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GYMNASIUM HÖCHSTADT A.D. AISCH P-SEMINAR 2010/12

Ein herzliches Dankeschön an unsere Werbepartner: 

Biolett

91315 Höchstadt, Kellerstraße 4a

www.bio-lett.de 

Bücherstube

Juwelier Müller 91315 Höchstadt

Höchstadt a.d. Aisch

91315 Höchstadt

Nützliche Tipps &Tricks:

Franken erleben

Internetseite des Laufer Kellers: 

http://www.brauerei-friedel.de/

Internetseite des Schlosshof-Festivals: 

http://www.schlosshof-festival.de/

Redaktion: Alina Bittner, Katharina Beck, Fabio Fagone, Micaela Großmann, Toni Hofmann, Véronique Huffer, Rebecca Moos, Vanessa Scheel, Tabea Stocklassa, Janine Weisel, Nathalie Wöllner Gymnasium Höchstadt an der Aisch, 91315 Höchstadt, Bergstraße 4

Inhalt: • Ein Karpfen namens Fridolin • Auf Schatzsuche beim Geocachen • Frankens flüssige Seele • Eine Reise ins Mittelalter


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Für kleine Karpfenfans:

Der schwebende Karpfen Fridolin Es war einmal der Karpfen Fridolin, der täglich zufrieden durch seinen Weiher schwamm, welcher sich direkt in Höchstadt Süd, Richtung Großneuses befindet. Eines Tages kam der große Fischer Fritz an den Weiher, um Fridolin, seine Freunde und seine Geschwister zu angeln. Er hatte eine sehr schwere und lange Angel dabei. Nach Stunden der Geduld hatte es der schlaue Fritz geschafft, alle Fische aus dem Weiher zu holen - außer Fridolin. Dieser war nämlich ein ganz besonders kluger Fisch. Doch Fritz dachte sich eine List aus: er lockte Fridolin mit einer Garnele aus dem Wasser. Fritz sagte zu ihm: „Endlich hab ich dich, du Schelm! Du wirst ein gutes Festtagsessen!“ Anschließend nahm er Fridolin mit zu sich nach Hause und warf ihn mit viel frischem Wasser in die Badewanne. Fridolin verbrachte nun viele Tage einsam an diesem Ort, bis es Zeit war, ihn für das Festtagsessen zuzubereiten. Plötzlich tauchte ganz unerwartet die Zauberfee Fernanda auf, die ihn retten wollte, weil er der letzte noch lebende Karpfen war. Sie schenkte Fridolin drei Wünsche, aber unter der Bedingung, dass er danach wieder zurück in seinen Weiher müsse. Sein erster Wunsch war es, schweben zu können. Der Zweite bestand darin, dass er nach Jahren der Einsamkeit eine Freundin bekommen würde.

Das Schlosshof Festival bietet die Möglichkeit Höchstadt auf eine ganz andere und besondere Weise zu erleben. Vielleicht möchten auch Sie zu der mittelalterlichen Stimmung beitragen, indem Sie sich wie viele andere Besucher in mittelalterliche Gewänder kleiden. Informationen zu den genauen Terminen und dem Kartenverkauf erhalten Sie auf der Website http://www.schlosshof-festival.de/


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Eine Reise ins Mittelalter

Schlosshof Festival Ein ganz besonderes Ereignis in Höchstadt ist das einmal im Jahr stattfindende Schlosshof Festival. Begeben Sie sich auf eine musikalische Zeitreise ins Mittelalter und lauschen Sie den Musikgruppen, die auch mittelalterliche Instrumente wie Dudelsack und Schalmei zum Erklingen bringen. Neben der musikalischen Unterhaltung gibt es eine Feuershow und ein Mittelaltermarkt trägt zusätzlich dazu bei, das Höchstadter Schloss in eine mittelalterliche Kulisse zu verwandeln. Dort werden Sie nicht nur mit mittelalterlichen Speisen versorgt, sondern können beispielsweise auch Schmuck, Trinkhörner und Gewänder wie aus vergangenen Zeiten erstehen.

Als Letztes bat er darum, dass ein riesiges Denkmal von ihm errichtet würde, damit sich alle an ihn zurückerinnern könnten und er als Symbol dieser Gegend gelten würde. Daraufhin verzauberte sie ihn—und er konnte schweben. Fernanda nahm Fridolin mit auf eine lange Reise. Sie zeigte ihm die Aischwiesen, die vielen Weiher und Tümpel und die wunderbare Natur im schönen Höchstadt. Schließlich ließ sie Fridolin wieder heil in seinen Weiher zurückschweben. Die Zauberfee hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie Fritz Fridolin weggenommen hatte. Deshalb zauberte sie ihm einen kleinen Karpfen aus Gold herbei, den sie ihm vor die Badewanne legte. Als Fritz in das Bad kam, stolperte er über diesen kleinen, wertvollen Karpfen und fiel auf die Nase. Verdattert stand er wieder auf und war so erstaunt über das tolle Geschenk, dass er es gleich zu seinen Pokalen stellte. Zudem zauberte Fernanda ein Denkmal eines großen Karpfens aus Stein herbei, das sich bei dem Kreisel neben den Aischwiesen befindet. Fridolin, der schlaue Karpfen, lebte nun gemeinsam mit seiner neuen Freundin und Geliebten Fridoline glücklich und zufrieden in seinem Weiher.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.


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Auf Schatzsuche beim Geocaching

Eine spaßige Erfahrung für Jung und Alt bietet sich in dieser schönen ländlichen Gegend ganz besonders an:

Das Geocaching! Kleine Schatzsucher werden ihre Freude daran haben, einen in der Landschaft versteckten Schatz zu suchen und auch die schon erwachsenen Naturfreunde werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Was ist Geocaching überhaupt? Das ist ganz einfach! Die Koordinaten des Schatzes müssen in ein GPS-Gerät, ein Navigationsgerät oder in eine herunterladbare Smartphone-App eingegeben werden. Dann folgen die großen und kleinen Schatzsucher der Wegbeschreibung des gewählten Geräts, bis sie am Zielort angekommen sind. Und jetzt heißt es suchen! Natürlich ist der Cache nicht ganz offensichtlich gelegen, aber mit ein wenig Geduld kann jeder die Suche erfolgreich abschließen.

der reichen Vergangenheit des Ortes, zahlreiche Pilgergaben sind im Altarbereich der Kirche befestigt. Auf keinen Fall sollten Sie den einmaligen Kreuzweg verpassen, der, von Holzläden geschützt, rings herum an der Außenseite der Kirchenwand angebracht ist. Nach einem kleinen Spaziergang durch den hinter den Kellern gelegenen beeindruckenden Buchenwald können Sie im Hallerndorfer Keller, berühmt für sein Bier, Ihren Durst löschen, oder Sie entspannen bei Kaffee und Kuchen. Hat Ihnen der Abstieg Lust auf mehr Bewegung gemacht, können sie Ihre Wanderung wunderbar fortsetzten, wenn Sie durch Hallerndorf nach Süden laufen, wo Sie auf eine kaum befahrene schmale Straße gelangen. Sie führt durch einen ruhigen Wald nach Haidt, wo Sie nach rechts in die Hauptstraße einbiegen. Wenn Sie dieser folgen, gelangen Sie nach Lauf. Durchqueren Sie dieses und biegen Sie nach circa 300 Metern nach rechts ab. Ein wenig versteckt im Wald liegt hier der Laufer Keller, der sich seine Ursprünglichkeit in weiten Stücken bewahrt hat. Beenden Sie hier Ihren Ausflug und lassen Sie den Abend entspannt ausklingen, während Sie die Aussicht auf die Aisch genießen.


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Frankens flüssige Seele Kellerwanderung Ein absolutes Muss während Ihres Aufenthaltes in der Region ist der Besuch einer der typisch fränkischen Keller. In unterirdischen Räumen wird hier das oft selbst gebraute Bier gekühlt, das dann in dem darüber gelegenem Biergarten zur deftigen Brotzeit ausgeschenkt wird. In natürlicher Umgebung wird hier auch für die kleinen Besucher Abwechslung durch Spielplätze oder Naturlehrpfade geboten. Tradition geworden ist die Verbindung eines Kellerbesuchs mit einer Radtour auf den Radwegen durch die fränkische Landschaft. Beispiel hierfür ist der gut ausgeschilderte Adelsdorfer Radwanderweg. Dieser deckt näher liegende Keller ab, doch ein Ausflug zum weiter entfernten Kreuzberg ist lohnend. Hier wird auf drei Kellern eine weite Auswahl an Gerichten geboten, die durch eine Teilüberdachung auch bei schlechtem Wetter genossen werden können. Mit dem großen Spielbereich für Kinder und Führungen durch die Brauerei vor Ort bietet vor allem das „Brauhaus am Kreuzberg“ außer Essen noch weitere Aktivitäten an, so dass hier ein ganzer Nachmittag gestaltet werden kann. Wer außer dem leiblichen auch das seelische Wohl sucht, ist in der mittelalterlichen Pilgerkirche auf dem Kreuzberg bestens aufgehoben. Die wunderschön ausgestaltete Kirche zeugt von

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Was brauche ich zum Geocaching? Ein GPS-/Navigationsgerät oder ein Smartphone Einigermaßen festes Schuhwerk Abenteuerlust Gutes Wetter ist von Vorteil Was kostet Geocaching? Rein gar nichts! Wunderbare Landschaften darf bei uns jeder kostenlos genießen

Ein ganz besonders schöner Cache im Westen Höchstadts:

Kleine Randnotiz: Das heute bekannte Geocaching stammt von der ursprünglichen Form des Letterboxing ab, bei welchem sich die Suche nur mit Hilfe eines Kompasses und einigen Anweisungen als schwieriger gestaltete. Letterboxing gab es schon im 19. Jahrhundert

N 49° 42.655 E 010° 47.210


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