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D i n g | p f l e g | s c h a f t [Betreung eines gew채hlten Objektes im Sinne einer Patenschaft]


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DIN GPFLEGSC HAFT ARBEIT SAUFTRAG DIN GPFLEGSC HAFT ZIELGRUPPENBESC HREIBUN G PL AKAT ENT WURF PL AKAT VARIANTEN PL AKAT WERBEFL ÄC HEN PL AKAT REC HERC HE FLYER ENT WURF FLYER REC HERC HE TEMPLET ENT WURF TE MPLET REC HERC HE WEBAUFTRITT FACEBOOK


DIN GPFLEGSC HAFT ARBEIT SAUFTRAG

S e h r g e e h r t e Kuratorinnen, w i r s i n d e i n j unges, motiviertes und zuverlässiges Creativteam, welches s e i n e S p e z i a l i s i e ru ng auf zielgruppenwirksame Werbemaßnahmen gesetzt hat. N a ch e i n g e h ender Auseinandersetzung mit Ihrem Ausschreibungsauftrag , p r ä s e n t i e r e n wir Ihnen unsere Ent wurfsmappe zur Plakat-, Flyer- und Tem p l e tg e s t a l tu n g . Schwerpunkt stellt, wie in Ihrem Auftrag gewünscht die Ding p at e n s ch a ft d a r. I n n e r h a l b d e s Museums wird auf die Patenschaftsmöglichkeit durch ein vo n u n s n e u g e s t altetes und kostenorientiertes Templet aufmerksam gemacht . W i r f r e u e n u ns Ihnen unseren Ent wurf zu vereinbartem Termin persönlich z u präsentieren. M i t f r e u n d l i chen Grüßen

To m K i r s ch e

Nico Tanfal

Kirstin Grelka

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DIN GPFLEGSC HAFT ZIELGRUPPENBESC HREIBUN G

E s h a n d e l t s i ch hier um eine sehr umfangreiche Zielgruppe aus verschied e n e n S i n u s - M i l i e u s. Die Altersgrenze ist sehr breit und spricht sowohl 20-jähri g e b i s h i n z u 5 0 -jährige Museumsbesucher an. Sie setzt sich aus engagierte n I n t e l l e k tu e l l e n und/oder Individualisten zusammen, welche vor wiegend e i n e n m i tt l e r e n b i s hohen Bildungsabschluss vor weisen können und Interesse a n A l l g e m e i n b i l dung und dessen Weiterbildung besitzen. Sie wohnen größte n t e i l s i n d e r S t a d t und/oder bevor zugen als Reiseziel Großstädte Aufgrund der h o h e n D i ch t e k u l tu r eller Einrichtungen. Durch die große Altersspanne befinden s i ch m o d i s ch u n d trendorientierte Menschen, bis hin zu traditionsbewussten, ko ns e r va t i ve n i n nerhalb der Zielgruppe, was es schwierig gest altet dem Ans p ru ch j e d e m e i n ze l nen Gerecht zu werden.

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PL AKAT ENT WURF

I n d e m Fo r m at haben wir uns an den Aufsteller des Museums angepasst u n d d i e P l a k a t g r ö ße nach Din A3 gewählt. Um uns an das geradlinige Corpora t e D e s i g n d e s Museums anzupassen, haben wir uns für einen schlichten, ab e r d e n n o ch N e u gier er weckenden Ent wurf entschieden. W ir konzentrieren u n s h i e r b e i a u f e in ausgewähltes Patenschaftsobjekt, welches im Zentrum de s P l a k a t s f r e i g estellt positioniert wird, um einerseits eine dreidimensionale W i rk u n g z u e r ze ugen und bei der Zielgruppe Neugierde zu er wecken. Durch d i e s e D a rs t e l l u n g des Objekts wird der Betrachter dazu motiviert die Headline a u f s i ch w i r ke n z u lassen, die sich immer auf das abgebildete Objekt und die D i n gp a t e n s ch a ft bezieht. Ver vollständigt wird das Plakat im unteren Viertel m i t d e r O n l i n e p r ä s e n z linksbündig und dem Logo des Museums rechtsbündig , da m i t d e r Be t r a ch t er gesehenes besser einordnen kann und eine eingängige Info r m at i o n s q u e l l e e rhält. Umgeben sind die Elemente von viel Weißraum, damit d a s Fo r m a t n i ch t überladen wirkt und wesentliches her vortritt.

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PL AKAT VARIANTEN

G e d ru ck t we r den unterschiedliche Variationen des Ent wurfes, um die vers ch i ed e n e n A l t e r s stufen der breit gestreuten Zielgruppe ideal ansprechen zu k ö nn e n . S o we r den zum Beispiel kulturinteressierte Schüler und Studenten m i t e i n e r w i t z i g e n, umgangssprachlichen Aufforderung gelockt und mit einer a n d er e n Va r i a t i o n des Plakats eher konser vative Intellektuelle mit einer höflich e n Fr a g e s t e l l u n g auf die Dingpatenschaft aufmerksam gemacht. D e r ze i t fa s s t unsere Ent wurfsreihe drei Plakatvariationen für die jüngere Z i e lg ru p p e , d a d i e Jugend ansprechender auf kulturelle Einrichtungen aufmer k s a m g e m a ch t we r den muss und zwei Varianten für die ältere Zielgruppe, da di e s e b e r e i t s ü b e r ein gewisses kulturelles Interesse verfügt.

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PL AKAT WERBEFL ÄC HEN

I n d e r o b e r e n Ecke sehen Sie, wie Ihr Plakat mit der Beauftragung eines P l a k at i e r e r s g ü n s tig auf öffentlicher Werbefläche zur Geltung kommt. Au f d e r u n t e ren Bildmont age erhalten Sie einen Eindruck, wie Sie Ihre Z i e lg ru p p e a m Besten erreichen könnten. In diesem Beispiel wäre das die We r b ef l ä ch e e i n e r Bushaltestelle E i n e n Ko s t e neinblick bieten wir Ihnen in der Anlage.

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PL AKAT REC HERC H E

D a e s e i n e b i sherige Kommunikation der Dingpflegschaft über Plakate nich t g a b , ko n n t e n wir uns lediglich mi t der aktuellen Plakat werbung für das M u s eu m a u s e i n a n dersetzen. A n d a s Lo g o des Museums angepasst, wurde eine Auswahl der Museumss a m m l u n g s y mmetrisch auf einem Din A3 großen Format angeordnet. D e r N a ch t e i l bei diesem Ent wurf besteht darin, dass die Objekte nur dire k t d avo r e r ke n n b a r sind. Das Plakat wirkt nicht für den Aufsteller konzipiert, d a d i e O b j e k t e t e i l weise durch den Rand des Aufstellers abgeschnitten werden.

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FLYER ENT WURF

Fü r d e n F l ye r über zeugte uns das quadratische Format des aktuellen Mus eu m s f l ye r s . A ngepasst an unseren Plakatent wurf, setzten wir auch hier au f v i e l We i ß r a u m , d amit die wesentlichen Elemente positiv zur W irkung kommen . Au f d e r Vo r d erseite wird ein Pate nschaftsobjekt positioniert, welches der Z i e lg ru p p e s ch o n durch die Plakat werbung bekannt sein wird, um dadurch de n W i e d e r e r ke n nungswert zu steigern. D i e l i n ke S e i t e des Objekts wird voll dargestellt und die rechte Objektsei t e t r a n s p a r e n t , wodurch die Vergänglichkeit des Objekts transportiert werde n soll. U m b e i d e m Betrachter Interesse und Engagement zu wecken, wird auf d e n t r a n s p a r e n t e n Objektteil die Definition der Dingpflegschaft gesetzt. D i e Vo r d e r s e ite des Flyers präsentiert sich in einem matten Weiß, um die E l em e n t e d u r ch eine Glanzlackierung elegant her vor zuheben. Au f d e r R ü ck seite wird die Definition der Vorderseite, durch den Museum s t ex t z u r D i n g p f l e g schaft ergänzt.

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Ding|pfleg|schaft [Betreung eines gewählten Objektes im Sinne einer Patenschaft]

I s t d as ihr Ding? We r den Sie Dingpfleger – unterstützen Sie die Arbeit des M u s eums u n d nehmen Sie sich eines der Museumsdinge besonders an. S u chen Sie sich unter www.museumderdinge.de/pflegs ch a ften e i n e s von über hundertfünfzig Sammelobjekten aus und ü b e r nehmen Sie durch die Zahlung eines bestimmten S p e ndenbetrages ( 2 0 bis 50 0) ein Jahr lang die symbolische Pflege für d i e s es Ding . P f l e gschaften können Sie allein oder in Gemeinschaft, für s i ch selbst, f ü r I hre Familie, Firma oder Institution sowie als Geschenk f ü r eine a n d ere Person vereinbaren. A l s Dingpfleger werden Sie namentlich auf unserer Intern e t s eite und i m Museum genannt, erhalten mit Ihrem Dingpflegerpass f r e i en E i n t ritt in das Museum und werden auf Wunsch zu allen Ve r a nst altungen eingeladen.


FLYER REC HERC HE

N e u e r d i n g s wird auf der Rückseite des plakatzugehörigen Flyers mit eine m M u s e u m s t ex t zur Dingpflegschaft geworben. I n A n l e h n u n g an das Museumslogo, entschied man sich für ein kleines qu a d r at i s ch e s Fo r m at. Auf der Vorderseite begegnet man wie auf dem Plakat, e i n e r g l e i ch m ä ß i g e n Anordnung von Museumsobjekten. Fü r u n s e r e z i elgruppenorientierte Wahrnehmung besitzt der Flyer zwar ei n e s ch l i ch t e E l e ganz, er weckt jedoch durch die kleinen Elemente auf dem kl e i n e n Fo r m a t z u wenig Aufmerksamkeit. .

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TEMPLET ENT WURF

D a m i t d a s Te mplet an dem dafür vorgesehenen Platz optimal wirkt, haben w i r u n s f ü r d r e i , rote Stoffbänder entschieden. Diese werden symmetrisch, u m d e n Ra u m t e i l er gespannt und er zeugen durch die Signalfarbe einen ideale n Ko n t r a s t z u r weißen Wand, wodurch die Aufmerksamkeit der Museumsbe s uch e r a u f d i e Dingpflegschaft gele nkt wird. An diesem Stoffband werden d u r ch s ch l i ch t e S t e ckpins Namenskärtchen der unterschiedlichen Dingpaten ang eb r a ch t , a u ß e rdem befinden sich auf den Kärtchen in der unteren rechten E cke e i n e ve r k l e i n erte Abbildung des Patenobjekts. E i n e we i t e r e Interpret ationsmöglichkeit besteht darin, das rote Stoffband a l s r o t e n Fa d e n anzusehen. Damit wird symbolisiert, wie sich die Dingpatens ch a ft d u r ch d i e Pa t enzeit zieht.

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TEMPLET REC HERC HE

A k tu e l l w i r d die Dingpflegschaft neben der Onlinepräsenz des Museums n u r d i r e k t i n d e n Räumlichkeiten des Museums durch ein Templet kommunizi e r t . D i e s e s Te m p l et besteht der zeit aus drei weißen Stoffbannern, welche jäh r l i ch n e u m i t d e n Namen der aktuellen Dingpaten bedruckt und vertikal im Gar d e r ob e n b e r e i ch a ngebracht werden. D e r N a ch t e i l hierbei besteht darin, dass das Templet jährlich komplett ne u g e d ru ck t we r den muss, um die N amensliste zu aktualisieren. Des Weitere n w i r d e s i n s e inem der zeitigen Ent wurf und der räumlichen Positionierung k a u m wa h r g e n o m men.

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WEBAUFTRITT FACEBOOK

D a d a s M u s e um neuerdings auch das „Soziale Netzwerk“ Facebook nutzt , h a b e n w i r d i es in unsere Recherche mit einbezogen. Mit seinen rund 50 0 M i ll i o n e n M i t g l i edern stellt Facebook die mit Abst and größte Werbeplattform d e r We l t d a r, we l ches auch für die Di ngpflegschaft bestmöglich genutzt werd e n sollte. D e r ze i t b e s t eht ein Museumsprofil, auf dem zu allen Aktivitäten des Mus e u m s b e r i ch t e t w i r d. W ir empfehlen Ihnen für die Dingpflegschaft eine sogenan n t e „ Fa n p a g e“ e i nzurichten, welche mit dem Museumsprofil verbunden ist. D u r ch d i e Fu n k t i o n des „Gefällt mir“-Button würde der Bekanntheitsgrad der Di n gp f l e g s ch a ft wachsen. Der Vorteil für das Museum würde darin liegen, zwi s ch e n d e m Be k a n n t heitsgrad des Museums und dem der Dingpflegschaft unters ch e id e n z u k ö n n e n.

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Präsentationsmappe MDD