Page 25

Rubrik Tipp 25

zen zu können“, erklärt die Diplom-Ingenieurin für Theater- und Veranstaltungstechnik, bevor der Tonmeister die Regie in der Besuchergruppe übernahm. Die neun Schülerinnen waren nach ihrem Theaterbesuch regelrecht sprachlos. Die Vielzahl von Eindrücken musste erst einmal sacken. Aber sie kommen bestimmt wieder. Zunächst garantiert als Zuschauer. Wencke (13) vom Hagenower Gymnasium denkt schon über mehr nach: „Ich kann mir vorstellen, den Beruf der Veranstaltungstechnikerin zu erlernen. Auf jeden Fall möchte ich dann auch noch ein Studium anschließen“, sagte sie nach der beeindruckenden Vorstellung hinter den Kulissen. Auch Fanny (13) vom Schweriner Goethe-Gymnasium zeigte sich begeistert. „Das war ein interessanter und spannender Tag“, lautet ihr Fazit. Klassenkameradin Hanna ergänzt: „Und es war total cool da oben, auf dem Schnürboden.“ Na klar: Direkt unter

dem Dach des imposanten Theatergebäudes zückten die Mädchen ihre Handys. So einen Moment muss man einfach im Bild und zur Erinnerung festhalten, kurz bevor der große Vorhang fällt. Vielleicht sind es die Mädels vom Girls’Day 2013, die diesen in ein paar Jahren dann selber öffnen und ihren Traumberuf da gefunden haben, wo mittlerweile beide Geschlechter ihren Mann stehen. Die Chancen dafür stehen bestens: „Junge Frauen verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Diese wird von Unternehmen gerade in technischen und techniknahen Bereichen mehr und mehr nachgefragt“, so Marlies Reiher.

Grünes Licht für die größte Schülerbefragung des RÜMs Berufsausbildung oder Studium? Um zu erfahren, wohin die Schüler und Schülerinnen der achten bis zwölften Klassen in Vorpommern-Rügen aktuell in 2013 beruflich tendieren, führt das Regionale Übergangsmanagement Vorpommern-Rügen (RÜM) erneut eine Schülerbefragung an allen 31 allgemeinbildenden Schulen des Landkreises Vorpommern-Rügen durch. Start war Anfang Mai. Das Schulamt in Greifswald gab für die Befragung grünes Licht.

weit eigene Hobbys, ehrenamtliches Engagement oder der erlernte Beruf der Eltern Einfluss auf die Berufswahl haben.“ Der Fragebogen wurde mit dem Staatlichen Schulamt Greifswald sowie mit dem Bildungsmini-

„2011 und 2012 haben wir bereits Schülerbefragungen sowohl an allgemeinbildenden Schulen im Altkreis Nordvorpommern als auch an den Förderschulen des neuen Landkreises durchgeführt. Als Koordinierungsstelle wiederholen wir jetzt erneut die Befragungen an den allgemeinbildenden Schulen, um flächendeckend Daten und Informationen zur beruflichen Orientierung der Jugendlichen zu erhalten. Erstmalig sind nach der Kreisgebietsreform bei der Befragung auch die Schulen von Stralsund und Rügen mit dabei“, so Antje Post, Leiterin der RÜMKoordinierungsstelle „Leuchtturm“. Mit der Kreisgebietsreform 2011 ergab sich eine Erweiterung des Projektgebietes auf den gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen. Antje Post: „Die Schüler und Schülerinnen sind die Nutzer und Nutzerinnen der vielfältigen Angebote der Berufs(früh-)orientierung. Deshalb müssen sie aktiv in die Angebotsanalyse mit eingebunden werden. Dazu dient die Schülerbefragung, die mithilfe eines standardisierten anonymen Fragebogens an den Schulen durchgeführt wird.“ So möchte man unter anderem von den Jugendlichen wissen, wie sie ihre beruflichen Perspektiven in Vorpommern-Rügen einschätzen, ob sie meinen, in ihrem Wunschberuf eine entsprechende Ausbildungsstelle im Landkreis zu bekommen oder ob sie dafür woandershin gehen müssen. Antje Post: „Auch wollen wir wissen, wer – Eltern, Lehrer oder Freunde – für die Berufswunschorientierung wesentlich war und inwie-

sterium MV abgestimmt. Als Basis dienten die bereits in den vorhergehenden Schülerbefragungen verwendeten Fragebögen. Die Befragung wird online durchgeführt, was eine zeitnahe Auswertung der Befragungsergebnisse ermöglicht. Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de

Weitere Informationen zur Schülerbefragung und zum Regionalen Übergangsmanagement Vorpommern-Rügen mit der Koordinierungsstelle „Leuchtturm“ gibt es unter www.lk-vr.de/ruem. Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfond.Start ist Anfang Mai. Um große Beteiligung wird gebeten.

Fragen, Tipps oder eine Kritik? Dann Mail schicken an: verlag @tom-verlag.de

WiN 02/2013

WiN 02/2013  

Das junge Wirtschaftsmagazin für Mecklenburg-Vorpommern

WiN 02/2013  

Das junge Wirtschaftsmagazin für Mecklenburg-Vorpommern

Advertisement