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Ausgabe 2 | 23. Jahrgang Sommer 2017 | 5,– € | 65031

D A S

L I F E S T Y L E - M A G A Z I N

F Ü R

D I E

R E G I O N

BONN

freizeit

Top-BergseeAdventure top thema

genuss

California Cuisine wirtschaft

Zu Gast bei Herrn Steinmeier top-magazin-bonn.de 4194988505001

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650 Jahre

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Liebe Leserinnen und Leser! Welcher Kirmes-Typ sind Sie? Ich, für meinen Teil, gehöre zu jenen Menschen, denen schon beim Anblick der allermeisten Fahrgeschäfte schwindelig wird. Ich schlemme mich lieber durch die vielen Jahrmarkt-Leckereien und spaziere, mit einer Tüte gebrannter Mandeln in der Hand, durch die trubelige Heiterkeit. So ein Rummel ist schon etwas Feines. „Wenn die Besucher in den Karussells kreischen und sich an den Bierbuden zuprosten. Wenn es auf dem Platz so richtig brodelt, dann bin ich glücklich“, beschreibt Schausteller Hubert Markmann die einzigartige Atmosphäre. Im Hintergrund die Ansagen der Rekommandeure: „Achtung, festhalten, jetzt kommt Schwung in die Fahrt.“ Dass ich beim Thema Kirmes so ins Schwärmen gerate, hat einen ganz besonderen Anlass. Immerhin feiert „unser“ Pützchens Markt in diesem Jahr 650-jähriges Jubiläum. Dem runden Geburtstag haben wir unser Top Thema gewidmet: mit Hintergründen, Programmhighlights und einem Rückblick in die Geschichte des beliebten Volksfestes, das im Vilich des Mittelalters entstand. Unser Interview mit dem bereits zitierten Hubert Markmann beschert zusätzlich spannende Einblicke in das Leben einer Schaustellerfamilie. Apropos, Einblicke: Natürlich durften wir auch in dieser Top-Ausgabe wieder einen schaulustigen Blick hinter die Kulissen werfen. Dieses Mal öffneten sich für uns die gut bewachten Tore der Villa Hammerschmidt. Seit März hat das „Weiße Haus am Rhein“ einen neuen Hausherrn – den jüngst zum Bundespräsidenten ernannten Frank-Walter Steinmeier. Nur wenige Stunden bevor das deutsche Staatsoberhaupt höchstpersönlich zum Antrittsbesuch an den Rhein reiste, durften wir uns seinen Bonner Amtssitz einmal genauer anschauen. Darüber hinaus hat unsere Sommerausgabe, die Sie gerade in den Händen halten, noch viele weitere lesenswerte Themen zu bieten. In diesem Sinne: viel Freude beim Schmökern, einen grandiosen Sommer und ganz viel Spaß auf Pützchens Markt!

Hannah Welp, Chefredakteurin

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inhalt

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Inhalt

Top Magazin Bonn 2|2017

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top thema 14

650 Jahre Pützchens Markt

top menschen 18

Menschen – Ereignisse und Veranstaltungen aus Bonn und der Region

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Nachgefragt – Schausteller Hubert Markmann im Interview

top lebensart 30

Fünf trendige Sommerfrisuren

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Must Haves – top fashion

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Must Haves – top living

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Klatschmohn – das Rot des Sommers

top wirtschaft 46

Die Zukunft ist digital

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Ratgeber Recht – Urlaubsrecht

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Frauen im Chefsessel – Marita Schmickler-Herriger

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Einblicke – Villa Hammerschmidt

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top gesundheit 72

Ernährung – Du isst, wie du bist

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inhalt

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Inhalt

Top Magazin Bonn 2|2017

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top freizeit 116

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In den Urlaub mit dem Jobticket

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Rheinbach Classics – Zeitreise gefällig?

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Motorrad-Rennfahrer Marc Buchner

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Hoch, höher, Top-Bergsee-Adventure

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Bonn im Sommer – Bonn bloggt, die Kolumne

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Schmetterlinge – der Inbegriff des Sommers

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Top-Unternehmer-Speed-Dating im Pin-up Bowling-Center

top kultur 112

Beethovenfest Bonn – Ferne Geliebte

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Große Designer, berühmte Fotografen – Mode im Museum

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KultTour – Terminkalender für Bonn und die Region

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Lesetipps für gemütliche Momente in der Hängematte

top genuss 128

California Cuisine – so schmeckt die Küche Kaliforniens

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Gastro News – Neues aus der Gastronomie

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Top Gastro Guide – Restaurants in Bonn und der Region

top rubriken 3

Editorial

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Inhalt

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Impressum

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top thema

650 Jahre

Pützchens Markt Vom Ort des Betens zum Zentrum des Vergnügens – Bonn feiert den stolzen Geburtstag seines traditionsreichen Volksfestes.

s Pützchen 17 Markt 20 ember

8. bis 12. Sept

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top thema

V

ilich im Mittelalter: Um die erste Jahrtausendwende setzt eine furchtbare Dürre den Menschen zu. Adelheid von Vilich, Äbtissin der örtlichen Benediktinerinnenabtei, kommt den Hungernden zu Hilfe. Um die Verzweifelten von ihrem Unglück zu befreien, schickt sie ein Stoßgebet zum Himmel und stößt mit ihrem Äbtissinnen-Stab in die Erde. Prompt sprudelt an der getroffenen Stelle Wasser aus dem Boden… so will es zumindest die Legende. Der entstandene Brunnen – rheinisch auch Pütz genannt – ist nicht nur Namensgeber des Dorfes, sondern auch Anlass für die Entstehung eines Volksfestes, das wir heute als Pützchens Markt kennen. Es war einmal Nach ihrem Tod führte die Verehrung der heiligen Adelheid zu einer Wallfahrt nach Vilich und später auch nach Pützchen. Clevere Zeitgenossen witterten ein Geschäft und errichteten Zelte, um die Pilger mit Waren zu versorgen. Bald gesellten sich Gaukler, Tierbändiger und Artisten hinzu und aus dem Warenmarkt wurde mit der Zeit ein Jahrmarkt. Über die Jahrhunderte entwickelte sich dieser zu einer

modernen Kirmes mit Fahrgeschäften, die dank des technischen Fortschritts immer größer, höher und schneller wurden. Heute – genau 650 Jahre nach der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1367 – pilgern jährlich über eine Million Besucher auf die Marktwiesen am ehemaligen Dorfrand. Damit ist das traditionsreiche Volksfest zwar nicht das größte im Rheinland, gilt aber als umsatzstärkster 5-Tage-Markt Deutschlands. Höher, schneller, weiter An die ursprüngliche Bedeutung als Warenmesse erinnert bis heute der Pluutenmarkt (vom rheinischen Pluute für Kleidung), der im Mittelalter rund um die Pützchener Dorfkirche St. Adelheid stattfand. Der Großteil der Besucher kommt mittlerweile jedoch, um sich durch die vielen Jahrmarkt-Leckereien zu schlemmen, im legendären Bayernzelt zu feiern oder sich auf einem der vielen Attraktionen einmal so richtig durchschleudern zu lassen. Auf 80.000 Quadratmetern bauen etwa 550 Schausteller ihre Fahrgeschäfte und Vergnügungsbuden auf: von A wie Action bis Z wie Zuckerwatte ist hier für jeden etwas dabei. »

Die Wallfahrt zu Ehren der heiligen Adelheid von Vilich, Äbtissin der örtlichen Benediktinerinnenabtei, gilt als Ursprung des heutigen Pützchens Markt.

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top thema

650 Jahre Pützchens Markt

Trends und Traditionen Groteske Trends wie die sogenannten „Freak-Shows“ gingen zum Glück vorüber. Andere Rituale sind mit der Zeit zur Tradition geworden. Dazu gehört zum Beispiel der Fassanstich im Bayernzelt zur Eröffnung der Kirmes. Diesen übernimmt für gewöhnlich das aktuelle Stadtoberhaupt. Seit sieben Jahren organisiert der Freundeskreis Pützchens Markt zudem einen historischen Festumzug über das Marktgelände. Am Sonntagmorgen findet traditionell ein katholischer Festgottesdienst für die Schausteller statt. Am Montagmorgen sind wiederum die Kinder aus den Waisenhäusern der Region zu Freifahrten eingeladen. Am Dienstag zieht die Musikkapelle der Schausteller über den Platz, bevor am Abend der Jahrmarkt mit einem Feuerwerk endet. Für so manchen Besucher gehört übrigens auch eine Stippvisite am Adelheidis-Brunnen zum perfekten Kirmes-Ausflug. Einfach, um den Anfängen

650 Jahre in Bonn am Rhein

Happy Birthday Pützchens Markt Neben dem fünftägigen Rummel dürfen sich Kirmesfreunde im Jubiläumsjahr auf viele weitere Aktionen freuen. Bereits im Frühjahr hatte der Freundeskreis Pützchens Markt mit Unterstützung der Stadt Bonn einen historischen Jahrmarkt in Beuel auf die Beine gestellt. Zu den nostalgischen Fahrgeschäften gehörten unter anderem ein Pferdekarussell aus dem Jahr 1885 oder ein Riesenrad Baujahr 1904. Ein zweiter historischer Jahrmarkt findet vom 7. bis zum 16. Juli auf dem Münsterplatz statt. Auch hier können sich die Besucher auf Fahrgeschäfte und Gastronomiestände wie anno dazumal freuen. Zudem ist eine Parade durch die Innenstadt geplant – mit historischen Zugmaschinen, Musikkapellen und vielem mehr.

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Wir haben für Sie eine kleine Auswahl der geplanten Jubiläumsveranstaltungen zusammengestellt… HW n

Pützchens Markt

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des Marktes zu huldigen, oder auch, um sich dort die Augen auszuwaschen. Dem Wasser des Quells sprechen Gläubige bis heute Heilkräfte zu, besonders bei Augenerkrankungen.

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Auto/Umzug Komödianten), esebene/Fotolia.com

Artisten und Freak-Shows Während in den vergangenen Jahrzehnten auch unzählige Privatleute das Marktgeschehen festhielten, wird die Fotoausbeute aus der Zeit vor den Weltkriegen dünner. Einen Fotoapparat besaß damals kaum jemand. Welche Attraktionen das Volksfest zu jener Zeit bereithielt, zeigen erhaltene Postkarten oder auch Zeichnungen. Anfang des 20. Jahrhunderts begeisterten zum Beispiel Tierschauen, Hochseilartisten und Varietés das Publikum, aber auch die skrupellose Zurschaustellung von Menschen mit Fehlbildungen oder Anomalitäten.

Bibliothek der Bundesstadt Bonn (Postkarte um 1900), Archiv J. Osthold/M. Faber (Fotoeisbär), Archiv M. Faber (Kinder im

Rückblick in Bildern In den 1960er Jahren erfreuten sich Groß und Klein an Attraktionen wie dem „Lustigen Weinberg“, in dem Besucher über Rollen laufen mussten oder von Luftstößen aus dem Boden überrascht wurden. „Den Herren, die damals noch mit Hut auf die Kirmes kamen, gingen dabei regelmäßig ihre Kopfbedeckungen fliegen“, erinnert sich Karl-Heinz Erdmann, Mitherausgeber einer Monografie zur Geschichte des Marktes. Gemeinsam mit Michael H. Faber und anderen Autoren hat er unzählige Bilder sowie die dazugehörigen Anekdoten zusammengetragen. Darunter auch zahlreiche Kuriositäten: Auf Kirmesbildern der Nachkriegszeit taucht zum Beispiel wiederholt ein Eisbär auf – kein Tier, sondern ein kostümierter Mensch, der als „Foto-Eisbär“ über den Markt schlenderte und sich für Schnappschüsse bereitstellte. Aufnahmen aus den 1980er Jahren zeigen unter anderem die legendäre Box-Bude, die damals zu den Publikumsmagneten zählte. Einige Fotografien stammen von Anwohnern, die auf Pützchens Markt so-

genannte Haus- oder Straußwirtschaften betrieben. Eine Tradition, die auch heute noch – wenn auch immer seltener – weiterlebt und auf die Ursprünge des Marktes zurückgeht. Denn schon vor Jahrhunderten öffneten Pützchener Bürger Haus und Hof, um den Wallfahrern Unterkunft und Verpflegung in Form von Hausmannskost zu bieten.

Fotos: Michael Sondermann/Volker Lannert/ Bundesstadt Bonn, Familie Markmann (Athletenschau/Raupe), Archiv und

» Im Wandel der Zeit Was Karussells und Attraktionen betrifft, war Pützchens Markt stets auf dem neuesten Stand. „Über die Jahre sind immer neue Fahrgeschäfte hinzugekommen“, erinnert sich Schausteller Hubert Markmann, dessen Familie sich seit Generationen auf dem Bonner Jahrmarkt heimisch fühlt. „Andere Angebote sind hingegen verschwunden. Losbuden zum Beispiel. Zu meiner Kindheit gab es noch acht. Heute ist es nur noch eine.“ Auch am Autoscooter sähe man, wie sich die Vorlieben der Besucher gewandelt haben. Der Fahrstil sei heute deutlich aggressiver. „Der Kick muss größer sein.“ Im Gegenzug habe sich aber auch das Sicherheitsbedürfnis verschärft. „Mal schauen, wie spannend der Klassiker für Kinder und Jugendliche bleibt, wenn es bald zusätzliche Sicherheitsbügel gibt“, spekuliert Hubert Markmann.


Programm

top thema

im Jubiläumsjahr 650 Jahre Pützchens Markt

Ausstellung „Pilger – Pluute – Prommetaat“ 30. Juni bis 22. Oktober 2017 // Heimatmuseum Beuel Ein Blick auf die Geschichte des traditionsreichen Volksfestes: von den Ursprüngen in der Wallfahrt bis hin zum modernen Pützchens Markt der Neuzeit. Historischer Jahrmarkt (Open Air) 7.-16. Juli 2017 // Münsterplatz Historische Fahrgeschäfte und Gastronomiestände / Ausstellung zur Geschichte des Marktes / nostalgische Parade durch die Innenstadt Beethoven-Orchester Bonn 7. September 2017 // Bayernfesthalle Erstes Konzert des neuen Generalmusikdirektors Dirk Kaftan mit den Bläck Fööss Historischer Festumzug 8. September 2017 // Marktwiesen Festumzug über die Marktwiesen u.a. mit historischen Zugmaschinen Eröffnungsfeier 8. September 2017 // Bayernfesthalle Traditioneller Fassanstich / Eröffnungskonzert mit Brings und Querbeat Festgottesdienst 10. September 2017 // Bayernfesthalle Festgottesdienst mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki

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01. Anfang des 19. Jahrhunderts begeisterte Marcellus Paul Milker die Pützchens-Markt-Besucher mit seiner Athletenschau. Als „stärkster Mann der Welt“ stemmte er Pferde und sprengte Polizeiketten mit dem Oberarm, weiß sein Ur-Ur-Urenkel Hubert Markmann – seines Zeichens ebenfalls Schausteller – zu berichten. // 02. Kinderfahrgeschäft der frühen 1960er Jahre. Am Steuer: Buchautor Dr. Michael H. Faber // 03. Durfte auf keiner Kirmes fehlen: die legendäre Knutschraupe // 04. Schnappschuss mit dem Fotoeisbär aus dem Jahr 1965 // 05. Gruß vom Pützchens Markt: Bildpostkarte um 1900 // 06. Umzug der Komödianten am Marktdienstag (Mitte 1960er Jahre).

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menschen

Ein Großteil der Läufer, eingerahmt von ihren Unterstützern.

Laufen

Tamae Meixner und Inka Orth vom Bunten Kreis (Mitte) mit einem Teil der Unterstützer: (v.l.) Marcus Bail (Top Magazin Bonn), Florian Pick (Ameron Hotel Königshof), Zeyna Saba (Hochkreuz Augenklinik + Laserzentrum), Daniel A. Voss (Ameron Hotel Königshof)

für den guten Zweck ach dem Erfolg im vergangenen Jahr, gingen auch in diesem Frühling Mitglieder und Unterstützer der BraveheartCharity an den Start, um beim Deutsche Post Marathon Kilometergeld einer etwas anderen Art einzulaufen. In den Disziplinen Halb-Marathon, Staffel und Walking erkämpften 31 Sportler eine Spendensumme von rund 1.000 Euro. Zwei Gruppen landeten in der Firmenwertung sogar unter den Top 10: Patrick Schönball, Thomas Roche und Rene Göldner konnten

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den ersten Platz erkämpfen; Frank Jacobs, Andreas Kuhr und Udo Schneider freuten sich über Rang sieben. Die Spendengelder kommen dem Bunten Kreis Rheinland zugute – ein Verein, der Familien dabei unterstützt, den Alltag mit einem chronisch schwerstkranken oder frühgeborenen Kind zu meistern. Das Ameron Hotel Königshof hatte die engagierten Sportler eingeladen, Starttickets sowie Hotelzimmer gesponsert

und die Hochkreuz Augenklinik, EATON Industries sowie das Top Magazin Bonn an Bord geholt. Intersport Partner Bonn sorgte für die Trikots. Die Braveheart-Charity setzt sich aus einer Gruppe von Männern und Frauen zusammen, die an außergewöhnlichen Sportevents teilnimmt, um sich für den guten Zweck an körperliche Grenzen zu bringen. Gelebtes Motto: Gemeinsam n mehr bewegen.

Fotos: Johann F. Saba

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Foto: Walter Christian

menschen

Back to school! Z

ehn Jahre hat Luke Mockridge gebraucht, um seiner alten Bonner Schule, dem Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, noch einmal einen Besuch abzustatten. Nun bot die neue Quizshow des Comedians – „Luke! Die Schule und ich“ – einen gebührenden Anlass. „Luke hat sich gewünscht, dass er die erste Sendung bei uns drehen kann, um sich warmzulaufen“, sagt Walter Christian, der 38 Jahre an der Schule Deutsch und Katholische Religion unterrichtete und sich bis heute um die Pressearbeit kümmert. „Ich habe ihn zwar nicht selbst unterrichtet, aber von Kollegen

gehört, dass Luke ein wilder Bursche war. Er war halt der Klassenclown, und Hausaufgaben waren eher nicht so seins.“ Auch Luke bestätigte dies vor den Schülern des Gymnasiums, die ihn in der Aula eine halbe Stunde lang ausquetschen durften: „Ich habe mich schwergetan mit der Schule und viel Mist gebaut. Hat mir damals allerdings Spaß gemacht.“ Mutter Margie Kinsky, ihres Zeichens selber Comedian, geht an die Decke, wenn sie an die Schulzeit ihrer Söhne zurückdenkt. „Die meisten waren nicht die hellsten Kerzen auf dem Kuchen, und Bill und ich sind wahrscheinlich das ein-

zige Elternpaar in Bonn, das alle Schulen durchhat. Aber im Endeffekt ist ja aus allen etwas geworden!“ Eltern möchte sie folgendes mit auf den Weg geben: „Gebt die Hoffnung nicht auf, glaubt nicht alles, was die Lehrer sagen und glaubt vor allen Dingen n an eure Kinder!“ » „LUKE! Die Schule und ich – VIPs gegen Kids“: In einer der unterhaltsamsten Doppelstunden Deutschlands lässt der Entertainer auf Sat.1 vier Promis gegen Schüler verschiedener Jahrgangsstufen antreten.

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Ganz schön

ausgeschlafen! D

as musste gefeiert werden: Das Bonner Betten- und Matratzenfachgeschäft Sleeping Art wurde von „Schöner Wohnen“ als Top-Fachhändler 2017 ausgezeichnet. Anlässlich der Ehrung luden Inhaber Werner Bungert und Judith Schüller (stv. Chefredakteurin Schöner Wohnen) im Mai zu einem kurzweiligen Abend in der Sleeping-Art-Ausstellung. Kabarettist Bill Mockridge unterhielt die rund 250 geladenen Gäste mit Bettgeschichten und Anekdoten aus seinem aktuellen Programm: „Alles frisch?!“ Für musikalische Untermalung sorgte der Kölner Saxophonist Eike Drück. Außerdem mit dabei: die Haute

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Couture des Schlafens in Form der Bett-Ensembles von Treca Interiors Paris, eine Galerie mit historischen Schöner-Wohnen-Titelbildern sowie die neuen Audi-Modelle. Im Fokus des Abends sollten aber auch die individuellen Sleeping-Art-Lösungen für höchsten Schlafkomfort stehen. Immerhin hatten diese dem Bettenhaus – unter anderem – die begehrte Auszeichnung eingebracht. „Kein Bett verlässt unser Geschäft so, wie wir es ausstellen. Wir fertigen für jeden Kunden individuelle Lösungen“, sagt Werner Bungert. Das Ergebnis sind Schlafsysteme, die genau an den Körper

angepasst sind. Neben dem individuellen Service überzeugte auch die Zusammenarbeit mit den gefragtesten Premium-Herstellern aus Deutschland und dem europäischen Ausland sowie das Design und der Komfort der angebotenen Produkte. Den geselligen Abend bei Getränken und Flammkuchen nahm Werner Bungert zum Anlass, seinen treuen Kunden in Bonn und der Region zu danken. „Ohne sie hätten wir diese Auszeichnung nie erhalten“, sagte der Fachhändler, der in diesem Jahr übrigens auch das 20-jährige Bestehen n von Sleeping Art feiert.


menschen

KIKA-TVModeratorin Shary Reeves schaute zum Abschlussfest vorbei.

Gesunde Ernährung

und eine gehörige Portion Spaß

U

m sozial benachteiligten Kindern das Thema gesunde Ernährung näherzubringen, machten die Krankenkasse IKK classic und Reiner Calmunds Stiftung „Tapfere Kinder“ im Frühjahr gemeinsame Sache. Unter dem Motto „Gesunde Ernährung für Tapfere Kinder“ starteten sie ein Präventionsprojekt an drei Bonner Kinder-Einrichtungen. An jeweils zehn Terminen probierten sich Ernährungsberater Frédéric Letzner und Sabrina Kau mit den Kleinen durch eine Reihe gemeinsam zubereiteter Speisen. Erklärtes Ziel: Den Mädchen und Jungs spielerisch einen ver-

antwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten nahezubringen und nebenbei auch noch ein wenig Lebensmittelkunde sowie die Esskulturen anderer Länder zu vermitteln. Zum Abschlussfest gab es dann noch eine Überraschung: einen Besuch der Stargäste Shary Reeves (KIKA TV – Wissen macht Ah) oder Florian Ambrosius (Super RTL – TOGGO / RTL – Guten Morgen Deutschland). Neben zwei Kitas profitierte auch das KBE Dreieck Spielhaus in Tannenbusch von der Aktion – eine Einrichtung, die haupt-

Frédéric Letzner (links) und Stargast Florian Ambrosius (rechts) mit einem stolzen Projektteilnehmer.

sächlich Kinder aus sozial schwachem Umfeld und/oder aus Familien mit Migrationshintergrund betreut. Das Spielhaus ermöglicht es Kindern zwischen 6 und 14 Jahren, nachmittags miteinander zu spielen und auch gemeinsam zu essen. Um ihnen allen etwas Besonderes zu bieten, lud die Kooperation aus IKK und Stiftung die Kinder, ihre Erzieherinnen und den Leiter Patric Oehlhorn im Anschluss an das Projekt zu einer Vorstellung des Roncalli Circus in Bonn ein. Ein kurzweiliger Ausflug, der für unzählige strahlende Augen n sorgte.


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Willkommen bei

Tante VRoni

D

ie Geschäftsstelle der VR-Bank RheinSieg in Lohmar-Heide überrascht mit einer praktischen Idee: Neben Geld und Kontoauszügen können Kunden auch

Eier, Milch, Käse, Wurstaufschnitt, Kartoffeln und einiges mehr erwerben. Drei so genannte Regiomaten bereichern seit Ende März das SB-Foyer der Bankfiliale. Sie werden mit frischen Lebensmitteln regionaler Kooperationspartner bestückt. Neben einzelnen Produkten gibt es auch Zutaten für komplette Gerichte, natürlich mit Rezept. Die Initiatoren reagieren mit dem Projekt auf Veränderungen im Bankensektor: Digitalisierung, Technisierung, Abnahme

des direkten Kundenkontakts. „Betriebswirtschaftlich betrachtet, müssten wir aufgrund dieser Entwicklung beispielsweise unsere Geschäftsstelle in Heide schließen. Aber genau das machen wir nicht: Wir stellen uns der Verantwortung für unsere Region und ziehen uns nicht aus der Fläche zurück“, sagt Dr. Martin Schilling, Vorstandsvorsitn zender der VR-Bank Rhein-Sieg.

Bonn im Fußballfieber

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ach fast 40 Jahren steht der Bonner SC wieder im DFB-Pokal. Im Bitburger-Pokalfinale des Fußball-Verbandes Mittelrhein schlugen die Rheinlöwen im Finale „zo Huss“ den klassenhöheren Drittligisten Fortuna Köln nach einer engagierten Vorstellung mit 1:0. Torschütze war Dario Schumacher in der 59. Minute. Die Mannschaft siegte vor offiziell 6.643 Zuschauern im Sportpark Nord, wobei Schätzungen eher von über 8.000 ausgehen. Damit hat sich der BSC für die erste Pokalhauptrunde vom 11. bis 14. August n qualifiziert.

Torschütze Dario Schumacher

Jecke Majestäten A

uf einer Pressekonferenz im Marriott Hotel Bonn präsentierte Marlies Stockhorst, die Präsidentin des Festausschusses Bonner Karneval, das neue Prinzenpaar: In der Session 2017/2018 werden Prinz Dirk II. (mit bürgerlichem Namen Dirk Vögeli)

Die designierten Tollitäten: Bonna Alexandra III. und Prinz Dirk II.

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und Bonna Alexandra III. (Alexandra Roth) die Bonner Jecken regieren. Beide designierten Tollitäten treten für die KG Wiesse Müüs an, aus der in den 66 Jahren ihres Bestehens bereits elf (Vorgänger-) Prinzenpaan re, Prinzen oder Bonnas hervorgingen.


menschen

Schlossfest

in barockem Ambiente

S

Fotos: Uwe Vogt

portliche, stilvolle und kulinarische Dienstleistungen, Möbel, Accessoires Momente vor historischer Kulisse – und vieles mehr. Mit barocker Kleidung darüber durften sich die mehreren tau- ausgestattete Herrschaften flanierten send Besucher des Schlossfestes rund über die perfekt gepflegten Parkanlagen um das herrschaftliche Schloss Miel und versprühten das Flair vergangener freuen. Das kostenfreie Outdoor-High- Tage. Für musikalische Unterhaltung light für die ganze Familie fand im Mai sorgte unter anderem Voice-of-Germazum mittlerweile neunten Mal statt. ny-Teilnehmer Christian Durstewitz. 70 hauptsächlich regionale Aussteller Aber auch die Ballettschule Internatioaus den unterschiedlichsten Gewerken nal Bonn stürmte die Bühne. Im Rahmen nutzten die Chance, um ihre Highlights eines Demo Days durften Golfer auf der zu präsentieren: Schmuck, Bekleidung, Driving die neuesten Golfschläger VR_TopMagazin_218x100_3mm_RZ_Layout 1 02.03.17 15:56 Seite Range 1

ausprobieren – die barocke Anlage wird heute nämlich als Golfplatz genutzt. Neugierige konnten an Golf-Schnupperkursen, einer Rundführung über die Golfanlage oder einer Tour durch das Schloss teilnehmen. Die Erlöse des Kaffee-und-Kuchen-Verkaufs sowie einer Tombola kommen der Jugendkasse des Golf-Clubs Schloss Miel zugute. Immerhin liegt ein besonderer Schwerpunkt des Golf-Clubs auf der Förderung des n Nachwuchses.

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nfang Mai starteten zehn historische Mercedes-Kompressor-Fahrzeuge auf zu einer ganz besonderen Ausfahrt. Mit der Tour wollten die Oldtimer-Piloten der Stiftung „Schwerkrankes Kind“ (Bunter Kreis) bei der Einrichtung eines in Bonn geplanten Nachsorgezentrums helfen. Hier sollen Familien kranker Kinder auch über die Zeit im Krankenhaus hinaus Unterstützung erhalten. Die Fahrzeuge reihten sich in die „Wolfgang Berghe von Trips-Gedächtnisfahrt“ ein – eine Hommage an den 1961 tödlich verunglückten Automobilrennfahrer Wolfgang Alexander Albert Eduard Maximilian Graf Berghe von Trips. Entsprechend machten die einhundert Jahre alten Mercedes-Veteranen auch auf Burg Hemmersbach halt, dem Stammsitz der Familie von Trips. Danach ging es durch die Eifel bis nach Bonn. Eine Verschnaufpause auf dem Gelände der RKG in Bonn bot Interessierten die Gelegenheit, die historischen Automobile

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zu bestaunen. Nach einem weiteren Zwischenstopp zum High-Tea auf dem Wintermühlenhof in Königswinter, kehrten die Fahrer zum Champagnerempfang und Abschlussdinner im Grandhotel Schloss Bensberg ein. Als Schirmherr mit von der Partie war auch die Rennfahrerlegende Hans Hermann alias „Hans im Glück“. Er startete erfolgreich bei Langstreckenrennen wie der Mille Miglia, Targa Florio und Carrera Panamericana und gehört zu den letzten Zeitzeugen dieser großen Ära des Motorsports. Schon nach dem großen Finale waren sich die Initiatoren einig: Das machen wir im kommenden Jahr wieder! 2018 soll die Tour am 5. Mai stattfinden. Mit Abschlussevent im Steigenberger Grandhotel Petersberg, inklusive atemberaubendem Blick auf das Rhein-in-Flammen-Feuern werk.

Fotos: Johann F. Saba

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Theater Bonn:

neuer Schauspieldirektor

Foto: Thilo Beu

S

eit März ist es offiziell: Jens Groß wird ab der Spielzeit 2018/19 die Schauspieldirektion des Theaters Bonn übernehmen. Damit löst er Nicola Bramkamp ab, die Ende des vergangenen Jahres ihren Abschied ankündigte. Jens Groß begann seine Laufbahn als Schauspieler und Regieassistent in Wien und hat bereits an zahlreichen renommierten Häusern als Dramaturg und später in leitender Position gearbeitet – darunter das Staatstheater Hannover, das Schauspiel Frankfurt, das Staatsschauspiel Dresden, das Berliner Maxim Gorki Theater sowie das Schau-

spiel Köln. Aber auch das Theater Bonn ist ihm nicht fremd: Immerhin ist er hier seit 2015 als Leitender Dramaturg tätig. „Aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes in der deutschen Theaterszene, seiner Vertrautheit mit dem Theater Bonn und der äußerst erfolgreichen Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren schien uns Jens

Groß geradezu prädestiniert, die vakant gewordene Leitung unseres Schauspiels zu übernehmen“, sagt Generalintendant Dr. Bernhard Helmich über den Wechsel. „Wir freuen uns sehr über seine Zusage. Mit diesem Übergang können wir wirklich zuversichtlich auf die künstlerische Zun kunft der Schauspiel-Sparte blicken.“

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Jück

Hubert Markmann aus Bonn ist Kopf eines florierenden Familienunternehmens – in mittlerweile siebter Generation. Mit Fahrgeschäften wie Octopussy, Nessy oder dem Hexentanz reisen er und seine Familie durchs Land. Einen Zwischenstopp in der Heimat nutzte der Vollblutschausteller, um dem Top Magazin Frage und Antwort zu stehen. Pünktlich zu Rhein in Flammen kam dann doch wieder die Sonne raus: Hubert Markmann (rechts) und Sohn Marcel vor ihrem Octopussy.

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So komfortabel kann ein Wohnwagen-Wohnzimmer sein: Hubert Markmann im Interview mit Top-Magazin-Chefredakteurin Hannah Welp.

»Wenn die Besucher in den Karussells kreischen und sich an den Bierbuden zuprosten. Wenn es auf dem Platz so richtig brodelt, dann bin ich glücklich.«

E

s ist der Donnerstag vor Rhein in Flammen und das Frühlingswetter zeigt sich nicht von seiner besten Seite. Die Schausteller auf dem Festgelände in den Bonner Rheinauen scheint das nicht zu beeindrucken. Unbeirrt bauen sie ihre Buden und Fahrgeschäfte auf. Einige haben sich auf dem nassen Rasen festgefahren und dabei unschöne Spuren hinterlassen. „Absolut unprofessionell“, schimpft Hubert Markmann, als er uns zu seinen Karussells führt. Der Polyp Octopussy und die Riesenschaukel Nessy stehen bereits. Drumherum: ein unbefleckter Rasen. „Obwohl wir hier mit tonnenschweren LKW manövriert haben.“ Sohn Marcel und Neffe Hans-Peter junior kümmern sich noch um die Feinheiten. Huppemann – wie das Familienoberhaupt in Schaustellerkreisen heißt – kann sich also loseisen, zum Interview im komfortablen 78-Quadratmeter-Wohnwagen des Sohnemanns.

Top: Herr Markmann, Sie sind Teil einer begeisterten Schaustellerfamilie. Erzählen Sie mal… Hubert Markmann: Wir haben eine Fotografie, die mit 1827 signiert ist. Sie zeigt meinen Ur-Ur-Urgroßvater Marcellus Paul Milker, der damals mit einer Athletenshow umhergereist ist. Als „stärkster Mann der Welt“ stemmte er Pferde und sprengte Polizeiketten mit dem Oberarm. Was vorher war, wissen wir nicht.

Top: Aber wie es weiterging. Hubert Markmann: Irgendwann folgte das erste Karussell: ein Hängekarussell, dass noch von Menschenhand angetrieben wurde. Ab 1910 kam dann eine Schiffschaukel hinzu – die bis heute in Familienbesitz ist. Aktuell betreiben wir fünf Fahr- und Laufgeschäfte: Octopussy, Hexentanz, die Riesenschaukel Nessy, Super Marci World sowie das Aqua-Labyrinth. Und einmal im Jahr die Restaurationsbude Pützchens Markt Treff. Top: Kein Wunder, dass die ganze Familie mit anpacken muss! Hubert Markmann: Absolut, immerhin bespielen wir in dieser Saison rund 70 Volksfeste in ganz Deutschland: von Rosenheim bis Hamburg. Häufig sind wir parallel an mehreren Standorten unterwegs. Da ist jeder gefragt und springt, wenn nötig, auch mal für den anderen ein. Das Unternehmen Markmann & Söhne leite ich gemeinsam mit meinem Bruder Hans-Peter. Aber auch meine Frau, meine Schwägerin, mein Sohn, meine Tochter, mein Neffe und meine Nichte helfen tatkräftig mit. Irgendwann werden die Kinder den Betrieb weiterführen, in achter Generation. Top: Wie Ihre Kinder sind auch Sie auf dem Rummel großgeworden. Hubert Markmann: Der Arbeitsplatz meiner Eltern war gleichzeitig auch »

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Top: In diesem Jahr feiert Pützchens Markt 650-jähriges Jubiläum. Ich nehme an, dass die heimische Kirmes für Ihre Familie schon immer etwas ganz Besonderes war? Hubert Markmann: Pützchens Markt ist für mich nicht nur mein Heimatjahrmarkt, sondern auch ein Stück Familienfest. Zum einen, weil dann viele unserer Fahrgeschäfte und damit auch ein Großteil der Familie auf einer Kirmes vereint sind. Zum anderen, weil ich hier so viele bekannte Gesichter treffe: Man kennt sich, man grüßt sich. Speziell am ersten Freitag, wenn die „Einheimischen“ kommen. An unserem Bierausschank brauche ich dann schon mal eineinhalb Stunden für eine Runde. Weil mir der Jahrmarkt so sehr am Herzen liegt, engagiere ich mich im Freundeskreis Pützchens Markt. Vor sieben Jahren habe ich den „Historischen Festumzug“ zu Beginn der Kirmes ins Leben gerufen. Das ist mittlerweile zu einer neuen Tradition geworden, die natürlich auch im Jubiläumsjahr nicht fehlen darf.

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Top: Ein privater Umzug bedeutet schon viel Stress. Sie ziehen regelmäßig mit Ihrem gesamten Unternehmen um. Wie funktioniert das? Hubert Markmann: Das ist schon eine logistische Herausforderung. Am Anfang der Saison versuchen wir unsere Reiseroute bestmöglich zu planen, um die Transportkosten möglichst gering zu halten. Wenn wir auf dem Weg nach Bremen noch in Münster haltmachen, liegt das quasi auf halber Strecke. Eine Planung auf dem Reißbrett ist allerdings so gut wie unmöglich. Wenn es in der Abbaunacht in Strömen regnet, gerät der Zeitplan durcheinander. Dann kommt ein Stau auf der Autobahn oder ein Getriebeschaden einer Zugmaschine hinzu. Oder es gibt den Stellplatz, der einem ursprünglich zugeschrieben wurde, plötzlich nicht mehr. Solche Probleme muss man dann spontan lösen. Das hat ganz viel mit Erfahrung zu tun. Und mit Know-how, das innerhalb der Familie weitergegeben wurde. Vieles habe ich von meinen Eltern gelernt und jetzt bringe ich es meinen Kindern bei. Zum Beispiel, wie man mit einem LKW auf eine Kirmeswiese fährt, ohne Erde aufzuwühlen. Das ist besonders bei Regenwetter gar nicht so einfach, trägt aber maßgeblich zum Gesamtbild einer Kirmes bei. Top: Rund neun Monate im Jahr sind Sie fast ununterbrochen unterwegs. Müssen Sie in dieser Zeit auf Komfort verzichten? Hubert Markmann: Auf Luxus vielleicht. Auf Komfort jedoch nicht. Unsere Wohnwägen bieten ausreichend Platz und sind

Fotos: Goffried Pelzer

» mein Spielplatz. So habe ich die Freuden und Sorgen meines Vaters hautnah miterlebt und bin über die Zeit mit den Fahrgeschäften, mit dem Unternehmen verwachsen. In den Wintermonaten haben wir in Endenich gelebt. Während der Saison habe ich allerdings die Wanderschule besucht. Das heißt: Wo auch immer gerade Kirmes war, bin ich zur Schule gegangen. Manchmal hat es sich ergeben, dass ich aus Dottendorf oder Godesberg nach Friesdorf radeln konnte – dann war ich auch mal drei Wochen am Stück an einer Schule.


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»Pützchens

Markt ist für mich ein Stück Familienfest.« mit allem ausgestattet, was wir brauchen: Wohnzimmer mit großzügiger Couchlandschaft, Küche mit Spülmaschine, Bad mit Badewanne. Wie in einem normalen Haushalt auch. Top: Jahrmärkte sind ein Saisongeschäft. Wie nutzen Sie die Winterpause? Hubert Markmann: Nach der Kirmessaison kommt für uns erst einmal der Weihnachtsmarkt. Es ist ja grundsätzlich üblich, dass Schausteller auf den Weihnachtsmärkten ihrer Heimatstadt vertreten sind. Wir betreiben in Bonn die Almhütte, den Hüttenzauber sowie die Glühweinpyramide auf dem Münsterplatz. Die Zeit zwischen den Tagen nutzen wir dann, um mit den Lieferanten abzurechnen und um das Weihnachtsmarktgeschäft „clean“ zu machen... das heißt, um alles gründlich zu schrubben und einzulagern. Im Januar fahren wir schon mal für 14 Tage in den Urlaub. Wenn der Kopf es zulässt. Ansonsten arbeitet man ein paar Sachen auf, die über das Jahr liegengeblieben sind. Im Februar fangen wir in der Regel an, die Karussells zu warten und auf die neue Saison vorzubereiten. Das gilt auch für unseren Fuhrpark. Wir haben 50 zulassungspflichtige Fahrzeuge. Die brauchen alle TÜV, müssen zum Bremsendienst und und und. An jedem Hänger ist irgendetwas dran. Da müssen dann Reifen gewechselt, Achsen repariert oder Lager ausgetauscht werden. Top: Das kostet bestimmt den ein oder anderen Euro?!

Hubert Markmann: Die Betriebskosten für die meisten unserer Fahrgeschäfte liegen bei 280.000 bis 320.000 Euro – pro Karussell. Nur damit sie sich das ganze Jahr bewegen können. Transportkosten, Versicherung, Personal. Alleine die Standgebühren belaufen sich auf 70.000 Euro pro Jahr und Fahrgeschäft. Renovierungsarbeiten kommen da noch oben drauf. Die Anschaffungskosten liegen schon mal im siebenstelligen Bereich. Unser Octopussy hat in den 1980er Jahren bereits über eine Million Deutsche Mark gekostet. Heute liegt der Preis bei 2,8 Millionen Euro – in einer Park-Version. Noch nicht mal als Reisemodell, wie wir es brauchen würden. Top: Der Octopussy zählt mittlerweile zu den Kirmes-Klassikern. Lief immer alles rund? Hubert Markmann: Als wir ihn 1985 bekommen haben, da war der Karusselltyp Polyp schon 30 Jahre auf dem Markt. Und plötzlich kam ganz neu der Break Dance dazu, mit einem superspektakulären Outfit. Da mussten wir uns natürlich etwas einfallen lassen. Wir haben daraufhin die Fahreigenschaften und die Musik so angepasst, dass wir auch ein älteres Publikum ansprechen. Das heißt: sanftere Fahrt und etwas mehr Hip Hop. Der ein oder andere Kollege hat mich damals belächelt. Aber es hat funktioniert. Wenn ein Karussell nicht richtig läuft, analysieren wir das ganz genau. Beobachten wir zum Beispiel, dass hauptsächlich Familien auf dem Platz unterwegs sind, passen wir neben der Musik auch die Rekommandage an – das sind

die kirmestypischen Animationssprüche der Ansager: „Achtung, festhalten, jetzt kommt Schwung in die Fahrt.“ Top: Im Frühjahr waren Sie Mitorganisator des „Historischen Jahrmarkts“ in Pützchen. Wie würden Sie den Reiz einer solchen Veranstaltung beschreiben? Hubert Markmann: Ich bin ein leidenschaftlicher Sammler historischer Kirmes-Andenken wie der nostalgischen Schiffschaukel meiner Großeltern. Sie zeigen, wo wir herkommen, wie alles angefangen hat. Es freut mich ungemein, dass auch die Besucher des „Historischen Jahrmarkts“ diesem Charme erlegen sind. Für viele war es eine Zeitreise, die lang vergessene Emotionen geweckt hat. Aber auch die jüngere Generation konnten wir begeistern. Sogar die ganz Kleinen: Mein Neffe hat jüngst Nachwuchs bekommen. Mir ist das Herz aufgegangen, als die kleine Milli in mittlerweile sechster Generation in der familieneigenen Schiffschaukel saß. So haben wir ihr schon ein Stück Familiengeschichte übergeben. Der Funke hat schon gezündet. Top: Wann lieben Sie Ihren Beruf ganz besonders? Hubert Markmann: Wenn eine Kirmes voll besucht und alles in bester Feierlaune ist. Wenn sich verschiedene Nationalitäten gemeinsam und friedlich unter freiem Himmel amüsieren. Wenn die Besucher in den Karussells kreischen und sich an den Bierbuden zuprosten. Wenn es auf dem Platz so richtig brodelt, dann bin ich glücklich. HW n

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Schmucke Zöpfe Absolut angesagt sind nach wie vor Flechtelemente. Gerne asymmetrisch: sprich, eine Seite enganliegend am Kopf geflochten, der Rest fällt in glanzvollen Wellen über die andere Schulter. Im offenen Haar verstecken sich Baby Braids, die die Flechttechnik zusätzlich aufgreifen. Wer seine Frisur zum echten Hingucker machen möchte, schmückt sie on top mit funkelnden Piercings.

Von soften Wellen und

Fünf trendige

Sommerfrisuren schmuckem Flechtwerk

Wenn mit steigenden Temperaturen die Ärmel kürzer und die Schuhe offener werden, darf auch auf unseren Köpfen ein neuer Look her. Das Trendbarometer sagt: Es wird strukturiert, locker und gerne auch etwas extravagant, aber immer mit einem glamourösen Touch.

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lebensart

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Farbe

Make-Up Hochstecken

Kurz und rot Show me some structure! Der Kurzhaarschnitt besticht durch Geradlinigkeit und Anmut. Die Hauptrolle allerdings spielt die besondere Rotnuance, die das Beste aus zwei Tรถnen vereint. Strukturiert-locker gestylt kommt der metallisch-schimmernde Glanz aus Rot und Bronze besonders intensiv zur Geltung. Sleek gelegt, zeigt sich der Look von seiner puristischen Seite.

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Styling

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Sommer-Shag The Shag is back und bekommt ein Upgrade für den Sommer. Verschiedene Schnitttechniken der Stufung machen den Clavi Cut der Vergangenheit (von englisch clavicle = Schlüsselbein) nicht nur kürzer, sondern bewirken zudem Leichtigkeit und Bewegung des Deckhaars. In seiner absoluten Reinform ist der neue Short Shag elegant reduziert und zurückhaltend.

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Jo Malone: Star Magnolia Sternmagnolien sind Namensgeber und Star der neuen Limited Edition von Jo Malone. Ihr Duft vereint sich mit Orangenblüten sowie einem Hauch von Zitrone, Ingwer und Perilla-Blättern.


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FILIGRAN. VISIONÄR.

VOLLENDET. Die geniale Brillenkollektion MYKITA aus Berlin – jetzt bei Dancker der Optiker in Bonn.

M

it der trendigen Brillenmarke MYKITA kommt ein Stück Berlin nach Bonn. Interessierte finden die Brillen der Berliner Manufaktur bei Dancker der Optiker in der Bonner Innenstadt. MYKITA bringt den kreativen Kern der modernen Manufaktur zum Ausdruck und steht für kompromisslose Entwürfe, die den ästhetischen Zeitgeist reflektieren. Bei MYKITA begegnet man der fast nicht mehr endenden Retro-Welle auf ganz besondere Art, denn die Marke setzt auf Hightech, made in Germany. Im Berliner Stammhaus sucht man nach Innovationen. Und findet sie. Das feine und geradlinige Brillendesign überzeugt durch

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Auffälligkeit, ohne verkrampft extrovertiert zu wirken. Die Brillen sind schrauben- und scharnierlos. Eben alles, was bei vielen anderen Brillenkollektionen überflüssig ist, wurde aus Funktionalität und Design entfernt. Dass die Brillenmarke angesagt ist, zeigt die hohe Präsenz bei Stars sowie in Modezeitungen. Auch Hollywood-Größen tragen MYKITA. Und das nicht ohne Grund. Immerhin unterscheidet sich das Designkonzept grundlegend vom restlichen Brillenmarkt. Übrigens: Der Name MYKITA stammt vom ersten Firmensitz des Brillenhauses

in Berlin, das in einer ehemaligen Kindern tagesstätte gegründet wurde.

Dancker der Optiker Sternstraße 24-26 53111 Bonn Telefon 0228 635958 / 59 E-Mail info@dancker.de Web www.dancker.de


Foto: Gottfried Pelzer

»Ich lese

Top Magazin …

… weil ich auf Reisen gerne mal die Heimat vor Augen habe.«

Hubert Markmann Bonner Schausteller in siebter Generation


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Insa Thiele-Eich (Mitte) hat die Chance, als erste deutsche Frau ins Weltall zu fliegen. Michael und Rita Eberz möchten sie dabei unterstützen – unter anderem mit Brillengläsern von Carl Zeiss.

tenz für l(i)ebenswerte Augenblicke bei ihren Kunden sorgen. Und das mit konstantem Erfolg: Denn seit 2006 wurde eberz feine augenoptik ununterbrochen als „Top 100 Optiker“ Deutschlands ausgezeichnet. „Das können nur ganz wenige Betriebe von sich behaupten“, versichert Michael Eberz, der ausschließlich Produkte führender Hersteller wie Carl Zeiss Gläser verwendet. Mittlerweile suchen weltexklusive Firmen den Kontakt zu ihm und auch Augenärzte sind von seinen erweiterten Leistungen überzeugt. „Die sehen ihre Patienten bei uns optimal versorgt“, sagt der Unternehmer.

Galaktischer Erfolg

25 Jahre eberz feine augenoptik Bei der Eröffnung am 16. Juli 1992 stieß Michael Eberz bei einigen Konkurrenten und Passanten auf wenig positive Resonanz. Nach mittlerweile 25 Jahren gehört eberz feine augenoptik zu den führenden Optikern in der

Blick über den Tellerrand Trotz seines beachtlichen Erfolgs hat Michael Eberz nie den Boden unter den Füßen verloren. Soziales Engagement war dem Inhaber stets ein persönliches Anliegen. Aus diesem Grund übernimmt er seit 17 Jahren Patenschaften in Lateinamerika und Afrika. „Im Jubiläumsjahr möchten wir Frauen in technischen Berufen unterstützen“, erklärt Michael Eberz und fördert daher aktiv die Meteorologin Insa Thiele-Eich, die aktuell als eine von zwei verbleibenden Kandidatinnen um die Chance kämpft, 2020 als erste deutsche Astronautin ins Weltall zu fliegen. „Sollte das klappen, wünschen wir ihr alles Gute und spannende Augenblicke auf ihrer Reise durch das Universum!“ Das 25-jährige Firmenjubiläum lässt den Unternehmensgründer dankbar zurückblicken: „Mein besonderer Dank geht an meine Frau Rita, meine Kinder Emily und Ebony und an meine Mitarbeiter, ohne die ich das alles nicht geschafft hätte.“ MS n

Region und hat die Neider von damals eines Besseren belehrt.

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einen heutigen Erfolg hätten Michael Eberz damals einige nicht zugetraut: Was als Ein-Mann-Betrieb begann, wuchs im Laufe der Zeit durch immer mehr zufriedene Kunden so rasant, dass Rita Eberz bereits zwei Jahre nach Eröffnung ihren Bankjob aufgeben konnte, um ihren Mann tatkräftig zu unterstützen. „Als studierte Betriebswirtin ist sie die perfekte Ergänzung“, sagt der Gründer. „Gemeinsam in einem Familienbetrieb zu arbeiten und

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an einem Strang zu ziehen, das schweißt zusammen.“ Auf Wachstumskurs Als die Räumlichkeiten zu klein wurden, zog man innerhalb des Gebäudes in den ehemaligen Benetton-Laden. „Von nun an ging es immer weiter nach vorne“, berichtet Michael Eberz, dessen Optikerteams in Godesberg und im Relaxed Vision© Center am Bonner Münster mit Herz und Kompe-

eberz feine augenoptik Koblenzer Str. 35 53173 Bad Godesberg Telefon 0228 365030 E-Mail info@optik-eberz.de Web www.optik-eberz.de


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Howdy Cowboy!

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Was wäre ein Cowboy ohne derben Ledergürtel? Dieses Exemplar stammt aus einer Bonner Manufaktur und wurde von Hand gefertigt: vom Polieren der Kanten bis zum Brünieren der Messingschnalle. www.timeless-leather.de

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Fotos: Hersteller

Zugegeben, Mokassins sind eher was für Indianer als für Cowboys. Zum Wild-West-Thema passt dieses congnacfarbene Kroko-Print-Exemplar von Floris van Bommel trotzdem. de.florisvanbommel.com


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Die lebendige Farb- und Formensprache Mittelamerikas inspiriert diesen heißen Einrichtungs-Trend. Unser Lieblingsaccessoire: Kakteen – egal ob groß oder klein, mit echten Stacheln oder aus Keramik.

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Fotos: Hersteller

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Sommers Das Rot des

Sobald seine knallroten Blüten die Landschaften schmücken, beginnt die

schöne Jahreszeit: Die Rede ist vom Klatschmohn, der Blume des Jahres 2017.

In seinem ursprünglichen Lebensraum ist das klassische Ackerkraut allerdings nur noch selten anzutreffen. Dafür erobert der farbenfrohe Sommerbegleiter verstärkt unsere Gärten.

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Foto: Nailia Schwarz/Fotolia.com

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er wilde Klatschmohn ist ein Überlebenskünstler. Denn er stellt nur wenige Ansprüche an seine Umgebung. Wohl fühlt er sich an hellen, frischen und eher stickstoffreichen Standorten. Diese boten ihm einst unsere Getreideäcker. Sein Verschwinden im Zuge einer immer intensiveren Bewirtschaftung steht stellvertretend für viele andere bedrohte Ackerwildpflanzen und somit für den Verlust der bunten Vielfalt im Landbau. Darauf möchte die Loki Schmidt Stiftung durch die Ernennung zur Blume des Jahres aufmerksam machen. Doch der Klatschmohn denkt gar nicht daran, aufzugeben und breitet sich auf Ausweichflächen wie zum Beispiel Brachen oder Schuttplätzen aus. Und auch in unseren Gärten. Hier sorgt er nicht nur für einen willkommenen Farbtupfer, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer möglichst reichen Artenvielfalt. Kurz aber schön Hauchdünn und knittrig halten sich die zarten Blütenblätter des Klatschmohns nur wenige Tage, bevor sie wieder verwelken. Hauptblütezeit ist im Mai und Juni.

Doch insgesamt können wir uns, je nach Sorte, bis in den September am hübschen Anblick der Mohnbestände erfreuen. Ideale Voraussetzung für die Pracht ist ein durchlässiger Boden, immerhin ist die Mohnblume ein sogenannter Lichtkeimer. Auf Rasen oder einer anderen geschlossenen Pflanzendecke kann sie sich mitunter nicht durchsetzen. Zudem bevorzugt sie einen Standort in voller Sonne. Wild und kultiviert Mohnblumen vermehren sich selbst durch ihre Samen. Aber auch die Aussaat gestaltet sich äußert unkompliziert. Samen sind im Handel erhältlich. Wer mag, kann aber auch selbst die Mohnkapseln abnehmen und die darin erhaltenen Samen trocken und kühl lagern. Gesät wird von März bis Mai oder im September. Wer die Aussaat im Frühling verpasst hat, kann alternativ mehrere Exemplare des Spanischen Mohns in Beet oder Topf pflanzen. Auch die Zierpflanzen-Variante „Seidenmohn“ erfreut sich in Gärten großer Beliebtheit – in unterschiedlichsten Farbvarianten und sogar in gefüllter Form. HW n

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wirtschaft

Die Zukunft ist Digital Was hinter der Digitalen Transformation steckt und warum deutsche Unternehmen jetzt umdenken müssen. Wer Bücher nicht mehr im Laden um die Ecke kauft, sondern online ein E-Book runterlädt; wer das Babyphone durch eine App ersetzt; und wer seine Lieblingsserie nur noch über einen Streaming-Dienst anschaut – der befindet sich mittendrin: in der Digitalen Transformation. Dabei ist Digitalisierung nicht ausschließlich eine technologische Frage. Sie ist ein Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft. „Vielleicht sogar eine der tiefgreifensten Veränderungen, die wir in den vergangenen Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten erlebt haben“, sagt Markus Humpert, Bereichsleiter Digitale Transformation des Digitalverbandes Bitkom.

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wirtschaft

Digitale Evolution Für Unternehmen hat die Digitale Transformation zwei zentrale Dimensionen. Die erste – die Digitalisierung von Geschäftsprozessen – hält bereits seit längerem Einzug. E-Mails, Datenserver, PDF-Rechnungen, Mobile Device Management: All das sind Beispiele für digitale Errungenschaften, die unsere tägliche Arbeit und deren Produktivität revolutioniert haben. „Durch Neuerungen wie virtuelle Teams, die Nutzung von Software und Daten in der Cloud oder die Auswertung großer Datenmengen durch Big Data schreitet die Entwicklung kontinuierlich voran“, sagt Markus Humpert. Immer im Blick: die Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Es geht um Steigerung von Effizienz, Margen und Produktivität, bei gleichzeitiger Senkung der Kosten. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen führt in der Regel zu sogenannten inkrementellen Innovationen – einer stetigen und schrittweisen Verbesserung bestehender Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse.

starke, über mehr als hundert Jahre gewachsene ökonomische Basis kann die Entwicklung radikal neuer Produkte und Dienste sogar erschweren. „Sie erfordert die Bereitschaft, sich selbst zu kannibalisieren, bevor andere es tun“, sagt Markus Humpert. „Meist sind es nicht die etablierten Unternehmen, die disruptive Innovationen hervorbringen. So waren es nicht die Kutschenbauer, die die ersten Autos entwickelten. Es war ein Freak aus Baden. Der Disruptor kommt oft von außen.“

Digital Hubs Fakt ist: Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der deutschen Wirtschaft. Vier von zehn Unternehmen haben infolge der Digitalisierung bereits neue Produkte oder Dienste auf den Markt gebracht. 57 Prozent haben bestehende Angebote angepasst. Dagegen musste jedes achte Unternehmen wegen des digitalen Wandels Waren oder Dienstleistungen vom Markt nehmen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Andere Studien zur Digitalisierung zeigen, dass deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld landen. Doch Markus Humpert ist optimistisch: „Inzwischen haben die meisten Manager die Herausforderung erkannt. Jetzt müssen sie Tempo machen und den digitalen Wandel aktiv vorantreiben.“ Gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium hat Bitkom daher die Schaffung von sogenannten Digital Hubs auf den Weg gebracht – vereint unter der Dachmarke de:hubs. In diesen Hubs sollen die Flaggschiffe der deutschen Wirtschaft zusammen mit Mittelständlern, Startups, IT-Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein digitales Ökosystem bilden. Eine ähnliche Anlaufstelle der Landesinitiative Digital Hubs NRW entsteht gerade in Bonn. Das Top Magazin sprach mit CEO Markus Zink über Möglichkeiten, Kapital und warum es wichtig ist, Digitalisierung möglichst breit zu definieren.

»Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der deutschen Wirtschaft.«

Fotos: Digital Hub Bonn/sorkin, elenabsl/Fotolia.com

Digitale Revolution Die zweite Dimension der Digitalen Transformation ist eine deutlich radikalere. Bei der Digitalisierung von Geschäftsmodellen spielt die Anpassung bestehender sowie die Entwicklung ganz neuer Produkte und Dienste eine entscheidende Rolle. Dies führt meist zu einer disruptiven Innovation, die ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise komplett verdrängt. So sind zum Beispiel Digitalkameras fast vollständig an die Stelle analoger Modelle getreten. Handys mit Tastatur wurden weitestgehend durch Smartphones mit Touchscreen ersetzt. Im Gegensatz zu sukzessiven Fortschritten, sind disruptive Innovationen nicht unbedingt eine Stärke der deutschen Wirtschaft. Im Gegenteil: Gerade die in Deutschland einzigartig

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Die Zukunft ist Digital i Interview

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Top: Herr Zink, was sind die wichtigsten Ziele des Digital Hub Region Bonn? Markus Zink: Wir wollen digitales Wachstum in der Region stärken. Das betrifft drei Aspekte. Erstens: Neugründungen und Startups mit digitalen Geschäftsideen fördern. Zweitens: Startups aus Unternehmen heraus zu gründen und digitales Entrepreneurship aus Unternehmen heraus zu unterstützen. Und zuletzt: ein Ökosystem rund um digitale Themen aufzubauen und eine Anlaufstelle für Digitalisierung zu sein – mit vielen Events und Veranstaltungsformaten für Bildung, Networking und die Entwicklung digitaler Innovationen. Top: Wie kann der Digital Hub interessierte Gründer unterstützen? Markus Zink: Der Hub leistet regelmäßig eine Vorberatung für Gründer und vernetzt auch mit Anbietern von Drittmittelförderungen. Als Brutkasten sind besonders die early-stage-Gründer herzlich willkommen und erhalten bei uns für sie zugeschnittene individuelle Unterstützung. Junge Startups können sich für das Accelerator Programm bewerben, bei dem ein Intensivcoaching mit vielen Bausteinen erfolgt. Top: Bietet der Digital Hub auch Zugang zu Investoren und Kapital? Markus Zink: Ja, die Region Bonn hat, proportional gesehen, pro Startup mehr Investitionskapital als der Startup-Hotspot Berlin. Viele Business Angels, Investoren und Venture Capital Partner, wie zum Beispiel der High-Tech Gründerfonds, Capnamic und namhafte Investoren, sind regel-

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mäßig zu Gast im Hub und teilen auch ihr Wissen mit Startups und Gründern rund um das Thema Funding. Aber auch der Hub selbst bietet Finanzierung an – mit bis zu 50.000 Euro unterstützen wir Startups finanziell. Interessierte Gründer können gerne mit uns in Kontakt treten. Top: Wie reagieren die Unternehmen auf die Angebote des Hubs? Markus Zink: Viele Gespräche mit kleineren und größeren mittelständischen Unternehmen sowie mit NGO's und Konzernen sind gestartet. Unternehmen haben durchaus Interesse, digitale Innovationen außerhalb der eigenen vier Wände und in einer hoch digitalen Umgebung zu entwickeln, wo sich die Mitarbeiter mit neuem Input auftanken lassen können. Bislang wird der Hub intensiv als Offsite-Location für Workshops und Meetings genutzt. Im Mai ist auch die Digital Academy mit einem Short Track Programm für Führungskräfte aus Unternehmen gestartet. Top: Wer ist bei Ihnen richtig? Markus Zink: Der Digital Hub ist eine Anlaufstelle für digitale Themen und kein closed Shop. Wir freuen uns über jede Anfrage von Gründern, Startups und Unternehmen. Manche Unternehmen reduzie-

In 10 Schritten digital Praxisleitfaden für Mittelständler des Digitalverbandes Bitkom


wirtschaft

»Manche Unternehmen reduzieren das Wort Digitalisierung noch auf eine rein technologische Entwicklung. Dabei fängt Digitalisierung im Kopf an und ist sehr viel mehr.« Markus Zink, CEO und Vorstand Digital Hub Region Bonn

ren das Wort Digitalisierung noch auf eine rein technologische Entwicklung. Dabei fängt Digitalisierung im Kopf an und ist sehr viel mehr. Für agile Unternehmen ist Digitalisierung eine Chance, auch die Führungs- und Unternehmenskultur weiter zu entwickeln. Dabei sind Methodiken, Workflows und unternehmensinterne Prozesse

genauso wichtig wie eine kollaborative Zusammenarbeit über Team-, Bereichs- und Firmengrenzen hinweg. Dies leben wir aktiv im Hub. Wer uns kennenlernen möchte, den laden wir zu unserem nächsten großen Event ein: dem Digital Hub Summer Slam am 3. Juli 2017. HW n

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wirtschaft | ratgeber recht

SOMMERURLAUB

Ein arbeitsrechtlicher Überblick Mit steigenden Temperaturen rückt auch der Sommerurlaub näher. Gerade Familien mit Schulkindern müssen ihre Ferien langfristig planen und haben dabei meist wenig terminlichen Spielraum. Was passiert aber, wenn sich die Umstände ändern und die Abwesenheit im Betrieb zum Problem wird? Kann ein bewilligter Urlaub wieder gestrichen werden? Und falls die Reise bereits angetreten wurde: Dürfen Arbeitnehmer zurückbeordert werden? Auch die Verfügbarkeit über Smartphone und Co. ist häufig strittig: Muss der Arbeitnehmer auch während des Urlaubs für Vorgesetzte, Kunden und Kollegen erreichbar sein?

Zu der Frage, ob ein Arbeitnehmer aus einem bereits angetretenen Urlaub durch den Arbeitgeber zurückgerufen werden kann, enthält das Gesetz zwar keine Aussage. Die Arbeitsgerichte haben allerdings in mehreren Entscheidungen klargestellt,

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dass Arbeitnehmer nicht verpflichtet sind, ihren Urlaub auf Anweisung des Arbeitgebers abzubrechen. Dies gilt nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2009 auch dann, wenn sich der Arbeitgeber schon bei Urlaubserteilung einseitig einen Widerruf des Urlaubs ausdrücklich vorbehält. Selbst eine bei Urlaubsgewährung getroffene einvernehmliche Vereinbarung zwischen den Arbeitsvertragsparteien, nach der dem Arbeitgeber ein Rückrufrecht zustehen soll und der Arbeitnehmer sich bereiterklärt, im Bedarfsfall den Urlaub zu unterbrechen, ist unwirksam. Sie verstößt gegen zwingendes Urlaubsrecht (§ 13 BUrlG) und muss daher nicht befolgt werden, wie die Erfurter Richter schon im Jahr 2000 entschieden. Ist der Urlaubszeitpunkt einmal festgelegt, kann er also grundsätzlich

nicht mehr einseitig durch den Arbeitgeber verlegt oder entzogen werden. Dies gilt übrigens auch schon, bevor der Urlaub angetreten wurde, und ist von beiden Seiten einzuhalten: Der Arbeitnehmer darf den Urlaub ebenfalls nicht einseitig verlegen oder vorzeitig beenden. Ausnahmefall: Betrieb gerät in existenzielle Notlage In Notsituationen ist hingegen ausnahmsweise ein Anspruch des Arbeitgebers denkbar, den Arbeitnehmer vorzeitig aus dem Urlaub zurückzurufen beziehungsweise den Urlaubszeitpunkt einseitig zu verändern. Voraussetzung ist, dass es sich um unvorhersehbare und zwingende Notwendigkeiten handelt wie eine existenzielle Notsituation. Dabei muss unbedingt erforderlich sein, dass gerade der beurlaubte

Foto: Rawpixel.com/Fotolia.com

Rückruf aus dem Urlaub Nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Den zeitlichen Rahmen des Urlaubs bestimmt der Arbeitgeber. Er muss dabei allerdings grundsätzlich die Wünsche des Arbeitnehmers berücksichtigen. Abweichungen sind nur dann zulässig, wenn dringende betriebliche Belange (zum Beispiel Schlussverkauf) anstehen oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer Vorrang haben, beispielsweise wegen schulpflichtiger Kinder.


ratgeber recht | wirtschaft

Arbeitnehmer seine Tätigkeit wieder aufnimmt. Ist eine Vertretung möglich oder sind andere Maßnahmen durchführbar, kommt ein Rückruf nicht in Betracht. Betriebliche Schwierigkeiten allein reichen keinesfalls aus. So hat etwa das Landesarbeitsgericht Köln am 27. September 2012 entschieden, dass ein personeller Engpass keinen einseitigen Rückruf rechtfertigt. Einvernehmliches Beenden des Urlaubs Obwohl also grundsätzlich in den meisten Fällen keine Verpflichtung des Arbeitnehmers besteht, kann der Urlaub selbstverständlich jederzeit einvernehmlich frühzeitig abgebrochen oder verschoben werden. Dies kann sowohl durch eine ausdrückliche Vereinbarung als auch konkludent, das heißt durch schlüssiges Verhalten, geschehen. Kommt der Arbeitnehmer einer Rückrufbitte des Arbeitgebers unwidersprochen nach, wird regelmäßig von seinem Einverständnis ausgegangen. Wenn der Arbeitnehmer den Urlaub abbricht, sind die versäumten Urlaubstage in jedem Fall durch den Arbeitgeber nachzugewähren. Entstehen durch das vorzeitige Beenden oder ein Verschieben Kosten, können zudem Ersatzansprüche gegen den Arbeitgeber bestehen. Erreichbarkeit während des Urlaubs Damit der Arbeitgeber überhaupt die Möglichkeit hat, den urlaubsbedingt abwesenden Arbeitnehmer im Notfall zu kontaktieren, ist es zulässig, die Mitteilung einer Urlaubsanschrift zu verlangen. Von sich aus muss der Arbeitnehmer allerdings keine Angaben machen. Darüber hinaus

besteht keine Verpflichtung, während des Urlaubs etwa über mobile Kommunikationsmittel für den Arbeitgeber, Kollegen oder Kunden erreichbar zu sein beziehungsweise selbstständig Verbindung aufzunehmen. Abweichende Vereinbarungen widersprechen dem Urlaubszweck und müssen daher nicht befolgt werden. Dem Arbeitnehmer drohen keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen.

Starke Wurzeln. Frische Köpfe.

Wer im Urlaub allerdings ohne Anordnung des Arbeitgebers und ohne dessen Willen aus eigenem Antrieb tätig wird und beispielsweise dienstliche E-Mails abruft oder Telefonate führt, kann für die dafür aufgewendete Zeit weder Ersatzurlaub verlangen noch andere Ansprüche geltend machen. Fazit Urlaub dient der Erholung und ist gesetzlich garantiert. Wurde der Urlaubszeitpunkt einmal festgelegt, kann er einseitig grundsätzlich weder geändert noch der Arbeitnehmer aus dem Urlaub zurückgerufen werden. Nur in besonderen Notfällen kann dies im Einzelfall anders beurteilt werden. Der Arbeitgeber kann verlangen, dass der Arbeitnehmer eine Urlaubsadresse hinterlässt. Im Übrigen besteht aber keine Pflicht, während des Urlaubs erreichbar zu sein. Andere Abmachungen sind unwirksam. Wenn tatsächlich einmal besondere Umstände eintreten, die ein Abweichen von den ursprünglichen Urlaubsplänen erforderlich machen, sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine möglichst einvernehmliche Lösung finden, um mit der vern änderten Situation umzugehen.

Zum Autor David Marcone ist Rechtsanwalt in der Kanzlei MEYER-KÖRING mit Büros in Bonn und Berlin. Arbeitsrecht ist einer von vielen Beratungsschwerpunkten. Laut FOCUSSPEZIAL 2016 zählt MEYER-KÖRING im Bereich Arbeitsrecht zu den TOPWirtschaftskanzleien Deutschlands.

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„Im Fokus steht der

Kunde“

Filialschließungen gehören für viele Banken zur Tagesordnung – auch hier im Rheinland. Die Commerzbank verfolgt eine andere Strategie und eröffnet Anfang Juli eine innovative Flagship-Filiale am Bonner Münsterplatz. Das Top Magazin sprach mit Niederlassungsleiter Marc Ernesti über das Banking der Zukunft.

Top: Herr Ernesti, was macht die Commerzbank Bonn anders als ihre Wettbewerber? Marc Ernesti: Viele Wettbewerber im Rhein-Sieg-Kreis schließen Geschäftsstellen oder eröffnen reine Automatenstationen. Wir dagegen investieren in unsere Filialen und entwickeln sie weiter. Automaten beraten eben nicht. Deshalb sind Filialen auch ein wesentlicher Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Das beste Argument für unsere Filialen vor Ort liefern unsere Kunden selbst: Die Mehrheit wünscht sich auch im digitalen Zeitalter eine Bank „an ihrer Seite“. Dies gilt er-

Gastgeber- und Servicekonzept

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Persönlich und Digital

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staunlicherweise auch für die junge Generation! Dabei war uns wichtig: Die Filiale muss dem Kunden gefallen und nicht der Bank. Die Einheitsfiliale hat jedoch ausgedient. Wir haben bereits begonnen, unsere Filialen an die veränderten Kundenbedürfnisse anzupassen. Top: Wie dürfen wir uns das vorstellen? Marc Ernesti: Wir bauen eine smarte Bank, in der alle Kanäle intelligent miteinander vernetzt sind. In der wir im Sinne der Kunden die Chancen der Digitalisierung mit unseren persönlichen Stärken kombinieren. Während unsere

Media-Wall und Tablets

Längere Öffnungszeiten

digitalen Kanäle immer persönlicher werden, werden unsere persönlichen Kanäle gleichzeitig digitaler. Unsere Kunden machen keinen Unterschied zwischen Filiale, Onlinebanking oder Kundencenter. Und auch für uns als Bank spielt es keine Rolle, über welche Kanäle Menschen zu uns kommen – wichtig ist nur, dass wir sie als Kunden gewinnen und langfristig betreuen. Wir werden in unseren Filialen genau das Leistungsspektrum anbieten, was die Kunden dort haben wollen – egal ob sie 16 oder 90 Jahre alt sind. Kunden, die sich keine Gedanken darüber machen wollen, ob sie ihre Bankgeschäfte online,

Prämiertes Design

Lounge mit Kaffeebar


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Besuchen Sie uns! Neueröffnung Flagship-Filiale Bonn Sind stolz auf ihre Auszeichnung zur Flagship-Filiale: das Team der Commerzbank am Bonner Münster

Fotos: Commerzbank, Gottfried Pelzer

im persönlichen Gespräch vor Ort oder telefonisch erledigen wollen, sind bei der Commerzbank richtig. Denn Banking ist bei uns zugleich digital und persönlich. Jedes Wohnzimmer, jedes Smartphone wird eine Commerzbank-Filiale. Anwendungen, die der Kunde vom Onlinebanking kennt, sind identisch mit denen beim Berater in der Filiale. Damit sind wir Innovationsführer! Top: Woran merken Sie, dass Sie die richtige Strategie verfolgen? Marc Ernesti: Unser Wachstum ist der beste Beweis dafür, dass unser Weg der richtige ist! Innovationen, wie unsere neue Baufi-App und der digitale Ratenkredit, tragen dazu bei, diesen Trend fortzusetzen. Künftig wird unser Kreditgeschäft noch einfacher, schneller und attraktiver – für uns und unsere Kunden. Unser kostenloses Girokonto ist schon seit Jahren ein wichtiger Motor für unser Wachstum, aber der Neukundenzuwachs in diesem Jahr übertrifft alle Erwartungen: Wir haben bereits jetzt netto so viele Neukunden begrüßen dürfen wie im Gesamtjahr 2016. Wir freuen uns sehr, dass unsere Kunden von unseren Produkten und Beratungsangeboten begeistert sind und uns gerne weiterempfehlen. Darüber hinaus macht

Marc Ernesti, Niederlassungsleiter Commerzbank Bonn

es der unkomplizierte Kontowechsel, der seit Herbst letzten Jahres sogar gesetzlich verankert ist, für Interessierte ganz einfach, zu uns zu wechseln. Top: Was wird sich bei der Commerzbank in Bonn verändern? Marc Ernesti: Wir machen die Commerzbank in Bonn zum Flagship-Standort. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir damit die erste Vorzeige-Filiale im Rheinland sind. Wir haben das Konzept der FlagshipFilialen zwei Jahre lang erfolgreich getestet. An den Pilotstandorten ist die Zahl der Besucher um rund 50 Prozent gestiegen. Jetzt sollen weitere Filialen dieses neuen

5. Juli 2017

Typs an besonders attraktiven Standorten eröffnen, bevorzugt in stark frequentierten Lagen. Der Münsterplatz ist einer der schönsten Plätze in Bonn und ein Top-Standort. Wir wollen mit dem Flagship unseren erfolgreichen Wachstumskurs in der Stadt weiter forcieren. Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Bonn, über das ich mich persönlich sehr freue. Mit rund 50.000 Kunden, die von diesem Standort aus betreut werden, gehört die Filiale am Bonner Münsterplatz zu den n größten in Nordrhein-Westfalen.

» Am 5. Juli 2017 wird die Eröffnung der innovativen Flagship-Filiale mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Commerzbank Marc Ernesti · Niederlassungsleiter In der Sürst 2-4 · 53111 Bonn Telefon 0228 601-100 E-Mail marc.ernesti@commerzbank.com Web www.commerzbank.de

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Tue Gutes, rede darüber und profitiere davon Das CSR-Kompetenzzentrum Rheinland informiert

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ach langjährigen Aktivitäten im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen hat sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/ Rhein-Sieg mit ihrem Projektpartner, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, neben vier weiteren Projektträgern beim Wettbewerb des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW unter 25 Bewerbern durchgesetzt. Anfang 2016 nahm das CSR-Kompetenzzentrum die Arbeit auf und wird seither mit Mitteln des EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) gefördert. Ziel des CSR-Kompetenzzentrums ist es, Corporate Social Responsibility (CSR) als Managementansatz kleinen und mittelständischen Unternehmen im Rheinland näher zu bringen, für das Konzept verantwortlicher Unternehmensführung zu sensibilisieren sowie praxisgerechte Verfahren und Kenntnisse anzubieten. Plattformen des Austausches Zentrale Ansprechpartner des CSR-Kompetenzzentrums sind Michael Pieck und Sabina Stüber bei der IHK sowie Prof. Dr. Maike Rieve-Nagel und Lisa Schrade bei der Hochschule. Der Projektplan beinhaltet unter anderem vier Veranstaltungsformate, um alle Akteure auf dem Markt glei-

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chermaßen zu erreichen. Hierzu zählen neben Workshops und Informationsveranstaltungen auch die schon etablierten CSR-Freitagswerkstätten und -Frühstücke. Die CSR-Frühstücke stehen unter dem Motto: „Von Unternehmen für Unternehmen.“ Dabei stellen Unternehmen in lockerer Atmosphäre ihre individuelle CSR-Strategie vor. Die CSR-Freitagswerkstätten sind eine Plattform des erweiterten Austausches. Es wird interaktiv mit verschiedenen Akteuren an Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen gearbeitet. Am Ende einer jeden CSR-Freitagswerkstatt werden Aufgaben und Lösungsansätze formuliert, die Kompetenzzentrum und IHK in ihre Arbeit einfließen lassen. CSR-Botschafter Neben eigenen Veranstaltungen ist das Team des Kompetenzzentrums auch im Netzwerk und auf weiteren Veranstaltungen unterwegs, um alle Akteure und CSR-Interessierte bestmöglich miteinander zu vernetzen. Meilenstein ist der Launch der Homepage www. csr-kompetenzzentrum.de mit gebündelten Informationen zum Thema CSR, Ansprechpartnern und vielen Terminen zu CSR-Veranstaltungen aus der Region.

Unterstützt wird das Kompetenzzentrum bei der Arbeit durch den Partnerkreis und derzeit neun CSR-Botschaftern. Sie sollen als Wegbereiter den CSR-Gedanken in der Region Bonn/Rhein-Sieg fördern und als Ansprechpartner fungieren. Das Kompetenzzentrum wird auch wissenschaftlich durch die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg begleitet. Sie übernimmt die Organisation und Durchführung einiger Veranstaltungen und deckt den wissenschaftlichen Teil n des Projektes ab.

IHK Bonn/Rhein-Sieg Michael Pieck Bonner Talweg 17 53113 Bonn Telefon 0228 2284-130 E-Mail pieck@bonn.ihk.de Web www.ihk-bonn.de http://twitter.com/IHK_Bonn http://facebook.ihk-bonn.de

Fotos: Chris Zeilfelder

über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen.


Eaton – Ihr kompetenter Partner im Bereich Energiemanagement

Wir setzen um, was wirklich zählt.

Eaton ist eines der weltweit führenden Industrieunternehmen im Bereich Energiemanagement. Wir produzieren ein breites Spektrum industrieller und gewerblicher Produkte, denen Sie an Ihrem Arbeitsplatz, bei sich zu Hause und in Ihrer Freizeit begegnen. Zusammen mit unseren Kunden entwickeln wir Lösungen, die durch hohe Energieeffizienz, geringe Emissionen und Ressourcenschonung einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung helfen wir unseren Kunden bei der Umsetzung elektrischer, hydraulischer und mechanischer Lösungen mit Produkten für unterschiedlichste Industriebereiche: Electrical

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© 2017 by Eaton Corporation Alle Rechte vorbehalten

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Eaton ist ein eingetragenes Warenzeichen der Eaton Corporation. Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum der entsprechenden Eigentümer.


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bekommen sie mit BonnPlus Wärme – von der Installation und der Inbetriebnahme bis hin zur jährlichen Wartung und etwaigen Reparaturen. „Das Spannende dabei ist, dass für den Kunden alles inklusive ist“, sagt Markus Dosch. „Wir kümmern uns darum, dass mögliche Probleme so schnell wie möglich gelöst werden.“ Bei BonnPlus Wärme hat man die Wahl zwischen einem Vertrag über zehn oder 15 Jahre. Gegen Ende der Vertragslaufzeit setzen sich die Stadtwerke mit dem Kunden erneut an den Tisch, um über eine Verlängerung oder einen neuen Vertrag zu sprechen. Für BonnPlus Wärme kooperiert SWB Energie und Wasser mit den Partnerbetrieben der Innung Sanitär-Heizung-Klima Bonn/Rhein-Sieg.

Jetzt die alte Heizung austauschen SWB Energie und Wasser kooperiert für BonnPlus Wärme mit dem lokalen Handwerk

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ie Heizung im Keller ist älter als 20 Jahre, verbraucht viel Energie und läuft nicht jeden Winter störungsfrei. Die warme Jahreszeit bietet endlich die Gelegenheit, den alten Heizkessel gegen ein effizientes Modell mit Brennwerttechnik einzutauschen. Doch fehlen dem Hausherrn oft das Know-how, die Zeit und eventuell auch das nötige Kleingeld, um diese Investition umzusetzen. Die Lösung ist das neu aufgelegte Contracting-Modell BonnPlus Wärme. „Das Ziel bei diesem Produkt ist es, dass der Kunde ohne eigene Investition an eine neue Heizung kommt“, erläutert Markus Dosch von SWB Energie und Wasser. Bei

Guido Odenthal, Obermeister der Innung SanitärHeizung-Klima Bonn/Rhein-Sieg

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BonnPlus Wärme installiert und betreibt SWB Energie und Wasser in Kooperation mit Partnerbetrieben der Innung Sanitär-Heizung-Klima Bonn/Rhein-Sieg die neue Heizung auf Basis moderner Technik und finanziert diese vor. Der Hausbesitzer zahlt lediglich eine monatliche Pauschale und die verbrauchte Wärme. „Der Kunde hat somit Planungssicherheit“, erläutert SWB-Fachmann Markus Dosch. „Wenn die Anlage defekt sein sollte, setzen wir sie instand oder erneuern sie.“ Dieses Rundum-sorglos-Paket in Sachen Heizung eignet sich vor allem für Hausbesitzer, die Sicherheit haben wollen, dass die Wärmeversorgung gewährleistet ist. Und diese

Peter Küpper, Geschäftsführer der Bonner Firma Josef Küpper Söhne GmbH

Markus Dosch, SWB Energie und Wasser

Einer der heimischen Heizungsbauer ist die Bonner Firma Josef Küpper Söhne GmbH. Geschäftsführer Peter Küpper hat schon einige Anlagen für BonnPlus-Kunden gebaut. „Die Zusammenarbeit funktioniert gut“, berichtet der Heizungsbauer. „Wir bauen die Anlage im Auftrag von SWB Energie und Wasser, der Kunde zahlt eine monatliche Pauschale und bekommt dafür ein Rundum-sorglos-Paket.“ Die Kunden seien zufrieden. „Wir machen einmal im Jahr die Wartung. Falls es zu einer Störung kommen sollte, beheben wir sie so schnell wie möglich. Wir haben einen 24-Stunden-Service, der natürlich auch an Feiertagen hilft“, sagt Peter Küpper. „Dem Ideenreichtum sind bei der Planung kaum Grenzen gesetzt“, sagt Innungsobermeister Guido Odenthal: „Der Kunde hat viele Freiheiten bei der Auswahl und Planung der Anlage. Er kann sich zum Beispiel zusätzlich eine Solarthermie-Anlage einbauen lassen, um das Wasser mit Sonnenkraft zu erwärmen.“ Die Installationsbetriebe übernehmen für SWB Energie und Wasser nicht nur die Planung und den Bau, sondern auch die Wartung der Anlage. „Das wird über die Grundgebühr für BonnPlus Wärme mit abgedeckt“, erläutert Guido Odenthal. „Der monatliche Betrag ist zunächst eine Art Absicherung für den Schadensfall und deckt zum Beispiel auch die Kosten für den Schornsteinfeger mit ab.“ n

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Modernes Wohnen hinter alten Mauern Im denkmalgeschützten Gut Kerpenhof in Troisdorf-Kriegsdorf entstehen 27 exklusive Eigentumswohnungen. Top Bonn sprach mit Investor Eric Schütz und Immobilienspezialist Holger Eicke über die reizvolle Kombination von altem Charme und moderner Neubauqualität. Top: Was genau haben Sie mit der Alten Hofanlage vor? Eric Schütz: Der heute denkmalgeschützte Backsteinbau des rheinischen Vierkanthofes geht auf das Jahr 1849 zurück. Wir wollen die historischen Mauern weitestgehend erhalten und gleichzeitig im Inneren modernen Wohnkomfort schaffen. Ziel ist es, alt und neu, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden. Das Ergebnis wird eine Anmutung haben, die man so nicht nachbauen kann. Holger Eicke: Geplant sind 27 Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe – von zwei Zimmern auf 65 Quadratmetern bis 5 Zimmern auf 155 Quadratmetern. Die Einheiten werden qualitativ hochwertig und nach aktuellstem Neubaustandard ausgestattet: dreifachverglaste Edelholzfenster, Fußbodenheizung, Designbäder, Videosprechanlagen, Aufzüge, verglaste Treppenhäuser. Bei der individuellen Gestaltung sind wir natürlich flexibel und gehen gerne auf die Wünsche des Käufers ein. Top: Wie sieht es mit der Energiebilanz aus? Eric Schütz: Auch die wird auf dem neuesten Stand sein. Da wir aufgrund des Denkmalschutzes nicht von außen dämmen dürfen, bauen wir einfach ein neues Haus mit neuer Haustechnik in

die bestehende Hülle. Dies trifft speziell auf die ehemaligen Scheunen und Stallungen zu. Im Herrenhaus müssen und möchten wir die besondere Bausubstanz, soweit möglich, erhalten: alte Holzböden, imposante Stuckdecken, das geschmackvolle Treppenhaus. Aber auch hier wird der ENEV-Ausweis belegen, dass wir uns energetisch im Bereich der Neubauqualität bewegen. Top: Ist es richtig, dass der Erwerb von Denkmalschutz steuerliche Vorteile mit sich bringt? Holger Eicke: In der Tat. Kapitalanleger sowie Eigennutzer profitieren von der nicht zu vernachlässigenden Abschreibung für Denkmalschutz – eine der wenigen verbleibenden Fördermöglichkeiten. Ebenfalls nicht außer Acht zu lassen, ist die Option eines zinsgünstigen Sanierungsdarlehens der KfW mit einem maximalen Darlehensbetrag von 100.000 Euro und einem Tilgungszuschuss von 22,5 Prozent nach Fertigstellung. Dieses steht im Zusammenhang mit dem hochmodernen und kostensparenden Blockheizkraftwerk, das auf dem Grundstück in Betrieb genommen wird.

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Top: Die Nachfrage ist jetzt schon groß. Eric Schütz: Im Kerpenhof verbinden sich Traditionspflege mit modernem Komfort, hochwertiges Wohnen mit praktischem Nutzen und vor allem: das Außergewöhnliche und Individuelle mit Investitionssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Kurzum: Hier bieten wir ein Objekt, das es in der Region aktuell kein zweites Mal gibt. Top: Müssen sich Interessenten beeilen? Holger Eicke: Es schadet bestimmt nicht, sich schnellstmöglich mit mir in Verbindung zu setzen. HW n

Top: Auch die Lage ist spannend. Holger Eicke: Troisdorf-Kriegsdorf ist ruhig und idyllisch gelegen. Dennoch

Links: Bankkaufmann und Immobilienspezialist Holger Eicke (VR-Bank Rhein-Sieg Immobilien GmbH) kennt sich in Troisdorf aus. Rechts: Investor Eric Schütz (Gerling & Schütz) arbeitet gerne mit der VR-Bank Rhein-Sieg Immobilien zusammen.

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sind Städte wie Siegburg, Bonn und Köln über die A 59 schnell zu erreichen. In unmittelbarer Nähe befinden sich der beliebte Rotter See sowie der Golfplatz „West Golf“. Bewohner können zudem die hofeigene Parkanlage mit altem Baumbestand nutzen. Und natürlich den Innenhof. Um das hochwertige Gesamtbild nicht durch parkende Autos zu zerstören, wird dieser nur für Lieferverkehr befahrbar sein. Für die Bewohner planen wir eine ausreichend dimensionierte Tiefgarage.

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»Frauen sollten sich mutig etwas zutrauen!« 10 Fragen an: Marita Schmickler-Herriger Sie arbeiten hart, kommunizieren gekonnt und sind trotzdem eine Seltenheit: Frauen in den Führungsetagen großer Unternehmen. Wir haben uns auf die Suche gemacht, natürlich in der Region, und dem Thema eine eigene Interviewreihe gewidmet: Frauen im Chefsessel – was sie antreibt, was sie leisten und wer hinter der steilen Karriere steckt. Unsere Gesprächspartnerin für diese Ausgabe: Marita Schmickler-Herriger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg.

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»Unser Auftrag ist es, Menschen in Arbeit und Ausbildung zu bringen. Das hört sich schlicht an, ist aber im Einzelfall komplex und erfordert eine Vielzahl individueller Lösungen.«

Fotos: Gottfried Pelzer

(Marita Schmickler-Herriger)

Top: Frau Schmickler-Herriger, wann starten Sie in den Tag? Marita Schmickler-Herriger: Ich bin eine Lerche, stehe also früh auf. In der Regel um 4:45 Uhr. Das hat auch etwas mit meiner Anreise nach Bonn zu tun. Wer täglich über die A 3 oder die A 1 muss, weiß wovon ich rede. Aber egal wie früh, ich gönne mir immer in Ruhe ein Frühstück.

Außerdem arbeiten wir stets daran, unsere Abläufe zu optimieren – für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für unsere Kunden. Indem wir die Digitalisierung aktiv vorangetrieben haben, ist es uns zum Beispiel gelungen, Wartezeiten zu reduzieren. Dazu gehört, dass Kunden mittlerweile viel online erledigen und auch ihre Daten selber eingeben können.

Top: Welches sind die schönsten Seiten Ihres Jobs? Welches die größten Herausforderungen? Marita Schmickler-Herriger: Ich mag die stetige Weiterentwicklung, die Suche nach dem besten Weg, gemeinsam etwas Neues auszuprobieren und zu erleben, was dadurch bewirkt wird. Schön ist es auch, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und daran mitzuwirken, sie auf den „richtigen“ Platz zu bringen. Zu den größten Herausforderungen gehört, das gesamte Team mitzunehmen und es für die sich stetig verändernden Herausforderungen zu gewinnen. Unser Auftrag ist es, Menschen in Arbeit und Ausbildung zu bringen. Das hört sich schlicht an, ist aber im Einzelfall komplex und erfordert eine Vielzahl individueller Lösungen. Dies gilt insbesondere bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit und bei der Integration von geflüchteten Menschen im Verbund mit den Netzwerkpartnern.

Top: Worauf sind Sie besonders stolz? Marita Schmickler-Herriger: Privat auf unseren Familienverband und darauf, dass es mir gelungen ist, Freundschaften noch aus meiner Schulzeit zu pflegen. Dienstlich: Kaum etwas kann heute noch von einem oder einer Institution alleine bewegt werden. Dass die Netzwerkarbeit in der Region sich so positiv darstellt und dazu einen Beitrag geleistet zu haben, das macht mich stolz. Ich habe im Laufe meiner Karriere schon an den unterschiedlichsten Standorten gearbeitet und muss sagen, dass der Austausch und die Zusammenarbeit in Bonn – zum Beispiel mit der IHK und der Kreishandwerkerschaft – ganz vorbildlich verläuft. Davon profitieren alle. Top: Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben? Wie Ihre Familie? Marita Schmickler-Herriger: Die Arbeitsagenturen haben über regelmäßige »

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»Die Wirtschaft hat längst begriffen, dass sie nicht auf das Potenzial hervorragend ausgebildeter Frauen verzichten kann.« » Kunden- und Mitarbeiterbefragungen hierzu einen guten Einblick. Danach nehmen mich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eher leistungsorientiert und auch fordernd wahr. Aber auch als eine Chefin, die sich für gute Arbeitsbedingungen einsetzt, Leistung honoriert, gut ansprechbar und zu begeistern ist. Privat habe ich gerne Gäste, bin event-begeistert, voller Energie und für alles Neue offen. Grundsätzlich gehöre ich zu den Menschen, die versuchen, Beruf und Familie weitgehend zu trennen. Meine Familie erdet mich. Top: Führen Frauen anders als Männer? Marita Schmickler-Herriger: Die Spannbreite des Führungsverhaltens ist bei beiden Geschlechtern groß, tendenziell glaube ich aber, dass bei Männern Status und Machtstreben stärker ausgeprägt sind, während Frauen andere Akzente setzen und sich ihre Emotionen eher zugestehen. Mir ist zum Beispiel das Image der Agentur und auch ihr äußeres Erscheinungsbild wichtig. Ich möchte, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in einer wertschätzenden Umgebung aufhalten. Ebenso wie die Besucher des Hauses. Aber jenseits aller Unterschiede zwischen dem Führungsverhalten von Männern und Frauen: Letztendlich kommt es

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(Marita Schmickler-Herriger)

auf den Erfolg und die Wirkung des Handelns an. Top: Was sagen Sie zu Frauenquote und Equal Pay Day? Marita Schmickler-Herriger: Die Wirtschaft hat längst begriffen, dass sie nicht auf das Potenzial hervorragend ausgebildeter Frauen verzichten kann. In der Agentur beträgt der Frauenanteil an den Führungskräften 65 Prozent. Es geht also! Staatliche Vorgaben sollten immer nur das letzte Mittel sein. Was den Equal Pay Day betrifft: Er trägt dazu bei, dass das Thema öffentlich diskutiert wird. Das finde ich richtig und gut. Top: Aus welchen Fehlern haben Sie am meisten gelernt? Marita Schmickler-Herriger: Bei der Bundesagentur hat es in den letzten 15 Jahren eine Vielzahl von Veränderungen gegeben. Manche haben uns weitergebracht, andere auch nicht – und wir haben sie wieder über Bord geworfen. Zu Beginn des Prozesses habe ich unterschätzt, wie sorgenvoll ein großer Teil der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Veränderungsprozesse begleiten und wieviel Kommunikation notwendig

ist, um Veränderungsprozesse gut gelingen zu lassen. Top: Was raten Sie jungen Frauen in Sachen Berufswahl? Schmickler-Herriger: Sie sollen Marita Schmickler sich breit informieren, über den traditionellen frauenspezifischen Tellerrand hinausschauen, möglichst viel ausprobieren und sich dabei mutig etwas zutrauen. Top: Wie sieht für Sie der ideale Feierabend aus? Marita Schmickler-Herriger: Zum einen brauche ich viel Bewegung, zum Beispiel beim Nordic-Walking oder Fitnesstraining. Aber auch bei der Gartenarbeit kann ich hervorragend abschalten. Zum anderen sind mir soziale Kontakte außerhalb des beruflichen Umfeldes wichtig. Das entspannt und rückt auch manches gerade. Außerdem gebe ich gerne zu, dass ich fußballinteressiert bin – und ein idealer Feierabend erhält durch einen Sieg des BVB das Sahnehäubchen. Top: Wem würden Sie gerne mal so richtig die Meinung sagen? Marita Schmickler-Herriger: Ich denke hierbei an keine bestimmte Person. Aber denjenigen, die immer die Brille des „es geht nicht“ aufhaben, anstatt auch mal die Chancen zu sehen. HW n


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Urlaubszeit ist Einbruchszeit. Dass wir uns trotzdem rundum sicher fühlen können, dafür sorgt das Expertenteam von Limbach-Secur. Im Portfolio: eine umfangreiche Palette moderner Sicherheitstechnik – weit über Einbruchmeldesysteme hinaus. Die hauseigene Notruf-Service-Leitstelle im Meckenheimer

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ie haben es auf Geld und Wertgegenstände abgesehen und hinterlassen dabei eine Spur der Verwüstung: Rund 150.000 deutsche Haushalte waren 2016 von einem Einbruch betroffen. Viel schlimmer als der materielle Schaden wiegen meist die psychischen Folgen. Wer sich und sein Zuhause schützen möchte, braucht wachsame Nachbarn, gesunden Menschenverstand und eine hochwertige Einbruchsicherung. Für letztere ist Limbach-Secur der passende Ansprechpartner. Mit ausgefeilter Sicherheitstechnik und eigener 24-Stunden-Notrufzentrale schützen die Sicherheitsexperten aus Meckenheim nicht nur das Hab und Gut großer Unternehmen oder besonders

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reicher Privatpersonen. „Bei uns ist jeder richtig, der seine Lieben und seinen Besitz absichern möchte“, sagt Geschäftsführer Manfred Limbach. Auch wer bereits Alarmanlagen, Rauchmelder und Co. installiert hat, kann den Service der Notruf-Leitstelle in Anspruch nehmen – völlig unabhängig von Marke und Hersteller. Sicher ist sicher Die nach strengsten Sicherheitsmaßstäben abgeschottete Leitstelle ist das Herzstück des Unternehmens. Hier laufen die Meldungen aller vernetzter Anlagen zusammen – vom Rauchmelder im Kinderzimmer bis hin zur Einbruchssicherung großer

Unternehmen. Schlägt eine der Anlagen Alarm oder erkennt das Fachpersonal Auffälligkeiten auf den Überwachungsvideos, leitet es umgehend die mit dem Kunden vereinbarten Schritte ein. Es koordiniert Vor-Ort-Einsätze und alarmiert im Zweifel Polizei oder Feuerwehr. Dank modernster Technik und ausgeklügelter Sicherheitsvorkehrungen gehört die Notrufzentrale zu einer der wenigen Notruf-Service-Leitstellen, die sich nach EU-Norm Alarmempfangsstelle (kurz AES) nennen darf. Auf dem neuesten Stand Die hochmoderne Alarmempfangsstelle ist Teil eines umfassenden Gesamtkonzepts

Fotos: Limbach-Secur, Telenot, ldprod/Fotolia.com

Industriegebiet ist rund um die Uhr besetzt: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.


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rund um das Thema Sicherheit. Zum Angebot gehört auch eine umfangreiche Palette modernster Hardware: von Alarmanlagen über Brandmelder und Notrufsysteme bis hin zu Equipment für Videoüberwachung. Vom renommierten Hersteller Telenot hat Limbach-Secur eine Reihe funktionaler und gleichzeitig ästhetischer Produkte im Programm, die sich hervorragend in die Inneneinrichtung oder den Eingangsbereich einfügen. Für Technikaffine hält das Portfolio zudem Modelle bereit, die sich via Smartphone oder Tablet bedienen lassen. Eine spezielle App ermöglicht es zum Beispiel, auch von unterwegs die Alarmanlage an der Eingangstür scharf zu stellen oder abends im Bett noch einmal alle Einstellungen zu überprüfen. Für die Zukunft gerüstet Möglich wird dies durch eine neue Form der Vernetzung: die IP-Technik. Bis Ende 2018 sollen deutschlandweit sämtliche Anschlüsse entsprechend umgestellt werden. Momentan sind es in Deutschland rund 80.000 pro Woche. Viele der Anlagen, die mit der Notruf-Leitstelle vernetzt sind, müssen dann nachgerüstet werden.

„Mit Schlagworten wie ‚All-IP‘ oder ‚Next Generation Network‘ werden sich in den kommenden Jahren alle auseinandersetzen müssen“, sagt Manfred Limbach. „Wir, für unseren Teil, sind darauf vorbereitet.“ Vertrauen und Verlässlichkeit Mit „wir“ meint der Sicherheitsexperte sein eingespieltes, kompetentes Team. Insgesamt kümmern sich 65 Mitarbeiter um die fachgerechte Installation, Betreuung und Pflege der ausgefeilten Meldetechnik – und darum, dass im Ernstfall möglichst schnell und effektiv reagiert wird. Das gesamte Personal ist sorgsam ausgewählt und bestens geschult. Ein zentrales Anliegen des Geschäftsführers: „Modernste Anlagen hin oder her. Ohne den richtigen Menschen dahinter, geht im Zweifel nichts.“ Sein Credo: Wer zukunftsorientiert arbeiten möchte, muss sich auch personell entsprechend aufstellen. Trotz des innovationsgetriebenen Blicks nach vorne, möchte Manfred Limbach Werte wie Vertrauen und Verlässlichkeit nicht aus den Augen verlieren. „Wir stehen für Beständigkeit und sind da, wenn wir gebraucht werden“, betont er. „Regional, persönlich, heute und in Zukunft!“ HW n

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Empfehlen sich gegenseitig gerne weiter: (von links): Dirk Vögeli (Karosserie & Lackier Centrum Vögeli), Manfred Limbach (Limbach-Secur), Richard Schmitz (Schmitz Baukunst – Parkett und Bodenbeläge), Reiner Huthmacher (Gothaer Bezirksdirektion)

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irk Vögeli vom Karosserie und Lackier Centrum Vögeli, Manfred Limbach von Limbach-Secur Sicherheitstechnik, Richard Schmitz vom Bodenexperten Schmitz Baukunst und Reiner Huthmacher von der Gothaer-Bezirksdirektion Reiner Huthmacher kooperieren schon seit vielen Jahren.

Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen – sie regulieren Unfallschäden, verkaufen Versicherungen, Parkett und Bodenbeläge oder Sicherheitstechnik – und empfehlen sich gerne weiter, da jeder von ihnen weiß, dass der Kunde beim jeweils n anderen gut aufgehoben ist.

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iemand beschäftigt sich gerne mit dem Thema Unfall. Und doch stellt sich die Frage, was passiert, wenn doch mal was passiert?! Immerhin gilt: Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen am Arbeitsplatz oder dem direkten Weg dorthin. Rund 2/3 aller Unfälle ereignen sich jedoch in der Freizeit. „Eine kleine Unachtsamkeit, an der Sie nicht einmal schuld sein müssen, und die Folgen sind oft schwerwiegend“, warnt Gothaer Bezirksdirektor Reiner Huthmacher und empfiehlt die unterschiedlichen Lösungskonzepte der Gothaer Unfallversicherung. „So kann sich jeder individuell gegen die finanziellen Folgen von Unfällen absichern – mit wichtigen Zusatzleistungen und finanzieller Soforthilfe.“ Auch

2017 spricht die Gothaer übrigens eine Annahmegarantie aus – mit wenigen Ausnahmen und bis zu einem Alter von 50 Jahren. Wer nach einem Unfall oder auch aufgrund einer Krankheit im Krankenhaus landet, wünscht sich meistens nur eins: möglichst schnell wieder gesund zu werden. Hierzu können die Behandlung durch einen Spezialisten und die komfortable Versorgung im Ein- oder Zweibettzimmer entscheidend beitragen. Ein Luxus, für den Betroffene in der Regel selbst aufkommen

müssen. Es sei denn, sie sichern sich im Vorfeld ab. Zum Beispiel mit der neuen Gothaer-Zusatzversicherung MediClinic, die eine Versorgung als Privatpatient garantiert – mit sämtlichen Annehmlichkeiten: freie Arzt- und Krankenhauswahl, keine Wartezeit, Rooming-in, zusätzliche Komfortleistungen und so weiter. „Die monatlichen Kosten für den MediClinic Basis-Tarif belaufen sich im Alter von 31 bis 40 Jahren auf gerade einmal 3,12 Euro im Monat“, sagt Reiner Huthmacher. „41- bis 50-Jährige zahlen 3,35 Euro.“ HW n

Gothaer Bezirksdirektion Reiner Huthmacher Fachwirt für Finanzberatung (IHK) Servicebüro für die Region Bonn/Rhein-Sieg Bisdorfer Weg 28 | 53332 Bornheim Telefon 02222 927190 E-Mail reiner.huthmacher@gothaer.de Web www.huthmacher.gothaer.de

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Zu Gast bei

Herrn Steinmeier Seit März hat die Villa Hammerschmidt einen neuen „Mieter“. Mit seiner Wahl zum Bundespräsidenten übernahm Frank-Walter Steinmeier die Rolle des Hausherrn. Top Bonn durfte einen Blick hinter die Kulissen des „Weißen Hauses am Rhein“ werfen… nur wenige Stunden, bevor das deutsche Staatsoberhaupt höchstpersönlich seinem Bonner Amtssitz einen ersten Besuch abstattete.

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Fotos: Uwe Vogt, Bundesarchiv, Bundesregierung/Steffen Kugler

tellen Sie sich vor, der Bundespräsident gibt einen Empfang und seine kleine Tochter stapft im Pyjama die Treppe herunter, um sich über den Lärm zu beschweren. So geschehen in der Villa Hammerschmidt, zur Amtszeit von Walter Scheel in den 1970er Jahren. Damals, als Bonn noch Bundeshauptstadt war, ging hier das „Who‘s who“ der internationalen Polit-Szene ein und aus: John, F. Kennedy, Indira Gandhi, François Mitterrand. Aber auch die Queen oder der Papst waren bereits zu Gast. Kurzum: In den 45 Jahren bis zum Umzug des Bundespräsidenten nach Berlin wurden hier fast alle gekrönten und ungekrönten Staatsoberhäupter und Regierungschefs der Welt empfangen. Sie alle sind über die geschwungene Einfahrt auf die Villa zugefahren, haben sich ins Gästebuch eingetragen und auf den nachtblauen Polstermöbeln im Kaminzimmer Platz genommen – zu einem der berühmten Vier-Augen-Gespräche. Immer in Schuss Wir betreten das Gelände nicht über das repräsentative Hauptportal an der Adenauerallee, sondern über einen unscheinbaren Seiteneingang. Hier hat die Bundespolizei einen strengen Blick darauf, wer das Grundstück betritt. „Wir befinden uns hier in einem besonderen Sicherheitsbereich“, erklärt Hausdame Marion Scholl, die uns am Tor begrüßt. Sie ist eine von fünf Angestellten, die sich auch in Abwesenheit des Bundespräsidenten um das Anwesen kümmern. Bei sechs bis sieben Besuchen im Jahr eher der Normalzustand. Ein Fahrer mitsamt Panzerfahrzeug steht für eventuelle Fahrdienste bereit. Drei Gärtner pflegen den fünf Hektar großen Park.

In guter Nachbarschaft Wir spazieren rüber zum sogenannten Maifeld. Von hier haben wir einen hervorragenden Blick auf die gesamte Pracht der Villa, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit zum Weißen Haus in Washington D.C. im Volksmund auch „Weißes Haus am Rhein“ genannt wird. Zur rechten Seite, gleich hinter den alten Buchen, befindet sich der Park des Palais Schaumburg, dem Bonner Amtssitz der Bundeskanzlerin. Beide Grundstücke sind über eine Zufahrt verbunden. Etwas versteckt hinter üppigen Büschen verbirgt sich zusätzlich ein altes Gartentor, das Bundeskanzler Konrad Adenauer gerne genutzt haben soll. Der Altkanzler, so heißt es, fand die besondere Atmosphäre des Anwesens so anziehend, dass er häufig auf einen Sprung herüberkam. Frische Blumen für den Hausherrn In der Eingangshalle treffen wir auf Dieter Kalthoff. Der Referatsleiter ist für die Verwaltung der Villa zuständig und gerade aus Berlin angereist, um am Abend Frank-Walter Steinmeier in Empfang zu nehmen. Es ist der erste Besuch des neuen Bundespräsidenten an seinem Bonner Amtssitz. Dennoch scheint hier alles seinen gewohnten Gang zu nehmen. Von Aufregung keine Spur. „Wir sind eigentlich immer bereit“, sagt Marion Scholl. „Der Bundespräsident könnte auch unangemeldet vor der Tür stehen.“ Wenn sie vorgewarnt wird, wie heute, sorgt sie gerne für frische Blumen. Manchmal nutzt der Bundespräsident die Villa nur als Zwischenstopp für eine Nacht oder um sich auf der Durchreise kurz frisch zu machen. Ob sich das deutsche Staatsoberhaupt auf dem Gelände aufhält, erkennen Passanten

an der gehissten Standarte auf dem Dach des Gebäudes. Aber auch in seiner Abwesenheit verfällt die Villa Hammerschmidt nicht in einen Dornröschenschlaf. Mittlerweile werden fast täglich Führungen durch das Anwesen und den Park angeboten. Außerdem steht das herrschaftliche Gebäude für standesamtliche Trauungen zur Verfügung. Allerdings unter verschärften Sicherheitsauflagen. Einfach auf das Gelände spazieren, darf hier niemand. Auch wir wurden vorab vom Bundeskriminalamt überprüft. Deutsche Bescheidenheit Doch zurück zu unserem Rundgang: Dieter Kalthoff führt uns zunächst durch das Erdgeschoss des Anwesens. Hier befinden sich die Repräsentationsräume: Eingangshalle, Empfangs- und Speisesaal, Kamin-, Terrassen- und Arbeitszimmer. In letzterem hat zum Beispiel Richard von Weizsäcker seine berühmten Reden geschrieben. „Für den Amtssitz eines Staatsoberhauptes ist die Villa Hammerschmidt eher klein und wenig pompös“, erklärt der Referatsleiter. „Das war damals nach dem Zweiten Weltkrieg so gewünscht.“ Als Theodor Heuss 1950 als erster Bundespräsident einzog, ließ er kurzerhand zwei Turmbauten entfernen, damit die Villa weniger einem „Zuckerschloss“ gleicht. Rheinische Kunst Die Wände des Amtssitzes schmücken Werke der Maler Karl Otto Götz und Bernard Schultze, bekannte Vertreter der informellen Kunst und mit dem Rheinland eng verbunden. Im Kaminzimmer sowie in der Galerie hängen markante Port- »

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» räts großer deutscher Persönlichkeiten, fotografiert von Hugo Erfurth – darunter auch ein junger Konrad Adenauer. Sie werden ergänzt durch Fotografien aus der Serie „Menschen des 20. Jahrhunderts“ des Künstlers August Sander. Das Mobiliar in der Villa – im Stile des französischen Empires von 1830 – stammt aus Schloss Wilhelmshöhe bei Kassel. Ursprünglich war es Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der den Austausch von Gemälden und Möbeln mit deutschen Museen initiierte, um den zahlreichen Besuchern moderne deutsche Kunst zu präsentieren.

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Eine Frage der Sicherheit Im Obergeschoss befinden sich die Privaträume des Bundespräsidenten, die auch Frank-Walter Steinmeier bei seinen Besuchen in Bonn nutzen wird. Vom säulengestützten Balkon hat er einen grandiosen Blick auf den hinteren Park sowie den Rhein. Bei schönem Wetter lässt es sich hier wunderbar frühstücken. Direkt unter dem Balkon befindet sich eine Rheinterrasse mit großzügiger Treppe, die in der Vergangenheit schon häufig zum Fotomotiv wurde. Dieter Kalthoff erinnert sich an einen Zwischenfall, zu dem es bei einem solchen Fototermin kam: „Bei einem Besuch der

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Queen konnte eine Dame die Sicherheitsabsperrungen überwinden und sich der britischen Monarchin nähern. Sie machte einen Knicks und überreichte einen Strauß Blumen.“ Das Ergebnis: aufmerksamkeitsstarke Bilder, aber auch jede Menge Aufregung beim Sicherheitspersonal. „Heute sind die Sicherheitsauflagen deutlich strenger als damals“, ergänzt der Referatsleiter. „Bei hohem Besuch wird mittlerweile selbst das andere Rheinufer überwacht.“ Schwärmerische Rheinromantik Wer auf besagter Rheinterrasse steht und in Richtung Siebengebirge schaut, wundert es nicht, dass die Gegend in der Mitte des 19. Jahrhunderts als „Rheinische Riviera“ galt. Attraktive Bauplätze mit Rheinblick hatten damals Konjunktur. Zu jener Zeit entstand auch die Villa Hammerschmidt. Sie wurde um 1860 im Auftrag des Kaufmanns Albrecht Troost sowie nach dem Entwurf des Bonner Architekten und Universitätsbauinspektors August Dieckhoff erbaut. Keine 20 Jahre später erwarb Unternehmer Leopold Koenig – Vater von Alexander Koenig, dem späteren Gründer des gegenüberliegenden Museums Koenig – das Anwesen. Es kam zu maßgeblichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen,


wirtschaft Oben // Die Queen zu Gast in Bonn (Mai 1965): Bundespräsident Heinrich Lübke (Mitte) mit seiner Frau Wilhelmine (l.) sowie Königin Elisabeth II. von Großbritannien und Prinz Philip auf der Rheinterrasse der Villa Hammerschmidt Mitte // Hoher Besuch aus Indien (November 1971): Bundespräsident Gustav Heinemann empfängt Indira Gandhi, Ministerpräsidentin von Indien Unten // Staatsmänner unter sich (Juni 1963): John F. Kennedy (Präsident der USA), Bundespräsident Heinrich Lübke, Bundeskanzler Konrad Adenauer, Dean Rusk (Außenminister der USA) und Bundesaußenminister Gerhard Schröder (v. l.)

die das Erscheinungsbild des klassizistischen Baus bis heute prägen. Dass der „Zuckerkönig“ keine Kosten scheute, zeigt auch die Gestaltung des malerischen Landschaftsparks – inklusive Palmenhaus und Nibelungengrotte. Letztere ist Zeugnis der schwärmerischen Rheinromantik des 19. Jahrhunderts, als Reaktion auf die beginnende Industrialisierung. Anders als häufig angenommen, sind Teile der Grotte bis heute erhalten und können unter anderem im Rahmen der regelmäßigen Tage der offenen Tür besichtigt werden. Familie Hammerschmidt Der heutige Name der Villa stammt allerdings vom nächsten Besitzer: dem Geheimen Kommerzienrat und Fabrikant Rudolf Hammerschmidt, der in St. Petersburg in der Baumwollindustrie zu einem Vermögen gekommen war und das Haus samt Grundstück 1899 erwarb. Er machte das Anwesen zum gesellschaftlichen Mittelpunkt von Kultur und Wirtschaft. Nach seinem Tod wurde die Anlage in zwölf Wohnungen

aufgeteilt und vermietet, das Mobiliar und die Kunstsammlung wurden versteigert. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Villa unbeschadet. Nach Kriegsende beschlagnahmten alliierte Besatzungsmächte das Anwesen. Am 5. April 1950 erwarb die Bundesrepublik Deutschland den Grundbesitz von den Erben Rudolf Hammerschmidts – für 750.000 Deutsche Mark. Bonn/Berlin Theodor Heuss, Heinrich Lübke, Gustav Heinemann, Walter Scheel, Karl Carstens, Richard von Weizsäcker und Roman Herzog nutzten die Villa Hammerschmidt als Arbeitsplatz und zum Teil auch als Wohnhaus. Dann kam der Regierungsumzug in die neue Hauptstadt. 1994 wurde auch der erste Amtssitz des Bundespräsidenten nach Berlin verlegt – ins Schloss Bellevue. Seither dient die Villa am Rhein als Bonner Amtssitz. Damit bleibt sie ein Ort für Begegnungen, Veranstaltungen und Gespräche des Bundespräsidenten mit Gästen aus dem In- und Ausland. HW n

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STARKE JAHRE

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er eine Ernährungsberatung wahrnimmt, weiß meist sehr genau, was er falsch macht. Häufig begegnen mir Aussagen wie: „Ich müsste mehr Wasser trinken, weniger Süßes und Fettes essen, mich mehr bewegen, länger schlafen und so weiter.“ Auch Kinder haben meist eine sehr gute Vorstellung davon, was sie im Idealfall essen und was sie meiden sollten. Sprich: dass ein Apfel deutlich besser für sie ist als eine Tafel Schokolade. Und dennoch greifen nicht nur die Kleinen, sondern auch wir Erwachsenen immer wieder zu genau den Dingen, die wir eigentlich als „ungesund“ betiteln. Wir essen zu viel, zu schnell und zu einseitig. Die Entschuldigungen variieren je nach Anlass: „Das habe ich mir verdient. Neinsagen ist unhöflich. Es liegen zu lassen, wäre Verschwendung. Ich habe es eilig.“ Oder mein Favorit: „Wenn der Teller leer ist, scheint morgen die Sonne.“ Es scheint also gar nicht so leicht, das vorhandene Wissen auch tatsächlich umzusetzen. Genau hier sollte eine moderne Ernährungsberatung ansetzen, statt auf den bereits bekannten Grundlagen „herumzukauen“.

Iss deinen Brokkoli

Die Gesundheit ist nicht das ausschlaggebende Argument, wenn es um das eigene Verhalten geht. Ich würde sogar behaupten: Gesundheit ist out! Schon seit der Kindheit hören wir das Unwort „gesund“ immer genau dann, wenn es uns nicht schmeckt, wenn wir vernünftig sein und wir uns anstrengen sollen. „Iss deinen Brokkoli, sitz grade und zieh deine Jacke an.“ Im Erwachsenenalter wird das Thema Gesundheit meist mit Erkrankungen, Anstrengung und Verzicht assoziiert. Das Leben zu genießen – á la Sex, Drugs and Rock’n’Roll – scheint deutlich spannender. Das suggerieren auch die Medien. In der Bier-Werbung schraubt ein Mann an seinem Motorrad. Eine Familie sitzt gemeinsam am Tisch und genießt Tiefzusammen mit Opa eine Tief kühlpizza. Bilder von Superhelden zieren süße Getränke für Kinder. Wie es scheint, haben die Marketing-Verantwortlichen sehr gut verstanden, was wir uns wünschen. Zum Beispiel beim Spiel mit dem Faktor Männlichkeit. Da wirkt ein Burger in der Hand um Längen attraktiver als ein kleiner Teller Salat. Und zum Fußball gehört Bier nun mal dazu.

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Ungeduld ist ungesund

Kommen wir zum Thema Diät. Hier lassen sich Menschen immer wieder von dem Versprechen „maximaler Gewichtsverlust in kürzester Zeit“ verleiten. Doch der Wunsch, seinen Körper möglichst schnell zu optimieren, ist meistens der Grund für ein ungesundes Verhalten. Auch grundsätzlich ist der allgemeine Effizienzdrang in Sachen Gesundheit absolut kontraproduktiv. Effizienz im Alltag bedeutet häufig, dass wir uns genau für die ungesunden Verhaltensweisen entscheiden: wenig schlafen, keine Pausen, Fahrstuhl fahren, unterwegs und auf die Schnelle essen, sich keine Zeit zum Kochen nehmen. Einfach, weil es in diesem Moment unkomplizierter und schneller scheint. Dies gilt vor allem dann, wenn man ungeduldig ist. Wer also gesünder leben möchte, der muss seine eigene Ungeduld, seinen Perfektionismus und seinen Effizienzgedanken hinterfragen. Denn ohne Geduld, ohne Gelassenheit und ohne Pausen ist wohlfühlen, genießen und gesund sein schwierig.

Essen ist emotional

Gesunde, ausgewogene Ernährung und nachhaltige Verhaltensänderung attraktiv zu gestalten, ist gar nicht so einfach. Natürlich ist es sehr verlockend, zu fasten, Diäten zu machen, Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen, sich durch ein Zehn-Wochen-Programm zu kämpfen und den Erfolg einer Veränderung in Gewichtsverlust pro Zeit zu messen. Der Jo-jo-Effekt ist hier jedoch vorprogrammiert, sobald wir zu unseren Gewohnheiten zurückkehren. Für die Veränderung von Gewohnheiten braucht es Geduld, es braucht nachhaltige Ansätze und funktionierende Alternativen. Denn Gewohnheiten haben eine ganz klare Funktion, die sich nicht einfach ignorieren lässt. Sie geben uns ein Gefühl von Ruhe, Sicherheit und Kontrolle. »

zum Autor Frédéric Letzner ist erfahrener Trainer und zertifizierter Ernährungsberater/-thera Ernährungsberater/-therapeut. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Hintergründe unseres Gesundheitsund Ernährungsverhaltens zu erkunden und diese in anschaulichen, amüsanten und ehrlich-provokanten Vorträgen oder Seminaren im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung zu thematisieren. » www.letz-go.de

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» Genau aus diesem Grund kommen schlechte Gewohnheiten besonders dann zum Vorschein, wenn es uns nicht so gut geht: Wir greifen wieder zur Zigarette, trinken einen über den Durst oder verkriechen uns mit einer Tafel Schokolade auf der Couch. Jeder Mensch hat seine eigenen Strategien, mit denen er sich vor unangenehmen Gefühlen schützt oder sich vom Stress ablenkt.

» Das erste Stück Schokolade ist Genuss pur und demnach absolut gesund. Das letzte Stück hat allerdings nur noch selten mit Genuss zu tun.«

Daher ist es bei einer Ernährungsberatung längst nicht damit getan, ein paar gute Tipps bereitzuhalten oder Fachwissen aus dem Studium preiszugeben. Wenn es primär um Verhaltensänderung geht, sind psychologische Zusammenhänge deutlich relevanter. Bei Übergewicht lässt sich fast immer ein Zusammenhang zwischen dem ungünstigen Essverhalten und der persönlichen Stressbelastung erkennen. Auch Appetitlosigkeit hat sehr häufig mit Stress zu tun. Kritisch wird es dann, wenn ein Verhalten in extremer Form und mit hoher Regelmäßigkeit praktiziert wird. Im Vergleich zu Gewohnheiten sind Süchte weitaus problematischer, erfüllen jedoch genau denselben Zweck.

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Das liebe Feierabendbier

Wann eine Gewohnheit zur Sucht wird, ist zum Teil schwer zu beurteilen. Ein Beispiel: das scheinbar unschuldige Feierabendbier. Was viele nicht wahrhaben wollen: Etwa 84.000 kcal pro Jahr führen sich

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die Deutschen durchschnittlich über den Alkoholkonsum zu. Das entspricht einer Energiemenge von etwa zwölf Kilogramm Körperfett. Zahlen, die erahnen lassen, dass das Thema Alkohol wesentlich relevanter ist als vieles, was wir in den einschlägigen Diät-Ratgebern lesen. Aber wer möchte schon hören, dass er zu viel Alkohol trinkt?!

Wie, wieviel und warum

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass wir Menschen aufhören zu essen, sobald wir satt sind. Allerdings ist dies absolut nicht der Fall. Emotionales Essen oder auch Stressessen sind häufig der Grund dafür, dass wir zu schnell, unbewusst und regelmäßig über unser Sättigungsgefühl hinaus essen. Dabei nehmen wir unseren Körper und unser Sättigungsgefühl mitunter gar nicht wahr. Wenn wir dann auch noch unter Zeitdruck das Essen in uns hineinschaufeln, lässt sich bis zum eintretenden Sättigungsgefühl wesentlich mehr Energie zuführen als der Körper eigentlich braucht. Bauchschmerzen sind hier vorprogrammiert.

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Prävention von Fehl-/Überlastungen


gesundheit

Genuss ist ein Muss

Wer kennt das nicht: Wenn wir uns schlecht fühlen, haben wir in der Regel keine Lust, uns selbst etwas Gutes zu tun. Fühlen wir uns wohl, haben wir hingegen Spaß daran, vor die Türe zu gehen, uns zu bewegen, gute Lebensmittel genussvoll zuzubereiten und auch bewusst zu essen. Andersherum fördert Genuss auch unser Wohlbefinden. Allerdings genießen wir unser Essen häufig nicht richtig. Das lässt sich speziell bei übergewichtigen sowie untergewichtigen Menschen beobachten. Sowohl beim emotionalen Essen als auch beim strikten Verzicht fällt Genuss meist schwer. Dabei ist genussvolles Essen nicht selten der Schlüssel zum Normalgewicht. Mit Genuss zu essen, bedeutet langsam zu essen und sich selbst dabei zu spüren. Es bedeutet achtsam dafür zu sein, wann wir satt sind. Es bedeutet, sich nicht durch Fernsehen, Smartphone oder die Arbeit ablenken zu lassen, sondern bewusst zu genießen und zu bemerken, wann unsere Nahrungsaufnahme mitunter nichts mehr mit Genuss zu tun hat. Das erste Stück Schokolade ist Genuss pur und demnach absolut gesund. Das letzte Stück hat allerdings nur noch selten n mit Genuss zu tun. Frédéric Letzner

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Helfen, wo

Hilfe nötig ist

Beta Humanitarian Help – Initiative für Plastische Chirurgie in der Dritten Welt

Jeder Mensch hat ein Anrecht auf professionelle medizinische Behandlung! Für diese Überzeugung möchte das engagierte Ärzteteam der Beta Humanitarian Help um den Plastischen Chirurgen Dr. Daniel Sattler einstehen. Im September 2017 reisen die Mediziner zum zweiten Mal nach Nepal, um bedürftigen Patienten in Form von

kostenlosen Beratungen und Operationen eine neue Perspektive zu ermöglichen. Helfen auch Sie und unterstützen Sie die gemeinnützige Initiative mit einer Spende!

S

tellen Sie sich vor, Ihr Kind erleidet schwerste Verbrennungen, doch weit und breit findet sich niemand, der die Wunden fachgerecht versorgen kann. Für Betroffene in Nepal keine Seltenheit – speziell in den ländlichen Regionen. Häufig fehlt schlichtweg das Geld, um überhaupt an eine professionelle Behandlung zu denken. Viele Opfer leiden ihr Leben lang unter den Folgen – Entstellungen, Wachstumsstörungen, Bewegungseinschränkungen. So geht es mitunter auch den unzähligen Verletzten des verheerenden Erdbebens, das die nepalesische Bevölkerung im Frühjahr 2015 heimsuchte. Um ihnen und vielen anderen Patienten zu helfen, wird das Ärzteteam der Beta Humanitarian Help im September 2017 erneut kostenlose Beratungen und Behandlungen im Sushma Koirala Memorial Hospital anbieten – einem von Interplast Germany betriebenen Krankenhaus in Sankhu. Wiederholungstäter Bereits im Herbst 2015 konnte das „Team Nepal“ 51 Patienten den Start in ein neues Leben ermöglichen. Zum Beispiel dem kleinen Krishna, gerade 18 Monate alt, der mit schweren Verbrennungen in die Burn

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Care Unit des Krankenhauses eingeliefert wurde. Es waren „zwei erfüllende und zugleich aufreibende Wochen“, sagte Dr. Daniel Sattler nach seiner Rückkehr. Schon auf dem Rückflug waren er und seine Kollegen sich einig, dass sie schnellstmöglich wiederkommen wollen. Nun stecken sie mitten in den Planungen für den nächsten Aufenthalt. Zum eingespielten Team, zu dem neben dem Bonner Arzt auch der Plastische Chirurg PD Dr. Armin Kraus sowie die Allgemeinmedizinerin Dr. Lisa Gambhir gehören, stößt in diesem Jahr ein neues Mitglied hinzu: die Anästhesistin Dina von Rohrscheidt vom Klinikum rechts der Isar (Technische Universität München). Am 6. September werden die Mediziner gemeinsam nach Nepal fliegen und im Schwesternwohnheim des Krankenhauses – 16 holprige Kilometer von der Hauptstadt Kathmandu entfernt – Quartier beziehen. Hilfe zur Selbsthilfe Neben der Behandlung von Verbrennungen (dem Spezialgebiet der Klinik) soll der Fokus in diesem Jahr auf Gesichtstumoren und Weichteildefekten liegen. Ziel ist es, möglichst viele Eingriffe gemeinsam mit dem nepalesischen Klinikpersonal durch-

zuführen, um einen intensiven fachlichen Austausch zu gewährleisten. Dahinter steckt der nachhaltige Gedanke, die Ärzte und Krankenschwestern vor Ort nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch aus- und weiterzubilden. Viermal im Jahr profitieren sie vom Besuch und der Unterstützung deutscher Mediziner. So möchte Interplast auch nach der Abreise der freiwilligen Helfer eine professionelle medizinische Versorgung auf möglichst hohem Niveau garantieren. Finanzspritzen willkommen Obwohl sich Dr. Daniel Sattler und seine Kollegen ehrenamtlich engagieren, lässt sich ein solches Vorhaben nicht ohne die Unterstützung von Sponsoren und Spendern stemmen. Zum einen freut sich das Team über Sachspenden wie Medikamente oder medizinische Verbrauchsmaterialien. Aber auch Privatpersonen oder Unternehmen sind willkommen, diesen Einsatz finanziell zu unterstützen. Die Inspiration Die Idee für das Hilfsprojekt entstand nachdem Dr. Daniel Sattler 2013 gemeinsam mit den Plastischen Chirurgen Dr. Michael Saiveau und Dr. Kai Kaye bedürftige Patienten

Foto: V.R.Murralinath/Fotolia.com

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Team Nepal PD Dr. med. Armin Kraus Oberarzt / Plastische-, Ästhetischeund Handchirurgie Uniklinikum Magdeburg

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Dr. med. Lisa Gambhir Ärztin Médicine générale Université du Luxembourg

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Dina von Rohrscheidt Anästhesistin Klinikum rechts der Isar (Technische Universität München)

Dr. med. Daniel Sattler Leitender Arzt Beta Humanitarian Help

Epilation Pigmentstörungen der Haut Hauttumore/Muttermale

Dr. med. Daniel Sattler

KÖRPERFORMENDE

Dr. med. Daniel Sattler ist 1977 in São Paulo, Brasilien, geboren und in Bonn aufgewachsen. Seine medizinische Ausbildung führte ihn neben Stationen an der Uniklinik von Rio de Janeiro auch an die Privatklinik für Ästhetische Chirurgie von Dr. Kai Kaye in Marbella, Spanien. Zuletzt war er als Oberarzt am Universitätsklinikum Magdeburg in der Klinik für Plastische-, Ästhetische- und Handchirurgie mit rekonstruktivem Schwerpunkt tätig. Heute leitet er die Plastische und Ästhetische Chirurgie in der Beta Klinik. Jüngst wurde er ins Editorial Board des „Gavin Journal of Plastic and Reconstructive Surgery“ (Illinois/USA) berufen.

CHIRURGIE: Liposuktion Körperstraffende Operationen Brustchirurgie

ÄSTHETISCHE CHIRURGIE DES GESICHTES: Facelifting Liposuktion Hals Nasen-/Ohrenkorrekturen

in einem Buschkrankenhaus in Peru behandelt hatte. In sieben Tagen konnten sie damals 120 Beratungsgespräche und 60 Operationen durchführen. Um auch weiterhin helfen zu können, wo Hilfe nötig ist, gründete der Plastische Chirurg den gemeinnützigen Verein Beta Humanitäre Hilfe. Aufschlussreicher Austausch Sein Wissen an Kollegen weiterzugeben, ist für den Fachmann selbstverständlich – nicht nur in der Dritten Welt. Zuhause in Bonn veranstaltet er regelmäßig Workshops und Seminare zu verschiedensten Themen. Und auch auf internationalen Symposien ist er ein gern gesehener Redner. Im September, kurz vor der geplanten Nepal-Reise, wird er auf dem Live Makeover Aesthetic Surgery Symposium in Athen einen Vortrag über die Möglichkeit von Brustaugmentationen durch Eigenfett halten. Ebenso gerne reist Dr. Daniel Satt-

ler um die Welt, um sich selbst über neue Erkenntnisse sowie spannende Innovationen zu informieren – und diese, bei Ben darf, nach Bonn zu holen.

REKONSTRUKTIVE CHIRURGIE: Handchirurgie Weichteiltumore, Hautkrebs Defektdeckung nach Tumor oder Trauma DR. MED. DANIEL SATTLER Facharzt für Plastische und

Beta Humanitarian Help e.V. Joseph-Schumpeter-Allee 15 | 53227 Bonn www.beta-humanitarian-help.org

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Spendenkonto Beta Humanitarian Help e.V. Kreissparkasse Köln IBAN: DE21370502990047009145 BIC: COKSDE33XXX Spendenquittungen können auf Wunsch ausgestellt werden.

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Dr. Andreas K. Cordes (hinten) mit den Künstlerinnen und Künstlern Veronique Fanti, Barbara Bertsch, Nathalie Godinou, Ruth Rebell, Yolande Michelon, Michael Bertram, Danielle Zuger, Christina Weise und Grimo (v.l.)

Klingende Kunstwerke in der Hochkreuzklinik

Es ist mal wieder soweit: Die Hochkreuz Augenklinik öffnet für eine neue, ganz besondere Kunstausstellung die Tore. Dieses Mal unterstützt sie eine deutsch-französische Künstlergruppe mit

A

uf der Vernissage Anfang Mai stellten die Künstlerinnen und Künstler aus Mayen und Joigny (Mayens Partnerstadt) den Gästen gemeinsam ihre Werke vor. Thema waren die vier Elemente – Feuer, Erde, Wasser und Luft. Ihnen fügten die Künstler ein fünftes Element hinzu: den Klang. So kann man die Skulpturen des Bildhauers Grimo (Akkordeon, Harfe, Panflöte) und die Bilder von Michael Bertram (Klavier, Noten) nicht nur sehen, sondern auch hören. Schon im vergangenen Jahr zeigte die Gruppe Werke zu den vier Elementen in Mayen. „Durch die große Ausstellungsfläche der Hochkreuzklinik hatten wir quasi noch leere Wände. Da kam mir die Idee, den vier Elementen noch ein fünftes hinzuzufügen: den Klang“, erklärt Barbara Bertsch. Ein Luxus, den ausstellende Künstler nicht oft haben. Insgesamt 80

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Werke schmücken nun die Wände und Räumlichkeiten in der Hochkreuzklinik, von denen schon nach kurzer Zeit einige verkauft wurden. „Uns allen gefällt die Ausstellung so gut, dass wir beschlossen haben, daraus eine Wanderausstellung zu machen“, berichtet Barbara Bertsch. Wenn der Verkauf weiterhin so erfolgreich ist, müssen die Künstler allerdings noch einmal nachlegen. Für die Augenklinik sind vor allem Barbara Bertsch und Christina Weise keine Unbekannten: Sie gehörten zur Künstlergemeinschaft Augstmühle aus Mayen, die sich in diesem Jahr nach rund 30 Jahren aufgelöst hat und von denen schon andere Werke in den Klinikräumen zu sehen waren. „Unsere Gruppe liegt uns allen sehr am Herzen“, betont Barbara Bertsch. „Sie ist eine wunderbare, gewachsene Freundschaft, die durch die Verbundenheit un-

serer Städtepartnerschaft zustande kam.“ Momentan befindet sich die Gruppe in einem künstlerischen Umbruch, da sowohl aus der ehemaligen Künstlergruppe Augstmühle als auch von französischer Seite aus, Künstler gegangen und genauso wieder hinzugekommen sind. „Unsere Ausstellung geht mit neuen Künstlern und Werken an den Start. Das macht alles noch n spannender.“ Nicola Pfitzenreuter

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Was macht eigentlich Ihr

innerer Schweinehund? Diese Frage stellten sich die ProBaskets im Rahmen eines Gesundheitsworshops mit der IKK classic. Das Motto: Fit und gesund in die Zukunft – Erfolgsfaktor gesunde Mitarbeiter.

I

ch müsste mal wieder… diesen Satz kennen wir alle. Und wir kennen auch ihn: unseren inneren Schweinehund. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern dabei helfen wollen, besagten Schweinehund zu bändigen und ihr Gesundheitsbewusstsein zu stärken, bietet die IKK classic verschiedenste Veranstaltungsformate. Die Mitglieder der ProBaskets haben es ausprobiert.

die IKK classic eine kostenlose Beratung vor Ort zum Einstieg in ein betriebliches Gesundheitsmanagement.

Und ganz ehrlich: Meist wissen wir sogar ganz gut, was zu tun wäre.

Immerhin gilt: Nur Unternehmen mit gesunden Mitarbeitern können auch wirtschaftlich gesund bleiben. Dabei ist es gar nicht so schwer, etwas für die Gesundheit der Mitarbeiter zu tun. Oft sind es Kleinigkeiten, die nicht mal viel kosten, aber hochwirksam sind. Und ganz ehrlich: Meist wissen wir sogar ganz gut, was zu tun wäre … und schon fassen wir Entschlüsse in bester und fester Absicht. Doch es scheint da einen Teil in uns zu geben, der sich gegen jede Veränderung stemmt und uns nach allen Regeln der Kunst sabotiert.

sich das größte Hindernis auf dem Weg zu einem erfolgreichen Gesundheitsmanagement in den Griff bekommen lässt: der inn nere Schweinehund.

Nur Unternehmen mit gesunden Mitarbeitern können auch wirtschaftlich gesund bleiben. An einem Gesundheitsabend im Mai zeigte Dr. Marco von Münchhausen – Bestseller-Autor und „Speaker des Jahres 2015“– auf, warum in der heutigen Zeit Gesundheitsmanagement in Unternehmen immer wichtiger wird. Zusätzlich bot

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Genau hier setzt Dr. Marco von Münchhausen in seinem Vortrag an. Er zeigt, wie

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Kasbachtal Wo sich südlich von Bonn auf der rechten Rheinseite das Siebengebirge und der Westerwald treffen, dort finden Wanderfreunde das Kasbachtal. Ein historischer Schienenbus aus den fünfziger Jahren – die Kasbachtalbahn, auch „Roter Brummer“ genannt – pendelt vom Bahnhof Linz am Rhein bis nach Kalenborn. Vorbei an urwüchsigen Wäldern, steilen Hängen und schroffen Basaltsteinbrüchen. Vom Bahnhof Kalenborn verläuft in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke ein romantischer Wanderweg entlang des plätschernden Kasbachs. Zur Einkehr lockt zum Beispiel die Alte Brauerei, eine urige Gaststätte mit idyllischem Biergarten. Nattermann‘s Restaurant & Gästehaus, direkt an der Bergstation Kalenborn gelegen, dient Kurzurlaubern als Ausgangspunkt für Touren durch den grünen Westerwald, über den berühmten Rheinsteig oder ins nahegelegene Siebengebirge. Aber auch die mittelalterliche Stadt Linz – mit ihren baulichen Kunstschätzen, Villen aus der Gründerzeit und architektonischen Highlights aus der Epoche der boomenden Basaltindustrie – ist einen Ausflug wert.

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Zugegeben: Jobticket-Inhaber benötigen noch ein Zusatzticket, um das Ahrtal mit dem Zug zu erreichen. Aber es lohnt sich! Immerhin bietet die Region eine eindrucksvolle Naturlandschaft mit steilen Felshängen, malerischen Weinbergen und ausgedehnten Wiesen. Die herrlichen Aussichten lassen sich hervorragend auf den zahlreichen Wanderwegen der Region erkunden: dem Rotweinwanderweg, dem AhrSteig sowie verschiedenen Themenund Rundwanderwegen. Direkt an den Routen liegen zahlreiche Kulturdenkmäler wie die Roemervilla, das Kloster Calvarienberg oder die Dokumentationsstätte Regierungsbunker. Der mondäne Stadtteil Bad Neuenahr lebt vom Charme des Kurviertels – mit großem Kurhaus, historischem Thermal-Badehaus, Spielbank und adrettem Kurpark. Neben dem Heilwasser sorgen vor allem die Rotweinspezialitäten der Ahr für Aufsehen. Ein Abstecher in die idyllischen Weinorte, die sich wie Perlen an einer kostbaren Kette aneinanderreihen, lohnt allemal.

Auszeit-Hotels empfiehlt Romantik Hotel Sanct Peter**** Verwöhn-Auszeit am Fuße der Weinberge Bahnhof Walporzheim Beispiel-Arrangement Immer wieder sonntags: 1 Nacht im Komfortzimmer, reichhaltiges Frühstücksbuffet, abendliches 3-Gänge-Menü im Gasthaus Sanct Peter, 1 Glas PremiumSekt (108 EUR pro Person im Doppelzimmer) Weitere Infos unter: www.auszeit-hotels.de

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Mitte Juli dreht sich in Rheinbach wieder alles um Musik, Motoren und Petticoats. Neben Chromjuwelen aus acht Jahrzehnten erleben bei den Rheinbach Classics auch Rock’n‘Roll und Vintage-Mode ein ausgelassenes Revival.

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enn im Sommer antike Liebhaber-Flitzer durch malerische Kurven jagen, ausgelassene Rock‘n‘Roll-Beats die historische Innenstadt beschallen und Damen mit wippenden Pferdeschwänzen Herren mit Elvis-Tolle bezirzen, dann steht im Rheinland mal wieder eine Zeitreise an: Die Rheinbach Classics erwecken das Flair der 50er und 60er Jahre zum Leben. Mittlerweile im zwölften Jahr, hat sich das ehrenamtlich organisierte Festival zu einem der deutschlandweit größten Events seiner Art entwickelt. Jeden Sommer finden über 700 Oldtimer-Fahrzeuge und mehr als 20.000 Besucher den Weg in die nicht ganz 30.000 Einwohner zählende (Klein)Stadt unweit von Bonn. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, steht auch diesen Juli wieder ein Schaurollen historischer Fahrräder auf dem Programm.

Bühne frei Das traditionelle Open-Air-Eröffnungskonzert auf dem Himmeroder Wall bestreitet in diesem Jahr SLADE. Die Musiker aus den englischen Midlands gelten als erfolgreichste britische Band der 70er Jahre und als Pioniere der damaligen Glam-Rock-Bewegung. Mit wilden Frisuren, Plateau-Sohlen und Ohrwürmern wie „Mama Weer All Crazy Now“, „My Oh My“, „Far Far Away“ oder „Cum On Feel The Noize“ stürmten sie damals die internationalen Hitparaden. Im Rahmen der neuen Classic Rocknacht soll der Abend nach dem SLADE-Konzert nicht enden. Anschließend wird die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte AC/DC-Tribute-Band   DIRTY DEEDS `79 dem Publikum mit Klassikern wie „TNT“, „Hells Bells“ oder „Highway to Hell“ einheizen. Dann heißt es: Rock- und Party-Time »

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»Auch in diesem Jahr wieder dabei: historische Fahrräder« » bis in die Nacht. Auch in den folgenden Tagen sorgen zahlreiche Bands für viele Stunden Live-Musik – von Rock’n’Roll über Swing bis Boogie-Woogie. Nostalgie auf vier Rädern Neben der Musik bestimmen vor allem die Motoren den Charakter des Festivals: Sie heißen Porsche 356 Speedster, Chevrolet Bel Air oder Cadillac Eldorado und sind mitunter älter als ihre stolzen Besitzer, die gerne auch mal mit Sturmhaube, Pilotenbrille oder ganz cool im JamesDean-Look anrollen. Nach einer Rally am Samstag und dem großen Korso am Sonntag dürfen Oldtimer-Fans die liebevoll gepflegten Chromjuwelen auch von nahem mustern. Die schönsten Exemplare werden mit einer Verlosung unter allen abgegebenen Stimmen zu den „Best of “ der schönsten Oldtimer gewählt. Die Besucher dürfen entscheiden, wer sich über

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den prunkvollen Titel „Goldene Hupe“ freuen darf. Antike Drahtesel Fans alter Fortbewegungsmittel dürfen auch auf historische Fahrräder bis 1955 gespannt sein. Immerhin waren damals noch viel mehr Drahtesel als PKW auf den Straßen unterwegs. Meist als robuste Alltagsräder dienten sie der arbeitenden Bevölkerung als Mittel zum täglichen Weg zur Arbeit oder für Ausflüge am Wochenende. Sie wurden gepflegt wie heute unsere Autos. Die Fahrrad-Oldtimer haben am Sonntag vor dem Oldtimerkorso ihren großen Auftritt. Kleider machen Leute Musik und Motoren in allen Ehren. So richtig rund wird das Zeitreise-Erlebnis allerdings erst mit dem passenden Outfit. Das heißt: Petticoats für die Damen,


freizeit

Rockabilly-Style für die Herren. Wer den Stil der 50er und 60er Jahre am besten trifft, kann auf den Titel „Miss Rheinbach Classics“ oder die Auszeichnung „originalstes Paar“ hoffen. Die entsprechende Ausstattung können Vintage-Fans auf dem Rheinbach-Classics-Nostalgiemarkt erstehen. Neben stilechten Kleidern, Hüten, Sonnenbrillen & Co. stehen hier auch 50er-Jahre-Reliquien wie Schellack-Platten, Musikboxen, Nierentische, Tulpenlampen oder auch Dampfradios zum Verkauf. HW n

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No risk no fun Motorrad-Rennfahrer Marc Buchner und sein Leben im Grenzbereich.

Top: Wolltest du schon immer Rennfahrer werden? Marc Buchner: Ich habe mich schon als kleiner Junge für Motocross interessiert und für alles, was zwei Räder hat. Allerdings ist der Sport sehr gefährlich und meine Eltern hatten Angst um meine Gesundheit. So hat es sich erst mit 14 Jahren ergeben, dass ich in den Rennsport einsteigen konnte. Zu der Zeit bin ich mein erstes Rennen gefahren, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich hab sofort Blut geleckt, wie man so schön sagt und bin völlig in dieser Herausforderung auf der Strecke aufgegangen. Mich hat damals schon der Wettkampf gereizt. Zudem habe ich gemerkt, dass mir das sehr liegt, gerade in diesem Grenzbereich zu funktionieren und unter hohem Druck trotzdem Bestleistung abrufen zu können. Top: Was ist für dich die größte Herausforderung in der nächsten Zeit?

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Marc Buchner: Die Teilnahme an der Endurance WM. Ich werde das 24 Stunden Rennen von Bol d´Or für ein belgisches Team bestreiten. Ich fahre normalerweise nur Sprintrennen, in denen ein Turn gerade mal die Aufwärmphase in einem 24 Stunden Rennen ist. In Bol d´Or werde ich dann mit zwei weiteren Fahrern abwechselnd etwa eine Stunde und acht Minuten am Stück fahren, was eine enorme Belastung ist. Ich habe das auch schon praktiziert und geübt. Dennoch verlangt es dem Körper viel mehr ab als bei einem Sprintrennen. Ich bin sogar vom Körperbau viel massiver geworden, um einfach diese Kraft und Substanz für das Rennen mitzubringen. Top: Was gibt dir Rückhalt bei so einem gefährlichen Beruf? Marc Buchner: Meine Familie und meine Freundin sind immer für mich da. Aber ich muss auch sagen, dass du extrem ab-

gehärtet sein musst für diesen Sport. Man sollte schon von Anfang an eine hohe Schmerz- und Stresstoleranz mitbringen. Denn man wird oft in seiner Entwicklung zum Profi an seine Grenzen stoßen, ob bei einem Sturz oder auch aufgrund der psychischen Belastung. Da ist es immer gut, jemanden als Unterstützung zu haben. Auf der Rennstrecke draußen triffst aber nur du allein die Entscheidungen. Top: Du bist letzte Woche gestürzt. Was ist dir dabei durch den Kopf gegangen? Marc Buchner: Ich habe mir noch beim Crash die Frage gestellt, wie das wohl passiert ist und wie viel Arbeit meine Mechaniker jetzt haben werden, das Motorrad wieder aufzubauen. Für einen Laien wahrscheinlich eher untypisch, aber als Rennfahrer denkt man halt an ganz andere Sachen. Nachher stellte sich heraus, dass ein Ölschlauch geplatzt und das Öl auf mein Vorderrad gespritzt war. Das führte


Foto: Annika Montabaur

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Marc Buchner (re.) im Interview mit Top-Redakteur Timo Tonndorf.

»Der Motorsport bedeutet für mich nicht nur, ein Motorrad schnell um einen Kurs zu fahren. Es ist die Herausforderung, aus einem komplexen technischen Sportgerät alles herauszuholen. Du musst alle deine Sinne schärfen, dich konzentrieren, deinen Fokus auf jede neue Situation richten und blitzschnell reagieren.« (Marc Buchner)

zum Sturz. Nicht gerade angenehm bei 220 km/h, aber ich bin mit leichten Blessuren davongekommen. Top: Was zeichnet deiner Meinung nach einen guten Motorradrennfahrer aus? Marc Buchner: Man sollte den Ehrgeiz haben, sich gerade nach einem Sturz wieder aufs Bike zu schwingen und die nächste Kurve mit noch mehr Biss und Willen zu nehmen. Das Verlangen, sich immer weiter zu steigern und oft auch über die Grenze hinaus zu gehen, macht dabei sehr viel aus. Denn sonst würde man nach einem Sturz, wie bei mir letztes Wochenende, wohl keinen Meter mehr schnell fahren. Zudem gehören natürlich auch ein gewisses Talent dazu und ein Gespür für die Strecke sowie die Maschine. Top: Was ist deine Lieblingsstrecke? Marc Buchner: BARCELONA, weil ich damals zur Europameisterschaft dort

meine ersten Punkte einfahren konnte. Und der Lausitzring, weil ich dort meinen ersten Podiumsplatz bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft gefeiert habe. Dieser Moment auf dem Podium ist einfach unbeschreiblich. Das kann dir keiner mehr nehmen. Top: Was fasziniert dich am meisten am Rennsport? Marc Buchner: Zum einen fasziniert mich der Zweikampf beim Rennen immer wieder aufs Neue. Und auch die Ungewissheit vor einer neuen Saison, weil noch alles offen ist. Du weißt an dem Punkt noch nicht wo du stehst und musst dich hochkämpfen bis zum Podium. Es gibt immer neue Herausforderungen, denen man entgegentreten muss. Man hört nie auf, sich zu verbessern. Top: Macht sich deine Familie sorgen, wenn du auf dem Motorrad sitzt?

Marc Buchner: Die Stürze fallen schon heftiger aus heutzutage. Klar ist meine Familie da besorgt. Aber ich bin mir immer bewusst, dass es meine letzte Runde sein kann und das Risiko gehe ich gerne ein. Klar habe ich mir schon einige Knochen gebrochen und auch ein Finger war schon mal halb ab. Allerdings war zum Glück noch kein lebensgefährlicher Sturz dabei. Top: Was sind deine Ziele für die Zukunft? Marc Buchner: Mein aktuelles Ziel ist es, im kommenden Jahr bei der World Super Sport 600 WM mitzufahren. Dafür würde ich gerne noch meine Fitness verbessern. Ansonsten passt alles. Die Reserven und das Training sind top. Es ist manchmal nur schwierig, eine optimale Balance zwischen Training und Fitness zu finden. Es gibt Phasen, in denen ich optisch super dastehe, dafür aber weniger Zeit auf der Strecke hatte. Oder umgekehrt. Zeit ist dabei ein erheblicher Faktor. TT n

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Hoch, höher,

Top-Bergsee-Adventure Schwindelfrei mussten sie sein, die Teilnehmer des ersten Top-Bergseeentspannten Ausklang bei BBQ und Wein hieß es: Klettern, Abseilen und mit einer Seilrutsche von Klippe zu Klippe „fliegen“ – 60 Meter über dem Wasser.

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itten im Sauerland, eingebettet in einem stillgelegten Steinbruch, liegt ein malerischer Bergsee. Die ideale Location für ein Top-Event, wie es bisher noch nicht stattgefunden hatte. Um den herrlichen Frühsommertag bestmöglich auszunutzen, ging es bereits um 8 Uhr los – stilecht im komfortablen Reisebus der Telekom Baskets Bonn. Vor Ort angekommen, hieß es zunächst: Helme auf! Nach einem kleinen Fußmarsch durch einen Stollen offenbarte sich am Ende des Tunnels ein Panorama wie aus einer anderen Welt: der in der Sonne glitzernder Bergsee, umringt von unberührter Natur und steilen Felswänden – scheinbar völlig von der Außenwelt abgeschnitten.

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Am Ufer des Sees wurde das Top-Team samt ausgewählter Kunden und Partner zunächst in das Equipment eingewiesen. „Safety first“ lautet hier die Devise. Immerhin sollte es im Laufe des Tages hoch hinauf und auch rasant wieder bergab gehen. Zum Beispiel am Flying Fox, einer Seilrutsche mit Adrenalinkick-Garantie. Nach einem kleinen Anlauf flogen die Teilnehmer einmal quer über den Bergsee und konnten so das atemberaubende Panorama aus einem ganz neuen Blickwinkel bewundern. Zu den weiteren Highlights gehörte das Abseilen an einer Bergwand. Den Klettergurt fest umgeschnallt und mit dem Seil in der Hand, wagte sich einer nach dem anderen eine senkrechte Steilwand herunter –

Schritt für Schritt, ganze 35 Meter. Das bedarf schon ein wenig Überwindung. Aber auch am Klettersteig – verheißungsvoll Muskelteufel genannt – wuchs so mancher Teilnehmer über sich hinaus. Zum Abschluss des abenteuerlichen Outdoor-Events versammelten sich alle am Strand des Bergsees, um gemeinsam zu genießen, Kontakte zu vertiefen und sich über das Erlebte auszutauschen. Die passenden Tropfen zum köstlichen Grillbuffet hatte Daniel Agbedor von „Wein doch!“ aus Bonn mitgebracht. „Wer gemeinsam Grenzen überwunden und Spannendes erlebt hat, lernt sich auf eine ganz andere Weise kennen“, erklärt Sven Klappert von 360° die ausgelassene Stimmung der eingeschworenen Runde. „Unsere Teambuilding-Events schweißen zusammen!“ TT/HW n

Fotos: Uwe Vogt, Agata Malchrowicz, Marcus Bail, Alexander Thelen

Adventures in Kooperation mit der Eventagentur 360°. Denn vor einem


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ÂťAm Ende eines Stollens offenbarte sich ein Panorama wie aus einer anderen Welt.ÂŤ

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Drohnenvideo: Top-BergseeAdventure von oben

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»Wer gemeinsam Grenzen überwunden und Spannendes erlebt hat, lernt sich auf eine ganz andere Weise kennen.«

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Teilnehmer Daniel Agbedor Werner Enzinger Thomas Füllengraben Sebastian Jonas Oliver Klaas Timo Marx Gabriela Newman Sven Otternberg Jürgen Peters Nina Schötz Philipp Suchan Guido Tannenbaum Alexander Thelen Jochen Wendrich Wilke Carl Winkel

Wein doch! Lust auf Licht deutschewerbewelt Jonas Werbedruck Kieser Training Bonn Visiolife Immobilienkontor Mroch & Newman Telekom Baskets Bonn Gehmeinsam Flemming Dental Ameron Hotel Königshof V+R Immobilien Golf Club Schloss Miel Murphy & Spitz Partner Immobilien Winkel

3 Freunde 3 Rebsorten 1 Winzer 1 Leidenschaft Eine Hommage an die Freundschaft.

Telefon 0228 9084632 willkommen@weindoch.de www.weindoch.de www.freundeskreiswein.de


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Tradition aus ganzem Herzen Komfort & Erholung pur im Wellnesshotel Eibl-Brunner

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rauenau, das „gläserne Herz“ an der Glasstraße, liegt zentral in der herrlichen Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes, im Naturpark und am Nationalpark Bayerischer Wald. Der staatlich anerkannte Erholungsort steht für eine Glashüttentradition und eine Glaskunstszene, die europaweit ihresgleichen sucht. Das Vier-Sterne Hotel Eibl-Brunner liegt seit 1865 in zentraler, ruhiger Lage der Urlaubsgemeinde Frauenau am Nationalpark Bayerischer Wald – ein Familienbetrieb, in dem es Freude macht, sich persönlich um das Wohl der Gäste kümmern zu können und eine Gastlichkeit zu leben, die das Neue willkommen heißt und das Traditionelle dennoch nicht vergisst. Ein Spiegel im Zimmer ist praktisch. Heime-

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REISEGEWINNSPIEL

Unter allen Teilnehmern verlosen wir 1 Aufenthaltsgutschein für 2 Personen über 6 Übernachtungen mit Halbpension im Wellnesshotel Eibl-Brunner in Frauenau.

lig wird’s, wenn das Zimmer selbst zum Spiegel der Ur-laubswünsche wird. Diesen Anspruch hat die Gastgeberfamilie Brunner an sich und ihr Hotel. Und sie ist gerüstet für ganz unterschiedliche Urlaubswünsche. Wenn sich der Schöngeist mit einem Buch an den Kachelofen lehnen kann, die Familie im Appartement genug Platz für alle findet, der Kinofan vor dem Schlafengehen 40 Sat-Kanäle zur Auswahl hat – kurz, wenn alles da ist, um sich nach einem Tag in der Natur oder im Wellnessbereich heimelig zu fühlen, sind die Gastgeber zufrieden.

men eines großen Umbaus aufgestockt. Nach Herzenslust verwöhnt werden die Gäste nun vor allem im erweiterten Beauty- und Wellnessbereich mit exklusiven Anwendungen. Ein neuer großer Fitnessraum, der neue SPA-Bereich mit großzügigen Behandlungsräumen sowie der neue Saunabereich mit Finnischer Natursteinsauna, Kräuter-Vital-Sauna, Infrarotsauna und Dampfbad, Eisbrunnen, Erlebnisdusche und verschiedenen Ruheräumen sorgen für mehr Wohlbefinden.

Um den Gästen noch mehr bieten zu können, hat das Hotel Eibl-Brunner im Rah-

Was sich nicht verändert hat, ist natürlich die Tradition, die in dem Familienbetrieb


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Faszination Klettern. Immer und überall!

Der mobile Kletterturm – ein Highlight für Ihr Event MITMACHEN UND GEWINNEN Wenn auch Sie an unserem Gewinnspiel teilnehmen möchten, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: bonn@top-magazin.de mit dem Stichwort „Wellnesshotel Eibl-Brunner“. Teilnahmeschluss ist der 31.07.2017.

aus ganzem Herzen gelebt wird, die ehrliche Gastlichkeit, mit der man sich um das Wohl der Urlauber kümmert sowie die typisch bayerische Gemütlichkeit, die man überall im Hotel zu spüren bekommt. Ruhe, Erholung und Entspannung, aber auch Fitness, Wellness und kulinarische Köstlichkeiten warten in dem Vier-SterneWellnesshotel. So verwöhnt Stefan Brunner, der Chef des Hauses, seine Gäste mit Hilfe seines kreativen Küchenteams täglich neu – durch seine heimisch gepräg-

Auf einer Höhe von fünf Metern können Kletterrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden auf zwei Seiten gleichzeitig erklommen werden. Für maximale Sicherheit ist gesorgt, da die Arena Vertikal geschultes Personal sowie Klettergurte und -seile zur Verfügung stellt. Die Einsatzmöglichkeiten für die „mobile Arena“ sind nahezu grenzenlos: Firmen- und Betriebsfeiern, Messen, Stadtfeste, Events, Kindergeburtstage, …

Der Gutschein ist nicht übertragbar, nicht bar auszahlbar. An- und Abreisekosten gehen zu Lasten des Gewinners. Einlösbar zu allen verfügbaren Terminen, nAuV. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird schriftlich informiert, seine Adresse zur Gewinnabwicklung elektronisch gespeichert. Eine Weitergabe der Teilnehmeradressen findet nicht statt.

ten, aber auch international beeinflussten Leckereien. Das beginnt schon morgens beim großen Frühstücksbüfett und setzt sich bis abends beim genussvollen Menü n fort.

Werbung mit Fernwirkung Der mobile Kletterturm sorgt mit seinen fünf Metern Höhe auf jedem Event für Aufsehen. Daher bietet er sich als Werbeträger für Bannerwerbung an – zu fairen Preisen und mit überragender Fernwirkung. Platzbedarf Der Kletterturm benötigt eine Gesamtfläche von ca. 10 m2. Ab einer Deckenhöhe von sieben Metern ist eine Verwendung im Innenbereich möglich. Holen Sie sich Ihr individuelles Angebot unter kurse@arenavertikal.de oder telefonisch unter 02241 8468720 ein.

Hotel Eibl-Brunner KG Telefon 09926 9510 E-Mail info@eibl-brunner.de Web www.eibl-brunner.de

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Arena Vertikal Kletterhalle · Junkersring 3 · 53844 Troisdorf Tel. 02241 8468720 · info@arenavertikal.de · www.arenavertikal.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 11.00–23.00 Uhr, Sa./So./Ft. 9.00–22.00 Uhr 06/17

Änderungen vorbehalten.


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Health, Beauty & Wellness Bonn ist um einen Fitness-Tempel reicher. Und zwar um einen ganz besonderen: Das Visiolife im Marriott World Conference Hotel vereint Training und Entspannung auf allerhöchstem Niveau. Ein überzeugendes Angebot nicht nur für Hotelgäste, sondern für alle Bonnerinnen und Bonner, die sich ungerne mit dem Standard zufriedengeben.

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ie stellen Sie sich das Fitnessstudio der Zukunft vor? In welche Richtung es gehen kann, zeigt das frisch eröffnete Visiolife im Bonner Bundesviertel. Das innovative Konzept setzt auf effizientes Training an modernsten Geräten, unterstützt durch fortschrittliche Technik und das Know-how kompetenter Personal Trainer. Aber auch die Themen Beauty und Wellness kommen nicht zu kurz.

und und und... Unter Berücksichtigung sämtlicher Informationen erarbeitet der Coach einen individuellen Trainingsplan und schlägt ein entsprechendes Mitgliedschaftspaket vor. Alle relevanten Daten werden auf einem Armband gespeichert, welches dem Träger nicht nur Zugang zum Studio und in die verschiedenen Bereiche gewährt, sondern auch mit einem Großteil der Geräte kommuniziert.

Ausgangspunkt einer jeden Mitgliedschaft ist eine ausführliche Bedarfsanalyse mit einem Personal Trainer, der dem Kunden fortan als persönlicher Betreuer und Ansprechpartner zur Seite steht. Hierbei kommen nicht nur die eigenen Wünsche und Ziele, sondern auch messbare Fakten auf den Tisch. Das heißt: Mithilfe der Analysesoftware CardioScan ermittelt das Visiolife-Team die physische sowie psychische Leistungsfähigkeit des neuen Mitglieds – Blutdruck, Stress-Index, Fitness-Level, Körperfett, Muskelmasse

Fit Xpress Das trifft zum Beispiel auf den milon Kraft- und Ausdauerzirkel zu. Dieser ermöglicht ein effektives Ganzkörpertraining in gerade einmal 35 Minuten. Da sich die hochmodernen Geräte automatisch auf den Trainierenden einstellen, muss sich dieser weder Sitzhöhe noch Gewichtsangaben merken. Zugleich entfällt das lästige Justieren per Hand. „Wir wollen es unseren Kunden so bequem und sicher wie möglich machen“, sagt Prokurist Timo Marx.

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PERSONALSPEEDBOX Zeiteffizienz und Effektivität spielen auch in einem zweiten Bereich des Visiolife eine entscheidende Rolle: der PERSONALSPEEDBOX. Bei diesem revolutionären EMS-Training erreichen elektrische Impulse auch tiefliegende Muskelschichten und intensivieren so den Trainingseffekt. Daher reichen bereits 20 Minuten pro Woche, um gesteckte Ziele zu erreichen – vom Muskelaufbau über Gewichtsabnahme bis hin zur Leistungssteigerung. Ein Personal Trainer begleitet das gesamte Training und sorgt dafür, dass die Elektroden richtig angelegt und jede Übung korrekt ausgeführt wird. Medical Vital Lounge In der Medical Vital Lounge legen verschiedenste passive Anwendungen den Fokus auf Themen wie Schönheit und Gesundheit. Darunter zum Beispiel eine futuristisch anmutende Vacufit-Röhre. Durch Unterdruck fördert diese die Gefäßdurchblutung, was

Fotos: Wolfgang Hübner-Stauf

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langfristig zu einer Reduktion von Besenreißern und Cellulite führen kann. Ein Collarium sorgt mit Collagen und wohldosierter UV-Besonnung für straffe Haut und gesunde Bräune. In der sogenannten Airzone atmen Anwender Höhenluft ein. Das entspannt und trägt zusätzlich zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit bei. Wellness Area Entspannung und Stressabbau werden auch in der frisch eröffneten Wellness Area großgeschrieben. In fünf verschiedenen Saunen und einem beheizten Indoorpool können sich Hotelgäste sowie Visiolife-Mitglieder eine Auszeit vom Alltag gönnen. Wer mag, relaxt anschließend im Lounge Bereich – mit voll ausgestatteter Bar und Blick auf ein echtes, antikes Römerdenkmal. Physiolife Wer unter Rückenschmerzen oder anderen Beschwerden leidet, kann die Option

einer privaten Physiotherapie in Anspruch nehmen. Dabei werden die vielfältigen Visiolife-Angebote in die Behandlung einbezogen. Interessierte können verschiedene Komplettpakete buchen: zum Beispiel eine klassische physiotherapeutische Behandlung in Kombination mit einem Training in der PERSONALSPEEDBOX oder Entspannung in der Wellness Arena. Erklärtes Ziel: Dem Kunden dabei zu helfen, sich selbst zu therapieren. Aber auch Studio-Mitglieder, die keine Physiotherapie in Anspruch nehmen, können den Physiotherapeuten jederzeit mit Fragen oder Problemen ansprechen. In besten Händen Wie auch immer Kunden das Visiolife-Angebot nutzen, eine intensive Betreuung durch einen Personal Trainer gehört zu den zentralen Eckpfeilern des Konzepts. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Mitglieder mindestens zwei Mal im Quartal eine persönliche Trainingseinheit

wahrnehmen“, sagt Timo Marx. „Darüber hinaus empfehlen wir, auch den CardioScan in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.“ So will das Team den Trainingsfortschritt eines jeden Kunden im Auge behalten, um sicherzustellen, dass sich dieser zu jedem Zeitpunkt auf dem effizientesten Weg zum individuellen Trainingsziel befindet. HW n

Visiolife Health, Beauty & Wellness Platz der Vereinten Nationen 4 53113 Bonn Telefon 0228 28050700 E-Mail info@visio-life.de Web www.visio-life.de

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_ Bonn bloggt die kolumne

Bonn im Sommer Janas Lieblingsplätze Jede Saison hat seinen Charme. Aber jetzt im Sommer zeigt sich Bonn von seiner allerschönsten Seite! Jana Störmer, alias Miss Bonn(e)bonn(e), hat uns verraten, wo sie am liebsten die Sonnenstrahlen genießt.

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in Leben zwischen Rhein- und Siegaue, zwischen Eiscreme und Uferpromenaden, auf der Schäl Sick oder eben auf der anderen Seite. Ein Wechsel zwischen Schwimmbädern und Strandbars. Fahrradtouren oder Bootsausflügen. Bonn ist so vielfältig, dass es fast mehr als einen Sommer braucht, um all die schönen Dinge zu erleben, die die Stadt bietet. Denn zu unserem Bonn kommt ja noch das Umland mit Badeseen und Waldcafés, mit Flaniermeilen und Freizeitparks. Eigentlich fast zu schade, unser Bonn-Rhein-SiegLand im Sommer zu verlassen. Mein perfekter Bonner Sommertag hat mit eiskaltem Kaffee zu tun, mit frischem Obst, mit dem Sammeln von Energie und Inspiration im Sonnenschein, mit Eiscreme und dem Rhein. Gerne immer wieder und in beliebiger Reihenfolge. Mal alleine, mal mit der Familie oder mit Freundinnen.

Fotos: Chris Loup / www.chrisloup.com

Süßes in der Südstadt Bei Sonnenschein ist ein Ausflug in die Südstadt immer eine gute Idee. Ein Spaziergang über den Bonner Talweg inspiriert mich jedes Mal. Hier und da finden sich in den vielen kleinen Geschäften nämlich wahre Schätze. Dazu kann man aber auch noch in wunderschöner Südstadt-Kulisse Alltägliches erledigen, in den kleinen Lädchen frische Blumen oder alles für einen knackigen Sommersalat einkaufen. Liebste Accessoires beim Besuch in der Südstadt: ein Stück hausgemachter Kuchen und ein Eiskaffee. Und wenn man dann in den kleinen Straßencafés sitzt, kann man wunderbar all die sommerlich gut gelaunten Menschen beobachten oder sogar den ein oder anderen Promi sichten. Die Südstadt verlassen sollte man danach jedoch nicht, ohne noch einmal durch die Südstadthäuser-Straßen zu schlendern, wozu sich natürlich herrlich ein zweiter Eiskaffee anbietet. Das „Grande Finale“ könnte man dann vor dem Poppelsdorfer Schloss erleben und inmitten der Allee die Seele baumeln lassen. Aber nicht zu lange, denn schließlich gibt es noch mehr zu entdecken.

Fruchtiges auf dem Wochenmarkt Saftiges Obst gehört für mich zum Sommer wie Eiscreme und eiskalte Drinks! Meine Ration besorge ich mir am liebsten auf dem Bonner Wochenmarkt. Zu gerne stöbere ich durch die Stände, vergleiche Qualitäten, Auswahl und Preise, um dann mit Köstlichem für das nächste Frühstück oder den Nachmittagssnack nach Hause zu ziehen. Jedes Mal fasziniert von den Marktschreiern! Das muss schon in Fleisch und Blut übergehen. Oder wer würde mitten in der Fußgängerzone einfach mal sein Anliegen laut hinausschreien? Wer es mit dem Naschen nicht bis Zuhause abwarten kann, den laden zum sofortigen Genießen entweder der Alte Zoll oder die Uniwiese ein. Oder aber es geht direkt an beziehungsweise auf den Rhein.

Mondorf, von Godesberg nach Niederdollendorf oder mitten in der City vom Rheinufer hinüber nach Beuel mit der Personenfähre „Rheinnixe“. Eine leichte Brise, sanftes Schaukeln und passierende Rheinschiffe – das lässt Urlaubsstimmung aufkommen. Passendes Accessoire: ein Eis am Stiel, noch schnell am Ufer gekauft. Und natürlich die Sonnenbrille nicht vergessen! Ausklingen lassen kann man den Tag dann wunderschön in einem der Biergärten oder auf den Terrassen, die die Beueler Seite bis hin zum Bonner Bogen bietet. Mein Drink des Sommers: Moscow Mule. Wodka, Limettensaft, Ginger Beer und Gurke! Cheers auf den Bonner n Sommer!

Jana Störmer alias Eine Seefahrt, die ist lustig Wer ein wenig frische „Seeluft“ schnuppern möchte, muss nicht gleich mit einem Ausflugsschiff nach Bad Breisig oder Köln fahren. Mir reicht es häufig, einfach mal den Rhein auf dem Wasserweg zu überqueren. Das geht mit der Autofähre auch als Fußgänger von Graurheindorf nach

www.missbonnebonne.com Instagram: missbonnebonne

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Schmetterlinge Der Inbegriff des Sommers

Bunte Schmetterlinge die feengleich durch den Garten tanzen… ein Sommerbild, das leider mehr und mehr verschwindet. Warum wir jetzt handeln müssen!

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akt ist: Bis zu 80 Prozent der sogenannten Tagfalter stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten und sind vom Aussterben bedroht. Seit 1990 ist bereits die Hälfte aller Tagfalter-Arten aus Europa verschwunden. Zeit zu Handeln – denn Schmetterlinge stellen einen wichtigen Bestandteil für die Gesundheit unseres komplizierten Ökosystems dar. Neben Bienen, Hummeln und Fliegen sind sie die wichtigsten Insekten, wenn es um das Bestäuben geht.

veränderten Mais werden sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigt oder sogar getötet. Außerdem werden immer mehr Freiflächen zugebaut und verdrängen dadurch bunte, wilde Wiesen – die Heimat der Schmetterlinge. Statt heimischer Blumen,

Der Hauptgrund für das Aussterben der bunten Falter liegt darin, dass kaum noch Lebensräume und Nahrung vorhanden sind. Monokulturen, überdüngte Wiesen und Unkrautvernichtungsmittel zerstören Fraßpflanzen für Raupen und Nektarquellen für Falter. Durch gentechnisch

Gräser, Sträucher und Bäume, dominieren Einheitsrasen und exotische Gewächse. Vor allem Parks und öffentliche Gärten setzen immer mehr auf exotische Pflanzen. Diese sehen zwar hübsch aus, allerdings können unsere heimischen Schmetterlinge mit ihnen nichts anfangen.

Ein weiterer Faktor für das Aussterben liegt in der erhöhten Stickstoffzufuhr durch Auto- und Industrieabgase begründet. Diese fördert das Wachstum von Pflanzen wie Löwenzahn, Disteln und Sauerampfer, welche die heimische Flora ebenfalls verdrängen. Die schnellwachsenden Pflanzen sorgen für schattige Plätzchen – zu kalt für die wärmeliebenden Flieger.  

»Ein schmetterlingsfreundlicher Garten ist ein vielfältiger, bunter und – wer es

Schmetterlinge benötigen für die unterschiedlichen Stadien ihres Lebens (von der Raupe zum Schmetterling) verschiedene Lebensräume. Während Raupen an Blättern, Blüten, Zweigen, Holz oder Wurzeln fressen, ernähren sich Schmetterlinge hauptsächlich von Nektar. Die meisten Arten leben nur ein paar Wochen als Falter. In dieser Zeit müssen die Männchen die Weibchen

mag – auch ein verwilderter Garten.«

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begatten. Zur Eiablage muss das Weibchen dann eine Stelle finden, an der die Raupe sich später auch entwickeln kann. Solche Plätze sind rar und immer schwieriger aufzuspüren. Die Suche nach geeigneten Eiablage- und Nahrungsplätzen wird zusätzlich dadurch erschwert, dass die meisten Schmetterlinge keine Distanzen von mehr als ein bis zwei Kilometern überbrücken können. Doch was können wir tun? Eine Lösung liegt in unseren heimischen Gärten. Sie bieten den Schmetterlingen gerade in dicht besiedelten Gegenden einen Zufluchtsort. Ein schmetterlingsfreundlicher Garten ist ein vielfältiger, bunter und – wer es mag – auch ein verwilderter Garten. Einfacher Einstieg sind Wildblu-

men. Es gilt: je vielfältiger, desto attraktiver. Ebenfalls sollte man auf synthetische Schädlingsbekämpfer verzichten, da Schmetterlinge sehr anfällig sind. NK n

Nektarpflanzen für Falter: Bartblume, Blaukissen, Edeldistel, Fetthenne, Herbstaster, Judastaler, Lavendel, Phlox, Prachtscharte, Sommerflieder, Steinkraut, Thymian oder Wildrosen Fraßpflanzen für Raupen: Brennessel, Brombeere, Fenchel, Dill, Wilde Möhre, Faulbaum, Fetthenne, Flockenblumen, Geißblatt, Himbeere, Hopfen, Kohl, Kresse, Goldregen, Klee, Luzerne, Wegerich, Veilchen, Weide oder Weißdorn

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Netzwerken im Minutentakt

Speed-Dating trifft Bowling: Top Bonn „verkuppelte“ Unternehmer

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ie viele Informationen passen in vier Minuten? Ausreichend, um kurz das eigene Unternehmen vorzustellen und Anknüpfungspunkte mit dem Gegenüber zu finden! Dann noch schnell Visitenkarten austauschen und weiter geht’s zum nächsten Gesprächspartner. Netzwerken mit maximaler Effizienz stand auf dem Programm unseres zweiten Top-Speed-Dating im Bowlingcenter Pin-up. Optimal für Unternehmer, die neue Geschäftsbeziehun-

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gen aufbauen und sich aktiv vernetzen wollen. Nach dem kontaktintensiven Austausch ging es mit einem Zwischenstopp am Antipasti-Buffet auf die Bowlingbahn, um erste Kontakte in geselliger Runde zu vertiefen. HW n » Ein herzlichstes Dankeschön an alle, die dabei waren, und speziell an das Pin-upTeam für die engagierte Organisation des abwechslungsreichen Netzwerkabends!

Fotos: Gottfried Pelzer

bei einem Netzwerkabend der umwerfenden Art.


freizeit

»Knackige vier Minuten blieben den Teilnehmern jeweils, um ihr eigenes Unternehmen zu präsentieren und Anknüpfungspunkte mit dem Gegenüber zu finden.«

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Teilnehmer Dominic Benz

Schreinerei Benz

Daniela Böhme

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Stefan Fröhling

Alte Apotheke

Roland Gotthard

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Zahnästhetik Haase

Cora Jost

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Christoph Kappes C.K. Kappes – Die Erlebnisgastronomie Sebastian Kehl Sabine Kühlwetter-Meiers Tamae Meixner Sandra Pauli

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Sport, Genuss und Feierstimmung beim Sebworld & Bönnsch Cup 2017 Im Golf Club Rhein Sieg in Hennef wurde im Mai bereits zum zweiten Mal der Sebworld & Bönnsch Cup ausgetragen.

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ach dem großen Erfolg des ersten Turniers im vergangenen Jahr stand für das Bönnsch- sowie das Sebworld-Team fest: Auch 2017 soll es wieder einen gemeinsamen Golf Cup geben: „Um treuen und neuen Kunden auf diese Weise ein großes Dankeschön auszusprechen.“ Der Wettergott schien es gut mit ihnen zu meinen. Immerhin verzogen sich pünktlich zum Eventauftakt die dunklen Regenwolken und das Turnier konnte bei schönstem Golf-Wetter starten. Bevor es jedoch auf den Platz ging, trafen sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Frühstück auf der von Sonnenstrahlen bedeckten Clubterrasse. Pünktlich um 12 Uhr erfolgte dann der Ka-

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nonenstart. Es folgte ein kurzweiliger Tag auf dem Golfcourse, bei dem so mancher Spieler sein Handicap deutlich verbessern konnte. Nach dem sportlichen Vergnügen landeten Rumpsteaks, Lammkoteletts sowie Scampi auf dem Grill und schufen einen schmackhaften Übergang in das Abendprogramm. Zunächst wurden die Gewinner des Turniers geehrt und auch der „Longest Drive“ sowie der „Nearest to the Pin“ gewürdigt. Für musikalische Unterhaltung sorgte Olaf Henning mit seinen Klassikern wie „Cowboy und Indianer“ oder „Ibiza“. Im Anschluss brachte Bruce Kapusta die Stimmung aller Gäste auf den n Höhepunkt.


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Ferne Geliebte Vom 8. September bis zum 1. Oktober huldigt das Beethovenfest

Bonn unter der künstlerischen Leitung von Nike Wagner erneut dem berühmtesten Sohn der Stadt. Im Zentrum des Programms steht Ludwig van Beethovens Liederzyklus „An die ferne Geliebte“.

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it „An die ferne Geliebte“ soll Ludwig van Beethoven 1816 den ersten Liederzyklus der Musikgeschichte komponiert haben. Als Motto des Beethovenfestes 2017 öffnet das Werk den Raum für das übergreifende Thema „Liebe“ – eine Paradedisziplin der „Gefühlskunst“ Musik. Nach „Veränderungen“ und „Revolutionen“ stimmt es auf eine andere, eher lyrische Tonalität ein. Das Hauptprogramm zählt 54 Veranstaltungen und wird durch rund 60 weitere Programmpunkte verschiedener Bonner Partner ergänzt: Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Workshops, Filme, Public Viewing. Die Konzerte finden in 23 verschiedenen Spielstätten in Bonn und Umgebung statt, darunter auch Kirchen, Museen, ehemalige Bundestagsgebäude, historische Industriebauten und moderne Firmenforen. Hauptspielstätte ist

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erstmals das World Conference Center Bonn. Die Beethovenhalle fällt aufgrund ihrer Sanierung für voraussichtlich zwei Jahre aus. Gebürender Auftakt Eröffnet wird das Festival am 8. September mit einem Konzert des Mariinsky Orchesters unter der Leitung seines langjährigen Chefdirigenten Valery Gergiev. Beethovens „An die ferne Geliebte“ erklingt bereits in der Eröffnungsmatinée am Samstag – in der Orchesterfassung von Felix Weingartner. Es spielt das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung seines neuen Chefdirigenten Dirk Kaftan, Solist ist Thomas E. Bauer. In ihrem Festvortrag denkt Intendantin Nike Wagner über das kreative Potential der Fernliebe nach – und erläutert das Programm des diesjährigen Festivals.

OpenAir-Fest zur Eröffnung Darüber hinaus eröffnet das Beethovenfest seine Saison mit einem großen zweitägigen OpenAir-Fest. Auf sechs Bühnen in der Innenstadt werden über 1.000 Schülerinnen und Schüler die Stadt in einen gewaltigen Klangraum verwandeln. Am Samstagabend dann eine Verbeugung vor Beethoven: seine Symphonie Nr. 9 unter Herbert von Karajan auf der Großleinwand vor dem Rathaus. Am nächsten Tag wird an selbigem Ort weiter gefeiert: Neben einem bunten Bühnenprogramm gibt es ein Public Viewing des Konzertes aus dem World Conference Center Bonn – das hr-Sinfonieorchester mit russischer Musik und Beethoven. Uraufführung für Beethoven Alljährlich vergibt das Beethovenfest einen Uraufführungs-Auftrag an einen


kultur

Novus String Quartet

Fotos: Felix-Broede, Stephen Lehmann, Barbara Frommann, Jin-ho Park, Sonja Werner, Thilo Beu, Irene Zandel

Intendantin Prof. Dr. Nike Wagner

namhaften europäischen Komponisten mit der Bitte, sich auf ein Werk von Beethoven zu beziehen. Für 2017 erhielt der erfolgreiche russische Komponist Vladimir Tarnopolski den Auftrag. Das hr-Sinfonieorchester präsentiert unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada neben dieser Uraufführung nicht nur Igor Strawinskys „Petruschka“, sondern – mit der exzentrischen Pianistin Khatia Buniatishvili – auch das Referenzwerk der Uraufführung: Beethovens viertes Klavierkonzert. Streichquartett-Wochenende Das Streichquartett ist eine Gattung, die von Beethoven grundlegend neu geprägt wurde. Das verlangt nach einem intensiven „Streichquartett-Wochenende“ beim Beethovenfest 2017. In fünf verschiedenen Veranstaltungen präsentieren herausragende Ensembles – Asasello Quartett, Quatuor Béla, Novus String Quartet, Schumann Quartett und Quatuor Diotima – nicht nur Beethovens fünf späte Streichquartette, sondern auch Werke von Komponisten der frühen Moderne sowie zwei Uraufführungen.

Dirk Kaftan

Igor Levit

Musik und Tanz In den letzten zwei Jahren öffnete sich das Beethovenfest zeitgenössischen „jungen“ Kunst-Sparten. Auch das diesjährige Festival widmet sich den tänzerischen und performativen Formen der Gegenwart. Auf die Bühne kommen zum Beispiel die Arbeiten der Bonner CocoonDance Company – ebenso sinnlich wie abstrakt, so körperbezogen wie philosophisch. Choreographin Rafaële Giovanola und Komponist Jörg Ritzenhoff wählten Beethovens Klaviertrio D-Dur, das sogenannte „Geistertrio“, als Grundlage ihres neuen Stücks. Aktuelle Rettungsoper Zur neuen Dramaturgie des Beethovenfestes gehört die Idee, dem „Fidelio“ alljährlich eine zweite „Rettungsoper“ beizugeben. In diesem Jahr erklingt – neben Beethovens Ouvertüre „Leonore III“ – die Oper „Il prigioniero“ von Luigi Dallapiccola. Mit diesem Einakter präsentiert das Beethoven Orchester Bonn unter Chefdirigent Dirk Kaftan und mit dem Chor sowie den sechs Solisten der Oper Bonn ein musikalisch mitreißendes Werk, das den Freiheitsbegriff der Moderne herausarbeitet. »

Novus String Quartet

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kultur

Beethovenfest Bonn 08.09.-01.10. 2017

Empfehlungen:

Eröffnungsfest // 9.-10. September Eintrittskarten sind bei Zweitägiges OpenAir-Fest mit BonnTicket und an allen buntem Programm auf sechs bekannten Vorverkaufsstellen Bühnen und Public Viewing erhältlich. vor dem Rathaus.

Telefonische Bestellungen unter: 0228 50201313. Online-bestellungen auf www.beethovenfest.de

Uraufführung // 10. September Der erfolgreiche russische Komponist Vladimir Tarnopolski bezieht sich mit der Uraufführung 2017 auf Beethovens viertes Klavierkonzert.

» Für den Nachwuchs Preisträgerkonzerte geben hochbegabten jungen Gewinnern ein Forum. Unter dem neuen Label LUDWIG + DU ist zudem für ein vielseitiges Education-Programm gesorgt. Dieses möchte Begegnungen zwischen Kindern und Jugendlichen sowie klassischer Musik und den Werken Ludwig van Beethovens schaffen. Für jeden Geschmack Während des gesamten Festivals sind zudem Veranstaltungen geplant, die sich in populären Stilen an die verschiedensten Geschmäcker wenden: von African-American Folk Music bis Jazz, ob mit Alphorn oder Didgeridoo – Musik verbindet über n alle (Geschmacks-) Grenzen hinweg.

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Konzertsaal im World Conference Center Bonn

Orchesterkonzerte: Beethoven Orchester Bonn // 22. September Im Konzert des Beethoven Orchesters Bonn unter der Leitung von Chefdirigent Dirk Kaftan ist einer der großen Cellisten unserer Zeit zu hören: Miklos Perenyi. Streichquartett-Wochenende im Beethovenhaus // 22.-24. September In fünf verschiedenen Veranstaltungen präsentieren herausragende Ensembles unter anderem Beethovens fünf späte Streichquartette.

Liedkunst: Matthias Görne // 10. September Der „Weltstar des Liedes“, Bariton Matthias Görne, stimmt unter anderem das zentrale Werk 2017 an: Beethovens „An die Ferne Geliebte“.

Kammermusik: Igor Levit // 28. und 30. September Gleich zwei Mal ist der Kult-Pianist Igor Levit zu Gast. In einem Solo-Recital und gemeinsam mit dem Cellisten Isang Enders.

Tanz: CocoonDance Company // 15.-16. September Die Arbeiten der Bonner CocoonDance Company sind ebenso sinnlich wie abstrakt, so körperbezogen wie philosophisch.

Originalklang: Les Musiciens du Louvre // 30. September Das 1982 von Marc Minkowski gegründete Ensemble ist eng mit dem französischen Interesse an Alter Musik auf Originalinstrumenten verbunden.

Film, Literatur, Diskussion: „Die ferne Geliebte – gestern, heute, morgen“ // 21. September In einem Gespräch erörtern Christina Weiss und Hajo Steinert die Wandlungen, die die Figur der „fernen Geliebten“ in der Literatur erfahren hat.

Orchesterkonzerte: Bamberger Symphoniker // 1. Oktober Große Symphonik steht auf dem Programm dieses Abschlusskonzerts, und auch die Liebes-Thematik 2017 kommt nicht zu kurz.


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kultur

Kollektion Herbst/ Winter 2016

Will man den Stil von Anna Sui auf eine einfache Formel bringen, dann wäre es diese: Romantik trifft Rock ‘n‘ Roll. Die Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln ist eine Grenzgängerin zwischen den Modewelten, inspiriert von Sub- wie von Hochkulturen. Bis zum 1. Oktober würdigt sie das Fashion and Textile Museum in London mit einer großen Retrospektive, beginnend mit Entwürfen ihrer ersten Runway-Show 1991 bis hin zu aktuellen Modellen. > www.ftmlondon.org

Fotos: Anna Sui

Anna Sui | London

Anna Sui (Portrait von 2011)

Mode im

Museum

Große Designer, berühmte Fotografen – in diesem Sommer widmen sich gleich mehrere Ausstellungen dem Schaffen der Kreativen aus der Modewelt Texte: Axel Botur

Foto: Laziz Hamani

Christian Dior | Granville

Haute Couture Frühjahr/Sommer 1953

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In diesem Jahr feiert das Label Christian Dior seinen 70. Geburtstag. Aufgewachsen ist der Couturier in Granville (Normandie) in der „Villa Rhumbs“, die seit 20 Jahren ein Museum beherbergt. Und wie sehr dieses Haus mit der japanisch dekorierten Eingangshalle, dem Rokoko-Salon und der Farbpracht im Garten sein späteres Schaffen beeinflusst hat, davon erzählt bis zum 24. September die Ausstellung „Der Ursprung der Legende“ – anhand von Haute Couture-Modellen, persönlichen Objekten und Fotografien. > www.musee-dior-granville.com


Foto: Pierre Antoine

Foto: Richard Avedon, The Richard Avedon Foundation

kultur

Oben: Blick in die Pariser Ausstellung

Aus der Londoner Ausstellung: „Dovima mit Sacha“ (Look von Balenciaga, 1955)

Balenciaga | Paris & London Gleich zwei große Werkschauen würdigen in diesem Jahr Cristóbal Balenciaga. Der Anlass: Vor 80 Jahren eröffnete der Spanier seinen Salon in Paris und stieg rasch zu einem der wichtigsten Couturiers auf. Bis zum 16. Juli stellt das Pariser Musée Bourdelle seine Lieblingsfarbe Schwarz in den Mittelpunkt einer Ausstellung. Und das Victoria and Albert Museum in London zeigt bis zum 18. Februar 2018 eine große Retrospektive. > www.bourdelle.paris.fr | www.vam.ac.uk

Martin Margiela | Antwerpen Es war ein Paukenschlag, als Hermès 1997 die Verpflichtung von Martin Margiela verkündete. Er, der Konzeptdesigner mit seiner Vorliebe für Recycling und Dekonstruktion, in einer der ehrwürdigsten Pariser Luxusinstitutionen? Doch aller Skepsis trotzend dauerte diese Kooperation sechs Jahre, in denen der Belgier eine moderne, minimalistische Eleganz entwickelte. Dieser Schaffensphase widmet das ModeMuseum in Antwerpen bis zum 27. August die Ausstellung „The Hermès Years“. Auch Parallelen zu den unter seinem eigenen Label entstandenen Entwürfen werden hier aufgezeigt. > www.momu.be

Links: Hermès Herbst/ Winter 2002/03 Maison Martin Margiela Herbst/Winter 1991/92

Fotos: Marina Faust

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„White Shirts: Estelle Léfebure, Karen Alexander, Rachel Williams, Linda Evangelista, Tatjana Patitz & Christy Turlington“ (Malibu, 1988)

Peter Lindbergh | München

„Kate Moss“ (1994 für „Harper’s Bazaar“)

Er legte den Fokus auf den individuellen Charakter der Models und widersetzte sich so der oberflächlichen Künstlichkeit der Modefotografie. Mit seinem Realismus und der Vorliebe für eine Schwarz-Weiß-Ästhetik revolutionierte Peter Lindbergh das Genre und veränderte die Bildsprache in den Magazinen. Eine umfangreiche Rückschau auf sein bisheriges Œuvre bietet bis zum 27. August die Ausstellung „From Fashion to Reality“ in der Kunsthalle München. Sie umfasst mehr als 220 Werke, neben seinen ikonischen Arbeiten auch bislang noch nie veröffentlichtes Material. > www.kunsthalle-muc.de

Juergen Teller | Berlin

„Frogs and Plates No. 13“ (2016)

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„Kanye, Juergen & Kim, No.70“ (Chateau d’Ambleville, 2015)

Fotos: Juergen Teller

Seine Arbeiten bewegen sich permanent an der Schnittstelle zwischen Kunst und kommerzieller Fotografie. Mit seinem eigenen Gespür für Personen, Situationen, Milieus und Klischees schafft er unmittelbare, manchmal scheinbar einfache Bildkompositionen. Alles Schöne, Verklärende liegt Juergen Teller dabei fern. Ihn interessiert in erster Linie die Substanz eines Motivs. Egal, ob ein Mega-Popstar vor ihm steht, ein Supermodel oder der Irgendjemand. 250 seiner Bilder sind nun bis zum 3. Juli unter dem Titel „Enjoy Your Life!“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. > www.bundeskunsthalle.de

Paris / Gagosian Gallery)

Fotos: Peter Lindbergh (Courtesy of Peter Lindbergh,

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in Bonn und der Region »Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.« (Franz Kafka)

Rockabilly im GOP bis 25. Juni 2017

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Deutschland macht Musik – spiel mit! 17. Juni 2017

Die Sommermonate bieten ein buntes Angebot an tollen Veranstaltungen. Kunst-, Kulturund Musikliebhaber haben eine große Auswahl, die Sonnenstrahlen sowie lange Sommernächte in Bonn und der Region zu genießen.

Der persische Garten bis 15. Oktober 2017

Dominik Ketz/www.ahrtal.de, Romolo Tavani/ Sergey Nivens/Fotolia.com

Kunst!Rasen Open-Air-Konzerte Juni und Juli 2017

Fotos: Atelier A. M. van Treek, Chris Kozarich, Frank Wilde, Markus Nass, Zumbusch, Nina Kuhn,

Bonngasse 20 – Musik wie zu Beethovens Zeit 11. August 2017


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kultur

Events & Co Was: Wann: Wo: Infos:

Veranstaltungen von Juni bis August 2017

Zwischen Bahnsteig 11 und Amt 99 – Die total verrückte Innenstadt-Führung Samstag, 24. Juni 2017, 14 Uhr Poststraße/Ecke Maximilianstraße, gegenüber dem HBF www.stattreisen-bonn.de

Es ist schon verrückt, was man in der Bonner Innenstadt so alles vorfindet: Einen Bahnsteig 11 ohne Gleise und einen U-BahnSchacht, in dem man eine Straßenbahn vergessen hat. Verrückt auch die Idee, eine breite Allee durch die historische Altstadt zu legen. Und wer hat die berühmte Litfaßsäule am Marktplatz verrückt? Dies und mehr klärt die verrückteste aller Innenstadt-Führungen. Was: Wann: Wo: Infos:

The Final Summer Open Air 2017 Samstag, 15. Juli 2017, 14 Uhr Base Camp Bonn www.basecamp-bonn.de

Seifenblasen fliegen durch die Luft, Lampions hängen im Himmel, chillige Musik wechselt sich mit tanzbaren Tunes aus allen Genres. Dazu: kühles Bier aus original Red Cups, frische Cocktails und zwischendurch kann im Biergarten auch gesnackt werden. Was: Wann: Wo: Infos:

Panama Open Air Festival 2017 Freitag, 28. und Samstag, 29. Juli 2017 Rheinaue Bonn www.panamafestival.de

Die SCHÄRFSTEN

Your Trip to Panama! Besucher erwartet: Top Acts, mehr Bühnen, eine beeindruckende Festival Area, feinster Techno, House und Electronic Dance. Was: Wann: Wo: Infos:

Eine Fahrt zum Kölner Zoo – mit der MS Moby Dick z.B. Montag 31. Juli 2017, 9:30 Uhr MS Moby Dick, Brassertufer Am Alten Zoll, Landebrücke 9 www.mobydick-bonn.de

Eine Schiffstour zu den ältesten und größten zoologischen Gärten Deutschlands mit seinen vielen Tierhäusern, Freigehegen und dem großen Aquarium – inklusive Unterhaltungsprogramm während der Rückfahrt! Was: Wann: Wo: Infos:

Historisches Weinfest Heimersheim Freitag 18. August bis Sonntag 20. August 2017 Heimersheim www.bad-neuenahr-ahrweiler.de

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Der Weinort Heimersheim bietet auf einmalige Weise Mittelalter zum Anfassen und Erleben. Handwerksleut und holde Edelfrauen erinnern an vergangene Epochen. Was: Wann: Wo: Infos:

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Green Juice Festival 2017 Freitag, 18. und Samstag, 19. August 2017 Park Neu-Vilich www.green-juice.de

Mitten im Wohngebiet, mitten in Bonn: Jedes Jahr im Spätsommer findet hier das Green Juice Festival statt. 2017 gehen 13 Artists auf zwei Bühnen an den Start. Erwartet werden rund 7.500 Besucher.

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kultur

Musik & Co Was: Wann: Wo: Infos:

Veranstaltungen von Juni bis August 2017

Aktionstag „Deutschland macht Musik – spiel mit!“ Samstag, 17. Juni 2017 In Bonn dabei: Marios Musikschule und Musik Baum www.deutschland-macht-musik.de

Musik hören kann jeder, Musik machen auch! Unter diesem Motto findet im Juni der bundesweite Aktionstag „Deutschland macht Musik – spiel mit!“ statt. Erklärtes Ziel: das aktive Musizieren zu fördern, den Zugang zu Instrumenten zu erleichtern und Lust zu wecken, selbst Musik zu machen. Was: Wann:

Wo: Infos:

Kunst!Rasen Open-Air-Konzerte Passenger 22.6.2017, 18:30 Uhr Brings 23.6.2017, 19:00 Uhr 257ers 24.6.2017, 19:00 Uhr Andreas Bourani 30.6.2017, 19:00 Uhr Sarah Connor 06.7.2017, 19:00 Uhr Jean-Michel Jarre 12.7.2017, 20:00 Uhr Zucchero 13.7.2017, 18:00 Uhr Amy McDonald 25.7.2017, 19:00 Uhr Kunst!Rasen Bonn-Gronau www.kunstrasen-bonn.de

Von Passenger über Andreas Bourani bis Zucchero – auch in diesem Sommer stehen wieder große Namen auf der Bonner Kunst!RasenBühne. Ebenfalls zu empfehlen: das Klassik!Picknick mit dem Beethoven-Orchester am 2. Juli. Was: Wann: Wo: Infos:

Sing das Rathaus! Mitsingkonzert Freitag, 23. Juni 2017, 20 Uhr Kulturzentrum Altes Rathaus Oberkassel www.altes-rathaus-ok.de

Die etwas anarchische Veranstaltung für Singfreudige, die keine Zeit für einen Chor haben, wird auch in dieser Runde wieder vom Bonner Entertainer Filou moderiert und musikalisch angeleitet. Sein Wunschkonzert-Programm, bei dem die Gäste das Konzert mit ihren eigenen Favoriten bestücken dürfen, war schon im letzten Jahr einer der Höhepunkte der Saison. Was: Wann: Wo: Infos:

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Köbes Underground Samstag, 24. Juni 2017, 20 Uhr Opernhaus Bonn www.theater-bonn.de

Köbes Underground ist seit 20 Jahren auch über die Grenzen Kölns hinaus bekannt als die Hausband der Kölner Stunksitzung. Bei ihren über dreistündigen Live-Konzerten präsentiert die zehnköpfige Band ein Best-off der vergangenen Jahre. Ob Schlager oder Hip Hop, Rockmusik oder Klassik, alles wird von Köbes Underground musikalisch verbraten.

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kultur

Was: Wann: Wo: Infos:

Peter Grimes Freitag, 30. Juni 2017, 19:30 Uhr Opernhaus Bonn www.theater-bonn.de

Peter Grimes von Benjamin Britten: eine Oper in drei Akten und einem Prolog. Was: Wann: Wo: Infos:

Rockaue Festival Freitag, 8. Juli 2017, ab 12 Uhr Rheinaue Bonn www.rockaue.de

In diesem Jahr setzt Bonns größtes Open-Air-Festival ganz auf seinen musikalischen Namensgeber. Sprich: Es gibt Rock in all seinen Facetten – von Punk über Indie bis Metal. In den vergangenen beiden Jahren als Shootingstar unter den neuen Festivals gefeiert, hat sich das Event inzwischen zum Pflicht-Termin für Open-Air-Jünger, nicht nur aus NRW, entwickelt. Was: Wann: Wo: Infos:

GlasBlasSingQuintett Freitag, 14. Juli 2017, 20 Uhr Haus der Springmaus www.springmaus-theater.de

„Volle Pulle – Flaschenmusik XXL“ ist die Erfüllung eines Versprechens, das nie gegeben wurde, eine Belohnung, auf die niemand hoffte und der Beweis, nach dem zwar keiner suchte, der aber nun erbracht ist: FLASCHENMUSIK – alles andere ist Kleinkunst. Was: Wann: Wo: Infos:

Bonngasse 20 – Musik wie zu Beethovens Zeit Freitag, 11. August 2017, 17 Uhr Beethoven-Haus www.beethoven-haus-bonn.de

Dmitry Gladkov spielt die Beethoven zugeschriebenen Sonatinen G-Dur und F-Dur LvBWV Anhang 5, das Allegretto c-Moll WoO 53, das Klavierstück “Lustig und traurig“ C-dur und c-Moll WoO 54, sowie Franz Schuberts Impromptu Ges-Dur op. 90 Nr. 3 D 899 und das Moment Musical Nr. 3 f-Moll op. 94 D 780

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kultur

Kunst & Co Was: Wann: Wo: Infos:

Veranstaltungen von Juni bis August 2017

Karin Kneffel – Bild im Bild noch bis 30. September 2017 Kunstmuseum Bonn www.kunstmuseum-bonn.de

Karin Kneffels Gemälde zeigen eine Welt zwischen Erinnerung, Traum und Realität. Mit naturalistischer Genauigkeit schafft sie eine Wirklichkeit voller Details und Anspielungen. Aber: Nichts ist so wie es zunächst scheint. Was: Wann: Wo: Infos:

Der persische Garten – Die Erfindung des Paradieses noch bis 15. Oktober 2017 Bundeskunsthalle www.bundeskunsthalle.de

In Anlehnung an die Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ lädt ein persischer Garten auf dem Museumsplatz zum Verweilen und Genießen ein. Im Iran gehören gleich mehrere Gärten und Gartenanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Was: Wann: Wo: Infos:

Henry Moore – Vison.Creation.Obsession noch bis 07. Januar 2018 Arp Museum Bahnhof Rolandseck www.arpmuseum.org

Auf drei Ausstellungsetagen sowie im Außenraum des Museums erkundet das Arp Museum in Kooperation mit der Henry Moore Foundation das facettenreiche und prägende Schaffen des britischen Ausnahmekünstlers. Was: Wann: Wo: Infos:

Geliebt.Gebraucht.Gehasst – Die Deutschen und ihre Autos noch bis 21. Januar 2018 Haus der Geschichte Bonn www.hdg.de

Die Ausstellung macht mit ausgewählten Exponaten die Faszination des Autos deutlich. Sie zeigt die soziale und kulturelle Bedeutung des PKW in Deutschland vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen.

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Was: Wann: Wo: Infos:

MenschLichKeit – Fotografien von Claudio Forner Donnerstag, 22. Juni 2017, 19 Uhr (Vernissage) Fabrik 45 www.fabrik45.de

Es ist die menschliche Seele, die der gebürtige Kolumbianer Claudio Forner auf seinen Reisen in die Metropolen der Welt einzufangen sucht – ob in Abu Dhabi, Kapstadt, Marrakesch, New York, Paris, Phuket oder auch in Bonn. Was: Wann: Wo: Infos:

Die Zisterzienser – Das Europa der Klöster ab 29. Juni 2017 bis 28. Januar 2018 LVR-Landesmuseum Bonn www.landesmuseum-bonn.lvr.de

Die Ausstellung konzentriert sich auf die mittelalterliche Blütezeit des Ordens. Zahlreiche Exponate machen die Klosterwelt mit allen Sinnen erlebbar. Zu den Höhepunkten zählt der beeindruckende Hochaltar des ehemaligen Zisterzienserklosters Kamp.

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kultur

Theater & Co

Was: Wann: Wo: Infos:

Rockabilly noch bis zum 25. Juni 2017 GOP Varieté Theater Bonn www.variete.de/bonn

Die GOP-Show Rockabilly dreht die Zeit um rund 60 Jahre zurück. Mit dabei: wippende Petticoats, rasante Hüftschwünge und ganz viel Rock ‘n‘ Roll. Artisten aus der ganzen Welt zeigen atemberaubende Akrobatik; für Lacher sorgen die Lords of Comedy: Max Nix und Willi Widder Nix!

Veranstaltungen von Juni bis August 2017

Was: Wann: Wo: Infos:

NightWash – Live im Haus der Springmaus Vier Comedians – eine Show Freitag, 30. Juni 2017, 20 Uhr Haus der Springmaus www.springmaus-theater.de

Ursprünglich in einem Kölner Waschsalon gedreht, geht DIE Marke für Stand-up-Comedy in Deutschland jetzt auf Tour. Bei „NightWash live“ präsentiert einer der NightWash-Moderatoren abwechselnd drei NightWash-Comedians – immer in anderer Besetzung, mit neuen Nummern und natürlich jeder Menge Spaß. Was: Wann: Wo: Infos:

Tschick Mittwoch, 12. Juli 2017, 19:30 Uhr Junges Theater Bonn www.jt-bonn.de

Das Junge Theater Bonn (JTB) präsentiert Wolfgang Herrndorfs Erfolgsroman TSCHICK in einer Inszenierung von Lajos Wenzel. Der Roman des 2013 verstorbenen Autors wird als bedeutendster Jugendroman der heutigen Generation gehandelt.

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Pittermännchen (10 L): 39,90 Euro Infos unter www.bonnstehtkopp.de

Einlass: 13:00 Uhr, Beginn: 14:45 Uhr Eintritt: ab 25 Euro zzgl. Gebühren Telekom Dome, Basketsring 1, Bonn-Hardtberg · Shuttlebus ab Bonn HBF

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LESETIPPS für gemütliche Momente in der Hängematte Ob am fernen Strand oder auf der heimischen Terrasse – im Sommerurlaub finden wir endlich mal wieder Zeit, ein gutes Buch zu lesen.

Lost in Fuseta

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Hallo Leben, hörst du mich?

Ein europäisches Austauschprogramm macht‘s möglich: Der Hamburger Kriminalkommissar Leander Lost wird für ein Jahr nach Portugal versetzt. Seine portugiesischen Kollegen sind nicht gerade begeistert von diesem korrekten Deutschen, der auch bei Affenhitze stets einen schwarzen Anzug nebst Krawatte trägt und jede Dienstvorschrift auswendig kennt. Zudem besitzt er ein fotografisches Gedächtnis. Was sie nicht wissen: Lost hat das Asperger Syndrom. Bei ihrem ersten gemeinsamen Fall müssen sie den Mörder eines Privatdetektivs finden. Ganz nebenbei lernt Lost die portugiesische Gastfreundschaft mit der dazu gehörigen Küche und die Liebe kennen. Und durch seine „besonderen“ Fähigkeiten verschafft er sich schnell den Respekt seiner neuen Kollegen. Ein rundum gelungener Urlaubskrimi mit sympathischen Helden, einer spannenden Handlung und gutem Essen!

Alex ist 11 Jahre und 8 Monate alt und hat eine große Leidenschaft: Außerirdische! Mit denen möchte er unbedingt Kontakt aufnehmen. Deshalb baut er auch eine Rakete. Die plant er, in der Wüste von Arizona bei einem Treffen von Raketen-Nerds steigen zu lassen. Und deshalb nimmt er jeden Tag mit seinem iPod Nachrichten an die Außerirdischen auf und berichtet von seinem Leben. So erfährt der Leser von Alex‘ Hund Carl Sagan, der Mutter, der alles egal ist, solange Alex was für sie kocht und sie vor dem Fernseher sitzen kann, und von Ronnie, dem Bruder, der doppelt so alt ist wie Alex und in Los Angeles als Agent einer Werbeagentur arbeitet. Und von dem Vater, der schon lange tot ist, über den Alex aber nicht viel weiß, was er ändern möchte. Alex unverstellter Blick auf sein Leben und die eigentlich trostlosen Umstände, unter denen er leben muss, ziehen den Leser in den Bann und zwingen ihn zu einem Perspektivenwechsel. Denn Alex nimmt alles für selbstverständlich und gegeben und hat bei aller Problematik mit seiner Mutter durch ihre Krankheit einen Freiraum und eine Selbstverantwortung, der andere Kinder seines Alters nicht gewachsen wären. Alex führt vor Augen, was im Leben wichtig ist und wie man Problemen begegnen kann, indem man sie angeht. „Hallo Leben, hörst Du mich?“ ist ein wunderbares Buch über das erfolgreiche Scheitern eines Raketenstarts und über eine Menschlichkeit, über die nicht nur Außerirdische nachdenken können. Ein wunderbarer Roman für Leser ab 12 Jahren, die bereit sind, sich auf ein Leseabenteuer abseits der üblichen Fantasy- und Jugendkrimis einzulassen.

» Lesetipp von Thalia-Mitarbeiterin Heike Schwingeler

» Lesetipp von Thalia-Mitarbeiterin Andrea Kümpel

Autor: Verlag: Preis: ISBN:

Autor: Verlag: Preis: ISBN:

Gil Ribeiro Kiepenheuer und Witsch Verlag 14,99 Euro 9783462048872

Sommer 2017 · top magazin BONN

Jack Cheng cbt 13,99 Euro 978357016456-3

Foto: WavebreakmediaMicro/Fotolia.com

kultur


kultur

Immer da, wo Sie sind.

Der Club In diesem sensationellen Debütroman von Takis Würger muss der junge deutsche Hans an der Elite-Universität Cambridge ein Verbrechen aufklären, welches fast 40 Jahre zurückliegt. Um die dunkle Vergangenheit der „Schmetterlinge“ aufzudecken, muss er Mitglied im Boxclub der Universität werden. Je mehr Hans herausfindet, desto tiefer verstrickt sich seine eigene Geschichte mit den Taten der Vergangenheit. Die Elite-Universität als Hort der elitären Oberschicht Englands, als Ort des Bösen. Ein Buch aus Blut, Schweiß und Tränen. Es wird geboxt, geliebt, gefeiert und gemordet. Dabei ist es raffiniert komponiert und in einer herausragenden Sprache geschrieben. Ein ideales Buch für alle, die mal wieder etwas ganz Besonderes lesen möchten. » Lesetipp von Thalia-Mitarbeiter Jörg Zerbel

Autor: Verlag: Preis: ISBN:

Takis Würger Kein & Aber 22 Euro 9783036957531

In der ersten Reihe sieht man Meer

Thalia ist

Die Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr laden ein zu einer witzig-nostalgischen Reise in die 1980er Jahre – an die Adria: Der vierzigjährige Familienvater Alexander Klein findet sich plötzlich zurückversetzt in seinen pubertierenden Körper. Eingepfercht auf der Rückbank eines überladenen Ford Sierras zwischen Oma und biestiger Schwester – dazu verdammt, die Italienpremiere seiner Jugend in den 80er Jahren noch einmal zu erleben. Und der zwischen Kohlrouladen und Coco-Bello-Mann die beste Zeit seines Lebens hat. Auch eine kleine Liebesgeschichte darf nicht fehlen. Klug und mit Herz ist die Hauptfigur dieses Buches geschildert – immer jedoch auch mit einem guten Schuss Humor. Eine hinreißende Urlaubskomödie des beliebten Bestellerduos.

überall für Sie da. Auch in Bonn.

Thalia-Buchhandlung im Metropol Markt 24 · 53111 Bonn Tel. 0228 1849780

» Lesetipp von Thalia-Filialleiterin Stefanie Willaredt

Autor: Verlag: Preis: ISBN:

Volker Klüpfel Droemer Knaur 10,99 Euro 9783426511862

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genuss

California

Cuisine

so schmeckt die

Küche Kaliforniens

Frische, saisonale Zutaten hoher Qualität, kreativ kombiniert und ohne

Rücksicht auf traditionelle Rezepturen zubereitet – so lässt sich typisch

kalifornischer Genuss beschreiben. Das Ergebnis: lässige Fusion-Food-Kreationen, inspiriert von den kulinarischen Vorlieben unterschiedlichster Kulturen. Sexy und healthy zugleich.

»Der kalifornischen Lust an Food-Experimenten mit frischen, hochwertigen Zutaten ist übrigens die kulinarische Rehabilitation des Burgers zu verdanken.«

E

s ist das Erbe der Hippie-Kultur, die bis heute die kalifornische Küche beeinflusst: ihre Wertschätzung für handwerklich hergestellte Lebensmittel, Bauernmärkte und biologische Landwirtschaft. Dazu kommen ideale klimatische Bedingungen, die Genießern eine üppige Auswahl regionaler Gaumenfreuden bescheren. Genuss mit gutem Gewissen lautet die Devise kalifornischer Trend-Restaurants – auch im Sinne einer gesunden Ernährung: Nur was dem Körper gut tut

und gleichzeitig die Sinne erfreut, kommt hier auf den Teller. Im Food Report 2017 beschreibt das Zukunftsinstitut den Golden State als eine jener „Essential Food Destinations“, von denen entscheidende Impulse für unsere kulinarische Zukunft ausgehen. Wir haben uns auf die Suche nach kalifornischen Rezepten gemacht, die uns schon heute inspirieren. HW n

Die Rezepte stammen aus

von Marita Karlson Christian Verlag GmbH ISBN 978-3-86244-970-5

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Sommer 2017 · top magazin BONN

Foto: neirfy/Fotolia.com

Sunshine Kitchen Sexy, sporty, healthy – 70 Rezepte aus Kalifornien


genuss

»Die Jagd nach einem leckeren Veggie-Burger nimmt kein Ende, denn es gibt so viele gesunde Flocken und Gemüse. Dieser basiert auf braunem Reis und Kichererbsen, die zugleich eine tolle Proteinquelle sind.«

Veggie Burger Zutaten (für 4-5 Burger): Paddy 150 g gekochter brauner Reis (fast etwas zerkocht, damit er klebrig wird) 1 Dose (etwa 400 g) Kichererbsen (abgespült und abgetropft) 1 Handvoll gehackte Petersilie // 1 EL gehackter Rucola 2 EL getrockneter Oregano // 2 Knoblauchzehen (gepresst) 4 EL gehackte Schalotten // 1 Ei // Mandelmehl Panko (japanische Semmelbrösel) // Meersalz und schwarzer Pfeffer Kokos- oder Olivenöl zum Braten

Fotos/Quelle: Christian Verlag / Stephanie Bjelkstam

Topping 4-5 große Salatblätter oder 8-10 kleinere // Pesto mit sonnengetrockneten Tomaten 1 Handvoll Rucola // 1 grüne Tomate (in Scheiben) // einige Scheiben rote Zwiebel 1 Avocado (in Scheiben) // 1 Handvoll Sprossen nach Wahl Pesto 120 g sonnengetrocknete Tomaten in Öl // 2 EL Pinienkerne // 1 Knoblauchknolle 1 Handvoll Basilikum // 4 EL Olivenöl // 3 EL geriebener Parmesan oder Nährhefe Zubereitung: Alle Zutaten für das Pesto im Mixer glatt pürieren, mit Wasser verdünnen, falls nötig. Kühl stellen, während die Burger gebraten werden. Für die Burger Reis, Kichererbsen, Kräuter, Knoblauch, Schalotten und Ei im Mixer pürieren, bis eine feinkörnige Masse entstanden ist, die weder zu klebrig noch zu trocken sein darf. Die Konsistenz mit Mandelmehl und Paniermehl anpassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zu vier bis fünf Kugeln formen und flach drücken. In einer Bratpfanne etwas Öl erhitzen und die Burger bei mittlerer Temperatur von jeder Seite einige Minuten braten, bis sie leicht braun und knusprig sind. Die Salatblätter auf einer Platte verteilen, die Burger daraufsetzen und eine großzügige Schicht Pesto darauf verteilen, gefolgt von Rucola, Tomate, Zwiebel, Avocado und Sprossen. Ein weiteres Salatblatt als Deckel auflegen (oder das Ganze in ein großes Salatblatt einschlagen) – und zubeißen!

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„Wir lieben das Außergewöhnliche!“ www.ckappes.de


„Wir kümmern uns um den

genuss

Abwasch“

Professional Non-Food-Catering für Ihre Events Als einer der innovativsten und professionellsten Rundum-Dienstleister in Europa sorgen wir für Veranstaltungen jeder Größenordnung. Ein umfangreiches, exklusives Produktsortiment und weitreichende Dienstleistungen sind für uns genauso selbstverständlich wie reibungslose Logistiklösungen und komplette Servicepakete und eine Rundumbetreuung (24/7) – ganzheitlich und vernetzt.

Detox -Salat mit Blumenkohlcouscous Zutaten (für 1-2 Portionen): ¼ Rotkohl 3 Grünkohlblätter 1 großes Mangoldblatt mit Stiel 2 Rote Beten 4 Blumenkohlröschen 2 große Radieschen

»Ein farbenfroher und einfacher Salat aus reinigenden und nährstoffreichen Zutaten. Das Dressing verleiht ihm den letzten Schliff.«

Dressing 2 EL Zitronensaft // 2 EL Olivenöl // 2 TL geriebener Ingwer 1 TL flüssiger Honig // Meersalz // schwarzer Pfeffer Topping 1 EL geschälte Hanfsamen 1 Handvoll Radieschensprossen

ProfiMiet GmbH André-Citroën-Straße 14a, 51149 Köln Telefon 02203 20221-30 E-Mail info.profimiet@bilfinger.com Web www.profimiet.bilfinger.com

Zubereitung: Für das Dressing Zitronensaft, Olivenöl, Ingwer, Honig, eine Prise Meersalz und etwas schwarzen Pfeffer in ein Glas mit Deckel geben, verschließen und kräftig schütteln. Den Rotkohl, den Grünkohl, den Mangold und die Roten Beten in der Küchenmaschine oder mit einem Messer in feine Streifen schneiden. In eine große Schüssel füllen. Den Blumenkohl in der Küchenmaschine hacken, bis er wie Reis oder Couscous aussieht. Die Radieschen hobeln. Blumenkohl und Radieschen in den Salat mischen, das Dressing darübergießen und vermengen, so dass alles bedeckt ist. Auf eine Platte geben und mit den Hanfsamen und den Sprossen bestreuen.

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genuss

Würzige Mangosuppe Zutaten (für 1-2 Portionen): 6 kleine reife Mangos 2 große Frühlingszwiebeln (gehackt, ohne Grün) ½-1 Chilischote (fein gehackt) Saft von 3 Limetten 3-4 TL geriebener Ingwer

Topping Minzeblätter Koriander Kokoschips geschälte Hanfsamen

Zubereitung: Die Mangos schälen, das Fruchtfleisch grob würfeln. Alle Zutaten im Mixer mit 600 ml Wasser pürieren, bis die Suppe glatt und cremig ist. Falls nötig, portionsweise arbeiten, damit der Mixer nicht zu voll wird. Die Suppe vor dem Servieren kühl stellen. Die Suppe anrichten und mit den Kräutern, den Kokoschips und den Hanfsamen garnieren.

»Tipp: Servieren Sie diese cremige Suppe in Gläsern, dann kommt die Farbe gut zur Geltung.«

Celebrate good times!

Krönen Sie Ihr Fest mit ganz besonderen Weinen von Gomila: FEIERstarter, FIRElich und FIREabend sorgen für einen glanzvollen Auftritt! Der spritzig-knackige Sauvignon-Sparkling, das betörend aromareiche Weißwein-Cuvée aus Sauvignon Blanc & Pinot Grigio und der feinwürzige Rote aus Cabernet Sauvignon & Merlot zählen zur exklusiven Gomila-Range des größten familiengeführten Weingut Sloweniens. Die Weine, die ausschließlich per Hand gelesen und nur aus den besten Trauben schonend vinifiziert werden, sorgen für puren Genuss! Online erhältlich bei: www.vindega.de

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Genuss mit

Aussicht Einen mediterranen Kurzurlaub bescherte uns jüngst Marcus Bunzel. Zum Interview trafen wir den Küchenchef des Oliveto – „Bonns bestem Italiener“ im Ameron Hotel Königshof – auf der sonnigen Außenterrasse des Restaurants, mit traumhaftem Blick über den Rhein bis hin zum Siebengebirge.

Marcus Bunzel im Interview mit Hannah Welp, Chefredakteurin Top Magazin Bonn

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Top: Herr Bunzel, meinen Sie, Ihre Kreationen schmecken noch besser, weil Sie vor einer solch malerischen Kulisse genossen werden? Marcus Bunzel: Ich denke schon. Auf unserer Terrasse kommt Urlaubsstimmung auf. Das intensiviert das Genuss-Erlebnis. Allerdings sind dann auch die Erwartungen größer. Hinzu kommt, dass die Gäste unser Haus kennen und wissen, dass hier früher die Polit-Prominenz ein- und ausgegangen ist. Die Messlatte liegt also hoch. Für mich ist das eine tolle Herausforderung. Wir geben jeden Tag unser Bestes, um unserem Ruf und der traumhaften Kulisse gerecht zu werden.

Fotos: Gottfried Pelzer

Top: Warum denn so bescheiden? Immerhin konnten Sie und Ihr Team auch im vergangenen Jahr 14 Gault&Millau-Punkte erkochen. Somit darf sich das Oliveto erneut mit dem Titel „Bester Italiener Bonns“ schmücken. Was bedeutet das für Sie? Marcus Bunzel: Die guten Kritiken bedeuten uns unglaublich viel. Zum einen, weil sie unsere Arbeit auszeichnen. Zum anderen, weil sie zeigen, dass wir an das gewohnt hohe Niveau anknüpfen können. Immerhin war das vergangene Jahr ein Jahr der Neuanfänge: Mit Florian Pick kam ein neuer Hoteldirektor ins Haus, mit mir ein neuer Küchenchef. Da ist es schön zu sehen, dass wir die Gäste auf Anhieb begeistern konnten. Und anscheinend auch die Gault&Millau-Tester. Darauf wollen wir uns aber nicht ausruhen. Wir sind unglaublich motiviert, in Zukunft noch mehr zu erreichen. Top: Wie würden Sie den kulinarischen Stil des Oliveto beschreiben? Marcus Bunzel: Wir wollen unsere Gäste ans Mittelmeer entführen. Mit leichten, italienisch inspirierten Speisen – ehrlich zubereitet, ansprechend dekoriert, aber ohne viel Chichi. Unsere Gäste sollen sehen, riechen und schmecken, was sie auf

dem Teller haben. Wir nutzen Top-Produkte und wollen diese nicht verfälschen.

Dieses Gesamtpaket wollen wir unseren Gästen bieten.

Top: Ihr Werdegang ist gespickt mit Top-Adressen, unter anderem in der Sternegastronomie. Welche Erfahrungen haben Sie als Koch besonders geprägt? Marcus Bunzel: Während meiner Ausbildung in Berlin, im damals neu eröffneten Radisson, hatte ich einen unglaublich tollen Küchenchef – ein sehr ruhiger Mensch, von dem ich mir einiges abgeguckt habe. Aber auch aus meiner Zeit in Frankreich habe ich vieles mitgenommen – zum Beispiel das entspannte und genussvolle Lebensgefühl. Zentral war natürlich auch der Jagdhof Glashütte, in dem ich als Küchenchef einen Michelin-Stern erkocht habe.

Top: Auf welche Events und Specials dürfen sich die Oliveto-Gäste in diesem Sommer freuen? Marcus Bunzel: Über den gesamten Sommer hinweg findet an verschiedenen Terminen unsere Sundowner-Eventreihe „Relax e del Vino“ statt – mit guten Weinen, einer kleinen Speisenauswahl und Lounge-Musik auf unserer schönen Rheinterrasse. Bis Oktober servieren wir jeden Dienstag ab 18 Uhr „Scampi della Casa“ – ein Highlight für Meeresfrüchte-Fans wie mich. Da wir unsere Karte stets der Saison anpassen, werden wir ab Juli verstärkt den Pfifferling zelebrieren – mit verschiedensten einfallsreichen und natürlich italienisch inspirierten Rezepten. Wer mir und meinem Team einmal in die Töpfe gucken möchte, sollte sich schon jetzt unsere Küchenparty am 28. Oktober vormerken. An verschiedenen Stationen in der Küche, im Restaurant sowie auf der Terrasse möchten wir unseren Gästen die italienische „haute cuisine“ näher bringen. Ausgewählte Winzer werden sich um die passende Weinbegleitung kümmern. Das wird bestimmt ein außergewöhnlich genussvoller Abend. Immerhin finden die besten Partys immer in der Küche statt! HW n

„Auf unserer Terrasse kommt Urlaubsstimmung auf.“ Top: Damals waren Sie gerade einmal 26 Jahre alt. Ihre erste Stelle als Küchenchef sind Sie bereits mit 24 angetreten. Was hat Sie schon in jungen Jahren zu Höchstleistungen motiviert? Marcus Bunzel: Essen hat mir schon immer großen Spaß gemacht. Dazu kommt, dass ich leidenschaftlich gerne koche. Auch zu Hause stehe ich manchmal den ganzen Tag in der Küche. Dann versammelt sich die ganze Familie um den Tisch und alle genießen zusammen. Top: Welche Faktoren sollte für Sie ein vollkommenes Genuss-Erlebnis erfüllen? Marcus Bunzel: Für ein rundum gelungenes Genuss-Erlebnis muss nicht nur das Essen stimmen, sondern auch das gesamte Drumherum – die Begrüßung, der Service, das Ambiente, die Atmosphäre.

Ameron Hotel Königshof Adenauerallee 9 53111 Bonn Telefon 0228 260 10 E-Mail info@hotel-koenigshof-bonn.de Web www.ameronhotels.com

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Summer Feeling im

Kameha

Von kühlen Drinks und chilligen Sounds an der „Riverside“ bis zum entspannten Grillabend auf der Brasserie-Terrasse: Das Kameha Grand Bonn startet mit aussichtsreichen Open-Air-Ideen in den Sommer.

W

er das Kameha kennt, weiß um die außergewöhnliche Architektur und das einzigartige Ambiente des Design Hotels. An warmen Sommertagen stehen jedoch ganz andere Besonderheiten im Mittelpunkt: die Gastro-Angebote hinterm Haus, direkt am wunderschönen Rhein. Neben der beliebten BBQ-Night in der Brasserie Next Level und dem bayrisch inspirierten Frühschoppen auf der legendären RheinAlm weihte das Team im Mai ein weiteres Terrassen-Highlight ein: die Summer Lounge „Riverside“. Bei klarem Himmel inklusive: ein grandioser Sonnenuntergang. Down by the River Die Riverside ist weder ein Biergarten noch eine Eventreihe im klassischen Sinne. Sie ist schlichtweg ein verlockendes Angebot, einen lauen Sommerabend möglichst entspannt ausklingen zu lassen. Wenn das Wetter mitspielt, öffnet sie täglich am frühen Nachmittag rund um den Self-Service-Cube. Hier können sich Gäste mit

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kühlen Drinks versorgen und sich dann zum Beispiel auf die Stufen runter zum Rhein setzen – mit unglaublichem Blick bis zum Siebengebirge. Am Wochenende sorgt ein Live DJ für chillige Sounds. Die perfekte Location also für einen lässigen Sundowner.

während sich die Eltern amüsieren, können die Kinder auf dem danebenliegenden Spielplatz toben. Fazit: Das Kameha Grand Bonn wird in diesem Jahr zum Sommer-Hotspot. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen! HW n

Smoke on the water Jeden Freitag zelebriert Thorsten Pätzold – bekennender Grill-Fan und Küchenchef der Brasserie Next Level – einen genussreichen BBQ-Friday auf der Außenterrasse des Restaurants. Auf den Teller kommt eine Auswahl verführerischer Grillgerichte aus dem Brennwagen, kombiniert mit klassischen Beilagen, Salaten und Dips vom Buffet. Ein Prosit der Gemütlichkeit Wer es gerne zünftig mag, ist sonntags auf der Außenterrasse der RheinAlm richtig. Ab 12 Uhr laden Roland Radauer und sein Team zum wöchentlichen Frühschoppen mit bayrisch-inspirierter Live Musik. Und

Kameha Grand Bonn Am Bonner Bogen 1 53227 Bonn Telefon 0228 4334 5000 E-Mail info@kamehagrand.com Web www.kamehabonn.de


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Hervorragende Aussichten

Küchenchef Alexander Stadler

Hoch über den Dächern Bonns entstand vor ziemlich genau einem Jahr eine neue Genuss-Adresse: das Restaurant Konrad’s im 17. Stock des Bonn Marriott World Conference Hotel. Hier verwöhnt Küchenchef Alexander Stadler seine Gäste vor einem atemberaubenden Rheinpanorama. Noch bessere Aussichten bietet nur die Außenterrasse des Restaurants – mit einem Blick bis nach Köln.

E

inst beinahe ausgestorben, gehört das ehemalige Regierungsviertel heute zu den reizvollsten Stadtteilen Bonns. Im Zentrum des neu belebten Bundesviertels ragt ein imposantes Gebäude in den Himmel: das Bonn Marriott World Conference Hotel. Das Konrad’s in der obersten Etage verspricht nicht nur einen grandiosen Weitblick, sondern auch kulinarische Genüsse.

SkyBar Night:

die Sundowner-Eventreihe über den Dächern Bonns Neben Gästen des Hauses sind hier auch Genießer von außerhalb willkommen. Umgeben von moderner Architektur, hochwertigem Interieur und bodentiefen Fenstern servieren Küchenchef Alexander Stadler und sein Team frische, saisonale Speisen sowie eine stimmige Auswahl exzellenter Deutscher Weine – das Hoheitsgebiet von Sommelier Pascal Schäfer.

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Total lokal Der Name des Restaurants ist übrigens eine Hommage an Konrad Adenauer, den ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Entsprechend lädt die Speisekarte auf eine Reise durch die vielfältige und genussvolle Kochlandschaft unserer Republik – der damaligen und der heutigen. In den Töpfen landen mit Vorliebe regionale Zutaten. Der Honig, der zum Beispiel beim Sonntagsbrunch auf den Tisch kommt, stammt von hoteleigenen Bienen auf dem Dach des Hochhauses. Lokaler geht’s kaum. Bonn bei Nacht Seit der Eröffnung im vergangenen Sommer durfte das Restaurantteam bereits 20.000 Besucher empfangen. Aber auch die angeschlossene SkyBar hat sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Sie gilt als gefragte Adresse für After Work Drinks und zieht nicht nur die Kultur-, Polit- und Wirtschaftsszene in das Hotel. Ende Mai stieg auf der Außenterrasse der Bar die erste SkyBar Night – mit originellen Drinks, feinen Snacks und einem

magischen Ausblick über das nächtliche Bonn. Ein Live-DJ sorgte für entspannte elektronische Beats. Schon jetzt steht für die Veranstalter fest, dass es bei dem einen Event nicht bleiben wird. Hervorragende Aussichten! HW n

Restaurant Konrad’s Platz der Vereinten Nationen 4 53113 Bonn Telefon 0228 280 500 E-Mail konrads@wccbhotel.com Web www.konrads-bonn.de


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JETZT S TICKET N! SICHER

Der Welterfolg! Nach Sydney, London und Barcelona jetzt für acht Wochen in Bonn.

6. JULI BIS 10. SEPTEMBER 2017 Karl-Carstens-Straße 1 · 53113 Bonn · Tickets und Gutscheine: (02 28) 422 41 41 und variete.de


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Back to the roots „Retro-Cocktails liegen im Trend“, sagt Sebastian Kehl. Der Eventgastronom weiß, wovon er spricht. Immerhin betreibt er eine mobile Cocktailbar, die

Mit seiner mobilen Cocktailbar gestaltet der Eventgastronom Sebastian Kehl nicht nur angesagte Retro-Cocktail-Partys, sondern steht gemeinsam mit seinem Team für Events der Extraklasse. Das sichere Gespür für Trends und absolute Zuverlässigkeit machen Kehl-Event aus Niederkassel zu einem tollen Partner in Sachen Party- und Eventgestaltung.

M

artini, Mojito oder Margarita zählen zu den ältesten Cocktails der Welt. Als Barklassiker abgetan und belächelt, traten sie in der Vergangenheit immer mehr in den Hintergrund und wurden nach und nach von modernen Cocktails in den unterschiedlichsten und abenteuerlichsten Geschmacksrichtungen abgelöst. Die Zutatenlisten wurden im Laufe der Zeit immer länger, die Varianten vielfältiger und bunter. Heute kehrt sich der Trend um. „Die Nachfrage geht in Richtung klassischer Cocktails, auf das Wesentliche reduziert und mit wenigen, ausgewählten Zutaten zubereitet“, sagt Sebastian Kehl

von Kehl-Event – „ganz wie in den 1920er Jahren, als die ersten Cocktails auf der Bildfläche erschienen.“

Zeitreise gefällig? Derzeit erleben Retro-Cocktails, wie Martini, Mojito oder Margarita ihr ganz eigenes Comeback. Vintage, Sinnlichkeit und Old-Fashion Jazz & Blues sind Stichworte, die diese Stilrichtung und die Zeitreise in die Anfangsjahre der Cocktail-Ära von der Barszene verlangt. Verbunden mit dem Flair und der Exklusivität eines gediegenen Cocktail-Abends der 20er Jahre, wird ein Event in Anlehnung an den Ursprung der Cocktail-Ära zu einem echten Erlebnis. Dabei kann das passende Ambiente oder ein vollständiges Sebastian Kehls Dinnerkonzept die besonCocktail-Empfehlung: dere Atmosphäre eines solchen Cocktail-Abends unterstützen. „Dafür sorgt zum Beispiel unser Partner 4 cl Wodka L&D-Catering“, sagt Se1 cl Demerarasyrup (brauner Zuckersirup) bastian Kehl. Als Location 2 cl Kaffeelikör empfiehlt er unter ande4 cl Espresso (abgekühlt) (Alternative: cold brew coffee) rem das Feierabendhaus in Zubereitung: Alle Zutaten auf Eiswürfeln shaken und in Hürth. „Dieses kombiniert eine vorgekühlte Champagnerschale abseihen. Mit drei in seiner Lounge moderne Kaffeebohnen garnieren. Elemente mit exklusivem Retro-Chic.“

Kreative Neuinterpretationen Ob Junggesellenabschied, Firmenevent, Geburtstagsparty oder Hochzeit – mit einer Cocktailparty im Retro-Stil liegen Gastgeber voll im Trend. Sebastian Kehl schlägt vor, sich dabei auf die Drink-Klassiker zu besinnen, mit Neuinterpretationen zu experimentieren und so Tradition und Moderne zu mischen. Ob Himbeer- oder Mango-Mojito, Jalapeño-Margarita oder Espresso-Wodka-Martini serviert in einer exklusiven Champagnerschale – Sebastian Kehls kreative Neuinterpretationen der alten Klassiker machen Lust auf mehr. JG n

Espresso-Wodka-Martini

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Kehl-Event.de UG Event- und Cocktailbar Solutions Porzer Str. 25 , 53859 Niederkassel Telefon 0170 9320554 E-Mail info@kehl-event.de Web www.kehl-event.de

Fotos: Uwe Vogt

Firmen sowie Privatpersonen für Events buchen können.


Das PAPA UMI bietet seinen Gästen ein einzigartiges asiatisches Ess-Erlebnis im Herzen von Bonn. Kulinarische Spitzenqualität heißt hier die klare gastronomische Mission, wobei die Sorgfalt bereits bei der Auswahl der Produkte beginnt. Durch schonende Zubereitung erreicht das professionelle Küchenteam großen geschmacklichen Reichtum und Authentizität. PAPA UMI steht für höchste und verlässliche Qualität! Lassen Sie sich von den vielfältigen Aromen der asiatischen Kochkunst inspirieren.

PAPA UMI BONN Bertha-von-Suttner-Platz 15 53111 Bonn 0228 9813777 hellobonn@papa-umi.de PAPA UMI NEUWIED Schloßstraße 40 Schloßst 56564 Neuwied 02631 9446488 helloneuwied@papa-umi.de AB MITTE DEZEMBER 2016 PAPA UMI KOBLENZ Löhrstraße 109 56068 Koblenz Ko hellokoblenz@papa-umi.de


genuss

Die Küchenparty IM OLIVETO

125 Jahre Café Profittlich: M

28. OKTOBER 2017

ehr als 10.000 Stollen aus dem Café Profittlich werden jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit in alle Welt versandt – bis hin nach Kapstadt oder Tokio. Ein weiterer Klassiker des Hauses ist die Herrentorte. Als Queen Elizabeth 1965 im Grandhotel Petersberg residierte, wurde diese Spezialität aus Baumkuchenböden und Rum-Marzipan-Masse beim Galadiner gereicht – und soll der Majestät vorzüglich gemundet haben. In diesem Jahr feiert das Café im Herzen von Rhöndorf sein 125-jähriges Bestehen.

Aber nicht nur die guten Backwaren zeichnen das Traditionsunternehmen aus – es sind auch die Geschichten, die sich um den Familienbetrieb in dem schmucken, fast 300 Jahre alten Fachwerkhaus am Ziepchensplatz ranken. Zum Beispiel diese: Peter Profittlich legte sich einst mit Konrad Adenauer an, als er zur Ertüchtigung des Fremdenverkehrs eine Seilbahn zum Drachenfels bauen wollte. Der Bundeskanzler gewann den Seilbahnkrieg gegen den legendären Bäckermeister, der n weltweit Schlagzeilen bescherte.

ERLEBEN SIE EINE REISE DURCH DAS KULINARISCHE ITALIEN! Schauen Sie uns in die Töpfe und genießen Sie die raffiniertesten Köstlichkeiten der italienischen „Haute Cuisine“. Ausgewählte Winzer kümmern sich um die passende Weinbegleitung und auch an eine musikalische Inszenierung haben wir gedacht.

129 EUR pro Person inklusive 1 Glas Champagner, allen Speisen und Getränken

365 Tage

Marriott World Conference Hotel in Bonn

I

AMERON Hotel Königshof Adenauerallee 9 I D-53111 Bonn Reservierung T. +49 (0) 228 2601-0 oliveto@hotel-koenigshof-bonn.de facebook.de/ameronhotelkoenigshofbonn www.hotel-koenigshof-bonn.de

m Mai feierte das Marriott World Conference Hotel am Platz der Vereinten Nationen sein einjähriges Bestehen. „Wir freuen uns sehr, heute auf zwölf eindrucksvolle Monate zurückblicken zu können. Neben allen Mitarbeitern, Kunden und Gästen, möchten wir uns ganz besonders bei den Bonnern bedanken, die unser Haus so wunderbar angenommen haben. Auch unseren direkten Nachbarn, dem World Conference Center

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sowie dem GOP Varieté Theater, gilt ein besonderer Dank für eine tolle Zusammenarbeit, die in der Zukunft konstant gefestigt und weiter ausgebaut wird“, sagt Geschäftsführer Norbert Rath. Zum Geburtstag zieht das Team ein zufriedenes Fazit: 50.000 Übernachtungen, 20.000 Besucher im Restaurant Konrad’s und 300 Gläser hoteleigener Honig – von Bienen, die auf dem Dach des Hotelgen bäudes beheimatet sind.

Text/Foto: Roswitha Oschmann

Auch der Queen mundete die Herrentorte


gastro news

genuss

Genuss

auf Französisch

1

975 gründete Werner Chamai das erste deutsch-französische Fischrestaurant in Oberhausen. Nun führt sein Sohn Clemens die Familientradition fort. In Bad Honnef eröffnete er das „Chamai“. Im Fokus stehen Fisch, Muscheln und Meeresfrüchte: vom mediterranen Fischfilet über Bouillabaisse bis hin zu frischen Bretonischen Austern. Aber auch Fleischfans und Vegetarier kommen nicht zu kurz. Sämtliche Speisen werden

frisch und aus hochwertigen, regionalen Zutaten zubereitet. „In unserem Restaurant mischen sich langjährige Erfahrung und steter Entdeckergeist“, beschreibt Clemens Chamai seine Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne. Der 35-jährige Inhaber und Küchenchef – der bei seinem Vater gelernt hat – setzt hohe Ansprüche an sich und sein Team. Aber auch auf ein lockeres, entspanntes Amn biente legt er großen Wert.

Schokoladige Eventlocation

M

it einem Tag der offenen Tür weihte die Confiserie Coppeneur Anfang Juni ihre neue Eventlocation ein. Ein Fest für Naschkatzen, die sich durch verschiedene Tasting-Stationen probieren konnten. Wer mochte, durfte auch selber Schokolade gießen. Das neue repräsentative Gebäude der in der Region beheimateten „Manufaktur für Lebensfreude“

liegt verkehrsgünstig im Gewerbepark Dachsberg, Bad Honnef. „Coppeneur steht seit Jahren für exzellente Truffes, Pralinés und Chocoladen“, sagt Geschäftsführer Oliver Coppeneur. „Jetzt haben wir uns mit unserer Eventlocation rund um die gläserne Produktion einen Traum erfüllt, bei dem unsere Manufakn tur vollends erlebbar werden soll.“

Tel. 0228-62 98 0 www.leoninum-bonn.de

Tagungsspecial „Feelgood-Meeting“ • Raummiete und Raumbereitstellung entsprechend der Teilnehmerzahl • W-Lan zur kostenfreien Nutzung • Standardausstattung des Raumes: Blöcke & Stifte, Flipchart, Pinnwand, Projektionsfläche, Beamer • Eine große Flasche Wasser pro Person

Gültig bis zum 31. August 2017, auf Anfrage und Ve rfügbarkeit. Mindestteilnehmer zahl: 7 Personen

• Begrüßungskaffee inklusive Kaffee und Tee • Kaffeepause am Vormittag mit herzhaften „Feelgood-Snacks“ • Mittagessen als Buffet oder 3-Gang Menü • Kaffeepause am Nachmittag mit süßen „Feelgood-Snacks“ Preis pro Person 49,50 €


gastro guide genuss | anzeigen

Genießen in historischem Ambiente Über den Dächern von Bad Godesberg erhebt sich imposant die Godesburg. In den geschichtsträchtigen Mauern befindet sich ein Gastronomieobjekt der besonderen Art. 

klusiven Hochzeitsfeier. Ob in der gemütlichen Weinstube oder im imposanten Rittersaal, die Räumlichkeiten bieten Platz für Gesellschaften von 15 bis über 500 Personen.

Restaurant Godesburg

Dinieren mal anders

Im modernen Restaurant mit seinem geradlinig-edlen Interieur präsentiert die Küche excellente crosskulturelle Speisen. Exquisite Menüs à la carte verführen zum Genießen und so wird ein wunderschöner Sonntag beim ideenreichen Brunch und stimmungsvoller Pianomusik zu einem besonderen Erlebnis. Die Terrasse und der Hofgarten laden im Sommer zum erfrischenden Getränk, Kaffee & Kuchen oder einem BBQ unter freiem Himmel ein.

Fürstlich feiern

Die eindrucksvolle Location eignet sich für Feierlichkeiten aller Art – von Firmenveranstaltungen über Geburtstage bis hin zur ex-

DAS BRAUHAUS BÖNNSCH

KASPARS RESTAURANT

Termine und Spielzeiten finden Interessierte auf der Godesburg-Homepage: www.godesburg-bonn.de

RESTAURANT GODESBURG Auf dem Godesberg 5 53177 Bonn-Bad Godesberg Telefon 0228 316071 www.godesburg-bonn.de n

Di-So ab 10.00 Uhr, Küche: 12.00-14.30 Uhr, 18.00-22.00 Uhr, Mo Ruhetag

SOTAVENTO

Sterntorbrücke 4 53111 Bonn Telefon 0228 650610 www.boennsch.de

Rosental 105 53111 Bonn Telefon 0228 96509366 Web kaspars.restaurant

Tapas-Bar und Restaurant An der Aggerbrücke 2 53721 Siegburg Telefon 02241 146622

Wer nach der rustikalen Gemütlichkeit eines echten rheinischen Brauhauses sucht, der wird hier fündig: im Brauhaus Bönnsch! Mit dem selbstgebrauten gleichnamigen Bier aus einem einzigartigen Glas und regionstypischen Spezialitäten in gediegener Atmosphäre die Kult-Adresse für einen Besuch in Bonn! Im Sommer ist die Terrasse des Brauhauses ein beliebter Anlaufpunkt – auf der Sterntorbrücke mitten im Herzen von Bonn.

Das „Kaspars Restaurant“ direkt an der Rheinpromenade bereichert die Bonner Gastronomielandschaft mit junger, feiner, deutsch-französisch inspirierter Küche in ungezwungener Atmosphäre. Casual Fine Dining nennen die Kaspar-Brüder ihr Konzept. Dabei werden ausschließlich qualitativ hochwertige Produkte verarbeitet und visuell innovativ auf den Teller gebracht. Die gut strukturierte Weinkarte enthält sowohl bekannte Tropfen als auch ausgewählte Nischenweine.

Köstlichkeiten aus der modernen und traditionellen spanischen Küche in gepflegter, mediterraner Atmosphäre – das verspricht das Team des Sotavento in Siegburg, direkt an der Agger. Zu den Spezialitäten des Hauses zählen die Steaks vom La Morocha Beef, auf dem Lava-Stein-Grill zubereitet, sowie frische Fischgerichte. Beste Qualität, faire Preise und freundlicher Service sind oberstes Gebot. Im Weinkeller schlummert eine stimmige Auswahl spanischer Tropfen. Um Reservierung wird gebeten.

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Die beliebten Eventdinner auf der Godesburg haben Zuwachs bekommen. Spannende Unterhaltung und fröhliche Kurzweil bieten: • Original Krimidinner: Die Jagd vom schwarzen Moor, inklusive 4-Gänge-Menü ab 79 Euro pro Person • Romantik Dinner für Zwei: mit Kribbelfaktor! Inklusive 5-Gänge-Menü ab 128 Euro für zwei Personen • Der Kommissar: Tod im Nachtclub. Die Kultserie als Dinnertheater, inklusive 4-Gänge-Menü und Aperitif ab 79 Euro pro Person • Zauber Dinner: voller Überraschungen und kulinarischer Raffinesse! Inklusive 3-Gänge-Menü und Aperitif ab 69 Euro pro Person

• A tribute to Elvis Dinner Show, inklusive 3-Gänge-Menü und Aperitif für 69 Euro, im Dezember 75 Euro pro Person • ABBA the tribute Dinner Show, inklusive 4-Gänge-Menü und Aperitif für 85 Euro pro Person • A tribute to Beatles Dinner Show, inklusive 3-Gänge-Menü und Aperitif für 69 Euro, im Dezember 75 Euro pro Person

Mo-Do 11.00-01.00 Uhr Fr-Sa 11.00-03.00 Uhr So 12.00-01.00 Uhr

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Mo-So 18.30 Uhr-Open end, Küche bis 23 Uhr, So 12.00-15.00 Uhr

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Mo-Do und So 17.00-0.00 Uhr Fr, Sa 17.00-1.00 Uhr


anzeigen | genuss

CAFÉ SPITZ

Sterntorbrücke 10 53111 Bonn Telefon 0228 697430 www.spitz-bonn.de

RESTAURANT CHAMAI

Löwenburgstr. 35 53604 Bad Honnef Telefon 02224 978674 www.restaurant-chamai.de

Bar Club Restaurant

Lust auf einen saftigen Burger? Eine knusprige Pizza mit frischem Rucola? Oder doch lieber einen Salat mit Ziegenkäse und Walnüssen? Diese Gerichte gehören zu den beliebtesten Klassikern des Café Spitz. Alle zwei Wochen bereichern wechselnde, saisonale Spezialitäten das Genuss-Angebot. Was aktuell auf den Teller kommt, können Fans auf der Spitz-Facebookseite verfolgen. Seine zentrale Lage am Eingang der Innenstadt macht das Lokal zum angesagten Ausgangspunkt für einen Stadtbummel oder um nach erfolgreicher Shopping-Tour mit einem Glas Sekt anzustoßen. Oder mit einem der sommerlichen Durstlöscher, wie zum Beispiel einem erfrischenden Grapefruitsaft. An Sonnund Feiertagen lässt es sich hier für 9,50 Euro nach Herzenslust brunchen – bei Sonnenschein gerne auch auf der großen Außenterrasse. Naschkatzen dürfen sich über ein neues Frühstücks-Highlight freuen: Pancakes mit Ahornsirup oder Nutella, die selbstverständlich auch am Nachmittag bestellt werden dürfen. Montags bis freitags hält die wöchentlich wechselnde Mittagskarte Gerichte ab 6,50 Euro bereit. In den Abendstunden haben Cocktails ihren ganz großen Auftritt – von Sonntag bis Donnerstag zwischen 21 und 24 Uhr sowie am Wochenende (Fr-Sa) zwischen 23 und 1 Uhr zu Happy-Hour-Preisen. Eine separate Tapas- und Weinbar kann für Veranstaltungen mit bis zu 30 Personen gemietet werden.

Schon seit drei Generationen wird die deutsch-französische Küche in der Familie Chamai immer wieder neu erfunden. Nun führt Clemens Chamai die Familientradition fort. In seinem neu eröffneten Restaurant Chamai kommen ausschließlich qualitativ hochwertige, nachhaltige und regionale Zutaten in die Töpfe. Sämtliche Speisen werden frisch vor Ort zubereitet. Mit einer wöchentlich wechselnden Karte, saisonalen Besonderheiten und marktfrischen Leckereien lädt das Team seine Gäste ein, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Die durchdachte Weinauswahl umfasst über 60 Positionen, darunter 10 offene Weine. Im Fokus stehen Fischgerichte: Bouillabaisse Marseiller Art, gebratenes Fischfilet mit mediterraner Tomatenconcasse, das Beste aus der Sepia auf Queller und vieles andere mehr. „Lieber frisch und weg, als eisig und immer auf Vorrat!“, beschrieb einst ein Journalist das Chamai-Credo. Doch auch Vegetarier kommen nicht zu kurz. Die Küchencrew bereitet gerne individuell ein Gericht zu, das verschiedensten persönlichen Vorlieben und auch Allergien oder Unverträglichkeiten gerecht wird. Das Restaurant mit seinen holzgetäfelten Wänden und dem charmanten, historischen Ambiente hat rund 50 Plätze auf zwei Ebenen. Bei schönem Wetter lässt es sich aber auch im Weingarten des Innenhofs oder auf der kleinen Terrasse vor dem Haus wunderbar genießen.

RENT-FOR-EVENT Mieten Sie die SHAKER‘S CLUB LOUNGE auch für Ihr Event. Egal ob Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Firmenabende oder FACE TO FACE Treffen und Incentives. Außerdem übertragen wir alle BundesligaSpiele auf 9 Großbildschirmen.

Shaker‘s American Bar & Restaurant Bornheimer Str. 26 | 53111 Bonn fon: +49 228 - 981 4490 info@shakers-bonn.de www.shakers-bonn.de

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Mo-Fr und So 9.00-1.00 Uhr Fr-Sa 9.00-2.00 Uhr

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Mo+Mi-Sa 17.00-22.00 Uhr, sonn- und feiertags 11.30-14.30 / 17.00-22.00 Uhr

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Öffnungszeiten: Mo-Di: Mi-Do: Fr: Sa: So: Vor Feiertagen:

17.00-01.00 Uhr 17.00-02.00 Uhr 17.00-04.00 Uhr 17.00-04.00 Uhr 16.00-01.00 Uhr 17.00-04.00 Uhr


gastro guide genuss | anzeigen

Kulinarisches in fürstlichem Ambiente Das Restaurant Graf Belderbusch in der ehemaligen Kutschenremise auf Schloss Miel bietet feine deutsch-mediterrane Küche in fürstlichem Ambiente. Die Gäste entspannen in einer traumhaften Kulisse mit Blick auf das Schloss Miel von 1771, während sie eine Flasche Wein genießen, die die umfangreiche Weinkarte offeriert. „Wer in unser Restaurant eintritt, soll gleich ein heimeliges Wohlgefühl spüren“, sagt die Gastgeberfamilie Hoffmeister. Ob deftig, herzhaft oder filigran – die Speisekarte überzeugt mit ausgewählten Klassikern sowie täglich wechselnden saisonalen Kreationen. Unter den vielen Highlights: Gerichte aus dem

BELLINI BAR BONN

WEINHAUS BUCHNER

RESTAURANT GRAF BELDERBUSCH

Schlossallee 17 53913 Swisttal-Miel Telefon 02226 9078807 www.belderbusch.de n

Di-So 12.00-22.00 Uhr

ICHIBAN SUSHIBAR

Rathausgasse 38 53111 Bonn Telefon 0228 652950 www.bellini-bonn.de

Kastellstraße 27 53227 Bonn-Oberkassel Telefon 0228 443250 www.weinhausbuchner.de

Stockenstr. 14 53113 Bonn Telefon 0228 4109789 www.ichiban-sushibar.de

Ob auf eine ordentliche Pasta am frühen Abend oder einen spritzigen Drink zu späterer Stunde – Stammgäste bezeichnen das Bellini gerne als ihr zweites Wohnzimmer. Neben den Klassikern – von Bier bis Cocktail – gehören auch spezielle Kenner-Drinks sowie lokale Spezialitäten zur umfangreichen Spirituosenauswahl: FR3UNDESKREISW3IN, Naked Gin, Siegfried. Auf den Teller kommen italienisch inspirierte Gerichte und frisch gebackener Kuchen – egal zu welcher Uhrzeit.

Tief verwurzelt in der Tradition und doch mit der Gegenwart verbunden, verknüpft das Weinhaus Buchner seit über 25 Jahren beste Weine mit anspruchsvoller Landhausküche. Auf die Weinkarte schaffen es nur die erlesensten Tropfen renommierter Winzer. Die Auswahl übernimmt Inhaberin Bettina Buchner persönlich. Korrespondierende Gaumenfreuden kreiert der Küchenchef aus frischen und regionalen Zutaten. Die stimmungsvollen Räumlichkeiten des Restaurants stehen auch für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung.

Maguro (Thunfisch) und Sake (Lachs) sind die Klassiker als Nigiri, Maki oder Sashimi – köstlich sind sie in jeder Variation. Ob in der Sushibar oder zum Mitnehmen nach Hause: Die Auswahl ist riesig. Als Einstieg oder auf die Schnelle empfiehlt sich der Mittagstisch. Aber auch für ein Catering stellt die Ichiban Sushibar eine individuelle Sushi-Auswahl zusammen. Wer warme Speisen aus der japanischen Küche probieren möchte, geht zur Ichiban Noodlebar in die Brüdergasse 9.

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hauseigenen Smoker-Ofen. In diesem bereitet das Team erstklassige Fleischspezialitäten zu – und zwar „Low and Slow“, sprich langsam und bei niedrigen Temperaturen. Bis zu 20 Stunden garen die Spezialitäten im Smoker-Ofen. Das Ergebnis: unvergleichlich zarte und geschmacksintensive Gerichte. Nur 15 Autominuten von der Bonner Innenstadt entfernt und ohne lästige Parkplatzsuche finden Gäste im Restaurant Graf Belderbusch den perfekten Ort für ein entspanntes Familien-Dinner oder auch eine Feier. Ab und zu lässt sich Stefan Hoffmeister, der Küchenchef, bei privaten Kochkursen über die Schulter schauen.

Mo-Do 17.00-3.00 Uhr, Fr, Sa 17.005.00 Uhr, So 18.00-3.00 Uhr

Sommer 2017 · top magazin BONN

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Mi-So 17-22.30 Uhr, Küche bis 21 Uhr

Mo-Sa 12.00-22.00 Uhr, sonn- und feiertags 15.00-21.00 Uhr


anzeigen | genuss

MAKIMAN 1

MAKIMAN 2

MAKIMAN 3

Sushi | Noodles | Rice Sterntorbrücke 11 | 53111 Bonn Telefon 0228 7216957 www.makiman.de/bonn/makiman1

Sushi | BBQ | Wine Ermekeilstraße 28 | 53113 Bonn Telefon 0228 38767948 www.makiman.de/bonn/makiman2

Sushi | Asian Tapas | Wine Goetheallee 68 | 53225 Bonn-Beuel Telefon 0228 94777280 www.makiman.de/bonn/makiman3

Seit mittlerweile elf Jahren steht das Makiman-Stammhaus am Sterntor für frische, aromatische und gesunde asiatische Küche. Für den kleinen oder großen Hunger in der Mittagspause gibt es eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte. Pünktlich zum Sommer bringt das Makiman-Sushi-Mobil – ein umgebauter Piaggio-Flitzer – diesen Genuss auch an die Friedrich-Ebert-Allee/ Telekom, an den Bonner Bogen sowie an die Heussallee zur UN/WCCB. Weitere Infos auf www.makiman.de.

Überregional bekannt geworden durch den Gewinn der Kabel1 TV-Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“ sind im Makiman 2 in der Südstadt sämtliche Tische mit modernen Tischgrills ausgestattet. Denn wer hier das „Korean Barbecue“ bestellt, darf sich die servierten Fleischspezialitäten selber anbraten. Dazu gibt es Banchan: verschiedene kleine Beilagen. Zusätzlich stehen neben hochwertigen Sushi- und Sashimi-Kreationen auch außergewöhnliche Sommer-Specials wie „Sushi in a bowl“ auf der Karte.

Mit vielen Stammgästen gehört das Makiman 3 mittlerweile zu den gastronomischen Highlights in Bonn-Beuel. Neben Sushi – kreativ variiert und aus hochwertigsten, authentischen Zutaten – stehen im Makiman 3 auch asiatische Tapas auf der Speisekarte. Eine Hommage an die vielen spanischen Restaurants der Nachbarschaft. Dazu reicht das Team ausgewählte Weine. Im Sommer schmecken die frischen Sushi-Kreationen am besten auf der gemütlichen Außenterrasse.

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Mo-Sa 12.00-23.00 Uhr, So und Feiertage 16.00-22.00 Uhr

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Di-So 17.00-23.00 Uhr

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Mo-Sa 17.00-23.00 Uhr

ERLEBEN SIE QREATIVITÄT! BEGEBEN SIE SICH MIT UNS AUF EINE KLEINE WELTREISE. ERLEBEN SIE EINE KREATIVE INTERPRETATION DER MODERNEN, INTERNATIONALEN HOCHKÜCHE. AROMENREICH, EXPERIMENTELL, VIELFÄLTIG.

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Welches Event sollten Sie am Wochenende nicht verpassen? Welches neue Restaurant oder altbekannte Ausflugsziel ist mehr als nur einen Besuch wert? Und was ist sonst noch los im Bonner Raum? Außerdem liefern wir exklusive Einblicke in unsere Heftproduktion: von den ersten Diskussionen bis zur Auslieferung der druckfrischen Ausgabe.

vorheriger Genehmigung. Die Urheberrechte der vom Top Magazin konzipierten Beiträge, Abbildungen und Anzeigen liegen beim Verlag. Top Magazin Bonn erscheint viermal jährlich. Die nächste Ausgabe erscheint im September 2017. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 35 vom 01.01.17 ISSN 65031, Inhalt gedruckt auf Multi Art Gloss 135g/m² und Umschlag auf Multi Art Gloss 250 g/m² + Cellophanierung. Auflage:

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Wir freuen uns auf einen regen Austausch! Sie haben einen tollen Geheimtipp für Bonn oder das Umland? Sie wissen, wo man besonders gut essen, flanieren oder feiern kann? Dann her damit! Wir sind sehr gespannt auf Ihre Kommentare, Fragen und Anregungen – aber auch auf konstruktive Kritik.

Natürlich sind wir auch weiterhin auf „altmodischem“ Wege zu erreichen: per Telefon unter 0228 28629-700 via Mail: bonn@top-magazin.de oder auch postalisch: Top Magazin Bonn Adenauerallee 87 | 53113 Bonn

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