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Ausgabe 4 Winter 2010 21. Jahrgang 4,- €

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WINTERBERG DER KURZE TRIP IN DEN SCHNEE

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Editorial 

Liebe Leserinnen und Leser, es ist Sonntagnachmittag und bei herrlichem Sonnenschein bekommt man trotz Kälte Lust, einen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Weihnachten ist greifbar nah und Gedanken über das fast abgelaufene Jahr finden Platz in den Gesprächen unter Kollegen, Freunden und in der Familie. Ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen deutschlandweit, ein deutliches Wirtschaftswachstum und eine spürbare Aufbruch­ stimmung lassen uns positiv in die nahe Zukunft schauen. Und auch unsere Borussia hat nach heutigem Stand einen klaren Vorsprung gegenüber den üblichen Favoriten, so dass wir vielleicht sogar schon einen verschmitzten Blick auf die Meisterschale 2011 werfen dürfen. Als Motiv für unser Galeriefoto hat unsere Fotografin Isabella Thiel diesmal den größten Weihnachtsbaum Deutschlands ausgewählt, der auf dem Dortmunder Weih­ nachtsmarkt glänzt mit 48.000 Lämpchen, 20 roten Kerzen à 2,5 Meter, 57 Leucht­ ornamenten und einem 4 Meter hohen und 200 Kilogramm schweren Engel, der als leuchtende Spitze über allem schwebt. Nach den tollen Geschichten aus dem letzten Winter über hervorragende Schnee­ verhältnisse im Skigebiet Winterberg hat sich unser Redakteur Falk Bickel einmal umgehört, wo diese tollen Hänge und Pisten zu finden sind. Viel Spaß beim Lesen!

P.S. Wenn ich daran denke, dass sich in den nächsten Tagen – vor allem aber an den Adventwochenenden – tausende Besucher dichtgedrängt an den Glühweinständen und anderen Weihnachtsbuden aufhalten, mache ich mir Sorgen um die Sicherheit dieser Menschen in Anbetracht der ausgesprochenen Terror­warnungen der Regie­ rung. Daher bitte ich alle darum, neben aller Freude und Eupho­rie, wachsam zu sein und Dinge der Polizei zu melden, die ungewöhnlich oder suspekt erscheinen.

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Inhalt

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INHALT GALERIE Advent, Advent …

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EVENT 5. TOP Party Lounge bei Max Moritz Phoenixsee: J. R. Ewing aus Dallas machte die Wanne voll Søren Fashion Show Filmfestival: Alles drehte sich um Lüdia Golf- und Pokerturnier: InWinnietational 2

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SPORT Jana Hartmann: Wenn der Hase so richtig Tempo macht

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MENSCHEN Weihnachtsmarkt … ein harter Job Warum es im OB-Büro keine Gardienen gibt Adolf Winkelmann: Die bewegten Bilder haben längst das Kino verlassen Kai Voges: Theater findet in der Gegenwart statt

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FREIZEIT Zoo Dortmund: Heilig Abend mit den Krippentieren Winterberg: Wintersport vor Ort

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WIRTSCHAFT Ausbildungspreis der Dortmunder Wirtschaft Thier-Galerie: Zu der hippen Jeans die Nudel to go Westfalenhallen: Liebesperlen zum Jahresende

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ESSEN & TRINKEN C.heck T.he C.hief: Stefan Kretzschmar zu Gast im Freischütz

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KULTUR Dortmund alternativ: Die wundersame Welt der Subkultur Literaturvorschau: Faulspiel

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Inhalt 

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WINTER 2010

Abba-Revival: „Vier Schweden“ auf dem Vormarsch Kulturvorschau: Das Spiel geht weiter Nachtszene: Wer Langeweile schiebt ist selber Schuld Premiere: Der Woyzeck — Ein Winterschauermärchen Hitchcock: Es ist alles nur Theater

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LIFESTYLE Vom OP auf den Catwalk: Fotoshooting mit Dr. Antje Ahrens Schmuckdesign: Diamonds are the girls best friends ... Traumküchen: Raumvisionen stilsicher vollenden Flacons — Haute Couture der Düfte Skitrends: Der weiße Rausch Vollgas bei Brillen Obert Outdoor-Fashion: Wenn schon der Name Abenteuer verheißt

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AUTO Audi vs. Mercedes: Der Siegeszug des Designs

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BERATERFORUM Besuch beim Zahnarzt: Blauer Himmel gegen die Angst Steuern: Überlegungen zum Jahresende Sanfter Weg zu strahlend schönen Zähnen

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KOLUMNE Die TOP-Ohrologen

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RUBRIKEN Editorial Impressum Gastro Guide TOP News Tipps & Termine Rezension: Lektüre und Klangvolles zwischen den Jahren Kinovorschau: Großes Kino

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Inhalt

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Inhalt 

ADVENT, ADVENT …

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Event

Zu seiner 5. Lounge hatte das TOP Magazin in das benachbarte Hagen eingeladen. Die TOP Location: das Autohaus Max Moritz. Zusammen mit den beiden Filialleitern Stefan Scheer und Ralf Grabow konnte TOP-Magazin Herausgeber Winnie Appel auch diesmal wieder zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur unter dem Dach der Top-Marken Audi und VW begrüßen. Die beiden MaxMoritz-Repräsentanten freuten sich besonders darüber, dass neben ihrem traditionellen Kundenstamm auch viele Dortmunder den Schritt über die Stadtgrenze gewagt hatten, um sich von der mobilen Welt der Weller Gruppe, zu der das Hagener Autohaus gehört, beindrucken zu lassen. Dieckmanns Catering erfreute die Gäste mit seinem exquisiten Buffet. Ein zusätzlicher Leckerbissen: Winnie Appel sorgte selbst für das Musikprogramm und lies seine Entertainmentfähigkeiten aufblitzen. Fotos: Isabella Thiel

Stefan Scheer, Ralf Grabow

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Winnie Appel, Christian-Frederic Wolf, Jörg Folcz


Event 

Gerhard Becker, Helga Bastian

Event 

Nadine Ebers, Monica Ribeiro, Sevgi Dogru

Tuan van Pham, Uwe Grimm

vertieft …

Georg Schulte, Christina Stendel

Wolfgang Debus, Susanne Hömberg

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Bühne frei!

 Event

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Event 

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Event

J. R. EWING AUS DALLAS MACHTE DIE WANNE VOLL „Schau mal, hier liefen früher die Gleise der Werksbahn lang,“ versuchte ein in die Jahre gekommener Ex-Hoeschianer seinem Enkel noch etwas Industriekultur nahe zu bringen. Dieser jedoch fieberte, ein Bravo-Heft mit Amy Macdonald auf dem Cover in der Hand, dem Auftritt des schottischen Stargastes bei der Flutung des Phoenixsees entgegen und hatte so gar keinen Sinn für die Ausführungen seines Opas. Ja, neue Zeiten… nur knapp zehn Jahre dauerte die Verwandlung vom alten Stahlwerksgelände in eine See-Landschaft mit Hafen, Gastronomie, Gewerbeobjekten und Wohnsiedlungen.

Rund 65.000 Menschen haben laut Ver­ anstalter an diesem historischen 1.Ok­ tober die Flutung des Sees gefeiert. Die Festredner geizten nicht mit großen Worten. OB Ullrich Sierau bekannte: „stolz darauf, Oberbürgermeister einer Stadt zu sein, die in wenigen Jahren ein Jahrhundertwerk geschaffen hat", NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigts­ berger hob die Bedeutung des Projekts für den Strukturwandel hervor und der Vorstandschef der Dortmunder Stadt­ werke, Guntram Pehlke, nannte den See ein Juwel. Als der Überraschungsgast bei der SeeFlutung, Larry Hagmann alias J.R. Ewing aus der 80er-Jahre TV-Serie „Dallas“, an der großen Schraube drehte, vermute­ ten wohl einige Zuschauer, dass nun eine Ölfontäne aus den Tiefen des Phoenix­ sees schießen würde. Doch floss gegen

16:20  Uhr das erste Frischwasser un­ ter dem Jubel der Zuschauer aus zwei Rinnsalen in das Hafenbecken. Der gut gelaunte US-Schauspieler veränderte noch publikumswirksam das berühmte Kennedy-Zitat und bekannte: „Ich bin ein Dortmunder!“ Der See sei eine wun­ dervolle Idee und sicher eine großartige Investition. „Gut gelaunt“ hätte man auch die ganze Veranstaltung überschreiben können. Sogar Petrus hatte ein Einsehen und beleuchtete das Fest nach tagelangem Dauerregen mit herrlichem Sonnen­ schein. Es wurde allen Besuchern etwas geboten. Lustig wie immer der Auftritt von Ruhrpott-Comedian Atze Schröder. Romantisch eine Fahrt in der Gondel des Riesenrades. Interessant die Hub­ schrauber-Rundflüge. Teilweise groß­ artig die musikalischen Darbietungen. Lecker die Currywurst und das Pils an den Ständen der eigens für diese Feier errichteten Kirmes. Und doch….etwas zu meckern gibt es ja immer. Scheinbar hatten die Verantwort­ lichen nicht mit einem derartigen An­ sturm gerechnet. Menschenmassen vor den Wertmarken-Buden, Wartezeiten auf feste und flüssige Nahrung bis zu einer Stunde. Das Ende der Schlange vor dem

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Riesenrad war nur undeutlich mit einem guten Fernglas zu sehen. Atze Schröder war viel zu leise und hatte so stimmlich nicht den Hauch einer Chance, sich gegen das Rotorengeknatter der drei Hubschrau­ ber (Startplatz direkt hinter der Bühne) und das Geheule der Feuerwehrwagen (Parkplatz direkt neben der Bühne), in

denen die jüngsten Besucher mit echten Sirenen spielen durften, durchzusetzen. So fielen einige seiner Gags buchstäblich ins Wasser. Außerdem trübten desorien­ tierte Security-Männer („Wo der Ausgang ist? Nicht da wo der Eingang ist!“) den guten Gesamteindruck ein wenig. Kleine Startprobleme halt, denn eines ist sicher: Die nächste Party am Phönixsee kommt ganz bestimmt. Text: Falk Bickel, Fotos: Isabella Thiel


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Event

SØREN FASHION SHOW Was Mitte der 1990er Jahre mit recht konventionellen Modenschauen in überschaubarem Rahmen begann, entwickelte sich rasant zu einem großen Fashion Event – und zu einer der angesagtesten Veranstaltungen im Raum Hagen und Umgebung. Bei der jüngsten Show in einer Halle auf dem ehemaligen WestfaliaSurge-Gelände in Herdecke etwa,

konnte das Kreativ-Team sich richtig auslassen: das Gebäude stand zum Abriss und so konnte dort vieles verändert werden. Bereits vier Tage vor der Show rückte die Truppe ein und begann mit dem Aufbau: eigens für den Showabend entworfene Bars wurden zusammengezimmert, ein Sockel für ein Autowrack installiert, die riesigen Wandflächen

mit Graffitis versehen sowie Licht- und Bühnentechnik montiert. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht – und Beteiligte wie Gäste waren sich wieder mal einig, dass es eine außergewöhnliche Veranstaltung mit vielen Highlights und dem typischen Søren-Flair, der richtigen Mischung aus Show, Mode, Design und Ausstattung, Musik und Party war.

Gezeigt wurde die aktuelle Søren-Kollektion mit den Labels Belstaff, True Religion, Moncler, Nolita, Rare, JBrand, PRPS, Woolrich, Drykorn etc.

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Event 

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Event

ALLES DREHTE SICH UM LÜDIA Vom 11. bis 14. November war Lünen wieder im Filmfieber. 61 aktuelle deutschsprachige Filme aller Genres und Längen, 11 Filmpreise in einem Gesamtwert von 45.300 Euro, 74 historische Kinotransparente, Videogames auf großer Kinoleinwand, Gespräche, Debatten und Glamour – das 21. Kinofest Lünen schöpfte wieder einmal aus dem Vollen. 8.500 Zuschauer sorgten an den Festivaltagen für ein Kinofest mit vollen Sälen, intensiven Diskussionen und guter Stimmung. „Das Interesse war wesentlich größer als vor einem Jahr“, freut sich Meinolf Thies, einer der beiden Cineworld-Geschäftsführer, und auch Kinofestleiter Mike Wiedemann zeigte sich hochzufrieden.

Petra Müller, Olli Dittrich, Katja Riemann In der Zwischenzeit ist das Festival zu ei­ nem kulturellen und gesellschaftlichen Selbstläufer geworden. Und so war der traditionelle Startschuss für vier Tage deutschen Filmvergnügens eine große Gala mit familiärer Atmosphäre – man kennt sich eben. Das Foyer des Cine­ world-Kinos war wieder einmal mehr als prall gefüllt, darunter wie üblich zahlrei­ che Vertreter aus Politik, Gesellschaft und der Filmszene. Der filmische Höhepunkt der Eröff­ nungsgala: Die Deutschland- und damit auch Welturaufführung der Komödie „Die Relativitätstheorie der Liebe“  – mit Katja Riemann und Olli Dittrich. Eine Schauspielerin, ein Schauspieler, zehn Rollen: In miteinander verwobe­ nen Geschichten voller schicksalhafter

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Zufälle verwandelt sich das kongeniale Duo Katja Riemann und Olli Dittrich in vier Großstadtpaare, deren Leben ein gemeinsames Thema prägt: die Liebe. Auch die prominenten Besucher wurden von dem beschwingten Film wunderbar auf das Kinofest eingestimmt. Darunter die neue Chefin der Filmstiftung NRW, Petra Müller, die Schauspielerin Renan Demirkan und UFA-Chef Wolf Bauer. Bundesweit startet der Film am 13. Ja­ nuar in den Kinos. Beeindruckend sensibel Der mit 10.000 Euro dotierte Filmpreis der Stadt Lünen, die Lüdia, ging in die­ sem Jahr an den deutschen Spielfilm „Ei­ nes Tages…“ In dem beeindruckenden Film mit Horst Janson erzählt Regisseur Iain Dilthey ebenso sensibel wie infor­

mativ von der Volkskrankheit Demenz. Produzent Torsten Reglin nahm die Lü­ dia stellvertretend entgegen. Den Preis im Wettbewerb für kurze Kurz­ filme ging an Max Zähle, Student an der Hamburg Media School, für seinen Spiel­ film „Wattwanderer“. Im Wettbewerb für mittellange Filme war der 37-minütige Spielfilm „The Night Father Christmas Died“ diesjähriger Publikumsliebling. „Hier kommt Lola“, unter der Regie von Franziska Buch, verzauberte das junge Lüner Publikum und erhielt die mit 3.000 Euro dotierte „Rakete“. Theos späte Ehre Gemeinsam mit dem Medienpartner des Kinofests, den Ruhr Nachrichten, wur­ de in diesem Jahr zum zweiten Mal der


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RuhrPott vergeben. Hier standen gleich drei Filme aus der Reihe „Extrem Nah“ mit Filmen aus der Region zur Wahl. Das Publikum konnte beliebig viele Stimm­ karten für jeweils 1 Euro erwerben – das Preisgeld aus dem Erlös der Stimmkarten wurde von den Ruhr Nachrichten auf 750 Euro aufgestockt. Diesen Preis hat sich die Kult-Komödie „Theo gegen den Rest der Welt“ aus dem Jahr 1980 mit Marius Müller-Westernhagen in der Hauptrolle geholt. Der Produzent des Films, Kino­ festleiter Michael Wiedemann, rundete das Preisgeld auf 1.000 Euro auf und übergab das Geld zu gleichen Teilen an die Regisseure der beiden weiteren Wett­ bewerbsfilme „Rockabilly Ruhrpott“ und „7936“ für kommende Projekte.

Die Schülerjury 10+ entschied sich für den Film „Tiger Team“. Peter Ger­ sina bekam 2.500 Euro, gestiftet wie­ der vom Landrat des Kreises Unna, Michael Maki­olla, der die selbe Summe auch für den Preisträger der Schüler­ jury 16+, „Mein Leben im Off“ von Oli­ ver Haffner stiftete. Den Preis für das beste Drehbuch (2.500 Euro) vergab eine Fachjury mit Sabine Holtgreve (Producerin), Oliver Baum­ garten (Filmpublizist) und Joachim Ort­ manns (Produzent) an Pia Marais und Horst Markgraf für „Im Alter von Ellen“. Text: Ulrich Brüne Fotos: Kinofest Lünen

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INWINNIETATIONAL 2 — MALLORCA 2010 Zur zweiten Golf- & Pokerchallenge „INWINNIETATIONAL“ trafen sich im September zwanzig (Golf-)Zocker aus ganz Deutschland, um auf dem Golfplatz „Son Muntaner“ und an Pokertischen den Champion in der Gesamtwertung zu finden. Das Castillo Hotel Son Vida oberhalb der Hauptstadt Palma de Mallorca bot den Teilnehmern Unterkunft und Austragungsort für die Pokernacht. Mit einem atemberaubenden Ausblick wurden die Jungs vertröstet, die schon zu früh mit dem Ruf „all in“ ihre Chips verspielt hatten. Nachdem im Vorjahr Axel Lange aus Berlin das INWINNIETATIONAL 1 gewonnen hatte, konnte diesmal Harald Petersen aus Ostfriesland seinen Namen in den Pokalsockel eingravieren lassen. Das Rennen auf dem Wasser fand außerhalb der Wertung statt. Hier gewann die „Blue Cristall“ knapp vor der „Performance Diva“.

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Dortmund | Westenhellweg

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WENN DER HASE SO RICHTIG TEMPO MACHT Wenn man für die „Schweden-Staffel“ einen männlichen „Hasen“ als Trainingspartner braucht, um nicht am Flughafen 800 Meter geradeaus laufen zu müssen – dann ist man im Leben von Jana Hartmann angekommen. Die in Dresden geborene Leichtathletin ist seit vielen Jahren der heimliche Star der Dortmunder Sportler, auch wenn der Fußball oder die Ruder-Riege in unserer Stadt in der Öffentlichkeit mehr Beachtung findet. Seit dem fünften Lebensjahr steht bei Jana Hartmann der Sport im Hauptfokus und nur wenige Sportlerinnen haben sich so sehr einen Namen gemacht wie sie. Die Mittelstreckenläuferin war 2007 Deutsche Hallen-Meisterin über 800 Meter und nahm im selben Jahr auch an den Hallen-Europameisterschaften im Birmingham teil. Sie wurde 2008 in Nürnberg über 800 Meter Deutsche Meisterin, nahm 2009 an den Weltmeis­ terschaften über 800 Meter teil und ist amtierende Deutsche Hallen- und Freiluft-Meisterin über ihre Lieblings­ strecke – eben die 800 Meter. Ach ja, der Vollständigkeit halber muss gesagt werden, dass ihre Bestzeit über 400 m bei 54,40 Sekunden und über 800 m bei 2:00,71 Minuten liegt – und das alleine ist schon ganz großes Tennis. „Ich komme aus einer Sportler-Familie und kenne daher auch nichts anderes“ ist die einfache und doch plausible Ant­ wort auf dei Frage nach dem Einstieg in den Sport. Sie entdeckte für sich die Leichtath­ letik – oder umgekehrt. Denn es gibt auch noch einen eigentlichen Beruf, einen Job, der ebenso ungewöhnlich wie interessant erscheint und ledig­ lich für einige Wochen im Jahr Beach­ tung findet: als Polizeiobermeisterin der Bundespolizei am Flughafen Dort­ mund. Puma-Dresscode und Sterne auf der Schulter – das geht? „Ja, ich werde großartig unterstützt und durch die Sportfördergruppe freigestellt“, be­ tont Hartmann mit einem Lächeln. Wenn man im Interview der sympa­ thischen Läuferin gegenüber sitzt, fällt es zwar im ersten Moment schwer, sie mit Schusswaffe und Uniform in Verbin­ dung zu bringen, doch da es noch ein Leben nach dem Laufen geben wird, sind auch dort ihre Ziele genau so klar definiert wie das Ziel der nächste Euro­ pameisterschaft 2011.

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„Nach dem Sport kommt die berufliche Laufbahn bei der Bundespolizei.“ Sie sagt zwar selbst, dass sie glücklicher­weise das Hobby Laufen zum Beruf machen konnte, aber andererseits ist die Pers­ pektive nach der sportlichen Karriere dann wieder Richtung Uniform gerichtet. Hierbei gehen ihre Vorstellungen aber auch in die Richtung einer möglichen „Sportleiterin“ bei der Bundespolizei oder in Richtung Presse- und Öffentlich­ keitsarbeit – verbunden mit dem bereits laufenden berufsbegleitenden Studium des Journalismus in Berlin. Doch zurzeit steht neben der neuen Hei­ mat in Aplerbeck, vor allen die Qualifi­ kationen für die besagte Hallen-Europa­ meisterschaft am 4. und 5. März in Paris im Mittelpunkt, bevor dann die Welt­ meisterschaft in Korea ansteht. Für Jana Hartmann bedeutet dieses nun nur noch eines: laufen, laufen, laufen. Und das ge­ legentlich auch in der Schweden-Staffel, die verschiede Lauflängen (400-300-200100 Meter) vereint und ihr persönlich unheimlich viel Spaß macht. Genau wie die Polizeimeisterschaften, von denen


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sie auch schon so manche Medaille mit nach Hause gebracht hat und die auf in­ ternationaler Ebene immer einen sehr guten Leistungsvergleich für die anderen Wettkämpfe mit sich bringen. Ach so, der „Hase“ spielt bei den Vorbereitungen und der Findung zur persönlichen Best­ zeit eine enorm wichtige Rolle – denn dieser männliche Tempomacher läuft an ihrer Seite oder vorneweg und sorgt für die Geschwindigkeit.

zwar die 800 Meter alleine laufen muss, sagt nicht, dass ihr Sport kein Team­ sport ist. Denn neben Pierre Ayadi gibt es ein großes wie wichtiges Team, ohne dass sie ihre Leistungen gar nicht brin­ gen könnte. Angefangen bei der Heil­ praktikantin, über den Wettkampf-Ma­ nager, die Physio-Med-Abteilung oder „Ultra Sports“ als NahrungsergänzungsAspekt so wie Sparkasse oder Puma: sie alle ermöglichen Jana erst ihre große Liebe – das Laufen.

Ihr Freund bevorzugt da mehr die Fahr­ rad-Variante: „Die Unterstützung von Zu­ hause ist mir sehr wichtig“, betont sie. Genauso wie ihre Verbundenheit mit Dortmund. Den Weg fand sie mit einer kleinen Zwischenstation in Düsseldorf, nachdem sie die Sportfördergruppe in Cottbus tatsächlich auf Grund von Leis­ tungsschwäche verlassen musste. Alles richtig gemacht, kann man im Nachhinein da nur sagen – denn mit ih­ rem Trainer Pierre Ayadi und dem Ver­ ein TSC Eintracht bzw. als Starterin für

die LG Olympia Dortmund stellten sich die Erfolge wieder ein. Dazu zählten auch die Auszeichnungen wie „Sportle­ rin des Jahres“ in Dortmund. Dass sie

Nun geht es aber erst einmal ins Trai­ ningslager. Die Hallen-Europameister­ schaften stehen bereits vor der Tür und damit auch die notwendige Qualifikation. Wie es ihr im Lauf-Lager ergangen ist, ob sie ihre Bestzeit noch verbessern konn­ te und ob sie den Traum von Olympia 2012 in London immer noch träumt, wird sie dem TOP MAGAZIN exklusiv in der nächsten Ausgabe verraten. Text: Didi Stahlschmidt Fotos: Franz Luthe

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Menschen

DAS AUGE TANZT MIT Eine House-Party irgendwo im Ruhrpott. Bunte, schnelle Bilder verschmelzen auf großen Leinwänden und Bildschirmen mit dem Beat, den der Diskjockey vorgibt. Neben dem DJ steht Wolfgang Strausdat und bedient mit einer Hand sein Mac-Book. Der 56-jährige Dortmunder ist VJ, also Visual Jockey und heute Abend für die visuelle Untermalung der Party verantwortlich.

Die Abkürzung VJ entwickelte sich in An­ lehnung an die Abkürzungen für Discjo­ ckeys (DJ) und Lightjockeys (LJ). Nicht zu verwechseln ist der Visual Jockey mit dem Video Jockey. Die in TV-Musiksen­ dungen stattfindende Moderatoren-Tätig­ keit eines Video Jockeys unterscheidet sich deutlich von der künstlerischen Per­ formance eines Visual Jockeys. Es handelt sich um ein relativ junges Be­ rufsbild, das erst durch die Entwicklung der damit zusammenhängenden Tech­ nologien (vor allem Beamer und PC-Gra­ fik) zu Beginn der 1990er Jahre entstand. Bis dato gibt es (noch) keinen eigenen

Ausbildungsgang mit dem Abschluss Vi­ sual Jockey, vielmehr liegt meist eine künstlerische, freischaffende Tätigkeit vor, die neben visueller Kreativität auch technische Kompetenzen verlangt. Wolfgang Strausdat ist ein VJ / DJ und Produzent, dessen Kreativität, Wissen und Erfahrung sich aus circa 20-jähri­ ger Tätigkeit in den Undergroundclubs der Region speist. Seine musikalischen Sets in legendären Läden, wie dem Jara, dem Elektra, dem Madison und so wei­ ter brachten Wolfgang Strausdat aktuell als VJ auf eine audiovisuelle Ebene, was ihn zu einem gefragten Lichtkünstler auf Top-Events macht. Von VIVA bis Juicy Beats So performte er auf der Loveparade 2007 und 2008, dem Juicy Beats-Fes­ tival (Dortmund), im Robert Johnson (Offenbach) sowie im Privilege (Ibiza) und pushte mit seinen Illuminationen Künstler wie Jimpster, Clara Hill, Fauna Flash, Oliver Klein und Rainer Trüby. Produktionen im VJ-Bereich für VIVA TV und für seine eigene Nightbeats-TVSendung zeugen weiterhin von feinem Gespür für Stimmungen und Beats. Au­ ßerdem organisiert Wolfgang Strausdat seit einigen Jahren das beliebte Inde­

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pendent- und Electronic-Music-Festival Juicy Beats mit, das über 20 000 Besu­ cher jährlich besuchen. Als Produzent – unter dem Künstlerna­ men Oskar Oskarson – steht Wolfgang Strausdat für treibenden Deep-House und Minimal-Beat. Fußend auf dem rei­ chen musikalischen Repertoire der Club­ kultur spannen sich seine Tracks Raum füllend und melodisch aus, um Körper und Köpfe hypnotisch einzufangen. Ge­ treu seinem Motto: Go with the flow. Konkurrenz mit dem DJ gebe es nicht. „Audio hinterlässt auf der Tanzfläche einen größeren Eindruck als das Visu­ elle, aber trotzdem kann man auch mit optischen Eindrücken eine körperliche Reaktion hervorrufen“, erklärt Strausdat. Reich könne man jedoch vom VJing allein auch nicht werden. Der Reiz am Spiel mit den Bildern muss also ein anderer sein: VJs sind nicht nur fasziniert von Computern und Videotech­ nik, sie wollen sich gleichzeitig als Künst­ ler verwirklichen und mit ihren Bildern eine Botschaft transportieren. „Wenn uns jemand einen Bildschirm oder eine Vi­ deoleinwand gibt, sollte man die Stärke dieser Medien auch nutzen“.


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WEIHNACHTSMARKT… EIN HARTER JOB Glühweinduft und Lichterzauber locken Millionen Besucher in die deutschen Innenstädte – mancher Schausteller erwirtschaftet auf den Weihnachtsmärkten gut ein Drittel seines Jahreserlöses. Lange Zeit war viel Geld zu verdienen, im Moment ist es „nicht so prickelnd“, stellt Schausteller Rudolf Isken sen. fest. Die Kosten für Standgeld und Energie wie Strom und Benzin seien explodiert. Der Umsatz sei jedoch nicht gestiegen. „Die Preise sind gerade in Dortmund immer noch sehr volkstümlich. Einen 0,2 Liter Glühwein für zwei Euro gibt es in kaum einer anderen Stadt.“. „Die Welt der Schausteller ist eine ganz eigene. Es ist schon ganz anders als in ´normalen´ Berufen. Schausteller müssen immer abends und am Wochenende ar­ beiten“, beschreibt Gaby Isken ihre Welt. Dies sei auch der Hauptgrund, warum Schausteller meist untereinander heira­ ten würden. Es gebe spezielle Jugend­ treffen, zu denen Jugendliche aus ganz Deutschland kommen. „Machen wir uns nichts vor“, erklärt die attraktive 58-jäh­ rige: „Das ist ein richtiger Heiratsmarkt.“ Es gebe in dieser Branche die Aufteilung in Standard- und Spezial-Schausteller.

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„Die Standard-Kollegen, die Auto-Scoo­ ter, Currywurstbuden, Dosenwurf und so weiter betreiben, sind nur lokal in Nordrhein-Westfalen unterwegs.“ Spezial Schausteller verdienen ihr Geld mit Achterbahnen und supermodernen Fahrgeschäften in ganz Deutschland und in den angrenzenden Nachbarländern. Die sprichwörtlichen jungen Männer zum Mitreisen würden zwar immer noch ge­ sucht, „aber es meldet sich nie jemand.“ „Wohl wegen der Arbeitszeit und weil es halt ein harter Job ist. Es ist vergleichbar

mit den Spargelstechern, auch wir finden viele Mitarbeiter nur in Osteuropa.“ Die Iskens managen jetzt alles von zu Hause aus, waren aber früher auch mit dem Wohnwagen unterwegs. Jetzt ist die nächste Generation mehr in das tägliche Geschäft eingebunden. Der Glühweinstand am Weihnachtsmarkt, der bei allen Dortmundern als DER Glühweinstand bekannt ist, hieß über 40 Jahre „Grogbar“ und ab diesem Jahr heißt er „Rudis Hütte“. „Schausteller ist


Elektrosmog? Nein danke!

ein schöner Beruf. Man lernt viel von der Welt kennen und es bilden sich oft Freundschaften zwischen Schaustellern und Ortsansässigen. Schwierig wird die Sache nur, wenn Kinder ins Spiel kom­ men, die dann häufig aufs Internat ge­ schickt werden oder sogar bei Pflege­ familien unterkommen müssen, wenn der tägliche Schulweg einfach zu weit wird. Die beiden Kinder unseres Soh­ nes leben deshalb einen Großteil der Zeit bei uns.“ Alle Jahre wieder kommt der Weih­ nachtsmann während der Adventszeit ins Dortmunder Weihnachtsdorf, das wieder am größten Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz steht. Hier können die jüngsten Besucher Gedichte vortragen, Lieder singen oder auch basteln und ba­ cken. Gaby Isken ist Initiatorin und „gute Seele“ des nur aus Spenden finanzierten Weihnachtsdorfs, das sogar eine eigene Postleitzahl (44104) hat. Sie sammelt im Laufe des Jahres 40 bis 50 000 Euro für den Förderverein, um das Projekt reali­ sieren zu können.

Alle Interessenten, besonders Schulklas­ sen und Kindergärten, wurden gebeten, sich bis Mitte Oktober anzumelden. Die Nachfrage war erwartungsgemäß wieder so hoch, dass das Los über eine Teilnah­ me entscheiden musste. Und so ist das Weihnachtsdorf – wie jedes Jahr – für die gesamte Zeit aus­ gebucht. Restplätze gibt es auf Anfrage direkt vor Ort. Im Wohnzimmer des Weihnachtsmannes auf dem Hansaplatz steht auch diesmal wieder das Christkind-Telefon. Hier kön­ nen die Kleinen beim Christkind direkt ihre Wünsche äußern. Ob alle Wünsche in Erfüllung gehen? Gaby Isken erzählt: „Selbst unser 10-jähriger Enkel, der schon lange nicht mehr an den Weih­ nachtsmann glaubt, musste letztes Jahr unbedingt noch mal zum ChristkindTelefon, um seine Wunschliste zu über­ mitteln.“ Vielleicht, wir unterstellen mal, dass er ein cleveres Kerlchen ist, wollte er auch nur sichergehen, dass seine Oma beim Verlesen seiner Liste gut zuhört.

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WARUM ES IM OB-BÜRO KEINE GARDIENEN GIBT Am 18.5.2010, dem Jahrestag der 1996-er Deutschen Meisterschaft von Borussia Dortmund hat er offiziell seine Arbeit als Oberbürgermeister der Stadt Dortmund begonnen und zugleich eine einmalige politische Reise beendet, die bundesweit Geschichte schrieb und für einiges Aufsehen sorgte. Ullrich Sierau – 1956 in Halle an der Saale geboren, Raumplaner, verheiratet, drei Kinder, leidenschaftlicher Fahrradfahrer – gewann am 9. Mai 2010 auch die Wiederholung der Oberbürgermeisterwahl von 2009 mit überzeugender Mehrheit. Er dürfte sehr froh gewesen sein, endlich mit unanzweifelbarer Legitimation für die Menschen der Stadt an die Arbeit gehen zu können. Herr Oberbürgermeister, die ersten Monate sind ins Land gezogen. Soweit es schon möglich ist – wie sieht Ihre erste Zwischenbilanz aus? Nach einem doch relativ kurzen, über­ schaubaren Zeitraum von rund sechs Monaten kann man das in der Gesamt­ heit schwer sagen, auch wenn sich schon Vieles getan hat. Angefangen von Neu­ strukturierungen in der Verwaltung bis hin zu internen Abläufen ist Vieles auf einen neuen Weg gebracht worden. Nach den aufregenden Monaten zuvor musste man aber zunächst einmal wie­ der in ruhiges Fahrwasser kommen und als erstes den Haushalt 2010 genehmi­ gungsfähig machen – genau so wie pa­ rallel die Folgen der Finanz- und Wirt­ schaftskrise bewältigen, wobei man da sicherlich sagen kann, dass Dortmund noch relativ glimpflich weg gekommen ist. Bauvorhaben wie das ECE oder der Neubau des Volkswohlbundes sind deut­ liche Anzeichen dafür, die gesunkene Zahl von Arbeitslosen ebenfalls. Das sind gute Grundlagen, um als Standort durch zu starten. Zudem haben wir durch die Kulturhaupt­ stadt 2010 einen Schub im Tourismus bekommen und im selben Zuge einen Imagegewinn als Oberzentrum mit hoher Lebensqualität verbuchen können. Auf Ihrer Homepage ist wörtlich zu lesen „Das Handeln der Verwaltung wird transparenter“. Was wollen Sie ändern? Ich möchte vor allem Haushaltsklarheit bzw. Haushaltswahrheit. Ein Beitrag da­ zu waren Bürgerforen zur Haushaltssi­ tuation, ein weiterer die Tatsache, dass dem Rat der Stadt Dortmund alle Zahlen

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„Die Großprojekte stehen für den dynamischen Strukturwandel der Stadt“

offen dargelegt worden sind. Das ist ein deutlicher Kulturwandel. Es gibt auch wesentlich mehr Themen, die im Ver­ waltungsvorstand thematisiert und an­ schließend öffentlich erläutert werden – sprich: es gibt eine bessere und offenere Kommunikation. Dazu kommen sehr vie­ le Gespräche mit Vertretern von Verbän­ den, Organisationen oder Vereinen. Das Stadtamt 1 ist insgesamt transpa­ renter gemacht worden. Das ist auch ein Grund, warum es bei mir im Büro keine Gardinen gibt. Das beschert mir im Üb­ rigen einen wunderbaren Blick auf den Friedensplatz und in das Leben in der Stadt. Das Fenster ist da wie eine Lein­ wand. Generell kann man festhalten: der Anfang war gut und richtig. Die bekannten Großprojekte in der Stadt werden durchaus kontrovers diskutiert. Welche Bedeutung sprechen Sie ihnen zu? Das alles sind handfeste Zeichen des dy­ namischen Strukturwandels, die für die Zukunft Dortmunds stehen. Ob es der Phoenix See oder Phoenix West ist, der U-Turm oder das ECE-Center – all diese Projekte verkörpern eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Dass zum Beispiel das U auf der Weltausstellung in Shanghai prä­ sentiert worden ist, zeigt sehr deutlich, welchen Stellenwert allein dieses Projekt hat. Es ist ein Leuchtturm im Wortsinne, denn es wird weit über Dortmunds Stadt­ grenzen hinaus wahr genommen. Das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu. Wie sieht Ihre persönliche Bilanz aus und was waren Ihre Favoriten im Veranstaltungskalender? Ich selbst habe die Eröffnungsfeierlich­ keiten in Duisburg miterlebt und viele Einzelevents. Eines meiner persönlichen Lieblingsprojekte war „schoolmotions“, wo Kindern und Jugendlichen aus Dort­ munder Schulen in Zusammenarbeit mit dem Ballett Dortmund das Tanzen nahe gebracht wurde. Oder auch die Schachtzeichen, die sicherlich die auffäl­

ligsten Landmarken von Ruhr.2010 und mit dem netten Slo­ gan „Gelbe Ballons, schwarze Zechen & blau-weißer Himmel“ ein schönes Symbol für die Zusammenge­ hörigkeit der Metro­ pole Ruhr waren. Den „Day of Songs“ habe ich ebenfalls sehr genossen – genauso wie die wunderschö­ ne Veranstaltung „Still-Leben A40“, die man als Format vielleicht alle 4 bis 5 Jahre wiederholen sollte. Unter dem Strich kann Dortmund mit seiner Rolle im Konzert der Städte, aber auch mit den hier durchgeführten Pro­ jekten und Veranstaltungen sehr zufrie­ den sein.

„Die Integrationsdebatte steht auch für die Verwaltung im Fokus“ Die Integrationsdebatte ist derzeit aktueller denn je. Für Sie ein Thema der Zukunft? Für mich ein extrem wichtiges Thema, das auch für die Verwaltung sehr im Fo­ kus der Arbeit steht. Mehr Personen mit Migrationshintergrund in die öffentliche Verwaltung zu bekommen ist nicht die Idee unserer Kanzlerin, das praktizieren wir bereits seit längerem in Dortmund. 20 Prozent der 2010 neu eingestellten Azubis haben bei uns einen Migrations­ hintergrund und wenn man sich die Stadt insgesamt mal ansieht, kommt man an der Erkenntnis nicht vorbei, dass Dort­ mund längst international ist: die TU, die FH oder die International School of Management (ISM) sind dabei nur eini­ ge Beispiele. Dazu kommen viele Global Player in der Wirtschaft, die rund 50 Pro­ zent unserer Güter und Dienstleistungen in den internationalen Markt geben.

Wir haben ca. 170.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die einen Migrationshintergrund haben. Wir sind also gut beraten, den Begriff des Schmelztiegels po­ sitiv zu interpretieren. Deshalb habe ich das Thema zur Chefsache ge­ macht und in meinem Fach­ bereich die Migrations- und Integrationsagentur angesiedelt. Wir werden den Masterplan Integration in diesem Sinne weiter entwickeln und das Thema zukünftig als wichtige Quer­ schnittsaufgabe verstehen. Werfen wir zum Ende des Jahres mal einen Blick in die Zukunft. Welche Themen sehen Sie für 2011 politisch wie persönlich im Vordergrund? Da sind wir schnell wieder bei den schon erwähnten Großprojekten und den Zu­ kunftsstandorten: Das ECE-Center wird eröffnet, der Phoenix See gefüllt sein und die ersten Ansiedlungen drum he­ rum stattfinden. Es folgen weitere Be­ triebsansiedlungen auf Phoenix West, die Entwicklungen entlang der Rheini­ schen Strasse oder auf dem Boulevard Kampstraße gehen mit hohem Tempo weiter. Besonders wichtig ist mir, dass wir alles versuchen, um die Arbeitslo­ senzahl weiter zu drücken. Ich wünsche mir, dass sie am Ende meiner Amtszeit unter der 10-Prozent-Grenze liegt, denn das wäre auch ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Kinderarmut. ... und ich hoffe natürlich, dass wir im Mai 2011 wieder eine Meisterschaft des BVB auf dem Friedensplatz feiern können … und lacht dabei herzlich. Ganz persönlich wünsche ich mir, dass mir die Arbeit für diese Stadt weiterhin so viel Spaß macht wie bisher, und dass die Menschen Dortmund als ihre Heimat verstehen und annehmen. Text: Didi Stahlschmidt Foto: Stadt Dortmund

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DIE BEWEGTEN BILDER HABEN LÄNGST DAS KINO VERLASSEN Er ist ein Kind des Ruhrgebiets. Obwohl 1946 in Hallenberg / Westfalen geboren, wohin es seine Eltern während des Kriegs verschlagen hat – hat Regisseur und Filmemacher Adolf Winkelmann fast sein gesamtes Leben in Dortmund verbracht. Mit der Stadt verbindet ihn eine Art Hassliebe: „Es gab immer mal wieder Situationen, wo ich den Standort wechseln wollte,“ erzählt der sympathische Filmemacher und Professor an der Fachhochschule Dortmund, „aber es kam immer wieder etwas dazwischen.“ Vor etwa 15 Jahren wurde in Baden-Württemberg eine Filmakademie etabliert, er bekam das Angebot, die Abteilung „Spielfilm“ zu übernehmen, „aber als ich in Stuttgart aus dem Flieger gestiegen bin, habe ich das Gefühl gehabt, dass ich da nicht hingehöre. Schon allein der Sprache wegen!“ gesteuert wird, ist selbstverständlich. Aber auch über das Internet haben Adolf Winkelmann und seine Mitarbeiter die Möglichkeit, in das aktuelle Programm einzugreifen. Zum Beispiel, wenn mal wieder eine Demonstration der Rechts­ extremen in Dortmund stattfindet: Das letzte Mal lief ein Spruchband um den Turm mit der Aufschrift „Ich, der Turm, fand schon damals Nazis voll uncool“, dazu wurde die Installation mit den Frie­ denstauben projiziert.

Zum Glück ist er geblieben. Zum Glück für Dortmund vor allen Dingen, denn was er mit dem U-Turm „angestellt“ hat, hat Wirkung über die Grenzen der Stadt hi­ naus. „Da ruft mich tatsächlich jemand aus einem ICE an – denn vom Hauptbahn­ hof aus kann man die Filminstallation draußen sehr gut sehen – und berichtet mir, dass er gerade in einem Großraum­ wagen sitze und die Leute spontan ap­ plaudiert hätten, als sie die Installation auf dem U-Turm gesehen hätten.“ In der Tat ist das, was Adolf Winkelmann dort geschaffen hat, nicht nur von der künstlerischen Seite her interessant. „Hier leben fünf Millionen Menschen eng zusammen“, erklärt er, „das hatte in den Zeiten von Kohle und Stahl durch­ aus seinen Sinn. Aber heute? Warum? Das Potential, das es hier noch gibt, ist das der Phantasie und Kreativität. Wenn ich dazu beitragen kann, dass die Men­ schen nachdenken, dass das, was sie am

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Morgen auf dem Weg zur Arbeit auf dem Turm gesehen haben in der Familie zum Diskussionsstoff dient, dann ist das so et­ was wie eine Schule der Wahrnehmung. Das ist großartig. Dieses Potential muss man nutzen!“ 80 Installationen Die Filminstallationen an der so genann­ ten „Bilderuhr“ des U-Turms wirken zu unterschiedlichen Tageszeiten durch den unterschiedlichen Lichteinfall sehr ver­ schieden. Achtzig verschiedene Installa­ tionen gibt es mittlerweile, angestrebt sind 365 – für jeden Tag des Jahres eine individuelle. Zur vollen Stunde sind es Brieftauben, die den U-Turm bevölkern – als Projektionen selbstverständlich, „denn Brieftauben sind das Rennpferd des Bergmanns“. An den Wochenenden sind es weiße Tauben – Friedenstauben. Bei Sonnenuntergang werden die Moti­ ve der vergangenen Woche wiederholt. Dass das Ganze von einem Computer

Dass Adolf Winkelmann, als er den Auf­ trag bekam, „aus dem Turm etwas zu ma­ chen“, nicht nur künstlerisch, sondern auch technisch vor eine große Aufgabe gestellt wurde, machen die technischen Daten klar: Die rechteckigen Flächen zwi­ schen den Säulen haben die Ausmaße von auf die Schmalseite gekippten Fuß­ balltoren. Des Weiteren gab es Vorgaben, wie sie zu bespielen seien: Aus dem wun­ derbaren Raum dort oben, der „Kathe­ drale“, sollte man trotz der Installation rausgucken können, man sollte innen die Bilder nicht sehen. Die Bilder mussten also transparent sein. Nach einer euro­ paweiten Ausschreibung vergab man den Auftrag schließlich an ein kleines Ingeni­ eurbüro in Berlin, das eine Art Jalousie kreierte, in die LEDs eingelassen sind, die, ähnlich wie ein Fernsehgerät, die Farben grün, rot und blau produzieren und mit unterschiedlichen Helligkeiten operieren. Die einzelnen Leisten sind 4,5 Zentimeter voneinander entfernt, was der Betrachter von außen nicht sehen kann. Er nimmt ein geschlossenes Bild wie bei einem Bildschirm wahr. Insgesamt sind es 625 Quadratmeter Filmfläche, die über 1,7 Millionen LEDs angestrahlt wird.


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Über das Ruhrgebiet hinaus hat der Dortmunder Regisseur sich aber weit früher einen Namen mit diversen Spiel­ filmen gemacht, wie etwa mit dem Ki­ nofilm „Die Abfahrer“ von 1978, der mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeich­ net wurde, dem Kinofilm „Jede Menge Kohle“, der ebenfalls mit dem Deut­ schen Filmpreis ausgezeichnet wurde, dem TV-Zweiteiler „Der Leibwächter“ von 1987/88, für den Winkelmann den Adolf-Grimme-Preis erhielt, oder dem Fernseh-Zweiteiler „Der letzte Kurier“ von 1995/96, für den es ebenfalls den Adolf-Grimme-Preis in Gold gab.

nenthal zurückruderte, ihre ablehnende Haltung änderte, und dann erstmals be­ reit gewesen war, mit den Betroffenen zu reden. Das war ein schöner Erfolg.“ „Kein anderer Film schaffte es 2007, eine derart breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen“, begründete die Jury der Goldenen Kamera die Nominierung.

Und in jüngerer Vergangenheit natürlich hat der ARD-Zweiteiler „Contergan – Nur eine einzige Tablette“ für eine breite öf­ fentliche Diskussion gesorgt. Nicht nur, dass Adolf Winkelmann dafür neben dem „Bambi“ auch die Goldene Kamera erhalten hat: Der Film über das Schlaf­ mittel Contergan hatte seinerzeit für viel Wirbel gesorgt: Am 28. Juli 2006 stoppte das Hamburger Landgericht den Fern­ sehfilm, weil der Hersteller Grünenthal und der damalige Prozessbevollmäch­ tigte der Geschädigten, Karl-Hermann Schulte-Hillen sich in dem Film ehrver­ letzend dargestellt sahen.

Mit den Installationen am U Turm be­ schritt Winkelmann dann ganz neue We­ ge: „Es ist doch so, dass der Film längst das Kino und auch den Fernseher ver­ lassen hat. Durch die Digitalisierung des Films ist eine neue Situation entstanden, Bewegte Bilder sind überall. Auch an Hausfassaden. Man inszeniert Gebäude mit bewegten Bildern. Technisch ist das – meistens – kein Problem. Aber inhaltlich. Es entsteht hier ein neues Genre. Und es ist wichtig zu erfassen, wie diese be­ wegten Bilder auf die Menschen wirken. Auf Menschen, die zum Beispiel am UTurm maximal eine Minute zuschauen. Die ja nicht unterwegs sind, um einen Film zu schauen, sondern auf dem Weg zur Arbeit. In den Supermarkt. Da gibt es überhaupt noch keine Erfahrungen. Hier sehe ich ein völlig neues Aufgabenfeld für mich.“ Und natürlich für seine Stu­ dierenden an der Fachhochschule, die Adolf Winkelmann in die Studien einbau­ en will. Geplant ist unter anderem, dass die Nachwuchs-Filmemacher „Made in Dortmund“ für ihren Bachelor-Abschluss Installationen für den U-Turm machen. Sehenswert sind übrigens nicht nur die Installationen außen auf dem Turm: Im Inneren gibt es in der Eingangshalle und an den Rolltreppen zwei weitere Projekte von Adolf Winkelmann, die zwar tech­ nisch nicht ganz so aufwändig, aber alle­ mal einen – längeren! – Blick wert sind.

Schließlich wurden sogar die Karlsru­ her Verfassungsrichter bemüht – sie sa­ hen jedoch keine rechtlichen Bedenken, den Film auszustrahlen. Begründung: Es handle sich bei dem Beitrag um einen Spiel- und Unterhaltungsfilm und nicht um eine Dokumentation. Die Figuren des Films um die schädigende Wirkung des Medikaments Contergan und ihre beruf­ lichen und privaten Handlungen seien alle frei erfunden. „Ich hatte immer gehofft, mit meinen Fil­ men etwas zu bewirken, und eigentlich hatte ich die Hoffnung darauf längst auf­ gegeben“, berichtet Winkelmann, „aber mit 'Contergan' ist dieser Traum in Er­ füllung gegangen. Nicht nur, dass die Menschen noch wochenlang nach der Ausstrahlung darüber gesprochen ha­ ben, vor allem auch, dass die Firma Grü­

„Ich hatte immer gehofft, mit meinen Filmen etwas zu bewirken“

Text: Martina Lode-Gerke Bilder: Copyright: Adolf Winkelmann

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THEATER FINDET IN DER GEGENWART STATT Er war der Buh-Mann und ist nun der Gefeierte – er war Heimerzieher und Filmvorführer und hat nun ein ganzes Haus neu aufgestellt – er kommt aus Düsseldorf und liebt den Ruhrpott – und er hat am 16.November 2010 die ersten 100 Tage Dortmund hinter sich gebracht: Schauspieldirektor Kay Voges.

Voges hat es nicht nur gewagt, fast die komplette Schauspielerriege aus­ zuwechseln, er hat auch mal eben mit den 16 Neuen die Mammut-Aufgabe gestemmt, zehn Premieren zu fahren. „Eigentlich fast unmöglich – und doch hat es vor allem das Team gefestigt“ schmunzelt er bescheiden. Die anfäng­ liche Kritik war schnell verklungen, die ersten Produktionen haben ihre Fans

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gefunden und einige Stimmen und Kri­ tiker haben nun verstanden, warum er den harten Break gemacht hat, ja ma­ chen musste. „Ich bin sehr überrascht, wie wir mit offenen Armen aufgenom­ men worden sind – kritisch wie wohl­ wollend“ bestätigt er. „Zumal ich mich sehr darüber freue, dass das Ensemble so hervorragend ist, so gut angenom­ men wird“.

Und die Zahlen wie auch die Kritiken sprechen für sich: Fünf mal Woyzeck im November mit 2.500 Besuchern, die dieses grandios inszenierte Werk sehen wollten. Dabei hieß es doch früher im­ mer: nur mit leichter Kost a la Liebesper­ len lasse sich das Haus ‚ausverkaufen‘. Ist das nicht schon der Beweis, dass auch anspruchsvolle Inszenierungen sehr wohl gefragt sind?


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Voges reiht sich ein in die „Wilden Neu­ en“ im Ruhrgebiet, die an den Schau­ spielhäusern in Essen und Bochum mit neuen Ideen frischen Kultur-Wind in den Pott bringen. So wird das Interes­ se von Außerhalb automatisch größer, die Zielgruppen breiter. „Ich freue mich immer, wenn ich sehe, wie gemischt das Publikum hier ist“, sagt er. Schulklassen, der Marketing Club, die Taxifahrer Gilde oder Hip-Hopper aus der Nordstadt. „Ein Querschnitt der Stadt, Theater für ganz Dortmund. Das habe ich gewollt“.

Luxus für mich, dort zu leben wo ich arbeite“ sagt Voges. Er sieht Dortmund als wirkliche Großstadt, spannend, mit alter wie neuer Schönheit, erlebbarem Strukturwandel und einer lebendigen Stadtkultur. „Es gibt ja nur Baukräne in dieser Stadt“ lacht er und verweist im selben Satz auf die Mixtur von Globali­ sierungen und Provinzialisierung.

Dass er damit noch nicht am Ziel ange­ kommen ist, weiß er selber. Denn „allem Anfang wohnt auch ein Zauber inne“ und die ersten 100 Tage sind nur ein erster Schritt – der ihm aber mehr als gelungen ist: ein neues Schauspiel-Ensemble, neue Besucher, eine neue Theatersprache.

Trotz der Verwunderung über die an­ fängliche Ablehnung, findet er den Men­ schenschlag in Dortmund so interessant: direkt, offen, ehrlich – beim ersten Mal ist er ausgebuht worden, beim zweiten Mal gab es Bravo-Rufe. Und die Tatsa­ che, dass er zwar Borussia-Fan ist, nur halt den falschen Borussen, nämlich denen aus Mönchengladbach die Dau­ men drückt, sei ihm verziehen. Und die Aussage „Der Ruhrpott ist neben Berlin der spannendste Fleck der Republik“ re­ lativiert sowieso alles.

Stadt der Wirklichkeit „Ich habe noch einiges vor“ so Voges. Das Wir-Gefühl will er fördern, entwi­ ckeln und das Schauspielhaus der Rea­ lität anpassen. „Stadt ohne Geld“ ist das beste Beispiel dafür. Stadt der Wirklich­ keit, mit realen Personen und Themen, mit Stadtführungen und Präsentationen, mit Dortmunder Themen und Publikums­ gesprächen. Früher undenkbar, heute umjubelt! „Theater findet in der Gegen­ wart statt und man muss die Themen neu übersetzen“, so sein Credo. Dass der Auslöser des Formates „Stadt ohne Geld“ die Haushaltsquerelen waren, ist hierbei der gewollt kritische Unterton, den er auch mit Vorträgen wie zuletzt von Götz Werner zum bedingungslosen Grundeinkommen fokussiert. Gut so! Neben den „39 Stufen“ oder „Macbeth“ ab März nächsten Jahres wird er auch die mehr als erfolgreiche Musikreihe mit Paul Wallfisch „Small Beast“ weiter führen. Im Januar steht dann noch „Hei­ mat unter Erde“ auf dem Programm: 4 Schauspieler, Gastarbeiter, ehemalige Bergmänner mit ihren Enkeln; also 50 bis 60 Dortmunder Originale auf der Bühne. Ein Stadt-Theater im wahrsten Sinne des Wortes. Und privat? Wie fühlt es sich nach 100 Tagen in der Metropole Dortmund an? „Ich bin wirklich froh, eine neue Heimat gefunden zu haben. Es ist ein großer

„Ich habe einiges vor“

Doch er sieht natürlich auch die Schat­ tenseiten – Haushaltssperren, Finanzie­ rungsprobleme und den schmalen Grat, nur 15 Schauspieler fest engagiert zu ha­ ben. „Es wird immer schwieriger, eine gu­ te und große Shakespeare-Inszenierung zu besetzen. Düsseldorf zum Beispiel hat vier Mal mehr Schauspieler am Hause, bei der fast gleichen Anzahl an Premieren. Das geht ein wenig an die Substanz“.

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Er muss auch damit kämpfen, die guten Leute zu halten. Für ihn ein Glücksfall, dass viele renommierte Schauspieler mit ihm zusammen den Neustart gewagt ha­ ben und damit auch erfolgreich in Dort­ mund angekommen sind.

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Dem geneigten Schauspiel-Fan wie auch dem Kioskbesitzer in der Nordstadt kann man nur wärmstens empfehlen, das Haus des Kay Voges zu seinem zu machen. Die sprudelnden Ideen des neuen Ensembles mitzunehmen und gespannt darauf zu sein, was in den nächsten Jahren noch so alles auf der Bühne des Schauspiel­ hauses geschehen wird.

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Text: Didi Stahlschmidt Foto: Theater Dortmund

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HEILIG ABEND MIT DEN KRIPPENTIEREN Der Dortmunder Zoo, etwa 1850 Tiere in 265 Arten leben hier, zählt im Sommer zu den beliebtesten Ausflugzielen im Ruhrgebiet. Doch warum sollte man im Winter in den Dortmunder Tierpark gehen? Unumstrittener Star und Wappentier des Dortmunder Zoos ist der große Ameisen­ bär. Diese, durch ihr Aussehen und durch ihre Ernährungsweise kuriose Art wird schon seit 35 Jahren im Dortmunder Zoo gehalten. Schon 1976 wurde das erste Jungtier geboren, bis 2004 gab es über 50 Mal Nachwuchs. Dies ist Weltrekord. So gilt Dortmund weltweit als das Zucht­ zentrum für große Ameisenbären. Eine schöne Geschichte ist die mit un­ serem Orang-Utan Männchen Walter. Diese Menschenaffen sehen zwar nicht so aus, aber man sollte sie doch eher behandeln wie Tiger, Löwen und andere Raubtiere.

Die stellvertretende Direktorin und Ku­ ratorin Ilona Schappert schaut missbilli­ gend: „Den Dortmunder Tierpark gibt es schon lange nicht mehr, wir sind der Zoo Dortmund.“ Doch eine Antwort auf die Frage hat sie auch: „Im Sommer, wenn schönes Wetter ist, drängen sich bis zu zehntausend Besucher durch unseren Park. Das hat eher zur Folge, dass sich die Tiere verstecken. Im Winter, wenn nur einige hundert Besucher da sind, sind die Tiere eher neugierig und man­ che kommen sogar zum Käfigrand, um zu sehen, wer da stört.

Viele Tiere erfreuen sich auch am Schnee. So konnte ich beobachten, dass die Ti­ gerjungen wie kleine Kinder durch den Schnee tobten und spielten. Viele Tiere bleiben tagsüber einige Stunden drau­ ßen, wie auch unsere Raubkatzen. Aber nur, wenn der Graben nicht zugefroren ist. Außerdem haben wir im Winter einige tolle Events. Zum Beispiel gibt es am 17. 12. wie an jedem dritten Freitagabend im Monat einen geführten Abendspazier­ gang durch unseren Zoo. Am 24. 12. um 11 Uhr veranstalten wir eine Führung unter dem Motto „Die Tiere der Bibel“. Es gibt viele Angebote, die nicht so der breiten Öffentlichkeit bekannt sind. Wie unsere Exklusivführungen mit maximal fünf Personen. Auch kann man sich ei­ nen Tag als Tierpfleger versuchen. Im Amazonashaus ist eigentlich, egal wel­ che Temperaturen draußen herrschen, denn drinnen sind immer tropische Tem­ peraturen um die 25 Grad. Diese hohen Temperaturen und eine hohe Luftfeuchte sind Grundvoraussetzungen, damit sich die exotischen Tiere des Amazonas wohl­ fühlen. In dem zwölf Meter hohen Haus ist genügend Platz für freilebende Vögel, Faultiere und grüne Leguane.

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Im Tropenhaus „Rumah hutan“ bauen sich unsere Sumatra Orang-Utans ger­ ne Nester auf dem Boden. Dazu bekom­ men sie von uns allerlei Textilien, wie Bettlaken, Kopfkissen und so weiter. Unser Gartenmeister, der auch für die Arbeitskleidung der Pfleger zuständig ist, entdeckte eines Tages wie Walter mit ei­ ner Pflegerjacke spielte. Dies kann schon mal passieren, da die Primaten gerne alles von den Pflegern stehlen, was sie durch die Gitterstäbe zu fassen kriegen. Der Gartenmeister hat ihn also aufgefor­ dert, die Jacke zurück zu geben. Walter schaute ihm darauf hin direkt in die Au­ gen, nahm die Jacke hoch und riss sie in der Mitte durch. Der arme Mann war tief erschrocken und schwört noch heu­ te, dass der Gesichtsausdruck des Affen nur so gedeutet werden konnte: Wenn du jetzt hier rein kommst und mir die Jacke wegnehmen willst, mach ich mit dir genau das… Ein wichtiger Termin im Jahr 2011: am 6. März findet eine Star Wars Conventi­ on im Zoo Dortmund statt. Da wird der Löwe Lukas aber große Augen machen, wenn Darth Vader mit einem (Plastik) Laserschwert vor seinem Gehege steht. „Luke, ich bin dein Vater….“


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WINTERSPORT VOR ORT


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„Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland“ sang schon vor knapp 30 Jahren die Neue Deutsche Welle Band „Zoff“. Noch länger schlägt das Herz der Dortmunder für das nur rund 100 Kilometer entfernte Naherholungs- und Skigebiet rund um den Kahlen Asten. Denn: Unabhängig von Wetter-Kapriolen verbringen Besucher in der Ferienwelt Winterberg von Mitte Dezember bis Mitte März mit hoher Sicherheit eine weiße Saison. Und das ist die wichtigste Durchsage für Winter-Urlauber: In Punkto Schneesicherheit haben die Liftbetreiber der Region weiter aufgerüstet. Mit Investitionen in Höhe von acht Millionen Euro hat Winterberg seine Position als Herz der Wintersport-Arena Sauerland, der bedeutendsten Wintersportregion nördlich der Alpen, weiter ausgebaut.

Dicke Schneeschichten im Handum­ drehen – was auf vielen Pisten bereits Realität ist, gehört jetzt auch auf der Winterberger Kappe zum Standard. Ein neuer, 40.000 Kubikmeter fassender Speicherteich samt Pumpenhaus und 24 weitere Schnee-Erzeuger katapultieren das Skiliftkarussell in Sachen Schneesi­ cherheit abermals ein gehöriges Stück nach vorne. Die Anlage liefert Wasser für zwei Pisten. Darunter der 500 Meter lange Slalomhang, ein Traditionshang, dessen Anspruch echte Könner zu schät­ zen wissen. Hinzu kommt der 300 Meter lange, leichte Käppchenhang. Ausprobieren und Spaß haben – so heißt es für die Gäste im Skiliftkarussell. Von den 30 Pisten sind nun insgesamt 19 schneesicher. Auch in komfortable Auf­ stiegshilfen haben die Betreiber inves­ tiert. Mittlerweile machen sieben Sessel­ bahnen den Aufstieg zu einer schnellen und bequemen Sache. Auf den Bremberg hinauf führt jetzt ein neuer, kuppelbarer Sechser-Sessellift. Besonders bequemes und sicheres Ein- und Aussteigen ermög­ licht die Sesselbahn Rauher Busch durch ein neues, kuppelbares System.

Wie ein roter Faden zieht sich die Opti­ mierung der Skigebiete durch die Ferien­ welt Winterberg. Für die Gäste nur das Beste ist die Devise der Betreiber. Auch die Skigebiete in Altastenberg, Züschen sowie der Winterberger Ruhrquellenlift schaffen weitere Schnee-Erzeuger an. Pistenpflege in Form von neuen, hochmo­ dernen Walzen peppen im Skiliftkarus­ sell, in Züschen und in Altastenberg die Pisten auf. Auch Kinderländer sind nach wie vor ein großes Thema. Zum Beispiel im Skigebiet Langewiese. Dort wartet ein Skikindergarten mit verschiedenen kindgerechten Parcours und ein „Flie­ gender Teppich“. In Altastenberg freu­ en sich die Kids zudem über zwei neue Transportbänder.

Winterberg ist mit dem Zug von Dort­ mund aus in 47 Minuten zu erreichen. Da lohnt, bei Öffnungszeiten der Lifte bis 22 Uhr, sogar ein Kurztrip nach der Arbeit auf die Pisten des Sauerlandes.

Wenn es in der Ferienwelt Winterberg heißt „Ski und Rodel gut“, dann wird an vielen Abenden die Nacht zum Tag. Neue Flutlichtangebote laden dazu ein, bis in den späten Abend hinein Pulverschnee und Winterluft zu genießen. Zwei neue Flutlichthänge machen das Skifahren auf der Kappe zu einem Spaß für Nachtakti­ ve. Das Postwiesen-Skigebiet erweitert seine Flutlichtpisten um 1 km auf 4,5 km.

Und noch ein weiteres neues Angebot spricht dafür, auf die Ferienwelt Winter­ berg abzufahren. Die Wintersport-Arena CARD präsentiert die ganze Vielfalt der Skiregion. Sie gilt in den sechs größten Skigebieten. Neuerdings ist sie auch als Saisonkarte im Angebot. Davon profitie­ ren passionierte Ski- oder Snowboard­ fahrer, die das komfortable Angebot am liebsten jede Woche auskosten wollen.

Das Sahnehäubchen eines solchen Abenteuers ist der Après-Ski: Auch die Hüttenwirte haben weiter an ih­ rem Service gefeilt. In neuem Ambien­ te präsentiert sich beispielsweise die Flutlichthütte im Skiliftkarussell. Auch die Brembergklause, Möppis Hütte, die Köhlerhütte und die Ruhrquellenhütte warten mit neuen Überraschungen auf. Bereits seit einigen Monaten fertigge­ stellt ist das neue Panorama Restaurant auf der Winterberger Kappe.

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Ballastfreie Anreise in die Skigebiete, im­ mer die neuesten Modelle fahren, keine Sorge um Kantenschliff, Belag und Bin­ dungseinstellung. Und wenn beim Ski­ fahren mal der Schuh drückt oder es doch ein anderes Modell sein soll, gibt es sogar noch die Möglichkeit, zu wech­ seln. Die Liste der Vorteile, die Leihski gegenüber gekauften Ausrüstungen bie­ ten, ist lang. Oftmals ist das Ausleihen sogar günstiger als der Kauf. Der Trend zum Leihski zeichnet sich klar ab. Mehr als die Hälfte der Gäste greifen heute schon auf geliehenes Material zurück, Tendenz steigend. Eine professionelle Beratung sollte dem Ausleihen, ob Ski oder Snowboard, stets vorausgehen. Sie ist Umfragen zufolge sogar der Hauptgrund, warum Winter­ sportler die Leih-Shops besuchen. Und auch wenn vor dem großen, mehrwö­ chigen Trip in die Alpen eine neue Aus­ rüstung angeschafft werden soll, ist die Nutzung von Testski oder –board unter „Wettkampfbedingungen“ im Schnee ei­ ne gute Idee. Gute Skiausrüstung Welcher Ski für welchen Schnee und welche Fahrweise geeignet ist, indivi­ duelle Neigungen und technische so­ wie körperliche Voraussetzungen des

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Kunden sollte der Verleiher bei der Empfehlung des richtigen Sportgeräts mit abfragen. Dies ist nicht nur sinn­ voll, um den Fahrspaß zu steigern, Si­ cherheitsaspekte spielen ebenfalls eine Rolle. Hochwertiges, gut ausgewähltes Material steigert den Spaß auf der Pis­ te ganz entscheidend. Das bekommen nicht nur Könner zu spüren, auch unge­ übte Fahrer merken auf der Piste, ob sie eine Top-Ausrüstung fahren. Zudem sollten Kunden darauf bestehen, dass der Verleiher die Skibindung indivi­ duell auf sie einstellt. Und zwar unabhän­ gig davon, ob sie sich zu einem eigenen Ski mit Bindung einen Schuh ausleihen, zu einem eigenen Schuh die Ski oder gleich die komplette Ausrüstung. Das Nonplusultra ist zurzeit eine computer­ gesteuerte Bindungseinstellung mittels eines Scanners. Einige Skiverleiher bie­ ten noch das eine oder andere kleine Extra, wie Handschuhe oder Skibrillen. Helme sollten in jedem gut sortierten Verleih vorhanden sein. Ebenso ein De­ pot, in dem die Gäste das Leihmaterial kostenfrei aufbewahren können. Einige Verleiher bieten Wachsen und Kantenschliff auch für mitgebrachtes Material an. Für die Kunden zahlt sich das aus. Computergesteuerte Hightech-

Maschinen leisten Präzisionsarbeit und bieten Ergebnisse, die sie selbst von Hand kaum erzielen können. Für Leih­ material ist dieser Service kostenfrei. Ein Skiverleih sollte gut sortiert sein und stets die neuesten Modelle führen. Dazu gehört, dass kein Ski älter als drei Jahre ist. Hundertprozentig hygienische Skischuhe gehören zum Standard. Bei Verletzungen auf der Piste geben viele Verleiher gegen Vorlage des ärztlichen Attests eine Geld-zurück-Garantie. Die Wintersport-Arena Sauerland ist zur­ zeit dabei, die Verleiher anhand ganz bestimmter Kriterien zu prüfen. Schon in der Saison 2011/2012 sollen Gütesie­ gel auf zertifizierte Qualitätsverleiher hinweisen.

Tipps der Redaktion: Skigebiet: Am Rauhen Busch Hang: Waldschneise am Lift 14 Essen: Big Mountain Essen exklusiv: Hexenhaus Ski-Hütte: Möppis Hütte Après-Ski: Alpenrausch Übernachtung: Bedhouse Big Mountain Übernachtung exklusiv: Avital Spezial-Tipp: Taxi-Bob


Wirtschaft 

AUSBILDUNGSPREIS DER DORTMUNDER WIRTSCHAFT Engagierte Unternehmungen, die dem jugendlichen Nachwuchs mit einer fundierten Ausbildung einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen, standen im Mittelpunkt der Verleihung des 4. Ausbildungspreises der Dortmunder Wirtschaft im Hause der Signal Iduna Gruppe. „Eine gute Ausbildung ist eine Verpflichtung, die insbesondere die mittelständischen Unternehmen gerne und aus voller Überzeugung übernehmen“, so Michael Johnigk, Vertriebsvorstand der Signal Iduna Gruppe.

„Um junge Menschen auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung vorbereiten zu können, ist es absolut notwendig, dass die Wirtschaft ihre Vorstellungen und Werte direkt an die Schülerinnen und Schüler weitergibt“, hob Folke Wölfer, Vorsitzender des Verbandes „Die Fami­ lienunternehmer – ASU“ hervor. „Dieser Preis“, so Oberbürgermeister Ullrich Sierau, „ist für mich einer der schöns­ ten und wichtigsten Auszeichnungen, die in Dortmund vergeben werden. Denn es werden Unternehmen gewürdigt, die durch ihre vorbildliche Ausbildung ei­ nen ganz wichtigen Beitrag für unsere Stadt leisten“. Harry Kurt Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfa­ len führt an: „Das Engagement der Dort­ munder Unternehmerschaft für Ausbil­

dung ist nicht hoch genug zu bewerten, denn mangelnde Bildung und Ausbil­ dung wirken sich negativ auf die Wettbe­ werbsfähigkeit unserer Wirtschaft aus. Politik und Wirtschaft müssen gemein­ sam die Voraussetzungen schaffen, dass kein Talent verloren geht“. In der Kategorie „1 bis 20 Beschäftigte“ siegte Christine Klein mit ihren Friseur­ betrieben, gefolgt von der Schmidtke IDEAL Iscon Chemie GmbH und der Kör­ ner Hof GmbH & Co. KG. In der Katego­ rie „21 – 100 Beschäftigte“ standen auf dem Treppchen das Pullman Hotel Dort­ mund (Platz 1), gefolgt vom Tryp Hotel Dortmund und von der Windgätter und Sohn GmbH. In der Kategorie der größ­ ten Unternehmen (über 100 Beschäftig­ te) erlangten Wilo SE, die Goeke GmbH und die Rewe Dortmund Großhandel eG Platz 1, 2 und 3.

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Wirtschaft

ZU DER HIPPEN JEANS DIE NUDEL TO GO „In Dortmund passiert sehr viel – der Standort ist super und wird gerne frequentiert beziehungsweise besucht. Zentrale Verkehrsanbindung, infrastrukturell ist alles vorhanden und doch kann man letztendlich mit dem Schreibtisch auch überall stehen“. Ein Zitat, das nicht besser die aktuelle Situation eines Großprojektes beschreibt und im selben Zuge doch von einem Dortmunder Unternehmer kommt, der Standortverbundenheit und Effizienz zu lieben weiß. Das Großprojekt ist das viel diskutierte „ECE Einkaufszentrum“ auf dem ehema­ ligen Thier Areal und das Zitat stammt von Ralf Lang, seines Zeichens kreativer Kopf von „Lang-Shop & Objekte GmbH“ an der Stadtkrone Ost. Losgelöst von Zahlen und der Frage, ob diese riesige, bunte und lichtdurchflute­ te Shopping-Welt nun wirklich nötig ist, kann man doch festhalten, dass Dort­ mund keine Wahl hatte. Anfänglich war der U-Turm als Mall angedacht, der sich nun aber eher in Richtung Hochkultur entwickelt und letztendlich mehr Geld kostet als die Einkaufsvariante auf dem ehemaligen Thier-Gelände. Der Haupt­

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bahnhof war mit so lustigen Ideen wie dem „UFO“ oder dem anschließenden „3 DO“ belegt, doch das Ergebnis lässt bis dato den geneigten Betrachter zu dem Entschluss kommen, dass die Pommes­ bude mit Gleisanschluss wohl für immer Bestand haben wird und lediglich frische Wandfarbe bekommen hat. Metropolcharakter Also, wer sich grundsätzlich gegen das ECE-Projekt Thier-Galerie ausspricht, sollte nicht vergessen, dass es schlim­ mer hätte kommen können. Und die Tat­ sache, dass der Projektentwickler mit nachhaltigen Wirtschaftsprognosen sehr wohl den Standort Dortmund mit dem

ehemaligen Thier Areal ausgesucht hat, sprich erst einmal für Dortmund und für die so oft beschworene Metropole die man sein will. Der Standort Dortmund hat seine Aus­ nahme- und Vorzeigeunternehmen, die zum Teil seit Jahrzehnten die Stadt mit gestalten, mit entwickeln und sich auch von besagtem Großprojekt eini­ ges versprechen. Einer davon ist oben erwähnter Kreativkopf Ralf Lang, von ‚Lang – Shop & Objekt GmbH‘. Ihn ver­ binden eine lange Tradition, die Liebe zum Standort Dortmund und eine enge Verbundenheit mit der bunten ShoppingWelt, die er positiv bewertet.


Wirtschaft 

Lang ist seit 1972 in der Branche des Ladenbaus und der Objektgestaltung in Dortmund aktiv und ist nach der Aufga­ be der eigenen Werkstatt und Produkti­ onseinheit heute ein reiner Projektent­ wickler – von der Planung bis zur Rea­ lisierung. „Zeit für neue Ideen“ ist ein Slogan von Lang, der wiederum bestens zur Shopping-Mall passt und die Ergän­ zung „ Leute auf die Schiene zu bringen“ lässt erahnen, dass das Team mit dem wunderschönen Showroom im Quar­ tier H des anliegenden ADAC-Gebäudes (auch von Lang konzeptioniert) großen Wert auf den Blick über den Tellerrand legt. Referenzen wie die BVB-Lounge im Stadion, Gerry Weber, die Philharmonie in Essen und Duisburg, der U-Turm, Düs­ seldorf Congress lassen erahnen, dass es auch schon seit längerem eine gute Zusammenarbeit mit dem Hamburger Projektentwickler ECE gibt. Gastronomie mit Konzept Getreu dem Motto „Man muss etwas fin­ den, dass sich aus der Masse heraus­ hebt – qualitativ und innovativ“ plant Lang mit seinem Team auch für den Standort zwischen Wallring und Wes­ tenhellweg. Food-Konzepte stehen hier­ bei im Vordergrund, gastronomische Kleinode mit eigenen Lichtkonzepten und inhaltlichen Ausrichtungen, die neue Trends setzen sollen – keine Kon­ zept-Gastronomie sondern Gastrono­ mie mit Konzepten. „Food in Einkaufzentren ist extrem wich­ tig, hebt die Qualität und erhöht die Auf­ enthaltsdauer so wie die Aufenthaltsqua­ lität“ unterstreicht Ralf Lang. „NOODLE to go“ ist dabei eines der Projekte, die

Idee eines Cafés im zweiten Oberge­ schoss ein weiteres. Generell sieht Lang im Bereich der Pro­ jektentwicklung und des hochwertigen Landenbaus die Zukunft in der engen Kooperationen mit Herstellern, die sich aktiv einbringen und Trends mit entwi­ ckeln. ECE lässt grüßen und ist der beste Beweis dafür. Die Doppelstrategie von der Planung bis zur Fertigstellung zeigt sich eindrucksvoll im Ruby oder dem View des U-Turms. Kulinarischer Mix Und mit der gerade in Gründung befind­ lichen Gesellschaft „HIGHfive GmbH i.Gr“ – in der ein bekannter Dortmunder Großgastronom mit Objekten im U den zweiten Gesellschafter stellt – werden wir in der neuen Einkaufswelt Namen wie „Caffee Cantinella“ oder „NOODLE to go“ vielleicht auch wiederfinden – mit dem Stempel „Made in Dortmund“. Ge­ nerell plant Ralf Lang im ECE die The­ men Japanisch, Italienisch, Asia Cross­ over und Tapas Crossover zu platzieren, also auch im Kulinarischem den Bran­ chen Mix zu wählen. Der wird sich auch in der Thier Galerie mit seinen knapp 160 Geschäften auf 33.000 Quadratmetern Verkaufsfläche widerspiegeln. Und wenn die Eröffnung im Herbst 2011 ansteht, wird man auch feststellen können, ob der Verdrängungs­ prozess anderer Geschäfte am Hellweg und in direkter Umgebung tatsächlich stattgefunden hat. Text: Didi Stahlschmidt Foto: ECE

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Wirtschaft

LIEBESPERLEN ZUM JAHRESENDE Die Schlager-Revue „Liebesperlen“ dürfte eine der erfolgreichsten Musikproduktionen sein, die jemals in Dortmund über die Bühne gegangen sind. Mehr als 350.000 Besucher haben sie bereits gesehen. Zum Kult wurde sie im Schauspielhaus. Inzwischen ist dort zwar diese Ära zu Ende gegangen, die „Liebesperlen“ aber leben weiter. Und wie! Unter anderem plant das Ensemble einen Auftritt in der Großen Westfalenhalle. Und zwar zu einem äußerst attraktiven Termin: Silvester 2010.

Das Erfolgsrezept der Show beruht auf unvergesslichen deutschen und inter­ nationalen Schlagern und den großen Erinnerungen, die Menschen mit ihnen verbinden. Beginn der „Liebesperlen“ ist am 31. Dezember um 19 Uhr; Ende: zirka 21.30 Uhr. Tickets gibt es von 29 bis 59 Euro. Im Anschluss an die Show kann im Goldsaal der Westfalenhallen weiter gefeiert werden. Dort steigt an Silvester die rockige Party „Golden Moments“. Alle Tanz- und Fetenfans dürfen sich hier auf den Party-DJ-Entertainer Mar­ kus Prandzioch und Guido Westermann, den Frontsänger der beliebten PartyBand „Under-Cover-Crew“, freuen. Wes­ termann singt Nr.1-Hits von Robbie Wil­ liams, Coldplay, Freddy Mercury, Marius Müller Westerhagen und Elvis. Genauso

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authentisch und anspruchsvoll versteht er es auch, mit den Kölner Stimmungs­ krachern, wie „Viva Colonia“ und „Su­ perjeilezick“, mitzureißen. Kombitickets für beide Veranstaltungen „Liebesperlen“-Kunden erhalten die Ein­ trittskarten für „Golden Moments“ ver­ günstigt, für 10 statt 15 €. Karten sind zu bekommen unter Telefon 01805 / 160516 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent aus dem Mobil­ funk) und an der Vorverkaufskasse der Westfalenhallen Dortmund an der Stro­ belallee 45. Wer bereits Karten der „Liebesperlen“ gekauft hat und nun noch Tickets für die Silvester-Party „Golden Moments“ er­

werben möchte, kommt selbstverständ­ lich auch in den Genuss des ermäßigten Preises. Er muss dazu beim Kauf nur die „Liebesperlen“-Karten mitbringen oder die Auftragsnummer des Kaufes nennen. Besucher können vor den „Liebesper­ len“ im direkt angrenzenden Restaurant Rosenterrassen ein Silvester-Gala-Büffet für 33 € pro Person genießen. Um Tisch­ reservierung unter 0231-1204 260 wird gebeten. Wer sein Auto stehen lassen und im Best Western Parkhotel Westfalenhallen über­ nachten möchte, kann dies zum Vorzugs­ preis von 90 € im Doppelzimmer oder 60 € im Einzelzimmer, inkl. reichhaltigem Neujahrs-Frühstücksbüffet, tun. Reser­ vierungs-Hotline: Tel. 0231 / 1204 260.


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 Essen & Trinken

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Essen & Trinken 

C.HECK  T .HE C.HIEF

batta und Frischkäse-Pumpernickeltrüf­ fel. Als Kretzsche (erlaubter Spitzname) die Blutwurst sieht, rümpft er kurz die Nase, um sich dann aber nach erstem vorsichtigem Biss diese von Küchenchef Sven Meyer kreierte Delikatesse auf der Zunge zergehen zu lassen.

Man kann den Schwerter Freischütz auch im Dunkeln nicht verfehlen. Groß und imposant leuchtet sein Turm in den winterlichen Abendstunden und wacht über das riesige Gelände des gastronomischen Betriebes mit Festsaal, Bier­ garten, Restaurant und Gaststube.

Die Vorspeise besteht aus gratiniertem Ziegenfrischkäse aus heimischen Lan­ den mit Wildblütenhonig auf mediter­ ranem Paprika-Orangengemüse mit ei­ nem kunstvoll geröstetem Brotchip. Sven Meyer, der über die Stationen Lennhof, Feinkost Köhler und Art Manger 2004 zum Freischütz kam und seitdem als Kü­ chenchef tätig ist, erklärt uns, wie man mit einem Trick aus einer dünnen Schei­ be Brot einen Henkel zaubern kann.

Als Stefan Kretzschmar am Freischütz eintrifft und aus dem Auto steigt, ist die Idee für das Foto geboren – die Begeg­ nung zweier „Türme“. Der über 1,90 m große Athlet beugt sich bei der Begrü­ ßung freundlich zu der zierlichen Ver­ kaufsleiterin Andrea Hammer herunter und drückt ihre Hand nur ganz vorsich­ tig. Dennoch spannt sich die gewaltige Armmuskulatur dermaßen, dass sie dem Gesicht seiner Tochter, welches als Tat­ too auf seinem Arm verewigt ist, für ei­ nen Moment lang Leben einhaucht. In der Gaststube empfängt uns der Ge­ schäftsführer Jörg Prüser mit einem Cocktail: Holurinha – alkoholfreies Ge­ tränk hergestellt aus zerstossener Limet­ te, braunem Rohrzucker, Bionade Holun­ der, mit Crushed Ice aufgefüllt. Blutwurst mal anders Im Restaurant wartet dann bereits das Service-Team, allen voran Restaurant­ leiterin Nataly Schubert mit dem Amuse Gueule, einer Hummer-Essenz mit Zitro­ nengras, Blutwurst auf gebratenem Cia­

Als Wein zur Vorspeise empfiehlt uns Frau Schubert einen 2008er Freischütz Riesling, der natürlich – wie der Name verrät – ein besonderes Geheimnis birgt (siehe folgende Seite). „SC Freischütz“ Zwischen Vor- und Hauptspeise hält der Chef des Hauses eine Überraschung bereit: das gesamte Team erscheint im Deutschlandtrikot und stellt sich ge­ meinsam mit Stefan Kretzschmar zum Mannschaftsfoto auf. Der ehemalige Na­ tionalspieler und zweifacher Handballer des Jahres in der Mitte und die „Frei­ schützen“ wie die Profis daneben und davor kniend, sichtlich stolz, auf einem Bild verewigt zu sein mit einem der bes­ ten Sportler Deutschlands, der in seiner Zeit als Nationalspieler 821 Tore in 218 Spielen warf. In der Zeit als Bundesli­ gaspieler waren es in 421 Spielen sogar 1694 Treffer – unglaublich!

mit Süßkartoffelpürree an Portweinjus – so lecker, dass wir Zugabe verlangen. Zum passenden Rotwein gibt es wieder eine Geschichte (siehe folgende Seite). Autogrammstunde Stefan lehnt sich gerade genüsslich zu­ rück, als eine Dame vom Nachbartisch sich vorsichtig an den Tisch heranpirscht und höflich um ein Autogramm bittet. Gut, dass wir den Hauptgang gerade be­ endet haben, denn nun darf er erst einmal fröhlich Autogramme schreiben, da ande­ re Gäste die Situation mit der Dame ver­ folgt haben und sich nun ebenfalls trau­ en, nach einem Autogramm zu fragen. Für den Nachtisch, Törtchen von Giandu­ ja, Zimt und Gewürzorangen mit grünem Apfelsorbet, ist eigentlich „kaum noch Platz“, aber diese Köstlichkeit ist zu gut, als dass man darauf verzichten kann. Als Stefan Kretzschmar nach diesem wirklich exzellenten Menü von allen verabschiedet, sind sich alle einig: Trotz aller wilden Tattoos ein unheimlich sym­ pathischer Mensch, der Fröhlichkeit ver­ breitet und weit entfernt ist von der so oft vorzufindenden Arroganz angeblich prominenter Persönlichkeiten... Text: Winnie Appel, Foto: Isabella Thiel

Jetzt wartet der Hauptgang auf uns: Rin­ derfiletlasagne auf glaciertem Gemüse

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Essen & Trinken

Die Weine des Abends Ein Weinberg für den Freischütz Warum nicht einen Weinberg kaufen und von der dortigen Lese den Wein für den Freischütz erzeugen lassen? Diese Frage stellte sich der Freischütz, machte sich auf die Suche und fand eine Steillage an der Mittelmosel, die besonders von Son­ ne verwöhnt wird: „Die Sonneneinstrah­ lung wirkt an diesem Hang besonders intensiv, weil die Wasseroberfläche der Mosel das Sonnenlicht reflektiert und der Schieferboden auch nachts noch gespeicherte Wärme an die Rebstöcke abgibt“, beschreibt Geschäftsführer Jörg Prüser die Vorzüge des ausgesuchten Mosel-Landstrichs, an dem er durch die Leaders Club Wein AG Anteile für den Freischütz-Ausschank gekauft hat. Ein Winzer seines Vertrauens kümmert sich vor Ort rund um die Traube. Auch die Freischütz-Lehrlinge werden wei­ terhin zukünftig den eigenen Weinberg kennen lernen. In so genannten AzubiCamps können sie hautnah miterleben, wie Wein geerntet, gekeltert und einge­ kellert wird. Das edle Tröpfchen – ein Riesling Cu­ vée – gibt es nun im Freischütz: „Zarte Frucht und exotische Aromen machen

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den Riesling zu einem idealen Essens­ begleiter, er verkörpert einen jungen fri­ schen Moselwein“, so umschreibt Herr Prüser „seinen“ Wein, den sich alle Gäste im Freischütz schmecken lassen dürfen. Dortmunder Rotspon Dortmund war bereits Hansestadt, als es die Lübecker Hanse noch gar nicht gab. Im frühen Mittelalter schlossen sich Kaufleute und Handwerker zusammen, um die ständigen Überfälle und Plünde­ rungen auf den Handelswegen zu verhin­ dern. Dortmund galt als Vorbild für alle Städte und Gemeinden in ganz Westfa­ len, die Handel betrieben. Seit dieser Zeit brachten die Kaufleute mit Ihren Koggen auf dem Rückweg von Frankreich edle Weine aus Bordeaux in Eichenholzfäs­ sern mit. Diesen Bordeauxwein nannte man nach seiner Farbe, die er von den Transportfässern annahm. Rotspon (=ro­ ter Span). Je nach seinem Heimathafen hieß er dann Dortmunder, Lübecker oder Hamburger Rotspon. Dieser Wein ist seit mehreren Jahrhun­ derten der Erste, der als „Dortmunder Rotspon“ an die Zeiten der Hanse erin­ nert und eine schöne Tradition wieder aufleben lässt.

Stefan Kretzschmar 1973 geboren am 17.02. in Leipzig 1979 1. Kontakt mit dem Handball 1986 Kinder- und Jugendsportschu­ le des SC Dynamo Berlin. 1989 Spieler der A-Jugend und der Junioren-Auswahl des DHB 1993 Wechsel zum Bundesligisten VFL Gummersbach, Debüt in der Nationalmannschaft im Spiel gegen die Schweiz. 1994 Handballer des Jahres, Auf­ nahme ins „All-Star-Team“, in die Weltauswahl 1995 2. mal Handballer des Jahres, Weltmeisterschaft Island (4. Platz) 1996 Olympische Sommerspiele in Atlanta, Ausstieg aus der Nationalmannschaft, Wechsel zum SC Magdeburg unter Trai­ ner Lothar Doering, Supercup mit dem SC Magdeburg 1997 Comeback in der National­ mannschaft 1998 Europameisterschaften in Ita­ lien teil: 3. Platz, Supercup: 1.Platz 1999 100. Länderspiel, Club-Euro­ pameisterschaft mit dem SC Magdeburg: 2.Platz, Weltmeis­ terschaft in Ägypten: 5. Platz 2000 Olympiade in Sydney 2001 Eurocup mit dem SC Magde­ burg, Deutscher Meister 2002 Vizeeuropameister in Schwe­ den, Sieger der ChampionsLeague mit dem SC Magde­ burg 2004 Silbermedaille bei der Olym­ piade in Athen 2007 Ende der aktiven Laufbahn – Wechsel ins Management des FC Magdeburg


Essen & Trinken 

Der mit dem Wolf catert! Machen Sie Wolfs Catering zu Ihrem professionellen Partner für Veranstaltungen und Events.

Menu Hummer-Essenz mit Zitronengras Blutwurst auf gebratenen Ciabatta Frischkäse-Pumpernickeltrüffel

Ganz gleich ob Sie eine kleine Party oder eine Firmenfeier im großen Stil planen: Nutzen Sie unser Know-how! Als Kenner kultivierter Gastlichkeit nehmen wir Ihnen die Vorbereitung und Durchführung Ihres Ereignisses ab. Lehnen Sie sich entspannt zurück, während wir uns um alles andere wie z.B. das Zubehör, sei es Geschirr, Tischwäsche, Mobiliar, technische Geräte, Zelte etc., kümmern. Wie ausgefallen die Idee auch immer – das Ermöglichen von „Unmöglichem“ ist unsere Motivation.

***** Gratinierter Ziegenfrischkäse aus heimischen Landen mit Wildblütenhonig auf mediterranem Paprika-Orangengemüse mit Brotchip ***** Rinderfiletlasagne auf glaciertem Gemüse mit Süßkartoffel­pürree an Portweinjus ***** Törtchen von Gianduja, Zimt und Gewürzorangen mit grünem Apfelsorbet ***** Aperitif „Holurinha“

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Kultur

DIE WUNDERSAME WELT DER SUBKULTUR Kultstätte, Sub-Kultur Heimat, Live-Bühne, Spielzimmer, Poetry Plattform – mit dem Prädikat besonders gemütlich. Sie ist „Hamburgs südlichste Hafenbar“ und jeder Kneipen- und Szenegänger kennt sie – und das weit über die Stadtgrenzen von Dortmund hinaus. Die Hafenschänke, eigentlicher Name „Subrosa“, gemütlich, verspielt, ein Wohnzimmer mit Tresen und Bühne sowie ein ganz eigner Kosmos, der jeder Zeit eine Überraschung mit sich bringen kann, der jeder Zeit das Unerwartete innehat. 1993 hat sich Besitzer Cornel seinen Traum vom eigenen Laden erfüllt. Ihm fehlte eine richtige Kneipe nach Hambur­ ger Vorbild – Subkultur mit WohlfühlAtmosphäre wie auf dem Kitz. Der Name aus dem Lateinischen bedeutet „unter uns, im Vertrauen“. Und wenn man zum ersten Mal die warmen Räume einer doch anderen, sehr speziellen Welt be­ tritt, fühlt man das Vertrauen, das ei­ nem entgegen gebracht wird. In einer Mischung aus Museum, Trödelmarkt, De­ tailverliebtheit und Hafenbar treffen sich alle gesellschaftlichen Schichten zum ge­ meinsamen Bier oder zum Kickern. Sechs Tage die Woche hat sich über die Jahre eine eigene „Subrosa Subkultur“ entwickelt und es bleibt doch wie immer „alles so vertraut“. Das Pflänzchen Subro­

sa in der Dortmunder Nordstadt nah dem Hafen ist zu einem bundesweiten Aushän­ geschild für Live-Kultur geworden. Meh­ rere Pfeiler stützen dabei das Konzept: Live-Konzerte, Kickern, Poetry und der BVB – denn Fußball wird großgeschrie­ ben. Während bei jedem Spiel der Borus­ sia die Wogen hoch schwappen, steht der Kapitän an „seinem Platz“ und verkündet via Mikrofon und der Titelmusik des alten „Aktuellen Sportstudios“ die Zwischen­ stände der anderen Spiele. Musikalisch kennt man die Hafenschän­ ke seit langem als Garant für Akustik, Pop, Singer-Songwriter oder Country. Dabei geben sich sowohl die LokalMatadore der Stadt als auch internati­ onal renommierten Künstler die Klinke in die Hand.

Vor kurzem gab es auch eine räumliche Veränderung, die nach dem Terrassen­ umbau vor einem Jahr bestens ins Bild passt und trotzdem dem Charme treu geblieben ist: Der hintere Bereich ist ein wenig Richtung „Hafen Lounge“ umge­ baut worden. Fest einplanen sollte man auf jeden Fall neben den wechselnden Live-Programmen die festen Highlights im Subrosa: jeden dritten Donnerstag den „Talentschuppen“ mit jungen Bands und Musikern aus der Region und an je­ dem dritten Montag der bekannte und geschätzte „Poetry Jam“. Den Blick gen 2011 gerichtet kann man auch schon mal die nächsten Konzerte einplanen: Am 28. Januar kommt der Musik-Wunderknabe „Mick Hart“ vor­ bei und am 3. Februar geht es weiter mit dem „3 Klang Bonsai Festival“. Wei­ tere aktuelle Konzerttermine entnimmt man am besten der skurrilen wie inte­ ressanten Homepage, die schon nahe dem Kunst-Aspekt kommt. Man darf sich sicherlich auch im nächsten Jahr auf so manches Highlight oder Über­ raschung freuen – denn eines ist klar: Langeweile kommt im Subrosa nie auf! www.hafenschaenke.de Text und Fotos: Didi Stahlschmidt

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Kultur 

FAULSPIEL Da hat der Dortmunder Schriftstelller A. Noa aber mal richtig einen raus­gehauen. Einen Roman, in dem es um die Verstrickung von Prostitution, Wettmafia und verschobenen Fußballspielen geht. Wettmanipulation und Korruption ha­ ben sich im Fußball, der schönsten Ne­ bensache der Welt, zu einem globalen Milliardengeschäft ausgeweitet! Unvor­ stellbar? Nicht nur in den Amateurligen werden Spiele verschoben, sondern auch in den Bundesligen und sogar bei Europa- und Weltmeisterschaften! Undenkbar? Aalglatte Manager, osteuropäische Mafiapaten und korrupte Fußballpro­ fis verbinden sich zwecks Geldscheffe­ lung zu einer unheiligen Allianz? Völ­ lig aus der Luft gegriffen? Natürlich ist die Handlung (der Autor würde sagen, das Lieblingswort seiner Protagonis­ tin Valerie)….fiktiv. Einen Großteil der Spannung entwickelt „Brot und Spiele“

A. Noa

jedoch aus der Vorstellung des Lesers, dass sich die Geschichte tatsächlich so zutragen könnte. Der Plot Der Sportjournalist Marcel Runge hat es sich als Lebensaufgabe gestellt, die kriminellen Machenschaften im Fuß­ ballsport nachzuweisen, wobei er bei seinen Recherchen in die tiefsten Ab­ gründe der Prostitution und des Dro­ genhandels vorstößt. Ist die Mafia für den Tod seiner Ehefrau verantwortlich? Von wem erhalten Schwerstkriminelle Ermittlungsergebnisse? Warum wird der 18-jährige Max Kaiser, das größte Stürmertalent seit Helmut Rahn und Gerd Müller, vor dem Saison­ finale aus dem Profikader genommen?

ROMAN

Faulspiel

WINNIE LIVE MEDIA

Wird es Runge gelingen, Max Kaiser davon zu überzeu­ gen, den Weg des Fairplay im Sport zu beschreiten? Die Edelnutte Valerie be­ dient die Größen der Ge­ sellscha ft: Topma nager, Staatsbeamte, Politiker und besonders Sportfunktionä­ re im Fußball. Akribisch notiert sie jedes Treffen in ein rotes Notizbuch. Als sie ihr horizontales Gewerbe verlässt, rächt sie sich und übergibt die brisanten Infor­ mationen an… Geschickt verwebt der Au­ tor A. Noa in brutal harter und sehr offener Sprache mehrere Handlungsstränge, die auf ein ungewöhnliches und überraschendes Finale zusteuern. „Geld und Spie­ le“ erscheint in Kürze im Dortmunder Verlag Winnie Live Media.

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Kultur

„VIER SCHWEDEN“ AUF DEM VORMARSCH Super Trouper, Summer night city, Voulez Vous oder Take a Chance on Me, eine schwedische Popgruppe schuf Pop-Klassiker wie am Fließband. ABBA war in den 70ern und frühen 80ern eine der weltweit populärsten Musikgruppen. Mit etwa 375 Millionen verkauften Tonträgern gehört ABBA zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte. Gibt es nicht schon genug Abba Bands? Das kann schon sein, aber Qualität setzt sich langfristig durch. Wir orientieren uns immer am Publikum und solange die Zuschauer uns ein so tolles Feedback ge­ ben, bleiben wir auf jeden Fall dabei. Ja, und wir haben auch ziemlich viel Spaß an den Auftritten.

1982 löste sich die Band nach rund zehn­ jährigem Bestehen auf, ohne es allerdings jemals offiziell bekannt zu geben. Aber auch mehr als 25 Jahre nach ihrer Tren­ nung – ohne weitere Auftritte und neue Songs – hat ihre Musik immer noch eine hohe Popularität; täglich werden noch immer etwa 3.000 Original ABBA-Ton­ träger verkauft. Darüber hinaus wird die Musik in unterschiedlichsten Interpreta­ tionen und Cover-Versionen produziert und sehr erfolgreich vermarktet. So ist es leicht zu erklären, dass sich vie­ le Cover-Bands auf dem internationalen Markt tummeln. Eine sehr erfolgreiche Formation war ABBA REVIEW, die ihren musikalischen Ursprung in Dortmund hatte und unter diesem Namen schon zu nationaler Berühmtheit gelangt war. Nun nennt sich die Gruppe 4Swedes. Wir sprachen Backstage mit dem Manager Carsten Preuss. Ist es nicht gefährlich, eine aktuell erfolgreiche Band umzubenennen? Wir haben schon vor einiger Zeit über­ legt, unseren Namen zu ändern, um uns von anderen ABBA Tributebands zu un­ terscheiden. Im Rahmen einer weltweiten Abmahnungswelle von Universal Music

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an die Nutzer des Namens haben wir uns entschieden, den bisherigen Bandnamen ABBA Review in „The 4Swedes“ zu än­ dern. Alles andere, Musik, Qualität der Show, sieben Musiker – bleibt. Warum ist Abba Review ins Leben gerufen worden? Als Manager für Cover- und Tribute­ bands hatte ich die Idee schon einige Jahre in der Schublade. Außerdem woll­ te ich wieder selbst Musik machen, die auf der Bühne abgeht, dem Publikum Spaß macht und trotzdem anspruchs­ voll, vielseitig, familientauglich und ge­ nial ist. ABBA eben … Durch einen glücklichen Zufall bin ich auf die Kölner Musiker gestoßen, die schon zusammen Disco Titel der 70er und 80er spielten und bei denen ich sofort wusste: Das ist die ideale Besetzung! Und alles oh­ ne Perücken… Nach den ersten Auftritten ist mir die enorme stimm- und Typenähn­ lichkeit der Sängerinnen zu Anifried und Agnetha aufgefallen. Zur Probe haben wir dann mal zwei Abba Titel gespielt, die im­ mer riesig beim Publikum ankamen. Und das Beste war, das sofort alle Feuer und Flamme waren, als ich das Projekt ganz behutsam vorgeschlagen habe.

Was ist das besondere an den 4Swedes? Wir spielen im Gegensatz zu den meisten üblichen Abba-Coverbands, die sich auf Halbplaybackshows in Vierer-Besetzung verlegt haben, das Programm in großer Live-Besetzung mit Sieben oder Acht Musikern. Ein Extra-Keyboard und Syn­ thesizer sorgen für Streicher und Bläser. Ein eingespieltes, groovendes Team an Schlagzeug und Bass gibt den Songs die nötige Dynamik. Die akustischen Songs werden von 2 Gitarren gespielt. Und die Sänger sind natürlich exzellent. Könnt Ihr auch ein abendfüllendes Programm bestreiten? Unsere Show dauert etwa 2,5 Stunden. Auf Wunsch sorgen wir aber für eine pas­ sende Vorgruppe, Dinnermusik und einen After Show DJ. Also immer Großeinsatz von Technik? Bei der normalen Show unbedingt. Wir haben jedoch eine zweite Show im An­ gebot, die sich „Acoustic Abba“ nennt. The 4Swedes präsentieren in diesem Programm die Meilensteine der schwe­ dischen Supergruppe in akustischen Arrangements. So kommen neben dem Piano und akustischen Gitarren eine Querflöte, Bongos, Congas und ein Akus­ tikbass zu Einsatz. Dies gibt den Songs einen ganz eigenen Charakter. Musik zum Genießen, von professionellen Mu­ sikern dargeboten – genau das Richtige für die besinnlichen Wintertage. Und als besonderes Bonbon für Fans gibt es so­ gar Weihnachtslieder in ABBA-typischen Arrangements.


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DAS SPIEL GEHT WEITER Wer abseits von der Jagd auf Geschenke und Weihnachtsgans ein wenig entspannen möchte, sollte dies vielleicht bei einem schönen Konzert- oder Theaterabend versuchen. Die Academy of St. Martin in the Fields gastiert am 13. Januar mit Dvoraks sieb­ ter Sinfonie und Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 (KV 503), Solist wird Martin Helm­ chen sein. Die zweite „Zeitinsel“ ist dem ungari­ schen Komponisten Béla Bartók gewid­ met. Zwischen dem 18. und dem 22. Januar wird dann unter anderem seine Oper „Herzog Blaubarts Burg“ zu hören sein. Den Höhepunkt im Januar dürfte allerdings der Auftritt der Berliner Phil­ harmoniker unter der Leitung von Simon Rattle darstellen: Unter anderem beglei­ ten sie Anne-Sophie Mutter bei Dvoráks Violinkonzert op. 53. Wer es lieber weniger konventionell mag, dem sei am 24. März das Konzert mit dem „enfant terrible“ der Szene, Ni­ gel Kennedy empfohlen, der an diesem Abend auf die polnische Klezmer-Band Kroke trifft. Text: Martina Lode-Gerke Musiktheater Spritzig und witzig geht es im neuen Jahr weiter mit Jacques Offenbachs Operette „Ritter Blaubart“ zu: Der heißblütige Le­ bemann, der einfach nicht treu sein kann und sich seiner abgelegten Ehefrauen mit Hilfe eines Alchimisten entledigt, wird ab dem 15. Januar sein Unwesen auf der Opernbühne treiben. Am 5. März folgt dann Donizettis „Lu­ cia di Lammermoor“. Gespannt sein darf man auch auf die Neufassung von Xin Peng Wangs Ballett „Mozart“, in der Wang dem Preis nachspürt, den Mozart zu Lebzeiten für seine Unsterblichkeit bereits bezahlte: Premiere ist am 12. Dezember. Schauspiel Einen Brecht gibt es ab dem 21. Janu­ ar auf der Studiobühne, wenn dort „Die Kleinbürgerhochzeit“ gefeiert wird. Zum Ort eines der letzten Dortmunder Gru­ benunglücke wird am 22. Januar die gro­

ße Bühne des Schauspielhauses, wenn „Heimat unter Erde – eine Dortmunder Tiefenbohrung“ uraufgeführt wird, eine dokumentarisch-literarische Recherche, die von Dortmunder Zeitzeu­ gen, Schauspielern, Jugend­ lichen und Chören umge­ setzt wird. Brutal wird es ab dem 12. März, wenn Shakespeares „Macbeth“ die Bühne betritt und zum Königs­ mörder wird. Konzerthaus Das Konzerthaus begrüßt das neue Jahr mit Beethovens Neunter Sin­ fonie: Marc Minkowski wird die von ihm gegründeten Musiciens du Louvre dirigieren, singen wird der Kölner Domchor und die Solisten Christiane Libor, Sopran, Yvonne Naef, Alt, Endrick Wottrich, Tenor, sowie Luca Tittoto, Bass.

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WER LANGEWEILE SCHIEBT IST SELBER SCHULD Die so oft gestellten Fragen: „Wohin am Wochenende?“ oder „Wo ist endlich mal wieder eine gute Party oder ein guter Club?“ sollten der Vergangenheit angehören – oder zumindest in den nächsten Wochen und Monaten seltener zu hören sein. Denn die hiesige Club-Landschaft war noch nie so sehr in Bewegung wie zurzeit. Den Grund dafür kann man in unter­ schiedlichen Kategorien suchen. Es gibt zum einen einige neue Clubs und Objekte, es gibt die saisonbedingten Än­ derungen zum Herbst und Winter hin, die Betreiberwechsel aufgrund von in­ dividuellen Gegebenheiten und es gibt, rein wirtschaftlich betrachtet, auch noch den drei- bis vierjährigen Zyklus, dem alle Clubs und Diskotheken unterlie­ gen – sprich ein Re-Lounge, eine Wiederoder Neueröffnung. Auch das finden wir zurzeit in Dortmund wieder. Die Neuaufstellungen oder Neuerun­ gen sieht man besten am Le Grand in der Brückstraße, der nach der Reno­ vierung vor allem mit einem komplett

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neuen Programm zwischen Salsa-Partys, Soul & Funk und Urbanmusik weg will vom Image der „After Hour Bude“, hin zum selbsternannten „Social Clubbing“. Der Inside Club am Königswall hingegen hat diesen Inhaltswechsel bereits drei Monate zuvor vollzogen und ist mit ei­ nem neuen Betreiberteam vom bunten „Hier spielt jede Musik-Club“ zum rei­ nen Reggae und Dance Hall Movement gewechselt. Die Suite023 hat die Sommerpause – die doch keine war – für die Erweiterung des Clubs genutzt und expandiert mit einem zweiten großen Floor. Dieser Club hat sich mittlerweile zu einer Top-Adresse in Dortmund und der Region gemausert.

Weg vom „Asi-Park“ Ähnliches auch im Rush Hour in Kör­ ne. Früher einmal der Musikzirkus oder auch liebevoll „Asi Park“ genannt, wo im August ein ‚Club im Club‘ offiziell seine Premiere feierte: Zyan der Name, Tech­ house und Elektro die Ausrichtung. Ein interessantes Modell, das es so in Dort­ mund noch nicht gegeben hat. Wenn man nun mal in die Sparte der Neu­ eröffnungen und Betreiberwechsel geht, gibt es vor allem im innerstädtischen Be­ reich so einiges Neues zu vermelden. An­ gefangen vom B6 im Westfalenforum an der Hansastrasse, das seit kurzem von einem ehemaligen Angestellten des B6 in das „Passion“ verwandelt worden ist:


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also eher die gemütliche Cocktail-Schie­ ne mit Clubbetrieb als die GroßraumSchunkel-Bude. Nicht ganz so extrem ist der Wandel des ZuchtHouse´s zum Jail-Club am Westen­ hellweg, wo die elektronische Richtung bestehen blieb und lediglich der Betrei­ ber wechselte. Rein optisch betrachtet ist dieser Club allerdings ein Muss. Clubbetreiber Yves Gedecki hat nicht nur die Geschäftsführung der NightlifeInstitution Spirit in andere Hände geben, sondern hat auch den Bakuda Club kurz abgegeben – und dann doch wieder zu­ rückgeholt: kurz renoviert, sehr schräge, interessante Wandgestaltungen vorge­ nommen und mit neuen Programm An­ fang November wieder eröffnet. Partymeile Hafen Auch der Hafen bekommt etwas von der Nachtleben-Bewegung ab: die „Hafenlie­ be“ wird zum Ende des Jahres unterhalb des Alten Hafenamtes ihre Pforten öff­ nen – vom Betreiber des Bam Boomer­ ang und Cafe Max, Axel Schauerte. Von gastronomischen Angeboten unter der Woche bis hin zu Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und natürlich Partys am Wochenenden wird dort unten eine ganz neue Party-Welt entstehen – und hof­ fentlich zur positiven Entwicklung des Schmuckstücks „Hafen“ beitragen. Positiv zu bewerten ist mit Sicherheit auch die Neueröffnung der Enjoy Lounge

am Burgtor oder besser gesagt im frü­ heren Chat Noir zwischen Kuckelke und Konzerthaus. Hier ist den beiden Machern ein sehr feiner Schuss gelun­ gen, denn die gemütliche, stilvolle und moderne Einrichtung in Kombination mit dem Nightlife-Faktor sowie der Ausrich­ tung eines Mikro-Clubs passt bestens an den Standort. Ach ja, der kurzzeitig wieder weiße Fleck der Nightlife-Landkarte am U-Turm wird höchst wahrscheinlich Ende November auch wieder rubinfarbig glänzen. Das „Ruby“ hat nach Aussage der Betreiber die Auszeit genutzt, um noch gemütli­ cher und clubbiger zu werden. „Wir sind absolut positiv gestimmt“, sagt Thomas Pieper, der zusammen mit Till Hoppe auch schon das „View“ in der Kathedrale für Ende des Jahres als Club-Restaurant im Fokus hat.

weiter geht. Man kann nur hoffen, dass die über 40jährige Konzert-Kultur auch weiter gepflegt wird. Ja, ja ... wer hätte gedacht, dass die Dort­ munder Clublandschaft so viel zu bieten hat, so viel Neuerungen mit sich bringt und damit letztendlich auch eines be­ weist: wir haben ein großes Angebot, das einfach nur mal, fernab von Befindlichkei­ ten oder Unwissenheit, positiv transpor­ tiert und kommuniziert werden muss. Text und Fotos: Didi Stahlschmidt

Und eine höchst spannende wie aber auch in der Öffentlichkeit stark kont­ rovers diskutierte Neuerung ist die Zu­ kunft des FZW in der Ritterstasse, die ja bereits in Szenekreisen kurzzeitig als „Westfalenhalle 7“ tituliert wurde. Die politische Entscheidung ist im Septem­ ber gefallen, und den Zuschlag haben die Betreiber der gastronomischen Ob­ jekte im U-Turm (Till Hoppe & Thomas Pieper) bekommen. Trotzdem ist bis dato kein Programm ab den 01.01.2011 vorhanden und die aktuelle Belegschaft weiß ebenfalls noch nicht, ob es für sie

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DER WOYZECK — EIN WINTERSCHAUERMÄRCHEN Es ist eine wahre Geschichte: Den Stoff für sein Drama Woyzeck fand Georg Büchner in zwei gerichtsmedizinischen Gutachten, die der königlich sächsische Hofrat Dr. Clarus in Zusammenhang mit dem Leipziger Mordfall Woyzeck anfertigen musste. Über seinen Vater, der Mitarbeiter der „Zeitschrift für Staatsarzneikunde“ war, erhielt Büchner Zugang dazu: In den Beiträgen ging es um die Frage der Zurechnungsfähigkeit und des Gemütszustands des Täters: Zur Tatzeit war der ehemalige Perückenmacher, Diener und Soldat Woyzeck ein Gelegenheitsarbeiter, der zum Schluss so wenig Geld hatte, dass er im Freien wohnen musste. Am 21. Juni 1821 erstach er eine Witwe in deren Hauseingang. Motiv: Eifersucht. Drei Jahre später wurde er öffentlich hingerichtet.

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Büchners Woyzeck ist zwar noch Soldat, aber auch er leidet unter chronischem Geldmangel, für seine geliebte Marie und deren gemeinsames Kind muss er zum knappen Sold noch Geld hinzuverdienen und nimmt an medizinischen Experimen­ ten teil. Als er Anzeichen einer Affäre bemerkt, die Marie mit einem Tambour­ major begonnen hat, „flippt er aus“ und wird zum Mörder. Kay Voges lässt Woyzeck in einer Winter­ landschaft stattfinden: Sinnbild für die Kälte der Welt und für die Gleichgültig­ keit, mit der man einem einfachen Men­ schen wie Woyzeck begegnet. Sinnbild aber vielleicht auch für das sprichwört­ lich dünne Eis, auf dem sich die Men­ schen meistens bewegen. Marie wird da­ rin einbrechen. Kalt weht es in die ersten Reihen im Zuschauerraum hinein, denn der Realist Voges hat den Bühnenboden mit richtigem Schnee bedeckt, in dem Marie und Woyzeck fröhlich herumtollen werden, in dem auch ein blutiges Wesen begraben wird, von dem man nicht genau sagen kann, ob Mensch oder Affe – ein weiteres Versuchskaninchen des Arztes? Ein wenig erinnert es auch an Ötzi, die Gletscher-Mumie. Intensiver Handlungsstrang Voges hat auf der kargen Bühne von Pia Maria Mackert die Szenen auf das Wesentliche „eingedampft“, so dass es im Prinzip nur einen, dafür sehr strin­

genten und intensiven Handlungsstrang gibt, der die Unerbittlichkeit und auch Unausweichlichkeit des Geschehens dem Zuschauer plastisch vor Augen führt. Kostümbildner Michael Sieberrock-Se­ rafimowitsch stellt nicht so sehr das Soldatische in den Vordergrund denn den Charakter der Personen: Der eitle Hauptmann (herrlich sarkastisch und genüsslich den armen Woyzeck vorfüh­ rend: Uwe Rohbeck) gefällt sich im Leo­ pardenmantel mit Abendanzug darunter, der Arzt tritt im Gehrock auf, Andres (Peter Wallfisch, der auch für die Musik zuständig ist) hockt hinter dem Flügel ganz in weiß mit pelzverbrämtem Man­ tel – eine Mischung aus Elvis und Atze Schröder, der Tambourmajor in schwar­ zer Hose mit ebensolchem Shirt – soll wohl heißen: Dieses kann überall pas­ sieren. Jeden Tag. In jedem Milieu. Intensives Liebespaar Marie kommt mal züchtig als Mutter im schwarzen Mantel daher, mal als Hure mit rotem Kleid. Axel Holst (Woyzeck) und Caroline Hanke (Marie) sind ein intensives Liebespaar, das nicht ohne den anderen kann, mit dem anderen aber auch nicht. Sie lieben sich innig, aber Woyzeck ist Marie nicht genug. Er ist ein lieber Mensch, wie sie immer wieder feststellt, aber gegen den smarten Tam­ bourmajor, sehr männlich, aber nicht machohaft dargestellt von Sebastian Kuschmann, kommt er nicht an.

Voges liebt plakative Elemente, die den Zuschauer immer wieder davon abhal­ ten, sich wohlig im Sitz zurückzuleh­ nen. Schockiert springt er fast vom Sitz, wenn Woyzeck den Verrat, den Marie an ihm begangen hat, erkennt: „Why don't you like me?“ steht in riesigen Lettern auf dem schwarzen Vorhang, der ur­ plötzlich herunterfällt. Röhrende Musik ertönt, so dass sich nicht nur Woyzeck die Ohren zuhält. Die Seelenqual (und auch der Zuschauer empfindet sie, weil diese Szene fast uner­ träglich lang dauert) ist unbeschreiblich. So muss es wohl sein, wenn man den Ver­ stand verliert. Marie wird am Ende nicht nur durch einen Messerstich getötet, sondern durch unzählige, so dass viel Blut fließt. Sie versinkt in einem Loch, das sich in der Eisfläche auftut. Doch sie taucht wieder daraus auf und erschießt Hauptmann, Tambour­major und Arzt. So jedenfalls hätte es sich wohl Woyzeck gewünscht – denn es wird klar, dass sich diese Szene nur in seinem Kopf abge­ spielt hat. Die Gerechtigkeit ist also nur eine Illusion!? Mit der Premiere hat der neue Schauspiel­ direktor eine eindringliche Inszenierung vorgelegt. Dicht. Schockierend. Nichts für schwache Nerven. Aber wahr. Text: Martina Lode-Gerke Bilder: © Birgit Hupfeld

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HITCHCOCKS „39 STUFEN“ — ES IST ALLES NUR THEATER Seinen Film „Die 39 Stufen“ zählte Alfred Hitchcock zu seinen Lieblingswerken; der Protagonist Richard Hannay, im Film dargestellt von Robert Donat, wurde zum Prototypen des Hitchcock’schen Helden. Ein sympathischer, unbedarfter Bürger, der sich unversehens und unverschuldet in Umstände verstrickt, die er nicht gleich versteht, die er dann aber zum eigenen Anliegen macht, um sie mit Aufrichtigkeit und Entschlossenheit zu bewältigen. Logen des Londoner Varietés befinden, in denen Richard Hannay und Annabel­ le Schmidt sich begegnen. Hinter dem Vorhang tut sich die große weite Welt auf, die die Schauspieler meist selbst in Hannays Appartement, ein Bauerhaus in Schottland, einen Bahnhof, ein Poli­ zeirevier oder auch diverse schottische Landschaften samt Hochmoor und Was­ serfall verwandeln. Motel im Koffer Der Einfallsreichtum von Regisseur und Bühnenbildner hat hier anscheinend keine Grenzen: Da stehen die Türen auf Rollen und werden nach Bedarf hinund hergeschoben, da verwandelt sich ein großer Überseekoffer in ein schmu­ ckes Motelzimmer oder ein Schreib­ tisch mittels zweier Lampen, die wie Scheinwerfer eingesetzt werden, in ein Polizeifahrzeug. Hitchcocks Film, dessen Drehbuch auf dem gleichnamigen Roman des schotti­ schen Autors John Buchan basiert, von dem Hitchcock aber nur den Rahmen und einige Handlungsstränge übernahm, ist geprägt von unglaublichen Zufällen und Begebenheiten und von äußerst schnel­ len Szenenwechseln: Nachdem Richard Hannay, 37 Jahre alt und Junggeselle, in einem Londoner Varieté die Spionin Annabelle Smith kennengelernt hat, sie in seiner Wohnung ermordet wird und Hannay unter Mordverdacht gerät, be­ ginnt eine atemlose Jagd quer durch das Vereinigte Königreich.

seiner Einfachheit, aber vor allem in sei­ nem Einfallsreichtum. Voges unternimmt erst gar nicht den Versuch, die „Unzu­ länglichkeiten“ einer Theaterbühne zu vertuschen. Er baut diese „Schwierigkei­ ten“ in seine Inszenierung ein und schlägt daraus Kapital, das die Zuschauer zum Lachen bringt. Immer wieder reißt Voges den Zuschauer aus der imaginären Welt heraus und macht deutlich: Es ist alles nur Theater. Da müssen die Schauspieler sich das „Auto“ selbst aus vier Stühlen zusammenstellen und dürfen, während sie mit ihren Handschellen hadern, auch mal auf die Requisite schimpfen.

Eine solche Handlung auf die Bühne zu stellen, scheint fast unmöglich. Fast. Jetzt hatte die aus dem Film adaptier­ te Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“ des britischen Regisseurs und Autors Patrick Barlow im Schauspielhaus Premiere. Und was Schauspielchef Kay Voges auf die Bühne gestellt hat, wirkt genial. Genial in

Theater auf dem Theater Auch die Bühne, für die Daniel Roskamp verantwortlich zeichnet, ist zweigeteilt und macht dem Zuschauer sofort beim Eintreten deutlich, dass hier Theater auf dem Theater stattfindet: Das Portal ist ausgekleidet mit einem weißen Theater­ portal, an dessen beiden Seiten sich die

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Larissa Hartmann hat die Kostüme so geschaffen, dass sie den Schauspielern erlauben, sich blitzschnell zu verwan­ deln. Erstaunt bemerkt der Zuschau­ er, wie sich Andreas Beck von einem grimmigen Polizeichef in eine gemütli­ che Motelbesitzerin verwandelt, oder Uwe Rohbeck vom Highländer in die charmante und liebliche Gattin des an­ geblichen Professors. Oder aber Uta Holst-Ziegler von der mondänen Anna­ belle in die etwas beschränkt wirken­ de, lispelnde Pamela oder die scheue Bauersfrau Margaret. Der einzige, dem diese fliegenden Kleiderwechsel erspart bleiben, ist Axel Holst, der einen sehr überzeugenden Richard Hannay abgibt und sich den ganzen Abend über selbst treu bleibt. Ein großer Spaß, und zwar anscheinend nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für die Darsteller! Text: Martina Lode-Gerke, Bilder: © Birgit Hupfeld


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LIFESTYLE Eigentlich gehört sie zum Ärzteteam des Evangelischen Krankenhauses Bethanien in Hörde. Seit Oktober 2007 leitet Dr. Antje Ahrens dort als Chefärztin die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin. Für uns schnupperte die sympathische Medizinerin Catwalk-Luft, genoss den intensiven Flirt mit der Kamera und verwandelte sich äußerst professionell für einige Stunden in Dortmunds TOP-Model Nr. 1. Zu Gast waren wir diesmal bei pauli + friends fashion in der Kleppingstraße.

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pauli + friends

und Stulpen: (1) Cardigan, Schal : 0039 Italy, Twin- Set, Longshirt xe Lu de lla eri Tasche: Gu Pulli: I love (2) Cape: Twin- Set, eger­hose: Fli d my T’s, Bluse un Kette: re, lita Mi a tic Aeronau B. Belts l: rte Gioia de Seda, Gü , Cordjeans: (3) Parka: Woolrich Set, HandinTw l: ha Sc ’s, Stitch schuhe: Ugg er & Evans, (4) Lederjacke: Jagg Cordly, Ita 39 00 e: lus b ­ Long ’s jeans: Stitch

4 Styling: Insa Candrix, Hair/Make-up: Mod's Hair (Diana), Schuhe: Claudia Hentschel (Bags & Shoes) Fotos: Isabella Thiel TOP 57


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DIAMONDS ARE THE GIRLS BEST FRIENDS ... Auch wenn es sich nicht um Diamanten handelt (wer möchte wegen millionenschwerer Schmuckstücke schon gerne mit Bodyguard erscheinen), Funkeln und Glamour ist trotzdem garantiert. Tanja Schulz hat aus ihrem Hobby Profession gemacht. Auf einer Frankfurter Messe hat sie sich inspirieren lassen und designed jetzt unikate Schmuckstücke ganz nach individuellen Wünschen. roben gehören einfach auch ganz beson­ dere Schmuckstücke. „Ich kann die Kette ja nicht neu erfinden. Ich kann sie aber ganz individuell für einen unvergessli­ chen Tag gestalten.“ Die Preise beginnen bereits bei ca. 30 Euro, d. h. auch der alltägliche Auftritt kann zu einem angemessenen Preis auf­ gepeppt werden. Auf Wunsch verarbeitet Frau Schulz aber auch Swarovskisteine oder Halbedelsteine. Je nach Fertigungs­ aufwand kann das Unikat dann bis zu 300 Euro teuer werden. In ihrem Arbeitszimmer gibt es viel zu entdecken, erst recht, wenn man zu den Personen gehört, die Perlen, Schmuckkre­ ationen und Glitzer verzücken können. Enthusiasmus und Kreativität sprühen der Dortmunderin Tanja Schulz förmlich aus den Augen. Vor einem Jahr fand ihre Schaffensperiode ihren Anfang. Auf ei­ ner Schmuckmesse hat sie sich fesseln lassen und ist dann selbst zur kreativen Fashionista geworden. Das Ergebnis ist atemberaubend. Von dezent bis flippig gibt es in nahezu jeder Farbauswahl Rin­ ge, Ketten und Armbänder. Obwohl – die meisten Schmuckstücke sind opulent und wirken besonders exklusiv.

„Das schöne am Schmuckdesign ist, dass ich es perfekt mit meiner Familie unter einen Hut bringen kann.“ Am meis­ ten Spaß macht es der modebewussten Dame, wenn sie nach ganz konkreten Vorgaben eine Schmuckkombination entwirft. „Aufregend waren die Aufträ­ ge zum Dortmunder Opernball. Da gibt es dann Damen, die haben ein bestimm­ tes Kleid und eine geplante Frisur und suchen dazu das passende Ensemble. Die Erscheinung mit dem entsprechen­ den Schmuck zu vollenden, ist einfach toll.“ Mit großer Freude widmet sich die Schmuckdesignerin dem Thema Braut­ schmuck. Zu den fantastischen Braut­

Die Kollektion zeigt die zweifache Mut­ ter auf selbst organisierten Ausstellun­ gen. Und auch dabei merkt man, dass ihr die Kreativität und die Perfektion im Blut liegt. Exklusiv dekoriert, prä­ sentiert sie ausschließlich im kleinen Rahmen. Passend zur Jahreszeit soll es besonders festlich und funkelnd werden. Prominent sind Beerentöne, Grau- und Grünnuancen und dunkle Naturtöne. Ihr neuester Entwurf sind Glasperlen an ge­ filzten Ketten. Viele ihrer Schmuckstü­ cke sind praktischer Weise auch gut mit Echtschmuck kombinierbar. „Ich möchte für jede Kundin genug Zeit haben, um sie beraten zu können.“ Um das sicherzustellen, muss man sich für die nächste Ausstellung, die bis zum 23.12.2010 in Schwerte zu sehen sein wird, auch anmelden: tanja@schulzschmuck.de, Tel.: 0160/96349044. Dort wird es über 300 Exemplare zu bestau­ nen und zu kaufen geben. Gern nimmt sie aber auch konkrete Bestellungen ent­ gegen, die sie bei Bedarf bis zum Weih­ nachtsfest fertig stellen möchte. Einen Überblick schafft zunächst auch die Website: www.schulz-schmuck.de Text: Martina Heiland Fotos: Tanja Schulz, Martina Heiland

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Residenz Limburger Postweg Beste Lage in Dortmund-Wellinghofen

freies Wohnen Exklusives, barriere service mit Betreuungs Wohlfühl-Atmosphäre in exponierter Wohnlage Die Residenz Limburger Postweg lädt zum Wohnen in einem der attraktivsten Vororte Dortmunds ein. Die Residenz liegt in einem circa 10.000 qm großen Parkgrundstück, etwa 300 m vom Ortskern von Wellinghofen entfernt und daher fußläufig ideal erreichbar. Hier verbinden sich die Vorteile einer komfortablen Infrastruktur mit naturnahem, ruhigem Wohnen. Der Entwurf der Architekten spiegelt bewusst den lebendigen Kontrast zwischen Tradition und Moderne wieder. Eine exklusive Außengestaltung verbunden mit individuell planbaren Grundrissen und hochwertigen Materialien machen den Charme dieser Immobilie aus. Raffinierte Details und großzügig geschnittene Wohnungen garantieren eine hervorragende Wohnqualität. Genießen Sie den schwellen- und barrierefreien Zugang von der Tiefgarage bis zur eigenen Wohnung. Der 24-StundenBetreuungsservice, eine komfortable Gästewohnung, der Wellnessbereich und ein gemütlicher Clubraum tragen zum exklusiven Wohngefühl am Limburger Postweg bei. Eine Wohnung für Menschen mit Geschmack Die großzügigen Wohnungen zwischen 60 qm und 180 qm zeichnen sich durch ihren hochwertigen Innenausbau, optimale Funktionalität und die barrierefreie Grundrissgestaltung aus. Dazu bieten wir:

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Informationen Residenz Wohnbau GmbH & Co. KG • Selkamp 12 • 44287 Dortmund info@residenzwohnbau.de • www.residenzwohnbau.de • Tel.: 0231 - 444 1345 TOP 59


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RAUMVISIONEN STILSICHER VOLLENDEN

In Vollendung gestaltete Küchen an einem außergewöhnlichen Ort: Im Wasserschloss Bladenhorst präsentiert Torsten Grenda Küchen von einzigartiger Perfektion, die nicht einmal im Ansatz mit herkömmlichen Modellen von der Stange vergleichbar sind. Denn dort, wo andere Hersteller und Anbieter längst mir ihrem Latein am Ende sind, fängt für Thorsten Grenda und sein Team unter dem Markenzeichen KKTG die Herausforderung erst an.

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fekt in Szene gesetzte Küchen. Dazu ge­ hören auch Fenstervorhänge, Tep­piche, gedeckte Tische mit Markenwaren von Hutschenreuther, WMF, Villeroy & Boch und Rosenthal sowie viele weitere De­ koaccessoires, durch die man sich in diesem Ambiente als Kunde schon fast heimisch fühlt.

In seinen Ausstellungsräumen zeigt er, wie schön Küchen in Vollendung wirk­ lich sein können. Dabei steht in einem ersten Schritt die individuelle Beratung im Vordergrund: Zu oft hat der gebürtige Castroper und gelernte Schreiner erlebt, dass selbst bei den teuersten Küchen der Kunde eben nicht König ist, dass er keine Sonderanfertigungen bestellen und auch keine speziellen Wünsche äußern darf. Bei KKTG bekommt der Kunde, was er sich vorstellt. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. So entstehen individuell zugeschnitte Küchen, die neben dem reinen Zweck von Komfort und Nützlichkeit vor allem optisch be­ geistern. „Da wir sehr großen Wert auf Qualität legen, führen wir keine Stan­ dard- und Massenprodukte. Wir arbei­ ten auf den Zentimeter genau“, so Gren­ da. Und das tut der 43jährige nicht nur für Küchen über 30.000 Euro, „es geht auch mit kleinem Budget“, versichert er. Gleichwohl: „Qualität hat eben ih­ ren Preis“, und mit Billiganbietern will er nicht konkurrieren. Architekten, Raumausstatter, Statiker, Gas- und Wasserinstallateure, Elektriker sowie Fliesenleger gehören zu seinen Ko­ operationspartnern ebenso, wie renom­ mierte Hersteller von Küchenmöbeln und -geräten. Durch die Zusammen­arbeit mit den Partnerunternehmen bietet die Ausstellung in Schloss Bladenhorst per­

Wünschen Raum geben Dabei können die beeindruckenden, aber trotzdem äußerst gemütlichen Räume im Schloss nur einen kleinen Teil der Ge­ danken und Inspirationen zeigen. Denn der Kunde soll ja auch in erster Linie sei­ ner Fantasie und seinen Wünschen freien Lauf lassen können. Und sollte es mit den Vorstellungswelten mal nicht so klappen, kommen die Einrichtungsspe­zialisten der KKTG auch gerne nach Hause, pla­ nen und erstellen vor Ort überzeugende Vorschläge. Wie die zukünftige Küche aussehen könnte, das wird dem Kunden mit Hil­ fe eines computergesteuerten 2D-Pro­ gramms dargestellt. Der Kunde muss sich dann nur noch entscheiden und das Budget festlegen. „Ausgeführt wird anschließend alles von uns – alles aus einer Hand“, so Grenda. Eine über 20-jäh­ rige Erfahrung, absolute Spezialisten und beste Materialien, die zur Verarbeitung gelangen garantieren ein optimales Ergebnis. Jeder Kunde hat einen An­ sprechpartner für alle Gewerke. Dieser koordiniert alle individuellen Wünsche, Veränderungen und Sonderbauten. In ei­ gener Werkstatt. Das Montageteam hat das geschulte Auge für jegliche Form von Grundrissveränderungen, durch die die vorhandenen Flächen optimal genutzt werden können. Die Räumlichkeiten von KKTG sind im­ mer einen Besuch wert und bei den Öffnungszeiten orientiert sich Torsten Grenda ebenfalls an den Wünschen sei­ ner Kunden. Oder er kommt direkt zu ih­ nen nach Hause, um bei einer geplanten Küchenmodernisierung seine Erfahrung und seine Kreativität für das Besondere mit einbringen zu können.

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Torsten Grenda, Westring 346, 44579 Castrop-Rauxel Telefon: 0 23 05 - 978 85 83 · www.KKTG.de Küchengestaltung aus dem Schloss Bladenhorst Wir laden Sie in unsere Ausstellungsräume ein. Öffnungszeiten: MO, MI, SA nach Vereinbarung DI, DO, FR von 11.00 bis 18.00 Uhr


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FLACONS — HAUTE COUTURE DER DÜFTE Es gibt ja unzählige Hobbies. Auch viele ungewöhnliche. Eines haben wir jetzt aufgetan. Die Münchnerin Beatrice Frankl sammelt Duftflakons und das mit Leidenschaft. Es gibt deutschlandweit niemanden sonst, der über eine so umfangreiche und außergewöhnliche Privatsammlung verfügt. Anlässlich der Ausstellung im Hagener Osthaus Museum zeigt sie eine große Auswahl ihres Schatzes in einem speziell für diesen Anlass entworfenen und aufwändig umgesetzten Ambiente.

Dortmund an einem der regnerischen, kühlen Herbsttage: Ich treffe Frau Frankl in einem Innenstadt-Café. Groß gewach­ sen und extravagant. Die durchweg schwarze Kleidung bringt die rote Farbe ihrer weich über die Schultern fallenden Haare besonders zur Geltung. Passend dazu knallroter Lippenstift und Nagel­ lack. Dabei hat sie zwei sehr unhand­ liche Kisten, die auf den ersten Blick wie überdimensionierte Schmuckkoffer aussehen. Frau Frankl entpuppt sich sofort als äu­ ßerst unkomplizierte und freundliche Zeitgenossin. „Ich mag das nicht so steif, wenn es nicht sein muss: Ich bin die Be­ atrice!“ Noch ganz aufgewühlt, voller Es­ prit und Ideen steigt Beatrice sofort ins Thema ein, erzählt voller Emotionen. Die Vorbereitungen für die Ausstellungser­

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öffnung laufen auf Hochtouren. Obwohl die Flakonspezialistin schon unzählige Male die Reise von München nach Hagen auf sich genommen hat, gibt es immer noch viel zu organisieren. Die 55-jährige sammelt seit über 30 Jah­ ren Flakons. Auf rund 4.000 Stücke hat sie es bis heute gebracht. Ihre Fund­ gruben sind Antikmärkte, Auktionen, Parfümflakonmessen beispielsweise in Hamburg und Berlin und Trödelmärkte. Aber auch ihr nächstes Umfeld, das ihr immer wieder Tipps gibt und zuarbeitet, hat Frau Frankl inzwischen mit ihrer Lei­ denschaft infiziert. Den Göttern als Opfer Ihre ältesten Stücke stammen aus Frank­ reich und sind fast 300 Jahre alt. Aber die Düfte haben ja schon eine viel län­

gere Geschichte. Die ersten Düfte waren Räucherwerk und wohlriechende Salben, die den Göttern geopfert wurden. Es folg­ ten Jahrhunderte, in denen Parfum aus­ schließlich den hohen Ständen vorent­ halten war. Als Rarität unerschwinglich. Im 18. Jahrhundert kamen parfümierte Handschuhe in Mode. Das gegerbte Le­ der roch so unangenehm, dass die Parfü­ mierung eine dankbare Alternative war. Um 1800 entwickelte sich daraus die Par­ fümierung des ganzen Körpers. Während in der damaligen Zeit Düfte aus ausgepressten Pflanzen und Blü­ ten gewonnen wurden, gelang es im 19. Jahrhundert über aufwändige Verfahren die eigentlichen Duftstoffe zu filtern und die gewünschten Düfte zu gewinnen. Der Handwerksberuf des Seifensieders und später Parfumeurs hielt Einzug.


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Exklusivität verloren Zurück in der Realität fällt mein Blick nun wieder auf Beatrice’ auffällige Gepäck­ stücke. Wie ich erfahre sind das ihre klei­ nen Tresore, in denen sie ihre wertvollen Sammlerstücke mit sich führt. „Den Wert der meisten Flakons kann man nicht be­ stimmen.“ Dann diskutieren wir über die unzähligen Duft- und Flakonvariationen, die heutzutage die interessierte Kund­ schaft überschwemmen. Den Überblick haben wir schon längst verloren. Düfte und ihre Verpackungen sind zum Alltags­ gut verkommen. „Wirklich sammelwür­ dige Flakons gibt es heute kaum noch: bestenfalls vom französischen EdelHersteller Lalique oder aus BaccaratKristall“, fachsimpelt die Expertin.

100 Jahre später traten chemische Duft­ stoffe auf die Tagesordnung. Coco Cha­ nel verwendete sie um 1920 als erste für ihre Duftkreationen. Mit den Verfahren und den Lebensgewohnheiten veränder­ te sich auch das Flakon-Outfit. Aus den Tongefäßen der Antike wurden Glasund später edel geschliffene Kristall­ behältnisse. Coty und Lalique legten den Grundstein für den Siegeszug des Duftes: für die Weltausstellung 1900 entwarfen sie tolle Flakons und Verpackungen.

Es gibt Ideen, um die Exklusivität wieder herzustellen, wie Neuauflagen von erfolg­ reichen Flakons in besonders wertvol­ lem Material beispielweise von Guerlain. Manche besonders exklusive Namen bie­ ten auch limitierte Flakons, die dann nur in bestimmten Ladenlokalen erhältlich sind. Oft werden alte Klassiker wieder aufgegriffen, wie die Büste von Jean-Paul Gaultier. Sie stammt ursprünglich von Elsa Schiaparelli, die sich zur gleichen Zeit wie Coco Chanel in der Modebran­ che einen Namen machte.

Wie dem auch sei: Das Auge isst mit! Nicht zuletzt deshalb hat das Design eine ganz entscheidende Bedeutung. Es wird so wertgeschätzt, dass beim jährlichen Deutschen Parfümpreis die schönsten Flakons prämiert werden. In diesem Jahr ging die Siegertrophäe in der Kategorie „Exklusiv“ an „Lola“ von Marc Jacobs. Nach dem Ausflug in die heutige eher unromantische, da Masse statt Klasse Flakonwelt, berichtet Beatrice Frankl von der bevorstehenden Ausstellung, in die sie nicht nur Arbeit, sondern auch Herzblut steckt. „Das grandiose an der Ausstellung ist das Gesamtpaket“, schwärmt die Münchne­ rin. Ich erfahre, dass es neben den wun­ derschönen Flakons auch Duftlampen, Parfümschmuck und Parfümwerbung aus den unterschiedlichen Epochen gibt und natürlich auch beeindruckende Ro­ ben und andere Modeaccessoires. Dem Anlass entsprechend haben sich die ins­ gesamt 15 Ausstellungsräume in ein au­ ßergewöhnliches Gewand gehüllt, dass schon allein wegen seiner Architektur und Gestaltung sehenswert ist. Text: Martina Heiland

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DER WEISSE RAUSCH Für die Freunde des alpinen Wintersports ist es endlich wieder soweit: die Tage bis zu ihrem nächsten Skivergnügen in luftiger Höhe, vor traumhafter Bergkulisse und bei herrlichem Pulverschnee sind gezählt. Somit ist auch die Zeit gekommen, sich Gedanken über die erforderliche Hardware zu machen. Hinsichtlich des Alpin­ skis leistet sich der Siegeszug des Car­ ving-Modells auch weiterhin keinen Einbruch. Seit sich die taillierte Skiform vor rund zehn Jahren im Fach­ handel positioniert hat, ist seine Beliebtheit unverändert. In diesem Skiwinter bietet der Hersteller K2 mit der RockerTechnologie einen neuen Trend: durch einen im Detail veränderten Ski­ aufbau ist es gelungen, die Skikante zu verkürzen. Ein paar Millimeter weniger und eine dementsprechend angepasste Taillierung sorgen für ein noch leichte­ res Handling. Wer sich gern rasant auf den Pisten be­ wegt und nach einem Geschwindigkeits­ rausch lechzt, sollte auf jeden Fall auf die Race Carver zurückgreifen. Die unmittelbare Verbindung zum Ski stellt der Schuh her. Die Polsterungen werden immer besser und angenehmer. Der ausgewählte Fachhandel leistet in­ zwischen die zweidimensionale Vermes­ sung des Fußes und seit diesem Winter gibt es zudem die Möglichkeit, sich sei­ ne ganz individuelle Einlegesohle „auf­ backen“ zu lassen. Neben dem Komfort spielt natürlich auch das fahrerische Ver­ mögen eine entschei­ dende Rolle bei der Wahl des richtigen Schuhs. Eine sinn­ volle Hilfestel­ lung bietet dabei der sogenannte Flexindex, der im Normalfall am Schuh ver­ merkt ist.

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Diese Maßzahl g ib t e i n e n Hinweis da­ rau f, w ie beweglich der Schaft ist. Der Flex­ index reicht von 40 bis 130. Als Faustregel gilt: je anspruchs­ voller die Fahrweise, umso höher ist der Flex. Aufgrund der schnellen Fahr­ eigenschaften der Carving-Ski rückt das Thema Sicherheit auf der Piste immer mehr in den Mittelpunkt. Um für einen Sturz oder Zusammenstoß ge­ wappnet zu sein, bietet sich neben einem Helm auch ein passender Protektor an. Eines der empfindlichsten Körpertei­ le bekommt dabei besonderes Augenmerk: der Rücken. Beim Kauf eines Rückenprotektors sollte man darauf achten, dass er am Steiß beginnt und kurz unter der Halswirbelsäule en­ det. Seit diesem Winter löst endlich auch bewegliches, besonders leichtes Material die bisher harten und un­ bequemen Platten ab. Die Zauberformel lautet: intelligent shock ab­ sorption. Das bedeutet, dass das weiche Material im Moment des Aufpralls hart wird und so den Stoß abfangen kann. Bei der Wahl des Skihelms sind neben der Pa ssfor m einige we­ sentliche

Eigenschaften, ganz unab­ hängig von Herstellermar­ ke und Preis, zu beachten: eine weiche Polsterung, abnehmbare Ohrenwär­ mer und eine aktive Be­ lüftung per Schiebegit­ ter sorgen nicht nur für Schutz, sondern auch ho­ hen Tragekomfort. Wichtig ist auch die Kombination mit der Skibrille. Diese muss das freie Gesichtsfeld optimal ausfüllen und trotz Helm auch im Schläfenbe­ reich dicht auf der Haut anliegen. Beachtet man all diese Tipps, steht einem gelunge­ nen Skitag nichts mehr im Wege. Bei alldem ist eines trotzdem Gesetz: Der Ein­ kehrschwung kommt ganz zum Schluss! In diesem Sin­ ne: Ski heil! Text: Martina Heiland Fotos: Scott, K2, Nordica


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VOLLGAS BEI BRILLEN OBERT An einem verkaufsoffenen Wochenende ist natürlich auch das Top Magazin in der Stadt unterwegs. Diesmal blieben wir vor allem an einer Carrerabahn hängen – und die stand an einem recht ungewöhnlichen Ort!

Schon auf dem Gehweg vor dem Geschäft kündet ein großer, nagelneuer Sport­ wagen aus Zuffenhausen davon, dass heute bei Brillen Obert kein gewöhnli­ cher Verkaufstag ist. Geschickt – denn wer auch nur ein bisschen affin ist für PS und Gummigeruch, der bleibt stehen und dreht eine Runde um den Wagen. Und hört aus dem Ladeninneren ungewöhnli­ che Geräusche. Kein Wunder, denn dort hat Martin Obert an diesem Wochenende eine Carrerabahn aufgebaut. Natürlich im Maßstab 1:24. Beeindruckend … und unwiderstehlich. Schon während der ersten Runden kommen wir mit Martin Obert ins Gespräch. Am 17. April 1969 war es, als Michael Obert das Geschäft – damals direkt am Hauptbahnhof – eröffnete. In den zurückliegenden über 40 Jahren ent­ wickelte sich Brillen Obert schon zu einer Art Institution in Dortmund, der Umzug in die geräumigere Filiale in der

Kleppingstraße war da nur ein logischer Schritt. Jedoch ohne übertriebene Re­ präsentanz – ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Brillen Obert ist ein schönes Beispiel für einen Dortmunder Familienbetrieb, der auf seine authenti­ sche Weise immer den richtigen Ton vor allem gegenüber den Kunden getroffen hat. Und der auf diese Weise auch jede der zahlreichen Krisen der zurückliegen­ den Jahrzehnte überstanden hat. Dazu passt, dass wir von zwei jungen Da­ men nach dem Rennen auch keine KaviarHäppchen, sondern zünftige Butterbre­ zen gereicht bekamen. Sympathisch! Und offenbar wieder einmal ganz nach dem Geschmack der Dortmunderinnen und Dortmunder. Zum Abschied einen Hand­ schlag vom Inhaber – und von seinem Vater, der sich diese Veranstaltung nicht hat nehmen lassen. Ach ja, eine rasante Sonnenbrille für den Skiurlaub im Febru­ ar haben wir auch noch gefunden …

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Kleppingstraße 24 44135 Dortmund Tel. 0231-52 56 71 info@brillen-obert.de www.brillen-obert.de


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WENN SCHON DER NAME ABENTEUER VERHEISST Der Name Jack Wolfskin steht seit nunmehr fast 30 Jahren für funktionelle Outdoor-Bekleidung. Überdenkt man die Übersetzung des Kunstnamens fühlt man sich versetzt in die abenteuerlichen Weiten Nordamerikas oder Kanadas. Und das soll auch so sein, denn die Firma mit Sitz in Idstein im Taunus möchte mit seinen Produkten der ideale Partner für alle Aktivitäten im Freien sein. Bereich erstmals alle wetterschützen­ den Material-Vorteile einer sehr leichten Außenjacke mit der außerordentlichen Wärmeleistung einer ebenfalls gewichts­ orientierten Daunen-Innenjacke. Und das wirklich bemerkenswerte: die spe­ zielle Materialkombination macht sich im Koffer ganz klein. Einen Hinweis wert ist auf jeden Fall auch der Front-Reiß­ verschluss, der asymmetrisch verläuft und somit im Kehlkopfbereich keine Schuld am unangenehmen Kratzen auf sich nimmt. Die durch die Wolfspfote unverwechsel­ baren Kleidungsstücke und Accessoires zeichnen sich durch einen hohen Grad an Funktionalität und Anwenderorien­ tiertheit aus. Und dabei können sie auch noch richtig schön sein, wie die aktuel­ le Winterkollektion zeigt. Kernthema ist die Optik im Hause Jack Wolfskin aber nicht. Vielmehr kümmert man sich hier um optimale Lösungen zum Thema Wet­ terschutz, geringes Gewicht und ange­ messener Wärmehaushalt. Das gesamte Produktportfolio unterteilt sich nach Alpinism, Hiking and Trekking. Neben Ober- und Unterbekleidung wird das Angebot perfekt um Schuhe, Rücksäcke, Zelte und andere nützliche Accessoires wie Mützen, Socken und Hand­ schuhe ergänzt. Die besondere Stärke der Marke mit der Wolfsfä hr te lieg t auch in diesem Win­ ter bei den Doppel­ jacken. Die frei kom­ binierbaren Außenund Innenjacken sind gerade für die zu erwar­ tenden Temperaturen der ideale Partner, denn sie liefern den optimalen Mix aus wohliger

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Wärme und wind- und wasserundurch­ lässigem Material. Sie bieten damit dank der ausgeklügelten Materialtechnolo­ gien nicht nur den perfekten Nutzen, sondern wegen des geringen Gewichts und Umfangs einen besonders hohen Tragekomfort. Schon mal die Winterjacke gewogen? Bei Jack Wolfskin ist man stolz darauf, den Kunden eine optimale Funktions­ jacke mit einem Gewicht um 1.000 g anbieten zu können. Im Modell Broad Peak Jacket (449,95 Euro) verknüpft Jack Wolfskin im alpinen Doppel­jacken-

Als zweiter, sehr warmer Vertreter aus der alpinen Doppeljacken-Kollektion prä­ sentiert sich das Straight Forward Jacket, dass in der Herrenvariante (359,95 Euro) rund 1.400g bzw. in der Damen­variante (329,95 Euro) 1.200g wiegt und in Sachen Bewegungsfreiheit und Komfort punktet. Die Hochtechnologie-Außenjacke wird durch eine hochflorige Fleece-Innenja­ cke als passende Wärmequelle für den Einsatz im Schnee ergänzt. Sie verfügt über windabweisende und sehr warme Eigenschaften. Halten wir also fest: Schlechtes Wetter gibt es nicht. Nur unpassende Kleidung. Dass Jack Wolfskin einer der führenden Anbieter von funktioneller und innova­ tiver Outdoor-Bekleidung ist, beweisen mehrere Patente für Technologien im Bekleidungs-, Rucksack- und Zeltbe­ reich. Egal ob anspruchsvolle Touren zu Fuß oder Skispaß total, die Be­ kleidung sorgt für ein ungetrübtes Erlebnis. Insgesamt setzt Jack Wolf­ skin neben der Funktionalität eher auf Understatement und dezente Designs. Es bietet sich hier also eine Alternative zu den pompö­ sen und glamourösen Winterbe­ kleidungsmarken. Text: Martina Heiland, Fotos: Jack Wolfskin GmbH & Co. KGaA


Wir sind für Sie da! Dr. Wolfgang Günnewig Hörder Rathausstr. 6 und Hansastr. 44 www.zahnarzt-dortmund.de Tel. 0231 / 43 36 79

Damit Sie auch morgen noch ...

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DER SIEGESZUG DES DESIGNS Der deutsche Automobilmarkt wartet mit zwei neuen Modellen auf, die das Autofan-Herz höher schlagen lassen: Die zweite Generation des Mercedes-Benz CLS und der nagelneue Audi A7 Sportback. Und da liegt auch schon der Hase im Pfeffer: diese beiden wunderschönen, optisch elegant anmutenden Coupéversionen entstammen zwei Konkurrenten, die bisher auch schon in fast jedem anderen Fahrzeugsegment um die Gunst der kaufwilligen Kundschaft buhlen. Während der CLS – in seiner ersten Generation seit 2004 weltweit rund 200.000 mal verkauft – bisher allein in der Edel-Coupé-Nische wildern durfte, muss er sich nun einem sehr starken Gegner aus der aufstrebenden Ingolstädter Autoschmiede stellen. Und dass die Marke mit den vier Ringen antritt, um Erfolg zu haben, zeigt die Bilanz der letzten Jahre höchst eindrucksvoll. Nun kann man beginnen, die üblichen Zahlen abzurufen, die bei einer Entschei­ dung Hilfestellung geben sollen. Da wä­ ren die technische Ausstattung, Leistung, Sicherheit, Verbrauch, Geschwindigkeit und Liefertermin dankbare Kenngrößen. Aber mal ganz kritisch gesehen: so rati­ onal geht heutzutage kaum mehr jemand an die Sache ran. Erst recht nicht, wenn es um Traumfahrzeuge geht, die man ja eigentlich gar nicht braucht. Sie sind we­ der sehr geräumig, noch praktisch, noch sparsam, noch Transportwunder. Hier­ bei spielen ganz andere Dinge eine Rolle: Optik, Image, Prestige, Emotionen. Es stellt sich also eher die Frage, wel­ ches Modell den potenziellen Käufer anspricht. Welches Auto gefällt besser und passt besser zur Persönlichkeit? Mit welchem Markenimage identifiziert man sich?

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Bei der Beantwortung dieser Fragestel­ lung, helfen die Hersteller gerne und investieren dafür Unsummen. Groß­ angelegte Imagekampagnen und ausge­ tüftelte Werbestrategien verschlingen schließlich riesige Etats. Emotiona­ le Aufladung ist im Werberummel die Zauberformel. Zielgerichtet bekommen neue Fahrzeugmodelle solche Charak­ tere wie Technologieträger oder Kunst­ objekt verpasst. So wurde die Weltp­ remiere des Audi A7 beispielsweise in der Münchner Pinakothek gefeiert und das Auto als Kunstobjekt zelebriert. Der A7 Sportback wurde zur ästhetischen Skulptur erklärt. Und dabei steht Audi doch für: „Vorsprung durch Technik“. Aber das ist Schnee von gestern. Er zeigt was man braucht Die Welt am Sonntag resümierte kürz­ lich: „Die inszenierte Weltpremiere des

Audi A7 hat gezeigt, wen man unbedingt braucht, um ein erfolgreiches Auto zu machen. Ingenieure sind es nicht.“ Die Designer haben in der heutigen Zeit mehr Einflussnahme als noch vor ein paar Jahren überhaupt denkbar war. In ihren technischen Features unterschei­ den sich die Fahrzeuge in einer Nische kaum noch. Deshalb bekommt das Design einen immer wichtigeren Stellenwert. Bei Detailfragen müssen sich die Ingenieure zugunsten einer optischen Vorgabe hin­ ten anstellen und den Design­entwürfen gerecht werden. Verkehrte Welt! Früher gab es technische Erfordernisse, die von den Stylisten chic verpackt werden mussten. Ihre Entwür­ fe wurden durch Argumente wie zu ho­ he Produktionskosten, eingeschränkte Praktikabilität oder komplizierte Um­ setzbarkeit bildlich demontiert.


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Aus den ehemaligen Göttern sind Diener des Designs geworden, die auf Kosten des Gesamt-Packages das gewünsch­ te Outfit realisieren müssen. Beim A7 beispielsweise stellte das gewollte be­ sonders flache Heck die Ingenieure vor eine schwierige Aufgabe. (Dazu muss man wissen, dass es sich dabei um Streitigkeiten um nur wenige Zentimeter handelte.) Das entworfene – ohne Fra­ ge sehr gelungene Heck – liefert nicht genug Abtrieb an der Hinterachse, was zu unsicherem Fahrverhalten bei höhe­ ren Geschwindigkeiten führt. Deshalb mussten die Techniker einen Heckspoi­ ler in die Kofferklappe integrieren, der bei 130 Stundenkilometern automatisch ausfährt. Die flache Silhouette erzwingt auch kleine Abstriche im Komfort: beim Einsteigen auf der Rücksitzbank heißt es, den Kopf einzuziehen! Kultiviert und stilvoll Audi-Chef Rupert Stadler bringt es auf den Punkt: „Das Design ist für ein Au­ tomobil der entscheidende Kaufgrund.“ Die anderen Aspekte sind einfach in den Hintergrund getreten. Früher musste man beim Autokauf auch auf Werterhalt, Rostanfälligkeit und Verkehrssicherheit achten. Das ist vorbei. Heute geht man davon aus, dass die Fahrzeuge die Erfor­ dernisse sowieso erfüllen. Komfort und Tempo im Überfluss gibts auch von der Stange. Auf Alleinstellungsmerkmale und revolutionäre Autos kann man dagegen

nicht mehr setzen. Die weichen Fakto­ ren rücken ins Zentrum des Interesses. Entscheidungen fallen heute vor allem im Hochpreissegment immer häufiger über Emotionen.

Den Erfolg entscheidet Design – nicht Technik! Der jüngste Spross aus der StuttgarterTraumfabrik soll, ganz sachlich formu­ liert, kultivierte und stilvolle Sportlich­ keit ausdrücken. Mal unter uns: dieses Auto ist nicht sachlich. Es ist vielmehr hochemotional. Mut und Eleganz bestim­ men den Charakter des Coupés. „Das Beste oder nichts.“ Allein der mit gro­ ßer Intensität eingeführte neue Slogan bringt soviel Emotionen und Selbstver­ ständnis mit, dass technische Details in den Schatten treten. Die Botschaft könn­ te also lauten: Genieße die Silhouette! Sie ist gewohnt elegant und chic und viel sportlicher als erwartet. Das Auto ist edel und extrem hochwertig. Wenn du das Beste kaufen und fahren willst, weil du dir das Beste leisten kannst und das Beste für dich gerade gut genug ist, dann entscheide dich für dieses Auto. Der Audi A7 Sportback schließt die Lü­ cke zwischen dem A6 und dem A8. Audi drängt damit nun auch in die Fünf-Tü­ rer-Coupé-Nische. Beim Audi A7 Sport­

back soll es sich in erster Linie um ein Kunstobjekt handeln. Die emotionale Aufladung könnte lauten: Der A7 ist eine Skulptur – ein Meisterwerk des kreativen Designs, was durch die nahe Anlehnung an die Studie vermittelt wird. Durch die Betonung des künstlerischen Aspektes strahlt es Understatement und moder­ nen Zeitgeist aus. Auch wenn es nicht in Einzelfertigung, sondern einfach am Band entsteht: es ist außergewöhnlich und individuell. Durch seine flache und lange Silhouette wirkt es zudem beson­ ders sportlich. Im Endeffekt lässt sich trefflich darüber streiten, welches Fabrikat nun das besse­ re ist. Es ist doch eine Frage der Emotio­ nen und der Persönlichkeit. Zwei fantas­ tische Fahrzeuge aus gutem Hause mit individuellem Image. Für die rationale Begründung der Bauchentscheidung lie­ fern wir jetzt noch ein paar Eckdaten: A7 Sportback

CLS

Motoren:

2,8 TFSI, 3.0 TFSI, 3.0 TDI

250 CDI, 350 CDI, 350 CGI

Leistung:

150 kW (204 PS) bis 150 kW (204 PS) bis 220 kW (300 PS) 225 kW (306 PS)

Verbrauch: 5,3 – 8,2 Liter

5,1 – 7,0 Liter

Spitze:

235 – 250 km/h

242 – 250 km/h

Preis:

ab 53.000 Euro

ab 60.000 Euro

Text: Martina Heiland Fotos: Audi AG, Mercedes-Benz

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 IMPRESSUM TOP Magazin Dortmund

Beauty Revolution Glatte Haut ohne operativen Eingriff mit der „BYONIK“-Methode Hertha Wenning ist ausgewiesene Expertin auf dem wichtigen Gebiet des Anti-Aging. Durch ihre speziell kombinierten Methoden gehört sie zu den führenden Schönheits-Spezialistinnen. In einem kurzen Interview erläutert die Spezialistin, was sie zu erreichen imstande ist.

Sie gelten in der Region als Schönheitsexpertin. Wie empfinden Sie diese Titulierung? Ich sehe es als großes Kompliment. Das heißt doch, dass viele Menschen mit meiner Arbeit zufrieden sind. Anti-Aging liegt im Trend. Was ist damit und dadurch tatsächlich erreichbar? Anti-Aging ist individuelle Schönheitspflege. In meiner Lounge erzielen wir Ergebnisse, die bis vor kurzem – außerhalb der ästhetischen Chirurgie – für unmöglich gehalten wurden. Moderne Anti-Aging Methoden sind sinnvolle Alternativen zur Lifting-OP, weil sie ohne Ne­ benwirkungen und Spätfolgen funktionieren. In Ihre Lounge wird eine Vielzahl verschiedener Geräte eingesetzt. Jetzt kam ein neues System nebst neuer Produkte hinzu. Weshalb?

Ich bin stets bemüht, meinen Kunden das Bes­ te zu bieten. Seit neuestem gibt es die BYONIK Anti-Aging Methode mit einer neuen Techno­ logie für die besonders wichtige Skin-LiftingBehandlung. Damit habe ich unser Angebot weiter optimiert. Vorher-Nachher-Bilder der von Ihnen behandelten Gesichtspartien verschiedener Personen belegen die Wirksamkeit der angewandten Verfahren mehr als eindrucksvoll. Können Sie erläutern, wie Sie diese teilweise nahezu unglaublichen Ergebnisse erreicht haben? Kein Koch gibt seine Rezepte preis. Außerdem kann ich unmöglich in drei Sätzen erklären, was ich jahrelang gelernt habe. Wirkungsvol­ le Ergebnisse erreichen wir schmerzlos und risikofrei. Die Haut bekommt wieder mehr Vo­ lumen, wird gestrafft, die jugendliche Frische kehrt zurück. Meines Erachtens ist dies eine echte Alternative zur klassischen Schönheits­ operation. Schließlich bergen unsere Metho­ den im Gegensatz zu dieser keine Risiken, da nicht mit einem Skalpell gearbeitet wird. Ist diese Behandlung auf ein Geschlecht oder eine Altersgruppe beschränkt? Jeder Mann und jede Frau, die sich für die­ se Verjüngungsmethode interessieren, wer­ den von mir unverbindlich, ausführlich und persönlich beraten. Ich freue mich auf neue Kundschaft, die ich mit unserem Konzept über­ zeugen werde. Frau Wenning, Sie sind Profivisagistin: Gibt es eine Art gesundes Anti-Aging-Make-up? Gerade nach einer BYONIK-Behandlung eig­ net sich am besten unser Mineral Make-up. Diese sind frei von künstlichen Bindemitteln und Duftstoffen. Schnell und einfach korrigiere ich damit noch kleine „Schönheitsfehler“ und betone die Pluspunkte, die jeder hat.

erscheint im Verlag Winnie Live Media S.L. & Co. KG, Lindemannstraße 81, 44137 Dortmund Tel. 0231 - 2222 77 0 · Fax: 0231 - 2222 77 88 www.top-magazin-dortmund.de E-Mail: w.appel@top-magazin.de Verleger und Herausgeber: Winfried Appel Redaktion: Ulrich Brüne (ViSdP), Winfried Appel, Falk Bickel, Jan Heinze, Bruno Knust, Martina Lode-Gerke, Martina Hei­ land, Didi Stahlschmidt, Isabella Thiel Artdirektion: Marcus Lazzari, roeske + lazzari, Dortmund Galeriefoto (Seite 6-7): Isabella Thiel, Dortmund Fashionberatung: Insa Candrix Druck: Hitzegrad, Felicitasstraße 5, 44263 Dortmund Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlages wieder. Für un­ verlangte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Verantwortung. Sämtliche Termin- und Ortsangaben beruhen auf Informationen der Veranstalter und sind ohne Gewähr. Nachdruck von Beiträgen und Fotos, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung. Die Urheberrechte der vom TOP Magazin konzipierten Beiträge, Abbildungen und Anzeigen lie­ gen beim Verlag. TOP Magazin erscheint viermal pro Jahr. Die nächste Ausgabe erscheint im März 2011.

TOP MAGAZIN ist ein eingetragenes Warenzeichen und erscheint in Lizenz der/verantwortlich für den Titel: TOP OF THE TOPS & TOP MAGAZIN International GmbH & Co. Verlags und Lizenz KG Thomas-Mann-Straße 49 · 53111 Bonn Telefon (02 28) 96 96-230 · Telefax (02 28) 96 96-242 E-Mail: top-of-the-tops@top-magazin.de Internet: www.top-magazin.de Geschäftsführung: Ralf Kern Assistenz der Geschäftsführung: Sabine Nöth s.noeth@top-magazin.de Projektleitung: Andrea Volksheimer a.volksheimer@top-magazin.de Chefredaktion: Stephanie Bulang-Matern s.bulang-matern@top-magazin.de Grafik: Stephan Förster foerster@top-magazin.de Webdesign: www.pixelgilde.de Titelfoto: Bildagentur www.gettyimages.de In Lizenz erscheint TOP MAGAZIN mit der Winterausgabe 4/2010 in den Städten und Gebieten: Aachen, Basel, Berlin, Bielefeld, Bonn, Bremen, Chemnitz, Dort­ mund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe/Baden-Baden, Koblenz, Köln, Leipzig, Luxembourg, Mainz, München, Münster, Neuss, Niederrhein, Nürnberg, Re­ gensburg, Reutlingen, Rhein-Neckar, Ruhr (Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Moers, Mülheim, Oberhau­ sen), Saarland, Sauerland, Siegen-Wittgenstein, Stuttgart, Süd­ ostniedersachsen, Thüringen, Trier, Ulm/Neu-Ulm, Würzburg, Wuppertal. Insgesamt 38 TOP MAGAZINE mit einer Gesamtauflage von 476.000 Expl., davon: 36 x TOP MAGAZIN in Deutschland mit einer Auflage von 449.000 Expl., 2 x TOP MAGAZIN im Ausland, Basel (CH) und Luxembourg, mit einer Teilauflage von 27.000 Expl. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 29 vom 01.01.2010

DIE RESULTATE • Sichtbare Glättung von Falten und Fältchen • Gleichmäßiger Teint • Verfeinerung der Porigkeit • Zunahme des Hautvolumens • Zunahme des Lippenvolumens • Vitaleres Aussehen • Straffere Haut

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TOP TEN verantwortlich für die Seiten 67 bis 82: TOP Promotion Verlags & Marketing GmbH Promenadenweg 1, 52152 Woffelsbach am See Telefon 02473-93 70 96 · Fax 02473-93 70 98 top-ten@top-magazin.de · www.top-ten-magazin.de

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Geschäftsführung: Thomas Schneider, Beate Schneider (ViSdP) Anzeigenleitung: Beate Schneider und Thomas Schneider Verlagsrepräsentanz: Wolfgang Habedank, Fedra Sayegh, Manuela Wilhelm Ressort Uhren: Beate Schneider, Fred Alsen Redaktion: Beate Schneider, Tobias Greuel, Silke Frenzel, Jens Hirsch Fotos: Fotolia, de Beers Grafik: Förster Werbung & Verlagsservice, Köln Druck: Bechtle Druck & Service GmbH, Zeppelinstr. 116, Esslingen Der TOP TEN-Bogen erscheint mit einer Auflage von 156 000 Ex­ emplaren in den Städten: Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München & Stuttgart.

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Inhalt gedruckt auf RP400 115 g/m²


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BLAUER HIMMEL GEGEN DIE ANGST Wer geht schon gerne zum Zahnarzt? Eigentlich die Wenigsten, denn obwohl sich auch in den letzten Jahren die Zahnmedizin deutlich weiterentwickelt hat, ist eine Behandlung immer noch unangenehm. Und so leiden 16 Millionen Deutsche an einer krankhaften Angst vor dem Zahnarzt, an so genannter Oralophobie und sehen lieber ihren Zähnen beim verfaulen zu, statt sich einige Minuten auf den – zugegeben – nicht immer angenehmen Behandlungsstuhl zu setzen. „Die Betroffenen kommen aus allen Ge­ sellschaftsschichten“, weiß Olaf Bickel, Zahnarzt in Dortmund. Viele Menschen seien sich nicht bewusst, dass Zahn­ probleme, die unbehandelt bleiben, un­ ter Umständen gefährlich sein können: „Etwa dann, wenn ein Abszess am Zahn vor­ liegt mit einer Verbin­ dung zum Herzen. So kann es dann zu ei­ ner Entzündung der Herzk lappen oder des Herzbeutels kom­ men.“ Dabei helfe es Patienten mit Phobien schon, ihren Zahnarzt vor der Behandlung auf ihre Ängste an­ zusprechen. Jüngere Mediziner, wie Olaf Bickel, sind oft psy­ chologisch geschult und können Angstpa­ tienten helfen. Der Zahnarzt hat gerade seine Praxis an der Saarlandstraße von zwei auf vier Be­ handlungsstühle vergrößert. „Die Warte­ zeiten für die Patienten wurden einfach zu lang mit nur zwei Behandlungsräumen, gerade mit Hinblick auf meinen neuen Praxisschwerpunkt, der Implantologie. Und ich konnte hier etwas verwirklichen, was ich in den USA gesehen hatte. Entspannung für Angstpatienten Normalerweise liegt der Patient im Be­ handlungsstuhl mit Blick nach oben. So konnte er früher bestenfalls die Löcher in den Platten der Kassettendecke zäh­ len. Hier gibt es etwas Neues, gerade für Angstpatienten sehr Entspannendes. Die Deckengestaltungen der US-Firma Sky­ Factory simulieren den Blick in einen

blauen Himmel“. Verstärkt würde die Il­ lusion durch Äste, die quasi ins Behand­ lungszimmer herein ragen. Tests hätten ergeben, dass Phobiker sehr viel relaxter mit dem Stress der Behandlung umgehen würden. Außerdem sei ein Raum jetzt reserviert für Prophy­ laxe und ästhetische Maßnahmen. Wur­ den vor Jahren noch unschöne schwarze Amalgamfüllungen verwendet, so lassen sich heute mit kerami­ schen Werkstoffen un­ sichtbare Versorgun­ gen herstellen. Auch durch schonende und überschaubare Be ­ handlungen der Zäh­ ne lassen sich deutli­ che Verbesserungen erreichen: sei es nun durch eine schonende Aufhellung der Zahn­ farbe (Bleaching), die sanfte Entfernung von Zahnverfärbungen durch Prophylaxe oder vollkeramische Restauration der Frontzähne mit Ve­ neers oder Zirkonoxid-Kronen. Bei der Verschönerung des Gebisses ist in die­ ser Zahnarztpraxis aber noch lange nicht Schluss… Ein faltenfreies Lächeln und sinnliche Lippen bedeuten Jugend und Schönheit. So ist die Anwendung von Hyaluronsäure und Botox aufgrund ihrer schonenden, aber effektiven Wirkungsweise weltweit Trend geworden. Selbstverständlich sind Olaf Bickel und sein Team auch in diesem Beauty-Sektor speziell ausgebildet. Da passt der alte Werbespruch in Abwand­ lung: „Damit Sie auch morgen noch schön und kräftig zubeißen können…“

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· IMPLANTOLOGIE · PARADONTOLOGIE · ÄSTHETISCHE ZAHNHEILKUNDE

Zahnarztpraxis Olaf Bickel

ÖFFNUNGSZEITEN: Mo: 8-12 und 14-18 Uhr Di: 8-12 und 14-19 Uhr Mi: 8-13 Uhr Do: 8-12 und 14-18 Uhr Fr: 7-14 Uhr Saarlandstraße 99 44139 Dortmund www.zahnarzt-bickel.de


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ÜBERLEGUNGEN ZUM JAHRESENDE Bedeutende höchstrichterliche Rechtsprechung im Jahre 2010 Betrieblicher Bereich Investitionsabzugsbetrag 2011 gem. § 7 g EStG Die durch das Wachstumsbeschleuni­ gungsgesetz für die Veranlagungszeit­ räume 2009 und 2010 eingeführten er­ höhten Größenkriterien bei Bilanzieren­ den (Eigenkapital 335.000,- €) und bei Einnahmeüberschussrechnern (Gewinn 200.000,- €) werden ab 01.01.2011 wieder gesenkt. Für bis einschließlich 2013 ge­ plante Investitionen kann bereits in 2010 ein Investitionsabzugsbetrag bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungsoder Herstellungskosten steuermindernd in Abzug gebracht werden. Werden die noch günstigeren Größenkriterien im Jahr 2010, nicht aber in 2011 erfüllt, soll­ te überlegt werden, den Investitions­ abzugsbetrag bereits in 2010 zu bilden, denn für die Erfüllung der Größenmerk­ male ist allein das Wirtschaftsjahr der Bildung des Abzugsbetrags maßgeblich. Der Investitionsabzugsbetrag kann auch für gebrauchte Anlagegüter in Anspruch genommen werden. Keine degressive AfA mehr für 2011 Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlage­ vermögens, die noch bis zum 31.12.2010 angeschafft werden, können mit bis zu 25 % degressiv abgeschrieben werden, höchstens jedoch mit dem 2,5fachen der linearen Abschreibung. Werden die Wirt­ schaftsgüter ab 01.01.2011 angeschafft, kommt nur noch die lineare Abschrei­ bung über die betriebsgewöhnliche Nut­ zungsdauer in Betracht. Private PKW-Nutzung, verschärfende Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs Befinden sich im Betriebsvermögen meh­ rere Kraftfahrzeuge, die sowohl betrieb­ lich als auch privat genutzt werden, wen­ det der BFH (entgegen der bisher gültigen Auffassung des Bundesfinanzministeri­ ums) bei selbständig tätigen Unterneh­ mern die 1 %-Regelung auf sämtliche zum Betriebsvermögen gehörende Fahrzeuge an, bei denen die private Nutzung nicht ausgeschlossen ist.

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Es gilt damit eine fahrzeug- und keine per­ sonenbezogene Anwendung der 1 %-Rege­ lung. Das führt in vielen Fällen zu unange­ messenen Ergebnissen. Um eine zu hohe steuerliche Belastung zu vermeiden, ist in der Regel das Führen von Fahrtenbüchern für alle in Betracht kommenden Fahrzeu­ ge anzuraten. Gemischte Ausgaben (die sowohl den betrieblichen als auch den privaten Bereich berühren) Der BFH hat seine Rechtsprechung zur Be­ urteilung gemischter Aufwendungen ge­ ändert. Danach sind gemischt veranlass­ te Aufwendungen in größerem Umfange als bisher als Werbungskosten abziehbar bzw. steuerfrei zu erstatten. Dies betrifft zum Beispiel die Aufwendungen für Fei­ ern zu Firmenjubiläen, bei denen neben Geschäftspartnern häufig auch private Gäste teilnehmen. Aufgrund der neuen Rechtsprechung ist künftig ein anteiliger Betriebsausgabenabzug zulässig; dies gilt auch bei gemischten Geschäftsreisen. Einkünfte aus Kapitalvermögen Einschränkung des Halbabzugsverbots bei wesentlichen Kapitalbeteiligungen Bis zum 31.12.2008 unterlagen Gewinne aus der Veräußerung von im Privatver­ mögen gehaltenen wesentl. Kapitalge­ sellschaftsanteilen in Höhe von mindes­ tens 1 % nur zur Hälfte der Besteuerung (sog. Halbeinkünfte-Verfahren). Seit dem 01.01.2009 sieht das Teileinkünfte-Verfah­ ren nur noch eine 40-%ige Steuerfreistel­ lung vor. Korrespondierend dazu dürfen Verluste aus mit der Beteiligung zusam­ men-hängenden Kosten auch nur in Hö­ he von 60 % steuerlich geltend gemacht werden. Entgegen der bisherigen Verwal­ tungsansicht hat der BFH entschieden, dass Auflösungsverluste jedenfalls dann nicht dem Teilabzugsverbot unterliegen, wenn mit ihrer Beteiligung keine Einkünf­ te erzielt wurden. Die Verluste, die bei der Liquidation einer Kapitalgesellschaft ent­ stehen, können daher zu 100 % steuerlich geltend gemacht werden, sofern aus der Beteiligung bis zur Liquidation keine Ein­

künfte (keine Dividenden-Zahlungen oder Gewinnausschüttungen) erzielt wurden. Für wertlose Beteiligungen sollte also noch in diesem Jahr geprüft werden, ob sich eine Liquidierung oder Veräußerung ( Kaufpreis 0,- € ) und die damit einherge­ hende Verlustrealisierung anbieten. Auf­ grund des Jahressteuergesetzes (JStG) 2010 ist eine verschärfende gesetzliche Änderung ab dem Veranlagungszeitraum 2011 verlässlich zu erwarten. Zinsen auf Einkommensteuererstattungen Der BFH hat seine bisherige Rechtspre­ chung geändert und entschieden, dass vom Finanzamt geleistete Zinsen auf Ein­ kommensteuererstattungen (§ 233 a AO) nicht als Kapitaleinkünfte zu versteuern sind. Damit wären auch Erstattungszin­ sen zur Körperschaftsteuer und ab 2008 zur Gewerbesteuer nicht mehr als steu­ erpflichtige Einnahmen zu beurteilen. Im Rahmen der Beratungen zum JStG 2010 soll die Steuerpflicht dieser Erstattungs­ zinsen jetzt gesetzlich ggf. sogar rückwirkend geregelt werden. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Berufliche Fort- und Weiterbildungsleistungen Berufliche Fort- und Weiterbildungsmaß­ nahmen des Arbeitgebers führen nicht zu Arbeitslohn, wenn diese Bildungs­ maßnahmen im ganz überwiegenden ei­ genbetrieblichen Interesse des Arbeitge­ bers durchgeführt werden und durch sie die Arbeitsfähigkeit des Arbeitnehmers erhöht werden soll. Dies gilt auch bei Bildungsmaßnahmen fremder Unterneh­ mer, die für Rechnung des Arbeitgebers erbracht werden. In diesen Fällen kann der Arbeitnehmer auch der Rechnungs­ empfänger sein. Allerdings muss hier der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Über­ nahme bzw. den Ersatz der Aufwendun­ gen allgemein oder für die besondere Bil­ dungsmaßnahme vor Vertragsabschluss triftig zugesagt haben. Diese Regelung ist bereits vor 2011 anwendbar.


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auch die Aufwendungen für ein Erststu­ dium zu Werbungskosten führen können, sind derzeit vier Verfahren beim Bundes­ finanzhof anhängig.

kungen des Urteils sind grundsätzlich auf alle noch nicht verjährten Sachverhalte und damit auf alle noch offenen Selbst­ anzeigen anwendbar. Die Einstellung des Ermittlungsverfahrens in den Fällen einer Steuerstrafrecht vermeintlich wirksamen Selbstanzeige er­ Strafbefreiende Selbstanzeige gem. folgt nach § 170 Abs. 2 StPO. Ein Strafkla­ Beschluss des BGH vom 20.05.2010 geverbrauch tritt durch die Einstellung vor dem Aus? nach § 170 Abs. 2 StPO jedoch nicht ein. Gewerbesteuer Entgegen der bisherigen Rechtsprechung Das Ermittlungsverfahren kann jederzeit Bei Teilselbstanzei­ kleineren Anlagen gibt es im aufgenommen Einzelfall die Möglichkeit, Zwar handelt es sich beim Betrieb einerund solchen Photovol-soll eine der Literatur wieder werden, wenn ge­ auf den Ausweis der Umsatzsteuer bei der Einspeisevertaikanlage um einen Gewerbebetrieb, der vom Grundsatz ge nicht mehr ausreichen, um die Straf­ nügender Anlass besteht; ein Vertrauens­ gütung zu verzichten. Das kann immer dann der Fall sein, her auch gewerbesteuerpflichtig ist, für natürliche befreiungPersonen zu erlangen. Der BGH ist der schutz auf den Bestand der Einstellungs­ wenn die vom örtlichen Energieversorger gezahlte Vergügibt es bei der Gewerbesteuer allerdingsMeinung, einen auf dass den Geeine Rückkehr zu Steuer­ verfügung besteht nicht. tung regelmäßig unter 17.500 € pro Jahr liegt. Der Energiewinn anzuwendenden Freibetrag von 24.500 €. Das bedeuehrlichkeit nur dann gegeben ist, wenn versorger wird dann keine Umsatzsteuer an den Betreiber tet, in den meisten Fällen dürfte die Gewerbesteuer der Täter alle kein unrichtigen Angaben voll­ Die Überlegungen im JStG 2010, die Vor­ auszahlen, dem gegenüber ist der Betreiber dann jedoch Thema sein. ständig und umfassend berichtigt. schrift des § 371 AO zu verschärfen und nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, d. h. insbesondere Ausbildungskosten Aufgrund dieser Auffassung sind selbst zusätzlich eine „Bearbeitungsgebühr“ die bei Erwerb und Installation der Anlage anfallende, hohe Umsatzsteuer Aufwendungen für eine erstmalige Be­ geringfügige Abweichungen zur Erklärung von 5 % der nachzuzahlenden Steuern zu Umsatzsteuer kann nicht vom Finanzamt zurückgefordert Im Sinne der Umsatzsteuer ist der Betreiber einer Photovolrufsausbildung oder ein Erststudium geeignet, der Selbstanzeige die Wirksam­ erheben, sollen vom Finanzausschuss des werden. taikanlage als Unternehmer anzusehen, da er eine gewerbsind nach § 12 Nr. 5 EStG keine Betriebs­ keit und damit die Straffreiheit zu neh­ Bundestages derzeit abgelehnt worden liche Tätigkeit selbständig ausübt. Dies kann als Vorteil ausgaben bzw. Werbungskosten, es sei men. Sollte sich diese Rechtsauffassung sein. Es ist daher davon auszugehen, dass erachtet werden. Insbesondere bei der Anschaff ung und Indenn, die Bildungsmaßnahme findet im bestätigen und von der Finanz-/Justizver­ der § 371 AO in seiner bisherigen Fassung Diese Ausführungen sollen einen Überblick über die steustallation einer Photovoltaikanlage werden auf die zu zahRahmen eines Dienstverhältnisses (Aus­ waltung entsprechend umgesetzt werden, zunächst weiter bestehen wird. erliche Behandlung einer Photovoltaikanlage verschaffen, lenden Entgelte hohe Umsatzsteuerbeträge berechnet. bildungsdienstverhältnisses) statt. Mit bedeutet dies faktisch das Ende des per­ sie können jedoch keinesfalls das individuelle BeratungsgeUrteil vom 18.06.2009 hatte der BFH ent­ sönlichen Strafauf­hebungsgrundes der Die obigen Ausführungen sollen einen spräch mit Ihrem Steuerberater ersetzen. Diese werden grundsätzlich vom Finanzamt erstattet. Dem schieden, dass das Abzugsverbot des § Selbstanzeige. In den Fällen, in denen Überblick über aktuelle rechtliche Ent­ gegenüber ist die vom Energieversorger ebenfalls an den 12 Nr. 5 EStG dann nicht anzuwenden ist, der Steuerpflichtige in der Vergangenheit wicklungen im Jahr 2010 bieten; sie kön­ Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen zu diesem Thema. ◆ Betreiber der Anlage ausgezahlte Umsatzsteuer regelmäwenn ein Erststudium nach einer abge­ eine unvollständige Selbstanzeige für ei­ nen jedoch keinesfalls das individuelle ßig an das Finanzamt abzuführen, wobei auch hier die zum schlossenen (nicht akademischen) Be­ nen strafrechtlich noch nicht verjährten Beratungsgespräch mit Ihrem Steuerbe­ Beispiel im Rahmen einer Wartung an einen Unternehmer rufsausbildung aufgenommen wird. Nach Zeitraum abgegeben hat, könnte diese Än­ rater ersetzen. gezahlte Umsatzsteuer (Vorsteuer) wiederum gekürzt werdem BMF-Schreiben vom 22.09.2010 ist derung der Rechtsprechung sogar bewir­ den kann. die Entscheidung in allen offenen Fällen ken, dass die ursprünglich gewährte Straf­ Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen zu die­ anzuwenden. Hinsichtlich der Frage, ob freiheit rückwirkend entfällt. Die Auswir­ sen Themen.

SOZIETÄT HAASE + PFORR STEUERBERATER

Info: Peter Pforr Sozietät Haase + Pforr | Steuerberater Dipl.-Finw. Thomas Haase | Peter Pforr Hauptsitz der Sozietät Schwanenwall 23 44135 Dortmund Telefon: (0231) 557047-0 Telefax: (0231) 557047-77

Zweigniederlassung Heidbrache 27 58097 Hagen Telefon: (0231) 557047-80 Telefax: (0231) 557047-88

E-Mail: info@shp-steuerberatung.de | Web: www.shp-steuerberatung.de Tätigkeitsschwerpunkte: Beratung sowie Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen für alle Gesellschaftsformen, Unternehmensumwandlung, Ärzte- und Apothekenberatung, Vereinsbesteuerung / Gemeinnützigkeit, Betriebswirtschaftliche Beratung/Erfolgs- und Liquiditätsplanung, Existenzgründung, Erstellung von Finanz- und Lohnbuchhaltungen, Baulohn

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SANFTER WEG ZU STRAHLEND SCHÖNEN ZÄHNEN Kompetente Beratung und sanfte Behandlungsmethoden stehen im Mittelpunkt des Behandlungsspektrums der Zahnarzt­praxis Dr. Natalie Haarmann in Dortmund Kirchhörde. Dr. Haarmann und ihr Team haben es sich zum Prinzip gemacht, für jeden Patienten das bestmögliche Therapiekonzept zu entwickeln und umzusetzen. „Das ist natürlich nur dann möglich, wenn man sich für jeden einzelnen Patienten Zeit nimmt, um die persönlichen Wünsche und ästhetischen Ansprüche genau zu verstehen“, erläutert die engagierte Zahnärztin. Mögliche Ängste der Patienten können so oftmals schon in der ersten Sitzung abgebaut werden. Das Team um Dr. Natalie Haarmann greift nur auf hochwertige und verträg­ liche Materialien zurück, um die eigenen hohen Anforderungen an Hygiene- und Qualitätsstandards zu erfüllen. Beson­ deren Wert legt die Praxis dabei auf den Einsatz modernster Geräte und Techni­ ken, die eine erfolgversprechende und ästhetische, aber vor allem eine scho­ nende Behandlung ermöglichen. Ständi­ ge Weiterbildung des gesamten Teams, zum Beispiel im Bereich der modernen Implantologie, gewährleistet eine opti­ male Versorgung des Patienten. So ge­ hört unter anderem zum Behandlungs­ spektrum der Praxis die 3D-Implanto­ logie, bei der nach dem Verfahren des Weltmarktführers minimal-invasiv und computerbasiert, mit Hilfe einer Scha­ blone implantiert wird. So werden die Zahnimplantate auch in schwierigsten Fällen genau positioniert. Dr. Haarmann: „So kann man oft komplizierte Knochen­ aufbauten vor der Implantation und Schwellung oder Schmerzen nach der Implantation vermeiden“.

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Regelmäßige Vorsorge, am besten in Form einer professionellen Zahnrei­ nigung unterstützt das Konzept für Mundgesundheit und lässt Patienten strahlend lächeln. Sollten Zähne be­ reits zerstört sein, bietet die Praxis zusammen mit dem Meisterlabor aus Herdecke hochwertige, präzise und ästhetische Vollkeramik-Kronen oder entsprechende Brücken an. „Dieser in­ dividuell angefertigte Zahnersatz kann sich vollkommen unauffällig in die vor­ handene Zahnreihe einfügen“, erklär­ te Dr. Haarmann. Auf Wunsch können aber auch so kleine Fehlstellungen der Zähne korrigiert werden. Gesund und ästhetisch So wird das oberste Ziel der Praxis er­ reicht, den Bedürfnissen des Patien­ ten von Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik gerecht zu werden. Das gewähr­ leisten das hochqualifizierte Team, die individuelle Beratung und Behandlung des Patienten sowie der hohe Standard der Medizintechnologie.


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DR. DR. DR. DR. DR.

NATALIE HAAR MAN N NATALIE HAAR MAN N Master of Oral Medicine in Implantolog y Master of Oral Medicine in Implantolog y NATALIE HAAR MAN NATALIE HAAR MAN N N Master of Oral Medicine in Implantolog y Zahnarztpraxis Master of Oral Medicine in Implantolog y NATALIE HAAR MAN N Master of Oral Medicine in Implantolog y Zahnarztpraxis Master of Oral Medicine in Implantolog y Zahnarztpraxis Zahnarztpraxis Zahnarztpraxis Zahnarztpraxis

Besondere Leistungen:

Besondere Leistungen: DR. NATALIE HAARHochwertiger MAN NZahnersatz Besondere Master of Oral Medicine in Implantolog y DR. NATALIE HAARHochwertiger MAN N Leistungen: Besondere Leistungen: BesondereZahnersatz Leistungen: Computergestützte Implantologie Master of Oral Medicine in Implantolog yBesondereZahnersatz Computergestützte Implantologie Hochwertiger Leistungen: Laserbehandlung Hochwertiger Zahnersatz Zahnersatz Zahnarztpraxis Hochwertiger Zahnarztpraxis

Laserbehandlung Implantologie Computergestützte Computergestützte Implantologie Hochwertiger Zahnersatz Computergestützte Laserbehandlung Implantologie Laserbehandlung Computergestützte Implantologie Laserbehandlung Laserbehandlung

Besondere Leistungen: Sprechzeiten: Besondere Leistungen: Sprechzeiten: Hochwertiger Zahnersatz Mo 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr Sprechzeiten: Computergestützte Implantologie MoHochwertiger 8.00–13.00 Uhr & Zahnersatz Sprechzeiten: Di 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 15.00–18.00 Uhr Uhr Sprechzeiten: Laserbehandlung Di 15.00–18.00 Computergestützte Implantologie Mo 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr Mi 7.00–13.00 Uhr Sprechzeiten: Mo 8.00–13.00 8.00–13.00 Uhr Uhr & & 15.00–20.00 15.00–20.00 Uhr Uhr Mo MiLaserbehandlung 7.00–13.00 Di 8.00–13.00 Uhr & 15.00–18.00 Uhr Do 8.00–13.00 15.00–20.00 Uhr Di 8.00–13.00 Uhr Uhr & & 15.00–20.00 15.00–18.00 Uhr Mo Di 8.00–13.00 Uhr & 15.00–18.00 Uhr Do 8.00–13.00 & 15.00–20.00 Uhr Mi 7.00–13.00 Uhr Fr 7.00–13.00 Uhr Mi 7.00–13.00 Uhr Di 8.00–13.00 & 15.00–18.00 Uhr Mi 7.00–13.00 Uhr Master of Oral Medicine in Implantolog y Fr 7.00–13.00 Do 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Sa 9.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr Do Uhr Mi 8.00–13.00 7.00–13.00 Uhr Do 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr Sa 9.00–13.00 Uhr Fr 7.00–13.00 Fr 7.00–13.00 Uhr Do 8.00–13.00 & 15.00–20.00 Uhr Fr 7.00–13.00 Uhr Zahnarztpraxis Sa 9.00–13.00 Uhr Sa 9.00–13.00 Uhr Fr 7.00–13.00 Sa 9.00–13.00 Uhr Sprechzeiten: Sa 9.00–13.00 Uhr Sprechzeiten: Mo 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr Di 8.00–13.00 Uhr Uhr & & 15.00–20.00 15.00–18.00 Uhr Uhr Mo 8.00–13.00 Mi 8.00–13.00 7.00–13.00 Uhr Uhr & 15.00–18.00 Uhr Di Besondere Leistungen: Do Uhr & 15.00–20.00 Uhr Mi 8.00–13.00 7.00–13.00 Uhr Fr 7.00–13.00 Uhr DoHochwertiger 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr Zahnersatz Sa 9.00–13.00 FrComputergestützte 7.00–13.00 Uhr Uhr Implantologie

DR. NATALIE HAAR MAN N

Tel. Tel. Tel. Tel. Tel. Tel.

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SaLaserbehandlung 9.00–13.00 Uhr Hagener Straße 374 | 44229 Dortmund Hagener Straße 374 | 44229 Dortmund 02 31 – 5 30 64 10 | Fax 5 30 64 11 | info@dr-haarmann.de 02 31 – Hagener 5 30 64 10 | Fax374 5 30|64 11 | Dortmund info@dr-haarmann.de Straße 44229 Hagener Straße 374 | 44229 Dortmund Straße 44229 02 31 – Hagener 5 30 64 10 | Fax374 5 30|64 11 | Dortmund info@dr-haarmann.de 02 5 | 5 11 info@dr-haarmann.de Straße 44229 www.dr-haarmann.de 02 31 31 –– Hagener 5 30 30 64 64 10 10 | Fax Fax374 5 30 30|64 64 11 | | Dortmund info@dr-haarmann.de 02 31 – 5 30 64 10www.dr-haarmann.de | Fax 5 30 64 11 | info@dr-haarmann.de www.dr-haarmann.de www.dr-haarmann.de www.dr-haarmann.de Sprechzeiten: www.dr-haarmann.de Mo 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr Di 8.00–13.00 Uhr & 15.00–18.00 Uhr Hagener Straße 374 | 44229 Dortmund Mi 7.00–13.00 Uhr 02 31 – Hagener 5 30 64 10 | Fax374 5 30|64 11 | Dortmund info@dr-haarmann.de Do 8.00–13.00 Uhr & 15.00–20.00 Uhr Straße 44229 Fr 7.00–13.00 Uhr 02 31 – 5 30 64 10 | Fax 5 30 64 11 | info@dr-haarmann.de Sa 9.00–13.00 Uhr www.dr-haarmann.de www.dr-haarmann.de

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Gastro Guide

AQUA

Bar · Restaurant

Küchenchef Giuseppe Collura und sein internationales Team bereiten mit Leidenschaft und Handwerkskunst italienische Spezialitäten im zeitgemäßen Stil zu. Mit frischen Pro­ dukten wird beste Arbeit geleistet. Unser Anspruch ist es, ein gastronomisches Highlight zu schaffen, das dem Maßstab einer Metropole gerecht wird! Das moderne Interieur und die besondere Atmosphäre verleiten dazu, nicht mehr aufstehen zu wollen. Rosemeyerstraße 14 · 44139 Dortmund · Telefon: (0231) 91 29 53 70 office@aqua-dortmund.com · www.aqua-dortmund.com · Reservierungen nur telefonisch Öffnungszeiten: Mo-Sa 11 – 1 Uhr, Küche: 11 – 23 Uhr · Sonntag: Ruhetag

DIECKMANN´S

Restaurant · Bar · Hotel · Catering

Für Feinschmecker, die es gerne lässig haben, ist DIECKMANN´S ein Paradies. Für die schönste Art des Ausgehens vereint das alte Bruchsteinhaus Bistro, Bar, Restaurant mit Wintergarten (Raucherbereich) und ein gemütliches Kaminzimmer. Neben Brunch (sonntags) und Pasta-Buffet (montags) genießt man hier eine frische, mediterran inspirierte Küche. Dazu labt man sich an den ausgesuchten Weinen, sonnt sich im idyllischen Biergarten und tanzt auf coolen Partys. Wittbräucker Straße 980 · 44265 Dortmund · Telefon: (02 31) 774 94 40 · www.dieckmanns.de Küchenzeiten: Mo-So 11.00 Uhr – Ende offen

TONI’S RISTORANTE

Italienisches Restaurant

Seit vielen Jahren gehört Toni Pace zu den Lieblings-Italienern der Dortmunder. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Jenny Polte hat er seinem Restaurant das Flair mediterraner Leichtigkeit eingehaucht. Frischer Fisch spielt im Toni’s eine wesentliche Rolle: Ob Wolfs­ barsch oder Dorade mit frischen Tomaten, Kapern und Pinienkernen oder klassisch gegrillte Scampis – die leckeren Zubereitungen erinnern an einen Urlaub im Süden. Max-Brandes-Straße 25 · 44229 Dortmund-Kirchhörde · Telefon: (0231) 9 79 79 49 · info@tonis-ristorante.de Öffnungszeiten: Di-So 18 – 24 Uhr · Montag Ruhetag

ZUM ALTEN MARKT

Westfälisches Gasthaus

Herzlich Willkommen im Gasthaus Zum Alten Markt. Mitten in der City auf dem Alten Markt verwöhnt man Sie mit einem frisch gezapften Thier Pils und Köstlichkeiten der Region, wie z. B. dem Original Dortmunder Salzkuchen oder leckerem Pfefferpotthast. Für Ihre Arran­ gements mit Gästen aus der Familie, dem Freundeskreis und dem Geschäftsleben finden Sie bei uns einen urigen und stilvollen Rahmen. Markt 3 · 44137 Dortmund · Telefon: (0231) 57 22 17 · Fax: (0231) 586 13 20 E-Mail: info@altermarkt-dortmund.de · www.altermarkt-dortmund.de Öffnungszeiten: Mo-Do 10.00 – 01.00 Uhr · Fr-Sa 10.00 – 03.00 Uhr · So 11.00 – 23.00 Uhr

LAS SALINAS

Tapas Bar

Der wohl berühmteste Strand Ibizas stand Pate bei der Namensfindung der spanischen Tapas-Bar, die inzwischen seit 12 Jahren in der Fußgängerzone der Kleppingstraße eine feste Größe ist. In einem typisch spanischen, von Fliesen und Keramik geprägten Ambiente verbindet sich spanische Esskultur mit Lebensfreude und cooler Musik. Alioli meets HouseSound. Total angesagt ist die immer mittwochs stattfindende Gambas-Aktion. Kleppingstraße 9 - 11 · 44135 Dortmund · Telefon: (0231) 150 44 31 Öffnungszeiten: täglich ab 10.00 Uhr · Sonntag ab 14.00 Uhr

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Gastro Guide 

GEORGE FINE DINE – BEST IN TOWN!Gourmetrestaurant Das harmonische Interieur des GEORGE im Pullman Dortmund bietet Gästen ein exklusives Ambiente. Patron Sascha Heitfeld beschreibt seine Küche als innovatives Crossover asiati­ scher und französischer Kochtradition, in deren Symbiose er gern raffinierte Akzente setzt. Exzellente Gourmetküche auf höchstem Niveau. Neben stilvollen Bildern von Gustav Klimt und üppigen Orchideen-Arrangements runden noble, belgische Tischwäsche, edles Besteck von Robbe & Berking sowie exklusive Gläser die Optik und Haptik des GEORGE ab. Pullman Dortmund · Lindemannstraße 88 · 44137 Dortmund · Telefon: +49 231 9113869 E-Mail: reservierung @ george-restaurant-dortmund.de · www.george-restaurant-dortmund.de Öffnungszeiten: Di-Sa 18.00 – 23.00 Uhr · Montag und Sonntag geschlossen

RIGOLETTO

Restaurant · Bar · Lounge

Vielfältigkeit und Wandel dominieren das italienisch geprägte Gastronomiekonzept. Die junge, kreative, mediterrane Küche wird ergänzt durch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, Business Lunch und einer Auswahl hausgemachter Kuchen und Süßspeisen. Das sonntäg­liche Brunch, das italienische Buffet – jeweils montags – wie auch die Veranstaltung „Kochen mit Gästen“ sind weitere feste Bestandteile im Rigoletto. Absoluten Kultstatus genießt mittler­ weile die jeweils am ersten Samstag des Monats stattfindende Party „Rigoletto tanzt“. Kleppingstraße 9 - 11 · 44135 Dortmund · Telefon: (0231) 150 44 31 Öffnungszeiten: täglich ab 08.30 Uhr · Sonntag ab 09.00 Uhr

KYOTO

Japanisches Restaurant

Moderne Japanische Esskunst auf hohem Niveau präsentiert in einer freundlichen Umge­ bung mitten in der City. Kunstvoll arrangierte Sushi-Variationen, zarte Sashimi oder fein­ würzige Tepan-Yaki-Gerichte treffen auf eine außergewöhnlich harmonisch-kulinarische Komposition aus Ost und West. Rosental 9 · 44135 Dortmund Telefon: (0231) 589 8400 · www.kyoto-dortmund.de Öffnungszeiten: Mo-Do 12.00 – 15.00 Uhr und 17.30 – 23.00 Uhr · Fr 12.00 – 15.00 Uhr und 17.30 – 24.00 Uhr Sa 12.00 – 24.00 Uhr · Sonntag Ruhetag

ANTICA ROMA

Italienisches Restaurant · Pizzeria

Lassen sie sich verwöhnen und erleben sie eine Mischung aus traditioneller und moderner italienischer Küche. Im Mittelpunkt steht eine frische, moderne mediterrane Küche, die besonders mit ihrer großen Auswahl an Fischprodukten zu gefallen weiß. Lassen sie sich von der typisch italienischen Atmosphäre einfangen, und genießen sie einige angenehme Stunden bei einer der zahlreichen Weinspezialitäten. Lindemannstraße 77 · Ecke Wittekindstr. · 44137 Dortmund · Telefon: (0231) 950 39 57 · Fax: (0231) 950 47 35 E-Mail: info@restaurant-antica-roma.de · www.restaurant-antica-roma.de Öffnungszeiten: Mo-So 12:00 – 23:00 Uhr

HOPFENDOLDERestaurant Die „Hopfendolde“ gehört zu Dortmunds Traditionsgaststätten. In dem gemütlichen Ambi­ ente heißt es „lecker essen zu fairen Preisen“. Die gutbürgerliche Küche setzt auf Frische­ produkte und die Karte, mit zahlreichen westfälischen und internationalen Speisen, lädt zum Schlemmen ein. Besonders beliebt: das Zigeunerschnitzel und das deftige „Ratsher­ renschnitzel“ mit Spiegeleiern, Speckbohnen und Bratkartoffeln. Dazu gibt es frisch gezapf­ tes Brinkhoff's und für den kleinen Hunger den berühmten Dortmunder Salzkuchen. Hansastraße 24 · 44137 Dortmund · Telefon: (0231) 57 16 20 Öffnungszeiten: Mo-Do 10:00 – 23:00 Uhr, Fr und Sa 10:00 – 24:00 Uhr · Sonntag Ruhetag

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Gastro Guide

FREISCHÜTZ GASTRONOMIE

Restaurant · Biergarten

Eingebettet im Grünen … und verkehrsgünstig in der Metropole Ruhr gelegen. Hier trifft man sich zum Feiern, Tagen und Genießen. Der Freischütz verbindet Tradition mit modernster Technik, leichte Küche und professionellem Service. 10 Tagungs- und Veranstaltungsräume für 10 bis 800 Personen, Jugendstil-Ballsaal, Außenbereich für bis zu 1.500 Personen, 400 kostenfreie Parkplätze, attraktive Rahmenprogramme runden das Angebot ab. Hörder Straße 131 · 58239 Schwerte · Telefon: (0 23 04) 982 990, Fax: (0 23 04) 982 99 44 E-Mail: info@freischuetz-schwerte.de · www.freischuetz-schwerte.de Öffnungszeiten: 10.00 – 24.00 Uhr · Küche 12.00 – 23.00 Uhr

HAUS LEDENDECKERLandgasthaus Hier findet der Gast eine vielseitige, traditionelle Küche mit den besten Spezialitäten aus der Region. Ob knackige Salate, saftige Steaks oder die Schnitzel, die reichhaltige Speise­ karte erfreut jedes Schlemmerherz. Besonderen Wert wird auf saisonale Spezialitäten von Erzeugern aus der Umgebung gelegt. Das Landgasthaus arrangiert Feierlichkeiten mit bis zu 500 Personen. Inh.: Heinrich Ledendecker · Kreisstraße 30 · 44267 Dortmund-Höchsten Telefon: (0 23 04) 88 26 · Fax: (0 23 04) 800 10 · www.haus-ledendecker.de · Montag Ruhetag Di und Sa 12.00 – 14.30 Uhr und 16.00 – 01.00 Uhr · Mi-Fr 16.00 – 01.00 Uhr · So 10.30 – 24.00 Uhr

TANTE AMANDA

Restaurant · Biergarten

Auf der Speisekarte finden Liebhaber der soliden Hausmannskost ihr Leibgericht ebenso wie Freunde ausgefallenen Geschmacks. Großen Wert legt Franz-Josef Leuthold auf die saisonale Küche. Knackige Salate, Spargel, Pfifferlinge und Wild begleiten die Gäste lukul­ lisch durch die Jahreszeiten. Im Sommer ist der idyllische Biergarten Treffpunkt für alle. Gehobener Catering-Service komplettiert das Angebot. Mosselde 149 · 44357 Dortmund Fon: (0231) 37 22 30 · Fax: (0231) 37 22 01 · www.tante-amanda.de Restaurant: Mo-So 12.00 – 24.00 Uhr · Biergarten: Mo-Sa 14.00 – 24.00 Uhr · So 11.00 – 24.00 Uhr

DIMBERGER

Restaurant · Bar

Das Dimberger bietet täglichen Mittagstisch ab 11.00 Uhr sowie nachmittags frische Waffeln, Kaffee und Kuchen. Sonntags erwartet man Sie von 11.00 - 14.30 Uhr zum Brunch für 18,50 Euro inklusive Kaffee, Säfte und einem Glas Sekt. Es gibt einen Raucherbereich und eine wun­ derschöne Terrasse. Freuen Sie sich auf eine exquisite Küche. Hohle Eiche 5 · 44229 Dortmund · Telefon: (0231) 477 48 34 · Fax: (0231) 477 48 35 E-Mail: info@dimberger-restaurant.de · www.dimberger-restaurant.de Öffnungszeiten: Täglich ab 11.00 Uhr und Sonntag Brunch 11.00 – 14.30 Uhr

DER LENNHOF

Hotel · Restaurant · Bar

Wir präsentieren eine frische, kreative Küche mit saisonal wechselnden Angeboten. Ob Business Lunch oder Dinner for two – im Lennhof sind sie immer gut aufgehoben. Sie fin­ den bei uns Tagungsräume verschiedenster Größe. Verbringen sie den schönsten Tag ihres Lebens in romantischer Atmosphäre. Eine gemütliche Sommer- und Winterterrasse und ein perfektes Catering ergänzen unser Angebot. Menglinghauser Straße 20 · 44227 Dortmund · Telefon: (0231) 758 19 0 · Fax: (0231) 758 19 60 E-Mail: info@der-lennhof.de · www.der-lennhof.de Öffnungszeiten: ganztags · Küche: 12.00 – 14.30 Uhr, 18.00 – 22.30 Uhr · Bar 12.00 – 23.00 Uhr

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INCONTRO

Restaurant · Café · Bar

Auf der Flaniermeile der Stadt residiert seit 2000 das INCONTRO mit seinem einzigar­ tigen Atrium-Glasdach, unter dessen Lichtermeer, besonders jetzt zur Weihnachtszeit, Festlichkeiten bis 250 Personen in eleganter, moderner Atmosphäre stattfinden. Patrone Mario Gargiulo bietet vom günstgen Buisneslunch am Mittag und Pizzagerichten, über das Stück Torta Caprese mit Latte macchiato am Nachmittag, bis zum romantischen Menü am Abend, die ganze Bandbreite der italienischen Küche. Kleppingstrasse 22 · 44135 Dortmund · Telefon: (0231) 53 30 200 · Fax: (0231) 53 30 201 · www.ilgolfo.de Öffnungszeiten: Täglich 11.00 – 01.00 Uhr

KERZAN’S

Restaurant · Hotel

Die Mittagskarte bietet eher westfälische Spezialitäten, täglich variierend, von Rudi Ker­ zan und seinem Team. Die Abendkarte wird von saisonalen, mediterranen Rezepten und Zutaten geprägt. Das Restaurant besteht schon seit mehr als 25 Jahren. Andrea Kerzan ist für den Service zuständig. Die Gäste schätzen die lukullischen Ideen und die perfekte, freundliche Bedienung. Inh. Andrea Kerzan · Aplerbecker Straße 234 · 44309 Dortmund · Telefon: (0231) 25 22 00 Öffnungszeiten: Mo-So 11.30 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr · Dienstag Ruhetag

ALTES GASTHAUS GRUBEGasthaus Das alte Gasthaus Grube ist eine der ältesten familienbetriebenen Gaststätten Dortmunds, das sich mit gepflegter Gastlichkeit in gediegener Atmosphäre einen guten Namen gemacht hat. Sie finden Räumlichkeiten verschiedener Größe (10 bis 200 Personen) für Veranstaltun­ gen aller Art. Ein idyllischer Biergarten, eine Bundeskegelbahnen und ein professioneller Partyservice ergänzen das Angebot. Wambeler Hellweg 131 · 44143 Dortmund · Telefon: (0231) 59 73 04 · Fax: (0231) 514256 E-Mail: restaurant@altes-gasthaus-grube.de · www.altes-gasthaus-grube.de Öffnungszeiten: Küche geöffnet von Mo-So 11.30 – 14.30 Uhr und 17.30 – 23.00 Uhr · Dienstag Ruhetag

SIM-JÚ

Restaurant · Romantik Hotel

Das Romantik Hotel und Restaurant Sim-Jú bietet für Geschäftsreisende, Urlauber und Fein­ schmecker eine entspannte Atmosphäre. Im Kaminzimmer können Sie verschiedene Whiskys, Edelbrände und Weine und im Raucherstübchen zusätzlich eine gute Zigarre genießen. Der traumhafte Atrium-Biergarten mit herrlich duftenden Kräutern und ein hübsches Bistro gehören ebenso zum vielfältigen Angebot wie das stilvolle Romantik Restaurant. Saisonal wechselnde Speisekarten und ein sonntägliches 10-Gang-Probiermenü um 18:30 Uhr für € 34,50 runden das Zusammenspiel von Gaumenfreuden und Ambiente ab. Stockumer Straße 8 · 59368 Werne · Fon: (02389) 95393-0 · Fax: (02389) 924174 · www.sim-ju.de

IL GOLFO – CANTINETTA

Restaurant · Bistro · Bar

Mit seiner fast 40-jährigen Geschichte ist das il Golfo die älteste Anlaufstelle für gehobene italienische Ansprüche in Dortmund. Giuseppe Gargiulo ist bekannt für seine puristische süditalienische Küche, sowohl zum günstigen Mittagstisch, wie auch beim edlen Menü am Abend.

Rosental 10 · 44135 Dortmund · Telefon: (0231) 57 12 75 · Fax: (0231) 95 04 70 89 · www.ilgolfo.de Öffnungszeiten: Mo-Sa 11.30 – 01.00 Uhr

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Gastro Guide

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+++ Ruhrpottkarneval Geierabend: Die Kulturhauptstadt geht, der Geierabend bleibt. Vom 13. Januar bis zum 8. März rockt der alternative Ruhrpottkarneval auf Zeche Zollern II/IV in Dortmund. Auch in ihrer 20. Session beweisen die Ruhr­ gebietskomiker, dass die fünfte Jahreszeit erst ohne Büttenreden, Narrenkappe und Humba Täterä so richtig lustig wird. An 41 Abenden stürzen sich die Geier unter dem Motto „Pott to go“ mit einem Drei-Stunden-Spektakel aus Comedy, Kabarett und Satire auf ihre Opfer. „Ein Geierabend besteht aus den Elementen bissiges Ka­ barett, absurde Komik und unverwechselbarer Ruhrpotthumor“, erklärt Regisseur Günter Rückert. Ob Stuttgart 21, Google Street View oder die Prostituiertensteuer – das zu Ende gehende Jahr liefert zahlreiche Steilvorlagen. Veranstaltet wird der Geierabend vom Kulturbüro der Stadt Dortmund und dem Theater Fletch Bizzel. Hauptsponsor ist die Sparkasse Dortmund. Infos unter: www.geierabend.de. +++

+++ Hochzeitsmesse im Freischütz: Wenn es ums Heiraten geht, dann steht das Brautkleid meistens im Mittelpunkt. Aber was soll der Bräutigam tragen? Wie sol­ len die Einladungen aussehen? Was gibt es zu essen? Und wo soll gefeiert werden? Die Messe im Freischütz soll die Hochzeitsplanung erleichtern und Heiratswillige inspirieren. Vom Trauring bis zum Blumenschmuck – Aussteller aus dem Kreis Un­ na und Dortmund präsentierten im romantischen Freischütz-Saal ihre Waren und Dienstleistungen. Die Profis in Sachen Hochzeit gaben praktische Tipps und Hilfe­ stellungen. So konnten die Hochzeitspaare pure Vorfreude genießen. „Wir wollten die Möglichkeit bieten, sich zu informieren, beraten zu lassen, Angebote zu vergleichen und natürlich Brautkleider anzuprobieren“, sagt Freischütz-Geschäftsführer Jörg Prüser. Großer Anziehungspunkt für männliche Besucher war das Hochzeitsauto: ein schmucker weißer Jaguar 3,4 MK 1 aus dem Jahr 1959. Da wurde die Auswahl von Hochzeitsanzug und Krawatte glatt zur Nebensache... +++

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+++ Museum endlich umgezogen: Das Museum Ostwall (MO) ist endlich im U-Turm angekommen. 1.700 Quadratme­ ter moderne Kunst auf zwei Etagen. Lang genug mussten die Dortmunder warten. Eigentlich sollte das Ostwall-Museum bereits im Mai an der neuen Adresse eröffnet werden, dann Ende September und nun auch noch ohne die angekün­ digten Höhepunkte. Erst sollte mit einer Ausstellung des belgischen Malers Re­ né Magritte eröffnet werden, doch dann kam die Absage der Verleiher. Der Ersatz: eine Multimedia-Ausstellung aus dem Pa­ riser Centre Pompidou. Die sollte es in die deutschen Feuilletons schaffen. Das sagte U-Intendant Andreas Broeckmann noch im Mai. Jetzt ist die Ausstellung auf den 17. Dezember verschoben worden. So feierte man halt unter dem Motto „Mu­ seum als Kraftwerk“. „Richtig stolz“ zeig­ te sich OB Ullrich Sierau, und Museums­ direktor-Direktor Kurt Wettengl wünsch­ te sich, dass sich das Museum zu einem „lebenden und lebendigen Ort“ entwi­ ckelt. Und die Anziehung erschien an die­ sem Tag magnetisch: mehrfach musste der Einlass gestoppt werden. +++


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+++ Ausgefallene Ehrung: Was es in der Gastronomie-Szene nicht alles gibt! Ein aktueller Preis ehrt nun sogar Köche, die im Rahmen von Golf-Events besondere Leistungen erbracht haben. Der Titel 'NRW-Fairwaykoch' wurde in diesem Jahr erstmals vergeben. Ausrichter: der Bochumer Golf-Fachjournalist Thomas Gerres. Dennis Rother, Chefkoch im Dortmunder Turmrestaurant Florians, ist der erste Preisträger. Er kochte im Sommer an sieben aufeinander folgenden Tagen je acht Stunden für die Turnierteilnehmer der Golf Woche Ruhr. Ein Mini-3-Gänge-Menü wurde während der Runden neben den Fairways live gekocht und serviert, und das ganz ohne Stromzufuhr, nur auf einem 'Naturgrill'. Die Jury, u.a. besetzt mit Formel 1-Kommentator Heiko Waßer und Boxikone Axel Schulz, entschied sich für diese auergewöhnliche Gastro-Leistung. Nominiert für den NRW-Fairwaykoch-Titel waren sieben Köche aus NRW. +++ +++ Deutschen Marketing-Preis 2010: Im Rahmen einer Gala am Vorabend des 38. Deutschen Marketing-Tags in Dortmund erhielt die Deutsche Telekom den Deutschen Marketing-Preis 2010. Horst Müller, Präsident des Marketing-Clubs Dortmund, der die Auszeichnung an den Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Telekom AG., René Obermann, überreichte, konnte unter anderem den Präsidenten des FC Bay­ ern München Uli Hoeneß, den Geschäftsführer Marketing Dr. Christian Illek von der Telekom Deutschland GmbH, sowie die Vizepräsidentin Gabriele Eick und den Präsidenten Georg Musiol vom Deutschen Marketing-Verband (DMV) als prominente Gäste begrüßen. Mit der höchsten Marketing-Auszeichnung dieses Landes prämierte der DMV den erfolgreichen Ausbau der Marktführerschaft der Deutschen Telekom. Der Deutsche Marketing-Tag widmete sich im Kongresszentrum Westfallen dem „Machtwechsel in der Marketing-Kultur”. Namhafte Experten präsentierten dabei ihre spezielle Sicht des Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft. +++

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weihnachtliche Orchester Peter Krettek 29.01.2010 bei der feierlichen Jahresendzeitausga­ Die Kung Fu Show über das Leben der Shaolin SCALA | LEVERKUSEN-OPLADEN Dinner Attacke – be der „Mitteilungen“ eine zweitadvent­ Mönche: Eine atemberaubende Körperbeherr01.12. 13.03. COMEDY MIT Atmosphäre PIET KLOCKE verursachen, die den Satirisch-kulinarischliche schung, spektakuläre Kampftechniken, die selbst 2010 2011 Vergleich mit Leben einem weihnachtsmarkt­ Mit dem Programm “Das ist schön - geEisen zum Brechenlustisch! bringen, und die mystische Cabaret tauglichen, insJahren Fichtennadelschaumbad fälligst!“ bittet der seit etablierte und FaszinationQueue, von RuheHermannstr. und Meditation - 74, das 44263 ist Dortmund, Beginn: 18:00 Uhr, jeweilsbeliebte gegossenen Comedian Piet Glühwein Klocke in den minderer Scala Club Qualität das Erfolgsgeheimnis dieser atemberaubenden Er möchte seine Zuschauer Show. Beginn:(außer 20:00 Uhr08., 15. und 29.12.) nach Leverkusen. Mittwochs nicht zu scheuen braucht. Stellen Sie sich vor, Sie gönnen sich einnach dem Auftritt glücklich und mit einem LäNacht entlassen. 21.01.2010Essen vom Buffet. Plötzlichcheln wieder in dieKurt leckeres Krömer 05.12. DORTMUND WESTFALENHALLE | www.scala-leverkusen.de kommt jemand auf die Bühne und atta­Beginn: 19.30 UhrWestfalenhallen Dortmund 2010 20:00 - 22:30 Uhr SWAN sie LAKEmit - DER WELTERFOLG AUS FERNOST ckiert Comedy, Musik, Varieté – ja 05.02.2010 sogar mit politischem Kabarett?! In Swan Lake vereinen sich Ballett und Artistik JOHANNISKIRCHE | HAGEN zu einer weltweit einzigartigen Show: atemReggae: Jamdown Party 2010 beraubende Akrobatik und klassisches Ballett NEW YORK GOSPEL STARS 04.12. Leopold­ Unter der Leitung des großartigen Craig Wiggins umrahmtDietrich-Keuning-Haus, von Tschaikowskis wunderschöner Mu2010 straße 50-58, 44147 Dortmund, sik. Die besten Tänzer und Akrobaten aus China nehmen die New York Gospel Stars ihr Publikum Beginn: 21:00 Uhrspektakulärsten Inszenie- mit in eine Welt temperamentvoller Musik voller bieten eine der bislang Bei Dortmunds größtem Reg­spiritueller Lebenskraft. In einem mitreißenden rungen von „Schwanensee“. www.swanlake-show.de gae Event werden wieder dreiProgramm lassen sie mit ihren sensationellen Top Acts der internationalenStimmen die schönsten und bekanntesten GosBIS 24.01.2010 Reggae Szene auftreten. pelsongs erklingen und bringen die „Gute NachHISTORISCHES CENTRUM | HAGEN richt“ unter ihre Zuhörer. Das ist Gospelmusik UND SIE WERDEN Lioba NICHT MEHR FREI - JUGEND auf höchstem Niveau! Beginn: 20 Uhr Swinging Albus Tom Gaebel‘s 03.12. 15.12. 09.12. IM NATIONALSOZIALISMUS Cabaret Queue Christmas Show 2010 2010 Hermann­straße 74 2010 Konzerthaus Dortmund, 20:00 Uhr 06.02.2010 Zwischen 1933 und 1945 herrschten in DeutschHAGEN-HOHENLIMBURG | SCHLOSS HOHEN44263 Dortmund, 20:00SieUhr land die Nationalsozialisten. legten besonSingle – ein kabarettistischer Streif­LIMBURG | HOCHZEIT IN SCHWARZ: KRIMIderen Bells Wert auf die Erziehung von Kindern und DINNER - DAS ORIGINAL zug durch die weihnachtlicher Jugendlichen. AusUntiefen ihnen sollten gläubige, ge-

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2010 Tiroler Echo

29.01.2010 Westfalenhalle Dortmund, 18:00 Uhr SCALA | LEVERKUSEN-OPLADEN COMEDY MIT PIET KLOCKE& Paa’Pa Re Winnie 23.12. XMAS-Party Dieckmann’s Mit dem Programm “Das Leben istim schön - ge2010bittetWittbräucker 980, 44265 Dort­ fälligst!“ der seit Jahren Str. etablierte und mund, 21:00Piet Uhr. DIE Weihnachtsparty beliebte Comedian Klocke in den Scala Club nachinLeverkusen. Er möchte seine Zuschauer Dortmund seit Jahren. Reservierung nachempfehlenswert. dem Auftritt glücklich und mit einem Lächeln wieder in die Nacht entlassen. Beginn: 19.30 Uhr | www.scala-leverkusen.de 05.02.2010 JOHANNISKIRCHE | HAGEN NEW YORK GOSPEL STARS Unter der Leitung des großartigen Craig Wiggins nehmen die New York Gospel Stars ihr Publikum mit in eine Welt temperamentvoller Musik voller Winnie & Paa’Pa Re – Silvesspiritueller Lebenskraft. In einem mitreißenden 31.12. Programm lassen sie mit im ihrenWeihnachszelt sensationellen tergala 2010 Stimmen die schönsten und bekanntesten GosAlter Markt, Castrop-Rauxel, pelsongs und bringen „Gute Nach19:30erklingen Uhr, VVK: 99,- €,dieAK: 119,€, inklusi­ richt“ Zuhörer. Das ist einem Gospelmusik ve unter allerihre Getränke und exklusiven auf Silvesterbüffet. höchstem Niveau! Beginn: 20 Uhr

06.02.2010 HAGEN-HOHENLIMBURG | SCHLOSS HOHENLIMBURG | HOCHZEIT IN SCHWARZ: KRIMIDINNER - DAS ORIGINAL Die Geschichte des schottischen AshtonburryClans geht weiter: Bei „Hochzeit in Schwarz“, einem aufregenden Ausflug in die Krimizeit der 60er Jahre, genießen die Teilnehmer ein 4-Gänge-Hochzeitsmenü der Spitzenklasse im Hause der Ashtonburrys. Als Teil der Familie sind die miträtselnden Gäste beim Krimidinner selber verdächtig, werden in die Irre geleitet oder bewähren sich sogar als Detektive. Beginn: 19:00 Uhr | www.ticket-online.de

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07.12.2009 17:20:59 Uhr


City Tipps Termine präsentiert von

01.01.

Neujahrskonzert

Freude| schöner Götterfunken LOKAL REGIONAL

2011 Ludwig van Beethoven, Theater Dortmund – Opernhaus, 18:00 Uhr 16.12.2009 PAULUSKIRCHE | HAMM OLIVIA MOLINA - WEIHNACHTSGALA Olivia Molina sammelt, komponiert und interpretiert seit mehr als 20 Jahren Weihnachtslieder aus Lateinamerika. Aus diesem unerschöpflichen Repertoire präsentiert Olivia Molina Weihnachtslieder und die von ihr komponierte „Misa Latinoamericana“ (lateinamerikanische Messe), mit der sie seit 1980 alljährlich auf Tournee geht. Sie zelebriert Gesang mit Seele und Gefühl, das tief in die Herzen der Zuhörer dringt. Beginn: 20:00 Uhr

23.12.2009 DIECKMANN‘S | DORTMUND

Antoine des präsentiert im Rahmen der Das TOP-Magazin Saint-Exupéry Abend zweiten TOP PARTY LOUNGE: 2011 Roto Theater Dortmund, Gnei­ Die X-MAS Special Party mit Winnie & Paa´Pa Re senaustr. 30,Lothar 44147 feat. vanDortmund, Staa (Saxophon)19:30 Uhr 15,- € Eintritt inkl. Begrüßungsdrink Beginn ab 21.00 Uhr www.dieckmanns.de 07.01.

09.01.

Theater Dortmund – Schauspiel­

2011 02.01.2010 haus, 18:00 Uhr

INDUSTRIEMUSEUM, In PeterWESTFÄLISCHES Handkes „Sprechstück“ treten ZECHE ZOLLERN II/IV | BÖVINGHAUSEN Schauspieler auf, die jede stillschwei­ GEIERABEND gende Verabredung des bürgerlich-re­ präsentativen Theaters Frage stellen: Kulturfreaks müssen in umdenken: Die Kulturkeine Handlung, an der Wertmaßstäbe hauptstadt 2010 wird bereits am 2. Januar auf überprüfbar würden. Keine Figuren,verkündet die Zeche Zollern eröffnet. Das jedenfalls stellvertretend für das bürgerliche Indi­ der Geierabend, der stets anarchische Ruhrpottviduum karneval. einen Konflikt durchlebten, um Selbstbewusst und ungefragt behaupverändert hervor zu gehen. Kein„Wir ten daraus die beliebten Alternativ-Karnevalisten Dialog, in das Für und Wider eines sinddem Kulturhauptveranstaltung“. Weitere InforArguments überprüft würde. mationen unter www.geierabend.de. 14.01.

15.01.

2010 104 TOP

2011

Harlem Gospel Singers Konzerthaus Dortmund Beginn: 20:00 Uhr

The Puppini Sisters

Nebel steigen auf um die geheim­Kein Jahr ohne St. Petersburger Staatsballett: Der Westfalenpark erstrahlt wieder in anmutinisvolle Insel Avalon. ArtusAuch 2009 reist das Grand de Ballet von der gem Glanz. Bäume, Sträucher, SeenKönig und Wege seine Ritter Tafelrunde werdenund in Licht getaucht und der zu Kulissen forNewa an, um die Freunde traditioneller BallettHeldenmutzum in ge­kunst mit Tschaikowskys Klassiker „Schwamiert. beweisen Der Kaiserhainihren wird beispielsweise fährlichen Schlachten. Der weisenensee“ zu verwöhnen. Bei den Petersburgern Märchenwald, der Rosengarten scheint als blaue LaguneMerlin und der Zaun an der Buschmühle mutiert kann man sicher sein, dass die schönen alten versucht die Geschicke zur Himmelsleiter. des Kosmos mit Hilfe seiner Zau­Geschichten nicht durch verschiedene Eingrifberkräfte zu beeinflussen. Undfe verfremdet werden. Ein Highlight, das weder 08.01.2010 in der Mitte dieser sagenumwo­Ballettliebhaber noch Neueinsteiger verpassen ERICH GÖPFERT | UNNAExcalibur.sollten. Beginn: 20:00 Uhr benenSTADTHALLE Welt steht DIE RÜCKKEHR SHAOLIN das von Merlin Das DER Schwert, in Show einen Stein gestoßen wurde;29.01.2010 Die Kung Fu über das Leben der Shaolin das Schwert, das seinem TrägerSCALA | LEVERKUSEN-OPLADEN Mönche: Eine atemberaubende KörperbeherrCOMEDY MIT PIETDieter KLOCKE Nuhr Kräfte schung,übermenschliche spektakuläre Kampftechniken, dieverleiht; selbst 04.02. und das Artus zum recht­Mit dem Programm Nuhr die Ruhe “Das Leben ist schön - geEisendas zumSchwert, Brechen bringen, und die mystische mäßigen gemacht hat. - das ist fälligst!“2011 Westfalenhalle, 20:00 bittet der seit Jahren etablierte und Uhr FaszinationKönig von Ruhe und Meditation beliebte Comedian Piet Klocke in den Scala Club das Erfolgsgeheimnis dieser atemberaubenden Show. Beginn: 20:00 Uhr „KasperPop“ nach Leverkusen. Er möchte seine Zuschauer Rene Marik 16.01. nach dem Auftritt glücklich und mit einem LäWestfalenhalle, 20:00 Uhr 2011 21.01.2010 Der Maulwurfn ist tot! Es lebecheln wieder in die Nacht entlassen. DORTMUND WESTFALENHALLE der Maulwurfn! Nachdem der kleine,Beginn: 19.30 Uhr | www.scala-leverkusen.de SWAN LAKE - DER WELTERFOLG AUS FERNOST blinde, Sprachfehler gebeutelte Wühler 05.02.2010 enttäuscht von der Liebe in „Autschn!“ In Swan Lake vereinen sich Ballett und Artistik JOHANNISKIRCHE | HAGEN seinen Freitod wählte, lässt René Marik zu einer weltweit einzigartigen Show: atemihn zu unser aller Erleichterung in Kas­ beraubende Akrobatik und klassisches Ballett NEW YORK GOSPEL STARS

01.01.2010 KONZERTHAUS DORMUND FESTLICHES NEUJAHRSKONZERT „LES MU- perPop auferstehen. umrahmtwieder von Tschaikowskis wunderschöner MuSICIENS DU LOUVRE - GRENOBLE, DIRIGENT sik. Die besten Tänzer und Akrobaten aus China MARC MINKOWSKI bieten eine der bislang spektakulärsten Inszenierungen von „Schwanensee“. Das Konzert ist ein glanzvoller Start in das Jahr 2010 und damit in das Jahr der Kulturhauptstadt www.swanlake-show.de RUHR.2010. Die festliche Musik stammt von Georg Friedrich Händel: Ouvertüre zu »Rodrigo« und »Wassermusik«-Suiten. Beginn: 17:00 Uhr Publikumsbeschimpfung www.konzerthaus-dortmund.de

Show: Excalibur

16.01. 29.01. BIS 03.01.2010 27.01.2010 Westfalenhalle, 19:00 Uhr Konzerthaus Dortmund 2011 2011 WESTFALENPARK DORTMUNDund sagenumwo­KURHAUS BAD HAMM | HAMM Eine mythische 20:00 Uhr WINTERLEUCHTEN bene Aura umweht dieses Wort:SCHWANENSEE

BIS 24.01.2010 HISTORISCHES CENTRUM | HAGEN UND SIE WERDEN NICHT MEHR FREI - JUGEND IM NATIONALSOZIALISMUS

Unter der Leitung des großartigen Craig Wiggins nehmen die New York Gospel Stars ihr Publikum mit in eine Welt temperamentvoller Musik voller spiritueller Lebenskraft. In einem mitreißenden Programm lassen sie mit ihren sensationellen Stimmen die schönsten und bekanntesten GosJobs‘n‘Sports 11.02. pelsongs erklingenAusstellungseröffnung und bringen die „Gute Nach2011ihre Audalis-Haus, richt“ unter Zuhörer. Das ist Gospelmusik Rheinlanddamm auf höchstem Niveau! Beginn:20:00 20 Uhr Uhr 199, Dortmund,

Foto-Ausstellung 06.02.2010 von Isabella Thiel, HAGEN-HOHENLIMBURG | SCHLOSS die HOHENSportarten in LIMBURG | HOCHZEIT IN SCHWARZ: KRIMI-ter For m stilisier DINNER - DAS ORIGINAL zeigt. Kein Gesicht

Zwischen 1933 und 1945 herrschten in Deutschland die Nationalsozialisten. Sie legten besonPremierenparty deren Wert auf die Erziehung von Kindern und 21.01. Die Aus Kleinbürgerhochzeit Jugendlichen. ihnen sollten gläubige, ge2011 Dortmund Schauspiel­ zu erkennen, die Die Geschichte des schottischenist Ashtonburryhorsame Theater und regimetreue Bürger –werden. Für haus, 22:00 Uhr blei­ Clans geht weiter: Bei „HochzeitPorträtierten in Schwarz“, Vielfalt, Toleranz und Demokratie gab es dabei einem aufregenden Ausflug in dieben Krimizeit der keinen Raum. Die Ausstellung zeigt, welchen Premierenparty anonym und 22.01. 60er Jahre, genießen die Teilnehmer ein 4-GänEinfluss der Nationalsozialismus auf Kinder und Heimat unter Erde verschmelzen mit 2011 der Spitzenklasse Hause Jugendliche nahm. SieDortmund thematisiert die verschie- ge-Hochzeitsmenü Theater – Schauspiel­ ihren Sportgeräten aufimder Fotografie. Teil der FamilieThiel sind die denen 22:00 Lebensbereiche haus, Uhr von Jungen und Mädchen. der Ashtonburrys. Mit ihrenAls Fotos konnte bereits den miträtselnden Gäste beim Krimidinner selber Viele einzigartige Bilder und Ausstellungsstücke Hochschulsport der TU Dortmund be­ verdächtig, werden der in dieihre Irre geleitet oder be- seit 2004 veranschaulichen denmit Alltag.Helge Sie zeigen eine LeLesung Vögler geistern, Fotografien 25.01. sichdem sogarTitel als Detektive. benswelt,Cuore die das Wort Freiheit nicht kennt. – Italienische Liebes- währenauf seiner Broschüren verwen­ 2011 geschichten Beginn:det. 19:00Jüngst Uhr | www.ticket-online.de hat der Suhrkamp-Verlag ein

     

Kavado Kunstcafé, Große Heimstr. 45, 44137 Dortmund, 19:00 Uhr

Bild der Reihe als Buchcover eingesetzt. Infos unter www.isabellathiel.de.

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07.12.2009 17:20:59 Uhr


City Tipps 

Termine präsentiert von

Thriller – Live André Rieu – Tour 2011 18.02. BIS 03.01.2010 Westfalenhallen Dortmund Westfalenhallen Dortmund LOKAL | REGIONAL 2011 Beginn: 20:00 Uhr 2011 WESTFALENPARK DORTMUND Beginn: 20:00 Uhr WINTERLEUCHTEN Thriller - Live, die vom Publikum und der 16.12.2009 PAULUSKIRCHE | HAMM aus Lon­ Kritik gefeierte Originalshow Der Westfalenpark erstrahlt wieder in anmutiMOLINA -2009 WEIHNACHTSGALA don, läuft OLIVIA seit Januar mit großem gem Glanz. Bäume, Sträucher, Seen und Wege Erfolg amOlivia Lyric Theatre im Londoner werden in Licht getaucht und zu Kulissen forMolina sammelt, komponiert und interpreWest End.tiert Nun ist diese spektakuläre, miert. Der Kaiserhain wird beispielsweise zum seit mehr als 20 Jahren Weihnachtslieder weltweit aus gefragte Show nach mehr­ Märchenwald, der Rosengarten scheint als blaue Lateinamerika. Aus diesem unerschöpflichen Lagune und der Zaun an der Buschmühle mutiert monatigenRepertoire Vorbereitungen und in enger präsentiert Olivia Molina Weihnachtszur Himmelsleiter. Zusammenarbeit mit dem Londoner Pro­ lieder und die von ihr komponierte „Misa Latiduzententeam endlich auch in Deutsch­ noamericana“ (lateinamerikanische Messe), mit 08.01.2010 land zu erleben. der sie seit 1980 alljährlich auf Tournee geht. Sie ERICH GÖPFERT STADTHALLE | UNNA zelebriert Gesang mit Seele und Gefühl, das tief DIE RÜCKKEHR DER SHAOLIN Lisa in dieBassenge Herzen der Zuhörer dringt. 16.02.

17.02.

Jacky Trio Beginn: Terrasson 20:00 Uhr

Die Kung Fu Show über das Leben der Shaolin Mönche: Eine atemberaubende Körperbeherr23.12.2009 schung, spektakuläre Kampftechniken, die selbst DIECKMANN‘S | DORTMUND Eisen zum Brechen bringen, und die mystische Faszination von Ruhe und Meditation - das ist Das TOP-Magazin präsentiert im Rahmen der André der niederländische Geiger das Rieu, Erfolgsgeheimnis dieser atemberaubenden zweiten TOP PARTY LOUNGE: Show. Beginn: 20:00 Uhr und Orchesterleiter hat bislang weltweit Die X-MAS Special Party mit Winnie & Paa´Pa Re

2011 Konzerthaus, 20:00 Uhr

feat. Lothar van Staa (Saxophon) 15,- € Eintritt inkl. Begrüßungsdrink Beginn ab 21.00 Uhr www.dieckmanns.de

sich Terrasson schnell einen Namen. 02.01.2010 WESTFÄLISCHES INDUSTRIEMUSEUM, ZECHE ZOLLERN II/IV | BÖVINGHAUSEN Zeltinger & Band 18.02. GEIERABEND Musiktheater Piano, Lütgen­ 2011 dortmunder Str. 43, 44388 Dort­ Kulturfreaks müssen umdenken: Die Kulturmund, 19:00 Uhr 2010 wird bereits am 2. Januar auf hauptstadt

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Zwischen 1933 und 1945 herrschten in Deutschland die Nationalsozialisten. Sie legten besonderen Wert auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Aus ihnen sollten gläubige, gehorsame und regimetreue Bürger werden. Für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gab es dabei keinen Raum. Die Ausstellung zeigt, welchen Zeche Zollern eröffnet. Das jedenfalls verkündet Einfluss der Nationalsozialismus auf Kinder und der Geierabend, der stets anarchische RuhrpottJugendliche nahm.ist Sie eine thematisiert die verschieGrigory Sokolov lebende Pianis­ karneval. Selbstbewusst und ungefragt behaupdenen Lebensbereiche vonjungen Jungen und Mädchen. Bereits in Jahren be­ ten die beliebten Alternativ-Karnevalisten „Wirtenlegende. Viele einzigartige Ausstellungsstücke die Bilder Reifeund und die unglaub­ sind Kulturhauptveranstaltung“. Weitere Infor-eindruckten veranschaulichen denPianistentums. Alltag. Sie zeigen eine Sein Leliche Kraft seines mationen unter www.geierabend.de. die das Wort Freiheit nicht kennt. ne­ breitbenswelt, gefächertes Repertoire umfasst

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Kein Jahr ohne St. Petersburger Staatsballett: Auch 2009 reist das Grand de Ballet von der Newa an, um die Freunde traditioneller Ballettkunst mit Tschaikowskys Klassiker „Schwanensee“ zu verwöhnen. Bei den Petersburgern kann man sicher sein, dass die schönen alten Geschichten nicht durch verschiedene Eingriffe verfremdet werden. Ein Highlight, das weder Ballettliebhaber noch Neueinsteiger verpassen sollten. Beginn: 20:00 Uhr

29.01.2010 SCALA | LEVERKUSEN-OPLADEN Mirja Boes – Erwachsen 24.02. COMEDY MIT PIET KLOCKE werde ich nächste Woche

2011

Fritz-Henßler-Haus, Mit dem Programm “Das Leben ist schönGeschwister- geScholl-Str. Dortmund, fälligst!“ bittet der33-37, seit Jahren etablierte 20:00 und Uhr beliebte Comedian Piet Klocke in den Scala Club nach Leverkusen. Er möchte seine Zuschauer mehr als 30 Millionen Alben verkauft. nach dem Auftritt glücklich und mit einem Lä21.01.2010 mit seinem 50-köpfigen Jo­ cheln wieder in die Nacht entlassen. Gemeinsam DORTMUND WESTFALENHALLE hann-Strauß-Orchester tritt er auf sei­ Beginn: 19.30 Uhr | www.scala-leverkusen.de LAKE - DER AUSauf. FERNOST nen SWAN Tourneen in 5WELTERFOLG Kontinenten Jedes 05.02.2010 JahrInerleben mehr als 700.000 Zuschauer Swan Lake vereinen sich Ballett und Artistik JOHANNISKIRCHE | HAGEN seine großartigen Konzerte – er ist damit zu einer weltweit einzigartigen Show: atemeiner der Top Ten Tournee-Künstler. In beraubende Akrobatik und klassisches Ballett NEW YORK GOSPEL STARS

Die Jazz-Sängerin 01.01.2010 Lisa Bassenge, die DORMUND auch vor KONZERTHAUS Berührungen mit Pop und FESTLICHES NEUJAHRSKONZERT „LES MU-denumrahmt Blues nicht zurückschreckt, verführt USA wurde er zur wunderschöner Nr. 1 der klas­ von Tschaikowskis MuDU LOUVRE GRENOBLE, DIRIGENTsischen ihre HörerSICIENS mit ihrer tiefen,- gefühlvollen gekrönt, in Australien sik. DieKünstler besten Tänzer und Akrobaten aus China MARC MINKOWSKI Stimme. Der französisch-amerikanische erhielt alsspektakulärsten 100 Mal Platin für bietener einemehr der bislang InszenieJazzpianist Jacky Terrasson genoß eine seine Tonträger und DVDs. rungen von „Schwanensee“. Das Konzert ist ein glanzvoller Start in das Jahr www.swanlake-show.de klassische2010 Klavierausbildung Berklee und damit in das Jahram der Kulturhauptstadt College ofRUHR.2010. Music inDie den USA, bevor er Grigory Sokolov: festliche Musik stammt von 19.02. BIS 24.01.2010 sich dem Jazz verschrieb. Er machte sich Klavierabend Georg Friedrich Händel: Ouvertüre zu »Rodrigo« 2011 HISTORISCHES CENTRUM20:00 | HAGEN als Pianistund und Arrangeur so bekannter Konzerthaus, Uhr »Wassermusik«-Suiten. Beginn: 17:00 Uhr UND SIE WERDEN NICHT MEHR FREI - JUGEND Jazz-Granden wie Dee Dee Bridgewater, www.konzerthaus-dortmund.de IM NATIONALSOZIALISMUS Jimmy Scott oder Dianne Reeves machte

Atze Schröder 19.02. 27.01.2010 Revolution 2011BADWestfalenhalle, KURHAUS HAMM | HAMM 20:00 Uhr SCHWANENSEE

Unter der Leitung des großartigen Craig Wiggins nehmen die New York Gospel Stars ihr Publikum mit in eine Welt temperamentvoller Musik voller spiritueller Lebenskraft. In einem mitreißenden Programm lassen sie mit ihren sensationellen Stimmen die schönsten bekanntesten GosMitch und Ryder 25.02. pelsongs erklingen und bringen die ­d „Gute Nach- ­der Str. Piano, Lütgen ortmun richt“2011 unter ihre Das ist Gospelmusik 43,Zuhörer. Dortmund, 20:00 Uhr auf höchstem Niveau! Beginn: 20 Uhr

06.02.2010 HAGEN-HOHENLIMBURG | SCHLOSS HOHENLIMBURG | HOCHZEIT IN SCHWARZ: KRIMIDINNER - DAS ORIGINAL

Die Geschichte des schottischen AshtonburryClans geht weiter: Bei „Hochzeit in Schwarz“, einem aufregenden Ausflug in die Krimizeit der 60er Jahre, genießen die Teilnehmer ein 4-Gänge-Hochzeitsmenü Spitzenklasse im Hause Schon Mitteder der 1960er Jahre avancierte der Mitch Ashtonburrys. Alsmit Teil der Familie sindwie die „Jenny Ryder Hit-Singles miträtselnden Gäste beim Krimidinner selber Take A Ride“, „C.C.Rider“, „Devil with verdächtig, werden in die Irre oderLatin be- Lupe the blue dress“ undgeleitet „Little währen sogar als Detektive.Der blue-eyed-soul Lu“sich zum Superstar. 19:00 Uhr | www.ticket-online.de ben den großen Klassikern der Klavierli­ Beginn: Teenagerstar wurde so zum Vorbild für

teratur auch weniger bekannte Cembalo­ werke und Musik des 20. Jahrhunderts.

Musiker wie Bruce Springsteen, Iggy Pop oder John Cougar Mellencamp.

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Rezension

LEKTÜRE UND KLANGVOLLES ZWISCHEN DEN JAHREN Wenn die Kerzen abgebrannt, die Gans gegessen und die Geschenke umgetauscht sind, ist eigentlich die Zeit für ein paar gemütliche Stunden gekommen. Hier ein paar Buch und CD-Tipps:

Passend zum Fest kommen ein paar mörderi­ sche Geschichten aus der Heimat des Weih­ nachtsmannes: So wird Arne Dahls Kriminal­ kommissarin Sara Svenhagen aus Stockholm in ein Kaff auf dem Land versetzt. Eine Serie mysteriöser Unfälle von Kindern wird sie in Atem halten ... Währenddessen ist Ake Ed­ wardsons Hauptfigur Christian gefangen – ge­ fangen mitsamt seiner behinderten und tyrannischen Schwes­ ter. Doch der Schnee, der plötzlich meterhoch fällt, wird statt zu einem Gefängnis zu einer Befreiung ... Und dann ist da noch der Barkeeper Mans in Kjell Eriksons Kurzgeschichte „Weihnachtsüberraschung“, dem in dem Restaurant, in dem er arbeitet, die Frau seiner Träume begegnet. Kriminalautorin Liza Marklund hat in dem Band „Mörderische Weihnachten“ elf zum Teil amüsante, auf jeden Fall aber spannende Geschichten zusammengestellt. Liza Marklund (Hg.), Mörderische Weihnachten. Spannende Geschichten aus Skandinavien, List, 250 Seiten, 8,95 €.

Tochter des Leuchtturmmeisters“ ist der erste spannende Band einer Serie um die sympathische Polizistin Karin Adler. Der schwedischen Autorin und passionierten Seglerin Ann Rosman gelingt es vortrefflich, ein authentisches Ambiente zu schaffen. Man schmeckt förmlich das Salz auf den Lippen, wenn man die Seiten wendet. Ann Rosman, Die Tochter des Leuchtturmmeisters, Rütten & Loening, gebunden, 349 Seiten, 19,95 €.

In Ildikó von Kürthys neuem Roman „Endlich!“ begegnen wir Vera, einer Frau um die Vierzig, die mit ihrem ereignislosen „19-Grad-Leben“ in einer norddeutschen Kleinstadt zwischen Tagesschau und Schinkengraubrot, zwischen Tatort und weihnachtlichem Putenbraten bei Schwiegermutter Erika zufrieden ist. Bis sich herausstellt, dass ihr Ehemann Marcus, Inha­ ber eines Sanitärbetriebs, eine Geliebte hat. Für Vera der „Start­ schuss“, endlich etwas in ihrem Leben zu ändern. Ein Roman, in dem sich Frauen in der Midlife-Krise und mit ähnlichen, weltbewegenden Problemen wiederfinden. Ein sehr amüsant geschriebener und gelungener Roman mit Weisheiten über das angeblich starke Geschlecht, im Schwimmbad kotzende und brüllende Kleinkinder und deren ambitionierte Mütter … Ildikó von Kürthy, Endlich, Wunderlich, 316 Seiten, 17,95 €

Ebenfalls in den hohen Norden führt Camilla Läckbergs neuer Kriminalroman „Engel aus Eis“. In den Sommerferien kommen die beiden Jungen Mattias und Adam auf die Idee, sich im Haus der Brüder Erik und Axel Frankel einmal genau umzusehen, schließlich soll Erik eine beeindruckende Sammlung von Gegenständen aus der Zeit des Nationalsozialismus zusam­ mengetragen haben. Als sie in die Bibliothek eindringen ent­ decken sie Eriks Leiche. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und konzentriert sich zunächst auf rechtsradikale Kreise, stößt dann aber recht bald auf ein zunächst verwirrendes Geflecht von Freundschaft und unbeglichenen Rechnungen. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei von ihrem Kollegen Patrick Hedström, der sich eigentlich im Vaterschaftsurlaub befindet und dessen Ehefrau Erica Falck zunächst gar nicht begeistert davon ist, dass er Tochter Maja sogar mit an einen Tatort schleppt. Aber dann entdeckt Erica, dass der Ermordete, des­ sen Bruder und noch zwei weitere Einwohner von Fjällbacka früher mit ihrer Mutter befreundet waren. Camilla Läckberg zeichnet ihre Charaktere scharf und lässt ihnen die Möglich­ keit, Entwicklungen durchzumachen. Gern ist man zu Gast in der noch jungen Familie von Patrick und Erica, aber auch in der Polizeidienststelle, deren knurriger Chef dann plötzlich doch menschliche Züge zeigt. Der Leser giert danach, mehr über das Schicksal von Ericas Mutter Elys zu erfahren. Camilla Läckberg, Engel aus Eis, List, 501 Seiten, 19,95 €.

Es ist ein entsetzlicher Anblick, der sich den beiden polnischen Bauarbeitern bietet, als sie beim Umbau eines Leuchtturms auf der Insel Marstrand vor Göteborg die Wand zu einem Vorratskeller einreißen: eine Leiche, dort ver­ borgen offenbar schon seit langer Zeit. Die jun­ ge Ermittlerin Karin Adler findet heraus, dass es sich um Arvid Stiernkvist handelt, der an­ geblich in den Sechzigern bei einem Segeltörn ertrunken ist ... und der verschwundene und an anderer Stelle wieder auf­ tauchende Ehering des Toten gibt ebenfalls Rätsel auf. „Die

Im idyllischen englischen Städtchen Bath sind Touristen herzlich willkommen – Verbrechen allerdings weniger. Damit sich diese in Grenzen halten, hat der Hotelfachverband eine Verbin­ dungsperson zur Polizei: die Hotelbesitzerin Ho­ ney Driver. Die hat zwar mit ihrem eigenen Ho­ tel, ihrem stets grantelnden Chefkoch Smudger, ihrer Tochter Lindsey und ihrer Mutter Gloria, einer agilen Seniorin, die mit Freundinnen einen Second-HandLaden für Designerkleidung betreibt, eigentlich schon genug zu tun, da verschwindet plötzlich bei einem Geisterspazier­

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Rezension 

Ins herbstliche New York führt der neue Ro­ man von Erfolgsautorin Mary Higgins Clark: Olivia Morrow, ihres Zeichens 82 Jahre alt – ehemals Verkäuferin in einem berühmten New Yorker Kaufhaus, hat sich im Laufe der Zeit aber hochgearbeitet – erfährt von ihrem Kar­ diologen, dass sie nur noch zwei Wochen zu leben hat. Das stellt die ordentliche und sym­ pathische alte Dame vor eine schwere Entscheidung: Soll sie den Schwur brechen, den sie ihrer Mutter auf dem Sterbebett gegeben hat, oder soll sie das Geheimnis ihrer Cousine Ca­ therine lüften? Diese ist damals ihrer Berufung gefolgt und in den Orden der Franziskanerinnen eingetreten und hat in Irland ein uneheliches Kind zur Welt gebracht, von dem die Äbtissin versprochen hat, es seriösen Leuten zu geben, die sich hinreichend um das Kleine kümmern würden. Das alles ist lange her, das Kind längst verstorben. Aber es gibt Pläne, Catherine selig zu sprechen ... Olivia könnte, wenn sie dieses Geheimnis lüftet, der jungen Kinderärztin Monica Farrell zu ei­ nem beträchtlichen Vermögen verhelfen, denn sie ist eigentlich die Enkelin der Nonne und der Vater ihres Vaters ein enorm erfolgreicher Wissenschaftler, der mit Patenten ein Vermö­ gen gemacht hat... oder aber, was die alte Dame nicht ahnen kann, sie könnte Monicas Tod verursachen, denn die geheimen Nutznießer dieses Erbes wollen natürlich nicht, dass Monica Farrell zum Zuge kommt ... Mary Higgins Clark, Flieh in die dunkle Nacht, Heyne, gebunden, 426 Seiten, 19,99 €. Eigentlich wollte die Jugendpsychologin Cons­ tanze van Aken ein gemütliches Wochenende in ihrem Ferienhaus in der Eifel verbringen, was sie seit dem letzten Herbst nicht mehr getan hat, wo sich hier Schreckliches ereignet hatte. Schreckliches, das auch ihre Beziehung zu dem Pathologen Martin auf eine harte Probe gestellt hatte. Doch nun platzt sie mitten in eine OFA, eine Operative Fallanalyse, die Martin hier ohne ihr Wissen veranstaltet ... Constanze ist zunächst empört darüber, dass ihr Lebensgefährte ohne ihr Wissen ihr gemeinsames Idyll missbraucht, noch dazu, weil seine Assistentin Maria, ebenfalls Mitglied des Teams, nicht nur Interesse an dem Fall zu haben scheint. Doch dann stellt sich heraus, dass eines der Opfer eine ehemalige Patientin Constanzes ist ... und außerdem ist da noch Robert vom BKA, der Constanze bittet, sich an den Ermittlungen als Psychologin zu beteiligen, ein sehr attrak­ tiver Mann ... und plötzlich ist die Jugendpsychologin mitten

Treffpunkt Thalia 2010 Foto: © Grönemeyer Medical

gang durch Bath um Mitternacht Lady Templeton-Jones. Doch die alte Dame, deren Leiche in einem heruntergekommenen Geschäft gefunden wird, wurde keineswegs von einem bösen Geist ermordet: Bald stellt sich heraus, dass diese Lady gar keine echte Lady war. Eine spannende Geschichte mit sym­ pathisch gezeichneten Charakteren um falsche Adelstitel, An­ tiquitäten ganz besonderer Art und fanatische Sammler, die für ihre Leidenschaft einfach alles tun ... Jean G. Goodhind, Mord zur Geisterstunde, Aufbau-Verlag (Taschenbuch), 328 Seiten, 9,95 €.

384 Seiten • € 22,95 S. Fischer Verlag

Do | 2. Dezember | 20.00 Uhr Thalia Autorenlesung:

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer

Dein Herz –

Eine andere Organgeschichte Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer über unser wunderbares Lebens- und Sinnesorgan: Das Herz Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer nimmt sich des Volksleidens Nummer 1, der Herz- und Kreislaufkrankheiten, an. Für Grönemeyer ist das Herz mehr als ein zuckender Muskel, mehr als ein bloßes Organ. Sein Ansatz als Arzt wie als Autor ist ganzheitlich. Eintritt: EUR 8, – | Vorverkauf: EUR 6,–

Thalia-Buchhandlung Westenhellweg 44 44137 Dortmund Tel. 0231 427866-0 thalia.dortmund@thalia.de Stöbern. Entdecken. Bestellen: www.thalia.de

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Rezension

drin in einem mysteriösen Fall deren Opfer so unterschied­ lich sind, dass sie so gar nicht zueinander passen wollen ... Die in Krefeld lebende Literatur- und Medienwissenschaftle­ rin Ulrike Renk legt mit ihrem neuen Eifelthriller ein weiteres spannendes Werk vor. Sehr empfehlenswert, aber nichts für schwache Nerven! Ulrike Renk, Lohn des Todes, Aufbau Verlag (Taschenbuch, Originalausgabe), 278 Seiten, 8,95 €. In Basel kommt wieder einmal der sympathi­ sche, aber etwas kauzige und unkonventionelle Kommissär Peter Hunkeler zum Einsatz. Sechs Wochen, bevor Hunkeler in den verdienten Hansjörg Ruhestand geht – wovor sich seine Lebensge­ Schneider Hunkeler und fährtin Hedwig schon etwas fürchtet – kracht die Augen des Ödipus plötzlich ein Hausboot auf dem Rhein gegen ein Wehr. Sein Besitzer, der Baseler Theater­ direktor Bernhard Vetter, ist spurlos verschwunden. Ob die jüngste Premiere im Theater etwas damit zu tun hat, oder vielleicht der gealterte Schauspieler Walter Rutziska .Vielleicht aber auch der einst erfolgreiche Autor Kurt Dreisitz, den Vetter einst fallen ließ wie eine heiße Kartoffel. Hansjörg Schneider legt mit „Hunkeler und die Augen des Ödipus“ einen weiteren spannenden Fall um den Basler Kriminalisten, der sich stets selbst treu bleibt und seine freie Zeit am liebsten in seinem Haus im Elsass verbringt, vor. Hansjörg Schneider, Hunkeler und die Augen des Ödipus, Diogenes, gebunden, 240 Seiten, 19,90 €. Roman · Diogenes

An einem schwülen Sommerabend kommt es in der Bar „Wild Zone“ in Miami Beach zu ei­ ner folgenschweren Begegnung: Suzy Bigelow, die unter ihrem gewalttätigen Ehemann Dave leidet, beschließt, hier allein einen Drink zu nehmen. Sie erweckt dabei die Aufmerksamkeit von drei Männern: Der attraktive Fitnesstrainer Jeff, sein kleiner Bruder Will, seines Zeichens Philosophiestudent in Princeton und Jeffs gewalttätiger und unberechenbarer Freund Tom, eine tickende Zeitbombe. Sie schließen eine ungewöhnliche Wette ab: Wer von ihnen drei es schafft, die attraktive Suzy noch in derselben Nacht zu verführen, hat gewonnen. Keine der Personen ahnt, dass sie in einen äußerst gefährlichen Strudel geraten, der sie schließlich in eine Katastrophe führen wird. Joy Fielding, Das Verhängnis, Goldmann, 414 Seiten, gebunden, 19,99 €. In Wladimir Kaminers neuem Roman lernt der Leser die kaukasische Schwiegermutter des in Moskau geborenen und mittlerweile in Berlin lebenden Autors der legendären „Rus­ sendisko“ kennen. Und wer Wladimir Kaminer und seine Geschichten kennt, weiß, dass die rüstige ältere Dame, die viermal im Jahr nach Berlin zu Besuch kommt, nur der Aufhänger für allerlei lustige Anekdoten ist... Ein köstlicher Spaß! Wladimir Kaminer, Meine kaukasische Schwiegermutter, Manhattan, 223 Seiten, gebunden, 17,99 €.

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Tschaikowskys „Nussknacker“ gehört zu Weihnachten dazu wie die Gans zu einem guten Festschmaus: Rechtzeitig zum Fest haben die Berliner Philhar­ moniker unter der Leitung ihres Chefs Sir Simon Rattle eine neue Aufnahme des Balletts herausgebracht. Über die Güte des Orchesters muss man hier ebenso wenig diskutieren wie über die des Dirigenten. Die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle, Tschaikowsky, Der Nussknacker (Emi Classics CD 6 31621 2, 2 CDs) „Bei all meinen Konzerteinspielungen bin ich versucht zu sagen, dass ich auf diese am stolzesten bin,“ sagt der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes über seine Einspielung von Rachmani­ novs dritten und viertem Klavierkon­ zert mit dem London Symphony Or­ chestra unter der Leitung von Antonio Pappano. Einer vom technischen Stand her perfekte Einspielung, die einhergeht mit einer ungemeinen Brillanz in den Läufen und einem unglaublichen musikalischen Einfühlungsvermögen. Leif Ove Andsnes, Rachmaninov, Klavierkonzerte 3 & 4, (Emi Classics CD 6 40516 2 ) In die Welt der Kastraten führt „The Voice of Angels“ – Die Stimme der En­ gel. Ihnen gewidmet ist die Doppel-CD von Virgin-Classics, die einen kleinen Überblick über die Kunst der Kastra­ ten liefert. Ein Stelldichein liefern sich hier die französische Koloratursopra­ nistin Natalie Dessay oder Echo-Klas­ sik-Preisträgerin Joyce DiDonato mit ihren männlichen Kolle­ gen Philippe Jaroussky oder David Daniels: Diese überzeugen mit der unglaublichen Bandbreite der unterschiedlichen tech­ nischen Möglichkeiten vom Falsett bis hin zum Hochziehen der Bruststimme in die höheren Register. The World of The Castrati – The Voice of Angels (Virgin Classics 2 Cds, 1 DVD 648791 2) Besonders schwer hatten es im Zeit­ alter des Barock die Tenöre, denn die Kastraten beherrschten die Opernbüh­ ne. Aber es gab Ausnahmen wie den Engländer John Beard und die beiden Italiener Francesco Borosini und Anni­ bale Pio Fabri: Georg Friedrich Händel komponierte für alle drei. Ihnen zollt der britische Tenor Ian Bostridge auf seiner neuen Einspielung „Three Baroque Tenors“ Tribut. Der Engländer verfügt über eine schlanke, perfekt durch alle Register geführte Stimme. Gebannt lauscht man den gestochen scharfen Koloraturen des Tenors. Weich, samtig und schlank. Ian Bostridge, Three Baroque Tenors (Emi Classics 6 26864 2) Text: Martina Lode-Gerke


Kino 

GROSSES KINO Stars · Premieren · Specials Harry Potter und die Heilig­ tümer des Todes (Teil 1) (Fantasy; Kinostart 18.11.) Hier sind alle Har­ r y Potter- Fa ns, die sehnsüchtig auf die neue filmi­ sche Herausfor­ derung gewartet haben, gefragt. Die Macht von Lord Voldemoort wächst. Er hat die Kontrolle über Hogwarts und das Minis­ terium für Zauberei übernommen. Für Harry Potter und seine Freunde Hermi­ ne und Ron drängt die Zeit. Sie müssen das gesamte Land bereisen, um die von Dumbledore begonnene Arbeit zu been­ den und die fehlenden Horkruxe finden, wenn sie noch eine Chance gegen die Mächte des Bösen haben wollen und die Welt nicht in ewige Dunkelheit gestürzt werden soll. Dabei dürfen sie sich keinen Fehltritt erlauben.

Otto’s Eleven (Komödie, Kinostart 9.12.) Parodie auf Cloo­ neys „Ocean’s“Reihe von Kult­ komiker O tto Wa a l ke s – m it den Kollegen R ic k K av a n ia n und Mirco Nont­ schew! Otto, Pit, Mike, Oskar und Artur sind eine eingeschworene Ge­ meinschaft. Die fünf leben zusammen auf der kleinen Insel Spiegeleiland. Um ihre finanzielle Situation zu verbes­ sern, drehen sie ein Werbevideo fürs Internet, das den Tourismus auf ihrem Eiland ankurbeln soll. Angelockt wird aber nur der arglistige Casinobesitzer und Kunstsammler Jean Du Merzac, der Otto ein wertvolles Gemälde klaut. Um es zurückzuholen, hecken Ottos Freunde mit einigen Verbündeten ei­ nen tollkühnen Plan aus.

Ich sehe den Mann deiner Träume (Liebeskomödie; Kinostart 2.12.) Nach 40 Ehejah­ ren überkommt A lfie (A nthony H o p k i n s) To r­ schlusspanik. Er will nicht alt sein, er will eine junge, sex y Freundin. Doch ob die kes­ se Blondine Char­ maine (Lucy Punch) seine Jugend reani­ mieren kann? Alfies sitzen gelassene Ehe­ frau Helena (Gemma Jones) kann sich da nur noch mit den abgedroschenen Ratschlägen einer Wahrsagerin trösten. Auch ihre Tochter Sally (Naomi Watts) zweifelt an ihrer Ehe: Warum bringt Schriftsteller Roy (Josh Brolin) kein Wort mehr zu Papier? Und wie kann er es wa­ gen, ganz offen von dem sanftmütigen Mädchen (Freida Pinto) von gegenüber zu schwärmen? Zum Glück findet Sally ebenfalls Ablenkung, doch ihr glutäugi­ ger Chef Greg (Antonio Banderas) findet mehr Gefallen an ihrer Freundin…

Meine Frau, unsere Kinder und ich (Komödie, Kinostart 23.12.) Jack Byrnes (Ro­ bert de Niro) ist noch nicht fertig mit seinem be­ daue r n swe r te n S chw ie gersoh n Greg Focker (Ben Stiller). Dabei möchte man mei­ nen, dass zwei Enkelsöhne das Misstrauen des ehe­ maligen CIA-Agenten hätten schwin­ den lassen. Als Greg in Finanznöten ei­ nen Job bei einer Medikamentenfirma annimmt, ist Jack schnellstens wieder alarmiert. Bei einer großen Familienfei­ er zum Geburtstag der Zwillinge, zu der auch Kevin, der Ex von Gregs Frau Pam erscheint, muss Greg ein für allemal be­ weisen, dass er das Zeug zum Mann des Hauses hat.Sechs Jahre nach dem letz­ ten Zusammentreffen der Familienklans der Fockers und der Byrnes' wird Robert De Niro in seiner besten komischen Rol­ le wieder auf Ben Stiller losgelassen. Ob­

wohl Paul Weitz ("Mitternachtszirkus") Jay Roach als Regisseur des Franchise abgelöst hat, wurde an der Erfolgsre­ zeptur nicht gerührt. Im Mittelpunkt steht erneut das Duell De Niro und Stil­ ler, wobei letzterer erneut in jedes nur erdenkliche Fettnäpfchen tritt. Chroniken von Narnia: Reise auf der Morgenröte (Fantasy, Kinostart 16.12.) Lucy und Edmund Pevensie können sich im Nach ­ kriegsengland nur schwer damit abfinden, nicht den gleichen Sta­ tus zu genießen wie in Narnia. Al­ so kehren sie ge­ meinsam mit ihrem Cousin Eustace in die Zauberwelt zurück. Dort treffen sie erneut auf Prinz Kaspian, der sie auf dem königlichen Segelschiff Morgenrö­ te zu einer wichtigen Mission mitnimmt. Sie begegnen Drachen, Zwergen, Meer­ jungfrauen und einer Gruppe abtrünni­ ger Krieger, um am Rand der Welt wie­ der auf die Eiskönigin zu treffen. The Tourist (Krimi, Kinostart 23.12.) Im Remake des fra nzösischen Nervenkitzels "An­ thony Zimmer" gerät ein ameri­ kanischer Tourist ( Wo r t h i n g to n) in Lebensgefahr, als eine InterpolAgentin (Angelina Jolie) ihn als Lock­ vogel benutzt. Die Ermittlerin möchte auf diese Weise einen untergetauchten Kriminellen aus seinem Versteck locken, mit dem sie eine Affäre hatte. Der Film ist das Hollywood-Debüt des deutschen Regie-Oscar-Gewinners Florian Henckel von Donnersmarck. Text: Martina Heiland

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Kolumne

DIE TOP-OHROLOGEN: Günna und Winnie haun sich aufs Ohr

Winnie: Hallo Günna, wo bisse…? Günna: Et iss ja schon dunkel und ich kuck gerade von mei­ ne Terrasse aufn Weihnachtsmarkt mit der größten Tanne vonne Welt. Winnie: Und wie sieht er aus? Ich war leider noch nich da... Günna: Der leuchtet heller als die glückstriefenden Augen der Borussenfans vor der drohenden Deutschen Meister­ schaft. Abba die neuen Kerzen… Winnie: Wat iss damit? Sind die nich angezündet? Günna: Doch. Licht verbreiten sie schon, abba irgendwie wirken die auf mich unheimlich… Winnie: Die solln aussehn wie Dynamitstangen… Günna: Abba volles Rohr. Und auch die Farbe vonne Kerzen erinnert mich schwer an meinen letzten Kinobesuch, wo Sylvester Stallone mit Dynamit jonglierte… Winnie: Dat passt ja fast schon zu den aktuellen Nachrich­ ten mit Terrorgefahr auch auffe Weihnachtsmärkte… Günna: Hömma, Terror brauch ich wie ne dritte Schulter. Abba jetz wo du das sachs, könntich mir gut vorstellen, dat die Kerzen in diesem Jahr vielleicht rein präventiv wie Dy­ namit aussehen… Winnie: Ach so meinze dat. Die fiesen Bombenleger stehn vorm Baum und sagen beim Blick auffe Kerzen: Oh, Bullshit!

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Die Kollegen warn schon da… Günna: Noch besser, wenn se komplett wegblieben… Winnie: Wir können ja mal aum Weihnachtsmarkt nen Glüh­ wein trinken gehen – wenne Zeit hass… Günna: Da musse abba wohl ne eigene Tasse für mitbringen. Ich hab gehört, dat die Tassen für dies Jahr noch im Contai­ ner vor Somalia rumschippern… Winnie: Oh,oh, dann saufen jetz wohl inzwischen die Piraten aus unsern Glühweintassen… Günna: Dat wird denen abba nich gut bekommen. Eine Serie vonne Tassen soll doch verseucht gewesen sein… Winnie: Dann hamm die jetzt statt Grog mit Rum leckeren Grog mit Cadmium… Günna: Odda warme Bleipirinja… Winnie: Du machst mir Appetit. Jetzt habbich Lust auf ne spontane Bebrausung am Glühweinstand. Komm inne Hufe und komm mit… Günna: Deine hinterhältige Anregung iss schon an der Gren­ ze zum Attentat. Abba dat iss der einzige Anschlag den ich mir aum Weihnachtsmarkt gefallen lasse… Winnie: Ein Anschlag auffe Geschmacksnerven. Haha, Ende der Durchsage… Günna: Jau, mach fettich, bis gleich…

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