Top Magazin Düsseldorf 2016-04

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Ausgabe 4 | 35. Jahrgang Winter 2016/2017 | 5,– €

HILDEN | L ANGENFELD | MET TMANN | R ATINGEN

DÜSSELDORF

genuss genuss

Champagner Flüssiges Gold business business

Karriere

Frauen im Chefsessel lifestyle lifestyle

Viva la Cucina! Die neuen Küchentrends

top-magazin-duesseldorf.de 4194988505001

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Ab in die

Berge!

Snow, Fun & Action im Schnee



B R E T Z .CO M / P L I E E

editorial Liebe Leserinnen und Leser! Frauen in Top-Jobs sind immer noch die Ausnahme von der Regel, trotz aller Rhetorik, trotz allen Zuspruchs, trotz aller Quotendiskussionen. Nicht nur in Deutschland, sondern eigentlich überall auf der Welt. Wie kann der Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöht werden? Darüber streiten seit jeher ­Politiker, Wirtschaftsvertreter, Frauenrechtlerinnen und Gewerkschafter. Die Antwort kam am 1. Januar 2016 in Form eines Gesetzes: eine verbindliche Frauenquote für Aufsichtsräte von DAX-Unternehmen und flexiblere Regelungen für mittelgroße Firmen. Aber hat sich dadurch nach einem Jahr wirklich Fundamentales geändert? Wir nehmen diese Frage zum Anlass, in dieser Ausgabe mit einer neuen Serie zu starten: „Frauen im Chefsessel.“ Den Anfang macht Marlis Weidtmann, einziger weiblicher Einzelvorstand einer börsen­ notierten Aktiengesellschaft in Deutschland. Eine toughe Geschäftsfrau, die das Ziel immer klar vor Augen hat und dabei eine charmante Gesprächspartnerin ist. Das Reizvollste an unserem Job sind zweifellos die Menschen, die uns im er­­eignisreichen Redaktionsalltag oder bei den vielen Top-Events in der schönsten Stadt am Rhein begegnen. Wie sehr das Top Magazin vielen von Ihnen in den letzten Jahren ans Herz gewachsen ist, sehen wir an den zahlreichen Mails, die in der Redaktion eingehen. Besonders freuen wir uns natürlich über die vielen positiven Kommentare, die deutlich zeigen, wie aufmerksam jede Veränderung verfolgt wird. Darüber sind wir sehr glücklich! Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern und unseren Geschäftspartnern, dass sie die Weihnachtszeit genießen und ein spannendes, erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr vor Ihnen liegt. Wir bedanken uns für Ihre Treue und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit im nächsten Jahr. Herzlichst

Ulrike ter Glane

Verleger und Herausgeber

Chefredakteurin

Fotos: Top Magazin Düsseldorf; Fotostudio Zur Alten Metzgerei / Nicole Teuber

Ihr Ralf Kern

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Düsseldorf IN Deutscher Nachhaltigkeitspreis Premium-Event auf der Kö Kleiderbörse der BürgerStiftung Ball der Gesellschaft Reserve Wo Düsseldorfer VIPs Silvester feiern Einfach cool! Karneval: Das neue Prinzenpaar Für Großbritannien in Düsseldorf people news Nachgefragt: Dr. Susanne Anna Nachgefragt: Dirk Krüssenberg

top lifestyle

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top women top men Kolumne Alexandra Lapp Entspannt einkaufen city news Gut in Form Viva la Cucina!

top business

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top Leserbefragung Neue Serie: Frauen im Chefsessel business news

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360° Wassersport erleben boot.de Winter 2016 · top magazin DÜSSELDORF

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BECAUSE THE WORLD H AS ALWAYS BELONGED TO THOSE

©2016 EA Fragrances Co. John Varvatos is a registered trademark of John Varvatos Apparel Corp.

W HO LI V E BEYOND THE LIM ITS

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DARK REBEL RIDER


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top gesundheit

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Aromatherapie

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Adrenalinkick im Schnee boot Düsseldorf 2017 Top-Ziel in der Nähe

top genuss

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Flüssiges Gold ProWein goes city gourmet news

top kultur

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Sopranistin mit strahlender Stimme kultur news

top rubriken

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Leserbefragung

Hochwertig und modern T

op Magazin legt seit jeher Wert da­rauf, ein hochwertiges Ergebnis zu produzieren – angefangen bei interessanten Themen und exzellenten Texten über ausgefallene Fotos bis zu einem brillanten Druck. Wir arbeiten stetig an der ­Qualität und am Niveau des Produkts. D ­ azu gehört selbstverständlich auch eine bundesweite Top Leserbefragung. Wir möchten mehr über die Menschen erfahren, die sich regelmäßig mit unserem ­Magazin beschäftigen. Welche Themen liegen ihnen am Herzen? Wie wohnen sie? Welche Hobbys haben sie? Was erwarten sie von einem ­Lifestyle-Magazin? Wir ­waren selbst sehr neugierig auf die Ergebnisse der Umfrage, denn sie geben uns viele Anregungen für die Optimierung des redaktionellen Konzeptes. Die wesent­ lichen Erkenntnisse fassen wir hier kurz zusammen, denn daraus lassen sich auch für unsere Werbepartner Fakten, Trends und Meinungen sehr präzise ablesen. Für die Analyse wurden 2.740 gültige Fragebögen ausgewertet. Unsere Leser­ schaft setzt sich aus 48 Prozent weib­ lichen und 52 Prozent männlichen Lesern zusammen. 67 Prozent sind zwischen 30 und 60 Jahre alt. 68 Prozent haben ­höhere Schulausbildung mit Abitur und/ oder ein Studium absolviert. 37 Prozent verfügen über ein monatliches NettoHaushaltseinkommen von 5.000 Euro

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Geschlecht Top Magazin ist bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt.

und mehr. 62 Prozent unserer Leser wohnen in der eigenen Immobilie mit einem durchschnittlichen Verkehrswert von 436.000 Euro. Die Hitliste der interessantesten Themen führt übrigens unangefochten Essen und Trinken an. 83 Prozent hielten das für sehr wichtig. Urlaub, Reisen und Hotels spielte immerhin noch für 79 Prozent eine sehr große Rolle. 77 Prozent ­beurteilen die Inhalte des Top Magazins mit hochwertig. Für modern halten uns 62 Prozent. 76 Prozent würden das Top Magazin weiterempfehlen. Das macht uns sehr stolz.

Herzlichen Dank allen, die bei der Befragung mitgemacht haben. Die so gewon­ nenen Erkenntnisse sind für alle 39 Top Magazine Deutschlands ein Ansporn, ­ihren Lesern auch weiterhin eine interessante Lektüre zu bieten. Die Gewinner der mehr als 100 verlosten Preise unter den Teilnehmern an dieser Leser-Befragung werden schriftlich benachrichtigt! Die vollständige Auswertung unserer Top Leserbefragung 2016 finden Sie unter: UTG ■ www.top-magazin.de


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Etwa die Hälfte unserer Leser zählt zu der werberelevanten Kernzielgruppe „20 bis 49 Jahre“ und die zweite Hälfte fällt auf die konsumstarke Zielgruppe „Best Ager 50+“.

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häufiger als 6 Mal

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Wie oft nehmen Sie die jeweils ­aktuelle Ausgabe in die Hand, um darin zu ­blättern oder zu lesen? Über 50 Prozent der Leser nehmen das Top Magazin viermal und häufiger in die Hand.

Wie viele Personen in Ihrem Haushalt haben ein regelmäßiges Einkommen? 73 Prozent unserer Leser haben mindestens ein Doppel­einkommen? Somit ist ein hohes Konsumpotential vorhanden.

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Leitende Angestellte

Sonstige

34 % Selbstständige

Zu welcher Berufsgruppe gehören Sie? 63 Prozent der Leser haben Entscheidungskompetenz.

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Claudia Dittrich (ISR)

Dirk Lindner (Gebau), Andrea Greuner (StandortOB Thomas Geisel, Tom Bender (RP), Axel Pollheim und initiative Seestern) und Dr. Thomas Götzen (Animus) Felix Droste (RP)

Jubiläum beim Netzwerktreff 135. „Düsseldorf IN“ auf dem Areal Böhler

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Jacques Tilly und und seine Kollegin Svenja Heweling

Jan Schnatmann und Lars Thiele (beide Galeria Kaufhof) 16

Hanspeter Sauter (Bank Julius Bär) und Claus Frankenheim (Bestattungen)

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Die Liste der 60 Partner war lang, denn schließlich gab es einen guten Grund zu feiern. Vor fast genau 17 Jahren fand die erste Netzwerkveranstaltung, die Axel Pollheim organisiert hatte, in Duisburg statt. Premieren-Talkgast auf dem Podium beim „Landhaus Treff “ war der damalige SPD-Poli­ tiker Oskar Lafontaine. Mehr als insgesamt 180.000 Gäste später – Veranstaltungen in Essen und Neuss, mit Ärzten und Golfern, mitgerechnet – ist Axel Pollheim zu Recht stolz auf seine Erfolgsgeschichte. Kein Programm, keine Reden, Netzwerk pur – die Stärke des Gastgebers, der Gott und die Welt kennt. Die Einladungen sind begehrt, nicht jeder darf rein. Zum Jahresbeginn schließlich übernahm die Rheinische Post die erfolgreichen Veranstaltungsformate der SignaUnternehmensgruppe, für die Axel Pollheim zuletzt tätig war. „Mein Dank gilt ganz besonders meinem Team mit Kathrin Schröder-Böcker, Kathrin Schlickmann, Lisa Römer, Lena ­ Reuter, Katja Onkelbach und Sara Da Silva“, betont er. „Ohne UTG ■ sie wäre dieser Erfolg gar nicht möglich gewesen.“

Fotos: Fotostudio Zur Alten Metzgerei / Nicole Teuber

Sammelten für den Sterntaler Düsseldorf e.V.: Sabine Hanna, Dr. Silvia Rau, Mechthild Tembusch-Droste, Caroline Sader-Merz, Michaela Rentmeister und Dr. Dorothee Achenbach

ahrmarktstimmung in der Alten Schmiedehalle auf dem Areal Böhler: Zum 400. Jubiläum aller Netzwerktreffen, die Axel Pollheim je veranstaltete, erwartete die mehr als 1.000 Gäste eine bunte Mischung aus Kirmes und Oktoberfest. Bei Kamelrennen oder Flipper konnten unter anderem Preise wie Fortuna- oder DEG-Tickets gewonnen werden, Champagner-Trüffel von Heinemann oder Einkaufsgutscheine von Möbel Höffner. Im abgetrennten Frankenheim-Biergarten gab es neben „König Ludwig hell“ natürlich auch Warsteiner und das hauseigene süffige Alt. Im Weindorf versorgte Giuseppe Saitta die Gäste mit Köstlichkeiten aus dem Keller seiner italienischen Partner-Winzer. Die International School on the Rhine (ISR) fuhr sogar einen alten amerikanischen Schulbus in die Halle. Und Jacques Tilly demonstrierte, wie er die jecken Figuren für seine Karnevalswagen herstellt. Das Innenleben ist immer aus Maschendrahtzaun. Als Modell hatte er sich für diesen Abend OB Thomas Geisel ausgesucht. „Ich arbeite immer nach mehreren Fotos“, erzählt der weltweit gelobte Wagenbauer. „Thomas Geisel ist ja kein Weichkeks, sein Gesicht ist sehr kernig“, beschreibt Jacques Tilly lachend die Herausforderungen, den OB in die richtige Form zu bringen. „Er hat eine sehr imposante Nase und ein sehr markantes Kinn.“ Den fertigen Kopf will der Karnevalist auf jeden Fall aufheben, vielleicht kommt er ja doch beim nächsten Rosenmontagszug zum Einsatz.


Foto Michel Gibert. Foto unverbindlich. Dank an: SANAA-Building, Zollverein World Heritage Site. Fabric Sculpture by jj-meyer.com.

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Satellite. 4-Sitzer Sofa, Design Sacha Lakic. G3. Couchtische, Design Johan Lindstén. Lady B. Sessel, Design Cécile Maïa Pujol. In Europa hergestellt.

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Lars Thiele (l.) und Jan Schnatmann (beide Galeria Kaufhof) mit Model Barbara Meier

Der neue glänzende Auftritt des Kaufhauses an der Kö

Fit für die Zukunft Frischzellenkur für den Kaufhof

E

TV-Star Claudelle Deckert (l.) mit Tochter Romy

Olivier Van den Bossche (Galeria Kaufhof, l.) und Star-Designer Sam Edelman

Schauspielerin Amrei Haardt (l.) und Moderatorin Annica Hansen

Jeannine Burch („Verbotene Liebe“) Bloggerin Farina Opoku von Novalanalove 18 Winter 2016 Frühjahr 2016· top · topmagazin magazinDÜSSELDORF DÜSSELDORF 18

„Mit der Realisierung des ‚Dream Concepts‘, dem Ausbau der Sortimente Schuhe, Handtaschen und Beauty sowie der Ankündigung neuer Modemarken, wird das Haus zum Pionier der neuen Warenhaus-Generation bei Galeria Kaufhof“, so ­Olivier Van den Bossche, Vorsitzender der Geschäftsführung. Herzstück des rundum erneuerten Untergeschosses ist die Damenschuh-Abteilung, die mit 1.600 Quadratmetern viermal so groß ist wie bisher. Die Räume sind luftiger gestaltet als ­früher. Kein einziger Schuhkarton ist zu sehen. Stattdessen stehen einzelne Paare auf Designerregalen oder in gläsernen Vitrinen. Dazwischen: ausladende Sofas zum Sitzen und Anprobieren. „Wir setzen mehr auf Inszenierung als auf Menge“, sagt Filialleiter Lars Thiele. Das schlägt sich auch im Angebot nieder. 50 neue Premium-Marken stehen zur ­Auswahl, angeführt von den Modellen des New Yorker StarDesigners Sam Edelman. Er ist zum ersten Mal überhaupt nach Deutschland geflogen, um beim Eröffnungsevent dabei zu sein. „Wir sind angetreten“, so Olivier Van den ­Bossche, „um von Düsseldorf aus das Warenhaus in Europa neu zu be­­ leben.“ Nach dem Vorbild des Hauses an der Kö sollen in den nächsten zwei Jahren unter anderem die Warenhäuser in ■ Köln, Stuttgart, Frankfurt, Berlin umgebaut werden.

Fotos: Galeria Kaufhof GmbH

Claudia ten Hoevel (Grazia, l.) und Model Sara Nuru

s glänzt überall gülden: Der Kaufhof an der Kö, das Haus mit einer imposanten Fassade aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert, legt sein angestaubtes Image ab und erfindet sich neu. Als der kanadische Handelskonzern Hudson’s Bay Company (HBC) vor einem Jahr das Ruder beim Kölner Warenhausunternehmen Galeria Kaufhof übernahm, versprachen die neuen Eigentümer erhebliche Investitionen. Den Auftakt macht pünktlich zum Weihnachtsgeschäft das Weltstadthaus an der Königsallee. Mit Modenschauen und prominenten Gästen, darunter die Models Sara Nuru, Barbara Meier, Moderatorin Annica Hansen, Schauspielerin Claudelle Deckert mit Tochter Romy sowie den Schauspielerinnen Amrei Haardt und Jeannine Burch, wurde die erste Phase der 32 Millionen Euro teuren Komplettrenovierung gefeiert.


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people people

Jazz-Virtuose Jamie Cullum

Die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016

Grüne Gala Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2016

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TV-Moderatorin Nandini Mitra

TV-Star Mehmet Kurtulus

Gastgeber und Nachhaltigkeitspreis-Initiator, Stefan SchulzeHausmann, konnte in dem mit 1.200 Gästen ausverkauften Ballroom des Maritim-Hotels weitere Preisträger beglück­ wünschen, darunter „Die Fantastischen Vier“. Die vier Musiker ­würden sich als Band und privat für eine nachhaltige Zukunft engagieren. Thomas D. propagiere nachhaltigen Konsum und biologische Landwirtschaft auf seinem Öko-Landsitz. Smudo setze mit seinem Rennstall-Team auf nachhaltig produzierte heimische Biokraftstoffe. Deutschlands nachhaltigste Unternehmen 2016 sind Tchibo als Großunternehmen sowie ­Alnatura (Hersteller von Lebensmitteln in Bio-Qualität) und Fuchs Petrolub Se als Unternehmen mittlerer Größe. Nachhaltigste Marke wurde Weleda, die als Pionierin der Nachhaltigkeit auf dem Naturkosmetikmarkt innovativ in der Gesellschaft wirke. Außerdem Premierminister Tshering Tobgay für den Staat Bhutan „als eines der nachhaltigsten Länder der Erde“. Den politischen Alltag in Bhutan präge das Konzept des „Brutto­ sozialglücks“. Weitere Gäste waren Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, Minister- und Bundesratspräsidentin Malu Dreyer aus Rheinland-Pfalz, Schauspieler Mehmet Kurtulus, Sängerin Kim Fischer und der britische Sänger Jamie Cullum. Das Multitalent gab ein mitreißendes, halbstündiges Konzert und meinte: „In Sachen Nachhaltigkeit kann jeder bei sich zu ■ Hause anfangen, zum Beispiel Strom sparen.“

Autor Richard David Precht 20

Tshering Tobgay, Premierminister von Bhutan, mit Ehefrau Tashi Doma

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Fotos: Deutscher Nachhaltigkeitspreis /  Raphael Stötzel

Ehrenpreisträger Nicolas Cage

r war der Star des Abends! Auf dem Roten Teppich ging er auf Tuchfühlung mit seinen Fans und schwärmte nur so von Düsseldorf: Oscar-Gewinner Nicolas Cage (52), der Mann mit den stahlblauen Augen, bekam für sein soziales Engagement beim neunten Deutschen Nachhaltigkeitspreis die Ehrenauszeichnung. Cage zähle zu den Hollywood-Schauspielern mit dem umfangreichsten sozialen und humanitären Engagement, begründete die Jury ihre Entscheidung. „Ich habe mich entschieden, mehr zu sein als Schauspieler und mich für andere, für Kinder und gegen Kindesmissbrauch, zu engagieren“, sagte Cage in seiner Dankesrede bei der grünsten Gala Deutschlands. Und er versprach, demnächst länger in Düsseldorf zu bleiben. „Die Stadt ist klein, sehr charmant und hat glückliche Einwohner.“


Wie wird man

BESTE BANK?

Mit Menschen!

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people

Carsten Fritz (Steigenberger Parkhotel) und Nicola Wienen

Peter Wienen, Renate Voos-Frönicke, Jean-Claude Cathalan und Frank J. Schnitzler (v.l.)

Luxus-Event auf der Kö Stilvolles Opening im Steigenberger Parkhotel

Paul und Birte Prange (Schuhhaus Prange)

Cornelia Bäume (Wellendorff) und Hans Paffrath (Galerie Paffrath)

Jil von der Forst (Talbot Runhof) und Niklas Weyel (Tiffany)

Oliver C. Eder (l.) und Frank Bouwmeester (beide Harry Winston) mit Gabriele Schmidt (Cartier)

Beatrice Zimmermann und Dr. Horst Klosterkemper (DRK-Botschafter)

Claus Franzen (Franzen Concept Store) und Helga Grünwoldt-Okan (Pio O’Kan Couture)

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as für ein gelungener Auftakt! Zum Start der diesjährigen „Promenade pour un objet d’exception“ (Promenade für ein außergewöhnliches Objekt) versammelten sich mehr als 100 geladene Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben und der Modebranche zum Empfang im Steigenberger Parkhotel. „Dieses Event ist in Deutschland einzigartig“, betonte Peter Wienen, Vorsitzender der Interessengemein­ schaft Kö. Am ersten Abend, der nur VIP-Kunden vorbehalten war, stellten auf der Düsseldorfer Luxusmeile rund 40 Top Marken, darunter Dior, Cartier, Harry Winston, Rüschenbeck, C. Wirschke und Akris, spektakuläre Unikate aus. Jimmy Choo zum Beispiel präsentierte Highheels, besetzt mit Hunderten von Swarovski-Steinen. Louis Vuitton stellte exklusiv die brandneue Taschenkollektion „Cruise Collection“ vor. Diese Aktion wird schon seit vielen Jahren mit großem Erfolg in Frankreichs Hauptstadt durchgeführt. Da die Königsallee seit 2014 eine offizielle Partnerschaft mit der Pariser Avenue Mon­taigne – deren Präsident Jean-Claude Cathalan jetzt zur Eröffnung extra an den Rhein gereist war – eingegangen ist, lag es nahe, das Erfolgskonzept zu übernehmen. Peter W ­ ienen bedankte sich ausdrücklich für den engagierten ehrenamt­ lichen Einsatz der Projektleiter des Events, Frank J. Schnitzler und Renate Voos-Frönicke. Als Schirmherrin konnte Dr. Vera Geisel, Ehefrau des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Thomas Geisel, gewonnen werden. Der Erfolg des Events mit Pariser Flair wurde nach Geschäftsschluss dann in ausgelassener ■ Stimmung in Tino’s Bar an der Kö gefeiert.

Vincent Muller, Generalkonsul von Frankreich, und Schirmherrin Dr. Vera Geisel

Patricia Meier-Veit (Zadig & Voltaire) und Jörn Hüsgen (Vierpartner)

Fotos: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf

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people

Hatte Spaß beim Stöbern: Nicola Stratmann

Studenten des Mode Design Colleges Düsseldorf zeigten ihre Entwürfe

Engagieren sich für die BürgerStiftung: Roland Oetker, Arndt Hallmann, Ursula Zingraf und Suzanne Oetker-von Franquet

Auf der Jagd nach Schnäppchen 6. Düsseldorfer Kleiderbörse der BürgerStiftung

Eröffneten offiziell die Design-Börse: Yvonne Dahl und Siggi Spiegelburg

Sabine Tüllmann und Antje Krüssenberg

Andrea und Christian Feldbinder

Gut behütet: Gitta Westhoff und Heidrun Leinenbach

Ex-Venetia Sara Flötmeyer mit ihrer Nachfolgerin Alina Kappmeier

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as für ein stimmungsvoller Auftakt! Mit einem abwechslungsreichen Programm und prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und der Modebranche wurde die dies­ ­ jährige Kleiderbörse unter dem Motto „Secondhand mit Stil“ der BürgerStiftung eröffnet. Studenten des Mode Design Colleges Düsseldorf zeigten ihre eindrucksvollen Abschluss­ arbeiten und ernteten viel Applaus. Gemeinsam mit Designerin Siggi Spiegelburg, die eine Vielzahl ihrer ausgefallenen Kreationen für die Aktion zu Verfügung gestellt hatte, durchschnitt Projektleiterin Yvonne Dahl symbolisch das rote Band. Dann öffneten sich die Türen zur Kleiderbörse und die VIPs gingen auf die Jagd nach Schnäppchen. Rund 40 ehrenamt­ liche Helfer hatten im Sommer gut erhaltene, schicke Kleidung für den guten Zweck eingesammelt. Von Chanel, über Escada, bis hin zu H&M war alles vertreten, was Frauenherzen höher schlagen lässt: Kleider, Blazer, Hosen, Blusen, Röcke, Tücher, Hand­taschen und Schuhe – zu entsprechend güns­ tigen ­Preisen natürlich. Heidrun Leinenbach, Geschäftsführerin des Vene­tienclubs Düsseldorf, fand Gefallen an einem Fascinator in der Clubfarbe Pink. Nicola Stratmann, Geschäftsführerin Tulip Inn Düsseldorf Arena Hotel, liebäugelte mit einem Blazer. Am folgenden Samstag öffnete die Kleiderbörse im Basement des stilwerks schließlich für das Publikum. Der Andrang war so enorm, dass sich lange Schlangen vorm Eingang bildeten. Als am Abend der Erlös feststand, konnte Yvonne Dahl es kaum fassen: „Wir freuen uns riesig über den Rekord-Erlös von 54.000 Euro. Das ist ein unglaublicher Erfolg, auf den wir sehr stolz sind.“ Suzanne Oetker-von Franquet, Vorstandsvorsitzende der BürgerStiftung, bedankte sich ausdrücklich bei allen Helfern und Förderern, ohne die das tolle Ergebnis nicht möglich ge­­wesen wäre. Das Geld geht an die Krebsberatungsstelle in der Fleher Straße 1 in Düsseldorf. Patenten und Angehörige können in der Familiensprechstunde kostenlos psychoonkologischen Rat und Hilfe ■ bekommen. Telefon 0211 30201757.

Fotos: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf

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people

OB-Gattin Dr. Vera Geisel, Birgit und Dr. Hans-Peter Schroers, OB Thomas Geisel, Waldkönigspaar Frank und Maike Minutillo bei der Inthronisierung (v.l.)

Ein Hoch der neuen Inthronisation des neuen Waldkönigspaares beim 158. Stiftungsfest der Gesellschaft Reserve

Majestät

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Albert H. Bitter (Top Magazin) und Ehefrau Margot

Reservepräsident Wilfried Kiefer und seine Frau Marie-Ann

Der neue Regimentskönig Heiko Legner mit seiner Königin Christine Weilkes.

Vereins im Sommerbrauchtum thematisierte. Da Düsseldorf ohne sein Brauchtum nicht denkbar ist Lothar Inden, Chef des St. Sebastianus und auch – gerade in Gestalt Vereins von 1316 e.V., mit Ehefrau Beate des sozialen Engagements – politische Relevanz in der Stadt hat, gehört ihr Erster Bürger zu den Stammgästen beim Krönungsball. So war es für OB Thomas Geisel eine ehrenvolle Pflicht, nicht nur die neuen Waldmajestäten in ihr hohes Amt einzuführen, sondern deren Vorgänger, Dr. Hans-Peter Schroers und Gattin Birgit, aus ihrer Regentschaft zu verabschieden. Ein Hoch auf die neue Majestät brachten die Gäste aber auch beim ausge­lassenen Tanzen und Feiern aus. Denn schließlich ist es ein wesentliches Anliegen von Reserve-Chef Kiefer, die jüngere Generation für die Brauchtumsgesellschaft zu begeistern – als eiserne Reserve für die GR ■ Zukunft sozusagen!

Fotos: Jürgen Markus

chon immer wollte er Waldkönig werden. Entsprechend groß war der Jubel, als Frank Minutillo im Spätsommer die Platte putzte und sich damit zum Waldkönig der Gesellschaft Reserve schoss. Im glanzvollen Rahmen wurden der Düsseldorfer Bau­ unternehmer und Ehefrau Maike beim Krönungsball zum nunmehr 158. Stiftungstag gefeiert. Ganz oben in der Hierarchie der seit 1858 bestehenden Traditionsgesellschaft steht Minutillo nun: Kompanie- und Bataillonskönig ist er während seiner Amtszeit, in der er auch einen Sitz im Vorstand innehat. Mehr als 500 Gäste wurden im Rheinlandsaal des Hilton Zeuge der feierlichen Inthronisation des neuen Waldkönigspaares. Die stand natürlich auch noch im Zeichen des Festjahres zum 700. Geburtstag des St. Sebastianus Schützenvereins 1316. ReHandwerkskammer-Präsident Andreas Ehlert mit Ehefrau Beate serve-Präsident Wilfried Kiefer dankte Schützenchef Lothar Inden für die gelungenen Jubi­ läumsveranstaltungen. Ein Lob bekam auch Stadtmuseums­ direktorin Dr. Susanne Anna für die differenzierte, informationsreiche Ausstellung über die St. Sebastianer, „700 Jahre Soziale Stadt“, die bereits im Titel eines der wichtigen Anliegen in der Tradition des größten


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Ausgelassene Party mit hohem Glamour-Faktor

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„Galanacht der Prinzen“ am 21. Januar im Hilton

itzig, charmant, elegant“ – so beschreibt der Prinzenclub auf dem Plakat zur „Galanacht der Prinzen“ am 21. Januar 2017 seinen Prinzenball. Doch angeführt werden diese Attribute mit dem Wort „frech“. Wieso das denn, wollte Top Magazin vom Präsidenten des närrischen Tollitätenclubs, Hans-Joachim „Jobsi“ Driessen, wissen. Top Magazin: Was wird „frech“ am 21. Januar im Hilton? Hans-Joachim Driessen: Schon beim Auftakt verzichtet der Präsident auf stundenlange Begrüßungen der Ehrengäste. Beim Prinzenball sind alle Gäste Ehrengäste. Damit haben wir mit der „Lobhude­lei“Tradition gebrochen, was vielleicht als frech empfunden wurde.

Foto: Marc Frankenhauser

Was bringt diesmal den Saal zum Toben? Ein Überraschungsgast bringt den Saal zum Toben. Und natürlich der Showact der Gruppe „Seis del Son y sus Amigos“ mit kubanischen Rhythmen. Aber der Saal tobt eigentlich von Beginn an, weil unsere Gäste durch die Band „Heavens Club Club“ schon während des Dinners von den Stühlen gerissen werden. Wie viel närrisches Tamtam gibt’s dabei? Der Einzug der Ex-Prinzen mit Prinzenhymne zu Beginn, der Auftritt der großartigen Tanzformation „Seiner Tollität Luftflotte“ und natürlich der Aufmarsch des Prinzenpaares, geleitet von der Prinzengarde Rot Weiss. Unser Ballpublikum wird außerdem für jede Menge Tamtam sorgen. Das Geheimnis unseres Erfolges ist ja nicht zuletzt der Mix aus ausgelassener Party und hohem GlamourFaktor, von der Dekoration bis hin zur Garderobe der Gäste. Da setzt der Prinzenball, den wir ja nicht um-

sonst „Galanacht der Prinzen“ nennen, immer wieder Maßstäbe. Gibt’s noch „Last-Minute“-Karten beim lang ausverkauften Prinzenball? Es gibt keine Last Minute-Karten. Der Ball ist wie in den Vorjahren längst ausverkauft. Für unsere Gäste gilt nämlich das Gleiche wie für uns als Veranstalter: nach dem Ball ist vor dem Ball. Passt der Frack noch oder brasseln Sie sich dieses Jahr in einen neuen? Der Frack ist nicht das Problem. Ich versuche es zunächst mit einer neuen Frackweste. Fürchterlich kompliziert! Alleine schafft man es nicht, sich in dieses Teil zu brasseln. Mit wem würden Sie gern auf der Tanzfläche abrocken? Ich werde mir eine Tänzerin aus der kubanischen Formation von „Seis del Son y sus Amigos“ schnappen und einen Merengue aufs Parkett legen. Merengue bedeutet auf Deutsch so viel wie Chaos … GR ■

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2016

Silvester Wo Düsseldorfer VIPs das neue Jahr beginnen

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iele Menschen machen sich frühzeitig Gedanken, wie sie den letzten Abend des alten Jahres verbringen möchten. Da gibt es vielfältige Möglichkeiten und liebe Gewohnheiten – von der kleinen Feier im Familienkreis bis zur großen Party oder ­einer Reise. Andere wiederum schmieden erst kurz vor Toresschluss Pläne für Silvester. Dazu gehört diesmal Jacques Tilly. Der kreative Wagenbauer des Düssel­ dorfer Rosenmontagszugs wird sich erst kurzfristig entscheiden, wie, wo und mit wem er das neue Jahr beginnt. Ihm tut es Modedesigner Steffen Schraut nach. Und auch PR-Profi Guido Böhler hat sich im Gegensatz zu den Vorjahren noch nicht festgelegt. Ihm schwant sogar: „Vielleicht ist das ein neuer Trend, Silvester seelen­ ruhig und ohne große Pläne auf sich zukommen zu lassen.“ Aber die meisten der bekannten Düsseldorfer, die wir gefragt haben, wissen schon genau, was sie vorhaben. Bei Claudia Monréal geht es ganz klassisch zu: „Wir ­feiern im kleinen Kreis mit guten Freun-

den“, erzählt die Radio- und Fernsehmoderatorin. „Es gibt Raclette und guten Wein. Um ­Mitternacht freuen wir uns aufs FeuerChr istoph Metzelder werk am Rheinufer. Wir lassen Raketen in den Himmel steigen, auf die wir unsere persönlichen Wünsche für 2017 geschrieben haben.“ Und noch ein Brauch wird bei den Monréals gepflegt: „Bleigießen! Man weiß ja nie, was der Klumpen zu bedeuten hat. Aber Spaß macht es trotzdem.“ Ex-Fußballprofi Christoph Metzelder bleibt ebenfalls zu Hause: „Wie in den letzten Jahren feiere ich in meiner Heimat Haltern am See mit meiner Tochter Emma, sie ist sieben. Ein Feuerwerk mit Knall­ erbsen und Leuchtkreiseln speziell für Kinder gibt es auch, aber erst am Neujahrsmorgen.“ In den vergangenen zwölf Jah-

ren reiste Oberbürgermeister Thomas Geisel nach Weihnachten mit seiner Familie stets ins Montafon. Diesmal geht es erst am 1. Januar in den Schnee. „Deshalb werden wir auch nicht bis in die Puppen aufbleiben“, glaubt er. „Wir feiern mit Freunden, deren Kinder im gleichen Alter sind wie unsere.“ An ­ ihrem Silvester-Ritual hält ­Stefanie Koch seit 20 Jahren fest. „Ich verbringe den Tag mit mir alleine, koche mir was Leckeres und gehe, wann immer ich müde werde, mit einer kleinen Flasche Champagner ins Bett“, sagt die Krimi-­ Autorin, die unter dem Namen Mia Winter kürzlich ihren Düsseldorf-Thriller „21“ veröffentlichte. „Dann beende ich mit der letzten Seite mein Tage­ buch für 2016. Am nächsten Morgen, noch im Bett, beginne ich

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o iell icar G a b ri ela Maria P

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weil die Proben Thomas Rath für „Die Mausefalle“ begonnen haben. Der Kult-­ Krimi wird in Düsseldorf erstmals aufgeführt, am 25. Januar ist ­ ­Premiere in der „Komödie“. Thomas und Sandro Rath hingegen werden Silvester auf hoher See verbringen und auf der „Europa 2“ genüsslich feiern: „Mit Fashion-Show und Fashion-Dinner. In meiner Tho-mas-Rath-Boutique gebe ich viele Tipps zum Thema Mode und Schönheit.“ Auf den Jahreswechsel in Brasilien freuen sich Gabriela Maria Picariello und Tochter Gianna (13). „Wir besuchen Freunde in Rio“, berichtet die Agentur-Chefin von RheinLust. „Eine tolle Stadt. Das gibt ­sicher eine rauschende ­Party an der Copacabana.“ Die Künstlerin ­ Ulrike Arnold ­verbringt ihr halbes Leben an ­exotischen Schauplätzen, um dort mit Materialien aus der Natur zu ­ arbeiten. Ende Dezember fliegt sie nach Yucatan in Mexiko. „Ich reise zu den Pyramiden im Dschungel und zu dem riesigen Meteo­ritenkrater, der vor 65 Millionen Jahren das Aussterben der Dinosaurier verursachte. Das wird besonders spannend sein, weil ich auch für meine ­Bilder Meteoriten­staub verwende.“ Ob fern oder nah: ­Allen ­Lesern des Top Magazins wünschen wir ein glückliches und gesunGO ■ des neues Jahr!

Erica Hahn Immobilien Inhaber Erica Jugler-Hahn Hansaallee 10 40547 Düsseldorf Telefon 0211 - 574488 Telefax 0211 - 573133 Mobil 0177 - 7160219 erica@jugler-hahn-immobilien.com www.erica-hahn-immobilien.com

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Im Rheinischen Landestheater Neuss kommt zuerst „Der nackte Wahnsinn“ (so die Farce von Michael Frayn), und dann kommt Roman Frieling. Traditionell gestaltet der TV-bekannte Tanzlehrer die Silvesterparty mit Walzer, Tango, Salsa und Cha-Cha-Cha. Auch Schauspieler verbringen Silvester häufig bei der Arbeit. In den Düsseldorfer Boulevardtheatern wird ein strammer Marathon gestemmt, gleich drei Vorstellungen stehen jeweils an. In der „Komödie“ läuft „Sextett im Hochzeitsbett“, im „Theater an der Kö“ die Film­ adaption „Wir sind die Neuen.“ Dort ist Joachim H. Luger im Rennen, er kennt das schon. „Beim zweiten Mal denkt man, es geht nicht mehr, und dann kommt man doch wieder in Schwung. Es ist schön, mit dem Publikum bei einem Gläschen Sekt aufs neue Jahr anzustoßen.“ Auch seine Partnerin ­Simone Rethel bleibt gelassen: „Ich bin froh, auf der Bühne zu stehen. Das Stück spielt sich leicht, das macht einen nicht kaputt.“ Einen freien Abend hat das Schauspieler-­Ehepaar Ute Stein und Volker Conradt. Trotzdem wurde nichts aus Utes Traum vom er Silvestertrip nach St. Petersburg, ­ t ich Re tz Lu

Fotos: M.H.-Fotolia.com, Michael Gueth, Regina Goldlücke, Nicole Gehring, Dennis Häntzschel, RheinLust, Getty Images for Plattform Fashion

das neue und schreibe auf, was ich erreichen und machen möchte.“ Privatleben und ­Beruf fallen für Hotel­direktor Carsten Fritz zusammen: „Ich hatte das ­Privileg, ­Silvester schon an vielen inter­nationalen Schauplätzen begehen zu dürfen. Jetzt ist es zum zweiten Mal das Steigen­ berger Parkhotel, mit meiner Familie, einigen Freunden und vielen treuen Stammgästen. Beim Brunch am nächsten Morgen begrüßen wir das neue Jahr in gemüt­ licher Runde.“ Und was macht das frisch gekürte Prinzenpaar? „Nichts anders als die Jahre zuvor“, antwortet Christian Erdmann. „Wir haben im Quartier Bohème und im Henkel Saal die größte Sause weit und breit. Ich lege als DJ auf wie ­immer. Und natürlich feiern meine Frau Yvonne und Venetia Alina mit.“

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Seit über 50 Jahren Ihre Immobilienmaklerin.


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Andreas Rebbelmund, Geschäftsführer von Breuninger Düsseldorf im Kö-Bogen, über die schönen Dinge des Lebens, die ihm wichtig sind.

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cool!

»Ich lebe eigentlich nicht nach einem bestimmten Motto. Aber mir gefällt der Spruch: ›Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag.‹ Er erinnert daran, wie einfach zwischenmenschliche Kommunikation sein kann. Ein Lächeln öffnet Türen, mildert Konflikte und teilt Freude.«

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Die Nähe zum Wasser schätze ich an Düsseldorf besonders. So ist das Rheinufer mein absoluter Lieblingsort und ein Naherholungsziel für mich und meine Familie.

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Bei Autos habe ich einen ganz klaren Favoriten – die ‚Luftgekühlten‘ von Porsche.

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Sport ist ein wichtiger Teil meines Alltags und bietet mir den idealen Ausgleich. Bei der morgendlichen Joggingrunde am Rhein bereite ich mich auf den Tag vor und tanke Energie. Im Winter zieht es mich in die Berge zum Skifahren, und für 2017 habe ich ein neues sportliches Ziel: Ich möchte Golf spielen lernen.

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Fotos: Sabine Rüther, Melanie Zanin, Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH – Fotograf U. Otte, Porsche AG, davidsonlentz-Fotolia.com

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Sobald ich auf dem Weg nach Sylt den Hindenburgdamm erreiche, beginnt für mich der Urlaub. Ich habe einige Jahre an der Küste gelebt und freue mich daher zu jeder Jahreszeit auf das Meer, die Dünen und die Seeluft. Für mich verkörpert die Insel zwei Pole – Entschleunigung und Sylter Szene.


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Carsten Fritz (Steigenberger Parkhotel, l.) und Burkhard Walter (Koch Immobilien) mit der Jubilarin

Kö-Maklerin mit Herz Erica Jugler-Hahn feierte im Wirtschaftsclub 50-jähriges Firmenjubiläum.

Danke für die Spende: Norbert Hüsson überreicht Erica Jugler-Hahn eine Zeichnung. Gute Freunde: Erica Jugler-Hahn, KultVenetia Gisela Moog (l.) und Prita Wilke

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Fotos: Reiner Kaltenbach

ür die Bühne war das Stimmvolumen der ausgebildeten ­Schauspielerin Erica Hahn seinerzeit zu schwach. Doch auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt besitzt die charismatische ­Düsseldorferin seit 1966 eine gewichtige Stimme, die seit 50 Jahren unüberhörbar ist. Der Wirtschaftsclub in den Schadow ­ Arkaden war der ­passende Ort, das halbe Jahrhundert von Erica ­Jugler-Hahns Maklertätigkeit gebührend zu feiern. Die Adresse hat für sie eine besondere Bedeutung. Hier stand nämlich einst ihr Geburtshaus, in dem ihr Vater Dr. Herbert Hahn auch seine Anwaltskanzlei hatte. Und lebhaft erinnert sich Erica auch an die Schattenseiten ihrer Kindheit im Zweiten Weltkrieg – als sie nämlich die ­Bomber-Flammen lodern sah und die Familie in den H ­ ofgartenbunker flüchten musste.

­ einen Freunden geworden sind und ich m mit einigen von ihnen heute feiern kann.“

Die Liebe der vielseitig talentierten Erica, die außer der Schauspielausbildung auch in Oxford Sprachen studierte und als Model tätig war, gehörte aber auch immer Auch unter den Gratulanten: Düsseldorfs Ex-First Lady Astrid Elbers und der Bildenden Kunst, wie zahl­ reiche Verleger-Gattin Gisela Droste (r.) Werke bedeutender Künstler in ihrer Privatwohnung zeigen. So verwirklichte ­ In der Kanzlei ihres Vaters siedelte sich Erica ­ inigen Jahren einen langgehegten Traum und eröff­Jugler-Hahn einst als ­frischgebackene Immobi­lien-Expertin an, sie sich vor e als die sie bis heute unermüdlich tätig ist. Die Königsallee war der nete an der Hansaallee eine kleine, feine Kunstgalerie, in der sie Schauplatz ihrer größten geschäftlichen Erfolge. Weltberühmte auch jungen Künstlern eine Plattform bietet. Die wird bei VernisMarken wie Gucci, Louis Vuitton und MCM vermittelte sie an sagen und Autorenlesungen immer wieder zum geselligen Treffden Edel-Boulevard. Diese brachten ihr das legendäre Attribut punkt. Denn Geselligkeit gehört ebenso zu Ericas Lebenselixier. So „Kö-Maklerin“ ein, das bis heute nahezu als Synonym für ihren sind ­Marbella und ihre Lieblingsinsel Ibiza Wahlheimaten auf Zeit, in denen sie Kraft tanken und ­entspannen kann. Doch das Namen steht. soziale Engagement hat bei Erica Jugler-Hahn, die Mutter einer Durch umfangreiche Aufträge der Architekten Jung und Stadler Tochter und mittlerweile zwei­fache Großmutter ist, ebenso einen sorgte sie auch für die Vermietung des WZ-Centers und des hohen Stellenwert: So ist es gute Tradition für sie, für das Kindergegenüberliegenden Kö-Centers. „Ich bin froh“, so die Maklerin, hospiz Regenbogenland zu spenden. Dies tat sie nun auch zu „50 Jahre ohne Komplikationen überstanden zu haben. Beson- ihrem 50. Firmenjubiläum und überreichte Hospiz-Schirmherrin GR ■ ders stolz und glücklich macht mich, dass viele Kunden zu Astrid Elbers einen Scheck über 5.000 Euro.

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Dem Motto gemäß soll sie nix kleinkriegen: Düsseldorfs Prinzenpaar Christian Erdmann und Alina Kappmeier ganz oben als närrische Litfaßsäulen-Kunst

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Passt doch! Das Prinzenpaar dieser Session ist durch und durch mit Düssel-Wasser getauft. Auch wenn Christian Erdmann als Chef vom Schlösser Quartier Bohème an der Ratinger Straße und Alina Kappmeier im Service in der Gastronomie tätig sind, wollen sie die Jecken nicht nur feucht-fröhlich

regieren.

Brücken

schlagen zum sozialen Gewissen, Kultur- und Traditionsbewusstsein ist ebenso ihr närrisches Anliegen, wie die beiden im Gespräch mit Top Magazin erzählten. Dabei enthüllten sie auch, wie geheimnisvoll ihre Nominierung zum Prinzenpaar war. Locker, lustig, lässig auch in Zivil – Alina und Christian

„Karneval ist ein Stück von uns“ Prinz Christian III. und Venetia Alina im Gespräch mit Top Magazin

Top Magazin: Seit wann wisst Ihr, dass Ihr in dieser Session die Düsseldorfer Narren regiert? Christian: Vor drei Jahren wurde ich vom CC angesprochen. Obwohl ich immer begeisterter Karnevalist war, konnte ich mir das damals nicht so recht vorstellen. Als der Gedanke dann in mir reifte und auch mein vertrautes Umfeld fand, ich wäre ein guter Typ dafür, habe ich zugesagt, Prinz der Session 2016/17 zu werden. Meine Frau Yvonne hat wegen unserer 4-jährigen Tochter Laura schweren Herzens abgelehnt, Venetia zu werden, obwohl sie selber große Karnevalistin ist. Bei den Überlegungen, wer als Venetia gut zu mir passt, kam sehr schnell die Idee auf Alina. CC-Vizepräsident Stefan Kleinehr hat dann Alina gefragt – ohne ihr zu sagen, wer der Prinz ist … Alina: … ich habe blind zugesagt. Habe

mir aber ein Rücktrittsrecht einräumen lassen (lacht) … Christian: … davon wusste ich nichts! Im Frühjahr nach dem Rosensonntag wurde entschieden, wer Prinzenpaar der kommenden Session wird. Dann kam kurze Zeit später der Anruf von CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann, dass ich Prinz werde. Das war einer der ganz emotio­nalen Momente. Alina: Am gleichen Abend wurde auch ich informiert, da wusste ich aber immer noch nicht, wer der Prinz ist. Christian: Ich habe natürlich den Mund gehalten. Alina: Ich wusste bis zur Vertragsunterzeichnung nicht, wer mein Prinz wird. Ich habe aber darauf vertraut, dass der CC weiß, wer zu mir passt. Ich bin schließlich keine Venetia, die das Klischee des schmückenden Beiwerks bedient.

Also bietest Du dem Prinz auf der Bühne auch mal Paroli? Alina: Ja, klar! Christian: Ich bitte darum! Das macht doch erst ein gutes, kreatives Team aus. Unser beider Wunsch ist, mit ganz viel Spaß und Harmonie als gute Freunde durch die Session zu gehen. Dabei wollen wir auch unsere Partner mitnehmen, meine Frau, meine Tochter, Alinas Freund Patrick. Wir wollen wie eine kleine jecke Patchworkfamilie die Session zusammen erleben. Alina, hast Du als 11-jährige Kindervenetia 1999 bei den Düsseldorfer Räbbelchen die große Venetia vielleicht kritisch beäugt? Ich habe sie hingerissen und nicht kritisch beäugt. Ich wollte natürlich selbst so sein, zumal ich ja im Karneval groß geworden »

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Ein närrisch schöner Blumenstrauß fürs Prinzenpaar schon bei der Vorstellung Anfang September

bin und viele Prinzenpaare mitbekommen habe. Welches Mädchen möchte da nicht Venetia werden, wenn man sieht, wie hübsch die immer aussehen mit den tollen Kleidern. Aber es kam trotzdem ganz überraschend, als mir das Venetienamt angetragen wurde. Ich habe mich nämlich gar nicht dafür beworben. Deshalb habe ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht, was ich machen würde und was nicht. Welchen Aufwand betreibt Ihr fürs ­tollitäre Äußere? Alina: Ich habe, glaube ich, die meisten Kleider in der Venetiengeschichte. Meine Mutter Carina macht fast alle Kleider selber. Zwei Roben, auch das vom offiziellen Prinzenpaar-Foto, hat meine Vorgängerin Sara Flötmeyer entworfen, die Umhänge kommen von Simone Zenger. Carolin Hofer sorgt für Haare und Make-up. Christian lachend: Das ist alles ganz schön unfair. Den ganzen Luxus habe ich nicht. Ich muss zu meinem eigenen Friseur gehen und rasieren muss ich mich auch selber. Alina kriegt alles gemacht. Dann bekommt sie auch noch bei jedem Auftritt Blumen, ich nur einen Händedruck … Alina: … oder einen Killepitsch … Ihr seid beide in der Gastronomie tätig, Christian ist Chef des Schlösser Quartiers Bohème an der Ratinger Straße, in dem

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Ihr spendet gleich für drei soziale Einrichtungen?! Christian: Wir wollen, wie gesagt, nicht zuletzt das soziale Engagement des Karnevals rüberbringen. Mit den drei Einrichtungen Düsseldorfer Tafel, Düsseldorfer Kindertafel und Bürgerstiftung haben wir alle Bereiche abgedeckt. Sie sollen die Vielfalt abbilden, weil viele Menschen Hilfe benötigen. Manche haben einfach nichts im Kühlschrank. Alina: Wir wollen mit den drei Projekten außerdem die Brücke von Jung zu Alt schlagen. Was sollte denn vielleicht von Euch in die Düsseldorfer Narrengeschichte eingehen? Christian: Ich setze mich ja schon sehr lange durch meine unterschiedlichen Berufe vom DJ bis zum Gastronomie-Chef mit jungen und alten Menschen ausein­an­ der. An den Karnevalstagen ist mir immer aufgefallen, wie viele Vorurteile es auch bei den Düsseldorfern gibt. In Köln ist das anders. Man findet kaum einen Kölner, der sagt: „Karneval finde ich blöd.“ Die Düsseldorfer Antikarnevalisten sollten einfach mal umdenken und dem Ganzen eine Chance geben. Es geht um die Vielfältigkeit, die gelebt werden soll – und wenn’s nur für ein paar Tage ist. Alina: Dazu gehört Schunkeln, Singen, Tanzen … Christian: … einfach mal abschalten mit Leuten, die man vielleicht gar nicht kennt. Wo soziale Klasse und Alter egal sind. Das prägt ja auch die Tradition, das Kulturgut, das wir hier im Rheinland haben und das wir pflegen sollten, wie wir etwa unser ­Altbier pflegen, die Fortuna, die Altstadt. So ist auch Karneval ein Stück von uns. Es

wäre wunderbar, wenn wir erreichen könnten, dass auch junge Leute, die Karneval für uncool halten, mal ein bisschen umdenken. Und was könnte Euer Markenzeichen bei den Auftritten werden? Alina: Schon auf der Kürung haben wir zum Flashmob aufgerufen. Wenn’s reinpasst, werden wir das auch bei Aufzügen machen und beim Straßenkarneval, dass die Menschen sich spontan zusammen­ finden, miteinander singen und tanzen. Christian: Wir haben dafür zwei Lieder zusammengeschnitten, den Evergreen „Let’s twist again“ und den Sommerhit 2016 von Kungs, „This Girl“. Damit wollen wir auch wieder Alt und Jung vereinen. Alle Jahrgänge sollen merken, wenn das Prinzenpaar so schräg, so lustig ist, kann Karneval nicht so verkehrt sein. Wir wollen das Ganze einfach mal ein bisschen peppiger machen, unseren Stempel aufdrücken, was nicht heißt, dass die anderen es früher schlechter gemacht haben. Feiert ihr auch mal mit den Jecken nach Euren offiziellen Auftritten? Alina: Wir wollen schon bei möglichst vielen Veranstaltungen hinterher dableiben und mitfeiern. Wir laden auch in den Henkelsaal zum Prinzen-Clubbing ein ­ und wollen mit Karnevalisten in Uniform oder Kostümen, der Adjutantur und den Clubgästen, ob verkleidet oder in Zivil, Spaß haben. Christian: Dieses sogenannte PrinzenClubbing folgt wieder der Idee, wie kriegen wir Partyvölkchen und Karnevalisten, ob Alt, ob Jung, verbunden. Ich lege da auch als Prinz Karneval Musik für alle auf. Wir wollen extrem die neuen Medien nutzen mit eigener Prinzenpaar-App, Insta­ gram etc. Es geht uns immer ums Inter­ aktive. Befürchtet Ihr Katzenjammer nach Aschermittwoch? Christian: Dann geht’s ja erst mal weiter mit den Reisen nach Hintertux und vielleicht nach Teneriffa. Ich bin ein begeisterter Skiläufer und freue mich auf den ­Hintertuxer Gletscher. Alina: Ich habe ja im Frühjahr meinen Bachelor of Arts gemacht und starte nach den CC-Reisen ins Berufsleben, da bleibt keine Zeit für post-karnevalistischen Kater. Aber erstmal feiern wir wie närrisch Karneval! Übrigens: Auf die Reise nach Hintertux bin ich besonders gespannt: Ich GR ■ war noch nie in den Bergen!

Fotos: Nicole Gehring, Sven Oliver Grünberger, CC

Alina im Service jobbt. Wie feucht-fröhlich wird Eure Regentschaft? Christian: Wir wollen ausgelassen, aber harmonisch und friedlich mit den Menschen feiern, egal ob im Saal oder auf der Straße. Aber uns ist auch sehr wichtig, die Tradition, das Kulturerbe des Karnevals bewusst zu machen. Dabei spielt ja das soziale Engagement eine große Rolle.


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Susan Speller, Königlich britische Generalkonsulin in Düsseldorf


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„Mir liegt die Wanderlust im Blut“ In der Landeshauptstadt haben 44 konsularische Vertretungen ihren Sitz. Wir stellen die einzelnen Repräsentanten hier vor. Die Königlich britische Generalkonsulin Susan Speller betont die enge Verbindung zu Nordrhein-Westfalen, spricht über den Brexit und die englische Königsfamilie.

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as deutsche Wort „Wanderlust“ wird auch in der englischen Sprache verwendet. Susan Speller beschreibt damit die har­ monische Verbindung ihres Berufes mit ihren ureigenen Inter­ essen: „Ich bin in meinem Leben sehr viel umgezogen und dabei immer noch neugierig geblieben. Mir liegt die Wanderlust im Blut.“ Seit 2013 repräsentiert die Britische Generalkonsulin ihr Heimatland in Düsseldorf. Sie brachte reichlich Erfahrung mit für diesen Posten. „Ich hatte das Glück, schon über 20 Jahre in Deutschland arbeiten zu dürfen“, sagt sie. Sie war zuvor in Mün­ chen, Hamburg, Bonn und zuletzt fünf Jahre lang als Presse­ sprecherin in Berlin. Jede dieser Städte hatte für sie ihren ganz besonderen Reiz. Auch in Düsseldorf ist Susan Speller nicht zum ersten Mal. Von 1988 bis 1990 arbeitete sie in der Handelsabtei­ lung ihres Konsulats. „Düsseldorf hat sich sehr verändert und ist seitdem viel schöner geworden“, meint sie. „Damals gab es am Rhein noch keinen Tunnel und keine Promenade mit so schönen Cafés.“ Auch in Wittlaer, wo sie wohnt, genießt sie die Nähe zum Fluss: „Ich gehe nur ein paar Schritte, atme die frische Luft ein und bekomme sofort einen klaren Kopf. Sehr angenehm, dass am Rheinufer nicht alles zugebaut ist und man noch Schafe auf der Weide sehen kann. Diese angenehme Mischung aus ländlich und urban gefällt mir. Ich lebe hier sehr gern.“

liam, der eine sehr gute Rede gehalten hat.“ Ach ja, das britische Königshaus und sein Glamour! Weiß sie eigentlich, wie sehr viele Deutsche die Engländer darum beneiden? „Ja, ich habe davon gehört“, antwortet sie und lacht. „Es sind aber nicht nur die schönen Bilder, die wir bewundern. Hinter der Monarchie steckt noch mehr. Etwas Tieferes. Auch für mich war eine große Ehre, die Königin zwei Mal persönlich zu treffen. Die machen alle einen phantastischen Job.“ Aktuell wohnen etwa 27.000 britische Staatsbürger in NRW. Was wiederum zahlreiche Clubs und Vereinigungen nach sich zieht, bei denen Susan Speller aktives Mitglied oder Ehrenmitglied ist. Sehr am Herzen liegt ihr die umfangreiche „International Library“ in Düsseldorf. „Es ist großartig, was dort zur Verfügung steht – 25.000 Bücher und 5.000 DVDs. Sehr viel wird online abgewickelt. Dazu kommen die Angebote vor Ort. Das alles kostet Geld, deshalb braucht die Bibliothek dringend Sponsoren.“

Spellers Vater arbeitete fürs Militär, vorwiegend im medizinischen Bereich. Alle zwei Jahre wurde er versetzt, und die Familie zog mit. Tochter Susan kam in Südengland nahe Southampton zur Welt, doch bald ging es nach Kuala Lumpur in Malaysia, nach Singapur und wieder zurück nach England. „Daher kommt es, dass ich mir nicht vorstellen kann, länger Im Britischen Generalkonsulat an der als ein paar Jahre an einem Ort zu leben“, Oststraße hat Susan Speller 25 Mitar­ sagt sie. Ihre Laufbahn zielte keineswegs beiter. „Unsere Hauptaufgaben sind die von Anfang an auf eine diplomatische Wirtschaftsbeziehungen mit Deutsch­ Karriere hin. Susan Speller studierte land“, erzählt sie. „Zu über 60 Prozent Sprachen, und zwar eine bemerkenswerte Susan Speller beschäftigen wir uns mit Handels­ Kombination aus Russisch, Tschechisch angelegenheiten. Pässe stellen wir nur und Italienisch. Auch Latein hatte sie in Notfällen aus, für Visen ist ein anderes Büro in Düsseldorf gelernt: „Das war schon alles auf Inter­nationalität ausgerichtet“. zuständig.“ Besonders intensiv ist der Austausch in der Chemie- Im Britischen Außendienst, für den sie seit 1984 im Einsatz ist, und Autobranche sowie bei medizinischen Geräten, Lebens­ setze man nicht auf festgelegte Ausbildungsgänge. „Was zählt, ist mitteln und erneuerbaren Energien. Man kommt nicht umhin, die Kompetenz“, stellt sie klar. „Man muss flexibel sein, vielsei­ Susan Speller nach den vermutlichen Folgen des Brexit zu fragen. tig und belastbar. Es gibt in unserer Diplomatie weniger Juristen Sie kennt das schon. „Es wird natürlich nicht leicht sein, alles zu als anderswo. Die meisten sind Generalisten aus allen möglichen besprechen und zu regeln“, sagt sie. „Aber für Großbritannien Bereichen. Ich kenne Kollegen, die Geschichte studiert haben oder sind die bilateralen Beziehungen zu Deutschland wie auch zu sogar Musik.“ anderen EU-Partnern nach wie vor sehr wichtig. Wir streben weiterhin eine gute Zusammenarbeit an. Der Prozess wird Ende Was würde sie noch reizen, wenn ihre Dienstzeit in Düsseldorf März 2017 in Gang gesetzt. Danach gibt es viel zu diskutieren.“ endet? Kann sie überhaupt Wünsche äußern? „Das schon. Aber man hat bei einem Bewerbungsverfahren in der Regel Mitbewer­ Die gewachsenen deutsch-britischen Organisationen, darun­ ber, weiß also nie, ob es mit dem Job klappt.“ Südamerika wäre ter auch die ausdauernd gepflegten Städte-Partnerschaften, vielleicht schön, überlegt sie. Da war sie noch nie. Oder Südost­ dürfe man keinesfalls aufgeben. Die Generalkonsulin betont die asien. Oder Australien, wo sie Verwandte hat. Die Welt ist groß und enge Verbindung speziell zu Nordrhein-Westfalen. „Wir waren bunt. „Und meine Liste ist lang!“ Aber immer bleibt da auch ein unglaublich stolz, im Sommer an den Feierlichkeiten zum 70. fest reserviertes Plätzchen für ihre Heimat: „Wenn ich etwas ver­ Geburtstag des Landes teilnehmen zu können“, ruft sie in Erin­ misse, sind es unsere gemütlichen Pubs, urig und verwinkelt. Dort nerung. „Ein Höhepunkt war sicher der Besuch von Prinz Wil­ nach einem Spaziergang einzukehren, ist einfach herrlich.“ GO ■

Foto: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf

»Ich lebe gern am Rhein, atme die frische Luft ein und bekomme sofort einen klaren Kopf.«

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Die Harley Davidson aus Privatbesitz zog die Blicke der Männer auf sich.

Jetmir Bexheti, Andreas Dümig, Rüdiger Goll, Stefan Schmidt, Andreas Bohl (v.l.)

RUMble“. Fürs Auge gab es eine Har­ ley Davidson aus Privatbesitz zu bestaunen und hochklassige Uhren von Qunto Watches auf der Kö. Für den Genuss wurde ein erlesenes Sechs-Gänge-Menü aufgetischt. Ein Rumtasting, Spirituosen von Pernod Ricard rundeten das Angebot ab. Nach dem Dinner klang der Abend bei kubanischen Zigarren und einem u einem kubanisch angehauchten Abend mit Digestif langsam aus. Für den anHochklassige Uhren von Qunto Watches interessanten Gesprächen trafen sich die schließenden Fahrservice sorgte die Herren der Schöpfung – alle im Smoking – in Autovermietung Arndt, die zwei S-­ bester Stimmung zur zweiten Gentlemen’s Night im stilvollen Limousinen von Mercedes im Einsatz hatte. Die nächste Gentle­ Ambiente des Wirtschaftsclub Düsseldorf. Der elegante-gedie­ men’s Night findet am 24. März 2017 statt. Auch Nichtmitglieder ■ gene Herrenabend stand unter dem Motto „Let’s get ready to sind herzlich willkommen.

Gentlemen’s Night

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Elegant: die Kollektion von Pio O’Kan

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irekt neben dem Haute Couture Salon von Helga GrünwoldtOkan, die seit 1975 hochklassige Luxusmode verkauft, gibt es seit kurzem den Flag­ ­ ship-Store für die Prêt-à-Porter-Kol­ lektion. Sohn und Gründer Philippo Okan, Produk­ tionsleiterin Mirjam Zwick und De­si­ gner Hans-Werner Klein haben sich der handwerklichen Exzellenz ver­ schrieben und die Haute Couture unter der Marke Pio O’Kan Collection modern interpretiert. „Düsseldorf und die Königsallee sind perfekt für die Symbiose von Luxus und Mode. Hans-Werner Klein, Philippo Okan und Mirjam Zwick (v.l.) Wir sind hier zu Hause und eröffnen in der besten Lage einen der wenigen deutschen Prêt-à-Porter-Stores“, so der junge Gründer über die erste Kollektion aus Düs­ seldorf. Die hochwertige Kollektion umfasst rund 35 Teile: Mäntel, Kleider, Jacken, ■ Hosen, Röcke und Strick, für Business und als Abendteile konzipiert.


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Ladys Lunch C Juliane Hielscher (dolphin aid Botschafterin), Monica Lierhaus (neue dolphin aid Botschafterin) und Kirsten Kuhnert (Gründerin dolphin aid, v.l.)

Dolphin’s Night 2016 B

Fotos: Melanie Zanin (3), Peter Frank (2), privat, Petra Dieners, E. Breuninger GmbH & Co., Peter Frank (2), Cube Photos

ereits zum 15. Mal lud dolphin aid zur Spendengala ins Inter­ Continental Düsseldorf auf der Königs­allee ein. Anlässlich der Jubi­läumsgala unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeis­ ter Thomas Geisel erwartete die Gäste ein Überraschungsfeuer­ werk. Bernd Herzsprung, Prinzessin zu Hohenlohe und Martin Krug kamen aus München, Monika Lierhaus aus Hamburg. Eben­ falls dabei: Modedesigner Thomas Rath, Topmodel Anna Hiltrop, Beauty-Ärztin Barbara Sturm und Mode­ratorin Gülcan Kamps. Das hochkarätige Unterhaltungsprogramm mit Marquess, Lady­ lesque, Lenny Pojarov und DJane IngEBorg begeisterte die Gäste aus Show, Musik, Kunst, Wirtschaft und Politik. Und weil es schließlich ein ­Spendenfest ist, standen die Tombola und die Ver­ steigerung im Mittelpunkt. Mit dem Erlös möchten dolphin aid und Gründerin Kirsten Kuhnert noch mehr Familien eine Delphin-­ ■ Therapie ermöglichen.

outure-Sammlerin Monika Gottlieb zelebrierte ihren runden Geburtstag im Düssel­ dorfer Wirtschaftsclub und hatte dazu einen kleinen Kreis von Frauen, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielen, zum Ladys Lunch eingeladen. Da­run­ ter auch ihre langjährige Freun­ din, Designerin Siggi Spiegel­ burg aus Münster. Die zwei gehen seit rund 30 Jahren durch dick und dünn, teilen viele gemeinsame Interessen. Beide Innige Freundschaft: Siggi Spiegelburg sind absolute Mode-Enthusias­ und Monika Gottlieb (v.l.) ten, verreisen liebend gern gemeinsam und begeistern sich für Kunst-Ausstellungen. Ver­ ständlich, dass Siggi Spiegelburg es sich nicht nehmen ließ, am Ehrentag der Freundin eine launige Rede auf sie zu halten. Unter den Gästen waren Eva Lösche (Kunstsammlerin), Bettina Setareh (Setareh Gallery), Beate Düsterberg (Künstlerin), Jeannette Grä­ fin Beissel von Gymnich (Burg Satzvey), Uta Raasch (Designerin), Dr. Ingrid Resch und Dr. Rossella Marafioti (beide Zebra), Helga Grünwoldt-Okan (Pio O’Kan), Ira Walendy (Mode-Designerin) und Christina Sennlaub (Dior). Als Geburtstags-Menü gab es Kabeljau mit Rote-Bete-Püree, Kalbsfilet und Kalbsbäckchen mit ■ Trüffeljus und Ananasragout mit Knallbrause.

PS-starke Fashion Blog für G

emeinsam mit seinem Partner Mercedes-Benz Rhein-Ruhr zelebrierte das Düsseldorfer Fashion- und Lifestyle-Unter­ nehmen Breuninger eine lange Shopping-Nacht der besonderen Art. Rund 4.000 Besucher erlebten auf vier Etagen eine ereignis­ reiche Begegnung mit der Motorsportwelt, prominenten Gästen und exklusiven Fashion-Highlights. Zwei Original-Rennwagen aus der Formel 1 und der DMT sowie weitere Aktionen im Raceroom und ein Live-Boxenstopp sorgten für das passende Motor­ ■ sportfeeling.

Michael Eßer (Mercedes-Benz Rhein-Ruhr), Bernd Mayländer (F1-Safety-Car-Pilot), Kai Ebel (Formel-1-Moderator) und Andreas Rebbelmund (Breuninger Düsseldorf, v.l.)

Frauen ab 40 P

etra Dieners hat eine Marktlücke entdeckt. „Es gibt viele Blogs für junge Frauen, aber Frauen ab 40 haben nur wenig Auswahl“, sagt die 44-Jährige. „Vor allem im gehobenen klassischen Bereich bin ich über­ haupt nicht fündig geworden.“ Also entschloss sie sich, einen eigenen Blog zu gründen. Unter www.lieb­ lingsstil.com wendet sie sich speziell an Frauen über 40. „Meine Beiträge helfen wie eine gute Freundin, auf dem Laufenden zu bleiben, ohne den eigenen Stil auf den Kopf zu stellen.“ Inzwischen hat die Wahl­ Düsseldorferin sogar eine eigene kleine Kollektion mit Kleidern, Hosen und Röcken entworfen. „Bro­ kat- und Jacquardstoffe finde ich für die Winterzeit besonders schön“, ■ begeistert sich die Bloggerin. Jacquardhose, schwarzer Rolli, große Kette und Leo-Schuhe – der perfekte Ausgeh-Look für Petra Dieners.

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people

Nach-

gefragt?

Dr. Susanne Anna

Alter: 54 Sternzeichen:Widder. Erlernter Beruf: Kunsthistorikerin, Archäologin, Romanistin. Ausgeübte Tätigkeit: Direktorin Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf Familienstand: verheiratet

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Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? Mein ganzer Stolz ist die Neukonzeption des Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? In der Schulzeit habe ich als Werkstudentin bei Henkel gearbeitet. Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren unbedingt noch machen möchten? Ich möchte das Stadtmuseum zum Garten öffnen. Welches Talent hätten Sie gerne? Ich bin mit meinen Talenten voll zufrieden. Was bringt Sie so richtig in Rage? Wenn überhaupt, dann ist es wohl Populismus.

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In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? Ich brauche keine Zweitwohnung. Wie halten Sie sich fit? Mein Pferd Fiesco zu Genua und ich trainieren sooft es geht. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau/an einem Mann am meisten? Ehrlichkeit ist für mich das Wichtigste. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Ich bin ein Bücherwurm. Beschreiben Sie Düsseldorf mit drei Worten! lokal, global, herzlich.

Foto: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf

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Huckingen

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people

Nach-

gefragt?

Dirk Krüssenberg

Alter: 70 Jahre. Sternzeichen: Waage. Erlernter Beruf: Diplom-Kaufmann. Aus­geübte Tätigkeit: Präsident Marketing-Club Düsseldorf. Familienstand: verheiratet, drei Töchter.

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Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? Rechtzeitig genug eine Torwart- in eine ManagerLaufbahn gewandelt zu haben … Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Als Schüler habe ich bereits ein „Vertragsspieler“Gehalt bei Fortuna Düsseldorf 95 erhalten. Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren unbedingt noch machen möchten? Den hohen Qualitätsstandard des Marketing-Clubs in die Zukunft fortzuschreiben … Welches Talent hätten Sie gerne? Die geistigen Fähigkeiten eines Helmut Schmidt und ansatzweise die sportlichen eines Phil Mickelson. Was bringt Sie so richtig in Rage? Die Realitätsferne mancher einflußreicher Politiker.

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In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? Wir haben bereits eine Zweitwohnung in den Bergen. Wie halten Sie sich fit? Gymnastik, Skifoan und Golfen. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau/ an einem Mann am meisten? Common Sense, konstruktive Kritik und herzhaftes Lachen. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Für Museumsbesuche „daheim und unterwegs“. Beschreiben Sie Düsseldorf mit drei Worten! Kö, Kunst und Kreativstandort.

Foto: privat

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Sicher online zahlen ist einfach. Wenn Sie mit paydirekt, unserem neuen Service, direkt mit Ihrem Girokonto bezahlen können. Und dem guten Gefühl, dass Ihre Daten in sicheren Händen sind. Ein Bezahlverfahren made in Germany. Einfach im Online-Banking registrieren. Infos unter: www.sskduesseldorf.de/paydirekt

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lifestyle

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Schön schillernd: Ob seidiger Schimmer, kühle MetallicNuancen, funkelnde Pailletten oder kostbare Strass-­ Steine – Glanz und Glitter liegen voll im Trend. Erst recht am Abend! Die Couture von GUIDO MARIA KRETSCHMER garantiert maximale Aufmerksamkeit. www.guidomariakretschmer.de

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Vive la Fête: Die Stilettos von ESCADA machen jedes Outfit zum Party-Highlight. Für die schönen Momente im Leben!  Königsallee 30, Düsseldorf Entspannung pur! Ist das Fest vorbei, freuen wir uns auf Mußestunden. Ideal für die perfekte Erholung ist das Relax-Set Satin von KATRIN LEUZE. Das Kissen aus Baumwolle ist mit Kräutern gefüllt, die Maske sorgt für entspannten Schlaf.  www.artedona.com

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Luxuriös: Chloé Fleur de Parfum verspricht pure Sinnlichkeit, die unter die Haut geht. Den Meisterparfümeuren Michel Almairac und Mylène Alran ist es gelungen, einen exklusiven Duft zu kreieren, der sich ausschließlich aus den zartesten und wertvollsten Bestandteilen der Blumen zusammensetzt: den Herzen.  www.breuninger.com

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lingenberg Taschen · Gepäck · Accessoires

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Angesagt: Die kreativen Köpfe bei ANNY Nagellack lassen sich von den Designern und Stars in den Mode-Metropolen inspirieren. Das Ergebnis: immer wieder neue coole Farben für einen glanzvollen Auftritt.  exklusiv über douglas.de

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Reizvoll: Negligé von LA PERLA. Die italienische Traditionsmarke legt besonderen Wert auf hochwertige Materialien. Hauchzarte Spitze kombiniert mit edler Seide – ein atemberaubender Look. Verführerischer geht es kaum!  www.laperla.com

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Extravagant: In der BRAUKSIEPE GOLDSCHMIEDEMANUFAKTUR in Essen entstehen hochwertige Schmuck-Kreationen. Die exklusiven Ohrringe ­­wurden von der Goldschmiedin Anna Schneider entworfen und von handgefertigt. www.brauksiepe-goldschmiedemanufaktur.de

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Raffiniert: Eingefasst in edles Silber überzeugt die Duftkerze von LINARI auf den ersten Blick. Der hölzerne Deckel macht sich auch prima als Untersetzer.  www.linari.com

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Fotos: Hersteller

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© rsrdesign.de / Top Magazin Düsseldorf | Foto: Zur Alten Metzgerei / Nicole Teuber

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lingenberg Trends in Leder Schadowstr. 11 Schadow Arkaden im 1. Obergeschoss 40212 Düsseldorf Telefon 0211 21099725 www.lingenberg.info


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Individuell: Der Name PAL ZILERI steht für elegantlässiges Design und gilt mittlerweile als Synonym für weltmännische Souveränität aus Italien. Das Label ist ein Garant für allerbeste Qualität: Sakkos und Anzüge aus feinster Wolle und edlem Cashmere in perfekter Verarbeitung.  www.breuninger.com

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Ambitioniert: Manschettenknöpfe setzen persönliche Akzente und komplettieren zum gehobenen Anlass den formellen Dresscode. Mit Airplane von TIFFANY aus Sterlingsilber können Männer stilvoll glänzen. www.tiffany.de

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Informativ: Für Männer mit Geschmack! In „Portwein“ erklärt Autor Axel Probst, wo die Trauben für den Klassiker der Weinwelt angebaut werden dürfen, welche Rebsorten verwendet werden, wie die Süßweine produziert werden und führt in ihre Arten und Hierarchien ein. Lassen Sie sich inspirieren!  Verlag Mondo Heidelberg

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Stylisch: Auch die Brille geht mit der Mode. Die eckige Nerd-Form wird von rundlichen, filigraneren Gestellen abgelöst. Bei den Modellen von JOOP kommen urbane Lässigkeit und klassische Elemente zu einem ausdrucksstarken Ganzen zusammen.  über: joop.com

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Angenehme Reise mit

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Exklusiv: Die Ingenieur Chronograph Edition W 125 ist eine Hommage an den legendären Silberpfeil Mercedes-Benz W 125. Die zwei Totalisatoren, die kleine Sekunde und die Tachymeterskala imitieren den Instrumentenlook im Cockpit eines W 125. Der auf 750 Exemplare limitierte Chronograph verfügt über ein widerstandsfähiges Titangehäuse. www.iwc.com

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Praktisch: Mit der Businesstasche Luca von AIGNER haben modebewusste Männer alles Nötige fest im Griff. Damit können sie bei Geschäftsterminen von Anfang an punkten.  www.aignermunich.de Hochwertig: Handgefertigte Nähte und eine mehrschichtige Lederfärbung machen jeden Schuh von SANTONI zum Unikat und zum Besten, was italienisches Handwerk zu bieten hat. C. Wirschke GmbH, Steinstraße 2, Düsseldorf

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Maskulin: Das neue L’Homme Cologne Cedrat von L’OCCITANE überrascht mit lebensfrohen Zitrusnoten und maritimen Akkorden. Für abenteuerlustige Globetrotter, die das Unbekannte lieben. de.loccitane.com

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Fotos: Hersteller

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BREUNINGER Düsseldorf KÖNIGSALLEE 2 8

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Nicht

ohne meine Jeans

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Bei Jeanshosen ist es besonders wichtig, dass man seine eigene Form findet. Ob Röhre, Boyfriend oder Bootcut: Jeder Schnitt hat seine Vor- und Nachteile. Für große Frauen mit langen Beinen ist die Auswahl einfach. Von Skinny Jeans bis hin zu Schlaghosen kann alles getragen werden. Für kleinere Frauen sind vor allem Skinny Jeans vorteilhaft, da sie optisch das Bein strecken. High Waist Schnitte können diesen Effekt zusätzlich noch verstärken und außerdem eine schmale Taille vorteilhaft betonen. Auch die ­Färbung kann Auswirkungen auf die Optik der Figur haben. Dunkle Waschungen bieten sich für kurvenreiche Frauen an,

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weil sie die Beine schlanker erschei­ nen lassen. Im Gegensatz dazu lässt eine helle Jeans den Po größer wirken – was ja im Moment sehr angesagt ist. Man muss seinen eigenen Körper kennen und wissen, was betont und was versteckt werden soll, damit die ultimative Jeans gefunden wird.

Ich persönlich bevorzuge Skinny Jeans mit viel Stretch-Anteil. Sie verlängern die Beine optisch und lassen sich tragen wie eine bequeme Leggings. Komfort ist für mich mindestens genauso wichtig wie der Look selbst. In meinem Schrank befinden sich Low Waist und High Waist Jeans mit Röhren-Schnitt in den unterschiedlichsten Blautönen und Waschungen. Gerne trage ich auch löchrige oder abgeschnittene Jeans im Used-Look. Stil­ brüche mag ich ganz besonders. Mein Tipp: Kombinieren Sie läs­ sige und sportliche Jeans ohne Scheu mit eleganten Kleidungs­ stücken und edlen Accessoires. High Heels sind dabei immer ein Must-have für mich, gerne auch in bunten Farben und Mustern. Auch Blazer, Blusen oder schicke Mäntel eignen sich ideal, um stylische Outfits für jeden Anlass zusammenzustellen. Probieren Sie aus, welche Jeans zu Ihrer Figur am besten passt – und verbinden Sie Ihren individuellen Lieblingslook mit meinen Styling-Ideen. Viel Spaß dabei! Ihre Alexandra Lapp www.alexandralapp.com | Instagram – Alexandralapp_

Fotos: Privat

E. L O V

ack to the Basics – Blaumachen ist wieder angesagt. Denim, das simpelste Must-have in unserem Kleiderschrank, wird jetzt ganz neu inter­pretiert und in den ver­ schiedensten Formen von Kopf bis Fuß getragen. Ob als Jacken, Hosen, Kleider, Overalls oder Acces­ soires: Jeans erobern überall einen E modischen Spitzenplatz. Und das Beste N daran: Es ist für jeden Typ Frau etwas M Passendes dabei. Vor allem Hosen trumpfen mit Vielfalt auf. Es gibt sie in diversen Schnitten, Waschungen und Styles, um Beine und Po perfekt in Szene zu setzen. Jeder weibliche Körper ist anders, und mit der rich­ tigen Passform kann man seine Pro­ R blemzonen geschickt kaschieren und O X M makellose Körperteile gekonnt betonen. A L E H

K O L U

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Gestaltung: rsrdesign.de / TOP Magazin Düsseldorf

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lifestyle

Eine Klasse für sich „Urban living“ – elegantes Event im Interior Showroom von Patrick Treutlein in Meerbusch

Heike Herberg und Dr. Dorothee Achenbach (v.l.)

Christina und Patrick Treutlein

Christina und Patrick Treutlein

Opulentes Buffet Stefanie Hering und Wolfgang Simons

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lifestyle

Christian van Eeden und Carolin Böse

Fotos: Bernd Ahrens

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r schafft es immer wieder! Wenn Interior-Designer Patrick Treutlein in seinen Showroom einlädt, ist eines gewiss: Es wird definitiv ein Event der Extraklasse. Denn der Meerbuscher Unternehmer ist Perfek­tionist – in jeder Hinsicht. Er hat einen geschulten Blick für die schönen Dinge des Lebens und da kommt es ihm auf jedes Detail an – egal ob er ein exklusives Chalet in der Schweiz einrichtet oder einen Abend voller Überraschungen für seine Gäste organisiert. Patrick Treutlein strebt stets nach einer Verbindung von Ästhetik und Funktionalität, die alle Sinne anspricht. Den Trend „Urban living“ machte der krea­ tive Inneneinrichter zum Erlebnis und versammelte rund 300 geladene Gäste. Dabei war es ihm ein wichtiges Anliegen, sich bei seinen Kunden zu bedanken, „die mich dahin gebracht haben, wo ich heute bin“. Im Fokus der stilvollen Veranstaltung stand – wie sollte es auch anders sein – das ­Design. Wie kaum ein zweiter beherrscht Patrick Treutlein die Kunst, in seinen Interieurs scheinbar Unvereinbares zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen. Um das zu erreichen, ist er mit großer Leidenschaft ständig auf der Suche nach InspiratioMonika Bult mit Lisa Brenninkmeijer (v.l.) nen und findet immer wieder Ausgefallenes, wofür er sich begeistern kann. Strahlendes Beispiel: die Lichtskulpturen des niederländischen Labels Brand van Egmond. Hinter dem ­Namen verbergen sich William Brand und Annet van ­Egmond. Das Duo kreiert fantasievolle Innenleuchten mit einer expressiven Formensprache. Edle, hochwertig verarbeitete Materialien wie Swarovski-Kristalle, Bronze, Silber oder Eisen lassen die ­Beleuchtungs-Objekte lebendig und – inspiriert von der Natur – organisch wirken. „Ein sehr eigenständiges, hochemotionales Licht-Design“, betont Patrick Treutlein, „mit einem enormen Wiedererkennungswert. Es gibt nichts Vergleichbares.“ In der­ selben Liga spielt auch die exklusive Polster­manufaktur „Baxter“. Präsentiert wurden im Showroom ausschließlich exquisite Sonderanfertigungen, die das italienische Label hierzulande gar nicht im Programm hat. „Mainstream gibt es bei uns nicht“, nennt Patrick Treutlein seine Maxime. „Was hier steht, gibt es ansonsten nur noch in Paris, London oder New York.“ Sehr indi­ viduell sind auch die Porzellan-Unikate von ­Hering. Schalen, Teller und Platten – alle in einer handwerk­lichen Veredelung. Für manche Einzelstücke werden über 100 Produktionsschritte gebraucht. Auch Nesmuk aus Solingen war mit „Messern in ­Juwelierqualität“ vertreten. Professionelle Hilfe holte sich der Unternehmer zum Thema Kunst. „Da hatten wir immer ein Defizit“, schmunzelt er. In ­Dr. Dorothee Achenbach fand er schließlich eine Expertin, die das

Muna Abdi und Abschira Hassan (v.l.)

definitiv besser kann als Patrick Treutlein. Sie machte sich gerade mit der Kunst-Beratungsfirma „Black Label“ selbständig und kuratierte eine kleine Ausstellung im Showroom mit Exponaten von Immendorf-Schüler Alexander Ernst Voigt und der Künstlerin Frauke Dannert. „Wir wollen zeigen, wie exzellentes Design mit erstklassiger, junger Kunst kombiniert werden kann“, betont die Kunsthistorikerin. Wie immer, galt auch bei dieser Veranstaltung: Einen Treutlein ohne Charity gibt es nicht. Gesammelt wurde für die Stiftung Büderich, die mit den Einnahmen Sprach-Unterricht für Flüchtlinge unterstützt. Eine Herzensangelegenheit für den Meerbuscher, der selbst einen Asylbewerber in seiner Unternehmung zur Ausbildung eingestellt hat. Bis weit nach Mitternacht genossen die Gäste einen unvergesslichen Abend. Wer wollte, konnte sich schließlich entspannt in der S-Klasse nach Hause ­fahren lassen. Mercedes-Benz Rhein-Ruhr hatte vier komfortable UTG ■ Limousinen im Einsatz, die stark frequentiert wurden.

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lifestyle | anzeige

Pleines Fashion Optik und Hörakustik seit November NEU in Düsseldorf.

Starke Marken – Echter Style nehmen Pleines Fashion Optik und Hörakustik mit über 100 Mitarbeitern geworden. „Dieser Erfolg war möglich, weil wir stets unseren Leitwerten treu geblieben sind. Davon ausgehend haben wir unseren Service und unsere Angebote immer weiter ausbauen können“, so R. Dieter Pleines. Man empfindet eine große Verantwortung gegenüber dem guten Sehen und Hören der Kunden. Daher legt man bei Pleines höchsten Wert auf eine kompetente und individuelle Fachberatung. „Unser Ziel sind zufriedene Kunden, die gerne wiederkommen. Einen Kunden zum Kauf zu überreden, ist nicht unser Stil. Er soll sich selbst für unsere Qualität entscheiden“, so R. Dieter Pleines.

Pleines Fashion Optik feiert sein Jubiläumsjahr mit vielen Exklusivangeboten.

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Seit 60 Jahren vertrauen die Kunden Pleines Fashion Optik & Hörakustik. Nun können sich auch die Menschen in Düsseldorf von der Kompetenz für besseres Sehen und Hören überzeugen lassen. Starke Marken – Echter Style, außergewöhnlicher Service und eine große Auswahl. Das erleben die Kunden jetzt bei Pleines in der Rethelstraße 139 in Düsseltal. Pleines Hörakustik überzeugt darüber hinaus mit einer Zufriedenheits- und Bestpreisgarantie und lädt die Kunden ein, modernste Hörgeräte vor dem Kauf zu Hause unverbindlich zu testen. Bis Mitte Januar feiert Pleines Fashion Optik noch sein Jubiläumsjahr mit einem außergewöhnlichen Exklusivangebot: 60 %* auf Brillengläser beim Kauf einer Brille. Das Team um Augenoptikermeister Volker Gers freut sich auf Ihren Besuch und berät Sie gerne ausführlich. Natürlich werden auch kostenfreie Hör■ und Sehtests angeboten.

Pleines Fashion Optik und Hörakustik  | Rethelstr. 139  |  40237 Düsseldorf Telefon 0211 64160860  |  E-Mail: duesseltal@pleines.de  | www.pleines.de Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 19 Uhr  | Sa 9 – 14 Uhr

* Gilt beim Kauf einer kompletten Brille. Gläser der „meineBrille“ Kollektion ausgenommen. Nicht mit anderen Aktionen oder Komplettpreis-Angeboten kombinierbar. Gültig bis zum 14.01.2017. Ein Angebot der Pleines Fashion Optik GmbH & CoKG, Hindenburgstr. 43, 41352 Korschenbroich

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Fotos: Pleines Fashoin Optik

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leines Fashion Optik begeht in 2016 sein 60-jähriges Jubiläum. Und feierte im ­Oktober die Eröffnung der ersten Niederlassung in DüsseldorfDüsseltal. Damit zählt Pleines Fashion Optik mit ­insgesamt 18 Ge­ schäften zu den größten inhaber­geführten Augenoptik­ unternehmen am Niederrhein. Die Erfolgsgeschichte startete 1956, als Augenoptikermeister Die Philosophie von Pleines Rolf Pleines senior sein erstes Fashion Optik: „Spitzenleistung augenoptisches Fachgeschäft zum fairen Preis!“ für Brillen und Kontaktlinsen in Mönchengladbach-Rheydt eröffnete. 60 Jahre später ist unter der Führung seines Sohnes Rolf Dieter Pleines aus einem kleinen Handwerksbetrieb das Unter-

OPTIK UND HÖRAKUSTIK – IN EINEM GESCHÄFT VEREINT


JUBILÄUMS – ENDSPURT Das große Finale feiern wir mit

Düsseldorf Rethelstr. 139 Tel. 02 11 / 64 160 860 Meerbusch Düsseldorfer Str. 77 Tel. 0 21 32 / 75 94 144 Mettmann Am Königshof 24 Tel. 0 21 04 / 28 363

www.pleines.de

auf die Brillengläser beim Kauf einer Brille* bis zum 14. Jan. 2017

*Gilt beim Kauf einer kompletten Brille. Gläser der „meineBrille“ Kollektion ausgenommen. Nicht mit anderen Aktionen oder Komplettpreis-Angeboten kombinierbar. Gültig bis zum 14. Januar 2017. Winter 2016 · top magazin DÜSSELDORF

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lifestyle

Entspannt einkaufen Süße Leckereien

Heinemann liefert süße Leckereien wie Baumkuchen, gemischte Trüffel, Criollo Trüffel, Dado Fiorentino oder gemischte Pralinen. Wer bis 10. Dezember seine Bestellung online tätigt (Versandtag angeben!), kann davon ausgehen, dass die Naschereien noch vor Weihnachten ankommen. | www.konditorei-heinemann.de

Porzellan & Co.

Ob Porzellan, Schreibwaren, Home- und Küchen-Accessoires, Schmuck oder Fashion-Accessoires – der Online-Shop von Franzen bietet eine Fülle an hübschen Geschenk-Ideen. Lieferzeit ab einem Tag, je nach Zahlungsart. | www.franzen.de

Kochkurse

Bei Frank Petzchen am Carlsplatz gibt es Gutscheine für Kochkurse. Auf Wunsch werden sie auch gerne nach Hause geliefert. | www.frankpetzchen.de

Gans to go

Küchenchef Marc Schulz vom Steigenberger Parkhotel bereitet ganze gebratene Oldenburger Hafermastgänse nach traditionellem Rezept für zu Hause zu. Sie sind auf den Punkt gegart und schön knusprig. Völlig entspannt kann die herrlich duftende

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Gans zu Hause mit der Familie oder mit Freunden verzehrt werden. Als Beilagen gibt’s Rotkohl, Maronen, Bratäpfel, Gänsesauce und Kartoffelklöße. Bitte 3 bis 4 Tage vorher bestellen. Lieferung (bis sieben Kilometer) oder Selbstabholung möglich. | www.duesseldorf.steigenberger.de Bei Ingo Hopmann von Hopmanns Olive in Erkrath wird eine komplette Freilandgans für vier Personen für daheim und zu den Weihnachtstagen gegart. Mit Rotweinjus, hausgemachtem Apfelrotkohl, glacierten Maronen, Kartoffelknödeln und Anleitung, wie Sie das Gericht in 30 Minuten servierfertig zubereiten. Bestellungen bis spätestens zwei Tage vor Abholung. Letzter­ Be­stelltermin vor Weihnachten ist Montag, 19. Dezember. Abholung am 24. Dezember von 11 bis 13 Uhr in Erkrath. | www.hopmannsolive.de

Delikatessen

Ob frische Trüffel, Foie gras, Petit Fours, Kaviar, Spirituosen, Wein oder Champagner – beim Delikatessen-Händler Bos Food lässt sich alles, was das Genießer-Herz begehrt, bequem in Auftrag geben. Lieferzeit 1 bis 3 Werktage (Montag bis Freitag), bei Bestelleingang bis 15 Uhr. | www.bosfood.de

Accessoires

Vom Armband mit Nerz über das Codello Patchwork-Tuch „Peanuts“ bis hin zur Wellsoft-Decke mit Hundemotiv von Madame Coco – im Online-Shop werden Lifestyle-Queens ­fündig. Auf Wunsch werden die Artikel, liebevoll als Geschenk verpackt, an die Wunschadresse verschickt. | HM ■ www.coco-lissy.com

Fotos: Steigenberger Parkhotel (1)/Bos Food (3)

Sie haben wenig Zeit? Dann bestellen Sie sich ­Delikatessen, knusprige Gänse oder Geschenke einfach nach Hause. Wir verraten Ihnen die besten Adressen in Düsseldorf.


SCHOKOLADE UND ANDERE SÜSSE ÜBERRASCHUNGEN! Nachrichten aus unserer Pâtisserie

Wie bei den Original Beans Schokoladen finden Sie in der Pâtisserie von „Zurheide Feine Kost“ fast ausschließlich s e l b s t g e m a c h t e S p e z i a l i t ä t e n – K u c h e n , To r t e n , D o l c i , Pralinen, Plätzchen, Bruchschokolade – die aus nachhaltigen, besten Rohstoffen hergestellt werden. Hinzu kommt ganz viel Liebe, das fachliche Können und die Raffinesse unserer Konditoren. Übrigens bekommen Sie gleich neben unserer Pâtisserie, in unserer Kaffee-Lounge, besten selbstgerösteten Kaffee zu Ihren süßen Leckereien. Wer kann da schon widerstehen?

Original Beans - Kaufen und Gutes tun! Die Geschenk-Kollektionen laden auf eine geschmackliche Reise zu den seltensten Orten der Welt ein. Zudem pflanzt Originals Beans f ü r j e d e g e k a u f t e Ta f e l einen Baum in den KakaoUrsprungsregionen. Damit werden Regenwälder wieder aufgeforstet und zusätzliche Einkommensquellen für lokale Kleinbauern geschaffen.

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lifestyle

Tipps vom

„sleepdoctor“ E

Christel und Hans-Jürgen Möller

rneut veranstalteten Christel und Hans-Jürgen Möller vom Düsseldorfer Bettenhaus einen Abend der besonderen Art. Gemeinsam mit dem britischen Traditionshaus Vispring luden sie in ihr Geschäft in der Düsseldorfer City ein. Im Rahmen des 70-jährigen Firmenjubiläums ging es in erster Linie natürlich um das gesunde Schlafen. Ein sogenannter „sleepdoctor“ informierte über Bettsysteme, Matratzen, Oberbetten, Kopfkissen, Inletts und Bettwäsche. Zudem führte ein weiterer Experte vor, wie ­Matratzen gemacht werden. Als Schlummertrunk gab’s Gin. Bei einer Verkostung lernten die Besucher britische Markenprodukte kennen. „Ein rundum gelungener Abend“, freuten sich Christel und Hans-Jürgen Möller, als sie an diesem Abend hinter der fröhlichen Gästeschar die Geschäftstüren schlossen. ■

city news Exklusive Taschen

und Gepäck L

ingenberg in der ersten Etage der Schadow-Arkaden ist bekannt für seine große Auswahl an modischen Handtaschen, Accessoires und Reisegepäck. Die Filiale bietet ein international ausgerichtetes Sortiment. „Das ergibt sich nachvollziehbar durch unsere Kunden sowie den internationalen Flughafen und die Messen in Düsseldorf“, so Inhaber Jens Lingenberg. Reisegepäck in Bord­ gepäck-Größe zählt zu den gefragten Produkten. Laptoptaschen mit Easy-check-in-Funktion, bei denen man zur Kontrolle das komplette PC-Fach öffnet, ohne den Laptop herausnehmen zu müssen, kommen bei den Kunden sehr gut an. Ebenso das sogenannte E-TAG-System von Rimowa. Bei den Handtaschen setzt Lingenberg auf dunkle Rot- und metallische Farbtöne sowie klassische Formen, bei den Marken auf Rimowa, Samsonite Business, ■ Furla, The Bridge, Aigner sowie Aunts & Uncles. Handtaschen sind beliebte Accessoires.

Christian Erdmann, Rainer Neuroth, Alina Kappmeier, Ute Neuroth, Stefanie Pulm, Marc Klement, Thomas Geisel, Thilo von Tongelen, Claudia Niggl und Thomas Damm (v.l.)

Trendig in Tracht

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ochstimmung herrschte beim alljährlichen Oktoberfest des St. Sebastianus Schützenvereins von 1316 unter der Theodor-Heuss-Brücke in Niederkassel. Trendig erschienen die rund 2.500 Besucher in Tracht. Mit dabei: Oberbürgermeister Thomas Geisel, das Prinzenpaar der Landeshauptstadt Düsseldorf Alina Kappmeier und Christian Erdmann sowie der Stadtkönig Rainer Neuroth mit seiner Königin Ute. Das Fass schlug Regimentskönig Thilo von Tongelen an, begleitet von seiner Königin Claudia Niggl. Die Stimmung bei Wies’n-Bier, Haxe und Brez’n war grandios. Der Kartenvorverkauf für das nächste Oktoberfest startet am 1. Mai 2017. ■

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lifestyle

Swing

in der Sansibar

L Prof. Werner Audretsch, Dr. Ingrid Resch und Carsten Fritz

Charity-Cocktail Z

ipstick & Ties heißt die Band, die den ­kulinarischen Genuss in der Sansibar by Breuninger im Kö-Bogen in Düsseldorf zwei Mal pro Monat (donnerstags, 19–22 Uhr; zum Beispiel am 22.12.2016) musikalisch untermalt. Gespielt wird in einem Swing Quartett mit Kontrabass und zwei Sängern. Mit von der Partie sind Sängerin Angela Julie Wadenpohl, Sänger und Kontrabassist Jens Foltynowicz, am Keyboard Frank Becker und an den Drums Marcel Mader. Die Band versteht sich als Retro-Band, spielt Jazz/Swing und beliebte Popklassiker, auf Wunsch mit humorvoller Moderation. Auch für Firmenevents, Jubiläen und Hochzeiten buchbar. ■

Fotos: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf (2), Stefanie Pulm, Lipstick & Ties, Andreas Endermann, Dirk Sengotta (2)

um zweiten Mal hatte Dr. Ingrid Resch, die Initiatorin des unabhängigen Brustberatungszentrums ZEBRA, zum Charity-Cocktail, unterstützt von Hoteldirektor Carsten Fritz, ins Steigenberger Parkhotel geladen. Passend zur pinkfarbenen Bar, dem perlenden Champagner und den süßen Macarons hatten sich die meisten der 70 geladenen Damen entsprechend gekleidet und bekundeten so ihre Solidarität. Zum ersten Mal überhaupt bei einem Charity-Cocktail hielt Gastredner Professor Werner Audretsch einen Vortrag zum Thema: „Brustkrebs – eine Schönheitsoperation?“ Weltweit gilt er als einer der führenden onkoplastischen Chirurgen. Das Luxuslabel Talbot Runhof ­sponserte ein exklusives Abendkleid zur Verlosung. Das Park­ hotel sammelte während des „Pink Oktober“ mit vielseitigen Aktionen Spenden für ZEBRA. „Uns ist es ein Anliegen, auf­ dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen", so Carsten Fritz. ■ Die Band Lipstick & Ties um Sängerin Angela Julie Wadenpohl begeistert.

Schönheit

hat eine Adresse … … und die lautet Königsallee 86. Zahlreiche geladene Gäste und Interessenten waren jüngst der Einladung von Dr. Christian ­Döbler gefolgt, seine Düsseldorfer Dependance für Plastische und Ästhetische Chirurgie persönlich in Augenschein zu nehmen. Zur entspannten Atmosphäre trug auch Thorsten Nindel („Lindenstraße“, „In aller Freundschaft“) bei, der launig aus sei-

Das Team vom Deba Beauty Salon beim Tag der offenen Tür

Dr. Christian Döbler und Schauspieler Thorsten Nindel

nem vielfältigen Schauspielerleben erzählte. Und als Showact performte Sängerin Vivien Scarlett Heymann „atemlos“ durch die hochmodernen Praxisräume, in denen sich Döblers Koopera­ tionspartner Demet Babayigit vom Deba Beauty Salon sowie ­Personal Trainer Stefan Steinhart präsentierten. Eine Ausstellung großformatiger, spektakulärer Landschaftsaufnahmen des Gastgebers rundete das Ambiente ab – wobei Dr. Christian D ­ öbler mit einem Lächeln bedauerte, demnächst wohl weniger Zeit für sein Hobby zu haben. ■

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Gut in

Form

Neue Hightech-Methoden sorgen für einen straffen Körper und eine schöne Silhouette. Problemzonen wird sanft auf die Pelle gerückt. Das perfekte Plus: Bodyshaper zum Eincremen Lipomassage Hollywood-Stars lassen sich mit Lipomassage, auch LPG Endermologie oder LPG Technik genannt, „in Form“ bringen. Das erste Gerät für diese Form der Tiefenmassage entwickelte der Franzose Louis Paul Guitay in den achtziger Jahren. LPG Technik steht für die Anfangsbuchstaben seines Namens. Es ist das Zauberwort, das sport- und diätresistente Depots wie Reiterhosen, Hüftgold und Cellulite Einhalt gebietet. Die Lipomassage ist eine motorisierte Knet-Roll-Massage, bei der mit zwei speziellen ­ motorisierten Rollen plus Ansaugesystem das Unterhautgewebe der Problemzonen an Oberschenkeln, Knien, Bauch, Hüften, Po oder Armen gezielt massiert wird. Die Rollbewegungen sollen die Durchblutung des Bindegewebes und den Lymphfluss anregen sowie die Bildung von Kollagen und Elastin aktivieren. Das gewünschte Ergebnis: Die Haut wird glatter, die Figur schlanker, Dellen und Fettpölsterchen verringern sich. Während der Lipomassage wird ein spezieller Anzug getragen. Eine Behandlung dauert in der Regel zwischen 35 und 45 Minuten und kostet ab 70 Euro. Die ersten Erfolge stellen sich nach rund sechs Sitzungen ein. Für Frauen mit Besenreißern, Venenschwäche oder Schuppenflechte ungeeignet.

Kryo­lipolyse ungeeignet. Wer abnehmen will, muss zuerst auf Sport und Ernährung setzen. Ultraschall An Bauch, Oberschenkeln oder Oberarmen kann die Fettzellenleerung durch Ultraschall eine sichtbare Reduzierung erzielen. Hochfokussierter Ultraschall, auch bekannt als HIFU, ist um ein Vielfaches stärker als die weit häufiger angebotene Ultraschall-Kavitation. Bei HIFU werden Fettzellen erhitzt, zerstört und über das Lymphsystem abtransportiert. Ultraschall-Kavitation lässt die Fettzellen schwingen, bis sich die Fette lösen und ausgeschieden werden. Je intensiver der Ultraschall, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Schmerzen auftreten können. 100 bis 200 Euro pro Behandlung. Mindestens vier Behandlungen sind nötig. Fettweg-Spritze Hartnäckige Fettdepots, die sich trotz regelmäßiger sportlicher Betätigung und gesunder Ernährung festsetzen, kann man mit der „Aqualyx“-Fettweg-Spritze sichtbar reduzieren. Dabei wird eine wässrige mikrogelantöse Injektionslösung an den entspre- »

Kryolipolyse Bei diesem noninvasiven Verfahren geht’s mit Kälte gegen Fettpölsterchen. Ein Applikator kühlt das Gewebe direkt unter der Haut der zu behandelnden Zone für rund eine Stunde auf etwa 8 °C hinunter. Das schädigt die feinen Blutgefäße, die die Fettzellen versorgen. Dadurch sterben diese Zellen mit der Zeit ab und werden in den nächsten zwei bis vier Monaten vom Körper vollständig abgebaut. Die Kryolipolyse eignet sich für alle, die kleine Fettdepots am Bauch oder an der Hüfte loswerden möchten. Nach rund drei Monaten wirkt die Körpersilhouette geformter, die Haut insgesamt straffer. Die Behandlung an sich ist völlig schmerzfrei. In den meisten Fällen ist eine Sitzung ausreichend. Für die Behandlung von Hüftpolstern sind rund zwei Sitzungen empfehlenswert. Die Kosten liegen je nach Körperareal zwischen 220 und 800 Euro pro Behandlung. Zur Körperformung bei Übergewicht ist die

Ultraschall sorgt für eine Straffung der Haut.

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VelaShape Mit einer Kombination von Radiofrequenzstrom, Infrarotstrahlung und Vakuummassage werden sowohl die oberen Hautschichten als auch das tiefere Gewebe behandelt. Durch Vela­ Shape werden der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt und Wasseransammlungen im Gewebe verringert. Einzelne Fett­depots und unliebsame Cellulitedellen sollen dadurch verschwinden. Der Körper der Patientin erhält eine schöne Silhouette. Die tief ins Gewebe eindringende Wärme steigert die Durchblutung und die Kollagenneubildung. Empfohlen werden fünf Sitzungen von jeweils circa 60 Minuten im Abstand von je HM ■ zwei bis zehn Tagen. Rund 150 Euro pro Sitzung.

Bodyshaping! Wohltuend!  Spezialpflege für eine schöne ­Silhouette: Lift Minceur Anti-Capitons von CLARINS. Erfrischende, zart-rosa Gel-Creme für Oberschenkel, Hüftpartie und Po. Bremst die Fettzellen.

Kostbar!  Mit einer Kombination aus feuchtigkeitsspendenden und Anti-Aging-Wirkstoffen bietet diese straffende Regenerationspflege ein glatteres und strahlendes ­Aussehen. Kostbarer Kaviarextrakt nährt die Haut mit einer Vielzahl von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Caviar Lifting Treatment von ARTDECO sorgt für ein frisches, geglättetes Aussehen.

Straffend!  Skin Caviar Essencein-­Lotion von LA PRAIRIE ist das ultimative Verwöhn-Programm, um die Haut zu festigen und ihr ein glatteres, geschmeidigeres Aussehen zu verleihen. Mit eigens destilliertem Kaviarwasser.

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Top-Tipps für die perfekte Pflege

Regenerierend!  Die Spezialisten aus der DOCTOR BABOR Linie Refine Cellular bringen den Body in Form – mit einer ­effektiven Anti-Cellulite Kombi. Detox Vitamin Cream regeneriert die Hautzelle und schützt ­zweifach vor äußeren Umweltein­ flüssen und vorzeitiger Hautalterung. Gartenkresse-Extrakt befreit das Gewebe von ­ Schadstoffen. Der Hautalterung wird vorgebeugt und ihre sichtbaren Zeichen wie fahler Teint, ­Trockenheit und Fältchen werden korrigiert.

Belebend!  Birken Cellulite-Öl von WELEDA verleiht der Haut neue Spannkraft. Ein Auszug aus jungen Birkenblättern, Rosmarin und Ruscus unterstützt den Flüssigkeitsorganismus. Aprikosenöl, Jojobaöl und Weizenkeimöl regen die natürliche Hautregeneration an. Echte ätherische Öle unterstützen diese Wirkung.

Festigend!  Die TimeWise™ Body Smooth-Action™ Cellulite Gel Cream von MARY KAY schenkt der Haut wieder ein jugendliches Erscheinungsbild. Die starke Formel von Glykolsäure, Koffein, Argan­ öl sowie Marine- und Pflanzenextrakten ­minimiert hartnäckige Cellulite sichtbar.

Fotos: Sofia Zhuravetc, puhhha-Fotolia.com (2), Hersteller (6)

chenden Stellen unter die Haut gespritzt. Sie enthält die synthetisch hergestellte Desoxycholsäure, eine sekundäre Gallen­säure. Der menschliche Körper stellt diese in der Leber selbst zur Fettverdauung her. Die Injektionslösung zersetzt die Fettzellen, die dann vom Körper auf natürlichem Wege und dauerhaft abgebaut werden. Durch eine leichte Rötung und Wärmeentwicklung ist dieser Effekt nach wenigen Minuten spürbar. Die Anwendungen werden ambulant und mit betäubenden Salben oder, falls gewünscht, in örtlicher Betäubung durchgeführt. Geeignet für Doppelkinn, Reiterhosen, Oberschenkel-Innenseiten, Gesäß, Bauch und Hüften. In der Regel sind zwei bis vier Behandlungen notwendig. Ab 200 Euro pro Behandlung.


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Foto: Bulthaup

lifestyle

Viva la Cucina! Die Küche ist Treffpunkt für die ganze Familie – hier wird erzählt, geschlemmt und viel gelacht. Kein Wunder also, dass hier neben der Funktionalität auch die Optik eine immer größere Rolle spielt. Wir haben ein paar exquisite Empfehlungen parat.

Fotos: Hersteller

In Stein gemeißelt  Einzigartig in Haptik und Optik: Die ­Kücheninsel ST-One ist gefertigt aus dem urältesten Rohmaterial der Erde – Stein. Die Massivholzladen aus Räucher­ eiche und europäischem Ahorn komplettieren den Luxus für die Küche, der in fünf verschiedenen Größen und Gesteinsarten zu bekommen ist. | www.strasser.steine.at

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Ganz ohne Griffe  Vollflächige Glasfronten und integrierte Gerätedisplays bestimmen die neue ArtLine von MIELE. Alle Einbaugeräte kommen ohne Griffe aus und fügen sich so flächenbündig in die Küchenmöbel ein. Beim Berühren einer in die Bedienblende integrierten Sensortaste gleitet die verriegelte Tür sanft nach unten. | www.miele.de

Klein, aber oho Kompakter als der Klassiker, aber trotzdem leistungsstark: die neue KITCHENAID Mini. Mit zwölf optionalen Zubehörteilen ist die kleine Version die ultimative Küchenmaschine für sämtliche kulinarische Abenteuer. | www.kitchenaid.de »

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Weine wohltemperiert  Perfekt für Genießer: Der Weinkühlschrank Gran Reserva von KLARSTEIN ist in zwei Kühlzonen unterteilt, so dass Rotweinliebhaber ebenso auf ihre Kosten kommen wie die Fans von Weißwein, Rosé, Cham­ pagner & Co. Der Temperaturbereich kann ganz nach Belieben von 5 Grad Celsius auf 22 Grad Celsius eingestellt werden. | www.klarstein.com

Fotos: Hersteller

Heißes Teil  Das ist bislang einzigartig in der Welt: Die Armatur Quooker Flex in schnörkellosem niederländischem Design liefert kaltes, ­ warmes und sogar kochendes Wasser. Das spart Zeit, Energie und Platz. Der Wasserhahn sitzt auf der ­­Arbeitsfläche, das Reservoir im Schrank darunter. Ein Zugauslauf sorgt für noch größeren Benutzerkomfort in der Küche. | www.quooker.de

Komfort der Extraklasse  Auf Knopfdruck in die nächste Etage: Herzstück der Küche k7 ist die stufenlos höhenverstellbare Kochinsel. Über das flächenbündig eingearbeitete Bedien­ element lässt sich die Arbeitsplatte so immer exakt auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen. Die von TEAM 7 patentierte und weltweit einzigartige ­ Hubtechnologie arbeitet dabei beinahe geräuschlos. | www.team7.at


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It’s Teatime In aller Ruhe eine gute Tasse Tee genießen zu können, gehört heute schon zu den ­kleinen Kostbarkeiten des schnellen ­Lebens. Schön dazu: die Teekanne ­Marquises et Mandarins von RAYNAUD aus Limoges-­Porzellan. Witziges Detail ist das rote ­ Satinband, das den Deckel an den Henkel bindet. | www.artedona.com

Stilsicherer Blickfang  Hinter der klassischen Fassade des Standherdes Victoria von SMEG mit drei Backöfen verbirgt sich supermoderne Technik. Ob Induktionskochfeld oder Gas – schön ist, was gefällt. Dank der Ever Clean Beschichtung lassen sich die Innenwände mühelos reinigen. | www.smeg.de

Frischekick fürs Brot  In dem Brotcontainer von BULTHAUP bleibt das Brot lange schön knusprig, denn Steingut speichert die Feuchtigkeit und gibt sie langsam wieder ab. Der Deckel aus unbehandeltem Bergahorn weist auf der Rückseite Rillen auf und lässt sich daher ideal auch als Schneidbrett nutzen. ■ | www.bulthaup.de

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senz in den großen Metropolen der Welt, von den USA über Norwegen bis nach Süd­korea und Singapur, feiert COCO-MAT 2016 stolz den weltweiten Erfolg in 18 Ländern mit 100 Verkaufsstellen und Hotels, die mit den natürlichen Matratzen und Schlafsystemen ausgestattet sind.

Handgefertigte Betten ökologisch und himmlisch gut

Natürlich schlafen W

ir bei COCO-MAT haben einen Traum: Herrlicher Schlaf für jeden, der unsere Betten und Matratzen benutzt. Wir haben es geschafft, ­ innovative Produkte und Möbel aus natür­ lichen M ­ aterialien zu produzieren, komplett metallfrei. ­COCO-MAT begann als kleines Familienunternehmen im Jahr 1989 in Griechenland und hat sich innerhalb von 27 Jahren zu einer global anerkannten Marke etabliert. Mit wachsender Prä-

Alle Schlafprodukte werden aus natürlichen ­Materialien aus e ­ rneuerbaren Quellen wie Kokos­ faser, Naturkautschuk, Wolle, Baumwolle, Seegras, Rosshaar, Seide, Leinen, Holz und Gänsedaunen hergestellt. Menschen mit Behinderung und aus ­sozial schwächeren Gruppen sind Teil der großen COCO-MAT Familie und werden mit besonders großer Freude im Unternehmen ­willkommen geheißen. Das COCO-MAT-Werk in Xanthi, Griechenland, hat einen nahezu neutralen KohlenstoffFuß­abdruck (Menge des Treibhausgases CO2, das zum Beispiel durch Produktion, Konsum, Wohnen, Ernährung und Mobilität erzeugt wird) und eine Recyclingrate von 96%. Die Tür der COCO-MAT Geschäfte steht immer offen: Hier wird Gastfreundschaft, Authentizität und Natürlichkeit großgeschrieben. Die Besucher erfrischen sich mit Berg-Tee, probieren original griechische Köstlichkeiten und erleben dabei die Betten und die Philosophie dahinter hautnah. Entdecken auch Sie, wie es sich anfühlt, auf N ­ atur pur zu ■ schlafen: www.coco-mat.com

Made in Italy My CARRARA – die Experten für maßgeschneidertes Küchen-Design ür alle, die sich für italienisches Küchen-Design begeistern, ist My CARRARA – Wohnen auf Mass die perfekte Adresse. Das Team hat sich auf die Erfüllung in­dividueller Wohnträume spezialisiert. Aus seiner Feder stammen Küchen-, Bad- und Wohnkonzepte, die sich an den Lebensgewohnheiten und den Bedürfnissen der Kunden orientieren als auch natürlich an der Architektur des Hauses. Vom Fußboden über die Wände bis zum Entwurf der Möbel kommt alles maßgeschneidert aus einer Hand. Das Team ist stets auf der Suche nach Küche „Integra“ von Pedini dem Besonderen und wurde in Italien bei der Firma Pedini fündig. Der Name steht für qualitativ hochwertige Materialien und perfekte Handwerkskunst, technische Raffinesse mittlerweile die Vertretung des Labels für alle Bundesländer überund hohe Flexibilität in der kreativen Auswahl von Werkstoffen nommen hat. Vom 16. bis 22. Januar 2017 präsentiert My CARRARA und Farben. Die klare Linienführung öffnet den Blick für das auf der internationalen Möbelmesse in Köln in Halle 5 innovative Wesent­liche. Purismus, Industriedesign und die Idee der Loftkü- ­Küchen-Lösungen von Pedini. Ein Besuch lohnt sich – für Profis che werden hier zur Perfektion gebracht. Einzigartig in Deutsch- wie Architekten genauso wie für interessierte Design-Enthu­ land ist der Flagship-Store von Pedini bei My CARRARA in der Düs- siasten. Besuchen Sie doch einmal die Homepage der Firma My ■ seldorfer City. Die Expertise des Teams ist so hervorragend, dass es ­CARRARA und nehmen Sie am Messekartengewinnspiel teil.

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Göttlich relaxen

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Mitten in der zauberhaften Landschaft des österreichischen Innviertels liegt ein unvergessliches Hideaway: Das mehrfach preisgekrönte Geinberg5 Private Spa Villas bietet Luxus, Ruhe und Entspannung im Überfluss.


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Die Seifenschaummassage im Hamam - ein Traum!

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ingebettet in die malerische Hügellandschaft des oberösterreichischen Innviertels in Geinberg – nur rund 30 Minuten von Passau und zwei Stunden von München entfernt – versteckt sich fernab von Menschenmassen und Alltagstrubel ein exklusiver Rückzugsort für das ganz private Wellnesserlebnis: die luxuriö­­ sen Geinberg5 Private Spa Villas. Alle 21 stylischen, bis zu 300 Quadratmeter großen Suiten und Villen punkten mit einem privaten Wellnessbereich. Einzigartig ist auch der Service: Ein Team von Butlern steht rund um die Uhr zur Verfügung und serviert auf Wunsch Haubenküche direkt in die eigene Villa. Das „fabelhafte Wohngefühl“ in den Geinberg5 Private Spa Villas wurde bereits zum vierten Mal in Folge vom „Relax Guide 2017“ mit vier Lilien und 19 Punkten ausgezeichnet – als eines von nur sieben Wellnesshotels in Österreich bei mehr als 1.100 getesteten Häusern. So lassen sich kalte Wintertage entspannt genießen.

Exklusive Spa-Erlebnisse Neben einer hochwertigen und modernen Innenausstattung mit offenem Kamin verfügt jede Suite über eine eigene Wellnessoase mit frei stehender Badewanne, finnischer Sauna, Dampfbad und Außen-Whirlpool mit 36 Grad warmem Thermalwasser. Wer nach dem Saunagang einen Sprung ins kalte Wasser bevorzugt, erreicht einen der beiden 3.300 Quadratmeter großen Naturbadeteiche einfach über seinen privaten Badesteig. Entspannung in Gesellschaft finden die Gäste im Private SPA, dem gemeinsamen Bereich für alle Villenbewohner. Neben großzügigen Indoor- und Outdoor-Schwimmbereichen mit Massagedüsen und stilvollen Ruhe- und Liegebereichen auf zwei Etagen mit traumhaftem Ausblick, können alle Besucher Stunden in angenehmer Gesellschaft in der eleganten Lounge mit dazugehöriger Bar »

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Eines ist sicher „Das Thema der Privatsphäre ist jenes, warum die Gäste vorrangig zu uns kommen“, so Geschäftsführer Manfred Kalcher. „Bei uns findet man Luxus, Ruhe und Entspannung in einzigartiger Weise vereint. Mit Das Herzstück jeder der Private SPA Villen bildet der exklusive Wellnessbereich (großes Foto) mit einer frei stehenden Badewanne, finnischer Sauna, Dampfbad, Außen-Whirlpool und offenem Kamin.

» genießen. Leichte Köstlichkeiten und Getränke werden direkt an die Liege serviert. Das Angebotsspektrum der Massagen und Peelings im Spa-Bereich lässt keine Wünsche offen: Die Gäste können sich entspannen zum Beispiel bei verjüngenden Behandlungen aus der indischen Ayurveda-Welt, bei der ostasiatischen TUI-NA-Massage, deren Anwendung auf einem Heilverfahren der traditionellen chinesischen Medizin basiert, oder etwa bei Treatments, bei denen Murmeltieröl und andere alpine Naturprodukte zum Einsatz gelangen. Massagen können auf Wunsch in der eigenen Suite gebucht werden. Eine Reise wie durch die Märchen aus 1001 Nacht bietet die Orientalische Erlebniswelt. Inspiriert von den aphrodisierenden Produkten und Düften aus dem Morgenland, wie Jasmin, Amber, Rose oder Oran-

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dem Butler-Service, hochklassiger Kulinarik und einer verkehrsoptimalen Lage ist unser Hideaway der perfekte Ort für alle Ruhesuchenden“, so Kalcher abschließend.

genblüte, bietet dieses Refugium einen idealen Ort, um dem Alltag zu entfliehen. Auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt, inszeniert der Hamam-Meister ein individuelles Ritual, welches man alleine oder auch mit Partner erleben kann. Es werden verschiedene türkische oder marokkanische Treatments mit klangvollen Namen wie der „Smaragd des Sultans“, das „Ritual des Sultans“, die „Rose aus Marrakesch“ oder „Ein Tag in der Wüste“ angeboten. Sie enthalten je nach Behandlung reinigende Peelings, wohltuende Teilkörpermassagen und orientalische Ölsalbungen. Die Chai Oriental Teebar offeriert orientalische Tees und kleine Köstlichkeiten. Noch mehr Abwechslung bietet die angeschlossene Thermenwelt des SPA Resorts Therme Geinberg mit einer karibischen Salzwasser-Lagune sowie großzügiger Saunalandschaft. Alle Geinberg5 Gäste haben hier freien Zutritt.

Einzigartiger Service Um ein absolutes Wohlgefühl zu garantieren, wählen alle Gäste bereits vor der Anreise ihre individuellen Matratzen und Kissen aus. Während des Aufenthalts steht ein Butler zur Verfügung, der sich um alle kleinen und großen Wünsche kümmert. Ganz individuell gestaltet sich auch der Speiseplan: Am besten beginnt man den Tag mit einem gemütlichen À-la-carte-Frühstück. Wer sein privates Wellness-Refugium frühmorgens noch nicht verlassen möchte und lieber ganz gemütlich im Bademantel den ersten Cappuccino des Tages genießt, bekommt das Frühstück vom Private Butler in der Suite serviert. Am Abend eignet sich die eigene Villa – beziehungsweise im Sommer die großzügige Terrasse – ideal für ein romantisches Candle-Light-Dinner. Alternativ kann die hochwertige internationale und »


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GESCHENKE, DIE BEGEISTERN ! VARIETE.DE

Verschenken Sie zu Weihnachten eine außergewöhnliche Auszeit vom Alltag. Herausragende Künstler, faszinierende Shows und kulinarische Highlights machen einen Abend im GOP Varieté-Theater zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie. Verschenken Sie diese einzigartige Mischung aus Entertainment und Genuss und machen Sie Ihre Familie, Freunde oder Kollegen in diesem Jahr so richtig glücklich!

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Luxus pur: der private Zugang zum Naturbadeteich (großes Foto) und ein Whirlpool auf der Terrasse

Exklusive Privatsphäre und wohlige Ruhe

» regionale Küche von 7.30 Uhr bis 22 Uhr etwas geselliger im mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurant AQARIUM mit Schauküche genossen werden. 2 Hauben im Gault Millau 2016 bezeugen die ausgezeichnete Qualität von Küche und Service. Einfache Anreise Die Verkehrsanbindung der Geinberg5 Villen ist ideal. Von München kommend (circa 145 Kilometer) geht es via Landshut (A 92) über Deggendorf (A3) nach Passau. Von der Staatsgrenze sind es bis zur Abfahrt Ort/Innkreis nur noch ein paar Minuten, auf der Landstraße dann noch 15 Minuten bis zur Ruheoase. Wer das Flugzeug bevorzugt, den bieten Direktverbindungen nach Salzburg oder Linz gute Möglichkeiten. Von beiden Flughäfen erreicht man das Innviertler Hideaway in einer Stunde.

BREMEN BONN

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Green Thinking Das Thema E-Mobility wird in den Geinberg5 Villen großgeschrieben. So kommen im Resort nur Elektrofahrzeuge zum Einsatz – ob beim Gästetransport durch die Butler, beim Roomservice oder bei der Reinigung. Dafür wurde schon im Jahr 2014 der „Klima-Aktiv-Preis“, der Klimaschutzpreis des österreichischen Lebensministeriums, verliehen. Auch bei Eigenanreisen ist man für E-Autos gerüstet: Zwei E-Tankstellen stehen den Gästen direkt beim Resort zur Verfügung, eine eigene Tankstelle für das Tesla Destination Charging ist gerade in Planung. Abseits der E-Mobilität ist der „grüne Gedanke“ auch fester Bestandteil des Villenkonzeptes: So basiert die Wär- »


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Das Innviertel – echt guat! Die Landschaft ist kurvig, die Leute kernig, das Leben köstlich. Österreichischer Charme und karibische Lebensfreude vereinen sich in Geinberg auf ideale Weise. Die Therme Geinberg - ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne: Eindrucksvolle Wasserwelten, wohltuende Erlebnisse und charmante Gastlichkeit versprechen Entspannung auf höchstem Niveau. Die Radwege rund um Geinberg sind mit dem Donauradweg verbunden. Naturliebhaber kommen im Naturschutzgebiet Unterer Inn voll auf ihre Kosten. Sportlich ist vom Fliegenfischen über Schneeschuhwandern und Skispringen alles möglich. Rund um Geinberg bieten elf Golfplätze genügend Möglichkeiten, den Tag ansprechend zu gestalten.

Anlässe

Pressestimmen

... eine ebenso brilliante,

Botschaftsempfänge

wie wandelbare Stimme

Dinner-Shows Firmenevents

... mühelos in den Höhen,

Festivals & Konzerte

geschmeidig in den tieferen Lagen

Geburtstage & Hochzeiten Vernissagen

... phänomenale Stimme

mit großer Ausdruckskraft

Preisverleihungen Angelo d‘oro

Christine Gogolin Sopran

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Chef de Cuisine Peter Reithmayr und sein Küchenteam bieten im Restaurant AQARIUM exquisite Spezialitäten

» meversorgung des ganzen Areals auf geothermischer Wärmenutzung. Die Versorgung der Whirlpools erfolgt durch die eigene Thermalquelle, und die Süßwasser-Schwimmteiche regenerieren sich von selbst.

Wasserfläche aller Thermen Österreichs – je Badegast – vorfinden. Drei Wasserwelten mit Thermal-, Frischund Salzwasser sowie eine Saunawelt mit elf Saunen und Dampfbädern stehen natürlich auch den Villengästen zur Verfügung. Im Sommer ist eine karibische Salzwasserlagune mit Sandstrand das Highlight.

Die Welt des SPA Resorts Therme Geinberg Wer einmal einen „Ausflug“ in die Welt des SPA Resorts Therme Geinberg unternehmen möchte, wird dort die größte

Auszeichnungen Awards gelten häufig als Gütesiegel, in Geinberg5 konnte man solche schon des Öfteren feiern. Highlight waren dabei der dreimalige Gewinn des „World Travel

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Awards“ als Europas bestes Lifestyle Resort in den Jahren 2014, 2015 und 2016, welcher die Einzigartigkeit des Konzeptes, verbunden mit der großartigen Serviceleistung, herausstrich. Stolz ist man im Hause Geinberg auch noch auf den „Seven Star Global Luxury Award“, der Private SPA Villas im Jahr 2013 verliehen wurde – übrigens als einzigem Hotel aus Österreich. Seitdem darf Geinberg5 daher das „Signum Virtutis“ – das Siegel der Außergewöhnlichkeit – führen. Die Nominierung erfolgt durch ein hochkarätiges Komitee internationaler Lifestyle-Experten. n

Geinberg5 PRIVATE SPA VILLAS | Thermenstr. 13 | 4943 Geinberg | Österreich

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Telefon +43 7723 8501 5555  |  www.geinberg5.com

Fotos: SPA Resort Therme Geinberg

Gewinner des „World Travel Awards“


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Wenn der richtige Biss fehlt Kopf- und Rückenschmerzen, Tinnitus oder Sprechstörungen – Fehlstellungen des Kiefers können zu funktionellen und ästhetischen Beeinträchtigungen führen. Top Magazin sprach mit Dr. Dr. Wolfgang Kater, Gesichts-Chirurg in Bad Homburg, der bei Kieferfehlstellungen mit minimal-invasiven Eingriffen große Erfolge verzeichnet. Dr. Dr. Wolfgang Kater

W

er zu Dr. Dr. Wolfgang Kater kommt, hat ein gravierendes Problem und zumeist schon einige Stationen hinter sich. Diesen Patienten geht es nicht um eine kleine Schönheits-Korrektur. Was sie brauchen, ist eine technisch perfekt ausgeführte Operation, die nur in die Hände eines ausgewiesenen Experten gehört. Dr. Dr. Kater ist Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg und hat sich auf die Behandlung von extremen und weniger ausgeprägten Dysgnathien spezialisiert. Darunter versteht man zumeist angeborene Fehlstellungen des Kiefers. Sie fallen auf den ersten Blick ins Auge: als Überbiss, fliehendes oder übermäßig großes Kinn, zahnfleischbetontes Lachen oder ineinander verschachtelte Zähne. Die Anomalien treten jedoch nicht nur optisch als ästhetische Mängel in Erscheinung. Sie können auch funktionelle Beeinträchtigungen nach sich ziehen, etwa Schnarchen, Lispeln und eine eingeschränkte Nasenatmung. In seiner Facharzt-Praxis auf dem Bad Homburger Gesundheitscampus nimmt sich Dr. Dr. Kater dieser Fälle an. Behandlungsziel ist die Harmonisierung der Gesichtsproportionen bei gleichzeitig funktioneller Optimierung von Nasenatmung und Beißfunktion. Aus dem In- und Ausland reisen die Patienten nach Bad Homburg, um sich auf Grund seiner hohen Fachkompetenz und der Spezialisierung des gesamten Teams von Dr. Dr. Kater operieren zu lassen. Über 500 solcher Eingriffe führt er pro Jahr durch, mehr als jede andere Praxis in Europa. Eine exzellente, topmoderne technische Ausstattung schafft dabei die Grundlage, um Operationen im Vor-

Kurze Wege auf dem Gesundheitscampus stellen eine stringente Patientenversorgung sicher

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feld perfekt zu planen. Dazu machen Dr. Dr. Kater und sein Team Gebrauch von den technisch neuesten Möglichkeiten der 3D-Diagnostik und -Planung. In einem eigens hierfür eingerichteten Center für Digitale Volumentomographie werden sowohl Operationen im Kieferbereich als auch Implantatsetzungen virtuell simuliert. „Aufbauend auf Fotos vom Patienten und 3D-Scans seiner Kiefer fertigen wir virtuelle dreidimensionale Modelle an“, erläutert der Chirurg, „um das funktionell wie ästhetisch bestmögliche Ergebnis mit dem geringsten Aufwand zu erzielen.“ Die gewissenhafte Vorausplanung bis ins Detail wirkt sich darüber hinaus auch auf die benötigte Dauer der Operation aus. „Aufgrund der exakten, computergestützten Vorbereitung können wir die OP-Dauer und theoretische Komplikationen minimieren.“ Bei seinen Eingriffen legt Dr. Dr. Kater großen Wert auf ein möglichst schonendes Verfahren. „Wir sind heute in der Lage, Dys­ gnathien mit minimal-invasiven Techniken zu korrigieren“, führt er aus. „Damit erreichen wir jeden Bereich der Kiefer und des Gesichtsschädels ohne äußere Hautschnitte. Auch auf Verdrahtungen des Knochens kann dabei verzichtet werden.“ Dr. Dr. Kater beschreibt seine ausgefeilte Methode: „Zunächst wird die spätere Positionierung des Kiefers geplant. Die Korrekturen erfordern lediglich kurze Schnitte in die Schleimhaut. Sie verlaufen im Inneren des Mundes, es bleiben also keine sichtbaren Narben zurück.“ Durch diese Zugänge wird der Knochen mit winzigen Spezialinstrumenten präpariert und optimal ausgerichtet. Klei-


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Kleiner Eingriff, große Wirkung

ne Schräubchen aus Titan fixieren ihn in seiner neuen Stellung. Der für die Patienten weitgehend schmerzfreie Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa 60 Minuten. Er zieht dank einer besonders schonenden Operationstechnik kaum Häma­tome nach sich. Essen, Trinken und Zähneputzen sind danach sofort wieder möglich. Schwellungen werden durch Kühlmasken minimiert, was auch die Wundheilung beschleunigt. Vier Tage bleiben die Patienten in der Regel in der Klinik.

Durch eine minimal-invasive OP behebt Dr. Dr. Wolfgang Kater Fehlstellungen des Kiefers. vorher

nachher

Mit Dr. Dr. Kater geht ein renommierter Spezialist ans Werk. Der Werdegang zum Dysgnathie-Experten ist lang und komplex. Zur Ausbildung gehören ein Studium der Medizin, der Zahnmedizin und eine langjährige Facharzt-Ausbildung zum Mund-, Kieferund Plastischen Gesichtschirurgen. Der Bad Homburger Arzt hospitierte bei Koryphäen in den USA, Frankreich und Japan. Diese Erfahrungen kamen ihm bei der Entwicklung eigener Operationstechniken zugute. Sie seien zwar anspruchsvoll, räumt er ein, aber eben auch sehr schonend. Schon vor dem Eingriff weiß der Patient, wie das Ergebnis der Korrektur aussehen wird. Über computergestützte Simulationen nähert er sich gemeinsam mit dem Chirurgen dem gewünschten harmonischen Gesichtsprofil. In den vergangenen Jahren hätten sich Ansprüche und Erwartungen erheblich gewandelt, sagt Dr. Dr. Kater. Sei es früher nur um den korrekten Biss gegangen, werden heute zunehmend ästhetische Verbesserungen angestrebt. Ziel der Operation ist daher immer auch eine Harmonisierung der Gesichtsästhetik – neben der Behebung funktioneller Einschränkungen, die sich auch in mangelnder Beißfunktion, Kiefergelenk-, Kopf- und Rückenschmerzen unangenehm bemerkbar machen können und die Patienten erheblich verunsichern. Denn oftmals sind es diffuse Beschwerden, deren Ursache so lange rätselhaft bleibt, bis der Auslöser in einer Fehlstellung des Kiefers gefunden wird.

Eines der Spezialgebiete des Chirurgen ist die Versorgung von Jugendlichen ab 12 Jahren. Damit widerspricht er anderen Ärzten, die zunächst die Entwicklung des Skeletts abwarten wollen, bevor sie operativ einschreiten. Dr. Dr. Kater hingegen ist der Überzeugung, dass in ausgeprägten Fällen frühes Operieren schwerwiegende Folgeschäden vermeiden könne. Ganz abgesehen von der psychischen Belastung, unter der seine jungen Patienten leiden. „Man darf die Hänseleien nicht unterschätzen, denen Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind“, sagt er. „Eine schonende Korrektur ihrer auffallenden Fehlstellung bewahrt sie davor. Das ermöglicht ihnen ohne jeden Zweifel eine ungestörte psychosoziale Entwicklung und eine unbeschwerte Jugend.“ GO n

Fotos: Dr. Dr. Kater

Dass Dr. Dr. Kater, Mitglied in allen relevanten medizinischen Fachgesellschaften, einen renommierten Ruf genießt, schafft bei der Operation Vertrauen und zusätzliche Sicherheit. „Wir planen interdisziplinär“, versichert er. „Von der Begutachtung des Patienten über die Planung und Durchführung der Korrektur bis zur Nachsorge.“ Seine Facharztpraxis im Gesundheitscampus Bad Homburg ist mit den benachbarten Hochtaunuskliniken eng vernetzt. „Diese Nähe optimiert die medizinischen Abläufe und eine stringente Patientenversorgung“, erklärt er.

Fachklinik für Dysgnathie-Chirurgie Dr. Dr. Wolfgang Kater | Zeppelinstraße 24 | 61352 Bad Homburg Telefon +49 (0)6172 -171060 | info@dysgnathie.de  |  www.dysgnathie.de

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Einzigartig – handmade for your home Janny Lindner öffnet ihr Atelier Doppelseitige Couchplaids Tagesdecken Exklusive seidene Bettw sche Seidene Nachthemden Seidengef tterte Damen- und Herrenschals

Fotos: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf (1), Alpaka-Atelier (9)

Es sind die hochwertigen Materialien Seide und Alpaka, die Janny Lindner zu ihrer individuellen Kollektion ver­ arbeitet. Akzente in der aktuellen Kollektion: Schwin­ gende unifarbene Seidenkleider und Blusen mit passen­ dem Schal. Das Besondere ist das Zusammentreffen von edler Seide und streichelweicher Alpakawolle, ein ­Luxus der Natur. Die Plaids sind mehr als ein ästheti­ scher Blickfang auf der Couch. Im Sommer laden sie ein, unter kühler Seide zu entspannen, und im Winter ge­ nießt man die angenehme Wärme.

Die in Aquarellfarben bemalte Seide gibt dem Raum eine besondere Note, mal sanft, mal intensiv. Wichtig ist, dass alle Artikel alltagstauglich sind. Die Seide ist knitterarm, farbfixiert und maschinen-­gewaschen. Jahrelang hat Janny Lindner an internationalen Fach­ messen und Ausstellungen im In- und Ausland teilge­ nommen und zählte exklusive Einrichtungshäuser zu ihren Kunden. Nun verkauft sie direkt aus dem Atelier. Das persönliche Gespräch macht ihr mehr Spaß, und den Kunden wird bezahlbarer Luxus erfreuen.

Janny Lindner Achenbachstra§e 81 40237 D sseldorf Telefon 211 667 663 www.alpaka-atelier.de


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Luxus wie im Grandhotel: Schöner schlafen in einem Boxspringbett

Schöner träumen E

inst sorgten sie in den teuersten Kabinen der vornehmen Überseedampfer für wohligen Schlafkomfort. Dann eroberten sie die Tophotels der Welt. Lange Zeit waren Boxspringbetten nur den Reichen und Prominenten vorbehalten. Heute sind sie zum ­ bezahlbaren Luxus geworden. Entsprechend vielfältig ist das ­Angebot. In Düsseldorf verzeichnete die „Bettenmeile“ auf der ­Berliner Allee im November einen e ­ xklusiven Neuzugang: Boxspring Betten by Concord. „Wir haben uns mit Bedacht genau diese Straße ausgesucht, als Anlaufpunkt für Interessenten“, sagt Verkaufsleiter Oliver Schwarz. „Sie ist möbel- und designaffin und ermöglicht mit dem benachbarten Stilwerk einen reizvollen Ausflug in die Einrichtungswelt.“ Es ist ein schöner urbaner ­Laden geworden, der auf großzügigen 850 Quadrat­metern Inspirationen in Hülle und Fülle bietet, wie man sich wie auf Wolken betten kann. Boxspring Betten by Concord startete als Pilot­projekt. Der Düsseldorfer Premiere sollen bald weitere Niederlas-

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sungen in anderen Städten folgen. Das anspruchsvolle Konzept fußt zwar auf den jahrzehntelangen Erfahrungen des renommierten Matratzen-Spezialisten Concord (mit 850 Filialen allein in Deutschland). Es hat aber mit dem ­Fach-Discounter sonst ­wenig zu tun – bis auf das famose Preis-­Leistungs-Verhältnis. Was die ­Kunden vorfinden, ist ein komplettes hochwertiges Bettenfach­ geschäft. Vier Produkt­ linien, entwickelt von Designern und der Industrie, decken alle Bedürfnisse für jeden Körper- und jeden Schlaftyp ab. Beeindruckend ist das optische Spektrum. Nicht nur die klassischen Töne wie Beige, Braun oder Grau herrschen vor. Hier ziehen frische Farben wie Rosé und verschiedene Blau-Nuancen schon durchs Schaufenster die Blicke auf sich. „Oh, Sie haben ein rosa Bett, wie toll“ – mit diesem begeisterten Ruf kam gleich am ersten Tag eine Kundin durch die Tür. Es ist halt nicht nur die solide Ver­ar­ beitung, teilweise mit Technologien aus der Raumfahrttechnik, mit der Boxspring Betten by Concord überzeugt. Auch das ­ ■ ­Farbenspiel garantiert süße Träume.

Fotos: Melanie Zanin / Top Magazin Düsseldorf

Boxspring Betten by Concord feierte in Düsseldorf Premiere


DAS IST NEU IN DÜSSELDORF: HÖCHSTER KOMFORT UND NIEDRIGSTE PREISE. Matratzen Concord eröffnet seine erste Boxspring Betten Filiale. Willkommen bei dem revolutionär neuen Bettengeschäft – Boxspring Betten by Concord. Die Idee: Boxspring Betten mit dem höchsten Komfort zu Preisen, die Sie von Matratzen Concord kennen. In einem Ambiente, in dem Sie sich sofort zuhause fühlen werden. Erleben Sie unsere ausgesuchte Auswahl an Boxspring Marken auf über 850 m2 und lassen Sie sich begeistern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Kreative

Hier ist das Kochen ein Vergnügen.

Küchen-Kompetenz

Möbel Höffner setzt auf Qualität, Design und Top-Service

üchen sind heute mehr als nur ein Ort zum Kochen. Sie sind Zentrum des Wohnens und werden bewusst inszeniert. „Dafür ist eine umfassende Beratung nötig“, sagt Uwe Schultz, Leiter der Küchenabteilung bei Möbel Höffner in Neuss. „So lassen sich die Wünsche der Kunden am besten umsetzen.“ Rund 180 Küchen stehen im Möbelhaus Höffner zur Auswahl – von der Landhausküche bis hin zur Life­styleKüche.

Neben der Funktion spielt die Optik beim Küchen-Kauf eine bedeutende Rolle. Design­ küchen verlangen klare Linien und hochwertige Materialien. „Arbeitsplatten bestimmen die Küchenoptik maßgeblich mit“, weiß der Leiter der Küchenabteilung. Aus Granit wirken sie edel, sind robust und lassen sich leicht reinigen. „Dabei spielt es keine Rolle, ob der Granit hochglanzpoliert oder gebürstet ist.“ Quarzstein und Edelstahl punkten ebenfalls.

Ob elektrisch verstellbare Kochinsel, höher einSamstags heißt es Showkochen bei Möbel gebaute Elektrogeräte oder voll ausziehbare Höffner. Von 11 bis 16 Uhr können sich interesSchubkästen – bei der Planung einer Topsierte Kunden an einer der Premiumküchen, Küche sind viele Aspekte zu berücksichtigen. einer in Handarbeit gefertigten massiven Wer kochen möchte wie ein Sternekoch, Eichenküche, über die Trends im Küchen-­ wünscht sich das Zubehör eines Profis. „Wir Segment informieren. Jens Olding, Hausleiter bei kennen die aktuellen Trends und ihre Vorteile“, Möbel Höffner in Neuss betont Uwe Schultz. „Mit Flächeninduktion Jens Olding, Hausleiter von Möbel Höffner in lässt sich Energie sparen, mit einem Dampf­ Neuss, schätzt die Kompetenz und die Kreativigarer gesund kochen. Aktuell sind in hochwertigen Küchen tät der Küchen­abteilung und weist auf den Höffner-Service hin. Domino-Kochfelder angesagt.“ Eine Wokmulde, mit einem Tep- „Er reicht von der 3D-Küchenplanung über den kostenlosen Aufpanyaki-Grill und Flächeninduktion kombiniert, sorgt für inter- maß-Service und die Angabe eines Wunsch-Liefertermins bis hin nationales Flair. „Das Ganze lässt sich noch mit einem Gas-Koch- zur fachmännischen Montage.“ Überhaupt ist das Möbelhaus feld ergänzen.“ Zu einer Lifestyle-Küche gehören für Hobbyköche Höffner breit aufgestellt. „Unsere Auswahl ist fantastisch. Wir der integrierte Kochfeldabzug oder die Design- Abzugshaube schauen grundsätzlich, dass wir ein breites Sortiment haben. Es ebenso wie der Weinkühlschrank und der eingebaute Kaffee­ muss stylisch und cool sein – für den kleinen Geldbeutel genauso vollautomat. wie für den großen“, so der Hausleiter. HM ■

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Fotos: Möbel Höffner

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Fröhliches

Fest

Die Familie zu Weihnachten, Freunde an Silvester oder ein romantisches Date zu zweit? Da darf die Tischdekoration schon mal etwas kreativer ausfallen! Drei originelle Ideen für Ihre Festtagstafel.

„Ohne Moos nichts los“: So lautet wohl das Credo dieser grün-weißen Deko-Inspiration. Es findet sich als Wiese unter einer Glashaube – mitsamt Reh und ein paar Nüssen. Oder als Nest für Hyazinthen. Dazu gesellen sich Zapfen, Tannenzweige sowie Teelichter aus Glas und Beton. Besonders schön: Wenn sich die Tischdekoration auch an anderen Stellen des Zimmers wiederfindet. Zum Beispiel auf einem Tablett auf dem Sideboard – ebenfalls mit Moos (dieses Mal in Kugelform), Tannenzweigen, Hyazinthen sowie einem hübschen Teelichthalter bestückt. Auch der Tannenbaum passt sich dem Farbschema an: grüne Nadeln, weiße Deko – schlicht und gleichzeitig edel. ■

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Fotos: BusseSeewald / frechverlag, Hanna Witte (Hübsch eingedeckt), Umschau Verlag/Émelie Guelpa, Callwey Verlag

Waldspaziergang


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Vintage Glamour Das Spiel mit Kontrasten bestimmt diese elegante Tischdekoration in Schwarz, Weiß und Gold. Sie beweist: VintageStücke lassen sich ganz wunderbar mit modernen Elementen verbinden. So trifft filigranes Goldrand-Porzellan auf klare Linien – zum Beispiel in Form gestreifter Servietten oder schwarzer Satinbänder entlang der Tischkante. Quadratische Blumengefäße – ebenfalls mit schwarzem Band versehen – stehen neben goldenen Vintage-Vasen. Alle sind üppig mit Weiß-Blühern bestückt: Hortensien, Glockenblumen, Dahlien, Ranunkeln und Phlox. Hohe schwarze Barock-Kerzen dienen als außergewöhnliche Eyecatcher. In Zweierpaaren entlang der ■ Mitte der Tafel arrangiert, lockern sie die Symmetrie auf.

top auswahl Der kreative Tisch Neue Dekoideen für besondere Momente Émilie Guelpa Umschau Verlag 25,00 Euro

Sternstunden Funkelnde Sternenbilder inspirieren diese blau-goldene Silvester-Tafel. Sie finden sich nicht nur auf dem Tischläufer, sondern auch auf Namensschildern und Menükarten wieder. Eine schimmernde Tischdecke, vergoldete DekoObjekte sowie Blumen in Violett- und Lilatönen huldigen dem feierlichen Anlass. Besonders schön: sämtliche Accessoires sind in Eigenregie gebastelt, verschönert oder individualisiert: Blumenvasen aus Marmeladengläsern, in Glitzerstaub ■ gehüllte Kerzen, Knallbonbons im Milchstraßen-Design.

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Neueste Kollektion: Sitzeelemente ODEA, deren Form von Blüten inspiriert ist

Möbel von Roche Bobois geben Räumen eine besondere Persönlichkeit.

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ohnideen für jeden Raum und jeden Stil: Möbel des ­französischen Unternehmens Roche Bobois, das auf ex­­ klusive und moderne Kreationen spezialisiert ist, erfüllen nahezu alle Ansprüche! Eine Erfolgsstory, die 1950 begann und zu der mittlerweile 250 Geschäfte in 50 Ländern gehören. Im Jahr 1971 ­lernten Philippe Roche und sein Team den deutschen Designer Hans Hopfer kennen. Kurz darauf entwarf er das legendäre Modulsofa, das seit 1990 unter dem Namen „Mah Jong“ zum weltweiten Bestseller avancierte. In seiner über 50-jährigen Unternehmensgeschichte ist es Roche Bobois stets gelungen, die interessantesten und kreativsten De­signer der jeweiligen Zeit zu gewinnen, zu denen auch Pierre Paulin, Paola Navone oder Sacha Lakic gehören. Im halbjähr­ lichen Rhythmus lanciert das Unternehmen exklusive, neue Kollek­tionen, deren Stoffe in Kooperation mit großen internationalen Mode- und Designhäusern wie Missoni, Sonia Rykiel, Jean Paul Gaultier und Designers Guild entstehen. Dabei verfügt die Marke über zwei unterschiedliche Designlinien, die Moderne und ­Tradition miteinander verbinden: „Les Contem­porains“ –

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spiegelt aktuelle Trends und den Zeitgeist wider; „Les Nouveaux ­Classiques“ orientiert sich am traditionellen Stil der Möbel aus dem 18. Jahrhundert und interpretiert diese neu. Das Spektrum ausdrucksstarker Einrichtungsgegenstände, zu denen neben Sofas und Sesseln auch Tische, Stühle, Schränke, Leuchten, Kommoden und Plaids zählen, wurde gerade durch die neueste Kollektion ODEA ergänzt – einem ebenso volumi­ nösen wie farbenfrohen Entwurf des Florenzer Design- und Architektenteams Roberto Tapinassi und Maurizio Manzoni, mit Sitzelementen in organischem Design, die den offenen Blütenblättern einer Blume ähneln. Die weichen, runden Formen sind eine Anspielung auf die siebziger Jahre, aber mit einem komplett überarbeiteten Design, bei der die Basis der Möbelstücke aus dem Boden zu wachsen scheinen und der Sitzplatz sich wie eine Tulpe zu öffnen scheint. Roche Bobois ist im Januar erstmals auf der Internationalen Möbel Messe Cologne 2017 vertreten. In Halle 11.1. kann man PRL ■ sich von exzellenten Wohnwelten inspirieren lassen.

Roche Bobois | stilwerk | Grünstraße 15 | 40212 Düsseldorf | Telefon 0211 8632640 | a.vojtkova@roche-bobois.de | www.roche-bobois.com

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Foto: Michel Gibert. Foto unverbindlich. Dank an: TASCHEN / „Procédés Chénel International“

Wohnen par excellence


INDIVIDUELL WOHNEN – JETZT UND IN ZUKUNFT

PENTHOUSE-WOHNUNGEN

Sonnendurchflutete Penthouses über den Dächern des liebenswerten Düsseldorfer ›Zooviertels‹ HELL. MODERN. BARRIEREFREI.

Die Penthouse-Wohnungen im Zooviertel haben jede Menge Pluspunkte – unter dem Motto ›Individualität über den Dächern des Zooviertels‹ lassen sich die Flächen unter freiem Himmel äußerst unterschiedlich gestalten. Von einer kompletten Begrünung bis hin zu Wellness-Bereichen mit Whirlpool und Außensauna ist alles möglich. Die Wohngegend ist optimal für alle, die eine grüne ruhige Umgebung lieben aber trotzdem citynah und komfortabel wohnen möchten. Der Zoopark zum Joggen, Spazierengehen oder Entspannen mit Blick aufs Wasser ist keinen Kilometer entfernt.

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lifestyle | anzeige

Kleine

Begeisterte mit seiner Musik: Saxophonist Eike Drück

Die Betten-Couture von Treca Interiors Paris spielte die Hauptrolle.

Bettgeschichten mit Musik

Stimmungsvoller Abend mit Kabarettist Fritz Eckenga bei Thelen & Drifte Düsseldorf

Kabarettist Fritz Eckenga las aus seinem neuen Buch vor

Für Gaggenau am Herd: Henk van den Born

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dle Wohnkulturen sind ihr Metier. Das gesamte Portfolio von Thelen & Drifte in der Düsseldorfer City umfasst die kom­plette Innenausstattung inklusive hochwertigster individueller Maßanfer­ tigungen aus eigener Manufaktur. Gemeinsam mit Treca Interiors Paris und dem Design-Magazin Elle Deco veranstalteten die Familienunternehmen nun einen Abend der ganz besonderen Art. Die Hauptrolle spielte dabei ein einziges Möbelstück: ein Boxspringbett des renommierten französischen Herstellers. Kabarettist Fritz Eckenga unterhielt humorvoll mit ­kleinen Bettgeschichten die rund 90 geladenen Gäste – Anekdoten, Reime, kleine Kurzgeschichten aus seinem neuen Buch „Draußen rauchen ist Mord am ungeborenen Baum“. Dabei drang der Dortmunder in Problemzonen vor, die außer ihm keiner je be­treten hat und wird – sein Wortwitz ließ dabei niemanden kalt. Der Kölner Saxo­ phonist Eike Drück begeisterte mit einfühlsamen, stimmungsvollen Tönen. Kuli­ na­ risch wurden die Gäste vom Ralf Kirsten (Vertriebsleiter Treca Interiors Paris D/A/Ost), Natascha Simmel (Repräsenrenommierten Koch Henk van tantin West-Treca Interiors Paris), Fritz Eckenga, Sebastian Thelen und Werner Thelen ■ den Born verwöhnt. (beide Geschäftsführer Thelen & Drifte, v.l.)

Thelen Küchen- und Wohnkonzepte GmbH Scheurenstraße 24–26 | 40215 Düsseldorf | Fon 0211 31 11 58-0 | www.thelen.de

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Fotos: Thelen & Drifte

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anzeige | lifestyle

Freiheit Lifestyle Lebensfreude

Das Schwimmbecken ist ein toller Blickfang.

Spa-Vergnügen im Garten Wellness-Träume bei der Pool-Ausstellung in Langenfeld

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Fotos: Firma Jörg Schneider individuelle Gartengestaltung GmbH

as Leben kann so schön sein. Meist sind es die kleinen Annehmlichkeiten, die wahre Wunder bewirken. Fakt ist: Immer mehr Menschen wünschen sich heute Entspannung und Rekreation für Körper und Geist als Ausgleich für Stress und Hektik im Alltag. Und das nicht nur im Urlaub, sondern, wann immer man mag, ungestörte Momente vollkommener Ruhe und Erholung genießen. Das ist Lebensfreude pur. Ferien ohne Reisen zu müssen. Der Inbegriff von Wellness ist ein freistehender Whirlpool im Garten oder auf der Terrasse. Sich zurücklehnen und allein, mit Familie oder Freunden im warmen Wasser, mit Blick in die Sterne, entspannen. Herrlich! Während der eine lieber eine kräftige Lockerungsmassage für verspannte Muskeln mag, bevorzugt der andere vielleicht ein sanftes Entspannungsbad. Weit oben auf der Wunschliste steht für viele auch das eigene Schwimmbad als Wohlfühloase im Garten. Und das nicht nur im Sommer. Auch bei Minusgraden ist der Blick ins Grüne auf ein beleuchtetes Schwimmbecken eine schöne Bereicherung und erweitert den Wohnraum optisch nach draußen.

Voraussetzung für das Glück im Garten ist eine professionelle Planung. Anspruchsvolle Design-Ideen bietet Garten & Pool Jörg Schneider in Langenfeld. In seiner PoolAus­ stellung auf über 2.000 Quadratmetern lassen sich viele Anregungen für den ganz ­privaten Wohngarten sammeln; von handgefertigten Pavillons aus Italien und stylischen Outdoor-Möbeln über Natursteine und Außenduschen bis zu Schwimm­ becken und Whirlpools. OutdoorEin Whirlpool bedeutet Entspannung pur. Living at its best. Erst recht, wenn die Wasserlandschaft harmonisch in ein maß­geschneidertes Gartenkonzept eingegliedert ist. Das Besondere wünschen und kompetente Beratung erhalten – da sind Sie in Langenfeld an der richtigen Adresse. Dazu Jörg Schneider: „Wir sind Profis in diesem Bereich. Wir sollten uns kennenlernen und gemeinsam entdecken, was wir für Ihr Glück leisten können.“ ■

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Luft -1°

Wasser 38°

die-poolausstellung.de Alter Knipprather Weg 18 40764 Langenfeld Telefon 02173 / 3 33 00 info@garten-pool.de

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business

Marlis Weidtmann

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FRAUEN im Chefsessel

„Es ist sehr wichtig, dass man immer seiner Linie treu bleibt“ Top Interview mit Marlis Weidtmann, dem einzigen weiblichen Einzelvorstand einer börsennotierten Aktiengesellschaft in Deutschland. Die Effecten-Spiegel AG legt das eigene Vermögen sehr erfolgreich am Kapitalmarkt an und gibt jede Woche ein Börsenjournal heraus.

Top Magazin: Sie wurden mit 46 Jahren CEO der Effecten-Spiegel AG. Damit sind Sie der einzige weibliche Einzelvorstand einer an der Börse notierten Gesellschaft in Deutschland. Wie kam es dazu? Marlis Weidtmann: Als ich mich Anfang 1997 bei der Effecten-Spiegel AG bewarb, stand die Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Es sollte eine umfangreiche Kapitalerhöhung ohne Einbindung von Banken durchgeführt werden, um die Effecten-Spiegel AG vom Telefonhandel an die Börse zu bringen. Dafür musste sich die Gesellschaft organisatorisch und personell neu aufstellen. Der Gründer und damalige Einzelvorstand Bolko Hoffmann suchte daher einen „Allrounder“ für sein Sekretariat. Ich war damals für ihn die ­ideale Besetzung: Ich hatte Germanistik ­studiert, war kaufmännisch geschult und konnte mit dem Computer umgehen – beim ES arbeitete man damals noch mit elektrischen Schreibmaschinen. Außerdem sei ich die einzige Bewerberin gewesen, die keine Angst vor ihm gehabt hätte, wie er mir später mal mit einem Augenzwinkern verraten hat. Wie dem auch sei, ich habe mich gegen fast 30 Bewerber durchgesetzt, und ein Jahr später wurde ich dann schon zur Einzelprokuristin befördert. Damit war ich seit 1998 die rechte Hand vom Vorstand Bolko Hoffmann. Als er 2007 starb, war ich zehn Jahre im Unternehmen, hatten wir zu­ sammen die Effecten-Spiegel AG an die Börse gebracht, zwei Kapitalerhöhungen ohne Einbeziehung von Banken­ gestemmt, mehrere Unternehmensbetei­ ligungen übernommen, diverse Rechtsstreitigkeiten durchgefochten und den Verlag in das digitale Zeitalter geführt. Da war es die logische Konsequenz, dass ich nach seinem plötzlichen Tod das Unternehmen weiterführe. Für mich war es Verpflichtung und Auftrag zugleich. Was glauben Sie, warum Sie der einzige weibliche Einzelvorstand einer AG sind?

Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie ernsthaft darüber nachgedacht. Aber die Gründe sind vermutlich sehr vielschichtig. Inzwischen gibt es ja generell nicht mehr viele Gesellschaften, die nur von einem Einzelvorstand geleitet werden. Das ist sicher der zunehmenden Fülle an Aufgaben, der Verantwortung und den ständig neuen Regulierungen bei Kapitalgesellschaften geschuldet. Nur kleinere

Unternehmen oder Familienbetriebe ­werden noch von Einzelpersonen geführt. Auch bei uns ist diese Struktur aus der ­Firmenhistorie erwachsen. Die Effecten-­ Spiegel AG wurde über Jahrzehnte vom Firmengründer Hoffmann geprägt und trägt auch als Aktiengesellschaft somit noch Züge eines Familienunternehmens. Die Mitarbeiter sind alle lange dabei, es gibt kaum Fluktuation. Die HierarchieEbenen sind flach, jeder muss Verantwortung übernehmen und sich auf den an­­ deren verlassen können. Diese Werte kann man nur vermitteln, indem man sie vorlebt. Gerade in so einem kleinen Unternehmen kommt es darauf an, dass man die Wertvorstellungen und Ansprüche, die man anderen abverlangt, selbst verkörpert. Und dabei ist es egal, ob die Führungsperson männlich oder weiblich ist.

Was war die größte Herausforderung? Die größte Herausforderung war, die Gesellschaft in einer Extremsituation zu übernehmen, zu führen sowie nach innen und außen zu vertreten. Und der plötz­liche Tod des Firmengründers ist eine Ex­ trem­ situation. Wenn man von heute auf morgen von jemandem den Platz einnehmen muss, der ein Unternehmen aus dem Nichts auf­gebaut und in 36 Jahren zum Erfolg geführt hat, dann liegt die Latte einfach verdammt hoch. Dazu kamen die äußeren Rahmenbedingungen: Mitte 2007 schlitterte die Welt gerade in ihre größte Finanzkrise, 2008 kolla­bier­­te dann die Lehman-Bank und mit ihr das ge­ samte globale Finanzsystem. Das war nicht gerade die ideale Ausgangs­situation, um eine Aktiengesellschaft, die selbst Vermögensverwaltung für eigene Rechnung betreibt und ein Börsenjournal herausgibt, als Einzelvorstand zu übernehmen. Auf welche Erfolge sind Sie besonders stolz? Besonders stolz bin ich, dass ich mich der Aufgabe als Einzelvorstand gestellt und sie auch durchgehalten habe, ... dass ich in dieser Position bewusst an mir gearbeitet habe, als Mensch und als Führungsperson, ... dass die Gesellschaft unter meiner Vorstandstätigkeit auch in den Krisenjahren stets Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet hat und diese im Laufe der Jahre sogar kontinuierlich erhöht wurde, ... dass wir das Journal inhaltlich und optisch weiterentwickelt haben und das einzige Magazin auf dem europäischen »

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FRAUEN im Chefsessel

Das klingt ja schon fast wie Ihr Business-Credo, oder wie würden Sie das formulieren? KURZ – PRÄGNANT – UNABHÄNGIG – So steht es auf der Titelseite unseres Journals.

Sie setzen sich sehr engagiert für den Anlegerschutz ein … … das stimmt. Es ist mir gelungen, die ­Tradition des Effecten-Spiegels im Kampf um die Aktionärsrechte erfolgreich fort­ zusetzen. Der Kampf gegen die Allmacht der Großbanken zieht sich wie ein roter Faden durch die 45-jährige Geschichte unseres Unternehmens. So führte die Effecten-Spiegel AG eine gerichtliche Auseinandersetzung gegen die heutige Commerzbank wegen ihrer Altbank, der Commerzbank AG von 1870. Die Gerichtsprozesse zogen sich über zehn Jahre hin, und wir mussten vor fast allen Gerichten Niederlagen ein­ stecken, selbst vor dem Europäischen Gerichtshof. Trotzdem ist es mir 2008 gelungen, dass die Commerzbank vor der endgültigen Löschung ihrer Altbank den Kleinaktionären ihre Altbank-Aktien für 10,34 Euro abkaufte. Die Effecten-Spiegel AG selbst konnte übrigens aus dem Verkauf 3,1 Millionen Euro steuerfrei erlösen. Im Sommer 2014 hat die Effecten-Spiegel AG einen grandiosen Sieg gegen die Deutsche Bank vor dem Bundesgerichtshof errungen. Auch hier geht es um den Anlegerschutz in Deutschland. Stark vereinfacht geht es um die Postbankübernahme und den Versuch der Deutschen Bank, die Minderheitsaktionäre dabei um 1,6 Milliarden Euro zu prellen. Trotzdem wollte damals niemand klagen, weil es einen vergleichbaren Fall noch nie gegeben hatte und nicht einmal klar war, ob man den Anspruch auf angemessene Gegenleistung bei einem freiwilligen Übernahmeangebot überhaupt zivilrechtlich einklagen könnte. Und damals war Ackermann noch Chef der Deutschen Bank, ihn hielten viele für unantastbar. Aber ich war davon überzeugt, dass man das Vorgehen der Deutschen Bank so nicht durchgehen lassen kann. Und der BGH hat mir Recht gegeben, und damit hat die Effecten-­Spiegel AG nun Rechtsgeschichte geschrieben.

Wie gehen Sie mit Kritik um? Ähnlich wie mit Niederlagen, sehr analytisch. Allerdings gehe ich natürlich wie jeder von uns zunächst mal in Verteidigungsposition – und das auch oft sehr energisch. Da ich aber auch selbst sehr ­kritisch bin, höre ich schon sehr genau zu, was man mir sagt und überlege, wie berechtigt das ist oder nicht. Ich lasse mich auch von guten Argumenten oder anderen Sichtweisen durchaus überzeugen.

Und wie gehen Sie mit Niederlagen um? Inzwischen sehr analytisch. Früher habe ich auch schon mal mit Niederlagen ge­­ hadert, das hilft aber nicht weiter. Im Gegenteil, es behindert, denn die nächsten Aufgaben erfordern wieder ganzen Einsatz. Und Rückschau hilft nur bei der Analyse, sonst geht der Blick immer nach vorn.

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Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf? Ich mag die vielen Facetten dieses Berufes: Börse und Journalismus – da spielt so ziemlich alles mit rein, was man sich vorstellen kann. Alle politischen und wirtschaftlichen Ereignisse rund um den Globus sind für unser Tagesgeschäft relevant. Man ist immer überall ein bisschen dabei. Und wir haben dann noch die Möglichkeit, im Journal unsere Meinung dazu zu sagen. Das ist toll! Dazu kommen die aktienrechtlichen und kapitalmarktrechtlichen Fragestellungen. Ich glaube, es gibt nur wenige Berufe, die so viele Aspekte berühren. Das fasziniert mich und tröstet mich manchmal über die Tatsache hinweg, dass ein Leben nicht ausreicht, um

Das Journal für den Aktionär Die Effecten-Spiegel AG ist ein Düsseldorfer Unternehmen mit Sitz im Zooviertel. Mit einem gezeichneten Kapital von knapp 10 Millionen Euro und einem Umsatz von über 50 Millionen Euro ist die Gesellschaft eine bekannte Größe im europäischen Aktienmarkt. Die Effecten-Spiegel AG steht auf zwei starken Säulen: dem Verlagswesen und der Vermögensverwaltung für eigene Rechnung. Beide Unternehmensbereiche kommen zusammen auf eine Bilanzsumme von 74,6 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 96 Prozent, und Bankschulden sind ein Fremdwort. Die Gesellschaft legt das eigene Vermögen sehr erfolgreich am Kapitalmarkt an und gibt jede Woche das Börsenjournal „Effecten-Spiegel“ heraus. Das Magazin erscheint seit 1971 ohne Unterbrechung und ist damit eines der ältesten und traditionsreichsten Publikationen in Deutschland.

seine eigenen Fähigkeiten auszutesten und beruflich all das zu tun, was einem Spaß machen könnte. Welches sind die drei wichtigsten Eigenschaften, die für eine Frau in Führungspositionen unabdingbar sind? Die Anforderungen an Führungspositionen sind bei Frauen und Männern gleichermaßen anspruchsvoll, sie sind vielleicht anders gelagert. Männer gelten schnell als cholerisch, Frauen als zickig. Wichtig erscheint mir in jedem Fall, dass man seiner Linie treu bleibt, gerecht, ehrlich und vor allem authentisch ist. Was können Frauen im Job von Männern lernen und umgekehrt, also was können Männer im Job von Frauen lernen? Von anderen etwas zu lernen, ist nicht geschlechtsspezifisch, ebenso wenig wie Frau-Sein Makel oder Vorzug ist. Und was man von anderen lernen kann, hängt davon ab, wo die eigenen Schwächen sind und wo die Stärken des anderen. Und wo liegen Ihre Stärken? Da sollten Sie besser meine Mitarbeiter oder meine Kritiker fragen. Was geben Sie Berufseinsteigerinnen mit auf den Weg? Berufseinsteigerinnen? Ich rate jedem dazu, den eigenen Weg zu gehen und die eigenen Träume zu verwirklichen und nicht die von Eltern oder Lehrern. Wenn man das tut, dann wird man sich auch in schwierigen Situationen durchbeißen und Spaß haben, an dem, was man tut. Die beste Art für Sie schnell aufzu­ tanken? Vermutlich müsste hier jetzt „Familie, ein gutes Buch, Freunde oder Sport“ als Antwort kommen. Aber das ist ja klar. Im Job hilft mir der Blick auf die Börsenkurse und die Abozahlen. Diese un­­bestechlichen Messwerte fördern Kreati­vität, Arbeitslust und Sportsgeist in mir. Läuft’s rund, dann braucht man nicht zu tanken, dann ist man einfach gut drauf. In diesen Zeiten kann es ruhig auch turbu­ lent zugehen, dann gibt der Erfolg trotzdem Kraft. Mit wem würden Sie gern mal einen Abend verbringen? George Clooney. Sehen Sie, jetzt kommt bei mir doch noch das Frauending durch. Nein, im Ernst, Angela Merkel würde ich gern mal treffen. Schließlich steht sie für die Politik in diesem Land und für uns Deutsche nach außen. Da hätte ich ihr UTG ■ schon einiges zu sagen.

Foto: Sabrina Feige

Markt sind, das sich nicht über Werbe­ einnahmen finanziert, sondern allein über den Verkauf seiner Ausgaben – und seit 45 Jahren im Verlagsgeschäft trotzdem schwarze Zahlen schreibt.


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„Wir alle schaffen, was der Einzelne nicht schafft.“ Ihn ans Telefon für einen Interviewtermin zu kriegen, ist gar nicht so einfach. Rainer Mellis, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Düsseldorf Neuss eG, setzt nämlich die Firmenbezeichnung seines Hauses, eingetragene Genossenschaft, möglichst kompromisslos um und sucht den direkten Kontakt zu den Kunden. So ist er weniger ein „Schreibtischtäter“ als vielmehr unterwegs zum Gespräch vor Ort. Glück für das Top Magazin. Denn wir treffen nachmittags in der Altstadt zufällig auf Rainer Mellis. Er stimmt spontan unserer Bitte um ein Interview zu. Und wir machen eine überraschende Entdeckung auf seinem Handy …

Top Magazin: Herr Mellis, auf Ihrem Handy ist ein changierendes Porträt von Che Guevara zu erkennen. Sind Sie ein Revoluzzer? Rainer Mellis: Ein Revoluzzer gewiss nicht. Aber ich hinterfrage kritisch, ohne Ansehen der Thematik oder der Person. Auf eine politische oder gar ideologische Richtung lasse ich mich grundsätzlich nicht festlegen. Mein Credo ist, durch den Diskurs zu einer Optimierung zu kommen, aber dabei Bewährtes zu erhalten.

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Rainer Mellis vor der Millowitsch-Gedenkplakette, seinem Lieblingsplatz am Uerige: „Da kommen den Kölnern die Tränen …“

Was sollte denn im Bankenwesen ver­ ändert werden? Viele Studien belegen, dass die Kunden das Vertrauen in die Banken verloren haben. Im Gegenzug dazu aber besteht zu den kleinen Hausbanken nach wie vor das so wichtige Vertrauensverhältnis – und zwar im klassischen Sinne: Hier wird die persönliche Beratung von Menschen für Menschen geschätzt. Das ist original Volksbank. Sind Sie angesichts der Lage mancher Großbanken froh, nicht Chef eines großen Hauses zu sein? Ich bin froh, bei der Volksbank zu sein. Ich habe ja die Erfahrung aus der Arbeit

in und mit Großbanken und war selbst international tätig. Die Volksbank ist als Geschäftsmodell nicht nur für mich, sondern auch für meine Mitarbeiter und unsere Kunden genau das richtige und zukunftsträchtige. Denn was sich über mehr als 135 Jahre bewährt hat, kann auch für die Zukunft nicht so schlecht sein. So emp­findet auch Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender unseres Zentral­ instituts DZ BANK, der die gleiche Position vertritt. Das ist vom Ober- bis zum Unterbau eine Linie, eben die genossenschaft­liche. Beim genossenschaftlichen Credo steht der Mensch im Mittelpunkt. Wie ver-


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trägt sich das mit der zunehmenden Digitalisierung? Die Menschen vertrauen den großen Banken nicht mehr, weil die nur noch ­ über Digitalisierung reden und sich damit vom Volk, also dem Menschen, entfernen. Während sich die anderen wie Lemminge um die Digitalisierung kümmern, sprechen wir mit unseren Kunden. Das Gespräch ist das Wichtige, Zuhören, auch wenn das, was man hört, nicht identisch mit dem ist, was man hören will, vielleicht auch mal unangenehm ist. Doch im Interesse unserer Kunden müssen wir uns um ihre Meinung kümmern, sie berücksichtigen und vielleicht auch mal darüber streiten. Was beispielsweise gibt es Unangenehmes? Wenn man als Vorstand meint, gute Entscheidungen getroffen zu haben, aber dann nicht auf volle Zustimmung stößt. Dann muss man auch mal von seiner Meinung abweichen. Wir sprechen mit ­ unseren Mitgliedern in allen 23 Filialen, das sind mehrere 10.000 Gespräche im Jahr. Wir haben ein System entwickelt, das die Auffassungen unserer Kunden direkt zum Vorstand weiterleitet. Da­­ rüber gibt es ein Gespräch mit unseren Führungskräften einmal in der Woche. Nehmen Sie auch mal den Hörer in die Hand und sprechen direkt mit einem Kunden – ob Rentner oder Unternehmer? Das mache ich jeden Tag. Wenn ich das nicht vorleben würde, wäre ich ja unglaubwürdig. Die Altstadttour heute dient ja zum persönlichen, individuellen Gespräch mit unseren Kunden dort. Die geben mir ein Feedback, eine Kritik – manchmal nett verpackt, aber trotzdem kommen Dinge zur Sprache, die wir verbessern müssen. Ohne das kann eine Bank nicht zukunftsgerecht agieren. Alles wirklich Wichtige, zum Teil auch technische Dinge und Probleme, muss ich selbst angehen und persönlich mit dem Kunden lösen. Da schicke ich keinen Mitarbeiter vor. Das schätzt unser Personal ebenso wie die Kunden. Volksbank bedeutet ja, die Menschen in ihrer gesamten Bandbreite mitzunehmen. Das er­­ fordert viel Erfahrung, die ich in den 32 Jahren meines Berufslebens vorweisen kann. Ich habe mich immer um die Menschen gekümmert, so dass ich hoffentlich auf jeden Typus eingehen kann. Das macht den Job wirklich wertschöpfend.

Wie und wo schöpft die Volksbank ­Düsseldorf Neuss Werte? Unsere Wertschöpfungen sind die Kunden. Wir sind im Kundengeschäft aktiv. Wir begleiten unsere Kunden durch faire und individuelle Beratung. Das bedeutet auch schon mal, zu einem Kunden nein zu sagen, wenn wir nämlich nicht hinter seinem Projekt stehen können, weil wir es nicht für sinnvoll halten. Das müssen wir ihm so vermitteln, dass er das auch wirklich versteht und nicht böse auf uns ist, wenn wir meinen, etwas rechnet sich nicht, das kann er langfristig nicht bezahlen und er solle besser die Finger davon lassen. Viele, die vielleicht zuerst verär-

sen Onlinekonto dem allgemeinen, von Ihnen auch kritisierten Digitalisierungstrend? Das Online-Konto ist, zusammen mit der Gebührenerhöhung beim normalen Girokonto, auf 2,99 Euro monatlich festgelegt worden, also auch nicht mehr kostenlos. Die uns entstehenden Kosten für die immer weiter fortschreitende OnlineTechnik müssen wir weitergeben. Wir verdienen daran kein Geld. Die Digitalisierung als Massenphänomen kostet eben. Wir passen uns da an, wo Prozesse eine Vereinfachung für den Kunden bringen, der ja auch aus Bequemlichkeit gewisse Dinge wünscht. Aber Beratung oder Abschluss eines Finanzproduktes ist nicht digitalisierbar. Das geht nur von Mensch zu Mensch.

Im Oktober ging eine Meldung durch die Presse, dass ein Forscherteam die Foto TAN App in Kombination mit der Banking App für Überweisungen per Online-Banking auf Smart­ phones geknackt habe … Manchmal ist es besser, sich klassischer zu orientieren als dem letzten technischen Schrei zu folgen. Alles, was wir digital durch die Welt schicken, kann theoretisch auch abgefangen und geöffnet werden. Unsere Online-Ebene mag etwas altmodischer erscheinen, ist dafür aber sicherer. Wenn unsere Kunden unser digitales ­ System so nutzen, wie es genutzt werden sollte, bekommen sie eventuellen Schaden auch erstattet, Rainer Mellis kredenzt nach dem Kundengespräch im Kabüffke wenn wirklich mal was passiert. Top-Magazin-Autorin Gisela Rudolph einen Killepitsch. Leider ist es auch im digitalen Bereich so wie im wirklichen gert waren, geben uns dann im Nachhin- Leben: Wenn einer etwas Böses will, wird ein recht. Der Vorteil unserer Kunden ist er es auch erreichen. Man sollte nicht auch unser Vorteil. so blauäugig sein, alle digitalen Entwicklungen mit­ zumachen. Wenn das Handy Der genossenschaftliche Gründungsge- ­Zahlungsfunktion hat, ist es halt mit einer danke war ja auch, durch die Gemein- Kreditkarte vergleichbar. Die legt man ja schaft jene zu schützen, die allein so nicht auch nicht einfach hier in der Altstadt zurechtkommen nach dem Motto: „Was unbeobachtet auf den Tisch. Beim klassider Einzelne nicht schafft, das schaffen schen Online-Banking zu Hause am Comviele.“ Das haben wir etwas abgeändert für puter, das wir anbieten, kreieren Sie ja Ihre unsere Bank, wenn wir unsere neue TAN selber, darin ist kein Dritter involviert. Betriebshauptstelle in Neuss eröffnen: „Wir alle schaffen, was der Einzelne nicht Gibt es „digitale Bodyguards“ bei der schafft.“ Das betrifft Mitarbeiter, Mitglie- Volksbank? der wie Kunden. Wir haben dafür ein Kooperations-Team. Wir schauen uns den Markt, auch inter­na­ Folgt die Gebührenerhöhung auf monat- tional, täglich an. Gibt es Auffälligkeiten, lich 7,99 Euro für das ganz normale Giro- geben wir auf unserer Webseite Warnunkonto gegenüber dem bisher kostenlo- gen heraus, wenn irgendwo auf der Welt »

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Was tun Sie mit der Frauenquote? Die Frauenquote betrifft den öffentlichen Dienst. Wir sind ein freiheitliches Unternehmen und unterstehen nicht besserwisserischen Politikern. Wir haben in unserer Führungsebene schon immer Frauen, nämlich vier Damen und sieben Herren. Der Vorstand besteht zwar aus zwei Männern, aber es ist ja nicht ausgeschlossen, dass auch eine Frau eine Vorstandsposition innehaben könnte. Die Qualifikation ist das Entscheidende, nicht das Geschlecht. Insgesamt haben wir 60 Prozent Frauen im Mitarbeiterstab. Außerdem: Wenn man ­Menschen einsetzt, die den Anforderungen nicht gewachsen sind, macht man sie ja kaputt.

schen in Deutschland, der nicht aus dem Finanzbereich kommt, nahezu unmöglich. Da-zu braucht er eben Unterstützung, Beratung – das bieten wir an. Wenn Sie das Bildungsniveau sehen im Finanzbereich – es wird jedes Jahr schlechter. Wir bilden unsere Leute hingegen besser aus. Das machen wir, um daraus erfolgreiche Geschäfte auch für die Zukunft zu generieren. Nur wenn wir erfolgreich sind, können wir auch künftig die Ausbildung unserer Leute und damit gute, adäquate Beratung für den Kunden gewährleisten. Das kostet natürlich auch alles Geld.

­ onditionen. Das ist kein Geschenk, sonK dern ein Gewinnermodell. Wie geht’s 2017 weiter? Wir werden unseren Hauptstandort in Neuss unter Dampf bringen können. Da konzentrieren wir alle Vertriebseinheiten. Trotzdem werden wir in den Filialen unsere Kunden im Geschäft begleiten. Ich glaube, solange die Großbanken schwächeln, haben wir die Chance, weiter zu wachsen. Das muss nicht immer über Fusionen gehen. Denn häufig be­deutet die doppelte Größe durch Fusionen auch die Verdoppelung der Probleme. Solange die Regulatorik nicht zu überbordend wird, werden kleine Häuser wie die Volks- und Raiffeisenbanken immer ihre Überlebenschance und Daseinsberech­tigung durch die Nähe zum Kunden haben. Es darf nur nicht passieren, dass in Europa entschieden wird, kleine Banken hätten keinen Sinn mehr. Dann müssten sie, wie aktuell in ­ Italien, zwangsfusioniert werden.

Gretchenfrage: Personalabbau oder -aufbau? In diesem Jahr haben wir 15 neue Mitarbeiter mehr als im vergangenen Jahr ein­ gestellt. In Düsseldorf sind wir gegen­wärtig die einzige Bank, die noch Personal Und Ihre Prognose all­ Italianitá beim Espresso für Rainer Mellis im Steakhouse La Maremma an der Bergestraße, auf- statt abbaut. Da unser gemein? dessen Chef Lirim Iseni auch Kunde der Volksbank Düsseldorf Neuss ist. Geschäft auch in diesem Es wird sich nicht gravieJahr wieder wächst, suchen rend gegenüber der jetziwir Menschen, die Spass haben, mit Kun- Hat sich Ihr Wunsch für 2016 erfüllt, gen Situation verändern. Die Niedrig­ den zu arbeiten. Und – wir schließen keine auch im 135. Jahr seit Gründung zu zinsen werden noch lange bleiben, weit ­Filialen! Die sind schließlich unser Haupt- ­wachsen? Haben Sie sich damit selbst ein über 2020 hinaus, das ist zumindest die werbestandort, das Credo unserer Ge- Jubi­läumsgeschenk machen können? Auskunft der EZB. Damit müssen wir schäftspolitik: Menschen in diesen Filialen Das ist kein Geschenk, sondern harte umgehen. Wir müssen mit unseren K ­ unmit den Menschen, den Kunden, zusam- Arbeit tagtäglich von uns allen in der den gemeinschaftlich schauen, wo wir men. Wenn ich mir das abschneide, mache Bank! So wie es aussieht, wird sich das Geschäfte machen und Geld verdienen ich auch kein Geschäft mehr. Dann habe erfüllt haben. Man muss aber auch sagen: können. Wir sind nun mal die beste Wirtich irgendwann keine Kunden mehr – und Weil sich unsere Mitbewerber mehr um schaftsregion in Westdeutschland und dann bin ich auch keine Bank mehr. Das sich selbst als um die Kunden kümmern, haben riesige Chancen. Wenn man damit ist eine Spirale, bei der ich überhaupt ist uns einiges zugeflossen. Das ist unsere vernünftig umgeht, werden wir im nächsnicht verstehe, warum die Kollegen die Nische: Wir werden konsequent im Kun- ten Jahr weiter Prosperität haben, die Filialen schließen. Die sollten sich um dengeschäft arbeiten. Das bleibt auch in Stadt wird weiter wachsen und weiter ihre Geschäftsmodelle kümmern und sich unserem 136. Jahr so. attraktiv sein. Andere kümmern sich um auf das Kunden­geschäft konzentrieren. Großveranstaltungen. Wir kümmern uns Was ist das Geschenk an die Kunden zum darum, dass die Unternehmen und die Wozu brauchen wir überhaupt noch eine 135. Geburtstag? Menschen hier weiter im Wohlstand leben Bank? Zumindest unsere Mitglieder haben von können. Ganz einfach. Sie können sicherlich einer Dividende profitiert, die bei einem Transaktionen und Überweisungen eines Nullzinsniveau weit über dem Markt liegt. Trifft man Sie noch oft „Auf Schalke“? Tages, sichere Systeme vorausgesetzt, Das werden wir im nächsten Jahr auch Ich versuche, möglichst oft bei Spielen ohne eine Bank durchführen. Wie das in machen können. Wir haben andererseits dabei zu sein – auch wenn‘s manchmal Zukunft dann aussieht, kann keiner ein- mehr Finanzierungswünsche erfüllen etwas wehtut, weil die Ergebnisse nicht schätzen. Aber alle größeren Investitio- können. Aber auch das ist kein Geschenk, wunschgemäß ausfallen. Aber ähnlich wie nen – Immobilien, Auto, Vermögens­ an- sondern ebenfalls Resultat harter Arbeit. die Volksbank ist Schalke ein Traditionslagen, Altersvorsorge gerade im Niedrig- Da verdienen wir zwar dran, aber der verein, der gelernt hat zu kämpfen. Das ist GR ■ zinsumfeld et cetera – das ist einem Men- Kunde profitiert durch die günstigen das Wichtigste.

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Fotos: Marc Frankenhauser

etwas aufgetaucht ist, was auch uns tangieren könnte. Bisher – toi, toi, toi – ist bei uns nichts danebengegangen.


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Gebündelte Erfahrung für die Kunden Michael Engelhardt, Leiter des Private Bankings von Berenberg in Düsseldorf, über Tradition, Aufbruch und Kultur

Welche Bedeutung hat der Standort Düsseldorf für Berenberg? Wir sind seit 2003 in Düsseldorf und betreuen von hier aus Familien, Unternehmen und Stiftungen auch über das Rheinland hinaus. Gerade der Mittelstand aus der Rhein-Ruhr-Region ist hier eine wichtige Kundengruppe für uns und hat eine hohe Affinität zu einer Privatbank wie Berenberg.

Ergebnis profitieren unsere Mandanten von einem breiten Angebot aus einer Hand. Was empfehlen Sie Ihren Kunden derzeit? Für unsere Kunden sehen wir uns immer wieder nach Anlage­ alternativen zur Diversifizierung des Vermögens um und prüfen, in welchen Bereichen vernünftige Renditen erzielt werden ­können, die im Einklang mit den Anlagezielen des Kunden und seinem individuellen Risikoprofil ­ stehen. In diesem Zusammenhang sprechen wir zum Beispiel über Beteiligungen in Immobilien, Kredit­ fonds oder Private Equity. Im liquiden Bereich investieren wir in Anlagen wie Aktien, Anleihen sowie Alternative Investments. In der Vermögensverwaltung bieten wir ­ zusätzlich auch ein Vermögensverwaltungsmandat an, das sich auf Werte mittelständischer Unternehmen etwa aus dem M-Dax konzen­ triert. In Deutschland war mit ­börsennotierten mittelständischen Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren für Aktionäre mehr Geld zu verdienen als mit den großen Konzernen. Der M-Dax entwickelte sich deutlich besser als der Dax. Richtig selektiert, können deren Aktien ein Portfolio stabilisieren und attraktive Renditen bringen.

Welche Dienstleistungen werden von Ihren Kunden nach­gefragt? Oft ist es so, dass wir anfangs mit der privaten Vermögensverwaltung betraut werden und später weitere Dienstleistungen hinzukommen, die wir im Zusammenspiel mit unseren anderen Geschäftsbereichen erbringen. Wir beraten zum Beispiel Unternehmerfamilien auf Welche Vorteile genießen die Firmenebene, begleiten die GesellKunden einer inhabergeführten schafter im Rahmen der privaten Privatbank? Michael Engelhardt, Privatbank Berenberg Vermögensanlage und bringen Heute kann man im Private Banpotenzielle Käufer und Verkäufer king nur erfolgreich agieren, wenn eines Unternehmens zusammen. Zudem profitieren unsere Pri- man hervorragend ausgebildete Mitarbeiter hat, am Kunden­ vatkunden von der engen Verzahnung mit unserem Wertpa- bedarf orientierte Lösungen entwickelt und vollständige Kostenpier-Research und dem Know-how unserer 90 Aktienanalysten. transparenz schafft. Wir investieren stark in Know-how, haben Auf der Ebene der ganzheitlichen Beratung sorgen spezielle das z­weitgrößte Aktien-Research einer deutschen Bank und Kompetenzzentren neben der breiten Themenabdeckung auch einen der besten Banken-Volkswirte in Europa. Im Report „Elite für die nötige Detailtiefe. Jedes Kompetenz­zentrum unterhält der Ver­mögensverwalter“ (Handelsblatt) wurden wir zum achten ein feingliedriges Netzwerk zu ausgewiesenen Fachleuten des für Mal mit Platz 1 ausgezeichnet. Zusammen mit einer individuel■ ihre Zielgruppe besonders relevanten Themenbereiches. Im len Be­­ratung kommt das alles unseren Mandanten zugute.

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Foto: Privatbank Berenberg

Top Magazin: Herr Engelhardt, die inhabergeführte Privatbank Berenberg hat in den letzten Jahren einen starken Wachstumskurs beschritten und ihr Geschäft deutlich ausgebaut. Was zeichnet gutes Private Banking heute aus? Michael Engelhardt: Was unser Haus seit 426 Jahren auszeichnet, ist die Fähigkeit zum Wandel. In dieser Tradition richten wir das Wachstum und die Struktur des Private Banking konsequent nach den sich verändernden Bedürfnissen und der Lebenswelt unserer Kunden aus. Wir verstehen uns als verantwortungsvoller Berater und Dienstleister.


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Stiftungen – ein geeignetes Vehikel für unterschiedliche Zwecke

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it einer Stiftung kann der Wunsch nach privatem oder betrieblichem Vermögenserhalt, Nächstenliebe oder Ge­ meinwohl einzigartig und dauerhaft realisiert werden, und dies, falls sie die Voraussetzungen der Gemein­nützigkeit erfüllt, auch steuerlich gefördert. Auch Familienunternehmen entdecken zunehmend das Thema Stiftungen als sinnvolles Instrument der Unternehmensnachfolge, wenn das Vermögen in seiner Gesamtheit bewahrt und dabei so aufgestellt werden soll, dass das Unternehmen sicher und profes­ sionell fortgeführt wird und die Familie langfristig monetär profitiert. Der Wille zur Gestaltung, zur Entscheidung und zur Durchsetzung des eigenen Grundverständnisses und der eigenen Werte sind Merkmale, die typisch sind für Familienunternehmer. Stiftungen bieten einen hohen Gestaltungsspielraum. Stümpges & Partner beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Stiftungen; bereits in den 90er Jahren haben wir die Gründung der Gorbatschow-Stiftung

beraten und betreut; heute sind eine Vielzahl von gemeinnüt­ zigen- und Familienstiftungen hinzugekommen, die wir bei der Gründung rechtlich, steuerlich und laufend betreuen. Auch die Prüfung der Rechnungslegung und der zweckbestimmten Verwendung der Stiftungsmittel wird von uns durchgeführt. Partner von Stümpges sind selbst in Gremien von Stiftungen vertreten und kennen daher deren Problemstellungen und Beratungsbedarf aus der Praxis. Stümpges & Partner zeigt Ihnen gerne die vielseitigen Perspektiven einer Stiftung im Rahmen der Nachfolgeplanung und des „Stiftens“ auf. Sorgsame professionelle Vorbereitung und die Balance zwischen einer klaren Satzung und einer verantwortbaren Flexibilität sind wichtige Voraus­ setzungen für den langfristigen Erfolg. Wir beraten und unterstützen Sie dabei, Ihr Ziel zu erreichen!

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Künstler Stefan Seeger mit dem von ihm bemalten Sparschwein, Maskottchen der Versicherungsgesellschaft „neue leben“, und Dr. Michael Meyer, Privatkundenvorstand der Stadtsparkasse Düsseldorf

Schweinchen werden Scheinchen

Aus

Die Stadtsparkasse Düsseldorf belohnte auch dieses Jahr wieder alle fleißigen Kinder-Sparer am Weltspartag. eit sage und schreibe 92 Jahren gibt es den beim ersten Internationalen Sparkassen-Kongress 1924 ins Leben gerufenen Weltspartag. Seit einigen Jahren nun ist daraus eine Weltsparwoche geworden. Dies hat die Stadtsparkasse Düsseldorf zum Anlass genommen, auch Kinder eine ganze Woche lang, um den eigentlichen Weltspartag am 28. Oktober herum, auf das Sparen aufmerksam zu machen und einen Anreiz dafür zu geben. So fand die „KNAX-Weltsparwoche“ Ende Oktober statt. Sie geht zurück auf das Comic-Heft KNAX, produziert seit 1974 vom Deutschen Sparkassenverlag Stuttgart als direkte Ansprache der Kids, das alle zwei Monate mit Riesen-Auflage auch in Nachbarländern wie Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und Norwegen erscheint. Eigens für die Youngsters wurden Kinderschalter in vielen Filialen des Düsseldorfer Finanzinstituts eingerichtet, an denen die Mitarbeiter auf Augenhöhe mit ihrer jungen Klientel sprechen und diese ihre Sparschweine abgeben konnten, damit aus Schweinchen Scheinchen werden. Zur Belohnung gab’s ein Geschenk: Zur Wahl standen ein Plüsch-Nashorn, eine LEDLeuchte und eine Freikarte für das Schwimmbad Düsselstrand. Das waren aber nicht die einzigen Highlights, denen die Kleinen

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und Größeren begeistert zusprachen: Kinder zwischen drei und 13 Jahren konnten sich nämlich an der Hauptstelle der Stadtsparkasse an der Berliner Allee zu Veranstaltungen wie einem Besuch im Puppentheater Helmholtzstraße oder einer Vorstellung im UFA-Kino am Hauptbahnhof anmelden. Gefeiert wurde der Weltspartag am 28. Oktober natürlich noch einmal gesondert für die jungen Jahrgänge. Im Finanzkaufhaus an der Berliner Allee wurde ein XXL-Sparschwein ausgestellt, bemalt von den Kindern gemeinsam mit dem Künstler Stefan Seeger aus Solingen. Glücksrad, Glückstresor, Kinderschminken und vieles Weitere bewirkten, dass das Stadtspar­kassen-Foyer an diesem Tag fest in Kinderhand war. „Der Weltspartag ist eine schöne Gelegenheit, den Kindern den Spargedanken und den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln. Wir nutzen den Tag aber auch, Erwachsene auf die Notwendigkeit des Sparens hinzuweisen. Denn dieses Thema wird in Zeiten der Niedrigzinsen immer wichtiger“, erläutert Dr. Michael Meyer, Privatkundenvorstand der Stadtsparkasse Düsseldorf. Auch wenn die Deutschen beim Sparen nach wie vor ganz oben auf der Liste weltweit stehen, muss der Nachwuchs für ■ dieses Thema weiterhin sensibilisiert werden.

Foto: Stadtsparkasse Düsseldorf

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1 Ein

Angebot der ŠKODA Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für den Abschluss des Leasingvertrags nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt.

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business

Kunst als

Marketing-Instrument B

Jacques Abramowicz (Vorstand Anna Maria Luisa de’ Medici e.V.), Norman Schlupp, Wolfgang Schäfer, Janine Blöß (Weltkunstzimmer), Constanze Krieger (Coroplast) und Georg Hornemann (Stifter der Nadel der Medici v.l.)

ereits zum zehnten Mal wurde jetzt die „Nadel der Medici“ verliehen. Um die Auszeichnung bewerben sich Unternehmen, die sich in besonderer Weise für die Kunst öffnen. Sie setzen bildende Kunst gezielt als Marketinginstrument für ihre unternehmerischen Ziele ein. Rund 100 Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Verwaltung nahmen an der Preisverleihung im Rahmen eines Gala-Abends im Lambertussaal in der Düsseldorfer Altstadt teil. Gemeinsam mit dem Schirmherrn, OB Thomas Geisel, feierten sie die Ausgezeichneten: das Unternehmen Coroplast aus Wuppertal und das Kunstzentrum „Weltkunstzimmer“ in Düsseldorf. „Unsere Jury hat es sich nicht leicht gemacht, die Gewinner unserer Jubiläums-Nadel zu ermitteln“, so Jacques Abramowicz, Vorsitzender des Anna Maria Luisa de’ Medici e.V. „Wir hätten deutlich mehr Medici-Nadeln verleihen können, denn die vielfältigen Ideen, Konzepte und Projekte hätten sie verdient.“ Die „Nadel der Medici“ wurde auch in diesem Jahr wieder von dem weltweit angesehenen Düsseldorfer Goldschmied Georg Hornemann gestiftet. ■

business news Messe für

Golfer

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Großzügige N

Spende

ach einer aktuellen Erhebung der Bertelsmann-Stiftung leben 20 Prozent der Kinder in NRW in Armut. „Das belegt, dass auch hier bei uns in Düsseldorf Hilfe nötig ist“, so Josef Klüh. Mit seiner privaten Stiftung „Wir für Düsseldorf“ möchte der Unternehmer engagierte Vereine in Düsseldorf, die sich um das Wohl von Kindern, Senioren und anderen Hilfsbedürftigen kümmern, begünstigen. Insgesamt 25.000 Euro stellt der Düsseldorfer Unternehmer für soziale Projekte zur Verfügung. Eine Jury, zu der Dr. Vera Geisel, Ehefrau von OB Thomas Geisel, Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven und Unternehmer Josef Klüh gehören, entscheidet, welche Vereine mit einem finanziellen Beitrag unterstützt werden. Düsseldorfer Vereine können sich bis zum 31.12. 2016 bewerben, und zwar unter www.klueh.de. ■

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Fotos: ConCoCon, Nicole Gehring, Rheingolf Düsseldorf

Josef Klüh, Inhaber der Düsseldorfer Firma Klüh Service Management, mit Ehefrau Ahlem Sehili-Klüh

ehr als 17.500 Besucher kamen 2016 zur Rheingolf Messe im Areal Böhler in Düsseldorf. Rund 250 Aussteller aus 15 Nationen präsentierten dort die Neuheiten der Golfbranche. Veranstalter Michael Jacoby freut sich jetzt schon auf die 19. Auflage der Deutschen Golfmesse. Sie findet vom 3. bis 5. März 2017 statt. Über 70 Prozent der diesjährigen Aussteller haben jetzt schon ihre Stände für das nächste Jahr gebucht. Die Besucher dürfen sich auf die aktuellen Produkte der Golfartikel-Hersteller, auf die neue Golf-Mode und auf die Präsentation entsprechender Reiseziele für Golfer freuen. Und: Es erwarten sie auch wieder besondere Highlights. ■

Michael Jacoby, Veranstalter der Rheingolf Düsseldorf


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Rauchmelder sind Pflicht Darauf müssen Vermieter jetzt achten

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Foto: stockWERK-Fotolia.com

enn Menschen bei Bränden ums Leben kommen, dann oft, weil sie im Schlaf ersticken. Rauch ist die größte Gefahr bei einem Wohnungsbrand – nicht die Flammen. Selten entsteht ein Feuer schlagartig. Oft vergehen mehrere Stunden, bis am Ende Flammen lodern. Je frühzeitiger ein Rauchmelder die Bewohner warnt, desto eher können sie die Feuerwehr rufen oder – im Idealfall – einen kleinen Brand sogar selbst löschen, ohne sich zu ge­fährden. Rauchmelder können Leben retten, deshalb müssen ab 2017 sämtliche Wohnungen und Einfamilienhäuser in NRW mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Das vom Düsseldorfer Landtag verabschiedete Gesetz sieht vor, dass der Eigentümer der Wohnung die Rauchmelder kaufen und in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren installieren muss. Er kann die Kosten allerdings auf den Mieter umlegen. Dieser ist für die Wartung der Geräte zuständig und muss die Batterien wechseln. Geht ein Melder kaputt, ist der Eigentümer verpflichtet, ihn zu ersetzen. Die Geräte sollten möglichst in der Mitte der Zimmerdecke angebracht werden – auf keinen Fall in einer Ecke. Wer bereits einen Rauchmelder an der Decke hat, sollte ihn jedes Jahr überprüfen.

Beim Kauf eines Rauchmelders auf das Qualitätssiegel „Q“ achten.

Damit der Rauchmelder im Ernstfall funktioniert, müssen die Öffnungen frei sein. Beim Kauf eines Rauchmelders sollte man auf jeden Fall auf das Qualitätssiegel „Q“ achten. Empfehlenswert sind Geräte mit Langzeitbatterie, die zehn Jahre lang halten soll. Gute Rauchmelder gibt es bereits für 20 Euro, so die Stiftung Warentest in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test. Umgerechnet auf eine zehnjährige Nutzungsdauer sind dies nur 2 Euro pro Jahr. Die teuersten Geräte sind Rauchmelder, die per Funk miteinander kommunizieren. Ihre Preise liegen zwischen 60 und 103 Euro. Die anderen Modelle sind wesentlich preiswerter. Sie kosten HM ■ zwischen 17 und etwa 32 Euro.

Rauchwarnmelder können Leben retten – auch Ihres. Am 31.12.2016 endet die Frist... zur Ausstattung von Wohnimmobilien mit Rauchwarnmeldern. Als zuverlässiger Partner von Immobilienbesitzern im Bergischen Land bieten wir Ihnen zuverlässige Rauchwarnmelder incl. Wartungsservice. Sprechen Sie uns an: 0202 | 283 685 0

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gesundheit

Lavendel ist das vielseitigste ätherische Öl.

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gesundheit

Aroma therapie Düfte sorgen für gute Laune, stimulieren und tragen zur Entspannung bei. Außerdem haben sie eine gesundheitsfördernde Wirkung.

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ie gilt als eine der ältesten Behandlungsmethoden der Menschheit: die Aromatherapie. Bereits die alten Griechen, Araber, Chinesen und Inder erkannten, dass Menschen für Düfte empfänglich sind und ausgesprochen positiv auf die verschiedensten Duftessenzen reagieren. Als Begründer der Aromatherapie gilt ­jedoch der französische Chemiker René-Maurice Gattefossé. Er entdeckte, dass unser Riechorgan rund zehntausend Gerüche erfassen kann, weit mehr als das Ohr Töne. Die Aromatherapie arbeitet mit sogenannten ätherischen Ölen. Dies sind aus Pflanzen gewonnene Duftstoffe, die in fast allen duftenden Pflanzen enthalten sind, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Jeder Pflanze wird ein Energiepotenzial zugeschrieben, das sie auf den Menschen übertragen kann. Die Folge: die Selbstheilungskraft des Körpers wird aktiviert, das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele wiederhergestellt und das Wohlbefinden gesteigert. Eine bedeutende Rolle hierbei spielt der Geruchssinn des Menschen, der in direkter Verbindung

mit der Hirnanhangdrüse steht. Diese reguliert wichtige Körperfunktionen wie Wachstums-, Sexual- und Stoffwechselaktivitäten oder zum Beispiel die Verdauung, Atmung und Herztätigkeit. Aber auch für Menschen ohne Geruchssinn ist eine Aroma­ therapie sinnvoll, da die ätherischen Öle ebenfalls über die Haut oder die Lunge in die Blutbahn gelangen können. Die meisten ätherischen Öle enthalten Monoterpene, die leicht durch Zellmembranen dringen und bereits nach wenigen Minuten im Blut nachzuweisen sind. Im Vollbad werden die Terpene sowohl durch die Haut aufgenommen als auch über die Atemwege inhaliert. Ätherische Öle können jedoch auch zur Haarpflege, als Kompresse, für Massagen, als Sauna-Aufguss oder in Duft­lampen verwendet werden. „Als ich der Welt der ätherischen Öle begegnete, wusste ich nicht, und ich hielt es auch nicht für möglich, dass duftende Öle mir einmal die Geheimnisse der Welt der Duftmedizin eröffnen würden“, sagt die erfahrene Aromapraktikerin Maria L. Schasteen. »

Pflanzen haben unterschiedliche Energiepotenziale.

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gesundheit

Sehr beliebt: Lavendel

Lavendel gilt als das beliebteste und vielseitigste ätherische Öl. Aufgrund seiner keim- und entzündungshemmenden Eigenschaften lässt sich Lavendel bei allen Hautproblemen wie Schnittwunden, Verbrennungen, Hautreizungen, Akne und Insektenstichen einsetzen. Lavendel unterstützt den Regenerationsprozess der Haut und beruhigt die Nerven. Lavendelöl, sagen Experten, wirkt wie ein Antihistaminikum und ist daher sehr nützlich bei Allergien. Fenchelöl ist hilfreich, um die Östrogen-Produktion anzuregen. Es unterstützt die Verdauung, das Herz, die Durchblutung und das Atmungssystem. Verdünnt wird es zur Massage verwendet, bei Verdauungsstörungen auf den Bauch gerieben und in der Aromaküche eingesetzt. Für Zahnfleischentzündung, lockere Zähne und schlechten Atem ist das Ölziehen beliebt. Es unterstützt auch bei vielen anderen Problemen wie Kopfschmerz, Migräne, Diabetes und Asthma und sorgt für weißere Zähne. Dafür einen Tropfen ätherisches Öl auf einen Löffel geben und so viel Olivenöl hinzufügen, wie es sei-

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Für empfindliche Haut und gereizte Augen gibt man fünf Tropfen Lavendel, fünf Tropfen römische Kamille und vier Tropfen Weihrauch zusammen mit einem Teelöffel Mandelöl in ein Glasfläschchen mit Roll-on-Aufsatz. Vor Gebrauch gut schütteln. Verspürt man ein Jucken, verwendet man den Roll-on in weitem Bogen um die Augen. Nach einigen Tagen verschwinden der Juckreiz und die roten, geschwollenen Augen. Vorsicht, dass nicht unabsichtlich ein ätherisches Öl in die Augen kommt. Es brennt und muss mit einem Pflanzenöl ausgewischt werden. Bei Kopfschmerz zehn Tropfen Pfefferminzöl, zehn Tropfen Basilikumöl, acht Tropfen Majoranöl und drei Tropfen Immortelleöl mischen und im Kopf- und Nackenbereich auftragen. Eine der sichersten und effektivsten Stellen, Öle aufzutragen, sind die Fußsohlen. Von hier geht es direkt über die Blutbahn zu der Stelle im Körper, wo es gebraucht wird. Wie eine Akupunkturnadel den elektrischen Reiz auslöst und das Signal augenblicklich ans Gehirn leitet, genauso arbeiten auch ätherische Öle durch ihre elektrisierenden Dufteigenschaften. Sie weisen das Gehirn an, Hormone und Peptide auszuschütten, Sauerstoff in die Zellen zu bringen, die Nerven zu entlasten oder Blutstillung und Wundheilung zu veranlassen, um nur einige wenige Auf­ gabenbereiche ätherischer Öle anzusprechen. Eines jedoch darf man nicht vergessen: Bei ernsthaften Krankheiten ist ärztliche HM ■ Hilfe natürlich unumgänglich.

top auswahl „Duftmedizin. Ätherische Öle und ihre therapeutische Anwendung“ von Maria L. Schasteen. Das praktische Handbuch der erfahrenen Aromapraktikerin enthält zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten von ätherischen Ölen und Aromaessenzen zur seelischen und körperlichen Gesundung. Crotona Verlag

Fotos: rdnzl, JPC-PROD, Kotkoa - Fotolia.com (3), Crotona Verlag (1)

Sie hat die uralte Aromatherapie zu einem neuen Ansatz des energetischen Heilens weiterentwickelt. In ihrem Buch „Duftmedizin“ finden sich Öle, die ein trauriges Gemüt auf ganz natürliche Art und Weise wieder aufmuntern, lebenswichtige Organe unterstützen, den Arbeitsplatz ­ harmonisieren und sogar Zigarettengeruch kurzerhand neutralisieren. Wer sich bei der Arbeit besser konzentrieren möchte, reibt sich Pfefferminzöl auf Stirn, Schläfen und Nacken. Fühlt man sich fiebrig heiß an, reibt man das Pfefferminzöl auf die Fußsohlen. Es wirkt wie ein Temperaturregler. Zur Unterstützung von Magen und Verdauung wird ein Tropfen auf die Magengegend massiert. Bei chronisch kalten Füßen hilft ein Fußbad mit wärmendem Ingwerpulver. Dafür Ingwerpulver in das warme Fußbad geben oder Ingwerscheiben zehn Minuten lang kochen, abseihen und den Sud hinzufügen. Nach dem Fußbad die Sohlen zusätzlich mit Wintergrünöl einreiben. Das hält die Füße schön warm. Zitrone hebt die Stimmung und steigert die Konzentration um bis zu 50 Prozent. Dabei genügt schon das einfache Riechen des Zitronenöls. In Wasser oder Tee getrunken, wirkt Zitrone reinigend und hat eine entgiftende Wirkung auf Drüsen, wobei es Schwermetalle und Lösungsmittel aus dem Körper herausfiltern kann. Zudem neutralisiert es freie Radikale und unterstützt den Lymphfluss. Aber Vorsicht: Zitrusöle sind photosensitiv! Die Sonne bündelt ihre Kraft in der Schale, um die Frucht auch dann zum Reifen zu bringen, wenn es regnet und nur wenig Sonnenlicht vorhanden ist. Zitronenöl, auf der Haut aufgetragen, ruft Irritationen hervor, wenn man sie dem Sonnenlicht oder der UV-Strahlung aussetzt. Daher die direkte Bestrahlung der Haut für etwa 24 bis 48 Stunden meiden.

nem eigenen Empfinden entspricht. Beliebt sind Zitrusöle, Pfefferminze, Grüne Minze und Basilikum. Bei Atemwegsbeschwerden kommen Pfefferminze, Eukalyptus, Teebaum­öl und Zitronenöl zum Einsatz. Je zwei Tropfen davon mischen und zur Dampf-Inhalation nehmen oder in einen Diffuser geben. Zum Ein­reiben auf Brust und Hals zur selben Mischung greifen und Mandelöl hinzufügen. Diese Öle entspannen, öffnen die Atemwege und verringern die Entzündung der Schleimhäute.


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Der Autor und Mediziner Bertram Eicher, Master of Dental Science, und sein Team kümmern sich seit mehr als 25 Jahren 116 Winter 2016 · top magazin DÜSSELDORF intensiv um die Mundgesundheit ihrer Patienten


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Die Prophylaxe-Spezialistinnen: Asta Koch, Stefanie Siering-Freymann und Sandra Janz (v.l.)

Zahngesundheit hat ein neues Zuhause Vielen Menschen ist die Notwendigkeit einer regelmäßigen Zahnreinigung durchaus bewusst – aber sie scheuen den Gang zum Zahnarzt, weil sie in der Praxis mit Geräuschen, Gerüchen oder anderen Wahrnehmungen konfrontiert werden, die unangenehme Erinnerungen heraufbeschwören. Diese Erfahrungen berücksichtigte die Zahnarztpraxis Bertram Eicher MSc, als sie in diesem Jahr der Prophylaxe ein neues Zuhause in einer eigenen Abteilung gab: Lichtdurchflutete Räume wecken Neugierde und lassen alte Erinnerungen verblassen.

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Fotos: Melanie Zanin/Top Magazin Düsseldorf, privat

chon beim Betreten der neuen Räumlichkeiten beeindruckt die kühne Architektur aus filigranem, hellem Strebenwerk, das sich hoch hinauf bis unter den First erstreckt. Ein schöner Kontrast zu den warmen Holztönen von Fußboden und Decke! Geteilt wird der Raum durch Glas, welches das Licht in luftiger Höhe ­passieren lässt. In diesem Ambiente erwartet Sie eine entspannte Atmosphäre, ruhig und klar.

analysieren den Pflegezustand Ihrer Zähne und besprechen mit Ihnen notwendige Schritte zu deren Optimierung. Seien es ­Maßnahmen zur Vorbeugung einer Parodontitis, sei es die Politur verfärbter oder gar das Aufhellen als zu dunkel emp­fundener Zähne mittels Bleaching – die „Professionelle Zahn­reinigung“ (PZR) wird hier über den üblichen Standard hinaus zelebriert: Damit Ihr Lächeln strahlt und Ihre Zähne glänzen. Besonders wichtig sind betreuende Hier arbeiten die ProphylaxeMaßnahmen für Patienten Mitarbeiterinnen der Zahnarztüber 35, um der im Alter mit praxis Bertram Eicher MSc.: 80-prozentiger Häufigkeit Durch mehrjährige Schulungen auftretenden Altersparodon­ zu Zahnmedizinischen Fachastitis vorzubeugen. Aber auch sistentinnen und Dentalhygieschwangere Frauen benötigen nikerinnen sind sie „Hohepriesdie Hilfe der Prophylaxeterinnen der Mundgesundheit“. Assistentinnen: Aufgrund eiZahnreinigung und Mundnes hormonell veränderten pflege, Verbesserung der häus­ Immunsystems sind sie anlichen Pflegetechniken, aber fällig für Schwangerschafts­ auch unterstützende Behandparodontitis. Die alte Volkslungen bei ärztlichen Therapien weisheit „Jedes Kind kostet sind ihre medizinische Kerneinen Zahn“ ist in den Zeiten Bertram Eicher und sein kompetentes Team kompetenz. moderner „Professioneller Zahnreinigung“ passé. Die Hier wirken Asta Koch, Sandra Janz, Stefanie Siering-Freymann Vorstellung von „Prothesen im Wasserglas“ gehört der Verganund Frau Klingel auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, um genheit an. Mit Unterstützung der Prophylaxe-Abteilung der Sie auf dem Wege der perfekten Mundhygiene zu begleiten. Ein- Zahnarztpraxis Bertram Eicher MSc. erhalten Sie sich Ihre Zähne ■ fühlsam schenken sie Ihrem Anliegen Gehör. Sie betrachten und bis ins hohe, agile Alter.

Praxis für Zahnheilkunde Bertram Eicher MSc. | Bilker Allee 56 | 40219 Düsseldorf Telefon 0211 308065 | service@zahnarztpraxis-eicher.de | www.zahnarztpraxis-eicher.de

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gesundheit

Selbst gekochte Hühnerbrühe ist die beste Medizin. Stimmt – dank der abwehrstärkenden Eiweißstoffe und des entzündungshemmenden Zinks, die im Hühnerfleisch enthalten sind.

Ein Saunabad lindert die Beschwerden.

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Händeschütteln vermeiden. Stimmt. 70 Prozent aller Infekte werden über die Hände übertragen. Deshalb: Händewaschen schützt vor Ansteckung.

Antibiotika helfen bei Erkältungen.

Stimmt nicht. Saunabesuche können die Erkältung durch den Wechsel von heiß und kalt noch verschlimmern und die Viren können sich in dem feuchtwarmen Klima ideal vermehren.

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Stimmt nicht. Antibiotika bekämpfen Bakterien, nicht Viren, durch die Erkältungen fast ausschließlich verursacht werden. Zudem schwächen sie den Körper eher, da sie die Darmflora angreifen.

Eine Tasse heiße Zitrone beugt Infekten vor. Stimmt nicht, denn sie wärmt lediglich den Körper, enthält aber zu wenig Vitamin C, um eine vorbeugende Wirkung gegen Erkältung zu entwickeln. Die Hitze zerstört leider auch ■ noch die Vitamine. ■

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Quelle: Top Magazin Mainz; Foto: Dirima-Fotolia.com

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TOP5 Erkältungsmythen


Hauck-Rohrbach Augencentren

Alltag ohne Brille Mehrwert für den Patienten

Linsenchirurgie

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AugenLASIK

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Über 20 Jahre Erfahrung in der refraktiven Chirurgie Augenärzte Hauck-Rohrbach Linsenchirurgie und AugenLASIK ermöglichen den Patienten der Augencentren Hauck-Rohrbach ein Leben unabhängig von Brille und Kontaktlinsen. Modernste Diagnostik eröffnet den Ärzten unserer Augencentren individuell optimierte Premium-Therapien für Ihren Alltag ohne Brille. Die renommierten Augenchirurgen

Dr. Jürgen Hauck

Dr. Irini Rohrbach

Dr. Gerhard Rohrbach

sind seit über 20 Jahren maßgeblich an der Entwicklung ambulanter Standards in der Augenchirurgie beteiligt. Heute gelten die damals gesetzten und über die Jahre weiterentwickelten Standards in der Augenchirurgie als Routine – nicht zuletzt auch wegen der in unseren Augencentren gebotenen Qualität. Weitere Schwerpunkte:

Hauck-Rohrbach Augencentren Grünstraße 5 40212 Düsseldorf www.augencentren.de info@augencetren.de 0211-540 883 00 0211-540 883 55

Hauck-Rohrbach Augencentren Morianstraße 32 42103 Wuppertal www.augencentren.de info@augencetren.de 0202-258 581 00 0202-258 581 55

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Wir beraten Sie gerne in unseren zentral gelegenen Augencentren in Düsseldorf und Wuppertal

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Venenspezialisten der Capio Klinik im Park

Capio Klinik im Park

Venenleiden angenehm und ohne lange Wartezeiten behandeln lassen

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eit mehr als 30 Jahren ist die „Capio Klinik im Park“ ein hochspezialisiertes Zentrum zur Behandlung von Venenerkrankungen. Aufgrund ihrer hohen medizinischen Expertise gehört sie zu den Top-5-Venenkliniken in Deutschland. Jährlich werden hier fast 30.000 Patienten behandelt. Seit 2009 leitet Chefarzt Dr. med. Horst Peter Steffen, Allgemein- und Gefäßchirurg mit den Zusatzqualifikationen Phlebologie und Lymphologie, die Klinik. TOP MAGAZIN: Statistiken besagen, dass neun von zehn Deutschen krankhafte Veränderungen an ihren Venen haben. Welches sind die Hauptpro­ bleme? Dr. Steffen: Neun von zehn Deutschen haben Veränderungen an ihren Venen.

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Die Krankheitsbilder reichen von müden, schweren und geschwollenen Beinen, über Krampfadern, bis hin zu ernsten Krankheiten wie Venenentzündungen, offenen Beinen, Thrombosen und lebensgefährlichen Embolien. Wie können Sie diesen Patienten helfen? Unsere Patientinnen und Patienten können darauf vertrauen, dass wir immer die modernste Medizintechnik vorhalten – sofern sie sinnvoll ist. Gibt es eine Technik, die Sie ganz neu im Angebot haben? Das modernste Gerät, das wir zurzeit im Einsatz haben, ist der sogenannte „VeinViewer“. Chefarzt Dr. med. Horst Peter Steffen hat stets ein offenes Ohr für Fragen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


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Was ist das Besondere an diesem Gerät? Unser VeinViewer ist das in Deutschland bisher einzige medizinische Gerät seiner Art. Es verwendet unbedenkliches Infrarotlicht, um berührungsfrei bis zu 15 Millimeter unter die Haut zu schauen und ein hochdetailliertes Bild des Gefäßsystems und der Durchblutung in Echtzeit zu zeigen. Wofür benötigt man diese Technik? Der VeinViewer ermöglicht eine extrem genaue Gefäßtherapie. Wir setzen diese innovative Technik beispielsweise zur Unterstützung einer optimierten Verödungstherapie von Besenreisern ein. Chefarzt Dr. med. Horst Peter Steffen zeigt, dass

Fotos: Capio Klinik / Top Magazin Wuppertal

sich der Venenverlauf unter der Haut mit dem Können Sie dies etwas genauer erkläVeinViewer berührungs- und absolut schmerzlos ren? darstellen lässt. Es handelt sich dabei um eine kombi­ nierte Therapie aus Nd-Yag-Laser­ areale, sogar Besenreiser eines ganzen Beitherapie und Sklerotherapie, also Vernes, in einer Sitzung therapiert werden. ödung. Mit dem VeinViewer ermitteln wir den genauen Venenverlauf und Der VeinViewer zeigt mit modernster Technik deutlich Gibt es noch weitere Vorteile einer Laser­ den Blutfluss im Gefäßsystem. Dann den Verlauf von Venen unter der Haut. behandlung von Krampfadern? wird die betroffene Vene mit unserem Die Lasertherapie von Stammvenen erfortranskutanen Neodym-Yag-Laser ebenfalls berührungslos und weitestgehend schmerzfrei vorbehan- dert nicht immer das Tragen von Kompressionsstrümpfen und delt. Schließlich geben wir ein Verödungsmittel in die Vene und ist deshalb auch im Sommer problemlos durchführbar. Ob solch eine Behandlung „ohne Bestrumpfung“ auch medizinisch mögverschließen so die krankhafte Stelle. lich ist, muss jedoch für jeden Patienten individuell im VorgeWie groß können die Stellen sein, die an einem Termin behan- spräch geklärt werden. Die Methode ist eigentlich recht häufig anwendbar, es sei denn, der Patient hat eine Neigung zur Ausbildelt werden? Das können schon recht große Areale sein. Für uns Venenspezia- dung von Ödemen, die mittels Kompressionsstrumpf therapiert listen sind in diesem Zusammenhang die sogenannten Feeder- werden muss. Veins von großem Interesse, denn sie versorgen ein Besenreiserareal mit Blut. Werden diese Feeder-Veins mittels Vein-Viewer Privat Versicherte bekommen diese Operationsmethode von therapiert, wird den entsprechenden Besenreisern der Zufluss ihren Krankenversicherungen erstattet, während gesetzlich Ver­ entzogen und damit das Übel erfolgreich an der Wurzel behandelt. sicherte vor Vereinbarung der Behandlung eine Kostenübern Mit der richtigen Verödungslösung können große Besenreiser­ nahme mit ihrer Krankenkasse besprechen sollten.

Die Hildener „Capio Klinik im Park“ ist ein topmodernes Venenzentrum.

Capio Klinik im Park  |  Hagelkreuzstraße 37  |  40721 Hilden  |  Telefon 02103 896-0  | info.ckip@de.capio.com |  www.capio-klinik-im-park.de  |  Terminvereinbarung: 02103 896-189

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freizeit

Adrenalinkick Fünf rasante Herausforderungen für besonders abenteuerlustige Wintersport-Fans.

im Schnee

Höhepunkt der Ausstellung „Wunder der Natur“ ist die Erde selbst

Auf dem Airboard kopfüber ins Tal Aufgeblasen, fertig, los! Airboarding gehört zu den schnellsten und spektakulärsten Arten, die Skipiste runterzubrettern. Die Bauchlage, Helm voran, sorgt für einen ganz besonderen Temporausch. Das Lenken – mit dem eigenen Körpergewicht – braucht ein klein wenig Übung. Ansonsten können auch Anfänger sofort loslegen. Bei Sprüngen oder im Falle eines Aufpralls wirkt das Luftkissen wie ein Airbag. Auch Unebenheiten auf der Piste werden geschickt abgefedert. Nach oder zwischen rasanten Abfahrten macht sich das luftige Bodyboard hervorragend als Sitz- oder Liegemöglichkeit. Und wer hat’s erfunden? Natürlich ein Schweizer. Joe Steiner (www.airboard.com) tüftelte zehn Jahre an Fahrkomfort sowie Sicherheit und hat mit dem Ergebnis eine ganz neue Funsportart ins Leben gerufen.

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Radermacher Charity 17. Juni 2017

freizeit

meets 9. Mallorca-Golf-Challenge zugunsten von dolphin aid e.V.

Exklusives Reisen und Yacht Charter ww.radermacherreisen.de

Gerne möchten wir Sie hier bereits auf die 9. Mallorca-Golf-Challenge aufmerksam machen!

Mit Fatbikes durch den Schnee

Wann: 17. Juni 2017 Wo: Golfplatz Son Gual, Mallorca

Teilnahmegebühr Einzelstartplatz:

190,– Euro Golf und Sport-Gala 140,– Euro, Golf und Siegerehrung Nichtgolfer: 100, – Euro Schnuppergolf und Sport-Gala

Mit dicken Reifen statt auf schmalen Brettern bewegen sich Fatbike-Fahrer durch den Schnee. Die Kombination aus extrem breiten Reifen, einem ordentlichen Profil und weniger Luftdruck als gewöhnlich, verleiht den wintertauglichen Mountainbikes den nötigen Grip – bergauf, bergab und in der Kurve. „Spezielle Vorkenntnisse braucht man in der Regel nicht“, sagt Michael Stix, der in der Region Schladming-Dachstein (Österreich) spezielle Fatbike-Touren anbietet (www.alpinefatbike.com). Aber das kommt natürlich auf die Strecke an. Von einer beschaulichen Almtour bis zum herausfordernden Freeride-Abenteuer machen die Fatbikes alles mit. Auch auf sonst eher problematischen Untergründen wie Sand oder Matsch machen sie eine gute Figur. Das erlaubt Expeditionen in bisher unberadelte Gefilde – im Winter sowie im Sommer.

Wir suchen ab sofort Sponsoren: Produkt- sowie Logosponsoren. Bitte melden: T. 0034 639012161 www. Mallorcagolfchallenge.com Sandra & Patrick Lohfink

Ende der 1960er Jahre entwickelt, wurde der Mini-Bob schnell zum beliebten Kinderspielzeug. Nun hat er sein unschuldiges Image abgelegt und feiert unter dem Namen Zipflbob ein kultiges Comeback (www.zipflbob.com). Das Renngefährt besteht aus einer kleinen, kufenlosen Sitzfläche sowie einem „Zipfl“, den sich der waghalsige Pilot zwischen die Beine klemmt. Er dient gleichzeitig als Haltegriff sowie als Steuer- und Bremsknüppel. Auf den ersten Blick können Uneingeweihte kaum glauben, welche Tricks und Geschwindigkeiten mit dem traditionell aber nicht zwangsläufig roten Flitzer möglich sind. Neben der Schnelligkeit schätzen Fans vor allem die präzise Steuerung und natürlich auch den Fun-Faktor. »

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© rsrdesign.de / Top Magazin Düsseldorf

RetroRodelspaß mit dem Zipflbob


Mit Boot und Paddel über die Skipiste? „Warum nicht“, meinen Anhänger des Snowkajaking. Sie stürzen sich mit Vorliebe präparierte Parcours hinab – inklusive Steilkurven, Sprüngen und Hindernissen. Die Idee stammt von engagierten Kanusportlern, die auch im Winter ihr Gleichgewichtsvermögen sowie ihre Koordinationsfähigkeit trainieren wollten. Heute hat sich das Snowkajakfahren längst als Funsportart mit spezialisiertem Equipment und eigenen Wettbewerben etabliert. Letztere werden gerne unter dem Namen Boatercross ausgetragen. Schneetaugliche Boote zeichnen sich durch einen flacheren Boden und spezielle Seitenkanten zur Steuerung aus. Auf regulären Skipisten ist die Abfahrt im Snowkajak aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

Im Kajak durch eisige Kurven

Am Kite über die Piste Nicht nur talabwärts, sondern sogar bergauf: Snowkiting – die winterliche Variante des Kitesailing – macht der Schwerkraft einen Strich durch die Rechnung. Auf Skiern oder einem Board und an einem Zugdrachen befestigt, lassen sich Snowkiter vom Wind über schneebedekte Wiesen, verschneite Hänge oder gefrorene Seen ziehen. Sie cruisen durch den Pulverschnee, jagen steile Pisten hinauf und fliegen mitunter sogar durch die Lüfte. Auch bei schwachem Wind sind dabei rasante Geschwindigkeiten möglich. Als Snowkite-Mekka gilt der Silvaplanasee im schweizerischen Engadin sowie der Reschensee im italienischen Vinschgau. Hier messen sich die Drachenflieger regelmäßig in spektakulären Wettkämpfen. Da Schnee ein festes Element ist, lässt sich Snowkiten übrigens leichter erlernen, als das sommerliche Pendant im Wasser. Die atemberaubenden Tricks und Sprünge der Cracks setzen dennoch jede Menge Erfahrung und Können voraus. HW n

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Fotos: www.alpinefatbike.com, Red Bull Content Pool, www.airboard.com/Bernard van Dierendonck, www.zipflbob.com/Ricardo Herrgott, simonovstas/Fotolia.com

freizeit


USA NONSTOP

Perfekt fürs Business: jetzt ab Düsseldorf Airport zu den wichtigsten US-Metropolen fliegen. Natürlich nonstop. Atlanta Boston* Fort Myers Los Angeles Miami New York Orlando* San Francisco* *Sommerflugplan 2017

dus.com


freizeit

Hier fehlt auch noch eine BU – Golden Gate Bridge, Francisco Golden Gate BridgeSan in San Francisco

Träume

Wo

wahr werden

Vom Düsseldorfer Airport aus nonstop in die USA

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ummeln über den Broadway in New York, Sonne in Miami ­tanken, California Dreamin’ in San Francisco, gehobene Südstaaten-Küche in Atlanta genießen oder ein Baseballspiel in ­Boston erleben – Air Berlin, Delta und Lufthansa bringen Sie von Düsseldorf aus nonstop hin. Gleich neun US-amerika­ nische ­Nonstop-Ziele stehen auf dem Flugplan des größten Airports in Nordrhein-Westfalen.

Aktuell geht es darüber hinaus täglich mit Lufthansa von der Rheinmetropole nach New York (Newark). Bereits seit zehn J ­ ahren steuert Delta von Düsseldorf aus Atlanta an – und das aktuell ­fünfmal pro Woche. Georgias Hauptstadt ist dank ihres milden Klimas und der legendären Gastfreundschaft der Südstaatler zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Reiseziel. Darüber hinaus können zahlreiche weitere Ziele in den USA unkompliziert und schnell durch Anschlussflüge erreicht werden.

Im aktuellen Winterflugplan verbindet Air Berlin den Rhein achtmal wöchentlich mit New York (JFK). Hinzu kommen ­sieben wöchentliche Flüge nach Miami, fünf nach Los Angeles sowie vier nach Fort Myers. Im Sommer 2017 gibt es drei weitere Ziele: Dann fliegt die Airline mit dem rot-­weißen Logo von Düsseldorf täglich nach Boston und San Francisco sowie fünfmal wöchentlich nach Orlando. Die fünftgrößte Stadt Floridas ist ähnlich wie Las Vegas ein Vergnügungsparadies. Seaworld, das Walt Disney Resort, das Universal Orlando Resort oder das nahegelegene Kennedy Space Center versprechen jede Menge Unterhaltung.

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Der Düsseldorfer Airport ist der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens und das Tor zu Welt für das bevölkerungsreichste Bundesland. In einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas mit 18 Millionen Einwohnern in einem Umkreis von 100 Kilo­metern gelegen, hat der Düsseldorfer Flughafen eine heraus­ragende Bedeutung. Rund 23 Millionen Fluggäste werden jährlich am Airport gezählt. Die Fluggäste können aus rund ­200 Touristik- und Linienflugzielen im Interkontinental- und Europaverkehr sowie innerhalb PRL ■ Deutschlands und unter rund 70 Airlines wählen.

Fotos: f11photo - Fotolia.comw

Der Düsseldorfer Airport ist das Tor zur Welt


freizeit

Eine schöner als die andere: Jachten auf der Messe boot in Düsseldorf

Mekka der Superjachten Die boot Düsseldorf 2017 ist ein Highlight für Wassersport-Fans

Fotos: Messe Düsseldorf / ctillmann

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it ihrem Angebotssegment an Booten, Jachten und Wassersport stellt die Düsseldorfer Weltleitmesse ihr Motto „360° Wassersport erleben“ in 17 Messehallen erneut unter Beweis. Vom 21. bis 29. Januar trifft sich das anspruchsvolle boot-Publikum in den Hallen 5, 6 und 7a, wo das Segment Superjachten, Tender für große Jachten, Superjachtbau und Ausstattung für Superjachten aufgegriffen wird. „Die Halle 6 wird ein Traum für die Liebhaber großer Jachten. Wir haben alle Marktführer an Bord und werden unseren Besuchern eine wundervolle Präsentation der Schiffe bieten können“, berichtet boot Director Petros Michelidakis. Werften wie die italienischen Azimut, Ferretti und Sanlorenzo, die britischen Princess und Sunseeker sowie die französischen Jeanneau/ Préstige und Bénéteau/Monte Carlo sind die Topmarken im Weltmarkt. Sie alle nutzen die weltgrößte Jacht- und Wassersportmesse, um dem kaufkräftigen Düsseldorfer Publikum ihre Vorzeigejachten zu präsentieren. Project Manager Arne von Heimendahl erklärt: „Für uns ist es ein toller Erfolg, dass auch Sanlorenzo nach Jahren wieder mit einer Jacht nach Düsseldorf kommen wird.“ Das italienische Traditionsunternehmen – seit 1958 baut Sanlorenzo seine Jachten in Ligurien Spaß beim Wellenreiten – wird auf der boot 2017 eine SL 78, knapp

24 Meter lang, vorstellen. Insgesamt 60 Superjachten verwandeln die Halle 6 in einen Traum von Luxus. Die Crème de la Crème, die der Bootsmarkt derzeit zu bieten hat, kann hier bestaunt werden. Neu in diesem Jahr ist das Messe-Event boot Interior, das sich dem Ausbau und der Ausstattung der Mega-Jachten an­spruchsvoller Eigner widmet. Die Wohnfläche einer Megajacht beträgt leicht mehrere hundert Quadratmeter. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Eigner Spa-Bereiche mit modernster Technik sowie ruhigere Kabinen und aufwändige Materialien sowie ein exklusives Design wünschen. „Mit der eigenen Sondershow zum Thema Interior innerhalb der Superjacht-Show setzt die boot Düsseldorf ein deutliches Zeichen, den B2B-Bereich der Messe auszubauen“, so Petros Michelidakis. Weitere Highlights: The Wave, eine neun Meter breite, stehende Welle, die zum Wellenreiten einlädt; Schnuppertauchen; der Cruise Pavillon für Kreuzfahrt-Fans; die „blue motion lounge“ mit ihren Designer Shops; Segelsport in den Hallen 14 bis 17. „In diesen Segelhallen bleibt kein Wunsch offen“, so Petros Michelidakis, selbst leiHM ■ denschaftlicher Segler.

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freizeit freizeit

Auf Burg Satzvey lebt die Familie der

Top-Ziel in der Nähe

Grafen Beissel von Gymnich.

Burg Satzvey Es muss nicht immer die Ferne sein, es gibt ganz in der Nähe viel Interessantes zu entdecken. Unser heutiges Ausflugsziel liegt im Eifelstädtchen Mechernich, eine gute Stunde von Düsseldorf entfernt. urg Satzvey gilt als eine der schönsten Wasserburgen im Rheinland. Seit über 300 Jahren befindet sie sich im Fami­­ lienbesitz. Noch heute ist sie Wohn- und Stammsitz der Familie der Grafen Beissel von Gymnich. Ihnen gelang es, die Denkmalpflege und die Präsentation lebendiger Geschichte zu verschmelzen. Rund ums Jahr locken eine Vielfalt von histo­ rischen Events, Themenfesten und Konzerten Jung und Alt auf das weitläufige Gelände. Als einer der schönsten und romantischsten Weihnachtsmärkte in der Region gilt die Burgweihnacht auf Satzvey. Zahlreiche Händler und Handwerker bieten in der stimmungsvollen Vorweihnachtszeit auf dem Gelände der Burg Patricia Gräfin Beissel in ihrem Element ihre Waren an. Das verführerische Angebot reicht von Holzspielzeug über Christbaumschmuck bis hin zu Weihnachts­ krippen. Mehrmals täglich wird die Weihnachtsgeschichte beim

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Krippenspiel in Latein und Mittelhochdeutsch vorgelesen. Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie! Legendärer Anziehungspunkt sind auch die seit 1981 an Pfingsten und im Herbst stattfindenden Ritterspiele auf Burg Satzvey. Neben dem mittelalterlichen Markttreiben gehören Spielleute, Gaukler, Märchenerzähler und nicht zuletzt stolze Ritter auf ­ihren Rössern zu dem faszinierenden Geschehen. Konzerte im Burghof oder in der Burg runden das Angebot ab. Daneben bietet Patricia Gräfin Beissel auf Burg Satzvey auch eigene Kurse für Pferd und Reiter an, zum Beispiel zum Element Feuer. Ziel ist es, ein respektvolles und vertrauensvolles Miteinander von Pferd und Mensch zu fördern. Kein Wunder, dass der Name der Burg inzwischen weit über das Rheinland hinaus bekannt ist. Und natürlich tragen all diese Veranstaltungen dazu bei, dass Burgherr Franz Josef Beissel von Gymnich die Burg­ HM ■ anlage erhalten kann. Patricia Gräfin Beissel GmbH – Konzepte & Entertainment, An der Burg 3, 53894 Mechernich-Satzvey, Telefon 02256 95830. Termine: Burgweihnacht an allen vier Adventswochenenden; Gruseldinner „Jack the Ripper“ am 13. Januar 2017; Gruseldinner „Dr. Jekyll & Mr. Hide“ am 17. Februar 2017; Ritterfestspiele Pfingsten 3.–5. Juni 2017. Außerhalb der Veranstaltungen sind die Höfe der Burg mit den Restaurants ganzjährig bei freiem Eintritt für Besucher geöffnet. Besichtigung der Burg im Rahmen einer Burgführung möglich: Sa/So/Fei 12–17 Uhr zu jeder vollen Stunde. Mindestteilnehmerzahl 5 Erwachsene. Erwachsene 5 Euro, Kinder (4–12 Jahre) 2 Euro. Voranmeldung unter 0172 4697969. www.burgsatzvey.de

Fotos: Burg Satzvey/Mike Goehre

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genuss

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genuss

Flüssiges

Gold

Nichts perlt so edel: Champagner ist nicht nur ein Getränk, sondern eine Weltanschauung. Über 200 strenge Vorschriften regeln den Herstellungsprozess des Luxus in Flaschen.

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eim Bordeaux bedenkt, beim Burgunder bespricht, beim Champagner begeht man Torheiten!“ verkündete einst der französische Schriftsteller, Jurist und Gastronom Jean Anthelme Brillat-Savarin. Ein Ausspruch, dem mit Sicherheit auch heute noch viele Liebhaber des edlen Getränks zustimmen. Zu verdanken haben wir den prickelnden Genuss Nicolas Ruinart. Er gründete 1729 das erste Champagnerhaus der Welt. Es besteht noch heute. 1804 kredenzte die berühmte „Witwe Clicquot“, Barbe-­ Nicole Clicquot-Ponsardin, ersten Rosé-Champagner. Auch das Rüttelpult und das typische Degorgierungs-Verfahren stammen aus dem Hause Veuve Clicquot in Reims in der französischen Provinz Champagne. Noch heute wird das flüssige Gold, das für Luxus und Genuss pur steht, ausschließlich in der Champagne, circa 150 km östlich von Paris, produziert. Nur Schaumwein, der nach strengen Richt­ linien im Weinbaugebiet Champagne angebaut, gekeltert und ausgebaut wurde, darf sich Champagner nennen. Durch ein Gesetz aus dem Jahre 1927 ist das Weinbaugebiet auf circa 34.000 Hektar begrenzt. Über 200 strenge Vorschriften regeln den gesamten Herstellungsprozess. „Diesen Gesetzen sind alle Champagner-Häuser und Champagner-Winzer verpflichtet“, sagt Christian Josephi vom Bureau du Champagne in Stuttgart. Vorwiegend drei Rebsorten kommen bei der Herstellung des edlen Getränks zum Einsatz: 2/3 Pinot Noir und Meunier (blaue Trauben) sowie 1/3 Chardonnay (weiße Trauben) teilen sich die Anbau­fläche der AOC Champagne. Mit diesen Rebsorten lassen sich leichte und feine Weine erzeugen. „Ebenfalls zugelassen sind vier weitere alte Rebsorten: Arbanne, Petit Meslier, Pinot Gris und Pinot Blanc. Dies sind weiße Trauben“, ergänzt Christian Josephi.

Dosage-Stufen

Obwohl Champagner vorwiegend aus blauen Sorten gewonnen wird, ist er ein Weißwein – bis auf die Sorte Rosé. Die Weinlese erfolgt ausschließlich manuell. Besonders hochwertig ist die erste Pressung der Trauben. Dieser Most wird für die besten Champagner verwendet. Die zweite Pressung erzeugt mehr Gerbstoffe, von denen möglichst wenige im End­erzeugnis vorkommen sollen. Bei Champagner handelt es sich um eine Assemblage von Weinen aus verschiedenen Lagen und Jahrgängen. Jede Champagnerkellerei hat ihre Geheimrezeptur. Diese Cuvée wird in Flaschen gefüllt und muss mindestens 15 Monate, davon 12 Monate auf der Hefe, in den Kellereien lagern. Für Jahrgangs-Champagner beträgt die gesetzliche Reifezeit drei Jahre ab Flaschenabfüllung. Gerade diese langsame Reife in der Flasche sowie die Verwendung von Reserveweinen sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für die unvergleichliche Feinheit und Komplexität der Champagne-Weine. Schließlich werden die Flaschen vor dem Versand in einem Rüttelpult von der Waagerechten in eine senkrechte Position gedreht – meist per Hand. „Ein professioneller Rüttler kann pro Tag um die 40.000 Flaschen rütteln“, so Christian Josephi. Der im Flaschenhals angesammelte Satz wird durch Degorgieren entfernt. Das heißt, der Flaschenhals wird kurz in ein Eisbad getaucht. Dabei bildet sich ein Eispropfen, der die Rückstände umschließt. Nun wird der Kronkorken entfernt, das Eisstück durch Druck herausgeschleudert. Heraus­geschäumter Champagner wird durch die Dosage, den sogenannten „Liqueur de Dosage“, ersetzt. Meist besteht er aus Rohrzucker, der im Verhältnis 500 bis 750 g pro Liter in Wein aufgelöst wird. Im meist „Brut“ dosierten Champagner sind dann nur maximal 12 Gramm Restzucker pro Liter – oder neun Gramm pro Flasche. Zum Abschluss werden die Flaschen mit dem typischen Korken mit Drahtgeflecht verschlossen.

Die Wein- und Zuckerlösung, die dem Champagner vor der endgültigen Verkorkung hinzugefügt wird, wird als Dosage (nach EU-Verordnung vom 24. Juli 2009) bezeichnet. Zusätzlich wird manchmal auch ein Schuss heller Weinbrand bester Qualität hinzugefügt. Der Weinbrand verhindert ein späteres Gären des ergänzten Zuckers. Brut Nature (naturherb): unter 3 g Zuckergehalt pro Liter Extra-Brut (extra herb): zwischen 0 und 6 g Zuckergehalt pro Liter Brut (herb): weniger als 12 g Zuckergehalt pro Liter Extra-Dry (extra trocken): zwischen 12 und 17 g Zuckergehaltpro Liter Sec (trocken): zwischen 17 und 32 g Zuckergehalt pro Liter Demi-Sec (halbtrocken): zwischen 32 und 50 g Zuckergehalt pro Liter Doux (mild): mehr als 50 g Zuckergehalt pro Liter

2015 war ein bedeutendes Jahr für die weltberühmte französische Weinregion. Man ließ die Korken knallen, als die historische Weinlandschaft der Champagne inklusive Weinberge und den über 500 Kilometern Kreidekellern rund um Reims und Épernay zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Es war ein Jahr, in dem in Frankreich 161.822.697 Flaschen abgesetzt wurden. Das entspricht rund 52 Prozent des Gesamtabsatzes. Exportiert wurden 150.708.747 Flaschen. Nach Großbritannien und den USA folgt Deutschland mit rund 11.907.887 importierten Flaschen Champagner an dritter Stelle unter den zehn Top-AbsatzHM ■ märkten 2015.

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„Champagner ist ein Chamäleon, es gibt ihn für jede Stimmung“ Top-Interview mit Feinkost-Unternehmer, Trüffel-Papst und ChampagnerLiebhaber Ralf Bos, dessen Unternehmen BOS FOOD Gastronomen und Feinschmecker in ganz Deutschland mit Delikatessen versorgt.

Zu welchen Gelegenheiten trinken Sie Champagner? Vermutlich häufiger als die meisten Menschen außerhalb der Champagne. Es wäre hier vielleicht einfacher die Gelegenheiten aufzuschreiben, zu denen ich keinen Champagner trinke. Welche Kriterien muss ein richtig guter Champagner für Sie erfüllen? Trotz der geringen Anzahl an Rebsorten ist der Champagner ein Chamäleon. Es gibt ihn für jede Stimmung. Mal spritzig und

top auswahl

„Die Champagnermacher“ von Christian Göldenboog und Oliver Rüther ist ein in dieser Aufmachung einmaliges Kompendium. Es macht sich auf die Spurensuche nach jenen Machern, die hinter dem berühmtesten aller Weine stehen. Umschau Verlag, 48 Euro

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„Der Champagner von der Rebe bis zur Flasche“ von Günter-Otto Baus. Der Autor, einst Inhaber eines Handelshauses für französische Weine und Champagner, gibt Einblicke in die Weinberge sowie die Keller. Engelsdorfer Verlag Leipzig, 16 Euro

fruchtig, mal fein und elegant, mal kräftig und vollmundig. Das Hauptkri­ terium ist bei mir, er muss zu meiner Stimmung ­passen. Ein richtig guter Champagner als Speisenbegleiter muss kein guter Aperitif sein, und umgekehrt. Im Sommer auf der Terrasse bitte einen anderen als im ­Winter vor dem Kamin. Welchen Trend beobachten Sie beim Champagner? Ralf Bos Dass die Tatsache, Marken­champagner den Monopolisten zu überlassen, immer mehr Kritik von allen Seiten erfährt und dass selbst die größten Champagnerhäuser ihre saudummen Entscheidungen neu überdenken müssen. Die Entscheidung, aus einem der weltweit hochwertigsten Lebensmittel eine Ramschware zu machen, hat vielen mittleren und kleinen Champagnerhäusern die Möglichkeit gegeben, mit günstigen Preisen und extrem hoher Qualität Marktanteile in den Märkten jenseits der Monopolisten zu erobern. Dadurch ist es heute viel schicker, Veuve Fourny als Veuve Clicquot zu trinken, der mittlerweile als Supermarktbrause verschrien ist. Von welcher Champagner-Marke wurden Sie noch nie enttäuscht? Wenn man ins Detail geht, sind die kleinen Häuser wie Herbert Beaufort und Veuve Fourny eine sichere Bank, die Jahr für Jahr die feinsten Qualitäten liefern und selbst Jahrgangs Grands Crus für den kleinen Geldbeutel produzieren. Bei den Marken­ champagnern ist das Haus Pol Roger und besonders deren ­Prestige Cuvées eine wirklich gute Empfehlung. Für Spezialisten empfehle ich die gereiften Champagner von Christian Senez. Er degorgiert Champagner aus dem letzten Jahrhundert frisch und verkauft sie zu Preisen von aktuellem Markenchampagner. Diese Champagner waren dann zum Teil 20 Jahre auf der Hefe (vgl. Krug 10 Jahre). Wo trinken Sie Ihren Champagner am liebsten? Bei Reto Mathis in St. Moritz, auf Corviglia, 2.486 Meter über dem Meeresspiegel. Die dünne Luft da oben multipliziert die gegebenen Talente des Champagners um ein Vielfaches. ManchHM ■ mal muss Höhentraining sein.

Fotos: Jean-Charles Gutner (1) / Thomas Pierre (1) – Collection CIVC, Verlage (2), Bos Food (1)

top magazin: Wann hat Sie die Champagner-Leidenschaft gepackt? Ralf Bos: Ich hatte das Privileg, in den späten 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eine recht fundierte Sommelier-Ausbildung in der Schweiz erfahren zu dürfen. Dabei lernte ich auch die strengen Richtlinien kennen, die Champagner zu einem Aus­nahmeQualitätsprodukt machen. Mit diesem Wissen im Gepäck, gepaart mit meiner angeborenen Neugierde, dauerte es nur sehr kurze Zeit, aus mir einen echten Champagner-Fan zu machen.


genuss

Die Champagne ist eine Reise wert.

Vive la France! François Besançon macht Lust auf Frankreich

Fotos: „Les trois François“

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it seinem französischen Charme versteht er es, die Menschen Und alle Champagner des Hauses – außer dem Carte d’Or – ­werden zu begeistern. In Frankreich geboren und mittlerweile in ­mindestens 30 Monate auf der Hefe gelagert. Das Ergebnis spricht Deutschland lebend, möchte François Besançon mit s­einem für sich. Laut Önologen in Frankreich gehört Gautherot zu den Unternehmen „Les trois François“ den Deutschen Lust auf Frank- Top 5 der besten Champagner. reich und die französische Lebenskultur machen. „Franzosen sind Genussmenschen“, lächelt er. „Sie lieben gutes Essen, guten Die Düsseldorfer hatten bereits Gelegenheit, diesen außer­ Wein – und vor allen Dingen ihren Champagner.“ Tatsächlich gewöhnlichen Champagner kennenzulernen. „Bei der größten ­werden rund 52 Prozent der Produktion des edlen Getränks im Kirmes am Rhein war ich im französischen Dorf mit einer Erzeugerland selbst getrunken. Champagner-Bar vertreten“, so Seit März dieses Jahres ist der symder Franzose. Die Bilanz war pathische Franzose in Deutschdurchweg positiv. „Ich sage imland unterwegs, um seine Perle der mer, erst probieren, und dann Cham­pagne zu präsentieren. „Sie meckern. Aber bis jetzt hat noch stammt aus dem Hause Gautherot“, keiner gemeckert“, schmunzelt sagt er. Die Familie Gautherot er. „Vielleicht liegt das an dem beschäftigt sich seit 1695 mit selten im Champagner vorkomWeinan­ bau in der Champagne. menden Weißburgunder.“ „François Gautherot versteht sein Handwerk. Er setzt seit den 80er Neben Champagner von FranJahren in der Herstellung auf çois Gautherot setzt François ­Qua­lität und Nachhaltigkeit. Sein Besançon auf Spirituosen von Champagner ist der erste, bei dem François Guy. Die Gleichheit bei keines von 300 getesteten Pestizidden Vornamen führte zu „Les Molekülen nachgewiesen werden trois François“ – dem Namen des François Besançon und Isa Weiß an der Champagner-Bar in Düsseldorf. konnte.“ Auf 20 Hektar WeinanUnternehmens. Wer sich bis späbaugebiet produziert die Familie testens 31. Januar 2017 unter jährlich rund 100.000 Flaschen Champagner. Aufgrund der Kapa- dem Kennwort „Top Düsseldorf “ bei ihm meldet, erhält 30 Prozität könnte glatt das Doppelte erwirtschaftet werden. „Doch nur zent Rabatt auf die erste Champagner-Bestellung (6 Flaschen à die besten Trauben von den teilweise über 60 Jahre alten Pflanzen 0,75 l). „Die beste Einstimmung auf la France“, meint François HM ■ werden für die Produktion verwendet“, erklärt François Besançon. Besançon. „A votre santé!“

François Besançon | info@les-trois-francois.de | www.les-trois-francois.de | Telefon 0178 4977641

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Vielseitig und interessant: das Thema Wein

Weingenuss

nach Messeschluss

„ProWein goes city“ – das Genuss-Event für die Liebhaber edler Tropfen üsseldorf wird im März wieder zum Treffpunkt für Weinkenner und -liebhaber: Während vom 19. bis 21. März 2017 die Messe ProWein in den Düsseldorfer Messehallen für Fachbesucher aus aller Welt stattfindet, gibt es in der Stadt eine Vielzahl genussreicher Events zum Thema Wein und Spirituosen für alle Weinfreunde: Winzer, die auf der ProWein ausstellen, präsentieren ihre edlen Tropfen persönlich nach Messeschluss dem breiten Publikum. Unter dem Motto „ProWein goes city“ beteiligen sich erneut zahlreiche Restaurants, Hotels und Fachhändler an der gemein­ samen Initiative von Messe Düsseldorf und Destination Düsseldorf. Ob Wein-Degustationsmenü, Kochkurs oder Kunstausstellung mit Winzerweinprobe – das Spektrum reicht von einem italienischen Weinabend über ein kulinarisches Wein-Konzert bis hin zur Wein-Party. Mit dabei sind unter anderem das L ­ ettinis, das Bistro im Maxhaus und das Magazin Falstaff mit seiner beliebten Big Bottle Party und über 100 Winzer, aber auch neue Teilnehmer wie das Bonalumi in den Schadow-Arkaden. „Neben dem bewährten Konzept der Genussevents werden wir 2017 im Rahmen von ‚ProWein goes city‘ mit einem Pilotprojekt starten: Es wird erstmalig einen Abend unter dem Motto ‚Wein und Reisen‘ geben“, sagt Boris Neisser von der Wirtschaftsvereinigung Destination Düsseldorf. In Kooperation mit dem Fernreisespezialisten Explorer wird sich Südaustralien nicht nur als Weinregion, sondern auch als attraktives Reiseziel vorstellen. Weiteres Highlight: „Die Auftaktveranstaltung zu ‚ProWein goes city‘ wird mit 400 geladenen Gästen zum ersten Mal im Düsseldorfer Rathaus stattfinden und bereits auf das sportliche G ­ roßereignis im kommenden Jahr einstimmen: den Start der Tour de France in Düsseldorf. Natürlich schwerpunkt-

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mäßig mit französischen und deutschen Winzern“, ergänzt Neisser. Die komplette Programmübersicht ist ab Februar unter ■ www.prowein-goes-city.de zu finden.

3 Fragen an

Michael Degen,

Executive Director Messe Düsseldorf Top Magazin: Warum gibt es eine „ProWein goes city“-Aktion parallel zur ProWein? Michael Degen: „ProWein goes city“ ist ein sehr gutes Instrument, um die fachliche Qualität der ProWein zu sichern. Während das Messegelände dem Fachbesucher vorbehalten bleibt, kommt der private Weinliebhaber bei vielen Veranstaltungen in der Stadt auf seine Kosten. Wir können so die verschiedenen Interessen sehr gut kanalisieren. Wie kommt die Idee an? Unsere Aussteller befürworten das sehr, denn sie können sich so tagsüber dem Fachpublikum auf der Messe widmen und haben abends im direkten Kontakt mit dem privaten Weinliebhaber einen Testmarkt. Profitiert die Messe von den Veranstaltungen in der Stadt? Die ProWein ist eine stetig wachsende Messe. Ein Programm wie „ProWein goes city“ stärkt die weichen Standortfaktoren und trägt dazu bei, dass die internationalen Besucher Düsseldorfs ihr Thema in der Stadt wiederfinden und sich hier wohl fühlen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Fotos: Messe Düsseldorf, Tyler Olson-Fotolia.com

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„ Ich lebe und liebe meinen Beruf “ Eva Herrmann ist Direktorin des Hotels THE FRITZ, mitten im Herzen Düsseldorfs. Das Top Magazin sprach mit der 43-Jährigen über ihre Karriere und ihr Privatleben. Eva Herrmann, die Hoteldirektorin

Top Magazin: War es schon immer Ihr Traum, in der ­Hotellerie zu arbeiten? Eva Herrmann: Tatsächlich habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Seit meinem neunten Lebensjahr habe ich kontinuierlich in der Gastronomie gejobbt. Nach dem Fachabitur gab es für mich überhaupt keine Überlegung, etwas anderes machen zu wollen, als in der Hotelbranche zu arbeiten. Bis heute bin ich superhappy damit, die richtige Entscheidung für mich getroffen zu haben. Wofür steht THE FRITZ? THE FRITZ ist eine fancy Kombination aus Hotel, Bar & Restaurant. In Düsseldorf ist unser erstes Haus, von hier aus wollen wir expandieren. Unser Konzept steht für Genuss & Leben im Moment, Eleganz, Design, Humor, Menschlichkeit, Gastfreundschaft, Begeisterung. Wir sind kultig in einer außergewöhn­ lichen Kombination von Globalität & Lokalität. Welche Gäste möchten Sie mit dem Konzept ansprechen? Menschen ab 20, die Freude an Eleganz und ein Auge fürs Detail haben, design-bewusst sind. Kommunikations-, lebens- und genussfreudige „world traveler“, Städte-Entdecker, Meinungs­ macher.

Foto: Hotel THE FRITZ

Was zeichnet das Restaurant FRITZ’S FRAU FRANZI aus? Die Weltküche mit experimentellem Touch, die verschiedensten Aromen und Geschmacksrichtungen – aber nicht um jeden Preis. Die Kreationen sind dabei immer der Harmonie gewidmet – ­niemals nur dem Experiment an sich. Die Angebote und Portionsgrößen lassen sich dabei individuell zusammenstellen und verlocken, alles zu probieren. Das ist der Anspruch an Qualität und Gastfreundschaft der Küchencrew unter der Leitung von Benjamin Kriegel. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Da wir ausschließlich über Cloud arbeiten, habe ich die Möglichkeit, von überall auf die Systeme zugreifen zu können und arbeite oft von unterwegs: im Zug, vom Homeoffice in Oberfranken, von München oder von wo auch immer. Hier vor Ort in ­Düsseldorf habe ich zurzeit sehr viele Kunden- oder Partnerter-

mine. So ein Arbeitstag kann auch gut erst um 22 Uhr nach einem Business Dinner zu Ende sein (wenn überhaupt …). Was ist derzeit Ihre größte Herausforderung? Das Leben einer alleinerziehenden Mutter, deren Kinder ihren Lebensmittelpunkt nicht in Düsseldorf haben, meine neue Partnerschaft mit einem tollen Mann und mein Berufsleben, das ich sehr liebe, unter einen Hut zu bringen. Welche langfristigen Ziele haben Sie? Aktuell: THE FRITZ zur internationalen Marke zu etablieren. Was nervt Sie am meisten, wenn Sie in fremden Hotels sind? Wenn ich mich über etwas ärgern kann, dann wäre das unmotiviertes oder ungeschultes Personal. Wo wohnen Sie im Urlaub, auch im Hotel? Überwiegend. Ich schätze einfach den Rundumservice. Ich lebe und liebe meinen Beruf – eben auch im Urlaub. Welchen Prominenten hätten Sie gerne mal als Gast? Ich freue mich über jeden Gast, der bei uns Station macht. Sei es im Hotel oder im ­Restaurant. Schließlich hat doch jeder Mensch seine ganz eigenen Züge, die es immer spannend machen, jemanden kennenzulernen. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Mit meinen Kindern und meinem Lebenspartner inklusive seiner beiden Kinder. Am liebsten sind wir in der Natur. Beim Berg­ steigen oder am Meer und gerne einfach nur mal in der Sonne ­sitzend und den Gedanken nachhängend. Was ist Ihr Lieblingsort in Düsseldorf und warum? Natürlich das THE FRITZ … . Weil es hier eine hervorragende Küche und eine herausragende Bar mit tollen Leuten und groß­artigem Personal gibt. Ansonsten bin ich sehr gerne im Japanischen Viertel unterwegs. Mir gefällt die Urbanität und gelassene Ge­ schäftigkeit dieser Ecke. Ich mag die japanische Küche – hatte ich HM ■ schon erwähnt, dass ich unglaublich gerne gut esse?

The Fritz GmbH | Adersstrasse 8 | 40215 Düsseldorf | Telefon O211 370750 info@thefritzhotel.de | thefritzhotel.de

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genuss

Wieder in

Oberkassel N

aschalarm auf der Luegallee! Rechtzeitig zum vorweihnachtlichen Ansturm auf Baumkuchen und Christstollen hat die neue Heinemann-Filiale in Oberkassel eröffnet. Das Geschäft ist mit 140 Quadratmetern deutlich größer als das bisherige. Endlich kann Konditormeister Heinz-Richard Heinemann auch jenseits von Kö und Blumenstraße das volle Sortiment anbieten. Lediglich auf ein Heinemann-Café müssen die Oberkasseler weiterhin verzichten. ■

Michael Künzer, Mike van Hauten und Kai Uhrig

Tradition trifft Innovation D

ie bei Jung und Alt gleichermaßen beliebte Dorfschänke hat eine lange Tradition. Umso schöner, dass das Niederkasseler Gasthaus wieder zu neuem Leben erwacht ist. Die Düsseldorfer Mike van Hauten, Michael Künzer und Kai Uhrig sind die neuen Betreiber. „Tradition bewahren und neu interpretieren. Mit Respekt vor der Vergangenheit, aber auch Offenheit für Jetziges und Neugier auf Künftiges“, lautet das Motto des Trios. Neue regionale Ländlichkeit, gepaart mit einem Hauch Provence – und zwar in einem herrlich unaufgeregten Stil, so lässt sich das neue Ambiente beschreiben. Auf der ausgewogen gestalteten Speisekarte finden sich Klassiker wie „Herbsthimmel & Ähd“ (Inhovens Meisterbratwurst, Kürbis-Kartoffelpüree und Apfelkompott), mediterran Inspiriertes, Vegetarisches und Steakspezialitäten aus einem katalanischen Holzofen-Grill. ■

Heinemann in Oberkassel

gourmet news Ausgezeichneter Weinhändler

D

Elena Vollmer und John-Philip Kautsch von Silkes Weinkeller

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ie Freude ist groß bei Elena Vollmer und John-Philip Kautsch. Zum sechsten Mal in Folge wurden sie vom renommierten Fachmagazin „selection“ mit ihrem Geschäft Silkes Weinkeller in Mettmann als „Bester Weinhändler Deutschlands“ ausgezeichnet. Dieses Mal erhielten sie die Auszeichnung für ihr Sortiment an spanischen und italienischen Weinen. Die Fachjury bestand aus Sommeliers, Winzern, Weinfachhändlern und Gastronomen. Die Weine wurden alle im Blindverfahren degustiert. ■


genuss

Winterlicher Genuss D

ie Möglichkeiten sind vielfältig, wenn die Künstler des Hyatt Regency Düsseldorf zu winterlichen Genussstunden ein­ laden. Mal servieren Chef de Cuisine Paul Hoffmann und sein Team eine köstliche Gans mit Rotkraut, Maronen, Kartoffelklößen und Rotweinjus. Am Chef’s Table im Dox Restaurant gibt’s bis zum 23. Dezember Maronencremesuppe, rosa Hirschrücken, Blick in den S-Raum Eismeerforelle, Spekulatius Créme brûlée sowie Lebkuchenmousse. Im Café D haben die Gäste die Wahl ­zwischen Käse-­ Fondue, Fleischfondue mit Brühe oder asiatischem Hot Pot. Weitere kulinarische Angebote: Adventsbrunch, Vier-Gänge-Menü an Heiligabend, Weihnachtsbrunch oder 5-Gänge-Menü mit Live­ musik an Sil­vester – alles mit Blick auf die Kulisse der Stadt und den Medienhafen. ■ ie Spitzengastronomie Düsseldorfs ist seit November um eine exklusive Anlaufstelle reicher. Marcel Schiefer und sein Küchenchef Hagen Wagner nehmen die Freunde gehobener Küche jetzt im S-Raum in den Schwanenhöfen mit auf kulinarische Reisen. Wo die Reise jedoch genau hingeht, lässt sich nur mit dem Einkaufszettel der beiden erahnen, denn ein klassisches Menü gibt es nicht. Die Gäste werden vielmehr von der Raffinesse mit dem Umgang der erlesenen Zutaten überrascht. Die kulinarischen Kreationen werden vom Küchenteam selbst am Tisch serviert. Es soll ein kommunikativer und entspannter Austausch stattfinden. Die Gäste dürfen dabei auch gerne einen Blick in die Küche riskieren. Der Service wird von Benjamin Arnswald organisiert. Er war schon im Restaurant Schorn als Restaurantleiter und Sommelier im Einsatz. ■

Kreationen D

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traditionell gebacken.

Unsere Oliven stammen ausschließlich aus eigenem Anbau von der Insel Lesbos. Kaltgepresst und auf natürlichem Weg weiterverarbeitet, erhält das Jordan Olivenöl seinen einzigartigen Geschmack und sein besonderes Aroma, das auch Spitzenköche zu schätzen wissen. Überzeugen Sie sich selbst!

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kultur

Sopranistin

Anke Krabbe brilliert aktuell als Pamina in der „Zauberflöte“.

mit strahlender Stimme

Publikumsliebling der Deutschen Oper am Rhein

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nde der 1990er Jahre wurde die Rheinoper auf eine junge, mädchenhaft anmutende Sopranistin aufmerksam, deren strahlende Stimme die Seele berührte. Das ist bis heute so. Seit 16 Jahren ist die in Stralsund geborene Anke Krabbe nun schon brillantes Mitglied im Solisten-Ensemble und entsprechender Kassenmagnet. Wenn ihr Name auf dem Besetzungszettel hinter den lyrischen Partien steht, ist Bravo-Orkan programmiert. Von Händel bis Rimski-Korsakow hat sie nahezu alle Rollen ihres Fachs gesungen. In dieser Spielzeit steht sie als Pamina (Zauberflöte) und Frau Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor) auf der Bühne. Im März debütiert sie im Düsseldorfer Haus als Liù (Turandot). Beim Auftakt zum „Ring des Nibelungen“ im Juni erfüllt sie als Rheintochter Woglinde im „Rheingold“ ganz sicher,

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dass der Stern des begehrten Goldes so durch die Fluten strahlt, wie es Wagner in Text und Musik versprochen hat. Im Gespräch mit dem Top Magazin zeigt sich die mittlerweile zweifache Mutter von fröhlicher Natürlichkeit – jenseits allen Diven-Glamours. Top Magazin: Kommt die Stimme vom lieben Gott oder gibt es familiäre Vorbelastungen? Anke Krabbe: Meines Wissens nicht. Ich komme aus einer ganz normalen bürgerlichen Familie. Ich habe schon als Kind ge­sungen, im Kindergarten, im Schulchor. Mein Chorleiter und meine Musiklehrer haben mich gefördert: „Nimm mal Gesangsunterricht und bilde das ein bisschen mehr aus.“ So nahm es dann ­seinen Lauf.


kultur

Fotos: Hans Jörg Michel (2), Nicole Gehring

Verfügen Sie über die begehrte Naturstimme? Das klingt vielleicht so, aber es ist schon viel Arbeit dahinter. Ich muss mir jedes neue Stück technisch bewusst machen. Je älter man ist, desto mehr muss man seine Kräfte einteilen. Man kann nicht mehr fünf Tage in der Woche eine große Oper singen und muss darauf achten, was stimmtechnisch zueinander passt. Haben Sie mal von einer großen Karriere geträumt? Vielleicht wie einst Lucia Popp oder jetzt Anna Netrebko? Lucia Popp ist eine meiner Lieblingssängerinnen und mein großes Vorbild. Sie scheint mühelos zu singen, als lasse sie es einfach Anke Krabbe (r.) als Frau Fluth mit Marta Márquez (Frau Reich) in „Die Lustigen Weiber von Windsor“ rausströmen. Ihre Aufnahmen haben mich oft begleitet, wenn es darum ging, Stücke kennenzulernen. Eine Starkarriere wie Anna Netrebko möchte ich nicht. Es ist sicher toll, Ruhm zu haben und an Haben Ihre Töchter Mutters Stimme geerbt? allen Häusern begehrt zu sein. Der Met-Ehrgeiz oder so ein Hirn- Die beiden lernen Klavier spielen, was ich sehr wichtig finde. gespinst war vielleicht mal da, aber da sehe ich mich nicht. Aber mit dem Singen haben sie es nicht so. Obwohl ich schon Außerdem bin ich ein Reisemuffel. Ich hasse es, zu packen. Zu schwanger mit Johanna als Antonia in „Hoffmanns Erzählunentscheiden, was mitgenommen werden muss, ist für mich die gen“ bis zum achten Monat auf der Bühne stand. Sie finden es gar Hölle. Klar, wenn ein Angebot für die Salzburger Festspiele oder nicht so toll, dass ich Opernsängerin bin, dass ich immer weg bin, an die Met käme, würde ich wenn andere frei haben und Zeit miteinander verbringen könsicher nicht nein sagen. Aber nen. Meine Töchter empfinden, wie die meisten Kinder, die klasich müsste das organisieren – sisch ausgebildete Stimme als unnatürlich, vor allem als viel zu und das birgt schon wieder laut. Es ist eben nicht so, als wenn man vor sich hin singt. ­etwas Unlust … Sie debütieren im März als Liù bei der Düsseldorfer „Turandot“Sie sind von Barock bis zur Premiere. Arbeiten Sie dafür mit einem Gesangslehrer? Moderne mit Riesen-Partien Der Kontakt zu Edda Moser, meiner Lehrerin als Studentin an der an der Rheinoper zu hören Kölner Musikhochschule, besteht noch immer, wenn auch nicht und sind ganz oben auf der mehr so intensiv wie früher. Ich arbeite hier mit Christoph Hitliste der Publikumslieb- ­Stöcker, einem unserer Korrepetitoren. Der hat ein sehr gutes linge … Ohr für die Sänger und findet die richtigen Worte, so dass man es … ich kann hier meine stimm- auch umsetzen kann. Er triezt mich durch die Partien, und ich lichen Möglichkeiten entfal- bin sehr glücklich, dass wir so jemanden hier haben. ten und die Stimme sich entwickeln lassen. So bin ich Wie bereiten Sie sich am Premierentag vor? weg vom Soubret­ tigen zum Ich versuche mich nicht aufzuregen und meine Kinder nicht Lyrischen gekommen. Wo’s anzubrüllen (lacht). Am besten lenke ich mich ab mit StaubsauAnke Krabbe noch hingehen soll, weiß ich gen, Putzen, Kochen oder so. Damit verausgabe ich mich nicht nicht. Ich höre buchstäblich und kann mich mental auf die Partie vorbereiten. auf meine Stimme und habe ­keinen großen Ehrgeiz, noch eine bestimmte Partie singen zu wollen. Das, was ich mache, möchte Ist Ihr Mann eigentlich vom Fach? ich mit Hingabe machen und mich nicht beeinflussen lassen. Nein. Der ist Ingenieur in der Automobilbranche. Seine SchwesWas das Haus für mich bereithält, mache ich gerne und möchte ter ist auch Opernsängerin und ich war mit ihr gemeinsam in es mit meiner Persönlichkeit und meinen Möglichkeiten erfül- Münster engagiert. Dort haben wir uns auf einer Premierenfeier len. Die Rheinoper ist mein künstlerisches Zuhause. In meinem kennengelernt. Ensemble fühle ich mich wohl und sicher. Ich bin auch auf der Bühne nie aufgeregt. Es ist vertrauter Boden. Ich kenne meine Haben Sie ein Hobby? Kollegen und die Dirigenten, spüre die Atmosphäre im Raum. Die Zeit mit der Familie. Und mein Hobby Singen, mit dem ich ja Das gibt mir Ruhe und Sicherheit. sogar Geld verdiene. Ansonsten mache ich immer das, wozu ich gerade Lust habe. Ich habe keine Passion, bin keine leidenschaftDazu kommt noch die private Familie mit Ehemann Heiko und liche Köchin oder Gärtnerin, auch wenn ich manchmal ganz gern den Töchtern Johanna (8) und Elisa (7). Ist das auch mal eine koche und im Garten hin und wieder rumschnippele. Ich muss Belastung? aktuell Lust dazu haben. Allerdings halte ich meinen Yoga-Kurs Ich wollte immer Familie und Kinder, aber auch den Beruf. Das montags möglichst immer ein. Das Tolle ist, dass man beim Yoga stand außer Frage und es hat funktioniert. Jetzt erhole ich mich mal alle Muskeln reckt und streckt. So kommt man ins Gleich­ GR ■ zu Hause von der Bühne und auf der Bühne von der Familie. gewicht und wird wieder gerade …

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Kultur

Golda Schultz – auf bestem Weg zur großen Karriere

gelder flossen der Stiftung in den Gala-Jahren insgesamt zu. Allein in Düsseldorf wurde vom Gala-Erlös 2016 HIV-infizierten Menschen in 58, in ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) gar 468 Fällen geholfen; acht Projekte profitierten von der Förderung. Alle Beteiligten treten ohne Gage auf, die Eintrittskarten fließen wieder der Stiftungshilfe in Düsseldorf und NRW sowie dem ­Programm DREAM in Mosambik für HIV-positive Schwangere zu.

jungen Sängerstars W

undervolle Musik aus populären Opern und Operetten, fantastische Stimmen – und alles für den guten Zweck: Zum achten Mal laden die Deutsche Aids-Stiftung und die Deutsche Oper am Rhein zum 18. März in das Düsseldorfer Haus an der Heinrich-Heine-Allee zur AIDS-Gala ein. 165.000 Euro wurden vergangenes Jahr gesammelt, mehr als 1 Million Spenden-

kultur news Neue Kunstmesse

in Düsseldorf

D

iese Nachricht lässt die Herzen derjenigen höher schlagen, die Düsseldorf als Kunststadt weiter voranbringen wollen: Vom 16. bis 19. November 2017, mit Vernissage am 15. November, wird die neue Messe Art Düsseldorf ihre Zelte im Areal Böhler aufschlagen, um sich als eine der führenden Kunstmessen Deutschlands, als innovative Plattform für Sammler, Galeristen und Partner zu etablieren. Als Art.Fair war die Privatmesse für moderne Kunst bisher in Köln angesiedelt und gilt als drittgrößte Messe ihrer Art in Deutschland. Den Wechsel zum Standort im Düsseldorf Areal Böhler begründen die Veranstalter Andreas Lohaus und Walter Gehlen „mit der wirtschaftlichen Strahlkraft von Düsseldorf, der aktiven Kunstlandschaft und einer stilvollen Location mit vielseitigen Möglichkeiten“.

Mit dem internationalen Live-Marketing-Unternehmen MCH Group in Basel wird außerdem eine konkrete Partnerschaft zur optimalen Positionierung der Messe geprüft. Gemeinsam mit der Art Düsseldorf wird auch deren quasi „kleine Schwester“, die interdisziplinäre Messe BLOOM, Einzug in die Böhler Werke halten. Seit 2010 bietet BLOOM Künstlern ein Forum, die neue Aus-

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drucksformen und Wege künstlerisch entdecken wollen. Dazu gibt es mit dem Bloom Award einen internationalen Nachwuchswettbewerb, der als Sprungbrett für junge Künstler gilt. Ge­ winner des BLOOM Award 2016 by Warsteiner war übrigens der ­Düsseldorfer Videokünstler Matthias Danberg mit seinem 17-minütigen Filmt „Sculptures“, einer transhumanistischen Science-Fiction-Erzählung. ■ Messemacher Walter Gehlen und Andreas Lohaus bringen die Art.Fair nach Düsseldorf (v.l.).

Fotos: Gregor Rohrig, Nils vom Lande

Aidsgala mit

Die Düsseldorfer Symphoniker werden dirigiert vom französischen Stardirigenten Philippe Auguin. Unter den renommierten Solisten befindet sich auch Mezzosopranistin Maria Kataeva aus dem Ensemble der Rheinoper, die hier schon als Carmen, Komponist und Cherubino Publikumsovationen einheimsen konnte. Gespannt darf man außerdem auf Tenor Martin Piskorski sein, der als Tamino in der „Zauberflöte“ an der Mailänder Scala im September große Erfolge feierte. Bereits Fernsehpopularität hat auch Sopranistin Golda Schultz aus Südafrika erlangt, seit sie im November bei Arte in „Stars von morgen“ von Rolando Villazón vorgestellt wurde. An der Bayerischen Staatsoper engagiert, feierte die heute 32-Jährige bereits 2015 beim Salzburger-­ ­ Festspiel-Debüt als Sophie im „Rosenkavalier“ Erfolge. „KlassikRadio“-Chefmoderator Holger Wemhof gibt dem Publikum ­wieder im bewährten Mix aus Information und Unterhaltung Einblick in die aufgeführten Stücke und ihre Solisten. ■


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Ein

Engel auf Erden

Himmlische Unterhaltung

I

Fotos: Uwe Vogt, Rudi Ueberall (2)

Video „Goldener Engel“

m letzten Winter war ganz Düsseldorf mit einem goldenen Engel plakatiert. „Das Christkind empfiehlt ...“, so hieß es auf dem Banner von Ron­callis Apollo Varieté. Top Magazin war neugierig ­ und wollte w ­ issen, wer hinter diesem himmlischen Kostüm steckt.

Der Engel mit den vier meterhohen Flügeln ist Christine Gogolin, studierte Opernsängerin und Vollblutkünstlerin. „Eine Schublade ist mir zu eng, ich brauche einen ganzen Kleiderschrank!“, behauptet sie von sich selbst. Was angesichts ihrer extravaganten Garderobe auch nicht von der Hand zu weisen ist. Aber die Sängerin hat weit mehr zu bieten als eine hübsche Fassade. Mit ihrer brillanten Stimme rührt sie die Menschen zu Tränen, und jeder Auftritt von ihr hinterlässt

einen nachhaltigen Eindruck. Ihr Facettenreichtum ist schier unbegrenzt. Als knallpinke Operndiva fetzt sie über die Kabarett- und Varieté-Bühnen Deutschlands und reißt mit ihrem komödiantischen Talent ihr ­Publikum zu Lachanfällen hin. Mit ihrer außergewöhnlichen Gabe als Autorin guter Texte ist sie die richtige Besetzung für jede Bühnenproduktion, die wert auf kreative Mitarbeiter legt. Christine G ­ ogolin ist eine Künstlerin, die das ­ Schwere leicht erscheinen lässt. Sie nimmt sich selbst nicht so wahnsinnig ernst, ihre Kunst dafür aber umso mehr. ■

Video „Schneekönigin“

Wenzelgasse 28 | 53111 Bonn | Ralf Kern Telefon 0228 9696-230 | Fax 0228 9696-242 E-Mail: r.kern@kernandfriends.de

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Eine ganz neue Dimension von Showerlebnis

F

antissima – das ist die Show, das Dinner, Ihr Erlebnis! Seit mittlerweile 13 Jahren lädt die große Abendshow im Phantasialand dazu ein, sich einen wunderbaren Abend lang in einem Ambiente der besonderen Art verwöhnen zu lassen. Dabei ist Fantissima mehr als nur eine Dinnershow. Fantissima ist ein Gesamterlebnis, das zwar alljährlich einen Wandel durchlebt, dabei aber doch immer auf sein eigenes klares Erfolgsrezept vertraut: eine faszinierende Show gepaart mit hervorragendem Essen in einer einzigartigen Location. Hinter diesem einmaligen Gesamterlebnis steht ein großes Team – und jede Menge harter Arbeit. Wir stellen Ihnen die kreativen Köpfe von Fantissima vor.

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Das Herz und die Seele von Fantissima

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anuela Löffelhardt, Künstlerische Gesamtleitung von Fantissima, ist der Bühne schon ihr Leben lang mit Leidenschaft verbunden: erst selbst als Tänzerin auf den Brettern, die die Welt bedeuten, und nun schon seit vielen Jahren als künstlerische Leiterin der PhantasialandShows. Sie ist mit größter Kreativität und unbändigem Enthusiasmus das Herz und die Seele von Fantissima.

>> Was ist Ihnen besonders wichtig bei der Auswahl und Konzeption der einzelnen Showelemente? Ich muss bei allem etwas fühlen, nur so kann ich mich mit dem Ganzen identifi zieren – das ist extrem wichtig für ein gelungenes Gesamtkonzept. Auch die Künstler müssen sich mit der Show identifi zieren, damit sie gut performen können. Und genau das wünsche ich mir auch für die Zuschauer: Ich möchte jeden da abholen, wo er sich wohlfühlt – mit den Songs, Storys oder Looks, die einen in genau die Zeit oder Welt versetzen, in der man mit dem Herzen zu Hause ist. Jeder Gast soll sich in der Show wiederfinden können.

>> Wovon lassen Sie sich inspirieren und kreativ beeinflussen, wenn Sie Fantissima entwickeln? Dieses Jahr zieht sich ein Gedanke, der mir persönlich sehr am Herzen liegt, durch die gesamte Show: „Wenn du einen

Traum vor Augen hast, musst du deinen Weg gehen, egal wie viele Steine dich darauf zum Stolpern bringen. Nimm sie mit und nutze sie, um ganz oben anzukommen.“ Jeder hat seine Wünsche und Sehnsüchte, Vorstellungen und Ziele, deren Verwirklichung nicht immer ganz einfach ist, die es aber wert sind, dafür zu kämpfen. Das gilt für unsere Arbeit hinter den Kulissen von Fantissima genauso wie für das Showgeschehen auf der Bühne – und natürlich für das wahre Leben eines jeden Einzelnen …

schiedliche Szenarien, die doch alle eines erzählen: von den Herausforderungen, der Leidenschaft und dem Glamour auf dem steinigen, aber doch so faszinierenden Weg durch die große Traumfabrik Fantissima.

>> Wie kann man sich die Umsetzung dieses Gedankens auf der Bühne vorstellen? Direkt im ersten Showblock laden wir die Gäste ein: Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Showbusiness! Wir geben einen Einblick in die Entstehung von Fantissima – mit all dem Schweiß und den Tränen, die zur Welt der Show dazugehören, aber auch dem ein oder anderen Augenzwinkern. Die weiteren Showblöcke führen diesen Weg fort. Mal entstehen orientalische Szenen im alten Ägypten, mal erleben wir ein energiegeladenes Endzeitszenario. Mal dreht sich das Showbusiness-Rad der Zeit vom schwarzweißen Swing bis zum knallbunten Funk, mal schwebt eine kühle Modenschau über den Laufsteg des Entertainments. In jedem Showblock lassen wir Musik, Kostüme, Videos und Showacts vollkommen miteinander verschmelzen. Fünf unter-

Manuela Löffelhardt, Künstlerische Gesamtleitung von Fantissima

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Die Kostümdesignerin

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enn Mona Farrag ihre Inspiration in Bleistiftstriche verwandelt und auf einem Stück Papier nach und nach ein aufwendiges Kleid entsteht, ist die Kostümdesignerin glücklich. Seit 2008 entwirft sie Kostüme für die Fantissima-Show – jedes Jahr aufs Neue mit unvergleichlicher Kreativität und jeder Menge Herzblut.ut.

>> Wie ist dabei der Ablauf für die Entstehung der Kostüme, wie fängt der kreative Prozess für Sie an? Es beginnt mit der Musik und den Geschichten. Die künstlerische Leiterin, Manuela Löffelhardt, nennt mir die Lieder und skizziert, was die einzelnen Nummern erzählen sollen. Dann nehme ich mir Zeit, diese Lieder auf mich wirken zu lassen. Wenn ich zu alldem eine genaue Vorstellung habe, folgen die Zeichnungen. Das ist ein Arbeitsschritt, den ich sehr liebe. Danach folgt gemeinsam mit Manuela Löffelhardt die Stoffauswahl, der Schnitt und schließlich heißt es nähen, nähen, nähen.

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>> Wie lange dauert es danach ungefähr, bis ein Kostüm fertig ist? Manche Kostüme sehen vielleicht nicht sehr aufwendig aus, sind in ihrer Machart aber ungemein anspruchsvoll. Wie die grünen Capes für die Dance Company: Der Unterbau dafür war hoch kompliziert und musste immer wieder von den Tänzern getestet werden, damit sie auch gut darin tanzen können. Anderen Kostümen dagegen sieht man das Besondere direkt an, die ausladenden Schleppen oder wunderschönen Applikationen. Diese Prachtstücke herzustellen braucht natürlich auch unzählige Stunden. Für alle Kostüme aber gilt: Selbst, wenn etwas fast fertig ist, wird es während des Arbeitens zusammen mit der künstlerischen Leiterin immer weiterentwickelt. Das ist ein sehr kreativer, gemeinschaftlicher Prozess. Ein Kostüm entsteht wie ein Tanz.

Mona Farrag – Kostümdesignerin


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Die Choreografin

Der Gastronomiedirektor

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S

n ihrem Heimatland ist die Ukrainerin Tetyana Denysova ein gefeierter TV-Star: Als exzeptionelle Choreografin und langjähriges Jurymitglied der Hit-Show „So you think you can dance“ ist ihr Name fast ein Synonym für ausgezeichneten Tanz. Dennoch nimmt sie sich jedes Jahr extra frei für ihre künstlerische Heimat – für Fantissima. Und das spürt man: in der Leidenschaft und Intensität, der Liebe und Hingabe jedes einzelnen Tanzes.

>> Sie sind zu Hause ein gefragter Star, haben eine erfolgreiche TV-Karriere und doch nehmen Sie sich jedes Jahr wieder Zeit für Fantissima. Was macht die Arbeit hier so besonders für Sie? Fantissima ist die Show, bei der ich künstlerisch aufgewachsen bin. Ich habe hier als Tänzerin angefangen und durfte mich dann als Choreografin so viele Jahre so ungezwungen weiterentwickeln, dass ich zu Fantissima eine sehr enge, besondere Verbindung habe. Dieser Ort, dieses Theater, ist wie ein Zuhause für mich. Da sind über die Jahre richtige Freundschaften gewachsen – genauso wie auch die Show von Jahr zu Jahr wächst und sich immer weiterentwickelt. Solche Projekte gibt es nicht häufig auf der Welt. Eine Show dieser Art, in dieser Qualität ist meiner Meinung nach nur hier möglich; mit diesem Team und in diesem Theater.

>> Gibt es eine Fantissima-Choreografie, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Tetyana Densysova – Choreografin

Da gibt es sogar zwei. Zum einen die Choreografie zu „Survivor“ mit ihrer großen Leidenschaftlichkeit und Impulsivität. Und daneben, quasi als Gegenstück dazu, unsere Interpretation von Madonnas „Vogue“. Das ist sehr stylisch, fast ein bisschen kühl. Hier fließt nicht nur ein besonderer Tanzstil ein, sondern auch wirklich extravagante Kostüme und eine ganz eigene Stimmung. Dass eine einzelne Show zwei solch unterschiedliche Choreografien vereint, demonstriert die unendlichen Möglichkeiten von modernem Tanz – und von Fantissima: Hier können wir uns ganz klar von herkömmlichen klassischen Vorstellungen von Showtanz lösen und diese in aller Kreativität aufbrechen. Diese Bandbreite, von extrem kraftvoll und leidenschaftlich zu sehr modern und abstrakt, macht die Choreografien für Fantissima zu mehr als nur hübschem Beiwerk zu den anderen Showelementen, es macht sie zum zentralen Element der Show. Das macht mich stolz.

eit 17 Jahren schon leitet Torsten Hoffmeister als Gastronomiedirektor die kulinarischen Geschicke des Phantasialand und von Fantissima. Mit seinem auf der ganzen Welt erprobten Talent für außergewöhnliche Gaumenfreuden erschaff t er dabei Jahr für Jahr ein immer neues Genusserlebnis voller Kreativität und Vielfalt, bei dem die Liebe fürs Kochen in jedem Detail zu spüren ist.

Torsten Hoffmeister – Gastronomiedirektor

>> Worin liegen die größten Herausforderungen bei der Entwicklung des Fantissima-Menüs? Der besondere Reiz bei einem Fantissima-Menü liegt darin, etwas zu finden, das für alle Gäste ein interessantes Angebot darstellt und gleichzeitig eine gewisse Wertigkeit transportiert. Den Anfang machen wir immer mit dem Hauptgang. Dazu landen dann direkt zehn, fünfzehn Ideen auf dem Zettel, die anschließend zur Probe gekocht werden – ob sie geschmacklich passen und überhaupt täglich umsetzbar sind. Aus diesem gemeinsamen Probieren mit allerlei Geschmäckern und Rezepturen aus der Cross-Over-Küche kristallisiert sich dann der finale Hauptgang heraus. Genauso gehen wir bei den weiteren Gängen vor: Wir kitzeln in einem intensiven Prozess aus verschiedenen Möglichkeiten die perfekte Kombination heraus, die unseren hohen Ansprüchen entspricht, aber auch gut in den Küchenablauf an einem Fantissima-Abend integriert werden kann. So entsteht dann letztendlich aus vielen kulinarisch herausfordernden Ansätzen und originellen Ideen das finale Menü. Unser Anspruch ist dabei immer, dass der Gast nicht nur zufrieden, sondern begeistert ist! ■

erleben: Fantissima 2016/2017 läuft bis 1. Juli 2017, jeweils mittwochs bis samstags um 20 Uhr sowie sonntags um 19 Uhr. Das Programm dauert rund 3,5 Stunden und der Abend endet nach Mitternacht (sonntags nach 23 Uhr). Weitere Informationen und Karten für Fantissima sind über die Tickethotline 01806/366-600* erhältlich sowie im Internet unter www.fantissima.de (*) 20 ct/Anruf aus dem dt. Festnetz. Mobilfunkhöchstpreis 60 ct/Anruf). Berggeiststraße 31–41 | 50321 Brühl

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Was Wann

kultur

Kulturtipps & mehr

DEZEMBER 2016 BIS MÄRZ 2017

in Düsseldorf

Number Thirteen bis 15. Januar 2017

Fotos: Hito Steyerl, Factory of the Sun; Komödie, Die Nacht der Musicals Vampire

Mausefalle 21. Januar 2017

Die Nacht der Musicals 2. März 2017

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&

kultur

Musik

Co

Was: Cid & Ella Wann: Donnerstag | 8. bis Sonntag 11. Dezember | 11 bzw. 18 Uhr Wo:

Tanzhaus NRW |Erkrather Straße 30

In der Reihe Melancholie und Muskeln präsentiert die Jugendkompanie B2B ihr Abschlussprojekt: eine urbane Interpretation des weltberühmten Märchens „Aschenputtel“ der Brüder Grimm. Sie haben das Märchen umgeschrieben und ließen sich dabei von der Grimmschen Version, Walt Disneys „Cinderella“ und dem gleichnamigen Ballett zur Musik von Sergej Prokofjew inspirieren. Ein urbanes Tanzmärchen mit Trash, großen Gefühlen, Virtuosität und Spaß für die ganze Familie.

Martin Schläpfer

Cid & Ella

The Harlem Gospel Singers

Was: The Harlem Gospel Singers : Abschiedstour Queen Esther Marrow’s Wann: Freitag 6. Januar | Samstag 7. Januar | 20 Uhr Wo:

Tonhalle | Ehrenhof 1

Infos: Fon 0211 8996123 | www.tonhalle.de Mit dieser fulminanten „Best-Of-Show“ verabschiedet sich Queen Esther Marrow, Superstar der internationalen Gospelszene. Gemeinsam mit den legendären The Harlem Gospel Singers und der grandios besetzten Band geht sie in Europa auf Abschiedstour. Bei so viel Stimmgewalt in prachtvollen Gospel-Roben verspricht es ein Fest mit Groove aus R&B, Funk und Soul zu werden, das sich sicher über alle Plätze hinweg ins Publikum ergießt.

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Was: Martin Schläpfer: b.30 Wann: Samstag | 14. Januar bis Sonntag 19. Februar | 17 Uhr Wo:

Deutsche Oper am Rhein | Heinrich-Heine-Allee 16a

Infos: Fon 0211 8925211 | www.operamrhein.de Um Außenseiter und Einzelgänger geht es in b.30. Diesmal fügt Martin Schläpfer drei Stücke zu einer neuen Kreation zusammen, wovon gleich zwei eine Uraufführung sind: Das Concerto grosso Nr. 1 von Remus Şucheană und Wounded Angel von Natalia Horecna. Verbunden werden diese durch Lonesome George von Marco Goecke. Der Choreograph, der einer der herausragendsten unserer Zeit ist, benannte sein Werk übrigens nach jener 2012 auf den Galápagos-Inseln im Alter von 100 Jahren verstorbenen Riesenschildkröte.

Fotos: Andreas Endermann, thommy mardo, b.30 ©Gert Weigelt, Akademisches Kunstmuseum – Antikensammlung der Universität Bonn

Infos: Fon 0211 172700 | www.tanzhaus-nrw.de


kultur

Was: Die Nacht der Musicals Wann: Donnerstag | 2. März 2017 | 20 Uhr Wo:

Tonhalle Düsseldorf | Ehrenhof 1

Infos: Fon 0211 8996123 | www.tonhalle.de Zeitlose Klassiker der Musicalgeschichte und Hits aus aktuellen Erfolgsproduktionen vereinen sich auf der Jubiläumstour in „Die Nacht der Musicals“ zu einem bunten Strauß wunderbarer Weltmelodien. Stücke aus Tanz der Vampire, Aladdin, Rocky, Hinterm Horizont, Cats, Elisabeth, Das Phantom der Oper, Mamma Mia, Falco, Evita versprechen einen grandiosen Abend.

Was: 17 Hippies: 20 Jahre Jubiläumstour Wann: Donnerstag | 2. Februar 2017 | 20 Uhr

Fotos: Schmidt / Schliebener, Die Nacht der Musicals Vampire, Nina Kuhn

Wo:

17 Hippies

Zakk | Fichtenstraße 40

Infos: Fon 0211 9730010 | www.zakk.de Trotz des Techno-Trends in den 90ern formierte sich diese Band mit Akustikinstrumenten und feiert nun ihren 20. Geburtstag. 17 Hippies ist eine zwölfköpfige Berliner Band, die Musikstile aus aller Welt mit Rock- und Popmusik verbindet. Osteuropäische Melodien gemischt mit dem Rhythmus französischer Chansons und amerikanischer Folkmusik.

Was: Sarah Connor: Muttersprache-Tour Wann: Donnerstag | 16. März 2017 | 20 Uhr Wo: Mitsubishi Electric Halle | Siegburger Straße 15 Infos: Fon 0211 8997733 | www.mitsubishi-electric-halle.de

Sarah Connor

Obwohl Sarah Connor seit beinahe 15 Jahren Platten veröffentlicht, lernte das Publikum sie mit dem Album „Muttersprache“ noch einmal von einer ganz neuen Seite kennen: Mit ihrer mit Dreifach-Platin ausgezeichneten CD überraschte und begeisterte sie zugleich. Noch nie schien die Sängerin so sehr bei sich selbst wie mit „Muttersprache“.

Foto: Mikael Damkier-Fotolia.com

IN ist, wer DRIN ist. Das Lifestyle-Magazin in Düsseldorf people | lifestyle | business | genuss 149 Winter 2016 · top magazin DÜSSELDORF top-magazin.de/duesseldorf TOP_Titelschriftzug_SOLO_1508_Versandstrichstärke_ZW.indd 9

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kultur

&

Theater Unterwerfung

Co

Was: Unterwerfung Wann: Sonntag | 4. Dezember | Mittwoch | 21. Dezember | weitere Termine in 2017 Wo:

Central | Worringer Straße 140

Infos: Fon 0211 85230 | Tickets: 0211 369911 | www.duesseldorfer-schauspielhaus.de Im Jahr 2022 nimmt, die Islamisierung des Abendlandes ihren Lauf: In Frankreich wird Mohammad Ben Abbès, Mitglied der Bruderschaft der Muslime, zum neuen Präsidenten gewählt. Trotz bürgerkriegsartiger Unruhen beschert er der Grande Nation mit der ­Einführung der Scharia, des Patriarchats und Polygamie einen ungeahnten Aufschwung. Eine bitterböse Satire nach Michel Houellebecq, die die westlichen Werte hinterfragt..

Was: Mausefalle Wann: Samstag | 21. Januar bis Donnerstag | 16. März Wo:

Komödie | Steinstraße 23

Infos: Fon 0211 325151 | www.komoedie-steinstrasse.de

Karneval in Venedig Was: Karneval in Venedig Wann: Donnerstag | 19. Januar bis Montag 17. April | Mo – Sa 20 Uhr | Samstag zusätzlich 16 Uhr | Sonntag 14 und 18 Uhr Wo:

Roncalli’s Apollo Varieté | Apollo-Platz 1

Fünf Hotelgäste in einer eingeschneiten Pension sitzen in der Mausefalle, denn einer von ihnen ist ein Mörder. Es beginnt ein Katz- und Mausspiel, das spannender nicht sein könnte. Dieses beliebte Theaterstück ist eines der bekanntesten Werke der britischen Schriftstellerin Agatha Christie und beim Publikum so gefragt, dass es in London seit 60 Jahren ununterbrochen aufgeführt wird. Mit Stefan Bockelmann, Dustin Semmelrogge u. a..

Infos: Fon 0211 8289090 | www.apollo-variete.de

Was: Rita will es wissen Wann: Mittwoch | 25. Januar bis Sonntag 5. März Wo:

Theater an der Kö | Schadowstraße 11 (in den Schadow-Arkaden)

Infos: Fon 0211 322333 | www. theateranderkoe.de Bildungshungrige Frisöse raubt abgebranntem VHS-Lehrer Frank in Englischer Literatur den letzten Nerv. Frisöse bleibt hartnäckig und wirbelt mit ihrem erfrischend gesunden Menschenverstand die Weltanschauung des eigentlich Desillusionierten ordentlich durcheinander. Komödie mit Jeanette Biedermann und René Heinersdorff. Co-Produktion mit der Komödie im Marquardt Stuttgart.

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Rita will es wissen

Fotos: David Baltzer, Roncalli’s Apollo Varieté, Komödie

Wenn die besinnliche Weihnachtszeit vorüber ist, beginnt bald das närrische Treiben: Zehn Tage vor Aschermittwoch schwebt in der Lagunenstadt ein Artist vom Campanile auf den Markusplatz herunter und eröffnet mit dem „Engelsflug“ die Karnevalssaison. Ganz Venedig maskiert sich dann farbenprächtig und opulent für rauschende Kostümfeste. Mit fantastischen Bildern und traumhaft schöner Artistik entführt diese Show in den zauberhaften Karneval in Venedig.


anzeige | genuss kultur Couch. Ein Heimatabend

Fotos: Theater an der Kö., Gerald Kasten, Robert Maschke, Kai Heimberg

Chris Tall Tour

Was: Chris Tall Tour: Selfie von Mutti

Was: Couch. Ein Heimatabend

Wann: Freitag | 17. Februar | 20 Uhr

Wann: Donnerstag | 26. und Freitag 27. Januar | 20 Uhr

Wo:

Wo:

Mitsubishi Electric Halle | Siegburger Straße 15

Kom(m)ödchen | Kay-und-Lore-Lorentz-Platz

Infos: Fon 0211 329443 | www.kommoedchen.de

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Ein erfolgloser Kabarettist muss dringend Gags für den Verband kritischer Metzger schreiben. Nicht genug, dass dieser Job sowieso schon unter der Würde des verkannten Genies ist. Ununterbrochen wird er von seinen Nachbarn mit unaufschiebbaren Diskussionen über gesellschaftspolitische Themen gestört. Herrlich absurd. Mit Christian Ehring.

Gerade mal 24 Jahre alt und schon mehrfach prämiert ist der Shooting-Star der Comedy-Szene Chris Tall. In seinem aktuellen Programm seziert er genüsslich den Generationen-Konflikt zwischen Facebook und Fürsorge.

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kultur

&

WINTER kunst

Kunst Co

Was: WINTERkunst

Wann: Donnerstag | 8. Dezember 2016 bis Samstag 7. Januar 2017 Wo:

BKK Kunstforum | Birkenstr. 47

Infos: Fon 0211 354461 | www.bbk-kunstforum.de In der traditionellen Jahresabschluss-Ausstellung werden die eingereichten Bilder und Objekte in der sogenannten „Petersburger Hängung“ präsentiert. Vom Boden bis zur Decke reichen die Malereien, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien sowie Installationen, Textilarbeiten und Objekte, die auch erworben werden können. Bei der Eröffnung küren die Besucher das schönste Bild, und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke wird es feierlich auszeichnen. Musikalisch begleitet wird das Opening von der Jazz-Formation Doppelkopf.

Was: Number Thirteen: Factory of the sun & Missed Connections Wann: bis Sonntag | 15. Januar 2017 Wo:

Julia Stoschek Foundation e.V. | Schanzenstrasse 54

In Number Thirteen werden zwei Ausstellungskonzepte vereint: In „Factory of the sun“ steht die Sonne für eine Auseinandersetzung mit Alltags- und Überwachungstechnologien, um die Dialektik von Freiheit und Gefangensein zu verhandeln. „Missed Connections“ setzt sich kritisch mit dem Überfluss und den Exzessen unserer technokratischen Gesellschaft auseinander.

Was: Samson Young Wann: Samstag | 17. Dezember 2016 bis Sonntag 5. März 2017 Wo: Was: Russische Brautschätze – Das Porzellan der Großfürstinnen Wann: bis Sonntag | 2. April 2017

Infos: Fon 0211 8996243 | www.kunsthalle-duesseldorf.de

Russische Brautschätze

Wo: Hetjens-Museum – Deutsches Keramikmuseum | Schulstr. 4 Infos: Fon 0211 8994210 | www.duesseldorf.de/hetjens/ Im 19. Jahrhundert wurden Zarentöchter wie etwa die Schwestern Olga und Alexandra Nikolajewna Romanowa mit den Erben deutscher Fürstenhäuser verheiratet. Zu den millionenschweren Mitgiften gehörte stets auch prachtvolles Porzellan aus der Kaiserlichen Manufaktur St. Petersburg. Das Porzellan erfüllte insbesondere die diplomatische Funktion, die überwältigende Pracht und den Repräsentationsanspruch des russischen Zarenhofes in der neuen Heimat zu vermitteln.

Samson Young

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Kunsthalle Düsseldorf | Grabbeplatz 4

Mit dieser Ausstellung präsentiert der Hongkonger Künstler erstmals eine institutionelle Einzelausstellung in Europa. Seine musikalisch-skulpturalen Arbeiten haben sehr oft einen konkreten historischen Bezug und setzen sich mit Orten des Konflikts auseinander. Sounds und Musik werden dabei als Vehikel für die Aufarbeitung und Darstellung historischer Ereignisse genutzt, sind aber zugleich der Kern einer ästhetischen Erfahrung.

Fotos: Service mit blauem Fond aus dem Brautschatz der Alexandra Nikolajewna © Kulturstiftung; Maya, 90 x 90 cm, Oel auf Leinwand, Mariele Koschmieder, 2012, Foto privat; Dream FM (while the daylight lasts), 2015, On-site radio broadcast, performance

Infos: Fon 0211 5858840 | www.julia-stoschek-collection.net


kultur

Fotos: Drei Stühle, Paris 1937, Nachlass Fred Stein; © Studio Tomás Saraceno 2013, Kunstsammlung NRW

Düsseldorf Photo Weekend

Tomás Saraceno

Was: Duesseldorf Photo Weekend 2017 Wann: Freitag | 3. bis Sonntag 5. Februar 2017 Wo:

Über 50 Galerien | Museen | Institutionen und Off-Räume

Infos: Fon 0211 328020 | www.duesseldorfphotoweekend.de 2017 findet die sechste Edition des international beachteten Duesseldorf Photo Weekends statt. Über 50 Galerien, Museen, Institutionen und Off-Räume beteiligen sich nach dem Erfolg der letzten Jahre an diesem Event, das zu einem festen Bestandteil der Düsseldorfer Kunst- und Kulturszene geworden und nicht mehr wegzudenken ist.

Was: Tomás Saraceno: „in orbit“ Wann: Voraussichtlich Ende Februar 2017 Wo:

Kunstsammlung K 21 | Ständehausstr. 1

Infos: Fon 0211 8381204 | www.kunstsammlung.de Die riesige Netzkonstruktion „in orbit“ – ein absoluter Publikumsrenner – wird voraussichtlich Ende Februar wieder eröffnet. Hier können mutige Kunstliebhaber die Rauminstallation in schwindelnder Höhe unter der Glaskuppel besteigen. Das Werk von Tomás Saraceno entsteht in intensiver Auseinandersetzung mit biolo­ gischen und physikalischen Erkenntnissen.

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