Top Magazin Düsseldorf 2016-02

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Ausgabe 2 | 35. Jahrgang Sommer 2016 | 5,– €

HILDEN | L ANGENFELD | MET TMANN | R ATINGEN

DÜSSELDORF

freizeit

Faszination Polo Saison-Auftakt in Düsseldorf business

Vermögen vererben

So funktioniert eine Stiftung genuss

Sommertrend Streetfood Schlemmen unter freiem Himmel

Alles neu im Schauspielhaus

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Die Pläne des Intendanten


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editorial Liebe Leserinnen und Leser! Es tut sich viel in Düsseldorf. Die Fortuna hat eine unruhige Saison hinter sich, konnte nur knapp den Kampf um den Klassenerhalt gewinnen und steht jetzt vor dem Neuanfang. Mit Präsident Robert Schäfer, Trainer Friedhelm F ­ unkel und Sportvorstand Erich Rutemöller will der Traditionsverein in der kommenden Saison wieder durchstarten. Wir drücken fest die Daumen, dass endlich Ruhe einkehrt und es mit Fortuna wieder stetig bergauf geht. Auch das Schauspielhaus startet nach der Sommerpause mit einem komplett neuen Team um Intendant Wilfried Schulz. Das Theater hat schwierige Zeiten durchgemacht, wurde interimsweise mit dem dezidierten Auftrag der Konsolidierung seit März 2014 von Günther Beelitz geleitet. Überaus erfolgreich übrigens. Die Abonnements verdoppelten sich in dieser Zeit nahezu, die Einnahmen stiegen um 43 Prozent auf runde 2,4 Millionen Euro. Und nun also Wilfried Schulz, der als einer der klügsten Köpfe des deutschen Theaters gilt. Er kommt mit einer Fülle von Ideen und einem neuen Ensemble aus Dresden an den Rhein. Top Magazin sprach mit dem neuen Intendanten des Düsseldorfer Schauspielhauses über seine Pläne. Am 10. September geht es los mit einem großen Eröffnungsfest im Central. Geplant ist ein Programm für die ganze Familie, auf den Bühnen und hinter den Kulissen, mit Theater­szenen, Lesungen, Liedern und Konzerten. Weitere Highlights hält auch der Düsseldorfer Sommer für Sie bereit – und viele davon finden Sie in der vorliegenden Ausgabe. Vom Frankreichfest bis zur Party des Jahres – 70 Jahre NRW und 70 Jahre Landeshauptstadt Düsseldorf. Mehr als eine Million Besucher werden dazu erwartet. Etwas intimer sind da die vielen Streetfood-Festivals, die jetzt sehr im Trend liegen. Lassen Sie es sich schmecken! Wer noch keine Urlaubspläne hat, findet sicherlich viele Anregungen durch unsere Umfrage unter Düsseldorfer VIPs. Schauen Sie mal, wer in Österreich bei der Heuernte hilft oder in Alaska Bären beim Lachsfischen beobachtet. Genug zu lesen und zu blättern also. Wir wünschen Ihnen Vergnügen, Information und Inspiration dabei. Und natürlich einen wundervollen Sommer, der seinen Namen auch verdient! Schöne Ferien, ob auf Reisen oder daheim! Herzlichst

Ulrike ter Glane

Verleger und Herausgeber

Chefredakteurin

Fotos: Top Magazin Düsseldorf; Fotostudio Zur Alten Metzgerei/Nicole Teuber

Ihr Ralf Kern

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O H L I N DA . B R E T Z . C O M


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Top Magazin 2 | 2016

top people

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Düsseldorf IN Vernissage Langen Foundation Opening Philipp Plein Klüh Stiftung Ball der Könige Frankreichfest 70 Jahre NRW Für die Niederlande in Düsseldorf Düsseldorfer VIPs im Urlaub Nachgefragt: Christiane Oxenfort Nachgefragt: Joachim F. Scheele

top lifestyle

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Top Fashion Kolumne Alexandra Lapp city news Keep cool! Die Outdoor-Saison ist eröffnet Ein Garten in Bestform

top business

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Vermögen vererben – mit einer Stiftung Unternehmerinnenpreis 2016

top gesundheit

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Heilen mit Honig

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top freizeit

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Im Luxus baden Reisegewinnspiel Tanken an der Steckdose Die neue Lust auf Camping Fortuna: Alles auf Anfang Polo ist sein Leben Top Ziel in der Nähe

top genuss

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Sommertrend Streetfood

top kultur

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Alles neu im Schauspielhaus Die neue Spielzeit an der Oper

top rubriken

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Editorial Inhaltsverzeichnis Veranstaltungskalender Impressum

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Tom Bender (RP Verlagsgesellschaft), „Leggi“ Allagui, Norbert Wesseler (Polizeipräsident Düsseldorf) und Robert Schäfer (Fortuna Düsseldorf)

Sebastian Mosbacher, Helga Mothes, José Gomez (Stölting Service Group, v.l.)

Fortuna im Fokus 132. „Düsseldorf IN“ auf dem Areal Böhler

Alexandra Rath und Stefan A. Wagemanns Katrin Schindler (Komödie Düsseldorf) mit Herbert Herrmann und Nora von Collande (v.l.) (beide BVMW)

Fabian Zachel (Grand Départ 2017)

ie Erleichterung, dass Fortuna Düsseldorf am Sonntag vorher das alles entscheidende Spiel um den Klassenerhalt gegen den FSV Frankfurt gewonnen hatte, sorgte für gute Stimmung bei allen sportbegeisterten Gästen auf dem Areal Böhler. Entsprechend positiv gestimmt zeigte sich dann abends auch Robert Schäfer, der neue Vorstandsvorsitzende des Düsseldorfer Traditions­vereins. Zur Feier des Tages hatte sich Reiner Körfer, Herzchirurg am Evangelischen Klinikum Niederrhein und Aufsichtsratsvorsitzender von Borussia Mönchengladbach, einen ganz besonderen Gag einfallen lassen. Er hatte sich eine mit Fußbällen bedruckte ­Krawatte umgebunden. „Super Einstand“, gratulierte der Mediziner dem neuen starken Mann bei Fortuna Düsseldorf. „Im nächsten Jahr werden die Karten neu gemischt.“ Später am Abend sah man Robert Schäfer dann im angeregten Gespräch mit Lassaad „Leggi“ Allagui. Er hat sein Leben als erfolgreicher Kö-Nachtclub-Chef (Sam’s, Smash) längst gegen ein anderes ausgetauscht: Er managt seinen Sohn Sami, der zurzeit für Hertha BSC aufläuft. Der Vertrag des Kickers läuft im Sommer kommenden Jahres aus. Sportlich sehr aktiv unterwegs im Kesselhaus war auch Fabian Zachel. Der frühere OB-Referent leitet das Düsseldorfer Organi­sationsteam für den Auftakt der Tour de France 2017. Er war am Tag zuvor 31 Jahre alt geworden und wurde vom Team um Axel Pollheim mit einer Geburtstagstorte überrascht. Weitere kulinarische Highlights bot einmal mehr Premium-Caterer Georg W. Broich. Er ­servierte Tranche vom US-Beef in rauchiger Rotweinjus, Saibrisotto und kurze Maccheroni aus ling mit Rote-Bete-Graupen­ dem Parmesanrad. UTG ■

Kirsten Dahler und Nicole Nachtrab (Dahler & Company)

Sabine Matthiesen (Kreativ Werkstatt Personal), Sandra Gronemeier (Sandra Gronemeier Couture), Stefanie Lehnen (Rechtsanwältin), 10 Sommer 2016 · top magazin DÜSSELDORF Esther Schulhoff-Wilmes (Kopfermann Fuhrmann-Stiftung, v.l.)

Sven Schwanenberg (Top Magazin), Thomas Timmermanns (Autohaus Timmermanns, Wolfgang Osinski (Osicom, v.l.)

Josef Zantis (Beratung Bauwesen) und Prof. Beate Wiemann (Bauindustrieverband NRW)

Fotos: Nicole Teuber/Fotostudio Zur Alten Metzgerei

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Ein Traum: Die Tischdekoration mit Wachsskulpturen von Mona Oren

Ein architektonisches Highlight: Die Langen Foundation auf dem Gelände der Raketenstation Hombroich vor den Toren Düsseldorfs

Ein Klassiker als Kunstobjekt Vernissage zur Ausstellung „Lady Dior As Seen By“ in der Langen Foundation

K Jan Albers mit seinem Kunstwerk

Schauspielerin Hannah Herzsprung

TV-Star Antje Traue („Der Fall Barschel”)

Filmemacherin Kamilla Pfeffer und Die Künstler Katharina Sieverding und Immendorf-Witwe Oda Jaune Markus Lüpertz 12 Sommer 2016 · top magazin DÜSSELDORF

Bei der Vernissage drängten sich Promis wie Schauspielerin Hannah Herzsprung („Traumfrauen“) und „Man of Steel“-Star Antje Traue um die Exponate und tauschten sich beim Dinner aus. Sogar auf der 36 Meter langen, schwarz gelackten Tafel stand die „Lady Dior“ im Mittelpunkt – 160 Mal in Wachs gegossen und ­illuminiert. Einige der Gäste führten denn auch ihr Täschchen zum ­Dinner aus und trugen Roben aus dem Pariser Atelier. So Sabrina Völler, die mit ihrem Mann Rudi, Sportdirektor von B ­ ayer Leverkusen, zu den guten Kunden zählt. Auch Christine Uecker ist ein Fan der französischen Design-Entwürfe. Ebenso wie Fußballer Dennis Aogo oder Andreas Mühe, der Fotograf, der unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel porträtiert hat. Unter den Geladenen waren auch das Model Luca Gadjus mit dem Foto­ grafen Max von Gumppenberg, Immendorff-Witwe Oda Jaune, Markus Lüpertz, die Schauspielerinnen Alice Dwyer und Brigitte Hobmeier, Hausherrin Karla Zerressen, Katharina und Patrick Schwarz-Schütte, Sammlerin Karen Boros, die Galeristinnen Iris Kadel und Daniela Steinfeld sowie Stephanie und Marie Mayer. ■

Fotos: Andreas Rentz

Sammlerin Karen Boros

ult-Bag, Klassiker und jetzt diese Tasche als Kunst! Die „Lady Dior“, benannt nach ihrem größten Fan, der britischen Prinzessin Lady Di, wurde von internationalen Gegenwartskünstlern neu in Szene gesetzt. Die Ergebnisse: vergoldete, hölzerne oder fotografierte Varianten der bekanntesten Tasche des franzö­ sischen Modehauses. Seit einigen Jahren schon tourt nun eine Ausstellung über das Projekt unter dem Titel „Lady Dior As Seen By“ um die Welt und machte unter anderem Station in Shanghai, Tokio und Mailand. In jedem Land kommen neue einheimische Künstler hinzu. Jetzt gab es für kurze Zeit die Gelegenheit, die Kunstwerke in der Langen Foundation auf dem Gelände der ­Raketenstation Hombroich vor den Toren Düsseldorfs zu sehen. Darunter waren auch bislang noch nicht gezeigte Arbeiten deutscher Künstler. So hat Jan Albers die „Lady Dior“ in Keramik ­geformt, mit Platin glasiert und mit Moniereisen bearbeitet. Bei ­Gursky-Schüler Moritz Wegwerth wird der Henkel der Hand­ tasche zum Smiley verfremdet. Auch Katharina Sieverding präsentierte ihren persönlichen Blick auf das Leder-Accessoire. Sie hat es fotografisch in die Umlaufbahn katapultiert und so „den Bezug zwischen Haute Couture und Haute Realité“ geschaffen. Die Berlinerin Helen Feifel hat die ledernen Modelle in Ton geformt und zu Skulpturen verfremdet.


Foto Michel Gibert. Foto unverbindlich. Dank an: Pascaline Rey.

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Moderatorin Jennifer Knäble kam stilecht in Philipp Plein

Das Live-Act-Duo Angelisa & Jeanet aus Amsterdam

Philipp Plein im glitzernden Konfetti-Regen

Konfetti-Regen auf der Kö

Begeistert von den Schuhen: Sila Sahin

Model Aminata Sanogo und Blogger Paul-Henry Duval

odeunternehmer, Stylist, Aktionskünstler und einer der erfolgreichsten deutschen Modemacher: Philipp Plein, 1978 in München geboren, ist der „Bling-Bling-König“ unter den Desi­ gnern. Und weil ihm sein Ruf vorauseilt, zog der smarte Sonnyboy, der eigentlich Jura studiert hat, alle Register, als er die Wiedereröffnung seiner komplett für eine sechsstellige Summe umgebauten Boutique an der Königsallee feierte. Mit großer Kanone ließ er einen silber-glitzernden Konfetti-Regen über seine prominenten Gäste rieseln. 300 an der Zahl scharten sich um den so erfolg­ reichen Geschäftsmann, der erst vor wenigen Tagen, zu seinem vor zehn Jahren unter seinem Namen gegründeten Label, die Mehrheit an der italienischen Marke Billionaire Couture von ­Flavio B ­ riatore übernommen hat. „Ich bin sehr stolz, die neu renovierte Flagship Boutique in Düsseldorf zu präsentieren. Sie ist eine un­­serer ersten Boutiquen und ich bin sehr froh über die erfolg­ reiche, dynamische Entwicklung seit der Eröffnung in 2011“, sagte Plein. Alle kamen sie in Schwarz gekleidet mit Nieten, weiten Ausschnitten, Totenköpfen, viel Leder und ultrakurzen Röcken, um Philipp Plein zu feiern. Moderatorin Verena Pooth, Modedesigner Steffen Schraut, die Schauspieler Tina Bordhin, Sila Sahin und Patrick Mölleken hatten sich ebenso stilecht angezogen wie Moderatorin Jennifer Knäble, Barbara Sturm mit Tochter Charly, Paul und Birte Prange, Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt oder Jana Ina Zarrella mit Ehemann Giovanni. Das Das Live-Act-Duo Angelisa & Jeanet kam extra aus Amsterdam und sorgten von Anfang an mit Livemusik für ausgelassene Party­ stimmung. Für die Häppchen – Temaki gefüllt mit Rindfleisch-­ Tatar, Thunfisch mit Yuzu Mayonnaise sowie Gurken-Maki mit ■ Unagi-Soße – war das Hyatt-Catering-Team zuständig.

Gastgeber Philipp Plein (M.) mit Giovanni und Jana Ina Zarrella

Sängerin Natalie Horler und Moderatorin Paul und Birte Prange (Schuhhaus Prange) mit Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt, Diana 14 Sommer 2016 · top magazin DÜSSELDORF Nina Moghaddam Moderatorin Verona Pooth Pistalu (IMM Modelagentur) und Moderatorin Miriam Lange

Die TV-Stars Sila Sahin (l.) und Tina Bordihn mit Designer Steffen Schraut

Fotos: Jessica Kassner

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rubriktitel people

Bei der Preisverleihung (v.l.): Stiftungsgeber Josef Klüh, Christian Lindner, Prof. Thomas E. Schläpfer und Prof. Coordt von Mannstein (Vorsitzender des Beirats der Klüh Stiftung) www

Neue Wege aus der Depression Förderpreis der Klüh Stiftung würdigt Forschungserfolge gegen die Volkskrankheit

D Preisträger Prof. Thomas E. Schläpfer

er Preis der „Klüh Stiftung zur Förderung der Innovation in Wissen­schaft und Forschung“ wurde in diesem Jahr in Berlin an den Forscher Prof. Thomas E. Schläpfer (57) verliehen. Der Schweizer Mediziner ist stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psycho­therapie des Universitätsklinikums Bonn und Associate Professor an der John ­Hopkins University in Baltimore/USA. Die Laudatio hielt Christian Lindner. Der FDP-Vorsitzende würdigte in seiner Rede im Haus der Commerzbank am Brandenburger Tor die Arbeit des Wissenschaftlers: „Professor Schläpfer und sein Team gehen einen neuen Weg, der vielen von dieser schweren Erkrankung betroffenen Menschen eine Perspektive bietet. Die ersten Erfolge zeigen, dass sich die interdis­ziplinäre Zusammenarbeit auszahlt. So wird nicht nur den Betroffenen ge­­ holfen, sondern auch die Depressions­forschung insgesamt vorangebracht.“ Lindner hob auch das Engagement des Stiftungsgebers Josef Klüh hervor, der ein Beispiel sei „für die Unternehmer, die auch eine Verpflichtung dem Gemeinwohl gegenüber verspüren“. Die Klüh Stiftung besteht seit fast 30 Jahren. Jeder fünfte Mensch erkrankt im Leben mindestens an einer depressiven Episo­de. Etwa zehn Prozent der erkrankten Patienten leiden an einer sogenannten therapieresistenten Depression. Dies bedeutet, dass die Betroffenen nicht auf die Behandlung mit den herkömmlichen Verfahren wie Psychotherapie und Medi­

16 Sommer 2016 · top magazin DÜSSELDORF Werner M. Dornscheidt und Klaus-Peter Müller Ahlem Sehili-Klüh und Josef Klüh (Commerzbank)


rubriktitel

Prof Dr. Dr. Alfons Labisch (Rector emeritus Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) und Ehefrau Ursula

Messechef Werner M. Dornscheidt (Mitglied des Stiftungsbeirats) und Ehefrau Mechthild, Josef Klüh, Roswitha und Dr. Volker Schratzlseer (Mitglied des Stiftungsvorstandes,v.l.)

Peter J. Meiwes (Geschäftsführer Klüh Cleaning GmbH), Christian Frank (Geschäftsführer der Klüh Service Management GmbH), René Koltz (Niederlassungsleiter Klüh Service Management GmbH - Berlin) (v.l.)

Hans-Joachim Driessen (Vorstand Klüh Stiftung) und Ehefrau Brigitte

Frank Theobald (Sprecher der Geschäftsführung der Klüh Service Management GmbH) und Albert Bitter (Top Magazin)

kamenten ansprechen. Prof. Schläpfer: „Dies führt dazu, dass diese Patienten weiter an der schlimmsten Erkrankung leiden, die die Menschheit kennt.“ Seit etwa zehn Jahren wird versucht, depressiven Patienten mit dem Therapieverfahren der Tiefen Hirnstimulation zu helfen, die schon seit etwa 20 Jahren mit Erfolg auch in der Neurologie eingesetzt wird. Dazu werden in einer sogenannten stereotaktischen Operation mit Hilfe von bildgebenden Verfahren in unterschiedliche Zielregionen im Gehirn Elektroden eingesetzt. Diese werden mittels unter der Haut verlegter Kabel mit einem Generator verbunden, der ähnlich einem Herzschrittmacher die elektrische Stimulation ermöglicht. Die Wirkung dieser Therapie in verschiedenen Zielgebieten wurde ­ systematisch untersucht und etwa der Hälfte der operierten Patienten wurde damit signifikant geholfen.

Fotos: DAVIDS/Sven Darmer (4), Albert Bitter (8)

Prof. Schläpfer: „Wir sind außerordentlich dankbar für die Zuerkennung des Preises der Klüh Stiftung. Der damit verbundene Geldbetrag ermöglicht uns, die Forschungen schneller voranzutreiben als gedacht. Auch die damit einhergehende mediale Aufmerksamkeit hilft, unser Thema in den Fokus zu rücken, wofür ich sehr dankbar bin.“

Josef Klüh und Joachim Hunold (v.l.)

Christian Zeelen (Chefredakteur Antenne Düsseldorf)

Die Preisverleihungen der Klüh Stiftung sollen dazu beitragen, dass besonders ­auszeichnungs- und förderungswürdige Projekte entweder ihre Anerkennung oder ihre Förderung durch die Zuerkennung eines Preises erhalten. Seit ihrer Gründung 1986 – anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Klüh-Gruppe – hat die Stiftung rund 703.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet und ein breites Spektrum von medizinischen Forschungen unterstützt. Die bisherigen Förderpreise wurden in der Regel für medizinische Forschungs­arbeiten vergeben, für die keine öffent­lichen Mittel bereitgestellt wurden. S ­ tiftungsgründer ist Unternehmer Josef Klüh, Alleininhaber des international tätigen Multiservice-­ ■ Anbieters Klüh Service Management GmbH.

Prof. Coordt von Mannstein und Ehefrau Inge

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Ball der Könige

Dr. Vera Geisel und OB Thomas Geisel mit dem Stadtkönigspaar Sabine und Thomas Schmied, Stadtjungschützenkönig Marcel Leifgen sowie IGDS-Chefin Britta Damm

Stimmungsvolles Fest aller Majestäten aus den Düsseldorfer Stadtteilen von Rath bis Benrath uf dem besten Weg zum gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres sieht Britta Damm den Ball der Könige. Die Chefin der Interessengemeinschaft der Düsseldorfer Schützen (IGDS) konnte deshalb mehr als zufrieden über den diesjährigen Königs-Event in den Rheinterrassen sein: Frisch und modern präsentierte sich der Ball, der mit 900 Gästen eine fast rekordverdächtige Publikumszahl bot. Die 47 Königspaare aller dem IGDS angeschlossenen Vereine waren zu ihrem großen Festabend gekommen – und die Damen machten in ihren GalaRoben der eleganten Modestadt Düsseldorf alle Ehre. Zur festlichen Saal-Dekoration mit Luftballon-Herzen und -Sternen bot der Aufzug der Fahnen­ träger der IGDS-Ver­ eine ein ebenso faszinierendes Bild wie die Fahnenschwenker aus Wersten, die ihre Flaggen in gewissermaßen Petra und Carsten Reuner, Regimentskönig Bilk von neuer Choreographie der Germania Kompanie wirbelten. Und das prunkvolle Königssilber der Schützen-Majestäten tat sein Übriges zum prachtvollen Gesamtbild. Eine weitere Neuerung gab’s bei der Ehrung der Königspaare: Nachdem dies früher im seit 1927 bestehenden Verein in Form eines Zinntellers geschah, wurde im April erstmals ein Werk aus den „Düsseldorfer Stadtansichten“ von Holger Stoldt überreicht.

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Eine der Modernisierungen von Britta Damm und ihrem Team. Das Bild mit der Düsseldorfer Ansicht erhielt natürlich auch Klaus Warden, der für sein langjähriges Engagement als 2. Vorstandsvorsitzender nun zum Ehrenvorstandsmitglied der IGDS ernannt wurde.

Der frisch gebackene IGS-Ehrenvorsitzende Klaus Warden mit SPD-MdB Andreas Rimkus (r.)

Bei der Vorstellung des Stadtkönigspaares, Thomas und Sabine Schmied, überraschte IGDS-Majestät Thomas das Publikum mit einem eigens für das Königsjahr produzierten Lied – singen kann der treffsichere Schütze also auch. „Die Könige sind ein Glücksfall für die IGDS“, freute sich Britta Damm.

Dass die Schützen richtig feiern können, zeigen sie nicht nur bei der Größten Kirmes am Rhein. Festreden – unter anderem natürlich von OB Thomas Geisel – und Ehrungen wurden stimmungsvoll flankiert von der Werstener Music Company, die mit drei Sängerinnen nicht nur akustischen Genuss boten. Wanda Kay löste bei ihrem Showact einCC-Präsident Michael Laumen war 1999 mal mehr mit ihrer kraftvolSchützenkönig in Meerbusch-Büderich. len Stimme und Persönlichkeit den Slogan ihrer Website ein. „Ich bin eine Diva.“ Ihr „Party pur“-Feeling wurde von Werner und Oliver Bendels mit ihrer Band bis zum frühen Morgen den Ballgästen – ob königlich oder nicht – den Gästen vermittelt. GR ■

Fotos: Frank Engels, IGDS

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people rubriktitel

Zu Gast während des Frankreichfestes am Rhein: Der Eiffelturm in Miniaturform auf dem Burgplatz Oldies but Goldies auch diesmal wieder auf der „Tour de Düsseldorf“, dem größten Treffen französischer Oldtimer Deutschland

Bei Hummer und mehr lacht das Gourmet-Herz.

Für alle Sinne 16. Frankreichfest vom 8. bis 10. Juli oule spielen, in französischer Literatur stöbern, französische Oldtimer bestaunen, Champagner schlürfen und feine andere französische Tropfen kosten, dazu alle möglichen Leckereien von Austern über Coq au vin bis Flammkuchen und Käse zum frischen Baguette genießen – mehr als 100.000 Besucher aus Düsseldorf und andernorts lieben vive la france im petit Paris am Rhein. So auch diesmal, wenn die Destination Düsseldorf als Veranstalter zum Frankreichfest ruft.

Um die 100 Stände feiern das Savoir-vivre und mit den Gästen die deutsch-französische Freundschaft, die durch den erneuten Besuch des französischen Botschafters Philippe Etienne noch unterstrichen wird. Im idyllischen Innenhof des Rathauses kommen Gourmets auch akustisch auf ihre Kosten: Chansons und französischer Pop und Rock erklingen dort beim reichhaltigen Bühnenprogramm: „Un âne gonflable“ (zu Deutsch: ein auf­ blasbarer Esel) beispielsweise lässt Gitarrenrock, Funk, Folk und Chansons hören, das Quartett „Rouge Baiser“ (zu Deutsch: roter Kuss) küsst das Publikum musikalisch mit modernen Adaptionen der großen französischen Klassiker.

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Auf dem französischen Wochenmarkt an der Rheinuferprome­ nade kann man sich mit Keramik, Holzarbeiten, Pflege- und Kosmetikartikeln bis hin zur Kleidung französisches Flair ins Heim holen, gekrönt von Kulinarischem à la France auf dem Tisch. Und wer infiziert ist, direkt ins Land der Lebensfreude zu reisen, der bekommt Anregungen von den Tourismusständen aus der Region Grand Est, bestehend aus dem Elsass, Lothringen, Burgund und Champagne-Ardennen. Für einen erlebnisreichen Städtetrip hält die mit Düsseldorf befreundete Stadt Toulouse alles bereit. Falls noch für den Frankreich-Besuch an den Sprachkenntnissen gearbeitet werden muss, so bringen die Kurse auf dem Frankreichfest sprachlich schon mal auf Vordermann. Der Eiffelturm en miniature auf dem Burgplatz ist nicht nur zum Live-Anschauen schön, sondern empfiehlt sich auch als Erin­nerung an das Frankreichfest. Letztes Jahr avancierte es zum beliebtesten Fotomotiv der Düsseldorfer Tage in Bleu, Blanc, ­Rouge. GR ■

Fotos: Destination Düsseldorf

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Blick von Oberkassel über den Rhein auf die Altstadt

Big Party in the City 70 Jahre NRW – 70 Jahre Landeshauptstadt Düsseldorf! Wenn das kein Grund ist, ein Riesenfest auf die Beine zu stellen. Vom 26. bis 28. August ist die schönste Stadt am Rhein Schauplatz der größten Open-Air-Veranstaltung des Landes. Mehr als eine Million Besucher werden erwartet.

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ir planen das größte Volksfest, das es jemals in Nordrhein-Westfalen ge­geben hat“, kündigt Oberbürgermeister ­Thomas Geisel an. NRW wird 70 Jahre alt, genauso lange ist Düsseldorf Landeshauptstadt. Gewürdigt wird das Doppeljubiläum zum NRW-Tag 2016 mit drei Tagen Programm – über die Innenstadt verteilt. Nach der offiziellen Eröffnung durch den OB und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft startet die Party des Jahres am Freitagabend auf der Hauptbühne am Burgplatz mit einer großen Show, ­ arrangiert von Dieter Falk, der sich mit den Besuchern auf eine musikalische Zeitreise durch die letzten 70 Jahre begibt. Am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr eröffnen dann die vielfältigen Veranstaltungs­meilen. Von der Rheinwiese über die Rhein­uferpromenade und die Kö bis zum Schadowplatz sollen 317 Zelte stehen. Acht große und acht kleine Bühnen werden aufgebaut. Der Schadowplatz steht ganz im Zeichen des lebenslangen Lernens. Unter dem Motto „Schauplatz Bildung“ zeigen ­Schulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe ihr Know-how. Es werden M ­ odenschauen der Elly-Heuss-Knapp-Schule/ Berufskolleg und des AWO-Berufs­bildungszentrums zu sehen sein. Auf der Bühne covered die Inklusionsband „­ Mixed Up“ der Clara-Schumann-Musikschule be-

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kannte Rock- und Pop-Songs. Highlight ist ein Info-Truck, der an anschaulichen Ex­perimentierstationen Ausbildungsmög­ lichkeiten präsentiert und gleichzeitig als Bühne für Poetry Slam dient.

Die Shopping-Meile Königsallee widmet sich ganz dem Genuss: Das beliebte ­Gourmet-Festival ist erstmals Bestandteil des NRW-Tages. Dann zeigen Winzer, Wein- und Delikatessenhändler, zahlreiche

Operation Marriage Die Geburtsstunde von Nordrhein-Westfalen Zunächst recht schmucklos ­wurde Düsseldorf am 1. August 1946 zur Landeshauptstadt des neu gegründeten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen bestimmt. Ausschlaggebend war eine Direktive des britischen Hauptquartiers in Berlin. Damit wurde die „Operation Marriage" („Operation Hochzeit") besiegelt. Die britische Militärregierung ver- Vorfahrt der Gäste zur Landtagseröffnung im Düsseldorfer Opernhaus schmolz die bisherigen Provinzen am 2. Oktober 1946 Rheinland und Westfalen zum neuen Land Nordrhein-Westfalen. Im Memo- „Verordnung Nr. 46“ – wurde am 23. August randum der britischen Militärregierung hieß es: 1946 im Amtsblatt der Militärregierung ver­ „Its capital will be Dusseldorf“ – „Seine Haupt- öffentlicht. Mit der Eingliederung des Landes stadt wird Düsseldorf sein“. Die „Heiratsurkun- Lippe am 21. Januar 1947 entstand Nordde“ zwischen Rheinland und Westfalen – die rhein-Westfalen in seiner heutigen Form.


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The place to be bei Sonnenschein – die Kasematten am Rhein

Spitzengastronomen und Hotels ihre Produkte und ihr Können. Düsseldorfs Prachtboulevard als ­„Laufsteg“ der Delikatessen und Spezialitäten. Bestens gestärkt bummelt es sich anschließend gut über die Kunst- und Kulturmeile, die am Grabbeplatz beginnt und sich durch die schönen Straßen und Gassen der Carlstadt bin hin zum Apollo Varieté schlängelt. Dort begegnet den Flaneuren ein buntes Potpourri aus Piano- und Dudelsackspielern, Cellisten, Chören, Walk Acts, Straßenkünstlern, Tänzern, Literaten und Künstlern. Der Eintritt zu allen Kulturinstituten ist beim NRW-Tag frei. Der Marktplatz ist geselliger Treffpunkt für die Freunde der Heimatvereine und des

Doch was hatte diese Entwicklung ausgelöst? Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches und dem Ende des Zweiten Weltkrieges war das in weiten Teilen zerstörte Düsseldorf am 17. April 1945 von den Amerikanern besetzt worden. Ab 12. Juni 1945 folgten die Briten. Im Stadtkern waren zu dieser Zeit 85 Prozent aller Gebäude zerstört. Hunger und Not beherrschten das Leben. Allein unter der Zivilbevölkerung waren 6.000 Tote zu beklagen. So wurden die Weichenstellungen, welche die Besatzungsmacht vornahm, von der Not leidenden Bevölkerung zunächst kaum wahrgenommen. Die Briten stellten schon früh Überlegungen an, wie der Staatsaufbau in den besetzten Gebieten vorangehen könnte. Die Position der Besatzungsmächte Frankreich und Russland war es zunächst, das Ruhrgebiet – einst deutsche Waffenschmiede – zu internationalisieren. Als die Außenministerkonferenz ­aller Besatzungsmächte in Paris im Frühjahr 1946 darüber keine Einigung erbrachte, nahmen die Briten das Heft in die Hand und han-

Brauchtums. Auf der Rheinuferpromenade gibt es einen Stand zum anstehenden Groß-Sportereignis Tour de France 2017, ein Stück weiter präsentieren sich in Düsseldorf ansässige Unternehmen wie die Stadtwerke Düsseldorf AG und die Stadtsparkasse Düsseldorf. Am Stand der Messe Düsseldorf auf der Unteren Rheinwerft können Besucher neue Wassersportmöglichkeiten ausprobieren. Bei all dem Trubel gibt es auch Orte der Ruhe: Während des Festes werden alle innerstädtischen Kirchen geöffnet sein und eigene Aktionen anbieten. Zudem richtet das Maxhaus auf dem Platz vor der Kirche einen Ort zum Entspannen ein, wo Gäste sich bei Musik auch aus­ruhen können. ■

delten: Bereits am 21. Juni 1946 beschloss das Londoner Kabinett die Gründung des neuen Landes Nordrhein-Westfalen (Land North-­ Rhine-Westphalia). Für Düsseldorf als Landeshauptstadt sprachen dabei praktische Gründe: Wichtig war die Nähe zur britischen Führung, die dort etabliert war, die Infrastruktur war trotz allem weniger zerstört als die in Köln oder Münster. Weiter lag Düsseldorf nahe beim Ruhrgebiet und hatte als ehemalige Residenzstadt repräsentative Gebäude und gute Verkehrsanbindungen vorzuweisen. Bis sich Düsseldorf aber auch ganz offiziell Landeshauptstadt nennen „durfte“, sollten noch fast 60 Jahre ins Land gehen. Erst am 17. September 1986 erhielt der damalige OB Klaus Bungert eine Kopie des britischen Memoran­ dums vom 1. August 1946 (Urkunde A 130). Weitere 17 Jahre später – im Jahr 2003 – bestätigte Innenminister Fritz Behrens, dass Düsseldorf offiziell den Beinamen Landeshauptstadt tragen darf. Eine offizielle Ernennungsurkunde oder einen Staatsakt gab es jedoch nie.

Foto: Stadtarchiv Düsseldorf

Fotos: Constanze Tillmann, Exploitation right Messe Düsseldorf, Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH – Fotograf U. Otte

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Ton Lansink, Generalkonsul der Niederlande in Düsseldorf


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„Beim Durchqueren der Welt ändern sich die Perspektiven“ In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt haben 44 konsularische Vertretungen ihren Sitz. Wir stellen die einzelnen Repräsentanten hier vor. Ton Lansink ist seit fast zwei Jahren Generalkonsul der Niederlande in Düsseldorf. Im Top Magazin spricht er über seine Aufgaben, das niederländische Königshaus und seine Hobbys.

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eine Tätigkeit als Diplomat führte ihn bisher in 70 Länder rund um die Welt. In sieben Nationen hat er gelebt, darunter Ägypten, Indien, die USA und der Irak. Jetzt residiert Ton Lansink als Generalkonsul der Niederlande in Düsseldorf. Die Stadt hatte er sich gewünscht, nachdem seine Botschafter-Mission in Libyen 2014 wegen der Kriegswirren beendet wurde. „Wer einmal in einer solchen Krisenregion im Einsatz war, genießt gewisse Privilegien“, sagt er. „Ich wollte gerne nach Deutschland. Nie zuvor hatte ich im deutschsprachigen Raum gearbeitet. Natürlich lockte mich auch die Nähe zu meiner Heimat.“

Unweit der deutsch-niederländischen Grenze, im Dorf Lichtenvoorde, 20 Kilometer nördlich von Bocholt, wurde Ton Lansink 1955 geboren. Sein Vater war Landwirt und musste hart um seine Existenz kämpfen. Keine ärmliche Kindheit, aber auf Rosen gebettet war die Familie nicht. Wer hätte da schon an eine diplomatische Karriere gedacht? Auch dem jungen Ton schien sie himmelweit entfernt, als er sein Studium der Geschichtswissenschaften begann. Danach hätte es etliche berufliche Optionen gegeben – wäre nicht die Wirtschaftskrise ausgebrochen. „Uns Studenten blieb kaum eine andere Wahl als der Schuldienst“, sagt Ton ­Lansink und schmunzelt. „Fast wäre ein Lehrer aus mir geworden. Was ich bin, geschah durch Zufall.“ Er entdeckte eine Zeitungsannonce, die um Nachwuchs für den diplomatischen Dienst warb. Damit wurden seine Lebensweichen neu gestellt. Er wurde angenom Ton Lansink men und durchlief jahrelang eine streng gegliederte Ausbildung. Diszipliniert eignete er sich die französische Sprache an, die damals in der Di­ plomatie noch unerlässlich war. „Die Strukturen ähnelten denen beim Militär“, berichtet er. „Es gab exakte Hierarchien. Jeder wusste, was er mit 60 erreicht haben würde.“

Mit einem Dutzend Mitarbeitern kümmert sich Ton Lansink um die Belange des Konsulats. Die Kulturabteilung wurde inzwischen der Botschaft in Berlin angegliedert. Dort werden auch die meisten Passangelegenheiten bearbeitet. „Dass wir geschrumpft sind, liegt an der Nähe von NRW zu den Niederlanden“, sagt er. „Für wichtige Formalitäten fährt man kurz über die Grenze.“ Dennoch bleiben jede Menge Aufgaben für das Generalkonsulat übrig. „Ein Schwerpunkt ist die Wirtschaftsförderung“, sagt Ton Lansink. „Die Niederlande und NRW sind wechselseitig ihre jeweils wichtigsten Handelspartner.“ Mit Agrarprodukten und Blumen ist nur ein kleiner Teil abgedeckt. „Wir sprechen über ein Volumen von über 60 Milliarden Euro“, erklärt der Generalkonsul. „Daraus ergibt sich eine enge Verknüpfung.“ Produkte für die Autozuliefererindustrie kommen aus den Niederlanden, ebenso innovative Technologien, Errungenschaften aus dem Bauwesen und Dienstleistungen aller Art. Man dürfe auch nicht verges­sen, welche Bedeutung Europas größter Hafen in Rotterdam für NRW habe. Der zweite Akzent liegt auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die wichtigsten Stichworte sind Verkehr, Katastrophenschutz, Raumplanung, Arbeitsmarkt, Flüchtlingsproblematik und leider auch die Krimi­ nalität.

Foto: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf

»Besucher von auswärts führe ich natürlich auch in die Altstadt«

Sonst aber fiel ihm die Vorbereitung auf seine Laufbahn leicht. „Wer Geschichte studiert, hat ein natürliches Interesse an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen“, sagt Ton Lansink. Später war es vor allem das Reisen, das seinen Horizont erweiterte. Für ihn eine der schönsten Seiten seines Berufs. Keinen seiner Auslandsaufenthalte möchte er missen. „Beim Durchqueren der Welt lernt man nicht nur andere Kulturen kennen. Man erfährt auch viel über sich selbst. Wenn Erwartungen relativiert werden, ändern sich automatisch die Perspektiven.“ Radikales Umdenken war am Standort Düsseldorf weder zu erwarten noch erforderlich. Seit fast zwei Jahren fühlt sich Ton Lansink heimisch am Rhein. Aus seinem Konsulats-Büro im Sky Office am Kennedydamm kann er die Stadt wunderbar überblicken. Müsste er ein Wort wählen, das sein Lebensgefühl beschreibt, wäre es „angenehm“. Seine vornehme Residenz befindet sich in der Zoogegend. „Mit meiner Frau gehe ich gern im Viertel aus. Besucher von auswärts führe ich natürlich auch in die Altstadt.“

Eines stimmt den polyglotten Niederländer, Vater zweier Söhne und zweifacher Großvater, froh: Die Vorbehalte unter seinen Landsleuten gegenüber den Deutschen nehmen rapide ab. Die Narben, die der Krieg schlug, sind in der jungen Generation kaum noch wahrnehmbar. Was sich heute an gegen­seitigen Frotzeleien abspielt, ist eher harmloser Natur. Wollen wir also vom Fußball reden? „Anderes Thema, bitte“, winkt Ton Lansink ab und verdreht die Augen. Lieber spricht er über sein Königshaus, das hierzulande äußerst beliebt ist. „Es ist schön zu sehen, wie positiv unsere Königsfamilie im Ausland wahrgenommen wird. In den drei Jahren seiner Regentschaft war König Willem Alexander mehrfach in Deutschland. Diese Besuche wird er fortsetzen.“

In seiner Freizeit kann man die sportliche Seite von Ton Lansink (die Abkürzung seines Vornamens leitet sich von Antonius ab) kennenlernen. Der drahtige 60-jährige ist begeisterter Marathonläufer, hat schon an den Läufen in Köln und Düsseldorf teilgenommen. Seine beste Zeit waren vier Stunden und zehn Minuten. „Ich habe den Ehrgeiz, die Strecke irgendwann unter vier Stunden zu schaffen“, sagt er. „Doch dafür müsste ich konsequenter trainieren.“ Im Urlaub tauchte er kürzlich wieder unter. Buchstäblich. „Ich habe in den Niederlanden eine schöne Zeit verbracht“, sagt er. „Aber weit weg, auf Bonaire.“ Die Karibikinsel gehört zu seinem Heimatstaat. Das warme Meer, das sie umgibt, hat er zum Lieblingsrevier für sein Hobby erkoren: „Einen besseren Platz zum GO ■ Tauchen gibt es nirgendwo.“

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riechenlands Zauber scheint ungebrochen – zumindest auf der Skala der favorisierten Urlaubsziele bekannter Düsseldorfer. Oberbürgermeister Thomas Geisel verreist mit einer befreundeten Familie: „Erst eine knappe Woche Strand­ urlaub auf dem südlichen Peloponnes, dann zum Weltkulturerbe Epidaurus und noch einmal eine Woche auf die Insel Kea“, berichtet er. „Die drei Kinder der Freunde und unsere vier Kinder verstehen sich prächtig und freuen sich riesig auf die gemeinsamen Sommerferien.“

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Seine Ratskollegin Marie-Agnes StrackZimmermann meldet: „Wie seit Jahrzehnten fahren wir in unsere zweite Heimat ar a ieerm Griechenland und verAgn m es Strack-Zim

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Wo Düsseldorfer VIPs im Sommer entspannen.

Die Küsten Frankreichs reizen bringen den ­Urlaub zu Fuß und auch ­Ronald Hoogerbrugge. zu Wasser auf kleinen Ägäi„Nachdem wir in den verschen Inseln.“ Das Motorrad, gangenen Jahren die Normit dem die forsche FDP-­ mandie, die Bretagne und Politikerin in ihrer Freizeit Arcachon bereist haben, gern durch die Gegend geht es diesmal an die Cote braust, kommt erst im Oktod’Azur“, erzählt der Direktor ber auf Sardinien zum Einsatz. Ro des Hotels Intercon­tinental. „Wir Cyrus Heydarian, Direktor des ge g nald u r Hoogerb haben mit der Familie zwar ein ApBreidenbacher Hofs, hat in Griechensicher land mit Frau Natalie die totale Entspan- partement gebucht, werden aber ­ nung im Sinn: „Das wird idyllisch und auch unsere Schwesterhotels in Cannes extrem ruhig“, hofft er. „Mit Büchern, und Marseille besuchen.“ ­ Kartenspielen, fröhlichen Kindern. Aus­ nahmsweise mal kein Hotel und am liebs- Josef Hinkel teilt seine drei kostbaren freien Wochen auf, wenn die Bäckerei bis ten ein paar Funklöcher.“ 20. August Betriebsferien macht. „Zuerst Aufs Wasser zieht es Stadtmuseums- geht es mit einigen Kindern ins Gebirge Chefin Susanne Anna: „Mein Mann und zum Wandern. Dort sammelt mich meine ich haben einen wunderschönen und ro- Frau Nicole am zweiten Wochenende ein. mantischen Segeltörn auf dem Atlantik Wir wollen in Italien an zwei Standorten mal so richtig Kultur tanken.“ geplant. Wir starten in La Rochelle.“

Fotos: iamjiere-Fotolia.com, Susanne Diesner, Klaudia Taday, Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf, privat (5), inspiration-online.de

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Oberitalien bietet in diesem Sommer auch für Katrin Schindler eine Attraktion. Ausgedehnte Ferien sind für die Leiterin der „Komödie“ nicht drin. „Mein Mann und ich gönnen uns nur einen Ausflug an den Lago d’Iseo. Dort wollen wir Ende Juni das Projekt „Floating Piers“ von Christo bestaunen. Das wird sicher ein phantastisches Erlebnis.“

herrliche Barockstadt Salzburg bei einem konzentrierten Programm und interessanten Spielstätten, darunter das Musical ‚West Side Story‘ mit Cecilia Bartoli.“

Anke Krabbe

beim Lachsfischen beobachten. Auch ein paar Tage Sonne, Meer und Palmen sollten noch drin sein. Nie ist das Fernsehen weiter weg als beim Schnorcheln am Riff.“

Auch Christiane Oxenfort wechselt ih- Heike Spies findet ihr Paradies wieder in ren Standort. „Am Anfang feiern wir in den Bergen. „Diesmal werde ich zwei Zürich die Hochzeit eines alten Düssel- ­ Wochen in Hirschegg im Kleinwalsertal Gastronomin Kerstin Rapp-Schwan plant dorfer Freundes“, erzählt die Leiterin des verbringen“, sagt die Vize-Chefin des Goe­ ebenfalls keinen langen Urlaub. Aus gu- Düsseldorf Festivals. „Wir bleiben dann the-Museums, „in einem 400 Jahre alten tem Grund: „Unsere Tochter ist vier Jahre noch in der Schweiz und besuchen im Walserhaus am Sonnenhang. Bei gutem alt, wir können noch außerhalb der Hoch- Wallis die Eltern einer jungen Opernsän- Wetter mache ich auch Tageswanderunsaison verreisen.“ Wegen der Fußball-­ gerin, die zeitweise bei uns wohnte und gen in den Allgäuer Alpen, verlockend Europameisterschaft und der gehäuften längst zur Familie gehört. Danach geht es sind das Gemsteltal am Fuße des WidderArbeit im Sommer kommt sie ohnehin in ein schönes großes Ferienhaus nach Li- stein oder das Wildental mit der grandioschlecht weg aus Düsseldorf. gurien. Dort wird mein Lebenspartner sen Kulisse der Schafalpenköpfe. Es ist ein „Wir haben aber vor, uns mit Hartwig Beinke unter drei Frauen großes Glück, in der Natur unterwegs zu Janne kleine Auszeiten zu und vier Mädchen der Hahn im sein: die blühenden Alpenrosen, das Bimnehmen und mehr Zeit Korb sein.“ meln der Kuhglocken, eine als Familie zu verbrinMahlzeit in luftiger Höhe. gen. Wir gehen schwimFür einige Mitglieder der Deut- Seit meiner Kindheit liebe men, in den Freizeitpark schen Oper am Rhein gibt es Fe- ich die Landschaft in Vooder fahren mal in unser rien in kleinen Häppchen. Sopra- rarlberg. Mein Wunsch: Häuschen nach Holland.“ nistin Anke Krabbe plant je eine einen Tag bei der HeuWoche am Chiemsee und in der Bre- ernte helfen.“ C h ri stian Zeelen tagne und einen Kurztrip in ihre HeiBewusst im Lande bleibt auch Christian Zeelen. Der Redaktionsleiter mat an der Ostsee. Vorher ist sie bis Das zweite Zuhause von „center tv“ genießt den Sommer in zum 9. Juli in der neuen Inszenievon Monika GottMonika Gottlieb der Stadt: ­ „Alles läuft gemächlicher ab, rung von Dietrich W. Hilsdorf lieb ist St. Tropez. die Fahrt ins Büro geht viel schneller. Ur- eines der „Lustigen Weiber Das Haus, in dem sie laub mache ich erst im Herbst. Ich war von Windsor“. Die Oper diriihren Urlaub verbringt, liegt ewig lange nicht im Süden, also wird es giert Axel Kober, für den an einem der schönsten Plätwohl das Mittelmeer werden.“ parallel schon die Proben zu ze der Provence: „Vorne der den Bayreuther Festspielen Place de Lices mit seinem Bei Eckart Schulze- laufen. Die musikalische Leiquirligen Markt, hinten im Neuhoff ist die Ent- tung von „Der fliegende HolGarten hört man nur die Vögel. scheidung zwischen länder“ beschäftigt und beflügelt Ich habe dort einen Kreis von Axel Kober Meer und Gebirge ihn bis Ende Juli. „2016 bin ich zum Freunden aus aller Welt“, erzählt die noch nicht gefallen. vierten Mal auf dem legendären grünen Vintage-Couture-Sammlerin, „man telefo„Unser Hund Willy Hügel zu Gast“, sagt er, „ich freue mich auf niert, wer da ist, kommt abends vorbei oder dürfte nur im Fracht- die Begegnung mit hochkarätigen Künst- man fährt zu einem Konzert am Meer. raum mitfliegen, das lern und auch auf meine fränkische Hei- Manche der gastierenden Künstler wohnen Ec wollen wir ihm nicht zu- mat.“ bei uns im Haus.“ Ihre Insidertipps: „Karl off kart Schulze-Neuh muten und nehmen deshalb Lagerfeld trifft man abends oft im das Auto“, erzählt der Leiter des Ro- Hier gibt es Parallelen zu ZDFSenequier. Schön ist der Fußweg bert-Schumann-Saals. Im Moment gibt es Moderator Ingo Nommsen. am Byblos vorbei zum kleinen noch viele Optionen: Bayern, Tirol, die Auf ihn wartet ebenfalls viel Strand Les Graniers. Bei holländische Küste, die Ostsee oder eine Arbeit. „Deshalb gibt es vorGrandma nebenan hat man Nordseeinsel. erst nur Wochenend­ trips.“ einen tollen Blick auf den Undund auch ihn zieht es in Boule-Wettbewerb mehrSuzanne Oetker-von Franquet, Vor- die alte Heimat. Er hat entmals im Jahr. Im Café des standsvorsitzende der BürgerStiftung, spannte Tage in Murnau am Arts kann man sogar seine bringt Erholung und Kultur geStaffelsee vor sich: „Mit ­eigene Kugel einlagern.“ In go Nommsen schickt unter einen Hut. „Wir den Bergen im Blick kann freuen uns auf eine gemeinsaich Kraft tanken.“ Auf ihn warme Woche mit der ganzen tet aber noch ein großartiges P.S. Wo immer Sie auch sein werden in Familie auf Mallorca, das Abenteuer: „Zum Ende des den nächsten Wochen, liebe Leserinnen sind elf Personen. Danach Sommers will ich wieder und Leser: Haben Sie eine gute Zeit und GO ■ genießen wir drei Tage die nach Alaska und die Bären genießen Sie den Sommer. S

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Gülcan Kamps, Jana Ina Zarrella, Aleksandra Bechtel und Jasmin Schwiers (v.l.)

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ls Pia Bollig die Diagnose Brustkrebs bekam, war nichts im Leben mehr wie zuvor. „Was wird aus meiner Tochter, aus meiner Arbeit? Meine Welt brach zusammen“, erzählte die Krankenschwester den 80 sichtlich bewegten Gästen beim 8. Charity-Ladys-Lunch. Eingeladen zum Empfang in die Kunstsammlung und zum LunchLunch im Restaurant Klee’s hatten Ruth Neri, Stiftung DKMS Life (Deutsche Knochenmarkspenderdatei), und MarieEve Schröder (Schwarzkopf-Henkel). „Als ich dann bei einem der DKMS-Kosmetikseminare gelernt habe, die äußerlichen Merkmale der Krankheit mit Schminke zu ver-

Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt Dr. Marion Ackermann und Dr. Simone Bagel-Trah (v.l.)

bergen, hat sich das so positiv auf meine Lebensfreude ausgewirkt, dass ich davon überzeugt war: Ich schaffe das.“ Inzwischen arbeitet die junge Mutter wieder, und Hanna (11) findet: „Mama hat das gut gemeistert.“ Auch der Ehrengast Dr. Simone BagelTrah, Aufsichtsratsvorsitzende des Henkel-Konzerns, hat erlebt, was es bedeutet, wenn die eigene Mutter an Brustkrebs erkrankt. „Mit 58 Jahren ist sie daran gestorben, seitdem engagiere ich mich für die Krebshilfe.“ Weil die Hilfe zur Selbsthilfe auf Spenden angewiesen ist, appellierte Ruth Neri an alle Ladys (darunter

Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt, Jana Ina Zarrella, Aleksandra Bechtel, Jasmin Schwiers, Gülcan Kamps, Siggi Spiegelburg, Karla Zerressen, Nicole Blome, Beate Düsterberg-Eissing) das DKMS Life Programm „look good, feel better“ mit 1.300 Seminaren im Jahr zu unterstützen. „Diese Kurse geben Lebensmut und Selbstbewusstsein, und es ist nachge­ eilungsprozess ex­wiesen, dass das den H trem günstig beeinflusst“, sagte Neri. Der Lunch fand einen krönenden Abschluss: Dr. Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung NRW, führte durch die Schau „Henkel – die Kunstsammlung“. ■

people news Die Neue im Venetienclub S

ie hat sich die Herzen der Düsseldorfer im Sturm erobert! Als Venetia überzeugte Sara Flötmeyer vor allem durch ihre Natürlichkeit und ihre Eleganz. Die sympathische Modedesignerin mit eigenem Label „saralina“ entwarf und nähte alle ihre Roben selbst. Wie ihre Vorgängerinnen wurde sie jetzt offiziell im „La Terrazza“ an der Königsallee in den Venetienclub der Landeshauptstadt e.V. aufgenommen. Bei dem gemeinsamen Gourmet-Menü fühlte sie sich sofort pudelwohl: „Ich kenne die meisten der Venetien ja schon und genieße die gute Stimmung, die im Verein herrscht. Ich freue mich sehr, jetzt dazuzugehören.“ ■

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Ruth Neri und Siggi Spiegelburg (v.l.)

Club-Geschäftsführerin Heidrun Leinenbach, Sara Flötmeyer und Präsidentin Ute Heierz-Krings (v.l.)

Fotos: Katrin Hauter für DKMS LIFE / Schwarzkopf (4), Rebecca Frankenhauser, Ast – Juergens, Anne Orthen

Kunstgenuss und Charity


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Treffen der

Fußball-Idole Andreas Rebbelmund (Breuninger), Moderatorin Annica Hansen, Turnier-Organisator Christopher Kirsch, Bastian Ammelounx (La Martina) und Thomas Höhn (Breuninger)

Start ins PoloWochenende

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und 100 erlesene Gäste feierten gemeinsam mit Gastgeber Bastian Ammelounx von La Martina, während eines exklu­ siven Preview-Events in der Sansibar by Breuninger im Düssel­ dorfer Kö-Bogen, den großen Start ins Polo-Wochenende. „Wir sind sehr glücklich, bereits zum zweiten Mal, als exklusiver Retail-Partner sowie mit der Sansibar by Breuninger, ein fester Bestandteil der Polo-Welt zu sein. Der Abend begeisterte mit einem besonderen Guest-Mix sowie tollen Partnern und einer wunderbaren Atmosphäre“, so Andreas Rebbelmund, Geschäftsführer Breuninger Düsseldorf. Durch den Abend führte Moderatorin Annica Hansen. Ein traditioneller Programmpunkt war die Übergabe der Team-Ausrüstung durch La Martina und TurnierOrganisator Christopher Kirsch an die Spieler der teilnehmenden ■ Teams: Berenberg, Breuninger, Bucherer, Land Rover.

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ie Vereinigung der Golf spielenden Fußballer (GOFUS) wurde vor 15 Jahren von Profi-Kickern gegründet. Hunderte von Charity-Turnieren sind seither gespielt worden. Das Ergebnis kann sich sehenlassen. Rund 120 Spiel und Bolzplätze wurden im Rahmen der GOFUS-Initiative „Platz da“ eröffnet, teilweise legten die Mitglieder selbst Hand an, und Zehntausende von Ausbildungsplätzen für Hauptschüler konnten angeboten werden. Den Jahrestag feierte die Vereinigung im Maritim-­ Hotel. Für ihr soziales Engagement wurden Ex- Die Ex-Fußballprofis Sebastian Kehl und Nationalspieler Christoph Christoph Metzelder (v.l.) Metzelder, Unternehmer Michael Otto und „Hundeflüsterer“ Martin Rütter geehrt. Unter den prominenten Gästen waren viele Fußball-Stars der vergangenen Jahrzehnte wie Rainer Bonhof, Siggi Held, Sebastian Kehl. Auch Ex-Tennisprofi Michael Stich ■ und Mediziner Dietrich Grönemeyer waren gekommen.

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Nach-

gefragt?

Christiane Oxenfort

Alter: 53 Jahre. Sternzeichen: Waage. Erlernter Beruf: Flötistin (Orchestermusikerin). Ausgeübte Tätigkeit: Intendantin düsseldorf festival!, Flötistin. Familienstand: in einer Lebensgemeinschaft, eine Tochter (10 Jahre).

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Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? Auf 26 Jahre düsseldorf festival! (bis 2011 altstadtherbst kulturfestival).

In keiner. Ich bevorzuge es, in für mich interessante

Als Teenager auf der Karnevalsbühne im Duo mit

Städte zu reisen, wohne aber am liebsten in Düsseldorf.

meiner Schwester Barbara. In unseren aktivsten Zeiten

Einen Zweitwohnsitz kann ich mir aber durchaus in der

hatten wir über 125 Auftritte in einer Karnevalssession.

Nähe des Mont Ventoux in der Provence vorstellen.

Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren unbedingt noch machen möchten? weit reisen, Fremdsprachen vertiefen, eine Sommelierausbildung … Welches Talent hätten Sie gerne? Ein ausgeprägtes visuelles Gedächtnis, also komplexe Dinge anschauen und sie dann sofort abspeichern zu

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wohnung und warum?

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ganz viel: zum Beispiel wieder mehr Kammermusik,

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In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweit-

können. Beispiel: Partituren. Was bringt Sie so richtig in Rage? Ungerechtigkeit, Illoyalität, Intoleranz.

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Wie halten Sie sich fit? Mit HIIT, Tennis, Yoga und Laufen. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau/ an einem Mann am meisten? Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Humor, Unkonventionalität. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Bildende Kunst, Musiktheater, Kochkunst Beschreiben Sie Düsseldorf mit drei Worten! Freude am Leben!

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gefragt?

Joachim Friedrich Scheele

Alter: 73 Jahre. Sternzeichen: Skorpion. Erlernter Beruf: Jurist. Ausgeübte Tätigkeit: Vorsitzender des Vorstands des IndustrieClub e.V. Düsseldorf. Familienstand: verheiratet.

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Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? Mit der Zeit die doch sehr eingeschränkte Bedeutung der eigenen Person erkannt zu haben. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

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Abitur in die Niederlande und Belgien. Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren unbedingt noch machen möchten? Eigentlich nichts! Welches Talent hätten Sie gerne? Richtig gut Klavier spielen zu können. Was bringt Sie so richtig in Rage? Wenn eigentlich intelligente Menschen sich für etwas Besseres halten.

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In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? In keiner. Die Plätze, die ich liebe, verfügen über

Mit dem Flaschenspülen in der Hamburger Elbschlossbrauerei zur Finanzierung einer Kunstreise nach dem

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ordentliche Hotels. Wie halten Sie sich fit? Mit Schwimmen, Radfahren und Golf. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau/an einem Mann am meisten? Ehrlichkeit, Offenheit und Humor. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Bilder und Skulpturen. Beschreiben Sie Düsseldorf mit drei Worten! Rhein – Kunst – Toleranz.

Foto: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf

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Ganz schön lässig! Die coolsten Shorts für Badenixen kommen in diesem Jahr vom Trendlabel ORLEBAR. Unser Tipp: Am Beach ein trendiges Bikinioberteil dazu tragen – da sind heiße Blicke der Männerwelt garantiert. www.orlebarbrown.de

Alles perfekt im Griff! Nicht nur praktisch, sondern auch gesund für den Rücken ist der hippe Rucksack aus Strohgeflecht von MICHAEL KORS. www.michaelkors.com

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Gestaltung: rsrdesign.de / Top Magazin Düsseldorf | Foto: Zur Alten Metzgerei / Nicole Teuber

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lingenberg Trends in Leder Schadowstr. 11 Schadow Arkaden im 1. Obergeschoss 40212 Düsseldorf Telefon 0211 21099725 www.lingenberg.info


rubriktitel lifestyle 1

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Auf der Sonnenseite des Stylings! Ob für Beach oder Bar – cool kombiniert zum T-Shirt oder elegant zu Maxikleidern – Strohhüte sind das Must-have für heiße Tage. www.impressionen.de

Verführerisch fruchtig! Aqua Allegoria von GUERLAIN mit dem Esprit der Bergamotte und einer spritzigen Birnennote – da kommt blitzschnell Urlaubsstimmung auf. www.guerlain.com

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Sommer de Luxe! Sexy und sophisticated – der Swimsuit Mazzy von AGENT PROVOCATEUR hat den ersehnten Wow-Effekt. Königstraße 5, Düsseldorf

Romantik pur! Ein bodenlanger Traum aus weißer Spitze von FRACOMINA für einen entspannten Abend am Meer. www.impressionen.de

Für einen rasanten Auftritt! Die Flats von KONSTANTIN STARKE passen perfekt zum sportlichen Beach-Look! Prange auf der Kö

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Endlich Ferien! Luftig und leicht, ideal zur Shorts oder abends zur weißen Hose – die Seiden-Tunika des Mailänder Labels ETRO gehört unbedingt in den Urlaubs-Koffer. Department Store Breuninger im Kö-Bogen

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Fotos: Hersteller

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Exklusive Designermode made in Germany, die Eleganz mit Liebe zum Detail vereint.

3zehn Fashion Lounge · Ziegelstraße 7d · 40468 Düsseldorf Fon 0211 83 02 42 00 · Fax 0211 83 02 42 01 · Mobil 0151 24 08 96 90 www.3zehn.de · info@3zehn.de


rubriktitel lifestyle

Lasst Schultern sprechen!

as auffälligste Modethema dieses Sommers ist Off-the-shoulder, zu Deutsch schulterfrei. Wenn es heiß wird, zeigt man gerne wieder Haut. Diesmal geht es allerdings nicht nur um Beine, Bauch oder das Dekolleté. Es sind die Schultern, die jetzt ihren großen Auftritt haben. Für mich persönlich hat schulterfreie Mode etwas sehr Zartes und Unschuldiges. Gleichzeitig wirkt sie aber auch raffiniert und E sexy. N

E. L O V

Fast jeder Designer hat diesen Trend in seiner Kollektion aufgegriffen. In den verschiedensten Varianten: Sehr häufig ist der schulterfreie Look als Bluse zu sehen. Aber auch bei T-Shirts, Kleidern, Jumpsuits oder sogar leichten Blazern ist er R angesagt. Auch Materialien und FarO X M A L E ben zeigen sich vielfältig – von sport­ lichem Denim über zarte Seide bis hin zu allen möglichen Mustern oder den knalligsten und auffälligsten Farben. Wer das modische Schulterspiel liebt, findet fast alles, was das Herz begehrt – sogar in jeder Preiskategorie. I

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Zu festlichen Anlässen wie Gala Events trägt man schulterfreie Abendkleider, auch Bustierkleider genannt, schon sehr lange. Stars flanieren seit gefühlten Ewigkeiten mit solchen offenher­ zigen Roben über den roten Teppich.

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Schulterfreie Tops, die beliebten CarmenOberteile, bieten in der Freizeitmode willkommene Kombinationsmöglichkeiten zu Röcken oder Jeans. Man kann diesen Look sowohl elegant als auch ganz leger tragen. Es kommt eben ganz darauf an, auf welche Art und Weise man Blusen und Oberteile mixt.

Sportlich-lässig zeigt sich das sogenannte Brigitte-Bardot-Top mit Blue Jeans oder einem weiten Rock, dazu passen Sandalen oder Turnschuhe. Kombiniert mit einem Pencilskirt, also einem engen Rock, mit einer schmalen oder ganz weiten Stoffhose, wirkt die Bluse sofort viel eleganter. Wer sich komplett schulterfrei allerdings zu nackt fühlt, kann wunderbar ein Neckholder-Bikini-Oberteil oder ein Top mit ­zarten Trägern darunter anziehen. Um die attraktive Schulterpartie stärker hervorzuheben, werden die Haare zu diesem Look am besten hochgesteckt oder zu einem lockeren Pferdeschwanz gebunden. Dadurch kommt der Trend besonders reizvoll zur Geltung. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Anregungen und ­Bildern ansprechend vor Augen führen, wie sich der Off-the-shoulderTrend am schönsten kombinieren lässt. Ansonsten schauen Sie doch gerne auf meinem Blog www.alexandralapp.com vorbei und holen sich weitere Inspirationen für modische Extra­ vaganzen. Haben Sie einen schönen Sommer! Alles Liebe, Alex www.alexandralapp.com | Instagram – Alexandralapp_

Fotos: Privat

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anzeige rubriktitel | lifestyle

Mit

Leidenschaft für Schuhe Vom Internet-Shop auf die Blumenstraße

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ochwertige Schuhe mit eigenen Kollektionen rahmen­ genähter Damenund Herrenmodelle zu kostengünstigen ­Preisen – dafür steht Shoepassion.com. Ein Erfolgskonzept, das als Online-Shop im Internet begann und seit einigen Monaten mit einem eigenen Ladengeschäft auch in Düsseldorf erfolgreich fortgeführt wird.

Fotos: Shoepassion

In einem 140 Quadratmetern großen Wohlfühl-Store, der mit viel Holz als Naturmaterial passend zum Thema Leder aus­ gestattet ist, präsentiert die Marke pure Schuhleidenschaft zum Anfassen und Anprobieren! Bei einer Auswahl von über 350 verschie­ denen Modellen inklusive Über- und Untergrößen findet sich für jeden Anlaß und jeden Fuß der passende Schuh, der alle Wünsche an Qualität erfüllt. So handelt es sich um handgefertigte Volllederschuhe – egal, ob zeitlose Design­ klassiker, extravagante Schnitte, modische Boots oder exo­tische Leder. Weltweit präsentiert ­Shoepassion.com zudem die erste Damenschuh-Kollektion mit RendenbachSohle von „Joh. Rendenbach jr.“ aus Trier, bekannt als die beste Sohle der Welt. Sie machen den Schuh zu einer exklusiven Rarität! „Für unsere bezaubernden Sommerschuhe vertrauen wir auf die erlesene Materialien und italienische Handwerkskunst. Ob Mokassins, Ballerinas, Loafer und Bootsschuhe der „Italian Line“ – sie sind durchgenäht und zu 100 Prozent in der Toskana gefertigt“, so Storemanager Sören Lauk. Von italienischer Raffinesse und klassischer Eleganz sind auch die Herrenschuhe geprägt. Jeder Geschmack wird bedient, bei Modellen wie Oxford oder

Derby genauso, wie bei Schuhen mit extravaganten Designs, aparter Exotik oder federleichter Bequemlichkeit. Mit diesen hochwertigen Produkten setzt S ­hoepassion.com bewußt ein Zeichen gegen die Diktatur der schnellebigen Fashiontrends und hält den Fokus auf zeitlos elegante Schuhklassiker. Im Internet-Shop ebenso wie direkt im Laden. Die in Berlin entworfenen Modelle entstehen mit viel Liebe und Hingabe zum Detail in einer erstklassigen Schuhmacher­ manufaktur in Spanien, einem Land mit langer Schuhmacher­ tra­ dition. Das Leder dazu gehört zu den begehrtesten weltweit: Boxcalf und French Calf aus Frankreich, Cordovan von Horween aus Chicago sowie Rendenbach-Sohlenleder aus Trier versprechen hohe Qualität und Hautverträglichkeit. Aus cirka 65 Einzelteilen und 210 Arbeitsschritten werden die Schuhe von Hand zusammengefügt. Jedes Paar stellt eine handwerkliche Meisterleistung dar. Dies hat zwar einen höheren Preis als ihre minderwertig verklebten Pendants. Dafür bieten sie aber auch eine deutlich höhere Qualität, sind atmungsaktiver, langlebiger und reparaturfreundlich. Als Internethändler sorgen die Reichweitenvorteile, eine niedrige Kostenstruktur sowie ein effektives Vertriebssystem für sensationell günstige Preise. Sören Lauk: „Dank der Aussparung des Zwischenhandels und des fehlenden Markenaufschlages geben wir die eingesparten Kosten direkt an unsere Kunden weiter. „Das macht die Preise für unsere rahmengenähten Schuhe PRL ■ unschlagbar!“

Shoepassion.com | Blumenstraße 9 | 40212 Düsseldorf | www.shoepassion.de Öffnungszeiten | Mo bis Fr 10 bis 20 Uhr | Sa 10 bis 19 Uhr

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lifestyle

Escada

eröffnet Flagship-Store H

ier werden Träume wahr! Escada eröffnete exklusiv in Düsseldorf an der Luxuseinkaufsmeile Königsallee einen Flagship-Store mit neuem Design-Konzept. „Unsere Kundinnen sollen das Gefühl haben, ein elegantes, wunderschönes Wohnzimmer zu betreten“, sagt Jörg Wahlers, COO der Escada Group. So verleiht ein schimmernder Glaslüster im Art-déco-Stil dem Eingang eine klassische Note. Der Raum für Abendmode gleicht mit antiken Spiegeln und Antiquitäten einem Schmuckkästchen – wie ein Boudoir einer vergangenen Epoche – charmant mit viel Glamour, zugleich aber intim und einladend! ■ Lounge-Feeling bei Escada

city news Secondhand Cocktail-Empfang zum Jubiläum mit Stil A

lle zwei Jahre veranstaltet die BürgerStiftung Düsseldorf die Kleiderbörse „Secondhand mit Stil“. Dabei werden am 24. September im Basement des stilwerks hochwertige, gut erhaltene schicke Kleidungsstücke und Accessoires für Frauen an-­ geboten. Bereits im Juli beginnt die Sammlung der Textilien, die von Yvonne Dahl koordiniert wird. Rund 35 engagierte ehrenamtliche Helfer schwärmen dann aus und holen die Garderobe auch zu Hause ab. Kontakte: Linksrheinisch mit Meerbusch: 01573 0678808, Düsseldorf-Nord 01573 0678809, Düsseldorf-Mitte 01573 0678810, Düsseldorf-Süd mit Hamm, Flehe 01573 0678817. ■ Zum Cocktail bei den Experten für guten Schlaf Christel und Hans-Jürgen Möller

Das Team der BürgerStiftung Düsseldorf: Suzanne Oetker-von Franquet, Yvonne Dahl und Sabine Tüllmann

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ie sind bekannt für exklusive Marken und exzellente Beratung. Das Düsseldorfer Bettenhaus bietet Schlafkomfort von hochwertigen Herstellern wie Schramm, Treca Interiors und Christian Fischbacher. Neu im Programm ist die Firma Vispring. Gemeinsam mit dem britischen Traditionshaus luden jetzt die Inhaber Christel und Hans-Jürgen Möller zum 70-jährigen Firmenjubiläum gute Kunden in ihr Geschäft in der Düsseldorfer City ein. Vispring-Experte Andy Trollop führte die aufwändige Nähtechnik vor, die gepaart mit der höchsten Qualität an Materialien dazu führt, dass der Name der Marke weltweit als Synonym für Luxus und Komfort steht. Dazu gab es erfrischende Cocktails auf der Basis von Gin aus Plymouth, der Heimat von Vispring. ■


rubriktitel lifestyle

Cup der

Guten Hoffnung B

ei strahlendem Sonnenschein trafen sich 53 engagierte Golfer im GC Hubbelrath, um beim Benefiz-Turnier „Cup der Guten Hoffnung“ ein­ zuputten. Sie erspielten für die Kinderschutz­ Ambulanz (KSA) am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf einen Erlös von 67.000 Euro. Das Geld wird für die Nachbetreuung der jungen Patienten eingesetzt. Nach Abschluss der diagnostischen Arbeit dauert es in der Regel eine Zeit, bis Therapien externer Partner beginnen. Um in der Wartezeit die betroffenen Kinder nicht allein zu lassen, bietet das KSA-Team eine Nachbetreuung an. Diese finanziert sich vollständig aus Spenden. ■

Sie spielten Golf für einen guten Zweck: Andrea Ritschel, Marly Klosterkemper, Claudia Reutersberg, Doris Hitzbleck, Michael Liese, Barbara Kruse, Angelika Hüsgen und Susanne Brunnenberg (v.l.)

Gratulation

zum Geburtstag

Premiere

in Deutschland

Fotos: Escada, FUF-EVK / Thomas E. Götz, Fotostudio Ulli Steinmetz, Melanie Zanin/Top Magazin Düsseldorf, privat, Caudalíe

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aris, London, Milano und nun Düsseldorf! Bislang konnte man die hochwertigen Produkte von Caudalíe nur in Apotheken kaufen. Das ändert sich jetzt. Die aus Frankreich stammende Kosmetikfirma eröffnete ihr erstes Boutique-Spa in Deutschland in der Düsseldorfer Altstadt. Das Décor wird maßgeblich geprägt von der Ideenwelt der Gründerin Mathilde Thomas. Bilder mit Motiven aus den familieneigenen Weingärten zieren die Wände, hochwertiges Eichenholz und Lampen, die großen Weintrauben nachempfunden sind, prägen das Ambiente. Zwei Behandlungskabinen mit extra-breiten, beheizbaren Massage-Liegen und Walk-in-Duschen unterstützen die exklusive Wohlfühlatmosphäre. Die Vinotherapeuten von Caudalie sind bekannt für ihre Anti-Aging-Kompetenz. ■

Geburtstagskind Dr. Samir Sayegh mit Ehefrau Anni

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uter Arzt, glänzender Gastgeber, genialer Koch: Wenn jemand 80 wird, sprühen die Lebensweisheiten nur so aus ihm heraus. Dr. Samir Sayegh, fast 30 Jahre Internist in Düsseldorf, Mitglied der Ehrendgarde der Stadt und zudem seit Jahren Gewürz-Berater von Koch-Künstler Alfons Schuhbeck, hatte an seinem Ehrentag dann auch wirklich zu erzählen. Mit ihm feierten unter an­­deren seine Ehefrau Anni, die Töchter Fedra (Ver­ legerin), Nina (Lufthansa-Stewardess) und Sohn Georg (MedizinExperte bei Siemens). Erster Gratulant: Schuhbeck aus München. Geboren in Jerusalem, geflüchtet und gelitten unter dem Palästinenser-Schicksal fand „Sammy“ in Düsseldorf eine neue Heimat. Noch heute gibt der Arzt alter Schule Gesundheits-Tipps, ist politisch und wirtschaftlich bestens bewandert, spielt Golf, kleidet sich wie ein Model und ist immer noch Senior-Repräsentant des Top Magazins München, das seine Tochter Fedra he­rausgibt! ■

Das Boutique-Spa in der Mittelstraße

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Keep Cool! Top Tipps für heiße Sommertage

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lifestyle

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onne! Sonne! Sonne! Wir können es kaum erwarten, denn Licht macht glücklich. Aber gutes Wetter und ungewohnte Hitze im Urlaub kann auch eine Belastung für den Körper sein. Kleine Tricks helfen, die hohen Temperaturen besser zu ertragen und auch im Sommer einen kühlen Kopf bewahren!

Dufter Start Ob fruchtig, blumig oder minzig: Ein schöner Duft erleichtert den Start in den Tag! Duschgele pflegen dank hochwertiger ­ Inhaltsstoffe die Haut, beleben Körper und Geist und verwöhnen die Sinne mit ihrem ansprechenden Duft. Als besonders an­regend ­gelten Zitrusdüfte. Viele Duschgele beinhalten zudem spezielle Pflegekomplexe, die die hauteigene Feuchtigkeit wahren und so vor dem Austrocknen schützen. Auch Aloe Vera wirkt intensiv feuchtigkeitsspendend. Vitamin E bekämpft freie Radi­kale und erneuert den Zellschutzmechanismus der Haut. Extra-Tipp: Einfach das Lieblings-Duschgel mit ätherischen Ölen wie Zitrone oder Lavendel aufpeppen. Das belebt nicht nur, sondern vertreibt Kopfschmerzen, steigert die geistige Aufnahmefähigkeit und erleichtert das Einschlafen!

Kühler Kopf Auch Haar und Kopfhaut sind im Sommer den schädigenden Einflüssen von UV-Strahlung ausgeliefert. Während das Haar nach einem Sonnentag spröde, stumpf und strähnig erscheint, ist auch die Kopfhaut oft gereizt. Eine Haarwäsche mit lauwarmem (!) Wasser sorgt für einen kühlen Kopf. Ein sanftes Hair­tonic beruhigt Irritationen der Kopfhaut, Haarkuren reparieren brüchiges Haar und schenken ihm neue Vitalität. Wasser marsch! Bei hohen Temperaturen verliert unser Körper große Mengen an Flüssigkeit und damit wichtige Mineralien: Während ein Erwachsener im Durchschnitt täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit verliert, kann sich die Menge an heißen Tagen locker auf das Zwei- bis Dreifache steigern! Um diesen Wasserverlust auszugleichen,

Wirksame Wechselduschen Auch wenn es verlockend klingt: Eine Abkühlung unter der Brause bewirkt genau das Gegenteil. Denn während „es einem eiskalt den Rücken herunterläuft“ verengen sich die Blutgefäße, aufgrund der drohenden Kälte beginnt der Körper Wärme zu speichern. Wenn sich die Gefäße anschließend wieder ausdehnen, leitet der Körper die angesammelte Wärme ab – und wir schwitzen genauso viel wie vor der Eisdusche. Effektiver sind Wechselduschen, denn durch den Wechsel von heiß und kalt dehnt sich die Muskulatur aus und zieht sich wieder zusammen. Das wirkt nicht nur entspannend, sondern hilft auch, Schadstoffe aus den Muskeln zu befördern. Wechselduschen regen zudem die Durchblutung an und stärken den Kreislauf – das gibt neue Energie und führt zu einer besseren Leistungsfähigkeit. Eiskaltes Vergnügen Wer seine Bodylotion oder Sonnencreme über Nacht in den Kühlschrank stellt, sorgt am Morgen danach mit der gut gekühlten Pflege für Gänsehaut der angenehmen Art. Besonders im Sommer ist tägliches Eincremen ein Muss, denn es versorgt sonnenstrapazierte Haut mit wichtigen Nährstoffen und bewahrt vor Feuchtigkeitsverlust. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Bisabolol oder Aloe Vera wirken zudem entzündungshemmend sowie hautberuhigend und beugen Hautirritationen nach dem Sonnenbaden vor. Spritzige Frische Ein Bodysplash ist die ideale Ergänzung in der sonnenreichen Jahreszeit. Die sommerlich leichte Emulsion erfrischt den Körper und belebt mit traumhaftem Duft die Sinne. Es ist eine Mischung aus Duft- und Pflegeprodukt und daher optimal als energetisierende Pflege für zwischendurch geeignet. Für das Gesicht erfüllt ein Thermalwasser denselben Zweck: Es erfrischt dabei nicht nur mit dem feinen Sprühnebel, sondern verlängert auch die Haltbarkeit des Make-ups – ein echtes Must-have für den Sommer!

sollte man täglich mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich nehmen, besser sind zwei bis drei Liter. Tipp: Statt einem kühlen Milch­ shake tut es auch eine Tasse Pfefferminztee, die man mit etwas Zitronensaft aufpeppen kann. Denn wer warme Getränke zu sich nimmt, kommt leicht ins Schwitzen und bewirkt damit einen ­angenehmen Abkühl-Effekt. Leichte Kost Mit Bananasplit, Erdbeertörtchen und Zitronenparfait gerät man schnell in Versuchung – doch frisches Obst und Gemüse sind die gesündere Alternative. Sie erfrischen nicht nur, sondern liefern auch viel Wasser, Vitamine, Mineralsalze und Ballaststoffe, die gleichzeitig Energie spenden und gut für die Linie sind. Denn ab 20 Grad sinkt der Energiebedarf pro Grad zusätzlicher Wärme »

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um ein halbes Prozent. Außerdem macht die leichte Kost die H ­ itze erträglicher. Das üppige Angebot an saisonaler Ware sollte man deshalb unbedingt wahrnehmen. Extra-Tipp: Die Bitter­stoffe in Grapefruit, Radicchio oder Rucola erfrischen besonders wirkungsvoll. Kalte Füße Viele Menschen leiden im Sommer unter schweren Beinen. Hilfreich und wohltuend ist es hier, nach einem anstrengenden Tag öfter mal die Beine hochzulegen oder einfach ein Fußbad zu machen. Fußbäder sind dabei nicht nur im Sommer sinnvoll, denn als physikalische Wassertherapie unterstützen sie die Entgiftung des Körpers. Ein Grund mehr, die Füße zur Erfrischung

ins kühle Nass zu tauchen! Besonders belebend wirkt ein Fußbad mit ­Zusätzen, die Melisse, Rosmarin oder auch Minze enthalten. Danach ein Eisgel auftragen – wunderbar! Luftige Kleidung Je enger Hosen, Röcke und Oberteile, umso besser kann sich die Hitze darunter stauen. Der Leidensdruck steigt. Also lieber lässige weite Teile anziehen. Während Synthetikfasern meist luftundurchlässig sind und am Körper kleben, haben Baumwolle, Seide und Leinen die Fähigkeit, die Haut zu kühlen. Daher sollte die Sommergarderobe aus natürlichen Materialien bestehen. Gute Nacht Auch im Schlafzimmer staut sich die Hitze. Deshalb tagsüber die Fenster geschlossen halten, Gardinen und Rollläden zu – so bleibt die Hitze draußen. Nur frühmorgens oder spätabends lüften. Vor dem Schlafengehen lauwarm duschen, das kühlt den ■ Körper ab und sorgt für erholsame Träume.

Die perfekte Pflege für

tropische Temperaturen

Schützend!  Das Huile Céleste Sonnenschutz-Spray von KÉRASTASE vor dem Sonnenbaden aufs trockene Haar sprühen. Macadamia-Öl und Vitamin E schützen vor schädlichen UV-Strahlen und verhindern das Austrocknen und Ausbleichen der Haare.

Kühlend!  Nicht nur Asiatinnen schwören auf Körperpuder, um hitzefrei zu machen. Der schöne Staub saugt Schweißperlen auf wie ein Löschblatt. Das Body ­Powder White Linen von ESTÉE LAUDER duftet dazu blumig frisch nach Rosen und Veilchen.

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Belebend!  Das Aroma Showergel Acqua Colonia Lemon & Ginger mit vitalisierender Zitrone und anregendem Ingwer duftet nach Sonne und weckt Erinnerungen an einen wunderschönen Tag in der Natur.

Beruhigend!  Das fettfreie After Sun Kühlendes Gel von ANNEMARIE BÖRLIND versorgt die erhitzte Haut mit Frische und intensiver Feuchtigkeit. Aloe Vera und ein Kräuterkomplex mindern das Spannungsgefühl.

Fotos: WavebreakMediaMicro, Alena Ozerova, artjazz_Fotolia.com; Quelle: beautypress

Wohltuend!  Bei 30 Grad im Schatten ist eine Abkühlung eine willkommene Freude. Der sanfte Sprühnebel des Eau Thermale Avène sorgt für Erfrischung. So gelangen gleichzeitig feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe in die Haut und hindern sie daran auszu­trocknen (erhältlich in der Apotheke).


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Exklusiv entspannen

Perfekt für eine kleine Auszeit vom Alltag: der Pool im Spa des Hotel Nikko mit grandioser Aussicht auf die City

Wellness mit Weitblick im Hotel Nikko

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ber den Dächern von Düsseldorf thront das Sky Spa im Hotel Nikko Düsseldorf. Mitten in der Stadt, nur wenige Minuten von der Kö entfernt, residiert dieser luxuriöse Wellness-Tempel im elften Stockwerk mit einer grandiosen Aussicht auf die City. Auf 500 Quadratmetern über zwei Etagen bietet das Spa ideale Bedingungen, um Körper, Geist und Seele wieder in Schwung zu bringen. Besucher haben die Wahl zwischen einer finnischen Sauna, dem Sanarium mit Himalaya-Salzsteinen und einem Dampfbad. Ein MiniGym und Rooftop-Pool stehen ebenfalls zur Verfügung. Wer noch mehr Lust auf Schönheit hat: Das breitge­fächerte Angebot reicht von Gesichtsbehandlungen, Peelings, Körperpackungen bis hin zu wohltuenden Massagen und ist übrigens auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich, die sich eine kleine Auszeit vom Alltag gönnen möchten. Das Hotel Nikko in „Little Tokyo“ vereint fernöstliHochwertig ausgestattet: die Business-Zimmer che Gastfreundlichkeit und europäischen Stil miteinander. Das 4-Sterne-Superior-Hotel präsentierte zuletzt eine ganz neue Zimmerkategorie: die Business- und Wurzeln treu geblieben“, betont General­manager Ken Dittrich. In Business-Plus-Zimmer mit einem tollen Blick über Düsseldorf. Sie den letzten Jahren wurde das Hotel vom VDR (Verband Deutsches verfügen über eine moderne Ausstattung mit hochwertigem Par- Reisemanagement) wiederholt als eines der ­besten Business-Hokett, edlen Teppichen aus England, weißem Marmor aus Italien tels Deutschlands in der Kategorie „ab 151 Zimmer“ ausgezeich■ und hellem Mobiliar. „Aber wir sind dabei unseren japanischen net.

Hotel Nikko Düsseldorf | Immermanstr. 41 | 40210 Düsseldorf Telefon 0211 8340 | info@nikko-hotel.de | Sky Spa Telefon 0211 834 2500

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Ruhe-Oasen für Genießer!  Ob am Pool oder im Garten – mit dem Jette Sunbed gehen Träume in Erfüllung. Der Baldachin des Loungebetts ist verstellbar und schützt so vor zu starker Sonneneinstrahlung– ideal für die schönsten Stunden des Jahres (www.hotel4home.com).

Endlich Sommer!

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein – nichts wie raus! Die Outdoor-Saison ist eröffnet

Fotos: Hersteller

Relaxen wie im Urlaub!  Die Outdoor-Möbel Adelaide von BOCONCEPT eignen sich perfekt für den ganz persönlichen Lieblingsort in der Sonne. Die Stühle sind stapelbar und können daher leicht verstaut werden, wenn Sie nicht mehr benötigt werden. Statt mit Eukalyptusholz gibt es den Stuhl auch mit Beinen aus grauem Stahl (www.boconcept.com).

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lifestyle

Bitte Platz nehmen!  Die Liege aus der ­Serie Casablanca von GARPA avanciert mit Sicherheit schnell zum Lieblingsplatz in der Sonne! Sehr angenehm ist der breite Rand seitlich der Liegefläche, der dekorativ als Ablage dient (www.garpa.de).

Schöner Schein!  Der weltweit erste OutdoorKronleuchter RockCoco passt perfekt in jede Lebens- und Wohnsituation, drinnen wie draußen. Die LED-Technologie vereint mondäne Eleganz mit konsequenter Benutzerfreundlichkeit (www.fatboy.com).

Foto: Jörg Lantelme-Fotolia.com

Wunderbar wandelbar!  Mit märchenhaften Tönen und kunstvollem Diagonalschliff stellen die Becher Nemo Nr. 25 aus der Glasmanufaktur Carl Rotter simple Wassergläser in den Schatten. Auch als Windlichter setzen die extravaganten Gefäße optische Highlights. Sanftes Kerzenlicht verleiht den Farben zusätzlich Glanz (www.artedona.com).

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rubriktitel lifestyle

Purismus für den Garten! Die Pflanzgefäße Division im coolen Beton-Look sind aus glasfaserverstärktem Naturzement. Frostfest und robust – ideal für den Außen­ bereich (www.fleur-ami.com).

Wir lieben Ordnung!  Am Ende des Tages ist nicht nur der Garten fein säuberlich aufgeräumt, sondern auch alles Equipment hinter der Tür dieses geräumigen Lamellenschranks wieder übersichtlich verstaut (www.impressionen.de).

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Leicht und transparent!  Der Barhocker Pan thront auf ­einem Edelstahlgestell und ist mit einer dauerelastischen Feder bespannt, die sich bequem der Körperkontur anpasst. Die Stühle sind stapelbar. Dazu passend der Tisch mit einer Platte aus trendigem Kunstharz ■ (www.garpa.de)

Fotos: Hersteller

Praktischer geht es kaum! Das Gartenkissen Amrum aus Polyacryl ist lichtecht und nimmt auch einen kleinen Regenschauer nicht übel. Der Bezug ist zusätzlich mit einem Fleckenschutz ausgestattet. Dazu passend gibt es auch flache Sitzkissen (www.torquato.de).


se u ha u Z WillKommen Höffner Möbelgesellschaft GmbH & Co. KG • Willy-Brandt-Ring • 41460 Neuss an der B1, Abf. Neuss-Hafen oder -Zentrum, Tel. 02131/5347-0 • www.hoeffner.de • www.facebook.com/Moebel.Hoeffner • Öffnungszeiten: Mo–Sa von 10–20 Uhr


rubriktitel lifestyle

Ein

Garten

Großzügige Rasenflächen und blühende Gehölze wie die Tokyo-Kirsche bieten den passenden Rahmen für die weiße Villa.

in Bestform!

Paradiesisch schön präsentiert sich die preisgekrönte Parklandschaft in Meerbusch, vor den Toren Düsseldorfs

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lühende Rosen, Rhododendren, Azaleen und Hortensien, dazu weitläufige Rasenflächen und mächtige Solitärbäume – ein so schöner Garten berührt die Seele. Das grüne Paradies in Meerbusch vor den Toren Düsseldorfs gehört daher

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ganz zu Recht zu den 50 besten Privat­ gärten im deutschsprachigen Raum und gewann einen Sonderpreis in der Kate­ gorie „Englischer Landschaftsgarten“. Ausgelobt wurde der Wettbewerb vom Callway Verlag (München) und der Zeit-

schrift Garten+ Landschaft sowie weiteren Partnern. Schwerpunkt der Parkgestaltung sind die Blickachsen auf die von Rosen umrankte Villa, auf prägende Gehölzgruppen und


lifestyle

Jetzt exklusiv im Düsseldorfer Bettenhaus. markante Baumgestalten, die gestaffelt angeordnet wurden und so Raumtiefe erzeugen. Die Übergänge zu den Nachbar­ gärten sind durch einzelne Bauminseln weich und fließend. An den Rändern wur­ den dazu Rhododendren, Eiben, Felsen­ birnen, J ­apanische Kirsche und Chine­ sischer Blumen-Hartriegel gepflanzt, so dass der Blick weit über die Nachbar­gärten hinaus ­gelenkt wird und man die tatsächlichen Grundstücksgrenzen nur erahnen kann. So entsteht der Eindruck, als sei der Garten immer schon da gewe­ sen. Wassergebundene Wege und Rasen­ pfade schlängeln sich durch den Garten und führen an Gruppen von weiß blühen­ den Rhododendren und Azaleen, an Hortensien und großflächigen Narzis­ ­ sen-Feldern vorbei. Ein kreisrundes Was­ serbecken spiegelt den Himmel bei Tag und den Mond bei Nacht. Es ist das Spiel von Licht und Schatten, die Erfahrung von Nähe und Ferne und die gelungenen Blickbeziehungen zwischen Haus und Garten, die diesen Park besonders schön ­ iese Schönheit verdankt er aber machen. D auch der Großzügigkeit, die es e ­rlaubt, dass die Natur von den Rändern Besitz ­ergreifen darf. Ursprünglich war das Grundstück in Meer­ busch zu klein für ­einen Landschaftspark. Nachbargrundstücke konnten jedoch mit der Zeit dazu gekauft und die Gartenteile zusammengelegt werden. Bäume mussten an den Grenzen weichen. „Das wollte zuerst keiner, dann hätten wir aber keine »

www.vispring.de

Wir feiern! 70 Jahre Düsseldorfer Bettenhaus. Erleben Sie die natürliche Luxusbetten-Kollektion von VISPRING.

Jahre Jahre

Im Teich, dem klassischen Gestaltungselement des Landschaftsgartens, spiegeln sich die Bäume. Sibirische Schwertlilie oder Nadel-Sumpfbinse rahmen das Gewässer ein. Darauf schwimmen die Blätter der Weißen Seerose.

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Aussteuer + Bettenhaus GmbH & Co. KG Bahnstraße 9 · 40212 Düsseldorf Telefon 0211 326021 mail@duesseldorfer-bettenhaus.de www.duesseldorfer-bettenhaus.de


rubriktitel lifestyle

Die Kletterrose „New Dawn“ rankt an den Säulen empor und schmückt die Villa mit ihren zartrosa Blüten.

Natürlich ist es eine Herausforderung, das Gartenbild aufrecht­ zuerhalten. Doch in diesem Fall besteht Anlass zur Hoffnung, denn der Villengarten ist zum wichtigsten Mittelpunkt des ­Familienlebens geworden. „Das ist eine Investition, die jedes Jahr mehr an emotionalem Wert gewinnt“, ist sich Klaus Klein ­sicher. Ein Garten ist immer auch Gefühlssache, man merkt ­sofort, wenn dort Harmonie herrscht – dann stellt sich eine ■ ­große Zufriedenheit ein.

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top auswahl „Gärten des Jahres“ (Callway Verlag) bietet einen Überblick über die schönsten Privat­ gärten der besten Gartenplaner im deutsch­ sprachigen Raum und ist zugleich die Dokumentation zum Wettbewerb „Gärten des Jahres 2016“. Landschaftsarchitekten, Garten­ gestalter sowie Garten- und Landschaftsbauer wurden aufgerufen, besonders gelungene, realisierte Privatgärten einzureichen, die von einer reno­mmierten Jury ausgewählt und prämiert wurden. Gezeigt wird eine große Vielfalt unterschiedlichster Privatgärten anhand inspirieren­ der Farbabbildungen und aussagekräftiger Garten­ pläne. Detaillierte Angaben zu Besonderheiten des Grundstücks, des Konzepts, der verwendeten Materia­ lien und der Auswahl der Pflanzen runden die 50 Garten­portraits ab.

Fotos: Callway Verlag, Müchen

Tiefe erzeugt“, erklärt Land­ schaftsarchitekt Klaus Klein (WKM Landschaftsarchitekten). Dafür wurden an anderen Stellen große Laubund Nadel­bäume gepflanzt, um das Gerüst des beste­ henden Baumbestands zu ergänzen. Als Sichtschutz für den oberen Wohnbe­ reich fiel die Wahl auf Kie­ fern, da sie im oberen Drit­ Buschige Strauchrosen wie die „Graham Thomas“ tel dicht wachsen. Dazu bringen Farbe und Anmut in den Landschaftsgarten. gesellen sich Azaleen und Hartriegel, damit die Pflan­ zung nicht zu ­dunkel wirkt. Noch mehr Licht bringen die rahmenweißen Schalenblüten des Ramblers „Bobby James“ oder die Clematis „Hul­dine“, deren perlmuttfarbene Blüten aus feinstem Satin zu be­ stehen­ scheinen.


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Kollektion „Traveler“: Designermöbel von Roche Bobois

Let’s go outside! Stylische Wohnideen für Garten, Balkon & Terrasse

Foto: Michel Gibert. Dank an: clairedelavallee.blogspot.com

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oderne Gartenmöbel stehen ihren Wohnzimmer-Verwand­ ten in Qualität und Design in nichts mehr nach. Was drin­ nen gemütlich ist, ist auch für draußen angesagt! Dabei sorgen wohnliche Bequemlichkeit und feine Materialien für perfektes Outdoor-Feeling. So ist es auch nicht verwunderlich, daß die ­Vorbilder der Serie „Traveler“ von Roche Bobois für den Wohn­ bereich entworfen wurden. 2014 gestaltete der junge New Yorker Designer Stephen Burks zum 40. Geburtstag von Roche Bobois in den USA diese Edition. Gut zwei Jahre später entstand daraus die Serie fürs Summerfeeling im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon: farbenfrohe Stühle, bequeme Sessel und Dreisitzer, stylische Tische und Beistelltische (mit Glasplatte) sowie Hocker aus leichtem, lackiertem Aluminium, be­zogen mit widerstands­ fähigen Kunststoff-Strings, inspiriert vom europäischen Design der 50er Jahre. „Roche Bobois ist eine französische Möbelmarke und ich bin Amerikaner. Unsere Arbeit ist daher von unterschiedlichen Orten beeinflusst“, so der Designer. Stephen Burks hat eine multi­­-

kul­turelle Vision von Design und zeigt wahre Leidenschaft für traditionelles Handwerk. Werte, die auch Roche Bobois teilt. Nicolas Roche, der Kollektionschef der französischen Möbel­ firma, dazu: „Wir wurden von Stephen Burks’ internationalem Vorgehen und seiner Fähigkeit, alle Bereiche der Expertise unterzubringen, verführt. Er ist sehr kreativ und seine Anliegen ­stimmen mit unseren überein.“ „Traveler“ kommt nicht nur in strahlenden und angesagten ­ arben wie Gelb, Orange, Weiß, Blau und Grau daher. Auch F bei Formgebung und Sitzkomfort ist „Traveler“ top! Absoluter Eyecatcher ist der „Hooded Armchair“ – das Cabrio unter den ­fi nierte Sesseln. Es bietet als gemütlicher Rückzucksort eine raf Mischung aus Sessel und Strandkorb fürs Soft-Cocooning unter blauem Himmel. Die Haube läßt sich zurückklappen oder ­aufstellen. Und sollten doch mal dunkle Wolken am Himmel aufziehen: Selbst die gemütlichen wie wetterresistenten Sitz­ und Kuschel-Kissen mit Schaumkern vertragen einen Regen­ PRL ■ schauer!

Roche Bobois | stilwerk | Grünstraße 15 | 40212 Düsseldorf | Telefon 0211 8632640 | P

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a.vojtkova@roche-bobois.de | www.roche-bobois.com

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lifestyle | anzeige

Mit Stil sesshaft geworden Unterbilk ist das neue Domizil der Düsseldorfer Designexperten

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or sechs Monaten zogen die drei Experten für klassische ­Möbel, Frank Rempel, Mathias Linnartz und Jens Glanert, mit (smow) in die Lorettostraße 28. Seitdem hat sich viel getan: „Der erste gemeinsame Event im Viertel, das Frühlingserwachen, war ein großer Erfolg“, erzählt Teamleiter Frank Rempel. „In einer einzigartigen Atmosphäre aus Klassikern und den Klängen von Sänger und Gitarrist Ben Papst konnten wir viele Besucher in ­unserem Store begrüßen. (smow) ist in Unterbilk angekommen – und das auch dank der großen Unterstützung im Viertel. Wir sind hier sesshaft geworden – mit großer Freude.“ Hochwertig sitzen können hier bei (smow) auch Liebhaber klassischer Möbel. Im Showroom stehen Sessel und Stühle von Vitra, Thonet, Fritz Han­ sen, HAY und vielen anderen zu einer sinnlichen Sitzprobe bereit. Für das ganzheitliche Wohnkonzept bietet das Sortiment außer­ dem moderne Wohnstücke von USM Haller, Nils Holger Moor­ mann, Foscarini, Belux sowie Louis Poulsen und reicht von ­Klassikern von Charles und Ray Eames oder Verner Panton bis hin zu Innovationen der Brüder Bouroullec. Eine große Auswahl an Büromöbeln komplettiert das Wohlfühl-Angebot: Mit Büro­ stühlen und Schreib­tischen sowie Bürozubehör und Leuchten kann sich jeder seine persönliche ­Atmosphäre für den perfekten, einzigartigen Arbeitsplatz schaffen.

Frank Rempel: „Wie unsere Möbel ist auch jeder Mensch ein außergewöhnliches Original.“ Deshalb stehen bei (smow) der Kunde und seine individuellen Ansprüche im Fokus. Das heißt, für klassische Möbel kann man sich unterwegs interessieren, zuhause oder am Arbeitsplatz. Dafür gibt es den Online-Shop – er bietet die Möglichkeit, sich umfassend von überall aus zu infor­ mieren. So kann beispielsweise über den Online-Konfigurator eine virtuelle Planung erstellt werden. Frank Rempel betont: „Jedoch ersetzt er nicht das Erleben eines Möbels, das Sehen und Fühlen.“ Dafür ist der (smow)-Store in der Lorettostraße konzi­ piert. Hier steht die persönliche Wohlfühl-Atmosphäre im Mittel­ punkt. I­ ndividuelle Beratung ist dem Team ein Grundbedürfnis, im Geschäft können die Möbel ausprobiert, erlebt und gefühlt werden. Ein Konzept, das sitzt. Sesshaft geworden, aber nicht stehen geblieben – nach dem „Mittsommer“, dem großen Stadtteilfest am 17. Juni 2016, ist das Team aus der Lorettostraße im September auch beim „Indian Summer“ mit dabei. Frank Rempel: „Wir freuen uns auf ein spätsommerliches Szene-Shopping und unterstützen gern das Unterbilk-Prinzip buy local. Es gibt Musik für die Ohren und ■ Klassiker für die Sinne.“

Foto: (smow)

Beim Team von (smow), Frank Rempel, Mathias Linnartz und Jens Glanert (v.l.), steht der Kunde und seine individuellen Ansprüche im Fokus.

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rubriktitel lifestyle | anzeige

Vispring

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Grand Luxe by Superba

Treca Interiors


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Christel und Hans-Jürgen Möller

Die Experten für exquisiten Schlafkomfort 70 Jahre Düsseldorfer Bettenhaus

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Fotos: Hersteller (4), Melanie Zanin (1)

as ist ausschlaggebend für einen gesunden, natürlichen Schlaf? Eine Frage, mit der sich Christel und Hans-Jürgen Möller bestens auskennen. Seit rund zehn Jahren führen das Ehepaar und ihr kompetentes Mitarbeiter-Team mit großem Erfolg das Düsseldorfer Bettenhaus an der Bahnstraße. „Wir ­ ­haben es vom Vorbesitzer übernommen“, erzählt Hans-Jürgen ­Möller. „Das war eine Bauchentscheidung, die wir nie bereut ­haben“, ergänzt seine Frau lächelnd. „Wir würden diesen Weg wieder so beschreiten“, sagen beide voller Überzeugung. Im Düsseldorfer Bettenhaus gibt es alles, was zum erholsamen Schlaf gehört. Bettsysteme, Matratzen, Oberbetten, Kopfkissen, Inletts, Bettwäsche – alles in perfekter Harmonie. „Unsere Kun­ den möchten Qualität und exzellente Beratung“, so Hans-Jürgen Möller. Hochwertige Hersteller wie Schramm, Treca Interiors, Grand Luxe by Superba, Vispring, Christian Fischbacher und Schlossberg Switzerland garantieren die Zufriedenheit der Kun­ den. Ebenso die ausführliche, individuelle Beratung, die für die Geschäftsleute Ehrensache ist. „Wir nehmen uns sehr viel Zeit für jedes einzelne Gespräch. Ruhe und Vertrauen gehören zum Bettenkauf. Zu unserem Service gehören auch Hausbesuche. Gern vereinbaren wir Termine mit den Kunden in ihrem ganz privaten Umfeld.“ So können die Experten noch besser auf die individuellen Schlafbedürfnisse der Kunden eingehen. Ob Höhe,

Länge oder Breite – bei der Auswahl eines Bettsystems gibt es unterschiedliche Ansprüche. Materialien, Größen und Formen ­lassen sich individuell bestimmen. „Dank unserer guten Partner sind wir so flexibel, dass wir rund 99 Prozent der Kunden­wünsche erfüllen können“, so Christel Möller. „Wer möchte, kann die ­Matratze seiner Wahl sogar zu Hause zwei bis drei Tage testen.“ Das perfekte Bett ist die Kombination aus Unterfederung und Matratze mit dem entsprechenden Topper von einem Hersteller. Die Unterfederung lässt sich auf Wunsch motorisch verstellen, alles ist bis ins kleinste Detail durchdacht. „So können die Füße hoch ­liegen, um die Beine zu entlasten, oder der Kopf, wenn man im Bett fernsehen oder lesen möchte“, so die Fachfrau. Einen bedeutenden Anteil am großen Erfolg des Unternehmens haben auch die Mitarbeiter. „Wir sind froh, ein solch treues, ­versiertes Team zu haben. Einer unserer Auslieferungsfahrer arbeitet seit 40 Jahren im Unternehmen“, betonen die Möllers erfreut. Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, gehen alle regelmäßig zu Fortbildungen. Dazu gehören Besuche von Mes­ sen in Mailand, Köln und Paris ebenso wie Werksbesuche bei den Herstellern. „Wir können fachmännisch beraten, was die Festigkeit der Matratze angeht, aber das letzte Wort bei der Kaufentscheidung hat der Kunde“, sind sich Christel und ­ HM ■ Hans-Jürgen Möller einig.

Düsseldorfer Bettenhaus, Bahnstraße 9 l 40212 Düsseldorf l Telefon 0211 326021 www.duesseldorfer-bettenhaus.de

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rubriktitel lifestyle | anzeige

Toplage für

Bungalows Bebaubare Grundstücke im Großraum Düsseldorf/Duisburg er sich den Traum vom eigenen Bungalow erfüllen möchte, stößt im Großraum Düsseldorf und im sogenannten „Speckgürtel“ der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt an Grenzen. Oft ist das eigentliche Problem bei der Umsetzung das passende Grundstück. Denn neben der entsprechenden Größe muss auch das Baurecht die gewünschte Bebauung zulassen. Sol­ che Grundstücke sind rar gesät und aufgrund der umgedrehten Geburtenpyramide wird die Nachfrage weiter steigen.

In Duisburg-Huckingen bietet die Sparda-Bank-Tochter VIANTIS AG sofort bebaubare Einzelgrundstücke an. „Duisburg ist Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr und grenzt darüber hinaus direkt an das Stadtgebiet von Düsseldorf an“, sagt Joachim Sedlaczek, Vorstandssprecher der VIANTIS AG. Die im besonders ruhigen und grünen Wohngebiet Duisburg-Huckingen liegenden Ein­ zelgrundstücke sind zwischen 600 bis über 1.000 Quadratmeter groß. Sie bieten optimalen Platz für Bungalows. Diese Haus-Vari­ ante, die in den 70er Jahren schon einmal sehr gefragt war, erlebt derzeit eine wahre Renaissance. Der Grund: Die freistehenden, flachen Einfamilienhäuser mit nur einem Geschoss haben eine Fülle an Vorteilen und sprechen gleich mehrere Generationen an. Durch die Konzentration auf eine Ebene können alle Räume stufenlos erreicht werden. Ideal für Familien mit kleinen Kin­ dern sowie für gehbehinderte und ältere Menschen. Selbst vor

der Hauseingangstür entfallen häufig die Stufen. Allein dadurch ist der Bungalow die Urform des barrierefreien Wohnens. Die Anordnung der Räume erlaubt es zudem, den Grundriss ganz individuell zu gestalten. Es müssen keine tragenden Wände oder die Statik höher liegender Geschosse berücksichtigt werden. Der Bungalow eignet sich hervorragend für offene Raumkonzepte. Diese moderne Wohnform lässt sich massiv gebaut, aber auch zum Beispiel mit einer Holzrahmenbauweise umsetzen. Viele Hausbau-Firmen bieten diesbezüglich sehr gute Konzepte an. Neben einer sofortigen Bebauung lohnt es sich auch, ein solches Grundstück als Kapitalanlage zu erwerben. Die derzeitige Zins­ situation am Kapitalmarkt spricht für diese Form der Geldan­ lage. Somit hat man in einem Portfolio den Bereich „Immobilie“ belegt, ohne einen Mieter zu haben. Zur steuerlichen Betrach­ tung sollte ein Steuerfachmann konsultiert werden. Genauso gut ist es aber auch möglich, das Grundstück mit einem Haus zu bebauen und es dann zu vermieten. Die Nachfrage – auch insbesondere nach Bungalows – ist im Großraum Düs­ seldorf sehr groß. Für freistehende Einfamilienhäuser werden zurzeit überdurchschnittlich hohe Mieten gezahlt. Immobilien in guten Lagen profitieren auch weiterhin von steigender Nach­ frage und entsprechenden Wertsteigerungen. „Die Bungalow-Variante ist für eine Zielgruppe interessant, die altersgerecht auf einer Ebene wohnen möchte, aber eine Eigentümergemein­ schaft scheut“, fasst Joachim Sedlaczek zusam­ men. „Das Objekt ist auch für Kapitalanleger hochinteressant, denn es gibt zahlreiche Mieter, die aus beruflichen Gründen nicht kaufen kön­ nen oder wollen.“ Die Spitzenlage am Remberger See liegt in unmittelbarer Nähe des Krankenhau­ ses St. Anna und der internationalen St. George´s School. Auf Düsseldorfer Seite sind die Internati­ onal School in Kaiserswerth sowie die Messe und der Flughafen nur wenige Autominuten entfernt. Die Verkehrsanbindungen sind optimal – sowohl mit dem Auto über die B 8 N als auch mit öffentli­ HM ■ chen Verkehrsmitteln über die U 79.

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Fotos: ViebrockHaus/VIANTIS (1), OKAL Haus (1)

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rubriktitel business

Der Weg zur eigenen

Stiftung

Man muss kein Millionär sein, um sein Geld in eine Stiftung zu legen. Die einen wollen damit das Gemeinwohl fördern, die anderen das Erbe über Generationen zusammenhalten.

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ft liegen Jahrzehnte harter Arbeit hinter vielen Erfolgsmenschen, neben der gesellschaftlichen Anerkennung sind bei vielen auch größere Summen auf den Konten hängen geblieben. Nun stellt sich die Frage: Was tun mit dem Geld und wie dabei in der Legalität bleiben? Eine sinnvolle Lösung kann hier eine Stiftung darstellen. Hier gilt es aber, strategisch vorzugehen und eine Reihe rechtlicher und fiskalischer Hürden zu kennen und

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zu nehmen. Dass dieser Weg aber gang­ bar ist, zeigen die 17.400 Stiftungen, die es in Deutschland gibt und die ein Ver­ mögen von über 100 Milliarden Euro ver­ walten. Das Stiften hat in unserem Land eine lange Tradition. Schon im 19. Jahrhundert gab es den ersten Stiftungsboom, ein wei­ terer ist seit einiger Zeit zu beobachten. Das liegt an der Vermögenshäufung, die seit

den 1970er und 1980er Jahren im Gange ist. Sie ermöglicht das Stiften enorm großer Summen. Durch viele große Erbschaften, die auch in Zukunft anstehen, und eine ab­ sehbar klare Rechtslage wird die Stiftungs­ welle so schnell nicht abebben. Missstände langfristig ausmerzen Es gibt zwei klassische Gründe, eine Stif­ tung zu gründen: Einerseits wollen Men­ schen mit ihrem Vermögen dafür sorgen,


business

dass ein Missstand in ihrer räumlichen und sozialen Umgebung mittel- und lang­ fristig ausgemerzt wird – und das auch über ihr Ableben hinaus. Andererseits wollen auch viele ­ kinderlose Paare ihr ­Vermögen ganz einfach davor retten, dass es nach ihrem Ableben sang- und klang­los Vater Staat zufällt. Sie interessieren sich ebenso für die Gründung einer Stif­ tung. Ein relevanter sozialer oder gesell­ schaftlicher Stiftungszweck findet sich ­sicher! Positiver Effekt bei beiden Grün­ den: Das Ansehen der Stifter bleibt über Jahrzehnte, ja manchmal über Jahrhun­ derte,­ gewahrt.

tungsver­ mögen, sollte zusätzlich eine Geschäftsführung eingerichtet werden, die aus min­ destens­einem Geschäfts­ führer besteht. Eine nachträgliche Bestel­ lung weiterer Geschäftsführer ist möglich. Freiwillig sollte der Stiftung noch ein ­ Kontroll- und Beratungsorgan angeglie­ dert werden, es kann die Namen „Beirat“, „Kuratorium“ oder „Stiftungskura­torium“ tragen.

Komplizierter wird es beim Zweck der ­Stiftung: Sie kann alle denkbaren legalen Zwecke verfolgen, darf nicht das Gemein­ wohl g ­ efährden oder ausschließlich nur­ in der Verwaltung des stiftungseigenen Vermögens bestehen, wie bei der so ge­ nannten Selbstzweckstiftung. Stiftungen können benutzt werden, um ­Wissenschaft, Kunst, Kultur und Forschung zu fördern. Die so­ genannte Familienstiftung hinge­-

Was aber ist eine Stiftung? Sie ist ein be­ sonderes Rechtsinstitut, von einem Stifter oder auch mehreren Personen gegründet und mit eigenem Vermögen ausgestattet. Dieses Vermögen ermöglicht es der Stif­ tung, ihren Stiftungszweck zu erfüllen. Um es direkt zu sagen: Unter einem hohen fünf­ stelligen bis niedrig sechsstelligen Betrag sollte das eingebrachte Vermögen nicht lie­ gen, besser sind noch deutlich höhere Be­ träge. Die aktuelle Zinslage auf den Finanz­ märkten trägt nicht gerade dazu bei, das Vermögen einer Stiftung kontinuierlich wachsen zu lassen. In Deutschland wird zwischen verschiede­ nen Arten von Stiftungen unterschieden, beispielsweise gibt es Familienstiftungen, Bürgerstiftungen oder steuerbegünstigte Stiftungen. Letztere sind Rechtsinstitute, die ihrer Satzung nach die in der Abgaben­ ordnung festgelegten steuerbegünstigten Zwecke erfüllen, beispielsweise ein ge­ meinnütziges Wirken. Stiftungen sollten aber nicht mit her­ kömmlichen Kapitalgesellschaften ver­ wechselt werden: Gesellschaften wie eine GmbH oder eine OHG verfügen über Ge­ sellschafter, denen die Anteile gehören. Im Gegensatz dazu hat eine Stiftung keine ­Mitglieder, also keine Gesellschafter. Eine Stiftung gehört sich selbst. Genau das ist der Grund, warum eine korrekte Satzung der Stiftung von so großer Bedeutung ist und die Stiftungsaufsichtsbehörde und das zuständige Finanzamt früh in die Pla­ nungen zur ­Gründung einer Stiftung ein­ zubeziehen sind. Eine Stiftung gehört sich selbst Da der Stiftung die Gesellschafter und ­Mitglieder fehlen, bedarf sie eines Vor­ standes. Dieser führt die Geschäfte und vertritt diese auch nach außen hin in der Öffentlichkeit. Handelt es sich um eine große Stiftung mit sehr hohem Stif-

Rechtzeitig die Finanzbehörde konsultieren, um die Stiftung als gemeinnützig und steuerbegünstigt einstufen zu lassen.

Zur Gründung einer Stiftung bedarf es des sogenannten Stiftungsgeschäftes und einer staatlichen Anerkennung durch die Stiftungsaufsichtsbehörde. Unter dem ­Begriff „Stiftungsgeschäft“ ist die Erklärung des Stifters zu verstehen, die Stiftung ­gründen zu wollen und sie mit Vermögen auszustatten, damit sie den vom Gründer ­bestimmten Stiftungszweck auch tatsäch­ lich erfüllen kann. Dieses Stiftungsgeschäft muss zwingend schriftlich errichtet werden, kann aber auch in einem Testament enthalten sein. Im Stiftungsgeschäft müssen Angaben zum Namen der Stiftung, Sitz und Zweck der Stiftung, dem Startvermögen und dem Vorstand der Stiftung fixiert werden.

gen hat schon dem Namen nach den kon­ kreten Zweck, der Unterstützung einer ­bestimmten Familie oder eines Familien­ verbundes zu dienen. Ebenso ist es mög­ lich, ein bestimmtes Unternehmen und ­seine Tätigkeiten zu unterstützen. Soll ei­ ne steuer­liche Begünstigung – welche für viele Stifter ein weiteres Ziel ihres Enga­ gements ist – erreicht werden, muss die Stiftung ausschließlich und unmittelbar gemeinnüt­zige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen. Gesetzlich kein Mindestkapital vorgeschrieben Damit die Stiftung arbeiten kann, benötigt sie ihr Vermögen, also Geld. Die Vermögenshöhe ist auch in der Stiftungssatzung »

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Ein weiterer wichtiger Schritt ist die staat­ liche Anerkennung der Stiftung. Der Stif­ ter kann diese bei der Stiftungsaufsichts­ behörde einholen. Die zuständige Stif­ tungsbehörde für die Anerkennung ist die Bezirksregierung. Das Anerkennungs­ verfahren ist im Stiftungsgesetz des Lan­ des Nordrhein-Westfalen geregelt. Die Be­ zirksregierungen halten zum Verfahren

Informationsbroschüren und auf Anfrage auch Muster bereit. Das Finanzamt erstattet bis zu vierzig Prozent der Stiftungssumme Soll die Stiftung von den Finanzämtern als gemeinnützig und damit steuerbegünstigt behandelt werden, steht noch deutlich vor dem Prüfungsbeginn bei der Aufsichts­ behörde ein Besuch bei der Finanzbehörde an. Offene Fragen zu Stiftungszweck und Stiftungssatzung können so mit den Finanzbeamten geklärt werden und das enorm wichtige Okay der Finanzverwal­ tung ein­geholt werden. Ist die Stiftung an­ erkannt, so hat sie einen rechtlichen An­ spruch auf das vom Gründer zuerkannte Stiftungsvermögen. Das Geld fließt dann vom Stifter in die Stiftung – das Vermögen wird in die Stiftung übertragen und gehört somit nicht mehr dem Stifter. Alleinige Eigen­tümerin wird somit die Stiftung. Sie ist fortan verpflichtet, das ihr übertragene mögen entsprechend dem Stiftungs­ Ver­ zweck zu erhalten und zu nutzen. Ausnah­ men davon darf es keine geben, ansonsten würde das einen deutlichen Verstoß gegen den Sinn der Stiftung darstellen – und die Daseinsberechtigung der Stiftung in Frage stellen.

Komplett abgeschlossen ist eine Stiftungs­ gründung durch die Bekanntgabe der A ­ nerkennung der Stiftung seitens der ­Aufsichtsbehörde und die Zustellung der Gründungsurkunde an den Stifter. Ab ­diesem Moment lebt die Stiftung. Offen bleibt die Frage, ob eine Stiftung erst mit einem Testament gegründet werden soll oder doch schon zu Lebzeiten des Stifters. Beides wäre rechtlich vollkom­ men in Ordnung, jedoch spricht der Um­ stand, dass der Stifter die positiven Aus­ wirkungen ­seiner Stiftung noch genießen sollte, ganz klar für eine Stiftungsgrün­ dung zu Lebzeiten. Der Stifter erhält eine Menge Anerken­ nung, das Selbstwertgefühl steigt und er hat das Wissen und die Genugtuung, etwas ­gesellschaftlich Wertvolles getan zu haben. Hinzu kommt der für viele nicht unwich­ tige Umstand, dass das Finanzamt bis zu vierzig Prozent der Stiftungssumme er­ stattet – ein entsprechendes Einkommen vorausgesetzt. Spendable Menschen, die eine Stiftung gründen wollen, sollten in jedem Fall professionelle Unterstützung ­ in Anspruch nehmen. Vermögens- und ­Steuerberatungsgesellschaften, Sozietä­ ten, Banken mit Pri­ vate-Banking-Abteilungen und Rechtsberater mit Spezialisie­ rung auf ­ Finanz- und ­ Vermögensrecht sind gute ­Adressen für die Unterstützung FS ■ einer Stiftungsgründung.

Eine schriftliche Erfassung des Stiftungsgeschäfts ist zwingend nötig.

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Fotos: Kzenon, styleuneed, Kajano-Fotolia.com (3)

zu nennen. Ein Mindestkapital ist gesetz­ lich nicht vorgeschrieben. Eine sinnvolle Höhe stellen jedoch erst Beträge ab einem hohen fünfstelligen bis deutlich sechs­ stelligen Bereich dar, wenn auf absehbare Zeit kein Geld nachgeschossen werden soll. Da das Vermögen einer Stiftung re­ gelmäßig in seiner Substanz zu erhalten ist – nur die aus dem quasi Eigenkapital erwirtschafteten Beträge dürfen dazu ge­ nutzt werden, den Stiftungszweck zu erfüllen –, bedarf es einer hohen Stiftungs­ summe. Ansonsten würde das Vermögen eines Tages praktisch aufgezehrt sein. Da­ rüber hinaus gibt es j­ edoch immer die Mög­ lichkeit, dass weiteres Vermögen in die ­Stiftung fließt, ­also zugestiftet wird.


Clever vorsorgen Stiftungen als Baustein zur Unternehmensund Vermögenssicherung

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Stiftungen

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Worüber wir reden sollten Bei welchen Zielvorstellungen kann die Stiftung ein wichtiger Baustein zum Schutz von Familienvermögen und zur Sicherung der betrieblichen Nachfolge sein? Welche erbschaft- und ertragsteuerlichen Aspekte sind bei den Stiftungsmodellen zu berücksichtigen? Worauf ist bei der Vorlaufzeit für die Stiftungserrichtung und die organisatorische Umsetzung zu achten?

Unsere Stiftungsexperten helfen Ihnen gern weiter ECOVIS KSO Treuhand & Steuerberatung Grafenberger Allee 297 · 40237 Düsseldorf Tel.: +49 211 90867-0 · Fax: +49 211 90867-11 E-Mail: duesseldorf-kso@ecovis.com

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rubriktitel business

Die Preisträgerinnen mit der Initiatorin des lokalen Wirtschaftspreises: Julia Sohn („vame Business Academy“), Marianne Putziger („Prägemanufaktur“), Gabriele Tischler („PfotenBar“), Dagmar Schulz (Initiatorin Netzwerk „Frauenbande“) und Lucia Bachhausen („Bachhausen Visual Production“, v.l.)

Diese Frauen sind spitze Die Düsseldorfer Unternehmerinnen 2016 ereits zum 4. Mal wurde der von Dagmar Schulz initiierte Düsseldorfer Unternehmerinnenpreis vergeben. Über 160 Gäste verfolgten im Event & Fair Hotel Tulip Inn die Verleihung des lokalen Wirtschaftspreises des Unternehmerinnen-Netz­ werks „Frauenbande“. Schirmherr und Gastredner war erneut Oberbürgermeister Thomas Geisel. Hier die Unternehmerinnen des Jahres 2016: Über den ersten Platz und 2.500 Euro freute sich Gabriele Tischler (44) von der „Pfoten­ Bar“. Die Hunde- und Katzennärrin und Spezialistin für artgerechte Ernährung erfüllte sich mit ihrem Reformhaus für traum. „Bereits Vierbeiner einen Lebens­ im zweiten Jahr schrieb ich schwarze Zah­ len“, so die Düsseldorfer Unternehmerin des Jahres. „Die ‚PfotenBar‘ ist die Anlauf­ stelle für Hunde- und Katzenbesitzer, Tierärzte und Tierheilpraktiker.“ Die Kun­ den finden in der „PfotenBar“ alles rund ums Barfen, dazu Nahrungsergänzung, ausgesuchte Fertignahrung, Spielzeug, Leinen und Halsbänder. Den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielten Marianne Putziger (43)

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und Silja Kaeser (51) von der „Prägemanufaktur“. Die Unterneh­ merinnen drucken manuell hochwertige und edle Produkte wie Visitenkarten, Geschäftsmappen, Einladungskarten und Brief­ papier in kleinen und mittleren Auflagen. Der dritte Platz und 1.000 Euro Preisgeld gingen an Julia Sohn (40), die Gründerin der „vame Business Academy“. 2001 gründete sie das Online-Wei­ terbildungsinstitut mit privaten Lehrgän­ gen, bereitet aber auch auf IHK-Prüfun­ gen zum Veranstaltungsfachwirt oder Geprüften Betriebswirt vor. Gewinnerin in der neuen Kategorie „Nachfolge“ ist die Medienökonomin Lucia Bachhausen (31). Sie übernahm das Unternehmen „Bachhausen Visual Production“ mit 16 festangestellten Mit­arbeitern.

Die glückliche Siegerin Gabriele Tischler

Die Jurymitglieder Maria-Rita Branden­ burg (Deutsche Bank), Elisabeth Wilfart (Gleichstellungsbeauftragte), HansJoachim Driessen (Geschäftsführung Wirtschaftsclub Düsseldorf), Uwe Kerk­ mann (Leiter Wirtschaftsförderung Düs­ seldorf) und Stephan Schneider (Vor­ stand Digitale Stadt Düsseldorf ) freuten sich über die vielen eingesandten Bewer­ HM ■ bungen.

Fotos: Judith Michaelis

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anzeigerubriktitel | business

Erben wird immer internationaler – auch in Düsseldorf! Im Zuge der Globalisierung wächst die Welt immer mehr und mehr zusammen; die Lebensverhältnisse auch von Düsseldorfer Bürgern werden immer internationaler: man arbeitet einige Jahre im Ausland oder Ausländer einige Jahre in Düsseldorf; ein Kind studiert im Ausland und heiratet später zum Beispiel nach Österreich; eine Finca auf Mallorca oder Stephan Brune eine Unternehmensbeteiligung in den USA. All dies führt dazu, dass im Erbfall erbrechtliche und erbschaftsteuerliche Regelungen mehrerer Staaten zur Anwendung gelangen können. Seit der Gründung von STÜMPGES & PARTNER vor mehr als 20 Jahren konzentrieren wir unsere Beratung auch auf internationale Sach­ verhalte. Bei der Ausgestaltung persönlicher Lebensverhältnisse (Wahl des Wohnsitzes, Art der Vermögensanlage u.ä.) wird im Vorfeld oder leider oft zu spät nicht bedacht, dass ein späterer Vermögensübergang von Todes wegen zu einer Doppel- oder Mehrfachbesteuerung führen kann. Oder dass das testamentarisch Gewollte auf Grund konträrer Regelungen im Ausland nicht erreicht werden kann. Wir helfen Ihnen dies zu vermeiden und die optimale Lösung zu finden. Seit dem 17. August 2015 gilt die EU-Erbrechtsverordnung, die vor allem eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der gericht­ lichen Zuständigkeiten, des anzuwendenden Rechts und der Anerkennung, Annahme sowie Vollstreckung von Entscheidun­

gen in Erbsachen enthält. Durch das Treffen einer Rechtswahl können nun innerhalb der EU erbrechtliche Fragen und Pro­ bleme zum Großteil eindeutig beantwortet werden. Außerhalb der EU treffen immer noch Fragen der Staatsangehörigkeit, des Wohnsitzes oder des Belegenheitsprinzips aufeinander. Ähnliches gilt für das Erbschaftsteuerrecht. Auf der Tagesordnung stehen Fragen wie: Wo muss die Steuer bezahlt werden; hängt die Steuerpflicht vom Wohnsitz des Erblassers oder des Erwerbers ab; oder wird die im Aus­ land gezahlte Steuer im Inland angerechnet? Nur mit wenigen Staaten hat Deutschland auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer ein Doppel­ besteuerungs-Abkommen abgeschlossen, so dass häufig eine Doppelbesteuerung auftritt. Dies gilt es im Vorfeld durch Gestaltungs­ maßnahmen und entsprechende Planung zu vermeiden. Zusammen mit unseren auslän­ dischen Kollegen von DFK International ana­ lysieren wir Ihre persönlichen Lebensverhält­ nisse und unterbreiten Ihnen Optimierungsvorschläge vor dem Hintergrund der späteren Vermögensnachfolge. Selbstverständ­ lich unterstützen wir Sie auch bei deren Umsetzung. STÜMPGES & PARTNER ist für Ihre internationalen Belange sen­ sibilisiert und versteht Ihre Problemstellung.

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Stephan Brune | Wirtschaftsprüfer/Steuerberater  |  Niederkasseler Lohweg 18  |  40547 Düsseldorf Telefon 0211 522 859-0  | sbrune@ssup.de | www.stuempges.de

Foto: Mikael Damkier-Fotolia.com

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In der Container-Heizzentrale sorgt das neue Blockheizkraftwerk für eine energieeffiziente Wärmeversorgung

Investition in eine

grüne Zukunft D

ie Hildener Kukko-Werkzeugfabrik gehört zu den welt­ weit führenden Produzenten von Abziehwerken aller Art. Diese werden gebraucht, um verspannte Bauteile von Maschi­ nen oder Fahrzeugen zu lösen, etwa Kugellager, Zahnräder oder Bolzen. Rund 4.500 verschiedene hat Kukko im Ange­ bot; die meisten sind maßgeschneidert. Über 60 Prozent der Produktion gehen in den Export und finden in weltweit mehr als 100 Ländern ihren Absatz. 2019 feiert die Unternehmung 100-jähriges Bestehen. Bis dahin hat Michael Kleinbongartz, Geschäftsführer des unabhängigen, inhabergeführten Fami­ lienunternehmens, noch Großes vor. Nach der Verdopplung der Produktionsfläche durch den Umzug von Remscheid nach Hilden 2012 hat er sich zum Ziel gesetzt, den Umsatz von 30 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren zu verdop­ peln. Dabei gilt der Grundsatz: Keine Expansion ohne Investi­ tion in eine grüne Zukunft! Bei dem Vorzeigeunternehmen in Hilden wurde jetzt ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb genommen. Die alten Heizzentralen hatten hohe Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungskosten verursacht. „Wir wollten die Energie­ versorgung unseres Unternehmens umfassend modernisie­ ren und diese längerfristig absichern“, erläutert Michael Kleinbongartz die Zielsetzung des Projekts. „Gemeinsam mit den Energiespezialisten der EWR haben wir eine für unser Unternehmen pfiffige Lösung mit vielen Vorteilen erarbeitet.“ Die Vorteile des BHKW: Der Stromverbrauch wird optimiert, Kukko produziert ihn zu rund 27 Prozent selbst. „Insgesamt bietet diese hocheffiziente Regelungstechnik eine jährliche Energieeinsparung von circa 17 Prozent“, erläutert der Geschäftsführer. „Man müsste 10.000 Bäume pflanzen, um die CO2-Menge aufzunehmen, die das neue BHKW einspart.“ Gefördert wurde das Projekt von EFRE.NRW und der Euro­ ■ päischen Union. Nahmen das neue Blockheizkraftwerk offiziell in Betrieb: Birgit Alkenings (Bürgermeisterin Hilden), Professor Dr. Thomas Hoffmann (Stadtwerke- und EWR-Chef), Michaela Noll (CDU-MdB), Michael Kleinbongartz (Geschäftsführer Kukko-Werkzeugfabrik)

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Fotos: Kukko-Werkzeugfabrik

Die Kukko-Werkzeugfabrik in Hilden auf Expansionskurs


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Wollen die Nähe zum Kunden verkörpern: Das Team der Volksbank Düsseldorf Neuss

135 Jahre Volksbank Düsseldorf Neuss Es geht voran – mit Kompass D as Jahr 2016 wird sicherlich nicht ein­ facher“, prognostiziert Vorstandsspre­ cher Rainer Mellis in seinem Ausblick. „Das Wirtschaftswachstum in Deutsch­ land wird 2016 voraussichtlich steigen, da die staatlich gewünschten niedrigen Zin­ sen, ein robuster Arbeitsmarkt und stag­ nierende Ölpreise den privaten Verbrauch fördern. Auch die steigenden Staatsausga­ ben für die Integration von Menschen, die bei uns eine neue Heimat suchen, kurbeln die Konjunktur an. Deutschland wird auch langfristig von der starken, sicher auch in 2016 anhaltenden Zuwanderung profitieren. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Flüchtlinge möglichst schnell einen sozialversicherungspflichtigen Beruf aus­ üben. Notwendig dafür sind vor allem eine rasche Anerkennung belegbarer auslän­ discher Ausbildungsabschlüsse und ins­ besondere eine gute Bildung (Stichwort Deutschuntericht) besonders für die Kin­ der von Asylbewerbern. Herausforderun­ gen, denen auch wir uns aus unserer

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gesellschaftlichen Verantwortung für unsere Region, den Menschen und der Wirtschaft stellen.“ Aus diesem Grund haben Neusser Unter­ nehmen – mit Beteiligung der Volksbank – die Initiative „Kompass D“ gegründet. Ziel ist es, jungen anerkannten Flüchtlin­ gen eine wahrhaftige Lebensperspektive in Deutschland zu bieten, getreu dem Motto „Nit quake – make“ und dem genos­ senschaftlichen Förderauftrag „Hilfe zur Selbsthilfe“! Die Volksbank Düsseldorf Neuss bekennt sich stets klar zu ihrer Region. Entgegen den meisten ihrer Mitbewerber plant die Volksbank aktuell, keine Filialen zu schließen. „Wir halten dies, trotz des auch von der Aufsicht betriebenen Kosten­ drucks, in der wirtschaftlich stärksten Region Westdeutschlands für den fal­ schen Weg“, so erklärt Rainer Mellis. Die­ ses deutliche Bekenntnis zur Region spie­ gelt sich auch in dem beispielhaften Engagement der Volksbank wider. Sport­

vereine, Karnevals­gruppierungen, Schüt­ zenbruderschaften und natürlich soziale Einrichtungen im gesamten Geschäfts­ gebiet in Düsseldorf, Ratingen und im Rhein-Kreis Neuss – sie alle schätzen nicht nur die wirtschaftliche Förderung der Bank, sondern insbesondere auch die persönliche Nähe zu den Mitarbeiterin­ nen und Mitarbeitern. Denn diese sind bei vielen Schützen- oder Stadtteilfesten und den unterschiedlichsten Märkten und Veranstaltungen mit dabei und unter­stützen in ihrer Freizeit die Projekte von Menschen für Menschen. Rainer Mellis auf die Frage, welche ­Wünsche er im Jubiläumsjahr für ‚seine‘ Volksbank hat: „Wir wollen im Geschäft mit privater und gewerblicher Klientel gemäß unserem Förderauftrag auch in unserem 135. Jahr seit Gründung wach­ sen! Auch aus diesem Grunde werden­ wir im Herbst 2016 unsere neue Vertriebs­ zentrale an der Zollstraße in Neuss, als unseren modernsten Beratungsstandort, GR ■ eröffnen.“

Foto: Volksbank Düsseldorf-Neuss

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rubriktitel business

Unternehmer

des Jahres 2016

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ein Name steht für Interior-Design der Extraklasse. Jetzt wurde Patrick Treutlein von der Mittelstandsvereini­ gung der CDU in Meerbusch (MIT) zum „Unternehmer des Jahres 2016“ gekürt. „In Zeiten, in denen es trendig war, die Produk­ tionen in Billiglohn-Länder zu verlagern, entschied sich Treutlein, Manufaktur aus Meerbusch als Markenzeichen zu etablie­ ren. Das war ein großes Risiko. Die Kunden danken es ihm mit jahr­zehntelanger Treue und einer Bekanntheit, die hochwertigste Qualität aus einer kleinen Stadt wie Meer­ busch weltweite Aufmerksamkeit beschert

hat“, begründete MIT-Vorsitzender Daniel Meffert die Entscheidung. Tief bewegt, nahm Patrick Treutlein, die Siegerstatue in seinem Showroom in Meerbusch entgegen. „Diese Ehrung wäre ohne die wichtigsten Menschen in meinem Leben nicht denk­ bar“, wandte sich der Preisträger an die ge­­ ladenen Gäste. „Meine Mitarbeiter, mein Team – das ist meine Familie, mit der ich morgens aufstehe und mit dem Telefon in der Hand nachts ins Bett gehe. Ich mache das alles für Euch, und ich bin stolz, wie wir zusammen eine Erfolgsgeschichte schreiben.“ ■

Daniel Meffert von der MIT überreichte Patrick Treutlein die Skulptur „Dank“

business news ShoppingParadies an der Kö Stefan Arcularius (Marketing-Club Düsseldorf, l.) und Peter Soliman (M.) von der ISR – International School on the Rhine

Erfolg durch Fotos: Stefan Büntig, Silvia Gertler, Galeria Kaufhof

gutes Marketing M

it effektivem Marketing lässt sich viel erreichen. Das stellte die ISR – International School on the Rhine in Neuss eindrucksvoll unter Beweis. Noch vor zwei Jahren stand die ­ Schule kurz vor dem Aus, jetzt verzeichnet sie steigende Anmel­ dezahlen – ein Wachstum von über 20 Prozent im ersten Jahr. Grund genug für den Marketing-Club Düsseldorf sich vor Ort zu informieren. Eloquent und praxisbezogen erläuterten Peter ­Soliman, geschäftsführender Gesellschafter der ISR gGmbH, und Business Director Emil Cete, wie es ihnen gelang, den Turn­ around in nur wenigen Monaten herbeizuführen. Wichtigste Quintessenz für die Teilnehmer – auch eine private Schule kann und muss Marketingmaßnahmen ergreifen! ■

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as für ein Projekt! Der Umbau der Filiale Galeria Kaufhof Kö ist bereits in vollem Gange. Allein 32 Millionen Euro will der neue Eigentümer – die kanadische Hudson’s Bay Company – nur in Düsseldorf investieren. Erstmals machen das Carsch-Haus und das Kö-Kaufhaus gemeinsame Sache. Im ersten Schritt werden die Sortimente Home, Schreibwaren und Reisegepäck beider Häuser im Untergeschoss des Carsch-Hauses gebündelt. Auch die Lebensmittelabteilung zieht um in die direkte Nachbarschaft zur Delikatessa. Die Neueröffnung dieser Fläche ist bereits für November 2016 geplant. Dafür entsteht im Kaufhof Kö ein Shopping-­Paradies für Damenschuhe, Strümpfe und Wäsche. Im ersten Ober­ geschoss ist ein neues Café geplant und und ein separater Beauty-Raum. Dazu Lars Thiele, Geschäftsführer der liale an der Kö: „Wir werden vor Fi­­ allem jüngere Frauen ansprechen. Lars Thiele, Geschäftsführer Lassen Sie sich überraschen.“ ■ des Kaufhof Kö

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gesundheit rubriktitel

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gesundheit

Heilen mit

Honig

Bereits Hippokrates (460 bis 370 v.Chr.), der Vater der Medizin, und der Naturheilkundler Paracelsus (1493 bis 1541) verordneten den goldgelben Sirup bei alltäglichen Beschwerden und schwereren Erkrankungen. Dank der Vielfalt seiner Inhaltsstoffe hilft Honig auf ganz natürliche Weise.

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em Fleiß der Bienen verdanken wir den Honig. Bei frühlings­ haften Temperaturen fliegen sie von Blüte zu Blüte, um Nek­ tar oder Honigtau über ihren Rüssel zu sammeln. Sind ihre Honigblasen gefüllt, kehren sie zu ihrem Bienenstock zurück. Dort wird der zuckerhaltige Saft an die Stockbienen übergeben. Der Nektar reift durch die von der Biene zugefügten Enzyme zu Honig. Während dieses Prozesses ent­ stehen Inhibine, die das Wachstum von Hefen, Bakterien und Keimen hemmen. Waben, Imker entnehmen die vollen ­ entfernen den Wachsdeckel und stellen die Waben in eine Zentrifuge. Der kalt­ Honig wird durch ein geschleuderte ­ Sieb gegossen, um eventuell verblie­ bene Wachsteile zu entfernen. Schließ­ lich wird das reine, wertvolle Naturpro­ dukt in Gläser abgefüllt. Honig enthält circa 180 Substanzen, die sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefin­ den des Menschen auswirken können. ­ ineralien Dazu gehören Vitamine, M und Spurenelemente, aber auch Enzyme und ­sekundäre Pflanzenstoffe. Einige von ihnen wappnen un­sere Zel­ gegen die Angriffe sogenannter len ­ freier Radikale. Andere haben entzün­ dungshemmende und antibakterielle Eigenschaften, was die Heilwirkung von Honig erklärt.

Bei Husten und Erkältung gilt Akazienhonig als besonders wirk­ sam. Er empfiehlt sich ebenfalls gegen Übersäuerung des ­Magens. Erkrankungen der Atemwege rückt man mit Wald- und Tannenhonig zu Leibe. Einfach in heißem Wasser auflösen. ­Lindenblütenhonig wirkt antiseptisch und beruhigt. In Kombi­ na­tion mit Lindenblütentee ist er hilfreich bei fiebrigen Erkran­

Honig, ein unverfälschtes Naturprodukt, gilt als wahres Wundermittel. Das wohl bekannteste Hausmittel gegen Halsschmerzen, das viele aus ihrer Kind­ heit kennen, dürfte heiße Milch mit Honig sein. Schon unsere Großmütter vertrauten darauf und kungen. Orangenblütenhonig beruhigt die Nerven, wirkt gegen ­ gaben ihren Liebsten bei kleineren Wehwehchen ein Glas dieses Kopfschmerzen und lässt unruhige Kinder sanfter schlummern. heilenden Trunks. Bekannt ist die schleimlösende Wirkung des Bei Stress und Nervosität hilft Lavendel­honig. Melissenhonig Honigs. Wie ein „Schmierstoff“ legt er sich auf den aufgerauten beruhigt bei Nervenentzündungen und ist krampflösend. Kasta­ Rachen und zerstört dort Krankheitserreger. Als noch wirksamer nienhonig regt den Appetit an. Deshalb wird er gern zur Therapie gilt Tee mit Honig. Wichtig bei der Zubereitung: Milch oder Tee ­Magersüchtiger eingesetzt. vor der Zu­gabe des Honigs etwas abkühlen lassen. Denn ab 40 Grad verliert der Honig seine heilende Wirkung. Die bakterien­ Bei trockenen und spröden Lippen wirkt eine selber angerührte abtötenden Wirkstoffe, die Inhibine, werden vernichtet. Honigsalbe (einen Teelöffel Vaseline mit etwas Honig verrühren) »

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rubriktitel gesundheit

peroxyd-Anteil. Er wird mit Gamma­ strahlen sterilisiert. Dabei bleiben die für die Heilwirkung maßgeblichen Stoffe intakt. Medizinischer Honig wird in Form von Pflastern zur Behandlung oberflächlicher Wunden und Entzün­ dungen eingesetzt.

schmerzlindernd, entzündungshemmend und feuchtigkeitsbin­ dend, sagt der Honig-Verband. Bei aufgerissenen Mundwinkeln kann man den Honig d ­ irekt auftupfen. So bleiben Lippen im Winter selbst bei Minustemperaturen glatt und samtig. Auch bei lästigen und unangenehmen Blähungen erweist sich Honig als heilsam. Einfach drei Teelöffel Apfelessig und einen Teelöffel Honig in ein Glas geben, mit lauwarmem Wasser auffüllen und trinken. Leichte Schürfwunden heilen sanft und nahezu narben­ frei, indem man einen Teelöffel naturbelassenen Honig und drei Teelöffel Gesichts­creme aus der Apotheke verrührt und etwa drei Mal täglich auf die Wunde aufträgt. Sportler schätzen Honig als natürlichen Energiespender. Er hat einen hohen Anteil an hoch­ wertigem Frucht- und Traubenzucker. Paracelsus verbesserte ­bereits bei den antiken Olympischen Spielen die Leistung der Athleten mit Honigwasser. Heutzutage gilt grünes ­Kokosnusswasser mit H ­ onig als perfekter Powerdrink für Sportler. Aus zwei Teelöffeln Orangenblüten­honig, 4 cl Aloe-Vera-Saft, 1 cl Limettensaft und 7 cl Maracuja­ nektar entsteht blitzschnell ein köstlicher Fitness-Drink fürs Frühstück. Auch in der Schulmedizin macht man sich den anti­ bakteriellen und entzündungshemmenden Effekt von Honig zunutze. Hier setzt man ihn zur Desinfektion von Wunden ein. Der Zucker im Honig trocknet die Wunde aus, entzieht Bakterien die Nahrungsgrundlage. Besonders ausgeprägt ist die antibakterielle Wirkung beim Manuka-Honig vom neuseeländischen Teebaum. Selbst Bakterienstämme, die gegen Antibiotika unemp­ findlich geworden sind, haben gegen diesen Honig keine Chance. Naturbelas­sener Honig oder Haushaltsho­ nig hingegen eignen sich nicht ­zur Wund­behandlung. Für medizinische Zwecke wird der so­­genannte ­Medihoney verwendet. Er besteht aus Manuka-Honig und einem weiteren Blütenhonig mit hohem Wasserstoff­

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Wichtig: Für Säuglinge ist Honig tabu! Da ihre Darmflora noch nicht vollständig entwickelt ist, sind sie für bakterielle Infektio­ nen anfälliger als Erwachsene. Besonders gefährlich ist das Bak­ terium Clostridium botulinum, dessen Gift zu Lähmungserschei­ nungen führen kann. Auch sollte man bei länger anhaltenden HM ■ Erkrankungen auf jeden Fall einen Arzt zu Rate ziehen.

top auswahl „Sanft heilen mit Honig, Pro­polis und Bienenwachs“. Dr. med. Stefan Stangaciu ist Spezialist für Api­ therapie und einer der bekanntesten Api­­therapeuten. In seinem Buch informiert er über alle Bie­ nenprodukte und ihre Wirkungen. Außerdem verrät er, wie man die wirksamsten Haus-Rezepte selbst herstellt und anwendet. Hilfreich ist auch die Dosierung und An­wen­ dung bei 30 Beschwerden. TRIAS Verlag

Fotos: namosh, Mara Zemgaliete, shaiith, Fotolia.com (3), TRIAS Verlag (1)

Jedes Bienenvolk bewohnt einen eigenen Bienenstock.

In der Apitherapie – sie hat ihren N ­ amen von der Apis mellifera, der bei uns bekannten Honigbiene – wird nicht nur Honig zur Therapie verwendet. Auch weitere Bienenprodukte kommen zum Einsatz. Bienenwachs eignet sich bei­ spielsweise für Wachsauflagen. Sie sol­ len Erkältungen, Bronchitis und Husten lindern. Dafür Bienenwachs bei niedri­ ger Temperatur schmelzen, ein dünnes Seidentuch hineingeben, trocknen las­ sen. Vor der Verwendung die Wachsauf­ lage etwas anfönen, auf die Brust ­legen, mit einem Tuch abdecken und wirken lassen. Mehrmals verwendbar. Gelee Royale, ein kleb­riger, dickflüssiger Saft, den Bienen zwischen dem sechsten und zehnten L ­ ebenstag absondern, kommt ebenfalls zum Einsatz. Er wird wegen seines h ­ohen Mineraliengehaltes bei Frauen in der hormonellen Umstellungsphase in den Wechsel­ jahren ­verwendet. Der Saft soll auch bei rheuma­tischen Erkran­ kungen, bei Gelenkrheuma, Impotenz, Hautunreinheiten und Alters­flecken von Vorteil sein. Ein weiteres Bienenprodukt ist Propolis, auch Bienenharz oder Bienenleim genannt. Die harz­ artige Masse gilt als natürliches Antibiotikum, soll vor Viren und Bakterien schützen.


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Weißer geht’s nicht!

Psychologen fanden heraus, dass bei der Begegnung zweier Menschen die kurze Zeit des ersten Augenblicks über Sympathie oder Antipathie, über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

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er mit Menschen zu tun hat, legt daher auch Wert auf sein Aussehen: Kleidung, Körperpflege, Frisur. Dabei ist die wichtigste Geste erfolgreicher Kommunikation ein gewinnendes Lächeln. Um aber zu gewinnen, muss dieses Lächeln sym­ pathisch, gepflegt und ästhetisch sein.

Zahngesundheit und Zahnkosmetik beim Spezialisten Mit dem Wissen und der Erfahrung aus über 25 Jahren zahn­ ärztlicher Tätigkeit gab deshalb die Zahnarztpraxis Bertram Eicher MSc. der Zahn-Prophylaxe ein neues Zuhause. Hier arbeiten die durch mehrjährige Schulungen und langjährige Er­ fahrung versierten Mitarbeiterinnen des Prophylaxeteams: Zahn­reinigung und Mundpflege, Coaching bei der Verbesserung Ihrer häus­ lichen Pflegetechniken, aber auch unterstützende Behandlungen bei ärztlichen Therapien sind ihre medizinische Kernkompetenz. Bertram Eicher MSc ist Zahnarzt und Master of Dental Sciences in Düsseldorf.

Fotos: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf

Aufhellen von Zähnen – Bleaching durch Fachkompetenz Das Aufhellen der eigenen, natürlichen Zähne wird immer attraktiver und immer häufiger nachgefragt. Wichtig ist die vor­ angehende, gründliche Untersuchung und Beratung des Patien­ ten, um die Machbarkeit und die Begleitumstände des gewünsch­ ten Bleachings zu analysieren. Undichte Füllungen müssen ausgetauscht werden, damit das Bleichmittel nicht in den Zahn

eindringen kann. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass in der Regel zwar der natürliche Zahnschmelz aufgehellt werden kann, nicht aber Kunststofffüllungen und Keramikrekonstruk­ tionen. In einem solchen Fall muss individuell nach Lösungen gesucht werden. In der Hand der Prophylaxefachleute ist das Aufhellen der Zähne mit hochkonzentrierten Bleichmitteln gesundheitlich unbedenklich. Der Zahn­ schmelz bleibt intakt, und das Bleaching kann häufiger wiederholt werden. In der ästhetischen Zahnheilkunde geht es darum, die individuellen Bedürfnisse einer Person zu erkennen, zu achten und den unverwechselbaren Charakter ihres Lächelns besser sichtbar zu machen. Ziel ist es, das Lächeln wieder zu einem Sinn­ bild für Lebensfreude, Schönheit und Kraft zu machen. Ein starker Biss impo­ niert, und weiße, gesunde Zähne sind Zeichen für einen gesunden Körper. Der erste Eindruck zählt, er sollte überzeu­ ■ gend sein! Die Prophylaxe-Spezialistinnen: Asta Koch, Stefanie Siering-Freymann und Sandra Janz (v.l.)

Praxis für Zahnheilkunde Bertram Eicher MSc. | Bilker Allee 56 | 40219 Düsseldorf Telefon 0211 308065 | service@zahnarztpraxis-eicher.de | www.zahnarztpraxis-eicher.de

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rubriktitel | anzeige gesundheit

Die 17 Chefärzte der Pluszahnärzte® stehen für Kompetenz bei der Zahngesundheit

Eine Düsseldorfer Erfolgsgeschichte die Pluszahnärzte� Service und intensive Beratung bieten die Pluszahnärzte® seit ihrer Gründung im Jahr 1993, mit der Vision, den Patienten in den Mittelpunkt des Denkens und Handelns zu stellen. Durch konstante Innovation entwickelte sich über die letzten zwanzig Jahre eines der erfolgreichsten Praxisnetzwerke Deutschlands. Das Zahnärzteteam behandelt heute an vier Standorten täglich über 450 Patienten aus Düsseldorf und Umgebung.

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ie beiden Studienkollegen und Zahnärzte Dr. med. dent. Marc Hoffmann und Dr. med. dent. Oliver Maierhofer, M.Sc. eröffneten 1993 ihre erste Praxisgemeinschaft in der Graf-Adolf-­ Straße 24. Bereits zwei Jahre später konnte durch die Aufnahme

von Zahnarzt Ralf-Peter Einhoff und Dr. med. dent. Thomas Grau M.Sc. ein zweiter Standort am Kö-Center die Arbeit aufnehmen. Das war der Ausgangspunkt für einen stetigen Wachstums- und Entwicklungsprozess. „Unser Ziel war es, von Beginn an den Zahnarztbesuch für den ­Patienten so effektiv und persönlich wie möglich zu gestalten. Dafür sind wir oft neue Wege gegangen“, erzählt Dr. Maierhofer. Um das Plus an Service und Innovation gegenüber anderen Praxen zum Ausdruck zu bringen, benötigten die vier Ärzte einen Namen – so entstand im Jahr 2000 der Begriff die Pluszahn­ärzte®. Heute behandelt das Netzwerk mit ­circa 40 Zahnärzten an vier Stand­ orten j­ ährlich rund 133.000 Patienten. Die individuelle Betreuung und Beratung liegt den Pluszahnärzten® dabei am Herzen.

Heller und eleganter Wartebereich in der Praxis am Kö-Center mitten im Zentrum

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Ob allgemeine oder ästhetische Zahnme­dizin, Kinderzahnheil­ kunde, Kieferortho­pädie, Oralchirurgie, Endodontie oder Paro­ dontologie: Alle Fachpraxen der Pluszahnärzte® stehen für eine ­ bgestimmte Versorgung auf höchstem medizinischen individuell a und technischen Niveau. Das umfangreiche Leistungsspektrum ermöglicht es, jeden zahnmedizinischen Eingriff innerhalb des nehmen. „Durch unser breites Angebot Praxisverbundes vorzu­ können wir gewährleisten, dass jede Behandlung unseren hohen Ansprüchen entspricht“, erklärt Dr. Hoffmann. Sogar der hand­ gefertigte Zahnersatz entsteht im hauseigenen Düsseldorfer ­Pluszahntechniker®-Meisterlabor.


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Eingangsbereich der Praxis im modernen Stadttor-Gebäude im Medienhafen

Die Kinder haben Spaß im Piratenschiff, mitten im Wartebereich der Kinderpraxis.

Leistungsplus in vielen Bereichen Wie der Name bereits verrät, bieten die Pluszahnärzte® ein Rund­ um-Sorglos-Paket. Eine der vielen Besonderheiten ist das soge­ nannte „Leitarztprinzip“. Jeder Patient sucht sich seinen Leitarzt aus, der alle Behandlungen mit den verschiedenen Fachzahnärz­ ten abspricht und fester Ansprechpartner ist. Gemeinsam wird ­jeder weitere Schritt beschlossen. „Dieses Prinzip ist wirklich ein­ zigartig und hilft Abläufe optimal zu koordinieren und überflüs­ sige Behandlungsschritte zu ersparen“, fasst Zahnarzt Einhoff zusammen und erklärt weiter: „Außerdem kann nur durch eine persönliche Betreuung ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wer­ den.“ Ein weiteres Plus sind die arbeitnehmerfreundlichen Ser­ vicezeiten, welche nahezu jedem Berufstätigen ermöglichen, den passenden Termin zu finden. Die Zahnexperten stehen wochen­ tags von 7 bis 24 Uhr, samstags von 9 bis 19 Uhr zur Verfügung.

Zahnarztbesuch ohne Angst Damit die Zahnärzte sich komplett auf die Behandlung konzentrie­ ren können, erledigt ein Expertenteam im Hintergrund sämtliche administrativen Aufgaben wie ­ Telefonie, Abrechnungswesen, Buchhaltung oder IT-Support. Diese Arbeitsweise ermöglicht einen ­reibungslosen Praxis­betrieb, der dem Patienten zugutekommt. So beträgt die durchschnittliche Wartezeit mit nur sieben Minuten halb so lang wie in anderen Zahnarztpraxen. Anschließend geht es in einen der innovativen Behandlungsräume, wo bereits der Zahn­ arzt wartet. In den Räumlichkeiten herrscht eine Wohlfühlatmo­ sphäre, die nur wenig an herkömmliche Zahnarztpraxen erinnert. Moderne Einrichtung und stimmungsvolle Lichtgestaltung sorgen nebst einer fürsorglichen Behandlung für einen angenehmen Auf­ enthalt. Während der Behandlung können Patienten fernsehen oder Musik hören. Das erleichtert besonders ängstlichen Patienten den Zahnarztbesuch. Zusätzlich werden sie von speziell geschulten Experten betreut, die sich, über die zahnmedizinische Versorgung hinaus, auch um die Ursache der Angst und deren Abbau kümmern.

Einer der Schwerpunkte bei den Pluszahnärzten® liegt auf der Pro­ phylaxe: „Für uns ist rechtzeitiges Vorbeugen der Grundstein für gesunde Zähne. Daran arbeiten wir täglich mit großer Leiden­ schaft“, sagt Dr. Grau. Um langfristigen Schäden an den Zähnen vorzubeugen, sind regelmäßige Kontrollen bei den Pluszahnärz­ ten® selbstverständlich. Zusätzlich ergeben sich finanzielle Vor­ teile, denn nur wer Kontrolltermine wahrnimmt, erhält von seiner Krankenkasse eine Unterstützung im Falle eines Eingriffs.

Das Plus an Service, Innovation und Beratung kommt gut an­: Laut Deutschlands größter Arztempfehlung jameda können 97 Prozent der Patienten einen Besuch bei den Pluszahnärzten® empfehlen. Insgesamt haben die Ärzte über 650 Bewertungen mit der Note PRL ■ 1,2 erhalten.

Die Praxen der Pluszahnärzte® im Überblick:

Fotos: Pluszahnärzte®

am Kö-Center Zahnarztpraxis Blumenstraße 11–15  40212 Düsseldorf Telefon 0211 8620702185

im Flughafen Zahnarztpraxis Düsseldorf Airport   Terminal Ring 1 Abflugterminal B – 1. Etage Bürogalerie 40474 Düsseldorf Telefon 0211 8620702191

im Stadttor Zahnarztpraxis Stadttor 1  40219 Düsseldorf Telefon 0211 8620702194

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in der Graf-Adolf-Straße 24 Zahnarztpraxis ·  Kinderzahnarztpraxis ·  Kieferorthopädie · Oralchirurgie – Endodontie Graf-Adolf-Straße 24 40212 Düsseldorf Telefon 0211 8620702182

www.diePluszahnaerzte.de I Persönliche Beratung: 0211 8620702188

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Natürlichkeit im Fokus Jeder Mensch ist schön. Und dennoch boomt das Geschäft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie gerade hier in der Landeshauptstadt. Das liegt daran, dass einstige Tabus gegenüber der Schönheitsindustrie aufgebrochen werden und neue Methoden vor allem die Natürlichkeit in den Fokus stellen. Stammzellen gehören in der Medizin mittlerweile zum Standard, und auch die Schönheitschirurgie setzt auf die heilenden Kräfte körpereigener Stoffe. Top Magazin: In Ihrem Lebenslauf steht, dass Sie Mitglied im „Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW“ des NRW-Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung sind. Was genau ist die Aufgabe dieser Initiative? Dr. Marta Markowicz: Das Kompetenznetzwerk umfasst die beiden Arbeitsgemeinschaften Biomedizin und Ethik-Recht-­ Sozialwissenschaften. Kollegen aus der Medizin, den Natur- und Sozialwissenschaften, der Philosophie, der Theologie und den Rechtswissenschaften bündeln hier Kompetenzen, um das große Thema Stammzellforschung verantwortbar und transparenter zu gestalten. Es ist ein Modellbeispiel der Landesregierung NRW, zukunftsweisende Forschungsfelder zu fördern. Stammzellforschung hört man seit einiger Zeit an vielen Ecken und Enden. Aber warum sind Schönheitschirurgen wie Sie dort vertreten? Interessanterweise arbeiten wir Plastischen Chirurgen schon seit geraumer Zeit mit Fettstammzellen. Die erste Fett-Verpflanzung fand schon 1893 durch Prof. Gustav Adolf Neuber statt; seit den 1970er Jahren wurde sie regelmäßig angewandt, allerdings mit mäßigem Ergebnis. Es hat gedauert, bis man die korrekte Technik der Fettgewinnung und Fetttransplantation herausgefunden hat. In den 1990er Jahren wurden schließlich einheitliche Richtlinien für Brustvergrößerungen mit Eigenfett festgesetzt. Mit Hilfe von verlässlichen und soliden Methoden der Fettgewebsgewinnung

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Dr. Marta Markowicz leitet Medical One in Düsseldorf

bietet die Brustvergrößerung mit Eigenfett heute eine zuverlässige und langzeitstabile Alternative zum Brustimplantat. Dabei kom­ men die regenerativen Kräfte der transplantierten Fettstamm­ zellen zum Tragen und sorgen dafür, dass die Fettzellen Anschluss an das Gefäßsystem finden und besser einwachsen. Das klingt doch nach dem perfekten Plan: Überschüssiges Fett wird an Stellen des Körpers entnommen, an denen es stört und dorthin gespritzt, wo es gebraucht wird ... Im Grunde genommen ist das schon richtig und der große Vor­ teil dieser Methode. Im Gegensatz zu Brustimplantaten nutzt die Eigenfett-Methode die bereits natürlich vorhandenen Hohl­ räume hinter der Brustdrüse sowie im Unterhautfettgewebe. Diese gelten als besonders geeignet, da die dort eingebrachte Fettlösung bereits nach kurzer Zeit Blutgefäße bildet und fest einwächst. Das vergrößert die Brust und verbessert die Elasti­zität und Textur der Haut mit ganz erheblichen Vorteilen: Es gibt nur kleinste Narben und gleichzeitig hat man nach der Fett­ absaugung eine Problemzone weniger! Gehört die Brustvergrößerung mittels Implantat also der ­Vergangenheit an? Brustvergrößerungen mit modernen Silikon-Implantaten sind noch der Gold-Standard in der Chirurgie. Das liegt daran, dass die Behandlungsergebnisse sehr genau vorhersehbar sind und zudem auch Größenunterschiede erzielt werden können, die mit Eigenfett nicht realisierbar sind. Allerdings operiere ich viel mit einer Kombination aus Implantat und Eigenfett, wobei ich hier in erster Linie die Heilungskräfte der Stammzellen nutze. Kann man auch andere Körperteile mit Eigenfett behandeln? Im Grunde genommen können wir das einmal gewonnene Fett überall dort einsetzen, wo Volumen fehlt. Die wohl beliebtesten Körperstellen sind das Gesicht und der Po. Gerade im Gesicht wollen viele Patienten auf langzeitstablie Alternativen ohne Fremdmaterial setzen, die anders als Hyaluron oder Botox nicht vom Körper abgebaut werden und geringere Risiken wie Aller­ gien oder Unverträglichkeiten mit sich bringen. Kommt jeder Patient für eine Eigenfett-Transplantation infrage? Voraussetzung ist natürlich, dass entsprechendes Fettgewebe vorhanden ist. Je nachdem, was gewünscht ist, können sehr schlanke Patienten nicht geeignet sein. Daneben stellt es aber ■ eine Option für nahezu jedermann dar.

Reichsstraße 59 | 40217 Düsseldorf | Deutschland | Telefon 0211 1786900 Fax: 0211 17869030 | info@medical-one.de | www.medical-one.de

Fotos: Kai Pohler

Top-Interview mit Dr. Marta Markowicz von Medical One, der Klinik für P ­ lastische und Ästhetische Medizin in Düsseldorf. Die Fachärztin setzt verstärkt auf die r­ egenerativen und heilenden Kräfte körpereigener Stoffe.


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Hauck-Rohrbach Augencentren sind die ersten zertifizierten Augenärzte in Düsseldorf und Wuppertal für die Chirurgie des grauen Stars mit dem sanften Nano-Laser.

Gutes Sehen, ein Leben lang

Willkommen im Augencentrum Düsseldorf

Fotos: Violetta Odenthal Fotografie, Kaarst

Modernes Augencentrum in der Grünstaße Dr. Jürgen Hauck, Dr. Gerhard Rohrbach und Dr. Irini Rohrbach sind seit vielen Jahren maßgeblich an der Entwicklung ambu­ lanter Standards in der Augenchirurgie beteiligt. Heute gelten die damals gesetzten und über die Jahre weiterent­ wickelten Standards in der Augenchirurgie als Routine – nicht zuletzt auch wegen der in ihrer Praxis gebotenen Qualität. „Wir setzen jedoch nicht nur auf modernste Technik und schonende Behandlungs­ methoden wie zum Beispiel Femto- beziehungsweise Nanolaser in der Linsenchirurgie“, sagt Dr. Gerhard Rohrbach. Intensive Beratung sowie sorgfältige Betreuung spielen für die Ärzte des Centrums und für die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine übergeordnete Rolle. „Für ein Leben ohne Brille steht Ihnen unser erfahrenes und bestens ausgebildetes Team in allen Fragen zur Augen-Diagnostik gerne zur Seite“, so der Medi­ ziner. Von der Behandlung des grauen Stars, über Glaukom­ behandlung mit i-Stent, der Makula- und Netzhaut-­ Therapie über Makulasprechstunde, Sehschule, ästhetische Behandlung rund ums Auge bis hin zur exklusiven Linsenversorgung oder Augenlaserbehandlung.

Wissen – Erfahrung – Beratung – Vertrauen Der Nanolaser – ist die neueste Entwicklung im Bereich der Lin­ senchirurgie: Diese Methode wird beim Refraktiven Linsentausch oder der Behandlung des grauen Stars eingesetzt, um die Augen­ linse zu entfernen. Dank ultrakurzer Laserimpulse im Nanose­ kundenbereich kann die natürliche Linse sehr sanft entfernt werden. Dieses schonende Kaltlaser-Verfahren erreicht ein hohes Maß an Präzision und Sicherheit. Einen großen Vorteil für die Hygiene­sicherheit bringt der Nano­ laser durch die Verwendung von Einmalsonden. Die Augenärzte Hauck-Rohrbach sind die ersten zertifizierten Operateure, die diese sanfte Katarakt-OP in ihren AugenoperationsCentren in Düsseldorf und Wuppertal anbieten. H ­ ierbei wird mittels eines Nanosekundenlasers die alterssichtig gewordene Augenlinse schonend abgesaugt und durch eine k ­ orrigierende Multifokal­ linse ersetzt. Besuchen Sie uns!

Augencentren Hauck-Rohrbach Augencentrum Grünstraße 5 | 40212 Düsseldorf

Augencentrum Morianstraße 32 | 42103 Wuppertal

Telefon (08 00) 5 88 88 15 | www.augencentren.de

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Füße

stehen auf Perfektion Druckstellen und deformierte Zehen sind nicht nur unschön, sondern auch schmerzhaft. Adrian K. Wiethoff, Facharzt für Plastische und Ästhetische Fußchirurgie und mehrfach zertifizierter Fußchirurg in Düsseldorf, korrigiert mit Schnitten an unauffälligen Stellen und mit narbenarmen Nahttechniken Fehlstellungen und macht Zehen ebenmäßig. Das Top Magazin sprach mit dem Spezialisten darüber, was alles möglich ist.

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Zu lange Zehen können zu schmerzhaften Druckstellen führen

Fußchirurg Adrian K. Wiethoff im Gespräch mit seiner Patientin

Top Magazin: Sie sind einer der wenigen Chirurgen in Deutschland, die sich auf plastische & ästhetische Fußchirurgie spezialisiert haben. Wie kam es dazu? Adrian K. Wiethoff: Diesen Entschluss fasste ich schon während meiner Facharztausbildung zum Plastischen Chirur­ gen, in deren Rahmen ich durch glückliche Fügung zusätzlich auch die Fußchirurgie erlernen durfte. Wir führten damals aber „nur“ Operationen bei Beschwerden durch und mein Chef trennte scharf zwischen „Schönheitschirurgie“ am Kör­ per und Fußchirurgie. Damals gab es hierzulande kaum Fußchirurgen, die ästhetische Eingriffe anbo­ ten.

Fotos: Fotostudio Zur Alten Metzgerei / Nicole Teuber (2); Ars pedis (2)

Warum entscheiden sich Patienten für eine Schönheitsoperation am Fuß? Die meisten leiden unter ihrem Makel am Fuß so sehr, dass sie zum Beispiel noch nie im Leben offene Schuhe getragen haben und ihre Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist. Natürlich kann man generell über solche Operationen diskutieren, aber als plastischer Chirurg weiß ich sehr gut, wie man­ che Eingriffe das Leben im positiven Sinne ver­ ändern können. Welche ästhetischen Eingriffe bieten Sie in Ihrer Praxis an? Tatsächlich werden 80 Prozent der Opera­ tionen auf Grund von Beschwerden durchgeführt. Zu den ästhetischen gehört beispielsweise das Zehenverkür­ zen. Am häufigsten ist dabei der zweite Zeh betroffen, der entweder angeboren bis zu einem Zentimeter länger ist als der große und der dritte Zeh. Ab­gesehen von der Optik bestehen nicht selten auch Prob­ leme beim Tragen von geschlossenen Schu­ hen, wenn es über die Jahre zu schmerzhaf­

ten Druck­stellen oder gar dauerhafter Verformung der Z ­ ehen zur Seite oder nach unten – den sogenannten Hammerzehen – kommt. In beiden Fällen bietet heute die moderne Fußchirur­ gie aus­gezeichnete Möglichkeiten, betroffenen Patienten zu helfen, sogar ambulant und unter örtlicher Betäubung. Was ist die häufigste Operation bei Beschwerden? Das ist hier sicherlich die Operation des Hallux valgus, also des Ballengroßzehs. Heute existieren hervorragende OP-­ Methoden, die gelenk­ erhaltend sind und eine sofortige Belastung im Verbands­ schuh ohne Gehstützen ermöglichen. Auch beidseitige Operationen sind pro­ blemlos machbar. Und was versteht man unter einem Hammerzeh? Verkrümmt sich mit der Zeit bei einer Zehe das Mittelgelenk immer mehr nach oben, spricht man von einem Hammerzeh. Dabei nimmt die Zehe eine ästhetisch unansehnliche Form ein, das führt als Spät­folge zu äußerst schmerzhaf­ ten Druckstellen und Hornschwielen. Wie können Sie das korrigieren? Im Prinzip durch die Wiederherstellung der ­graden Position und Achse. Das ist durch eine prophylak­tische Verkürzung der Zehen möglich oder durch eine Korrektur der Sehnen. Im fort­ geschrittenen ­Stadium werden die betroffenen Mittel- bzw. End­gelenke begradigt und dauer­ haft stillgelegt. Das klingt dramatischer als es ist, denn der Mensch ist auf die Mittel- und Endgelenke der kleineren Zehen nicht ange­ wiesen, um problemlos laufen zu können n und Sport zu treiben.

Facharzt Adrian K. Wiethoff  |  Privatpraxis Ars Pedis  |  Königsallee 88  |  40212 Düsseldorf Telefon 0211 136592-80  |  info@ars-pedis.de  | www.ars-pedis.de

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Im Luxus baden Spektakuläre Aussichten und das Gefühl unendlicher Weite – Infinity-Pools sind perfekt für das ultimative Urlaubsfeeling!

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rubriktitel freizeit

Italien

Fotos: stocktributor-Fotolia.de, © Monastero Santa Rosa Hotel & Spa, © W Retreat & Spa Maldives (2)

Monastero Santa Rosa Hotel & Spa Himmlisches Hideaway an der spektakulären Amalfiküste: das 5-Sterne-Boutique-­Hotel Monastero Santa Rosa. Es thront majes­ tätisch auf einer Klippe und bietet einen sagenhaften Ausblick auf das Mittelmeer und die Amalfiküste. Von dem Infinity-Pool des Hotels aus schaut man auf das glitzernde Meer und die Bucht von Salerno. Die Zimmer in den historischen Gemäuern sind mit weißen Gewölbedecken und polierten Holzmöbeln ausgestattet. Dolce Vita vom Feinsten!  |  www.monasterosantarosa.com

Malediven W Retreat & Spa Maldives Purer Luxus auf der kleinen Insel Fesdu des Nord Ari-Atolls der Malediven. Über Stege gelangen die Gäste zu ihren privaten Ferienvillen direkt über dem türkisfar­be­ nen Indischen Ozean. Im 3.244 Quadrat­ meter großen, malerisch gelegenen Infi­ nity-Außenpool können sie eine Runde schwimmen, sich treiben lassen und die Farbenpracht des Indischen Ozeans in sich aufsaugen. Eine wunderschöne Um­ gebung zum Relaxen und zum Baden im goldenen Sonnenlicht der Malediven. |  www.wretreatmaldives.com »

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freizeit

Singapur Marina Bay Sands Einer der bekanntesten Infinity-Pools der Welt! Er befindet sich im 57. Stock des Luxus­ hotels Marina Bay Sands in der gleichnami­ gen Bucht von Singapur. Wer hier seine Bah­ nen zieht, genießt einen beeindruckenden Rundumblick auf die Skyline der Stadt. Nir­ gends in Singapur ist der Ausblick grandio­ ser!  |  www.marinabaysands.com

Österreich

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Griechenland Katikies auf Santorin Das Luxushotel Katikies befindet sich im malerischen Dorf Oia auf der griechi­ schen Insel Santorin. Die Lage des Hauses ist spektakulär. Es befindet sich etwa 300 Meter über der Ägäis am Kliff der Caldera. Der Infinity-Pool des weißen ­Boutique-Hotels erstrahlt genauso blau wie die Dächer der traditionellen Häu­ ser. Sie erwecken den Eindruck, direkt in das Blau des Meeres zu fl ­ ießen. Das Fünf-Sterne-Haus bietet einen faszinierenden ­Ausblick über den Krater des ­Vulkans. Die 27 Zimmer des Hotels sind aus dem Stein der umliegenden Felsen gefertigt und verwinkelt auf mehreren Ebenen angeordnet. Innen wie außen vermischt sich ursprüngliches griechisches Design mit stylischem Ambiente.  |  www.katikies.com

Fotos: © Hotel Marina Bay Sands, , © Katikies Hotel, © by TAUERN SPA Zell am See – Kaprun

Tauern Spa Zell am See in Kaprun Das architektonische Markenzeichen des e ­ xklusiven 4-Sterne-Superior-Resorthotels Tau­ ern Spa Zell am See in Kaprun ist der spektaku­ läre, rundum verglaste Skylinepool im obers­ ten Stockwerk. In luftiger Höhe schwimmt man dem grandiosen Bergpanorama entge­ gen. Die Wasserfläche geht nahtlos ins Him­ melblau über. Der Skylinepool gehört mit zwei Panoramasaunen, einem Dampfbad, Ruhe­ zonen und einer Lounge mit offenem Kamin zum außergewöhnlichen Hotel Panorama Spa. Überall hat man freien Blick auf die Hohen Tauern samt Kitzsteinhorn. Für Kinder gibt es ein eigenes Kinder Spa Kidstein. Die Spa Was­ ser- und Saunawelt breitet sich mit elf Pools, dem Kidstein, zehn Saunen und Dampfbädern sowie großzügigen Ruhezonen innen und ­außen auf rund 20.000 Quadratmetern aus.  |  www.tauernspakaprun.com


freizeit

Bali The Viceroy Bali Hotel Das Haus liegt im Landesinneren der U ­ rlaubsinsel Bali, rund fünf Kilometer von der Kleinstadt Ubud entfernt. Der für alle Gäste zugängliche Infinity-Pool ist von gemüt­lichen Liegen und Sitzecken umgeben. Die Badegäste genießen einen weiten Ausblick über die Urwaldkulisse des Petanu-Flusstals. Die Terrace-Villen und die Deluxe-­Terrace-Villen verfügen über einen privaten Pool mit Blick auf den Dschungel. Die luxuriösen Suiten sind mit Marmorfußboden und edlen Holz- und Ledergarnituren ausgestattet.  |  www.viceroybali.com HM ■

Fotos: © Hotel Jade Mountain Saint Lucia, © The Viceroy Bali Hotel, Quelle: www.trivago.de

St. Lucia Jade Mountain Für Gäste, die das ultimative Erlebnis ­ suchen: die Infinity-Pool-Refugien des Jade Mountain Resort, rund 2,5 Kilometer nördlich von Soufriere entfernt, auf St. Lucia. Sie bieten völlige Privatsphäre und einen atemberaubenden Blick auf das „Welt­ naturerbe“ der Karibikinsel, die Pitons, und das karibische Meer. Mit Größen von 400 bis 900 Quadratmetern ist jeder Infi­nityPool einzigartig in Form und Farbe. Alle Pools verfügen über einen seichten Entspannungs- und einen Schwimmbereich. Jeder Pool ist ein ­Unikat. Die Glasfliesen, mit dem die Pools bestückt sind, wurden ausschließlich für Jade Mountain produziert. Fiberoptik lässt die Pools in der Nacht schimmern.  |  www.jademountain.com

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freizeit

Rom Florenz

Mailand

Sizilien

Bella Italia Mehr als 20 Flüge täglich von Düsseldorf aus nonstop in Richtung Süden izza, Pasta, Pesto und jede Menge Meer – wer bei „Bella Italia“ zuerst an das Ristorante nebenan denkt oder sich schon an Adriastränden relaxen sieht, liegt damit nicht falsch. Allerdings hat Italien viel mehr zu bieten als kulinarische Leckereien oder Strandfeeling. Ein Blick auf den aktuellen Düsseldorfer Sommerflugplan macht das deutlich: 179 Mal pro Woche geht es vom Rhein aus in Richtung Stiefel. Und zwar mit den Airlines Air Berlin, Alitalia und Eurowings nonstop zu ins­gesamt 14 Zielen. Welche genau das sind? Bari, Bologna und Brindisi. Cagliari (Sardinien), Catania (Sizilien) und Florenz. Genua, Lamezia Terme und Mailand (Mailand-Linate und Mailand-­Malpensa). Neapel, Olbia (Sardinien) und Rimini. Sowie natürlich Rom und Venedig. Ein Ziel dabei reizvoller als das andere. Bologna, zum Beispiel, ist nicht nur für das Ragú alla bolognese, also Nudelsoße, bekannt. Die dortige Universität gilt als die älteste Europas. Bereits Dante Alighieri, Erasmus von Rotterdam und Albrecht Dürer wurden hier unterrichtet. „Der Name der Rose“-Autor Umberto Ecco gehörte zur Dozentenriege. Italien beherbergt neben der ältesten auch eine der größten Universitäten Europas: La Sapienza in Rom. Ein Must-see wie das

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Kolosseum, der Trevibrunnen oder die Vatikanstadt mit dem Petersdom und der Sixtinischen Kapelle. Doch egal ob Bologna, Rom oder die Lagunenstadt Venedig mit ihrem Canale Grande, der Seufzerbrücke oder dem Markusplatz, die Flugzeit vom ­Düsseldorfer Airport dorthin beträgt gerade einmal zwischen ein­einhalb und zwei Stunden. Ideal also für eine spontane Sight­ seeingtour. Wen es eher auf eine Insel zieht, der ist auf Sardinien und Sizilien gut bedient. Die Flugdauer beträgt von Düsseldorf aus zweieinhalb Stunden. Während Sardinien vor allem für seine Sandstrände bekannt ist, lockt Sizilien unter anderem mit der Cioccolato di Modica. Im Gegensatz zu herkömmlicher Schokolade wird die Süßigkeit in dem rund 55.000 Einwohner zählenden Ort an den Hängen der Monti Iblei nicht conchiert, sondern nach einem traditionellen Rezept „kalt“, also „a freddo“, hergestellt. Sie enthält weder Milch noch Butter oder Pflanzenfett, sondern wird stattdessen beispielsweise mit Zimt oder Vanille verfeinert. Um die süßen Urlaubspfunde wieder loszuwerden, bietet sich ein Besuch von Agrigento an. Im dortigen Tal der Tempel, das wahrscheinlich im 5. Jahrhundert vor Christus entstanden ist, lässt es sich mit Blick auf das Meer auf den Spuren der alten PRL ■ Griechen lustwandeln.

Fotos: Fotothek ENIT

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rubriktitel

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Das besondere Natur- und Wohlfühlhotel Ganzheitliche Wellness für mehr Lebensfreude

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er in die Eifel möchte, großzügigen Komfort, gutes Essen, tolle Wanderwege sowie fröhliche und natürliche ­Menschen liebt, der ist im Natur- und Wohlfühlhotel Kastenholz goldrichtig. In diesem seit 60 Jahren familiengeführten Hideaway können Sie sich ausgiebig verwöhnen lassen und den außergewöhn­ lichen Komfort eines traditionsreichen Hotels genießen. Das Vier-Sterne-Supe­ rior-Hotel liegt nur unweit entfernt vom Nürburgring und den schönsten Ausflugs­ zielen wie Cochem, Mayen, Ahrweiler und Bad Münstereifel.

Unter dem Credo „Wir lieben Natürlichkeit!“ bietet die Gastgeberin Dr. Carla Caspary mit Ihrem kompetenten, herz­lichen Team eine familiäre Verwöhn-­Atmosphäre. Sie legt großen Wert auf eine gesundheitsbetonte Ernährung unter Verwendung von natürlichen Produkten und Erzeugnissen von glücklichen Tieren. Das Restaurant

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verwöhnt seine Gäste mit hausgemachten Eifeler Spezialitäten, leckeren Wildgerichten aus eigener Jagd und edlen Tropfen aus dem Weinkeller. Im Zimmer angekommen, hat der Gast vom Balkon aus einen weiten Ausblick über die Eifellandschaft und den hauseigenen Hirschpark. Der großzügige Schwimmbad-, Wellnessund Beautybereich bietet Erholung und Tiefenentspannung pur. Täglich findet ein betreutes, abwechslungsreiches Aktiv- und Entspannungsprogramm statt. Das Angebot reicht von Morgen- und Aquagymnastik über Tai Chi, Qi-Gong bis hin zu Klangschalenentspannung, geführten Wanderungen, Sinnesspaziergängen, Achtsamkeitstraining, Tautreten mit Atemöffner und auto­genem Training. Auch im Wellness- und Beautybereich finden nur natürliche Pflegeprodukte wie Naturkosmetik im Beautybereich und natürliche Saunaaufgüsse Verwendung. Wem Gesundheit

und Wohlergehen bis ins hohe Alter am Herzen liegen, dem bietet das Natur- und Wohlfühlhotel die F.-X.-Mayr-Entschlackungskur an. Als zertifiziertes F.X.- Mayr-Zentrum verhilft es seinen Gästen zu innerer und äußerer Säuberung, Entgiftung und Heilung des Körpers. Das Resultat sind neue Vitalität, ein neues Körpergefühl eine veränderte Lebensführung. Die Gäste sollten mindestens zehn Tage im Jahr in ihre Gesundheit investieren, um gesund und vital zu bleiben. Die Kur beinhaltet umfangreiche ärzt­liche Behandlungen, Beautyleistungen & Massagen, eine Heilbehandlung und eine ganzheitliche Persönlichkeitsberatung. Die Symbiose aus kraftvoller Natur, gesunder Ernährung, ganzheitlichen Anwendungen und coachenden Dienstleistungen ermöglicht den Raum zur persönlichen Rückbesinnung, dem Schöpfen von neuer Kraft und dem Entdecken und Entfalten ■ der eigenen Potenziale.


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Foto: Mihalis A.-Fotolia.com

freizeit

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Teilnahmeschluss ist der 01.08.2016. Der Gutschein ist nicht übertragbar, nicht bar auszahlbar. An- und Abreisekosten gehen zu Lasten des Gewinners. Einlösbar zu allen verfügbaren Terminen, nAuV. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird schriftlich informiert, seine Adresse

TELEFON

0211 865120

zur Gewinnabwicklung elektronisch gespeichert. Eine Weitergabe der Teilnehmeradressen findet nicht statt.

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Tanken an der

Von außen flach, dynamisch und formschön – der BMW i8.

Steckdose

An der Elektromobilität geht kein Weg mehr vorbei! Top Magazin stellt die neuesten Entwicklungen auf dem Markt vor

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ie sieht sie aus, die ZuExperten sind sich einig: Vor kunft des Automobils? allem Hybridfahrzeuge, die zwei Derzeit ist viel in Bewegung in Motoren unter einer Haube der Branche. Autonomes Fahkombinieren, werden dabei eine ren ist ein Thema, das die entscheidende Rolle spielen. In­ genieure umtreibt. Immer Schon jetzt weiten die großen mehr Aufgaben sollen vom Hersteller ihr Angebot an HybComputer übernommen werridmodellen permanent aus. Ein den. Und auch unter der Motorbesonders interessantes Konhaube tut sich etwas. Die Elektzept stellt der sogenannte Plugromobilität ist auf dem Vorin-Hybrid dar: Hier ist eine leismarsch, kaum ein Hersteller, tungsstärkere Batterie verbaut, der sich diesem Trend noch verdie zudem an der Steckdose schließt. Erst kürzlich wurde nachgeladen werden kann und bekannt, dass beispielsweise somit die rein elektrisch fahr­ VW den Bau einer riesigen Batbare Distanz erhöht. Konkret Durch das Vernetzen von Ladestationen verschiedenster Anbieter genügt teriefabrik erwägt zum Ausbau ­bedeutet das: Den Weg zum Büro künftig eine Kundenkarte, um fast überall in Deutschland das Elektroauto der Elektromobilität. Die techvon vielleicht 20 oder 30 Kilo­ aufladen zu können. nischen Entwicklungen auf metern kann der Fahrer komdem Auto­mobilmarkt vereinen plett elektrisch zurücklegen – mehrere Vorteile. Zum einen bleibt Autofahren bezahlbar, zu- hat aber zugleich den Benziner ­ unter der Haube, um am dem wird die Umwelt durch sinkende Emissionswerte geschont. Wochenende mit der Familie längere ­Distanzen zu fahren.

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MERCEDES B-KLASSE ­

Gaspedal nur kurz antippen – das maximale Drehmoment steht sofort zur Verfügung.

ELECTRIC DRIVE:

UMWELTFREUND MIT STERN Kraftvolle Beschleunigung und nahezu geräuschloses Gleiten – so macht elektrisches Fahren Spaß. Die Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive basiert auf der konventionell angetriebenen B-Klasse. Für den lokal emissionsfreien Antrieb sorgt ein mehr als 100 kW starker Elektromotor, der bereits ab dem ersten Antippen des Gaspedals sein maximales Drehmoment von mehr als 310 Newtonmeter bereitstellt. Damit sprintet der Mercedes in weniger als zehn Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist zu Gunsten der Reichweite elektronisch auf 160 Stundenkilometer begrenzt. Aufladen lässt sich das Auto an jeder haushaltsüblichen Steckdose.

BMW I3:

MIT MEHR AUSDAUER

BMW i erweitert das Angebot seines kompakten Elektrofahrzeugs BMW i3 und bietet ab Sommer zusätzlich eine Version mit einer deutlich größeren Batteriekapazität an. Das ergibt ein Plus von über 50 Prozent bei der Reichweite im Normzyklus . Statt 190 werden dort jetzt 300 Kilometer erreicht. Die Fahrleistungen des 125 kW/170 PS starken Hybrid-Synchron-Elektromotors bleiben nahezu unverändert, in 7,3 Sekunden beschleunigt er den schicken Kleinen von null auf 100 km/h.

Designerstück: Der i3 fällt sofort ins Auge, wirkt frisch und modern.

Plug-in-Pionier geht in die zweite Generation: Der Toyota Prius überzeugt im alltäglichen Betrieb.

TOYOTA PRIUS PLUG-IN HYBRID:

ELEKTRISIEREND ALLTAGSTAUGLICH Vier Jahre nach der Markteinführung der ersten Modellgeneration geht nun die zweite Auflage des Plug-in-Pioniers von Toyota an den Start. Sie verbindet die Alltagstauglichkeit von Hybridfahrzeugen mit den Vorzügen einer verlängerten Reichweite im Elektromodus und rollt Anfang nächsten Jahres in die Toyota-Schauräume. Das Auto erreicht im Elektromodus eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 135 km/h. Das Aufladen der Batterien dauert rund 2,3 Stunden. » 89 Sommer 2016 · top magazin DÜSSELDORF


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AUDI A 3 SPORTBACK E-TRON:

SPORTLER SUCHT ANSCHLUSS Der Audi A3 Sportback e-tron ist das erste Audi-Modell mit Plug-in-Hybridantrieb. Es kombiniert einen 1.4 TFSI, der 110 kW leistet und 250 Nm Drehmoment abgibt, mit einer E-Maschine, die auf 75 kW kommt. Der Audi A3 Sportback e-tron kann bis 130 km/h Geschwindigkeit rein elektrisch fahren. Auf Wunsch können Kunden in Deutschland die heimische Stromversorgung des Audi A3 Sportback e-tron auf Audi Energie umstellen. Damit fährt das Plug-in-Hybridmodell im elektrischen Betrieb sowohl lokal als auch global emissionsfrei.

Mit reinem Elektroantrieb bringt der A3 Sportback e-tron es auf 130 Stundenkilometer. Der Benziner leistet 150 PS.

E-GOLF:

KLASSIKER UNTER STROM VW will die Elektromobilität künftig noch stärker in den Fokus des Konzerns rücken. Den Anfang machte bereits 2014 der e-Golf. Äußerlich puristisch schick, so wie man ihn kennt. Und auch in Sachen Alltagstauglichkeit gibt es nichts zu meckern. Der e-Golf überzeugt mit einem sparsamen Verbrauch. Der Elektromotor leistet 85 kW/115 PS. In 4,2 Sekunden werden 60 km/h erreicht, nach 10,4 Sekunden 100 km/h. Die Reichweite liegt zwischen 130 und 190 Kilometern.

Fotos: djd/Bosch, Gasoline Systems, BMW (2), Mercedes, Toyota, VW, Opel

Äußerlich ein ganz normaler Golf. Doch unter der Motorhaube des e-Golf verbirgt sich ein leistungsfähiger Elektromotor.

OPEL AMPERA-E:

FAHRTRICHTUNG ZUKUNFT Im kommenden Jahr will Opel ein neues Elektroauto mit zukunftsweisender Batterie-Technologie anbieten. Der neue Fünftürer verfügt über fünf Sitzplätze und heißt „Ampera-e“. Der Newcomer wird mit vollgeladenen Batterien laut Hersteller über eine größere Reichweite als die meisten anderen Elektroautos verfügen. Innovative Batterie-Technologie mit bester digitaler Vernetzung und jeder Menge Fahrspaß – mit dieser Verbindung will der Ampera-e punkten. Die Batterien sind extra flach im Fahrzeugboden installiert. Diese Unterflurbaun weise schafft im Innenraum vielDÜSSELDORF Platz. 90 Sommer 2016 · top magazin

Der Opel Ampera-e will mit Reichweite und Fahrspaß überzeugen.


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Prämiert: das Team vom Autohaus Nauen

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Fotos: Autohaus Nauen

Das Autohaus Nauen wurde 2016 bereits vier Mal ausgezeichnet. Vertriebs Award 2016 Betriebe gewählt. VW nahm das Autohaus Die Redaktionen der Fachzeitschriften Nauen erneut ins „Forum der Besten“ auf. „kfz-betrieb“ und „Gebrauchtwagen Pra- Die offizielle Zeremonie fand am 4. Juni im xis“ haben zusammen mit den Sponsoren Berliner Reichstag statt. Car Garantie und Santander Consumer Bank am 26. April 2016 die markenüber- Digitalisierung im Audi-Haus greifende Auszeichnung vergeben. Insge- Stillstand gibt es bei Nauen nicht. Diesen samt kürten sie die zehn innovativsten Sommer baut das Team um Familie Nauen Betriebe im deutschen Kraftfahrzeughan- am Audi Standort den Schauraum der del. ZDK-Vorstand Michael Kraft lobte das Zukunft. Neben der Schaffung neuer Engagement der teilnehmenden Betriebe Arbeitsplätze steht die Digitalisierung im und gratulierte den Preisträgern im Namen Autohaus Nauen im Fokus. Für noch indides Deutschen Kfz-Gewerbes. Er betonte: viduellere Beratungsgespräche wird eine „Wir erleben bei den Preisträgern des Ver- „Customer Private Lounge“ geschaffen. triebs Award neue kreative Ansätze, die zu Hans, Erika und Anna Nauen sind davon herausragenden Vertriebserfolgen führen. überzeugt, dass die innovative KombinaWer zu den Top-10 des Vertriebs Award tion von modernster Präsentationstechnogehört, hat sehr vieles richtig gemacht. Sie logie und haptischer Elemente, zum Beigehören zu den Vorreitern des Kfz-Gewer- spiel den zahlreichen Stoff-, Leder- und bes. Ihnen allen gilt unser Dank und unsere Anerkennung.“ Das Autohaus Nauen belegte den vierten Platz. Ausschlaggebend war vor allem der individuelle Kundenumgang, und die Jury war sich einig: Nauen ist anders! „Wir betrachten unsere Kunden als unsere Gäste. Der persönliche Kontakt zu ihnen ist das A und O des Erfolgs“, erläutert Anna Nauen die Strategie der Unternehmerfamilie. „Eine Atmosphäre zum Wohlfüh- Bernd Gilges, Anna und Hans Nauen (v.l.) len, Gastfreundschaft, Emotion, Familie und Professionalität – das Lackmustern, ein völlig neues Kunden­ sind die Werte, auf denen wir unser famili- erlebnis schaffen wird. „Digitalisierung im engeführtes Autohaus aufgebaut haben. Autohaus Nauen“ – damit beschäftigt sich Wir möchten, dass sich unsere Kunden bei zur Zeit auch eine Studentengruppe der „Düsseldorfer Agentur für Marketing-­ uns rundum wohl fühlen“, betont sie. Von Audi wurde das Autohaus Nauen Kommunikation“, inszeniert durch Anna erneut zum Audi Top Service Partner Nauen. Sie sieht die Zukunft im Bereich der ernannt und von der Volkswagen Original Digitalisierung, um noch näher und Teile Logistik GmbH & Co. KG wurde der schneller an den Bedürfnissen der Kunden ■ Teiledienst erneut unter die Top-100- zu sein!

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Frisch vom Laufband: das Range Rover Evoque Cabriolet

Gruppenbild mit Dame: Susan Speller (Britische Generalkonsulin) mit Klaus Zervas

Auch der Kofferraum des SUV-Cabriolets kann sich sehen lassen

(Geschäftsführer Moll Gmbh & Co. KG) und Sven Schwanenberg (Top Magazin Düsseldorf, l.). Der Jaguar F-Pace ist seit April auf dem Markt.

Top-Event zur Präsentation der beiden Premium-SUVs von Jaguar und Range Rover bei Moll am Seestern

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s war ein Event der Extraklasse! Anlässlich der Weltpremieren des neuen Jaguar F-Pace und des neuen Range Rover Evoque Cabriolets lud das Autohaus Moll am Seestern rund 200 VIPs, darunter auch die britische Generalkonsulin Susan Speller, zu einem Abend der Superlative ein. Sie alle nutzten die Gelegenheit, bereits vor der offiziellen Einführung die beiden Premium-Erfolgsmarken exklusiv hautnah zu erleben und waren begeistert.

Es hat lange gedauert, bis Jaguar endlich einen SUV auf den Markt brachte, doch seit April ist der F-Pace da – und er macht sehr viel richtig. Design, Leistung und Fahrwerk besitzen alle Tugenden, für die auch die Limousinen und Sportwagen der britischen Tra­ ditionsmarke bekannt sind. Der F-Pace hat Platz und will verwöhnen. Allein die Räder sind durchweg eine Nummer größer als bei der Konkurrenz, die Motoren auf Wunsch bis zu 380 PS stark. Das

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Frisch vom Band rollt seit Juni 2016 ein Newcomer der ganz besonderen Art ins Autohaus Moll. Der Range Rover Evoque ist das weltweit erste Cabriolet in der Klasse der kompakten Premium-SUV. Es besticht durch dynamisches Design mit eleganten Proportionen. Das Stoffdach des Gelände-Viersitzers verschwindet in 18 Sekunden elektrisch und flach hinter den beiden Fondsitzen. Zu den neuen Ausstattungsfeatures gehört das Infotainment-­ System InControl Touch Pro, das erstmals in einem Land Rover genauso wie in dem Jaguar F-Pace zum Einsatz kommt. Es vereint hochauflösende Touchscreen-Bedienung mit Online-­ ­ Zugriffsmöglichkeiten und soundstarkem Musikerlebnis. Neben den beiden PS-starken „Stars des Abends“ sorgte vor allem die akrobatische Tanzshow passend zum Leitthema „Urban Jungle“ für Superstimmung. Die mitreißende Mischung aus Streetdance und Hip-Hop gepaart mit Raubkatzen-Artistik fand großen Anklang. Die Live-Musik vom Saxophon Quartett Hot Sax Club und DJ Michael, die tolle Atmosphäre und die kulina­ rischen Köstlichkeiten machten das Event zu einem Vergnügen ■ für alle Beteiligten.

Fotos: Moll

Exklusive Weltpremiere

Interieur präsentiert sich als perfekte Mischung aus hochwertigen Materialien und Oberflächen sowie luxuriösen Details wie den beheizbaren und mit einer elek­ trischen Lehnen-Einstellung bestückten Rücksitzen. Kaum auf dem Markt räumte der Neuling bereits einen Preis ab: Bei der jährlich stattfindenden Leserwahl der AUTO BILD bekam der F-PACE die Auszeichnung für das „schönste Design des Jahres“.


rubriktitel

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freizeit

Es werden immer mehr: Wohnmobile auf dem Weg zu den schönsten Urlaubszielen

Die neue Lust auf U

Camping

rlaube im Wohnwagen oder im Zelt werden immer beliebter. Die Branche erlebt einen regelrechten Boom – und die Aus­ sichten sind glänzend. Rund vier Millionen Deutsche hat die neue Lust auf Camping gepackt. Und sie lassen sich das in diesem Jahr zwei ­Milliarden Euro kosten. Kein Wunder also, dass auch der ­Caravan Salon Düsseldorf zum 55. Geburtstag Rekordzahlen vorweisen kann. Dank ­einer zusätzl­ichen Halle ist die Ausstellung vom 27. August bis 4. September 2016 so groß wie nie zuvor. „Wir freuen uns über den erneuten Wachstumskurs der weltweit führenden Messe für Reisemobile und Caravans. Insgesamt präsentieren 590 natio­nale und internationale Aussteller mit 130 Caravan- und Reisemobilmarken ihre Innovationen und aktuellen Modelle in zwölf Hallen sowie dem Freigelände. Auf über 210.000 Quadratmetern werden rund 2.100 Freizeit-Fahrzeuge in allen denk­ baren Größen und Varianten zu bewundern sein“, sagt J ­ oachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH.

an uns herangetreten, ihre Ausstellungsflächen zu erweitern, um eine größere Fahrzeugvielfalt präsentieren zu können. Diesem Wunsch kommen Messe Düsseldorf als Veranstalter und der ­Caravaning Industrie Verband als ideeller Träger nach und erweitern die Ausstellungsfläche um die Halle 4“, erklärt Stefan Koschke, Director des Caravan Salon. Die Messe in Düsseldorf ist traditionell der Neuheitentermin der Cara­ vaningbranche – hier werden die Hersteller wieder faszinierende Trends, inno­vative Entwicklung und zahlreiche Weltpremieren präsentieren. „Wir blicken voller Optimismus auf die diesjährige Messe und hoffen, an das Rekordergebnis des Vorjahres anknüpfen zu können“, ergänzt Koschke.

Die Urlaubsform Caravaning liegt voll im Trend. „In Düsseldorf findet jeder sein persönliches Wunschfahrzeug: Angefangen vom kompakten Kult-Caravan über groß­ zügige Reisemobile für Familien bis hin zum rollenden Luxusmodell mit Kamin, ­ Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Regendusche oder bordeigener Sauna“, Messe Düsseldorf GmbH In Düsseldorf erwartet die rund 190.000 sagt Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer Besucher die weltweit größte Auswahl des Caravaning Industrie Verbandes e.V. rund um den mobilen Urlaub: Reisemobile und Caravans, Basis- (CIVD). Besonders im Trend liegen nach wie vor kompakte Fahrfahrzeuge, Zubehör, technisches Equipment, Ausbauteile, Zelte, zeuge wie Van Conversions oder teilintegrierte Reisemobile, die Mobilheime, Campingplätze, Reisemobilstellplätze sowie Reise- auch im Alltag vielseitig einsetzbar sind. „Bereits für ein kleines destinationen. „Verschiedene Hersteller sind mit dem Wunsch Budget sind eine Vielzahl von Einsteigermodellen zu haben und

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Fotos: Constanze Tillmann/Messe Düsseldorf (3)

Auf dem Caravan Salon Düsseldorf präsentieren 590 Aussteller ihre Neuheiten – vom kompakten Camper bis zum Luxus-Liner.


freizeit

auf­teilung und funktionales Design ganz besonders im Fokus.

Das Comeback der jungen Camper beschert der Branche einen Boom

nach oben sind in der Luxusklasse kaum Grenzen gesetzt“, so Sternberg. Eine Vielzahl neuer Caravans und Reisemobile sorgen im ­ Modelljahr 2017 für Abwechslung. Ein aerodynamisches Design und die Verwendung neuer, intelligenter Leichtbau­ ­ lösungen prägen die aktuelle Generation von Freizeitfahrzeugen. Digitale Anwendungen wie BUS-Systeme sind weiterhin ein starker Trend in der Freizeitfahrzeugbranche. Mit diesen Systemen ­können Beleuchtung, Klimaanlage und Co. komfortabel über ein zentrales Bedienteil angesteuert werden. Beim Innenraum­ design stehen intelligente Möbelvarianten, clevere Raum­ -

Neben dem Angebot der Austeller bietet der Caravan Salon ein informatives und unterhaltsames Programm. Im Traumtouren-Kino entführen Konstantin Abert, Janette Emerich und Uwe Hamm die Besucher nach China, ­ Island, Nordrussland und Norwegen, ­Namibia und Südafrika sowie zu den Highlights entlang der Panamericana. Für Kinder ab vier Jahren hält die Arbeiterwohlfahrt an ihrem Stand ein g ­roßes Spielangebot bereit, außerdem können sich Jugend­ liche und größere Kinder im Adventure Camp des Stadtsportbundes Düsseldorf im Freigelände nach Herzenslust austoben. Die popu­ läre Oldtimer-Aus­ stellung des ­Caravaning Oldie Clubs steht in diesem Jahr unter dem Motto „55 Jahre CARAVAN SALON“. Ganz besonders beliebt ist bei den Besuchern der „E-­ ­ Bike-Parcours“, der in diesem Jahr ­ wegen der gestiegenen Nachfrage noch einmal vergrößert wird. Im Freigelände können die Fahr­eigenschaften von Elektro-­Bikes, Elek­troRollern sowie Eco-­Movern getestet werden. Parallel findet am zweiten Wochenende (2. bis 4. September) die Wander- und Trekkingmesse TourNatur statt, die in diesem Jahr in die Halle 6 umzieht. Neben der Präsentation von mehr als 5.000 Wanderdestinationen bieten Aussteller die neueste Ausrüstung ratung rund um Wandern und Outsowie fachmännische Be­ door-Aktivitäten. Insgesamt sind 275 Aussteller bei Deutschlands einziger Publikumsmesse für Wandern- und Trekking vertreten. ■

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Fortuna Düsseldorf steht vor dem Neuanfang – wieder einmal. Seit dem Abstieg aus der Bundesliga vor drei Jahren herrscht Unruhe im Klub. Mit Trainer Friedhelm Funkel und dem neuen Präsidenten Robert Schäfer soll sich das jetzt ändern. Fortuna will die Fans wieder hinter sich bringen und bald auch um die vorderen Plätze in der 2. Bundesliga spielen.

Alles auf

Z

Anfang!

wei Trainerwechsel, die Entlassung von Sportdirektor Rachid Azzouzi, Rücktritte von Präsident Dirk Kall und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Marcel Kronenberg. Dazu der BeinaheAbstieg mit Klassenerhalt erst am letzten Spieltag. Nein! Von einer ruhigen Spielzeit kann man bei Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf nach der abgelaufenen Saison wirklich nicht sprechen. Und deshalb muss der Umbruch her – wieder einmal. Dabei ist es noch gar nicht lange her, da träumte ganz Düsseldorf von einer rosigen Zukunft für den Klub. 2012 war Fortuna gerade in die Bundesliga aufgestiegen. Die Mannschaft spielte guten Fußball und war überraschend erfolgreich. Zumindest in der Hinrunde. Dann der Absturz. Fortuna stieg am letzten Spieltag ab und rutscht seitdem immer tiefer in den Schlamassel. Sechs Trainer verschliss der Klub in den vergangenen drei Jahren: Auf Norbert Meyer folgten Mike Büskens, Lorenz-Günther Köstner, Oliver Reck, Taskin Aksoy, Frank ­Kramer und Marco Kurz. Aber niemand konnte die Abwärts­ spirale stoppen. Jetzt soll es Friedhelm Funkel richten. Der gebürtige Neusser ist seit März Cheftrainer der Fortuna und hat zumindest als Feuerwehrmann bestens funktioniert. „Es war eine sehr schwierige Situation, als ich die Mannschaft über­ nommen habe“, erinnert er sich, „und es war mehr als spannend.“ Als Funkel kam, drohte der Abstieg. Fortuna lag auf Relega­ tionsplatz 16. Dann holte das Team aus acht Spielen elf Punkte und kletterte auf Rang 14. Zur Belohnung wurde der Vertrag des 62-Jährigen um ein Jahr verlängert. Auf ihn wartet jetzt eine Mammut­aufgabe: Er soll eine neue Mannschaft aufbauen, die erfolgreichen Fußball spielt und die Fans versöhnt. „Das geht nur über den sportlichen Erfolg“, betont Funkel, „nur wenn die Leistung stimmt und die Leute sehen, dass wir guten Fußball spielen wollen, dann kehrt auch bei den Fans Ruhe ein. Und nur dann können wir hier auch kontinuierlich arbeiten.“ Dass dies klappt, da macht sich der Fußballlehrer wenig Sorgen. Auf die Fans und die Unterstützung in der ganzen Stadt konnte

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Fortuna schon im Saisonendspurt bauen: „Das war fantastisch! Wie die Fans, die Stadt und die Menschen uns unterstützt haben, dabei ist ein Wir-Gefühl entstanden. Das hat der Mannschaft in den letzten Spielen sehr geholfen.“ Daran will Funkel anknüpfen und dafür arbeitet er hart. Im Mai zum Beispiel gab es nicht einen freien Tag für den Coach. Er bastelte mit Co-Trainer Peter Hermann und dem neuen Vereinsvorsitzenden Robert Schäfer am Kader. Der wird nämlich wieder einmal umgekrempelt. Denn auch bei der Personalplanung fehlte bisher die Kontinuität. Aus der Bundesliga-Saison 2012/13 sind mit Axel Bellinghausen, Adam Bodzek und Oliver Fink nur noch drei Spieler dabei. „Wir wollen eine neue, hungrige Mannschaft mit jungen Spielern aufbauen“, sagt Funkel, der bei Fortuna jetzt in seinem Element ist. „Als ich im März gekommen bin, ging es nur um den Klassen­ erhalt. Die Arbeit jetzt, die mache ich lieber. Ich stelle die Mannschaft zusammen und bin von Anfang an dabei.“ So kann Funkel seine Vorstellung von gutem Fußball optimal umsetzen. In der Defensive ist Fortuna ganz gut besetzt, was fehlt, ist noch ein Knipser. Nur 32 Tore erzielte Fortuna in der vergangenen­ Saison. Lediglich Schlusslicht Paderborn war vor dem gegnerischen Tor noch harmloser. Am ersten Augustwochenende beginnt die neue Zweitliga-­ Saison. Es könnte durchaus sein, dass der Kader bis dahin noch nicht komplett ist, denn Transfers sind bis zum 31. August ­möglich. „Wir werden bis zum Ende schauen, ob wir Spieler ­finden, die uns weiterhelfen. Wenn sich jemand zum Beispiel in der ­Bundesliga nicht durchsetzen kann, dann schauen wir, ob er uns verstärkt.“ Denn eines, das will Funkel in jedem Fall vermeiden: Eine ­ ittersaison wie die letzte. „Das war enttäuschend für alle“, sagt Z der 62-Jährige, „wir wollen wieder Erfolg haben.“ Sechs TrainerPK ■ wechsel in drei Jahren sind auch mehr als genug.

Foto: Christof Wolff

Friedhelm Funkel


freizeit

Dirk Baumgärtner spielt seit fast 40 Jahren Polo und ist nicht nur beim Düsseldorfer Reit- und Polo-Club der Mann für alle Fälle. Er ist auch Teamchef der Nationalmannschaft und kümmert sich als Vizepräsident des Verbandes um die Nachwuchsförderung.

Polo ist sein Leben E

Foto: Michael Lübke

s gibt sie noch, die Momente, da macht der Chef wirklich alles selbst. Dann schwingt sich Dirk Baumgärtner auf den Traktor und mäht das Gras auf dem etwa 300.000 Quadrat­meter großen Vereinsgelände des Düsseldorfer Reit- und PoloClubs in Angermund. „Da braucht man an manchen Tagen schon mal zehn bis 15 Stunden und das zweimal in der Woche“, sagt der Clubchef, „das schafft unser Greenkeeper dann nicht alleine.“ Und dann zieht eben der Boss selbst seine Runden mit dem Traktor. Dirk Baumgärtner, der beim Berenberg High Goal Cup im Juni als Captain des Teams Berenberg agierte, ist der Mann für alle Fälle beim Reit- und Polo-Club. Das Vereins­ gelände gehört seiner Familie, seit Ende der 80er Jahre ist er im Vorstand und seit den späten 90ern Vorsitzender. „Seit wann, das weiß ich gar nicht mehr“, gesteht der 55-Jährige. Denn der Club und Polo überhaupt sind aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Baumgärtner hat sein Büro auf dem Club­ gelände, arbeitet dort als Vermögensverwalter und verbringt auch jede freie Minute dort.

Tilo Croonenberg, Niederlassungsleiter von Berenberg in Düsseldorf, und sein Teamcaptain Dirk Baumgärtner (v.l.)

WM. Die Erstrundenspiele wurden am Rhein ausgetragen, weil die Felder in der Schweiz nicht geeignet waren. Doch diesen Schwung konnte der Sport nicht mitnehmen. Nach den German Open 1997 fanden zehn Jahre lang keine großen Turniere statt. Die Vereinsmitglieder hielten sich fit durch Spiele gegen Clubs zum Beispiel in Willich, Münster, Köln oder Bad Bentheim. „Wir waren nie ein großer Club, dafür immer einer der besten im Rheinland“, sagt Baumgärtner, der vor 20 Jahren Kapitän der Nationalmannschaft war und heute Teamchef der Auswahl ist. Er will die Entwicklung des Sports vorantreiben, vor allem die Nachwuchsförderung.

Das liegt schon in den Genen. 1980 hatte sein Vater das heutige Polo, ein elitärer Sport? „Nein, das ist falsch.“ Man bräuchte Clubgelände gekauft, Dirk Baumgärtner, der bis dahin nur zwar ein Pferd. „Aber das geht auch über Reitbeteiligungen“, geritten war, kam als 19-Jähriger in den Kontakt mit Polo-­ sagt Baumgärtner, „ansonsten halten sich die Kosten in Spielern. Der Sport packte ihn sofort. „Das Faszinierende am ­Grenzen.“ Deshalb wolle der Verband sich jetzt verstärkt an Polo ist das Zusammenspiel von Pferd und Reiter, Geschwin­ Jugendliche richten. „Viele fangen erst mit 40 Jahren mit dem digkeit und Taktik und der Zweikampf zwischen den einzel- Polo an“, sagt Baumgärtner, „dann haben sie zwar Geld, aber nen Spielern und den Mannes fehlt die Zeit, um ausreischaften“, sagt Baumgärtner chend zu trainieren.“ JugendPOLOREGELN heute. Damals stürzt er sich liche hätten die Zeit und ins Training, wird einer der könnten schnell besser werSPIELFELD: Ein Polofeld ist 274 m lang und 182 m breit. Die Tore besten Polo-Spieler des Landen. Für die soll es jetzt Försind 7,30 m breit. Eine Torbegrenzung nach oben gibt es nicht, des und kommt so um die derprogramme und finan­ der Ball gilt innerhalb der Pfosten in jeder Höhe als Tor. Welt. Es ging in die USA, mal zielle Unterstützung geben. TEAMS: Jede Mannschaft besteht aus vier Spielern. Zwei Spieler sieben Monate nach ArgentiEngland habe es vorgemacht. sind für den Angriff verantwortlich, einer ist Spielmacher, einer nien, dann nach Malaysia, SinDort gebe es eine breite Basis Verteidiger. gapur und Indien. Düsseldorf und der Nachwuchs wird in SPIELZEIT: Ein Spiel besteht aus 4 Spielabschnitten, sogenannindes entwickelte sich in den Mannschaften an fast allen ten „Chukkas“. Ein Chukka dauert 7,5 Minuten effektive Spielzeit. 90er Jahren zum D ­ rehkreuz großen Universitäten aus­ PFERDE: Ein Polopferd darf niemals zwei Chukkas hintereinandes Sports. Clubs aus Zürich gebildet. Von einem solchen der geritten werden. Es kommt also in einem Spiel höchstens und St. Moritz schlugen hier System ist Deutschland noch zweimal zum Einsatz. Die bis zu 60 km/h schnellen Pferde sind ihr Sommer­lager auf, weil die weit entfernt. „Aber wir arbeidas Kapital des Turnierspielers. Laut Regeln steht der Schutz der Plätze in der Schweiz nicht gut ten dran“, sagt der 55-Jährige. Pferde an oberster Stelle. genug waren. Und so bekam Auch hier muss der Chef noch PK ■ Düsseldorf 1995 sogar eine selbst anpacken.

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rubriktitel freizeit

FREIZEIT

Polo-Stars beim Berenberg High Goal Cup

P

olo ist eine Sportart, die fasziniert und nicht nur Blaublüter wie Prinz William in ihren Bann zieht. Zum Berenberg High Goal Cup kamen Mitte Juni wieder 3.500 Polo-Begeisterte in den Düsseldorfer Reit- und Poloclub, um Top-Spieler aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Argentinien zu bestaunen. In einem spannenden Finale konnte sich das Team Bucherer mit 4:3 knapp gegen das Team Berenberg durchsetzen und die begehrte Silbertrophäe erneut für sich gewinnen. Berenberg um Teamcaptain Dirk Baumgärtner, zugleich Vorsitzender des ausrichtenden Düsseldorfer Reit- und Poloclubs und Vizepräsident des Deutschen Polo-Verbandes, war dem führenden Team Bucherer immer dicht auf den Fersen, konnte trotz einer rasanten Aufholjagd das Spiel aber nicht für sich entscheiden. Bucherer hatte mit seinem nur aus deutschen Spielern bestehenden Team im Finale die Nase vorn, nachdem beide Mannschaften am Freitag und Samstag jeweils zwei Spiele gewonnen hatten

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und punktgleich ins Finale gegangen waren. Team Breuninger gewann mit einem 3:2,5 gegen das Team Land Rover und wurde Dritter. Bereits zum zehnten Mal lud Deutschlands älteste Privatbank zum renommierten Polo-Turnier, das in der höchsten Spielklasse – dem High Goal – gespielt wird. „Mit Polo verbinde ich Weitblick und Vernunft, Können und Respekt vor dem Mitspieler und den Tieren – das sind Tugenden, die uns am Polo faszinieren und die wir auch als Bank leben“, sagt Tilo Croonenberg, Niederlassungsleiter von Berenberg in Düsseldorf. Polo ist zwar schon lange am Rhein beheimatet, doch mit dem Berenberg High Goal Cup hat sich dieser traditionsreiche Sport im gesellschaftlichen Leben der Sportstadt etabliert. Seit dem Beginn im Jahr 2007 hat sich der Berenberg High Goal Cup zu einer der renommiertesten Poloveranstaltungen in Deutschland


rubriktitel freizeit

Miquel Duggan, Tilo Croonenberg, Christopher Kirsch und Dirk Baumgärtner (v.l.)

Fotos: Markus van Offern, Michael Lübke

entwickelt. „Wir freuen uns sehr, dass das Turnier sowohl von den Spielern als auch von den Zuschauern so gut angenommen wird“, sagt Croonenberg. Berenberg ist bereits seit 13 Jahren in Düsseldorf vor Ort und sowohl für vermögende Privatanleger und Stiftungen als auch für Unternehmer in Düsseldorf und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens tätig. Vier Spitzen-Teams treten an drei Tagen mit insgesamt 16 Spielern und 80 Pferden gegeneinander an. Neben aller Begeisterung für talentierte Spieler und präzise Spielzüge sind es vor allem die Pferde, die die Hauptrolle spielen. Ihr Schutz hat oberste Priorität. „Beim High Goal werden die Pferde sogar während der beneinhalb Minuten dauernden Spielabschnitte (Chucker) sie­ gewechselt“, sagt Christopher Kirsch, Veranstalter des Turniers. Da die Hufe der Tiere bei abrupten Stopps und rasanten Wendungen ihre Spuren auf dem Feld hinterlassen, sind die Zuschauer in den Spielpausen aufgefordert, den Rasen wieder festzutreten.

Neben der sportlichen Herausforderung ist das Turnier auch ein gesellschaftliches Ereignis und Familienfest: Im Rahmen der Mitarbeiterstiftung BerenbergKids lud Berenberg in diesem Jahr etwa 200 sozial benachteiligte, kranke und behinderte Kinder aus Kinderheimen, Initiativen, Hospizen, Spielhäusern und weiteren Einrichtungen aus Düsseldorf und Umgebung zum „Polo-Kindertag“ ein. „Mit unserem Sponsoring im Polosport wollen wir auch unser soziales Engagement verbinden und die Benachteiligten nicht vergessen“, betont Tilo Croonenberg. Daher hat man in diesem Jahr erstmals eine Tombola zugunsten benachteiligter Kinder durchgeführt, die einen Reinerlös von 6.200 Euro erbrachte. „Wir danken den Sponsoren Land Rover, Breuninger, Hyatt Düsseldorf und Asian Adventure für die gestifteten Preise und unseren ­Gästen, die durch den Kauf der Lose zu diesem Ergeb■ nis beigetragen haben.“

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freizeit rubriktitel freizeit

Top-Ziel in der Nähe

Nationalpark Hoge Veluwe Es muss nicht immer die Ferne sein. Oft liegt das Glück ganz nah. Unser heutiges Ausflugsziel liegt in Holland, in der Nähe von Arnheim, knapp zwei Autostunden von Düsseldorf entfernt.

oge Veluwe gilt als der grüne Schatz der Niederlande – einer von insgesamt 20 Nationalparks, die unser Nachbarland zu bieten hat. Natur und Kultur gehen hier in Otterlo eine wunderbare Verbindung ein. Auf Naturlieb­haber warten majestätische Baumalleen, bizarre Sandverwehungen und karge Heidelandschaften. Wer möchte, macht sich auf die Suche nach Reh­ böcken, Wildschweinen, Ringelnattern und Moor­ fröschen. Die rund 5.500 Hektar Wald- und Parklandschaft sind ein wahres Paradies für Pflanzenliebhaber und Tierfreunde.

Fahrräder, die an den Eingängen zum Nationalpark stehen, ­erkunden. Sie können kostenlos genutzt werden. Ein gut aus­ge­ bautes Radwegenetz zieht sich durch die Naturlandschaft vorbei an Wacholderwäldern und Baumriesen, durch Sand­ ebenen und Trockenheiden. Jüngere Besucher dürfen eingetretene Pfade verlassen, um im Gebüsch nach Rehspuren zu suchen oder Käferkolonien aus der Nähe zu betrachten.

Wer von der Landschaft und der Kultur genug hat, steigt in das Erdreich­ hinab. Im unterirdischen „Museonder“ erfährt man, Und mitten im niederlän­ was Pflanzen und Tiere dischen Nationalpark stounter der Erdoberfläche ßen Kunstliebhaber auf ein aushecken. Und vom Turm ­ röllerwahres Juwel: das K des Jagdhauses St.  HuberMüller Museum. Es be­hertus, das sich die wohl­ bergt die zweitgrößte „Die Brücke von Langlois in Arles mit Wäscherinnen“ ist eines der bedeutenden Werke von habenden Eheleute Anton Van-Gogh-Sammlung der Vincent van Gogh, das im niederländischen Kröller-Müller Museum zu sehen ist. und ­Helene Kröller-Müller Welt. Knapp 90 Gemälde als luxuriösen Landsitz und über 180 Zeichnungen des Künstlers gibt es zu sehen. bauen ließen, hat man e ­ inen fantastischen Blick über das einsHM ■ ­Außerdem zeigt das Museum Werke moderner Meister wie Pablo tige Jagdgebiet. ­Picasso, Piet Mon­drian, Paul Gauguin und Claude Monet. Weitere Kunstwerke, etwa von Aristide Maillol, Jean Dubuffet, Marta Pan Kröller-Müller Museum, Houtkampweg 6, 6731 AW Otterlo (NL). Das Museum und ­Pierre ­Huyghe, warten im Skulpturengarten. hat dienstags bis sonntags von 11-17 Uhr (Skulpturengarten bis 16.30 Uhr) Auch Aktiv-Urlauber kommen auf ihre Kosten. Das weitläufige Gelände lässt sich wunderbar mit einem der rund 1.700 weißen

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geöffnet. Tickets können vorab online gekauft werden. Es finden Führungen auf Deutsch statt. krollermuller.nl/de, www.hogeveluwe.nl/de

Fotos: Jurjen Drenth (1)/ NBTC (1)

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Ausgezeichnet biken H

Foto: Petra Rieck-Liebke

ochwertige Fahrräder Zweiradstudio existiert seit und E-Bikes made in 1952, also über 60 Jahre, und Netherlands erfreuen sich das am gleichen Standort an großer Beliebtheit. Das hat der Jahnstraße! Für unsere gute Gründe, wie man anKunden, zu denen Fahrradhand der Produkte der­ fahrer, weltbekannte Sportler renom­mierten niederländiund Journalisten gehören, schen Marke Batavus sehen wird mit Sorgfalt ausgewählt. kann: Top-Qualität, zuverSie schätzen die Auswahl lässige Technik, preisgekrönan aktuellen Fahrradmodeltes Design, alltagstauglilen, die ehrliche und gute che Detaillösungen wie die Beratung sowie unser Knowtypisch niederländische Kom&  Volke how.“ So hat Jung  fort-Sitzposition sind nur nicht unwesentlich und zeiteinige Beispiele. Eine erleweise sogar selbst als Herstelsene Auswahl an Klassikern ler die stetige technische Herbert Vehr (Batavus) überreicht Jung & Volke-Fachhändler Frank Schnurbusch und Trendmodellen finden Entwicklung des Fahrrades die Auszeichnung (v.l.) Kunden auf über 500 Quadmit vorangetrieben. Und: ratmetern bei Jung & Volke in Das Fahrradfachgeschäft geDüsseldorf. Das Traditionsunternehmen liche Einsatz für die Marke und der hohe hört zu den wenigen Fachbetrieben, die wurde jetzt vom deutschen Batavus-Re- Service-­ Standard den Ausschlag für eine eigene, von der Handwerkskammer präsentanten als „Batavus-Fachhändler Jung  &  Volke gegeben.“ Inhaber Frank zertifizierte Fachwerkstatt haben, in der der Saison 2015/2016“ ausgezeichnet. Schnurbusch übernahm das Unterneh- nach Neukauf eines Rades die Erstinspek„Uns hat besonders das Herzblut über- men 2010 und bietet zusammen mit sei- tion kostenlos ist. Alles zusammen macht zeugt, mit dem Frank Schnurbusch sich nen fünf Mit­arbeitern den seit vielen Jahr- den Tradi­ tionsbetrieb zu einer ­ einzigAZ Händlerengagiert. d Jahres_Layout 1 31.05.16 11:06 1 Außerdem haben der Seite vorbild­ zehnten bekannt guten Service. „Unser artigen Adresse im Zweiradbereich. PRL ■

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rubriktitel genuss

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genuss

Das Essen aus den Food-Trucks auf dem Gelände des Düsseldorfer Stahlwerks ist gefragt.

Sommertrend Streetfood In Asien gehören sie zum Alltag, in Amerika sind sie längst hip – und auch in Düsseldorf begeistern sich immer mehr Menschen mit Faible fürs Kulinarische für die raffinierten Snacks aus dem Food-Truck. Das Top Magazin hat sich die neuartige Esskultur genauer angeschaut. Mit unseren Rezepten lassen sich die leckeren Happen auf die Hand leicht auch zu Hause zubereiten.

Gute Laune, wohin man schaut! Wer einen freien Platz an den Tischen und Bänken im Freien ergattert hat, gibt ihn so schnell nicht auf.

Fotos: lorenphotography-Fotolia.de (1), Hannelore Mattern (2)

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ssen auf der Straße ist ein Megatrend! Eben ganz wie in den Garküchen Asiens. Die abwechslungsreichen Leckereien aus Wok, Pfanne oder Backofen werden vor Ort frisch zube­ reitet. ­Entweder an herkömmlichen Essensständen oder in Food-Trucks mit so originellen Namen wie „Futterflotte“, „Bordsteinschwalbe“, „Don Patata“ oder „CIA“ (Cooks in Action). Manche Food-TruckBetreiber reisen von Stadt zu Stadt. Bei sogenannten Streetfood-Festivals trifft die Essensschar auf Köche, die professionell brutzeln, und solche, die nur hobbymäßig zum ­Kochlöffel greifen. Alle mögen gutes Essen und setzen auf Qua­lität. Liebhaber von Streetfood sind eben trend-, aber auch ausgesprochen qualitätsbewusst und müssen auch auf vegane oder ­vege­tarische Kost nicht verzichten.

Was in San Francisco, New York, Paris und London schon längst zum kulinarischen Alltag gehört, erobert auch immer mehr deutsche Städte. Die Schar der Anhänger der Streetfood-Bewegung wächst beständig. Allein in Düsseldorf gibt es drei Adressen, an denen man sich mit Streetfood glücklich schlemmen kann. Ein bunt gemischtes Publikum trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat im Stahlwerk. Auf dem Gelände einer ehemaligen Fer­ti­ gungsanlage begibt man sich dann von 17 bis 22 Uhr auf eine kulinarische Reise. Das Angebot reicht von Crispy Potato Chips über Linsen-Quinoa-Burger mit Bärlauchpesto, Sweet Potato Fries mit Chili-Mayo, ausgefallene Burger-Kreationen bis hin zu Craft Beer oder Mango Lassi. Und das kommt an! Die Atmosphäre ist locker und entspannt. Die leckeren Snacks isst man einfach aus der Hand, von einem Pappteller oder aus einer Pappschale. Die ­verführerischen Düfte der Speisen treiben die Besucher von Stand zu Stand. Beim Good Food Festival im Boui Boui Bilk geht’s essensmäßig einmal rund um den Globus – ohne vorher abzuheben. In den Schwanenhöfen feierte das Street Food Festival im April Premiere. Auch hier gab’s alles, was das kulinarische Herz HM ■ begehrt.

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genuss

Streetfood @ Home Kreativ und lecker – die besten Rezepte

Cottage-CheeseMöhren-Wraps ZUTATEN FÜR VIER PERSONEN 4 EL Sonnenblumenkerne, 250 g Möhren, ½ rote oder gelbe Paprikaschote, 1 rote Zwiebel, 1 Handvoll Babyspinat- oder Babymangoldblätter (ca. 30 g), 4 EL Alfalfasprossen, 1 Stück Ingwer (ca. 4 cm), 200 g körniger Frischkäse, 100 g Schmand, 1 TL abgeriebene Schale von 1 Biozitrone, 2–3 TL Wasabipaste, 4 Tortilla­fladen (gekauft), Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und beiseitestellen. Möhren putzen, schälen und grob raspeln. Paprikaschote waschen, halbieren, entkernen, die weißen Trennwände entfernen. Paprika in kleine Würfel schneiden. Spinat- oder Mangoldblätter waschen und gut trockenschleudern. Die Sprossen auf einem Sieb kalt abbrausen, sorgfältig abtropfen lassen. Ingwer schälen, fein reiben. Mit Frischkäse, Schmand, Zitronenabrieb und Wasabipaste verrühren. Frischkäsecreme auf die Tortillafladen streichen. Spinatoder Mangoldblätter darauf verteilen. Möhren, Paprika, Zwiebelringe und Sprossen mittig darauf geben und mit den Sonnenblumenkernen bestreuen. Mit Meersalz und Pfeffer würzen. Tortillafladen so eng wie möglich aufrollen, dabei zunächst oben und unten etwas einschlagen. Die Rolle mittig halbieren. Zum Essen eng in eine Papier­ serviette einrollen.

ZUTATEN FÜR VIER PERSONEN Für die Frikadellen: 300 g Rote Bete, 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3–4 Stängel Basilikum, 90 g grobe Haferflocken, 1 EL Sojasauce, 1 Ei, 75 g Feta-Schafskäse, Meersalz, ½ TL Chiliflocken Für die Chili-Mayonnaise: 40 g Mayonnaise, 40 g Joghurt, 2 TL Harissa, 1–2 TL Rosenpaprika Außerdem: 2 EL natives Olivenöl, 4 Burger Buns, einige Salatblätter, Weißkohlstreifen und Mangoscheiben

Zubereitung:

Rote Bete schälen und auf einer Küchenreibe grob raspeln. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, fein hacken. Basilikum waschen, trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen, fein hacken. Rote Bete, Zwiebeln, Knoblauch, Haferflocken, Basilikum, Sojasauce und Ei in eine Schüssel geben. Den Feta mit den Händen zerkrümeln. Mit Meersalz und Chiliflocken würzen, alles gründlich vermengen. Abgedeckt 30 Minuten glattrühren. Aus der Rote-Bete-Masse mit angefeuchteten Händen 4 Bratlinge formen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Bratlinge von beiden Seiten jeweils 3 Minuten braten. Burger Buns aufschneiden. Mit etwas Chili-Mayonnaise bestreichen. Mit Salatblättern, Rote-Bete-Bratlingen, Kohlstreifen und Mangoscheiben belegen und noch etwas Chili-Mayonnaise darauf geben.

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Fotos: © Wolfgang Schardt/Becker Jost Volk Verlag (4)

Rote-Bete-Burger


genuss

rubriktitel

Grüne Pistazienfalafel ZUTATEN FÜR VIER PERSONEN Für die Falafeln: 200 g getrocknete Kichererbsen, 1–2 Knoblauchzehen, je ½ Bund Minze, glatte Peter­silie und Koriander, 75 g Pistazien, 1 TL Back­ pulver, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, Meersalz, Cayennepfeffer, 5 EL Zitronensaft Für die Cashew-Joghurt-Sauce: 2 gehäufte EL Cashewmus (Bioladen), 150 g Naturjoghurt, 1–2 EL Zitronensaft, Meersalz Für die Tomatensalsa: 200 g Cocktailtomaten, 1 rote Zwiebel, 2 EL Zitronensaft, 2 EL natives Olivenöl, Meersalz Außerdem: Ein paar Kohlblätter (Rot- oder Weißkohl) oder fleischige Salatblätter, 3–4 Stängel Minze, 1 l neutrales Öl (z.B. Erdnussöl) zum Frittieren, Chilisauce zum Beträufeln

Zubereitung:

Kichererbsen am Vortag in reichlich kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag durch ein Sieb abgießen und sorgfältig abtropfen lassen. Knoblauch schälen. Kräuter waschen, trockenschütteln. ­Blätter von den Stängeln zupfen. Kichererbsen, Knoblauch, Kräuter und Pistazien im Mixer oder portionsweise im Blitzhacker zu einer groben Paste pürieren und in eine Schüssel geben. Backpulver, Kreuzkümmel, 1 ½ TL Meersalz, Cayenne­ pfeffer und Zitronensaft zu der Kichererbsen­ mischung geben und gründlich verkneten. Aus der Masse mit angefeuchteten Händen etwa 20 Bällchen formen. Für die Cashew-Joghurt-Sauce das Cashewmus mit Joghurt, Zitronensaft und 1 Prise Meersalz verrühren. Für die Tomatensalsa die Tomaten waschen, trockentupfen und halbieren. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Tomaten, Zwiebeln, Zitronensaft und Olivenöl verrühren, mit Meersalz würzen. Die Kohl- und Salatblätter waschen und trockentupfen. Minze waschen und trockenschütteln. Die Blätter von den Stängeln zupfen. Das Frittieröl in einem hohen Topf erhitzen, bis an einem hineingetauchten Holzlöffel Bläschen aufsteigen. Die Falafeln portionsweise hineingeben und etwa 2 Minuten hellbraun frittieren. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf mehreren Lagen Küchenpapier abtropfen lassen. Die Falafeln auf Kohl- oder Salatblätter verteilen und jeweils etwas Cashew-­ Joghurt-Sauce und Tomatensalsa darauf geben. Mit den Minzeblättern bestreuen und HM ■ nach Belieben mit Chilisauce beträufeln.

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Andrej’s Oyster Bar ab sofort mit Terrasse

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lala, ist das lecker, schwärmen Fischliebhaber in Andrej’s Oyster Bar in Oberkassel. In dem charmanten Restaurant in einem über 100 Jahre alten Haus an der Luegallee kommen ausschließlich erlesene, fangfrische Fische auf den Tisch. Hummer, Austern, Crevetten, Loup de mer und Steinbutt zählen zu den Spezialitäten des Hauses. Brandneu: Die edlen Meeresfrüchte können auch im mediterranen Ambiente genossen werden. „Im ruhigen und romantischen Innenhof auf unserer Sommerterrasse“, freut sich der gelernte Koch und Inhaber Andrej Urosevic. Die Terrasse bietet Platz für 35 Gäste. Eine große Markise schützt vor allzu viel Sonne. Und wenn’s ein bisschen kühler wird, kommen die Heizpilze zum Einsatz. ■

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er sich in der eigenen Stadt zukünftig ein bisschen wichtiger fühlen möchte und dabei die interessantesten Spots in Düsseldorf entdecken will, hat nun die Gelegenheit dazu: Die Mr. Düsseldorf Karte geht jetzt mit einer zweiten ­Auflage in die nächste Runde. Ein Crémant aufs Haus im Café de Bretagne am Carlsplatz, Toppings und Saucen gratis­ für den Frozen Yoghurt bei Yomaro, be­vorzugter Einlass in den Hot-Spot Rudas ­Studios im MedienHafen – die attraktive Vorteilskarte lohnt sich! Die Inhaber des kleinen schwarzen Exemplars erhalten exklusive Privilegien und interessante Vergünstigungen bei einigen der besten Geschäfte und Unternehmen Düsseldorfs aus den Bereichen Beauty, Clubbing, Essen & Trinken, Freizeit oder Shopping. Eine tolle Gelegenheit, auf Erlebnisreise in der eigenen Stadt zu gehen. Die Mr Düsseldorf Karte bietet viele Vorteile.

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TV-Modera­torin Verona Pooth. Ab sofort kann eine der 1.000 neuen Karten für einmalig 50 Euro erworben werden (Infos unter diekarte.mrduesseldorf.de). Die Karte ist zeitlich nicht limitiert. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert. ■

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W


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TV-Koch im Einsatz

A

b sofort veranstaltet der bekannte TV-Koch Dirk Hoffmann in regelmäßigen Abständen exklusive Koch-Events in den Schwan Restaurants. Zum Auftakt luden Kerstin Rapp-Schwan, Betreiberin der vier Schwan-Restaurants in Düsseldorf und Neuss, und der Kabel-1-Koch unter dem Motto „Hoffmann macht den Schwan“ zum „Abspargeln“ in das Restaurant in Düsseldorf-Pempelfort ein. „Wir freuen uns riesig darüber, dass wir Dirk Hoffmann für eine langfristige Zusammenarbeit gewinnen konnten“, verrät Kerstin Rapp-Schwan. Auch der TV-Koch ist glücklich über seine künftigen Einsätze in der SchwanSchürze. „Schwan und Hoffmann sind Düsseldorfer Originale und passen perfekt zusammen. Was auf den Teller kommt, ist echt und ehrlich, regional und saisonal, gewürzt mit der einen oder anderen Show-Einlage“, so Dirk Hoffmann. ■ Kerstin Rapp-Schwan und Fernsehkoch Dirk Hoffmann beim Spargel-Abschlussfest im Schwan in Pempelfort.

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reffpunkt für Trendsetter: die Elephant Bar auf der Kurze Straße 3. Walid El-Sheikh, der Betreiber der Anaconda Lounge, eröffnete sie im ehemaligen Q-Stall. Im schicken Ambiente im Stil der sechziger Jahre, mit viel Holz und Marmor, serviert Barchef Dennis Lieske hochqualitative Drinks wie Gin Basil Smash, Moscow Mule und ausgesuchte Weine. Die Musik kommt aus den Bereichen Funk, Soul, Jazz, HipHop oder Elektro von wechselnden Präsentatoren auf den Plattenteller. Zur Eröffnung kamen mehr als 250 geladene Gäste, darunter auch Florian Conzen von der Brasserie Stadthaus, Antonios Askitis vom D’Vine, Fotograf Peter Godry und Moderatorin Nina Ensmann. „Der Elefant ist das Symbol für ein gutes Gedächtnis und steht für Nachhaltigkeit. Er ist ein nachweislich tag- und nachtaktives, sehr soziales Wesen. Dies steht ebenfalls für uns, da wir uns nicht nur auf eine Klientel versteifen wollen. Mit einem Augenzwinkern haben wir einen großen Namen für eine räumlich kleine Bar gewählt – wir haben Großes vor“, erklärt Walid El-Sheikh zum Konzept. ■

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rubriktitel kultur

„Theater muss dem Publikum entgegenkommen“ Schauspielhaus-Intendant Wilfried Schulz im Interview mit Top Magazin Düsseldorf

Kaum hatte Wilfried Schulz ein spannendes Programm für seine erste Spielzeit als neuer Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses vorgestellt, bekam er die Hiobsbotschaft, dass wegen Verzögerung der Baumaßnahmen das Traditionshaus am Gustaf-Gründgens-Platz erst 2018 wieder eröffnet werden könne. Top Magazin fragte ihn, wie er Theater ohne Haus machen will. Schauspielhaus-Intendant Wilfried Schultz wünscht sich ein offenes Haus mit viel Bürgernähe

Top Magazin: Sie und Ihr Team haben den neuen Spielplan trotz der schwierigen Bedingungen voller Euphorie vorgestellt. Wie steht es jetzt um Ihre Motivation?

Wilfried Schulz: Was für eine Antwort wollen Sie hören …?! Wir werden mit dieser schwierigen Situation professionell umgehen und sind fest entschlossen, unsere Pläne zu realisieren. So soll wie geplant die für Mai 2017 vorgesehe Produktion „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann, unter der Regie des amerikanischen Theatermagiers Robert Wilson, am Rande der Großbaustelle im Schauspielhaus stattfinden. Das ist fest vereinbart –

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inklusive des Beschlusses, die Bauarbeiten auf die Anforderungen der Produktion abzustimmen.

31 Premieren, davon 13 Ur- und Erstaufführungen – Ihr Spielplan für die kommende Saison mit breitgefächertem Repertoire von Klassik-Evergreens bis zur Moderne ist wahrhaftig umfangreich. Sie starten mit Stücken wie Gogols „Revisor“, gefolgt von Shakespeares „Romeo und Julia“ und dem „Sommernachtstraum“. Vielfältig, bunt, spannend soll es sein und dem Publikum positive Überraschungen bieten. Der „Sommernachtstraum“ bei-


kultur

spielsweise ist eine Produktion der neuen Bürgerbühne. Wir haben Shakespeares Stück „Verwirrspiel mit Düsseldorfer Jugendlichen“ genannt – entsprechend zum Konzept der Bürgerbühne als Plattform für Menschen und ihre Geschichten, die von ihnen auch selbst aufgeführt werden. Das zeigt auch den roten Faden der Spielzeit, nämlich das Erzählen. Theater ist aus dem Erzählen entstanden – und Erzählen heißt, die Dinge begreifen. Das spiegelt sich im gesamten Spielplan auf allen Spielstätten wider.

Fotos: Atelier Headshot / Nicole Gehring, dasbuero.Puder und Müller, Sebastian Hoppe

Eines Ihrer erklärten Ziele ist, Theater den Menschen buchstäblich nahe zu bringen. Hat so die durch die Sanierungsphase erzwungene Improvisation vielleicht auch ihr Gutes?

Auch das Dreischeibenhaus ist eine der Spielstätten der kommenden Saison.

Ja, und zwar von der Garage bis zum Dachgarten. Im März 2017 wird hier die Uraufführung „Die dritte Haut: Der Fall Simon“ uraufgeführt. Der berühmte „Mord ohne Leiche“ aus den 1990er Jahren wird als Mischung aus Dokumentation und Fiktion gezeigt. Das Publikum wird der Düsseldorfer Story buchstäblich auf den Spuren der Geschichte durchs Haus folgen – ein gewissermaßen ambulantes Theatererlebnis. Ein weiteres durchaus typisch Düsseldorfer Thema wird im Januar 2017 im Central uraufgeführt: „Das Licht im Kasten – Straße? Stadt? Nicht mit mir!“ stammt von Elfriede Jelinek. Es geht um Körper, um Mode und darum, wie wir Bilder von uns schaffen wollen. Frau Jelinek findet, das sei ein Düsseldorfer Thema. Im Spielzeitheft beschreibt Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken treffend: „Ob im Theater oder auf der Kö: Das Licht geht an, und wir möchten gesehen werden.“

Theater darf sich nicht rar machen und sich entziehen, es muss dem Publikum entgegenkommen. Das hätten wir auch mit einem funktionierenden Haus erreichen wollen. Nun gibt es außer dem Central am Wor­ ringer Platz als Ersatz für die Welche klingenden Namen Schauspielhaus-Bühnen gibt es noch in der neuen Spielstätten in der Stadt: Spielzeit? Das Theaterzelt am CorSönke Wortmann inszeneliusplatz wird im niert die für Februar 2017 August aufgebaut und geplante Uraufführung steht bis Ende Oktober. „Willkommen“ im CentEs hat seine Eröffnung ral, eine Komödie über am 15. September mit Ausweichquartier des Schauspielhauses Düsseldorf: das Central am Hauptbahnhof Flüchtlingsintegration in dem Gilgamesch-Epos, den eigenen vier Wänden. als älteste überlieferte Dichtung eine Parade-­Erzählung, entstanden in Gebieten des Der frühere Leiter des Wiener Burgtheaters, Matthias Hartmann, ­ ktober im Central Dostojewskis „Der Idiot“ und im heutigen Syrien und des Iran. Sie kommt aus 5.000 Jahren Ent- inszeniert im O Februar nächsten Jahres Kleists „Michael Kohlhaas“. Wir verstefernung zu uns. hen unsere Regie-Engagements als freundschaftliche, kontinuierHaben Sie Sorge vor Berührungsängsten des Publikums mit „Gilga- liche Verabredungen. Die Regisseure sollen ans Schauspielhaus mesh“? gebunden werden und keine Eintagsfliegen in Düsseldorf sein. Es geht um Götter, Menschen, Macht, Unsterblichkeit und um die Entstehung der Welt. Eben alles, was heute diskutiert wird. „D’Haus“ haben Sie als neuen Namen für das Schauspielhaus gewählt … Die Bearbeitung von Raul Schrott und die Inszenierung von … als Kennzeichen für Schauspielhaus, Junges Schauspielhaus Roger Vontobel, einem unserer künftigen Haus­ regisseure, und Bürgerbühne – wie ein Oberbegriff. Es soll außerdem ein werden nach dem Heute fragen, und es gibt zehn Tage später Bekenntnis zur Stadt Düsseldorf und zum Haus sein. im Theaterzelt auch die Premiere „In 80 Tagen um die Welt“ nach Jules Verne. Peter Jordan und Leonhard Koppelmann Womit bringen Sie außerdem Ihr Bestreben, Theater zu den Leuten zu inszenieren diese Reise um den Erdball als komödiantisch-­ bringen, es als gesellschaftliches Thema in die Stadt zu integrieren, musikalisches Spektakel. Eine von vielen großen Reisen in der zum Ausdruck? Erstmal mit zwei Theaterfesten gleich zu Spielzeitbeginn am­ kommenden Spielzeit. 27. Augst im Theaterzelt und am 10. September im Central, mit Und was verbirgt sich hinter „Faust (to go)“? einer großen Saisonvorschau, Kinderprogramm, öffentlichen ProWir bieten ab Januar 2017 einen neuen, kleinen Faust an – ge­wis- ben, Musik – eben allem, was zum Feiern im Theater gehört. sermaßen als Roadshow. Privatleute, Firmen, Vereine, Schulen, Außerdem gibt es beispielsweise mit dem Café Eden im Foyer des Altersheime usw. können sich die mobile Inszenierung von Robert Jungen Schauspiels an der Münsterstraße jeden M ­ ontag ­ab NachLehniger in ihre Räume einladen. Platz für 100 bis 200 Zuschauer mittag eine Begegnungsstätte für Geflüchtete und Düsseldorfer. sollte schon sein. Das ist im wörtlichen Sinne Stadttheater.

Und was kostet „Faust to go“ die jeweiligen Gastgeber?

Etwa 500 bis 1.000 Euro pro Vorstellung, die ja durch Eintrittskarten wieder reingeholt werden können. Ab 1. September kann man unter kbb@duesseldorfer-schauspielhaus.de sein Interesse anmelden.

Wie steht’s mit Ihrer persönlichen Integration in die Stadt?

Meine Familie und ich freuen uns auf Düsseldorf. Ich mag auch mal eine urige Kneipe und freue mich auf Robert Schäfer als neuen Fortuna­ -Präsidenten, den ich schon von Dynamo ­Dresden her kenne. Vielleicht entsteht ja daraus mal eine neue GR ■ Theateridee.

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kultur rubriktitel

Starke Stücke & große Künstler Die neue Spielzeit an der Deutschen Oper am Rhein

S

trahlende Gesichter des Leitungsteams der Deutschen Oper am Rhein bei der Vorstellung des Spielplans 2016/17. Die Zahlen stimmen, Düsseldorf und Duisburg feiern das 60-jährige Bestehen der „Opern-Ehe“, die vorerst bis 2022 fortgeführt wird. Die Sponsoren bleiben ebenfalls treu: So hat die WGZ Bank den ­Vertrag bis 2019 verlängert und auch Mercedes ist weiter offi­ zieller Fahrzeugsponsor.

Unter den zehn Premieren – verteilt auf Düsseldorf und Duisburg – dürfte sicher die Neuinszenierung von Donizettis „Don Pasquale“ im Fokus stehen, für die Startenor und Medienstar ­Rolando Villazón gewonnen werden konnte. Allerdings geht die Premiere in Düsseldorf erst im April 2017 über die Bühne. Auch die Wagner-Fans müssen sich gedulden: Das „Rheingold“ als Auftakt der neuen „Ring“-Produktion, inszeniert vom preisgekrönten Regisseur Dietrich W. Hilsdorf, ist für den 23. Juni 2017 als Schlusspunkt der nächsten Saison geplant. Doch los geht’s in der neuen Spielzeit am 8. Oktober dieses Jahres mit Verdis „Otello“, inszeniert von ­Michael Thalheimer. Heiter geht’s vor

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Klassische Ballettästhetik bei August Bournonvilles „Divertissement“ zum Saison-Auftakt

Weihnachten weiter: Franz Lehárs Operette „Der Graf von Lu­xemburg“ hat am 3. Dezember Premiere. Die Opernstars Juliane Banse und Bo Skovhus singen die Hauptpartien des Verwirrspiels um Liebe und Intrige mit ein bisschen Heiratsschwindel. Mehr Konzentration hat Ballettchef Martin Schläpfer, der nun von Remus Şucheană als Ballettdirektor unterstützt wird, für seine Krea­ tivität. Schläpfer legt fünf Neuproduktionen mit berühmten Namen wie Hans van Manen, ­ Juliane Banse und Bo Skovhus als George ­ ­ Balanchine und Jerome Publikumsmagneten im „Graf von Robbins für Düsseldorf und DuisLuxemburg“. burg vor. Das Ballett startet mit „b. 26“ am ­16. September in Düsseldorf mit Choreographien von ­August Bournonville, Antony Tudor und Terence Kohler. Auf die von Schläpfer choreografierte Uraufführung von Rossinis „Petite ­ Messe Solennelle“ müssen die Düsseldorfer bis Anfang Juni 2017 warten. Alexandra Stampler-Brown konnte als kaufmännische Rheinopern-Direktorin zwar lediglich die Zahlen für die Spielzeit 2014/15 vorlegen, die fürs Düsseldorfer Opernhaus immerhin eine Auslastung von 80 Prozent belegen: „Wir wirtschaften nach Plan“, lautete ihr positives Resümee. Dies wird auch für die bis zum Sommer gehende aktuelle Spielzeit gelten. Für die kommende Saison hat sich der Etat von 47,4, Millionen Euro leicht auf 48,5 Millionen erhöht. Davon trägt die Stadt 72 Prozent der jährlichen Kostensteigerung, die Rheinoper muss die rest­ lichen 28 Prozent erwirtschaften. Gefeiert wird trotz der notorisch engen Finanzlage: Am ­NRW-Tag, dem 28. August, beteiligt sich die Oper mit „Klassik Open Air“ auf GR ■ dem Burgplatz – bei freiem Eintritt fürs Publikum.

Fotos: Andreas Endermann, Gert Weigelt, Hans Jörg Michel

Startenor als Regisseur: Rolando Villazón, hier mit Rheinopern-Chef Christoph Meyer (l.), bereitet seine Inszenierung „Don Pasquale“ vor.


kultur

Klangvolle Verlockungen „Swan Lake“ – der „Schwanensee“ in einer Neuinterpretation

Die Highlights des „Düsseldorf Festivals“

E

Fotos: John Hogg, Dominik Asbach

s gibt so viel Interessantes zu sehen, aber es lässt sich wirklich nicht alles aufzählen, was die Intendanten des „Düsseldorf Festival“, Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen, in diesem Jahr auf die Beine gestellt haben. Vom 14. September bis zum 3. Oktober ist Düsseldorf der Dreh- und Angelpunkt für klangvolle Verlockungen. Die Highlights des umfangreichen Programms setzen Akzente im Bereich Musik, Tanz, Performance, Theater und Neuer Zirkus und warten mit einer Uraufführung, vier Deutschlandpremieren und einer NRWPremiere auf. Weiße Tutus, Spitzenschuhe und eine hoch romantische Liebesgeschichte: Eröffnet wird das Festival mit dem Ballettklassiker „Swan Lake“ (Schwanensee). Dada Masilo, Shootingstar der südafrikanischen Tanzszene, hat mit einem Ensemble von zwölf

Tänzern eine herzerfrischende Neuinterpretation geschaffen. Sie stellt Konventionen respektlos auf den Kopf, ohne das Original zu verraten. Der schwedische „Cirkus Circör“ bekommt ein Podium für die Deutschlandpremiere von „Limits“ und stemmt sich mit vollem Körpereinsatz gegen ein sattes Europa, das Menschen aussperrt, die ihr Heil nur noch in der Flucht finden können. Da stürmt die See, fragile Papierboote kentern, es türmen sich Lumpenberge und leere Schuhe. Ergreifend und bestürzend und zugleich voller Wärme und Humor. Bemerkenswert ist auch die Uraufführung von „Life“. Matthias Brandt, begnadeter ­Schauspieler, und Jens Thomas, Sänger, Pianist und Ausnahmeper­fomer, bringen unser Kopfkino auf Hochtouren. Mit Stimme, Mimik, Gestik, schrillen Dissonanzen und leisen Tönen – und einer verblüffenden Improvisationskunst, die nur live erlebt ­werden kann. Infos: www.duesseldorf-festival.de ■

kultur news Fotografie und Abstraktion Andreas Gursky erstmals in der Kunstsammlung NRW

E

r ist einer der größten zeitgenössischen Künstler und Preisrekordhalter auf dem blühenden Fotokunstmarkt. Mit der Ausstellung „Andreas Gursky – nicht abstrakt“ widmet sich der renommierte Düsseldorfer Fotokünstler eindrucksvoll den Fragen nach dem Abstraktionsvermögen des Mediums Fotografie. Anders als in der großen Retrospektive, die 2013 im Museum Kunstpalast zu sehen war, zeigt der Künstler im K20 ab 2. Juli eine Werkgruppe von rund 20, teils großformatigen Fotografien, die sich dem Thema der Abstraktion widmen, und kommentiert mit gezielten Interventionen pointiert die Sammlung am Grabbeplatz. Dadurch erhält diese erste Gursky-Ausstellung in der Kunstsammlung NRW einen sehr persönlichen Charakter. Erstmals überhaupt bezieht der Fotograf Musik als ein wichtiges ­Element in eine Ausstellung mit ein. Begleitend zu den foto­grafischen Arbeiten ist eine minimalistische Soundinstallation des kanadischen Produzenten und DJs Richie Hawtin zu hören. In den rhythmisierenden Klangmustern der elektronischen Musik findet der Künstler Analogien zu Rastern und Wiederholungen als prägendes Stilmittel seiner bildnerischen Ab­­straktion. Infos: www.kunstsammlung.de ■

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Was Wann

Kulturtipps & mehr

JULI BIS SEPTEMBER 2016

in Düsseldorf

Die lustigen Weiber von Windsor ab 24. Juni

Ralf Schmitz 28. und 29. September

Fotos: Maximo Parpagnoli, Olaf Breuning: Smoke Bombs, 2008 © Olaf Breuning

Olaf Breuning bis 21. August

Nicole Nau & Luis Pereyra 1. September 115


&

kultur

Musik

Co

Was: Sternzeichen: Düsseldorfer Symphoniker Wann: Fr 1. Juli, 20 Uhr | So 3. Juli, 11 Uhr | Mo 4. Juli, 20 Uhr Wo:

Düsseldorfer Symphoniker

Tonhalle | Ehrenhof 1

Infos: Fon 0211 8996123 | www.tonhalle.de Zum Saisonabschluss feiern die Düsseldorfer Sym­phoniker ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Generalmusikdirektor Andrey Boreyko. Nach seinem umjubelten Farewell-Konzert 2014 bringt der Maestro für seine Rückkehr erneut Musik aus seiner Heimat Russland mit: Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 und Schostakowitschs fünfte Symphonie.

Was: Die lustigen Weiber von Windsor Wann: Fr 24. Juni bis Sa 9. Juli | 19.30 Uhr Wo:

Deutsche Oper am Rhein | Heinrich-Heine Allee 16 a

Infos: Fon 0211 8925211 | www.operamrhein.de Die Damen Fluth und Reich sind aufs Äußerste entrüstet und gekränkt vom ungehörigen Verhalten Sir John Falstaffs, der ihnen beiden den gleichen Liebesbrief geschrieben hat. Sie beschließen, ihm eine Lehre zu erteilen. Otto Nicolais Oper verlangt in ihrem Aufbau nach einem genauen Blick auf die Charaktere mit Wissen um Shakespeares Vorlage und einem tiefen Verständnis für die Romantik. In den Händen von Dietrich W. Hilsdorf, der zuletzt mit seiner Interpretation von Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ an der Deutschen Oper am Rhein von Publikum und Presse einhellig gefeiert wurde, sind „Die lustigen Weiber von Windsor“ daher besonders gut aufgehoben.

Shadowland 2 – Das Neue Abenteuer

Was: Shadowland 2 – Das Neue Abenteuer

Capitol | Erkrather Str. 30

Infos: Fon 0211 73440 | www.mehr-entertainment.de

Was: Open Source Festival Wann: Samstag | 9. Juli | 12.30 Uhr bis 24 Uhr Wo:

Galopprennbahn Düsseldorf | Rennbahnstraße 20

Infos: www.open-source-festival.de

Open Source Festival

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Auf dem Musikfestival treten vor allem Künstler aus der elektronischen und Indie-Musikszene auf. Neben Hauptbühne und Carhartt-Bühne, auf der die Haupt-Acts auftreten, ermöglicht die Young-Talent-Stage acht aufstrebenden Nachwuchskünstlern die Chance, sich zu präsentieren. Das Festival gibt es seit elf Jahren.

Die neuen Abenteuer im Schattenland der US-Tanzkompanie ­Pilobolus spielen in einem Lagerhaus, im Innern von Kisten. Darin sind fantasievolle Kreaturen eingesperrt. In dem Grenzgang zwischen Tanz, Schattenspiel und Artistik verknäueln sich neun Körper zu Landschaften und Gebäuden und lassen Fantasiewesen entstehen. Die Live-Performance nimmt Züge eines dreidimensionalen Videospiels an. Tanztheater vom Feinsten!

Beowulf Sheehan

Wo:

Fotos: Hans Jörg Michel, Susanne Diesner, Ravi Seik,

Wann: Di 2. August bis So 7. August | 20 Uhr | Sa und So auch nachmittags


kultur Was: Una Notte Italiana Wann: Mittwoch | 31. August 2016 | 20 Uhr Wo:

Kom(m)ödchen | Kay-und-Lore-Lorentz-Platz

Infos: Fon 0211 329443 | www.kommoedchen.de Konrad Beikircher von seiner musikalischen Seite: Das Beste von Celentano, Fred Buscaglione, Paolo Conte und vielen anderen von „Ciao ciao bambina” bis „Via con me” ist alles dabei, was das Herz erfreut. Virtuose Musiker bauen das Fundament, auf dem die Musik steht, und Sie brauchen nur noch zuzuhören und sich anstecken lassen. Und wenn Sie möchten, singen Sie einfach mit!

Was: Tanze Tango mit dem Leben Wann: Donnerstag | 1. September | 20 Uhr Wo: Savoy Theater | Graf-Adolf-Straße 47

Konrad Beikircher

Infos: Fon 0211 8308900 | www.savoy-theater.de Nicole Nau & Luis Pereyra gehören zu den besten ­Tangotänzern Argentiniens. Das Buch der gebürtigen Düsseldorferin „Tanze Tango mit dem Leben“ zieht sich wie ein roter Faden durch den Abend. Erfrischende Geschichten und Anekdoten, umhüllt von Livemusik und zauberhaften Tänzen. Was: Vanessa Mai „Für dich“ Was: „more than naked“ Wann: Do 8. September und 9. September | 20 Uhr Wo:

Wann: Donnerstag | 29. September | 20 Uhr

Vanessa Mai

tanzhaus nrw | Erkrather Straße 20

Capitol | Erkrather Str. 30

Infos: Fon 0211 73440 | www.mehr-entertainment.de Für ihr neues Album „Für Dich“ hat sich Vanessa Mai, früher Leadsängerin der Band „Wolkenfrei“, mit dem Hit-Giganten Dieter Bohlen zusammengetan. Der Erfolg spricht für sich. Die im Herbst anstehende Tournee wird ein weiterer wichtiger Meilenstein für Vanessa Mai sein. Wegen der starken Nachfrage wurde das Konzert in Düsseldorf vom Savoy Theater in das Capitol Theater verlegt.

Infos: Fon 0211 172700 | www.tanzhaus-nrw.de

more than naked

Konrad Beikircher/Kom(m)ödchen, Andrea Salzmann, Tim Dobrovolny

Die renommierte Wiener Performancekünstlerin Doris U ­ hlich eröffnet die neue Spielzeit des tanzhaus nrw. In „more than naked“ stehen 20 nackte Menschen auf der Bühne und erkunden gutgelaunt und ganz nach dem Motto „Let’s party our body“ den menschlichen Körper. Das Stück ist der Auftakt zur Programmserie „Real Bodies“, die sich in einer Vielzahl von künstlerischen Positionen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Körperbildern in unserer Gesellschaft auseinandersetzt.

Wo:

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kultur

&

Theater Ken Bardowicks

Co

Meine Braut, sein Vater & ich

Was: Meine Braut, sein Vater und ich Wann: Bis Sonntag 10. Juli | 20 Uhr Wo:

Theater an der Kö | Schadowstraße 11 | in den Schadow-Arkaden

Infos: Fon 0211 322333 | www.theateranderkoe.de Der eingefleischte Junggeselle Henri fällt aus allen Wolken, als ihm seine verstorbene Tante eine Million Euro vererbt. Doch die Freude hat einen Haken: Er muss innerhalb eines Jahres heiraten. Frauenschwarm Henri möchte aber nicht auf seine zahlreichen Affären verzichten und so nimmt er den Vorschlag seines Anwalts Norbert gerne an: „Heirate einfach einen Mann.“ Wer könnte besser dafür geeignet sein als Henris bester Freund, der arbeitslose Schauspieler Dodo!

Was: Mann mit Eiern Wann: Freitag | 15. Juli | 20 Uhr KaBARett Flinn | Ludenberger Straße 37

Landeier – Bauern suchen Frau

Infos: Fon 0211 679887 | www.kabarettflin.de Ken Bardowicks bietet eine einzigartige ­ Mischung aus Kabarett, Comedy und Zauberei. Mit seinem trockenen Humor im englischen Stil, seinem lausbübischen Charme und seiner gespielten Unbeholfenheit wickelt der Comedian, der sowohl zum weltbesten Stand-up-Magier gekürt wurde als auch den Sonderpreis des „Deutschen Kabarettpreises“ erhielt, sein Publikum im Handumdrehen um den Finger.

Was: Landeier – Bauern suchen Frau Wann: Di 12. Juli bis Fr 29. Juli | wochentags 20 Uhr | Sa 17 Uhr | So 18 Uhr Wo:

Komödie | Steinstraße 23

Infos: Fon 0211 325151 oder 133707 | www.komoedie-steinstrasse.de Lütjenbüll in Norddeutschland: Hier sind die Jungbauern Jan, Jens und Richard und ihr väterlicher Freund, der Kneipenwirt Heinz, zu Hause. Es fehlt an vielem, aber vor allem an Frauen. Mit Hilfe der Touristin Lavinia und Postbotin Gertrud starten die drei die ungewöhnlichste Imagekampagne, die das Landleben je gesehen hat.

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Fotos: Theater an der Kö, KaBARett Flinn, Komödie (3)

Wo:


kultur

Was: Ralf Schmitz

Ingeborg – Eine Frau, zwei Männer und ihre Tante

Wann: Mi 28. September und Do 29. September | 20 Uhr Wo:

Infos: Fon 02102 5504104 | www.ratingen.de

Was: Ingeborg – Eine Frau, zwei Männer und ihre Tante Wann: Fr 22. Juli bis So 21. August | So 18 Uhr | wochentags 20 Uhr Wo:

Stadttheater Ratingen | Europaring 9 | 40878 Ratingen

Ralf Schmitz ist der Turbo unter den Comedians. Mit seinem so rasanten wie genialen Mix aus Stand-up, Sketchen, Improvisation und Physical Comedy schafft er es immer wieder, die Zuschauer einzunehmen, ob im Schauspiel oder live auf der Bühne. In Ratingen präsentiert er als Vorpremiere gleich an zwei Abenden sein neues Soloprogramm.

Theater an der Luegallee | Luegallee 4 | Ecke Burggrafenstraße

Infos: Fon 0211 2610397 1 oder 572222 (Abendkasse) | www.theaterluegallee.de

Route 66

Fotos: Robert Recker, Roncalli‘s Apollo Varieté

Eine charmant-romantische Dreiecksgeschichte von Curt Goetz. Die wilden 20er Jahre im Theater – fast wie im Film: Die Produktion ist komplett, von Bühnenbild bis hin zu Kostüm und Maske der Schau­ spieler, in feinster Schwarz-Weiß-Ästhetik gehalten – dem Marken­ zeichen des Filmtheaters.

Was: Route 66 Wann: Do 4. August bis So 23. Oktober | wochentags 20 Uhr | Sa 16 + 20 Uhr | So 14 + 18 Uhr Wo:

Roncalli‘s Apollo Varieté | Apollo-Platz 1

Infos: Fon 02102 8289090 | www.apollo-variete.de So klingt der Traum von Freiheit und Abenteuer: Unvergessene Rock-Songs, interpretiert von einer heißen Live-Band um einen großartigen Sänger. In dieser rasanten Show liefert sie den mitreißenden Soundtrack zu Artistik der un­ begrenzten Möglichkeiten – schöne Frauen, verwegene Jungs, verblüffende Illusionen und aberwitzige Akrobatik. Diese Show nimmt uns mit auf eine Reise, von der wir immer geträumt haben – die legendäre Route 66 in den USA!

Veranstalter:

Das 16. Düsseldorfer Frankreichfest La grande fête française

8. bis 10. Juli 2016

Auf dem Burgplatz, an der Rheinuferpromenade und im Innenhof des Rathauses


kultur

&

Kunst Co

Was: Dominique Gonzalez-Foerster | 1887-2058 Wann: bis Sonntag | 7. August Wo:

Kunstsammlung K 20 | Grabbeplatz 5

Infos: Fon 0211 8381204 | www.kunstsammlung.de

Dominique GonzalezFoerster

Was: Mary & der Vulkan – Eine meteorologische Phantasmagorie Wann: bis Sonntag | 14. August Wo:

KIT – Kunst im Tunnel | Mannesmannufer 1 b

Infos: Fon 0211 52099597 | www.kunst-tunnel.de

Mary & der Vulkan

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Wie entstehen künstlerische Prozesse, was inspiriert Künstlerinnen und Künstler? Ausgehend vom Gespenstersommer 1816, in dem als Folge des Ausbruchs des indonesischen Tambora-Vulkans große Teile Europas unter Kälte und Dunkelheit zu leiden hatten, präsentiert die Ausstellung im KIT Arbeiten von 21 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Düsseldorfer Kunstakademie-Umfeld der letzten 200 Jahre bis zur Gegenwart. In Zeichnungen, Bildern, Skulpturen, Soundinstallationen und zeitbasierten Arbeiten wie Video und Performance nehmen sie ein historisches Ereignis zum Anlass einer Reflexion über die Grundzüge kreativen Handelns.

Fotos: © Achim Kukulies © Kunstsammlung NRW, Hedda Schattanik & Roman Szczesny Viktor Al Manouchi, 20162K Scope (2.35:1) DCP, 18 Min.

In der Kunst von Dominique Gonzalez-Foerster (geboren 1965 in Straßburg, lebt in Paris und Rio de Janeiro) dreht sich alles um die Erfahrung und Reflexion von Räumen und Zeiten. Die Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wird gemeinsam mit dem Centre Georges Pompidou in Paris veranstaltet. Sie ist mit etwa 15 labyrinthartig angelegten Räumen in zwei Ausstellungshallen von K 20 die bislang größte Ausstellung der Künstlerin und gibt insgesamt einen retrospektiven Überblick über ihr Schaffen in den letzten 25 Jahren.


kultur

Was: Olaf Breuning Wann: bis Sonntag | 21. August Wo:

NRW-Forum | Ehrenhof 2

Infos: Fon 0211 8926690 | www.nrw-forum.de Olaf Breuning ist bekannt für seine eindrücklichen Bildwelten und ironischen Betrachtungen unserer medial geprägten Wirklichkeit. Seine Fotografien, Videos, Zeichnungen und Installationen bedienen sich einer kollektiven Bildsprache und vermengen Zeichen der Pop- und Medienwelt mit Ikonen der Hochkultur. Das NRW-Forum Düsseldorf widmet dem in der Schweiz geborenen und in New York lebenden Künstler noch bis 21. August 2016 auf über 600 Quadratmetern die bisher größte Retrospektive mit allen wichtigen Werkzyklen der vergangenen 15 Jahre.

Glück auf! Der Bergbau und das weiße Gold

Karl SchmidtRottluff Stipendium

Was: Glück auf! Der Bergbau und das Weiße Gold Die Sammlung Middelschulte Wann: bis Sonntag | 7. August

Was: Karl Schmidt-Rottluff Stipendium

Wo:

Wann: Sa 16. Juli bis So 11. September

Hetjens-Museum – Deutsches Keramik­- museum | Schulstr. 4

Wo:

Infos: Fon 0211 8994210

Infos: Fon 0211 8996243 | www.kunsthalle-duesseldorf.de

Fotos: © Deutsches Bergbau-Museum, Bochum, Filmmuseum, David Außerhofer

Die Sammlung Middelschulte ist die weltweit bedeutendste Sammlung an Bergmanns-­ Porzellan aus dem 18. Jahrhundert. Sie befindet sich zum Teil in einer Stiftung und soll Ende des Jahrzehnts komplett im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum gezeigt werden.

Animation und Avantgarde

Kunsthalle Düsseldorf | Grabbeplatz 4

Seit 1989 und mittlerweile alle vier Jahre richtet die Kunsthalle Düsseldorf in Kooperation mit der Studienstiftung des deutschen Volkes die Preisträger-Ausstellung zum renommierten Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium aus. Die von Karl Schmidt-Rottluff 1975 mit seinem Vermögen begründete Förderungsstiftung vergibt zweijährige Stipendien an bis zu fünf bildende Künstlerinnen und Künstler, die sich in den ersten Jahren nach dem Hochschulabschluss befinden. Partner ist seit 2007 die Marianne-Ingenwerth-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Was: Animation und Avantgarde – Lotte Reiniger und der absolute Film Wann: bis 8. Januar 2017 Wo:

Filmmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf | Schulstraße 4

Infos: Fon 0211 8992232 | www.duesseldorf.de/filmmuseum/ Lotte Reiniger war in der Filmgeschichte die eigentliche Pionierin des Trickfilms vor Walt Disney. Sie brachte mit „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ 1926 den ersten abendfüllenden Silhouetten-Animationsfilm der Welt ins Kino. Die Sonderausstellung widmet sich dem Werk der Trickfilmpionierin und stellt dieses erstmals der deutschen Filmavantgarde gegenüber. Denn die ersten Silhouetten-Animationsfilme von Lotte Reiniger entstanden unter dem Einfluss des Expres­sionismus und der Filmavantgarde der 1920er Jahre in Deutschland.

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Zahnärztin Sepideh Knust

Dr. med. dent. Dennis Joseph Daniels

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