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top magazin RUHR

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0 1 2 0 3 04.09.2018 17:13:00


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WO BMW ZUHAUSE IST. DIE GANZE WELT VON BMW. IN IHRER BMW NIEDERLASSUNG ESSEN.

Freude am Fahren

Sie lieben Ihre Kunden

Frisch für Sie umgebaut.

… und Ihre Kunden lieben Sie? Wer bei Ihnen anruft, freut sich schon vorher auf Sie. Schließlich machen Sie Ihren Job mit viel Gefühl und ehrlichem Engagement. Sie haben Erleben Sie die ganze Vielfalt in einem neuen, modernen Ambiente Ihrer Niederlassung. Im Neuwagenbereich präsentieren wir BMW und MINI Modelle. Dazu finden Sie bei uns BMW Motorräder, eine große Auswahl Gebrauchte Automobile sowie natürlich den kompetenten Service. Herzlich willkommen!

nicht nur ein Portfolio in Kürze drauf, sondern wissen auch, wie damit echte Win-winSituationen entstehen. Beraten heißt für Sie auch verkaufen – in freien Minuten gerne

BMW 118i 5-Türer

BMW X1 sDrive 18i

auch initiativ. Ehrensache, dass Sie spüren, wenn Ihr Gegenüber einen schlechten Tag

100 kW (136 PS), Schwarz uni, Stoff Anthrazit Schwarz, EfficientDynamics, Reifendruckanzeige, MF für Lederlenkrad, Armauflage vorne verschiebbar, Bordcomputer, Fondkopfstützen klappbar, Regensensor und autom. Fahrlichtsteuerung, Intelligenter Notruf, TeleServices, ConnectedDrive Services, Remote Services, Freisprecheinrichtung mit USB Schnittstelle uvm. UPE*: 27.050,00 EUR Unser Barpreis: 19.697,00 EUR

103 kW (140 PS), Schwarz uni, Stoff Anthrazit, EfficientDynamics, Performance Control, 17“ LMR V-Speiche 560, MF für Lederlenkrad, Armauflage vorne, Inter. Leisten Oxidsilber dunkel matt Akzentleiste Schwarz glänzend, Ablagenpaket, Intelligenter Notruf, TeleServices, ConnectedDrive Services, Remote Services, Aktiver Fußgängerschutz, Bordcomputer, el. Fensterheber uvm. UPE*: 32.350,00 EUR Unser Barpreis: 26.816,00 EUR

hat. Fehlt nur noch das passende Team, mit dem Sie liebend gerne einmal die Woche

Leasingbeispiel von der BMW Bank GmbH** Fahrzeupreis: Leasingsonderzahlung: Nettodarlehensbetrag: Sollzinssatz p. a.***: Effektiver Jahreszins: Laufzeit/Laufleistung gesamt: Gesamtbetrag:

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Monatliche Rate:

18.698,00 EUR 0,00 EUR 18.698,49 EUR 3,49% 3,55% 36 Monate/ 30.000 km 6.084,00 EUR

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Kundenberater (m/w) Wir verändern uns – machen Sie mit! Sie bekommen das Wertvollste, was wir haben

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anvertraut: unsere Kunden. Sie beraten, kümmern sich um und sorgen für sie. Klar,

Statement. Wenn es um echten Full Service im Print

dass Sie das nicht zum ersten Mal machen, dass Sie mit den Standard-Tools der

geht, geht’s um uns. Wir, das sind über 150 Mitar-

Branche traumhaft sicher umgehen, und dass Sie nicht im Pyjama beim Kunden

beiterInnen, die das, was sie tun, mit Hingabe und

auflaufen. Sie glauben gar nicht, wie wir uns auf Sie freuen!

ständig wachsender Erfahrung tun. Im Pott, zentral in Dortmund und 2 Minuten von der Autobahn.

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Wir sind Menschen, die weniger an Hire and Fire interessiert sind, als an langfristigem gemeinsa-

Leasingangebote zzgl. 999,00 EUR Auslieferungspaket.

mem Wachsen. Nach umfangreichen Umbauten

* Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers zum Zeitpunkt der Erstzulassung. ** Ein Angebot der BMW Bank GmbH, Heidemannstraße 164, 80939 München (Stand 07/2018). *** Gebunden für die gesamte Vertragslaufzeit. Angebote gültig bis 30. September 2018. Zwischenverkauf und Irrtümer vorbehalten. Keine Haftung für Druckfehler. Abb. ähnlich.

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Editorial

Editorial

Chefredakteurin Katrin Kroemer

UNSER SCHICKSAL GESTALTEN UND AN DER ZUKUNFT BAUEN Tja, das ist Schicksal, sagen wir so oft und so gerne. Was uns das Schicksal alles so wiederfahren lässt, das haben wir eben nicht in der Hand. Höhere Gewalt sozusagen. Dass Menschen ihr Schicksal aber in die Hand nehmen, wenigstens ein wenig beeinflussen können, das leben uns die Einwohner des letzten buddhistischen Königreichs in Asien am Himalaya vor. Die Bhutanesen pflegen ihr Karma nach der täglichen Devise: tashi delek – may all good things come to you. Oder auch frei nach Goethe: Die Freude die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück. Diese Spiritualität schenkt Reisenden besondere Erlebnisse. Und gibt uns hier den kleinen Hinweis, dass auch wir bestimmt manchmal etwas für unser ganz persönliches Karma tun können. Sie müssen aber nicht unbedingt ans andere Ende der Welt fliegen, um die Seele einmal baumeln zu lassen. Wie wäre es mit einem Trip in die Champagne, gerade zur Zeit der Reben-Ernte. Den betörenden Saft der Trauben in seiner prickelndsten Form schreibt man einem Mönch zu: Dom Pérignon. Wir erzählen Ihnen, wo sie wunderbar auf seinen Spuren wandeln können. Und wenn die Erfindung des Champagners auch von einem französischen Geistlichen stammt, haben deutsche Winzer dort ihre Spuren hinterlassen, auch das ist mal ein Gläschen wert. Einiges wert ist uns gewiss unser Wohlbefinden. Auch das brauchen wir übrigens nicht dem Schicksal zu überlassen, sondern können durchaus selber etwas dafür tun. Für unsere Schönheit, unsere Pflege

und unsere Fitness. Wieder Punkte, die wir nicht einfach hinnehmen müssen, sondern aktiv etwas dafür tun können. Wie beim Schicksal. Ganz aktiv baut unsere Heimat, das Revier, oder auch die Metropole Ruhr, an ihrer Zukunft und überlässt dabei gar nichts dem Schicksal. Überall in den großen Städten entstehen attraktive neue Wohngebiete, wachsen Bürotürme für die Arbeit der Zukunft in den Himmel. Da passiert gerade so viel, dass wir Ihnen in einem Immobilien Spezial vorstellen, welche Spezialisten die Heimat Stein für Stein gestalten. Eine Branche, die auch ein Dach schafft für viele Arbeitsplätze bei uns in der Region. Das alles und noch mehr präsentieren wir Ihnen wieder gerne in diesem TOP Magazin RUHR. Das übrigens auch ein neues Dach bekommen hat, weil es in einem neuen Verlag erscheint: Dem Metropol-Verlag Ruhr. Und von hier aus starten wir mit Ihnen jetzt wieder durch zu neuen spannenden Geschichten aus dieser Region. Das tun wir mit dem bekannten Team und der alten Leidenschaft. Versprochen! Denn Sie wissen ja: Wir unterhalten Sie immer wieder gerne und wollen auch weiterhin gute Geschichten nicht einfach dem Schicksal überlassen. Darum grüßt Sie herzlich Ihre

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Inhalt

36

8

22

60

34

42

REISE

8 12 16

Krug Clos du Mesnil Auf den Spuren des Mönchs Dom Pérignon Bhutan – tashi delek

BEAUTY

22 26 28

Dr. Lona Raab – Schönheit ist Harmonie Gepflegt & schön Fitnesszeit: Im Einsatz für mehr Lebensqualität

MODE

32 41

16

Theaterpassage Essen Ein Jahr Pfeffers auf der Rü

56

MENSCHEN

34 36

LIFESTYLE

42

Herbst 2018 · top magazin RUHR

An-, Ein- und Aussichten von Dennis Ihle

MUSIK

48 CD-Tipps

RUHRREVIER

50

Läuft im Ruhrgebiet

BUSINESS

56

4

Über Filmküsse – Kolumne Birte Glang Hans Martz trifft Ben van Cauwenbergh

Helmut Schiffer und das Spiel der Könige

CHARITY

60 Gemeinsam ein starkes Team gegen den Krebs 64 Kohlenwäsche-Ball

TOP SELECT

67 Tipps und Trends von der TOP Promotion Verlags- und Marketing GmbH

RUBRIKEN

3 Editorial 156 Impressum


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Herbst 2018 · top magazin RUHR *

Volkswagen Service Partner

5


Inhalt

138

98

146

114

88

IMMOBILIEN SPEZIAL

84 TOP RUHR präsentiert das Immobilien Spezial aus dem Revier 86 Den Wandel gemeinsam gestalten 88 Harfid – Bauen mit Perfektion 98 Krieger – 85 Jahre Bäderkultur 108 Armin Holle – Ein Haus mit Ausstrahlung und Charakter 112 Expo Real 2018 114 Perfekte Pläne für Wohnen und Arbeiten in Essen 117 Bochum – Wir wollen bauen! 118 Der Logport-Spirit

6

Herbst 2018 · top magazin RUHR

118

126

122 6 Seen-Wedau, Wohnen am Wasser 124 Mieten statt kaufen Geno Wohnen 126 Platz für neue Ideen 132 Rüttenscheid: Was das Trendviertel ausmacht 134 IBD – Der Spezialist für Haustechnik 136 XCORP – Kein Job für Chihuahuas 138 Wohnen überm See 141 Oberhausen – Spannende Entwicklung in der Zugzugsstadt 144 Seit 25 Jahren Expertise rund um die Immobilie

108

145 Mülheim – Leben mit und an der Ruhr 146 WAS WÄRE WENN 151 ESSEN – schafft Raum für neues Wohnen 152 Grüne Ideen aus dem Revier für graue Städte 152 Gelsenkirchen – Zwei attraktive neue Stadtquartiere 154 Wenn die Heizung Strom erzeugt 154 Bottrop – Zukunftsstadt 2030 156 Duisburg – Fundament für gute Ideen! 157 News 158 Der Bauwerksdoktor


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Reise

KRUG CLOS DU

MESNIL Eine Rarität eisgekühlt: Ein Krug Clos du Mesnil 1983, ein reiner Blanc de Blanc. Wer in den Genuss dieses Mono-Cru-Champagners aus der Einzellage im Örtchen Le Mesnil kommen will, muss heute für eine Flasche 1500 Euro ausgeben

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Reise

Herbst 2018 · top magazin RUHR

9


Reise

Das Unternehmen wurde an dieser Stelle 1843 von Johann-Joseph Krug aus Mainz gegründet. Seine Vision wird bis heute bewahrt – im Haus lagern nach genauen Regeln die edlen Tropfen, bis sie endlich für den Genuss reif sind.

Es ist ein Ausdruck der Natur. Ein Ausdruck, mit höchster Handwerkskunst in eine Flasche gebannt. Und jede birgt das Wesen genau des Fleckchens Erde, von dem sie stammt. Es ist Champagner der allerhöchsten Qualität. Natürlich direkt aus der Champagne. Und dort aus dem exquisiten Haus Krug. Seit 1843 gewachsen als Sinnbild größter Ansprüche und perfekter Qualität. Parzelle für Parzelle. Denn der Champagner von Krug ist auch eines: absolut rein. Wie der edle Krug Clos du Mesnil. Ein reiner Blanc du Blanc. Und ein Mono Cru. Angebaut, gehegt und gelesen auf nur einer Parzelle. Eben auf dem Clos du Mesnil in der Gemeinde Le-Mesnil-sur-Oger. Nur 1,85

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Hektar misst dieser Grund, auf dem die Trauben für die edelsten Tropfen gedeihen. Ausschließlich Chardonnay-Trauben, denn die sind die Seele des Blanc du Blanc. Eine einzige geschlossene Parzelle, eine einzige Rebsorte, ein einziger Jahrgang: das macht die Reinheit des Clos du Mesnil 2003 aus. Dabei ist der Jahrgang 2003 für das Champagnerhaus aus Reims ein ganz besonderer. Das Jahr ist ein Jahr der Klimaextreme. Ein sehr trockener Winter wird beerbt vom ebenso trockenen Frühjahr mit einer besonders frühen Blütezeit, gefolgt von einem extrem warmen Sommer. Das macht, davon ist Eric Lebel als Chef de Caves bei Krug überzeugt, die Schönheit und

Einzigartigkeit der Trauben dieses Jahres aus. Trotz aller Wetterextreme wagt sich Krug an einen Clos du Mesnil 2003, denn von den ersten Tests an beweisen die Chardonnay-Trauben dieser Ernte einen reizvollen, ebenso ausdrucksstarken wie ausgeglichenen Charakter. Der Clos du Mesnil 2003 verführt mit Aromen von Pralinen, Haselnüssen, Ingwer und Gewürzen. Am Gaumen entfalten sich Noten von Honig, Quitte und kandierten Zitrusfrüchten, mit einem langen leicht zitronigen Finish. Dabei ist der edle Tropfen von leuchtender, gelbgoldener Farbe. Dieser ganz besondere Champagner des Jahrgangs 2003 lässt sich perfekt mit Fischen, Krebstieren oder auch würzigen


Reise

Im Hause Krug in Frankreich wird zu dem edelsten Champagner gerne feines Obst angeboten, weil die Aromen eine wunderbare Liaison eingehen

Krug aus Mainz, das damals zum Napoleonischen Kaiserreich zählte. 1800 an der Mosel geboren, wurde er schnell mit dem Thema Weinbau vertraut. Krug sprach drei Sprachen und war als Reisender in Sachen Wein unterwegs. So kam er 1834 nach Paris in ein kreatives von Künstlern dominiertes Umfeld und trat dort in die Dienste des damals führenden Champagner-Hauses Jacquesson. Doch immer träumte er von seiner eigenen Marke. Denn Krug war ein Mann, der noch lange vor vielen anderen verstanden hatte, dass

fernöstlichen Lebensmitteln zu einem kulinarischen Hochgenuss vereinen. Ob Garnelen mit Sate aus dem Wok, Rochen mit Kapern und Gewürzen oder eine klassische Seezunge Müllerin Art, alle vereinen sich ideal mit den Aromen aus der kostbaren Flasche. Neben dem Clos du Mesnil bietet das Haus Krug noch einen weiteren der sonst überaus seltenen in einer Einzellage gewonnen Champagner: „Clos d‘Ambonnay“. Das Gegenstück zum Clos du Mesnil ist ein Mono-Cru-Champagner aus einer Einzellage in Ambonnay, er wird zu 100 Prozent aus Pinot Noir gekeltert. Gegründet wurde die Champagnermarke bereits im Jahr 1843 in Reims durch einen Deutschen: Johann-Joseph

das Wesen des Champagners Vergnügen und Genuss ist. Also brach er mit über 40 Jahren zu neuen Ufern auf, um dieser Vision zu folgen, der bis heute jeder einzelnen Tropfen aus dem Hause Krug verpflichtet ist. Sein kühner Schritt hat sich gelohnt – er schuf Champagner, wie es nie zuvor einen gegeben hatte. Seine Idee lebt bis heute, auch mit seinem Namen. Das Haus steht nun unter der Leitung von Rémi Krug und Kellermeister Eric Lebel und ist im Besitz des Luxusgüterkonzerns Moët Hennessy – Louis Vuitton SE.

Eine Tour durch die Weinlagen, wo Krugs Trauben reifen, führt über unbefestigte sandige Straßen unter dem tiefblauen Himmel der Champagne

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Reise

Auf den Spuren des Mönchs Dom Pérignon Eine Reise durch die Champagne in die Welt der edlen perligen Rebsäfte

Champagner, der ist einfach mal eine Reise zu seinen Ursprüngen wert. Gerade im September, wenn die Winzer dort die Weinlese mit vielen kleinen Festen in den vielen kleinen Winzerorten feiern. Seit dem 17. Jahrhundert, der Überlieferung nach begründet durch den Mönch Dom Pérignon,

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ist die Region um Épernay und Reims die Heimat der perligen Köstlichkeit. Mittendrin, in einer Poststation, in der einst die französischen Könige auf dem Weg zu ihrer Krönung in Reims nächtigten, finden Reisende auch heute eine wahrlich königliche Unterkunft: Das Royal Champagne.


Reise

Ein Zimmer im Relais & Chateaux Hotel Le Royal Champagne in Champillon. Weinberge und Winzerdörfer soweit das Auge reicht – schon die französischen Könige wussten den Ausblick in der früheren Poststation zu schätzen.

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Reise

Gepflegtes Ambiente und bester Service, eben wirklich majestätisch, dürfen Gäste im neuen Hotel Royal Champagne erwarten

Reims – Krönungsstadt der französischen Könige, Heimat des Champagnerhauses Krug mit seinen deutschen Wurzeln, und Stadt der wunderbaren Kathedrale mit ihren drei blauen Kirchenfenstern von Marc Chagall. Sage und schreibe 2303 Statuen gibt es hier, wer genau hinsieht, findet darunter auch den lächelnden Engel, das Symbol der Stadt. Ein Lächeln bringt diese zauberhafte Umgebung aber nicht nur bei Engeln hervor – dafür sorgt schon der

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prickelnde Rebsaft, der in der Champagne auf Schritt und Tritt allgegenwärtig ist und zu wirklich jeder Gelegenheit kredenzt wird. 300 Millionen Flaschen pro Jahr produziert dieser Landstrich, weniger als eine Stunde östlich von Paris entfernt und kleiner als Bremen. Épernay gilt als die Champagner-Hauptstadt, leistet sich standesgemäß die Champagner-Avenue als eigene Prachtstraße. Die ist gesäumt von impo-

santen Stadtpalästen, Heimat klangvoller Marken wie Ruinart. Nur 7 Kilometer von Épernay und 20 Kilometer von Reims entfernt liegt laut der gängigen Sage die Wiege des Champagners: Das Winzerdorf Hautvillers. Genau hier, in diesem Örtchen am Ufer der Marne, soll der legendäre Mönch Pierre oder auch Dom Pérignon den Schaumwein erfunden haben. Und nicht nur das: Der Mönch gilt gleichzeitig als Erfinder des Cuvée, soll er doch im Verschnitt verschiedener Traubensorten die höhere Güte des Weins gefunden haben. Der Name Dom Pérignon steht bis heute für eine ganz besondere Qualität des Champagners, ist bis heute in der Regel ein Cuvée aus Chardonnay und Spätburgunder und die Luxusmarke aus dem Hause Moët Chandon. Inzwischen gehört sie wie Krug zum Luxusgüterkonzern Moët Hennessy – Louis Vuitton SE. Wer Luxus mag, genießt den Aufenthalt in der Champagne und findet im gerade im Juni eröffneten Relais & Chateau-Haus in Champillon eine ebenso traditionelle wie hochmoderne und exklusive Ausgangsstation für spannende und prickelnde Ausflugstouren. Das neue Hotel in der alten Poststation, die damals schon den französischen Majestäten gut genug für eine Unterkunft war, trägt standesgemäß den Namen Royal Champagne. Eingebettet in seine ländliche Umgebung liegt das Haus in unmittelbarer Nähe zum regionalen Naturpark Montagne de Reims entfernt. Und im Umkreis von nur 10 Kilometern erreicht man Castellane und Moët et Chandon oder Perrier Jouet und Mercier. Ganze 49 Zimmer für hohe Ansprüche bietet das neue Hotel „auf der Straße der goldenen Perlen“ inmitten von Weinbergen, die sich für das Auge schier bis zum Horizont zu erstrecken scheinen. Der Platz galt als Lieblingsaufenthaltsort von Napoleon; von hier aus lassen sich die Perlen der Champagne perfekt erschließen. Wer die neue edle Location aber gar nicht mehr verlassen mag, muss mitten in der Champagne auch auf Champagner in seiner ganzen Vielfalt nicht verzichten: Der eigene Keller lockt mit 280 verschiedenen Flaschen, alle außergewöhnliche Brut- und Rosé-Jahrgangs-Champagner. Die Verkostung erfolgt im Restaurant, mit Panoramablick auf die Weinberge von Épernay, der ungekrönten Champagne-Hauptstadt. Das ist nicht nur im September eine Reise und ein Erlebnis wert.

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Reise

Ein Aufstieg, der sich lohnt: Taktshang in der Landessprache, übersetzt „Tigers Versteck“ oder „Tigernest“, heißt das berühmte Buddhistische Kloster im Paro-Tal von Bhutan

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tashi delek Und die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück

Hand aufs Herz: Haben Sie schon einmal etwas von Bhutan gehört? Wenn nicht, wird es Zeit: Bhutan schenkt Menschen, die schon viel gesehen haben, die Reise ihres Lebens. Mit einer Erkenntnis nämlich, die weit über den Trip hinaus ins alltägliche Leben wirkt: Die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück. Was einst schon Goethe wusste, ist Maxime am anderen Ende der Welt, in Bhutan eben. Das Königreich in Südostasien schmiegt sich zerklüftet und bewaldet in die Himalaya-Landschaft zwischen dem chinesischen Tibet und Indien und fasziniert seine Gäste mit seiner ganz eigenen Spiritualität. Keine Frage: Eine Luxus-Reise, und dabei eine Tour, die ihre emotionalen Spuren hinterlässt.

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Das beginnt schon ein bisschen beim Landeanflug auf das Reich von König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck, der in den steilen Bergen so manchem Ankömmling das Beten lehrt. Fast kein Wunder, dass dieses letzte buddhistische Königreich bis vor knapp 50 Jahren kaum von der westlichen Welt entdeckt war. Die einst jedoch selbstgewählte Isolation lockerte sich erst langsam ab den 1970er-Jahren. Viel Ursprüngliches hat sich bis heute erhalten und beschert den Besuchern ganz besondere Erlebnisse. Die nehmen in der ersten Station der Reise, einer Amankora-Lodge in Paro, Gestalt an. Hier taucht man erstmals in die Kultur des südostasiatischen Mini-Staates ein und lernt, eigene Gebetsfahnen zu drucken. Jede Farbe und jedes Gebet hat hier seine ganz eigene Bedeutung. Wie die Religion überhaupt. Ihren Würdenträgern obliegt die Auswahl für die Namen der Kinder, und die machen keinen Unterschied zwischen Mädchen oder Junge. Jigme, wie der Regent auch heißt, ist darum hier gar nicht hoheitsvoll sondern absolut gebräuchlich unter den insgesamt nur 700000 Einwohnern des Königreiches. Diese Einwohner, die Bhutanesen, leben wirklich nach dem Motto „Tue Gutes in diesem Leben, und Du bekommst es im nächsten zurück“. So pflegen sie ihr Karma und die Reisenden profitieren davon wirklich bei jeder Begegnung.

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Reise

Mit frisch gepflückten Blättern und Tinte werden die Gebetsfahnen hergestellt. Eine Kunst, die Reisende gleich bei der ersten Station im Paro-Tal kennenlernen.

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Amankora Bhutan – Dezenter Luxus, klares Design und natürliche Materialien

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Reise

Verschenken Sie Vorbereitung für ein exklusives BBQ am Fluss im Aman Phunakha – solche Erlebnisse machen glücklich!

Wohlfühlzeit

Wünsche möglich. Gleichzeitig ist die Reise nach Bhutan mehr als ein reiner Luxus-Trip, mehr ein Edel-Angebot für Menschen, die sich auf Landschaft und Natur, auf die Menschen und ihre besondere Spiritualität im Rahmen der Aman-Tour einlassen möchten. Ein Reiseerlebnis fernab von Tourismus. Denn wer hat vorher schon wirklich von Bhutan gehört?! Große Fensterfront, palastartige KingsizeBetten, Bad mit freistehender Badewanne und den landestypischen Bukhari (Holzofen)

Beginn jeder Reise ist im Paro-Tal; insgesamt über fünf Täler verteilt liegt das Amankora, das sich aus „aman“ für „Frieden“ und „kora“ für „wiederkehrende Pilgerreise“ ableitet. Den tiefsten Eindruck der Aman-Philosophie vermittelt die Reise durch alle Resorts, neben Paro sind das Punakha, Gangtey, Thimphu und Bumthang. In großartiger Bergkulisse bietet jeder dieser Anlaufpunkte der Aman-Reise seinen ganz eigenen Charme, und die Begegnung mit den Menschen schafft ein besonderes Gefühl. „Die Menschen in Bhutan geben soviel, ohne etwas zu nehmen. Das gilt auch für das Personal: Ich hatte stets das Gefühl, dass mein bester Freund mir einen Gefallen tut – da war keine Spur von Unterwürfigkeit“, hat selbst Reiseprofi Verena Weigelt bei ihrer Entdeckungstour im fernen Königreich eine ganz neue Begegnungsqualität erfahren. Und Aman macht darüber hinaus alle individuellen

Verena Weigelt empfiehlt Reisen unterliegen einem neuen Trend, bemerkt TOP RUHR-Reisescout Verena Weigelt von LCC Schmidt & Partner in Bochum. Wer sich auf Reisen begibt, wünscht sich die Erweiterung seines Horizonts für die Persönlichkeitsentwicklung. Maximen wie Achtsamkeit, Glück, Motivation und Inspiration erhalten eine ganz neue Bedeutung bei der Auswahl der eigenen Reise. Es geht um spirituelle Entdeckungen und die eigene Individualität – fernab vom Massentourismus. www.fynetravel-bochum.de

Eine eigene Segnungszeremonie durfte TOP RUHR-Reisescout Verena Weigelt im Tigernest genießen

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S C H Ö N H EI T I ST H A R M O N I E D EN N S C H Ö N H EI T I ST A U S D R U C K D ES I N N ER EN U N D Ä U S S ER EN G L EI C H G E W I C H TS

Schönheit und Ästhetik sind keine oberflächlichen Begriffe. Dr. Lona Raab versteht sie als Grundpfeiler ihrer Arbeit, der Plastischen Chirurgie. Als Ärztin mit Leib und Seele bringt sie langjährige Erfahrung und Expertise in die Behandlung ihrer Patienten ein. Ihr Beruf ist ihre Berufung, ihr Ziel ein harmonisches Gesamtbild von Gesicht und Körperkonturen. Das schafft sie mit Liebe zum Detail und medizinischer Präzision, die aus über 17 Jahren erfolgreicher Arbeit in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie gewachsen ist. Dies alles bringt Dr. Lona Raab in ihre neue moderne Praxisklinik ein.

Dr. Lona Raab ist Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Sie hat sich auf diesem Gebiet spezialisiert und ihre gesamte Ausbildung darauf ausgerichtet. Mit dieser Expertise führt sie ihre neue Praxisklinik.

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J ED ER M EN S C H H AT EI N E EI G EN E U N V ER W E C H S EL B A R E S C H Ö N H EI T

Viel Erfahrung aus leitender Position und als Chefärztin der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie bringt Dr. Lona Raab für ihre neue Praxisklinik am Flughafen Essen/Mülheim mit

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Diese, ihre Philosophie lebt Dr. Lona Raab nun im Gesundheitszentrum direkt am Flughafen Essen/Mülheim. Hier, in optimaler Lage für Patienten aus Mülheim, Essen und Düsseldorf, hat sie ihr Ziel einer eigenen Praxisklinik nach ihrem Geschmack und ihren Vorstellungen verwirklicht. „Mein Streben nach dem völligen Wohlfühlen meiner Patienten hat bei mir immer wieder den Gedanken einer eigenen Praxisklinik hervorgebracht, in der meine Patienten in einem entspannten Ambiente ohne Zeitdruck die beste Beratung und Behandlung erfahren können“, erklärt sie ihren Ansporn. Im hochmodernen Gesundheitszentrum hat sie ihren Traum verwirklicht. Hier gibt es neben den individuell eingerichteten und intimen Praxisräumen auch eine Privatstation für einen stationären Aufenthalt und perfekte Möglichkeiten für Operationen. Optimale Bedingungen für ihre Patienten und für ihre Arbeit, weiß Dr. Lona Raab, die ihre Expertise in der Plastischen Chirurgie zuvor in leitender Position und als Chefärztin eingesetzt und ausgebaut hat. Aus dieser Zeit bringt sie Können und Erfahrung aus mehreren tausend Eingriffen in der Nasen-, Gesichts- und Brustchirurgie mit. Auf dieser Basis schafft sie gleichermaßen medizinische und ästhetische Sicherheit für ihre Patienten. Denn: „Umfassende fachärztliche Qualifizierung und langjährige Erfahrung garantieren verantwortungsvolle Korrektur und natürliche Optimierung von Gesicht und Körper“, erklärt Dr. Raab ihre Prämisse. Dabei steht bei der Betreuung jedes einzelnen Patienten die persönliche Herangehensweise im Sinne absoluter Individualität im Mittelpunkt. Jeder einzelne Mensch hat seine ganz eigenen Merkmale; Strukturen von Gesicht und Nase, Hals oder Brust sind immer verschieden.


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Geschmackvolles Wohlfühl-Ambiente zeichnet die Praxisklinik auch in den Behandlungsräumen aus

Von diesen persönlichen Voraussetzungen ausgehend berät Dr. Raab ihre Patienten, um die individuellen Voraussetzungen und die persönlichen Wünsche jedes Einzelnen in Einklang zu bringen. Die dabei definierten Ziele werden dann von der erfahrenen Fachärztin in der Behandlung authentisch umgesetzt. Das Spektrum der Wünsche, für die Dr. Raab mit ihrer Erfahrung bereitsteht, ist umfangreich. Allein im Bereich der Brust bietet sie hohe Expertise nicht nur bei Brustverkleinerung oder -vergrößerung, sondern auch bei Bruststraffung oder

der Korrektur von erschlafften Brüsten. Das dient oft nicht nur dem persönlichen Schönheitsempfinden, weiß die Medizinerin, sondern kann bei Fehlentwicklungen auch Auswirkungen auf die Psyche haben. Wenn zum Beispiel schon ganz junge Frauen zwei deutlich unterschiedlich entwickelte Brüste haben, ist die Korrektur mehr als ein ästhetischer Eingriff, sie wirkt sich vielmehr auf das gesamte Selbstwertgefühl aus. Den persönlichen Mehrwert haben neben vielen Frauen aller Altersklassen längst auch Männer für sich erkannt. So ist die Hilfe durch Plastische und Ästhetische Chirurgie auch keine Frage des Alters, sondern dient oft genug auch dem inneren und äußeren Gleichgewicht, ist die Fachärztin aus ihrer langjährigen Praxis überzeugt. Darum verhilft sie ihren Patienten, durch

PRAXISKLINIK FÜR PLASTISCHE & ÄSTHETISCHE CHIRURGIE

Im eigenen OP ihrer Praxisklinik setzt Dr. Raab nun ihr Wissen und Können aus mehreren tausend Operationen ein

eine typgerechte ästhetische Lösung, die eigene unverwechselbare Schönheit herauszustellen und zu unterstreichen. Dafür setzt sie ihr Können auch in der Gesichtschirurgie bei Eingriffen an Doppelkinn, Korrektur von Nasolabialfalten oder für Anti-Aging und im Bereich der Lidchirurgie, z.  B. Augenlidstraffung, Augenringe, Tränensäcke, Schlupflider, Zornesfalten, ein. Auch hat sie schon mit einer hohen Zahl an Lipödem-Behandlungen und Liposuktionen Erfahrung gewonnen und vielen Menschen geholfen. Faltenbehandlung, Verschönerung des Körpers, von Fettabsaugen über Bodylifting bis zur Intimchirurgie, aber auch Rekonstruktionsmedizin gehören zum Leistungsspektrum der hochmodernen neuen Praxisklinik von Dr. Lona Raab. Hier steht die Chefin persönlich immer für ihre Patienten bereit.

am Flughafen Essen/Mülheim Brunshofstraße 2 45470 Mülheim/Ruhr Tel.: 0208 45 19 39 95 www.dr-lona-raab.de

AM FLUGHAFEN ESSEN/MÜLHEIM BRUNSHOFSTRASSE 2 I 45470 MÜLHEIM AN DER RUHR Tel. +49 (0)2 08. 45 19 39-95 I www.dr-lona-raab.de

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t g e fl p n e ö g sch & Beauty

t, ein , T r ht che suc fris r das smee in o en , e ade: W rem K n e r in d it g h e i u s k A s nd thau ng m Ma de au e len t ohne arov irard andlu hoch h a i m r G h r t e o e r e S fte önh ya K ssene ekte B imm eprü . g , f Sch ei Ma E te r im n. Pe ialien et die bien n b r t e ist udio m e e e i d t A a b t n hd n tiks en Hä ten M altig, uelle ie nac Koa d t l h i bes ewäh nach indiv ind, d t May nsch s g d u Wu er aus ig un rin im chen e Ha r s mit en od n e rt h n k i e n e i t e t w o r h M e ä v er usse l rt ge sm ma verube en, H Ko s jun A n P i e n u r e n Ob en de vertra flegte nfach aberi llen: o p h i g n l e e n w a o I g es F h a r n rov inem ie sic en de lasse um d n a k e m e i d d l h ern erd n, än ub nac Dame en H schön mmp en w llem t a r ig a ya die kund d ve m St Gebo e vor n Ma n r u . u z n t ü s e z k n t i n n e d o e e e d g l l s i h Pe bei rt hn Sa we t der wö lle zä nen a nd h u D c a i . i o i Sie n kle Man ngen die h en m g pur d e lu n edl nebe hand r auf erbun annun ine. e v r e p ab e b , s r i ts h mm rm i Ent ngsk er fü sich ova i evide u e l l e b t, e d i e G ar ere etik han inp nR Kom te vo Kosm en Be m-Sk sion b , Pigl r ä a n Ger ende fortab evide mabr ecken auch r s R e s sfl r m r pa er ko der icrod Alter , abe h de t d r n c h M ll e e e u a t e in d b a t s r h o a r en sc n er Hie effizi häde der N . Ab Ultra u hat c o n e z ein Lichts ngen andel ischen n. Da indii t h r um tstöru u be osme rtin e on ih nden e z n k V p e : x Ku t ch m ulite E en r d hrige ngebo en die ge au re l l ü e f a C f ä t A h j r T i e s ü 8 e lJ d 14 dort Cel t die 4 onder iert ür f nge i e m m s z r E t i e u . h m e o b a s n s en, nac me ein ogr ces sie ell pr de Ac nehm uneh ova je Haut u e orz omar ible vid helfen Haus gv K n ens u s tda nach andl Maya ne, s En k h n nd osmit ne Be es vo arf: A . u K ng d e eig t wird d Be ierun rwöh tudio n ohn e S r l i l t u V u e r t n n st yp Kon 6 der feine Expe unge utt 200 itz saufHa auch ig von im st der S eit s n e r i u n ode bhäng stund haus en de Ha ucht us“ cho t h b s n s detha a c e e ra g u n u d b h n N n r r U nu Gira htig: “ a heit irklic hrt Gira n n ü a f e n c t p w a i m ö a m s i n i v om lie sie Sch tik es w aro etik aK me in ein re „K enn amit om Kosm y K a D h d „ M ya neh sen i hen. ung, e bei Ma Salon c s r i a n ü h w e a m d m en . So d N gab e un trahlt g s Pfle rlich . ü t er a b l n se a v ro

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Bewegung gehört dazu, um sich fit und gut zu fühlen. Davon ist Monika Plesej überzeugt. Sie selbst kann sich ein Leben ohne Sport gar nicht vorstellen. Und um zu vermitteln wie es ist, sich bewegt gut zu fühlen, lädt sie zur fitnesszeit ein und macht Klienten im Personal Training und Mitarbeiter in Betrieben fit und leistungsfähig.

Privatsphäre, Ruhe und Platz für das individuelle Personal Training – der Klient wird durch Monika Plesej in der Trainingslounge fitnesszeit trainiert

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FITNESSZEIT: IM EINSATZ FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT

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Personal Training in der Natur an frischer Luft bietet Monika Plesej (rechts) gerne im Rahmen einer abgestimmten Trainingseinheit an

Abgestimmt auf die persönlichen Voraussetzungen wird bei fitnesszeit mit Spaß an der Bewegung trainiert

Die Wünsche der Klienten, die sich bei Monika Plesej melden, sind vielfältig: Sie wollen leistungsfähiger, beweglicher oder schlanker werden, sich nach einer Operation durch ein gezieltes Aufbautraining schnell wieder fit fühlen. Die Trainingseinheiten variieren immer wieder – um diese spannend und abwechslungsreich zu halten, wird das Personal Training ständig auf die Bedürfnisse und körperlichen Voraussetzungen abgestimmt. Und genau dafür bietet die

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Personal Trainerin mit ihrem Team ein auf den Klienten abgestimmtes Konzept an. Mit modernsten Trainingsmethoden und -geräten, so verspricht Monika Plesej, „wird der Personal Trainer Sie in den neuen Räumen in Mülheim-Heißen oder über den sportlichen Einsatz in der Natur bis zum Training zu Hause zu Ihren sportlichen Zielen begleiten“. Dafür bringt die Gründerin von fitnesszeit eine fundierte Ausbildung und viel Erfahrung mit. Regelmäßige Fortbildungen ergänzen stetig das breite Know-how, das dann den Klienten im täglichen Einsatz zugute kommt. Neben dem reinen Wunsch nach persönlicher Fitness, der Menschen von 18 bis 88 Jahren bewegt, ist bei ihrer Arbeit der Bereich der Rehabilitation immer größer geworden, hat Monika Plesej festgestellt. Immer häufiger geht es darum, Rückenschmerzen vorzubeugen oder zu beheben, nach Operationen zu alter Leistungsfähigkeit zurückzukehren oder auch sich im Alter durch mehr Beweglichkeit und Sturzprophylaxe Sicherheit und Lebensqualität zu erhalten.

Für all das bietet die zertifizierte Personal Trainerin intensive und individuelle Begleitung an. Das auf Maß geschneiderte Trainingsprogramm ist dabei nach ihrer Erfahrung der wesentliche Erfolgsfaktor. Jeder Mensch wird ganz nach seinen individuellen Wünschen und Zielen in seinem persönlichen Takt begleitet und trainiert. Ob aus Spaß an der Bewegung, sportlichen Zielen oder auch in der Rehabilitation. Monika Plesej entwickelt individuell das passende Konzept und greift dabei auch auf die kompetente Unterstützung ihres Ärztenetzwerkes zurück. Menschen, die ihren Körper in Form bringen wollen, Berufstätige, die Ausgleich zum täglichen Stress brauchen oder nach einem harten Bürotag ein individuelles Workout wünschen, finden bei fitnesszeit das passende Training. Das geht in der 1:1-Begleitung, aber auch als Paar- oder im Smallgroup-Training (maximal acht Teilnehmer). Schnuppern erwünscht, schmunzelt Monika Plesej, die gerne allen Interessenten die Tür zu ihrer Trainingslounge mit Wohlfühlfaktor öffnet. Von der Motivationskraft einer ausgewogenen Bewegung können auch Unternehmen profitieren. Für ihr Angebot einer betrieblichen Gesundheitsförderung packt die Trainerin dann schon mal ein kleines perfektes Fitness-Studio in ihr Auto und macht Belegschaften in einer aktiven Mittagspause oder ausgedehnten Sportangeboten mobil und leistungsfähig. Denn auch da, ist Monika Plesej sicher, braucht der Mensch Zeit für Fitness, um sich gut zu fühlen. Fitnesszeit eben.

Monika Plesej Die gebürtige Essenerin hat Sportmanagement studiert und verfügt über zahlreiche Lizenzen in den Bereichen Fitness, Aerobic, Entspannung und Rehabilitation mit dem Schwerpunkt Orthopädie. Expertise bringt sie zudem als Regenerations- und Mental Coach, im Motivationstraining und Food Coaching mit. Ihre langjährige Berufserfahrung bringt sie als Geschäftsleiterin von fitnesszeit ein.


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IN DER THEATERPASSAGE 04. BIS 06. OKTOBER Jetzt mitspielen: SUV-Wochenende & täglich tolle Preise gewinnen

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Marc Cain in der Theaterpassage ist seit fast sieben Jahren ein Erfolgskonzept. Michael Meyer, der die Marke exklusiv auch in Bochum und auf Sylt sowie in MultiBrand-Stores repräsentiert, setzt an der Rathenaustraße auf entspanntes Shopping. Sein Team schafft eine Wohlfühlatmosphäre, in der die Kundinnen unverbindlich in die Welt des edlen Labels „made in Germany“ eintauchen. Beste Qualität und Verabeitungsperfektion sind ebenso selbstverständlich wie hoher Tragekom-

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Sorgen bei Marc Cain für besten Service: Storeleitung Uta Sievers (r.) und Sandra Dinkelbach

fort und Funktionalität. Anfassen erlaubt! Die Produktlinien „Essentials“, „Sports“ und „Collections“ bieten der anspruchsvollen Kundin für jeden Anlass ein Komplettprogramm, das sich durch das Baukastenprinzip individualisieren lässt. Tradition trifft Moderne: So wird das legendäre Leomuster immer wieder neu interpretiert. Es schmückt nicht nur Blusen, Hosen, Röcke, und Kleider, sondern auch Tücher, Schuhe, Taschen, Gürtel und die Flacons der Duftreihe „Mysteriously“. Überhaupt feiern

Modeklassiker wie maskuline GlencheckBlazer, filigrane Nadelstreifen-Anzüge, brave Schluppen-Blusen oder mädchenhafte Baretts ein Revival durch bewusst gesetzte Kontraste. Rosa zu orange, Koralle zu rauchblau, Streifen zu Punkten, Streetwear außergewöhnlich kombiniert. Im Marc Cain Store Essen trifft jede Kundin die richtigen Töne, wird durch Mode verführt und verführt schließlich durch Mode. Ein kompetentes Team begleitet unaufdringlich. Kaffee und Drinks inbegriffen.


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So wie ihre Kollektionen ist auch die Atmosphäre im Shop von Kirsten Rabe: urban, casual und zeitlos

Sanfte Töne, edle Materialien und zeitloses Design erwarten anspruchsvolle, modebewusste Frauen im Herzen von Essen: in der Theaterpassage. In angenehm unkomplizierter Atmosphäre präsentiert Kirsten Rabe ihre mit Liebe ausgewählten Stücke von Premiumlabels wie Fabiana Filippi, Dorothee Schumacher oder Herno – stilsicher komponiert und themenbezogen arrangiert. Mit ihrem individuellen Konzept lädt Kirsten Rabe ihre Kundinnen dazu ein, Teile nach deren persön-

lichem Stil zu komponieren und diesen immer wieder neu zu interpretieren. Vor zwei Jahren begann Kirsten Rabe, ein neues Kapitel urbaner Modegeschichte in der Ruhrmetropole zu schreiben; inzwischen gilt ihr Name als „Hotspot“. Der Standort war perfekt gewählt, denn bereits seit 30 Jahren galt er als erste Adresse für ausgesuchte High Fashion. Als die Ära ihrer Vorgängerin 2016 endete, übernahm Kirsten Rabe das Ruder und belebte die etablierte Location neu: mit ihrem Esprit,

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ihrer langjährigen Erfahrung bei großen Modehäusern, ihrem Engagement und ihrer Persönlichkeit. „Die Idee von ausgesuchtem Stil und Service von höchster Qualität hat hier bereits eine schöne Tradition“, sagt Kirsten Rabe. „Ich definiere diese Werte jetzt neu, zeitgemäß und sehr persönlich.“ Das zeigen auch ihre aktuellen Herbst-Winter-Kollektionen 2018/19: feinstes Cashmere, feminine Silhouetten und liebevolle Details – urban, casual und zeitlos. Mode à la Kirsten Rabe.

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Menschen

BIRTE GLANG kolumne

Über Filmküsse, das Leben mit einem DJ und den üblichen Wahnsinn …

Als ich 2006 mein juristisches Exa-

In dieser Zeit lernte ich auch meinen Mann im Fitnessstudio kennen. Mir war nicht bewusst, dass er ein sehr bekannter DJ und Musikproduzent ist, der jedes Wochenende auf den verschiedenen Festivals und Clubs dieser Welt auflegt. Als Partner stellte ich mir früher eigentlich jemanden vor, der etwas Solides gelernt hatte, vielleicht Bänker oder so etwas. Die ersten Male mit André – MOGUAI – bei einem seiner Auftritte waren schon bizarr. Einmal traf ich auf einen der weiblichen Groupies. Sie jubelte mir zu, weil ich doch gerade „einfach so“ mutig und unerwartet den DJ auf den Mund geküsst hätte. Ihr war natürlich nicht bewusst, dass wir ein

Paar waren. Sie dachte, ich sei auch eines dieser verrückten Mädels, die mit vielen Tricks versuchen, dem DJ an die Wäsche zu gelangen. Ein anderes Mal spürte ich selbst, wie wenig Mitleid Türsteher mit frierenden Frauen in der Schlange haben. Ich sagte „I'm with the DJ, I'm his wife“, aber auch das hätte ja jede erzählen können. Erst als André – selbst schon im Interview – merkte, dass er mich auf dem Weg in den Club verloren hatte, kam die Anweisung, dass ich wohl tatsächlich seine Frau wäre und wurde daraufhin in den Backstage-Bereich eskortiert. In einem anderen Club wurde ich von Hotelerbin Paris Hilton ignoriert, während sie unbedingt mit meinem Mann Wodka trinken wollte. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass so ein Geschehen für keine gute Stimmung zwischen den Frauen sorgt. Solche Ausflüge in die Nachtwelt sind einprägsam, und Frau muss sich ihrer Stellung in der Beziehung mit einem namhaften DJ schon sehr sicher sein, damit sie nicht eifersüchtig wird oder ihr Kopf wilde Fantasien spinnt, wenn der Herr Künstler alleine tourt. Das Ausmaß dieser Welt kann man sich nur schwer vorstellen. Lasst mich soviel

sagen: Deutschland ist zwar eher harmlos, Osteuropa dagegen sehr freizügig, das prüde Amerika zeigt im Alkohol- und Drogenrausch sehr viel Haut und Dreistigkeit und Asien feiert ekstatisch. Party, Alkohol, Sex – alles liegt nah beieinander. Wie soll ich da einen klaren Kopf bewahren, mit unserem Sohn allein zu Hause und mich dann bestenfalls noch selbst auf meine Schauspielrollen vorbereiten? Ohne Vertrauen geht da gar nichts. Schnell entwickelte ich auch eine Technik, um mit all den Eindrücken umzugehen: vom Tanzstil der Tänzerinnen ließ ich mich inspirieren, weibliche Fans begrüßte ich einfach selbst offen und direkt, und den ein oder anderen Spruch nahm ich mit mehr Humor. Die Szene lernte mich besser kennen, und schon bald wurde ich selbst mit großem „Hallo“ empfangen und die Verhältnisse „Birte ist Moguais Frau“ waren klar. Heute kennen mich viele auch als Schauspielerin aus dem TV. Den ersten Bekanntheitsschub gab es 2010 mit meiner Serien-Hauptrolle bei „Unter Uns“. Zu der Zeit war ich mit André auf dem Weg gerade zu einer Gala-Veranstaltung, als eine Frau ein Autogramm erbat. Natürlich von MOGUAI, dachte ich. Doch sie wollte tatsächlich ein Bild von mir, schließlich

Hollywoodstar Rutger Hauer (Blade Runner) und Birte als Bösewicht-Couple in einer Kino-James-Bond-Parodie

Gefährlich nahe kommt Birte Schauspielkollegen Max von Thun im Kinofilm „Gut zu Vögeln“

Till (Ben Ruedinger) und Heidi (Birte Glang) als „Unter Uns“- Filmpaar

men absolvierte, wusste ich nicht, dass ich mich bald schon zwischen Groupies, Kussszenen und roten Teppichen wiederfinden würde. Hätte ich das absehen können, hätte ich vielleicht doch nicht von der Juristerei auf die Schauspielerei umgesattelt ...

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Menschen

Seit 12 Jahren ein Paar: Birte mit ihrem Mann André alias MOGUAI

war ich die Heidi Danne aus der RTLSerie. Mein allererstes Autogramm und echtes Neuland für mich! Interessant, aber ungewohnt. Und hier wendete sich das Blatt. Denkt man da nur mal an lange Drehtage, an Filmküsse oder andere intime Filmszenen, da kann der Partner einer Schauspielerin auch schon mal eifersüchtig werden. Als Team am Filmset lernt man sich wirklich gut kennen, schließlich verbringen wir viel Zeit miteinander. Die Gefühle in Szenen mit SchauspielKollegen sollen möglichst authentisch wirken. Heißt das dann auch, dass Filmküsse „echt“ sind? Das vorweg: Es gibt Schauspiel-Kollegen, die nutzen solche Szenen eiskalt zu ihrem Vorteil aus und wollen daraus so richtige, züngelnde Küsse machen. Das ist aber eher die Ausnahme. Grundsätzlich ist jeder froh, wenn diese besonderen Szenen abgedreht sind, wenn wir ein „authentisches“ Produkt im Kasten haben. Dabei gilt für uns Schauspieler, Zähneputzen und ein Pfefferminzbonbon sind ungeschriebenes Gesetz vor jeder dieser Szenen. Trotzdem konnte ich

schon mal den ein oder anderen Kollegen nicht so gut „riechen“. Die Filmcrew hilft, indem wir überflüssige Takes versuchen zu vermeiden, d. h. unnötig häufiges Wiederholen der Kussszenen. Bei intimen Szenen ist es noch extremer, schließlich berührt man da einen halbnackten anderen Körper. Wir wollen glaubhafte Emotionen vermitteln. Um uns herum steht dabei ein ganzes Kamerateam, das mit Argusaugen jede Minibewegung von uns beobachtet. Das kostet Überwindung und irgendwie hilft es da fast, dass alles sehr technisch ist. Trotzdem, die Lippen, die Körper berühren sich. Aus Sicht meines Mannes, der das fertige Endprodukt im TV sieht, kann man da eine gewisse Skepsis und Eifersucht verstehen. Auch hier gilt, ohne Vertrauen geht da gar nichts! Und das gilt ja irgendwie für jede Beziehung. Da spielt der Job doch gar keine Rolle. Und es ist ja auch toll, wenn der Partner begehrt wird. Wenn André vor 20000 Leuten auf der Bühne steht und ich sagen kann „der gehört zu mir“. Wenn ich über den Bildschirm flimmere und André nur

schmunzelnd feststellen kann, „so richtig kennt ihr meine Birte doch gar nicht“. Dann wissen wir, dass alles ein Showgeschäft ist und wir privat aufeinander zählen können. Und dann bin ich doch sehr froh, dass ich den soliden Juristen-Job gegen ein Künstlerleben eingetauscht habe. Ich wünsche euch einen wundervollen Herbst! Eure Birte

Birte Glang – Schauspielerin, Model, Juristin. Aufgewachsen im Kreis Recklinghausen, nun Pendlerin zwischen Berlin, Los Angeles und dem Ruhrgebiet. 2010 wurde sie mit ihrer Rolle in „Unter Uns“ (RTL) bekannt. Seitdem ist sie regelmäßig in Serien wie Alarm für Cobra 11, SoKo, Letzte Spur Berlin und internationalen Produktionen zu sehen. 2017 stand sie außerdem für das #MoveItMAMA Fitnessprogramm für Schwangere und Rückbildung als Trainerin vor und Produzentin hinter der Kamera.

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Ben van Cauwenbergh auf dem Baldeneysee. Die Segel sind gesetzt – auf gehts.

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hans martz trifft BEN VAN CAUWENBERGH Erfolgreicher Segler, Gewinner der Kieler Woche 2010 bei den Drachenbooten, Belgischer Meister im Segeln aber auch: Tänzer des Jahres 1984, gefeierter Ballettchef am Aalto-Theater und Choreograf von „Schwanensee“, „La vie en rose“ und „Tanzhommage an Queen“. Auf dem Weg von der Ballettprobe zum Baldeneysee sprach Hans Martz* mit ihm. * Vorsitzender des Freundeskreises Theater und Philharmonie Essen e.V.

Herr Van Cauwenbergh, wir ternationale Auszeichnunalle kennen Sie als erfolgreigen gewonnen. Sie waren zum chen Ballettchef hier am AalBeispiel Tänzer des Jahres to-Theater. Dass Sie auch ein 1984. Wie wichtig waren diesehr erfolgreicher Segelsportse Auszeichnungen für Sie? ler sind, wissen die WenigsJede Auszeichnung war imten. Im letzten Jahr haben Sie mer ein neuer Motivationsdie Belgische Meisterschaft schub, jede Auszeichnung gewonnen. Was bedeutet hat mich weitergebracht, hat das Segeln für Sie? Segeln ist mich mit wichtigen MenStijn Helsen, Frank Dobbels und Ben van Cauwenbergh mit dem für mich Entspannung pur. schen aus der Tanzszene zuDrachen auf Spi-Kurs Die Theaterwelt ist sehr ansammengeführt. Daraus sind spruchsvoll und beim Segeln tolle Freundschaften, aber kann ich mich wunderbar ernatürlich auch sehr wichtiholen und neue Ideen entwickeln. Tante hat z. B. das „Königliche Ballett von ge Engagements und ein großes Netzwerk Was war denn Ihr bisher größter Erfolg? Flandern“ gegründet und meine Mutter entstanden. Wenn man als Tänzer eine Das war sicher der Gewinn der Kieler Wo- hat auch getanzt. Aber für mich war das zu- Goldmedaille in dem internationalen Wettche im Drachensegeln. Das Ereignis ist nächst nicht der entscheidende Punkt, ich bewerb von Lausanne gewinnt oder in Varschon ein großes Erlebnis, und wenn man wollte immer etwas Sportliches machen. na so hervorragend abschneidet, dann hat dann auch noch als Hobbysegler vor den Bei mir standen immer Segeln und Skifah- man automatisch plötzlich viele ConnecProfis ins Ziel kommt, das vergisst man ren an oberster Stelle meiner Prioritätenlis- tions. Solche Wettbewerbe sind ein Mekka nicht mehr. te. Auslöser für den Tanz war mein Bruder für Ballettdirektoren, Intendanten und anMan sagt ja oft: „Segeln ist etwas für ganze Tom, der sich schon früh für das Tanzen deren Companien. Da kommt die gesamte Kerle“ und Tanzen ist dagegen eher etwas entschieden hatte. Ich habe ihm in der internationale Tanzszene zusammen, und Anmutiges, Schönes, Graziles. Wie passt Schule immer zugeschaut und auf einmal man bekommt sofort neue Angebote. So das zusammen? hat es bei mir „Wow“ gemacht. Von da an habe ich auch das Engagement in London Na ja, ich kann beides gut kombinieren. war ich dem Tanz verfallen. bekommen. Das war für mich immer ein Exit nach ei- Sie haben mal gesagt: „Tanzen ist Leben“ – London war eine sehr wichtige Station für ner harten Spielzeit oder am Wochenende. was meinen Sie damit? mich. Ich konnte mit Nurejew, der immer Und man darf nicht vergessen, Tanz ist Wenn man so voll Enthusiasmus war, wie ein großes Vorbild für mich war, arbeiten auch ein Hochleistungssport. ich damals, dann bedeutet Tanzen eben al- und tanzen. London war aber auch sehr anJetzt sind wir also doch bei Ihrer eigentli- les – es! ist! das! Leben! strengend, denn Nurejew hatte ein eigenes chen beruflichen Passion angekommen. Für einen Tänzer gibt es dann nichts ande- Festival und wir haben jeden Tag zwei VorWie kommt ein junger Mann wie Sie zum res mehr. Das ganze Leben dreht sich dann stellungen getanzt. Dazwischen mussten Tanzen? um den Tanz. wir noch für ein neues Stück proben. Das Bei uns liegt Tanzen in der Familie. Meine Sie haben im Laufe Ihrer Karriere viele in- war sehr hart und ich musste aufpassen,

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dass ich meinen Körper nicht überfordere. Damals hat Ihnen die Welt offen gestanden? Ja, ich habe auf der ganzen Welt getanzt: in New York an der Metropolitan Opera, in China, in ganz Europa. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Belgien sind Sie mit Ihrer Frau Nadia nach Monaco gegangen. Ja, auch das war eine schöne Zeit, auch wenn ich dort nicht getanzt habe. Nadia hatte dort ein Engagement. Kurze Zeit später hat sich dann Luzern bei mir gemeldet und wollte mich als Ballettdirektor engagieren. Das war ein kleines Haus mit einer tollen Intendanz, die mich auch hervorragend unterstützt hat in der neuen Rolle. So konnte ich „Step by Step“ in die neue Aufgabe hineinwachsen. Nach Luzern kam Wiesbaden – wieder ein größeres Haus. Ja, das war ein nächster wichtiger Schritt für mich. Klaus Leininger war damals Intendant. Das Haus war größer, hatte mehr Möglichkeiten, eine größere Bühne und noch mehr Tänzer. Daraus sind 15 Jahre geworden mit wahnsinnig viel Erfolg, eine tolle Zeit, eine wunderschöne Stadt. Nach 15 Jahren konnte mein Vertrag dort nicht mehr verlängert werden, weil ich dann unkündbar gewesen wäre. Das wollte man nicht, obwohl ich volle Häuser hatte und 10000 Unterschriften gesammelt wurden,

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um mich in Wiesbaden zu halten. Ganz Wiesbaden stand hinter mir – ein schönes Gefühl. Dann kam der Ruf nach Essen. Das war natürlich noch einmal ein Sprung für mich, denn Essen hat eine fantastische Tanzhistorie und ein Aalto-Theater, das seinesgleichen sucht. Jetzt bin ich schon 10 Jahre hier. 10 Spielzeiten sind Sie jetzt hier in Essen. Das ist groß gefeiert worden mit „Ten by Ben“, ein Riesenerfolg, ausverkaufte Vorstellungen. Viele haben sich weitere Vorstellungen gewünscht. Ja, das weiß ich, aber das ist natürlich auch eine Terminfrage, denn die Aufführungen müssen in den Spielplan passen. Aber es ist auch noch etwas anderes: Ten by Ben war ein Querschnitt durch meine Spielzeiten und Rückblick. Ein Fest muss aber auch irgendwann mal wieder aufhören. Einen Geburtstag feiert man auch nur einen Tag. Das Ballett hier in Essen hat ja nicht nur eine lange und erfolgreiche Vergangenheit, es ist gleichzeitig aber mit Ihnen auch sehr erfolgreich. Worauf führen Sie den Erfolg zurück? Ist es die Kombination von klassischen und zeitgenössischen Produktionen? Ehrlich gesagt: Es gibt nur einen Satz dafür: Ich bin da für das Publikum! Ich bin in jeder Vorstellung, ich weiß, wie das Publikum reagiert und ich spüre, was das Publikum sehen will. Ich kenne natürlich auch


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die Kritik, die in Richtung Entertainment geht. Aber wofür bin ich denn da? Ich bin doch da für das Publikum. Und ich vergleiche das oft mit früher bei der „Commedia dell'arte“, auch da sind die Künstler auf die Straße gegangen und haben ihr Publikum gesucht, und wenn sie gut waren und viele Zuschauer hatten, gingen sie mit dem Hut herum. Natürlich muss ich auch für ein anderes Publikum denken, an die Besucher, die Ballett mit klassischen Produktionen lieben. Ich versuche beides: Ich bin im klassischen Ballett groß geworden und es hat für mich immer einen hohen Stellenwert gehabt. Aber ich versuche auch die richtige Balance zu halten und biete deshalb auch zeitgenössische Stücke an, damit auch neues Publikum den Weg ins Aalto findet. Und eine Auslastung von mehr als 85 Prozent ist ja für ein Ballett schon wahnsinnig gut. Aber ich erkenne auch, dass die Zeiten schwieriger werden. Ballett kostet Geld, und wir müssen schon viele Ideen entwickeln, um bei engen Finanzen den guten Standard zu halten. Da muss man „Schwanensee“ auch schon mal mit weniger Schwänen tanzen oder auf teure Requisiten verzichten.

Auf der Ballettbühne und auf dem Wasser erfolgreich. Ben van Cauwenbergh mit Stefanie Maus und Christian Zinkler bei der Essener Segelwoche auf dem Baldeneysee.

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Ben van Cauwenbergh entspannt und zufrieden beim Fotoshooting

Ihre Tochter Marie tanzt auch – haben Sie sie dazu ermuntert? Nein, absolut nicht, ganz im Gegenteil. Ich habe gesagt: Marie mach es nicht, es ist sehr hart. Du musst immer diszipliniert sein, immer trainieren – auch mit Schmerzen. Die Gagen sind niedrig, und was machst du nach deiner Karriere. Sie hat es trotzdem getan und ist mit viel Engagement dabei. Sie haben gerade die körperlichen Herausforderungen angesprochen. Wie lange kann man in einer Companie tanzen? Das kann man natürlich nicht generell sagen, aber man ist Anfang 30 auf dem Höhepunkt, und es geht dann noch bis etwa 35, manchmal auch bis 40 Jahre. Was machen die Tänzer und Tänzerinnen nach der Karriere? Ja, das ist ein echtes Problem. Viele Tänzer denken nicht an die Zeit nach dem Tanzen. Viele lassen sich umschulen, manche haben das Glück, dass sie Ballettmeister in einer Companie werden. Es gibt ja auch Kritiker, die gerne mehr klassisches Ballett sehen würden. Was würden Sie diesen Kritikern antworten? Die Frage ist mir sehr willkommen. Wir sind eine Companie, die das klassische Repertoire sehr mag und ich selbst komme ja aus der klassischen Schule, aber wir müssen beide Seiten sehen. Es muss eine richtige Balance sein zwischen klassischen und zeitgenössischen Stücken, denn wir dürfen nicht stehen bleiben. Nicht nur das Thea-

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ter ist vielfältig, auch das Publikum ist vielfältig und deshalb muss beides sein. Ich mache auch klassische Stücke gerne kompakt, denn ich möchte nicht, dass mein Publikum nach drei Stunden und zwei Pausen erschöpft nach Hause geht. Es darf nicht langweilig sein. Schwanensee z. B. habe ich sehr kompakt choreografiert, damit das Publikum den Abend danach auch noch genießen kann. Vielleicht noch ein Wort zu den Choreografien. Ja gerne, bei einem klassischen Ballett hat man immer schon ein Gerüst, eine historische Vorlage. Daran kann man sich orientieren und eine Idee entwickeln. Bei eigenen Choreografien wie „La vie en rose“ zum Beispiel geht das nicht. Dieses Ballett muss ich von Anfang an konstruieren. Darin liegt dann meine Identität, das ist dann mein Stempel. Ich entwickle ein Ballett auch immer rund um meine Tänzer und Tänzerinnen. Für „La Vie en rose“ hatte ich das Glück in der Companie eine Tänzerin zu haben, die singen kann und Französin ist. So entwickeln sich dann im Laufe der Zeit immer mehr Ideen und die Choreografie wächst. Ich liebe Persönlichkeit und ich liebe Emotionen auf der Bühne. Für mich kommt es nicht nur auf die Technik an, die muss man als Tänzer beherrschen. Sie haben ja sehr erfolgreiche eigene Choreografien gemacht. La Vie en rose ist gerade schon angesprochen. Aber da gibt es noch „Tanzhommage an Queen“ und „Schwanensee“. Worauf führen Sie den Erfolg zurück? Ich denke für das Publikum und viele andere Choreografen denken für sich selbst. Ich bin aber hier von der Stadt Essen angestellt, um meinem Publikum etwas anzubieten und sie ins Theater zu holen. Theater ist kein Selbstzweck, es soll Menschen begeistern und ein Aushängeschild für die Stadt sein. Die nächste Spielzeit steht vor der Tür. Es gibt ein paar richtige Highlights. Was sollte sich das ballettinteressierte Publikum unbedingt ansehen? Ja, natürlich „Onegin“, es ist ein tolles Stück, ich selbst habe es oft getanzt. Das ist ein Stück von John Cranko, und es ist ein Stück, das in der Tanzwelt einen großen Namen hat. Es ist zwar auch ein sehr teures Stück, aber es ist unglaublich schön. Das ist der eine Schwerpunkt der nächsten Spielzeit, der andere ist „Rock around Barock“. Ich will darin verrückt und witzig sein, aber

mit Niveau und mit dem nötigen Respekt vor dem klassischen Ballett. Wenn Sie einen Wunsch an das Publikum oder an die Politik äußern dürften, was würden Sie sich dann wünschen? Vom Publikum wünsche ich mir, dass es mir treu bleibt, mir weiter vertraut und die Companie liebt. Von der Politik würde ich mir wünschen, dass das Theater weiter gut unterstützt wird, denn wir kommen jetzt an unsere finanziellen Grenzen, und ein solches Haus ist zu wichtig für die Stadt, dass die Qualität schlechter wird. Wenn wir die Qualität verlieren, verlieren wir auch das Publikum. Der Freundeskreis Theater und Philharmonie unterstützt das Ballett ja seit vielen Jahren mit namhaften Beträgen. Was bedeutet die Förderung für Sie? Das ist natürlich sehr wichtig für mich. Ohne eine solche Förderung gäbe es Theater in dieser Form heute nicht mehr. Ich kann nicht dankbar genug sein für die Unterstützung und möchte mich bei allen Mitgliedern des Freundeskreises und natürlich auch bei den Unternehmen für die großzügige Hilfe bedanken. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Menschen sich daran beteiligen würden, damit wir die Qualität des Balletts erhalten können. Was würden Sie jungen Menschen mit auf den Weg geben, die Tänzer oder Tänzerin werden wollen? Ich würde sagen, wenn du talentiert bist, musst du alles dafür tun. Jeder freie Tag oder ein Tag ohne tanzen ist ein verlorener Tag. Es ist ein harter Job und sehr kurz. Denk an die Zeit nach deiner Karriere.

Welcome to the Club! Sie lieben die Oper, das Ballett, das Schauspiel oder die Philharmonie? Wir auch! Sie finden, dass diese wunderbare Kulturlandschaft hier in Essen erhalten bleiben muss? Wir auch! Sie möchten kulturinteressierte Menschen treffen? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Werden Sie Mitglied im Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e.V. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns an unter T 0201 80 01 004 oder schreiben Sie eine E-Mail an: info@freundeskreis-tup.de


Anzeige | Mode

Edler Style und exklusive Labels – Thilo Pfeffer und seine Frau Melanie halten für Damen und Herren gleichermaßen das Besondere an der Rüttenscheider Straße bereit

EIN JAHR PFEFFERS AUF DER RÜ Fashion Store für Damen und Herren in Essen präsentiert neue Labels Es ist eine echte Erfolgsgeschichte: Pfeffers auf der Rü feiert seinen ersten Geburtstag und hat als kleines, exklusives Modegeschäft im Herzen von Essen in der Zeit eine echte Fangemeinde gewonnen. Dafür bedanken sich Melanie und Thilo Pfeffer mit der Einführung neuer Marken, die den Wünschen ihrer Kunden förmlich auf den Leib geschnitten sind. Für die Damen ist das vor allen Dingen DesignerMode von z. B. Steffen Schraut, die Pfeffers auf der Rü exklusiv in der Stadt anbietet. Auch Fans von Dorothee Schumacher werden ab Herbst an der Rüttenscheider Straße 261 fündig. Für die Dame und den Herrn gleichermaßen neu im Angebot ist das italienische Exklusiv-Label Mason’s, mit vollständigem Namen: Mason’s Forte Dei Marmi. Es steht für einen coolen aufwendigen Style mit besonderen Mustern, präsentiert aber

auch schlichte edle Chinos, schwärmt Thilo Pfeffer. Auch Mason’s ist in Essen ausschließlich bei Pfeffers zu haben. Dazu können die Kunden in weiteren neuen Highlights stöbern: Cashmere von FTC ergänzt das Angebot ebenso, wie bei den Herren Phil Petter. Der kleine Familienbetrieb aus Österreich punktet mit außergewöhnlichem Strick, auserlesen und in kleinsten Stückzahlen gefertigt. Überhaupt ist Wolle in ganz vielen Variationen ein Top-Thema im Mode-Herbst. Nicht nur Pullover, auch Jacken und Mäntel kommen gerne in diesem Naturmaterial daher. Bei den Damen leuchtet die dritte Jahreszeit in kräftigen freundlichen Farben: Da ist neben pink auch ein sattes Rot angesagt, wie auch flieder oder gelb. Wer es lieber klassisch mag, kommt natürlich auch auf seine Kosten. Die Herren dürfen sich im Herbst zum Bei-

Premium-Mode auf 3 Ebenen, hier fühlt Mann und Frau sich wohl

spiel auf lässig-schicke Kombinationen mit Hemd und Weste freuen. Bei all dem ist bei Pfeffers auf eines Verlass: Ein Outfit von dort bedient nicht nur die Ansprüche an individuellen Chic, sondern punktet auch immer mit hochwertigsten Materialien. Seit einem Jahr eben, schwärmt ein Kunde, der „Delikatessenladen für ModeFeinschmecker“.

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Dennis Ihle ist Geschäftsführer des Metropol-Verlags Ruhr in Oberhausen und ganz am Puls der Zeit. Er erzählt in TOP RUHR Spannendes aus seiner Sicht.

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Lifestyle

sichten

an ein aus

von DENNIS IHLE

Berlin mit dem Brandenburger Tor bietet immer wieder tolle Begegnungen

Berlin – (m)ein Traum. Nicht unbedingt, um dort zu leben, aber es ist toll, dort regelmäßig echtes Hauptstadtflair zu erleben. Eigentlich sogar zu genießen. Seit 12 Jahren kann ich mir diesen Wunsch immer wieder erfüllen, und ich habe ebenso immer wieder viel zu entdecken, kann mich über den Besuch meiner Lieblingsplätze freuen und einfach die berühmte „Berliner Luft“ schnuppern – die Luft einer echten Metropole. Berlin mit seiner wechselvollen Geschichte, als Regierungssitz und Touristen-Magnet hat aber noch einmal eine ganz eigene Atmosphäre. Die spürt man seit einiger Zeit übrigens wieder vermehrt am altehrwürdigen Ku'Damm, der ja eigentlich mit vollem Namen Kurfürstendamm heißt. Und so antiquiert wie der Name galt nach dem Fall der Mauer eine Zeit lang auch der „alte Westen“. Da strömten alle Men-

schen in die Neue Berliner Mitte, dort in der Nähe des Fernsehturms, des „Alex“, spielte die Musik. Aber so langsam, das merkt man jetzt schon ganz deutlich, hat sich ein Teil der angesagten hippen Szene wieder verlagert. Vielleicht, weil die andere Seite inzwischen einfach viel zu viel von Touristen überschwemmt wurde. Wie dem auch sei: Im Westen lohnt es sich längst wieder, auf Tour zu gehen, hier ist es besonders für junge Menschen echt cool. Du siehst da auch wirklich lässiges urbanes Publikum, chic, modern, stylisch und dabei auch noch leger und ungezwungen. Einfach zum Wohlfühlen. Ganz persönlich führt mich mein erster Gang immer ins berühmte KaDeWe, das Kaufhaus des Westens. Das ist noch ein echtes Kaufhaus, wo es wirklich alles gibt, auch die angesagten Labels. Besonders gut ist dort die Parfümerie und natürlich

in der 6. Etage die Feinkost-Abteilung. Von Austern über Hummersalat bis zu kleinen perfekten Törtchen gibt es dort echt alles. Ein wenig abseits vom bekannten Trubel gibt es auch wunderschöne Ecken im westlichen Teil der Stadt. Zum Beispiel in Schöneberg den Viktoria-Luise-Platz, der wurde noch echt vom Kaiser gebaut. Damals war es einer der modernsten Plätze seiner Zeit mit einer der ersten U-Bahnstationen überhaupt. Das ist irgendwie eine eigene kleine Welt, ein kleiner kuscheliger Kiez mit Springbrunnen. Dabei liegt dieses schöne und irgendwie konservative Wohnviertel des alten Westens ganz nah am Ku'Damm und ist für mich einen Spaziergang wirklich wert. Und da kann man in den Restaurants auch durchaus mal auf Promis außerhalb des Trubels treffen.

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Wenn es gerade um Restaurants geht: Ich esse sehr gerne im GRACE Restaurant im Hotel Zoo, das mit seiner Lage dem Namen echt gerecht wird: Adresse Ku'Damm 25. Wie so viele Locations in Berlin hat es eine absolut spannende Geschichte, unter anderem als gefragtes Promi-Quartier bei den Filmfestspielen. Zu Beginn der

Gute Laune garantiert: Im Hotel Zoo am Ku'Damm gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Zum Beispiel hier oben auf dem Dach in der Rooftop Bar 44

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2000er-Jahre war es irgendwann völlig heruntergekommen, bis der tolle Altbau 2013/14 wieder zu völlig neuem Glanz erweckt wurde. Jetzt ist es ein BoutiqueHotel. Das GRACE Restaurant finde ich super, unten gibt es außerdem eine dazugehörende gute Bar. Das ganz Besondere aber ist die Rooftop Bar, da lässt sich echt

wunderbar ein ganzer Abend verbringen. Das Ganze strahlt ungezwungene Lockerheit aus. Das Haus will sich auch gar nicht ins klassische Sterne-Ranking eingruppieren lassen, der Charme des Hauses spricht auch so für sich. Finde übrigens nicht nur ich: 2015 war das Haus HotelImmobilie des Jahres.


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Das GRACE Restaurant im Hotel Zoo hat echt einen ganz eigenen Charme

Das Hotel Adlon ist auch im Inneren sehenswert

Und man findet noch so viel mehr irre Immobilien, zum Beispiel das BikiniHaus, direkt an der Gedächtniskirche. Das heißt wirklich so und zeigt auch die Wandlung des Ku'Damms zur erneuten In-Seite der Stadt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Haus von den Amerikanern als Produktionsstätte errichtet. Nach und nach geriet es aber wohl etwas in Vergessenheit, schade in der prominenten Lage. Nun wurde es umgebaut und zum Teil in einen Konzeptstore umgemodelt. Das ist nicht nur ein neues Schmuckstück, hier gibt es auch immer ganz viel zu entdecken. Denn neben vielen stationären Angeboten mit etablierten Geschäften sind in diesem Bikini-Haus auch viele kleine örtliche Designer untergebracht. So ist das Flair absolut jung und neu und modern. Das hat wirklich den ganzen Bereich hinter der Gedächtniskirche aufgewertet. Dazu passt das nebenan entstandene Bikini-Hotel, ein Design-Hotel, auch mit einer Rooftop Bar mit dem Namen Mon-

key. Von dort hat man den direkten Blick in den Berliner Zoo, eine tolle Location für eine Pause nach Weltstadt- und Shopping-Trubel. Und selbst wenn die Sonne mal nicht scheint, was in Deutschland ja durchaus mal vorkommt, gibt es auch innen viele gemütliche Plätze. Aus dem Westteil raus Richtung Mitte ist absolut abgefahren und ungewöhnlich die Bar Tausend. Eigentlich haben wir sie durch Zufall entdeckt, auf der Suche nach etwas Neuem durch den Tipp eines TaxiFahrers. Das ist die Bar Tausend, direkt unter den S-Bahn-Bögen, direkt am Wasser. Da kommst du gar nicht so einfach rein. Man muss an eine unscheinbare Tür klopfen und geduldig warten, bis dann jemand aufmacht und du praktisch gnädig eingelassen wirst. Dann aber entdeckt man eine wirklich coole Location, da kann man essen, später füllt sich die Bar. Da gibt es dann gute Cocktails, Musik und Tanz. Wirklich ein unerwartetes Highlight, was sich da hinter der kleinen Tür auftut.

Apropos Highlight: Das ist definitiv auch die Mall of Berlin LP 12, direkt gegenüber vom Bundesratsgebäude. Alles ist neu und riesig, dabei aber toll gestaltet und auch von innen wirklich schön. Immer mal wieder darf auch in meinem Programm die klassische Touri-Meile nicht fehlen, die muss man einfach ab und zu ablaufen. Start am Potsdamer Platz, durch das Regierungs-Viertel und anschließend zum Brandenburger Tor. Da kann man dann im Adlon Kaffeetrinken und das bunte Leben betrachten. Die alte Prachtstraße Unter den Linden ist jetzt ja auch wieder gefühlt so prunkvoll wie einst in der Kaiserzeit, und man sollte bis zum Berliner Dom laufen und sich den Baufortschritt des neuen Berliner Stadtschlosses ansehen. Es ist erstaunlich was dort entsteht, und dies auch durch Spendengelder. Wie auch immer: Die Stadt ist für mich immer eine Reise wert und hat mehrmals im Jahr einen festen Platz in meinem Kalender.

Modern und chic: Die Monkey-Bar im BikiniHaus

Schon ungewöhnlich: Anstehen, bis der Türsteher kommt …

… und Zutritt zur Bar Tausend gewährt. Der Besuch lohnt sich.

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Lifestyle

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Musik

MUSIK TIPPS Marcus Endres legte früher unter dem Pseudonym „DJ Incognito“ in angesagten Clubs im In- und Ausland auf. Früher war er auch als Schlagzeuger diverser Rockbands unterwegs. Aktuell ist er noch für das IBIZA LIVE RADIO (www.ibizaliveradio.com) aktiv und wird am 17. November 2018 im Rahmen des World Club Dome in der Düsseldorfer Arena auf der Ibizaliveradio-Stage auch als DJ auftreten. Für das Top Magazin siebt Marcus aus der Masse der Neuerscheinungen – genreübergreifend und meist auch abseits des Mainstream – relevante neue Platten heraus, deren Stellenwert nicht nur am kommerziellen Erfolg gemessen werden.

BEACH & CREAM

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ELECTRONIC PEARLS Sasha Mitich aka MITIKO begann früh mit dem DJing und seine Vorlieben waren zunächst die coolen, aber weniger bekannMitiko – Disko Adria- ten Disco- und Funktiko, Label: Disco Fruit Scheiben aus den 70ern und 80ern. Seine ersten Produktionen folgten 2010 und mittlerweile veröffentlicht der Mann aus Montenegro mit „Disko Adriatiko“ schon sein 6. Album auf „Disco Fruit Records“. Mit seinem groovigen Nu Disco/Deep House-Style liegt MITIKO dabei voll im Trend.

Der Jockey Club am Salinas Beach, ist für Sonnenanbeter und Musikliebhaber zugleich einer der besten Plätze auf der Jockey Club Salinas – Insel. Mit „Music for Ibiza Sunset Sessions Dreams“ Labelboss Vol. 6, Label: Music Kenneth Bager ist dort for Dreams einer der großen Protagonisten für echte balearische Grooves aktiv. Was Mr. Bager für die 6. Ausgabe seiner Sunset Sessions alles aus dem Hut zaubert, ist erneut beeindruckend. CD 1 ist eine wahre Fundgrube für den Freund anspruchsvoller Chill- und Downbeatsounds und auf CD 2 kommen Freunde des atomosphärisch groovigen Deephouse auf ihre Kosten. Nice!

Raphaël Marionneau ist gelernter Grafiker und kreierte als ArtDirector alle Flyer und Poster beim Mojo Club, bis dieser 2003 Le Café Abstrait Vol. 12 geschlossen wurde. Label: Stereo Deluxe 2001 erfand er das erfolgreiche Compilation-Konzept „le classique abstrait“ und 1996 schließlich „le café abstrait“, welches als french-chillout-Event jeden Monat im Mojo Club ausgetragen wurde. Mit Volumen 12 der Compilation-Serie nährt sich der Protagonist mit Sitz in Hamburg in Sounds und Sights nun der Perfektion. Mal flächig, mal abstrakt, die Elektronika streifend, mal mit stimungsvollen PianoSolo-Stücken oder Ensemblewerken, kreiert der Meister einen tiefenentspannten Soundteppich, der die Ohren verwöhnt!

Armand Jakobsson (a.k.a. DJ Seinfeld) gilt seit seinem vielbeachteten 2016 veröffentlichten Debütalbum „Time Spent Away DJ Seinfeld – DJ-Kicks From U“ als promiLabel: !K7 nentester Vertreter des „Lo-Fi-House“. Zuvor trat der gebürtige Schwede als „Rimbaudian“ und „Birds Of Sweden“ in der Clubszene in Erscheinung. Die 64. DJ Kicks-Ausgabe ist zudem die erste offizielle Mix-Kompilation des Künstlers, der sich seinen DJ-Namen von der US-Sitcom „Seinfeld“ abgeschaut hat. DJ Seinfeld verarbeitet alle multiplen Einflüsse seines bisherigen Wirkens auf dem Dancefloor zu einem spannenden Mix und 16 der Tracks sind zudem exklusive Aufnahmen, vier davon vom Künstler selbst.

Die „G Lounge“ ist nicht nur während der Fashion Week Mailands beliebteste Lounge und der Hotspot des Nachtlebens. Soulstar präsentiert „G Kein Wunder, dass die Lounge Milano Vol. 15“ Location schon in der Label: Soulstar 15. Runde ihre legendäre „G Lounge Milano“ Compilation-Serie vorstellt. Zusammengestellt von Pat Rich, liefert das Doppelalbum groovigen Deep & Vocal House von Künstlern wie u. a. Harley & Muscle, Josh Butler, David Penn & ATFC, Glenn Underground, Kenny Dope & Roland Clark. Tolle Compilation, die auch für die Tanzfläche taugt.

Zwischenzeitlich klangen die Compilations des Cafe del Mar für mich schon ein wenig belanglos. Seit der 23. Edition haben die Cafe Del Mar XXIV, Macher und ihr ComLabel: Cafe Del Mar piler Toni Simonen der weltweit wohl erfolgreichsten Chillout-Serie aber wieder Leben eingehaucht und legen mit der 24. Ausgabe ein echtes Meisterwerk vor. Das abwechslungsreiche und qualitativ höchstwertige Tracklisting mit Tunes von Künstlern wie Moby, Nightmares on Wax, Penguin Café oder LLorca avanciert damit zum Entspannungs-Soundtrack des Sommers 2018.

Helena Hauff ist der perfekte Gegenentwurf zum allgegenwärtigen Gesundheits-Lifestyle-Wahn. Kaum ein Pressefoto Helena Hauff - Qualm existiert, wo die eheLabel: Ninja Tune malige Resident DJane des Hamburger Pudel Clubs nicht mit Kippe anzutreffen ist. Mit ihrem neuen Werk, mit dem zweifellos mehrdeutigen Titel „Qualm“, ist sie dann auch nah dran am Sound ihrer meist harten, roughen und kompromisslosen Clubsets, wo sie Genres wie Acid, Electro, EBM, Techno, Post-Punk und Industrial harmonisch miteinander vermischt.

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Musik

POP & SONGWRITER

ROCKIGE TÖNE

JAZZ`N`FUNK

Mit „Night Time People“ legt die australische Funk- und Soulband um Bandgründer und Gitarrist Lance Ferguson und Sängerin KyThe Bamboos – Night lie Auldist ihr achtes Time People, Label: BMG Studioalbum vor. Die Band, die in Europa vor allem durch den Kungs-Remix ihres Chart-Hits „This Girl“ bekannt wurde, zählt Künstler wie James Brown, The Meters und Grant Green zu ihren Vorbildern. The Bamboos liefern großartig groovende Popmusik mit viel Wärme und Soul zugleich.

An Durchhaltevermögen mangelt es der 1969 gegründeten britischen Hardrock-Legende offenbar nicht. Und obwohl nach 49 Jahren Uriah Heep - Living von der GründungsThe Dream, LABEL: crew nur noch Gitarrist Frontiers Music Mick Box mit an Bord ist, liefert die aktuelle Besetzung auf dem, mit „Living the Dream“ passend betitelten Album, einen grandiosen Sound, der an die famosen Zeiten mit Ken Hensley und David Byron erinnern darf, aber nicht muss.

Neues von einem hoch dekorierten TieftonExperten! Auf „Laid Back“ präsentiert Bassist Marcus Miller einen Mix aus ModerMARCUS MILLER – nem und Bewährtem Laid Black, Label: Blue jenseits jeglicher GenNote re-Grenzen. Zu dem großartigen, von Selah Sue interpretierten „Que Sera Sera“ Cover musste er sich offenbar von seiner Frau erst überreden lassen. Trotz des kompakten Sounds fehlt es dem Werk aber nicht an der zu erwartenden instrumentalen Finesse.

Die Gorillaz, ein fiktives Bandprojekt, besteht aus 4 Comicfiguren und wurde von Damon Albarn, dem Sänger der Gruppe Gorillaz – The Now Blur, und Jamie HewNow (2018), Label: lett, dem Zeichner des Parlophone Comics „Tank Girl“, erschaffen. Im Hintergrund wirken Gastmusiker. Daher klingt auch jedes Gorillaz-Album anders als der Vorgänger. Zuletzt noch auffällig dem Hip Hop zugewandt, erinnert auf Album Nummer sechs „The Now Now“ – mit Ausnahme der rappenden Gäste Jamie Principle und Snoop Dogg auf „Hollywood“ – nichts mehr an das Vorgängerwerk. Wunderbar melodielastiger Synthpop mit viel rhythmischer Energie und dazu der ein oder andere clubtaugliche Beat. Top!

Eine neue Supergroup erblickt das Licht der Welt. Mit ihrem messerscharfen und organisch arrangierten Crossover-Sound, Ultraphonix – Origiklingt die neue Formanal Human Music tion um Frontmann Label: earMusic und Sänger Corey Glover (Living Colour) sowie Gitarrist George Lynch (Dokken/ Lynch Mob) einfach nur ultracool. Anleihen bei den frühen Red Hot Chili Peppers, Judas Priest oder King Krimson sind hörbar, die ULTRAPHONIX punkten aber vor allem durch die perfekte Fusion von exzellentem Songwriting, Corey Glovers ikonischer Stimme und George Lynchs einzigartigem Spielstil. Die druckvolle Rhythmus-Sektion, der musikalisch keine Grenzen gesetzt sind, rundet dieses amtliche Album ab.

Mit einem aufregenden Zusammenwirken von Spielstilen und handwerklicher Höchstleistung bietet das neue Werk des Schweizer Septeto Internacional Pianisten und Kompo– Como Me Gusta el7 nisten Michael Fleiner Label: Broken Silence eine kreative und originelle Mischung aus Salsa, World Music, afro-karibischer Musik und Latin Jazz. Fleiner, den man in Südamerika auch „MATHEMATIKER DES LATIN-JAZZ“ nennt, führt auf „Como Me Gusta el7“ eine Combo von sieben großartigen Musikern aus Europa und Lateinamerika an, die u. a. bereits mit Künstlern wie Celia Cruz, Dizzy Gillespie, Joe Henderson, Raoul de Sousa oder der legendären kubanischen Band „Irakere“ von Chucho Valdés gespielt haben. Phattes Fusionalbum auf Topniveau.

Großartiges Solowerk des ehemaligen Masterminds der Psychedelic-Rockband Simeon Soul Charger. Auf Aaron Brooks Debüt Aaron Brooks – spielen exzellente MuHomunculus, Label: siker aus dem Umfeld Gentle Art Of Music seines Freisinger Labels. Zu einem trocken groovenden, rythmischen Unterbau wirken verzerrte Gitarren, Geiger, monumentale Chöre, Piano und Banjo sowie Brooks glasklare Stimme. Die Kreativitätspause nach Auflösung der Soul Chargers ist dem Mann jedenfalls gut bekommen. Ein betörendes Album und Pflichtkauf!

Wer hinter dem Namen „Karies“ ein weiteres albernes deutsches Bandprojekt vermutet, wird eines Besseren belehrt, wenn er dieKARIES – Alice, Label: sem dritten Album der This Charming Man Stuttgarter Formation etwas Zeit und Gehör widmet. „Karies“ präsentieren sich, wenn man es mag, mit feinstem und handwerklich versiert vorgetragenem Post Punk und markanten Texten. Neu ist das alles nicht, aber selten lassen sich im Genre „Punk“ Lyrics und Music im Zusammenspiel so viel Luft zu atmen wie auf diesem vorzüglichen Werk.

Wer auf dem vierten Album der Steve Gadd Band wilde Battles sucht, wird enttäuscht sein. Für ihr ausgeruhtes Live-Album Steve Gadd Band bekam die FormatiLabel: BFM Jazz on des renommierten Drummers zuletzt ja noch einen Grammy. Und nun ging es mit einer Handvoll ziemlich bester Freunde wie Michael Landau (Gitarre), Walt Fowler (Trompete) und Kevin Hays (Keyboards, Gesang) mit hörbarer Freude am Spiel ins Studio. Das Ergebnis sind perfekt auf den Punkt arrangierte Blues-, Fusion- und Latin-Grooves, die Lust auf mehr machen.

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Dschungel in Borneo? Nein, Westruper Heide Haltern

L ÄUF T IM R U Das Ruhrgebiet hat so viele überraschende Perspektiven.

Und wenn auch längst klar ist, dass das einstige Revier von Kohle und Stahl sein altes Image abgelegt hat, so gibt es doch immer wieder ganz viele Blickwinkel, in denen das Ruhrgebiet einfach super sympathisch und attraktiv daherkommt. Das haben auch die Mitglieder im Jungen Initiativkreis Ruhr erkannt und machen daraus eine eigene Aktion: #läuftimRuhrgebiet. Auf ihrer Internetseite www.dasruhrgebiet.de bieten sie einen Meme-Generator an, mit dem jeder Bilder aus dem Revier mit originellen Unterschriften versehen und hochladen kann. 50

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Sonnenuntergang auf dem Mars? Nein, Halde Rungenberg in Gelsenkirchen

Es geht um die eigene Perspektive bei dieser Aktion, die die jungen Führungskräfte im Initiativkreis aus purer Überzeugung angestoßen haben. Denn eines ihrer wichtigsten Anliegen erklären die Macher: Die Möglichkeiten und Vielfalt des Ruhrgebiets, die wir selbst tagtäglich erleben, mit anderen zu teilen. Wir möchten von den Vorzügen unserer Heimat überzeugen. Denn uns liegt viel an Land und Leuten. Und sie sind überzeugt: Die Möglichkeiten, die das Ruhrgebiet bietet, sind einmalig: sei es die räumliche Nähe zwischen

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den Städten, die Vielzahl an unterschiedlichen Bildungsinstitutionen und JobPerspektiven oder der hohe Freizeitwert. Das gibt es so in Deutschland kein zweites Mal. Das schafft nicht nur besondere Perspektiven, sondern auch neue Möglichkeiten: wie in Gelsenkirchen-Buer auf der Halde Rungenberg. Einst Abraumberg der Kohleförderung, heute mit viel Natur beliebtes Naherholungsgebiet und Anziehungspunkt für groß und klein. Mitten im Revier.


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Ruhrrevier

Die Alster in Hamburg? Nein, Nordhafen Mülheim

Das Ruhrgebiet ist so vielfältig wie die Menschen, meint der Junge Initiativkreis Ruhr – neben hohen Halden gibt es überall Wasser. Für die Naherholung, aber auch als Wirtschaftsfaktor. Vom Badesee bis zum Welthafen duisport in Duisburg. Oder eben der idyllische Nordhafen in Mülheim, der Rennverein Raffelberg und der gleichnamige Golfclub liegen in unmittelbarer Nähe und zeugen vom hochklassigen Freizeitangebot. Der Junge Initiativkreis geht auf Entdeckungsreise und stellt Räume, Plätze und Orte vor. Und zeigt, was im Ruhrgebiet wo passiert. Bei Freizeit und Kultur,

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bei Wohnen und Leben, bei Bildung und Wissen oder bei Jobs und Perspektiven sind es Möglichkeiten, die alle im Ruhrgebiet verwirklicht werden. So denken die Initiatoren ganz bewusst nicht von Stadt zu Stadt, sondern sehen das Ruhrgebiet als einen einzigen Raum, genauso wie sich diese dicht besiedelte und doch grüne Region auf der Landkarte darstellt. Und weil dieser Ballungsraum mit mehr als fünf Millionen Menschen größer als jede Stadt in Deutschland ist und in seiner Art einzigartig, sagen sie aus Überzeugung: Das Ruhrgebiet. Alles andere ist nur Stadt. #läuftimruhrgebiet


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Helmut Schiffer ist als Nachfolger von Volker Behr seit Beginn dieses Jahres Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Essen

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HELMUT SCHIFFER UND DAS S P I E L DER KÖNIGE Text: Katrin Kroemer | Fotos: Ralf Schultheiß

Schach ist ein strategisches Spiel. Konzentrationsfähigkeit, vorausschauendes Denken und Lösungskompetenz sind gefragt beim Spiel der Könige. Und Strategie gehört ganz elementar auch zu den Aufgaben eines Sparkassen-Chefs. Helmut Schiffer, der neue Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Essen, beherrscht das Spiel. Nicht nur auf dem Schachbrett gegen einen Großmeister wie Sebastian Siebrecht, sondern vor allen Dingen beim täglichen Einsatz im Büro auf der Vorstandsetage mit Blick auf Essen.

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Spitzen-Begegnung am Brett: Schach-Großmeister Sebastian Siebrecht (r.) und der Vorstandsvorsitzende Helmut Schiffer

Den Blick auf Essen hat Helmut Schiffer dabei nicht nur buchstäblich vom Schreibtisch in der 5. Etage. Essen, genauer das Gebiet der Sparkasse Essen, hat Schiffer seit seinem Amtsantritt zu Beginn dieses Jahres besonders im Fokus. Und der Mann, der aus Düsseldorf vom Rheinischen Sparkassen und Giroverband an die Ruhr gekommen ist, bringt dafür die Ausbildung von der Pike auf und Erfahrung aus vielen Einsatzjahren in der Sparkassen-Welt mit. Darum weiß der 58-Jährige, der erste Vorstandsvorsitzende seit vielen Jahren von „außen“, dennoch ganz genau: Die Einbindung in die Stadtgesellschaft ist elementar, die Sparkassen müssen vor Ort nicht nur erlebbar, sondern der erste Ansprechpartner für die Menschen in allen Geldangelegenheiten sein. Das funktioniert, weiß Helmut Schiffer, durch das Zusammenspiel der zwei Herzkammern. In der einen nach dem bekannten Motto „Wenn’s um Geld geht, Sparkasse“ und in der anderen als Brückenbauer in die Stadtgesellschaft mit ausdrücklichem und spürbarem Engagement für Sport, Soziales und Kultur. Dabei versteht sich die Sparkasse seit jeher als Unterstützer, um gleichzeitig selbst bürgerschaftliches Engagement anzuregen. Wie über die Spendenplattform Gut für Essen. Gut für Essen wird auch die Arbeit der Sparkasse in der Zukunft sein. Das hat sich Helmut Schiffer nicht nur auf die Fahnen geschrieben, davon ist er auch fest überzeugt.

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Eine Voraussetzung dafür: Neben klar definierten Zielen eine gute Teamarbeit im eigenen Haus. Dort, freut sich der 58-Jährige, der aus Bonn kommt und seit Langem in Mülheim an der Ruhr lebt, ist er bestens aufgenommen worden. Alle 43 Filialen und fast 40 Abteilungen hat er schon besucht, alle der 1450 Mitarbeiter gesehen. Denn eines ist Helmut Schiffer als oberstem Strategen der Sparkasse Essen klar: Bei aller strategischen Planung unterscheidet sich genau da das Schachbrett von der Arbeit mit Menschen. Die Figuren lassen sich schieben und bewegen, die im wirklichen Leben kommt mit dem Faktor Mensch eigenes Wollen und Denken dazu. „Das heißt bei uns, wir wollen unsere Menschen motivieren, ein gemeinsames Ziel definieren und umsetzen. Führung heißt, die Strategie genau dafür zu entwickeln“, erklärt Schiffer sein Verständnis seiner großen Aufgabe. Dabei ist sein Geschäft einem steten Wandel unterlegen auf dem Weg in die digitale Welt. Diesen Transformationsprozess zu bestehen und dabei die ursprünglichen Aufgaben der intelligenten Geldverwaltung und -vermehrung und der Nähe zu den Bürgern beizubehalten muss die Sparkasse unter seiner Führung meistern. Dazu kommen Herausforderungen wie viele neue Vorschriften und die Niedrigzinsphase. Nichts, was dem Chef, der nun seit fast neun Monaten im Amt ist, die Zuversicht raubt. „Das kriegen wir hin“, sagt er sicher und meint sein Ziel für 2025: Einen ausreichenden fes-

ten Kundenstamm mit einer Bindung auch in der digitalen Welt, und ein hochmotiviertes Team, das Veränderungen mitgeht und mitgestaltet. Für Schiffer, den begeisterten Schach-Anhänger, ist das weit mehr als ein Spiel. Aber eine Herausforderung an die strategischen Fähigkeiten, die auch das Spiel der Könige erfordert. Geht es doch darum, Probleme vorausschauend zu sortieren und immer den richtigen Zug zu finden. Immer das Ziel dabei fest im Blick. Das hat Helmut Schiffer. Auf dem Schachbrett, digital in seiner Schach-App und vor allen Dingen an der Vorstandsspitze der Sparkasse, dem Ideal verpflichtet: Gut für Essen.

Grundschulschach mit Großmeister Siebrecht Sebastian Siebrecht ist seit 2008 Großmeister im Schach. Für die Sparkasse Essen organisiert er ein Kinderprojekt an Grundschulen in Essen, bei dem Mädchen und Jungen spielerisch an den Sport herangeführt werden. 500 Kinder auch aus sozialen Brennpunkten werden auf diesem Weg Jahr für Jahr an das Schachspielen herangeführt. Das fördert Selbstbewusstsein. Und bringt den örtlichen Clubs guten Nachwuchs: Nikita Gorainow, Teilnehmer der 1. Grundschulaktion 2009, hat jetzt den Sprung in die 1. Mannschaft der Schachfreunde Katernberg, der Heimat von Großmeister Siebrecht, geschafft.

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Charity

GEMEINSAM EIN STARKES TEAM GEGEN DEN KREBS Zwei, die dem Krebs den Kampf angesagt haben. Jeder auf seine Weise: Prof. Dr. Martin Schuler als Leiter des Tumorzentrums der Essener Uniklinik, und Wolf Rainer Reichsgraf von Thun und Hohenstein. Der Mann mit dem wohlklingenden Namen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Klinik und ihre Arbeit mit Spendengeldern zu unterstützen. Die Hilfe ist groß, auch wenn der Anlass tragisch ist: Graf von Thuns Gattin erlag in Essen ihrem Krebsleiden. Den Einsatz und die Hilfe in der Zeit der Krankheit aber überzeugte den Ehemann absolut. So organisiert er seither eine Golfcup-Charity, um Mittel für den Förderverein der Klinik einzusammeln.

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Klinik-Chef Prof. Dr. Martin Schuler und Wolf Rainer Reichsgraf von Thun sind gemeinsam fĂźr die gute Sache im Einsatz

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„Ich wollte etwas tun und hatte dann die Idee zu diesem Turnier. Damit können wir nicht nur Geld sammeln, sondern gleichzeitig für das Thema sensibilisieren. Ich habe viele Nächte selbst in der Klinik neben meiner Frau verbracht und war dadurch auch ganz nah dran an den schweren Schicksalen anderer Menschen“, unterstreicht Graf von Thun seinen Antrieb. Und so war es in diesem Jahr bereits die siebte Graf-von-Thun (G.v.T.)Golfcup Charity zugunsten des Fördervereins der Essener Tumorklinik, zu der der Gastgeber in diesem Jahr 67 Teilnehmer auf die Anlage des Golfclubs Velbert – Gut Kuhlendahl geladen hatte. Dass dieses Turnier am Ende zu einem besonders überraschenden Ergebnis mit einer unerwarteten Rekordsumme führte, ahnte zu Beginn beim traditionellen exklusiven Frühstück für alle Teilnehmer in der Clubgastronomie noch niemand. Aus ganz Deutschland reisten die Golfer an, unter ihnen auch die Sängerin Indira Weis (Bro‘Sis), der ehemalige Box-Profi Sven Ottke mit Lebensgefährtin Monic Frank und Bob-Olympionikin Sandra Kiriasis, sowie der Parodist und Imitator Jörg Hammerschmidt und der bekannte Komponist und Musiker Dr. Rainer Bach. „Ich versuche immer, auch ein paar Prominente nach Velbert zu holen“, sagt Rainer von Thun, der alle geladenen Gäste persönlich kennt und somit für eine familiäre Atmosphäre bei dem großen Ereignis sorgt.

Präsentierten stolz den Scheck mit der Rekordsumme: Graf von Thun und Biggi Backeler, die Dirndl Designerin

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Graf von Thun (2.v.r.) begrüßte als Organisator gemeinsam mit dem Präsidenten des GC Velbert, Nils Wormland, als Gäste Ex-Boxprofi Sven Ottke mit Lebensgefährtin Monic und die Olympiasiegerin und Bobweltmeisterin Sandra Kiriasis

„Selbstverständlich geht es nicht nur um sportlichen Ehrgeiz und den sozialen Zweck, sondern vor allem um einen schönen Tag für die Teilnehmer.“ Darum sorgt der Gastgeber auch immer für einige Highlights. In diesem Jahr lockte von Thun an Loch 14 auch mit einer besonderen Attraktion: Für ein „Hole-inOne“ winkte eine Girard-Perregaux-Armbanduhr aus dem Hause Achim Reich im Wert von 12.000 Euro. Eine Chance, die an diesem Tage aber niemand nutzen konnte. Mehr Erfolg dagegen hatten die Glücksritter dagegen bei der durch viele Sponsoren reich bestückten Tombola. Auch dieser Erlös floss schließlich in die Gesamtsumme ein, die Graf von Thun mit seinen alle zwei Jahre stattfindenden Benefiz-Turnieren für die Tumorklinik einsammelt. Und an diesem Abend geriet der Höhepunkt der abschließenden Abendveranstaltung, die Scheckübergabe an Klinikleiter Prof. Dr. Martin Schuler, förmlich zu einem Krimi. Dabei hatte sich Graf Thun für die 7. Auflage einiges vorgenommen: Nachdem er 2016 mit einer Einnahme von 28.000 Euro die Gesamtmarke von 100.000 Euro

an Spendengeldern geknackt hatte, sollten nun 30.000 Euro dazukommen. Ziel knapp verfehlt: 27.000 Euro waren auf dem Scheck für Prof. Schuler eingetragen. Doch das wollten die Gönner nicht auf sich sitzen lassen und machten den 7. Golfcup Charity zu einem wahren Triumph für den Macher und für die gute Sache: Sage und schreibe 41.000 Euro standen am Ende als sensationelles Ergebnis fest. Die in allen bisherigen G.v.T.-Golfcups eingenommene Spendensumme beläuft sich somit nunmehr auf sagenhafte 141.000 Euro. Das versteht Wolf Rainer Graf von Thun und Hohenstein mit seinem kleinen Orgateam als perfekte Motivation, um auch in zwei Jahren mit der dann 8. Graf-von-Thun-Golfcup Charity die wichtige Unterstützung der Tumorklinik fortzusetzen. Für die Arbeit der Ärzte und Krebsforscher sind die Spenden ein wichtiger Beitrag: Sie fließen direkt in die Forschungsarbeit, aber auch in die Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Helfer, die Modernisierung des Hauses oder werden zur Unterstützung der medizinischen Behandlung finanziell schlechter gestellter Menschen genutzt.

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Charity

Maximilian Freiherr von Fürstenberg und Essens OB Thomas Kufen gaben sich beim Kohlenwäsche-Ball auf Hugenpoet die Ehre. Der Baron verzichtet für den guten Zweck auf jede Miete für sein Schloss.

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Charity

Ball

KOHLENWÄSCHE

Sie feiern, um zu helfen. Eine lauschige Ballnacht, um Spenden für die gute Sache zu generieren. Mit Überzeugungsarbeit. Dafür steht der Club Kohlenwäsche. Der zelebriert als Wohltätigkeitsverein einen Sommerball im zauberhaften Ambiente von Schloss Hugenpoet. Daraus erwächst Hilfe für Kinder und Jugendliche, die diese beim Start ins Leben gut gebrauchen können, damit es ihnen einmal besser geht.

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310 tanzende Gäste genossen die perfekte Ballnacht auf Hugenpoet und brachten dem Club Kohlenwäsche Geld für seine Hilfsprojekte

Sie tragen die Farben, die ihrem Namen haben die Akteure im Kohlenwäsche-Club Ferienfreizeiten, die der Club unterstützt. alle Ehre machen: Schwarz wie die Kohle festgestellt. Auch Bewegung gehört heute Ein Einsatz, der sich lohnt: „Wir sind auf und orange wie flüssiges Eisen. Das ent- längst nicht mehr selbstverständlich zu dem Bauernhof bei Ela. Uns geht es gut stammt den Ursprüngen des Clubs: Auf Kindheit und Jugend. Ein Mangel, der die und wir haben alle viel Spaß“, schreiben Zollverein, in der Kohlenwäsche, startete ganze Entwicklung bis zu den kognitiven die Hops-Kids in schönster Krakelschrift das erste Event, und damit war der Name Fähigkeiten bremst und dadurch oft in je- und mit bunten Bildchen als Dankeschön geboren. Ein Name, der zum Ziel passt: der Beziehung für schlechtere Startchan- an die Unterstützer. Der manchmal bitteren Armut in dieser cen sorgt. Thomas Rüth, der bei der AWO die PartRegion mit der Tradition von Kohle und Hops-Kids und Waldläufer heißt die Ant- nerprojekte betreut, entfacht dann auch Stahl gerade bei Kindern und Jugend- wort des Clubs darauf, zwei Gruppen, die bei den Kohlenwäsche-Mitgliedern imlichen mit eigenem Engagement etwas gemeinsam mit der AWO organisieren, mer wieder die Begeisterung für den entgegenzusetzen. Dazu zählt auch, die dass Kinder und Jugendliche mehr tun, Hilfseinsatz. Wenn er bei den Events des Bürgergesellschaft zum Mitmachen zu als vor dem Bildschirm zu sitzen. Auch Clubs über seine Arbeit berichtet, schlägt bewegen. Gemeinschafts-Erleben fehlt den Kids oft er mit den Geschichten alle in den Bann. 20.000 Euro stehen allein durch den Koh- – das genießen sie dann in Zeltlagern oder Und erreicht das Ziel: „Wir wollen Netzlenwäsche-Ball in diesem werke für Hilfe organisieren“, Jahr auf dem Hilfskonto. erklärt Ralf Schütte als MitUnd sie werden mehr als glied. Dafür stellt der Club in gebraucht. Zum Beispiel schwarz-oranger Kluft hochfür die Kindertafel, die klassige Events auf die Beine, der Club unter dem Motto um hochkarätige Ergebnisse „Hunger kennt kein Wozu erzielen: Ein Gourmetchenende“ initiiert hat. Dinner mit Sterneköchen im Gemeinsam mit der EsseBrost-Saal auf Zollverein im ner Tafel erhalten junge Herbst, eine fröhliche Party Menschen, die in der Famiim Januar und im Sommer lie nicht versorgt werden, den Kohlenwäsche-Ball auf dort regelmäßige MahlzeiHugenpoet. Am Ende steht ten. Für sie eine wichtige immer eine große Hilfe: ZwiGrundlage, um über die schen 10.000 und 55.000 Euro Schulverpflegung hinaus bringt jedes dieser Ereignisse ausreichend für Lernen Der Club Kohlenwäsche mit Dr. Philip Abramowski, Dirk Bartels, ein. Klar also, dass schon jetzt und Entwicklung aufge- Claus Diemer, Dr. Axel Endriss, Dr. Thorsten Hain, Dirk Hermanski, Ulrich feststeht: Auch 2019 bittet der Hesse, Dr. Stephen-Michael Jones, Dr. Stefan Kiliani, Markus Lehrmann, stellt zu sein. Club am 22. Juni auf HugenVielen Kindern mangelt es Dr. Jari Marzi, Lars Nehlsen, Gerrit Riemer, Christian Rödermund, Dirk poet erneut zum Tanz beim aber nicht nur am Essen, Roose, Dr. Ralf Schaumann, Ralf Schütte, Jens Schulte, Dr. Stefan Seng Kohlenwäsche-Ball.

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Insel der

Glückseligen

Gran Canaria ist ein Ganzjahresziel, das einfach für jeden das Passende bietet. Egal, ob Wandern im Gebirge, Wassersport im Norden, Kultur und Shopping in der Hauptstadt oder Restaurants und schöne Strände im Süden – die Kanareninsel bietet die perfekte Mischung aus allem.

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Das Höhlendorf Cuevas Bermejas ist eine Touristenattraktion.

Der Strand von Playa del Inglés

Ein Hingucker sind die weitläufigen OrangenPlantagen Gran Canarias.

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ber den Ursprung der Namensgebung der Kanarischen Inseln gibt es viele Erzählungen. Die „Inseln der Glückseligen“, so wurden die Kanaren in der Antike genannt. Plinius der Ältere (23 -79 n. Ch.) erwähnt als Erster eine Insel mit dem Namen „Canaria“, womit er das heutige Gran Canaria meinte. Gran Canaria stand somit namensgebend für den gesamten Archipel der Kanarischen Inseln.

hat das viele Vorteile. Ein Highlight des Ortes ist auch die lange, gepflegte Promenade. Mit einer tollen Promenade kann auch Maspalomas punkten. Neben zahlreichen Restaurants, Cafés, Bars und Clubs, reihen sich auch Souvenir- und Kleidungsgeschäfte sowie eine kleine Shoppingmall aneinander. Im Ortsteil El Oasis befindet sich der Leuchtturm Faro de Maspalomas – eines der bekanntesten Wahrzeichen von Gran Canaria.

Daher ist es kein Wunder, dass Gran Canaria auch heute zu den bekanntesten kanarischen Inseln zählt. Forscher vermuten, dass sich der Name Gran Canaria vom lateinischen Wort für Hund, Canis, ableitet, da die Insel mit Hunden bevölkert war. Daran erinnern auch die Hundestatuen auf der „Plaza de Santa Ana“ in Las Palmas de Gran Canaria. Doch als ebenso wahrscheinlich gilt die Rückführung auf den berberischen Volksstamm der Canarii aus dem Nordosten Afrikas.

Roque Nublo Ein anderes Wahrzeichen der Insel ragt etwas einsamer gen Himmel – der 1.813 Meter hohe Roque Nublo (Wolkenfels). Daneben steht der etwas kleinere Fels Roque Rana (Froschfelsen). Das Naturschutzgebiet Monumento Natural del Roque Nublo zieht viele Wanderer an. Die beiden einzigartigen Basaltmonolithen auf dem Gipfel des „Wolkenfelsens“ sind ein beliebtes Postkartenmotiv und schon von weitem zu erkennen. Von hier hat man einen fantastischen Blick auf die landschaftliche Vielfalt der Insel. Wie alle Inseln dieses Archipels ist auch Gran Canaria vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pico de las Nieves. Von hier kann man sogar den Vulkan Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa sehen.

Dünen von Maspalomas Schon seit den 1960er Jahren zieht die Insel pro Jahr mehrere Millionen Urlauber aus aller Welt magisch an. Gran Canaria hat eben alles, was für viele den perfekten Urlaub ausmacht: Allem voran das trockene, angenehme Klima der Insel mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 24 Grad Celsius. Gran Canaria liegt gerade mal rund 200 Kilometer Luftlinie von der Sahara auf dem afrikanischen Kontinent entfernt und ist dementsprechend auch von Sand geprägt. In Maspalomas im Süden der Insel erstreckt sich eine für Europa einzigartige Dünenlandschaft, die bis an den Atlantik heranreicht – der Kontrast von Sand und Meer ist faszinierend. Die Dünen mit vielen schönen Strandabschnitten ziehen sich östlich des Leuchtturms von Maspalomas über sechs Kilometer bis zum Strand von Playa del Inglés. Der größte Teil des Sandes kommt übrigens nicht wie früher angenommen, durch Sandwinde aus der Sahara, sondern hat sich durch Korallen und Muscheln gebildet. Diese wurden durch die Wasserbewegung zerkleinert und anschließend durch die Brandung an Land gespült. Durch den konstanten Passatwind führte dies zur Anhäufung der Sanddünen. Teile der Dünen sind mittlerweile zum Schutz der Natur eingezäunt, doch die meisten der bis zu 20 Meter hohen Berge aus Kalksand kann man erklimmen und den Blick aufs Meer genießen und sich nach dem Spaziergang im Wasser wunderbar abkühlen. In den Dünen von Maspalomas liegt übrigens auch das einzige offizielle FKK-Gebiet Gran Canarias. Playa del Inglés ist die Touristenhochburg der Insel. Hier gibt es die meisten Hotels und Restaurants auf Gran Canaria. Für Unterhaltung ist gesorgt und es fehlt an nichts. Gerade für Familien

Fruchtbares Landesinnere Wie auf allen kanarischen Inseln zeigt sich auch das Landesinnere von Gran Canaria reizvoll. Es bietet bei milden Temperaturen tolle Wander- und Naturerlebnisse. Einige Berggipfel locken, in den tropischen Wäldern wachsen wilde Blumen, auf den weitläufigen Plantagen gedeihen Orangen, Bananen, Mangos sowie Wein und Kaffee. Das fruchtbare Tal von Agaete im Westen Gran Canarias fällt sanft zum Meer ab. Zwischen den Kiefernwäldern leuchten die gekalkten Häuser von Agaete, weswegen sie auch als die weiße Stadt bezeichnet wird. Mango- und Orangenbäume säumen den Weg zum Hafenort Puerto de las Nieves. Hier kann man fangfrischen Fisch in den kleinen Restaurants genießen, bei gutem Wetter sogar mit Blick auf Teneriffa. Kulinarische Köstlichkeiten In jedem Winkel Gran Canarias bietet sich die Möglichkeit, in köstliche Aromen einzutauchen, die eine mitreißende und abwechslungsreiche Küche versprechen. Auch die Gastronomie der Insel ist ein Beispiel für die Vermischung der Kulturen mit ihren europäischen, afrikanischen und amerikanischen Einflüssen. Die Insel kann stolz von sich behaupten, der einzige Ort Europas zu sein, an dem Kaffee angebaut wird. Zudem gibt es ein umfangreiches Obst- und Gemüseangebot, exquisiten Käse, traditionelles Feingebäck und Rum aus der ältesten Rumfabrik Europas. »

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In Maspalomas erstreckt sich eine für Europa einzigartige Dünenlandschaft.

Der Name Gran Canaria soll sich vom lateinischen Wort für Hund, Canis, ab­leiten.

Klein-Venedig Ob in den Bergen oder an der Küste oder in den mittleren Höhenlagen: Die Dörfer Gran Canarias haben einen ganz besonderen Charme und tragen auf ganz eigene Art dazu bei, die Identität der Insel zu prägen. Einen Besuch von Agaete, Teror, Tejeda und vor allem Puerto de Mogán sollte man sich daher nicht entgehen lassen. Wegen seiner vielen Kanäle und Brücken heißt der Ort auch „Klein Venedig“. Das ursprüngliche kleine Fischerdorf hat seinen Charme trotz Jachthafen und neuem Promenadenviertel bewahrt. Kopfsteingepflasterte Gassen, weiße Häuser mit farbenfrohen Akzenten, umrahmt von violetten Bougain-

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villea-Sträuchern laden zum Flanieren ein. In den gemütlichen Cafés kann man einen Cortado oder die kanarische Kaffeespezialität Barraquito genießen. Weltoffene Hauptstadt Ein Muss ist natürlich auch der Besuch der sehenswerten Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Hier lässt sich noch eine weitere Seite von Gran Canaria entdecken. Zahlreiche Museen laden inmitten der Viertel Vegueta und Triana zum Besuch ein. Mit prächtigen Häusern, schönen Plätzen und eleganten, mit vielen Palmen gesäumten Straßen, strahlt Las Palmas noch heute den Charme der Kolonialzeit aus. Die vorspanische Geschichte Gran Canarias ist hier noch heute, sechs Jahrhunderte nach ihrer Eroberung, spürbar. Las Palmas ist auch eng mit Christoph Kolumbus verbunden. Von hier aus ging er auf Entdeckungsreisen. Beim Streifzug durch das Altstadtviertel Vegueta kommt man auch am Kolumbus-Haus vorbei: Das Casa de Colón – ein wunderbar restaurierter Kolonialbau, der bis auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Einst war das Haus die Residenz der spanischen Statthalter, heute beherbergt es ein Museum, dessen Hauptthema Kolumbus und seine Reisen sind. Die bekannte Einkaufsstraße Calle Mayor de Triana hat neben internationalen und heimischen Marken all das zu bieten, was man sich bei einem Einkaufsbummel wünschen kann. Unbedingt sollte man einen Abstecher in die Markthalle Mercato de Vegueta machen. Hier leuchten farbenprächtig die herrlichsten Südfrüchte, exotische Blumen und köstliches Gebäck duften.

Text: Antonia Kasparek / Fotos: FVA Gran Canaria, Antonia Kasparek

» Barranco de Guayadeque Auf Grund ihrer klimatischen und geographischen Vielfalt sowie ihrer differenzierten Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als „Miniaturkontinent“ beschrieben. Die Insel nimmt den Erhalt ihres Naturerbes ernst. 2005 wurde sie von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. 43 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz. Die Insel besitzt 14 Mikroklimazonen. Aus dem Bergland des Inselinnern führen viele Trockentäler, sogenannte Barrancos, bis an die Küste. Vom Dorf Agüimes aus führt eine schmale Straße in die Schlucht Barranco de Guayadeque. Links und rechts der schilfbewachsenen Berge ziehen sich die Behausungen des Höhlendorfes Cuevas Bermejas durch den Felsen. An den steilen Hängen leben Kanarier noch heute in Wohnhöhlen. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann sich im Besucherzentrum Guayadeque über die vorspanische Höhlenkultur informieren oder beim Besuch einer Höhlenbar mit dem Wirt plaudern.


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Der Leuchtturm Faro de Maspalomas

Es lohnt sich, durch die schöne Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria zu flanieren.

Die Markthalle Mercato de Vegueta

Wegen seiner vielen Kanäle und Brücken heißt Puerto de Mogán auch „Klein Venedig“.

Zudem liegt hier alles, was der Atlantik hergibt, fangfrisch zum Verkauf. Einer der wichtigsten Wirtschaftspfeiler der Stadt ist der Hafen Puerto de la Luz – einer der bedeutendsten Häfen Europas. Hier geben sich auch die Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt ein Stell­ dichein. Auf der gegenüberliegenden Seite der Halbinsel La Isleta befindet sich die Playa de Las Canteras – mit ihrem goldenen, feinen Sand einer der besten Stadtstrände Europas. Hier finden im Rahmen der von der Stadt ins Leben gerufenen Freizeitinitiative Ruta Playa Viva auch regelmäßig Open-Air-Konzerte statt.

Informationen Gran Canaria ist mit einer Fläche von rund 1.560 km² nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte der Kanarischen Inseln. Die annähernd kreisförmige Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern und eine Küstenlänge von rund 236 Kilometern. Gemessen an der Bevölkerung ist Gran Canaria nach Teneriffa allerdings die zweitgrößte Insel der Kanaren. Die Insel hat etwa 850.000 Einwohner Die Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria. Der internationale Flughafen von Gran Canaria befindet sich etwa 18 Kilometer südlich von Las Palmas. Weitere Informationen: www.grancanaria.com/turismo/de und www.spain.info/de

Das Leben genießen Von den 236 Kilometern, die die gesamte Küstenlinie Gran Canarias ausmachen, entfallen ganze 60 Kilometer auf Strandflächen. Gran Canaria inmitten des Atlantischen Ozeans mutet wie ein riesiger Wasserpark an. Surfen, Windsurfen und Kitesurfen sind nur einige der Wassersportarten, die das ganze Jahr hindurch angeboten werden. Wer den Nervenkitzel sucht, entscheidet sich für Jet-Ski oder Parasailing. Und wenn man wieder festen Boden unter den Füßen haben möchte, kann man sich beim Golfspiel oder Wandern fit halten oder sich bei den vielen Wellnessangeboten entspannen. n

Hoteltipp:

Lopesan Villa Del Conde Resort & Corallium Thalasso***** Das Lopesan Villa Del Conde Resort & Corallium Thalasso***** liegt direkt am Meer und der Strandpromenade, rund 900 Meter vom Leuchtturm von Maspalomas entfernt. Zu den Dünen und dem Hauptstrand sind es etwa 1.400 Meter, zur kleinen Naturbucht (teilweise Steinstrand) von Meloneras circa 400 Meter. Das Einkaufszentrum „Varadero“ mit Geschäften, Restaurants und Bars liegt in der Nachbarschaft. Das Resort verfügt zudem über ein eindrucksvolles Thalasso Center in exklusiver Lage mit Meerblick. Hotelgäste haben ermäßigten Eintritt für den Thalasso Circuit (mit Sauna, beheiztem Massagepool, etc.). Das Hotel ist zum Beispiel bei schauinsland-reisen buchbar – im Reisebüro oder unter www.schauinsland-reisen.de

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Kabinenausstattung: Gespräche in der Bord-Lounge mit exklusiven Weinen


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der

Kontraste

Das angenehme Klima, die bizarre Vulkanlandschaft, gepaart mit den schönen breiten Stränden und kilometerlangen Promenaden, machen die Kanareninsel Lanzarote im Atlantik so beliebt.

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Wohl einer der schönsten Plätze auf Lanzarote – die Jameos del Agua

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ur rund vier Stunden Flug, ganzjährig Temperaturen um die 25 Grad Celsius, wunderschöne Strände mit tollen Surfspots und atemberaubende Landschaften – Lanzarote zieht Aktiv- und Strandurlauber, Alleinreisende und Familien an. Die einzigartigen Buchten, Strände und Vulkanlandschaften begeistern Naturliebhaber, Sportler, Künstler – und die Unesco: 1993 wurde die viertgrößte kanarische Insel zum Biosphärenreservat erklärt. Inzwischen gibt es zudem 13 Naturschutzgebiete. Genießer entdecken Weinrouten, Bodegas sowie goldfarbene Strände. Und nicht nur Kunstliebhaber sind verzaubert von den Werken und vom Wirken des Künstlers César Manrique. Denn neben dem Vulkanismus, der die Kanareninsel maßgeblich prägte, trug insbesondere dieser Bildhauer und Architekt zu ihrem heutigen Erscheinungsbild bei. Der berühmte Insulaner gestaltete viele Ecken Lanzarotes und war dabei stets darauf bedacht, Kunst und Natur harmonisch zu vereinen. Er schuf so viele begehbare Kunstwerke, die absolute Touristenattraktionen und tolle Ausflugsziele für Groß und Klein sind. Lavahöhle als Konzertsaal Der Bekannteste dieser Orte ist wohl die Kunst- und Kulturstätte Jameos del Agua. Im Norden Lanzarotes befinden sich die Höhlen, die beim Ausbruch des Vulkans La Corona vor gut 5.000 Jahren entstanden sind. Der Inselkünstler schuf aus dem sieben Kilometer langen Höhlensystem im Lavagestein einen der schönsten Plätze auf Lanzarote. Er legte in einem der eingestürzten Lavatunnel eine künstliche Blaue Lagune mit subtropischen Pflanzen an. Zudem konzipierte er eine der unterirdischen Grotten als Restaurant und als Konzertsaal. Dank der ausgezeichneten Akustik und besonderen Atmosphäre dient dieser regelmäßig als Bühne für Musikveranstaltungen. Eine weitere Besonderheit in einer der Höhlen ist der Salzsee: Hier lebt eine blinde Albino-Krebsart, die normalerweise nur in einer Meerestiefe von mehreren Tausend Metern zu finden ist. Jardín de Cactus Ein weiteres vom Künstler César Manrique gestaltetes Highlight ist der Jardín de Cactus. In der 5.000 Quadratmeter großen Gartenanlage am nördlichen Stadtrand von Guatiza sind nahezu 1.400 Arten und mehr als 10.000 Kakteen-Exemplare angesiedelt. Hier kann man Kakteen entdecken, die man garantiert noch nicht gesehen hat. Über dem Garten trohnt eine Windmühle, die man besichtigen kann. Der Kakteen-Garten ist übrigens das letzte Werk des Künstlers César Manrique aus dem Jahr 1991, bevor er ein Jahr später bei einem Verkehrsunfall gestorben ist.

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Vulkanblasen als Wohnraum Faszinierend ist auch das ehemalige Wohnhaus des Künstlers, in dem die Stiftung „Fundación de César Manrique“ untergebracht ist. Noch zu Lebzeiten baute der Künstler sein ehemaliges Domizil zum Museum um, das in Taro de Tahiche, im Osten Lanzarotes, inmitten eines schwarzen Lavafeldes liegt. Als Manrique 1968 mit dem Bau begann, nutzte er versteinerte Gasblasen im Vulkangestein als Basis für sein Domizil. Im Obergeschoss befindet sich ein heller Ausstellungsraum mit Gemälden von vorwiegend spanischen Malern. Über eine Wendeltreppe geht es schließlich unter die Erde hinein in den Palast. Dort wurden fünf natürliche Vulkanblasen, die durch Höhlengänge miteinander verbunden sind, zu einzigartigen Räumen gestaltet. Schwarzes Vulkangestein steht in Kontrast zu teils weiß gekalkten Wänden. Glanzvoller Mittelpunkt ist ein wundervoll gestalteter Garten mit Mosaiken und einem Pool. (www.fcmanrique.org) Der bekannteste Sohn Lanzarotes sorgte aber nicht nur für die künstlerischen Elemente, sondern setzte sich auch dafür ein, dass die traditionelle Bauweise der Insel aufrechterhalten wurde. Überdimensionale Hotelbunker, Werbetafeln und Hochhäuser gibt es auf der Insel nicht. Stattdessen glänzt die Insel mit ihren vielen strahlend weißen Häuschen, die einen wunderschönen Kontrast zu den intensiven Farbtönen der einzigartigen Vulkanlandschaften darstellen. Ein weiteres von de César Manrique gestaltetes Besucher-Highlight ist der Aussichtspunkt Mirador del Río im Norden Lanzarotes in Haría. Es ist ein wahres Kunstwerk, das auf einer eindrucksvollen Steilküste mit der umgebenden Landschaft verschmilzt. Im Inneren des Gebäudes dominieren runde, organische Formen. Auf jeden Fall sollte man einen Cortado in der Bar genießen, die nicht nur in einem coolen Sixties-Design daherkommt, sondern auch einen fantastischen Blick auf das Archipel Chinijo mit der größten Insel La Graciosa bietet. Nur 25 Minuten dauert die Überfahrt von Órzola nach La Graciosa. Mit ihren 600 Einwohnern lockt die kleinste bewohnte Kanaren-Insel mit Vulkankegeln und einer reichen Farblandschaft in den Tönen Ocker und Beige. Im Hafen- und Hauptort Caleta del Sebo schlängeln sich Sandstraßen zwischen weißgetünchten Häusern hindurch. Schneeweiße Strände, türkisblaues Meer und weder Hotels noch Asphaltstraßen: Lanzarotes Nachbarinsel La Graciosa bietet viel Ruhe inmitten ursprünglicher Natur. Insel-Erkundungstouren unternehmen Urlauber zu Fuß oder per Rad – rund 30 Kilometer markierte, unbefestigte Wege führen durch versteppte Sandgebiete und vorbei an karibisch anmutenden Buchten in alle Himmelsrichtungen.

Text : Antonia Kasparek Fotos: Antonia Kasparek/ Turismo Lanzarote/Cact Lanzarote

Etwas Besonderes sind geführte Kamel-Touren durch den Nationalpark Timanfaya.


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Wunderschön: der Playa de las Conchas auf La Graciosa

Das „Museo Atlántico“ ist Europas erstes Unterwassermuseum.

Der Jardín de Cactus ist das letz­te Werk des Künstlers César Manrique.

Besonders lohnenswert ist ein Besuch der Playa de las Conchas im Nordwesten – der „Strand der Muscheln“ ist ein 600 Meter langer, weißer Strand am Fuß des Vulkanbergs Bermejo mit türkis schimmerndem Wasser in nahezu unberührter Natur. Einige der teils menschenleeren Küstenabschnitte zählen zu den besten Wassersport-Locations der Kanaren: So ist die Playa del Corral im Inselwesten vor allem bei Wellenreitern beliebt, Wind- und Kitesurfer gleiten an der Playa de La Lambra im Norden übers Wasser. Rund um La Graciosa liegen zudem mehrere Tauchplätze, etwa „Punta de la Cocina“ im Südwesten.

An der Playa de las Cucharas in Costa Teguise im Osten Lanzarotes bläst meist eine starke Brise, wohingegen die Brandung eher schwach ist – ideale Voraussetzungen zum Windsurfen. Während der helle Sandstrand durchaus auch für Familien geeignet ist, bleibt der Westteil der Bucht den Wassersportlern vorbehalten. Surfschulen und Verleihstationen befinden sich in unmittelbarer Nähe. Regelmäßig stattfindende, internationale Events wie die EFPT-Meisterschaften (European Freestyle Pro Tour) zeugen von der Profi-Tauglichkeit der Location, die zu den beliebtesten Windsurf-Hotspots auf den Kanaren zählt.

Für jeden Wunsch ein Strand Apropos: von wegen nur schwarze Strände. Obwohl Lanzarote und La Graciosa vulkanischen Ursprungs sind, erwarten Inselbesucher zahlreiche Küstenabschnitte mit weißem Sand. Diese bieten für jeden Urlaubstyp etwas. Die bis zu 400 Meter langen Playas de Papagayo im Süden Lanzarotes gelten mit glasklarem Wasser und feinen Sand als besonders schön. Lavafelsen trennen insgesamt sieben windgeschützte Buchten voneinander, die sich nahe dem Ort Playa Blanca entlang des Küstenstreifens reihen. Allesamt unter Naturschutz stehend, haben die hellen Strandabschnitte ihren ursprünglichen Charakter bis heute beibehalten – Hotels oder Pensionen sind dort nicht zu finden. Textilfreies Baden ist daher in mehreren Bereichen möglich.

Auf etwa vier Kilometern entlang Lanzarotes Südwestküste finden Ruhesuchende etwas ganz Besonderes: Mehrere Meerwasserbecken in unterschiedlichen Größen, Tiefen und Formen. Die Naturpools Los Charcones liegen abseits der Touristenzentren und sind nur über unbefestigte Wege zu erreichen. Geschützt vor Wind und Wellen entspannen Urlauber so in nahezu unberührter Landschaft.

Die 60 Meter lange Bucht Playa Chica in Puerto del Carmen an Lanzarotes Ostküste ist besonders unter Tauchern ein Geheimtipp. Während Anfänger im sanft abfallenden Einstiegsbereich Schwärme von Goldstriemen, Marmorbrassen und Meerpfauen beobachten, offenbart sich Fortgeschrittenen in bis zu 40 Metern Tiefe Lanzarotes Unterwasserwelt: Auf verschiedenen Routen erkunden sie Riffwände, Vulkanröhren, Höhlen sowie ein Schiffswrack – und begegnen dabei nicht nur Trompetenfischen und Zackenbarschen, sondern manchmal auch Engelshaien oder Rochen. Der Rundumblick an Land lohnt danach ebenfalls: Goldener Sand steht in Kon­ trast zu schwarzem Lavagestein und dem tiefblauen Meer. Mit sechs Kilometern ist die Playa de Famara im Nordwesten Lanzarotes der längste Strand der Insel. Direkt unterhalb des steil aufragenden Famara-Massivs gelegen, zählt die goldgelbe Dünenküste zu den Surf-Hotspots der Kanaren: Ein kräftiger Nordwestwind beschert Wellenreitern und Kitesurfern fast ganzjährig hohe Wogen. Gute Trainingsbedingungen für Anfänger bieten die sogenannten Beachbreaks – anrollende Wellen, die an vorgelagerten Sandbänken brechen. Im unmittelbar an den Strand angrenzenden Fischerort La Caleta gibt es mehr als 20 Surfschulen, zudem gemütliche Bars und Restaurants.

Zwischen Feuerbergen und Lavafeldern Im Süden der Insel befindet sich der Nationalpark Timanfaya, dessen Besuch ein Muss für jeden Lanzarote-Urlauber ist: Bizarre Felsformationen, gewaltige Kraterlöcher und Vulkankegel prägen diese spektakuläre 200 Quadratkilometer große Lavalandschaft. Der letzte große Vulkanausbruch ereignete sich vor mehr als 280 Jahren, seitdem hat sich in der kargen Mondlandschaft kaum etwas verändert. Besucher können mit dem Auto bis zum Touristenzentrum Islote de Hilario fahren. Hier befindet sich auch der Startpunkt für Busfahrten durch die Täler und Vulkane des Nationalparks. Vom Besucherzentrum Mancha Blanca im Nationalpark Timanfaya aus führen auch Touren auf Kamelen durch das zerklüftete Vulkangestein. Wanderungen im Nationalpark sind nur in Begleitung und nach vorheriger Anmeldung möglich. Eine geführte Wanderung durch die endlosen Lavafelder des Timanfaya Nationalparks machen den vulkanischen Ursprung auf Schritt und Tritt spürbar. Im Park selbst befinden sich etwa 100 Feuerberge, die sogenannten Moñtanas del Fuego, die einst dafür sorgten, dass ein Viertel der Insel mit Lava bedeckt worden ist. Ehemals fruchtbares und landwirtschaftlich genutztes Land wurde gemeinsam mit mehreren Dörfern von einer meterdicken Lavaschicht überflutet, so dass noch heute ein Teil der Insel wie eine unberührte Mondlandschaft erscheint, die auch Hollywood bestens bekannt ist. Je nachdem, wie die Sonnen­ einstrahlung und Außentemperatur ist, sorgen aber auch genau diese Feuerberge für einen faszinierenden Anblick, wenn sie »

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Unter der Erde des Nationalparks Timanfaya herrschen Temperaturen von 600 Grad Celsius.

Auf Lanzarote gibt es ein großes Angebot für Aktivreisende.

» in ihren vielen Farben von Feuerrot bis Tiefschwarz erstrahlen. Zwar liegt der letzte Ausbruch lange zurück, doch in nur zehn Metern Tiefe ist die Erde unter der Parkoberfläche noch 600 Grad Celsius heiß. Den Besuchern wird das auf beeindruckende Weise demonstriert, denn auf Lanzarote gibt es Geologie-Unterricht gratis: Ein Guide gießt ein wenig Wasser in eine Erdöffnung, das innerhalb weniger Sekunden derartig erhitzt wird, dass es durch eine enorme Kraft ruckartig als Fontäne nach oben schießt. Diese Hitze macht sich auch das Park-Restaurant „El Diablo“ zunutze und brutzelt Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte auf einem Vulkangrill. Wo Wein zur Kunst wird Die Vulkanerde Lanzarotes sowie geringe Niederschläge erfordern ungewöhnliche Anbaumethoden: In der Weingegend La Geria im Inselinneren sieht man überall leuchtend grüne Reben in kleinen Mulden mit schwarzer Lavaasche, die von halbrunden Steinwällen umgeben sind. Die trichterförmigen Gebilde schützen die Rebstöcke vor den teilweise sehr heißen Winden und fangen in der Lavawüste jedes noch so kleine Wassertröpfchen auf. Diese surreal wirkende Landschaft ist so einzigartig, dass das New Yorker Metropolitan Museum of Modern Art sie in den 60er-Jahren zum Gesamtkunstwerk erklärte. Sportliche Insel Auch das Angebot für Aktivreisende auf Lanzarote ist breitgefächert: Von den verschiedenen Wassersportzentren geht es los zum Surfen, Schnorcheln, Tauchen und Fischen. Mit einem Katamaran oder einer gecharterten Motorjacht können Besu-

Informationen Lanzarote ist die nordöstlichste der Kanarischen Inseln. Ihre Gesamtfläche beträgt 862 Quadratkilometer. Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und ist rund 1.000 Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Hauptverkehrsanbindung ist der Flughafen Arrecife. Als erste vollständige Insel wurde Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Rund 140.000 Einwohner leben auf Lanzarote, die drei größten Tourismuszentren sind Puerto del Carmen, Costa Teguise und Playa Blanca. Weitere Informationen: www.turismolanzarote.com und ww.spain.info/de

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cher zur Inselumrundung in See stechen. Sogar U-Boot-Fahrten werden angeboten. Golfern stehen zwei 18-Loch-Plätze und ein 9-Loch-Platz zur Verfügung. Wer sich nicht mit seinem Handicap beschäftigen möchte, entdeckt am besten eines der 13 Naturschutzgebiete zu Fuß. Outdoor-Fans finden hier zahlreiche verschiedene Wanderrouten, und Gleitschirmflieger freuen sich im Winter über mildes Flugwetter mit idealem Wind. Lanzarote ist zudem bekannt für internationale Sport-Events: Rund 2.000 Triathleten melden sich hier jedes Jahr zum Ironman an, der seit 1992 im Monat Mai auf der Insel stattfindet. Nach Hawaii ist dies die zweitgrößte Ironman-Veranstaltung der Welt. Auch zum Lanzarote Marathon und Halbmarathon reisen Läufer aus der ganzen Welt auf die viertgrößte Kanareninsel. Kunst am Meeresgrund Wer vor Lanzarotes Südküste in der Bucht Las Coloradas nahe Playa Blanca untertaucht, erlebt seit Januar 2017 eine Ausstellung der besonderen Art. Auf 2.500 Quadratmetern erwarten Besucher zwölf Installationen, die der Künstler Jason deCaires Taylor aus rund 300 lebensgroßen Plastiken fertigte. Sie wurden in 12 bis 16 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund versenkt. Zentrales Anliegen des Bildhauers ist dabei der Naturschutz: Die Werke von Europas erstem Unterwassermuseum „Museo Atlántico“ dienen als künstliche Riffe und begünstigen die Ansiedlung neuer Tier- und Pflanzenarten. So weisen die Figuren, welche bereits vor knapp einem Jahr am Meeresgrund verankert wurden, schon jetzt einen 200-prozentigen Zuwachs an mariner Biomasse auf. Der etwa einstündige Besuch des „Museo Atlántico“ ist nur nach Anmeldung bei einem zertifizierten Tauchcenter und in Begleitung eines Öko-Tauchführers möglich. (www.cactlanzarote.com, www.underwatersculpture.com) n

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Hotel oder auch besondere Highlights wie Stand Up Paddling. Fitnesscoach Robert berät und betreut die Waldhofgäste bei ihren Plänen. Ein besonderer Geheimtipp ist der zwölf Kilometer lange Rundweg um den Fuschlsee, der teilweise direkt am Wasser angelegt ist. Lust auf Golfen? Einfach mal probeweise den Golfschläger schwingen? Warum eigentlich nicht, denn der Golfclub Waldhof bietet für Gäste des Hotels wöchentlich kostenlose Schnupperkurse an. Aber auch Könner finden ideale Bedingungen: Wer die Abwechslung beim Lesen des Greens braucht, der wird ganz sicher gefordert. Das Salzkammergut hat sich schließlich als Golf-Eldorado etabliert und so warten zwölf weitere Top-Plätze in unmittelbarer Nähe. Relaxen mit allen Sinnen „Tu deinem Körper Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Das Zi-

tat von Teresa von Ávila könnte passender nicht sein. Wellness vom Feinsten kombiniert mit feinster Genießer-Kulinarik sind das perfekte Pendant für Sportler. Wie schön, dass beides selbstverständlich ist – hier im Ebner’s Waldhof am See. Der 4.000 m2 große Waldhof SPA lädt seine Gäste mit verschiedensten Saunen, Dampfbad und einer Gradiergrotte zum „Ankommen und Loslassen“ ein. Düfte wie Lavendel oder Minze aus der hauseigenen Kräuterküche verstärken den Wohlfühleffekt. Alpine Wellness mit heimischen Zutaten und Gewürzen wird auch in der speziellen Vitalküche im Ebner’s Waldhof am See groß geschrieben. „Gesundheit von innen ist der Gedanke bei dieser besonders schonenden und feinen Art zu Kochen“, erklärt der Küchenchef, während er den fangfrischen Saibling mit duftenden Kräutern verfeinert. Ein bewegungsreicher Tag, erholsame Wellness und genussvolle Abende – unvergessliche Urlaubsmomente im Ebner’s Waldhof am See. n

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Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

DEN WANDEL GEMEINSAM GESTALTEN Der Wandel gehört von Anbeginn an untrennbar zum Ruhrgebiet. Dies nicht erst seit den wirtschaftlichen Strukturveränderungen des 20. Jahrhunderts. Schon weit zuvor wanderte der Bergbau von der Ruhr sukzessive nach Norden, und mit ihm gemeinsam verwandelte die Stahlerzeugung eine jahrhundertelang landwirtschaftlich geprägte Region in das Ruhrgebiet heutiger Gestalt. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden innerhalb weniger Jahrzehnte hunderte Zechen. Auch dies war, wenn auch in anderen Zusammenhängen, ein rasend schneller Strukturwandel. Der Strukturwandel, über den wir bis heute sprechen, begann mit der Kohlekrise Ende der 1950er-Jahre und der Stahlkrise ab den frühen 1970er-Jahren: Das Zechensterben und Brachfallen großer, vormals industriell genutzter Flächen bestimmten den Alltag. In den letzten Jahren setzte dabei nun eine erneute Welle ein. Aktuell schreitet der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft rasant voran. Sich zu wandeln, also zu verändern, erfordert in jedwedem Zusammenhang vor allem zweierlei: Gestaltungswillen und kontinuierliche Kraftanstrengung. Denn selbst wenn Wandel mitunter von selbst passiert – wer das Ergebnis so beeinflussen möchte, dass es sich zum Guten fügt, wer also den Wandel selbst gestalten will, muss das Heft des Handelns in die Hand nehmen. Es bedarf mutiger Entscheider – und diese benötigen wiederum Rückhalt und Unterstützung bei ihren Vorhaben. Das Land Nordrhein-Westfalen sieht sich in exakt dieser Rolle: Projekte und Gestaltungsprozesse möglich zu machen. Vielfach besteht die beste Unterstützung schlicht darin, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die Entscheidungsfreiheiten von

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außen begrenzen. Nicht selten sind dies finanzielle Rahmenbedingungen. Denn kaum ein Immobilienvorhaben, das Zukunft auf eine Brache bringt, rechnet sich aus sich heraus. Eine Vielzahl von Förderprogrammen zum Beispiel des Städtebaus bietet folgerichtig den Hebel, um ein inhaltlich gutes Projekt über die Schwelle zu seiner Realisierung zu verhelfen. Was so nach 160 Jahren Montanindustrie in der neuen Verbindung von Wasser, Urbanität und gemischten Nutzungen entstehen kann, ist beispielsweise am PhoenixSee in Dortmund-Hörde erlebbar. Die Strategie des Wandels ist bei Immobilien vorgegeben: Aus der Mobilisierung von Brachflächen einen Schub für das Ruhrgebiet zu erzielen. Aus Produktionsstätten der Großindustrie werden Standorte für den Mittelstand, aus Zechen und Stahlwerken werden Dienstleistungs- und Logistikstandorte sowie Ideenschmieden für neue Technologien. Was auf den ersten Blick einfach klingt, erfordert in der Praxis das komplexe Zusammenwirken vieler Partner – die sich nicht selten lange zuvor schon ineinander verkämpft haben. In dem Wissen, dass in dieser Situation meist nur durch Intervention von außen neue Dynamik entstehen kann, bietet das Land den Kommunen sowie Flächeneigentümern und Investoren hierzu passende, moderierende Unterstützungsinstrumente an. Jeder in der Immobilienbranche kennt die Bedeutung der drei großen „L“: Lage, Lage, Lage. Umso wichtiger bleibt es bei den Wandlungsprozessen, alte Flächen nicht nur einfach irgendwie wieder zu belegen. Gewinnbringende Stadtentwicklung misst sich nicht zuletzt an Ästhetik und Qualität. Eine rein technische Erschließung reicht für die Wiederbelebung einer Fläche nicht aus. Schon in den 1980ern wurde mit dem Leitkonzept „Ar-

beiten im Park“ auf den damaligen Mangel an attraktiven Gewerbe- und Bürostandorten reagiert. Es entstanden stark durchgrünte Gewerbeparks mit verbesserten Rahmenbedingungen für die Betriebe. Gleichzeitig ging man behutsam mit dem industriellen Erbe um und setzte zu Recht auf einen hohen Anspruch an die Architektur. Derselbe Grundgedanke muss uns auch heute leiten. So besteht unsere Aufgabe weiterhin darin, zum Beispiel ehemalige, unattraktive Randlagen zu spannenden Freiräumen und neuen Wohnstandorten mit hoher Freizeitqualität werden zu lassen. Altbestände auch des Wohnungsbaus müssen sich umziehen und sich optisch wie konzeptionell auf heutige Bedürfnisse einstellen – ein klarer Grund, warum die Landesregierung zu Beginn diesen Jahres ihre Wohnraumförderung vollständig überarbeitet und gerade auch für die Bestandsmodernisierung deutlich vereinfachte und verbesserte Konditionen aufgelegt hat. Das Mittelvolumen für die Wohnraumförderung wird, beginnend noch in diesem Jahr, bis zum Ende der Legislaturperiode in 2022 von 800 Mio. € deutlich auf 1,1 Mrd. € jährlich erhöht. Der Wandel im Ruhrgebiet ist aber keine alleinige Aufgabe nur der öffentlichen Hand. „Ich habe mich sehr gefreut zu sehen, wie auf entsprechenden Immobilienkonferenzen Entwickler, Investoren und Bestandshalter mit positiver Grundhaltung, hoher Motivation und dem Willen, etwas zu bewegen, zusammenfinden. Schlussendlich braucht der Wandel ein Zusammenwirken Vieler, die die Potenziale des Ruhrgebiets zu schätzen wissen – sowohl bei der einzelnen Fläche als auch im großen Ganzen. Das Ruhrgebiet hat dabei Erfahrung, die es bei der Gestaltung der Zukunft bestens einbringen kann.“


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DIE LOGPORT-FAMILIE WÄCHST 1998 startete mit logport I auf 265 ha die Erfolgsgeschichte und für Duisburg eine neue Ära. 20 Jahre später, mittlerweile zur logport-Familie gewachsen, sind auf mehr als 400 ha Fläche über 7.000 neue Arbeitsplätze entstanden und die Entwicklung geht weiter. logport – erfolgreiches Beispiel für Strukturwandel. Herbst 2018 · top magazin RUHR

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HARFID

PARTNERSCHAFTLICH ENTWICKELN, PLANEN, BAUEN UND BETREUEN Kompetenz und Qualität am Bau: Dafür steht in Essen die HARFID GmbH. Seit zehn Jahren klettert das Unternehmen in der Tabelle der erfolgreichen Bauunternehmen ohne großes Aufsehen stetig und konsequent nach oben.

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Harfid Hadrovic – Geschäftsführer der HARFID GmbH in Essen

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Die Baustelle für das Einkaufszentrum am Limbecker Platz war eines der ersten Engagements der damals neu gegründeten HARFID GmbH und

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Eins der wegweisenden Großprojekte wartete bereits im ersten Gründungsjahr 2008 auf die junge Firma. Bilfinger & Berger erstellte das Einkaufszentrum am Limbecker Platz und brauchte nun, nach den bekannten Schwierigkeiten aus dem 1. Bauabschnitt, für die 2. Bauphase einen zuverlässigen Partner. Zusammen mit seinen jüngeren Brüdern Eldin Hadrovic (Projektmanagement) und Meldin Hadrovic (Architekt) bewarb sich das junge Familienunternehmen, stellte sein durchdachtes Konzept vor, überzeugte mit optimalem Zeitmanagement, bot seine Leistungen an und erkämpfte sich mit vereinter Kraft gegen 27 weitere Mitbewerber den Zuschlag. Durch die zuverlässige Arbeit wächst der Rohbau für das Projekt planmäßig und HARFID gelingt so der entscheidende Einstieg in den hart umkämpften Markt. Schon im ersten Jahr macht HARFID über 3 Millionen Euro Umsatz und beschäftigt 100 Mitarbeiter. ebnete den Weg des Unternehmens

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Einen neuen Produktions- und Logistikstandort hat die HARFID GmbH fĂźr die Firma GIRA im Bergischen Land gebaut

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Das historische Archiv Eifelwall in Köln gehört zu den größeren HARFID-Projekten

HARFID ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Essen. Das Unternehmen kauft Baugrundstücke und entwickelt Wohnund Geschäftsgebäude. Durch eigenen Vertrieb erfolgt die Vermarktung  an institutionelle und private Investoren sowie Family Offices und private Eigentumserwerber. Mit eigenen 170 Mitarbeitern und weiteren Partnerunternehmen werden anspruchsvolle Objekte geplant und gebaut sowie durch eigenes Immobilien- und Facility-Management betreut und verwaltet. HARFID ist bundesweit in Projektgesellschaften beteiligt und als Generalunternehmer im schlüsselfertigem Bauen für öffentliche und private Investoren tätig. HARFID vereint alle Kompetenzen in den Bereichen Projektentwicklung, Planen, Bauen und Betreuen. HARFID hat sich sehr dynamisch entwickelt. Auf dem Markt gelernt, flexible Strukturen zu schaffen und somit viele Partner als Projektentwickler oder Investoren zu gewinnen. HARFIDs größtes Gut sind die Mitarbeiter, da jeder Einzelne von ihnen wichtig ist für das Gelingen eines Projektes. Alle HARFID-Mitarbeiter verfügen im Bauwesen über eine langjährige Erfahrung und verwirklichen mit großem Engagement die Traumobjekte ihrer Kunden.

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Mitten im Herzen von Essen an der Hachestraße haben demnächst Wohnungen und Büros einen neuen attraktiven Standort. Im rechten Flügel

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Die neue Wohnanlage des BelleVie überzeugt mit ihrer attraktiven Gestaltung, wie diese Seitenansicht zeigt

In direkter Nachbarschaft zur eigenen Firmenzentrale erstellt die HARFID mit Kompetenz und Expertise derzeit ein ganz besonderes Groß-Projekt: BelleVie, ein riesiger Komplex aus Wohn- und Bürogebäuden. Hier geht es, wie immer gerade bei so großen Projekten, um Sicherheit bei der Qualität, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Teamwork, denn die sind wichtige Faktoren für die Wirtschaftlichkeit, weiß Harfid Hadrovic. Bei dem Projekt BelleVie stellt sich die HARFID als Generalunternehmer allen Herausforderungen, da gerade dieses Projekt von Beginn an begeistern konnte. Die Herausforderungen an der Stelle sind vielfältig, hat das neue Quartier im Herzen der Essener City doch drei prägende Elemente mit eigenen Besonderheiten. So entsteht ein Wohnblock mit 10.000 Quadratmetern Wohnfläche, das VIVAWEST Wohnen GmbH zur Vermietung erworben hat. Dazu ein Bürogebäude, das der Partner ARSATEC künftig als eigene Firmenzentrale nutzen will. Als dritter Teil ebenfalls ein Bürogebäude zur weiteren Nutzung. HARFIDs Aufgabe ist die schlüsselfertige Übergabe. Höchste Ansprüche an Ausführung und Qualität stehen dabei für das Unternehmen an erster Stelle. Ziel für die Fertigstellung des Mammutprojektes ist Mai 2019. „Das werden wir auch einhalten“, ist Harfid Hadrovic sicher, denn er weiß: „Die Herausforderung ist es, den Baubetrieb reibungslos zu steuern.“ Vom einzelnen Privathaus über große Wohnanlagen oder Bürotürme, Hotels oder Schulgebäude hat HARFID mit Engagement, Herzblut und umfassenden Know-how in den vergangenen zehn Jahren seine Kunden als verlässlicher Partner und Projektentwickler überzeugt. entsteht die zukünftige Unternehmenszentrale ARSATEC.

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85 Jahre Bäderkultur KRIEGER Architekten | Ingenieure zählt zu den bedeutendsten Architekturbüros für Freizeitbäder und Sportstätten in Deutschland. In diesem Jahr feiert es sein 85-jähriges Bestehen, ein wunderbarer Beleg für Kontinuität, Qualität und Innovation. Wer will, kann hier an Rhein und Ruhr zahlreiche Orte besuchen, um sich von der Gestaltungsqualität des Familienunternehmens aus Velbert zu überzeugen.

Jubiläumsbuch mit Geschichten von Mitarbeitern, Weggefährten und Badegästen

Dr. Friedhelm Krieger ist Architekt und Unternehmer. Wer heute mit dem 96-Jährigen spricht, kann immer noch die Begeisterung sehen, mit der er die Badelandschaft in Deutschland prägte. Dabei beschränkte er

Dr. Friedhelm Krieger prägte die Ausrichtung des Büros über 50 Jahre

sich nicht nur auf das Planen kommunaler Bäder. Mit der Deutschen Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft DSBG gründete er auch eine der erfolgreichsten Betreibergesellschaften für Bäder und Sportstätten. Oft ging es ihm um Standardisierung. So erfand er früh einen Rechenschieber, mit dem man die Raumplanung eines kommunalen Bades auf Basis von Standortdaten „berechnen“ konnte. Er entwickelte 2,50 m breite Fertigbauteile für Schwimmbecken – vollständig gefliest – genau in der Breite der Schwimmbahnen. Als er in den 60er-Jahren das private Schwimmbad des damaligen Bundespräsidenten Lübke baute, kam die Frage auf, wie wohl die Wassertiefe im Nichtschwimmerbereich sein solle. Er empfahl die Kinnhöhe der Dame des Hauses als optimales Maß. Die Kinnhöhe von Wilhelmine Lübke wurde zur Norm. Heute weiß jedes Kind, dass es ab 1,35 m ernst wird. Die Innovationskraft seines Vaters war für Michael Krieger immer der Maßstab. Als Schüler von Prof. Dr. Wolfgang Döring griff Michael viele dieser Ideen auf und professionalisierte sie. Gemeinsam

mit Thomas Kalman, Jochen Batz und Sebastian Neuhaus und einem Team von mehr als 50 Mitarbeitern ist er inzwischen verantwortlich für die Planung von über 250 kommunalen Sport- und Freizeitbädern.

Karl Krieger gründete das Büro 1933. Eine Zeit, in der Erbautes selten Bestand hatte

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Das alte Wananas in Herne wurde geschlossen und an neuer Stelle komplett neu gebaut

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Das Westfalenbad in Hagen hat für jeden etwas: einen riesigen Schwimmerbereich, jede Menge Erlebnisspaß außen und innen und sein reichhaltiges Sauna- und Wellnessangebot

Duisburg-Wedau mit 50-Meter-Becken. Immer mehr Kommunen wollen die langen Bahnen.

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Im Nordbad Neuss kann das Cabrio-Dach über dem Schwimmbecken komplett geöffnet werden

Das alte Hallenbad in Velbert aus den 60erJahren steht heute leider nicht mehr


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Mit der typischen Pylon-Konstruktion ist das Velberter Parkbad gut wiederzuerkennen

Die Wellness-Landschaft in Oer-Erkenschwick wird auch nach 15 Jahren sehr gut besucht

Bäder aus dem Hause KRIEGER gibt es überall. Das erste Hallenbad entstand 1958 in Velbert. Ende der 90er wurde das anliegende Freibad um ein 25-Meter-Becken und ein Lehrschwimmbecken ergänzt und von Michael Krieger mit einer Pylon-Konstruktion überdacht. Die Betreiber sind nach wie vor hochzufrieden, die Besucherzahlen stimmen. Das ist auch in vielen anderen Städten mit KRIEGER-Bädern der Fall. Das Büro plant und baut jedes Jahr im Schnitt fünf Sport- und Freizeitstätten deutschlandweit. Kein Wunder also, dass sich die Architekten mit der Materie auskennen. Schwimmbäder sind so etwas wie die kommunalen Top-Investitionen, die vor der Politik und ihren Gremien, den Bürgern und der Presse bestehen müssen. Da braucht man die enorme Erfahrung, die Michael Krieger und sein Team mitbringen. In Richtung Osten kommt man nach Hagen. Das Westfalenbad wurde von Thomas Kalman entworfen und besticht durch seine moderne Formensprache und dem Raumprogramm für Familien, Sportler und Wellness-Liebhaber. Die großzügige Sauna- und Spalandschaft ist nur eines der Highlights. Das Erlebnisbecken ist mit einem CabrioDach auch an kälteren Sonnentagen unter freiem Himmel zu genießen. Auch das 50-Meter-Becken ist für Sportler ein echter Magnet. Weiter im Norden liegt das Maritimo in Oer-Erkenschwick, das sich seit Jahren in der Saunaszene etabliert hat. In Herne steht das neue Wananas. 2017 eröffnet, erfreut es sich großer Beliebtheit. Sebastian Neuhaus ist der Architekt, er leitet inzwischen die Niederlassung in Koblenz. Dort arbeitet ein junges Team mit weiteren 12 Mitarbeitern. Weiter nach Essen kann man im Gruga-Park japanische Badekultur erleben und in Duisburg-Wedau im Schwimmzentrum Hochleistungssport beobachten. Die Wasserballer vom ASC Duisburg trainieren dort täglich. Die Stadtwerke Neuss haben ihre Bäderlandschaft mit einem umfassenden Bäderkonzept neu zusammengestellt. Im Wellneuss sauniert man und das Nord- und das Südbad der Stadt bedienen bevölkerungsgerecht die Bedarfe nach Erlebnisbaden und Schwimmsport. In Dinslaken wird gerade das DINAMARE aus der Planungsfeder von Jochen Batz erweitert, in Kamp-Lintfort gab es vor sieben Jahren eine Neuausrichtung, und Solingen wird Anfang 2019 als 250. KRIEGER-Bad eröffnet. Das Schwimmsportzentrum Wuppertal werden die Vereinssportler der Region nur zu gut kennen. Herbst 2018 · top magazin RUHR

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Die Teams in Velbert und in Koblenz wachsen weiter. Das ist kein Zufall. Als Arbeitgeber achtet der Generalplaner KRIEGER darauf, Rahmenbedingungen zu schaffen, die attraktiv für die besten Köpfe sind und sich oft von anderen Architekturbüros wohltuend unterscheiden.

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Zu der KRIEGER Gruppe zählen auch die Betreibergesellschaft (DSBG) in Herne und die DTF-Ingenieure, Fachplaner für Gebäudetechnik. Niederlassungen in Koblenz und Düsseldorf stehen für das Wachstum des Verbundes. Verantwortliche in den vielen Kommunen, die derzeit Sportund Freizeitbäder modernisieren oder neu planen, kennen KRIEGER. Rund um Velbert ist KRIEGER außerdem im Segment der Geschäftsimmobilien aktiv. Da ist zum Beispiel das Hauptgebäude der Sparkasse. Zahlreiche Industriebauten wurden für die regionale Wirtschaft gebaut. Im letzten Jahr wurde der Schlüssel für das Verwaltungsgebäude des erfolgreichen LaminatProduzenten Lamit-Depot übergeben. Aktuell entsteht das neue Hospiz und rund um die Blumenstraße gibt es den „Platz

am MEDICUM“ zu entdecken. Früher war dieser Platz ein komischer Ort. Einer, durch den man durchging, bloß nicht stehen bleiben. Wer in Richtung Innenstadt wollte, ging schneller, verweilen wollte man hier nicht. Das hat sich völlig geändert. Das italienische Bistro Da Omero am Platz ist klein, aber sehr fein. Wer einmal sitzt, überlegt sich gut, ob er noch einmal die paar Schritte zum Shoppen aufbricht. Darüber hinaus gibt es viele Gäste, die dort auf ihren Besuch beim Arzt warten. Mit den neuen Gebäuden rund um den Platz wurde ein neues Gesundheitszentrum entwickelt. Insgesamt sind es vier MEDICUM-Häuser. „Uns als Planer aller Objekte war es wichtig, eine neue architektonische Qualität im Stadtbild zu definieren“, erzählt Michael Krieger später bei einem

Glas Wein, den der Inhaber Matteo gerade empfohlen hatte. „Wir freuen uns, wenn wir dazu beitragen können, Velbert weiter zu gestalten und lebenswerter zu machen. Velbert braucht eine Perspektive. Die Lage ist gut und dennoch, in Sachen Attraktivität können wir ruhig noch ein Schippchen drauflegen. Wenn gebaut wird, ist das für einen Standort ja ein gutes Zeichen.“„Ort verstehen, besondere Orte gestalten“, das ist das Prinzip, mit dem das Team um Michael Krieger an Planungsaufgaben herangeht. „Dass dies bei sehr vielen Projekten gelingt, ist eigentlich die schönste Belohnung“, sagt Michael Krieger. „85 Jahre ist eine tolle Zahl, ein Jubiläum, das wir gerne feiern. Wir haben noch viel vor. Es ist gut zu wissen, dass wir das mit einem tollen Team gemeinsam angehen können.“

Das Verwaltungsgebäude des LaminatDepots

Eine neues Ärztezentrum in Velbert: MEDICUM Velbert

In Planung: Das Hospiz in Velbert mit der nötigen Intimität für Betroffene

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EIN HAUS MIT AUSSTRAHLUNG UND CHARAKTER

Die Villa mit Aussicht heißt dieses Wohnhaus, das Architekt Armin Holle mit seinem Team in Essen realisiert hat

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Bauten mit dem Absender Armin Holle tragen eine ganz eigene Handschrift. Das gilt neben exklusiven Wohnhäusern auch für große und kleine Bürogebäude. Die entwirft der renommierte Architekt in Essen und nun auch auf Mallorca.

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Die Villa am Hang steht stolz auf einem Gelände, das mit einer Mauer abgefangen werden musste. Projekte, die Armin Holle perfekt realisiert, aber er hilft auch gerne bei der Suche nach dem passenden Grundstück.

Armin Holle hat sein Architekturbüro in Essen auf Gut Hackenberg

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Armin Holle ist Architekt aus Leidenschaft. „Ich könnte mir keinen schöneren Beruf vorstellen“, bekennt der Mann, der in seinem Büro auf Gut Hackenberg in Essen seine Kunden einfach glücklich macht. Glücklich durch ein wunderschönes, maßgeschneidertes neues Zuhause. Minutiös genau auf die eigensten Bedürfnisse durchgeplant und gebaut. Denn das ist eines von Armin Holles Erfolgs-Konzepten: Es geht um das perfekte Haus für die Bewohner. Der Bauherr muss sich zu 100 Prozent mit dem Ergebnis identifizieren. Um dann in diesem Heim wirklich zu Hause und eben glücklich zu sein. Wer sich auf den Weg zum Architekturbüro im gepflegten historischen Anwesen an der Meisenburgstraße macht, darf sich auf zweierlei bestimmt verlassen: Ein HolleHaus hat immer eine besondere Ausstrahlung und Charakter. Und damit es am Ende

genau zum Auftraggeber passt, muss der sich Zeit nehmen, um sein Traumhaus gemeinsam mit dem Architekten zu entwickeln. Dafür hat so mancher Bauinteressent am Anfang auch innere Hürden zu überwinden, schmunzelt Holle aus Erfahrung, „er muss sich öffnen und die Wünsche und Bedürfnisse offen kommunizieren“. Nicht nur die Bibliothek direkt neben dem Kaminzimmer, der Fitnessbereich mit beheiztem Schwimmbad oder ein eigenes Kino gehören dazu, auch der Wunsch nach zwei Schlafzimmern muss im Zweifelsfall auf den Tisch des Planers, damit es am Ende auch wirklich passt. Auf der Basis entwickelt Armin Holle das ganz persönliche Traumhaus für einen jeden: Ganz am Anfang der Planung widmet er sich dem Herzstück eines neuen Heims, dem für den Bauherren wichtigsten Aspekt. Das kann einfach ein wunderbar großer


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Lichtdurchflutet, extravagant und mit der besten Ausstattung präsentiert sich ein Holle-Haus

Wohnbereich sein oder auch eine bestimmte Abfolge von Räumen, die auf das persönliche Leben genau zugeschnitten ist. „Der Rest wird darum herum entwickelt. So entsteht dann ein Plan aus einem Guss“, erklärt der Meister-Planer seinen Weg. Dabei geht es neben den Wünschen der Kunden auch um die Möglichkeiten, die das Grundstück für das neue Haus bietet. Kein Problem für Armin Holle und sein versiertes Team, Träume auch auf schwieriger Topografie wahr werden zu lassen. Immer schafft er individuelle Lösungen, macht aus unterschiedlichen Ebenen dann eben ein ganz eigenes Ambiente für ein Haus. Gradlinig, großzügig und von Tageslicht und Sonne durchflutet mit flachem Dach sind die Häuser, die Armin Holle für seine Auftraggeber entwirft. Und doch mag er sich nicht auf einen bestimmten Stil festlegen lassen: „Ich plane auch gerne ein

Satteldach. Die Bauherren sollen ihre eigenen Ideen einbringen, es geht um ihre Wünsche“, unterstreicht er seine Prämisse. Egal, wie der Kunde sein Heim erträumt – am Ende ist es in jedem Fall ein Haus mit Ausstrahlung und Charakter – ein HolleHaus eben. Und weil seine inzwischen gewachsene Fan-Gemeinde das zu schätzen weiß, kommen sie immer wieder zu Armin Holle. Denn der bietet seine Expertise für viele Gebiete im Bereich Bauen an: Er schafft nicht nur individuelle extravagante Einfamilienhäuser, sondern ist auch selbst als Projektentwickler aktiv und gefragter Ansprechpartner für Bürogebäude, die mehr sein sollen als ein reiner Funktionsbau. Und so nutzen viele seiner Kunden Holles Können und Kreativität auch auf vielen Ebenen: Beim traumhaften Eigenheim, für ein neues Mietshaus und für die anstehende Gewerbeimmobilie. Seine Visitenkarte hat Armin Holle in seiner Heimatstadt Essen mit einem allseits bekannten Prestige-Projekt abgegeben: Schon als ganz jungem Architekten, der gerade seine Ausbildung in den USA verfeinert hatte, wurden ihm Umbau und Sanierung des Jagdhaus Schellenberg anvertraut. „Genau dieses Objekt gestalten zu dürfen, war für mich immer schon ein Traum, bekennt Holle heute. Bis heute setzt er auch gerne seine Erfahrung und Expertise für historische Gebäude ein. Hat Gut Hackenberg an der Meisenburgstraße 169 großzügig und detailgetreu für sein Architekturbüro umgebaut und den Anforderungen angepasst. Ein denkmalgeschütztes Wohnhaus im Essener Süden brauchte eine Erweiterung – Holle wertete es durch einen An-

bau mit absolut modernen Elementen auf. Bei dem breiten Spektrum ist es kein Wunder, dass Armin Holle mit seinem kompetenten Team weithin gefragt ist. Sein Einzugsbereich ist das erweiterte Ruhrgebiet, und auch Düsseldorfer nehmen gerne seine Expertise für Ihre Bauwünsche in Anspruch. Auch für weiter entfernte Bauvorhaben übernimmt das Architekturbüro „selbstverständlich die Komplettbetreuung unserer Projekte“, erklärt Holle. Das heißt, der Entwurf, die Planung und die Bauüberwachung kommen aus einer Hand. Entfernung schreckt die Holle-Fans, die einmal die perfekten Ergebnisse seiner Planung buchstäblich erleben durften, nicht ab. Neben dem Wohnhaus soll auch das Ferien-Domizil seine Handschrift tragen. In letzter Zeit vor allen Dingen auf Mallorca. Und so ist Armin Holle den Wünschen seiner Bauherren gefolgt und hat auf der Balearen-Insel eine Dependance eröffnet. Planung und Projektentwicklung gehören dort zu seinem Portfolio. Denn Holle ist eben Überzeugungstäter: „Bauherren ihre Wünsche durch meine eigenen Ideen zu erfüllen, ist für mich die schönste Aufgabe der Welt“.

Holle Architekten Gut Hackenberg Meisenburgstr. 169 – 173 45133 Essen Tel.: 0201 / 64 70 40 – 10 Fax: 0201 / 64 70 40 – 15 E-Mail: info@holle-architekten.de Website: www.holle-architekten.de

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EXPO REAL Wenn sich jedes Jahr im Oktober die deutsche und internationale Immobilienwirtschaft auf der Expo Real in München trifft, steht der Auftritt der Metropole Ruhr bei Investoren, Maklern und Projektentwicklern hoch im Kurs. Auf rund 500 Quadratmetern zeigt die Region an den drei Messetagen was sie hat: begehrte Büroimmobilien, attraktive Lagen für Wohnimmobilien und Hotels sowie Raum für großflächige Logistikansiedlungen. Der größte urbane Ballungsraum Deutschlands mit fünf Millionen Menschen und einer zentralen Lage in Europa ist in der Immobilienszene längst kein Geheimtipp mehr. „Institutionelle Immobilieninvestoren wenden sich wegen sehr hoher Preise etwas ab von den A-Städten und suchen Chancen und Renditen in den B-Städten Deutschlands. Davon kann aktuell besonders das Ruhrgebiet profitieren. 2017 wurden in Summe 3,5 Mrd. Euro investiert, was einem Anstieg von knapp 75 Prozent gegenüber 2016 entspricht“, sagt Andreas Schulten, Vorstand des Immobilienanalysten bulwiengesa aus Berlin. Im vergangenen Jahr präsentierten 88

v.l.n.r.: Rasmus Beck im Gespräch mit Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium und Hans-Jürgen Best, Stadtdirektor Essen

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2018 Aussteller und 13 kommunale Partner ihre Vorhaben. Auch in diesem Jahr sieht es so aus, als würde der Topwert erneut geknackt. Und nicht nur die Masse macht’s. Auf die Qualität kommt es an. Und davon hat der Stand in Halle B1 der Messe München vom 8. bis zum 10. Oktober wieder eine Menge zu bieten: etwa das ehemalige Opel-Areal in Bochum, das unter dem Namen Mark 51/7 attraktive Gewerbeflächen bietet. In Essen entsteht mit Essen 51 ein ganzer Stadtteil neu und Duisburg zeigt, wie es mit dem Projekt „Sechs Seen Wedau“ Wohnen und Arbeiten auf urbane Weise miteinander verknüpfen möchte. Die Organisation und Koordination des Messeauftritts übernimmt jedes Jahr die Business Metropole Ruhr GmbH, kurz: BMR. Die regionale Wirtschaftsförderung für das Ruhrgebiet sorgt dafür, dass sich die Städte und Unternehmen aus der Region wohlfühlen und bestens präsentieren können. Dazu trägt auch der transparente Stand bei, der es Besuchern ermöglicht, schnell von Essen nach Duisburg und im Anschluss nach Gelsenkirchen und Oberhausen zu gelangen, um Gesprächspartner zu treffen. Von den viel beschriebenen Kirchtürmen keine Spur. „Für uns als FAKT.AG ist es von immenser Bedeu-

v.l.n.r.: Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied RAG Stiftung, Burkhard Drescher, Geschäftsführer Innovation City Mangement GmbH, Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch


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Ein Publikumsmagnet: 88 Aussteller und 13 kommunale Partner präsentierten sich 2017 auf dem Messestand der Metropole Ruhr

tung auf der Expo Real vertreten zu sein und Geschäftspartnern unsere spannenden Projekte, wie z. B. den Shamrockpark in Herne, den FAKT Tower oder unsere Serverhotels in Essen und Herne, vorzustellen. Dies im Rahmen des von der BMR organisierten Auftritts zu tun, gibt uns zudem die Möglichkeit, unsere Wurzeln im Ruhrgebiet zu betonen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Prof. Hubert SchulteKemper. Spannende Projekte gibt es auch beim Investoren-Round-Table. Das kompakte Format hat die BMR bereits vor zwei Jahren auf der MIPIM, einer internationalen Immobilienmesse in Cannes, erfolgreich eingeführt. In München organisiert sie die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Immobilien Manager Verlag zum

zweiten Mal. In einer Art Speed-Dating haben Investoren die Gelegenheit, alle anwesenden Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer und die jeweiligen

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach lässt sich beim Standbesuch über die Projekte der Städte informieren.

vermarktungsreifen Projekte kennenzulernen. „Investoren schätzen vor allem die Effizienz und Hochkarätigkeit dieses Formats, das bereits viele Investitionsprozesse anstoßen konnte“, sagt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der BMR. Apropos hochkarätig: In diesem Jahr erwartet die Metropole Ruhr NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach auf dem Stand zu Rundgang und Pressegespräch. Die Ministerin reist bereits am Vortag der Messe an, um auf dem „Chancenabend Ruhr“ die Dinner Speech zu halten. Auch eine Veranstaltung aus der Feder der BMR, die Spitzenvertretern der Kommunen, Kammern und Immobilienwirtschaft die Gelegenheit gibt, schon am Vorabend der Messe in entspannter Atmosphäre erste Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu vertiefen.

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PERFEKTE PLÄNE FÜR WOHNEN UND ARBEITEN IN ESSEN

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Parc du Sud – ein klangvoller Name für ein neues Wohnquartier in Essen-Rüttenscheid. Nach dem Entwurf der HPP Architekten aus Düsseldorf erstellt ARSATEC aus Oberhausen als Projektentwickler an der Manfredstraße ein attraktives Bauprojekt. Das soll sich mit einer ganz eigenen Identität perfekt in den quirligen Stadtteil mit seinem Mix aus Jung und Alt, Freizeit und Arbeit sowie Grünflächen und Urbanität einfügen.

An der Manfredstraße im quirligen Rüttenscheid soll ein neuer moderner Wohncampus nach dem Entwurf der HPP Architekten entstehen

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Das neue RWE Verwaltungsgebäude auf dem angestammten Gelände der ehemaligen Zeche Victoria Mathias wird nach dem Entwurf der HPP Architekten realisiert

Ganz viel Leben nach Rüttenscheid bringt das neue Wohnquartier an der Manfredstraße. Nach dem Entwurf von HPP sollen auf einer Fläche von 19000 Quadratmetern 186 Wohneinheiten für verschiedene Zielgruppen entstehen. Für Familien, „Dinks“ (double income no kids), Singles und BestAger können passende Appartements zugeschnitten werden. Auch zweigeschossige Townhouses mit Garten oder MaisonetteWohnungen sind möglich.

Alle Zielgruppen von Singles bis Familien bekommen an der Manfredstraße das passende Angebot

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Den Freiraum werden „grüne Inseln“ ordnen und so zur Adressbildung der einzelnen Häuser entscheidend beitragen. Im Zentrum des Wohnkomplexes entsteht ein Quartiersplatz, der das Ensemble miteinander verbindet und ein kommunikatives Zentrum bildet. Geplant sind sowohl viergeschossige als auch fünfgeschossige Gebäude mit Staffelgeschoss. Zur Manfred- und Ursulastraße bilden die höheren Gebäude eine urbane Raumkante. In Richtung Süden und des Waldes wird ein Geschoss weniger die Verschattung des Quartiersplatzes verhindern. Zugänge zwischen den einzelnen Gebäuden führen in das Zentrum der Wohnanlage und bieten den Bewohnern eine attraktive Sicht auf den Freiraum. Die versetzten Balkone der Südfassaden vermitteln einen offenen Charakter, im Gegensatz dazu sind die Nordfassaden geschlossener und repräsentativer geplant.

Mit dem Parc du Sud in Rüttenscheid geben die HPP Architekten aus Düsseldorf ebenso ihre Visitenkarte in Essen ab, wie mit dem Neubau des neuen RWE Campus im Essener Eltlingviertel. Ihre Entwürfe haben bei beiden Projekten in den jeweiligen Wettbewerben die Juroren überzeugt und den Sieg davongetragen. Die Pläne von HPP für das neue RWE Verwaltungsgebäude wurden bei einem Investorenwettbewerbs unter der Regie des Projektentwicklers Lang & Cie aus Köln ausgewählt. Der neue RWE Campus entsteht an der Altenessener Straße, wo mit der Zeche Victoria Mathias und dem ersten Kraftwerk des Rheinisch Westfälischen Elektrizitätswerkes die Wurzeln des Unternehmens liegen. „Die Idee war es, durch die backsteinerne Architektur eine Verbindung zu der ehemals industriellen Nutzung des Areals herzustellen. Auf dem Gelände der früheren Zeche Victoria


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Oberbürgermeister Thomas Eiskirch

Bochum – „Wir wollen bauen!“

Mathias entsteht nun ein neuer Campus mit lebendiger Atmosphäre“, so Volker Weuthen, Senior Partner bei HPP. Es entstehen 19500 Quadratmeter Mietfläche mit 850 Arbeitsplätzen, einer Tiefgarage mit rund 220 Stellplätzen sowie ein zusätzlich offenes Parkhaus mit 550 Stellplätzen und entsprechende Außenanlagen. Der Neubau besteht aus einem Ensemble dreier quadratischer Baukörper, die mit dem Bestandsgebäude über einen gemeinsamen Vorplatz in Beziehung stehen. Verbindendes Element der drei Neubauten ist eine abgesetzte, gläserne Passage mit Foyer, Empfangs- und Wartebereichen. „Auf kurzen Wegen gelangt man über die Passage in jedem Gebäude zu den Haupterschließungskernen, Konferenzräumen sowie zu allen weiteren Sonderfunktionen, sodass sie als effizienter Verteiler für das gesamte Ensemble dient“, so Volker Weuthen.

Ein klares Signal für die Entwicklung der Stadt. „Wir wollen bauen!“ So einfach wie anspruchsvoll lautet unser klares Signal. Bochum wächst und bietet neue Chancen. Der Bedarf an Gewerbeflächen und Wohnraum steigt in allen Marktsegmenten, sowohl bei hochwertigen, aber auch bei preisgünstigen Wohnungen und öffentlich gefördertem Wohnraum gibt es Nachholbedarf. Deshalb haben wir Investoren und Akteure aus Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung eingeladen, um mit ihnen über die Anforderungen und Ziele der Wohnungsbaupolitik zu sprechen und sie zu animieren, Bauen in Bochum voranzubringen. Wichtigste Grundlage ist dabei unser „Handlungskonzept Wohnen“, das wir 2017 vorgelegt haben. Damit liegt die Grundlage zur künftigen Gestaltung der Wohnungspolitik und der integrierten Stadtentwicklung vor – und das bedeutet Sicherheit für Planer und Investoren, die sich im attraktiven Bochumer Markt engagieren wollen. Bochum ist wegen seiner aktiven Kulturszene und dem vielfältigen Freizeitangebot, aber auch als Wissenschaftsstandort mit sieben Hochschulen und wegen seiner gründerfreundlichen Haltung als Wohnort gefragt. Wir wollen Wohnraum für alle schaffen – mindestens 800 Wohnungen sollen jährlich entstehen, davon 200 im geförderten Wohnungsbau. Dabei setzen wir auf einen Mix aus groß- und kleinteiligen Projekten. Erste Weichenstellungen sind bereits erfolgt: Mit dem ambitionierten Projekt „Neues Wohnen im Ostpark“ werden 1000 Wohneinheiten entstehen. Auf dem Areal des ehemaligen Justizzentrums an der Viktoriastraße entsteht mitten in der City das Viktoria-Karree. Entlang der Viktoria-Straße wächst so vom Justizzentrum bis zum Telekomblock, der künftig eine Markthalle und eine Bibliothek beherbergen wird, ein hochwertiger Mix aus Einzelhandel, Dienstleistungen, Verwaltungs-, Bildungs- und Wohnangeboten heran, der die Lebensqualität in der Innenstadt enorm aufwerten wird. Und das riesige Areal Mark 51°7 im Osten unserer Stadt bietet genügend Fläche, um auf unterschiedlichste Ansiedlungswünsche flexibel reagieren und diese ohne Denkverbote realisieren zu können. Innovative Logistik findet auf Mark 51°7 ebenso Platz wie Unternehmen, die in moderne, technologieorientierte und wissensbasierte Arbeit investieren. Ich sagte es ja eingangs bereits: Wir wollen bauen.

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DER LOGPORT SPIRIT Text: Peter Lamprecht

Über 50 Top-Unternehmen der Logistik, mehr als 15 Niederlassungen großer Industrie- und Handelsmarken, über 5000 Beschäftigte – das sind die aktuellen Daten für das Güter-Drehkreuz logport I in Rheinhausen, das diese Luftaufnahme zeigt

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Mit der Sicherheit eines Uhrwerks kehren sie immer wieder zurück, die Katastrophenmeldungen von Deutschlands größter und dauerhaftester Baustelle. Was wie in einer Endlosschleife immer länger dauert und immer teurer wird, soll irgendwann dereinst BER genannt werden: Berlins Hauptstadt-Flughafen. Unterdessen wird im Ruhrgebiet das Jubiläum eines Projekts begangen, das schneller vollendet wurde als geplant, dessen Baukosten unter den angesetzten Summen blieben und das seinen geschäftlichen Erfolg schneller erreicht hat, als es selbst ausgewiesene Experten vorher für möglich hielten. Am 7. September feiert die duisport-Gruppe mit Freunden und Partnern „20 Jahre logport I“: Der weltweit größte Binnenhafen erinnert an die Vollendung der bis dato umfangreichsten Umstrukturierung, die das krisengeplagte Ruhrgebiet in den vergangenen 30 Jahren erlebt hat. Mit etwa 80 Millionen Euro öffentlich gefördert, erforderte das Projekt insgesamt etwa 1,2 Milliarden Euro Investitionen Beitrag der Privatwirtschaft zum Strukturwandel in Rheinhausen. Der Hafen zahlt die öffentlichen Fördermittel übrigens seit fünf Jahren in Raten zurück. EU-Kommissar Barnier nannte logport I deshalb „das erfolgreichste Förderprojekt Europas nach dem zweiten Weltkrieg“. Auf der mit Industrietrümmern übersäten Fläche des einstigen Krupp-Hüttenwerkes Rheinhausen – umgerechnet etwa 370 Fußballfelder – wurde ab Ende 1998 in Rekordzeit eine wegweisend konzipierte Logistik-Drehscheibe für Schiffs-, Bahnund Lkw-Verkehre errichtet. Schon während die ersten Abrissbagger bei Hochöfen und Fabrikanlagen auftauchten, siedelte sich das erste Weltunternehmen an: Japans größter Logistikkonzern New Wave/ NYK brachte neues Leben in die Ruinen. Heute sind auf logport I 50 internationale Logistiker etabliert, so Kühne + Nagel, DB Schenker und DHL, dazu Distributionszentren für Weltmarken wie Danone Waters und Hewlett Packard, Johnson & Johnson und Siemens. Wo zuletzt weniger als 4000 Hüttenwerker ihr Brot verdienten, arbeiten inzwischen über 5000 Menschen in zukunftssicheren Logistikberufen. Gesicht dieses Wandels war und ist der niedersächsische Landwirtssohn Erich Staake. Bis 1998 hatte der visionäre Diplomkaufmann u. a. für den BertelsmannKonzern gearbeitet, zuvor als Geschäfts-

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So geht erfolgreicher Strukturwandel: logport I in Rheinhausen ist ein Jobmotor. 5000 Arbeitsplätze sind dort entstanden.

führer in NRW. Dort war der damalige Wirtschaftsminister und spätere NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement bereits auf das Verkaufs- und Strategietalent Staake aufmerksam geworden. Clement hatte für den Hafen-Anteilseigner NRW dafür gesorgt, dass der Aufsichtsrat und Staake zueinanderfanden. Noch vor seinem offiziellen Dienstantritt räumte Staake auf Bitten des Aufsichtsrates die letzten Hindernisse beiseite, um notwendige Fördermittel von Bund und Land locker zu machen. Ohne diese Hilfen wäre ein Kauf des Rheinhausener Krupp-Areals für den Hafen nicht zu stemmen gewesen. Danach entwickelte Staake gemeinsam mit einem kleinen Führungskreis das neue Konzept für die Fläche am Rheinufer – und damit zugleich die strategische Neuausrichtung des Duisburger Hafens. Damals überwog beim Duisburger Güterumschlag noch das sogenannte „Massengut“ – in diesem Fall waren es zu 70 Prozent Kohle, Erze und Stahl. Heute geht der Kohleanteil in Richtung fünf Prozent, und hochwertige Stückgüter wie Elektronik und Fahrzeugteile der Autoindustrie machen mehr als 50 Prozent des duisportUmschlags aus. Mit logport I und dem dafür errichteten Vorbahnhof wurde es möglich, völlig neue Lieferketten zu organisieren, dabei den Bahn-Anteil so zu erhöhen, dass mehr als 100000 Lkw-Fahrten jedes Jahr eingespart werden konnten. Logport I war der

Startplatz zum Erfolg des kombinierten Verkehrs, hier sorgten drei neue Containerterminals für den schnellen Umschlag zwischen den Verkehrsträgern. Heute sind 25000 Eisenbahnzüge pro Jahr regelmäßig unterwegs zwischen Duisburg und 80 nationalen und internationalen Zielen – dazu gehören europäische Knotenpunkte wie Barcelona, Triest und Wien ebenso wie Istanbul und die chinesischen Industriezentren. Die Hafengesellschaft duisport plant und errichtet für ihre Kunden und Mieter maßgeschneiderte und mehrfach mit Architekturpreisen ausgezeichnete Hallenanlagen wie z. B. das weltweit größte Verteilzentrum für AUDI-Fahrzeugkomponenten auf logport II. Die Logistiker bei duisport entwickeln mit den Kunden gemeinsam optimale Lieferketten für deren Produkte; eine duisport-Tochtergesellschaft gehört zu den erfolgreichsten Unternehmen für Spezialverpackungen. Und sowohl im Hafengebiet wie auf den Strecken zu Partnern in NRW unterhält die Bahngesellschaft duisport rail regelmäßige Shuttleverkehre, die u. a. Minden, Hamm, Dortmund, Marl und Krefeld mit den weltweiten Netzen des Duisburger Hafens verbinden. Auf diese Weise hat die Hafengesellschaft in jedem der vergangenen 20 Jahre Umsatz und Ertrag erhöht, und beim Containerumschlag ist duisport inzwischen weltweit der erfolgreichste aller Binnenhäfen. Mehr Jobs waren die Folge – in der Hafenge-


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sellschaft stieg die Beschäftigung von 240 auf derzeit 1500 Stellen. Im Ruhrumfeld waren 1998 noch 19000 Menschen in Jobs beschäftigt, die mit dem Hafen verbunden waren. Heute sind es knapp 50000, also ähnlich viele wie die NRW-Belegschaft beim Weltkonzern thyssenkrupp. duisport-Chef Erich Staake verspricht zum Jubiläum eine Fortsetzung der Erfolgsstory: „Der logport-Spirit hat uns stark gemacht. Auf diesem Boden wachsen schon wieder lauter neue Pflänzchen.“ Aktuell wächst tatsächlich die Reihe der Flächen nach logport-Konzeption immer weiter: „logport VI“ entsteht am Rheinufer in Duisburg-Walsum – und ist Schauplatz des Jubiläums-Sommerfestes. Alle logports gemeinsam sorgen derzeit schon für mehr als 7000 Arbeitsplätze. Zugleich entsteht in Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern Evonik auf 50 Hektar ein neues trimodales Güter-Hub mit Bahn-, Autobahn- und Rheinanschluss sowie eigener Containerbrücke am Rheinufer in Lülsdorf bei Bonn. Und am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler bei Jüchen wird gemeinsam mit RWE ein 40 Hektar großes Logistik-Hub mit Bahn- und Autobahnanschluss realisiert. Alle diese Flächen sind unmittelbar angebunden an die seit logport immer weiter optimierten Dienstleistungen und Verkehrsnetze des Duisburger Hafens – und damit auch an das größte auswärtige Projekt der duisport-Gruppe. Gemeinsam mit Chinas Logistikmarktführer China Merchants hilft duisport, entlang der über 10000 Kilometer langen Bahntrassen der „Neuen Seidenstraße“ Knotenpunkt-Hubs zu entwickeln und die Verkehrsbedingungen zu verbessern. Auch dieses Geschäfts betreibt bei duisport der Chef auch ganz persönlich: „Ich bin mindestens fünfmal pro Jahr in China“, sagt Erich Staake, der seit 2011 an der Anbahnung des Jahrhundertprojekts gearbeitet hat. Hier zahlt es sich nochmals aus, dass ExMinisterpräsident Clement einst die Weichen konzeptionell und personell richtig gestellt hatte: Er war es, der einer zuvor behördenähnlichen Hafengesellschaft die Neuausrichtung zum mitteständisch geführten Unternehmen und die Berufung eines Chefs mit Unternehmer-Gen nahegelegt hatte. So blieb Duisburg und dem Ruhrgebiet erspart, was Berlin und die Republik umtreibt: Ein Großprojekt in der sündhaft teuren Endlosschleife wie der Flughafen BER.

Der Vater des Erfolgs: Unter Erich Staake, seit 20 Jahren duisport-Vorstandsvorsitzender, wurden Umsatz und Ertrag des Hafens jährlich gesteigert

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In einem mit insgesamt 157000 Euro dotierten Wettbewerb haben die Gebag und DBImmobilien im vergangenen Jahr nach dem besten Entwurf für die Freiflächen des Wedauer Bahngeländes gesucht. In der Jurysitzung am 12. Juni wurde das Berliner Büro „Atelier Loidl“ zum Wettbewerbssieger gekürt.

6 Seen Wedau Wohnen am Wasser 122

„Glück auf Zukunft“ in Duisburg! Auf insgesamt 90 Hektar brachliegender Bahnfläche wird im Duisburger Süden aktuell eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Nordrhein-Westfalen geplant. Auf dem südlichen Areal soll auf 60 Hektar ein regional bedeutsames Wohngebiet mit rund 3000 Wohnungen entstehen: 6 Seen Wedau. Eine hohe Lebensqualität, verbunden mit infrastrukturellen Angeboten, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in direkter Wasserlage, prägt den neu entstehenden Stadtteil, der ein breites Spektrum an Wohnformen und -typen im Eigentums- und Mietsegment bieten wird. Es entstehen neben einem großen Nahversorgungszentrum südlich der Wedauer Brücke eine neue Grundschule und zwei Kindertagesstätten. Außerdem ist die Reaktivierung der Bahnverbindung

zwischen dem Duisburger Süden über Ratingen nach Düsseldorf geplant. Das Areal des ehemaligen Ausbesserungswerks und Rangierbahnhofs Wedau liegt südöstlich der Duisburger Innenstadt zwischen den Ortsteilen Wedau und Bissingheim bzw. zwischen der Autobahn A 3, dem Sportpark Duisburg und der Sechs-Seen-Platte. Der Rahmenplan für die Fläche der „6 Seen Wedau“ sieht fünf Wohnquartiere mit unterschiedlichen gestalterischen Schwerpunkten vor, die sich an eine breit aufgefächerte Zielgruppe richten. Entlang der gesamten Ostseite der Projektfläche sorgt ein rund 15 Meter hoher Lärmschutzwall für den Schutz der Wohnbebauung vor Lärmimmissionen der Güterverkehrsstrecke. Aktuell findet die Offenlage des Bebauungsplans statt. Ende 2018 soll mit den Arbeiten für den Lärmschutzwall begonnen werden.

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MIETEN STATT KAUFEN GENO WOHNEN Die exklusiven Wohnobjekte der GENO BANK ESSEN In der anhaltenden Niedrigzinsphase beschloss der Vorstand der GENO BANK bereits vor mehr als zwei Jahren, rund Daniel Kürten, 100 Millionen Geschäftsführer der GENO Euro in SachIMMOBILIEN GmbH anlagen zu investieren. So kaufte das Bankhaus zwölf Neubauflächen in Essen und Mülheim an der Ruhr und verfügt nun über rund 300 hochwertige Mietimmobilien. Die Wohnungen in exklusiver Lage in Bredeney, Haarzopf, Burgaltendorf, im Südviertel/Rüttenscheid und auch in Mülheim sind bis Ende 2019 bezugsfertig. Durchdachte Wohnkonzepte Alle GENO WOHNEN-Objekte überzeugen durch eine hochwertige Ausstattung: Parkettböden oder hochwertige Fliesen, Fußbodenheizung, Bäder mit bodengleichen Duschen und Glasabtrennungen sowie elektrische Rollläden. Die weitgehend barrierefreien Wohnungen verfügen über Multimedia-Anschlüsse für Kabelfernsehen und ein schnelles Internet; sie bieten zudem ausreichend Parkraum und teilweise Ladestationen für E-Fahrzeuge. Die Wohnungen haben Gärten im Erdgeschoss, große Balkone in den Obergeschossen und Dachterrassen bei den Penthouse-Wohnungen – fast alle mit Südwestorientierung. „Lage und Ausstattung sowie ein vielfältiger Rundum-Service machen die Wohnungen zu begehrten Mietobjekten“, so Daniel Kürten, Geschäftsführer der GENO IMMOBILIEN GmbH. Mehr-Komfort-Paket myRENZbox Eine Paketkastenanlage bietet den Mietern von GENO WOHNEN einen ganz besonderen Service. Sie können nicht nur klassische Paketpost empfangen und versenden, sondern auch lokale Lieferdienste wie zum Beispiel den örtlichen Supermarkt, den

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Wäscheservice, Apotheken oder Bäckereien einbinden. Der Zugriff auf die Fächer erfolgt über eine PIN-Authentifizierung, und der Mieter wird automatisch per EMail oder Push-Nachricht über Lieferung und Abholung informiert. Nachbarschaftspflege per QuartiersApp Die QuartiersApp „GENO WOHNEN“ vereinfacht als modernes „Schwarzes Brett“ die Kommunikation. Hier können Mieter Beanstandungen melden und sich jederzeit über den Bearbeitungsstatus informieren. Ebenso kann die Hausverwaltung Termine versenden, Bedienungsanleitungen zum Objekt einstellen oder die Nebenkostenabrechnung übermitteln. In den sogenannten „Socials“ werden die Mieter eines Objekts auf Wunsch miteinander verknüpft und können sich untereinander austauschen. Über diese App wird auch die Paketkastenanlage gesteuert. Mülheim-Menden / Mendener Straße Exklusives Wohnen in 1A-Wasserlage bieten die Mietwohnungen in MülheimMenden – sie verfügen über einen tollen unverbaubaren Ausblick in Richtung Ruhr. Aufgrund seines hohen Anteils an Grün- und Freiflächen zählt der Stadtteil zu den äußerst begehrten Wohnlagen in Mülheim. „Das Domizil im ländlichen Mülheim-Menden gehört zu den Highlights unseres Immobilienportfolios“, so Daniel Kürten. „Die Wohnungen in der Saarn-Mendener Ruhraue liegen direkt am Leinpfad und sind exklusiv ausgestattet. Zudem verbindet sich die grüne Lage mit hervorragenden Nahverkehrsanbindungen und einer guten Infrastruktur – eine ideale Wohnlage also für Paare, Familien und Senioren. Wir freuen uns, den Mülheimer Bürgern bis Ende des Jahres hier ein ganz besonderes Stück Wohnraum zu schaffen.“ Mülheim-Holthausen / Priesters Hof Zu den exklusiven Mietwohnungen zählt auch das Objekt am Priesters Hof in bevorzugter Wohnlage von MülheimHolthausen. Das attraktive Wohnprojekt liegt direkt am Naherholungsgebiet

Rumbachtal – das Landschaftsschutzgebiet beginnt quasi vor der Haustür. Durch die Hanglage bietet sich von nahezu allen Terrassen und Balkonen ein freier Blick ins Grüne. Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte sind ebenso fußläufig zu erreichen wie Schulen und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. Auf das Thema Sicherheit wird hier großen Wert gelegt: Die Gartengeschosswohnungen sind mit einer Alarmanlage ausgestattet, die für das Wohlbefinden der Mieter sorgt. Außerdem verfügen alle Wohnungen über fest installierte Tresore. Essen-Bredeney/ Frankenstraße In Essen-Bredeney auf der Frankenstraße entsteht seit Januar 2017 ein aufwendiges Immobilien-Projekt in unmittelbarer Nachbarschaft zum wunderschönen Hügelpark mit dem ehemals privaten Wohnsitz der Familie Krupp. Auch hier sind die 29 hochwertigen, barrierefreien Wohnungen mit einer Tiefgarage mit großzügig bemessenen 49 Stellplätzen an die gehobene Erwartungshaltung der Wohnungssuchenden angepasst. Essen-Südviertel /Baumstraße An der Grenze zu Rüttenscheid wird bis Mitte 2019 ein Projekt errichtet, welches urbanes Wohnen und Lifestyle perfekt kombiniert und die Wohnungen zu begehrten Mietobjekten macht. Der Schmelztiegel vom Szene-Moltkeviertel und dem Lifestyle in Rüttenscheid ist für Paare, Familien und Singles idealer Lebensraum und bietet neben vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten ein buntes Freizeitangebot – vom Café über Museen bis hin zu Philharmonie und Aalto-Theater. Die insgesamt 56 Wohnungen erstrecken sich auf 6 Häuser, unter denen sich eine Tiefgarage befindet. Das fußläufige Umfeld überzeugt mit Stadtgarten, Aalto-Theater, Philharmonie, Saalbau sowie Cafés, Restaurants und Boutiquen. Auch den Hauptbahnhof und die Essener Innenstadt erreicht man bequem in wenigen Minuten. Eine Übersicht über alle GENO WOHNEN Objekte sowie zahlreiche Informationen finden Sie auf www.genoimmoessen.de Die Erstvermietung erfolgt über die GENO IMMOBILIEN GmbH, eine Tochtergesellschaft der GENO BANK ESSEN. Ansprechpartnerin ist Petra Rolef, E-Mail: petra. rolef@genoimmoessen.de oder telefonisch unter 0201 5603-6000.


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Claus-Werner Genge und Bauingenieurin Dr. Jasmin Janßen lassen in der Zentrale der Wohnbau eG in der Rankestraße viele Ideen für ein schönes Zuhause wahr werden

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PLATZ FÜR NEUE IDEEN Bauen, wie wir selber wohnen möchten. Das ist das Credo von Claus-Werner Genge und seinem Team bei der Essener Wohnbau eG. Und das zahlt sich für die Mitglieder aus: Sie leben ausgesprochen gerne in den Häusern der Genossenschaft. Längst verzeichnet die Wohnbau e.G. eine Vollvermietung, es werden neue Häuser gebaut, um den Bedarf nach attraktivem Wohnraum zu decken. In interessanter Lage, mit modernster Ausstattung und dabei passend zum Gedanken einer Genossenschaft immer noch bezahlbar. Eben gemäß dem Motto: Wie wir selber leben möchten.

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In Top-Lage am Nöckersberg erstellt die Wohnbau eG 14 neue Wohnungen und geht damit erstmals nach Byfang

4500 Wohnungen in rund 800 Häusern gehören zum angestammten Bestand der Wohnbau eG mit Heimat im Essener Westen. Und unter der Ägide von Claus-Werner Genge als Vorstandsvorsitzendem sind die heute nicht nur komplett vermietet, es kommen auch immer neue Projekte hinzu, um den Bedarf zu decken. „Wir schaffen neuen Wohnraum. Teils durch Dachbodenausbau, aber auch Aufstockungen oder Nachverdichtung in großen Arealen. Und natürlich suchen wir auch immer attraktive Plätze, um neu zu bauen“, beschreibt Genge den Weg, um möglichst vielen Menschen eine schöne Heimat geben zu können. Dabei gibt es vor allen Dingen eine Voraussetzung: Wer bei der Wohnbau eG leben möchte, muss Mitglied sein – eben dem klassischen Gedanken der Genossenschaft verpflichtet. Dem Genossenschaftsgedanken bleibt das moderne Unternehmen immer verbunden: Schöne Wohnungen anzubieten, ebenso für Menschen mit geringem Verdienst wie für hohe Ansprüche und größere finanzielle Möglichkeiten. Das funktioniert auch, weil die einstmalige Spar- und Baugenossenschaft in der Tradition der Gemeinnützigkeit bis heute nicht Gewinn-Interessen in den Vordergrund stellt. Vielmehr geht es um Dienstleistung für die Mieter und Mitglieder; ihre Ansprüche und Wünsche werden nach Möglichkeiten immer prompt erfüllt, kennt Genge eines der Erfolgsrezepte

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für den soliden Stand der Genossenschaft. Die geht damit ihre vorbestimmten Pfade, sucht und findet aber auch immer wieder neue Wege zum Erfolg. Wie bei den Neubauplänen. Erstmals hat sich die Traditions-Genossenschaft aus dem Essener Westen nach Velbert vorgewagt – und der Erfolg bestätigt die Entscheidung. 24 Wohnungen entstehen dort, 110 Interessenten haben sich dafür bereits in die Listen eingetragen. „Das ist ja auch von Essen aus um die Ecke“, lächelt Genge und verrät weitere Pläne: 14 Wohnungen mit Tiefgarage sollen in Byfang auf dem Gelände des ehemaligen Landhauses Schnitzler entstehen. „Landschaftlich sensationell gelegen, lichtdurchflutet und mit unverbaubarem Blick auf das bergische Land“, schwärmt selbst der Vorstandsvorsitzende, und weiß: Hier möchte man leben. Das gilt auch für das neue Projekt in Rüttenscheid. An der Herthastraße werden drei alte Häuser abgerissen und drei neue an dieser Stelle errichtet. Schon jetzt, im Planungsstadium, ist der Bewerberansturm so groß, dass vor der Grundsteinlegung praktisch schon alle Wohnungen vergeben sind. Kein Wunder, die Lage ist ideal: Von dort ist man sofort in der Gruga aber eben auch ganz nah an der beliebten und belebten Rü-Meile. Und dazu kommt ein Projekt in Frohnhausen an der Kerckhoffstraße, wo ebenfalls Ersatz für alte Häuser geschaffen wird.

Die große Nachfrage gibt Genge und seiner Kollegin Dr. Jasmin Janßen Recht. Dabei sollen die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Expansion mit Augenmaß ist die erklärte Strategie, nach der in der Zentrale an der Rankestraße geplant und gehandelt wird. Immer im Sinne der Mitglieder. 6500 zählt die Genossenschaft aktuell. Einen Anteil von 1000 Euro müssen sie mindestens als Einlage mitbringen und sichern sich damit nicht nur das Recht eine Wohnung mieten zu dürfen, sondern auch noch eine heute interessante Dividende von 4 Prozent. Die muss von der Vertreterversammlung aber jedes Jahr neu beschlossen werden. Dahinter steht mit der Wohnbau eG ein gesundes Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von 44,1 Prozent. Die ist allein seit dem Amtsantritt 2016 von Claus-Werner Genge an der Spitze des Vorstandes von 41 Prozent nach oben geklettert. Das Anlagevermögen beträgt 110 Millionen Euro. Und der Vorstand freut sich über viele stille Reserven. Auch weil der Bestand durch regelmäßige Instandhaltung und Pflege in bestem Zustand ist. Die Menschen wohnen hier gerne – und das praktisch unkündbar. Seine Heimat bei der Wohnbau eG kann man nur freiwillig verlassen, schmunzelt Claus Werner Genge. Und wer das tut, auf den warten schon die Nachfolger, die gerne genauso wohnen wollen.


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AUS UNSEREM ANGEBOT: SIE LEGEN GROSSEN WERT AUF EXKLUSIVITÄT UND SCHÄTZEN DAS BESONDERE? Herzlich willkommen im BELLE FORÊT Leben am Stadtwald.

WOHNEN MIT STIL AN DER GRÜNEN HARFE IN ESSENHEIDHAUSEN Der Vertrieb des 2. Bauabschnittes mit lichtdurchfluteten Wohnungen hat begonnen. Ein Schmankerl: Eine Vielzahl an Tiefgaragenstellplätzen kann zu den Wohnungen angeboten werden. Im 2. Bauabschnitt entstehen an der „Grünen Harfe“ in EssenHeidhausen 2 weitere freistehende Wohnhäuser in 2,5-geschossiger Bauweise mit jeweils nur 5 Wohnungen. Die Wohnungen im Erd- und Obergeschoss bieten mit Wohnungsgrößen zwischen 115,5 m² und 137,5 m² lichtdurchflutete 3,5- bis 4,5-Raumprogramme mit viel Platz zum Wohlfühlen. Terrassen mit Gartenan-

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Architektonisch klar, stilvoll und mit unaufdringlicher Eleganz schmiegt sich das Bauvorhaben in die feine Nachbarschaft am Baldeney an. Hier entstehen insgesamt 8 stilvolle Etagenwohnungen sowie 2 attraktive Penthäuser für Sie. Mit noch verfügbaren Wohnungsgrößen zwischen ca. 125 m² und ca. 141 m² Wohnfläche sowie einem Raumangebot von 3,5 bis 5,5 Räumen steht Ihnen ein interessanter Wohnungsmix zur Verfügung. Schenken Sie in dieser einzigartigen Wohnlage Ihrem Körper und Ihrer Seele Luft und Raum für Erholung und Genuss. In kaum einer anderen Lage Essens verbinden sich Naturnähe (am Baldeneysee) sowie Zentralität (am Stadtwaldplatz) so ideal wie hier. Auch die Ausstattung überzeugt mit ihrer Wertigkeit und verbindet Basics wie stufenlose Zugänge oder einen Aufzug, der von der Tiefgarage bis ins Staffelgeschoss fährt mit dem Besonderen: Innerhalb der eigenen vier Wände sorgen elektrische, timergesteuerte Rollläden sowie eine Video-Gegensprechanlage für ein gutes Sicherheitsgefühl. Die Frage, ob Dusche oder Wanne stellt sich Ihnen nicht mehr – Ihr neues Bad verfügt über beides und wird durch einen Handtuchheizkörper ergänzt. Für pure Eleganz in der gesamten Wohnung mit überhohen Decken sorgen z. B. hochwertiges Echtholzparkett sowie keramische Oberböden in attraktiven (Groß-)Formaten. Für jede Wohnung besteht die Möglichkeit eines Kaminanschlusses, der notwendige Kaminzug steht bereits zur Verfügung. Lassen Sie den Funken überspringen – Gerne vereinbaren wir Ihren persönlichen Beratungstermin im Showroom vor Ort!

teil und Balkone in Süd-West-Ausrichtung garantieren ein Mehr an Lebensqualität. Jeweils on Top bietet das exklusive Penthouse ein Maximum an Raum und Licht auf 195,5 m² Wohnfläche nebst eleganter Dachterrasse. Vom UG, in dem sich u. a. die Tiefgarage, Ihr Privatkeller sowie Fahrradunterstellmöglichkeiten befinden, bringt Sie die geräuscharme Aufzugsanlage barrierefrei in die gewünschte Wohnetage. Der Zutritt zu den Häusern ist mit einer Video-Gegensprechanlage gesichert. Für einen erstklassigen Qualitätsstandard und eine professionelle Abwicklung bürgt die SWF Projektbau als erfolgreicher Bauträger.


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Georg Meintrup, Geschäftsführer des Essener Sparkassen-Immobiliencenters, freut sich, dass es wieder mehr Angebote in Rüttenscheid gibt

Rüttenscheid: Was das Trendviertel ausmacht Drei Trendviertel in der Ruhrmetropole Essen? Mit „Rüttenscheid, Rüttenscheid und Rüttenscheid“ meinte Günter Bergmann, langjähriger Chef der Sparkassen-

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immobilien-Tochter, sei die Frage der Wirtschafts- und Finanzzeitung „Handelsblatt“ bestens beantwortet. „Wir amüsieren uns heute noch über die etwas


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„Bald kommen die Umzugswagen“, weiß Meintrup mit Blick auf BelleRü gegenüber von RüNUVO an der Veronikastraße.

pointierte Aussage, aber inhaltlich lag er goldrichtig“, weiß Bergmanns Nachfolger Georg Meintrup. Die Kölner betonen immer wieder „Kölle is e Jeföhl“ und meinen damit, dass ein guter Wohnort nicht allein mit den Augen erfassbar sein sollte. Ob Rüttenscheid adretter ist als die anderen 49 Stadtteile steht für die Liebhaber dieses Stadtteils, auch gar nicht zur Debatte. Es ist der Duft von gutem Espresso und die Lust, sich in das verlockende Straßencafé zu setzen oder ein Möhrchen-Eis zu essen, über den Markt zu bummeln, abends in die lebendige Restaurant- und Kneipenszene einzutau-

chen oder im Grugapark zu Zweit bummeln zu gehen … „Mir als Kettwiger steht da auch gar kein Urteil zu“, glaubt Meintrup. „Mir gefällt es, wenn unsere Kunden ins Schwärmen geraten, wie schön es bei ihnen ist. Das Wichtigste bei der Suche nach einer Immobilie ist sicherlich, dass man sich rundum wohlfühlt. Und ich gebe zu, bei Rüttenscheidern ist das schon sehr häufig der Fall.“ Bedauerlich nur – das Angebot ist begrenzter als es Meintrup und seinen Kollegen lieb ist. Ihrer Ansicht nach könnte Rüttenscheid auch viel größer sein, um Angebot und Nachfrage halbwegs in die Waage zu bringen. Von Projekten wie RüNUVO der Hopf IEG nesseler an der Veronikastraße müsste es nach Einschätzung von Meintrup noch viel mehr geben. „Das war von Beginn an mit vier Häusern in harmonisch gestalteten Grünzonen in vielerlei Hinsicht richtungsweisend: großzügig, hell dank großer Fensterflächen, durchdachte Grundrisse, barrierearmes Wohnen und ein wirklich repräsentativer Auftritt in zentraler aber trotzdem verkehrsärmerer Lage.“ Auf die Frage, ob es denn davon nicht noch mehr geben könnte, reagiert Meintrup durchaus optimistisch. „In Essen haben wir mit verfügbaren Bauflächen wirklich ein Problem und in Rüttenscheid ist das Problem sicher noch ein wenig größer als in anderen Stadtteilen.“ Hoffnung bereiten ihm neue Projekte wie Parc Dunant der gentes Gruppe aus Düsseldorf, die „ein Quartier mit anspruchsvoller städtebaulicher Struktur und einer

ausgeprägten Freiraumgestaltung, spannungsvollen Plätzen, einem zentralen Boulevard und privaten Innenhöfen“ an der Henri-Dunant-Straße planen. „Wohnungen ab rund 63 Quadratmetern bis hin zu Vierraum-Wohnungen mit 127 Quadratmetern werden dort entstehen. Wundervolle Erdgeschoss-Wohnungen mit Garten oder Penthouses werden das Angebot abrunden.“ Und Meintrup hat für Rüttenscheid-Liebhaber noch ein weiteres Ass im Ärmel: „Zwischen der RÜ und dem Krupp-Krankenhaus wird ein neues Wohnquartier entstehen, das die BPD Immobilienentwicklung aus Düsseldorf plant. Die Architektur des Projektes RÜBOGEN folgt der Idee eines harmonischen Wohn- und Lebensumfeldes. Große Fensterflächen, attraktive Terrassen und Balkone in allen Wohnungen versprechen viel Licht und entspannende Sonnenstunden im Freien. Im Erdgeschoss werden private Gärten als kleine Oasen mitten in der Stadt zum Naturgenuss einladen.“ Die Größen? „Mit 67 bis 124 Quadratmetern werden wir sicherlich vielen Interessenten ein gutes Angebot unterbreiten können.“ Die Preise? „Schnäppchen gibt es in Rüttenscheid im Neubaubereich nicht mehr – im Moment bewegen sich unserer Beobachtung nach die Preise zwischen 3.500 und 4.500 Euro pro Quadratmeter.“ Ist das nicht happig? Meintrup überlegt kurz und schmunzelt: „Mit Blick auf die Vergangenheit wird mein Nachfolger darauf mal antworten: 3.500 bis 4.500 Euro rund um die Rü? Das waren Schnäppchen, Schnäppchen, Schnäppchen!“.

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Ralf Dohrmann hat mit seinem Ingenieurbüro in Essen größte Expertise rund um die Haustechnik erworben

DER SPEZIALIST FÜR HAUSTECHNIK

Das Ingenieurbüro Dohrmann aus Essen ist bundesweit bei Großprojekten im Einsatz

Das Haus schmiegt sich in die Essener Innenstadt. Hinter der vermeintlich bescheidenen Fassade verbirgt sich ein Büro, das bundesweit größte und anspruchsvollste Immobilienprojekte mit seiner Expertise versorgt. Ralf Dohrmann hat mit seinem Team den besten Ruf bei der Planung der passenden Haustechnik für große Wohnblocks, exklusive Bürogebäude oder gute Hotels. IBD, Ingenieur-Büro Dohrmann, steht in der Branche von Hamburg bis München, vom Revier bis Berlin für perfekte Lösungen rund um Elektrotechnik, Heizung, Lüftung und Sanitär. Auf 400000 Quadratmeter direkt hinter der Elbphilharmonie erstreckt sich das neue Übersee-Quartier in Hamburg; die Haustechnik für die 650 neuen Wohnungen plant Ralf Dohrmann. Das Hilton-Hotel mit 600 Betten in München wird ebenso

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komplett saniert, wie das Intercontinental mit 700 Betten in Berlin – beide nicht ohne das Know-how des Ingenieurbüros Dohrmann. Die Hauptverwaltung von Rheinmetall, die Büro-Anlage „Clara & Robert“ oder der Living Circle mit 350 Wohneinheiten waren Düsseldorfs größte Bauprojekte der letzten drei Jahre, und auch sie alle setzten auf die bewährte Planung von IBD aus Essen. In der Heimatstadt trägt der Saalbau seine Handschrift, in Duisburg plant er gerade die Haustechnik für The Curve, den letzten großen Neubau am Innenhafen. Und auch private Bauherren greifen gerne auf die Expertise von IBD. Seit 1947 besteht das Büro, gegründet von Großvater Paul Dohrmann, schon am jetzigen Standort am Gänsemarkt 42. Die Erfahrung aus über 70-jähriger Tradition verbindet Ralf Dohrmann heute mit zeit-

gemäßer Innovation. Nachhaltigkeit, zum Beispiel durch den Einsatz regenerativer Energien, unterstreicht der Inhaber, ist dabei heute die größte Herausforderung und die wichtigste Aufgabe. Denn die Unterhaltungskosten eines Gebäudes wiegen sonst oft genug nach 10 Jahren die Bausumme auf. Darum hat er mit seinen 35 hochqualifizierten Mitarbeitern im Team auf Innovation und Perfektion ein Auge – von der Planung über die Ausschreibung bis zur Bauüberwachung. Und weil dem Kollegium die Arbeit nie ausgeht, sucht Ralf Dohrmann immer neue qualifizierte Fachleute. Und freut sich über den Auftrag für Großprojekte vor der eigenen Haustür, wie zum Beispiel derzeit an der Hachestraße. Da plant Ralf Dohrmann auch gerne einfach mitten im Revier.

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Guten Tag, hier bin ich wieder: Ihre Susi, Dackeldame und gerne mit meinem Herrchen Stefan Pásztor von XCORP Immobilien aus Essen unterwegs

Kein Job für Chihuahuas Susis Welt bei XCORP: Von der Kunst, Gewerbeimmobilien richtig aufzustellen

Wuff – das sieht aber toll von außen aus. So ein tolles, neues großes Haus mit Geschäften, Büros und Arztpraxen. Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass es hinter einer so schönen Fassade so stinken kann, weil es einfach ein Misthaufen ist. Entschuldigen Sie schon, aber für meine feine Hundenase ist das eine echte Zumutung, was ich da wieder an der Seite von Herrchen Stefan erschnüffelt habe. Dieses Haus hat Stefan Pásztor nämlich jetzt unter Zwangsverwaltung, weil der Besitzer in der Bredouille ist, und die echt hohen Raten nicht mehr bezahlen kann. Und Stefan schlägt die Hände über dem Kopf zusammen: Ein Teil ist noch gar nicht

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fertig gebaut und der andere Teil wird benutzt, obwohl er gar nicht offiziell vom Bauamt abgenommen ist. Die Mieter haben falsche Verträge, die Versicherung für das Haus reicht gar nicht aus. Als wär das noch nicht genug, ist alles so mit Nachbargebäuden verbaut, dass zum Beispiel nicht jeder seine eigene Treppe hat. Das ist doch zum Bellen verrückt. Das ist ein Beispiel, sagt Stefan, wie selbst wirklich wohlhabende Menschen ruiniert werden können. Das Haus hat, sagt er, einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet. Weil der Bauherr aber zu wenig Ahnung hatte und sich nicht die richtige professionelle Hilfe geholt hat, ist so vieles eben schief gelaufen. Die Ver-

waltung von Gewerbeimmobilien hat es in sich, die können nur Profis, bekommt Herrchen damit wieder einmal bestätigt. Kleines Beispiel: Die Versicherung. Die hatte gar nicht alle Bereiche des Hauses erfasst. Wäre der Bau abgebrannt, müsste die Versicherung nicht bezahlen. Das hat Herrchen schleunigst geändert, denn er haftet nun selber für alles, was passiert. Und auf einem Millionenschaden will er nicht sitzen bleiben. Am Rest arbeitet er nun auch – als Profi eben. Und hofft, dass er dem Besitzer hinterher wenigstens ein bisschen Geld retten kann. Mein Hundeverstand sagt mir: Da hätte der doch lieber gleich jemanden geholt, der was davon versteht.


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Dort, wo andere Erholung suchen, spazieren gehen, walken, joggen oder Fahrrad fahren – dort lässt es sich auch wunderbar wohnen: Auf der Dilldorfer Höhe. In ein paar Minuten erreicht man zu Fuß den Baldeneysee, die Hespertalbahn, den alten Kupferdreher Bahnhof, heute ein gefragter Kultur- und Gastronomie-Standort – oder natürlich auch die Anlegestelle der Weißen Flotte.

Auf der Dilldorfer Höhe ist nach dem Ende der Kasernen-Ära und der Übernahme durch die Allbau GmbH ein eigener kleiner Stadtteil entstanden. Hier steht auch Essens erste Klimaschutz-Siedlung.

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Modern, anspruchsvoll, barrierefrei genügen die Häuser der Allbau AG in der Klimaschutz-Siedlung auch höchsten Energieeinsparanforderungen

Die Dilldorfer Höhe – einst standen dort Kasernen hoch über dem Baldeneysee. Längst hat sich das Gelände zu einem attraktiven und lebenswerten Wohnbereich in Essen entwickelt. Um die Jahrtausendwende von der Allbau GmbH übernommen, sind hier inzwischen rund 330 Mietwohnungen und 110 Eigenheime entstanden. Und dabei wurden in der Entwicklung auch ganz besondere Akzente gesetzt, wie mit dem Bau der „Seebühne 19“ und der ersten Klimaschutz-Siedlung der Stadt. Die klaren kubischen Formen bestimmen die Architektur und fügen sich sehr gut in die Umgebung ein. ParkBlick Nun setzt die Gesellschaft ein i-Tüpfelchen auf das Gesamtvorhaben: 33 attraktive Eigentumswohnungen bilden den Abschluss der Entwicklung in dem gefragten Wohngebiet. Denn, so weiß AllbauGeschäftsführer Dirk Miklikowki: „Essen benötigt dringend mehr Wohnraum auch im hochpreisigen Segment.“ Der Bau von

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drei Mehrfamilienhäusern soll nun dazu beitragen. Dabei macht die Lage des neuen Projektes seinem Namen „ParkBlick“ wirklich alle Ehre: Die Wohnungen eröffnen ihren künftigen Besitzern und Bewohnern einen wunderbaren Blick auf das Parkgelände, der die Dilldorfer Höhe schmückt und sich von der Neubau-Anlage in Richtung Baldeneysee erstreckt. Ohnehin ist der Lebens- und Freizeitwert des gesamten Areals bemerkenswert: Umgeben vom Landschaftsschutzgebiet mit viel Natur und der Nähe zum Baldeneysee bieten sich alle Möglichkeiten, vom Spaziergang im Grünen über Radtouren im Umland bis zum Wassersport. Besonders spannend für Familien ist dazu der einmalige Abenteuerspielpark. Auf einer Fläche mit der Größe von fünf Fußballfeldern bietet er viele verschiedene Ebenen und Wege zum Klettern, Krabbeln, Hangeln und Schwingen. Die Nachfrage nach den 33 Eigentumswohnungen in drei Immobilien gibt der Entscheidung der Allbau GmbH für dieses

Projekt recht: Das Interesse ist groß, sodass bereits fast drei Viertel der Wohnungen schon vergeben sind. Kein Wunder, das Projekt erfüllt alle Ansprüche an modernes und komfortables Wohnen. Mit ihren Größen von 2,5 Räumen mit 73 Quadratmetern bis hin zu 5,5 Zimmern auf 135 Quadratmetern bedienen die Wohnungen dabei auch die unterschiedlichsten Bedürfnisse. „Hier können sich alle Generationen zu Hause fühlen“, unterstreicht Dirk Miklikowski. So lautet auch der Slogan für diese Projekt auf der Dilldorfer Höhe „ParkBlick – Einfach wohlfühlen“. Dazu trägt die Gesamtausstattung der modernen und familienfreundlichen Häuser bei. Im Erdgeschoss dürfen sich die Eigentümer über eine Terrasse mit Gartenanteil freuen, in den Etagen darüber gibt es für alle Wohnungen einen großzügigen Balkon oder eine lichtdurchflutete Dachterrasse. Neben einem Einzelkeller für jede Wohneinheit stehen Fahrrad-, Wasch- und


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Oberbürgermeister Daniel Schranz

Oberhausen – Spannende Entwicklung in der Zuzugsstadt

Trockenräume zur Verfügung. Ein Aufzug führt ohne Zwischentreppe problemlos auf alle Etagen. Und in Zeiten hoher Mobilität für die meisten Menschen absolut unverzichtbar: Es gibt eine geräumige Tiefgarage mit mindestens einem Stellplatz pro Wohnung. Mehr als ein Wohnungsunternehmen Neubau im Rahmen von Stadtentwicklung ist eine Aufgabe, zu der sich die Allbau GmbH als kommunales Wohnungsunternehmen über die reine Wohnungsvermehrung hinaus ausdrücklich bekennt. Denn: „Wesentlicher Faktor für das Prosperieren einer Region ist nicht zuletzt auch die Attraktivität als Wohnstandort“, weiß Dirk Miklikowski um den Anteil an der Weiterentwicklung der Stadt, die nur so als Großstadt mit den anderen Metropolen mithalten kann. Und dazu leisten Projekte der Allbau GmbH wie Dilldorfer Höhe, Kastanienhöfe (Innenstadt) oder Kranachhöfe (Holsterhausen) auch ihren ganz eigenen Beitrag.

Oberhausen erlebt gerade dynamische Zeiten mit einem regelrechten Bau-Boom von gewerblichen Immobilien ebenso wie neuen Hotels. Die niedrigen Zinsen und die weiterhin gute konjunkturelle Lage befeuern aber auch den privaten Wohnungs- bzw. Hausbau. „In zentraler Lage des Ruhrgebiets platziert sich die grüne Parkstadt Oberhausen als äußerst attraktive Zuzugsstadt mit hervorragender Infrastruktur, einem spannenden Kultur- und Freizeitangebot und einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung“, stellt Oberbürgermeister Daniel Schranz fest. Nun gehört der Optimismus gewissermaßen zum Anforderungsprofil eines erfolgreichen Oberbürgermeisters. In diesem Falle aber nimmt die Stadt tatsächlich eine überaus spannende Entwicklung. Edeka bringt mit einer dreistelligen Millioneninvestition mehr als 1000 Arbeitsplätze nach Oberhausen, McFit sorgt weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen mit einem völlig neuen Konzept für den weltgrößten Fitness-Freizeitpark „The Mirai“. Die Kurve der Übernachtungszahlen in der Gasometer-Stadt kennt seit Jahren nur eine Richtung, und die zeigt ebenso nach oben wie die Besucherzahl des Centro mit weit über 20 Millionen Menschen pro Jahr, von denen nicht wenige sogar aus dem benachbarten Ausland anreisen. Selbst in der Alten Mitte, die seit Jahren als schwieriges Umfeld gilt, tut sich einiges. So wird die ehemalige Anker-Immobilie des leerstehenden Kaufhofs jetzt als Hotel umgebaut. Zusammen mit flankierenden Maßnahmen, wie neue Konzepte für Sicherheit und Sauberkeit, erhofft man sich davon eine zusätzliche Initialzündung für das Quartier. Dennoch explodieren die Preise (noch?) nicht in der Revierstadt. „Was sich trotz gleichbleibend niedriger Zinsen zum Glück für viele Familien und Investoren nicht dynamisch nach oben bewegt, sind die Bau- und Grundstückspreise“, weiß Schranz. „Wir bewegen uns an dieser Stelle nach wie vor im bezahlbaren Rahmen.“ Auch diese Tatsache lädt offenbar immer mehr Menschen aus der Region zu der Überlegung ein, nach Oberhausen zu kommen und hier ihr Leben zu gestalten. Schon vor einiger Zeit hatte der Oberhausener Architekt und ehemalige Landtagsabgeordnete Wilhelm Hausmann für Aufsehen gesorgt, als er eine provozierende Frage per Bild-Zeitung an die Düsseldorfer Nachbarn richtete. „Was ist euch eure hohe Nase wert?“, fragte Hausmann seinerzeit durchaus mit einem Augenzwinkern. Hintergrund: Vom beliebten Oberhausener Stadtteil Altstaden fährt man mit Bahn oder Auto schneller in die Mitte Düsseldorfs als vom Stadtrand der Landesmetropole.

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Das Maklerteam der S-Finanzdienstleistungs-GmbH

SEIT 25 JAHREN EXPERTISE RUND UM DIE IMMOBILIE Sie ist inzwischen 25 Jahre alt und hat sich in der Zeit das Vertrauen ihrer Kunden verdient: Die FDL, die S-Finanzdienstleistungs-Gesellschaft der Sparkasse Mülheim an der Ruhr. Seit 1993 ist die FDL für alle Fragen rund um die Immobilie Ansprechpartner für die Menschen in der Stadt an der Ruhr. Bei der FDL am Berliner Platz sind Begeisterung für die Sache und Erfahrung zu Hause: So sind dort bis heute die drei Mitarbeiter, mit denen 1993

Der Firmensitz am Berliner Platz 6

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Ein in kürzester Zeit durch die FDL verkauftes Einfamilienhaus in Saarn


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alles begann, im Einsatz. Die Menschen in Mülheim wissen das zu schätzen: FOCUS führte 2014 eine deutschlandweite und unabhängige Maklerbefragung durch und zeichnete die FDL als „Deutschlands TOP Immobilienmakler“ aus. Als Immobilien-Spezialist in Mülheim hilft das Team gleichermaßen bei der Suche nach einem neuen Zuhause wie auch beim Verkauf von Immobilien aller Art. „Nicht wenige Immobilien wechselten im Laufe der vielen Jahre durch unsere Vermittlung auch wiederholt den Eigentümer. Insgesamt konnten wir über 5000 Verkäufer und Käufer glücklich machen“, zieht Geschäftsführer Matthias Haase eine absolut positive Bilanz nach dem Vierteljahrhundert. Grundlage für die erfolgreiche Arbeit der Sparkassen-Tochter ist das Team aus top ausgebildeten Spezialisten von Immobilienfachwirten, Immobilienkaufleuten und Betriebswirten. Dazu kommt ein Netzwerk von Architekten, Statikern, Geologen sowie Handwerkern. Dabei schreibt das FDL-Team vor allen Dingen immer die individuelle Beratung ganz groß. Dazu gehört neben der sicheren Kenntnis der Region, dass die Wünsche und Vorstellungen der Kunden stets im Mittelpunkt stehen. Immer, ob beim Verkauf oder Kauf einer Immobilie, ist für das FDL-Team das ausführliche persönliche Gespräch wichtig. Denn es geht stets auch um eine Herzens-Entscheidung; bei der Trennung vom bisher angestammten Heim, als auch bei der Suche nach einem neuen Zuhause. Neben der Expertise bei der Vermarktung von Bestands-Immobilien präsentiert die FDL mit erfahrenen Bauträgern regelmäßig auch anspruchsvolle Neubauprojekte. Finanzierungskonzepte der Sparkasse Mülheim an der Ruhr und der FDL-Versicherungsservice runden das Angebot am Berliner Platz ab.

Oberbürgermeister Ulrich Scholten

Mülheim – Leben mit und an der Ruhr Die Ruhr ist der entscheidende Faktor für unsere Stadt am Fluss. In der Vergangenheit war sie der Mittelpunkt für die urbane und industrielle Entwicklung Mülheims. Die Menschen siedelten sich rund um die Ruhrfurt in der Höhe des Schlosses Broich an. Und das Wasser der Ruhr diente der Lederindustrie zur Produktion und dem Bergbau der Region zur Verschiffung der Kohle. Die eigentliche Qualität eines Flusses, der mitten durch die Innenstadt fließt, wurde allerdings erst in den vergangenen 30 Jahren erkannt und geschätzt. Die Ruhr macht es möglich, Wohnen im Grünen, Naherholung und Fortbestand der Arbeit bringenden Industrie zu gewährleisten: Eine Symbiose also, die nicht in jeder Stadt gelingt. Moderne Stadtentwicklung muss sich vielfältigen Herausforderungen stellen – und das mit Augenmaß. Bei allem praktischen und wirtschaftlichem Nutzen von Stadtentwicklung muss sie sich aber auch an den lokalen Gegebenheiten und an dem Leitbild der Stadt orientieren: Mülheim an der Ruhr – Stadt am Fluss, das gilt es zu „leben“. Die Landesgartenschau MüGa aus den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die aus einer hässlichen Industriebrache einen blühenden Park mitten in der Stadt machte, wurde in den vergangenen rund zehn Jahren auf der gegenüberliegenden Ruhrseite konsequent und peu à peu durch einen Stadthafen, einer breiten Ruhrpromenade und einer Wohnbebauung in maritimer Lage ergänzt. Parallel hierzu setzte und setzt die Stadt auf eine nachhaltige Belebung der Innenstadt, indem durch die Stadtplanung u. a. auf dem zentral gelegenen Grundstück des ehemaligen Kaufhofes – in Steinwurfnähe zum Ruhrufer – der Bau des neuen Stadtquartiers SQS, mit Wohnen, Einkaufen, Arbeiten und Freizeitaktivitäten möglich gemacht wurde. Dass diese Entscheidung die Richtige war, zeigt die Signalwirkung für den Innenstadtpol nahe der Ruhr – hier tut sich was! Interessierte Bürgerinnen und Bürger Mülheims haben die Vision des Wohnens auf der Ruhr. „Floating Homes“ ist das Stichwort; Leben auf schicken Hausbooten nach dem Vorbild in den Niederlanden und in Frankreich. Angesichts des knappen Baulands und der Attraktivität von Wasserlagen eine zukunftweisende Idee mit Charme, die es lohnt zu unterstützen.

Eine gerade erfolgreich vermittelte Villa an der Prinzenhöhe

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WAS WÄRE WENN Architekt Frank Eittorf stellt sich für Essen den Willy-BrandtPlatz als belebtes und bewohntes Tor zur Innenstadt vor. Er beleuchtet seine Heimatstadt unter dem Motto „WasWäreWenn“. Die Visualisierungen sind von ‚vektor.x’ aus Bochum.

Frank Eittorf ist aufgewachsen in Kettwig, heute Architekt und bekennt sich zu seiner Stadt. Denn aus seiner Sicht ist die größte Qualität in Essen der Mensch selbst: freundlich, herzlich, entspannt, bescheiden. Aber anders als in anderen Städten fühlt sich der Essener als Altenessener, Borbecker, Bredeneyer, Werdener oder Kettwiger seinem Stadtteil verbunden, nicht seiner Stadt. „Daran müssen wir arbeiten“, ist Eittorf überzeugt. Er beleuchtet unter diesem Aspekt einige zentrale Plätze. Willy-Brandt-Tor Das Willy-Brandt-Tor, der Eingang zur Innenstadt, wollen wir aufwerten, bestehende Stadträume mit neuen Nutzungen und Nutzergruppen ergänzen, vor allem mit neuen Bewohnern. Den Eingang zur Innenstadt wollen wir städtebaulich mit einem Zeichen markieren – ein ergänzender Wohnturm als Pendant zum bereits bestehenden Turm auf dem Handelshof gegenüber. Dabei bedienen wir uns eines bereits bekannten Bildes um 1900: Auf der alten Hauptpost stach damals ein Turm hervor, der weit über die normale Gebäudehöhe hinausragte, den Turm vom Handelshof gegenüber kennen wir, er ist der übrig gebliebene des damals verloren gegangenen Tors zur Innenstadt. Für die Platzierung des neuen Wohnturms haben wir uns bewusst für die großflächige ‚Eiermann Fassade‘ entschieden und wollen bei der neuen Wohnnutzung in Kombination mit vertikalen Gärten mehr Leben an die Fassade sowie auf den Platz bringen. Eigentlich hat der Willy-Brandt-Platz schon jetzt außergewöhnliche und wertvolle Fassaden verschiedener Epochen, die es zu erhalten und zu ergänzen gilt. Was wäre, wenn wir anfangen würden, die Stadt von oben beziehungsweise nach oben zu besiedeln?! Zeitgemäßes Wohnen heißt zunächst zentrales Wohnen. Die Vorzüge des öffentlichen Nahverkehrs sowie vielseitige Konzepte von Car-Sharing würden die Bewohner in der Innenstadt zu schätzen und zu nutzen wissen.

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Das BahnParkhaus Essen – Grüne Hauptstadt 2017, für Frank Eittorf ist das Verpflichtung über das eine Jahr hinaus. Als Titelträger gilt es sich weitere klimafreundliche Ziele zu setzen, beispielsweise die ‚urbane Wüste’ Innenstadt durch neue Grünzonen aufzulockern. Diese können auch vertikal sein, sie würden nicht nur das Stadtklima verbessern, vielmehr neue qualitativ hochwertige Aufenthaltsräume schaffen. Denn der Trend bringt das Wohnen zurück in die Innenstädte. Das Parkhaus am Essener Hautbahnhof ist in die Jahre gekommen, scheint zudem nicht ausgelastet zu sein. Das Potenzial des Ortes ist neben der Zentralität und Erreichbarkeit die Sichtbarkeit für Ankommende. Ob aus dem Auto von der A 40 oder als Ankommender mit der Bahn vom Bahnhof gesehen. Wenn wir die ‚grüne Brille‘ aufsetzen, steht das Parkhaus bereits im Grünen, im Park. 2017, zur ‚Grünen Hauptstadt‘ wollten wir das Parkhausdach mit ortsfremden Palmen schmücken, wir wollten eine ‚grüne‘ Anlaufstelle mit Signalwirkung schaffen. Im Sinne der Nachhaltigkeit, eine Installation mit Potenzial zum Belassen, Imagewandel mit ‚grüner‘ Fernwirkung. In einer zweiten Phase würden wir ein Hochhaus auf das Parkhaus setzen. Zum Park auf dem Haus würde ein Haus im Park hinzukommen. Unten würde weiterhin geparkt, oben gewohnt, dabei sollte der Stellplatznachweis über einem Parkhaus kein Problem sein. Das neue PARKHAUS blickt auf die urbane Skyline Essens. Vertikale Gärten schützen die neuen Bewohner vor zu viel Südsonne, sorgen für Raumklima, Atmosphäre und Identität. Essen bleibt ‚Grüne Hauptstadt‘ – und zeigt sich seinem bewegten Umfeld, einem Umfeld, das weiterhin von der ‚sauberen‘ Bahn und zukünftig von sauberen Elektroautos geprägt sein wird. Da wir in unserer aktuellen Konzeptstudie für die Deutsche Bahn über diverse Bahnhöfe nachgedacht haben: „WasWäreWenn das Bahnhofsvordach zum kleinen Park für Reisende und Wartende würde?“ Auch hier – die ‚Grüne Hauptstadt‘ bleibt.

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Die Reaktivierung der Innenstädte, insbesondere durch ergänzende Wohnnutzungen schlägt Frank Eittorf vor. Hier zum Beispiel durch ein neues Wohnhochhaus auf dem alten Parkhaus.


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Standort für ein wirtschaftseigenes Kreativ- und Kompetenzzentrum im wirtschaftseigenen Zug könnte bei WasWäreWenn das GLEIS24 am Essener Hauptbahnhof sein

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GLEIS24 Der Wirtschaftsbahnhof der Metropole Ruhr Unsere Idee ist es, die derzeit inaktiven Gleise 23 und 24 am Essener Hauptbahnhof durch ein wirtschaftseigenes Kreativund Kompetenzzentrum zu reaktivieren. Essen liegt geografisch in der Mitte der Wirtschaftsmetropole Ruhr, der Hauptbahnhof ist zentral gelegen und in direkter Nachbarschaft zu vielen der Essener Wirtschaftsgrößen. Die Erreichbarkeit könnte nicht besser sein. Neben dem Haus der Technik direkt gegenüber ist sowohl der Willy-Brandt-Platz als auch die Kettwiger Straße, als Einkaufsstraße, in Sichtweite. Das eigentliche Potenzial des Bahnhofumfelds, des Hauptbahnhofs, der oben erwähnten Bahnsteige sowie der darunterliegenden Bahnhofsbögen ist noch nicht erkannt. Anders beim Standort des ehemaligen DB Hochhauses, hier soll 2019 ein neuer Hotelstandard hinzukommen. Beim neuen Hotel ‚Premier Inn‘ bestünde sogar die Möglichkeit des direkten Zugangs zum neuen GLEIS24, dem neuen Wirtschaftsbahnhof der Metropole Ruhr. Bereits jetzt flankieren das Novum Select Hotel Handelshof sowie das Ibis Hotel, die derzeit brachliegenden Bahnsteige. Ob Deutsche Bahn, E.ON, RWE, STEAG, thyssenkrupp, Aldi, Hochtief, Schenker, Evonik, Ferrostaal, Deichmann, Karstadt, Allbau – wir denken an eine neue Arbeitswelt der Kommunikation, in der sich die Unternehmen der Metropole Ruhr einkaufen oder einmieten können. Denn ein

Luft- bzw. Ortswechsel für Angestellte, ob für Stunden oder Tage, befreit den Kopf. Das neue und animierende Arbeitsumfeld hilft, sich und andere zu reflektieren, sich im Kreativmodus neuen Herausforderungen zu stellen. Hier spielt der Eisenbahnwaggon, als bekanntes und vertrautes Element, eine zentrale Rolle. Neben dem in die Jahre gekommenen Postwaggon als Arbeitsplatz, interpretieren wir die klassischen ReiseSpeise- und Schlafwagen neu. Wir wollen neue und überraschende Arbeitswelten schaffen, vielseitig und flexibel nutzbar. Dabei soll es Themenwaggons geben, die sich in ihrer Art und Kommunikationsform unterscheiden, sich sowohl durch mediale als auch analoge Systeme auszeichnen – Touch-Screen und das klassische Flipchart ergänzen sich. Das Raumprogramm bietet kommunikationsfördernde Workshopflächen im offenen Waggon sowie abgelegene Rückzugsorte der Konzentration im stillen Abteil. Für jeden Charakter, für jede Aufgabe, ist der passende Think-Tank dabei, in einem der neu gestalteten Konzeptwaggons unterwegs oder auf dem Bahnsteig, mit Ausund Weitblick auf die Essener Skyline. Natürlich darf auch die passende Pause nicht fehlen. Ob aktiv im Team bei Basketball und Fußball am Gleis nebenan - oder entspannt an der Bar, auf dem Weg nach München zum Oktoberfest. Die Reisezeit wird im Allgemeinen für Kreativworkshops genutzt, am Nachmittag ein Treffen bei Siemens vor Ort. Ob als Workshop, Abteilungs-, Betriebs- oder Firmenausflug,


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Oberbürgermeister Thomas Kufen

insbesondere die Möglichkeit des Dialogs mit der Stadt, der regionalen Wirtschaft untereinander ist zielführend für Stadt und Region. Der Start- und ‚Heimathafen‘ ist das ‚hoheitsfreie‘ GLEIS24 am neuen WirtschaftsbahnhofRuhr in Essen. WasWäreWenn – derzeit, freut sich Frank Eittorf, prüft die Deutsche Bahn die Machbarkeit dieser Studie.

FRANK EITTORF – ein Selbstporträt In Mülheim geboren und Kettwig aufgewachsen, unterrichte und forsche ich an diversen Universitäten im In- und Ausland, seit Anfang September an der Mohammed VI Polytechnic University in Ben Guerir, Marokko. Mein Geschäftspartner Ercan Agirbas, ein Gelsenkirchener mit türkischen Wurzeln, hat seine Professur an der German University of Technology in Maskat, Oman. Als „Einheimische“ und stets „Heimkehrende“ sind wir „Pottler“, Ercan auf Schalke, bei mir sind es insbesondere die Essener Themen, die mich beschäftigen. Die Lehre, die Forschungsprojekte im In- und Ausland inspirieren uns für unsere eigenen Projekte als Architekturbüro AGIRBAS EITTORF FRIENDS, dabei bezieht sich ‚FRIENDS‘ nicht nur auf unsere 20-jährige Freundschaft, sondern im gleichen Maße auf Gleichgesinnte als Projektpartner und Bauherren, derzeit Bahnhofsstudien für die Deutsche Bahn oder einen Länderpavillon für die nächste Weltausstellung, die Expo 2020 in Dubai.

ESSEN – schafft Raum für neues Wohnen Essen ist wieder eine wachsende Stadt. Das zeigen die vielen städtebaulichen Entwicklungen und geplanten Bauvorhaben. Denn mit steigenden Einwohnerzahlen wachsen auch die Anforderungen an den Essener Wohnungsmarkt. Genau wie andere Großstädte benötigt Essen für unterschiedliche Zielgruppen und Bedarfe zeitgemäße Wohnungen – für Familien mit Kindern, über altersgerechtes Wohnen und natürlich Wohnraum in allen Preislagen. Mit dem neuen Stadtquartier „Essen 51.“ und „Freiheit Emscher“ sind derzeit zwei große Projekte in Planung, die unser Stadtbild zukünftig deutlich verändern werden. Im nördlichen Krupp-Gürtel entsteht mit „Essen 51.“ auf einer Gesamtfläche von 52 Hektar ein neues, modernes Stadtviertel mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten und Freizeitangeboten. Direkt mitgeplant wird eine Radtrasse als Verbindung zwischen dem Radschnellweg RS 1 und dem geplanten Radschnellweg „Mittleres Ruhrgebiet“. Mit „Freiheit Emscher“ bietet sich die historische Chance im Essener Norden, ein Areal von 1700 Hektar neu zu erschließen – eine der größten Flächenreserven im Ruhrgebiet. Das bedeutet neue Arbeitsplätze in attraktiver Lage am Wasser, viel Raum für Gewerbe und Dienstleistungen, aber auch für Wohnangebote und attraktive Freizeitmöglichkeiten an der renaturierten Emscher. Die Städte Bottrop und Essen entwickeln gemeinsam mit der RAG Montan Immobilien GmbH einen Masterplan für eine Fläche, die bislang vom Bergbau geprägt wurde. Wir stehen als Stadt also weiterhin vor der großen Herausforderung, attraktiven, bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wo in unserer Stadt zukünftig mehr Wohnungen entstehen sollen, möchten wir von den Bürgerinnen und Bürgern wissen. Deshalb lade ich im Herbst dieses Jahres zu einem neuen Format ein: einem Bürgerforum. 500 repräsentativ ausgewählte Essenerinnen und Essener diskutieren einen Tag lang mit Experten aus Verwaltung, Politik und Interessenvertretern, am Ende soll eine Prioritätenliste zur Wohnbauflächenentwicklung in Essen entstehen. Ich freue mich darauf!

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GRÜNE IDEEN AUS DEM REVIER FÜR GRAUE STÄDTE Er stammt aus Gelsenkirchen und macht heute als Landschaftsarchitekt von Mailand aus Furore. Andreas Kipar verwandelt mit seinen grünen Strahlen die verrußten Industriestädte. In Essen tragen der Krupp-Park sowie das Freiraum-Konzept des thyssenkrupp Quartiers seine Handschrift. Der heute 58-jährige Landschaftsarchitekt hat an der Gesamthochschule Essen Landschaftsarchitektur studiert. Er lebt seit inzwischen 30 Jahren in Mailand. Hier hat er sein Architekturbüro LAND, mit Dependancen auch in Düsseldorf und im Schweizer Lugano. In Mailand hat der Gelsenkirchener sein preisgekröntes Modell der „Raggi verdi“ zuerst angewandt. Seine „Grünen Strahlen“ verbinden die Grünflächen von der Stadtmitte ausgehend bis hin zu den Feldern um Mailand. Wobei der Großteil der grünen Freiräume erst in den letzten Jahren angelegt wurde. Seinen beispielgebenden Arbeiten widmete schon der Fernsehsender n-tv einen Beitrag. „Der Mensch sucht wieder den Kontakt zur Natur, zum Boden, zum Unebenen unter den Füßen. Wir beobachten gerade den Wandel von einer egomanen zu einer humanen (Städtebau-)Einstellung“, erzählt der 58-Jährige bei n-tv. Mittlerweile hat sich der Grünflächenbestand der italienischen Wirtschaftsmetropole fast verdoppelt. „Manchmal sind es auch nur grüne Flecken oder ein Gebäude – wie der „Bosco verticale“, der senkrechte Wald, mit Bäumen auf jeder Etage, die zusammen mit den größeren Grünflächen ein Kontinuum bilden.“ Nicht weit von Kipars Büro und dem neuen Wolkenkratzerviertel Porta Nuova zeigt Kipar auf die Bepflanzung vor dem Eingang der Untergrundbahn, ein Blumenbeet mit einem Baum in der Mitte. „Es geht aber nie um Blümchen, um Ornament oder Dekor, sondern um ein Gefühl des Wohlseins, um einen Platz, wo man kurz aus dem städtischen Trubel aussteigen kann.“

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Oberbürgermeister Frank Baranowski

Gelsenkirchen – Zwei attraktive neue Stadtquartiere Keine Frage: Auf den Wohnungsmärkten des Ruhrgebietes geht es im Vergleich zu vielen anderen Städten und Stadtregionen Deutschlands noch ziemlich entspannt zu. Bei uns kann man auch noch ohne Beziehungen eine gute und bezahlbare Wohnung finden. Und nein, man muss bei uns auch nicht mehrfacher Millionär sein, um das Haus zu kaufen oder zu mieten, das einem gefällt. Jedenfalls nicht, wenn man ein bisschen Realismus mitbringt. All das macht einen spürbaren Unterschied zu den Metropolen an Rhein, Main, Isar oder Spree, wo Wohnungen derzeit verzweifelt gesucht werden, zum Leidwesen vieler Menschen. Allerdings heißt das nicht, dass die Immobilienmärkte bei uns nicht auch in Bewegung wären. Ganz im Gegenteil: Auch in Gelsenkirchen ist gutes Wohnen ein wichtiges Thema – und entsprechend wird rege gebaut. Der Stadt ist es auf der einen Seite wichtig, die Zahl der barrierefreien Wohnungen für älter werdende Menschen zu erhöhen – hier ist gerade unsere städtische Wohnungsbaugesellschaft ggw sehr aktiv. Zudem haben wir zahlreiche Neubaugebiete erschlossen und ausgewiesen, um insbesondere jungen Familien eine gute Zukunft in Gelsenkirchen zu ermöglichen – und auch diese Grundstücke finden rasanten Absatz. Dazu gehören unter anderem zwei prominente und ausgesprochen attraktive neue Stadtquartiere: Das neue Quartier „Am Waldbogen“ beispielweise, auf der Fläche einer früheren Kinderklinik, nahe zur Buerschen Innenstadt, sowie das „Stadtquartier Graf Bismarck“ direkt am Rhein-Herne-Kanal, wo man zwischen Wasser und Wald wohnen kann, mit hohen Freizeitwert und zugleich bestens an das Verkehrsnetz angeschlossen. Hier wie an vielen anderen Standorten Gelsenkirchens und der Nachbarstädte zeigt sich: Die Lebensqualität im Ruhrgebiet ist einfach deutlich höher, als es Außenstehende vermuten. Es gibt mehr öffentliche Grünflächen als in vielen anderen Städten, die Wege ins nächste Stadtzentrum sind dank der besonderen Siedlungsstruktur der Region kürzer. Und nicht zuletzt: Es gibt noch Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten. Wer das weiß, lernt es rasch zu schätzen – und möchte es bald nicht mehr missen.


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WENN DIE HEIZUNG STROM ERZEUGT Vor fünf Jahren startete das InnovationCity Ruhr-Projekt „100 KWK-Anlagen in Bottrop“. Damals wurden 100 Strom produzierende Heizungsanlagen nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Bottroper Heizungskellern eingebaut. Nun startet das Folgeprojekt „KWK plus Speicher“: 20 der 100 gasbetriebenen Anlagen erhalten einen Batteriespeicher, sodass der erzeugte Strom zwischengespeichert und zeitversetzt genutzt werden kann. „Aktuell liegt unser Eigenverbrauch bei dem Strom aus der KWK-Anlage bei 65 bis 70 Prozent und das wird zukünftig durch den Speicher hoffentlich noch mehr“, berichtet das Ehepaar Gräfe, das einen der 20 Batteriespeicher erhält. „Ohne die Förderung im Rahmen des InnovationCityProjektes sähe unsere finanzielle Bilanz bislang nicht so attraktiv aus“, sagen sie und freuen sich auf das Folgeprojekt. Hocheffiziente KWK-Systeme sind ein wesentlicher Bestandteil der Klimaschutzstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Projekt „KWK plus Speicher“ soll wichtige Erkenntnisse auf dem Weg vom Labor in die Praxis liefern. Dazu werden unterschiedliche, bereits auf dem Markt verfügbare Batteriespeicher bei den 20 ausgewählten Projektteilnehmern installiert. So soll erforscht werden, welcher Speicher zu welcher Anlage passt und wie die Nutzung künftig flexibilisiert werden kann.

Bereit zum Mitmachen: Ehepaar Gräfe (r.) vor ihrer KWK-Anlage. Alexandra Botor vom GWI (l.) und Simone Richrath von der ICM (2.v.l.) besuchten die Bottroper zur Vertragsunterzeichnung für das Folgeprojekt.

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Oberbürgermeister Bernd Tischler

Bottrop – Zukunftsstadt 2030 Immobilien sind in jeder Stadt von großer Bedeutung – das ist in Bottrop natürlich nicht anders! Denn an den Entwicklungen auf dem Immobiliensektor – ob gewerblich oder privat – lassen sich auch gut die Veränderungen in einer Stadt ablesen. In Bottrop sind dies die Entwicklungen weg vom Steinkohlebergbau, der in Deutschland am 21. Dezember 2018 sein Ende auf dem Bergwerk Prosper Haniel findet, hin zur „InnovationCity – Modellstadt Bottrop“ und zur „Zukunftsstadt 2030 +“, zu der sich Bottrop in den kommenden Jahren entwickeln will. Viele Bottroper Stadtquartiere haben als Zechensiedlungen ihren Ursprung in der Begleitung immer neu entstandener Bergwerke. Nach der Schließung der Zechen sind die Wohn- und Strukturqualitäten der Siedlungen insbesondere durch die „Internationale Bauausstellung Emscher Park“ in den 1990er-Jahren bewahrt und fortentwickelt worden. Ein auch über die Stadtgrenzen hinaus wirkendes Beispiel ist etwa die Gartenstadt Welheim. Mit Blick auf den „InnovationCity“-Prozess, in dem die Stadt seit dem Jahr 2010 noch bis 2020 bemüht ist, den hiesigen CO2-Ausstoß um 50 Prozent zu senken und Rahmenbedingungen für einen besseren Umgang mit den Klimaveränderungen zu schaffen, wurde auch viel für die energetische Erneuerung des Gebäudebestands getan. Liegt die durchschnittliche Erneuerungsquote bundesweit bei 0,8 Prozent, wurden seit 2010 in Bottrop im Schnitt drei Prozent der Immobilien im Projektgebiet (im Wesentlichen der Süden und die Stadtmitte) energetisch und oft auch seniorengerecht umgebaut. Städtischerseits gibt es dabei Unterstützung durch das energetische Erneuerungs- bzw. das Haus- und Hofflächenprogramm, die beide erhebliche Zuschüsse für private Hauseigentümer zur Verfügung stellen. Beispiele sind die Rheinbaben-Siedlung und drei Plus-Energiehäuser im Gebäudebestand oder mit Blick auf Gewerbeimmobilien die Werkshallen des Unternehmens Technoboxx. Auch im Rahmen unserer Bemühungen im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ spielt die Fortentwicklung des Immobilienbestandes in den Bottroper Quartieren bei seniorengerechten Wohnungen und im sozialen Wohnungsbau eine große Rolle. Bestes Beispiel im Zuge des gestarteten „Wohnbauflächenkonzeptes 2025“ ist das Neubauquartier „Zum Haldenblick“ der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft GBB.

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Eva Sandra Pluta und Martin Boris Becker, Haus & Grund-Mitglieder seit 2000

Unsere Immobilie? Dafür haben wir jemanden! Rechtsberatung Haus- und Wohnungseigentumsverwaltung Immobilienvermittlung Haus & Grund Essen Huyssenallee 50 · 45128 Essen Tel. 02 01 - 8 10 66 - 0 · www.hug-essen.de

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Impressum

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Verleger: Sven van Gelder Herausgeber: Ralf Schultheiß

Art Director: Ralf Schultheiß Chefredaktion: Katrin Kroemer (ViSdP), k.kroemer@top-magazin.de Autoren: Katrin Kroemer, Hans Martz, Dennis Ihle, Birte Glang, Marcus Endres, Peter Lamprecht, Volker Schleide, Gregor Boldt. Verlagsrepräsentanz: Rainer Karp Fotos:  Ralf Schultheiß, Dietmar Klingenburg, Frank Reinhold, Zoltan Leskovar, Atelier Loidl, GEBAG, Stadt Gelsenkirchen, duisport Hans Blossey, MHKBG 2017 / F. Berger, vektor.x Bochum, RTL / Timo M. Seidel, Michael Grosler, ©ConstantinFilmVerleih, RTL_UnterUns, Adobe Stock, Hotel ROYAL CHAMPAGNE, Harfid GmbH, Holle Architekturen, Krieger Architektur, Allbau GmbH Verlagsassistenz: Bettina Pössel b.poessel@top-magazin.de Grafik: Schaber Advertising GmbH, 45219 Essen Lektorat/Druck: druckpartner, Druck- und Medienhaus GmbH, 45307 Essen Verlag: Metropol-Verlag-Ruhr UG Essener Straße 2-24, 46047 Oberhausen Telefon: 0208/409637-85 Telefax: 0208/409637-37 E-Mail: ruhr@top-magazin.de www.top-magazin-ruhr.de Geschäftsführer: Dennis Ihle Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors und nicht immer die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingereichtes Material (Bilder, Manuskripte, etc.) wird keine Haftung übernommen. Nachdruck von Berichten und Fotos, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung. Die Urheberrechte der vom TOP RUHR Magazin konzipierten Anzeigen liegen beim Verlag. TOP RUHR Magazin erscheint dreimonatlich, die nächste Ausgabe erscheint im Dezember 2018. Es gilt die Anzeigenpreisliste vom 07/2018.

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Oberbürgermeister Sören Link

Duisburg – Fundament für gute Ideen! Duisburg ist eine Stadt mit vielen Facetten: Sie ist Universitätsstadt und Wissenschaftsstandort, internationale Logistikstadt mit dem größten Binnenhafen der Welt und größter Stahlstandort Europas. Hier finden sich außergewöhnliche Industriekultur, international anerkannte Sportstätten wie der Sportpark Duisburg ebenso wie ausgedehnte Grün- und Erholungsgebiete. Duisburg ist eine Stadt mit Tradition und zugleich eine Stadt im Aufbruch mit einer großen städtebaulichen Dynamik, in der sich gerade viel bewegt. Die Stadtentwicklungsmaßnahmen orientieren sich daran, Duisburg zukunftsfähig aufzustellen und als Wohn- und Wirtschaftsstandort weiter nach vorne zu bringen. Die Stadt entwickelt Gewerbeflächen, um Unternehmen in Duisburg zu halten oder nach Duisburg zu holen, die hier investieren und Arbeitsplätze schaffen. Sie entwickelt Wohnraumflächen, mit denen einkommensstarke Einwohner gewonnen werden, aber ebenso bezahlbarer Wohnraum vorgehalten wird. Und sie achtet darauf, dabei die wichtige Balance zwischen sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten zu bewahren. Der Erfolg dieser Strategie ist in Duisburg bereits an vielen Stellen zu sehen. Rund um den Hauptbahnhof beispielsweise, wo ein neues und großstädtisches Entree in die City gestaltet wird, Hotelneubauten Duisburgs steigenden Stellenwert als Tourismusziel belegen und Bürogebäude für neue Arbeitsplätze errichtet werden. Oder auf der Mercatorinsel am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, wo neben einem Logistikzentrum auch ein Park in extensiver Naturlandschaft entstehen wird. Duisburg ist gefragt – und dafür stehen nicht nur aktuelle Baustellen in unserer Stadt, sondern auch zahlreiche projektierte Wohnimmobilienentwicklungen, die vor der Umsetzungsphase stehen. Mit dem Mercatorviertel entsteht auf historischem Grund und in bester Innenstadtlage ein hochwertiges Wohnquartier mit rund 350 Wohneinheiten. Und beim Projekt 6-Seen-Wedau, das an anderer Stelle dieser Ausgabe näher vorgestellt wird, handelt es sich um eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Nordrhein-Westfalen in direkter Wasserlage. In Duisburg ist vieles in Bewegung, um die großen Potenziale dieser Stadt zur Fortentwicklung von Urbanität, Freizeit und Lebensqualität zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen. In diesem Sinne werden wir am hohen und erfolgreichen Niveau unserer Planungs- und Entwicklungsprozesse festhalten und Duisburgs Zukunft gestalten.


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großen Neubau in Essen. Im Moment finden Sie Stopka Essen übergangsweise an der Pferdebahnstraße 70.

Eine moderne und edle Heimat für Jaguar Landrover Stopka wird derzeit in Essen gebaut

JAGUAR LAND ROVER STOPKA ESSEN BAUT NEUES AUTOHAUS AM BERTHOLD-BEITZBOULEVARD Endlich ist es soweit. Die Bagger rollen an und die ersten Arbeiten beginnen. Ende 2019 soll dann das modernste Jaguar und Land Rover Autohaus Deutschlands eröffnet werden. Auf mehr als 10000 Quadratmeter entsteht ein Gebäude im modernsten Design nach CI-Vorgaben von Jaguar Land Rover. Auf 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche werden dann leistungsstarke Premiumfahrzeuge für jeden Anspruch präsentiert. Der 1300 Quadratmeter große Servicebereich wird eine hochmoderne Werkstatt mit allen technischen Neuerungen haben, um auch die im Trend liegenden Elektrofahrzeuge zu reparieren und aufzuladen. „Mit dieser Investition wollten wir der steigenden Nachfrage nach den britischen Traditionsmarken Jaguar und Land Rover Rechnung tragen und dem Anspruch unserer Kunden gerecht werden“, so die Geschäftsführer Anna Nagel, Hartmut Gombsen und Sebastian Kujawa. 400 Neuwagen der Marken Jaguar und Land Rover verkauft Stopka Essen nach eigenen Angaben im Jahr. Hinzu kommen knapp 2500 Werkstattdurchgänge. Das Verkaufs- und Serviceteam soll dabei auf Dauer durch weitere Mitarbeiter/ innen ergänzt werden, um den Verkauf und Service im dann modernsten Jaguar Land Rover Autohaus Deutschlands noch weiter zu optimieren. Mehr als 5,5 Millionen Euro investierte die bundesweit agierende NagelCarGroup in den fast 10000 Quadratmeter

Wir kaufen IHR Grund

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BMW NIEDERLASSUNG ESSEN INVESTIERT IN DIE ZUKUNFT Die BMW Niederlassung Essen definiert ihren gesamten Kundenbereiche neu: FUTURE RETAIL ist die Headline für die komplette zukunftsgerechte Umgestaltung. Ziele des aufwendigen Umbaus sind vor allem: mehr Kundennähe, die Einbindung eines erlebnisorientierten Vertriebsund Servicekonzeptes durch den Einsatz modernster Computertechnologie in der Kundenberatung und die damit verbundene Steigerung der Beratungsqualität in den Beratungsgesprächen. Die Neugestaltung ist damit Inhalt des weltweit angewandten Schauraumkonzepts der BMW AG. Moderne Ästhetik, nachhaltige Materialien, warme Farben und eine interaktive Raumaufteilung tragen zum emotionalen Beratungserlebnis des Kunden bei. Auch die neu konzeptionierte Café-Lounge lädt zum Verweilen ein und schafft einen Ort der Ruhe im Geschehen des Autohauses. Die neu gestaltete Rotunde verbindet die beiden BMW Ausstellungsräume und bietet nicht nur Platz für weitere emotionale Ausstellungsfahrzeuge, sondern auch für Veranstaltungen. Im bereits umgebauten MINI Studio ist der „MINI Hub“ das Herzstück des Verkaufsraums. Er setzt einen markanten Akzent im Raum und vereint die notwendigen Funktionen: Musterpräsentation, CarKonfiguration, Beratungs-, Catering- und Wartezone. Hier wird die Fahrzeugkonfiguration zum Erlebnis.

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…oder Altbauten, Abrisshäuser, Gewerbegrundstücke in der Umgebung von Bochum, Duisburg, Essen, Mülheim und Oberhausen. Wir freuen uns über alle Angebote direkt von Eigentümern, Hinweise von Dritten sowie Nachweise von Maklerunternehmen.

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Patrik Kramer, Leiter Verkauf Neue Automobile und Wolfgang Jardner, Niederlassungsleiter

Uwe Pastoors Geschäftsleitung

Gustavstraße 9 45219 Essen-Kettwig Herbst 2018 · top magazin RUHR 157 www.houseconcept.de


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Andreas Heinze ist der Bauwerksdoktor, der seine Zentrale im Essener Ruhrturm aufgeschlagen hat. Den weißen Kittel als Markenzeichen trägt er vor allen Dingen bei seinen Vorträgen über sein Metier überall in Deutschland.

DER BAUWERKSDOKTOR Seine Stärke ist die perfekte treffsichere Diagnose. Wie bei jedem richtigen Doktor eben. Und das ist Andreas Heinze in seinem Metier ebenfalls. Genauer: Ein Bauwerksdoktor. Und auch dort macht der Experte, wenn’s mal weh tut, die notwendigen Untersuchungen, erkennt die Krankheit und weiß, wie sie optimal zu heilen ist. „Ursachenforschung“, sagt Andreas Heinze, „ist die Grundlage für ein erfolgreiches Sanierungskonzept.“ Dabei gehört die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber für den Bauwerksdoktor ebenso elementar dazu. Denn die angemessene Heilung eines Problems macht er grundsätzlich abhängig vom persönlichen Bedarf und den Wünschen seines Auftraggebers. Zum Beispiel, wenn es um einen Keller geht, der feucht geworden ist und nun saniert werden muss.

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Herbst 2018 · top magazin RUHR

„Da macht es schon einen großen Unterschied, ob mein Kunde da Kartoffeln lagern und Fahrräder abstellen will oder ob es ein Hobbyraum mit einer tollen Eisenbahnanlage wird“, erklärt Heinze. Je nach geplanter Nutzung fallen dann auch der Umfang der nötigen Arbeiten, der Einsatz des Materials und damit natürlich auch die entstehenden Kosten aus. Wichtig ist: Die Sanierung fällt immer so aus, dass der Wert des Gebäudes erhalten bleibt, und orientiert sich an den Notwendigkeiten. Eine Notwendigkeit ist für Andreas Heinze dabei der Einsatz mineralischer Stoffe, weil sie baubiologisch unbedenklich sind. Das ist vor allen Dingen für die Raumklima-Verbesserung entscheidend, wie sie nach Schimmel-Befall unbedingt erforderlich ist. Aber auch da steht für den Bauwerks-Doktor die genaue Diagnose

der Ursache vor jeder Behandlung der Symptome. Denn wie in der Medizin auch, lassen sich Krankheiten nur heilen, wenn sie an der Wurzel gepackt werden. Nach der präzisen Ursachenforschung ist es dann immer das Know-how bei der Heilung: „Ich muss wissen, wo ich abdichten kann. Innen, außen, unten oder innerhalb des Mauerwerks“, erklärt Andreas Heinze. Abdichten ist wichtig, aber mit Augenmaß: „Es darf nie komplett dicht werden, denn ganz ohne Feuchtigkeit wird Mauerwerk spröde und brüchig, damit ist niemandem geholfen.“ Geholfen ist seinen Kunden aber durch den Einsatz der richtigen Materialien. Die kennt der Bauwerksdoktor und weiß sie auch einzusetzen. „Vieles kommt aus dem Tunnelbau und ist deshalb natürlich ganz besonders leistungsfähig“, beschreibt Heinze, „und das alles zu ganz normalen Preisen.“ Der Bauwerksdoktor hat seine Zentrale im Essener Ruhrturm – seine steinernen Patienten betreut er von Bremen bis Mannheim und natürlich bevorzugt in ganz NRW. Bestens vernetzt mit anderen ergänzenden Gewerken fühlt er sich beim BNI, dem Business Netzwerk International, in der Essener Gruppe. Die vermittelt den kompetenten Bau-Experten an BNI-Gruppen zum Referat. Und da erscheint Andreas Heinze dann auch schmunzelnd im weißen Doktor-Kittel und hält die Zuhörer mit seinem Wissen in Atem. Und das gelingt ihm durchaus stundenlang. Eben von der Ursache bis zur Heilung. Wie es sich für einen echten Doktor gehört.

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