheben“, sagt Michael. „Hier in Nufringen haben wir zudem den großen Vorteil, ganz nah an unseren Kunden zu sein und so Abstimmungen, Muster und Kleinserien vor Ort gemeinsam zu be­ gutachten. Ohne ‚Kaschier- und Knautsch­ zone‘ erfordert das eben: ein hohes Maß an Detailliebe.“ „Mit meinem Team und meiner Familie habe ich zum Glück ein zweites Rückgrat gewonnen, dass mir ermöglicht, diesem An­spruch unserer Kunden an unsere Arbeit gerecht zu werden. Sie sind mir im Alltag eine unschätzbar große Unterstützung bei allem, was ich mal wieder Neues aushecke.“ „Jecke Idee, dat machen wir“, dachte Michael auch als seine damalige Kundin und nun Mitstreiterin Christine mit der Bitte auf ihn zutrat, den Kindersitz ihres Sohnes Gregor neuzugestalten. Der sei

laut Eigenaussage des Kindes: Unfassbar hässlich. Das ist heute nicht mehr der Fall. Die hochwertigen Sitzerhöhungen in sieben verschiedenen Versionen lassen sich in mehr als 1.000 verschiedenen Varianten zu jedem Fahrzeuginterieur passend gestalten. Selbst Gregor ist jetzt zufrieden und fährt mittlerweile so komfortabel wie seine Eltern im Auto.

Heute – nach Zertifizierung des KraftfahrtBundesamtes, Crash-Tests und Videoanalysen – gibt es die Sitzerhöhung Greg & Greta auch für alle anderen Kinder. Das Qualitätssiegel wurde erteilt. Michael weiß: Wenn Greta groß genug ist, um auf der Sitzerhöhung mitzufahren, wird sie nicht nur dank seiner vorausschauenden Fahrweise sicher sein. Das gute Gefühl, das dieses Wissen hinterlässt, ist unbezahlbar. Was aus Liebe entsteht, wird eben meistens: besonders gut.


Bilder: M. Brueggenolte

familie

Für die Selbstständigkeit zog Michael Verfürth in die Ferne, doch seiner Heimat Neuss hält er weiterhin die Treue.

Dass Michaels Leben sich rund ums Auto drehen, zeigt sich nicht nur an seiner Arbeit. Maren und er lernten sich kennen als Michael nach München fuhr. Sie hatte sich als Mitfahrgelegenheit bei ihm eingebucht. Heute bringen sie gemeinsam

mache ich mich auf den Weg, um dort Freunde zu treffen und mit dem Tambourcorps auf den Straßen von Neuss Musik zu machen. Das ist für mich Heimatgefühl“, erklärt er. Und auch wenn er nach eigener Aussage durch seine Emigration

„Qualität und Präzision sind wichtig, um sich vom Wettbewerb abzuheben..." hochwertiges Design und stilvolle Momente in den Innenraum vieler Fahrzeuge und Wohnzimmer. Nach Neuss kommt Michael trotz eines straffen Termin­ kalenders immer noch in relativer Regelmäßigkeit. „Es ist schön zu wissen, dass es Dinge gibt, die sich nie ändern, damit man daran festhalten kann, auch wenn ich nicht mehr jeden Tag in Neuss bin. Die Schützenfeste im Rhein-Kreis sind allerdings fester Bestandteil. Jedes Mal wenn Familie und Beruf es zulassen,

ins Franken- und später Schwabenländle schon lange im Ausland lebt – aus Neuss gäbe es nach wie vor Importwürdiges, dass er ganz sicher niemals missen wolle. Seine Freunde und Familie. Es dreht sich in seinem Leben eben alles: um die Liebe zu denen, die ihn dazu Verfürth haben, sein Leben so zu gestalten, wie es heute ist. Welt­offen. Kreativ. SB n Und vor allem: glücklich.


kunst

Der unsterbliche Brückenfisch

Ein Kunstwerk, das immer weiterlebt.

Bilder: Martin Heinrich Hensel

von Sebastian Ley

Martin Hensel schuf den Brückenfisch in vielen Variationen. Alle verschwanden nach kurzer Zeit.

E

s ist der perfekte Ort für ein Kunstwerk. An der Corneliusbrücke kreuzt ein alter Pilgerweg die Verbindung zwischen Meertal und dem Dichterviertel. Hier in der Nähe des napoleonischen Epanchoirs kommen viele Menschen vorbei: Kinder auf dem Weg zu ihrer Schule

oder zum Kindergarten, Erholungsuchende und Berufstätige, Radfahrer und Fußgänger. Im Mai 2017 war es soweit: Der Bildhauer Martin Hensel arbeitete ohne Auftrag – „einfach so“ – aus dem Reststück eines abgebrochenen Baumstammes den Brückenfisch heraus. Einen Hecht, der neben dem Brückengeländer nun die bewundernden Blicke der Vorbeigehenden auf sich zog. Leider blieb es nicht bei den Blicken: Der Brückenfisch verschwand und tauchte nicht mehr auf. Die Stunden, die in dem Werk steckten – gestohlen von jetzt auf gleich. Es folgte Versuch um Versuch, ein dauerhaftes Kunstwerk zu errichten. Immer wieder verschwanden die Fische oder wurden zerstört. Ganze fünf Nach-

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folger fand der erste Hecht. Dann war es Hensel zu viel. Er gab auf – zumindest das Erschaffen weiterer Objekte. Was blieb waren Begegnungen mit vielen Menschen, Apfelkuchen für Passanten, Glühwein­ trinken und Feuerschale im Herbst 2017, hinterlassene Gedichte und Geschichten – der Brückenfisch bewegte die Menschen. Am deutlichsten wurde das in diesem Sommer. Einige Mädchen aus der Nachbarschaft des Brückenfisches wollten es nicht auf sich beruhen lassen, dass der Fisch verschwunden blieb. Sie hängten einige Papierfische an den Bäumen rund um die Brücke auf – und andere Kinder taten es ihnen nach. So lebt das Projekt „Brückenfisch“ weiter, sehr zur Freude des Künstlers, aber vor allem auch der Passanten und Bewohner des Quartiers.


familie

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Jahre sind inzwischen ver­ gangen und der Kinderbauernhof ist heute so aktuell wie damals. „Der Kinderbauernhof ist eine beispielhafte umweltpädagogische 092_18092 Logo mit Schriftzug KBH (grün) 40 Jahre_RZ.indd 1 Einrichtung, die mitten in der Stadt liegt“, so Umweltdezernent Dr. Matthias Welpmann. Viele der Besucher, die heute mit ihren Kindern das Gelände durchstreifen, sind früher selbst als Kind mit den Eltern an diesen Ort gekommen, um Bauernhoftiere hautnah zu erleben. Vier Jahrzehnte haben einen Marken­ begriff für die Region geprägt, dem jährlich bis zu 100.000 Besucher folgen. Ein Ergebnis, auf das die Betreiber zurecht stolz sind. Die Vielzahl von Möglich­keiten, die sich den Besuchern vor Ort bieten, ist ein Alleinstellungs­ merkmal besonderer Güte. Mit dem Hof wird Kindern aus der Stadt der Kontakt zur Landwirtschaft ermöglicht, ganz im Sinne seiner Gründer. 365 Tage im Jahr geöffnet, sind im weitläufigen Gelände zahlreiche Möglichkeiten der naturnahen Freizeitgestaltung zu finden. Jährlich werden rund 700 Ver­ anstaltungen angeboten. Bäuerliche Tier­ haltung und pädagogisch angeleitete Veranstaltungen ermöglichen den Besuchern, sich selbst ein Bild von der Herkunft vieler Lebensmittel zu machen. Im Außengelände laden der Bauerngarten, ein Bienenlehrstand, der Wirtschafts­ garten und ein großzügiger Kinderspielplatz ein, junge Menschen zu faszinieren und zu be­ eindrucken. „Das ist gelebte Nachhaltigkeit – das ganze Jahr über“, so Welpmann. Möglich ist die Unterhaltung einer solch vielfältigen Anlage durch die Mitwirkung verschiedenster Akteure. Neben der Stadt Neuss, die für den Grundbetrieb zuständig ist, gibt es seit 15 Jahren den Verein der Freunde und Förderer des Kinderbauernhofes Neuss-Selikum e.V., der sich tatkräftig und finanziell am Betrieb beteiligt.

Doppelgeburtstag:

40 Jahre Kinderbauernhof und 15 Jahre Förderverein

12.06.2018 8:38:52 Uhr

Als am 29. April 1978 die städtische Liegenschaft am Nixhütter Weg 141 in Selikum einer neuen Nutzungs­bestimmung übergeben wurde, um hier fortan den Kinderbauernhof der Stadt Neuss zu betreiben, wusste niemand, wie sich diese Einrichtung entwickeln und über die Jahre be­haupten würde.

Bild: Stadt Neuss

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(v.l.) Dr. Matthias Welpmann (Umweltdezernent), Sandra Breuer (Vorstand Förderverein), Frank Lammerz (Leiter Kinderbauernhof), Georg Heumüller (stellv. Amtsleiter Stadtgrün, Umwelt), und Ingrid Schäfer (Vorsitzende des Fördervereins)

Der Verein unterstützt beispielsweise bei Anliegen im Alltag, bei der baulichen Erneuerungen von Ställen, Tiergehegen und vom Kinderspielplatz, bietet Unter­ stützung für Benachteiligte im Kursange­ bot und begleitet Feiern und Feste durch zahlreiche Helfer. Auch viele ehren­ amt­ liche Kräf­te un­ter­­­stützen den Hof. Auch als integrativer Arbeitsplatz ist der Hof ein gutes Beispiel: Drei Menschen mit Handicap haben hier ihren Arbeitsplatz ge­funden. „Allen Kindern soll der Zu­gang ermöglicht werden. Der Nachhalleffekt ist groß: Kinder tragen das Erlebte mit nach Hause“,

sagt Fördervereinsvorsitzende Ingrid Schäfer. „Zunehmend möchten wir auch ältere Menschen an den Hof binden, gerne auch in Kombination mit den Kindern.“ Der Doppelgeburtstag von Kinder­ bauernhof und Förderverein wird am Sonntag, 7. Oktober 2018, von 10.30 bis 17.30 Uhr mit einem großen Fest gefeiert: Das Wasser­labor und Bienenhaus werden geöffnet sein, Falkner und Traktoren sind vor Ort und eine Rallye durchs Gelände n wird organisiert.

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familie

Top Kinder-Seite In der Herbstzeit gibt es viel zu entdecken – für die Kleinen und die Großen!

Top Magazin stellt euch Bräuche und Aktivitäten im Rhein-Kreis Neuss und der Umgebung vor!

Herbst ist Igel-Zeit

Jetzt entdeckt man mit etwas Glück einen der süßen kleinen Gesellen, vor allem in der Dämmerung und nachts. Kleine und schwächliche Igel unter 500 Gramm, die jetzt tagsüber unterwegs sind, sind wahrscheinlich hungrig. Dann kann Hilfe angesagt sein – aber bitte nicht ohne sich zu informieren (Google-Suche „BUND Igel helfen“ oder www.pro-igel.de). Schaut doch auch einmal nach, was ein Igelhaus ist – für den Winterschlaf brauchen die stachligen Tiere einen Unterschlupf!

Der Tannenbusch in Dormagen

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Bilder: privat oder am Bild genannt

m Tannenbusch in Dormagen ist es jetzt richtig herbstlich. Hier könnt ihr durch bunte Blätterhaufen laufen, auf dem tollen Spielplatz spielen und vor allem die vielen Tiere beobachten. Achtet besonders auf das Rotwild: Jetzt im Herbst ist die Brunft des Rothirsches, der mit seinem spektakulären Geweih auf Partnersuche geht. In der Brunft kämpfen die alten Hirsche um die Hirschkühe – der Stärkere versammelt dann ein ganzes Rudel an Alt- und Schmaltieren um sich.

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Auf dem Neusser Kinderbauernhof gibt es tolle Aktivitäten. Schaut doch mal auf der Internetseite vorbei: www.kinderbauernhof-neuss.de In der Nähe des Kinderbauernhofes findet ihr das Damwild­ gehege. Auch die Damhirsche haben ihre Brunft, also die Paarungszeit. Damwild stammt ursprünglich aus Asien und wurde teils schon von den Römern in Europa eingeführt.

Halloween – ein amerikanischer Brauch

Zwar stammt der Ursprung vom katholischen Feiertag „Allerheiligen“ am 1. November; Halloween ist in der Nacht davor. In den USA hat sich Halloween aber nach dem „Import“ aus Irland weiterentwickelt und ist heute ein weltliches Fest, bei dem sich Kinder mit gruseligen Kostümen verkleiden. Schaut euch doch einmal an, wie man einen Kürbis aushöhlt (für die Eltern: auf der rechten Seite gibt es ein passendes Gericht dazu!). Oder fragt eure Eltern, ob sie mit euch nach Monschau fahren: Dort wird nämlich am Wochenende vom 26. bis zum 28. Oktober in der ganzen Stadt Halloween als Familienfest gefeiert (Google-Suche „Monschau Happy Halloween“). Und noch ein Hinweis: Bild: Fotolia Für die evangelische Kirche ist der 31. Oktober ein wichtiger kirchlicher Feiertag – dann wird der Reformationstag gefeiert. Bild: Fotolia

Das St. Martinsfest

Am schönsten ist es, das Martinsfest in der eigenen Schule oder im eigenen Kindergarten zu feiern. Bestimmt interessiert es euch, wer der heilige Martin war und was wir beim Martinsfest feiern: Martin von Tours ist ein Heiliger der katholischen Kirche, der für sein frommes Leben bekannt ist. Er war ein römischer Offizier im 4. Jahrhundert, der erst Christ wurde und später Bischof der französischen Stadt Tours. Eine Legende besagt, dass Martin sich im Gänsestall versteckte, weil er nicht Bischof werden wollte, die Gänse ihn aber mit lautem Geschnatter verrieten. Deshalb spricht man auch von der Martinsgans, die im Herbst oft auf den Tisch kommt.

Bild: Fotolia

Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS


Liebe Top Magazin-Leserinnen und natürlich -Leser, ich bin Mutter von drei Kindern und lebe mit meiner Familie in Neuss. Ich lege viel Wert auf gesunde, leckere Ernährung. Da ich berufstätig bin, weiß ich aber auch, dass nicht immer Zeit bleibt ausgiebig zu kochen. Vor Jahren bin ich so auf den Thermomix gekommen und nutze ihn seitdem nahezu täglich. Seit 2014 arbeite ich als Gruppenleitung für Vorwerk-Thermomix und berate Sie mit meinem 18-köpfigen Team im Rhein-Kreis Neuss gern zu diesem Thema. Heute stelle ich Ihnen eins meiner Lieblingsrezepte vor. Es lässt sich kinderleicht im Thermomix zubereiten, aber natürlich können Sie das Rezept auch ohne Thermomix nachkochen. Wenn Sie Fragen zum Rezept und natürlich auch zum Thermomix haben, schreiben Sie mir gern unter t.raiswich@gmail.com oder rufen Sie mich an unter: 0176 / 23 14 53 37. Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit,

Zutaten:

Ihre Tatjana Raiswich

100 g Parmesan (Stücke) | 1 Bund Petersilie ohne Stiele | 700 g Kürbis (z. B. Hokkaido) | 1 Bund Petersilie | 1 Knoblauchzehe | 20 g Ingwer | 40 g Olivenöl | 300 g Risottoreis | 150 g Weißwein | 600 g Wasser | 1 TL Gewürzpaste/Gemüsebrühe | 1 TL Salz | 2 Prisen Pfeffer | 20 g Butter

Kürbis Risotto

Bild: Fotolia

Zubereitung ohne Thermomix:

1. Parmesan abwiegen, fein reiben, in eine Schüssel füllen 2. Petersilie fein hacken, in eine Schale füllen

Zubereitung im Thermomix:

3. Kürbis schälen, abwiegen, grob reiben, in eine Schüssel füllen

1. Parmesan in den Mixtopf geben, 10 Sek./Stufe 10 zerkleinern, umfüllen

5. Knoblauch fein hacken

2. Petersilie in den Mixtopf geben, 3 Sek./Stufe 8 zerkleinern, umfüllen

6. Ingwer fein hacken

3. Kürbis in den Mixtopf geben, 8 Sek./Stufe 5 zerkleinern und umfüllen

7. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen

4. Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer in den Mixtopf geben, 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern, mit dem Spatel nach unten schieben

8. Gehackte Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer in die Pfanne dazu geben und ca. 5 Min bei schwacher Hitze dünsten

5. Olivenöl zugeben 3 Min./120°C/Stufe 1 dünsten

9. Alles in einen Kochtopf umfüllen

6. Risottoreis zugeben 3 Min./120°C/Linkslauf/Stufe 1 dünsten

10. Risottoreis zugeben, weitere 3-5 Min. dünsten

7. Weißwein zugeben 5 Sek./Linkslauf/Stufe 2 verrühren

11. Mit Weißwein ablöschen

8. Wasser, Gewürzpaste o. Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Kürbis zugeben 20-22 Min./100°C/Linkslauf/Stufe 1 kochen

12. Wasser, Gewürzpaste oder Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Kürbis zugeben und 25 Min. bei ständigem Rühren kochen

9. Butter, Petersilie, zerkleinerten Parmesan zugeben, mit Spatel unter­heben, 1 Min./ Linkslauf/Stufe 2 verrühren, heiß servieren

13. Butter, Petersilie und zerkleinerten Parmesan zugeben, mit dem Löffel unterheben, verrühren und heiß servieren

4. Frühlingszwiebeln fein hacken

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sport

ATP Tennis

in Meerbusch 1100 Zuschauer sehen dramatisches Finale Gut 1.100 Zuschauer haben ihr Kommen beim ATP Meerbusch nicht bereut. Neben einer tollen Atmosphäre und hervorragenden Wetterbedingungen erwartete sie ein spannendes und hochintensives Einzelfinale. Die beiden Kontrahenten Jan Choinski und Filip Horansky schenkten sich von Beginn an nichts. Das Match wogte hin und her, zahlreiche Aufschlagverluste, aber auch tolle Winner und gelungene Stops prägten das Spiel. Im achten Spiel des dritten Satzes gelang dann schließlich Filip Horanský das entscheidende Break. „Ich habe heute wieder alle wichtigen Punkte gemacht. Ich weiß zwar immer noch nicht so richtig wie ich sie gemacht habe, aber es hat geklappt“, sagte ein sympathischer Horansky beim Siegerinterview mit Moderator Stephan Kaufen.

Bilder: MARA

So ging eine tolle Tenniswoche in Meerbusch zu Ende. Bei hochsommerlichen Temperaturen erlebten die Besucher spannende Matches und ein professionell arrangiertes Ambiente im Tennis-Dorf. So trafen sich am Mittwoch Abend Lokalpolitik und viele Unternehmer aus dem Rhein-Kreis Neuss zur mittlerweile traditionellen ATP Business Night. Zu einer Talkrunde fanden sich unter anderem Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Meerbuscher Bürgermeisterin Angelika Mielke-­Westerlage, NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper und Veranstalter Marc Raffel zusammen.

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sport

Tiger Tank! im

Von Daniel Brinckmann

Die Tigers gelten als Vorzeigemannschaft der TG Neuss. Pünktlich zum Saisonstart 2018/2019 bekommen die Zweitliga-Basketballerinnen Unterstützung von zwei neuen Spielerinnen aus den USA – und auch einen neuen Trainer gibt es obendrein.

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Bilder: TG Neuss

laus Ehren ist die Ruhe in Person. Anderen Vereins-­ Geschäftsführern wäre sicher eine ge­ wisse Nervosität anzumerken, wenn zugleich zwei Neuzugänge wichtige Po­sitionen innerhalb einer prestigeträchtigen Mannschaft bekleiden und dazu auch noch ein neuer Trainer die Geschicke lenkt. Nach mehr als sechs Jahren ist Janina Pils, die das Team in den Playoffs der vergangenen Saison begleitet hat, freiwillig auf Grund ihres anstehenden Referendariats ausgeschieden. Doch bekommt ihr Nachfolger, der Belgier Antoine Braibant, vorab ein gutes Zeugnis ausgestellt, dass Hoffnung macht. So zeigte sich die frühere Erstligistin Franziska Worthmann (33) als beste Spielerin der vergangenen Saison so überzeugt vom neuen Coach, dass sie Abwerbe-­Versuchen eine Absage erteilte. Ein denkbar großes Kompliment. Für die beiden ausgeschiedenen Amerikanerinnen Briana Williams und Julia Duggan kommen zwei neue Landsfrauen –

„Kein Breitensport ohne Spitzensport!“ sonst bleibt innerhalb des Kaders alles beim Alten. Die beiden neuen Damen aus den Vereinigten Staaten sind Henrietta Wells – ihren 1,85 Meter Körperhöhe entsprechend zukünftig im Center für die Verteidigung zuständig – und Natalie Bastian, die als Point Guard den Angriff organisieren wird. Und das vermutlich mit dem notwendigen Biss. Denn genau darin liegt der Grund, wieso zwei US-­ Amerikanerinnen durch zwei US-­ Amerikanerinnen ausgetauscht werden: „Die Spielerinnen aus den USA gehen körperlich etwas härter zur Sache als die deutschen und sind oft die­jenigen, die richtig Power machen“, erklärt Klaus Ehren und be­stätigt, dass man sich davon durchaus eine gewisse Vorbildfunktion verspricht. Mit Talenten allein könne man auf dem Platz halt nicht auf Dauer bestehen. Entsprechend genau hat man sich die neuen Spielerinnen in einschlägigen Portalen auch an­geschaut. Speziell hoch gewachsene und dabei auch bezahlbare Center sind eher die Ausnahme als die Regel. Wie gut sich die beiden Neuzugänge mit ihren Teamkolleginnen ergänzen, kann vor Redaktionsschluss freilich niemand beur­

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sport

teilen, doch am 8. September wird es ernst, wenn in Lu­ xemburg mit dem Internationalen Turnier Alain Mar­ chetti die erste Bewährungsprobe ansteht. Bis dahin werden die Beiden ein straffes Programm absolvieren: Unmittelbar nach ihrer Ankunft am 1. September stehen neben dem vier Mal wöchen­ tlichen Balltraining auch Fototermine, Ath­ letik- und Koordinationstraining, Fitness-Tests, Mannschafts­ besprechungen und Video-­ Analysen an. Unter vier- bis fünfhundert Ballwürfen pro Vor­mittag werden die importierten Fachkräfte kaum wegkommen, dabei werden sie, wie der Rest der Mannschaft auch, vom Physio-Team der Neusser-Reha be­treut. Auch beim Nachwuchstraining der recht erfolgreichen Junior Tigers werden die Damen tat­kräftig anpacken.

Bilder: TG Neuss

Weiterhin können die Tigers zwei hoch interessante Zugänge aus Deutschland verkünden: mit Leonie Prudent und Britta Worms haben zwei ehemalige Erstliga-­ Spielerinnen für die kommende Saison zugesagt und werden das Team als „Forward“ und „Center“ unter­ stützen. Motiviert ist man jedenfalls bis unter die Haar­­ spit­ zen – schließlich haben die Tigers eine durchaus tur­bu­lente Historie: In der Mitte der 1990er spielte die TG Neuss vorübergehend in der ersten Liga, ehe der Ab­stieg in die dritte folgte und man sich schlussendlich unter Trainer Mathias Gierth wieder in die zweite zu­­rück­kämpfen konnte. Einen Zwang, unbedingt in die erste Bundesliga auf­ stei­ gen zu müssen, empfindet Klaus Ehren aber nicht, wie er sagt: „Besser in der zweiten Liga oben mitspielen als in der ersten verhauen zu werden.“

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sport

Bild: Jens Hecker

Um ein Wunder auf dem Court zu vollbringen, fehlt es – das darf und muss eben auch gesagt werden – an der passen­ den Infrastruktur. Es gäbe in Neuss keine Halle, die die Vor­ gaben erfüllt, um den Aufstieg zu schaffen, so der Geschäftsführer. Und die An­mietung einer Trainingshalle außerhalb der Stadtgrenze sei einfach nicht finanzierbar. In Sachen Neusser Sport­zentrum, dessen Planung bis aufs Jahr 1989 zurückgehen, sei man aber „nah dran.“

liche würde so ein Verein heute gar nicht exis­tieren können“, bekräftigt Ehren. „Grundsätzlich sehen wir uns auch eher als Sport-Dienstleister denn als typischer Verein.“ Vom positiven Image-Faktor der TG Tigers profitiert am Ende der ganze Verein (die Tischtennis-Spieler sind gerade in die Regionalliga aufgestiegen). „Ohne Spitzensport würde diese Menge Breitensport einfach nicht funktionieren.“

Bei insgesamt rund 6.000 Mitgliedern sind bei der TG Neuss 250 Trainer tätig, darunter acht Hauptamtliche und seit dem 1. September auch ein FSJler. „Ohne Hauptamt­

Tipp: Wer die TG Neuss Tigers bei einem Heimspiel erleben möchte, sollte sich das Heimspiel gegen die Krofdorf Knights am 3. Oktober im Kalender vormerken (mit Meet & Greet). n

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sport

Top Jungs werden Zweiter beim Firmenpuls

Bilder: Top Magazin

Bild: ID4Sports

Zum zweiten Mal ging das Team „Top Magazin“ beim Firmenpuls rund um das Gelände des Reuschenberger Sees an den Start. Und die „Zwei“ scheint wohl unsere Glückszahl zu sein: Die Jungs holten sich den zweiten Platz in der Teamwertung! Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!

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Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

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iesmal waren auf dem roten Teppich einmal nicht Designer-Kleidchen und High Heels angesagt, sondern verschwitzte Funktionsshirts und Laufschuhe. Gerade deswegen galt ein Riesenapplaus jedem, der den Ziel­ einlauf der 5. Auflage des Neusser Firmenlaufs, erreichte. Und das Lächeln war nicht aufgesetzt, sondern strahlte echte Freude aus. Für Veranstalter ID4Sports ist der FIRMENPULS mit knapp 2.000 Läufern das Aushängeschild in Sachen Gesundheitsnetzwerk. Für die Teilnehmer bedeutet der 5-Kilometer-Lauf den Lohn für viele Trainingseinheiten mit Kollegen. Nicht ohne Grund heißt der Leitspruch von ID4Sports „Schwitzen schweißt zusammen“. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Hobbysportler: Viele sind durch die FIRMENPULS-Initiative erst zum Laufen gekommen. Schon bevor Bürgermeister Reiner Breuer am Dienstag den Startschuss gab, präsentierten sich verschiedene Sponsoren und stellten ihre Angebote vor, sorgten Trainer für ein flottes Aufwärmprogramm und Moderator André Scheidt für die richtige Renn-Stimmung. So wiederholte Nikki Johnstone, Lehrer an der ISR, seinen Vorjahressieg, diesmal in 16:09 Minuten. Auch bei den Frauen hatte Vorjahressiegerin Tanja Spill (Norbert-Gymnasium) in 18:41 Minuten keine Mühe, das Feld zu kontrollieren. Bei den Team-Wertungen ging der 1. Platz an das Norbert-Gymnasium Knechtsteden. Das Top Magazin Rhein-Kreis Neuss ist besonders stolz auf den 2. Platz. Vielen Dank an Matthias Rück (17:44), Nils Reichardt (17:47), Christian Ortz (20:05), Sebastian Ullrich (20:17) und Sascha Pioch (21:22). Es hat sehr viel Spass mit Euch gemacht! Nach dem Lauf klang der Abend mit einer After-Run-Party aus – bei Musik der Band Sonido, kleinen Leckereien, dem einen oder anderen kühlen Getränk und der Ansage: „Im nächsten Jahr laufen wir noch schneller.“ NW n


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s ist ein Thema das viele bewegt: Immobi­ lien. Die einen sind noch auf der Suche nach der idealen Immobilie für den Eigen­ bedarf oder auch als langfristige Kapitalanlage. Aber auch beim Verkauf von Immobilien muss man so einiges beachten um einen optimalen Preis zu erreichen. Eins steht fest, die Immobilienbranche boomt, die Nachfrage nach Immobilien ist groß.

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Schönes Wohnen in Kaarst

Neubauvorhaben Karlsforster Straße

Bilder: Korbmacher

Arbeiten, Shoppen oder Ausgehen, ob in Kaarst, Neuss oder Düsseldorf, die Verbindungen von oder nach Kaarst sind optimal. Dichte Straßen- und Bahnnetze garantieren an­genehm kurze Wege. Die ausgesprochen gute Infrastruktur macht Kaarst zu einer der begehrtesten Wohn­lagen im Großraum Düsseldorf.

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ach Fertigstellung des erfolgreichen Bauprojekts an der Neusser Straße in Kaarst plant die Firma Korbmacher Bau GmbH ein neues Bauvorhaben, diesmal im west­ lichen Teil von Kaarst an einem freien Landschafts­ traum ge­legen. Mit den Plänen des Architekturbüros Gritzmann aus Neuss, konnte der Neusser Bauträger einen Wett­bewerb ge­winnen und die Stadt Kaarst mit einem schlüssigen Ge­samt­konzept überzeugen. Auf einer Grundstücksgröße von 4.033 qm

werden vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 38 Wohnungen (Gesamtwohnfläche ca. 3.400 qm) errichtet. Dabei handelt es sich um Garten-, Etagen- und Pent­ house­­ wohnungen, die durch ihre verschiedenen Wohnungsgrößen eine vor­ teil­­ hafte Auswirkung einer gemischten Be­wohner­struktur haben. Abwechslungsreiche und innovative Architek­tur im beliebten Bauhausstil, individuelle Fassadengestaltung mit einer Materialauswahl aus Glas, Klinker und Putz, sowie die ge-

hobene Vollausstattung entsprechen den individuellen Träumen vom eigenen Zuhause. Die großzügigen Zwei- und Drei-­ Raumwohnungen verfügen immer über Balkon/­Terrasse oder modernen verglasten Aufenthaltsbereich. Auch an ein Wohnen im Alter ist hier gedacht: Alle Wohnungen sind mit bodengleichen Duschen ausgestattet, auch die Abstellflächen für Rollatoren sind eingeplant. Alle Türen, Flu­re und Aufzüge werden entsprechend dimensioniert. Tiefgaragen und ober­ir­di­ sche Stellplätze gehören ebenso zur Planung, wie auch Abstellflächen im Kellergeschoss und Außenbereich für Fahrräder, Kinderwagen. Ein wichtiges Argument bei der Auftragsvergabe der Stadt Kaarst an die Firma Korbmacher waren die besonde­ ren Aufenthaltsmöglichkeiten für Be­woh­ ner in den Freianlagen, zum Beispiel ein Spielplatz für Kleinkinder, Fitnessbereich und Platz für Nachbarschafts­treffen. Diese bieten beste Voraussetzungen für ein harmo­ nisches Wohnen und Leben. Das ge­samte Neubaugebiet wird einen guten Mix von Miet- und Eigentumswohnun­gen, sowie Doppelhäusern aufweisen. Baubeginn ist voraussichtlich Frühjahr 2019. Bieterverfahren Karlsforster Straße Besonders die gute Zusammenarbeit mit der gesamten Stadt­ verwaltung, die stets konstruktiv, zielführend und un­ komp­li­ziert war, haben Ulrike und Christian Korbmacher, Geschäftsführer der Korb­macher Bau GmbH, beeindruckt. Der Name Korbmacher steht im Rheinland seit mehr als 90 Jahren für moderne und hochwertige Immobilien. Der Erfolg, des bereits in der dritten Generation geführten Fami­lien­unter­neh­ mens basiert auf einem soliden Fundament aus Erfahrung, Leistungsvielfalt, n Qualität und Service. Korbmacher Bau GmbH Blindeisenweg 4, 41468 Neuss


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Jeder Wohnraum hat seinen ganz eigenen Charakter. So kann man sich nach einem Wohnungswechsel jeden Tag aufs Neue an dem selbst gestalteten Ambiente erfreuen. Bevor man sich jedoch zurücklehnen und das neue Heim genießen darf, steht einem der Umzug bevor. Gert Lichius steht Ihnen dabei zur Seite und gibt Ihnen nützliche Tipps für die perfekte Vorbereitung.

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1. Das richtige Zeitmanage­ ment Sinnvoll ist es, Ihr Hab und Gut frühzeitig in Kisten zu verstauen – schließlich verstecken sich in Schubladen und Schränken häufig längst vergessene Schätze. Unser Tipp: Wenn es Ihnen in den Fingern juckt und Sie schon so früh wie möglich beginnen möchten, dann mis­ ten Sie doch Ihre Wohnung aus. So sparen Sie Zeit beim Auspacken und transportieren keine Gegenstände, die Sie später ohnehin aussortieren würden.

bald Ihr neuer Wohnort feststeht, sollten Sie daher di­rekt damit beginnen, Verträge zu kündigen, Abonnements umzuleiten und Be­ hör­ dengänge zu planen. Auch hier lohnt sich eine To-do-Liste, die Sie Schritt für Schritt abarbeiten. Und das sollte möglichst dann passieren, wenn Sie noch nicht umgezogen sind. Vieles muss per E-Mail geregelt werden und üblicherweise vergehen einige Wochen, bis der Internetanschluss in Ihrem neuen Zuhause eingerichtet ist.

2. Unnötige Wege sparen Ein Wohnungswechsel bringt immer allerlei Besorgungen mit sich. Fehlt beim Möbel­ aufbau der richtige Schraubenschlüssel oder bei der Re­­­novierung die passende Farb­ rolle, kann viel Zeit da­ bei verloren gehen, die be­nötigten Materialien her­ bei­­zuschaffen. Erstellen Sie da­ her eine Liste mit allen Werk­ zeugen und wichtigen Hilfsmitteln und besorgen die­se rechtzeitig.

4. Prioritäten setzen Checklisten und die richtige Planung sind das A und O bei der Umzugsorganisation – Sie sollten sich jedoch von dem Gedanken verabschieden, dass Ihr Wohnungswechsel komplett reibungslos verläuft. Das ein oder andere Teil geht zu Bruch, Umzugskartons werden umgepackt und vielleicht vergessen Sie auch, ein Zeitschriften-Abonnement zu kün­ digen. Setzen Sie sich deswegen nicht unter Druck und behalten Sie Ihre Prio­ ritäten im Auge. Schließlich lässt sich vieles noch im n Nachhinein klären.

3. Behördengänge Leider bringt ein Adresswechsel auch allerlei Verwaltungsarbeit mit sich. So-


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Sieben GmbH – Sanitär und Heizungsbau in Mönchengladbach

Kompetenz in Sachen Sanitär & Heizungstechnik Ein neues Traumbad, ein seniorengerechter Umbau des vorhandenen Badezimmers, eine neue Heizungsanlage? Oder vielleicht der schnelle Einsatz eines Kundendienstes im Notfall? Egal ob beim Neubau, Umbau oder einer Sanierung, immer ist ein kompetenter Fachmann aus dem Sanitär- und Heizungshandwerk gefragt.

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Bilder: Rolf D. Lüpertz

eit 40 Jahren steht der Name ‚Sieben’ für Zuverlässigkeit, Kompetenz und Kundenzufriedenheit. Das Traditionsunternehmen wurde 1978 von Heinz Sieben in Jüchen gegründet. Damals noch ein Einzelunternehmen ist die

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vlnr: René Naaf (Geschäftsführer Sieben GmbH), Udo Steinhöfel (Vertrieb Weishaupt GmbH), Torsten Trost (Geschäftsführer Sieben GmbH)

Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

Sieben GmbH heute ein Meisterbetrieb mit einem leistungsstarken 17-köpfigen Team und ein professioneller Partner für alle Arbeiten rund um die Themen Sanitär, Heizungstechnik und Bad. Als Heinz Sieben sich 2004 in den Ruhestand verabschiedete, übernahm Torsten Trost den Betrieb von seinem Chef. Zwei Jahre später kam René Naaf ins Unternehmen. Seit 2008 führen Trost und Naaf den Betrieb als geschäftsführende Gesellschafter. Den Stammsitz in Jüchen gaben sie 2015 aus Platzgründen auf und übernahmen den 130 Jahre alten Sasserather Hof in Mönchengladbach, den sie aufwändig sanierten. Ihre Tätigkeitsfelder haben sich die beiden Unternehmer aufgeteilt. Während sich René Naaf in erster Linie mit den Bereichen Kundendienst, Heizung und Sanitärsanierung beschäftigt, liegt der Schwerpunkt bei Torsten Trost auf der Planung, Projektierung und Umsetzung von Projekten im Sanitär- und Heizungssektor. Unterstützt werden die beiden Installateur- und Heizungsbaumeister von Sandra Theloy. Die Bürokauffrau kümmert sich nicht nur um alle admini­ strativen Angelegenheiten: Professionell

und kreativ plant sie Bäder nach den Wünschen der Kunden. Zur Ideenfindung und zur Auswahl der Sanitäreinrichtungen begleitet sie die Kunden in die Bäderausstellung. Ein Aufbaustudium ‚Bad­ gestaltung’, Weiterbildungen und die 14-­ jährige Erfahrung in der Kundenbe­ ratung und der Planung von Bädern bei einem Großhandelsunternehmen sind die Grundlagen ihrer Expertise. Kundenzufriedenheit ist bei Sieben oberstes Gebot. Daher kümmern sich die Fachleute nicht nur um das eigene Gewerk, sondern organisieren für den Kunden den Einsatz von Fliesenlegern, Malern und anderen Handwerkern, die für den reibungslosen Ablauf des Bauvor­ habens, die termingerechte Fertigstellung und die finale Übergabe wichtig sind. Hochwertige Bäder, exklusive Neubauten, Sanierungen und natürlich als ein bedeutendes Segment der Heizungsbau: Das Portfolio der Sieben GmbH deckt alle Bereiche der Branche ab. Als starken Partner im Heizungssektor haben sich Torsten Trost und René Naaf die Max Weishaupt GmbH ins Boot geholt. Langjährige gute Erfahrungen mit Weishaupt, einem der führenden Hersteller von Brennern,


Brenn­wertsystemen, Solartechnik, Wär­me­ pumpen und Gebäudeautoma­ tion, sind der Grund dafür, dass überwiegend mit diesem Hersteller gearbeitet wird. Auf Kundenwunsch werden selbstverständlich alle in Deutschland zugelassenen Heizungssysteme angeboten, eingebaut, repariert und gewartet. „Wir arbeiten seit rund fünf Jahren mit Weishaupt zusammen und schätzen die qualitativ äußerst hochwertigen Anlagen und den persönlichen, kompetenten Support durch das Team der Neusser Niederlassung der Max Weishaupt GmbH“, erklärt Naaf. ten Kontaktaufnahme durch den Kunden. Die im vergangenen Jahr in Neuss Hier unterstützt Weishaupt die Handeröffnete neue Weishaupt-Niederlassung werksbetriebe mit Quereinsteigerkursen. ver­ fügt über einen technischen Schu- Bei Sieben ist es Sandra Theloy, die Kunlungsraum, in dem alle Produkte aus dem denanfragen entgegennimmt. Dank der Portfolio betriebsbereit eingebaut sind. Schulungen kann sie schon am Telefon Mit Schulungen für die Fachleute im kompetent und zielgerichtet auf KundenHandwerk sorgt der Hersteller dafür, dass wünsche reagieren. alle technischen Möglichkeiten der moEbenso wichtig ist die ständige Erreichdernen Brennwertgeräte und Wärmepum- barkeit bei Störfällen. Die Notfall-Numpen sowie von Brennern und Solaranlagen mer der Firma Sieben ist rund um die ausgeschöpft werden können. Zu Trai- Uhr besetzt, so dass jederzeit schnelle Hilningszwecken werden im laufenden Be- fe erreichbar ist. Auch hierbei ist Weistrieb Störungen simuliert, Funktions­ haupt ein zuverlässiger Partner, der an abläufe ausgelesen und die Folgen 365 Tagen im Jahr Tag und Nacht mit falscher Einstellungen im Gebäude unter- Ersatzteilen und technischer Unterstütsucht. „Diese intensive, praxisnahe Schu- zung zur Seite steht. lung ist durch nichts zu ersetzen. Unser Die beiden Geschäftsführer setzen gesamtes Team besucht regelmäßig Fort- verstärkt auf den Nachwuchs im Handbildungsveranstaltungen. Jedes Jahr werk: Aktuell beschäftigen sie drei Aus­ nehmen mehrere Mitarbeiter die Schu- zubildende, die nach erfolgreicher Gesellungsangebote bei Weishaupt in An- lenprüfung das Team der Firma Sieben spruch“, so Trost. als Anlagenmechaniker Sanitär und HeiDer professionelle Auftritt eines Unter- zung verstärken sollen. Ein vierter hat die 1801_501_Neuss_Sieben185x90_G Seite 1 zum Kaufmann für Büromanehmens beginnt in der Regel bei07.09.18 der ers- 11:44 Ausbildung

nagement begonnen. „Der Fachkräfte­ man­gel im Handwerk ist groß, die Qua­li­ fikation wird immer schwieriger. Längst ist es nicht mehr nur körperliche Arbeit; die Notwendigkeit von Kenntnissen in Gebäudeleittechnik, Regeltechnik und vieles mehr haben das Berufsbild ver­ ändert. Daher bilden wir unseren Nachwuchs gern selbst aus. Und auch im bestehenden Team arbeiten einige Ei­gen­ gewächse“, erzählt Torsten Trost. Fluktu­ ation gibt’s in der Belegschaft kaum, viele sind schon lange dabei. Ein Zeichen für ein gutes Betriebsklima, auf das die beiden Geschäftsführer großen Wert legen. „Hier finden sich übrigens Parallelen zur Firmenphilosophie der Max Weishaupt GmbH“, ergänzt René Naaf. „In dem Familienunternehmen setzt man auf Kontinuität, die Förderung des Nachwuchses und ein gutes Betriebsklima.“ Beste Voraussetzungen für eine gute Kon operation.

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IMMOBILIENVERKAUF: Vorteile des Bieterverfahrens nutzen Am derzeitigen Markt werden Wohnimmobilien immer häufiger im sogenannten Bieterverfahren offeriert. Doch was bedeutet das und welche Vorteile ergeben sich daraus für Eigentümer, die ihr Heim gerne verkaufen möchten? In guten und sehr guten Lagen kann es aufgrund der hohen Nachfrage jedoch sinnvoll sein, die Immobilie im Bieterver­ fahren zu veräußern. Hierbei wird mit einem Kaufpreis in angemessener Höhe gestartet und man fordert die Interessenten zu darüber hinausgehenden Geboten auf. Aufgrund der der­ zeitigen Angebotsknappheit an attraktiven Standorten kann auf diese Weise ein sehr guter Kaufpreis erzielt werden. Der Verkäufer ist berechtigt, das Verfahren jederzeit zu beenden und an den Bieter mit dem bisher besten Preisangebot zu ver­ kaufen.

Bild: von Poll

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ie Wahl der richtigen Vermarktungsstrategie richtet sich danach, ob von einer hohen oder eher moderaten Nachfrage für die Immobilie ausgegangen werden kann. Bei der klassischen Vermarktung wird ein Haus oder eine Wohnung zu einem bestimmten Kaufpreis angeboten. Dieses Verfahren eignet sich generell beim Verkauf von Immobilien, insbesondere aber von Objekten in durchschnittlich nachge­ fragten Lagen.

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Letztendlich gilt, ob klassisches Verfahren oder Bieterver­fahren: Jede Immobilie ist einzigartig. Zur kostenfreien und unver­ bindlichen Einschätzung des aktuellen Marktpreises und zum Gespräch darüber, welche Vermarktungsstrategie für eine Immobilie die beste Wahl ist, steht Eigentümern das kompetente VON POLL IMMOBILIEN-Team in Neuss gerne zur Verfügung. n


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Inspiration überzeugt durch seine ausgesprochen zeitgemäße Interpretation von Bodenständigkeit

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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 für die Neusser Bauverein AG

Über tausend neue „Zuhause“

Vorstandsvorsitzender Frank Lubig, und sein Kollege Dirk Reimann sind mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sehr zufrieden.

Der Vorstandsvorsitzende der Neusser Bauverein AG, Frank Lubig, und sein Vorstandskollege Dirk Reimann sind mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sehr zufrieden

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ie Neusser Bauverein AG knüpft an die Erfolge der Vor­ jahre an und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,3 Millionen Euro, der zur Stärkung der Eigen­ kapitalstruktur vollständig in die Rück­lage eingestellt wird. Die Bilanz­ summe hat sich aufgrund des Investitions­ volumens in Höhe von rund 60 Millionen

Euro für Neubau, Modernisierung und In­ standhaltung auf über 471 Mil­ lionen Euro erhöht. Die durchschnittliche Mo­ nats­­miete lag bei 5,33 Euro pro Quadratmeter im Monat und damit deutlich unter dem Neusser Mietspiegel. Die Verbundenheit der Mieter zum Neusser Woh­nungs­ unternehmen drückt sich durch die nied­ rige Fluktuationsrate von 7,3 Prozent und durch die durchschnitt­ liche Miet­ dauer von elf Jahren aus. „Mit den aktuellen Projekten inves­ tieren wir in den kommenden Jahren rund 500 Millionen Euro in Neuss“, sagt der Vorstandsvorsitzende Frank Lubig. Er verweist auf das Bau­­programm. Demnach befanden sich zum Stichtag 1.126 neue Wohnungen in der Um­set­zung. Da­ rüber hinaus sind 225 quartiers­be­zogene Eigentumsmaßnahmen wie Reihen­­­­häuser, Doppel­ haushälften und Eigentumswohnungen in der konkreten Planung. So wurde 2017 der erste Bauabschnitt an der Hülchrather Straße in Weck­hoven mit 60 bezahlbaren Mietwohnungen fer­ tig­­gestellt. Ende 2017 wurden die 22 Ein­ familienhäuser dort an die Erwerber übergeben. In diesem Jahr wird dieses neue Quartier mit einem Nachbarschafts­ treff und drei Grup­ penwohnungen für

24 ältere oder gehandicapte Menschen mit dann insgesamt 198 Woh­ nungen kom­ plett realisiert sein. Direkt angrenzend wurde die Kindertagesstätte Am Palmstrauch an die Stadt und die Kinder übergeben. Sie bietet Platz für fünf Gruppen mit je 25 Kindern. Mit dem Bau eines Mehrfamilien­ hauses mit 31 Wohneinheiten an der Wolbero­ straße wurde im Frühjahr 2017 begonnen. Seit Juni 2018 ziehen dort die Mieter ein. Auch beim größten Projekt in der Firmengeschichte der Neusser Bauverein AG, der Entwicklung des Alexianer-Areals als Wohngebiet, geht es weiter voran: 2017 wurden bereits die ersten Gebäude abgerissen. Zudem wurden für vier Baufelder Archi­ tekturwettbewerbe durchgeführt. Dort startete im September der Bau von fünf Mehrfamilienhäusern mit ins­gesamt 59 barrierearmen, bezahl­baren Mietwohnungen. Neben diesen bezahl­ baren öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungen zur Miete bietet der Bauverein hier Eigentumswoh­ nun­ gen, Reihenhäuser und Doppelhaushälften mit hohem städtebaulichen Anspruch und in verschiedenen Preis­­ segmenten zum Kauf an. Auch private Bauherren


werden dort auf eigenen Grundstücken bauen können. Das Quartier soll für Jung und Alt attraktiv werden. Deshalb sind neben zwei neuen Kinder­tagesstätten Angebote für Menschen mit Demenz oder mit Handicap, Betreutes Wohnen sowie Gruppenwohnungen, zwei Tagespflegeeinrichtungen, ein Gesundheitszentrum und ein Nachbarschaftstreff geplant. Ganz in der Nähe auf dem Gelände der alten Sauerkrautfabrik an der Augustinus­ straße plant der Neusser Bauverein ab 2019 die Errichtung von 154 öffentlich geförderten und freifinan­ zierten Wohnungen mit einer Gewerbeeinheit in sechs

mo­ dernen Gebäuden mit autofreien, lichtdurchfluteten, begrünten Innen­ höfen. Noch in diesem Jahr beginnen die Abbrucharbeiten. Am Hohen Weg entstehen attraktive Mehrfamilienhäuser mit rund 50 Wohnungen. Am Gottfried-Schmitz-Weg sollen sechs preiswerte, öffentlich geförderte Miet-Einfamilienhäuser für kinder­reiche Neusser Familien und ein Mehrfamilienhaus mit 13 altersgerechten Mietwohnungen für Menschen mit leichter demen­ tieller Erkrankung realisiert werden. Auch in Norf geht es voran: „Im Oktober 2018 beginnen die Erschließungs­maß­

nahmen auf dem rund 27.000 Qua­ drat­ meter großen Grundstück an der Nievenheimer Straße in Norf “, sagt Lu­big. Im ersten Quartal 2019 wird mit dem Bau des Se­niorenheims mit 80 Plätzen begonnen. Auf dem Areal wird ein neues, lebendiges Quartier für alle Generationen mit einem breit gefächerten Angebot verschiedener Wohnformen wie Betreutes Wohnen, ein Stadteiltreff, eine Tagespflegeein­richtung sowie ambu­­lante Angebote entstehen. Neben rund 160 Miet­ ­woh­nungen sind ergänzende Eigentumsn maßnahmen geplant.

Bilder: Bauverein AG

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Bild: Fotolia

Platzt die Immobilienblase? Die Preise für Immobilien steigen in den letzten Jahren immer weiter an. Besonders in den „düsseldorf­ nahen“ Teilen des Rhein-Kreis Neuss interessieren sich auch viele Familien aus Düsseldorf für Immobilien. Die Unsicherheit der Käufer wächst: Wie entwickeln sich die Preise weiter? Platzt die Immobilienblase irgendwann? Top Magazin befragte Patrick Kuhlmann, Filialleiter bei Laufenberg Immobilien. Top Magazin: Herr Kuhlmann, ganz direkt gefragt, platzt die Immo­bilien­blase irgendwann? Patrick Kuhlmann: Nein, denn die Immobilienpreissteigerungen der letzten Jahre stehen auf soliden Fundamenten. Weiterhin brummt die Konjunktur, die Einkommen steigen und vor allem auch junge Düsseldorfer Familien treibt es nach Neuss. Das Angebot bleibt knapp, auch weil einige große Neusser Bauvorhaben langsamer als erwartet realisiert werden. Wenn die Nachfrage so groß ist und die Preise steigen, können wir uns dann in Zukunft Immobilien überhaupt noch leisten? Auch bei moderat ansteigenden Zinsen bleibt das Preisniveau für genügend Käufer finanzierbar. Eine Erhebung berichtet von im Schnitt fast 26 % Eigenkapital und einer Belastung von unter 25 % auf das Nettoeinkommen bei durchschnittlichen Käufen im

Rhein-Kreis Neuss zu ca. 460.000 €. Ein Blick in die Vergangenheit hilft die Situation einzuschätzen: 1981 waren die realen, d.h. unter Berücksichtigung der Inflation, Immobilienpreise nur geringfügig unter dem heutigen Niveau. Und das bei 11% Hypo­ thekenzinsen. Umgekehrt, wenn ich eine Immobilie verkaufen möchte, wie finde ich einen guten Käufer und erziele den optimalen Preis? Natürlich melden sich bei der heutigen Marktsituation viele Kauf­ interessenten. Auch weil es einfach wenig zu besichtigen gibt. Entscheidend ist, die finanzkräftige Zielgruppe anzusprechen. Den besten Preis erzielt man, wenn auch mit kritischen Aspekten der Immobilie offen und professionell umgegangen wird und der Angebotspreis marktgerecht ist. Herr Kuhlmann, vielen Dank für Ihre Einschätzung.

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Heizung mieten statt kaufen

Der smarte Wärme-Klick Mit dem Online-Portal mehr­wärme fischt der erfolgreiche Contractor gc Wärmedienste GmbH (german con­ tract) jetzt auch im Netz nach Hei­ zungs­sanierern, die weniger der Preis als vielmehr ein erstklassiger Service in­ ter­ essiert. Analog ist die Dienst­ leistung deutschlandweit schon seit mehr als 15 Jah­ ren er­ folgreich am Markt etabliert.

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ine 20 Jahre alte, rostige Sprit­ schleuder würde sich vermutlich keiner vor die Haustür stellen. Bei ge­nau­so alten, unwirtschaftlichen Hei­­­­­ zungen sind Immobilienbesitzer dagegen überraschend duldsam. Hohe Investi­ tionskosten und der unübersichtliche Markt sind die größten Hindernisse bei einer notwendigen Sanierung. Die pas­ sende neue Heizung gibt es schließlich nicht von der Stange. Sie gleicht eher einem individuell gearbeiteten Maßanzug, der weder schlabbert noch kneift. Um dieses Ziel auf eigene Faust zu erreichen, benötigt man entweder technisches Fach­wissen oder viel Zeit für Recherchen. Beides ist Man­gel­ware. Hier bietet Con­ tracting via Internet eine komfortable und zeitgemäße Lösung: Interessierte klicken sich durch ein einfaches Frage-Tool zu ihrer Immobile samt Wärmeversorgung.

Roland Gilges (links) und Dirk Hunke (rechts), Geschäftsführer gc Wärmedienste GmbH, sowie ProfiPartner Alexander Stamos (Mitte), setzen in Zukunft auf Online-Contracting.

mehrwärme vereint Vorteile von Internetkauf und Vor-Ort-Beratung Hinter der mehrwärme Online-Plattform steht die Neusser gc Wärmedienste GmbH (german contract). Die Tochter der Stadtwerke Neuss ist ein alter Hase im Geschäft. Ihre geballte Erfahrung aus rund 15 Jah­ren professioneller Wärmelieferung fließt nun in den neuen virtuellen Vertriebskanal. mehrwärme vereint die wesentlichen Vorteile von digital und analog: Die Hei­ zungssanierer genießen Komfort und Überblick wie bei allen Internetkäufen, erhalten aber zusätzlich die persönliche Leistung zertifizierter Meisterbetriebe aus dem regionalen Fachhandwerk, den

mehr­­wärme-­Profi­Partnern. Denn vor Vertrags­abschluss nimmt ein Meister den Heizungskeller und die Gebäudepara­ meter persönlich in Augenschein. Er überprüft die Angaben aus dem Online-­ Formular und ergänzt sie falls nötig. Auf der Grundlage der gesammelten Daten er­ stellt er ein konkretes Angebot, auf dem die spätere Monatspauschale fußt. Von der Baustellenvorbereitung über die Installation und den störungsfreien Betrieb für 15 Jahre muss sich der Kunde um nichts kümmern. Fordern Sie jetzt ein unverbindliches n Angebot an: www.mehrwaerme.de

Am Ende erhalten sie eine E-Mail mit einer Einschätzung zur vermutlichen Höhe der Monatspauschale. Die Energieexperten von mehrwärme planen, bauen, finanzieren und be­ treiben dann die energetisch optimale An­lage auf eigenes Risiko und vermieten sie gegen eine monatliche Gebühr an den Kunden.

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Protection One: Live-Täteransprache überzeugt Unternehmen

Keine Chance für Langfinger

Alle drei Minuten findet in Deutschland ein Einbruch statt. Gefasst werden die Täter aber nur selten. Eine Alarmanlage kann mögliche Diebstähle vereiteln – allerdings dauert es oft sehr lange, bis die Polizei vor Ort ist. Deutlich effektiver ist da die sogenannte „24h-Fernüberwachung mit Live-Täteransprache“.

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ls der Gründer und langjährige Geschäftsführer Martell ­Schilling 1997 mit Protection One in Deutschland startete, war die 24h-­ Fernüberwachung mit Live-Täteransprache hierzulande noch völlig unbekannt. In über 20 Unternehmensjahren hat sich das Sicherheitskonzept jedoch zu einer etablierten Sicherheitsdienstleistung ge­ gen Einbruch, Diebstahl, Vandalismus und Überfall entwickelt. Diese stellt eine ­wirkungsvolle und kosteneffiziente Alternative zu herkömmlichen Überwachungsverfahren dar, denn hierbei w ­ erden T ­ äter aus der Ferne auf frischer Tat durch geschulte Sicherheitsexperten live über Lautsprecher angesprochen. Durch ­diese direkte und lautstarke Ansprache sind die Täter so überrascht, dass sie gewöhnlich sofort die Flucht ergreifen. Deutschlandweiter Pionier und Marktführer auf diesem Gebiet der Sicherheitsdienstleistung ist nach wie vor P ­ rotection One. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Meerbusch bei Düsseldorf konnte mit seiner

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­außergewöhnlichen Sicherheitsdienstleistung in mehr als 20 Jahren über 14.000 Partner aus Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Verwaltung, ­ Hotellerie und Gastronomie überzeugen. Dies ist kaum verwunderlich, denn die Erfolgsquote des Sicherheitskonzepts spricht für sich: In 96,7 Prozent aller dokumentierten Fälle führte es zu einem ­Abbruch des geplanten Verbrechens und zum Rück­ zug der Eindringlinge. P ­ rotection One ist das einzige Unternehmen auf dem deutschen Sicherheitsmarkt, das eine solche, un­ abhängig auditierte Erfolgsstatistik ­vorweisen kann. Unmittelbare Live-Täteransprache 24/7 Bis nach dem Schrillen einer herkömmlichen Alarmanlage die Polizei eintrifft, dauert es gut zehn bis 15 Minuten – mehr als genug Zeit für den Einbrecher, Beute zu sammeln und zu fliehen. Protection One setzt auf eine schnellere Reaktionszeit: Löst das Sicherheitssystem in einem durch Protection One fernüberwachten Innen-

oder Außenbereich Alarm aus, ­reagieren die Mitarbeiter der 24/7 b ­ esetzten firmeneigenen Notruf- und ­ S­ erviceleitstelle in Sekundenschnelle: Über eine Live-Verbindung schalten sie sich punktgenau im Objekt oder im entsprechenden Geländebereich auf und fordern über Lautsprecher von dem mutmaßlichen Einbrecher nachdrücklich das individuell mit dem Auftraggeber vereinbarte Kennwort. Die ­unvermittelte, ­persönliche ­Konfrontation ist für die Täter immer überraschend und nicht einschätzbar: Ist ein Kameraüber­ wachungssystem installiert? Ist Sicherheitspersonal auf dem Gelände? Ist die Polizei bereits unterwegs? Dieses Un­ sicherheitsmoment veranlasst die Täter erfahrungsgemäß zur sofortigen Flucht, ohne Diebes­gut. Kann sich der ­ungebetene Gast auch nach wiederholter Aufforderung nicht eindeutig identifizieren, wird parallel die mit dem jeweiligen Kunden definierte Interventionskette aktiviert – beispielsweise durch direkte I­ nformation des Inhabers oder ­Betriebsleiters, den Anruf


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des ­ Hausmeisters oder die Alarmierung der Polizei. Dieses Prozedere ­verhindert außerdem kostspielige Fehleinsätze der Polizei. Denn kann sich der Störer mittels des Kennworts authentifizieren, wird ­ diese gar nicht erst verständigt. ­Außerdem kann die Notruf- und Serviceleitstelle ­mithilfe von hochempfindlichen Kameras im Außenbereich auch nachts oder bei Dämmerung schnell erkennen, ob es sich beim Störer um Kleintiere oder um ­Menschen handelt. Individuelle Sicherheitslösungen für jedes Gelände Jedes Unternehmen hat individuelle Anforderungen an ein Überwachungs­ system. Um für jedes Objekt das passende Sicherheitskonzept zu entwickeln, macht sich ein Außendienstmitarbeiter vor Ort ein Bild vom ­Gelände und berät den Eigentümer hinsichtlich der Anzahl sowie der Positionierung der Sicherheitstechnik. So wird sichergestellt, dass jedes Gelände optimal abgesichert ist. Auch nach der Installation kann die Überwachungsanlage jederzeit individuell an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden: Für eine ortsunabhängige Kontrolle ­ erhalten die Kunden eine ­ Android- beziehungsweise iOS-App. Hiermit kann die ­Überwachungstechnik scharf/unscharf gestellt und installierte Kameras auch komfortabel über mobile Endgeräte gesteuert werden. ­ Protection One hat auf Wunsch noch w ­ eitere Gefahrenquellen

im Blick: So lässt sich mit dem Fernüberwachungsservice bei Bedarf auch das Thema Brandfrüherkennung  abdecken. Hierfür werden miteinander vernetzte Rauchwarnmelder ebenfalls mit der Leitstelle verbunden. Doch die Dienstleistung von P ­ rotection One geht über die reine Planung und Überwachung hinaus: Den Kunden wird ein ­ Rundum-Service geboten. Das erst im April eröffnete ­ ­Customer Care Center setzt neue Maßstäbe beim Kundenservice, denn dort wird eine ganzheitliche Kundenbetreuung mit proaktivem ­ Ansatz g ­eboten. Beispielsweise werden die Kunden informiert, wenn ein Grünschnitt nötig ist, sodass die ­Kameras im Außenbereich stets freie Sicht haben. Dies steht ganz im Zeichen der ­Vision von Sylke M ­ okrus, die im Juli die Geschäftsführung von Martell Schilling übernommen hat. Sie ist Dienstleisterin durch und durch und stellt den Kunden ins Zentrum ihres unternehmerischen

»Maßstäbe zu setzen und die erste Wahl für Mitarbeiter und Kunden zu sein – das ist mein Ziel für Protection One. « Handelns: „Maßstäbe zu setzen und die erste Wahl für Mitarbeiter und Kunden zu sein – das ist mein Ziel für Protection One. Darum bieten wir schon heute effektiven Schutz und ­ persönliche Kundenbetreuung – als der Spezialist und Partner zur Absicherung der Werte unserer Kunden.“

In der unternehmenseigenen Notruf- und Serviceleitstelle reagieren die Mitarbeiter im Fall eines Alarms in Sekundenschnelle und fordern vom mutmaßlichen Einbrecher über eine Live-Verbindung das individuell vereinbarte Kennwort.

Geschäftsführerin Sylke Mokrus stellt die Kunden ins Zentrum ihres unternehmerischen Handelns.

Unabhängig auditierte Erfolgsquote von 96,7 Prozent Diese Vision wird hervorragend umgesetzt: In knapp 97 von 100 Fällen vertreibt die 24h-Fernüberwachung mit Live-­ Täteransprache den Einbrecher, bevor er einen nennenswerten Schaden anrichten kann. Der unabhängige Auditor DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) prüfte bei ­ Protection One die Einbruchdokumentationen aus den Jahren 2016 bis einschließlich 2017 und bestätigte dieses Jahr eine bahnbrechende Schadenverhinderungsquote von 96,7 Prozent. Diese hohe ­Erfolgsquote belegt den außergewöhnlich hohen Sicherheitsstandard, den ­Protection One seinen Kunden bietet, und macht das Unternehmen zum branchenweiten Marktführer in der 24h-Fernüberwachung mit Live-Täteransprache. Dass Mitarbeiter und Kunden stets im Fokus von Protection One stehen, zeigen darüber hinaus auch zahlreiche Auszeichnungen, die das Unternehmen teilweise mehrere Jahre in Folge erhalten hat. Dazu zählen das „Great Place to Work“-Siegel für NRW in 2017 sowie die Auszeichnung „Top Service Deutschland" in 2015, 2016, 2017 und 2018. Bilder: Protection One GmbH

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Beim genossenschaftlichen Wohnungsbau verfolgt die GWG höhere Ziele als Profit.

Wohnraum für die Gemeinschaft

GWG-Vorstandsmitglieder Stefan Zellnig Ulrich Brombach

Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe. nter diesem Stichwort könnte man auch die Projekte zusammen­ fassen, welche die GWG – die Gemeinnützige Wohnungs-­Genos­sen­schaft e.G. – in Neuss und Kaarst aktuell konzipiert und realisiert. Das Dienstleistungsunternehmen mit Tra­­­di­tion bietet bis dato rund 3.500 Woh­ nungen in Neuss und Kaarst an. Bis 2020 wird dieser Wert um 300 wei­tere Wohn­einheiten steigen, denn in 2018 wird die GWG so viele Bauprojek­te wie schon lange nicht mehr aus der Taufe heben. Dabei achten die Vorstandsmitglieder Ulrich Brombach und Stefan Zellnig gemeinsam mit ihrem Team vor allem darauf, dass der Grundgedanke des Ge­ mein­ schaftswesens sich auch in den betreuten Projekten widerspiegelt. Auch die Lokalpolitik sieht die GWG als leistungsstarke Partnerin. „Der Druck auf die Genossenschaft ist hoch“, erklärt Brom­­bach. Und der Return on Investment bei einer Genossenschaft lange nicht so hoch wie bei einem vornehmlich kapital­ orientierten Bauträger, zumal die GWG auf nachhaltige Wohnungsbaukonzepte setzt.

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So entstehen beispielsweise nicht nur vier neue Kindergärten in Weckhoven, Kaarst, Neuss und Norf, sondern auch die erste selbstbestimmte Wohngruppe auf der Römer-/­Fesser-Straße der Stadt Neuss insgesamt. Auf 450 Quadratmetern finden sich 10 Einzel-­­Appartements, die jeweils aus einem großen Zimmer und einem eigenen barriere­freien Badezimmer bestehen. Ein Gemeinschaftsraum bietet den Bewohnern die Möglichkeit, sich auszutauschen und nicht einsam in den eigenen vier Wänden zu versauern, dort den Fernseher als Hauptansprechpartner zu betrachten. Die Gruppe wird dabei mit Hilfe einer Agentur aus Köln „selbstorganisa­ torisch“ geleitet. „Diese Agentur hat viel Erfahrung in der Betreuung von Demenz­ wohn­gruppen und wir freuen uns, sie als Partner in diesem Projekt an unserer Seite zu wissen“, bestätigt Brombach. „Ein Ge­ meinschaftswohnkonzept wie dieses ermöglicht Patienten mit Demenz, ein selbst­ bestimmtes Leben trotz ihrer Erkrankung zu führen. Ein solches Wohnkonzept ist in Neuss bis dato einzigartig.“ Erschwinglich bleibt der Wohnraum ganz im Sinne des genossenschaftlichen Grundgedankens auch: Mit einem durch öffentliche Gelder subventionierten Mietpreis von 6,20 Euro pro Quadratmeter und einer Wohnfläche von ca. 45 Quadratmetern pro Bewohner entfällt eine Kalt-

miete von ca. 280 Euro auf jede Wohneinheit. So können vor allem Menschen mit Demenz, die ihr Leben im Viertel rund um die Römerstraße verbracht haben und aufgrund dessen wichtige Kernerinnerungen und „Anker­punkte“ mit ihrer Umgebung verbinden, länger als üblich in ihrer gewohntem Umgebung bleiben – trotz Demenz. „Wir sind eben nicht der reine Kapitalismus“, erwähnt Brombach mit leichtem Schmunzeln. Denn der Kampf um gute Grund­ stücke ist ein wenig schwieriger, wenn man die Preise nicht mal eben schnell auf Käufer oder Mieter umschlagen kann. Sein Herzensprojekt – eine Altentagesstätte, die er eines Tages noch bauen und rea­ lisieren möchte – zeigt, dass er die Grundsätze Raiffeisens auch heute noch nicht nur predigt, sondern verinnerlicht hat. SB n

Friedrich Wilhelm Raiffeisen: Für Raiff­eisen zählte das Wohl aller, nicht der Profit weniger. Im Raiff­eisen-­­Jahr 2018 heißt es deshalb unter der Schirmherrschaft von Bundes­präsident Frank-­Walter Steinmeier: „Mensch Raiffeisen. Starke Idee!“ Mehr über 200 Jahre Raiffeisen unter www.raiffeisen2018.de/starke-idee Bild: privat

Bilder: GWG

1818 – vor 200 Jahren beginnt die Geschichte der Genossenschaften. Geschrieben von einem Mann, der die Gemeinschaft zum Mittelpunkt ernennt. Friedrich Wilhelm Raiffeisen mag seine Heimat nie verlassen haben. Aber seine Ideen haben in der gesamten Welt Wurzeln geschlagen. Heute sind über 22,6 Millionen Menschen in Deutschland in Genossenschaften zusammengeschlossen. Weltweit sprechen wir von 1 Milliarde Mitgliedern. Mit seinem Wirken hat Raiffeisen so das Leben und Wirtschaften enorm vieler Menschen spürbar verbessert. Zwei Prinzipien trieben ihn dabei an: Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe.


Wohnungstypen und

Da eine Generalsanierung dieser im Jahr 1929 errichteten Gebäude nicht mehr sinnvoll ist, sollen die Gebäude Annostraße 59 - 75 abgerissen werd immobilien An deren Stelle wird die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft e.G. e Neubau mit rund 45 barrierefreien öffentlich geförderten und freifinanzie Wohnungen errichten. Zusätzlich soll eine Tiefgarage entstehen. Weit übe die Hälfte dieser Wohnungen sollen mit Mitteln des Bundes und der NRW.Bank öffentlich gefördert und somit besonders günstig vermietet werden können.

Wohnungsgrößen

1 Zimmer, ca. 51 m² bis ca. 67 m² 2 Zimmer, ca. 70 m²

EIHEITSTRASSE 30, 30A+B EIHEITSTRASSE 30, 30A+B   Ausstattung

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 Aufzug

2

 Balkone

G plant den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 44 Wohnungstypen und Wohnungsgrößen  bodengleiche Duschen 1 Zimmer, ca. 43,40 m² bis ca. 47,30 m² gen und Tiefgarage. 26 Wohnungen sollen mit Mitteln des Landes  Boden Design-Belag G plant den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit ca. insgesamt 2 Zimmer, 46,80 m² bis 44 ca. 75,00 m² in-Westfalen öffentlich gefördert werden, so dass sie zu einer Teilverfliesung weiß in den Nassbereichen; 3 Zimmer, ca. 81,30 m² bis ca. 84,00 m² gen und Tiefgarage. 26 Wohnungen sollen mit Mitteln des Landes anthrazitfarbige Bodenfliesen rs günstigen Netto-Kaltmiete von 5,75 €/m² vermietet 4 Zimmer,werden ca. 89,0 m²können. bis ca. 113,20 m² in-Westfalen öffentlich gefördert werden, so dass sie zu einer Glasfaseranschluss NetCologne nn soll nach jetzigem Stand im September 2018 sein. Der Bezug ist Zentralheizung mitvon Brennwerttechnik und rs günstigen Netto-Kaltmiete 5,75 €/m² vermietet werden können. chtlich für Januar 2020 geplant. zentraler Stand Solarunterstützung zur Warmwasserbereitung nn soll nach jetzigem im September 2018 sein. Der Bezug ist 1 FESSER-/RÖMERSTRASSE  Wasch- und Trockenkeller/Rollatoren- und Kinderwagenraum 3 die GWG den Neubau von vier Mehrfamilien­häusern mit chtlich Hier fürplant Januar 2020 geplant. turbüroinsgesamt 40 Wohnungen, davon 36 öffentlich gefördert, sowie einer

Bezug Stadtplaner, Neuss stroer Architekten garage errichtet werden. turbüro  voraussichtlich Ende 2018

Demenz-Wohngruppe mit zehn Appartements. Dazu soll eine Tief­

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LÜTZOWSTRASSE 5 stroer Architekten Stadtplaner, Neuss GWGStand: errichtet den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 14 öffent­ 18.07.2018 / Angaben vorläufig, Abbildungen ähnlich, Änderungen vorbehalten gstypenDieund Wohnungsgrößen ­­lich geförderten Wohnungen, einer Tiefgarage sowie eines Garagen-

hofes. r, ca. 24 m²Fertigstellung und Bezug ist für den Jahreswechsel 2018/2019 e.G. Neuss · Markt 36 · 41460 Neuss gstypengeplant. undGemeinnützige Wohnungsgrößen Alle WohnungenWohnungs-Genossenschaft werden mit Mitteln des Landes NRW öffent4 · www.gwg-neuss.de r, ca. 46 m² bis ca. 67,00 m² Telefon 02131.5996-0 · Telefax 02131.549566 · info@gwg-neuss.de lich gefördert und können zu einer preiswerten Netto-Kaltmiete von r, ca. 24 5,75m² €/m² vermietet werden. r, ca. 72,00 m² bis ca. 82 m² r, ca. 463 m² bis ca. 67,00 m² ANNOSTRASSE r, ca. 96,00 m² bis ca. 112 m² Da eine Stand: 15.06.2018 / Angaben vorläufig, Abbildungen ähnlich, Änderungen vorbehalten r, ca. 72,00 m²Generalsanierung bis ca. 82 nicht m² sinnvoll ist, sollen die Gebäude Anno­ straße 59–75 abgerissen werden. Hier wird die GWG einen Neur, ca. 110 m² bau mitm² rund 45 barrierefreien r, ca. 96,00 bis ca. 112 m²öffentlich geförderten und freifinanGemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft e.G. Neuss · Markt 36 · 41460 Neuss zierten Wohnungen errichten. Dazu soll eine Tiefgarage entstehen. Telefon 02131.5996-0 · Telefax 02131.549566 · info@gwg-neuss.de · www.gwg-neuss.de r, ca. 110 m² Weit über die Hälfte dieser Wohnungen sollen mit Mitteln des Bundes tung und der NRW.Bank öffentlich gefördert und somit besonders günstig

GLEHNER WEG 17 -17 i 

ver­mietet werden können. ug tung FREIHEITSTRASSE 30, 30A+B ngleiche 4Duschen Die GWG errichtet den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit ug Nach dem Abbruch von Schlichtwohnungen plant die Gemeinnützige Wohnungsins­gesamt 44 Wohnungen und Tiefgarage. 26 Wohnungen sollen mit ne Genossenschaft e.G. am Glehner Weg in direkter Nachbarschaft zum Gelände des des Landes NRW öffentlich gefördert werden, so dass sie bengleicheMitteln Duschen Jahnstadions sonders günstig zu einer Netto-Kaltmiete von 5,75 €/m² vermietetden Neubau von 20 Genossenschaftswohnungen und acht Mietn Design-Belag ne Einfamilienhäusern. werden können. Der Bezug ist für Januar 2020 geplant. erfliesung weiß in den Nassbereichen; Stellplätze werden sowohl oberirdisch als auch in einer Tiefgarage neu geschaffen, n Design-Belag 5 GLEHNER WEG 17 -17 i auch separate Fahrradstellplätze sowie ein Rollatoren- und Kinderwagenraum azitfarbige Nach Bodenfliesen dem Abbruch von Schlichtwohnungen errichtet die GWG sind vorgesehen. Sechs Wohnungen und drei der als Reihenhäuser konzipierten erfliesung weiß in den Nassbereichen; am Gleh­­ner Weg in direkter Nachbarschaft zum Jahnstadion den sertapete weiß Einfamilienhäuser werden mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen öffentlich Neu­­ bau von 20 Genossenschaftswohnungen und acht Miet-Ein­ azitfarbige Bodenfliesen und preiswert zu einer Netto-Kaltmiete von 5,75 €/m² vermietet. familien­häusern. Stellplätze werden oberirdisch und gefördert alheizung mit Brennwerttechnik und Solarin einer Tief­ garage geschaffen. Sechs Wohnungen und drei der als Reihenhäuser sertapete weiß konzipierten Ein­ familienhäuser werden mit Mitteln des Landes 5 aseranschluss NetCologne NRWmit öffentlich gefördert und preiswertund zu einer Netto-Kaltmiete alheizung Brennwerttechnik Solar von 5,75 €/m² vermietet. h- und Trockenkeller/Rollatorenaseranschluss NetCologne Kinderwagenraum AUGUSTASTRASSE 38-42 h- und Trockenkeller/RollatorenAuf dem Grundstück der abgerissenen Häuser Augustastraße 38-42 realisiert die GWG den Neubau von 11 Miet-Einfamilienhäusern. Acht Kinderwagenraum dieser Häuser werden mit Mitteln des Landes NRW öffentlich gefördert und entsprechend preiswert zu 5,75 €/m² vermietet.

07.2018 / Angaben vorläufig, Abbildungen ähnlich, Änderungen vorbehalten Architekturbüro

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 Wienstroer Architekten Stadtplaner, Neuss tzige Wohnungs-Genossenschaft e.G. Neuss · Markt 36 · 41460 Neuss

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immobilien

Sparkasse Neuss setzt bei Immobilienvermittlung weiter auf kompetente Beratung

BIld: kritchanut – stock.adobe.com

Digitale Angebote ergänzen persönliche Beratung

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Andreas Heinrichs (Leiter Immobiliencenter Grevenbroich)

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Bilder: Doris Seffern

ie Digitalisierung schreitet überall weiter voran und hat in den letzten 15 Jahren auch die Immobilien­ vermittlung nachhaltig verändert. „Ob mit Tablet, Smartphone oder Computer: Das Internet bietet Kauf-Interessenten viel­ fältige Möglichkeiten, sich einen Überblick über den Immobilienmarkt zu verschaffen“, sagen Arndt Elsemann

und Andreas Heinrichs, Leiter der Immobilien-­ Sparkasse Neuss. So könne man heute die persönliche Traum­ immobilie mit Hilfe eines virtuellen 360°-Grad-Rundgangs ganz bequem bereits vom heimischen Sofa aus kennen­lernen. „Das Objekt wird erlebbar, ohne es gleich besichtigen zu müssen. Dabei lässt sich auch gleich schon mal die Möblierung durch­spielen. Wer aber sein Haus oder seine Wohnung si­ch­er und zu einem markt­ ge­rechten Preis verkaufen möchte, ist heute mehr denn je auf eine seriöse und kompetente Beratung und Betreuung ange­­wie­sen“, beArndt Elsemann tonen Else­mann (Leiter Immobiliencenter Neuss) und Hein­­richs.

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Denn jede Immobilie sei ein Unikat, das sich nicht nach „Schema F“ einschätzen und bewerten lasse. Und auch die Frage, ob ein Kauf-Interessent seriös und zah­ lungs­kräftig ist, könne nicht über das Internet geklärt werden. „Daher bieten wir unseren Kunden – Kauf-Interessenten wie auch Anbietern von Immobilien – das perfekte Gesamt­paket: die moderne, digitale Präsentation von Immobilien im Internet kombiniert mit der kompe­ ten­­ ten, persönlichen Beratung durch unsere Vermittlungsprofis“, so die Leiter der Immobilien-­Sparkasse. Bei der Sparkasse haben sich zahl­­rei­che finanzierungsgeprüfte Interessenten vormerken lassen, die sich im Internet bereits einen ersten Überblick verschafft haben. „Wir bieten den Interessenten auf direktem Weg die zu ihnen passende Immobilie an. Dadurch bringen wir Verkäufer ganz gezielt mit potenziellen Käufern zusammen.“ So gehe der Eigentümerwechsel in kurzer Zeit sicher und diskret über die n Bühne.


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Der Online-Maßanzug fürs Bett Im Bettenfachgeschäft „Der Schlafraum“ können ab sofort individuell gefertigte Matratzen online konfiguriert werden.

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ie online immer häufiger ange­ botenen „One-Fits-All“-Matratzen sollen für jedes Gewicht und je­den Körperbau geeignet sein, versprechen die verschiedenen Anbieter. Dass dies nicht so ist, wissen Orthopäden und Physio­ therapeuten, aber auch Laurent Rohleder, zertifizierter Schlafberater und Leiter des Bettenfachgeschäfts „Der Schlafraum“. „Jeder Mensch braucht eine Matratze, die genau zu seinem Körper, seiner gesundheitlichen Situation und seinen Schlaf­ gewohnheiten passt“, weiß der Schlaf­­ experte. „Deshalb haben wir nun

Bild: Antonioguillem - stock.adobe.com

Bild: Top Magazin Neuss

zu­sätzlich zu der umfassenden Beratung in unseren Geschäftsräumen einen intel­ ligenten Online-Matratzen-Konfigurator ent­wickelt, der seit wenigen Tagen unter www.patja.de erreichbar ist.“ Wer seine Matratze über Patja konfigurieren möchte, gibt Infos über seinen Körperbau und eventuell vorhandene Schmerzpunkte ein. „Die realistische Einschätzung der ei­genen Körperform ist besonders wichtig“, betont Rohleder, „zusätzlich müssen wir wissen, welche Schlafposition der

Kunde bevorzugt und ob Rücken- oder Gelenkprobleme vorliegen. Die Antworten zeigen uns, wo die Matratze den Körper unterstützen oder entlasten muss.“ Im nächsten Schritt wählt der Kunde aus, welche Qualitätsanforderungen er an das Material die Verarbeitung und den Matratzenbezug stellt. Bei jeder Änderung einer Qualitätsstufe wird sofort der neue Preis der Matratze sichtbar. „Jeder Kunde kann also selbst entscheiden, welche Qualität er wünscht und wie

viel er für seine individuell gefertigte Matratze ausgeben will“, so Rohleder. Sobald alle Angaben komplett vorliegen, kreieren Rohleder und sein Team eine speziell auf den Kunden zugeschnittene Matratze, die etwa drei Wochen später ausgeliefert wird. Durch kurze Videos wird der Kunde perfekt durch den Konfigurator geleitet. Eine Patja-Matratze liegt zwischen 210 und 550 Euro. Und wie bei „Der Schlafraum“ üblich, gibt es ein 111-tägiges Umtauschrecht. Das Konzept ist bereits zum Patent angemeldet und nominiert für einen Branchenpreis, welcher im Januar n in Frankfurt vergeben wird.

Laurent Rohleder, Jülicher Landstrasse 95 | 41464 Neuss Telefon: 02131 / 44 555 www.derschlafraum.de | www.patja.de

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lebensart

Mediterranes Meertal:

Römischer Gutshof wird klimafest bepflanzt

Bilder: Top Magazin

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nd die Eröffnungsfeier interessiert die Lokalpolitik: So kamen der stellvertretende Bürgermeister Sven Schümann und der für das Meertal direkt gewählte Stadtverordnete Martin Flecken auf Einladung der Stadtteilinitiative Casa Meertal rund um Michael Rott und Agnes Groschke-Faruß zur Villa Rustica.

rahmt von bunten Blumen. Ein prächtiger Anblick, der den Wunsch der Meertaler unterstützt; Endlich wieder eine schöne Hinweistafel, die die historische Bedeutung des Ortes betont. Eine gute Idee: Immerhin war Neuss einmal Römerstadt, schmückt sich deswegen damit, eine der ältesten Städte Deutschlands zu sein!

Dort, wo einst ein römischer Gutshof stand, wurde im Zuge der Bebauung Ende der 1990er Jahre ein Rankgitter aufgestellt, das den Grundriss des Gutshofes nachzeichnet. Mit den Waren, die die Bewohner des Gutshofes erwirtschafteten, wurden die Legionäre im benachbarten Legionslager in Gnadental versorgt.

Das Interesse am Stadtteil bleibt sicher erhalten: Mit der Baumaßnahme Augustinus-Park des Neusser Bauvereins wird der Stadtteil bald wachsen. Auf dem Stadtteilfest im September, gemeinsam organisiert von Casa Meertal, den ansässigen Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe (Johannes von Gott Seniorenheim, Haus Barbara und Quirinushaus) und des Meertaler Kindergartens, zeigten u. a. Bürgermeister Reiner Breuer und der Stadtverordnete Flecken Präsenz.

Die Initiative Casa Meertal hat jetzt den Innenteil des Rankgitters mit klimafesten und passend zum Umfeld mediterranen Pflanzen geschmückt: Hier blühen nun Lavendel, Salbei und Rosmarin, einge-


AMURA

WE 3 England

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Griechenland Jamaika JAQUEAL WRIGHT USA

Südafrika

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Brasilien ERIC REED STEPHANIE REESE USA USA / Philippinen ERIC REED USA

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DEBORAH WOODSON SIRWE JESSICA MEARS TERRE WALDO WEATHERS JAQUEA RICARDO TAMURA 3 MARIA TOLIKA DAVID A. TOBIN TITEL: BUTTERFLY USA USA Jamaika Kameru USA Brasilien England Griechenland HEIDI ERICKLUM, REED DEUTSCHLAND MURA JAQUEAL WRIGHT CANDICE PARISE STEPHANIE REESE CRISTINA GATTI USA USA USA / Frankreich Philippinen USA ERIC REED WE 3 JAQUEAL WRIGHT CANDICE PARISE STEPHANIE REESE TERRENCE NGASSA USA ngland USA Frankreich USA / Philippinen CHIARA SC ZODWA SELELE Südafrika WE 3 England

Kamerun

GROSSES

UNICEF-DEUTSCHLAND-FINALE 2018

DÜSSELDORF-NEUSS

Am Samstag den 17. November 2018 wird im großen Ballsaal des Crowne Plaza Hotel Neuss die letzte UNICEF-Gala stattfinden. Die Commerzbank beendet die langjährige TERRENCE NGASSA TILO BA SIR WALDO WEATHERSWOLFGANG DAVID A. TOBIN WOODSON JESSICA MEARS Kooperation mit dem Deutschen Komitee für UNICEFDEBORAH zum Ende des Jahres. Deutschl Kamerun USA USA ROGGENKAMP USA Jamaika „Die UNICEF-Gala ist für uns eine der schönsten Abende im Jahr. Nicht nur weil wir STEPHANIE CRISTINAREESE GATTI Deutschland eine so ansprechende Gala mit einem hervorragenden Programm schon so viele Jahre ausMARIE-SOPHIE KEßLER USA / Philippinen USA richten dürfen sondern auch, weil wir uns der UNICEF als Hotel schon lange verbunden Deutschland STEPHANIE REESE CRISTINA GATTI fühlen. Wir unterstützen die Werte und Aktionen, für die UNICEF steht“, freut sich Jürgen USA / Philippinen USA BUNDESFANFARENKORPS Linder, General Manager des Crowne Plaza Düsseldorf-Neuss. TILO BARON ROBERT VUCHINGER JOHN WILLY KETZER ORCHESTRA NEUSS FURTH 1952 E.V. Deutschland Heribert Klein, der seit 37 Jahren ununterbrochen die UNICEF-Gala Spanien Deutschland Deutschland organisiert und moderiert und damit die erste in Deutschland und nun längste UNICEF-Gala der Welt geschaffen hat, gab einen verheißungsvollen Ausblick auf die UNICEF-Gala-Veranstaltung in Neuss: „Es soll ein furioses Finale werden. Hier versuchen wir natürlich noch einmal Künstler aus aller Welt nach Neuss zu holen. Die Vorbereitungen sind im vollen TITEL: BUTTERFLY Gange KLUM, und ichDEUTSCHLAND kann schon jetzt versprechen, dass es ein wohl einmaliges HEIDI ROBE DEBORAH WOODSON SIR WALDO WEATHERSWOLFGANG TERRENCE NGASSA TILO BARON DAVID A. TOBIN musikalisches Erlebnis werden wird. Gleich zu Beginn möchte ich einen Deutschland Spani ROGGENKAMP USA Kamerun USA USA Schwerpunkt auf die Jugend legen. Ihnen habe ich in den vergangenen CRISTINA KEßLER GATTI MARIE-SOPHIE Deutschland Jahren bei allen UNICEF-Großveranstaltungen Gelegenheit gegeben, sich CHIARA SCHÖRGHOFER MATTEO COLELLA ERIC REED MURA WE 3 JAQUEAL WRIGHT CANDICE PARISE USA Deutschland USAItalien USAÖsterreich gemeinsam mitEngland internationalen Showgrößen für UNICEF einzusetzen.“ Frankreich CRISTINA GATTI MARIE-SOPHIE KEßLER Eröffnet wird die Gala traditionell vom Bundesfanfarenkorps Neuss USA Deutschland Furth e.V. Für grandiose Tanz und Unterhaltungsmusik sorgt das Big Sound Orchestra Willy Ketzer aus Deutschland. Die Zusagen der internationalen Spitzenkünstler aus den Musikbereichen Oper, Musical, Soul, Jazz, Gospel und Dance & A Cappella lesen sich wie das „Who Is Who“ der Weltbühnen. So werden musikalische Leckerbissen der Weltklasse an diesem Abend TITEL: BUTTERFLY geboten. Heribert Klein, großartiger Netzwerker von UNICEF, zog alle ReHEIDI KLUM, DEUTSCHLAND gister seiner weltweiten Verbindungen, um diesen Abend den Neussern ROBERT VUCHINGER W TERRENCE NGASSA TILO BARON WALDO WEATHERS WOLFGANG DEBORAH WOODSON SIR TITEL: BUTTERFLY und zu machen – ein großes Geschenk für Deutschland Spanien Kamerun USA ROGGENKAMP USAGästen aus NRW zum Geschenk HEIDI KLUM, DEUTSCHLAND MATTEO COLELLA KEßLER die Gäste, die daran denken sollten, dass Teilen einenDeutschland Mehrwert hat – für CHIARA SCHÖRGHOFER MARIE-SOPHIE BUNDESFANFARENKORPS JOHN FLORENCIO ORCHESTRA HERIBERT KLEIN STEPHANIE REESE Österreich Italien Deutschland Kinder in Not – für UNICEF.

Samstag, 17. Novemb Schirmherrschaft: Cl Re H ember 2018, Einlass 18.00 Uhr - Beginn 19.00 Uhr, Crowne Plaza Düsseldorf Neu Veranstalter: De Claudia Graus, stv. Vorstandsvorsitzende des Deutschen Komitees e Eintritt:für UNICEF85 Reiner Breuer, Bürgermeister der Stadt Neuss Vorverkauf: Co Heribert Bohnen, Niederlassungsleitung Commerzbank AG Der Reinerlös der Ve

Deutsches Komitee für UNICEF in organisatorischer Zusammenarbeit mit Comm Samstag, 17. November 2018, Einlass 85,-- EUR (Reihe I-VI) / 75,-- EUR (ab Reihe VII) pro Person inkl. „Drei-Gang-Me Schirmherrschaft: Claudia Graus, st Commerzbank Filialen Neuss, Kaarst, Dormagen, Meerbusch undReiner Grevenbroich. Breuer, Bü r Veranstaltung kommt dem UNICEF-Projekt „Für Kinder in Afrika“ zugute. Heribert Bohnen,

Veranstalter: Deutsches Komit Eintritt: 85,-- EUR (Reihe Vorverkauf: Commerzbank Fi Der Reinerlös der Veranstaltung kom

NEUSS FURTH 1952 E.V. Deutschland

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MARIE-SOPHIE KEßLER SCHÖRGHOFER MATTEO COLELLA Samstag, 17.CHIARA November 2018, Einlass 18.00 Uhr - Be Deutschland Österreich Italien Schirmherrschaft: Claudia Graus, stv. Vorstandsvo 0 Uhr, Crowne Plaza Düsseldorf - Neuss, Jupiter - Saal Reiner Breuer, Bürgermeister de des Deutschen Komitees für UNICEF e.V. Heribert Bohnen, TITEL: Niederlassung BUTTERFLY euss HEIDI KLUM, DEUTSCH Veranstalter: Deutsches Komitee für UNICEF TITEL: BUTTERFLY Commerzbank AG Eintritt: 85,-- EUR (Reihe I-VI) / 75,-- EU HEIDI KLUM, DEUTSCHLAND satorischer Zusammenarbeit mitNGASSA Commerzbank TILO BARON AG ROBERT VUCHINGER WILLY KETZER ORCHES TERRENCE SIR WALDO WEATHERS WOLFGANG TITEL: BUTTERFLY Vorverkauf: Commerzbank Filialen Neuss, K Deutschland Spanien Deutschland ROGGENKAMP Kamerun USA KLUM, DEUTSCHLAND HEIDI he VII) pro Person inkl. „Drei-Gang-Menü“ BUNDESFANFARENKORPS ERIC REED AQUEAL WRIGHT CANDICE PARISE RICARDOWILLY TAMURA WE 3 JAQUEAL WRIGHT GER JOHN FLORENCIOERIC REED CANDICE PARIS KETZER ORCHESTRA CHIARA SCHÖRGHOFER MATTEO COLELLA HERIBERT KLEIN Deutschland Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Frankreic UNIC NEUSS FURTH 1952 E.V. USA USA USA Deutschland Frankreich USACRISTINA Brasilien Frankreich GATTI Österreich Italien Deutschland rmagen, Meerbusch undEngland Grevenbroich. Deutschland USA BUNDESFANFARENKORPS CHIARA SCHÖRGHOFER MATTEO COLELLA ER JOHN FLORENCIO WILLY KETZER ORCHESTRA HERIBERT KLEIN Samstag, 17. November 2018, Einlass 18.00 Uhr Beginn 19.00 Uhr ekt „Für Kinder in Afrika“ zugute. NEUSS FURTH 1952 E.V. Österreich Italien Frankreich Deutschland Deutschland Deutschland Schirmherrschaft: Claudia Graus, stv. Vorstandsvorsitzende des D 79 top-magazin Uhr - Beginn 19.00 Uhr, Crowne Plaza Düsseldorf - Neuss, Jupiter Saal Breuer, Bürgermeister der Stadt Neuss andsvorsitzende des Deutschen Komitees Reiner für UNICEF e.V. Bilder: Veranstalter

Info: Die Bilder zeigen nicht das komplette Programm der Gala sondern nur eine Auswahl.

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Innovative Sitzmöbel bei Gartencenter Pötschke –

die Erfolgsgeschichte geht weiter Reddot design award für ROOLF Living

Markus Jungbluth, schon seit jeher bekannt für seinen Ideenreichtum und sein Gespür für Innovationen, hat schon Vieles in seinem langjährigen Geschäftsleben erlebt. Der Erfolg seiner „Dottys“ hat aber selbst ihn überrascht. Den geschäftsführenden Gesellschafter des Gartencenters Pötschke hat die Begeisterung für seine neue Produktidee, die Kollektion „ROOLF Living“, bei der gesamten Fachpresse und die überwältigende Resonanz bei den Kunden, auch über deutsche Grenzen hinweg, manchmal sprachlos gemacht. Die Krönung war die Auszeichnung im Sommer mit dem „reddot design award“, dem wohl bekanntesten Design Preis. Das Top Magazin Rhein-Kreis Neuss sprach mit Markus Jungbluth über den Erfolg seiner innovativen LifestyleMöbel, weitere Pläne und die Adventsausstellung. Top Magazin: Herr Jungbluth, was sagen Sie zu der überwältigenden Resonanz auf Ihre „Dotty“ Lounge-Möbel? Markus Jungbluth: Ich war zwar immer von der Produktidee überzeugt, aber dass der Zuspruch so groß ist, habe ich mir in den kühnsten Träumen nicht vorgestellt. Viele unserer Kunden wollten eine Sitzgarnitur, möglichst in Komplettaus­ stattung, das heißt zwei bis vier Sitzpuffs mit Abstellmöglichkeit und einem Outdoor-Teppich, also das ideale Wohnzimmer für draußen. Dabei spielte auch der Traumsommer eine große Rolle. Das gesamte Leben fand im Freien statt, das kam unseren Loungemöbeln natürlich zugute. Dazu gesellte sich noch die Nachfrage von namhaften Hotelketten und Firmen, die unsere „Dottys“ unbedingt in ihren Lounges und Empfangs­ räumen aufstellen wollten. Auch Einrichtungshäuser und Gartencentren, bis in die Schweiz, wurden auf unsere Lounge­ möbel-Kollektion aufmerksam und bestellten sie für ihr Sortiment. Ich erlebe tagtäglich aufs Neue, wie meine Kunden im Gartencenter Pötschke sich verhalten, wenn Sie, manchmal zufällig bei ihrem Rundgang, auf die Kollektion von ROOLF

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Living stoßen: Zuerst sind sie interessiert und neugierig und werden immer begeisterter, je mehr sie über das Produkt und die Idee dahinter erfahren. Trotzdem sollte man nicht vergessen: Eigentlich sind unsere „Dottys“ noch ein Geheimtipp, kein Massenprodukt. Wir stehen noch ganz am Anfang der Entwicklung. Wie sieht es mit der Weiterentwicklung des „Dotty-Konzepts“ aus? Wir sind schon mitten in der Zukunft. Gerade habe ich auf der renommierten Pariser Möbelmesse, der Maison Object, neue Kontakte geknüpft. Dort sind unsere Loungemöbel auch auf großes Interesse gestoßen. Außerdem haben wir die Angebotspalette um drei neue Produkte erweitert: Den „Dotty Long Chair“, eine Liege mit Rückenteil, den „Dotty Love Seat“, einen Doppelsitzer und das „Dotty Sunbed“, eine Liege in Minimaldesign, auch als längere Tisch-Ablage nutzbar. Dazu haben wir vier neue Farbtöne aufgenommen: Anthrazit, Plum, Pink und Lime. Auch die passenden höheren Teak-Bei­ stell­­tische, z. B. als Abstellmöglichkeit für Gläser, wurden neu entwickelt und komplettieren die „ROOLF-Living“ Kollektion.


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Wir wollen damit den individuellen Kundenwünschen noch mehr entgegenkommen. Ich freue mich wirklich, dass wir mit diesen Produkten den Nerv der Zeit getroffen haben. Den Nerv der Zeit treffen – das klingt so einfach. Aber dahinter steckt bestimmt viel Arbeit? Ja, das kann man sagen. Gemeinsam mit meinem Freund und Geschäftspartner, dem belgischen Unternehmer Christoph Haring, habe ich meine Idee, mit der ich mich schon seit fünf Jahren beschäftigt habe, verwirklichen können. Wir haben mit Materialien experimentiert, um die ideale Kombination zu finden. Die Füllung besteht aus qualitativ hochwertigen EPS-Kügelchen, die sich jeder Körper­­form anpassen ohne an Stabilität zu verlieren. Man sitzt darin wirklich ganz entspannt ohne zu versinken. Außerdem sind die Sessel extrem pflegeleicht, UV-beständig und wasserfest. Man kann sie deswegen sogar als schwimmende Sitze verwenden. Der Stoff ist atmungsaktiv, antibakteriell, nachhaltig hergestellt und zertifiziert schad­­ stofffrei. Diese Sitzmöbel können das ganze Jahr über draußen stehen bleiben. Außerdem wird die Gesamt­pro­ duktion in unserem Nachbarland Bel­gien durchgeführt. Wir nehmen es mit der Nach­haltigkeit sehr ernst. Da sind wir auch schon beim Thema: Wie lassen sich die Sessel von ROOLF Living einsetzen? Da sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt. Die Sitzmöbel „Dotty“ sind als Indoor/Outdoor Loungemöbel universell einsetzbar. Ob Sie eine Terrasse mit den Sesseln und den dazugehörenden Puffs in eine Chill-out-Landschaft verwandeln wollen oder die höhere Version des Sessels zu einem Gartentisch platzieren, in jedem Garten wird man für unsere Sitzmöbel ein richtiges Plätzchen finden, zumal die Sessel so leicht sind, dass man sie quasi mit einer Hand anheben und beliebig versetzen kann. Aber auch für den lässigen Wohnbereich, zum Beispiel Studentenwohnung, Feriendomizil oder als Sessel-­Ergänzung bei Besuch, die Sitz­ säcke sind wahre Alleskönner. Auch Yachtbesitzer sind von der Leichtigkeit und der vielseitigen Verwendung beeindruckt. Ob Hotel-Lounge, Wartebereich in Firmen oder Einzelhandelsgeschäften,

die Einsatzmöglichkeiten der Sitzmöbel von ROOLF Living sind fast grenzenlos. Auch als Weihnachtsgeschenk passt ein „Dotty“ unter jeden Tannenbaum! Apropos Weihnachten, was erwartet Ihre Kunden in der vorweihnachtlichen Zeit im Gartencenter Pötschke? Neben der ausführlichen Präsentation der „Dotty“ Serie, die einen breiten Raum einnimmt, werden wir unseren Kunden ab Oktober im Gartencenter Pötschke eine ganz besonders stimmungsvolle Überraschung bieten: Ein Indoor-Weihnachtsdorf, wie wir es noch nie hatten! Dazu haben wir eigens ganz hochwertige Holz­ häuschen, mit echten Schindeldächern, anfertigen lassen – mit dem Ausdruck Hütten würde man ihnen nicht gerecht! Liebevolle Dekorationen und ein besonderes Lichtkonzept werden die advent­liche Atmosphäre noch stärker hervor­ heben. Man wird sich in eine weih­­ nachtliche Winterwelt versetzt fühlen. Natürlich finden unsere Kunden wie immer alle aktu­ ellen Trends bei uns und werden bestimmt mit tollen Ideen zum Weih­­­ nachtsschmuck überrascht. Und das Schönste: Ein leichter Duft von frisch gebackenen Waffeln aus unserer Cafeteria wird über allem schweben. Da läuft mir ja schon das Wasser im Mund zusammen. Was möchten Sie unseren Lesern zum Schluss raten? Ein Besuch im Gartencenter Pötschke lohnt sich immer!

Gartencenter Pötschke Büttgener Str. 50 47877 Willich Tel. 02154.95570 www.poetschke-gc.de www.hanton.de

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kultur

Shakespeare in Reinkultur

Das Globe, wie wir es wollen und wie es uns gefällt! von Sebastian Ley

Bunte Socken, ein Fahrrad vor einer Regenbogenwand, ein rasantes Erzähltempo und jede Menge Applaus: die Handlebards, eine Art reisende Schauspieltruppe mit Spezialisierung auf den Meisterbarden Shakespeare, brachte das Publikum im Neusser Globe zum Toben.

U

nd das hat einen Grund. Die vier Jungs, die die Geschichte von Viola und Sebastian, von Cesario und Malvolio auf die runde Holzbühne bringen, wissen was sie tun. Was das Publikum sieht ist Shakespeare pur. „Was ihr wollt“ ist ein typisches Verwechslungsdrama, mit Zwillingen und Rollentausch. Und zehn Charakteren, die teilweise gleichzeitig auf der Bühne stehen, obwohl alle von den vier Handlebards verkörpert werden. Naja, nicht ganz: Denn immer wieder muss das Publikum aushelfen und Rollen übernehmen.

Shakespeare-Interpretation entgegenkommt, ja sie ermöglicht. Die Handlebards spielen üblicherweise gar nicht auf Bühnen, sie sind draußen unterwegs, spielen im Freien. Das Globe bietet dazu das ideale Komplementärangebot, es passt einfach. Man kann den Schauspielern anmerken, dass sie das auch so empfinden: Vor dem Stück schauen sie immer wieder hoch, bewundern die Bauweise – und sind am Ende überwältigt vom Klangvolumen, dass das begeisterte Publikum durch Klatschen und Stampfen in dem Resonanzkörper „Globe“ erzeugt.

...die Fahrradklingel als Markenzeichen... Andere Rollen werden von rollentypischen Kleidungsstücken übernommen, die vom Schau­ spieler festgehalten werden. Der Schauspieler springt in den Charakter (und in die entsprechende Kleidung) hinein und hinaus, je nachdem, wo der aktive Part gerade gefordert ist. Dabei kommt das Markenzeichen der Handlebards zum Einsatz, die Fahrradklingel, die alle vier am Zeigefinger tragen. Und wenn einer der musikalischen Barden – denn singen können sie auch – die Rolle wechselt, wird das durch eindringliches Klingeln verdeulicht. Und trotz altertümlicher Sprache und Rollenverwirrung ist die Story dem deutschen Publikum jederzeit klar. Das ist Shakespeare in Reinkultur – große Lacher, echtes Drama, große Emotionen und wahre Liebe. Dafür ist das Neusser Globe ganz offensichtlich gemacht. Es ist der offene, der nicht-­frontale, der runde Charakter der Bühne, der dieser

Einzigartiges Ambiente Kein Wunder, dass inzwischen auch andere die Atmosphäre des Globe zu schätzen gelernt haben, wie der Radiosender EinsLive, der dort zwei Jahre sein „1Live Oktoberfestival“ veranstaltete und Begeisterung bei den prominentem Künstlern wie etwa Beatsteaks, Marteria und Cro hervorrief. Und eine Bemerkung muss am Ende dieses Textes noch sein: Wer in London an der Themse nach dem Original sucht, der wird sicher nicht enttäuscht. Täglich finden Stücke statt und vor dem Globe sitzt – mit etwas Glück – ein echter Dichter, der dem Passanten Gedichte anbietet. Aber es ist keine Landmarke wie das Neusser Globe, es ist schwer in der Bebauung drumherum zu erkennen. Das Neusser Globe steht nicht am Rhein, ist aber freistehend. Es bietet eine tolle Festivalatmosphäre, bei der man die lauen Sommernächten genießen kann. Die künst­lerischen Darstellungen, verantwortet von Festivalleiter Dr. Rainer Wiertz gehen eine Symbiose mit der liebe­ vollen Gestaltung des Außenbereichs unter der Leitung von Charlotte Kons ein. Das Ambiente lädt die Zuschauer zum gemüt­ lichen Pausenpicknick und angenehmen Verweilen nach dem Stück ein. Es ist einfach einzigartig, unser Neusser Globe. n

Bilder: Christoph Krey


kultur

Tanzwochen

Neuss 2018 / 2019

Am 5. Oktober beginnt die Saison mit der Londoner Michael Clark Company, die erstmals in der Stadt­ halle zu sehen sein wird. »to a sim­ple, rock’n’roll... song« heißt die dreiteilige Choreographie in der sich die Liebe zum puren, abstrakten Tanz zur Musik von Erik Satie und Patti Smith sowie in einer mitreißenden Hommage an David Bowie manifestiert. Am 24. November gibt es ein Wiedersehen mit Ailey II. Die Frühjahrs-Saison mit »Breaking Point«, »Touch & Agree« und »Road to One« war ein Triumphzug über die Bühne des Ailey Citigroup Theater, und dieser wird sich in Neuss zweifellos fortsetzen. Das Hamburger Bundesjugendballet präsentiert am 11. Dezember zunächst Igor Strawinskys Dumbarton Oaks, eine der kostbaren neobarocken Partituren des facettenreichen Komponisten und Meister des großen Balletts. Darauf folgt das fast 45-minütige »BJB Songbook: What We Call Growing Up« – ein bunter Bilderbogen über das Erwachsenwerden, der von Songs aus den letzten sechzig Jahren »live« begleitet wird. Am 24. Januar 2019 wird das neue Jahr mit dem Scottish Dance Theatre aus Dundee am Tay begrüßt: Die »Dreamers« des slowakischen Choreographen Anton Lachky sind ein vergnüglicher Versuch, aus anscheinend sinnlosen Dingen etwas Sinnvolles zu machen und die schmale Grenze zwischen Realität und Surrealität zu überqueren. Ganz anders dann der »Process Day« des israelischen Duos Sharon Eyal – Gai Behar: Androgyne Wesen der Nacht huschen und gleiten umher, indessen beinahe hypnotisch repetitive, futuristische Techno-Sounds und die Klänge des Komponisten Ori Lichtik auf eine Trance zusteuern. Danach ein markanter Szenenwechsel: Am 21. Februar kommt das Alonzo King Lines Ballet aus San Francisco mit dem indischen Tabla-Virtuosen Zakir Hussain nach Neuss. In seiner neuen Choreographie »Sutra« gelingt es Alonzo King, die beiden Hemisphären miteinander zu einem funkensprühenden, mitreißenden East meets West zu verschmelzen. Die Spielzeit endet am 12. März 2019 mit der Paul Taylor Dance Company aus New York, die dem »west-östlichen Treffen« eine panamerikanische Begegnung folgen lässt. Der Auftakt, Taylors »Piazzolla Caldera« aus dem Jahre 1997, überträgt den sinnlichen Tango in die Regionen des Modern Dance und das »Half Life« des vielfach ausgezeichneten amerikanischen Choreographen Doug Varone fängt den klingenden Drive der Musik von Julia Wolfe ein. Eine Rarität des internationalen Tanzgeschehens! www.tanzwochen.de

DAS PROGRAMM 2018/2019 Bild: H.Glendinning

05. OKTOBER 2018, 20 UHR, MICHAEL CLARK COMPANY, LONDON 24. NOVEMBER 2018, 20 UHR, AILEY II, NEW YORK

Bild: Froman Photography

Internationale

11. DEZEMBER 2018, 20 UHR, BUNDESJUGENDBALLETT, HAMBURG Bild: S. Ballone

24. JANUAR 2019, 20 UHR, SCOTTISH DANCE THEATRE, DUNDEE

Bild: NN

21. FEBRUAR 2019, 20 UHR, ALONZO KING LINES BALLET, SAN FRANCISCO

Bild: RJ Muna

12. MÄRZ 2019, 20 UHR, PAUL TAYLOR DANCE COMPANY, NEW YORK

Bild: Paul B. Goode

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kultur

Herbstzeit Lesezeit Regionalkrimi, wie er sein soll Bei manchen Lokalkrimis kommt man vor lauter Landschaftsbeschreibung, Fremdenführertipps und Kochrezepten der regionalen Küche gar nicht mehr zu Mord und Totschlag, bzw. bleibt dieser Aspekt des Bandes etwas blass und die Lösung des Falles mehr als ungeordnet. Merke: eine schöne Gegend, eine leckere Küche und ein charmanter Hobbydetektiv machen leider noch keinen guten Krimi! Umso besser, wenn eine spannende und logische Krimihandlung, die die Intelligenz des Lesers nicht unterschätzt, und eine treffende Beschreibung des Lokal­ kolorits zusammenkommen.

Dorothea Gravemann Bücherhaus

am Münster, Krämer Str. 8 in Neuss

Anthony Coles, der wie sein Held Peter Smith seit Jahren in Arles lebt, gelingt dieses Kunststück. Smith, dessen ersten Fall wir in „Ein Gentleman in Arles - Mörderische Machenschaften“ kennenlernen, hat einen außergewöhnlichen beruflichen Hintergrund und noch interessantere Freunde. Er ist wohl nicht nur vor dem regnerischen Wetter aus England nach Südfrankreich geflohen und will eigentlich mit seinem hübschen Windhund seinen Ruhestand genießen. Da stolpert er in einen mysteriösen Mordfall, der ihn mit einer geheimnisvollen, attraktiven Dame, den höchsten gesellschaftlichen Kreisen der Provence und zahlreichen Geschäften in Kontakt bringt. Ein kluger Regionalkrimi, wie er sein soll. Gerne mehr von Peter Smith und seinem netten Hund! Anthony Coles | Ein Gentleman in Arles | 368 Seiten | 15 €

Ein gelungener Mafia-Krimi Gianrico Carofiglio war lange Jahre als Staatsanwalt mit der Mafia be­ schäftigt. Diese Erfahrung machte ihn zu einem qualifizierten Parlamentsberater für den Bereich der organisierten Kriminalität und lang­ jährigem Mitglied des italienischen Senats. Wenn ein solcher Mann über die Mafia schreibt, weiß er, wovon die Rede ist. Und das merkt man seinem Roman an. Maresciallo Fenoglio, dessen ersten Fall wir im Roman „Kalter Sommer“ kennenlernen, ist ein Mann von Charakter. Klug, gelassen, psychologisch geschickt und mit persönlichem Mut, kämpft er gegen mafiöse Strukturen auch innerhalb der Polizei. Der Sohn eines Clanführers ist entführt worden und wird kurz danach tot aufgefunden. Alles spricht dafür, daß

der Gegenspieler des Clanchefs in das Verbrechen verwickelt ist. Fenoglio forscht weiter und entdeckt die wahren Hintergründe der Tat. Die Beschreibung der Mafia ist präzise und packend, ohne dabei extrem blutig oder grausam zu sein. Im Gegenteil, es ist das beiläufige, alltägliche Verbrechen, das Carofiglio beschreibt und das dadurch umso schrecklicher wirkt. Jeder Lebensbereich einer Gesellschaft ist von der Mafia und ihren Geschäften betroffen, keine staatliche Institution ist vor Unterwanderung oder Manipulation geschützt. Andererseits gelingt es dem Autor, durch die Personenzeichnung Mut zu machen. Eine engagierte Staatsanwältin und mutige, wenn auch nicht fehlerfreie Polizeibeamte sind in der Lage, der Gerechtigkeit zum Durchbruch zu verhelfen. Einfach ein guter Mafia-Thriller, der neugierig macht auf die weiteren Fälle von Maresciallo Fenoglio. Gianrico Carofiglio | Kalter Sommer | 352 Seiten | 20 €

Wirklich eine ideale Wohnsiedlung? Celeste Ng, (gesprochen „Ing“) Tochter von Hongkong-Chinesen, aufgewachsen in den USA, weiß wovon sie schreibt, wenn sie einen wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, beschreibt. Sie selbst ist in einer solchen geordneten Gemeinde groß geworden: der Außenanstrich der Häuser ist aufeinander abgestimmt, der Müll wird säuberlich getrennt und die Menschen wissen genau, was sich gehört. Shaker Heights gibt es wirklich und Celeste Ng hat dort gelebt. Die Hauptfigur des Romans „Kleine Feuer überall“, die vierfache Mutter und Kolumnistin der Lokalzeitung Elena Richardson, fühlt sich in der

Sicherheit der wohlgeordneten Umgebung geborgen und gut aufgehoben. Aber sie hat auch die feste Überzeugung, dass ihre Ansichten und Einsichten richtig sind. Und in dieser Gewissheit handelt sie auch. Wehe jemand zieht ihre Meinung in Zweifel. Einzig ihre jüngste Tochter Isabel widersetzt sich dieser so perfekten Ordnung und sorgt damit im übertragenen wie wörtlichen Sinne überall für „kleine Feuer“. Nach ihrem erfolgreichen Erstling „Was ich Euch nicht erzählte“ prä­ sentiert Ng wieder einen packenden Familien-Roman, der von einer guten Sprache, überzeugenden Personencharakterisierungen und einer gleichermaßen spannenden wie überraschenden Handlung lebt. Unbedingt lesen! Celeste Ng | Kleine Feuer überall | 384 Seiten | 22 €

Geschichte eines Kaufhauses Kaufhäuser sind heutzutage eher zu Sorgenkindern des Einzelhandels geworden. Karstadt und Kaufhof lassen grüßen. Bei der Gründung der ersten Kaufhäuser waren diese vor allem Luxuskonsumtempel, die der kaufkräftigen Kundschaft nicht nur ein besonderes Einkaufserlebnis boten, sondern auch für Unterhaltung sorgten oder anspruchsvolle Gastronomie beherbergten. Kaufhäuser waren also edle Läden, die mit den Heutigen wenig gemein hatten. Das KaDeWe in Berlin oder das Alsterhaus in Hamburg kommen den damaligen neuen Kaufhäusern vielleicht am nächsten.

Heidi Rehn erzählt vor diesem Hintergrund die Geschichte des fiktiven Münchner Kaufhauses „Hirschvogl“. Der Aufstieg des Hauses vom kleinen Stoffhandel zum Luxushaus mit eigener angeschlossener Leih­bibliothek (!), Literatur- und Musikveranstaltungen zum Pläsir der geneigten Kundschaft und immer wieder neuen Attraktionen wird eingebettet in eine dramatische Familiengeschichte. Der wirtschaftliche Erfolg scheint nicht zu stoppen zu sein, aber die jüdische Familie Hirschvogel muß mit Beginn der Nazizeit erleben, wie sehr sich die Zeiten ändern. Der Roman ist gute, spannende Unterhaltung, interessant und informativ erzählt. Die Autorin Heidi Rehn lebt seit über 30 Jahren in München und kennt ihre Heimatstadt. Also auch ein Buch für eine Leserschaft, die die bayerische Hauptstadt schätzt.“ Heidi Rehn | Das Haus der schönen Dinge | 656 Seiten | 9,99 €

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Künstler Regional:

Fotograf Rüdiger Kohl

M

it der Ausstellung „Sichtbarkeiten“ im Museum Kunstraum Neuss stellte der Neusser Fotograf Rüdiger Kohl vier höchst unterschiedliche Bilderserien vor. Gemeinsam ist ihnen, dass nichts gestellt oder inszeniert ist – die Fotografien zeigen lediglich, was eben „sichtbar“ ist. Die bis zum 23. September ausgestellten Bilder sind in Venedig, New York, Havanna und in Arcen/Holland entstanden. Dabei wirft der Fotograf einen bemerkenswert intensiven Blick auf die Wirklichkeit mit großem Gespür für das Auf­decken optischer Phänomene. Auf die typischen Motive und Wahrzeichen der besuchten Orte wird verzichtet. In Venedig liegt der Fokus auf den in Jahrhunderten patinierten Wandstrukturen der Altstadthäuser. Diese erleben einen beständigen Wandel durch Verwitterung, Neuanstrich oder Street Art. In New York konzentriert sich die Arbeit auf die Fassaden der Gebäude. Das U# K'#'1+* 1'( /,:5$in-50 3+% 1'( 45$$%'&&5#* Widerspiegeln geometrischer Formen und&+'*% Strukturen den 1'# +# V-2(25#1'(%'# J-%+< 67+82%9-(:'+%'#6 +; 35$'< großen Glasflächen macht neue Form- und Farbkombinationen #+'(%'# O-#1$%(5:%5('# 1'( 5; !5#$%(-5; ='5$$ $%'&<aus Kuba sichtbar. Die Fotografien zeigen einen ganz persön­ 4&%$%-1%2R5$'(A G+'$' '(&'9'# &%' 1'( ='5$$'( /,%,*(-0 lichen, subjektiven Blick auf ein Land, das gleichermaßen mor'+#'# 9'$%R#1+*'# O-#1'& )"1+*'( !,2& >+'( 2?82$% bide wie voller Tatendrang ist. 15(82 In Holland entstanden Bilder, K'(E+%%'(5#*C ='5-#< 5#%'($82+'1&+82' @+&1'($'< die erst auf den zweiten Blick verraten, warum das Wasser $%(+82 ,1'( 7%(''% 4(%A U# ='Eso (+'# >,(A B';'+#$-; +$% bunt L,(: :,#D'#%(+'(% $+82 1+' +2#'#Cist... 1-$$ #+82%$ *'$%'&&%

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Wer die Ausstellung in Neuss /,%,*(-0+'# verpasst hat,D'+*'# der &'1+*< sollte sich die #5 PHOTO POPUP FAIR F$+82%9-(F +$%A &+82C E-$nicht '9'# entG+' bis 9+$ 18.11.2018 D5; HIA 7'J%';9'( gehen lassen. Diese findet vom 09. -5$*'$%'&&%'# @+&1'( $+#1 +# im Stilwerk in Düsseldorf, in unmittelbarer Nähe K'#'1+*C ='E L,(:C M->-< zur Kö, statt. Dort wird Rüdiger Kohl eine Aus##5#1 +# 4(8'#NM,&&-#1 wahl großformatiger Werke und neue Arbeiten '#%$%-#1'#A G-9'+ E+(0% 1'( ausstellen.

/,%,*(-0 '+#'# 9';'(:'#$< E'(% +#%'#$+>'# @&+8: -50 1+' Die PHOTO POPUP FAIR hat sich mittlerweile O+(:&+82:'+% ;+% *(,P'; international als Ausstellung B'$J"( zeitgenössischer 0"( 1-$ 4501'8:'# Fotografie etabliert. Der Eintritt,J%+$82'( ist kostenlos. Q2R#,;'#'A 450 1+' %SJ+$82'# 3,%+>' 5#1 Weitere Infos: O-2(D'+82'# 1'( 9'$582%'# http://photopopupfair.de T(%' E+(1 >'(D+82%'%A

4(9'+% -50 1+' /-$$-1'# 1'( B'9R51'A G-$ O+1'($J+'*'&# *',;'%(+$82'( /,(;'# 5#1 7%(5:%5('# +# 1'# *(,P'# B&-$< 0&R82'# ;-82% #'5' /,(;< 5#1 /-(:,;9+#-%+,#'# $+82%9-(A G+' /,%,*(-0+'# -5$ !59D'+*'# '+#'# *-#D J'($?#< &+82'#C $59W':%+>'# @&+8: -50 '+# X-#1C 1-$ *&'+82'(;-P'# ;,(9+1' E+' >,&&'( Y-%'#1(-#* +$%A U# M,&&-#1 '#%$%-#1'# @+&1'(C 1+' '($% -50 1'# DE'+%'# @&+8: >'((-%'#C E-(5; 1-$ O-$$'( $, 95#% +$%AAA

Rüdiger Kohl bestreitet seinen Lebensunterhalt in der Fernsehbranche. Als renommierter Fernsehkameramann ist er tätig bei großen Produktionen in Sport und Unterhaltung, z.B. Formel 1, Eurovision Songcontest, DSDS etc. „Fernsehkameramann ist ein toller Beruf, hat aber einen ganz großen Nachteil für mich als leidenschaftlichen Bildermacher – jedes schöne Bild, jeder spannende, interessante Moment ist in der Sekunde der Herstellung bereits für mich verloren, weil sozusagen „weggesendet“. Allein die Fotografie ermöglicht mir, den einen Moment einzufangen und festzuhalten oder meine „Sichtbarkeiten“ zu konservieren.“

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Rüdiger Kohl Fotografie ruedigerkohl-foto.com O'( 1+' 45$$%'&&5#* +# ='5$$ >'(J-$$% 2-%C 1'( $,&&%' $+82 1+' ^_ QMTYT QTQZQ /4U) #+82% '#%*'<

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reise

Endlose Horizonte Mehr als drei Monate hat Daniel Brinckmann im Rahmen von Reisereportage-Touren in Südafrika verbracht. Nachdem er beim letzten Aufenthalt zusätzlich als Gruppenreiseleiter vor Ort war, verrät unser Autor im Top Magazin seine Insider-Tipps für gelungene Safaris. Bilder und Text von Daniel Brinckmann

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as Südende Afrikas ist immer gut für eine Lektion in Demut: Ein Staatsgebiet von der zweifachen Größe Spaniens, das zwischen dem tropischen Ostende, zeitweise verschneiten Bergen und dem kühlen Westkap bittere Armut und Hightech vereint, lässt sich nicht einfach greifen oder gar in einer Tour bereisen. Neben Garden Route, Weingütern, Naturmonumenten und Sportangeboten sind es aber die weitläu­ figen Nationalparks, die seit den Tagen des Britischen Empire die meisten Besucher in ihren Bann ziehen. Wer einmal Buschromantik und Abendleuchten in der Savanne gekostet hat, sehnt sich meist dorthin zurück bis irgendwann das nächste Ticket in Richtung Johannesburg gebucht ist. Kleingedrucktes Wer aber zum ersten Mal plant auf die Pirsch nach den „Big Five“ (Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel) zu gehen, sollte vor der Buchung möglichst präzise wissen, was man (nicht) will. Mit rund 25 staatlichen Nationalparks und hunderten Tierreservaten im Privatbesitz fällt das Angebot riesig aus und nicht in allen Fällen

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ist das ersehnte Erfolg garantiert. Organisierte Gruppenreisen mit zweistelliger Teilnehmer-Zahl haben zwar den Vorteil, dass sich niemand mit Transfers und Autofahrten abmühen muss, doch Gruppenzwänge, wenig flexible Programme und die unterschiedliche Kondition der Teilnehmer können das Erlebnis Afrika leicht entzaubern. Wortwörtlich am besten fährt man


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individuell – Verpflegung, Leihwagen und Benzin sind günstiger als hierzulande, das Straßennetz in den meisten Fällen (oft auch in Nationalparks) gut ausgebaut und einfach befahrbar. Selbst der Sicherheitsaspekt – für viele Interessierte die Achillesferse Südafrikas – fällt nicht sonderlich ins Gewicht, wenn man einige Faustregeln beachtet (siehe „Spielregeln“) und den Leihwagen unmittelbar am Flughafen Johannesburg in Empfang nimmt. Afrika für Einsteiger Weniger als eine Autostunde nördlich der Millionenstadt bildet die Cradle Moon Lakeside Safari Lodge die perfekte erste Etappe, um sich zwei, drei Tage lang zu akklimatisieren und die Vorfreude mit Buschflair und eindrucksvollen garantierten Tierbegegnungen aus nächster Nähe zu steigern ehe die Fahrt zum ersten „richtigen“ Nationalpark ansteht. In den 1960ern erwarb ein deutscher Auswanderer 1600 Hektar Farmland und überschüssigen Wildtier-Bestand auf und schuf so eine Oase, in der Zebras, Giraffen, Antilopen, Gazellen und andere Tiere unmittel­ bar zwischen den Rundhütten der Gäste umherstreifen und aus Pool und Rasen­spren­ gern trinken. Spaziergänge im di­rek­ ten Umfeld der Anlage, die auch einen Stausee mit einschließt, gelten als verhältnismäßig sicher. Wer unbedingt abseits der Wege durchs Unterholz streifen will, sollte weite Hosen, über die Knöchel reichendes Schuhwerk und Sonnenbrille tragen. Radtouren, Angeln, Bootstouren und organisierte Jeep-Safaris mit Chancen auf Leoparden und Nashörner können ebenfalls gebucht werden. Dem Abenteuer entgegen Einmal ausgeruht und eingenordet, ist es an der Zeit herauszufinden, wieso der 1926 etablierte Kruger-Park neben Okavango-­ Delta (Botswana), Etosha (Namibia), Serengeti (Tansania) und Ngorogoro-Krater (Kenia) als Sahnestück unter den Wild­ lifeSpots Afrikas gilt. Rund 500 Kilometer ostwärts und etwa sechs Stunden Fahrzeit durch Farmland und Ausläufer der zerklüfteten Drakensberge liegen zwischen der Lodge und den südlichen und westlichen Toren des größten Nationalparks Südafrikas. Mit sagenhaften 19.500 Quadratkilometern Fläche, einem dichten Netz von Flüssen und Strömen wie dem Sabie und Crocodile River ist der Park weitläufig genug um neben allen klassischen

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Bewohnern der Savanne auch große Herden von Elefanten und Büffeln zu ernähren. Mittelfristig soll der grenzüberschreitende Great Limpopo Transfrontier-Park im Länderdreieck Südafrika, Mosambik und Simbabwe 100.000 Quadratkilometer bedecken und so die alten Wanderrouten des Großwilds wieder her­stellen. Aber selbst in den aktuellen Nationalparkgrenzen – 360 Kilometer von Nord nach Süd und 65 Kilometer von Ost nach West – setzt der „Kruger“ Planung voraus. Gegenüber Selbstfahrertouren darf man sich bei Fahrten im Safari-Mobil nicht nur über eine erhöhte Position, Gitter an­ stelle von Fenstern (Fotos!) und Geländegängigkeit freuen, sondern auf die geschulten Adleraugen eines ortskundigen Guides verlassen, der zudem im Funk-Kontakt mit anderen Rangern steht. Zumindest für den ersten Tag keine schlechte Wahl – denn Tricks kann man sich schon abschauen. Wer auf eigene Faust mit der Landkarte in der Hand loszieht, sollte bedächtig fahren, mehrere anhaltende Autos als Glücksfall ver­stehen (dann ist wortwörtlich etwas im Busch), die Fahrer entgegen kommender Safari-Mobile nach Wildwechsel fragen und vielleicht auch ganz unromantisch auf die App des Parks zurückgreifen, in der alle aktuellen Sichtungen mit Tier-­Symbol und Ortsangabe per GPS dokumentiert werden. Besonders an den „Hides“, befestigten Verstecken mit 180-Grad-Visier, sind Geduld, Stille und schnelle Reaktionen gefragt. Ein aus­ gehungertes Löwen-Weibchen kann mehrere Stunden um ein Wasserloch mit Gazellen, Zebras und Gnus herumschleichen ehe es zu einem Angriff kommt und plötzlich die Hölle losbricht. Wer in diesen kurzen Sekunden aufs Handy schaut, hat verloren. Viele Ferngläser und lange Objektive sind ein guter Indikator um zu bleiben! Aussteigen darf man freilich nur an solchen gesicherten Orten oder an Picknick- und WC-Plätzen.

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Wie überall ereignen sich die spektakulärsten Wildtier-Begegnungen und auch schönsten Lichtsituationen meist in den frühen Morgenund Abend-Stunden. Entsprechend sollte man am besten schon vor Öffnung der Tore bei Sonnenuntergang anstehen, die Mittagshitze für einen Snack nutzen und den Park erst verlassen bevor nach Sonnenuntergang Bußgelder anfallen. Offene Worte Stichwort „Anstehen“: In einem legendären Park wie dem Kruger ist man selten allein – zu bestimmten Stoßzeiten, etwa rund um die klassischen Feiertage, kann es ernüchternd voll werden. An solchen Tagen konzentriert sich eine Blechlawine an den Orten der letzten Sichtungen. Zwar gibt es mit sieben dreitägigen Wanderrouten / „Wilderness Trails“ (natürlich mit Guide) und kleineren Lodges innerhalb des Parks auch Raum für Individualismus, doch sprechen 13 Großcamps für sich, die insgesamt mehr als 3.000 Gäste aufnehmen können und neben Restaurants und Tankstellen teils mit überflüssigem Firlefanz wie Golfplätzen ausgestattet sind. Trotz der nächtlichen Anfahrt empfiehlt sich deshalb eine familiäre Adresse wie die Bushwise Safari Lodge im frei zugänglichen Marloth Park mit ihren sechs Zimmern. Direkt am Elektrozaun vor dem Crocodile River am Kruger gelegen, hört man vom kleinen Pool und der Bar aus oft die Elefanten trompeten, Affen zetern, und in heißen Nächten leuchtet die Savanne im Minutentakt im Schein der Blitze auf. Keine schlechte Gelegenheit, die Eiswürfel im Gin Tonic aneinander rasseln zu lassen.

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Kleiner Name – große Alternative Weniger frequentiert, aber mindestens ebenso malerisch und reich an Wildlife ist der 400 Kilometer weiter südlich gelegene älteste Nationalpark des Landes, Hluhluwe-Imfolozi (sprich: Schluschluwe). Auf halbem Weg zwischen Durban und der Grenze zu Mosambik, ist der 960 Quadratkilometer große Park nicht nur überschaubarer und damit für Selbstfahrer leichter zu erkunden als der Kruger. Er ist mit seiner Hügellandschaft auch abwechslungsreicher als die weiten aber auf Dauer eintönigen Savannen, und aufgrund der Nähe zum Meer etwas grüner. Aufgrund seiner zentralen Lage empfiehlt sich hier tatsächlich das weitläufige Hilltop Camp inmitten des Parks, welches verschiedene Unterkünfte für alle Geldbeutel parat hält. Mit den wenige Autostunden entfernten Saint Lucia Wetlands lädt obendrein ein Labyrinth aus Sümpfen, Flüssen und Seen zu entspannten Flussdampfer­ touren ein, während denen Kolonien von Nilpferden, Krokodilen und eine reiche Vogelwelt zum Standardprogramm zählen. Die perfekte Gelegenheit, Lücken im Wild­ life-Logbuch zu füllen. Einige Worte noch zur Saison: Safaris am Ende der Trockenzeit im späten Winter (August bis September) sind oft ergiebiger weil das Unterholz verdorrt und weniger dicht ist und sich die Tiere auf die Flüsse und die beständig zurückgehenden Wasserstellen konzentrieren. Auch die Straßen sind mit einem regulären Leihwagen leichter passierbar. Der Haken: Die Öffnungszeiten an den Parkeingängen und den Camps innerhalb

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der Parks orientieren sich an Sonnenauf- und -untergang. Aber so ist das halt im Leben – man kann nicht alles haben... Kamera-Equipment Empfehlung: zwei Kameras griffbereit halten, von den eine mit Standard-Zoomobjektiv (z.B. 18-150mm) und eine mit Telezoom zwischen 150-400mm/länger und/oder Konverter) ausgestattet ist. Für Landschaftsaufnahmen kann man immer zum Fisheye/ Superweitwinkel greifen, Makro-­Linsen werden selten zum Einsatz kommen, Stativ und Fernbedienung für Langzeitbelichtungen. Actioncam (GoPro) an der Scheibe montieren und bei Bedarf losfilmen. Ersatz-Akkus und -Speicherkarten nicht vergessen. Südafrika-Knigge: - Regeln der Nationalpark-Verwaltungen befolgen – beim Verlassen des Wagens außerhalb ausgewiesener Orte drohen empfindliche Strafen und Lebensgefahr. - Auto während der Fahrt verriegelt lassen und bei vermeintlichen Unfällen oder Pannen NICHT anhalten. - Keine Überlandfahrten nach Sonnenuntergang (Viehherden und Wildwechsel). - Besonders nach Einbruch der Dunkelheit unbelebte Orte (auch Aussichtspunkte und Strände) meiden. - Wertsachen wie Schmuck und Kameras innerhalb der Städte nicht zur Schau stellen und nicht offen im Wagen liegen lassen (leeres Handschuhfach öffnen).

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Haus zur Feinschmecker-Destination am Achensee. Kein Wunder, dass das Kristall als „Lieblingshotel für Paare“ ausgezeichnet wurde. Fazit: Ein neuer Hot-Spot am Achensee, den es zu entdecken gilt! Ihr Wellness-Wunschkonzert Das Leben ist kein Wunschkonzert? Im Verwöhnhotel Kristall schon! Wählen Sie frei unter 13 Anwendungen Ihre liebsten Wellness-Momente. Bei 2 Nächten sind bereits 2 Treatments p. Pers. inklusive, bei 3, 4 oder 5 Nächten sind es schon 3 Behandlungen und ab 6 Nächten genießen Sie 4 Behandlungen. Inklusive ¾ Verwöhnpension und vielen Extras. Ab 311,- € pro Person


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freizeit

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Tipps Termine

Events 10. Glühwei(h)nacht im Gartencenter Selders 23.12.2018 | Gartencenter Selders Der Countdown zur letzten Benefizveranstaltung läuft: „Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören“, so Toni Selders bei der Spendenübergabe der letztjährigen Glühwei(h)nacht. Gemeinsam mit Mitorganisator Axel Hebmüller und einem treuen Team von Ehrenamtlern wird am 23.12.2018 die 10. und letzte der großartigen Benefizveranstaltungen im Gartencenter Selders durchgeführt. Bei jeder dieser Großveranstaltungen mit ca. 400 Gästen kamen Spenden von 20.000 Euro zusammen, so dass in diesem Jahr die 200.000 Euro-Marke geknackt werden soll. Das ist die größte Spendenaktion in Meerbusch. Da die Karten für die letzte Glühwei(h)nacht sehr begehrt sind, sollten sich Interessenten schnell ihren persönlichen Eintritt ins Gartencenter Selders sichern.

UIRINUS

Quirinus Mittelaltermarkt |

MITTELALTER MARKT

Freithof, Neuss | 13.10.2018 – 14.10.2018

13.+14.

Markt, Neuss | 28.11.2018 – 23.12.2018

Eintritt frei!

Weihnachtsmarkt |

OKTOBER

theater welt Sa. 10 – 22 Uhr So. 11 – 18 Uhr

Freithof/Markt

vermessen RHEINISCHES LANDESTHEATER SPIELZEIT 2018 / 19

ab 28.10.2018 Kalif Storch (Familienstück // Wilhelm Hauff) Ein magisches Zauberpulver, das Verwandlungen erlaubt: Die neueste Errungenschaft von Kalif Chasid klingt spannend und toll – bis das Zurückverwandeln zum Problem wird.

New York Gospel Stars A-CAPELLA-KONZERT

07.01.2019 in der Christuskirche in Neuss Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr Sie haben bereits 10 Jahre Bühnenerfahrung in Deutschland gesammelt und im vergangenen Jahr ihr großes Jubiläum gefeiert. Für alle Gospelfans gibt es gute Neuigkeiten: die New York Gospel Stars werden auch in Zukunft ihre Gabe mit den deutschen Zuschauern teilen. Tickets: www.lb-events.de und an allen bekannten VVK-Stellen

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Sommer 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

ab 10.11.2018 Die kurze Geschichte der Menschheit (Eine Weltuntergangsrevue // Sebastian Zarzutzki) Uraufführung: Noch nicht lange ist der Mensch auf Erden. Und doch hat er von Beginn an seine Umwelt zerstört und gefährdet – von der Keule bis zur Atombombe. ab 24.11.2018 Menschen im Hotel (Schauspiel mit Live-Musik // Vicki Baum) Eine Primaballerina, ein Generaldirektor, ein Kriegstraumatisierter und ein Aktmodell treffen im Berlin der zwanziger Jahre aufeinander.


freizeit

Kunst & Musik Kultur KULTURNACHT

NEUSS Benefizkonzert

„A NIGHT IN WHITE SATIN“ Welthits im Orchestersound – zum 5. Mal in Neuss

Samstag, 06. Oktober, ab 17 Uhr

Über 100 Veranstaltungen aus Kunst, Musik, Tanz, Theater, Literatur, Film und Geschichte an 23 Veranstaltungsorten in Neuss

24. November 2018, 20.00 Uhr | Zeughaus Neuss (Einlass 18.30 Uhr) www.himmelblaue-traumfabrik.de

Friday-Night-Session im Börsencafé Neuss, Krefelder Str. 66 www.boersencafe-neuss.de oder 02131- 1513797 Einlass: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr

05.10. 2018 | Klaus Mages + MISCHUNG IMPOSSIBLE Der bekannte Schlagwerker KLAUS MAGES hat ein fulminantes Trio zusammengestellt, in dem er shoutet, singt, gleichzeitig Drums+ Basspedal spielt und Cover von Tom Waits, Ray Charles, Beatles, usw. performt.

09. November 2018 | The Step Twins Bastian und Benny Korn spielen Boogie- und Rock'n'Roll-Stücken mit Keyboard und Schlagzeug ordentlich ein bei den, während der erfahrene Jazz- und Bluesmusiker Wolfgang Scheelen durch Feeling, spezielle Technik und Sounds seiner Bluesharp überrascht.

16. November 2018 | Basement Band Klassiker des Rock bringt die Basement Band auf die Bühne, beginnend mit Chuck Berry und Ray Charles, mit den Beatles, den Stones oder Cream aus den 1960ern und dann aus den 1970ern mit Free, Santana oder Deep Purple.

12. Oktober 2018 | Just4Fun

23. November 2018 | bOLzBand

Let the good times roll – mit Just4Fun! Der Name spricht für sich und verdeutlicht, worum es den Musikern geht: Spielfreude, Spaß und gute Unterhaltung.

bOLzbANd sind ein Modern Jazz-Vier-bis-Fünftett mit Heimspiel in Köln. Die Band legt besonderen Wert auf eigene melodiöse Songs und Grooves.

Rock'n'Roll, Blues, Rhythm'n'Blues.

30. November 2018 | JÖRG HEGEMANN mit Boogie

19. Oktober 2018 | VIERbesetzt

Woogie Piano solo

VIERbesetzt... das sind Iris, Raphaela, Ralf und Mark. Vier Stimmen aus Kaarst präsentieren Musicalsongs aber auch andere Musikrichtungen, wie z.B. Pop,

Authentizität, Virtuosität und Power sind Markenzeichen des Pianisten Jörg

Rock, Swing und Schlager.

07. Dezember 2018 | Rumba Gitana

02. November 2018 | Dr .Mojo

Der bekannte spanische Gitarrist Daniel de Alcalá tritt in besonderer Formation auf: mit Franco Carmine/Flamencogitarre, Sänger Juan Granados und Víctor Castro/Flamenco-Tänzer

„Musik à la carte“: Oldies, Blues & Folksongs solo & unplugged mit Dr. Mojo. Das Publikum kann Oldies, Blues, Folksongs und Balladen auswählen. Dr. Mojo singt

Hegemann. Er zählt zu den Meistern dieses Genres.

und spielt dann spontan die ausgewählten Titel. 95


...ab ins Museum DIE VERPACKTE ORANGE 23.9.2018-10.2.2019

Bild: privat

Feld-Haus, Berger Weg 5, 41472 Neuss Vereinzelt sieht man sie noch, doch sie sind selten geworden: Ursprünglich nur zum Schutz gedacht, wurden Einwickelpapiere für Zitrusfrüchte zu buntbedruckten, leuchtenden Werbeträgern. Und damit nicht genug: Auch die Kisten, in denen die wohlschmeckenden Früchte aus Kalifornien oder auch Südeuropa transportiert wurden, schmückten die Hersteller mit aufwändig gestalteten Plakaten, die Orangen und Zitronen in ungeahnte Zusammenhänge bringen. Im Feld-Haus wird eine Auswahl der schönsten Stücke aus einer der größten Privatsammlungen präsentiert, deren Anfänge bis in die Mitte des vorletzten Jahrhunderts zurückreichen. Die aus Holzschliff hergestellten, dünnen Einwickelpapiere – etwa so groß wie ein DINA4-Blatt – sind schon seit Langem begehrte Sammlerobjekte. Die Motive, die die zarten Papiere schmücken, könnten unterschiedlicher nicht sein: Bilder von Menschen, Tieren, Pflanzen und Naturphänomenen. Darstellungen aus dem Bereich der Musik, des Sports, der Unterhaltung, der

VAN GOGH ALS AUSFLUGSZIEL:

Bilder: Kröller-Müller

80 Jahre Kröller-Müller Museum in den Niederlanden

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Zweitgrößte Van Gogh-Sammlung der Welt, einer der größten Skulpturengärten Europas und die abwechslungsreiche Naturlandschaft des Nationalparks Hoge Veluwe: Das Kröller-Müller Museum in der Nähe von Arnheim bietet viele Gründe für einen Ausflug. Ob als Tagesausflug von Neuss mit knapp zwei Stunden Anfahrt oder als Abstecher auf dem Weg an den Strand von Zandvoort oder Texel: Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

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Bild: privat

kunst

Raumfahrt oder der Schifffahrt. Auch populäre Figuren aus Erzählungen und Comics, wie Struwwelpeter, Popeye, Donald Duck oder Superman haben es auf die empfind­ lichen Gewänder der Früchte geschafft undsollen die Konsumenten zum Kauf einer der ältesten kultivierten Obstsorten anregen. Die Kistenplakate weisen eine vergleichbare Motivvielfalt auf und präsentieren sich oft noch farbintensiver. Ihrer ursprünglichen Funktion, nämlich zu verhindern, dass auf dem langen Weg von der Plantage bis zum Abnehmer faulende Früchte andere anstecken, sind die Einwickelpapiere enthoben. Von den bemerkenswerten, aber langsam in Vergessenheit geratenen Papieren, die das schmackhafte Obst selbst und auch die Transportkisten schmückten, wissen die meisten deshalb nur mehr wenig. Da lohnt es sich, einmal ge­nauer hinzuschauen – Staunen garantiert!

Zur Geschichte: Die Essener Industriellentochter Helene Müller, Namensgeberin und erste Direktorin, begeistert sich früh für Kunst: Piet Mondrian, Bart van der Leck, Georges Seurat und immer wieder von Vincent van Gogh – Werk um Werk kommt zusammen. 1938 wird ihr Traum wahr: ein eigenes Museumshaus. Van Gogh-Galerie mit einzigartiger Lage im Nationalpark Die eigene Van Gogh-Galerie präsentiert heute wechselnd jeweils etwa museumseigene 40 Bilder des niederländischen Meisterkünstlers, im Skulpturengarten stehen Werke von Künstlern wie Jean Dubuffet, Henry Moore und Hans Arp, und daneben findet der Betrachter Claude Monet und Pablo Picasso: Das Kröller-Müller Museum zählt zu den wichtigsten Museen der Niederlande. Komplettiert wird das besondere Erlebnis mit einer Tour durch die tollen Heide-, Wald- und Sandlandschaften auf den kostenlos verfügbaren Fahrrädern. Top Tipp: Die Ausstellung ‚‚Als kunst je lief is‘ (Aus Liebe zur Kunst) – 80 „Publikumslieblinge“ aus 40 Museen! 30. September 2018 bis 3. Februar 2019 www.krollermuller.nl/de


kunst

KÜNSTLER regional

Bilder: privat

Immer wieder stößt man auf Menschen, die neben ihrem engagierten und erfolgreichen Berufs- und Privat­leben auch künstlerisch ambi­ tioniert sind. Gemeinsam ist vielen von ihnen, dass nicht Geld und außerordentliche Beachtung im Vordergrund stehen, sondern die Liebe zum Werk, die Freude an der Idee und daran, es überhaupt zu tun.

Foto: Attila Uran

ELISA VAVOURI, - Illustratorin/Künstlerin, - Griechin, - 46 Jahre alt, - wohnhaft in Neuss.

D

vorgestellt von Wolfgang Kammer

as sind die nüchternen biografischen Daten einer sympathischen Frau, die im Stadionviertel wohnt, lebt, malt, zeichnet, musiziert und die dafür sorgt, dass – wie man so sagt – der Laden läuft. Denn die Künstlerin ist auch verheiratet, führt einen Haushalt, backt, kocht, strickt, gärtnert und kümmert sich um ihre zwei noch jugendlichen Kinder. Als ich sie besuche – sie wohnt in der oberen, hellen Etage eines Mehrfamilienhauses – begegnen mir Lebensfreude, Heiterkeit, Lachen und eine spontane Verwirrung. „Mein Deutsch...“, sagt sie, sich belustigt die Hand vor den Mund haltend… „ich muss noch so viel lernen.“ Wer muss das nicht?

Als ich mich in ihrer Wohnung umschaue, fällt mein Blick zunächst auf eine Gitarre und ein Klavier. Elisa Vavouri spielt beides. Dann schaue ich auf bereits fertige Zeichnungen, auf Entwürfe, schwarzweiß und farbig. Vieles erscheint persönlicher, als ich es von anderen Künstlern her kenne und gewohnt bin. Es wirkt auch handwerklicher. Bei selbstgebackenen Plätzchen und Milch­­kaffee beschäftigen wir uns mit ihren Arbeiten. Überwiegend Zeichnungen und Aquarelle, vieles, was schon auf den ersten Blick Kinder anspricht. Und genau darum geht es bei der Künstlerin. Mehr als 65 Bücher hat Frau Vavouri für verschiedene Verlage in den letzten Jahren illus­triert, farbig, phantasievoll und mit einem ganz eigenen Stil. Sie mischt Arbeits­ weisen, Techniken und Hilfsmittel und setzt gestalterisch um, was Herausgeber, Texter und Autoren vorgeben. Sie illustriert. „Ist das Handwerk?“ Die Künstlerin sucht nach Worten. „Auch, sicherlich“, antwortet sie. „Ich bebildere Druckerzeugnisse, aber nicht wie ein Grafiker, bei mir kommen Phantasie und Kreativität hinzu. Denn die Dinge, Figuren und Örtlichkeiten in Kinderbüchern müssen aus jeder Perspektive und in jedem Zusammenhang wiedererkennbar sein. Wenn in einem Text ein Hund schwarz ist, kann ich ihn nicht weiß malen. Und wenn eine Katze in einer Dachluke verschwindet, darf es kein Fenster sein. Die Kinder wären damit nicht einverstanden. Aber

ich kann meinen Figuren eine Seele einhauchen, ich kann Abstrakta wie Angst, Liebe, Trauer, Freude und Glück nach eigenem Empfinden gestalten, da gibt es für mich keine Einschränkungen.“ „Sonstige Vorgaben der Auftraggeber?“ „Wenige. Ich muss mich natürlich an den vorgegebenen Kontext halten. Ich bin für inhaltliche Aussagen nicht zuständig. Und ich sorge für Platzhalter, für freie Flächen, in denen Texte eingebaut werden können. Die Künstlerin Elisa Vavouri ist in Athen geboren, ist durch und durch Patriotin, lebte einige Zeit in England und fühlt sich heute als Weltbürgerin, auch wenn sie in Deutschland lebt und gerne in Neuss wohnt. Ihr gefallen die Ordnung, die Pünktlichkeit und die Freiheit, die man hier durchaus leben und erleben kann. Malen und Zeichnen, aber auch Texten, waren schon als Kind ihre Leidenschaft. Grün und Blau sind ihre Lieblingsfarben. Melancholie ein warmes Gefühl. Grafik, Design und Malerei hat sie in ihrer Heimatstadt studiert und sich mit diesem Rüstzeug an die Arbeit und auf den Weg gemacht. Der erste Schritt ist geschafft. Der Traum von der großen Kunst wird sich sicherlich auch erfüllen. Frau Vavouri ist jung, voller Ideen und voller Energie. Und die Ausdauer, die sie dazu braucht, ihren Traum zu erfüllen, trainiert sie sich beim Joggen an, einem Sport, den sie gerne zum Ausgleich und zum Auftanken betreibt. n

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genuss

Gastro-

NEWS

Bilder: Top Magazin

BOSA Kaffeesysteme-Service rund um guten Kaffee

Seit April gibt es für Liebhaber von gutem Kaffee eine neuen heißen Tipp in Neuss: BOSA Kaffeesysteme eröffnete seine Niederlassung an der Friedrichstraße 39.

B

ereits seit 2005 ist Sadik Bouzian mit seinem Unternehmen rund um Verkauf, Leasing und Service von hochwertigen Kaffeemaschinen in Düsseldorf ansässig. Um seinen zahlreichen Neusser Kunden den Weg über den Rhein zu ersparen, hat er sein Geschäft mit einem breiten Sortiment von Espressomaschinen, Kaffeevoll­automaten und entsprechendem Zubehör, wie zum Beispiel Kaffeemühlen und natürlich dem entsprechend guten Kaffee ausgestattet. Bei seinen Geräten handelt es sich stets um hochwertige Produkte namhafter Firmen. Das gehört zu seinem Qualitätsanspruch. Zu den Kunden von BOSA gehören sowohl Privatleute, die sich für Zuhause eine unkomplizierte, leicht bedienbare Kaffeemasche wünschen, wie auch Gewerbebetriebe / Gastronomie sowie Großunternehmen. Um all diesen verschieden Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es immer eine

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individuelle Bedarfsanalyse mit entsprechender Beratung. Danach erhält jeder Kunde, ob gewerblich oder privat, eine aus­ führliche Einweisung. Das gehört zum besonderen Service. Eine 5-jährige Garantie ist ebenso selbstverständlich wie ein Reparaturservice innerhalb von 24 Stunden. Man kann wählen, ob man die Kaffeemaschinen kauft, mietet oder least, was für gewerb­ liche Betriebe sehr vorteilhaft ist. Ein weiteres Angebot von BOSA ist der Barista-Service durch professionelle Mitarbeiter, z. B. bei Messeauftritten, Hochzeiten oder Firmenfeiern. Ein umfangreicher Online-Shop gibt einen Überblick über alle Produkte und Leistungen. Übrigens: Einen guten Espresso erhält man immer direkt im Neusser Geschäft!


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GOLD TREE –

Weinbar, Café, Bistro Vor einem Jahr haben Kosmas und Drifa Nikolaou ihren Traum vom eigenen Bistro mit Weinbar verwirklicht. Im neu errichteten Gebäude an der Kastell­ straße am Übergang zum Neumarkt eröffneten sie das Lokal „Gold Tree“ mit kleiner griechischer Küche und Qualitäts-Weinen und ausgesuchter Feinkost aus Hellas.

Auch die Speisenauswahl, zubereitet mit besten griechischen Olivenölen und ausgesuchten Delikatessen, wird von Liebhabern der mediterranen Küche sehr geschätzt. Ob Mezè-­Vorspeisen, Salate mit Feta-­ Käse oder Garnelen, Hackfleischbällchen aus dem Ofen oder Baby-Tintenfische mit pikanter Soße, alles ist stets frisch zubereitet und von bester Qualität. Auch Desserts und Süßes sind natürlich aus der griechischen Küche nicht wegzudenken, wenn man alleine an den sehr aromatischen Honig denkt, vorzugsweise kombiniert mit griechischen Joghurt.

Alle Produkte sind im Geschäft zu erwerben oder im Online-Shop zu bestellen, und über den Präsent-Korb-Service zu verschenken. Nicht zu vergessen ist der hervorragende Kaffee, der in 13 verschiedenen Sorten ange­ boten wird! Neben Weinverkostungen gibt es ein Eventprogramm mit Live-Musik (1.12.) und Wein-Krimis (27.10. und 21.12.). Auch für Privat-und Firmenfeste, wie z. B. Weihnachtsfeiern ist das „Gold Tree“ ideal ge­ eignet. Schöne Terrasse zum Verweilen. Die nächste große Feier wird übrigens am 6.10. stattfinden, wenn das Ehepaar Niko­­ laou von 12.00-22.00 Uhr das einjährige Bestehen feiert.

Öffnungszeiten: Mo.-Do. 12.00-20.00 Uhr, Fr.-Sa. 12.00-22.00 Uhr Gold Tree • Kastellstr.2 • 41460 Neuss Tel. 02131-53 200 10 neuss@gold-tree.de www.gold-tree.de

DELLA CASA

Bilder: Gold Tree

G

uter Geschmack und hochwertige Produkte spielen bei der Speisenund Weinauswahl eine große Rolle. „Für meine Kunden soll es immer nur das Beste sein“, so Kosmas Nikolaou, der schon seit 25 Jahren im Weinhandel tätig ist, ganz neu mit einem Diplom als Sommelier. Durch seine Auswahl bester Qualitätsweine von kleinen Wein­gütern und Produzenten wird er diesem hohen Qualitätsstandard immer gerecht.

»Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst« La Rochefoucauld

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20 Jahre Erfahrung (1997–2017) Koch-Events zur Teambildung Toskana Genussreise (Mai 2019) Individuelle Terminvereinbarung ab 8 Personen Kurspreis ab 69,00 Euro pro Person – 4-Gang Menü

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gastro

Restaurant am Rhein

Gut Speisen mit Traumblick

H

ier findet der Gast eine einmalige Lage mit einem großartigen Blick von der Terrasse auf den Rhein gepaart mit großer Gastlichkeit, die Giuseppe Delia allein schon von seiner Hei-

matinsel Sizilien im Blut liegt. Das Speisenangebot orientiert sich an der leichten, mediterranen Küche, aber auch deutsche Gerichte sind auf der vielseitigen Speisekarte vertreten. Stets wird alles mit fri-

Bilder: privat

Seit Januar 2017 ist die Familie Delia Pächter des schön gelegen Gastro­ nomiebetriebes im Neusser Ruderverein, dem „Restaurant am Rhein“.

schen Zutaten je nach Saison zubereitet. Neben einer großen Auswahl an frischem Fisch werden je nach Jahreszeit z. B. Gänse, Wild oder Spargel auf einer aktuellen Saisonkarte angeboten, natürlich immer mit den passenden Weinen. Bei weniger warmem Wetter und in den Wintermonaten bietet der gemütliche Innenraum Platz für ein gutes Essen mit Familie, Freunden oder auch nur zu zweit: Jeder wird hier herzlich empfangen. Auch Feiern und Gesellschaften bis 150 Personen werden von Giuseppe Delia und seinem freundlichen Team gerne ausgerichtet. Dazu gehören Weihnachtsfeiern und besondere Menüs zu den Feiertagen.

NATÜRLICH – NACHHALTIG – NEUSS K

affee, Tee, Cappuccino usw. unterwegs nachhaltig und klimafreundlich zu kon­ sumieren ist das Ziel des Neusser Mehrwegbechers. Im Gegensatz zum herkömmlichen Einwegbecher, der eine durchschnittliche Le­ bens­dauer von nur 15 Minuten hat, kann der Mehrwegbecher vielfach wieder befüllt und lange genutzt werden. Der Einsatz von Mehrwegbechern schont Ressourcen, spart Energie und vermeidet Abfall. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz!

Bilder: Neuss Marketing

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Der Becher besteht aus doppelwandigem Kunst­stoff (natürlich BPA-frei), wodurch er bruchfest ist und eine Thermofunktion erhält. Mit einem praktischen Schraubverschluss ist er schnell wiederbefüllbar. Außerdem ist er spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet. Neben der Funktionalität überzeugt der Becher optisch im Neuss-Design mit dem städtischen Wahrzeichen Quirinus-Münster. Den Neusser Mehrwegbecher erhalten Sie zum Preis von fünf Euro in der Tourist Information und im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium.


rubrik

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genuss

2. Top Koch-Event im Della Casa

„Vivere – Modern Tuscany“ Man nehme 15 kochwillige Top Gäste, ein kleines geschmackvoll eingerichtetes Koch-Studio im Herzen von Neuss, eine gut gelaunte, herzliche Jacqueline Körner (Inhaberin des Della Casa Kochstudio) mit Verstärkung durch ihren Mann Gerhard, Sohn und Schwester und ein köstliches italienisches 4-Gänge-Menü. Man teile die Gäste in Gruppen und lasse sie waschen, schnibbeln, rühren, kochen, mixen, backen, braten und dann anrichten. Das ergibt ein köstliches Menü bei dem die Gäste dann an einer wunderschön eingedeckten Tafel Platz nehmen können. Bei einem Gläschen Wein können so alle ihr Ergebnis genießen. Und das Beste ist: alle Rezepte, die Jacqueline Körner aussucht, sind so konzipiert, dass sie jeder zuhause nachkochen kann, ohne teures Equipment oder große Vorkenntnisse. Nach einem Kochkurs im Della Casa-Kochstudio können Sie zuhause bei Ihren Gästen mächtig Eindruck schinden und – auch darauf achtet Jacqueline – alles lässt sich wunderbar vorbereiten, so dass der Gastgeber nicht den halben Abend in der Küche verbringt. Jacqueline Körner betreibt zwei Kochschulen, Della Casa I befindet sich in Jüchen und Della Casa II in Neuss. Sie bietet viele tolle Kochkurse an, aber auch für Ihre Feier ist so ein Kurs eine tolle Idee. Beginnend mit einem Sektempfang und Begrüßung bleibt nach dem Kochen genug Zeit für entspanntes Genießen und gute Gespräche. Ein Limoncello oder Espresso an der Bar rundet den Abend ab. Vielen Dank liebe Jacqueline, lieber Gerhard, dass wir wieder bei euch zu Gast sein durften. Und ihr wisst ja, alles was in Neuss zweimal stattfindet ist Tradition... n

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Dolce: Rosmarin Pannacotta, Cantuccini Tiramisu, Himbeer-Parfait


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Feiern über den Dächern von Neuss! Auch zum Herbst bietet die Speisekarte AbMitüber einem Blick auf das Feiern denatemberaubenden Dächern von Neuss! wechslung und neue Ideen. Neben dem erMünster ist die Pegelbar Mit Quirinus einem atemberaubenden Blick am aufHafendas weiterten Frühstücksund Mittagsangebot, becken 1 eine Top-Adresse für Feste und FeiQuirinus Münster ist die Pegelbar am Hafender ern großen Kaffee-und Kuchenauswahl, mit aller Art bis 200 Personen. Dieund gradlinige becken 1 eine Top-Adresse für Feste Feifrischem Apfelstrudel und den Pfannen kuchenAusstattung der perfekt ausgeleuchteten ern aller Art bis 200 Personen. Die gradlinige Variationen, lässt die Waffelkarte keineRahmen WünBusiness-Bar denausgeleuchteten exklusiven Ausstattung derbietet perfekt sche offen, z.B. mit dem „Pflaumentraum“, für hochkarätige Veranstaltungen von FirmenBusiness-Bar bietet den exklusiven Rahmen feiern bis zurVeranstaltungen romantischen Traumhochzeit. Pflaumen-Zimt-Kompott mit Vanilleeis, Manfür hochkarätige von FirmenObbis Firmenveranstaltungen, wieganz Tagungen, delsplittern und Vanillesoße Traumhochzeit. oder klasfeiern zur romantischen Konferenzen Produktpräsentationen oder sischFirmenveranstaltungen, mit heißenund Kirschen und Dazu Ob wieSahne. Tagungen, Familienfeste, jede Veranstaltung wird indivibieten verschiedene eigenkreierte TeespezialiKonferenzen und Produktpräsentationen oder duell Kundenwunsch geplant und räumtäten einenach willkommene Abwechslung der Familienfeste, jede Veranstaltung wirdauf indivilich flexibel aufgeteilt. Durch Zusammenargroßzügigen Terrasse. Hiergeplant heißt und es: „sehen duell nach Kundenwunsch räumbeit mit verschiedenen Catering-Firmen kann und flexibel gesehenaufgeteilt. werden“.Durch Die Stärke ist der lich Zusammenarjeder kulinarische Wunsch erfüllt werden. Service – hier steht der Gast im Mittelpunkt! beit mit verschiedenen Catering-Firmen Zahlreiche Sonderveranstaltungen. kann jeder kulinarische Wunsch erfüllt werden. Infos: www.pegelbar.com Mo-Fr 9.30-18:30 Uhr, Sa 9.30-18:00 Uhr, Zahlreiche Sonderveranstaltungen. So Ruhetag, außer bei Stadtfesten Infos: www.pegelbar.com

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„DREI KÖNIGE“

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TOP_Gastro_Koffi_0318.indd 1 magazin RHEIN-KREIS NEUSS 18.09.18 09:44 104 Herbst 2018 · top

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Di-Fr 9

Feiern über den Dächern von Neuss!

Di-Fr 9-18Uhr, Uhr,Sa Sa9-16 9-16Uhr, Uhr,So So13-16.30 13-16.30 Uhr Uhr „ „Di-Fr 9-18

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„

TRATT

Am& Zollhafen 5 || 41460 Hotel Restaurant Neusserstraße 49 41516 Neuss GrevenbroichTel. 0172/3146434 Neusserstraße 49 | 41516 GrevenbroichKapellen |Tel. 02182/812153 | Fax 02182/2784 Kapellen |Tel. 02182/812153 | Fax 02182/2784 www.drei-koenige.net www.drei-koenige.net

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Trinke lieberungewöhnlich!

Dass ich die Region Piemont besonders liebe und Nebbiolo meine Lieblingsrebsorte ist, dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein ... Dass diese Region aber auch unter anderen As­pekten eine ganz besondere ist, zeigen viele Anek­doten über diesen besonderen Menschenschlag: Zum Beispiel star­ tete eine starke piemonteser Frau, Marchesa Giulia Falletti eine der erfolgreichsten Marketingkampagnen der Geschichte, als sie Mitte des 19. Jahr­hunderts einen Festzug mit 325 Fässern Barolo-­Wein – für jeden Tag eins (außer in der Fastenzeit) – auf unzähligen Pferdekutschen in einem großen Spektakel an den Königshof nach Turin schickte, um König Carlo Alberto von der Qualität des heimischen Weins zu überzeugen. Eine Geschichte erzählt zum Authentische Thai-Küche in elegantem AmBeispiel vom großen Meister des biente genießen. Barolo, Bartolo Mascarello, der – Die Adresse ist neu, aber die herausragende Feingeist und Querkopf – mit Qualität der Küche ist so gut geblieben, wie sie von den zahlreichen Stammgästen seit über den damals neuen Moden für fünf Jahren geschätzt wird: Original thailänden Ausbau des Nebbiolo-Weins dische Gerichte, wie man sie sonst nur noch in kleinen französischen Fäsim Urlaub bekommt. Beste Zutaten, wie versern sowie mit der Politik des schiedene Gemüse und Kräutersorten und damaligen Ministerpräsidenten Fleisch aller Art werden stets frisch verarbeiSilvio Berlusconi nicht einvertet, begleitet von einer besonderen Gastlichstanden war und kurzum seikeit mit thailändischem Charme. Ideal ist das Thai-Royal auch für Gesellschaften, Hochzeinen 1999er Barolo mit dem ten und natürlich auch Weihnachtsfeiern mit handgemalten Etikett „No Barzu bis 80 Personen. rique – No Berlusconi“ etikettierte. Man erzählt sich, dass eine kleine Weinhandlung in TOP_Gastro_ThaiRoyal_0318.indd 1 18.09.18 18:22 Alba, direkt gegenüber des Doms, sich fortan einen Sport daraus machte, jeweils eine Flasche dieses Weins ins Schaufenster zu stellen, bis diese von der örtlichen Polizei konfisziert wurde, um so gleich wieder eine neue dort zu platzieren. Das ist Zivilcourage! Eine andere Geschichte ist die, die zum Barolo-Etikett „No Name – Etichetta di Protesta“ führte ... Diese Geschichte und was ich heute ganz persönlich Warum denn in die Ferne schweifen, wenn unter Zivilcourage verstehe, man die Vielfalt Spaniens und Mallorcas am erzähle ich Ihnen gerne bei Neusser Markt hat! einem Glas Wein, vielleicht einem Nebbiolo ... Gönnt Euch einen kulinarischen Kurzurlaub auf

unserer erweiterten Terrasse und probiert Euch durch unsere Karte. Markt 26-30 | 41460 Neuss

In diesem Sinne: Bleiben Sie neugierig!

Ihre Birgit Fischer Gastkolumne von Birgit Fischer, ENOTECA dell´Arte Neuss

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Bild: Fotolia

lebensart

„Jecke Talentprobe“ für den Nüsser Ovend – beim zweiten Mal ist es Tradition

Nach Schützenfest ist vor der Session: Der Karneval geht am 11.11. los! Noch etwas früher startet der Elferrat der Heimatfreunde mit seiner Jecken Talentprobe für den Nüsser Ovend: Am 5. Oktober 2018 findet die zweite Jecke Talentprobe für den Nüsser Ovend statt.

U

nbedingt vormerken: Der Ovend findet am 26. Januar 2019 wieder im Gare du Neuss statt. Der weiter gewachsene Elferrat der Heimatfreunde um Jean Heidbüchel, Dennis Volkeri und Jens Hartmann sucht jetzt – wie im letzten Jahr erstmals erfolgreich praktiziert – Künstler, die sich bei der Jecken Talentprobe beweisen und einen Auftritt beim Ovend gewinnen können.

Gesucht sind Musiker, Dichter, Comedians und Entertainer – alles geht, was unterhält. Bewerben können sich Interessenten unter: elferrat@heimatfreunde-neuss.de Das Ambiente der Trafostation am Stadtgarten, sonst geprägt von Vernissages, Kleinkunst und Technobeats, passt hervorragend, wie sich bei der Premiere der Talentprobe zeigte. Weil das Publikum im letzten Jahr Feierstimmung mitbrachte, erweitert der Elferrat die Veranstaltung um eine neue Komponente: Ab 21 Uhr findet dann im Anschluss an die Preisverleihung in der Trafostation eine Party statt. Zum Nüsser Ovend wird heute noch nicht mehr verraten: Der junge Elferrat, der den Ovend letztes Jahr wieder ins Leben gerufen hat, will an den Erfolg im letzten Jahr anknüpfen. Geplant ist politisches Kabarett mit Lokalkolorit, Kostümierung und Karnevalsmusik.

TERMINE: JECKE TALENTPROBE am 5. Oktober 2018 in der Trafostation am Stadtgarten: Einlass ab 18:00 Uhr, Start Talentprobe um 19.00 Uhr, Start Party um 21:00h – kostenfreier Eintritt! Künstlerbewerbung unter elferrat@heimatfreunde-neuss.de NÜSSER OVEND am 26. Januar 2019 im Gare du Neuss

Bilder: M. Ritters


rubrik

Immer dabei – unsere Apps fürs Handy! Straßenverkehrsamt-App Rettungsdienst-App

MRSA-App

Kultohr-App

Heimfinder-App

www.rhein-kreis-neuss.de Hier geht´s zu den Apps: http://bit.ly/rkn-apps Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

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rubrik

FEI COCKTAILS Ob auf einen Cocktail am Samstagabend oder eine Erfrischung beim Shoppen: Ein Besuch in den Neusser Bars, Cafés und Restaurants lohnt sich immer. In NE ist alles drin.

Leute, Läden, gute Laune!

Mehr Infos: neuss-city.de 108

Herbst 2018 · top magazin RHEIN-KREIS NEUSS

Marlena, Oliver und Lisa aus Neuss

Top Magazin Neuss Herbst 2018  
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