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Bischรถfliches Albertus-MagnusGymnasium Tagesheimschule des Bistums Aachen

Informationen 2013


Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, wir freuen uns, dass Sie sich bzw. ihr euch für das Albertus-Magnus-Gymnasium als weiterführende Schule interessieren bzw. interessiert. Die Entscheidungen, die Sie, liebe Eltern, in Absprache mit Ihren Kindern treffen müssen, sind nicht leicht. Mit unserer kleinen Broschüre und den Veranstaltungen in der Schule (vergleiche „Fahrplan zum Übergang von der Grundschule zum Albertus-MagnusGymnasium“) wollen wir unsere Schule vorstellen. Natürlich kann man in einer kleinen Informationsschrift nicht alle wichtigen Aspekte des Schullebens aufzeigen. Besonderheiten, wie z. B. Förderstunden, kreative Arbeitsgemeinschaften, Freiarbeit und vieles mehr, können nicht erschöpfend dargelegt werden. Wie unsere Schule ist, ob man sich wohlfühlen kann, erfahren Ihre Kinder ehrlicherweise am besten von unseren Schülerinnen und Schülern. Um einen realistischen Einblick in unser Schulleben zu bekommen, laden wir Sie, liebe Eltern, und euch, liebe Schülerinnen und Schüler, zu unseren Eltern-KindBesuchstagen ein. Diese finden traditionsgemäß im Januar statt. Sollten Sie unsere Schule bereits vorher kennen lernen wollen oder Fragen zu unserer Schule haben, so stehen wir selbstverständlich auch zu anderen Terminen nach Absprache zur Verfügung. Ich hoffe, dass diese kleine Lektüre eine Hilfe für die wichtige Entscheidung ist.

Ihr Herbert Strickling


Leitgedanken für unsere Erziehungs- und Unterrichtsarbeit Der Leitgedanke unserer Arbeit beruht auf der Annahme, dass Schule nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie die ganzheitliche Erziehung der Jugendlichen im Blick hat. Die ganzheitliche Erziehung zielt auf die Entfaltung und Förderung aller Kräfte des Kindes ab. Erziehung in diesem Sinne ist also mehr als bloße Lernstoffvermittlung und Leistungssteigerung. Sie richtet sich vielmehr auf die ganze Persönlichkeit des Kindes, auf die Entfaltung seines Verstandes, seiner kreativen und sportlichen Fähigkeiten und auf die religiöse Bildung.

Ganzheitliche Erziehung

Förderung der Begabungen/ intellektuellen Fähigkeiten

Kreative und sportliche Erziehung

Religiöse Erziehung und Wertevermittlung

Die ganzheitliche Erziehung ist geprägt durch ein Lernklima, das den christlichen Geist der Schule innerhalb und außerhalb des Unterrichts im alltäglichen Schulleben widerspiegelt und unmittelbar erfahrbar macht. Das Albertus-Magnus-Gymnasium ist seit seiner Gründung eine Tagesheimschule (Ganztagsgymnasium). Der Begriff Tagesheimschule soll ausdrücken, dass Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam den ganzen Tag verbringen sollen. Die Schule soll nach Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler „Heimat“ für den Tag sein. Dieser Idee fühlen wir uns auch heute noch verpflichtet. Vor allem das auf den folgenden Seiten konkret erläuterte Konzept der Tagesheimschule bildet das besondere Profil unseres bischöflichen Gymnasiums, in dem sich die ganzheitliche Erziehung praktisch verwirklicht. Das Tagesheimkonzept bietet schöpferische und soziale Entfaltungsmöglichkeiten, die über das -1-


übliche Angebot hinausgehen. Unsere Schule ist ein Lebensraum, in dem die Schülerinnen und Schüler das Spannungsverhältnis von Selbstbestimmung und Einordnung, Freiheit und Autorität, Toleranz und Kritik in verantwortungs- und vertrauensvoller Begleitung durch die Lehrpersonen erleben und erproben können.

Ein Unterrichtstag am Albertus-Magnus-Gymnasium für die Klassen 5 und 6 (ein Beispiel) Einen typischen Unterrichtstag am Albertus-Magnus-Gymnasium zeigt die Tabelle auf der nächsten Seite. Die erste Stunde beginnt um 8.00 Uhr. Danach haben die Kinder bis 12.15 Uhr Unterricht, der durch die großen Pausen von 9.30 Uhr – 9.45 Uhr und von 11.15 Uhr – 11.30 Uhr unterbrochen wird. In der Regel wird in Doppelstunden unterrichtet. Das ist für unsere Schule sinnvoll, da bei uns die Übungsphasen in den Unterricht integriert sind (dazu später mehr). Um 12.15 Uhr erhalten die Kinder im Speiseraum, wenn es gewünscht wird, ein Mittagessen, das 3,00 Euro kostet. Einige Kinder haben Küchendienst, d.h., sie müssen eindecken, das Essen reichen und die Teller abräumen. Nach dem Mittagessen können unsere Schülerinnen und Schüler die Mittagspause, die bis 13.30 Uhr dauert, frei gestalten. Unsere Schule bietet ein vielfältiges Angebot an Freizeitaktivitäten. Besonders hervorzuheben sind unsere Neigungsgruppen: Das sind Kurse, die von Lehrerinnen und Lehrern bzw. von sachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet werden. Angeboten werden Neigungsgruppen in sportlichen, künstlerischen, handwerklichen und anderen Bereichen. Als Beispiele seien genannt: Basketball-, Theater-, Computerneigungsgruppe, Hair und Style. Besonders beliebt ist das Sportangebot. Zahlreiche Mannschaften trainieren in den Neigungsstunden, um erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen zu können. In diesen Stunden realisieren wir im Besonderen – neben dem üblichen Sportunterricht – unsere sportlichkörperliche Erziehung ($ ganzheitliche Erziehung). Der besondere Wert der Neigungsgruppen ist, dass Lehrerinnen bzw. Lehrer und Schülerinnen bzw. Schüler auch außerhalb des normalen Unterrichts und damit auch außerhalb des üblichen Rollenverständnisses miteinander Kontakt haben, so dass ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und Lehrern aufgebaut werden kann. Im Normalfall werden die Neigungsgruppen jahrgangs- und klassenübergreifend angeboten.

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Beispiel für einen Unterrichtstag der Klassen 5/6

8.00-9.30

Deutsch : Unterricht möglichst in Doppelstunden

9.30-9.45

1. Pause

9.45-11.15

Musik

11.15-11.30

2. Pause

11.30-12.15

Religion: Einzelstunde

12.15-13.30

Mittagspause: Essen Neigungsgruppen, Bibliothek, Sport in eigener Regie, Spiele, Freizeit, Ruhe

13.30-14.55

Mathematik (integrierte Übungsphasen)

Wenn die Kinder an den angebotenen Neigungsgruppen nicht teilnehmen wollen, haben sie die Möglichkeit, in unserer Schülerbibliothek zu lesen oder in der Spielausgabe Gesellschaftsspiele auszuleihen und diese miteinander zu spielen. Zudem bietet unser großes Schulgelände viele Möglichkeiten, Sport in eigener Regie zu betreiben oder auch „nur“ miteinander zu reden. Um 13.30 Uhr beginnt dann der zweistündige Nachmittagsunterricht, der bis 14.55 Uhr dauert. Da unsere Schülerinnen und Schüler in der Regel keine schriftlichen Hausaufgaben in den Klassen 5 und 6 aufbekommen, müssen die Inhalte der Hauptfächer - also Deutsch, Mathematik, Fremdsprache - in der Schule geübt, wiederholt und vertieft werden. Diese Übungsphasen werden in den normalen Unterricht integriert. Sie bieten auch die Möglichkeit, eine Leistungsdifferenzierung zwischen guten und etwas leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern vorzunehmen, so dass bei auftretenden Schwierigkeiten die Fachlehrerin/der Fachlehrer gezielt helfen kann. Um 14.55 Uhr schließt der Unterricht für unsere Schulkinder der Unterstufe. Die Kinder haben, wenn sie nach Hause kommen, lediglich mündliche Aufgaben und Wiederholungen zu verrichten. -3-


Das Unterrichtsende ist ab Klasse 7 um 15.40 Uhr. Am Mittwoch schließt der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 bis 9 nach der 6. Stunde, d.h. um 13.00 Uhr. Ihre Kinder können aber auch an diesem Tag am Mittagessen in der Schule teilnehmen. Am Mittwochnachmittag proben die Big-Band und die Theatergruppe.

Individuelle Förderung Um die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, werden an unserer Schule folgende Maßnahmen durchgeführt: Feststellung der Schuleingangsvoraussetzungen Grundlange für eine erfolgreiche Schullaufbahn ist eine sichere Lese- und Rechtschreibkompetenz. Daher werden die Schülerinnen und Schüler am Ende des ersten Halbjahres der Klasse 5 auf ihre Fähigkeiten in diesem Bereich durch einen anerkannten Test überprüft. Hieraus lassen sich eventuell vorhandene Defizite feststellen, die im Rahmen einer wöchentlich einstündig stattfindenden Schreibwerkstatt, die im zweiten Halbjahr der Klasse 5 beginnt, behoben werden. Teamteaching In Klasse 6 wird in einer Fremdsprachenstunde der Unterricht von zwei Fachlehrerinnen bzw. Fachlehrern erteilt. In höheren Klassen wird jeweils in einer Stunde die Fachlehrerin bzw. der Fachlehrer in verschiedenen Hauptfächern durch Studentinnen/Studenten der entsprechenden Fachrichtungen unterstützt. Dadurch ist es möglich, auf individuelle Schwächen, aber auch auf individuelle Stärken gezielter einzugehen. Förderband Ab Klasse 5 gibt es in jeder Jahrgangsstufe ein Förderband. Es dient einerseits dazu, Schülerinnen und Schüler, die in einem bestimmten Fach Schwierigkeiten haben, zu unterstützen (fördern), andererseits werden in dieser Stunde auch leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler angeleitet an Wettbewerben teilzunehmen. Dieses Förderprogramm bezieht sich insbesondere auf die sprachlichen und naturwissenschaftlichen Fächer. Integrationsstunden Auch die genannten Integrationsstunden dienen insbesondere dazu, Schülerinnen und Schüler durch gezielte, differenzierte Aufgabenstellungen seitens der Fachlehrerin bzw. des Fachlehrers individuell zu fördern. -4-


Schüler helfen Schülern Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9, die in einem Hauptfach mindestens gute Leistungen haben, unterstützen an einem Tag in der Mittagspause jeweils eine Schülerin oder einen Schüler der Jahrgangsstufen 5 oder 6, die Probleme in einem Hauptfach haben (Mathematik, Deutsch, Englisch, weitere Fremdsprache). Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 profitieren von dieser Maßnahme genauso wie die Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 selbst: Denn man lernt am besten dadurch, dass man das gelernte Wissen jemanden erklärt ($ Werteerziehung, christliche Erziehung). Sommerakademie der Sparkasse Krefeld Für interessierte Schülerinnen und Schüler bietet unser Kooperationspartner in der Wirtschaft, die Sparkasse Krefeld, am Anfang der Sommerferien eine Sommerakademie an. In einem einwöchigen Projekt werden unsere Schülerinnen und Schüler in allen Belangen des Geldes und der Wertpapiere informiert.

Methodenstunden Schon ab Klasse 5 werden unsere Schülerinnen und Schüler durch die Unterrichtsreihe „Lernen des Lernens“ kontinuierlich zum selbstständigen Lernen angeleitet. Zusätzlich werden die Grundlagen zur Beherrschung des Office-Pakets($) vermittelt. Solche methodischen Themen sind bis zur Jahrgangsstufe 12 vorgesehen: So wird z.B. in der Jahrgangsstufe 7 in den Fächern Erdkunde und Geschichte das richtige Recherchieren geübt, in der Stufe 9 das Protokollieren vermittelt u.v.m. Neben diesen methodischen Schwerpunkten werden auch in jeder Jahrgangsstufe Themen zum kommunikativen und sozialen Lernen besprochen: in der Jahrgangsstufe 5 Gesprächsregeln, mündliche Mitarbeit, Klassenklima und Klassenregeln, in der Jahrgangsstufe 9, z.B. im Fach Deutsch, Grundlagen der Kommunikation (Rhetorik). In verschiedenen Jahrgängen (5, 7, 10) wird das Thema Internet, aber sicher behandelt. Im Wesentlichen wird hier auf die Gefahren im Internet aufmerksam gemacht. Die möglichen Konsequenzen, wenn man persönliche Daten veröffentlicht, werden ebenso besprochen wie das Anlegen von sicheren Passwörtern.

Kreative Stunde In der Einleitung wurde gesagt, dass wir auch die kreativen Fähigkeiten ($ ganzheitliche Erziehung) der uns anvertrauten Jugendlichen fördern möchten. Daher gibt es in den Jahrgangsstufen 5 und 6 jeweils eine sogenannte kreative Stunde. In dieser Stunde können die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen -5-


Angeboten wie z.B. Musical, Orchester, Mini-Big-Band, Akrobatik u.v.m. eines auswählen und an ihm für ein Jahr teilnehmen. Es zählt hier nicht das Ergebnis, wenngleich dieses oft sehr beachtlich ist, sondern Ziel ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler ohne Erfolgszwang kreativ beschäftigen.

Office-Unterricht Kenntnisse in Word, Excel und Power Point werden heute als selbstverständlich vorausgesetzt. Daher erhalten unsere Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 5.1 und 7.1 Unterricht in den Grundlagen des Office-Pakets.

Bilingualer Unterricht Die Eltern des Albertus-Magnus-Gymnasiums wünschen, dass bilingualer Unterricht für alle Klassen - nach Möglichkeit in allen Stufen - angeboten wird und nicht nur auf eine Klasse beschränkt ist. Im Augenblick findet bilingualer Unterricht in den Jahrgangsstufen 8 und 9 sowie in der Oberstufe statt. Die Teilnahme ist freiwillig und kann für jedes Schuljahr neu gewählt werden. Der Unterricht ersetzt gegebenenfalls den Unterricht im entsprechenden Sachfach. Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 können innerhalb des Förderbandes z. B. Sketche auf Englisch belegen. Im kommenden Schuljahr werden wir das bilinguale Angebot auf die Jahrgangsstufe 7 ausdehnen.

Bläsergruppe Ein weiterer Baustein zur kreativen Erziehung ist unsere Bläsergruppe in den Jahrgangsstufen 5 und 6. Die Schule stellt Schülerinnen und Schülern, die ein Blasinstrument erlernen möchten, ein solches zur Verfügung und organisiert den zugehörigen Unterricht in der Schule. Daneben findet einmal pro Woche eine Probe im Rahmen einer kleinen Bläsergruppe statt, sodass die Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig die Faszination in einer Gruppe zu spielen erfahren. Für dieses Ausbildungspaket ist ein geringer Selbstkostenpreis zu entrichten.

Bewegte Pause Damit die jüngeren Schülerinnen und Schüler sich in der Mittagspause genügend bewegen, wurde zusätzlich zu den üblichen Sportangeboten die „bewegte Pause“ eingeführt. Speziell zum Bewegungstraining und zur Koordinationsübung stehen unseren jungen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ausgewählte Sportgeräte unter Anleitung zur Verfügung.

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Berufs- und Studienvorbereitung Die Berufs- und Studienvorbereitung nimmt einen immer größeren Raum im Schulalltag in Anspruch. Da die Zielsetzung des Gymnasiums das Abitur ist, liegen die Schwerpunkte hier natürlich erst am Ende der Sekundarstufe I bzw. in der Sekundarstufe II. Die Jahrgangsstufe 9 besucht das Berufsinformationszentrum in Krefeld. In dieser Stufe findet auch das zweiwöchige Betriebspraktikum im Anschluss an die Herbstferien statt. Die Informationsabende „Alternative Abschlüsse“ und „Ausbildungsmöglichkeiten am Berufskolleg“ runden den ersten Teil der Berufsinformation ab. In den Oberstufenjahrgängen (10-12) finden folgende Veranstaltungen statt: Testverfahren durch die Barmer Ersatzkasse; freiwilliger Kompass-Test zur Erforschung persönlicher Stärken und Schwächen (er wird von unserem Kooperationspartner, der Sparkasse Krefeld, gesponsert); Assessmentcenter durch unsere Kooperationsfirmen Kaiser´s Tengelmann und Sparkasse Krefeld, Berufs- und Ausbildungsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit und schließlich Besuch der Abi-Messe EINSTIEG in Köln. In den Kölner Messehallen können unsere Schülerinnen und Schüler Kontakte zu zahlreichen Universitäten bzw. Ausbildungsfirmen herstellen.

Neigungsstunden bei der Klassenlehrerin/beim Klassenlehrer In einer Mittagspause in der Woche haben die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Klassenlehrerin / ihrem Klassenlehrer eine gemeinsame Stunde (Neigungsstunde s.o.). Diese gemeinsame Stunde soll die Klassengemeinschaft und das Verhältnis zur Klassenlehrerin bzw. zum Klassenlehrer stärken.

Donnerstagsrunde Einmal im Monat, an einem Donnerstag, treffen sich interessierte Schülerinnen, Schüler und Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit dem Schulleiter. Hier können Probleme besprochen oder gewünschte Neuerungen angeregt werden. Der jeweilige Termin wird auf der Schulhomepage veröffentlicht, sodass es möglich ist, geplant oder spontan an dieser Runde teilzunehmen.

Werteerziehung, christliche Erziehung Alle bisher angesprochenen Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler bieten diesen Möglichkeiten, ihre jeweiligen Kenntnisse und Fähigkeiten vielfältig zu entwickeln und auszubauen. Daneben ist uns aber auch – wie bereits eingangs angesprochen – die christliche Werteerziehung ($ ganzheitliche Erziehung) wichtig. -7-


Werteerziehung hat nur Sinn, wenn die vermittelten Werte vorgelebt werden. Daher liegt hierauf auch unser Schwerpunkt. Im Unterschied zu den bisher besprochenen Zielen kann man eine Werteerziehung nicht punktuell realisieren. Im täglichen Umgang miteinander werden diese Ziele umgesetzt. Morgengebet, Gottesdienste, Tage der Besinnung, Phasen der Kontemplation ( z.B. auch vor Weihnachten), Besuch von religiösen Stätten ( z.B. beim Albertustag) unterstützen die Intention einer christlichen Werteerziehung. Hinzukommt, dass Schülerinnen und Schüler, die sich darüber hinaus engagieren wollen, dies in der KSJ können (Katholische studierende Jugend), die ihre Gruppenräume in unserer Schule hat. In der Stufe 9 müssen alle Schülerinnen und Schüler in einer Mittagspause pro Woche einen sozialen Dienst verrichten. Wenn Sie in den Hauptfächern gute Leistungen zeigen, nehmen Sie am Projekt Schüler helfen Schülern teil (s.o.) oder sie verrichten andere soziale Aufgaben wie Betreuung einer Sportgruppe in der Mittagszeit u.v.m. In der Klasse 10 arbeiten die Schülerinnen und Schüler an zwei Nachmittagen in einem Altenheim. Dieser Einsatz dient der Entwicklung der sozialen Kompetenz, die für uns ein Grundpfeiler der christlichen Werteerziehung ist. Neben den bisherigen Informationen geben wir Ihnen, liebe Eltern, nun noch einige weitere Hinweise und Übersichten.

Schulsozialpädagoge, Vertrauenslehrer und Streitschlichter Am AMG können Schülerinnen und Schüler wie Eltern, Lehrerinnen und Lehrer einen fest angestellten Schulsozialpädagogen ansprechen. Mit ihm können Probleme, Konflikte und Fragen sozialer, schulischer und privater Natur erörtert werden. Ziel ist es, Hilfen und Lösungen bei entsprechenden Problemen zusammen zu erarbeiten. Lehrer/innen werden von ihm in gemeinsamen Klassen- und Unterrichtsprojekten, Hospitationen oder der Durchführung der Methodentage unterstützt. Er kooperiert dabei eng mit dem Vertrauenslehrer. Von unserem Sozialpädagogen wird täglich eine offene Schülersprechstunde angeboten, außerdem gibt es nach Absprache jederzeit die Möglichkeit, Gesprächstermine mit ihm zu vereinbaren. Ein weiteres Arbeitsfeld des Sozialpädagogen ist die Freizeit- und Pausengestaltung: Hierunter fallen die Essensaufsicht, Betreuung und Organisation der neu eingerichteten Aufenthaltsräume sowie die Aufsicht über die Spieleausleihe. Außerdem findet regelmäßiger Kontakt zu den Streitschlichtern statt. Die Streitschlichter selbst sind Schüler, sie fungieren als Ansprechpartner und objektive Gesprächsleiter bei Konflikten zwischen Schülern im AMG. -8-


Sprachenfolge Das nachfolgende Diagramm zeigt Ihnen zunächst die mögliche Auswahl der Sprachenfolge: Klasse 5 Englisch

Englisch und Latein Klasse 6

Französisch

Latein

Englisch und Latein

Klasse 8 (Wahlpflicht) Französisch

Griechisch

Informatik/ Naturwiss. Klasse 10

Musik/Kunst

Reg. Wirtschaft / Regionalgeografie

Latein oder Spanisch

In der Klasse 5 führen wir wahlweise nur die Fremdsprache Englisch aus der Grundschule fort oder die Schülerrinnen und Schüler können neben Englisch auch Latein lernen. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die Englisch in Klasse 5 gewählt haben, können zwischen Latein und Französisch als weiterer Fremdsprache ab Klasse 6 wählen. Die Schülerinnen und Schüler, die zusätzlich Latein in Klasse 5 gewählt haben, erhalten ab Klasse 6 verstärkt Unterricht im Fach Englisch. Ab Klasse 8 bieten wir im Differenzierungsbereich Griechisch und Französisch als dritte Fremdsprache an. Die Schülerinnen und Schüler, die keine weitere Fremdsprache lernen wollen, können zwischen Informatik/Naturwissenschaften, Regionale Wirtschaft/Regionalgeografie und Musik/Kunst wählen.

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Abschlüsse Alle Abschlüsse, die an unserem Gymnasium erworben werden können, sind staatlich anerkannt und entsprechen denen der öffentlichen Schule: gleichwertiger Hauptschulabschluss nach Klasse 9, gleichwertiger Hauptschulabschluss nach Klasse 10, mittlerer Bildungsabschluss bzw. Fachoberschulreife (früher mittlere Reife) nach Klasse 10, Fachhochschulreife nach Stufe 11 (jetzt als Q1 bezeichnet) und natürlich das Abitur.

Schulgebäude Dass wir eine Tagesheimschule sind, zeigt sich auch in unserem räumlichen Angebot. Wir besitzen zwei Turnhallen, ein Lehrschwimmbecken mit höhenverstellbarem Boden, einen Fitnessraum, einen Aschenplatz und einen Allwetterplatz. Daneben haben wir ein Selbstlernzentrum mit ca. 23 000 Büchern, einen Raum für die Spielausleihe, Mittelstufenräume, einen Tischtennisraum mit 8 Platten und drei Informatikräume (ich verweise auf die eigene Homepage unserer Schule: www.amgviersen-duelken.de). Nahezu alle Räume können von den Schülerinnen und Schülern auch in der Mittagspause genutzt werden.

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Stundentafel In der Stundentafel gibt das Land NRW vor, wie viele Stunden in jedem Fach mindestens zu unterrichten sind. Für unsere Schule ist diese Stundentafel - wie nachfolgend zu sehen ist - mit besonderen Schwerpunkten umgesetzt worden.

Anfangsklasse Englisch Fächer/Klasse

5

U Int ES Religion 2 Deutsch 5 1 Englisch 1.Fremd 4 1 Latein/Franz.2.Fremd 3.Fremdsprache Geschichte 2 Politik Erdkunde 2 Mathematik 4 1 Physik Biologie 2 Chemie Kunst 2 Musik 2 Sport 4 Grundkennt. Informatik 1 Kreative Stunde 1 Ergänzungsstunde Summe 30 3 1 Nachmittage 4 Summe 34 34

Anfangsklasse mit Englisch und Latein 6 U 2 4 4 4

Fächer/Klasse Int ES

5

U Int ES Religion 2 Deutsch 4 1 Englisch 2 1 Latein 4 1 3.Fremdsprache Geschichte Politik Erdkunde 2 Mathematik 4 1 Physik Biologie 2 Chemie Kunst 2 Musik 2 Sport 4 Grundkennt. Informatik 1 Kreative Stunde 1 Ergänzungsstunde Summe 29 4 1 Nachmittage 4 Summe 34 34

1 1 1

2 4 1 2 2

1 3 1 1 28 4 2 4 34 34

6 U 2 4 2 4

Int ES 1 1 1

2 2 4 1 2 2

1 3 1 1 28 4 2 4 34 34

Lesart: In der ersten Zeile sind die Klassen 5 und 6 aufgeführt. Für jede Klasse gibt es für jedes Fach drei Spalten. Die erste Spalte zeigt die Anzahl der regulären - 11 -


Unterrichtsstunden, die zweite Spalte zusätzlich die Anzahl der Integrationsstunden, die dritte die Ergänzungsstunde. Bedeutsam ist, dass in allen Jahrgangsstufen an unserer Schule alle Hauptfächer mindestens vierstündig pro Woche unterrichtet werden, in den unteren Klassen sogar fünf- oder sechsstündig. Diese Maßnahme berücksichtigt, dass die Hauptfächer durch die zentralen Prüfungen eine noch größere Bedeutung bekommen haben.

Aufnahmekriterien Da wir eine Schule in der Trägerschaft des Bistums Aachen sind, wendet sich unser Angebot in erster Linie an katholisch getaufte Kinder. Wir nehmen aber auch Kinder anderer christlicher Konfessionen auf. In besonderen Ausnahmefällen können auch Kinder, die nicht getauft wurden, aufgenommen werden. Sie müssen aber am Religionsunterricht teilnehmen. Ferner müssen wir aufgrund des Zeugnisses und des Gutachtens der Grundschule sowie unseres Gespräches mit Ihnen und Ihrem Kind bei der Anmeldung zu der Überzeugung gelangen, dass Ihr Kind das Gymnasium erfolgreich durchlaufen kann. Das bedeutet aber nicht, dass überall sehr gute Leistungen erwartet werden. Im Durchschnitt sollte die Note gut ausgewiesen sein. Einzelne befriedigende Leistungen schaden nicht.

Fahrkostenerstattung Das Land NRW bezahlt nur die Fahrkarte zum nächstgelegenen Gymnasium, wenn der Fußweg dorthin mehr als 3,5 km (ab Stufe 11: 5km) beträgt, es sei denn, dass dieses Gymnasium seine Aufnahmekapazität erschöpft hat. Das bedeutet, dass alle Anspruchsberechtigten je nach Kinderzahl 12,00/6,00/0,00 Euro pro Monat für das SchokoTicket bezahlen müssen. Alle anderen können das SchokoTicket zu einem Preis von 29,80 Euro pro Monat erwerben (Stand 1.Januar 2012). Diese Maßnahme entspricht dem Beschluss des Rates der Stadt Viersen für alle Viersener Schulen. Mit dem SchokoTicket können ihre Kinder zu jeder Zeit mit allen Bus- und Bahnlinien im VRR-Bereich fahren.

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Fahrplan zum Übergang von der Grundschule zum Albertus-Magnus-Gymnasium

Entscheidungsangebote: 1) Informationsabend am Donnerstag, 10.01.2013, um 20.00 Uhr in der Aula 2) Eltern-Kind-Besuche in der Schule, jeweils ab 12.00 Uhr: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag,

den den den den

21.01.2013 22.01.2013 24.01.2013 25.01.2013

Für diesen Besuch melden Sie sich bitte telefonisch im Sekretariat an (! 02162/954890). Sie können sich auch bereits am Informationsabend in die ausliegenden Listen für einen Termin eintragen. An dem gewünschten Tag kommen Sie bitte mit Ihrem Kind um 12.00 Uhr zum Sekretariat. Hier nehmen unsere Sextanerinnen und Sextaner Ihre Kinder in Empfang. Ihr Kind lernt während der Mittagspause unsere Schule sowie das Schulgelände kennen und besucht anschließend den Nachmittagsunterricht. Sie, liebe Eltern, werden von Frau Gau, Frau Hegger und Herrn Götzenberger durch unsere Schule geführt und können dann in der Cafeteria Fragen zu unserer Schule oder allgemeine Fragen zum Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule in einem persönlichen Gespräch mit weiteren Kolleginnen und Kollegen besprechen.

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Fahrplan zum Übergang von der Grundschule zum Albertus-Magnus-Gymnasium

Entscheidungsangebote: 1) Informationsabend am Donnerstag, 10.01.2013, um 20.00 Uhr in der Aula 2) Eltern-Kind-Besuche in der Schule, jeweils ab 12.00 Uhr: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag,

den den den den

21.01.2013 22.01.2013 24.01.2013 25.01.2013

Für diesen Besuch melden Sie sich bitte telefonisch im Sekretariat an (! 02162/954890). Sie können sich auch bereits am Informationsabend in die ausliegenden Listen für einen Termin eintragen. An dem gewünschten Tag kommen Sie bitte mit Ihrem Kind um 12.00 Uhr zum Sekretariat. Hier nehmen unsere Sextanerinnen und Sextaner Ihre Kinder in Empfang. Ihr Kind lernt während der Mittagspause unsere Schule sowie das Schulgelände kennen und besucht anschließend den Nachmittagsunterricht. Sie, liebe Eltern, werden von Frau Gau, Frau Hegger und Herrn Götzenberger durch unsere Schule geführt und können dann in der Cafeteria Fragen zu unserer Schule oder allgemeine Fragen zum Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule in einem persönlichen Gespräch mit weiteren Kolleginnen und Kollegen besprechen.

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Anmeldung: Sie können an folgenden Tagen zu den angeführten Zeiten Ihre Kinder anmelden: Freitag, Samstag, Montag, Dienstag,

den den den den

01.02.2013 02.02.2013 04.02.2013 05.02.2013

14.00-18.00 Uhr 9.00-12.00 Uhr 14.00-18.00 Uhr 14.00-18.00 Uhr

Damit längere Wartezeiten bei der Anmeldung vermieden werden, können Sie sich bereits bei den Eltern-Kind-Besuchen in eine Liste eintragen oder später einen Termin telefonisch im Sekretariat vereinbaren. Erst wenn alle Anmeldungen vorliegen, entscheiden wir über die Aufnahme ihres Kindes. Bitte bringen Sie zur Anmeldung mit (jeweils im Original oder als Kopie):

• • •

die Zeugnisse des 2. Halbjahres der Klasse 3 und des 1. Halbjahres der Klasse 4 Gutachten der Grundschule Geburtsurkunde Taufschein

• •

außerdem: Passbild für Schülerausweis Anmeldebogen mit Antrag auf Schülerfahrkarte

Falls Ihr Kind nicht vorhat, Englisch und Latein ab Klasse 5 zu erlernen, erfragen wir bei der Anmeldung auch schon, welche 2. Fremdsprache Ihr Kind – neben Englisch – voraussichtlich in der Klasse 6 wählen möchte. Nach diesem Wunsch stellen wir dann die Klassen zusammen. Geben Sie bitte auch eine Ersatzwahl an, falls die Erstwahl aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden kann. Spätestens bis Montag, den 11.02.2013, erhalten Sie von uns Nachricht, ob wir Ihr Kind an unserer Schule aufnehmen können. Wir informieren dann auch die Grundschule über die Aufnahme. Stand November 2012 Verantwortlich: Herbert Strickling, Paul Götzenberger - 14 -


F端r Ihre Notizen


Bischรถfliches Albertus-Magnus-Gymnasium Brandenburger StraรŸe 7 . 41751 Viersen ! 02162-954890 " 02162-9548919 # Bisch-gym.AlbertMagnus@bistum-aachen.de www.amgviersen-duelken.de


Informationsschrift AMG