Top Magazin Düsseldorf 2016-01

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Ausgabe 1 | 35. Jahrgang Frühjahr 2016 | 5,– €

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DÜSSELDORF

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Jetzt, wo es endlich soweit ist, mag man es kaum glauben! Geradezu perfekt zum Frühlingsanfang – wenn man bei den ersten Sonnenstrahlen gerne durch die schönste Stadt am Rhein flaniert – verschwinden die unzähligen Baustellen, die durch die Arbeiten an der neuen Wehrhahn-Linie entstanden sind. Vor mehr als acht Jahren wurde der erste Spatenstich getan und vor kurzem erst feierte Düsseldorf im Rahmen eines Bürgerfestes mit rund 30.000 Besuchern das Ende der Bauphase. Was die neue Unterführung einzelner U-Bahnen für uns Düsseldorfer bringt? So viel! Die Fahrgäste kommen schneller ans Ziel, und oben fließt der Verkehr jetzt weitestgehend störungsfrei. Es gibt generell mehr Platz auf den Straßen – für Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger. Und das wirklich Schöne an der Lösung: Die neuen Haltestellen punkten mit einem einzigartigen Designkonzept. Architektur und Kunst verbinden sich eindrucksvoll und prägen gemeinschaftlich den Raumeindruck. Eine innovative Lichtgestaltung setzt Akzente. Jeder einzelne Bahnhof trägt unverkennbar die Handschrift des jeweiligen Künstlers. Wer die eindrucksvollen Ergebnisse noch nicht persönlich gesehen hat – Sie finden bei uns auf mehreren Seiten wunderschöne Fotos. Aber das ist natürlich noch längst nicht alles! Wie immer hält auch die aktuelle Ausgabe des Top Magazins Düsseldorf weitere spannende und hoffentlich unterhaltsame Themen für Sie bereit. Dabei spielt passend zum Frühjahr das eigene Wohlgefühl diesmal eine ganz besondere Rolle. Wie beim SuperTrend Detox! Oder dem Besten aus der veganen Küche. Wer das Meer liebt, findet im Reiseteil sicherlich viele Anregungen für seine nächste Kreuzfahrt. Und in unserem Veranstaltungskalender gibt es jede Menge Impulse für Ihre Freizeit. Lassen Sie sich inspirieren! Wir wünschen Ihnen einen entspannten Frühling mit vielen Mußestunden für die Lektüre des Top Magazins Düsseldorf!

Ulrike ter Glane

Verleger und Herausgeber

Chefredakteurin

Wir feiern!

Fotos: Top Magazin Düsseldorf; Fotostudio Zur Alten Metzgerei/Nicole Teuber

Ihr Ralf Kern

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inhalt Top Magazin 1 | 2016

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Blue Motion Night Düsseldorf IN Galanacht der Prinzen 2016 Für die USA in Düsseldorf Jubiläum St. Sebastianus Schützenverein Swinging Düsseldorf Nachgefragt: Dr. Sabine Brenner-Wilczek Nachgefragt: Günther Gudert

top lifestyle 28 32 34 39 40 44

Fotoessay Wehrhahn-Linie Top Fashion Neue Impulse für die CPD Kolumne Alexandra Lapp Flüssiges Gold Impressionen von der imm cologne

top business 54 64

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Top Interview IHK Die Highlights der drupa

top gesundheit 70 84

Super-Trend Detox Sprechstunde für Ärzte

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Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF


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inhalt Top Magazin 1 | 2016

top freizeit 86 94 99 100 101 102

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Lust auf Meer Cabrio-Legenden Oldies but goldies Top-Ziel in der Nähe – Xanten App geht´s Interview Martin Kaymer

top genuss 106

Vegan ist das neue Bio

top kultur 116 118 119

Interview Vicky Leandros Aids-Gala Neues vom Schauspielhaus

top rubriken 003 006 123

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Editorial Inhaltsverzeichnis Veranstaltungskalender

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Andreas Hartnigk (CDU-Ratsherr), Arndt M. Hallmann (Stadtsparkasse Düsseldorf), Birgit Busch-Hallmann, Petra Hartnigk (v. l.)

James-Bond-Bösewicht Götz Otto war einer der Stargäste des Abends

Nachts auf der boot Get-together auf der blue motion night

Jürgen Siebert (Kienbaum) und Tilo Croonenberg (Privatbank Berenberg)

Mechthild und Werner M. Dornscheidt (Geschäftsführung Messe Düsseldorf)

Dagmar Hendgen (Haustechnik Hendgen) und Frank Schnitzler (Consulting)

Hille und Angela Erwin (Kanzlei Mütze Korsch)

10 Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF Goetz-Ulf Jungmichel Roger Klüh, Ahlem Sehili-Klüh und (Direktor boot) Josef Klüh (Klüh Service Management, v. l.)

illionenschwere Yachten, erlesene Speisen und gute Gespräche – zur Halbzeit der Internationalen Bootsmesse traf sich die Düsseldorfer Gesellschaft traditionell wieder zum Top-Event, der glamourösen blue motion night. Messe-Geschäftsführer Werner M. Dornscheidt und boot-Direktor Goetz-Ulf Jungmichel begrüßten rund 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Film und TV zum exklusiven Get-together in Halle 6. Unter die VIP’s vom Rhein mischte sich auch viel Prominenz! So war James-Bond-Bösewicht Götz Otto aus L. A. von Dreharbeiten angereist, und auch der ehemalige Zehnkämpfer Jürgen Hingsen, Ex-Rennfahrer Jochen Maas, PS-Lady Panagiota Petridou, die RTL-Sportmoderatoren Florian König und Kai Ebel sowie Überraschungsgast Sandy Meyer-Wölden genossen den „maritimen“ Abend bei Jazz- und Swing-Klängen von „Doldinger & Friends“. Im Schatten des schwersten Schiffs, der 175 Tonnen schweren und 24 Meter langen Luxus-Yacht „Explorer“ vom Bremer Bootsbauer Drettmann, kredenzte Party-Caterer Stockheim exquisite Köstlichkeiten wie Roastbeef-Saté auf Linsen-Orangen-Salat, Eifeler Hirschrücken an Cranberry-Kompott, Walnuss-Spätzle sowie Skrei mit Rote-Beete-Apfel-Kügelchen. Für Goetz-Ulf Jungmichel hatte der amüsante Abend auch etwas Wehmütiges. Schließlich war es seine letzte blue motion night als Direktor der boot. Eine Zeit, auf die er mit Stolz und Freude zurückblickt. PRL ■

Dr. Rüdiger Dohmann (Orthopäde), Andreas Ehlert (Handwerkskammer) und Hans-Joachim Driessen (Wirtschaftsclub, v. l.)

Fotos Nicole Gehring

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people people

Tom Bender (neuer Geschäftsführer der RP Verlagsgesellschaft), OB Thomas Geisel und Axel Pollheim (v.l.)

Andreas Dümig (Wirtschaftsclub Düsseldorf) mit zwei Hostessen von Eurowings

Viel Neues beim Netzwerktreff 129. „Düsseldorf IN“ auf dem Areal Böhler

Susanne Haberland (Fotografie Weiland) und Jens Olding (Möbel Höffner)

Markus Breithaupt (Hectas) und Dirk von Ahlefeld (Merck Finck & Co)

Claus Vogel (Veranstalter Rollnacht) mit Julia Sohn (Vame Business Academy)

Christian Wülfing und Josef Nelles (Beide Uniper)

12 Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF Carsten Franck (Fortuna Düsseldorf) und Ulrike ter Glane (Top Magazin) und Harry Andreas Rebbelmund (Breuninger) Robiné (ROBINÉ Projektmanagement)

as als reines Experiment startete – eine Veranstaltung ohne Reden und ohne Programm – hat sich im Laufe der Zeit zu einem der erfolgreichsten Netzwerktreffen Düsseldorfs entwickelt. 13 Jahre und mehr als 70.000 Gäste später, ist „Düsseldorf IN“ längst eine Institution. Ein Erfolg, den sich Veranstalter Axel Pollheim auf die Fahne schreiben darf. Es gelingt ihm immer wieder, im Kesselhaus auf dem Areal Böhler Vertreter von Kultur und Medien, Politik und Sport, Vereinen und Karneval professionell unter einen Hut zu bringen. Viele Partner und Sponsoren nutzen den Treff als Plattform, stellen sich den rund 500 Gästen vor. Mehr als 1.000 Adressen umfasst der Einladungsverteiler. Auch „Ständehaus Treff “, „Düsseldorf In“ – Ärzte im Gespräch, „Was gibt´s Neuss?“ und „reden mit essen“ gehen auf das Konto Axel Pollheims. Und das soll auch so bleiben, obwohl sich ab sofort einiges ändert. Denn zum Jahresbeginn übernahm die Rheinische Post die erfolgreichen Veranstaltungsformate der Signa Unternehmensgruppe, für die Axel Pollheim tätig war. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesen etablierten und erfolgreichen Netzwerkveranstaltungen unsere bestehenden Angebote aus den Bereichen Messen, Kongresse und Round Tables erweitern und abrunden können“, sagt Stephan Marzen, Geschäftsführer der Rheinischen Post. Das erfolgreiche Team um Axel Pollheim – Kathrin Böcker, Katja Onkelbach, Lena Reuter, Lisa Römer und Kathrin Schlickmann bleibt unverändert an Bord. UTG ■

Petra Wassner (NRW Invest) und Hanspeter Sauter (Bank Julius Bär)

Fotos: Nicole Teuber/Fotostudio Zur Alten Metzgerei

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Jürgen Steinmetz (IHK Mittlerer Niederrhein) und Rainer Mellis (Volksbank Düsseldorf Neuss)


Foto Michel Gibert. Foto unverbindlich. Dank an: TASCHEN / Camille Stoos.

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Neues Ehrenmitglied im Prinzenclub: OB Thomas Geisel (M.) mit Hans-Joachim Driessen, Dr. Rüdiger Dohmann, Wolfgang Kral und Dirk Elbers (v.l.)

Aufzug mit der stolzen Garde: Prinz Hanno I. und Venetia Sara mit Ex-Prinz Thomas Merz (l.)

Schick in Schale Frack oder Smoking ist angesagt bei der Galanacht der Prinzen

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Gudrun Hock (DCSE, 2.v.l.), mit Lebensgefährte Felix Winter (l.) und Herbert Göritz (Göritz Air Freight) mit Ehefrau Beate

Oscar Bruch (Riesenrad-Betreiber) mit Werner M. Dornscheidt (Messe Düsseldorf)

Als es endlich soweit war und die Prinzen unter Führung ihres Clubpräsidenten alle in den Saal zogen, war das auch ein Debüt für OB Thomas Geisel. Er war nämlich im kleinen Kreis vor Ballbeginn zum Ehrenmitglied ernannt worden. Die humorvolle Laudatio hatte übrigens Altbürgermeister Dirk Elbers, ebenfalls Ehrenmitglied, gehalten. Ausnahmsweise wurde der festliche Einzug der Prinzen mit ihren Ehrenmitgliedern nicht vom Prinzenpaar geleitet, das seinen Auftritt aus Termingründen erst gegen 22 Uhr absolvieren konnte. So griff Hans-Joachim Driessen auf Unterstützung aus Köln zurück. „In Düsseldorf besteht Personalmangel“, kommentierte er launig den Aufmarsch mit der Tanzformation „Kammerkätzchen und Kammerdiener“. Die schürten die Tanzfreude im Publikum mit rockig-akrobatischem Auftrit und Personalmangel auf der Tanzfläche gab’s zu den Klängen des Ballorchesters „Heavens Club“ gewiss nicht. Die „Smokie Revival Band“ machte ebenso wie Andy Rühl mit UdoJürgens-Songs und der Weimarer Band „Rest of Best“, die ein gelungenes Prinzenball-Debüt feiern konnte, die Galanacht zur rauschenden Partynacht. Typisch Prinzenball eben. GR ■

Christian Feldbinder (Volksbank Düsseldorf Neuss) mit Ehefrau Andrea

14 Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Udo-Jürgens-Revival Tüllmann und Ehefrau Sabine von Andy Rühl

Carsten Knobel (Henkel) und Ehefrau Sandra

CC-Präsident Michael Laumen mit Ehefrau Anne

Fotos: Nicole Gehring (6), Jürgen Markus (3)

egastimmung, viel Lokalprominenz in eleganter Abendgarderobe – der gute Ruf eilt der Nacht der Tollitäten voraus. Rund 700 Gäste begrüßte Hans-Joachim „Jobsi“ Driessen, Präsident des Prinzenclubs, in diesem Jahr im Hilton. Sie alle hatten sich für das gesellschaftliche Highlight des Düsseldorfer Karnevals in Schale geschmissen.


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Die früheren Venetien mit Peter König, der sich als Maria Stuart kostümierte. Der Inhaber der Brauerei Füchschen ist Ehrenmitglied und unterstützt gemeinsam mit zahlreichen weiteren Sponsoren den Venetienclub tatkräftig

Jeck on stage D

a war die Welt noch in Ordnung! Rund 380 begeisterte Jecken feierten bei der „Sitzung der besonderen Art“ des Venetienclubs die neue „Vereinshymne“ der Ladies. Der Ohrwurm, entwickelt von Ursula Strunk, Rudi Kronenberger und dem Ex-Prinzen Lothar Hörning, wurde am Abend von allen anwesenden 19 Ex-Venetien auf der Bühne präsentiert. Bewährte Künstler wie die Swinging Funfares, Querbeat, De Fetzer, Alt Schuss und die KG Regenbogen brachten den Rheingoldsaal in den Rheinterrassen zum Kochen. Bernd Stelter, Achnes Kasulke und Knacki Deuser sorgten für jede Menge Spaß. Einst als Damensitzung konzipiert, sieht man seit einigen Jahren auch Herren im jeck kostümierten Völkchen. Unter den feiernden Gästen: OB Thomas Geisel, CC- Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann sowie der amtierende Prinz aus Münster, Bernard I. Die Karnevals-Saison endete dann allerdings mit einem Paukenschlag! Nach einem Streit zwischen dem Vorstand und der früheren Präsidentin des Clubs, Angela ■ Erwin, trat letztere aus dem Club aus. Sie kam damit einem Ausschluss zuvor.

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einer baut so schöne Karnevalswagen wie Jacques Tilly. Sie sind meinungsstark, bissig, satirisch! Der Künstler und sein Team nehmen immer wieder kritisch Stellung zu Missständen in Politik und Gesellschaft. Die Großplastiken beherrschten auch nach dem 13. März – dem Ersatztermin für den diesjährigen Rosenmontagszug – die Titelseiten der deutschen und internationalen Presse. Nun wurde der Düsseldorfer mit dem Jan-Wellem-Ring der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Seit vielen Jahren bereichert Jacques Tilly den Düsseldorfer Karneval mit den von ihm gestalteten Mottowagen. Damit unterstützt er unser Düsseldorfer Winterbrauchtum auf unnachahmliche Art. Nirgendwo ist die Satire schärfer. Nirgendwo sind die Motive origineller und die Aussagen pointierter als in den XXL-Karrikaturen. Sie sind das Alleinstellungsmerkmal des Düsseldorfer Rosenmontagszuges und finden ■ immer wieder national und international große Beachtung.“ 15

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Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF

Michael R. Keller, Generalkonsul der Vereinigten Staaten in Düsseldorf


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„Deutschland hat mir einst das Tor zur Welt geöffnet“ In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt haben 44 konsularische Vertretungen ihren Sitz. In einer neuen Serie wollen wir die einzelnen Repräsentanten hier vorstellen. Wir beginnen mit Michael R. Keller, der nach Stationen auf fünf Kontinenten seit August 2015 amerikanischer Generalkonsul in Düsseldorf ist. Im Top Magazin spricht der Diplomat über seine deutschen Wurzeln und seine Ziele.

S

chon früh war dem Jungen klar: Ich will weg aus unserer abgeschiedenen Kleinstadt im Appalachen-Gebirge. Und er wusste auch immer, wohin – nach Deutschland. Weil er seine Wurzeln spürte und mehr wissen wollte von der Heimat seiner Vorfahren. Dass er sein Land eines Tages als amerikanischer Generalkonsul in Düsseldorf vertreten würde, hätte er sich dabei nie träumen lassen. Doch genau das ist passiert. Heute schaut Michael R. Keller vergnügt aus den Fenstern seines hochgelegenen Konsulats am Hauptbahnhof über die Dächer der Stadt und sagt: „Deutschland hat mir das Tor zur Welt geöffnet.“ Munter und in glänzendem Deutsch erzählt er seine Geschichte. Im 19. Jahrhundert war sein Urgroßvater vermutlich aus dem Sudetenland nach Philadelphia ausgewandert. Seine Großmutter beherrschte die Sprache noch perfekt, was sich später in der Familie allmählich verflüchtigte. „Doch mein Interesse an der Kultur, der Musik und der Geschichte Deutschlands war immer sehr ausgeprägt“, sagt Michael R. Keller. Deshalb ging er mit 17 für ein Jahr zum Schüleraustausch nach München und fand schnell Gefallen an der Idee, eine Zeitlang im Ausland zu leben. Nur drei Jahre später kehrte er zurück, studierte zwei Semester Geschichte und Politik in Münster. „Es war phantastisch. Ich lernte Doppelkopf und Skat und genoss mein Studentenleben. Nach zwei so positiven Erlebnissen in Deutschland hatte ich es im Blut – dieses Fieber, andere Länder nicht nur zu bereisen, sondern dort auch zu arbeiten.“

Foto: Werner Gabriel

Michael R. Keller schlug die diplomatische Laufbahn ein und sammelte Erfahrungen auf fünf Kontinenten. Stationen waren die zentralafrikanische Republik, Chile in Südamerika, Kambodscha in Asien und Europa. Nach drei Jahren in Paris wechselte er im August 2015 als Generalkonsul nach Düsseldorf. „Das war mein inniger Wunsch und ein großes Glück“, sagt er. „Ich hatte mich um den Posten beworben, aber das taten 25 andere Kollegen auch. Den Zuschlag bekam ich wohl auch deshalb, weil ich das Land schon kannte und die Sprache beherrschte.“ Was sind seine Hauptaufgaben? „Zunächst einmal halte ich die amerikanische Flagge hoch und vertrete mein Land in Nordrhein-Westfalen. Hier haben sich immerhin 1.700 US-Firmen mit 180.000 Arbeitsplätzen etabliert. Allein schon dieses Bundesland ist ein sehr wichtiger Außenhandelspartner für die USA, die Hälfte meiner Mitarbeiter kümmert sich ausschließlich um den Außenhandel. Überregional hat die Messe in Hannover großes Gewicht, die im April auch Präsident Obama besuchen wird.“ Einen weiteren Schwerpunkt sieht er in einer effektiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Wir gehen in Schulen und Universitäten, laden umgekehrt Schüler und Studenten zu uns ein und versuchen sie von der Bedeutung gut funktionierender deutsch-amerikani-

scher Beziehungen zu überzeugen.“ Hält er das Verhältnis beider Staaten für stabil und gut genug? „Das ist wie in einer Ehe“, antwortet Michael R. Keller, „auch daran muss man arbeiten, wenn sie Bestand haben soll. Der Diplomat von heute ist schnell der Diplomat von gestern, sobald er nicht aufpasst. Auf oberster Ebene gibt es einen harmonischen Austausch, Berlin ist bei amerikanischen Besuchern aus Politik und Wirtschaft sehr gefragt. Es geht aber darum, dass auch die Bevölkerung den jeweils anderen Partner zu verstehen lernt.“ Der US-Wahlkampf ist auch bei uns ein viel beachtetes Thema. Michael R. Keller bricht eine Lanze für den bald scheidenden Präsidenten Obama, der an Popularität stark eingebüßt hat: „Seine Verdienste werden unterschätzt. Man darf nicht vergessen, dass er enorm viel geschafft hat, was im Ausland gar nicht so wahrgenommen wird. Er hat die Autoindustrie durch finanzielle Spritzen wieder flott gemacht und die Gesundheitsreform gegen viele Widerstände nach vorn getrieben.“ In dem halben Jahr seiner Dienstzeit hatte Michael R. Keller einige Gelegenheiten, NRW und seine Menschen kennenzulernen. „Man taucht tief ein in die Kultur und die Gesellschaft. Aber man bleibt dennoch Außenseiter, weil der Blick trotzdem von außen kommt. Als positiv erlebe ich, dass ich seit meiner Ankunft im August ständig dazulerne.“ Deutschland habe sich mit der Zeit stark verändert. „Es ist nicht mehr das gleiche Land wie vor fünf Jahren, nicht mal mehr wie vor fünf Monaten. Flüchtlingsströme, Klimawandel und Wirtschaftskrisen sind globale Probleme, die kein Land verschonen. Umso wichtiger, dass wir unter Gleichgesinnten zusammenhalten nur so können wir sie lösen. Ob wir es auch wirklich schaffen? Nun, als Ami muss ich optimistisch sein.“ Dass der Diplomat für seinen Beruf um die Welt zieht und interessante Einblicke gewinnt, ist eine Sache. Kehrseite der Medaille: Auch die Familie muss dazu bereit sein, sich alle paar Jahre auf neue Länder, Kulturen und Sprachen einzustellen. Das sei nicht immer einfach und werde von seinen drei Kindern, mit 19, 16 und 13 Jahren allesamt im Teenageralter, durchaus zwiespältig betrachtet: „Wo der eine sich sofort wohlfühlt, trauert der andere alten Freunden nach. Verständlich, dass meine Tochter Paris erst nicht so gern verlassen hat.“ Mittlerweile hat sich die Familie in Düsseldorf gut eingelebt. Michael R. Keller mag die bunten, unterschiedlichen Stadtviertel, die Offenheit und Herzlichkeit der Rheinländer. „Dass man mir in meinem Beruf respektvoll und aufgeschlossen begegnet, ist nicht verwunderlich. Ich war aber extra auch anonym unterwegs und habe darauf geachtet, wie die Menschen miteinander umgehen. Das gefiel mir.“ Sein Bezirk reicht bis ins Sauerland, nach und nach will er die ganze Region auskundschaften. Der Kunstfreund hat sein Arbeitszimmer mit liebevoll gerahmten Fundstücken von Pariser Flohmärkten ausstaffiert. Jetzt freut er sich auf Streifzüge durch GO ■ den einmaligen Museums-Reichtum der Region.

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Das Jubeljahr der Düsseldorfer Schützen St. Sebastianus Schützenverein 1316 e.V. feiert 700. Geburtstag

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in denkwürdiges Jahr ist 2016 für den St. Sebastianus Schützenverein 1316 e.V.: 700 Jahre gilt es zu feiern. Das Gründungsjahr 1316, das im Vereinsnamen geführt wird, ist zwar nicht unumstritten. Die Gründungsurkunde für 1316 fehlt nämlich: „Die ersten Statuten der hiesigen Schützengesellschaft sind uns nicht erhalten geblieben“, konstatierte Georg Spickhoff schon seinerzeit, dessen historischer Rückblick in die „Chronik zum 700-jährigen Bestehen“ der St. Sebastianer eingeflossen ist. Auch wenn der einstige Schützenchef 1959 verstorben ist, so sind die Recherchen des Schulrektors und Heimatforschers für die heutigen St. Sebastianer stichhaltig. „Wir bleiben bei dem Datum“, erklärt der gegenwärtige Schützenchef Lothar Inden, „auch wenn die im Vereinsnamen genannte Jahreszahl wissenschaftlich nicht gesichert ist“. Vielleicht ist ja sogar alles ganz anders und 1190 wäre das korrekte Gründungsjahr. Denn Spickhoff zitiert eine Quelle von 1777: Der Landesherr Gerhard I. habe bereits im Jahre 1190 „hiesige Bürgerschaft nach dem Vogel schießen zu mögen gnädigst privilegiret“.

Lothar Inden – seit 2005 Chef der St. Sebastianus-Schützen

Gründungs-Spekulationen hin oder her: Seit Jahrhunderten schießen die Düsseldorfer im Zeichen des heiligen Sebastian – römischer Soldat und Märtyrer, der 288 wegen seines Bekenntnisses zum Christentum hingerichtet wurde – auf den Vogel und haben eine verbriefte Urkunde aus dem Jahr 1435 darüber. Jedenfalls wurde der jeweilige Schützenkönig gefeiert. Erst beim Fest des Stadtpatrons St. Apollinaris und Kirchweihfest, bei dem im 16. Jahrhundert die Brautwerber von Heinrich VIII. übrigens dessen künftige Ehefrau Anna von Kleve begutachtet haben sollen. Seit 1901 wurde das Schützenfest auf die Oberkasseler Wiesen verlagert, wo es seit den 1970er Jahren als Größte Kirmes am Rhein und eines der wichtigsten deutschen Volksfeste allsommerlich Millionen von Feierlustigen für zehn Tage in die Fahrgeschäfte und Hausbrauereien zieht. Auf eines legen die Schützen, allen voran ihr Chef Lothar Inden und sein Oberst Günther Pannenbecker, großen Wert: „Unser ganzer Stolz ist es, eine Kirmes für die ganze Familie zwar ausgelassen, aber friedlich zu feiern.“ Dazu gibt es in enger Zusammenarbeit mit Ordnungsamt, Polizei und Rheinbahn ein Sicherheitskonzept – vom Überqueren der Straße an der Luegallee zum Kirmesplatz bis hin zum Rettungsdienst auf der Festwiese. Einer von vielen Beweisen, dass

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Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF

Schützenoberst Günther Pannenbecker hoch zu Ross bei der traditionellen Meldung zur Großen Parade

die Statuten des Vereins von einst bis heute beherzigt werden: Soziale Verantwortung steht gemeinsam mit christlichen Werten im Mittelpunkt. Wie stark das Miteinander der Generationen dazugehört, zeigt seit mehr als 40 Jahren der beliebte Seniorentag am Kirmes-Donnerstag. Mit etwa 200 älteren Mitbürgern begann es, heute sind es um die 2.000, die alljährlich im Festzelt feiern. Klingt auch das Schützenbrauchtum eher nach einer männlichen Domäne, so ist die Gleichberechtigung der Geschlechter ein Bestandteil der Sebastianer. Und – man glaubt es kaum – Herzogin Jakobe von Baden, Ehefrau des gesundheitlich und geistig behinderten Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg, war die erste Schützenkönigin. Zu ihrem Gedenken gibt es seit 1928 die Gesellschaft Jakobe von Baden. Die wurde nun im Januar dieses Jahres reaktiviert – und zwar als pure Damengesellschaft. In schmucker neuer Uniform wird die Kompanie, derzeit bestehend aus 14 aktiven und acht passiven weiblichen Mitgliedern, im historischen Festumzug am Kirmes-Sonntag mitziehen. Im Zeichen einer großartigen Frau steht auch der Stephanientag: Gedacht wird dabei Prinzessin Stephanie von Hohenzollern. Sie lebte mit ihrer Familie als 15-Jährige bis zu ihrer Hochzeit 1858 mit Peter V. von Portugal im Schloss Jägerhof und Im Stadtmuseum: Schützenkleinod Herzog Wilhelm IV. von Jülich-Berg, 1490?, Niederrhein, Silber vergoldet


Fotos: Jürgen Markus (2), Medienzentrum Rheinland Stefan Arendt (2), Thomas Lehmkemper (1)

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Eines der vielen optischen Highlights beim Festumzug: die farbenprächtigen Fahnenträger

wurde wegen ihrer karitativen Tätigkeit hier als „Engel der Armen“ geehrt. Mit nur 22 Jahren starb sie ein Jahr nach ihrer Heirat an Diphterie in Lissabon. Eine Stele steht ihr zu Ehren am Schloss Jägerhof. Dort beginnen auch die Feierlichkeiten zum Stephanientag am 8. Mai, bevor es in die Tonhalle zum großen Festakt mit dem Ausbildungsmusikcorps der Bundeswehr Hilden geht. Kanzleramtsminister Peter Altmaier wird der Festredner sein. Klar, dass auch der historische Festumzug ganz im Zeichen der 700 Jahre St. Sebastianus Schützenverein steht. Oberst

Günther Pannenbecker hat als Organisator des großen Umzugs verstärkt Gruppen eingeladen, die optisch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit bieten – wie die Lehnsritter mit einer 50-Mann-Kompanie und historischer Kutsche oder eine Barock-Formation in original-historischen Kostümen, die in vier Kutschen fährt, mit „Düsseldorf-Bezug“, wie der Oberst verspricht. Einen Umzug durch die Altstadtstraßen und über die Kö wird’s schon tags zuvor am ersten Kirmes-Samstag geben. Und das Jubiläum wird bereits zur Eröffnung am Freitag groß gefeiert mit einem „Düsseldorfer Abend“ im Festzelt, ausgerichtet von der Stadt. Krönender Abschluss dieses Abends wird ein Höhenfeuerwerk vom Schaustellerverband Düsseldorf e.V. sein. Natürlich steigt davon unbenommen der traditionelle große Feuerzauber am letzten Kirmes-Freitag über den Rheinwiesen. Die Bedeutung und Wertschätzung des legendären Schützenvereins für die Stadt und ihre Geschichte spiegelt sich auch in der Ausstellung im Stadtmuseum unter dem Motto: „Soziale Stadt – 700 Jahre St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.“ wider. Sie präsentiert dort bis zum 24. Juli mit etwa 250 Exponaten aus den Jahrhunderten das eindrucksvolle WirGR ■ ken der St. Sebastianer bis heute.

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Musik liegt in der Luft bei der Schauinsland-Reisen Jazz Rally

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Düsseldorf swingt und klingt 24. Jazz Rally mit neuem Namenssponsor

eniger ins Land, dafür reichlich in die Stadt geht’s bei der Schauinsland-Reisen Jazz Rally, die vom 12. bis 15. Mai musikalisch durch Düsseldorf rollt. Der Touristik-Anbieter ist als Partner der veranstaltenden Destination Düsseldorf (DD) für vorerst fünf Jahre neuer Namenssponsor des Erfolgsevents, das um die 300.000 Musikfans Düsseldorf swingig-rhythmisch von seiner besten Seite zeigt. „Damit beginnt eine neue Ära für Deutschlands größtes Festival dieser Art, das zu Pfingsten seine 24. Auflage hat“, betont freudig Boris Neisser, der als DD-Geschäftsführer verantwortlich auch für die Jazz Rally ist. Konzertzelt am Burgplatz, Palais Wittgenstein, Johannes Kirche, Open-Air-Bühne am Marktplatz, der Landtag, angesagte Clubs und viele andere mehr sind Schauplätze von Jazz aller Stilrichtungen, aber auch Funk, Soul und Blues. Los geht’s am 12. Mai unter dem Sternenhimmel der Tonhalle mit einem großen Jubiläumskonzert: Rally-Schirmherr Klaus Doldinger feiert genau an diesem Tag seinen 80. Geburtstag mit seinen musikalischen Weggefährten aus seiner Jugend in Düsseldorf, begleitet von Doldingers Band „Passport“, dem WDR-Funkhausorchester Köln und illustren Überraschungsgästen.

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Tolle Konzerte mit populären Künstlern ziehen gewiss das Publikum in Scharen an: Meret Becker präsentiert ihr Album „Deins & Done“ – und mit ihrer mittels einem Geigenbogen singenden Säge ein originelles Klangerlebnis. Gitarrist Al McKay und die Formation „Earth, Wind & Fire Exprience“ lassen ihren unverwechselbaren Rhythm- & Blues-Sound mit Songs wie „Fantasie“ und „Boogie Wonderland“ erklingen. Ein bisschen Regenbogenpresse Glamour gibt’s auch: Natalia Klitschko, Frau des einstigen Box-Weltmeisters Vitali, zeigt ihre Sangeskünste. Vergangenes Jahr hat die dreifache Mutter ihre Gesangskarriere gestartet. In Düsseldorf wird sie mit Soul-Songs

aus ihrem Debüt-Album „Naked Soul“ zu hören sein, vielleicht sind auch Volkslieder aus ihrer Heimat Ukraine dabei, die in ihr Repertoire einfließen sollen. Soul gibt es auch vom Schweizer Shootingstar Seven zu hören. Auch in Deutschland wird er bestimmt einem breiten Publikum noch bekannter, wenn er in diesem Jahr an der TV-Sendung „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ teilnimmt. In die Hitlisten seiner italienischen Heimat hat es Mario Biondi mit seiner tief timbrierten Stimme längst geschafft. Er wird auch beim Jazz-Rally-Konzert seine Fans um sich scharen. Wolfgang Haffner, einer der erfolgreichsten deutschen Jazzmusiker, trifft mit seinem „All Star Quartett“ auf die schwedische Sängerin Viktoria Tolstoy und die Band „Bodosapiens“, die als Gewinner des Sparda Jazz Award ihr preiswürdiges Können zeigen wird. Alle Ecken und Enden der Düsseldorfer City werden von Musik beliebter Gruppen und Solisten erfüllt sein, die teils auch Spontan-Auditions geben.

Namenssponsor Schauinsland Reisen mit Geschäftsführer und Inhaber Gerald Kassner, DD-Geschäftsführer Boris Neisser und Martin Sasse als Mann am Flügel

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Bleibt nur zu hoffen, dass Petrus die Sonne über der Rally scheinen lässt. Karten gibt’s bei westticket (Hotline 0211-274000) und bei dticket (Hotline 0211-237001237). Auch Tagestickets sind erhältlich. Der bewährte Button verschafft Zutritt zu nahezu allen GR ■ Veranstaltungen.

Fotos: Destination Düsseldorf (2)

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KULINARISCHE HIGHLIGHTS IM STEIGENBERGER PARKHOTEL FREITAG, 1. APRIL

FREITAG 10. JUNI BIS SONNTAG 10. JULI

Wir eröffnen die Terrassensaison! Genießen Sie unseren Business Lunch, Steigenberger Klassiker, Köstlichkeiten aus der hauseigenen Pâtisserie oder einfach einen Drink auf der schönsten Terrasse auf der Königsallee.

EM SPORTSBAR: Unsere Etoile Bar im Fußballfieber. Verfolgen Sie die Fußball EM in stilvoller aber lockerer Atmosphäre - live am Bildschirm - mit frisch gezapftem Bier, fruchtigen Sommer-Cocktails und leckeren Snacks.

FREITAG, 22. APRIL

SAMSTAG, 25. (ABENDS) & SONNTAG, 26. JUNI (MITTAGS)

LOUIS XIII de REMY MARTIN - MEET THE KING. Erleben Sie ein Cognac-Tasting mit kulinarischen Köstlichkeiten und dem krönenden Abschluß der Verkostung des Louis XIII. € 49.- pro Person / begrenzte Plätze / Reservierung erforderlich.

ESSEN MIT FREUNDEN - Die Tafel der FATTORIA LA VIALLA zu Gast auf unserer Terrasse! Verbringen Sie wundervolle Stunden mit netten Menschen und Gesprächen in familiärer Atmosphäre und geniessen Sie die unverwechselbaren toskanischen Köstlichkeiten der Fattoria La Vialla. € 59.- pro Person, inklusive aller Speisen und Getränke. Begrenzte Plätze / Reservierung erforderlich.

MONTAG, 09. - SONNTAG, 15. MAI ASIATISCHE WOCHE IM STEIGENBERGER ECK. Asiatische Gewürze und fernöstliche Köstlichkeiten halten bei uns Einzug. Genießen Sie den Duft von süßlich-scharfen Gewürzen und raffinierten Köstlichkeiten und entdecken Sie den unvergleichlichen Geschmack Asiens. Täglich ab 12.00 Uhr / warme Küche bis 1.00 Uhr

STEIGENBERGER PARKHOTEL DÜSSELDORF Königsallee 1a · 40212 Düsseldorf · Germany Tel.: +49 211 1381-0 / RESERVIERUNGEN UNTER 0211 1381-511, -530 duesseldorf@steigenberger.de www.duesseldorf.steigenberger.de Steigenberger Hotels AG · Lyoner Straße 40 · 60528 Frankfurt am Main


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Sie machten den Ladies-Lunch möglich: Gitta Gräfin Lambsdorff (Tiffany), Ingrid Resch (Ärztin Eva-Maria Gräfin Wachtmeister, Marion Barth (Köln Network) und Jeanette Gräfin Beissel von und Initiatorin des Brustkrebsberatungs-Zentrums Zebra) sowie Monika Gottlieb (v.l.) Gymnich (v.l.).

Juwelen, Schönheit und Gesundheit

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as war gleich ein doppelter Rekord: So viele Damen wie noch nie – 166 – im Alter von Mitte 25 bis 80 aus Wirtschaft, Medizin, Kultur und Mode trafen sich zum bislang größten Netzwerk-Event, den die Ärztin Ingrid Resch gemeinsam mit der Vintage-Mode-Sammlerin Monika Gottlieb organisiert hatte. Und am Ende kam zugunsten des Brustkrebsberatungszentrums Zebra die bislang höchste Summe von rund 28 000 Euro zusammen. Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren, die auch etliche exklusive Tombola-Preise stifteten – allen voran Gitta Gräfin Lambsdorff, Deutschland-Chefin des berühmten New Yorker Juwelenhauses Tiffany, und Hausherr Carsten Fritz, Direktor des Steigenberger Parkhotels – sei solch ein Ladies-Lunch überhaupt erst möglich, betonte Zebra-Initiatorin Resch. Diesmal stand die Charity-Aktion unter dem Motto „Juwelen, Schönheit, Gesundheit“ – inspiriert von Audrey Hepburn als Partygirl Holly Golightly im Film „Frühstück bei Tiffany“. Und jede der Damen wusste eine Geschichte zu erzählen, die sich rund um Tiffany und seine Juwelen rankt. „Und so viel Lebensfreude passt wunderbar zu so einem ernsten Thema wie Brustkrebs“, sagte Ingrid Resch. „Denn die Krankheit bedeutet nicht den Verlust von Weiblichkeit und Attraktivität.“

Cornelia Zinken (Leiterin der KunstAntiquitätenmesse Cologne Fine Art) und Siggi Spiegelburg Modemacherin aus Münster (v.l.).

Uta Raasch, Grande Dame unter den Modemacherinnen, und Svenja Baum von Givenchy – im Kleinen Schwarzen, wie es der legendäre Couturier de Givenchy für die Hepburn erfunden hatte.

Unter den Gästen: Nicole Blome-Hardorp, Blome Uhren, Bettina Setareh, Setareh Gallery, Dermatologin Birte Prange, Nicole Gründgens (Vier Partner Agentur), die Modemacherinnen Margitte Schweden, Ira Walendy, Uta Raasch und Siggi Spiegelburg, Strahlentherapeutin Rossella Marafiotti, Boutiquenbesitzerin Doris Zehr und Barbara Frères, Managerin Sophie Spethmann, Kiefernorthopädin Nina Kemper-Broer, Unternehmerin Tanja Kleine-Quadflieg, Architektin Bettina Weidt und Svenja Baum, ■ Givenchy/Kenzo.

people news And the Gloria goes to... E

inmal im Jahr trifft sich die deutsche Beauty-Szene in Düsseldorf – zur festlichen Verleihung „Gloria – Deutscher Kosmetikpreis“. Der Gala-Abend ist das Top Event der Branche mit über 500 Gästen und vielen Prominenten. Gäste im Hotel Hilton waren neben Moderator Alexander Mazza, den Laudatorinnen Motsi Mabuse, Ruth Moschner, Esther Schweins, Giulia Siegel und Vanessa Meisinger, auch Modedesigner Thomas Rath mit Ehemann Sandro und Schönheits-Professor Werner Mang aus München. Die Gewinnerinnen erhielten den Gloria-Award 2016 aus den Händen des amtierenden Mister Germany, Florian Molzahn aus Solingen. Seit 2014 wird der begehrte Gloria-Award einmal im Jahr in verschiedenen Kategorien verliehen. Damit wird die Arbeit herausragender Hautpflege-Experten honoriert. ■

Moderator Alexander Mazza 22

Laudatorin Motsi Mabuse

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Fotos: Sebastian Drüen (4), Kosmetik International Verlag / Henning von Rochow (2), Elternhilfe für Kinder mit Rett-Syndrom e.V. (1), Joachim Gern (1)

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Soziales Engagement steht bei ihnen hoch im Kurs: Unternehmer Bernd Koch, ExFußballprofi Erdal Keser, TV-Star Uwe Fellensiek und Uwe Straube, Initiator des RettBenefiztages (v.l.)

Kicken für einen guten Zweck! D

reamteam für den guten Zweck! Beim Rett-Benefiztag am 4. Juni im Paul-Janes-Stadion in Düsseldorf-Flingern treten um 15 Uhr die Fortuna Düsseldorf Altstars gegen ein Prominententeam an. Ihre Teilnahme an der Veranstaltung fest zugesagt haben bereits die Schauspieler Götz Otto, Bernd Herzsprung, Uwe Fellensiek und Handballtrainer Stefan Kretzschmar. Der Tag steht mit einem bunten Rahmenprogramm ganz im Zeichen des Fußballs, der Kinder und der Familie. Am Abend treffen

Leslie Malton

sich die Akteure des Tages und alle Gäste, darunter auch TV-Star Leslie Malton als Botschafterin der Rett-Elternhilfe, zur großen Gala-Party im Capitol-Theater Düsseldorf. Tolle Live-Acts wie Jupiter Jones und The Disco Boys werden für Riesenstimmung sorgen. Die eingenommenen Gelder kommen der Forschung zu Behandlungsmöglichkeiten des Rett-Syndroms, von dem fast ausschließlich Mädchen betroffen sind, zugute. Der Hagener Uwe Straube, Initiator des Rett-Benefiztages, hat selbst eine Tochter, die unter diesem seltenen Gendefekt leidet. Er führt zur geistigen Schwerstbehinderung. Kartenvorverkauf für das Fußballspiel ■ und die Gala-Party über www.rett-benefiztag.de

When heart meets business. Dann werden aus Kontakten vor Ort Beziehungen in alle Welt. Dann ist die Erfüllung Ihrer Wünsche nur eine Messehalle entfernt. Dann kommt nach dem Neugeschäft das Altbier. Und Sie sind, wo Sie sein wollen: www.messe-duesseldorf.de

Basis for Business


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Nach-

gefragt?

Dr. Sabine Brenner-Wilczek

Alter: 39 Jahre. Sternzeichen: Jungfrau. Erlernter Beruf: Germanistin. Ausgeübte Tätigkeit: Direktorin des Heinrich-HeineInstituts. Familienstand: verheiratet.

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Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? Auf mein letztes Buch »Ja, die Weiber sind gefährlich. Heine und die Frauen«. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Als Schülerin habe ich Nachhilfe gegeben (Deutsch und Englisch). Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren unbedingt noch machen möchten? Ja, ich habe Pläne für eine grandiose Sonderausstellung. Was es genau ist, möchte ich noch nicht verraten. Welches Talent hätten Sie gerne? Ich würde sehr gerne melodiös und meisterlich Klavier spielen können. Was bringt Sie so richtig in Rage? Ich versuche nach dem Grundsatz zu leben »In der Ruhe liegt die Kraft«. Dies gelingt mir nicht immer, aber immer öfter.

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In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? Mein Wunsch ist ein Cottage mit Lavendelfeld in einer kleinen Stadt in Wales, da ich die dortigen Steilküsten sehr liebe und Land und Leute während meines Auslandsstudiums kennengelernt habe. Wie halten Sie sich fit? Für ein angemessenes Gehirnjogging spiele ich Schach und für die ausreichende Frischluftzufuhr gehe ich mit meinem Hund spazieren. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau/ an einem Mann am meisten? Offenheit, Humor und Einfühlungsvermögen schätze ich an allen Menschen. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Neben Lesungen besuche ich gerne Theateraufführungen, Performances und Konzerte. Beschreiben Sie Düsseldorf mit drei Worten! Heinrich Heines Geburtsstadt.

Foto: Gaby Köster

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THE VIEW – Restaurant, Skylounge & Bar

Über den Dächern von Düsseldorf erwartet Sie auf der 16. Etage des Innside Hotels „The View“, einer der beliebtesten Düsseldorfer Hotspots. Die schicke Location im farbenfrohem Colorium setzt neue Maßstäbe in Design, Küche & Barkultur – und das bei einem spektakulären Panoramablick auf die Skyline der Stadt. Unser Küchenchef Markus Streiber serviert ein spannendes Crossover der internationalen & regionalen Küche. DANCING IN THE SKY Samstag, 30.04.2015 Mit DJ Tomm Leeland & Moritz Schuster am Saxophon 19:00 - 03:00 Uhr Eintritt ab 25,00 € p.P. JAPANFLAIR & FEUERWERK Samstag, 21.05.2016 Mit DJ Tomm Leeland & Moritz Schuster am Saxophon 19:00 - 03:00 Uhr Eintritt ab 25,00 € p.P. MUTTERTAGS- UND PFINGSTBRUNCH Muttertag - 08.05.2016 Pfingsten - 15.05.2016 11:30 - 14:30 Uhr 29,50 € p.P. Reservierung erwünscht! INNSIDE Düsseldorf Hafen Speditionstraße 9 40221 Düsseldorf Medienhafen Tel. 0211 447171665 Innside.dh@melia.com

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Nach-

gefragt?

Günther Gudert

Alter: 67 Jahre. Sternzeichen: Schütze. Erlernter Beruf: Redakteur. Ausgeübte Tätigkeit: Geschäftsführer, Düsseldorfer Reiter- und Rennverein e.V. von 1844. Familienstand: verheiratet.

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Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? Drillinge, die jetzt 27 Jahre alt sind, zusammen mit meiner Frau großgezogen und alle zu einem Masterabschluss geführt zu haben. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Mit 16 Jahren in den Schulferien mit dem Presslufthammer im Keller der Hauptgaststätte Blumenhof in der Essener Gruga beim Umbau für die Bundesgartenschau 1965. Stundenlohn 2,50 DM. Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren unbedingt noch machen möchten? Noch mehr große Galopprennen in Düsseldorf durchführen. Welches Talent hätten Sie gerne? Viele Sprachen leicht zu lernen. Was bringt Sie so richtig in Rage? Ungerechtigkeit. Und wenn meine Mitarbeiter(innen) die Spülmaschine im Büro falsch einsortieren und dadurch nicht genug hineinpasst.

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In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? In Hamburg, weil es die schönste deutsche Stadt ist. Dort habe ich aber auch über 30 Jahre gelebt. Wie halten Sie sich fit? Hockey, Tennis und Rudern. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau/ an einem Mann am meisten? Zuverlässigkeit/Loyalität, Humor, gemeinsame Interessen. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Konzerte, vorwiegend nicht klassisch. Beschreiben Sie Düsseldorf mit drei Worten! International, Sportstadt, schönste Galopprennbahn Deutschlands.

Foto: Frank Sorge

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Konzeption + Design: neocano.de

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KUNST IM

UNTERGRUND

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Unterirdisch schön! Das Warten hat sich gelohnt! Knapp acht Jahre nach dem ersten Spatenstich wurde jetzt die Wehrhahn-Linie offiziell eröffnet. Und damit erhält Düsseldorf ein völlig neues Netz! Vier Stadtbahn-Linien kommen hinzu, sechs Haltestellen ziehen unter die Erde: Neben dem U-Bahnhof „Heinrich-Heine-Allee“ befinden sich auch die Haltestellen „Pempelforter Straße“, „Benrather Straße“, „Graf-Adolf-Platz“ und „Kirchplatz“ ein Stockwerk tiefer als gewohnt. Dies gilt auch für die Haltestelle „Jan-Wellem-Platz“, die zudem in „Schadowstraße“ umbenannt wurde. Die neuen U-Bahnhöfe sind individuell von verschiedenen Künstlern inszeniert worden. Das eindrucksvolle Ergebnis ist eine Gemeinschaftsleistung von Architekten, Ingenieuren und Künstlern. Zusammen entwickelten sie vor Baubeginn die Idee für das gestalterische Konzept: Jeder U-Bahnhof zeigt ein individuelles Gesicht, allen gemeinsam ist das Kontinuum, das den Zusammenhang des Tunnelbauwerks repräsentiert.

Top Fotograf Christoph Seelbach zeigt faszinierende Ansichten der neuen Wehrhahn-Linie!

PEMPELFORTER STRASSE

»Surround« von Heike Klussmann


SCHADOWSTRASSE

»Turnstile« von Ursula Damm

BENRATHER STRASSE

»Himmel oben, Himmel unten« von Thomas Stricker


KIRCHPLATZ

»Spur X« von Enne Haehnle

GRAF-ADOLF-PLATZ

»Achat« von Manuel Franke

HEINRICH-HEINE-ALLEE

»Drei Modellräume« von Ralf Brög


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Ahoi Matrosen!

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Maritimes Blau an Weiß und Rot, schlicht gestreift oder mit Anker-Motiven – als Fashion-Klassiker steht der Marine-Look auch in dieser Saison wieder hoch im Kurs. Frisch, edel und zeitlos; für SIE sowie für IHN.

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Handgefertigt in Neuseeland, begleitet die Vomo-Bag von Coast Navy-Fans auf Kurztrips ans Meer… oder wo auch immer es sie hin verschlägt. www.coastnewzealand.com Feminin, schlicht und unendlich kombinierbar: Mit Loafers und Blazer macht sich das marineblaue Airfield-Kleid hervorragend als Business-Outfit. Abends geht es dann mit High Heels und maritimen Accessoires zur Sommerparty. www.airfield-onlineshop.com Dass Marine auch mit Rot funktioniert, beweist dieser Herrenschuh aus der aktuellen Floris-van-BommelKollektion. www.florisvanbommel.de Das Lederarmband mit robustem Anker-Verschluss von Fossil ist das perfekte Accessoire für modische Seemänner. www.fossil.com Lacoste L!ve interpretiert den angesagten Marine-Look von seiner lässig-sportlichen Seite. Als frische Akzentfarbe bringt das Design-Team ein sonniges Gelb ins Spiel. www.lacoste.com 3

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lingenberg Taschen · Gepäck · Accessoires

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Die zeitlos-elegante und ultraflache Armbanduhr Classic Glasgow von Daniel Wellington ist in verschiedenen Größen erhältlich und schmückt daher weibliche sowie männliche Handgelenke. www.danielwellington.com Vom maritimen Pea Coat bis zum Shirt mit Segelboot-Print – die Frühjahr/Sommer-Kollektion von Gant Originals ist ein Paradebeispiel des modernen Navy-Looks. de.gant.com Art Deco trifft Marine: Die edle Umhängetasche Jean Shoulder Classic wird aus weichem, toskanischem Kalbsnappaleder in Italien gefertigt. www.in-spaces.com Frisch und zeitlos zeigt sich die neue Tom-Tailor-Schuhkollektion. Besonders die blau-weiß gestreifte Espadrilles-Variante macht Lust auf einen Spaziergang am Meer. www.tom-tailor.de

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Gestaltung: rsrdesign.de / Top Magazin Düsseldorf | Foto: Zur Alten Metzgerei / Nicole Teuber

Fotos: Hersteller

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lingenberg Trends in Leder Schadowstr. 11 Schadow Arkaden im 1. Obergeschoss 40212 Düsseldorf Telefon 0211 21099725 www.lingenberg.info


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Model Monica Ivancan lief, hochschwanger, mit ihrer Freundin über den Laufsteg: Mutter und Moderatorin Jana Ina Zarrella (3. v. r.) entwirft seit 2012 unter dem Namen Gab & Ty exklusive Schmuckkollektionen. Freute sich über den Modebusiness -Award: Evelyn (Jades, M.) mit OB Hammerström Thomas Geisel un d Ehefrau Vera

Neue Impulse für die CPD Der Industrie-Charme des Fashion-Hotspots Areal Böhler bot eine imposante Kulisse für das Modebusiness in Düsseldorf

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ie Zeichen standen auf Neustart – und der ist gelungen. Düsseldorf hat sich als ernst zu nehmende Modestadt präsentiert. Mit mehr als 6.000 Besuchern ist die fünfte Ausgabe des anlässlich der Collection Premiere Düsseldorf (CPD) stattfindenden Modenschau-Konzepts Platform Fashion erfolgreich zu Ende gegangen. Neben zahlreichen Modenschauen zeigten auch deutsche Designer, beispielsweise Annette Görtz und Thomas Rath, was sie drauf haben, und

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Aus der Kollektion von Thomas Rath

das Alte Kesselhaus auf dem Areal Böhler bot dafür eine imposante Kulisse. Besonders groß war der Andrang bei Thomas Rath, der stilvoll das Kollektionsthema zwischen Vintage-Kabinen und Kofferwagen in einem historisch-modernen Orient-Express-Szenario entwarf. Inspirationen à la Mister Selfridge und Agatha Christie‘s Miss Marple implizierten eine charmante Zeitreise, des weltweit


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Model Petra van Bremen

Sport-Reporterin Laura Wontorra

Fotos: Andreas Rentz /Getty Images for Platform Fashion (3), Airfield (4). Mathis Winand / Getty Images for Platform fashion (2), Landeshauptstadt Düsseldorf/Wilfried Meyer

Model Carmen Dell‘Orefice mit US-Star Kelly Rutherford

Moderatorin Mirja du Mont TV-Star Andrea Sawatzki

berühmtesten Luxuszuges. Da blitzten die Kameras, und es gab tosenden Applaus. Oberbürgermeister Thomas Geisel nebst Gattin Vera hatten bereits am Vorabend beim Galadinner für die Branche 70 Gäste empfangen. Chefs großer Modehäuser, John Cloppenburg von Peek & Cloppenburg und Andreas Rebbelmund von Breuninger, aber auch Düsseldorfs Modemacher Barbara Schwarzer und Marion Strehlow waren geladen, als Jades-Chefin Evelyn Hammerström mit dem Modebusiness Award Düsseldorf ausgezeichnet wurde. Die Industrie-Hallen auf dem BöhlerGelände spielten zum ersten Mal auch als Orderplatz eine tragende Rolle. In der Alten Schmiedehalle und der Halle am Wasserturm trafen sich Fashion People aus der Region und ganz Europa; Accessoires und Lifestyle-Produkte als Ergänzung zur Mode fanden großen Anklang. „Für uns war es eine gelungene Veranstaltung“, so

Schauspielerin Natalia Wörner

Ulrike Kähler, Project Director National Fashion Trade Shows. Auch das Red Carpet Segment in der Alten Federnfabrik sowie der Glühofenhalle war mit 80 Kollektionen sehr gut aufgestellt. Mit insgesamt drei großen Messeveranstaltungen, zahlreichen kleineren Orderplattformen, neuen innovativen Formaten und vor allem mit mehr als 800 Showrooms ist der Modestandort Düsseldorf bestens aufgestellt, um einen umfassenden Überblick über die Kollektionen von mehr als 3.000 Anbietern zu präsentieren. Verstärkt setzte Düsseldorf diesmal auch auf Nachwuchsförderung, Innovation und Kreativität. Premiere feierten die so genannten Fashion Lectures, die sich mit aktuellen Trends in der Modewelt und der Zukunft des Handels auseinandersetzten. Neue Wege ging auch die traditionelle Party der Branche: Sie stieg erstmals als großer Marktplatz im Gewächshaus auf dem Blumengroßmarkt. Und so stand das fünfte

Beauty-Doc Dr. Barbara Sturm

Fashion Net & Friends Come Together, denn auch unter dem Thema „Flower Market“. Rund 1.000 Macher der Modeszene trafen sich zum Netzwerken. Für den passenden Sound sorgten die Musicacts von Promi-Lady Senna Gammour (ehemals Monrose) & Senay Gueler, DJ SK One und das Duo Esther Kim & Julia Wahn. Gefeiert wurde auch im Capitol Theater, denn dorthin hatte das Modeunternehmen Airfield 350 nationale und internationale Gäste aus den Bereichen Kultur, Mode, Film und Fernsehen eingeladen Für internationales Flair sorgten der Brite Paul Sculfor, Schauspieler und Model, das 85 Jahre alte amerikanische Model Carmen Dell‘Orefice und die Schauspielerin Kelly Rutherford aus den USA. Die beiden Damen trugen natürlich ebenso Airfield wie die starke Promi-Riege aus deutschen Landen: Natalia Wörner, Mirja du Mont, Andrea Sawatzki, Rabea Schif, Alexa Iwan, Jaqueline Rahe und Petra ■ van Bremen.

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Fashion & Charity Breuninger zeigte Top-Trends auf dem Areal Böhler

Shermine Shahrivar

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Christoph Metzelder und Andreas Rebbelmund, Geschäftsführer von Breuninger Düsseldorf (v.l.)

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Annabelle Mandeng und Mariella Ahrens (v.l.)

Verkauften Lose: Annica Hansen und Nina Moghaddam (v.l.)

Thomas Höhn, Geschäftsführer von Breuninger Düsseldorf (l.), mit Rebecca Mir (M.) und Amelie Klever (r.)

Fotos: Ast/Jürgens (3), Andreas Rentz (3) und Matthis Wienand (1)/Getty Images for Platform Fashion

ie Premiere war ein voller Erfolg! „Wir freuen uns, erstmals mit einer eigenen Fashionshow bei der Platform Fashion vertreten zu sein und zu diesem besonderen Anlass die neuesten Trends unseres Hauses vorstellen zu können“, sagte Andreas Rebbelmund, Geschäftsführer des Department Stores Breuninger. Rund 600 ausgewählte Gäste sahen auf dem Areal Böhler Highlights aus 23 internationalen Top-Kollektionen für Frühjahr und Sommer, die es im Fashion- und Lifestyle-Haus am Kö-Bogen zu kaufen gibt. Coole Klassik, durchaus tragbar, nie übertrieben, in gedeckten Farben, viel Greige und Nude, gekonnt kombiniert. Man sah edle Hemdblusenkleider und trendige Jeans-Outfits – alles in schmaler Silhouette. Überraschungs-Gast auf dem Catwalk: Christoph Metzelder. Der ehemalige Fußball-Profi bestand seine Feuertaufe als Model mit Bravour. Unterstützt wurde der Wahl-Düsseldorfer von Germany’s-Next-Topmodel-Kandidatinnen Rebecca Mir, Lovelyn E Enebechi und Betty Taube. Die Modenschau-Premiere war hochkarätig besetzt mit Prominenten wie Schauspielerin Mariella Ahrens, Topmodel Shermine S Shahrivar, Annabelle Mandeng, Anna Hofbauer, Marvin Albrecht, Amelie Klever und den Moderatorinnen Annica Hansen und Nina Moghaddam. Die anschließende Aftershowparty wurde von einer besonderen Charity-Aktion begleitet: Der Erlös der Spendentombola mit attraktiven P Preisen in Höhe von 6000 Euro kam der Christoph-Metzel-Stiftung und dem Kibi-Kinderclub in Düsseldorf Unterbilk zzugute. „Kinder sind unsere Zukunft und ihre Förderung liegt mir am Herzen! In diesem Jahr feiern wir zehnjähriges Jubiläum. Ich freue mich sehr, dass wir seit Jahren starke Förderer für die Stiftungsprojekte haben und immer wieder neue Kooperationen anstoßen. Das ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit“, sagte Metzelder. ■


www.aubade.com Ph: Sven Baenziger Agence: Mazarine Mlle No誰


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Ein Hauch von Dolce Vita Die Schmuckstücke von Al Coro sind glitzernde Magie und inspiriert von Liebe und Leidenschaft

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antasievolle, zarte Farbsteine gepaart mit fein nuancierter Opulenz von funkelnden Brillantpavés: In der beliebten Linie „Amici“ hat die italienische Schmuckmanufaktur Al Coro den jungen Frühling neu interpretiert! Feminin und elegant präsentieren sich die edlen Kostbarkeiten wie zarte Blüten: Ein Herz aus facettiertem Zitronenquarz, lieblich schillernde Elemente von Citrin und magischer Mondstein in Weiß oder Orange, kombiniert mit Rosé-, Gelb- oder Weißgold, verkörpern, dass Schmuck pure Lebensfreude ist. Solo getragen oder in Kombination umschmeicheln Ringe, Anhänger, Armbänder und Ohrstecker die Sinne. Und manchmal sind es nur Nuancen, die entscheiden, ob man sich verliebt – aber dann für immer! „Amici“ (italienisch: Freunde) sind Forever-Schmuckstücke, für jeden Tag, für jeden Anlaß, die ihrer Trägerin auf ewig ein glamouröser Begleiter sind. Die Al-Coro-Kollektionen mit so klangvollen Namen wie Grazia, Amalfi, Riviera,

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Angel & Devil, Candy, Mezzaluna oder Amori spiegeln in ihren fantasievollen Kreationen allesamt das Dolce Vita Italiens wider. Sonne, Mond und Sterne – Designelemente und gleichzeitig die Markenzeichen Al Coro’s – zieren die Flächen, oft für das Auge nicht sichtbar. Sie machen die einzigartigen Preziosen zu funkelnden Geheimnissen. Al Coro steht für aufwendig verarbeiteten Schmuck, ausnahmslos in 18 Karat gefertigt, und von favorisierten Edelsteinen wie Amethyst, Saphir, Blautopas, Lemonquartz und Rauchquartz akzentuiert. Mit viel künstlerischem Talent und Liebe zur Handwerkskunst werden die Schmucklinien gefertigt, die Teil der Persönlichkeit sein sollen und nicht einfach nur elitärer Luxus: „Schmuck zeigt nicht, was man hat, sondern wer man ist“, lautet deshalb auch das Credo der Marke. An der Blumenstraße in Düsseldorf öffnete der erste Monobrand-Store im Dezember 2015 seine Pforten, in Europa ist

Al Coro in 17 Ländern vertreten. Das Familienunternehmen der Brüder Alexander und Daniel Corolli und dem Senior Giuliano Corolli, der seit über 40 Jahren in der Schmuckbranche tätig ist, blickt auf ein halbes Jahrhundert Expertise auf exquisiten Schmuck zurück. Ihren Ursprung hat die in Köln ansässige Marke in den 70er Jahren in Vicenza, der Schmuckmetropole Italiens. Inhouse entstehen ausgefallene Designideen, kreiert das Al-Coro-Team zeitlosen Schmuck mit opulent femininen Formen. „Pro Jahr entwerfen wir zwischen 220 und 250 neue Modelle, die einer Prüfung unterzogen werden und von denen dann letztlich noch gut 100 Stücke in die Kollektionen integriert werden“, berichtet Geschäftsführer Alexander Corolli. Bei aller Qualität und technischem Know-how stehen bei jedem Entwurf das Weibliche, die Emotionen und schmeichelnden Formgebungen im Fokus. Das, was Al-Coro Kreationen ausmacht! Besonderer Schmuck eben – inspiriert von Liebe und LeidenPRL ■ schaft!


lifestyle

Lust auf Sommer

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ir alle haben sie so satt, die grauen, nassen, kalten Tage. Doch bevor es wieder wärmer wird, sorgt erstmal der Ausblick auf die modischen Sommertrends für gute Laune. Ich habe ein paar heiße Tipps für Sie entdeckt. Die erste gute Nachricht: Die Mode setzt wieder ganz auf starke Farben. Color Blocking is back – und als einer der Modetrends im Frühjahr/ Sommer 2016 gern auch in Streifenform zu tragen. Wer Farbe bekennt, wirkt sofort viel selbstbewusster, mutiger und femininer. Dabei gibt jetzt vor allem Königsblau den Ton an und lässt sich wunderbar frisch kombinieren. Als sanfter Gegensatz zu den Knallfarben kommen romantische Spitze und M auffällige Rüschen ins Spiel. Favoriten sind dabei wallende Maxi- oder Hippie-Kleider, zarte Oberteile oder sogar der komplette Lingerie Look. An dieses Outfit wagen sich meist nur die ganz Mutigen. Aus gutem Grund: Man sieht damit schnell aus, als hätte R man vergessen, das Spitzennachthemd O X M A L E abzulegen. Ich finde diesen Stil nur tragbar, wenn man ihn kontrastreich interpretiert. Entweder mit einer derben Lederjacke, einem langen Blazer oder einem Maxi-Pullover, so dass die Spitze nur als Saum hervorblitzt. E. L O V

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neuen Trends können wir leicht zu Hause im Kleiderschrank aufspüren. Sie warten nur darauf, neu entdeckt zu werden.

Wer ein cooles Outfit für laue Sommernächte sucht, findet die beste Abkühlung mit dem Netz Look. Die sogenannte Net Fashion wird in allen möglichen Formen getragen. Entweder von Kopf bis Fuß in Spinnennetz- oder Fischernetzoptik oder auch nur partiell – wobei man subtil ein paar Hautpartien hervorblitzen lässt. Ein sexy Trend, der mindestens genauso zum Must-Have wird wie der Shoulder Style. Hierbei setzen sich die Schultern attraktiv in Szene und werden zum dominanten Highlight des Outfits.

Fotos: Privat

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Für alle, die es lieber casual mögen, ist Denim ein starkes saisonales Thema. Der unverwüstliche Klassiker inspirierte dieses Jahr die Kreativität vieler Designer. Um modische Regeln schert sich keiner mehr. Denim beherrscht die Laufstege in Form von Mänteln, Kleidern, Latzhosen. Auch die beliebte Jeansjacke mischt wieder ganz vorne mit. Einer meiner Lieblinge ist die Re/Done Jeans von Levis: Hierbei werden alte Originale aus den achtziger Jahren mit hoher Taille neu vernäht und somit auch wieder restyled. Jedes Modell ist individuell, keine Jeans gleicht der anderen.

Genau wie Farben und Rüschen lässt sich auch der Blazer wieder neu kombinieren. Am liebsten sogar geschlossen und als Kleid getragen. Alles in allem die perfekten Revival-Styles. Hübscher Nebeneffekt: Sie schonen unser Portemonnaie. Denn einige der

Der bunte Styling-Strauß wird durch Blumenprints ergänzt. Dieses Jahr allerdings nicht nur als einfacher Druck, sondern häufig in Form von 3D-Bestickung, die das jeweilige Kleidungsstück erblühen lässt. Sie sehen also – es ist alles eine Frage der modischen Interpretation. Der Sommer kann kommen! Ich sehne ihn schon jetzt herbei. Sie auch? Alles Liebe, Alex www.stylesandwich.com | Instagram - Stylesandwich

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lifestyle

Flüssiges

Gold

Neue Energie für Haut und Haare – Beauty-Öle sind echte Alleskönner und eine sinnliche Rundum-Pflege für den ganzen Körper.

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assagen und Haarkuren mit Öl gehören in Indien und Südamerika schon seit vielen Generationen zur Körperpflege. In Marokko beispielsweise wird seit Jahrhunderten Arganöl, das aus der Frucht des Arganbaums gewonnen wird, für Haut, Haar und Nägel verwendet. Auch hierzulande erfreut sich dieses „flüssige Gold“ einer steigenden Beliebtheit, genauso wie andere Beauty-Öle – was auch an den vielen Stars und Sternchen liegt, die auf die flüssigen Schönmacher schwören. Topmodels bringen damit angeblich ihre Traummähne zum Glänzen, Schauspielerinnen verdanken ihnen ihren makellosen Teint – gerade das Geschäft mit Haarölen läuft derzeit wie geschmiert. Öle dringen tief in die Haut ein Gut geölt ist halb gepflegt: Hautverwandte Öle enthalten essentielle Fettsäuren und Lipide, die direkt in die Lipidschicht der Hautbarriere eingebaut werden und dort länger Feuchtigkeit speichern können als Cremes oder Lotionen. Natürliche Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren ziehen dabei besonders schnell ein und stabilisieren das Gleichgewicht aus Fett und Feuchtigkeit in der Haut. Besonders pflanzliche Öle wie Kokos-, Mandel- oder Arganöl sind beliebt, da sie tief in die Haut eindringen können und ein weniger fettiges Gefühl hinterlassen. In der Hautschicht helfen sie beispielsweise, die Lipidbarriere wieder aufzubauen, wodurch sich trockene Haut wieder regenerieren kann. Öl auf Mineralöl- oder Paraffinbasis wird dagegen aus Erdöl gewonnen. Diese Öle schützen zwar ebenfalls vor Austrocknung, werden aber weniger gut von der Haut aufgenommen: Da sie sich wie ein Film auf die Haut legen, pflegen sie weniger intensiv als Pflanzenöle. Für Allergiker kann es jedoch von Vorteil sein, dass sie eben nicht in die tieferen Hautschichten gelangen und die Haut irritieren, sondern an der Oberfläche bleiben. Zudem können andere Pflegeprodukte unter dem schützenden Film gut wirken. Dennoch sollten diese Öle vorsichtig und sparsam eingesetzt werden – ansonsten kann die hauteigene Lipidbarriere zurückgedrängt werden, was selbst dann, wenn das Produkt nicht mehr verwendet wird, zu Wasserverlust, ergo, trockener Haut, führen kann. Welcher Öl-Typ bin ich? Für reife, trockene und empfindliche Haut eignen sich Öle mit schützenden Wirkstoffen, welche die Haut vor freien Radikalen bewahren. Schon lange ist Olivenöl Bestandteil der Kosmetikindustrie, da es natürliche Antioxidantien wie Vitamin A und Vitamin E enthält, die Haut vor freien Radikalen schützt und heilende sowie entzündungshemmende Eigenschaften hat. Auch Aprikosenöl ist für trockene Haut geeignet: Es zieht rasch ein und

bindet Feuchtigkeit. Gereizte Haut freut sich dagegen über Avocadoöl, das Irritationen und Abschuppungsprozesse lindert. Und selbst bei fettiger Haut muss nicht auf pflegendes Beauty-Öl verzichtet werden, auch wenn der Gedanke daran, der Haut noch mehr Fett zuzufügen, erst einmal seltsam sein mag: Durch das – besonders sparsam eingesetzte – Gesichtsöl kann den übereifrigen Talgdrüsen signalisiert werden, die Produktion zu verringern. Jojoba-, Nachtkerzen-, Traubenkern- und Distelöl beispielsweise können sogar hilfreich sein, da sie schnell und ohne Rückstände einziehen, Entzündungen hemmen und den Juckreiz stillen. Am besten wird das Öl in die feuchte Haut einmassiert – dadurch verbinden sich Wasser und Öl, die Feuchtigkeit wird in der Haut eingeschlossen. Gewohnte Pflegeprodukte können weiterhin verwendet werden. Bei akuten Spannungsgefühlen hilft es auch, einfach zwischendurch ein bis zwei Tropfen auf die leicht feuchten Wangen aufzutragen und leicht einzumassieren. Kraftstoff für die Haare Nicht nur die Haut, auch das Haar kann mit Öl gepflegt werden. Normalerweise werden die Haare von einem schützenden, hauchdünnen Fettfilm umgeben, doch durch falsche Pflege, Färben oder heiße Föhnluft kann dieser beschädigt werden – das Haar verliert Feuchtigkeit, Glanz und wird splissanfällig. Hier ersetzt Haaröl den natürlich Fettfilm, macht sprödes Haar wieder bis in die Spitzen geschmeidig und bringt den natürlichen Glanz zurück – damit alles glatt läuft. Bei der Dosierung ist Vorsicht geboten, damit das Haar nicht fettig aussieht: Selbst lange Mähnen benötigen nur wenige Tropfen, die ins handtuchtrockene Haar gegeben und gleichmäßig eingearbeitet werden. Der Ansatz kann normalerweise ausgespart werden. Auch bereits trockenes Haar erstrahlt mit etwas Öl in neuem Glanz. Im Gegensatz zum neu entdeckten, boomenden Haaröl, sind Öl-Colorationen etwas ganz Neues: Sie sollen sanfter als die bekannten Colorationen sein und den Farbpigmenten helfen, tief ins Haar einzudringen, ohne dabei aggressiv zu wirken. »

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lifestyle

Die neuen

Beauty-Elixiere mit Natur Power Schenkt den Zellen neue Energie: Dank Sesam- und Eukalyptosöl zusammen mit Essenzen des Miracle Broth (einem speziell verarbeiteten Seetang) kriegt man ein absolutes Reinheitsgefühl. Als sei der Körper gut gelüftet worden. The Renewal Oil von LA MER gilt als der Anti-AgingExperte für Haut und Haar.

Pflegt nachhaltig: Der gehaltvolle Öl-Komplex in Elixir Ultime, einem Reinigungs- und Pflegebad von KÉRASTASE, soll dem Haar Glanz, Geschmeidigkeit und Leichtigkeit geben.

Verfeinert das Hautbild: Das Huile Lotus von CLARINS mit ätherischen Ölen aus Rosmarin, Geranium und Lotus schützt vor dem Austrocknen und macht den Teint geschmeidig und samtig weich. www.clarins.de

Verbessert die Elastizität: Nourishing Lip Oil besteht aus einer Gel-Öl-Formel, die sofort mit den Lippen verschmilzt und sie intensiv pflegt. Perfekt als glänzendes Finish. Von ISADORA, exklusiv über douglas.de

Beruhigende Intensivpflege: Als neuestes Multitalent pflegt das Eight Hour® Cream All-Over Miracle Oil Gesicht und Haare seidig glatt und hydratisiert die Haut nachweislich. Von ELIZABETH ARDEN

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Text: beautypress.de; Fotos: Hersteller, sommai 93430795, Casther 79567665, slast20 82503120 fotolia.com

Reduziert Falten: Die Crème Masque Divine will mit den ätherischen Ölen der Immortelle (Blüte aus Korsika), Karitébutter und Zistrose den Feuchtigkeitsgehalt der Haut ausgleichen, Falten reduzieren und die Hautdichte verbessern (von L ´OCCITANE)


Seit dem 05. März 2016 hat das Wort Schönheit einen neuen Namen

nnova

Während der Laufzeit der diesjährigen Beauty hat Ursula Bollbach-Benkert, Geschäftsführerin der INNOVA GmbH, das neue Visagisten Studio für professionelles Make-up in der Nähe der Oper eröffnet. „Schon in den letzen Tagen des Aufbaus bekamen wir Besuch von einigen Neugierigen. Ja, und bei der Eröffnung haben drei Make-up Artists viele Stunden ihr Können unter Beweis gestellt. Selbst Damen, die bisher nur Wasser und Seife an ihren Teint ließen, haben sich in das Reich des Make-ups enführen lassen – und sie waren begeistert. Das Feedback war hervorragend.“

Unser Fokus liegt auf dem professionellen Make-up für jeden Anlaß. Sei es der Geschäftstermin, der Shopping-Bummel, der Opernbesuch, das Dinner, die Gala oder die Hochzeit. Ab Ende März gehören zum Thema Schönheit bei uns auch Lash Extensions, Faltenbehandlungen auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen Methoden. Natürlich verkaufen wir im Studio auch alle Produkte, mit denen wir arbeiten – Produkte von exklusiven Kosmetikfirmen, die auf dem Catwalk, beim Film und dem TV zuhause sind.

INNOVA GmbH, Visagisten Studio, Heinrich-Heine-Allee 15, Eingang Neustraße, ubb@visagisten-studio-innova.de, www.visagisten-studio-innova.de, Tel 0211 / 860 61 651


lifestyle

Die neue Leichtigkeit des Designs

Die imm cologne ist eine der größten Möbelmessen der Welt. Jedes Jahr stellen Designer und Hersteller hier ihre Neuheiten vor. Wichtigster aktueller Trend: Die Möbel werden wieder leichter, skulpturaler und spielerischer.

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erade erst haben wir uns an die überdimensionierten Sitzlandschaften im Wohnzimmer gewöhnt, da zeichnet sich auch schon ein neuer Trend ab: Zierliche Sofas, in denen man aufrecht und komfortabel sitzen kann, stehen leichtfüßig neben cocktailartigen Sesseln. Davor kleine Tischchen und daneben ein Hauch von Lampe. Klar konturierte, kompakte Polsterformen schweben auf extrem dünnen Beinen oder Metallkufen und schräg angesetzten, auf der Spitze balancierenden Füßen. Die unförmigen Kissenlandschaften werden von schlankeren, gerne auch weich geschwungenen Formen abgelöst. Schon letztes Jahr

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war der Wunsch nach Leichtigkeit des Designs zu spüren. Statt des klassischen Wohnzimmerwandschranks, macht das improvisiert wirkende, locker arrangierte Ensemble von Sideboard, Bildern, Sofa und Sessel Furore. Hinweise für die Sehnsucht nach mehr Finesse finden sich überall: Regale lehnen sich wie Leitersprossen an Wände, transparente Vorhänge wehen vor dem Fenster. Bei den Esstischen finden sich neben vielen klassisch geformten Exemplaren mit zierlichen Platten auch noch Schwergewichte, die aber auf dünnen metallenen Gestellen balancieren. Nicht zu vergessen: die fragilen Arbeitplätze! Das Home Office in Konsolenstärke und minimaler Schubladenhöhe findet Platz in der kleinsten Ecke. Sogar beim Blick ins Badezimmer zeigt sich: Waschtisch, WC und Co. wirken nicht mehr so robust wie einst. Auch hier entspricht extrem dünne, in engen Radien geführte Keramik dem aktuellen Zeitgeist. Fazit: Eine neue Wohnkultur hält Einzug in allen Räumen. Lassen wir uns überraschen! UTG ■


lifestyle

Heller Schein! Ein mundgeblasenes, getöntes Glasgefäß balanciert auf einem filigranen Metallgebilde. Inspiration für die schlichte Stehleuchte Oda waren für Designer Sebastian Herkner bezaubernde Fotos von Wassertürmen der Düsseldorfer Fotografie-Ikonen Bernd und Hilla Becher. www.pulpoproducts.com

Farbenfroher Klassiker Der Freischwinger aus der Bauhaus-Zeit erlebt einen zweiten Frühling. Für die Kollektion „Thonet All Seasons“ bekommt der Stahlrohrklassiker eine aufwändige Schutzbeschichtung – viele verschiedene Farbtöne sind möglich – und ist so für drinnen und draußen geeignet. www.thonet.de

Smarter Solitär Dieses Möbelstück ist wunderbar wandelbar: Sol kann mit vier Beinen als Schreibtisch frei im Raum stehen, mit zwei Beinen an der Wand lehnen oder als Regal einfach hängen. Die Platte ist ausziehbar. Utensilienboxen, eingearbeitete Stifteschalen und ein Geheimfach erleichtern die Organisation (zu beziehen über Team 7 im stilwerk Düsseldorf).

Lässiger Allrounder Für Coffee Table Books! Für Blumen! Für die Füße! Oder einfach nur zum Sitzen, als Alternative zu Stuhl oder Sessel. Der Hocker Bono ist in vielen verschiedenen Ausführungen zu haben und vielseitig einsetzbar. Probieren Sie es einfach aus! www.signet-moebel.de »

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Bunte Lichtkugeln Die Mischung macht es! Runde Formen, viel Farbe und strahlende Leuchtkraft – die fröhliche Lampe spheremaker ist ein echter Garant für eine tolle Atmosphäre. www.fatboy.com

Toller Teppich Sie sind per Hand auf schweres Segeltuch gemalt und versiegelt: die Teppiche Floorcloth(e)s Floorcloth(e)s, übersetzt in etwa als Bodenkleider, haben ihren Ursprung im England des 18. Jahrhunderts, wo sie als Vorläufer des Linoleums sehr beliebt waren. Gut geeignet für den Essbereich, für Küche und Flur, da sie unempfindlich gegen Schmutz und Feuchtigkeit sind. Und sie sehen einfach bezaubernd aus! www.comme-il-faut.net

Black Beauty Bester Beweis für die neue Leichtigkeit: Der Tisch Marguerite passt sich mit seiner schlichten Formgebung und den charaktervollen konischen Beinen an jede Umgebung an. Der hochwertige Aluminium-Rahmen ist in Schwarz, Weiß, Taupe, Anthrazit oder Dunkelbraun erhältlich. Die Platte gibt es aus Glas oder Xeramica. www.joli.be

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Samtweicher Sessel Die wohlige Polsterung mit Taschenfederkern lässt den DrehWipp-Sessel zu einer künstlerischen Sitz-Offenbarung werden. Wer im Matilda Chair Platz nimmt, erfährt die Wichtigkeit der Stille und des Nichtstuns. www.bretz.com


lifestyle

Schön schlicht

Mehr Statement als Sitzelement: Der Eisen-Stuhl Gibellina des Labels Baxter präsentiert sich kunstvoll und unprätentiös zugleich. Der Entwurf stammt vom italienischen Designer Antonino Sciortino. www.baxter.it

Fotos: Hersteller

Heißes Teil Brandneu sind virtuelle Feuer. Bei Smart Flame (Ameno) wird Wasser per Ultraschall zu einem feinen dichten Nebel zerstäubt und von LED-Lampen beleuchtet. So entsteht ein lebendiges, dreidimensionales Flackern, wie bei einem echten Flammenspiel. Realistische Knister- und Knackgeräusche können optional zugeschaltet werden. www.spectral.eu

Fliesen und Naturstein für Balkon und Terrasse.

Vogelsanger Weg 103 40470 Düsseldorf www.schmidt-rudersdorf.de


lifestyle

Bei (smow) können Kunden die Möbel ohne Berührungsängste ausprobieren.

Wohnen mit Persönlichkeit Neues Ladengeschäft für Einrichtungsklassiker in Düsseldorf-Unterbilk anz in der Nähe des Düsseldorfer Medienhafens gibt es ein Viertel, das Geschäftsleute wie Kunden gleichermaßen magisch anzieht: Unterbilk. Wen es auf die lebendige Lorettostraße zieht, der liebt persönliche Ansprache und individuelle Beratung. Das optimale Umfeld für den neuen (smow)-Store, in dem höchste Ansprüche an individuelles Wohnen erfüllt werden. „Unterbilk ist persönlich und unkompliziert, das passt zu (smow) und deshalb haben wir uns von Beginn an in der Lorettostraße sehr wohl gefühlt“, bestätigt Teamleiter Frank Rempel. „Wir sind von den Nachbarn toll aufgenommen worden, und wir freuen uns schon auf die ersten gemeinsamen Events.“ Der Store – eine ehemalige Schleckerfiliale – wurde von den Kölner Geschäftsführern Anett Ahlefeld und Guido Eichel – langjährige Kollegen bei Vitra - liebevoll umgestaltet: Die Möbel und Accessoires werden in einem loftigen Store präsentiert, der mit einer frei gelegten Ziegelwand und anderen spannenden Gestaltungsideen aufwartet. Das Sortiment von (smow) ist groß und umfasst unter anderem zahlreiche Hersteller von Einrichtungsklassikern wie Vitra, USM Haller, HAY, Nils Holger Moormann, Belux, Louis Poulsen und Carpet Sign.

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Dank des (smow)-Onlineshops und sechs weiterer (smow)-Stores – alle verfügen über ein gemeinsames Lager – können die meisten Produkte innerhalb kürzester Zeit geliefert werden. Das wesentliche Merkmal des (smow)-Konzepts ist die Möglichkeit, sich online zu informieren, um anschließend die Produkte im Ladengeschäft mit allen Sinnen zu erleben. Für eine umfassende und kompetente Beratung sorgt dann das erfahrene dreiköpfige Düsseldorfer Team. Neben der Privatkundenbetreuung ist auch der Ausbau des Projektgeschäfts ein wichtiges Anliegen des Düsseldorfer Teams. Unterstützt werden sie dabei von der Geschäftsführung in Köln und einem übergreifenden Projektteam. Die Einrichtung von gewerblichen Objekten muss ganzheitlich gedacht werden. Dies gilt umso mehr für Büroeinrichtungen, da dort für den Unternehmenserfolg entscheidende wertschöpfende Prozesse stattfinden. Daher ist eine genaue Analyse der Abläufe im Unternehmen ein essentieller Bestandteil der Büroplanung. Um sie erfolgreich durchzuführen, werden die Mitarbeiter unter anderem mittels Workshop in die Planung einbezogen. Planung und Umsetzung eines Bürokonzepts sind

Das Team von der Lorettostraße: Frank Rempel, Mathias Linnartz und Jens Glanert (v.l.)

komplexe Aufgaben, die nur in einem interdisziplinären Team erfolgreich umgesetzt werden können. (smow) greift hierfür auf ein starkes Netzwerk kompetenter Partner zurück und koordiniert darüber hinaus den gesamten Prozess von der Analyse und Planung über die Umsetzung bis hin zum anschließenden Coaching. HM ■

Fotos: (smow)

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Spitzenlage Zooviertel in Düsseldorf Wohnen im Premiumsegment

Die großzügige Terrasse ist individuell gestaltbar

ie Düsseldorfer VIANTIS AG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Sparda Bank, zählt mit ihrem Großprojekt „Zooviertel-Carrée“ zu den ambitionierten Bauträgern in NRW. „Wir sehen die Metropolregion Rhein/Ruhr als besonders interessant an“, sagt Joachim Sedlaczek, Vorstandssprecher der VIANTIS AG. „Sowohl die zuletzt abgeschlossenen als auch die aktuellen Baumaßnahmen liegen dementsprechend in den Städten Dortmund, Essen, Duisburg und speziell hier in Düsseldorf.“ Im beliebten Düsseldorfer Zooviertel entstehen auf dem Areal an der Sohnstraße/Ecke Hans-Sachs-Straße acht Townhouses und 54 Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern. Das Angebot reicht von der Erdgeschosswohnung bis zur P e n t h o u s e -Wo h n u n g . Das Objekt im Premiumsegment ist optimal für junge Familien bis hin zu „Best Agern“. „Auch die Townhouses sind für eine Aufzugsanlage vorbereitet“, betont Joachim Sedlaczek. Die Preise starten bei ca. 3.600 Euro/m² und gehen in der Gesamtsumme bis in den siebenstelligen Bereich. Eine Exklusiv, hell und groß: die Penthouse-Wohnung Großzahl der Wohnungen liegt zwischen 3.600 und 4.500 Euro/m². Die individuellen Penthouses sind optimal für Menschen, die aus einem großzügigen Einfamilienhaus kommen und sich in Sachen Wohnfläche kleiner setzen oder urbaner, sprich innerstädtisch, wohnen möchten. Eine der beiden Penthouse-Wohnungen hat eine Wohnfläche von 212 m². Die Dachterrasse von ca. 100 m² ist zur Hälfte der Wohnfläche angerechnet. Die zweite Penthouse-Wohnung ist 224 m² groß. In diesem Fall ist eine ca. 140 m² große Dachterrasse zur Hälfte eingerechnet. Unter dem Motto „Individualität über den Dächern des Zooviertels“ lassen

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sich die Flächen unter freiem Himmel äußerst unterschiedlich gestalten. Ein weiterer großer Pluspunkt der Penthouses: Sie liegen über dem zweiten Obergeschoss. Der Wind stellt – wie etwa bei höheren Bauwerken – kein Problem dar. Die komplette Baumaßnahme soll bis Ende 2016 fertiggestellt sein. Die Wohngegend gehört zu den angesehenen Lagen Düsseldorfs. Ein wichtiges Kriterium für VIANTIS. „Auch wenn es vielleicht ziemlich abgedroschen klingt, es ist immer noch die Lage, die zählt, insbesondere, wenn man die Werthaltigkeit betrachtet“, so Joachim Sedlaczek. „Zur Beurteilung hilft uns an dieser Stelle das zweite Standbein der VIANTIS, die Immobilienbewertung. Wir führen im Jahr mehr als 10.000 Bewertungen durch. Wir investieren in Grundstücke, bei denen wir sicher sind, dass in Bezug auf Werthaltigkeit für Eigennutzer aber auch für Kapitalanleger positive Wertentwicklungen prognostiziert werden können.“ Das „Zooviertel Carrée“ punktet mit seiner überschaubaren Größe und einem gewachsenen Umfeld. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich auf der nahe gelegenen Rethelstraße. Zum Joggen und Entspannen laden der Zoopark und der Grafenberger Wald ein. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangt man in wenigen Minuten zum Hauptbahnhof oder zum Kö-Bogen. Auch in Sachen Sicherheit und Kalkulation müssen sich die Käufer bei diesem Bauprojekt keine Sorgen machen. „VIANTIS verfügt als Tochtergesellschaft einer großen Genossenschaftsbank, der Sparda-Bank West, über eine starke finanzielle Basis. „Deshalb steht auf einer Imagebroschüre der VIANTIS auch der Slogan: „Mit SicherHM ■ heit zu mehr Wohnqualität“, sagt der Vorstandssprecher.

Fotos: Viantis

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Schöner wohnen

am Zoo

www.zooviertel-carree.de

8 TOWNHOUSES – im begehrten Zooviertel in Düsseldorf – einer gehobenen Wohngegend im Stadtteil Düsseltal. Es erwartet Sie eine Bauweise, die altbewährte klassische mit moderner und zeitgemäßer Architektur kombiniert. Großzügige Balkone und Loggien zeichnen das ZOOVIERTEL-CARRÉE aus. 8 Townhouses als Doppelhaus-Stadtvillen mit ca. 220 m2 Wohnfläche über drei Etagen, Aufzug möglich zentrale Lage stadtnah, grün, verkehrsgünstig gewachsenes Umfeld individuell steuerbares Lüftungssystem jedes Townhouse verfügt über eine integrierte Tiefgarage im Haus

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 0211 542299-50


lifestyle

Zeitgemäßes Wohnen im Grünen

Ein Viertel voller Leben „Le Flair“ – urbanes Wohnen in Pempelfort

odern, hell und unbeschwert, dieses Lebensgefühl vermittelt „Le Flair“. Das weiße Wohnviertel im Düsseldorfer Szeneviertel Pempelfort verfügt bis 2017 über mehr als 800 Wohneinheiten. Familien kommen auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs ebenso auf ihre Kosten wie Paare und Singles. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen circa 45 m² bis über 220 m², realisiert in vier- bis sechsgeschossigen Stadthäusern, jeweils mit Penthouse-Wohnungen. Außerdem bereichern Townhouses mit zwei bis drei Geschossen, Dachterrasse und eigenem Garten das Quartier. Optimal, um sich den Traum der häuslichen Idylle mit kleinem Garten in zentraler Lage zu verwirklichen. „Das Thema Urbanisierung ist ein globaler Trend“, sagt Uta Zanetti, verantwortlich für integriertes Marketing und Interior Design bei der Ratinger Projektgesellschaft Interboden. „Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen streben in die Großstädte. Gleichzeitig bleibt der Wunsch nach Privatsphäre, gerade im privaten Raum bei Familien mit Kindern oder Kinderwunsch, bestehen. Dies ist der Nährboden für das Konzept Townhouse. Hier wird in absolut innerstädtischer Lage der latente Wunsch nach dem freistehenden Einfamilienhaus bedient.

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Ein spannendes Konzept in diesem Segment ist das ‚Le Flair‘. Einen anschaulichen Eindruck wie es aussehen könnte, bietet das Muster-Townhouse. Klare Strukturen und schlichte Eleganz prägen die Räume. Auf dem Fußboden hell gekälkte Eichendielen, an den Wänden modisches Greige – eine Mixtur aus grauen und beigen Tönen. Die Handschrift des Interieur-Experten Patrick Treutlein aus Meerbusch ist unübersehbar. „Musterwohnungen sind ein zunehmend wichtiges Instrument im Immobilienmarketing“, so Uta Zanetti. „Auf der einen Seite gleicht sich Architektur international immer stärker an, auf der anderen Seite nimmt die Diver-

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Das Schlafzimmer: modern und hell

Uta Zanetti ist Expertin für das Inszenieren von Musterwohnungen bei Immobilienprojekten

sifikation der Zielgruppe immer weiter zu. Eine Antwort darauf ist die zielgruppenaffine Möblierung von Musterwohnungen, um unterschiedliche Lebensentwürfe und Geschmäcker bedienen zu können. Ich sammle auf meinen vielen Reisen immer Impressionen und verarbeite sie in kreativen Möblierungskonzepten – das funktio■ niert sehr gut“, sagt die Expertin.

Fotos: Interboden

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e s u a h u Z n e WillKomm Höffner Möbelgesellschaft GmbH & Co. KG • Willy-Brandt-Ring • 41460 Neuss an der B1, Abf. Neuss-Hafen oder -Zentrum, Tel. 02131/5347-0 • www.hoeffner.de • www.facebook.com/Moebel.Hoeffner • Öffnungszeiten: Mo–Sa von 10–20 Uhr


business

Gregor Berghausen, neuer Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf

„Einzeln stark, gemeinsam unschlagbar“ Top Interview mit Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf Top Magazin: Sie sind seit dem 1. Januar Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. Wie haben Sie den Wechsel von Köln nach Düsseldorf überstanden? Gregor Berghausen: Da ich früher schon mal sechs Jahre in der IHK Düsseldorf gearbeitet habe, war es ein Stück weit wie nach Hause kommen. Ich fühle mich hier sehr wohl. Die rheinischen Metropolen Köln und Düsseldorf haben beide viel Reizvolles zu bieten, aber Düsseldorf arbeitet aktuell an seinen Stärken etwas intensiver als Köln. Wenn man sich etwa den Kö-Bogen anschaut, gewinnt die Stadt dadurch noch mehr an Attraktivität. Die Entscheidung, in die Landeshauptstadt zurückzukehren, ist mir daher nicht schwer gefallen. Ein erstes Fazit nach 100 Tagen im Amt? Ich habe ein hervorragend geführtes Haus übernommen, die IHK ist in der Stadt sehr gut verankert und genießt eine hohe Reputation. Das ist eine perfekte Ausgangsbasis für meine Arbeit. Ich bin mehr als zufrieden, in einer tollen Stadt einen tollen Job zu haben. Was gehört zum Kerngeschäft einer IHK? Aufgabe der Industrie- und Handelskammern ist es stets, die Wirtschaft vor Ort zu fördern und die Politik einerseits über die wirtschaftliche Entwicklung zu informieren und sie andererseits zu beraten, etwa, was die Ausgestaltung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen betrifft. Dabei gilt es, die sehr unterschiedlichen Interessen der uns angeschlossenen Unternehmen (vom Kioskbesitzer bis zum Dax-Konzern) ausgleichend und abwägend zu berücksichtigen, um zu einer konsensorientierten Lösung zu gelangen. Das ist häufig ein komplexer Prozess, macht aber auch den Reiz der Aufgabe aus.

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Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen? Die größten Herausforderungen für die Wirtschaft liegen aktuell – und das gilt nicht nur für unsere Region – in der Digitalisierung und Fachkräftesicherung. Wie schaffen wir den Transformationsprozess von einer analog funktionierenden Wirtschaft zu einer digital agierenden Wirtschaft? Das betrifft in hohem Maße den Produktionsprozess, aber auch Handel und Dienstleistungen, wenn Sie etwa an die Banken denken. Online-Shopping etwa verändert den stationären Handel schon heute und wird ihn weiter verändern. Und dabei geht es nicht mehr darum, ob das eine das andere ablöst oder gar ersetzt, sondern etwa darum, wie der lokale Handel durch pfiffige Lösungen profitieren kann, wenn er online mitmischt. Haben vor dem Hintergrund des Online-Handels denn kleinere Zentren in den Stadtteilen überhaupt noch Chancen? Einzelhandel ist ein haptisches Erlebnis. Wir brauchen eine lebendige Innenstadt mit schönen Geschäften. Und dafür braucht man eine Strategie. Es gilt also beispielsweise zu überlegen, wie man Menschen überzeugen kann, die bevorzugt online shoppen, dass ein Bummel vor Ort ebenso schön sein kann. Denn das Bedürfnis, in der Innenstadt einkaufen zu gehen und dort Café zu trinken, ist ja da. Hier bedarf es eines attraktiven Standorts und eines hervorragenden Stadt(teil) marketings, mit dem Händler und Werbegemeinschaften bei den Kunden punkten können. Die IHK unterstützt seit vielen Jahren die Händlerzusammenschlüsse in Düsseldorf und im Kreis Mettmann, um die Attraktivität ihrer Standorte zu festigen und wird sich auch in den nächsten Jahren intensiv damit beschäftigen.


business

Worauf kommt es beim Thema Fachkräftesicherung an? Demografisch gesehen ist Düsseldorf eine wachsende Metropole. Allerdings wohnen fast 50 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nicht im Stadtgebiet, sondern pendeln aus dem Umland in die Landeshauptstadt ein. Daher ist es wichtig, auch einen Blick auf die demografische Entwicklung im Umland zu werfen. Und da sieht es weniger rosig aus, beispielsweise erwarten wir am Niederrhein oder im bergischen Land Rückgänge bei den Schulabgängerzahlen von bis zu 20 Prozent. 20 Prozent weniger Schulabgänger bedeuten künftig auch 20 Prozent weniger potenzielle Fachkräfte. Wir müssen uns also Gedanken machen, wie wir diese Lücke im Sinne der uns angeschlossenen Unternehmen schließen können. Uns geht es also erstens darum, auch kleine und mittlere Unternehmen in den Fokus jugendlicher Bewerber zu rücken und zweitens darum, Stadt und Kreis bei der Bewerbung der Region Düsseldorf als attraktiven Standort aktiv zu unterstützen, an dem Menschen gern leben und arbeiten wollen. Da spielt auch das Stadt-Marketing eine Rolle… Das hat die Stadt Düsseldorf ja auch erkannt. Hier gilt das Motto, tue Gutes und rede darüber. Fakt ist doch, dass Düsseldorf für alle, die hier leben, hoch attraktiv ist. Entscheidend wird künftig sein, wie wir alle attraktiven PS, die die Stadt augenscheinlich besitzt, auch auf die Straße bringen. Es ist wichtig, dass wir für unseren Standort unterschiedliche Zielgruppen über unterschiedliche Medien/Kanäle und in unterschiedlicher Tonalität erreichen. Ein Beispiel: Für junge Leute, die zum Studieren oder Arbeiten hierher kommen, braucht man keine Broschüren, sondern eine funktionierende Community mit der Botschaft: Düsseldorf ist hip! Da musst Du hin!

Wie meinen Sie das? Die Metropolregion Rheinland wäre europaweit die einzige polyzentrische Metropolregion mit zwei sehr bedeutenden Zentren, nämlich Düsseldorf und Köln. Beide Städte sollen ihr Selbstverständnis behalten, aber in Sachen Metropolregion an einem Strang ziehen. Und das gilt natürlich auch für alle anderen Mitspieler innerhalb der Metropolregion Rheinland, also für alle Gebietskörperschaften von Aachen bis Duisburg und von Wuppertal bis Wesel. Ich bin allerdings guten Mutes, dass uns das gelingen kann. Denn wir leben in einem Europa der Regionen, nicht der Kreise und Städte. Und bei allen Beteiligten ist das Verständnis gewachsen, dass zusammen für alle mehr zu erreichen ist, als wenn jeder einzelne für sich unterwegs ist. Das Motto der IHK-Initiative Rheinland, die es seit 2009 gibt, lautet: „Einzeln stark, gemeinsam unschlagbar“ – und ich hätte nichts dagegen, wenn dieser Leitspruch auch für alle Partner der Metropolregion gelten würde. Was sind die vorrangigen Ziele der Metropolregion? Eine Metropolregion Rheinland denkt in regionalen Zusammenhängen. Damit bekommen wir durch gemeinsame Planung beispielsweise größere Infrastrukturvorhaben schneller ans Laufen oder finden schneller attraktive Flächen, so dass Unternehmen gar nicht auf die Idee kommen, abwandern zu wollen. Darüber hinaus wollen wir gemeinsam das Standortmarketing für das Rheinland intensivieren und die bereits bestehende gute Zusammenarbeit auf den Feldern Bildung und Forschung ausbauen. Was ist die größte Schwierigkeit? Die Emotionalität aus dem Thema zu nehmen. Wir müssen das Kirchturmdenken überwinden, uns von dem einen oder anderen Solotanz verabschieden und dafür mehr als Formation auftreten. Wir müssen lernen, dass wir zusammen gehören. Das ist wohl die größte Herausforderung.

Es gibt ein weiteres Schwerpunkt-Thema für Sie: Die Metropolregion Rheinland! Das ist richtig. Ziel der Metropolregion Rheinland ist es, die bereits vorGregor Berghausen wurde 1968 in Köln-Porz handenen Stärken zu bündeln, um geboren und wuchs auch dort auf. Der studierte mit einer Stimme sprechen und von Historiker und Wirtschaftsarchivar (M.A.) ist außen auch als starkes Stück Nordverheiratet und hat drei Kinder (8, 11, 13). Seine rhein-Westfalens wahrgenommen berufliche Laufbahn startete er als Mitarbeiter im zu werden. Mit elf Millionen MenRheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv. Nach schen hat das Rheinland sowohl als Stationen bei den Wirtschaftsjunioren Köln, der Wirtschafts- und Logistikstandort IHK Köln, dem Deutschen Industrie- und Handelsals auch bei Kultur, Forschung und kammertag Bonn/Berlin, der IHK Düsseldorf und Bildung bereits eine herausragende der IHK Köln wurde er zum 1. Januar offiziell zum Bedeutung. Die Frage ist nur: Wie Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf ernannt. organisiert sich diese Region?

Fotos: Melanie Zanin/Top Magazin

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Die Initiative ist ja nicht neu. Wo nehmen Sie den Optimismus her, dass es jetzt klappt? Weil aktuell die Voraussetzungen noch nie so gut wie heute waren. Die Metropolregion ist in der Neufassung des Landesentwicklungsplans bereits begrifflich verankert. Diese Schubkraft sollten wir nutzen, um die Metropolregion endlich auch mit konkreten Botschaften und Aktivitäten zu UTG ■ füllen.

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Gute Nachrichten und ein warnender Blick in die Zukunft Bilanz 2015 der Stadtsparkasse Düsseldorf reditvergaben, neue Einlagen und Wertpapiergeschäfte, die Risiken im Griff, wichtige Weichen gestellt – gute Nachrichten konnte Vorstandsvorsitzender Arndt M. Hallmann bei der Bilanzpressekonferenz für 2015 der Stadtsparkasse Düsseldorf verkünden. Und eine gute Nachricht für die Stadt als Träger des Finanzinstituts war auch dabei: 16 Millionen Euro für 2014 und 2015 können ins Stadtsäckel fließen, „ohne die weiterhin notwendige Aufstockung unseres Eigenkapitals zu vernachlässigen“, wie Hallmann versicherte. Vor Steuern war der Gewinn mit 117,8 Millionen Euro zwar etwas niedriger als in 2014 (135,1 Millionen). Das liege aber im Verkauf der Immobilientochter Corpus Sireo begründet, erklärte Hallmann, der in die Bilanz 2014 eingeflossen sei. Um 50 Millionen Euro, nämlich auf 1,321 Milliarden, steigerte die Stadtsparkasse ihr Kreditgeschäft im vergangenen Jahr, wobei der Zuwachs bei mittelständischen Unternehmen und Privatleuten teils mehr als 50 Prozent betrug. Trotz Niedrigzinsphase stieg der Gesamtbestand der Einlagen um 150 Millionen Euro auf 8,260 Milliarden (Vorjahr 8,103 Milliarden). Auch das Wertpapiergeschäft lief 2015 mit einem Anstieg von 550 Millionen Euro gut. Insgesamt verwaltete die Stadtsparkasse Düsseldorf im vergangenen Jahr 700 Millionen Euro Kundengelder mehr als in 2014. „Große Herausforderungen“ sieht Hallmann jedoch durch die Digitalisierung für Service und Vertrieb im Privatkundenbereich. Die Nachfragen in den Geschäftsstellen seien rückläufig, fast 50 Prozent aller Girokonten würden online geführt mit deutlich steigender Tendenz. Dementsprechend wird die Niederlassungspräsenz neu ausgerichtet und der mediale Vertrieb via Telefon und Internet-Filialen ausgebaut. Dennoch wird auch in Geschäftsstellen investiert – nämlich in jene in Bilk, Derendorf und Oberkassel, die baulich neu gestaltet werden. „Wir sind in der Flächenpräsenz weiter überragender Spieler“, versicherte Hallmann, „und investieren in den nächsten Jahren über acht Millionen Euro in unsere Niederlassungen.“ Das Finanzkaufhaus an der Berliner Allee 56

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Der Personalabbau ist laut Hallmann nicht dem Umstand der zunehmenden Digitalisierung geschuldet. „Natürliche Fluktuation“ nannte er als Grund, dass im Personalbereich 141,1 Millionen Euro – 2,2 Millionen Arndt M. Hallmann, Vorstandsvorsitzender weniger als 2014 – der Stadtsparkasse Düsseldorf ausgegeben wurden. „Mit rund 2.200 Mitarbeitern ist die Stadtsparkasse Düsseldorf einer der größten Arbeitgeber und mit 100 Auszubildenden einer der größten Ausbildungsbetriebe der Stadt“, erklärte der Stadtsparkassen-Chef. Das Finanzinstitut zähle außerdem zu den größten Steuerzahlern der Landeshauptstadt. Die „finanzielle Erstversorgung der Flüchtlinge“ gehöre ebenfalls zum öffentlichen Auftrag des Hauses: Dazu gibt‘s einen 24-Stunden-Service am Flughafen „ohne bürokratische Hürden“. Fast 3.000 Girokonten sind vergangenes Jahr für Flüchtlinge eröffnet worden. Bürgernähe zeigt das Haus auch im Sponsoring von Sport, Kultur, Bildung und Wissenschaft bis hin zu Sozialem und Brauchtum. So werden das Schumann-Festival im Mai und der 70. NRW-Geburtstag im August unterstützt. Für die mittelfristige Zukunft konstatierte Hallmann: Trotz „zuversichtlicher Stimmungsbilder“ sei die Liste der Belastungsfaktoren zu Jahresbeginn nicht kleiner, sondern größer geworden. „Von einem sich selbst tragenden Aufschwung sind wir auf jeden Fall weit entfernt.“ Düsseldorf ist in diesem Jahr übrigens Ausrichter des Deutschen Sparkassentages. Die Tagung des größten deutschen Finanzverbundes am 27. und 28. April wird in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ausgerichtet und die Stadtsparkasse übernimmt dabei einen wichtigen Part. GR ■

Fotos: Stadtsparkasse Düsseldorf

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Chef-Anlagestratege Dr. Manfred Schlumberger und Tilo Croonenberg, Niederlassungsleiter Düsseldorf

Expertenwissen für die Kunden Für die Privatbank Berenberg bedeutet die Betreuung eines Vermögens mehr als die Vermittlung von bloßen Anlageideen Chefvolkswirt Dr. Holger Schmieding

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o turbulent hat ein neues Jahr selten begonnen. Kaum war der Knall der Silvesterböller verhallt, krachte es an den Finanzmärkten der Welt. Sorgen um eine beschleunigte Konjunkturabschwächung in China und ein weltweiter Einbruch des Ölpreises drücken die Kurse immer weiter nach unten. Dass die Weltkonjunktur nachhaltig beeinträchtigt werden könnte, glaubt Dr. Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Privatbank Berenberg, jedoch nicht: Deutschlands älteste Privatbank rechnet mit einem Weltwirtschaftswachstum von 2,4 Prozent in diesem Jahr. „Wir gehen von einer vorübergehenden Störung aus. Der fundamentale Ausblick für die westliche Welt bleibt verhalten positiv“, urteilt der Chefökonom auf der Jah-

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resauftaktveranstaltung der Privatbank in der Düsseldorfer Niederlassung. Privater Verbrauch trägt die Konjunktur Deutschland werde ein wichtiger Konjunkturmotor bleiben, versicherte Schmieding mehr als 80 Gästen des Abends. Dabei trägt vor allem der private Verbrauch diese Entwicklung. „Der anhaltende Zuwachs der Beschäftigung kann den Konsum in der westlichen Welt weiter stützen“, so der Experte. Daher erwartet Schmieding, dass die Wirtschaft in Deutschland im Jahresdurchschnitt um 1,3 Prozent wachsen kann. „Wirtschaftliche Risiken sind weniger ausgeprägt als in den Vorjahren, dafür müssen wir intensiv politische Risiken beobachten.“

Volatilität am Aktienmarkt weiter hoch Berenbergs Chef-Anlagestratege, Dr. Manfred Schlumberger, lieferte nach Schmiedings Bestandsaufnahme die entsprechende Kapitalmarktanalyse ab. Die Kurskorrektur an den Märkten hält er für nichts Ungewöhnliches. „Nach sieben fetten Jahren waren die Märkte einfach reif für eine größere Bereinigung.“ Dass einiger Sand ins Getriebe der Börsen geraten ist, hat für Schlumberger zwei Gründe. Betroffen sind davon beide Faktoren, die langfristig über Wohl und Wehe an den Aktienmärkten entscheiden, nämlich die Zinsen und die Unternehmensgewinne. Einerseits sieht er die unterstützende Wirkung des – trotz der ersten Erhöhung der US-Leitzinsen – immer noch


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äußerst billigen Geldes schwinden. „Die monetäre Droge lässt mit jedem weiteren Anleihekaufprogramm nach.“ Andererseits herrscht laut Schlumberger aktuell eine große Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Unternehmensgewinne. In den USA sind diese bereits seit drei Quartalen rückläufig. Dort belastet der niedrige Erdölpreis, anders als in vielen Industrienationen, wichtige Sektoren. „Entscheidend ist deshalb in diesem Jahr die Gewinnentwicklung der Unternehmen. Diese wird in den USA eher schwach sein, in Europa und Japan deutlich besser. Tragisch für die europäischen Börsen sei, dass sie sich trotz besserer Fundamentaldaten in Korrekturphasen nicht vom amerikanischen Aktienmarkt abkoppeln können. „Die Volatilität wird auch im weiteren Jahresverlauf hoch bleiben. Im ersten Halbjahr wird der DAX es schwer haben, über die 11.000er Marke zu kommen. Den Sprung würde ich ins zweite Halbjahr vertagen. Sollte es zu weiteren Kursrückgängen kommen, würde dies attraktive Einstiegschancen eröffnen.“

Gebündelte Kompetenz für die Anleger Berenberg hat zuletzt sieben überregionale Kompetenzzentren errichtet, um das Know-how für bestimmte Kundengruppen zu bündeln. Viele Kunden haben ähnlich geartete Bedürfnisse, zum Beispiel Sportler, Stiftungen, Familienunternehmer und Führungskräfte, oder knüpfen zunehmend internationale Verbindungen. In den überregionalen Kompetenzzentren

Croonenberg ist seit dem ersten Tag dabei und hat das Wachstum des Instituts in der Region mitgestaltet. „Wir betreuen von hier aus Familien, Unternehmen und Stiftungen im ganzen Rheinland.“ In Düsseldorf sind mittlerweile 26 Mitarbeiter tätig, weltweit sind es 1.330. Geführt wird die Bank heute von zwei persönlich haftenden Gesellschaftern. „In der über 425-jährigen Geschichte von Berenberg gab es

Fotos: Melanie Zanin/Top Magazin Düsseldorf, Privatbank Berenberg

Tilo Croonenberg, Niederlassungsleiter von Berenberg in Düsseldorf, ergänzt: „Wir sehen uns daher für Kunden immer wieder nach weiteren Anlagealternativen zur Diversifizierung des Vermögens um und schauen, in welchen Bereichen Zuwächse erzielt werden können. So verschaffen wir unseren Kunden Zugang zu exklusiven Investments, wie etwa im Immobilienbereich.“ In den letzten Jahren hat Berenberg stets in den Ausbau von Know-how investiert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. So wurde die Bank im Report „Elite der Vermögensverwalter“ (Handelsblatt) erneut mit Platz eins ausgezeichnet und bei den „Global Private Banking Awards“ (Financial Times Group) zur „Best Private Bank in Germany“ gekürt. Neben dem fachlichen Know-how ist vor allem die persönliche und individuelle Betreuung der Kunden ausschlaggebend. Der ganzheitliche Beratungsansatz und die Nähe zum Kunden sind im Private Banking unverändert wichtig, um eine Vertrauensbasis zu schaffen und Kunden strategisch zu begleiten: „Wir sind ein verantwortungsvoll agierender und unabhängiger Berater und Dienstleister. Dies ist die Klammer, mit der wir sowohl für vermögende Privatanleger, Stiftungen als auch für Unternehmen und institutionelle Investoren tätig sind“, so Croonenberg.

Niederlassung in Düsseldorf: Berenberg ist Deutschlands älteste Privatbank

tauchen speziell ausgebildete Berater besonders tief in die Lebenswelt des Kundenkreises ein und entwickeln passende Lösungen. Der Berater vor Ort übernimmt dabei die Rolle des Wissensmanagers für seinen Kunden. „So bieten wir unseren Kunden einen klaren Mehrwert“, erläutert Croonenberg. Abgerundet wird das Angebot durch regelmäßige Abend- und Informationsveranstaltungen, auf denen Kunden und interessierte Gäste Informationen aus erster Hand erhalten, zum Beispiel bei Vorträgen der Volkswirte und Anlagestrategen von Berenberg oder bei monatlichen Veranstaltungen mit Experten, auf denen die Bank Spezialthemen aus dem Berenberg-Netzwerk präsentiert. Die Berenberg-Niederlassung an der Cecilienallee am Rheinufer gibt es bereits seit 13 Jahren. Sie ist in dieser Zeit kontinuierlich gewachsen. Niederlassungsleiter Tilo

lediglich 38 solcher persönlich haftenden Gesellschafter, was die enge Verbundenheit der Unternehmensführung zum Unternehmen zeigt“, so Croonenberg. 40 Portfoliomanager verwalten die Kundengelder, und mit über 80 Aktienanalysten verfügt Berenberg über das zweitgrößte Research-Team einer deutschen Bank. Für Düsseldorf hat Tilo Croonenberg noch einiges vor: „Wir wollen unseren Kunden als kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen zur Verfügung stehen, die Einfluss auf ihr Vermögen haben. Für uns ist die Betreuung eines Vermögens mehr als die Vermittlung von bloßen Anlageideen: Wir managen alle Chancen und Risiken, die sich auf die Vermögenssituation unserer Kunden auswirken können. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz haben wir großes Potenzial auch über das Rheinland hin■ aus.“

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Die Vorstände der PSD Bank Rhein-Ruhr eG: August-Wilhelm Albert und Dr. Stephan Schmitz (v.l.)

Düsseldorfer Genossenschaftsbank mit guten Geschäftszahlen PSD Bank Rhein-Ruhr ist zufrieden mit der Bilanz und setzt auf Innovationen

ie PSD Bank Rhein-Ruhr hat im letzten Jahr ihre Bilanzsumme von 3,398 Milliarden Euro auf 3,516 Milliarden Euro gesteigert – ein Plus von 3,48 Prozent. Auch bei dem Gewinn vor Steuern (19,5 Millionen Euro / Vorjahr: 17,7 Millionen Euro) konnte die Düsseldorfer Genossenschaftsbank zulegen. Im letzten Jahr entschieden sich 5.521 neue Kunden für die PSD Bank Rhein-Ruhr, die zum Jahresabschluss damit 167.268 Kunden zählt. Der Zinsüberschuss im letzten Jahr betrug 50,3 Millionen Euro, ein rund zehnprozentiges Plus gegenüber dem Vorjahr, der Jahresüberschuss der Bank stieg von 7,3 Millionen auf 7,7 Millionen Euro. Die Bankvorstände August-Wilhelm Albert und Dr. Stephan Schmitz bewerten das im letzten Jahr erstmalig propagierte Alleinstellungsmerkmal „Direktbank + Beratung“ als positive Differenzierung zum Wettbewerb. Der Bekanntheitsgrad der Bank sei gestiegen und die Weiterempfehlungsquote der Kunden liege auf hohem Niveau. Die Genossenschaftsbank sieht sich mit ihrem Geschäftsmodell und einer Kernkapitalquote von 14,28 Prozent bestens aufgestellt. Mit Innovationen wie Online-Kontowechselservice („so einfach wie Pizza bestellen“), der Online-Legitimationsprüfung „IDnow“ und dem Anschluss an das Bankenzahlsystem „Pay Direkt“ habe die Bank wichtige Neuerungen eingeleitet. Im Kreditgeschäft will die Bank bilanziell die 3-Milliarden-Grenze knacken. Die Neukundenwerbung bildet in diesem Jahr einen Marketing-Fokus. Im letzten Jahr vergab die Bank Privatkredite in Höhe von 90,5 Millionen Euro (Vorjahr: 84 Millionen Euro). Das Kundenkreditgeschäft, inklusive der unwiderruflichen Kreditzusagen, zog von 2,823 Milliarden Euro auf 2,920 Milliarden Euro an, eine Steigerung von 3,44 Prozent. Wie im Vorjahr stellte die Baufinanzierung einen wesentlichen Faktor im Kreditsektor dar. Nachdem die Bank bereits im Vorjahr ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr ausweisen konnte, verhalf die Bank 2015 wiederum mehr Kunden zu den „eigenen

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vier Wänden“. Die Neuzusagen bei der Baufinanzierung erreichten die Rekordsumme von 416 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 lag diese Summe bei 397 Millionen Euro. August-Wilhelm Albert: „Bei der gegebenen Zinssituation nimmt es nicht wunder, dass sich der Trend zum ‚Betongold‘ fortsetzt.“ Die Kundeneinlagen verzeichneten trotz der Niedrigzinsphase ein kleines Plus von 28 Millionen Euro (1,09 Prozent) und stiegen auf 2,601 Milliarden Euro. Das Alleinstellungsmerkmal „Direktbank + Beratung“ hat in Verbindung mit einer neuen Werbekampagne die ungestützte Markenbekanntheit weiter ansteigen lassen – von 18 auf 20 Prozent. Auch mit dem sogenannten Net Promoter Score (NPS) von 75 Prozent, der für eine hohe Weiterempfehlungsquote steht, zeigte sich die Bank zufrieden. Mit ihrem Geschäftsmodell sieht sich die PSD Bank Rhein-Ruhr für die Zukunft bestens aufgestellt. Die hohen sechsstelligen Aufwendungen für Soziales will die Bank auch in diesem Jahr beibehalten. Neben zahlreichen Vereinen unterstützt die PSD Bank als Sponsor in Düsseldorf das „PSD Bank Meeting“, die DEG und den „Dreck-Weg-Tag“ sowie die Fanmeile zur Fußball-EM am Rathaus. Außerhalb der Landeshauptstadt gibt es weitere Aktivitäten. Nach der Entscheidung der EZB, den Leitzins auf 0,0 Prozent zu senken, sieht die Genossenschaftsbank eine Zuspitzung der bekannten Lage. August-Wilhelm Albert: „Kreditkunden können sich mehr denn je über günstigste Konditionen freuen, anlageorientierte Kunden haben einen deutlich erhöhten Beratungsbedarf bei der Vermögensplanung oder der Altersvorsorge, und dies bei eingeschränkten Möglichkeiten.“ Wie andere Banken auch, klagt die PSD Bank Rhein-Ruhr über stetig steigende Anforderungen des Aufsichtsrechts. Die finale SEPA-Umstellung im Februar dieses Jahres, Einlagensicherungsgesetz, Kleinanlegerschutzgesetz und die Umsetzung neuer Datenmeldevorschriften im Wertpapiergeschäft seien Stichworte für die finanziell und arbeitsmäßig belastenden Anforderungen. ■

Foto: PSD Bank Rhein-Ruhr

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Torte von der Bäckerei Puppe zum 135. Volksbank-Geburtstag für die Vorstände Rainer Mellis und Klau Reh sowie Marketing-Direktor Christian Feldbinder (v.l.)

Zahlen, die Spaß machen Bilanz der Volksbank Düsseldorf Neuss eG für 2015 ie Sonne strahlt regelmäßig, wenn die Volksbank Düsseldorf Neuss zur Bilanz-Pressekonferenz bittet. Mitte Februar gab es im Café „Laterne“ im Schlossturm am Burgplatz wieder blauen Himmel mit Panorama-Blick über Düsseldorf. Ein „leicht erhöhtes Geschäftsergebnis“ bilanzierte Rainer Mellis, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Düsseldorf Neuss eG, als erfreuliches Ergebnis für 2015. Einen der Gründe dafür lieferte er gleich nach: Mit der Note 1,86 erreichte die Volksbank Düsseldorf Neuss im „Deutschland Test“, dem Wirtschaftsmagazin von „Focus-Money“, bei der Umfrage „Kundenliebling Filialbanken 2016“ fast den besten Platz. „Zufriedene Kunden sind die Voraussetzung für gute Geschäfte“, konstatierte Mellis. Sein Vorstandskollege Klaus Reh bekräftigte denn auch: „Es macht mir Spaß, diese Zahlen vorzutragen.“ Dazu gehören ein gesteigertes Betriebsergebnis vor Bewertung über 8,614 Millionen Euro (2014: 8,559 Millionen Euro). Das lag laut Reh am gestiegenen Kundengeschäft, das um fünf Prozent, entsprechend 45 Millionen Euro, auf 950 Millionen Euro stieg. Sogar 9 Prozent mehr Kundenkre-

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dite gab es 2015, ein Plus von 61,698 Millionen auf jetzt 724 Millionen Euro. Auch wenn sich die Bilanzsumme durch den geplanten Abbau von Treuhandpositionen um zwei Prozent auf knapp 27 Millionen Euro auf 1,378 Milliarden Euro (nach 1,405 Milliarden Euro im Vorjahr) verringerte, legte das Finanzinstitut im gesamten betreuten Kundenvolumen um 6,5 Prozent auf 4,125 Milliarden Euro zu. Dafür haben übrigens auch 370 Neukunden der jungen Generation gesorgt. „Mehr als moderat“ beurteilte Reh den verringerten Zinsüberschuss um 1,5 Prozent oder 391.000 Euro auf 25,386 Millionen Euro. 2014 waren es 25,777 Millionen Euro. Dies sei dem „extrem niedrigen Zinsniveau“ geschuldet. Dafür wurde der Provisionsüberschuss mit zwei Prozent, entsprechend 236.000 Euro, von 11,866 Millionen Euro in 2014 auf 12,102 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigert. Gestiegen ist aber auch der Verwaltungsaufwand mit 3,58 Prozent. Investiert hat das Haus nämlich ins Personal: „Entgegen dem allgemeinen Trend haben wir neues Personal eingestellt“, betonte Reh. Mit 21 Auszubildenden bei insgesamt 315 Angestellten ist die Azubi-Rate zwar

leicht verringert. Das liegt laut Reh an der Schwierigkeit, „junge qualifizierte Menschen für die Bankausbildung zu begeistern“. Als genossenschaftliche Bank wird das Mitglieder-Guthaben weiter mit drei Prozent – gemessen an der Niedrigzinsphase relativ attraktiv – verzinst. Das Geschäftsguthaben beträgt 22,898 Millionen Euro, ein Plus von 4,65 Prozent gegenüber 2014. Das bilanzierte Eigenkapital der Volksbank konnte um 6,91 Prozent auf 88,892 Millionen Euro gesteigert werden – und zwar inklusive der Fonds für allgemeine Bankenrisiken. Filialabbau müssen die Kunden nicht befürchten. Im Gegenteil: In der Neusser Zollstraße wird im Herbst eine neue Vertriebszentrale eröffnet. Einen Beitrag zur Sozialisierung und Integration von Flüchtlingen leistet die Volksbank Düsseldorf Neuss gemeinsam mit der Initiative „Kompass D“ in Neuss, einem Zusammenschluss von Unternehmen. Mit den bereits gesammelten 800.000 Euro soll Hilfe zur Selbsthilfe geboten werden. „Beispielsweise für einen hervorragenden Deutschunterricht, der Eingliederung in sozialversicherte Berufe ermöglicht“, sagte Mellis, „es geht also in unserem 135. Jahr unserer genossenschaftlichen GR ■ Geschichte voran!“

Foto: Marc Frankenhauser

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Megatrend Print 4.0 Die Weltleitmesse drupa gibt Zukunftstechnologien eine Plattform it neuer strategischer Ausrichtung, optimierter Laufzeit von elf Messetagen, neuem Erscheinungsbild und einem auf drei Jahre verkürzten Turnus geht die internationale Leitmesse für Print und Crossmedia Solutions an den Start. Unter dem Motto „touch the future“ rückt die drupa (Abkürzung für Druck und Papier) die Innovationskraft der Branche in den Fokus und gibt Zukunftstechnologien eine Plattform. Im Zentrum stehen vor allem Zukunfts- und Highlight-Themen wie print, packaging production, multichannel, 3D-printing, functional printing oder green printing. „Mit dieser strategischen Neuausrichtung und ihrer Fokussierung auf die Zukunfts- und Highlight-Themen liegen wir offensichtlich richtig. Denn die Resonanz der internationalen Zulieferindustrie ist sehr gut – was angesichts des schwierigen Marktumfeldes nicht unbedingt zu erwarten war“, erläutert Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf GmbH. Rund 1.650 Aussteller aus über 50 Ländern werden vom 31. Mai bis 10. Juni 2016 die Vielseitigkeit und Innovationskraft ihrer Branche in den 19 Düsseldorfer Messehallen eindrucksvoll unter Beweis stellen. „Internationale Global Player und Marktführer präsentieren sich ebenso wie aufstrebende und innovative Unternehmen aus aller Welt. Das gesamte Angebots- und Themenspektrum für Print und Crossmedia ist vorhanden. Einen solch umfassenden 360-Grad-Blick auf die gesamte Branche bietet nur die drupa“, unterstreicht Dornscheidt. Der Megatrend auf der drupa 2016 wird Print 4.0 sein, wie Claus Bolza-Schünemann, Vorsitzender des drupa-Komitees und Vorstandsvorsitzender der Koenig & Bauer AG erklärt. „Print 4.0 ermöglicht die Individualisierung und Personalisierung im Digitaldruck. Für hochwertige Verpackungen oder für die rasch wachsende Vielfalt von Lösungen im industriellen und funktionalen Druck ist diese digitale Vernetzung von Maschinen und Systemen die Lösung und gleichzeitig Garant für Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.“ Eines der wichtigsten Highlight-Themen ist packaging production. So wird der Verpackungsmarkt aktuellen Pro-

gnosen zufolge bis 2018 auf 985 Milliarden US-Dollar ansteigen. Eine eigene Sonderschau, der touchpoint packaging mit rund 20 teilnehmenden Ausstellern, spiegelt diese Marktrelevanz wider. Ein weiterer Schwerpunkt ist 3D-Druck. Das Potenzial dieser additiven Fertigungstechniken in vielen vertikalen Märkten ist nicht zu unterschätzen. „Vor allem das Ersatzteilgeschäft im Maschinenbau oder das Packaging Design bieten große Chancen für Maschinenbauer, Anwender aber auch Druckdienstleister“, so Sabine Geldermann, Director der drupa. Auch funktionaler Druck wird wieder eine große Rolle auf der drupa spielen. Weltweit gibt es viele Anwendungsbeispiele für Printed Electronics. Touch-Sensoren auf Möbeloberflächen, Bluetooth-Lautsprecher aus Papier oder leitfähige Tinten sind dank innovativer Drucktechnologien keine Science Fiction mehr. Impulsgebende Innovationen und Business Cases rund um prozessorientierte Print- und Publishinglösungen stehen im Mittelpunkt des drupa innovation park (dip), in dem sich junge Unternehmen und Start-ups, aber auch Global Player mit zukunftsweisenden Lösungen präsentieren. Für die Besucher hat der dip in Halle 7 den unschlagbaren Vorteil, auf einer überschaubaren Fläche richtungsweisende Innovationen, Lösungen und Geschäftsbeispiele erkunden zu können. Der drupa cube geht unter dem Motto „Entertaining, Educating, Engaging“ mit einem neuen Ansatz an den Start. Im Fokus dieses Event- und Kongressprogramms in Halle 6 stehen die Innovationskraft von Print und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten gedruckter Produkte quer durch die unterschiedlichsten Industrien und Lebensbereiche. Als Innovationspartner konnte die international tätige Medici Group um Gründer und CEO Frans Johansson gewonnen werden. Johansson hat mit seinem Buch „Der Medici Effekt“ für viel Furore gesorgt und steht seitdem für das Denken und Handeln außerhalb fest gesteckter Grenzen und das „Out-of-the-box-Prinzip“. Neben seinen beiden Keynotes am 31. Mai und 2. Juni stehen rund 40 Vorträge internationaler ■ Experten auf dem Programm.

Sabine Geldermann, Director der drupa 64

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Fotos: C. Tillmann/Messe Düsseldorf

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Es ist cool, gut zu sein Akademische Exzellenz und persönliche Betreuung stehen bei der ISR – International School on the Rhine im Fokus

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ie ISR – International School on the bildet die Persönlichkeit aus. So lautet Prüfungen oder Tests begleiten die LernRhine ist eine der großen internatio- das tägliche Leitmotiv: „We enable great erfolge des Schülers kontinuierlich und nalen Schulen in der Region Düsseldorf minds and strong characters.“ machen gegebenenfalls Lehrer und Eltern und bekannt für ihre Bestnoten im Interauch sofort aufmerksam auf Lernlücken, auf national Baccalaureate (IB) in NRW und Die ISR International School on the Rhine welche umgehend reagiert werden kann. ihrer exzellenten Ausbildung mit Boden- gemeinnützige GmbH ist eine private, haftigkeit: „Bildung ist das Wichtigste, internationale Ganztagsschule mit Kin- Auf dem Weg zum Studium und ab der 8. was wir unseren Kindern mit auf den dergarten in Neuss. Sie wird zu 100 Pro- Klasse, begleitet eine interne und indiviWeg geben können“, so lautet das Credo zent aus Schulgebühren finanziert; als duelle Studienberatung („University and von Peter Soliman, geschäftsführender vom Land NRW akkreditierte Ergänzungs- Career Counceling“) die Schüler in allen Gesellschafter der Schule seit 2014. In schule fließen keine finanziellen Mittel aus Phasen ihres Bewerbungsprozesses bei allen Bereichen der Schule ist den Universitäten. Peter Soliman freut das Leitbild für alle Schüler: „Bildung ist das Wichtigste, was wir unseren sich: „Wir haben die besten Abschluss„Es ist cool, gut zu sein!“ Und so noten im IB seit mehreren Jahren in Kindern mit auf den Weg geben können“ wird es auch von den Schülern Folge in der Region.“ Das IB qualifigelebt. ziert zum Zugang an Top-Universitäten weltweit und in Deutschland. Akademische Exzellenz und individu- öffentlichen Haushalten mit ein. Das heißt, elle Lösungen stehen im Zentrum der alle Einnahmen werden vollständig in die Mit einem Team hoch motivierter und quaAusbildung an der ISR; so auch die Cha- Bildung zum Wohl der Kinder reinvestiert. lifizierter Lehrer aus 25 Nationen setzt die rakterbildung, die durch SLO® – Student Unterrichtssprache ist Englisch, Deutsch ist ISR auf Qualität in der Ausbildung. „Auch Life Organization Program die Soft Skills Pflichtfach. Ein strukturiertes SABIS® Curri- die Eltern sehen wir in unserem Schulallund das kritische Denken und Debattie- culum sowie ein aufwändiges Vertretungs- tag als unsere wichtigsten Partner. Eine ren der Schüler fördert. Auch die aktive system gewährleistet eine Schulzeit ohne stete Kommunikation und ZusammenarTeilnahme der Schüler an Projekten wie Unterrichtsausfall. beit sind hier ausschlaggebend für uns: Top Magazin Düsseldorf 1 04/03/2016 15:53:35 Model United21.03.2016_.pdf Nations oder Habitat for Ohne Vertrauen ist dies nicht möglich und Humanity formt ihren Charakter und Ein Monitoring-System mit regelmäßigen dafür sind wir unseren Eltern dankbar!“ ■

Zwei sprachig aufwachsen Investition in die Zukunft

ISR-Infotag 16.04.2016; 14:00 Uhr &

ISR-Summer School 04. - 29.07.2016 Internationale Schulausbildung vom Kindergarten bis Klasse 12 International Baccalaureate (IB), in Deutschland anerkannt als allgemeine Hochschulreife Schüler lernen Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Mandarin oder Japanisch Schulbus und Freizeitaktivitäten auf dem modernen Campus Positives Lernumfeld: es ist „cool“, gut zu sein

Ansprechpartner: Dagmar Rubino +49 (0) 2131/40388 -11, -0 Isabel Reimann +49 (0) 2131/40388 -15, -0 Konrad-Adenauer-Ring 2 41464 Neuss www.isr-school.de


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Wir haben das Unternehmer-Gen

Die größte Einzelniederlassung hat das Bankhaus Lampe in Düsseldorf nicht von ungefähr. Über den Standort, das Besondere der Privatbank und den Mehrwert für ihre Kunden sprach das Top Magazin mit Michael C. Maletzky, Mitglied der Erweiterten Geschäftsführung. Wie schlägt sich das Bankhaus Lampe im aktuellen Marktumfeld? Michael C. Maletzky: Ich denke, recht gut. Das von uns verwaltete Vermögen beträgt 20 Milliarden Euro, unser Geschäftsvolumen 2,9 Milliarden Euro, die Bilanzsumme

Welche Leistungen bietet das Bankhaus Lampe für welche Kunden? Michael C. Maletzky: Der Kern unserer Arbeit ist die individuelle Beratung vermögender Privatkunden und mittelständischer Unternehmer. Oft werden diese privat und geschäftlich von einem Berater betreut. Dazu haben wir in jüngster Zeit unsere ganzheitlichen Beratungen und Services deutlich ausgebaut. Es geht immer um nachhaltig erfolgreiche Lösungen, die den ganz persönlichen Ansprüchen unserer Kunden entsprechen. Und was macht diese Lösungen für Ihre Kunden besonders? Michael C. Maletzky: Wir haben das Unternehmer-Gen. Das begründet sich schon durch unsere Gesellschafter, denn das Bankhaus Lampe befindet sich im vollständigen Besitz der Familie Oetker. Wir denken und handeln mittelständisch. Keine Schnellschüsse auf den Märkten, sondern strategisches, kluges Agieren hinter der Brandmauer. Unser Ansatz ist eine langfristig orientierte Beratung in allen Lebens- und Arbeitsphasen, ergänzt um ein solides Risikomanagement. Anders als viele andere Institute, nutzen wir dafür keine eigenen Finanzprodukte.

Mitglied der Erweiterten Geschäftsleitung der Bankhaus Lampe KG Michael C. Maletzky

aktuell 2,8 Milliarden Euro. Der nahen und mittleren Zukunft sehen wir jedoch etwas gedämpft entgegen. 2015 war ein sehr beratungsintensives Jahr für uns, und ich vermute, dass 2016 ähnlich sein wird, weil wir uns in sehr volatilen Zeiten und Märkten bewegen. Die Immobilienmärkte sind an einigen Standorten schon überhitzt, an den Börsen geht es turbulent zu, und die Möglichkeiten für ordentliche Renditen werden weniger. Eine Prognose für das Bankhaus Lampe abzugeben, fällt schwer. Mit einer Eigenkapitalquote von 14 Prozent

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liegen wir dennoch ziemlich weit oben – acht Prozent sind das Minimum – und sind gut aufgestellt. Sie betonen immer wieder Ihre Nähe zum Mittelstand. Mit welchen Fragen kommen diese Unternehmer auf Sie zu? Was sind Ihre Lösungsansätze? Michael C. Maletzky: Das ist sehr vielseitig. Ein Beispiel: Wir hatten jüngst 140 Mittelständler zu Gast, von denen ein Großteil gewohnt war, Investitionen stets aus dem Eigenkapital heraus zu tätigen. Manch einer möchte oder kann das aber nicht mehr. Dann ist es an uns, maßgeschneiderte Finanzierungsoptionen zu entwickeln, die neuen Spielraum für den langfristigen Unternehmenserfolg geben. Natürlich helfen wir auch in komplexen Situationen mit soliden Lösungen – beispielsweise beim Börsengang eines Familienunternehmens. Insbesondere wenn der Sachverhalt anspruchsvoll ist und nicht dem Standard entspricht, ist das Bankhaus Lampe der richtige Ansprechpartner. Was raten Sie vermögenden Kunden? Michael C. Maletzky: Für viele müssen wir immer beides im Auge haben, das reine Privatvermögen und solches, das (noch) im Unternehmen steckt. Ob Unternehmenskauf oder -verkauf, ob Aktien- oder Beteiligungsgeschäft – alles richtet sich nach dem individuellen und optimalen Rendite-Risiko-Profil, das wir mit jedem Kunden gemeinsam erstellen. Neulich hatten wir den Fall eines jungen Mannes, der eine App entwickelt hat und diese dann – eher unerwartet – verkaufen konnte. Für den bedeutsamen Erlös aus diesem Deal fragte er uns nach soliden und sicheren Anlagemöglichkeiten. Er hat sich dann für eine konservative Variante entschieden. Das Beispiel zeigt: Unsere Stärke ist es, den passenden Ansatz für den einzelnen Kunden zu finden – getreu unseren Werten Verant■ wortung, Qualität und Innovation.

Foto: Bankhaus Lampe KG, Text: Mark Saxer

Herr Maletzky, das Bankhaus Lampe hat zwölf Niederlassungen in Deutschland sowie Standorte in London, Wien und New York. Welche Rolle spielt Düsseldorf für Ihr Haus? Michael C. Maletzky: Eine besonders wichtige. Düsseldorf ist eine Landeshauptstadt, die sich ständig wandelt, wo viel investiert wird und passiert – politisch, wirtschaftlich, kulturell. Zudem ist sie Börsenstandort mit einem sehr interessanten Umfeld. Wir haben den Standort Düsseldorf seit 1952 beständig ausgebaut. 400 unserer insgesamt 700 Mitarbeiter arbeiten heute hier. Zudem ist der Sitz unserer Geschäftsleitung in Düsseldorf.


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Kulturförderung

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ie Privatbankiers von Merck Finck & Co in Düsseldorf übernehmen für 2016 erstmals die Förderung von Futur 3. Mit dieser Reihe lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu Dialog, Debatte und Diskussion ins Schmela Haus ein. An jedem Donnerstagabend (außer in den Ferien) finden um 19 Uhr Begegnungen mit internationalen Gästen statt, die in unterschiedlichen Konstellationen und Themensträngen Fragen zur Zukunft – von Museum, Stadt, Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft – erörtern. Als Galeriegebäude hat das heute zur Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gehörende Schmela Haus eine bedeutende Vergangenheit: Hier waren wichtige und frühere Ausstellungen von Joseph Beuys ebenso zu sehen wie zuletzt experimentelle ■ Präsentationen der Gegenwartskunst.

Christoph Neu und Dirk von Ahlefeld, Niederlassungsleitung Merck Finck & Co, Privatbankiers (v.l.)

business news Igedo Company zieht um

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Peter Franzen und Stephanie Kluth-Franzen (v.l.)

Generationswechsel B

ei einem der ältesten noch existierenden Familienunternehmen an der Königsallee steht die nächste Generation in den Startlöchern: Stephanie Kluth-Franzen und Peter Franzen treten die Nachfolge ihres Vaters Hermann Franzen an, der gemeinsam mit seinem Bruder Claus das Unternehmen führt. Beide werden zu offiziellen Gesellschaftern der Firma Hermann Franzen GmbH & Co. KG. „Peter und ich sind zwar schon lange im Unternehmen tätig, aber der Eintritt in die Geschäftsführung ist trotzdem ein ganz besonderer Schritt für uns, die Mitarbeiter und die gesamte Marke Franzen“, erklärt Stephanie Kluth-Franzen. Zu der Familie gehört auch Marietta Franzen, die seit 34 Jahren als Creative Director maßgeblich am Ausbau des internationalen ■ Markenportfolios beteiligt war.

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Philipp Kronen, Managing Partner der Igedo Company.

Fotos: Hermann Franzen GmbH & Co. KG (1), Igedo Company (1), Merck Finck & Co (1)

ach fast 20 Jahren wechselt die Igedo Company zum 1. April ihre Büroräume innerhalb der Stadt und zieht in das revitalisierte Bürogebäude „QiDUS“ am Seestern. Bislang war der Düsseldorfer Messeveranstalter Mieter im Messeturm A auf dem Messegelände in Stockung ansässig. „Durch den Umzug rücken wir deutlich näher an das Areal Böhler heran, welches seit Januar 2016 die neue Home Base unserer GALLERY ist“, betont Philipp Kronen, Managing Partner der Igedo Company. Die frei werdenden Flächen werden von der Messe Düsseldorf GmbH übernommen, die damit den gestiegenen Bedarf nach Bürofläche abde■ cken kann.


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Erben wird immer internationaler – auch in Düsseldorf! Im Zuge der Globalisierung wächst die Welt immer mehr und mehr zusammen; die Lebensverhältnisse auch von Düsseldorfer Bürgern werden immer internationaler: man arbeitet einige Jahre im Ausland oder Ausländer einige Jahre in Düsseldorf; ein Kind studiert im Ausland und heiratet später zum Beispiel nach Österreich; eine Finca auf Mallorca oder Stephan Brune eine Unternehmensbeteiligung in den USA. All dies führt dazu, dass im Erbfall erbrechtliche und erbschaftsteuerliche Regelungen mehrerer Staaten zur Anwendung gelangen können. Seit der Gründung von STÜMPGES & PARTNER vor mehr als 20 Jahren konzentrieren wir unsere Beratung auch auf internationale Sachverhalte. Bei der Ausgestaltung persönlicher Lebensverhältnisse (Wahl des Wohnsitzes, Art der Vermögensanlage u.ä.) wird im Vorfeld oder leider oft zu spät nicht bedacht, dass ein späterer Vermögensübergang von Todes wegen zu einer Doppel- oder Mehrfachbesteuerung führen kann. Oder dass das testamentarisch Gewollte auf Grund konträrer Regelungen im Ausland nicht erreicht werden kann. Wir helfen Ihnen dies zu vermeiden und die optimale Lösung zu finden. Seit dem 17. August 2015 gilt die EU-Erbrechtsverordnung, die vor allem eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der gerichtlichen Zuständigkeiten, des anzuwendenden Rechts und der Anerkennung, Annahme sowie Vollstreckung von Entscheidun-

gen in Erbsachen enthält. Durch das Treffen einer Rechtswahl können nun innerhalb der EU erbrechtliche Fragen und Probleme zum Großteil eindeutig beantwortet werden. Außerhalb der EU treffen immer noch Fragen der Staatsangehörigkeit, des Wohnsitzes oder des Belegenheitsprinzips aufeinander. Ähnliches gilt für das Erbschaftsteuerrecht. Auf der Tagesordnung stehen Fragen wie: Wo muss die Steuer bezahlt werden; hängt die Steuerpflicht vom Wohnsitz des Erblassers oder des Erwerbers ab; oder wird die im Ausland gezahlte Steuer im Inland angerechnet? Nur mit wenigen Staaten hat Deutschland auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer ein Doppelbesteuerungs-Abkommen abgeschlossen, so dass häufig eine Doppelbesteuerung auftritt. Dies gilt es im Vorfeld durch Gestaltungsmaßnahmen und entsprechende Planung zu vermeiden. Zusammen mit unseren ausländischen Kollegen von DFK International analysieren wir Ihre persönlichen Lebensverhältnisse und unterbreiten Ihnen Optimierungsvorschläge vor dem Hintergrund der späteren Vermögensnachfolge. Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch bei deren Umsetzung. STÜMPGES & PARTNER ist für Ihre internationalen Belange sensibilisiert und versteht Ihre Problemstellung.

Testen Sie uns!

Stephan Brune | Wirtschaftsprüfer/Steuerberater | Niederkasseler Lohweg 18 | 40547 Düsseldorf Telefon 0211 522 859-0 | sbrune@ssup.de | www.stuempges.de

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gesundheit

Super-Trend

Detox Was ist dran an den Vitalkuren für Körper und Seele?

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gesundheit

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ach dem Winter fühlen wir uns meist müde und schlapp. Der Temperaturwechsel und die Umstellung auf die Sommerzeit machen dem Körper zu schaffen. Höchste Zeit also, etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Es gibt viele verschiedene Wege, die dabei behilflich sind, Fitness und Power schnell zurückzugewinnen. Fastenkuren sind optimal, Körper und Seele Gutes zu tun. Sie entschlacken und steigern die Stimmung, nebenher purzeln auch noch ein paar Kilos. In manchen Fällen setzen Mediziner das Fasten gezielt zu therapeutischen Zwecken ein, zum Beispiel bei Bluthochdruck oder Rheuma. Unsere Fastenprogramme sind ideal für einen Neustart, denn sie sorgen für ein neues Körperbewusstsein. Besser kann man nicht in den Frühling starten! Detox ist der Super-Trend. Damit wird der Körper entgiftet. Ziel ist es, den Stoffwechsel auf Trab zu bringen. Dadurch wird die natürliche Energie des Körpers angekurbelt. Voraussetzung: Sie verzichten für eine bestimmt Zeit – das können ein paar Tage, ein Wochenende oder mehrere Wochen sein – auf alles, was dem Körper nicht gut tut. Das sind vor allem Alkohol, Nikotin und Koffein, aber auch tierische Produkte wie Fleisch, Wurst, Weißmehl, Milch und Joghurt. Sie bilden im Körper Säuren. Stattdessen sollten Obst, Gemüse und Getreide auf dem Teller sowie Rohkostsäfte im Glas landen. Wegen seines hohen Chlorophyllgehaltes eignet sich grünes Gemüse wie Spinat, Zucchini, Brokkoli und grüner Spargel besonders gut für eine Detox-Kur. Beim Getreide punkten weizenfreie Arten wie Hirse und Quinoa. Am besten ist es, während der Entgiftungs-Phase frische Zutaten zu verwenden und selber zu kochen. So umgeht man den Verzehr von Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen. Nach der Detox-Kur spüren viele einen wahren Energieschub. Griffen Ernährungsbewusste anfangs zu Säften oder Smoothies (ersetzen prima eine Hauptmahlzeit), ist jetzt ein neuer Detox-Trend aus den USA zu beobachten: Souping. Die nahrhaften Suppen aus Gemüse, Obst, Nüssen und Samen können kalt und warm gegessen werden. Welche anderen FastenKuren es gibt und wobei es darauf ankommt, lesen Sie hier.

Heilfasten nach Buchinger Die vom Internisten Otto Buchinger begründete Heilfasten-Methode wird seit über 90 Jahren angewendet. Im Jahr 1920 gründete der Mediziner eine spezielle Fastenklinik, in der er Patienten aus aller Welt behandelte. 1935 siedelte das Stammhaus nach Bad Pyrmont, wo es noch heute in dritter ärztlicher Generation von der Familie Buchinger geleitet wird. Die heilsame Wirkung des Fastens entdeckte Buchinger bei seinem schmerzhaften Gelenkrheuma. Heilfasten nach Buchinger ist eine reine Trinkkur. Auf dem Plan stehen Gemüsebrühe, Säfte und Tees. Das Fasten startet nach einem Entlastungstag, an dem ausschließlich leichte

Kost gegessen werden darf, und einer Darmentleerung. Mindestens drei Liter Flüssigkeit sollte man etwa fünf Tage lang zu sich nehmen. Über den Tag verteilt gibt es Gemüsebrühe, Gemüsesaft, Kräutertee, Mineralwasser und Obstsaft. Etwas Honig und ein paar Zitronenschnitze als Beigabe sind erlaubt. Über die Flüssigkeiten wird der Körper während der Kur mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Entspannungsübungen, tägliche Leberwickel, Kneippsche Anwendungen und Gymnastik runden das Fasten ab. Aufbautage, in denen die Nahrungsaufnahme stufenweise gesteigert wird, bilden den Abschluss der Fastentage. Die Entschlackung des Körpers aktiviert den Stoffwechsel. Das im Gehirn vermehrt freigesetzte Serotonin hellt die Stimmung auf, so dass der Körper eine bessere Vitalität erhält. Es empfiehlt sich, für das Heilfasten nach Buchinger Urlaub zu nehmen und die Kur auf eigene Faust nur für kurze Zeit durchzuführen.

F.-X.-Mayr-Kur Eine weitere Form des Heilfastens! Auch diese naturheilkundliche Methode zur Gesundheitsförderung ist nach ihrem Erfinder benannt. Der österreichische Arzt Dr. Franz Xaver Mayr glaubte, dass die meisten gesundheitlichen Störungen mit dem Darm zusammenhängen. Deshalb ist die Sanierung des Darms das Hauptziel seiner „Milch-Semmel-Kur“. Bei der heute angebotenen F.-X.-Mayr-Kur gibt es ein wesentlich breiteres Nahrungsangebot. Wichtig ist das gründliche Kauen. Beim Essen sollte auf jegliche Ablenkung verzichtet werden. Getrunken wird vor dem Essen. Dadurch tritt das Gefühl der Sättigung früher ein. Die F.-X.-Mayr-Kur nicht ohne ärztliche Begleitung durchführen. In der Woche vor der Kur auf stark fetthaltige Lebensmittel, rohes Gemüse, zu viel Obst, Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee verzichten.

SchüßlerTherapie Wer auf natürliche Weise aus einem Tief herauskommen, seinen Körper entgiften oder mehr Power gewinnen möchte, kann zu den Basis-Salzen von Schüßler greifen. Sie verdanken ihren Namen dem in Bad Zwischenahn geborenen Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler. Er machte zwölf wesentliche Mineralstoffe aus, die die Zellen versorgen. Ist ihre Verteilung gestört, mache das krank. Allerdings ließe sich mit den nach ihm benannten zwölf Basis-Salzen das Gleichgewicht wieder herstellen, so sein Ansatz. Hier einige Beispiele: Das Schüßler-Salz Nr. 3, Eisenphosphat, stabilisiert das Immunsystem. Erschöpfung und Müdigkeit lassen sich damit schneller überwinden. Nr. 9, Natriumphosphat, unterstützt den gesamten » Stoffwechsel, ist gut für die Verdauung

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und die Entsäuerung. Eine gute Energie-Quelle bei körperlicher Erschöpfung sowie Schlaflosigkeit ist die Nr. 5, Kaliumphosphat. Nr. 8, Natriumchlorid, reguliert den Flüssigkeits- und Säure-Basen-Haushalt. Oft sorgt eine Kombination mehrerer Salze für das gewünschte Ergebnis.

alle sechs Geschmacksrichtungen – süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb – enthalten. Die Ausgewogenheit bei der Ernährung sorgt für Zufriedenheit und soll unkontrollierten Heißhunger verhindern. Ayurveda-Kuren geben neue Kraft für den Alltag.

Ayurveda

Basenfasten

„Ayur“ heißt Leben und „Veda“ bedeutet Wissenschaft. Ayurveda ist folglich das Wissen vom langen und gesunden Leben. Die älteste ganzheitliche Heilkunst der Menschheit stammt aus Indien und wird dort von Generation zu Generation weitergegeben. Die Einheit von Körper, Geist und Seele steht im Mittelpunkt. Ayurveda geht davon aus, dass im menschlichen Körper drei Energien – Doshas – wirken, genannt Vata, Pitta und Kapha. Ziel aller Behandlungen ist es, die Doshas in ihr natürliches Gleichgewicht zu bringen oder dort zu halten. Dafür werden neben den populären Massagen spezielle Diäten, Heilkräuter und Öle angewendet. Am bekanntesten dürfte der Stirnguss mit warmem, duftendem Öl sein. Zentraler Bestandteil der Dosha-gerechten Behandlung ist die ayurvedische Ernährung. Auf Fleisch wird weitgehend verzichtet, es gibt stattdessen eine Mischung aus Obst und Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten. Morgens und abends werden warme, gekochte Speisen empfohlen, da sie leichter verdaulich sind. Zur Verdauung wird den ganzen Tag über viel warmes Wasser getrunken. Mindestens eine Mahlzeit am Tag soll

Die von der Heilpraktikerin Sabine Wacker aus Mannheim entwickelte Methode sieht vor, dass man sich satt isst und genießt. Während der Kur stehen ausschließlich Basen bildende Lebensmittel auf dem Speiseplan. Im Wesentlichen sind das frisches Obst, knackige Salate, frische Kräuter, Keimlinge und leckere Gemüsegerichte. Säurebildner wie Fleisch, Wurstwaren, Milchprodukte, Brot, Nudeln, Reis, Süßigkeiten, Limos und Alkohol sind tabu. Wichtig ist es, nach 14 Uhr keine Rohkost mehr zu sich zu nehmen und nach 19 Uhr abends nichts mehr zu essen. Der Anteil an Obst während der Basenfasten-Kur sollte 20 Prozent nicht überschreiten, da es sonst leicht zu Unwohlsein kommen kann. Die tägliche Trinkmenge liegt bei 2,5 bis 3 Litern reines Quellwasser oder verdünntem Kräutertee. Das Basenfasten sollte immer nur für eine begrenzte Zeit, also einige Tage oder Wochen, durchgeführt werden. Eine Kur kann ein Einstieg für eine dauerhafte „basenreiche“ Ernährung sein. Im Idealfall kommen täglich Obst und Salat und Gemüse auf den Teller. Wer zusätzlich nur noch eine Tasse Kaffee am Tag anstelle von drei Tassen trinkt, macht einen Anfang, etwas für seine Gesundheit zu tun. HM

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Fotos: elnariz 91523188 (1), Zerbor 64483025 (1), yurakp 76224730 (1), trubavink 98790207 (1), fotolia.com, Hersteller (5)

gesundheit

top auswahl Die besten Bücher zum Thema

„Simple Detox, das 7-Tage-Entgiftungsprogramm“. Alle vorgestellten Übungen und Rezepte sind optimal in den Alltag integrierbar. Nach sieben Tagen Regenerationsprogramm sind mehr Energie, mehr Fröhlichkeit spürbar. Gräfe und Unzer Verlag.

„F.X. Mayr für zu Hause. Das neue Entsäuerungsund Ernährungsprogramm – Für mehr Energie und Wohlbefinden in Beruf und Alltag.“ Die alte Lehre der Esskultur ist auf den heutigen Lifestyle der Generation der 25- bis 50-Jährigen angepasst. Südwest Verlag.

AZ Sonido TopMagazin DUS_Layout 1 16.02.16 11:59 Seite 1

„Mit Yoga und Ayurveda ganzheitlich heilen“. Beide Lehren haben das Ziel, das körperliche Wohlbefinden und die geistige und seelische Entwicklung zu fördern. Mit dem Übungsprogramm lassen sich auch Alltagsbeschwerden gezielt behandeln. Gräfe und Unzer Verlag.

„Schüßler-Salze, der schnelle Weg zum richtigen Mittel“. Das Buch vermittelt kompetent und übersichtlich, wie man die zwölf Mineralsalze richtig einsetzt und wie sie wirken, mit genauer Dosierung. Gräfe und Unzer Verlag.

„Mein Rad – mein Stil.“

Sonido

Batavus Bäumker GmbH · Oldenburger Str. 4 · 48429 Rheine · www.batavus.de

„Buchinger Heilfasten. Mein 7-Tage-Programm für zu Hause“. Andreas Buchinger, Enkel von Otto Buchinger, verrät, wie Sie Ihre Fasten-Tage optimal gestalten. Mit zahlreichen Tipps, was beim Fasten zu beachten ist und wie es zu Hause geht. Trias Verlag.


gesundheit

So entspannt sich Diplom-Psychologin Gabriele Birnstein am liebsten - auf ihrem Elektro-Moped lautlos und relaxt durch Düsseldorf cruisen.

»Abwarten und Aushalten sind keine Alternativen« Diplom-Psychologin Gabriele Birnstein bietet Menschen in Stress-Situationen kompetente und qualifizierte Beratung

Sind Sie verheiratet? Ja, ich lebe jetzt 20 Jahre mit meinem Traummann zusammen, die Hälfte davon als Ehepaar. Und seitdem traue ich mir auch zu, Paare zu beraten, allerdings nicht gemeinsam, sondern Mann und Frau getrennt im Einzelcoaching. Das ist Teil meines eigenen Beratungskonzeptes „Insider Consulting“.

Topmanager stehen immer in der ersten Reihe ihrer Firma, dabei werden sie ausschließlich an ihrem wirtschaftlichen Erfolg gemessen. Persönliche Probleme, beruflich oder privat, sind unerwünschte Störfaktoren. Hier habe ich als externer Berater sowohl eine diskrete „Kummerkastenfunktion“, als auch die Rolle eines Mediators, wenn zum Beispiel Kommunikationsprobleme den Arbeitsalltag stören. Und was sind die häufigsten Probleme in der Partnerschaft? Entweder ist es die Sprachlosigkeit oder das Aneinander-Vorbei-Reden. Schweigen kann ebenso wie zu viel reden eine böse Waffe sein. Jeder glaubt sich im Recht und kämpft um seine Überzeugungen, als ginge es darum, einen Krieg zu gewinnen. Ausgangspunkt ist häufig die Tatsache, dass Mann und Frau irgendwann aufhören, einander weiter kennenlernen zu wollen. Zu Beginn erzählen sich Liebespaare oft stundenlang aus ihrem Leben und irgendwann hören sie komplett damit auf. Deshalb verlieren sich viele Paare im Alltag einfach aus den Augen und werden sich innerlich fremd.

Was unterscheidet Ihr Coaching von einer Therapie? Ein Coaching ist meistens nicht so zeitaufwändig wie eine Psychotherapie. Es muss nicht beantragt und genehmigt werden, da die Krankenkassen die Kosten nicht erstatten. Coaching Welche Ratschläge geben Sie Paaren für eine langjährige und hilft psychisch gesunden Menschen, die in eine Krise geraten vor allem glückliche Beziehung? sind – so wie es den meisten von uns im Laufe unseres Lebens Den Kontakt zum anderen nie abreißen zu lassen. Rituale zu pflemindestens einmal passiert. Denken Sie an berufliche Schwie- gen, zum Beispiel: Candle-Light-Dinner mindestens alle 14 Tage, rigkeiten, an eine Scheidung, an eine schlimme Erkrankung nur zu zweit. Sich bewusst gegenseitig wahrnehmen und sich wie Krebs oder an den unvermeidlichen Tod nicht als Selbstverständlichkeit betrachten. Mann der Eltern – an all die negativen Seiten, die zum und Frau sollten nicht nur ein Paar oder Ehepaar Nicht der Mangel Leben leider auch dazugehören. Einige Mensein, sondern richtig gute Freunde. Das Zitat von an Liebe, sondern schen stehen diese Krisen allein durch, andere Friedrich Nietzsche bringt es auf den Punkt. der Mangel an brauchen Hilfe dabei. Freundschaft macht Was machen Sie, wenn Sie nicht coachen? Als Coach arbeiten Sie auch sehr erfolgreich Dann widme ich mich meinen Hobbys: Meinem unglückliche Ehen. in den Führungsetagen von Unternehmen. Mann und meinem neuen Elektro-Moped, dem (Friedrich Nietzsche) ■ Worum geht es dort? MEIJS Motorman.

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Foto: Stoere Binken Design/René Verkaart

Warum sind Sie Psychologin geworden? Die Ehe meiner Eltern war nicht besonders glücklich. Es ging uns materiell zwar sehr, sehr gut, aber ich spürte schon als Kind, dass da zwei Menschen aneinander verzweifeln. Ich konnte nie verstehen, warum sie es so lange miteinander ausgehalten haben! Meiner Neugier folgend bin ich erstmal Journalistin geworden, und nach fünf Jahren als Redakteurin im Ressort „Psychologie“ der Zeitschrift „Brigitte“ habe ich ein Psychologie-Studium in Aachen absolviert.


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Der Autor und Mediziner Bertram Eicher, Master of Dental Science, und sein Team kümmern sich seit mehr als 25 Jahren 76 Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF intensiv um die Mundgesundheit ihrer Patienten


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Die Prophylaxe-Spezialistinnen: Asta Koch, Stefanie Siering-Freymann und Sandra Janz (v.l.)

Zahngesundheit hat ein neues Zuhause Vielen Menschen ist die Notwendigkeit einer regelmäßigen Zahnreinigung durchaus bewusst - aber sie scheuen den Gang zum Zahnarzt, weil sie in der Praxis mit Geräuschen, Gerüchen oder anderen Wahrnehmungen konfrontiert werden, die unangenehme Erinnerungen heraufbeschwören. Diese Erfahrungen berücksichtigte die Zahnarztpraxis Bertram Eicher MSc, als sie im Januar dieses Jahres der Prophylaxe ein neues Zuhause in einer eigenen Abteilung gab: Lichtdurchflutete Räume wecken Neugierde und lassen alte Erinnerungen verblassen.

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Fotos: Melanie Zanin/Top Magazin Düsseldorf

chon beim Betreten der neuen Räumlichkeiten beeindruckt die kühne Architektur aus filigranem, hellem Strebenwerk, das sich hoch hinauf bis unter den First erstreckt. Ein schöner Kontrast zu den warmen Holztönen von Fußboden und Decke! Geteilt wird der Raum durch Glas, welches das Licht in luftiger Höhe passieren lässt. In diesem Ambiente erwartet Sie eine entspannte Atmosphäre, ruhig und klar. Hier arbeiten die Prophylaxe-Mitarbeiterinnen der Zahnarztpraxis Bertram Eicher MSc.: Durch mehrjährige Schulungen zu Zahnmedizinischen Fachassistentinnen und D entalhygienikerinnen sind sie „Hohepriesterinnen der Mundgesundheit“. Zahnreinigung und Mundpflege, Verbesserung der häuslichen Pflegetechniken, aber auch unterstützende Behandlungen bei ärztlichen Therapien sind ihre medizinische KernBertram Eicher und sein kompetentes Team kompetenz. Hier wirken Asta Koch, Sandra Janz, Stefanie Siering-Freymann und Marina Schnock auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, um Sie auf dem Wege der perfekten Mundhygiene zu begleiten.

Einfühlsam schenken sie Ihrem Anliegen Gehör. Sie betrachten und analysieren den Pflegezustand Ihrer Zähne und besprechen mit Ihnen notwendige Schritte zu deren Optimierung. Seien es Maßnahmen zur Vorbeugung einer Parodontitis, sei es die Politur verfärbter oder gar das Aufhellen als zu dunkel empfundener Zähne mittels Bleaching – die „Professionelle Zahnreinigung“ (PZR) wird hier über den üblichen Standard hinaus zelebriert: Damit Ihr Lächeln strahlt und Ihre Zähne glänzen. Besonders wichtig sind betreuende Maßnahmen für Patienten über 35, um der im Alter mit 80-prozentiger Häufigkeit auftretenden Altersparodontitis vorzubeugen. Aber auch schwangere Frauen benötigen die Hilfe der Prophylaxe-Assistentinnen: Aufgrund eines hormonell veränderten Immunsystems sind sie anfällig für Schwangerschaftsparodontitis. Die alte Volksweisheit „Jedes Kind kostet einen Zahn“ ist in den Zeiten moderner „Professioneller Zahnreinigung“ passé. Die Vorstellung von „Prothesen im Wasserglas“ gehört der Vergangenheit an. Mit Unterstützung der Prophylaxe-Abteilung der Zahnarztpraxis Bertram Eicher ■ MSc. erhalten Sie sich Ihre Zähne bis ins hohe, agile Alter.

Praxis für Zahnheilkunde Bertram Eicher MSc. | Bilker Allee 56 | 40219 Düsseldorf Telefon 0211 308065 | service@zahnarztpraxis-eicher.de | www.zahnarztpraxis-eicher.de

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Fußchirurgie

Hoher Anspruch an Funktionalität und Ästhetik

Die Füße spielen eine tragende Rolle im Leben und bringen uns weiter. Doch was tun, wenn sie Probleme bereiten oder schmerzen? Das Top Magazin sprach mit Dr. Jürgen Arnold, einem erfahrenen und zertifizierten Spezialisten auf dem Gebiet der Fußchirurgie in Düsseldorf. Top Magazin: Als Orthopäde haben Sie sich auf die Fußchirurgie spezialisiert. Wie kam es dazu? Dr. Jürgen Arnold: Schon gegen Ende der Facharztausbildung stieg mein Interesse an der Fußchirurgie stetig. Zur damaligen Zeit gab es kaum ausgebildete Fußchirurgen. Als Facharzt für Orthopädie und nach einem Stipendium für Fußchirurgie spezialisierte ich mich in diesem Bereich. Seit vielen Jahren bin ich nun zertifiziert durch die Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie e.V. (GFFC) und durch die Deutsche Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e.V. (D.A.F). Früher habe ich als Oberarzt in der Klinik fußchirurgisch gearbeitet und war Ausbilder für die D.A.F. Seit fast elf Jahren bin ich nun als niedergelassener Arzt in eigener Praxis tätig und operiere meine Patienten ambulant und stationär am Krankenhaus in Düsseldorf-Benrath. Mit welchen Beschwerden kommen die Menschen zu Ihnen? In den meisten Fällen sind es Vorfußdeformitäten. Als häufigste Fehlstellung gilt der Hallux valgus („Ballendeformität“). Daneben sind es oft Untersuchung Hallux valgus verschiedene Zehendeformitäten (zum Beispiel Hammer- und Krallenzehen) oder Gelenkbeschwerden am Mittelfuß. Aber auch Probleme am Rückfuß oder anderen Stellen des Fußes werden von den Patienten beklagt. Wann ist ein operativer Eingriff zu empfehlen? Wenn der Patient Beschwerden hat und konservative Maßnahmen wie beispielsweise Einlagen und Krankengymnastik nicht ansprechen. Auch gerötete Druckstellen und Probleme am Ballen oder den Zehen, die eine Schuhauswahl dermaßen begrenzen, dass man sich in der Lebensqualität deutlich eingeschränkt fühlt, können eine Indikation zur operativen Korrektur darstellen. Bei

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drohenden Zusatzdeformitäten im Rahmen einer Fußfehlstellung kann ebenfalls eine Notwendigkeit zum operativen Eingriff bestehen. Die Fußchirurgie hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Eine frühzeitige operative Korrektur kann in vielen Fällen durchaus sinnvoll sein. Man sollte nicht mehr „abwarten bis es nicht mehr geht“, wie früher oft empfohlen. Worauf sollte man achten, wenn eine OP ansteht? Wichtig ist, sich einem Spezialisten anzuvertrauen. Ein spezialisierter Operateur steht für gute Erfolge. Mir ist wichtig, dass der Patient vorher genau weiß, was ihn erwartet. Ich führe lange und intensive Aufklärungsgespräche. Was sind Ihre Ziele bei der Behandlung und wie ist der Verlauf? Ziel moderner fußchirurgischer Eingriffe ist es neben der Korrektur der Deformität, die am Fuß wirkenden Muskelkräfte und die Fehlstatik durch entsprechende Knochen- und/oder Weichteiloperationen zu normalisieren. Wichtig sind mir dabei gelenkerhaltende Methoden mit Wiederherstellung der normalen Fußfunktion, aber auch das ästhetische Ergebnis. Die knöcherne Korrektur der Deformität wird zum Beispiel mit kleinen Schrauben oder Drähten fixiert, die in der Regel später nicht wieder entfernt werden müssen. Mit der modernen Fußchirurgie wähle ich kleine Schnitte und kleine Implantate. Als erfahrener Fußchirurg achte ich durch die Auswahl der Hautschnittlokalisation und Nahttechnik darauf, dass nur kleine unauffällige Narben verbleiben. Damit werde ich auch den Wünschen meiner Patienten gerecht. In den ersten vier bis sechs Wochen nach dem Eingriff muss ein Spezialschuh mit fester Sohle getragen werden. Eine Vollbelastung ohne GehstütHM ■ zen ist zeitnah nach der Operation möglich.

Dr. med. Jürgen Arnold | Facharzt für Orthopädie und zertifizierter Fußchirurg (GFFC und D.A.F.) | Privatpraxis Orthopädie Düsseldorf | Hohenzollernstrasse 5 | 40211 Düsseldorf | Fon 0211-1691000 | Fax 0211-1691001 | www.dann-arnold.de | praxis@dann-arnold.de

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Kinderorthopädie Von klein an aufrecht durchs Leben gehen

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Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates von Kindern spielen Vorbeugung und Beratung der Eltern eine wichtige Rolle. Kaum einer weiß das besser als Dr. Paul Dann. Er ist Spezialist auf dem Gebiet der Kinderorthopädie. Wenn es um orthopädische Erkrankungen von Kindern geht, ist sein Rat gefragt. Dr. Paul Dann verfügt über langjährige Erfahrung und hohe Kompetenz in der Kinderorthopädie. Angeborene oder erworbene Fehlhaltungen, Entwicklungsstörungen an Füßen und Armen, Fehlanlagen von kindlichen Hüftgelenken und Veränderungen an der Wirbelsäule zählen seit Jahren zu seinem medizinischen Arbeitsalltag. „Ich habe lange Zeit an der Uniklinik Düsseldorf die Kinderorthopädie betreut“, informiert der Ortho- Fußdruckmessung päde. Diesem langjährigen Schwerpunkt ist er auch in der Privatpraxis Orthopädie Düsseldorf, die er mit dem orthopädischen Kollegen Dr. Jürgen Arnold betreibt, treu geblieben. „Die Erkennung und Therapie von kinderorthopädischen Erkrankungen halte ich für ganz besonders wichtig“, so der Experte. „Durch die frühzeitige Vorbeugung und die Beratung können Schäden im Erwachsenenalter vermie3D-Wirbelsäulenvermessung den werden.“ Bei Säuglingen lässt sich beispielsweise innerhalb der ersten bis sechsten Lebenswoche durch eine Hüft-Ultraschalluntersuchung eine Hüftdysplasie vorzeitig erkennen. Hierbei ist die Hüftpfanne des Kindes nicht richtig entwickelt und bietet dem

Hüftkopf keine ausreichende Überdachung. „Bei rechtzeitiger Diagnose heilt sich die Fehlbildung durch das Tragen einer Spreizhose oder einer Spreizschiene in wenigen Monaten aus“, weiß Dr. Paul Dann. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Behandlung der Skoliose, einer Wirbelsäulenverkrümmung. Unbehandelt kann sie schwere körperliche Einschränkungen nach sich ziehen. „Korrigiert man sie nicht rechtzeitig, dann bleibt sie“, warnt der Mediziner. Speziell Mädchen in der Pubertät können von der Wirbelsäulenverkrümmung betroffen sein. Früh erkannt lässt sich eine Zunahme der Verkrümmung stoppen oder sogar rückgängig machen. Therapiemöglichkeiten sind intensive Krankengymnastik, speziell angefertigte Korsetts, in schweren Fällen eine Operation. Immer häufiger kommen die kleinen Patienten auch mit Wirbelsäulendeformitäten in die orthopädische Praxis. Ursache hierfür sind Bewegungsmangel und zunehmend sitzende Beschäftigungen, in der Schule, vor dem Fernseher, auf der Couch oder am Computer. „Zum Glück ist die sogenannte muskuläre Dysbalance zu behandeln, so dass einschränkende Rückenschmerzen im Erwachsenenalter vermieden werden können“, sagt der versierte Orthopäde. „Denn dann können Kinder von klein an aufHM ■ recht durchs Leben gehen.“

Dr. med. Paul Dann | Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie | Privatpraxis Orthopädie Düsseldorf | Hohenzollernstrasse 5 | 40211 Düsseldorf | Telefon 0211 1691000 | Fax 0211 1691001 | www.dann-arnold.de | praxis@dann-arnold.de

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Schönheit nach Maß Top Interview mit Dr. med Marta Markowicz von Medical One, der Klinik für Plastische und Ästhetische Medizin in Düsseldorf

Medical One, Deutschlands führende Klinikgruppe für Plastische und Ästhetische Medizin, ist seit über 15 Jahren in Düsseldorf beheimatet und seit jeher die Top-Adresse für Schönheitschirurgie in der Landeshauptstadt. Anfang Januar hat Dr. med. Marta Markowicz, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie und zuvor stellvertretende Direktorin des Isarklinikums in München, die ärztliche Leitung der Klinik übernommen. Im Interview mit dem Top Magazin erzählt die Medizinerin, warum sie sich für die Medical One entschieden hat, was Patienten von ihr erwarten dürfen und welche Philosophie sie verfolgt.

Top Magazin: Was macht Düsseldorf als Standort so attraktiv? Dr. Marta Markowicz: Düsseldorf ist in vielerlei Hinsicht eine international bedeutsame Stadt. Ästhetik spielt hier eine große Rolle – von der Architektur bis Beauty ist vieles auf Eleganz und Schönheit ausgerichtet, wie man beispielsweise an der Königsallee und den vielen ansässigen Mode- und Kosmetik-Labels sieht. Im Vergleich zu vielen anderen Regionen Deutschlands ist die Schönheit hier Teil des Alltags. Warum haben Sie sich für einen Wechsel zur Medical One entschieden? Als größte Klinikgruppe für Plastische und Ästhetische Chirurgie sind bei der Medical One Spezialisierungen möglich, für uns Ärzte ein großer Vorteil. Ich kann mich gezielt und ausschließlich um die medizinischen Belange unserer Patienten kümmern und kann beispielsweise administrative Tätigkeiten anderen Kollegen überlassen. Zudem wird hier größter Wert auf Qualität und Sicherheit gelegt. So ist die Medical One als einzige Schönheitsklinik Deutschlands für die Abläufe im Qualitätsmanagement TÜV-zertifiziert. Darüber hinaus verwenden wir nur Qualitätsprodukte von Premiumherstellern und nehmen uns die Zeit, wirklich auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen. All das bietet Patienten eine größtmögliche Sicherheit und mir die Chance, ideale Ergebnisse zu erzielen. Was zeichnet Sie als Ärztin besonders aus? Für mich steht die ganzheitliche Betreuung des Patienten an

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Dr. Marta Markowicz leitet Medical One in Düsseldorf

oberster Stelle, von der ersten Beratung bis hin zu regelmäßigen Kontrollterminen nach erfolgreicher OP. Meine Maxime ist, mit sicheren und etablierten Methoden perfekte Ergebnisse zu erzielen. Dafür ist es ausschlaggebend, dass ich mit meinen Patienten gemeinsam ein individuell zugeschnittenes Behandlungskonzept erarbeite, transparent Risiken und Chancen diskutiere und keine Standardeingriffe durchführe. Welche Behandlungen bieten Sie in Ihrer Klinik an? Ich habe mich auf die Bereiche Gesicht und Brust spezialisiert und behandle diese unter anderem mit Fett aus dem eigenen Körper. Denn es dient nicht nur als teilweise unliebsamer Ener-


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mehr dafür schämen, einen Eingriff durchführen zu lassen. Die weitaus meisten Patienten kommen mit einem relativ klaren Wunsch zu mir in die Klinik, über den sie sich schon seit Jahren intensiv Gedanken gemacht haben. Es sind zumeist kleinere und einzelne Problemzonen, die diese Menschen stören. Die krumme Nase, die bei jedem Blick in den Spiegel auffällt, der hängende Bauch nach Schwangerschaften oder die immer kahler werdenden Stellen am Kopf. Mit größerer Lebenserwartung und Fitness bis ins hohe Alter verbinden viele den Wunsch, gut auszusehen oder kleine Makel abzulegen, um dadurch mehr Selbstwertgefühl zu erlangen und sich auf wichtigere Dinge im Leben konzentrieren zu können als das Kaschieren von Problemzonen.

Die Ärztin legt viel Wert auf eine ausführliche Beratung

giespeicher, sondern eignet sich auch hervorragend als Füllmaterial bei Volumenverlust. Zudem hat Fett eine regenerierende Eigenschaft, welche den Heilungsprozess unterstützt. Vorteile von einer Behandlung mit Eigenfett sind unter anderem, dass es sich nicht um Fremdmaterial handelt und somit keine allergischen Reaktionen hervorrufen kann. Zudem freuen sich viele Patienten über den Synergieeffekt der Behandlung. Man entnimmt Fett an unliebsamen Problemzonen wie dem Bauch oder der Hüfte und nutzt es anschließend, um Körperpartien zu behandeln, an denen Volumen fehlt. Grundsätzlich bieten wir am Standort Düsseldorf aber alle etablierten Behandlungen der Plastisch-Ästhetischen Medizin an, sowohl chirurgische als auch nicht-chirurgische. Welche Trends zeichnen sich aktuell ab? Der Trend geht ganz klar zu minimalinvasiven Eingriffen, die ohne Skalpell und Narben auskommen, sowie zu allen Behandlungen, die ohne Fremdkörper durchgeführt werden. Möchte man beispielsweise Kleinigkeiten an seiner Silhouette verändern, ist man mit der Kryolipolyse, also einer Fettreduktion durch Kälte, bestens beraten. Neben klassischen Falten- und Volumenunterspritzungen, die mittlerweile exzellente und vor allem natürliche Ergebnisse erzielen, stehen Eigenfett- und Eigenblut-Behandlungen hoch im Kurs.

Fotos: Kai Pohler

Welche Patienten kommen zu Ihnen in die Sprechstunde? Die Plastische Chirurgie ist mittlerweile in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Glücklicherweise muss sich niemand

Sie sagen, dass die meisten Patienten mit einem konkreten Wunsch zu Ihnen kommen. Wie gehen Sie damit um, wenn die Vorstellungen unrealistisch sind? Das kommt durchaus häufiger vor. Für mich ist es ganz wichtig, eine realistische Erwartungshaltung aufzubauen und den Patienten zu erklären, wo die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Grenzen der Plastischen Chirurgie liegen. Wer unrealistische Vorstellungen hat, wird durch das Behandlungsergebnis wahrscheinlich nicht zufriedener sein. Zudem gibt es auch Patienten, die unter der so genannten Dysmorphophobie leiden. Das bedeutet, dass sie einen vermeintlichen Makel korrigieren möchten, der objektiv nicht wahrnehmbar ist. In solchen Fällen lehne ich Patienten ebenfalls ab, da es sich um eine Selbstwahrnehmungsstörung handelt, die nicht durch einen chirurgischen Eingriff behandelt werden kann und sollte. Zu guter Letzt stehe ich für natürliche Ergebnisse, die den Patienten helfen, sie aber nicht verändern. Das Ziel sollte immer eine typgerechte Verbesserung der jeweiligen Indikation sein. Meine Patienten sehen nicht „gemacht“, sondern einfach besser aus. Wer also ein anderer Mensch werden möchte oder hofft, durch eine radikale Typveränderung mehr Chancen im Beruf oder Privatleben zu erlangen, ist bei mir falsch. Was raten Sie unseren Lesern, die sich selber Gedanken über einen Eingriff machen, aber noch unsicher sind oder nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen? Ganz elementar ist, dass man sich in Ruhe und ausführlich mit dem Thema beschäftigt und sich individuell beraten lässt. Eine Operation sollte genau geplant werden. Zudem sollte man sich unbedingt in die Hände eines Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie begeben, also nicht zum „Schönheitschirurgen“ gehen, da dieser Begriff nicht geschützt ist und keine Auskunft über die Professionalität und Erfahrung gibt. Daneben sollte man natürlich Vertrauen zum Arzt und in die Klinik haben. Denn auch eine umfassende Nachsorge ist für ein optimales ■ Behandlungsergebnis wichtig.

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Dr. Martin Schata: „Im Prinzip kann jedes Produkt eine Allergie auslösen.“

Allergien aufspüren und überlisten Das Medizinische Versorgungszentrum Düsseldorf steht Patienten mit Rat und Tat zur Seite eine Arbeit gleicht der eines Detektivs. Dr. Martin Schata hat es sich seit 30 Jahren zur Aufgabe gemacht, die Auslöser von Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu ergründen. Dazu braucht er neben medizinischem Fachwissen und umfassender Erfahrung auch eine gute Portion kriminalistischen Spürsinns. Die „Übeltäter“ sind Meister der raffinierten Tarnung und machen es ihren Ermittlern schwer. Das Medizinische Versorgungszentrum in Düsseldorf unter Leitung von Dr. Schata hat sich darauf spezialisiert, sie zu überlisten. Es verfügt über modernste Diagnostik aus den Bereichen Allergologie, Umweltmedizin, Genetik und Mikrobiologie. „Unsere Praxis ist darauf ausgerichtet, Patienten mit Allergien und Unverträglichkeiten zur Seite zu stehen,“ sagt der Facharzt für Allgemeinmedizin, Allergologie und Umweltmedizin. Im hauseigenen Labor des MZV können alle notwendigen Untersuchungen des Blutes und der Darmflora innerhalb weniger Tage durchgeführt werden. „Steht die Diagnose fest, lassen wir unsere Patienten nicht allein,“ erklärt Dr. Schata. Gemeinsam wird eine passende Therapie ausgetüftelt. Dabei kann ein „Beschwerdentagebuch“ hilfreich sein. Durch systematische Dokumentation lässt sich herausfinden, welche Nahrungsmittel gemieden werden müssen. Hilfreich ist auch der sogenannte CAST-Test, den das Düsseldorfer Zentrum zur klinischen Reife gebracht hat. „Aus frischem Blut können wir Allergien mit hoher Empfindlichkeit und Genauigkeit nachweisen,“ erläutert Dr. Schata. „Dieser standardisierte Test wird von den Kassen übernommen.“ Das Feld der Allergien ist breit gefächert. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um eine Überempfindlichkeit des Immunsystems. Es kann nicht mehr zwischen schädlichen und unschädlichen Substanzen in der Nahrung oder der Umwelt unterscheiden und neigt zu teilweise heftigen Abwehrreaktionen. Die bekanntesten Arten sind Pollenallergie, Heuschnupfen und bronchiales Asthma, oftmals begleitet von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Hier und bei der Gruppe der eigenständigen Auslöser, etwa

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Milch- und Hühnereiweiß oder Weizenmehl, sei die Diagnostik in der Regel nicht sehr kompliziert, versichert der Experte. Die Folgen dieser Allergien betreffen jedoch auch andere Bereiche und können die Ursache von Migräne, Gelenkbeschwerden oder Veränderungen der Haut sein. Nahrungsmittelintoleranzen haben in jüngster Zeit stark zugenommen. Dazu gehören angeborene oder erworbene Unverträglichkeiten von Laktose (Milchzucker), Fructose (Fruchtzucker) sowie Gluten (Klebereiweiß in Getreide, v.a. Weizen). In heftiger Ausprägung spricht man von einer Zöliakie, die eine konsequente Nahrungsumstellung verlangt. „Wir arbeiten eng mit Ernährungsberatern zusammen“, sagt Dr. Schata. Die Inhaltsstoffe von Gewürzmischungen können für Allergiker so heimtückisch sein wie Sorbite, die zwar Süßmittel sind, aber als zuckerfrei deklariert werden. Und wer weiß schon, dass Glutamat (Geschmacksverstärker) auch für Kosmetika verwendet wird? „Wer sich glutenfrei ernährt, kann sehr schnell normale Werte erreichen und frei von Beschwerden sein“, beteuert der Arzt. Eines ist ihm wichtig: „Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind keine Modeerscheinung. Es handelt sich um eine ernst zu nehmende Erkrankung. Schuld daran ist u.a. die zunehmende Technisierung von Lebensmitteln.“ Im Prinzip kann jedes Produkt eine Allergie auslösen. Doch selbst die Wissenschaft muss sich immer wieder korrigieren: Machte man bei Gummibärchen stets die Gelatine für allergische Reaktionen verantwortlich, ist inzwischen erwiesen, dass es auch die Rotfärbung mit Farbstoff aus Chili und Paprika sein kann. Positive Kehrseite der Medaille: Wenn man bestimmte Produkte, die einem schaden, über längere Zeit meidet, vergisst der Körper die Allergie. Dies gilt allerdings nicht für das Gluten, das lebenslang gemieden werden muss. Vorher aber ist es zu gut zu wissen, dass Experten wie Dr. Schata und sein Medizinisches Versorgungs-Zentrum das Übel an der Wurzel packen und Wege zur Gesundung aufzeigen. GO ■

Foto: Melanie Zanin

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Schwerpunkte der Diagnostik Nahrungsmittelallergien Gluten Unverträglichkeit – Zöliakie Laktose Intoleranz Fruktose – Sorbit Intoleranz Mikrobiologie des Darms Molekularbiologie (Genetik) Immunologie-Allergie

Kontakt: Dr. med. Martin Schata Tel 0211 1649137 Fax 0211 1649237 Immermannstr. 10, 40210 Düsseldorf

Email mes@mvz-immermannstrasse.de Web www.mvz-immermannstrasse.de

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gesundheit

Nächster Talk-Gast: Daniel Bahr, Generalbevollmächtigter der Allianz Private Krankenversicherung. Hier mit Harald Felzen (ehemaliger Vorstand apoBank) und Herbert Pfennig (Vorstandssprecher apoBank) bei der Premiere des ÄrzteTreffs 2013. (v. l.)

Sprechstunde mit Daniel Bahr N

ach insgesamt sechs Veranstaltungen in den letzten drei Jahren ist „Düsseldorf IN“ – Ärzte im Gespräch fest im Terminplan der Ärzte und Apotheker in der Region verankert. Die Idee zu diesem Netzwerk-Meeting stammt von Axel Pollheim und Markus Granrath, Orthopäde, Gemeinschaftspraxis Königsallee. 2013 beschlossen sie, nur Ärzte und Apotheker zum Gedankenaustausch einzuladen. Die Veranstaltung erhielt den Namen „Düsseldorf IN“ – Ärzte im Gespräch, angelehnt an den erfolgreichen und beliebten „Düsseldorf IN“ – sowie den „Ständehaus-Treff“. Mit dem ÄrzteTreff trafen sie den Nerv der Zeit. Die Resonanz bei der Premiere war beachtlich. Rund 520 Mediziner kamen in die Alte Schmiedehalle der Böhlerwerke. Mit dabei: Daniel Bahr, der damalige Gesundheitsminister. Danach waren BundesärztekammerPräsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Hermann Gröhe und Dr. Andreas Gassen, der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, zu Gast. Beim fünften Event stellte sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erneut den Fragen von Michael Bröcker, dem Chefredakteur

der Rheinischen Post. Zum letzten ÄrzteTreff im Oktober 2015 kam Professor Josef Hecken, der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses. Das Gespräch mit ihm führte Eva Quadbeck, die Leiterin der Parlamentsredaktion der Rheinischen Post. Das nächste Netzwerk-Meeting für Ärzte, Apotheker und Vertreter der Gesundheitsbranche findet am 15. Juni 2016 statt, einem Mittwoch. An diesem Nachmittag haben immer noch zahlreiche Ärzte ihre Praxen geschlossen. Talk-Gast auf dem

Podium wird Daniel Bahr sein, ein ausgewiesener Gesundheitsexperte. Er war von 2005 bis 2009 gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und von Mai 2011 bis Dezember 2013 Bundesminister für Gesundheit. Als Gesundheitsminister entwickelte er den sogenannten Pflege-Bahr. Das ist eine private Zusatzversicherung für die Pflege. 2014 wechselte der studierte Gesundheitsökonom in die Wirtschaft, und zwar zu Deutschlands größtem Versicherungskonzern, der Allianz. Der gebürtige Lahnsteiner trat am 1. November 2014 als Generalbevollmächtigter in die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) ein und übernahm dort die Bereiche Leistungsmanagement und Zentrale Vertriebskoordination. Daniel Bahr stellt sich in der Alten Schmiedehalle in Heerdt den Fragen von Eva Quadbeck, Expertin für Gesundheitspolitik.

Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, und Eva Quadbeck, Leiterin der Parlamentsredaktion der Rheinischen Post, beim letzten Ärzte-Treff 84

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Nach der Sprechstunde mit Daniel Bahr nutzt die geballte medizinische Kompetenz der Region die Gelegenheit, um Kontakte anzubahnen, Visitenkarten auszutauschen. Die Rheinische Post freut sich, die erfolgreichen Veranstaltungsformate von der Signa-Gruppe übernommen zu haben. HM ■

Fotos: Cream Digital Pictures (1), Nicole Teuber, Fotostudio Zur Alten Metzgerei (1)

„Düsseldorf IN“ – Ärzte im Gespräch auf dem Areal Böhler geht im Juni in die nächste Runde


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müssen – oder noch besser, über einen längeren Zeitraum vergessen, dass man überhaupt ein Hörgerät trägt» sagt Lars Rudloff, Hörgeräteakustiker bei Hörgeräte Aumann. «Lyric ist die ideale Lösung für Berufstätige und Aktive. Zudem ist es schweiß- und wasserresistent**.» Natürliches Hören – rund um die Uhr Durch die einzigartige Positionierung im Gehörgang, wird die natürliche Funktion der Ohrmuschel optimal genutzt. So bietet das winzige Lyric eine herausragende Klangqualität und ein sehr gutes Richtungshören. Hohe Frequenzen werden natürlich verstärkt, während Umgebungs- und Windgeräusche sowie die Rückkopplung reduziert werden. Ob beim Spaziergang im Park, beim Joggen oder im Meeting mit den Kollegen: Mit Lyric lässt sich wieder die ganze Welt der Klänge erleben.

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Lust auf Meer Der Markt boomt! Reedereien bieten Kreuzfahrten für nahezu jeden Geschmack – von der luxuriösen Verwöhn-Reise in südliche Gefilde bis hin zur abenteuerlichen EntdeckerTour im Norden Europas. Für alle Ansprüche gibt es das passende Schiffs-Ambiente und die perfekte Reise-Route. Ganz nach Lust und Laune.

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freizeit

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Segler

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Die „Royal Clipper“ der Reederei Star Clippers ist aktuell das zweitgrößte Segelschiff der Welt. Der 60 Meter hohe Hauptmast des Fünfmast-Vollschiffs besitzt einen circa 18 Meter langen, klappbaren Bereich, der es ermöglicht, unter Brücken und Hochspannungsleitungen hindurchzufahren. Den Weltrekord für den höchsten Schiffsmast halten allerdings mit 68,88 Metern über der Wasserlinie die baugleichen Viermaster „Star Flyer“ und „Star Clipper“. An Bord gibt es ein Atrium über drei Decks, einen Swimmingpool mit Glasboden, der in die Decke der Pianobar-Lounge eingelassen ist, eine Bibliothek mit Kamin sowie ein Fitness-Center. Von den unter der Wasserlinie liegenden Bullaugen der „Captain Nemo Unterwasser Spa und Lounge“ aus kann man die Unterwasserwelt beobachten. Im Sommer startet die „Royal Clipper“ erstmalig zu Fahrten zwischen Rom und Athen. Ziele sind unter anderem die Amalfi-Küste, Sizilien und die griechischen Inseln. Nach der Ozeanüberquerung segelt das getaufte Schiff durch die Karibik. Fakten zum Schiff: Es ist 134 m lang und 16 m breit, hat vier Passagierdecks, 114 Kabinen, die Platz für 227 Gäste bieten. Bordsprache: Deutsch, Englisch. www.starclippers.com

Genießer

Mit dem „Premium-Alles-Inklusive-Konzept“ richtet sich TUI Cruises auch bei „Mein Schiff 4“ an Paare und Familien, die Freiraum, Großzügigkeit, Qualität und individuellen Service lieben. Im Hauptrestaurant „Atlantik“ werden die Gäste an schön eingedeckten Tischen wie in einem feinen Restaurant bedient. Das vierte Wohlfühlschiff beeindruckt mit seiner 167 Quadratmeter großen Glasfassade in Form eines Diamanten am Heck des Schiffes sowie mit dem Klanghaus, einer kammermusikalischen Philharmonie auf See, sowie einem 25-Meter-Außenpool. Wer möchte, kann auf der „Mein Schiff 4“ über 6.000 Werke zeitgenössischer Kunst entdecken. Sommerfahrtgebiete der „Mein Schiff 4“ sind zum Beispiel Südnorwegen mit Kopenhagen, Norwegen mit Spitzbergen und Island. Ab November steuert das Schiff erstmals Mittelamerika an und startet zu Kreuzfahrten ab/bis Dominikanische Republik, ab/bis Jamaika. Fakten zum Schiff: Es ist 293 m lang und 35,6 m breit, hat 15 Decks, 1.253 Kabinen, die Platz für 2.506 Gäste bieten. Bordsprache ist Deutsch. www.tuicruises.com »

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Für

Perfektionisten

Die Britannia verbindet das Erlebnis einer Kreuzfahrt mit der Perfektion eines FünfSterne-Hotels. Als Taufpatin im März 2015 stand keine Geringere als die Königin von England persönlich, Queen Elizabeth II., bereit. Die Kurzformel der Reederei P&O Cruises zur Beschreibung der „Britannia“: klassischer Stil nebst zeitgemäßer Angebotsvielfalt, kombiniert mit einer gehörigen Portion an Innovationen. Bereits der erste Eindruck nach Betreten des Schiffes ist imponierend. Inmitten des dreistöckigen Atriums fasziniert der „Starbust“, ein von der Decke bis zum Boden reichender, monumentaler Mix aus Kronleuchter und kunstvoller Skulptur. Seine golden reflektierenden Oberflächen tauchen das Atrium in ein außergewöhnliches Licht. Ebenfalls imposant: der Wellness-Tempel „Oasis Spa & The Retreat“, das Bord-Theater mit riesiger LED-Wand sowie die Kunstsammlung an Bord. Im „Cookery Club“ können Passagiere von Spitzenköchen lernen. Ab Ende März kreuzt die „Britannia“ jeweils ab/bis Southampton in europäischen Gewässern (Mittelmeer und Nordeuropa). Am 21. Oktober 2016 überquert sie den Atlantik Richtung Karibik. Fakten zum Schiff: Es ist 330 m lang und 44 m breit, hat 15 Passagierdecks, 1.837 Kabinen und bietet Platz für 3.647 Passagiere. Bordsprache ist Englisch. www.pocruises.de

Für

Familien

Die Schiffe mit dem Kussmund kennt jeder, der sich für Kreuzfahrten interessiert. Sie gibt es seit 20 Jahren. Brandneu in der AIDA-Flotte ist die „AIDAprima“. „Unser neues Flaggschiff bietet mehr Raum, mehr Vielfalt, mehr Individualität als je zuvor“, sagt Felix Eichhorn, President AIDA Cruises. Am 30. April 2016 startet der Neuling seine erste siebentägige Reise ab Hamburg. Ziel sind die schönsten Metropolen Westeuropas: London/Southampton, Paris/Le Havre, Brüssel/Zeebrügge, Amsterdam/Rotterdam. Dank auffahrbarer Foliendächer sind die Gäste an Bord völlig unabhängig vom Wetter. Action, Sport & Fun für die ganze Familie bietet das neue „Four Elements“. Im „AIDA Beach Club“ kann man unter Palmen träumen, im „Body & Soul Organic Spa“ relaxen. Weitere Highhlights an Bord des Familienschiffes: die schwimmende Eisbahn auf dem Sportdeck und ein gläserner Skywalk in 45 Metern Höhe am Schiffsheck. Fakten zum Schiff: Es ist 300 m lang und 37,6 m breit, hat 18 Decks, 1.643 Kabinen und bietet Platz für 3.300 Passagiere. Bordsprache ist Deutsch. www.aida.de/aidaprima

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Entdecker

Eine Reise auf der „MS Spitsbergen“ ist optimal für Gäste, die die Natur, Tierwelt und Kultur im Rahmen einer Expeditionsreise aktiv entdecken wollen. In diesem Jahr fährt das Schiff entlang der norwegischen Küste. Dabei werden der imposante Geirangerfjord, der Holandsfjord und der Bergsfjord erkundet. Ein erfahrenes Expeditionsteam lädt neben informativen Vorträgen an Bord auch zu vielseitigen Wanderungen an Land ein. Als Hurtigruten-Entdeckerschiff zeigt sich die „MS Spitsbergen“ im nächsten Jahr. Expeditions-Reisen nach Island, zu den Shetland-, Orkney- und Färöer-Inseln, nach Grönland und Kanada mit Labrador und Neufundland stehen 2017 auf dem Plan. Die Aufenthaltsräume und Kabinen an Bord sind im frischen skandinavischen Design gehalten. Fakten zum Schiff: Es ist 97,53 m lang und 18 m breit, hat sechs Passagierdecks, 100 Kabinen, die Platz für 200 Passagiere bieten. Bordsprachen sind Norwegisch und Englisch, Vorträge und Durchsagen auch auf Deutsch. www.hurtigruten.de

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Gäste aus der ganzen Welt, Urlaub ohne Grenzen – das ist das Motto von Royal Caribbean International. Das größte und teuerste Kreuzfahrtschiff der Welt, die „Harmony oft the Seas“, läuft im Mai vom Stapel. Wer Superlative liebt, kommt hier auf seine Kosten. Das Schiff ist größer als der Eiffelturm in Paris. An Bord ist alles außergewöhnlich und anders. „The Ultimate Abyss“, der ultimative Abgrund, ist nichts für schwache Nerven. Die Rutsche startet 47 Meter über dem Meeresspiegel auf einer gläsernen Plattform auf Deck 16 und gibt so durch die Füße den Blick auf das Ende der Rutsche 30 Meter weiter unten auf Deck 6 frei. Die Gäste können sich zudem auf „Perfect Storm“ freuen, ein Trio aus Wasserrutschen, hoch über dem „Central Park“ mit 12.000 echten Pflanzen und Bäumen. Weitere Attraktionen: eine Bar, an der Roboter Cocktails mixen, Innenkabinen mit virtuellen Balkonen. Am 29. Mai bricht die „Harmony oft the Seas“ zur Jungfernfahrt auf. Beliebte Kreuzfahrt-Ziele im westlichen Mittelmeer wie Barcelona, Palma de Mallorca, Florenz/Pisa oder Rom werden angelaufen. Ab November startet der Meeresgigant ab Port Everglades in Florida in die westliche Karibik. Fakten zum Schiff: Es ist 361 m lang und 66,5 m breit, hat 16 Passagierdecks, 2.747 Kabinen, die Platz für 5.497 Gäste bieten. Bordsprache ist Englisch. www.royalcaribbean.de HM 90

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Fotos: P&O Cruises (2), AIDA (2), TUI Cruises (2) Hurtigruten (2), Star Clippers (2), Royal Caribbean International (3)

Abenteurer


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Wellness mit Weitblick Charmantes Wohlfühlhotel bei Salzburg

Auch nach über 680 Jahren Bestehen ist das Romantik Hotel GMACHL noch ein traditionsbewusster Familienbetrieb. Inmitten der ländlichen Idylle Elixhausens erwartet Sie ein komfortables 4-Sterne-Superior-Wohlfühlhotel. Nur fünf Kilometer von der malerischen Festspielstadt Salzburg entfernt, genießen Sie hier einen Urlaub mit allen Finessen.

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as idyllische Elixhausen bietet Ihnen einen atemberaubenden PanoramaBerg-Blick sowie die althergebrachte Tradition der Gastlichkeit – liebevoll bewahrt von Familie Hirnböck-Gmachl, die das Wohlfühlhotel bei Salzburg bereits in der 23. Generation führt. Die Mischung aus Tradition und Moderne wird bei Familie Hirnböck-Gmachl großgeschrieben. Ruhe-Oase mit Infinity-Pool Im Salzburger Land verbringen Sie einen unvergesslichen Wellnessurlaub: Im Dachgeschoß des Neubaus gelegen, findet sich Salzburgs schönster PanoramaSPA, der mit einem unvergleichbaren Ausblick auf die umliegende Bergwelt dem Begriff „Wellness mit Weitblick“ alle Ehre macht. Auf über 1.500 Quadratmetern erstreckt sich die Ruhe-Oase, die mit einem Infinity-Pool und offenem Kamin,

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einer großzügigen Saunalandschaft mit eigenem Spa für Damen sowie sechs Beauty-Behandlungsräumen mit Private-SPA aufwartet. Tägliches Aktiv-Programm Traditionelle Gastlichkeit gekonnt mit Moderne zu verbinden, das ist das Motto Ihres Wohlfühlhotels nahe Salzburg. Und dies ist in jedem Winkel des 4-SterneSuperior-Hotels sichtbar: Traditionelle Stuben mit Kachelöfen und gemütlichen Eckbänken treffen hier auf kräftige Farben und moderne Details. Traditionelle österreichische Elemente finden sich sowohl im ursprünglichen als auch im 2009 neu erbauten Teil des Hotels. Achten Sie vor allem auf die liebevollen Details. Entspannte Erholung erleben Sie auch

beim täglich stattfindenden Aktivprogramm mit Yoga, Wirbelsäulengymnastik und vielem mehr. Sportbegeisterte schätzen vor allem den hochwertigen Rad-, Rennrad- und E-Bike-Verleih wie auch den hauseigenen Tennispark mit drei Außen- und drei Hallenplätzen. Das mehrfach ausgezeichnete RomantikHotel ist für seine internationale Haubenküche bekannt und bietet seinen Gästen eine große Vielfalt an kulinarischen Genüssen. Die hochwertigen Fleischprodukte stammen dabei großteils aus der hauseigenen Landmetzgerei. Der älteste Familienbetrieb Österreichs ist ein Refugium für Schöngeister und Feinsinnige, das heute mehr denn je für Genuss, Erholung und Geborgenheit ■ steht.


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GEWINNSPIEL Unter allen Teilnehmern verlosen wir einen Aufenthaltsgutschein für 2 Personen über 3 Übernachtungen mit Halbpension im Romantik Hotel GMACHL****Superior in Elixhausen.

MITMACHEN UND GEWINNEN Wenn auch Sie an unserem Gewinnspiel teilnehmen möchten, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: gewinnspiel@top-magazin.de mit dem Stichwort „Düsseldorf“. Teilnahmeschluss ist der 30.04.2016. Dorfstrasse 14 A-5161 Elixhausen bei Salzburg Österreich Tel.: +43 (0)662 480 212 romantikhotel@gmachl.com www.gmachl.com

Der Gutschein ist nicht übertragbar, nicht bar auszahlbar. An- und Abreisekosten gehen zu Lasten des Gewinners. Einlösbar zu allen verfügbaren Terminen, nAuV. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird schriftlich informiert, seine Adresse zur Gewinnabwicklung elektronisch gespeichert. Eine Weitergabe der Teilnehmeradressen findet nicht statt. 93


freizeit

CABRIOLEGENDEN

Entdeckungsreise der Stilikonen Blauer Himmel, grüne Wiesen und strahlender Sonnenschein – warme Temperaturen lassen das Herz von Cabriofans höherschlagen. Die Oben-Ohne-Modelle sind ein Symbol von Freiheit, bieten großen Fahrspaß und sorgen für einen glamourösen Auftritt. Wir haben uns auf dem Automobilmarkt umgeschaut und uns auf die Spuren der Cabrio-Legenden begeben. Betreten Sie mit uns die wunderbare Welt der beliebten Fahrkultur.

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DIE CHEVROLET CORVETTE C1 94

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1953 wurde der Startpunkt einer außergewöhnlichen Modellhistorie markiert: Auf der „General Motors Motorama Show“ in New York City wurde die großartige Corvette präsentiert. Dort wartete sie in Gestalt einer Konzeptstudie mit schlanker Glasfaserkarosserie auf. Die Produktion des ersten Großserienmodells mit Fiberglaskarosserie begann sechs Monate später. Der Verbundwerkstoff verbesserte nicht nur das Leistungsgewicht gegenüber einer Stahlkonstruktion, er ließ den Designern auch mehr Freiheiten bei der Gestaltung der kurvenreichen Karosserie. Noch in der ersten Modellgeneration entwickelte sich das Styling der Corvette signifikant weiter und schuf zahlreiche Designstandards.


freizeit

SAMMLERSTÜCK

DER MERCEDESBENZ 300 SL ROADSTER

Der Mercedes-Benz 300 SL, bekannt für seine charakteristischen Flügeltüren, trat 1957 erstmals in neuer Form auf: So präsentierte die Premiummarke auf dem Genfer Automobil-Salon einen rasanten Roadster, welcher von 1954 bis 1957 das 300 SL Coupé ablöste. Damit reagierte Daimler-Benz auf die Nachfrage nach einem offenen Hochleistungssportwagen. Die leicht veränderte Front mit hochkant stehenden Scheinwerfergläsern und das verbesserte Fahrwerk prägen den spritzigen Charakter. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Modifikation des Coupé-Gitterrohrrahmens. Nur dadurch ist es möglich, dem Roadster einen bequemen, tiefen Einstieg zu geben und ihn mit vorn angeschlagenen Türen auszustatten. Die Anregung, den Flügeltürer durch einen Roadster abzulösen, kam vom bekannten Importeur Maximilian Hoffman.

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DER PORSCHE 356 SPEEDSTER

Als im Oktober 1950 die ersten Porsche 356 nach Nordamerika verschifft wurden, war dies der Beginn einer einzigartigen Erfolgsgeschichte: Im September 1953 trat der amerikanische Automobilimporteur Maximilian Hoffman an Ferry Porsche mit der Bitte heran, eine besonders puristische und vor allem kostengünstige Variante des Typ 356 zu produzieren. Daraufhin entwickelten die Porsche-Ingenieure um Erwin Komenda einen Zweisitzer. Da der anvisierte Verkaufspreis nur durch Einsparungen bei den Produktionskosten zu erreichen war, fiel das Interieur besonders spartanisch aus. Die Kombination aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit brachte dem 356 Speedster Kultstatus ein, mit dem sich zahlreiche Filmstars in Hollywood schmückten.

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Foto: © Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Deutschland; © General Motors.; © Daimler AG; © Fiat Group Automobiles Germany AG

SHOW-CAR


anzeige |freizeit freizeit

Timm Moll und Boris Grimm, neuer Geschäftsführer der Moll Sportwagen GmbH (v.l.)

Mit Leidenschaft für Luxus Eröffnung des neuen Premium-Showrooms der Moll Gruppe in der City

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Foto: Manuel Thomé

itten im Herzen der Stadt an der Berliner Allee positioniert sich die Moll Gruppe mit einem neuen Premium-Showroom. Auf rund 350 Quadratmetern werden künftig nicht ausschließlich Autos präsentiert, sondern viel mehr als das: ein Stück Lebensgefühl und Leidenschaft für das automobile Luxussegment – Accessoires und Bekleidung der Marken Jaguar, Aston Martin, Range Rover, McLaren und Lamborghini in wechselnden Kollektionen. Darüber hinaus werden stets drei ganz besondere Automobile als Highlight ausgestellt.

tre“ am Steuer eines Aston Martin DB10. Das zweitürige Coupé wurde speziell für den Film produziert. Es existieren weltweit ganze zehn Exemplare. Das Konzept für den Premium-Showroom ist vom Düsseldorfer Markenentwickler Schwitzke entwickelt und umgesetzt worden. Wer die Türen des Flagship Stores öffnet, taucht in eine Lifestyle-Location ein. Es gibt eine Bar, einen Lounge-Bereich, eine Historienwand, eine Boutique mit

Zur Eröffnung des neuen Standorts hatte Geschäftsführer Timm Moll einen kleinen feinen Kreis von 130 Kunden der Marke Aston Martin eingeladen. Der perfekte Rahmen, um Boris Grimm als den neuen Geschäftsführer der Moll Sportwagen GmbH vorzustellen. Highlight der Veranstaltung war der ultimative „Dienstwagen“ von James Bond. Der britische Agent saß in dem aktuellen Kino-Abenteuer „Spec-

Bekleidung und Accessoires der Automarken und multifunktionale Ausstellungsflächen für Events mit einer großformatigen LED-Wand. Alles in klarer Formensprache, in Anlehnung an die Klassiker der Moderne schlicht, edel und reduziert gehalten. Grautöne, metallisch-kühle Oberflächen, geordnete Linien an Wänden und Böden. Drei selbstleuchtende Deckenfelder bilden eine wertige Kulisse für die eigentlichen Stars auf der Fläche, die sich im Zentrum des neuen Showrooms zeigen. Der Auftaktfeier sollen weitere folgen. „Jede unserer im neuen Flagship-Store präsentierten Marken bekommt eine individuelle Einweihungsfeier mit ihren ganz eigenen Höhepunkten und Produktpräsentationen“, erläuterte Timm Moll. „So können wir jeder Marke sowie unseren Kunden und Partnern auch gebührend gerecht werden.“ Direkt am 9. April geht es weiter. Dann sind alle Lamborghini-Kunden zur Präsentation des brandneuen Huracán ■ Spyder eingeladen.

In dem exklusiven Flagship Store werden Accessoires und Bekleidungen der Marken Jaguar, Aston Martin, Range Rover, McLaren und Lamborghini präsentiert Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF

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Premieren britischer

Traditionsmarken W

er Autos liebt, in denen sich Tradition, Stil und modernste Technik vereinen, der ist hier an der richtigen Adresse: Im Jahr 2014 hat die Moll Gruppe ihren Premiumstandort für die Marken Jaguar und Land Rover am Seestern in Düsseldorf eröffnet. Auf großzügigen 4.300 Quadratmetern bietet das Haus Gelegenheit, die neuesten Modelle der beiden britischen Edelmarken in Augenschein zu nehmen und hautnah zu erleben. Ein Angebot, das viele Kunden gerne wahrnehmen. „Der Standort hat sich in den zwei Jahren wirklich hervorragend etabliert“, freut sich

Klaus Zervas, Geschäftsführer Moll GmbH & Co. KG

Geschäftsführer Klaus Zervas. Das Team am Seestern solle schon bald in den Bereichen „Service“ und „Vertrieb“ verstärkt werden. Und man darf davon ausgehen, dass sich die positive Entwicklung in diesem Jahr fortführen wird. Dafür sprechen nicht zuletzt zwei mit großer Vorfreude erwartete Premieren: Im April 2016 rollt das erste SUV von Jaguar ins Autohaus Moll. Design, Leistung und Fahrwerk des F-Pace besitzen alle Tugenden, für die auch die Limousinen und Sportwagen der britischen Traditionsmarke bekannt sind. Sie werden ergänzt durch einen geräumigen Innenraum mit Platz für fünf Erwachsene plus Gepäck. In den leistungsstärkeren Varianten gehören Allradantrieb und 8-Stufen-Automatik zur Serienausstattung. Im Juni 2016 bekommt der F-Pace Gesellschaft vom Range Rover Evoque Cabriolet – und der betritt gleich zwei Mal Neuland: Er ist das weltweit erste Cabrio in der Klasse der kompakten Premium-SUV und das erste Cabrio-Serienmodell von Range Rover überhaupt. Es besticht durch dynamisches Design mit eleganten Proportionen und einem breiten Ausstattungsangebot, das zur Individualisierung geradezu einlädt. Hinzu kommen ein großzügiges Platzangebot, hohe Leistungsfähigkeit und – bei offenem Dach – das Gefühl grenzenloser Freiheit. In jedem Gelände, ver■ steht sich.

Britisches Edelmetall auf rund 4.300 Quadratmetern: Im Autohaus Moll können Besucher die neuesten Modelle von Jaguar und Land Rover hautnah erleben.

Neues vom Genfer

Autosalon

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Mercedes präsentierte auf dem 86. Genfer Autosalon seine Traumwagenoffensive. 98

Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF

Im Mittelpunkt steht dabei die Weltpremiere des neuen C-Klasse Cariolets, der attraktive Einstieg in die Mercedes Traumwagenwelt – mit klassischem Softtop. Und es gibt weitere nicht minder begehrenswerte Frühlingsboten zu besichtigen: Der neue SL und der SLC feiern in Genf ebenso Europapremiere wie das Mercedes-AMG S 63 Cabrio Edition 130, das an die Erfindung des Automobils vor 130 Jahren erinnert. Ebenfalls für Liebhaber des Exklusiven: das limitierte Sondermodell Smart Fortwo Cabrio Brabus Edition. Durchaus neugierig darf man auch auf das neue Mercedes-AMG C 43 4Matic Coupé, die neue E-Klasse und die Weiterentwicklung der ■ V-Klasse sein.

Fotos: Autohaus Moll, Mercedes Benz

uf dem 86. Genfer Autosalon punktete Mercedes Benz mit seiner „Dream Car Collection“. Die Marke mit dem Stern startet mit neuen Roadstern und Cabriolets in die Open-AirSaison 2016.


freizeit

Oldies but

goldies Techno Classica in Essen

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urvige Motorhauben, blitzende Chromlampen, lederne Lenkräder – in Essen findet vom 6. bis 10. April die Techno Classica, die wohl größte und bekannteste Oldtimer-Messe der Welt statt. Vom Rolls bis zum Porsche, vom Bugatti bis zum Jaguar – über 1.250 Aussteller bieten alle automobilen Helden der Vergangenheit, Motorräder und seltene Ersatzteile an. In den über 25 Jahren ihres Bestehens ist die Oldtimer-Messe zum wichtigsten Treffpunkt und messbar erfolgreichstem Handelsplatz der internationalen Szene geworden: Mehr als 2.500 Klassiker, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge, Modern Classics und Prestige-Automobile stehen zum Kauf.

Foto: zwiebackesser 80457852 fotolia.com

Zudem sind auf der Messe wieder so viele Restauratoren, Zuliefer-Betriebe, Autoliteratur-Anbieter, Ersatzteilhändler, Accessoires-Verkäufer, Uhren- und Technik-Händler, Künstler und Galleristen vertreten, wie auf keiner anderen Klassik-Show weltweit. Die Folge: Die Fachhändler – wie auch die erwarteten rund 200.000 Besucher – kommen inzwischen nicht nur aus ganz Europa, sondern auch aus Übersee. So präsentieren unter anderem auch Aussteller aus Nord- und Südamerika und sogar China ihr Angebot. Die Attraktivität der Techno-Classica wurzelt aber nicht nur in Quantität und Qualität: Sie punktet auch jedes Jahr mit einer spektakulären Sonderschau. In Halle 6 präsentiert der Veranstalter S.I.H.A. im April seltene und spektakuläre historische Rennwagen. Sie alle starteten 1955 bei der legendäre Mille Miglia, dem wohl härtesten Straßenrennen nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt steht dabei ein Mercedes Benz 300 SLR, ein Auto jenes Typs, mit dem Juan Manuel Fangio einst – ohne Beifahrer – nach 1.597 Rennkilometern einen sensationellen zweiten Platz errang. Weitere Bolliden: voraussichtlich ein Ferrari 750 Monza, ein Porsche 550 Spyder und ein Maserati A6 GCS. Weitere Infos: ■ www.siha.de

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freizeit freizeit

Top-Ziel in der Nähe: Xanten Es muss nicht immer die Ferne sein. Oft liegt das Glück ganz nah. Unser heutiges Ausflugsziel liegt am Niederrhein, rund eine Autostunde von Düsseldorf entfernt. anten war rund vierhundert Jahre lang einer der bedeutendsten römischen Orte in Germanien. An die 10.000 Männer, Frauen und Kinder lebten in der imposanten Stadt, die Kaiser Trajan um 100 n. Chr. zur Colonia Ulpia Traiana ernannte. Die Überreste der römischen Stadt können seit 1977 im LVR-Archäologischen Park Xanten besichtigt werden. Auf dem Gelände der einstigen Römerstadt lädt Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum zu einem anregenden Ausflug in die Geschichte ein.

Rundgang von der Zeit Cäsars bis zur Frankenzeit durch die ereignisreiche römische Geschichte Xantens. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Stadt am Niederrhein: die historische Altstadt mit der Evangelischen Kirche, das Gotische Haus und die davor stehende Marktpumpe, die Michaelskapelle, der Dom St. Viktor, die Kriemhildmühle, das Klever Tor, das Konditoreimuseum und das Rathaus, um nur einige zu nennen.

Xanten ist außerdem ein Paradies für Freizeitsportler. Zahlreiche schöne Routen Im weitläufigen Grün des führen Hobby-Radler rund Parks vermitteln originalum Xanten und durch die getreue Nachbauten wie Region Niederrhein. Wasder Hafentempel und das sersport-Fans tummeln sich Amphitheater, die Stadt- Einmarsch der Legionäre im Amphitheater beim Römerfest an der Xantener Nord- und mauer, Wohnhäuser und Südsee. Schöne Fleckchen Badeanlagen einen lebendigen Eindruck vom römischen Alltag zum Rasten: die Cafés rund um den zentralen Marktplatz und in Germanien. Jeder dieser Nachbauten entstand nach jahrelan- das Plaza del Mar im Hafen Xanten mit Blick auf die Xantener HM ■ gen Ausgrabungen und Forschungen im originalen Maßstab am Südsee. originalen Standort. Der Hafentempel beispielsweise war nach dem Kapitol der zweitgrößte Tempel der römischen Stadt. Seine Rekonstruktion wurde in ausgewählten Teilen wie das römische Öffnungszeiten: Der LVR-Archäologische Park und das LVR-RömerMuseum Vorbild aus Lothringer Kalkstein auf einem drei Meter hohen sind täglich von 9-18 Uhr geöffnet (März bis Oktober); Römische Wochenenden zum Zuschauen und Mitmachen samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr (Mai Podium errichtet. Wer das Stadttor mit seinen steilen Treppen bis September) erklimmt, wird in luftiger Höhe mit einem schönen Ausblick über Veranstaltungen: 17. April: Expedition ins Vogelreich der Bislicher Insel; 25. und 26. das Parkgelände und die niederrheinische Landschaft belohnt. Juni: Römerfest „Schwerter, Brot und Spiele“; 2. Juli: Domführung durch den Dom Ein Publikumsmagnet ist das RömerMuseum. Der moderne Museumsbau aus Stahl und Glas entspricht in Größe und Gestalt dem antiken Vorbild. Die Ausstellung führt als chronologischer

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St. Viktor; 3. Juli: Niederrheinischer Radwandertag; Juli: SommerMusik Xanten, zum Beispiel am 8. Juli The Queen Revival Band, am 10. Juli Klassik Open Air Prospekte: www.apx.lvr.de, www.xanten.de, www.kulturinfo-rheinland.de

Fotos: Axel Thünker DGPh

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freizeit

Der Rheinturm mit der größten digitalen Uhr der Welt – im Miniformat als Handy-App

App

geht’s!

Fotos: Düsseldorfer Marketing & Tourismus GmbH/U.Otte

Wissen, was in Düsseldorf los ist, wie Fortuna spielt oder welche MesseHighlights zu erwarten sind: Die kleinen Programme für iPhone oder Smartphone bieten Unterhaltung und Information. Zehn Apps, die Spaß machen und das Leben erleichtern. Ab ins Kino Die Trailer der neuesten Movies anschauen, noch bevor sie im Kino starten, Premieren finden und Filmkritiken lesen. Dazu die topaktuellen Charts – noch nie war es einfacher, das Kinoerlebnis per Handy und jederzeit zu planen.

Evopark Damit ist ein Kernproblem gelöst – nie mehr lange einen Parkplatz suchen und die freien zielsicher ansteuern! Zudem hält man mit der App immer die Parkgebühren im Auge, und sie hilft, den Weg zum Fahrzeug zurück zu finden.

drupa Der interaktive Gelände- und Hallenplan ist die perfekte Orientierungshilfe zur „drupa“, der Welt-Leitmesse der Print-Media-Industrie (31.5. bis 10.6.) mit 1.800 Ausstellern aus 50 Ländern. Per Touch springt man in die Hallen, dank stufenlosem Zoom geht’s zu einzelnen Ständen, inklusive Informationen zu Ausstellern und Produkten (auch offline). Mit zahlreichen Funktionen wie Favoritenliste, Messe- und Ausstellernews und Veranstaltungssuche.

Fortuna Düsseldorf Neben den Spieltagen der aktuellen Saison, Tabelle und Spielplan, gibt‘s hier auch die neuesten Presseartikel von f95. de, Social-Media-Posts, viele Fotos, neue Videos auf Youtube-Kanälen und hochgeladene Fortuna-Songs, die die Fans auf dem Laufenden halten.

Naviki Routenplanung mit dem Mountainbike, mit dem Rennrad, für die Freizeit, den Alltag oder die kürzeste Strecke – „Naviki“ bietet beste Fahrrad- Navigation per Karte und Sprachausgabe zwischen beliebigen Start- und Zieladressen! Mit Höhen- und Geschwindigkeitsprofil, Tacho, Merkliste und speicherbaren Routenplanungen.

Antenne Düsseldorf Dem Lieblingssender weltweit übers Netz lauschen: Mit der Radio-App von „Antenne Düsseldorf “ hat man das Liveprogramm immer dabei und kann die Nachrichten sogar nachhören. Außerdem gewähren Webcams Einblicke ins Studio. Es gibt Links zu Twitter und Facebook. Sogar als Radio-Wecker ist die App einsetzbar! Offline Stadtplan Die interaktive Karte lässt sich bis ins kleinste Detail heranzoomen. Neben Straßen werden auch Museen, Restaurants,

Cafés, Hotels und Sehenswürdigkeiten angezeigt. Nach dem Installieren wird keine Internetverbindung mehr benötigt, weder um Karte, noch die Funktionen zu nutzen. Opentable Lust auf Brunch, Lunch oder Abendessen? Per App sein Lieblingslokal reservieren, die Speisekarte durchstöbern, Gästebewertungen lesen und Fotos ansehen. Der mobile Weg zum Gaumenschmaus! Darüber hinaus gibt‘s jahreszeitliche Speisenempfehlungen sowie eine Unterteilung in Stadtgebiete für eine schnellere Suche. Rhein Tower Clock Der Fernsehturm ist seit 1982 eine der schönsten Attraktionen der Stadt – und die größte Digital-Uhr der Welt! Die App erklärt, wie die 39 übereinander angeordneten Bullaugen-Lampen, Stunden, Minuten und Sekunden anzeigen. Besonders schön: Die Abendansicht bleibt und somit kommt man auch tagsüber in den Genuss der Uhr. Spontacts Die Freizeit Community für Sport, Kultur, Events, Freunde und Kontakte ermöglicht, Gleichgesinnte und Mitmacher in Düsseldorf zu finden. Über die App kann man täglich neue Aktivitäten in der Nähe entdecken sich spontan mit neuen Leuten verabreden! PRL ■ Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF

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»Das Schönste am Golf?

Gewinnen!«

Der102 beste OrtFrühjahr auf der 2016 Welt ·für denmagazin perfekten Schlag top DÜSSELDORF ist für den Profi-Golfer St. Andrews in Schottland


freizeit freizeit

Der deutsche Superstar Martin Kaymer aus Mettmann bei Düsseldorf über die Liebe seines Lebens: Golf. Aktuell ist sein großes Ziel für dieses Jahr eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Brasilien.

Top Magazin: Können Sie sich noch an den ersten Tag auf dem Golfplatz erinnern? Martin Kaymer: Ja, das kann ich! Wobei ich nicht weiß, ob das was zählt. Denn damals war der Golfplatz in Mettmann noch gar nicht fertig. Der Rasen war noch nicht eingesät. Wir sind mit der ganzen Familie den Platz im Rohzustand abgelaufen, um zu sehen, wie es ein Jahr später ungefähr aussehen wird. Wie kam es dazu? Die Driving Range war schon ein Jahr vorher eröffnet worden, und alle waren gespannt auf den „großen Platz“. Da haben wir uns eben kurzerhand dazu entschieden, schon mal erste Eindrücke zu sammeln. Aber dann haben Sie ja beim ersten Mal auf dem Golfplatz gar keinen Ball schlagen dürfen? Nein, das konnte ich tatsächlich nicht. Wie alt waren Sie da? Ich denke, so zehn. Und seither sind Sie dem Sport verfallen… Ja, Golf ist für mich nach wie vor ein faszinierender Sport, der mich jetzt schon seit mehr als 20 Jahren fesselt. Es ist ein so wunderbares und vielseitiges Spiel – es kommt auf die richtige Technik, Konzentration, Strategie, manchmal auch Kreativität und natürlich Geduld an. Das alles sind wichtige Eigenschaften, die beim Golf zusammenkommen. Obwohl Golf in erster Linie ein Individualsport ist, ist Golf extrem kommunikativ und gesellig. Zudem ist man stets mit der Natur verbunden und an der frischen Luft. Ich könnte mir keinen besseren Beruf vorstellen.

Martin Kaymer

Ist Martin Kaymer in Privatrunden auch so besonnen oder fliegt da auch schon mal der Schläger? Ich ärgere mich natürlich auch auf dem Golfplatz, aber ich zeige es nicht so. Ich versuche vielmehr so schnell es geht, schlechte Schläge abzuhaken, um mich gleich auf den nächsten Schlag zu konzentrieren. Auf Privatrunden bin ich ehrlich gesagt entspannt, aber in meiner Jugend gab es schon die ein oder anderen privaten Duelle gegen meinen großen Bruder auf dem Golfplatz… Da kommen Erinnerungen hoch!

Was ist das Schönste am Golf? Ganz ehrlich – gewinnen! Ich denke, da kommt einfach das Sportler-Denken in mir durch, aber das treibt mich im Training auch an. Es gibt beim Golf für mich einfach kein besseres Gefühl, als den Platz am Sonntagabend als Sieger zu verlassen. Abgesehen vom Leistungsgedanken ist es aber auch großartig, mit Freunden in der Freizeit 9 oder 18 Löcher zu spielen und bei einer Runde Golf in aller Ruhe gemeinsam Zeit zu verbringen. Mir fallen wirklich nicht viele Dinge ein, die ich lieber tue.

Können Sie sich an einen Tag erinnern, den Sie als den schönsten auf dem Golfplatz bezeichnen? Gute Frage! Es gibt auf jeden Fall ein Erlebnis, an das ich mich immer erinnern werde. 2006 habe ich – damals noch auf der EPD-Tour – bei der Habsberg Classic eine 59 gespielt. Es war die perfekte Runde! Ich habe zunächst auf Loch 2, einem eigentlich relativ leichten Par 5, einen Bogey gespielt und war eins über nach zwei Löchern. Danach hat aber alles funktioniert! Auch heute habe ich diese Runde irgendwie immer „dabei“, da meine Ballnummer die „59“ ist.

Was hat Ihnen der Golfsport als Mensch gegeben? Ich glaube schon, dass Golf mich positiv geprägt hat. Golf ist ein Sport, der viele ehrenvolle Werte wie Respekt, Ehrlichkeit und Disziplin vereint. Eigenschaften wie diese sind sicher auch abseits des Golfplatzes sehr wichtig, deshalb bin ich froh darüber, mit diesem Sport groß geworden zu sein.

Das ist die perfekte Runde, wie fühlt sich der perfekte Schlag an? Das merkt man leider immer erst im Nachhinein. Wobei das Ergebnis dabei zweitrangig ist, denn oft kann man nicht beeinflussen, wie der Ball springt oder wo genau er dann liegen bleibt. Aber ich merke immer, dass mir ein Schwung richtig gut gelungen ist, wenn ich den Ball im Treffmoment kaum spüre. »

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Apropos, ändern. Wenn Sie drei Dinge im Golf ändern könnten, welche wären das? Spontan fallen mir nur zwei Dinge ein: Das Spiel müsste schneller gespielt werden und einige Clubs sollten ihre Strukturen bezüglich Etikette und Möglichkeiten für Noch-Nicht-Golfer überdenken, wobei wir zumindest im Hinblick auf den zweiten Punkt in Deutschland auf einem ganz ordentlichen Weg sind. Was fehlt noch zu einem Spitzengolfland? In den letzten 30 Jahren hat sich sehr viel getan. Golf ist natürlich jünger, dynamischer und sportlicher geworden. Der Sport hat sich hierzulande sehr geöffnet und ist breitentauglicher geworden, aber der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Es gibt heutzutage fast in jeder deutschen Großstadt City-Golf-Anlagen und die Möglichkeit, unkompliziert Golf zu spielen. Ich denke, über viele Jahre war das eine zu große Hürde für Leute, die sich für den Sport interessieren, aber nicht wussten, wie sie ihn ausprobieren können. Da sind wir in Deutschland auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Wie wichtig ist es da, dass es nun zwei deutsche Turniere auf der European Tour gibt? Darüber freue ich mich sehr, und es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Ein zweites European-Tour-Event auf deutschem Boden wird dem Golfsport in Deutschland sehr gut tun.

»Für mich gibt es nichts Größeres als die Olympischen Spiele« Martin Kaymer

Welches Land ist das beste Land für Golfer? Das kann man zum Glück nicht so sagen – oder zumindest ich für meinen Teil nicht. Von den klimatischen Bedingungen her sind natürlich südeuropäische Länder, die USA oder andere Länder mit angenehmem und warmem Wetter über das ganze Jahr optimal, aber tolle Plätze findet man auch in kälteren Ländern der Erde. Von den Möglichkeiten, Golf zu spielen und zu erlernen, sind die USA aber ganz bestimmt ein Land, das vielen Nationen voraus ist. Hier ist der Sport sehr populär und wird früh gefördert. Nicht umsonst gibt es so viele Spitzengolfer aus den Vereinigten Staaten. Haben Sie eigentlich ein Vorbild? Seit ich zehn oder elf Jahre alt war, hat Ernie Els zu meinen großen Vorbildern im Golf gezählt. Mich hat sein Rhythmus, Golf zu spielen, fasziniert – und natürlich auch sein Schwung. Später als Profi habe ich ihn persönlich kennenlernen dürfen und kann hinzufügen, dass er mich von seiner ganzen Person, wie er sich gibt, wie respektvoll er anderen gegenüber ist, sehr beeindruckt FP ■ hat.

Sportler mit Herz Der Profi-Golfer hat ein großes Herz für Kinder. Er gründete 2015 die Martin-Kaymer-Helianthus-Stiftung, mit der er Kindern eine sportliche Ausbildung ermöglichen möchte. „In meinem Leben hatte ich viel Glück. Ich hatte nicht nur das Glück, als Kind stets die volle Unterstützung meiner Eltern und meiner Familie zu haben, sondern auch das Glück, in gewogenen Verhältnissen aufzuwachsen. Mir wurde die Chance auf Bildung, auf Entfaltung und damit auf ein selbstbestimmtes Leben gegeben. Zudem konnte ich in meiner Kindheit den Sport betreiben, den ich gerne ausüben wollte und wurde durch meine Eltern liebevoll gefördert. Leider verfügen heutzutage noch immer viele Familien nicht über die Möglichkeiten, Geld in die Förderung der Bildung oder auch des Sports ihrer Kinder zu investieren. Mit der MartinKaymer-Helianthus-Stiftung möchte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben und Kindern und Jugendlichen, die unter anderen Verhältnissen aufwachsen, Träume, Chancen und Perspektiven aufzeigen.“ martin-kaymer-helianthus-stiftung.com 104

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Quelle: golf spielen/Süddeutsche Zeitung; Fotos: Martin Kaymer (2), PHB.cz 60018149 fotolia .com (1)

Und wo befindet sich der beste Ort auf der Welt für den perfekten Schlag? »The Home of Golf« – St Andrews in Schottland. Das ist für mich der schönste Golfplatz, und ich denke, daran wird sich auch nicht so schnell etwas ändern.


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genuss

Vegan ist das neue Bio Grün und lecker! Essen auf pflanzlicher Basis wird immer beliebter.

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genuss

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ie Zahl derer, die statt tierischer Zutaten lieber Pflanzliches in der Küche verwendet, wächst. Aktuell sind es rund eine Million Menschen in Deutschland, die einen veganen Lebensstil pflegen, so das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov. Vegan lebende Freunde, Lebensmittelskandale, Klimaschutz oder die eigene Gesundheit sind vielfach die Gründe für diese Entscheidung. „Die jüngere Generation ist heute offener für Tierschutzthemen und Nachhaltigkeit und lebt diese Werte jeden Tag mit Messer und Gabel“, so der Geschäftsführer vom Vegetarierbund Deutschland (VEBU), Sebastian Zösch.

zu den Zwiebeln hinzugeben. Mit Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Produktpalette pflanzlicher Alternativen wird immer vielfältiger. Statt Milch wird beispielsweise Soja-, Hafer-, Mandeloder Reismilch getrunken. Schlagsahne wird durch aufschlagbare Pflanzensahne, Butter durch reine Pflanzenmargarine ersetzt. Sojajoghurt ist in zahlreichen Sorten erhältlich. Vegane Käsesorten basieren meist auf Basis pflanzlicher Fette, Stärke und Soja. Auch das Naschen ist für Veganer nicht tabu. Es gibt Zartbitter- und Reismilchschokolade, Lupinen-, Soja-, Reismilcheis und Fruchtsorbets. Honig wird durch Agavendicksaft, Ahornsirup oder Zuckerrübensirup ersetzt. Selbst das geliebte Rührei zum Frühstück gibt´s in pflanzlicher Variante. Dafür zerhackte Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. Seidentofu mit der Hand zerkrümeln und

Einer, der in Europa mit Büchern wie „Vegan for Fun“, „Vegan for Fit“, „Vegan for Youth“ und „Vegan to Go“ einen beispiellosen Trend auslöste, ist Deutschlands bekanntester Vegankoch Attila Hildmann. In „Vegan Italian Style“ hat er sich die leckerste Küche der Welt vorgenommen und italienische Klassiker in seinen veganen Stil übersetzt. Neu-Veganern beziehungsweise Einsteigern gibt er folgenden Rat: „Bloß nicht von den missionarischen Veganern die Laune verderben lassen. Es ist weder eine Ernährungs-Religion, noch muss man dieses oder jenes machen und gleich alle seine Lederteile wegschmeißen. Jedes Essen zählt in der Positivbilanz. Man sollte sich nicht rechtfertigen, Essen ist auch irgendwie Privatsache. Man tut es letztlich für sich selbst und muss lernen, dazu zu stehen.“

Italian Trifle

Pizza alla Attila

ZUTATEN FÜR VIER PERSONEN Für die Pistazien-Matcha-Creme: 160 g aufschlagbare Sojasahne, 110 g vegane Kekse, 50 g geschälte Pistazien, 1 ½ TL Bio-Matcha, 50 g Agavendicksaft Für die Mandel-Keks-Creme: 220 g aufschlagbare Sojasahne, 130 g vegane Kekse, 80 g geschälte und gehackte Mandeln, 2 EL Agavendicksaft Für das Erdbeerkompott: 400 g Erdbeeren, 80 g Agavendicksaft, ½ TL gemahlene Vanille

Zubereitung:

Die Sojasahne für beide Cremes 30 Minuten ins Tiefkühlfach stellen, dann aufschlagen. Die Kekse für beide Cremes mit den Händen zerkrümeln oder in eine Tüte geben, Tüte gut verschließen und auf den Tisch schlagen, damit die Kekse zerkrümeln. Für die Pistazien-Matcha-Creme die Pistazien fein hacken, den Matcha mit einem kleinen Teil der Sojasahne mit dem Schneebesen vermischen. Restliche Sojasahne, Pistazien und den Agavendicksaft unterheben und cremig rühren. Zum Schluss die Kekse unterheben. Für die Mandel-Keks-Creme alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und cremig rühren. Für das Kompott die Erdbeeren waschen, den Strunk entfernen, zwei Erdbeeren für die Deko beiseitelegen und den Rest mit Agavendicksaft und Vanille im Mixer oder mit dem Pürierstab grob pürieren. Erst Pistazien-Matcha-Creme in die Gläser füllen, dann Mandel-Kekse-Creme gleichmäßig darüber verteilen und mit Erdbeerkompott toppen. Die Erdbeeren für die Deko längs in Scheiben schneiden. Gläser damit garnieren.

Auf der „VeggieWorld“ in Düsseldorf kann man sich über die Trends der vegan-vegetarischen Lebensweise informieren. 2015 fand sie bereits zum vierten Mal statt. Rund 10.500 Besucher kamen in die Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler. „Viele Besucher waren überrascht davon, dass es für jede Zutat traditioneller Gerichte eine pflanzliche Alternative gibt“, so Zösch. Die nächste Veranstaltung findet vom 21. bis 23. Oktober 2016 statt.

ZUTATEN FÜR ZWEI PIZZEN Für den Teig: 450 g Dinkelmehl plus etwas zum Bestäuben und für die Arbeitsfläche (Type 630), 1 Würfel Hefe (42 g), 1 TL Apfelsüße, 30 ml Olivenöl, 2 TL Meersalz Für die Sauce: 160 g Cashewmus, 2 Prisen gemahlener Safran, Meersalz Für den Belag: 2 Zucchini, 4 EL Olivenöl, Meersalz, 10 Knoblauchzehen, 10 Artischocken in Öl, 6 getrocknete Tomaten in Öl, 1-3 rote Chilischoten, 1 Bund Basilikum

Zubereitung:

Für den Teig 200 g Mehl mit 150 ml Wasser, Hefe und Apfelsüße mit dem elektrischen Handrührgerät in einer großen Schüssel zu einem Teig verkneten. Mit Frischhaltefolie abdecken und 10 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Der Teig geht auf mindestens die doppelte Größe auf. Nach dem Gehen das restliche Mehl, 50 ml Wasser, Öl und Salz unterkneten. Teig zu zwei »

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Kugeln formen und auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zugedeckt erneut 30 Minuten gehen lassen. Auf Backpapier legen, mit etwas Mehl bestäuben und mit den Händen zu kreisrunden Pizzaböden auseinanderziehen. Den Backofen auf 275°C vorheizen. Für ein ideales Ergebnis einen Pizzastein zum Backen benutzen. Für die Sauce Cashewmus mit 240 ml Wasser und Safran vermischen, salzen. Für den Belag die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Beidseitig mit etwas Olivenöl bepinseln, in einer Grillpfanne auf jeder Seite 2 Minuten grillen und salzen. Den Knoblauch schälen, in dünne Streifen schneiden und mit etwas Öl und Salz vermischen. Artischocken abtropfen lassen und halbieren. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden. Chili waschen, von Samen und Scheidewänden befreien, die Schote längs in feine Streifen schneiden. Basilikum waschen, trockenschütteln, Blättchen abzupfen. Die Pizza mit der Sauce bestreichen und Zucchini, Knoblauch, Artischocken, Tomaten und Chili darauf verteilen. Im Backofen 10-12 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis sie kross ist und leicht Farbe angenommen hat. Mit restlichem Olivenöl und den Basilikumblättchen toppen.

Tagliatelle alla carbonara ZUTATEN FÜR ZWEI PERSONEN 1 EL weißes Mandelmus, 320 ml Sojasahne, ½ TL Kurkuma, ½ TL Kala-Namak-Salz, ½-1 Bund Petersilie, 200 g Räuchertofu, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 300 g bunte oder normale Tagliatelle, Meersalz, 5 EL Olivenöl, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

VEGANE RESTAURANTS IN DÜSSELDORF Restaurant „Amano Verde“ im Radisson Blu: Fine Dining für Veganer! Für Chefkoch Dennis Riesen (Foto) ist vegetarische und vegane Küche eine Passion. Er selbst ist überzeugter Veganer. Beste Voraussetzung also, um fleischlos und ohne tierische Zusätze kochen zu können. Das Angebot reicht von Snacks bis hin zu ausgefeilten Menüs. www.radissonblu.de/mediaharbourhotel-duesseldorf. „adress kitchen & bar“ im Hotel Indigo: Ob vegane Salatschale oder veganes Süppchen – in dem trendigen Restaurant werden Veganer fündig. Alles auch zum Mitnehmen. www.a-dress-kitchenandbar.de „Sattgrün“ in Flingern, am Graf-Adolf-Platz und im Medienhafen: Alle Speisen und Getränke sind vegan und frei von gentechnisch veränderten Lebensmitteln. www.sattgruen.de Ristorante L´arte in Cucina in Düsseldorf-Gerresheim: Inhaber und Koch Gianluca Casini und seine Ehefrau Carmen liefern den Beweis, dass vegan und italienische Küche perfekt harmonieren. www.arteincucina.de

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Fotos: © Simon Vollmeyer (3), Becker Joest Volk Verlag (1), Radisson Blu (2)

„Vegan Italian Style“ von Attila Hildmann enthält 97 mediterrane Rezepte und Klassiker – vegan, cholesterinfrei und aus frischen, überall erhältlichen Zutaten. Becker Joest Volk Verlag.

Mandelmus mit Sojasahne, Kurkuma und Kala-NamakSalz mit einem Schneebesen verrühren. Petersilie waschen, trockenschütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken. Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und beides fein hacken. Tagliatelle in kochendes Wasser geben, aufkochen lassen, salzen und 1-2 Minuten kürzer als in der Packungsanweisung angegeben, al dente kochen. In einem Sieb abtropfen lassen, aber nicht abschrecken, und noch etwas vom Kochwasser zurückbehalten. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Räuchertofu darin ca. 3 Minuten anbraten. Die Zwiebeln zugeben und 2 Minuten mitbraten, dann den Knoblauch dazugeben und 1 weitere Minute braten. Die Mandelmusmischung und den größten Teil der Petersilie unterrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Carbonara kurz aufkochen und andicken lassen, dann vom Herd ziehen. Die Tagliatelle mit der Sauce vermischen, für eine sämigere Konsistenz nach Bedarf mit etwas Kochwasser vermengen, in Pastatellern anrichten, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit der restlichen gehackten Petersilie HM ■ und grob gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen.


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Stilvoll: das Restaurant „Artiste“ mit Blick auf den Kö-Bogen

Ein Erlebnis für alle Sinne Restaurantleiter Henryk Scieszka hilft gerne bei der Auswahl

Entspannt genießen im Fine-Dining-Restaurant „Artiste“ im Steigenberger Parkhotel

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Quelle: Steigenberger Parkhotel / Fotos: Fotografie am Hofgarten

öniglich genießen – wo könnte man das besser als an der Königsallee in Düsseldorf? Kulinarisches auf höchstem Niveau erwartet die Gäste im Restaurant „Artiste“ im Steigenberger Parkhotel. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2012 ist es ein beliebter Treffpunkt für Gourmets. Das Attribut „Fine Dining“ ist hier mehr als angemessen. „Ein Restaurantbesuch bei uns dient nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern ist ein Erlebnis für alle Sinne“, sagt Jan Brüggemann. Seit einem halben Jahr ist er der Food & Beverage Direktor im Grandhotel an der Königsallee. Gemeinsam mit Küchenchef Marc Schulz und dessen Sous-Chef Christoph Kaiser hat er das Restaurant-Konzept des „Artiste“ optimiert. Die neuen Kreationen auf der abwechslungsreichen und fantasievollen Speisekarte lesen sich bewusst ohne viel Schnörkel und machen neugierig. Das ist gewollt, denn Restaurantleiter Henryk Scieszka und sein Serviceteam möchten den Austausch und die Kommunikation mit den Gästen fördern. Das exquisite Bio-Stundenei mit Kartoffelespuma und Kaviar überzeugt ebenso wie der außergewöhnlich zubereitete Steinbutt an der

Gräte mit Sellerie, Kartoffeln und Perigord-Trüffel. Auf die Klassiker verzichtet man nicht gänzlich. Das Nebraska Beef Tartar wird am Tisch und ganz nach den Wünschen des Gastes zubereitet. Selbstverständlich sind auf der Speisekarte auch vegetarische Gerichte zu finden. Die Variation von gelber und roter Bete mit Meerrettich und Pumpernickel überzeugt geschmacklich und optisch auch diejenigen, die ansonsten Fleisch vorziehen. Und wer eines der Desserts probiert hat, wünscht sich nur eins: Weiter so! „Birne Helene“ findet ebenso ihre Liebhaber wie der süße „Kaffeeklatsch“. Was das ist? Es lohnt sich, es an Ort und Stelle selber herauszufinden. Natürlich steht ab Mitte April – von Feinschmeckern sehnsüchtig erwartet – auch Raffiniertes rund um den Spargel wieder auf der Speisenkarte. Die Saison der feinen Stangen aus heimischen Anbaugebieten startet nach Ostern und dauert bis Anfang Juni. Am 1. April schließlich wird die Open-Air-Saison der wohl schönsten Terrasse in der Innenstadt eröffnet. Mit einem herrlichen Blick auf den Hofgarten und den Kö-Bogen! The place to be auch für Nachtschwärmer, die raffinierte Cocktails und exklusiven Champagner zu schätzen wissen.HM ■

Steigenberger Parkhotel | Königsallee 1a | 40212 Düsseldorf | Telefon +49 (0)211 1381-0 duesseldorf@steigenberger.de | www.duesseldorf.steigenberger.de

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Frische-Kick zum Frühstück Das Fashion Boutique Hotel Indigo Düsseldorf punktet mit Produkten aus der Region

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risch, lokal, lecker – das „adress kitchen & bar“ ist bekannt für seine hochwertige Küche mit regionalen Produkten. Ab sofort können sich nicht nur Hotelgäste auf einen besonderen Frische-Kick für den gesunden Start in den Tag freuen. Mit seinem neuen Frühstückskonzept lädt das Fashion Boutique Hotel Indigo Düsseldorf-Victoriaplatz alle Düsseldorfer aus der Nachbarschaft an seinen Frühstückstisch ein. Das sogenannte „Nachbarschaftsfrühstück“ zeigt sich in gewohnt hoher adress-Qualität – jetzt betont regionaler. Vom lokal gebackenen und nach Wahl glutenfreien Brot, über eine spezielle Auswahl an Wurstwaren von Schoenmackers & Wingens vom Niederrhein und Bauern-

käse aus der hauseigenen Produktion von Familie Straetmans – für das neue Frühstückbuffet im „adress kitchen & bar“ werden ausschließlich die besten Zutaten aus der Umgebung ausgewählt. Traditionell zubereitete Fruchtaufstriche der lokalen Feinkostmanufaktur Passione und Honig von Bienenland versprechen ein süßes Geschmackserlebnis. Zum vegetarischen Frühstück mit Oliven-Basilikum-Muffin und Spiegelei mit Kräutertopping aus dem hauseigenen Garten passt ein Smoothie des Tages oder einer der verschiedenen frisch gepressten Säfte. Ein Klassiker ist die Nachbarschaftsempfehlung des Hotels: ein traditionelles Bauernfrühstück mit Kartoffelomelett und Speck. Für die unterschiedlichen Eierspeisen holt Hoteldirektorin Katja Schnabel die

Eier jede Woche persönlich vom Bauern ab: „Ich kaufe selbst gern regionale Produkte dort ein, denn ich möchte wissen, woher die Zutaten kommen, die meine Familie und ich essen. Selbstverständlich möchten wir unseren Hotelgästen, genauso wie unseren Besuchern aus der Nachbarschaft, dasselbe Qualitäts- und Frischeversprechen geben.“ Das gilt selbstverständlich auch für den neuen Brunch, der erstmals Ostersonntag angeboten wird. Jeden zweiten Sonntag wird dann von 12.30 bis 15.30 Uhr der Frühstückstisch um warme Speisen ■ und süße Leckereien ergänzt.

Dein Nachbarschaftsbrunch Ab 27. März jeden 2. Sonntag von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Weitere Termine auf unserer Webseite.

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genuss

Sterneküche ins Haus D

er Premium-Lieferdienst foodora greift jetzt nach den Sternen! Seit kurzem ist das exquisite Sternerestaurant „Tafelspitz 1876“ Restaurantpartner von foodora. Düsseldorfer Feinschmecker können sich die kulinarischen Kreationen von Sternekoch Daniel Dal-Ben nun bequem und innerhalb von nur 30 Minuten nach Hause liefern lassen, um sie in entspannter Wohlfühlatmosphäre zu genießen. Zusätzlich zur regulären Karte bietet das „Tafelspitz 1876“ im Zuge der Kooperation ein regelmäßig wechselndes foodora-Menü an. Bei Hummerschaumsüppchen mit Jakobsmuschelravioli und geschmorter Ochsenbacke auf Rotweinsauce mit Kartoffelstampf und Spitzkohl läuft Gourmets das Wasser im Munde zusammen.

Ein Genuss: Essen aus dem „Tafelspitz 1876“

Erst recht, wenn es als Krönung zum Nachtisch Mousse au Chocolate mit Tahitivanille, Himbeeren und Mandelkrokant gibt. Weitere Top Restaurants, die das Essen per Fahrradkurier von foodora liefern: Böser Chinese (im Medienhafen), Basil's, Ratatouille, Grindhouse Homemade Burgers, Manima, Die Kurve, Loft, Casita Mexi■ cana, Schnell Veg.

gourmet news Back to the Roots D

Das Hyatt-Team um Generaldirektor Axel Ziegler (l.) stößt auf den Geburtstag an.

Happy Birthday!

as D’Vine, Restaurant & Weinbar in Unterbilk, startet mit neuer Ausrichtung in den Frühling. Frischen Wind in die Küche bringt Küchenchef Murat Avcioglu, zuletzt Chef de Cuisine im Weinhaus Tante Anna. Neue Restaurant-Chefin ist Devi Jana Scheffler. „Wir sind Profis mit Qualitätsanspruch. Aber wir mögen es gleichzeitig locker und herzlich. Wir denken, dass Kompetenz und Zwanglosigkeit bestens zusammenpassen“, sagt Geschäftsführer & Chef-Sommelier Antonios Askitis. „Wir möchten wieder das sein, was wir schon immer sein wollten: ein Restaurant für die Nachbarschaft. Klarer, ohne Punkte, Schäumchen und Gelees. Verständliche Teller, die mit bestem Wissen und Gewissen, mit den besten Produkten und nach höchster Handwerkskunst zubereitet werden. Back to the Roots auf höchstem Niveau.“ Wer mitten im Geschehen sitzen will, reserviert den ■ „Küchentisch“.

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it einer kulinarischen Geburtstagsfeier beging das Hyatt Regency Düsseldorf auf der Halbinsel im MedienHafen seinen 5. Geburtstag. In Anlehnung an die Grand Opening Party im Jahre 2011 verwandelte sich das Restaurant Dox am 11. Februar in eine große Genussfläche mit zahlreichen kulinarischen Stationen, prickelnden Getränken und regen Gesprächen. Nach einem Champagnerempfang öffneten sich gegen 19 Uhr die Türen des Restaurants. „Ein besonderer Moment“, meinte Ines Brünn, Wirtschaftsdirektorin des Hotels. Die Gäste konnten die Genussmeile im Rahmen eines Walking Dinners erkunden. Zur Auswahl standen Austern, Hummercocktail, 48 Stunden gegarte Rinderkeule und mehr. Axel Ziegler, seit Sommer 2013 Generaldirektor des Hotels, freute sich, den Abend mit Stammgästen, Geschäftspartnern sowie vielen Genussfreunden aus Düsseldorf und der ■ Region zu verbringen. Antonios Askitis, Devi Jana Scheffler, Murat Avcioglu (v.l.)

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genuss

„Et Kabüffke“ ist eine Institution in der Altstadt.

Tradition & Kult

Fotos: Regina Raethe (2), foodora (1), Hyatt Regency Düsseldorf (1), Destination Düsseldorf (1), Copyright © 2016 L*ÉTOILE PR (1)

E

s gibt zwei ganz besondere Highlights in der Düsseldorfer Altstadt – die Brauhäuser mit ihrem Altbier und „Et Kabüffke“. Die winzige Probierstube mit ihren zwei Etagen verströmt einen ganz besonderen Charme und zieht eine bunt gemischte Gästeschar an. Jung und Alt, Geschäftsleute und Künstler, Luxusladys und Straßenmusikanten – alle kehren hier ein. Auf ein Gläschen Wein oder eine der vielen Spirituosen aus der ganzen Welt. Manche lieben es klassisch und verlangen einen Killepitsch. Der hochprozentige Kräuterlikör hat mittlerweile einen ähnlichen Kultcharakter wie das frisch gebraute Altbier. Wer ihn nicht im „Et Kabüffke“ trinken möchte, freut sich über einen besonderen Service des Hauses. Killepitsch wird nämlich auch durch ein kleines Fenster an Ur-Düsseldorfer, Nachtschwärmer und Touristen gereicht. Der Name entstand im Zweiten Weltkrieg in einem

Modern und spritzig: Vodkapitsch und Applepitsch

Luftschutzbunker. Da soll Willi Busch im Gespräch mit Hans Müller-Schlösser, dem Schöpfer von „Schneider Wibbel“, folgendes gesagt haben: „Ech sach dech bloß ens, Hans, koome meer he heil erus, dat se ons nit kille, dann brau ech dech ö Schabäuke, do kannste de Zong noh lecke, dann dommer eene pitsche, on dä kannste dann von mech uns Killepitsch nenne!“ In der Killepitsch-Stube bleibt man der Tradition treu und geht trotzdem mit der Zeit. Neu im Angebot ist Vodkapitsch, ein Original Vodka aus Düsseldorf. Es ist ein milder, weicher Vodka mit feiner Weizennote. Ideal für Mixdrinks und Cocktails oder einfach zum pur genießen. Auf Freunde des Likörs wartet Applepitsch. Der Likör aus spritzigen, natürlichen Äpfeln mit Citrus-Früchten und Vodkapitsch hat 18 Volumenprozent und schmeckt gut gekühlt ■ besonders spritzig.

Top-Winzer zum Jubiläum W

ir hätten bei dem Start mit einem Pilotprojekt vor zehn Jahren nicht geglaubt, dass ProWein goes city auf so große Resonanz stößt“, sagt Boris Neisser, Geschäftsführer der Destination Düsseldorf. In diesem Jahr bot ProWein goes city mit über 80 ganz unterschiedlichen Veranstaltungen für Weinliebhaber und Besucher Düsseldorfs ein attraktives Rahmenprogramm, mit dem das Messethema auch in der Stadt lebte. Zum zehnjährigen Bestehen von ProWein goes city trafen sich rund 300 Mitglieder der Destination Düsseldorf im Apollo-Varieté. Dort wurde mit Winzersekt und erlesenen Weinen auf das Jubliäum angestoßen. Zum Start von ProWein goes city präsentierten fünf Top-Winzer Jörg Zerhusen (RWP Rechtsanwälte), Boris Neisser (Destination Düsseldorf), Gabriele Römer (Haaner Felsenquelle), Louise im Apollo ihre erlesenen Gewächse: Weingut de Ville (Burlesque-Künstlerin im aktuellen Apollo-Varieté-Programm), Hans Werner Reinhard (Messe Düsseldorf), Volker Reichsrat von Buhl, Weingut Knewitz (Falstaff Wegener (Fako-M Getränke, v.l.) Newcomer des Jahres 2015), Weingut Kühling-Gillot (Falstaff dem aktuellen Varietéprogramm „Burlesque“, das vom PubliWinzer des Jahres 2015), Azienda Agricola Elisabetta aus der kum begeistert aufgenommen wurde. Als süße Überraschung Toskana und das südafrikanische Weingut Olifantsberg. Die gab es von der Bäckerei Puppe eine Jubiläumstorte im XXL-ForWinzer stellten ihre Weine persönlich auf der Bühne vor, unter- mat, natürlich aus Weincreme, verziert mit einer großen WeinHM ■ haltsam unterbrochen von zwei halbstündigen Auszügen aus flasche aus Kuchenteig.

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people

»Ich habe jeden Grund

dankbar zu sein« Vicky Leandros gastiert auf ihrer Tournee zum 50-jährigen Bühnenjubiläum in der Düsseldorfer Tonhalle. Das Top Magazin sprach exklusiv mit der Künstlerin.

Bald geht sie los, ihre mit Vorfreude geplante Tournee zum 50-jährigen Bühnenjubiläum. Eine imponierende Zeitspanne, in der Vicky Leandros wie nur ganz wenige Künstlerinnen einen Triumph nach dem anderen feiern konnte. Mit ihrem Programm »Das Leben und ich« gastiert sie im Frühjahr in 18 Städten quer durch Deutschland, macht Abstecher nach Wien und Oostende in Belgien. Im Interview mit dem Top Magazin erzählt die Sängerin von ihren Plänen. Die Vollblutkünstlerin fühlt sich bei Live-Auftritten am wohlsten 116

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people

Top Magazin: Nach dem Auftaktkonzert am 20. April in Berlin kommen Sie am 6. Mai nach Düsseldorf. Sie wohnen wieder im Breidenbacher Hof, und auch die Tonhalle dürfte für Sie ein vertrautes Podium sein.

viel Korruption, aber das ist immer das Interesse von Einzelpersonen, dafür ist nicht die ganze Bevölkerung verantwortlich. Griechenland ist ein wunderschönes Land. Mir tut es leid, dass das harmonische Verhältnis zu Deutschland Schaden erlitten hat.

Vicky Leandros: Ja, dort ist es immer so schön! Ich erinnere mich gern an frühere Konzerte in Düsseldorf und wäre glücklich, wenn wir auch diesmal wieder ein volles Haus hätten. Ich mag das rheinische Publikum, es ist offen, herzlich und temperamentvoll.

Dachten Sie nie daran, die Missstände in der Heimat zu einem Song zu verarbeiten? Andere Künstler haben das gemacht. Man sollte das nicht zwangsläufig tun. Ich verstehe mich als Entertainerin, da muss ich keine politischen Lieder singen. Es ist nicht gut, wenn sich das alles vermischt, nur weil es gerade opportun ist. Meine Haltung kann ich auch anderweitig zeigen.

Haben Sie sich für Ihr Jubiläumskonzert einige Extras ausgedacht? Es wird ein spezielles Bühnenbild mit einer Leinwand geben. Wir spielen Ausschnitte von alten Auftritten ein, auch solche, die man noch nie gesehen hat. Dazu werde ich einige Anekdoten erzählen. Weniger über meine Erfolge, da gibt es Lustigeres. Zum Beispiel, was schon alles schiefging auf der Bühne. Wenn Sie in Ihrer Vergangenheit graben und die Filmschnipsel von einst ans Tageslicht holen - welche Gefühle kommen da hoch? Also, ich muss dabei eher schmunzeln. Aber natürlich ist mir bewusst, wie viel ich schon erleben durfte. Meine Karriere führte mich durch ganz Europa, nach Kanada, nach Japan. Ich habe jeden Grund, dankbar zu sein. Was macht für Sie den Reiz von Live-Auftritten aus? Ich liebe sie, weil ich dabei so vielseitig sein kann. Ein Mix in mehreren Sprachen, Balladen, Folklore, Chansons und Pop. Auf der Bühne ist man wahrhaftig. Alles, was ich singe, ist mir ans Herz gewachsen: Die alten Schlager, die das Publikum so gerne hört. Die neueren Lieder, etwa aus dem Xavier-Naidoo-Album. Und die ganz aktuellen von meiner CD „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.

Fotos: Frank Peter, Walter Kober/Sony Music Germany

Ein recht koketter Titel. Warum wählten Sie dieses Zitat des griechischen Philosophen Sokrates? Ich werde oft gefragt, ob man mit den Jahren weiser wird. Nein, das wird man nicht! Der Weg zur Weisheit ist für mich zu weit. Mir ist bewusst, dass ich die gleichen Fehler immer wieder mache. Da ich aber ein neugieriger Mensch bin, hoffe ich, dass ich weiterhin dazulerne.

Was Sie ja auch tun. Sie setzen sich in vielfältiger Weise für bedürftige Kinder ein und sammeln seit Jahren Spenden für verschiedene Organisationen. Was ist Ihre Triebfeder? Ich nutze meine Stellung in der Öffentlichkeit, um zu helfen. Mir wurde viel gegeben, davon versuche ich etwas zurückzugeben. Für Ihr Engagement erhielten Sie im November 2015 das Bundesverdienstkreuz. Eine große Ehre und Freude. Die Auszeichnung nehme ich als Ansporn, noch aktiver zu sein. Sie führen ein Leben auf der Sonnenseite. In Ihrer Kindheit aber lief nicht alles glatt. Sie waren elf Jahre alt, als Ihre Mutter nach New York ging und Sie bei Ihrem Vater Leo Leandros in Hamburg zurückließ. Das muss doch schmerzlich gewesen sein. Bestimmt habe ich sie vermisst, auch wenn ich das nicht realisierte. Meine Mutter und ich hatten kein einfaches Verhältnis. Als ich in Paris lebte, wollte ich den Rucksack der Vergangenheit abschütteln. Ich lud sie ein, sie kam, und wir wurden ein Leben lang Freundinnen. Wohl auch deshalb legten Sie Ihre Karriere zehn Jahre auf Eis, um sich in der Abgeschiedenheit von Gut Basthorst um Ihre drei Kinder zu kümmern. Was wussten die von ihrer berühmten Mutter? Dass ich Sängerin war, erfuhren sie erst, als ich Lust hatte, meinen Beruf wieder auszuüben. Bei dem Neubeginn hatte ich Bedenken, ob überhaupt jemand zu meinen Konzerten kommen würde. Zum Glück war es so.

Als Sie vor einigen Jahren Kulturpolitikerin in Athen waren, dürften einige Erfahrungen dazugekommen sein. Stimmt. Und ich möchte sie nicht missen. Politik ist ein harter Job. Die Situation war schon damals sehr unübersichtlich. Doch der Einbruch kam erst danach. Schmerzt es Sie, dass es seitdem nicht besser, sondern schlechter wurde? Natürlich. Es gab auch so

Soziales Engagement liegt ihr am Herzen. Dafür bekam Vicky Leandros letztes Jahr das Bundesverdienstkreuz von Torsten Albig, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein.

Und ein Ende des Erfolgs ist nicht abzusehen. Verschwenden Sie überhaupt jemals einen Gedanken ans Aufhören? Manchmal schon. Es gibt Kollegen, die ihre Karriere bewusst beenden. Und andere, die noch genügend Kraft für große Auftritte haben, so wie Udo Jürgens. Eines weiß ich jedenfalls genau – mit 80 will ich nicht mehr auf der GO ■ Bühne stehen.

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kultur

Wallis Giunta, Adela Zaharia, Elena Zhidkova, Prof. Christoph Meyer, Julia Piras, Ekaterina Bakanova, Anna Goryachova, Mari Eriksmoen (v.l)

Musik als Herzenssache D

ie Million ist geknackt. Die siebente Operngala für die Deutsche Aidshilfe brachte als Reinerlös 160.000 Euro und katapultierte damit die Gesamtsumme der bisherigen Benefizveranstaltungen von 920.000 Euro auf 1.080.000 Euro. Damit gelang den Künstlern, die allesamt auf ihre Gagen verzichtet hatten, den Appell von Mark Frese (Metro Group und Vorsitzender des Gala-Kuratoriums) an die etwa 1.300 Zuschauer im ausverkauften Saal zu verwirklichen: „Musik als Zugang zu den Herzen!“ Das war nicht schwer: Das Programm mit Highlights aus Oper und Musical wurden von den Düsseldorfer Symphonikern unter Generalmusikdirektor Axel Kober und den Solisten ebenso herrlich wie heiter präsentiert. Da brillierte Bogdan Baciu aus dem Rheinopern-Ensemble als Marquis von Posa aus Verdis „Don Carlo“, Adela Zaharia, ebenfalls Rheinopern-Solistin, sang hinreißend mühelos

die „Martern“-Arie aus Mozarts „Entführung aus dem Serail“ und Vittorio Prato flirtete als Faktotum Figaro aus Rossinis „Barbier von Sevilla“ mit dem Publikum. Zum Ohrenschmaus kam der optische Genuss: Die jungen Sängerinnen und Sänger zeigten mit ranken Figuren auch Model-Qualitäten und waren so bildschön anzusehen, dass sie mit den Celebrities der Oscar-Nacht hätten mithalten können – auch hinsichtlich des Geschmeides. Mit dem Gold in der Kehle funkelten bei den Damen die Bucherer-Juwelen um die Wette. Mit stehenden Ovationen und Jubelstürmen wurde das alles von den Zuschauern gelohnt. GR ■

Dr. Ulrich Heide (Geschäftsführender Vorstand Deutsche Aids-Stiftung) und Prof. Dr. Rita Süssmuth

Wolfgang Hein (Modedesigner) und Heinz-Richard Heinemann (Chocolatier) 118

Albert Eickhoff, Susanne Asbrand-Eickhoff, Andrea Moll und Stefan Asbrand-Eickhoff (v.l)

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Mark Frese (Vorsitzender des Gala-Kuratoriums, Finanzvorstand Metro-Group) mit seiner Frau Antje

Fotos: Paul Esser (2), Sebastian Drüen (3)

Glänzende Operngala für die Deutsche Aidshilfe


kultur

Schauspielhaus-Intendant Wilfried Schulz (M. und Foto l.) mit seinem neuen Führungsteam: Bernadette Sonnenbichler, künstlerischer Betriebsdirektor Roland Spohr, BürgerbühneChef Christian Seeger-Zurmühlen, Chefdramaturg Robert Koall, Geschäftsführerin Claudia Schmitz, PR-Chefin Martina Aschmies und Leiter des Jungen Schauspielhauses Stefan Fischer Fels (v.l.)

Offenes Haus mit Bürgernähe Der neue Schauspielhaus-Intendant Wilfried Schulz stellt sein Führungsteam vor

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Fotos: Melanie Zanin

er Ort „Gute Hoffnungshütte“ an der Oststraße zur Vorstellung des neuen Schauspielhaus-Intendanten Wilfried Schulz und seines Teams war symbolträchtig: Viel Hoffnung macht sich Schulz, gegenwärtig noch Chef des Staatsschauspiels Dresden, wenn ab September das Düsseldorfer Schauspielhaus unter seiner Ägide steht. „Under construction“ – im Aufbau – hat er als Motto gewählt, passend zu Umbau und Sanierung des Hauses am GustafGründgens-Platz. Viel gibt es nämlich zu konstruieren, auf- und umzubauen, damit die bis etwa Mitte/Ende 2017 geschlossene große und kleine Bühne des Schauspielhauses am Gustaf-Gründgens-Platz ersetzt werden kann. Das Theater kommt deshalb näher in die Stadt und zu ihren Bürgern. Mit dem Central am Hauptbahnhof hat das bereits begonnen. Weiter geht’s ab August bis Oktober mit dem von Schulz so genannten „Zirkuszelt“ am Corneliusplatz, vorher Standort fürs Riesenrad. Für Proben soll das Zelt genutzt werden ebenso wie für Vorstellungen. 500 Plätze gibt’s dort und Gastronomie ist auch geplant. „Jeder Interessierte kann auch mal bei den Proben reinschauen“, erklärt Schulz. Für Integration der Düsseldorfer

soll insbesondere die „Bürgerbühne“ sorgen. Wer sich berufen fühlt, der kann sich für die jeweiligen Stücke bewerben. Im Workshop werden sie mit dem Ensemble erarbeitet und für die erwählten Laien gibt es dann Vertrag, Hausausweis und sogar eine kleine Abendgage für die jeweilige Aufführung. Wo die „Bürgerbühne“ und auch die regulären Spielplan-Aufführungen stattfinden werden, ist noch ungewiss. „Verteilt auf die Stadt“ werden laut Schulz die Spielstätten sein. Doch keine Sorge: Ersatz für reguläre Profi-Aufführungen ist die „Bürgerbühne“ nicht. Mit einem ganzen Tross neuen Personals kommt Schulz nach Düsseldorf. Bekannte Gesichter hat sein Führungsteam mit Stefan Fischer-Fels, der bereits von 2003 bis 2011 das Junge Schauspielhaus leitete und nun in diese Position zurückkehrt. Er ist damit Nachfolger von Christof Seeger-Zurmühlen, der als bisheriger Leiter des Jungen Schauspielhauses nun als Chef zur neuen „Bürgerbühne“ wechselt. Die neue Kaufmännische Direktorin heißt Claudia Schmitz und Roland Spohr ist der neue künstlerische Betriebsdirektor. Die Dramaturgie verantworten Robert Koall und Felicitas Zürcher. Roger Vontobel gehört zusammen mit Bernadette

Sonnenbichler zum festen Regieteam. Sonnenbichler wird auch die erste Shakespeare-Premiere zu Spielzeitbeginn inszenieren. Welches Stück das sein wird, wollte Schulz allerdings noch nicht preisgeben. Gleiches gilt für den gesamten Spielplan, der erst Ende April/Anfang Mai verkündet wird. Fest steht hingegen das Ensemble mit etwa 37 Schauspielern. Ungefähr ein Drittel bringt Schulz aus Dresden mit. Und auch der Nachwuchs bekommt mit Newcomern frisch von der Schauspielschule eine Chance. Auf einige beliebte Schauspielhaus-Stars wie Moritz Führmann, Claudia Hübbecker, Karin Pfammatter und Andreas Grothgar müssen die Düsseldorfer aber nicht verzichten. Ein Wiedersehen gibt es mit Thomas Wittmann, bis 2006 im hiesigen Schauspieler-Team, das er fürs Berliner Ensemble verließ. Nun kehrt er als festes Mitglied nach Düsseldorf zurück. Tenor von Schulz‘ Intendanten-Strategie ist ein offenes Haus als buchstäbliches Stadttheater mit viel Bürgernähe. „Stark aus dem Team heraus“ will er arbeiten und sich auch – beispielsweise bei der „Bürgerbühne“ – Zeit für Entwicklung lassen: „Mal sehn, wie’s in drei Jahren aussieht.“ GR ■

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Weltpremiere am 25. Juni 2016

Das Musical Der Countdown läuft: Am 25. Juni 2016 findet die Weltpremiere des Musicals JEANNE d’ARC im Rhein-Main-Theater Niedernhausen statt. Kaum ein Leben bewegte die Menschheit so wie das der Jungfrau von Orléans. Sie ist DIE Heldin des Mittelalters, von ihren Anhängern als Heilige verehrt, von ihren Feinden als Hexe verschrien.

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EANNE D‘ARC ist ein mitreißendes Musical über eine junge Frau, die – in einer von Männern und Glaubenszwängen dominierten Welt – ihrer inneren Stimme folgt und dabei zur unsterblichen Legende wird. Gefühlvolle Balladen und rockige Up-Tempo-Songs verknüpfen eingängige Melodien eng mit der Geschichte und den Texten. Doch wer steckt hinter dieser gewaltigen neuen Produktion?

tern – mit großem Erfolg. In der männlichen Hauptrolle als Jean de Metz brilliert Sasha Di Capri. Seine Bariton- bis Tenor-Stimmlage garantiert den Gänsehaut-Effekt. Volker M. Plangg und Dan Kalousek zeichnen als musikalische Leiter verantwortlich, beide bekannte und erfolgreiche Dirigenten. Für Florian Willmanns, Produzent und Geschäftsführer von Rhein Main Entertainment, war es kein langer Entscheidungsweg, dieses außergewöhnliche Thema als „Mit dem Musical Jeanne d‘Arc und dem Rhein-Main- Musical auf die Bühne zu bringen. „Eine fasziTheater ist eine einzigartige nierende Geschichte, die Verknüpfung von Produktion ihresgleichen sucht und berührt“, so Willmanns. und Location gelungen.“

Zum einen Maricel Wölk, deren Anspruch es war, das Musical als Autorin und Komponistin der mutigen Heldin, Jeanne d’Arc, zu widmen. In Zusammenarbeit mit dem Florian Willmanns, Berliner Theaterverlag Mit dem Rhein-MainProduzent und Geschäftsführer von Gallissas und dem ProTheater in NiedernRhein Main Entertainment duzenten Florian Willhausen kann Willmanns manns, Geschäftsführer Rhein Main Enter- ebenso eine faszinierende Location bieten. tainment (RME), wurde das Werk in enger Das Haus verfügt über 1566 Sitzplätze, verKooperation erfolgreich umgesetzt. Zum an- teilt auf Parkett, Logen und Balkone, und deren ein namhafter Cast: Für die Hauptrol- bietet eine exzellente Gastronomie. Und le der „Jungfrau von Orléans“ konnte RME es wurde an alles gedacht: Ob VIP-Packages, die bekannte und erfahrene Musicaldarstel- Gruppen-Events oder Exklusiv-Buchungen lerin Katja Berg verpflichten. Berg konnte – das Rhein-Main-Theater ist auf alles vorim In- und Ausland bereits zahlreiche erste bereitet. Und wer eine Übernachtung sucht: Preise in der Kategorie „Musical“ gewinnen Durch einen Glasgang ist das Ramada Hotel und spielte bundesweit an namhaften Thea- Micador dem Theater direkt angeschlossen.

VIP-Pa Katja Berg

Sasha Di Capri

Maricel Wölk

Das Rhein-Main-Theater Niedernhausen

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Parkse rvice Separa ter Ein gang Reserv ierter V IP Bere ich Pausen -Buffet Give A way

Foyer mit exzellenter Gastronomie

Fotos: Rhein Main Entertainment

Ambiente mit Flair

Ticket-Hotline: 069 95 01 9999 | www.jeannedarc-musical.de top magazin Frühjahr 2016 ·

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kultur

Was Wann

Kulturtipps & mehr

in Düsseldorf

Rod Stewart 17. Mai

Fotos: Christian Zenger, Universal Music, Roncalli‘s Apollo Varieté, © Kunstsammlung NRW

Havanna – Cuba Libre ab 14. April

APRIL BIS JUNI 2016

Henkel – Die Kunstsammlung ab 09. April

The Bar at Buena Vista 01. April Frühjahr 2016 · top magazin DÜSSELDORF

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&

kultur

Der Goldene Hahn

Musik Co Was:

The Bar at Buena Vista

Wann: Do. 31. März | 20 Uhr | Fr. 01. April | 20 Uhr Wo:

Tonhalle | Ehrenhof 1

Infos:

Fon 0211 8996123 | www.tonhalle.de

Was:

Der Goldene Hahn

Wann: Fr. 15. April bis So. 15. Mai | 19.30 Uhr

Karibisches Flair pur mit den legendären „Grandfathers of Cuban Music“: In The Bar at Buena Vista entführen sie ihr Publikum in einer mitreißenden Show voller Musik, Tanz und kubanischer Lebensfreude in das stimmungsvolle Havanna der vierziger und fünfziger Jahre.

Wo:

Deutsche Oper am Rhein | Heinrich-Heine-Allee 16 a

Infos:

Fon 0211 8925211 | www.operamrhein.de Oper von Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908) in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Als Regisseur dieser Neuproduktion ist Dmitry Bertman erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. 1990 gründete er die Moskauer Helikon-Oper, deren unkonventionelle Aufführungen in Moskau und inzwischen auch in aller Welt zu sehen sind.

Tap Dance Days

Klaus Doldinger

Was:

Klaus Doldinger Still Loud

Wann: Donnerstag | 12. Mai | 20 Uhr

Was:

Tap Dance Days

Wann: Samstag | 7. Mai | 20 Uhr Wo:

tanzhaus nrw | Erkrather Straße 30

Infos:

Fon 0211 172700 | www. tanzhaus-nrw.de Die Gala im Rahmen der Tap Dance Days präsentiert sämtliche Spielarten des modernen Stepptanzes: reich an Rhythmus, Improvisation und musikalischer Finesse. Dieses Jahr sind unter anderem Avalon Rathgeb, Josh Hilberman, Steven Harper, Ayodele Casel, Daniel Borak und Daniel Luka zu Gast.

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Wo:

Tonhalle | Ehrenhof 1

Infos:

Fon 0211 8996123 | www.tonhalle.de Wenn einer der erfolgreichsten deutschen Filmkomponisten und Jazzmusiker zu seinem 80. Geburtstag einlädt, geben sich die Stars der Musikszene die Ehre. Am 12. Mai 2016 feiert Klaus Doldinger mit illustren musikalischen Weggefährten in Düsseldorf– begleitet von seiner Band Passport, Sascha und dem WDR Funkhausorchester Köln.

Was:

Rod Stewart

Wann: Dienstag | 17. Mai | 19.30 Uhr Wo:

ISS DOME | Theodorstraße 281

Infos:

Fon 0211 8927700 | www.issdome.de Rod Stewart ist ohne Zweifel einer der größten Entertainer aller Zeiten. Seine einmalige Stimme, sein Stil und seine Frisur sind legendär. 200 Millionen verkaufte Platten. Unvergessene Welthits. 2016 kommt Rod Stewart endlich wieder nach Düsseldorf.


kultur

Uwaga Was:

Zugabe! Das Beste kommt zum Schluss

Wann: Mittwoch | 18. Mai | 20 Uhr Wo:

Mitsubishi Electric Halle | Siegburger Straße 15

Infos:

Fon 0211 8997733 | www.mitsubishi-electric-halle.de

Fotos: Hans Jörg Michel, Künstlerarchiv, Peter Hönnemann, Rene van der Voorden, Savoy

Bevor der Entertainer kürzer treten wird, geht die große Abschiedstournee 2016 in die finale Verlängerung. Peter Kraus präsentiert sich seinem Publikum in Bestform und läßt 60 Jahre Bühnenpräsenz Revue passieren.

Was:

Uwaga - Balkan Groove Kammermusik

Wann: Sonntag | 22. Mai | 19 Uhr

Peter Kraus

Wo:

Savoy Theater | Graf-Adolf-Straße 47

Infos:

Fon 0211 8308900 | www.savoy-theater.de Die Folklore des Balkan, Jazz, Klassik, Pop, Punk: Vier Musiker (in erweiterter Besetzung mit dem Percussionist Max Klaas), aufgewachsen mit zum Teil widersprüchlichen musikalischen Einflüssen, schaffen sich ihre eigene Klangwelt. Was dabei herauskommt ist Musik, die auf direktem Wege zu Herzen und in die Beine geht.

www.duesseldorfer-jazzrally.de


&

kultur

Theater

Bernhard Bettermann

Co

Andreas Grothgar Was:

Unsere Frauen

Wann: Mi. 06. April bis So. 22. Mai | wochentags 20 Uhr | sonntags 18 Uhr Wo:

Theater an der Kö | Schadowstraße 11 | in den Schadow-Arkaden

Infos:

Fon 0211 322333 | www.theateranderkoe.de In regelmäßigen Abständen treffen sich Paul, Max und Simon (Bernhard Bettermann, Mathias Herrmann, Jochen Horst) zum Kartenspiel. Heute allerdings kommt Simon zu spät. Der Grund: Er hat versehentlich seine Frau umgebracht. Nun entspinnt sich ein Wust an Theorien, Vorwürfen, Entschuldigungen und Vorschlägen, was zu tun ist. In diesem Wust verheddern sich die drei Freunde immer mehr und die Freundschaft wird auf harte Proben gestellt.

Was:

Max Frisch - Biografie: Ein Spiel

Wann: Premiere | 08. April | 19.30 Uhr Wo:

CENTRAL | Worringer Straße 140

Infos:

Fon 0211 85230 | Tickethotline: 0211 369911 | www.duesseldorfer-schauspielhaus.de

Traumschiff Mary Lueg

Was wäre, wenn man sein Leben noch einmal leben könnte? Verhaltensforscher Hannes Kürmann (Andreas Grothgar) erhält diese Möglichkeit, er kann sich mit dem Wissen um die Zukunft anders verhalten. So versucht er jetzt Einfluss zu nehmen auf seine Ehe mit Antoinette Stein, die nicht immer glücklich verläuft. Die letzte Premiere für das Schauspielhaus im Central in dieser Saison und Abschiedsinszenierung des scheidenden Intendanten Günther Beelitz.

Was:

Havanna – Cuba Libre Was:

Wo:

Roncalli’s Apollo Varieté | Apollo-Platz 1

Wo:

Infos:

Fon 0211 8289090 | www.apollo-variete.de

Theater an der Luegallee | Luegallee 4 | Ecke Burggrafenstraße

Infos:

Fon 0211 26103971 oder 572222 (Abendkasse) | www.theaterluegallee.de

Havanna ist arm, aber enorm sexy. Kubaner haben Feuer im Blut und feiern ihren Reichtum an Lebenslust, Musik und Rhythmus. Hier kocht die Salsa und macht die Nacht zu einer einzigen großen Fiesta. Diese Show vereint das einzigartige Lebensgefühl in einer Explosion aus Temperament, Leidenschaft und Fröhlichkeit und verspricht einen heißen Sommer!

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Traumschiff Mary Lueg auf großer Fahrt

Wann: Do. 14. April bis So. 03. Juli | wochentags 20 Uhr | samstags 16 & 20 Uhr | sonntags 14 & 18 Uhr

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Wann: Di. 12. April bis So. 24. April | wochentags 20 Uhr | sonntags 18 Uhr

Mit vollen Segeln und einem herrlich schrägen Unterhaltungsprogramm steuert die Mary Lueg mit Witz und viel Musik der Zukunft entgegen. An Bord begrüßt sie ein schwerhöriger Kapitän mit seinem heillos überforderten Bordpersonal. Und auch die Passagiere sind alles andere als pflegeleicht.


kultur

Fotos: Thomas Grünholz, Sebastian Hoppe, Christian Kaufmann, Ingrid Wanske, KaBARett Flin, Paul Schimweg, Tibor Bozi

Keiner wird gewinnen

Was:

Keiner wird gewinnen

Wann: Freitag | 22. April | 20 Uhr

Rüdiger Höfken

Was:

Wo:

Stadttheater Ratingen | Europaring 9 | 40878 Ratingen

Infos:

Fon 02102 5504104 | www.ratingen.de

Männerdämmerung – Rüdiger Höfken

Wann: Donnerstag | 21. April | 20 Uhr Wo:

KaBARett Flin | Ludenberger Straße 37

Infos:

Fon 0211 679 8871 | www.kabarettflin.de

In ihrem 9. Soloprogramm betreten EMMI & Willnowsky unerschrockener denn je das Spielfeld ihrer irrwitzigen Eheschlacht. Die beiden haben nach 18 gemeinsamen Jahren nichts mehr zu verlieren und geben deshalb alles!

Er wirft einen lustvoll-satirischen Blick auf eine untergehende Spezies, der er zufälligerweise selbst angehört, deshalb muss er sich beeilen, um auf der Bühne noch die großen Damen … pardon Dramen zu präsentieren: Rüdiger Höfken ist seit mehr als einem Jahrzehnt als Kabarettist unterwegs und ausgezeichnet mit diversen Kabarettpreisen.

Was:

Anderthalb Stunden zu spät

Wann: Mi. 27. April bis Do. 09. Juni | wochentags 20 Uhr | samstags 17 & 20 Uhr | sonntags 18 Uhr Wo:

Komödie | Steinstraße 23

Infos:

Fon 0211 325151 oder 133707 | www.komoedie-steinstrasse.de

Jan Weiler

Pierre (Herbert Herrmann) und Laurence (Nora von Collande) – seit über 20 Jahren verheiratet – sind zum Abendessen bei Freunden eingeladen. Pierre wartet schon seit einer Viertelstunde darauf, dass seine Frau endlich fertig wird. Doch im letzten Moment beschließt sie, dass sie keine Lust mehr hat, mitzukommen. Sie will endlich einmal reden: Über sich, ihn, die Kinder und über ihre Beziehung. Aber vor allem möchte Laurence über die vielen gemeinsamen Jahre reden und über das, was vor ihnen liegt – der Ruhestand!

Was:

Im Reich der Pubertiere

Wann: Mo. 09. Mai bis Mi. 11. Mai | 19.30Uhr

Anderthalb Stunden zu spät

Wo:

Kom(m)ödchen | Kay-und-Lore-Lorentz-Platz

Infos:

Fon 0211 329443 | www.kommoedchen.de Die ersehnte Fortsetzung des Bestsellers „Das Pubertier“ von Jan Weiler erzählt, wie der Wahnsinn in der Familie weitergeht. Inzwischen hat es der Vater nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern auch mit einem männlichen Exemplar der Gattung Pubertier zu tun. Was ihn auch als Pubertier-Forscher vor neue Herausforderungen stellt. Haben Sie auch ein Pubertier zu Hause? Oder gar mehrere? Dann kommen und hören Sie!

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kultur

Kumsitz

&

Kunst Co Reality hung up so I called

Was:

Kumsitz

Wann: bis Sonntag | 01. Mai Wo:

KIT – Kunst im Tunnel | Mannesmannufer 1 b

Infos:

Fon 0211 52099597 | www.kunst-tunnel.de 14 Künstler, die an einem deutsch-israelischen Austauschprogramm teilnahmen, zeigen Bilder, Skulpturen und Videos, die sie unter dem Einfluss des Lebens in der Fremde schufen. Die Ausstellung, die von der Kunststiftung NRW und der Bronner Stiftung gefördert wird, war 2015 in Tel Aviv eröffnet worden und wird nun in veränderter Form in Düsseldorf zu sehen sein.

Wiebke Siem

Was:

Reality hung up so I called

Wann: bis Sonntag | 22. Mai Wo:

NRW-Forum | Ehrenhof 2

Infos:

Fon 0211 8926690 | www.nrw-forum.de Die Düsseldorfer Künstlerin Mareike Foecking ist Professorin für Fotografie an der Hochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Art. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Veränderung des fotografischen Bildes durch die Digitalisierung und veränderte Nutzungs- und Kommunikationsformen.

Was:

Wiebke Siem – Der Traum der Dinge

Wann: bis Sonntag | 19. Juni Wo:

Kunstsammlung K 20 | Grabbeplatz 5

Infos:

Fon 0211 8381204 | www.kunstsammlung.de Für diese Installation hat Wiebke Siem über Monate alte und neue Objekte aus Holz zusammengetragen: einfache Haushaltsutensilien wie Schalen, Löffel oder Schuhleisten. Die Einzelteile liegen im Raum aus und können nach Ermessen und in immer neuen Konstellationen zusammengefügt werden.

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kultur

Gottesbilder Ostasiens

Was:

Alberto Burri - Das Trauma der Malerei

Alberto Burri

Wann: bis Sonntag | 03. Juli Wo:

Kunstsammlung K 21 | Ständehausstr. 1

Infos:

Fon 0211 8381204 | www.kunstsammlung.de Den 100. Geburtstag des Künstlers Alberto Burri (1915 – 1995) feiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit einer umfassenden Retrospektive, die zuvor im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen war. In dieser Ausstellung werden alle Bildserien Burris vorgestellt. Mit unorthodoxen Materialien wie Teer, Sackleinen, Eisen oder Plastik revolutionierte der Italiener die Malerei

Was:

Henkel - Die Kunstsammlung

Fotos: Mareike-Foecking, Sebastian Meija, Still aus „Babytron“ Gesamtkunstwerk Tel Aviv 2014-2015, VG-Bild Kunst, Bonn 2016, Stefan Alber, Foto Künstler: Foto: © Aurelio Amendola, Pistoia, Italien© Kunstsammlung NRW, Sammlung Viktor und Marianne Langen

Wann: Sa. 09. April bis So. 14. August Wo:

Kunstsammlung K 20 | Grabbeplatz 5

Infos:

Fon 0211 8381204 | www.kunstsammlung.de Erstmals werden ausgewählte Arbeiten der über 4.000 Werke umfassende Kunstsammlung von Gabriele Henkel der Öffentlichkeit präsentiert. Der besondere Schwerpunkt liegt bei der amerikanischen Moderne mit Gemälden von Ellsworth Kelly, Frank Stella, Kenneth Noland oder Mary Heilmann.

Jean Tinguely. Super Meta Maxi

Was:

Gottesbilder Ostasiens

Wann: bis Sonntag | 07. August Wo:

Langen Foundation | Raketenstation Hombroich 1 | 41472 Neuss

Infos:

Fon 02182 570115 | www.langenfoundation.de Die Ausstellung umfasst rund 60 Skulpturen in Stein und Bronze aus der Sammlung Viktor und Marianne Langen, die in der Zeit vom 2. bis 18. Jahrhundert entstanden sind. Sie stammen unter anderem aus Ländern wie Indien, Burma, Thailand und Kambodscha, die alle auf unterschiedliche Weise durch indische Religionen geprägt wurden.

Was:

Jean Tinguely. Super Meta Maxi

Wann: Sa. 23. April bis So. 14. August Wo:

Museum Kunstpalast | Ehrenhof 4 – 5

Infos:

Fon 0211 5662100 | wwwsmkp.de Umfangreiche Retrospektive des Werks von Jean Tinguely (1925 – 1991). Mit seinen kinetischen Objekten, den spielerisch absurden Maschinenplastiken sowie mit seinen theatralischen Groß-Projekten und Aktionen prägte der Schweizer das Erscheinungsbild der Kunst nach 1945.

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