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DAS JUNGE WIRTSCHAFTSMAGAZIN IM NORDEN Eine Publikation des Wirtschaftsspiegel MV f체r alle Sch체lerInnen der Klassen 9 und 10

regionale MessenJede Menge Lehrstellen in MV Nacht der Zukunft in Schwerin: Begeistert mit besten Jobchancen

Tag des Ausbildungsplatzes: Generationenwechsel auf dem Ausbildungsmarkt

: Wenn das Spielen

von

zum Beruf wird:

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Kreative Studieng채nge an der Schweriner Designschule

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Editorial Rubrik 03 3

INHALT

Fachkräftemangel! trotzdem gehen

Nacht der Zukunft: SEITE 4-9

immer noch viele

Einstiegsqualifizierung:

Firmen leer aus

75 Berufe und mehr...

Eine faire Chance für beide Seiten SEITE 10

"Alles andere als ein trockener Job" SEITE 14-15

Wie bewerbe ich mich richtig SEITE 17-21

Teste dich! Mathe und Physikaufgaben SEITE 22-23

Girls `Day:

Viele Jugendliche haben eine Lehrstelle gefunden. Sie haben ihren Weg nach der Schule gefunden.

tig lesen, schreiben und rechnen. Somit werden Mindestvoraussetzungen für eine Lehre nicht erfüllt.

Leider ist das nicht der Alltag. Es gibt Hunderte, die trotz Fachkräftemangel, nicht zum Zuge kommen. Sie kommen in Übergangssysteme mit berufsvorbereitenden Programmen.

3. Mangelndes Sozialverhalten

Von 30.000 Schulabgängern in MV 1995 haben wir heute 9.500. Die Anzahl der Lehrstelle hat sich für die Schüler verbessert. Die Arbeitsagenturen vermelden mehr unbesetzte Stellen als „unversorgte Bewerber“.

SEITE 24-25

Welche Gründe gibt es für Schüler, die trotz solcher Ausbildungsmöglichkeiten, noch keine Lehrstelle bekommen haben.

Tag des

1. Fehlender

Große Kunst ins rechte Licht setzen

Ausbildungsplatzes SEITE 26-27 Kooperation mit der Universität Kuala Lumpur

Schulabschluss (In Bundesdurchschnitt 6% - in MV 14 % je nach Rechnungsart) Einen Abschluss setzen die meisten Unternehmen einfach voraus.

Seite 28

2. Rechnen- und Impressum Seite 30

Schlechte Manieren und Unzuverlässigkeit sind Jobkiller. Firmen können mit solchen Mitarbeitern nichts anfangen- keine Chance auf eine Lehrstelle.

4. Angebot und Nachfrage passen nicht zusammen Regional oder auch die Anforderungen passen nicht. Manchmal wird es dann ein Vorbereitungsjahr, vielleicht mit Praktikum, daraus.

Die Unternehmen suchen Azubis. Versucht rechtzeitig ein Praktikum zu absolvieren. Das zeigt am besten, ob der Beruf zu Euch passt. Auf Messen gibt es jede Menge Möglichkeiten dazu. Wir wollen Euch in diesem Heft einige Tipps für Berufe geben und stellen Berufsorientierungsmessen in MV vor.

Leseschwierigkeiten Viel Spaß beim lesen. Viele Jugendliche können auch mit einem Schulabschluss nicht rich-

Fragen, Tipps oder eine Kritik? Dann Mail schicken an: verlag @tom-verlag.de

Euer WiN - Team WiN 02/2013


4 Titel

„Nacht der Zukunft“ begeistert mit besten Jobchancen 75 Berufe und mehr auf der zweiten Berufsfindungsmesse in Schwerin Die zweite „Nacht der Zukunft“ war ein voller Erfolg. Mehr als 400 Besucher informierten sich bei der Berufs- und Studienorientierungsmesse im Schweriner Marstall über die beruflichen Perspektiven in der Region und wurden positiv überrascht. Rund 50 Unternehmen präsentierten eine beachtliche Vielfalt an Ausbildungsberufen und bestätigten damit die ausgezeichneten Berufsaussichten für junge Leute in Mecklenburg und Schwerin. 75 Berufe zählten der Regionalmarketingverein Mecklenburg-Schwerin und der TOM-Verlag, die die Berufsfindungsmesse für Schülerinnen und Schüler organisierten. „Wir sind in diesem Jahr von neuem angetreten, um dem Nachwuchs zu zeigen, welche tollen Jobchancen sich direkt vor ihrer Haustür bieten und ich bin begeistert über die große Resonanz“, so Nadine Hintze, Geschäftsführerin des Regionalmarketingvereins. „Nicht nur die Aussteller sind zahlreich erschienen, sondern auch die vielen Schülerinnen und Schüler haben sich diese einzigartige Gelegenheit nicht entgehen lassen, alles zum Thema Ausbildung und Studium zu erfahren.“ Bei einem ausführlichen Rundgang durch den Marstall hat sie sich gemeinsam mit dem Wirtschaftsminister des Landes, Harry Glawe, davon überzeugt, dass in der Region, ob in der Ernährungswirtschaft, dem Bankwesen, im Pflegedienst oder im Baugewerbe, für jeden Berufswunsch etwas dabei ist. Harry Glawe nutzte seinen Besuch der „Nacht der Zukunft“ auch, um die jungen Messebesucher zu mehr Initiative aufzufordern. „Die Schulabgänger sind gut beraten, sich früh über die Möglichkeiten zu informieren. Inzwischen sind die Chancen für eine berufliche Zukunft in der Heimat deutlich gewachsen. Diesen positiven Schwung sollten gerade die Absolventen des aktuellen Jahrgangs, aber auch alle anderen für ihren Start ins Berufsleben mitnehmen“, stellte Harry Glawe nach seinem Rundgang fest. Er lobte zugleich die Idee für die Ausbildungsmesse der besonderen Art, die sich der Wirtschaftsminister auch für das nächste Jahr wieder wünscht. Komplimente für das Veranstaltungskonzept, das neben Informationen rund um Firmen, freie Stellen und Studienmöglichkeiten auch auf Unterhaltung setzt, gab es auch von den Ausstellern und Besuchern. Ines Güll von der GÜLL GERÜSTBAU GmbH fand die Veranstaltung „super zugeschnitten auf Jugendliche“ und das Ehepaar Klemm aus Schwerin, das ihren 15-jährigen Sohn Johannes begleitete, war überzeugt, dass dieser Abend ihren Sohn auf jeden Fall vorwärts gebracht hat. Nach einem Gespräch am Stand der VIELANKER BRAUHAUS GmbH & Co. KG konnte Johannes sich gleich für ein gastronomisches Praktikum begeistern. WiN 02/2013 05/2012

„Es gibt viele Erfolgsgeschichten von der zweiten „Nacht der Zukunft“ zu berichten. Praktikumsplätze wurden gefunden, Ausbildungsbetriebe kennengelernt und persönliche Zukunftschancen entdeckt. Das freut uns als Veranstalter natürlich sehr“, so Hans-Joachim Scheffler, Geschäftsführer des TOMVerlags. Er machte noch einmal deutlich, dass der Erfolg der Berufsmesse vom besonderen Format abhängt. „Die jungen Leute kommen gerne, weil sie hier gebündelt von den beruflichen Möglichkeiten erfahren und gleichzeitig mit vielen tollen Aktionen und Musik unterhalten werden.“ Die Messe wurde von einer Modenschau für Berufsbekleidung, der Handwerker-Olympiade und einer Verlosung begleitet. Nachdem alle Informationen gesammelt und die Preise vergeben waren, endete die zweite „Nacht der Zukunft“ mit einer ausgelassenen Schülerdisko. In der „Club Galerie“ ließ auch Cindy Strachanski aus Schwerin den Abend ausklingen. Sie nimmt als stolze Gewinnerin nicht nur berufliche Eindrücke von der zweiten „Nacht der Zukunft“ mit, sondern auch den Hauptpreis der Verlosung – ein Apple iPad mini. Stimmen zur zweiten „Nacht der Zukunft“ Luisa Wolf, 19 Jahre, Auszubildende zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der ALBA NORD GmbH: „Ich bin sehr glücklich mit meiner Berufswahl und möchte meine Erfahrungen weitergeben. Darum stehe ich als Azubi hier am Stand, um aus meinem beruflichen Alltag zu berichten und wenn nötig auch Tipps zu geben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, gute Noten können die Eintrittskarte sein in die Arbeitswelt.“

Fragen, Tipps oder eine Kritik? Dann Mail schicken an: verlag @tom-verlag.de


Rubrik Titel 5

Ines Güll, Prokuristin der GÜLL GERÜSTBAU GmbH: „Für unser Unternehmen ist es schwer geworden, Nachwuchs zu finden, der zur körperlichen Arbeit bei Wind und Wetter bereit ist. Wir müssen also gezielt auf die Suche gehen und dafür gibt es die „Nacht der Zukunft“. Hier zeigen wirklich alle Initiative, die Jugendlichen, wir Aussteller und natürlich die Organisatoren.“ Dr. Wolfram Friedersdorff, 1. Stellvertreter der Oberbürgermeisterin von Schwerin: „Ich bin hoch zufrieden mit der Veranstaltung. Schüler kommen in Scharen in den Marstall, der sich durch seine Lage mitten in der Stadt hervorragend anbietet für diesen Event. Die „Nacht der Zukunft“ hat ihren Platz gefunden in Schwerin. Für das nächste Jahr wünsche ich mir einzig mehr industrielle Betriebe.“ Diedrich Baxmann, Vorstandsvorsitzender des Regionalmarketingvereins MecklenburgSchwerin: „Die Metropolregion Hamburg ist Fluch und Segen zugleich für unsere Wirtschaft. Da heißt es aktiv werden, vor allem bei der Nachwuchssicherung. Damit die jungen Menschen in der Region bleiben, müssen sie von den vielen Chancen auf dem Ausbildungsmarkt erfahren. Dafür sorgt der Regionalmarketingverein mit Initiativen, Ideen und attraktiven Angeboten.“

Kontakt Albert Yanson, 26 Jahre, Auszubildender zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin: „Eine Ausbildung zum Bankkaufmann hat eine gute Zukunft. Banken wird es immer geben und die Sparkassen sind eine sichere Institution. Um das zu vermitteln, braucht es Plattformen wie diese. Bei der „Nacht der Zukunft“ passt alles zusammen und ich bin gerne hier, um meinen Ausbildungsbetrieb zu vertreten.“ Maximilian Schulz, 17 Jahre, auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz: „Ich finde es toll, dass ich mit Azubis selbst ins Gespräch kommen kann. Das ist mal eine Ausbildungsmesse auf Augenhöhe, bei der man wirklich was erfährt und noch wertvolle Hinweise für die eigene Bewerbung bekommt. Bei meiner Suche gucke ich jetzt auch nach Betrieben in und um Schwerin.“

Regionalmarketing Mecklenburg-Schwerin e.V. Nadine Hintze Graf-Schack-Allee 10/10a I 19053 Schwerin T: 0385.7788720 I F: 0385.7788723 info@meck-sn.de I www.meck-sn.de TOM-Verlag Hans-Joachim Scheffler Johannesstraße 27 19053 Schwerin T: 0385 77 33 91 96 I F: 0385 77 33 91 98 verlag@tom-verlag.eu

HIER FINDEST DU EINEN KLEINEN FILM ÜBER DIE MESSE >>>>>>>

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WiN WiN 05/2012 01/2012 02/2013


6 Titel

Nachwuchs gesucht im Traumschloss Jobs für junge Genießer in ländlicher Idylle Längst gehört das Schloss Basthorst zu den ersten Adressen bundesweit, wenn es um gehobenes Ambiente in traumhafter Umgebung geht. Auf der „Nacht der Zukunft“ glänzten die Gastro- und Hotelspezialisten mit guten Ideen, um potentiellen Nachwuchs zu begeistern. Eine Modell-Kuh, an deren Gummi-Euter die jungen Leute testen konnten, wie viel Talent sie für einen Beruf in der Landwirtschaft mitbringen; und als Belohnung für die Mutigen mixte Hotel-Azubi Madlen Buse alkoholfreie Drinks. Der Job eines Tier- oder Landwirtes ist natürlich viel umfangreicher – und gemolken wird in den wenigsten Betrieben noch per Hand, das haben in der Praxis längst modernste Melkmaschinen übernommen; für den einen oder anderen jungen Interessenten ein Thema, mit dem sie sich bisher noch nie auseinandergesetzt haben. Die Basthorster warben hier mit Erfolg für Ausbildungsplätze in einem hochmodernen landwirtschaftlichen Firmengeflecht unter dem Dach der Unternehmungen „Schloss Basthorst“ und „WINSTONgolf“. Bis zu 18 Azubis werden aktuell gesucht rund um Hotellerie und Landwirtschaft: Hotel- und Restaurantfachfrauen- und -männer, Veranstaltungs-, Büro- und Hotelkaufleute, Köche, HauswirtschafterInnen, Tier-, Pferde- und Landwirte...

Das Konzept der Basthorster auf der Messe ging auf: Obwohl Florentine Fuhrmann und Lisa-Marie Sehr bereits wissen, dass sie Lehrerinnen werden wollen, interessierten sie sich für den Stand des mecklenburgischen EdelHotels. „Wir finden die Kuh cool!“ riefen beide wie aus einem Mund und schnell kamen sie mit Azubis und Mitarbeitern des Schlosses ins Gespräch. Und wer weiß: Mit ihren 13 Jahren können die beiden Mädchen sich noch etwas Zeit bis zur endgültigen Berufswahl lassen. Mit Sicherheit wird ihnen der Besuch an diesem Messestand im Gedächtnis bleiben, und ganz bestimmt werden sie noch mal darüber nachdenken, für welchen Beruf sie sich entscheiden. Vielleicht ja doch für eine Tätigkeit im wunderschönen Schloss Basthorst. WiN 02/2013 05/2012

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Rubrik Titel 7

Bestens vorbereitet in die Kreativbranche Schweriner Designschule jetzt mit B.A.-Studiengängen Eine feste Größe in der Bildungslandschaft der mecklenburgischen Landeshauptstadt ist seit Jahren die „Designschule“. Etliche Grafik-, Mode- und GameDesigner haben hier bereits erfolgreich ihre Berufsausbildung absolviert. Ab 2013 bietet die Designschule nun zusätzlich zur „normalen“ Ausbildung auch BachelorStudiengänge in allen drei Fachrichtungen an. Anlass genug für Geschäftsführer Christian Hajdas, um auf der „Nacht der Zukunft“ für die neuen Ausbildungsmöglichkeiten zu werben. Gabriele Hinz und Chris Karibu lassen sich erklären, welche beruflichen Möglichkeiten sich mit einem Abschluss der Designschule bieten, z.B. als Game-Designer. Für den, der „was Ordentliches“ lernen will, kommt dieser Beruf wohl eher nicht in Betracht, zumindest auf den ersten Blick. Doch tatsächlich hat sich die SpieleBranche längst aus der Nische für kreative Spinner zu einem wesentlichen Bestandteil der Unterhaltungsindustrie entwickelt. Viele Computerspiele verkaufen sich weit besser als Musik- oder Filmproduktionen, „GameDesigner“ ist also eher ein Beruf mit Zukunft statt

Geschäftsführer Christian Hajdas

„brotloser Kunst“, zumindest mit einer soliden Ausbildung in der Tasche - einer Ausbildung, die es im Norden Deutschlands in dieser Form nur in Schwerin gibt.

WiN 02/2013


8 Titel

Das DVZ – moderner Arbeitgeber mit tarifgebundener Vergütung Hohe Übernahmechancen, sichere Arbeitsplätze Die „Nacht der Zukunft“ ist bereits eine Stunde alt, da treffen wir Sven Janzikowski. Er ist auf der Suche nach einer geeigneten Trainee-Maßnahme. Von den rund 50 Unternehmen, die sich heute präsentieren, hat er bereits die Hälfte „abgeklappert“, doch bislang war noch nichts Passendes dabei.

dualen System eröffne hervorragende Berufsaussichten sowohl während des Studiums als auch danach, erklärt Annika, denn durch die perfekte Kombination von Theorie und Praxis verfüge der Student nach nur 6 Semestern über eine grundlegende Berufsausbildung, einen Hochschulabschluss sowie über wertvolle Praxiserfahrung; und Martin kann – nicht ohne ein wenig Stolz – darauf hinweisen, dass es sich beim DVZ um einen sicheren Arbeitgeber mit tarifgebundener Vergütung handelt. Für Sven Janzikowski „klingt das alles ziemlich gut“. Er gehört zu den Mecklenburgern, die ihr Land aus beruflichen Gründen verlassen haben, aber so schnell wie möglich zurück kommen wollen, sobald sich eine Jobperspektive zeigt. Momentan absolviert er ein verwaltungsbetriebswirtschaftliches Studium in SchleswigHolstein.

Am DVZ-Stand kommt Sven ins Gespräch mit Annika Puklowski und Martin Hennig. Ein Trainee haben die Datenspezialisten zwar momentan nicht im Angebot, doch das außerordentlich breite berufliche Spektrum des Betriebes interessiert den 25-jährigen Besucher. Das Schweriner Datenverarbeitungszentrum sucht aktuell Azubis und Studenten als IT-Systemkauffrauen und -männer und Wirtschaftsinformatiker. Ein Studium im

WiN 02/2013 05/2012

Erste Übereinstimmung konnten Sven und die DVZ-Leute in ihrem Gespräch erreichen; Annika Puklowski rät dem Studenten, er möge sich mit einer Initiativbewerbung an den Betrieb wenden: „Gute Leute werden immer gesucht, vielleicht ergibt sich ja demnächst etwas“. Denn das Datenverarbeitungszentrum ist ein hochmoderner Betrieb, so flexibel und kontinuierlich wachsend wie die komplette IT-Branche. Für das Unternehmen gehört es zum Überlebensprinzip, alle relevanten technischen und organisatorischen Entwicklungen nicht nur mitzumachen, sondern ganz vorne mit zu gestalten. Beste Perspektiven für echte IT-Profis.

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Rubrik Titel 9

Infos und Berufe mit Spannung gibt es bei der WEMAG

Ausgebildet wird in den Berufen: Elektroniker/ in für Betriebstechnik Fachinformatiker / in für Systemintegration Duale Studiengänge Bachelor of Arts / Bachelor of Science Bewerbungsanschrift: WEMAG AG Berufsausbildung Obotritenring 40 I 19053 Schwerin T: 0385.7552359 I F: 0385.2403 ausbildung@wemag.com I www.wemag.com/karriere

Azubis der WEMAG informieren über die Ausbildungsmöglichkeiten

Das Team der VR-Bank informiert über die Ausbildungsmöglichkeiten Auf der Suche nach einer süßen Zukunft kommt man am Stand der Sweet Tec GmbH nicht vorbei (l. Bernd Fedesejof, r. Katja Mainczyk)

Für das Ausbildungsjahr 2014 suchen wir in folgenden Ausbildungsrichtungen: Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w) Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) Mechatroniker (m/w) Industriekaufleute + Betriebswirt (dual) (m/w) Sweet Tec GmbH i.A. Katja Mainczyk Personal T: 038847.6243417 F: 038847.6243419 katja.mainczyk@sweet-tec.de www.diebonbonfabrik.de

WiN 02/2013


10 Beruf

Berufsorientierungsmesse im Goethe-Gymnasium Ludwigslust

Die 3. Berufsorientierungsmesse in Ludwigstlust fand im Goethegymnasium mit Hilfe von Kooperationspartnern statt. Kooperationspartner waren die VR Bank Ludwigslust, AOK Ludwigslust und die Wirtschaftsfördergesellschaft Ludwigslust. Nur mit solch einer Unterstützung kann so eine Messe funktionieren. In diesem Jahr stieg die Anzahl der teilnehmenden Firmen, Universitäten, Hochschulen und Fachschulen auf 53. Eine gute Auswahl für die Schüler des Goethegymnasiums und den noch Suchenden in und um Ludwigslust. Das besondere dieser Messe war, dass ehemalige Schüler

des Goethegymnasiums, die heute im Beruf stehen bzw. ihre Lehre gerade abschließen, den Abiturienten von 2013 und 2014 Rede und Antwort standen. So konnten sich die Schüler über die Ausbildung bei Airbus, der Polizei oder ein Medizinstudium bei gleichaltrigen erkundigen. Die DEHOGA, Hotel und Gaststättenverband MV, war erstmalig auf der Messe vertreten. Durch das Kochteam zeigte, dass auch Spaß und Freude mit bei der Küchenarbeit sein kann.

Im nächsten Jahr findet die Messe am 10.01.2014 statt, bitte vormerken.

BerufsorientierungsMESSEN DIE MAN SICH MERKEN SOLLTE (KONKRETE TERMINE IN DEN KOMMENDEN WIN-HFTEN):

Erich-Weinert-Realschule

BIZ Schwerin

Fachkräfte-Messe im

Schwerin

Agentur für Arbeit

Alpincenter Wittenburg

WiN 02/2013

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Initiative Rubrik 11

Berufswahl-SIEGEL MV Eine Initiative der Sozialpartner Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V. und DGB Bezirk Nord, gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und der Bundesagentur für Arbeit. Was SIEGEL-Schulen auszeichnet 1. Kooperation: SIEGEL-Schulen verfügen über ein Netzwerk, in dem sie gemeinsam mit Unternehmen, Institutionen, Bildungsträgern und Eltern gute Berufs- und Studienorientierung umsetzen. 2. Praxis: Die Schülerinnen und Schüler an SIEGEL-Schulen haben betriebliche Abläufe schon lange vor Berufsstart erlebt - durch Praktika, Betriebserkundungen und Schülerprojekte. 3. Querschnittsthema: Berufs- und Studienorientierung ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes der Schule. 4. Entwicklung: Eine SIEGEL-Schule handelt nachhaltig. Sie überprüft regelmäßig den Erfolg ihrer Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung und entwickelt sich kontinuierlich weiter. 5. Ausrichtung: An SIEGEL-Schulen ist die Berufs- und Studienorientierung selbstverständlicher Bestandteil des Unterrichts. Dabei werden Kenntnisse über Wirtschaft und Gesellschaft, Arbeit und Beruf vermittelt.

Das Team der Fritz Reuter Schule in Parchim. Sie haben das BerufswahlSIEGEL MV erworben. Unseren Glückwusch dazu.

Im Rahmen der Steuergruppe werden die Dokumente zur Vergabe des Siegels erarbeitet, richtungsweisende Empfehlungen diskutiert, Entscheidungen getroffen sowie die Ergebnisse aus den Bewerbungs- und Auditierungsprozessen ausgewertet

www.netzwerk-berufswahlsiegel

Über das Siegel Das BerufswahlSIEGEL MV „ Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ wird im Schuljahr 2012 / 13 erstmalig vergeben. Die Bewerbung um das Berufswahlsiegel MV öffnet den ganzheitlichen, auf Nachhaltigkeit gerichteten Blick: Schulleitungen und Lehrkräfte analysieren, möglichst zusammen mit Eltern und Partnern, ihre Berufsorientierungsprozesse und erschließen sich weitere Schritte zu deren qualitativen Verbesserung. Um den Prozess der Vergabe des Berufswahl- SIEGEL MV an den Zielen und Anforderungen von Schule und Wirtschaft auszurichten, steht der Projektleitung eine Steuergruppe zur Seite. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der Wirtschaft, der Agentur für Arbeit, den Industrie- und Handwerkskammer, Handwerkskammer Schwerin, des DGB und Vertretern von Staatlichen Schulämtern und Schulen. Fragen, Tipps oder eine Kritik? Dann Mail schicken an: verlag @tom-verlag.de

WiN 02/2013


12 Beruf Rubrik

Einstiegsqualifizierung: Eine faire Chance für beide Seiten Drum prüfe, wer sich ewig bindet - das sagt ein altes Sprichwort, das an Aktualität nichts verloren hat. Eine berufliche Bindung muss nicht zwingend für die Ewigkeit sein. Eine gründliche Prüfung hingegen erweist sich stets als gute Voraussetzung, um gemeinsame Schritte im Arbeitsleben zu gehen. Dieser Überzeugung ist Mario Kupka, Inhaber und Leiter des Edeka-Marktes in Schwerin-Lankow. Er hat bereits gute Erfahrung mit einem besonderen Instrument der Bundesagentur für Arbeit gemacht: der Einstiegsqualifizierung. Diese ermöglicht benachteiligten jungen Menschen, Arbeitsabläufe Zwei, die Herausforderungen gemeinkennen zu lernen, sich zu erpro- sam anpacken: Marktleiter Mario Kupka ben und im besten Fall die Eig- (l.) und Azubi Marcel Schmidtke in der nung für eine sich anschließende Getränkeabteilung. Ausbildung nachzuweisen. „Kein Unternehmer sollte sich scheuen, diese durch die Arbeitsagentur geförderte Möglichkeit einer intensiven Zusammenarbeit auf Zeit zu nutzen. Die Einstiegsqualifizierung ist eine gute und zugleich unverbindliche Chance zu prüfen, ob junge Menschen, die nicht über optimale Ausbildungsvoraussetzungen verfügen, in der Lage und Willens sind, sich den jeweiligen Anforderungen zu stellen“, sagt Mario Kupka. Marcel Schmidtke hat diese Herausforderung angenommen. Der 23-Jährige wird in einigen Wochen seine Ausbildung zum Fachpraktiker im Verkauf und damit als Verkaufshelfer beenden. Das ist für Edeka ein eher ungewöhnlicher Berufsstart. Aufgrund seiner bisher gezeigten Leistungen gibt es für Marcel begründete Hoffnung, die Prüfung mit guten Ergebnissen bestehen zu können. Das wiederum eröffnet ihm die Möglichkeit, in einem weiteren Ausbildungsjahr den Abschluss als Verkäufer zu machen. „Dieses Ziel möchte ich unbedingt erreichen“, sagt der junge Mann, der Schwierigkeiten beim Lernen hat. Nach dem Besuch der Förderschule hatte Marcel versucht, den Hauptschulabschluss an der Volkshochschule nachzuholen. Ohne Erfolg. Ein berufsvorbereitendes Jahr verhalf ihm später, diese Hürde zu nehmen. Der Weg in eine berufliche Ausbildung war jedoch noch nicht geebnet. Erst mit der Einstiegsqualifizierung fand Marcel „sein Ding“ und ein Unternehmen, das für ihn optimale Voraussetzungen bot.

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WiN 02/2013

„Es passte einfach vieles zusammen“, erinnert sich Mario Kupka an den Beginn dieser Zusammenarbeit. Das Edeka-Team stand im Herbst 2010 unmittelbar vor der Neueröffnung des Lankower Marktes. Für den Marktleiter war es keine einfache Entscheidung, in einer solchen Phase jemandem eine Chance zu geben, der nicht als fertiger Verkäufer 17.000 Produkte spielend leicht an den Kunden bringt. Marcel enttäuschte nicht. „Seine aufgeschlossene, kommunikative Art überzeugt im Kundenumgang. Er kann auf Menschen zugehen, zeigt sich freundlich und hilfsbereit und lässt sich auch von unvorhergesehenen Situationen nicht aus der Bahn werfen. Das ist schon außergewöhnlich“, schätzt Marktleiter Kupka ein. Bei Edeka liebt man eben nicht nur Lebensmittel!

Fragen, Tipps oder eine Kritik? Dann Mail schicken an: v erlag @tom-verlag.de


Rubrik Beruf 13

Elektroniker/-in Fachrichtung: Energie- und Gebäudetechnik Modernste Technik steuert über Sensoren ganze Gebäude. Diese Technologien setzen sich durch: Immer mehr Menschen wollen mehr Komfort im Büro und Zuhause. Zugleich wird Energie immer wertvoller, die Systeme müssen entsprechend immer sparsamer werden. Gebäude werden intelligent - durch Dich! Energiesparen bedeutet heute viel mehr als Licht aus, Fernseher aus, Stecker ziehen: Moderne Gebäude fahren z. B. bei Sonneneinstrahlung automatisch die Jalousien runter. Eine Photovoltaikanlage wandelt die Sonnenstrahlen zugleich in Strom um, der Energieverbrauch wird optimiert. Das nennen wir moderne Gebäudetechnik oder intelligente Gebäude. Innungsfachbetriebe des E-Handwerks bieten für den sicheren und effizienten Anlagenbetrieb auch zertifizierte Prüfungen wie den E-CHECK und den E-CHECK PV an. Dienstleistungen, speziell von Innungsfachbetrieben, die dem Kunden eine sichere Wohnung, ein sicheres Büro aber auch eine sichere und effiziente Photovoltaikanlage garantieren.

Dein Auftrag! Elektroniker/-innen für Energie- und Gebäudetechnik verfügen über das nötige Know-how rund um intelligente Gebäude: Von der Installation einer Beleuchtungsanlage bis hin zu Aufbau und Verdrahtung von Schaltschränken und der Programmierung von Steuerungen. Bei entsprechender Fortbildung deckst du später die komplette Energie- und Gebäudetechnik ab – einschließlich Heizung sowie Photovoltaik- und Solarthermieanlagen.

E Handwerk Mecklenburg -Vorpommern

Das lernst Du Du lernst, Systeme der Energieversorgung und Gebäudetechnik zu entwerfen. Aber auch das Installieren von Antriebs-, Schalt, Steuer- und Regeleinrichtungen steht auf dem Programm. Dazu kommen dezentrale Energieversorgungsanlagen. Du lernst aber auch, die gesamte Technik rund um Empfangs- und Breit- bandkommunikationsanlagen sowie Datennetze zu beherrschen.

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So sieht Dein Arbeitsplatz aus Du bist in Privathäusern ebenso gefragt wie in großen Wohnanlagen, bei einem Autohaus oder in einem Büroturm. Du bist somit immer mittendrin, wenn´s um Energie und Gebäude geht.

Die beste Ausbildung findest Du bei Deinem qualifizierten Innungsfachbetrieb. www.eh-mv.de Fragen, Tipps oder eine Kritik? Dann Mail schicken an: v erlag @tom-verlag.de

WiN 02/2013


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16 Beruf

Unternehmer der Wirtschaftsjunioren im Gespräch mit dem Nachwuchs Mit dem Anliegen, junge Menschen als zukünftige Fachkräfte für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern und zu gewinnen, präsentierten sich am 22. April 2013 in der Sporthalle der „ecolea – Internationale Schule Schwerin“ erstmalig Unternehmer der Schweriner Wirtschaftsjunioren.

Nach einem Grußwort und kurzen Erläuterungen durch Dirk Martens, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren, stellten sich die Unternehmen zunächst vor. Etwa 100 Schüler der 9., 10. und 11. Klassen der Schweriner ecolea kamen ins Gespräch mit den Vertretern der teilnehmenden Firmen - Piano-Haus Kunze, GreenLife GmbH, Techniker Krankenkasse sowie MANDARIN MEDIEN. Im Anschluss beantworteten die Firmenvertreter die Fragen der Jugendlichen zu aktuellen Praktika- und Ausbildungsplätzen sowie zu weiteren Karriere-Chancen.

Dirk Martens, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren, bei den 11.-Klässlern in der der ecolea – Internationale Schule Schwerin

Insgesamt wurde die Veranstaltung sehr gut angenommen. Den Jugendlichen wurden Startchancen in der Berufsausbildung und gute Zukunftsperspektiven in der Region aufgezeigt. Die Schweriner Wirtschaftsjunioren planen Informationsveranstaltungen an weiteren Schulen.

Berufe mit Aussicht!

Erzieher I Sozialassistent I Kranken- & Altenpflegehilfe

Die Berufsfachschule ecolea informiert

Altenpflege I Rettungsassistent I Weiterbildung

zu Ausbildungsmöglichkeiten im medizinischen und sozialen Bereich.

KONTAKT ecolea I Private Berufliche Schule

Folgende Berufsbilder werden angeboten:

kostenlose InfoHotline:

Physiotherapie I Ergotherapie I Diätassistenz/Ernährungs-

0800 I 5937777

beratung I Wellness-Kosmetik I Masseur / med. Bademeister

www.ecolea.de

WiN 02/2013

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www.ikk-nord.de

Bewerbung

Damit gibt es eine Absage!

Eindruck! einen guten Sorgt f端r


Kommt bestens an: Das perfekte Anschreiben

Hier siehst Du, wie es besser geht. Mit einem solchen Anschreiben hast Du gute Chancen.

SILKE FRÜHAUF

Silke Frühauf · Hauptstraße 4 · 12345 Musterhausen · Telefon: 0000/12 34 56

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Meyer GmbH Frau Heidemarie Schneider Müllerstraße 34 67890 Schmitzdorf

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Musterhausen, 12. August 2008

BEWERBUNG UM EINEN AUSBILDUNGSPLATZ ALS KAUFFRAU FÜR BÜROKOMMUNIKATION IHRE ANZEIGE IN DER SCHMITZDORFER ZEITUNG VOM XX. AUGUST 2008 2

Sehr geehrte Frau Schneider, 3 mit Interesse habe ich Ihre Anzeige in der Schmitzdorfer Zeitung vom xx. August 2008 gelesen. Hiermit bewerbe ich mich um den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz zur Kauffrau für Bürokommunikation. Über die Tätigkeit der Kauffrau für Bürokommunikation habe ich mich bereits im Berufsbildungszentrum sowie bei der Industrie- und Handelskammer persönlich informiert. Dabei wurde mir klar, dass dieser abwechslungsreiche Beruf gut zu mir passt. 4 Erste praktische Erfahrungen konnte ich zudem bei der Firma xy machen. Dort war ich während eines vierwöchigen Praktikums in verschiedenen Abteilungen tätig. Meine schulische Ausbildung werde ich im Sommer nächsten Jahres mit dem Realschulabschluss beenden. Wenn Sie meine Bewerbungsunterlagen und Zeugnisse ansprechen, freue ich mich auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Mit freundlichen Grüßen

5 Silke Frühauf

ANLAGEN: LEBENSLAUF, ZEUGNISKOPIEN, PRAKTIKUMSBESCHEINIGUNG

1

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1 Richtige Adresse un d Telefonnummer mit Vorwahl. 2 Die Zeitung wurde richtig genannt. 3 Die Ansprechpartneri n wird in der Anschrift genannt und persönlich angesprochen. 4 Informationen über den Beruf wurden eingeholt. 5 Eigenhändige Unter schrift. 6 Alle Anlagen werde n aufgeführt. 7 Auf sauberem Papier, mit richtigen Abständen, fehlerfrei!


Perfekte Vorstellung: Lebenslauf, wie er sein sollte Mit einem solchen tabellarischen Lebenslauf lieferst Du eine perfekte Vorstellung.

LEBENSLAUF

Persönliche Daten Name

Silke Frühauf

Adresse

Hauptstraße 4 12345 Musterhausen

Telefon E-Mail

0000/12 34 56 silke.fruehauf@web.de

Staatsangehörigkeit

deutsch

Geburtsdatum

xx.xx.19xx

Eltern

Jochen Frühauf, selbstständiger Malermeister Karin Frühauf-Storm, Augenoptikerin

Schulbildung 200x–200x

1

2

19xx–19xx

Goethe-Gesamtschule, Musterhausen Abschluss: Abitur mit voraussichtlicher Durchschnittsnote: x,x Heine-Grundschule, Musterhausen

Praktikum 01.09.–30.09.200x

Firma xy, Musterhausen

Persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen Fremdsprachen Computerkenntnisse

Englisch: gut in Wort und Schrift 3 Französisch: gut in Wort und Schrift MS-Word, Excel 4

Hobbys

Volleyball, Radfahren, Lesen

Musterhausen, 12. August 2008

6 Silke Frühauf

5

e 1 Das Foto ist an der richtigen Stell ie. path Sym kt angebracht und wec 2 Die E-Mail Adresse ist seriös und kann angegeben werden. en 3 Gute Noten und Kenntnisse sollt en. bleib hnt rwä une t nich . 4 Alles wurde richtig geschrieben it Arbe den en lass bys 5 Diese Hob geber darauf schließen, dass sich hier jemand bewirbt, der auch gut im Team arbeiten kann und interessiert ist. r6 Ort, Datum und auch die Unte schrift wurde nicht vergessen: perfekt!

3

4


MATHEMATIK GRUNDKENNTNISSE

Bei der Lösung der folgenden Aufgaben sind

Ganz gleich, welchen Beruf du anstrebst:

Brüche zu kürzen und unechte Brüche in gemischte

Folgende Rechenarten solltest du möglichst

Zahlen zu verwandeln.

sicher beherrschen.

Bruch- und Dezimalrechnen:

Grundrechenarten: 1. 2. 3.

1. 1/2 - 1/4 = 2. 1/3 + 10/12 + 2/6 = Verwandle den Bruch in eine Dezimalzahl. 3. 1/4 = 4. 9/8 = 5. 27/12 =

3.629 + 7.494 - 378 + 933 = 76.423 · 91 = 29.237 : 173 =

Löse diese Aufgaben mit Dezimalzahlen.

6. 7.

0,7 · 0,0005 = 9,3 · 1,9 + 4,25 : 0,025 =

KOMPLEXE AUGABEN

1. Wie viele kleine Quadrate der Größe 4 m x 4 m passen in das große Rechteck?

2. Für welche Ziffer steht das Quadrat? steht für a) 1 b) 3 c) 5 d) 7 e) 9 ?

3. Logeleien

A Welches Quadrat folgt?

B

C

Welche Zahl folgt?


PHYSIK

1. In welche Richtung wird sich der untere Hebel bewegen, wenn auf den oberen Hebel die Kraft „F” in der angegebenen Richtung wirkt? = festes Gelenk

A

F

B

F

nach oben?

nach oben?

nach unten?

nach unten?

2. Die beiden Rollen bewegen sich entgegen dem Uhrzeigersinn. In welche Richtung wird sich das Auto bewegen?

nach oben?

nach unten?

3. Welcher Behälter ist zuerst fast vollständig gefüllt? A, B, C oder D?


24 vor Ort

Große Kunst ins rechte Licht setzen Arbeitsagentur lässt junge Mädchen beim Girls‘Day 2013 erstmals hinter Theaterkulissen gucken Von wegen Glitzer, Glamour und Applaus! Wer hinter die Kulissen eines Theaters schaut, der erlebt Technik pur: ‘Zig Kilometer Kabel, hydraulische Anlagen, Akkuschrauber und Scheinwerfer, Brücken und Portale, Computer und eine Menge toller Typen, die das alles im Griff haben. Neun Schülerinnen aus Hagenow und der Landeshauptstadt Schwerin hatten am Girls’Day 2013 erstmals Gelegenheit, hinter die Kulissen zu gucken. Initiiert wurde der ganztägige Aufenthalt in enger Zusammenarbeit mit dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin von der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Schweriner Arbeitsagentur, Marlies Reiher. „Hautnah dabei zu sein, wenn Bühnenbilder entstehen, ist richtig spannend. Als Zuschauer ahnt man gar nicht, wie viele Akteure hinter, über und unter der Bühne dafür sorgen, dass Schauspiel, Ballett und Oper ins rechte Licht und in die richtige Kulisse gesetzt werden“, sagt die Beauftragte. Sie hatte den Beruf der Veranstaltungstechnikerin und der Ingenieurin für Veranstaltungstechnik ausgewählt, um den Schülerinnen der siebten und achten Klasse zu zeigen, welche beruflichen Chancen sich gerade für Frauen in diesem Bereich auftun.

nahm die Mädchen mit auf die Bühne.

ist unglaublich abwechslungsreich und bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten.“ Sie selbst habe schon auf Schiffen gearbeitet und Tourneetheater begleitet. „Die technischen Anforderungen sind natürlich bestimmend für die Arbeit. Gefragt ist aber auch ein großes Maß an Kreativität und Teamgeist. Körperliche Belastungen können auch wir Frauen bewältigen. Und wenn es mal zu schwer ist, packen die Kollegen gern an. Schließlich sind wir ein tolles Team.“ Und das bewältigt auch zuweilen ungewöhnliche Arbeitszeiten ohne Probleme: „Wir sind meist dann tätig, wenn andere Freizeit haben. Am Abend, am Wochenende, an Feiertagen. Aber gibt es etwas Schöneres, als das alles zu sehen und dabei zu sein, wenn so etwas Tolles entsteht wie Theater?“ fragt Theaterpädagogin Nadine Lipp, die die Mädels durch das Theater und als nächstes zu Schnürmeister Hannes Zepplin führte. Schnürmeister? Das hat sicher mit den beeindruckenden Roben für die Opernaufführungen zu tun, z. B. wenn Korsette zugeschnürt werden müssen... So jedenfalls mutmaßten einige der Mädchen und lagen damit zumindest nicht ganz falsch. Früher, so berichtete Hannes, gehörten die Schnürmeister tatsächlich zum Ankleidebereich des Theaters. Heute jedoch sind sie eher Maschinisten, welche die Stangen der Züge bekleiden, erklärte Nadine Lipp. Stangen? Züge? Podien? Drehscheibe? „Es gibt eine Menge Fachbegriffe, gerade im Bühnenbereich“, erläuterte Bühneninspektor Bernd Augustinowski während einer so genannten „Bauprobe“. Stück für Stück richteten dabei die Bühnentechniker jenes Umfeld für die Schauspieler her, das als kleines Modell am Bühnenrand von den Schülerinnen schon bewundert werden konnte. Von dort ging es in luftige Höhen. Hannes Zepplin, der den Beruf des Veranstaltungstechnikers gelernt hat, ließ computergesteuert nach eigener Programmierung Bühnenhintergründe auf- und abfahren und löste somit das Rätsel um die Züge. Ein bisschen sportlich und vor allem höhentauglich sollte man hier schon sein, erklärte der junge Mann den Mädchen. Schmale Treppen führen immerhin bis zu 19 Meter hoch über den Bühnengrund. „Hier oben wird einem auch bewusst, welche Verantwortung wir für die Sicherheit der Akteure auf der Bühne tragen“, sagt der Schnürmeister.

Larissa Gund, Mitarbeiterin der Technischen Direktion am Staatstheater, machte den Auftakt und stellte den interessierten Mädchen ihren Berufsalltag vor. Die gelernte Tischlerin hat sich mit dem Studium der Theater- und Veranstaltungstechnik zur Diplom-Ingenieurin qualifiziert. Sie beherrscht die Technik meisterhaft, koordiniert Einsatzpläne und erlebt jeden Tag Neues. „Dieser Beruf

Dort, wo er für die passenden Kulissen sorgt, ist auch Anke Koch oft zu finden. Als Beleuchtungsmeisterin sorgt sie mit ihren Kollegen dafür, dass zum richtigen Zeitpunkt der richtige Scheinwerfer auf den Opernsänger gerichtet ist. „Das ist schon ein technischer Beruf. Ich beschäftige mich jedoch viel mit Literatur, Musik und Malerei, um die gewünschte Atmosphäre der Stücke auch richtig umset-

Bühneninspektion mit dem Bühneninspektor: Bernd Augustinowski

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Rubrik Tipp 25

zen zu können“, erklärt die Diplom-Ingenieurin für Theater- und Veranstaltungstechnik, bevor der Tonmeister die Regie in der Besuchergruppe übernahm. Die neun Schülerinnen waren nach ihrem Theaterbesuch regelrecht sprachlos. Die Vielzahl von Eindrücken musste erst einmal sacken. Aber sie kommen bestimmt wieder. Zunächst garantiert als Zuschauer. Wencke (13) vom Hagenower Gymnasium denkt schon über mehr nach: „Ich kann mir vorstellen, den Beruf der Veranstaltungstechnikerin zu erlernen. Auf jeden Fall möchte ich dann auch noch ein Studium anschließen“, sagte sie nach der beeindruckenden Vorstellung hinter den Kulissen. Auch Fanny (13) vom Schweriner Goethe-Gymnasium zeigte sich begeistert. „Das war ein interessanter und spannender Tag“, lautet ihr Fazit. Klassenkameradin Hanna ergänzt: „Und es war total cool da oben, auf dem Schnürboden.“ Na klar: Direkt unter

dem Dach des imposanten Theatergebäudes zückten die Mädchen ihre Handys. So einen Moment muss man einfach im Bild und zur Erinnerung festhalten, kurz bevor der große Vorhang fällt. Vielleicht sind es die Mädels vom Girls’Day 2013, die diesen in ein paar Jahren dann selber öffnen und ihren Traumberuf da gefunden haben, wo mittlerweile beide Geschlechter ihren Mann stehen. Die Chancen dafür stehen bestens: „Junge Frauen verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Diese wird von Unternehmen gerade in technischen und techniknahen Bereichen mehr und mehr nachgefragt“, so Marlies Reiher.

Grünes Licht für die größte Schülerbefragung des RÜMs Berufsausbildung oder Studium? Um zu erfahren, wohin die Schüler und Schülerinnen der achten bis zwölften Klassen in Vorpommern-Rügen aktuell in 2013 beruflich tendieren, führt das Regionale Übergangsmanagement Vorpommern-Rügen (RÜM) erneut eine Schülerbefragung an allen 31 allgemeinbildenden Schulen des Landkreises Vorpommern-Rügen durch. Start war Anfang Mai. Das Schulamt in Greifswald gab für die Befragung grünes Licht.

weit eigene Hobbys, ehrenamtliches Engagement oder der erlernte Beruf der Eltern Einfluss auf die Berufswahl haben.“ Der Fragebogen wurde mit dem Staatlichen Schulamt Greifswald sowie mit dem Bildungsmini-

„2011 und 2012 haben wir bereits Schülerbefragungen sowohl an allgemeinbildenden Schulen im Altkreis Nordvorpommern als auch an den Förderschulen des neuen Landkreises durchgeführt. Als Koordinierungsstelle wiederholen wir jetzt erneut die Befragungen an den allgemeinbildenden Schulen, um flächendeckend Daten und Informationen zur beruflichen Orientierung der Jugendlichen zu erhalten. Erstmalig sind nach der Kreisgebietsreform bei der Befragung auch die Schulen von Stralsund und Rügen mit dabei“, so Antje Post, Leiterin der RÜMKoordinierungsstelle „Leuchtturm“. Mit der Kreisgebietsreform 2011 ergab sich eine Erweiterung des Projektgebietes auf den gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen. Antje Post: „Die Schüler und Schülerinnen sind die Nutzer und Nutzerinnen der vielfältigen Angebote der Berufs(früh-)orientierung. Deshalb müssen sie aktiv in die Angebotsanalyse mit eingebunden werden. Dazu dient die Schülerbefragung, die mithilfe eines standardisierten anonymen Fragebogens an den Schulen durchgeführt wird.“ So möchte man unter anderem von den Jugendlichen wissen, wie sie ihre beruflichen Perspektiven in Vorpommern-Rügen einschätzen, ob sie meinen, in ihrem Wunschberuf eine entsprechende Ausbildungsstelle im Landkreis zu bekommen oder ob sie dafür woandershin gehen müssen. Antje Post: „Auch wollen wir wissen, wer – Eltern, Lehrer oder Freunde – für die Berufswunschorientierung wesentlich war und inwie-

sterium MV abgestimmt. Als Basis dienten die bereits in den vorhergehenden Schülerbefragungen verwendeten Fragebögen. Die Befragung wird online durchgeführt, was eine zeitnahe Auswertung der Befragungsergebnisse ermöglicht. Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de

Weitere Informationen zur Schülerbefragung und zum Regionalen Übergangsmanagement Vorpommern-Rügen mit der Koordinierungsstelle „Leuchtturm“ gibt es unter www.lk-vr.de/ruem. Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfond.Start ist Anfang Mai. Um große Beteiligung wird gebeten.

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26 Beruf

Für eine Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern hat der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe gemeinsam mit der Leiterin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann in der Schweriner Bäckerei Zander geworben. Anlass war der Tag des Ausbildungsplatzes. „Auf dem Ausbildungsmarkt hat sich ein Generationenwechsel von Ausbildungsplatzsuchenden zu Ausbildungsplatz-AUS-suchenden vollzogen. Dies ist in der Ausbildungsplatzgeschichte bei uns im Land einmalig", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch in Schwerin. In MV übersteigt aktuell die Zahl offenen Ausbildungsstellen (6.659) deutlich die Nachfrage (4.323). Rein rechnerisch entfallen rund 1,54 Angebote auf einen derzeit noch unversorgten Bewerber. „Gut gebildete Jugendliche haben immer bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Der rote Teppich ist ausgerollt. Wird ein Angebot vom Bewerber abgelehnt, öffnet sich im besten Fall schon die nächste Tür, hinter der sich ein weiteres Angebot einer Firma findet", so Glawe weiter. Bundesweit findet der Tag des Ausbildungsplatzes zum 18. Mal statt. In Mecklenburg-Vorpommern sind 200 Arbeitsvermittler und Berufsberater im Einsatz. Von der Vorstellung ausgewählter Bewerberunterlagen in Betrieben, die noch keinen Auszubildenden gefunden haben, über Ausbildungsbörsen bis hin zu Informations- und Vortragsveranstaltungen in den Berufsinformationszentren (BIZ) reicht das Spektrum ihrer Aktivitäten. Margit HauptKoopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, betonte: „Die duale Ausbildung ist für die Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern immer noch die beste Möglichkeit, ihren zukünftigen FachkräftenachWiN 02/2013

wuchs zu sichern. Dazu gehört es auch, Jugendlichen mit Startschwierigkeiten eine Chance zu geben. Deshalb möchte ich besonders an die Möglichkeit der ‚betrieblichen Einstiegsqualifizierung‘ (Info-Kasten) erinnern. Aktuell nutzen 311 Jugendliche dieses Angebot. Hier kann ich mir - angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs und der demografischen Entwicklung - deutliche höhere Zahlen vorstellen.“ Darüber hinaus empfahl Haupt-Koopmann den Betrieben, auch über etwas ältere Lehrlinge nachzudenken. „In Mecklenburg-Vorpommern gibt es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Gleichzeitig leben hier rund 7000 Arbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren, die keinen Berufsabschluss haben. Diese Menschen, fast alle mit Berufserfahrung, haben noch gut 30 bis 40 Jahre Lebensarbeitszeit vor sich. Es lohnt sich also, sie zu qualifizieren“, sagte Haupt-Koopmann. Eine Berufsausbildung junger Erwachsener dauere nur zwei statt drei bis dreieinhalb Jahre. Der Wirtschaftsminister nutzte den Tag des Ausbildungsplatzes, auch um besonders auf die Möglichkeiten der "betrieblichen Einstiegsqualifizierung (EQ)" aufmerksam zu machen, die Jugendlichen den Einstieg in einen späteren Beruf erleichtern und zugleich Unternehmer mit ihrem potentiellen Fachkräftenachwuchs vertraut machen. Die EQ bietet den Unternehmen die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums den jungen Menschen besser kennen zu lernen und stellt in vielen Fällen eine Brücke in betriebliche Ausbildung dar. „Das ist eine Symbiose zwischen Unternehmern und Praktikanten. Beide Seiten können testen, ob sie zusammenpassen. Rund 60 Prozent der Unternehmen übernehmen die Jugendlichen in eine betriebliche Ausbildung, die in besonderer Weise voneinander profitieren", so Glawe.

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Rubrik Beruf 27

Minister Glawe betonte darüber hinaus: „Unternehmer sind mehr gefordert. Entscheidend ist bei der Ausbildungsplatzsuche nicht mehr das Unternehmen allein, sondern vielmehr das Angebot des Unternehmens an die Jugendlichen. Hier empfehle ich einen Blumenstrauß voller Angebote. Das geht beispielsweise über das Aufzeigen von Karrieremöglichkeiten, Entlohnung oder auch Fortbildungen. Aber auch das Anbieten von Betriebspraktika und Ferienjobs sind gute Möglichkeiten auf Ausbildungsberufe aufmerksam zu machen. Frühzeitige Bindung von Azubis an das Unternehmen sichert langfristig die Planung für den Fortbestand des Unternehmens", so Glawe. "Noch zu wenig beachtet ist, dass erfahrene Mitarbeiter und Auszubildende voneinander profitieren. Frische Ideen und langjährige Berufserfahrung können sich am Arbeitsplatz wunderbar ergänzen und langfristig auszahlen."

Nähe ihres Wohnortes. Auch für Unternehmen bietet der Azubi-Atlas gute Möglichkeiten, sich kostenfrei zu präsentieren und aktuelle Angebote für Schulabgänger einzustellen. Information zum "EQ – betriebliche Einstiegsqualifizierung" Ziel der betrieblichen Einstiegsqualifizierung ist es, Jugendlichen in einem Zeitraum von mindestens sechs bis maximal zwölf Monaten eine Perspektive für den Einstieg in eine Ausbildung zu geben. Bei der Einstiegsqualifizierung haben sie die Möglichkeit, einen Ausbildungsbe-

Deshalb unterstützt das Wirtschaftsministerium Projekte zur Berufsfrühorientierung in der Freizeit und in der Zeit des Schülerpraktikums. Diese Maßnahmen bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum zu qualifizieren, in verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren und an Betriebsbesichtigungen teilzunehmen. Im Rahmen der Berufsfrühorientierung stellt das Wirtschaftsministerium für die Förderperiode von 2009 bis 2013 insgesamt 4,15 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Das Wirtschaftsministerium fördert u.a. Projekte, Schülerexkursionen zu Unternehmen, Großbetrieben, Technologiezentren, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Universitäten und Messen sowie Schülerfirmen. Durchstarten in MV - Dein Land, deine Chance Die Sicherung des Fachkräftebedarfs in MecklenburgVorpommern steht auch im Fokus der gemeinsamen Kampagne "Durchstarten in MV – Dein Land, deine Chance" (www.durchstarten-in-mv.de) des Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern. „Über 1.100 Unternehmen aus unserem Land machen bereits mit. Sie haben ihre Ausbildungsmöglichkeiten in unserem Azubiatlas eingestellt. Ich kann nur jeden Unternehmer ermutigen, die Möglichkeiten der Kampagne zu nutzen", betont Glawe. Der Eintrag im Azubiatlas ist kostenfrei. Das Herzstück der Initiative, der Azubi-Atlas, hat sich zu einer der beliebtesten Suchmaschinen für Ausbildungsberufe entwickelt. In den vergangenen drei Jahren wurde der Azubi-Atlas MV bereits mehr als eine Million mal angeklickt. In der Datenbank können sich Schüler schnell und unkompliziert informieren, wo es freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze im Land gibt. Sortiert nach Berufsgruppen bzw. Berufsbildern und Regionen finden sie Unternehmen, die Nachwuchs suchen. Die Kontaktdaten werden gleich mitgeliefert. Auch regional lässt sich die Suche eingrenzen, denn viele bevorzugen eine Lehrstelle in der

Wirtschaftsminister Harry Glawe im Ausbildungsbetrieb Zander

ruf in einem Unternehmen kennen zu lernen und sich auf eine spätere Ausbildung - möglichst im gleichen Betrieb - vorzubereiten. Das Programm bietet den Unternehmen eine Chance, die Jugendlichen über einen längeren Zeitraum kennen zu lernen und in Ruhe entscheiden zu können, ob er oder sie später in eine Ausbildung oder Beschäftigung übernommen werden kann. Zielgruppe der EQ sind Ausbildungsbewerber mit individuell eingeschränkten Vermittlungsperspektiven, die auch nach dem 30. September eines Jahres noch nicht in Ausbildung vermittelt sind. Der Betrieb erhält hierfür von der Arbeitsagentur oder dem jeweiligen Träger der Grundsicherung eine Vergütung von 216,- Euro/Monat (ab 01.08.2010) sowie einen pauschalierten Anteil am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag. Dieser Betrag wird jährlich neu berechnet und beträgt aktuell 109,- Euro.

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28 Studium

Privater Bildungsträger aus Bayern startet Kooperation mit der Universität Kuala Lumpur Wissen „Made in Germany“ ist ein äußerst wertvolles Gut, deutsches Know-How ist weltweit hoch angesehen. Um für mehr Chancengleichheit zu sorgen, exportieren die Eckert Schulen nun ihr Bildungsangebot in Länder mit hohem Entwicklungspotential. Im Rahmen eines weltweit einzigartigen Pilotprojektes bildet der größte private Bildungsanbieter Deutschlands seit Mitte Februar 28 malaysische Fachkräfte aus der Metallbranche zu „Deutschen Industriemeistern International“ (DIMI) weiter. Das Lehrangebot hierzu wurde eigens in Kooperation mit der Universität in Kuala Lumpur entwickelt. „Die malaysische Regierung hat seinerzeit über die digitale iMOVE-Kooperationsbörse einen deutschen Bildungsanbieter als Partner gesucht und sich dann auf eine Empfehlung hin bei uns gemeldet“, berichtet KarlLudwig Radlinger, Weiterbildungsberater bei den Eckert Schulen im bayerischen Regenstauf bei Regensburg. „Wir haben die Chance gerne ergriffen, unser Ange-

bot weltweit zu verbreiten und damit Ländern, deren Industrien großes Entwicklungspotential besitzen, mit unserem Wissen und Know How zu helfen.“ So schufen die Eckert Schulen eigens für die Zusammenarbeit mit der Universität von Kuala Lumpur sowie der Berufsschule GiatMARA ein Weiterbildungsangebot zum Deutschen Industriemeister International, das speziell auf grenzübergreifende Märkte zugeschnitten ist. Der Lehrgang beinhaltet 360 Unterrichtseinheiten, die interdisziplinäres Basiswissen vermitteln sollen und weitere 600, in denen der Schwerpunkt auf handlungsspezifischen Qualifikationen liegt. Zur Ausbildung gehören außerdem ein zweimonatiges Praktikum sowie Besuche bei namhaften ortsansässigen Unternehmen wie Osram, Mercedes-Benz und Mühlbauer, die alle auch über Standorte in Malaysia verfügen, so dass sowohl von Seiten der Schüler als auch der Unternehmen die Möglichkeit besteht, wichtige Kontakte zu knüpfen. WiN 02/2013

Ziel ist es, während des neunmonatigen Lehrgangs fundierte Kenntnisse in den Bereichen Betriebsführung, Recht, Technologie, Organisation und Personal zu erlangen und so als Industriemeister zu einem Bindeglied zwischen Facharbeitern und Management zu werden. Bei einer erfolgreich abgeschlossenen Prüfung erhalten die DIMITeilnehmer ein Zertifikat der IHK-Akademie Ostbayern. Deutsche Bildung als Aushängeschild im Ausland „Die malaiischen Schüler sind äußerst engagiert, machen große Fortschritte und freuen sich, von der Regierung ausgewählt worden zu sein. Man kann schier zusehen, wie ihr Selbstvertrauen wächst“, so Radlinger. Der deutsche Abschluss genießt in Malaysia allerhöchste Anerkennung und bescheinigt Fachkräften aus dem Ausland, hiesige, weltweit angesehene Qualitätskriterien. Mit dem DIMI-Lehrgang bieten die Eckert Schulen international agierenden Unternehmen eine attraktive Möglichkeit, ihre Belegschaft im Ausland zu qualifizieren beziehungsweise Fachkräfte für internationale Tochterunternehmen zu rekrutieren. Nach dem Abschluss eines Kooperationsvertrags über fünf Jahre mit Malaysia ist bis Ende August 2013 die Weiterbildung von drei weiteren Gruppen in den Bereichen Metall, Elektrotechnik und Chemie geplant. Zudem sind Praktika in der Holzverarbeitung und dem Automotive-Sektor vorgesehen.

Werkbesuch

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Studium Rubrik News 29

Bevor das neue Semester beginnt: Um ein Stipendium bewerben! Es gibt viele unterschiedliche Wege der Förderung - ELTERNKOMPASS informiert Was für Studienstipendien gibt es? Welche Chancen auf ein Stipendium habe ich persönlich? Und: Wie, wo und wann kann ich mich bewerben? Für die Beantwortung dieser Fragen sollten Studierende sich Zeit nehmen. Am besten jetzt im Mai, wenn zu Beginn des neuen Semesters noch etwas Luft ist. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Stipendienhotline ELTERNKOMPASS der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) steht hierbei Eltern, angehenden Abiturienten, Studierenden und anderen Interessierten für alle Fragen zur Verfügung. „Viele Studierende wissen nicht, wie sie das Thema Stipendien angehen sollen“, erklärt Dr. Ulrich Hinz von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. „Oftmals ist auch unklar, was es überhaupt für Angebote gibt. Nicht alle der Anrufenden kennen beispielsweise jedes der zwölf Begabtenförderwerke. Andere Fördermöglichkeiten sind häufig noch weniger bekannt.“ Begabtenförderwerke wie beispielsweise die Heinrich-Böll-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung oder

das Studienförderwerk Klaus Murmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) bieten neben einer finanziellen Unterstützung für das Studium die Möglichkeit, sich ein großes Netzwerk zu erschließen. Darüber hinaus können Stipendiaten an inhaltlichen Angeboten wie Akademien, Seminaren oder Workshops teilnehmen. Darin werden gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte beleuchtet sowie Fähigkeiten trainiert, die für ein erfolgreiches Studium wichtig sind. Dr. Ulrich Hinz von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft kann die Unsicherheit vieler Studierender und ihrer Eltern in Bezug auf Stipendien verstehen. „Bei den zahlreichen Möglichkeiten, die es heutzutage gibt, ist es ganz selbstverständlich, dass man nicht alles wissen kann. Unsere kostenfreie Stipendienhotline klärt über aktuelle Wege der Förderung auf und gibt unverbindlich individuelle Tipps. Schon mit einem Anruf kann man sich einen Überblick verschaffen und erfahren, welche konkreten Schritte als nächstes anstehen.“ Foto: JenaFoto24.de, pixelio.de

Der ELTERNKOMPASS ist werktags unter der Telefonnummer 030 278906-777 zu erreichen. Fragen können auch per E-Mail an service@elternkompass.info geschickt werden. Über den ELTERNKOMPASS Die Idee zur Einrichtung des ELTERNKOMPASS entstand im Förderprogramm STUDIENKOMPASS, mit dem die Stiftung der Deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der Accenture-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung seit 2007 Schülerinnen und Schüler auf dem Weg an die Hochschule begleitet. Der Service ergänzt die bestehenden Angebote des STUDIENKOMPASS für Mütter und Väter. Dazu gehören die kostenlose Broschüre „Chancen eröffnen und Neugier wecken! Wie Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen können“ sowie diverse Veranstaltungen zu Fragen der Studienfinanzierung. Weitere Informationen gibt es unter www.elternkompass.info.

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30 Impressum

App ins Handwerk Lehrstellenbörse der Handwerkskammer jetzt auch für mobile Endgeräte Die viel genutzte Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Schwerin, über die Handwerksbetriebe ihre freien Lehrstellen im Internet anbieten, ist jetzt auch mit Smartphones oder Tablet PCs abrufbar. „Nie war es leichter, einen Ausbildungsplatz im Handwerk zu finden“, sagt Edgar Hummelsheim, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwerin. Die neue Anwendung "Lehrstellenradar 2.0" bietet einen einfachen Zugang zu freien Lehrstellen oder Praktikumsplätzen in Handwerksbetrieben, die über Freitext, nach Bundesland oder dem Wunschberuf selektiert werden können. Aktuell sind über die App 242 freie Ausbildungsplätze im Handwerk des Kammerbezirks zu finden. Übersichtliche Listen oder Kartendarstellungen vereinfachen die Navigation und führen schnell zum Ergebnis. Komfortabel ist auch der Suchassistent, der mit einem persönlichen Profil angelegt wird und automatisch per Benachrichtigung tagesaktuell über passende Angebote informiert. Hinzu kommt die Möglichkeit, die Suchergebnisse per SMS, E-Mail oder Facebook weiter zu empfehlen. Durch eine integrierte Radarfunktion ist sogar eine LiveUmkreissuche von dem Standort aus möglich, wo man sich gerade befindet. Auf der CeBIT in Hannover wurde das "Lehrstellenradar 2.0" kürzlich als beste Verwaltungs-App Deutschlands ausgezeichnet. Sie kann kostenfrei im Apple App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden.

IMPRESSUM WiN - Das junge Wirtschaftsmagazin im Norden Johannesstraße 27 19053 Schwerin Telefon: 0385.77339196 Fax: 0385.77339198 https://www.tom-verlag.eu verlag@tom-verlag.eu WiN erscheint im Tom-Verlag Mecklenburg-Vorpommern.

Titelfoto: Collage aus Bilder von Rainer Cordes, Falk Schettler, hjs Druck: Ostseedruck Rostock Nachdruck, Vervielfältigung und Nutzung in elektronischen Medien nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Alle Inhalte und ihre Gestaltung sind urheberrechtlich geschützt. Der Verlag übernimmt keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen.

Geschäftsführer: Hans-Joachim Scheffler Autoren dieser Ausgabe: Falk Schettler Sekretariat: Gudrun Freytag Anzeigen: Hans-Joachim Scheffler (Leitung) verlag@tom-verlag.eu Satz / Gestaltung: Antje Siggelkow Tom-Verlag Mecklenburg-Vorpommern

Die nächste Ausgabe WiN – ABI erscheint im Juni Die nächste Ausgabe WiN im September WiN dankt folgenden Unternehmen und Institutionen für die freundliche Unterstützung dieser Publikation: Bildungsministerium, Bundesagentur für Arbeit- Regionaldirektion Nord , Agentur für Arbeit in MV , IKK Nord, DVZ , ecolea- private berufliche Schule, Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft, Studienkompass , designer - schule , Schlosshotel Basthorst, Hotel Neptun, Wemag, AOK. Sweet Tec, VR- Bank, Landesverband der Elektrohandwerks und den Schulämtern in Mecklenburg Vorpommern, Mercedes-Benz Niederlassung Schwerin



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